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Leserumfrage

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Deutschland € 5,90 Österreich € 6,70 Schweiz CHF 11,50 Italien € 7,50

MIT DVD NUR 5,90 EURO

60

10/2010

B&K DJ-Setup im Wert von 1055 Euro. (S. 80)

ISSN 1866-3737 6. Jahrgang

MAGAZIN FÜR MUSIK / PRODUKTION / DJ-ING

WWW.B EAT.DE

SATTE 4,5 GB FETTES LIVE-INSTRUMENT:

USINE Free

MODULARES PERFORMANCE-TOOL

1,4 GB FRISCHE SOUNDS:

RAVERNATOR

V I T K A 0 2 N E X BISO1000 EURO Marktübersicht 2010

MEGA-SYNTH FÜR TECHNO & RAVE

750 MB LOOPS & SAMPLES:

UVI WORKSTATION

VST-/AU-SAMPLE-WORKSTATION Mehr Infos und Systemvoraussetzungen ab Seite 3.

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STEINBERG RECORDINGTALENT FÜR EINSTEIGER? (S. 75)

(S. 30)

EHLUNG F P M E , G N A FAKTEN, KL IM TEST E L L E D O M ZWANZIG

KYLIE MINOGUE:

ALL THE LOVERS DIE HIT-SOUNDS SELBER MACHEN (S. 53)

KORG MICROSTATION

KOMPAKTER ALLESKÖNNER FÜR STUDIO & BÜHNE (S. 72)

ELECTRIFY FÜR iPAD SO KLINGT DER IELECTRIBE-KILLER

DJ-TECH DJM303

RAFFINIERTER DJ-MIXER IM CHECK


BEATDVD

Über 4 GB Daten für Musiker!

Beat-Heft-DVD #60

Loops, Samples, Vollversionen, Plug-ins & mehr! Satte 4,5 GB an Vollversionen, Videoworkshops, Plug-ins, Sounds, Presets, Loops, Samples und Drum-Kits haben wir in diesem Monat wieder auf die DVD gepackt. Besondere Aufmerksamkeit verdient zweifelsohne das Echtzeit-Performance-Tool Usine Free 5.17, das es in puncto Flexibilität und Modularität locker mit Ableton Live aufnehmen kann. Mit auf dem Silberling sind außerdem das Sound-Monster Ravernator aus der Feder von Sample-Guru Robert Parry sowie die UVI Workstation der Soundschmiede UltimateSoundBank. Dazu kommen weitere nützliche Studiohelfer wie der E-MU Proteus VX, der Reaktor-Vorläufer SynCModular, 99 handverlesene

WordPress-Themes für eine gelungene Band-Webseite und der OS-X-Edelsequenzer Ardour 2.8. Im Praxisteil beschäftigen wir uns mit den Hit-Sounds aus Kylie Minogues „All The Lovers“, zeigen Wege zur gelungenen VJ-Performance und lüften in unserer zweiten DVD-LernkursLektion die letzten Geheimnisse des Cubase Control Rooms. Quasi obligatorisch sind 3,3 GB Loops & Samples, die auch in diesem Monat wieder frischen Wind in Ihr Studio blasen, sowie wertvolle Free- und Shareware, Audiobeispiele zu unseren Tests und das Begleitmaterial zum Heft. DVD zusammengestellt von Alexander Weber

Gratis auf DVD

mit Clips & Samples

MPC/Battery-Sample-Pack

Gamesound: Emergency 2012

Satte 34 Kits, 52 Variationen und 413 Samples hat Soundguru Marco Scherer exklusiv für Akais MPC und NIs Battery zusammengestellt. Der Clou: Alle Programme machen regen Gebrauch von Filtern, Hüllkurven, LFOs & Effekten. Top! mpcbattery1.plasticage.de

Wir werfen einen Blick auf die beliebte Rettungssimulation des deutschen Entwicklers Sixteen Tons und entdecken am Beispiel exklusiver Cutscenes die Geheimnisse des Gamesounddesigns. Workshop ab Seite 48. www.sixteen-tons.de

DVD-Vollversion

Drumsamples auf DVD

E-MU Proteus VX

Real Drum Programming 2

Über 300 Sample-basierte Presets aus E-MUs Klassikern der letzten Dekade hat der Synth-Pionier in ein hübsches VSTi verpackt. Dazu kommen 54 verschiedene Filtertypen und umfangreiche Effekte. ww.emu.com

In unserer Reihe „Profi-Workshops“ erklärt Audiocation-Dozent Frank Zumbroich Schritt für Schritt den Weg zu lebendig programmierten Grooves. Mit dabei: 155 MB exklusive Drumsounds auf DVD. www.audiocation.de

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beat 10 | 2010


BEATDVD

Über 4 GB Daten für Musiker!

30-Tage-Demo

MIDI & Plug-ins auf DVD

VJing für Alle

Kylie Minogue: All The Lovers

Videoprojektionen werten jede Live-Performance auf. Ob das Mixen von Videos oder das Transformieren von Clips – selten war der Weg zum gelungenen VJing kürzer als mit AVmixer Pro und unserem Workshop ab Seite 88. www.neuromixer.com

Kylies erste Auskopplung aus „Aphrodite“ liefert ein Paradebeispiel für ihren neuen tanzbaren Sound. Im Workshop auf Seite 53 programmieren wir prägnante Klänge des Chart-Hits. Foto: William Baker, Darenote/EMI Music. www.kylie.de

Exklusive 350 MB

99 Themes auf DVD

Basstofonia

Band-Homepage mit WordPress

22 exklusive Bass-Synthsounds für alle Beat-Leser – alle in 24 Bit aufgenommen und auf DVD konserviert, sind sie eine unverzichtbare Inspirationsquelle für alle aktuelle Musikstile. Mit dabei: NN-XT-Patches für Reason. www.beat.de

Um eine ansprechende Band-Webseite ins Netz zu stellen, muss man weder Designer noch Webentwickler sein. 99 handverlesene WordPress-Themes und unser Workshop auf Seite 52 machen die eigene Homepage zum Kinderspiel. www.wordpress.org

Profi-DAW für OS X

VSTi auf DVD

Ardour 2.8

Contakt

Ardour, das auch in der Ausbildung des SAE Institute zum Einsatz kommt, bietet Recording auf höchstem Niveau und bringt sogar Windows-VSTs auf den Mac. Doch der Einstieg ist schwierig. Beat hilft mit einem Workshop ab Seite 50. www.ardour.org

Zwei Oszillatoren, bissige Filter, Hüllkurven und Trancegate sind die Bausteine, die Contakt so besonders machen. Doch der Virtuell-Analoge bietet mehr und begeistert durch leichte Bedienung und satte Effekte. Test auf Seite 61. www.minimalsystem.com

Reaktor für Alle

28 Minuten Praxis

SynCModular

DVD-Lernkurs: Control Room 2

Der Reaktor-Vorläufer ist ein modulares Entwicklungssystem für virtuelle Synthesizer. Der Clou: Eigene Kreationen lassen sich mittels VST-Schnittstelle in einen Sequenzer einbinden. Workshop als PDF auf DVD. www.syncmodular.com

Die Control-Room-Sektion erleichtert die Arbeit im Studio erheblich und hält z.B. den Kontakt zu Musikern im Aufnahmeraum. Wie das genau funktioniert, erklären 28 Minuten Praxiswissen aus dem Cubase-DVD-Lernkurs Vol. 5. www.dvd-lernkurs.de

beat 10 | 2010

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INBEAT

Beat Inhalt Ausgabe 10|2010

Spezial: Aktivboxen bis 1000 Euro

Test: Korg Microstation

Ob größere Endstufen, Glasfasermembran oder Aluchassis – neueste Technik und innovative Materialien gehören auch in der Einsteigerklasse längst zum Standard. Und das lässt sich hören. Denn nun kann auch Preiswertes richtig teuer klingen. Seite 30

„Spiele und komponiere immer und überall.“ Mit dieser griffigen Formel wirbt Korg für die Microstation, eine kompakte Music-Workstation auf Basis der EDSi-Synthese. Also ein preiswerter Alleskönner für unterwegs? Seite 72

einer Rückbesinnung auf traditionelle Instrumente und neuem Stil.

