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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 84 I 174. Jahrgang I Dienstag, 27. Oktober 2020

Tiefere Sackgebühr?

Kehrichtverbrennung im Clinch mit dem eidgenössischen Preisüberwacher. > Seite 3

Vor dem Saisonende

Die Spätherbstpilze bescheren der Pilzkontrollstelle in Affoltern viel Zulauf. > Seite 5

In stetem Wandel

«Dr. Elephant’s Revolution» (D.E.R.), das ist momentan nur noch eine Zwei-Mann-Band. > Seite 6

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Schauspiel-Grösse

Hanspeter Müller-Drossaart im Interview vor seinem Gastpiel in Ottenbach. > Seite 7

Der Spatenstich muss warten Betriebsgebäude Camping Türlen: Planungsfehler verzögert Baustart um ein Jahr Im Februar 2020 haben die Hausemerinnen und Hausemer einen Kredit über 2,3 Millionen für ein neues Betriebsgebäude am Türlersee bewilligt. Anfang Oktober hätten die Bauarbeiten starten sollen. Nun kann das Projekt nicht termingerecht realisiert werden. Im Haustechnikbereich ist es offenbar zu Fehlplanungen gekommen.

Lüftungsaggregat und AbwasserPumpschacht falsch berechnet Auf Nachfrage führt Gemeindeschreiber Christoph Rohner die Gründe für die Verzögerungen näher aus: «Im Bereich der Haustechnik ist es vonseiten des beauftragen Fachplaners zu falschen Berechnungen gekommen.» Das Büro sei im November 2019 verpflichtet worden und habe im Winter erste grobe Planungsarbeiten ausgeführt. Im Frühjahr, nach der Gutheissung des Kredits, hätte es das Detailprojekt ausarbeiten sollen.

Ämtler Tandem: Ehrenamtliche treffen sich zum Erfahrungsaustausch. > Seite 9

Vielfalt der Ämtler Kunst Mit der jurierten Ausstellung endete am Sonntag die zehntägige Werkschau «Aemtler Kunst 2020» der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern im Kasinosaal. 21 Kunstschaffende aus der Region waren in diesem zweiten Teil der Ausstellung vertreten. Beim Rundgang erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck in die Vielfalt des regionalen Kunstschaffens – und erhielten erst noch Gelegenheit, mit den kreativen Köpfen, die hinter den Werken stecken, ins Gespräch zu kommen. (tst.)

> Bericht auf Seite 7

Maximaler Ertrag

von livia häberling Man habe sich schon gewundert, ist aus Kreisen von Türlersee-Liebhabern zu vernehmen: Warum reinigt das Pächter-Paar des Camping-Restaurants nach Saisonende die Imbiss-Küche, wenn diese ein paar Tage später abgerissen wird? Gewissheit brachte der Verhandlungsbericht des Gemeinderats Hausen («Anzeiger» vom 9. Oktober). Dort war zu lesen, dass der Baustart des Projekts um ein Jahr verschoben wird – auf Herbst 2021. Damit bleibt das bestehende Gebäude eine weitere Saison in Betrieb, und der Neubau wird nicht wie geplant zum Saisonstart 2021 eingeweiht, sondern ein Jahr später. Als Grund für die Verzögerung schrieb der Gemeinderat, eine «falsche Kapazitätsberechnung im Haustechnikbereich» durch ein externes Planungsbüro habe «mehrere Folgeanpassungen» nach sich gezogen und habe «grundlegende Aspekte der Gesamtplanung nochmals infrage gestellt.»

Integration fördern

Auf den Saisonstart 2021 hätte das neue Betriebsgebäude eingeweiht werden sollen. Daraus wird nichts. (Visualisierung zvg.) Das Gesamtvolumen des Auftrags habe 42 500 Franken betragen. Die Unterlagen zum Ausführungsprojekt seien jedoch nicht termingerecht und mit Mängeln abgeliefert worden, sagt Rohner. Nach erfolgter Vergabe der entsprechenden Arbeiten hätten die ausführenden Unternehmen zurückgemeldet, dass die Arbeiten gemäss Ausschreibung nicht umsetzbar seien. So sei beispielsweise das Lüftungsaggregat für die Küche zu klein berechnet worden. Mit der Folge, dass es nicht in den Technikraum passt und nun an einem anderen Ort platziert werden muss. Weiter sei auch der Pumpschacht für das Abwasser zu knapp berechnet worden, genauso wie die Wärmepumpenanlage und die Speicher der Warmwasseraufbereitung, so Christoph Rohner. Besonders unglücklich sei, dass die Planungsfehler erst kurz vor Baustart entdeckt worden seien. Roos Architekten habe den Gemeinderat am 17. September informiert, dass der planmässige Baustart in Gefahr sei. Weil das Zeitfenster für die Bauphase – Anfang Oktober bis Ende März – sowieso schon knapp bemessen gewesen sei, habe man sich entschieden, das Projekt um ein Jahr zu verschieben. Damit habe man

das «mildere Übel» gewählt, sagt Christoph Rohner: «Wir wollten nicht riskieren, dass die Pächter zum Saisonstart hin kein fertiges Gebäude haben.»

«Anschuldigungen, die nicht den Tatsachen entsprechen» Der Inhaber des Planungsbüros weist die Vorwürfe von sich. Er sieht sich mit Anschuldigungen konfrontiert, die «nicht den Tatsachen entsprechen». Tatsächlich habe man sich über Monate mit dem Team von Roos Architekten – über die laufende Planung ausgetauscht. Die Pläne habe man noch vor den Sommerferien abgeliefert. Seither habe man von Roos Architekten nichts mehr gehört. Thorsten Arzet, Projektleiter bei Roos Architekten, bestätigt, dass man mit dem Fachplaner im Frühjahr und Sommer in intensivem Kontakt gestanden habe. Diese enge Begleitung habe sich aus Qualitätsgründen als notwendig erwiesen: Zum einen hätten die Pläne zunächst am ursprünglich vereinbarten Ausschreibungstermin im April nicht vorgelegen, zum anderen seien die gesamten Ausschreibungsgrundlagen dann offenbar derart mangelhaft gewesen, dass mehre-

