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THE OFFICIAL MAGAZINE OF SWISS DELUXE HOTELS

N°2 2018

D/E


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If there had to be only one

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Zu r i c h

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G e n e v a

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F r a n k f u r t

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M a d r i d

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Lo n d o n


Contents 14 Leadstory Criss-crossing through Swiss waterways

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24 The peak of intimate luxury Understated luxury prevails in the Le Grand Bellevue in Gstaad

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Breathtaking Suites Nine exceptional suites at the Hotel Beau-Rivage Genève

Luxury & Fashion

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Jewellery & Watches

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Martina Hingis On her career, her new life and beautiful hotels

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Spa Deluxe Pool with access to the lake

Hotel and Gourmet News News from the exclusive Swiss Deluxe Hotels

Clefs d’Or Bellevue Palace – 48 Hours in Bern

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Switzerland Summer Nature wants you back

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The GM’s view Marco R. Zanolari General Manager, Grand Hotel-Quellenhof & Spa Suites

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Heritage The Grand Hôtel du Lac in Vevey celebrates its 150th anniversary

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40 Swiss Deluxe Hotels Preferred Suppliers Official Partners Publishing Credits

80 86 87 88

Le Chef Mattias Roock is back in the Ticino region

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N°2 2018 I AMBIANCE I EDITORIAL

Blue Gold

Water is the largest luxury item in Switzerland Jan E. Brucker Chairman Swiss Deluxe Hotels

Die Schweizer Topografie wird nicht nur von den massiven Erhebungen der Alpen geprägt, sondern auch von rund 1’500 Seen und Gewässern. Als «Wasserschloss Europas» wird die Schweiz bezeichnet, und Millionen von Menschen – Einheimische und Touristen – erfreuen sich an den Seen als Oasen der Erholung und als Verkehrswege. Dass viele unserer Swiss Deluxe Hotels an den Ufern der Schweizer Seen und Flüsse gebaut wurden, ist bestimmt kein Zufall, auch wenn in früheren Zeiten die Lage am See vor allem verkehrstechnisch genutzt wurde. Zum Beispiel an den Gestaden des Genfersees, wo dieses Jahr das Grand Hotel du Lac in Vevey nach einer bewegten Geschichte sein 150-jähriges Jubiläum feiert.

The Swiss topography is characterised not only by the massive peaks of the Alps, but also by roughly 1,500 lakes and bodies of water. Switzerland is known as the «water reservoir of Europe», and millions of people, locals and tourists alike, enjoy the lakes both as oases of recreation and as transportation routes. It’s no coincidence that many of our Swiss Deluxe Hotels were built on the shores of the Swiss lakes and rivers, even though the location on the lake was primarily used for water traffic in earlier times. For example, on the shores of Lake Geneva where this year the Grand Hotel du Lac in Vevey will be celebrating its 150th anniversary after a turbulent history.

Wir beobachten derzeit einen Trend zu immer grösseren Suiten und Zimmern in Luxushotels. Das Hotelzimmer in unserem Segment ist eben nicht einfach nur ein Zimmer zum Schlafen, sondern es ist ein Wohnraum für verschiedene Bedürfnisse. So hat zum Beispiel das Beau-Rivage Genève in einem aufwändigen Renovationsprozess den Dachstock des Hotels zu neun extravaganten und spektakulären Suiten umgebaut. Das Resultat ist atemberaubend.

We are currently seeing a trend for even larger suites and rooms in luxury hotels. The hotel room in our segment is not merely a place to sleep, but also serves as a living area that satisfies different requirements. The Beau-Rivage Genève has therefore carried out extensive renovations to convert its roof space into nine sumptuous and spectacular suites. The result is breath-taking!

Ferner nimmt uns Vanessa Bohley, Concierge im Bellevue Palace in Bern, mit auf eine Entdeckungstour durch die Schweizer Hauptstadt, und von Mattias Roock, neuer Chef im Castello del Sole in Ascona, lassen wir uns gerne von der italienischen und der Tessiner Küche mit Produkten aus dem hoteleigenen Landwirtschaftsbetrieb überraschen. Lassen Sie sich inspirieren und geniessen Sie unvergessliche Sommermomente in den Swiss Deluxe Hotels.

Jan E. Brucker Präsident Swiss Deluxe Hotels

Vanessa Bohley, Concierge at the Bellevue Palace in Bern, will also take us on a journey of discovery to explore the Swiss capital and Mattias Roock, the new chef de cuisine at the Castello del Sole in Ascona, will surprise and delight us with some Italian and Ticino cuisine with products grown on the hotel’s own farm. Be inspired and enjoy some unforgettable summer moments at Swiss Deluxe Hotels.

Jan E. Brucker Chairman Swiss Deluxe Hotels

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THE 7

UNRIVALLED ELEGANCE


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N°2 2018 I AMBIANCE I LEAD STORY

Criss-crossing through Swiss waterways Die Schweizer Seen sind der Luxus der Schweiz

The Swiss lakes are Switzerland’s indulgence

Gleissende Berggipfel, saftige grüne Wiesen, tiefrot schimmernde Häuserdächer und ein dunkelblauer See auf dem mittendrin ein stattlicher Raddampfer stampft. Willkommen in der Schweiz, dem Land mit den 1500 Seen! Wobei natürlich längst nicht auf jedem ein Kursschiff Platz hat.

Glistening mountain peaks, lush green meadows, bright red rooftops and a deep blue lake with a stately paddle steamer cruising in middle. Welcome to Switzerland, the land of 1500 lakes! Of course not all of them have space for a cruise ship.

Doch immerhin gibt es 16 Gewässer, auf denen mächtig was los ist. Stolze Dampfer, schnittige Motorschiffe und gemütliche Flussboote bewegen sich durchs Wasser und lassen die Herzen der Gäste schneller schlagen. Aber auch Einheimische, die mit dem Schiff zur Arbeit pendeln, schnuppern die frische Seeluft und wähnen sich, zumindest diese eine Fahrt lang, in den Ferien.

Still there are 16 waterways on which there is a great deal of activity. Proud steamers, streamlined motor vessels and comfortable river boats move through the water and make visitor’s hearts beat faster. But also the locals who travel to and from work by boat inhale the fresh sea air and pretend they’re on holiday, at least for the duration of the journey.

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Anfänge der Personenschifffahrt 1823 fuhr das erste Dampfschiff der Schweiz über den Genfersee. Die «Guillaume Tell» verkehrte regelmässig zwischen Genf und Lausanne. Die Passagiere waren entzückt, der Run auf das Schiff so gross, dass bald darauf neue Dampfschiffe eingesetzt wurden. 1824 nahmen die «Winkelried» und zwei Jahre darauf die «Léman» volle Fahrt auf. Ebenfalls 1824 fuhr der württembergische Dampfer «Wilhelm» seine ersten Kurse auf dem Bodensee. Und 1826 lag die kleine «Union» zum ersten Mal im Neuenburger See, ebenso der Raddampfer «Verbano» im Lago Maggiore. Knapp zehn Jahre später eroberten die Dampfschiffe weitere Schweizer Seen. So zum Beispiel die «Minerva» den Zürichsee oder die «Bellevue» den Thunersee. Dieses Dampfschiff übrigens wurde von der Hoteliersfamilie Knechtenhofer für die Gäste des gleichnamigen Hotels Bellevue gebaut und eingesetzt. Auf dem Vierwaldstättersee begann die Dampfschifffahrt im Jahr 1837. Die mächtigen Schiffe boten damals den Passagieren auf dem hinteren Teil des Freidecks mit einem Zeltdach Schutz vor Wind und Wetter. Auf dem vorderen Teil war genügend Platz für Güter vorgesehen und auch für die Fahrgäste der 2. Klasse. Das Dampfschiff «Greif», welches dann 1895 in Auftrag gegeben wurde, fährt heute noch regelmässig und in tadellosem Zustand auf dem kleinen Greifensee im Zürcher Oberland. Seine weit herum hörbaren Dampfpfiffe sind aus der Greifenseer Landschaft nicht mehr wegzudenken. Belle Epoque und Gegenwart Mit Beginn der Belle Epoque im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts kamen vermehrt ausländische Touristen in die Schweiz. Vor allem an den Vierwaldstättersee, den Genfersee und nicht zu vergessen den kleineren Brienzersee. Die Flotten wurden aufgestockt und ausgebaut, das war der Start für die sogenannten Salondampfer. Eine Bauform mit geräumigen Aufbauten auf dem Deck. 1875 kam mit dem Dampfschiff «Mont Blanc» der erste Salonraddampfer auf dem Genfersee in Fahrt. Die Schiffe der Compagnie Générale de Navigation sur le Lac Léman waren bekannt für ihre exzellente Gastronomie. 16

Heute verkehren bei den 16 Mitgliedern der Schweizerischen Schifffahrtsunternehmen 148 Fahrzeuge, davon 16 Dampfschiffe, und bieten eine Gesamtzahl von über 63’000 Plätzen, miteingerechnet über 23’000 Innenraumsitzplätze. Pro Jahr kommen sämtliche Schiffe zusammengerechnet auf fast 2.5 Millionen Kilometer Fahrleistungen und transportieren rund zwölf Millionen Gäste. Die 16 Schiffsgesellschaften beschäftigen durchschnittlich über 700 ganzjährig angestellte Mitarbeitende und zusätzlich gegen 400 bloss während der Schiffsaison angestellte Mitarbeitende.

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N°2 2018 I AMBIANCE I LEAD STORY

Nearly ten years later, paddle steamers conquered additional Swiss lakes; so for example the «Minerva» on Lake Zurich or the «Bellevue» on Lake Thun. By the way, this paddle steamer was built and used by the hotel family Knechtenhofer for the guests of the hotel with the same name, Hotel Bellevue. Paddle steamer transportation started in 1837 on Lake Lucerne. At the time, the majestic ships offered the passengers protection from the wind and weather with a tent roof covering the rear section of the open deck. Enough space was available for freight as well as for 2nd class passengers in the front section. Today the paddle steamer «Greif», which was commissioned in 1895, still sails regularly on the small lake Greifensee in the Zurich upland region and is in excellent condition. It’s no longer possible to imagine the landscape around Lake Greifensee without the sound of the steam whistle that can be heard from far and wide.

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The beginnings of passenger shipping In 1823, Switzerland’s first paddle steamer crossed Lake Geneva. The «Guillaume Tell» regularly moved between Geneva and Lausanne. The passengers were delighted, the popularity of the ship so great that soon afterwards new paddle steamers were deployed. In 1824 the «Winkelried» and two years later the «Léman» were under full steam. Also in 1824, the steamer «Wilhelm» from Wurttemberg started its first cruises on Lake Constance. And in 1826, the small «Union» lay on Lake Neuchâtel for the first time as well as the paddle steamer «Verbano» on Lake Maggiore.

Belle Époque and the Present Age With the start of the Belle Époque in the last third of the 19th century, an increasing number of foreign tourists came to Switzerland. Especially to Lake Lucerne, Lake Geneva and not forgetting the smaller Lake Brienz. The fleets were augmented and extended and this was the start of the so-called saloon steamers; a building style with spacious structures on the deck. In 1875, the «Mont Blanc», the first saloon steamer, started operating on Lake Geneva. The ships of Compagnie Générale de Navigation sur le Lac Léman were known for their excellent catering. Today 148 vessels belonging to the 16 members of the company Schweizerisches Schifffahrtsunternehmen are in operation, of these 16 are steamers, and offer a total of over 63,000 seats, including over 23,000 in-cabin seats. Annually all ships together cover about 2.5 million kilometres and transport around twelve million guests. The 16 shipping companies employ an average of 700 full-time staff and an additional 400 workers during the cruising season.

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Dampfschiff «Rhône» vor dem Château de Chillon am Genfersee, wo ab 1823 die ersten Dampfschiffe der Schweiz verkehrten. The Rhône Steamboat in front of the Château de Chillon on Lake Geneva, where from 1823 the first steam boats from Switzerland were operated.

2 Kanufahrer auf dem Brienzersee. Die Schweizer Seen lassen sich auf verschiedenen Wegen erkunden. Canoers on Lake Brienz. The Swiss lakes can be explored in different ways.

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N°1 2018 I AMBIANCE N°2 2018 I AMBIANCE I WINTER WONDERLAND I LEAD STORY

Ein Schiff ist nicht nur ein Schiff Ein Kursschiff ist nicht nur eine fahrbare Aussichtsterrasse, an der die Postkartenbilder der Schweiz vorbeiziehen. Nein, es ist vielmehr auch der Treffpunkt für Musikliebhaber, Gourmets, Krimifreunde, für Verliebte und solche, die es werden wollen. Schiffe können für stilvolle Privatanlässe oder gemütliche Firmenausflüge gechartert werden. Die Angebote der verschiedenen Kurslinien sind so vielfältig, dass es einem auch ohne Wellengang schwindlig werden könnte: Brunch-Dampfer, Fondue-Schiff, Tavolata-Schiff, World-Food-Schiff, Candlelight-Dampfer, Jazzund Dixie-Dampfer, Schlager-Party-Schiff, Tatort-Schiff, WeinSchiff ... Keine Mühe zu gross, um die Gäste an Bord zu lotsen und sie dort zu überraschen und zu verwöhnen. Grösser, tiefer, schöner Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee, er wird mit Frankreich geteilt. Der Bodensee im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Österreich ist der zweitgrösste See. Der grösste See, welcher sich vollständig auf Schweizer Boden befindet, ist der Neuenburgersee. Seit 2014 ist das Dampfschiff «Neuchâtel» unterwegs, welches dank einer aufwändigen Renovation wieder seetauglich und einsatzbereit ist. Der Neuenburgersee ist auch einer der Schauplätze der romantischen Drei-Seen-Fahrt. Dazu gehören noch der Murten- und der Bielersee mit der St. Petersinsel. Diese Rundfahrt wird von zwei Schifffahrtgesellschaften angeboten, die jedoch nicht die gleichen Stationen anlaufen. Der Zürichsee ist Teil der «Greater Zurich Area» mit rund einer Million Menschen, die um den See wohnen, arbeiten und den See als Naherholungsgebiet nutzen. Und das Wasser aus dem Zürichsee hat noch immer Trinkwasserqualität! Wo auf der Welt gibt es etwas Vergleichbares?

A ship is not merely a ship A cruise ship is not only a moveable observation deck which sails past Switzerland’s postcard pictures. No, it’s also a meeting place for music lovers, gourmets, crime novel enthusiasts, for those in love and those who want to be. Ships can be chartered for stylish private events or comfortable company outings. The offers from different cruise liners are so varied that you get dizzy even without the movement of waves: brunch steamer, fondue ship, Travolata ship, world food ship, candlelight steamer, jazz and Dixie steamer, Schlager party ship, murder mystery ship, wine ship... No effort is too great to entice guests on board and surprise and spoil them there.

Der Zürichsee ist Teil der «Greater Zurich Area» mit rund einer Million Menschen, die um den See wohnen, arbeiten und den See als Naherholungsgebiet nutzen. Lake Zurich is part of the «Greater Zurich Area» with about one million people living and working around the lake and using it as a local recreational area.

Larger, deeper, more beautiful The largest lake in Switzerland is Lake Geneva which is shared with France. Lake Constance in the border region of the three countries Switzerland, Germany and Austria is the second biggest lake. The largest lake situated exclusively on Swiss territory is Lake Neuchâtel. Since 2014 the steamship «Neuchâtel» has been en route, which thanks to extensive renovations was once again made seaworthy and fit for service. Lake Neuchâtel is also one of the locales of the romantic Three-Lakes Cruise. Lake Murten and Lake Biel as well as St. Peter’s Island are also part of this. This round trip is offered by two shipping companies, which however don’t dock at the same ports. Lake Zurich is part of the «Greater Zurich Area» with about one million people living and working around the lake and using it as a local recreational area. And the water from the lake is still of drinking water quality! Where in the world would you find anything comparable?

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Der Lago Maggiore ist mit 372 Metern der tiefste See der Schweiz. Wobei hier ein Auge kräftig zugedrückt werden muss, schliesslich liegen rund 80 Prozent des Sees wie auch seine tiefste Stelle auf italienischem Gebiet. Die Schiffe fahren grenzenlos von Locarno nach Ascona bis zum italienischen Kurort Stresa und verbinden die Brissago-Inseln wie auch die Borromäischen Inseln miteinander. In der südlichsten Ecke der Schweiz liegt – unweit des Lago Maggiore – der Lago di Lugano. Seine Ausläufer reichen ebenfalls in italienisches Gebiet. Die Rundfahrt an dem von Palmen und Zitrusfrüchten gesäumten Seeufer vorbei bringt die Gäste zu historischen Plätzen wie Morcote, dem einst wichtigsten Hafen an diesem Lago, nach Gandria, dem Inbegriff eines pittoresken Fischerdorfes, oder nach Lugano, der grössten Stadt im Tessin.

Lake Maggiore with a depth of 372 metres is the deepest lake in Switzerland. You do however have to stretch that point quite significantly because about 80 percent of the lake as well its deepest point are actually located on Italian territory. The ships cruise without restrictions from Locarno to Ascona right down to the Italian health resort Stresa and connect the Brissago Islands as well as the Borromean Islands with each other. On the most southern corner of Switzerland – not far from Lake Maggiore – is Lake Lugano. Its foothills also reach out into Italian territory. The roundtrip past the lakefront which is lined with palms and citrus fruit takes guests to historical places like Morcote, once the most important harbours on this lake, to Gandria the epitome of a picturesque fishing village or to Lugano, the biggest city in the canton of Ticino.

Aber welcher ist nun der schönste See? Ganz klar der Vierwaldstättersee! Liegt er doch im Herzen der Zentralschweiz, die Raddampfer fahren aus dem Hafen der Leuchtenstadt Luzern, den Blick auf die weissen Bergspitzen gerichtet, vorbei an der Rütliwiese, wo 1291 auf die Eidgenossenschaft geschworen wurde, und am ehrwürdigen Schillerdenkmal. Nein, halt, der Zürichsee ist der schönste! Keiner hat eine so glitzernde Goldküste, gegen Süden glühen die Voralpen und im Norden legt sich die herausgeputzte Altstadt Zürichs um das Seebecken! Doch was ist mit dem Brienzerund dem Thunersee? Eingebettet in die imposante Bergkulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, umsäumt von lieblichen Dörfern und den kleinen, aber feinen Städten Thun und Interlaken! Genfersee! Walensee! Murtensee! Lago Maggiore! Lago mio, unmöglich, den schönsten Schweizer See zu küren. Einigen wir uns darauf: Die Schweiz hat viele schönste Seen!

But which is the most beautiful lake? Without a doubt Lake Lucerne! It’s located in central Switzerland, the paddle steamers cruise out of the harbour of Lucerne ‘The City of Lights’, with a view of the white mountain peaks, past the Rütli Meadow, where the Confederation was founded with a loyalty oath in 1291, and the Schiller monument. No wait a minute, Lake Zurich is the most beautiful! None of the others have such a glistening golden shore, in the south the foothills of the Alps glow and in the north Zurich‘s spruced up old town hugs the lake’s basin! But what about Lake Brien and Lake Thun? Nestled in the impressive wall of mountains created by the Eiger, Mönch and Jungfrau, surrounded by charming villages and the small but lovely towns of Thun and Interlaken! Lake Geneva! Wallensee! Lake Murten! Lake Maggiore! Lago Mio, it’s impossible to choose the most beautiful Swiss lake. Let’s agree on this: Switzerland has many beautiful lakes!

