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Ausgabe 04/2011

Foto: stagephotographers

Wohnen mit Hamburger Genossenschaften

2012-

Das Jahr der Genossenschaften

Unsere Themen: Weihnachtskabarett Lachmuskeltraining speziell f端r Mitglieder Seite 20

Sportlich ins neue Jahr Laufen, radeln, Kampfkunst mit der BGFG Seite 7 und 18/19


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Inhalt und Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Ingo Theel

2011 geht zu Ende, der Advent steht vor der Tür. Zeit für Geselligkeit, Ruhe, Kerzen, Kekse, Festtagsessen. Und gleich im Anschluss: Neujahr! Ein beliebter Zeitpunkt für gute Vorsätze wie „mehr Sport“, „mehr Kultur“ oder „mehr Zeit mit Freunden verbringen“.

hat, hält leichter durch. Wie wärs, wenn Sie mit uns am nächsten MOPO-TeamStaffellauf oder an den Cyclassics 2012 teilnehmen? Beides findet im August statt – genug Zeit, um zu trainieren. Wie viel Spaß wir 2011 dabei hatten, erfahren Sie auf den Seiten 18 und 19.

Wer mehr Zeit in Gesellschaft verbringen möchte, findet auch in unseren Nachbarschaftstreffs zahlreiche Angebote. Sie haben die Wahl: Spielenachmittage, Bücherbörsen, Ausflüge, Filmclub und auch jede Menge Bewegungsangebote (s. S. 7).

Bei der BGFG gibt es Vorsatz-Fans und Vorsatz-Muffel. Bei Letzteren lösen sich die ehrgeizigen Pläne meistens schon im Februar wieder in Luft auf. Wir von der Redaktion muffeln nicht, sondern unterstützen Sie dabei, Ihre Vorsätze umzusetzen.

Gemeinsam mehr Kultur genießen

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, einen schwungvollen Start ins neue Jahr und viel Erfolg für Ihre guten Vorsätze!

Sportlich mit der BGFG Ganz klar: Gemeinsam macht Sport mehr Spaß und wer ein Ziel vor Augen

Sie könnten auch Kultur mit Bewegung verbinden: Trainieren Sie Ihre Lachmuskeln mit uns beim Weihnachtskabarett. Am 5. und 6. Dezember 2011 gibt’s BGFG-Vorstellungen im Theater „Das Schiff“. Genossenschaftsmitglieder erhalten hier übrigens das ganze Jahr über einen stattlichen Rabatt (s. S. 20, 21), also: Nichts wie hin!

Ingo Theel Vorstand

Inhalt Bei der BGFG

Tai Chi im Nachbarhaus Niendorf

Die Biotonne kommt

Nachbarschaften BGFG unterwegs: Familienausfahrt nach Molfsee . ....... Steilshoop: grünes Quartier für Familien . ....................... Fuhlsbüttel: 50 Jahre Juttaweg ....................................... Horn: Rutsche für die „Horner Strolche“ ......................... Aus den Treffs: Tai Chi – Meditation in Bewegung ........

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Elisabeth-Kleber-Stiftung EKS-Jubiläum: 10 Jahre, 330 geförderte Projekte ........... 8 Bauen und Technik Rauchwarnmelder: Lebensretter und Nervensägen . ... 10 Trinkwasserhygiene: bei der BGFG garantiert ................ 11 1. Mai 2012: Das digitale Fernsehen kommt . .............. 12 Gut zu wissen Service: Schäden melden, wann Sie wollen ....................... 13 Datenschutz: Videoüberwachung verboten . ................ 13 Mülltrennung: Die Biotonne kommt ............................ 14 www.bgfg.de: Lesung? Konzert? – Termine im Internet .15 Wohnungswechsel: So läuft alles reibungslos ............ 16

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Menschen und Ideen mare Liberum: Galerie am Hansaplatz ............................. 17 BGFG sportlich: Action, Teamgeist, Spaß ..................... 18 BGFG kulturell: Weihnachten in Kabarett und Theater . 20 Kundenorientierung: BGFG – tierisch gut? ................. 22

Hamburg Verschiedenes ................................................................. 23 Holger Kowalski zum „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ . ................................................... 24 Wie ich es sehe................................................................ 25 Wohnen Ein Sommernachtstraum gewinnt beim großen Kaffeeklatsch ................................................. 26/27 Service Preisrätsel........................................................................ 28 Jahresgewinnspiel 2011: Die Gewinner........................... 29 Angebote für Genossenschaftsmitglieder................... 30/31 up to date........................................................................ 32


Nachbarschaften

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Familienausfahrt: Molfsee war der Hit! So lautet das Fazit der großen und kleinen Nachbarn, die am 17. September 2011 mit uns auf Ausfahrt waren. Im Freilichtmuseum Schleswig-Holstein in Molfsee verging die Zeit wie im Fluge – beim Körbeflechten, Schmieden, Schauen, Schlemmen …

hatten wir zudem einen Märchenerzähler, der mit seinen Geschichten und Harfenmusik Zuhörer jeden Alters verzauberte. Und weil so viele Eindrücke hungrig machen, gab es wie immer ein leckeres Mittagessen: Pommes, Salat, Kartoffelauflauf, Schnitzel und zum Nachtisch rote Grütze.

Die diesjährige Familienausfahrt war unsere dritte und jedes Jahr werden wir mehr Teilnehmer: 2011 meldeten sich 161 große und kleine Mitglieder an! Mit drei Bussen wollten wir auf Tour gehen, doch der Start war etwas holprig: Einer der Busse fiel wegen eines Elektronikschadens aus – da ging nichts mehr. Es dauerte eine Weile, bis für Ersatz gesorgt war, aber wir machten das Beste draus und schließlich landete auch der dritte Bus wohlbehalten in Molfsee bei Kiel, wo Museumsführer auf die Verspäteten warteten.

Strahlende Kinder, zufriedene Erwachsene

Das Eisen schmieden, solange es heiß ist – Herausforderung für etwas Größere.

Unser Ausflug wendet sich an klassische Familien ebenso wie an Patchworkfamilien, alleinerziehende Elternteile, Freunde, Verwandte, Großeltern – Hauptsache, Erwachsene und Kinder gehen zusammen auf Tour. Und das Konzept geht auf: Ausflügler aus den verschiedensten Lebenszusammenhängen und aus allen Ecken Hamburgs waren mit Kindern ab drei Jahren dabei. Sie nutzten die kostengüns-

Mehrere Guides führten unsere Mitglieder zu den Attraktionen des Museums.

Neues erfahren und ausprobieren Das größte Freilichtmuseum Norddeutschlands bietet 60 Hektar Wiesen und Gärten, Tiere, Mühlen, historische Hofanlagen und echte Handwerker. Korbmacher und Schmied luden die Kinder in die Werkstätten von vorgestern ein, wo sie selbst Hand anlegen konnten. Auch Seife kneten stand auf dem Programm und am Schluss transportierten wir 63 Körbe, etliche selbst geschmiedete Anhänger und rund 50 bunte Seifenkugeln nach Hause. Aus Hamburg mitgebracht

Erst raspeln, dann kneten – so entstehen bunte Seifenbälle.

tige Gelegenheit, gemeinsam etwas zu erleben, Neues zu sehen, Nachbarn zu treffen und sich dabei sorglos zurückzulehnen. Eine Mutter schrieb uns: „Ich empfand es als sehr angenehm, mal nichts selbst organisieren zu müssen.“ Die Rückmeldung eines anderen Nachbarn lautet: „Wir haben lange nicht mehr in so strahlende Kinderaugen geblickt.“ Das sagt doch alles, oder? Wir freuen uns, wenn Sie im nächsten Jahr (wieder) dabei sind.

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Nachbarschaften

Steilshoop: grünes Quartier für Ansprechpartner Björn Hiekmann T: (040) 21 11 00-36 hiekmann@bgfg.de

Steilshoop – ein Stadtteil mit gut 20.000 Einwohnern, der zum Bezirk Wandsbek gehört. Die BGFG baute Anfang der 70er Jahre 106 Wohnungen in dem Viertel, das auf den ersten Blick nicht alle überzeugt. Es verdient einen zweiten.

Heute wohnen rund 20 Prozent Kinder und Jugendliche in Steilshoop – und entsprechend ist das Angebot: Es gibt ein Haus der Jugend, drei Sportvereine, einen internationalen Treff, Filmclub, Volkshochschule, Mädchentreff und, und, und.

Steilshoop ist besser als sein Ruf. Das merkt, wer in Ruhe durch die grünen Innenhöfe der Großsiedlung streift und die entspannte Atmosphäre der verkehrsberuhigten Gegend auf sich wirken lässt. Und wer mit Bewohnern spricht. „Steilshoop ist unser Zuhause, hier kriegt uns niemand weg“, erklärt Hans-Joachim Bruskewitz, der schon 1977 mit seiner Frau Karin in den Gropiusring zog. „Wir haben immer gern hier gewohnt. Es gibt genügend Geschäfte, die Wohnungen sind sehr schön und gut geschnitten und mit den Nachbarn fühlen wir uns wohl.“

Außenrum und mittendrin: Natur

Manuela Siedo T: (040) 21 11 00-35 siedo@bgfg.de

Mirja Carlsson T: (040) 21 11 00-38 carlsson@bgfg.de

Auch für Kinder ist Steilshoop ein guter Ort. Bruskewitz’ drei Kinder plus Pflegetochter spielten früher in den geschützten Innenhöfen, machten das Jugendzentrum unsicher, gingen zum Schwimmen ins nahegelegene Hallenbad. Alle vier sind längst flügge. Inzwischen bummelt Karin Bruskewitz mit ihren Enkeln durchs Viertel.

Idylle um die Ecke: der Bramfelder See.

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Steilshoop ist grün. Der Ohlsdorfer Friedhof und der Bramfelder See grenzen direkt an die Siedlung und auch die Grünanlage Appelhoff bietet hohe Aufenthaltsqualität: mit großem Spielgelände, Spazierwegen und dem Appelhoffweiher, auf dem Kinder in kleinen Booten – den „Optimisten“ – Segeln üben. Auch mitten in der Großsiedlung bestimmen Bäume und Pflanzen das Bild: Die insgesamt 22 Hausringe umfassen jeweils einen parkähnlichen Innenhof. „Als wir einzogen, waren die Bäume noch ganz klein“, erinnert sich HansJoachim Bruskewitz. Heute sind sie so hoch, dass das Ehepaar vom Balkon im vierten Stock in die Baumkronen schaut. Das Schöne: Die Innenhöfe sind offen für alle. Wer möchte, kann von Innenhof zu Innenhof durch die gesamte Siedlung spazieren. „Unserer ist natür-

Eine Institution im Stadtteil: die Martin-Luther-KingKirche, wegen ihrer ungewöhnlichen Architektur im Viertel nur „die blaue Kachel“ genannt.

lich der schönste“, so Karin Bruskewitz mit einem Augenzwinkern. Innenhof neu gestaltet Der Innenhof, den Gropius- und Schreyerring bilden, wurde in diesem Sommer neu gestaltet. Auf Wunsch der Anwohner wurde die Wegeführung durch den Hof verbessert. Zudem verschönern neue Spielbereiche, hellere Beleuchtung und eine frische Bepflanzung den Hof – wobei die 1973 gepflanzten Ahornbäume, Birken und Kiefern erhalten blieben. Auch die angrenzende Tiefgarage erhielt einen neuen Anstrich und eine verbesserte Beleuchtung. Gute Nachbarschaft entscheidet Familie Bruskewitz bewohnte früher eine 4,5-Zimmer-Wohnung. Als die Kinder aus dem Haus waren, zog das Ehepaar in eine kleinere Wohnung im selben Treppenaufgang. „Ein Glücksfall für uns“, sagt Hans-Joachim Bruskewitz. „Wir konnten uns verkleinern, ohne die Nachbarschaft zu verlassen.“ Denn die ist den beiden wichtig. Seine Frau erklärt: „Wir leben hier mit allen in einem sehr guten Miteinander. Es haben sich langjährige Freundschaften entwickelt – zum Teil noch aus der Zeit, als die Kin-

Der internationale Stadtteiltreff A.G.D.A.Z. bietet seit über 20 Jahren Kultur, Kurse, verschiedene Gruppen, Internettreff und Veranstaltungen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. www.agdaz.de


Nachbarschaften

Familien der klein waren.“ Das klingt nach Beständigkeit und in der Tat ist Mieterwechsel in unserer Wohnanlage selten. Auch Fremdenfeindlichkeit scheint kein Thema zu sein: In Steilshoop leben Menschen aus über 30 Nationen. „Dass verschiedene Kulturen zusammen leben, ist hier völlig normal“, sagt Hans-Joachim Bruskewitz. „Wir sind absolut multikulti.“ In direkter Nachbarschaft leben Familien aus Afghanistan, Russland, Pakis-

tan … gibt es überhaupt kein Fremdeln? Nein. „Aber ab und an muss man etwas dafür tun, dass ein guter Kontakt entsteht“, erklärt Karin Bruskewitz. „Manche sprechen nicht so gut deutsch und leben eher zurückgezogen, aber wir sind einfach auf unsere Nachbarn zugegangen und seitdem ist das Eis gebrochen.“ Fremd sein, das kennt das Ehepaar. Eine ihrer Töchter lebt heute in England. Bei einem längeren Besuch haben sie erfahren:

Es kann schwierig sein, sich zurechtzufinden. Und es ist hilfreich, trotz sprachlicher Barrieren herzlich aufgenommen zu werden. Insgesamt steht das Ehepaar Bruskewitz erfrischend offen im Leben. Sie mögen die Vielfalt und sind bereit, die Menschen zu nehmen, wie sie sind. Und sie sind treu: einander seit über 50, ihrem Stadtteil seit 35 Jahren. Beides aus gutem Grund.