re zur Offertstellung eingeladene Unternehmen darauf verzichtet hätten, überhaupt eine Offerte für die Ausführung der Arbeiten einzureichen. Die Folgekosten, die die Projektanpassungen und die Bauverzögerung nach sich ziehen, seien noch nicht bezifferbar, erklärt Christoph Rohner. Man werde nun versuchen, die zusätzlich entstehenden Kosten durch anderweitige Einsparungen zu kompensieren, um den Kreditrahmen von 2,3 Millionen einhalten zu können. Sollte das nicht gelingen, müsse beim Hausemer Stimmvolk notfalls ein Nachtragskredit beantragt werden. Ein finanzieller Schaden dürfte ausserdem den gebuchten und wiederum nicht benötigten Handwerkern entstanden sein. Genauso wie den Pächtern, die ihr altes Betriebsgebäude eine Woche früher geräumt haben. Diese konkreten finanziellen Auswirkungen seien zwar noch nicht beziffert, und grundsätzlich habe die Gemeinde eine Schadenminderungspflicht. Sollten jedoch Schäden entstanden sein, werde die Gemeinde versuchen, diese auf den Fachplaner abzuwälzen, sagt Christoph Rohner. So werde daraus wohl ein Fall für die Versicherung.

Lieber nicht auf die Familie in Rossau Chilbi verzichten darf bleiben

Kamen auf Trottis angerollt: Oscar, Phynn, Anthony und Fergus. (Bild Livia Häberling)

Mit einem 1:0 gegen die zweite Mannschaft von Winterthur fährt der FC Wettswil-Bonstetten die nächsten drei Punkte ein. Fürs Publikum war die Partie lange alles andere als berauschend. Die beiden Mannschaften kontrollierten jeweils das Geschehen in der eigenen Hälfte. Kurz nach der Halbzeitpause gelang es Dzelili dann, das Winterthurer Bollwerk trickreich zu überwinden. Es sollte der einzige Treffer bleiben. Mit 25 Punkten aus zehn Spielen grüsst der FC Wettswil-Bonstetten somit weiterhin von der Tabellenspitze. (red.)

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Bereits geht es wieder los: mit den Absagen von öffentlichen Veranstaltungen. Ein Anlass, der trotz rasant steigender Corona-Fallzahlen stattfand, war die Chilbi samt Herbstmarkt in Affoltern. Nachdem sie im Frühjahr mitten in den Shutdown gefallen und deshalb abgesagt worden war, fand sie nun, ein halbes Jahr später, planmässig statt. Seit Freitag war auf dem Kronenplatz also Halli-Galli angesagt. Die Besucherinnen und Besucher kamen zahlreich. Die meisten mit Masken. (lhä)

Sie sollten aus dem Haus, in dem sie seit Jahrzehnten wohnen, ausziehen, weil der Stadtrat Zürich an den Höchstbietenden verkaufen wollte. Der Fall der Rossauer Familie Chiesa/Weber sorgte im Säuliamt vor zweieinhalb Jahren für Empörung. Mit hunderten Briefen und Unterschriften gelang es, den Stadtzürcher Gemeinderat zu einem Kurswechsel zu bewegen. Doch das Bangen ging weiter. Bis vergangenen Donnerstag: Dann wurde der Verkauf offiziell besiegelt. (tst.)

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> Bericht auf Seite 8

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Sonntagsverkäufe im Jahr 2020 Die Verkaufsgeschäfte in Affoltern am Albis und Zwillikon dürfen an folgenden Sonntagen, 22. November 2020, 6. Dezember 2020, 20. Dezember 2020 sowie 27. Dezember 2020, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich. Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligung für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Homepage www.arbeitsbedingungen.zh.ch entnommen werden. Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Sicherheit der Stadtverwaltung Affoltern am Albis unter 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung. 27. Oktober 2020 Abteilung Sicherheit

Ersatzwahlen für den Rest der Amtsdauer (2018 – 2022) 1 Mitglied des Gemeinderats Für die aus dem Gemeinderat zurücktretende Marianne Domeisen ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer zu wählen. In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 7. Dezember 2020 Wahlvorschläge von stimmberechtigten Personen, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Knonau haben, beim Gemeinderat schriftlich mit folgenden Angaben einzureichen: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname und die Parteizugehörigkeit angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Knonau unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 7. März 2021 eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare sind auf der Homepage www.konau.ch (Rubrik: Politik/Abstimmungen und Wahlen) oder unter der Telefonnummer 044 768 50 51 erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung entalten. 27. Oktober 2020 Gemeinderat Knonau

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2020 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am Dienstag, 8. Dezember 2020 um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2020 2. Genehmigung des Budgets 2021 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Montag, 16. November 2020 von der Webseite www. bonstetten.ch (Politik & Verwaltung / Gemeindeversammlungen) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare kostenlos am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste zur kostenlosen Zustellung des Beleuchtenden Berichts können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@bonstetten.ch) gesandt werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Für die Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2020 wurde ein Schutzkonzept erstellt. Die Abstands- und Hygieneregeln können eingehalten werden. Wir bitten die Teilnehmenden an der Versammlung eine Maske zu tragen. Auf den anschliessenden Apéro muss verzichtet werden. Bonstetten, 27. Oktober 2020 Gemeinderat Bonstetten

Wahlanordnung für die Erneuerungswahlen des/der Friedensrichters/ in für die Amtsdauer 2021 – 2027 Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen des/ der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2021 bis 2027 auf 7. März 2021 festgesetzt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 3. November 2020 beim Gemeinderat schriftlich zu melden. Sie teilen Name und Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort mit. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 27. Oktober 2020 Gemeinderat Hedingen

Gott ist Ausgang und Ziel (Eckhart)

Einbürgerung Mit Beschluss vom 19. Oktober 2020 hat der Gemeinderat, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen:

In stiller Trauer und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

· Ramadani Bislim, geb. 8. Oktober 1986, von Kosovo

Nach einem reich erfüllten Leben ist sie in den frühen Morgenstunden friedlich eingeschlafen.

· Sinani Ramadani Fikrete, geb. 5. März 1987, von Kosovo ·`Ramadani Hana, geb. 2. Oktober 2014, von Kosovo · Ramadani Tarik, geb. 27. Oktober 2017, von Kosovo Ottenbach, 27. Oktober 2020 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Gertrud Spörri

12. Februar 1928 – 19. Oktober 2020

In unserem Herzen wirst du immer bei uns sein.

