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‫ב"ה‬

Jüdische Lieder und Melodien Traditionelle Lieder, liturgische Gedichte und chassidische Niggunim (Melodien), die das Herz ansprechen

Jüdischer Kalender Chabad Zentralschweiz 5774 | 2013-2014


CHABAD ZENTRALSCHWEIZ Chabad Lubawitsch ist eine weltweite Jüdische Organisation mit über 2500 Zentren, die religiöse, erzieherische und soziale Dienste anbietet. Bei Chabad Lubawitsch, der grössten nach aussen auftretenden jüdischen Organisation weltweit, sind Männer, Frauen und Kinder aller Altersstufen immer herzlich willkommen, ungeachtet ihrer sozialen und religiösen Ausrichtung. Nur dank finanziellen Zuwendungen und der unentgeltlichen Mithilfe von Freiwilligen bei allen Veranstaltungen, kann Chabad seinen Aufgaben gerecht werden. Chabad Lubawitsch in der Zentralschweiz freut sich, bereits das elfte aktive Jahr anzutreten. Unserer bisherigen Events konnten zahlreiche Teilnehmer aus der Umgebung zusammenbringen und viele positive Feedbacks gewinnen. Chabad Zentralschweiz ist auch die Kontaktadresse für alles, was das Judentum in der Zentralschweiz anbelangt, geworden. Wir hoffen, Sie alle bei uns im neuen Jahr begrüssen zu dürfen.

CHABAD ZENTRALSCHWEIZ Luzern Zug Birkenstrasse 10 6003 Luzern

Bundesplatz 2 6300 Zug

www.ChabadLuzern.com

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesundes neues Jahr! Rabbi Chaim & Rivky Drukman und Familie


CHABAD ZENTRALSCHWEIZ Chanukka Feste Riesen Menora auf dem Bahnhofplatz Purim Parties around the world Model Matza Bäkerei Pessach Gemeinschafts-Seder Schawuot Ice Cream Party Weiterbildung für Erwachsene Shabbat Experience Kontrollieren von Mesusot und Tefillin Bar / Bat Mitzvah Kurse Hebrew School für Kinder Jewish Women’s Circle JLI – Jewish Learning Institute Hilfe für jüdische Besucher in der Zentralschweiz Sukkot Feier Schabbat-Morgen Programm Speakers Forum


Einleitung Der Lubawitscher Rebbe wurde einmal gefragt, warum es im Judentum eine so grosse Vielfalt von Lebensstilen und Bräuchen gibt. Man hätte meinen können, dass es nur eine Wahrheit gibt und dass alle, die ihr folgen, gleich aussehen und sich gleich verhalten sollten. Seine Antwort lautete: Stellen Sie sich ein Orchester vor, in dem alle Instrumente gleich sind. Natürlich wird die Musik, die es spielt, nicht so angenehm sein wie die Musik eines Orchesters mit einer Vielzahl unterschiedlicher Instrumente, in dem jeder Spieler die ihm zugeteilte Stimme spielt und alle zusammen eine perfekte Harmonie bilden. Musik und Lied sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens eines Juden – und ein wesentlicher Bestandteil der ganzen Welt. Die Boten G-ttes (Mal’achim) singen, Vögel und Tiere singen, und natürlich singen Menschen überall auf der Erde ihre unzähligen verschiedenen Lieder. Auch die Juden beteiligen sich, mit ihren ganz eigenen Liedern. So wie die Lewiten im Tempel sangen, singen Juden auch heute, wenn sie beten oder lernen. Juden singen bei Festen und freudigen Anlässen oder einfach, weil sie gehobener Stimmung sind. Gesang weckt auf und erhebt, bringt Freude und Vergnügen, berührt Menschen im Innersten ihrer Seele und ermöglicht es ihnen, über die Routine des Alltags erhaben zu sein, die leider oft langweilig und unangenehm ist. Für das neue jüdische Jahr bieten wir Ihnen diesen Kalender an, der wichtige jüdische Lieder und liturgische Gedichte vorstellt. Mögen Sie Ihr eigenes Lied finden und Ihre eigene einmalige Melodie beitragen, um unser Volk und die ganze Welt zur Vollkommenheit zu bringen. Und mögen wir bald zusammen den Gesang der Lewiten hören dürfen, wenn die endgültige Erlösung kommt!


September 2013

Elul-Tischrei 5773-5774

Sonntag

‫כו‬

Montag

1

‫כז‬

26 Elul

Dienstag

2

‫כח‬

27 Elul

Mittwoch

3

‫כט‬

28 Elul

Donnerstag

4

29 Elul Erew Rosch Haschana Kerz. z.: 19:45 Uhr Eruw Tawschilin

‫ד‬

8

‫ה‬

4 Tischrei

9

‫ו‬

5 Tischrei

10

6 Tischrei

‫ז‬

11

7 Tischrei

Freitag

5

‫א‬

1 Tischrei 1. Tag Rosch Haschana Kerz. z.: 20:48 Uhr Taschlich

‫ח‬

12

8 Tischrei

15

‫יב‬

16

‫יג‬

12 Tischrei

17

13 Tischrei

‫יד‬

18

14 Tischrei Erew Sukkot Kerz. z.: 19:17 Uhr Eruw Tawschilin

22

‫יט‬

18 Tischrei

4. Tag Sukkot Chol Hamoed

23

19 Tischrei

5. Tag Sukkot Chol Hamoed

‫כה‬

29

25 Tischrei

‫כ‬

20 Tischrei

6. Tag Sukkot Chol Hamoed

‫כו‬

24

‫כא‬

19

15 Tischrei

‫ט‬

25

‫כב‬

26

22 Tischrei

Schmini Atzeret | Jiskor Kerz. z.: 20:04 Uhr

Haasinu, Schuwa SE: 20:43 Uhr

‫י‬

9 Tischrei

‫טז‬

Jom Kippur | Jiskor FE: 20:29 Uhr

20

‫יז‬

21

17 Tischrei 3. Tag Sukkot Chol Hamoed SE: 20:14 Uhr

27

‫כד‬

23 Tischrei

Simchat Torah Kerz. z.: 18:59 Uhr

14

10 Tischrei

16 Tischrei

‫כג‬

7

3 Tischrei

13

2. Tag Sukkot Kerz. z.: 19:13 Uhr

1. Tag Sukkot Kerz. z.: 20:18 Uhr

21 Tischrei 7. Tag Sukkot Hoschana Raba Kerz. z.: 19:03 Uhr

‫טו‬

‫ג‬

2 Tischrei

Erew Jom Kippur Kerz. z.: 19:27 Uhr

11 Tischrei

‫יח‬

6

2. Tag Rosch Haschana Kerz. z.: 19:41 Uhr

Fasttag Zom Gedalja F: 20:26 Uhr

‫יא‬

‫ב‬

Samstag

28

24 Tischrei

Bereschit SE: 20:00 Uhr

30

26 Tischrei

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„Adon Olam“

Etwas Interessantes:

Autor: nicht bekannt Das Lied stammt möglicherweise aus dem 11. Jahrhundert; es wird täglich zu Beginn des Morgengebets gesagt. Inhalt: In „Adon Olam“ erklären wir unsere Treue zu G-tt und erkennen Seine Grösse und Allmacht an. Wir glauben, dass nichts geschehen kann, ohne dass Er es bestimmt hat, und diese Überzeugung stärkt unser Vertrauen auf Ihn, Seine Kraft, Seine g”ttliche Vorsehung und Seinen Schutz.

‫ֲאדוֹ ן עוֹ לָ ם‬ ‫ ְּב ֶט ֶרם ָּכל יְ צ ּור נִ בְ ָרא‬,‫ֲאדוֹ ן עוֹ לָ ם ֲא ׁ ֶשר ָמלַ ְך‬ .‫ ֲאזַי ֶמלֶ ְך ׁ ְשמוֹ נִ ְק ָרא‬,‫לְ ֵעת נַ ֲע ָ ׂשה בְ ֶח ְפצוֹ ֹּכל‬ .‫ לְ בַ דּ וֹ יִ ְמלוֹ ְך נוֹ ָרא‬,‫וְ ַא ֲח ֵרי ִּככְ לוֹ ת ַה ֹּכל‬ .‫ וְ ה ּוא יִ ְהיֶ ה ְּב ִת ְפ ָא ָרה‬,‫וְ ה ּוא ָהיָ ה וְ ה ּוא הֹוֶ ה‬ .‫ לְ ַה ְמ ׁ ִשיל לוֹ לְ ַה ְח ִּב ָירה‬,‫וְ ה ּוא ֶא ָחד וְ ֵאין ׁ ֵשנִ י‬ .‫ וְ לוֹ ָהעֹז וְ ַה ִּמ ְ ׂש ָרה‬,‫אשית ְּבלִ י ַתכְ לִ ית‬ ִ ׁ ‫ְּבלִ י ֵר‬ .‫ וְ צ ּור ֶחבְ לִ י ְּביוֹ ם צָ ָרה‬,‫לִ י וְ ַחי גּוֹ ֲאלִ י‬-‫וְ ה ּוא ֵא‬ ‫ ְמנָ ת כּ וֹ ִסי ְּביוֹ ם ֶא ְק ָרא‬,‫וְ ה ּוא נִ ִּסי ּו ָמנוֹ ס לִ י‬ ‫ישן וְ ָא ִע ָירה‬ ַ ׁ ‫ ְּב ֵעת ִא‬,‫ְּביָ דוֹ ַא ְפ ִקיד ר ּו ִחי‬ .‫דֹנָ י לִ י וְ לֹא ִא ָירא‬-‫ ֲא‬,‫וְ ִעם ר ּו ִחי ְגּוִ ָי ִּתי‬

Adon olam ascher malach, betérem kol jetzur niwra. Le-et naassa we-chefzo kol, asaj mélech schemo nikra. We-acharej kichlot ha-kol, le-waddo jimloch nora. We-hu haja we-hu howeh, we-hu jihjeh be-tif’ara. We-hu echad we-ejn scheni, le-hamschil lo le-hachbíra.

Be-li reschit be-li tachlit, we-lo ha-os we-ha-missra. We-hu Eli we-chaj go’ali, we-zur chewli be-et zara. We-hu nissi u-manoss li, menat kossi be-jom ekra. Be-jado afkid ruchi, be-et ischan we-a’íra. We-im ruchi gewijati, Adonaj li we-lo ira.

Die Geonim (die Weisen in Babylonien im 7.-11. Jahrhundert) haben gesagt, dass das Gebet von jemandem, der sich auf den Anfang von „Adon Olam“ gut konzentriert, mit Sicherheit erhört wird; dann kann sich der Widersacher (Satan) seinem Gebet nicht entgegenstellen. Das gilt besonders an Rosch Haschana und Jom Kippur, wenn nichts sein Gebet stört. Ausserdem wird er erleben, dass seine Feinde fallen.


