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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde

Velbert

G E M E I N D E B R I E F VELBERT 路 HOFSTRASSE 14

JANUAR - FEBRUAR 2008

Jahreslosung 2008

Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Johannes 14, 19


Auf ein Wort

In jedem Jahr gibt es die so genannte Jahreslosung. Das ist ein Satz aus der Bibel, der uns als ein Zuspruch, eine Verheißung, eine Stärkung, ein Versprechen durch das Jahr begleiten soll. Die Jahreslosung 2008 lautet: „Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ (Johannes 14,19). Jesus Christus verspricht uns Leben. Nun kann man ja unter „Leben“ ganz verschiedene Dinge verstehen. Sicherlich meint Jesus nicht das nackte Überleben, denn er geht auf seinen schrecklichen Tod am Kreuz zu. Er setzt unser Leben in Beziehung zu seinem Leben. „Ich lebe“, so sagt er. Im Johannesevangelium ist „Leben“ ein Begriff für ein Leben im Glauben, in der Ge-

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von Hartmut Wahl

meinschaft mit Gott, das über den irdischen Tod hinausreicht. Dieses ewige Leben äußert sich in der Liebe und in der Freude. Die Bruderliebe ist das Kriterium des wahren Lebens, so schreibt Johannes in einem seiner Briefe: „Wir wissen, dass wir den Tod hinter uns gelassen und das unvergängliche Leben erreicht haben. Wir erkennen es daran, dass wir unsere Brüder lieben. Wer dagegen nicht liebt, bleibt im Tod.“ (1. Johannes 3,14). – So ist also dieses Wort zuerst einmal für uns eine Verheißung für das neue Jahr. Wir werden auch 2008 in der Gemeinschaft mit Gott erleben können. Er liebt uns und nichts kann uns von ihm trennen. An Jesus Christus sehen wir, dass Gottes Liebe so groß ist, dass er ihn nicht einfach nur am Kreuz hat sterben lassen. Gott hat ihn auferweckt. Er hat ihm über seinen leiblichen Tod hinaus Gemeinschaft mit ihm geschenkt. Der Sohn und der Vater gehören für immer eng zusammen. So hat es Jesus auch immer wieder gelehrt. Diese enge Verbindung will uns Gott auch schenken. Jesus Christus steht dafür ein. „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Egal, was uns in diesem neuen Jahr begegnen

wird, das sollte für uns Gewissheit Wilfried Veeser ausgedrückt. Und er sein: Gott ist bei uns! Er verlässt uns führte dazu aus: „Statt jedes Jahr nicht. Zugleich aber ist es auch eine eine Evangelisation zu veranstalten Einladung; so wie Jesus Christus zu … sollten die christlichen Gemeinlieben. Deshalb redet Jesus hier in den auf Beziehung setzen. Denn der Mehrzahl. „Ihr sollt leben“, sagt Beziehung ist ein Schlüsselwort für er, nicht: „Du sollst leben“. Leben gesunde Entwicklung im missionain der engen Beziehung zu Gott ist rischen Bemühen.“ So verstanden immer auch Leben in der Beziehung ist also die Jahreslosung für uns zu Menschen. Dieses christliche als Gesamtgemeinde eine große Leben ist also fröhliche, liebevolle Verheißung zu einem inneren und Gemeinschaft. Uns wird von Jesus äußeren Wachstum. Mit offenen Christus eine fröhliche, liebevolle Händen stehen wir vor Christus und Beziehung angeboten. Eine christ- lassen sie uns mit seinem Leben fülliche Gemeinde ist dann ein „tra- len. Das wird auch 2008 Wirkungen gender Beziehungsraum“, so hat es hinterlassen!

