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VOL. 6/2012

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Leben.Liebe.Laster.

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M채nner, die wissen, was Frauen wollen Wendelin und Felix mit Designerhandtaschen aus Liechtenstein

08 K체chengeschichten Ort der Entdeckerlust 26 Mikron채hrstoffe Winterspeicher auff체llen 20 Handicap Ramona Tanno steht sich nicht im Weg 34 Kulinarisches: Feines aus dem Rheintal


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04  Inhalt

Leben  08

06 KOLUMNE Claudias Überlebensstrategien 08 Küchen Wir schauen in Töpfe 20 PortrÄt Ramona Tanno 23 BUSINESS Selbstmotivation 26 CARPE DIEM Mikronährstoffe 30 CARPE DIEM Grüne Apotheke

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Liebe 

32 KOLUMNE Tamaras Mamablog 34 Kulinarium Regionale Produkte 38 Kulinarium Rapsöl, das gelbe Gold 39 KULTUR Lesen Buchtipps 40 KULTUR-HighligHts 43 KULTUR SEHEN Schlösslekeller Vaduz 44 Reise Weihnachtsshopping in New York

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Laster

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62 50 KOLUMNE Ralf Bruggmanns Männerwelt 52 MODE Street Outfits 56 DESIGN aus Liechtenstein 58 MODE Jeansparade 62 KLEIDERSCHRANK Marion Kranz, Moderatorin 64 GOURMET Marthas Käsknöpfle 66 Impressum/Wettbewerb

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Editorial 05 L...Inside.

Liebe L...LeserInnen

Küchengeschichten: L…Redaktorin Andrea Kobler im Gespräch mit der leidenschaftlichen Köchin Trudi Sieber. Seite 12

Scharf nachgedacht in Gottes freier Natur … Ralf Bruggmann beim Schreiben seiner Rubrik «Adams Apfel». Seite 50

COVER «Ihr müsst mit der Kamera flirten», erklärt Foto­ graf Maurice Shourot. Modell sein ist nicht so einfach, doch das Ergebnis von Wendelin Köhler, Franziska Ospelt und Felix Schüssler kann sich sehen lassen. Cover und Seite 56

Man sieht sie nicht, riecht sie nicht und trotzdem sind sie lebensnotwendig, die Mikronährstoffe. Wenn einzelne davon fehlen, dann sind schlaflose Nächte, Probleme mit der Haut, dem Kreislauf, der Konzentration oder dem Blutdruck die Folge.   Zu den Mikronährstoffen zählen u. a. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Sind unsere Speicher nicht ausreichend damit gefüllt, werden wir krank.   Mir gefällt die Philosophie, welche hinter den Mikronährstoffen steckt. Denn jeder Mensch ist anders, jeder muss seinen Speicher anders auffüllen. Dr. Padia Rasch, leitende Ärztin im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen, spricht im Interview auf den Seiten 26 bis 28 über Langzeituntersuchungen und erklärt, weshalb Schüssler Salze und Co. mit den Mikronährstoffen nichts gemeinsam haben.   Und trotz allem bin ich überzeugt, dass frisches Obst, Gemüse, Salat, aber auch Fleisch und Fisch (aus artgerechter Haltung), den Mikronährstoffhaushalt positiv beeinflussen. Für mich ist ebenfalls klar, dass Nahrungsmittel aus der Region um einiges gesünder sind als jene, welche eine halbe Weltreise hinter sich haben.   Mit den «regionalen Vitaminbomben» stärken wir die Gesundheit, aber auch die Wirtschaft bekommt den Energieschub zu spüren, wie Ewa Kressibucher beweist. Mit ihrer Familie pflegt sie im Thurgau die gelb leuchtenden Rapsfelder und produziert aus der heimischen Pflanze das «gelbe Gold».   L…Magazin-Redaktorin Adi Lippuner hat in der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein weitere gesunde Köstlichkeiten ausfindig gemacht. Nachdem ich ihre Geschichte auf den Seiten 34 bis 37 gelesen habe, ist mir einmal mehr bewusst: «Das Gute liegt so nah!» Ich wünsche Ihnen goldene Herbsttage und eine reiche Ernte. Mario Heeb, Chefredaktor


06 leben | Kolumne

Überleben Gipfelgespräche Claudia Schanza

Eine Schweizerin und eine Österreicherin kommen in der Pfälzerhütte ins Plaudern und sind sich schnell einig. Ihr Thema? Natürlich die Männer!

Wir haben einander auf dem Fürstin-Gina-Weg (Malbun/ FL) getroffen, beim Gipfelkreuz auf dem Augstenberg. Wenn zwei Frauen allein wandern und sich ihre Wege kreuzen, kommen sie natürlich ins Gespräch. Und so teilen wir eine halbe Stunde später als einzige Gäste einen Tisch in der Pfälzerhütte. Schon während wir die Suppe löffeln, sind wir beim Thema. Männer, eh klar. Irgendwie sieht ja die gesellschaftliche Erwartungshaltung vor, dass Frauen nicht einzeln in die Berge ausrücken, schon gar nicht – wie die Schweizerin – zu einer dreitägigen Tour. Oder zählt ihr mittelgrosser Mischlingsrüde als «männliche Begleitung»? Wir sind trotz der 2108 Meter Seehöhe per Sie, höfliche Frauen mit Respekt voreinander, obwohl sie sehr Persönliches besprechen. Ihr Ehemann sei schon sehr jung gestorben, erzählt sie ungefragt, wohl um zu erklären, warum sie seit vielen Jahren solo unterwegs ist. Wenn sie Gesellschaft sucht, wandert sie mit Gruppen vom Alpenverein. Einen neuen Mann gab es nie mehr in ihrem Leben: «Leider, denn hin und wieder hätte es jemanden gegeben, den ich für denkmöglich gehalten hätte. Aber die nehmen sich lieber eine junge, schlanke, rassige Schönheit.» Diese Analyse ist hart und trifft ins Schwarze.

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Der Klassiker: Mann, 50+, mit Audi A6 und Wohlstandsbäuchlein trifft – je nach Temperament – auf junge Russin, Thailänderin oder Kolumbianerin. Im Schweizer Umfeld der Bergkameradin finden sich, wie in meinem Wiener Freundeskreis, zahllose Beispiele solcher völkerverbindender Allianzen. Und dass die 59-jährige, sportliche, kultivierte, weitgereiste, aber leider halt gar nicht rassige Schweizerin nicht ins Beuteschema dieser begattungswilligen Exemplare passt, glaube ich ihr. Wenn schon neue Frau, dann ein junges exotisches Modell. Ältere Männer kaufen ja auch ungern Gebrauchtwagen. Dabei währt das Glück der liebestollen Kerle meist nicht lange. Nach zwei, drei Jahren erfüllter feuchter Männerträume kommt das böse Erwachen: saftige Unterhaltszahlungen für die junge Dulcinea sind alles, was an die grosse Liebe erinnert. Meine Herren, warum wagen Sie das Abenteuer Liebe nicht zur Abwechslung mit einer der vielen Frauen, deren Schönheit sich erst auf den zweiten Blick offenbart? ▪

*«Schon während wir die Suppe löffeln,

sind wir beim Thema. Männer, eh klar.»

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Leben.

  07 06 KOLUMNE Überleben … Berggespräche 08 REPORTAGE Küchengeschichten 20 PORTRÄT Ramonas starke Seite 23 BUSINESS Erfolgreiches Selbstmarketing 26 CARPE DIEM Mikronährstoffe und Vitamine

Jetzt mit «VIVA women» in Traumfänger einen aktiven Herbst starten mit Herz

Die schlechten Träume können ab sofort mit einem eiFrauen, die etwas für ihre genen Traumfänger eingeGesundheit oder gegen über- fangen werden. Dieser kann flüssige Kilos unternehmen bei Regina in Winterthur wollen, finden bei «VIVA persönlich hergestellt werwo­men » eine einfache und den. Regina reiste 1997 für bewährte Lösung. ein Jahr mit ihrem Sohn   Das 3 x 30 Minuten hoch- nach Südamerika und lernte wirksame Training begeistert in Peru selbst Traumfänger auch diejenigen, die mit Sport zu knüpfen: Jetzt gibt sie ihre nichts anfangen können. Erfahrungen weiter: www.vivawomen.ch www.traumfeder.com

«Irgendwie ist alles ein bisschen Sünde» Christa Eberle-Feger erzählt Geschichten aus dem Liech- tenstein der Fünfzigerjahre. Heiter, mit leiser Ironie be- schreibt sie den Alltag, das katholisch geprägte dörfliche Leben. Sie spricht vom welt- lichen und religiösen Brauch- tum, den Moralvorstellungen jener Zeit und der starken ­religiösen Prägung der Menschen, aber auch vom unkomplizierten Umgang mit Aussenseitern.

«Fraua ufem Bäse» Der Herbst lädt zu OutdoorAktivitäten, verbunden mit einem Treffen ein. Ein Tipp: mit dem Fahrrad oder den Rollerblades den Rheindamm entlang bis zur Habsburg Bar Widnau (direkt beim Zollübergang) sportlern. Hier am

Morgen einen Kaffee geniessen, am frühen Abend eine heisse Seele (die Spezialität des Hauses) oder am Abend einen Drink. Essen, Trinken und das Zusammensein mit Gleichgesinnten im Garten, Billard spielen oder Musik hören und dann wieder nach Hause rollen. Täglich von 8 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

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Angst beeinflusst Entbindung

Empfindet eine schwangere Frau Angst vor der Entbindung, beeinflusst dies wesentlich das Geschehen im Kreisssaal. Der Geburtsvorgang dauert bei ihr oft länger und medizinische Interven- tionen sind häufiger, berichten Forscher im Fachblatt «BJOG».

«Irgendwie ist alles ein bisschen Sünde». Erinnerungen von Christa Eberle-Feger, 112 Seiten, 19.90 CHF van Eck Verlag Triesen/FL

Kurz und gut

Blumenzwiebeln

... sollten Anfang Oktober in der Erde sein. Sie sollten etwa doppelt so tief ge- pflanzt werden, wie sie hoch sind.

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08  leben | WOHNEN

O

rt der Faszination, Entdeckerlust und Kreativität

Die Küche behauptet sich als Herzstück einer jeden Wohnung. Ein Blick in sechs Küchen, deren Bewohner und deren verschiedene kulinarische Leidenschaften. Text Andrea Kobler und Mario Heeb Fotos ZVG

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Wohnen | Leben  09

Eine aktive Wohngemeinschaft. Jeder weiss, was zu tun ist, damit das Essen pünktlich auf den Tisch kommt.

Sieben Nationen unter einem Dach

Wohngemeinschaft in Eschen/FL: Anssi, Florian, ­Mohamed, Nadine, Vasko, Viktoria, Vreni Ein Haus! Sieben Nationen! Eine Küche! Ein Kühlschrank! Kann das gut gehen? «Es kann», sagt Florian Luck mit einem Lächeln. «Wenn jeder seinen Schmutz abräumt und die Küche verlässt, wie er sie vorfindet, ist es kein Problem. Das gelingt natürlich nicht immer. Zusätzlich erschwert wird dies durch die verschiedenen kulturellen Hintergründe», betont der Deutsche.   Die WG ist international zusammengewürfelt. Nadine ist Schweizerin, Florian Deutscher, Vreni Doppelbürgerin Belgien/Amerika, Viktoria und Vasko kommen aus Bulgarien, Mohamed aus Ägypten und Anssi aus Finnland. Stehen auch mal alle in der Küche und zelebrieren gemeinsam die internationale Kochkunst? «Das kommt selten vor», erklärt Florian. Alle sieben studieren an der Universität Liechtenstein Architektur oder Wirtschaftswissenschaften, und so hat jede Bewohnerin ihren, jeder Bewohner seinen eigenen Tagesrhythmus. Durch die verschiedenen Arbeits- und Studienzeiten sind auch die gemeinsamen Küchengespräche eher Ausnahme wie Alltag.   Doch alle sieben standen in der Küche, als jemand der WG-Bewohner die Brötchen im Ofen vergessen hatte und durch das Haus ein unangenehmer Duft strömte. «Uns ist im Grunde schon alles passiert, Gott sei Dank steht das Haus noch», sagt Florian Luck mit einem Grinsen. ►

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«Ägyptischer Blumenkohl»

Zutaten: Blumenkohl, Knoblauchzehen, gehackt 1 Dose Tomatensauce oder geschmorte Tomaten, 6 Eier 2 Bund gehackte Petersilie Salz und Pfeffer

So wird’s gemacht Den Blumenkohl unter kaltem Wasser waschen und in einem grossen Kochtopf mit ausreichend Wasser platzieren. Das Ganze zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und den Topf abdecken. Den Blumenkohl für zehn Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach mit kaltem Wasser abwaschen und abkühlen lassen. Nun einzelne Blumenkohlröschen abtrennen. In einer grossen Schüssel die Eier, Tomaten, Petersilie und Knoblauch mit Salz und Pfeffer gut mischen. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die einzelnen Blumenkohlröschen in die Eiermischung eintauchen und in der heissen Pfanne frittieren. Die fertigen Röschen auf einem Teller anrichten und mit gehackter Petersilie dekorieren.


10  leben | Wohnen

In der Kinderkrippe helfen alle mit, so wie Helena beim Auftischen.

Heute gibt es Karotten aus Nachbars Garten mit grünem Salat: Nico übt sich im Schneiden von Rädchen.

An helfenden Händchen fehlt es nie Kinderkrippe in Au/SG: Fabienne, Nico, Helena und weitere hungrige Münder Heute ist es ruhig in der «Villa Sternschnuppe» in Au. Die Kinder spielen im Garten. Doch Hausleiterin Fabienne Mattle muss nicht zweimal bitten, wenn es um Hilfen in der Küche geht. Nico und Helena sind ihr schnell zur Hand. Die Kinder helfen Gemüse zu rüsten, geben die Nudeln in die Pfanne. Der Salat, der gemeinsam gerüstet wird, stammt aus Nachbars Garten.   In der Kinderkrippe wird auf gesunde Nahrung geachtet. Jeden Morgen wird frisches Brot eingekauft, meist Roggen- oder Dinkelbrot. Oft geht es beim Einkauf ins Werkheim Wyden nach Balgach, wo Menschen mit Handicap landwirtschaftliche Produkte anbauen. Zwei Kinder dürfen ihre Leiterinnen dabei begleiten – und werfen jeweils auch einen Blick zu den Kühen in den Stall.   Im eigenen Garten der «Villa Sternschnuppe» werden Früchte, Kräuter und Melisse für den Tee angepflanzt. Fabienne Mattle geniesst das gemeinsame Kochen mit Kindern. Hier erzählen ihre Schützlinge gern, was sie persönlich bewegt. Während Helena die Suppenperlen in den Tellern verteilt, erklärt Nico: «Ich koche nicht nur mit Fabienne gern, sondern auch mit meinem Papa – zum Beispiel Pizza.» ►

Lasagne, Zutaten für eine Gratinform von 2.5 Liter 800 g Lasagneblätter Hackfleischsauce 600 g gehacktes Rindfleisch 2 Knoblauchzehen und eine kleine Zwiebel, fein geschnitten 1.5 kg Tomaten in Würfeln wenig Tomatenpüree 3 EL Mehl, 3 dl Wasser frisches Basilikum, Petersilie Salz, Pfeffer, Bouillon Béchamelsauce 100 g Butter, 4 EL Mehl 1 Liter Milch, Salz, Bouillon, Muskatnuss 200 g Appenzellerkäse 50 g Parmesankäse

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So wird’s gemacht Rindfleisch in Öl erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Tomaten und Tomatenpüree beigeben und dünsten, Mehl darüber streuen und mit Wasser ablöschen. Mit frischen Kräutern, Salz, Pfeffer und Bouillon würzen und auf kleiner Stufe 15 bis 20 Minuten köcheln. Béchamelsauce: Butter erwärmen, Mehl dazugeben, auf kleiner Stufe und unter Umrühren dünsten. Milch dazugeben und unterrühren, aufkochen. Auf kleiner Stufe 10 bis 15 Minuten kochen, würzen und Käse daruntermischen. Gratinform einfetten und lagenweise einfüllen, mit Fleischsauce beginnen und mit Béchamelsauce abschliessen. Zum Schluss etwas Parmesankäse darüberstreuen und im Backofen bei 220 Grad Umluft 30 bis 40 Minuten backen.


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12  leben | Wohnen

Die Traumküche von «Siebers», wunderschön und funktional.

Trudi verwöhnt ihre Gäste gern mit ihren Steamer-Spezialitäten. Hier eine feine Schokoladencreme.

Trudi ist Expertin, was das Kochen mit dem Steamer betrifft.

