088_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 88 I 175. Jahrgang I Freitag, 12. November 2021

Moderat wachsen

Neuer Kernzonenplan im Rahmen einer BZO-Revision in Maschwanden. > Seite 3

Literatur tauschen

In Bonstetten stehen seit Sonntag zwei kreativ gestaltete Bücherhäuschen. > Seite 7

Konflikte im Wald

Ein Miteinander von verschiedenen Anspruchsgruppen im Wald als grosse Herausforderung. > Seite 11

Fahrzeuge sind unsere Leidenschaft

Uraufführung

Am Jahreskonzert der Harmonie Affoltern war der Jubiläumsmarsch erstmals zu hören. > Seite 13

Regionalplanung als rollender Prozess Regionaler Richtplan von der ZPK Delegiertenversammlung verabschiedet Die Delegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) haben am Mittwochabend die Teilrevision des Regionalen Richtplans 2020 zuhanden des Regierungsrats verabschiedet, der den Plan definitiv festlegt. Die Hauptanliegen: Die Festlegung von Aushubdeponien und – damit zusammenhängend – die Kompensation von Fruchtfolgeflächen. von Bernhard Schneider Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser leitete ein, dass nach der Gesamtrevision des Regionalplans von 2017 nur noch Teilrevisionen bei Bedarf vorgesehen sind. Neben den Deponiestandorten für unverschmutzten Aushub und der landwirtschaftlichen Bodenverbesserung besteht aktuell Aktualisierungsbedarf in den Bereichen Abwasser, Arbeitsplatzgebiete, Fuss- und Velowege. In der Vernehmlassung wurden 24 Anträge zur Teilrevision 2020 eingegeben sowie 42 Vorschläge, die der Vorstand zuhanden einer nächsten Teilrevision zur Kenntnis nahm. Der Entscheid der Delegierten kann mit einem Referendum vors Volk gebracht werden.

Idee eines Ämtler Veloweges Im Velowegnetz wurden einige Schwachstellen im Plan eliminiert. Für die Umsetzung der neuen Planvorgaben ist die Region von der Zusammenarbeit mit dem kantonalen Tiefbauamt abhängig. Weitergehende Anliegen in diesem Bereich wurden auf die nächste Richtplanrevision verschoben. Die Idee eines Ämtler Velowegs betrachtet die ZPK als gute,

Blick von der Huser Allmend auf die Kläranlage Hausen, die nach dem Anschluss an die ARA Schönau zurückgebaut werden kann. Sowohl die Neuregelung der Abwasserentsorgung als auch die Schaffung neuer Fruchtfolgeflächen in der Huser Allmend sind Teil der Richtplanrevision 2020. (Bild zvg.) zukunftsträchtige Idee, die, wenn sie konkretisiert wird, ebenfalls in einer nächsten Revision berücksichtigt werden kann. Aushubdeponien und Schaffung von Fruchtfolgeflächen hängen zusammen, da neues Ackerland auf Deponien unverschmutzten Aushubs aufgebaut werden kann. Der Entscheid für den Standort Huser Allmend und gegen die Jungalbismatt in Rifferswil erfolgte einerseits, um den Wünschen der betroffenen Gemeinden zu entsprechen, anderseits wurde hier das Ziel der Förderung der Biodiversität höher gewichtet als die Schaffung von Landwirtschaftsland.

Tempo 50 bleibt

Flexibilisierung der DeponieDeckelung Der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann beantragte, die Deckelung des Aushubs in der Huser Allmend auf 130 000 Kubikmeter aufzuheben. Hätte man die Begrenzung bereits in den letzten Jahren gehabt, hätte Aushub aus Hausen an der Huser Allmend vorbei in den Kanton Aargau gefahren werden müssen. «Wir wollen nicht nur den Import aus anderen Regionen verhindern, sondern auch den eigenen Aushub selbst deponieren», meinte Blattmann. Die Genossenschaft Huser Allmend habe

diesen Herbst das Projekt erarbeitet und wünsche diese Flexibilisierung der Deponiemenge. Der Hausemer Antrag wurde mit sechs gegen sieben Stimmen abgelehnt, anschliessend folgten die Delegierten einstimmig dem Antrag des Affoltemer Stadtpräsidenten, die maximale Deponiemenge als Durchschnitt über drei Jahre festzulegen. Den so bereinigten Richtplan beschloss die Delegiertenversammlung einstimmig.

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Neues Möbelhaus

Am nächsten Montag feiert das Pfister-Einrichtungshaus in Affoltern Eröffnung. > Seite 17

Arbeitslosenquote sinkt weiter Die positive konjunkturelle Lage hält an: Im Oktober sank die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern erneut und liegt derzeit bei 2,0 Prozent. Von einem «goldenen Herbst» schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in seinem monatlichen Bulletin zu den Arbeitslosenzahlen. Üblicherweise steigen die Arbeitslosenzahlen im Herbst aufgrund der saisonalen Abkühlung – nicht so in diesem Jahr: Ende Oktober waren 616 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, das sind 31 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozentpunkte ab auf 2,0 Prozent. Damit ist sie nur noch 0,6 Prozentpunkte über dem Niveau von Oktober 2019 vor Ausbruch der Krise. Von der verbesserten Lage profitieren besonders die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen liegt bereits wieder auf Vorkrisen-Niveau. Fast alle Zürcher Branchen blicken gemäss AWA positiv in die Zukunft und rechnen weiterhin mit einem Stellenaufbau. (tst.) ANZEIGEN

> Weiterer Bericht zur ZPK-Delegiertenversammlung folgt in der Ausgabe vom Dienstag.

Dienstpflicht erfüllt

Vorstudie für Obfelder Dorfstrasse vorgestellt Ämtler an Entlassungsfeier in Birmendorf

Mit dem Bau des A4-Zubringers werden in Obfelden und Ottenbach heutige Kantonstrassen abklassiert und den Gemeinden zur Neugestaltung übergeben. In Ottenbach ist diese Planung bereits fortgeschritten: Auf einer 700 Meter langen Strecke durch das Dorf soll in Zukunft Tempo 30 gelten. Zwei weitere Strassenabschnitte werden zu Gemeindestrassen und zugleich zu Tempo-30-Zonen. Auch in Obfelden wird ein Strassenabschnitt abklassiert. Konkret ist das auf der Dorfstrasse zwischen den Restaurants «Kreuzstrasse» und «Rütli» der Fall. Seit 2017 befasst sich ein Team aus Fachexperten, Mitgliedern von Gemeinderat und Verkehrskommission und einer Arbeitsgruppe mit der Frage, wie die Dorfstrasse in Zukunft aussehen könnte und was sie der Bevölkerung bieten soll. Vergangene Woche nun haben die Obfelderinnen und Obfelder Post erhalten. In einem Sonderbulletin hat der Gemeinderat eine Zusammenfassung der Vorstudie präsentiert. Aus-

führlichere Informationen und die Möglichkeit für Fragen soll es anlässlich einer Informationsveranstaltung am 16. Dezember geben. Nun ist klar: eine Tempo-30-Zone, wie sie bis vor Kurzem in den Projektunterlagen der Baudirektion enthalten war, ist auf der Dorfstrasse nicht mehr geplant. Für den mobilisierten Verkehr liegt die Höchstgeschwindigkeit weiterhin bei 50 km/h. Eine schmalere Fahrbahn oder Fussgängerquerungen mit Einengungen sollen die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit aber auf 30 km/h senken. Philipp Schweiger von der IG Sicherer Schulweg sieht die Sicherheit der Schulkinder mit dem vorliegenden Konzept noch zu wenig geschützt. Und auch Thomas Schweizer, Verkehrsplaner und Kantonsrat der Grünen, hat Zweifel, dass diese Massnahmen ausreichen, um den Verkehr auf die Umfahrung zu lenken. (lhä)

> Bericht auf Seite 5

Mit der Abgabe ihres Materials ging am Dienstag für 39 Säuliämtler die Militärdienstpflicht zu Ende. Auf dem Waffenplatz Reppischtal wurde ihr Engagement für die Allgemeinheit in Anwesenheit

von Lokalpolitikern und weiteren Ehrengästen mit einem Festakt und einen Stehlunch gewürdigt. (red.)

> Bericht auf Seite 10

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Es ist schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu wissen, wie viele ihn geschätzt haben.

Wir danken allen, die ihre Anteilnahme beim Abschied von

Margrit Rosmarie Weiss-Fischer

Strassenbau: Gemeinde Hausen am Albis, Sihltalstrasse

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Betrifft: 8915 Hausen am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass des Richard Cavegn, geb. 25. Mai 1948, von Lumnezia GR, in Mettmenstetten, gestorben am 20. Februar 2021, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 5. November 2021 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 8. November 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über die Accutor AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, UID CHE-113.764.432, Obstgartenstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab 12. November 2021 den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 12. November 2021, verwiesen. Affoltern am Albis, 4. November 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Schuldner: Ausgeschlagene Erbschaft des Karl Rapp, geb. 30. November 1919, von Zürich, wohnhaft gewesen in 8907 Wettswil a.A., gest. am 15. April 2013 Datum der Konkurseröffnung: 02.11.2021 (Das am 05. August 2013 eröffnete Verfahren wurde am 17. September 2013 rechtskräftig eingestellt, aber infolge eines nachträglich festgestellten Aktivums mit Urteil vom 02. November 2021 wiedereröffnet.) Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 13. Dezember 2021.

Du hast uns ganz unerwartet für immer verlassen. Wir vermissen dich unendlich, doch du bleibst für immer in unseren Herzen. Mario Ramildi Nicole und Wädi Weber-Ramildi mit Joël Ramildi Yvonne Ramildi Alexandra Ramildi und Verwandte Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Trauerfeier im engsten Familienkreise statt.

Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Lückenschliessung Radweg Sihltal von Kreisel Sihlbrugg bis Station Sihlbrugg. Rechtliche Hinweise und Fristen Gemeindeverwaltung Hausen am Albis Zugerstrasse 10 8915 Hausen am Albis Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 13.12.2021 Auflage-/Mitwirkungsfrist

Wiedereröffnung eines Konkurses

28. Juli 1939 – 8. November 2021

In stiller Trauer Die Trauerfamilien

Datum der Konkurseröffnung: 6. Oktober 2021

Affoltern am Albis, 12. November 2021

Anita Ramildi Soratroi

Besonderen Dank allen, welche Margrit im Leben Freundschaft schenkten und ihr Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten.

Schuldner: Nachlass von Erwin Oskar Haupt, geb. 2. Dezember 1939, von Boppelsen ZH und Zürich ZH, gest. zwischen 11. Dezember 2020 und 12. Dezember 2020, wohnhaft gewesen Grossmatt 1, 8910 Affoltern am Albis

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. November 2021.

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Grossmami und Schwiegermutter

auf so vielfältige und liebevolle Weise, sei es durch Wort, Schrift oder Geldzuwendungen für die Stiftung Götschihof, Aeugstertal, zum Ausdruck gebracht haben.

Konkurseröffnung

Eingabefrist bis 13. Dezember 2021

Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

Kontaktstelle Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt Projektieren und Realisieren Walcheplatz 2 8090 Zürich

Traueradresse: Mario Ramildi, Loc. Spinardi 36, 12060 Farigliano, Italien

Ernst Schoch-Herman Herzlichen Dank für die vielen tröstenden und liebevollen Worte für die herzlichen Umarmungen für die Blumen, Kerzen und Spenden für die helfenden Hände und schöne Geschichten für die feierliche Musik der Säuligugger Affoltern am Albis für die Anteilnahmen und Freundschaften und für die Teilnahme an der Abschiedsfeier von Ernst. Wir danken Euch von ganzem Herzen! Wir werden Ernst / Papi / Gampy immer vermissen!

Die Trauerfamilie

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Elisabeth Studer-Weiss erfahren durften. Viele einfühlsamen Worte, schöne Erinnerungen und auch wunderbare Fotos und Bilder haben uns erreicht. Davon zeugen beispielhaft wenige Ausschnitte, die wir im Sinne des Ganzen anfügen. Wir danken auch für die Spenden zugunsten der „Elisabeth Studer-Weiss-Stiftung“, die zumindest ihr materielles Wirken über den Tod hinaus weiterführen wird. Der ernsthaft fröhliche Gottesdienst zum Übergang von Elisabeth bleibt uns in tröstlicher Erinnerung. Pfarrer Werner Schneebeli danken wir aufrichtig für die Gestaltung. Aber auch den daran Beteiligten, allen Musizierenden und Singenden sowie allen Schreibenden, sei herzlich gedankt. Mögen die von Elisabeth gesetzten Zeichen menschlicher Zugeneigtheit weiterleben! Die angehörigen Familien Weiss, Studer, Hübscher, Kohn und Wild

Auflage Kollokationsplan und Inventar Im Konkurs über Stefan Martin Flüge, geb. 8. April 1968, von Gelterkinden BL, wohnhaft Niederweg 4, 8907 Wettswil a.A., liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf.

(Vgl. im übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. November 2021)

Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. November 2021 verwiesen.

Schlieren, 12. November 2021

Schlieren, 12. November 2021

KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Gemeinde Knonau Stallikon Am 4. November ist in Stallikon ZH gestorben:

Dalla Costa-Bonadomane Ottavia

Am Samstag, 6. November 2021, ist in Knonau gestorben:

Hofele-Weiss Peter geboren am 21. Oktober 1962, von Horgen ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Baaregg 31.

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 19. November 2021, um 14.00 Uhr in der Kirche Knonau, mit Übertragung in die Stampfi, statt (mit Covid-Zertifikat).

Bestattungsamt Stallikon

Bestattungsamt Knonau

geboren am 14. Februar 1939, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon.


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

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Für ein moderates Wachstum in Maschwanden Neuer Kernzonenplan im Rahmen einer Revision der Bau- und Zonenordnung Im Rahmen einer Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) erhält Maschwanden einen neuen Kernzonenplan, der bei Neu-, Um- oder Ersatzbauten mehr Gestaltungsmöglichkeiten zulässt. Das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung läuft noch bis 7. Januar 2022. von Werner Schneiter Die geltende BZO für Maschwanden stammt aus dem Jahr 1985. Sie wurde 2003 überarbeitet und neu festgesetzt. Nun wird eine neue Revision fällig, bei der die Mitwirkung der Bevölkerung gefragt ist. Diese konnte bereits im Rahmen von «Zukunftskafis» Ideen zur Entwicklung der kleinsten Ämtler Gemeinde einbringen, die sich mit einem Satz auf den Punkt bringen lässt: Man wünscht sich ein moderates Wachstum. An einer Informationsveranstaltung vom letzten Montag hielt sich das Interesse allerdings in Grenzen. Immerhin erschienen gut 30 Personen; in Obfelden war es zum gleichen Thema gerade mal ein Dutzend, wie Gemeindepräsident Christian Gabathuler schmunzelnd anfügte. Er bezeichnete Maschwanden als vielfältiges Dorf mit einem guten Mix von Alt- und Neubauten, allesamt in einer Kernzone liegend, die aber – auch mit Blick auf den wachsamen Heimatschutz – manchmal schwierig zu beurteilen sind. Schliesslich gehen alle Maschwander Baugesuche nach Zürich. «In den meisten Fällen haben wir aber ein gutes Ergebnis», so Gabathulers Befund. Man habe versucht, die im Rahmen der «Zukunftskafis» zum Ausdruck gekommenen Bedürfnisse in der neuen BZO umzusetzen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Kobi und Isos – bedeutend für Maschwanden Peter von Känel vom federführenden Planer- und Architekturbüro Suter von Känel Wild erläuterte vorerst den Überbau. Er sprach von einem in der Schweiz hierarchisch aufgebauten Planungssystem, von den Zuständigkeiten des Bundes bis hinab in die Gemeinden, von der kantonalen über die regionale Richtplanung bis zur kommunalen Nutzungsplanung – und von dem in Maschwanden besonders spürbaren Einfluss von Kobi (Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung). 1982 erfolgte im Kanton Zürich die Geburt des kantonalen Gesamtplanes. In der Richtplanung sind Ortskerne, Naturschutzgebiete, Kiesgruben und anderes bezeichnet. Im regionalen Richtplan Siedlungsgebiete, darin enthaltene Bauzonen und regionale Hauptverbindungsstrassen. Auch Maschwanden ist verpflichtet, den Verkehrsplan einer Revision zu unterziehen. Kernaufgabe bildet die Frage, wie Bauzonen grob erschlossen werden müssen, wie Strassenräume gestaltet werden sollen oder Tempo 30 sinnvoll ist. Maschwanden befasst sich – zusammen mit dem Kanton – mit der Neugestaltung der Dorfstrasse. Auch das Fusswegnetz wird – unter anderem – einer Prüfung unterzogen. Ärger kam an der Info-Veranstaltung über den Kanton zum Ausdruck, der sich geweigert hatte, im Zuge einer Sanierung der Tambrigstrasse Amphibien-Unterführungen zu bauen – und nun die Wolserwie die Tambrigstrasse in der Laichzeit über Gebühr sperren lässt.

Neuer Kernzonenplan Im neuen Kernzonenplan, der auf 70 Seiten (!) umschrieben wird, ist Zulässiges wie Verbotenes detailliert beschrieben. Vieles orientiert sich an übergeordneten Festlegungen und natürlich an Isos (Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz). Maschwanden verfüge über «eines der besterhaltenen ländlichen Ortsbilder dieser Grös-

Ältere Bausubstanz, wie im Vordergrund an der Ausserdorfstrasse, kann erneuert werden. Im Hintergrund ist die Sanierung eines Wohnhauses im Gang. Gemeindepräsident Christian Gabathuler spricht von einem guten Mix von Alt- und Neubauten. (Bild Werner Schneiter)

se in der Region», wird betont. Es gibt zahlreiche prägende, strukturbildende Bauten. Im neuen Kernzonenplan sind wichtige Freiräume, Plätze und sogar einzelne Bäume bezeichnet. «Wir haben eine ortsbauliche Analyse gemacht und in einer Gesamtschau auch das Potenzial definiert», hielt Peter von Känel fest. Fazit: Es gibt viel Volumen für Umnutzungen und somit Reserven für 300 bis 350 neue Einwohnerinnen und Einwohner – und alles, ohne Reservezonen, die bekanntlich nicht eingezont werden dürfen. Die Bevölkerung will allerdings kein so grosses Wachstum; bis 2040 soll das 640-Seelen-Dorf um maximal 260 bis maximal 900 Einwohner wachsen.

Immer noch hohe Überbauungsziffer Der neue Kernzonenplan lässt individuellere Begutachtungen von Bauten zu

und ermöglicht mehr Spielraum. Er kennt wichtige Begrenzungen von Plätzen, Strassen und benennt Freiräume. Nach einigem Hickhack und Gerichtsentscheiden wurde in einer (wiederholten) Gemeindeversammlung entschieden, auf Dächern keine Antennen zuzulassen. Neu ist auch eine Harmonisierung von Baubegriffen; auf eine Mehrwertabgabe wird in Maschwanden verzichtet. Eine neue Messweise lässt um 50 cm höhere Gebäude zu. Und neu in der BZO enthalten ist eine Überbauungsziffer von 30 Prozent, die der Beschränkung einer übermässigen Baudichte dienen soll. Diese ist aber auch damit noch sehr hoch. So wurde das Beispiel eines Grundstücks von 1000 Quadratmetern genannt, welches eine Geschossfläche von 1050 Quadratmetern zulässt. Darüber wurde an der Info-Veranstaltung aus-

giebig diskutiert, ebenso über Solardächer und Aussenraumgestaltung, über Gebäudeabstände, Freiflächen oder Mehrwertausgleich – stets begleitet von der Aufforderung, Wünsche im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens anzubringen. Das Mitwirkungsverfahren der Bevölkerung dauert noch bis zum 7. Januar 2022. Erforderlich sind schriftliche Einwendungen mit einer Begründung. Nicht berücksichtigte Einwendungen werden in einem separaten Bericht erscheinen und auch begründet. Sodann erfolgt die Verabschiedung durch den Gemeinderat, der die BZO-Revision im nächsten Jahr der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorlegt. Auch in diesem Rahmen können nochmals Anträge gestellt werden. Abschliessend geht das umfangreiche Papier an den Kanton zur Genehmigung.

Rückkehr in den Riegelbau

Der Umbau des Maschwander Gemeindehauses ist abgeschlossen Fünf Wochen dauerte das «Exil» in der Gerbi, nun arbeitet die Verwaltung seit gestern Donnerstag wieder am alten Ort, der umfassend erneuert worden ist: Der Umbau des Maschwander Gemeindehauses ist fertig. Die letzte Renovation des prächtigen, im Jahr 1759 erbauten Riegelbaus erfolgte 1966, wie einem mit Unterschriften von Amtsträgern versehenen Büchlein zu entnehmen ist. Seither hat sich kaum etwas getan. Die engen Verhältnisse und der düstere Zugangsbereich wirkten nicht gerade einladend. Die Gemeinde-

versammlung im November 2020 erkannte Handlungsbedarf und stimmte einem Umbaukredit von 190 000 Franken zu. So wurden im Untergeschoss die Böden erneuert, Wände gefestigt und gestrichen. Anderswo verhalf Abschleifen den Parkettböden zu neuem Glanz. Zwei Bäder und die Küche sind neu, ebenfalls die Büromöbel. Das neue Lichtkonzept stammt von Tobias Gsell.

Jetzt ein Empfangsschalter Ein Kernstück bildet der neue Empfangsschalter im Eingangsbereich, ehedem das Gemeindeschreiberbüro, das sich nun in der ersten Etage befindet – und

dort vom Sitzungszimmer des Gemeinderates abgetrennt worden ist. Ein alter Kachelofen liefert den tagenden Ratsdamen und -herren winters die nötige Wärme. Mit Blick auf Covid-Abstandsregeln hält der Gemeinderat seine Sitzungen einstweilen noch im Gerbi-Saal ab. Zwar tauchten im Rahmen des Umbaus kleinere Überraschungen auf, was aber den Kreditrahmen nicht sprengen dürfte. «Wir haben keinen Umbau in einer Luxus-Variante», bekräftigt Gemeindeschreiberin Chantal Nitschké. Auch weil das Haus unter Schutz gestellt ist, blieb die Grundsubstanz unangetastet. Das Publikum zeigte während der Umbauphase Verständnis; es sucht auch

in «normalen» Zeiten die Verwaltung kaum auf. Das sind ein bis zwei Personen pro Tag. Vieles kann telefonisch oder per E-Mail erledigt werden. Die Mitarbeiterinnen Rosmarie Voser und Sonja Rothern verrichten Arbeit im Homeoffice; Gemeindeschreiberin Chantal Nitschké und ihr Stellvertreter Simon Leuenberger betreuten das Publikum während der verkürzten Öffnungszeiten abwechslungsweise. Seit gestern Donnerstag arbeitet die Verwaltung wieder im Riegelbau, der auch über eine Wohnung verfügt. Weil die Mieterfamilie in ein eigenes Haus zieht, wird nun diese Wohnung ebenfalls saniert. Der notwendige Kredit ist vorhanden. (-ter.) ANZEIGE

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Aus Tauchern werden Flieger

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Wieder am alten Arbeitsplatz im Riegelbau, von links: Sonja Rothern, Chantal Nitschké und Simon Ammann. (Bild Werner Schneiter)

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Ebertswil

Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Das Sonderabfallmobil kommt. Kommen Sie auch. Am Donnerstag, 18. November 2021 findet die Sonderabfallsammlung von 8.00 bis 11.30 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKI-HOF, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegen genommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: · Farben, Lacke, Klebstoffe · Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger · Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit · Medikamente, Quecksilber-, -Thermometer · Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger · Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser · Spraydosen, Druckgaspatronen · Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter wwww.sonderabfall. zh.ch. 12. November 2021 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Einbürgerung Mit Beschluss vom 2. November 2021 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Claudia Barger, geb. Doelen, von Deutschland, Ruchacherstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieses Einbürgerungsentscheides. Gemeinderat Aeugst am Albis

Nutzungsplanung: Quartierplaneinleitung «Industrie Moosbach»

Affoltern am Albis, Ottenbacherstrasse, Neubau Gehweg

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der kantonalen Genehmigung Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 29. Juni 2021 beschlossen:

Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt.

1. Der Quartierplan «Industrie Moosbach» wird gestützt auf § 147 des Planungsund Baugesetzes (PBG) eingeleitet. 2. Das Quartierplangebiet «Industrie Moosbach» wird gemäss Plan «Beizugsgebiet, Situation 1:1000, vom 4. Juni 2021» abgegrenzt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 829/21 vom 18. Oktober 2021 die Verfahrenseinleitung genehmigt. Rechtliche Hinweise und Fristen Der Einleitungsbeschluss, der Genehmigungsentscheid der Baudirektion und die weiteren Unterlagen liegen ab dem 12. November 2021 während 30 Tagen, während den ordentlichen Öffnungszeiten, zur Einsicht auf der Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Der Beschluss wird den beteiligten Grundeigentümer schriftlich mitgeteilt (§ 148 Abs. 1 PBG). Gegen den Beschluss des Stadtrats zur Quartierplaneinleitung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekusgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 13.12.2021 Nutzungsplanungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Weitere Angaben zur Meldung Gemäss § 148 Abs. 2 PBG sowie § 23 der Verordnung über den Quartierplan (QPV) ist im Einleitungsbeschluss insbesondere die Zulässigkeit des nachgesuchten Verfahrens und die Zweckmässigkeit der Gebietsabgrenzung zu beurteilen. Mit Rekurs kann nur gelten gemacht werden, dass die Voraussetzungen zur Durchführung des Verfahrens fehlen oder die Gebietsabgrenzung unzweckmässig sei. Einwendungen dieser Art können später nicht mehr erhoben werden.

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden am Montag, 13. Dezember 2021, 19.30 Uhr, in die Mehrzweckhalle Wygarten,

Geschäfte: 1. Budget/Steuerfuss 2022 2. Doppelkindergarten Pavillon, Sanierung und Umbau, Genehmigung Bauprojekt und Objektkredit 3. Veräusserung des Gemeindegrundstücks Kat.-Nr. 2537, Verkaufsermächtigung Die Gemeindeversammlung ist von der Covid-Zertifikatspflicht ausgenommen. Die Teilnehmenden werden dennoch angehalten, das allenfalls vorhandene Zertifikat sowie einen persönlichen Ausweis mitzubringen. Es werden aus Platzgründen separate Bereiche für Personen mit und ohne Zertifikat eingerichtet. Der Beleuchtende Bericht sowie das detaillierte Schutzkonzept sind ab Montag, 29. November 2021 auf der Webseite www.mettmenstetten.ch einsehbar oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. 12. November 2021 Gemeinderat

Rechtliche Hinweise und Fristen Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an auf der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle erhoben werden: Stadt Affoltern am Albis, zuhanden Kanton Zürich Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesammthaft Stellung genommen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 30.12.2021

Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung

zur Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Mettmenstetten eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Die Ottenbacherstrasse in der Gemeinde Affoltern am Albis, Zwillikon, zählt zum Strassennetz des Kanton Zürich und wird im Kataster als regionale Verbindungstrasse Nr. 299 geführt. Es wird beabsichtigt, dass Grundstück Kat-Nr. 6875, Affoltern am Albis, mit einem Mehrfamilienhaus zu überbauen. Für die Erschliessung ist nordöstlich der Ottenbacherstrasse im Abschnitt Hüttenweg bis Kat.-Nr. 6875, Affoltern am Albis, durch den Gesuchsteller des Neubau Mehrfamilienhauses, ein Gehweg zu erstellen.

Vermisst in Säuliamt: Hündin Sole https://www.stmz.ch/de/261119

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Claudia Stocker u. Christoph Siegrist, Breitenweg 5, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: murx & chrampf gmbh, Sunnerainstrasse 15b, 8309 Nürensdorf Projekt: Einbau Lukarne und Balkon, Breitenweg 5, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1435, Zone: WA

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Restaurant Central Affoltern GmbH, Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Provisorisches Zelt mit 9 Tischen, Buffet und Heizung sowie provisorische Toilettenanlagen zur Überbrückung während Restaurant-Innenumbau beim Gebäude Vers.-Nr. 170 / Befristete Baute vom 1. Januar 2022 bis 20. April 2022 Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5641, Zone: Z4

Affoltern am Albis

Katze vermisst

Wir vermissen seit dem 3. November 2021 unser Büsi «Nora». Die 2-jährige Nora ist schwarz mit weissem Bauch / weissen Pfoten und trägt ein orangenes Halsband. Sie ist in den letzten Tagen nicht zu Hause in Rifferswil / Herferswilerstrasse erschienen, gut möglich, dass sie sich verlaufen hat und sich irgendwo in Rifferswil oder Umgebung aufhält. Für Infos zu unserer Nora sind wir sehr dankbar und unter 079 744 09 55 oder 079 200 57 20 jederzeit erreichbar. Vielen Dank für Eure Mithilfe!