Standards

Beat-DVD 60 Satte 4,5 GB an Vollversionen, 60 Plug-ins, Sounds, Samples und Drum-Kits haben wir wieder auf die DVD gepackt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen das Echtzeit-PerformanceTool Usine Free, das Sound-Monster Ravernator sowie die UVI Workstation. Nicht fehlen dürfen auch nützliche Studiohelfer wie der E-MU Proteus VX, der Reaktor-Vorläufer SynCModular, 99 handverlesene WordPress-Themes für eine gelungene Band-Webseite und der OS-X-Edelsequenzer Ardour 2.8. Obligatorisch sind 3,3 GB Loops & Samples sowie Free- und Shareware, Audiobeispiele und das Begleitmaterial zum Heft. Seite 3 #

PC | MAC DVD-ROM

Flexibler als Ableton Live

USINE FREE 5.17 Modulares Performance-Tool mit VST-Einbindung

750 MB Samples

UVI Workstation 1,4 GB Loops & Sounds

Ravernator

beat falkemedia, An der Halle 400 #1 D - 24143 Kiel, Germany

003 Beat-DVD #60 4,5 GB Sounds plus Plug-ins, Vollversionen und mehr: Mit Usine Free präsentieren wir ein extrem flexibles Live-Instrument, der Ravernator entpuppt sich als klanggewaltiger Helfer für Techno & Rave, die UVI Workstation bietet 750 MB unverzichtbare Basissounds und 3,3 GB Loops & Sounds blasen frischen Wind in jedes Studio.

016

Fabrizio Paterlini Schönheit ist ein für Paterlinis Arbeiten ein häufig verwendeter Begriff – doch ist es auch der richtige?

Reportage 020

Techno-Dokumentationen Eine Reise durch zwei Dekaden in vier Filmen

022

Loveparade Das Ende eines Traums?

024

Digitale Kultur – „I Need That Record!“ Bewegender Film über das Aussterben der Plattenläden

006

Inhalt

008

Tokafi Die audiophile Kolumne von Tobias Fischer

009

Video-News News & Trends aus dem Web

080

Beat-Leserumfrage Preise im Wert von 1055 Euro gewinnen

026

Bass meets Space: Dubstep Zwischen Sub-Bass und pochenden Beats

095

029

News Erster Blick auf NIs neuen DJ-Controller

In 7 Schritten zum ersten Patch Seite 40

Neue Musik im Web Empfehlungen aus der Netaudio- und Indieszene

096

ExtraBeat – Händlerverzeichnis Kompetenz vor Ort

WorkBeat

iStockaudio.com

098

Vorschau Beat 11|2010 erscheint am 01.10.2010

038

Real Drum Programming 2 Authentische Grooves trotz MIDI

040

Max for Live In 7 Schritten zum ersten Patch

042

iStockaudio.com Mit Jingles Geld verdienen

Top-Mitmach-Workshops Ableton Max for Live

Geld verdienen mit Jingles & Clips Seite 43

Homepage mit WordPress Ruckzuck zur Band-Website Seite 52

06

beat 10 | 2010

Personality 012

Porträt: oval Markus Popp ist wieder da: mit einer Doppel-CD,


INBEAT

Beat Inhalt Ausgabe 10|2010

On Stage: In-Ear-Monitoring Porträt: oval

Workshop: Sounddesign

Lange schon ist der Knopf im Ohr nicht bloß Bodyguards und Geheimagenten vorbehalten. Auch für Musiker ist der In-Ear-Sound eine Alternative auf der Bühne. Dabei kaum teurer als konventionelle Monitore. Ein Überblick. Seite 92

In den Neunzigern malte Markus Popp mit Filzstift auf CDs und inspirierte dadurch Genres wie Glitch und Clicks&-Cuts. Nun ist er wieder da: mit einer Doppel-CD, einer Rückbesinnung auf traditionelle Instrumente und einem neuen Stil. Seite 12

Polizeisirenen, Motorengeräusche, plätscherndes Wasser und berstender Stahl sind die Zutaten, die eine Katastrophenszene erst authentisch wirken lassen. Am Beispiel von „Emergency 2012: Die Welt am Abgrund“ zeigt Beat, wie’s geht. Seite 48

046

Usine Free Der Start mit dem Performance-Tool

062

Test: Redmatica Komfortable Sampling-Suite für OS X

DJ & On Stage

047

Studioakustik 2 Den Bass im Griff

063

Loop- und Sample DVDs Schätze im Silbersee

082

DJ Interview Boris Brejcha im Beat-Talk

048

Sounddesign Wie klingt der Ausnahmezustand?

064

Neue Synth-Plug-ins Aktuelles aus der Welt der VSTs und AUs

083

DJ-News Neues für Turntable-Artisten

050

Ardour 3 Ardour in der Videoproduktion

068

Test: Halion Sonic Steinbergs Soundmonster auf dem Prüfstand

084

Test: American Audio DP2 Super DJ-Controller für Einsteiger

052

WordPress 1 Die Band-Homepage leicht gemacht

069

Neue iPhone-Apps Aktuelle Musikprogramme für iPhone & Co.

087

DJ-Kurztests Nützliches für die Kanzel kompakt vorgestellt

053

Kylie Minogue Die Hit-Sounds selber machen

070

Neue Effekt-Plug-ins Effektöses für die VST- und AU-Schnittstelle

090

PA-Test: RCF ART 422 Kann „Budget“ wirklich teuer klingen?

054

Fragen & Antworten Ihre Fragen in Wort und Bild beantwortet

091

PA-Test: Electro-Voice ZXA1 Preiswerte Aktive für den gelungenen Start

085

Rane Sixty-Eight DJ-Wechsel im laufenden Betrieb

072

Test: Korg Microstation Handliche Workstation für unterwegs

092

In-Ear-Monitoring Was leistet der Knopf im Ohr?

086

Digital-DJing WLAN-Streaming mit CuePlay

074

Test: TLAudio FatTrack Analoges Frontend mit Niveau

094

Beat-Empfehlungen für mobile DJs

088

VJing für Einsteiger Performing mit AVmixer Pro

075

Test: Steinberg CI2+ Rundum-sorglos-Paket für Einsteiger

SoftBeat

076

Test: ELAC AM 150 HiFi goes Studio – mit Erfolg?

057

Test: BBE StomWare Acht virtuelle Tretminen im Check

078

Hardware-Kurztests Aktuelle Hardware kompakt vorgestellt

060

Aktuelle Free- und Shareware Freies Futter für das virtuelle Studio

HardBeat

iPad 056

Test: Electrify Ist das der iElectribe-Killer?


BEATPERSONALITY Porträt: Paterlini

Auch wenn es technisch gute Keyboards gibt, fehlt es den meisten laut Paterlini noch an Persönlichkeit.

Fabrizio Paterlini

Musikalische Fingerabdrücke Späte Spätestens seitdem Brian Eno und Harold Budd mit „The Pearl“ einen ewigen Ambient-Klassiker vorgelegt haben, ist das Klavier aus der Elektronik nicht mehr wegzudenken. Auch der italienische Pianist Fabrizio Paterlini kann sich dem Charme progressiver Perspektiven nicht verschließen. Dank zweier Remix-EPs und einem engen Kontakt mit der Szene erstrahlt sein klassisch orientierter Stil plötzlich in Remix-EP neuen Licht. einem neu von Tobias Fischer 16

beat 10 | 2010


BEATPERSONALITY B E ATPERSONALIT Y Porträt: Po Por Port P orrrtträt ort o rä rrät: ät ät: ä t: Paterlini Pat Pate P ate atte a terrlin lin lin ini

chtzehntes und neunzehntes Jahrhundert sind wieder in – unter dem Mantel der „Neo-Klassik“ feiern Komponisten wie Max Richter, JĂłhann JĂłhannsson und Ă“lafur Arnalds weltweite Erfolge. Paterlini bildet dabei sozusagen den Gegenpol: Während die zuerst genannten KĂźnstler sich um einen Kompromiss zwischen klassischem Klang und elektronischem Fundament bemĂźhen, geht es dem Italiener um eine zeitgemäĂ&#x;e Bereicherung seiner romantischen Sprache. SchĂśnheit ist ein in dem Zusammenhang mit seiner Arbeit häufig verwendeter Begriff – doch ist es auch der richtige?

