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DOMINIKA: Ich möchte von der Erinnerung erzählen, an die ich zu erst gedacht habe. Es geschah letztes Jahr im Sommer. Ich war mit zwei Freunden Trampen in den Balkan-Ländern. Und wir waren durch Zufall auf dem Festival „Guca“. An diesem Tag war das Konzert von „Bregovic“.

I would like to talk about the memory I first thought about. It happened last year in the summer. I was hitch hiking with two of my friends in the Balkans. And we were, by accident, in the festival “Guca”, this day on the concert of “Bregovic”.

Und vor dem Konzert tranken wir ein bisschen Rakia. Ein Mann reichte die gleiche Flasche herum - an uns Fremde - ohne Hygiene Standards. Und das Konzert war wirklich wunderbar. Aber der Grund, weshalb ich diese Erinnerung gewählt habe ... eigentlich mochte ich tanzen immer nicht so gerne, aber bei diesem Konzert hat sich etwas verändert. Ich tanzte so verrückt. Ich gab alles in diesem Moment, alles von Innen heraus. Und dann haben wir diese wunderschönen Hippie Menschen getroffen. Ich habe mit einem Mann getanzt der halb nackt war - mit einem Turban auf dem Kopf - aus dem Iran. Und es war wirklich cool, ich denke das wir dieses Gefühl geteilt haben, dass uns alles egal ist. Wir treffen uns, wir „daten“ und wir heiraten. Es zählte nur dieser Moment, so als würde nichts anderes um uns herum existieren. Und die Musik war wirklich unglaublich.

And before the concert we drank a bit of Rakia. A guy was giving everybody the same bottle. To strangers. No hygienic standards. And the concert was really great. But the reason i chose this memory ... usually in the past I didn’t like to dance that much but at this concert something changed. I was dancing really crazy. I was giving everything I had from inside and we met some really beautiful hippie people. I danced with a guy who was half naked with a turban from - Iran. And it was really cool because I think we shared this kind of feeling that we don’t care. We meet, we date, we marry. It was just about this moment, like nothing else exists and the music was really amazing.

Dieses „Guca“ Festival war wirklich cool, aber es ist ein bisschen traurig zugleich, denn die Musik wird von Zigeunern gespielt. Und da waren wirklich sehr arme Zigeuner auf diesem Festival und außerdem einige Nationalisten aus Serbien. Aber wenn man zu dieser Musik tanzt, wenn die Traurigkeit umspringt ..., es ist wirklich cool. Ich fühlte mich wirklich sehr sehr lebendig, auf dem höchsten Level das zu erreichen ist, also ... ich mag diese Erinnerung sehr.

This “Guca” festival was really cool, but it’s a bit sad as well because the music was created by gipsy people. There were really poor gipsy people in the festival and they were serving some national Serbian gadgets as well. But when you dance to this music, when it changes from sadness and then later to ... It’s really cool. I felt really, really alive, like the highest level possible, so... I really like this memory.

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KIM: Ich war mit meinen Freundinnen im Heidepark, das ist ein Freizeitpark. Und da sind wir auf eine Achterbahn gegangen, das ist die größte HolzAchterbahn der Welt.

I was with my friends in “Heidepark”, which is a leisure park. And then we went on a roller coaster, which is the largest wooden roller coaster in the world.

Und dann sind wir da hoch gefahren und alles hat gequietscht. Und meine Farbe ist braun, weil die Waggons braun waren und auf einmal, als es runter ging, da wurde mein Kopf so geschleudert und ich habe nur noch dieses braun gesehen von den Holzkisten in denen wir saßen, und in dem Moment hatte ich richtig Angst.

We were going up, everything squeaked and I chose the colour brown, because the waggons were brown and suddenly, when it went down, my head was shaking and I only saw this brown, from the wooden waggons where we sat and in that moment, I was really frightened.

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SILVANNA: Ich war mit einem Freund in der Wohnung meiner Großmutter. Die steht leer und es gibt nur ein Bett mit einer Decke und das ganze Zimmer war voller „polvo“ (spanisches Wort = Staub). Es wurde schon seit langer Zeit nicht mehr geputzt - seit Jahren. Der Geruch in dem Zimmer ist wie Holz, weil das ganze Zeug schon sehr alt ist. Es war ungefähr 2 Uhr in der Nacht. Wir sprachen über einen Freund von mir. Er starb vor drei Jahren. In dem Fenster ... das Licht der Straße ist Orange. Es war sehr schön. Und ich erinnere mich, wie er mir die Geschichte erzählte. Ich war in dem Bett, in dem leeren Raum, mitten im Sommer. Das Gefühl der Melancholie in diesem blauen Raum, in der Mitte der Nacht, mit meinem Freund.