Bauherrschaft: Urs Räbsamen Kernstrasse 14, 8004 Zürich Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umbau Gewerbe in 4 Wohnungen mit Galerie, Einbau zweier Lukarnen und mehrerer Dachfenster, Isolation Fassade, Türen und Fensterläden (kommunales Schutzobjekt) Zürichstrasse 144, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 62, Zone: K Kernzone

Bonstetten

Bauherrschaft: Georg und Martina Gerber, Steinbaumstrasse 14, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Hengartner + Jans AG, Höfenstrasse 35, 6312 Steinhausen Projekt: Verlängerung, bzw. Erhöhung Stützmauer aus Steinkörben, Steinbaumstrasse 14, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3698, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: Rudolf Ravasio, Rigiblickstrasse 23, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Einbau Einliegerwohnung im Dachgeschoss, Rigiblickstrasse 23, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1514, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: Tim Streich, Vollen weid 17b, 8915 Hausen am Albis, Walter Streich, Vollenweid 17a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Mathis und Meier Architekten AG, Hauptstrasse 4, 6315 Oberägeri Projekt: Projektänderung Hühnergehege, Vollenweid, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3228, Zone: Kernzone Weiler KW, Landschaftsschutzzone Türlersee

Hedingen Bauherrschaft: Christoph Rüegg, Clausiusstrasse 46, 8006 Zürich Projektverfasser: Tobias Noser, Dollägertenweg 1, 8934 Knonau Projekt: Erstellung Windfang und Dachlukarne westlich, Frohmoosstrasse 28, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 96, Zone: Wohnzone W 2.0

Hedingen Bauherrschaft: Reto Vögeli, Riedstrasse 16, 8908 Hedingen Alexandra Vögeli, Riedstrasse 16, 8908 Hedingen Projektverfasser: Wigasol AG, Neumatt 2, 4626 Niederbuchsiten Projekt: Erstellung Sitzplatz-Überdachung, Riedstrasse 16, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1805, Zone: Wohnzone W 2.0

Hedingen Bauherrschaft: Felix Reichenbach, Auberg 4, 4051 Basel Projektverfasser: Mayer Architektur AG, Teufener Strasse 25, 9000 St. Gallen Projekt: Umbau Wohnhaus und Erstellung neue Parkplätze, Tannenweg 12, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 157, Zone: Wohnzone «Hang» W 1.0

Hedingen Bauherrschaft: Lutvi und Adije Gili, Zwillikerstrasse 35, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Werkstatt Architektur Energie GmbH, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Energetische Sanierung Wohnhaus, Anbau Balkon südöstlich, Zwillikerstrasse 35, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2048, Zone: Wohnzone W 2.0

Bauherrschaft: Solarify GmbH, Hünibachstrasse 77a, 3626 Hünibach Grundeigentümerin: Evangelisch – reformierte Kirchgemeinde Bonstetten, Chilestrasse 7, 8906 Bonstetten Projektverfasser: alsona ag, Schuelgass 16b, 6215 Beromünster Projekt: Neubau Photovoltaikanlage zur Stromproduktion, Chilestrasse 7, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2093, Zone OeB

Bauherrschaft: Fabian Weigelt, Bahnhofweg 11, 8934 Knonau Projekt: Holz-Pergola auf Sitzplatz (Höhe 1.95 Meter / Länge 2.15 Meter) Bahnhofweg 11, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 572, Zone: WG3/60

Bonstetten

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Virginia Storni und Sandro Concenti, Chapfstrasse 7, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Baureal AG, (Zimmer Schmidt Architekten, Rautistrasse 19, 8047 Zürich) Projekt: Neubau Doppeleinfamilienhaus, Im Wolfen 17 und 19, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2282, Zone: W2/25

Knonau

Bauherrschaft: Christian und Nicole Wyss, Pfruendmattstrasse 50, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Thermogreen AG Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Projekt: Überdachung bestehender Sitzplatz, Vers.-Nr. 1885, Pfruendmattstrasse 50, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4300, Zone: Kernzone KB

Wettswil am Albis

Hausen am Albis Bauherrschaft: Richard Kölliker Meisenweg 15, 8200 Schaffhausen Projektverfasser: Mons Solar AG Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Projekt: Luft-Wärmepumpe (aussen aufgestellt) Projektänderung: neuer Standort Langrütistrasse 4, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3792, Zone: W/1.8, Inventar-Nr. 202

Bauherrschaft: Arun Kalchofner, Stationsstrasse 64a, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Vergrösserung Pool, Sichtschutz, Technikraum, Aussendusche und Kochinsel, Carport, Schiebetor beim EFH Vers.Nr. 884 Stationsstrasse 64a, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2441, Zone: W2b


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

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Tempo 30 im Dorfzentrum ist für den Gemeinderat Obfelden kein Thema Schmalere Strassen, aber weiterhin Tempo 50 – so soll der Durchfahrtsverkehr von der Dorfstrasse fernbleiben In den Projektplänen der Baudirektion zum A4-Zubringer war für die Dorfstrasse in Obfelden lange eine Tempo-30Zone vorgesehen. Zuständig für diesen Strassenabschnitt ist jedoch bald nicht mehr der Kanton, sondern die Gemeinde. Und diese hat andere Pläne.

Gemeinde: «Sicherheit der Schulkinder ist gewährleistet»

von livia häberling Mit dem Bau und der Eröffnung des Autobahnzubringers Obfelden-Ottenbach wird die Dorfstrasse in Obfelden abklassiert und der Gemeinde zur Neugestaltung übergeben. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, das Dorf vom Durchgangsverkehr zu entlasten und aufzuwerten. Vergangene Woche hat der Gemeinderat Obfelden einen ersten Einblick in seine Planung gegeben. Dazu hat er eine Zusammenfassung der Vorstudie in die Haushalte verschickt. Um Sicherheitsdefizite aufzuheben und den Netzwiderstand zu erhöhen – also die Bereitschaft, auf die Umfahrung auszuweichen – will der Gemeinderat auf der 1,9 Kilometer langen Strecke zwischen den Restaurants «Rütli» und «Kreuzstrasse» verschiedene Massnahmen umsetzen. Diese haben für die Verkehrsteilnehmenden unterschiedliche Auswirkungen: Autos und Lastwagen dürfen das Dorf weiterhin mit Tempo 50 befahren (von einer Durchfahrtssperre für Lastwagen wird abgesehen). Die Fahrbahn wird von zirka 7 auf 6 Meter verschmälert (davon 1,5 m Velostreifen). Dadurch sollen die Fahrzeuglenker das Fahrtempo verringern; der Gemeinderat will eine gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h erreichen. Zu dieser Temporeduktion beitragen sollen weitere Elemente, zum Beispiel Fussgängerquerungen mit Verengungen oder Bushaltestellen auf der Fahrbahn. Fussgängern steht entlang der Dorfstrasse beidseitig ein je 1,5 Meter breites Trottoir zur Verfügung. Dieses wird nicht mehr erhöht zur Strasse geführt: Der Randstein wird auf 3 cm abgesenkt, um die Trennwirkung zwischen Strasse und Trottoir zu reduzieren. Im Abschnitt zwischen der Bach- und Fabrikstrasse haben Fussgänger Vortritt gegenüber Autos, die aus Quartierstrassen in die Dorfstrasse einmünden. Dieser Vortritt wird mit Trottoir-Überfahrten umgesetzt. Auf den anderen Abschnitten entlang des Dorfs haben Autos Vorfahrt. Möchten Fussgänger dort eine Quartierstrasse überqueren, müssen sie dies auf

Die Insel mit Spur-Verengung in der Nähe der Bächlerstrasse. (Abbildung Bulletin) der Strasse tun. Um die Dorfstrasse zu überqueren, gibt es Fussgängerstreifen und Fussgängerquerungen mit Inseln. So auch am sogenannten «Eingangstor West» vor dem Restaurant Rütli. Velofahrern steht dorfaufwärts ein Velostreifen zur Verfügung, der von 1,25 auf 1,5 Meter verbreitert wird. Diesen Streifen benützen PWs, LKWs oder Postautos mit, wenn die Fahrbahn zum Kreuzen mit anderen Fahrzeugen nicht ausreicht. Dorfabwärts gibt es für Velofahrer keinen markierten Fahrbereich mehr. Geplant ist, dass sie mit dem übrigen Verkehr «mitfliessen». Für Linksabbieger in die Schmittenstrasse gibt es neu einen geschützten Bereich im Schatten der Mittelinsel, der die Querung sicherer machen soll. Der öffentliche Verkehr bleibt in der Anzahl der heutigen Bushaltestellen bestehen. Diese werden hindernisfrei ausgebaut. Für die Haltestellen Unterlunnern und Toussen entstehen Busbuchten, bei den anderen Haltestellen wird die Fahrbahn benützt. Spaziergänger und Verweilende finden neue Verweilmöglichkeiten in der Einmündung zur Bächlerstrasse (vis-à-vis der Garage Müller). Dort sind Bäume oder Büsche, ein Brunnen und Sitzgelegenheiten vorgesehen. Ähnliches ist vor dem «Pöstli Beck» geplant.

IG Sicherer Schulweg: «Eine Temporeduktion ist nötig» Auch Philipp Schweiger, Co-Präsident der IG Sicherer Schulweg, hat sich einen Überblick über die zusammengefasste Vorstudie verschafft. Gemeinsam mit anderen «IG»-Mitgliedern hat er sich vor rund zehn Jahren dafür eingesetzt, dass das Stimmvolk den Kredit für den Autobahnzubringer bewilligt. Dies mit dem Ziel, den Schulweg für die Kinder

sicherer zu machen und den Dorf kern aufzuwerten. Schweiger sagt, die IG sei mit ihrer Kampagne massgeblich daran beteiligt gewesen, dass der Zubringer von der (Stimm-)Bevölkerung die nötige Rückendeckung erhalten habe: «Umso mehr bedauere ich, dass die IG als Mitstreiterin und entschiedene Befürworterin dieses Projekts bei der Planung der Dorfstrasse nicht aktiver ins Boot geholt wurde.» Zwar anerkennt er, dass ein Mitglied der IG in der Arbeitsgruppe Dorfstrasse vertreten gewesen ist, diese Person sei jedoch angewiesen worden, die Informationen aus der Projektgruppe nicht nach aussen zu tragen. Entsprechend habe man innerhalb der IG von der Stossrichtung des Projekts keine Kenntnis gehabt. Er sagt, er sei fest davon ausgegangen, dass auf Teilstrecken entlang der Dorfstrasse neu Tempo-30 gelten würde. Dass die Limite nun durchgehend bei 50 Stundenkilometern bleibt, sieht er zum Wohl der Schulkinder nicht als gangbaren Weg. Mit dem Eingangstor, den breiten Trottoirs und den Fussgänger-Inseln ziele das Konzept zwar grundsätzlich in eine gute Richtung, doch für ihn ist klar: «Eine Temporeduktion ist nötig.» Während die Fussgänger aus seiner Sicht gut geschützt sind, setzt er vor die Sicherheit der Velofahrer ein Fragezeichen. Dies, weil der Radstreifen bergaufwärts vom motorisierten Verkehr mitbenützt werden muss, zum Beispiel, wenn Postauto und PW sich kreuzen. Bergabwärts wiederum sollen die Kinder ohne Velostreifen mit dem Verkehr mitfliessen und auf der verschmälerten Strasse mit Tempo 50 überholt werden. Das scheine gefährlich, sagt Philipp Schweiger. Er wünscht sich, dass der Langsamverkehr auf der neuen Dorfstrasse priorisiert wird.

Gemeindepräsident Stephan Hinners sagt, die Projektplanung zur Umgestaltung der Dorfstrasse sei sehr anspruchsvoll: «Nebst dem öffentlichen Verkehr hat Obfelden durch ansässiges Gewerbe auch noch eigenen Lastwagenverkehr. Ausserdem soll das Dorf auch für andere Gewerbezweige weiterhin attraktiv bleiben.» Er ist überzeugt, dass die Sicherheit der Schulwege entlang der Dorfstrasse mit dem geplanten Konzept verbessert wird. Bei wenig Verkehr, zum Beispiel ausserhalb der Stosszeiten, könne die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden. Bei höherem Verkehrsaufkommen werde das mit den geplanten baulichen Massnahmen jedoch unterbunden. Dafür sorgten zum Beispiel die schmalere Fahrspur oder die Bushaltestellen auf der Fahrbahn, die zum Warten zwingen. So könne die Dorfstrasse neu nur noch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h befahren werden. Zur Situation der Velofahrer sagt Stephan Hinners, natürlich könne es sein, dass der Velostreifen im Bedarfsfall befahren werde. Dies sei heute allerdings auch schon der Fall. Da sei man – wie bei allen Verkehrsvorschriften – auf die Vernunft der Verkehrsteilnehmer angewiesen. Dorfabwärts hält er die Sicherheit für die Schulkinder auch ohne Radstreifen für gewährleistet. Auf dieser Strecke werde auf dem Velo eine genügend hohe Geschwindigkeit erreicht, die es ermögliche, sich in den Verkehr einzuordnen. Dass Velofahrer sich den Platz mit dem motorisierten Verkehr teilen, wirke indirekt auch als Verkehrsberuhigungsmassnahme.

Thomas Schweizer: «Tempo 30 wäre der richtige Weg» Auch Thomas Schweizer, Verkehrsplaner und Kantonsrat der Grünen, hat die Zusammenfassung der Vorstudie gelesen. Seine Bilanz: «Für die Dorfstrasse wäre Tempo 30 der richtige Weg.» Dass diese Massnahme in Obfelden umgesetzt würde, davon war er lange Zeit ausgegangen – ebenso die Baudirektion, wie es scheint. Im Technischen Bericht des Tiefbauamts aus dem Jahr 2012 war auf der Dorfstrasse zwischen Bach- und Fabrikstrasse eine 800 Meter lange Tempo-30-Zone vorgesehen. Von einer solchen war auch in neueren Projektunterlagen noch die Rede. So zum Beispiel in einer Grafik, die bis vor

wenigen Wochen auf der Website der Baudirektion aufgeschaltet war. Letztlich sei die Tempofrage ein politischer Entscheid, so Schweizer. «Nach der Abklassierung gehört die Strasse der Gemeinde. Sie entscheidet über die Neugestaltung.» Mit Tempo 30, so schätzt er, wäre auch der Durchfahrtswiderstand genug gross – sofern die Geschwindigkeitsreduktion durch weitere Massnahmen ergänzt werde. Für einen guten Ansatz hält er die Fussgänger-Insel, wie sie bei der Bächlerstrasse geplant ist (vgl. Grafik). Bei diesem Element wird der Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr im Bereich der Insel verengt. «Vorsichtige Automobilisten dürften dort eher vor der Insel warten, statt beim Fussgängerstreifen zu kreuzen.» Diese Massnahme ist in seinen Augen ein effizientes Mittel zur Temporeduktion. Wie viele solcher Inseln mit Einengung auf der Dorfstrasse geplant sind, ist in der zusammenfassten Vorstudie nicht ersichtlich. «Drei oder vier werden nicht ausreichen», sagt Thomas Schweizer. Auf längeren Strecken ohne Einengung werde erfahrungsgemäss umgehend beschleunigt. Deshalb empfiehlt er dieses Element bei allen bestehenden Fussgängerstreifen und -Inseln. Weiter könne es sinnvoll sein, für die Fussgänger zusätzliche Querungsstellen zu schaffen. Auch das erhöhe den Durchfahrtswiderstand. Zwar bleibe die Strecke durch das Dorf womöglich auch dann noch die schnellere Variante als die Umfahrung, entscheidend sei indes nicht nur die effektiv gefahrene, sondern auch die gefühlte Zeit, in der man durchs Dorf unterwegs sei. Thomas Schweizer fügt an, dass das Fehlen des Radstreifens abwärts nur dann Sinn mache, wenn Tempo 30 signalisiert werde. Die Velofahrer fahren dann fast gleich schnell wie der motorisierte Verkehr. Sie müssten nicht mehr überholt werden und als «Fleischbremse» hinhalten. Mit Tempo 50 werden sie jedoch häufig überholt und es entstehen heikle Situationen, weil die Überholabstände oftmals sehr knapp sind.» In seinen Augen hat die Dorfstrasse bisher noch keinen Charakter – sie sei einfach eine Strasse wie jede andere. Es brauche noch eine ansprechende Gestaltung, am besten durch ein ausgewiesenes Landschaftsarchitekturbüro. Mit der Verschmälerung der Fahrbahn entstehe Handlungsspielraum, beispielsweise für Baumpflanzungen, vielleicht sogar eine Allee. Auch mit der Wahl und Ausgestaltung der Beleuchtung oder mit Belagseinfärbung oder anderen Ideen, könne dem Strassenraum eine ansprechende Identität gegeben werden.

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Wahlanordnung für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026 Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 auf den 27. März 2022 festgesetzt. Es werden – nach den Vorschriften der Gemeindeordnungen und des Gesetzes über die politischen Rechte – folgende Organe gewählt: · · · · ·

7 Mitglieder (inkl. Präsident/in) des Gemeinderates (davon 1 Mitglied Präsident/in Primarschulpflege) 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Primarschulpflege 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Rechnungsprüfungskommission 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Sozialbehörde (beim Präsidium handelt es sich um 1 GR-Mitglied) 5 Mitglieder (inkl. Präsident/in) der Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

In Anwendung von Art. 6 Gemeindeordnung der politischen Gemeinde, bzw. Art. 8 der Gemeindeordnung der Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 31. Dezember 2021 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Mettmenstetten einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Behörde unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten bezogen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

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Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026, Wahlanordnung

EMBER 2021 G VOM 28.NOV ABSTIMMUN

Der Gemeinderat ordnet an: Der 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen findet am Sonntag, 27. März 2022 und ein allfälliger 2. Wahlgang am Sonntag, 15. Mai 2022 statt. Gemäss Art. 6 der Gemeindeordnung (GO) vom 26. September 2021 der Politischen Gemeinde Hedingen sind an der Urne zu wählen: • 6 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderats* • 7 Mitglieder und das Präsidium der Schulpflege • 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission • 4 Mitglieder der Baukommission

THOMAS SCHWEIZER

*als 7. Mitglied ist automatisch die Präsidentin / der Präsident der Schulpflege gewählt.

KANTONSRAT HEDINGEN

GRÜNE

ERN BEZIRK AFFOLT

In Anwendung von Art. 7 GO werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeinde­ gesetz und dem Gesetz über die Politischen Rechte.

Aufruf

Beiblatt Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt zugefügt, auf welchem für jede Behörde die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die sich zur Wahl stellen. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Freitag, 17. Dezember 2021, bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, schriftlich mit folgenden Angaben zu melden:

wer war Donnerstag, 4. Nov. ca. 18.00 Uhr an der schmalen Querstrasse zwischen Buchhandlung Scheidegger und Apotheke Amavita (obere Bahnhofstrasse) parkiert? Ich habe dort möglicherweise einen Parkschaden verursacht. Wenn ja, bitte melden Sie sich unter 079 205 04 85. Danke!

Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zusätzlich können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Formulare sind auf der Homepage hedingen.ch (L Erneuerungswahlen 2022) oder unter der Telefonnummer 044 762 25 25 zu beziehen. Rechtsmittel Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

- Nein zur Zertifikatspflicht - Nein zur Zwangsimpfung - Nein zu Ueberwachung und Repression - Für soziale Gerechtigkeit und Freiheit

NEIN

Hedingen, 12. November 2021 Gemeinderat Hedingen

zu den Covid-19-Verschärfungen

12. November 2021 Gemeinderat Mettmenstetten

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Rifferswil Sie sind unser neuer

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Rifferswil ist eine kleine, attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 1100 Einwohnern. Da unsere Leiterin Einwohnerkontrolle in Erwartung ist, suchen wir für einen Temporär-Einsatz von 1. März bis 31. August 2022 eine/n

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Wir suchen für unsere Bäckerei mit Café auf Januar 2022 eine*n zuverlässige*n, zuvorkommende*n und branchenkundige*n

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Sind Sie interessiert und haben Sie noch Fragen? Dann rufen Sie uns an! Auskünfte erteilt gerne Frau Laura Molleman, Gemeindeschreiberin, Tel. 044 764 11 50. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 30. November 2021 mit den üblichen Unterlagen an die Gemeindeverwaltung Rifferswil, Laura Molleman, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil oder per E-Mail an kanzlei@rifferswil.ch.

(Generationen-)Haus gesucht! Wir suchen für unsere Familie ein grosses Haus (evtl. auch mit zwei Wohneinheiten) im Knonaueramt. Gerne zum Kaufen, mieten ist aber auch eine Option. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter 078/ 820 11 51 oder gartenmithaus@gmx.ch Suche

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Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

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Ein neuer Tauschplatz für Lesebegeisterte Am Bruggenmattweg 4 in Bonstetten stehen seit Sonntag zwei kleine Bücherhäuser Nora und Anuk Lahusen sind gerne kreativ. Nun haben die beiden mit Unterstützung zwei Kästen kreiert, in denen Bücher getauscht werden können. Es gab eine Zeit, da lächelte am Bruggenmattweg in Bonstetten ein Fisch von einer Holzwand. Es war jene Zeit, als der Garten der Familie Lahusen kein Garten war, sondern ein Meer. Der Fisch – die Hauptattraktion dieser Deko-Offensive – war etwa 120 Zentimeter lang, bestand aus Bauschaum, hatte einen orangen Kopf und rosa Flossen. Wer am Zaun vorbeispazierte, konnte sich einen Stift schnappen, einen Wunsch auf einen zugeschnittenen Plastikschnipsel schreiben und diesen Schnipsel mit einer Nadel im Schaum befestigen. So erhielt der Fisch ein Schuppenkleid aus Wünschen. Ausgeheckt hatten Nora, Anuk und die Nachbarsmädchen Sofie, Ronja und Lisa die Idee mit ihrem dreidimensionalen Fisch im Rahmen von «Bonstetten Kreativ», einer Freiluftausstellung, die vom 10. Mai bis 20. Juni stattfand. Als die Preisverleihung hinüber war und aus dem Meer irgendwann wieder ein Garten wurde, gab es Stimmen, die fanden: «So schade!» Mini-Häuschen mit Naturdach und Klimaregler Nicht zuletzt aufgrund dieser Rückmeldungen beschlossen die Lahusens vor ein paar Wochen, dass es höchste Zeit sei, etwas Neues zu kreieren. Bald war klar, dass es eine Konstellation sein

Nora (2.v.l.) und Anuk Lahusen (3.v.l.) haben die Bücherhäuschen initiiert. Unterstützt wurden sie beim Bau von ihrer Mutter Anja und ihrem Grossvater Heinz Ging. (Bilder zvg.) sollte, die den Austausch von Büchern ermöglichte. Ins Bauteam holten die beiden Mädchen neben ihrer Mutter, Anja Lahusen, auch diesmal ihren Grossvater Heinz Ging. Seine versierten, nunmehr pensionierten Ingenieurs-Hände hatten bereits bei der Herstellung des Wunschfischs mitgewirkt.

Wertvoller Lebensraum

So kam es, dass Heinz Ging eines Tages mit vorgesägten Holzplatten in den Garten der Lahusens einbog – damit man die «Operation Bücherhäuschen» in Angriff nehmen konnte. Es folgten vier Tage, verteilt auf vier Wochenenden, an denen das Team gebohrt, geschliffen und gemalt hat. «Alles sollte perfekt sein»,

lacht Anja Lahusen, während sie am Telefon erzählt, dass die Häuschen nicht nur mit einer Plexiglas-Türe ausgerüstet seien, sondern auch mit einem Naturdach samt Wasserablauf und mit einem Regler, der das Klima im Innern reguliert. Die Konstruktionen haut übrigens so schnell nichts um; sie sind einbeto-

Die beiden Häuschen sind mit Kinderund Erwachsenenliteratur bestückt. niert. Seit Sonntag stehen sie nun am Zaun, bestückt mit Büchern, die darauf warten, mitgenommen und gelesen zu werden. «In einem Häuschen gibt es Kinderbücher, im anderen Literatur für Erwachsene», sagt Anja Lahusen: «Wer möchte, darf sich gerne bedienen oder eigene Bücher hineinlegen.» (lhä)

Ades ist «Organisation des Jahres»

Stiftung zur Weid für Naturnähe ausgezeichnet 45 000 US-Dollar Preisgeld an den «.ORG-Impact-Awards» Seit 20 Jahren engagiert sich Ades in Madagaskar. Dafür wurde die Non-Profit-Organisation mit Geschäftsstelle in Mettmenstetten am vergangenen Dienstag gleich doppelt ausgezeichnet.

Das Areal der Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau. (Bild zvg.)

Für ihr naturnah gestaltetes Areal in Rossau wurde die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid erneut mit dem Label der Stiftung Natur & Wirtschaft ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2006 erhielt die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid das Label der Stiftung Natur & Wirtschaft. Bei der Rezertifizierung 2021 konnte das Label ohne Vorbehalte wieder verliehen werden. Das Areal sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Natur auf einem von Menschen genutzten Gelände integriert und gefördert werden könne, heisst es in der Begründung. Auf über 62 000 Quadratmetern, bestückt mit Wiesenflächen, Hecken, Wildstaudenbeeten, Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen, einem Bachlauf und Sickerbecken, finden verschiedene Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum. So leiste das Areal der Stiftung zur Weid einen grossen Beitrag zur Verbesserung der heimischen Biodiversität und biete zugleich attraktiven Aufenthaltsraum für Bewohnerinnen und Bewohner.

Einsatz für mehr Natur vor der Tür Die Stiftung Natur & Wirtschaft fördert die naturnahe Planung und Gestaltung von Firmenarealen, Wohnsiedlungen, Schulanlagen, Kiesabbaustellen und Privatgärten. Sie zeichnet vorbildliche Areale mit einem national anerkannten Label aus und unterstützt Interessierte bei der Planung und Realisierung ihres naturnahen Areals. Über 500 Institutionen aus allen Branchen sind aktuell zertifiziert. Das ergibt eine Naturfläche von rund 40 Millionen Quadratmetern. Naturnah gestaltete Areale sind von grosser Wichtigkeit für die einheimische Biodiversität. Viele der ausgezeichneten Flächen sind wahre Hot-Spots der Artenvielfalt. So sind beispielsweise sämtliche bedrohten Amphibienarten der Schweiz auf den zertifizierten Arealen zu finden. Auch die Mitarbeitenden, Anwohnerinnen und Kinder profitieren von einem belebten, naturnah gestalteten Aussenraum. Ein Blick ins Grüne sorgt für positivere Stimmung, entspannt, und macht leistungsfähiger. Stiftung Natur & Wirtschaft

Non-Profit-Organisationen weltweit nutzen die Top-Level-Domain «.org» für ihren Internet-Auftritt. Verwaltet wird «.org» von der in den USA ansässigen Public Interest Registry (PIR). Jedes Jahr zeichnet die PIR mit den Impact Awards Organisationen aus, die herausragen und mit ihrer Arbeit grosse Wirkung entfalten. 633 Organisationen wurden in sieben Kategorien für das Finale nominiert. Die Non-Profit-Organisation Ades (Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse-Madagascar) stellt in Madagaskar seit 2001 energieeffiziente Kochgeräte her und fördert die Nutzung erneuerbarer Energien. Mit dem Einsatz von Solar- und Energiesparkochern können grosse Mengen Holz und Holzkohle eingespart und die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert werden. Umweltunterricht und Aufforstung runden das Engagement von Ades im ostafrikanischen Inselstaat ab.

Ressourcenschonendes Kochen mit Ades in Madagaskar. (Bild zvg.) Schutz des Klimas, der biologischen Vielfalt und der Gesundheit Die PIR verlieh Ades am Dienstag, 9. November, in einem Online-Event den mit 10 000 US-Dollar dotierten Impact Award als Gewinnerin der Kategorie «Overcoming Climate Change». Als Finalistin ihrer Kategorie war Ades ebenfalls im Rennen um den Hauptpreis. Und auch diesen holte sich die Non-Profit-Organisation mit Geschäftsstelle in Mettmenstetten. So darf sich Ades nun offiziell «.ORG Organisation des Jahres» 2021 nennen! Diese ruhmreiche Auszeichnung wird mit einem zusätzlichen Preisgeld von 35 000 USD honoriert. Die PIR begründete ihre Entscheidung in einer Pressemitteilung der

Impact Awards unter anderem damit: «Die Arbeit von Ades dient dem Schutz des Klimas, der biologischen Vielfalt und der Gesundheit und ermöglicht gleichzeitig einen Weg aus der Armut in Madagaskar.» «Dieser internationale Preis bedeutet eine grosse Anerkennung unserer Arbeit», freut sich André Grossen, Verantwortlicher Kommunikation bei Ades. «Der Impact Award bestätigt, wie effizient und wirkungsvoll wir bei Ades unsere Vision auch mit begrenzten Mitteln umsetzt. Unsere Arbeit dient dem Schutz der Wälder Madagaskars, aber auch allen Bewohnerinnen und Bewohnern dieser wunderbaren Insel.» Die Verleihung dieses Preises helfe der Non-Profit-Organisation dabei, Aufmerksamkeit auf die Probleme und Lösungsansätze in Madagaskar zu lenken und das Engagement weiter auszubauen. (tst.) ANZEIGE

WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Am Montag, 15. November, senden wir die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune zu Olga Roth in Affoltern. Die Jubilarin feiert ihren 96. Geburtstag – herzliche Gratulation!

Zum 90. Geburtstag Am Sonntag, 14. November, feiert Ruth Schmutz in Affoltern ihren

90. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen ihr eine schöne Feier.

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Zur goldenen Hochzeit

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Elisabeth und Urs Glenck in Ebertswil dürfen am 12. November zum 50sten Mal Hochzeitstag feiern! 50 Jahre ein Ehepaar – Grund genug, den beiden ganz herzlich zu ihrem Festtag zu gratulieren und viel Freude auf dem weiteren gemeinsamen Weg zu wünschen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

«Ihr habt etwas Unbezahlbares geleistet» Am Dienstag fand auf dem Waffenplatz Reppischtal in Birmensdorf die Wehrdienstentlassung statt Die Militärdienstpflicht spaltet die Schweiz immer wieder. An der Wehrdienstentlassung stand jedoch die Einheit und die Leistung der Wehrdienstpflichtigen im Fokus. Ihnen wurde gedankt, für ihren Dienst im Namen der Schweiz und für ihr Engagement in der Armee. von salomon schneider Mehr als 8000 Wehrdienstpflichtige haben während der Pandemie ausserordentlichen Dienst geleistet – auch einige der 39 Säuliämtler, die am Dienstag aus dem Wehrdienst entlassen wurden. Gerade bei der Unterstützung des Grenzwachtkorps waren viele Wehrdienstleistende eingeteilt. Am Dienstagmorgen gaben sie nun endgültig ihr Material ab. Anschliessend gab es einen Festakt und einen Stehlunch. Es musste jedoch nicht alles Material abgegeben werden. Für 100 Franken konnten die Wehrdienstpflichtigen ihr Sturmgewehr 90 in den Privatbesitz überführen, wobei das Serienfeuer plombiert wurde. Diese Gelegenheit wurde in den letzten Jahren von rund acht Prozent der Dienstleistenden wahrgenommen. An der Wehrdienstentlassung nahmen auch zahlreiche Sicherheitsvorstände der Säuliämtler Gemeinden teil und bedankten sich bei den Soldaten für ihre Dienste.