Oktober 2013

Tischrei-Cheschwan 5774

Sonntag

Montag

Dienstag

‫כז‬

Mittwoch

1

27 Tischrei

‫כח‬

Donnerstag

2

28 Tischrei

‫כט‬

Freitag

3

29 Tischrei

‫ל‬

Samstag

4

30 Tischrei

6

2 Cheschwan

‫ג‬

7

3 Cheschwan

‫ד‬

8

4 Cheschwan

‫ה‬

9

5 Cheschwan

‫ו‬

10

6 Cheschwan

‫ז‬

13

9 Cheschwan

‫י‬

14

10 Cheschwan

‫יא‬

15

11 Cheschwan

‫יב‬

16

12 Cheschwan

‫יג‬

17

7 Cheschwan

13 Cheschwan

‫יד‬

20

16 Cheschwan

‫יז‬

21

17 Cheschwan

‫יח‬

22

18 Cheschwan

‫יט‬

23

19 Cheschwan

‫כ‬

24

20 Cheschwan

‫כג‬

27

23 Cheschwan

‫כד‬

28

24 Cheschwan

‫כה‬

29

25 Cheschwan

‫כו‬

30

26 Cheschwan

‫כז‬

‫טו‬

19

15 Cheschwan

Wajera SE: 19:20 Uhr

25

21 Cheschwan

Kerz. z.: 18:05 Uhr

12

8 Cheschwan

18

14 Cheschwan

‫כא‬

‫ח‬ Lech Lecha SE: 19:32 Uhr

Kerz. z.: 18:18 Uhr

‫טז‬

1 Cheschwan

11

Kerz. z.: 18:31 Uhr

‫ט‬

5

Noach 2. Rosch Chodesch SE: 19:46 Uhr

1. Rosch Chodesch Kerz. z.: 18:45 Uhr

‫ב‬

‫א‬

‫כב‬

26

22 Cheschwan

Chaje Sara SE: 19:08 Uhr

31

27 Cheschwan

Ende der Sommerzeit

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„Ha-Nerot halalu“ Quelle: Der Inhalt des Liedes steht im Wesentlichen schon im Talmud Traktat Soferim (8. Jh.). „Ha-Nerot halalu“ singt man während dem Anzünden der Chanukka-Lichter oder danach. Inhalt: Das Lied beschreibt, aus welchem Anlass und zu welchem Zweck wir ChanukkaLichter zünden, und erwähnt das Verbot, von ihnen Nutzen zu haben. Die Chanukka-Lichter erinnern an die grossen Wunder während der Revolte der Makkabäer. Die Halacha verbietet es, die Lichter zu nutzen; vielmehr soll man sie nur anschauen und dabei an jene Wunder denken. Die Chassidim sagen, dass man die Lichter nicht nur anschauen, sondern auch darauf hören sollte, was sie uns zuflüstern. Mit „Ha-Nerot halalu“ drücken wir Lob und Dank für die Wunder aus, die unserem Volk geschehen sind. Die Ereignisse, die wir erwähnen, sind vor Jahrtausenden geschehen, aber jedes Jahr zu dieser Zeit kommt ihre Energie wieder hinunter in die

Welt, und so können wir den Geist und die Stärke des Muts der Makkabäer und die Kraft der damaligen Wunder aufnehmen.

‫ַה ֵנּרוֹ ת ַה ָּלל ּו‬ ,‫ַה ֵנּרוֹ ת ַה ָּלל ּו ָאנ ּו ַמ ְדלִ ִיקין‬ ‫ וְ ַעל‬,‫ ַעל ַה ִנ ִּּסים‬,‫ַעל ַה ְּת ׁש ּועוֹ ת‬ ‫ ׁ ֶש ָע ִש ָֹית לַ ֲאבוֹ ֵתינ ּו ַּב ָי ִּמים‬,‫ַה ִנ ְּפלָ אוֹ ת‬ ‫ ַעל יְ ֵדי ֹּכ ֲהנֶ ָיך‬,‫ָה ֵהם ִּבז ְַמן ַה ֶזּה‬ .‫ַה ְּקדוֹ ׁ ִשים‬ ‫ ַה ֵנּרוֹ ת ַה ָּלל ּו‬,‫וְ כָ ל ׁ ְשמוֹ נַ ת יְ ֵמי ֲחנֻ ָּכה‬ ‫ וְ ֵאין לָ נ ּו ְר ׁש ּות לְ ִה ׁ ְש ַּת ֵּמ ׁש‬,‫ק ֶֹד ׁש ֵהם‬ ‫ ְּכ ֵדי‬,‫ ֶא ָּלא לִ ְראוֹ ָתן ִּבלְ בָ ד‬,‫ָּב ֶהן‬ ‫ ַעל‬,‫לְ הוֹ דוֹ ת ּולְ ַה ֵּלל לְ ׁ ִש ְמ ָך ַה ָגּדוֹ ל‬ :‫ וְ ַעל יְ ׁש ּו ָע ֶת ָך‬,‫נִ ֶּס ָיך וְ ַעל נִ ְפלְ אוֹ ֶת ָיך‬

Ha-nerot hallalu anu madlikin al ha-teschuot, weal ha-nissim we-al ha-niflaot, sche-assíta la-awoteinu ba-jamim ha-hem bi-sman haseh, al jedej kejhanécha ha-kedoschim. Wechol schemonat jemej chanukka, ha-nerot

hallalu kodesch hem, we-ejn lanu reschut le-hischtammesch ba-hen, ella lir’otam bilwad. kedej le-hodot ul-hallel le-schimcha ha-gadol, al nissécha we-al nifle’eotécha we-al jeschu’otecha.

Eine Geschichte: Jedem, der die ChabadMelodie für „Ha-Nerot halalu“ hört, wird auffallen, dass sie sehr langsam ist, vor allem im Vergleich mit anderen chassidischen Melodien, die mit Worten von Lob und Dank verbunden sind – diese Melodien sind typischerweise schnell, rhythmisch und fröhlich. Aber zu dieser Chabad-Melodie gibt es eine Geschichte. Als der vierte Lubawitscher Rebbe (der Maharasch, R’ Schmuel Schneersohn, 1834–1882) krank war und sich nicht oft in der Öffentlichkeit zeigte, vermissten ihn seine Chassidim sehr. Vor allem bedauerten sie, dass er das Anzünden der ChanukkaLichter sehr kurz hielt. So komponierte der Knabenchor der Jeschiwa eine ungewöhnlich lange Melodie, und dadurch konnten die Chassidim ihren Rebbe länger sehen – denn „HaNerot halalu“ ist ein wesentlicher Teil des Lichtzündens an Chanukka.


November 2013

Cheschwan-Kislew 5774

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

‫כח‬

1

28 Cheschwan

3

30 Cheschwan

1. Rosch Chodesch

‫ז‬

‫א‬

4

1 Kislew

‫ב‬

5

2 Kislew

‫ג‬

6

3 Kislew

‫ד‬

7

2. Rosch Chodesch

10

7 Kislew

‫ח‬

‫ה‬

4 Kislew

8 Kislew

‫ט‬

12

9 Kislew

‫י‬

13

10 Kislew

‫יא‬

14

11 Kislew

17

14 Kislew

‫טו‬

18

15 Kislew

‫טז‬

19

16 Kislew

‫יז‬

20

17 Kislew

‫יח‬

21

18 Kislew

‫יב‬

24

21 Kislew

‫כב‬

25

22 Kislew

‫כג‬

26

23 Kislew

‫כד‬

27

24 Kislew

Erew Chanukka | 1. Kerze

‫כה‬

28

25 Kislew

1. Tag Chanukka | 2. Kerze

6 Kislew

15

‫יג‬

12 Kislew

‫יט‬

16

13 Kislew

Wajischlach SE: 17:41 Uhr

22

‫כ‬

19 Kislew

‫כו‬

9

Wajeze SE: 17:48 Uhr

23

20 Kislew

Wajeschew SE: 17:35 Uhr

Kerz. z.: 16:28 Uhr

‫כא‬

‫ו‬

5 Kislew

Kerz. z.: 16:35 Uhr

‫יד‬

29 Cheschwan

8

Kerz. z.: 16:44 Uhr

11

2

Toldot SE: 17:58 Uhr

Kerz. z.: 16:54 Uhr

‫ל‬

‫כט‬

29

26 Kislew

Kerz. z.: 16:23 Uhr 2. Tag Chanukka | 3. Kerze

‫כז‬

30

27 Kislew Mikez SE: 17:31 Uhr 3. Tag Chanukka | 4. Kerze

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„Die vier Bawot” Der Niggun des „Alter Rebbe“ Autor: R’ Schneur Salman von Ljady (1745-1812), Begründer des ChabadChassidismus Diese Melodie ist der wichtigste Niggun der ChabadChassidim. Er ist von grosser Tiefe, und jede einzelne Note bezieht sich auf eine erhabene spirituelle Idee. Der Niggun ist in vier Teile (Bawot ‘Tore’) geteilt, entsprechend den vier kabbalistischen Welten Atzilut,

‫ַא ְר ַּבע ָּבבוֹ ת‬

Beri’a, Jetzira und Assija. Diese Welten entsprechen wiederum den vier Buchstaben im Namen G-ttes, Jud, He, Waw und He. Diese vier Buchstaben erleuchten die vier Teile der Seele eines Menschen, Nefesch, Ruach, Neschama und Chaja.. Deshalb singen ChabadChassidim diesen Niggun mit grosser Genauigkeit und auch nur zu bestimmten Zeiten und Gelegenheiten. Ein passender Anlass dafür ist es, wenn Braut und Bräutigam zur Chuppa geleitet werden.


Dezember 2013

Kislew-Tewet 5774

Sonntag

‫כח‬

Montag

1

28 Kislew

4. Tag Chanukka | 5. Kerze

‫ה‬

8

5 Tewet

Dienstag

‫כט‬

2

29 Kislew

5. Tag Chanukka | 6. Kerze

‫ו‬

9

6 Tewet

Mittwoch

3

‫ל‬

30 Kislew

1. Rosch Chodesch 6. Tag Chanukka | 7. Kerze

‫ז‬

10

7 Tewet

‫א‬

Donnerstag

4

‫ב‬

1 Tewet

2. Rosch Chodesch 7. Tag Chanukka | 8. Kerze

‫ח‬

11

8 Tewet

Freitag

5

‫ג‬

2 Tewet

Samstag

6

3 Tewet

‫ט‬

12

9 Tewet

‫י‬

15

12 Tewet

‫יג‬

16

13 Tewet

‫יד‬

17

14 Tewet

‫טו‬

18

15 Tewet

‫טז‬

19

16 Tewet

22

19 Tewet

‫כ‬

23

20 Tewet

‫כא‬

24

21 Tewet

‫כב‬

25

22 Tewet

‫כג‬

26

23 Tewet

‫יז‬

‫כד‬

29

26 Tewet

‫כז‬

30

27 Tewet

14

11 Tewet

Wajechi SE: 17:29 Uhr

20

‫יח‬

17 Tewet

21

18 Tewet

Schemot SE: 17:32 Uhr

27

‫כה‬

24 Tewet

Kerz. z.: 16:25 Uhr

‫כו‬

‫יא‬

10 Tewet

Kerz. z.: 16:21 Uhr

‫יט‬

4 Tewet

13

Fasttag 10. Tewet F: 17:13 Uhr Kerz. z.: 16:20 Uhr

‫יב‬

7

Wajigasch SE: 17:29 Uhr

Kerz. z.: 16:20 Uhr

8. Tag Chanukka

‫ד‬

28

25 Tewet

Waera SE: 17:36 Uhr

31

‫כח‬

28 Tewet

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begrüssen“, und Rabbi Jannaj rief: „Komm, Braut, komm, Braut“.