Einweihung Innenhof: Sonne, Spaß und Hip-Hop 208 Wohnungen von BGFG, HANSA Baugenossenschaft und Schiffszimmerer-Genossenschaft bilden ein Hufeisen um den Innenhof Gropiusring. Gemeinsam luden die Genossenschaften am 28. September 2011 dazu ein, den neu gestalteten Hof zu feiern. Es wurde ein tolles Fest bei herrlichem Spätsommerwetter! Kinder kletterten auf den Spielgeräten, eroberten die Hüpfburg, ließen sich vom Luftballonkünstler bunten Kopfschmuck basteln oder probierten ihre Kräfte: Die BGFG hatte das Gewaltpräventionsprojekt „BOX OUT“ engagiert, das mit einem mobilen Boxring anreiste. Auf einer kleinen Bühne boten zudem Laien und der Profi Cazino besten Hip-Hop. Und klar: Auch kulinarisch waren wir gut versorgt mit Grillwürstchen, Kuchen und alkoholfreien Getränken – alles kostenlos.

Karin und Hans-Joachim Bruskewitz schauen vom Balkon ins Grüne.

Hip-Hop mit Sally – Steilshooper Nachbarskinder hatten großen Spaß beim Mitmachen.

Insektenhotel: Ort zum Überwintern und Nisten zum Beispiel für Wespen und Bienen.

Die BGFG baute im Gropiusring 2–12 insgesamt 106 familienfreundliche Wohnungen.

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Nachbarschaften

Tasten, balancieren, riechen – rutschen! Bewegung und Sinneserfahrungen: das A und O für gute frühkindliche Entwicklung. Die 50 Krippenkinder der Kita Horner Strolche haben dafür ein eigenes Gelände. Hier buddeln sie im Sand, krabbeln durch Weidentunnel, verstecken sich im Gebüsch oder sausen mit Bobby-Cars durch die Gegend. Seit September 2011 können die Strolche auch einen kleinen Hügel erklimmen und zu ihrer großen Freude wieder runterrutschen. Die Rutsche gehört zu einer umfassenden Umgestaltung des Außengeländes, bei der Eltern zusammen mit Fachleuten u. a. Wege mit wechselndem Belag anlegten, Holzstämme zum Klettern

und Balancieren platzierten und neue Sitzgelegenheiten im Schatten aufstellten. Altersgerechter Naturspielraum In der Kita in unserer Horner Wohnanlage entstand ein Naturspielraum, in dem die Kinder bis drei Jahre spielerisch ihre Sinne erleben oder so elementare Dinge wie Erde, Holz, Gras oder Pflanzen selbst erforschen können. Eine großartige Idee! Deshalb beteiligte sich die Elisabeth-KleberStiftung an der Finanzierung der Rutsche für den Krippengarten.

Kleine Abenteurer auf (verhältnismäßig) großer Rutschfahrt.

50 Jahre Juttaweg – das etwas andere Jubiläum

Sie möchten auch mal ein Nachbarschaftsfest organisieren? Wenden Sie sich gern an: Helma Walther T: (040) 21 11 00-21 walther@bgfg.de

Vor 50 Jahren baute die BGFG 75 Wohnungen im Fuhlsbüttler Juttaweg – ein guter Grund für ein rauschendes Fest in einer Wohnanlage, die sehr beliebt ist. Wer hier einzieht, bleibt. Noch heute gibt es Nachbarn der ersten Stunde. Damals waren sie jung, ihre Kinder wuchsen zusammen auf, Freundschaften entstanden. Mit den Jahren entwickelte sich eine verlässliche Gemeinschaft, von der bis heute alle profitieren und die auch neue Nachbarn offen und herzlich aufnimmt. Ein kostbares Gut. Wiedersehen mit alten Freunden Einige Sandkastenfreunde von damals halten bis heute Kontakt – obgleich viele nicht mehr in Hamburg wohnen. Wäre es nicht schön, sich einmal wiederzusehen? Das fragte sich Nachbarin Sabine Isernhagen und so wurden auf ihre Initiative ehemalige Juttaweg-Kinder zum Jubiläumsfest eingeladen. Das Ergebnis: Es kamen 45 Damen und Herren, die in den 60er und 70er Jahren gemeinsam gespielt haben. Sogar aus Amerika reiste Besuch an! „Bist du es wirklich?“ war eine oft gehörte Frage und anschließend lagen sich die Freunde aus Kindertagen in den Armen.

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Es war ein besonderes Fest, an das sich die 150 Gäste sicher noch lange erinnern werden. Möglich wurde es durch die Unterstützung der BGFG, vor allem aber durch die fleißigen Helferinnen und Helfer vor Ort und die gewählten Vertreter der Wohnanlage. Vielen Dank!

Juttaweg: gemütliches Beisammensein bei herrlichem Spätsommerwetter.


Nachbarschaften

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Aus den Treffs: Nachbarhaus Niendorf

Tai Chi: Meditation in Bewegung Mit dieser Überschrift ist schon das Wesentliche gesagt. Was einst fernöstliche Kampfkunst war, hilft uns heute, Körper und Seele in Balance und Ruhe in den Alltag zu bringen. Montagabend, Tai Chi im Niendorfer Nachbarhaus. Es ist vollkommen still im Saal. Mit langsamen, fließenden Bewegungen und geschmeidigen Drehungen fügen die Teilnehmenden eine Tai-Chi-Figur an die andere, alles geschieht in großer Ruhe und mit erstaunlicher Leichtigkeit. „Tai Chi ist eine Bewegungsform, die zu mehr Gelassenheit verhilft und Körper, Geist und Seele in Harmonie bringt“, erläutert Tai-Chi-Lehrer und BGFG-Nachbar Bernhard Friedrichs. Außerdem ist Tai Chi gesund: Auf sanfte Weise stärkt es den Rücken, hält die Gelenke beweglich und stabilisiert den Kreislauf.

Jede Tai-ChiFigur hat einen Namen. Bernhard Friedrichs zeigt die „tiefe Schlange“.

Bernhard Friedrichs selbst trainierte viele Jahre Karate, bis er vor sieben Jahren Tai Chi entdeckte und sich zum Lehrer ausbilden ließ. Seit fünf Jahren leitet der 61-Jährige die Kurse in Niendorf für Nachbarn jeden Alters: Montags um 18 Uhr treffen sich die Anfänger, um 20 Uhr die Fortgeschrittenen.

Das Niendorfer Nachbarhaus bietet der Gruppe einen schönen Raum fürs Tai Chi.

Verteidigung ohne Waffen Über den Ursprung des Tai Chi streiten sich die Gelehrten. Klar ist: Er reicht weit zurück in die Vergangenheit. Als Kampfkunst wurde Tai Chi unter anderem während der chinesischen Kaiser-Dynastien genutzt – damals durfte die Landbevölkerung keine Waffen tragen und musste einen Kampfstil entwickeln, mit dem sie sich auch ohne verteidigen konnte. Die heute so bedächtig vollzogenen Bewegungen taugen schnell und hart ausgeführt gut zur Abwehr von Angriffen. Die poetischen Namen der Tai-Chi-Figuren, wie „Hände im Wolkenfluss“ oder „die tiefe Schlange“, dienten in erster Linie als eine Art Tarnung: Sie ließen die Figuren harmlos erscheinen. Im Niendorfer Nachbarhaus ist von Kampf nichts mehr zu spüren. „Wichtig ist die Freude an der sanften Bewegung“, so Bernhard Friedrichs. „Die Teilnehmer müssen sich allerdings etwas Zeit geben, denn es braucht Geduld, die Figuren zu lernen.“ Einschränkungen in der Beweglichkeit sind für Tai Chi kein Hindernis. „Jeder bewegt sich, wie er kann, es geht ja nicht um Leistung. Es geht um ein bewusstes Körpergefühl, um Gesundheit und Wohlbefinden.“

Neueinsteiger sind willkommen Haben Sie Lust, Tai Chi auszuprobieren? Dann schauen Sie montags im Nachbarhaus vorbei. Sie brauchen nur bequeme Kleidung, leichte Stoffschuhe und 1,50 Euro Aufwandsentschädigung mitzubringen. Willkommen!

Aktive Nachbarn Viele BGFG-Nachbarn treiben gern gemeinsam Sport. Die Angebote in unseren Treffs: Niendorf: Tai Chi, Yoga, Tischtennis, Dart, Radfahren Rothenburgsort: Nordic Walking Alsterdorf: Qigong, Yoga Horn: Hockergymnastik Schnelsen und Lohbrügge: Gymnastik Wandsbek: Yoga, Wandern Elbschloss an der Bille: Frauengymnastik, Radfahren Orte und Termine in den Schaukästen der Treffs und unter www.bgfg.de

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Elisabeth-Kleber-Stiftung

EKS-Jubiläum: 10 Jahre, 330 geförderte Projekte Gratulation! Im November 2011 wird unsere Elisabeth-Kleber-Stiftung (EKS) zehn Jahre alt. Das heißt: zehn Jahre Förderung in den Bereichen „Integration zur Völkerverständigung“, „Kinder und Jugend“ und „Senioren“. Insgesamt unterstützte die EKS 330 Projekte – und konnte viel bewegen. Vielleicht kennen Sie das: Manchmal betrachtet man eigene Vorhaben wie Kinder und so geht es uns auch mit der EKS. Wir freuen uns, dass „unser Baby“ die Kleinkindund Grundschulzeit glücklich geschafft hat – nun steht ein Schulwechsel an. Wie ein Kind wird unsere Stiftung Schritt für Schritt erwachsen. Von der Geldgeberin zur Mitgestalterin in den Quartieren Als die EKS 2001 an den Start ging, handelte sie zunächst noch etwas unselbstständig: Wir waren Fördermittelgeber und freuten uns, wenn sich gute Projekte um Unterstützung bewarben. „Diese Rolle haben wir schnell abgelegt“, erinnert sich Vicky Gumprecht vom Vorstand der Stiftung. „Stattdessen gingen wir raus in die Quartiere und begannen, die

Vernetzung der Stadtteilakteure zu fördern und mit ihnen gemeinsam Projekte zu entwickeln.“ So etablierte sich die EKS schnell auch als Beraterin und Mitgestalterin in den Quartieren und wurde hierfür bereits mehrfach ausgezeichnet: 2006 holte die Stiftung beispielsweise den ersten Platz beim Wettbewerb „Familie gewinnt“ der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – für lebensnahe Projekte zu Integration und Verständigung der Kulturen in Billstedt. Beste Empfehlungen für die Zukunft Seitdem hat „unser Kind“ sich noch weiter entwickelt: Wir haben begonnen, neben eigener Förderung auch gezielt Gelder einzuwerben – so können wir auch dort helfen, wo das Fördervolumen der EKS nicht ausreicht. Jüngstes Beispiel: die Seniorenberatung im Elbschloss an der Bille. „Hierfür haben wir im letzten Jahr 15.000 Euro vom Bund eingeworben und können so die Beratung durch die Arbeiterwohlfahrt für zwei Jahre sicherstellen“, erklärt Vicky Gumprecht. Ein vielversprechender Anfang in der „höheren Schule“ – so kann es weitergehen. Und sollte es Pubertätsstürme geben: Die EKS wird daran wachsen. Schließlich ist sie in guten Händen!

Die Elisabeth-Kleber-Stiftung Benannt wurde die EKS nach Elisabeth Wilhelmina Auguste Kleber – eine Nachbarin wie du und ich, die der BGFG nach ihrem Tod die Hälfte ihres Vermögens vermachte. Sie legte damit die Basis für die Förderstiftung, deren Ziel es ist, das Miteinander der Bewohner zu stärken und die Lebensqualität im Wohnumfeld zu verbessern. Gefördert werden z. B. Projekte, die Generationen und Kulturen zusammenbringen, die die Entwicklung junger Menschen stärken oder der Qualifizierung dienen. Dabei setzt die EKS auf Vernetzung und arbeitet erfolgreich mit Behörden, Kooperationspartnern, Stadtteilakteuren und Ehrenamtlichen zusammen.

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Den Vorstand der Stiftung bilden Ingo Theel, Vicky Gumprecht und HansJürgen Belgart. Sie werden von den elf ehrenamtlichen Mitgliedern des Förderausschusses unterstützt. Die tägliche Arbeit liegt in den guten Händen von Vicky Gumprecht und Elke Ribeaucourt vom BGFG-Sozialmanagement. Allen Beteiligten einen herzlichen Dank! Weitere Informationen und eine Auswahl geförderter Projekte finden Sie unter: www.elisabeth-kleber-stiftung.de

Gemeinsam für eine starke Stiftung: EKS-Vorstand und ehrenamtliche Mitglieder des Förderausschusses. Zusammen entscheiden sie über die Projektförderung. Foto: Christian Martin


Elisabeth-Kleber-Stiftung

Spenden helfen! Wir freuen uns über jede Unterstützung – auch über Geld! 2011 erhielt die EKS ihre erste größere Zustiftung, die das Stiftungskapital und damit die verfügbaren Fördermittel erhöhte, denn die Förderung wird aus den Zinsen des Kapitals finanziert. Doch auch kleine Summen zählen! Wir sind als kleine gemeinnützige Stiftung für jede Spende dankbar und garantieren Ihnen, dass sie nur zur Förderung ausgewählter Projekte genutzt wird.

Schwerpunkt: Kinder und Jugend

Junge Menschen stärken Kinder und Jugendliche sollen sich ausprobieren, kreativ sein, ihre Talente entwickeln. Hierfür brauchen sie ein ebenso schützendes wie herausforderndes Umfeld. Die Elisabeth-Kleber-Stiftung fördert sinnvolle Angebote für Kinder und Jugendliche, wie Musik- und Theaterprojekte, Gewaltprävention, Straßenfußball, Spielplatzgestaltung oder Bildungsprojekte.

Wenn Sie spenden möchten, nutzen Sie gern unser Online-Formular im Internet oder überweisen Ihre Spende an:

Kinderjury des KinderKurzFilmFestivals „Mo & Friese“. Die EKS unterstützte das Festival, das 2010 den Schwerpunkt auf das Miteinander der Generationen legte.

Elisabeth-Kleber-Stiftung Hamburger Sparkasse Konto 1286 211 030 BLZ 200 505 50 Schon mal vorab: Vielen Dank! Schwerpunkt: Integration zur Völkerverständigung

Interkulturellen Austausch fördern

Die EKS will das gleichberechtigte, respektvolle Miteinander der Kulturen unterstützen. Weil sich Barrieren am besten im direkten Kontakt abbauen lassen, fördert die EKS unter anderem multikulturelle Feste, Lesungen und Ausfahrten, internationale Kochkurse und auch zielgerichtete Bildungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund.