In Gedenken: Deine Schwägerin Hedy Spörri Deine Patenkinder Peter, Rosemarie und Monika mit ihren Familien Nichten und Neffen mit ihren Familien Freunde und Bekannte Aufgrund von Corona finden die Urnenbeisetzung und Abdankungsfeier am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis im kleinen Rahmen statt.

Gemeinde Rifferswil Erneuerungswahl Friedensrichter/in Amtsdauer 2021 bis 2027 Der Gemeinderat Rifferswil hat den 1. WG für die Erneuerungswahl des/der Friendensrichter/in der Gde. Rifferswil für die Amtsdauer 2021 bis 2027 auf den 7. März 2021 festgelegt. Gem. Art. 5 der GO von Rifferswil sowie § 48 ff. des G über die polit. Rechte sind bis spätestens 7.12.2020 Wahlvorschläge zhd. des Gemeinderats Rifferswil einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche ihren polit. Wohnsitz im Kt. ZH hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geb.-Datum, Beruf, Adr. und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Vorschlag muss von mind. 15 Stimmberechtigten der Gde. Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geb.-Datum und Adr. eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person darf nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Form. für die Wahlvorschläge liegen in der Gemeindekanzlei Rifferswil auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über polit. Rechte und deren Ausübung innerhalb von 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftl. Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man Connexio, Netzwerk für Mission und Diakonie, EMK in der Schweiz, Zürich, IBAN CH52 0900 0000 8753 7056 9, Vermerk: Gertrud Spörri.

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Robert (Röbi) Gisler 19. 2. 1944 – 11. 10. 2020

Eine heimtückische Erkrankung hat in kurzer Zeit sein Leben beendet. Wir werden seine Lebensfreude, seinen wachen Geist und seinen Humor für immer in Erinnerung behalten.

In stiller Trauer: Verena Amberg Mikko und Johanna Gisler mit Julia und Olivia Matti Gisler und Sarah Kloter Gisler mit Laura und Lilja seine Brüder und Verwandten Aufgrund der Corona-Situation findet die Trauerfeier im engen Familienkreis in Stallikon statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9. Traueradresse: Familie Gisler, Hüttenrain 12, 8143 Stallikon

Rifferswil, 27. Oktober 2020 Gemeinderat Rifferswil

Affoltern am Albis Am 19. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gertrud Spörri geboren am 12. Februar 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 27. Oktober 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 19. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heinz Hurter geboren am 25. August 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 27. Oktober 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 22. Oktober 2020 ist in Bonstetten gestorben:

Heidi Schneider geboren 3. August 1934, von Zürich, wohnhaft gewesen Bruggenmattweg 8, Bonstetten. Urnenbeisetzung: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten am Freitag, 30. Oktober 2020 um 11.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 99. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Affoltern, wo Bertha Mäder heute Dienstag, 27. Oktober, ihren 99. Geburtstag feiern darf – herzliche Gratulation!

Zum 97. Geburtstag Wenn man 97 Lebensjahre auf dieser Welt verbracht hat, sollte man sich feiern lassen. Die besten Wünsche für Gesundheit und Wohlsein senden wir Irmi Eschbach-Schneebeli in Zwillikon an ihrem Geburtstag morgen Mittwoch, 28. Oktober.

Zum 90. Geburtstag Einen ehrenvollen runden Geburtstag, nämlich den 90., darf Wilhelm Hauenstein-Dünki in Obfelden morgen Mittwoch, 28. Oktober, feiern. Unsere besten Wünsche zu diesem besonderen Festtag – alles Gute!

Dienstag, 27. Oktober 2020

Tiefere Kehrichtsackgebühren im Säuliamt? KVA-Betreiber Limeco im Clinch mit dem eidgenössischen Preisüberwacher Möglicherweise muss Limeco den Kehricht-Tonnenpreis in der Verbrennungsanlage in Dietikon senken, was den Preis für den 35-Liter-Kehrichtsack im Säuliamt um rund 20 Rappen reduzieren würde. In der Auseinandersetzung mit dem Preisüberwacher entscheidet nun das Bundesverwaltungsgericht. von Werner Schneiter

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Seit vielen Jahren werden Siedlungsabfälle aus dem Säuliamt in der Limmattaler Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon entsorgt. Die Dileca (ehemals Kehrichtzweckverband Bezirk Affoltern) zahlt der KVA-Betreiberin Limeco 150 Franken pro Tonne – den gleichen Preis, den auch die anderen angeschlossenen Regionen entrichten. Der eidgenössische Preisüberwacher Stefan Meierhans erachtet diesen Tarif als zu hoch, ja gar «missbräuchlich», und verlangt ab 1. Januar 2021 einen Tonnenpreis von 102 Franken. Er stützt sich auf ein bei der Wettbewerbskommission eingeholtes Gutachten und spricht von einem Verbrennungspreis, der einem wirksamen Wettbewerb zuwiderlaufe. Die Limeco hingegen betont, dass der erhobene Tonnenpreis den Vorgaben von Bund und Kanton entspreche und für eine verursachergerechte Entsorgung notwendig sei. Sukkurs erhält Limeco, wie die Dileca eine interkommunale Anstalt, vom kantonalen Awel, nach dessen Auslegung der Preisüberwacher in kantonale Vollzugskompetenz eingreift. Wie auch immer: Limeco hat den Entscheid des Preisüberwachers an das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen weitergezogen.

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Hilfe für Bedürftige in der Region

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

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Gespanntes Warten auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auch bei der Dileca, von links: Gregor Blattmann, VR-Präsident; Bettina Bucher, Rechnungsführerin; Franz Liebhart, Geschäftsführer. (Bild Werner Schneiter) Für Dileca ändert sich vorläufig nichts Nun droht eine lange und harte Auseinandersetzung in einer Angelegenheit, in der sich der Preisüberwacher erstmals eingeschaltet hat. Er hat der Beschwerde der Limeco die aufschiebende Wirkung entzogen. Über diesen Punkt wird das Bundesverwaltungsgericht nun zuerst entscheiden müssen. Für die Dileca ändert sich vorerst aber nichts. «Wir zahlen der Limeco weiterhin 150 Franken für eine Tonne Kehricht und warten nun gespannt auf das Urteil aus St. Gallen», sagt Gregor Blattmann, Verwaltungsratspräsident der Dileca. Das bedeutet, dass sich auch am Preis von Fr. 1.70 für den 35-LiterKehrichtsack im Säuliamt nichts ändern wird. Damit liegt man im Säuliamt im Vergleich zu anderen Regionen im breiten Mittelfeld. Sollte der Tonnenpreis dereinst tatsächlich auf 102 Franken gesenkt werden müssen, hätte das laut

Liebhart im Bezirk Affoltern eine Reduktion des Sackpreises um rund 20 Rappen zur Folge.

