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Zeitschrift der Christkatholischen Kirche der Schweiz Christkatholisch 19/2012

15. – 28. September 2012

Thema

Nr. 19 1

Christkatholisch

Ein helvetischer Mystiker Die «geistliche Pilgerschaft» des Heiligen Niklaus von Flüe.

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Dorothee Wyss erzählt Ihr «Ja» war unerlässlich für Bruder Klaus.

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Nimm alles von mir ... Meditationsbild und Gebet des Bruder Klaus. Seite 16


Thema

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Christkatholisch 19/2012

Niklaus von Flüe suchte stets eine grössere Nähe zu Jesus Christus

Ein helvetischer Mystiker Nach fast 600 Jahren gibt Niklaus von Flüe immer noch Rätsel auf. Der erfolgreiche Bauer und Politiker, Vater einer grossen Familie, der plötzlich zu einer ungewissen Pilgerschaft aufbrach, der in der Nähe seines eigenen Hauses als Eremit lebte, der politischen und persönlichen Rat erteilte und der angeblich ohne Nahrung lebte. Pfr. Michael Bangert zeigt auf, was «Bruder Klaus» bewegt und angetrieben hat.

<< Titelbild: Statue von Bruder Klaus in seinem Geburtshaus Flüeli. www.bruderklaus.com

Niklaus von Flüe (1417–1487) ist eine bemerkenswerte und perspektivenreiche Gestalt der Schweizergeschichte. Wer in die einschlägigen Publikationen der jüngsten Zeit schaut, findet eine Reihe von Beschreibungen für ihn. Die einen sehen in ihm den «eidgenössischen Patrioten», andere verstehen ihn als «Bauernheiligen». Auch als «Landesvater» tritt er in Erscheinung. Bisweilen wird seine Biografie zudem auf das für die bürgerliche Rezeption ärgerliche Verlassen von Ehefrau und Familie reduziert. Wir wollen hier versuchen, Niklaus von Flüe als eine Person vorzustellen, die biblisch orientiert nach einer Intensivierung der Frömmigkeit strebt. In Jahr 1417 wird Niklaus in eine Bauernfamilie hineingeboren, die ihren Besitz in Flüeli im Kanton Obwalden hat. Klaus, so sein Rufname, hat keine Gelegenheit eine Schule zu besuchen. So bleibt er sein Leben lang des Schreibens unfähig. Alle Dokumente oder Briefe von ihm sind Diktate und Aufzeichnungen anderer Personen. Auch

des Lesens ist Niklaus von Flüe nicht mächtig. Wenn er zum Beispiel offizielle Briefe versenden will, diktiert er den Text und siegelt ihn. So am 4. Dezember 1482, als er ein berühmt gewordenes Schreiben an den Rat der Stadt Bern verfasst. Dieser Text endet: «Auf diesen Brief lass ich mein eigenes Siegel setzen. Ich Bruder Klaus von Flüe.» Vermutlich tritt Niklaus mit 16 Jahren für verschiedene Auftraggeber in den Kriegsdienst. Die Einheit der Eidgenossenschaft ist in dieser Epoche keineswegs gesichert und ständig muss auch die engere Heimat von Niklaus militärisch gesichert werden. Der spätere Eremit nimmt als Offizier an verschiedenen Kriegszügen teil. Neben der politischen Unruhe ist die Lebenszeit von Niklaus von grosser religiöser Bewegung geprägt. Die kirchlichen Verhältnisse sind und von langwierigen Konflikten geprägt, die auch das in der freien Reichsstadt Basel tagende Konzil (1431 bis 1449) nicht beheben kann. Zum einem lässt sich eine ge-

Editorial

Jean Drummond-Young, Chefredaktorin

>> Konrad Witz: «Der Heilige Christophorus». Kunstmuseum Basel

Lieber Leser, Liebe Leserin Niklaus von Flüe, der sich selber «Bruder Klaus» nannte, ist so sehr mit der Schweiz verbunden, dass es passend ist wenn sein Festtag in der Nähe des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags liegt. Deswegen finden Sie vieles über ihn in dieser Bettags-Nummer: auf diesen Seiten über seine Spiritualität und auf Seiten 4 und 5 eine Vorstellung davon, wie seine Frau ihre Geschichte erzählen würde. In diesen Gedanken ist viel Theo-

logie, obwohl beide nicht einmal lesen konnten; heutige Theologen haben bessere Möglichkeiten und können sich auch über Landesgrenzen treffen – lesen Sie ihre Berichte auf den Seiten 6 und 7. Auch Sie können dabei sein, wenn renommierte Theologen von ihrer Forschung erzählen; mehr Infos auf Seite 9. Ab Seite 10 sind die Gemeindenachrichten mit vielen Bettagsgottesdiensten, «für jeden Geschmack» – sehen Sie gleich nach. Auf Seite 16 bringen wir zum Schluss eine Zusammenfassung vom Leben und Glauben des Bruder Klaus – mit einem Bild und nur neun Zeilen Text; gute Lektüre!

wisse Veräusserlichung der Glaubenspraxis beobachten. Für diese Entwicklung steht das Herabsinken der Ablässe zu einer Handelsware. Zum anderen verbreitet sich vor allem in den Kreisen der Handwerker und Bauern eine Tendenz zu intensiver und authentischer Glaubenspraxis. Die Suche nach einer unmittelbaren Christus-Frömmigkeit ergreift weite Teile der europäischen Gesellschaft.

Christus-Frömmigkeit Beispielhaft dafür mag der Maler Konrad Witz (zirka 1400 bis 1446) stehen, der nach einer inneren Wahrheit, nach der Begegnung mit dem Göttlichen sucht. Beispielhaft für die kontemplative Haltung kann das Gemälde «Der Heilige Christophorus» sein, das eine ganz neue Interpretation der Begegnung zwischen Christophorus und dem Christuskind vorlegt. Der lächelnd-faszinierte Blick des Gottsuchers ist auf die Wasseroberfläche gerichtet; auch das Kind, das mit der Rechten segnet und sich mit der Linken am Haar des Mannes festhält, schaut in diese Richtung. Ihre Blicke begegnen sich in der spiegelnden Oberfläche des Wassers.


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Christophorus sieht also nicht nur sein eigenes Bild, sondern darin noch ein neues Gesicht. Witz thematisiert, dass Christophorus in sich ein Bild findet, das wesentlich zu ihm gehört, aber nicht auf seine Existenz beschränkt bleibt. Dieses Gemälde bringt die Grundthemen der Frömmigkeitsrichtung zum Ausdruck, der auch Niklaus zuzuordnen ist.

Späte Heirat Entgegen den damaligen Bräuchen tritt Niklaus von Flüe spät in den Stand der Ehe. Erst nachdem er das väterliche Erbe angetreten und für seine zukünftige Familie ein grosses Haus errichtet hat, heiratet er 1447 als wohlhabender Bauer die Bauerntochter Dorothee Wyss. Die beiden haben fünf Söhne und fünf Töchter. Niklaus ist als angesehener Bauer der Vertrauensmann der Kirchgenossen von Sachseln. Er wird bald Ratsherr in Obwalden und als solcher oft Schiedsrichter, auch in kirchlichen Streitsachen. Was er später im Ranft einem ratsuchenden Menschen empfiehlt, erprobt er bereits in diesen Jahren: «Dass der Mensch reinen Gewissens ist, dass er wenig Worte macht, gerne allein ist, oft ehrlich beichtet und an Speise und Trank nicht mehr als notwendig nimmt.» In dieser Phase des Ehe- und Familienlebens praktiziert Niklaus bereits mit grosser Hingabe eine Reihe von geistlichen Übungen. So berichtet sein ältester Sohn, dass sein Vater in jeder Nacht aufgestanden sei um zu beten. Nach mehr als zwanzig Ehejahren 1467 – das jüngste Kind ist noch kein Jahr alt, der älteste Sohn Hans jedoch ist mit seinen zwanzig Jahren bereits so erwachsen, dass er als Bauer die Familie ernähren kann – entschliesst sich Niklaus, die «peregrinatio religiosa», die «geistliche Pilgerschaft» zu beginnen. Verschiedene Erfahrungen mit der politischen Korruption und mit ungerechter Rechtsprechung haben schon vorher zu dem Entschluss geführt, aus allen öffentlichen Diensten zurückzutreten. Niklaus von Flüe hat sich mehrfach geweigert, das Amt des Landammanns anzunehmen, obwohl ihm das Amt turnusgemäss zugefallen wäre. Der Aufbruch zu einer geistlichen Wallfahrt war im Spätmittelalter ein

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durchaus üblicher Vorgang. Diese Pilgerschaften, wir könnten diesem Phänomen auch «spirituelles Experiment» sagen, konnten Monate, aber auch Jahre dauern. Nicht selten kam es vor, dass Pilger auf ihrer langen Reise durch Krankheiten, Unfälle oder Gewalttaten ums Leben kamen. Begann ein Ehemann die religiöse Pilgerschaft, wurde in der Regel die Versorgung und Sicherung der Ehefrau durch die Zuteilung des Witwengutes geregelt. Diese Vorgehensweise war im Mitteleuropa des 15. Jahrhunderts ein geläufiges Modell. Auch die einvernehmliche Trennung eines Ehepaares nach der Fertilitätsphase mit dem Ziel, dass beide in einer Kloster eintreten konnten, war zu dieser Zeit nicht selten. Die Idee einer idyllischen Liebesheirat kannte das 15. Jahrhundert nicht