1 Der Lago Maggiore ist mit 372 Metern der tiefste See der Schweiz. Die Schiffe fahren grenzenlos von Locarno nach Ascona bis zum italienischen Kurort Stresa. Lake Maggiore with a depth of 372 metres is the deepest lake in Switzerland. The ships cruise without restrictions from Locarno to Ascona right down to the Italian health resort Stresa. 2 Europas höchstgelegene Schiff fahrt liegt im Engadin, auf dem Silsersee. The shipping line on the highest navigable lake in Europe is in the Engadine, on Lake Sils. 3

Abendstimmung auf dem Vierwaldstättersee, an dessen Ufer 1291 die Schweizerische Eidgenossenschaft gegründet wurde. The evening atmosphere along the shores of Lake Lucerne was brought to life by the Swiss Confederation in 1291.

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Radfahren entlang des Zihlkanals bei Le Lenderon. Cycling along the Zihlkanal near Le Lenderon.


N°2 2018 I AMBIANCE I LEAD STORY

Und nicht zu vergessen: Die Flussfahrten Zwischen Solothurn, Biel, Neuenburg und Murten liegt der längste Wasserweg der Schweiz. Mit Blick auf die Jurakette, vorbei an historischen Städtchen, Naturschutzgebieten, Rebbergen und inklusive Schleusengang, ist diese Fahrt ein besonderes Erlebnis. Ebenso reizvoll zeigt sich die Flussfahrt von Schaffhausen nach Stein am Rhein, der romantischen mittelalterlichen Kleinstadt. Die Flotte der Basler Personenschifffahrt empfiehlt sich für eine Stadt- und Hafenrundfahrt oder Schleusenfahrten zwischen Basel und Rheinfelden. Die Angebote sind vielfältig und abwechslungsreich, die Kulissen städtisch und prächtig, mit der ehemaligen Römerstadt Augusta Raurica auch sehr geschichtsträchtig! Zum Schluss noch träumen mit Nietzsche Europas höchstgelegene Schifffahrt liegt im Engadin. Genauer auf dem Silsersee, dem übrigens grössten See in Graubünden. Gegründet wurde diese Schifffahrtslinie 1907 vom italienischen Fischer Luigi Giani. Eigentlich kam er bloss per Zufall mit einem Freund am Silsersee vorbei, dachte jedoch sofort: «Hier fehlt ein Schiff !» So kam Graubünden zu seiner ersten und einzigen Schifffahrtslinie. Heute wird die «Segl Maria» (Rätoromanisch für Sils Maria, gesprochen übrigens ohne das «g», eher in Richtung Sejl) in dritter Generation von Franco Giani gesteuert. Drei- bis viermal täglich tuckert das kleine Schiff während der Sommermonate rund 40 Minuten über das klare Wasser von Sils Maria nach Maloja und zurück. «Jeder Tag ist anders, wie das Licht auf dem See!», schwärmt der Kapitän. Auf der Halbinsel Chastè, unter Lärchen versteckt, steht die Bank, auf welcher Friedrich Nietzsche während seiner Silser Sommer so oft zu träumen pflegte. Auch wenn Nietzsche längst nicht mehr dort sitzt, die grandiose Aussicht von dort aufs Wasser und die Bergwelt ist zum Glück geblieben.

And let’s not forget: The river cruises The longest waterway in Switzerland lies between Solothurn, Biel, Neuenburg and Murten. With a view towards the Jura mountain range, past small historic towns, nature conservation areas, vineyards and through a lock passage, this trip is a special experience. Equally charming is the river trip from Schaffhausen to Stein on the Rhine, the romantic medieval town. The fleet of Basler Personenschifffahrt is recommended for a city or harbour round trip or a trip through the locks between Basel and Rheinfelden. The offers are many and varied, the backdrop urban and impressive, and the former Roman town Augusta Raurica which is also filled with a lot of history! And finally, dreaming with Nietzsche The shipping line on the highest navigable lake in Europe is in the Engadine. More precisely on Lake Sils which incidentally is the largest lake in Graubünden. This shipping line was founded in 1907 by the Italian fisherman Luigi Giani. Actually, he only came past Lake Sils with a friend by accident, but immediately thought: «What’s missing here is a ship!» This is how Graubünden acquired its first and only shipping line. Today the «Segle Maria» (Rhaeto-Romanic for Sils Maria, pronounced without the «g», rather like «sail») is managed by the third generation of Franco Giani’s family. Three to four times a day during the summer months, the little ship putters over the clear water from Sils Maria to Maloja and back in about 40 minutes. «Every day the light on the lake is different!» the captain raves. On the peninsula Chastè hidden under larches stands the bench where Friedrich Nietzsche often used to dream during his summers in Sils. Even though Nietzsche hasn’t sat there for a long time, the magnificent view over the water and the mountains fortunately remains.

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N°2 2018 I AMBIANCE I LEAD STORY

Das Hotel Eden Roc in Ascona am Lago Maggiore verfügt über einen eigenen Hafen mit Motor- und Segelbooten. The Hotel Eden Roc in Ascona on Lake Maggiore has their own port with motorboats and sailing boats.

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Swiss Deluxe Hotels am und auf dem See Viele der Swiss Deluxe Hotels stehen ebenfalls an den Ufern der schönen Schweizer Seen. Oft aus praktischen und verkehrstechnischen Gründen, wie zum Beispiel am Genfersee, der ideal auf der Route zwischen Paris und Mailand lag, als im frühen 19. Jahrhundert die Seen die Verkehrs- und Handelszentren waren. Das älteste der Swiss Deluxe Hotels, das Four Seasons Hotel des Bergues in Genf, wurde 1834 im Zuge des aufkommenden Handels am Genfersee eröffnet. Mit dem Baur au Lac 1844 in Zürich schrieb Johannes Baur Hotelgeschichte. Als Zweithotel neben dem Stadthotel Baur en Ville gedacht, stand die Villa am See Reisenden zur Verfügung, die «inkognito» bleiben wollten. Als Erster ging er das Wagnis ein, sein Hotel unmittelbar am Ufer des Zürichsees zu bauen. Damals galt die Seelage noch als wenig attraktiv, sumpfig und voller Mücken, zudem als schwieriger Baugrund.

Swiss Deluxe Hotels by and on the lake Many Swiss Deluxe Hotels are also situated on the shores of the beautiful Swiss lakes. Often for practical reasons, such as on Lake Geneva which was ideally located on the route between Paris and Milan when the lakes were the traffic and trade centres in the early 19th century. The oldest of the Swiss Deluxe Hotels, the Four Seasons Hotel des Bergues in Geneva was opened in 1834 in the course of the emerging trade on Lake Geneva. Johannes Baur wrote hotel history with the Baur au Lac in Zurich in 1844. Intended as a second hotel to the city hotel Baur en Ville the mansion by the lake was made available to travellers who wanted to remain «incognito». He was the first to take the risk of building his hotel directly on the shore of Lake Zurich. At the time the location by the lake was considered less than attractive, soggy and full of mosquitoes as well as difficult building terrain.

Heute sind die Seelagen längstens verbaut, und die Seen werden als Attraktion genutzt. So haben denn auch einige der Swiss Deluxe Hotels ihre eigenen Boote. Das Park Hotel Vitznau hat ein eigenes Schiff, das seinen Gästen die Möglichkeit bietet, direkt von der hoteleigenen Anlegestelle in den Vierwaldstättersee zu stechen. Oder das Hotel Eden Roc in Ascona, das seine Gäste im eleganten Motorboot über den Lago Maggiore zu den Brissago-Inseln bringt. Die «Riva Aquarama» ist die Perle im Hafen des Eden Roc. Auch das Castello del Sole in Ascona bietet einen exklusiven Boot-Service. Von der zweistündigen ApéroFahrt bis zum ganztägigen Ausflug lässt sich der See im hoteleigenen Boot erkunden. Wer es eher sportlich mag, kann auf dem St. Moritzersee auf der Segelyacht des Badrutt’s Palace Hotel den Wind spüren.

Today the lake front has been built up for a long time and the lakes are used as an attraction. Thus some of the Swiss Deluxe Hotels also have their own boats. The Park Hotel Vitznau has its own ship that offers its guests the opportunity to set sail on Lake Lucerne directly from the hotel’s own mooring point. Or the Hotel Eden Roc in Ascona that ferries its guests across Lake Maggiore to the Brissago Islands in its elegant motorboat. The «Riva Aquarama» is the pearl in the harbour of the Eden Roc. The Castello del Sole in Ascona also offers an exclusive boat service. The lake can be explored in the hotel’s own boat either during a two-hour cocktail tour or a full-day outing. Those who prefer to be more active can feel the wind on Lake St. Moritz when sailing on the yacht belonging to the Badrutt’s Palace Hotel.


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The peak of

intimate luxury

Im Le Grand Bellevue in Gstaad dominiert das Understatement Das Le Grand Bellevue ist eines der kultigsten Hotels von Gstaad und strahlt genau diese ruhige Eleganz aus, die von jeher den Charme von Gstaad ausmacht: nämlich «Understated luxury». Betritt man das Le Grand Bellevue, muss man dennoch die wahrhaft unermessliche Vielfalt an Räumlichkeiten erkunden, um zu entdecken, weshalb dieses Hotel so aussergewöhnlich ist und doch so unaufdringlich wirkt.

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Understated luxury prevails in the Le Grand Bellevue in Gstaad One of Gstaad’s most iconic hotels, Le Grand Bellevue, exudes the calm elegance that has always defined Gstaad’s charm: that of «understated luxury». Even on entering Le Grand Bellevue, you are still required to explore the truly vast variety of facilities to discover why this hotel is quite so extraordinary, yet so low key.


N°2 2018 I AMBIANCE I EXCEPTIONAL HOTELS

Die Bar wird dominiert von einem 17 Meter langen Chesterfield-Sofa von George Smith. The bar is dominated by a 17 metre long Chesterfield sofa from George Smith.

Bei der Begegnung mit dem Eigentümer und Managing Director Daniel Koetser ist seine wahre Leidenschaft für das Hotel spürbar. Nicht aufgesetzt, nicht protzig, sondern fokussiert auf Details, die das «grosse Ganze» vollenden. Das Le Grand Bellevue ist eben nicht nur ein Hotel, sondern es schafft die perfekte Balance an Aktivitäten sowohl für internationale Gäste als auch für Einheimische und bleibt dabei eine Oase im Dorf. Die Lobby und die Bar, die für sich schon eine Attraktion sind, lassen mit ihren warmen Farben, verspielten House of Hackney-Tapeten, detailverliebten Neisha Crosland-Stoffen und einem 17 Meter langen Chesterfield-Sofa von George Smith eine besondere Stimmung aufkommen. Und die gastronomischen Einrichtungen und SpaAnlagen sind unübertroffen. Die neue Dimension des Wohlfühlens Die neu renovierte 3’000 Quadratmeter grosse Spa-Anlage reiht sich nahtlos in die Erlebniswelt des Le Grand Bellevue ein und zieht nicht nur Hotelgäste aus ihren nur 57 Zimmern und Suiten, sondern auch Besucher von weither an. In der komplett überarbeiteten Ästhetik des Designs finden sich die elegante alpine Stimmung sowie der eklektische Stil des Hotels wieder. Seine Thermal-Oase, die aus 17 unterschiedlichen Angeboten besteht, darunter eine Solegrotte, eine Kräutersauna, eine Heusauna, eine finnische Sauna, ein türkisches Dampfbad und vieles mehr, verleiht dem Le Grand Spa seine ganz eigene und unverwechselbare erstklassige Handschrift. Dies wird vor allem in der neu geschaffenen Alpine-Spa-Suite erlebbar gemacht, die mit einer privaten Rasul Grotte, einem intimen Spa-Bereich für Körperbehandlungen sowie einem Ziegenmilchbad ausgestattet ist.

In meeting with the Owner and Managing Director Daniel Koetser, his deep passion for the hotel comes across; neither gushing nor pretentious, but just focussed on details complementing the ‘big picture’. Le Grand Bellevue is not just a hotel but holds a perfect balance of activity for both an international and local audience, while remaining an oasis in town. The lobby and bar, already attractions in themselves, have warm colours, playful House of Hackney wallpaper, eye-catching Neisha Crosland

Warme Farben, verspielte House of Hackney-Tapeten und detailverliebte Neisha Crosland-Stoffe schaffen eine besondere Stimmung. Warm colours, playful House of Hackney wallpaper and Neisha Crosland fabrics create a special atmosphere.

fabrics and a 17 metre long Chesterfield sofa from George Smith, creating a special atmosphere. The dining and Spa facilities second to none. A new dimension in wellbeing The newly renovated 3,000 square metre spa is seamlessly integrated into the world of Le Grand Bellevue and attracts not only hotel guests in their only 57 rooms and suites, but also draws external visitors from afar. The total aesthetic redesign of the decor reflects the elegant alpine atmosphere and the eclectic style of the hotel. Its Thermal Oasis, involving 17 varied experiences including a Salt Inhalation Grotto, Herbal Sauna, Hay Sauna, Finnish Sauna, Turkish Steam Bath among many others, gives the Le Grand Spa its unique and unmistakable first-class cachet. This is particularly evident in the newly created Alpine Spa Suite, which features a private Rasul grotto, an intimate spa area for body treatments, and a goat-milk bathtub.

Als Tempel für erstklassige Wellness-Behandlungen bietet das Le Grand Bellevue einzigartigen Luxus in entspannter Atmosphäre. As a temple for first-class spa treatments, Le Grand Bellevue offers unique luxury in a relaxed atmosphere. 25


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Mystisch und elegant präsentiert sich die Cocktail-Lounge bouquet. The cocktail lounge bouquet is both mystical and elegant.

Ein virtuoses Meisterwerk Das Le Grand Bellevue ist aber nicht nur ein Luxushotel mit einem atemberaubenden Spa. Es ist ein virtuoses Meisterwerk an Möglichkeiten und Facetten. Auf dem Hotelgelände in einem separaten Clubhaus beherbergt das Hotel den Gstaad Yachtclub. Mitglieder sind unter anderem der König von Griechenland und der König von Spanien. Es gibt auch ein Petit Chalet und ein auffälliges Calder-Mobile. Der Weihnachtsbaum im Park wird von 40’000 Glühbirnen, aufgereiht auf vier Kilometer Kabel, erleuchtet. Beim legendären Tennisturnier Swiss Open Gstaad bietet das grosse VIP-Zelt auf der vorderen Rasenfläche Gastfreundlichkeit im Bellevue-Park, während das Le Grand Bellevue für das VIP-Catering bei der Beach Volleyball Major Series – Swatch Major Gstaad zuständig ist. Ebenfalls in die Kategorie «Haben Sie gewusst, dass …?» gehören der neue Croquet Club, die Motorrad-Rallye und das neue Heli-Yoga des Hotels. Das Angebot ist wirklich umfangreich. Die geheimnisvollste Lounge von Gstaad Und weiter geht die Entdeckungsreise in der überraschenden Welt des Unerwarteten. Mystisch und elegant präsentiert sich die Cocktail-Lounge bouquet. Wer sie betritt, wird unweigerlich von ihrem Zauber eingenommen. Hier trifft eine Luxus-Rock ‘n‘ Roll-Atmosphäre auf ein verführerisches Wohnzimmer-Flair mit dunklen, dekadenten und pompösen Sofas und Samtsitzbänken, die mit Kelim bedeckt sind. Die Tapete «Midnight Garden» von House of Hackney, gepaart mit burgunderfarbenen Samtvorhängen im Fischgrätenstich, wirken besonders anregend auf nächtliche Unternehmungen.

A virtuoso masterwork Le Grand Bellevue is not just a luxury hotel with a stunning spa; it is a virtuoso masterpiece of possibilities and facets. Within its grounds the hotel hosts the Gstaad Yacht Club in a separated Clubhouse, whose members include the King of Greece and the King of Spain. There is a Petit Chalet, and an eye-catching Calder Mobile. The Christmas tree in the park is illuminated by 40,000 lights strung along 4 km of cable. The large VIP tent on its front lawn provides hospitality in the Bellevue Park during the legendary Swiss Open Gstaad tennis tournament, while Le Grand Bellevue is responsible for the VIP catering of the Beach Volleyball Major Series – Swatch Major Gstaad. Included in the «Did you know…?» category is their new Croquet Club, their Motorbike Rally and new Heli-Yoga. It really is extensive. The most secret lounge in Gstaad The journey of discovery continues in the surprising world of the unexpected. The general effect of the cocktail lounge bouquet is both mystical and elegant, with anyone entering being drawn into its allure. The luxury rock ‚n‘ roll atmosphere combines with a seductive living room feel with dark, decadent and extravagant kilim-covered sofas and velvet bench seats. The «Midnight Garden» wallpaper from House of Hackney is paired with burgundy herringbone velvet curtains to produce a sensationally provocative effect for night antics.

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N°2

Ein weiterer Meilenstein der Gastronomie Der neuste Coup des Le Grand Bellevue ist zweifelsohne die Zusammenarbeit mit und die Eingliederung des Restaurants Chesery von Sternekoch Robert Speth und dessen Unternehmen R.S. De Luxe Food AG in das gastronomische Universum des Le Grand Bellevue. Seit der Gründung seines Restaurants Chesery in Gstaad im Jahr 1984 hat sich Robert Speth stetig und beharrlich auf höchstes Niveau hinaufgekocht: 1998 wurde er mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, 2005 von Gault Millau zum «Koch des Jahres» ernannt und aktuell wird er mit 18 Punkten bewertet. Die zwei mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants (Chesery und LEONARD’s) sowie ihre gemeinsamen Teams werden mit ihrem neuen Geschäft Le Grand Catering zweifellos der führende Anbieter für sämtliche Catering-Aufgaben sein, ob für Privathaushalte oder 300+ Veranstaltungen. Robert Speth und das Team des Le Grand Bellevue haben schon bei unzähligen Anlässen und Veranstaltungen an verschiedenen Orten, beispielsweise im Golfclub von Gstaad,

Seit 1984 im Restaurant Chesery in Gstaad, hat sich Robert Speth stetig und beharrlich auf höchstes Niveau hinaufgekocht. 28

im Gstaad Yachtclub und in vielen privaten Chalets und Residenzen, exquisites Essen und luxuriösen Service geboten. Diskretion und Understatement sind Programm Das Le Grand Bellevue kommt in den Genuss der Perfektion, das einzige 5-Sterne-Hotel im Dorfkern von Gstaad zu sein. Durch immerwährendes Überraschen und das Sprengen aller Erwartungen strebt das Le Grand Bellevue danach, ein eigenständiges und doch makelloses Juwel in der Krone von Gstaad zu sein. Dank seiner Neurenovierung hat das Le Grand Bellevue zu neuem Glanz und neuer Grösse gefunden, ohne arrogant zu werden. Diskretion und Understatement sind in Gstaad Programm, und kein Gastgeber verkörpert diese Philosophie so gekonnt, konsequent und elegant wie Daniel Koetser im Le Grand Bellevue. Diese Qualität und Einzigartigkeit spricht sich schnell herum. So wurde das Le Grand Bellevue in die Gold List 2018 aufgenommen, einer von Condé Nast UK herausgegebenen Aufstellung der 20 besten Hotels der Welt – ein Ritterschlag, der bislang nur wenigen Hotels in der Schweiz zuteilwurde.

