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#120 – Modernes Bauwesen

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Eine unabhängige Kampagne von Contentway

SMART CITY

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„KI ist nur ein Erfüllungsgehilfe“ smarte städte Die Entwicklung zur Smart City ist eine politische Entscheidung. Technologie kann nur die Umsetzung unterstützen, sagt Martin Memmel vom DFKI. Text: Armin Fuhrer Fotos: Presse, Linda Söndergaard/unsplash

Dr. Martin Memmel,

Head of SmartCity Lab am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Herr Memmel, am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern arbeiten Sie an der Smart City der Zukunft. Worin sehen Sie deren Hauptmerkmale?

weiteren Schritte. Eine Smart-City-Charta wie die des Bundesumweltministeriums muss den normierenden Rahmen vorgeben. Darin müssen Faktoren enthalten sein wie zum Beispiel lebenswert, inklusiv und ökologisch nachhaltig. Welche Rolle kommt der smarten Technologie zu?

Technologie, zum Beispiel die Analyse und Visualisierungen von Daten spielen eine Rolle bei der Frage, ob ein Thema auf die politische Agenda kommt und wie dann auch ein konkretes Ziel definiert wird. Und sind die Ziele beschlossen worden, dann kann Technologie natürlich bei der Umsetzung und der Evaluierung helfen. Sie kann an verschiedenen Stellen ein wichtiger Erfüllungsgehilfe sein. Wird die Bedeutung der Technologie bei der Umsetzung der Smart City überschätzt?

Ich will es mal so sagen: Die Hoffnung, dass alles sofort besser wird, wenn wir den einen Algorithmus gefunden haben und die eine bestimmte Künstliche Intelligenz

einsetzen, ist ganz gewiss übertrieben und wird sich nicht erfüllen.

Aber eine Smart City ohne Technologie ist nicht möglich, oder?

Richtig. Man wird beispielsweise keine intelligente Mobilitätsplanung machen können, wenn man nicht über die entsprechende Technologie verfügt. Gerade die Planung der Mobilität zeigt, wie wichtig die Erhebung, die Zugreifbarmachung und der Umgang mit strukturierten Daten ist. Aber auch an dieser Stelle könnte man schon jetzt sehr vieles besser machen, was mit Technologie gar nichts zu tun hat. KI ist nur der Erfüllungsgehilfe. Welche Rolle spielen dabei Daten?

Am DFKI machen wir sehr viel Basisarbeit und deswegen ist für uns gerade mit Blick auf die IT der entscheidende Faktor der kluge, strukturierte Umgang mit Daten. Daten sind der Anfang von allem und sind für ein funktionierendes Datenmanagement und die dahinter liegenden entsprechenden Systeme von entscheidender Bedeutung. Ohne diese Grundlage

Für mich hat eine Smart City smarte Ziele und smarte Akteure. Das bedeutet, dass es sich nicht vorrangig um Technologie, sondern um eine Art Bewusstseinsfrage handelt. Es muss darüber, was eine Stadt positiv auszeichnet, Einigkeit herrschen. Das ist die Grundlage aller

„Man wird keine intelligente Mobilitätsplanung machen können, wenn man nicht über die entsprechende Technologie verfügt.“

„Politik und Verwaltung können nur gute Entscheidungen treffen, wenn sie die aktuelle Lage auf Grund von verlässlichem Datenmaterial gut beurteilen können.“ ist man nicht KI-Ready. Auf dieser Basis aber kann man kluge und spannende Dinge machen. Wie wichtig ist denn dann eine Bestandsaufnahme, bevor Städte bestimmte Bereiche smarter machen?

Die Analyse des Ist-Zustandes ist von entscheidender Bedeutung. Politik und Verwaltung können nur gute Entscheidungen treffen, wenn sie die aktuelle Lage auf Grund von verlässlichem Datenmaterial gut beurteilen können. Aber auch an dieser Stelle ist für mich eine andere Frage entscheidend: Man kann beispielsweise die Ampelschaltungen mit KI besser machen und so den Verkehr flüssiger werden lassen – aber die Frage, wie KFZ-freundlich eine Stadt sein soll, ist eine Frage der Politik, nicht der KI. Für die bei der Umsetzung smarter Projekte notwendige KI ist eine gute digitale Infrastruktur unerlässlich. Wie stehen wir da in Deutschland?

Eine digitale Infrastruktur ist bei der Umsetzung smarter Projekte unerlässlich.

In der Verwaltung vieler Städte liegen Ideal und Wirklichkeit oft noch sehr weit auseinander. Aber mit dem Ausbau des Breitbandnetzes sind gerade die großen Städte inzwischen vorangekommen. Doch auch das ist letztlich kein technologisches Problem, sondern eins der Umsetzung und damit des Willens. ANZEIGE – ADVERTORIAL

Parkplatzsuche per App Das moderne Bauwesen in Deutschland steht vor der Herausforderung, Städte effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Gerade Parkplatzmangel in Städten ist ein Problem, das nicht nur Autofahrer frustriert, die oft lange suchen müssen, um einen Parkplatz zu finden, sondern auch die Unternehmen, die teure Parkflächen mieten, von denen der Großteil die meiste Zeit leer steht. In einer Zeit, in der die Bevölkerung in Städten immer weiterwächst, suchen Städte und Unternehmen stets nach innovativen Lösungen, um dem Platzmangel zu begegnen. Hierbei haben Technologien wie Künstliche Intelligenz und Internet-of-Things das Potenzial, die städtische Entwicklung im Einklang mit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Das Düsseldorfer Unternehmen ParkEfficient hat sich dieser Herausforderung angenommen und mit der gleichnamigen App dem städtischen Platzmangel den Kampf angesagt.

Bei ParkEfficient handelt es sich um eine Parkplatzmanagement-App, die es Unternehmen ermöglicht, firmeneigene Parkflächen effizient an die eigenen Mitarbeitenden zu verteilen. Die App nutzt einen intelligenten Algorithmus, um die Parkplatzsuche mit einem Klick zu erledigen. Dies reduziert den Parksuchverkehr der Mitarbeitenden und spart gleichzeitig Kosten ein, da die Flächen effizienter genutzt werden. Darüber hinaus ist es möglich, die freien Parkflächen nachts und an den Wochenenden Anwohnern zur Verfügung zu stellen. In diesem Sinne trägt das Unternehmen nicht nur zum digitalen Fortschritt der Städte bei, eine Reduktion des Verkehrsaufkommens durch ParkEfficient führt auch zu weniger Emissionen und einer besseren Luftqualität. Insgesamt bieten moderne Ansätze wie der von ParkEfficient eine Chance, die Stadtentwicklung in Deutschland nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten.

„Durch die Reduktion der Parkplatzsuche und den verbesserten Zugang zu Parkplätzen können wir dazu beitragen, das Leben in Städten nachhaltiger und angenehmer zu gestalten.“ – Dr. Konstantin Wilms, Geschäftsführer von ParkEfficient


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