Fürs Gruppenfoto mit Sicherheitsdirektor Mario Fehr (Dritter hinten links) zeigten die Politisierenden ihren Respekt vor den Wehrdienstleistenden. (Bilder Salomon Schneider)

Gemischte Gefühle gegenüber der Armee Mario Fehr, der Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich hielt die Dankesrede an die fast 400 anwesenden Wehrdienstleistenden aus verschiedenen Bezirken: «Sie haben etwas geleistet, das nicht übertragbar ist oder eingekauft werden kann. Ich gehe davon aus, dass viele mit gemischten Gefühlen an ihre Dienstzeit denken. Sicher fühlen einige Erleichterung, aber tief drinnen auch etwas Wehmut – vielleicht auch beides.» Die Schweizer Armee sei vielleicht nicht die beste der Welt, aber sicher eine gute. Sie sei aber auf jeden Fall die demokratischste der Welt: «In keinem Land können Menschen so viel über die Armee abstimmen, wie in der Schweiz. Unsere Gesellschaft lebt von Freiwilligen, die

Ein letztes Mal hiess es «Achtung!» für die Nationalhymne, bevor die Dienstleistenden entlassen wurden. von sich aus etwas Zusätzliches leisten. Neben dem Beruf und nicht gegen Lohn, sondern aus Begeisterung und weil das Engagement Freude macht. Ich hoffe, dass auch Sie sich weiterhin engagieren,

sei es in einem Verein oder in der Lokalpolitik – wenn ihnen nichts Besseres einfällt.» Diese Aussage von Mario Fehr wurde mit viel Gelächter quittiert und die an-

Hervorragende Gelegenheit, politische Anliegen einzubringen.

wesenden Lokalpolitisierenden grinsten sich verschmitzt an. Applaus gab es dafür, dass Mario Fehr eingeführt hat, dass an der Wehrdienstentlassung neben Wein und Saft auch Bier gereicht

wird. Nach der musikalischen Untermalung durch das Militärspiel Winterthur und der Nationalhymne wurden die Wehrdienstpflichtigen endgültig aus dem Dienst entlassen.

Podiumsdiskussion auch für den Politik-Nachwuchs

Die Pflegeinitiative und das Energiegesetz waren Themen am Abstimmungs-Anlass der SVP Bonstetten Vor 40 Interessierten kamen am Dienstag im Gemeindesaal Bonstetten SP-Nationalrätin Yvonne Feri, HEV-Präsident Hans Egloff und Thomas Schweizer, Kantonsrat der Grünen, zu Wort. von Thomas sTöckli Drei Jugendliche hat Claude Wuillemin, Präsident der örtlichen SVP und Organisator, besonders begrüsst am PolitPodium im Gemeindesaal Bonstetten: Zwei Schülerinnen der Sek Bonstetten, denen Lehrerin Maria Gutknecht in einem Freifach den Politbetrieb näherbringt, und eine junge SVP-Politikerin aus dem Nachbardorf Birmensdorf. Zunächst durfte aber SP-Nationalrätin Yvonne Feri über die Pflegeinitiative referieren. Deren Hauptziele seien eine Ausbildungsoffensive, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Sicherung der Pflegequalität. Der indirekte Gegenvorschlag beschränkt sich dagegen auf den ersten und letzten dieser drei Punkte und will darüber hinaus bezüglich Ausbildungskosten die Kantone mit in die Pflicht nehmen. Rund 70 000 Pflegende fehlen nach aktuellen Hochrechnungen bis 2029.

Darum sei es wichtig, die mit 42 Prozent ausserordentlich hohe Quote der Berufsaussteigenden zu senken, sprach sich Feri für die Initiative aus. Aus dem Saal kritisierte Toni Bortoluzzi, alt SVPNationalrat aus Affoltern, dass Pflegende ihre Leistungen künftig selber verrechnen können: «Das wird zu einem massiven Ausbau von Pflegeleistungen führen.» «Die Leistungen werden heute schon erbracht», hielt Feri dagegen, bisher brauche es einfach noch ein nachträgliches Visum eines Arztes.

Grüner Kantonsrat gegen HEV-Präsident Zum Referendum gegen das Energiegesetz kreuzten Hans Egloff, Präsident des Hauseigentümerverbands Schweiz, und der Kantonsrat Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen) die Klinge. Der zentrale Punkt daraus: Wenn eine Öl- oder Gasheizung das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, muss sie durch ein klimaneutrales Heizsystem ersetzt werden, also etwa Wärmepumpe, Fernwärme oder Holzheizung. Aktuell seien die Heizungen mit fossilen Energieträgern nämlich für 40 Prozent der klimabelastenden CO2-Emissionen verantwortlich, erklärte Schweizer. Ausnahmen sind vorgesehen, wenn durch ein «sauberes»

sicher sinnvoll, die Gebäudehülle zu sanieren, so Schweizer, «aber eine Verpflichtung dazu gibt es aufgrund dieses Gesetzes nicht», widersprach er vehement.

Interessierte Jugendliche

Stritten ums Energiegesetz: Hans Egloff (l.) und Thomas Schweizer. (Bild Thomas Stöckli) Heizsystem über die ganze Lebensdauer mehr als fünf Prozent Mehrkosten anfallen oder die Hausbesitzer die Investitionskosten für den Umstieg nicht tragen können. Eine breite Allianz aus sieben von acht Kantonsratsfraktionen steht hinter dem Gesetz, nicht so die SVP – und der Hauseigentümerverband, welcher das Referendum ergriffen hat. Als «völlig missraten» bezeichnete Egloff das Gesetz. Im Gebäudebereich habe sich die Eigenverantwortung bewährt, jährlich werden 10 Mio. Franken in energetische Massnahmen investiert. So sei der Treib-

hausgasausstoss bereits um 34 Prozent gesunken. Besonders störte sich der HEV-Präsident daran, dass verdiente Eigenheimbesitzer im Pensionsalter als Bittsteller stigmatisiert werden. Noch nicht geklärt sei zudem, wenn bei Stockwerkeigentümern mit gemeinsamer Heizung nur eine Partei Härtefall sei. Weiter müsse eine nach Härtefallregelung erstellte Heizung nach einem Hausverkauf innert drei Jahren ersetzt werden. «Die Wohnkosten werden steigen», drohte Egloff mit Verweis auf zusätzlich nötige energetische Sanierungen. Es sei

Zwischen dem Referat von Yvonne Feri und dem Streitgespräch zum Energiegesetz hatte eine 14-Jährige ihren grossen Auftritt: Carla Anaba, Vorstandsmitglied der SVP Birmensdorf, schwärmte von Freiheit, Eigenverantwortung und Sicherheit, berichtete den 40 Anwesenden, dass sie ein Interview mit Andreas Glarner zur Politik gebracht hat, und wie sie mit ihren Ansichten zuweilen aneckt, sei es in der Schule oder jüngst an der Jugendsession in Bern. Ihr Interesse an der Politik haben mit der (freiwilligen) Teilnahme am Anlass auch die beiden hiesigen Sekundarschülerinnen Géraldine (14) und Elsa (15) bekundet. Sich mit den jeweils besten Argumenten von beiden Seiten selber eine Meinung bilden können – mit dieser Erwartung seien sie in den Gemeindesaal gekommen, verrieten sie nach der Veranstaltung. «Politik geht alle etwas an», hielten sie fest, «auch uns Jugendliche.»


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

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Breiter Konsens für ein Miteinander im Wald Erstaunlich harmonisches Podium im «LaMarotte» zu Nutzungskonflikten

von Thomas sTöckli Wenn sich Unbelehrbare trotz Warnhinweisen vor Holzschlag oder Jagdbetrieb über Absperrungen hinwegsetzen, wird es gefährlich. Abfall hinterlassen, sei es in Form von Flaschen und Dosen oder ganze Möbel und Kippungen von Gartenabfällen, geht gar nicht. Und auch grelle Lichter haben mitten in der Nacht nichts im Wald verloren. Über einige zentrale Punkte herrschte Einigkeit am Podium zu Nutzungskonflikten im Wald, welches das Naturnetz der Standortförderung Knonauer Amt am vergangenen Montagabend im Kellertheater LaMarotte durchgeführt und per Online-Stream verbreitet hat. Es war der erste Schritt einer Debatte auf Bezirksebene, die nun in kleinerem Kreis weitergeführt und über deren Resultat dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder öffentlich berichtet werden soll.

Einen nachhaltigen Tourismus, das wünscht sich Reiseexpertin Barbara Wohlfarth für die Ämtler Wälder. Also nicht mit knatterndem Quad in den Wald hineinbrettern, sondern zu Fuss oder mit dem Velo langsam unterwegs sein und Tiere beobachten. Am meisten störe der 24-Stunden-Betrieb, betonte Köbi Moser, Vizepräsident des Naturund Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern. Zustimmung erhielt er von Jagdaufseher Ralph Hort: «Zu jeder Nachtzeit kommt einer mit einem Scheinwerfer entgegen.» Weiter berichtet Hort von einem heimlich angelegten Biketrail mit Steilwandkurven und Schanzen. Dessen Zugang bereits auf Google Maps markiert gewesen sei. Negative Erfahrungen mit Bikern hat auch Josef Wiss, Präsident der Reitervereinigung Knonauer Amt und Region Zug, gemacht. So treffe er manchmal Velofahrer, die quer durch ein Naturschutzgebiet fahren. «Da habe ich schon Mühe. Wir haben ja so viele Wege.»

Den Betrieb kanalisieren «Wir Biker werden als Ruhestörer und Eindringlinge in eine Ecke gedrängt», hatte sich Bruno Heinzer vom Vorstand

Die Podiumsteilnehmer im «LaMarotte». Von links: Köbi Moser, Flurin Farrér, Barbara Wohlfarth, Moderator Bernhard Schneider, Bruno Heinzer, Ralph Hort und Josef Wiss. (Bild zvg.) der IG Sihlwald für Alle, welche sich für die Bedürfnisse der Biker am Albisgrat eingesetzt hat, schon präventiv gewehrt. Es soll ein Miteinander von verschiedenen Anspruchsgruppen möglich sein im Wald, findet er – und erntet bei den anderen Podiumsteilnehmenden Zustimmung. Das Bedürfnis nach Biketrails ist offenbar gross und dem soll auch

Ab Ende 2022 wird das Abwasser nach Cham gepumpt Spatenstich zum Anschlussprojekt der ARA Knonau Letzten Freitag wurde mit einem Spatenstich der Baubeginn für das Anschlussprojekt des Abwasserverbands Knonau, Mettmenstetten und Kappel (Awvk) an die ARA Schönau bei Cham eingeläutet. Die Neuorganisation der regionalen Abwasserentsorgung von Knonau, Mettmenstetten und Kappel wurde im vergangenen November 2020 an der Urne von der Bevölkerung aller drei Gemeinden deutlich angenommen. Auch die Gemeinde Hausen hat am selben Wahlsonntag dem Anschluss an die ARA in Cham zugestimmt. «Der Anschluss an eine der grössten und modernsten Abwasserverbände der Schweiz ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Wir freuen uns sehr, dass sich auch Hausen diesem Generationenprojekt angeschlossen hat. Der gemeinsame Anschluss stellt für alle beteiligten Gemeinden eine Win-win-Situation dar», so Nathanaël Wenger, Präsident des Awvk und Gemeinderat in Knonau.

Vertreter aller vier Gemeinden haben diesen Meilenstein zusammen gefeiert. Mit Richard Haueter war auch das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) vertreten. Eliane Birchmeier und Fabrice Bachmann waren als Delegierte des Gewässerschutzverbands Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) vor Ort. Der Gvrz betreibt die Abwasserreinigungsanlage Schönau in Cham, dem Verband sind rund 155 000 Einwohnerinnen und Einwohner aus der Region Zug, Schwyz und Luzern angeschlossenen. «Saubere Gewässer sind keine Selbstverständlichkeit. Nur dank guter Infrastruktur, konstantem Unterhalt und umsichtigem Betrieb können wir die hohe Wasserqualität in unseren Bächen, Flüssen und Seen sicherstellen. Es macht deshalb Sinn, Infrastrukturvorhaben überregional anzugehen und so Investitions- und Betriebskosten auf mehr Träger zu verteilen», meint Eliane Birchmeier, Vizepräsidentin des Gvrz.

Rückbau der ARA Knonau 2023 Nach dem Baustart Mitte November 2021 wird rund ein Jahr vergehen, bis

das Pumpwerk sowie die gesamte neue Infrastruktur betriebsfertig sind. Zum Schutz des Bodens wird mit dem Bau der Abwasserleitung erst nächstes Frühjahr begonnen. Mit dem Bau des Zwischenpumpwerks beim Weiler Oberwil in Cham konnte bereits Mitte Oktober 2021 gestartet werden. Ende 2022 wird voraussichtlich das erste Mal das Abwasser der Gemeinden Knonau, Mettmenstetten und Kappel zur Kläranlage nach Cham gepumpt werden. Nach der Inbetriebnahme der neuen Pumpwerke wird die ARA Knonau abgestellt und anschliessend zurückgebaut. Es wird erwartet, dass der Rückbau der ARA und die anschliessenden Umgebungsarbeiten Mitte 2023 abgeschlossen sein werden. Die Gemeinde Hausen wird in den kommenden Jahren ebenfalls ein neues Abwasserpumpwerk erstellen und bis zur heutigen Kanalisation bei Rossau fördern. Dort fliesst das Abwasser bis nach Knonau und kann zukünftig ebenfalls auf der ARA Schönau gereinigt werden. Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel

Beim Spatensich von links: Richard Haueter (Awel), Guido Widmer (Klärwart Knonau), Martin Hunkeler (Gemeinderat Kappel), Peter Kessler (Gemeinderat Mettmenstetten), Nathanaël Wenger (Gemeinderat Knonau und Präsident des Awvk), Eliane Birchmeier (Stadträtin Zug und Vizepräsidentin Gvrz), Fabrice Bachmann (Geschäftsführer ARA Schönau), Katja Krauer (Mitglied Tiefbaukommission Hausen), Christoph Tandler (Gemeinderat Hausen). (Bild zvg.)

Rechnung getragen werden. Könnte heissen: Den Betrieb auf eigens dafür erstellten Trails kanalisieren und andernorts Rückzugsgebiete für die Natur ermöglichen. «Es wird schwierig, die verschiedenen Interessen zu bündeln», so Wiss. Ein erster Schritt ist mit dem ersten Austausch schon mal getan. Auch wenn für

Förster Flurin Farrér mit den Hündelern eine wichtige Gruppe fehlte. Eine Schlüsselrolle dürfte – auch darüber waren sich die Gesprächsteilnehmenden einig – der Kommunikation zukommen. Das umfasst das miteinander Sprechen, aber auch das Streuen von Verhaltensrichtlinien für einen konfliktärmeren Umgang.

Drei Raser festgenommen Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag, 8. November, in Affoltern drei mutmassliche Raser angehalten und festgenommen sowie drei Sportwagen sichergestellt. Gegen 16.15 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf der A3 drei Sportwagenlenker mit massiv übersetzter Geschwindigkeit Richtung Zürich unterwegs seien. Die bezeichneten Fahrzeuge konnten durch die sofort ausgerückten Patrouillen bei der Autobahnraststätte in Affoltern angehalten und einer Kontrolle unterzo-

gen werden. Bei den drei Männern handelt es sich um Touristen aus Singapur im Alter von 39, 42 und 46 Jahren. Sie wurden verhaftet und zur Befragung mitgenommen. Die drei Mietfahrzeuge mit deutschen Kontrollschildern wurden auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft sichergestellt. Zeugenaufruf: Personen, welche Angaben zur Fahrweise eines Audi R8, eines Porsche GT3 sowie eines Porsche 911, welche nach 16 Uhr auf der A3 Richtung Zürich unterwegs waren, machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrsstützpunkt Neubüel, 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen. Kapo ZH

Vom Sprayer-Kurs zur Straftat? Nach einem Sprayer-Kurs auf dem Bauspielplatz wurden am 5. November, abends, in Affoltern mehrere Sprayereien festgestellt. Da wurden ein Fahrzeug, Verkehrstafeln, Betonwände, Fahrradständer und Bäume mit Farbe überzogen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5500 Franken. Die Kantonspolizei in Affoltern schliesst nicht aus, dass diese Sprayereien von nicht genehmen Kursteilnehmern begangen wurden. 500 Franken Schaden entstand am 6. November bei einem Geschäft in Bonstetten. Dort wurde, wie gegen Mittag festgestellt, ebenfalls illegal Farbe gesprayt. Eierwürfe an die Fassade eines Mehrfamilienhauses in Bonstetten verursachten Schaden in der Höhe von 800 Franken. Sie erfolgten in der Zeit zwischen 30. Oktober und 6. November, vermutlich an Halloween. Vandalen waren auch an der Wissenbacherstrasse in Mettmenstetten unterwegs. Sie traten am 5. November um zirka 23 Uhr gegen einen Robidog bis sich der Betonsockel aus der Verankerung löste. In Wettswil gingen am 6. November drei Wegbeleuchtungslampen in die Brüche, wie am Nachmittag festgestellt wurde. Die Kapo spricht von einem Schaden von rund 600 Franken. Am 6. November gelangten Anwohner des Schulhauses kurz vor Mitternacht telefonisch an die Polizei. Sie beklagten sich über grossen Lärm von Jugendlichen, die auch ein Feuer entfachten. Die Polizei konnte

löschen. Es entstand dabei kein Sachschaden. In Hausen wurde am 7. November um 1.30 Uhr ein Mann gesichtet, der sich auf einem Privatareal bewegte. Die Polizei begleitete den offensichtlich Betrunkenen zu einer Bushaltestelle, wo der Mann schliesslich von einem Taxi abgeholt wurde. Laute Musik und Lärm zu nächtlicher Stunde: Kantons- und Stadtpolizei rückten in den vergangenen Nächten zweimal ins Zentrum Oberdorf in Affoltern aus und einmal mehr zu einer Industrieliegenschaft in Zwillikon. (-ter.)

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Daniel Sommer Kantonsrat Präsident EVP Affoltern a. A.

Gut für‘s Gewerbe und das Klima.

JA

Am 28. November

Zürcher Energiegesetz

Hohlstrasse 110,PF, 8010 Zürich

Der Naturschützer und der Jäger, der Förster und die Tourismusexpertin, der Biker und der Reiter, sie alle nutzen den Wald. Das Potenzial für Konflikte scheint da gross. Trotzdem ist man sich in vielen Punkten einig.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

Aref Hassani: «Mit Engagement ein Vorbild für die Kinder sein» Einblick in das Asyl- und Migrationswesen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern Wie Integration gelingt, zeigt das Beispiel von Aref Hassani: Der 33-Jährige ist 2015 mit seiner Familie aus Afghanistan in die Schweiz gekommen und hat hier eine Ausbildung zum Baupraktiker EBA abgeschlossen. Jetzt ist er fester Mitarbeiter im ehemaligen Lehrbetrieb. von Urs E. KnEUbühl Aref Hassani aus Hausen weiss anzupacken. Nicht nur in seinem Job als frischgebackener Baupraktiker, sondern auch als Mensch und Familienvater. Vor vier Monaten hat der 33-Jährige seine Baupraktiker-Ausbildung mit dem Eidgenössischen Berufsattest EBA erfolgreich abgeschlossen, und er ist stolz darauf. Zu Recht, denn als er vor sechs Jahren – nach vierzigtägiger Reise auf abenteuerlichen Wegen aus Afghanistan kommend – die Schweiz erreicht hatte, sprach er noch kein Deutsch.

«Sicherheit und eine Zukunft für unsere Kinder» Gemeinsam mit Ehefrau Jumagol und vier Kindern – die älteste Tochter war gerade sechs Jahre alt – hatte er sein Heimatland am Hindukusch verlassen. Es gab vielfältige Fluchtgründe: Da war einmal die unberechenbare, dramatische Sicherheitslage mit Taliban-Überfällen und Dschihadisten-Angriffen. Das Dorf, in dem die Familie lebte, hatte keine Schule und der Weg, welche die Kinder dorthin hätten bewältigen müssen, war weit und gefährlich. Mit dem Rückgang der landwirtschaftlich nutzbaren Ressourcen des Landes während der Bürgerkriegsjahre und den gleichzeitig zunehmenden Importen landwirtschaftlicher Produkte kamen für den in seinem kleinen Dorf Landwirtschaft betreibenden Aref Hassani weitere Gründe dazu. Und so entschlossen sich Aref und Jumagol Hassani zur Migration. «Uns war eine glückliche Zukunft für unsere Kinder sehr wichtig», erklärt Aref und

fügt an: «Deshalb haben wir dieses Wagnis auf uns genommen.»

«Mit Fleiss und ohne Sozialhilfe» Endlich in der Schweiz, freute sich die Familie primär darüber, in Sicherheit zu sein. Sehr dankbar für die Aufnahme seiner Familie, besuchte Aref Hassani zuerst einen vom Sozialdienst Bezirk Affoltern vermittelten Deutsch-Unterricht. Und nach den üblichen drei Monaten generellem Arbeitsverbot für Asylsuchende mit Ausweis N begann er – wiederum unterstützt vom Sozialdienst Bezirk Affoltern – Arbeit zu suchen. «Ich war mir bewusst, dass ich rasch die deutsche Sprache lernen und mich um eine Arbeitsstelle bemühen musste, um wenigstens etwas Sicherheit für eine Aufenthaltsperspektive zu haben. Ausserdem wollte ich mit Engagement und Fleiss baldmöglichst auf eigenen Beinen stehen und damit für unsere Kinder ein Vorbild sein.» Karin Krieg, Sozialarbeiterin FH im Asyl- und Migrationswesen des Sozialdienstes Bezirk

Asyl- und Migrationswesen Das kantonale Sozialamt weist den Gemeinden die Asylsuchenden gemäss Verteilschlüssel zu. Die Abteilung Asylund Migrationswesen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern ist im Auftrag der acht Trägergemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Otten-

bach sowie der drei Unteramtsgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil für die Unterbringung und Betreuung der rund 200 zugewiesenen Asylsuchenden (Ausweis N) sowie vorläufig aufgenommenen Personen (Ausweis F) zuständig. Die Aufgaben umfassen die persönliche Betreuung, die Auszahlung

«Sozialhilfeunabhängigkeit, wie bei Aref Hassani, gelingt bei vielen Klientinnen und Klienten erfolgreich», halten Michelle Högger (links) und Karin Krieg vom Asyl- und Migrationswesen des Sozialdiensts Bezirk Affoltern fest. (Bild zvg.)

der wirtschaftlichen Sozialhilfe, Unterhalt und Verwaltung diverser Liegenschaften, die Vermittlung von Deutschkursen und Beschäftigungsprogrammen sowie Integrationsmassnahmen und Hilfestellung zur Sozialhilfeunabhängigkeit. «Letzteres ist in den vergangenen Jahren, wie bei Aref Hassani, bei vielen Klientinnen und Klienten erfolgreich gelungen», halten Bereichsleiterin Michelle Högger und Sozialarbeiterin Karin Krieg fest. Damit die Integration gelingt, arbeitet der Bereich Asyl- und Migrationswesen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern auch eng mit lokalen Partnern zusammen. Wichtige Aufgaben übernehmen beispielsweise das Ämtler Tandem (www.ref-mettmenstetten. ch), Gemeinsam statt einsam (www. gse-affoltern.ch) oder Integration Hedingen (www.integration-hedingen. ch). «Mithelfen können aber auch Firmen und Unternehmen sowie die Bevölkerung, beispielsweise via dem neuen Projekt Job-Werkstatt (www. job-werkstatt.ch) zur beruflichen Integration von Menschen mit Fluchthintergrund im Knonauer Amt. Und noch etwas: Gerade aktuell suchen wir im Hinblick auf den Winter zudem saubere, intakte Kinderkleider ab Grösse 104 und Schuhe ab Grösse 27», fügen Michelle Högger und Karin Krieg mit Dank an. (kb.)

Aref Hassani, der 33-jährige Migrant aus Afghanistan, ist seit sechs Jahren in der Schweiz und hat jetzt seine Lehre als Baupraktiker mit Berufsattest EBA. (Bild kb.) Affoltern bestätigt: «Wir stellen generell fest, dass die Bereitschaft zu Aus- und Weiterbildung und damit zur Anpassung an die beruflichen Anforderungen bei Geflüchteten sehr ausgeprägt und selbst bei formal geringer Gebildeten hoch ist. Zudem zeigen die Migranten eine grosse inhaltliche und räumliche Flexibilität im Hinblick auf mögliche Tätigkeiten.»

Hoffen auf B-Ausweis Aref Hassani legte sich tatkräftig ins Zeug und schloss die Sprachschule nach einem Jahr mit Zertifikat ab. Sein Willen, für den Lebensunterhalt selber sorgen zu können, sowie die Unterstützung durch den Sozialdienst Bezirk Affoltern brachten ihm schliesslich auch einen Job ein. 2019 packte er, bekräftigt durch seine Sozialarbeiterin, eine Ausbildung zum Baupraktiker EBA bei der Zehnder Bau AG, Birmensdorf an.

Nach dem erfolgreichen Abschluss mit Berufsattest EBA ist Aref heute vom Lehrbetrieb fest angestellt, und seit drei Monaten braucht er die wirtschaftliche Sozialhilfe nicht mehr. Darauf ist er sehr stolz und genauso glücklich darüber: «Meine Freude, dass ich wieder selbst für meine Familie sorgen kann, ist sehr gross. Nun habe ich auch entsprechend grosse Hoffnungen, dass in einem Jahr mein jetziger F-Ausweis vom Ausweis B abgelöst wird.» Gleichsam stolz und freudig macht Jumagol und Aref auch die Entwicklung ihrer Kinder: Die älteste Tochter (12) wird nächstes Jahr ins Gymnasium wechseln und auch die anderen Kinder – vor zwei Monaten kam das jüngste dazu – sind gut integriert und eifern punkto Fleiss ihrem Vater nach. Sozialdienst Bezirk Affoltern, Asyl- und Migrationswesen, Obfelderstrasse 41a, Affoltern, Telefon 044 762 45 45, E-Mail: asylwesen@sdaffoltern.ch, Web: www.sdaffoltern.ch.

Mit Glocken und Fackeln durch die Bezirkshauptstadt Lauter «Spaziergang» der Covid-Massnahmen-Gegner in Affoltern

Rund 150 Gegner der Massnahmen zur Pandemiebekämpfung sind am Mittwochabend der Einladung der «Freunde der Verfassung» der Region Affoltern gefolgt. Ab 19 Uhr sollte es losgehen. Zu diesem Zeitpunkt standen auf dem Postplatz in Affoltern rund 50 Personen beisammen. Bald wurden erste Fackeln entzündet, Liedtexte des Schweizerpsalms verteilt, dann ertönte Musik. Als um 19.18 Uhr Glockenklänge das Nahen der sogenannten «Freiheitstrychler» ankündigten, wurde dies mit Jubel quittiert und die Gruppe setzte sich mit Leiterwagen und Protestschildern gegen das Covid-Gesetz in Bewegung – vorerst bis in die Begeg-

nungszone, wo zu Panflötenbegleitung gemeinsam die Nationalhymne intoniert wurde. Mittlerweile war die Menge auf rund 120 Personen angewachsen, angeführt von 35 Treichlern, die teils auch aus der Ost- und Innerschweiz angereist waren. Mit regelmässigen Gesangs- und Musikpausen ging der Protestumzug durch die Stadt zum Zentrum Oberdorf und in einer Runde wieder zurück zur Poststrasse, wo sich die Versammlung nach zwei Stunden friedlich wieder auflöste. Bewilligt sei der Umzug nicht gewesen, sondern nur einmalig geduldet, verriet Markus Meier, der den Tross in seiner Funktion als Stadtrat Sicherheit begleitete, ebenso wie rund 15 Kantonsund Stadtpolizisten. Sie achteten primär auf die Verkehrssicherheit. (tst.)

Treichler, Fahnen- und Fackelträger am «Spaziergang» gegen das Covid-Gesetz. (Bild Thomas Stöckli)


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. November 2021

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Die 3G der Harmonie: «Gut gelaunt geniessen» Jahreskonzert im Kasinosaal Affoltern mit einer Uraufführung und Geburtstagsgrüssen vom Stadtpräsidenten Die Harmonie Affoltern konzertierte am Wochenende zum ersten Mal nach der CoronaZwangspause. Der «Jubiläumsmarsch», eine Komposition, welche die Stadt Affoltern für sich und ihre Harmonie in Auftrag gegeben hatte, konnte endlich uraufgeführt werden.

ist nicht Sache der Affoltemer und Marschmusik-erprobte Tischnachbarn meinen, es sei wohl eher ein Konzertmarsch, keiner zum Marschieren.

Unter bewährter Direktion

von Christine häuserMann Das Blau der Uniformen leuchtet, die Krawatten schillern festlich – im Foyer des Kasinosaals begrüssen strahlende Mitglieder der Harmonie Affoltern die Gäste. Endlich kann wieder vor Publikum gespielt werden. Das musikalische Programm beginnt mit der emotionsgeladenen Ouvertüre «Alvamar» von James Barnes. Als «kein Werk für Schüchterne» beschreibt es die Fachliteratur. Die Musik setzt einen festlichen Auftakt, alle Register kommen auf ihre Kosten, besonders auch die Tubaspieler, wie Moderator und selbst Tubaspieler Felix Schertenleib danach meint. Man freut sich, dass der bewährte Conférencier der Harmonie «seinen Job» wieder macht: Unaufgeregt, interessant, mit Witz. Und geschliffene Titel für die Berichterstattung liefert er gleich mit.

Der neue Präsident führt ins nächste Vereinsjahrhundert Neben dem Dank an die vielen Helfer, erwähnt der neue Präsident Philipp Herzog in seiner Rede, dass auch die Harmonie durch Corona einige Mitglieder

Volle Konzentration bei Dirigent Martin Schiesser und den Musizierenden gleichermassen. (Bild Christine Häusermann) verloren habe, die wegen erschwerter Bedingungen nicht mehr motiviert waren, mitzuspielen. Dass sich die Harmonie aber nicht unterkriegen lässt, beweist sie anschliessend mit einem schmissigen Publikumsliebling, Stephan Jäggis «General-Guisan-Marsch», der auch für den Durchhaltewillen in Coronazeiten brauchbar ist, gefolgt von der rasanten Polka «Unter Donner und Blitz» von Johann Strauss (Sohn). Bei der «Musical Fantasy» von Ennio Salvere alias Eric Sviggers, zeigt Patricia Oberle ihre Musikalität auf dem Es-Saxofon mit Gefühl und Power. Das Stück gefällt mit abwechslungsreichen

Passagen für Perkussion und Schlagzeug, bei denen das Können von Sven Haller und Markus Brunner aufblitzt.