I was with a friend in the flat of my grandmother. It’s empty and there’s only a bed with one cover and all the room had “polvo” (spanish word = dust). It’s like so many time without cleaning. Like years. And the smell of the rooms is wood because all of the stuff is old. And it was, like 2 am in the night. And we talked about one friend of mine. He died three years ago. In the window ... the light of the street is orange. It was really nice. And I remember how he told me the history and I was in the bed in the empty room, in the summer. The feeling of melancholy in a blue room, in the middle of the night with my friend.

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ANNA KANIEWICZ: Ich versuche es. Meine Erinnerungen gehen ziemlich weit zurück. Wie du weißt, bin ich jetzt schon ziemlich fortgeschritten im Alter. Ich würde jetzt gerne über eine Erinnerung aus meiner Kindheit erzählen, denn ich finde diese Erinnerungen bleiben am längsten. Es geschah als ich 8 Jahre alt war und bei uns in Polen haben wir die sogenannte erste Kommunion, und das ist für ein Mädchen ein ganz großes Erlebnis. Nicht nur ein seelisches Erlebnis. Für ein Kind ist es wichtig, was es für ein Geschenk bekommt zu diesem Anlass. Meine Erwartungen waren zwar nicht groß, aber ich dachte, ich bekomme ein ganz schönes Kleid oder ein Spielzeug, denn mit 8 Jahren spielt man noch mit Spielzeug. Ich wartete auf diesen Tag sehr ungeduldig. Und als die Gäste kamen und ich dieses große Geschenk bekam, stellte sich heraus, dass es ein grauer Pullover war. Und das war für mich ein totaler Schock, denn es war kein Kleid, nichts zum Spielen, nur ein grauer Pullover. Aber nach einigen Tagen habe ich festgestellt, es muss so sein. Der Pullover wurde in den ersten Monaten nicht benutzt. Es kam der Sommer, es kamen warme Tage und erst im Herbst sagte meine Mutter: „Aber naja, du hast doch einen schönen Pullover. Warum willst du ihn nicht tragen?“ Und ich sagte: „Na gut, wenn es so sein muss, dann trage ich diesen Pullover.“ Und stell dir vor, das war mein Lieblings-Pullover in meinem Leben, denn er wuchs mit mir zusammen. Er war ein bisschen größer und er war immer breiter. Und eigentlich bezieht sich diese Erinnerungen auf diesen Pullover, weil er mit mir irgendwie zusammen gewachsen ist. Also ich und der Pullover waren zusammen, immer. Und er war dann schon so alt, dass er Löcher hatte und ich habe dann sogar geweint, weil ich den Pullover nicht mehr tragen konnte, wegen den Löchern. Und dann hat meine Mutter solche Flicken gekauft und alles schön repariert. Und diesen Pullover habe ich mit 15 Jahren noch immer getragen. Aber seine Zeit ist auch vorbei. Und auf diese Weise ist der Pullover nicht mehr da, aber diese Erinnerung blieb so stark, dass ich diesen Pullover als Teil meines Lebens betrachte. Das ist die Geschichte von meinem nicht gelungen Kommunions Geschenk.

I will try it. My memories go back really far. As you know, I am quite advanced in age and now I would like to tell about a memory from my childhood because I think those memories remain the longest. It happened when I was 8 years old and here in Poland, we have the so-called first communion, and that is a very great experience for a girl. It’s not only an emotional experience. For a child, it is important what kind of a gift you get on this occasion. My expectations were not high, but I thought that I will get a very nice dress or a toy because at the age of 8 kids are still playing with toys. I was impatiently waiting for this day. When the guests arrived and I got this huge gift, it turned out that it was a gray sweater, and for me that was a total shock because there was no dress, nothing to play, just a gray sweater. But after a few days, I realized, it had to be like that. I wasn’t using it in the first few months. The summer came and it got warmer, but in the fall my mother said, “But well, you’ve got a nice sweater, why don’t you wear it?” And I said, “Well, if I have to, then I will wear this sweater.” And just imagine, that was my favourite sweater of my life because it grew with me. It was a bit too big, and too wide. And actually, these memories are related to this sweater because we somehow grew together. So me and the sweater were together, always. And it became so old that it had holes and then I even cried because I could no longer wear it because of the holes. And then my mother bought these patches and repaired it really nicely. I was wearing this sweater until I was 15 years old. But its time was over. And the sweater is no longer there, but the memory is so strong that I see this sweater as a part of my life. This is the story of my failed communion gift.