Unsichere Pilgerschaft Da Niklaus zur Zeit seines Aufbruchs bereits 50 Jahre alt war, blieb ihm für seine geistliche Wallfahrt nicht mehr viel Zeit. Es ist auch bei Niklaus von Flüe davon auszugehen, dass anfangs nicht klar war, wie lange diese Pilgerschaft dauern würde. Der Wunsch des Bauern aus Flüe war es aber, seine Frömmigkeit zu vertiefen. Daher kann kein fahrlässiges Verlassen von Ehefrau und Familie konstatiert werden. Zum einen bestand die Möglichkeit der Rückkehr, zum anderen war die Sorge für Familie und Hof von den beiden ältesten Söhnen übernommen worden. Niklaus bricht zu seinem «spirituellen Experiment» mit dem Einverständnis seiner Frau und seiner ältesten Erben auf. Die Frage, ob er als Eremit leben wolle, scheint sich zu dieser Zeit noch nicht gestellt zu haben. Sein Weg führt ihn zunächst Richtung Basel. Zu dem dortigen Dominikanerkloster hat er, wie der Fribourger Historiker Heinrich Stirnimann später nachweisen kann, einen engen Kontakt. Die biographischen Legenden berichten von einer Vision im Windental oberhalb von Liestals. Niklaus bricht seine geistliche Pilgerschaft daraufhin in äusserer Hinsicht ab, kehrt zurück an seinen Heimatort und setzt sie in innerlicher Weise fort in der Ranftschlucht, nur wenige Minuten von

seinem Haus, als Einsiedler nieder. Zunächst lässt er sich in der Alp Klisterli nieder; dann wird die MelchaaSchlucht, der Ranft, bis zum Tod am 21. März 1487 sein Domizil. Niklaus geht den geistlichen Weg nicht allein. Er ist nicht im strengen Sinn ein Einsiedler. Mit ihm lebt ein gewisser Bruder Ulrich aus Memmingen, der theologisch gut gebildet ist, in der Ranft. Auch seine Frau Dorothee nimmt an verschiedenen Gesprächen und Besuchen teil. Der Schwerpunkt der Spiritualität von Bruder Klaus – wie er sich nun nennt – liegt in der täglichen intensiven Betrachtung des Leidens Christi. Die bedingungslose Hingabe Gottes an die Welt bildet das zentrale Thema seiner Frömmigkeit. Im bereits erwähnten Brief an den Rat der Stadt Bern schreibt er: «Das ‹Leiden Gottes› im Herzen zu tragen, bringt am Ende des Erdenlebens Trost und Sicherheit!» Niklaus strebte nicht nach öffentlicher Aufmerksamkeit oder nach spirituellen Sonderphänomenen. So äusserte er sich selbst nie zu der als sensationell empfundenen jahrelangen Nahrungslosigkeit; sein Weg war der der schlichten, aber radikalen Nachfolge. Michael Bangert

Ein frühe Darstellung von Niklaus von Flüe mit den für einen Asketen typischen Attributen: Bart, struppiges Haar, hagerer Körper. Temperabild eines unbekannten Malers, Datierung umstritten. Quelle: www.bruderklaus.com


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Die Mutter seiner zehn Kinder liess ihren Mann gehen

Dorothee Wyss erzählt Dorothee stand jahrhundertelang im Schatten ihres Mannes, des grossen Heiligen Niklaus von Flüe. Wir kennen das gewiss schmerzlich errungene JA-Wort des Jahres 1467, mit dem sie ihren Mann wegziehen liess und ihm die Brücke für einen neuen Lebensweg baute. Was würde Dorothee selber von ihrem Leben erzählen? Es könnten diese Worte sein. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde ich als Tochter der Eheleute Wyss aus der Schwendi geboren und auf den Namen Dorothee getauft. Meine Kindheit und Jugend verlebte ich nahe am Sarner See, geborgen und ohne Hunger zu leiden. Das war nicht selbstverständlich, denn es waren wirre Jahre, immer wieder wurde Krieg geführt, gab es brache, nicht bestellte Felder, Plünderung und Totschlag. Mein Vater erzählte zu Hause nicht viel von seinen Ratsgeschäften, aber oft merkte ich ihm an, dass er unter den Entscheidungen und Bedrängnissen litt. Wenn ein Krieg zu Ende war, wurde das Leben wieder freier, unbeschwerter, fröhlicher – es gab wieder reichlichere Ernten, Märkte, Reigen und Tanz. In solchen Zeiten dankten Mutter und Vater jeden Tag für den Frieden und baten Gott, dass es eine lange Zeit so bleiben möge.

Junges Eheglück Manchmal sprach mein Vater von dem Flüeli-Bauern, ein junger Mann mit Namen Nikolaus, dem die Gerechtigkeit stark am Herzen lag. Von ihm erhoffte er sich im Rat Stärkung und Unterstützung. Ich kannte ihn nicht, aber ich konnte mir vorstellen, wo sein Hof liegt – auf der Jenseite des Sarner Sees gab es auf der Höhe ein gerodetes Felsplateau; von diesem Flüe hatte die Familie ihren Namen. Vater erzählte bewundernd von diesem stattlichen Bauern, der einen geraden Weg suchte und die vielen Ungerechtigkeiten und Bestechungen bekämpfte. Ich war ganz aufgewühlt, als ich begriff, dass dieser Nikolaus um mich zu werben begann. Schliesslich war ich ganze 15 Jahre jünger. Und Freude, Stolz und Angst machten sich gleichermassen in mir breit. Freude und

Stolz bewegte mein Herz bei der Vorstellung, die Frau eines so stattlichen, redlichen und gläubigen Bauern zu werden. Angst schlich sich zwischen dieses Hochgefühl des Glücks, wenn ich an unseren Altersunterschied, an das grosse Haus und die vielfältigen Aufgaben dachte. Und wenn ich seine innere Kraft spürte! Aber genau diese Kraft zog mich auch zu ihm hin und wir gaben uns das JaWort. Ich durfte in sein grosses, neugebautes Haus einziehen. Nikolaus wirtschaftete grosszügig und sparsam zugleich. Es fehlte uns an nichts, er selbst aber lebte karg.

Leben auf dem Hof Arbeit gab es reichlich auf dem FlüeliHof. Die Familie wurde immer grösser, vier Buben und fünf Mädchen hatte ich geboren. Das Gesinde mehrte sich, denn für die Bereitung der Nahrung, der Vorräte und der Kleidung brauchte ich Hilfe. Nikolaus war viel unterwegs in den Aufgaben seiner Ämter, auf den Almen und auf den Märkten. Und im Krieg! Und wenn er zu Hause war, kamen Leute mit ihren Rechtsanliegen; wir hatten neben dem Eingang unseres Hauses eine Ratsstube eingerichtet, in dieser konnte er vielen Menschen zu ihren Rechten verhelfen in dieser verworrenen Zeit. Manche warteten bei mir in der Küche, bis Nikolaus heimkam. Wir waren froh, als unsere ältesten Söhne Hans und Walter auf dem Hof mitanpackten, denn oft konnte ihr Vater gar nicht arbeiten, wenn er nach Hause kam. Bis ins Innerste liess er sich von den Bestechungen treffen, von der Macht des Geldes, von den Ungerechtigkeiten den einfachen Menschen gegenüber, von den Missständen in der Kirche. Obwohl er immer noch mehr betete und fastete, fühlte er eine immer grössere Ohn-

macht. Eines Tages legte er alle seine Ämter nieder. Er erzählte mir von Bildern, die sich ihm auftun und daraus er gerne lesen möchte, was Gott von ihm wollte. Diese Sprache Gottes war etwas Fremdes für mich, das merkte auch Nikolaus. Und er suchte die Einsamkeit und sprach immer weniger. Er stand auf zum Gebet, wenn wir alle im Bett waren, oder er ging gleich längere Zeit zur Melchaa hinunter. Ich fühlte es, dass er mit seinem Gott allein sein wollte. Aber ich wusste nicht, wohin sein Weg – unser Weg – führte. So von einer Unruhe getrieben, niedergedrückt, wortkarg konnte es nicht auf Dauer bleiben. Neunzehn Jahre waren wir damals verheiratet, aber so fremd und unnahbar war mein Mann noch nie gewesen. Manchmal spürte er meine Sehnsucht, dann bemühte er sich, zu bleiben. Ich war nochmals in guter Hoffnung. Nikolaus aber konnte auch durch dieses keimende Leben in mir keinen inneren Frieden finden. Ganz im Gegenteil: Er wurde noch unruhiger, noch rastloser, noch leidender. Er sprach von Gottes reinigendem Sporn an ihm.

Hinunter in den Ranft Ich war froh, dass sein PriesterFreund ihn besuchte. Danach ging er allerdings noch öfter und noch länger zur Melchaa hinunter und fastete vier Tage in der Woche ganz. Manchmal sah er aus, als ob er von einem Kampf käme. Die Kinder fragten mich oft nach dem Vater, die Leute redeten gar viel und ich wusste wenig. Ich spürte nur sein Leiden, seinen Kampf. Erleichterung und Angst gleichermassen umfingen mich, als er mir sagte, dass sein Ringen um einen Weg ein Ziel gefunden hat. Er müsse weggehen von uns, von dem Hof, er müsse Gott


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Ich traute meinen Ohren nicht, als mein Schwager Peter von unserer Alm kam mit der Nachricht, Klaus sei dort oben und liesse seinen Priester-Freund rufen, weil er seinen weiteren Weg nicht mehr wisse und weil es ihn nach nichts mehr zu essen und zu trinken verlange.

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Randbemerkung

Der Platz, Gott zu dienen Vier Strahlen am Himmel sollen ihn in den nahen Ranft geschickt haben. Ein Bretterverschlag sollte seine Bleibe sein. Ich verstand es nicht – aber es war so. Bald sahen wir Menschen – auch Neugierige – hinuntersteigen. Die Neugierigen wurden weniger, die Ratsuchenden mehr. Die Dorfleute halfen, eine Klause zu bauen und bald eine Kapelle daran. Ich habe mich am Gallustag von meinem Nikolaus für immer verabschiedet in Erdentagen. Würde ich es wagen, jetzt zu ihm hinunterzusteigen? Obwohl der Weg zur Ranft kurz ist, für mich war es ein langer Weg, als ich zum ersten Mal zu Bruder Klaus hinunterstieg. Ich wagte es, ebenso wie immer mehr Menschen aus nah und fern, um seinen Rat zu holen. Ich bin froh, dass ich es gewagt habe, denn dort unten merkte ich, dass mein Bruder Klaus seinen inneren Frieden gefunden hatte. Wenn im Flüeli oben die Einsamkeit an mir nagganz dienen. Aber er könne nicht gete, das Hadern mich überfiel, dann hen ohne mein Ja-Wort. Er müsse konnte ich an sein friedvolles Gesicht mich ein zweites Mal darum bitten. denken – das Gesicht, das ich zwei lange Jahre ganz anders erlebt hatte. Die Entscheidung Und ich durfte immer wieder Menschen begegnen, denen er einen Weg Jetzt befielen mich die Niedergedrücktgewiesen oder einen Trost gegeben heit, die Unruhe und die Suche nach hatte. Der Weg in die Ranft, seine der richtigen Entscheidung. Ich fühlte ruhigen, weisenden Worte und das das Glück unserer Ehejahre zerrinnen, Wissen um sein Gebet liessen auch ich fühlte noch grössere Einsamkeit, mich alles Schwierige ertragen. ich haderte mit seinem, mit meinem Gott, aber ich fühlte, dass mein NikoHedwig Beier laus nicht mehr daheim sein konnte. Es trieb ihn weg von uns, manchmal Hedwig Beier (58), Mutter von fünf erkonnte ich denken: ER trieb ihn weg! wachsenen Kindern, lebt mit ihrem Es war eine unwiderstehliche Kraft, Mann in Oberder ich mich drein zu geben hatte, bayern. Die nesonst würde mein Mann zerbrechen. benamtliche GeUnd ich sprach mein Ja. meindeberaterin Nach 20 Ehejahren hat sich Nikolaus wirkt seit 25 Jaham Gallustag von einem jeden von ren freischaffend uns verabschiedet. Nur bekleidet mit als Referentin und einer Leinen-Kutte ging mein NikoCoach. laus als «Bruder Klaus» in Richtung www. Elsass zu den «Gottesfreunden». hedwig-beier.de

