14
GRÜNDERGEIST
BRYCK Startup Alliance – Partner Content
Innovation wächst in starken Allianzen
Für echte Innovationskraft braucht es Partner, die Forschung, Unternehmertum, Industrie und Kapital wirkungsvoll verbinden.
D
ie Zukunftsfähigkeit Europas hängt maßgeblich davon ab, im globalen Wettbewerb technologisch mithalten zu können. Deutschland verfügt über eine außergewöhnlich starke Forschungslandschaft – doch der Transfer wissenschaftlicher Exzellenz in unternehmerische Realität gelingt noch zu selten. Viele Forschende betrachten ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in der Regel nicht als Grundlage eines Geschäftsmodells; auch weil unternehme-
risches Denken in deutschen Universitäten bislang wenig verankert ist.
„Man muss es kennen, wollen, können – und dann machen“, sagt Philipp Herrmann basierend auf seiner langjährigen Erfahrung als Innovator und Unternehmer im Silicon Valley und in Berlin. „Entlang dieser Kette haben wir in Deutschland zu viele Hürden. Mit den Startup-Factories schaffen wir erstmals eine nationale Struktur, die Forschung systematisch in Gründungen überführt – ein echter Schub für die Startup-Nation Deutschland.“ Eine der vom Bundesministerium ausgezeichneten Factories, die diesen Wandel vorantreiben, ist die
Philippa Köhnk,
Philipp Herrmann,
Denn für Deep-TechStartups ist früher Kundenzugang nicht nur hilfreich, sondern existenziell.
Das Ruhrgebiet besitzt mit seiner industriellen Tradition und Forschungsstärke das Potenzial, die nächste industrielle Transformation anzuführen.
Geschäftsführerin BRYCK Startup Alliance
geschäftsführender Gesellschafter der BRYCK Startup Alliance
BRYCK Startup Alliance. Als Joint Venture der drei großen RuhrgebietsUniversitäten, der RAG-Stiftung und dem Initiativkreis Ruhr verfolgt sie das Ziel, Europas führenden Innovationshub für wissenschaftsbasierte Deep-TechStartups aufzubauen.
„Das Ruhrgebiet besitzt mit seiner industriellen Tradition und Forschungsstärke das Potenzial, die nächste industrielle Transformation anzuführen“, sagt Herrmann. „Doch um dieses Potenzial zu aktivieren, brauchen junge Gründerteams starke Verbündete.“ Die BRYCK Startup Alliance schafft genau diese Verbindungen: Sie verknüpft unternehmerische Talente und die wissenschaftliche Stärke der Universitäten mit der Marktperspektive führender Industriepartner wie E.ON und RWE, Evonik, die RAG AG sowie LEG und VIVAWEST. „Gemeinsam arbeiten wir an Lösungen in den Zukunftsfeldern Future Industries, Future Life Science und Future Cities – Bereichen, die prägen werden, wie wir künftig arbeiten, leben und wachsen“ erklärt Geschäftsführerin Philippa Köhnk. „Und wir laden weitere Unternehmen ein, sich aktiv einzubringen“ betont sie. „Denn für DeepTech-Startups ist früher Kundenzugang nicht nur hilfreich, sondern existenziell. Erst reale Anwendungsfälle zeigen, ob eine Technologie funktioniert und gebraucht wird. Deshalb kombinieren wir zwei Ansätze: den Industry Pull, bei dem Industriepartner konkrete Herausforderungen ihrer Branche einbringen, und den Research Push, bei dem wir herausragende Forschung in marktfä-
hige Geschäftsmodelle übersetzen.“ So entstehen Lösungen, die technologische Exzellenz mit realem Marktbedarf verbinden. Die Factory strukturiert ihre Programme entlang der vier zentralen Phasen der Startup Journey:
Start – Motivation und erste Orientierung für gründungsinteressierte Forschende. Build – Validierung von Marktchancen und Entwicklung erster Prototypen. Grow – Beschleunigter Markteintritt durch Zugang zu Industrie, Pilotprojekten und Investoren. Scale – Langfristige Begleitung durch Alumni-Netzwerke, Portfolio-Support und internationale Expansion. Was die BRYCK Startup Alliance besonders macht, ist die gebündelte Kraft ihrer Gesellschafter und Partner – eine Konstellation, die es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat. Dazu kommt der Zugang zu einem Kapitalnetzwerk mit über 10 Mrd. EUR Fondsvolumen sowie ein eigener 10-Mio-EUR-Fonds für frühe Investments, verwaltet von GF BRYCK Ventures. „Aus zuvor getrennten Kräften ist ein Motor mit enormer Power entstanden“, sagt Herrmann. „Mit unserem Ökosystem aus Forschung, Industrie und Kapital schaffen wir die wirkungsvollste Kombination, um Deep-Tech-Innovationen voranzutreiben – und Technologien hervorzubringen, die nicht nur das Ruhrgebiet, sondern Europa in die Zukunft tragen werden.“
Startups aus dem BRYCK Startup Alliance Ökosystem
KyDo Therapeutics – Das TU-Dortmund/LDC-Spin-off entwickelt neue hochselektive Krebsmedikamente gegen aggressive Tumore und addressiert damit eine zentrale Herausforderung der Onkologie. KyDo steht exemplarisch für den Research-Push-Ansatz der BRYCK Startup Alliance: Spitzenforschung, die unternehmerische Realität wird. Acquaint – Das niederländische Startup entwickelt intelligente Inspektionswerkzeuge, die mithilfe von UT-Sensoren den Zustand von Wasserleitungssystemen präzise erfassen. Die Pilotierung im BRYCK Water Hub zeigt den Industry-Pull-Ansatz in Aktion: Industriepartner bringen konkrete Anforderungen ein – und Startups liefern die passende Lösung. Factor2 Energy – Das Spin-off von Siemens Energy nutzt CO₂ als Arbeitsmedium für eine geothermische Technologie, die gleichzeitig Energie erzeugt und CO₂ speichert. Mit 9,1 Mio. US-Dollar SeedFinanzierung zeigt das Team aus dem BRYCK Startup Alliance Ökosystems, wie aus einem technologischen Durchbruch international wirksames Deep Tech entsteht.
Die BRYCK Startup Alliance wird von einem erfahrenen ManagementTeam mit eigener Startup-Erfahrung geführt und einem starken Beirat aus führenden Persönlichkeiten der Investoren- und Startup-Szene unterstützt. Bis 2030 sollen über 1.000 Ausgründungen und 200 skalierende Deep-TechStartups ermöglicht werden. www.bryckstartupalliance.com