Since he established the Chesery in Gstaad in 1984, Robert Speth has steadily and persistently cooked his way up to the highest level.


N°2 2018 I AMBIANCE I EXCEPTIONAL HOTELS

The two Michelin Star restaurants (Chesery & LEONARD’s) and their combined teams become the undoubted leading provider for all catering activities from private homes to 300+ events with their new outlet Le Grand Catering. Robert Speth and the team at Le Grand Bellevue have provided sumptuous food and service for countless occasions and events in multiple locations including the Gstaad Golf Club, the Gstaad Yacht Club and many private chalets and residences.

Another milestone in gastronomy Le Grand Bellevue’s latest coup is undoubtedly the collaboration and acquisition of the Chesery restaurant of starred chef Robert Speth and his R.S. De Luxe Food AG business into the gastronomic universe of Le Grand Bellevue. Since he established the Chesery in Gstaad in 1984, Robert Speth has steadily and persistently cooked his way up to the highest level: in 1998 he was awarded a Michelin star, was named the Gault Millau «Chef of the Year» 2005 and currently has 18 points.

Discretion and understatement is de rigueur Le Grand Bellevue enjoys the perfection of being the only 5-star hotel in the centre of Gstaad. Delivering consistently on surprises and defying all expectations, Le Grand Bellevue thrives on being a discrete yet flawless jewel in Gstaad’s crown. With its new renovations Le Grand Bellevue has attained a new splendour and stature without gaining arrogance. Discretion and understatement is the mode de vie in Gstaad, and no host embodies this philosophy as skilfully, consistently and elegantly as Daniel Koetser at Le Grand Bellevue. News of quality and exception travels fast, with Le Grand Bellevue selected in Condé Nast’s Traveller 2018 Gold List, their selection of the world’s top 20 hotels; an accolade that very few hotels in Switzerland have received to date.

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Precious fine dining natural mineral waters Valser is the official water to Swiss Deluxe Hotels Valser Classic – sparkling, crystal clear and unique in flavour. Filtered through layers of pure rock during 25 years. Valser Silence – still and soft flavour. From a Swiss Alpine source located at 1’806 m altitude.


N°2 2018 I AMBIANCE I ADVERTORIAL

“We are proud that swiss smile has been named ‘Preferred Supplier’ to Swiss Deluxe Hotels. We align with Switzerland’s 41 best 5-star establishments to offer exceptional service and product quality to an exclusive international clientele.” Dr. med. dent. H. Abivardi and Dr. med. dent. G. Abivardi, founders of swiss smile

PREFERRED SUPPLIER 31


SWISS DENTAL MEDICINE WITH 5-STAR QUALITY swiss smile and Swiss Deluxe Hotels have much in common: not only has the Swiss centre of excellence for dental medicine been, since 2014, a ‘Preferred Supplier’ of Switzerland’s 41 most prestigious 5-star hotels for its swiss smile cosmetic products, but there are also parallels with their respective clienteles. The latter include innumerable exklusive VIPs. Dres. med. dent. H. and G. Abivardi:

„The patient is always at the heart of our work. He should not even feel like a patient when arriving at swiss smile, but rather like our guest. At the same time he is guaranteed first-class treatment from our team of leading specialists“.

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Dres. med. dent. H. and G. Abivardi are the founders of the swiss smile centre of excellence for dental medicine. The innovative swiss smile concept and its extraordinary services combined with excellent qualitywere honoured with national and international awards. Thanks to the founders’ passion for a flawless smile, growing numbers of international clients and a number of Hollywood’s best-known actors and actresses have been turning to swiss smile - and were interested in the swiss smile magazine, as proudly shown on the company’s “wall of fame”! The swiss smile centre of excellence for dental medicine has long attracted international dental experts across a range of specialities. One such appointment is the group’s Medical Director Prof. Dr. med. dent. habil. C. Stappert, MS: an internationally acknowledged expert in the field of periodontology and implantology and current chairman of the IADR’s Prosthodontics Research Group.


N°2 2018 I AMBIANCE I ADVERTORIAL

YOUR SINGLE SOURCE FOR PROFESSIONAL DENTISTRY Prof. Dr. med. dent. habil. Christian Stappert, MS:

“We are keen to remain at the forefront of professional dentistry. Thanks to the extensive experience of our teams of skilled specialists, we are able to offer our patients complex medical treatments, even in two to three days.”

swiss smile acts as a single source for the complete spectrum of professional dentistry, ranging from dental hygiene, general dental surgery, implantology, orthodontics, Invisalign aligners, aesthetic dentistry, endodontic treatment and oral surgery all the way to complex medical treatments.

SWISS SMILE – YOUR BENEFITS • Highly flexible appointment scheduling, including weekends and evenings. • Excellent availability thanks to centrally located clinics in Switzerland, including Zurich, Bern and St. Moritz – mostly a short walk from your hotel. • Single source for the complete spectrum of professional dentistry.

SEE FOR YOURSELF! swiss smile has been honoured on a number of occasions in Switzerland as well as internationally for its innovative concept and exceptional services, as well as for the excellence of its clinics. Our team of experts and specialists would be glad to provide you with comprehensive advice on the therapeutic options in your particular situation – all of which are at the cutting edge of medical progress. We are located in Zurich and other selected locations around Switzerland.

• The professional specialists speak several languages, including Arabic and Russian.

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N°2 2018 I AMBIANCE I ADVERTORIAL

VOUCHER FOR GUESTS OF SWISS DELUXE HOTELS Guests of the 41 Swiss Deluxe Hotels benefit from a no-cost, non-binding consultation from swiss smile’s internationally acknowledged specialists – and receive a swiss smile cosmetics product as a personal gift!

Call us for an appointment on +41 44 51 246 65 and mention that you are a hotel guest, or visit our website www.swiss-smile.com.

Ihr Zahnarzt. Unsere Kompetenz. swiss smile setzt sich seit seiner Gründung 2003 für strahlendes und gesundes Lachen ein. An zahlreichen Standorten in der Schweiz bietet swiss smile das komplette Spektrum professioneller Zahnmedizin an. Sowohl national als auch international ist swiss smile für das innovative Konzept, die ausserordentliche Dienstleistung und die hervorragende Qualität mehrmals mit Preisen ausgezeichnet worden.

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Since its founding in 2003, swiss smile has devoted itself to radiant, healthy smiles. swiss smile provides the complete range of professional dentistry services via a number of clinics in Switzerland. swiss smile has been honoured with numerous national and international awards for its innovative concept, exceptional service and excellent quality.


Your Home in Geneva Nine exceptional suites at the Hotel Beau-Rivage Genève

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N°2 2018 I AMBIANCE I BREATHTAKING SUITES

Das Beau-Rivage Genève hat in einem aufwändigen Renovationsprozess den Dachstock des Hotels zu neun extravaganten und spektakulären Suiten umgebaut. Das Resultat ist atemberaubend. Man möchte eigentlich gleich einziehen und sich am Anblick des weltberühmten Jet d’eau erfreuen, während im Wohnzimmer zum Dinner mit Freunden aufgedeckt wird.

After extensive renovation work, the Hotel Beau-Rivage Genève has converted its roof space into nine sumptuous and spectacular suites. The result is breath-taking! You will really want to move straight in and enjoy the sight of the world-famous Jet d’eau, while waiting for dinner with friends in the living room.

Das Beau-Rivage Genève, das 1865 seine Türen öffnete, hat eine bewegte Geschichte, die mit so mancher Anekdote und mit städtebaulichen Pionierleistungen und Errungenschaften auftrumpfen kann. Unter anderem 1872 mit der Installation des ersten Personenlifts in einem Hotel in der Schweiz und als drittes Hotel weltweit oder 2003 mit der Einführung von Wireless WLANVerbindungen in allen Zimmern und allen öffentlichen Räumen als erstes Hotel in der Schweiz.

The Beau-Rivage Genève opened its doors in 1865, and has an eventful history packed with countless stories and pioneering achievements in urban planning. In 1872, it was the first hotel in Switzerland (and the third in the world), to install a passenger lift, and in 2003 it was the first hotel in Switzerland to install free WLAN connections in all the rooms and public areas of the building.

Mittlerweile ist im Hotel Beau-Rivage Genève die fünfte Generation der Gründerfamilie Mayer mit der Führung des Hauses betraut. Alexandre Nickbarte-Mayer führt uns ganz hinauf in die obersten zwei Stockwerke des Beau-Rivage Genève, wo zu Beginn die Unterkünfte der Angestellten untergebracht waren, und die während der letzten Jahrzehnt als Lager- und Abstellraum gedient haben. Jede Suite ist einzigartig Zusammen mit dem Star-Interior-Designer Pierre-Yves Rochon aus Paris wurden neun Suiten – davon sechs im Duplex-Stil – gestaltet, die der glorreichen Geschichte des Hotels ebenso gerecht werden wie der einzigartigen Aussicht auf den Genfersee und die französischen Alpen. Jede Suite ist einzigartig und individuell eingerichtet. Kein Teppich, kein Vorhang, kein Möbelstück ist gleich. Der Stil des Interieurs geht von asiatisch, orientalisch über afrikanisch und wieder zurück in die französische Belle Époque des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Familienpatron und Initiator des Umbaus, Jacques Mayer, hat persönlich jedes einzelne Möbelstück ausgesucht und auf den Märkten dieser Welt erstanden. Vieles kommt aus der Schweiz, die Lampen zum Teil aus China, denn solche waren besonders in den 1940er Jahren in Schweizer Wohnungen und Palästen in Mode. Der elegantdiskrete und doch sanft verspielte Stil-Mix repräsentiert den Standort Genf mit seinen weltweiten Einflüssen der Kulturen auf überraschende und doch ruhige Art und Weise. Er spiegelt den Mix aus Tradition und Innovation wieder, wie man es im BeauRivage Genève schon seit 1865 gewohnt ist.

The fifth generation of the founding Mayer family is now entrusted with the management of the Hotel Beau-Rivage Genève. Alexandre Nickbarte-Mayer led us all the way up to the top two floors of the Beau-Rivage Genève, which once served as accommodation for staff and which had more recently been used as a storage space. Each suite is unique Nine new suites, six of which are in duplex apartments, were designed in collaboration with Paris-based star interior designer Pierre-Yves Rochon to live up to the hotel’s glorious history and to exploit the unique and stunning view of Lake Geneva and the French Alps. Each suite is unique with its individual décor; no carpet, curtain or furnishings are the same. The style of the interior ranges from Asian, Oriental to African and back to the French Belle Époque of the late 19th century. Family patron and initiator of the renovation project, Jacques Mayer, chose every piece of furniture personally, and purchased them from markets around the world. Many of the items come from Switzerland and some of the lamps from China, because Chinese objects were very fashionable in Swiss apartments and big houses, particularly in the 1940s. The elegant, discreet yet gently playful mix of styles represents Geneva’s location and its influence of global cultures in a surprising yet understated way. It reflects the mix of tradition and innovation that has been a feature of the Beau-Rivage Genève since 1865.

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N°2 2018 I AMBIANCE I BREATHTAKING SUITES

Licht von drei Seiten Während gegen den See grosse Fenster das Licht empfangen, ist es auf der Rückseite der Suiten bemaltes Fensterglas, das das Oberlicht des Atriums elegant auffängt und – fast schon sakral – in die Wohnräume leitet. Apropos Licht: Im Bett auf der grosszügigen Galerie des Duplex-Apartments liegend, lassen sich auf Knopfdruck filigrane Jalousien öffnen und das Leuchten des Sternenhimmels begleitet einen durch das Dachfenster in den Schlaf.

Light streams in from three sides While large windows on the lake receive plenty of natural light, the stained-glass windows at the rear of the suites elegantly capture the light from the atrium above, creating an almost sacred ambience as it directs the light into the living areas. And speaking of light: you can open the filigree blinds at the touch of a button as you lie in bed in the spacious gallery of the duplex apartment, and will be lulled to sleep in the glow of the light from the starry heavens shining through the skylight.

Manche genialen und verrückten Ideen brauchen oft etwas länger Zeit bis zur Umsetzung. So dauerte der Planungs- und Baubewilligungsprozess ganze 21 Jahre, drei Jahre die Bauzeit. Ende 2017 wurde die letzte der neun Suiten fertiggestellt. Die grösste Suite umfasst 450 m2, alleine das grosszügige Badezimmer beansprucht rund 40 m2. Eigenes Dampfbad inklusive.

Some brilliant and crazy ideas often take a little longer to implement; for example, the approval process for the planning and construction took 21 years, with a 3-year construction period, and the last of the nine suites was completed in late 2017. The largest suite measures 450 m2, with the spacious bathroom alone occupying roughly 40 m2, including its own steam room.

Nahtlose Einbindung des neuen Stockwerks Das neu geschaffene Stockwerk integriert sich durch die architektonisch geschickte Anbindung und durch die sorgfältige Auswahl an Materialien nahtlos in die bestehenden Räumlichkeiten des traditionellen Hotelgebäudes. Für den Gast lässt sich kein Unterschied zwischen altem und neuem Teil feststellen, ausser dass die schönsten und grössten Suiten nicht mehr in den unteren Etagen untergebracht sind, wie das zur Gründungszeit des Beau-Rivage noch üblich war.

Seamless integration of the new floor The architecturally elegant and clever connection and the careful selection of materials enables the new floor to flow harmoniously into the existing premises of the traditional hotel building. This has been incorporated so skillfully, that guests can discern no difference between the old and new sections, except that the most beautiful and largest suites are no longer located on the lower floors, as was the custom in the period the Beau-Rivage was founded.

Die Suiten geben einem auch eher das Gefühl, in einem Apartment zu wohnen, statt in einem Hotelzimmer abgestiegen zu sein. Das kann durchaus zu längeren Aufenthalten am Genfersee verleiten. Ein verlockender Gedanke …

The suites also make you feel more like you’re staying in an apartment rather than a hotel, and this could lead to longer stays on Lake Geneva. What an enticing thought...

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N°2 2018 I AMBIANCE I LUXURY & FASHION

her

Luxury

White Caviar Crème Extraordinaire is a rich cream enriched with Lumidose, the extraordinary molecule of light. It provides unprecedented radiance and evenness – with measurable results at two weeks, visible results at four weeks and exceptional results at eight weeks. CHF 779

Return of colour blocking

A brilliant new fragrance that makes the inner strength of a woman shine. Jil Sander Sunlight opens with fresh, sparkling citrus and spicy accords. The heart reveals solar notes, white peony and white flowers such as jasmine and orange blossom. With cedar and ambrox in the base provide a warm touch to the composition. From CHF 62

Phyto-Khol Star is an automatic, retractable pencil with an integrated pencil sharpener. The creamy and firm tip offers a unique glide and ensures perfect definition with extreme precision. CHF 49.60

Colour blocking will have its comeback this summer. Wear bold colours in shades of yellow, pink or blue chicly styled in casual business manner. The perks of summer are best celebrated during cocktail or beach parties. Time to invest in some airy long dresses in turquoise, lavender blue or ultra violet. With golds and other metallics ultra violet «the Pantone colour 2018» becomes luxurious and dazzling.

Santos de Cartier. Determination, freedom, comfort the myth of the Santos de Cartier watch has been maintains throughout the successive decades since its creation in 1904 and goes way beyond the legend of Alberto Santos-Dumont. The calibre 1847 MC features anti-magnetic nickel phosphorus components in the escapement and movement mechanism. Water-resistance up to 100 m with minimal case thickness. CHF 10,300

Roomy BOSS tote bag, featuring spacious compartments, hand-painted edges and a distinctive hang-tag highlight. CHF 799

Jason BOSS Wu 40

Michael Kors platform sandals with a heel height of 11.4 cm and a platform of 3.8 cm. CHF 195


Dior. Splashed with Cool Down, a harmonious combination of blues, the eyes show off a free, sundrenched femininity. Turquoise, midnight blue, pastel blue and denim tones easily blend together and offer a surprisingly natural contrast with the golden glow of summer skin. CH 92

Eternity Air, the new eau de parfum, captures all the different shades of the atmosphere with sky of the sky accord – airy, yet dense – like the soft breath of a pulse. From CHF 65

Ralph Lauren

Moisturizing reviving eye mask. An intensive hydrating mask with a wonderful melting texture to restore more beautiful, rested, brighter-looking eyes. CHF 50

Michael Kors Collection Bikini made of nylon and spandex. CHF 519

Women’s sandal rumbal in Suede and crystals by Hermes. CHF 1,550

Shopper BERN by Maison Mollerus in snow with applications in gold. CHF 499 41


N°2 2018 I AMBIANCE I LUXURY & FASHION

Style his

The unexpected citrusy freshness of the Himalayan whorl flower contrasts with the intense aromatic heart of black tea, which is reinforced by the masculine guaiac wood in the new HUGO Urban Journey fragrance. CHF 89

Sartorial Nonchalance The noble reinterpretation of a THOMAS SABO classic: luxurious black diamond pavé, framed by blackened 925 sterling silver with THOMAS SABO engraving. CHF 2,090

When it comes to men’s shoes, bogues are a must-have style. Fashionable, classy and smart shoe for business men. But not only, they add interest because of the inimitable perforation. PAUL KEHL, made in Italy. CHF 299

This summer it’s all about the art of showcasing your sense of fashion and personal style. Once you mastered the rules - start breaking them. Mix up the classic two-button-suit with a few striking add-ons such as printed ties, pocket squares or sleek sneakers and thus give your day-to-day outfit a relaxed twist.

A slightly more relaxed approach to the classic business bag, the plain calf leather Tammi bag from BALLY boasts a cavernous interior that fits essential paperwork and tech with added organisation. CH 915

Hermes «Cache-Cache Aquatique» Design by Philippe Mouquet, 100% vintage silk. 45 x 45 cm. CHF 150

Polo Ralph Lauren 42


SEVENFRIDAY. The P3/07 KUKA III watch makes full use of its orange and gunmetal interface with six layers of detail. Four discs work in automatic movement to indicate the hour, minutes, seconds and meridiem. CH 1,300

The sun is setting on the Mediterranean. The soft dark golden light washes over the serene sea as the day’s last rays disappear, warming the body and soul. AZZARO Favignana perfectly encapsulates that brief moment of pure bliss when the cool evening breezes replace the sun's final glory. CHF 54

BANG & OLUFSEN Beoplay headphone for style and comport. Designed to age beautifully, thanks to carefully selected materials such as polished, anodized aluminium and genuine lambskin and cowhide leather. CHF 299

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YOUMO. The X500 RatRod special edition has everything to make ECruising a true experience. Speed kit up to 45 km/h, EVO color display and MT4 brakes with energy recovery come as a standard. And so do the stylish black leather saddle and leather handles, handlebars, fenders and balloon tires. CHF 5,980

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Jewellery & Special Watches 4

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1.