«Wir sind wer – zwischen Zürich und Zug» Stadtpräsident Clemens Grötsch überbringt die Grussbotschaft der Stadt Affoltern zu 101 Jahre Musikverein. Da die letztjährige Jubiläumsfeier wegen Corona nicht stattfinden konnte, findet nun die Uraufführung des Jubiläumsmarsches an diesem Jahreskonzert statt. Offenbar schlägt der Jubiläumsmarsch gleich zwei Fliegen auf einen Streich:

Aus dem Dorf wurde eine Stadt und der Musikverein wurde 100-jährig. Nun hat die Stadt einen offiziellen Stadtmarsch und die Harmonie bläst der Stadt den Marsch. Anschaulich deutet Clemens Grötsch die Musik des Stadtmarschs, der vom Zürcher Komponisten und Dirigenten Cyrill Oberholzer komponiert wurde: Zu Beginn zeigt sich das Selbstbewusstsein der «Stadtgewordenen», dann spiegeln sich die ländlichen Gefilde zwischen Albis und Reuss und schliesslich endet die Komposition fulminant mit der Aussage: «Wir sind wer, zwischen den Zentren Zürich und Zug.» Pointiert könnte man anfügen, Understatement

Die Freunde von Militär- und Volksmusik kommen auch in der zweiten Halbzeit auf ihre Kosten mit dem «Sempre Unita»-Konzertmarsch von Michael Geisler, der «Katharinenpolka» von Kurt Gäble und als letzte Zugabe nochmals der Affoltemer Jubiläumsmarsch. Nach der Pause spielt die Harmonie aber erst ein gelungenes Arrangement von Mario Bürki des Mani-Matter-Liedes «s’Zündhölzli». Die Solisten machen ihre Sache gut, Dirigent Martin Schiesser, der mit der Harmonie unter erschwerten Bedingungen ein schönes Programm einstudiert hat, fordert sie auf, sich zu erheben. Beim anschliessenden Stück «Pirates of the Caribbean» von Klaus Badelt wartet man, trotz Scharmützeln, vergebens auf das Entern eines Schiffes. Musikalisch schippern die Spieler zwar auf interessanten Meeren, dümpeln aber notenbedingt eher lange in einer Flaute. Die Segel flott macht dann erst Conférencier Felix Schertenleib mit einem Piratenwitz. Mit drei Zugaben verabschiedet sich die Harmonie beim Publikum. Insbesondere das Medley von bekannten «Queen»Songs brachte nochmals Rhythmus ins Blut: scharfes kleines Blech, trockenes, tiefes Wummern und grooviger Swing. Kultur made in Affoltern, wie der Moderator ankündigte. Wir meinen: Kultur made in Affoltern, die Freude macht.

Piksen im Sportzentrum

Im Rahmen der nationalen Impfwoche machte das Impfmobil auch im Säuliamt Halt

Während der nationalen Impfwoche werden in allen Kantonen verschiedene Beratungs- und Impfangebote organisiert. Im Säuliamt hielt das Impfmobil am Mittwoch in Bonstetten. In der Sporthalle hielt sich der Andrang allerdings in Grenzen.

Bonstetten auf die Impfwilligen. Beim Besuch des «Anzeigers» befanden sich deren drei in der Eingangshalle des Sportzentrums. Die Sekundarschülerin Iara aus Wettswil wartete mit zwei gleichaltrigen Kolleginnen auf den Piks.

von Martin Mullis

In ihrer Klasse sei rund die Hälfte der Schülerinnen und Schüler bereits geimpft. Sie und ihre Freundinnen hätten nicht zuletzt auch wegen ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber Drittpersonen beschlossen, sich impfen zu lassen. An die rund um die Covid19-Impfung kursierenden Mythen und Falschinformationen glaube sie nicht, hält die 14-jährige Sekschülerin fest. Bis kurz vor Mittag haben sich in Bonstetten einige Personen impfen lassen. Für die genaue Zahl verwies der Einsatzleiter der mobilen Impfeinheit auf den Projektleiter Joel Meier, welcher am Telefon jedoch nicht erreichbar war.

Die Virologen und Immunologen wiederholen es seit Wochen: Ja, die Impfung wirkt hervorragend, aber nein, natürlich gibt es keinen umfassenden, hundertprozentigen Schutz. Mit einer nationalen Impfwoche wurden diese Woche in sämtlichen Kantonen verschiedene Beratungs- und Impfangebote organisiert. Auch im Säuliamt stand das Impfmobil an einigen Orten für einen Piks in den Oberarm bereit. Rund ein Dutzend Fachpersonen, darunter auch ein Arzt, warteten am Mittwochmorgen im Sportcenter

Verantwortungsbewusstsein gegenüber Drittpersonen

In der Eingangshalle des Sportzentrums: Das Team des Impfmobils stand bereit, der Andrang hielt sich jedoch in Grenzen. (Bild Martin Mullis)

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Das Säuliamt sagt JA zum Klimaschutz

28. Nov

zum Klimaschutz zum Energiegesetz

energiegesetz-zh.ch

Foto: Pixabay

JA

Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter Bezirk Affoltern Nadia Hausheer Gemeindepräsidentin, Aeugst am Albis Bruno Fuchs Gemeinderat, Aeugst am Albis Clemens Grötsch Stadtpräsident, Affoltern am Albis Eliane Studer Kilchenmann Stadträtin, Affoltern am Albis Erwin Leuenberger Gemeindepräsident, Bonstetten Markus Reich Gemeinderat, Bonstetten Gregor Blattmann Gemeinderat, Hausen am Albis Roland Schneider Gemeinderat / Schulpräsident, Hedingen Nathanaël Wenger Gemeinderat, Knonau René Kälin Gemeindepräsident, Mettmenstetten Peter Weiss Gemeinderat, Obfelden Gaby Noser Fanger Gemeindepräsidentin, Ottenbach

Peter Weis Gemeinderat, Ottenbach Christoph Lüthi Gemeindepräsident, Rifferswil Werner Michel Gemeindepräsident, Stallikon Valérie Battiston Gemeinderätin, Stallikon

Kantonsrätinnen und Kantonsräte Ronald Alder GLP, Ottenbach Arianne Moser FDP, Bonstetten Hannah Pfalzgraf SP, Mettmenstetten Thomas Schweizer Grüne, Hedingen Daniel Sommer EVP, Affoltern am Albis JA zum Energiegesetz, Hohlstrasse 110, Postfach, 8010 Zürich


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Forum

«Vorwitz und Hintersinn»

Die FDP Wettswil hat nominiert

Grünliberale am Chlausmärt

An der gut besuchten Mitgliederversammlung vom 4. November hat die FDP Wettswil ihre Kandidaten für die Gemeindewahlen 2022 nominiert. Angeführt wird das Kandidatenfeld von der amtierenden Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger, die sich erneut zur Verfügung stellt. Weiter wird der amtierende Präsident der RPK Peter Gretsch für den Gemeinderat nominiert. Es freut die anwesenden Mitglieder sehr, mit zwei ausgewiesenen, engagierten Kandidaten für die Gemeinderats-Wahlen anzutreten. Für die Primarschulpflege wird Matthias Gretler als Mitglied nominiert. Er hat sich in den letzten Jahren sehr dafür eingesetzt, dass der stetig wachsenden Schülerzahl genügend Schulraum zur Verfügung gestellt wird. Für die Sekundarschulpflege hat nach Stallikon auch Wettswil die Nomination von Claudia Chinello bestätigt. Auch sie ist ein mehrjähriges Mitglied dieser Behörde mit viel Engagement für die Sekundarschule. Durch den Rücktritt von Peter Gretsch aus der RPK sind auch hier neue Kräfte gefragt. Mit Christian Gräub tritt der amtierende Vizepräsident für das Präsidium an. Mit seiner Nomination und derjenigen von Patricia Jacotin, die sich erneut als Mitglied zur Verfügung stellt, wird

Wie in den vergangenen Jahren werden die Grünliberalen am Sonntag, 21. November, am Chlausmärt mit einem eigenen Stand teilnehmen. Besucher können an einem spannenden Wettbewerb mitmachen. Zu gewinnen sind Preise von regionalen Geschäften. Ebenso gibt es frische Äpfel aus dem Knonauer Amt. Am Stand sind Vorstandsmitglieder der Grünliberalen, die Stadträtin Claudia Ledermann sowie verschiedene Gemein-

Seine Stimme ist bekannt aus der Sendung Zytlupe auf Radio SRF 1, wo er seinen Hörerinnen und Hörern immer wieder einen Spiegel vorhält. In seinen Auftritten zeigt sich Simon Chen als spitzfindiger Wortkünstler, raffiniert, feinsinnig, ironisch und von herrlichem Humor. Der «Anzeiger» schrieb über seine Rede zum 1. August vor acht Jahren in Hausen: «Simon Chen verknüpft Wortwitz und Ironie harmonisch mit politischen Statements, indem er den Intellekt nicht weniger zu Hilfe zieht als das empfindende Herz, weder prätentiös noch lehrmeisterlich oder gebärdenhaft. Seine Sprache geht nicht mit Faltenwurf, sondern auf baren Füssen.» Simon Chen zeigt, wie Humor mit politischen Statements verknüpft wird, geistreich, satirisch, gesellschaftskritisch. Das passt zu einer von der SP organisierten Veranstaltung. Simon Chen ist Gast bei der SP Bezirk Affoltern und wird im Anschluss an die Generalversammlung unter dem Titel «Vorwitz und Hintersinn» für alle Sprachbegeisterten Spokenword und Kabarett vom Feinsten präsentieren. Der Anlass ist öffentlich, alle, die Vorwitziges und Hintersinniges von Simon Chen erleben möchten, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei und im Anschluss offeriert die SP einen Apéro. Georges Köpfli, SP Bezirk Affoltern Mittwoch, 17. November, Türöffnung 20 Uhr, im katholischen Pfarreizentrum Affoltern, Seewadelstrasse 13. Zutritt mit Covid-Zertifikat.

«One way»Impfstrategie «One way» kann mit Sackgasse übersetzt werden. Die oft wiederholte Behauptung: «Eine möglichst grosse Impfquote ist der einzige Weg aus der Pandemie» ist weder wahr noch nachhaltig zu einem guten Ziel führend. Nicht wahr, weil es zahlreiche weitere Wege gibt: Dazu könnten Medikamente wie Remdesivir oder die neusten auf dem Markt erschienenen «Paxlovid»-Pillen gehören. Deren Erfolg ist allerdings noch nicht gesichert. Unwahr ist aber vor allem die Behauptung, mit nur 64 Prozent doppelt Geimpften kämen wir nie aus der Pandemie heraus. Da vergisst man erstens, dass die Impfquote, wenn man nur die über 12-Jährigen, für die eine Impfung bislang überhaupt möglich ist, 75 Prozent beträgt. Zweitens und viel wichtiger aber wird – absichtlich oder unabsichtlich – vergessen, dass die Zahl der Genesenen ebenfalls zur Immunisierung beiträgt. Sie wird vom BAG mit über 800 000 Personen beziffert, ist aber nur schon darum höher, weil täglich Tausende von «Fallzahlen» dazukommen. Rechnen wir die zirka 15 Prozent Immunisierten dazu, dann kommen wir nahe an 90 Prozent Immunisierte, gemessen an dieser Bevölkerungsgruppe heran. Bei der vulnerablen Gruppe der über 65-Jährigen ist dieser Prozentanteil noch höher. Nebst Impfen bestehen drittens immer noch die Maskenpflicht im öV und Beschränkungen bei Grossveranstaltungen als weitere Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Gesellschaftsspaltende Zertifikate erachte ich hingegen als völlig unnötig. Zu keinem guten Ziel führen zudem eigentlich alle Massnahmen, die nicht nachhaltig sind. Wenn wir im nächsten Frühling die Pandemie unter Kontrolle haben, ist vielleicht eine Schlacht, aber kein Krieg gewonnen. Wollen wir diese und alle nächsten Pandemien nachhaltig bekämpfen, so gibt es künftig wirksamere Mittel. Unser Immunsystem braucht natürliche Stärkung: ausreichend körperliche Bewegung, genug Pausen, frische Luft, geringerer Zuckerkonsum ... Nehmen wir diese Primärursachen aber doch endlich ernst und beginnen wir mit der wirklich nachhaltigen Vorsorge! Heinz Trinkler, Affoltern

Freitag, 12. November 2021

Kontinuität garantiert. Neu konnte der Vorstand Daniel Wyss als Kandidaten für die RPK gewinnen. Wyss ist seit fünf Jahren mit seiner Familie in Wettswil ansässig und in der Bankenbranche tätig. Für die Baukommission stellt sich mit Niklaus Schwendener ein Fachmann für rechtliche Fragen im Bauwesen weiterhin zur Verfügung. Neben den obigen Nominationen wurden erste Diskussionen zu den Anträgen der Gemeinde- und Primarschulbehörden zuhanden der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember geführt. Die beantragten Steuerfusserhöhungen von fünf respektive drei Prozent überraschen sehr und sollen kritisch hinterfragt werden. Zu den aktuellen Anträgen wird sich die FDP separat äussern, sie zeigen jedoch auf, dass Wettswil vor ausserordentlichen Herausforderungen steht. Gerade jetzt ist es wichtig, die richtige Mischung zwischen Kontinuität und Erneuerung in unseren Behörden zu finden. Es braucht kritisch denkende Kräfte, die den Mut haben, Bestehendes zu hinterfragen und Notwendiges durchzusetzen. Mit den vorgeschlagenen Kandidaten sind wir zuversichtlich, diese Herausforderungen aktiv mitgestalten und meistern zu können. FDP Wettswil, der Vorstand

Bei den Fakten bleiben Covid-Gesetz: Abstimmung vom 28. November. Es erstaunt uns immer wieder, wie sich Impfgegner als Fachleute in medizinischen und wissenschaftlichen Themen aufstellen. Es ist eben n i c h t allein die Sache jedes Einzelnen, sich impfen zu lassen oder nicht. Es geht um Solidarität. Die Lüge, es gebe keine coronabedingte Übersterblichkeit ist einfach falsch und eine Verhöhnung der Familien, welche Todesfälle zu beklagen oder Long-Covid-Symptome zu erleiden haben. Die Impfung schütze nicht, ist falsch. Sie schützt fast perfekt vor schweren Krankheitsverläufen und erreicht damit das Ziel. Sie schützt weniger perfekt als erwartet vor erneuten Ansteckungen, was aber nicht schlimm wäre, wenn denn die meisten Menschen geimpft wären. Auch ein Nachlassen des Impfschutzes, vor allem bei Älteren, spricht nicht gegen die Corona-Impfung und kann jetzt mit einer Booster-Impfung abgeschwächt werden. Die Impfstoffe seien zu neu, zu unbekannt? Auch das ist wissenschaftlich widerlegt. Die Technik der mRNAImpfstoffe sind schon seit vielen Jahren bekannt. Sie wurde an 30 000 Freiwilli-

gen getestet. Das Verfahren ist bei allen Medikamenten so. Wieso sperren sich die Coronaleugner nicht auch gegen Medikamente gegen Bluthochdruck, Eisenmangel, Zuckerkrankheit, Krebsmedikamenten usw? Von den lauten Schreien gegen Impfung und 3G-Zertifikat hören wir keine Alternativen. Die Konsequenzen trägt jeder selber? Stimmt eben nicht. Die Konsequenzen tragen das Spitalpersonal und die Arbeitskollegen, die die Arbeit der Coronaerkrankten erledigen müssen. Fakten sind: wir haben es alle satt in unserem Alltag eingeschränkt zu werden. Nicht nur die Corona-Gegner! Unsere Behörden und Spitäler leisten Unglaubliches seit Beginn der Pandemie. Die Sturheit der Covidleugner wird die Einschränkungen nicht schneller lockern, sondern (siehe Deutschland + Österreich) diese eher wieder verschärfen. Danke euch allen die dies so wollen! Ich glaube nicht, dass sie, die Coronaleugner, wissen was sie tun! Ein Ja zur Covid-Initiative ist eine Geste an unsere Behörden, an das Pflegepersonal und an alle schwer erkrankten oder verstorbenen Menschen in der Schweiz! Philippe und Susanne Dietrich, Affoltern

Das Zertifikat verschwindet nicht mehr Covid-Gesetz: Abstimmung vom 28. November. Mit dem Covid-19-Gesetz wurde die rechtliche Basis für das Zertifikat geschaffen. Mit der Ausdehnung der Zertifikatspflicht auf weite Bereiche unseres Alltags ist die Teilhabe am sozialen Leben nur noch mit Zertifikat möglich. Auch am Arbeits- und Ausbildungsplatz wird nun immer öfter ein Zertifikat verlangt. Die Gratistests wurden abgeschafft. Damit zwingt uns der Bundesrat faktisch zur Impfung. Es ist gut möglich, dass das Zertifikat noch mehr ausgeweitet wird. Aktuell gilt eine Pflicht ab dem 16. Altersjahr. Was passiert mit unseren Kindern, wenn der Impfstoff auch ab 5 Jahren zugelassen wird? Das Beispiel in Israel sollte uns zu denken geben, dort ist bereits eine Impfpflicht ab 3 Jahren. Weiter hat jedes Impfzertifikat ein Ablaufdatum. Danach wird es eine dritte und vierte Impfung brauchen. Oder der Bundesrat weitet die Zertifikationspflicht noch weiter aus, sodass nur noch Geimpfte und Genesene ins Restaurant oder ins Kino dürfen. Von da ist der Schritt nicht mehr weit zu 1G. Denken Sie daran, die Pandemie geht irgendwann vorbei. Was aber ein-

mal in die Rechtspraxis eingeführt wurde, kann immer wieder aus der Schublade hervorgeholt werden. Wer garantiert uns heute, dass bei einer schweren Grippewelle nicht wieder das Zertifikat zum Einsatz kommt? Die Abstimmung bezieht sich nur auf die Änderungen des Covid-19Gesetzes vom 19. März. Die restlichen Bestimmungen des Gesetzes bleiben unabhängig vom Ausgang der Abstimmung in Kraft. Werden diese Änderungen von der Stimmbevölkerung abgelehnt, treten sie ein Jahr später ausser Kraft, also am 19. März 2022. Dies beträfen insbesondere die zusätzlichen Taggelder für arbeitslose Personen oder die Ausweitung der Kurzarbeitsentschädigung. In erster Linie stützt sich der Bundesrat zur Bekämpfung der Pandemie auf das Epidemiengesetz. Diese Massnahmen könnten auch bei einem Nein zur Änderung des Covid-19-Gesetzes weitergeführt oder wieder eingeführt werden. Wenn die Obrigkeit die willkürlichen und für unser Land schädlichen Massnahmen nicht beenden will, muss es eben das Stimmvolk machen – mit einem klaren Nein zum Covid-19-Gesetz am 28. November! Marc Bochsler, Wettswil

deratskandidaten anwesend. Die Grünliberalen freuen sich, nach dem ausgefallenen Chlausmärt 2020, mit den Besuchern viele interessante Gespräche zu aktuellen Themen zu führen. Wir haben ein offenes Ohr für alle Anliegen zur lokalen, regionalen und nationalen Politik, welche die Besucher an uns herantragen. Fabian Kraxner, Vorstandsmitglied Grünliberale Knonauer Amt, Hedingen

Die SVP ruft zu viermal Nein auf Eidgenössische und kantonale Abstimmungen vom 28. November. Unsere Partei befasst sich mit allen Sachfragen, aber unser eigentlicher Kampf gilt der Freiheit unseres Landes und aller Männer und Frauen in der Schweiz. Genau darum geht es am 28. November. Unser Nein zum Gesetz betreffend die chinesische Seuche gilt keineswegs der Impfung, sondern einer arroganten und unschweizerischen Ausweitung der Staatsmacht, verantwortet von Politikern und Beamten, die in der Pandemie keineswegs mit besonderer Kompetenz geglänzt haben. Wir sagen Nein zu einer Spaltung unseres Volkes in «gute» Geimpfte und «schlechte» Ungeimpfte und zur schrankenlosen Sammlung von persönlichen Daten. Das zweite Nein gilt dem kantonalen Energiegesetz. Wie das kürzlich abgelehnte CO2-Gesetz sollen einmal mehr Bürokratie und Verbote an die Stelle der persönlichen Verantwortung treten. Wir sagen Ja zu technischen Möglichkeiten, die Treibhausgase, von denen die Schweiz weniger als ein Tausendstel verursacht, weiter zu reduzieren, aber nicht zu diesem Zwangsgesetz auf dem Buckel der Hauseigentümer und der

Mieter, die es beide auch nicht unterstützen. Das Pflegepersonal hat seit Ausbruch der Seuche enorm viel geleistet. Danke! Der beste Weg, um es zu entlasten, ist der Rückbau von grotesker Bürokratie und Papierkrieg, unter denen es seit Jahren leidet, anstatt sich auf seine noble Aufgabe konzentrieren zu können. Die Pflegeinitiative enthält verständliche Forderungen. Die Bundesversammlung hat diese in einem Gegenvorschlag weitgehend erfüllt, der aber nur bei einer Ablehnung der Initiative in Kraft tritt. Abzulehnen ist aber die Regelung von Löhnen nur für eine einzelne Berufskategorie in der Bundesverfassung. Das Nein zur Justizinitiative eint alle Parteien. Die Bundesversammlung vertritt uns alle und ist demokratisch legitimiert. Sie wählt die Bundesrichter auf eine Amtsdauer von sechs Jahren und stellt damit sicher, dass alle wesentlichen Meinungen im obersten Gericht zum Ausdruck kommen können. Richter quasi auf Lebenszeit, die ihr Amt dem Los verdanken, brauchen wir nicht. SVP des Bezirks Affoltern, David Vogelsanger, Präsident

HEV Zürich in Energie-Sackgasse Energiegesetz: Kantonale Abstimmung vom 28. November. Gehören Sie auch zu den lediglich 37 Prozent Einwohnerinnen und Einwohnern in der Schweiz, die eine Wohnung oder ein Haus ihr eigen nennen dürfen? Wenn Sie auch noch Mitglied des HEV sind, dann haben Sie soeben Post bekommen. Der HEV Zürich macht darin Stimmung gegen das CO2-Gesetz. Die Haltung des HEV kann und will ich nicht länger mittragen. Die Politik des HEV ist so etwas von rückwärts gewandt, unökologisch und nicht nachhaltig, dass ich kurzerhand die Mitgliedschaft gekündigt habe. Die nachfolgenden Generationen sollen nicht die Zeche für die Unvernunft ihrer Väter und Grossväter bezahlen. Wenn ich hier ausschliesslich die männliche Form wähle, liegt der Grund in den Unterlagen des HEV. Den Brief

haben zwei alte Männer – Egloff und Leiser – unterschrieben und im Flyer beklagen sich ebenfalls zwei Pensionäre über die Nachteile, die sie als privilegierte Hausbesitzer in Kauf nehmen müssen. Natürlich wird die ganze Propaganda noch mit viel Panikmache angereichert. Als Hauseigentümer und ebenfalls Privilegierter kann und will ich diese Politik nicht mehr unterstützen. Glücklicherweise gibt es eine Alternative, die ich allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern ans Herz legen kann: Casafair Schweiz. Dies ist der Verband für umweltbewusste und faire Wohneigentümerinnen und -eigentümer. Er setzt sich für klimafreundliches Bauen, gesundes Wohnen, haushälterische Bodennutzung und faire Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse ein. Kündigen Sie beim HEV und wählen sie die Zukunft mit Casafair Schweiz. Toni Schönbächler, Hausen

Woher die Unwahrheiten kommen Energiegesetz: Kantonale Abstimmung vom 28. November. An der überparteilichen Veranstaltung im Kasinosaal Affoltern blieb nur eine Frage unbeantwortet «Wer hat eigentlich etwas gegen das neue Energiegesetz?» Die Antwort lautet: Die Erdöllobby! Heute sind noch mehr als die Hälfte aller neuen Heizungen Öl- oder Gasheizungen. Wenn dieser Anteil wie geplant auf zehn Prozent sinken sollte, geht jedes Jahr ein Millionenumsatz verloren, der notabene nur wenige Arbeitsplätze schafft und mehrheitlich direkt ins Ausland fliesst. Um diesen Umsatz zu «retten», lohnt sich offenbar der Einsatz in eine gross angelegte Plakat- und Werbekampagne, in der man erneut vor Fehlbehauptungen und Angstmacherei nicht zurückschreckt: Es wird mit Zwangskündigungen («Mietern droht der Rauswurf»), höheren Mieten und Zwangsverkäufen gedroht, obwohl diese

Argumente von Fachleuten klar widerlegt werden können: Erneuerbare Heizungen sind auf lange Sicht günstiger und genau für die wenigen Fälle, wo sich jemand den Ersatz einer alten Ölheizung nicht leisten kann, wurde im Gesetz eine Härtefallklausel formuliert. Ich erhielt einen personifizierten Brief des «Komitees zur Rettung des Werkplatzes Schweiz» mit all diesen Unwahrheiten. Dahinter stecken namhafte SVP-Heisssporne wie Claudio Zanetti (Jurist) und Christoph Mörgeli (Historiker). Nicht dabei sind die politisch aktiven Gewerbler der SVP wie Nationalrat Bruno Walliser (Kaminfegermeister) oder Kantonsrat André Bender (Elektrikermeister). Es ist für mich echt schwer verständlich, dass sich die SVP hier für die ausländische Erdöllobby stark macht und nicht fürs einheimische Gewerbe. Hans Wiesner, alt Kantonsrat glp, Bonstetten


Forum

Freitag, 12. November 2021

15

Ja zur Pflegeinitiative und Ja zum Energiegesetz

Die Grünen portieren Eliane Studer Kilchenmann wieder in den Stadtrat

Einrichtungen für die Allgemeinheit

Abstimmungen vom 28. November.

Kommunalwahlen vom 27. März 2022.

Alles bei OBI, Leserbrief vom 29. Oktober.

Zuwarten ist keine Option bei der Verbesserung der Pflege-Arbeitssituation. Die Probleme sind nicht neu, seit Jahren werden nötige Verbesserungen aufgeschoben. Die Initiative wurde 2017 eingereicht, lange vor Covid. Der PandemieAusbruch hat drastisch gezeigt, wie kritisch die Personalsituation in den Spitälern und Heimen ist: die Pflegenden arbeiten an der Belastungsgrenze. Sie brauchen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf nicht erschöpft aufgeben müssen. Das Parlament hat diesen Hauptteil der Initiative nicht aufgenommen, sein Gesetz zielt auf die – ebenfalls wichtige – Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte. Das reicht nicht zur Verminderung der Berufs-Abgänge. Die Änderungen im Energiegesetz sind ganz einfach vernünftig. Sie setzen beim aktuellen Stand der Gebäudetechnik an, die Methoden zum Ersatz klimaschädigender fossiler Energieträger sind bekannt und die Umstellung auf klimafreundlichere Systeme rechnet sich. Für Ausnahmefälle, in denen ein 1:1-Ersatz

von bestehenden Anlagen günstiger kommt, sind die Regelungen im Gesetz aufgeführt. Für kostenbewusste Hausbesitzer gilt doch schon heute: Heizen mit erneuerbarer Energie ist günstiger, Neubauten wie Erneuerungen setzen wegen ihrer Wirtschaftlichkeit zunehmend klimafreundliche Systeme ein. Mit dem geänderten Energiegesetz geht die Umstellung aber schneller. Vor ihrem Laufzeit-Ende müssen zwar keine Öl- und Gasheizungen ersetzt werden, den optimalen Heizungsersatz klärt man aber besser rechtzeitig ab und nicht erst, wenn die Heizung aussteigt ... Weitere Empfehlungen der Mitte: Nein zur Justiz-Initiative: Das Los-System bringt keinen Vorteil gegenüber der bewährten Bundesrichterinnen- und Bundesrichter-Wahl durch das Parlament. Ja zum Covid-19-Gesetz: Es ist die nötige Grundlage für die Arbeit beim Bund und in den Kantonen. Die Behörden haben bewiesen, dass sie die ihnen zugesprochenen Kompetenzen verantwortungsvoll nutzen. Die Mitte Bezirk Affoltern

Empfehlungen der Grünliberalen Abstimmungen vom 28. November. Ja zum Covid-Gesetz: Die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und zur Linderung der Schäden sind notwendig. Eine Ablehnung des Covid-19-Gesetzes würde die erweiterten und laufenden Covid-Hilfen in verschiedenen Bereichen infrage stellen und dem Covid-Zertifikat die Rechtsgrundlage entziehen. Das würde Rechtsunsicherheit schaffen, unserer Wirtschaft schaden und die Pandemiebekämpfung verzögern. Es gilt, die Covid-Pandemie so schnell wie möglich hinter uns zu bringen. Nur so erlangen wir das wohlersehnte «normale» Leben zurück. Nein zur Pflege-Initiative: Die Situation beim Pflegepersonal ist angespannt. Darum muss die Ausbildungsoffensive sofort lanciert werden. Dies geschieht mit dem Gegenvorschlag des Bundesrates. Wenn hingegen die Pflegeinitiative angenommen wird, dann beginnt ein jahrelanger parlamentarischer Prozess mit ungewissem Ausgang.