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ANNA: Ich erinnere mich an die Tage in Paris, aber ich kann mich nicht daran erinnern ob es ein Tag war, also eine Sequenz, oder mehrere Tage. Ich habe ganz lange nach dem Haus gesucht, in dem Picasso gewohnt hat. Ich war damals sehr verrĂźckt nach ihm. Es hat geregnet und das Wetter war mal gut und mal schlecht. Ich habe komischerweise einen blauen Himmel in Erinnerung, aber ich denke es hat doch geregnet und es war teilweise nass, grau und glitschig. Ich war mit meiner Freundin in einem Buchladen, in dem Shakespeare Buchladen. Sie hat es dort gemocht und sie wollte unbedingt dahin gehen. Und als wir raus gekommen sind, hat es ganz dolle geregnet - nein, ich bin alleine raus gekommen, sie ist noch da geblieben. Und dann musste ich mir einen Regenschirm kaufen und der war rot. Und dann bin ich durch Paris gelaufen, mit dem rotem Regenschirm und ich hatte auch einen schwarzen Mantel.

I remember the days in Paris, but I can’t remember if it was one day as a sequence, or several days. I was searching for quite a long time for the house where Picasso lived. At that time I really adored him. It was raining and the weather was sometimes good, sometimes bad. Somehow I remember a blue sky, but I think it was rather rainy and it was partially wet, gray and slippery. I was with my friend in a bookstore in the Shakespeare bookstore. She liked it and she wanted to go there, and by the time we went out, it was raining a lot - no, I got out alone, she stayed there. And then I had to buy an umbrella, and it was red. And then I walked through Paris, with the red umbrella and I had a black coat as well.

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PIOTR: Das war vor 20 Jahren, und ich war in Szyk, das ist eine kleine Stadt - nein ein Dorf, eher ein Dorf, in den polnischen Bergen, und ich war da mit meinem Gleitschirm. Ich war dort zum ersten Mal und ich wusste nicht wie man Startet, wie man das alles macht, wo ich Landen kann und so weiter und so fort. Und ich bin auf die Spitze gefahren und ich habe alles gemacht mit diesen Sachen, und dann bin ich geflogen - nach unten. Ich habe nur geguckt, wie es andere Leute machen und am Ende, als ich gelandet bin, habe ich etwas Wasser getrunken, weil es heiß war, über 30 Grad. Und da habe ich gelernt, dass das nicht so intelligent war, also das war wirklich dumm, also gefährlich, aber ich lebe noch und mein ganzes Leben ist ungefähr so.

That was 20 years ago, and I was in Szyk, which is a small town - no a village, rather a village, in the Polish mountains, and I was there with my Parachute. I was there for the first time and I did not know how to start, how to do all this, where I can land and so on and so forth, and I went to the mountain peak, and I did everything with these things, and then I flew - down. I just watched other people how to do it, and in the end, when I landed, I drank some water, because it was hot, about 30 degrees. And after that, I learned that this was not so intelligent, it was really stupid, really dangerous, but I’m still alive and somehow I live my whole life in that way.

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MARION: Manchmal, wenn ich die Musik der französischen Band „Louise Attaque“ höre ... Ich höre diese Songs und sie erinnern mich an diese Zeit, es ist kein bestimmter Moment, aber ein ganz bestimmter Zeitraum, als ich diese Musik den ganzen Sommer lang gehört habe. Ich glaube, ich war 14 oder so ähnlich. Also hörte ich diese Musik während des ganzen Sommers und nebenbei habe ich dieses Buch gelesen. Es war nicht wirklich ein gutes Buch, aber ich habe es dennoch gelesen, und zur gleichen Zeit hörte ich die Musik. Die beiden sind mit einander verbunden. Und ich erinnere mich an dieses Gefühl, das ich während des ganzen Sommers verspürte ... du hast nichts zu tun ... du triffst nicht so viele Leute ... Okay ... du hast so viel Zeit. Es erinnert mich an diese Zeit und es ist etwas ganz Besonderes.

Sometimes when I listen to a French group named “Louise Attaque”... I listen to their songs and it reminds me of this, not very special moment, but very special period when I was listening during all summer. I think I was 14, something like that. So I listened this group during all the summer and I was reading a book. It was not really a good book but I was reading it and I was listening this music at the same time. The two are together. And I remember this emotion of all the summer you know. You have nothing to do. You don’t meet a lot of people and you are like ... Okay, it’s a long time. And it reminds me of that moment and it’s very special.

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MIREK: Zunächst einmal muss ich erwähnen, dass die meisten meiner Erinnerungen mit Indien verbunden sind, weil dies die faszinierendste und zugleich traumatischste Zeit in meinem Leben war, welche sich auch in meinen Träumen sehr oft widerspiegelt. Trotz der Tatsache, dass ich dieses Land schon vor langer Zeit verlassen habe. Also, wenn ich über einen Ort nachdenke, dann ist das entweder in Indien oder Katmandu. Warum Katmandu? Ich war dort mit meinem Freund. Er kam aus, zu der Zeit war es noch Jugoslawien, und wir saßen auf dem Dach. Es gibt einen Stadtteil in Katmandu für Touristen namens „Tamil“. Wir saßen auf dem Dach und haben Bier getrunken. Es war Sonnenuntergang und das Himalaya-Gebirge umkreiste uns, mit diesem unglaublichen Ausblick. Dann wurde mir klar, dazu gibt es etwas das ich erzählen kann, etwas das „Faustus“ sagte, wenn du dich erinnern kannst ...? „Lasse den Augenblick andauern, denn jetzt bin ich glücklich“.