Cappuccino freddo

Zutaten 2.5 dl Milch 1 Beutel Vanillezucker 75 g Zucker 2 EL Espresso Kaffeepulver 1 EL Schokoladepulver 2.5 dl Rahm 4 Eigelb evtl. 2 EL Nuss- oder Kaffeelikör

Leidenschaftliche Köchin Aus einer Wunschküche wurde eine Traumküche für Trudi in Marbach/SG

So wird’s gemacht Milch zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Kaffee- und Schokoladepulver aufkochen. Anschliessend auskühlen lassen. Rahm und Eigelb zugeben und verquirlen. Dann den Likör dazugeben. Masse in die Tassen giessen. Im Steamer bei 85 °C 25 bis 30 Minuten dämpfen. Ausgekühlt mit einer Rahmhaube servieren.

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Vor zwei Jahren erfüllten sich Trudi und Heini Sieber einen lang ersehnten Wunsch und bauten eine Traumküche. Die alte, 30-jährige Küche wich einem Wohlfühlraum – viermal so gross wie früher und somit der neue Treffpunkt der Familie. Nur selten kocht Trudi «nur» für ihren Ehemann und sich. Gern setzen sich Kinder, Grosskinder, Vater oder Verwandte an den Tisch.   Die ersten Gedanken der gelernten Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin drehen sich bereits kurz nach dem Aufstehen am frühen Morgen ums Kochen. Sie bereitet das Essen vor, bevor sie ihrer Arbeit als Lehrerin und V-ZugBeraterin nachgeht. Dabei kommt ihr entgegen, dass sie den Steamer intus hat. So programmiert sie diesen und auch wenn sie erst kurz vor 12 Uhr nach Hause kommt, freuen sich alle über ein feines Menü.   Trudi mag die leichte Küche, kocht gern abwechslungsreich und saisonal. So gibt es im Herbst auch einmal gelbe Räben und im Frühling Rhabarber aus dem eigenen Garten. Kochen war schon immer ihre Leidenschaft.   Zusammen mit acht Geschwistern aufgewachsen, musste früh eines der Mädchen das Kochen übernehmen. «Unsere Mutter hat uns dabei freie Hand gelassen und wir freuten uns über Erfolgserlebnisse, denn die hungrigen Münder assen die Teller jeweils rübis und stübis leer.» Noch heute bewundert sie, wie ihre Mutter mit wenigen Zutaten gut kochte und denkt oft an sie, wenn sie in ihrer Wohlfühloase arbeitet. «Ich weiss, dass meine Traumküche ein Luxus ist und frage mich oft, wie meine Mutter über die Art, wie heute gekocht wird, denken würde.» ►


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14  leben | Wohnen

Für Chrigel eine willkommene Abwechslung zum Kochherd: Der Grill im Garten.

Faszinierendes Kochen am offenen Feuer Männerhaushalt in Sargans/SG Chrigel und Jörg Kochen ist für Chrigel Wermelinger und Jörg Angermann mit einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln, Entdeckerlust und Kreativität verbunden. Mit Erfahrungen reicher, werden sie auch immer mutiger und probieren neuere, kompliziertere und verrücktere Dinge aus.   Am Wochenende wird oft zusammen und etwas ausgiebiger gekocht. Unter der Woche kocht, wer Zeit hat. «Das Chaos in der Küche bewältigen wir dann aber in der Regel gemeinsam», erzählen Chrigel und Jörg mit einem Lachen. In der Küche haben sie schon viele lustige Situationen, wie beim Abfüllen von 15 Litern Orangenwein, erlebt, bei dem nicht zuletzt die Qualitätskontrolle für eine noch heiterere Stimmung sorgte.   Oder weniger tolle Dinge wie die «Föhngans». «Da der Kühlschrank zu klein war, kam sie auf den Balkon, doch der Föhn liess die Temperatur von 2 auf 18 Grad ansteigen, und die Gans lagerte immer noch auf dem Balkon.» Der Treffpunkt zu Hause bei Chrigel und Jörg ist nicht die kleine Küche, sondern der Esstisch oder der Garten.   «Essen im Freien ist einfach toll!», sind sich die beiden einig. Grilliert wird meist mit Gästen: «Es ist vielfältig, lässt sich gut vorbereiten und das Essen hat ein tolles Aroma. Ausserdem fasziniert uns das Feuer.» ►

Kreativität beim Kochen ist Chrigel und Jörg sehr wichtig.

Tabouleh ist ein traditionelles Gericht aus dem Orient 200 Gramm Couscous 2 Bund glatte Petersilie ¼ Bund frische Minze 1 grosse Tomate Kirschtomaten für die Dekoration 6 EL Zitronensaft 4 EL Olivenöl Salz, Pfeffer

So wird’s gemacht Couscous nach Vorschrift zubereiten und abkühlen lassen. Petersilie und Minze waschen, trocken schleudern, Blätter abzupfen und fein hacken. Tomate waschen, halbieren und entkernen. Fruchtfleisch ohne den Stielansatz fein würfeln. Sämtliche Zutaten in einer grossen Schüssel gründlich durchmischen und mit halbierten Kirschtomaten und Petersilienblättern dekorieren.

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Schöne Atmosphäre unter dem Kirschbaum im Garten: Jörg (links) und Chrigel geniessen oft das Zusammensein mit Gästen in ihrem Garten. (Foto rechts)


Wohnen | Leben  15

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16  leben | Wohnen

Patricia (links) und Ladina kochen gern gemeinsam.

Seit ihrem 18. Geburtstag freut sich Ladina (links) über ein eigenes Kochbuch. Eine tolle Idee ihrer Mutter Patricia. Wichtig für die beiden Frauen ist der Einsatz von regionalen und möglichst natürlich hergestellten Produkten.

Poulet mit Cashewnüssen 2 Pouletbrüstchen gewürfelt Knoblauch fein geschnitten 1 grosse Zwiebel in Stücken 2 getrocknete, grosse, lange, rote Chili Cashewnüsse Sojasauce Austernsauce Thai-Chili-Paste

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So wird’s gemacht Öl erhitzen, Knoblauch darin anrösten, Zwiebel und rote Chili dazugeben. Pouletbrüstchen anbraten, Cashewnüsse, Sojasauce, Austernsauce und Chili-Paste beigeben. Mit weissem Reis servieren.


Wohnen | Leben  17

Ein eigenes Kochbuch zum Geburtstag Mutter-Tochter-Haushalt in Widnau/SG Patricia und Ladina Der Mittelpunkt in der Küche von Patricia und Ladina Würth ist ein runder Tisch – der Treffpunkt der Familie. Hier werden Familiensitzungen abgehalten und auch gekocht. «Dabei teilen wir uns meist auf. Eine macht zum Beispiel den Salat, die andere die Hauptspeise», erzählt Ladina.   Seit März dieses Jahres hat Kochen für die beiden Frauen eine neue Dimension erhalten. Patricia überreichte Tochter Ladina an deren 18. Geburtstag ein Kochbuch. Nicht irgendeines, sondern ein ganz persönliches Werk. Es heisst «Kochwelten» und beinhaltet Familientraditionen und Liebgewonnenes – insgesamt über 120 Rezepte.   Für Patricia Würth ist es wesentlich, dass eine Frau kochen kann: «Eine gute Ernährung ist Voraussetzung für unsere Gesundheit und unsere Energie.» Ihre Mutter Agnes, die Oma von Ladina, kochte ausgezeichnet: «Viele Rezepte hatte ich auf einem Zettelchen notiert oder kochte sie aus dem Kopf nach.

Ich wollte diese Rezepte aber meiner Tochter weitergeben.» Andere Inspirationen nahmen Patricia und Ladina aus Ferien in fernen Ländern mit nach Hause oder schrieben sie auf, wenn bei ihnen zu Hause Gäste gastierten und gemeinsam gekocht wurde.   Gern kochen die beiden Frauen thailändisch und mediterran. Auch kommt Urchiges und Bewährtes auf den Tisch. Die Menüs richten sich oft auch nach dem regionalen Angebot, denn immer samstags wird beim Bauern eingekauft. ►

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18  leben | Wohnen

Täglich vier Generationen an einem Tisch. Ohne perfekte Planung läuft da gar nichts!

Kinderwochen bei Frommelts

Grossfamilie in Eschen/FL Lukas, Samuel, Joshua, Robin, Nicole und Werner

Viele Köche verderben den Brei … hoffentlich nicht bei Samuel und Mama Nicole.

Selbst gemachte Schinkennudeln Zutaten für den Nudelteig 500 g Mehl 5 Eier 2 TL Salz 2 EL Öl 20 EL Wasser

Zum Fertigstellen

Speck oder Schinken fein geschnitten, 2 Zwiebeln fein gehackt

So wird’s gemacht Alle Zutaten für den Nudelteig zu einem Teig kneten und eine Stunde ruhen lassen. Anschliessend den Teig dünn ausrollen und gut mit Mehl bestäuben. Teig in Streifen (circa halber Zentimeter) schneiden und im kochenden Salzwasser aufwallen lassen. Herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Zwiebeln fein schneiden und gemeinsam mit dem fein geschnittenen Speck oder Schinken in einer Bratpfanne anbraten. Anschliessend die Nudeln dazugeben und kurz mitbraten.

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Dass mittags die ganze Familie – inklusive «Ahna» und «Urahna» – am Tisch sitzt, gehört heute zur grossen Ausnahme. Umso wichtiger sind die Vorbereitungen in der Küche. «Meist beginne ich um 11 Uhr mit den Zubereitungen. Manchmal auch nach dem Aufstehen, wenn ich beispielsweise einen Pizza- oder Nudelteig herstelle», erklärt Nicole Frommelt, die Mutter der vier Jungs.   Doch am meisten freuen sich Lukas, Samuel, Joshua und Robin auf die Kinderwochen, wenn jeder von ihnen sein Lieblingsessen aussuchen darf. Bei der Auswahl der Produkte sind der gelernten Kindergärtnerin die saisonalen aber auch regionalen Lebensmittel sehr wichtig. Das Fleisch kauft sie dort, wo die Tiere artgerecht leben dürfen und im Sommer pflanzt sie das Gemüse im eigenen Garten oder kauft es im Birkahof in Mauren.   Damit die Lebensmittel aber auch fach- und mundgerecht auf den Tisch kommen, braucht es das richtige Gerät. «In meiner Küche ist das der Messerblock mit den geschliffenen Messern. Sie ersetzen viele Küchengeräte und sparen Zeit», erklärt sie. Und, welches Gerät fehlt noch? «Eine Kenwood Küchenmaschine», sagt sie mit einem Lächeln und achtet auf die Reaktion ihres Mannes. ▪


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20  leben | PortrÄt

Ramona Tanno

Den Ball fest in der Hand

Sie ist mutig, idealistisch und voller Tatendrang. Ramona Tanno aus Vilters hat bei Special Olympics aus eigener Initiative eine Basketballmannschaft für Frauen gegründet. Und damit nicht nur eine Domäne ins Wanken gebracht. Text Claudia Amann Fotos Maurice Shourot

Sie hatte einen zweiten Job angenommen, um in Athen mit dabei sein zu können. Bei den 13. Special Olympics World Summer Games, den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behin-

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derung, gingen bei einem der weltweit grössten Sportevents im vergangenen Jahr 7500 Athletinnen und Athleten aus 180 Ländern an den Start. Und Ramona Tanno war eine davon. Die damals


Portrait | Leben  21

21-Jährige spielte unter lauter Männern Basketball, weil es im Special Olympics Team der Schweiz nur Männerteams gab. Im Ballbesitz war sie deshalb äusserst selten, meistens musste sie das Geschehen von der Bank aus verfolgen. Doch sie war dabei – in Athen, bei den Weltspielen, mit Tausenden Menschen aus aller Welt. «Es war ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben unglaublich viel gesehen und viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennengelernt. Mit einigen bin ich jetzt noch in Kontakt», erzählt Ramona. Mit Ausnahme eines Tages, an dem man die Athleten einen halben Tag lang in einer Halle warten liess, habe alles geklappt. «Und unser Nationalteam hat mehr Medaillen heimgeholt als die normalen Olympioniken», erzählt Ramona lachend. «Das machen wir!» Während des Aufenthalts in Griechenland wusste die junge Schweizerin ihre Zeit gut zu nutzen. Sie schrieb in einem Blog über ihre Erlebnisse und besuchte in der freien Zeit Spiele

an der Sportart finden. «Wir könnten selbst eine Mannschaft aufstellen!», schlug sie ihrem Trainer spontan vor. «Ja, genau das machen wir!» Gesagt,

«Ich selbst würde sehr gern mit Kindern arbeiten und eine pädagogische Ausbildung machen.» getan! Nach der Rückkehr aus Athen suchte sie in der Werkstätte der Arwole in Sargans nach Mitspielerinnen. Nicht alle waren sofort angetan von der Idee, aber immerhin konnte sie vom Start weg eine ganze Mannschaft mit Trainerin organisieren, welche die Mannschaft von Beginn an mit viel Herzblut begleitete. Seitdem sind die Gonzengirls die einzige FrauenBasketballmannschaft der Special Olympics Schweiz. «Mol ge luaga» Dass sie selbst einmal eine Mannschaft gründen würde, hätte sie nie im Traum gedacht. «Ich wollte es mir einfach mal anschauen und bin neugierig gewesen, etwas Neues auszuprobieren.» Damals kannte sie die Sportart nur vom Hörensagen. Doch schon bei den ersten Trainings

«Was ich mir sehr wünsche, ist eine bessere, berufliche Zukunft für Menschen mit Behinderungen.» der anderen Mannschaften. Darunter befanden sich auch Frauenteams, die Basketball spielten, sogar muslimische Frauenmannschaften gab es zu bestaunen, bei welchen die Athletinnen mit Kopftüchern spielten. Ramona war begeistert, irgendwie sollte es doch machbar sein, selbst in einer Frauenmannschaft zu spielen. Andere Frauen würden sicher auch Interesse

wollte den Ball gar nicht annehmen. Aber einmal kam es dann, wie es kommen sollte: Ich bekam einen Pass, dem ich nicht ausweichen konnte.

machte sie mit viel Ehrgeiz auf sich aufmerksam und hat schnell Fortschritte entwickelt. Einfache Übungen liessen sie an die Sportart annähern, recht schnell konnte sie bei Meisterschaften mitspielen und ihr Team stärken. «Dabei hatte ich zuerst Angst vor dem Ball», gesteht die 22-Jährige. «Ich

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Alles, was ich mir dachte, war ‹weg damit!› und ich schoss ihn in die Höhe.» Das Resultat war dann ganz ungeplant: Der Ball flog hoch hinauf und fand seinen Weg zurück direkt durch den Korb. (Un)begrenzte Möglichkeiten Die Gonzengirls trainieren einmal pro Woche in Sargans. In der Tabelle sind sie bereits aufgestiegen. Ramona hält das Team als Captain zusammen und dient als Stütze, wenn ihre Kolleginnen etwas schwer verstehen oder motiviert sie, wenn sie mal einen Durchhänger haben. Sie will mit der Mannschaft stärker werden und mehr erreichen. Das grosse Ziel ist die Teilnahme an den Special Olympics Sommerspielen 2015 in Los Angeles. Auch wenn die Gonzengirls mit ihren Fähigkeiten auftrumpfen können, steht und fällt vieles mit Sponsoren. Es ist schade, wenn sich zum Beispiel kein Bus organisieren lässt. «Für Athen konnte ein Teil der Kosten durch Sponsorengelder abgedeckt werden», lässt René Tarnutzer wissen. So spart Ramona bereits heute für Los Angeles. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten will sie zeigen, dass auch die Gonzengirls siegen können. Und dass sie ihre eigenen Träume verwirklichen kann – als Person Ramona Tanno, im Sport und im normalen Leben. ►


22  leben | Interview

Mit Spass bei der Sache: Die Gonzengirls halten immer zusammen.

Team mit Herz: Der Zusammenhalt bei den Gonzengirls ist sofort spürbar.