A

Fabrizio Paterlini / SchĂśnheit liegt in den einfachen Dingen. Ich versuche mich ständig zu entwickeln und dabei wird mir immer klarer, dass das bedeutet, das Unbrauchbare zurĂźckzulassen und sich auf die unkomplizierten, echten Dinge zu konzentrieren. Wenn man sich diesem Ziel nähert, entdeckt man SchĂśnheit in allem, was man tut. Mein Kompositionsansatz besteht darin, die richtigen Noten zum richtigen Zeitpunkt zu spielen und dem HĂśrer so viel als mĂśglich auch die Botschaft zu vermitteln, die er hĂśren mĂśchte. Beat / Minimalismus ist dir also eine Herzensangelegenheit? Fabrizio Paterlini / Die Noten, die mir am besten gefallen, sind die, die ich nicht spiele! Das Klavier hat diese magische Eigenschaft der Resonanz. FĂźr mich wird Resonanz nicht so sehr von einer Taste stimuliert, sondern bildet eine Art Wolke, die meine Kompositionen umgibt. Und ich liebe es wirklich sehr, die Musik atmen und zwischen den Sounds und Noten Platz zu lassen. Die Kunst, etwas wegzunehmen und ĂźberflĂźssige Noten so sehr wie mĂśglich zu reduzieren ist ebenso schwierig wie das Schreiben der Melodien selbst. Beat / Ist unser Bild von SchĂśnheit in gewisser Weise von der „harten Realität“ zerstĂśrt worden? Fabrizio Paterlini / Ich wĂźrde eher sagen, es ist von einer Menge von auĂ&#x;en auferlegter SchĂśnheitskonzepte Ăźberfrachtet worden. Wir leben in einer Gesellschaft der tausend Triebe, in der angeblich alles schĂśn und unersetzlich ist. Manchmal ist es das Beste, sich dem zu widersetzen und sich zu fragen, wonach wir wirklich suchen. FĂźr mich ist die Kunst ein pures und reines Feld, in dem die Kraft der Ideale noch immer lebt. Ich teile meine Musik mit anderen auf der Basis von digitalen Formaten und einer freien Preispolitik und stelle meine Arbeit immer gerne in den Dienst von Projekten, die den hohen Stellenwert, den ich Musik und Kunst im Allgemeinen beimesse, teilen. Damit meine ich nicht, dass alles Kommerzielle schlecht ist. Aber wenn wir Ăźber Kunst sprechen, sollten wir sie immer mit Respekt behandeln.

dem ich komponiere. Er ist nicht klassisch, er ist nicht cht zeitgenĂśssische zeitgenĂśs nĂś nĂśs Ăśssssi Ăś sis iisscch che he h e KomposiKom Kom Ko mp pos po osios tion, aber irgendwie ist er streng mit der SchĂśnheit der er perfekten perfekk ten ten te en h ha har harmonischen ar armo mon m o onisc on niisc issc schen hen he en LĂśsungen einer bestimmten Periode klassischer Musik, zumeist End E Ende nd n de des de d es neunes ne neu ne eu un zehnten Jahrhunderts und zu Beginn des zwanzigsten, verbunden. bunden. Das Da Da ass ist sstt gar ga g ar ar nicht so offensichtlich, denn obwohl ich als Junge klassische Musik studiert studie die d ie ertt habe, ha hab h ab abe, e, htung. Ich h de den en e nkke nke e verfĂźge ich Ăźber keine anderen direkten Referenzen in diese Richtung. denke schon, dass man eine Art allgemeinen Fingerabdruck meiner Studien en in meinen en n rne die einStĂźcken entdecken kann. Aber immer mal wieder verlasse ich auch gerne getretenen Pfade, um Neues zu entdecken.

ÂťWir leben in einer Gesellschaft der tausend Triebe, in der angeblich alles schĂśn und unersetzlich ist.ÂŤ Elektronische Perspektiven Beat / Wie zum Beispiel bei deinen Remix-Projekten ‌ Fabrizio Paterlini / Die Remixe meiner Solo-Tracks waren eine Idee von Thom Carter, als ich ihn um eine Neubearbeitung der KlavierstĂźcke meines Albums „Viandanze“ bat. Mir gefielen alle seine VerĂśffentlichungen und ich war sehr gespannt auf seine Perspektive auf meine Musik. Ich glaube, dass das Teilen von Musik und Ideen und eine generelle Offenheit gegenĂźber allen Stilrichtungen uns eine groĂ&#x;artige Gelegenheit bietet, zu lernen und uns zu verbessern. 

Klavier und Keyboards Beat / In wieweit kommen Keyboards oder Sampler in dieser Hinsicht an das Klavier heran? Fabrizio Paterlini / Das Klavier steht fßr meine Stimme. Oder, um es noch deutlicher auf den Punkt zu bringen: Das Klavier spricht fßr mich. Jedes noch so kleine Teilchen des Instruments nimmt beim Komponieren eminente Bedeutung an. Es ist wie ein Spiegel, der mir unmittelbares Feedback auf meine Ideen liefert. Den meisten digitalen oder elektronischen Instrumenten fehlt es im Vergleich an PersÜnlichkeit. Beat / Welches Keyboard oder Digitalpiano kommt deinen Vorstellungen noch am nächsten? Fabrizio Paterlini / Nachdem ich verschiedene Modelle ausprobiert habe, habe ich mich fßr ein Kawai MP8ii entschieden. Mir war ganz besonders die Mechanik wichtig, und mit seinen Holztasten ist dieses Keyboard so nahe an einem echten Klavier wie mÜglich. Weil der Klang ohnehin nicht an den eines Originals heranreicht, habe ich mich also auf eher technische Aspekte beschränkt. Zuhause verwende ich es mit verschiedenen Piano-Plug-ins, und in einigen Fällen ist das Ergebnis mehr als akzeptabel! Beat / Inwiefern ist klassische Musik fßr deine eigenen Stßcke von Bedeutung? Fabrizio Paterlini / Es fällt mir stets schwer, eine Definition des Stils zu geben, in

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BEATPERSONALITY Porträt: Paterlini

Der Pianist Fabrizio Paterlini begibt sich auf die Suche nach der Schnittmenge zwischen Klavier und Elektronik.

Es hat mir ungemein gefallen zu hören, wie andere Künstler meine Musik empfanden und wie viel Spaß es ihnen gemacht hat, sie zu remixen – unabhängig davon, ob nur ein wenig Elektronik hinzugefügt wurde oder ganze Orchesterarrangements. Beat / Das Klavier wird ja gerade im Ambient-Bereich immer wichtiger. Wie stehst du dieser Entwicklung gegenüber? Fabrizio Paterlini / Ich sehe es grundsätzlich als eine positive Tendenz, wenn Instrumentalmusik mehr Platz eingeräumt wird. Dass gerade das Klavier derzeit immer mehr Aufmerksamkeit findet und an Beliebtheit gewinnt, ist für mich ein Zeichen der Hoffnung und motiviert mich dazu, so gut wie möglich zu komponieren. Ich liebe den Zusammenklang von Klavier und Elektronik und möchte mich auf jeden Fall in einer meiner zukünftigen Veröffentlichungen in diese Richtung bewegen.

