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— Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

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— HALT INNE

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Julia Krusch Liu Sha Julien Zintl Linda Huber Renate Schinköthe Matthias Lein Andreas Horvath Matthias Röder

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Alvin Raminger Matthias Kessler Olesja Rösler Jeanette Haberland Monika Wöcherl Stefan Lahr Maximilian Willmeroth Anton Delchmann

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Annelie Schorm Simon Karlstetter Michael Titze Martin Möhwald Agnieszka Olczyk Max Birkl Armando Mende Olga Spengler Christoph Röhne

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Nils Kletzsch Andrea Wozniak Veronika Bannert Christina Bulka Jutta Geisenhofer Marie Stöcker Timur Lukas Bär Michael Ilg

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Sandra Ruderer Maria Tettenborn Max Moritz Prüfer Fabian Simon Rebecca Amann Boris Conrad Heißerer Veronica Hanglberger Frank Robnik

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Tobias Listl Christoph Ohanian Heiko Straßer Marina Grimme Marta Marek Andreas Hirsch Bernhard Leitner Franziska Scheid

Leon Kirchlechner Anna-Luise Lorenz Julia Rößle Tatjana Esin Moritz Meyers Frank Patzke Miriam Frank Ruth Adamski Björn Gottwald

Inhaltsverzeichnis


LEON KIRCHLECHNER —

— Die intuitive Jagd auf das Rätselhafte. Ein Fotobuch.

ETWAS Die auf mehreren Reisen entstandenen Fotografien zeigen ein aus – inhaltlich vermeintlich zusammenhangslosen – Fragmenten zusammengesetzten Mikrokosmos, dessen Grundstimmung von Ruhe und Ungewissheit geprägt ist. Wie auch bei der stark von Intuition geleiteten Entstehung der Fotografien wird vorrangig des Intellekts die Sensibilität des Betrachters verlangt.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Andreas Kunert Prof. Hans Heitmann

Der Spannungsbogen des Buches – sprich die Kombination und Reihung der Fotografien – spielt mit den Erwartungen des Sehenden und deren Enttäuschung. Es wird ein fragendes Gefühl erzeugt, dessen logische Formulierung und somit auch Beantwortung schwer fällt. Der Betrachter ist somit aufgefordert, sich beim Vorgang des Betrachtens und Verstehens vom Gefühl leiten zu lassen – nicht nur in dieser Arbeit sondern auch beim alltäglichen Sehen.

0176.96231337 mail@leonkirchlechner.com

www.leonkirchlechner.com

Fotografie


ANNELIE SCHORM —

— Erscheinungsbild einer Firma, die Zubehör für den Teamsport Rollerderby vertreibt

ROLLERDERBY

Roller Derby ist ein aus den Vereinigten Staaten stammender Vollkontaktsport mit Rollschuhen, der heute fast ausschließlich von Frauen ausgeübt wird. Heutzutage wird Roller Derby überwiegend in zwei Varianten gespielt. Zum einen gibt es das dem klassischen Roller Derby angelehnten »Banked Track Roller Derby« auf einer Steilbahn, was jedoch nur von wenigen (meist professionellen) Teams gespielt wird. Deutlich weiter verbreitet ist hingegen die Variante »Flat Track«, das auf einer flachen, etwa 30x18m großen Bahn gespielt wird. Die überwältigende Mehrheit spielt nach den Regeln der Women’s Flat Track Derby Association. Daneben gibt es Ligen (mehrere Teams desselben Vereins) die entweder nach

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Erich Gohl Stefan Wanzl-Lawrence

0179.9105858 annelie.schorm@web.de

eigenen Regeln, nach den Regeln der Old School Derby Association oder in einzelnen Fällen sogar quasi ohne Regeln (genannt Renegade Roller Derby) spielen. Ich habe mir in meiner Abschlussarbeit im Fach Illustration die Aufgabe gestellt, für eine Firma ein Erscheinungsbild zu erstellen, die eigenes Equipment Roller Derby in Deutschland herstellt und vertreibt. Dieses umfasst: 1. Firmenname, 2. Gestaltung des Logos, 3. Gestaltung von Geschäftspapieren, 4. Werbemaßnamen in Form von Printmedien, 5. Verpackungsdesign, 6. Gestaltung eines Give Aways.

Illustration


Die Bilddokumentation soll in erster Linie die Entstehungsphasen meiner Arbeit aufzeigen, wobei natürlich auch ein eigener Handlungsstrang entsteht, der die Geschichte eines Malers erzählt, der von einer zu bemalenden Holzwand immer wieder in die Irre geführt wird. Dies wirkt sich mehr oder weniger auf seine gesamte Umgebung aus, jedoch soll im Fokus, der Disput zwischen Holzwand und Maler stehen, also der

Disput, der später entsteht. Es soll locker losgehen, der Maler beginnt also ohne besondere Zwischenfälle, die Holzwand zu bemalen. Nachdem sollen sich Zwischenfälle ereignen, die den Maler aus dem Konzept bringen sollen, wie zum Beispiel das Auftauchen eines Affens, der einen Teil seines Bildes zerstört, wobei dieser Affe im Bild auftaucht und auch im Bild verschwindet, was also eine zusätzliche Erzählebene etablieren soll. Dies steigert sich bis zu dem Punkt, an dem der Maler austickt, weil er nichts mehr unter Kontrolle hat, und das Bild ein völliges Eigenleben entwickelt.

— Die Bilddokumentation eines Malers

PAINT, IT RED! SNATCHY PICTURES

NILS KLETZSCH —

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

0176.64855271 nilskletzsch@gmx.de

Zeitbasierte Medien Freies Gestalten


— Ergebnisprotokoll einer Spurensuche

ORDNUNG/UNORDNUNG

»Die Frage, wie wir es überhaupt schaffen, das Chaos zu bannen und Sinn und Ordnung in dieser Welt zu finden, ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend brisant geworden. Denn die moderne naturwissenschaftliche Chaos- und Systemtheorie hat uns den Glauben an eine Weltordnung genommen, die für den Menschen berechenbar, vorhersagbar und letztlich kontrollierbar war. … Sinn und Ordnung können uns nicht mehr selbstverständlich erscheinen. … Allein schon die Prozeßhaftigkeit der Welt überfordert unser Fassungsvermögen.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Stefan Bufler Prof. Michael Wörgötter

Denn innerhalb einer Welt, die nicht ist, sondern die geschieht, gibt es nichts Festes, auf das ewig Verlaß wäre, das wir als »ewig« ansehen könnten. Vielmehr ist alles im Wandel: … Als Wissenschaftler erkennen wir somit zunehmend, daß unsere Ordnungen bestenfalls Inseln im reißenden Meer des Chaos sind. … Doch wenn dies in letzter Konsequenz auch die Struktur unserer Lebenswelt wäre, könnten wir darin nicht leben. In einer Welt, in der wir ausschließlich die Einmaligkeit jedes Augenblicks und jeder Raum-Zeit-Konstellation er-

SANDRA RUDERER —

fahren würden, in der also für uns nichts Wiederkehrendes und somit Vertrautes wäre, hätte nicht nur die panische Angst, wie sie uns in Alpträumen und psychotischen Einbrüchen begegnet, ihr ständiges Dasein. In einer solchen Welt ließe sich nicht einmal physisch überleben.« Kriz, Jürgen: Chaos, Angst und Ordnung: wie wir unsere Lebenswelt gestalten. 2. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1998.

0176.22689660 sandra@ruderer.com

Typografie


TOBIAS LISTL —

— Eine Kampagne gegen Leistungsdruck

DER MENSCH IST KEINE MASCHINE

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Gudrun Müllner Sabine Karl

Wir leben in einer Gesellschaft, die schon auf Kinder und Jugendliche einen ungeheuren Druck ausübt, weil nur derjenige angesehen ist, der in seinem Beruf Überdurchschnittliches leistet und dessen Verdienst entsprechend hoch ist. Auch die meisten Eltern wollen nur das Beste für ihre Sprösslinge und streben einen möglichst hohen Schulabschluss an. Der Druck in der Arbeit, der Schule oder im Studium wird von Jahr zu Jahr größer. Knapp die Hälfte der 11- bis 14-jährigen glaubt, dass nur ihre Leistungen, aber nicht sie selbst für ihre Umgebung wichtig sind. Ziel der Kampagne ist es, ein Umdenken in der Gesellschaft zu erreichen. Weg vom leistungsorientierten Denken, hin zu einer größeren Wertschätzung individueller Fähigkeiten. Ein Mensch gewinnt seinen

0179.1607274 tobias.listl@gmx.de

Wert nicht aus Leistung, Aussehen oder Ansehen. Der Wert eines Menschen ist allein in dessen Existenz begründet. Er kann und muss nicht immer das tun, was andere von ihm erwarten, denn der Mensch ist keine Maschine. Doch gelegentlich sollten wir uns daran erinnern und uns dieser Tatsache wieder bewusst werden.

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— blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

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JULIA KRUSCH —

— Illustrative Auseinandersetzung mit dem Alltagstrott

HEUTE IST ANDERS. EINE KLEINE ALLTAGSREVOLUTION. Alltag umgibt uns. Tagtäglich. Allgegenwärtig. Wir leben in ihm, haben Möglichkeiten, ihn zu gestalten, ihn als Herausforderung zu sehen oder auch in ihm zu versinken. Wie viel unserer Lebenszeit besteht aus Alltag? Überwiegen routinierte Abläufe oder bewusstes Erleben und Handeln? Dieses Buch ist ein Denkanstoß für Einsame, Querdenker, sture Böcke, Helden, fleißige Lieschen, Harmonieliebhaber und Spielverderber sich nicht im Trott zu verlieren und der Routine den Kampf anzusagen. Man nimmt das Alltagsleben als vorhandenen Stein im Schuh hin, weil man zu träge ist, sich aufzuraffen. Die Erkenntnis, den Alltag als enormen Teil unseres Lebens anzuerkennen und eine

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Mike Loos Prof. Gudrun Müllner

0170.3281622 J_Krusch@gmx.net

Chance darin zu sehen, ihn uns zu nutzen zu machen kommt dann, wenn die Zufriedenheit ausbleibt. Bestätigung, Liebe und geistige Herausforderung sind wichtige Faktoren, um das Dasein als befriedigend zu betiteln. Dinge, die mit einem regelmäßigen Gehaltsscheck, einer funktionierenden Familie, dem monatlichen Theaterbesuch und einem Bestseller auf dem Nachttisch erfüllt sein müssten. Aber gibt es nicht simplere Lösungen, die in ihrer Gesamtheit einen freien Kopf und ein ausgeglichenes Selbst machen? Aufstehen. Arbeiten. Essen. Erledigen. Arbeiten. Funktionieren. Essen. Erledigen. Abschalten. Erledigen. Schlafen. Morgen ist heute. Später ist jetzt.

www.juliakrusch.de

Illustration


— Ein animierter Kurzfilm über den aus Bewunderung generierten Wunsch zu fliegen

SOAR Der Luftraum – ein großes, scheinbar unendliches, wolkendurchzogenes Gebilde. Der Wunsch den Boden zu verlassen, abzuheben und durch die Luft zu schwimmen ist mindestens so alt wie das Menschsein selbst. Kaum, dass man das erste fliegende Objekt gesehen hat, hält eine Begeisterung und Bewunderung Einzug in die humanen, meist erfolgreich verdrängten, Sehnsüchte.

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Jens Müller Tillmann Damrau

Wir befinden uns im Erdhügel. Auch der Maulwurf hegt den Traum zu fliegen. Verbannt in die Erde ist er umso mehr fasziniert von der Welt ausserhalb seines 10cm Sichtfeldes. Nur sind seine Versuche noch kläglicher als die unseren, da der Einzelgänger leider nicht über vergleichbare Kenntnisse und Möglichkeiten verfügt sein Erdloch in entsprechender Weise zu verlassen. Und dennoch, gerade in den Eigenschaften, der Affinität für gewisse Dinge, sowie im Zufall liegt der Schlüssel zum Erfolg.