Teurere Alternativen Und falls es bei den 150 Franken pro Tonne bleibt – immerhin der zweitteuerste Preis in der Deutschschweiz (Median Gesamtschweiz bei 135 Franken) und höher als im Hagenholz und Winterthur (je 140 Franken)? «Die Entsorgung unseres Kehrichts bei der KVA Limmattal macht aus ökologischer Sicht Sinn. Verkehrstechnisch liegen Hagenholz (Gubrist!) und Winterthur weit ungünstiger», hält Liebhart fest. Er macht auch darauf aufmerksam, dass die Dileca neben den Trägergemeinden von Limeco die grösste Zulieferin der KVA Dietikon ist. Aus dem Säuliamt sowie aus Jonen und Islisberg wurden mit vier Entsorgungsfahrzeugen 2019 fast 9000 Tonnen Kehricht nach Dietikon

gekarrt. Seit letztem Jahr ist auch Stallikon der Dileca angeschlossen. Gemäss sogenanntem Flexibilisierungsmodell könnten die Gemeinden nach fünf Jahren zu einer anderen Zürcher KVA wechseln, was nächstes Mal 2023 der Fall wäre. Aus erwähnten Gründen dürfte die Dileca den Entsorger jedoch nicht wechseln, weil sämtliche Alternativen letztlich teurer wären und die KVA Horgen, eine naheliegende Möglichkeit, die Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Mit dem Tonnenpreis von 150 Franken schafft die Limeco im Übrigen vorgeschriebene finanzielle Reserven. Sie muss nämlich bis zum Jahr 2033 rund 300 Mio. Franken in eine neue Anlage investieren und bis zu diesem Zeitpunkt, wie vom Kanton verlangt, 30 Prozent Eigenkapital aufweisen. Dannzumal wird die Kapazität gemäss der Zürcher Abfallplanung in Dietikon von heute 93 000 auf voraussichtlich 160 000 Tonnen erhöht.

Herbstsammlung der Winterhilfe im Bezirk

In diesen Wochen findet wieder die traditionelle Herbstsammlung der Winterhilfe statt. Das Inlandhilfswerk will Not lindern bei Menschen und Familien, die in bescheidenen Verhältnissen leben oder durch unvorhersehbar in eine Notsituation geraten sind. Mit gezielten Unterstützungsleistungen hilft die Winterhilfe, ausgewiesene vor-

übergehende Notlagen zu überbrücken. Diese umfassen Sachhilfen wie Betten, Kleider, Lebensmittelgutscheine sowie finanzielle Beiträge. Die Winterhilfe springt dort ein, wo die öffentliche Sozialhilfe keine Leistungen erbringen oder wo durch eine gezielte Hilfe eine Sozialhilfeabhängigkeit vermieden werden kann. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Zentrum der Arbeit und der Zielsetzungen der Winterhilfe.

Der Name «Winterhilfe» stammt aus der Gründerzeit des konfessionell und politisch neutralen Hilfswerks während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren. Ziel war die Versorgung armutsbetroffener Menschen mit Kleidern und Grundnahrungsmitteln während der Winterzeit. Heute steht der Name Winterhilfe für ein Schweizer Inlandhilfswerk, welches sich das ganze Jahr armutsgefährdeter oder -betroffener Menschen und Familien annimmt.

Schon eine kleine Hilfe bewirkt viel. Die Spenden, die im Bezirk Affoltern gesammelt werden, kommen Menschen und Familien in unserer Region zugute. Das Hilfswerk Winterhilfe ist Zewo-zertifiziert und arbeitet unter Einhaltung der Richtlinien für gemeinnützige, sammelnde Institutionen. Winterhilfe Winterhilfe Bezirk Affoltern, Postkonto 80-36 500-7 / IBAN CH37 0900 0000 8003 6500 7, www.zh.winterhilfe.ch.

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Dienstag, 27. Oktober 2020

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Pilze sammeln: eine sinnliche Tätigkeit, der etwas Mystisches anhaftet Die Spätherbstpilze bescheren der Pilzkontrollstelle in Affoltern viel Zulauf Die Pilzsaison geht langsam zu Ende. Gleichwohl gilt nach wie vor: Im Zweifel den Fund kontrollieren lassen. Die Pilzkontrollstelle befindet sich im Herzen von Affoltern. Verena Schneebeli ist eine von vier Pilzkontrollpersonen im Bezirk. von AngelA BernettA So viel gleich vorweg: Fast jeder Speisepilz hat einen giftigen Doppelgänger. Und dieser kann lebensbedrohliche Wirkstoffe enthalten. Damit das selbstgesammelte und liebevoll zubereitete Pilz-Potpourri nicht das letzte ist, was man isst, sollte man seine Funde zur Pilzkontrolle bringen. Am Bachweg 7 in Affoltern stellen vier Pilzkontrollpersonen sicher, dass die Freude über den Pilzfund nicht zum Albtraum wird. Denn schnell ist ein Speisepilz mit seinem giftigen Doppelgänger verwechselt.

Dreissig Jahre Pilzkontrolle «In der Regel sind alle roh verzehrten Pilze giftig, mit Ausnahme einiger Gallertpilze», sagt Verena Schneebeli. Seit dreissig Jahren arbeitet sie als Pilzkontrollperson bei der Kontrollstelle in Affoltern (siehe Box). «Morcheln finden sich hierzulande von Februar bis Mai», sagt sie. «Zwischen Mai und Juni bis in den November hinein bringen die Leute Steinpilze und Eierschwämme vorbei, die sie oft in den Bergen gesammelt haben.» Ab August spriessen die Täublinge, die Milchlinge und verschiedene Röhrlinge, zu denen auch der Steinpilz gehört. «Trichterlinge wie die Nebelkappe sind typische Spätherbstpilze, die man jetzt, gegen Ende der Pilzsaison, findet.» Im Herbst bringen Pilzfreunde überdies haufenweise Hallimasche vorbei. «Nebelkappen und Hallimasche sind allerdings lediglich geniessbar, wenn sie zuerst gekocht werden und das Kochwasser weggeschüttet wird.» Anleitungen zur Zubereitung der verschiedenen Pilzarten bekommt man in der Pilzkontrollstelle ebenfalls.