Diskografie: 2007 | Viaggi in aeromobile 2009 | Remixed 2009 | Viandanze 2009 | Viandanze Re-imagined

Beat / Dein Landsmann Ludovico Einaudi ist mit einer Musik, die deiner sehr ähnelt, zu großer Beliebtheit gelangt. Ist er für dich Inspiration oder ein lästiger Vergleich? Fabrizio Paterlini / Einaudi ist zweifelsohne einer meiner Lieblingsmusiker. Ich liebe die Balance und die weichen Details, die er seinen harmonischen Texturen mitgibt. Vor einigen Jahren habe ich eine Menge Zeit damit verbracht, seine Musik zu studieren und zu spielen. Meine Musik wird manchmal mit seiner verglichen, vor allem mein erstes Album „Viaggi in aeromobile“. Aber das ist alles andere als störend, sondern für mich eher ein Zeichen von Anerkennung.  www.fabriziopaterlini.com 18

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http://bit.ly/czxhbN

Als Ambient … … wurde die Musik von Fabrizio Paterlini bereits bezeichnet, als er sich in ihr noch gar nicht mit Elektronik beschäftigte. Auf Soloalben wie „Viaggi in aeromobile“ entwickelte er stattdessen einen schwebenden, schwerelosen Stil aus fließenden Klavierharmonien und zarten Melodiefasern, deren einzelne Tracks sich kongenial wie Teile eines musikalischen Puzzles zu einem atmosphärischen Soundtrack für laue Sommerabende zusammenfügen. In den letzten Jahren sucht Paterlini aber verstärkt den Kontakt zur Technologie, öffnet sein Werk der Neubearbeitung, Transformation und Verfremdung – und geht dabei einen ganz eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne.


TOKAFI

Portal von Tobias Fischer

K o l u m n e v o n To b i a s F i s c h e r

Recording unter Lebensgefahr Eine neue Generation von Field-Recordern sucht das Risiko.

»Immer mehr Field-Recorder können den apokalyptischen Versuchungen gefährlicher Orte nicht widerstehen.«

Unterwegs in Prypjat: Kann man die eindeutig spürbare Gefahr anhand akustischer Reize identifizieren?

as Mikrofon auf Blumen und Bienchen halten; die Akustik von Kirchen erforschen; Windgeräusche katalogisieren; Bauarbeiten auf Tonband dokumentieren – der Alltag eines Field-Recorders klingt nicht gerade nach Sex, Drugs und Rock’n’Roll. Tatsächlich umgibt das Genre seit jeher die Aura des biologisch Wertvollen, aber in der Konsequenz leicht Spleenigen – sagen wir es einfach frei heraus: des Hippiehaften. Auch wenn dieses Bild gelegentlich noch immer den Tatsachen entspricht, wird es Zeit umzudenken. Eine neue Generation von Klangforschern ist dabei, die Szene ordentlich aufzumischen – und das unter teilweise extremen Bedingungen.

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Plakative Orte Einer der sicherlich plakativsten Orte für einen Field-Recording-Trip ist das ukrainische Tschernobyl. Die ehemalige Kleinstadt nahe des Katastrophenreaktors ist inzwischen ein an einen Zombie-Film gemahnendes Geisterdorf aus leeren Straßen, Häusern und Geschäften inmitten einer weitläufig gesperrten, menschenverlassenen Landschaft. Dieser apokalyptischen Versuchung konnte der dänische Künstler Jacob Kirkegaard nicht widerstehen. Trotz eines gesundheitlichen Restrisikos begab er sich in die isolierte Zone, verbrachte mehrere Tage im Ort und nahm die Stücke seines Albums „Four Rooms“ im Schwimmbad, einem Auditorium, einer ehemaligen Sporthalle und einer Kirche auf. Auch wenn (oder gerade weil) die Gefahr natürlich unsichtbar blieb, konnte er sich niemals ganz von einem unguten Gefühl befreien: „An diesem Ort herrscht ein ebenso heiliger wie teuflischer Geist.“ Diese Gefühle teilt auch der erfahrene englische Kollege Peter Cusack, der 08

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im Rahmen seines Sounds-from-Dangerous-Places-Projekts ebenfalls in Tschernobyl unterwegs war. Dabei interessierte ihn vor allem die Frage, ob man die eindeutig spürbare Gefahr möglicherweise anhand akustischer Reize identifizieren kann. Die suggestive Kraft seiner Aufnahmen, der man sich auch aus sicherer Distanz nur schwer entziehen kann, scheint zumindest anzudeuten, dass sich ein letzter ominöser Todeshauch niemals endgültig verflüchtigen wird. Ganz so bedrohlich ist die Arbeit von Heike Vester zwar nicht. Doch ist auch sie vor prekären Situationen nicht gefeit. Die Biologin und Umweltschützerin kümmert sich um das Wohl der Meeressäuger und vermittelt zwischen den oft konträren Interessen von Fischern und Tierfreunden. Vesters CD „Marine Mammals and Fish of Lofoten and Vesterålen“ enthält Aufnahmen von Delphinen und verschiedenen Walarten, deren Klicks gelegentlich die Klangvielfalt der komplexesten elektronischen Soundscapes um Längen übertreffen. Für die Aufnahmen ist sie teilweise tagelang auf See, kommt nahe an die Tiere heran, macht Unterwasseraufnahmen. Dass ihr Engagement von der Fischfangindustrie nicht immer mit Wohlwollen gesehen wird, spricht für sich, und so gerät ihr Schiff gelegentlich auch schon mal zwischen die Harpunen – einer Gefahr allerdings, der sich Vester bedingungslos stellt.

Extreme Lebensgefahr Die derzeit spannendsten Aufnahmen realisiert aber wohl die junge Norwegerin Jana Winderen. Genau wie Vester treibt Winderen die Sehnsucht nach dem Mysterium der Ozeane und ihr aktuelles Album „Energy Field“ widmet sich ganz dem unerforschten Land unter der Wasseroberfläche. Dabei will sich Winderen tiefer hinunterwagen als alle anderen vor ihr und ihre derzeitige Mikrofonkabellänge von 90 Metern noch bedeutend verlängern. Eine Affinität zum Abenteuer ist ihr somit nicht fremd, doch wird ihre unstillbare Neugier, wie auf einem aktuellen Ausflug nach Grönland, schon mal zum Problem: „Die unvorstellbare Schönheit und die Ausmaße der Eisberge waren überwältigend. Gleichzeitig sind sie aber auch ungemein gefährlich, vor allem, wenn sich die Berge trennen und in den Fjord treiben. Ich saß viel zu nah am Eisfjord, ohne mir dessen bewusst zu sein. Nachher, auf meinem Heimweg, sah ich ein Schild: ‚Nicht betreten, extreme Lebensgefahr‘“. Den Sound des komprimierten Sauerstoffs in den Bergen immerhin hat sie als akustische Trophäe auf CD herübergerettet – mehr Sex, Drugs und Rock’n’Roll findet man unter Field-Recordern aber selten. Jacob Kirkegaards „4 Rooms“ und Jana Winderens „Energy Field“ sind auf Touch erschienen, Heike Vesters „Marine Mammals and Fish of Lofoten and Vesterålen“ auf Gruenrekorder. www.fonik.dk | www.ocean-sounds.com | www.janawinderen.com


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Workshop: Sieben Schritte zum ersten Patch

Ableton – Max for Live:

Sieben Schritte zum ersten Patch Mit Max for Live präsentieren Ableton und Cycling ’74 eine durchdachte Symbiose: ein leicht bedienbarer Sequenzer auf der einen Seite, eine komplexe Programmierumgebung auf der anderen. Gerade diese Kombination erlaubt die ErfĂźllung spezieller WĂźnsche wie ausgefallene Synthesizer oder clevere Effekte. „Zu schwierig“ und „zu komplex“ sind leider die häufigsten Statements interessierter, aber auch verschreckter Musiker. Alles Quatsch, denn der Einstieg in Max ist gar nicht so schwierig, wie der folgende Workshop beweist.