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Schwerpunkt: Senioren

Älter werden, aktiv bleiben

Stark nachgefragt: der von der EKS geförderte PC-Kurs im Elbschloss an der Bille.

Die meisten Seniorinnen und Senioren möchten heute so lange wie möglich aktiv im Leben stehen. Die EKS unterstützt Angebote, die die Mobilität fördern, die geistig fit halten und den Kontakt zu Menschen unterschiedlichen Alters stärken. Zum Beispiel Ausflüge, Lesungen, generationenübergreifende Projekte, Gedächtnistraining oder PC-Schulungen. Gewonnen! Die EKS förderte ein internationales Fußballturnier in Allermöhe.

Elisabeth-Kleber-Stiftung der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG Vicky Gumprecht Willy-Brandt-Straße 67 • 20457 Hamburg Tel. (040) 21 11 00-66 • Fax (040) 21 11 00-80 E-Mail gumprecht@bgfg.de

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Bauen und Technik

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Rauchwarnmelder: Lebensretter und Nervensägen Schon mal den Fehlalarm eines Rauchwarnmelders erlebt? Er kann den Hausfrieden empfindlich stören. Doch auch wenn er mal umsonst piept: Die kleinen Geräte an der Decke sind wichtig. Sie können Leben retten.

Bis Ende 2010 installierte die BGFG in allen Wohnungen Rauchwarnmelder. Eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme, die rund 750.000 Euro kostete – Geld, das nicht auf die Mitglieder umgelegt wurde. Nur die jährlichen Wartungskosten werden über die Betriebskosten abgerechnet.

Diese Rauchwarnmelder sind bei der BGFG im Einsatz.

Obwohl die BGFG qualitativ hochwertige Geräte einbauen ließ und die Wartung ernst nimmt, kommt es ab und an zu einem Fehlalarm. Kein wirkliches Problem, wenn ein Bewohner anwesend ist: Die Warnmelder lassen sich von Hand ausstellen oder notfalls durch Batterieentnahme zum Schweigen bringen. In einem solchen Fall und auch bei (deutlich leiserem) Batteriealarm wenden Sie sich bitte an Ihren Verwalter. Er verständigt die zuständige Wartungsfirma, damit Sie so schnell wie möglich wieder einen funktionierenden Rauchwarnmelder haben. Jeden Alarm ernst nehmen Was jedoch tun, wenn in der Nachbarwohnung der erbarmungslos laute Alarm ertönt und auf Klingeln niemand öffnet? Ganz klar: 112 anrufen. Das empfiehlt auch die Feuerwehr, obwohl sie häufig wegen Fehlalarm ausrückt. Manfred Stahl von der Hamburger Feuerwehr: „Jeder Alarm muss ernst genommen werden – nur dann können Rauchwarnmelder Lebensretter sein.“ Hat niemand den Schlüssel zur betreffenden Wohnung, bricht die Feuerwehr die Tür auf, um den Dauerton abzustellen. Hierdurch entstehen Kosten und Ärger – beides ließe sich manchmal vermeiden. Hilfreich wäre zum Beispiel, wenn

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Sie während ihres Urlaubs einem Nachbarn Ihre Schlüssel anvertrauen und uns darüber informieren. Im Idealfall ist Ihr Nachbar bei Alarm selbst zur Stelle. Oder ein anderer aufmerksamer Bewohner informiert nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die BGFG. Vielleicht gelingt es uns ja, kurzfristig dafür zu sorgen, dass die Tür auf normalem Wege geöffnet werden kann. Wir bitten um Sorgfalt Noch etwas anderes liegt uns am Herzen: Bitte gehen Sie pfleglich mit den Rauchwarnmeldern um. Es kam leider schon häufiger vor, dass Warnmelder beim Renovieren einfach übergestrichen wurden. Hierdurch können sowohl Fehlalarme ausgelöst als auch Geräte ruiniert werden. Sind die Raucheintrittsöffnungen des Warnmelders mit Farbe oder Schmutz verklebt, dann kann das Gerät im Ernstfall keinen Rauch mehr wahrnehmen. Vor dem Renovieren sollten Sie das Gerät also abschrauben und unerreichbar für Farbe und Staub aufbewahren. Wir haben außerdem erlebt, dass Mitglieder die Geräte nach der Installation wieder abbauten. Dies ist nicht zulässig. Und sollte es wirklich einmal brennen, leiden hierunter nicht nur die Bewohner der entsprechenden Wohnung, sondern alle Nachbarn im Haus. Unser dringender Appell: Gehen Sie sorgsam mit den Rauchwarnmeldern um und informieren Sie uns, wenn eine Störung vorliegt.


Bauen und Technik

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Trinkwasserhygiene: bei der BGFG garantiert Zum 1. November 2011 trat bundesweit eine geänderte Trinkwasserverordnung in Kraft. Die wichtigste Neuerung: Ab sofort sind Betreiber größerer Trinkwasseranlagen verpflichtet, diese jährlich auf Legionellen untersuchen zu lassen. Was bedeutet das? bei uns im Gespräch mit Stephan Inselmann, unserem Teamleiter Installations- und Heizungsbau. Er besucht regelmäßig Fortbildungen zu Trinkwasserhygiene. bei uns: Herr Inselmann, demnächst wird das Trinkwasser bei der BGFG auf Legionellen untersucht – wie geht das vor sich? Stephan Inselmann: Es wird so sein, dass wir zertifizierte Sanitärund Heizungsfirmen beauftragen, in Zusammenarbeit mit einer zugelassenen Trinkwasseruntersuchungsstelle Proben zu entnehmen und zu analysieren. Die BGFG erhält die Ergebnisse und leitet sie ans Gesundheitsamt weiter. Wo werden die Proben entnommen? Unter anderem direkt vor und hinter dem Warmwasserspeicher im Keller. So können wir feststellen, ob sich im Speicher Legionellen gebildet haben. Aber es wird noch weitere Entnahmestellen geben. Welche genau, prüft zurzeit die Behörde.

Die Kosten für diese Untersuchung sind umlagefähig, sie werden also in der Betriebskostenabrechnung auftauchen. Wir holen zurzeit Angebote ein und vergleichen die Preise, um das Ganze so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten.

Ansprechpartner

Es heißt, Legionellen mögen kein heißes Wasser ... Das stimmt. Sie gedeihen am besten bei 25 bis 45 Grad Celsius. Wir haben die Vorlauftemperatur unserer Warmwasserspeicher auf 60 Grad eingestellt – das überlebt keine Legionelle.

Stephan Inselmann T: (040) 21 11 00-57 inselmann@bgfg.de

Es gab übrigens bereits 2001 eine umfassende Änderung der Trinkwasserverordnung. Damals haben wir viel getan, sodass unsere Leitungssysteme heute in sehr gutem Zustand sind. Was heißt das konkret? Wir haben zum Beispiel Rohrstummel und ungenutzte Leitungen entfernt, in denen das Wasser steht. Wasser muss fließen, dann haben Legionellen keine Chance. Deshalb verlegen wir zum Beispiel im Bad die Leitungen so, dass das Wasser auf dem Weg zum Toilettenspülkasten zunächst durch die Rohre fließt, die Dusche und Badewanne versorgen. So werden alle Leitungen optimal gespült, da Toiletten ja in der Regel täglich benutzt werden. Für alle Installationen nutzen wir moderne Edelstahl- oder Mehrschichtverbundrohre. BGFG-Mitglieder können also beruhigt sein. Auf jeden Fall. Wir legen größten Wert auf Trinkwasserhygiene und garantieren, dass jederzeit hochwertiges Wasser aus der Leitung kommt. Es hat bei der BGFG noch nie eine Verunreinigung durch Legionellen gegeben.

Stephan Inselmann, Teamleiter Installations- und Heizungsbau

Was sind Legionellen? Legionellen sind im Wasser lebende Bakterien, die gefährlich sein können, wenn sie eingeatmet werden – zum Beispiel beim Duschen oder im Whirlpool. Die Infektion kann schwere, mitunter tödliche Lungenund Rippenfellentzündungen auslösen. Man nennt die Infektion „Legionärskrankheit“, weil die Bakterien erstmals 1976 bei einem Treffen von Kriegsveteranen in Philadelphia entdeckt wurden. Damals erkrankten 180 Menschen, 29 starben. Beim Trinken von verunreinigtem Wasser passiert in der Regel nichts. Die Bakterien richten in Magen und Darm keinen Schaden an. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Klein, aber gefährlich: Kolonien von Legionellen im Labor. Foto: Dr. G.-J. Tuschewitzki

Vielen Dank für das Gespräch.

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Bauen und Technik

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Alsterdorfer Neubau preisgekrönt Zum 20. Mal wurde 2011 der Deutsche Fassadenpreis verliehen. In diesem Jahr belegte unsere 2010 fertiggestellte Wohnanlage in der Alsterdorfer Straße den ersten Platz in der Kategorie „Wohn- und Geschäftshäuser“.

Attraktive Fassade, sonniger Innenhof: Das gesamte Ensemble umfasst 33 Wohnungen.

Die Jury aus Architekten, Designern, Handwerkern und Fachjournalisten war beeindruckt. Von der gesamten Wohnanlage und insbesondere von der modernen Fassade. Sie lobte ihre Struktur, die Verbindung aus meliertem Vormauerwerk und weißen Putzoberflächen, die Anordnung der Fenster und der Balkone, die interessante und freundliche Außenwirkung der Häuser. „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung“, so Norbert Prohl, Leiter unserer Abteilung Technik. Am 14. September 2011 nahm er zusammen mit BGFG-Vorstand Peter Kay den Preis entgegen, den der Lack- und Farbenanbieter Brillux jedes Jahr auslobt.

Foto: Brillux GmbH & Co KG

Preisverleihung in Münster: BGFG-Vorstand Peter Kay und Abteilungsleiter Norbert Prohl (2. u. 3. v. l.) mit Vertretern von kbnk architekten gmbh und der Jury. Foto: Brillux GmbH & Co KG

Hohe Wohnqualität, warme Atmosphäre In der Alsterdorfer Straße hat die BGFG nachhaltiges Bauen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis verwirklicht – die Bewohner profitieren von einer Fassade mit energieeffizientem Wärmeverbundsystem. „Uns war außerdem wichtig, dass die Ausstattung ein hohes Maß an Wohnqualität ermöglicht, und dass die Anlage sich gut ins Umfeld einfügt“, erklärt Norbert Prohl. „Das ganze Ensemble hat eine sehr harmonische, warme Ausstrahlung – hierzu trägt ganz wesentlich die preisgekrönte Fassade bei.“ Den Entwurf für die Häuser lieferte die Hamburger kbnk architekten gmbh, die auch auf die Idee kam, das Gebäude beim Wettbewerb um die schönste Fassade antreten zu lassen. Eine gute Idee!

Das digitale Fernsehen kommt?! Ab dem 1. Mai 2012 wollen die großen deutschen Fernsehsender die analoge Übertragung ihrer Programme einstellen. Was bedeutet das für unsere Mitglieder? Nichts. Warum? Weil nur diejenigen von der Umstellung betroffen sind, die über Satellit empfangen. Die BGFG-Wohnungen sind jedoch alle an das

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Glasfasernetz von willy.tel angeschlossen. Der Betreiber nutzt eine Technik, mit der er alle Programme digital empfängt und in analoge umwandelt, bevor er sie ins eigene Netz einspeist. Also keine Sorge. Egal ob Ihr Fernseher schon einige Jahre auf dem

Buckel hat oder Sie einen modernen Flachbildschirm besitzen: Sie können weiterhin entspannt Ihre Lieblingssendungen empfangen.


Gut zu wissen

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Datenschutz verbietet Videoüberwachung Sachbeschädigung im Waschhaus, Graffiti in der Tiefgarage, Vandalismus in der Grünanlage – immer wieder taucht die Frage auf: Kann die BGFG in öffentlichen Bereichen von Wohnanlagen eine Videoüberwachung installieren? Befürworter erklären, die Überwachung habe vorbeugende Wirkung. Wer sich beobachtet weiß, schreckt möglicherweise vor der mutwilligen Beschädigung fremden Eigentums zurück. Auch begangene Straftaten könnten zügiger aufgeklärt werden und zumindest ein Teil der Bewohner würde sich sicherer fühlen. Die Gegner argumentieren mit dem Persönlichkeitsrecht jedes Einzelnen, sich unbeobachtet im öffentlichen Raum zu bewegen. Das Datenschutzrecht stärkt die Ansicht der Gegner: Kameras in Wohnanlagen sind prinzipiell nicht erlaubt, weil sie die Persönlichkeitsrechte der Beobachteten einschränken. Ausnahmen sind möglich, wenn die Kameras nicht vorbeugend eingesetzt werden, sondern ein konkreter Anlass für die Überwachung vorliegt. So erlaubte ein Amtsgericht in

Sachsen-Anhalt beispielsweise eine Videoüberwachung im Keller eines Mietshauses, in dem täglich jemand urinierte. Der Täter konnte durch eine Überwachungskamera überführt werden. Wann ein ausreichender Grund für eine Videoüberwachung vorliegt, muss im Einzelfall geklärt werden. Überwachung muss erkennbar sein Es gibt öffentliche Räume, in denen Kameras Pflicht sind. Hierzu gehören alle Kassenräume von Banken und Sparkassen, die Zugänge von Spielhallen sowie kerntechnische Anlagen. Wo auch immer per Video überwacht wird, muss dies deutlich gekennzeichnet werden. Außerdem muss erkennbar sein, wer für die Aufzeichnung verantwortlich ist und somit über die Daten verfügt, die im Allgemeinen nach spätestens einer Woche gelöscht werden müssen.