ALVIN RAMINGER —

01578.7486651 alvin@2-ram.de

www.2-ram.de

Animation


Staub steht für unseren erlebten Raum, in dem wir uns befinden, in dem wir unsere täglichen Erfahrungen machen. Staub ist damit ein riesiges Reservoir an Erinnerungswelten, das durch die Zeit genährt und von den Menschen, die sich im Raum bewegen, ‚gestaltet‘ wird. Im erlebten Raum erfährt jeder für sich Heimat. Doch in ihm sieht sich der Mensch immer wieder mit neuen Problemen konfrontiert. Im Kontext der Entfremdung des Menschen von seiner Lebensumwelt wächst in unserer heutigen Zeit ein ganz neues Bedürfnis nach Heimat. Der Mensch kann seiner Rolle als Kosmopolit nicht mehr gerecht werden: die Grenzen von Nähe und Ferne verschwimmen, er ist überall und doch nirgendwo verwurzelt. Als Konsequenz darauf folgt der

Wunsch einer omnipräsenten Heimat, einer Heimat, die man für sich in Anspruch nehmen kann, wann immer man will. Das Problem von tatsächlich erlebter Heimat aber ist, dass sie nur durch den Verlust erfahrbar wird, nie aber dann, wenn sie tatsächlich da ist. Sie manifestiert sich folglich nur durch die Vergangenheit, die lediglich über die individuelle Erinnerung wiederherzustellen ist. Durch den Prozess Vergessens existieren nur noch Fragmente des tatsächlich erlebten Moments ‚Heimat‘, und selbst diese Fragmente sind aufgrund der Natur der Erinnerung beschönigt oder verfälscht. Mit Hilfe eines Buches und einer Installation wird nun versucht, sich diesem Thema zu nähern und es weiterzuführen.

— Vergegenwärtigung individueller Erinnerungs- und Sehnsuchtswelten

EUTOPIA

ANNA-LUISE LORENZ —

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Stefan Bufler Prof. Jens Müller

0176.58188871 lorenz.anna@gmx.net

http://www.kingkasimir.de

Grafikdesign


SIMON KARLSTETTER —

— Verbindung von Melodie und Strich

MUSICGRAPHIE – PARALLELITÄT UND PROZESS Meine Arbeit schafft eine Verbindung zwischen Musik und Zeichnung. Grundlage dafür ist die Erkenntnis der Parallelität von Strich und Melodie. Ich habe festgestellt, dass ich Erkenntnisse, die ich in der Musik habe, nahezu vollständig für mein zeichnerisches Fortkommen nutzen kann und umgekehrt. In der Bachelorarbeit entstehen Zeichnungen und Kompositionen für Klaviertrio, die später miteinander kombiniert werden, um ein bestimmtes Gefühl zu transportieren. Gleichzeitig dient die Arbeit dazu, mich damit zu konfrontieren, woran ich eigentlich schon länger arbeite und mir

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Hans Heitmann Prof. Erich Gohl

0176.81193309 pop@popross.com

www.popross.com

Vorgänge bewusster zu machen. Sowohl die Zeichnungen als auch die Musik entstehen auf Basis der Improvisation und unabhängig voneinander. Strich und Melodie, sowie Rhythmus und Komposition sind die tragenden Elemente. In der Ausstellung wird versucht, durch die Zusammenführung der Zeichnungen und Kompositionen deren Parallelität erfahrbar zu machen.

Zeichnen Schrift


— Visuelle Kommunikation für ein auf Elektroschrott spezialisiertes Recyclingunternehmen

ANDREA WOZNIAK —

EL DORADO

Der Traum von der goldenen Stadt El Dorado mit ihren unermesslichen Schätzen lockte seit Jahrhunderten immer wieder Abenteurer an. Dabei liegt die Stadt aus Gold direkt vor unseren Augen. Unsere Stadt ist eine riesige Rohstoffmine. In den letzten Jahren wurden viele Metalle in Gebäude und Infrastruktur gesteckt. Diese Rohstoffe

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

sind bloß »geparkt«, um später wiederverwertet zu werden. Auch unsere Haushalte bergen wertvolle Rohstoffe in sich: Elektroschrott enthält Kunststoffe und seltene Edelmetalle wie auch reines Gold. Handys und Computer spielen dabei eine große Rolle. Jedoch gelingt es derzeit noch nicht einmal richtig, diese wieder zu sammeln. Stattdessen

Prof. Mike Loos Prof. Stefan Bufler

verschwinden Altgeräte in unseren Schubladen. Die Menge des Elektround Elektronikmülls nimmt dreimal schneller zu als der übrige Siedlungsmüll. In meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit der Thematik Elektroschrott und entwickle eine visuelle Kommunikation für ein auf dieses Problem spezialisiertes Recyclingunternehmen.

0176.21810949 andreawozniak@hotmail.com

www.watch-wozniak.de

Illustration


EINE KLEINE PSYCHOLOGIE DER BUCHSTABEN

MARIA TETTENBORN —

Buchstaben sind die Basis unserer Kommunikation. Sie sind immer um uns herum, sie begleiten uns auf Schritt und Tritt. Dennoch beachten wir sie kaum und vergessen, wie wichtig sie in unserer Welt der Information tatsächlich sind. Schrift- und Buchstabenwahl sind die Grundlage unseres täglichen Schaffens als Designer und beruhen zu einem großen Teil auf menschlichen Emotionen. Aber auch auf Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben. Jenseits gängiger typografischer Grundsätze und Regeln gibt es eine andere Seite

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Michael Wörgötter Günter Woyte

0162.7688382 maria_tettenborn@gmx.net

an ihnen. Der Charakter der Buchstaben hat mich schon immer in seinen Bann gezogen. Ebenso interessant fand ich stets ihre Wirkung auf mich und andere Menschen. Dabei stellte sich mir die Frage, ob wir ihnen unterbewusst Persönlichkeitsmerkmale zuweisen. Bei meiner Reise durch die Welt der Buchstaben habe ich nicht nur meinen eigenen Blick auf die Buchstaben ins Spiel gebracht, sondern zahlreiche Eindrücke von unterschiedlichen Menschen zusammengetragen und versucht, daraus ein schlüssiges Bild zu gewinnen. Die Reflexionen über diese Eindrücke zeigt mein Buch »Eine kleine Psychologie der Buchstaben«.

maria6286.wordpress.com

Typografie


— Neustart einer totgeglaubten Radsportveranstaltung

DAS MÜNCHNER SECHSTAGERENNEN

Das Sechstagerennen ist eine traditionelle Radsportveranstaltung, die ihren Anfang 1899 in New York fand. Die Faszination schwappte bald darauf nach Deutschland über und das Bahnradspektakel fand ab 1933 erstmals auch in München statt. 46mal reichte die Begeisterung der Münchner aus, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen – 2009 dann das Aus. Während die Fahrer stets mit treuer Leidenschaft ihre Runden fuhren, verloren die Besucher mit den Jahren das Interesse am

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Gudrun Müllner Günter Woyte

CHRISTOPH OHANIAN —

Sport und blieben fern. Die Gründe sind vielschichtig. Einerseits ist das Konzept veraltet, andererseits kämpft die einstige Boom-Sportart mit ihrem ramponierten Image. Die Kampagne für das Sechstagerennen 2010 konzentriert sich auf ein neues, zeitgemäßes Konzept, das die Besucher informieren, ihnen die Veranstaltung wieder näher bringen und vor allem sie in die Halle zurückführen soll. Das neue Profil besinnt sich ganz auf den Radsport, ohne dass GoGoGirls und C-Promis in den Vordergrund rücken. Denn hier geht es um mehr. Mehr als nur Radln.

0176.22720065 info@christophohanian.de

www.christophohanian.de

Werbung Grafikdesign


— Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

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LIU SHA —

— Experimente mit Marken

ICH UND COCO CHANEL In meinem Konzept stellt das »ich« einen alltags Gebrauchsgegenstand dar, dass ganz schlicht, gewöhnlich und ohne Marke versehen ist. Man sieht die Produkte jeden Tag und beachtet diese nicht mehr. Ich experimentiere mit den Gegenständen und Logos und untersuche ihre Wirkung. Anfangs vergleiche ich vorhandene Produkte, im Anschluss stelle ich Vergleiche mit Kommunikationsmethoden an. Das heißt, dass sie typografisch, fotografisch oder auch illustriert sein können. Es geht einfach nur um ihre Wirkung und ihre Kommunikation.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Gudrun Müllner Prof. Kai Bergmann

Dass ein Alltagsgegenstand wie eine Banane ohne Coco Chanel Logo oder die Marke selber auf einer Handtasche nicht mehr wahrgenommen wird. Wenn man die beiden Aspekte jedoch miteinander kombiniert, erschafft man einen Gegensatz der einen einerseits aufzeigt, dass man in einer markendominierenden Welt lebt und dass man eigentlich die Marke selber gar nicht mehr beachtet. Ich möchte den Menschen wieder zeigen wieviel Kraft in einer Marke oder einem Gegenstand steckt, da sie inzwischen die Augen davor verschlossen haben.

0163.6652744 liusha1125@hotmail.com

Fotografie Grafikdesign


Der Diplomarbeit liegt folgende fiktive Ausgangssituation zugrunde: BMW schafft eine neue Sub-Marke für sogenannte MegaCityVehicles (Kleinstfahrzeuge deren bevorzugtes Einsatzgebiet die Großstadt ist) und belebt gleichzeitig den Mythos Isetta wieder. Das Fahrzeug mit Elektromotor wurde unter höchster Geheimhaltung bei einer externen Firma entwickelt und gebaut (Lizenzbau), und steht nun bereit, um den Markt zu revolutionieren.

MATTHIAS KESSLER —

Die Isetta war eines der wichtigsten Modelle für BMW und genießt noch heute einen sehr hohen Stellenwert. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Modell wieder zeitgemäß und neu aufgelegt wurde. Das Briefing sieht zunächst einmal die Gestaltung des visuellen Erscheinungsbildes der neuen Marke »Isetta« vor, sowie deren Positionierung. Als zweiter Punkt soll eine Werbekampagne zur Markteinführung entwickelt werden, die die so

genannte Big-Bang-Strategie von BMW (also den Überraschungseffekt) aufnimmt. Neben diesen zwei Aufgaben umfasst die Arbeit jedoch auch noch die Gestaltung des Fahrzeugs selbst und den Entwurf der passenden Verkaufswebseite.

— Erscheinungsbild und werbliche Maßnahmen zur Markteinführung einer neuen BMW Isetta

BMW ISETTA – FREUT DICH!

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Gudrun Müllner Prof. Stefan Bufler

0170.3201050 kes@design-mir-was.de

www.design-mir-was.de

Identität & Marke


— Illustrative Auseinandersetzung mit dem Italienboom der 50er Jahre

JULIA RÖSSLE —

DER TRAUM VOM DOLCE VITA

Die 50er Jahre waren in Deutschland eine Zeit des Neubeginns und des Wandels. Der Krieg war vorüber, die Wirtschaft boomte und den Menschen blieb wieder mehr Geld in den Taschen. Nach Jahren des Hungers und des Zurücksteckens sehnte sich die Bevölkerung nach etwas Neuem, Exotischem. Und was war exotisch genug und nicht allzu weit entfernt? Bella Italia! Schlager, die die mediterrane Verheißung eines unbeschwerten Lebens besangen, liefen bereits seit einigen Jahren im Radio rauf und runter. Menschen konnten sich inzwischen immer öfter ein Auto leisten, deshalb ging es vollbepackt über den Brenner gen Süden.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Mike Loos Prof. Stefan Bufler

mail@juliaroessle.de www.juliaroessle.de

In einem illustrierten Buch möchte ich zunächst einen Ein- und Überblick über die 50er Jahre vermitteln. Wie waren die Lebensumstände, wie war das Lebensgefühl der Menschen, was löste die Sehnsucht aus, der Heimat für ein paar Tage in eine andere Kultur zu entfliehen – und weshalb eigentlich Italien? War das »dolce vita« wirklich so zuckersüß, wie man es sich vorgestellt hatte? Wie gingen die Italiener damit um, dass ihre Strände zum „Teutonengrill“ mutierten, und: Wie waren sie denn eigentlich, die Italiener? Der Fokus liegt auf dem italienischen Lebensgefühl, auf der südländischen Mentalität, den kleinen Unterschieden, die Italien für die deutschen Urlauber so exotisch gemacht hat.