Contact Tracing wird ausgebaut Die Gesundheitsdirektion baut das Contact Tracing weiter aus. Es sind zurzeit rund 350 Tracer ausgebildet und in zwei Schichten à 70 Personen von 6.30 bis 21.30 Uhr im Einsatz. In den letzten Tagen wurde aufgrund der exponentiell steigenden Fallzahlen zusätzlich in der Nacht gearbeitet. In den nächsten Wochen werden weitere Tracer ausgebildet, um mit der Entwicklung der Fallzahlen möglichst Schritt halten zu können. Der Vollzug der kantonalen und bundesrechtlichen Massnahmen erfolgt im Kanton Zürich konsequent. Wird festgestellt, dass kein ausreichendes Schutzkonzept vorliegt oder dieses nicht umgesetzt wird, folgen Massnahmen bis hin zur Schliessung von Betrieben oder dem Verbot einer Veranstaltung. Ein starkes Augenmerk liegt auch auf den Schutzkonzepten der Grossveranstaltungen. Sie werden vor dem Hintergrund der Entwicklung der epidemiologischen Lage laufend geprüft. Das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) bleibt ausser Betrieb. Der Regierungsrat zeigt sich besorgt über die derzeitige Entwicklung und appelliert an die Bevölkerung, die geltenden Regeln und Hygieneverhaltensweisen konsequent einzuhalten. Nur so können weitere einschneidende Massnahmen verhindert werden. (red.)

Verena Schneebeli rückt ein rechteckiges, gelbes Plastikgefäss, das für die Pilzfunde auf dem Tisch bereitsteht, zurecht. Daneben befindet sich eine Waage, mit der die Ausbeute beziffert wird. Geht es nach dem kantonalen Reglement, dürfen pro Kopf und Tag höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. Ebenfalls griffbereit liegen ein Kugelschreiber, ein Messer und der unverzichtbare Pilzkontrollschein, den die Pilzkontrolleure bei jedem Besuch gewissenhaft ausfüllen müssen. «Wir sortieren und wägen das Sammelgut, sagen den Leuten wie die Arten heissen, was sie davon essen können und was nicht, füllen das Protokoll aus und unterschreiben es», erklärt sie den Ablauf. «Dann entlassen wir sie.» Grundsätzlich seien die Leute freundlich, diszipliniert und geduldig. «Wir treffen hier auf Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichen Berufen.»

Die Pilzkontrollstelle Die zwölf Ämtler Gemeinden Aeugst, Affoltern, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil betreiben gemeinsam eine Pilzkontrollstelle mit vier amtlichen Pilzkontrollpersonen. Jeweils mittwochs, samstags und sonntags zwischen 18.30 und 19 Uhr kann man am Bachweg 7 in Affoltern selbstgesammelte Pilze kontrollieren lassen. Die Pilzkontrollpersonen sind Verena Schneebeli, Christian Klee (beide Obfelden), Hansjörg Birrer (Oberrüti AG) und Balint Berg (Hedingen). Die Kontrollstelle ist ab August bis Ende Oktober geöffnet, in der Pilzschonzeit (1. bis 10. jeden Monats) aber geschlossen. Kontakt und weitere Informationen:

Zahlreiche Pilzfunde im Herbst Das Pilzjahr 2020 sei mässig angelaufen. «Im August kamen lediglich drei bis sechs Pilzsammler pro Abend vorbei.» Dieser geringe Zulauf sei allerdings kaum der Pandemie geschuldet, da sich die Sammelnden im Freien bewegen. «Mit dem Bringen der Spätherbstpilze wie Hallimasch oder Nebelgrauer Trichterling nehmen die Kontrollen nun wieder zu», sagt sie. «Das können pro Abend zwischen 10 und 20 sein.» Da die Corona-Schutzmassnahmen gleichzeitig lediglich zwei Pilzkontrollpersonen in der Dienststelle zulassen, seien sie nun gefordert. «Pilze sammelt man am besten in Körben oder allenfalls in Stoffsäcken und verteilt sie so, dass die Luft zirkulieren kann», rät Verena Schneebeli. «Plastiksäcke gehen gar nicht, da sich ohne Luft das Eiweiss der Pilze zersetzt und Giftstoffe entstehen können.» Auch trennt man die Pilzarten vorsorglich, nachdem man sie gepflückt und gesäubert hat, bevor man sie zur Kontrolle bringt. «Man muss den ganzen Pilz mit Hut und Stiel mitbringen, sonst können wir nicht jede Art richtig zuordnen.»

www.stadtaffoltern.ch/ – Pilzkontrolle.

Verena Schneebeli begutachtet gemeinsam mit Hansjörg Birrer einen Pilzfund. (Bild Angela Bernetta)

Beurteilt werden die Funde auf Basis von vier Kriterien: essbare, ungeniessbare, giftige oder verdorbene und tödlich giftige Pilze. Dabei verursache die erste Kategorie der Giftpilze nach dem Verzehr Erbrechen und Durchfall, eventuell auch Halluzinationen. «Die zweite enthält die ganz gefährlichen Arten, die zum Tode führen können, wie zum Beispiel den Grünen Knollenblätterpilz.»

Wissen langsam erweitern «In der Schweiz wachsen etwa 7000 verschiedene Pilzarten», ergänzt Verena Schneebeli. «Ich erkenne etwa 200 Arten ohne Hilfsmittel, darunter natürlich alle

gängigen Speisepilze.» Wer Pilze sammeln will, brauche Geduld und Ausdauer. «Ich wurde von einem Bekannten in die Pilzkunde eingeführt.» Später begann sie Fachliteratur zu lesen. «Da es Unmengen an Pilzbüchern gibt, rate ich jedem, bescheiden einzusteigen.» Zuallererst sollte man Röhrlinge und Lamellenpilze auseinanderhalten können. «Mit zunehmender Erfahrung macht es Sinn, sich einem Pilzverein anzuschliessen, wo man sein Wissen nach und nach durch Anschauung und im Gespräch erweitern kann.» Nach jahrelangem Feld-, Wald- und Wiesentraining entschied sie sich, den Kurs zur Pilzkontrolleurin bei der Vereinigung amtlicher