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Büchertipp

von Jutta Beilicke-Döring

Zum Autor Der renommierte Psychologe, Theologe und Essayist Manfred Lütz lebt in Köln. Er ist Chefarzt eines psychiatrischen Krankenhauses und als Experte in Hörfunk und Fernsehen bekannt. Darüber hinaus ist er als Berater großer Wirtschaftsunternehmen tätig. gebunden

19,95 EUR

Eine kleine Geschichte des Größten Existiert Gott? Darauf sucht Manfred Lütz die Antwort. Der Autor findet: „Das ist die wichtigste Frage der Welt.“ Zu ihrer Beantwortung macht er - wie es bei einem „echten Lütz“ nicht anders zu erwarten ist - einige höchst amüsante Umwege. Er nimmt Elton Johns Auftritt auf der Trauerfeier für Lady Di ebenso unter die Lupe wie die Argumente „der besten Atheisten der Welt“ oder die Debatten um Evolutionstheorie und Hirnforschung. Er analysiert, wie die Psychologen Gott auf die Couch gelegt haben, und fragt 04

von Anette Geißler

Rückblick Angedacht

„Dass Du mit leuchtenden Augen den Weg nach Hause findest!“ – das war das Thema des 12. „Angedacht“ – Abends. Auch wenn diese Abende immer etwas ganz Besonderes sind, war es diesmal ein Wagnis für uns Mitarbeiterinnen: keine Referentin im eigentlichen Sinne zu einem vorher abgesprochenen Thema war eingeladen, sondern eine Künstlerin, die über Bilder spricht, die teils von ihr selbst, teils von ihren Malkursteilnehmern gemalt wurden. Zwischen den Texten Musik von einer Flötistin zu dem jeweiligen Bildthema. Was erwartet uns? Eine Meditation? Eine Bildbesprechung oder –erklärung? Sind die Bilder überhaupt ansprechend? Und wie nimmt eine Flöte ein Bildthema auf? Klingt ein bisschen abgehoben, oder? Wollen unsere Gäste so etwas sehen und hören?

nach dem Gott der Kinder, Lehrer, Wissenschaftler und Philosophen.

Das sind nur einige wenige der vielen Fragen, die wir uns im Mitarbeiterteam gestellt haben.

Immer wieder unterbricht Lütz seine eigensinnige Reflexion mit hinreißenden Geschichten über Menschen, die es mit dem lieben Gott aufnahmen. Atheisten, findet Lütz, leben manchmal so, als ob es Gott doch ein bisschen gäbe - und Gläubige so, als gäbe es ihn nicht. Nach der Lektüre legt man ein reiches, kluges Buch aus der Hand - und fühlt sich bestens unterhalten. Mit Gott.

Aber nachdem ein paar von uns die Künstlerin vorab persönlich kennen gelernt hatten, waren wir von ihrer ansprechenden und ganz „ungekünstelten“ Art überzeugt und angetan. Wir hatten Erika Steinbeck eingeladen. Sie gehört zur „Jesus lebt Gemeinde“ in Essen Burg Altendorf. Sie malt und gestaltet Kirchenfenster; u. a. gibt es in Stralsund einen Bilderzyklus auf Kirchenfenstern. 05


Rückblick Angedacht Auch unser Abend war ein Mosaik aus vielen Teilchen: Bildbetrachtungen mit dazu passenden Gedanken und Bibelzitaten, Bildentwicklungen und Bildausschnitte wurden gezeigt – eine Art Bildmeditation mit Flötenmusik nach den einzelnen Betrachtungen. Anschließend war wie immer viel Zeit zum Gespräch bei einem leckeren Essen an kreativ gedeckten Tischen. Es war ein ansprechender, ruhiger Abend, der unsere Besucherinnen – wie immer viele „gemeindefremde“ – begeistert hat. Und zwar so sehr, dass unser Angebot, im Frühjahr 2008 einen Malworkshop mit Erika Steinbeck anzubieten, so viel Zuspruch gefunden hat, dass wir mindestens 2 Kur-

von Anette Geißler

von Christian Driesen

se planen werden…! Schon jetzt eine herzliche Einladung, wenn es im Frühjahr wieder heißt: „Angedacht – ein Abend von Frauen für Frauen“!