Nein zur Justiz-Initiative: Die Initiative fordert, dass die höchsten Richterinnen und Richter des Landes per Zufallsentscheid gewählt werden sollen. Die Gerichte sollen das Volk widerspiegeln und damit braucht es neben rein juristisch technischem Wissen und Können auch Persönlichkeit. Mitglied einer Partei zu sein ist auch eine Aussage zu einer Wertehaltung. Sie kann als Richtschnur für die persönliche Sichtweise der Richterpersonen herangezogen werden. Die Delegation dieser Vorauswahl an ein Gremium, wie es die Initiative vorsieht, würde das Problem – sofern es besteht – nur verschieben. Ja zum kantonalen Energiegesetz: Das Energiegesetz fördert den Umstieg auf klimafreundliches Heizen mit Fördergeldern des Kantons. So bewirken wir, dass künftig rund 90 % der 120 000 Öl- und Gasheizungen durch klimafreundliche Heizungen ersetzt werden. Für den Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt: Dr. Thomas Beck, Aeugst

schliesst für unsere Zukunft sinnvolle Kompromisse. Ihr Ziel ist eine Stadt mit diversen Begegnungsorten, die zum Verweilen, zum Durchatmen oder auch zum Aktivwerden einladen. Eliane Studer Kilchenmann hat bewiesen, dass sie sich konstruktiv einbringen und lösungsorientierte Dialoge führen kann. Mit ihrem Fachwissen, ihrer Empathie und ehrlicher Verhandlungsführung konnte sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Konflikte konstruktiv und für alle Beteiligten zufriedenstellend lösen, zuletzt beispielsweise die Diskussion um den Verbleib der «Geissen». Auch in den nächsten vier Jahren sind ihre Fähigkeiten gefragt. Mit dem neuen Seewadel bekommt die Bevölkerung von Affoltern ein modernes, auf die Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnittenes Pflegezentrum – ein Herzensanliegen von Eliane Studer Kilchenmann. Die Grünen sind überzeugt, mit Eliane Studer Kilchenmann als Stadträtin eine Kandidatin zu haben, die sich nicht nur für grüne Anliegen, sondern für uns alle einsetzt. Die Grünen sind am Sonntag, 21. November, auf dem Chlausmärt präsent. Schauen Sie vorbei und lernen Sie uns kennen. Grüne Affoltern

Eliane Studer Kilchenmann hat als Stadträtin in den vergangenen vier Jahren einen guten Leistungsausweis erbracht. Als Verantwortliche für Immobilien hat sie wichti- Eliane Studer ge Projekte aufge- Kilchenmann. gleist. Zur Erlangung (Bild Rahel Patzko) des Labels Energiestadt ist der erste Schritt getan. Die Grünen unterstützen und portieren Eliane Studer Kilchenmann (parteilos) als Kandidatin zur Wiederwahl vom 27. März 2022 in den Stadtrat von Affoltern am Albis, weil es Politikerinnen und Politiker braucht, die sich für Biodiversität, Nachhaltigkeit und Naturschutz einsetzen. Nur mit einem aktiven Austausch mit der Bevölkerung können neue Projekte angeschoben und kann auf Entwicklungen in der Gesellschaft reagiert werden. Eliane Studer Kilchenmann setzt sich konsequent für mehr Partizipation ein. Sie hört zu, diskutiert und

Verantwortung für nächste Jahrzehnte Energiegesetz: Abstimmung vom 28. November.

senkt damit den CO2-Ausstoss des Kantons Zürich erheblich. Der schnellere Ersatz unserer Heizsysteme schafft aber auch Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe. Anstatt jährlich Hunderte Millionen Franken ins Ausland zu bezahlen, wird die Wertschöpfung im Kanton generiert, was vor Ort attraktive und gut bezahlte Jobs schafft und zudem Innovationen hervorbringt, die auch auf dem Weltmarkt sehr gefragt sind. Das Energiegesetz trägt damit dazu bei, die wirtschaftsund innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen im Kanton Zürich zu sichern. Mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte sage ich als Unternehmer deshalb Ja zum Zürcher Energiegesetz.

Zur Beurteilung des neuen Zürcher Energiegesetzes sind zwei Aspekte entscheidend. Als Unternehmer weiss ich, dass neben den kurz- und mittelfristigen Aussichten auch die langfristigen Rahmenbedingungen zentral sind. Heute beschlossene Massnahmen zum Schutz des Klimas sind notwendig, um unser gesellschaftliches Zusammenleben sowie Wohlstand und Sicherheit für die Zukunft zu sicherzustellen. Die Erhöhung der Temperatur, das Abschmelzen der Gletscher, vermehrte Hochwasser und Stürme und die wissenschaftlichen Prognosen zeigen, dass Massnahmen unumgänglich sind. Das neue Energiegesetz fördert den Umbau von fossilen Heizungen auf nachhaltige Systeme und

Hans Ruedi Schweizer, Unternehmer, Hedingen

Allianz der Verantwortung Allianz der Panikmacher, Leserbrief vom 5. November.

Auch in Hedingen hinterlässt der Biber seine Spuren. (Leserbild Vreni Huber)

dum ergriffen wurde wäre es eine Missachtung des Volkswillens und staatspolitisch gar nicht möglich, über diese Vorlage nun nicht abzustimmen. Um das völkerrechtlich verbindliche Pariser Abkommen zur CO2-Senkung bis ins Jahr 2050 zu erreichen ist es ohnehin höchste Zeit. Mit dem neuen Energiegesetz werden insbesondere beim Heizkesselersatz wichtige Weichen gestellt, die sich gerade für Hauseigentümerinnen rechnen. Auch wenn eine Wärmepumpe höhere Investitionskosten hat, ist sie bereits nach zehn Jahren amortisiert. Weil sie von den Unterhaltskosten und den Energiekosten her deutlich günstiger zu betreiben ist als eine fossile Heizung, können sich Vermieter und Mieter über die gesamte Lebensdauer einer solchen Heizung gesehen über entsprechend tiefere Kosten freuen. Dank Fördergeldern und Härtefallregelung ist die Umsetzung der neuen Vorgaben problemlos machbar. Dazu braucht es nur etwas Weitsicht und die Bereitschaft, sich verbindlich für die Lösung von drängenden Problemen einzusetzen.

Dass es sechs Parteien aus dem Bezirk gelungen ist, sich beim Energiegesetz gemeinsam für ein Ja einzusetzen, darf als starkes Zeichen dafür gewertet werden, dass die Verantwortung für Mensch und Umwelt höher gewichtet wurde als das Pflegen des eigenen parteipolitischen Gärtchens. Möglich wurde dies nur dank der Bereitschaft aller Beteiligten, von Maximalforderungen Abstand zu nehmen und Kompromisse einzugehen. Leider schaffte es die SVP nicht, über ihren Schatten zu springen und hier ihren Beitrag zu leisten. Wohl auch darum hat sie anlässlich einer IPK-Sitzung der Anfrage zu einer gemeinsamen Veranstaltung eine Abfuhr erteilt. Sich selber ausladen und dafür im Nachhinein über eine angebliche Nichteinladung zu jammern spricht für sich selber. Wer politische Abläufe kennt, weiss zudem, dass der Zeitpunkt der national terminierten Abstimmung über das CO2-Gesetz keinen Zusammenhang hat mit dem Urnengang für das Energiegesetz, dessen Termin durch den Kanton Zürich festgelegt wird. Weil das Referen-

Daniel Sommer, Kantonsrat EVP, Affoltern

Parolenspiegel Politische Parteien Bezirk Affoltern EDU

EVP

FDP

GLP

SP

SVP

1

Volksinitiative "für eine Starke Pflege" (Pflegeinitiative)

Eidgenössische Abstimmung vom 28. November 2021

Nein

Ja

Nein

Nein

Grüne Die Mitte Ja

Ja

Ja

Nein

2

Volksinitiative "Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren (Justiz Initiative)

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

3

Änderung vom 19. März 2021 des Covid-19-Gesetzes

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Kantonale Abstimmung vom 28. November 2021. 1

Energiegesetz (EnerG)

Margrit Pfister stellt die Stadtpolitik Affolterns in Sache Zulassung von grossen Verkaufshäusern in Frage. Sie erwartet an dieser Stelle Anlagen, die dem Bedürfnis von Jung und Alt dienen, sprich Erholungspark mit Kinderspielplatz, also ein Gemeinschaftszentrum inmitten unserer aufstrebenden Stadt. Bereits vor über vierzig Jahren hat eine mutige Frau von Affoltern an der Gemeindeversammlung im damaligen Casino-Saal eine Grünzone, respektive einen Park mit Kleinkinder-Spielplatz in unserem schnell wachsenden Dorf angeregt. Man diskutierte nämlich über die Nutzung des heutigen Areals von Migros und Aldi. Von anderen Seiten wurden damals im «Anzeiger» (vorausschauend) nebst der heutigen Sportanlage im Moos auch eine Eisbahn für alle, kombiniert mit einem Hallenbad, vorgeschlagen. Leider hat damals der Gemeinderat keine Stellungnahme bekannt gegeben. Wie wären wir Affoltemer, Jung und Alt, Frauen mit Kleinkindern, ältere Frauen und Männer, aber auch Schulkinder, heute froh und stolz, genannte Einrichtungen nutzen zu können! Oder nicht? Xaver Mettler, Affoltern

Tempo 30 ist die richtige Lösung Gilt auch auf der Dorfstrasse in Obfelden künftig Tempo 30?, «Anzeiger» vom 29. Oktober. Schätzen Sie zuerst und rechnen Sie dann bitte mit: Wie lange brauchen Sie mit der neu sanierten Dorfstrasse, um Obfelden in der ganzen Länge von Lunnern bis Hirschen, total 2,5 km zu durchqueren? Dies bei der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und wie lange bei temporeduzierten 30 km/h bis Toussen und 50 km/h bis Hirschen? Ich habe interessehalber gerechnet: Bei Tempo 50 km/h brauchen Sie 3 Minuten 0 Sekunden. Bei Tempo 30 vier Minuten 30 Sekunden, also eine Minute 30 Sekunden länger. Eine weitere Rechnung hat sich aufgedrängt: Die Umfahrung hat eine ungefähre Länge von 3,3 km. Wird diese auf einem Drittel mit 80 km/h befahren und auf zwei Dritteln mit 60 km/h (Annahme; es gibt ja zwei Kreisel, die abbremsen und Dorfdurchfahrten), so kommt man auf eine Fahrzeit von total 3 Minuten 0 Sekunden. Fahren Sie also die neu sanierte Dorfstrasse anstatt die Umfahrung, ist die zurückgelegte Strecke 800 Meter kürzer und beim erlaubten Tempo 50 gleich schnell. Bei Tempo 30 jedoch wird die Fahrt um 1 Minute 30 Sekunden länger als der Umweg über die Umfahrung. Dieser «Zeitverlust» bei Tempo 30 bewirkt den nötigen Ansporn, die Umfahrung überhaupt zu nutzen! Und nur so kann die Dorfstrasse entlastet und wirklich für alle Verkehrsteilnehmer gefahrenfrei gestaltet werden. Beurteilen Sie: Welches Tempolimit auf der neuen Dorfstrasse verhilft wirklich dazu, dass die Umfahrung benutzt wird und sich die Investition von 70,7 Mio. Franken zum Wohle der Bevölkerung von Obfelden rechnet? Noch ein PS: Im Gemeindebulletin vom 22. September, Absatz 4.1. Geschwindigkeitsregime wird eine Strassen-Projektierungsgeschwindigkeit von 30 km/h in Aussicht gestellt. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 50 km/h belassen! Was das soll, ist nicht nachvollziehbar und wird die Strassensicherheit sicher nicht verbessern! Tempo 30 ist die richtige und zukunftsweisende Lösung für unsere Dorfstrasse und wie nachgerechnet auch für die eingefleischtesten Autofahrer schadlos verkraftbar. Bernhard Borner, Obfelden


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Gewerbe

Erfolgreicher «Deal»

Jungunternehmer Nicolas Heini hat in «Höhle der Löwen» zwei Investoren überzeugt. > Seite 19

Im Eingangsbereich empfängt zur Eröffnung ein Weihnachtsmarkt.

Freitag, 12. November 2021

«Bündner Plauderi»

Komiker Claudio Zuccolini kommt mit seinem Programm «Darum!» nach Wettswil. > Seite 22

In hohem Rhythmus führt Pfister in seinen Filialen Küchenstudios ein, um seine Expansion im Küchenmarkt voranzutreiben.

17

Halbes Jahrhundert

Der Wassersportclub Albis feiert im Jahr 2022 sein 50-jähriges Bestehen. > Seite 29

Zu Ruhemomenten zwischen den Shoppingaktivitäten lädt das filialeigene Restaurant ein. (Bilder Stefan Schneiter)

Einrichtungshaus der neuen Generation Eröffnung des Pfister-Möbelhauses in Affoltern am 15. November Am nächsten Montag feiert das Pfister-Einrichtungshaus in Affoltern Eröffnung. Auf 13 000 m² legt der Vollanbieter im Wohn- und Haushaltbereich ein Rundum-Sortiment vor mit allem, was zu Hause benötigt wird, von Möbeln, über Küchen zu Bettwaren, Vorhängen und Teppichen bis hin zu ganzen Inneneinrichtungen. Eine schweizweite Premiere ist das Restaurant. von stefan schneiter In dieser Woche und wohl noch bis zur letzten Minute vor der Eröffnung am nächsten Montag herrscht Hochbetrieb an der Moosbachstrasse 13 in Affoltern. Waren werden angeschleppt und verkaufsgerecht an ihren Orten platziert, es wird gehämmert und gezimmert, Lichtinstallationen werden überprüft, der Test der Lüftungsanlage sorgt für geräuschvollen Lärm, der einen kaum

MARKTPL ATZ

noch das eigene Wort verstehen lässt, die Rolltreppe funktioniert noch nicht. «Wir sind voll im Zeitplan», beruhigt Paul Holaschke, CEO von Möbel Pfister. «Es schaut vielleicht momentan noch etwas wild aus, aber wir sind im letzten Feinschliff. Am Montag wird zur Eröffnung alles bereitstehen.» Die Filiale, die nächste Woche aufgeht, ist die erste Filiale, die Pfister seit zehn Jahren eröffnet. «In Affoltern steht nun eines der schweizweit modernsten Einrichtungshäuser, das auf rund 13 000 m² Sortimentskompetenz, Servicegedanke, Qualität und Innovation vereint», sagt Holaschke.

Boxspringbetten und Gewächshaus für Küchen Im Möbelbereich wird das gewohnt grosse Angebot, wie man es von Pfister kennt, durch die Einführung neuer Marken weiter ergänzt. In der Bettenabteilung springt die grosse Auswahl an Boxspringbetten ins Auge, ein trendiges Schlafsystem, bei dem anstelle eines

Lattenrostes ein gefedertes Untergestell die Basis bildet. Ein eigentlicher Jugendbereich enthält Möbel speziell für den jugendlichen Geschmack. Stolz ist man bei Pfister auf das Atelier Pfister, in dem das Sortiment ausschliesslich zusammen mit Schweizer Designern entwickelt wird. Rund 20 sogenannte Assist-Infoterminals sorgen dafür, dass Kundinnen und Kunden nicht zu lange auf Beratung warten müssen. Auf diesen Terminals kann bei Bedarf der nächste freie Berater gesucht werden, der auf dem Display mit Name und Foto angezeigt wird. Ebenfalls um lange Wartezeiten für Kundinnen und Kunden zu vermeiden, verfügt die neue Filiale über ein eigenes Warenlager. «Damit können wir Kunden besser bedienen, indem sie etwa Kleinmöbel sogleich mitnehmen können», streicht Paul Holaschke die Vorzüge dieser für eine Pfister-Filiale neue Einrichtung heraus. Mit der neuen Filiale setzt Pfister seine Expansion im Küchenmarkt fort. Auf 650 m² kann sich die Kundschaft 27

Selbstwahrnehmung: Abendveranstaltung am 17. November in Hausen

Am 17. November organisiert die Drogerie Rütimann im Rahmen der Vortragsreihe «Der gesunde November» eine Abendveranstaltung zum Thema Selbstwahrnehmung in der Engelscheune in Rifferswil. Selbstwahrnehmung ist eines der wertvollsten Instrumente des Körpers zur Ge-

den kleinen Hunger bis hin zu Mittagund Abendessen für die ganze Familie. Eine Kinderspielecke gleich neben dem Restaurant lässt Eltern von gelangweilten Kindern entspannter ihren Shoppingbedürfnissen nachgehen.

Mehr in allen Preisklassen Pfister möchte zunehmend von seinem Hochpreisimage wegkommen. Paul Holaschke umreisst die neue Ausrichtung von Pfister: «Wir wollen die erste Wahl für Menschen sein, die sich ihre Wohnung oder das Haus einrichten. Mit der Einführung neuer Marken als Ergänzung zum gewohnten Sortiment, klar abgestuften Preiskategorien inklusive günstigeren Angeboten möchten wir mehr Personen in der Schweiz ansprechen. Unser Preisspektrum reicht heute viel stärker vom Einstiegspreis bis hin zu High-End-Produkten.» Pfister Möbelhaus, Moosbachstrasse 13, Affoltern. Eröffnung am Montag, 15. November, Öffnungszeiten Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Mit dem Älterwerden treten gesundheitliche Beschwerden in den Alltag, die oft dem Alter zugeschrieben werden. Eine Einschätzung, die oft trügt, wie die Referenten zu berichten wissen. Claudio Rütimann und Fredy Steinmann laden deshalb zur Abendveranstaltung «Selbstwahrnehmung» ein.

verschiedene Kücheninstallationen ansehen. Bei einer der hochwertigsten Kücheneinrichtungen in Massivholz können auf Wunsch alle Installationen, vom Herd über Kühlschrank bis zum Abwaschbecken, hinter formschönen Schranktüren «versteckt» werden. Eine Besonderheit ist ein Mini-Gewächshaus, in dem man sich seine Kräuter mitten in der Küche selber heranziehen kann. «Für die Schweiz ist das sicherlich eine Premiere», betont Janko Gabric, Regionalverkaufsleiter Küchenstudios. Beratung seitens von Küchenspezialisten, ein Ausmessservice mit 3D-Computeranimation, um eine neue Küche bei sich zu Hause millimetergenau einpassen zu können sowie die zeitnahe Auslieferung der Küchen und Geräte zählt auch zu den Pfister- Dienstleistungen. Um nicht nur Kaufbedürfnisse zu erfüllen, steht in der neuen Filiale auch ein Restaurant mit 134 Sitzplätzen bereit. Eine Premiere für Pfister-Filialen in der Schweiz. Die Speisekarte hält eine breite Palette bereit, vom Frühstücksbuffet über Café und Kuchen, Snacks für

Claudio Rütimann (links) und Fredy Steinmann. (Bild Saskia Schneebeli) sunderhaltung. Der Körper gibt bei gesundheitlichen Störungen mannigfaltige Zeichen in Form von Missempfindungen, Hautzeichen oder Energiemangel. Um die Zeichen des Körpers (wieder) besser kennenzulernen und dessen Sprache klarer zu deuten, führen Claudio Rütimann, Drogist, und Fredi Steinmann, Schmerztherapeut LNB, –

beide von Hausen – durch den spannenden Abend. Fredi Steinmann widmet sich dem Thema «Durch Bewegung leichter, beweglicher und schmerzfrei durch den Alltag» . Claudio Rütimann wird seinen Schwerpunkt in den stoffwechselbedingten Befindlichkeitsstörungen legen. Das Ziel der Referenten ist, die Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden wachzurütteln, Signale des Körpers zu erkennen, richtig zu deuten und (falls nötig) zu handeln. Drogerie Rüttimann

Danke für den langjährigen Einsatz! Drei Mitarbeitende der Firma Bär Bau AG aus Hauptikon treten ihre wohlverdiente Pension an. Gleich drei Mitarbeiter dürfen dieses Jahr ihre Rente antreten. Zusammen bringen sie es auf unglaubliche 82 geleistete Arbeitsjahre. Die Bär Bau AG

möchte sich bei Ueli Künzi (39 Arbeitsjahre), Bruno Schärer (31 Arbeitsjahre) und Hanspeter Wabel (12 Arbeitsjahre) ganz herzlich für die langjährige und tolle Zusammenarbeit bedanken. Zu ihrer wohlverdienten Pension wünscht ihnen Bär Bau alles Gute! Felix, Kurt und Bruno Bär, Bär Bau AG

Reservierung in der Drogerie Rütimann in Hausen, Telefon 044 764 06 68 oder www.drogerie24.ch. Unkostenbeitrag pro Teilnehmer 20 Franken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Platz-Reservierung ist unerlässlich. Die Teilnahme ist, gemäss nationalen Richtlinien, nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich.

Von links: Hanspeter Wabel, Ueli Künzi und Bruno Schärer. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 12. November Ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Pfarrer Andreas Fritz

Samstag, 13. November 17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 14. November 10.00 Abschieds-Gottesdienst Ursula Jarvis, Carlo Oberli und Ueli Neuhaus Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli (mit Zertifikat)

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 14. November 9.30 Club 4-Gottesdienst mit Übergabe der Bibel an die 4. Klässler und Taufe von Maëlle und Théo Stöckli. Mit Pfarrerin Irene Girardet und Katechetin Sonja Kilchmann. Zertifikat erforderlich.

Ref. Kirche Aeugst Freitag, 12. November 19.30 Kino in der Chilestube: Nomadland Ein Film von Chloé Zhao, Regie, mit Frances McDormand in der Hauptrolle. Eintritt frei, Zertifikatspflicht Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Müller, keine Zertifikatspflicht. Direkt Anschliessend Freie Versammlung zur Nomination der Aeugster Kirchenkommission 17.00 Orgelkonzert mit Viswas Orler Zum Abschluss der Reihe «Orgelstunde mit Werkeinführungen» werden die besprochenen Stücke in einem Konzert gespielt. Zertifikatspflicht, Eintritt frei

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden) Sonntag,14. November ab 8.30 Zmorge im Chilehuus 10.00 Taufgottesdienst mit den Kindern des 3. KlassUnterrichts, den Katechetinnen und Pfrn. L. Gächter getauft werden Pablo Fynn Schaffner und Emil Eisenegger Es gilt Zertifikatspflicht. Dienstag, 16. November 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Es gilt Zertifikatspflicht. Donnerstag, 18. November 12.00 Senioren-Treff Chlaushöck im Chilehuus Es gilt Zertifikatspflicht.

Montag, 15. November 19.00 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Mittwoch, 17. November 9.30 Fiire mit de Chliine Kinderfeier In der reformierten Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 13. November 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme Sonntag, 14. November 10.00 Taufgottesdienst mit den Kindern der Minichile Pfrn. Eva Eiderbrant und Katechetin Andrea Steudel Kornél Radics (Orgel) Es gilt Zertifikatspflicht.

Freitag, 20. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Dienstag, 16. November 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht

Ref. Kirche Hedingen

Mittwoch. 17. November 12.00 Club 4 15.00 JuKi: Filmtime

Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Ueli Flachsmann

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 14. November 9.30 Gottesdienst in der Klosterkirche Kappel a. A. Pfrn. Ilona Monz Musik: Sawako Miura 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Giebelraum des Klosters Kappel mit Pfrn. Ilona Monz

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Donnerstag, 18. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 14. November Gottesdienstbesuch in einer Nachbargemeinde

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz Musik: Marina Wehrli (mit Zertifikat) www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 14. November 2021 10.00 Tauf(-erinnerungs)-Gottesdienst für Familien mit kleinen und grösseren Kindern. Taufe von 3. Klässler Mathis Jonathan Franck. Mitwirkung der 3.Klass-Unti-Kinder, Barbara Truffer, Eva Sanz und Susanne Sauder. Musik: Casey Crosby. Mit Zertifikatspflicht. www.kirchebonstetten.ch

Freitag, 19. November 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche 18.30 Phönix-Treff www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. November 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst

Freitag, 19. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche Ottenbach. Zurzeit mit Maske. Gestaltet von Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 14. November 9.30 Gottesdienst in Kappel und in Hausen (hier mit Zertifikat!) www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 14. November 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Stallikon, Jugendgottesdienst Montag, 15. November 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 17. November 14.00 Gemeindesaal Bonstetten, Seniorennachmittag Theater Etzelbühne «Der Fall Elster» Mit Zertifikat 3G Donnerstag, 18. November 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Sonntag, 14. November 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Mittwoch, 17. November 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag, anschl. Kaffee und Verkauf von Kleingebäck für Elisabethenopfer www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Alle Veranstaltungen mit Schutzkonzept Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst mit Markus Brunner Kingskids und Kinderhüeti Montag, 15. November 8.30 Baby/Kids-Song Mittwoch, 17. November 20.00 Bibelabend mit Markus Brunner Donnerstag, 18. November 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Samstag, 13. November 17.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 18.00 Vorabendmesse

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Sonntag, 14. November 08.00 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe mit Erstkommunion von Flavia Noci

Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Dienstag, 16. November 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. «Laudemus»

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Mittwoch, 17. November 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 18. November 08.15 Rosenkranz 09.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 13. November 17.00 Firmeröffnungsgottesdienst mit Pater Ben Kintchimon, Matthias, Cristina, Sarah, den Firmanden und ihren Familien Sonntag, 14. November 11.00 Wortgottesfeier mit Matthias und Andreas Bolkart, musikalisch unterstützt von Anette Bodenhöfer und dem Sing mit!Chor. Der Gottesdienst ist mit Zertifikatspflicht. Anschliessend ist die Kirchgemeindeversammlung ohne Zertifikat und Apero

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. November 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung Mittwoch, 17. November 20.00 Frauenabend 1. Petrusbrief 4, 10-19 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Donnerstag, 18. November 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. November 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 14. November 10.00 Gottesdienst und Livestream «Nonstop Gebet! Himmel auf Erden» Mehr unter www.sunntig.ch

Flavio De Luigi, Affoltern

Vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch vor dem Bundesrat. Die Schweiz überwindet covid-19 angstfreie-schweiz.ch

Nein am 28. November

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n canne s e d o QR-C s le g e n und lo


Gewerbe

Freitag, 12. November 2021

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Wunschpartner gefunden Jungunternehmer Nicolas Heini hat zwei Investoren in «Höhle der Löwen» überzeugt Nicolas Heini hat in der TV-Sendung «Höhle der Löwen» einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Nun konnte der Jungunternehmer aus Herferswil Roland Brack und Tobias Reichmuth als Investoren für seine Start-Up-Firma «Firstcar» gewinnen.

«Sie sahen das Potenzial der Firma, die es in dieser Art bislang noch nicht gibt, sie fanden den Brand gut und die Marke sympathisch», waren nach Auffassung von Nicolas Heini die Gründe, dass der Deal zustande kam.

Ein anderer Druck

von stefan schneiter Die Geschäftsidee kam Nicolas Heini, als er vor drei Jahren als 18-Jähriger seine Fahrprüfung machte. Er realisierte, wie sehr junge Fahranfänger froh wären, eine umfassende Unterstützung zu finden. Die passende Fahrschule zu finden, ein geeignetes Lernfahrauto als Mietobjekt zum fahren Üben sowie die richtigen Versicherungen und Garagen zu guten Konditionen – all dies bietet seine Firma «Firstcar» an.

Willkommen bei den Löwen Drei Jahre nach dem Start seines Unternehmens, das seinen Sitz in Knonau hat, wollte Nicolas Heini nun einen Schritt weitergehen. Diese Woche trat er in der Sendung «Höhle der Löwen Schweiz» auf 3+ auf, um Investoren zu finden. «Ich war ziemlich nervös. Wenn man selber vor bekannten Investoren aus der Schweiz steht, ist das nicht dasselbe, wie wenn man die Sendung zuvor schon xmal geschaut hat,» erzählt der 21-Jährige. Die Nervosität habe sich allerdings schnell gelegt. «Ich fühlte mich willkommen bei den Löwen, die Stimmung war entspannt. Sie sind sehr interessiert, nehmen einen ernst, wenn man sein Geschäftsmodell präsentiert und lassen einen ausreden, ohne ins Wort zu fallen. Wichtig ist ja, dass man sie die Begeis-

MARKTPL ATZ

Daumen hoch – in der «Höhle der Löwen Schweiz» ist der Deal zwischen Nicolas Heini (2.v.l.) mit seiner Freundin Belinda Juon und den Investoren Roland Brack (l.) und Tobias Reichmuth zustande gekommen. (Bild zvg.) terung, die man für sein Produkt und seine Geschäftsidee hat, spüren lässt und zeigen kann, dass man voll dahintersteht.» Das ist gut gelungen, Nicolas Heini konnte mit seinem überzeugenden Auf-

tritt gleich zwei der «Löwen» für sich und seine Sache gewinnen. Online-Experte Roland Brack und der Nachhaltigkeitsunternehmer Tobias Reichmuth – genau die zwei, auf die Heini als Wunschpartner gehofft hatte – machen

mit. Heini hatte eine Investition von 300 000 Franken bei einer Beteiligung von 10 % gefordert. Das war den beiden zu wenig, doch bei deren Angebot – 300 000 Franken Investition zu 20 % Anteil an der Firma – schlug Heini ein.

Für Heini beginnt nun eine neue Ära. Aus einem «Mehr-oder-weniger-1-MannBetrieb» – faktisch waren es allerdings bisher schon fünf Köpfe – werde nun ein KMU, ein deutschweizweiter Player, der zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in die französische und italienische Schweiz expandieren soll. Die Firma wird von einer GmbH in eine AG umgewandelt, alles werde professionalisiert, Webauftritt, Marketingkonzept, Kundensupport. Der Jungunternehmer wird nun die künftige Entwicklung seiner Firma mit zusätzlicher Motivation anpacken, erklärt jedoch: «Es ist jetzt aber auch ein anderer Druck da. Bisher war das Problem stets, ob genug Liquidität da ist, ob das Geld reicht, damit wir weiter wachsen können. Nun müssen wir darauf achten, die Investoren nicht zu enttäuschen und ihr Geld nicht in den Sand zu setzen.» Anderseits kann Nicolas Heini die Zukunft beruhigter angehen. «Es ist ein gutes Gefühl, solche Topleute hinter sich zu wissen, die einen in schwierigen Situationen mit Rat und Tat helfen können.» Mit den zusätzlichen Geldmitteln können vor allem auch die Vermarktung und die Werbung ausgebaut werden. Heini verspricht sich von seinem TV-Auftritt zudem einen grösseren Bekanntheitsgrad. «Viele junge neue Autofahrerinnen und -fahrer können von unserem Angebot als Anlaufstelle für alles rund ums Auto profitieren. Aber viele wussten noch gar nicht, dass es das gibt. Das wird sich mit dieser TV-Sendung ändern.»