Like so many flowers dancing in the breeze, the Frivole™ creations by Van Cleef & Arpels stand out with their graphic and airy aesthetic. Mirror-polished gold bestows a singular radiance upon heart-shaped petals. CHF 14,300

2. Van Cleef & Arpels celebrate the coming of spring with a bloom of graphic flowers. Frivole 3 flowers earrings yellow gold, diamonds, Mini model. CHF 7,050. 3. Designed to shine day after day, the Harry Winston Emerald timepiece is equipped with a precision Swiss quartz movement for seamless maintenance and is 44

water-resistant up to 30 meters. Both sophisticated and stylish, the pink satin strap wraps twice around the wrist and, because no detail is ever overlooked at Harry Winston, the ardillon buckle sparkles with a setting of 11 brilliant-cut diamonds. CHF 13,600

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Tamara Comolli. A light and delicate combination made up of transparent shades of Morganite in peach and rose, Ruilated Quartz with bronze needles, creamy white Moonstone and one single acorn-shaped pendant and clasp with white diamond pavĂŠ.18K white gold. CHF 36,990

5.

Peekaboo collection from Bucherer Fine Jewellery, ring with cushion-cut aquamarine (total approx.10.7 ct) and brilliant-cut diamonds (total approx. 0.76 ct). CHF 10,900

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Peekaboo collection from Bucherer Fine Jewellery, earrings with round-cut aquamarines (total approx. 6.3 ct) and brilliant-cut diamonds (total approx. 0.55 ct). CHF 4,850


N°2 2018 I AMBIANCE I JEWELLERY & WATCHES

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Audemars Piguet is issuing a re-edition inspired by the 1993 model of the Royal Oak Offshore Selfwinding Chronograph, incorporating all the knowledge and techniques of 2018 while remaining faithful to the original, with its stainless steel case, its blue rubber crown and pushpieces, the signature blue dial with «Petite Tapisserie» pattern and a steel bracelet with AP folding clasp. CHF 27,800

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Girard-Perregaux is writing a new chapter in its history. The Laureato chronograph timepiece is designed for comfortable and natural daily use. Entirely clad in steel or pink gold, available with a 42 or 38 mm case and interpreted in three dial colours, it is an exceptionally versatile watch. Equally at ease in smart or informal attire.

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Breitling’s heritage is beautifully expressed with the classic style of the Navitimer 8 B01 Chronograph 43. The self-winding COSC-certified chronometer is available in stainless steel. CHF 7,500

10. With the Manero Tourbillon DoublePeripheral, Carl F. Bucherer presents an elegant chronometer that features the new CFB T3000 manufacture caliber. In a world first, the watch combines a peripheral automatic winding system and a periph erally mounted tourbillon. The round case has a diameter of 43 mm and comes in 18-karat rose gold. CHF 64,500 11. Parmigiani Fleurier presents the Tonda Annual Calendar. It features both a retrograde annual calendar and a precision moon phase. In combination, these two complications ensure the new Tonda Annual Calendar is a piece wholly devoted to astronomy, as it transcribes the rotation of the Earth in relation to both the sun and the moon. 18ct rose-gold casing, folding clasp and Hermès leather strap. CHF 29,600 12. The Da Vinci Automatic Edition «150 Years» with small seconds at «6 o’clock» is the first watch to feature the new IWC-manufactured 82200 calibre. The model in red gold is available in a limited edition of 250 watches. CHF 18,900

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13. Tourbillon Pablo Mac Donough by Richard Milles. After the armoured solution created to grace the wrist of Pablo Mac Donough, this new incarnation of the Polo collection we present here is the fruit of exhaustive fieldwork and thousands of hours of Research & Development. Tourbillon Pablo Mac Donough demonstrates the resistance of this calibre - indis pensable under the circumstances - with a new aesthetics everyone knows. CHF 941,500 14. The Vanguard Yachting TM Gravity Skeleton by Franck Muller embodies a spectacular masterpiece dedicated to the sea world. This timepiece is a remarkable concept of tourbillon cage, demonstrated by its innovative elliptical structure shaped like a wind rose, with diameters of 21.2 mm, giving the timepiece a three-dimensional aspect and avantgarde technology. CHF 141,600

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15. Lo Scienziato Luminor 1950 Tourbillon GMT Titanio – 47 mm. A new version of one of the most suprising creations of the Panerai manufacture with skeletonised movement with tourbil lon regulator. CHF 142,000 45


Hard work brings results Martina Hingis on her career, her new life and beautiful hotels Martina Hingis was the first world sports star in Switzerland. She has a dream-like tennis career behind her and takes part in show-jumping with her beloved horses. These days Martina Hingis is enjoying her new life and new freedom and her passion for beautiful Hotels. With the age of 14 Martina Hingis competed in her first WTA tournament in Zurich. The ambitious teenager was often ahead of her time, repeatedly surprising those around her. In 1996 at the age of 15 she reached the quarter finals of a Grand Slam tournament for the first time at the Australian Open. The Wimbledon Championships were the high point of her year, since she won

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the doubles title with Helena Suková. At the age of 15 years and nine months she became the youngest Wimbledon title winner in the 20th century. Martina’s incredible record of successes was certainly not a coincidence. At the age of two she lifted a tennis racket for the first time. «I supported myself on it, before I was able to walk», says Martina Hingis with a grin. But it is most probable that the most splendid Swiss sportswoman’s career began even before her birth, because her parents agreed on the name «Martina» after her mother’s great tennis idol, Martina Navrátilová.


N°2 2018 I AMBIANCE I SWISS DELUXE HOTELS – VIP

«I can’t last long without playing tennis»

During her illustrious professional career that was divided into various phases Martina Hingis won 38 singles titles at WTA tournaments and 42 doubles. In addition she won five Grand Slam singles titles – three Australian Opens, one Wimbledon and one US Open – and 13 Grand Slam doubles titles and seven mixed doubles. Between 1997 and 2001 she stood at the top of the world rankings for 209 weeks. She is the youngest female player ever to top the singles ranking. Following her retirement at the age of just 22 she decided on a comeback in 2006, and this once took her to 6th place in the world. On 1st November 2007 she took her leave from the professional game a second time. However in 2013 she again returned to the WTA circuit, this time only contesting the doubles title, but she again heaped success upon success, until in October 2017 she announced her retirement from the professional game definitively.

We are meeting Martina Hingis at a horse-riding centre on Lake Zürich, where her three show jumpers are standing. She is just on the way back from jumping training and greets us in jodhpurs and sun glasses. It is a lovely day, the sun is shining, a couple of dogs are asleep under the table, and the stables are a hive of activity. Martina Hingis is relaxed and appears totally satisfied with her life. Certainly it used to be much more hectic. Her early career, the first retirement at 22, the first and second comebacks, and all the time she still performed the private life of a young woman, and her direct and open manner have always enabled her to win the hearts of her fans and fill a whole nation with pride for years. Nowadays Martina Hingis can really take things easy. She only plays tennis if she feels like it, for example when training top

players at her mother’s tennis school in Wollerau or at exhibition and sponsored matches. «I can’t last long without playing tennis», she says, «and as long as I enjoy it, I shall keep it up one way or another». She had returned just a few days before from the Fed Cup in Romania, where she had been Swiss team coach. Indeed she claimed now to have time to devote herself properly to show jumping. «No, riding is a wonderful hobby, and I have been doing it since age 11. But it is not competitive enough», she gives the thumbs down. «Even during my active tennis career riding was my recreational sport. By being with the horses I was able to switch off from my everyday life of hard training. I also trained for show-jumping, but I was only allowed to jump 1.20 meters, otherwise it would have got too dangerous» relates Hingis. Her mother Melanie Molitor was her great promoter, trainer, coach and clearly caring mother. «I have her to thank for everything, and I am happy she has led me this way and accompanied me», says Martina Hingis. «My success is due less to talent than to hard, unrelenting work», is the conviction of the most successful Swiss sportswoman in recent years. «If you want to achieve something, just focus and concentrate on it. You can learn and train in everything», Hingis attempts to put the question of the significance of talent in young athletes in perspective. «It may be that some are a bit better at it than others», she adds. But this untrammelled ambition that desires sporting success is not a Swiss virtue. For this reason it is probably no coincidence that it is always young people with foreign – and in tennis it is often East European – roots, who are not shy of the additional effort demanded by a professional career. 49


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N°2 2018 I AMBIANCE I SWISS DELUXE HOTELS – VIP

Martina Hingis is a regular guest and, starting this year, also official ambassador of the Grand Resort Bad Ragaz.

«Now I am looking forward to time with my partner, friends, family and horses.»

Martina Hingis has travelled a lot, played tennis all over the world and spent untold days and weeks in beautiful hotels all over the world. Where does such a well-travelled person still want to go? «At the moment I love warm destinations in the south like the Maldives and South Africa, where I would love to go on safari», says Hingis. And in all her travels beautiful accommodation is a must. The most important thing for her in a hotel is the spa and wellness facilities. Before booking a hotel, the spa facilities are assessed on the website. «What is better than a therapeutic massage after sport, or a swim in the infinity pool?» she asks, though in her earlier life massage beds were probably mainly in the professional context, where it was a matter of achievement and muscular recovery not focusing on pleasure. «If a hotel wants to surprise me and make me happy, it can for instance prepare my bath in the room, when I return from sport, golf or riding. As soon as I descend into the hot water, everything is right with the world. And there must be some chocolate! Hoteliers in China and the USA have come to know this, and they become really creative. «I have had whole tennis courts, balls and rackets made of chocolate waiting for me in the room.» The fact that beautiful hotels with excellent service and unique spa and fitness facilities are extremely popular with Martina Hingis can also be seen in the latest partnership she has formed with Grand Resort Bad Ragaz. Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites is a member of the Swiss Deluxe Hotels, and Martina Hingis is a regular guest and, starting this year, also official ambassador of the resort. «I grew up in the region and as a child I trained at Grand Resort Bad Ragaz, so I want to centre my future life here», explains Martina Hingis. As official ambassador of Europe’s leading Wellbeing & Medical Health Resort the erstwhile world tennis champion is slated to travel to Bad Ragaz even more often. «Here», she says with a smile, «I immediately find my inner balance, because the professional and kind team makes me feel at home on every visit.» In addition Hingis is currently having new stables with eight horse stalls and a small apartment built in Bad Ragaz, providing stronger links for her with the region and Grand Resort. «I spend a lot on my horses, but the enjoyment of equestrian sport and communing with the animals is worth it», explains the enthusiastic show jumper.

media and sponsorship appointments, her mother’s tennis school and quality time with her life partner, sports physician Harry Leemann, and all this without international tennis tournaments. Besides now she just wants to simply slow down a bit and enjoy the time. At 11 she was already European junior champion, so her choreographed life and full diary must have started early. «Nevertheless I have always made a point of taking time for myself, and it was just a nice hotel that often offered me the peace and an escape from the hustle and bustle of life for a short time.»

«Now I am looking forward to time with my partner, friends, family and horses. And I am sure the best still lies ahead.» And with the 40 Swiss Deluxe Hotels in Switzerland there are certainly still many beautiful hotels waiting to be discovered and enjoyed. Wonderful spa and wellness facilities are waiting for Martina Hingis, and good Swiss chocolate is certainly available everywhere. But now the 25x Grand Slam winner has to go. She changes out of her riding boots into tennis shoes, because her mother’s tennis camp contains enthusiastic young schoolchildren waiting for a lesson with their great idol.

She likes to be known at a hotel. «That has to be a good thing» she says, «so the hotels know my likes, and I can relax better.» After her active top sports career Martina Hingis finds sport, relaxation and nutrition key for daily life and well-being. She loves indulging over meals either in a chic restaurant or at home with her partner. «Harry is a much better cook than I am, so I’m happy to let him get on with it», she laughs. «But I would love to learn Asian cookery». She might have the time now, although her diary is filling up again with three horses requiring exercise, 51


Pool with access to the lake

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Das Park Hotel Vitznau bietet Wellness vor traumhafter Kulisse

The Park Hotel Vitznau provides wellness against a fantastic backdrop

Am Ufer des Vierwaldstättersees steht ein Märchenschloss in Weiss. Ein Ort des Wohlbefindens für Körper und Geist. Ein Ort, der eine Magie ausstrahlt und zugleich auf festem Grund steht. Eine Spa-Landschaft über 2’000 m2 für 47 Suiten scheint fast übertrieben, ist es aber nicht, wenn man die Philosophie des Hauses versteht.

A white, sparkling fairy-tale castle sits majestically on the shore of Lake Lucerne; a place of well-being for the body and mind. A place that radiates magic with its feed firmly on the ground. A spa area covering over 2,000 m 2 and 47 suites seems almost excessive but not if you understand the philosophy of the hotel.


N°2 2018 I AMBIANCE I SPA DELUXE

Die Seelage des Park Hotel Vitznau ist wahrlich einzigartig. Ein Spa mit dem vielleicht grössten Kaltwasserbecken der Schweiz. Zumindest im Winter, wenn der Vierwaldstättersee rund 8 Grad Celsius kalt ist. Im Sommer lädt der See zum Baden bei angenehmen Temperaturen ein.

The lakeside location of the Park Hotel Vitznau is truly unique. A spa with perhaps the largest outdoor pool in Switzerland, at least in winter, when Lake Lucerne is about 8 ˚C. In summer, the lake invites you to swim in much warmer temperatures.

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Der Spa des Park Hotel Vitznau beruht auf demselben Konzept, auf dessen Basis das ganze Haus vor rund fünf Jahren von Grund auf renoviert worden ist. Geprägt ist das funkelnde Juwel von den drei Themenwelten Wine & Dine, Art & Culture und Health & Wealth. Die verschiedenen Hotelbereiche sowie die 47 Residenzen, Suiten und Junior Suiten sind nach diesen individuell, mit grosser Detailliebe und modernstem technischen Komfort ausgestattet. Edle Materialien, schnörkellos verbaut, viel Licht, viel Raum und eine strenge, aber klare Linienführung dominieren das Bild im Spa. Und in der Mitte – ähnlich dem Herzen im menschlichen Körper – steht ein 12.6 Meter langes Meerwasseraquarium. Rund 1200 Fische bringen Farbe, Bewegung und Leben in die Räumlichkeiten der Sauna- und Ruhelandschaft. Das Leben rund um die natürlich wachsenden Korallenriffe fasziniert und beruhigt gleichzeitig. Man könnte stundenlang davorsitzen und staunen ab der Vielfalt der Unterwasserwelt. Health & Wealth bedeutet, die Gesundheit soll als wertvolles Gut gehegt und gepflegt werden wie ein Vermögen, das man ein Leben lang mit sich trägt. Wohlstand und Reichtum müssen nicht monetärer Natur sein, um seinen Körper und seinen Geist in Balance zu halten. Den Jahren mehr Leben geben Das Angebot im Spa lässt kaum Wünsche offen. Vom 21,7 Meter langen Infinity-Pool hinaus zum See über die zahlreichen Dampfbäder, Saunen, Eisgrotte, Tepidariumbis bis hin zu Snackbar und Ruheräumen findet jeder Gast seinen Platz. Die Private Spa Suite bietet das ultimative Luxus-Erlebnis in privater Atmosphäre, für erholsame Stunden zu zweit. In Zusammenarbeit mit La Prairie bietet das Park Hotel Vitznau zudem ein umfassendes Programm an Behandlungen sowie Pflegeanwendungen und -produkten, die auf dem jahrzehntelangen Wissen und den Erkenntnissen von Dr. Paul Niehans beruhen. Der brillante Arzt und Forscher suchte nach dem Geheimnis des langen und erfüllten Lebens. Seit Leitspruch war denn auch: «Was, wenn es bei dem Streben danach, die Zeit zurückzuerobern, nicht nur darum geht, dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben zu geben?»

The spa at Park Hotel Vitznau is based on the same concept that extensively renovated the entire hotel around 5 years ago. The unique character of this dazzling jewel is shaped by three main themes: Wine & Dine, Art & Culture and Health & Wealth. The various hotel areas and the 47 residences, suites and junior suites are individually furnished with great attention to detail and stateof-the-art technical comfort. Elegant materials, seamlessly integrated into the surroundings, spacious rooms and areas bathed in

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light with well-defined and clear lines prevail in the atmosphere of the spa. And in the middle, like a heart in the human body, is a 12.6 metre long marine aquarium. Around 1,200 fish bring colour, movement and life to the sauna and relaxation area. Life around the naturally growing coral reefs is both fascinating and calming, and you could sit for hours and marvel at the diversity of the underwater world.

Das Angebot im Spa lässt kaum Wünsche offen. Vom 21,7 Meter langen Infinity-Pool hinaus zum See über die zahlreichen Dampfbäder, Saunen, Eisgrotte, Tepidariumbis bis hin zu Snackbar und Ruheräumen findet jeder Gast seinen Platz.

Health & Wealth means that health should be nurtured and preserved as if it were a valuable asset, like a fortune you carry with you throughout your life. Prosperity and wealth do not just have to be monetary to maintain the equilibrium of the mind and body.

The treatments in the spa leave nothing to be desired, from 21,7 metre infinity pool to the lake, the numerous steam baths, saunas, ice grotto, tepidarium, snack bar and relaxation rooms, there is something to suit every guest.

Give more life to your years The treatments in the spa leave nothing to be desired, from 21,7 metre infinity pool to the lake, the numerous steam baths, saunas, ice grotto, tepidarium, snack bar and relaxation rooms, there is something to suit every guest. The Private Spa Suite offers the ultimate luxury experience in a private atmosphere some relaxing moments for two. In collaboration with La Prairie, the Park Hotel Vitznau also offers a comprehensive range of treatments and care products based on decades of knowledge and expertise of Dr. Paul Niehans. This pioneering doctor and researcher researched the secrets of a long and fulfilling life and his motto was also: «What if in the pursuit of recapturing time, we not only give more years to our life, but more life to our years?»


N°2 2018 I AMBIANCE I SPA DELUXE

Architektonische Finessen schaffen viel Privatsphäre Für Urs Langenegger, General Manager im Park Hotel Vitznau, ist es die Grosszügigkeit, die er seinen Gästen weitergeben möchte. Viel Raum, viel Platz, viel Privatsphäre und die Weite der einzigartigen Seen- und Berglandschaft rund um das exklusive Anwesen. «Durch die architektonischen Finessen schaffen wir ein raffiniertes Raumgefühl, das bei jedem Besuch wieder überrascht», sagt Urs Langenegger. Oberlichter, Fensterfronten, Glaswände im Pool und gut versteckte Winkel und Räume machen die Wellness-Oase zu einem aussergewöhnlichen und stilvollen Ort des Wohlbefindens. Im Park Hotel Vitznau ist Spa und Wellness nicht einfach ein angenehmer Nebeneffekt beim Besuch des Hotels, sondern es ist oft der wahre Grund für die Reise an die Gestade des Vierwaldstättersees. Sich daneben noch in den exquisiten Gourmet-Restaurants verwöhnen zu lassen und die Exklusivität der architektonisch ebenso extravaganten Suiten zu geniessen, sind die netten Begleitungen eines Spa-Aufenthaltes im Park Hotel Vitznau.