Illustration


Als experimentelles Konzept werden auf Live-Visuals basierte Clips in ein Musikvideo integriert. Der Aufbau und die Struktur haben dabei den Charakter einer VJ Performance, das Ergebnis entspricht dem gewohnten Musikvideo. Audio, Video und Grafik ergänzen sich jedoch zu einem extravaganten Programm. Das Musikvideo als ein relativ junges Medium hat einen sehr eigenwilligen Charakter, und ist demnach schwer mit anderen Genres zu vergleichen. Darüberhinaus sind die

Videos dem ständigen Wandel der Popkultur unterworfen und außerordentlich vielschichtig. Für die vorliegende Arbeit bedeutet dies, das zwei voneinander indirekt abhängige Ausprägungen der Musikvisualisierung auf experimenteller Basis miteinander verbunden werden. Der Künstler Michael Fakesch war 12 Jahre lang zusammen mit Chris de Luca als »Funkstörung« unterwegs. Er spielte zahlreiche Konzerte, große Festivals sowie Clubs, national und international.

Darüberhinaus remixte er u.a. für den Wu Tang-Clan, Björk, Mr. Oizo und Hexstatic. Nachdem das Duo sich 2006 trennte, konzentrierte sich Fakesch auf Sounddesign für Werbung, Kurzfilme und freie Projekte im Bereich Animation. Parallel dazu arbeitete er weiterhin an Remixen bekannter Tracks für Raz Ohara, Notwist und Bomb The Bass. Das Resultat ist das im März 2010 auf dem Berliner Label K7! veröffentlichte Album »Exchange«.

— Experimentelle Auseinandersetzung mit dem Medium Musikvideo

CONTINUUM – A VISUAL MUSIC VIDEO MICHAEL TITZE —

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Multimedia Diplom

Prof. Robert Rose Jürgen Hefele

0177.9662688 michael.titze@gmx.net

Animation Motion Graphic


— Visuelles Orientierungssystem für Radreisende auf dem Schweizer Jakobsweg

S’VELO KÄRTLI

VERONIKA BANNERT —

Eine Pilgerreise ist immer mit spirituellen Beweggründen verbunden. Der Reisende ist an einen Lebensabschnitt angekommen, an dem er beschlossen hat die eigenen vier Wände zu verlassen um neue Wege einzuschlagen. Auch junge Menschen unternehmen Individualreisen in Perioden der Adoleszenz oder der sogenannten Quarterlife Crisis. »S‘Velo Kärtli« leitet den jungen Radpilger auf insgesamt neun Etappen von Konstanz nach Genf durch

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Michael Stoll Günter Woyte

das dreichsprachige Nachbarland Schweiz. Es ist ein Orientierungssystem und eine Informationsbroschur über die Radtour, die Strecke, die Schweiz und Kultur des Jakobsweges. Zu den Städten findet sich jeweils ein Stadtplan mit Informationen zu Herbergen, Unterkünften und kulturellen Angeboten. Verschiedene Wegabschnitte des spanischen Jakobsweges bilden Analogien zu spirituellen Denkanstössen.

0176.96982192 veronika.bannert@gmx.de

Lebenslanges Lernen ist auch lebenslanges Gehen, Aufbrechen, Ankommen, Irren, Umkehren und von vorne beginnen. Es versteht sich fast von selbst, dass der Weg z.B. der Jakobsweg deswegen in allen Kulturen und Religionen zum Ursymbol des menschlichen Lebens geworden ist. »S‘Velo Kärtli« leitet den Weg durch das Veloland Schweiz um zu lernen, anzukommen und neu zu beginnen.

Grafikdesign


— Zeichnerische und gedankliche Auseinandersetzung von natürlichen Rhythmen, Formen und Wesen

SELBSTREFLEXION IN DER NATUR

MAX MORITZ PRÜFER —

Ich habe für mich die belebte und unbelebte Natur in dem subsumierten Begriff »Wesen« definiert, um weitläufiger und gedanklich tiefer in die Faszination Leben und Tod eintauchen zu dürfen. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Formen, Verknüpfungen, Rhythmen und Veränderungen der Wesen. Diese versuche ich durch Skizzen und Studien zu erschließen. Zudem bemühe ich mich, manchen Wesen ein Medium zu bieten, auf welchem sich diese darstellen können.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Hans Heitmann Prof. Erich Gohl

0160.3490428 Pruefer@RZ.FH-Augsburg.de

Aus den Erfahrungen jener Lernprozesse entwickeln sich Ansatzpunkte für kreative und philosophische Vorstellungen. Dabei fasziniert mich das Wechselspiel der Zeit, die jedem Ding im Mantel des Raumes innewohnt und so bei Betrachtung jeglichen Gegenstandes für mich eine unfassbare Schönheit bekommt. Aufgrund der Vielzahl der Dinge begreife ich die Bachelorarbeit eher als Kennenlernphase.

Zeichnen Experimenteller Druck


— Gestaltung einer Skateboardmarke mit zugehöriger T-Shirt-Serie

SKATE TOGETHER HEIKO STRASSER —

Meine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung einer Skateboardmarke.Grundgedanke ist die Kombination aus dem Verkauf selbst gestalteter und produzierter Ware, mit selbst organisierten Events, wie Partys, Konzerten, Kontests usw. Mit dem Erwerb eines Produktes, erlangt der Kunde also zusätzlich einen Bonus in Form einer VIP Card für besagte Veranstaltungen. Diese Karten ermöglichen, je nach Betrag des Einkaufs, freien Eintritt bzw. Freigetränke oder andere Vergünstigungen und schaffen zusätzlichen Kaufanreiz.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Günter Woyte Endy Hupperich

Meine Arbeit liegt daher in der Namensfindung, der Logogestaltung, dem Skateboarddesign, der Gestaltung der T-Shirt-Serie, einer Broschüre, sowie in der Visualisierung der Verkaufsstrategie. Die aktuellen Designs stehen dabei auch immer in Verbindung mit den anstehenden Events. In der Ausarbeitung beschäftige ich mich mit den Musikrichtungen Punk und Rockabilly.

0162.6037485 heiko.strasser@web.de

Illustration Grafikdesign


— um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben.

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JULIEN ZINTL — — Eine fotografisch-illustrative Dokumentation der heimischen Tierwelt

Lebensraum ist nicht nur für uns Menschen begrenzt, auch die Tierwelt muss sich oft bestimmten Gegebenheiten geschlagen geben und sich anpassen. So ist das mit den Eisbären am Nordpol und auch mit unserer heimischen Tierwelt. In meiner Diplomarbeit will ich auf die spezielle Anpassung oder auch die Anpassungsunfähigkeit einiger heimischen Tierarten bezüglich ihres Lebensraumes eingehen. Technisch bediene ich mich grundsätzlich zweier verschiedener Mittel. Zum einen der Fotografie, bei welcher ich speziell die HDR-Fotografie verwende, um einen besonders hohen Dynamikumfang im Bild zu erreichen und gleichzeitig ein leicht

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Andreas Kunert Tillmann Damrau

unreales Bild zu erzeugen. Die HDRFotos dienen dem Abbilden von Landschaften und der Lebensräume der Tierarten. Diese Bilder sollen dann mit detailliert gezeichneten Illustrationen der beheimateten Tiere, dem zweiten Mittel meiner Arbeit, kombiniert werden. Kleinere Informationen zu den abgebildeten Tieren und deren Bezug zum Lebensraum werden in kurzen Texten geschildert und runden somit den dokumentarischen Charakter des Buches ab.

INDIVIDUALITÄT LEBENSRAUM

0176.23132796 julien.zintl@freenet.de

Fotografie Zeichnen


— Konzeption und Umsetzung einer Imagekampagne für die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg anlässlich einer Werkschau

KEINE MUSTERLÖSUNGEN

OLESJA RÖSLER — Die Kampagne läuft über einen längeren Zeitraum, wobei die Werkschau den Höhepunkt markiert. Die Kommunikationsmaßnahmen beinhalten Teaser-, Event-, und Reminder-Elemente, die über den geplanten Zeitraum eingesetzt werden. Dabei sollen above-the-line und belowthe-line Strategien angewandt werden, um einen spannenden Dialog mit der Hauptzielgruppe und einen hohen Wiedererkennungswert der Fakultät zu fördern.

Die Idee: Die individuellen Besonderheiten unseres Designstudiums werden mit Hilfe des Legespiels »Tangram« kommuniziert, welches mit einfachen und wenigen Mitteln eine hohe Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Das Spiel besteht aus sieben geometrischen Teilen mit denen man unendlich viele Muster und Bilder legen kann, und so ein direkter Bezug zum Studium und zur Vielfalt der Abschlussarbeiten unserer Fakultät hergestellt wird. ››

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Multimedia Diplom

Prof. Gudrun Müllner Stefan Wanzl-Lawrence

olesja.roesler@gmx.de

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Keine Musterlösung

Wir assoziieren die Fakultät mit dem Tangram-Spiel und ziehen die Parallelen: jeder Spieler bekommt die sieben Teile und baut daraus eine Figur, jeder Student bekommt dieselben Grundsteine und schafft beziehungsweise erzeugt eine eigene individuelle Figur.

Werkschau 2010 | werkschau.hs-augsburg.de | 20.20.1023 - 23.34.1390 | HSA Campus am Rotes Tor - Gebäude M, L

— Keine Musterlösungen – Konzeption und Umsetzung einer Imagekampagne für die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg anlässlich einer Werkschau

TATJANA ESIN —

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Multimedia Diplom

Prof. Gudrun Müllner Stefan Wanzl-Lawrence

tatjana@designtag.eu www.designtag.eu

Tangram ist ein altes chinesisches Legespiel. Der Legende nach gab ein Mönch seinem Schüler die Auf gabe, zu reisen und die Essenz der Vielfalt und Schönheit der Welt auf nur eine Keramiktafel zu malen. Unglücklicherweise zerbrach die Tafel in sieben Teile, und der Schüler konnte sie nicht mehr zu einem Viereck zusammenlegen. Er versuchte es tagelang. Unendlich viele Muster und Bilder entstanden. Am Ende verstand der Schüler: Er kann die Schönheit und Vielfalt der Welt in den sieben Teilen der zerbrochenen Tafel wiederfinden. Das Studium wird genauso individuell und vielfältig von Studenten gestaltet.

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MARTIN MÖHWALD — — Idee, Produktentwicklung und Interface-Konzeption eines vereinfachten Redaktionssystems als Online-Service

KONZEPTION EINES CONTENT-MANAGEMENT-SERVICE

Die Diplomarbeit beschreibt die Idee zu einem in der Handhabung und Funktionsweise vereinfachten Redaktionssystem als Online-Service zur direkten Anbindung von bestehenden Internetseiten. Die Idee wird darin zum funktionsfähigen Produkt ausgearbeitet – Ziele, Nutzergruppen und Funktionen definiert. Mit Blick auf Usability und User Experience wird die Entwicklung hin zu einer möglichst intuitiven und minimalistischen Interface-Gestaltung beschrieben.

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Multimedia Diplom

Jürgen Engel M.Sc. Prof. Robert Rose

m@mwld.de mwld.de

Abschließende Benutzertests untersuchen, ob die Bedienoberfläche den Ansprüchen auch gerecht geworden ist. Resultat der Diplomarbeit ist eine »Bauanleitung« für die ersten Prototypen des kommenden Produkts.