Schnarchen, piepen, kennen lernen

Schnarchen, piepen, kennen

„Schnarch, schnarch, piep, piep“ so oder so ähnlich geht ein Morgen auf unserem Wochenkollektiv (Woko) los. Abends das Schnarchen, morgens das Piepen. Der erste Wecker geht um 5 Uhr los, ab 7 Uhr klingelts im 10 Minuten Takt. Besonders beliebt sind dabei die ausgefallenen Wecker: „Kikeriki! Kikeriki! Kikeriki! Guten Morgen, guten Morgen!“ Angestellte, Arbeiter, Schüler – jeder muss los. Wirklich jeder? Nein, einige Unbeugsame haben sich extra Urlaub für das Jugend-Woko genommen und helfen tatkräftig bei der Organisation des Wokos

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Aus der Jugend

lernen

mit. Schließlich müssen über 20 Leute versorgt werden! Mittags kommen die Ersten aus der Schule zurück, manche gehen auch noch mal nach Hause, um zu duschen. Andere, die Klausuren schreiben müssen, übernachten auch mal eine Nacht zu Hause, um besonders fit zu sein. Abends kommen dann die zurück, die schon im Beruf stehen. Ab 18 Uhr heißt es dann, jeden Abend gemeinsam etwas zu unternehmen: Eislaufen, Schwimmen, Spiele in der Gemeinde, Filme gucken. Danach gab es jeden Tag 07


überwunden werden muss. Manche haben auch die Gelegenheit genutzt, um in den Alltag der anderen reinzuschauen und sind gleich mit zur Uni des anderen gegangen.

eine Andacht, bevor wir miteinander zu Abend gegessen haben. Hinter den Kulissen gab es auch noch eine Menge zu erleben... pingelige Bademeister, Menschen, die eine 3/4 Stunde im Schrank verbrachten (beim Versteck spielen) und Tischtennisbegeisterte, die auch nachts um 0.30 Uhr noch spielten. Das Woko bot jede Menge Gelegenheiten, die anderen Jugendlichen besser kennen zu lernen. Endlich mal mehr Zeit, als nur ein Dienstag- oder Freitagabend! Und wenn man gemeinsam lebt erfährt man auch, was den anderen so im Alltag bewegt. Vorstellungsgespräche, Studium, Klausuren, Leerlauf in der Ausbildung und manchmal auch die Lustlosigkeit auf Schule, die jeden Morgen 08

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an das WOKOVorbereitungsteam! Danke Jonathan, Martin, Benny, Max und Philipp für Euren unermüdlichen Einsatz! Und danke an jeden, der trotz Alltagsstress sein Leben mit uns geteilt hat! Danke an jeden Einzelnen in der Gruppe, denn alle haben mit dazu beigetragen, dass dieses Woko gelungen ist! Großer Dank auch an die Gemeinde, die unsere intensive Raumnutzung befürwortet und unterstützt hat – danke auch für alle Gebete! Bis zum nächsten WOKO!

von Daniel Patano

Große Dichter und Komponisten

Gerhard Tersteegen wurde am 25.11.1697 in Moers geboren. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1703 verarmte die Familie mit acht Kindern, so dass der begabte Schüler die Lateinschule mit 15 Jahren verlassen musste. Er begann erst eine Kaufmannslehre, erlernte dann aber die Bandwirkerei. Zudem beschäftigte er sich intensiv mit der französisch-katholischen Mystik seiner Zeit und hatte Kontakte zum radikalen Pietismus. Als ihm nach fünfjähriger Abgeschiedenheit die Gewissheit zu Teil wurde, dass nur die Gnade Jesu Christi seine Sünden versöhnt habe, verschrieb er sich am Gründonnerstag 1724 mit seinem eigenen Blut seinem Heiland. Von diesem Zeitpunkt an begann er zu predigen und verfasste eine Reihe von Schriften. Aufgrund seiner Ansprachen bei sog. „Erweckungsversammlungen“ entstanden rasch Freundeskreise von Menschen, die sich seiner geistlichen Führung unterstellten. 1728 gab Tersteegen deshalb seine handwerkliche Tätigkeit auf und lebte von den Erträgen seiner Veröffentlichungen und von Gaben seiner Anhänger. Seine Reisen führten ihn u.a. zu uns ins Bergische Land, wo er öfter in der Pilgerhütte Otterbeck in Heiligenhaus einkehrte. Überall zog er eine große Anzahl suchender Menschen an, so dass er oft den ganzen Tag mit Einzelnen oder Gruppen Gespräche führen musste. Neben seiner seelsorgerlichen Tätigkeit widmete er sich aber auch der Heilkunde und der Zubereitung von Medikamenten, die er kostenlos verteilte. Gerhard Tersteegen verstarb am 3.4.1769 im Alter von 72 Jahren in Mülheim/Ruhr. Im Laufe seines Lebens dichtete Tersteegen zahlreiche Lieder, die bekanntesten sind wohl „Jauchzet ihr Himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören“, „Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“.