First of all I must tell you that the majority of my memories are related to India because it was the most fascinating and traumatic time in my life. Which also comes back in my dreams very often. In spite of the fact that I left this country a long time ago. So if I think about the location, it’s either there in India or Kathmandu. Why Kathmandu? I went there with my colleague. He was from, at that time Yugoslavia and we were sitting on the roof. There is one district in Kathmandu for tourists named Tamil. We were sitting on the roof and drinking beer. There was sunset. And all Himalaya Mountains are around you with this incredible view. Then I realised... This is something I can say, that “Faustus” said if you can remember ...? “Let the moment continue, because now I’m happy.”. So this is the location.

Das ist also der Ort.

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MATUS BURANOVSKY: Ich habe gedacht, worüber sollte ich nachdenken? Und es gibt viele besondere Momente in meinem Leben, über die ich manchmal nachdenke. Manchmal über meine ..., du kennst das Gefühl wenn du dich irgendwie einsam fühlst. Manchmal möchte man einfach eine Pause machen und über etwas Schönes aus der Vergangenheit nachdenken. Manchmal mache ich das. Manchmal denke ich an die Straßen bei meiner Großmutter aus meiner Kindheit, und es waren bloß normale, ganz gewöhnliche Straßen voller Häuser. Und es gab diese großartige Aussicht von diesen, wir nennen sie Beton-Block Häuser. Wir haben viele von denen in meiner Heimatstadt. Und ich liebte einfach nur die Aussicht auf die andere Seite der Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite, wenn das Haus meiner Großmutter am Morgen noch im Schatten stand. Und diese Gebäude waren erleuchtet durch den Sonnenaufgang. Die aufgehenden Sonne am Morgen ... ich nahm mein Fahrrad, das so eine Art Upgrade eines BMXs war. Ich habe immer zu meiner Oma gesagt, dass ich nur bis zur nächsten Straße fahre, weil sie mir verboten hatte zum Bike-Park zu fahren, weil es gefährlich sei. Aber ich habe immer gesagt: „Ok kein Problem, ich werde einfach hier in der Nähe sein“ ... und ich bin immer zum Bike-Park gefahren - es war einfach toll, weißt du.

I was thinking what I should think of. And there are many special moments in my life which I think about, sometimes. Sometimes from my ..., you know the feeling when you feel alone somehow. Sometimes you just want to take a break and think about something nice from the past. Sometimes I do this. Sometimes I think about my grandma’s streets from my childhood and it was just a normal regular street full of houses. And there was a great view on ... we call it concrete blocks buildings. We have plenty of those in my hometown. And I just loved the view on the other side of the street. On the other side of the view when my grandma’s house in the morning was in shade. And those buildings were full of sunrise. Sun rising up in the morning and I took my bike, which was like an upgrade from a BMX and I always said that I’m just going to the next street to my grandma because she said I cannot go to the bike park because it’s dangerous. But I always said, “Ok, no problem, I’ll just be here around” ... and I always went to the bike park - just great you know.

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DOGUS: Okay, ich habe eine Erinnerung. Es ist nicht so eine Schöne, aber ich erinnere mich ... Es war ziemlich kalt zu der Zeit als ich in Island war.

Okay I have a memory. It’s not so nice but I remember ... It was kind of cold, when I was in Iceland.

Ich war in Island trampen und eines Tages bin ich auf dem Highway stecken geblieben. Ich hatte nichts zu tun, ich hatte gehofft das eines der Autos stoppen würde. Aber kein Auto hielt an. Es war so kalt und windig und dann dachte ich, dass ich von dieser Insel nicht herunterkomme, weil ich in der Mitte des Nirgendwos gelandet bin. Ich war kurz davor meine ganze Hoffnung zu verlieren und plötzlich ... ich wanderte so durch Island und ich achtete nicht mehr auf die Autos ... etwas hielt vor mir an. Ich sah einen riesigen Schatten. Dann schaute ich auf das Auto. Es war ein Monster-Truck. Und in diesem Monster-Truck saß ein Mann aus Island. Er nahm mich einfach mit. Er hat mir einfach so das Leben gerettet, auf der Autobahn.

I was hitch hiking around Iceland and one day I got stuck on the highway and I had nothing to do and I was hoping to just stopping the cars. But the cars did not stop. It was so cold and windy and I thought that I can’t go somewhere from that island because it was in the middle of nowhere. When I was close to lose my whole hope and just, I was walking through Iceland and just acting like this but I didn’t looked at the cars. Something stopped in front of me. I saw a huge shadow. Then I looked at the car. It was a monster truck. And inside of this monster truck there was an Iceland man. He just picked me up. He just saved my life on the high way.