Interaction Usability


CHRISTINA BULKA —

— Eine fotografische Visualisierung moderner Märchen

LATE NIGHT TALES

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Andreas Kunert Prof. Hans Heitmann

Es war einmal …Viele von uns werden sich an dieser Stelle an ihre Kindheit zurück erinnern … Wir wachsen normalerweise mit der Grunderfahrung des Wunderbaren im Märchen auf. Klaren Strukturen – Prinz verliebt sich in Prinzessin und erlöst diese mit einem Kuss, die Guten gewinnen, das Böse wird bestraft und das Happy End ist unvermeidlich. Aber wie würde ein Märchen im Hier und Jetzt aussehen? Was, wenn die Zielgruppe ausschließlich Erwachsene sind? Vielleicht ist Dornröschen längst tot und wer sagt eigentlich, dass sie nicht durch die Hand ihres Prinzen selbst in den ewigen Schlaf fiel? Technisch gesehen beschäftige ich mich mit den verschieden Darstellungsweisen des menschlichen Abbilds. Wie kann ich am Besten das Wesen einer Person aufzeigen?

Christina.bulka@gmx.de www.myspace.com/mpeppermint

Denn gerade in Märchen hat man es fast ausschließlich mit Archetypen zu tun – Gut und Böse, bzw. die »Rollen« einer jeden Person müssen auf den ersten Blick sichtbar werden. Wie kann man mit Hilfe moderner Bildbearbeitung, einer »alten« Geschichte neues Leben und/oder eine völlig neue Aussage verleihen? Welche Bilder kann man mit Komponenten wie Make-up/Styling, Beleuchtung und – last but not least – der Postproduktion (z.B. Retusche und Composing) schaffen? Inspiration fand ich vor allem in Songtexten unterschiedlichster Künstler und Interpreten und so bilden Portraits und Close-ups einzelner Szenen den Schwerpunkt meiner Arbeit.

Fotografie


FABIAN SIMON —

— Visuelle Untersuchungen zu typografischen und schriftgestalterischen Betrachtungsweisen

FORMATIEREN DER FORMATION Stell dir vor, du bewegst dich durch eine Welt ohne Schrift. Nun versuche sie zu lesen, zu verstehen, dich zurecht zu finden. Es wird dir auffallen, dass das garnicht so einfach ist. Auf der ganzen Welt gibt es zahllose Schriften und Zeichen. Symbole ersetzen inzwischen inflationär die alphabetischen Beschriftungen auf den verschiedensten Gebieten des täglichen Lebens. Diese visuelle Gesellschaft braucht ihre Ikonen, ihre »Icons«, ihre grafischen Sinnbilder für archaische Zeichen einer lang vergangenen Zeit, in der das Wort aus Buchstaben bestand und diese einen ästhetischen Wert hatten.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Hans Heitmann Prof. Erich Gohl

0176.20927187 fabsn22@gmail.com

Die Schrift spielt in unserem Leben keine untergeordnete Rolle und bei mir ist sie der Kern meiner Arbeit. Mit meiner Arbeit begegne ich der Schrift offen und angstlos und spiele mit ihren Facetten, ihren innewohnenden ästhetischen Kräften und versuche sie freizusetzen. Dabei suche ich stets die Grenzen des Bekannten, Machbaren und Gewohnten. Ich hoffe, dass die Besucher meine Präsentation mit mehr Fragen zu ihrer Wahrnehmung verlassen als sie mit vermeintlichen Antworten gekommen sind.

Schrift Bewegtbild Zeichnen


— Artwork für einen Singer und Songwriter

BENNI BENSON Bennie Benson beschreibt Situationen. Situationen aus dem Leben. Ehrlich und unverfälscht. Benni – ein vielfältiger Augsburger Musiker. Neben den verschiedensten Projekten, an denen er sich beteiligt entstehen auch in seiner »Solo-Baustelle« immer wieder sinnliche, feine Klangperlen, in denen er greifbar Zusammenhänge beschreibt – die kleinen Dinge des Lebens. Diese packt er feinfühlig in ein unverfälschtes, natürlich wirkendes Netz aus Musik.

»mein morgen ist schon heute und mein gestern ist vorbei der kaffee läuft grad durch meine schwestern geh’n grad heim du liegst noch im bett leere flaschen nebendran das ist rock’n’roll jedenfalls glaub’ ich fest daran«

In der Gestaltung des Artworks für ihn und für seine neu entstandene EP war es mir deshalb ein besonderes Bedürfnis, mich ebenso ehrlich und handfest in meinem Sujet zu bewegen, wie er in seinem. Seine Songs dienten mir als Grundlage für die Entstehung einer »Benni Benson Welt«, in deren Kulisse ich seine Figur als handgefertigte Marionette agieren lasse. Die daraus entstandenen fotografischen Illustrationen sind die Basis, auf der ich das Erscheinungsbild und die Gestaltung der EP für den eigenwilligen Singer und Songwriter aufgebaut habe.

MARINA GRIMME —

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Mike Loos Prof. Erich Gohl

0162.1341304 marina.grimme@gmx.de

marinagrimme.wordpress.com

Illustration Fotografie


— Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschßtzt und der uns hilft, zu leben.

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— Eine fotografische und textliche Auseinandersetzung zum Thema Sehnsucht

DAYS OF BLUE

LINDA HUBER —

Days of blue? Diese Titelfrage hat einen eindeutigen Sieger. Und der heißt Doppeldeutigkeit. Days of blue bezeichnen einerseits die Farbigkeit meiner Fotografien. Gleichzeitig aber, sind sie auch Tage der Melancholie, wenn man sich »feeling blue« nach etwas nicht greifbarem sehnt. Die Fotografien bestehen aus mehreren Ebenen, die die Motive ihrer Realität entheben und dem Betrachter die Möglichkeit geben, sich auf eine visuelle Reise in eine blaue Traumwelt zu begeben.

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Andreas Kunert Prof. Ulrich Fleischmann

Songtexte ergänzen die Bilder und bieten Raum zur eigenen Interpretation. Die Arbeit ist der Versuch, eine visuelle Entsprechung dafür zu finden, was Musik, in Kombination mit Songtexten, emotional auslösen kann. Ziel dieser Arbeit ist, die Fähigkeit des Kommunikationsdesigns, Welten zu kreieren, dafür zu nutzen, beim Betrachter Gefühle zu erzeugen. Das Schaffen von Stimmungen nimmt für mich eine wesentlichere

0163.8061672 lindahuber@gmx.de

Rolle ein, als diesen Beruf zu kommerziellen Zwecken zu nutzen. Aber vor allem ist diese Arbeit eine Hommage an das unendliche Gefühl – die Sehnsucht. Denn manchmal gibt es magische Momente, die man festhalten möchte. Und so ist es mit meinen Fotografien wie mit der Musik, die in solchen Momenten diese Emotionen erzeugt: man muss sie nicht unbedingt verstehen, man muss sie einfach nur fühlen. In diesem Sinne … auf ins Blaue!

Fotografie Text


JEANETTE HABERLAND —

— Ein Multiplayer PC-Game, welches virtuelle Inhalte mit der realen Welt verschmilzt

EVONIC-ONLINE In diesem Spiel steuert der Spieler eine Armee virtueller Charaktere. Ziel ist es einen Gegner, mit dem man über das Internet verbunden ist, zu besiegen. Anders als bei herkömmlichen PC-Spielen, steuert der Spieler die Charaktere nicht mit Maus oder Tastatur, sonder mit Spielkarten, welche er vor sich auf dem Tisch auslegt. Mit Hilfe der Technik Augmented Reality und einer Kamera werden diese Karten erfasst und analysiert. Die Charaktere werden relativ zu den getrackten Karten platziert.

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick Prof. Jens Müller

anouvee@ereas-minas.de www.evonic-online.de.vu

Durch den Blick durch ein HeadMounted Display entsteht für den Spieler der Eindruck, das Duell fände direkt vor ihm auf dem Tisch statt. Es stehen zwei Rassen mit jeweils vier Charakteren zur Auswahl, die der Spieler mit verschiedenen Rüstungen und Waffen bestücken kann. Jeder Charakter kann neun verschiedene Rüstungsteile, sowie ein bis zwei Waffen tragen.

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3D-Design Animation


— Evonic-Online – ein Multiplayer PC-Game, welches virtuelle Inhalte mit der realen Welt verschmilzt Bei den Rüstungen wird zwischen leichter und schwerer Rüstung unterschieden, bei den Waffen zwischen Hieb-, Stich-, Schusswaffen und Geschützen. Die Charaktere haben jeweils sechs Attribute, welche Auswirkungen auf ihr Kampfverhalten haben, sowie ihr Geschick mit bestimmten Waffen umzugehen. Pro Spielrunde hat der Spieler die Möglichkeit sich zu bewegen sowie einen Angriff oder einen SpezialAngriff auszuführen. Der SpezialAngriff ermöglicht dem Charakter höheren Schaden zu erzielen, erfordert dafür aber auch ein wenig Geschick vom Spieler. Wird ein Spezial-Angriff gelegt, so erscheint ein

Balken mit einer roten Markierung in der Mitte. Eine zweite grüne Markierung läuft über den Balken und muss vom Spieler durch auslegen einer Karte im richtigen Moment gestoppt werden. Gewinnt der Spieler Duelle, verdient er Punkte, die er zum Ausstatten seiner Armee mit Rüstungen und Waffen benutzen kann. Für besiegte Gegner erhält der jeweilige Charakter Erfahrungspunkte, mit denen seine Attribute, wie z.B. Stärke, Ausdauer oder auch Weisheit gesteigert werden können.

MORITZ MEYERS —

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick Prof. Jens Müller

moritzmeyers@gmx.de www.evonic-online.de.vu

3D-Design Animation


AGNIESZKA OLCZYK —

— Illustrativ-grafische Auseinandersetzung mit dem Wald und seinen Bewohnern

DER NATURPARK BAYERISCHER WALD

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Günter Woyte Sabine Karl

In Deutschland gibt es 101 offiziell als Naturpark ausgezeichnete Gebiete. Somit nehmen Naturparke etwa 25 Prozent der gesamten Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein. Es sind großräumige, abwechslungsreiche und besonders schöne Kulturlandschaften mit einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Neben dem Naturschutz haben die Naturparke auch die Aufgabe der Erhaltung von Brauchtum, traditionellem Handwerk, historisch gewachsenen Siedlungsformen und landschaftstypischer Architektur. Hier werden die Interessen des Naturschutzes vorbildlich mit den Bedürfnissen der Erholungssuchenden (Wandern, Radfahren, Wassersport, Besuch von Kulturdenkmälern …) verbunden. Im Vordergrund steht dabei die Begegnung des Menschen mit Natur und Landschaft.

olaga@hotmail.de

Für meine Bachelorarbeit habe ich den ältesten Naturpark Bayerns gewählt – den Naturpark Bayerischer Wald – der bereits seit 1967 besteht. Als Aufgabe habe ich die Aufklärung über gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tierarten gewählt. In meiner Broschüre stelle ich z.B. die größte Katze Europas vor – den Luchs: sein Aussehen, seine Lebensweise und sein Jagdverhalten. Die Broschüre soll den Menschen das umfassende Wissen über dieses besondere Tier vermitteln und dazu beitragen, dass es unvoreingenommen gesehen wird.

Grafikdesign


— März – Juni 2010

ME AND MY FRIENDS HAVING FUN AT NIGHT JUTTA GEISENHOFER —

Jetzt fahr ich heim und schreib meinen Text: Was es ist. Was wir sind. Das Buch und ich. Wir sind so. Rot und Blau, Linien, Flächen, Fotos, Vögel, viel Weiß und Locken. Oh du Fröhliche. Eigentlich wollen wir gar nichts sagen. Aber soviel sei gesagt: Der Titel meiner Arbeit wurde am Strand in Südfrankreich gefunden. Unter dem zeitlichem Druck der mediterranen Entspannung im Sommer 2009 durch Simon Amberger. Während David ein Loch gräbt – irgendetwas muss man ja tun – Simon unentwegt auf den Zeiger seiner Armbanduhr starrt – 16:23 Uhr –, zerbreche ich mir den Kopf über das Thema meines nahenden Diploms.

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Erich Gohl Tillmann Damrau

Keine Schriftmuster. Keine Meinungsumfragen! Diese Diplomarbeit bei euch »Designern« kann ja wirklich alles sein, tönt es aus dem Loch. Machst halt freie experimentelle Actionstudien – nennst es: Me and my friends having fun. Allem Blödsinn zum Trotz: Aus dieser Schnapsidee ist ein persönliches, ehrliches, nachdenkliches Bilderbuch geworden. Ein Sammelsurium, in dem Naivität, Klarheit und Verwirrung miteinander harmonieren, diskutieren und musizieren. Du wirst sie vielleicht nicht verstehen. Aber das macht nichts. Komm trotzdem vorbei. Oder grad deswegen.