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10 Fragen an… Hoffnung für Alle: Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben! Sprüche 4, Vers 23 Hast Du ein „Lebensmotto“?

Wichtig ist für mich eine positive Einstellung zum Leben und zu meinem Nächsten. Was ist Dein Lieblingsgericht?

Spaghetti Bolognese, Grünkohl, Bratwurst, Lasagne, Steak, Wirsing, Hamburger …. Was schätzt Du an unserer Gemeinde am meisten?

Die vielen Begabungen und Meinungen.

z (47) Michael Vit

· 2 Kinder : Lara und Janne verheiratet mit Doro

Was vermisst Du in unserer Gemeinde?

Manchmal können wir mit der Vielfalt nicht richtig umgehen. Wie möchtest Du sterben?

In Frieden mit Gott und meinen Mitmenschen. WAS SIND DEINE HOBBYS?

Laufen, Fahrradfahren, Segeln, Kitebuggyfahren, Reiten Deine Lektüre zurzeit?

Literatur und Karten zu Fahrradrouten durch die Alpen Wer IST der „Held“ Deiner Kindheit?

Mein Onkel Horst-Friedel. Der konnte damals schon alles reparieren. Was ist für Dich Glück?

Meine Frau, meine Kinder und Familie. Dein Taufspruch?

Luther: Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben. Mein Taufspruch passt gut dazu. 10

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Für Kinder

von Judith Horn

Termine-Aktionen Wir vom Lollipop-Team haben uns vorgenommen, etwa einmal im Monat eine besondere Aktion für Kinder und Eltern anzubieten, zu der man besonders auch Gemeindefremde einladen kann. Vieles ist im letzten Vierteljahr schon geschehen:

November: Erster Kindertrödelmarkt Der erste Kindertrödelmarkt der Gemeinde Hofstraße war ein großer Erfolg, viele Gäste konnten an 30 Ständen nach Herzenslust trödeln oder bei Waffeln und Kuchen verschnaufen. Viele fleißige Helfer haben beim Auf- und Abbau, bei der Cafeteria, bei den Ständen und beim Handzettel verteilen geholfen oder Spielzeug zum Verkauf gespendet. Vielen Dank euch allen.

Was versteckt sich hinter dem Begriff GE-KI? GE-KI ist ein kleines Heftchen, in dem unsere Gemeinde alle Gruppen für Kinder und Jugendliche vorstellt und darüber hinaus auf besondere Termine und Veranstaltungen hinweist. Es ist also ein Angebot der GEmeinde für KIds, eben GE-KI. Das Heftchen für den Winter 07 / Frühjahr 08 ist fertig, liegt im Foyer aus und wartet darauf, von euch an Kinder in der Familie und Nachbarschaft verteilt zu werden, das nächste Ge-Ki ist zum Kindertrödelmarkt im April fertig. 12

Oktober: Dankes-Dinner der Gruppe Lollipop Bei einem festlichen Herbstmenü mit Sektsorbet, Kürbissuppe, Gänsekeulen mit den traditionellen Beilagen und einer schwedischen Schokoladentorte hatte man als junge Mama endlich einmal die Gelegenheit, sich bei vielen lieben Babysittern zu bedanken, die immer wieder einspringen und einem das Leben so enorm erleichtern.

Dezember: Weihnachtsfeier der Gruppe Lollipop Ganz unter dem Motto der adventlichen Traditionen stand die Weihnachtsfeier der Gruppe Lollipop. Während am Anfang nach schwedischem Brauch an Lucia erinnert wurde, schlugen am Ende besonders die Kinderherzen beim Nikolaus-Besuch höher. 13


VORSCHAU

VORSCHAU 05. April 2008: Nächster Kindertrödelmarkt

Januar: Bücherkisten zum Ausleihen zum Vor- und Selberlesen Ab Januar wird es zwei Bücherkisten geben, aus denen man christliche Kinderliteratur zum Vor- und Selberlesen ausleihen kann. Die Kiste der Kleineren ist montags während Lollipop und sonntags morgens geöffnet, die Kiste der Größeren öffnet sich freitags während der Bibelentdecker. Gegen Namensangabe können für 14 Tage Bücher entliehen werden.