Schäden melden, wann immer Sie wollen Das Internet macht es möglich: Über unseren Online-Service können Sie uns jederzeit notwendige Reparaturen mitteilen. Ob ein Wasserhahn tropft, der Herd streikt oder im Treppenhaus das Licht defekt ist – mailen Sie, wir kümmern uns! Damit Sie es leichter haben und wir Ihre Mail gleich richtig einordnen, haben wir auf unserer neuen Website ein Formular für Reparaturmeldungen eingerichtet. Auf der Startseite finden Sie unten links den BGFG-Online-Service – klicken Sie auf „mehr“ und schon landen Sie beim Formular. An den eingehenden Mails können wir sehen: Die meisten Mitglieder schreiben in den Abendstunden oder früh morgens. Viele nutzen also die Möglichkeit, uns außerhalb der Geschäftszeiten über Schäden zu informieren. Auch für Sie eine Erleichterung? Dann gehen Sie bei Bedarf auf www.bgfg.de

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Gut zu wissen

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Mülltrennung: Die Biotonne kommt Seit Januar 2011 gelten neue Richtlinien für die Mülltrennung: Auf allen Müllplätzen, die ausreichend Platz bieten, soll eine grüne Biotonne stehen. Die BGFG prüft zurzeit die Örtlichkeiten und wird auch sonst in Sachen Müllreduzierung aktiv. Wer Müll trennt, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz – und dieser Beitrag soll sich in Zukunft mehr lohnen. Um Mülltrennung attraktiver zu machen, will die Stadt nicht nur grüne Tonnen aufstellen, sie hat auch neue Gebühren festgelegt. Die Kosten für Bioabfall sinken, die für Restmüll steigen leicht an, die blaue Papiertonne und die gelbe Tonne bleiben kostenfrei. Restmüll reduzieren, Gebühren sparen

Küchen- und Gartenabfälle – ab sofort in die grüne Tonne. Foto: Stadtrei-

Um Biotonnen aufstellen zu können, wird die BGFG an einigen Standorten Restmülltonnen reduzieren – und damit Kosten sparen, denn eine Biotonne kostet jetzt 80 Prozent weniger als die Restmülltonne.

nigung Hamburg

Um die Gebühren noch weiter zu senken, setzen wir zudem seit Kurzem Firmen ein, die sich in den Wohnanlagen um den Müll kümmern: Sie kontrollieren die Mülltrennung,

sortieren um, zerkleinern sperrigen Müll und pressen ihn, sodass mehr in die Behälter passt. Außerdem halten sie die Standorte sauber. Ihren Einsatz finanzieren sie selbst: Die Dienstleister erhalten einen Teil der Einsparungen, die sie erzielen. Eine großartige Art, Arbeitsplätze zu schaffen. In welchem Maße die Neuerungen die Betriebskosten senken, lässt sich nicht beziffern. Klar ist: Je größer die Müllstandorte, desto größer das Einsparpotenzial. Zurzeit prüft die BGFG, in welchen Wohnanlagen eine grüne Tonne Platz hat und wo die „Müllkümmerer“ eingesetzt werden. Ziel ist es, die teuren Restmülltonnen und damit die Gebühren zu reduzieren. Durch konsequente Mülltrennung können Sie dazu beitragen. Gelbe Tonne wird Wertstofftonne Übrigens: Die Zeiten des „Grünen Punkts“ sind vorbei. In die gelbe Tonne darf ab sofort alles, was mindestens zur Hälfte aus Kunststoff oder Metall besteht. Ansonsten ändert sich nichts. Keine neuen Tonnen, keine Gebühren, die gelbe Tonne bekommt lediglich einen neuen Namen: Wertstofftonne.

Wertvoller Kompost aus Bioabfall 30 bis 40 Prozent des Hausmülls könnten eigentlich in die Biotonne und wiederverwertet werden – zum Beispiel als Kompost! Um Näheres zu erfahren, besichtigten BGFG-Vertreter und Ersatzvertreter auf ihrer jährlichen Rundfahrt im September 2011 das Kompostwerk Bützberg, das bis zu 30.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr zu hochwertigem Kompost verarbeitet. Wir erfuhren, wie der Biomüll sortiert, von Fremdstoffen gereinigt und zerkleinert wird, bevor ihn Mikroorganismen und Bakterien in Humus verwandeln. Doch Bioabfälle taugen nicht nur zur Kompostierung, auch zur Energiegewinnung: Die Stadtreinigung plant, im Dezember 2011 auf dem Gelände des Kompostwerkes eine Biogasanlage in Betrieb zu nehmen.

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Vor der Kompostierung wird der Müll sortiert. Foto: Hass /SRH


Gut zu wissen

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Lesung? Konzert? Auf www.bgfg.de steht wann und wo! Langeweile muss nicht sein, in der Genossenschaft ist immer etwas los. Allerdings stehen die Termine bei Redaktionsschluss der bei uns oftmals noch nicht fest. Deshalb: Lesen Sie in unserem Internet Blog auf www.bgfg.de, was in den Nachbarschaften läuft!

Mehr über diese Lesung finden Sie nicht nur im Blog, sondern auch unter www.elbschloss-an-der-bille.de – hier sind Texte von Jan Schröter hinterlegt und Sie können zu Hörproben von „THE AGES“ weiterklicken. 8. September: Jürgen Ehlers und die Moore

Auch Nachberichte finden Sie in unserem Blog, zum Beispiel berichten wir über Lesungen. Zwei fanden im September in Niendorf und Rothenburgsort statt. Beide kombinierten spannende Geschichten mit Musik und Pausensnacks und wurden von Michael Friederici moderiert, der gemeinsam mit Vicky Gumprecht auch für die Organisation stand. Der Eintritt war frei – wie (fast) immer. Hier in Kürze: 25. August: Jan Schröter und die Morde Die Lesung in Rothenburgsort sprach ein bunt gemischtes Publikum an. Autor Jan Schröter las seine humorvollen Kurzkrimis im „Kleinen Rathaus“, dem Nachbarschaftstreff der BGFG – der tatsächlich klein ist: 20 Zuhörer fanden drinnen Platz. Doch dank guter Technik und bestem Wetter konnte die Lesung auch draußen verfolgt werden. Die passende Musik spielte das Gitarrenduo „THE AGES“, die Rothenburgsorter Gourmetkinder lieferten Häppchen. Ganz wichtig: großer Dank an unsere Ehrenamtlichen vor Ort, die zum Gelingen des Abends beitrugen!

Moore sind sein Thema. Jürgen Ehlers schreibt nicht nur, er ist auch Geograf und kennt sie gut, die unheimlichen Orte, die sich fabelhaft für schaurige Krimis eignen. Davon profitierten rund 50 Zuhörer, die zur Lesung des Hamburger Autors ins Niendorfer Nachbarhaus kamen. Untermalt wurden die Texte von gefühlvoller Tangomusik, die Aneta Pajek auf ihrem Bandoneon spielte. Die verschiedensten Menschen saßen im Publikum und alle waren restlos zufrieden: Mit den Künstlern, der Atmosphäre und dem Chili con Carne, das eine Nachbarin zubereitet hatte. Auch hier: ein Hoch auf die tolle Zusammenarbeit zwischen Orga-Team und Sozialmanagement! Mit ihrer Hilfe bringt die BGFG Kultur in die Quartiere. Zaubershow im Bürgerhaus Barmbek Klassischer Fall … Für diese Veranstaltung haben wir noch keinen Termin. Fest steht: Die Show soll vor allem Damen und Herren ab 50 begeistern. Alles Weitere demnächst im BGFG Blog!

links:

Jan Schröter – nicht nur ein toller Autor, auch ein guter Vorleser. Mitte:

Spritzig, humorvoll, spannend. Das Rothenburgsorter Publikum war begeistert. rechts:

Ankündigungen, Fotos, Nachberichte: www.bgfg.de

Anschaulich gruselig schreibt und spricht Jürgen Ehlers (l.) über Moore. Michael Friederici führte durch den Abend.

Klicken Sie auf der Website ganz oben auf Aktuell bei uns im Blog und schon landen Sie bei den neusten Veranstaltungsberichten. Hier können Sie unsere Angebote auch kommentieren und lesen, wie andere sie fanden. Also: einfach mal reinklicken!

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Gut zu wissen

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Wohnungswechsel: von Vorabnahme bis Endabrechnung Wer umzieht hat jede Menge um die Ohren. Auch mit der BGFG muss einiges geregelt werden, damit Sie gut aus- und Ihr Nachfolger gut einziehen kann. Das Wichtigste in Kürze:

Vorabnahme. Nach Eingang Ihrer schriftlichen Kündigung erhalten Sie eine Bestätigung mit Terminvorschlag für eine Vorabnahme. Bei diesem Termin besichtigt einer unserer Mitarbeiter die Wohnung und protokolliert eventuelle Schäden. Wir besprechen, in welchen Zustand Sie die Wohnung an uns zurückgeben.

Kündigungsfrist. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Falls Sie früher ausziehen möchten, bemühen wir uns, die Wohnung vor Ablauf der Frist neu zu vermieten.

Schönheitsreparaturen. Sie müssen nicht in jedem Fall renovieren, jedoch immer verursachte Schäden beheben und eigene Einbauten entfernen (z. B. Deckenplatten, Vertäfelungen, Klebefolien auf Türen). Einige Einbauten kann Ihr Nachmieter übernehmen, wenn er es möchte (z. B. Laminatböden, Einbauschränke und -küchen).

Wohnungsbesichtigung. Nach der Vorabnahme schreiben wir Interessenten an, die sich dann direkt bei Ihnen melden. Sie müssen diesen Personen eine Besichtigung ermöglichen, entscheiden aber selbst, wann, und ob mehrere Interessenten auf einmal kommen sollen. Auswahl des Nachmieters. An wen Ihre Wohnung weitervermietet wird, entscheiden allein die Mitarbeiter der BGFG. Abstand. Sollte Ihr Nachfolger Einbauten übernehmen, können Sie mit ihm über Abstandszahlungen sprechen. Der Nachmieter ist nicht verpflichtet, Abstand zu zahlen.

Schlüsselübergabe. Wenn Sie die Wohnung endgültig verlassen, kommt Ihr Verwalter zur Endabnahme. An diesem Tag werden alle Schlüssel übergeben und die Wohnung muss im vereinbarten Zustand sein.

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Zählerstände. Bei der Endabnahme notieren wir die Zählerstände von Strom, Wasser und Heizung. Die Abmeldung bei den Hamburger Wasserwerken erledigen wir für Sie. Den Strom müssen Sie bei dem von Ihnen gewählten Stromanbieter selbst abmelden. Die Endabrechnung der Heiz- und Betriebskosten erhalten Sie mit der nächsten regulären Betriebskostenabrechnung im Sommer des darauffolgenden Jahres. Von Ein- bis Auszug gut beraten Die Mitarbeiter der Genossenschaft managen jährlich etwa 600 Neuvermietungen. Dabei werden ungefähr ein Drittel der Wohnungen an bereits eingetragene Mitglieder vermietet, die von einer BGFG-Wohnung in eine andere ziehen oder bisher unversorgt waren. Zwei Drittel vergeben wir an Interessenten, die bei Vertragsabschluss Mitglied werden. Und ob große oder kleine Wohnung: Nachgefragt sind alle. Derzeit liegen uns etwa 3.000 Bewerbungen von Mitgliedern und Interessenten vor. Wer eine Wohnung bekommt, hängt nicht nur von der Zahlungsfähigkeit der Bewerber ab. Es werden zum Beispiel auch die Bewohnerstruktur des Hauses und der Zeitpunkt der Vormerkung berücksichtigt. Falls Sie innerhalb der BGFG umziehen möchten, sagen Sie uns also so früh wie möglich Bescheid. Die BGFG steht für ein faires, flexibles Wohnungsmanagement. Ob Aus- oder Einzug: Bei uns sind Sie gut beraten.


Menschen und Ideen

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Gewerbemieterin bei der BGFG

Kunst macht das Leben reicher Renommierte Künstler in mare Liberum

Erika Davidavicius‘ Berufung: Menschen die Kunst nahezubringen.

„mare Liberum“ so heißt Erika Davidavicius’ kleine Galerie am Hansaplatz 8. Vor einem Jahr zog sie in den BGFG-Gewerberaum und ist sehr zufrieden mit dem Standort. Hier hat sie deutlich mehr Besucher als früher. Und ob Kunstkenner oder Laie: Alle sind willkommen. Sie ist eine offene, herzliche Frau und kam vor 20 Jahren aus Litauen nach Deutschland. In ihrer Heimat hat Erika Davidavicius Sprach- und Literaturwissenschaft studiert, aber ihre Leidenschaft ist die Kunst – und zwar nicht die eigene. „Es gibt genug gute Künstler“, schmunzelt sie. „Ich sehe meine Aufgabe darin, ihre Werke an die Öffentlichkeit zu bringen“. Seit mittlerweile fünf Jahren führt Erika Davidavicius ihre Galerie „mare Liberum“. Übersetzt bedeutet der Name „das freie Meer“ und das Galeriekonzept ist entsprechend: Gezeigt wird Kunst aus dem Ostseeraum. Neben baltischen sind also auch finnische, skandinavische und deutsche Künstler zu sehen. Meist Malerei oder Grafik, aber auch Fotografie, Textil- und Objektkunst.

Einfach mal reinschauen! Was die erfahrene Galeristin immer wieder verwundert, ist, wie die Deutschen zur Kunst stehen. „Ich habe den Eindruck, es gibt eine große Scheu gegenüber der Kunst“, erklärt die Litauerin. „Viele Menschen trauen sich nicht, eine Galerie zu besuchen, weil sie glauben, sie wissen zu wenig oder sie müssten sofort ein paar Bilder kaufen.“ In Litauen sei das völlig anders. „Wir gehen in eine Galerie, wie wir eine Tasse Kaffee trinken gehen“, erklärt sie. „Wir schauen rein, sehen uns ein paar Bilder an, finden sie schön oder nicht und gehen wieder raus. Kunst ist bei uns Teil des Alltags und macht das Leben reicher. Ich finde es sehr schade, dass die Hemmschwelle in Deutschland so hoch ist.“ Dabei ist das Interesse durchaus da – jeden Tag putzt Erika Davidavicius die Schaufenster der Galerie, weil so viele Menschen ihre Nasen daran plattdrücken. „Sie sollten alle einfach hereinkommen. Dann können sie viel besser sehen und von mir wird niemand bedrängt.“

Öffnungszeiten

Erika Davidavicius nutzt nicht nur ihre Räume am Hansaplatz. Um baltische Kunst bekannt zu machen, hat sie schon an verschiedenen Orten der Hansestadt Ausstellungen organisiert. Darunter mit Werken des renommierten Fotografen Antanas Sutkus oder des bekannten Grafikers Egidijus Rudinskas aus Litauen. Nie gehört? Macht nichts! Im November haben Sie Gelegenheit, den letztgenannten kennenzulernen: Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums ihrer Galerie stellt Erika Davidavicius ab 11. November 2011 Radierungen von Egidijus Rudinskas aus. Herzlich willkommen! Und das gilt für alle.