Architectural refinements create a high degree of privacy For Urs Langenegger, General Manager at the Park Hotel Vitznau, this is the generosity he would like to extend to his guests. Plenty of space, extensive premises, a high degree of privacy and the vastness of the unique lake and mountain landscape surrounding the exclusive property. «The architectural refinements create an acute sense of space that never fails to astound you,» says Langenegger. Skylights, window fronts, glass walls in the pool and intimate corners and spaces make the spa oasis an exceptional and stylish place of wellbeing. At the Park Hotel Vitznau, the spa and wellness facilities are not merely a pleasant pastime when visiting the hotel, but are often the real reason for travelling to the shores of Lake Lucerne. To be pampered next to the exquisite gourmet restaurants and to enjoy the exclusivity of the architecturally sumptuous suites, these are the fabulous extras that accompany stay at the spa at the Park Hotel Vitznau.

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A palace with a

rich history

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N°2 2018 I AMBIANCE I HERITAGE

Das Grand Hôtel du Lac in Vevey feiert sein 150-jähriges Jubiläum

The Grand Hôtel du Lac in Vevey celebrates its 150th anniversary

Das Grand Hôtel du Lac in Vevey hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit 150 Jahren ist es Zeuge der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung an der privilegierten Lage am Genfersee. Heute strahlt das Grand Hôtel du Lac eine noble Grandezza aus, die ihre Qualitäten in den kleinen Details auslebt. Der Charme des Hauses erzählt von der Vergangenheit und freut sich auf die Zukunft. Mitte des 19. Jahrhunderts war Vevey einer der wichtigsten Industriestandorte an den Gestaden des Genfersees, noch lange bevor Orte wie Montreux oder Lausanne ihre heutige Bedeutung und Bekanntheit erlangten, und noch bevor Grosskonzerne wie Nestlé den Ort als ihren Hauptsitz auswählten. Schon früh war es ein wichtiger Umschlagsplatz am Handelsweg von Frankreich ins Greyerzerland und nach Bern. Die Waren wurden von Frankreich mit dem Schiff nach Vevey gebracht und dort auf Fuhrwerke verladen und ihren weiteren Bestimmungsorten zugeführt. Die Stadt am Nordostufer des Genfersees profitierte im 19. Jahrhundert vom Aufschwung durch Industrie und Fremdenverkehr, die noch heute die Hauptsäulen der Wirtschaft darstellen.

The Grand Hôtel du Lac in Vevey has a rich and eventful history, and has witnessed the economic and tourist development of the beautiful location on Lake Geneva for 150 years. Today, the Grand Hôtel du Lac emanates a noble grandeur, which expresses its qualities in the small details. The charm of the building reflects the past while looking to the future. Vevey was one of the most important industrial sites on the shores of Lake Geneva in the mid-19th century, long before places such as Montreux or Lausanne gained their present status and prominence, even before large corporations such as Nestlé chose the site as their headquarters. It was an important transhipment point on the trade route from France to the Gruyère region and to Bern early on. The goods were transported from France by ship to Vevey where they were loaded onto wagons and sent on to other destinations. In the 19th century, the city on the north-eastern shore of Lake Geneva benefited from the boom in industry and tourism, which remain the main pillars of the economy today. 57


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1 Das Grand Hôtel du Lac wurde 1868 eröffnet. Alsbald wurde es das Heim grosser Persön lichkeiten, die an der Riviera des Lac Léman Ruhe, Erholung und Inspiration suchten. The Grand Hôtel du Lac was opened in 1868. It soon became a haven for great personalities seeking rest, relaxation and inspiration on the Lake Geneva Riviera. 2-4 Der Stil des Interieurs bedient sich Elementen der asiatischen, orientalischen und französi schen Kultur. Interior décor features elements from Asian, Oriental and French culture, and the interplay of the styles.

Wichtig für die Entwicklung des Tourismus war die Verkehrserschliessung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Bau der Eisenbahnlinie im Jahre 1861, die Ausbesserung der Strassen und die Errichtung von Schiffsanlegestellen führten dazu, dass die Stadt nun auch für ausländische Gäste erheblich leichter erreichbar wurde. Kraftvolle Dampfzüge brachten die ersten Touristen nach Vevey. Die Leute reisten aus Konstantinopel, London oder Berlin an. Vevey war ein beliebter Kurort, der gerade in den Wintermonaten einen Aufenthalt bei mildem und oft sonnigem Wetter versprach. Grosse Namen und rauschende Feste Das Grand Hôtel du Lac wurde 1868 mit 120 Gästezimmern eröffnet. Alsbald wurde es das Heim grosser Persönlichkeiten, die an der Riviera des Lac Léman Ruhe, Erholung und Inspiration suchten. So finden sich unter anderem die Namen von Schriftstellern wie Victor Hugo, Byron, Gogol oder Tolstoy im Gästebuch. Auch die österreichische Kaiserin Sissi war oft Gast im Grand Hôtel du Lac. Im grossen «Wiener Salon» wurden rauschende Feste gefeiert und grosse Bankette abgehalten, während in der Bar – in rotem Samt gehalten – manch wichtige Geschäfte besprochen oder prickelnde Romanzen eingefädelt wurden. Auch heute ist der frisch renovierte Salon Viennois beliebter Ort für glanzvolle Hochzeitsfeste. Das Grand Hôtel du Lac hat in seiner Geschichte auch schwierige Zeiten erlebt. Während der Kriegsjahre wurde bewusst auf den fünften Stern der Hotelkategorie verzichtet, um in einem tieferen Preissegment die Krisenjahre zu überstehen. Dieser Status sollte dann über 70 Jahre anhalten, bevor im Jahr 2004 die heutigen Eigentümer zur grossen Gesamtrenovation ansetzten und die Prinzessin aus dem Dornröschenschlaf erlösten.

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The development of transport networks played a crucial role in the development of tourism in the second half of the 19th century, in particular the construction of the railway line in 1861. The improvement of the roads and the erection of moorings made the city considerably more accessible for foreign visitors. Powerful steam trains brought the first tourists to Vevey and people arrived from Constantinople, London and Berlin. Vevey was a popular spa town with a mild climate and often sunny weather during the winter months. Celebrities and fabulous parties The Grand Hôtel du Lac was opened in 1868 with 120 rooms. It soon became a haven for great personalities seeking rest, relaxation and inspiration on the Lake Geneva Riviera. Prominent names including Victor Hugo, Byron, Gogol and Tolstoy can be found in the guestbook, and the Austrian Empress «Sisi» was a frequent visitor to the Grand Hôtel du Lac. The stunning «Viennese ballroom» was the setting for many fabulous parties and big banquets, while many important business deals were negotiated and delicate romantic situations arranged in the bar which is furnished in red velvet. Even today, the recently refurbished Viennese ballroom is a popular venue for glamorous wedding parties. The Grand Hôtel du Lac has also experienced some difficult times in its history. During the war years, the hotel’s 5-star status was deliberately downgraded to survive the period of crisis with a lower status. This status persisted for over 70 years until 2004, when the current owners embarked on an extensive renovation project and released the princess from her slumber.


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Üppiges Zusammenspiel der Stilrichtungen Zusammen mit dem Pariser Star-Interior-Designer Pierre-Yves Rochon – ein guter Freund der Eigentümerfamilie – wurde ein Bijou geschaffen, das sich glanzvoller denn je präsentiert. Aus 120 Zimmern wurden deren 50. Der Stil des Interieurs bedient sich Elementen der asiatischen, orientalischen und französischen Kultur. Das Zusammenspiel der Stilrichtungen wurde bewusst üppig und zum Teil überlappend inszeniert. 2007 wurde zur grossen Wiedereröffnung des traditionellen Hauses geladen. Das Hotel beanspruchte wieder die Bezeichnung «Grand» in seinem Namen, und man spielte wieder in der höchsten Sternekategorie mit. 2009 wurde das Grand Hôtel du Lac in den Kreis der Swiss Deluxe Hotels aufgenommen. Eine Ehre, die den höchsten Ansprüchen an Qualität und Service gerecht wird. Kontinuität in der Hotelführung und im Service waren im Grand Hôtel du Lac – trotz bewegter Geschichte – immer ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. So ist Luc Califano erst der zehnte General Manager in 150 Jahren. Und viele der Mitarbeitenden sind seit der Wiedereröffnung vor elf Jahren mit an Bord. Mit viel Liebe zum Detail Das Grand Hôtel du Lac hat in seiner Geschichte vieles erlebt. Den Aufbau der Verkehrswege, die Entstehung des Tourismus in der Schweiz, den Aufstieg des weltweit grössten Nahrungsmittelkonzerns Nestlé, der die Geschichte des Grand Hôtel du Lac in bester Nachbarschaft mitprägte, zwei Weltkriege, den Wiederaufbau und die Neueröffnung in neuem Glanz. Und was bringt die Zukunft? Vevey ist auch heute noch ein wichtiger Wirtschafts-

standort in der Region und touristisch eingebettet in die malerische Riviera, dem Unesco-Welterbe der Lavaux-Weinberge und nicht weit von den kulturellen Zentren von Montreux, Lausanne und Genf entfernt. In diesem Umfeld möchte General Manager Luc Califano dieses reiche Erbe erfolgreich in die Zukunft führen. Innovationen und die technologische Erneuerung sind Teil davon, aber noch viel wichtiger ist für ihn die Fortführung der Philosophie des Hauses als kleines, schmuckes Palais an bester Lage am See und mit viel Liebe zum Detail und leidenschaftlichem Service.

Exuberant interplay of styles A real jewel that shines more brightly than ever was created in collaboration with the Parisian star interior designer Pierre-Yves Rochon, a good friend of the family owners. Its 120 rooms were reduced to 50, and interior décor features elements from Asian, Oriental and French culture, and the interplay of the styles was intentionally sumptuous and often interweaving. This traditional palace was re-opened to a big fanfare in 2007, when the hotel reclaimed the name «Grand», and reclaimed its place in the highest star category. The Grand Hôtel du Lac was incorporated into the Swiss Deluxe Hotels group in 2009, an honour that recognises the highest standards of quality and service. Continuity in hotel management and service has always been an important key to success at the Grand Hôtel du Lac, despite its chequered history, and Luc Califano is only the 10th General Manager in 150 years. Many of the employees have also been on board since the relaunch 11 years ago. Meticulous attention to detail The Grand Hôtel du Lac has experienced an eventful history: the development of transport routes, the emergence of tourism in Switzerland, the rise of the world‘s largest food company Nestlé, which helped shape the history of the Grand Hôtel du Lac, two world wars, reconstruction and reopening. So, what does the future hold? Vevey is still a major commercial location in the region, with a thriving tourist industry nestled in the picturesque Riviera. The Lavaux Vineyard Terraces is a UNESCO World Heritage Site, and a short hop from the cultural centres of Montreux, Lausanne and Geneva, and it is against this backdrop that General Manager Luc Califano wants to successfully lead this rich heritage into the future. Innovation and technological innovation play a part, but even more important to him is the continuation of the philosophy of the hotel as a small, ornate palace in a prime location on Lake Geneva that is passionate about the fine details and great service.

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Way to the Top

Mattias Roock is back in the Ticino region Wäre Mattias Roock Fussballer geworden, er wäre eines dieser jungen Talente, die schon früh für Millionen Ablösesummen zu den besten Adressen des europäischen Clubfussballs gewechselt hätten. Nun gut, Mattias Roock ist Koch, und zwar einer der besten in seinem Alter. Seine Stationen sind auch einige der besten Adressen Europas, nur die Transfersummen sind nicht ganz so hoch wie im Sport …

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Had Mattias Roock become a footballer he would have been one of those young talents who would have sold for millions in transfer fees in the top echelons of European club football. Mattias Roock is in fact a chef, and one of the best of his generation. He has held some of the best posts in Europe, although the transfer fees aren’t quite as high as in sports…


N°2 2018 I AMBIANCE I LE CHEF

Aufgewachsen auf dem elterlichen Landgasthof im Norden Deutschlands kurz vor Hamburg, Kochlehre in der Hansestadt, Weltmeistertitel an den «Worldskills»-Meisterschaften, Studium in den USA, jüngster Küchenmeister Deutschlands mit 23 Jahren und immer wieder exzellente Lehrmeister und Küchen in England, Deutschland, in der Schweiz, Asien und im Nahen Osten. Die Stationen von Mattias Roocks Werdegang sind beeindruckend, und er hat bestimmt nicht den einfachsten Weg gewählt. «Mein Jahr bei Gordon Ramsay’s «Claridge» in London war sehr hart», sagt Mattias Roock. «Viele meiner Kollegen hatten mich nach wenigen Wochen wieder zurückerwartet», sagt Roock mit einem Schmunzeln, «doch ich habe mich durchgebissen.»

He grew up in his parent’s country inn in the north of Germany near Hamburg, he gained a chef apprenticeship in the Hanseatic city, won the title at the «WorldSkills» championships, studied in the USA, at 23 years old was the youngest master chef in Germany, and gained valuable experience with excellent «tutors» in kitchens in England, Germany, Switzerland, Asia and the Middle East. Mattias Roock’s career path is impressive, and he certainly didn’t choose an easy route. «My year at Gordon Ramsay’s Claridge’s in London was very tough,» says Roock. «Many of my colleagues had expected me back after a few weeks,» he says with a smile, «but I made it through.»

In seiner Karriere folgten weitere Highlights: Nach zwei Jahren als Sous Chef im Steigenberger Frankfurter Hof stand Roock als Executive Sous Chef am Herd des Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz. Im selben Haus übernahm er nach drei erfolgreichen Jahren von 2009 bis 2013 die Verantwortung als Executive Chef und erkochte sich dort mit seinem Team zahlreiche GaultMillau-Punkte und einen Michelin-Stern. Vor seiner Anstellung im Castello del Sole führte der 35-Jährige für zwei Jahre im Marsa Malaz Kempinski Doha das Küchenzepter und brachte das Luxushaus erfolgreich zur Eröffnung.

His career was followed by other highlights: after two years as Sous Chef in the Steigenberger Frankfurter Hof, Roock became the Executive Sous Chef in the kitchen of the Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz and, after three successful years, was promoted to Executive Chef from 2009 to 2013 at the same hotel and, along with his team, gained numerous Gault Millau points and a Michelin star. Prior to his tenure at the Castello del Sole, the 35-year-old spent 2 years at the Marsa Malaz Kempinski Doha to manage the kitchen and supervise the successful opening of this luxury hotel.

Der junge Meisterkoch hat schnell gemerkt, dass ihn die Hotelküche fasziniert und dass hier seine Zukunft liegt. Simon Jenny, General Manager im Castello del Sole in Ascona, und Mattias Roock wurden sich daher sehr schnell einig, als es um seine Ernennung zum neuen Chef de Cuisine im einzigartigen Hotel am Lago Maggiore ging, zumal Roock das Tessin aus einem früheren Engagement nicht ganz fremd war.

The young master chef quickly realised he was fascinated by the hotel kitchen, and that his future lay in that direction. Simon Jenny, General Manager at the Castello del Sole in Ascona and Mattias Roock were therefore very quick to seal his appointment as the new chef de cuisine at this unique hotel on Lake Maggiore, particularly as Roock was also happy to come to the Ticino region after his previous engagement.

Über 40 verschiedene Früchte, 15 Sorten Tomaten und unzählige Kräuter aus dem Garten Die Arbeit im Castello del Sole ist aus verschiedener Hinsicht einzigartig. Roock möchte hier ein Gesamterlebnis für den Gast zelebrieren, das sich an dem Credo «Sapori del nostro orto (Aromen aus unserem Garten)» orientiert. Mit dem hoteleigenen Landwirtschaftsbetrieb «Terreni alla Maggia» kann das Castello del Sole eine Küche zusammenstellen, die ausschliesslich aus eigenen und regionalen Produkten besteht. Auf den 160 Hektaren Land auf und rund um das Hotelgelände wachsen nicht weniger als 40 Sorten Früchte und Beeren und 15 Sorten Tomaten, und der Risotto aus eigenem Anbau ist fast schon Kult.

Over 40 types of fruit, 15 varieties of tomatoes and numerous herbs from the garden The work at Castello del Sole is unique in many ways, and Roock would like to celebrate a total experience for the guest based on the principle «Sapori del nostro orto (flavours from our garden)». The Castello del Sole is able to create menus that use only local and regional products from the hotel’s own farm «Terreni alla Maggia». No less than 40 varieties of fruits and berries and 15 varieties of tomato grow on the 160 hectares of land on and around the hotel premises, and the risotto grown on the hotel’s farm has achieved an almost cult status. What the hotel can’t grow in its own soil, including

Auf den 160 Hektaren Land auf und rund um das Hotelgelände wachsen nicht weniger als 40 Sorten Früchte und Beeren und 15 Sorten Tomaten, und der Risotto aus eigenem Anbau ist fast schon Kult. No less than 40 varieties of fruits and berries and 15 varieties of tomato grow on the 160 hectares of land on and around the hotel premises, and the risotto grown on the hotel’s farm has achieved an almost cult status.

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Was nicht auf dem eigenen Boden wächst – wie zum Beispiel die Nera Verzasca-Ziege aus dem Verzascatal – wird von ausgewählten Bauern exklusiv für Mattias Roocks Küche im Castello del Sole produziert. «Der Gast kann bei seinem Besuch bei uns wählen, ob er das regionale Erlebnis oder eine internationale Küche geniessen möchte», sagt Mattias Roock. So muss niemand auf Hummer oder andere Köstlichkeiten verzichten, aber wenn man dem Ruf der «Sapori del nostro orto» folgen möchte, dann ist das Angebot vom Anfang bis zum Schluss konsequent auf die einheimische Produktion ausgelegt. Das ist eine Einzigartigkeit, die in diesem Ausmass kaum ein anderes Hotel auf der Welt anbieten kann. «Wir haben durch die enge Zusammenarbeit mit den Produzenten auch die 100-prozentige Kontrolle über das Endprodukt», sagt Roock weiter. «Durch den täglichen Austausch mit unseren Landwirten können – und müssen – wir manchmal unsere Menükarte spontan anpassen. Wir möchten damit auch wieder die Sensibilität der Gäste für die Saisonalität von Produkten schärfen», sagt Mattias Roock. Ob es aktuell Spargel im Angebot hat, erfährt der Chef erst kurzfristig. Da ist oft Flexibilität gefragt, was die Arbeit in der Küche wiederum sehr spannend macht. Wir wollen zu den besten kulinarischen Adressen in der Schweiz gehören Mattias Roock will im Castello del Sole noch viel erreichen. Seine Ideen und seine Kochkünste sollen das Castello del Sole kulinarisch unvergesslich machen. Dabei geht es nicht um ein isoliertes Angebot im Gourmet-Restaurant, sondern um das Gesamterlebnis. Das fängt beim Frühstücksbuffet mit selbstgemachter Konfitüre, mit Früchten aus dem eigenen Garten und Honig von der Terreni alla Maggia an, geht über einen ausgiebigen Lunch im Park, Kindermenüs und bis zum Rustico del Sole. «Wir bedienen alle Restaurants und Angebote aus einer Küche und mit derselben Philosophie», erläutert Roock sein Konzept. Die hohen Ansprüche an sich selbst und an sein Team möchte er auf allen kulinarischen Ebenen des Hotels erfüllen. Zu guter Letzt will Mattias Roock seine jungen Köche im Team weiterbringen, so dass sie mit einem Zeugnis und mit der Erfahrung aus dem Castello del Sole überall mit offenen Armen empfangen werden und vielleicht eines Tages wieder an den Lago Maggiore zurückkehren. Er selbst ist an den Besten der Branche gewachsen, dasselbe will er weitergeben.