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An diesem Samstag findet der nächste Kindertrödelmarkt in der Gemeinde statt. Wieder verkauft das Lollipop-Team für euch Einzelteile, wenn sich etwa nur für einen Kinderwagen oder einen Hochstuhl kein eigener Stand für euch lohnt. Natürlich könnt ihr aber auch wieder Stände haben, die Standvergabe läuft ab sofort unter 02051 / 24 999 (Judith Horn). Zu diesem Zeitpunkt ist dann auch das nächste GE-KI Heftchen für den Sommer fertig.

Februar: Kindernotfallseminar

11. April 2008: Bibeltag für die „Minis“ zum Thema

In diesem Monat findet an zwei Abenden ein Kindernotfall-

„Gott- Der gute Hirte“

Seminar statt, wobei alle möglichen und unmöglichen Ge-

Damit sich auch die Kleinsten die Bibelgeschichte von Gott

fahrensituationen im Kinderalltag humorvoll behandelt werden.

als guten Hirten besser vorstellen können, besuchen die

Michael Poppe und Hans-Rainer Seiler haben sich mit diesem

Gruppen Lollipop und die Bibelentdecker an diesem Frei-

Seminar im Raum Velbert bereits einen Namen gemacht, nicht

tag einen Schafhof und untersuchen, was Schafe so alles

zuletzt deshalb, weil sie aus ihrer jahrelangen Arbeit als Berufs-

brauchen und wie sie leben. Die „Kleinen“ (0 bis 3 Jahre)

feuerwehrmänner berichten. Die Kosten belaufen sich auf 20

besuchen den Hof von 15-17 Uhr, die „Großen“ (4 bis 7

Euro pro Person für beide Abende, wobei auf Anfrage der Preis

Jahre) von 17-19 Uhr.

bezuschusst werden kann.

Anmeldung bei Judith Horn (02051/24 999) für die Kleinen

Termin: Do, 21. und 28. Februar 2008, 19-22 Uhr,

oder bei Birgit Haske (02051/25 24 06) für die Großen, Un-

Anmeldung unter 02051/ 933 613 (Kerstin Belzer)

kostenbeitrag: 3 Euro pro Kind

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Der Gemeinderat informiert…

von Joachim Möller

Rückblick Gemeindeseminar „Gebet“ Das 3-tägige Seminar zum Thema „Gebet für Kranke“ mit dem ehemaligen Bundesvorsitzenden Siegfried Großmann wurde als wohltuend und angenehm empfunden. Durch seine leichte und sehr offene Art ist es Bruder Großmann gelungen, dem Thema die Schwere zu nehmen. Der Gedanke, dass allein Gott es ist, der heilt, wurde von ihm immer wieder betont. Der rote Faden an den Abenden vom 07. bis 09. November war, dass es unsere Aufgabe ist, den Kranken in ihrem Leiden und auch Sterben Gottes Nähe erleben zu lassen, seine liebende Fürsorge durch den Beter hörbar und auch fühlbar zu machen. Fürbittegebete sollten konkret sein. Ist der Kranke nicht anwesend, sollten wir ihn uns gedanklich vor Augen stellen, um eine geistliche Nähe, eine Beziehung herzustellen. Nur dann können wir auch Gottes Nähe weitergeben. Als Gemeinderat sind wir auch offen für Veränderungen der Gebetspraxis im Gottesdienst. Wenn es jemand wünscht, so können wir ihn auch gerne in unsere Mitte stellen und für ihn beten. Weitere Wünsche und Anregungen in dieser Richtung nehmen wir gerne auf.