«Meine Welt»

Ramona Tanno

Sie sehen mich nicht! Sie sehen uns nicht! Man sieht mich nicht! In unserer Gesellschaft sind Menschen mit Behinderungen quasi unsichtbar. Wir werden von «normalen» Menschen nicht gesehen und nicht ins Alltagsleben einbezogen. Das macht mich sehr traurig. Wir haben genauso unsere Träume und Vorstellungen vom Leben. Auch wir möchten Partner und Familie haben und unsere Talente nutzen können. Was ich mir sehr wünsche, ist eine bessere, berufliche Zukunft für Menschen mit Behinderungen. Dass man uns auch in der Wirtschaft aufnimmt. Auch wenn man einem Menschen mit einer Behinderung vielleicht einmal etwas mehr erklären muss. Für viele bedeutet das leider, zu viel Zeit investieren zu müssen. Format 205 x 55 mm mm Ich selbst würde sehr gern mit Kindern arbeiten und eine pädagogische Ausbildung machen. ACHTUNG: randabfallend links, rechts und unten, deshalb keinen Linienrand Wer dafür eine Möglichkeit sieht und sich vorstellen kann, mir weiterzuhelfen, soll mir bitte an rtanno@hotmail.de eine E-Mail schicken. ▪

Höhere Fachschule Führungsfachleute HR-Fachleute Personalassistent/-in Fachleute Finanz- und Rechnungswesen

Mehr als ein Hobby: Basketball ist Teil ihres Lebens geworden. Ramona Tanno hat eine eigene Mannschaft ins Leben gerufen und ist der Captain der Gonzengirls.


Business | Leben  23

Sie sind fachlich gut ausgebildet, eine fleissige Schafferin, immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe benötigt und trotzdem werden Sie bei der nächsten Beförderungsrunde übergangen? Pech gehabt? Kann sein. Vielleicht hat Ihre Konkurrentin aber einfach ein besseres Selbstmarketing betrieben. Das schaffen Sie das nächste Mal auch – durch souveränes Auftreten, gekonnte Kommunikation und gutes Netzwerken.

«Ich bin gut» Unsere Nation strotzt nicht gerade vor Selbstvertrauen und vor allem von Frauen hört man oft den Satz: «Ich möchte lieber nicht im Mittelpunkt stehen.» Oder haben Sie als Kind gelernt, dass Sie die Interessen der anderen höher stellen sollen als Ihre eigenen? Warum eigentlich? Wollen Sie wirklich immer als kleine graue Maus durchs Leben huschen und andere glänzen lassen?   Aller Anfang ist gar nicht so schwer. Schreiben Sie alles auf, was Sie gut können. Und dann erzählen Sie es Ihrer besten Freundin. Verboten sind dabei Sätze wie: «Man sagt, dass …» Richtig ist: «Ich bin zielorientiert und kann mich gut selbst motivieren.» Wenn Sie nun wissen, was Sie gut können, dann überlegen Sie sich als Nächstes, was Sie mit diesen Fähigkeiten erreichen wollen. Und an welcher Position Sie sich in Zukunft sehen. Setzen Sie sich realistische Ziele, die Ihren Fähigkeiten, aber auch Ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Nun beginnen Sie, Ihre Veränderung zu planen. Sprechen Sie Klartext Was wir sagen und wie wir etwas sagen, trägt entscheidend dazu bei, ob wir wahrgenommen werden oder

Text Eveline Sievi Foto ZVG

nicht. Wichtig sind Ich-Botschaften, verboten sind Weichspüler. Dazu gehören Konjunktive, Entschuldigungen, Floskeln und Selbstverkleinerungen. Entscheiden Sie selbst: «Man könnte vielleicht …» oder «Ich empfehle, dass …» Und auch hier gilt: Weniger ist mehr. Formulieren Sie kurze Sätze und gliedern Sie Ihre Gedanken. Im besten Fall reichen dazu drei Sätze: Beschreiben der Situation, Formulieren des Ziels und Vorschlagen von Massnahmen. Wenn Sie dazu noch deutlich, unaufgeregt und mit fester Stimme sprechen, so hören Ihnen alle zu. Mit vollem Körpereinsatz Den Minirock lässt Frau beruflich im Schrank. Ein offenes Lächeln, eine aufrechte Gangart, eine zugewandte Haltung im Gespräch und häufiger Blickkontakt sind wirkungsvolle Stilmittel, um seine Ziele zu erreichen. Bei der Kleidung orientieren Sie sich an den Erwartungen, die an die von Ihnen angestrebte Rolle geknüpft sind. Wenn Sie also ins Bankfach streben, dann darf das dunkle Kostüm oder der Hosenanzug in Ihrem Schrank nicht fehlen. Durch Ihr Outfit schliessen andere auf Ihre Kompetenzen, Ihren Status und auf Ihre Persönlichkeit.

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Netzwerken ist alles Je älter wir werden, desto wichtiger werden Beziehungen. Achten Sie darauf, dass sich Geben und Nehmen die Balance halten. Denken Sie daran, dass gute Beziehungen auf Langfristigkeit beruhen und Pflege brauchen. Es reicht nicht, wenn man jemand einmal die Hand geschüttelt hat. Behalten Sie gravierend private Probleme für sich und bleiben Sie immer loyal. Und einen Tipp zum Schluss: Suchen Sie Ihr Netzwerk auch ausserhalb reiner Frauenorganisationen. Im realen Geschäftsleben haben Sie es oft mit Männern zu tun.     Selbstmarketing heisst, wissen, wo man hin will und sich durchsetzen. Gerade bei Frauen fehlen oft klare Strategien und Vorstellungen, wie dies gelingen soll. Durchsetzungsstärke ist eine Kombination von Persönlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Auftreten. Sie ist Schritt für Schritt lernbar und schenkt Lebensenergie und Freude. ▪

Eveline Sievi ist eidg. dipl. Marketingplanerin, Kommunikationsberaterin und -trainerin. www.esprojects.ch


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Business | Leben  25

Refresh in english Dolores Hoop

A Business Woman’s Diary What’s the point in wearing colours? 1)

In everybody’s life there comes a point where we want to vanish2), to completely disappear from the world or one specific situation in which we feel absolutely embarrassed3) or helpless4) or or or … In such situation, people often decide to wear black clothing, black down to5) their socks. Why is that? Does that have to do with the fact that some people say that the color black gives a feeling of protection or because to wear black makes you look slim6)? (Conclusion: when you are slim, it is easier to vanish). I am not quite sure whether I am on the right track7). Fact is that some people prefer to wear only one color of clothes, for whatever reason, and others show heavy reactions to certain8) colors. So there must be a reason for preferring one or the other color.   I have encountered people9) that disliked my red skirt or my red blouse for the simple fact that it was red. My question «But it’s just a color, what’s the point?» was usually answered by «red makes me aggressive». Others love the color red for its strength and presence10) – so what’s the fine line between loving and disliking a color? It is the effect which a certain color has on our brains and, therefore, on our emotions. In my opinion, a very intelligent person once decided to influence people in business by applying certain colors in business clothing. A few years ago, I was told that white is the color of purity11), but also of a certain «I-am-the-boss»-feeling, i.e. to be in charge of something; black the color of sincerity12); rose or pink the colors that trigger a sort of softness13) in the counterpart; orange lifts up the spirits14); green soothes15) hot -tempered personalities; blue ensures a feeling of tranquility16) and open-mindedness; etc. – This is just to name a few.

  In case the above mentioned information on colors is true or at least has some truth in it, I would suggest17) to wear rose-colored blouses or shirts in wage negotiations18) and to dress in white-and-black suits in meetings with clients who are shaken19) or uncertain20) of e.g. whether to stay with you and your company or not. If the above is true, the fact that you wear those colors might make a difference. I will definitely try it out and see what happens. ▪

*You need help?

Haben Sie den Text verstanden? Sind die Zusammenhänge klar? Wenn nicht, dann hilft Ihnen die Sprachlehrerin Dolores Hoop auf die Sprünge. Infos unter doloreshoop@gmx.net

1) Was bringts ... [Farben zu tragen] (ugspr.) 2) abtauchen, verschwinden 3) peinlich sein 4) sich hilflos fühlen 5) bis zu [den Socken] 6) schlank/dünn aussehen 7) auf der richtigen Spur/Fährte sein 8) bestimmte [Farben] 9) Menschen treffen 10) für ihre Stärke und Präsenz 11) Reinheit 12) Ehrlichkeit / ­ Ernsthaftigkeit 13) eine gewisse Sanftheit 14) erhellt das Gemüt 15) besänftigen 16) ein Gefühl der Ruhe/­ Gelassenheit [vermitteln] 17) vorschlagen 18) Lohnverhandlungen 19) erschüttert sein 20) unsicher sein


26  leben | Carpe Diem

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inmal auffüllen bitte!

Müdigkeit, Schlafprobleme, Haarausfall, Hautprobleme, Verdauungsstörungen, erhöhtes Cholesterin … alles Symptome, welche auf einen Mangel an Mikronährstoffen hinweisen können. Auch Menschen, die gesund essen und sich regelmässig bewegen, sind nicht geschützt vor einem Mangel an Mikronährstoffen, ist Dr. Padia Rasch, leitende Ärztin im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen/TG, überzeugt. Interview Mario Heeb Foto Photocase, ZVG

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Carpe Diem | Leben  27

«Gezielt eingesetzt können wir die Leistungsfähigkeit sehr stark beeinflussen, ob jetzt die körperliche oder die geistige Leistungsfähigkeit.»

Auf dem Markt gibt es haufenweise Nahrungsergänzungsmittel. Was ist bei den Mikronährstoffen anders, als bei Schüssler Salze und Co.? Padia Rasch: Schüssler Salze sind Präparate mit homöopathischer Dosierung und sollen die Aufnahme von den entsprechenden Mineralsalzen, die mit der Nahrung zugeführt werden, verbessern. Also Schüssler Salze allein können keine Mikronährstoffdefizite decken, dazu sind die Dosierungen zu gering. Nahrungsergänzungsmittel sind gesetzlich beschränkt auf eine sogenannte RDA-Dosierung, die nicht oder nur geringfügig überschritten werden darf. Was heisst RDA? RDA (Recommanded Dayly Allowance) ist der Durchschnittswert, den eine gesunde Person pro Tag mindestens zuführen sollte, um gesund zu bleiben. Nun ist der einzelne Mensch aber kein Durchschnittsmensch. Das heisst? Es gibt grosse und kleine Menschen, alte und junge, dicke und schlanke, kranke und gesunde, gestresste und weniger gestresste, rauchende und nicht rauchende usw., also jeder Mensch ist ein Individuum und hat einen persönlichen Bedarf an Mikronährstoffen. Wir interessieren uns nicht für den Durchschnitt, sondern für den einzelnen Menschen und deshalb empfehlen wir auch individuelle Mikronährstoffmischungen, die je nach persönlichem Bedarf zusammengestellt werden. Was aber passiert, wenn der Körper mit Mikronährstoffen unterversorgt ist? Im ersten Stadium merkt man noch gar nichts, in einem nächsten Stadium

sind es vor allem erste Regulationsstörungen mit unspezifischen Symptomen, wie unspezifische Müdigkeit, Schlafprobleme, Haarausfall, Hautund Nagelprobleme, Verdauungsstörungen usw., organisch kann der Arzt noch nichts feststellen und entlässt den Hilfesuchenden sehr oft mit der Erklärung, seine empfundenen Probleme seien «psychosomatisch». Rund 60 Prozent aller Diagnosen in Hausarztpraxen lauten auf «psychosoma-

Gibt es Langzeitstudien von Menschen, welche Mikronährstoffe für längere Zeit eingenommen haben? Sind irgendwelche Nebenwirkungen bekannt? Ja, es gibt Langzeituntersuchungen, allerdings meistens mit Einzelsubstanzen und unterschiedlichen Ergebnissen, auch Nebenwirkungen sind bekannt. Deshalb werden heute in der modernen Mikronährstoffmedizin keine höher dosierte Einzelsubstanzen, z. B. Vitamin E, C oder Beta-Carotin

«Mikronährstoffe sind lebensnotwendige kleinste chemische Bausteine, die der Körper nicht selbst oder nur eingeschränkt selbst herstellen kann.» tisch»! Das heisst, der Arzt weiss nicht, was fehlt und der Patient auch nicht. In diesen Fällen fehlt es sehr oft «nur» an den richtigen Mikronährstoffen. Was sind Mikronährstoffe? Mikronährstoffe sind lebensnotwendige kleinste chemische Bausteine, die der Körper nicht selbst oder nur eingeschränkt selbst herstellen kann und deshalb von aussen zugeführt werden müssen. Man bezeichnet sie auch als essenziell. Es sind vor allem Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, aber auch bestimmte Fettsäuren und Aminosäuren gehören dazu. Wie verarbeitet der Körper diese Nährstoffe? Im Körper wirken diese Mikronährstoffe aufbauend, regulierend, entgiftend oder schützend. Sie sind praktisch an allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Fehlen sie, werden wir krank.

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usw. eingesetzt, sondern nur noch mit Mikronährstoffkomplexen gearbeitet und das in möglichst natürlicher Form. Damit erzielt man auch langfristig hervorragende Ergebnisse. Wer soll Mikronährstoffe zu sich nehmen? Aufgrund der über 15-jährigen Erfahrung mit Laboranalytik und Untersuchungen von vielen Tausend Personen muss ich Ihnen sagen, dass es nur ganz wenige Menschen gibt, die wirklich ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt sind. Es sind vor allem Defizite an B-Vitaminen, Folsäure, Selen, Zink, Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren, die festgestellt werden und je älter, desto mehr! Müssen Frauen ihre «Speicher» anders auffüllen als Männer? Nein, das Alter spielt eine grössere Rolle, da bei älteren Menschen oft schon Resorptionsstörungen vorliegen, muss in der Regel höher dosiert werden, RDAMengen reichen hier bestimmt nicht mehr aus. ►


28  leben | Carpe Diem

Wir leben in einer hektischen Zeit, in der immer mehr abverlangt wird. Können Mikronährstoffe zu mehr Leistungsfähigkeit helfen? Ja klar, gezielt eingesetzt können wir die Leistungsfähigkeit sehr stark beeinflussen, ob jetzt die körperliche oder die geistige Leistungsfähigkeit. Deshalb wird im Spitzensport ebenfalls sehr oft mit individualisierten Mikronährstoffmischungen gearbeitet. Dazu gibt es auch eine ganze Reihe von Untersuchungen und Arbeiten.

und vom Arzt verordnete Medikamente genommen werden müssen, dann ist Rat bei einer in Mikronährstoffmedizin ausgebildeten Fachperson einzuholen.

«Es sind vor allem Defizite an B-Vitaminen, Folsäure, Selen, Zink, Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren.»

Wer gesund isst, sich regelmässig bewegt und auf die Seelenhygiene achtet, der braucht keine Mikronährstoffe bzw. Nahrungsergänzungsmittel. Was antworten Sie diesen kritischen Stimmen? Das sind reine Glaubensbekenntnisse, über die ich nicht (mehr) diskutiere. Wie schon eingangs erwähnt, der Mensch ist ein individuelles Wesen und der Bedarf an Mikronährstoffen ist unterschiedlich. Wenn wir es also wirklich wissen wollen, dann kommen wir um eine Labormessung nicht herum. ▪

Sie erwähnten, dass jeder Mensch eine individuelle Mikronährstoffzusammensetzung benötigt. Wie wird diese Zusammensetzung bestimmt? Am besten eignet sich eine spezielle Blutanalytik (www.iabc.ch), mit der sich allfällige Defizite exakt bestimmen lassen und eine exakte Rezeptur erstellt werden kann. Nach circa 8 bis 12 Wochen Einnahme ist dann eine Kontrolluntersuchung notwendig, um zu sehen, ob die Defizite auch gedeckt sind. Es gibt auch ein eigens entwickeltes Computerprogramm, das aufgrund der Erfahrung mit der Laboranalytik durch einen Fragebogen individuelle Rezepturen berechnen und vorschlagen kann. Wie lange müssen die Mikronährstoffe eingenommen werden? Grundsätzlich ein Leben lang. Wenn das nicht über die Ernährung möglich ist, was heute bei den meisten Menschen der Fall ist, sind entsprechende, individualisierte Präparate einzunehmen. Aber auch hier kann sich der Bedarf im Laufe eines Lebens und je nach Lebensumstände ändern und muss periodisch angepasst werden.

Wo sind die Mikronährstoffe erhältlich? Individualisierte Mikronährstoffmischungen sind in spezialisierten Apotheken und Drogerien erhältlich. Sie werden auch von Ärzten, Therapeuten und Naturheilpraktikern empfohlen und verschrieben.

Was sind Mikronährstoffe? Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Bioflavonoide und Aminosäuren, die in einen pflanzlichen Trägerstoff, dem Guarkernmehl (hochquellfähiger Ballaststoff ), eingearbeitet werden. Daraus ergibt sich ein völlig neuartiges High-Tech-Produkt. Dieser Trägerstoff bewirkt, dass die Mikronährstoffe über vier bis sechs Stunden kontinuierlich an den Körper abgegeben werden. Dadurch ist eine optimale Vitaminversorgung über den ganzen Tag gewährleistet. Gegenüber herkömmlichen Präparaten, z. B. in Kapsel- oder Brausetablettenform, bietet dies einen entscheidenden Vorteil. Die Aufnahmeeigenschaft der Mikronährstoffe ist so gut, dass sie der von Obst und Gemüse am nächsten kommt.