„Lecha Dodi“ Autor: R’ Schelomo ha-Levi Alkabetz (ca. 1500 - ca. 1584) in Zefat (Safed) Juden in aller Welt singen „Lecha Dodi“ im Rahmen des KabbalatSchabbat-Gebets zu Schabbatbeginn.

Inhalt: Der Refrain, das Hauptmotiv des Gedichts, stellt den Schabbat als eine Braut und Königin dar, der wir entgegengehen, um sie zu begrüssen. Die Quelle dafür ist eine Stelle im Talmud, die beschreibt, wie einige unserer Weisen den Schabbat zu begrüssen pflegten: Rabbi Chanina zog seine Schabbat-Kleider an und sagte, „Kommt, lasst uns hinausgehen, um die Königin Schabbat zu Refrain: Lecha dodi likrat kalla, penej schabbat nekabbela. Schamor we-sachor be-dibbur echad, hischmi’ánu El ha-mejuchad, Ado-naj echad uschmo echad, le-schem ul-tif’éret we-lithilla. Likrat schabbat lechu we-nelecha, ki hi mekor ha-beracha, me-rosch mi-kédem nessucha, sof

‫לְ כָ ה דוֹ ִדי‬ ... ‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ ּ ְפנֵ י ׁ ַש ָּבת נְ ַק ְּבלָ ה‬,‫לְ כָ ה דו ִֹדי לִ ְק ַראת ַּכ ָּלה‬ ,‫ ה’ ֶא ָחד ּו ׁ ְשמ ֹו ֶא ָחד‬,‫ל הַ ְמי ָֻחד‬-‫ הִ ׁ ְש ִמיעָ נ ּו ֵא‬,‫ׁ ָשמוֹר וְ זָכוֹר ְּב ִדבּ ּור ֶא ָחד‬ ... ‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫לְ ׁ ֵשם ּולְ ִתפְ ֶא ֶרת וְ לִ ְתהִ ָּלה‬ ‫ראש ִמ ֶּק ֶדם‬ ׁ ‫ ֵמ‬,‫ ִּכי הִ יא ְמקוֹר הַ ְּב ָרכָ ה‬,‫לִ ְק ַראת ׁ ַש ָּבת לְ כ ּו וְ נֵ לְ כָ ה‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ סוֹף ַמעֲ ֶשֹה ְּב ַמ ֲח ׁ ָשבָ ה ְּת ִח ָּלה‬,‫נְ ס ּוכָ ה‬ ‫ ַרב לָ ְך ׁ ֶשבֶ ת‬,‫ ק ּו ִמי צְ ִאי ִמ ּתו ְֹך הַ הֲ פֵ כָ ה‬,‫ִמ ְק ַ ּד ׁש ֶמלֶ ְך עִ יר ְמל ּוכָ ה‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ וְ ה ּוא י ֲַחמוֹל עָ לַ י ְִך ֶח ְמלָ ה‬,‫ְּבעֵ ֶמק הַ ָּבכָ א‬ ‫ עַ ל יַד ֶּבן י ׁ ִַשי ֵּבית‬,‫ לִ בְ ׁ ִשי ִּבגְ ֵדי ִתפְ ַא ְר ֵּת ְך עַ ִּמי‬,‫הִ ְתנַ עֲ ִרי ֵמעָ פָ ר ק ּו ִמי‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ ָק ְרבָ ה ֶאל נַ פְ ׁ ִשי גְ ָאלָ ּה‬,‫הַ ַּל ְח ִמי‬ ,‫ ע ּו ִרי ע ּו ִרי ׁ ִשיר ַ ּד ֵּב ִרי‬,‫ ִּכי בָ א או ֵֹר ְך ק ּו ִמי או ִֹרי‬,‫הִ ְתעו ְֹר ִרי הִ ְתעו ְֹר ִרי‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ְּכבוֹד ה’ עָ לַ י ְִך נִ גְ לָ ה‬ ,‫ ָּב ְך י ֱֶחס ּו עֲ נִ ֵיּי עַ ִּמי‬,‫ ַמה ִּת ׁ ְש ּתו ֲֹח ִחי ּו ַמה ֶּתהֱ ִמי‬,‫לֹא ֵתבו ׁ ִֹשי וְ לֹא ִת ָּכלְ ִמי‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫וְ נִ בְ נְ ָתה הָ עִ יר עַ ל ִּת ָּל ּה‬ ְ,‫לֹהָ יִך‬-‫ י ִָשֹישֹ עָ לַ י ְִך ֱא‬,‫ וְ ָר ֲחק ּו ָּכל ְמבַ ְּלעָ י ְִך‬,‫אסי ְִך‬ ָ ֹ‫וְ הָ י ּו לִ ְמ ׁ ִש ָּסה ׁש‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫ִּכ ְמשֹוֹש ָח ָתן עַ ל ַּכ ָּלה‬ ‫ וְ נִ ְש ְֹמ ָחה‬,‫ עַ ל יַד ִא ׁיש ֶּבן ּ ַפ ְרצִ י‬,‫ וְ ֶאת ה’ ַּתעֲ ִריצִ י‬,‫שמֹאל ִּתפְ רוֹצִ י‬ ֹ ְ ‫י ִָמין ּו‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:‫וְ נָ גִ ילָ ה‬ ,‫ ּתו ְֹך ֱאמ ּונֵ י עַ ם ְסגֻ ָּלה‬,‫ ַגּם ְּב ִר ָנּה ּובְ צָ הֳ לָ ה‬,‫בּ ו ִֹאי בְ ׁ ָשלוֹם עֲ ֶט ֶרת ַּבעְ לָ ּה‬ ...‫ לְ כָ ה דו ִֹדי‬:)‫ בּ ו ִֹאי כַ ָּלה (בּ ו ִֹאי כַ ָּלה ׁ ַש ָּבת ַמלְ ְּכ ָתא‬,‫בּ ו ִֹאי כַ ָּלה‬

ma’asseh be-machaschawa techilla. Mikdasch mélech ir melucha, kúmi ze’i mitoch ha-hafecha, raw lach schéwet be-émek ha-bacha, we-hu jachamol alájich chemla. Hitna’ari me-afar kúmi, liwschi bigdej tif’artech ammi, al jad ben Jischaj bejt halachmi, korwa el nafschi ge’alah.

Hit’oreri hit’oreri, chi wa orech kúmi óri, úri úri schir dabbéri, kewod Ado-naj alájich nigla. Lo tewóschi we-lo tikkalemi, ma tischtochachi u-ma tehemi, bach jechessu anijej ammi, weniwneta ir al tillah. We-haju limschissa schossájich, we-rachaku kol mewalle’ájich, jassiss alájich Elohájich,

Etwas Interessantes: Rabbi Schimon bar Jochaj sagte: Der Schabbat beklagte sich bei G-tt: „Ribbono schel Olam (Herr der Welt), jeder hat einen Ehepartner, nur ich nicht.“ Da sagte G-tt zum Schabbat: „Kenesset Jissrael (das jüdische Volk) ist dein Ehepartner.“ Und als das jüdische Volk am Berg Sinaj stand, sagte G-tt zu ihm: „Gedenke, was Ich dem Schabbat gesagt habe.“ Der Schabbat gilt also als die „Ehefrau“ des jüdischen Volkes, und so wie eine Ehe durch Kidduschin (Heiligung) unter der Chuppa geschlossen wird, heisst es auch vom Schabbat: „Gedenke des Schabbat-Tages, ihn zu heiligen (lekaddescho).“ kimssoss chatan al kalla. Jamin ussmol tifrótzi, we-et Ado-naj ta’arítzi, al jad isch ben Parzi, we-nissmecha we-nagíla. Bó’i we-schalom atéret ba’lah, gam we-rinna (Jom Tow: we-simcha) uw-zahola, toch emunej am segulla, bó’i challa, bó’i challa (leise: bó’i challa schabbat malcheta).


Januar 2014

Tewet-Schwat 5774 Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

‫כט‬

Donnerstag

1

2

‫א‬

29 Tewet

Freitag

1 Schwat

5

4 Schwat

‫ה‬

6

5 Schwat

‫ו‬

7

6 Schwat

‫ז‬

8

9

‫ח‬

7 Schwat

3

8 Schwat

12

11 Schwat

‫יב‬

13

12 Schwat

‫יג‬

14

13 Schwat

‫יד‬

15

‫טו‬

14 Schwat

16

15 Schwat

Tu Bischwat

‫יח‬

19

18 Schwat

‫יט‬

20

19 Schwat

‫כ‬

21

20 Schwat

‫כא‬

22

‫ט‬

21 Schwat

23

22 Schwat

26

25 Schwat

‫כו‬

27

26 Schwat

‫כז‬

28

27 Schwat

‫כח‬

29

28 Schwat

30

‫כט‬

29 Schwat

‫י‬

9 Schwat

11

10 Schwat

Beschalach SE: 17:49 Uhr

‫טז‬

17

‫יז‬

16 Schwat

18

17 Schwat

Jitro SE: 17:58 Uhr

‫כג‬

24

‫כד‬

23 Schwat

25

24 Schwat

Mischpatim SE: 18:07 Uhr

Kerz. z.: 16:58 Uhr

‫כה‬

3 Schwat

10

Kerz. z.: 16:48 Uhr

‫כב‬

4

Bo SE: 17:42 Uhr

Kerz. z.: 16:39 Uhr

‫יא‬

‫ג‬

2 Schwat

Kerz. z.: 16:31 Uhr

Rosch Chodesch

‫ד‬

‫ב‬

Samstag

‫ל‬

31

30 Schwat

1. Rosch Chodesch Kerz. z.: 17:09 Uhr

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„Schalom Alejchem“ Autor: ein anonymer Kabbalist des 17. Jahrhunderts Mit diesem Lied beginnt am Freitagabend nach der Rückkehr vom Abendgebet in der Synagoge die häusliche Schabbatfeier.

Inhalt: Bei Schabbat-

Eingang begleiten besondere Mal’achim (g”ttliche Boten) jeden Menschen zu seinem Haus. Er begrüsst sie als Boten des Friedens, bittet um ihren Segen und segnet sie, wenn sie sich wieder entfernen. Auf einer tieferen Bedeutungsebene ist einer dieser Mal’achim gut und der andere schlecht. Der Mensch segnet sie und stiftet Frieden zwischen ihnen. Durch seinen Segen steigen sie zu einer höheren spirituellen Stufe auf.