Rückblick Gemeindestunde vom 09.12.07 In dieser Gemeindestunde ging es im Wesentlichen um Berufungen und Bestätigungen zum Gemeinderat. Die Gemeinderatsmitglieder Martina Echterhoff-Vitz, Werner Lüttgens, Eckart Döring, Joachim Möller und Frank Schumann wurden nach 15, 10 oder 5 Jahren im Gemeinderat mit großer Zustimmung bestätigt. Zu einer Neuberufung kam es diesmal nicht, da sich die am häufigsten von der Gemeinde vorgeschlagenen Geschwister durch berufliche und/oder familiäre Belastungen derzeit nicht in der Lage sahen, einen Dienst im Gemeinderat zu übernehmen. Da die notwendigen Tätigkeiten im Gemeinderat zunächst auch mit der vorhandenen Anzahl bewältigt werden können, haben wir beschlossen, erst etwa in einem Jahr ein neues Berufungsverfahren zu beginnen. Nach den geistlichen Voraussetzungen und den dienstorientierten Gaben liegt uns auch sehr viel an einer Beteiligung der nachfolgenden Generationen. 16

von Joachim Möller

An die Gemeinde

Café Nr. 16 in Langenberg Viele waren schon mal da oder wissen zumindest, dass es sich um eine Kulturarbeit der EFG Langenberg, Bonsfelder Str. 16, handelt. Aber warum machst „du“ das eigentlich, werde ich gelegentlich gefragt. Also, erkläre ich dann, die EFG Langenberg ist eine Zweiggemeinde von Wuppertal-Barmen, der „KÖbner-Kirche“. Nun hatte der damalige Pastor, Holger Kelbert, sowohl in Barmen, als auch in Langenberg ein Kultur-Café initiiert und organisiert. Als für Ihn im Sommer 2004 ein Wechsel ins Wendland anstand, konnte die Gemeinde Langenberg diese Arbeit nicht allein weiter tragen. Auch die Hauptgemeinde in Barmen konnte lediglich ihre Café KÖbner-Arbeit fortsetzen, nicht aber das Café Nr. 16 organisatorisch unterstützen. Den Langenbergern lag aber sehr viel an dieser Kulturarbeit. So nutzte Dr. Karl Kleinschmidt, der Gemeindeleiter in Langenberg, den guten Kontakt zu Otmar Bernhardt, der dort früher hin und wieder einen Predigtdienst übernommen hatte. Da Otmar sich zu der Zeit gerade altersbedingt aus dem Amt des Ältesten zurückgezogen hatte, lag dem Gemeinderat zunächst nur die schriftliche Anfrage von Bruder Kleinschmidt vor, in dem er um Unterstützung bei einer Kulturarbeit bat. Da uns Art und Umfang dieser Arbeit nicht bekannt war, erklärte ich mich bereit, mit den Langenbergern in Kontakt zu treten. Nach Telefonaten mit den Brüdern Kleinschmidt und Kelbert, besuchte ich die beiden letzten Veranstaltungen, die von Pastor Kelbert organisiert und moderiert wurden. Letztlich fand sich kein anderer und so blieb die Sache an mir hängen. Aber, so schließe ich meinen Bericht meist ab, ich muss zugeben, dass die Arbeit mir auch viel Freude macht. Meine anfängliche Sorge, woher immer wieder die Künstler und Referenten nehmen, hatte sich bald erledigt. Durch Zeitung, Internet und Mund-zu-Mund-Propaganda fand ich bald genügend Anregungen. Heute bin ich sogar schon in der komfortablen Lage, dass einige Künstler bei mir anfragen, ob sie im Café Nr. 16 auftreten können. Ganz besonders beeindruckt mich aber die kleine Schar der Mitarbeiter in Langenberg, 17


die trotz des fortgeschrittenen Alters keine Mühen scheuen, um die Kulturabende durch Umbauten, Dekoration und ein immer wieder beeindruckendes Buffet ganz erheblich aufzuwerten. Am 15. Februar 2008 beginnt das Jahresprogramm Café Nr. 16 mit einer Veranstaltung über die deutsch-russische Jüdin Mascha Kaléko, die als weiblicher Gegenpart zu Erich Kästner gilt. Ihre Geschichten und Gedichte werden von Gerhild Bitzer (Klavier und Gesang) und Uwe Neubauer (Rezitation) vorgetragen – gefühlvoll und leidenschaftlich. Im Verlauf des Jahres gibt es dann ein Gospelkonzert mit Norma Rae, einen Vortrag über das Leben in Israel, Irish Music mit „Catalpa“, christliche Pop-, Jazz und Rockmusik aus verschiedenen Velberter Gemeinden, Comedyartistik mit dem Theologen Dr. Stefan Schneider und ein Klezmerkonzert der besonderen Art. Ganz herzliche Einladung ins Café Nr. 16.