0176.23978018 mail@juttageisenhofer.de

www.juttageisenhofer.de

Illustration Fotografie


— Illustrative Auseinandersetzung mit der Mode und dem Menschen im 20. Jahrhundert

NAHTSTELLEN

REBECCA AMANN —

Die Mode ist ein eher unerklärliches Phänomen. Ständig wechselt sie ihre Zeichen und Bedeutungen und macht es uns daher so schwierig sie zu verstehen. Besonders im 20. Jahrhundert zeichnet sich ein deutlicher Wandel der Mode ab. Wo man in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von einer Modediktatur spricht, wird die Mode ab den 60er Jahren demokratisierend. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts setzt die Postmoderne ein. Kaum ein Medium eignet sich so zum Ausdruck der Postmoderne wie die Mode, denn in ihr ist die Vergangenheit nicht das Abgelegte, sondern der Reichtum an Formen, derer sie sich bedienen kann.

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Hans Heitmann Sabine Karl

rebecca.amann@gmx.de

In der Postmoderne steht nicht die Realisierung des Neuen im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses, sondern eine Rekombination bzw. eine neue Anwendung vorhandener Ideen. Im Gegensatz zur Moderne setzt sie der Vernunft die Vision entgegen (form follows vision). Es ist weniger eine Fortschrittswelt, als vielmehr die Kreislaufwelt des Revivals.

Zeichnen


— Konzept für ein multikulturelles Event in Augsburg und Erstellung werblicher und visueller Maßnahmen

KULTURFESTIVAL AUGSBURG Wusstest du, dass in Augsburg ca. 21 unterschiedliche Kulturen Ihr Zuhause gefunden haben. Täglich begegnen wir uns auf den Straßen, an der Einkaufsschlange im Supermarkt, doch beachten einander kaum. Ein Gespräch kommt nur selten zustande. Oft hindert uns das Schubladen-Denken daran, eine Person anzusprechen. Manchmal hat man einfach Angst jemand Fremden anzusprechen oder kennenzulernen. Doch woher die Angst vor Fremden? Spring über deinen Schatten und blicke dahinter. Lerne die Person kennen, um mehr zu erfahren. Jeder ist individuell, einzigartig, hat bestimmte Neigungen, Talente und persönliche Eigenheiten.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Günter Woyte Stefan Wanzl-Lawrence

MARTA MAREK —

Geprägt werden diese Eigenheiten oft durch die unterschiedlichen Kulturen. Alle Kulturen haben Ihre bestimmten Bräuche und Eigenheiten, welche wir oft verschiedenen Schubladen zuordnen. Nur selten machen wir uns Gedanken woher diese Vorurteile kommen. Denn lernt man die Person oder gar die Kultur näher kennen, so stellt man schnell fest, dass die Schubladen nicht passen. Mach aus deiner Schublade eine Welt und ergreife die Chance die Kulturen kennen zulernen. Öffne die Augen und lerne verstehen warum jemand so ist, wie er ist. dahinter blicken einblicken durchblicken

madda-pink@gmx.net

Grafikdesign


— Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen,

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RENATE SCHINKÖTHE — — Ein Kurzfilm für die Fakultät Gestaltung

WIR NENNEN ES GESTALTUNG »Wir nennen es Gestaltung« – ein Kurzfilm wirbt für die Fakultät Gestaltung der Hochschule Augsburg. Zielgruppe des Filmes sind zukünftige Studenten, also potentielle Bewerber. Aus Sicht der Fakultät ist es wichtig, begabte junge Menschen anzusprechen, die sich für ein Studium der Gestaltung eignen. Bewerber hingegen möchten einen ersten Eindruck von Ihrem künftigen Studium gewinnen. Der Film vermittelt Eindrücke und Stimmungen aus der Fakultät. Auf der bildlichen Ebene werden deshalb vor allem Close-Ups eingesetzt, die das Arbeiten der Studenten an der Fakultät einfangen. Für die Aufnahmen wurden über mehrere

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Interaktive Mediensysteme Master

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

0174.3485555 Renate.Schinkoethe@gmx.de

Wochen hinweg Seminare, Vorlesungen und Workshops begleitet, um ein möglichst breites Spektrum abzubilden. Interviews mit Studenten, Professoren und Hochschulmitarbeitern bieten die Grundlage für die Audiogestaltung. Dabei sind die Antworten auf die Fragen »Was ist Gestaltung« und »Was macht Gestaltung aus« zentrale Elemente der Aussagen. Musikalische Grundlage bildet ein elektronisches Thema. Mein Ziel war es, eine zielgruppengerechte Darstellung der Fakultät zu entwickeln, die auch erfolgreich für die Außenkommunikation eingesetzt werden kann.

Bewegtbild


Oft kann man sich nur schwer von alten, gebrauchten Möbelstücken trennen. Sei es, weil sich eine Geschichte dahinter verbirgt oder sie ein Erbstück sind. Möbel sind oft persönliche Wegbegleiter. Doch der Wunsch nach einer modernen und geschmackvollen Wohnungseinrichtung verbannt die alten, abgenutzten Stücke meist auf den Dachboden oder in die hinterste Ecke des Kellers, und letztlich wandern sie dann ganz auf den Sperrmüll. Doch das muss nicht sein!

VERMÖBELT macht genau aus diesen, deinen ausrangierten Möbeln, neue Designstücke, die zu dir passen wie kein anderes Möbelstück. Vorraussetzung ist lediglich, dass es sich um ein Holzmöbel handelt und natürlich, dass du offen bist für Experimente und intelligentes Design mit Humor. VERMÖBELT gibt dir die Möglichkeit, dir aus deinem alten Möbelstück ein individuell auf dich zugeschnittenes VERMÖBELTUnikat anfertigen zu lassen. Ein Designstück mit Charakter!

MONIKA WÖCHERL —

— Visuelle Identität und Unternehmenskommunikation für eine Änderungsschreinerei

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Stefan Bufler Prof. Michael Wörgötter

0160.91956027 monika-woecherl@web.de

Identität & Marke Typografie


— Animiertes Musikvideo für die Band »King the Fu«

FOOTSTEPS

FRANK PATZKE —

Ein König, der vergaß, wo er hingehört. Eine Band in Unterhosen im Schneegestöber unterwegs, ihrer Bestimmung nachgehend. Und die legendäre Penguin Army des tibetischen Hochlandes. Das sind die groben Eckpfeiler des Musikvideos »Footsteps«. Die Handlung rankt sich um große Worte wie Wechselwirkung, Macht, Symbiose oder Furcht. Abstrakt und dennoch erfassbar, fordert sie einen höheren Grad der Interpretation, als man von einem Musikvideo vielleicht annehmen würde.

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Mike Loos Prof. Jens Müller

frank.patzke@jakul.com www.jakul.com

Die Band »King the Fu« besteht aus vier Mitgliedern in klassischer Besetzung: Gitarre, Bass, Keys und Schlagzeug. Und alle sollten einen Platz in der Geschichte finden. Der Name der Band inspirierte uns, zusätzlich einen König »The Fu« als Urwesen zu erschaffen, der in einer mystischen Beziehung zu den Musikern steht und den Rahmen der Handlung erweitert. Das Lied »Footsteps« bestand schon vor dem Beginn der Diplomarbeit und war maßgeblich an der Idee zum Video beteiligt. ››

Bewegtbild


MAX BIRKL —

— Footsteps – Animiertes Musikvideo für die Band »King the Fu«

Der Arbeitsprozess verlief zunächst gewohnt, doch erforderte unser Vorhaben noch etliche Stunden des Lernens zum Thema 3D. Da alle Hintergründe ein hohes Maß an Struktur aufweisen, mussten wir eine Möglichkeit finden, die ja oft sehr glatten 3D-Objekte, in diesen Look einzubinden. Am besten funktioniert das mit einfachen Körpern, die im nachhinein ihre Zeichnung erhalten. Wer Illustration und Film vermischt, der landet bei Animation. Um nun aber nicht jedes Einzelbild zeichnen zu müssen, bedient man sich heutzutage moderner Technik, will aber nicht, dass es danach aussieht.

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Mike Loos Prof. Jens Müller

Im Zweier-Team aus dem Bereich der Illustration kommend, ist diese Animation eine Kombination aus »angemalten« 3D-Charakteren und am Computer gezeichneten Hintergründen. Die größte Herausforderung liegt hierbei in der Kombination von 2D- und 3D-Objekten. Unseren Film könnt Ihr jederzeit auf jakul.com ansehen und herunterladen.

max.birkl@jakul.com www.jakul.com

Bewegtbild


MARIE STÖCKER —

— Der interaktive Welterntekalender

WAS WÄCHST WANN UND WO? Im Laden um die Ecke kannst du Obst und Gemüse vom anderen Ende der Welt kaufen. Zum Beispiel eine Kiwi. Aber wo genau kommt die eigentlich her? Und wann wird sie dort geerntet? Und wenn wir schon dabei sind, wieviele Kiwis werden weltweit überhaupt produziert? Und welches Land importiert die meisten davon? Meine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Entstanden ist eine interaktive (Web-) Anwendung, basierend auf Flex/ Flash, die interessierten Menschen einfach und schnell Zugang zu einer Fülle von Informationen verschaffen soll und diese visuell aufbereitet.

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Michael Stoll Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick

mail@marie-stoecker.de www.kunstdusche.de

Informationsdesign Multimedia


— A social game study and recreation

PLENTY OF TIME

BORIS CONRAD HEISSERER —

Wäre es nicht schön im Alltag für alles »genügend« Zeit zu haben? Das kostenlose Social Game »Plenty of time« verhilft dem Spieler mit seiner ganz eigenen Weltenuhr zu diesem Lebensgefühl. Diese virtuelle Uhr muss ständig am Laufen gehalten werden um ausreichend Zeit zu haben. Ermöglicht wird das reibungslose Funktionieren des Apparates durch Sandkörner, die als Treibstoff dienen.

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. KP Ludwig John Jürgen Hefele

Doch das muss man nicht alleine tun! Freunde können Einem behilflich sein beim Erweitern oder Reparieren der Uhr. Zusätzlich können sich Freunde eine tägliche Ration Sandkörner schicken und sich damit gegenseitig unterstützen. Sollten jedoch die Sandkörner ausgehen, bleibt die eigene Weltenuhr stehen und geht letztendlich kaputt. Also nicht vergessen, sich immer gut um die Uhr zu kümmern!

0174.7069288 info@plentyoftime.de

Ergänzend zu »Plenty of time« befasst sich der theoretische Teil der Arbeit mit der komplexen Welt der Social Games. Was zeichnet heutige Social Games aus? Wo liegen die Möglichkeiten und die Gefahren der Social Media?

www.plentyoftime.de

Gamedevelopment


ANDREAS HIRSCH —

Pop, Rock, Metal, Folk, Indie, Electro, Country, Jazz, Punk, New Wave, Post Rock – in schier unzählige Genres und Subgenres ist die heutige Musikszene aufgesplittert. Und jede dieser musikalischen Strömungen hat ihre eigenen Codes, Symbole und Bilder. Bei Life-Auftritten kann man diese von den Musikern selbst ablesen. Im Plattenladen übernehmen die Cover der CDs und LPs diese Funktion. Sie geben der Musik ein Gesicht. Sie erzeugen eine bestimmte Erwartungshaltung, wecken Neugier und repräsentieren die Musik auf den Tonträgern.

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

— Gestaltungsmuster genretypischer Bildsprachen in der Musikindustrie

DAS BILD ZUM SOUND

Doch welche visuellen Elemente weisen auf ein bestimmtes Genre hin? Was grenzt das eine vom anderen ab? Aus welchem visuellen Fundus bedient sich die Gestaltung? Welche Rolle spielt die Typografie? Welche Gestaltungsmittel werden verwendet? Welche künstlerischen Ausdrucksformen (Fotografie, Malerei, Zeichnung, Druckgrafik) sind jeweils angebracht? Wie lässt sich Musik adäquat in Bild umsetzen? Auf diese Fragen finde ich mit meiner Bachelor-Arbeit Antworten.