Gibt es Situationen, in denen die Einnahme von Mikronährstoffen nicht empfehlenswert ist? Es gibt bestimmte Erkrankungen, Medikamente und Therapien, bei denen gewisse Mikronährstoffe nur beschränkt eingenommen werden dürfen, z. B. Folsäure bei Chemotherapie, das müsste aber der behandelnde Arzt wissen und darauf hinweisen. Bei Schilddrüsenproblemen muss man mit Jod aufpassen. Generell gilt, wenn Erkrankungen vorliegen

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*zur person

Dr. med. Padia Rasch ist leitende Ärztin im Fachkurhaus Seeblick in Berlingen/TG. www.seeblick-berlingen.ch


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Eine magische Fusion von Körper und Geist Dynamischer Vinyasa und energetischer Prana Flow Yoga sind moderne Varianten mit Spassfaktor. Bea Längle, international ausgebildete Instruktorin, unterrichtet inspirierend und mit abwechselndem Körperfokus. Die Übungsreihen sind kraftvoll, entgiftend, entschleunigend oder beruhigend. Yogainteressierte finden ein abwechslungsreiches Angebot für Kraft, Energie und Gelassenheit.

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30  leben | Carpe Diem

«Die Natur ist die beste Apotheke.» Sebastian Kneipp

Beinwell

Die natürliche Alternative zu teuren Cremen ist das selbst hergestellte Balsam aus den Wurzeln des Beinwell. Einfach auf die Haut auftragen und wirken lassen.

«Im Herbst beginnen die Pflanzen, ihre Kräfte in ihre Wurzeln einzulagern. Jetzt werden bis Anfang Frühling die Wurzeln gegraben, sauber gewaschen und zerkleinert, sofort und frisch verwendet oder zum Trocknen ausgelegt.»

«Ein kleines getrocknetes Wurzelstück im Mund kann eine Hilfe sein vor Prüfungen.»

Baldrian

Nichts Neues, der Baldrian hilft bei Stresssituationen oder nervlichen Anspannungen. Ein Wurzelstück im Mund lässt Wunder wirken.

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Carpe Diem | Leben  31

Die beste Medizin hat immer noch Mutter Natur zu bieten. Ist die Grippe im Anzug? Ist die Haut mehr schrumpelig als glatt? Oder lässt Sie der Schlaf im Stich? Bio-Kräuterlandwirt Michael Hinterauer kennt viele Hausmittelchen und er weiss, wie die Kraft der Wurzeln genutzt wird, vor allem jetzt im Herbst.

Die grüne Hausapotheke Im Herbst beginnen die Pflanzen, ihre Kräfte in ihre Wurzeln einzulagern, um den Winter ganz ohne Grün und ohne Nachschub von Nährstoffen überstehen zu können.   Jetzt werden bis Anfang Frühling die Wurzeln gegraben, sauber gewaschen und zerkleinert, sofort und frisch verwendet oder zum Trocknen ausgelegt. Das Trocknen sollte zügig erfolgen und nicht länger als sieben Tage dauern, mit einem Dörrapparat oder in einem Heissluftbackofen können wir die Wurzelstücke erhitzen und wieder abkühlen lassen, dabei sind Temperaturen über 60 Grad zu vermeiden. Das Erwärmen und Abkühlen wiederholen wir mehrmals, bis sich die Wurzelstücke mit einem leisen Knacken brechen lassen. Beinwell: Beruhigt die Haut Wächst fast überall, einmal im Garten angesiedelt, wächst er immer wieder nach. Wie der Name es ausdrückt, wird der Beinwell traditionell bei Knochenbrüchen und schweren traumatischen Verletzungen verwendet. Doch sein Inhaltsstoff Allantoin qualifiziert ihn auch für die Anwendung auf gesunder Haut, denn das Allantoin wird von der Haut aufgenommen und wirkt dort beschleunigend auf

Text Michael Hinterauer Fotos ZVG, Photocase

den Zellaufbau, die Zellbildung oder die Zellregeneration und beruhigt die Haut.   Dazu wird eine frisches, zerkleinertes Wurzelstück von circa 5 bis 7 cm Länge dreimal in einem Topf mit Öl erhitzt (60 Grad nicht überschreiten), danach filtern und in eine Flasche füllen. Dieses Öl können wir direkt auf der Haut verwenden oder zu einer Salbe oder Balsam weiterverarbeiten. Meisterwurz: Damit die Grippe keine Chance hat Wächst in Höhenlagen, dort wo der Schnee etwas länger liegen bleibt, aber er mag es auch sonnig und kann ebenfalls im eigenen Garten gepflanzt werden. Die Wurzel wird getrocknet, in Tee und auch in Schnaps eingelegt, verwendet. Nach längerer Krankheit oder bei allgemeiner Schwäche regt er die Verdauung an und dient auch zur Vorbeugung für die Grippezeit. Bei bestehenden Erkrankungen der Lunge hilft er, den Schleim zu lösen, so ist die Pflanze eine Hilfe bei Bronchialkatarrh und auch Asthma. Baldrian: Hilfe für stressige Zeiten Er blüht im Juni/Juli und man sollte sich diese eher feuchten Stellen merken, an denen er wächst, denn nach

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der Blüte ist er nur mehr an seinen typischen Blättern zu erkennen. Wenn wir die Wurzel graben, strömt uns rasch sein Duft in die Nase. Die Wurzeln werden getrocknet und in Tee, Schnaps oder Wein eingelegt. Er wirkt beruhigend und kann sogar das Einschlafen und Durchschlafen erleichtern. Ein kleines getrocknetes Wurzelstück im Mund kann eine Hilfe sein vor Prüfungen oder in stressigen Zeiten nervlicher Anspannung. ▪

*zur person

Michael Hinterauer ist zertifizierter Bio-Kräuterlandwirt, Autor des Buches «Kräuter in deinem Garten und deiner Umgebung» (erschienen im Eigenverlag). Er betreibt seit 2006 einen kleinen Hof oberhalb von Dornbirn. Weitere Infos unter www.hinterauer.info


32  Liebe | Kolumne

Ist 3+ das neue 2?

Tamara Beck

Ich glaube, ich habe nun praktisch alle meine Kolleginnen durch. Alle haben im Laufe der letzten Monate ihr zweites Kind bekommen oder sind schwanger geworden. Keine hat sich für ein Einzelkind entschieden. Medizinische Gründe ausgeschlossen. Alle wählten die klassische Zwei-Kind-Familie. Es geht aber noch weiter: Ich kenne mittlerweile auch sehr viele Mütter aus meinem weiteren Bekanntenkreis, die drei oder mehr Kinder haben. Und nicht wenige der genannten Kolleginnen gaben an, dass sie offen für weitere Kinder sind. Nur vereinzelt haben sie aus verschiedenen Gründen (die Kosten, die anstrengende Schwangerschaft, das Gefühl, «komplett» zu sein) die Familienplanung definitiv abgeschlossen. Kommt die Grossfamilie wieder in Mode? Unsere Grosseltern, zum Teil auch noch die Eltern, haben gut und gern bis zu zehn oder mehr Kinder in die Welt gesetzt. Und wie es mit der Mode so läuft, wiederholt sie sich immer mal wieder (Rüeblihosen, Bubikragen). Was nicht heisst, dass es immer gut ist. Aber in Sachen Familie deutet die Tendenz zu mehreren Kindern vielleicht auf eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte hin, für Mamas vielfach auf einen (zumindest zeitweisen) Ausstieg aus dem Berufsleben zugunsten der Vollzeitmutterschaft. Ungeachtet der finanziellen Belastung, die mehrere Kinder nun mal mit sich bringen, wagen immer mehr Eltern diesen Schritt, wollen es noch mal wissen. Zu schnell werden die Kinder gross, zu schön war es, schwanger zu sein, zu herrlich ist das Baby der Bekannten. Man möchte noch eines. Man möchte noch einen weiteren Menschen um sich scharen, der einem Geborgenheit gibt, dem man Liebe schenken kann. Auffällig ist, dass diese Mehr-KindFamilien oft stark auf die Grosseltern als Mithilfe zählen können.

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Laufen weitere Kinder tatsächlich automatisch «mit», wie es viele behaupten? Welche Altersabstände zwischen den Kindern sind ideal? Ist das Sandwichkind benachteiligt? Schafft die moderne Mama, die oft kaum auf Unterstützung aus dem Umfeld zählen kann, Kinder und Haushalt allein zu meistern? Wie wirkt es sich auf die Beziehung der Eltern aus? Drei Kinder gleichzeitig betreuen, das ist dann auch für die rüstigsten Grosseltern eine zu grosse Herausforderung. Und am Wochenende kann sich nicht je ein Elternteil um je ein Kind kümmern. Eins ist zu viel. Aber vielleicht beschäftigen sich die Kinder unter sich ganz gut, helfen einander und der Mutter und entlasten sie so. Und eins ist ja auch schon älter, selbstständiger, reifer. Vielleicht muss man den Kindern auch gar nicht immer alles bieten wollen, was man einem Einzelkind eher bieten würde: Teure Spielsachen, Ausflüge in Freizeitparks, kostspielige Ferien. Man kann auch einen Gang zurückschalten, denn man ist sich oft selbst genug. ▪

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* Mütter treffen sich im

Facebook bei Mama Base, meine Plattform

http://loregilmore.blogspot.com


Liebe.

  33 34 Kulinarium Feines aus dem Rheintal 38 Regionale Produkte Rapsöl 40 KULTUR Veranstaltungen im Rheintal 43 KULTUR Kleintheater Schlösslekeller 44 REISEN X-mas-Shopping im Big Apple

Liebe den Natur(t)raum

Erfahrungen in der Natur sind wertvoll und prägend. Der Verein Naturtraum organisiert deshalb für alle Altersstufen Naturerlebnisse, bei

denen die verbrachte Zeit im Freien im Vordergrund steht. Ohne Leistungs- und Zeitdruck kann der Wald besser kennen und lieben gelernt

Kurz und gut werden. Die beiden Naturpädagoginnen Nicole Frommelt und Petra OehningerArens mit Waldhund Fay stecken voller Ideen, Motivation und Tatendrang, wenn es darum geht, ihre Liebe zur Natur an Jung und Alt weiterzugeben: «Wir möchten allen die Möglichkeit bieten, Wissenswertes aus Wald und Natur auf unvergessliche Weise zu be-‹greifen›.» www.naturtraum.li

Chronisches Treffpunkt für Singles Lesefieber Manuela Hofstätter, 37-jährig, ist Buchhändlerin im 20-Prozent-Pensum, Mutter von zwei Kindern und leidet an chronischem Lesefieber. Wann kommt Frau als zweifache, berufstätige Mutter noch zum Lesen? «Lesen kann ich herrlich und zwar in der Nacht. Es ist erstaunlich, mit wie wenig Schlaf der Mensch auskommen kann, ich kann es auf jeden Fall, denn ohne meine Bücher kann ich nicht leben», erzählt Manuela Hofstätter. Bevorzugter Leseplatz ist für sie das Bett. Zudem füttert sie regelmässig ihre Homepage – ein Geschenk ihres Mannes zum 30. Geburtstag – mit Rezensionen, twittert Tipps und Trouvaillen auch an die 7000 Follower in der ganzen Welt. www.lesefieber.ch

Just-get.it, das ist der Treffpunkt für Singles zwischen 35 und 55 Jahren, initiiert vom Bildungszentrum Sunnahof, Oberschan. Die Plattform wendet sich an alle Singles, die es leid sind, etwas allein zu unternehmen oder ständig das dritte Rad am

Wagen zu sein. Just-get.it ist keine Partnervermittlung. Just-get.it organisiert, meist am dritten Wochenende des Monats, verschiedenste Anlässe und passt diese auch den Wünschen der Singles an. Weitere Informationen: www.just-get.it

958 Likes Index Ad Eigenwerbung Stand 12.9.2012

www.facebook.com/lmagazin

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Gestörte Sexualfunktion

Radfahren ist allgemein vorteilhaft für die Gesundheit, kann jedoch auch Nebenwirkungen im Sexualleben haben. Es empfiehlt sich ein möglichst aufrechtes Sitzen, das den Druck weg vom Weichgewebe auf die Beckenknochen verlagert. Schmalere Sättel sowie solche mit Loch in der Mitte sind für Frauen schlecht geeignet.

Das Beste

Die Frauenzeitschrift «Cosmopolitan» will mit einer Online-Umfrage herausgefunden haben, was Männer am liebsten hören: «Du bist das Beste, was mir je passiert ist.» 46 Prozent aller Männer schätzen es zudem, wenn ihnen ein Kompliment für ihre Augen gemacht wird. Doch bloss 21 Prozent mögen es am liebsten, wenn ihre Intelligenz gelobt wird.

Sechs Zeichen

Sechs Zeichen, die zeigen, dass er der Richtige ist: Zeichen eins: Er schildert Gedanken oder Probleme. Zeichen zwei: Er fragt nach Zukunftsplänen. Zeichen drei: Er hört zu. Zeichen vier: Er merkt sich Kleinigkeiten. Zeichen fünf: Er sieht Sie an. Zeichen sechs: Er ruft Sie zurück.

Jesus und die Frauen

Jesus hat die Frauen viel mehr in sein Leben eingebunden, als manchem (konservativen) Theologen lieb ist. «Über diese Frauen wollen wir nachdenken und uns fragen, welche Frauen oder Männer in unserer geistlichen Entwicklung wichtig waren», sagt Referent Wilhelm Bruners. «Jesus, Schüler der Frauen», 23. Oktober 2012 im Kloster St. Elisabeth in Schaan/FL. www.kloster.li


K 34  Liebe | Region

ulinarische Entdeckungsreise durchs Rheintal

Zwischen der Kantonsgrenze bei Bad Ragaz und dem Bodensee gibt es – innovativen Menschen sei Dank – einige kulinarische Köstlichkeiten zu entdecken. Machen wir uns deshalb auf die Reise entlang des Rheins. Text Adi Lippuner Fotos Adi Lippuner, Belinda Thanei, ZVG

Hoch über dem silbrig glänzenden Band des Rheins liegt, talabwärts gesehen, auf der linken Seite der höchstgelegene Rebberg des Kantons St.Gallen auf dem Gebiet der Gemeinde Pfäfers. Elvira und Robert Schwitter keltern dort unter anderem den «Portaser». Die Umgebung, übrigens ein beliebtes Wandergebiet, erinnert an die Alpensüdseite.   Etwas weiter unten, auf der rechten Rheinseite, wartet

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Foto: www.regionrheintal.ch

ein weiterer, flüssiger Genuss auf die Entdecker. In einer Balzner Garage wird Bier gebraut, passend zur Liechtensteiner Herkunft unter dem Namen «Prinzenbräu». Grundlage des Gerstensafts ist die vor einiger Zeit neu entdeckte Braupassion des Polizisten Peter Eberle. «Prinzenbräu» ist ein Nischenprodukt, denn das Balzner Bier ist nur in wenigen Gaststätten Liechtensteins erhältlich.

Vol. 6/2012 eben.Liebe.Laster.


Liebe | Region  35

Wechsel auf die andere Seite des Rheins Etwas erhöht, auf dem Gebiet der Gemeinde Wartau, thront die Burgruine Gretschins. Sozusagen im Schatten des altehrwürdigen Gemäuers entstehen hochprozentige Köstlichkeiten. Markus Gabathuler hat die Leidenschaft für köstliche Kreationen aus verschiedenen Früchten von seinem Vater übernommen. Zudem wird während

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der Wintermonate der «Treberwurstschmaus» angeboten. Die aus der Bielerseeregion «importierte» Tradition beruht auf der Tatsache, dass es früher die einfachste Art war, den im Rebberg tätigen Bauern ein warmes Essen zu servieren. Die Würste werden im nachgegorenen Trester, auch Treber genannt, während rund einer Stunde gegart und erhalten so ein ganz spezielles Aroma. ►

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36  Liebe | Region Polizist und Hobbybierbrauer Peter Eberle. Das «Prinzenbräu» ist ein Nischen- produkt, welches nur in wenigen Restaurants erhältlich ist.

Yvonne und Florian Tischhauser mit ihrem Mafuner-Sauerkäse.