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WALTRAUD ALBRECHT: (...) Es war die Währung gewesen und die Eltern hatten dann schon wieder den Mut etwas anzusparen. Es war ihnen ja während des Krieges alles verloren gegangen und Deutschland war wieder im Aufbau. Und da haben meine Eltern gesagt, bei zwei Kindern, den wollen wir ja auch etwas hinterlassen. Und somit haben sie sich zum Bauen entschlossen, was ihnen allerdings nicht leicht viel. Mein Vater war schon 10 Jahre älter als meine Mutter, aber er hat gesagt: „Wenn du das für richtig hältst, dann fangen wir damit an.“ Ich war zu dem Zeitpunkt auch erst 16 oder 17 Jahre alt und hatte ausgelernt. Ich bin ja schon mit 14 Jahren in die Lehre gekommen, was zu der Zeit üblich war, aber heutzutage ist das schon etwas Komisches. Naja, so ist die Zeit dann hingegangen und es wurde auf alles verzichtet. Später als wir geheiratet haben, da war ja schon das zweite Haus gebaut, da wurde nicht groß unsere Hochzeit gefeiert. Da hieß es, entweder du kriegst ein paar Möbel für die Küche, oder aber du feierst. Und so hat sich das dann entwickelt. Heutzutage läuft das alles schon viel leichter. Und wir sind dann jedes Wochenende zum Bau. Jedes Wochenende haben wir geholfen und wenn man so jung ist, hat man da auch nicht immer Lust zu. Aber mein Bruder, der ja nun schon 6 Jahre älter war und schon seine Freundin hatte und heiraten wollte, für den war das schon interessanter. Aber für mich war das noch nicht so akut. Erst später, als ich meinen Mann dann kennengelernt hatte - 1957 - dann schon, aber da waren die Wohnungen schon alle vermietet.

(...) It was the currency and by that time the parents had the courage to save something. During the war they lost everything and Germany was under construction. And then my parents thought, we have two children, we would like to leave them something. And so they decided to build a house, which didn’t come naturally to them. My father was 10 years older than my mother, but he said, “if you think that’s right, we will start doing that.” I was just 16 or 17 years old by that time, and I had already finished my apprenticeship at the age of 14, which was common, but nowadays that’s unusual. Well, so the time passed by and we had to renounce everything. Later when I got married, the second house was already built. On our wedding, there wasn’t a great celebration, they said, you will either get some furniture for the kitchen, or you can celebrate. And this is how things evolved. Nowadays, everything is much easier. And every weekend we went to the construction site. Every weekend we had to help. And when you are that young, you don’t always feel like helping. But my brother, who was 6 years older, and who had his girlfriend which he wanted to marry, was much more interested about it. But for me, that was not really acute. But later, when I met my husband - in 1957 - it changed, but at this time all the apartments were already rented. But it was impressive, I can’t deny this, and I was proud that my parents renounced so much for their children.

Aber es war beeindruckend, das muss ich sagen, und ich war stolz, dass meine Eltern auf so vieles verzichtet hatten für ihre Kinder.

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KARL-HEINZ ALBRECHT: Unsere Spiel-Gerätschaften waren eigentlich die Trümmer. Wir spielten in den Trümmern und Spielsachen hatten wir gar nicht. Wir haben uns solche Sachen gesucht, die man als Spielsachen nehmen konnte. Das war zum Beispiel so: Familien, die ein Kind hatten, die hatten ein Auto zum spielen. Wir waren 4 und ich hatte keines. Ich nahm dann einen Backstein und das war mein Auto, das ich geschoben habe. Und als man dann älter wurde, fing die Schule wieder an. Wir hatten auch zu meiner Zeit vormittags Schule und nachmittags Schule, weil wir so viele Kinder in der Schule waren, zwischen 50 und 60 in einer Klasse. Das war schon sehr schwierig. Aber das Schlimmste war ja dann auch, ich musste bevor ich um 8 Uhr zur Schule ging, morgens die Zeitung austragen. Und das ging dann morgens schon um 5 Uhr los. Wir hatten einen Kolonie-Garten, da hatten wir bis zu 50 Kaninchen, damit wir etwas zu Essen hatten. Und wie das dann so ist, diejenigen die nichts hatten, die wurden dann auch noch bestohlen. Wenn mein Vater dachte, zu Weihnachten, jetzt essen wir ein schönes Kaninchen, und er kam dann im Garten an, da waren die Kaninchen alle gestohlen. Dann hatten wir wieder nichts und das war dann natürlich immer so eine blöde Sache. Und Obstbäume hatten wir dermaßen viele, mein Vater hatte in seinem Kolonie-Garten, der 500 qm groß war, der hatte da so viel drauf, wie ein Bauer auf einem großem Feld. Und dann wurde der Garten auch so gehakt, dass keiner die Erdbeeren stehlen konnte, auch wir Kinder nicht, da einfach dran rum naschen, der wusste dann ganz genau, wenn da jemand Erdbeeren geholt hatte, auch wenn dann wieder hinterher gehakt war, aber so schön haken wie mein Vater, das konnten wir nicht. Und wir wurden immer wieder ertappt dabei.