Prof. Stefan Bufler Udo Westermeyer

andreashirsch777@yahoo.de www.theserestlesshands.wordpress.com

Identität & Marke


— der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

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— Ein animierter Kurzfilm

DOWN THE WARD Nervenkitzel, Action, Thrill – Down The Ward ist ein spannendes Psychodrama welches den Betrachter mit auf eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle nimmt und nicht mehr los lässt. Ein altes düsteres Krankenhaus, kein Platz an dem man sich gerne aufhält. Das 12-jährige Mädchen Celia verbringt jedoch schon eine ganze Weile an diesem Ort. Alleingelassen und von niemandem verstanden begibt sie sich eines Tages auf die Suche nach dem Einzigen, was ihr vertraut und wirklich wichtig ist.

Die Filmemacher schicken Ihre Protagonistin auf eine Reise, die einer Odyssee gleicht und durch die Tiefen des menschlichen Bewusstseins führt, fernab von Logik und gesundem Menschenverstand. Ein kleines Mädchen wird mit den Abgründen ihrer Psyche konfrontiert, ein innerer Kampf zwischen Sein und Nichtsein. ››

MATTHIAS LEIN —

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Interaktive Mediensysteme Master

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

tisi@wirnennenesdesign.de www.wirnennenesdesign.de

Animation


— Down The Ward – Ein animierter Kurzfilm Dank modernster Performance und MotionCapture Technologie, welche die beiden Visionäre zunächst in einer 2-jährigen Forschungszeit entwarfen und entwickeln mussten, schaffen sie es wie nie zuvor menschliche Emotionen auf einen Hasen in Stofftierform zu übertragen. Mit nichts weiterem als einer Vision und einem Budget von 280 Millionen, von dem über die Hälfte alleine für das Marketing aufgebracht werden mussten, gelingt es eine künstlerische Vision zu realisieren, die in ihrem epischen Ausmaß so bisher auf YouTube noch nicht zu sehen war.

Bemerkenswert auch die Leistung der beiden Hauptdarsteller Manuela und Herbert, die ein awardverdächtiges Spiel auf der Klaviatur der menschlichen Emotionen bieten und damit als das neue Traumpaar Hollywoods gelten. Trotz schwerster Bedingungen (alle Dreharbeiten fanden im Bluescreen Studio ohne Kulissen statt) gelingt es dem Ensemble dennoch, ihren Charakteren eine bemerkenswerte emotionale Tiefe zu verleihen und in einem überzeugenden Spiel mit den virtuell erzeugten Bildwelten zu verschmelzen.

STEFAN LAHR —

Unser Urteil: Spannung 3 Punkte, Humor 0 Punkte, Anspruch 3 Punkte. Daumen hoch! Darsteller: Manuela als Celia, Herbert als Hase; In weiteren Rollen: eine Katze als Schere, eine Krankenschwester als Krankenschwester Deutschland, 2010 Regie: Matthias Lein und Stefan Lahr www.downtheward.com

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Interaktive Mediensysteme Master

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

0176.70048725 stefan.a.lahr@googlemail.com

Animation


— Konzeptionelle Tätowierkunst aus Deutschland in Form eines Buches

NADELSTICH – ILLUSTRATIONEN AUF HAUT MIRIAM FRANK —

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Mike Loos Prof. Andreas Kunert

In vielen Ländern der Erde gibt es das Phänomen des Tätowierens seitdem es den Menschen gibt. In Europa hingegen beginnt die Geschichte des Tätowierens erst 1774, als Kapitän Cook einen tätowierten Eingeborenen aus der Südsee mitbrachte und zur Schau stellte. Durch europäische Entdeckungsreisen etablierte sich schließlich der Körperkult auch in Deutschland bei den Seefahrern und der Unterschicht.

0177.3455538 miriamfrank@web.de

Doch abgesehen von den klassischen Motiven der Seemänner von damals hat sich in Deutschland kaum ein eigenständiger Stil bzw. eine Formensprache entwickelt. So sammeln und klauen wir aus den verschiedenen Kulturen Motive (z.B. Koifische, Chinesische Zeichen, Polynesische Ornamente), ohne ihre wirkliche Bedeutung verstehen zu können. Das liegt gewiss zum einen daran, dass wir keine langjähre Tätowiertradition aufweisen können und zum anderen, aufgrund unserer Geschichte keinen sonderlich engen Bezug zu unserem Land besitzen. So zeigt das Buch »NADELSTICH« – Illustrationen auf Haut, Tätowiermotive, die sich speziell mit unserer Kultur auseinandersetzten. Die enstandenen Illustrationen sollen eine Bandbreite an möglichen Motiven und Stilen aufzeigen und das Thema Tätowierung von einer anderen Seite beleuchten. Es soll gezeigt werden, dass Deutschland und unsere Kultur viele mögliche Tätowiermotive zu bieten hat und wir nicht immer auf andere Kulturen zurückgreifen müssen.

www.miriamfrank.de

Illustration Grafikdesign


— Eine fotografische (Rund)reise durch Deutschland

DA MÜSSTE MAN AUCH MAL HIN!

ARMANDO MENDE —

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Andreas Kunert Prof. Michael Wörgötter

Nach allgemeiner Übereinkunft definiert sich hierzulande eine Großstadt über eine Einwohnerzahl von mehr als 100.000 Einwohnern. Großstädte prägen gewöhnlicherweise wesentlich den Charakter eines Landes. Mein Bedürfnis, von dem Land, in welchem ich aufgewachsen bin, mehr zu sehen, hat mich dazu veranlasst Tourist im eigenen Land zu werden. Die zentrale Fragestellung der Arbeit ergab sich mit meiner Reise durch Deutschland: Wie lässt sich ein Stadtbild vermitteln, wenn altbekannte und berühmte Sehenswürdigkeiten vernachlässigt werden und man sich stattdessen weniger bekannten, aber nicht weniger sehenswerten Ecken und Nebenschauplätzen zuwendet? Als ideales Hilfsmittel stellte sich hierfür die Netzgemeinschaft »couchsurfing.com« heraus.

armando@gmail.com

Die Community besteht aus weltweit mehr als 1,9 Millionen Teilnehmern, welche Reisenden einen kostenlosen Schlafplatz anbieten und mir zugleich als ortskundige »Einheimische« dienen konnten. So wurden mir zehn der allgemein für am attraktivsten gehaltenen Städte Deutschlands aus der ganz persönlichen Perspektive einiger Einwohner gezeigt. Die menschliche Komponente, welche bei einer privaten Führung zu persönlichen Orten der Stadt unweigerlich hinzukommt, unterstützt meinen Versuch, ein segmentierendes Portait Deutschlands zu erstellen.

Fotografie Grafikdesign


TIMUR LUKAS BÄR —

— Eine malerische Charakterisierung eines kreativen Problems

»Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern. Sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente.« Ohne Theodor Fontane (1819–1898) als Quelle anzugeben, wäre das ein Plagiat aber die Quelle ist nur der Anfang. Jeder von uns hat sicher schon einmal so ein Kompliment gesehen oder sogar eins bekommen und es je nach kulturellem Hintergrund anders aufgefasst. Ob darin nun ein Nutzen liegt à la »learning by doing« Prinzip oder ob es die dreisteste Art des Diebstahls ist und welche Möglichkeiten sich mir als

Plagiator bieten will ich in meiner Bachelorarbeit erörtern. Anhand zweier Experimente mit Kommilitonen und anderen Probanden versuche ich visuell aufzuzeigen ab wann Inspiration beginnt und das Plagiat endet und ob die Möglichkeit besteht, dass Plagiate unabhängig voneinander resultieren können.

PLAGIAT VERSUS INSPIRATION

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Erich Gohl Endy Hupperich

schwarz@teebaer.com www.teebaer.com

Freies Gestalten


Das Stück Schokoladentorte. Der Urlaub auf Mauritius. Das straffe Gesicht nach der Botox-Spritze. Ein kurzer Anruf und die Pizza fliegt uns in den Mund. Ein Klick im Onlineshop und ohne große Mühen und ohne lange Wartezeiten an der Kasse, sondern direkt von der Couch aus, können wir bestellen, was das Herz begehrt. Welch ein Glück, wir leben im Schlaraffenland! Basierend auf der Glücksforschung, die in das Konzept miteinbezogen ist, wird dennoch hinterfragt, ob es nicht andere Werte wie Liebe und Freiheit sind, die das wahre Glück bedeuten.

Drei Feen, die für Genuss, Zeit und Liebe stehen, führen durch das animierte Schlaraffenland. Diese fröhliche Welt der Vielfalt wird durch glitzernde Papierchen knallig bunt eingefärbt. Zum Einsatz kommen dabei ausschließlich Schokoladeneier- und Pralinenverpackungen, die die Realität und das übermäßig volle Angebot unserer Zeit widerspiegeln. Zudem verleiht die Mischung aus Stopmotiontechnik und Keyframe-basierter Animation dem Film seinen besonderen Charme. Ein persönliches Stück vom Glück, in dem langjährige Träume und Ideen realisiert sind.

— Ein animierter Kurzfilm über das Schlaraffenland

EIN STÜCK VOM GLÜCK

VERONICA HANGLBERGER —

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

vronimitc@gmx.de www.blinkandsunny.de

Animation Infografik


— Eine interaktive Installation, die die Beeinflussung unserer Gefühle durch visuelle & audielle Medien kritisiert

CONTRUST Wie beeinflussen uns visuelle und audielle Eindrücke in den heutigen Medien? Können sie uns traurig stimmen oder zum lachen bringen? Contrust ist eine interaktive Installation, die sich mit genau diesem Thema auseinander setzt. Anhand von vier auswählbaren Extremen eines Gefühlszustandes wie z.B. Traurigkeit und Glück wird der Betrachter selbst zum Versuchsobjekt. Lässt er sich von diesen dazu gezeigten Eindrücken beeinflussen, würde die Echtheit unserer Gefühle in Frage gestellt werden.

Contrust ist ein begehbarer Würfel, mit einem Ausmaß von 2,30 x 2,30 x 2,20m, auf dessen Außenseiten ein 360° Videopanorama per Beamern gezeigt wird. In der Mitte der Installation ist eine Auswahlkarte, auf der man ein Gefühlspaar auswählen kann. Je nach Auswahl werden verschiedene Szenen gezeigt, in denen der Betrachter interaktiv navigieren kann.

Beamer

Beamer

Würfel aus Leinwänden

Leinwände 13

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick Prof. Andreas Kunert

BERNHARD LEITNER —

Karte

Beamer info@lacontra.de www.lacontra.de

Fotografie Bewegtbild Informatik


— Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

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— Ein Musikvideo für »Dirty Black« mit dem Titel »Foreign Headlights«

DIRTY BLACK – FOREIGN HEADLIGHTS ANDREAS HORVATH —

Bei dem Musikvideo mit dem Titel Foreign headlights handelt es sich um ein zwei geteiltes Video. Das Intro wurde in Budapest gedreht. Der zweite Teil, das eigentliche Video, ist ausschließlich vor Greenscreen entstanden. Dazu wurde ein 360° Greenscreen mit 6,5m Durchmesser gebaut und 3m Höhe. Ausserdem wurde ein Podest mit einem rotierendem Kameraarm angefertigt, auf dem die Darsteller in der

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

Mitte des Greenscreens agierten. Die Postproduktion wurde zum größten Teil in After Effects angegangen. Geschnitten und synchronisiert wurde in Premiere Pro. Bei den Animationen wurde Wert darauf gelegt, dass die Bilder mit der Musik reagieren und sie nicht nur dezent unterstreichen. Die effektive Arbeitszeit betrug sechs Wochen, wobei eine Woche zum Setaufbau verwendet wurde.

gamble343@hotmail.com

Bewegtbild


MAXIMILIAN WILLMEROTH —

— Ein visuelles Portrait eines Bootsbaubetriebes in Form einer Broschüre

Ein visuelles Portrait des traditionellen Bootsbaubetriebes M. Glas, welcher heutzutage in mittlerweile 4. Generation nahe München, in Possenhofen am Starnberger See geführt wird. Das traditionelle Bootsbauhandwerk ist heute, im Zeitalter neuer und moderner Werkstoffe und Werkzeuge kaum noch im großen Stile zu finden. In den Werkstätten und Produktionshallen des Bootsbaubetriebes M. Glas werden dage-

gen noch heute große Segelkreuzer und sportliche Segelboote traditionell aus Holz, in hochwertiger Qualität und aufwendiger Handarbeit gefertigt. Meine Arbeit begleitet den Betrachter durch diesen Betrieb mit Eindrücken über das Handwerk selbst, die gesamte Leistungspalette die das Unternehmen bietet, bis hin zu den persönlichen Beweggründen, diesen Beruf in der heutigen Zeit auszuüben.

