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Bezirk Affoltern
Freitag, 25. Februar 2011
Glaskunst und Acrylmalerei Leckerbissen in der Aeugster «KommBox» – Vielfältiges Schaffen der Künstlerin Ruth Zimmermann In der «KommBox» wurde letzten Donnerstag die Ausstellung «Glaswerke und Malerei» eröffnet. Den Vernissage-Gästen bot sich das Vergnügen, sich mit dem vielfältigen Schaffen der einheimischen Künstlerin Ruth Zimmermann vertraut zu machen.
Kunst keine Unbekannte. Vor allem ihre Arbeiten aus Glas präsentierte sie in verschiedenen Ausstellungen innerund ausserhalb des Knonauer Amtes. Zum Beispiel in der Galerie Märthüsli oder letztmals in der Ausstellung der Ämtler Künstler in Kappel. Neben der bildenden Kunst widmet sie sich auch der Musik. Sie ist eine virtuose Hackbrett-Spielerin.
................................................... von karl straub
Kreatives Zusammenschmelzen
«KommBox» heisst der kleine Raum im Aeugster Gemeindehaus, den die Gemeinde im Rahmen ihres kulturellen Engagements, den Kreativen vor Ort für Wechselausstellungen zur Verfügung stellt. Künstlerinnen und Künstler und andere in irgendeinem Gebiet kreativ Tätige können darin ihre Arbeiten einer grösseren Öffentlichkeit zeigen. Auf lokaler Ebene sind die Ausstellungen in der «KommBox» jedes Mal ein kleines, beliebtes Kulturereignis. Die gegenwärtige Ausstellung ist die siebzehnte, die seit dem Umzug ins neue Gemeindehaus stattfindet. Die beiden engagierten Ausstellungsmacherinnen Tanja Bochsler und Evelyne Stillhard können jeweils aus einem reichen Themenangebot eine Auswahl treffen. Dieses Mal ist Ruth Zimmermann zum Zug gekommen. Sie lebt mit ihrer Familie seit 1992 in Aeugst und ist auf den Gebieten der gestalterischen und handwerklichen
Glasfusing, das Zusammenschmelzen verschiedener Glasstücke, ist eine seit 200 v. Chr. bekannte Technik. Die Materie Glas begeistert Ruth Zimmermann seit 14 Jahren. Für ihre Werke verwendet sie meistens zwei flache Glasplatten. In einem ersten Schritt wird eine Glasscheibe auf 830 Grad Celsius erhitzt. Das Glas wird dabei nicht flüssig, sondern lediglich weich und formbar. Auf das weiche Glas streut sie mithilfe von selbst geschaffenen Schablonen Glas in Pulverform oder Emailpulver. Für den zweiten Schmelzbrand wird eine zweite Scheibe darüber gelegt. Im darauffolgenden Schmelzprozess verbinden sich die zwei Glasscheiben zu einem einzigen Stück. Das weiche Glas wird sogleich über eine feuerfeste Negativ-Form gelegt und senkt sich von allein in diese hinein. Je nach Gestaltung der Form entstehen auf diese Art kunstvolle Gebrauchs- und Schmuckgegenstände. Die ausgestellten Glasobjekte wurden
weiter bearbeitet. Zum Beispiel mit Sandstrahlen lassen sich wunderschöne optische Effekte erzielen. Die ausgestellten Gläser veranschaulichen eindrücklich, dass es mit Glasfusing und der freien Wahl der Bearbeitungsformen unbegrenzte kreative Gestaltungsmöglichkeiten gibt.
Acrylmalerei auf textiler Unterlage Neben ihrer ursprünglichen Passion für die Glaskunst, hat die Künstlerin in der jüngeren Vergangenheit zum Malpinsel gegriffen. Nach einem anfänglichen Farbenrausch begann sie ihre Erstlingswerke mehrmals zu übermalen und experimentierte so lange, bis sie ihre eigene Technik und ihren persönlichen Stil gefunden hatte. Der Anklang, den ihre Werke in der Öffentlichkeit fanden, ermunterte sie, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen. Die baumwollenen Farbträger grundiert sie mit einer Strukturmasse, der sie Sand beimischt. Den so entstandenen Untergrund bearbeitet sie mit Spachtel, Messer und Pinsel. Nach dem Trocknen trägt sie die erste Farbschicht auf, mit der Absicht, diese wieder zu übermalen. Mit Hilfe fantasievoller Schablonen und Klebeband übermalt sie die Flächen mehrmals. Das vorher Gemalte wird aber nicht völlig überdeckt, sondern bleibt durch alle Schichten hindurch sichtbar. Bei dieser Technik vermitteln die Bilder eine Faszination,
Die Künstlerin Ruth Zimmermann. (Bild Evelyne Stillhard) die den Betrachter auffordert, sich ihnen zu nähern, sich wieder wegzuwenden, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es braucht nur etwas Sensibilität, um der Aussage der Bilder auf die Spur zu kommen.
Die Ausstellung in der «KommBox» kann bis zum 12. Mai 2011 während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besucht werden: Montag 8 bis 11.30 und 16 bis 18.15 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8 bis 11.30 Uhr und Mittwoch 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr.
publireportage
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