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#159 – Climate Change

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Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. – Partner Content

C L I M AT E C H A N G E

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CSRD darf Unternehmen nicht überfordern Die neue CSRD der EU ändert Umfang und Art der Berichterstattung von Unternehmen essenziell. Was dies für Unternehmen bedeutet.

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ie EU hat die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erlassen. Mit der geplanten Umsetzung der CSRD in deutsches Recht werden künftig deutlich mehr Unternehmen verpfl ichtet, Nachhaltigkeitsberichte aufzustellen und prüfen zu lassen. Schätzungen gehen von rund 13.000 Unternehmen aus, die, zeitlich gestaffelt, ab 2024 erstmals Nachhaltigkeitsinformationen zwingend im Lagebericht offenlegen müssen. Mit dieser Neuverortung vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: Zu mehr Transparenz und als ein europäischer Weg, im Sinne von „Sustainable Finance“ mehr Mittel in nachhaltige Investitionen zu lenken. Die neuen Berichtsvorgaben sind ein sinnvoller Teil der Weiterentwicklung der Corporate Governance. Im Gespräch mit Melanie Sack, Vorstandssprecherin des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW).

Frau Sack, wie beurteilen Sie die Einführung der neuen Berichtsvorgaben?

Wie können Wirtschaftsprüfer ihren Teil dazu beizutragen, damit die Wir begrüßen die Einführung der Nach- Transformation der Wirtschaft zu haltigkeitsberichterstattung. Unternehme- nachhaltigem Handeln gelingt?

risches Handeln wirkt sich auf mehr als nur die Finanzen aus. Die Folgen für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung müssen betrachtet werden. Das ist ein wichtiger Hebel für die Transformation der Wirtschaft zu nachhaltigem Handeln. Dieser Change gelingt aber nur, wenn die neuen Regeln die Akteure nicht überfordern. Die aktuellen ESRS, die die Vorgaben der CSRD in Berichtsstandards umsetzen und auch die Taxonomie-Verordnung, sind teilweise sehr komplex und kommen zu einer Zeit, die für Unternehmen ohnehin herausfordernd ist. Deshalb regen wir Nachjustierungen an. Ein transparenteres Verfahren bei der Verabschiedung der Regelungen würde helfen. Auch sollten die Regelungen von Beginn an möglichst klar gestaltet sein, damit es keiner „nebengesetzlichen“ Anwendungsweisen bedarf. Nachdenken sollte man auch über längere Einführungszeiträume, wie wir sie etwa von den ebenfalls komplexen IFRS kennen.

Unser Berufsstand trägt viel Verantwortung für die Funktionsfähigkeit von Märkten. Nur durch professionelle Prüfungen wird das Vertrauen in die Nachhaltigkeitsberichterstattung gestärkt und die Adressaten können informierte Entscheidungen treffen. Die Unternehmen haben jetzt die Wahl, ihren Abschlussprüfer oder einen anderen Wirtschaftsprüfer zu beauftragen. Die Vorteile liegen auf der Hand: In beiden Fällen erhalte ich eine qualitativ hochwertige Prüfung. Beauftrage ich meinen Abschlussprüfer, bedeutet es außerdem Kontinuität und Kosteneffi zienz, denn Nachhaltigkeits- und Finanzberichterstattung weisen zahlreiche Interdependenzen auf – etwa bei der Befassung mit Geschäftsmodell, Unternehmensstrategie sowie mit Systemen und Prozessen. Wenn weitere Spezialisten erforderlich sind, z. B. mit technischem Know-how, wird der Berufsstand wie bisher auch externe Experten hinzuziehen.

Melanie Sack, Vorstandssprecherin des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW)

Welche weiteren Entwicklungen prognostizieren Sie?

Zunächst hoffen wir, dass das Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der CSRD in deutsches Recht zügig abgeschlossen wird, damit die Unternehmen Rechtssicherheit haben. Langfristig wären neben einer stärkeren Integration von Nachhaltigkeits- und Finanzberichterstattung einheitliche globale Berichtsstandards wünschenswert. Nachhaltigkeit ist ja ein globales Thema. Schon heute ist überdies im Lagebericht über Chancen und Risiken zu berichten. Ich gehe davon aus, dass die Berichterstattung insgesamt noch zukunftsbezogener werden wird.