Franz Ossswald

Wechselwarm Als Kind sang ich im Musikunterricht beim Vorsingen immer das gleiche Lied: «Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün.» Dieses Lied gefiel mir besonders gut. Der Frühling liegt nun weit zurück, der Sommer ist sich am Verabschieden, der Herbst steht vor der Tür. Die Jahreszeiten lassen in mir Stimmungen entstehen, sie finden im wahrsten Sinne in mir Anklang. Mit dem Herbst klingt in mir ein anderes Lied an, eines der schönsten Herbstlieder: «Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.» Weitere Strophen besingen reife Trauben, flinke Träger, singende Mädchen, im Wind flatternde bunte Bänder und das Geigen- und Flötenspiel beim Erntetanz. Der melancholischen Anfangsstrophe folgen fröhlich Zeilen voller Lebensfreude. Wenn ich dieses Lied singe, entstehen in mir Stimmungen und Gefühle. Ein Wechsel von besinnlich-nachdenklich bis freudig-froh. In Text und Melodie spiegelt sich die ganze Bandbreite des Herbstes. Es gibt Menschen, die sind so ausgeglichen, dass sie bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit gleich gut (oder schlecht) gelaunt sind. Ich nicht. Bei sonnigem Herbstwetter geniesse ich die milde Wärme und ein Glas neuen Weines. Bei Nebel gehe ich gerne spazieren oder höre Gheorghe Zamfirs melancholischer Panflöte zu. So geht es mir mit den Jahreszeiten wie gewissen Tieren, die sich an die Umgebungstemperatur anpassen. Man nennt sie «wechselwarm». Franz Osswald

<< Statue von Dorothee beim Kirchenturm in Sachseln: Frau und Kinder nehmen Abschied von Bruder Klaus. Geschaffen 1991 von Rolf Brem im Auftrag der katholischen Bäuerinnen der Schweiz. www.bruderklaus.com


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Vom 23. bis 27. Juli fand eine internationale Werkwoche in den Niederlanden statt

Was ist altkatholische Spiritualität? Eine internationale Gruppe von Altkatholikinnen und Altkatholiken setzte sich in Doetinchem/NL mit der Frage «Was ist altkatholische Spiritualität?» auseinander. Die Frage wurde schwerpunktmässig unter den drei Aspekten «Warum Kirche?», «Gastfreundschaft für Gott und Menschen. Gastfrei sein!» und «Liturgie» erörtert.

Nachdem Erzbischof Joris Vercammen, Pfarrerin Henriette Crüwell und Pfarrer Michael Bangert 2011 erfolgreich eine Werkwoche zum Thema «Was ist altkatholische Spiritualität?» durchgeführt hatten, luden sie erneut eine Gruppe Altkatholikinnen und Altkatholiken in die Niederlande ein. Als Ort des Treffens war die Benediktinerabtei St. Willibrord in Doetinchem (NL) ausgewählt worden. Sieben Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden folgten dieser Einladung.

Die Suche nach Spiritualität

Zu Gast bei den Benediktinern. Foto: J. Hagmann

Am Tag der Anreise stellte sich die Werkgruppe zunächst ausführlich vor; darauf folgte ein Impuls zu der Frage «Was ist Spiritualität?» von Michael Bangert. Am zweiten Tag befasste sich die Gruppe mit dem Thema «Kirche». Anhand von Lektüre wurde ins Thema eingeführt. Nach einer Phase der persönlichen Besinnung besprach das

Plenum, was der Altkatholizismus für die persönliche Spiritualität bedeutet. In einer zweiten Phase stiller Reflexion wurde danach gefragt, wie die Kirche und ihr Wesen als spirituelle Grössen von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen gesehen werden. Auch diese Überlegungen wurden hernach im Plenum ausgetauscht, diskutiert und gesammelt. Mit einem kurzen Impuls Michael Bangerts und der Frage nach dem ganz persönlichen Kirchenbild schloss der zweite Tag. Zu Beginn des dritten Tages sprach die Werkgruppe über ihre persönlichen Kirchenbilder. Danach leitete Joris Vercammen in das Thema «Gastfreundschaft» ein. Wiederum waren alle Teilnehmer aufgefordert, Ereignisse aus ihrem Leben, bei denen sie Gastfreundschaft besonders erlebt hatten, zu sammeln, mitzuteilen und zur Diskussion ins Plenum zu stellen. Der vierte Tag stand im Zeichen der Liturgie. Nach einem Referat von Michael Bangert zum Thema «Eduard Herzogs Liturgievorstellungen», besann sich die Werkgruppe erneut, jeder für sich, auf besondere Erlebnisse, die mit der Liturgie zusammen gemacht wurden. Auch dies wurde später im Plenum ausgewertet. Am letzten Tag wurden die Ergebnisse von Joris Vercammen noch einmal zusammengefasst, bevor sich die Gruppe nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier langsam auflöste und auf die Heimreise begab.

In der Benediktinerabtei Zwischen den intensiven, inhaltlichen Werkphasen gab es für die Gruppe viele Gelegenheiten, sich untereinander näher kennenzulernen. Am wichtigsten dürften die gemeinsamen Mahlzeiten aus der Klosterküche und der allabendliche Umtrunk gewesen

sein. Der eigene, überaus gastfreundliche Gastherr sorgte dafür, dass es der Gruppe nicht an leiblicher Verköstigung und Komfort fehlte. Es wurden Gesprächsthemen vertieft, Geschichten erzählt, gesungen, diskutiert und Gedanken über die verschiedenen Kirchen ausgetauscht. Gerahmt wurde die Werkwoche auch vom Stundengebet und den Gottesdiensten der Gastgeber, der Benediktinermönche. Schliesslich wurde die Werkgruppe auch durch die Klosteranlage und insbesondere durch die klostereigene Buchbinderei geführt. Die Wälder des Klosterguts lockten mit ihrem kühlem Schatten zum einen oder anderen Spaziergang.

Auf dem Weg nach Emmaus In diesem wiederkehrenden Mix von persönlichem, internationalem und interkonfessionellem Austausch, von Impuls, Stille und Diskussion, kommt etwas davon zum Ausdruck, was für die Werkgruppe zum Wesen des Altkatholisch-Seins oder zum Altkatholizismus gehört. Nämlich: Es gibt hier ein realisiertes Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäusserung und keine «Deckelung» durch Autoritätspersonen. Darin spiegelt sich – aus Sicht der Werkgruppe – die liebende Zuwendung Gottes zu einem jeden Menschen, besonders im Altkatholizismus, wider. Als biblisches Leitbild dafür diente der Werkgruppe die Geschichte von Jesus und den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus (Lk 24,13–35). Zum Schluss sei hier die Frage gestellt, ob Werkwochen dieser Art nicht auch auf Bistums- und Gemeindeebene realisiert werden könnten. Diakon Lenz Kirchhofer

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf www.ckk-bs.ch.


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Aus der Internationalen Altkatholischen Theologenkonferenz

Liturgie im Aufbruch Die 43. IAThK in Neustadt in Deutschland wurde von 45 Theologen aus Europa und Kanada besucht und beschäftigte sich intensiv mit der Liturgie. Dabei kamen zum einen geschichtliche Wurzeln, aber auch die gegenwärtige Praxis zur Sprache.

Der volle Titel der Konferenz lautete: «Liturgie im Aufbruch, Grundlagen – Bestandesaufnahme – Ausblick.» Da die Zukunft weniger angesprochen wurde, enthält dieser Titel einen teilweise unerfüllten Anspruch. In den Referaten und Diskussionen waren es die Eucharistiegebete, welche eine zentrale Rolle einnahmen. Es entstand ein Austausch, der nicht nur die Spezialisten anzusprechen vermochte, sondern allen Beteiligten die Möglichkeit zur vertieften Beschäftigung bot. In ihrem Referat sprach Prof. Birgit Jeggle-Merz, die in Luzern und Chur lehrt, über die biblischen Wurzeln des eucharistischen Gedächtnisses. Der Bonner Liturgiewissenschaftler Prof. Albert Gerhards ging auf die Zeugnisse in Gebeten und Kirchenbeschlüssen ein. Weitere Referate hielten Prof. Andreas Krebs, Bern, und der emeritierte Professor Klaus Rohmann. Sie beschäftigten sich mit der Symbolik des Opfers und dem Gedächtnis der Heilstaten, welche ihren Niederschlag im Eucharistiegebet finden. Daraufhin tauschten sich die Teilnehmer in Gruppen über die Eucharistiegebete ihrer Ortskirchen aus.

Nicht nur ein Eucharistiegebet Eine weitere Runde von Präsentationen brachten dann die innerhalb der Utrechter Union durchaus unterschiedlichen Eucharistiegebete den Teilnehmern näher. Es waren dies Prof. em. Urs von Arx für die Schweiz, Pfr. Wietse van der Velde für die Niederlande, Prof. David Holeton für die Tschechische Kirche und Dr. Jerzy Bajorek für Polen. Auf humorvolle Art und Weise stellte

Prof. Holeton die altkatholischen Eucharistiegebete dann in den ökumenischen Kontext. Prof. Angela Berlis referierte über die Möglichkeiten der Liturgie in der Mission, das heisst, ihre Ausstrahlung auf Menschen unserer Zeit. Dies wurde von zwei Gästen anhand ihrer eigenen Tradition illustriert, von Father Joseph Daniel von der Mar Thoma Syrian Church of Malabar und vom griechisch-orthodoxen Theologen Stefanos Athanasiou, der zurzeit als Assistent in Bern arbeitet.