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Blumiges für einen zauberhaften Advent Das Blumenatelier Unverblümt in Mettmenstetten bietet eine breite Auswahl an handgemachten Unikaten Von Dienstag, 16. November, bis Samstag, 20. November, lädt das Blumenatelier Unverblümt in Mettmenstetten zu seiner Adventswoche. Zu kaufen gibt es eine vielseitige Auswahl an handgemachten Adventskränzen und -gestecken. Im Raum, der an das Ladenlokal angrenzt, stehen – nebst Verpackungen mit Kerzen – Zieräpfel, getrocknete Blumen und kleine, goldene Holzrentiere. Momentan sind das noch Rohmaterialien, doch in den nächsten Tagen werden daraus stimmungsvolle Weihnachtskränze und -Arrangements entstehen, wie Inhaberin Isabella Gut sagt. Seit mehreren Tagen sind sie und ihre beiden Mitarbeiterinnen Karin Bircher und Corinne Roos im Atelier fleissig, damit bis am Dienstag alle Kreationen bereitstehen. Dann nämlich startet im Blumenatelier Unverblümt die fünftägige Adventswoche. Während dieser Zeit erhalten Kundinnen und Kunden die Gelegenheit, im Laden über die gewohnten Öffnungszeiten hinaus nach der passenden Weihnachtskreation zu stöbern. «Jedes Stück ist ein Unikat», betont Isabella Gut.

Jedes Gesteck ist ein Einzelstück Die Behälter für ihre Kreationen stellen die Frauen selber her – so zum Beispiel die Schale aus Draht oder der Korb, der aus getrockneter Wasser-

Inhaberin Isabella Gut, Karin Bircher und Corinne Roos (von links) bei ihrer Arbeit im Atelier.

hyazinthe geflochten wurde. Es gibt Kränze aus rosa Filzfäden, während andere im trendig-feinen Bohème-Stil daherkommen. Doch selbstverständlich finden Kundinnen und Kunden auch den klassischen Kranz aus Tannenzweigen im Angebot. Beim Sortiment war es Isabella Gut ein Anliegen, dass für jedes Budget etwas dabei ist. Die etwas einfacheren Gestecke oder Körbchen mit einer Kerze gebe es be-

reits ab zirka dreissig Franken. Auch für Geschenkideen biete man während der Adventswoche Inspiration, sagt sie. Die Gefässe, in welche die Adventskränze und Gestecke eingebettet sind, können auch in anderen Jahreszeiten wieder verwendet werden. So machen die Kreationen aus Trockenblumen nach dem Ende der Adventszeit auch als Türkränze eine wunderbare Figur,

Aktuell im Trend: der Bohème-Stil. (Bilder zvg.)

dank ihrer Schlichtheit erinnern sie nicht mehr an Weihnachten. Und auch die übrigen Gefässe lassen sich problemlos mit frischen Blumen füllen und bereiten das ganze Jahr Freude. Damit die Kundinnen und Kunden genug Zeit haben, alle Kreationen in Ruhe zu besichtigen, ist der Laden von Isabella Gut während der Adventswoche von Dienstag bis Freitag eine Stunde länger, bis 19.30 Uhr, geöffnet.

Am Samstag sind es gar zwei Stunden: Dann ist das Stöbern bis um 17 Uhr möglich. Blumenatelier Unverblümt Adventswoche im Blumenatelier Unverblümt, Bahnhofstrasse 12, Mettmenstetten. Dienstag, 16. November, bis Freitag, 19. November, 8 bis 12 und 14 bis 19.30 Uhr, und Samstag, 20. November, 8 bis 17 Uhr.


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Vermischtes

Notfalltreffpunkte in Betrieb

Emotionale Qualität von Farbe

Der Kanton Zürich hat zusammen mit den Gemeinden über 290 Notfalltreffpunkte in Betrieb genommen. Sie erlauben im Fall von Katastrophen oder Notlagen den Informationsaustausch zwischen den Behörden und der Bevölkerung. Im Falle von Grossereignissen, Katastrophen und Notlagen ist es für die Bevölkerung wichtig, sich rechtzeitig und umfassend informieren und bei Bedarf Unterstützung anfordern zu können. Die Notfalltreffpunkte erlauben den Informationsaustausch zwischen Behörden und Bevölkerung auch unter erschwerten Bedingungen und über einen längeren Zeitraum. Die Bevölkerung hat an diesen Standorten zudem die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen, wenn sonst keine Kommunikation möglich ist. Die Notfalltreffpunkte dienen ebenfalls als Standorte, an denen Hilfsgüter abgegeben werden könnten. Jede Gemeinde betreibt künftig mindestens einen Notfalltreffpunkt. Dieser ist jeweils mit einer weissen Tafel mit einem orangeblauen Logo gekennzeichnet und für die Mehrheit der Bevölkerung innert 15 bis 30 Minuten zu Fuss erreichbar. Derzeit sind rund 290 Notfalltreffpunkte betriebsbereit. Das Netz wird weiter ausgebaut. Kantonale Führungsorganisation Standorte unter www.notfalltreffpunkt.ch.

HINTER-GRÜNDE

Warum nicht auch Rucola? Vor einer Woche: Wieder einmal eine Versammlung mit gediegenem Nachtessen, zwar auf der anderen Seite des Zürichsees, aber mit dem öV gut erreichbar. Hemd, lediglich schwarze Jeans, Kittel, keine Krawatte – mit diesem Tenü war ich «bei den Leuten». Nur noch die Offiziellen tragen scheinbar heute an solchen Anlässen einen Schlips. Dabei habe ich noch so viele schöne Seidenkrawatten von Weisbrod im Schrank. Samstagnachmittag: Wie üblich Spaziergang zusammen mit meiner Frau. Dann noch kurz in die Schneiderei am Strebelmarkt in Affoltern, um meine «richtigen» Ausgangshosen wieder abzuholen. Diese hatte ich vor dem erwähnten Anlass seit Langem wieder einmal anprobiert. Bei ihnen musste man den Bund ein wenig ausweiten – Corona lässt grüssen. Nicht alle würden einen kleinen Bauchansatz zugeben, meinte der freundliche Schneider. Kürzlich habe ihm sogar jemand gesagt, die Frau habe seine Hosen zu warm gewaschen. Dann kurz vor Ladenschluss noch eine kleine Runde durch den Denner, wenn das Auto schon dort parkiert ist. Irgendetwas gibt es ja immer zu kaufen. Salat hatte ich schon im Hinterkopf. 150 g gewaschener Mischsalat kostete in Aktion gerade mal Fr. 1.75 und mit dem Kleber «love food – 50 % – reduce waste» gar nur noch 85 Rappen. Das wäre es bezüglich Grünfutter eigentlich gewesen. Doch da hatte es im Gestell nebenan noch Rucola, 125 g für 75 Rappen. Auch an diesem prangte ein oranger Kleber, sodass er auf dem Kassenzettel mit abgerundet 35 Rappen erschien. Natürlich kaufte ich nicht nur für einen Franken und zwanzig Rappen ein. Dass das Total des Kassenstreifens schliesslich viel höher war, hat natürlich andere Gründe. Denner führt ja auch flüssige Artikel im Sortiment, welche seine Mutter Migros (noch) nicht im Regal hat. Zum einen kann ich nur schwer verstehen, dass man 125 g guten Rucola, angekarrt aus Italien, für nur 75 bzw. reduziert für 35 Rappen verhökert. Anderseits habe ich mit meinem Einkauf wenigstens ein bisschen den Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung unterstützt. Erich Rüfenacht

Freitag, 12. November 2021

Bilder von Beate Bitterwolf in der Galerie für Gegenwartskunst An drei Wochenenden zeigt die Galeristin Elfi Bohrer Bilder von Beate Bitterwolf in ihrem Kunstfenster in Bonstetten. Wer Rosen liebt und sich im Wasser wohlfühlt, lässt sich bestimmt von den leuchtenden Farbensinfonien ansprechen. Von Regula ZellwegeR Bereits zum fünften Mal ist die süddeutsche Malerin Beate Bitterwolf bei Elfi Bohrer zu Gast. Sie holt sich Inspiration aus der Natur, aus ihrem täglichen Erleben und Befinden. In ihrem Heim in Gaienhofen am Untersee liess sie ihren Garten neu gestalten und viele Rosen in unterschiedlichsten Farben setzen. Rosen sind auch in ihren neusten Werken zu erkennen, weniger als konzentrische Formen, eher als Farbklänge, die sich mit anderen verwischten Blüten zu Farbexplosionen entfalten. Dabei kommt die ganze Palette einer Farbe kräftig zum Leuchten.

Vom Verlauf zum Jetzt Wer das Schaffen von Beate Bitterwolf über die letzten zwanzig Jahre verfolgt, kann ihre künstlerische Entwicklung leicht nachvollziehen. War es vor zehn Jahren noch das Werden und Vergehen, das sie faszinierte und das sie in Form von Floralem in den unterschiedlichsten Stadien des Seins ausdrückte, ist es heute die Gegenwart. «Vanitas» ist der Begriff, der Elfi Bohrer für die früheren Werke in den Sinn kommt. Vanitas ist ein Wort für die jüdisch-christliche Vorstellung von der Vergänglichkeit alles Irdischen. Die Ga-

Beate Bitterwolf lässt Farben sich ausweiten, leuchten, explodieren und vermittelt damit positive Gefühle, die stärken. (Bild Regula Zellweger)

leristin sucht die Zusammenarbeit mit Beate Bitterwolf immer wieder, weil deren malerische Ausdruckskraft in ihr Programm passt. Sie sieht aber auch die Entwicklung. Weg von der Vergänglichkeit hin zu von kräftigen, positiven Emotionen geprägten Bildern mit Fokus auf das Lebendige, Prachtvolle. «Ich möchte meinen Kunden gern Freude schenken», lächelt Elfi Bohrer. Generell gilt: Die Dynamik ist flacher geworden. Die Malerin ist freier geworden. Farbflächen orientieren sich zwar an Blumen oder Wasser, aber sie malt nicht die Natur. Rosen sind beispielsweise in der Ausführung immer mehr unbestimmt, sodass es auch andere Blumen sein könnten. Blüten lässt die Malerin sich ausbreiten, sie lotet sie aus, lässt sie explodieren.

Undine, Leben im Wasser Im Kunstfenster begegnet man nicht nur floralen Bildern von Beate Bitterwolf. Als Gegenpol zu den Rottönen der Rosen ziehen die Türkistöne des Wassers die Aufmerksamkeit auf die Serie «Undine». Auf der Halbinsel Höri am Bodensee lebend, ist Beate Bitterwolf von Wasser umgeben. Wasser, das nie zweimal gleich ist. Wässrig stellt die Malerin auch ihre Farben mit starker Pigmentierung her. Die Farbe ist «körperlos», und wird in vielen Schichten aufgetragen. Struktur, Charakter gibt Beate Bitterwolf ihren Werken mit dem Einsatz von Sand in den unterschiedlichsten Qualitäten. Sie vermengt den Sand mit Wasser zu einem Brei und gibt Schlieren auf die

Grundierung, die durch die Farbschichten hindurch als Bewegung oder Körnigkeit erkennbar sind. Damit erreicht die Malerin neben der Leichtigkeit auch eine gewisse Erdigkeit. Auf einem Rosenbild sorgen die Risse der Farbschicht beim Malen für einen CraqueléEffekt an einzelnen Stellen. Die Strukturen durch den Sand dürfen aber die grosse Freiheit beim Malen nicht einschränken. Vorrang haben die Kraft und Emotionalität der Farben. «Ich lasse mich vom malerischen Prozess leiten», fasst Beate Bitterwolf zusammen. Drei Wochenenden Open House mit Werken von Beate Bitterwolf: 13./14., 20./21. und 27./28. November, jeweils 13 bis 17 Uhr und nach Absprache. Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13, Bonstetten. www.ggbohrer.ch, 079 207 76 28, galerie@ggbohrer.ch.

Mit der Motorsäge gestaltete Holz-Objekte Rosi Weiss nutzt Affoltemer Geschäfte als Galerie

Rosi Weiss ist Kindergärtnerin in Hedingen und im fünften Semester des Studiums in Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit schafft sie Figuren aus Holz, die Geschichten erzählen. Für jeden Betrachter anders. Von Regula ZellwegeR Die Ziege und der Wolf sassen vor der Bäckerei Nussbaumer in Affoltern. Sie schienen sich zu unterhalten. Worüber? Rosi Weiss hat ihre Gedanken dazu, gibt sie aber nicht preis. Sie wünscht sich, dass man vor den Figuren verweilt, hinschaut, sie auf sich wirken lässt – und eine eigene Geschichte entstehen lässt. Die Kindergärtnerin arbeitet mit Sturmholz. Vom Holz, das durch den Sturm zerstört – oder geformt – wurde, lässt sie sich inspirieren. Mit einer Motorsäge gestaltet sie Objekte und Skulpturen, die selbstsprechend sind.

Geschichten erzählen Die dreifache Mutter und Kindergärtnerin erzählt gern Geschichten und ist seit vielen Jahren auch Figurenspielerin. Mit den in den Geschäften ausgestellten Werken aber will sie keine Geschichten erzählen. Aber Geschichten auslösen. Ursprünglich wollte sie in drei Geschäften in Affoltern ihre Skulpturen ausstellen. Ihre Dozenten an der ZHdk waren von ihrer Idee, erstmals auf diese Art mit eigenen Werken an die Öffentlichkeit zu treten, begeistert. Bewusst sind die Skulpturen nicht fein ausgearbeitet, nicht detailgetreu bemalt. Es soll den Betrachtern viel Raum bleiben, um etwas Eigenes daraus zu machen. Die Figuren sollen etwas auslösen. «Nicht das Perfekte, das

Rosi Weiss vor dem Schaufenster von Accoprint, wo eine Skulpturengruppe mit dem Titel «Zurückblick» Fernweh weckt. (Bild Regula Zellweger)

Lebendige ist schön», erklärt Rosi Weiss. Bereits vor dem Studium und vor allem während des Studiums hat sich Rosi Weiss mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken auseinandergesetzt. Die Figuren für das Theater sind aus textilem Material. Sie zeichnet und malt gern. Zudem erstellt sie auch Keramik-Objekte. Wo es sie nach dem Studium hinzieht, weiss sie noch nicht. Auf alle Fälle wird sie weiter als Kindergärtnerin arbeiten, denn die Arbeit mit Kindern begeistert sie auch nach über 20 Jahren noch.

Offenheit Die «Quer-durch-Affoltern-Ausstellung» ist geprägt durch die herzliche Offenheit und Hilfsbereitschaft der Geschäfts-

inhaber. Die beiden grossen, weiss bemalten Figuren vor der Bäckerei Nussbaumer sind bereits wieder weg. Aber in der Agentur «Messerli Werben» kann man sich – passend zum Agenturinhaber – einen Mann mit Fotoapparat anschauen. Eine farbige Figurengruppe mit dem Titel «Zurückblick» lässt bei Accoprint von Meer und Bergen träumen. WWZ/Quickline-Shop stellt zwei Reliefs aus. Und bei Wilma Skisport steht eine Skulptur – mit einem Paar Ski – bereits im Laden. Sie darf später ins Weihnachtsfenster wechseln. Tabakpfeifenspezialist Roman Peter wird eine Gruppe unbemalter Holzfiguren in die Weihnachtsdekoration im Fenster integrieren. Rosi Weiss durfte bei den Geschäftsinhabern viel Offenheit erfahren, dafür

ist sie dankbar. Eigentlich waren nur drei Ausstellungsorte geplant. Dank des Engagements der Ladenbesitzer sind es nun schon sechs. Die Künstlerin ist offen. Ob noch weitere dazukommen? Sie sprudelt vor Ideen. Die Wirkung ihrer originellen Ausstellung mit verschiedenen Posten in der Stadt Affoltern motiviert sie für weitere kreative Ideen und Werke. Offenheit braucht es auch von den Betrachtern, die ihre eigenen Geschichten machen. Bis jetzt bekam die Kunststudentin viele wertschätzende Rückmeldungen. Sie meint: «Man muss einfach auf die Leute zugehen und fragen, wenn man eine Idee hat. Es motiviert, wenn man seine Werke der Öffentlichkeit so unkompliziert zugänglich machen kann.»


Veranstaltungen

Freitag, 12. November 2021

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Entzückende Widersprüche Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Sarah Buechi Septett - The Paintress

Freitag, 12. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder

Sarah Buechi: Gesang, Komposition, Arrangement; Vincent Membrez: Klavier; Wolfgang Zwiauer: E-Bass; Lionel Friedli: Schlagzeug; Estelle Beiner: Violine; Isabelle Gottraux: Viola; Sara Oswald: Cello. Sie fliegen gemeinsam – das Kammerorchester und das Septett von Sarah Buechi – souverän über alle Kategorien hinweg. Das Septett «Contradiction of Happiness» mit Gesang, Piano, Bass und Schlagzeug sowie drei Streicherinnen fand sich mit dem Jena Kammerorchester zu einem gemeinsamen Grossprojekt zusammen. Die Uraufführung im Jenaer Volkshaus im Herbst 2020 war ein grandioser Erfolg. Mit Jena entstanden auch die Aufnahmen für das neue Album «The Paintress». Klassische Intonation, Jazzvokalisten, Sprechgesang, Mikrotonales wie in der indischen Musik sowie Konnakol, die Vokalisierung des Rhythmischen – all das findet sich in den Musikstücken. Die Übergänge zwischen ausgeschriebenen Arrangements und Improvisationen gestalten sich fliessend. Auf ihrer CD-Release-Tour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich macht Sarah Buechis Septett «Contradiction of Happiness» auch Halt im «LaMarotte».

30, Kulturlegi 20 Franken.

Lisa und Laura Goldfarb - Klein und Gemein Die Goldfarb-Zwillinge treiben ihre Pointen stets auf die Spitze: Bitterböse, präzise und mit einem gehörigen Schuss jüdischem Humor. Alles hat immer zwei Seiten – und entgegengesetzte Pole ähneln sich oft in frappierender Weise. Während in Politik und Gesellschaft die Positionen immer extremer, das Denken immer schwarz-weisser und die Bereitschaft, die andere Seite einer Geschichte zu hören, immer geringer werden, bleibt die Wahrheit mit ihren differenzierten Schattierungen oft auf der Strecke. Man bewegt sich in der eigenen «filter bubble» und nimmt nur Nachrichten und Meinungen wahr, die der eigenen ohnehin schon entsprechen. Höchste Zeit, beide Seiten einer Medaille zu beleuchten und zu entlarven, wie oft sich rechts und links, reich und arm, progressiv und konservativ ähneln wie ein Zwilling dem anderen – und wer könnte das besser als Zwillinge selbst? In der Schweiz noch ein Geheimtipp, inszenieren die Zwillinge in Deutschland als Regisseurinnen

Theaterstücke auf grossen Bühnen, als Schauspielerinnen sind sie am Deutschen Theater Berlin zu sehen und seit 2017 touren sie als Kabarettistinnen rasant, charmant und extravagant durch ganz Deutschland. Samstag, 13. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.

Sugus Thomas Plüss ss, as, ts | Mona Jabri voc | Hanspeter Kunz as, ts, bs | Stefan Sieber b | Markus Sibler keys | Christian Bernath d. Die «Sugus-Jazzband» spielt selber arrangierte Cover-Versionen aus der Welt des Jazz in seiner ganzen Breite – ohne Berührungsängste zu Funk, PopBalladen, Afro/Calypso und anderem mehr. Groovige Stücke mit variantenreichen Beats wechseln sich mit virtuosen Soli und stimmungsvollen Balladen ab. Donnerstag, 18. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Für sämtliche Veranstaltungen im Kulturkeller LaMarotte gilt Zertifikatspflicht.

Hans-Ruedi Widmer, «La Marotte»

Sie fliegen gemeinsam – das Kammerorchester und das Septett von Sarah Buechi –souverän über alle Kategorien hinweg. (Bild zvg.)

Faszination Vogelfedern «Und morgen seid ihr tot» Praxisorientierter Kurs in Rottenschwil

Kino Mansarde zeigt Taliban-Film: Freiämter Geisel als Gast im Kino

Am Samstag. 4. Dezember, findet von 10 bis zirka 16.30 Uhr ein ornithologischer Kurs der Stiftung Reusstal statt.

Auf dem Programm des Kinos Mansarde in Muri stehen in den nächsten Tagen drei spannende Filme.

Schillernde Farben – filigrane Formen. Federn faszinieren und fordern den Finder immer wieder detektivisch heraus. Von welchem Vogel stammt das Fundstück? Worauf muss man achten, um eine Feder bestimmen zu können? Dies und noch viel mehr vermittelt Toni Masafret, Ornithologe und Federexperte, im Kurs. Ausgestattet mit den theoretischen Grundlagen der Federerkennung, können die Teilnehmenden mit eigenen und von der Kursleitung zur Verfügung gestellten Federn gezielte Bestimmungsübungen machen. Die umfangreiche Federsammlung und der ungewohnte Zugang zur Erweiterung der Vogelkenntnisse machen diesen praxisorientierten Kurs einzigartig. Der Kurs richtet sich an alle Interessierten. Kenntnisse im Rahmen eines ornithologischen Grundkurses sind von Vorteil.

2011 wird Daniela Widmer mit ihrem Freund in Pakistan entführt, bleibt acht Monate lang Geisel der Taliban und kann schliesslich fliehen. Heute amtet diese Frau als Gemeindeammann von Bellikon. Am Freitag, 19. November, ist sie im Murianer Kino zu Gast und kann aus erster Hand anlässlich der Vorstellung von «Und morgen seid ihr tot» schildern, wie sie die schlimmsten Tage ihres bisherigen Lebens meistern konnte. Der Schweizer Regisseur Michael Steiner erzählt die aufwühlende Geschichte mitreissend und vielschichtig. Der Fokus des Films liegt auf dem jungen Paar und seinem Erleben. Die beiden sehen, wie die Islamisten mit Frauen umgehen und wie Gewalt das Leben bestimmt. Ihre Naivität stösst auf die Skrupellosigkeit der Fundamentalisten. Der Film enthält aber nicht nur albtraumhafte Szenen: Es gibt da auch überraschende Momente wie zum Beispiel die Beziehung des Paares zum Anführer der Taliban. Und es gibt wider Erwarten ein Happy-End.

Tusker (Stanley Tucci) hat die Diagnose Demenz erhalten. Er und sein Lebensgefährte Sam (Colin Firth) machen sich mit ihrem alten Wohnmobil auf zu einer letzten Reise durch die raue und wunderschöne Landschaft der englischen Provinz. Sie besuchen Freunde und Verwandte, schwelgen in Erinnerungen und müssen sich einigen schicksalhaften Fragen stellen. Das Drama handelt von einer langjährigen, innigen Beziehung und von den Schrecken des langsamen Vergessens – ohne dabei das Leiden offensiv in den Mittelpunkt zu stellen. In erster Linie ist «Supernova» ein Liebesfilm, der zwischen schmerzhaften und warmherzigen Momenten changiert, die Klippen des Kitsches souverän umschifft und seinen beiden Hauptdarstellern – die übrigens im richtigen Leben gute Freunde sind – die Möglichkeit gibt, äusserst feinfühlige Charakterporträts zu zeigen.

Daniela Widmer arbeitet heute als Frau Gemeindeammann in Bellikon.

David Och (Sven Schenker) und Daniela Widmer (Morgane Ferru) geraten im Film «Und morgen seid ihr tot» in die Gefangenschaft der Taliban. (Bilder zvg.)

Schillernde Farben, filigrane Formen. (Bild Toni Masafret) Samstag, 4. Dezember, 10 bis zirka 16.30 Uhr, Mehrzweckraum Schule, Hauptstrasse 21, Rottenschwil. 120 Franken (inklusive Kursmaterial). Anmelden bis Montag, 29. November, unter www.stiftung-reusstal.ch oder per E-Mail an veranstaltungen@stiftung-reusstal.ch. Verpflegung bringen die Teilnehmenden selber mit.

Stiftung Reusstal

Oder sie kehren im nahe gelegenen Restaurant ein.

«Gym 60» in Affoltern Ein langes Leben bei guter Gesundheit – wer wünscht sich das nicht? Dazu gehört allerdings der eigene Beitrag. Wer sich regelmässig bewegt, altert gesünder. Dies bestätigen zahlreiche Studien. Selbst wer erst spät mit Gym-

«Und morgen seid ihr tot», Donnerstag, 18. November, 18 Uhr; Freitag, 19. November, 20.30 Uhr, mit der damaligen Geisel Daniela Widmer als Gast im Kino.

«Supernova» – eine Liebesgeschichte mit Tiefgang

«Schachnovelle» - Stefan Zweigs Stoff packend verfilmt Dr. Bartok kommt in die Gefangenschaft der Nationalsozialisten. Weil er die von ihnen verlangten Informationen nicht preisgibt, wird er in einem Hotelzimmer eingesperrt, wo er ohne jede Ablenkung für lange Zeit bleibt. Es gelingt ihm, in den Besitz eines Schachbuches zu gelangen und er fängt an, mit sich selbst Schach zu spielen. In der Adaption des berühmten Romans von Stefan Zweig lässt sich exemplarisch nachvollziehen, wie die Gräuel des Dritten Reiches einen Mann buchstäblich in den Wahnsinn treiben. Der überragende Hauptdarsteller Oliver Masucci zieht dabei in den Bann. Und man fragt sich: Würde man selbst – wie Bartok – unerschütterlich bleiben und der überaus schmerzhaften Folter des Alleinseins standhalten, auch um den Preis des geistigen Zerfalles – oder würde man einbrechen? Kino Mansarde «Schachnovelle», Freitag, 19. November, 18 Uhr. Sitzplatzreservierungen via www.kinomansarde.ch.

«Supernova», Donnerstag, 18. November, 20.30 Uhr.

Zertifikatspflicht.

nastik und gezielten Bewegungsübungen beginnt, kann das Wohlbefinden und die Selbstständigkeit fördern. Das Training muss allerdings der körperlichen Verfassung angepasst werden. Die gut ausgebildeten Turnleiterinnen, Gerda Stettler und Marita Küng, von «Gym 60» verstehen dies ausgezeichnet. Mit Musik und in lockerer Art zeigen sie die für das Alter angepassten Übungen. Die Seniorinnen und Senioren versuchen diese synchron nachzuturnen. Robi Winiger Das Turnen findet jeweils am Mittwoch, von 12.50 bis 13.50 Uhr, in der Turnhalle des Oberstufenschulhaus Ennetgraben in Affoltern statt. Neue Turnerinnen und Turner sind willkommen. Wie wäre es mit einem Schnuppertraining? Auskünfte geben gerne Ruth Terraz (044 761 49 30 / terraz@gmx.ch) und Robi Winiger (044 761 76 17 /

Gemeinsam fit bleiben. (Bild zvg.)

winigerrobert@datazug.ch).


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Veranstaltungen

Freitag, 12. November 2021

Tolles für wenig Geld

Witziger «Bündner Plauderi»

Am Samstag, 27. November, gibt es von 15 bis 18 Uhr in Affoltern die Chance, sich das eine oder andere Schnäppchen zu sichern.

Sein Auftritt vom März 2019 ist noch in bester Erinnerung. Nun konnte der Verein Kultur8907 den Bündner Komiker Claudio Zuccolini erneut für ein Gastspiel nach Wettswil locken. Am Samstag, 20. November, im Mehrzwecksaal Ägerten.

Flohmarkt im Familienzentrum

Bald findet wieder der beliebte Flohmarkt in den Räumlichkeiten des Familienzentrums statt. Das Haus ist dann über mehrere Stockwerke geöffnet – die Gelegenheit, dem Weihnachtsgeschenke-Marathon zu entgehen und Kleider, Spielsachen, Bücher, Puzzles, Spiele oder andere schöne Artikel zu kaufen oder zu verkaufen! Vieles findet an diesem Flohmarkt bestimmt eine neue, glückliche Besitzerin, oder vielleicht findet man sogar das eine oder andere schöne Weihnachtsgeschenk! Es können Tische gemietet und die eigenen Sachen verkauft werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht bis auf eine kleine Tischgebühr vollumfänglich an die fleissigen Verkäuferinnen und Verkäufer. Nach dem ausgiebigen Shopping kann man sich im Kafi Lollipop mit frisch zubereiteten Snacks, Kaffee und verschiedenen Getränken wieder stär-

Auch Kleider sind im Angebot. (Bild zvg.) ken. Vorbeizukommen und im vielseitigen Angebot zu stöbern, lohnt sich auf alle Fälle! Familienzentrum Bezirk Affoltern Samstag, 27. November, 15 bis 18 Uhr. Maskenpflicht in den Verkaufsräumen, Zertifikatspflicht an den Tischen des Kafi Lollipop. Tisch mieten unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Claudio Zuccolini kommt mit «Darum!» nach Wettswil

«Warum?», das letzte Programm von Claudio Zuccolini, war ein voller Erfolg: Über 100 Vorstellungen, ausverkaufte Häuser und sensationelle Kritiken. Die «NZZ am Sonntag» betitelte ihn 2018 als «hochbegabten Bündner Plauderi» – und bewertete sein Programm mit dem Maximum von fünf Sternen. Warum? Weil Zuccolini sein Publikum seit Jahren mit seinen Beobachtungen aus dem Alltag begeistert. Und weil es noch so viele «Warums» gibt, heisst das sechste Programm auch «Darum!» Gleich drei grosse Jubiläen hat «Zucco» in seinem neuen Programm zu feiern: Zwanzig Jahre Ehe, dreissig Jahre Übergewicht und seinen fünfzigsten Geburtstag. Und als Komiker kann er über alles reden: Von verpassten flotten

A-cappella-Gesang, kombiniert mit Bodypercussion

«Clapappella» bringen Bodymusic ins «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil

Der ganze Körper wird bei «Clapappella» zum Instrument. (Bild zvg.)