Our toys were debris and we played in the ruins. We found things that we could use as toys. But it was like this, for example, families who had one child, they usually had car toys, but there were 4 of us and we had none. Then I took a brick and that was my car that I wheeled. And as we grew older, the school started again. At this time we had school in the morning and in the afternoon because there were so many children in the school. Between 50 and 60 in one class, that was very difficult. But the worst thing was that I had to deliver the newspaper before I went to school at 8 o’clock. And that started in the morning at 5 am. We had an allotment garden with up to 50 rabbits, to have something to eat. And then it sometimes happened, that those who already didn’t have anything, got robbed. When my father thought, on Christmas, today we will eat a delicate rabbit, and he went to the garden, it happened that all rabbits were stolen, and again, we had nothing, and of course that was always such a stupid thing. And we had many fruit trees on my fathers allotment garden, which had 500 square meters. That is as many as a farmer on a large field has. And the garden got raked in a way that nobody could steal the strawberries, even us children weren’t able to snack on them. He always knew when somebody tried it, even though we raked afterwards, but nobody was able to rake as good as my father. And this is why we always got caught.

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JOHANNES: Ich erinnere mich, dass ich in die Küche gegangen bin und ich wollte etwas zu essen finden, etwas das ich sehr gerne mag. Ich habe den gesamten Boden abgesucht, die ganze Küche, die Regale und alles Mögliche und dann habe ich etwas gefunden. Eigentlich fand ich es irgendwo, wo ich es nicht heraus nehmen sollte. Ich fand es in dem Mülleimer. Es ist mein Lieblingsessen. Und ich nahm es aus dem Mülleimer und ich aß es und ich habe es wirklich genossen. Und dann ging ich zu meiner Ex-Freundin und ich sagte: „Du hast meine Pizza weggeworfen. Das kannst du nicht machen. Die kann man immer noch essen.“ Und sie sagte: „Du hast sie nicht wirklich gegessen, oder?“ „Doch, ich habe sie gegessen.“ Also in diesem Moment fühlte ich mich wirklich ... irgendwie beschämt, weil ich die Pizza aus dem Mülleimer genommen habe, aber zur gleichen Zeit dachte ich: yeah, ich mag Pizza.

I remember that I’ve been to the kitchen and I wanted to find something to eat which I really love and I was just searching over the whole floor, over the kitchen, over shelves and everything and then I found it. Basically I found it somewhere where I shouldn’t get it out. I found it in the trash can. And it’s my favourite food. And I took it out of the trash can and I ate it and I really enjoyed it. And then I went to my ex-girlfriend and I said, “you threw my pizza away. You can’t do that. It’s still fine.” And she said, “you haven’t eaten it yet, no?” “Yes, I ate it.” So at that moment I felt really ... kind of ashamed because I took the pizza out of the trash but at the same time I was like: yeah, I like pizza.

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HANA SEBALJ: Oh! Dies geschah vor kurzem, aber es ist eine schöne Erinnerung. Meine Freundin hat mir diese Bar gezeigt und ich ging hinein um ein paar Bier zu bestellen. Dann sah ich diese Wand hinter der Bar, voll mit alten Geldscheinen. Einige davon existieren wahrscheinlich nicht mehr. Ich erinnere mich, wie ich diese Wand betrachtet habe, an der Dollar Scheine, Deutsche Mark und andere Dinge hingen, die man schon eine Weile lang nicht mehr gesehen hat. Ich winkte dem Barkeeper zu und sagte: „Ich habe einen Schein für dort oben, wenn Sie den haben wollen.“ Und er sagte: „Ja, warum nicht, lass uns die Sammlung vergrößern.“ Und ich gab ihm meinen Geldschein, den ich seit - ich denke, es ist 10 Jahre her, seitdem wir Euro in Slowenien haben, also, davor hatten wir Tolarji. Ich hatte diesen großartigen 1000 Tolarji Schein und es war irgendwie mein Glücksbringer. Aber ich beschloss einen Teil von mir in Warschau zu lassen. Also gab ich ihm den Schein und der Barkeeper war wirklich beeindruckt und hängte ihn an die Wand. Nun ist mein Geldschein ein Teil dieser Sammlung.