Galerie mare Liberum Hansaplatz 8 Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 12 – 18 Uhr und nach Vereinbarung T: (040) 41 35 25 22 galerieml@aol.de

Ausstellung Galerie mare Liberum Über die Natur der Dinge und Worte (nach Lukrez) Radierungen von Egidijus Rudinskas Eröffnung: 11.11.2011, 18 Uhr Eintritt frei

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Grafik des Litauer Künstlers Egidijus Rudinskas: Der Buchstabe „I“.


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Cyclassics: 19.463 Radler auf Hamburgs Straßen Am 21. August 2011 gehörte die Hansestadt den Zweirädern: Zum 16. Mal fanden in Hamburg die Vattenfall Cyclassics statt – 168 Profis und 19.295 Jedermänner gingen an den Start. Natürlich war die BGFG dabei! Der Wettergott meinte es gut: Die Veranstalter schätzten, dass der blaue Himmel 750.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an die Strecke lockte – und die bekamen einiges zu sehen. Allein den Start der knapp 20.000 Jedermänner zu koordinieren, war eine logistische Herausforderung. Eine gute Stunde nach Beginn rollten noch immer Hobbyradler über die Startlinie. Gut, dass anschließend nur 168 Profis antraten. Das Rennen gewonnen hat übrigens der norwegische Spitzensportler Edvald Boasson Hagen. Mit guter Laune durch den Parcours

Unsere Truppe – ganz schön sportlich!

Was ist eigentlich … ein Marathon? Ein Marathon ist eine 42,195 Kilometer lange Strecke. Aber wieso der Name? Seine Geschichte reicht weit zurück ins alte Griechenland. Der Überlieferung nach soll ein Soldat nach einer gewonnenen Schlacht bei Marathon über 40 Kilometer nach Athen gejoggt sein, um die Siegesnachricht zu überbringen. Der Kampf hatte ihm wohl sehr zugesetzt oder er war nicht im Training, jedenfalls schaffte er es gerade noch „Seid gegrüßt! Wir sind Sieger!“ zu sagen, bevor er tot zusammenbrach. Die Schlacht in der nordöstlich von Athen gelegenen Ebene von Marathon hat es tatsächlich gegeben. Dort siegten 490 v. Chr. die Athener über die Perser. Für den Marathonläufer selbst fehlen klare historische Belege. Trotzdem hat er es geschafft, eine olympische Disziplin zu begründen und heute in aller Munde zu sein. Es gibt Marathon nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Kanusport, Skifahren, Schwimmen, Skaten, Biken usw. Die Distanz macht den Namen: 42,195 Kilometer sind ein Marathon.

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Von der BGFG gingen fünf Teams, bestehend aus insgesamt 28 Mitarbeitern und Mitgliedern gemeinsam an den Start, anschließend fuhr jeder sein eigenes Tempo. 17 radelten die 55-km-Strecke, 11 hatten sich für 100 Kilometer entschieden. Klar ist: Es geht uns nicht um Leistung, sondern um das gemeinsame Erleben. Aber gefreut haben wir uns dann doch, dass eines der BGFG-Teams bei der 55km-Runde auf Platz 39 von 250 Teams landete. Doch wie auch immer das Ergebnis ausfiel: Die Stimmung war ausgelassen und herzlich. Am Schluss trafen sich noch einige – müde und glücklich – auf ein wohlverdientes Bier. Die BGFG schickte 2011 schon zum 8. Mal ihre Teams auf die Strecke. Und klar: Auch im nächsten Jahr schwingen wir uns wieder in die Sättel, und zwar am 19. August – wir freuen uns darauf!

Jetzt Startplatz gewinnen Wollen Sie im kommenden Jahr mitradeln? Dann sparen Sie die Anmeldegebühr und gewinnen Sie einen unserer Startplätze. Einfach eine Mail senden mit der Betreffzeile „Cyclassics“ an cyclassics@bgfg.de Bitte teilen Sie uns Ihren Namen, Adresse sowie die gewünschte Strecke mit (55 oder 100 km). Einsendeschluss: 31. Dezember 2011. Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt.


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MOPO-Team-Staffellauf: Sport, Teamgeist und Party „Roadrunner“, „no name“ und „Schnecken“ – wer so heißt, kann nur gewinnen! Die drei BGFG-Teams, die beim MOPO-Team-Staffellauf am 17. August 2011 mitliefen, hatten mordsmäßig Spaß und waren so gefühlte Sieger des Wettkampfs. Zum 5. MOPO-Team-Staffellauf durch den Hamburger Stadtpark waren 5.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet. 1.000 Teams mit je fünf Sportlern, von denen jeder und jede eine fünf Kilometer lange Runde durch den Park laufen musste. Eine überschaubare Strecke – aber dennoch eine Herausforderung, vor allem für diejenigen, die nicht dreimal die Woche um die Alster joggen. Auch bei den drei BGFG-Teams waren vom Laufeinsteiger bis zum Fortgeschrittenen alle Trainingsstufen dabei. Alle kamen gut und strahlend ins Ziel. Dafür sorgten Ehrgeiz, anfeuernde Kollegen und die Aussicht auf eine

Picknickparty nach der Anstrengung. Ingo Theel vom Vorstand der Genossenschaft hatte eigens die Grillschürze angelegt, um die hungrigen Sportler mit Würstchen zu versorgen. Im nächsten Jahr fünf Teams? 2011 gaben nur Mitarbeiter der BGFG das Staffelholz von Hand zu Hand. Im kommenden Jahr möchten wir auch Mitglieder einladen. Gelaufen wird am Mittwoch, den 15.08.2012, Startschuss ist um 17.30 Uhr – es bleibt also noch ausreichend Zeit zum Trainieren.

Anfeuern hilft! BGFG-Mitarbeiter johlten und klatschten für ihre Läuferinnen und Läufer.

Jetzt Startplatz gewinnen Wenn Sie am 15.08.2012 dabei sein wollen, senden Sie eine Mail mit der Betreffzeile „Laufen“ an gewinnspiel@bgfg.de. Bitte Namen und Anschrift nicht vergessen! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Einsendeschluss: 31. Dezember 2011. Bitte mailen Sie nur, wenn Sie ernsthaft teilnehmen möchten, denn wir brauchen verlässliche Teams. Sagt ein Läufer kurzfristig ab, kann das gesamte Team nicht starten.

Laufen für einen guten Zweck Der Stadtpark war am 17. August 2011 voll mit Läufern – aber er profitiert auch: Die PSD Bank Nord, einer der Staffellauf-Partner, spendete für jedes angemeldete Team 10 Euro an den Stadtpark Verein Hamburg e. V. Die 10.000 Euro sollen zum Teil in die Entwicklung und Beschriftung eines Baumlehrpfades gesteckt werden und außerdem wird ein neuer Baum gepflanzt.

Hier grillt der Chef! Ingo Theel sorgte fürs leibliche Wohl.

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Mit der BGFG ins Weihnachtskabarett Weihnachtskontrastprogramm – das bieten wir Ihnen in diesem Jahr. Bei zwei BGFG-Sondervorstellungen im Theater „Das Schiff“ können Sie neben der allgemeinen Besinnlichkeit Ihre Lachmuskeln trainieren. Gezeigt wird: „Angriff der Weihnachtsmänner“.

Fragen Sie nach Restkarten! Karten gibt es ausschließlich im Vorverkauf unter der BGFG-Serviceline: (0180) 21 11 000. Was: „Angriff der Weihnachtsmänner“ Wo: Theater „Das Schiff“, Holzbrücke 2 Wann: Mo., 5.12.2011 oder Di., 6.12.2011, 19 Uhr Eintritt: 10 Euro (Erlös zu Gunsten der ElisabethKleber-Stiftung)

In den letzen Jahren trafen sich BGFG-Mitglieder zum Weihnachtskonzert in der Hauptkirche St. Katharinen. Eine sehr stimmungsvolle Art zu feiern. Doch wegen der umfassenden Sanierung der Kirche wechseln wir in diesem Jahr sowohl den Ort als auch die Atmosphäre: 2011 gibt‘s einmalig komisches Kabarett. In ihrem Stück „Angriff der Weihnachtsmänner“ erörtern Michael Frowin und Frank Piotraschke vom Schiff-Ensemble so wichtige Fragen wie: Würden Männer lieber im Baumarkt Weihnachten feiern? Warum wird Mutti Heiligabend scharf auf Zauberflöten? Und: Wie feiern Osterhasen eigentlich das Fest der Liebe? Mit viel Charme und erstklassigem Gespür für Pointen witzeln die beiden Kabarettisten durch den Abend. Natürlich nehmen sie auch den Festtagsschmaus auf die Schippe und präsentieren ihre ganz eigenen Versionen bekannter Weihnachtslieder – begleitet von Jochen Kilian, dem Pianisten des Theaterschiffs. Der „Angriff der Weihnachtsmänner“ kommt beim Publikum so gut an, dass das Stück bereits in die 4. Spielzeit geht. Fast alle Karten verkauft Auch unsere Mitglieder sind Feuer und Flamme: Nach der Ankündigung im Internet und über Aushänge haben wir fast alle 240 Karten bereits verkauft. Sie wären auch gern dabei? Dann rufen Sie auf jeden Fall an und fragen Sie nach Restkarten. Übrigens: Anders als in St. Katharinen gibt es dieses Mal Platzkarten. Wenn Sie also erst kurz vor Vorstellungsbeginn kommen: macht nichts. Wer eine Eintrittskarte hat, hat auch einen festen Sitzplatz. Übrigens ist kein Platz weiter als sieben Meter von der Bühne entfernt. Im Eintritt inbegriffen sind eine Brezel und ein Getränk Ihrer Wahl. Wir freuen uns auf das Kontrastprogramm – und auf Sie!

BGFG Öffnungszeiten … rund um die Feiertage Vom 27. bis 30. Dezember 2011 sind wir von 10 – 15 Uhr für Sie da. Am 24. und 31. Dezember 2011 haben wir geschlossen. In technischen Notfällen erreichen Sie die Notdienstzentrale unter (040) 345 110.

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Politisch korrekt: Das „Kommando Zipfelmütze“ will die Gleichberechtigung der Frau bei der Geiselnahme stärken. Foto: Stagephotographers

Frohe Weihnachten! Wie auch immer Sie die Festtage verbringen: Lassen Sie es sich gut gehen! Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine erfüllte Weihnachtszeit mit der richtigen Mischung aus Kabarett, Trubel und Geselligkeit, Ruhe und besinnlicher Stimmung. Auch zum neuen Jahr die besten Wünsche: Kommen Sie gut rein und bleiben Sie gesund! Ihr BGFG-Team


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Theater: für Nachbarn zum halben Preis! Vorhang auf für kulturinteressierte Mitglieder! Das Theaterschiff und die BGFG bieten Ihnen einen spektakulären Rabatt, wenn Sie zu viert ins Theater gehen: Sie erhalten vier Karten zum Preis von zweien! Na, wie wärs? Wollten Sie nicht schon lange mehr mit anderen unternehmen? Manchmal fehlt ja nur ein passender Anlass und den haben Sie jetzt. Gehen Sie doch mit Familie, Freunden oder Nachbarn ins Theaterschiff und nutzen Sie den BGFG-Rabatt „4 für 2“.

Szenenfoto aus „Dumme Gedanken hat jeder“. Eine etwas andere Wilhelm-BuschLesung, die auch 2012 wieder auf dem Spielplan steht. Foto:

Das Theaterschiff liegt in der Nähe der U-Bahn Rödingsmarkt im Nikolaifleet – in direkter Nachbarschaft der BGFG-Geschäftsstelle. Deshalb sind wir uns schnell nähergekommen und seit fast einem Jahr verbindet uns eine gute Kooperation.

Stagephotographers

Uriger Ort, beste Unterhaltung Die schwimmende Bühne bereichert bereits seit 1975 Hamburgs Theaterlandschaft und zählt mit seiner einmaligen Atmosphäre zu den Attraktionen der Hansestadt. Das schiffseigene Ensemble präsentiert vor allem musikalisch-kabarettistische Programme. Zusätzlich holt das Theater immer wieder hochkarätige Gäste an Bord. Wir sind sicher: Ein unterhaltsamer Abend auf Europas einzigem noch hochseetüchtigen Theaterschiff wird Ihnen

und Ihren Freunden gefallen. Die Besatzung freut sich auf Ihr Kommen! BGFG-Tickets bestellen Das Rabattangebot „vier Karten zum Preis von zweien“ gilt für fast alle Vorstellungen. Wenn Sie es nutzen möchten, rufen Sie einfach Heiko Schlesselmann vom Theaterschiff an und fragen Sie bei Ihrer Kartenbestellung nach dem Rabatt für BGFG-Mitglieder. Telefon: (040) 69 65 05 81.