Zurück ins Tal Nach dem Abstecher in die Höhe führt der Weg wieder zurück ins Tal. In Sevelen ist ein Halt angebracht, denn das Dorf hat sich während der letzten Jahre zum eigentlichen «Chriesidorf» gemausert. Die Vielfalt der Kirschen aus dem «Pelzchappni»Dorf, so wurden die Seveler früher genannt, ist beeindruckend und lädt im Sommer zum Degustieren und Entdecken ein. Verschiedene regionale Produzenten und Anbieter verkaufen einen Teil der Ernte.   Von Sevelen aus schweift der Blick auf die andere Seite des Rheins. Das Schloss Vaduz steht hoch über dem Tal – welche kulinarischen Genüsse sich hinter den alten Mauern verbergen, bleibt offen. Doch ein Besuch in der Fürstlichen Hofkellerei ist für Weinliebhaber ein absolutes Muss.

Was wäre das Rheintal ohne den Ribel? Es gab Zeiten, da ernährten sich die Menschen hüben und drüben des Rheins von Ribel. «Wenn wir sechsmal Ribel gegessen haben, ist wieder Sonntag», pflegten die Menschen damals zu sagen. Während Jahren verschwand das einst geschätzte Grundnahrungsmittel aus dem Blickfeld, bis es vor einigen Jahren sozusagen wiederentdeckt wurde. «Vater» der Rheintaler Ribelbewegung war Hans Oppliger, Ingenieur Agronom und Fachlehrer am Landwirtschaftlichen Zentrum Salez. Zusammen mit engagierten Mitstreitern erreichte er nicht nur, dass der weisse Rheintaler Ribelmais wieder angebaut wurde, inzwischen steht das mit dem Label «AOC (Appelation Orginale Controlée)» versehene Produkt in den Gestellen der Grossverteiler und hat seine Anhänger gefunden. Auch

Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) schätzen die vielfältigen Möglichkeiten des alten, wieder neu entdeckten Getreides. Käse, Nüsse und Fische In Grabs, dem stattlichen Dorf am Fusse des Margelkopfs, können von Frühsommer bis Spätherbst einmal pro Monat am Samstagvormittag regionale Produkte auf dem «Buramarkt» gekauft werden. Mit dabei sind auch Yvonne und Florian Tischhauser vom Studnerberg mit ihren teilweise preisgekrönten Käse aus der hofeigenen Produktion.   Zwei Gemeinden weiter talabwärts befindet sich das Nussdorf Frümsen. Der Name ist tatsächlich Programm, denn angrenzend ans Areal des St. Galler Staatswingerts wurden verschiedene Nussbäume gepflanzt und der Dorfbäcker bietet – allerdings nur

Georg Gubser beim Füttern seiner Frümsner Zuchtforellen.

Fruchtbare Ostschweiz

Die Menge ist unvorstellbar. In den Kantonen St.Gallen und Thurgau wird in einem Jahr eine grosse Ernte an Obst und Beeren eingefahren und zwar: 60 000 Tonnen Äpfel 7000 Tonnen Birnen 1100 Tonnen Zwetschgen 500 Tonnen Kirschen 1750 Tonnen Erdbeeren 200 Tonnen Himbeeren


Region | Liebe  37 Christian Meier holt die frisch gebackenen Brote aus dem Holzofen.

Feines Brot aus dem «Ziträdli»Holzbackofen.

am Samstag – sein unvergleichlich gutes Nussbrot an.   Am Dorfrand von Frümsen, etwas versteckt hinter Bäumen, hat sich zudem ein Forellenzüchter etabliert. Georg Gubsers Devise lautet: «Wo es gutes Wasser gibt, kann man Fische züchten.» Dies tut der inzwischen pensionierte Wirt seit 1979 mit grosser Freude. Seine Fische, ob frisch oder geräuchert, kommen in verschiedenen Restaurants in der Region Werdenberg und Liechtenstein auf den Tisch. Wein vom Sonnenhang und Brot aus dem Holzofen Rheintalabwärts an den geschützten Hanglagen gedeihen Reben und aus den Früchten keltern Fachleute einen Wein, der den Vergleich mit grossen Anbaugebieten nicht zu scheuen hat. Tobias Schmid vom Weingut am

Rosenberg hat sich weit über die regionalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Ob ein erfrischender Tropfen zum Apéro oder ein edel ausgebauter «Rebensaft» aus dem Barrique – Weinliebhaber sind bei Tobias Schmid an der richtigen Adresse. Hoch über der Stadt St.Gallen befindet sich die Erlebnisgastronomie Waldegg. Seit Anfang des Jahres gehört eine Holzofenbäckerei zum Gastrokomplex. Im «Ziträdli» werden täglich im Holzofen aus dem Jahr 1850 Brote gebacken, die mehr sind als reine Nahrung. «Brote aus diesem Holzofen und in der Qualität wie anno dazumal, nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz wecken Erinnerungen und sind ganz einfach ein Erlebnis», schwärmen Kunden, welche von weither anreisen, um eines der raren Brote zu kaufen. ▪

*Buchtipps Avantgardistische Naturküche Im Trend liegt heute eine Küche, die sich an den Naturprodukten der nächsten Umge- bung orientiert. Für Stefan Wiesner ist das Wissen der Parfumeure über die Zusammensetzung von Duftfamilien und den gekonnten Einsatz von Modifikateuren, die als natürliche Geschmacksverstärker wirken, eine der wichtigsten Quellen auf dem Weg zu neuen Geschmackskombinationen. Dieses Wissen wird hier in einmaligen, neuen Rezeptkreationen umgesetzt und erstmals in einem umfangreichen Lexikon für die Küche erschlossen.

«Wiesner – Avantgardistische Naturküche – Mit Lexikon der Geschmackskombinationen», Stefan Wiesner, 272 Seiten, 98.00 CHF, AT Verlag

Kultur und Rezepte aus dem Sarganserland So verschiedenartig wie die Region rund um den Gonzen, so unterschiedlich sind auch die in diesem Buch porträtierte Menschen und ihre Lieblingsgerichte. Ausgewählt wurden über 120 Alltags-, Feiertags- und typische Alprezepte von Leuten, die im Sarganserland leben. Eine Handvoll Spitzenköche aus der Region trug ebenfalls zu dieser Vielfalt bei.

«Sarganserland – Leute, Kultur und Rezepte», 208 Seiten, 48.00 CHF, Themaverlag

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38  Liebe | region

Was für die Südeuropäer das Olivenöl, ist für uns Mitteleuropäer das Rapsöl. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist Rapsöl sogar gesünder als Olivenöl, denn die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sind perfekt abgestimmt für unseren Körper. Das Gute liegt so nah … auf dem Thurgauer Seerücken hegen und pflegen die Familien Kressibucher die gelb leuchtenden Rapsfelder und produzieren aus der Pflanze das «flüssige Gold». Interview Adi Lippuner Fotos ZVG

«Leinöl macht glücklich» Nachgefragt bei Rapsöl-Produzentin Ewa Kressibucher Frau Kressibucher, Ihr Unternehmen hat sich dem «flüssigen Gold» verschrieben. Weshalb soll der Mensch hochwertige Öle verwenden? Hochwertige Öle liefern unserem Körper eine gesunde und für den Organismus verwertbare Energie. Eingeschlossen wichtige Vitamine und Enzyme. Dies aber nur, wenn die Presswärme Temperaturen von 42,5 °C nicht übersteigt. Bei der Herstellung unserer Ölprodukte achten wir peinlich genau auf die Einhaltung dieser Grenze. Wo liegt der Unterschied zwischen einem Raps- und einem Leinöl und wie soll es verwendet werden? Raps- und Leinöl zu vergleichen, kommt dem Vergleich zwischen Apfel und Birne gleich. Die Gemeinsamkeit beider Öle ist der hohe Gehalt an Omega-3-

Fettsäuren. Wobei hier das Leinöl das Rapsöl ums Vierfache toppt. Einen riesigen Unterschied gibt es auch im Geschmack und der Haltbarkeit. Rapsöl schmeckt leicht nussig, ist sehr zurückhaltend im Gaumen und kann in der kalten aber auch warmen Küche eingesetzt werden. Leinöl ist leider ein Stiefkind unter den Ölen, obwohl es die geballte Sonnenkraft ist. Es enthält viele Biophotonen, welche die Sonnenenergie über den Kern aufnehmen. Nicht umsonst sagt man diesem Produkt nach: Leinöl macht glücklich. Es hebt die Stimmung, wirkt entzündungswidrig und dadurch schmerzlindernd bei vielen Erkrankungen. Welche Öle kommen bei der Kundschaft am besten an? Das kalt ge-

«In meiner Küche verwende ich hauptsächlich das Rapsöl.»

Das Familienunternehmen produziert hochwertige Öle. Von links: Veronika Kressibucher, Daniel Kressibucher, Thomas Kressibucher sowie Geschäftsleiterin Ewa Kressibucher.

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presste Rapsöl, gefolgt vom Leinöl. An dritter Stelle steht unser Sonnenblumenöl «High Oleic», welches auch kalt gepresst wird. Wenn Sie selbst kochen, welches Öl bevorzugen Sie? In meiner Küche verwende ich hauptsächlich das Rapsöl, gefolgt von Leinöl und für Marinaden unser Sonnenblumenöl. Der Preis ist für viele Konsumenten ein Entscheidungskriterium. Werden diesbezüglich bei euch im Hofladen Diskussionen geführt? Manchmal. Dadurch, dass wir ein Familienunternehmen sind, nehmen wir uns die Zeit, um der Kundschaft die Preisdifferenz zu erklären. Dies geschieht im Hofladen, auf Märkten oder bei vom Kunden gebuchten Führungen inklusive Degustationen. ▪


Lesen | Liebe  39 «Mr. Chartwell» Roman von Rebecca Hunt, 253 Seiten, 27.50 CHF Juli 1964 in London: Esther Hammerhans, eine junge einsame Frau, beschliesst, das ehemalige Arbeitszimmer ihres verstorbenen Ehemanns unterzuvermieten. Der einzige Bewerber ist ein grosser, zottelhaariger, schwarzer Hund. Seine Aufgabe ist es, Leute, die eine bestimmte Dunkelheit durchleben, zu besuchen. Churchill ist einer seiner Stammkunden. Obwohl absolut unmöglich, erscheint die absurde Geschichte, virtuos und kurzweilig erzählt, immer plausibler, wenn man sich darauf einlässt. Der schwarze Hund, wie Winston Churchill seine Depressionen nannte, eröffnet eine ganz andere Sicht auf diese Krankheit. Ein Buch für Liebhaber britischen Humors. «Er stieg aus der Wanne und um ihn herum wuchsen Pfützen. Es war ihm egal. Er setzte sich hin, knetete ein quietschnasses Ohr.»

Buchtipps

von Delia Koch, Bibliothekarin SAB

«Sterben kann jeder» Roman von Jens Dittmar Bucher-Verlag, Hohenems 2012, 176 Seiten, 23.00 CHF Nach seinen Erzählungen «Als wär’s ein Stück Papier» halte ich nun den Roman «Sterben kann jeder» von Jens Dittmar in meinen Händen. Sohn Lorenz erzählt die Lebensgeschichte seiner Eltern. Jodok Kaufmann lernt seine zukünftige Ehefrau Ilse 1938 in Cuxhaven kennen. Ihr Vater, der gutsituierte Kaufmann Oldenburg, ist alles andere als erfreut über die Verbindung seiner Tochter mit dem mittellosen, ungelernten «kleinen Italiener», wie er ihn wegen seines fremdländischen Akzents nennt. Mittlerweile arbeitet Jodok bei deren Onkel als Fotograf. Allen Widrigkeiten zum Trotz heiraten sie schliesslich 1942. Nachdem Jodok bis 1948 in Buchenwald interniert war, folgt die schwangere Ilse ihrem Mann nach Liechtenstein ins Balzner Höfle.   Jens Dittmar nimmt Fakten, verändert sie in ihrer Struktur, formt sie neu und vermischt sie mit Fiktion. Kaskadenfermentiert nennt er seine Form von Literatur. Verwirrend und faszinierend zugleich. Wahrheit und Fiktion werden verwebt und lassen eine neue Geschichte entstehen, anheimelnd, weil vieles bekannt und spannend, weil durch Fiktion bereichert. Man erfährt einiges über das Balzers der damaligen Zeit. Hört von Menschen, die tatsächlich gelebt haben und fühlt sich zurückversetzt. Es wirkt so echt und wahr und ist doch nur eine Geschichte. Ich vergleiche diese Art von Literatur mit dem Entstehen eines Gerüchts. Man nimmt eine Tatsache, fügt etwas Fiktion hinzu, und fertig ist die Halbwahrheit. Eine neue Ordnung entsteht. Faszinierend! (Delia Koch) «Was sollten sie in Zukunft tun?... Jodok zögerte, das Kind beim Namen zu nennen – nach Liechtenstein, am besten nach Balzers. Dort würde sich alles andere finden.»

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«Das Erbe der Braumeisterin» Historischer Roman von Charlotte Thomas, 508 Seiten, 28.90 CHF Madlen, eine junge eigensinnige Witwe im Köln des Jahres 1260, betreibt die vom Vater geerbte Brauerei mit grosser Begeisterung. Nach dem Tod ihres Mannes darf sie nach den Regeln der Zunft als Witwe die Brauerei nur für ein Jahr allein weiterführen. Danach verliert sie das Braurecht, sofern sie sich nicht wieder vermählt. Da tritt der ehemalige Kreuzritter Johann in ihr Leben, den sie erst noch vor dem Scharfrichter retten muss. Es entsteht eine spannende Geschichte voller Intrigen, Liebe und Erotik, sehr lebhaft in einer blumigen Sprache erzählt. Man erhält ein Bild über das damalige Leben, über das Brauwesen, die Zünfte und taucht ab in das mittelalterliche Köln. «Aber eins weiss ich ganz sicher, ich kann dich nicht mehr hergeben … Und wenn das bedeutet, dass ich bis ans Ende meiner Tage zwischen Braukesseln leben muss, würde ich es tun.»

«I’m free!» Buch zur Selbstfindung von Erika Kind, 301 Seiten, 25.00 CHF

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Erkenne, wer du bist, indem du ablegst, was du nicht bist! Ein Buch zur Selbstfindung durch Befreiung von Ängsten und Prägungen. Es ermutigt, unserem Gefühl zu trauen, die Kraft in uns zu entdecken, zu spüren und für die Erfüllung unserer Träume einzusetzen. Dieses Buch soll eine Taschenlampe sein, um den Weg durch den Dschungel der Illusion und Prägung zu unserem wahren Selbst zu beleuchten. Es macht unheimlich Mut und lässt uns erkennen, dass wir Schöpfer unserer Umstände und nicht deren Opfer sind. Unsere Aufgabe hier auf Erden ist es, glücklich zu sein. Der Weg zu dir ist der Weg ins Licht! «Das grösste Problem sind nicht die Grenzen, die uns andere setzen, sondern jene, die wir uns selbst setzen.»


40  Liebe | Kultur

Kultur-highlights

SA 29. September 2012 GERHARD ALMBAUER Vernissage

«Abstrakte Malerei bedeutet für mich auch ästhetische Meditation über die Natur, an die Frage des Seins, an das Zusammenspiel der Dinge, die wir Welt nennen.»