Pilzkontrollorgane der Schweiz (Vapko) zu belegen, den sie erfolgreich absolvierte. «Es brauchte zwanzig Jahre Vorlaufzeit, bis ich so weit war.» Auf die Frage, was das Faszinierende am Pilzsammeln sei, hat sie verschiedene Antworten. «Zum einen kann man Pilze essen, was viele anspornt. Zum anderen regt die Tätigkeit unseren Jagdund Sammeltrieb an.» Auch sei das Pilzesammeln eine sinnliche Angelegenheit und der Tätigkeit hafte mitunter etwas Mystisches an. «Vor allem in der Hauptsaison im Herbst, wenn es im Wald oft ziemlich dunkel und bisweilen neblig ist.» Auch fasziniere wohl viele die Gratwanderung zwischen essbaren und giftigen Pilzen, da deshalb immer ein Hauch von Gefahr mitschwebe. «Mit der Zeit bekommt man ein ‹Pilzauge›», ergänzt sie. «Und plötzlich entdeckt man allerlei im Wald, was man vorher nie wahrgenommen hat, und kann es zuordnen.» Allerdings, betont sie abschliessend, brauche es viel Übung, um wirklich richtig hinzusehen.

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Bezirk Affoltern

Der Samichlaus setzt aus

Happy End für Familie in Rossau

Die St. Nikolausgesellschaft Affoltern verzichtet diesen Winter auf Familienbesuche. Samichlaus und Schmutzli wollen Vorbilder sein in dieser schwierigen Zeit – auch wenn das heisst, dass Familien, Schulen, Vereine und Heime diesen Dezember auf einen Besuch verzichten müssen. «Sie dürfen uns glauben, dass uns dieser Entscheid nicht leicht gefallen ist», versichert die St. Nikolausgesellschaft Affoltern. Zum ersten Mal in über 70 Jahren wird sie in der kommenden Saison keine Familienbesuche und Besuchsaktivitäten in Schulen, Kindergärten, Vereinen und Heiminstitutionen durchführen. «Schweren Herzens haben wir uns dazu entschlossen», teilt die Gesellschaft mit. Die St. Nikolausgesellschaft Affoltern legt bei ihren Besuchen grossen Wert auf den persönlichen Kontakt zu den Familien. Teilweise führen Samichlaus oder Schmutzli dabei auch Gespräche unter vier Augen mit den Kindern. Mit den Abstandregeln wäre das nicht oder nur sehr schwer umsetzbar. Und nicht zuletzt erachtet es die Gesellschaft auch als sehr wichtig, die gesundheitliche Verantwortung gegenüber den besuchten Familien und Kindern, aber auch gegenüber den Samichläusen und Schmutzlis wahrzunehmen. So bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bis im Dezember 2021 wieder verbessert hat und Samichlaus und Schmutzli dann wieder viele Kinderaugen zum Leuchten bringen dürfen. (tst.)

Dienstag, 27. Oktober 2020

Mit dem Gang aufs Notariat wurde aus der Mieter- die Besitzerfamilie Chiesa/Weber Jetzt ist es offiziell: Die langjährige Mieterfamilie Chiesa/Weber darf bleiben und hat das Haus Hägi in Rossau gekauft. Möglich gemacht hat es vor gut zwei Jahren eine Welle der Solidarität im Säuliamt. von Thomas sTöckli Nicht immer gewinnt die Seite mit mehr Geld und besseren Beziehungen. Das ist die erfreuliche Erkenntnis für Karin Schärer. Sie war es, die sich vor zweieinhalb Jahren daran gestört hatte, dass die Stadt Zürich den Hof Hägi in Rossau an den meistbietenden verkaufen wollte, und die Interessen der langjährigen Mieterfamilie dabei auf der Strecke bleiben sollten. Weil die Zeit zu knapp schien für eine Unterschriftensammlung, mobilisierte die Mettmenstetterin die Bevölkerung, den Stadtzürcher Gemeinderat mit Protestbriefen einzudecken. Und dies, obwohl sie zu der Zeit auch ihr eigenes Haus am Sanieren war. Unter Stress habe sie schon immer am besten gearbeitet, so Karin Schärer. Als Beispiel nennt sie ihre Zeit als Barfrau im «Break», Affoltern: «Wenn die Gäste in dritter Reihe an der Bar anstanden, habe ich nie eine Bestellung vergessen.» In ihrem Musterschreiben hat Karin Schärer etwa darauf hingewiesen, wie die Familie Chiesa/Weber als Mieterin die über 175-jährige Liegenschaft in Schuss gehalten und Reparaturen weit-

Von Mietern zu Eigentümern: Peter Chiesa und Elvira Weber feiern mit Karin Schärer (rechts), die mit ihrem Einsatz bei der Stadt Zürich ein Umdenken ermöglicht hat. (Bild Thomas Stöckli) gehend selber ausgeführt, sich vorbildlich um die Hoftiere gekümmert und Kutschenfahrten angeboten hatte. Die Aktion zeigte Wirkung. Das Geschäft, das sonst wohl einfach durchgewunken worden wäre, wurde nun genauer unter die Lupe genommen, Karin Schärer nutzte die Zeit, eine Webseite zu erstellen und eine Petition zu lancieren. 858 Unterschriften kamen

zusammen. Und tatsächlich kippte der Zürcher Gemeinderat den Stadtrats-Entscheid im September 2018 noch mit 66:52 Stimmen. Möglich machte es eine ungewöhnliche Allianz zwischen FDP, SP und EVP – und in erster Linie natürlich die grosse Unterstützung aus dem Knonauer Amt. Bis zum tatsächlichen Verkauf sollte es allerdings noch über zwei nerven-

aufreibende Jahre dauern: Nach einer Einsprache nahm das Geschäft noch einen Umweg über den Bezirksrat, die Familie Chiesa/Weber musste weiterbangen. Letzten Donnerstag wurde der Kauf nun mit dem Termin beim Notar amtlich – und am Sonntag hat die neue Eigentümerfamilie mit ihrer grössten Unterstützerin auf das Happy End angestossen.