Oh! This happened recently, but it is a great memory. It was my friend who took me to this bar. And I walked in and we went to get some beers and I saw this wall behind the bar full of old bills, some of them probably even don´t exist anymore. I remember I was looking at this wall and there were dollars and marks and things, which you haven’t seen in a while. I waved to the bar tender and I was like, “I have one for up there, if you want it.” And he said, “Yes why not, lets make the collection bigger.” And I gave him my bill which I had for - I think it is 10 years now since we got Euros in Slovenia, so before we had Tolarji and I had this great 1000 Tolarji bill and it was kind of my lucky bill but I decided I wanna leave a piece of me in Warsaw. So I gave it to him and he was really impressed and he put it on the wall. So now there is my bill in that collection.

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FRITZ DOSDALL: Ich glaube, da war ich 6 Jahre ungefähr, und da sind wir, also ich und meine Familie, in den Urlaub nach Fuerteventura gefahren. Und am Strand waren da immer so kleine Erdhörnchen und die haben uns immer Körner aus der Hand gefressen. Das fand ich sehr süß, man konnte sie schön streicheln. Das ist eigentlich meine schöne Erinnerung.

I think I was 6 years old and we, so me and my family, went on a holiday to Fuerteventura. And on the beach there were always these small gophers that ate grains out of our hands, which I think was very sweet, you could pet them as well. That’s actually my happy memory.

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EWELINA DOSDALL: Ich kann mich daran erinnern, als ich klein gewesen bin, als wir mit meiner Mutter, also meine beiden Schwestern, meine Mutter und ich, zusammen gereist sind. Und sie hat uns immer mitgenommen zu allen möglichen Orten und wir sind immer mit dem Zug gereist. Wenn wir aus dem Zug gestiegen sind, war es meistens schon dunkel und dann sind wir mit einem Taxi zu dem Zielort gefahren. Und dann war es in dem Taxi so schön gemütlich, wir waren schon so müde. Im Halbschlaf hat man diese wunderschöne Jazz Musik gehört. Und Jazz ist für mich bis heute etwas ganz besonderes. Das ist meine Erinnerung an Jazz. Damit verbinde ich Jazz - mit der Freiheit, mit der Gemütlichkeit, Dunkelheit, und mit der Kindheitserinnerung, dass man auf der Reise ist.

I can remember when I was younger, when we, my two sisters, my mother and I, were travelling together. And she took us to all these different places, and we were always travelling by train. And when we got off the train, it was already dark and then we took a taxi to our destination. And then it was so cosy inside the taxi, we were so tired. Half asleep, we could hear this wonderful jazz music, and jazz is still something very special for me. That’s my memory about jazz. So I connect jazz with freedom, with the cosiness, darkness and with my childhood memory, being on journeys.

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ANTONIN BORGNON: Also ich habe eine Erinnerung gewählt, die ein paar Jahre zurückliegt. Ich habe in Paris studiert und ich war Mitglied eines Kunst Vereins, es war ein Theater Verein, ein französischer Theater Verein. Und in diesem Jahr haben wir „Der kaukasische Kreidekreis“ von Berthold Brecht aufgeführt (es tut mir leid, ich bin nicht Deutsch deshalb habe ich seinen Namen zerstört). Wir hatten viele Rollen, weil wir nicht so viele waren, ungefähr 10. Und eine meiner Rollen war ein Soldat. Diese war wirklich meine Lieblings-Rolle, weil wir diesen Moment hatten, als wir zu singen begannen, und es hat mich sehr berührt. Sobald unserer Akt kam und wir auf der Bühne standen, wussten wir was zu tun war. Wir haben es so lange vorbereitet, und als der große Tag kam, waren wir darauf konzentriert was wir hatten. Und als der Moment kam, als wir die Soldaten spielten, ich und mein Freund Samih, mussten wir dieses Lied singen, vielleicht können wir es jetzt singen ... (Song) In dieser Szene, in diesem Akt, steckten so viele Emotionen. Es war der Moment, in dem wir so laut schreien konnten wie nur möglich, um die Brutalität der Soldaten auszudrücken. Es ging um dieses Lied, wie der Mann in den Krieg geht, bereit für all die Brutalität. Und das mussten wir ausdrücken. Es war wirklich anstrengend für mich. Wir spürten diese Spannung, all diese Emotionen.

So I chose a memory, it was a few years ago. I was still studying in Paris, and I was a part of this art club, it was a theatre club, a french theatre club. And in this year we chose to play “The Caucasian Chalk Circle” by Berthold Brecht (I’m sorry, I’m not german, so I destroyed his name). We had many roles because we were not so many, something like 10, and one of my roles was a solider. It was really my good role because we had this moment when we had to sing, and it really marked me. As soon as we are on the action, on the theatre, we knew what to do, we were preparing it for so long and when it was the big day, we were focused on what we did. And then there came the moment when we were the soldiers, me and my friend Samih, we had to sing that song and maybe we can sing it ... (song) In this scene, in this action, there was so much emotion, it was the moment were we could shout as much as possible and show the brutality of the soldiers, because it was all about this song, you know, like the guy going to the war, ready for all the brutalities and we had to express it. And for me it was really exhausting, we had to feel all that tension, all that emotion.