Eine Geschichte: „Gastfreundschaft ist wichtiger, als die Gegenwart G-ttes

‫ׁ ָשלוֹ ם ֲעלֵ יכֶ ם‬ ,‫ׁ ָשלוֹ ם ֲעלֵ יכֶ ם ַמלְ ֲאכֵ י ַה ּׁ ָש ֵרת‏‏ ַמלְ ֲאכֵ י ֶעלְ יוֹ ן‬ .‫ִמ ֶּמלֶ ְך ַמלְ כֵ י ַה ְּמלָ כִ ים ַה ָּקדוֹ ׁש ָּבר ּו ְך ה ּוא‬ ,‫בּ ֲוֹאכֶ ם לְ ׁ ָשלוֹ ם ַמלְ ֲאכֵ י ַה ּׁ ָשל ֹום ַמלְ ֲאכֵ י ֶעלְ יוֹ ן‬ .‫ִמ ֶּמלֶ ְך ַמלְ כֵ י ַה ְּמלָ כִ ים ַה ָּקדוֹ ׁש ָּבר ּו ְך ה ּוא‬ ,‫ָּב ְרכ ּונִ י לְ ׁ ָשלוֹ ם ַמלְ ֲאכֵ י ַה ּׁ ָשל ֹום ַמלְ ֲאכֵ י ֶעלְ יוֹ ן‬ .‫ִמ ֶּמלֶ ְך ַמלְ כֵ י ַה ְּמלָ כִ ים ַה ָּקדוֹ ׁש ָּבר ּו ְך ה ּוא‬ ,‫אתכֶ ם לְ ׁ ָשלוֹ ם ַמלְ ֲאכֵ י ַה ּׁ ָשל ֹום ַמלְ ֲאכֵ י ֶעלְ יוֹ ן‬ ְ ֵ‫צ‬ .‫ִמ ֶּמלֶ ְך ַמלְ כֵ י ַה ְּמלָ כִ ים ַה ָּקדוֹ ׁש ָּבר ּו ְך ה ּוא‬

Schalom alejchem, mal’achej ha-scharet, mal’achej eljon, Barchúni le-schalom, mal’achej ha-schalom, mal’achej eljon, mi-mélech malchej ha-melachim ha-kadosch baruch hu. mi-mélech malchej ha-melachim ha-kadosch baruch hu. Bo’achem le-schalom, mal’achej ha-schalom, mal’achej eljon, Zetchem le-schalom, mal’achej ha-schalom, mal’achej eljon, mi-mélech malchej ha-melachim ha-kadosch baruch hu. mi-mélech malchej ha-melachim ha-kadosch baruch hu.

(Schechina) zu empfangen“ (Talmud, Traktat Schabbat) Der berühmte Chafetz Chajim ging einmal am Schabbatabend mit einem Gast von der Synagoge nach Hause. Im Laufe des Gesprächs wurde klar, dass der Gast den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte. Am Schabbattisch liess der Chafetz Chajim „Schalom Alejchem“ aus und begann sofort mit dem Kiddusch. Erst nach dem Ende der Mahlzeit sang er „Schalom Alejchem“ und erklärte seiner erstaunten Frau: „Ich habe von unserem Vorvater Awraham gelernt. Er wandte sich von einer g”ttlichen Offenbarung ab, die er gerade bekam, um gegenüber Besuchern, die in der Wüste zu ihm gekommen waren, das Gebot der Gastfreundschaft zu erfüllen. Das war zweifellos nach G-ttes Willen – da sollte doch unser Gast Vorrang vor Mal’achim haben!“


Februar 2014

Adar| 5774

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

‫א‬

1

1 Adar

1

Teruma 2. Rosch Chodesch SE: 18:16 Uhr

‫ב‬

2

2 Adar

1

‫ג‬

3

3 Adar

1

‫ד‬

4

4 Adar

1

‫ה‬

5

5 Adar

1

‫ו‬

6

6 Adar

7

‫ז‬

1

7 Adar

1

9

9 Adar

1

‫י‬

10

10 Adar

1

‫יא‬

11

11 Adar

1

‫יב‬

12

12 Adar

1

‫יג‬

13

13 Adar

1

‫יד‬

16

16 Adar

1

‫יז‬

17

17 Adar

1

‫יח‬

18

18 Adar

1

‫יט‬

19

19 Adar

1

‫כ‬

20

14 Adar

20 Adar

1

‫כא‬

23

23 Adar

1

‫כד‬

24

24 Adar

1

‫כה‬

25

25 Adar

1

‫כו‬

26

26 Adar

1

‫כז‬

27

27 Adar

1

‫טו‬

1

1

15

15 Adar

1

Ki Tisa SE: 18:36 Uhr

21

21 Adar

‫כב‬

1

22

22 Adar

1

Wajakhel SE: 18:46 Uhr

Kerz. z.: 17:41 Uhr

‫כג‬

8 Adar

14

Purim Katan Kerz. z.: 17:30 Uhr

‫טז‬

8

Tezawe SE: 18:26 Uhr

Kerz. z.: 17:19 Uhr

‫ט‬

‫ח‬

28

‫כח‬

28 Adar

1

Kerz. z.: 17:51 Uhr

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Wichtigkeit des Inhalts, denn die alphabetische Anordnung ist ein Symbol für Vollkommenheit, von Anfang bis Ende.

“Eschet Chajil” Quelle: Mischlej (Sprüche) 31:1031, von Schelomo ha-Melech (König Salomon). Dieses Lied wird in allen jüdischen Gemeinschaften vor dem Kiddusch am Freitagabend gesungen. Dann leuchten die Schabbatlichter, das Haus ist sauber, alle sind festlich angezogen, und der Duft der Schabbatspeisen erfüllt den Raum. All das ist natürlich nicht von selbst gekommen, sondern ist das Werk der Eschet Chajil, der tüchtigen jüdischen Frau und Mutter.

‫ֵא ׁ ֶשת ַחיִ ל‬ ,‫ ָּב ַטח ָּב ּה לֵ ב ַּבעְ לָ ּה‬:‫ וְ ָרחֹק ִמ ּ ְפנִ ינִ ים ִמכְ ָר ּה‬,‫ֵא ׁ ֶשת ַחיִל ִמי י ְִמצָ א‬ ‫ ָ ּד ְר ׁ ָשה צֶ ֶמר‬: ָ‫ ֹּכל י ְֵמי ַח ֶיּיה‬,‫ ְג ָּמלַ ְתה ּו טוֹב וְ לֹא ָרע‬:‫וְ ׁ ָשלָ ל לֹא י ְֶח ָסר‬ ‫ ִמ ֶּמ ְר ָחק ָּתבִ יא‬,‫ הָ י ְָתה ָּכ ֳאנִ ּיוֹת סו ֵֹחר‬: ָ‫ ְּב ֵחפֶ ץ ַּכ ּ ֶפיה‬, ׂ‫ וַ ַּתעַ ש‬,‫ּופִ ׁ ְש ִּתים‬ : ָ‫ וְ חֹק לְ נַ עֲ ר ֶֹתיה‬,‫ וַ ִּת ֵּתן ֶט ֶרף לְ בֵ ָית ּה‬,‫ וַ ָּת ָקם ְּבעוֹד לַ יְלָ ה‬:‫לַ ְח ָמ ּה‬ , ָ‫ ָחגְ ָרה בְ עוֹז ָמ ְתנֶ יה‬:‫ ִמ ּ ְפ ִרי כַ ּ ֶפיהָ נָ ְטעָ ה ָּכ ֶרם‬,‫ז ְָמ ָמה ָ ׂש ֶדה וַ ִּת ָּק ֵחה ּו‬ :‫ לֹא יִכְ ֶּבה בַ ַּליְלָ ה נֵ ָר ּה‬,‫ ָטעֲ ָמה ִּכי טוֹב ַס ְח ָר ּה‬: ָ‫וַ ְּת ַא ֵּמץ זְר ֹוע ֶֹתיה‬ ָ‫ וְ י ֶָדיה‬,‫ ַּכ ּ ָפ ּה ּ ָפ ְר ָ ׂשה לֶ עָ נִ י‬:‫ וְ כַ ּ ֶפיהָ ָּת ְמכ ּו פָ לֶ ְך‬,‫י ֶָדיהָ ׁ ִש ְּל ָחה בַ ִּכ ׁישוֹר‬ :‫ ִּכי כָ ל ֵּב ָית ּה לָ בֻ ׁש ׁ ָשנִ ים‬,‫ לֹא ִת ָירא לְ בֵ ָית ּה ִמ ּׁ ָשלֶ ג‬:‫ׁ ִש ְּל ָחה לָ ֶאבְ יוֹן‬ ,‫ נו ָֹדע ַּב ּׁ ְשעָ ִרים ַּבעְ לָ ּה‬:‫ ׁ ֵש ׁש וְ ַא ְר ָג ָּמן לְ ב ּו ׁ ָש ּה‬,‫ַמ ְרבַ ִ ּדים עָ ְ ׂש ָתה ָּל ּה‬ :‫ וַ ֲחגוֹר נָ ְתנָ ה לַ ְּכנַ עֲ נִ י‬,‫ ָס ִדין עָ ְ ׂש ָתה וַ ִּת ְמ ֹּכר‬:‫ְּב ׁ ִשבְ ּת ֹו עִ ם ז ְִקנֵ י ָא ֶרץ‬ ,‫ ּ ִפיהָ ּ ָפ ְת ָחה בְ ָחכְ ָמה‬:‫ וַ ִּת ְ ׂש ַחק לְ יוֹם ַא ֲחרוֹן‬,‫עוֹז וְ הָ ָדר לְ ב ּו ׁ ָש ּה‬ ‫ וְ לֶ ֶחם עַ צְ ל ּות לֹא‬,‫ צוֹפִ ָיּה הֲ לִ יכוֹת ֵּב ָית ּה‬:‫וְ תו ַֹרת ֶח ֶסד עַ ל לְ ׁשוֹנָ ּה‬ ,‫ ַרבּ וֹת ָּבנוֹת עָ שׂ ּו ָחיִל‬:‫ ַּבעְ לָ ּה וַ יְהַ לְ לָ ּה‬, ָ‫ ָקמ ּו בָ נֶ יהָ וַ י ְַא ּׁ ְשר ּוה‬:‫תֹאכֵ ל‬ ‫ ִא ּׁ ָשה י ְִר ַאת ה’ הִ יא‬,‫ ׁ ֶש ֶקר הַ ֵחן וְ הֶ בֶ ל הַ יֹּפִ י‬:‫וְ ַא ְּת עָ לִ ית עַ ל ֻּכ ָּלנָ ה‬ : ָ‫ וִ יהַ לְ ל ּוהָ בַ ּׁ ְשעָ ִרים ַמעֲ ֶ ׂשיה‬, ָ‫ ְּתנ ּו לָ ּה ִמ ּ ְפ ִרי י ֶָדיה‬:‫ִת ְתהַ ָּלל‬

Alphabetische Anordnung: Der

erste Vers von Eschet Chajil beginnt mit dem Buchstaben Alef, der zweite mit Bejt usw. Dieses auch in einigen Kapiteln der Tehillim (Psalmen) und in manchen liturgischen Gedichten genutzte literarische Mittel unterstreicht die

motnéha, wa-te’ametz sero’otéha: Ta’ama Éschet chájil mi jimtza, we-rachok mipeninim michrah: Bátach bah lew ba’lah, ki tow sachrah, lo jichbeh ba-lájla nerah: we-schalal lo jechssar: Gemaláthu tow we- Jadéha schillecha wa-kischor, we-kappéha támechu fálech: Kappah parssa le-ani, lo ra, kol jemej chajéha: Darescha zémer we-jadéha schillecha la-ewjon: Lo tira leu-fischtim, wa-tá’as bechéfetz kappéha: Hajeta ka-onijot socher, mi-merchak tawi wejtah mi-schaleg, ki chol bejtah lawusch lachmah: Wa-tákom be-od lájla, wa-titten schanim: Marwadim ássta lah, schesch weargaman lewuschah: Noda ba-sche’arim téref le-wejtah we-chok le-na’arotéha: ba’lah, we-schiwto im siknej áretz: Sadin Samema sadeh wa-tikkachéhu, mi-peri asseta wa-timkor, wa-chagor natena lakappéha nate’a kárem: Chagra be-os

kena’ani: Os we-hadar lewuschah, watisschak le-jom acharon: Píha patcha wechochma, we-torat chéssed al leschonah: Zofija halichot bejtah, we-léchem atzlut lo tochel: Kámu wanéha waj’ascherúha, ba’lah wajhalelah: Rabbot banot ássu chájil, we-at alit al kullána: Schéker hachen we-héwel ha-jofi, ischa jir’at ‫‏‬ ‪Adonaj‬hi tithallal: Tenu lah mi-peri jadéha, wijhalelúha wa-sche’arim ma’asséha.