«Clapappella» entführen das Publikum in die komplexe und faszinierende Welt der Körpermusik. Am Samstag, 20. November, im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil. A-cappella-Gesang kombiniert mit Bodypercussion – das ist die «Bodymusic» von

«Clapappella». Da wird gesungen und geschnipst, geklatscht, gepatscht und gestampft: Der ganze Körper wird zum Rhythmus- und Klanginstrument. Ausgewählte Songs von Folk bis Pop werden mit Grooves und Bewegung angereichert und zu komplexen Soundbildern zwischen Mehrstimmigkeit und Körperrhythmus gestaltet. «Clapappella» suchen nach dem Moment, in dem die Be-

ziehung zwischen Rhythmus und Stimme im eigenen Körper in Flow übergeht. Clapappella Clapappella mit Bodymusic am 20. November um 20 Uhr im Saal des Restaurants «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil. Türöffnung um 19.30 Uhr.

Dreiern bis zum peinlichen Besuch beim Urologen. Vom Zoo mit den Löwen bis zum Lacoste-Shirt mit dem Krokodil. Seine Geschichten stammen direkt aus seinem Leben und sind beste, witzigste Unterhaltung. Zucco gehört zu den erfolgreichsten Comedians der Schweiz – und das wird er auch mit seinem neuen Programm bleiben. Warum? Eben genau «Darum!». Dem Verein Kultur8907 ist es gelungen, Claudio Zuccolini, nach seinem sehr erfolgreichen Auftritt im März 2019 erneut für ein Gastspiel in Wettswil zu gewinnen. Es lockt die Chance für einen lustigen und kulinarischen Abend direkt vor der Haustüre. Kultur8907 «Darum!» mit Claudio Zuccolini am Samstag, 20. November, Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. 18 Uhr Essen (auch Vegetarier kommen nicht zu kurz); 20.15 Uhr Claudio Zuccolini; ab 22 Uhr Kultur-Bar offen. Achtung keine Abendkasse, bitte Tickets frühzeitig kaufen: www. kultur8907.ch oder in der Bibliothek Wettswil (nur

Claudio Zuccolini kommt wieder nach Wettswil. (Bild Rico Rosenberger)

«Zoom»-Vortrag am Donnerstag, 18. November In Online-Vortrag von 19 bis 21 Uhr gibt Familylab-Seminarleiterin Gabriella Steiner Tipps, wie Eltern das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken können. Alle Menschen werden mit einem Körnchen Selbstwertgefühl geboren, das bei der Geburt zu keimen beginnt und niemals aufhört zu wachsen. Kinder haben das Bedürfnis, zu erleben, dass sie für das Leben ihrer Eltern von Wert sind. Die Aufgabe der Eltern ist, zum Selbstwert des Kindes beizutragen und dem Kind den richtigen Input zu geben. Erziehung und Zusammenleben sind stets gegenseitige Prozesse und das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen ist in sehr hohem Masse abhängig davon, was man sich in einer Beziehung gegenseitig geben kann. Denn jede und jeder kann zu einer gesunden Entwicklung des Selbstwertgefühls des anderen beitragen. Dafür ist es niemals zu spät! Für diesen Onlinevortrag sind ein PC, ein Handy oder ein Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Familienzentrum Bezirk Affoltern

Eine Panoramawanderung in der Agglomeration Von Meilen nach Feldbach führt der Weg durch zwei Tobel und Naturschutzgebiet sowie auf dem ehemaligen Bahntrassee der Wetzikon-Meilen-Bahn, mit wunderbarer Sicht zum Panorama der Glarner und Innerschweizer Alpen und auf den Zürichsee. Vor vielen Jahren formte der Linthgletscher das Becken des Zürichsees in die Landschaft. Diese malerische Hinterlassenschaft des Eises war schon bei den Römern, Alemannen und Habsburgern sehr beliebt und ist mittlerweile zu einer der grössten Agglomerationen der Schweiz geworden. Auf den südlichen Ausläufern des Pfannenstiels ist dies jedoch kaum zu erkennen. Der Blick schweift immer wieder zum Panorama der Glarner und Innerschweizer Alpen und auf den Zürichsee. Die Wanderung beginnt beim Bahnhof Meilen und führt zuerst in Richtung Uetikon und der Weg zweigt nach einer guten Viertelstunde links in Richtung Vorderpfannenstiel ab. Im Meilemer Tobel beeindruckt die 62 Meter

Rundweg. Dann geht es zwischen Männedorf und Stäfa auf dem ehemaligen Bahntrassee der Wetzikon-Meilen-Bahn entlang von Heckenrosen, Waldreben und Haselstauden und über ein Viadukt. Die Strassenbahn wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und verband einst das Zürcher Oberland mit dem Zürichsee. Nach dem Zweiten Weltkrieg drängten sich aufwendige Sanierungen auf und der Betrieb wurde 1950 eingestellt. Je mehr man sich der Kantonsgrenze von St. Gallen nähert, desto ländlicher ist die Gegend. Nun führt der Weg entlang von Pferdekoppeln, Wiesen, Feldern, Obst- und Christbaumplantagen sowie durch das Naturschutzgebiet Stigelenweiher nach Feldbach, wo es durch einen kleinen Rebberg mit einem hübschen Riegelhaus steil zur Bahnstation hinuntergeht. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Ein kleiner Rebberg mit hübschem Riegelhaus oberhalb von Feldbach (Bild zvg.)

Wanderung am 20. November. Anmeldung bis am 17.11. per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch

lange Beugenbachbrücke. Nach weiteren 20 Minuten trifft der Wanderweg

im Weiler In der Au auf den mit der Nummer 84 signalisierten Zürichsee-

Zertifikat (ab 16 Jahren) sowie amtlichem Ausweis.

Selbstsichere, starke Kinder

Eintritt frei, Kollekte. Zertifikationspflicht. Reservieren erwünscht: diana.fischer@datazug.ch.

Bargeld). Zutritt nur mit Ticket, gültigem Covid-19-

oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

Eltern können das Selbstbewusstsein ihrer Kinder stärken. (Bild zvg.) Vortrag am Donnerstag, 18. November, 19 bis 21 Uhr, via «Zoom». Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Grenze oder Brücke?». Die Vielfältigkeit des Schaffens der Aeugsterin Lavinia Rheinheimer zwischen Werbung und Kunst. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis. 17. Dezember.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Dezember.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Blau». Ämtler-Quilter, Quilts, Patchwork und mehr. Farben, Formen, Texturen und Stoffe erfreuen unsere Sinne! Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14 Uhr. Bis 21. November.

Bonstetten

Bonstetten - Stallikon - Wettswil: «Offene Ateliers 2021». In jedem Ort stellen sich Kunstschaffende mit ihren Werken vor. Die Ateliers in den drei Ortschaften sind mit roten Ballons gekennzeichnet. www.offene-ateliers.site Sa, 13. 11. und So, 14. 11., 13–17 Uhr.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

12. November 2021 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Petra Böbner

Publireportage Häberling Bau

Publireportage Weber Storen AG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Publireportage Restaurant Weingarten

Vorstand Gewerbeverein MKM Der Gewerbeverein MKM (Gewerbe Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden) ist eine Vereinigung von rund 100 Mitgliedern aus dem lokalen Gewerbe und ist dem Bezirks- sowie dem Kantonalen Gewerbeverband Zürich angeschlossen. Er fördert und wahrt die lokalen Interessen des Gewerbes und der KMU. Er nimmt, im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten, Einfluss auf das wirtschaftliche und politische Geschehen in den Gemeinden und über den BGV und KGVBA auch auf Bezirks-, Kantons- und Bundesebene. Der Gewerbeverein pflegt den Kontakt und die freundschaftlichen Beziehungen unter den «Gwerblern» und organisiert regelmässig Anlässe für die Mitglieder (Gwerbler Lunch, Vereinsreise, Apéros, Betriebsbesichtigungen usw.) sowie auch für die Öffentlichkeit (Chilbi Mettmenstetten, Christbaum auf dem Gemeindeplatz). Wir stellen den Vorstand des Gewerbeverein MKM vor. Joris Reusink, Aktuar Versicherungsberater und Vorsorgespezialist bei der Mobiliar in Affoltern am Albis. Ist seit 2017 im Vorstand und zuständig für das Erstellen der Protokolle an Sitzungen und der GV sowie die Verwaltung der Dokumente auf der Homepage. Unterstützung beim Organisieren der Termine und Versenden von Einladungen.

Nächster öffentlicher Anlass für alle Der nächste öffentliche Anlass, das Einweihen des Weihnachtsbaumes mit der St. Nikolaus-Gesellschaft findet am Samstag, den 27.11.2021, von 16.45 bis 18.00 Uhr auf dem Dorfplatz in Maschwanden statt. Der Gewerbeverein freut sich über zahlreiche Erscheinende. Vereinshomepage: www.gewerbe-mkm.ch

Von links nach rechts: Joris Reusink, Thomas Strebel, Vreni Spinner, Beat Villiger, Petra Böbner und Robi Graf. (Bild zvg.) Maschwanden. Ist seit 2016 im Vorstand und zuständig für die Betreuung der Neumitglieder, den Erstkontakt und die Aufnahme in den Gewerbeverein. Organisiert den monatlichen Gwerbler-Lunch. Vreni Spinner, Präsidentin Inhaberin und Geschäftsführerin vom Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Ist seit 2009 im Vorstand und seit 2015 im Amt als Präsidentin. Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Ansprechperson für alle Mitglieder. Vertritt die Interessen der Mitglieder im Bezirk, im Gemeinderat sowie nach Möglichkeit im ganzen Kanton. Beat Villiger, Kassier Firmenkundenberater bei der Raiffeisenbank in Cham. Ist seit 2017 im Vorstand und zuständig für die Führung der Finanzbuchhaltung, Erstellen des Budgets, Rechnungsstellung der Mitgliederbeiträge,

Petra Böbner Vorstand Gewerbe MettmenstettenKnonau-Maschwanden

Debitoren- und Kreditorenbewirtschaftung, Kontakt zur Revisionsstelle und die Rapportierung an den KGV. Petra Böbner, Kommunikation Inhaberin und Geschäftsführerin bei der PB-Treuhand AG in Mettmenstetten. Ist seit 2021 im Vorstand und zuständig für die Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Textverfassung und Berichterstattung für öffentliche Dienste, Betreuung der Homepage und Social Media.

Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

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Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch

Robi Graf, Vizepräsident / Organisator Inhaber und Geschäftsführer bei der Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten. Ist seit 2010 im Vorstand und zuständig für die Organisation von Vereinsanlässen und Vereinsreisen sowie Gewerbeapéros, Betreuung der Vereinssoftware, welche die Homepage, die

Die Scharfmacher

Thomas Strebel, Mitglieder-Betreuung Inhaber und Geschäftsführer bei der Holzbau Strebel GmbH in

Administration und Kommunikation des Vereins beinhaltet.

Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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ZEITUNG

Weber Storen AG – 30 Jahre professioneller Sicht- und Sonnenschutz Weil der Gartensitzplatz und das Outdoor Living – wie es Neudeutsch so schön heisst – an Bedeutung gewonnen haben, war die Verschönerung des Gartensitzplatzes auch im 2021 ein allgemein aktuelles Thema. Entsprechend war das Team der Weber Storen AG erneut voll gefordert. Zum Feiern ihres 30-JahreFirmenjubiläums blieb da nicht viel Zeit. 30 Jahre Know-how 1991 durch Bruno Weber in der Garage nebenan gegründet, ist die Firma seither organisch gewachsen und wird nun bereits in zweiter Generation geführt. Während Michèle Weber seit zehn Jahren das Back Office in Obfelden managt, engagiert sich Bruder Daniel und heutiger Geschäftsführer bereits seit 25 Jahren für die Umsetzung der Kundenwünsche an der Front. Heute zählt die Firma acht Mitarbeitende. Als Folge der gestiegenen Anforderungen sei es besonders wichtig, kompetente Fachhandwerker zu finden. Bezüglich elektronischer Komponenten z. B. für Fernbedienung oder Windwächter und die grössere Vielfalt an Beschattungssystemen ist Weiterbildung ein wichtiger Faktor. Deshalb setzt die Weber Storen AG auf langjährige Mitarbeitende, die zuverlässig den hohen Qualitätsstandards gewachsen sind. Qualitätsstrategie International zugenommen hat ausserdem die Vielfalt der Hersteller für spezifische Beschattungssysteme, die ebenso den qualitativ hohen Ansprüchen genügen müssen. «Die Qualitätsstrategie der Firma während der vergangenen 30 Jahre war ein wesentlicher Faktor für den Erfolgskurs der Weber Storen AG», meint Daniel Weber. Dazu gehöre auch die Nähe zu den Kunden in der Region und kurze Wegzeiten für Service und Montagen.

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Trend: Outdoor Living Kundinnen und Kunden die ihren Gartensitzplatz mit neuen Storendessins verschönern wollen, können auf der Website den Online-Konverter nutzen und aus einer grossen Auswahl ein passendes Textildesign auslesen. Es empfiehlt sich, frühzeitig eine Offerte einzuholen, sei es für eine Renovation oder für eine neuartige Sitzplatzbeschattung. Der Trend zu Outdoor Living ist ungebrochen und der nächste Frühling ist schneller da als man denkt. (PL) Mehr Infos: www.weber-storen.ch

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ZEITUNG

November 2021

Zufriedenheit der Kunden als Massstab Silvia und David Häberling und ihr Team von der Häberling Bau GmbH in Obfelden haben das Bauen im Blut: Generalumbau, Maurer-, Gipser- und Plattenarbeiten, Kernbohrungen sowie Betonfräsen. Nicht nur lokal, sondern in der ganzen Region und darüber hinaus stehen Objekte, bei denen das Familienunternehmen am Werk war. Das Einfamilienhaus mit dem trapezförmigen Grundriss in Dachlissen wird nach dem Umbau ein Bijou. Besitzer René Zurbrügg lobt die Arbeiten, welche die Häberling Bau Gmbh dazu geleistet hat: Unterlagsböden als glatte ebene Fläche für den Bodenbelag, ebenso Betonböden und den Wandverputz sowie die Plattenlegearbeiten. Auch das Zusammenwirken mit dem Obfelder Bauunternehmen rühmt er: «Die Zusammenarbeit mit der Häberling Bau GmbH war sehr harmonisch und professionell – so können nun die Innenausbauarbeiten auf solider Basis an die Hand genommen werden.» «Wir nehmen uns Zeit, um den Kunden optimale Lösungen zu bieten…» Renovationen und Umbauten sind eine Kernkompetenz der Obfelder Baufirma. Zahlreiche Objekte in der Region und darüber hinaus, genauso zufriedene, begeisterte Kunden zeugen davon. «Die Kundenzufriedenheit ist uns stets der wichtigste und höchste Anspruch», sagt David Häberling und ergänzt: «Deren Wünsche sind uns Befehl – und so nehmen wir uns die Zeit, vorab auf diese einzugehen und die Vorstellungen der

Kunden zu ermitteln. Nur so können wir eine optimale Lösung vorschlagen und diese auch ausführen.» Die fachliche Kompetenz und das Know-how für die Umsetzung der Kundenziele stellt die Häberling Bau GmbH gleichermassen gerne zur Verfügung. Zuverlässiger Partner für Umbau und Renovationen Erfahrung, gepaart mit Wissen und Können, sind dabei die stabile Grundlage, auf denen die Obfelder Fachfirma steht und aufbauen kann. Dies gilt in der Sparte der Maurerarbeiten – die Kenntnisse und Fähigkeiten dazu bringt das Häberling-Team aus dem Neubau in den Umbau ein – wie auch bei Kernbohrungen und Betonfräsen, bei Gipser- sowie Plattenarbeiten. Dazu kommen Umgebungsarbeiten, Maschinenvermietung und – last but not least – bei Bedarf organisiert und terminiert die Häberling Bau GmbH auch den kompletten Umbau für die Kunden. In allen Bereichen geniesst das Häberling-Team deshalb den Ruf eines zuverlässigen Partners für Umbau und Renovationen. Nachhaltig mit E-Fahrzeugen unterwegs Die Umbau- und Renovations-Spezialisten aus Obfelden setzen aber auch punkto Nachhaltigkeit Akzente. Die Fotovoltaikanlage auf dem Firmendach liefert ausreichend Strom für den internen Haus- und Firmenbetrieb: «Einen Drittel davon nutzen wir selbst und die anderen beiden Drittel speisen wir ins Netz ein», erklärt Silvia Häberling.

Mit dem selber genutzten Drittel betreiben Häberlings zudem auch die beiden Firmen-E-Fahrzeuge, mit denen sie unterwegs sind.

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EFH Dachlissen – David Häberling (r.) bespricht sich mit Kunde René Zurbrügg, um dessen Wünsche zu ermitteln.

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Silvia und David Häberling setzen mit ihrer Häberling Bau GmbH in Obfelden auch auf E-Mobilität und Solarenergie vom eigenen Hausdach. (Fotos: kb)

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ZEITUNG

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November 2021

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«Feuer & Flamme» für das traditionelle Spektakel Endlich ist es wieder so weit … ab Samstag, 20. November 2021 startet die traditionelle «Flambier-Saison», das besondere Highlight im kulinarischen Jahreskalender des Restaurant Weingarten, welchem alle Liebhaber seit Monaten entgegenfiebern. Das Wasser läuft einem schon im Munde zusammen, wenn die Gastgeberin Anita Häberling zusammen mit einem Servicemitarbeiter den ganzen Parmesankäse vor den Tisch rollt. Dort wird dann geraspelter Parmesan mit dem flüssigen

Feuer, aus erhitztem, hochprozentigem «Grappa della casa» in der Mulde zum Schmelzen gebracht. Ist die GrappaKäsesauce bereit, werden die in der Küche vorbereiteten Tagliatelle dazu geleert und sorgfältig verrührt. Die dampfenden, gut gemischten Nudeln werden nun in die Teller geschöpft und mit schwarzem Schweizer Trüffel, welcher in dünnen Scheiben darüber geraffelt wird, verfeinert. Diese wunderbare Spezialität können Sie entweder mit Tagliatelle oder Risotto geniessen. Sind

Sie jetzt auch «Feuer & Flamme» und möchten dieses Spektakel einmal selber erleben? Dann reservieren Sie sich noch heute einen der begehrten Plätze. Denn das «Flambieren im Parmesan» findet nur vom 20. November bis 23. Dezember 2021 jeden Abend ab 18 Uhr, im passend, stimmungsvollen Ambiente des «Weingarten», statt.

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Veranstaltungen

Kerzenziehen in Affoltern

AGENDA

Freitag, 12. November

Bunter, gemütlicher Anlass an der Alten Obfelderstrasse

Aeugst am Albis

18.00–19.30: Abgesagt!! Schweizer Erzählnacht «Unser Planet - unser Zuhause». Bibliothek.

Vom 17. bis 20. November organisiert die Chrischona Kirche Affoltern wieder ihr jährliches Kerzenziehen.

Affoltern am Albis

20.00: Lesung: «Die Krone der Schöpfung» mit Lukas Bärfuss. Anschliessend Apéro. Plätze beschränkt, Anmeldung erforderlich: bibliothek@stadtaffoltern.ch oder 044 761 44 09. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: «Sarah Buechi Septett». Jazz, Klassik, World. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Auf über 300 Quadratmetern Fläche verteilt stehen in der Tiefgarage der Chrischona Kirche Affoltern Töpfe mit Wachs in den verschiedensten Farben. Blau, Grün, Gelb, Orange, Violett, Rot und Weiss: Die Auswahl ist gross. Neben dem bunten Buffet an ParaffinWachs führt eine angenehme Duftnote zum Bienenwachs. Dort werden nicht nur Kerzen gezogen, sondern weitere kreative Kunstwerke gemacht, ja sogar Hände in den warmen Wachs getunkt. Am Mittwoch- und Freitagnachmittag, 17. und 19. November, sowie während des ganzen Samstags, 20. November, ist die Tiefgarage der Chrischona Kirche in Affoltern allen Besucherinnen und Besuchern offen. Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren kursieren dann um die Wachstöpfe. Als Resultat präsentieren sich die unterschiedlichsten Kerzen. Zum Abschluss können die Kerzen eingeschnitten und verziert werden. Dafür

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: Daniel Rohr und Dietmar Löffler in «Azzurro» («Italo-Abend»). Reservierung und Info: www. kulturobfelden.ch. Schulhaus Chilefeld (Singsaal).

Stallikon

20.15: Kino Kafimüli zeigt: «Coco - lebendiger als das Leben» Animationsfilm. 19.30 Türöffnung. Eintritt frei, Kollekte, Barbetrieb. Loomattstrasse 50.

Samstag, 13. November Affoltern am Albis

Schnoz, Bühnenbild René AnderHuber, Kostüme Isabel Schumacher. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne. ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi offen 07 bis 17 Uhr. Marktplatz. 19.00: Kirchenkonzert des Jodlerklubs Affoltern «Das git mir Muet». Eintritt frei, Türkollekte, Zertifikatspflicht. Reformierte Kirche. 20.15: Kabarett «Klein & Gemein» mit Lisa und Lara Goldfarb. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Affoltern am Albis

12.00–16.00: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Organisiert von der OV der Pro Senectute Affoltern. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Zertifikationspflicht. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Mettmenstetten

Hausen am Albis

Mittwoch, 13.30 bis 20.30 Uhr, Freitag, 16 bis

Beim Kerzenziehen entstehen kleine Kunstwerke. (Bild zvg.)

20.30 Uhr und Samstag, 9 bis 17 Uhr. Chrischona Kirche Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24.

Mittwoch, 17. November Affoltern am Albis

Montag, 15. November Obfelden

19.30–21.15: Bolschoi Don Kosakenchor. Türöffnung 18.30 Uhr. Zertifikatspflicht. www.seetalevents.ch oder www.bdk.at Reformierte Kirche.

Bonstetten

Wettswil am Albis

14.00–17.30: Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz Oetlistal, Alte Jonentalstrasse 3. 18.30–19.50: «Wenn die Heiligen Drei Könige an der Ateliertüre anklopfen». Konservierung und Restaurierung von Krippenfiguren aus Sicht der Textilkonservatorin. Führung durch das Team Textil. Anmeldung bis 12 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum. ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1. 20.00: Spoken Word und Kabarett von und mit Wortakrobat Simon Chen. Eine Veranstaltung der SP Bezirk Affoltern. Eintritt frei. Katholisches Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13.

Hausen am Albis

Dienstag, 16. November 09.00–10.30: Café International: «Märchen und Sagen aus aller Welt». Bibliothek, Dettenbühlstr. 1.

08.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Mittlere Tageswanderung mit ÖV-Strecke und Restaurantbesuch. Udligenswil LU-MichaelskreuzUdligenswil. Gesamtstrecke zirka 12,8 km, Marschzeit zirka 3½ Std., Aufstieg 470 m / Abstieg

440 m, moderat. Auskunft und Anmeldung bis Sonntagabend, 14. November, bei Marie-Luise Seeberger: Telefon 043 466 54 88 E-Mail: semal@roman-stalder.ch. Treffpunkt Postplatz, Rifferswilerstrasse.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner, Theaterfassung Charles Lewinski. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber, Kostüme Isabel Schumacher. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

Donnerstag, 18. Nov. Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 04 4 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

16.00–19.00: Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz Oetlistal, Alte Jonentalstrasse 3. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «Nomadland», Roadmovie von Chloé Zhao. USA 2020, 108 Min. E/d. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www.kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Sugus». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Platzzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

08.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Burgwies-DegenriedRigiblick. Wanderzeit zirka 2¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 24 91 oder ursulaschaerer130@hotmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

08.40: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Abfahrt mit PW nach Muri, und mit ÖV nach Langenthal. Wanderung nach Murgenthal. Mittagessen im Restaurant Rössli. Wanderzeit 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 17. November, 12 Uhr bei Heinz Keller, Telefon 044 761 84 74 oder E-Mail: famheike@hispeed.ch. Treffpunkt Postautohaltestelle Engelwiese.

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20.00: Premiere (ausverkauft!) der Aemtler Bühne «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner, Theaterfassung Charles Lewinski. Regie René

Kerzenziehen vom 17. bis 20. November.

10.00–17.00: Weihnachtsmarkt mit 37 Ständen und Festwirtschaft. 13 bis 15 Uhr Ponyreiten für Kinder. Bio-Hof Müller (Sandra‘s Hofzauber), Waldmatt. 17.00: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner, Theaterfassung Charles Lewinski. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal. Albisstrasse 1.

Sonntag, 14. November

10.00–16.00: Weihnachtsausstellung «Mystischer Wald». Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobile Bäckerei, Grittibänzbacken und Basteln für Kinder, Stände mit Produkten aus der Region. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16. 13.00–17.00: Open House mit Beate Bitterwolf. Neue Arbeiten der Künstlerin sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13.

Chrischona Kirche Affoltern

Mettmenstetten

19.30: Jazz «New Orleans Hot Five». Essen ab 18 Uhr. Reservieren unter 044 700 01 28, Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

10.00–16.00: Weihnachtsausstellung «Mystischer Wald». Mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobile Bäckerei und Grittibänzbacken und Basteln für Kinder, Stände mit Produkten aus der Region. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16. 13.00–17.00: Open House mit Beate Bitterwolf. Neue Arbeiten der Künstlerin sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13. 20.00–22.30: Kulturverein Bonstetten zeigt: «Nachsitzen Ausgründen» mit Patti Basler und Phillipe Kuhn. Abendkasse ab 19 Uhr. www.bonstetten.ch/ Veranstaltungen Gemeindesaal, Am Rainli 4.

sind Freiwillige der Chrischona Kirche Affoltern da. Mit geschickten Händen formen sie den noch warmen Wachs und lassen das farbenfrohe Innere der Kerze zum Vorschein kommen. Das fleissige Docht-Tunken braucht Geduld und Zeit und es lohnt sich, den Wachs zwischendurch etwas auskühlen zu lassen. Währenddessen lockt die Kaffeestube mit leckeren Kuchen, Crêpes, Hot-Dogs und warmen sowie kalten Getränken. So ist das Kerzenziehen also nicht nur eine Kreativwerkstatt, sondern auch ein Ort zum Verweilen und gemütlichen Beisammensein. Und wer hat noch keine Weihnachtsgeschenke? Oder noch keine Idee für den Adventskranz? Der Trend heisst: «DIY» (Do It Yourself, mach es selbst). Am Kerzenziehen kann sich Jede und Jeder verwirklichen, ganz nach den eigenen Ideen. Wachs gibts genug.

mehr unter: www.kulturzelt.ch Grosser Saal. Albisstrasse 2

Wettswil am Albis

Bonstetten

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Freitag, 12. November 2021

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


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Vermischtes

Freitag, 12. November 2021

Den Spuren auf der Spur Familieneinsatz fürs Kinderhilfswerk «Männersache» im Kriminalmuseum

Vor einigen Jahren gastierte ein Forensiker bei der Männersache in Knonau, und nun erkundeten die Männer das Kriminalmuseum der Kantonspolizei Zürich. Im Polizeigebäude im Kasernenareal Zürich wurde die 14-köpfige Gruppe von Martin Wermuth begrüsst. Die Exponate machten neugierig, doch zunächst gab es eine Einführung und einen interessanten Film zur Geschichte des Museums und einen Einblick in die heutige Arbeit der Kantonspolizei. 1901 gegründet, um Polizeischüler in ihrer Ausbildung zu unterstützen, wurde das Museum erst 1958 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – und seitdem von über einer halben Million Menschen besucht. Das erste Gefängnis in Zürich war ein in der Limmat stehender Turm, wo man einst zur Abschreckung Todesurteile verhängte, Verurteilte wurden beispielsweise verbrannt oder lebend und gefesselt in der Limmat versenkt. Das Böse sollte so aus der Stadt hinweggeweht oder weggespült werden. Das war mühsam, und nachdem sich zu Zeiten der Französischen Revolution die Guillotine mit etwa 40 000 Hinrichtungen «bewährt» hatte, legte sich 1839 auch Zürich eine solche zu. 1865 wurde in Zürich die letzte Hinrichtung vollstreckt. Da die Todesstrafe kantonal geregelt war, wurde die Guillotine nach Schaffhausen und später nach Luzern verkauft, wo sie noch heute im Historischen Museum ausgestellt ist. Spannend wurde auch der Arbeitstag eines heutigen Fahnders erzählt, der meist am Morgen noch nicht weiss, was auf ihn zukommen wird: Ermittlung bei Serienüberfällen, Suche nach Vermissten, Verhinderung von Kindesentführungen und vieles mehr. Um der Männersache einen realen Eindruck eines heutigen Schutzanzugs zur Vermeidung von

Spuren zu vermitteln, durfte ein Teilnehmer einen kompletten Schutzanzug mit Schuhen, Handschuhen und Maske anlegen. Gezeigt wurde auch eine Waffe wie ein Klischee: der Spazierstock. Mal ist es einfach ein Spazierstock, mal nach einem kleinen Dreh am Knauf ein Gewehr, ein Bajonett oder ein stahldornenbesetzter Schlagstock. Man bekam den Eindruck, dass, wer früher viel von Feinmechanik verstand, entweder Uhrmacher oder eben ein sehr spezieller Waffenbauer wurde. Dann gingen die Männer selbst auf Tätersuche in den ausgestellten Kriminalfällen. Einer der spektakulärsten war ein Banküberfall in der Bahnhofstrasse, bei dem die Täter durch den Bahnhof hindurch verfolgt wurden. Wie sich herausstellte, waren die Täter RAF-Terroristen und international gesucht. Vorbei ging es auch an vielen verschiedenen (Spezial-)Waffen, Falschgeld, Werkzeug zum Türschlossknacken, gefälschten Goldbarren, geknackten Tresoren und Utensilien zu einem Zürcher Postraub. Dieser wurde geklärt, ein Grossteil der geraubten Millionen ist jedoch immer noch verschwunden. Ebenfalls viel zu erzählen gab es über den Angriff auf eine israelische Passagiermaschine im Flughafen Zürich-Kloten. Zudem wurde der Fall einer einbetonierten Leiche erzählt. Ein Teilnehmer der Männersache war damals als Anwalt involviert gewesen. Der Tote sollte in Säure aufgelöst werden, doch die Polizei fand die Leiche zuvor. Die Zeit verging schnell, und die Gruppe konnte längst nicht alle Exponate im Detail anschauen. Demnächst zieht die Kantonspolizei Zürich in ein neues Gebäude um. Ein Platz für das Museum ist noch nicht gefunden. Auf Voranmeldung besteht für Gruppen noch bis Ende Mai 2022 die Möglichkeit, das Kriminalmuseum zu besichtigen. Mirko Windisch

«Männersache» im Kriminalmuseum der Kapo in Zürich. (Bild zvg.)