Forschungsprojekte Wie üblich gab es einen Abend, an dem aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt wurden. Zuerst informierten die vertretenen Fakultäten und Seminare über ihre gegenwärtige Situation; dann kamen einzelne Projekte. Heinz Lederleitner aus Österreich stellte seine Arbeit vor, mit der die jungen Kirchenglieder erreicht werden sollen, wobei die Sozialintervention als Methode zum Zug kommen soll. Prof. Peter Ben Smit stellte gleich zwei Arbeiten vor – zum einen über den Traditionsbegriff in den Dialogen der Anglikanischen Kirchen und zum andern über die Arbeit an drei kürzlich zugänglich gewordenen altkatholischen Privatarchiven in den Niederlanden. Matthias Thiele beschäftigt

sich mit einer tschechischen «Agenda» von 1581, einer Schrift, in welcher kirchliche Zeremonien, Bräuche und Regeln verzeichnet sind; sie stammt aus einer hussitischen Gemeinschaft. Ebenfalls üblich ist ein Ausflug, der dieses Mal nach Mannheim führte. Die Teilnehmer besuchten sowohl das Schloss wie auch die Schlosskirche, welche den Altkatholiken als Pfarrkirche dient. Die beiden Führungen versorgten uns mit einer Unmenge an Information über geschichtliche Personen und Ereignisse, welche für die meisten Hörer neu gewesen sein dürften, muss doch die Kurpfalz in vielen Geschichtsbüchern hinter den damaligen Grossmächten anstehen. In der Schlosskirche feierten wir dann einen Gottesdienst, bei dem der holländische Erzbischof eine schweizerische Eucharistiefeier mit Assistenz der schweizerischen Diakonin und des deutschen Ortspfarrers feierte, und zu dem auch die Ortskirchengemeinde eingeladen war. Mit einem gemütlichen Essen in einer Altstadtbeiz in Neustadt endete der Ausflugstag. Nicht zu vergessen ist aber, dass sich bei den Mahlzeiten, beim Feierabendbier und bei Spaziergängen unzählige Möglichkeiten zum Austausch und Gespräch ergaben, welche genauso wichtig sind wie das Zuhören im Plenum. Pfr. Daniel Konrad

Nicht zu unterschätzen: der Wert des ungezwungenen Gedankenaustausches. Foto: D. Konrad

< Angela Berlis lauscht den lebhaften Ausführungen von David Holeton. Foto: P. Feenstra


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Panorama



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Unser Bistum Die Wirklichkeit Gottes Zur Aktualität der Theologie Kurt Stalders – Tagung aus Anlass seines 100. Geburtstags Kurt Stalder (1912–1996) gehört zu den bedeutendsten christkatholischen Theologen der jüngeren Zeit. Sein Denken wie seine Persönlichkeit waren durch eine aussergewöhnliche Bereitschaft zum Dialogischen bestimmt. Wie selbstverständlich brach-

Aus dem Synodalrat te er die theologischen Disziplinen und konfessionellen Traditionen miteinander ins Gespräch. Dabei verband er Anregungen aus Linguistik, Analytischer Philosophie, Orthodoxer Theologie und Bathscher Dogmatik zu einem originellen Ansatz. Die interdisziplinäre und ökumenische Tagung will wegweisende Impulsen seines Denkens nachgehen.

Freitag, 21. September, 9 bis 17 Uhr an der Universität Bern, UniS Schanzeneckstrasse 1, Raum A 201 Anmeldungen sofort an: david.zaugg@students.unibe.ch

Kolloquium: Historisch-Theologische Genderforschung «Women’s Movements and the Bible in the long Nineteenth Century» Montag, 22. Oktober, 18 bis 20 Uhr; Dienstag, 23. Oktober, 9 bis 17 Uhr; Mittwoch, 24. Oktober, 9 bis 12 Uhr Die Bibel ist ein höchst politisches berechtigte Kirchenmitglieder geltend Buch – Frauenbewegungen und ein- zu machen. zelne Protagonistinnen beriefen sich Als Auftakt zum Kolloquium (engim langen 19. Jahrhundert auf sie, um lischsprachig) finden am Montag, die Gleichberechtigung der Frauen zu 24. September und Montag, 1. Oktobeanspruchen und zu erkämpfen. Sie ber, jeweils 16 bis 18 Uhr, zwei vorbetaten dies, indem sie die Bibel aus reitende Sitzungen (deutschsprachig) Frauensicht und bezogen auf die Inte- statt, bei denen methodische Fragen ressen und Rechte von Frauen lasen. der kirchenhistorischen GenderforBeim internationalen Forschungskol- schung behandelt und die Konferenz loquium vom 22. bis 24. Oktober prä- vorbereitet werden soll. Im Anschluss sentieren Forschende aus Europa und an die internationale Konferenz findet den USA ihre neusten Forschungs- am Montag, den 5. November, von 18 ergebnisse. Sie untersuchen, wie bis 20 Uhr eine weitere Sitzung statt, Frauen(bewegungen) in verschiede- bei der die methodische Erarbeitung nen Ländern Europas und in den USA von Vorträgen und der Ertrag wissenim 19. Jahrhundert die Bibel lasen, um schaftlicher Forschung zum Thema ihre Rechte als Bürgerinnen und voll- kritisch reflektiert werden sollen.

Der Synodalrat tagte am 31. August in Zürich und – sprach sich aus für die Erweiterung der gegenseitigen Anerkennung der Taufe auf alle Mitgliedkirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen der Schweiz, – beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit der Pastoralkonferenz, der Kirchgemeindepräsidententagung und der Nationalsynode eine Gesamtrevision der Besoldungsordnung der Geistlichen per 2014 durchzuführen, – diskutierte die Kriterien für die Mitgliedschaft in der Nationalsynode von christkatholischen Professoren der Theologischen Fakultät –nahm im Gedankenaustausch mit Vertretern des Medienkomitees eine Standortbestimmung vor, – nahm mit Freude Kenntnis vom guten Funktionieren des Studentenheims, – genehmigte die revidierte Gemeindeordnung der Kirchgemeinde Luzern; gleichzeitig nahm er Kenntnis von den Neuwahlen in der Kirchgemeinde Luzern und wünscht den Gewählten Genugtuung in ihren neuen Tätigkeitsfeldern, – unterstützt die Wanderausstellung «Gott hat den Fremden lieb» der Schweizerischen Bibelgesellschaft mit einem Beitrag. Der Synodalrat tritt am 28. September 2012 zu seiner nächsten Sitzung in Zürich zusammen. Zürich, den 31. August 2012 Rolf Reimann

Das Netzwerk der Diaspora Im Versand Ihrer Gemeinde haben Sie einen originellen Sammelprospekt gefunden, an den ich hier nochmals kurz erinnern möchte. Das Diasporawerk unterstützt die Vernetzung der verstreuten Gebiete der Christkatholischen Kirche der Schweiz. Mit Ihrem finanziellen Beitrag fördert es die Aktivitäten der Geistlichen und aller engagierten Mitglieder der Kirchgemeinden, die eines oder mehrere Diasporagebiete betreuen. Das Ziel ist, dass alle Christkatholikinnen und

Christkatholiken, unabhängig von ihrem Wohnsitz, die gleichen Rechte und die gleiche Mitsprache erhalten. Wir danken Ihnen, dass Sie unser Werk mit Ihrem Beitrag unterstützen. Martin Bühler

Präsident Diasporawerk

IBAN: CH 66 8070 6000 0566 4706 9. Raiffeisenbank 4313 Möhlin, Konto 40-10169-3, Vermerk: Diasporawerk der Christkatholischen Kirche der Schweiz, 4600 Olten.

Sekretär des Synodalrats


Panorama

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Leserbrief

Kalender

Vorbilder für heute

Chri-So-La I war trés amusant

Liturgischer Kalender

Jahresversammlung des VCF Am Samstag, 1. September, trafen sich 22 Frauen im Kirchgemeindehaus in Bern zur Jahresversammlung des VCF. Das Thema der diesjährigen Versammlung lautete: «Christkatholische Frauen von früher – Vorbilder für heute» Prof. Dr. Angela Berlis führte gekonnt durch die Veranstaltung. Die Auseinandersetzung mit der Lebensgestaltung früherer Frauen gab interessante Ein- und Ansichten in die Lebenswelt der Frauen damals. Es zeigte sich, dass die Frau von früher ihr Leben vor allem in einem ihr zugewiesenen und begrenzten Raum gestalten konnte.

«Christkatholisch» 17-18/2012 1939 kam ich von Wettingen nach Bern, wo man mich, unter Peter Amsler als Präsident, in den Zentralvorstand wählte und beauftragte, Sommerlager – und ab 1940 Winterlager – zu organisieren. Das erste fand dann im Bondertäli von Adelboden statt, in einem verlassenen, windschiefen, nicht heizbaren Bauernhäuschen. Die «Küche» war eine bodenebene Feuerstelle, es gab keinen Kochherd. Wasser vor dem Haus, Einkäufe zogen wir per Schlitten ins Bondertäli. In vielen folgenden Jahren suchte ich Lagerunterkünfte, etwa in Flums, Saxeten. Militärisch Quartiermeister geworden, stellte ich das Menü zusammen und tauschte im Kornhaus Bern die mir eingesandten Mahlzeiten-Coupons in namentlich bezeichnete LebensmittelCoupons. Dann – Ende Krieg – tauchte der Wunsch auf, ein eigentliches Jugendhaus zu erwerben. Weil kaum Geld vorhanden war, dachte man an den Kauf einer Militärbaracke. So gibt es in meinem Kopf eine gerade Linie zum jetzigen Jugendhaus. Und es freut mich, in «Christkatholisch» zu lesen, dass immer noch Lager durchgeführt werden, gar ein zweisprachiges, mit vielen Teilnehmern.

Unser Bistum

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mit Schriftlesungen Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 16. September Gott danken Dtn 8,7–18: Vergesst Gott auch dann nicht, wenn es euch gut geht! Gal 6,7–10: Unsere Möglichkeiten und Mittel sollen wir fürs Gute einsetzen. Lk 17,11–19: Nur ein Fremder kehrt zu Jesus zurück, um ihm für die Heilung zu danken. 17. Sonntag nach Pfingsten 23. September Ein reines Herz Ex 20,8–17: Die Zehn Gebote ordnen das gute Zusammenleben. Röm 14,17–19: Was Gott schenkt, sollen die Christen nicht in Verruf bringen. Mk 7,14b–23: Fixiert euch nicht auf die Abwehr schädlicher Einflüsse, sondern achtet auf euer Inneres.

Wichtige Anlässe 16. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 29. September Willibrord-Tag 2012 in Hellikon

<< Angela Berlis erzählt, warum die Hl. Teresa von Avila ein Vorbild für moderne Frauen ist. Fotos: jdy

Robert Berner

Mit einem reichhaltigen Mittagessen unterbrachen die Teilnehmerinnen die Arbeit. Gemütliches Schwatzen gab neue Kraft für die zweite Hälfte des Tages. Zum Abschluss feierten die anwesenden Frauen eine kurze Andacht in der Kirche St. Peter und Paul. Marianne Boner

Rheinfelden Statue vom Hl. Willibrord in Utrecht.