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the Nera Verzasca goat from the Verzasca valley, is produced by selected farmers exclusively for Mattias Roock’s kitchen in the Castello del Sole. «When visiting our hotel, guests can choose whether they want to enjoy the regional experience, or an international cuisine,» says Mattias Roock.» So, no one will miss out on lobster and other delicacies, but if you want to sample the «Sapori del nostro orto», then they will sample dishes that are created from our own produce from start to finish. This is a unique service that very few other hotels in the world can offer on this scale. We also have 100% control over the end product through close collaboration with the producers,»continues Roock. «Our daily contact with our farmers means we can, and sometimes must, make sudden changes to our menu. We also want to increase our guests’ awareness of the seasonality of the product.» says Roock. This means that the chef only knows that asparagus is available at very short notice, so a large degree of flexibility is often required which also makes work in the kitchen very exciting. We want to feature among the best culinary venues in Switzerland Mattias Roock wants to achieve a great deal at the Castello del Sole, and aims to use his ideas and culinary creations to make the Castello del Sole an unforgettable taste experience. It’s not about an isolated meal in the gourmet restaurant, but the overall experience. Starting with the breakfast buffet with home-made jam and fruit from the hotel garden and honey from the Terreni alla Maggia, and a hearty lunch in the park, children’s menus and the Rustico del Sole. Roock explains his concept: «We serve all the restaurants and meals from a single kitchen, and with the same philosophy.» He wants to use high standards he sets himself and his team to serve the hotel at every culinary level. Last but not least, Mattias Roock wants to train young chefs to work as a team, so that when they move on, they will be welcomed everywhere with open arms after their reference from and experience with the Castello del Sole, and may one day return to Lake Maggiore. Roock has demonstrated that he is among the best in the business, and he wants to pass this on.


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Hotel and Gourmet News Bad RagARTz – open-air exhibition of 77 artists Andermatt Swiss Alps Classics with Lang Lang The second annual Andermatt Swiss Alps Classics Festival will take place from 22nd June to 1st July 2018. ‘The Family’ is the central theme throughout for this year’s programme. This theme will be present through all the performances of the festival and also evident in the festival’s family atmosphere and the audience’s proximity to the artists. The sisters Katia and Marielle Labèque, known as the brilliant piano duo, perform for the festival’s opening evening; The pianist Elena Bashkirova and her son, the violinist and violist Michael Barenboim, play with Clemens, Dominik and Benedikt Hellsberg; Hans & Martin Haselböck – father and son are performing with the orchestra Wiener Akademie. Lang will treat the festival to a surprise programme; And Benjamin Schmid, one of the most distinguished Austrian violinists, with his wife, the Swiss pianist Ariane Haering, closes the festival. «I am thrilled to be part of the Andermatt Swiss Alps Classics this year. What I have heard about Andermatt is great. A charming mountain village in the heart of Switzerland with an amazing landscape. I am very excited to spend a few days there», Lang Lang said. Audiences will enjoy concerts in unique venues such as The Crystal Cavern at the Sasso San Gottardo, The Chedi Andermatt, the Theater URI plus a brand-new mountain railway station with fantastic panoramic views high above the valley.

The finest Italianità in Interlaken The Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken setting another culinary benchmark and will delight locals and visitors alike with the finest Italianità. The new Italian restaurant «Ristorante e Pizzeria Sapori» offers a world of flavours - fresh spices, fine oils and selected ingredients are delicious accompaniments to authentic Italian cuisine. Host Adrien de Haller and chef Luca Mottarlini and their teams serve the best culinary traditions from Italy, starting with antipasti to classic meat dishes and homemade pasta in an informal atmosphere. The highlights are the central stone oven and pizzas prepared by Pizzaiolo World Champion 2014, Giulio Scalpi. During the meticulous redesign of the brasserie, the VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa placed great emphasis on the skilful combination of existing traditional elements and typical Italian materials. 64

From 5th May to 4th November, the 7th Swiss Triennial of Sculpture will take place in Bad Ragaz and Vaduz, featuring 77 artists from 17 countries, over 400 sculptures and 2,600 tons of art in an open-air exhibition. This is the 7th Swiss Triennial of Sculpture, and the organisers of this world-famous art show expect several hundred thousand visitors to descend on the St. Gallen health resort Bad Ragaz and the Liechtenstein capital Vaduz. Not only will you find inspiring works of art on both banks of the Rhine, the Bad RagARTz exhibitors will also be present at the Festival of Small Sculptures at the Alte Bad Pfäfers. The founders of the event, the Bad Ragaz couple Rolf and Esther Hohmeister and the other participating associations are full of anticipation and excitement, because the 7th Triennale should once again make its mark as a flagship art event in Europe. «Our aim with the 7th Triennale is to respond to the zeitgeist, and to think artistically and philosophically far beyond where other may stop,» says Esther Hohmeister. The effect of art in the social space and in nature is reciprocal, and the walk along the 10-km Bad Ragaz sculpture trail from the village centre to the recreational area is light-hearted and playful.


N°2 2018 I AMBIANCE I HOTEL AND GOURMET NEWS

Martina Hingis to serve as Grand Resort Bad Ragaz ambassador Martina Hingis began frequenting the Grand Resort Bad Ragaz during her time playing competitive tennis – and now, as an official ambassador of Europe’s Leading Wellbeing & Medical Health Resort, the former tennis world champion will be spending even more time in Bad Ragaz than before. During her youth, Martina Hingis trained with her mother, Melanie Molitor, at the Bad Ragaz Tennis Centre and also explored the Heidiland holiday region on horseback before stepping onto the international stage at age 17. During her illustrious career, the «ever-smiling Swiss Miss» found time in between winning her 25 Grand Slam titles to frequently return to the Grand Resort Bad Ragaz. That is why she finds it easy to slip into her new role as an ambassador of the Leading Wellbeing & Medical Health Resort in Europe. «I can always find my inner balance here straight away,» she says, smiling. «It’s because the professional yet welcoming team makes me feel truly at home every time I visit.» «In Martina Hingis we have found an ambassador and athlete who is the perfect fit for us as a Wellbeing & Medical Health Resort, and whose down-to-earth, authentic personality, endurance and vision we greatly admire,» says Patrick Vogler, CEO of the Grand Resort Bad Ragaz.

Five new classic suites in the Gstaad Palace

S.Pellegrino Sapori Ticino 2018 You will be captivated by the alpine chic and elegant English understatement of the five new classic suites at the Gstaad Palace, which occupy all five floors of this fairy-tale castle. The owners, the Scherz family, have spent around CHF 2 million on the refurbishment. The Gstaad Palace places great emphasis on constant renovation and investment, and further alterations are planned for summer 2018. The sums are simple: a single, new large room, a classic suite, was created from two rooms, and the reason for this structural change is intriguing: «Guests today are demanding more space and appreciate hotel rooms that provide adequate private and communal areas. We respond to this requirement by constantly arranging our hotel to create the desired layout», says Andrea Scherz, the third generation of the owner family and the hotel’s General Manager. This dedicated hotel owner invested CHF 2 million on the modern room layout on all five floors of her building, and the famous English interior designer, Marina Nickels, was commissioned to design the classic suites.

12 years, 21 events, 27 Michelin stars and 19 of the most picturesque locations across Switzerland. S.Pellegrino Sapori Ticino has never gathered so many varied events before: everybody will be pleased. Charming locations in Ticino and across Switzerland will host the festival dinners, where world class chefs will prepare excellent food coupled with magnificent wines. The festival will also include two special nights, dedicated to women and to the most promising young chef. Three lounge evenings will be held with an open bar and finger foods served by amazing chefs. It is a programme to be remembered! Swiss Deluxe Hotels are proud to be again partner of the magnificent events. Some of the most prestigious gala dinners of the festival 2018 take place in our member hotels Widder Hotel, Zurich, Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA, Bern, Beau-Rivage Genève and Splendide Royal, Lugano. 65


1 – 11 AUGUST 2018

Partners of Swiss Top Events:


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Clément Feuz

Clément Feuz is the new chef de cuisine in the Restaurant O'terroirs Clément Feuz took up his position at the restaurant O'terroirs at the Beau-Rivage Hotel in Neuchâtel in February 2018. This young chef has just celebrated his 30th birthday and is returning to his home canton after spending most of his career in the best kitchens in a number of prestigious hotels in Europe. Following his apprenticeship at the Maison du Prussien in Neuchâtel, Clément Feuz perfected his craft in England at two five-star establishments: Whatley Manor Hotel and Spa and The Vineyard Hotel in Stockcross, both of which have two Michelin stars. He took advantage of his time in England to take up work placements with Gordon Ramsay and Alain Roux (three Michelin stars) and won first place in the UK «Young Chef of the Year» competition in 2011. He expanded his skills in the four-star deluxe hotel restaurant Le Chabichou in France, which was awarded two Michelin stars. Before returning to Switzerland in 2015, he completed an internship with Benoît Violier at the Hôtel de Ville de Crissier in 2014 and then returned to his roots as a sous-chef under the tutelage of his mentor Yves Drevet. After a successful year as a souschef at the O'terroirs, he was promoted to the top spot in the kitchen team in early 2018.

Gotthard Suite, The Chedi Andermatt

Rich in history, young at heart As a cultural project it’s certainly out of the ordinary. Pupils from two classes at the FG Basel private school have transformed the guest limousine of the Grand Hotel Les Trois Rois into a graffiti artwork, entirely in keeping with the hotel’s advertising claim: «Rich in history, young at heart». Since its reopening in 2006 the Grand Hotel Les Trois Rois has regularly supported charity projects and joint ventures with organisations that benefit the welfare of children in the Basel region, for instance the regional children’s cancer charity. At the request of pupils from the FG Basel private school the Hotel has now also agreed to a cultural school project. As part of the «media and art» project week, schoolchildren between 12 and 14 years old were given permission to redesign the guest limousine of the Grand Hotels Les Trois Rois (a 2006 Bentley) using spray paints. Swiss graffiti artist Thierry Furger was their professional mentor under mediation and project coordination of Philipp Brogli, Artstübli Galerie Basel. The result of the one-week joint project is a guest limousine that’s bursting with joy and happiness and resplendent in the house colours of the Grand Hotel Les Trois Rois, clearly identifiable by the logo and the claim: «Rich in history, young at heart». The pupils made ample use of the artistic licence granted to them and transformed the vehicle into a distinctive work of art on four wheels. The project once again illustrates the ambition of the long-established hotel to blend its over three hundred years of history with a vibrant present.

The Chedi Andermatt is now offering a new suite that is perfectly tailored to the needs of families and groups of up to 10 people. Arranged over 350 square metres, the «Gotthard Suite» is now the largest suite in this 5-star deluxe hotel. The two floors of the penthouse suite under the gabled roof of The Chedi Andermatt will enthral guests with its spacious opulence, luxurious fixtures and fittings, beautiful materials and breath-taking views of the impressive Gotthard mountain range. When you enter the largest suite of The Chedi Andermatt, you will be greeted by three bedrooms on the lower floor, each with an en-suite bathroom, an open-plan living and dining area, a fully-equipped kitchen and a separate guest cloakroom. The floor-to-ceiling windows along extensive living areas bathe the space with an inspiring mountain light, providing a fabulous view of the surrounding alpine landscape. Two bathrooms and two large children’s rooms, each with two beds in bunk bed-type niches, are located on the upper floor. Curtains and sloping roofs further enhance the cocoon-like feeling of the cosy sleeping cabins, and a large play area with panoramic windows offer young guests ample space to play and relax. The «Gotthard Suite» is now available to book at CHF 15,000.00 a night.

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48 Clefs N°2 2018 I AMBIANCE I CLEFS D‘OR

HOURS IN BERN

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CONCIERGE VANESSA BOHLEY, BELLEVUE PALACE, RECOMMENDS:

Day 1 in Bern

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RESTAURANT VUE

Beim ausgiebigen Frühstück im Restaurant VUE des BELLEVUE PALACE startet man mit vielen Köstlichkeiten und dem einzigartigen Blick auf die Berner Alpen in den Tag. Start the day with an abundant breakfast in BELLEVUE PALACE’s Restaurant VUE, with numerous delicacies and a fantastic view of the Bernese Alps.

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RESTAURANT ROSENGARTEN

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Für einen leichten Lunch an der frischen Luft empfiehlt sich das Restaurant Rosengarten. Bei schönem Wetter reicht der Blick weit über die Stadt hinaus und ist somit der perfekte HotSpot für Erinnerungsfotos. For a light lunch in the fresh air would recommend the Restaurant Rosengarten. In fine weather the view extends far beyond the city, making it the perfect place for a photo op!

Die Schönheit der Berner Altstadt, die als UNESCO Weltkulturerbe bekannt ist, entdeckt man am besten bei einer Stadttour mit einem persönlichen Guide. Auf dem rund 90-minütigen Rundgang bewundert man das spätgotische Münster, das Bundeshaus, den Käfigturm und die berühmte Zytglogge (Zeitglockenturm), das älteste Stadttor Berns aus dem 13. Jahrhundert. Wer auf der Tour eine Pause einlegen möchte, hält beim Einstein Haus mit dem Einstein Café inne. Dort gibt es in gemütlicher Atmosphäre «the best Cappuccino in town». Und ganz nebenbei befindet sich Einsteins Wohnung, welche er von 1902 bis 1905 bewohnte, im 2. Stock an der Kramgasse 49. Sie ist im Stil jener Zeit eingerichtet und dokumentiert damit die für Albert Einstein wichtige Berner Zeit. The beauty of the Old Town of Bern, which is listed as a UNESCO World Heritage Site, is best explored on a city tour with a personal guide. The tour lasts approximately 90 minutes, during which you can admire the lateGothic cathedral, the Bundeshaus (Federal Palace), the Käfigturm (medieval tower) and the famous Zytglogge (medieval clock tower), the oldest city gate in Bern, dating back to the 13th century. If you fancy a break during the tour, it’s worth stopping at Einstein Haus (Einstein’s House) and the Einstein Café, where you’ll find «the best Cappuccino in town». Einstein’s apartment is also located on the 2nd floor of Kramgasse 49, where he lived from 1902 to 1905. It is furnished in the style of the time and therefore documents a period in Bern which was extremely important for Albert Einstein.

11 STADTTOUR

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Segway-Tour Gurten Wie wäre es mit einer Segway-Tour hinauf zum Berner Hausberg Gurten? Mit den Segways gelangt man problemlos hinauf und erreicht nach kurzer Zeit das Gurtendorf. Dieses liegt nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt und doch taucht man sofort in eine andere Welt ein. Im Zentrum des Dörfchens stehen teilweise über 400-jährige, prachtvolle Bauernhäuser. Wer weniger Action bevorzugt, kann bequem und kostenlos mit der Gurtenbahn fahren. Denn während des Aufenthalts in Bern profitieren Gäste vom «Bern-Ticket», welches freie Fahrt mit den Verkehrsmitteln von Bernmobil ermöglicht. How about a Segway tour to the local Bernese mountain, the Gurten? It’s so easy to get up the mountain, and you’ll reach the Gurtendorf village in no time. Although the mountain is only a few kilometres from the city, you’re quickly immersed in another world where you’ll see some beautiful farmhouses in the centre of the village, some of which are over 400 years old. If you prefer something a little less strenuous, you can travel up comfortably and free of charge on the Gurtenbahn railway. As visitors can use the «Bern Ticket» while in Bern, which enables you to travel free on the Bernmobil public transport network.

BÄRENGRABEN

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BELLEVUE Bar Terrasse

Ein Sundowner auf der BELLEVUE Bar Terrasse mit anschliessendem Abendessen im Restaurant Kornhauskeller. Das Kornhaus ist ein wundervolles Beispiel für die barocke Architektur und bezaubert mit dem luxuriösen Kellerrestaurant inklusive hervorragender Küche mit italienischen Köstlichkeiten sowie der Lounge, die zu einem After-Dinner-Cocktail einlädt. A sundowner on the BELLEVUE Bar Terrace followed by dinner in the Kornhauskeller restaurant. The Kornhaus is a wonderful example of Baroque architecture, and will enchant you with its luxurious cellar restaurant with superb cuisine and Italian delicacies. You can also enjoy an after-dinner cocktail in the lounge.

Day 2 in Bern 00

«Early morning run» entlang der Aare Richtung Bärengraben, welcher zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berns zählt. Der Bär ist übrigens das Wappentier der Stadt und des Kantons Bern. Take an early morning run along the Aare towards the Bärengraben (bear pit), one of the most famous tourist attractions in Bern. The bear is also the heraldic animal of the city and canton of Bern.

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BUNDESHAUS

Was ist ein Besuch in der Hauptstadt Bern ohne eine Führung durch das Bundeshaus? Die kostenlosen Touren finden zwei Mal täglich in unterschiedlichen Sprachen statt. Während einer Stunde erfährt man mehr über die Regierung, die Geschichte und die Politik der Schweiz. No visit to the capital city of Bern would be complete without a tour around the Bundeshaus (the Federal Palace). Free tours lasting 1 hour take place twice a day in different languages, during which you can learn more about Switzerland’s government, history and politics.

Jeden Dienstag und Samstag findet schon in den frühen Morgenstunden der Markt auf dem Bundesplatz, Waisenhausplatz und in der Münstergasse statt. Beim Waisenhausplatz werden unterschiedlichen Handelswaren angeboten, rund um den Bundesplatz frisches Obst, Gemüse und Blumen und in der Münstergasse kann man verschiedene Leckereien wie Wurst, Käse und Brot aus der Region kaufen.

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MARKT

The market is held every Tuesday and Saturday in the early hours of the morning on the Bundesplatz, Waisenhausplatz and in Münstergasse. The Waisenhausplatz offers a wide range of goods, the Bundesplatz is a fresh fruit, vegetable and flower market, and you can buy regional delicacies such as sausage, cheese and bread in the Münstergasse. 69


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N°2 2018 I AMBIANCE I CLEFS D‘OR

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Restaurant Schwellenmätteli

Shopping Tour unter den Arkaden. In der Altstadt befinden sich viele hübsche Boutiquen und kuriose Geschäfte, die zum Stöbern einladen. Ein versteckter Schatz ist das Geschäft Art of Scent, welches sich in einer kleinen Seitenstrasse der Altstadt befindet. Dort kann man elegante Parfüms «made in Switzerland» kaufen oder sein eigenes Parfüm kreieren. Eine duftende Erinnerung an Bern. Der Chäsbueb ist ein Berner Traditionsgeschäft. Vom Dorflädeli in der Berner Altstadt hat sich der Chäsbueb zum modernen Käsefachgeschäft mit 250 verschiedenen Spezialitäten gewandelt. Mein Tipp: Termin zur Käsedegustation vereinbaren. Shopping tour under the arcades. The Old Town has many pretty boutiques and quaint shops inviting you to come in and browse. A hidden jewel here is the Art of Scent, located in a small side street in the Old Town, where you can buy elegant perfumes made in Switzerland or create your own perfume. A fragrant memory of Bern. The Chäsbueb is a traditional Bernese business, and has transformed from a village shop in the Old Town of Bern to today’s cheese emporium with over 250 different cheese specialities. My tip: visit the shop for a cheese tasting session. 70

The Marzili public swimming pool on the River Aare is a true icon of Bern, and a meeting place for «le tout» Bern in the summer, from students to politicians. The citizens of Bern also enjoy the «Aareschwumm» (a swim in the Aare), a popular way to cool down in the hot summer months. The quickest way from the Marzili back to the city centre is by cable car, which was built in 1885 and is the shortest public funicular railway in Switzerland.