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ANNA SIEGEL: (...) Ich habe mich eigentlich nicht so richtig wohl gefühlt in diesem Raum, ich wollte da nie lange sein. Aber im Nachhinein, wenn ich daran denke, finde ich es eigentlich ziemlich cool, dass ich diesen Raum gesehen habe und das ich da oft war.

(...) I never felt really comfortable in this room, I never wanted to stay there for long, but in retrospect, when I think about it, it was actually really cool that I saw this room and that I was there often. I was about 3 years old.

Ich war 3 Jahre alt - ungefähr. Wenn ich an einen Sound denke, dann denke ich zum einen daran, wie sie auf ihrer Leinwand mit ihrem Öl-Pinsel rum kratzt, dieses Geräusch. Aber zum anderen an die Musik von Edith Piaf, die lief jeden Tag und immer wenn ich da war, und ich habe das Gefühl, auch immer nur diese eine CD oder Kassette, damals gab es noch Kassetten. Irgendwie immer das Gleiche. Und wenn ich an den Geruch denke, das ist glaube ich das Eindrücklichste von den ganzen Erinnerungen für mich. Das ist eine Mischung zwischen Ölfarben, Terpentin, Katzen Futter und Zigarettenrauch, und diese Mischung ist so einmalig, ich habe diese Mischung an Geruch nur einmal bisher in meinem Leben gerochen.

When I think of a sound, I first think about how she scratches with her oil brush on the canvas, this sound. But on the other hand I think about the music of Edith Piaf, which she played everyday and every time when I was there, and I remember, it was only this one CD or cassette. At this time we still had cassettes. Somehow it was always the same. And when I think about the smell, that is my most impressive memory. The mixture of oil paints, turpentine, cat food and cigarette smoke ... and this mixture is so unique, I smelled this mixture only once in my life.

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_ 35


PIOTR: Es war vor 7 Jahren, am 15. August, als Madonna nach Warschau kam, und sie hatte ein sehr sehr gutes Konzert. Ich glaube, es war das Beste in der Geschichte aller Madonna Konzerte in Polen.

It was 7 years ago, on the 15th of August, when Madonna came to Warsaw, and she had a very very good concert. I think it was the best in the history of Madonna’s concerts in Poland.

Es war sehr dynamisch und sehr bunt, ich denke, es war wie ein Regenbogen an diesem besonderen Tag in Warschau.

It was very dynamic and very colourful, I think it was rainbow in Warsaw on this special day.

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_ 37


SAMIH: Die glücklichste, letzte Erinnerung die ich habe, war ... lass mich nachdenken, vor 20 Tagen, vor drei Wochen. Es war das erste Mal, dass ich in der Philharmonie in Paris gespielt habe. Das ist der angesehenste Ort in Paris um zu spielen. Und ich hätte es mir nie vorstellen können, dies zu erreichen, weil ich als eine Person, die ... Als ein Ingenieur ist es nicht mein Hauptberuf, Musiker zu sein. Aber dieses Niveau erreicht zu haben ist unglaublich. Also, es machte mich so glücklich, dass ich Leute kenne, die mir dabei geholfen haben, dieses Ziel zu erreichen. Ich habe das am Anfang nicht so geplant, aber jetzt ist es irgendwie der Höhepunkt für meine künstlerische Laufbahn. Es geht also mehr um das Glück, das Gefühl der Freude. Die Freude ist immer vorhanden, wenn ich auf der Bühne bin und ich meine Gefühle mit dem Publikum teile, darum geht es für mich, das nach außen hin zu teilen, die Kunst. Also, worüber ich nachgedacht habe ... dann sind es die roten Sitze vor mir und die dunkle Bühne in einem Halbkreis. Und wie ich bereits erwähnt habe, es geht um das Glück, mein Cello zu spüren und seinen Geruch von Holz wahrzunehmen, und das ist alles. Vielen Dank.

The happiest, last memory I have, was like ... let me think, 20 days ago, 3 weeks ago. It was the first time I played in Philharmonie of Paris. Which is like the most prestige place to play in Paris. And I never imagined myself being in that place, because as a person who ... as an engineer, it’s not my main career to be a musician but to reach that level was like something amazing. So ... It made me so happy to know people who helped me to reach that goal. It’s not at the beginning that you go, but when I arrived there it was kind of like a climax for my artistic career. So it’s more about happiness, the feeling of joy. Even if the joy is always present, but when I’m on the stage, when I’m sharing what I feel with the public and with the audience. It’s all about sharing for me - art. So, if I ... what I’ve seen in my ... it’s more like the red seats in front of me and the dark stage which was in a half circle and as I talked about ... all about happiness, feeling my cello around me and smelling its wood and that’s it. Thank you.

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_ 23

I remember, therefore I am  

This document is part of the project "I remember, therefore I am". It is a collection of memories, that got told by different people of diff...

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