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) ist ein eingetragener Verein, der die Fachgebiete der Wirtschaftsprüfer sowie die Weiterentwicklung des Berufsbildes der Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer fördert und unterstützt. Kernthemen der Arbeit sind Prüfung und Rechnungslegung, betriebswirtschaftliche und steuerliche Beratung sowie Berufsrecht. www.idw.de

Engagement, das Grenzen überwindet

Die Folgen des Klimawandels machen vor Ländergrenzen nicht halt. Umso wichtiger ist gemeinsames Denken und Handeln.

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ie Herausforderungen der Klimakrise sind zu komplex, um sie allein bewältigen zu können. Um wirklichen Impact zu erzielen, bedarf es einer kollektiven Kraftanstrengung und des gemeinsamen Handels, das nicht vor Grenzen haltmacht. Da staatliche Mittel allein nicht ausreichen, sind Allianzen und die initiative Zusammenarbeit möglichst vieler Akteure gefragt. So nimmt das privatwirtschaftliche Engagement von Unternehmen bis hin zu Verbänden, Vereinen und Privatpersonen einen wichtigen Stellenwert bei der Finanzierung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten ein. Und das bestenfalls dort, wo ihre Wirkungen am höchsten sind. Als revitalisierende Entwicklungsarbeit in den Ländern des globalen Südens, die Klimaschutz und wirtschaftliches Fortkommen zusammen denkt. Die Allianz für Entwicklung und Klima verbindet globalen Klimaschutz mit

weltweiter Entwicklungszusammenarbeit. 2018 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gegründet und seit 2020 durch die gleichnamige Stiftung getragen, gibt sie Orientierung bei der Auswahl qualitativ hochwertiger Klimaschutzprojekte und unterstützt Akteure bei ihrem freiwilligen Engagement in jedem Schritt auf dem Weg zu einer klimagerechteren Welt. Neben einer ambitionierten Vermeidung und Minderung von Treibhausgas-Emissionen umfassen die Bemühungen auch den Ausgleich unvermeidbarer CO2Emissionen. Dabei wird im Rahmen von qualitativ hochwertigen Projekten im globalen Süden beispielsweise der Umstieg auf klimafreundlichere Technologien gefördert bzw. in Regionen eingeführt, in denen dies ohne Unterstützung nicht möglich wäre. Andere Projekte tragen zu einer nachhaltigen

Fotos: Hoffotografen

Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima – Partner Content

Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima

Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima

Wiederbewaldung, einer entsprechenden Waldbewirtschaftung sowie dem Erhalt der Biodiversität oder weiteren Zielen der Agenda 2030 bei. Seit der Gründung der Allianz wurden bereits 26 Millionen Tonnen CO2 durch die Vielzahl freiwilligen Engagements kompensiert.

Privatpersonen. Jeder offizielle Unterstützer der Allianz für Entwicklung und Klima hat als Teil einer Multi-AkteursGemeinschaft Zugang zu praxisnahen Workshops, kann an Austauschformaten regionaler Unternehmensnetzwerke teilnehmen und Fachseminare zu Qualitätsanforderungen der Projekte besuchen.

„Wir helfen dabei, über nachhaltige Projekte, die hohen internationalen Standards entsprechen, zu informieren und den richtigen Partner gezielt auswählen zu können. Damit privatwirtschaftliches Kapital in der wirksamsten Form zum Tragen kommt“, sagt Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Aktuell gehen über 1.500 Unterstützer:innen verschiedenster Größenordnungen mit gutem Beispiel voran. Von Konzernen über Mittelständler, von verschiedenen Landesverwaltungen oder Institutionen bis hin zum Sportverein, NGOs oder

Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima ist die starke Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Über 1.500 Unterstützer:innen aus Wirtschaft, Industrie, öffentlichem Sektor und Zivilgesellschaft sowie Privatpersonen treten dafür ein, Entwicklungswirkungen und Klimaschutzstrategien zu verbinden. www.allianz-entwicklung-klima.de

Mitbestimmung und Teilhabe der lokalen Bevölkerung an den Projekten sind für die Umsetzung essenziell. Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung sagt: „Die dramatischen Folgen des Klimawandels zu begrenzen und Entwicklungswirkungen im Sinne der Ziele der Agenda 2030 zu befördern, ist unsere Mission. Über ihre Klimastrategien reduzieren unsere Unterstützer:innen ihre Emissionen und über die Projekte erreichen sie konkrete Verbesserungen für Menschen und Klima.“

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