Korrigenda In der letzten Ausgabe (17-18) hat sich beim Lagerbericht des Chri-So-La I ein Fehler eingeschlichen. Bestimmt ist Pfarrer Klaus Wloemer auch zufrieden, dass das Küchenteam mit den Kindern sehr zufrieden war, wie es in der «Notiz aus der Küche» zu lesen ist. Autor dieser Zeilen war er aber mitnichten. Für dieses Versehen möchte ich mich bei Pfarrer Klaus Wloemer und bei der Leserschaft entschuldigen. of Auch beim Bericht über das NFP 58 hat sich in der Legende auf Seite 6 ein Fehler eingeschlichen: Das untere Bild stellt nicht Metropolitan Josef Mar Thoma dar, der auf der Gäste-

Foto: Archiv

12. – 13. November Pastoralkonferenz Weitere Termine: Siehe www.christkath.ch Agenda Suisse romande: www.catholique-chretien.ch Christkatholische Jugend der Schweiz: www.ckjs.ch Verband Christkatholischer Frauen: www.vcf-ch.ch

liste des IAAK 2010 war, sondern den Rt Revd Dr Isaac Mar Philoxenos, der tatsächlich dort Gast war. jdy

<< An der Jahrestagung wurde nicht nur gedacht, sondern auch viel gelacht. Von links Marianne von Arx, Gisela Lauber und Joanna Janssen Gähwiller


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Christkatholisch 19/2012

Region Basel Benefizkonzert Sonntag, 16. September, 17 Uhr, St. Katharinenkirche Laufen. Elisabeth Studer singt eine Messe von Joseph Gabriel Rheinberger und weitere geistliche Gesänge. Klostergottesdienst Dornach So. 23. Sept. 11 vor 11 h, Fiechten-Kapelle Reinach, Eucharistiefeier, P Denise Wyss. Eucharistiefeier am 23. September in Reinach Wegen Renovation der Klosterkirche in Dornach feiern wir im September und Oktober in der Kapelle Fiechten in Reinach. Die Kapelle befindet sich auf dem Friedhof Reinach.

Allschwil Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, röm.-kath. Kirche St. Theresia, ökumenischer Gottesdienst am Bettag. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier, Firmung, B Harald Rein. Klostergottesdienst Dornach Siehe unter «Region». Firmung Am Sonntag, 23. September, wird Bischof Harald Rein sieben Jugendliche aus den Kirchgemeinden Allschwil und Baselland firmen. Es sind dies Anja Frei, Melanie Jutzi, Laura Neuhaus und Vincent Vogt aus Allschwil, Lukas und Natalie Vogt aus Knoeringue (F) und Eve Sprenger aus Giebenach. Im Anschluss findet ein gemeinsames Mittagessen mit dem Bischof statt. Ameldung bis 16. September beim Sekretariat, Tel. 061 481 22 22, . Firmvorbereitung Am Samstag, den 22. September, trifft sich Bischof Harald Rein mit den Jugendlichen, die gefirmt werden, um 16 Uhr im Kirchgemeindehaus. Ab 17 Uhr kommen die Eltern und die Firmpaten zu einem offenen Gespräch hinzu. Mittagstisch im Kirchgemeindesaal Donnerstags, ab 12 Uhr. Kosten Fr. 12.50, schulpflichtige Kinder Fr. 6.-, kleinere gratis. Religionsunterricht Unter- und Mittelstufe (1. bis 7. Klasse): Samstag, 15. September, 9 bis 11.45 Uhr, Pfarrhaus. Schreibzeug mitnehmen! Oberstufe: Donnerstag, 20. September, 18 bis 19.30 Uhr, Pfarrhaus. Frohe Runde mit Vortrag über alt Allschwil Dienstag, 18. September, 14.30 Uhr, Kirchgemeindesaal. Max Werdenberg zeigt Bilder und erzählt allerlei Geschichten. Konzert Freitag, 21. September, 19.30 Uhr, Konzert mit dem Ensemble «Troparion». Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Ferien des Pfarrers Von Mittwoch, 26. bis Sonntag, 30. September. Die Stellvertretung übernimmt Pfrn. Denise Wyss, Laufen, Tel. 061 761 12 93.

Baselland Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, ref. Kirche Pratteln, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 16. Sept. 10 h, Begegnungszone Sissach, ökumenischer Bettagsgottesdienst. Mi. 19. Sept. 9.15 h, Sissach, ökumenische Frauen-Andacht. Do. 20. Sept. 19 h, Kaiseraugst, Abendgebet. So. 23. Sept. 9.30 h, Allschwil, Firmgottesdienst, B. Harald Rein. So. 23. Sept. 11 vor 11 h, Fiechten-Kapelle Reinach, Eucharistiefeier, P Denise Wyss. Mi. 26. Sept. 9.15 h, Sissach, ökumenische Frauen-Andacht. Bettagsgottesdienste Wie gewohnt beteiligt sich unsere Gemeinde an den ökumenischen Gottesdiensten in Pratteln und in Sissach. Gottesdienste am 23. September Wegen Ferien von Pfr. Jungo findet in Kaiseraugst kein Gottesdienst statt. Eingeladen sei zum Gottesdienst in Allschwil, in dem auch Eve Sprenger aus unserer Gemeinde gefirmt wird, und zur Eucharistiefeier in Reinach. Jassnachmittag Zum Jassen und Spielen am 21. September, 14 Uhr im Pfarrstübli Kaiseraugst, sind auch unsere Kirchgemeindeglieder eingeladen. Abwesenheit Pfr. Viktor Jungo hat vom 17. September bis 6. Oktober Ferien. Die Vertretung übernimmt bis 23. September Pfr. Christoph Bächtold, Tel. 061 483 92 25, und danach bis Ende Monat Pfrn. Denise Wyss, Tel. 061 761 12 93.

Basel-Stadt Gottesdienste Sa. 15. Sept. 16.30 h, Basler Münster, ökumenische Vesper zum Bettag. So. 16. Sept. 10 h, Petersplatz, ökumenischer Gottesdienst zum eidgenössischen Bettag. So. 23. Sept. 10 h, Eucharistiefeier. Ökumenischer Bettagsgottesdienst Der Bettagsgottesdienst findet im Rahmen des «SlowUp, Basel-Dreiland» statt. Kein Gottesdienst in der Predigerkirche! Kollekte im September Für die Kultuskosten der Predigerkirche.

Seniorennachmittag Dienstag, 6. November, um 15 Uhr im Formonterhof. Thema «Träume in der Bibel» von Diakon Lenz Kirchhofer. Anmeldung bei Kathrin Erzinger, St. Johanns-Vorstadt 24, 4056 Basel, Tel. 061 261 59 27. «Theologischer Tipp» auf Telebasel Am Samstag, 29. September, spricht Diakonin Karin Schaub um 19.10 Uhr auf Telebasel den «Theologischen Tipp». Die Sendung wird anschliessend stündlich wiederholt. OffenBar Die OffenBar ist am Donnerstag, 20. und 27. September, ab 17 Uhr geöffnet. «Gespräch zu einem Psalm» Diakon Lenz Kirchhofer lädt am Sonntag, den 28. Oktober, um 11.30 Uhr im Chor der Predigerkirche zum Gespräch ein. Sekretariat E-Mail: sekretariat.basel@christkatholisch.ch, Tel. 061 322 43 77; montags 15 bis 17 Uhr, mittwochs 9 bis 12 Uhr geöffnet. Homepage www.ckk-bs.ch

Birsigtal Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, röm.-kath. Kirche St. Theresia, Therwil, ökumenischer Gottesdienst. So. 23. Sept. 11 vor 11 h, Fiechten-Kapelle Reinach, Eucharistiefeier, P Denise Wyss. Ökumenischer Gottesdienst am Bettag Gestaltung: Gruppe «Freiraumgottesdienste». Ferien des Pfarrers und weitere Anlässe Siehe unter Allschwil.

Laufen Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, St. Katharinenkirche, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 11 vor 11 h, Fiechten-Kapelle Reinach, Eucharistiefeier, P Denise Wyss. Erreichbarkeit der Kapelle Fiechten Laufen ab mit S3 um 9.56 Uhr bis Basel Dreispitz; umsteigen in Tram 11 Richtung Aesch: Dreispitz ab 10.21 Uhr bis Haltestelle «Reinach, Vogesenstrasse». Benefizkonzert Sonntag, 16. September, um 17 Uhr in der St. Katharinenkirche; siehe «Region». Zmorgentreff Mittwoch, 26. September, 9.15 bis 10.30 Uhr im Kirchgemeindehaus. Gesprächsthema ist «Danken im Gebet». Pfrn. Denise Wyss


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Region Fricktal Religionsunterricht 6. Klasse Dienstag, 18. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Kirchgemeindehaus, Kanzleistrasse 4, Möhlin. «Der Weg Gottes mit seinem Volk» mit Pfr. Neuhoff. Religionsunterricht 7. Klasse Mittwoch, 19. September, Kletterpark in Lörrach mit Pfr. Edringer. Persönliche Einladung beachten. Firmklasse Samstag, 15. September, Kanufahrt auf dem Rhein mit Pfr. Fehringer. Persönliche Einladung beachten.

Kaiseraugst Gottesdienste Do. 13. Sept. 15.30 h, Altersheim «Rinau», Erntedankfeier. Do. 20. Sept. 19 h, Abendgebet. Erntedankfeier Am Donnerstag, 13. September, sind Sie freundlich zur ökumenischen Feier ins Altersheim «Rinau» eingeladen. Jassnachmittag Jassen im Pfarrstübli am Freitag, 21. September, ab 14 Uhr – kommen Sie auch! Ferien Pfarrer Peter Grüter Vom 22. September bis 13. Oktober ist das Pfarramt geschlossen. Für dringende Fälle haben sich vom 22. September bis 6. Oktober Pfr. Edringer, Möhlin, und vom 7. Oktober bis 13. Oktober Pfarrer Fehringer, Magden, zur Verfügung gestellt. Das Sekretariat in Rheinfelden ist wie üblich geöffnet.

Magden-Olsberg Gottesdienst So. 16. Sept, 11 h, röm.-kath. Kirche Magden, ökumenischer Bettagsgottesdienst. Bettag In der Liturgie wirken Pfr. Teunis Wijker und ein Mitglied des römisch-katholischen Pastoralteams mit. Pfr. Florian Piller lässt sich entschuldigen. Predigt: Pfr. Peter Senn. Frauenverein Dienstag, 18. September, 14 Uhr, Pfarrschüüre. Familienabend Herzlich laden wir ein zum Familienabend am Samstag, 15. September im Gemeindesaal an der Schulstrasse. Das Vorbereitungsteam hat unter dem Motto «Geschichtslehrpfad» mit den Unterrichtskindern ein Theater vorbereitet. Apéro um 18 Uhr und von 18.30 bis 19.30 Uhr Nachtessen, welches von unserer

bekannten Küchencrew vorbereitet wird. Der Kirchen- und Gemischte Chor wird das Programm, das um 20 Uhr beginnt, eröffnen. Pfarrhaus Die Pfarrfamilie Wijker ist am 23. August aus dem Pfarrhaus gezogen. Bis am 14. Oktober wird sich der Pfarrer im «Jugendträff» der Pfarrschüüre einrichten. Das Pfarramtstelefon, 061 841 11 12, wird in dieser Zeit auf sein Mobiltelefon umgeleitet. Sie können sich auch an Pfr. Kai Fehringer, Tel. 076 578 44 00, oder an das zentrale Sekretariat in Möhlin wenden. Pfr. Wijker wird am 1. Dezember pensioniert. Abschiedsgottesdienste sind in Magden am 14. Oktober und in Hellikon am 21. Oktober vorgesehen. Anschliessend ist Pfr. Wijker ferienabwesend.