Projektinfos Material: Ableton- und Max-Demo-Software [1] Zeitaufwand: etwa 45 Minuten Inhalt: Installation, Ăœberblick, ein erstes Beispielprojekt Schwierigkeit: Einsteiger

von Henning Schonvogel

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Demo-Installation

Max for Live (oft auch Max oder M4L) benÜtigt zum Betrieb Ableton Live ab Version 8.1. Mit der Live-Demo und der Max-Demo-Software, die Sie bei Ableton und Cycling ’74 herunterladen kÜnnen, lässt sich Max for Live installieren und 30 Tage kostenlos testen. 

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Max-Oberäche

Nach dem Start sehen Sie zwei Fenster. Eines beinhaltet das jeweilige Instrumenten- beziehungsweise Effektpatch, in diesem Fall die Bassline, das andere zeigt Nachrichten von Objekten an. Das Instrumentenfenster befindet sich zunächst im Präsentationsmodus. In diesem kÜnnen die Regleranordnung und das Erscheinungsbild in Live festgelegt werden. 

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Die Suche nach Max

Einmal installiert erscheint Max wie jedes andere Ableton-Instrument oder jeder andere Ableton-Effekt im Browser. SerienmäĂ&#x;ig sind bereits eine Reihe fertiger Plug-ins inklusive Presets verfĂźgbar, allen voran die Pluggo-Suite. Suchen Sie hier bitte das Bassline-Plug-in und laden Sie es mittels Drag-&-Drop in eine MIDI-Spur. 

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Patching-Mode

Mit einem Klick auf den Patching Mode-Schalter in der unteren Leiste wird der Bearbeitungsmodus aufgerufen. Hier lassen sich neue Schaltungen von Grund auf bauen oder bestehende verändern. Im Bassline-Beispiel sind viele Funktionen in Subpatches oder sogenannten Patchern untergebracht. Der Inhalt kann per Doppelklick oder [Apfel]-Doppelklick angezeigt werden. 

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Unter der Haube

Nachdem der erste Spieltrieb ausgelebt ist, soll nun eine kleine Erkundungstour in die Tiefen von Max gestartet werden. Klicken Sie hierzu auf die Edit-Taste, die sich links neben der Presetverwaltung im Header des Plug-ins befindet. Sogleich Ăśffnet sich das eigentliche Max-Programm, in dem Instrumente und Effekte entwickelt werden kĂśnnen. 

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Erste Praxis

Nun sollen erste eigene Schritte in Sachen Eigenbau unternommen werden. Hierzu erzeugen Sie zunächst ein leeres Instrument indem Sie den Max Instrument-Ordner auf eine MIDI-Spur ziehen. Ă–ffnen Sie anschlieĂ&#x;end das Instrument in Max durch Klick auf den Edit-Taster. 

[1] www.ableton.com, [2] www.maxforlive.com


WORKBEAT

Workshop: Sieben Schritte zum ersten Patch

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Gähnende Leere

Da ein leeres Instrument nicht ßber Regler verfßgt, Üffnet es direkt im Patchmodus. Zu sehen sind neben einer Comment-Box fßr Notizen zunächst nur der MIDI-In sowie der Audio-Ausgang. Mit Rechtsklick>New Object gelangen sie in die Objektauswahl. Die einzelnen Bauelemente und Objekte kÜnnen komplett oder nach Gruppen sortiert angezeigt werden. 

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Verbindung

Klicken Sie nun auf den linken Ausgang des Reglers und verbinden Sie ihn mit dem linken Eingang des Cycle~-Objekts. AnschlieĂ&#x;end verbinden Sie dieses mit dem plugout-Objekt, welches schon im Patch vorhanden war. Mit gedrĂźckter [Ctrl]- oder [Apfel]-Taste kĂśnnen Regler auch im Patchmodus bewegt werden. Je weiter Sie am Regler drehen, desto hĂśher wird die Sinusfrequenz. 

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Die Object-Box

Unter All oder Basic finden Sie jeweils oben links das Object. Dies ist der wichtigste Baustein in jedem Max-Patch, denn diese Box Ăźbernimmt eine Vielzahl von Funktionen. Geben Sie hier cycle~ ein und bestätigen Sie mit [Enter]. AnschlieĂ&#x;end Ăśffnen Sie erneut das New Object-MenĂź, darin das MenĂź Live. Dort suchen Sie das Objekt live.dial und laden es ebenfalls in Ihr Patch. 

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Feintuning

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Strippen ziehen

Der Befehl cycle~ hat aus dem Objekt einen Sinusoszillator gemacht. Die Frequenz soll mittels live.dial-Regler einstellbar werden. Hierzu mßssen die Objekte mit Patchkabeln verknßpft werden. Einund Ausgänge werden als graue Rechtecke dargestellt, die oben (Eingang) und unten (Ausgang) an den Objekten zu finden sind. Die genaue Funktion wird angezeigt, sobald der Mauszeiger diese berßhrt. 

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Interface

Mit Rechtsklick>Inspector kÜnnen zusätzliche Einstellungen fßr Objekte getroffen werden. Unter Parameter>Unit Style lässt sich beispielsweise der Regler auf Hertz umstellen. Parameter>Range/ Enum verändert den einstellbaren Bereich. Mit Hertz und dem Wertebereich von 20. 20000 kann der hÜrbare Bereich voll abgedeckt werden. 

Jetzt wird gestaltet. Mit Rechtsklick>Add to Presentation sorgen Sie dafĂźr, dass der Regler auf der Bedienoberfläche sichtbar wird. Farbgebung von Regler und Patcher kĂśnnen durch die Inspektoren eingestellt werden. Wechseln Sie anschlieĂ&#x;end in den Präsentationsmodus, um den Regler zu platzieren. Jetzt noch speichern und Ihr erstes Max-Patch ist fertig! 

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SOFTBEAT Test: Redmatica

Test: Redmatica 2.2 von Henning Schonvogel

Dank cleverer Klangformung und leichter Bedienung mutieren Soft-Sampler zu Klangmonstern. Schade nur, dass Sampling nach wie vor mit mühseliger Kleinarbeit verbunden ist. Zu unrecht, wie die RedmaticaSuite zeigen möchte. zubeugen, verlaufen sämtliche Vorgänge in Keymap nicht-destruktiv, wobei der Arbeitsfluss durch das Rendering im Hintergrund sowie Integrationsmöglichkeiten in Logic (ab Version 8) zusätzlich unterstützt werden. Auch das Sampeln von akustischen Instrumenten ist in Keymap Pro möglich. Hierzu besitzt das Programm neben den fundamentalen Features eines Autosamplers ein spezielles Funktionspaket mit Namen „Autosampler live“. Mit diesem ist es möglich, akustische Instrumente am Stück einzuspielen und anschließend mit Schneide-, Trimund Mappingfunktionen in ein Sampleset umzuwandeln. Den Abschluss bildet der Pro Manager 3.2, der die Verwaltung und Organisation von Samplesets übenimmt.

Eckdaten: • Komplettpaket für Sampling aus: • Autosampler 2.2 • Keymap Pro 2.2 • Pro Manager 3.2 • 64-Bit-Engines • Kompatibel zu OS X

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EMPFEHLUNG der Redaktion

Ist Redmaticas Compendium Bundle endlich das Schweizer Taschenmesser in puncto Sampling?

Redmatica CPB 2.2 Hersteller: Redmatica Web: www.redmatica.com Vertrieb: www.dbsys.de Preis: 440 Euro  stabiler Betrieb  gute Performance einfaches Sampling auch von

Multisamplesets  weitreichende Bearbeitung  übersichtlicher Manager  akustische Instrumente

samplebar

edmatica bietet mit dem Compendium Pro Bundle 2.2, bestehend aus Autosampler 2.2, Keymap Pro 2.2 und Pro Manager 3.1 eine Komplettlösung rund um das Thema Sampling. Aufnahme, Bearbeitung und Verwaltung sollen zum Kinderspiel werden, sodass sich auch Einsteiger den Traum von der eigenen Samplebibliothek erfüllen können. In Version 1 noch auf den Apple EXS-Sampler beschränkt, schicken sich die Programme in Version 2 an, weitere Sampleboliden mit reichlich Futter zu versorgen.