FR 26. Oktober 2012 GERHARD ALMBAUER Zweite Rheintaler Kultur & Theatertage Finnissage mittwoch, 24. oktober bis sTeFAn

sonntag, 28. oktober 2012

24. Okt. 2012 / 20.00 Uhr Kinotheater Madlen

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Kinotheater Madlen 9435 Heerbrugg/CH Tel. +41 71 722 25 32 www.kinomadlen.ch

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26. Okt. 2012 21.00 Uhr Diogenes Altstätten

Bühne

MI 3. Oktober 2012, 20 Uhr ROB SPENCE Comedy

SA 13. Oktober 2012, 20 Uhr JORGE SAN TELMO Flamenco Spektakel

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2012 / 20.00 FRedY schäR 25. Okt.Marb ach

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26. Ok Lumièr t. 2012 / e Rebs 19.00 U hr tein

Galerie Felicitas Singer 9493 Mauren/FL Tel. +423 79 12 030 www.art-felicia.li

SA 13. Oktober 2012, ab 22 Uhr SA 20. Oktober 2012, ab 22 Uhr MI 31. Oktober 2012, ab 22 Uhr MASHUP GERMANY / MADKID KHAINZ & DJ IAN CARDWELL OKTOBERFEST Mashup, Black & Partytunes Elektronische Tanzmusik Dresscode: Dirndl & Lederhosen

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MI 24. bis SO 29. Oktober 2012 KULTUR- & THEATERTAGE Unterhaltsames Programm 27. Okt. 2012 / 14.00 Uhr Kinotheater Mad len

27. Okt. 2012 17.00 Uhr Lumière Rebstein

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28. Okt. 2012 / 11.00 Uhr Kinotheater Madlen

Soho Supperclub 9494 Schaan/FL Tel. +423 233 43 33 www.soho.li

Vorverkauf ab 05. Juli 2012 im KINOTHEATER Madlen Telefon 071 722 25 32 | info@kinomadlen.ch

diogenes AlTsTäTTen lumieRe RebsTein bühne mARbAch KinoTheATeR madlen www.kinomadlen.ch | www.diogenes-theater.ch | www.buehnemarbach.ch | www.theaterlumiere.ch

MI 21. November 2012, 20 Uhr ROLF SCHMID Comedy

Gasometer 9495 Triesen/FL Tel. +423 392 50 80 www.gasometer.li

12. Okt. bis 11. Nov. 2012 FOTOGRAFIE & KLANG Foto/Multimediainstallationen

Schlösslekeller 9490 Vaduz/FL Tel. +423 230 10 40 www.schloesslekeller.li

DO 18. Oktober 2012, 20 Uhr WILDMANDLI mit Marco/ Poldi Schädler, Andy Konrad

SO 2. Dezember 2012, 20 Uhr MESSER & GABEL Kabarett

Vernissage Foto & Klang DO 11. Oktober 2012, 19 Uhr

DI/MI 11./12. Dezember 2012 BARBARA BALLDINI 20 Uhr Comedy

Maria-Luise Schwizer & Matthias Frommelt

ab SA, 1. Dezember 2012 ZEIT ZART ZEICHNUNG Sechs KünstlerInnen aus FL/AT/CH

FR 26. Oktober 2012, 20 Uhr JOESI PROKOPETZ «Übrigens» Kabarett

FR 16. November 2012, 19 Uhr BLUEBONES Kulinarisches Konzert


Kultur | Liebe  41

ArtDesign Feldkirch 6800 Feldkirch/AT Tel. +43 5522 73 467 3413 artdesignfeldkirch.at

09. bis 11. November 2012 MESSE: Design/Kunst/Mode NEU im Reichenfeld-Areal

ArtDesign Feldkirch: 100 ausgewählte AusstellerInnen aus unterschiedlichsten Nationen präsentieren und verkaufen ihre aktuellen Arbeiten.

küefermartishuus 9491 Ruggell/FL Tel. +423 371 12 66 www.kmh.li

bis 16. Dez 2012 FR/SA/SO WAS EINST SÜNDE WAR Christliche Moral im Wandel

6. Okt bis 4. Nov 2012 SÜNDEN.PHALL FR/SA/SO Installation von Marbod Fritsch

14./15. Nov 2012, je 19/21 Uhr NÄCHTE D. SÜNDIGEN FILMS Die Sünderin (D 1951) uvm. NEWM ALBUut O ! NOW

KREMPEL Krempel 9470 Buchs/CH Tel. +41 81 756 5010 www.krempel.ch

SA 20. Oktober 2012, 21 Uhr 10 JAHRE KREMPEL De La Soul's «First Serve» (USA) uvm.

Schröder Konzerte Domus Rathaus Schaan Tel. +423 237 72 62 www.sal.li

SO 14. Oktober 2012 19:30h THE CHIPPENDALES* Most Wanted im SAL/Schaan

EVENT TIPP von Beat Frick MI 14. November 2012 SÉBASTIAN TELLIER Kaufleuten Zürich/CH Französischer Sänger und Songwriter Anspieltipps auf youtube: «L'amour et la violence» & «La Ritournelle»

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27.04.12 16:26


Okto ber

Mittwoch

20.09 Uhr, TAK | Schauspiel

Donnerstag

04

Schauspiel nach der Novelle von Lew Tolstoi Ein grosser Text der Weltliteratur in einer grossartigen Bühnenpräsentation.

Mittwoch

20 Uhr im SAL, Schaan | TAK_music

03

10

Dienstag

16

Die Kreutzersonate

Hubert von Goisern Brenna tuats guat

20 Uhr im SAL, Schaan | Konzert

Teresa Carreño Youth Orchestra of Venezuela Christian Vásques, Leitung Werke von R. Strauss, Bernstein und Schostakowitsch

Hubert von Goisern Sonntag

21

17 Uhr, TAK-Foyer | Literatur

Klaus Merz und Lisa Elsässer Lyrik und Prosa | Kooperation mit dem Literaturhaus Liechtenstein

Sonntag

SO 16 Uhr, MO 10 Uhr, TAKino | Schauspiel Kinder 2+

Montag

Schauspiel und Gesang für die Allerkleinsten

21

22

Mittwoch

24 Jean-Yves Thibaudet

Anziehsachen

Theaterhaus Ensemble, Frankfurt am Main (D)

20 Uhr, Vaduzer-Saal, Vaduz | Konzert-Abo

Jean-Yves Thibaudet Jérémie Rhorer kammerorchesterbasel Werke von Ravel und Schumann

Donnerstag

DO 14 und 19 Uhr, FR 10 Uhr, TAK | Schauspiel Kinder 10+

Freitag

Sittengeschichte zum Gruseln von Eveline Ratering

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Freitag

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Die wilde Schar

TRIAD Theatercompany, Zürich (CH) in Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein. Eine Kooperation mit den «Wahnsinnsnächten 2012»

20 Uhr, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz | TAK_music

Denseland feat. David Moss Experimental/Drumming/Rhythm

Kooperation mit dem Kunstmuseum Liechtenstein. Im Rahmen der «Wahnsinnsnächte».

Samstag

SA 20.09 Uhr, SO 19 Uhr, TAK | Comedy

Sonntag

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SECHSMINUTEN Das Stück, das seiner Zeit voraus eilt.

Dienstag

DI 19 Uhr, MI 10 Uhr, SAL, Schaan | Tanztheater Jugend 13+

Mittwoch

9 Jungs mit verschiedenen Träumen und Hoffnungen suchen nach ihrem Platz im Leben.

27 9 Leben

30 31

Ursus & Nadeschkin

9 Leben

Junges Ensemble Stuttgart (D)

TAK Theater Liechtenstein, T + 423 237 59 69, vorverkauf@ tak.li

www.tak.li


Sehen | Liebe  43

Theater. BÜhne. Kleintheater Schlösslekeller Vaduz

Das Liechtenstein Gabarett DAS LiGa mit «Homestory». Von links: Ingo und Mathias Ospelt sowie Marco Schädler.

Text Mathias Ospelt Fotos ZVG

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Theater bzw. ein Kleintheater aufzuziehen. Entweder man verfolgt über Jahre hinweg ein Ziel, findet endlich einen geeigneten Ort, sucht Geldgeber und viele Gleichgesinnte und los geht’s! Oder aber der Zufall lässt einen zum Theater kommen wie Maria zum Kinde. Im Falle der Gründung des Vaduzer Kleintheaters Schlösslekeller war es eine Mischung aus beidem: Den drei Mitgliedern des Liechtensteiner Gabaretts DAS LiGa (Ingo und Mathias Ospelt sowie Marco Schädler) wurde auf der Suche nach einer Location für ihre Produktion «Hirsch & Wurscht» im Jahr 2000 gleich mal die Kegelbahn des leer stehenden Hotels Schlössle in Vaduz als eigene Bühne angeboten, gleichzeitig such-

*Kontakt

Schlösslekeller Kleintheater Fürst-Franz-Josef-Strasse 68 9490 Vaduz/FL Tel. +423 230 10 40 www.schloesslekeller.li

te die angehende Kulturmanagerin Silvia Tiefenthaler eine Möglichkeit, eine Machbarkeitsstudie für eine Kleinkunstbühne in Liechtenstein durchzuführen. Über gemeinsame Bekannte fand man sich und so reifte in kurzer Zeit aus der ursprünglichen Idee einer LiGa-Bühne das Projekt, im Untergeschoss des Schlössles ein Kleintheater einzurichten, das Kleinkunstproduktionen und -produzenten aus Liechtenstein und der Region eine Bühne bieten sollte. Ein Hauptinteresse sollte dabei auch auf der Förderung von Nachwuchskünstlern liegen. Bereits im Jahr 2002 erfolgte der erste Umbau von der Schlössle-Kegelbahn zum «Schlösslekeller» und am 17. Oktober 2003 ging die zweitägige Eröffnung des Vaduzer Kleintheaters «Schlösslekeller» über die erstklassig besetzte Bühne. Bühne für Nachwuchs Seither hat sich der Schlösslekeller zu einem wichtigen und nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der

«Gabarett» vom Feinsten. Diese vier Herren nehmen gern das politische und gesellschaftliche Leben im Fürstentum ins Visier.

Liechtensteiner Kulturszene entwickelt, der zum einen internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler nach Liechtenstein holt, zum andern aber auch Liechtensteiner Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstlern eine Auftrittsmöglichkeit auf einer professionell geführten Bühne bietet und zudem immer wieder auch junge und noch unbekannte Nachwuchskünstler fördert. Um dies alles reibungslos zu gewährleisten, wurde die ursprüngliche Gründertruppe von fünf Personen zu einem neunköpfigen Kernteam erweitert, das nach wie vor ohne Entgelt arbeitet. Unterstützt wird die Schlösslekeller-Truppe dabei von rund 40 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Leckerbissen aus Kabarett und Theater Vor wenigen Tagen startete der Schlösslekeller in seine zehnte Saison und freut sich, wieder viele bunte Leckerbissen aus den Bereichen Kabarett, Erzähltheater und Liechtensteiner Spezialitäten präsentieren zu können. Das detaillierte Programm gibt es unter www.schloesslekeller.li.▪

Aus Anlass des Jubiläums 300 Jahre Liechtensteiner Oberland die Eigenproduktion «Einmal Oberland, bitte!».

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Vol. 6/2012 eben.Liebe.Laster.


W 44  Liebe | Reise

eihnachtsshopping in New York

Verrückt! 6000 Kilometer entfernt, acht Stunden Flugzeit, Jetlag, ein paar Tage New York und wieder zurück. Lohnen sich diese Strapazen zum X-mas Shopping in den Big Apple? Unbedingt, denn es erwarten Sie 10000 Geschäfte, 150 Theater, unzählige Clubs, 18000 Restaurants und ein Expresslift, welcher Sie auf direktem Weg in den Schuhhimmel fährt. Text Maria Müssner Fotos Maria Müssner und ihre Freunde aus der ganzen Welt

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Reise | Liebe  45

Ein atemberaubender Ausblick vom Empire State Building über Manhattan.

R. Bösch

Der Rockefeller Center Ice Rink ist täglich von 8.30 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

Weihnachten ist eine besondere Zeit, um NYC zu erleben, denn für Stimmung sorgen die Weihnachtsmärkte, wie der Holiday Market at Bryant Park, Union Square Market oder der Holiday Market at Columbus Circle. Im Winter verwandelt sich der «Big Apple» in ein Winter-Wunderland und New York erstrahlt in Millionen von Lichtern. Wie jedes Jahr am 28. November, um 19 Uhr beginnt der Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center zu leuchten. Dieses Schauspiel ist kostenlos. Rechtzeitig sollten Sie Karten für die «Rockettes» in der Radio City Music Hall für das «Christmas Spectacular» besorgen – eine legendäre Weihnachtsshow seit 85 Jahren.

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Alle Fashionistas werden von Manhattan begeistert sein. Prachtvoll dekorierte Schaufenster, glamourös geschmückte Fassaden an der Fifth Avenue. Vom Central Park Richtung Süden, eine gute Mischung aus Kaufhäusern und Boutiquen von Apple, LV, Tiffany, Gucci, Disney, ZARA, Ann Tylor, American Girl, Gap, Banana Republic bis zu Abercrombie & Fitch und Hollister. Die Luxuskaufhäuser wie Bergdorf Goodman, Saks, Lord & Taylor und in der Nähe Barneys, Bloomingdales und Macy’s.

Dem (Schuh-)Himmel so nah

Bei Saks Fifth Avenue in der 50th St. durchquert man eine riesige Beauty-Halle, wobei sich ein Stopp bei den Makeup-Artisten lohnt, um Kosmetik einzukaufen (amerika- ►

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46  Liebe | Reise

«Bei Saks Fifth Avenue in der 50th St. durchquert man eine riesige Beauty-Halle.»

nische Marken wie Estée Lauder und LA MER sind billiger). Aber auch um sich Tipps für die neuesten Hotspots der In-Szene für Clubs zu holen. Ist man bei den Fahrstühlen angelangt, nicht in irgendeinen Lift einsteigen, nein, es muss unbedingt der Expresslift in die Schuhabteilung sein. Er ignoriert sämtliche Stockwerke und hält ohne Zwischenstopp im Paradies. Die Tür öffnet sich und man ist, wie ich immer sage, im «Schuhhimmel» angekommen.

In den beiden historischen Trendvierteln West Village und SoHo sind unzählige kleine Boutiquen. Hier wurde ein Teil von SATC («Sex and the City») gedreht, es befindet sich hier die Aussentreppe von Carries Haus an der 66 Perry St. In der Magnolia Bakery können Sie wie «die Mädels» die kultigen Cupcakes probieren oder in der Dominique Ansel Bakery, 189 Spring St. sich beglücken lassen mit allem, was sündig und süss ist. In den kleinen Strassen rund um die Bleeker St. bummeln, wo es einzigartige Victoria's Engel, sweet and sexy kleine Shops zu entdecken gibt. Alexis Bittar, Mulberry, Vom Empire State Building in der 34th St. (es lohnt sich, Marc Jacobs, Toosh, James Perse, Olive and Bete, Creed, frühmorgens auf die Aussichtsplattform hinaufzufahren, Michael Kors und viele mehr. ein unbeschreiblicher Blick über NYC) ist es nicht mehr   Soho ist ein Einkaufsmekka und erstreckt sich von weit bis zu Victoria’s Secret, meinem Lieblingsgeschäft. Houston St. nach Süden bis Canal St. Von Lewis, Guess, Dort findet man auf zwei Etagen Lingerie, Yoga & Lounge- Club Monaco, Patricia Field, Prada, Pink, J.Crew, Quickwear, Bademode und Nachtwäsche. Hier kann man seinem silver, Oakley, Y-3, Kate Spade, Ugg, Nine West, Superdry Schatz zu Hause eine Freude machen und sich ein «kleines bis zu Foot Locker. Die historischen Gebäude, die elegante Etwas» aus Seide und Spitze kaufen oder einfach nur für Gusseisen-Architektur, die Strassen aus Kopfsteinpflaster sich selbst, um sich auch einmal wie ein «Engel» zu fühlen. und die Künstler geben Soho ein «Look and Feel» wie   In der Upper Madison Avenue, von der 42th bis zur 80th keine andere Gegend, weshalb es ein denkmalgeschütztes St., liegen Tür an Tür trendige Labels wie Tom Ford, Calvin Viertel ist. Klein, DKNY, Jimmy Choo, Etro, Malo bis Ralph Lauren.


Reise | Liebe  47

«Rechtzeitig sollten Sie Karten für die ‹Rockettes› in der Radio City Music Hall für das ‹Christmas Spectacular› besorgen.»

Nehmen Sie sich Zeit für ein paar Museen, z. B. MOMA, Guggenheim und Metropolitan Museum, ein «Must Do» in NY, die Shops dort sind wahre Fundgruben für Geschenke.   Eine weitere Einkaufsmöglichkeit bietet das Woodbury Common Premium Outlet, welches sich etwa eine Stunde nördlich von NYC befindet. Dort gibt es circa 200 Geschäfte für Mode, Accessoires und Schuhe (TOD’s, Chloe, Dior, Moncler, D&G, Prada, Converse, Adidas, Puma usw). Die Buslinie Grey Line fährt stündlich zum Outlet (Abfahrt New York Port Authority, 42nd St. & Eighth Avenue, Fahrpreis 42 U$). ►

www.marc-cain.com

Gleich angrenzend ist das Miniviertel Little Italy, Prosciutto hängt in den Schaufenstern und es duftet nach italienischen Köstlichkeiten und Espresso. Dolce far niente, einfach nur geniessen. Danach beginnt Chinatown, welches durch Läden, Lokale und chinesische Schriftzeichen stark geprägt ist. Im Meatpacking District beginnt der High Line Park, ein öffentlicher Park auf einer historischen Güterzugstrecke über den Strassen erhöht gebaut, vorbei am Stadtteil Chelsea, dem Art Gallery District. Es gibt keinen besseren Ort, um die angesagten Namen der zeitgenössischen Kunst zu finden. Die Gegend ist die Heimat von mehr als 200 Galerien.

Marc Cain Store | Städtle 2 | 9490 Vaduz

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48  Liebe | Reise

In «der Stadt, die niemals schläft», bevorzuge ich zu laufen, so kann ich tief eintauchen und die Stadt fühlen.