Inhalt: Der Autor lobt die jüdische Frau, den Grundpfeiler der jüdischen Familie. Er beschreibt ihre Treue, ihre Fürsorge für Haus und Familie, ihren Erfolg als Geschäftsfrau, ihr soziales Engagement und ihre Weisheit. Etwas Interessantes:

In der jüdischen Mystik hat dieses Lied tiefe Bedeutung. Mit der Beziehung zwischen Mann und Frau wird nämlich die Beziehung zwischen G-tt und dem jüdischen Volk verglichen. G-tt ist der Ehemann, das gesamte jüdische Volk die Ehefrau. Durch ihre Zusammenarbeit vervollkommnen sie die Welt und bereiten sie auf die grosse Offenbarung am Ende der Tage vor.


März 2014

Adar|- Adar|| 5774 Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

‫כט‬

1

29 Adar

1

Pekudei Parschat Shekalim SE: 18:56 Uhr

2

‫ל‬

30 Adar

1

1. Rosch Chodesch

3

‫א‬

1 Adar

11

‫ב‬

4

2 Adar

11

‫ג‬

5

3 Adar

‫ד‬

11

6

4 Adar

11

2. Rosch Chodesch

9

‫ז‬

7 Adar

11

‫ח‬

10

8 Adar

16

14 Adar

11

Purim

11

‫ט‬

11

9 Adar

11

‫י‬

12

10 Adar

‫יא‬

11

13

11 Adar

11

23

21 Adar

11

3011

‫כח‬

28 Adar

5 Adar

17

15 Adar

11

‫טז‬

18

16 Adar

11

‫יז‬

19

17 Adar

11

‫יב‬

‫יח‬

20

18 Adar

11

14

24

22 Adar

11

3111

‫כט‬

29 Adar

‫כג‬

25

23 Adar

11

‫כד‬

26

24 Adar

11

‫כה‬

27

25 Adar

11

15

13 Adar

21

11

‫כ‬

11

22

20 Adar

11

Schmini Parschat Para SE: 19:26 Uhr

28

26 Adar

Kerz. z.: 18:31 Uhr

11

Zaw Parschat Zachor SE: 19:16 Uhr

19 Adar

‫כו‬

‫יג‬

11

Kerz. z.: 18:22 Uhr

‫כב‬

6 Adar

Wajikra SE: 19:06 Uhr

12 Adar

‫יט‬

8

‫ו‬

11

Kerz. z.: 18:12 Uhr

Schuschan Purim

‫כא‬ Beginn der Sommerzeit

‫טו‬

7

Kerz. z.: 18:02 Uhr

Fasttag Esther F: 18:58 Uhr

‫יד‬

‫ה‬

11

‫כז‬

29

27 Adar

11

Tazria Parschat Hachodesch SE: 19:36 Uhr

www.ChabadLuzern.com


„Schir ha-Ma’alot“ Quelle: Tehillim (Psalmen), Kap. 126 Es ist üblich, vor dem Tischgebet (Birkat ha-Mason) an besonderen Tagen wie Schabbat und Jom Tow „Schir haMa’alot“ zu sagen.

Inhalt: Der Psalm beschreibt die Rückkehr des jüdischen Volkes aus dem schrecklichen Exil in sein Land und stellt die Unterschiede zwischen diesen beiden Epochen dar. Wenn die Erlösung kommt, wird die Welt Vollkommenheit erreichen, während wir jetzt, im Exil, wie in einem Traum sind. Deshalb erscheint uns die Welt ungeordnet; manchmal leiden die Guten, und die Bösen

‫ׁ ִשיר ַה ַּמ ֲעלוֹ ת‬ ’‫ ַה ַּמ ֲעלוֹת ְּב ׁש ּוב ה‬,‫ׁ ִשיר‬ .‫ ְּכחֹלְ ִמים‬,‫שיבַ ת צִ יּוֹ ן ָהיִ ינ ּו‬-‫ת‬ ִ ׁ ‫ֶא‬ ‫ ּ ִפינ ּו ּולְ ׁשוֹנֵ נ ּו ִר ָּנה‬,‫ָאז יִ ָּמלֵ א שְׂ חוֹק‬ .‫א ֶּלה‬-‫ם‬ ֵ ‫ֹאמר ּו בַ גּוֹיִ ם ִהגְ דִּ יל ה’ לַ ֲעשׂ וֹת ִע‬ ְ ‫ָאז י‬ .‫ִהגְ דִּ יל ה’ לַ ֲעשׂ וֹת ִע ָּמנ ּו ָהיִ ינ ּו שְׂ ֵמ ִחים‬ .‫שבִ ֵיתנ ּו ַּכ ֲא ִפ ִיקים ַּב ֶּנגֶ ב‬-‫ת‬ ְ ׁ ‫ׁש ּובָ ה ה’ ֶא‬ .‫ַה ּז ְֹר ִעים ְּב ִד ְמ ָעה ְּב ִר ָּנה יִ ְקצֹר ּו‬ ְ ‫ָה‬ ‫ה ּז ַָרע‬ַ ‫ ּובָ כֹה נֹשֵׂ א ֶמ ׁ ֶש ְך‬,‫לוֹך יֵ לֵ ְך‬ .‫יָ בֹא בְ ִר ָּנה נֹשֵׂ א ֲאלֻ ּמ ָֹתיו‬-‫בּ ֹא‬

triumphieren über sie. In der Zukunft wird es ein Erwachen geben, man wird die Welt in ihrer ganzen Pracht sehen, und sie wird von Sechok erfüllt sein. Dieses Wort bezeichnet wahre Freude, die sich in Gesang ausdrückt.

Etwas Interessantes: Der Zahlenwert (Gematria) des Wortes Sechok (= ‫שחוק‬ 300+8+6+100(, 414, ist das Doppelte des Zahlenwerts von Or ‘Licht’ (= ‫אור‬ 1+6+200) und ist gleich dem von we-ahawta ‘und du sollst lieben’ (= ‫ואהבת‬ 6+1+5+2+400). Das ist ein Hinweis auf das doppelte g-ttliche Licht, das am Ende der Tage offenbar werden wird. Die daraus entstehende Freude wird unserer wahren Liebe zu G-tt entsprechen.


April 2014

Nissan 5774 Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

1

‫א‬

‫ב‬

1 Nissan

Donnerstag

2

‫ג‬

2 Nissan

Freitag

3

3 Nissan

6

7

‫ז‬

6 Nissan

8

‫ח‬

7 Nissan

4

‫ט‬

8 Nissan

9

‫י‬

9 Nissan

10

‫יא‬

10 Nissan

‫יג‬

13

‫יד‬

13 Nissan

14

14 Nissan Erew Pessach | 1. Seder Chametz essen bis 11:11 Uhr Chametz besitzen bis 12:19 Uhr Kerz. z.: 19:55 Uhr

5. Omer

‫כ‬

20

6. Omer

‫כא‬

20 Nissan 6. Tag Pessach Chol Hamoed Kerz. z.: 20:03 Uhr 12. Omer

‫כז‬

21

13. Omer

27 Nissan

Jom ha-Schoa

15

‫טז‬

15 Nissan

1. Tag Pessach | 2. Seder Kerz.z.: 21:02 Uhr 7. Omer

‫כב‬

21 Nissan

22

16

2. Tag Pessach SE: 21:04 Uhr

28

29

‫כח‬

‫כט‬

28 Nissan

29 Nissan

17

11

‫כג‬

23

23 Nissan

3. Omer

‫יח‬

‫כד‬

24

24 Nissan

‫כה‬

‫ל‬

18

4. Omer

‫יט‬

19

19 Nissan 5. Tag Pessach Chol Hamoed SE: 21:08 Uhr

25

11. Omer

‫כו‬

25 Nissan

Kerz. z.: 20:10 Uhr 15. Omer

12 Nissan

18 Nissan

10. Omer

12

Achrei Mot Shabbat Hagadol SE: 20:57 Uhr

4. Tag Pessach Chol Hamoed Kerz. z.: 20:00 Uhr

9. Omer

‫יב‬

11 Nissan

17 Nissan

3. Tag Pessach Chol Hamoed

8. Omer

22 Nissan

14. Omer

‫יז‬

16 Nissan

8. Tag Pessach | Jiskor SE: 21:13 Uhr

7. Tag Pessach Kerz. z.: 21:11 Uhr

27

‫טו‬

2. Omer

5 Nissan

Metzora SE: 20:47 Uhr

Kerz. z.: 19:51 Uhr 1. Omer

5

‫ה‬

4 Nissan

Kerz. z.: 19:41* Uhr

Rosch Chodesch

‫ו‬

‫ד‬

Samstag

26

26 Nissan

Kedoschim SE: 21:19 Uhr

30

30 Nissan

1. Rosch Chodesch

*Die angegebene Kerzenzündezeit ist nach der Zeittabelle von www.ChabadLuzern.com. Die Jüdische Gemeinde Luzern empfängt in der Sommerzeit Schabbat früher.

www.ChabadLuzern.com


„Bar Jochaj“ Autor: R’ Schim’on

ibn Lavi, ein Kabbalist, der zu den aus Spanien vertriebenen Juden gehörte (16. Jh.) Dieses Lied wird während des ganzen Jahres und vor allem an Lag ba-Omer am Grab von Rabbi Schim’on bar Jochaj in Meron gesungen. Manche Gemeinden haben den Brauch, es jeden Schabbat zu singen.

Inhalt: Ein Lob auf Rabbi Schim’on bar Jochaj, einen Gelehrten aus der talmudischen Zeit.