Möhlin Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, Steinlihalle, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 10 h, Kirche, Eucharistiefeier. Ökumenischer Bettagsgottesdienst «Tischlein-deck-dich» ist das Thema; es geht um Überfluss und Mangel. Die Predigt hält Pfr. Edringer. Kollekte für die Institution «Tischlein-deck-dich» in Rheinfelden. Frauenverein-Treff Donnerstag, 20. September, um 14 Uhr im Kirchgemeindehaus. Mitfahrgelegenheit bei Rosmarie Kym, Tel. 061 851 16 60, melden. Spanischkurs für Anfänger Dienstag, 16. Oktober, 19.45 bis 21 Uhr im Kirchgemeindehaus. Details und Anmeldung bei der Kursleiterin Svenja Edringer unter Tel. 061 851 10 03. Bestattungen Verstorben sind Robert Metzger im 93. Lebensjahr und Sylvia Heinz-Kaufmann im 84. Lebensjahr. Herzliches Beileid.

Obermumpf-Wallbach Gottesdienste So. 16. Sept. 11 h, Obermumpf, röm.-kath. Kirche, ökumenischer Gottesdienst. So. 16. Sept. 18 h, Frick, Eucharistie, P Klaus Heinrich Neuhoff. So. 23. Sept. 9.30 h, Wallbach, Jahrzeit, P Klaus Heinrich Neuhoff. So. 23. Sept. 11 h, Obermumpf, Jahrzeit, P Klaus Heinrich Neuhoff. Ökumenischer Bettagsgottesdienst Der Gottesdienst wird von Chören aus Eiken, Obermumpf, Mumpf, Schupfart und Wall-

bach mitgestaltet; sie singen die Alphornmesse von Franz Schüssele. Aus unserer Gemeinde wirkt zum ersten Mal Pfr. Kai Fehringer mit. Jahrzeit Wir gedenken in Obermumpf der folgenden Personen: Werner Stocker-Romer, Mina Aloysia Stocker, Louise Rotacher-Stocker, Christian Stocker-Vogel, Lina Müller-Stocker und Heidi Müller. In Wallbach: Hans Bitter-Obrist, Hedwig Rehmann-Herzog, Kurt Markus KimFreiermuth, Willi Wunderlin, Walter MetzgerKowalenko und Jolanda Terruggia. Pfv. Klaus Heinrich Neuhoff

Rheinfelden Gottesdienste So. 16. Sept. 10.30 h, Stadtpark, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeie, B FritzRené Müller. Bettagsgottesdienst Bei schlechtem Wetter sind wir zu Gast in der römisch-katholischen Kirche. Nach dem Gottesdienst sind Sie zum Apéro eingeladen. Cäcilia Wir proben am Montag, 17. September sowie am Donnerstag, 21. September, um 20 Uhr. Jubiläumskonzert Am Freitag, 21. September, freuen wir uns, Sie alle um 19 Uhr bei unserem Konzert in der Stadtkirche begrüssen zu dürfen. Details entnehmen Sie bitte den Plakaten und Flyern. Seniorennachmittag Am Mittwoch, 19. September, treffen wir uns zu einem weiteren Nachmittag mit Bildern vom Gemeindeausflug. Fahrdienst Melden Sie sich bei Bedarf bitte auf dem Pfarramt, Tel. 061 831 50 13. Ferien Pfarrer Peter Grüter Vom 22. September bis 13. Oktober ist das Pfarramt geschlossen. Für dringende Fälle haben sich vom 22. September bis 6. Oktober Pfr. Edringer, Möhlin und vom 7. Oktober bis 13. Oktober Pfarrer Fehringer, Magden, zur Verfügung gestellt. Das Sekretariat in Rheinfelden ist wie üblich geöffnet.

WegenstettenHellikon-Zuzgen Gottesdienst So. 16. Sept. 9.30 Uhr, Zeiningen, ökumenischer Bettagsgottesdienst.

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Bettag Am Bettag, 16. September, laden wir herzlich zum ökumenischen Gottesdienst in der St.-Agatha-Kirche in Zeiningen ein. Thema «Olympiade». Es wirken mit: Diakon Ralph Binder, Pfr. Holger Frehoff, Pfr. Klaus Heinrich Neuhoff, Pfr. Teun Wijker und Pfarrer Alexander Pasalidi. Es singt der Männerchor Zeiningen. Anschliessend Apéro.

Vorankündigung Patrozinium und Willibrord-Tag: Am Samstag, den 29. September, um 9.30 Uhr, feiern wir in Hellikon das alte Wegenstetter Michaelsfest. Um 14 Uhr folgt ein Vortrag von Canon John Newsome (Zürich) über die Ignatianischen Exerzitien. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Pfv. Klaus Heinrich Neuhoff

Aarau Olten Luzern Aarau Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, Kirche Peter und Paul Aarau, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 11.30 h, Eucharistiefeier, anschliessend Möglichkeit zum Mittagessen. Religionsunterricht Am Samstag, 15. September, erwarten wir alle Kinder zum ersten Vormittag im Adelbändli 2. An diesem Morgen werdet ihr auch zwei neue Leiterinnen kennenlernen, die mit uns in diesem Schuljahr zusammenarbeiten werden. Hans Metzger

Baden-Brugg-Wettingen Gottesdienste Sa. 15. Sept. 18 h, Verenamünster Bad Zurzach, Eucharistiefeier. So. 18. Sept. 11 h, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier. Bettagsgottesdienst Gemeinsam feiern die Christkatholische, Römisch-katholische, Evangelisch-methodistische und die Reformierte Kirche – vertreten durch Pfr. Wolfgang Kunicki, PA Roberto Giacomin, Pfr. Stephan Johanus und Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht – den Wortgottesdienst in der Klosterkirche Wettingen. Der «Jodlerklub Horn» aus Gebenstorf wird den Gottesdienst mit der «Jodlermesse» von Jost Marti musikalisch mitgestalten. Anschliessend findet ein Apéro statt. Herzliche Einladung! Wieder in Bad Zurzach Nach einer Pause von zirka einem Jahr feiern wir immer am 3. Samstag, um 18 Uhr, wieder christkatholische Gottesdienste im Chor des Verenamünsters Bad Zurzach. Herzliche Einladung besonders an die Gemeindeglieder der Region Bad Zurzach. Gemeindeausflug Wer sich noch anmelden möchte, auf unseren familiengeeigneten Gemeindeausflug zur

Brauereibesichtigung «Waldhaus» und nach St. Blasien im Schwarzwald, kann dies gerne noch bis zum 19. September im Pfarramt, Tel. 062 893 08 46, machen. Abfahrt am 22. September, um 9 Uhr an der Klosterkirche Wettingen. Besuch der Malteser Die Ortsgruppe Stockach des Malteser Hilfsdienstes (MHD) macht ihren Jahresausflug am Sonntag, den 23. September, nach Wettingen. Wir freuen uns, die zirka 15 Männer und Frauen, die bei den Maltesern ehrenamtlich engagiert sind, in unserem Gottesdienst begrüssen zu dürfen. Nach dem Gottesdienst sind alle ganz herzlich zu einer Begegnung eingeladen. Pfr. Wolfgang Kunicki

Gemeinde Region Olten Gottesdienste So. 16. Sept. ökumenische Bettagsgottesdienste in der Region; siehe unten. So. 23. Sept. 9.30 h, Hägendorf, Eucharistiefeier, P Roland Lauber. Ökumenische Bettagsgottesdienste Olten: Stadtkirche, 10 h, Predigt P Urs von Arx. Olten: Pauluskirche, 10 h, für Klein und Gross. Trimbach: Dellenpark, 10 h, Predigt P Roland Lauber. Hägendorf: reformierte Kirche, 9.30 h. Dulliken: reformierte Kirche, 9.45 h. Wangen: reformierte Kirche, 10 h. Altersheime Christkatholische Gottesdienste Di. 18. Sept. 9.30 h, «Brüggli» Dulliken. Di. 25. Sept. 10.15 h, «Ruttigen» Olten. Bettag Trimbach: Im Dellenpark (bei schlechtem Wetter in der Johanneskirche). Die Musikgesellschaft Trimbach wirkt mit. Anschliessend herzliche Einladung zum gemütlichen Beisammensein mit Grilliertem von Blauring und Jungwacht. Auskunft über den Durch-

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führungsort am Samstag, ab 20 Uhr, Telefonnummer 1600. Religionsunterricht Samstag, 15. September, von 9 bis 12 Uhr in Olten. Treff 60+ Der Frauenverein Olten lädt neu unter der Bezeichnung Treff 60+ jeden dritten Donnerstagnachmittag des Monats zur Zusammenkunft ein (ehemals Altersnachmittag) – das nächste Mal am 20. September. Alle interessierten Gemeindeglieder erwarten wir um 14.30 Uhr im Kirchgemeindehaus zu einer geführten Besichtigung der Ausstellung im Historischen Museum zum 200-jährigen Jubiläum der Stadtkirche St. Martin. Anschliessend geniessen wir Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal. Feierabendkonzert Donnerstag, 20. September, 18.30 Uhr in der Stadtkirche mit Urs Aeberhard und HansRudolf Binz, Orgel. Silberdistel Trimbach Montag, den 17. September, 14.15 Uhr, ökumenischer Seniorennachmittag im Johannessaal unter dem Motto «Singen, Lachen, Musizieren». Pfv. Roland Lauber

Luzern Gottesdienste So. 16. Sept. 10.30 h, KKL, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier. Vorbereitung Erstkommunion Am Samstag, 15. September, findet von 9.30 Uhr bis 15 Uhr im Gemeindesaal die Vorbereitung zur Erstkommunion statt. Forum Ökumene Am Mittwoch, 19. September, 18.15 Uhr, referiert Herr Dr. theol. Walter Bühlmann, Sursee, zum Thema «Die Kopten, ihre Geschichte und Kultur» (Universität Luzern, Frohburgstrasse 3). Wir freuen uns auf viele interessierte Gemeindeglieder! «Seitenblicke» Am Donnerstag, den 20. September, um 16 Uhr, wird uns Cécile Annen von der Caritas Schweiz besuchen. Die Caritas Schweiz leistete nach dem schweren Erdbeben in Haiti Nothilfe und unterstützt den Wiederaufbau. Cécile Annen ist seit mehr als einem Jahr im Rahmen des Haiti-Programms für die Caritas Schweiz tätig. Sie hat Haiti mehrmals besucht und wird über ihre Eindrücke vor Ort berichten. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher!