Ein «Night Cab» muss sein!

NYC ist ein regelrechter Magnet für erstklassige Küche aus allen Regionen der Welt und hat für jeden Geschmack das passende Restaurant. Vom typisch amerikanischen Burger mit Pommes frites, gefüllten Bagels zum Frühstück, Hot-Dog-Ständen an jeder Ecke, über exquisite Feinkostläden bis hin zu ausgezeichneten Sternerestaurants, den besten der Welt. Empfehlung von Chef Bonelli-GE-Restaurant aus Hongkong für Fine Dining Restaurants: WD50*, per se***, ELEVEN MADISON PARK***, momofuko***, Brooklyn Fare***, CORTON**. Gern besuche ich das Restaurant SEASONAL* mit hervorragender Weinkarte. Will man noch einen Absacker zu sich nehmen (der in NYC «Night Cab» heisst), ist «EDI & THE WOLF», 102 Avenue C, der perfekte Ort und einen Block entfernt eine neue Bar «Der dritte Mann», 116 Avenue C, mit genialen Cocktails. Eine stylische Lounge ist der «SALON DE NING» im Hotel Peninsula mit Topaussicht, 700 5th Avenue. In «der Stadt, die niemals schläft», bevorzuge ich zu laufen, so kann ich tief eintauchen und die Stadt fühlen. Die einen spüren die «Vibration» dieser multikulturellen Stadt nicht, dafür die anderen, sie lieben und geniessen New York vom ersten Moment an und kommen immer wieder zurück, so wie ich, vor allem in der Weihnachtszeit. ▪

Maria's NYC-Tipps • Swiss bietet täglich drei Nonstopflüge von Zürich nach New York.

• Eine Taxifahrt mit einem der 12000 «Yellow Cabs» vom JFK Airport in die Stadt dauert circa 45 Minuten und kostet 45 U$ + Tip.

• Reisebüros haben tolle Angebote mit Flug und Hotel.

• Ein Midtownhotel, evtl. im Theaterdistrict, ist

perfekt für eine Shoppingtour. (Die TKTSSchalter am Times Square und an der South Street Seaport in Downtown verkaufen verbilligte Tickets für den Broadway am Tag der Vorstellung z. B. für Sister Act, Spiderman, The Lion King, Chicago oder Rock of Ages).

• Es lohnt sich eine Sightseeingtour, um erste Eindrücke zu bekommen.

• Die Fähre nach Staten Island vorbei an der Maria Müssner auf dem Empire State Building.

Freiheitsstatue ist kostenlos.

*LINK:

www.nycgo.com

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zeitlos schön

Reise | Liebe  49

«Eine götti Fassung soll ein Kompliment im Gesicht sein. Und man soll sich einfach wohl darin fühlen». Sven Götti Eine götti Fassung aus Titanium oder hochwertigem Acetat will ein Statement im Gesicht ihres Trägers oder ihrer Trägerin sein. Sie verkörpert Stil, Eleganz und Charakter und fällt auf, ohne aufdringlich zu wirken. Der extrem hohe Tragekomfort, die Langlebigkeit und der indivi­ duelle Charme macht aus dieser Brille mehr als ein Begleiter – fast schon ein Teil ihres Trägers. Entdecken Sie bei Kühnis Brillen die attraktive Kollektion von götti. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kühnis Brillen www.kuehnis.ch

Altstätten · Gerbergasse 1 · Tel. 071 755 30 55 Appenzell · Zielstrasse 19 · Tel. 071 780 03 50 Buchs · Bahnhofstrasse 21 · Tel. 081 756 26 76

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50  LASTER | Kolumne

Adams Apfel DIE BESSERE HÄLFTE Ralf Bruggmann

«Erst du machst mich komplett. Ohne dich bin ich nicht ganz. Bin nur ein halber Mann.»

Das klingt doch wahnsinnig romantisch. Es klingt vor allem wahnsinnig. Und ziemlich unsinnig. Halbe Männer – und auch halbe Frauen – sehen sich nicht nur beim Fahrradfahren mit ungemütlichen Einschränkungen konfrontiert. Frustrationen beim Kleiderkauf sind vorprogrammiert, von sexuellen Aktivitäten ganz zu schweigen. Zwar kann ein Dasein als Halbwesen durchaus auch Vorzüge mit sich bringen, bestimmt kommt man in den Genuss von Steuererleichterungen und Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr. Trotzdem überwiegen die Nachteile deutlich. Ich bin verheiratet, doch eine bessere Hälfte habe ich nicht. Bevor eine Schieflage des Haussegens vermutet wird, versichere ich gern, dass ich auch keine schlechtere Hälfte habe. Ich möchte ganz grundsätzlich nicht mit einer Hälfte verheiratet sein. Und ich finde halbe Frauen nicht sexy, auch nicht auf eine extravagant verruchte Weise. Trotzdem sehen unzählige Popmusikpoeten und Tagebuchhalter in dieser Halbierung offenbar eine besondere Qualität einer Beziehung. Man ergänze sich, man vervollständige sich, und eins plus eins ergebe eins. Das lässt einerseits vermuten, dass sich amouröse Verwicklungen nachteilig auf die mathematischen Fähigkeiten auswirken. Und andererseits wirft es die Frage auf, ob es wirklich erstrebenswert ist, eine Beziehung zu führen. Denn Singles betrachten sich in aller Regel als ganze Personen, als eine komplette Einheit der Gattung Mensch.

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In der Beziehung soll dann plötzlich eine Reduktion der eigenen Persönlichkeit um bis zu 50 Prozent erfolgen, die von einem anderen 50-Prozent-Menschen verursacht und gleichzeitig behoben wird. Gute Argumente, den Bund fürs Leben oder zumindest den Lebensabschnitt zu schliessen, sehen definitiv anders aus. Die Realität zum Glück auch. Denn als Mann nimmt man seine ganze metaphysische Einrichtung in eine Beziehung mit, all die guten Eigenschaften, welche die potenzielle Schwiegermutter zu einem gütigen Lächeln bewegen, und all die furchtbaren Angewohnheiten, welche die potenzielle Ehefrau bis kurz vor den Wahnsinn treiben. Letztere trägt ebenfalls alle Ausprägungen ihres Charakters in das gemeinsame Leben. Die Folgen sind nicht selten chaotisch, manchmal überfordernd, vor allem aber bereichernd und in den meisten Fällen mehr als die Summe der einzelnen Teile. Eins plus eins ergibt nämlich nicht zwei, sondern durchschnittlich etwa zwei Komma vier. Womit bewiesen wäre, dass sich amouröse Verwicklungen tatsächlich nachteilig auf die mathematischen Fähigkeiten auswirken. ▪

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* Ralf Bruggmann gibt’s auch im Netz unter disputnik.wordpress.com.


Laster.

  51 50 KOLUMNE Ralf sinniert über die bessere Hälfte 52 MODEHERBST «Darauf stehe ich» 56 TASCHEN Design aus Liechtenstein 58 MODE Herbst- und Winterjeans 62 KLEIDERSCHRANK öffnet Marion Kranz von Radio L 64 Gourmet Marthas Käsknöpfle

Die Jeans kommen nie aus der Mode

Kurz und gut

Der Klassiker Blue Jeans bekommt neue, bunte Verwandtschaft. «Geblumt», getigert, gemustert oder in einer knalligen Farbe präsentiert sich die Unverwüstliche in der kommenden Saison in meist schmalen Schnitten. Aber auch wer sein Herz an Jeans mit leichtem Schlag oder weiteren Hosenbeinen

Sexualität ist keine Kraftquelle • 74 % der Frauen haben nach der Geburt ihres Kindes Mühe, ihren Alltag zu bewältigen. • 63 % leiden unter Schlafmangel. • 62 % wünschen sich Unterstützung beim Babysitting. • 58 % fühlen sich erschöpft. • 55 % sind unzufrieden und belastet. • 52 % plagen depressive Verstimmungen. • 50 % haben Angst ums Baby, um den Partner, fürchten sich vor Verantwortung. • 51 % sind unzufrieden mit dem Stillen. • 53 % wären froh, es würde ihnen jemand beim Putzen helfen. • 77 % wünschen sich mehr Zeit für Paaraktivitäten. • 73 % sagen, Sexualität sei keine Kraftquelle. www.elternkindzentrum.ch

gehängt hat, muss sich nicht verstecken. Aber nicht nur eine trendige Jeans gehört ab sofort in die Herbst-Winterkollektion der modischen Frau. Accessoires in verschiedenen Blautönen sorgen für einen coolen Start in die frostigen Monate. Und die Auswahl fällt nicht leicht: Taschen, Lidschatten, Stiefel, Schmuck oder Schuhe: Hauptsache blue! Ab Seite 58

15 Minuten für 4 Sekunden

dicht gefolgt von Boxershorts und V-Form-Slips – Betriebstemperatur ist bei Women’s Health-Autor Tom 20 Grad, es darf aber ruhig Gallus versucht in seinem auch etwas mehr sein Penis-Guide, Frauen ihren – Die Aktionszeit im Partnerbetrieb liegt bei 15 Minuten Liebsten näherzubringen. – Der Höhepunkt dauert im Einige Fakten: – Im Schnitt ist das «Pro- Schnitt 4 Sekunden – Zwangspausen bis zur Wie dukt» 15 Zentimeter lang – Die Verpackung besteht derinbetriebnahme dauern bei vorwiegend aus eng anlie- 18-Jährigen 15 Minuten und genden Shorts (Retro-Pants), werden im Alter immer länger

ir!

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Schmerzlindernder Tampon

Mindestens 50 Prozent aller menstruierenden Frauen leiden unter Schmerzen verschiedener Arten während der Monatsblutung. Ein Schweizer Unternehmen hat jetzt einen schmerzlindernden Tampon entwickelt, der mittels sanfter Vibration Krämpfe löst und Menstruationsschmerzen lindert, ohne pharmazeutische Wirkstoffe. www.feminea.ch

Kino mit Geschmackserlebnis

Das Electric Cinema in London beglückte seine Besucher kürzlich zu ausgewählten Vorstellungen mit einem SnackPaket, dessen nummerierte Mahlzeiten die Eindrücke in Schlüsselszenen verstärken sollen. Snacks wie Piniengeräuchertes Popcorn, das die Aufnahmen der spanischen Landschaft komplettieren soll, kamen aber so gut an, dass die Betreiber bereits über die Ausweitung des Konzepts nachdenken.

Baden in der Nostalgie

Das totale Spa-EntspannungsErlebnis zu Hause in der Aluminiumbadewanne wie zu Grossmutters Zeiten macht nicht nur Frauen Spass: Nach dem Einheizen benötigt es rund zwei Stunden, bis die 600 Liter aufgewärmt sind. www.manufactum.ch

Hirschpfeffer auf der Pfälzerhütte

www.facebook.com/lmagazin

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Der Herbst lädt hier und dort zum Wildessen ein. Der ultimative Tipp des L…-Magazins: Rehgeschnetzeltes oder Hirschpfeffer auf der Pfälzerhütte auf 2108 m ü. d. M. www.alpenverein.li


O 52  LASTER | Mode

utfits & Looks

Street People im Rheintal präsentieren ihre Looks Moderedaktion Jnes Rampone-Wanger Fotos Carl Gustav Stahl-Winthereik

Esteé Lauder

Simon gesehen in Vaduz Schuhe: Nike Jeans: Diesel T-Shirt: H&M Uhr: Casio Mütze: New Area Jacke: K1x Tasche: Brocki Design

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Mode | LASTER  53

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Laura gesehen in Bad Ragaz Jacke: H&M Hose: C&A Bluse: No Name Schuhe: Lacost

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Alexandra gesehen in Vaduz Schuhe: H by Hudson Brille: Ray Ban Tasche: CÉLINE Vintage, ein Goldstück Jacke: Miu Miu Vintage Kleid: Brigitte Bardot aus Saint Florent Boutique Portobello Strümpfe: H&M


54  LASTER | Mode

Sarah gesehen in Triesenberg Outfit: Marco O'Polo Tasche: Markt Italien Schuhe: Dosenbach

um: . onTra ne Pumps i h s a F u a > r > nb olade Schok


Mode | LASTER  55

: raum hionT ive s a F >> klus ebsten ehr ex eine s sche, am li ta ity. Hand York C w e N aus

Lange Nacht der Mode Freitag, 28. September 2012 von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Faoro moda | Landstrasse 62 | 9494 Schaan | ww.faoromoda.li

www.palmers.at

Kathrin gesehen in Altstätten (alles gekauft bei da valentino Altstätten) Shirt: Dept Jacke: Milestone Hose: Maison Scotch Schal: Garcia Schuhe: Vintage NYC

Äulestrasse 51, 9490 Vaduz


56  LASTER | Design Ein stolzes Team: Die Designerin und ihre Businessplaner Wendelin Köhler und Felix Schüssler. (Foto rechts)

Innovativ und kreativ: Franzi Ospelt im ­Taschenwunderland.

Franzi Ospelt ist eine Frau, die weiss, was sie will. Und sie weiss auch, wie sie es bekommt. Mit ihrem Kartonhandtaschen-Label «francis&francis» will sie Frauen ansprechen, die sind wie sie: weltoffen, unkonventionell und ein bisschen frech. Auf dem Weg von der Idee zum professionell geführten Unternehmen wurde sie von Wendelin Köhler und Felix Schüssler, die an der Universität Liechtenstein ihr Masterstudium absolvieren, unterstützt. Text Jnes Rampone  Fotos Maurice Shourout

Freche Taschen für freche Frauen Für die traditionellen Konventionen konnte sich Franzi Ospelt noch nie so richtig erwärmen. Sie gibt auch nicht klein bei, wenn es einmal gefährlich wird. Fast logisch, dass sie leidenschaftlich gern durch die Welt reist und sich von anderen Sitten und Gebräuchen inspirieren lässt. Da Franzi schon immer verrückte Ideen hatte und etwas Eigenes machen wollte, zauberte sie sich eines Tages eine Handtasche aus Karton für ihren abendlichen Ausgang. Ihre Freundinnen waren begeistert. Das Lob ihrer Freundinnen für die Kartonhandtasche spornte sie an, die Idee auszufeilen. Immer neue Modelle entstanden in fantasievollen Varianten. Gearbeitet hat sie anfangs am

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heimischen Küchentisch, der fast überquoll vor lauter Material: Perlen, Federn, Fellstücke, Glitzersteine, Knöpfe, Kordeln, Bildchen und Miniskulpturen. Perfektes Teamwork Immer mehr von Franzi Ospelts Freundinnen und Bekannten wollten im Laufe der Zeit eine originelle Tasche aus Karton: Zum Dirndl, als Hochzeitsgeschenk, zum Abendkleid oder für einen Gute-Laune-Tag. «Hätte ich nicht liebe Leute zur Seite gehabt, die mir geholfen haben, wäre ich oftmals ins Schleudern gekommen. So habe ich ungeduldige Frau beispielsweise

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Design | LASTER  57

für den ersten Prototyp Michele Porzio gebeten, die technische Feinarbeit zu übernehmen. Ich konnte mich dann nur noch dem kreativen Teil widmen. Aber auch auf viele andere Freundinnen und Freunde konnte ich mich immer verlassen, wenn Not an der Frau oder am Mann war», erinnert sich die innovative Kunsthandwerkerin. Ein guter Freund war es auch, der sie in Richtung Professionalität drängte. Der Innenarchitekt Günther Thöny schickte sie letztes Jahr an eine Fashiontour nach Spanien, an der Mode gezeigt wurde, die ökologisch punktet. Neuland für Franziska Ospelt: «Da haben Designer aus der ganzen Welt ihre Mode gezeigt. Es war faszinierend, aber ich bin mir ein bisschen exotisch vorgekommen, weil ich weder Prospekte noch Visitenkarten geschweige denn einen Internetauftritt vorweisen konnte. Der Chefeinkäufer eines grosses Mode-Labels hat sich intensiv für meine Prototypen interessiert und hätte mir die Idee am liebsten abgekauft. Das wollte ich aber nicht und er hat mir dann den Rat gegeben, meine Idee schützen zu lassen, damit sie mir nicht geklaut wird.»

sche Begleitung eines Firmengründungs-Projektes gehört zu ihrem Master-Studium. Ein Glücksfall, denn die drei waren ein begeistertes Team, auch wenn Handtaschen ja nicht gerade ein typisches Männerthema sind. Der Erfolg war den dreien hold, sie gewannen den Wettbewerb. Heute steht die Unternehmerin mit ihrem Lable «francis& francis» auf eigenen Beinen: Sie hat ein grosszügiges Atelier mit Verkaufs- und Showroom an der Landstrasse in Vaduz/FL, arbeitet mit einer renommierten Schweizer Kartonagefirma zusammen, kann Werbematerial verteilen und seit Anfang des Monats gibt es einen pfiffigen Internetauftritt. Der Mode-Topmann aus Spanien würde staunen! ▪

Francis goes professional Von diesem Moment an wusste Franzi Ospelt, dass sie nun Nägel mit Köpfen machen musste. In Zusammenarbeit mit Wendelin Köhler und Felix Schüssler, zwei Studenten der Universität Liechtenstein, nahm sie am diesjährigen Businessplan Wettbewerb Liechtenstein Rheintal teil. Die unternehmeri-

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«Der Chefeinkäufer eines grosses Mode-Labels hat sich intensiv für meine Prototypen interessiert.»