Das Lied verbindet kabbalistische Begriffe mit einfachen Beschreibungen, und dadurch können viele Menschen einen Bezug dazu bekommen, auch wenn sie nicht mit der Kabbala vertraut sind. Der Autor beschreibt die spirituellen Errungenschaften von Rabbi Schim’on,

‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ׁ ֶש ֶמן ָ ׂששׂ וֹ ן ֵמ ֲחבֵ ֶר ָך‬,‫ נִ ְמ ׁ ַש ְח ָּת ַא ׁ ְש ֶר ָיך‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ ‫את‬ ָ ‫ נָ ָ ׂש‬,‫ נִ ְמ ׁ ַש ְח ָּת ִמ ִּמ ַ ּדת ַה ּקֹ ֶד ׁש‬,‫ ׁ ֶש ֶמן ִמ ׁ ְש ַחת ק ֶֹד ׁש‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ֹאש ָך ּ ְפ ֵא ֶר ָך‬ ְ ׁ ‫ ָחב ּו ׁש ַעל ר‬,‫צִ יץ נֵ זֶר ַה ּקֹ ֶד ׁש‬ ,‫ יוֹ ם ֲא ׁ ֶשר ָּב ַר ְח ָּת‬,‫ יוֹ ם נַ ְס ָּת‬,‫ מוֹ ׁ ַשב טוֹ ב יָ ׁ ַשבְ ָּת‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ׁ ָשם ָקנִ ָית הוֹ ְד ָך וַ ֲה ָד ֶר ָך‬,‫ִּב ְמ ָע ַרת צ ּו ִרים ׁ ֶש ָע ַמ ְד ָּת‬ ‫ אוֹ ר‬,‫ לִ ּמ ּו ֵדי ה’ ֵהם לוֹ ְמ ִדים‬,‫ ֲעצֵ י ׁ ִש ּ ִטים עוֹ ְמ ִדים‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ֲהלֹא ֵה ָּמה יוֹ ר ּו ָך מוֹ ֶר ָיך‬,‫ֻמ ְפלֶ א אוֹ ר ַהיְ קוֹ ד ֵהם יוֹ ְק ִדים‬ ‫ סוֹ ד‬,‫ ָעלִ ָית לִ לְ קוֹ ט בּ וֹ ֶמ ְר ָק ִחים‬,‫ וְ לִ ְ ׂש ֵדה ַת ּפ ּו ִחים‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ נַ ֲע ֶ ׂשה ָא ָדם נֶ ֱא ַמר ַּב ֲעב ּו ֶר ָך‬,‫ּתוֹ ָרה ְּכצִ יצִ ים ּו ְפ ָר ִחים‬ ‫ וְ ֶח ֶרב‬,‫ ּובְ ִמלְ ֶח ֶמת ֵא ׁש ַ ּדת ַה ׁ ַש ְע ָרה‬,‫ נֶ ֱאז ְָר ָּת ִּבגְ ב ּו ָרה‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ׁ ָשלַ ְפ ָּת נֶ גֶ ד צוֹ ְר ֶר ָיך‬,‫את ִמ ַּת ְע ָר ּה‬ ָ ֵ‫הוֹ צ‬ ‫ ַגּם ֻג ַּּלת‬,‫ ִה ַג ְּע ָּת לִ ְפנֵ י ַא ְריֵ ה לַ יִ ׁש‬,‫ לִ ְמקוֹ ם ַאבְ נֵ י ׁ ַשיִ ׁש‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ָּת ׁש ּו ִרי ּו ִּמי יְ ׁש ּו ֶר ָך‬,‫כּ וֹ ֶת ֶרת ַעל ַעיִ ׁש‬ ‫ ׁ ֶשבַ ע‬,‫ ַקו יָ רוֹ ק ְמ ַח ֵ ּד ׁש ֳח ָד ׁ ִשים‬,‫ ְּבק ֶֹד ׁש ַה ָק ָד ׁ ִשים‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ָק ׁ ַש ְר ָּת ִק ׁ ְש ֵרי ׁ ִשי”ן ְק ׁ ָש ֶר ָיך‬,‫ישים‬ ִ ׁ ‫ׁ ַש ָּבתוֹ ת סוֹ ד ֲח ִמ‬ ‫ לֵ ”ב‬,‫ ִה ׁ ְש ַק ְפ ָּת לִ כְ בוֹ דוֹ ְפנִ ָימה‬,‫ י ּו”ד ָחכְ ָמה ְקד ּו ָמה‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ ַא ְּת ְּכר ּוב ִמ ְמ ׁ ַשח זִיו אוֹ ֶר ָך‬,‫אשית ְּתר ּו ָמה‬ ִ ׁ ‫נְ ִתיבוֹ ת ֵר‬ ,‫את ִמלְ ַה ִּביט ִּכי ַרב לָ ּה‬ ָ ‫ יָ ְר‬,‫ אוֹ ר ֻמ ְפלֶ א ר ּום ַמ ְעלָ ה‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫ נַ ְמ ָּת ַעיִ ן לֹא ְת ׁש ּו ֶר ָך‬,‫ַּת ֲעל ּו ָמה וְ ַאיִ ן קוֹ ָרא לָ ּה‬ ‫ וְ ַא ׁ ְש ֵרי‬,‫ ַא ׁ ְש ֵרי ָה ָעם ֵהם לוֹ ְמ ֶד ָך‬,‫ ַא ׁ ְש ֵרי יוֹ לַ ְד ֶּת ָך‬,‫ַּבר יוֹ ָחאי‬ :‫חשן ֻּת ֶּמ ָיך וְ א ּו ֶר ָיך‬ ֶ ׁ ‫ לְ ב ּו ׁ ֵשי‬,‫ָהעוֹ ְמ ִדים ַעל סוֹ ֶד ָך‬

der begann, die zuvor niemandem bekannten Geheimnisse der Tora zu entdecken und offenzulegen. Glücklich ist die Mutter von Rabbi Schim’on, so endet das Lied, und glücklich sind auch die, die seine Schriften lernen – und am glücklichsten sind diejenigen, denen es gelingt, die Geheimnisse zu verstehen, von denen er spricht.

Über Lag ba-Omer: Lag ba-Omer ist der Todestag von Rabbi Schim’on, aber auf dem Sterbebett bat er seine Schüler, ihn nicht als Trauertag zu begehen, sondern als einen Freudentag, einen „Jom Hillula“, so wie man eine Hochzeit feiert. Tatsächlich kommen seit der Zeit des Arisal (R’ Jitzchak Luria, 16. Jh.) Tausende von Menschen an diesem Tag zu seinem Grab in Meron und singen und tanzen. Das beliebteste aller Lieder ist dabei „Bar Jochaj“.


Mai 2014

Ijar-Siwan 5774 Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1

16. Omer

‫א‬

17. Omer

‫ב‬

1 Ijar

4

‫ד‬

20. Omer

‫ה‬

4 Ijar

5

11

‫יא‬

‫ו‬

5 Ijar

Jom ha-Sikaron 26. Omer

21. Omer

6

7

22. Omer

‫ז‬

6 Ijar

8

23. Omer

‫ח‬

7 Ijar

‫יב‬

11 Ijar

12

‫יג‬

12 Ijar

13

14

29. Omer

‫יד‬

13 Ijar

30. Omer

‫טו‬

14 Ijar

15

18

33. Omer

‫יח‬

34. Omer

‫יט‬

18 Ijar

19

24. Omer

‫ט‬

35. Omer

9

‫כ‬

19 Ijar

20

‫כא‬

20 Ijar

21

37. Omer

‫כב‬

21 Ijar

22

31. Omer

‫טז‬

16

‫כה‬

25

25 Ijar

41. Omer

‫כו‬

26 26 Ijar

42. Omer

‫כז‬

27 27 Ijar

43. Omer

28

‫כח‬

28 Ijar

44. Omer

29

‫כט‬

38. Omer

‫כג‬

10 Ijar

32. Omer

‫יז‬

23

39. Omer

‫כד‬

24 24 Ijar

Bamidbar SE: 22:02 Uhr

45. Omer

‫א‬

30

46. Omer

‫ב‬

1 Siwan

Rosch Chodesch Kerz. z.: 20:53 Uhr

17 17 Ijar

23 Ijar

29 Ijar

10

Bechukotai SE: 21:52 Uhr

Kerz. z.: 20:46 Uhr

40. Omer

‫י‬

16 Ijar

22 Ijar

Lag Ba’Omer

25. Omer

Behar SE: 21:41 Uhr

Kerz. z.: 20:38 Uhr

36. Omer

3 3 Ijar

9 Ijar

15 Ijar

Pessach Scheni

‫ג‬ Emor SE: 21:30 Uhr

Kerz. z.: 20:29 Uhr

28. Omer

18. Omer

2 Ijar

8 Ijar

Jom ha-Atzmaut

27. Omer

2

Kerz. z.: 20:19 Uhr

2. Rosch Chodesch 19. Omer

Samstag

31

2 Siwan

Nasso SE: 22:11 Uhr

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„Ani Ma’amin“ Autor: anonym Inhalt: „Ani

Ma’amin“ beruht auf einer der 13 Grundüberzeugungen, die der Rambam (Maimonides, 12. Jahrhundert) formuliert hat, nämlich dem festen Glauben, dass der Maschiach kommen wird. Juden glauben zu jeder Zeit und in jeder Situation an das Kommen des Maschiach und die Visionen der Propheten – auch wenn sich die Erfüllung dieses Wunsches so lange verzögert und die Situation zeitweilig hoffnungslos erscheinen mag.

Hintergrund: Der Text dieses Liedes bekommt seine besondere Kraft durch die bekannte Melodie, zu der er gesungen wird, und vor allem durch die Geschichte dieser Melodie: Der Massenmord an den Juden Europas vereinte das ganze

‫ֲאנִ י ַמ ֲא ִמין‬ ‫ֲאנִ י ַמ ֲא ִמין ֶּב ֱאמ ּונָ ה ׁ ְשלֵ ָמה‬ ‫ וְ ַאף עַ ל ּ ִפי‬.‫ְּבבִ ַיאת הַ ָּמ ׁ ִש ַיח‬ ‫ עִ ם ָּכל זֶה ֲא ַח ֶּכה‬.‫ׁ ֶש ִ ּי ְת ַמהְ ֵמ ַּה‬ .‫לּ ֹו ְּבכָ ל יוֹם ׁ ֶש ָ ּיבוֹא‬ Ani ma’amin be-emuna schelema be-wiat hamaschiach, we-af al pi sche-jitmahmeah im kol seh achakkeh lo be-chol jom sche-jawo.

jüdische Volk. In einem der überfüllten Viehwaggons, die Juden nach Treblinka brachten, stand der Chasan Esriel David Fastag ‫הי”ד‬ zusammengepfercht mit allen anderen. Alle wussten, wohin die Reise ging und was für ein Schicksal ihnen die Nazis bestimmt hatten. An diesem dunklen, hoffnunglosen Ort begann der Chasan dieses Lied voller Vertrauen als Gebet zu singen. Sein Gesang wurde immer lauter, und alle im Viehwaggon stimmten ein. Der Chasan äusserte dann eine Bitte: Wenn jemand diese Reise überlebte, sollte er die Melodie seinem Rebben bringen, dem Modshitzer Rebbe. Die Melodie gelangte tatsächlich zu ihm, und als der Rebbe sie sang, sagte er: „Mit diesem Niggun ist das jüdische Volk in die Gaskammern gegangen, und mit diesem Niggun werden die Juden den Maschiach begrüssen.“