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Autosampler 2.2

Bewertung

Alternative: Samplerobot Producer 299 Euro www.esi-pro.de

http://bit.ly/d47coS

Für die Aufnahme von elektronischen Instrumenten steht das Programm Autosampler 2.2 bereit. Dieses automatisiert den Samplevorgang und bietet weitreichende Möglichkeiten, Form und Umfang des eigenen Samplesets zu bestimmen. So stehen neben grundlegenden Einstellungen wie Audioqualität, Tastaturumfang und Abstand zwischen den aufgenommenen Noten auch ausgiebige Optionen für Anschlagsstärke Key-Switching- und Round-Robin-Funktionen bereit. Die Länge der Samples kann mittels einstellbarem Sustainwert festgelegt werden, wobei Autoloop-Algorithmen die Spielbarkeit auch über die Sustainlänge hinaus garantieren. Gleichfalls möglich ist das Schichten mehrerer Klänge beziehungsweise 62

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Instrumente. Mit den Patch-Funktionen können schließlich ganze Soundbänke eines Synthesizers eingefangen werden.

Keymap Pro 2.2 Das „Arbeitstier“ der Suite bietet neben bekannten Funktionen wie Zuschneiden, Slicen oder Crossfaden auch ungewöhnliche Features, um Samplesets bearbeiten und mappen zu können. Hier sind zunächst die Loopfunktionen zu nennen, die dank DSPAlgorithmen auch bislang „unloopbares“ Material anpassen können. Weiterhin stehen Autosplit, Resynthese und Pitch-Correction sowie eine 3D-Panorama-Ansicht bereit, um Samples im Sereobild einordnen zu können. Um unbenannte und formatfremde Samples kümmert sich das Automapping, das Samplesets anhand von Tonhöhe, Lautstärke und Spektralanalyse anlegt. Für die Klangformung stehen Modulationsmöglichkeiten sowie die Unterstützung des AU-Formats bereit, sodass auch externe Plug-ins zur Bearbeitung herangezogen werden können. Mit der Resynthese lasse sich Samples frei bearbeiten. Auch die Polyphonation von Klängen ist möglich, sodass aus Einzelsamples komplette Samplesets erstellt werden können, ohne die Abspielgeschwindigkeit bei höheren oder tieferen Noten zu beeinflussen. Um folgenschweren Bearbeitungsfehlern vor-

Jetzt wird gesampelt! Im Test erweisen sich alle drei Programme als äußerst stabil. Auch aufwendige Sample- und Bearbeitungssessions konnten die Software nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegensatz zu Version 1 ist speziell beim Autosampler 2.2 ein immenser Performanceanstieg zu verzeichnen, sodass Samplesets nun wesentlich schneller erstellt werden können. Dies schreiben wir zu großen Teilen der neuen 64-Bit-Unterstützung zu. Die Audioqualität hat uns ebenfalls voll überzeugt. Übersteuerungen traten dank genauer Pegelanzeigen nicht auf, sodass Headroom und Auflösung sehr gut genutzt werden konnten. Die erweiterte Formatpalette und die reichhaltigen Mappingund Bearbeitungsoptionen tun ihr übriges, die Suite als Schweizer Taschenmesser in Sachen Sampling zu etablieren. Als einziger Kritikpunkt bleibt uns also lediglich das Fehlen einer Windows-Version zu nennen.

Fazit Redmatica hat mit dem Compendium Pro Bundle 2.2 ein Softwarepaket geschnürt, das Sample-Enthusiasten mehr als nur begeistern dürfte. Einfacher war es noch nie, eigene Samplesets zu erstellen und zu bearbeiten. Ob einfache Digitalisierung von Sounds oder wahnwitzige Klangideen – mit diesen Programmen lässt sich so ziemlich jede Vision umsetzen und in ein professionelles Sampleset gießen. 


SOFTBEAT Test: Electrify

Test: Electrify von Alexander Weber

Kaum ein Programm erlebt auf dem iPad derzeit einen ähnlichen Hype wie Electrify. Kein Wunder, gelingt es der App doch auf besondere Weise, Spielspaß und Kreativität zu verbinden.

Effekte

Eckdaten: • iPad-Groovebox • acht Tracks • zwei Effektbusse • neun Effektalgorithmen • drei X-Y-Pads • Hoch-/Tiefpassfilter • Clip-Matrix • sieben Step-Parameter • Loop-Modus • Sample-Editor • Timestretching • inkl. 600 Samples • WAV-/AIFF-Import

Electrify Hersteller: Ingolf Koch Web: www.electrifyme.net Vertrieb: iTunes Preis: 11,99 Euro  Clip-Matrix  durchdachte Oberfläche  neun Effektalgorithmen  Sample-Import  keine Werkspresets

Bewertung:

Alternativen: iElectribe 15,99 Euro www.korg.com bleep!BOX 7,99 Euro www.bleepboxapp.com

Die grafischen Bezüge zu Ableton Live sind nur schwer zu übersehen. Keine Überraschung also, dass sich Electrify ähnlich rund und intuitiv bedienen lässt.

pätestens Korgs iElectribe hat gezeigt, dass Grooveboxen, also die Kombination aus Sample-Player, Synthesizer und Step-Sequenzer, eine dankbare Gerätegattung für eine adäquate iPad-Umsetzung sind. Bei Electrify erweitert Ingolf Koch diese Grundidee um eine Clip-Matrix und auch optisch erinnert vieles an eine Über-DAW aus Berlin.

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Ein erster Blick Außerordentlich aufgeräumt präsentiert sich die Oberfläche der virtuellen Groovebox Electrify, die im Wesentlichen auf zwei Hauptseiten bedient wird. Durch Antippen der Icons links wechselt man zwischen Home-, Matrix-, Effekt- und Info-Seite, hinter den Schaltern unten rechts verbergen sich die Sequenzer, Sample-Editor und Grundeinstellungen. Nicht zuletzt seiner klaren Oberfläche dürfte Electrify seinen Erfolg verdanken, denn statt den Anwender mit Schaltern und fotorealistischen Knöpfen zu quälen, setzt der Entwickler auf einfache 2D-Grafiken und eine universelle Bildsprache.

Schritt für Schritt

http://bit.ly/bdpRLv

Augenfälligstes Merkmal ist die Clip-Matrix, mit der sich 64 Sequenzen taktgenau triggern lassen. Programmiert wird die App mittels Step-Sequenzer, der, und das ist selten, Pattern mit bis zu acht Takten verwalten kann. Als besonders praktisch erweisen sich in diesem Zusammenhang die Copyund Paste-Funktionen, mit denen sich mit 56

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einem Fingertipp bestehende Strukturen als Basis neuer Grooves verwenden lassen. Neben den bloßen Triggern von Drum-, Bassoder Synthsounds, von denen Electrify serienmäßig 600 hochwertige Samples aus der Mutekki-Media-Bibliothek mitbringt, bietet der Sequenzer auch weitere Steueroptionen: Volumen, Panorama, Tonhöhe, Decay, Samplestart, Effektpegel und Filterfrequenz lassen sich ebenfalls Schritt für Schritt beeinflussen. Somit zaubert man aus nur einem Bass-Sample eine groovige Hook oder veredelt Pads oder Leads durch Filtersweeps. Mit an Bord sind selbstverständlich auch bewährte Zutaten wie Trackmute, Solo oder Clip-Play.

Samples satt Nicht fehlen darf auch ein rudimentärer Sample-Editor, der bei genauerer Betrachtung jedoch einige Besonderheiten offenbart. Als Standard dürfen auch hier das Bearbeiten von Sample-Start- und Endpunkten sowie das Setzen und Verschieben von Loop-Punkten gelten. Ebenso zählen Audition-, Reverse- und Loop-Tasten zur Grundausstattung. Echtes Highlight aber sind die Truncate-, Normalizeund Timestretch-Funktionen, mit denen man das Klangmaterial quasi in Echtzeit anpassen kann. Sampledaten finden dabei entweder via Copy-&-Paste oder mittels iTunes’ Document-Sharing als WAV, AIFF oder ZIP-Ordner den Weg in die App. Umgekehrt lassen sich fertige Tracks auch exportieren. Mehr Spaß macht jedoch das intuitive Live-Spiel.