AUS LEIDENSCHAFT UND TRADITION

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Kommunikationsdesign Diplom

Günter Woyte Prof. Hans Heitmann

0160.8043475 max.willmeroth@gmx.de

Grafikdesign Typografie Fotografie


RUTH ADAMSKI —

— Ein Endzeit-Hörspiel oder die Apokalypse in 60 Minuten

LIBERI FATALES – KINDER DES SCHICKSALS Gott ruft die Apokalypse aus und der Erzengel Gabriel wird damit beauftragt sie auszuführen. Doch als er das Buch der Sieben Siegel öffnet, stellt er fest, dass die vier apokalyptischen Reiter verschwunden sind. Er macht sich auf die Suche und findet sie, als Menschen wiedergeboren, auf der Erde wieder. Sein Versuch sie davon zu überzeugen, Gottes Befehl nachzukommen, scheitert und so beginnt ein Kampf der Kinder des Schicksals gegen die restlichen Siegel. Die Produktion des Hörspiels erfolgt in kompletter Eigenregie. Der erste Teil der Bachelor-Arbeit befasst sich mit der Erstellung des Hörspiels selbst. Dies beinhaltet das Schreiben des Skripts, die Besetzung der Rollen mit professionellen Sprechern, die Komposition von Atmosphären,

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Robert Rose Uve Müllrich

ruth_adamski@yahoo.de

Sound und Musik sowie der Post-Production. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem Rund-umDesign. Dieses besteht aus dem Charakter- und Packagedesign, dem Erstellen eines Booklets und Logos sowie diverser Goodies. In einem weiteren Schritt wird noch eine Webseite eingerichtet werden.

Bewegtbild Freies Gestalten


— Eine illustrative Umsetzung eines modernen Epos

HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH OLGA SPENGLER —

Harry Potters großes Abenteuer im vierten Schuljahr beginnt, als der Feuerkelch den Namen des bebrillten Zauberlehrlings freigibt und er – wider Willen – damit Teilnehmer eines spannenden und hochgefährlichen Wettbewerbs unter drei renommierten Zauberschulen wird. Nun muss er einen Drachen bezwingen, mit Nixen kämpfen und einem verhexten Labyrinth entkommen – nur, um am Ende einer noch viel größeren Gefahr gegenüberzustehen: Das Böse plant nämlich seine Rückkehr, und dieses Mal wird ihn auch nie mand mehr aufhalten können. Mit viel Witz und Charme, aber auch schaurig böse und Angst einflößend, ist »Harry Potter und der Feuerkelch« übrigens alles andere als ein

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Mike Loos Günter Woyte

0152.21520016 info@olgaspengler.de

www.olgaspengler.de

reines Kinderbuch. Ich gehöre zur Generation, die das Vergnügen hatte, mit Harry-Potter-Epos aufzuwachsen, daher fühle ich mich mit ihm gewissermaßen verbunden. Meine Absicht war, Illustrationen zu erschaffen, die »Harry Potter und der Feuerkelch« gerecht werden – bunt und warm, bisschen unheimlich und schön spannungsgeladen. Diese Arbeit ist unter anderem auch meine Liebeserklärung an das großartige Buch. Sie ist den Mitlesern und Liebhabern der Harry-Potter-Heptalogie gewidmet, sowie all jenen die es noch werden mögen. :)

Illustration


Klänge und Bewegung gehen seit Menschengedenken einher. Eine akkustische Wahrnehmung löst ein bestimmtes Verhalten aus und eine Bewegung führt zur Erzeugung von Schallwellen. Dabei entwickeln diese beiden Pole ein Wechselspiel aus Aktion und Reaktion. Beides hängt von einander ab und lässt sich unter dem Begriff der Rhythmik vereinen. Es bestehen also Wechselwirkungen, doch was macht diese aus?

Sie sind entweder vorgegeben oder entstehen spontan aus temporären Gefühlslagen. Jede unserer Bewegungen ist einzigartig und doch ähneln sie sich in unseren Bewegungsabläufen und -mustern. Unsere Emotionen spiegeln sich in unserer Bewegung wider. Was bewegt dich und welche Auswirkung hat deine Körpersprache auf deine Umwelt und dich selbst? Bewegst du dich frei, oder konform mit unserer Umwelt? Sagt

deine Gestik etwas über dich aus oder ist sie nur eine Reaktion auf das, was dir gerade widerfährt? Diese Arbeit stellt eine medienkünstlerische Interpretation dar, diese Fragen zu einem individuellen Erlebnis zu formen. Die daraus resultierende Rauminstallation ist als Performance- Tool und experimentelles Klanginstrument genießbar und soll dabei helfen, unsere selbst auferlegten Bewegungshürden zu überwinden.

MICHAEL ILG —

— Eine emotionsbasierte Tanzinstallation

AGITATION DU CŒUR 9

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Thomas Rist Jürgen Hefele

michael@art-ignition.de

Interaktion Klangsynthese


— Ein animierter Lehrfilm über Raketenwürmer

MONSTROUS WILDLIFE „Essential Knowledge about Graboids“ so lautet der Titel dieser Episode von Monstrous Wildlife, einer Dokumentations-Reihe, die sich mit den größten und unheimlichsten Tieren Hollywoods befasst. Im Stile alter Lehrfilme wird seriös und objektiv informiert, wo die Tiere leben, wie sie leben und vor allem was man tun kann, sollte man je auf eines dieser Monster treffen. Graboiden, hierzulande besser bekannt als Raketenwürmer aus der Filmreihe Tremors, sind vermutlich die ältesten Lebewesen unserer Erde. Weitaus älter als Dinosaurier kommen sie aus dem Zeitalter des

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

Prof. Robert Rose Rosa Rohm

Präkambriums. Nur eine primitive Lebensform wie die des Wurms war im Stande über Millionen von Jahren Eiszeiten, Hochwasser und Asteroideneinschläge zu überleben. Doch heute sind sie in ihrer Existenz bedroht. Durch die stetige Ausbreitung der Menschen werden die Lebensräume der Graboiden immer kleiner. Wollen sie mehr über eines der letzten großen Monster unserer Erde erfahren schauen sie rein bei Monstrous Wildlife.

FRANK ROBNIK —

frank@frobnik.com www.frobnik.com

Bewegtbild


— Gründung und Propagandamaßnahmen einer fiktiven Religionsgemeinschaft

FRANZISKA SCHEID —

DES WUNDERS TREUE BOTEN Die aktuelle Lage der Welt stellt neue Herausforderungen an die Menschheit: Finanzkrise, Klimakatastrophe und unzählige andere Schlagwörter versetzen uns in Angst. Die Suche nach Sicherheit wird für viele zum wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Wem kann man noch vertrauen? Die Politik verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit. In solch finsteren Zeiten besinnt man sich gerne wieder auf die Religion. Aber auch das ist nicht mehr ganz einfach. Im Allgemeinen sind die großen Religionen rückständig und veraltet, das Versprechen von einem besseren Leben nach dem Tod ist völlig überholt und spendet nur den Wenigsten Trost. Die Menschen sind auf der Suche nach einem neuen Sinn, einer neuen Perspektive, die ihnen zeigen kann, wie sich die Welt so kurz vor dem offensichtlichen Ende doch noch retten lässt. Was

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Kommunikationsdesign Diplom

Prof. Gudrun Müllner Günter Woyte

0176.93123442 botschaft@franziska-scheid.de

wir also brauchen, ist ein Wunder! Das Wunder tritt in Form einer neuen Religionsgemeinschaft in Erscheinung und bringt »die Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat«, zurück. Glaubensgrundlage dieser Religion sind die Märchen der Gebrüder Grimm. Darin finden sich Anweisungen, die es zu befolgen gilt, um ein »glückliches und zufriedenes Leben bis ans Ende«, also bereits im Diesseits, zu führen. Mithilfe der richtigen Maßnahmen soll diese Lehre verbreitet werden. Nebenbei wird vielleicht für den einen oder anderen sichtbar, dass man aus jedem Märchenbuch eine Religion machen kann.

www.franziska-scheid.de

Werbung


— nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

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— Gestaltung eines Magazins für einen satellitengestützten Sport

GEOCACHINGMAGAZIN

MATTHIAS RÖDER —

Bei meiner Arbeit handelt es sich um ein Magazin für einen – gerade in den letzten Monaten sehr in die Mode gekommen – satellitengestützten Sport, nämlich Geocaching. Beim Geocaching werden mit Hilfe von Satelliten des US-Militärs und entsprechenden Empfängern (GPSReceiver) überall auf der Welt versteckte Schätze gesucht. Die Anzahl jener Schätze hat am 8. März 2010 erstmals die Marke von 1.000.000 überschritten – Tendenz weiter steigend. Geocaching wird möglich, weil das US-Militär die künstliche Signalverschlechterung (Selective Availability) für die Zivilbevölkerung auf eine Ortungsgenauigkeit von bisweilen unter 10m abgesenkt hat.

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Multimedia Diplom

Das Magazin wird vierteljährlich erscheinen und hat als Zielgruppe in erster Linie bereits aktive Geocacher. Natürlich sind auch Artikel für nicht eingeweihte Personen (sogenannte Muggles) enthalten, die den Sport kennen lernen möchten und einen professionellen Einstieg erhalten wollen. Die von mir gestaltete Ausgabe hat den Schwerpunkt Lost Places – jene sind ein beliebtes Versteck für Geocaches und ein idealer Ort um mit einem GPS-Receiver die spannendsten Abenteuer zu erleben. Die Arbeit ist in erster Linie den Bereichen Typografie und Fotografie, aber auch Infografik zuzuordnen, wobei mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde.

Günter Woyte Stefan Wanzl-Lawrence

m.roeder@nachdemkaffee.de

Typografie Fotografie


ANTON DELCHMANN —

— Analytische Visualisierung historischer Zukunftsszenarien

VISIONEN VOM ÜBERMORGEN

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Kommunikationsdesign Bachelor of Arts

Prof. Michael Stoll Prof. Mike Loos

Die Menschen hatten schon immer nichts außer dem Wissen über die Vergangenheit und standen doch immer vor der Herausforderung, sich auf eine ungewisse Zukunft vorzubereiten. Einige von ihnen hatten aber auch versucht diese Zukunft zu planen. Wie sollten zum Beispiel die Straßen einer Innenstadt aussehen, die keinen Platz mehr für einige Millionen Autos hat? Wozu müssen diese Autos fähig sein um sich in dieser Stadt bewegen zu können? Gibt es in der Zukunft überhaupt noch Autos?

0821.5083407 anton_delchmann@gmx.de

Rückblickend erscheinen uns so manche Zukunftsvisionen der Vergangenheit utopisch oder naiv. Diejenigen aber die sich bewahrheitet oder verwirklicht haben nehmen wir als selbstverständlich hin. Der Blick in die Zukunft bleibt aber weiterhin faszinierend, selbst wenn wir diese bereits erreicht haben. In meiner Abschlussarbeit zeige ich zum Teil vergessene Zukunftskonzepte auf. Diese hätten aus der Sicht der Forscher, Ingenieure, Architekten und anderen klugen Köpfen der vergangenen Tage die Zukunft der Menschen verbessern können.