«Es gab nur schwimmen lernen oder untergehen» Serie «Bandleben»: «Dr. Elephant’s Revolution» haben ein neues Album veröffentlicht «Dr. Elephant’s Revolution» (D.E.R.), das sind momentan nur noch Maggie de Vault und Fred Hubert. Maggie de Vault ist die Konstante der Band, deren Besetzung sich seit der Gründung vor 15 Jahren in Bonstetten stetig wandelt – die Geschichte eines musikalischen Visionärs, mit einer Persönlichkeit, die für Viele zu viel ist. von salomon schneider Maggie de Vault ist ein Perfektionist, auf vielen Ebenen. Was zum Perfektionismus gehört, aber oft wenig Beachtung findet, ist die Tatsache, dass ein Perfektionist wissen muss, was perfekt ist. Ein Perfektionist muss also so überzeugt sein, dass er die bestmögliche Lösung kennt, dass er bereit ist, für seine Lösung alle anderen Lösungen in den Wind zu schlagen – mögen sie noch so gut sein. Maggie de Vault bringt jedoch auch das nötige Charisma mit, um Menschen mitzureissen und für seine Ideen zu begeistern. Wenn ihm eine Idee nicht entspricht, setzt er lieber das Gelingen des gesamten Projekts aufs Spiel, als nur einen Millimeter von seiner Position abzuweichen. «Wir haben einen Hausfoto-

grafen. Entweder verwendest du seine Portraits von uns oder wir verzichten auf Fotos», meinte er beispielsweise beim Interview für diesen Artikel zur Idee, neben einem Bild vom Live-Auftritt Portraits der Bandmitglieder zu veröffentlichen.

de Vault eine Zäsur: «Ein Teil von mir konnte und wollte nicht erneut durch eine lange Zeit der Unsicherheit und Suche nach einem neuen Bandmitglied gehen. Es gab nur schwimmen lernen oder untergehen.» Fred Hubert: «Da wir uns hervorragend verstehen und beide an das Projekt D.E.R. glaubten, spielten wir einfach zu zweit weiter und fanden uns damit ab, eine Two-Man-Show zu sein.» Von diesem Hadern mit dem eigenen Schicksal erzählt der Titelsong des neuen Albums von D.E.R. – «On Our Own». Das Lied handelt vom Gefühl, das Ende der Strasse erreicht und alle Brücken hinter sich abgerissen zu haben. Es handelt aber auch von Depression und dem Entscheid, gemeinsam allein einen Weg vorwärts zu finden.

Two-Men-Band Eine der Folgen seiner kompromissaversen Persönlichkeit ist, dass die Band Dr. Elephants Revolution zwar bereits seit 15 Jahren besteht, jedoch in wechselnden Besetzungen. Seit vor anderthalb Jahren der langjährige Bassist abgesprungen ist, sind Maggie de Vault und Fred Hubert eine Two-Men-Band. Fred Hubert spielt Schlagzeug, Maggie de Vault ist für Gitarre und Gesang verantwortlich. Trotzdem spielen sie keine Hintergrundmusik ein. «Wir nehmen bei Maggies Gitarre einfach mehr Bass ab. Dadurch erhält ihr Sound jenes Wummern, das analog nur mit einer

Offen für neue Bandmitglieder

Serie «Bandleben» Das Knonauer Amt ist seit jeher reich an Musikkultur. In der Serie «Bandleben» stellt der «Anzeiger» in loser Folge kleine Formationen aus der Region vor. (red.)

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MIT DEM RICHTIGEN LICHT ZUM KUSCHLIGEN ZUHAUSE

«Dr. Elephants Revolution» mit Maggie de Vault und Fred Hubert bei der Plattentaufe des neuen Albums «On Our Own». (Bild Salomon Schneider) Bassgitarre eingebracht werden kann», erklärt Simon Binggeli von dein-studio. com, der Produzent von «Dr. Elephant’s Revolution» und ergänzt: «Ich kann mit Maggie zusammenarbeiten, weil wir beide von den Kompetenzen des anderen überzeugt sind. Wir haben beide in unseren Kernkompetenzbereichen die alleinige Entscheidungshoheit.»

Alle Songs als zusammenhängende Saga verfilmt Bevor Fred Hubert zu «Dr. Elephant’s Revolution» gestossen ist, hat die Band zwei Jahre lang aktiv nach einem Schlagzeuger gesucht, da der bisherige Schlagzeuger nach unüberbrückbaren Differenzen die Band abrupt verlassen hatte.

In dieser Zeit konnte die Band keine neuen Songs einspielen, deshalb wurden alle Lieder von dem ersten Album – «The Path» – in einer zusammenhängenden Saga mit Videoclips verfilmt. Die Saga ist über die Youtube-Kanäle Ghanoush Records und Dr. Elephant’s Revolution online verfügbar. Mit Fred Hubert konnte D.E.R. endlich das zweite Album aufnehmen: «We Walk». Dies wurde auch von Konzertveranstaltern sehr gut aufgenommen und «Dr. Elephant’s Revolution» konnte zahlreiche Konzerte spielen.

Hadern mit dem eigenen Schicksal Als vor eineinhalb Jahren der Bruch mit dem Bassisten kam, war es für Maggie

Die ersten fünf Songs des neuen Albums sind dunkler als «Dr. Elephant’s Revolutions» bisherige Songs und sind ein eindrückliches Zeugnis, wie das persönliche Schicksal der Band auch ihre Kunst beeinflusst. Die weiteren zehn Songs sind dann wieder im ganz eigenen Musikstil von D.E.R. gehalten – dem Looney. Looney zeichnet sich durch rhythmischen Schalk aus, als würden sich die verschiedenen Instrumente übereinander lustig machen, unterstützt von messerscharfen Lyrics, die von Wortwitz und Doppeldeutigkeiten strotzen. «Es ist ein reifes, brutales Album. Thematisch kombinieren wir Gesellschaftskritik, dunkle Seiten der Psyche, mit der uns eigenen Looneyness», ordnet Maggie de Vault «On Our Own» ein und Fred Hubert ergänzt: «Es ist unser ehrlichstes Album, entstanden in der Hoffnungslosigkeit, aus der wir gestärkt herausgekommen sind.» D.E.R. ist offen für ein drittes oder sogar viertes Bandmitglied. Maggie de Vault: «Aber nur, wenn es sich organisch ergibt.» Bis dann machen sie das, was sie am besten können. Überleben und sich dabei immer einen gewissen Schalk erhalten.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 27. Oktober 2020

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«Theater, ein Fest des Augenblicks!» Hanspeter Müller-Drossaart auf Einladung von «LaMarotte» in Ottenbach Hanspeter Müller-Drossaart steht als Schauspieler oft auf dem Filmset und ebenso leidenschaftlich auf der Bühne. Nach der Tournee mit «Der Trafikant» von Robert Seethaler, folgt nun das Bühnenstück «Bajass» nach dem Roman von Flavio Steimann. Er erklärt, warum.

