Skip to main content

ABA_49_2011

Page 15

Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2011

15

Zum Abschluss auf den Laufsteg Rund 80 Projekte der Schulabgängerinnen und -abgänger an der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern Von der Modeschau über die Tomatenzucht bis zum Handwerkermarkt: Schülerinnen und Schüler präsentierten im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern rund 80 Projekte, ehe sie sich am 14. Juli ins Berufsleben verabschieden. Sie war beinahe vollbesetzt, die Aula Ennetgraben in Affoltern: Eltern, Verwandte und Bekannte wollten sich die vollendeten Projekte nicht entgehen lassen, die von rund 120 Schülerinnen und Schülern seit Weihnachten erarbeitet wurden. Zum spektakulären Teil gehörte eine Modeschau, moderiert von Lina Rusterholz und Vanessa Schrutt. Erstaunlich, wie sich die jungen Damen und Herren auf dem Laufsteg präsentieren – manche so, wie man sich das in Paris oder Mailand gewohnt ist: gekonnten Schrittes und mit Gesten, die Gedanken an Claudia Schiffer aufkommen liessen. Nicht nur das: die Outfits waren grossenteils in Eigenregie kreiert worden – fantasievoll und farbenprächtig. Dazu gab es Miss- und Misterwahlen, Tanz und Gesang.

Auf dem Laufsteg: Viel Applaus für die Models. (Bilder Werner Schneiter)

Hochs und Tiefs erlebt Lehrerin Lydia Sidler versprach in ihren einführenden Worten nicht zu viel. Die Projektwoche offenbarte viel Spannendes, Witzige, Überraschendes und auch Skurriles. «Schülerinnen und Schüler haben seit Weihnachten intensiv gearbeitet, Hochs und Tiefs erlebt, wertvolle Erfahrungen sammeln können», sagte Co-Schulleiterin Sonja Züfle.

Wortakrobatik und handwerkliches Geschick Die Eltern waren sichtlich beeindruckt von dem, was innerhalb eines halben Jahres entstanden ist: 80 Projekte – ein sehr breites Spektrum. Es entstanden unter anderem Kurzgeschichten, eine Reportage über die Swiss Coy, die Geschichte über ein drogenabhängiges Mädchen, ein Kochbuch zu den vier Jahreszeiten, Glasperlenschmuck und Tomatenzucht. Es offenbarte sich nicht nur Wortakrobatik, sondern auch handwerkliches Geschick. Leandra Schmid darf als Siegerin des Projektwettbewerbs zu einem Final nach Luzern. Sie entwarf das «Recycling-Art-Girl» – mit Material aus dem Entsorgungsgeschäft von Vater Fredi Schmid. Fabian Schoch baute einen Rasenmäher-Heber, Damian Dabic ein Schachbrett, Urs Keusch und Shaqir Ismajlaj je einen Grill. Die beiden beginnen jetzt eine Lehre als Produktionsmechaniker bzw. Koch. Der neue Lebensabschnitt beginnt nach dem 15. Juli. (-ter.)

anzeige

Grill entworfen: Urs Keusch.

Leandra Schmid mit ihrem «Recycling-Art-Girl».

Damjan Dabic: Schachbrett.

Fabian Schoch: Rasenmäher-Heber.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
ABA_49_2011 by AZ-Anzeiger - Issuu