Persönliches

Gott der Herr hat am 25.11.07 das Leben unserer Schwester Erika Bangert beendet.

Geburtstage

januar bis februar 2008 Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern mit Jesaja 43, Vers 5

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! 07.01.35

Hans Bangert

73 Jahre

11.01.28

Karl-Heinz Rittel

80 Jahre

01.02.25

Ingeborg Thiel

83 Jahre

03.02.38

Helmut Lepple

70 Jahre

13.02.21

Leni Döring

87 Jahre

14.02.37

Hannelore Warnecke

71 Jahre

20.02.30

Erika Müller

78 Jahre

23.02.38

Gisela Trompell

70 Jahre

24.02.38

Helmut Burghardt

70 Jahre

Unsere herzliche Anteilnahme gilt der Familie.

Wir denken an…

Als neue Gemeindemitglieder dürfen wir Elisabeth und Richard Kager in unserer Gemeinde begrüßen. Sie wurden von der EFG Schwenningen überwiesen. Ihre neue Adresse lautet: Bonsfelder Straße 109 42555 Velbert

Wir wollen an die Geschwister denken und in unsere Gebete mit einschließen, die den Gottesdienst nicht mehr besuchen können. Alma Kasemann,

Rolf und Renate Radtke haben eine neue Adresse.

Bleibergquelle

Ihre neue Adresse lautet: Liegnitzer Straße 18a 42489 Wülfrath Tel.: 02058 -17 99 746

Gertrud Müller, Hanna Lusbrink, Christel Sandau,

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DRK-Heim

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Auf einen Blick SONNTAG Gebetszeit Gottesdienst Feier des Abendmahles *) 1. und 3. So Sonntagsschule (Kindergottesdienst) Chrispies *)

Uhr 09.45 10.00 09.15 10.00

Pastor für junge Gemeinde

Christian Driesen Nedderstraße 7 • 42551 Velbert Telefon 0 20 51 / 80 28 97 Telefax 0 20 51 / 41 99 39 E-Mail: jugendpastor@efg-velbert.de HAUSMEISTER

MONTAG

Lollipop Gemeindechor (Übungsstunde)

09.00 19.45

DIENSTAG

Bibelunterricht Klasse 1 Bibelunterricht Klasse 2 Gemeindegebet Jugendstunde Treffpunkt Bibel

15.00 16.10 19.00 19.00 19.45

Heiko und Monika Zündorf Hofstraße 6 • 42551 Velbert Telefon 0 20 51 / 41 99 93 Telefax 0 20 51 / 31 45 42 DIAKONIE

Brigitte Maurmann Telefon 0 20 51 / 23 104 GEMEINDEBÜRO

MITTWOCH

Frauenstunde *)

15.30

FREITAG

Mädchenjungschar Bistro Escape

17.00 19.30

Hofstraße 6 • 42551 Velbert Telefon 0 20 51 / 41 75 08 Telefax 0 20 51 / 41 99 39 E-Mail: gemeindebuero@efg-velbert.de Di. 09.30 - 11.30 Uhr Mi. 16.00 - 18.00 Uhr Do. 09.30 - 11.30 Uhr

SAMSTAG

Jungenjungschar Sportstime Halle Poststraße PASTOR

Hartmut Wahl Ahornstraße 42 • 42549 Velbert Telefon 0 20 51 / 31 15 79 Telefax 0 20 51 / 31 35 15 E-Mail: pastor@efg-velbert.de

14.00 16.00

KONTEN UNSERER GEMEINDE

EFG Velbert Konto 19 54 35 300 BLZ 334 400 35 Commerzbank Velbert Konto 88 102 BLZ 500 921 00 SKB EFG Bad Homburg v.d.H. REDAKTION

*) siehe Gemeindekalender

Daniel Patano • 0 20 58 / 89 33 75 Christian Nill • 0 20 51 / 84 494 E-Mail: gemeindebrief@efg-velbert.de GESTALTUNG

Markus Hoffmann • 0211 / 514 58 76

http://www.efg-velbert.de


Gemeindebrief Januar/Februar 2008