Informationsdesign Illustration


BJÖRN GOTTWALD — — Stereoskopischer Stop Motion Trailer

EMBERS

Erbitterte Kämpfe gegen eine fremde Macht waren erfolglos. Die Erde wurde von Maschinen unbekannter Herkunft zerstört. Nur mehr Trümmerhaufen sind von den Großstädten der Welt übrig geblieben. Die wenigen Menschen versuchen ihr Überleben zu sichern, indem sie Verstecke in dunklen Ecken der zerstörten Gebäude suchen. Es existiert keine Regierung mehr die sich der Übermacht von Maschinen in den Weg stellen könnte. Für John, ein Soldat

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Interaktive Medien Bachelor of Arts

der früher in der Eliteeinheit der Marines gedient hat, beginnt der Tag wie jeder andere, mit der Furcht von den Maschinen entdeckt zu werden. Auf seiner täglichen Suche nach Nahrung und einem neuen Versteck, stößt er auf eine Frauenleiche. Neben ihr liegt ein seltsames Gerät. Von Neugier getrieben und einem letzen Aufflammen von Hoffnung begibt er sich mithilfe des Gerätes auf die Suche nach dem Ursprung der Maschineninvasion.

Prof. Robert Rose Prof. Andreas Kunert

bjoern.gottwald@yahoo.com

Bewegtbild


— Psychische Prozesse in Videospielen: Entwurf eines »Psycho«-Action-Adventures

SUBCONSCIOUS

CHRISTOPH RÖHNE —

Durch die Analyse des aktuellen Kenntnisstandes auf dem Gebiet der Kognitions- und Wahrnehmungstheorie versucht die Arbeit zunächst das Vorhandensein gezielter Steuerungsprozesse in Videospielen anhand von Beispielen zu belegen und deren Funktionsweise offenzulegen. Die Erkenntnisse sind die Basis für ein zu entwerfendes Spielkonzept, dass die geistigen Prozesse des Menschen inhaltlich zum Thema hat.

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Interaktive Medien Master of Arts

Prof. Jens Müller Prof. Ulrich Fleischmann

roehne.christoph@gmx.de

Dieses Spiel mit der Psyche hat die beabsichtigte Folge, dass dem Nutzer schrittweise seine Abhängigkeit und Beeinflussbarkeit bewusst gemacht werden. Dabei bewegt sich das Spiel auf einem schmalen Grad zwischen Illusion und deren Bruch. Diese Arbeit soll Vorschläge dafür liefern, wie diese Thematik trotz ihrer augenscheinlichen Gegensätzlichkeit zu Immersion zu einem ganzheitlichem Spielerlebnis beitragen kann.

Game Studies Game Design


— WIEDER SEHEN

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— Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden,

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ULRICH FLEISCHMANN — Üble Nachrede. Eine Karteileichenpredigt.

— NACHRUF

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Ein Nachruf ? Eine lutherisch»köstliche Trostpredigt«? Mit klageweiberschrillem oder grabesstillem Schmerz? Pah! Die noble Leichenblässe der durchwachten Nächte steht Euch ganz gut. Und war’s nicht schon immer so? Von Anbeginn der Zeiten, den mythischen? Von Jonas bis Neo, vom Walfischbauch zur Matrix – schon immer musste der Held sterben. Die letzte große Prüfung bestehen. Bevor er sein neues Leben, sein eigentliches, an- und auf sich nahm. Mitleid? Mit Euch? Höchstens mit uns, die ihr uns zu rücklasst. Das Leben, das blühende, die juvenile Kreativität, die donquichottereske Abenteuerlust –  all das nehmt Ihr mit. Nur leere Hüllen lasst ihr uns.

Karteileichen im Leichenhaus der Archive. Fahnenflucht! schreit’s aus den Katakomben. Geflohen seid Ihr, desertiert ins Leben. Den Reisepass mussten wir auch noch ausstellen – diplomieren, bakkalaureatisieren, magistrieren. Nicht nur, dass Ihr die altehrwürdige universitas magistrorum et scholarium, Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden, aufkündigt. Noch schlimmer! Ihr lasst Eure Mutter zurück. Schaut Sie Euch an – verwelkt, erschöpft mit ausgelaugten Brüsten liegt sie in der Ecke. Das Leben habt Ihr ihr ausgesaugt. O, Alma mater dolorosa. Kaum ist der milchhonigfließende Quell versiegt, verlasst Ihr den schützenden Schoß. Den Verlassenen bleibt nur, Euch nachzurufen: Farewell (und ja, in Klammern mag ich’s gesteh’n, eine Träne, doch, glitzert in unser aller Auge).


GUDRUN MÜLLNER —

ROSA ROHM — Gilt sowieso für alles im Leben, bekommt aber in Bezug auf Arbeiten, die man im Auftrag ausführt und vom Auftraggeber bezahlt werden, eine ganz besondere Bedeutung:

freudig schaffen – froh genießen

Nie etwas tun, wofür ihr euch schämen müsst!

ANDREAS KUNERT —

MIKE LOOS — JENS MÜLLER —

Nachgerufen Danke für die gemeinsame Zeit. Behalte die ungeglättete Borstigkeit. Bleibe unfertig und unausgegohren. Winde dich und halte dich aufrecht. Sitz zwischen den Stühlen. Wundere dich und staune. Viel Glück!

Liebe Diplomanden & Bacheloranden, der Abschluss des Studiums stellt einen großen Schritt auf Ihrem Lebensweg dar. Dementsprechend groß ist die Verunsicherung bezüglich der eigenen Zukunft und der eigenen Qualifikation.

Geht raus und spielt!

Auf Ihrem weiteren Weg ins Berufsleben oder in ein anschließendes Studium wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Freude.

JÜRGEN HEFELE —

I like nonsense, it wakes up the brain cells. Fantasy is a necessary ingredient in living. It’s a way of looking at the life through the wrong end of a telescope. Which is what I do, and that enables you to laugh at life’s realities. Dr. Seuss

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Deshalb möchte ich Ihnen folgendes Zitat von Friedrich Nietzsche mit auf den Weg geben: »Von dem, was du erkennen und messen willst, mußt du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.«


KAI BERGMANN —

MICHAEL WÖRGÖTTER —

STEFAN WANZLLAWRENCE —

Überrascht mich.

Liberté, Egalité, Fraternité. Wenn das schon jemand hat, dann: Live long and prosper. Wenn das schon jemand hat, dann: Always look on the bright side of life.

Nachruf Einem nachrufen kann nur heißen, dass der schon weit ist, Schritte voraus. Dem nachsinnenden Blick verloren. Man ahnt sein Verschwinden noch, er geht seiner Wege, unbeirrt? Ein Ziel vor Augen? Nachgerufenes verhallt, ist Abschluss, Lebwohl, Ermutigung. Der schönste Nachruf, den ich weiß: »Ein schönes Leben noch!«

MICHAEL STOLL —

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Reisen Sie, solange Ihr Fernweh Sie antreibt!

ROBERT ROSE —

Danke. Noch ganz benommen vom finalen Wahnsinn, die Blende von Hysterie zu Euphorie – und Schnitt: der Abschied.

In jedem Semester selbst gemachte Wunder erleben, immer wieder frisch, immer wieder neu – großartig!

Endlich könnten wir richtig zusammen arbeiten, endlich verstehen wir uns, professionell und persönlich – und dann: der Aufbruch.

Dafür bin ich dankbar – für Ihr Vertrauen, für Ihr Engagement, für Ihren Mut und vor allem für Ihre Kreativität.

So schnell ein Studium auch vergeht, wirkt es doch fort im Schaffen unserer Absolventen, und es prägt ein Leben – Ihr Leben.

Und nehmen Sie ruhig alles davon mit, denn Sie werden das noch brauchen. Wir bekommen ja hier immer wieder alles frisch …

Dass ich daran mitwirken darf, ist ein unvergleichliches Privileg.

Raus jetzt!


— NIMM ABSCHIED

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— UND GESUNDE

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— DANK SAGEN

Nun ist es soweit, der schmale Grat zwischen Ende und Neuanfang ist beschritten. Doch bevor man sich nun vollkommen in der Zukunft verliert, möchten wir noch einen kleinen Blick zurück in die goldene Vergangenheit werfen, und all jenen danken, die diesen Abschied durch ihre Unterstützung ermöglicht haben. Ein großes Dankeschön geht an unsere Sponsoren, ohne deren Glaube und finanzielle Unterstützung dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Besonders erwähnen wollen wir hier Ingo Klotz von der Druckerei Joh. Walch, der uns mit großem Engagement so vieles erleichtert hat. In diesem Zuge wollen wir auch Lürzer’s Archive nicht vergessen, deren großzügige Spende ihrer tollen Magazine nicht nur unzählige Studenten erfreute, sondern dieses Projekt erheblich voranbrachte.

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Auch neben der wohltätigen finanziellen Unterstützung, brachten vor allem die vielen Helfer, die uns so tatkräftig unter die Arme gegriffen haben, unseren Absolventen den Zauber des Neuanfangs ein Stückchen näher. Wir danken unserem Sekretariat, Karin Kiefer und Anda Manea, nicht nur für die guten Gespräche, sondern auch die unkomplizierte Hilfe. Genauso danken wir Christian Bachl, Ulrich Amann und Dieter Fischer für ihr Engagement. Ein Dank geht auch an unsere Dozenten, die dieses Vorhaben durch ihr Mitwirken erst vervollständigt haben, und besonders an Prof. Kai Bergmann für die Leitung des Projekts. Ein besonderes Dankeschön geht an Vincent Schwenk, Prof. Andreas Kunert und Markus Willbold durch die die Vergangenheit als kurzes, aber denkwürdiges Portrait in uns noch einmal auf- und vor allem weiterleben kann. Vielen Dank euch allen und all jenen, die außerdem tatkräftig mitgeholfen haben.

EINEN HERZLICHEN DANK AN ALLE SPONSOREN: TEAM M&M WERBEAGENTUR TEAM-MM.DE COPY SHOP AM ULRICHSPLATZ COPY-ULRICH.DE OSTWERK OSTWERK.DE KW NEUN GRAFIKAGENTUR KW-NEUN.DE ALTSTADTBUCHBINDEREI ALTSTADTBUCHBINDEREI.DE GUTER PUNKT | AGENTUR FÜR GESTALTUNG GUTER-PUNKT.DE LIQUID | AGENTUR FÜR GESTALTUNG LIQUID.AG MAD BECHERER+BAUMANN WERBEAGENTUR GBR MAD-WERBUNG.DE DRUCKEREI JOH. WALCH WALCHDRUCK.DE THOMAS BUCHBINDEREI GMBH BOESNER GMBH BOESNER.COM


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— des Lebens Ruf an uns wird niemals enden … Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! »Stufen« Hermann Hesse


Herausgeber Projektgruppe »Werkschau« der Hochschule Augsburg, Fakultät für Gestaltung, Sommersemester 2010 Projektleitung Professor Kai Bergmann kai.bergmann@hs-augsburg.de Projektgruppe verantwortlich für Konzept, Gestaltung, Layout, Fotografie und Organisation:

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Fabienne Lange fabienne.lange@gmx.de Matthias Neumann hiasmatt@gmx.de Christoph Simmich christoph.simmich@email.de Monika Weber monika.weber@web.de Hannah Wild iam.hannah.wild@gmail.com Sascha Herrmann Fab-S@web.de Conny Wiedemuth conny.wiedemuth@web.de

Druck Druckerei Joh. Walch walchdruck.de

Papier Amber Graphic 120g/m2 Cyclus Offset 80g/m2

Heftung Thomas-Buchbinderei GmbH 0821.720140

Schrift DIN Condensed Egyptienne F

Weiterverarbeitung Buchbinderei Ehe buchbinderei-ehe.com

Text und Bild Verantwortlich für Texte und Bilder auf den Absolventenseiten sind die jeweiligen Studenten. Alle Rechte vorbehalten.

Euteneier Registerstanzerei eureg-online.de

Impressum

Diplomanach FH Augsburg 2010  

Diplomanach 2010 der FH Augsburg - Bereich Gestaltung

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