Damit es hier nicht zu statisch zugeht, hat Ingolf Koch der App noch eine umfangreiche Effektsektion spendiert. Auch hier liegt der Fokus, wie übrigens beim gesamten Konzept, auf Livetauglichkeit, Flexibilität und einer organischen Bedienung. Mit Delay, BPM-Delay, Flanger, Reverb, PingPong, Bandpass, Phaser, Tiefpass und Distortion stehen neun Effektalgorithmen bereit, die sich in zwei Effektbusse laden und auf Wunsch auch seriell verschalten lassen. Bedient werden die kleinen Helfer mithilfe zweier X-Y-Pads, die immer zwei fest verdrahtete Effektparameter zueinander in Beziehung setzen und parallel steuerbar machen. Ergänz wird die Effektsektion durch ein Hoch- oder Tiefpassfilter in der Stereosumme, das ebenfalls mittels X-Y-Pad in Echtzeit verändert werden kann. Den Abschluss bilden globale Parameter wie Shuffle, Panorama oder Effektpegel.

Praxis In puncto Bedienkomfort und Spaßpotenzial sucht Electrify sicher seinesgleichen. Extrem aufgeräumt präsentiert sich die Optik, intuitiv und logisch die Bedienung. Mit wenigen Fingertipps hat man sich ein paar grundlegende Beats zusammengebaut, die man im Folgenden live erweitern, verändern, entwickeln kann. Großes Lob verdienen dabei der Verzicht auf jeden grafischen Schnickschnack und die Konzentration auf das Wesentliche: Effekte, Filter, Samples, Clips – alles ist nur einen, zwei Tipps entfernt.

Fazit Wer bisher noch Zweifel am seriösen Einsatz des iPad im musikalischen Kontext hatte, wird spätestens durch Louis Bailars Videos [1] eines Besseren belehrt. Und dass Grooveboxen auf Apples Smartpad auch richtig Spaß machen können, steht seit Electrify 2.0 auch außer Frage. Denn gerade Sample-Import, Pattern-Bounce und Timestretching heben das Konzept auf die nächste Ebene. Und Ingolf Koch bastelt bereits an der Integration von Hardware-Controllern wie Akais APC40. Und spätestens dann ist Electrify ein MustHave für jeden ernsthaften Live-Performer. Das iPad mittlerweile sowieso. 

[1] www.youtube.com/watch?v=0gfJ_pPY5yI


Mitmachen und gewinnen:

Beat-Leserumfrage 2010

On ww line te i w.b eat. lnehme de/u n mfr : age

Liebe Beat-Leserinnen und -Leser, helfen Sie uns durch die Beantwortung folgender Fragen, aus der Beat ein Musikermagazin Ihrer Wünsche zu machen. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Nehmen Sie schneller und bequemer im Internet unter www.beat.de/umfrage teil. Teilnahmeschluss ist der 30.09.2010 – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein B&K DJ-Setup im Wert von 1055 Euro. Fax-Zusendung unter (01805) 555 301 50 für 14 Cent/min. Teilnahme ab 18 Jahren.

Wie lange lesen Sie bereits die Beat?

Lesen Sie News und Musikinfos auch im Internet?

F Ich habe Beat bisher nicht gelesen F <1 Jahr F 1-2 Jahre F 3-4 Jahre F länger als 4 Jahre

F täglich mehrmals F einmal täglich F m  ehrmals pro Woche F gelegentlich F nie

Welche Schulnote geben Sie der Beat? F 1 F 2 F 4 F 5

F 3 F 6

Welche Rubriken lesen Sie am liebsten? (bitte maximal 4 ankreuzen)

Wenn ja, welche Blogs oder Webseiten verfolgen Sie?

Wie ist Ihre Musik motiviert?

F Ich besitze zwar einige Lifestyle-Produkte,

F privat F beruflich

F Auch wenn ich einen iPod besitze, achte ich

Welches Instrument spielen Sie primär? F elektronische Hardware F akustische Hardware F virtuelle/VST-Instrumente

Wie lange machen Sie Musik?

F Personality F Reportagen/Interviews F Spezial-Thema F W  orkshops F Free- und Shareware F Softwaretests F Hardwaretests F Netaudio/Rezensionen



 F Ich bin (noch) kein Musiker

Welche Informationen suchen Sie primär im Internet?

Planen Sie in naher Zukunft eine größere Anschaffung? Welche?

Wie wichtig ist Ihnen die Heft-DVD?

Wie gefällt Ihnen das Design und Layout der Beat

F News & Produktinfos F Tipps & Tricks F Testberichte F preiswerte Angebote

F Ich nutze sie gerne und regelmäßig F Ich finde sie nützlich F unwichtig

F sehr gut F es geht

Welche Inhalte vermissen Sie auf der DVD?

F gut F nicht gut



Welche Artikel haben Sie zum Kauf dieser Ausgabe bewogen?

Welche Rubriken oder Themen wünschen Sie sich im Heft?

F Ich bin Abonnent F Ich kaufe Beat ohnehin regelmäßig 

F Audiointerface F Hardwaresynthesizer F M  ixer/Effektgerät F M  IDI-Controller F DJ-Equipment F PA-System F Sequenzer-Software F Softwareinstrument F Samplebibliothek F keine

Spielen Sie in einer Band oder solo? Welche Themen neben der Musikproduktion interessieren Sie noch?

F Band F Soloprojekt

F DJing/Auflegen F PA-Systeme und Beschallung F Videobearbeitung F M  ultimedia allgemein F W  ebdesign/WordPress

F Keys F Recording Magazin F Tools F Sound & Recording F M  usic & PC F Soundcheck

Welche Magazine lesen Sie zusätzlich?

Welches Computersystem nutzen Sie?

Wie würden Sie Ihre Musikkenntnisse und Fähigkeiten einschätzen?

F M  ac mit OS X F Linux

F PC mit Windows F keines

Besitzen Sie ein Smartphone?

F Einsteiger F Einsteiger, aber sicherer Umgang F Fortgeschrittener F absoluter Profi

F iPhone oder iPod touch F Android-basiertes Handy F nein

Bitte senden Sie diese Seite per Fax an: +49 (431) 200 766 50

oder per Post an: Beat – falkemedia Stichwort „Leserumfrage“ An der Halle 400 #1 24143 Kiel

F Recherche und Suche nach Produkten F Einkauf von Produkten F vorwiegend private Kommunikation F vorwiegend berufliche Kommunikation F Kommunikation allgemein

Wie viel geben Sie maximal beim OnlineShopping aus? F m  ehr als 2000 Euro F max. 1000 Euro F m  ax. 750 Euro F max. 500 Euro F m  ax. 250 Euro F max. 100 Euro

Welche Sozialen Netzwerke oder Dienste nutzen Sie?

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen ausschließlich internen Optimierungszwecken.

Wie finden Sie Werbeanzeigen?

F Schüler/Student F Angestellter F Leitender Angestellter F Selbständig F Rentner

F w  ichtig, ich informiere mich darüber F Ich nutze sie, wenn sie mir auffallen F Ich achte eher selten darauf

Verraten Sie uns noch Ihr Alter: F 14–19 F 30–39

F 20–29 F 40–49

Wie wichtig ist Ihnen Design?

Und Ihr Geschlecht?

F sehr wichtig F wichtig F Ich achte nicht darauf F Ist mir nur bei einigen Produkten wichtig

F m  ännlich

Wie Lifestyle-orientiert schätzen Sie sich ein? F Lifestyle ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens

PLZ/Ort

Tel./Fax

E-Mail

F weiblich

F unter 500 Euro F bis 1000 Euro F bis 2000 Euro F bis 3000 Euro F bis 4000 Euro F über 4000 Euro

Geburtstag

Straße

F 50+

Ihr monatliches Nettoeinkommen

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Name/Vorname

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Wozu nutzen Sie das Internet?