17. Dezember: Auf ins Weihnachtsmärchen „Ich bin zu alt für die Jagd.“ – „Ich zum Mäuse fangen.“ – „Ich kann keine Säcke mehr schleppen.“ – „Und ich bin alt genug, um gebraten zu werden.“ … Na? Wer sagt das? Genau. Hund, Katze, Esel und Hahn, kurz: die Bremer Stadtmusikanten. Wer wissen will, welche Abenteuer die vier Freunde trotz ihres Alters erleben, der kommt am besten mit uns ins Ernst Deutsch Theater. Vorhang auf! Schnell Karten bestellen Der Vorverkauf ist schon vorbei, aber unter der BGFG-Serviceline: (0180) 21 11 000 vergeben wir noch Restkarten. Was: Weihnachtsmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ Wo: Ernst Deutsch Theater (U-Bahn Mundsburg) Wann: 17. Dezember 2011, 13.30 Uhr Eintritt: Kinder frei, Erwachsene 8,50 Euro (inkl. HVV-Ticket)

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Kundenorientierung bei der BGFG: tierisch gut? Bei der BGFG steppt der Bär: Die gesamte Belegschaft arbeitet daran, Sie – unsere Kunden – noch besser zufriedenzustellen. In dem Workshop „BGFG – Tierisch gut!“ haben wir unsere Kundenorientierung unter die Lupe genommen. Der Hintergrund: Im Juni 2010 führte die Beratungsgesellschaft Analyse & Konzepte für die BGFG eine Mitgliederbefragung durch, um herauszufinden, wie zufrieden unsere Mitglieder eigentlich sind. Wir haben uns über viele positive Rückmeldungen gefreut, aber klar wurde auch: Wir können noch besser werden. Und das wollen wir! Deshalb haben alle 98 Beschäftigten der BGFG an dem Workshop „BGFG – Tierisch gut!“ teilgenommen. Warum gleich die gesamte Belegschaft? Weil zu diesem Thema jeder etwas beitragen kann und weil wirklich gute Kundenorientierung das Zusammenwirken aller braucht. Der Blick über den Tellerrand

Was könnte sich ändern? In Kleingruppen wurden konkrete Vorschläge erarbeitet.

Durchgeführt wurden insgesamt sieben ganztägige Workshops mit je 12 bis 17 Teilnehmern in einer Tagungsstätte bei Hagenbecks Tierpark – moderiert von Analyse & Konzepte. Die einzelnen Gruppen waren bunt gemischt. In jeder Gruppe waren verschiedene Abteilungen und Hierarchieebenen vertreten und alle begegneten sich auf Augenhöhe. Der große Vorteil: ein Blick über den Tellerrand. Was versteht eigentlich ein Gärtner unter Kundenorientierung? Wie sieht es die Chefetage? Was meint das Bestandsmanagement? Alle brachten ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein, sodass wir das Thema unter vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten

Der symbolische Blick durch die Kundenbrille – plötzlich sieht alles anders aus.

konnten. Alle waren sich einig: Der Mix machts! Es gab viele neue Erkenntnisse und außerdem konnten bereichsfremde Kollegen durch ihren Blick von außen teilweise erstaunlich gute Tipps geben. Doch um wirklich klar zu sehen, haben wir alle gemeinsam die Perspektive gewechselt und die Kundenbrille aufgesetzt: Wie möchten wir als Kunden am liebsten behandelt werden? Auch dies war eine lehrreiche Erfahrung. Wie geht’s nun weiter? Erstes Fazit: Es waren spannende Veranstaltungen mit einigen Aha-Erlebnissen, die auch noch Spaß gemacht haben. Im Laufe der sieben Workshops sind etliche Verbesserungsvorschläge und Ideen zusammengekommen – vor allem, was die Erreichbarkeit der Mitarbeiter, die Vereinfachung von Abläufen und die Kommunikation angeht. Alle Vorschläge werden nun ausgewertet, konkretisiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Dann heißt es Butter bei die Fische! Damit Sie uns immer öfter „tierisch gut“ finden und wissen: Mit uns können Sie Pferde stehlen. Wir werden weiter in der bei uns berichten und Sie auf dem Laufenden halten.

Redaktion Eva Vietheer Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG Willy-Brandt-Straße 67 • 20457 Hamburg Tel. (040) 21 11 00-58 • Fax (040) 21 11 00-60 E-Mail vietheer@bgfg.de

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HAMBURG

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Verschiedenes

Hamburg    und seine

Spannende Ausstellung:

Unterwelt

Foto: UHH/Schell

Studiengebühren werden abgeschafft! Der Senat hat eine Gesetzesänderung beschlossen, nach der die bisher geltenden Studiengebühren ab Herbst 2012 aufgehoben werden.

Fotos: Museum der Arbeit

Der Einnahmeausfall wird vollständig kompensiert, die Hochschulen erhalten ab 2013 zusätzlich 37,8 Millionen Euro aus der Stadtkasse.

n 100 Jahre alt ist der alte Elbtunnel in diesem Jahr geworden – und er zieht Touristen und Hamburger gleichermaßen magisch an. Aus Anlass dieses Geburtstages zeigt das Museum der Arbeit noch bis zum 25. März die faszinierende Sonderausstellung „Tunnel – Hamburg und seine Unterwelt“. Auf 600 Quadratmetern wird die Geschichte des Tunnelbaus in Hamburg erzählt – vom Altonaer Schellfischtunnel über den alten

Alter Elbtunnel in Hamburg

und den neuen Elbtunnel bis zum U-Bahn-Schacht in der HafenCity. „Der Hamburger Untergrund hat den Bau von Kanalisation und Tunneln mit seiner geologischen Beschaffenheit und der Lage zwischen Alster und Elbe immer zu komplexen Projekten gemacht, die Meisterleistungen

der Ingenieurskunst erforderten“, sagt Dr. Jürgen Bönig, Kurator der Ausstellung. Diese werden in der Ausstellung anschaulich und spannend erklärt – ein ganz besonderes Stück Stadtgeschichte! Öffnungszeiten/Preise:  www.museum-der-arbeit.de

Das Studierendenwerk bekommt einen jährlichen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro. „Mit der Abschaffung der Studiengebühren beseitigen wir eine finanzielle Barriere für den Hochschulzugang“, sagt die Wissenschaftssenatorin und zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt (SPD). „Studiengebühren sind sozial ungerecht und in Deutschland mittlerweile zum Auslaufmodell geworden.“

Gute Aussichten:

Foto: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier

Spitzenplatz für Hamburgs Wirtschaft! n Titel erfolgreich verteidigt: Wie schon im Jahr 2009 erreicht die Hansestadt Hamburg auch 2011 den Spitzenplatz im Städteranking des Wirtschaftsmagazins „Capital“. Damit gilt Hamburg als Stadt mit den besten Wirtschaftsaussichten in Deutschland. Durchgeführt wird die Studie von der Feri Finance AG, dem größten privaten Wirtschafts-

forschungsinstitut in Europa. Fachleute untersuchen, wie sich bis 2017 Wirtschaftskraft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung und Kaufkraft entwickeln werden. Hamburg glänzt dabei in allen Bereichen. Laut der Studie profitiert die Stadt vor allem davon, dass sie so wettbewerbsfähig für die Globalisierung und den internationalen Handel aufgestellt ist wie kein anderer Wirtschafts-

standort in Deutschland. Einen weiteren Erfolg konnte Hamburg bei einer Untersuchung des „Economist Intelligence Unit“-Instituts landen. Dessen Experten beurteilen regelmäßig die Lebensqualität von 140 Städten in aller Welt: Hamburg erreichte jetzt den 14. Rang – und ist damit die lebenswerteste deutsche Stadt vor Frankfurt/ Main, Berlin und München.

Für echte Hamburger dürfte dieses Ergebnis allerdings keine Überraschung sein.

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Stadtentwicklung

Holger Kowalski

zum „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“

Senat und Wohnungswirtschaft haben ein „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ vereinbart. Mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen und dem Abbau bürokratischer Hürden soll der Baubeginn von jährlich 6.000 Wohnungen ermöglicht werden.

Foto: Detlef Overmann

„Wir brauchen mehr Transparenz.“ Holger Kowalski

bei uns: Herr Kowalski, sind die Zielvorgaben des Paktes zu erreichen? Holger Kowalski: Zunächst einmal sind die Zielvorgaben hinsichtlich Wohnungsneubau, Klimaschutz und der Erhaltung

Gelingt damit der Weg aus der Wohnungsknappheit? Die „bei uns“ sprach mit Holger Kowalski, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Wohnungsunternehmen e. V. (AHW), über die ersten Erfahrungen.

von Backsteinfassaden formuliert. Diese Bündelung macht es einfacher. Und wir gewinnen dadurch Zuverlässigkeit, weil damit auch die Bezirke den Zielen verpflichtet sind. Außerdem ist die Planungssicherheit ein großer Gewinn, denn wir haben die Möglichkeit, Neubaumodelle zu entwickeln und energetisch Neues auszuprobieren. bu: Und es gibt Möglichkeiten der Überprüfung. Kowalski: Genau, und damit die Möglichkeit, bei Problemen an den Stellschrauben zu drehen. bu: 6.000 Wohnungen jährlich, das ist ein ehrgeiziges Ziel. Kowalski: 2012 dürfte das noch schwierig werden, aber ich halte die Zielvorgabe ab dem Jahr 2013 für erreichbar.

bu: Wie hoch ist der angepeilte Anteil der Genossenschaften? Kowalski: 800 neue Wohnungen wollen die Wohnungsbaugenossenschaften jährlich bauen. Ich halte das nicht für unrealistisch. Wir werden verstärkt die soziale Komponente mit einbringen und dabei auch auf städtebauliche Konzepte setzen. bu: Was ist weiterhin nötig, um diesen Neubauprozess zu unterstützen? Kowalski: Ich glaube, Transparenz ist enorm wichtig. Wir müssen das breiter in der Bevölkerung diskutieren. Das ist besonders wichtig, weil es bei der Vergabe von Grundstücken ja nicht mehr nach dem Höchstpreisverfahren geht, sondern Bebauungs- und Gestaltungskonzepte eine große Rolle spielen. Mit größerer Transparenz können wir mehr Konsens und die Einbindung der Bewohner erreichen. Und wir können Anregungen frühzeitig in unsere Planungen aufnehmen.

Kowalski: Ich bin ja auch Vorstandsmitglied beim Altonaer Spar- und Bauverein und für Altona kann ich sagen, dass wir das bemerken. bu: Diskutiert wird ja auch die Stärkung des zweiten Förderweges, bei der Wohnungen im gehobenen Preissegment errichtet werden sollen. Kowalski: Ich halte das für vernünftig, weil wir auch jene Hamburger mit Wohnungen versorgen müssen, die etwas mehr verdienen. bu: Wann werden wir eine Entlastung des Wohnungsmarktes spüren? Kowalski: Gemessen an unseren heutigen Bedarfsrechnungen brauchen wir 20.000 bis 25.000 neue Wohnungen. Ich denke also, es wird so vier bis fünf Jahre dauern und dann müssen wir uns ansehen, was wir erreicht haben. bu: Herr Kowalski, vielen Dank für das Gespräch.

bu: Hat sich die Zusammenarbeit mit den Bezirken spürbar verbessert? Gerade hier hat es früher ja oft gehakt.

Foto: iStockphoto, sculpies

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hamburg

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HAMBURG

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Foto: Kulturbehörde, Freie und Hansestadt Hamburg

Wie ich es sehe

Barbara Kisseler

Liebe Kulturfreunde, Kunst und Kultur sind kein Luxusgut für wenige, sondern gehören in den Alltag aller Menschen. Kulturveranstaltungen sprechen uns mit allen Sinnen an, bewegen unsere Gefühle, inspirieren uns zu neuen Gedanken und lassen uns am kulturellen Reichtum der weltoffenen Stadt Hamburg teilhaben. Mit den Mitteln der Kunst können wir uns die Welt aneignen und gestalten. Kultur ist Teilhabe nicht nur in dem Sinne, sich etwas leisten zu können. Gemeint ist auch, dass durch künstlerische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft besondere Fähigkeiten zur Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen ausgeprägt werden. Stadtteilkulturarbeit erscheint mir dabei als ein sehr wichtiges Feld kulturpolitischen Handelns, weil ich der Intention, in den Hamburger Stadtteilen ein anregendes kulturelles Milieu aufzubauen, eine hohe Bedeutung zumesse.

Konkret geht es darum, den künstlerischen Nachwuchs zu fördern und Raum für Eigeninitiative, Kreativität und eine künstlerische, experimentelle Praxis zu schaffen. Möglichst viele Menschen, denen der Zugang zur Kunst und kultureller Produktion bisher verschlossen blieb, sollen am gemeinsam geschaffenen kulturellen Reichtum dieser Stadt partizipieren. Dazu gehört auch der Zugang zur Stadt- und Stadtteilgeschichte. Auf Grundlage eines gestärkten Geschichtsbewusstseins und lokaler Öffentlichkeit wächst die Identifikation mit dem Stadtteil. Aus diesen Gedanken heraus lassen sich zahlreiche, parallel liegende Handlungsfelder mit der Stadtteilkultur verknüpfen: die kulturelle Bildung und ihre Einbettung in Strukturen regionaler Bildungslandschaften, die integrierte Stadtteilentwicklung mit dem Handlungsfeld „Kultur im Stadtteil“, die vielfältigen Kinderund Jugendkulturinitiativen und nicht zuletzt der interkulturelle und intergenerative Dialog. Ich begrüße sehr, wenn diese Perspektiven auch in der Wohnungswirtschaft mit neuer Aufmerksamkeit bedacht werden.

BGH erleichtert Modernisierungsankündigung Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 28. September 2011 eine pragmatische Entscheidung getroffen (Az. VIII ZR 242/10). Danach dürfen an eine Modernisierungsankündigung keine überhöhten Anforderungen gestellt werden. In dem entschiedenen Fall hatten Vermieter ihren Mietern in München eine Modernisierungsmaßnahme angekündigt und darin die geplanten Veränderungen stichwortartig erläutert. U. a. wurden in dem Ankündigungsschreiben die Installation von Heizung und Elektroinstallation im betroffenen Wandbereich, das Datum des vorgesehenen Baubeginns, die mit sechs Wochen geplante Bauzeit sowie der Betrag der voraussichtlichen Mieterhöhung genannt. Ein Mieter hielt das nicht für ausreichend und verweigerte die Duldung der Maßnahmen. Der BGH hat jedoch entschieden, dass die Modernisierungsankündigung der Vermieter ausreicht, um den Mieter über die geplante Modernisierung, ihre Auswirkung auf den künftigen Mietgebrauch und auf die zu zahlende Miete zu informieren. Danach genügt es, wenn das Ankündigungsschreiben den Mieter in die Lage versetzt, sich ein realitätsnahes Bild von den beabsichtigten Maßnahmen zu machen. Dazu Dr. Peter Hitpaß, Pressesprecher des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW): „Der BGH schafft Klarheit. Der Vermieter muss in nachvollziehbaren Stichworten seine Modernisierungsmaßnahmen gegenüber dem Mieter begründen. In der Vergangenheit haben Instanzgerichte teilweise praxisferne, überhöhte Anforderungen an den Vermieter gestellt. Die Entscheidung des BGH wird Vermieter ermutigen, zukünftig mehr Geld in Modernisierungen zu investieren. Der Vermieter braucht keine Angst vor jahrelangen Gerichtsverfahren zu haben."