*Infos | Kontakt

www.francisbags.com


58  LASTER | Jeansparade

ZARA Preis 79.90 CHF

Pepe jeans Preis 99.00 EUR

Diesel, gibt's bei da valentino in Altstätten, Preis auf Anfrage

Zara Preis 79.90 CHF

Acne Skin Rocca Preis 180.00 CHF

H&M Preis 39.90 EUR

Tiger of Sweden Preis 180.00 EUR

Meinen Lieblingskaffee gibt’s bei DEMMEL KAFFEE. DER MOMENT FÜR MICH www.demmel.li

Cheap Monday Second Skin faced black Preis 60.00 EUR

Yes or No, Manor Preis 49.90 CHF

Time Zone Slatina bei da valentino, Preis 119.00 CHF

Lacoste Preis auf Anfrage

Marc Cain in Vaduz Preis 339.00 CHF


Jeans | LASTER  59

Foto: Diesel Jeans

Die Jeans ist in den letzten Jahren erwachsen geworden: Sie darf (fast) überall mitkommen – ausser vielleicht in die Oper oder an den Sommernachtsball. Für Jeansfachmann Sandro Monastra ist zudem klar: Mit der richtigen Beratung findet jede Frau die optimale Jeans.

Jede Frau kann Jeans tragen Text Jnes Rampone-Wanger Foto Carl Gustav Stahl Winthereik, Diesel Jeans

An der romantischen Marktgasse in Altstätten/SG führen Nicole und Sandro Monastra in zweiter Generation den Familienbetrieb da valentino. Das Ehepaar verkauft voller Leidenschaft Leder-, Jeans- und Freizeitmode. Wir unterhielten uns mit Sandro Monastra über das «blaue Wunder». Sandro Monastra, wie sieht die modische Jeans für die kommende Herbst-Wintersaison aus? Angesagt sind Animalund Flowerprints sowie dunkelfarbige Modelle. Wobei aber die «Tiger und Co.»-Muster etwas heikel sind, da sie gern auftragen und dann der Figur nicht schmeicheln. Wer das nicht mag, dem empfehle ich eher die klassische Blue Jeans oder gedämpfte Farben und dazu lieber ein gemustertes Oberteil. Bei den Schnitten werden eher schmale Passformen oder ein leichter Schlag, der Flare genannt wird, favorisiert. Nichtsdestotrotz bieten die bekanntesten Jeansmarken verschiedenste Schnitte an; ob «Skinny, Straight oder mit Boot Cut», «High oder Low Waist», Classic oder Boyfriend – da ist für jeden etwas dabei. Es gibt unendlich viele Jeansmarken und -schnitte. Ist es so schwer, die perfekte Passform zu finden? Wenn das Angebot gross genug ist und die Beratung professionell, dann finden sich für alle – vom 11-jährigen Mädchen bis zur reifen Frau – die richtige Jeans. Wir haben rund 1800 Paar Jeans im Geschäft, da ist die Kundin gut beraten, wenn sie etwas Zeit mitbringt und weiss, dass unser Team ehrlich und ohne Provisionsanspruch bei der Auswahl hilft.

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Worin unterscheidet sich eine teurere Markenjeans von einer aus dem günstigen Angebot? Erstens in den Details wie unterlegte Stellen bei gewollten Löchern oder raffinierten Taschen. Dann aber auch im besseren Schnitt und der Langlebigkeit. Wer oft Jeans trägt und sie dementsprechend regelmässig wäscht, sollte lieber etwas mehr für seine Lieblingsjeans ausgeben. Es lohnt sich. ▪

*Sandro Monastras Tipp

Jeans richtig waschen Die Jeans auf die linke Seite wenden, alle Reissverschlüsse und Knöpfe verschliessen, bei 30 Grad mit gleichfarbiger Wäsche und flüssigem Waschmittel ohne Aufheller waschen, an der Luft trocknen lassen und ebenfalls auf der linken Seite bügeln.

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60  Laster | Must Haves

Coole Dänen Mit dieser Designerflasche macht Wassertrinken Spass. Erhältlich bei KW open AG, Ruggell, à 16.00 CHF

Tüpfchen auf dem i Passt nicht nur zur neuen Jeans. By Estée Lauder für 34.00 CHF

Frisch und fröhlich Für den Gute-Laune-Tag im Herbst. Gesehen bei Manor für 39.90 CHF

Sitzgenuss Schwedische Wohnkultur in Blau. Erhältlich bei IKEA für 14.95 CHF

Musik am Hals Bimmelkette für 39.90 CHF von Manor

Blue Jeans

«Blau, blau, blau … ist alles, was ich seh'.» Nicht nur Jeans werden in diesem Herbst zum absoluten «Modemust». Auch trendige Accessoires in Blautönen begleiten uns durch die kühlere Jahreszeit.

Sexy Klassiker Vielseitig kombinierbarer Jeansjupe von Charles Vögele für 49.95 CHF

Walking in the Rain Flotte Gummistiefel für Regentage von H&M für 110.00 CHF

Für den grossen Auftritt Nur für geübte «HighHeels-Fans». By MAX Shoes, 99.90 CHF

Schau mir in die Augen Romantischer Lidschatten für 2.95 CHF

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Treue Begleiterin Shoppen, was die Tasche trägt. Gefunden bei Charles Vögele für 49.95 CHF


9450 altstätten

sieber

marktgasse 6

/ meier

True Religion, Jacob Cohen und seven for all mankind Alle ab sofort erhältlich bei Brogle Fashion, Vaduz

tel. 071 755 11 45 meier-sieber @bluewin.ch

Wir freuen uns über Ihren Besuch in der Marktgasse 26 in 9450 Altstätten.

KLEID UND SCHUH FÜR MANN UND FRAU

Soundsystem fürs iPad BEOPLAY A3 von Bang & Olufsen Preis 649.00 CHF Lehner Akustik in Balzers/FL und Sevelen/CH

Die neuesten Modelle der Jeans und Lederjacken sind da!


62  LASTER | Kleiderschrank

Marion Kranz

Aus Eschen

Jahrgang: 1977 Zivilstand: Single mit Kind Beruf: Moderatorin Radio L Hobbys: Lesen und Reisen Mein Modestil ist … sportlich-elegant – je nach Lust und Laune. Mal Jeans und Blazer, mal Etuikleid oder eine warme, kuschelige Strickjacke. Ich muss mich wohlfühlen und die Kleidung muss zum Anlass passen! Schuhe … sind für mich mit meinen 164,5 cm je höher, desto besser, sie müssen aber dennoch bequem sein. Und wenn es geht, dürfen sie auch ausgefallen sein. Ich kaufe genau die Schuhe, bei denen die anderen Leute sagen: «Wer kauft denn so was?» Gekauft und nie getragen … Nicht gekauft, aber geschenkt bekommen habe ich eine total tolle Clutch. Leider gab es noch keinen Anlass, der passend gewesen wäre, um das schöne Stück auszuführen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mein liebstes Accessoire … Ich gebe es zu: Ich habe ein Fabel für Hüte und Uhren. Vor allem meine Taschenuhr ist ein absolutes Lieblingsstück von mir. Wenn ich in die Ferne reise – also durch mehrere Zeitzonen – dann hat meine Armbanduhr die aktuelle Zeit und die Taschenuhr diejenige Liechtensteins. In der Freizeit … kann es kleidermässig auch mal leger oder sportlich sein. Ich mag Zumba zum Auspowern. Mach es mir aber auch gern auf meiner Terrasse mit einem Kaffee und einem tollen Buch gemütlich. Wenn ich mich von meiner besten Seite zeigen will, ziehe ich ... etwas an, worin ich mich total wohlfühle. Tattoos und Schmuck bedeuten mir … nicht viel. Dennoch gehe ich nie ohne Ohrringe und Uhr aus dem Haus. Tattoos mache ich nur temporär – wie aktuell an meinem Fuss. Es ist toll, ein Tattoo zu haben, welches nach sieben Tagen wieder weg ist und trotzdem gut ausschaut. Im Bett trage ich? … Hmmm, das behalte ich für mich. Wenn eine gute Fee mir einen modischen Wunsch erfüllen würde, möchte ich ... Schuhgrösse 37. Nein, aber im Ernst? Ich würde meine eigene Kollektion entwerfen. Mein Lieblingsduft ... kommt im Sommer von Chanel und wenn es kalt wird, bevorzuge ich im Winter Jil Sander oder Dior. ▪ Text Jnes Rampone-Wanger Fotos Carl Gustav Stahl-Winthereik


KLEIDERSCHRANK | LASTER  63

Schuhmode & Accessoires Lindenplatz / 9494 Schaan


64  LASTER | Gourmet

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er Käs und die Knöpfli

Wer liebt sie nicht? Käsknöpfli oder auch als Chäs Chnöpfli, Käsespätzle, Kässpatzn bezeichnet, ist ein typisches Gericht aus der Schweiz, Vorarlberg, dem Schwabenland und natürlich auch aus Liechtenstein. Martha Bühler, die ehemalige liechtensteinische Skirennfahrerin und Hotelbesitzerin, ist für ihre feinen Käsknöpfli weit über das Land hinaus bekannt. Text Tanja Guidolin Fotos Belinda Thanei

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Gourmet | LASTER  65 Nach dem Verkauf ihres Hotels in Triesenberg machte sich Martha als Köchin mit Marthas Knöpfli-Beiz selbstständig und verköstigte unterwegs Hungrige mit ihren feinen selbst gemachten Knöpfli. Ob an der Lihga oder an privaten Veranstaltungen, Marthas Knöpfli sind sehr beliebt. Die aufgestellte Mutter dreier Kinder gibt auch «Knöpflimaha»-Kochkurse, dabei ist ihr wichtig, dass die Produkte aus der Region stammen. Ab diesem Herbst wird Martha zusammen mit Stefan Ospelt, REC Ruggell, eine neue Produktelinie starten, welche unter dem Namen «Martha’s» lanciert wird.

Marthas original Käsknöpfli Zutaten für 4 Personen* 600 g Mehl 4 Eier eine gute Prise Salz 8 dl Milchwasser oder Milch Butter Zwiebeln und Schnittlauch Käsemischung: Appenzeller schwarz, Räs, Greyerzer, Sauerkäse *wenn möglich regionale Produkte verwenden

So wird’s gemacht 1. Einen grossen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Salz beifügen. 2. Mehl, Salz, Ei und kalte Milch in eine grosse Schüssel geben. 3. Die Zutaten kräftig rühren, bis sich Blasen bilden und ein nicht allzu flüssiger Teig entsteht. 4. Durch den Knöpflihobler in das kochende Salzwasser reiben und aufkochen lassen. 5. Die Knöpfli sind gekocht, sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen. 6. Zwiebeln hacken und in Butter anrösten, bis diese schön knusprig sind. 7. Die abgetropften Knöpfli in einer Kasserolle lagenweise mit der Käsemischung, den gerösteten Zwiebeln und dem fein geschnittenen Schnittlauch vermischen. Dazu passt «Öpfelmues», «Härdöpfelsalot» oder grüner Salat.

*Tipp

Anstelle von Käse kann auch gekochtes, heisses Sauerkraut verwendet werden. (Krautknöpfli oder Chruudchnöpfli)

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Gewinnspiel

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Gewinnspiel Unsere Gewinner. Wir gratulieren!

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Gewinner der Fitnessgutscheine

Wieder hat das L…Magazin zwei glückliche Gewinnerinnen. Wir gratulieren Vanessa und Petra zu ihren Fitness­ paketen im Wert von je 1000 CHF. Wir wünschen viel Spass bei der Be­wegung im Fitnesshaus Schaan/FL und TC Heerbrugg/CH.

Fitnesshaus: Von links: Beat Frick, Anzeigenleiter L…Magazin, Gewinnerin Vanessa BüchelAmann aus Mauren und Robert Beck vom Fitnesshaus in Schaan. TC Heerbrugg: Von links: Jnge Krasser vom Training Center, Heerbrugg, ­Gewinnerin Petra Walser-Bösch aus Montlingen sowie Angela Nüesch, Werbung L…Magazin.

L…Magazin bei der Internationalen Sommerakademie Unsere Kolumnisten Claudia Schanza (Kolumne Überleben, Seite 6) leitete heuer zum dritten Mal die Internationale Sommerakademie für Journalismus und PR in der Universität Liechtenstein. Dort lernen Jungjournalisten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Ungarn das Handwerk von der Pike auf. Und dazu gehört auch das Basiswissen über das Layout. Vermittelt von unserer Artdirektorin Manuela Gritsch (Foto).

Impressum Verlag und Redaktion Allmedia AG, Zollstrasse 16 9494 Schaan/FL Tel. + 423 239 80 00 verlag@l-magazin.com www.l-magazin.com

Korrektorat Barbara Vogelsang

Herausgeber/Marketing Kosta Athanasopoulos kosta@l-magazin.com

Projektkoordination Jennifer Buchsteiner jennifer@l-magazin.com

Verlagsleiter Beat Frick beat@l-magazin.com

Anzeigen/Vertrieb Allmedia AG, Zollstrasse 16 9494 Schaan/FL Beat Frick (Leitung) Angela Nüesch Jennifer Buchsteiner werbung@l-magazin.com Natascha Gstöhl vertrieb@l-magazin.com

Art-Direktorin/Layout/Design Manuela Gritsch manuela@l-magazin.com Chefredaktion Mario Heeb mario@l-magazin.com AutorInnen dieser Ausgabe Adi Lippuner Andrea Kobler Claudia Amann Claudia Schanza Delia Koch Dolores Hoop Eveline Sievi Jnes Rampone-Wanger Maria Müssner Michael Hinterauer Ralf Bruggmann Tamara Beck Tanja Guidolin Fotos Adi Lippuner Belinda Thanei Carl Gustav Stahl Winthereik Maurice Shourot www.photocase.de

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Vol. 6/2012 eben.Liebe.Laster.

Umsetzung/Produktion Leitung Manuela Gritsch Daniel Eugster, Erich Koller

Druck AVD Goldach AG 9403 Goldach/CH Das Magazin «L…Leben.Liebe. Laster.» erreicht an die 30000 Frauen von Bad Ragaz bis zum Bodensee inkl. Fürstentum Liechtenstein. Einzelausgabe: 8.50 CHF Jahresabonnement: 34.00 CHF Kennenlernabonnement: 20.00 CHF (3 Ausgaben) Erscheinung 4-mal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint im November 2012.


Fashion-Day im mühleholzmarkt Ein ganz besonderer Anlass im Einkaufszentrum: Modeschau der Fashion-Fachgeschäfte Kinderschminken vor Ort und zahlreiche Überraschungen am 1. Fashion-Day

ag t s m a S t. 27. 1O7kUhr 10 –

Vaduz

Mehr Infos: www.muehleholzmarkt.li Überdachte Gratis-Parkplätze direkt und bequem beim unteren Eingang!


Für Spiel und Spass für Alle von 1 – 95 und älter ! Jeden ersten Mittwoch im Monat Jeden ersten Mittwoch im Monat: Bis November 2012 jeweils von 13.30 – 18.00 Uhr Besuchen Sie unsere Spielnachmittage im Haag Center. Ein abwechslungsreiches Programm bietet Spiel und Spass für Alle von 1 – 95 und älter.

Haag Center, Im Rüti, 9469 Haag

Mo bis Do: 09.00 – 19.00 Uhr, Fr: 09.00 – 21.00 Uhr, Sa: 08.00 – 17.00 Uhr So Restaurant: 08.00 – 18.00 Uhr, Mo bis Fr Restaurant jeweils 1 Stunde früher

Für alles unter einem Dach

Autobahnausfahrt Haag

Buslinie 300 Hastestelle Haag Center

1000 Parkplätze gratis

L...Leben.Liebe.Laster.  

Vol. 6 L Magazin, das regionale Frauenmagazin im Rheintal und Liechtenstein, Ausgabe September 2012