Juni 2014

Siwan-Tammus 5774 Sonntag 47. Omer

‫ג‬

Montag

1

3 Siwan

Dienstag

2

48. Omer

‫ד‬

49. Omer

‫ה‬

4 Siwan

Mittwoch

3

5 Siwan

Erew Schawuot Kerz. z.: 20:57 Uhr

‫י‬

8

10 Siwan

9

‫יא‬

11 Siwan

‫ו‬

‫יב‬

Donnerstag

4

1. Tag Schawuot Kerz. z.: 22:16 Uhr

10

12 Siwan

5

‫ז‬

6 Siwan

Freitag

‫יג‬

11

13 Siwan

6

‫ח‬

7 Siwan

2. Tag Schawuot FE: 22:17 Uhr

Samstag

8 Siwan

12

14 Siwan

‫טו‬

15

17 Siwan

‫יח‬

16

18 Siwan

‫יט‬

17

19 Siwan

‫כ‬

18

20 Siwan

‫כא‬

19

21 Siwan

22

24 Siwan

23

24

‫כה‬

‫כו‬

25 Siwan

26 Siwan

‫כז‬

25

27 Siwan

26

‫כב‬

29

1 Tammus

‫ב‬

14

16 Siwan

Schlach SE: 22:24 Uhr

20

‫כג‬

22 Siwan

21

23 Siwan

Korach SE: 22:27 Uhr

27

28

‫כח‬

‫כט‬

‫ל‬

28 Siwan

29 Siwan

30 Siwan

Kerz. z.: 21:08 Uhr

‫א‬

‫טז‬

15 Siwan

Kerz. z.: 21:07 Uhr

‫כד‬

9 Siwan

13

Kerz. z.: 21:04 Uhr

‫יז‬

7

Beha’alotcha SE: 22:18 Uhr

Kerz. z.: 21:00 Uhr

‫יד‬

‫ט‬

Chukat 1. Rosch Chodesch SE: 22:27 Uhr

30

2 Tammus

2. Rosch Chodesch

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Leben von früher und begann, eine traurige, sehnsuchtsvolle Melodie zu summen, deren Schluss Hoffnung ausdrückte.

Schamil eine Geschichte, ein Niggun und eine Parabel Ein Niggun ohne Worte, der vom Lubawitscher Rebben in der Nacht von Simchat Tora 5719 (1958) gelehrt wurde.

Hintergrund: Viele Jahre lang lebten im Kaukasus wilde Männer, die sich nicht an die Vorschriften des russischen Königreichs hielten. Der Zar konnte sie nicht unter Kontrolle bringen, weil sie äusserst geschickte Reiter waren und in schwer zugänglichen Bergregionen lebten. Schliesslich gelang es dem Zaren, sie durch das Angebot eines Friedensvertrags zu täuschen; dadurch konnte seine Armee ihren Anführer festnehmen, der Schamil hiess. Während Schamil in Ketten sass, erinnerte er sich an das gute freie

‫אמיל‬ ִ ‫ׁ ַש‬

Als die Juden diese Melodie hörten, so erklärte der Rebbe, wandelten sie sie ab und bezogen sie auf das Leben der Neschama, der Seele eines Juden. Am Anfang ist die Seele frei von all den Beschränkungen dieser Welt und ist ganz eins mit der g”ttlichen Gegenwart. Wenn sie jedoch in diese Welt herunterkommt und durch die Handlungen des Menschen in Gefahr ist, sehr tief zu fallen, entwickelt sie eine grosse Sehnsucht nach Ihrer Heimat. Das Lied endet mit dem Vertrauen, dass der Tag kommen wird, an dem die Seele die materialistischen Begrenzungen überwinden und in Freiheit in ihre eigentliche Heimat zurückkehren wird.


Juli 2014

Tammus-Aw 5774 Sonntag

Montag

Dienstag

‫ג‬

Mittwoch

1

3 Tammus

‫ד‬

Donnerstag

2

4 Tammus

‫ה‬

Freitag

3

5 Tammus

Jahrzeit des Lubawitscher Rebbe

6

‫ח‬

8 Tammus

‫ט‬

7

9 Tammus

‫י‬

‫ו‬

Samstag

4

6 Tammus

10 Tammus

‫יא‬

9

11 Tammus

‫יב‬

10

12 Tammus

‫יג‬

11

13

15 Tammus

‫טז‬

14

16 Tammus

‫יז‬

15

17 Tammus

‫יח‬

16

18 Tammus

‫יט‬

17

19 Tammus

Fasttag 17. Tamus F: 21:57 Uhr

‫כב‬

20

22 Tammus

‫כג‬

21

23 Tammus

‫כד‬

24 Tammus

‫כה‬

23

25 Tammus

‫כו‬

24

26 Tammus

‫כ‬

27

‫כט‬

‫א‬

29 Tammus

28 1 Aw

‫ב‬

29 2 Aw

‫ג‬

30 3 Aw

‫ד‬

14 Tammus

18

‫כא‬

20 Tammus

‫כז‬

19

21 Tammus

Matot SE: 22:13 Uhr

25

26

‫כח‬

27 Tammus

Kerz. z.: 20:52 Uhr

12

Pinchas SE: 22:20 Uhr

Kerz. z.: 20:59 Uhr

22

‫יד‬

13 Tammus

Kerz. z.: 21:04 Uhr

‫טו‬

7 Tammus

Balak SE: 22:25 Uhr

Kerz. z.: 21:07 Uhr

8

5

‫ז‬

28 Tammus

Massei SE: 22:04 Uhr

31 4 Aw

Rosch Chodesch

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„Jehi Ratzon mi-lefanecha … sche-jibbaneh Bejt ha-Mikdasch …“ Quelle: Aus dem

Siddur (Gebetbuch), in Anlehnung an Pirkej Awot (Sprüche der Väter), Kap. 5, Mischna 20. Diese Worte bilden den Abschluss jedes stillen Amida-Gebets und werden auch vor dem Morgengebet gesagt.

Inhalt: Wir äussern

die Bitte um den Wiederaufbau des Tempels und die Erneuerung des Tempels sowie den Wunsch, dass wir würdig sein mögen, die Tora zu empfangen und zu halten. Die Worte Jehi Ratzon ‘möge es [Dein] Wille sein’ drücken in besonderem Mass die Kraft des Gebets aus. Ein Mensch, der im Gebet steht, möchte die Wirklichkeit, so wie er sie wahrnimmt, verändern. Beispielsweise möchte er, dass ein Kranker gesund wird oder ein Armer besser gestellt wird. Aber wer sagt, dass der Herr der Welt

‫ׁ ֶש ִ ּי ָּבנֶ ה‬ ‫ֵּבית ַה ִּמ ְק ָ ּד ׁש‬ ‫ ה’ ֱאל ֵֹקינ ּו‬,‫יְהִ י ָרצוֹן ִמ ְּלפָ נֶ ָיך‬ ‫ ׁ ֶש ִ ּי ָּבנֶ ה ֵּבית‬,‫וֵ אל ֵֹקי ֲאבו ֵֹתינ ּו‬ ‫ וְ ֵתן‬,‫הַ ִּמ ְק ָ ּד ׁש ִּב ְמהֵ ָרה בְ י ֵָמינ ּו‬ .‫ֶחלְ ֵקנ ּו ְּבתו ָֹר ֶת ָך‬ Jehi ratzon mi-lefanécha, Ado-naj Elokénu w-Eleokej awoténu, sche-jibbane bejt ha-mikdasch bimhera we-jaméjnu, we-ten chelkénu be-toratécha.

damit einverstanden ist? So beginnt der Beter mit den Worten Jehi Ratzon und meint damit: Falls G-tt bis dahin diese Bitte nicht gewähren wollte, möge Er dank diesem Gebet einen neuen Willen haben.

Etwas Interessantes: Die Mischna ist ein halachisches Werk. In ihren sechs Ordnungen und Hunderten von Kapiteln werden Rechtsvorschriften so knapp wie möglich formuliert, ohne irgendwelche nichthalachischen Zusätze – und plötzlich fügt hier Rabbi Jehuda, der die Mischna zusammengestellt hat, einen Satz ein, der eigentlich ein Gebet ist! Der Lubawitscher Rebbe erklärt, dass Rabbi Jehuda uns damit etwas über die jüdische Denkweise lehren will. Der Anfang der Mischna spricht von der Leichtigkeit und Schnelligkeit, mit der wir Haschems Willen erfüllen sollen, und so erwartet ein Jude, dass G-tt umgekehrt auch seinen Willen erfüllt – ebenfalls schnell und bald.


August 2014

Aw-Elul 5774

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

‫ה‬

Samstag

1

‫ו‬

5 Aw

3

4

‫ח‬

7 Aw

8 Aw

Fasttag Tischa be-aw Fastenbeginn : 20:57

10

‫יד‬

‫ט‬

‫טו‬

14 Aw

5

‫י‬

9 Aw

6

7

‫יא‬

10 Aw

11

‫טז‬

15 Aw

‫יב‬

11 Aw

Fasttag Tischa be-aw F: 21:30

8

‫יז‬

16 Aw

13

14

‫יח‬

17 Aw

17 21 Aw

‫כב‬

18

‫כג‬

22 Aw

19

‫כד‬

23 Aw

20

‫יט‬

18 Aw

‫כה‬

24 Aw

21

24

28 Aw

‫ה‬

31 5 Elul

25

‫כט‬

‫ל‬

29 Aw

26

‫א‬

30 Aw

1. Rosch Chodesch

27 1 Elul

2. Rosch Chodesch

‫כ‬

19 Aw

‫כו‬

20 Aw

22

‫כז‬

26 Aw

28

27 Aw

29

‫ד‬

3 Elul

Kerz. z.: 19:56 Uhr

23

Re’eh SE: 21:14 Uhr

‫ג‬

2 Elul

16

Ekew SE: 21:28 Uhr

25 Aw

‫ב‬

13 Aw

15

Kerz. z.: 20:09 Uhr

‫כח‬

9

Waetchanan SE: 21:41 Uhr

Kerz. z.: 20:22 Uhr

‫כא‬

‫יג‬

12 Aw

Kerz. z.: 20:33 Uhr

12

6 Aw

Dewarim SE: 21:53 Uhr

Kerz. z.: 20:43 Uhr

‫ז‬

2

30 4 Elul

Schoftim SE: 21:00 Uhr

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„Awinu Malkejnu“ Quelle: Talmud Bawli,

Traktat Ta’anit 25b, wo es als Gebet in Zeiten der Dürre beschrieben wird. Heute sagt man „Awinu Malkejnu“ während der Asseret Jemej Teschuwa, der zehn Tage von Rosch Haschana bis Jom Kippur, sowie an Fasttagen.

‫ָאבִ ינ ּו ַמלְ ֵּכנ ּו‬

Inhalt: Eine Bitte,

ja ein Appell an G-tt, die Bedürfnisse des jüdischen Volkes zu erfüllen – von materiellen Anliegen wie Gesundheit und Wohlstand bis hin zu spirituellen Themen wie der Bitte um Vergebung und der Sehnsucht nach der endgültigen Erlösung.

Die Worte Awinu Malkejnu ‘unser Vater, unser König’, mit denen jede Zeile beginnt, drücken die Kraft und Zuversicht aus, mit der ein Jude seine Gebete spricht.