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Religionsunterricht Am Mittwoch, 26. September, 14 bis 16 Uhr, treffen sich Gruppen A und B. Unser neuer Kirchenrat Seit dem 1. September sind unsere neu gewählten Mitglieder des Kirchenrats im Amt. Anna Chudozilov, Marcel Huber und Michael Limacher freuen sich auf die neuen Herausforderungen und Aufgaben. Der Kirchenrat (von oben): Präsident Pierre Abry, Hugo Fuchs, Marcel Huber, Pfarrer Ioan L. Jebelean (o. Abb.), Michael Limacher, Anna Chudozilov

Schönenwerd-Niedergösgen Gottesdienste So. 16. Sept. 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier. So. 16. Sept. 10.30 h, Niedergösgen, ökumenischer Bettagsgottesdienst. So. 23. Sept. 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier.

Bettag Den Gemeindegottesdienst in Schönenwerd beginnen wir mit einer Bussfeier. Der ökumenische Gottesdienst findet dieses Jahr bei uns in der Kirche St. Anton in Niedergösgen statt, anschliessend Kirchenkaffee im römischkatholischen Pfarreiheim. Frauenverein Das nächste Arbeitstreffen findet am Donnerstag, 27. September um 19.30 Uhr im Pfarrsaal statt.

Zofingen Gottesdienst So 16. Sept. 10 h, ökumenischer Bettagsgottesdienst. Bettag Wir laden Sie wieder ganz herzlich ein zur ökumenischen Bettagsfeier in die Stadt-kirche, und ich freue mich, wenn wir mit einer grossen Delegation vertreten sind! Ihre Priesterin Marlies Dellagiacoma

Bern Solothurn Bern Gottesdienste So. 16. Sept. 10 h, Eucharistiefeier, Pfarrinstallation, B Harald Rein, P Christoph Schuler. So. 16. Sept. 10 h, Kindergottesdienst, D Patrick Zillig. So. 16. Sept. 15 h, Vesper zur Installation von Pfrn. Anne-Marie Kaufmann, Pfarrteam. Mi. 19. Sept. 18.30 h, Abendmesse mit Liedern aus Taizé, P Christoph Schuler. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier, P Christoph Schuler, P Jerzy Bajorek. Mi. 26. Sept. 18.30 h, Abendmesse, P AnneMarie Kaufmann, D Antje Kirchhofer. Pfarrinstallation Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag wird Pfrn. Anne-Marie Kaufmann als erste Pfarrerin von Bern feierlich installiert. Der Kirchenchor wird den Gottesdienst musikalisch bereichern; anschliessend Apéro und – im Rathaus – Mittagessen für angemeldete Gäste. Ferien Sekretariat Das Sekretariat ist vom 15. bis 23. September geschlossen. Als Christ glauben – aber wie? Die Gruppe 2 trifft sich am Mittwoch, den 19. September, um 19.30 Uhr. Frauenverein Der Frauenverein-Treff findet am Montag, 24. September, um 14 Uhr statt.

Religionsunterricht Der nächst Religionsunterricht ist am Mittwoch, 19. September. Die Erstklässler sowie die Unter- und Mittelstufe treffen sich von 14 bis 16.15 Uhr, die Firmgruppe von 16 bis 19.30 Uhr mit Teilnahme an der TaizéAbendmesse. Orgelmusik Am Sonntag, 16. September, gibt es um 17 Uhr ein Konzert auf der Goll-Orgel von 1885. Martin Ennis aus Cambridge spielt Werke von Bach, Reubke und anderen. Gäste Vom 18. bis 28. September ist Pfr. Dr. Jerzy Bajorek aus Bielsko-Biala, Polen, Gast bei uns. Er hält die «Herzogpredigt» im Gottesdienst vom 23. September. Norbert Nagy, von seinem 1. Studienaufenthalt vielen bekannt, hat für die nächsten Monate das Gästezimmer der Kirchgemeinde in der Kramgasse bezogen. Der rumänische Theologe wird in Freiburg in Liturgik doktorieren. Taufe Getauft wurde am Sonntag, 12. August, Liliane, Tochter der Karin Enzen Engel und des Simon Engel, Bern. Trauung Katrin Fischer Hayoz und Pascal Hayoz, Niederwangen bei Bern, haben am Samstag, den 25. August, in Konolfingen kirchlich geheiratet. Wir wünschen dem Ehepaar Gottes Segen!

Gratulationen zum 75. Geburtstag Esther Deschwanden-Tamsel, Trimbach am 26. September Werner Meyer-Castelli, Laufen am 27. September zum 80. Geburtstag Bruno Wagner-Goldinger, Allschwil am 1. September Ernesto Bersacola-Gübeli, Goldingen am 18. September Oscar Frey-Minger, Liestal am 18. September Paul Burkhardt-Ott, Wallbach am 19. September zum 85. Geburtstag Lydia Bucher, Grenchen am 21. September Katharina Hänni-Wunderlin, Basel am 27. September Ruth Vilfroy-Grädel, Olten am 27. September zum 91. Geburtstag Elsa Delz-Solenthaler, Möhlin am 16. September André Laubscher-Kobel, Bern am 18. September zum 92. Geburtstag Elsa Kindler-Fritschin, Basel am 19. September zum 93. Geburtstag Wilhelm Baader-Willi, Reinach am 23. September zum 94. Geburtstag Ida Favre-Schneider, Bern am 15. September zum 97. Geburtstag Emma Frieden, Worben am 21. September Margrit Triet, Ringgenberg am 27. September zur Goldenen Hochzeit Verena und Emil Jenni-Wunderlin, Wallbach am 15. September

Wiedlisbach Gottesdienst Sa. 22. Sept. 18 h, Eucharistiefeier, P Peter Feenstra. Vikarin Antje Kirchhofer-Griasch

Biel Gottesdienste So. 16. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier.

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Ferien des Pfarrers Ich bin vom 17. bis 22. September in den Ferien. Pfr. Nassouh Toutoungi

Grenchen-Bettlach-Selzach Gottesdienst So. 16. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier mit Jahrzeit, P Petr Jan Vinš. Zu den Gottesdiensten Im Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag gedenken wir der Verstorbenen des 3. Quartals. Religionsunterricht Die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse treffen sich am Samstag, den 22. September, von 9 bis 12 Uhr und die 1. bis 6. Klasse trifft sich am Donnerstag, den 27. September, um 16.30 Uhr zum Religionsunterricht im Kirchgemeindehaus Solothurn. Christkatholische Mitfahrzentrale Bitte rufen Sie am Vorabend bis um 19 Uhr bei René Meier, Tel. 079 333 63 93, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten. Öffnungszeiten Pfarrbüro Das Pfarrbüro im Pavillon, Lindenstrasse 33, ist montags in der Regel von 14 bis 16 Uhr sowie auf telefonische Voranmeldung hin geöffnet. Pfv. Klaus Wloemer, Pr. Petr Jan Vinš Neubesetzung der Verwalterstelle Verwalter Peter Vogt demissioniert auf Ende 2012. Wir danken ihm an dieser Stelle für seine langjährigen Dienste. Der Kirchgemeinderat als Wahlbehörde befasst sich bereits mit der Nachfolgeregelung. Auskünfte dazu erteilt Ihnen bei Bedarf die Präsidentin, Renata Schreiber, Tel. 079 448 07 54.

Solothurn Gottesdienste So. 16. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier am Eidgenössischen Bettag, P Klaus Wloemer. So. 16. Sept. 15 h, am Weissenstein, ökumenischer Gottesdienst, mit P Klaus Wloemer. Do. 20. Sept. 10.15 h, Alterszentrum «Wengistein», Eucharistiefeier, P Klaus Wloemer. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier und Kindergottesdienst, P Klaus Wloemer und Katrin Gloor. Zu den Gottesdiensten Der ökumenische Gottesdienst in der Kapelle auf dem Weissenstein findet nur bei trockener Witterung statt. Bei zweifelhaftem Wetter gibt Telefon 032 623 31 38 ab 8 Uhr Auskunft.

Zum dritten Mal in diesem Jahr lädt Katrin Gloor unsere 3- bis zirka 8-jährigen Kinder am 23. September zum Kindergottesdienst ein. Alle Kinder treffen sich mit den Erwachsenen zu Beginn in der Kirche und gehen dann hinüber ins Kirchgemeindehaus. Religionsunterricht im Kirchgemeindehaus Die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse treffen sich am Samstag, 22. September, von 9 bis 12 Uhr und die 1. bis 6. Klasse kommt dort am Donnerstag, 27. September, um 16.30 Uhr zusammen. Kirchgemeinderat Die nächste Sitzung des Kirchgemeinderats findet am 18. September, um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus statt. Gemeindereise Am 15. September fahren wir gemeinsam gegen Westen. Wer kurz entschlossen noch mitkommen möchte, melde sich umgehend bei Peter Wagner, Tel. 032 622 44 81. Abwesenheit Priesterin Sarah Böhm befindet sich vom 15. bis 29. September in den Ferien. Abschied Am 3. September haben wir von Hansruedi Fürholz Abschied genommen, der im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Gott nehme ihn in sein Reich des Friedens auf und tröste die trauernden Angehörigen!