Barbara Kisseler Kultursenatorin Hamburg

Strom:

Neuer Rahmenvertrag mit Vattenfall

Foto: vattenfall.de

n Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hat mit Vattenfall Europe Sales GmbH einen Rahmenvertrag über die Belieferung seiner Mitgliedsunternehmen mit Allgemeinstrom für die Jahre 2012 bis 2014 geschlossen. In einer vom VNW initiierten Ausschreibung hatte sich Vattenfall gegenüber fünf weiteren Anbietern durchge-

setzt. Abgesehen von Steuern und Abgaben bleibt der Preis für den Allgemeinstrom (u. a. Treppenhaus- und Außenbeleuchtung, Aufzugsstrom, Heizung) drei Jahre auf einem konstanten Niveau, das bezogen auf einen Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh pro Abnahmestelle jährlich ca. zwei Prozent günstiger ist als in diesem Jahr. Bei dem Vattenfall-Strom handelt es sich um Strom aus erneuerba-

ren Energien, der in umweltschonenden skandinavischen Wasserkraftwerken erzeugt und in das europäische Verbundnetz eingespeist wird. Auf Basis dieses Rahmenvertrages erfolgt die Allgemeinstromversorgung der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften durch Vattenfall Europe Sales GmbH.

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WOHNEN

Der große Kaffeeklatsch

KALORIEN, KIMONO UND KUNST

„Ein Sommernachtstraum“ gewinnt beim großen Kaffeeklatsch Wer hier Kalorien zählte, hatte viel zu tun: „Fruchtige Fächertorte , „Himbeertraum , oder doch den „Mississippi Mud-Pie ? Dieser Wahl stellten sich am 15. Oktober Profi-Jury und Gäste im Curio-Haus, wo erstmalig „Der große Kaffeeklatsch der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften stattfand. Backbegeisterte Teilnehmer, darunter sogar drei männliche, aus den Reihen der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften präsentierten insgesamt 27 fantasievolle Kreationen. Von marzipanverzierter Fantasietorte über Apfelkuchen vom Blech bis zum Schokokuchen war alles vertreten. Zunächst war die Jury gefragt: Die Hamburger Meister-Konditoren Claudia Gast (Claudia Gast Confiserie) und Adolf Andersen (Konditorei Andersen) zückten ihre Notizblöcke und nahmen jede Torte und jeden Kuchen kritisch in Augenschein. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten sie Kreativität, Aussehen und Geschmack. Auch die

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2. Platz:

3. Platz:

3. Platz:

Buchweizen-Schoko-Kokos-Torte

Quitten-Marzipan-Torte

Eierlikör-Preiselbeer-Marzipan-Torte

Sahnte den Hauptgewinn ab:

„Ein Sommernachtstraum“

rund 150 Gäste nahmen an der Abstimmung teil und beurteilten die Köstlichkeiten nach ihrem Aussehen. Dann begann die süße Schlacht: Die Kuchen und Torten wurden zugunsten der DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungsund Siedlungswesen e.V.) verkauft. Auf diesem Weg kamen 291,90 Euro für den guten Zweck zusammen. Herzlichen Dank an dieser Stelle unseren Mitgliedern! Bevor die Punkte ausgezählt wurden, gab die bekannte TeeMeisterin Kazuko Chujo eine Einführung in die japanische Teezeremonie. Wie auch bei ihren beliebten Einführungen in die Teezeremonie im Teehaus von Planten un Blomen verwöhnte sie die Anwesenden mit erstklassigem Grüntee, dessen richtige Zubereitung ‒ das Schaumigschlagen ‒ tatsächlich eine Wissenschaft für sich ist, damit es auch meisterhaft schmeckt. Im Anschluss gab es eine künstlerische Darbietung von Birgit Lünsmann (Gesang) und Christoph Haertel (am Piano) zum Thema „Torten und Kuchen, Kaffee und Tee .

Kristina Weigel (Vorstand Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften; rechts) mit den Gewinnerinnen (v. l.): Ute Diedrichs, Brigitte Klindworth, Swantje Gerlach, Elke Niemann

Die Spannung stieg, als Kristina Weigel (Vorstand Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V.) den Sieger verkündete: „Ein Sommernachtstraum", eine Schachbrett-TortenKreation. Die überraschte Gewinnerin und gleichzeitig jüngste Teilnehmerin Swantje Gerlach (Bauverein der Elbgemeinden eG) freute sich sehr und nahm einen Gewinngutschein über ein Seminar „Confiserie bei der Konditorei Andersen entgegen. Die zweite Gewinnerin Ute Diedrichs (Gartenstadt Hamburg eG) erhielt für ihre „Buchweizen-Schoko-Kokos-Torte ‒ ein Backwerk, das gluten- und laktosefrei ist und daher ein Rezept für alle diejenigen, die wegen Unverträglichkeiten sonst keinen Kuchen essen können ‒ einen Pralinenkurs bei Claudia Gast Confiserie. Zwei dritte Gewinnerinnen, Elke Niemann (Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG) und Brigitte Klindworth (Eisenbahnbauverein Harburg eG), die mit einer „Quitten-Marzipan-Torte bzw. einer „Eierlikör-PreiselbeerMarzipan-Torte überzeugt haben, erhielten Wertgutscheine vom Handelshaus Laegel.

Das Backbuch mit allen Rezepten des großen Kaffeeklatsches ist ab dem 6. Dezember 2011 bei Ihrer Genossenschaft erhältlich!

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V. i. S. d. P. für die Inhalte der Seiten „Der große Kaffeeklatsch": SINNSALON Agentur für Kommunikation und Design

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service

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Preisrätsel

Gewinne 4/2011

1. Preis

Wabenrätsel Dezember 2011

Europas erfolgreichste Unterhaltungsshow mit Pferden ist zurück!

Foto: APASSIONATA GmbH

Gewinnen Sie zwei Karten für den 13.01.2012, 20:00 Uhr, O2 World Hamburg und erleben Sie die neue Show

„Gemeinsam bis ans Ende der Welt“.

Prachtvolle Pferde, atemberaubende Reitkunst, einzigartige Lichteffekte und wundervolle Musik: In der neuen Show „Gemeinsam bis ans Ende der Welt“ nimmt Sie Hauptdarsteller „Daniel“ mit auf eine traumhafte Reise zu den entferntesten Orten der Welt und lüftet die Geheimnisse, die Mensch und Pferd seit Jahrhunderten verbinden – ein wahres Erlebnis für die Sinne! Sichern Sie sich und Ihrer Familie schon jetzt die schönsten Plätze für einen unvergesslichen Abend voller Abenteuer und Fantasie! Weitere Informationen und Tickets finden Sie unter www.apassionata.com.

Foto: DAS SCHIFF

Preis . 5 s i b 2.

Wir verlosen 4 x 2 Eintrittskarten:

Dumme Gedanken hat jeder

Das Beste von Wilhelm Busch.

Er ist der unerreichte Meister des knappen Textes und der Pionier des Comic. Wie kein anderer stellt Wilhelm Busch in seinen beißenden, oft grotesk überzeichneten Reimen das Spießbürgertum in seiner Verlogenheit und Selbstzufriedenheit bloß. Und ist dabei erschreckend modern und noch immer unglaublich komisch. Das Schiffs-Ensemble präsentiert das Beste aus seinen Satiren – in einer ungewöhnlich spannenden Auswahl. Keine brave Lesung, sondern etwas, das vom Schneeball zur Lawine wird. Spielzeit: Termine von Ende Januar bis Ende März 2012 Weitere Infos: www.theaterschiff.de

Tragen Sie die Begriffe beim Pfeil beginnend in angegebener Richtung um die beschreibende Wabenzelle ein. Die Buchstaben in den nummerierten Feldern ergeben die Lösung:

1

2

3

4

5

Die Lösung senden Sie uns entweder auf einer frankierten Postkarte an:

Die Angabe des Alters würde uns freuen. Diese ist freiwillig und dient lediglich unserer Statistik.

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG Standort Hamburg Hinweis: Nicht vollständig ausBirgit Jacobs/Wabenrätsel gefüllte Einsendungen nehmen Postfach 62 02 28 nicht an der Verlosung teil! 22402 Hamburg Die Ziehung der Gewinner Oder Sie schreiben uns eine erfolgt unter Ausschluss des E-Mail an jacobs@hammonia.de Rechtsweges. Wir bitten um vollständige Angabe Ihres Absenders (Name, Vorname, Adresse) und Ihrer Genossenschaft.

Einsendeschluss: 3. Januar 2012 Es gilt das Datum des Poststempels.

Die Lösung aus dem Preisrätsel 3/2011 hieß: SONNE Allen Einsendern herzlichen Dank. Gewonnen haben:

1. Preis:

Martin Kaempfe

2. bis 5. Preis: Waldemar Kohler Manfred Krempien Jan-Philipp Schilling Regina Wagner Die Gewinner wurden bereits informiert

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SERVICE

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Jahresgewinnspiel 2011

Die Preisverleihung

In diesem Jahr wurden Hamburger Begriffe gesucht: Die richtige Lösung der März-Ausgabe war „Planetarium“, der Begriff der Juni-Ausgabe „Wilhelmsburg“ und des Rätsels Lösung der September-Ausgabe „Speicherstadt“. Markierte Buchstaben dieser Begriffe ergaben die Lösung: Wir sind Hamburger. n Wir erhielten mehrere Hundert Zuschriften, aus denen wir die 40 Gewinner ermittelten, die zur Preisverleihung am 21. Oktober eingeladen wurden. Leider war es vielen nicht möglich, dieser Einladung zu folgen, deshalb fiel der Kreis der Gäste diesmal etwas kleiner aus, was allerdings der Stimmung keinen Abbruch tat. Große Unterstützung erhielten wir durch Holger Fehrmann (Vorstand Wohnungsverein Hamburg von 1902), der mit viel Witz die anwesenden Gäste in die Verlosung einbezog. Gute zwei Stunden waren die Gäste und wir damit

beschäftigt, die 40 Namen der Gewinner aus dem Innenleben von Überraschungseiern zu befreien, die Namen zu verlesen und die Gewinne zu verteilen.

Und das sind die diesjährigen Preisträger:

Den Gutschein für zwei Personen für das Disney Musical hat gewonnen: Elke Czyperek

Die Hafentour „Auge in Auge mit den Giganten“ erleben am 27. April 2012: Dominik Enseleit, Ursula Gernhuber, Matthias Helmhagen, Thomas Herrmann, Michael Hesse, Annemarie Hippke, Susanne Kemps, Klaus Kraft, Oliver Kranz, Daniela Laengenfelder, Angela Laudi, Heiko Meyer, Gudrun Mithoff, Ann-Kristin Neumann, Sylvia Puschmann, Sylke Renner, Claudia Schimmelpfennig, Marianne Strade, Christiane Thate, Brigitte Zelm.

Mit der CinemaxX Geschenkbox gehen ins Kino: Dirk Kopplow, Beate Kröger, Sonja Peters, Jutta Proft, Angelika Schlecht, Harald Schmidt, Jürgen Synnatzschke, Werner Voigt, Ute Wohlers. Den Hamburg-Krimi von Frank Göhre „Der Auserwählte“ lesen demnächst: Ulrike Baumeister, Iris Girges, Heinz Götting, Angela Mehl, Anna Mehrens, Dr. Karin Mielke, Frank Pieper, Walter Pieper, Svenja Schlungbaum, Horst Wächter.

Ade Alsterkanalfahrt –

Willkommen Hafentour! Am 19. August 2011 stachen wir mit den Gewinnern aus 2010 zum letzten Mal in See. Fast 20 Jahre erfreuten sich die Gewinner des „bei-uns-Jahresgewinnspieles“ an der gemeinsamen Fahrt durch die Alsterkanäle, die ihnen Hamburg von einer völlig anderen Seite zeigte – und das bei zumeist schönem Wetter, guter Verpflegung und bester Laune.

Fotos: Cordula Kropke

Holger Fehrmann und einige unserer glücklichen Gewinner

Abgelöst wird diese Fahrt durch die Hafentour „Auge in Auge mit den Giganten“, die in diesem Jahr zum ersten Mal verlost wurde. Foto: St even Ha berland Die Gewinner können sich jetzt schon auf drei spannende Stunden freuen – vorausgesetzt, alle haben ihren Personalausweis dabei!

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Kultur erleben und sparen Foto: Joachim Hiltmann

Mitglieder

gehen auf Nummer günstig!

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Impressum

Layout/Illustration: Ulrich Dehmel Organisation: Birgit Jacobs Redaktion: Heike Labsch (ViSdP), Birgit Jacobs, Michael Koglin, Michael Pistorius, Sven Sakowitz

Redaktionsbeirat: Holger Fehrmann, Bernd Grimm, Jana Kilian, Kristina Weigel, Klaus Weise Für Beiträge der Unternehmensseiten sind die jeweiligen ­Genossenschaften verantwortlich. Titelmotiv: © Steve Debenport/iStockphoto Herstellung und Druck: Timm Specht Druck & Produktions GmbH Grindelberg 13-17 20144 Hamburg Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Hinweise: Die Redaktion behält sich die Veröffentlichung und Kürzung von Leserbriefen vor. An Rätseln und Gewinnspielen dürfen nur Mitglieder der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften teilnehmen.