Eine tiefere Betrachtung: Einerseits ist der Heilige, gelobt sei Er,

‫ָאבִ ינ ּו ַמלְ ֵּכנ ּו‬ ‫ֵאין לָ נ ּו ֶמלֶ ְך‬ .‫ֶא ָּלא ָא ָּתה‬ Awínu malkénu ejn lánu mélech ella átta

der einzige Herrscher über die Welt, und so nennen wir Ihn Melech Malchej ha-Melachim, den König der Könige. Daher vermag Er alles zu tun, was Er will. Wenn wir uns an einen solchen König mit Bitten wenden, kann uns Angst und Ehrfurcht befallen – wird denn der König auf unsere Gebete achten und sie erhören? Unsere Angst wird noch grösser, wenn wir an unsere Fehler denken. Die Lösung dieses Problems und die Grundlage dafür, dass wir auf unsere Gebete vertrauen, liegt in dem ersten Wort: Awinu. G-tt ist nicht nur unser König, sondern auch unser Vater, und Seine Liebe hängt nicht von unseren Taten ab und richtet sich nicht nach strengen Gesetzen. In Seiner grossen Güte und Liebe hört Er die Gebete aller Menschen, und wir alle hoffen, dass Er sie auch annimmt und beantwortet.


September 2014

Elul-Tischrei 5774-5775

Sonntag

Montag

Dienstag

1

‫ו‬

Mittwoch

2

‫ז‬

6 Elul

Donnerstag

3

‫ח‬

7 Elul

Freitag

4

‫ט‬

8 Elul

5

‫י‬

9 Elul

Samstag

10 Elul

7

8

‫יג‬

12 Elul

9

‫יד‬

13 Elul

14 Elul

‫טו‬

10

‫טז‬

15 Elul

11

14

15

‫כ‬

19 Elul

‫כא‬

20 Elul

16

21 Elul

‫כב‬

17

‫כג‬

22 Elul

18

‫כד‬

23 Elul

21

‫כז‬

26 Elul

22

23

‫כח‬

27 Elul

28 Elul

24

‫א‬

29 Elul

1 Tischrei

‫כט‬

Erew Rosch Haschana Kerz. z.: 19:05 Uhr

‫ד‬

28

4 Tischrei

‫ה‬

29

5 Tischrei

‫ו‬

25

1. Tag Rosch Haschana Kerz. z.: 20:06 Uhr Taschlich

18 Elul

19

‫כה‬

24 Elul

‫ב‬

13

Ki Tawo SE: 20:31 Uhr

20

25 Elul

Nizawim Wajelech SE: 20:16 Uhr

Kerz. z.: 19:15 Uhr

‫כו‬

‫יח‬

17 Elul

Kerz. z.: 19:29 Uhr

‫יט‬

11 Elul

12

‫יז‬

16 Elul

6

Ki Teze SE: 20:45 Uhr

Kerz. z.: 19:43 Uhr

‫יב‬

‫יא‬

26

‫ג‬

2 Tischrei

2. Tag Rosch Haschana Kerz. z.: 19:01 Uhr

27

3 Tischrei

Haasinu SE: 20:02 Uhr

30

6 Tischrei

Fasttag Zom Gedalja F: 19:45 Uhr

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Tischrei-Cheschwan 5775

Oktober 2014 Mittwo ch

Dienst ag

Montag

Sonnta g

1

‫ז‬

2

‫ח‬

1

‫ח‬

4

‫י‬

8 Cheschwan

10 Tischrei

9 Tischrei

8 Tischrei

7 Tischrei

3

‫ט‬

Samsta g

Freitag

Donne rstag

Mittwo ch

Dienst ag

Montag

Sonnta g

Samsta g

Freitag

Donne rstag

Cheschwan-Kislew 5775

November 2014

Lech Lecha Jom Kippur

Erew Jom Kippur

5

‫יא‬

6

‫יב‬

7

‫יג‬

‫יח‬

12

‫יט‬

‫כה‬

19

25 Tischrei

13

‫כ‬

14

‫כו‬

20

‫כא‬

‫ב‬

26

‫ג‬

27

3 Cheschwan

‫י‬

3

‫יא‬

9 Cheschwan

4

11 Cheschwan

10 Cheschwan

3. Tag Sukkot

15

‫כב‬

16

‫כג‬

17

‫כד‬

18

9

‫טז‬

‫יז‬

10

‫יח‬

11

18 Cheschwan

17 Cheschwan

16 Cheschwan

24 Tischrei

23 Tischrei

22 Tischrei

5

‫יב‬

12 Cheschwan

6

‫יג‬

13 Cheschwan

7

‫יד‬

8

‫טו‬

15 Cheschwan

14 Cheschwan

‫יט‬

12

19 Cheschwan

‫כ‬

13

20 Cheschwan

‫כא‬

14

‫כב‬

15

22 Cheschwan

21 Cheschwan

Chaje Sara

7. Tag Sukkot

‫כז‬

21

27 Tischrei

‫כח‬

22

28 Tischrei

Bereschit

Simchat Thora

Schmini Atzeret

23

24

‫ל‬

‫כט‬

30 Tischrei

29 Tischrei

‫א‬

25

‫כג‬

16

‫כד‬

‫כה‬

18

25 Cheschwan

24 Cheschwan

23 Cheschwan

1 Cheschwan

17

‫כו‬

19

26 Cheschwan

‫כז‬

20

27 Cheschwan

22

21

‫כט‬

‫כח‬

29 Cheschwan

28 Cheschwan

Toldot Noach 2. Rosch Chodesch

1. Rosch Chodesch

2 Cheschwan

2

‫ט‬

17 Tischrei

16 Tischrei

2. Tag Sukkot

21 Tischrei

20 Tischrei

6. Tag Sukkot

26 Tischrei

11

‫יז‬

Wajera

19 Tischrei

5. Tag Sukkot

4. Tag Sukkot

10

‫טז‬

15 Tischrei

1. Tag Sukkot

Erew Sukkot

18 Tischrei

9

‫טו‬

14 Tischrei

13 Tischrei

12 Tischrei

11 Tischrei

8

‫יד‬

‫ד‬

28

4 Cheschwan

‫ה‬

29

5 Cheschwan

‫ו‬

30

6 Cheschwan

‫ז‬

31

‫א‬

23

‫ב‬

‫ג‬

25

3 Kislew

2 Kislew

1 Kislew

7 Cheschwan

24

‫ד‬

26

4 Kislew

‫ה‬

27

5 Kislew

‫ו‬

28

‫ז‬

Wajeze Rosch Chodesch

Kislew-Tewet 5775

Dezember 2014 ‫ח‬

30

8 Kislew

1

‫ט‬

9 Kislew

2

‫י‬

10 Kislew

3

‫יא‬

11 Kislew

4

‫יב‬

Samsta g

Freitag

Donne rstag

Mittwo ch

Dienst ag

Montag

Sonnta g

12 Kislew

5

‫יג‬

6

‫יד‬

14 Kislew

13 Kislew

Wajischlach

7

‫טו‬

15 Kislew

8

‫טז‬

16 Kislew

9

‫יז‬

17 Kislew

‫יח‬

10

18 Kislew

‫יט‬

11

19 Kislew

‫כ‬

12

‫כא‬

13

21 Kislew

20 Kislew

Wajeschew

‫כב‬

14

22 Kislew

‫כג‬

15

23 Kislew

‫כד‬

16

24 Kislew

Erew Chanukka 1. Kerze

21

22

‫כט‬

‫ל‬

29 Kislew

30 Kislew

5. Tag Chanukka 6. Kerze

‫ו‬

28

6 Tewet

1. Rosch Chodesch 6. Tag Chanukka 7. Kerze

‫ז‬

29

7 Tewet

‫א‬

‫כה‬

1. Tag Chanukka 2. Kerze

23

‫ב‬

‫ח‬

30

8 Tewet

24

2 Tewet

1 Tewet

2. Rosch Chodesch 7. Tag Chanukka 8. Kerze

17

25 Kislew

18

‫כו‬

26 Kislew

2. Tag Chanukka 3. Kerze

‫ג‬

25

3 Tewet

‫כז‬

20

19

‫כח‬

28 Kislew

27 Kislew

3. Tag Chanukka 4. Kerze

‫ד‬

Mikez 4. Tag Chanukka 5. Kerze

26

‫ה‬

Wajigasch 8. Tag Chanukka

‫ט‬

31

9 Tewet

27

5 Tewet

4 Tewet

29

7 Kislew

6 Kislew


CHABAD LUBAWITSCH IN DER SCHWEIZ ZÜRICH Chabad Lubavitch Hauptsitz Chabad Lubavitch Hauptsitz Rabbiner Mendel Rosenfeld Rüdigerstrasse 10 8027 Zürich Tel: 044-289-7050 Fax: 044-289-7052 Rabbi@Chabad.ch www.ChabadSwitzerland.com

CHABAD BASEL

CHABAD GENF

Rabbiner Zalman Wishedski Ahornstr. 33, 4055 Basel Tel: +41 61 301 90 23 Fax: +41 61 301 90 24 Rabbi@ChabadBasel.com www.chabadbasel.com

Rabbiner Mendel Pewzner av. Théodore Weber 12 Case postale 317, Geneve Tel: +41 - 22-860 86 00 Fax: +41 - 22-860 86 18 Office@HabadGeneva.ch www.habadgeneve.ch

BASEL

ZÜRICH

CHABAD - ESRA Rabbiner Sholom B. Rosenfeld Rehalpstrasse 89 8008 Zürich Tel: +41 44 383 93 04 Büro Fax. +41 44 383 93 06 Rabbi@chabadesra.ch www.chabadswitzerland.com

ZUG LUZERN GENF LUGANO

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CHABAD OF GREATER LUGANO Rabbiner Yaakov T. Kantor Via Bertaro Lambertenghi 2 Lugano, 6900 Switzerland Tel: 091-921-3720 info@JewishLugano.com www.JewishLugano.com

CHABAD ZENTRALSCHWEIZ Rabbiner Chaim Drukman Luzern – Birkenstrasse 10 6003 Luzern Zug – Bundesplatz 2 6300 Zug Tel: 041-361-1770 Fax: 041-361-1790 rabbi@chabadluzern.com www.ChabadLuzern.com


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Antonio Utah: Salt Lake City Vermont: Burlington Virginia: Fairfax, Richmond, Virginia Beach Washington: Seattle Wisconsin: Madison, Milwaukee. Argentinien: Bahia, Blanca, Buenos Aires, Concordia, Cordoba, Rosario, Tucuman Australien: Balaclava, Brisbane, Bondi, East Bentleigh, Doncaster, Glen-Waverly, Hobart, Malvern, Melbourne, Norande, S. Ives, Sydney Belgien: Antwerpen, Brüssel Belorussland: Minsk Brasilien: Belém, Belo, Horizonte, Brasilia, Curitiba, Petropolis, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, S. André, S. Paulo China: Schanghai Chile: Santiago Costa Rica: S. Jose Deutschland: Berlin, Frankfurt am Main, Köln, München, Offenbach, Potsdam, Hamburg, Stuttgart, Sachsen, Karlsruhe, Düsseldorf. Frankreich: Aix en Provence, Antony, Asniers, Aubervillier, Bonneuil, Brunoy, Cannes, Choisy-Orly, Cologne, Creteil, Fontenay Sous Bois, Grenoble, Lille, Lyon, Marseille, Montpellier, Montrouge, Nancy, Nice, Noisy Le Grand, Paris, S. 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