Fussweg vom Bundesplatz hinunter zur Aare mit einem Mittagessen auf der grossen Terrasse des Restaurants Schwellenmätteli. Das Restaurant mit mediterranem Flair und internationaler Küche liegt direkt auf einer Plattform über dem Fluss. Zu meinen persönlichen kulinarischen «Schmankerl» gehören die Salate und Flammkuchen. Walk from the Bundesplatz down to the Aare for lunch on the extensive terrace of the Schwellenmätteli restaurant. This eatery has a Mediterranean flair and international cuisine and is located on a deck above the river. The salads and tarte flambé (a pizza-like dough covered with fromage blanc or crème fraîche, thinly sliced onions and lardons) are among my favourite culinary delights.

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SHOPPING TOUR

Das öffentliche Schwimmbad Marzili an der Aare ist in Bern Kult. Hier trifft sich im Sommer «tout» Bern – vom Studenten bis zum Politiker. Zudem haben sich die Berner den «Aareschwumm» zur Tradition gemacht, der in den heissen Sommermonaten für Abkühlung sorgt. Der schnellste Weg vom Marzili zurück in die Innenstadt ist per Drahtseilbahn. Sie wurde 1885 erbaut und ist die kürzeste öffentliche Standseilbahn der Schweiz.

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Restaurant Harmonie

Das Restaurant Harmonie ist eine Berner Institution, welche seit 21 Jahren im Besitz von Walter Aebischer und Fritz Gyger ist. Spezialitäten sind allerlei Käsegerichte wie Fondue oder Käseschnitte, aber auch Klassiker wie Kalbspaillard oder «OLMA Bratwurst». Die Gartenlaube lädt Gäste bei einem guten Glas Wein zum Träumen ein. The Restaurant Harmonie is a Bernese institution, which has been owned by Walter Aebischer and Fritz Gyger for 21 years. A wide range of cheese dishes like fondue and cheese toast count among the house specialities, and classics like fillet of veal or «OLMA Bratwurst» (a sausage speciality). Guests can also sit under the gazebo and relax with a good glass of wine.

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BELLEVUE PALACE «Le LOBBY»

Zurück im BELLEVUE PALACE darf zum Tagesabschluss einer der 99 Gins an der berühmten Gin-Bar in der Lobby nicht fehlen. Nicht-Gin-Tonic-Liebhaber lassen sich in die vielseitige Welt des Longdrinks entführen. Dazu eine ausgewählte Zigarre und die 48 Stunden in Bern gipfeln in einem Happy End. Back at the BELLEVUE PALACE you shouldn’t miss a relaxing end of the day sampling one of the 99 gins at the famous gin bar in Le LOBBY. Those who aren’t keen on a «G&T» may be enticed into the eclectic world of the cool, long drink. So, with a choice cigar in hand, your 48 hours in Bern will culminate in a happy end.


Ruf Lanz

Exclusive golf courses, excellent service. No wonder some guests just don’t want to leave. The Swiss Deluxe Hotels Group includes the most exclusive five-

Interlaken: Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa • Lausanne:

star hotels in Switzerland. Andermatt: The Chedi Andermatt

Beau-Rivage Palace • Lausanne Palace • Le Mont-Pèlerin:

• Arosa: Tschuggen Grand Hotel • Ascona: Castello del Sole •

Le Mirador Resort & Spa • Lugano: Hotel Splendide Royal •

Hotel Eden Roc • Bad Ragaz: Grand Hotel Quellenhof & Spa

Luzern: Palace Luzern • Montreux: Fairmont Le Montreux Palace

Suites • Basel: Grand Hotel Les Trois Rois • Bern: Bellevue

• Neuchâtel: Beau-Rivage Hotel • Pontresina: Grand Hotel

Palace • Hotel Schweizerhof Bern & THE SPA • Crans-

Kronenhof • St. Moritz: Badrutt’s Palace Hotel • Carlton Hotel

Montana: Guarda Golf Hotel & Residences • LeCrans Hotel &

St. Moritz • Kulm Hotel St. Moritz • Suvretta House • Vevey:

Spa • Genève: Beau-Rivage • Four Seasons Hotel des Bergues •

Grand Hôtel du Lac • Vitznau: Park Hotel Vitznau • Zermatt: Grand

Le Richemond • Mandarin Oriental Geneva • Gstaad: Gstaad

Hotel Zermatterhof • Mont Cervin Palace • Riffelalp Resort 2222m •

Palace • Le Grand Bellevue • Park Gstaad •The Alpina Gstaad •

Zürich: Baur au Lac • Eden au Lac • The Dolder Grand • Widder Hotel.

swissdeluxehotels.com


N°2 2018 I AMBIANCE I ADVERTORIAL

Her mission

to Kyrgyzstan

Together Dominique Gisin (r.) helps Jamilya Shadykanova and her daughter Nurzat (l.) pick strawberries.

TEXT: Marcel Huwyler, PICTURES: Remo Nägeli

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Als Botschafterin für das Schweizerische Rote Kreuz besucht DOMINIQUE GISIN das asiatische Bergland Kirgisistan. Sie lernt Notfallvorsorge kennen und hilft bei der Ernte.

Swiss Red Cross Ambassador DOMINIQUE GISIN visits the Asian mountain region of Kyrgyzstan. She learns about disaster prevention – and helps with the harvest.

Zu dritt geht die Ernte flotter voran. Jamilya Shadykanova, 50, und Tochter Nurzat, 15, kauern in ihrem Garten zwischen Erdbeerstauden und lesen Früchte ab. Ihr Gast aus der Schweiz hilft ihnen dabei – Dominique Gisin. Während des Pflückens erzählen Mutter und Tochter vom Unglück, das hier vor zwei Jahren geschah.

The harvest is easier to bring in with three of you! Jamilya Shadykanova, 50, and her daughter Nurzat, 15, crouch among the strawberry plants in their garden to pick the fruit. Their guest from Switzerland, Dominique Gisin, is helping them. As they pick the fruit the mother and daughter describe the calamity that occurred here two years ago.

Nach wochenlangem Regen trat damals der Fluss, der am Haus vorbeifliesst, über die Ufer und überflutete alles. Haus und Scheune waren stark beschädigt, die fünf Schafe der Familie ertrunken und die Ernte im Garten zerstört. «Dabei wollte ich die Erdbeeren doch auf dem Markt verkaufen, um etwas dazuzuverdienen», erzählt Jamilya.

After weeks of rain, the river running alongside the house broke its banks and flooded the surrounding area. Their house and barn were badly damaged, five of the family’s sheep were drowned and the produce in the garden was destroyed: “I had wanted to sell the strawberries at the market to earn some money”, says Jamilya.

Dominique Gisin, 32, die Skiabfahrts-Olympiasiegerin von Sotschi 2014, ist seit ihrem Rücktritt ehrenamtlich als Botschafterin für das Schweizerische Rote Kreuz, SRK, unterwegs. Sie besucht Länder, in denen das SRK vor Ort hilft: In Bolivien war sie schon, oder im von Erdbeben verwüsteten Nepal. Und diesmal in Kirgisistan.

Dominique Gisin, 32, the 2014 Sochi Olympic downhill skiing champion, has been serving as an honorary ambassador for the Swiss Red Cross (SRC) since she retired from the sport. She visits countries where the SRC providing active assistance on the ground: she has already been to Bolivia and to the area devastated by earthquakes in Nepal; this time her focus is Kyrgyzstan.


Rebuilding Flooding also destroyed the Bokoev family's house. Gisin hugs their baby, little Bilan.

Saddle up The car breaks down so Gisin has to wait. She uses the break to go for a ride.

Das zentralasiatische Bergland (mit 5,7 Millionen Einwohnern fünfmal grösser als die Schweiz) liegt zwischen China, Usbekistan, Kasachstan und Tadschikistan und gehörte früher zur UdSSR. Ein Siebentausender hier heisst noch heute «Pik Lenin». Die Wege in Kirgisistan sind weit, oft schlecht, und führen über hohe Berge. Das merkt Dominique Gisin, als sie von der Hauptstadt Bishkek in die Provinz Talas reist, sechs Stunden lang in bis zu 4’000 Metern Höhe, über verschneite Pässe, durch Mondlandschaften, aber auch durch grüne Hochtäler, wohin Nomaden ihre Pferdeherden treiben und wo sie in Jurten leben. In der Region Talas hat das SRK viele Projekte. Es geht um Katastrophenvorsorge.

This central Asian mountainous region (five time larger than Switzerland with a population of 5.7 million) is located between China, Uzbekistan, Kazakhstan and Tajikistan, and was once part of the former USSR. A mountain rising up over 7,000 metres is still called “Lenin Peak”. The roads in Kyrgyzstan are wide, extensive, in poor condition and lead over high mountains. This is what Dominique Gisin reported as she made the 6-hour journey from the capital Bishkek in the Talas Region over routes up to 4,000 metres above sea level through snowy passes, lunar landscapes and also green high mountain valleys where nomads drive their herds of horses and live in yurts. The SRC is currently implementing many disaster prevention projects in the Talas Region.

Immer wieder ist Kirgisistan betroffen von Erdbeben und vor allem von Überschwemmungen. So auch das Dorf Ozgorush, wo Erdbeerbäuerin Jamilya lebt. Sie erzählt Gisin, wie den Dorfbewohnern geholfen wurde: Wie das SRK zusammen mit dem Kirgisischen Roten Halbmond und lokalen Behörden den Fluss neben ihrem Haus ausbaggerte, die Ufer verstärkte und einen Entlastungskanal baute. «Seither», sagt Jamilya, «fühlen wir uns hier sicher.»

Kyrgyzstan is constantly hit by earthquakes and, to a great extent, flooding, and this is what happened in the village of Ozgorush where strawberry “picker” Jamilya lives. She told Gisin what assistance they are receiving, and how the SRC, the Red Crescent Society of Kyrgyzstan and local authorities are dredged the river next to their house, reinforced the bank and built an overflow channel. “We feel so much safer now”, says Jamilya.

Eine Woche lang besucht die Schweizerin SRK-Projekte: Flüsse werden ausgebaggert und stabilisiert, Kanäle, Dämme und Brücken gebaut; Freiwillige für Notfälle geschult und in Erste Hilfe ausgebildet. 35’000 Personen profitieren von der Hilfe des SRK. Gisin versteht die Menschen und ihre Sorgen: «Als Engelbergerin weiss ich, was Naturkatastrophen anrichten können.»

Week-long visit Gisin visits SRC projects: rivers are dredged and stabilised, channels, dams and bridges are built; volunteers are instructed in the event of an emergency and trained in first aid. 35,000 people receive help from the SRC and Gisin understands the people and their concerns: “As a native of the alpine village of Engelberg, I know what natural catastrophes can do.”

Die Fahrt zurück in die Hauptstadt führt wieder über verschneite Pässe. Dann geht der Automotor kaputt. Hilfe wird kommen – aber erst in ein paar Stunden. Also heisst es warten. In der Nähe steht eine Jurte, davor weiden Pferde. Gisin grüsst die Nomaden, lobt deren schöne Tiere. Plötzlich wird ein Pferd gesattelt und der Gast bekommt die Zügel gereicht. Und während der Motor des Autos noch immer qualmt – reitet Dominique Gisin über die Weite der kirgisischen Steppe.

The trip back to the capital leads back over snow-covered passes and then… the car engine breaks down. Help is on its way, but it will take two hours! So, they will just have to wait. There’s a yurt nearby with horses grazing in front of it. Gisin greets the nomads, praises their beautiful animals and suddenly the horse is saddled and the guest takes the reins! While smoke is still rising from the car engine, Dominique Gisin rides off over the vast Kyrgyz steppe.

Finally help has arrived. Red Cross helpers reinforce river banks in the village of Kara-Suu.

SO KÖNNEN SIE HELFEN Das SRK engagiert sich in Kirgisistan in der Katastrophenvorsorge. Spendenkonto: 30-9700-0 | IBAN CH97 0900 0000 3000 9700 0 www.redcross.ch

HOW YOU CAN HELP The SRC works in disaster risk reduction in Kyrgyzstan. Donation account: 30-9700-0 | IBAN CH97 0900 0000 3000 9700 0 www.redcross.ch 73


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Die Schweiz ist ein vielseitiges Veloparadies, das es zu entdecken gilt. Auf den Alpenpässen loten gut trainierte Rennradfahrer ihre Grenzen aus. Mountainbiker finden auf fast 9’000 Kilometern markierte Trails jeglichen Levels und Tourenfahrer geniessen die Schönheit der Schweizer Landschaften und Städte auf über 12’000 Kilometern.

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Switzerland is a multifaceted cycling paradise just waiting to be explored. Well-trained racing cyclists probe their limits on the alpine passes. Mountain bikers find almost 9,000 kilometres of marked trails of all levels and road cyclists marvel at the beauty of more than 12,000 kilometres of Switzerland’s landscapes and cities.


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N°2 2018 I AMBIANCE I SCHWEIZ TOURISMUS

Martin Dalsass Nach genüsslichen Velostunden ist der Appetit bekanntlich riesig. Nirgendwo sonst kommen Feinschmecker so auf ihre Kosten wie in der Schweiz – willkommen im kulinarischen Schlaraffenland mit der weltweit höchsten Dichte an Gault-Millau-Punkten. Martin Dalsass, passionierter Mountainbiker, gehört zur alten Garde der hiesigen Gastronomen. Auf den Trails im Engadin leert er den Kopf und verschafft seiner Kreativität neuen Raum. Nicht ohne Grund zählt sein Restaurant Talvo in Champfèr bei St. Moritz seit Jahrzehnten zu den besten Adressen der Schweiz (1 Michelin-Stern, 18 GaultMillau-Punkte). It’s well known that leisurely hours on the bike can stir up an enormous appetite. Gourmets are in their element like nowhere else in Switzerland – welcome to the culinary land of plenty, with the world’s highest density of GaultMillau points. Martin Dalsass, a passionate mountain biker, belongs to the old guard of local gastronomes. He takes to Engadin’s trails to clear his thoughts and make more room for his creativity. Not for nothing has his restaurant Talvo in Champfèr near St. Moritz been one of Switzerland’s best addresses for decades (1 Michelin star, 18 GaultMillau points).

1 Martin Dalsass geniesst seine Freizeit auf dem Bike. Martin Dalsass enjoys his leisure time on his bike. 2 Martins Empfehlung für Biker: Plin-Ravioli mit Pfifferlingen. Martin’s recommendation for cyclists: Plin ravioli with chanterelles.

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Guy Ravet Auch Kochkünstler Guy Ravet verbringt seine knappe Freizeit mit Vorliebe auf dem Sattel seines Rennrads, und wenn er davon erzählt, gerät er ins Schwärmen: «Das Waadtland bietet so viele schöne Touren!» Er zaubert gemeinsam mit seinem Vater Bernard am Herd des hochdotierten Restaurants Ermitage des Ravet in Vufflens-le-Château (1 Michelin-Stern, 19 GaultMillau-Punkte).

Creative chef Guy Ravet is also among those who prefer to spend their hard-won leisure time on the saddle of a road bike, and his enthusiasm is evident when he tells you about it: «The Canton of Vaud has so many wonderful tours to offer!» With his father Bernard, he cooks up a storm at the stove of the multi-awardwinning Ermitage des Ravet restaurant in Vufflens-le-Château (1 Michelin, 19 GaultMillau points).

3 Guy’s Favorit für danach: Buchweizen-Taglioni mit Burrata und Tomaten. Guy’s favourite for after the ride: buckwheat taglioni with burrata and tomatoes. 4 Guy Ravet mit seinem geliebten Rennrad. Guy Ravet with his beloved road bike.

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Qualität als Naturprinzip.

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N°2 2018 I AMBIANCE I SCHWEIZ TOURISMUS

Radrennfahrer, Col de la Croix, Genferseegebiet | Cyclists, Col de la Croix, Lake Geneva Region

Ride the Alps – freie Fahrt auf den Alpenpässen.

Ride the Alps – full steam ahead over alpine passes.

Die Eventserie «Ride the Alps» ermöglicht ein Veloerlebnis der Extraklasse: an ausgewählten Daten von Mai bis September sind Passstrassen exklusiv für Radfahrer reserviert. Ob mit dem Rennrad, dem Mountainbike oder dem Tourenrad – hier sind alle Zweiräder willkommen.

The event series «Ride the Alps» is a notch above the usual cycling experience: on selected dates from May until September the roads leading over mountain passes will be reserved exclusively for cyclists. Be it by road bike, mountain bike or trekking bike – all two-wheelers are welcome here.

www.ridethealps.ch

www.ridethealps.ch

Entdecken Sie den Schweizer Sommer. MySwitzerland.com/sommer

Discover the Swiss Summer. MySwitzerland.com/summer 77


GM’s view

Michael Smithuis|General Manager, Fairmont Le Montreux Palace, Montreux

Das Fairmont Le Montreux Palace wird «die Perle der Schweizer Riviera» genannt. Am Ufer des Genfersees mit einer atemberaubenden Aussicht auf den See und die Alpen, dominiert seit über hundert Jahren das Le Montreux Palace das Stadtbild. Michael Smithuis führt das Traditionshaus seit 15 Jahren und freut sich jedes Jahr auf das grosse Highlight, das Montreux Jazz Festival! The Fairmont Le Montreux Palace is known as the «the pearl of the Swiss Riviera». On the shores of Lake Geneva, with breath-taking views of the lake and the Alps, Le Montreux Palace has dominated the cityscape for over a hundred years. Michael Smithuis has managed this traditional palace for 15 years, and every year he looks forward to the big highlight: the Montreux Jazz Festival!

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Warum haben Sie sich beruflich für die Hotellerie entschieden? Die Hotellerie als globale Branche hat mich seit jeher fasziniert. Die Arbeit mit Leuten aus den unterschiedlichsten Kulturen hat mich gereizt. So bin ich den klassischen Weg über die Hotelfachschule IHTTI in Neuchâtel gegangen und konnte danach Erfahrungen in aller Welt sammeln. Der Beruf des Hoteliers verbindet klassisches Management mit viel Kreativität und Einfühlungsvermögen im Umgang sowohl mit den Gästen wie auch mit den Mitarbeitenden.