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Christkatholische Mitfahrzentrale Bitte rufen Sie bis samstags am Mittag Barbara Frentzel, Tel. 079 741 99 23, an, wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten. Pfr. K. Wloemer, Prn. Sarah Böhm

Thun Gottesdienst So. 16. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier mit Segnung der Erntegaben, P Peter Hohler; Apéro. Dank-, Buss- und Bettag Wir freuen uns auf einen gut besuchten Gottesdienst und laden anschliessend zum gemütlichen Apéro ein. Bitte bringen Sie Erntegaben zum Segnen mit. Kollekte Die Kollekte wird an «SchöpfungsZeit», oeku, gespendet. Gestorben Am 18. August ist unser Mitglied Bruno Wicki aus Steffisburg im 91. Altersjahr verstorben. Wir entbieten den Angehörigen unser herzlichstes Beileid. Möge er in Frieden ruhen. Bruno Wicki war von 1960 bis 1971 Mitglied des Kirchgemeinderates der damaligen Filialgemeinde Thun. Andrea Cantaluppi

Zürich Ostschweiz Tessin St. Gallen Gottesdienste So. 16. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier, P Martin Bühler; Apéro. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier, Erntedank; Kaffee. Mi. 26. Sept. 18.45 h, Vesper. Autofahrdienst Blitz Am 16. September fährt Sie Kurt Müller, Tel. 071 223 39 56; am 23. September fährt Erwin Steiner, Tel. 071 477 26 81. Rufen Sie bis 8 Uhr an, wenn Sie vom Bahnhof oder von zu Hause abgeholt werden möchten. Vertretung Am Bettag dürfen wir Pfr. em. Martin Bühler unter uns begrüssen. Er vertritt mich, damit ich an der Installation meiner Schwester als Pfarrerin in Bern teilnehmen kann. Besten Dank! Erntedankgottesdienst Der Frauenverein verzichtet auf einen Basar im früheren Umfang. Dieses Jahr werden Erzeugnisse aus dem Garten im Gottesdienst vom 23. September gesegnet und anschlies-

send beim Kaffee zum Verkauf stehen. Wer dazu etwas beisteuern will, ist gebeten, die Sachen am Samstag von 13 bis 15 Uhr ins Kirchgemeindehaus zu bringen, wo sie vom Frauenverein entgegengenommen werden. Pfr. Daniel Konrad

Schaffhausen Gottesdienste So. 16. Sept. 9 h, Kirchgemeindehaus, Bettagsandacht, D Melanie Handschuh. So. 23. Sept. 9.30 h, Eucharistiefeier, P Martin Bühler. Andacht zum Bettag Anschliessend an die Bettagsandacht gibt es für alle ein feines Zmorge. Alle, besonders auch Familien, sind herzlich willkommen! Ausflug des Frauenvereins Wir treffen uns am Mittwoch, 19. September, um 14 Uhr beim «Landhaus» beim Bahnhof Schaffhausen. Weitere Informationen und Anmeldung bei Elsbeth Schuler, Tel. 052 625 22 31.


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Zürich Gottesdienste Sa. 15. Sept. 17 h, Augustinerkirche, Jugendgottesdienst, P Lars Simpson, D Ulrike Henkenmeier, Oliver Wartenweiler. So. 16. Sept. 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, P Christoph Führer. So. 16. Sept. 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, P Lars Simpson, mit Kirchenchor. So. 16. Sept. 10 h, röm.-kath. Kirche Uster, ökumenischer Bettagsgottesdienst, D Ulrike Henkenmeier. Do. 20. Sept. 10 h, Altersheim «Dorflinde», Eucharistiefeier, P Frank Bangerter. So. 23. Sept. 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, P Frank Bangerter. So. 23. Sept. 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, P Niklaus Reinhart. Mi. 26. Sept. 10 h, Altersheim «Im Ris», Eucharistiefeier, P Niklaus Reinhart. Jugendgottesdienst Am Samstag, den 15. September, gibt es ab 15 Uhr einen Workshop im grossen Saal der Münz, um 17 Uhr feiern wir den Jugendgottesdienst zum Thema «Du bist wertvoll», anschliessend gibt es Hotdogs im Kirchgemeindehaus. Frauenverein Zürich/Treff Am Donnerstag, den 27. September, um 19.45 Uhr, ist Kreistanzen mit Christine Wieland im grossen Saal der «Münz». Grosses Winzerfest «im Ris» Am Samstag, 29. September, laden wir Sie von 10 bis 17 Uhr herzlich ein zu Kutschenfahrten, Gratis-Weindegustation, Musik und Apéro – ab 11.45 Uhr Salatbuffet, grosses Winzerfest-Menü, Dessertbuffet, Bewohnerartikel-Verkauf, Führungen durch Haus und Technik, Glücksrad, Kinderecke, Festzelt. Feiern Sie mit unseren Bewohnern und Bewohnerinnen und lassen Sie sich überraschen... Bus Nr. 70 ab Morgental über Bahnhof Leimbach bis Endhaltestelle Mittelleimbach. Altersheim «Im Ris», Schwarzbächlistrasse 1, 8041 Zürich, Tel. 044 711 94 00, www.imris.ch Quiet City – «Vive les Trompettes!» Freitag, 28. September, um 18.30 Uhr in der Augustinerkirche. Das Trompeten-Ensemble «Trombe Elvetiche» (Jean-François Michel, Laurent Tinguely, Roland Doldt) spielt

Gemeindenachrichten zusammen mit André Briel (Orgel) unter anderem Werke von Benjamin Britten, Thorwald Hansen und Johann Sebastian Bach. Dauer zirka 1 Stunde. Eintritt frei, Kollekte. Ausflug nach Neuenburg Wir reisen am Donnerstag, 27. September. Abfahrt ist um 9.04 Uhr, Zürich HB. Wir treffen uns mit Doris Zimmermann im vordersten Wagen in Fahrtrichtung. Taufe – Feier des Lebens Am 2. September empfingen Maylea, Tochter von Marco und Tanja Nef-Rastberger in der Augustinerkirche, und Julian Benjamin, Sohn von Benjamin und Marianne StägerSumpf in der Kapelle St. Michael das Sakrament der Taufe. Beide Kinder heissen wir in der Gemeinschaft der Kirche willkommen und wünschen ihnen Gottes Segen auf ihrem Glaubensweg. Aus unserer Mitte Wir gedenken Johann Stamm, Zürich, verstorben mit 88 Jahren, Johann Blatter, Rüti/ ZH, mit 99 Jahren, Erika Göppel-Frey, Zürich, mit 84 Jahren, Walter Braunschweiler, Effretikon, mit 80 Jahren, und Heidi Siegrist, Zürich, mit 87 Jahren. Wir entbieten allen Angehörigen unser herzliches Beileid. «Haltestille» Bahnhofstrasse Jeden Donnerstag, von 12.15 bis 12.45 Uhr in der Augustinerkirche: Musik, Stille und Wort; anschliessend bis 13.15 Uhr Gesprächsbereitschaft.

«Offenes Ohr» In der Augustinerkirche ist jeden Donnerstag, von 17 bis 19 Uhr, jemand zum Gespräch für Sie da. Offene Christuskirche Jeden Samstag, von 12 bis 14 Uhr. Winterthur Gottesdienst So. 16. Sept. 10 h, Eucharistie, P Frank Bangerter. Vorschau Der Erntedankgottesdienst findet am Sonntag, 30. September, statt. Anschliessend Apéro und gemeinsames Mittagessen. Anmeldungen bis Dienstag, 25. September, an: Thomas Oberle, Zypressenstrasse 17, 8408 Winterthur, thomas-oberle@gmx.ch.

Tessin Gottesdienst So. 16. Sept. 17 h, ev.-ref. Kirche Bellinzona, ökumenischer Bettagsgottesdienst. Bettag Dieses Jahr findet der ökumenische Gottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche, viale Franscini 1 in Bellinzona statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen und ich freue mich, wenn unsere Kirche mit einer grossen Delegation vertreten ist! Ihre Priesterin Marlies Dellagiacoma

Région Suisse Romande Horaires des messes Genève, Saint-Germain Di 16 septembre à 10 h: Jeûne Fédéral, messe La Chaux-de-Fonds, Saint-Pierre Di 16 septembre à 9 h 45: messe Di 23 septembre à 9 h 45: messe

Grand-Lancy, Trinité Di 23 septembre à 10 h: messe Lausanne, Sainte Marie-du-Servan Di 23 septembre à 17 h: messe Neuchâtel, Saint-Jean-Baptiste Di 23 septembre à 18 h: messe

Pour en savoir plus: www.catholique-chretien.ch

Impressum Christkatholisch 135. Jahrgang; erscheint 14-täglich, ISSN 1664-1027 (Print), ISSN 1664-1035 (Internet) Herausgeberin: Christkatholische Kirche der Schweiz – www.christkath.ch Redaktion: Frau Jean Drummond-Young (jdy), Oberdorfstrasse 16, 8408 Winterthur, Tel. 052 222 38 35; Franz Osswald (of). E-Mail Redaktion: redaktion@christkatholisch.ch Redaktionskommission: Clemens Ackermann; Frank Bangerter; Anna Chudozilov; Alois Schmelzer. Redaktionsschluss: Nummer 20 (29. September – 12. Oktober), Freitag, 14. September, 12 Uhr; Nummer 21-22 (13. Oktober – 9. November), Freitag, 28. September, 12 Uhr. Druck und Spedition, Adressänderungen und Abonnementsverwaltung: W. Gassmann AG, Längfeldweg 135, 2501 Biel, Telefon 032 344 82 15, uwaelti@gassmann.ch. Abonnementspreis: In- und Ausland sFr. 39.–, Geschenk- und Einzelabonnemente: Michael Böhm, Bäreggstrasse 33, 4900 Langenthal, verwaltung.kirchenblatt@christkatholisch.ch

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Bibelwort Nicht selbstverständlich

Das Land gab seinen Ertrag. Psalm 67,7

Das Meditationsbild des Bruder Klaus, von ihm «mein Buch, darin ich lerne» genannt.

Gebet des Bruder Klaus Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.

AZA

2501 Biel Adressberichtigung melden

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir.

Christkatholisch

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir. Bruder Klaus (Niklaus von Flüe)

CG 891

Wir leben zwar nicht gerade im «Gelobten Land», nach dem sich das wandernde Gottesvolk sehnte und wohin es vierzig Jahre durch die Wüste unterwegs war: «Dieses Land ist überaus schön ... ein Land, in dem Milch und Honig fliessen.» (Num 14,8) Wir dürfen jedoch voll Dankbarkeit feststellen, dass wir in einem wunderbaren Land leben, in dem so vieles wie selbstverständlich «fliesst». Auf unseren ausgedehnten Fahrten mit den Pferden durch die Schweiz konnten wir in jeder Ortschaft Brunnen finden. Für mich ist es schon ein Wunder, dass es überall klares trinkbares Wasser gibt, was für viele andere Menschen auf der Erde nicht der Fall ist. Vergegenwärtigen wir uns doch wieder mal, was sonst alles wie selbstverständlich «fliesst». Wir alle profitieren vom Verkehr, der durch unser Land «fliesst», vom zuverlässigen und feudalen Netz von Bussen, Zügen, Schiffen und anderen Verkehrsmitteln. Wir reden auch vom «Geldfluss», der unsere Wirtschaft «im Fluss» hält, vom «Fluss» der Kommunikation, der Bildung und der Beschäftigung. Der «Ertrag», von dem der Dichter von Psalm 67 singt, ist in unserer Erfahrungswelt ein anderer. Das Jahrzehnte lange Wachstum auf allen Ebenen liess uns glauben, dass alles selbstverständlich sei. Das gemeinsame Gebet, das uns die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zum Bettag empfiehlt, ist ein Psalm für die heutige Zeit, für unser gemeinsames Vaterland: «Ewiger Gott, Quelle des Lebens, gemeinsam geben wir Dir die Ehre und danken Dir, dass wir leben und gemeinsam unterwegs sind in Deiner wunderbaren Schöpfung.» Martin Bühler

Christkatholisch Nr. 19  

Ausgabe Nr. 19

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