Spendenaktion für die Sternenwochen 2021 der Unicef in Hedingen

Kinder helfen Kindern, auch in Hedingen: Alexandra (mit Django), Jolanda Kneubühl (mit Ginger) und Niclas. (Bild Martin Mullis)

Die Familie Kneubühl in Hedingen pflegt eine Tradition. Meistens in der Weihnachtszeit gilt es im Familienkreis als schöner Brauch, das soziale Gewissen auch wirklich anzuwenden. Sich sozial engagieren und an Weihnachten etwas Gutes tun ist für die Kneubühls aus Hedingen selbstverständlich. Auf das Bild im «Anzeiger» müssen unbedingt auch der schwarze Kater Django und die graue Katze Ginger, das ist die dezidierte Meinung von Alexandra (10) und Niclas (8). Danach geht es wieder ab in die Schule, das Übrige erklärt

Mami dem Journalisten dann sicher besser. Jolanda und Florian Kneubühl, die Eltern der Katzenbesitzer, möchten ganz besonders an Weihnachten jeweils auch einen gewissen Einsatz zugunsten einer sozialen Institution leisten. Jolanda Kneubühl arbeitet ehrenamtlich im Familienzentrum Affoltern und ist dort für das umfangreiche Kurswesen zuständig.

500 Franken als Spendenziel In früheren Jahren haben sich die Kneubühls auch schon für Geschenke an bedürftige Kinder eingesetzt. Klar, dass ihre zwei Kinder bei derartigen Aktionen miteinbezogen werden, sie leisten

dabei einen Einsatz, der über das Öffnen der Geldbörse der Eltern hinausgeht. Da werden Spielsachen ausgesondert, Kleider sortiert und Kuchen gebacken. Einen Strassen- oder Garagenverkauf im Quartier organisieren macht Spass, besonders, wenn die Nachbarn und Passanten zudem recht grosszügig sind. Ziel der diesjährigen Aktivitäten der Sternenwochen in Hedingen ist es, rund 500 Franken zusammenzubringen. (mm) Auf der «Pinnwand Säuliamt» bei Facebook sind die genaueren Daten zu erfahren. Näheres über die «Sternenwochen 2021 der Unicef findet sich unter https://kidsunited.unicef.ch.

SPORT

Das Helferfest war auch Rückschau

Sieg am JU+VE Final

Im Restaurant «Bahnhof» hielt der Verein «IG Radquer Mettmenstetten» mit dem Helferfest Rückschau auf das erfreulich verlaufene Radquer von Anfang Oktober.

Beim jährlichen Jung-und-Alt-Final (JU+VE) in Thun messen sich jeweils die besten Schützen – Junioren und Veteranen – in einem Vergleichs-Wettkampf. Alle Finalteilnehmer mussten vorgängig eine Vorausscheidung überstehen. Bei den Jugendlichen waren es rund 3500 Startende, bei den Veteranen zirka 6000. Am Finaltag in der Thuner Guntelsey spürte man die Anspannung aller qualifizierten Teilnehmenden. Für viele Jugendliche war das der erste grosse FinalWettkampf. So auch für die kleine Delegation aus dem Säuliamt die aus den Zwillikern Lina Blaser, Alex Foster, Reto Fankhauser und dem Wettswiler Noël Elsener bestand. Kein Glück hatten die drei Zwilliker Schützen, keiner hat die Qualifikationsrunde überstanden. Der für die Wettswiler Schützen schiessende Noël Elsener war nach der Qualifikation ebenfalls nicht ganz zufrieden. Eigentlich hatte er seine Gedanken bereits auf die Heimreise eingestellt. Die Rangliste nach der Qualifikation zeigte dann für ihn Rang 9 auf, was bedeutete, dass er als Teilnehmer am Meisterfinal der zehn Besten dabei sein würde. Die Mittagspause musste infolge technischer Probleme um über eine Stunde verlängert werden. Dies schien Noël nichts auszumachen, er wurde dadurch sichtbar immer ruhiger. Vor dem Meisterfinal stieg der Adrenalinspiegel

Der Verein «IG Radquer Mettmenstetten» lud ins «Bahnhöfli»

OK-Präsident Andreas Fuhrer konnte eine grosse Schar von zum Fest erschienenen Helferinnen und Helfern begrüssen. «Ohne eure Unterstützung hätten wir in Mettmenstetten nicht zum fünften Male ein Radquer durchführen

können. Allen danke ich deshalb für ihren Einsatz», lobte Fuhrer die grosse Helferschar. Bevor es aus der BahnhofKüche ein feines Nachtessen gab, hielt Fuhrer Rückschau auf den am 3. Oktober tadellos verlaufenen Anlass. Er benutzte die Gelegenheit, um auch auf die sportlichen Erfolge der aktiven Vereinsmitglieder einzugehen. Mit Jacqueline Schneebeli und Timo Müller nahmen zwei Vereinsmitglieder am letzten Wochenende in Holland an den Europameisterschaften im Querfeldein teil. Im Frauen-Rennen der U23

Andreas Fuhrer (links), OK-Präsident des Radquers von Mettmenstetten, freut sich über die Erfolge von Jacqueline Schneebeli und Timo Müller. (Bild zvg.)

fuhr Schneebeli auf den guten elften Rang. «Sie hat Potenzial. Wenn sich Jacqueline im Quergelände noch etwas besser zurechtfindet, wird sie ganz vorne anzutreffen sein», ist Andreas Fuhrer überzeugt. Diese Zuversicht kommt auch davon, weil Jacqueline Schneebeli weiterhin in der Kategorie U23 starten kann. Auch Timo Müller, der ebenfalls in der Kategorie U23 startet, hat noch Potenzial nach oben. An der Europameisterschaft landete er auf dem 40. Rang. Die Fahrerinnen und Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» sind inzwischen eine feste Grösse im Schweizer Querkader. So werden Timo Müller und die beiden Junioren Francesco Caruso und Nico Huter am nächsten Sonntag am Weltcuprennen in Tabor in Tschechien im Einsatz stehen. Da es dort für die U23-Frauen kein Rennen gibt, geht Jacqueline Schneebeli nicht an den Start. Dass sie jedoch mit den Weltbesten mithalten kann, hat Schneebeli nicht nur an der Europameisterschaft, sondern Ende Oktober auch am Rennen von München bewiesen. Dort landete die seit dieser Saison für die «IG Radquer Mettmenstetten» fahrende Hauptikerin auf dem zweiten Rang. «Solch gute Resultate sind Motivation für die Organisation des Querfeldeinrennens von Mettmenstetten», war Andreas Fuhrer am Helferfest überzeugt. August Widmer

Wettswiler Noël Elsener brilliert in Thun bei allen Schützinnen und Schützen, wie auch bei den Zuschauern wieder an. Im Meisterfinal startete Noël mit einer 10,0 und legte bereits damit ein wichtiges Zeichen, mit Start geglückt, im kommandierten 10-Schuss-Final. Nach dem fünften Schuss, einer 8,7, wurden die Säuliämtler Fans nervös. Doch Noel legte mit weiteren Schüssen von 10,7 / 10,6 / 10,4 den Grundstein zu seinem Sieg an diesem Final. Am Schluss reichte ein Vorsprung von 0,4 Punkten auf den Zweitplatzierten, um als Sieger die Heimreise antreten zu können. Martin Landis

Ganz oben auf dem Podest: Noël Elsener (Mitte). (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 12. November 2021

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Wassersportclub Albis wird 50 Jahre alt Sportliche Atmosphäre bei der Clubmeisterschaft Am Samstag, 6. November, führte der Wassersportclub Albis seine Clubmeisterschaft in Ottenbach durch. 43 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 7 bis 17 Jahren nahmen daran teil. Sie traten in den vier Disziplinen Rücken, Brust, Freistil und Delfin an. Es herrschte eine sportliche Atmosphäre, in der sich die Schwimmerinnen und Schwimmer gegenseitig begeistert anfeuerten. Es war ein hervorragender Einstieg für neue Schwimmer in die Welt des Wettkampfschwimmens. Die Schwimmer stellten sich an den Startlinien auf, nahmen ihre Startpositionen ein, ihr Schwimmstil wurde beobachtet, die Trainer gaben ihnen Feedback und die Zeiten wurden notiert. Mit Spannung erwarten die Schwimmer die Ergebnisse am nächsten Samstag bei der Siegerehrung.

Beherzter Sprung ins Wasser durch die Schwimmer des Wassersportclubs Albis. (Bild Alexia Voser) Nach dem letzten Wettkampf – einer Staffel, bei der die Schwimmer gegen die Trainer antraten – war es Zeit für die 20. Generalversammlung des

Wsca. 52 Mitglieder aus dem Bezirk Affoltern, dem Freiamt und dem Kanton Zug waren anwesend und der Vorstand – Präsidentin Yvonne Petrovic,

FCWB fordert Leader Baden Am Samstag müssen die Ämtler beim souveränen Tabellenführer Baden antreten. Nach den zuletzt guten Leistungen ist alles möglich. Im heimischen Stadion Esp ist der FC Baden in dieser Saison bisher eine Macht. Alle sechs Heimspiele wurden siegreich beendet und dies mit einer beeindruckenden Tordifferenz von 21:3. Aber auch die Aargauer zeigten schon Schwächen. Nach dem Aus in der CupQuali gegen Aufsteiger Uzwil, verloren sie auch in der Meisterschaft gegen Eschen/Mauren. Und in Gossau resultierte ein glückliches 3:3, nachdem die Ostschweizer vermeintlich sicher 3:1 führten. Die grosse Stärke des Teams von Trainer Jakovljevic ist sicherlich die Konstanz in der laufenden Spielzeit. Die souveräne Führung, fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Freienbach und schon neun Punkte vor WB, resultiert aber auch aus einer gleichmässig starken Defensive und Offensive.

FCWB auf dem Vormarsch Die Oswald-Elf hat sich nach einem Zwischentief wieder aufgefangen und direkte Konkurrenten im Mittelfeld verdient geschlagen. Gegen den Leader hat man wenig zu verlieren und kann diesen mit

Spannung bis zum Schlusspfiff Die zweite Mannschaft des FC Affoltern holte sich durch gute Teamarbeit einen hart erkämpften Punkt.

Mitte Mai 2019 gewann Baden in seinem schmucken Stadion Esp gegen die Ämtler 2:0; dieser Treffer von WB-Schneebeli wurde aberkannt. (Bild Kaspar Köchli) viel Einsatz und dem zuweilen starken Kombinationsspiel durchaus fordern. Dabei müssen die Ämtler unbedingt bis zum Schluss konzentriert bleiben und alles geben, denn Baden hat schon mehrmals erst in der Schlussphase oder sogar in der Nachspielzeit Spiele knapp für sich entschieden. Anpfiff im schmucken Kleinstadion Esp in Baden, ist am Samstag um 16 Uhr. Die Anfahrt durch den Baaregg-Tunnel oder direkt über den Mutschellen ist kurz und so darf man viele Fans beider Teams erwarten. Ein WB-Sieg in diesem typischen «Sechs-Punkte-Spiel» würde

einerseits die Badener-Heimserie brechen und andererseits die Spannung an der Spitze zurückbringen. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele: Samstag, 13. November, 10 Uhr Jun. Dc – Horgen, 10.15 Uhr Wiedikon – Jun. Cb, 11 Uhr Richterswil – Jun. Db, 12 Uhr Jun. Dd – Oberrieden, 18.30 Affoltern a/A 2 – FCWB 4. Sonntag, 14. November, 10.15 Uhr FCWB 2 – Regensdorf 1, 12 Uhr Srbija 1 – FCWB 3, 13.30 Uhr SV Schaffhausen – Jun. Ba (YL), 15.15 Uhr OetwilGeroldswil – Jun. Bb, 16 Uhr SV Schaffhausen – Jun. Aa (YL), FR Soccer – Jun. Ca (YL).

14. November, 13 Uhr: FC Affoltern Herren 1 – FC Engstringen 1

Die Enttäuschung über die liegengelassenen Punkte im Auswärtsspiel gegen Blue Stars 2 hallen nach. Ein ungewohnt harziger Start, eine mangelnde Chancenauswertung, dazu noch etwas Pech (das Aluminium stand zweimal im Weg) und die zum Ende der Vorrunde sich allmählich summierenden Ausfälle (Leo Ismajlaj, Nicola Petermann, Nikola Arsic, Jonathan Cotardo) sind dazu Erklärungsstoff. Die Botschaft des Trainer-Gespanns Boris Jevremovic/Kemal Bulut unter der Woche ist klar: Nochmals alles in die Waagschale werfen und diese zu eigenen Gunsten auf Sieg kippen! Auch wenn die Batterien nach einer intensi-

Tracy Garand

FC Langnau – FC Affoltern 2 3:3

Alles in die Waagschale werfen Die Vorrunde der 3.-Liga-Meisterschaft in der Gruppe 2 steht vor dem Abschluss. Die Herren 1 des FC Affoltern kommen dabei nochmals in den Genuss eines Spiels im heimischen Moos. Es gilt, alles in die Waagschale zu werfen, um auf dem 2. Platz zu überwintern.

Aktuar Peter Keller und Kassier, Thomas Huber – führte die Versammlung zügig durch. Für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Wsca gab es eine

schöne Überraschung – der Wsca feiert im Jahr 2022 sein 50-jähriges Bestehen und zu diesem Anlass ist eine Reise ins Alpamare im September 2022 mit Übernachtung in Richterswil geplant. Wie immer wurde den Trainern und Eltern, die in vielfältiger Weise im Verein mithelfen, sowie der Gemeinde und der Schule Ottenbach ein herzlicher Dank ausgesprochen. Die Mitglieder wurden anschliessend mit einer Auswahl an GourmetBurgern aus Obfelden, die mit Speck, Käse, Jalapeños, Gorgonzola, Preiselbeeren etc. «gepimpt» wurden, verköstigt. Das Dessertbuffet, von den Eltern zur Verfügung gestellt, rundete ein hervorragendes Essen ab. Die Familien genossen das gesellige Beisammensein und hatten es nicht eilig, das Haus zu verlassen, sodass viele Hände beim Aufräumen mitmachten.

ven Vorrunde mittlerweile etwas entladen sind, so gilt das schliesslich auch für den Gegner. Für den FCA geht es um viel: Das Halten des 2. Tabellenrangs, einen sicher unveränderten Abstand zum Tabellenführer Zürich City, die Distanzierung eines Mitkonkurrenten und nicht zuletzt ein letztes Erfolgserlebnis als erste Erinnerung im nächsten Frühjahr zum Start der Rückrunde. Der FC Engstringen wird dagegen sicherlich Einwände ins Feld führen. Schliesslich könnten die Limmattaler mit einem Sieg ihrerseits bis auf einen Punkt zum FCA aufschliessen. Mit den Engstringern haben die Affoltemer zudem noch eine Rechnung offen. In der verkürzten Saison 2020/21 ging die Auswärtspartie für den FCA mit 3:0 deutlich verloren. In der Saison zuvor mussten die Ämtler in letzter Minute noch ein Remis hinnehmen. Der von Patrick Graf trainierte FCE hat sich seit dem letzten Jahr in der Zusammensetzung verändert. So sind nur noch eine Handvoll der Akteure des letztjährigen Teams mit dabei. Offenkundig ist, dass das Fanion-

team der beiden Gemeinden Ober- und Unterengstringen zu Hause deutlich stärker als auswärts ist. Dies gilt es von den FCA Herren 1 auszunützen und die eigene Heimstärke von der ersten Minute an nochmals zu demonstrieren. Cheftrainer Jevremovic hat unter der Woche sicherlich die richtigen Worte gefunden, um die junge Ämtler Truppe auf einen Vollerfolg einzuschwören. Die FCA-Equipe würde sich über einen zahlreichen Zuschauer-Aufmarsch freuen, um bei einem Sieg zum Abschluss mit den treuen Fans auf das Jahresende anzustossen. Die Partie findet am Sonntag, 14. November, 13 Uhr, im Moos Affoltern statt. Michael Romer Heimspiele vom Wochenende: Samstag, 10 Uhr Junioren Eb – Kilchberg-Rüschlikon, 12 Uhr Junioren Db – Wiedikon, 14 Uhr Junioren Ca – Blue Stars, 18.30 Uhr FCA Herren 2 – Wettswil-Bonstetten. Sonntag, 13 Uhr FCA Frauen 1 – Wil, FCA Herren 1 – Engstringen, 15 Uhr Junioren Ba – Team Sihltal.

Nach Anpfiff der Partie hatte die zweite Mannschaft anfangs Probleme, sich auf das Tempo des Gegners einzustellen. Das erste gegnerische Tor fiel schon in der 9. Minute durch einen Eckball und fehlerhafte Kommunikation beim FCA. Die Mannschaft aus dem Säuliamt liess sich jedoch nicht beeindrucken und schoss schon in der nächsten Minute den Ausgleichstreffer durch einen schnell ausgeführten und schön ausgespielten Konter von Calabrese, welcher für Maag vorbereitete. Gegenstösse des FC Langnau wurden von der Verteidigung mehrmals entschärft und es wurden mehrheitlich keine gefährlichen Torchancen zugelassen. Kurz vor der Halbzeit geriet der FCA aber stärker unter Druck und R. Binkert parierte erfolgreich einige Schüsse aufs Tor und hielt somit die zweite Mannschaft im Rennen um den Sieg. Mit Beginn der zweiten Halbzeit knüpften beide Mannschaften dort an, wo sie 15 Minuten vorher aufgehört hatten. Beleg für die überharte Spielweise des Gegners waren dann viele Fouls und einige gelbe Karten für den FC Langnau. Die zweite Mannschaft des FCA liess sich davon nicht beeindrucken und versuchte durch weitere, schnelle Vorstösse über die Aussenbahnen zum Erfolg zu kommen. In der 80. Minute wurde die couragierte Spiel-

weise belohnt und der FCA erzielte durch ein Kopfballtor von F. Asam nach einem Freistoss den umjubelten Führungstreffer. Leider liess das nächste Tor des Spieles nicht lange auf sich warten und der Gegner schoss in der 85. Minute den Ausgleich zum 2:2. Der FC Langnau warf alles nach vorne und die zweite Mannschaft des FCA musste sich zahlreichen Angriffen erwehren. Dies führte kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum Führungstreffer des Gegners durch einen Konter über deren rechte Seite. Der FCA blieb jedoch konzentriert und bewies grossartige Moral und gab noch einmal alles. Kurz vor dem Schlusspfiff, in der 94. Minute, erarbeitete sich die Mannschaft nach einem weiteren Foul des FC Langnau einen Freistoss 30 Meter vor dem gegnerischen Tor. J. Binkert führte den Freistoss aus und der Ball fand den Kopf von Angelillo, welcher den Ball zum viel umjubelten Ausgleich ins Netz beförderte. Somit konnte das Team von Franz Stalder und Ljuban Stojkovic trotz bescheidener Platzverhältnisse nach 95 Minuten einen weiteren, wichtigen Punkt einfahren. Die Mannschaft bereitet sich nun auf das anstehende Derby und das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr gegen den FC Wettswil-Bonstetten am nächsten Wochenende, vor. Felix Asam Startformation: R. Binkert, P. Asam, J. Binkert, Kündig, Vanetta, D.Binkert, Angelillo, Weber, F. Asam, Calabrese, Maag.

Nino Leutert an U23-WM in Top Ten Die 22-jährigen Ringerzwillinge Nils und Nino Leutert haben sich viel für die U-23-Ringer-Weltmeisterschaft vorgenommen. Den Podestplatz verfehlten aber beide. Nils und Nino Leutert aus Ottenbach, Mitglieder der Ringerstaffel Freiamt (AG), gehören zu den besten Ringern ihres Alters in der Schweiz. Doch an der U23-Weltmeisterschaft in Serbien lief es den beiden gar nicht rund. Nils musste sich in der Qualifikationsrunde im Freistil bis 57 kg dem Armenier Manvel Khndzrtsyan gleich mit 0:11 geschlagen geben. Der Armenier hätte danach bis in den Final einziehen müssen, damit Nils Leutert über die Hoffnungsrunde

eine weitere Chance erhalten hätte. Doch holte er «nur» die Bronzemedaille, was für Nils Leutert bereits das Aus nach dem ersten Kampf bedeutete. Er landete auf Rang 24. Besser lief es seinem Zwillingsbruder Nino Leutert. Im Freistil bis 61 kg konnte er sich kampflos für den Achtelfinal qualifizieren. Dort unterlag er allerdings dem Russen Artur Sergeevitch Chebodaev mit 6:10. Chebodaev zog in der Folge bis in den Final vor, wodurch Nino Leutert in der Hoffnungsrunde weiterringen konnte. Den Albaner Endrio Avdyli schlug er klar mit 10:0, verlor danach aber gegen den Amerikaner Christopher Cannon mit 8:11. Das reichte für den 7. Rang und damit zu einem Top-Ten-Platz. (sts)


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Freitag, 12. November 2021

31

Beherzter Sprung ins kalte Nass

HERKÖMMLICHES

Podex Der scherzhafte Ausdruck für Gesäss – kurz Po genannt – entspricht dem lateinischen Wort «podex», das sprachverwandt ist mit «pedere» und «peditum», was ohne jeden Beigeschmack oder zivilisierte Beschönigung furzen beziehungsweise Furz bedeutet und von den meisten Leuten insgeheim als wohltuend empfunden wird. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Martinischwimmen im Hedinger Weiher Bei sonnigem Herbstwetter tauchten 26 beherzte Schwimmer und Schwimmerinnen am ersten Sonntag im November in den Hedinger Weiher ein. Einmal mehr führte der lokale Samariterverein das traditionelle Martinischwimmen durch. von AngelA BernettA

VOLG-REZEPT

Es war ein angenehmer Herbsttag, dieser Sonntag, 7. November. 10 Grad betrug die Aussen- und 8 Grad die Wassertemperatur, was für diese Jahreszeit angemessen erscheint. Ideale Bedingungen also für das traditionelle Martinischwimmen im Hedinger Weiher, das nach der coronabedingten Pause vom vergangenen Jahr heuer in der 16. Auflage stattfinden durfte. «Wir freuen uns, dass wir den Anlass mit wenigen Auflagen durchführen können», sagte Susanne Grond, Co-Präsidentin des Samaritervereins Hedingen, der das Martinischwimmen seit sechs Jahren ausrichtet. 26 Schwimmerinnen und Schwimmer aller Altersgruppen nahmen nach einer ordentlichen Anmeldung an Ort und Stelle die Herausforderung an und stiegen um 14 Uhr beherzt ins kalte Nass. Dabei mussten sie nicht wie in anderen Jahren eine Boje, sondern ein Ruderboot mit Noah Grond und einer Rettungsschwimmerin an Bord schwimmend umrunden. Nach wenigen Minuten verliessen die meisten das Wasser bereits wieder, standen kurz unter die Outdoor-Dusche, schwatzten aufgeregt mit Bekannten oder genossen das wohlige Gefühl, das sich warm eingepackt nach dem Bad im kalten Nass einstellt.

Wintersalat mit Honig-PistazienVinaigrette

Für 4 Personen 1 Fenchel 150 g Nüsslisalat 2 weisse Chicorées

Zutaten Vinaigrette: 1 TL Senf Pfeffer 1 EL Zitronensaft ½ dl Bouillon 1,5 TL Honig, flüssig 2 EL Rapsöl 30 g Pistazien, gesalzen ½ Zwiebel

Nach einem Jahr Pause führte der Samariterverein Hedingen am ersten Sonntag im November das 16. Martinischwimmen im Hedinger Weiher durch. (Bilder Angela Bernetta)

Trainierte Sportler und Sportlerinnen mit dabei

Zubereitung Für die Vinaigrette Senf, wenig Pfeffer, Zitronensaft, Bouillon und Honig gut vermischen. Rapsöl darunterrühren. Pistazien schälen, grob hacken und mit der fein geschnittenen Zwiebel darunterrühren. Fenchel halbieren, in feine Scheiben schneiden, Nüsslisalat und Chicorées waschen. Salatblätter mit Fenchelscheiben auf Teller verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln. Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

Mit Andy Kemish, Valérie Fröhlich und Dawn Ray nahmen heuer drei Mitglieder des regionalen Baarbierian Sportclubs am Schwimmanlass teil. «Wir schwimmen das ganze Jahr über im Türler- oder Zugersee», sagte Ray, die wie ihre Gspänli im Säuliamt lebt. Und so drehten die drei beinharten Sportlerinnen und Sportler entspannt ihre Runden im Hedinger Weiher, während sich die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits eine leckere Kartoffellauch- oder Gerstensuppe gönnten, die Katharina Grond ausschöpfte, oder an einem Punsch nippten, den die Organisatoren ebenfalls gratis ausschenkten,

WETTER

Wer mochte, konnte sich von Katharina Grond heisse Suppe schöpfen lassen. Susanne Grond zeigte sich zufrieden mit dem Anlass, den sie gemeinsam mit einigen Helferinnen und Helfern jeweils mit viel Herzblut und Engagement aus-

richtet. «Jede und jeder der mitschwamm, bekommt abschliessend ein schönes, rotes Schokoladenherz überreicht», ergänzte sie. Dies sei einer-

seits ein Dankeschön für das Mitmachen, tue aber mit Sicherheit auch der Seele und natürlich der Gesundheit gut.

den ich für einen Baarer Vortrag organisiert hatte, er könne fürs Fernsehen eine Wohnung aufräumen und ob ich meine zur Verfügung stellen würde. Oh, äh, ja, weshalb nicht. Er schaute sie sich zuerst an und meinte: «Zwar kein Chaos, aber das Büro ist zu voll.» Da gab ich ihm so was von Recht! Er kam dann mit Regisseurin und Tonmeister und schuf wunderbar Ord-

nung. Sehr, sehr viele – wie er fand unwichtige – Dinge landeten im grauen Sack. Ich hab nie etwas davon vermisst, ausser eventuell mein Tagebuch aus Teeniezeiten, aber: weg ist weg. Und wenn ich ganz ehrlich bin – der Selim, wenn der heute käme und mein Pult sähe und dass Dinge auf dem Boden ruhen, die eigentlich ins Regal gehören oder in den Container! Er würd grad d’Ärmel hindere litzä. Ute Ruf

ZWISCHEN-RUF

Büro zu voll

Heute Basel 4° 10° Zürich 3° 9°

Affoltern

St.Gallen 4° 7°

5° 10°

Neuchâtel 5° 8°

Luzern 6° 10°

Bern 3° 9°

Interlaken 4° 10°

Aussichten

St.Moritz -2° 9°

Sion 4° 13°

Genève 5° 11°

Chur 4° 13°

Bellinzona 6° 14°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

3° 9°

5° 7°

4° 7°

3° 8°

3° 8°

Alpensüdseite

9° 12°

8° 10°

8° 11°

7° 12°

7° 12°

min °C max °C

Letzte Woche wollte ich mit einer Bekannten an eine Autorenlesung im Säuliamt gehen. Sie aber meinte: Zu riskant. So fuhr ich allein hin. Alle plauderten miteinander, nur ich ... doch da sagte meine Nebensitzerin zu mir: «Ich kenne Sie. Vom Fernsehen.» «Leider nein», lachte ich. «Doch! Sie haben aufgeräumt!» Ach so, ja, vor knapp vier Jahren sagte Minimalismus-Coach Selim Tolga,

LEBENSWEISHEIT «Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.» Marc Aurel

Das Büro vor der Intervention des Minimalismus-Coachs ...

... und nachher. (Bilder zvg.)


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Tel 044 776 31 15

Weinausstellung: Zutritt nur mit COVID-Zertifikat / Getränkefachmarkt: Zutritt normal mit Schutzmaske

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WEIHNACHTSMARKT 14. NOVEMBER 2021 10.00 - 17.00 Uhr 13 St . N ub ove ete m Gä ber ng 20 Pa 21 rty

Adventsau Samstag, 20 November 16 - 20 Uhr Sonntag, 21 November 14 - 18 Uhr

Aufführungen:

Ettenbergstrasse 26, Wettswil

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Samstag, 13. November 19:00 Uhr Ref. Kirche, Affoltern am Albis Sonntag, 14. November 17:00 Uhr

Donnerstag – Sonntag 11.11. bis 14.11. Donnerstag – Sonntag 25.11. bis 28.11.

Pfarrkirche, Jonen

Tel.

Eintritt Frei – Türkollekte

056 634 11 23

Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag 10.00 - 24.00 Uhr

Zutritt nur mit COVID-Zertifikat

Montag und Dienstag Ruhetag

(durchgehend von 11.45 bis 22 Uhr/Sonntag bis 21 Uhr) Unterhaltung mit «Echo vom Horben» am 12. November 2021

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und Schmutzli kommen wieder

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Wir besuchen vom 3. bis 7. Dezember 2021 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon.

Samstag und Sonntag, 13. + 14., 20 + 21. sowie 27. + 28. November 2021, jeweils 13 – 17 Uhr und darüber hinaus nach Vereinbarung.

Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei Familie Stöckli, Telefon 044 761 59 56 oder Familie Koller, Telefon 044 768 23 49 oder per E-Mail unter mail@SamichlausAaA.ch. Schutzkonzept unter www.SamichlausAaA.ch

Malerei sowie Einblick ins Galerie-Programm.

Anmeldeschluss: 20. November 2021

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Telefon 044 761 01 55

Adventsmarkt Konstanz Fr. 42.– Dienstag, 30. November 2021 Chlausfahrt Fr. 92.– Sonntag, 5. Dezember 2021 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli Ferienreisen 2021

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Klingender Advent 2021 in Seefeld DZ/HP Fr. 680.– mit Hansi Hinterseer, Zellberg Buam, Francine Jordi 14. Dezember – 17. Dezember 2021 inkl. Konzert www.aemtler-car.ch

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Vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch vor dem Bundesrat. Die Schweiz überwindet covid-19 angstfreie-schweiz.ch

Nein am 28. November