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Harburger Theater Museumsplatz 2 21073 Hamburg www.harburger-theater.de Fotocredit: Jim Rakate

Herausgeber und Verlag: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG Standort Hamburg Tangstedter Landstraße 83 22415 Hamburg Telefon: 040 520103 -48 Telefax:  040 520103 -14 E-Mail: info@hammonia.de

Hamburger Kammerspiele Hartungstraße 9-11 20146 Hamburg www.hamburger-kammerspiele.de

St. Pauli Theater Produktionsges. mbH Spielbudenplatz 29 - 30 20359 Hamburg www.st-pauli-theater.de Foto: Herbert Schulze

bei uns – Wohnen mit Hamburger Genossenschaften erscheint im Auftrag der Mitglieder des Arbeits­kreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften.

Foto: Tom Kamlah

FON A KT

040 520103-61 R

Hinweis: Reisekosten, Unterkunft sind in dem Gewinn nicht enthalten!

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Ernst Deutsch Theater Friedrich-Schütter-Platz 1 22087 Hamburg www.ernst-deutsch-theater.de

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Anruftermin: 25. Januar, 15:00 Uhr Die ersten 2 Anrufer gewinnen je 2 Karten für die Vorstellung in Bremen, Anrufer 3 und 4 je 2 Karten für Essen!

Foto: Christina Hartmann

Wir verlosen Karten für das Musical Elisabeth! 2 x 2 Karten (PK3): 09.02. – 04.03.2012 – Essen, Musical Theater 2 x 2 Karten (PK 3): 08.03. – 25.03.2012 – Musical Theater Bremen (Die Karten sind gültig Di. + Mi. 18:30 Uhr, Do. 20:00 Uhr, So. 14:00 + 19:00 Uhr)

Altonaer Theater Museumstraße 17 22765 Hamburg www.altonaer-theater.de

Foto: Jeanne Degraa

Auf diesen Seiten halten wir ermäßigte Angebote verschiedener Veranstalter aus dem Bereich Kultur und Freizeit für Sie bereit. Unter Vorlage der Coupons erhalten Sie die für das Angebot angegebene Ermäßigung. Bitte beachten Sie die Hinweise und Informationen der Veranstalter! Weitere Angebote finden Sie unter: www.wohnungsbaugenossenschaften.de

TE

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service

TKS Ticket-Service und Veranstaltungen GmbH Erkrather Straße 30 40233 Düsseldorf www.kartenkaufen.de

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(6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)


Hexe Lilli und der Weihnachtszauber (Ab 5 Jahre)

Nur noch ein paar Wochen bis Weihnachten! Doch leider ist um Lilli herum von Weihnachtszauber keine Spur. Der kleine Bruder Leon denkt nur an seine Geschenke, in den Geschäften gibt es Gedränge und der Weihnachtsmann ist alles andere als kinderlieb. Lilli findet, ein Weihnachtszauber muss her! Sie legt gleich im Schuhgeschäft los ... Ob Lilli es schafft, dass die Leute sich erinnern, was Weihnachten wirklich sein kann?

Ausgabe Dezember 2011

EXklu si vCoupon

10 %

Ermäßigung

Foto: privat Foto: Janine Guldener

von Michael Frayn

Hinter den Kulissen tobt der nackte Wahnsinn. Der Premierentermin rückt immer näher und die Proben treten in ihre heiße Phase ein. Seien Sie live dabei, wenn hinter den Kulissen zwischen den Schauspielern die Post abgeht und die Grenzen zwischen Theater und Realität gesprengt werden.

Hinweis: Stichwort „bei uns“ angeben Ausgabe Dezember 2011

EXklu si vCoupon

10 %

Ermäßigung

Termine: 07.01.2012

Vier Männer im Nebel Vier Herren, mittleres Management, stechen mit einem Boot in See. Team-Building-Exercise heißt diese gruppendynamische Maßnahme an einem nebligen Novemberwochenende. Als ihr Schiff kentert, können sie sich auf eine menschenleere Insel retten. Schutzlos, ohne Essen dort ausgesetzt, kommt es zu unerbittlichen Rivalitäten und groteskem Seelen-Striptease. Eine bitterböse Komödie mit typisch englischem Humor.

Ausgabe Dezember 2011

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10 %

Ermäßigung

Termine: 15.01. – 05.02.2012

Das fliegende Klassenzimmer (Ab 5 Jahre)

Seit Jahren sind die Schüler des Internats mit denen der benachbarten Realschule verfeindet. Beide Gruppen denken sich verrückte Streiche aus, um die anderen zu ärgern. Als die Realschüler die Hefte der Gymnasiasten klauen und einen Schüler gefangen nehmen, hört der Spaß jedoch auf und es kommt zum alles entscheidenden Kampf. Mit leiser Melancholie und warmem Humor erzählt Kästner eine Geschichte über Mut und Freundschaft, Schwächen und Stärken.

Ausgabe Dezember 2011

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10 %

Ermäßigung

Die skurrile Kriminalgroteske um die schwarzen Witwen Abby und Martha Brewster, die ohne Schuldgefühl ein Dutzend Männer morden, war zu Anfang der vierziger Jahre ein Hit am New Yorker Broadway und bald darauf als Film ein Welterfolg. Joseph Kesselrings Komödie spielt nicht nur erfolgreich mit verschiedensten Genres, sie zeigt auch das angeblich so moralische und ordentliche Bürgertum am morbiden Abgrund seines Wahnwitzes. Termine: 04. bis 08. sowie 10. bis 15.01.2012, jeweils 20.00 Uhr, sonntags 19.00 Uhr

Elisabeth - Das Musical Das Schicksal der Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als „Sissi“, hat ganze Generationen berührt und zugleich fasziniert. Bis heute ist ihr Mythos weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig. Musik, die ans Herz geht, prunkvolle Kostüme und grandiose Bühnenbilder machen das erfolgreichste deutschsprachige Musical zu einem unvergesslichen Theatererlebnis. Termine: 09.02. bis 04.03.2012: Essen, Musical Theater 08.03. bis 25.03.2012: Musical Theater Bremen

Der Nackte Wahnsinn

Infos + Karten unter Telefon: 040 22701420

Vier Männer im Nebel Infos + Karten unter Telefon: 0800 4133440 (gebührenfrei) www.hamburger-kammerspiele.de Stichwort: Genossenschaftsrabatt

Das fliegende Klassenzimmer Infos + Karten unter Telefon: 040 428 71 36 04 und tickets@harburger-theater (Di- Fr 12 – 18 Uhr)

Hinweis: Stichwort „bei uns“ angeben

Termine: bis 20.12.2011

Arsen und Spitzenhäubchen

Infos + Karten unter Telefon: 040 39905870 und tickets@altonaer-theater.de (Mo- Sa 10 – 18 Uhr)

Termine: bis 20.12.2011

Der Nackte Wahnsinn

Hexe Lilli und der Weihnachtszauber

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rtennettoauf den Ka e: 16,90 E is re (P s prei r E inkl. alle 0 ,9 49 s bi ) Gebühren

Infos + Karten unter Telefon: 040 4711 0 666 oder direkt an der Kartenkasse im St. Pauli Theater Hinweis: Stichwort „bei uns“ angeben

Ausgabe Dezember 2011

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Infos + Karten unter Telefon: 0211 7344120 Hinweis: Kunden-PIN 24236 angeben!

* 10 % Ermäßigung auf den Kartennettowert. Kartenpreise zwischen 29,85 € u. 80,85 €, zzgl. VVK und 2 € Systemgebühr.

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Foto: Léa Dietrich

The Black Keys

Der Rolling Stone schrieb mal über das US-Duo The Black Keys „Rock-Minimalismus bis zum Maximum“. The Black Keys verstehen, auch mit kleinsten Mitteln große Wirkung zu erzielen. Alles, was sie dafür brauchen, ist Patrick Carney am Schlagzeug, Dan Auerbach an Gitarre und Mikrofon, und heraus kommt grandios rumpeliger, bluesinfizierter Rock für die Massen. Als Produzent für ihr neues Album „El Camino“ konnten sie übrigens, wie schon 2008 für „Attack & Release“, erneut Danger Mouse (Gnarls Barkley, Broken Bells) gewinnen. Das kann nur gut werden!

27.01.2012, Alsterdorfer Sporthalle, 20:00 Uhr

t r end

GASTRO River Grill

Schon mit „Die Bank“ bewies Dirk von Haeften ein gutes Gastrohändchen, jetzt hat er Christian Rachs ehemaliges „Tafelhaus“ zum „River Grill“ umgebaut. Neumühlen 17, Telefon 040 60080990, www.river-grill.de Weltbühne Im Caféhausstil hat Tim Seidl („Rialto“) das Restaurant im Thalia Theater mitten in der Innenstadt umgebaut. Allerliebst. GerhartHauptmann-Platz 70, Telefon 040 30393250, Mo-So ab 9 Uhr La Baracca Raffinierte und klassische italienische Speisen werden hier in der HafenCity serviert – bestellt wird ganz modern über Touchscreens. Am Sandtorkai 44, Telefon 040 284637733, Mo-So ab 11 Uhr

Kino Spiel im Schatten:

SherlockHolmes-Fans leben in glücklichen Zeiten: Eine hervorragende BBCSerie verlegt die Fälle des berühmtesten Detektivs aller Zeiten ins London des 21. Jahrhunderts, die Version von Regisseur Guy Ritchie („Bube, Dame, König, grAs“, „Snatch“) bleibt dem viktorianischen England treu. Bei seinem zweiten Auftritt als Meisterschnüffler muss sich Robert Downey Jr. mit seinem ärgsten Gegenspieler befassen – dem mysteriösen Professor Moriarty. Außerdem dabei: Jude Law als Holmes’ leicht entnervter Kumpel Watson und Noomi Rapace, bekannt als Lisbeth Salander aus der „Millennium-Trilogie“. Ab 22. Dezember

Hamburgs Highlights im Abo 20 % Rabatt für Genossenschaftsmitglieder:

Der libanesische Autor Wajdi Mouawad schickt in „Verbrennungen“ seine Protagonisten Jeanne und Simon nach dem Tod ihrer Mutter auf die Suche nach ihrem Vater und ihrem Bruder. Die Zwillinge, unter lieblosen Verhältnissen aufgewachsen, rei-

Live-Show

Kunst

Wenn man die Geschichte eines Superhelden auf die Bühne bringen will, dann muss die Show auch gigantisch sein – sonst wird sie dem Mythos nicht gerecht. In dieser Hinsicht wurde bei „Batman live“ absolut nichts falsch gemacht: Eine 30 Meter lange Bühne, der Grundriss von Gotham City, erstreckt sich in das Publikum, und während auf und über ihr akrobatische Künste und eindrucksvolle Stunts gezeigt werden, führt die dahinter liegende, riesige LED-Wand den Zuschauer an Schauplätze wie Batcave oder Arkham Asylum. Auf der Grundlage des weltbekannten DC Comics wird die Geschichte von Batman und Robin erzählt und ihr gemeinsamer Kampf gegen die Bösewichte Joker, The Penguin und Catwoman eindrucksvoll visualisiert. 22. bis 26. Februar 2012, Infos unter www.batmanlive.de.

SAUL LEITER: Nach dem großen

Erfolg der Retrospektive von Lillian Bassman und Paul Himmel widmet sich das Haus der Photographie einem weiteren Meister der Fotokunst des 20. Jahrhunderts: dem 1923 in Pittsburgh geborenen Saul Leiter. Am Beginn seiner Karriere sah sich dieser in erster Linie als Maler. Später experimentierte Leiter mit einer 35 mm Leica Camera. Mit Kollegen wie Robert Frank und Diane Arbus gestaltete er die Fotografie der 40er und 50er Jahre mit, die später als New York School bezeichnet wurde. Neben Saul Leiters Schwarz-Weiß-Fotografien und seinen außergewöhnlichen Farbaufnahmen (hier „Taxi“, ca. 1957) werden erstmals seine Modefotografien, seine übermalten Aktfotos sowie seine Malerei und seine einmaligen Skizzenbücher gezeigt. Ab 3. Februar 2012, Haus der Photographie.

nightlife HAMBURG

Konzerte

04.12. Rihanna, 02 World

12 Ausgaben der SZENE HAMBURG, die aktuellen Ausgaben SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN sowie SZENE HAMBURG KAUFT EIN! plus Buchprämie. Genossenschaftsmitglieder erhalten bei Abschluss eines Jahresabos 20 % Nachlass auf den regulären „Hamburg-Abo“-Preis, 30 statt 38 Euro. Bestellen unter www.szene-hamburg.de / Button „Kooperation Genossenschaft“ aktivieren.

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Theater

sen widerwillig in die vom Bürgerkrieg zerrüttete Heimat ihrer Mutter, um ihren letzten Willen zu erfüllen. Erst als sie das zerstörte Land sehen, bricht ihre eigene Kälte auf: Mouwads Ziel ist es, „ein Stück über den Versuch, in einer unmenschlichen Situation seine Versprechen als Mensch zu halten“ zu zeigen. Malersaal im Schauspielhaus, Premiere am 28.01.2012 Fotocredit: Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

bei uns up to date

14.12. PeterLicht, Kampnagel 15.12. Miss Li, Uebel & Gefährlich 19.01. Kool Savas, Docks 26.01. Tim Bendzko, Fabrik 22.02. Boy, Gruenspan

Kino Ab 15.12. „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ – Regisseur Brad Bird („Die Unglaublichen“,

Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr

(6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen)

„Ratatouille“) erteilt Tom Cruise und Jeremy Renner einen weiteren unmöglichen Auftrag im vierten Teil der Actionreihe. Ab 19.01. „Extrem laut und unglaublich nah“ – Verfilmung des Romans von Jonathan Safran Foer über die Folgen des 11. September für einen kleinen New Yorker Jungen. Mit Tom Hanks und Sandra Bullock. Ab 02.02. „Dame, König, As, Spion“ – Hochkarätig besetzter Spionagethriller nach dem Erfolgsroman von John le Carré.

Silvesterparty Fabrik (Altona),PartyMix mit DJ Udo Zoll MS Hedi (Hafen), Silvester auf der Elbe mit Balkan-Swing Beats stage club (Altona), Silvester-All-InclusiveParty auf drei Tanzflächen Cap San Diego (Neustadt),mit SilvesterBuffet, Tanzmusik und Feuerwerk, Laeiszhalle (Neustadt) Salut! Silvesterkonzert – ein klassischer Jahreswechsel mit den Philharmonikern Hamburg


BGFG bei uns 04/11