Why did you choose a career in the hotel industry? As a global industry, the hotel sector has always fascinated me. Working with people from different cultures has attracted me, so I went the classic way through IHTTI School of Hotel Management in Neuchâtel, and went on to gain experiences all over the world. The profession of a hotelier combines classic management with lots of creativity and empathy in dealing with both guests and employees.

Was bedeutet für Sie exzellenter Service? Exzellenter Service bedeutet immer, die Erwartungen des Gegenübers zu übertreffen. Und das gelingt nur, wenn die Dienstleistung von Herzen kommt und mit Leidenschaft ausgeführt wird. Ein kleines Lächeln kann schon Wunder wirken.

What does excellent service mean for you? Excellent service always means to exceed the expectations of the other person, and that only succeeds if the service comes from the heart, and is performed with passion. A little smile can work wonders.

Welche Ihrer Erfahrungen hat Sie im Laufe Ihrer Karriere am meisten geprägt? Es ist die Arbeit in verschiedenen Ländern und Kulturen sowie all die persönlichen Begegnungen mit Menschen aus aller Welt, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Und ich wachse jeden Tag an jeder neuen Erfahrung.

What experiences have influenced you most during your career? It‘s working in different countries and with different cultures and the personal encounters with people from all over the world that have made me what I am today. And I am continuing to grow every day with each new experience.

Welche Prinzipien und Werte möchten Sie jüngeren Mitarbeitenden mit auf den Weg geben? Das Hotelgeschäft ist ein «People-Business». Sei offen und ehrlich und behandle alle Leute um dich, so wie du es auch selbst erwartest. Neben der Ausbildung ist Erfahrung der beste Lehrmeister. Die Jungen sollen raus in die Welt und möglichst auf allen Kontinenten Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen.

What principles and values do you want to convey to younger employees? Be open and honest, and treat all the people around you the way you would want to be treated. In addition to training, experience is the best teacher and young people should venture out into the world and gain as many impressions and experiences as possible.


N°2 2018 I AMBIANCE I GM‘S VIEW

In welchem Land oder in welcher Stadt würden Sie gerne mal ein Hotel führen? Ich war an vielen Orten auf dieser Welt und hatte das Glück, in vielen Ländern zu arbeiten, wie Amerika, Indonesien, Singapore, Oman usw. Ich war eine Zeit lang sogar Oberkellner auf einem grossen Kreuzfahrtschiff. Ich möchte keinen Augenblick dieser Zeit missen, doch jetzt ist Montreux für mich die Traumdestination. Das Fairmont Le Montreux Palace zu führen ist für mich ein Traumjob und eine grosse Ehre und Verantwortung, bei dem kein Tag wie der andere ist.

In which country or city would you really like to manage a hotel? I’ve been to lots of places all over the world and was lucky enough to work in many countries like America, Indonesia, Singapore, Oman to name a few. I even spent some time as head waiter on a big cruise ship. I wouldn’t want to miss any of this, but for me, Montreux is the dream destination. Managing the Fairmont Le Montreux Palace is my dream job, and a great honour and responsibility, where no day is like the other.

Welche Entwicklung wird die Luxushotellerie in Zukunft am stärksten beeinflussen? Die technologische Entwicklung wird unsere Interaktion mit den Gästen noch weiter verändern. Alle Berührungspunkte von der Hotelsuche, Buchung, Anreise, Check-in, Hotel-Experience bis zum Check-out, der Abreise und der Bewertung danach werden weiter digitalisiert werden. Das ist gerade auch für die Luxushotellerie, die sehr stark von der persönlichen Beziehung mit den Gästen lebt, eine grosse Herausforderung. Am Ende geht es auch hier um das Schaffen von Emotionen und einzigartigen Erlebnissen, wenn auch mit anderen Mitteln.

Which development will most affect the luxury hotel industry in the future? Technological developments will bring more changes to how we interact with guests. All the points of contact from the hotel search, booking, arrival, checkin, hotel experience to check-out, departure and the rating on the stay are now being carried out digitally. This is also a big challenge for the luxury hotel industry, which thrives on the personal relationship with guests. Ultimately, it‘s all about creating emotions and unique experiences, even if you have to use other methods.

Was ist für Sie das Highlight im Jahr 2018? Ganz klar das Montreux Jazz Festival, das dieses Jahr vom 29. Juni bis 14. Juli stattfindet. Das eine ist ohne das andere nicht mehr denkbar: Seit über 50 Jahren schreiben das Montreux Jazz Festival und das Fairmont Le Montreux Palace gemeinsam an ihrer Erfolgsgeschichte. Das Le Montreux Palace ist das Herz des Festivals, wo die grossen Stars ein und aus gehen, als wäre es ihr Zuhause. Wir arbeiten mit dem Montreux Jazz Festival eng zusammen und auch dieses Jahr werden wir ein neues Projekt zusammen realisieren. Die Statuen von Claude Nobs, B.B. King, Ray Charles, Quincy Jones, Santana, Aretha Franklin und Ella Fitzgerald befinden sich in unserem Garten. Wir haben das Montreux Jazz Café und die Funky Claude’s Bar, eine Claude Nobs, eine Freddy Mercury und eine Quincy Jones Suite. Fairmont Le Montreux Palace und das Montreux Jazz Festival sind eine Symbiose. Was ist Ihr persönlicher Tipp, um die schöne Region um Montreux am Genfersee zu entdecken? Es lohnt sich, viel Zeit zu nehmen, um die Reichtümer der Region um Montreux am Genfersee zu entdecken. Unternehmen Sie eine Wanderung durch die Weinterrassen von Lavaux, ein UNESCO-Welterbe und eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Spazieren Sie in Montreux dem Quai entlang bis zum berühmten Schloss Chillon. Mit der Zahnradbahn gelangt man von Montreux aus auf die Rochers-de-Naye, wo man eines der schönsten Panoramen der Schweiz und einen herrlichen Blick auf die Alpen und den Genfersee geniessen kann. Und verpassen Sie «Chaplin’s World» auf keinen Fall, ein unvergessliches Erlebnis-Museum, eine beispiellose Reise durch die Zeit und ein Erlebnis der magischen Filmwelt von einem der erstaunlichsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

What will be your highlight in 2018? Clearly the Montreux Jazz Festival, which will be held from 29th June to 14th July 2018. You can’t imagine Montreux without the festival, and the success stories of the Montreux Jazz Festival and the Fairmont le Montreux Palace have been intertwined for over 50 years. The Montreux Palace is at the heart of the festival, where the big stars come and go as if they were at home. We work closely with the Montreux Jazz Festival, and this year too we’ll be producing a new project together. You’ll find statues of Claude Nobs, B.B. King, Ray Charles, Quincy Jones, Santana, Aretha Franklin and Ella Fitzgerald in our garden. We have the Montreux Jazz Café and Funky Claude’s Bar, a Claude Nobs, Freddy Mercury and Quincy Jones suite; Fairmont Le Montreux Palace and the Montreux Jazz Festival are in perfect harmony! What is your personal tip to explore the beautiful region around Montreux on Lake Geneva? It is worth spending some time to discover the riches of the region around Montreux on Lake Geneva. Go on a hike through the Lavaux Vineyard Terraces, a UNESCO World Heritage Site and one of the most beautiful landscapes in Switzerland. Walk along the Quai in Montreux to the famous Chillon Castle, the cog railway takes you from Montreux to the Rochers-de-Naye, where you can enjoy one of the most beautiful panoramas in Switzerland and a magnificent view of the Alps and Lake Geneva. And don’t miss «Chaplin‘s World», an unforgettable adventure museum and a unique journey through time and an experience in the magical world of film of one of the most amazing artists of the 20th century.

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40 Swiss Deluxe Hotels ANDERMATT THE CHEDI ANDERMATT

ASCONA CASTELLO DEL SOLE

T +41 (0)41 888 74 88 www.thechediandermatt.com

T +41 (0)81 378 99 99 www.tschuggen.ch

T +41 (0)91 791 02 02 www.castellodelsole.com

Jean-Yves Blatt General Manager

Stefan Noll General Manager

Simon V. & Gabriela Jenny General Managers

ASCONA HOTEL EDEN ROC

BAD RAGAZ GRAND HOTEL QUELLENHOF & SPA SUITES

BASEL GRAND HOTEL LES TROIS ROIS

T +41 (0)91 785 71 71 www.edenroc.ch

T +41 (0)81 303 30 30 www.resortragaz.ch

T +41 (0)61 260 50 50 www.lestroisrois.com

Andreas Gartmann General Manager

Marco R. Zanolari General Manager

Tanja Wegmann General Manager

BERN HOTEL SCHWEIZERHOF BERN & THE SPA

CRANS-MONTANA GUARDA GOLF HOTEL & RESIDENCES

BERN BELLEVUE PALACE

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AROSA TSCHUGGEN GRAND HOTEL

T +41 (0)31 320 45 45 www.bellevue-palace.ch

T +41 (0)31 326 80 80 www.schweizerhof-bern.ch

T +41 (0)27 486 20 00 www.guardagolf.com

Urs Bührer General Manager

Iris Flückiger General Manager

Simon Schenk General Manager


N°2 2018 I AMBIANCE I SWISS DELUXE HOTELS

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CRANS-MONTANA LECRANS HOTEL & SPA

GENÈVE BEAU-RIVAGE

GENÈVE FOUR SEASONS HOTEL DES BERGUES

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T +41 (0)22 716 66 66 www.beau-rivage.ch

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Paola Masciulli General Manager

Alexandre Nickbarte-Mayer General Manager

Martin Rhomberg General Manager

GENÈVE LE RICHEMOND

GENÈVE MANDARIN ORIENTAL, GENEVA

GSTAAD LE GRAND BELLEVUE

T +41 (0)22 715 70 00 www.lerichemond.com

T +41 (0)22 909 00 00 www.mandarinoriental.com/geneva

T +41 (0)33 748 00 00 www.bellevue-gstaad.ch

Christophe Hilty General Manager

Lars Wagner General Manager

Daniel Koetser Owner & Managing Director

GSTAAD PARK GSTAAD

GSTAAD GSTAAD PALACE

GSTAAD THE ALPINA GSTAAD

T +41 (0)33 748 98 00 www.parkgstaad.ch

T +41 (0)33 748 50 00 www.palace.ch

+41 (0)33 888 98 88 www.thealpinagstaad.ch

Stephan M. Post General Manager

Andrea Scherz Owner & General Manager

Eric Favre Managing Director

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40 Swiss Deluxe Hotels INTERLAKEN VICTORIA-JUNGFRAU GRAND HOTEL & SPA

LAUSANNE – OUCHY BEAU-RIVAGE PALACE

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T +41 (0)21 331 31 31 www. lausanne-palace.com

T +41 (0)21 613 33 33 www.brp.ch

Yasmin & Urs Grimm Cachemaille General Managers

Ivan Rivier General Manager

Nathalie Seiler-Hayez General Manager

LE MONT-PÈLERIN LE MIRADOR RESORT & SPA

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LAUSANNE LAUSANNE PALACE

LUGANO HOTEL SPLENDIDE ROYAL

LUZERN PALACE LUZERN

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T +41 (0)91 985 77 11 www.splendide.ch

T +41 (0)41 416 16 16 www.palace-luzern.ch

Yvette Thüring General Manager

Giuseppe Rossi General Manager

Peter Durrer General Manager

MONTREUX FAIRMONT LE MONTREUX PALACE

NEUCHÂTEL BEAU-RIVAGE HOTEL

PONTRESINA GRAND HOTEL KRONENHOF

T +41 (0)21 962 12 12 www.fairmont.com/montreux

T +41 (0)32 723 15 15 www.beau-rivage-hotel.ch

T +41 (0)81 830 30 30 www.kronenhof.com

Michael Smithuis General Manager & RVP

Thomas Maechler Owner & General Manager

Marc Eichenberger Managing Director


N°2 2018 I AMBIANCE I SWISS DELUXE HOTELS

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ST. MORITZ BADRUTT'S PALACE HOTEL

ST. MORITZ CARLTON HOTEL ST. MORITZ

ST. MORITZ KULM HOTEL ST. MORITZ

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T +41 (0)81 836 70 00 www.carlton-stmoritz.ch

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Richard Leuenberger General Manager

Philippe D. Clarinval General Manager

Jenny & Heinz E. Hunkeler General Managers

ST. MORITZ SUVRETTA HOUSE

VEVEY GRAND HÔTEL DU LAC

VITZNAU PARK HOTEL VITZNAU

T +41 (0)81 836 36 36 www.suvrettahouse.ch

T +41 (0)21 925 06 06 www.grandhoteldulac.ch

T +41 (0)41 399 60 60 www.parkhotel-vitznau.ch

Esther & Peter Egli General Managers

Luc Califano General Manager

Urs Langenegger General Manager

ZERMATT MONT CERVIN PALACE

ZERMATT RIFFELALP RESORT 2’222 m

ZERMATT GRAND HOTEL ZERMATTERHOF

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Rafael Biner General Manager

André & Simone Seiler General Managers

Hans-Jörg & Claudia Walther General Managers

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Wenn man gemeinsam besser ist. Flexibilität und Leidenschaft sind Grundpfeiler eines erfolgreichen Geschäftsalltags. Darum brauchen Sie einen effizienten und zuverlässigen Bezahlservice, der Ihnen jeden Tag zur Seite steht. Sodass Sie sich voll und ganz auf Ihr Business konzentrieren können. Weil Qualität zählt. six-payment-services.com


N°2 2018 I AMBIANCE I SWISS DELUXE HOTELS

ZÜRICH BAUR AU LAC

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T +41 (0)44 266 25 25 www.edenaulac.ch

T +41 (0)44 456 60 00 www.thedoldergrand.com

Wilhelm Luxem General Manager

Michael Stühler General Manager

Mark Jacob Managing Director

ZÜRICH THE DOLDER GRAND

ZÜRICH WIDDER HOTEL

T +41 (0)44 224 25 26 www.widderhotel.com Jan E. & Regula Brucker General Managers

Locations of Swiss Deluxe Hotels

Swiss Deluxe Hotels – City Hotels Swiss Deluxe Hotels – Resort Hotels Airport Highways, trunk Motoways, trunk roads roads Regional, main roads

GERMANY

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FRANCE

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ITALY

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Suppliers

• Ecolab (Schweiz) GmbH • Edel & Stark AG • Eichhof-Biere • Elite SA • Emmi Frisch-Service AG • Erwin Müller Group • Esprit Gourmand • E. J. Gmür AG • E. Weber & Cie AG / Webstar • Fideco AG • finestbite Ltd • Fusetea • Fredy’s AG • G. Bianchi AG • Garpa - Garten & Park Einrichtungen GmbH • Gault Millau – Channel • Geberit Vertriebs AG • Glattfelder AG • Global Blue Schweiz AG • Globalwine AG • Gottfried Hirtz AG • Granini Fruchtsäfte • Groupe GM Exklusive Amenities • Grohe Switzerland SA • Heineken Switzerland AG • Hendrick’s Gin • Henniez SA • Hilding Anders Switzerland AG • Hoist Group GmbH • Hotelis SA • Hoxell • HSCS – HiTech Support Concepts Solutions • Hugo Dubno AG • INRO AG • Jeroboam SA • KahnSwienty – Daniel M. Kahn & Partner AG • Kaldewei Schweiz GmbH • KERNenergie GmbH • Kerzenmensch Schönbächler AG • Kessler & Co AG • Kimberly-Clark GmbH • kukui GmbH • Läderach (Schweiz) AG • Lalique • Laurent-Perrier Suisse SA • Lyreco Switzerland AG • Marsh • Martel AG St.Gallen • Maura Wasescha AG • MAUREL SRL • Mérat & Cie AG • Metafox NV • Minibar Enterprises AG

• MK Illumination AG • Moët & Chandon • Moët Hennessy (Suisse) SA • Molton Brown • Mövenpick Wein AG • Musketier Blumen GmbH • Narimpex AG • Nestlé Nespresso Suisse SA • Newby Teas (Suisse) SA • nussmischung.ch by Good Taste Imports GmbH • Oona Caviar – Echter Schweizer Alpen Kaviar • Parmigiani Fleurier SA • Positioner SA • Prodega/Growa • P.F. Timmermans AG • Ramseier Suisse AG • Royal Fish Sàrl • Ruf Lanz Werbeagentur AG • Ruinart • Samsung Electronics Switzerland GmbH • S.Pellegrino • Schlossatelier Group AG • Schulthess Maschinen AG • Schweizerische Vereinigung für Qualitäts und Management- Systeme • Schwob AG • Simex Trading AG / CULTI Schweiz • SIX Payment Services AG • Sknife • Sola Switzerland AG • Spectre • spirella s.a. • Suter Viandes SA • Sprite • Swisscard AECS AG • Swisscom (Schweiz) AG • Swiss Mountain Spring • swiss smile • TASKI • Teehaus Ronnefeldt • The Macallan • Transgourmet • UCOB Ventures AG • Uehlinger AG • Valentin Gastro • Valser • VRS – Value Recovery Systems, Inc. • Weishaupt Innenausbau AG • Wine AG Valentin & von Salis • YouMo AG • YOURCAREERGROUP Schweiz GmbH • Zamba Fruchtsäfte AG • Zweifel Pomy-Chips AG


Official

Partners

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N°2 2018 I AMBIANCE I PUBLISHING CREDITS

Publishing credits

AMBIANCE N°2 2018 THE OFFICIAL MAGAZINE OF SWISS DELUXE HOTELS

THE OFFICIAL MAGAZINE OF SWISS DELUXE HOTELS

N°2 2018

D/E

COVER Cherry blossoms in spring CIRCULATION 30,000 copies DISTRIBUTION AMBIANCE is the only magazine that is placed in all 4.650 rooms and suites of the 40 Swiss Deluxe Hotels. Additional distribution areas include the receptions, lobbies, spa lounges and bars in Swiss Deluxe Hotels. AMBIANCE is also presented in the new Aspire Panorama Business and First Class lounges at Zurich Airport, at all national and international VIP and media events as well as luxury travel trade fairs. Additionally it is available as tablet application. PUBLICATION AMBIANCE is published twice a year, in May and November. CONCEPT AND PUBLISHER Barino Consulting, Siro Barino Kantonsstrasse 79, 8807 Freienbach Email: siro@barino.ch EDITORS Siro Barino, Stefan Mathys, Christiane Lanz, Alexandra Bertram, Irma Aregger TRANSLATION Kern Weil am Rhein und London PHOTOGRAPHS All photos were made available by Swiss Deluxe Hotels, Switzerland Tourism and other sources.

Please download the Ambiance App from www.swissdeluxehotels.com/en/magazine or directly from the iTunes Apple store for more pictures and content. AMBIANCE – the official magazine of Swiss Deluxe Hotels by Swiss Deluxe Hotels

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ADVERTISING MANAGEMENT Barino Consulting, Siro Barino Kantonsstrasse 79, 8807 Freienbach Email: siro@barino.ch DESIGN Graphic Designer: Rebecca Tribuzio swisskonzept ag Kantonsstrasse 79, 8807 Freienbach Email: info@swisskonzept.ch PRINTED BY BULU – Buchdruckerei Lustenau GmbH Postfach 130, 9434 Au WEBSITE www.swissdeluxehotels.com

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AMBIANCE SUMMER ISSUE 18  

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