Verraten Sie uns abschließend bitte ein paar persönliche Daten.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Verlag sichert Ihnen zu, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.

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nicht auf Lifestyle im Leben

F Ist mir nur bei diesen Produkten wichtig: 

F Facebook F StudiVZ/SchülerVZ F Twitter F M  ySpace F keine

Sind Sie:



kann aber auch ohne leben

Land


Gewinnen Sie das B&K DJ-Setup im Wert von über 1055 Euro!

Ein vollständiges DJ-Setup von B&K Braun im Wert von 1055 Euro verlosen wir in diesem Monat unter allen Teilnehmern unserer Leserumfrage. Stabile Grundlage bildet das robuste Flyht-Pro-Winkelrack mit Laptopablage und 6 bzw. 8 Höheneinheiten Stauraum. Darin finden locker sowohl der professionelle Fünfkanalmixer MXA 4500 sowie der CD-/MP3-Player CXD-3500 von Sirus Pro Platz. Den krönenden Abschluss bildet der 2 x 3 Meter große LED-Vorhang von Varytec, der via Automatik oder DMX gesteuert werden kann und nicht nur Hintergründe kaschieren, sondern auch musiksynchrone visuelle Effekte hinter dem DJ erstellen kann.

So nehmen Sie teil: Bitte füllen Sie nebenstehenden Fragebogen aus und schicken Sie diesen per Post an falkemedia. e.K., Beat-Leserumfrage, An der Halle 400#1, 24143 Kiel, per Fax an (01805) 555 301 50 (14 Cent/min.) oder beantworten Sie die Fragen online unter www.beat.de/umfrage. Teilnahme ab 18 Jahren. Einsendeschluss ist der 30.09.2010. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein B&K DJ-Setup im Wert von 1055 Euro.

www.b-und-k.de beat 10 | 2010

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NEXTBEAT Beat 11|2010 erscheint am 01.10.2010

Vorschau

Impressum

Spezial: Perform!

Software, Controller, PA, Verkabelung. Ob DJing, intimer Gig im Club, Performance oder kleines Konzert – außerhalb der geschützten Studioumgebung kann Musizieren schon zum Abenteuer werden. Beat erklärt, wie man die Elektronik sicher auf die Bühne bringt, stellt nützliche Geräte und Helfer vor, gibt Tipps zu Aufbau und Anschluss und warnt vor den häufigsten Fehlerquellen.

Porträt: Front Line Assembly Yamaha Motif XF Endlich hat Yamaha einen Neuen am Start: 741 MB interner Wave-ROM, durchdachte Klangsynthese mit Expanded-Articulation, 18 verschiedene Filter 1664 Voices und 97 Drum-Kits sowie 128 MB Sample-RAM – die Eckdaten des Motif XF klingen vielversprechend. Beat unterzieht den Boliden einem Praxistest.

Front Line Assembly ohne den Soundmagier Rhys Fulber war kaum vorstellbar. Dennoch klingt das gänzlich ohne Fulber eingespielte neue Werk so aufgeladen und inspiriert wie kein Vorgänger. Wir sprachen mit den Elektro-Industrial-Pionieren über ihre kreative Wiedergeburt nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze der Szene.

USB-Interfaces Foto: Troy James Sobotka Ob RME Babyface, Mackie Blackjack, Sinn7 Status 24|96 oder MOTU MicroBook – alle renommierten Hersteller haben neue Audiointerfaces am Start, die wir im Labor auf Herz und Nieren prüfen. Änderungen aufgrund aktueller Themen und Liefersituationen vorbehalten!

Inserentenverzeichnis 10/2010 Ableton ..........................................019 American DJ................................ 067 Audiopro .......................................043 Audio Technica ...........................027 Bonedo...........................................061 Digital Broadcast Systems.... 003 Doepfer......................................... 095 DVD-Lernkurs.............................. 041 Elac ................................................. 029 Falkemedia .....036, 037, 044, 045

Fischer Amps ...............................035 Focusrite........................................ 015 HearSafe ........................................013 Hyperactive .................................077 Korg & more ................................ 017 Music-Town ................................. 065 Musik Wein .................................. 071 Otto’s Musikladen.................... 097 Roland ........................................... 002 Schaumstoffe Helgers .............055

SET ................................................... 051 Shure..............................................069 Sound Service ........083, 087, 099 SPL................................................... 079 Thomann ..........010, 011, 058, 059 Tomeso ..........................................025 Toontrack ......................................023 Ultrasone ..................................... 063 Wacom...........................................075 Yamaha ..........................................100

Herausgeber: Kassian Alexander Goukassian (kg@falkemedia.de)   Chefredakteur: Alexander Weber (aw@beat.de) verantwortlich für den redaktionellen Inhalt   Redaktion:  Boris Pipiorke-Arndt (bp@beat.de) und Tobias Fischer (tf@beat.de)   Redaktionelle Mitarbeiter: Michael Bohle, Sebastian Johnson, Michael Jorns, Chris Mock, Marco Scherer, Henning Schonvogel, Mario Schumacher , Vera Schumacher und Maya Consuelo Sternel.   Redaktionelle Anfragen/Leserbriefe: redaktion@beat.de   Verlag:  falkemedia e.K. An der Halle400 # 1 D-24143 Kiel Tel. +49 (431) 200 766-0 Fax +49 (431) 200 766-50 info@falkemedia.de www.falkemedia.de   Redaktion:  siehe Verlagsadresse • Tel. +49 (6257) 69 08 55 (15.00–18.00 Uhr)   Abonnementbetreuung:  Bianka Herms (abo@beat.de) Tel. (01805) 555 301 0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.    Anzeigenleitung: Kassian A. Goukassian (kg@falkemedia.de) • Tel. +49 (431) 200 766-0   Anzeigenbetreuung: • Julia Buchholz • ( j.buchholz@falkemedia.de) Tel. +49 (431) 200 766 63 • Fax: +49 (431) 200 766 50 Anzeigenpreise: nach Preisliste Nr. 1, gültig ab 01.01.2009   Produktionsmanagement: Impress Media, www.impress-media.de   Layout: Sven T. Möller, Carolin Krüger, Mareike Hansen, Andreas Leibe, Josephine Pilates, Annalena Kinder, Marleen Osbahr, Jasmin Börm, Cindy Stender   Titelgestaltung: Carolin Krüger   Vertrieb: Verlagsunion   Bezugsmöglichkeiten: Zeitschriftenhandel, Fachhandel, Abonnement   Einzelpreis Euro 5,90 Jahresabonnement: Euro 54,90 Jahres-Inhalts-CD zzgl. Euro 10 Europäisches Ausland zzgl. Euro 10 Luftpost zzgl. Euro 40 In den Preisen sind die gesetzliche Mehrwertsteuer und Zustellung enthalten.   Manuskripteinsendung: Manuskripte jeder Art werden gerne entgegengenommen. Sie müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Einsendung gibt der Verfasser die Zustimmung zum Abdruck des Manuskriptes auf Datenträgern der Firma falkemedia. Ein Einsenden garantiert keine Veröffentlichung. Honorare nach Vereinbarung oder unseren AGB. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Urheberrecht: Alle hier veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Reproduktionen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Veröffentlichungen: Sämtliche Veröffentlichungen in dieser Fachzeitschrift erfolgen ohne Berücksichtigung eines eventuellen Patentschutzes. Warennamen werden ohne Gewährleistung einer freien Verwendung benutzt. Haftungsausschluss: Für Fehler in Text, in Schaltbildern, Aufbauskizzen usw., die zum Nichtfunktionieren oder evtl. Schäden von Bauelementen führen, wird keine Haftung übernommen. Bei falkemedia erscheinen außerdem die Publikationen Mac Life, MAC Easy, iPod&more, DigitalPHOTO, hörBücher, So is(s)t Italien, KIELerLEBEN, RENDSBURGerLEBEN   © Copyright 2010 by falkemedia

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