Eindeutig! Wir verfolgen einen alternden Kriminalkommissar, einen «Menschenjäger und Fallensteller», wie er sich selber beschreibt, in seinem letzten Kriminalfall, wo er, wie der uns bekannte Wachtmeister Studer aus Friedrich Glausers Romanen, mit einer analytischen aber auch menschlich-warmen Zugewandtheit zum schuldigen Täter eine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit entwickelt.

Ihre Umsetzung des Romans «Der Trafikant» von Robert Seethaler heimste sehr viel Lob seitens Publikum und Kritik ein, und Auftritte stehen noch bevor. Nun bringen Sie den Roman von Flavio Steimann «Bajass» auf die Bühne, der zwar weniger bekannt ist, aber irgendwie eine atmosphärische Verwandtschaft zum «Trafikant» zu haben scheint. Warum haben Sie sich für «Bajass» entschieden? Hanspeter Müller-Drossaart: Als ich vor ein paar Jahren den Roman las, hat es mich schlichtweg umgehauen: Was für ein Stoff! Was für wunderbare atmosphärische Bilder! Eine berührende Kriminalgeschichte in eine grossartige,

Das grosse Publikum kennt Sie durch Filme wie «Grounding», «Die Herbstzeitlosen» oder «Sennentuntschi» oder durch TV-Serien wie «Bozen Krimi». Was fasziniert Sie am reduzierten Spiel mit Text und Mimik auf der Kleinkunstbühne? Die unmittelbare Begegnung zwischen Sprache und Publikum! Die unaufwendige, karge Form des Geschichten-Erzählens, wo die Bilder in den Köpfen der Zuhörenden und Zuschauenden entstehen können. Im Moment, unverfälscht, im analogen Spiel.

«Mich fasziniert die unmittelbare Begegnung zwischen Sprache und Publikum.» ungemein elaborierte und kunstvolle Sprache gesetzt. Die von Buschi Luginbühl und mir am Radio SRF produzierte und erfolgreiche Hörspielfassung des Romans hat die Idee bekräftigt: «Bajass» muss als nächstes Werk auf die Erzähltheater-Bühne! Während der «Trafikant» sich kurz vor und während dem Zweiten Weltkrieg in der

Hanspeter Müller-Drossaart: «Im gemeinsamen Kontakt zwischen Künstlern und Publikum entsteht etwas Einmaliges.» (Bild zvg.) Weltstadt Wien abspielt, führen Sie nun mit «Bajass» in die Zeit von zirka 1910 in die ländliche Provinz der Schweiz. Wo lagen die Herausforderungen für Sie bei der Sprachausarbeitung? Die grössere Nähe meiner eigenen Identität zum helvetisch-bäuerlichen Wesen galt es, in der darstellerischen Ansiedlung sozusagen als Fundament zu setzen, um in der Reibung mit der gestalteten Sprache spannende Farben zu erreichen. Flavio Steimann setzt immer wieder ganz bewusst seltene, zeitbezogene Helvetismen ein, die uns in die Welten der Geschichte begleiten. Diese ausgeklügelten Sprachnoten fordern

viel Übung in gedanklicher und artikulatorischer Geläufigkeit. Mund- und Hirn-Handwerk sozusagen. Was muss ein Text mitbringen, damit er von Ihnen auf die Bühne getragen wird? Als Erstes muss er mich überraschend am Leselust-Schlawittchen packen! Alsdann sollten der Stoff und die Personen bewegend und relevant sein und das Ganze in einer sinnlichen Sprache. Das aktuelle Stück ist ein Kriminalfall, in etwa in der Glauserischen Manier. Würden Sie dem zustimmen?

Mittlerweile publizierten Sie als Autor zwei erfolgreiche Mundart-Lyrik-Bände. Wenn Sie ein Buch lesen, wie schnell geht es, dass Sie die passenden Stimmen dazu im Kopf hören?

«Seltene, zeitbezogene Helvetismen begleiten in die Welten der Geschichte.» Zuweilen, in besonders glückhaften Momenten reden die Figuren direkt aus den Sätzen heraus, springen auf die Zunge! Dieser schauspielerische Kern-Reflex ist sehr genussvoll und ermöglicht mir theatrale Polyphonien im Kopf! Die ganze Comédie humaine marschiert manchmal vor meinen Augen auf!

Trotz digitalisierte Unterhaltungsindustrie scheint das Schauspiel auf der Bühne durch real existierende Menschen noch zu funktionieren. Warum? Weil es jetzt im selben Raum im gemeinsamen Kontakt zwischen Künstlern und Publikum stattfindet und dadurch etwas Einmaliges zum Ausdruck kommt. Genau diese Menschen des Abends werden nie mehr so zusammenkommen! Theater ist, wenns gelingt, eine Feier des Augenblicks! In welcher Gemütsverfassung sollte das Publikum Ihre aktuelle Aufführung besuchen kommen? Schaulustig, geschichtengierig und verführungsbereit! Interview Urs Heinz Aerni Freitag, 30. Oktober, im Gemeindesaal Ottenbach, Schulrain 12. Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

PERSÖNLICH Darsteller und Autor Hanspeter Müller-Drossaart, 1955 in Sarnen geboren, in Erstfeld aufgewachsen, war als Schauspieler am Schauspielhaus Zürich und dem Wiener Burgtheater tätig. Die Öffentlichkeit kennt ihn aus TV- und Film-Produktionen sowie auch als Vorleser bei Radio und Fernsehen («Literaturclub» SRF). Von ihm sind die beiden Gedichtbände «zittrigi fäkke» in Obwaldner Mundart und der Urner Lyrikband «gredi üüfe». Mit dem literarischen Bühnenstück «Bajass» tourt er durch die ganze Schweiz.

Spannende Einblicke in verschiedene Welten des Kunstschaffens «Aemtler Kunst 2020»: Eindrückliche Vielfalt an der jurierten Ausstellung im Kasinosaal Affoltern Einen Überblick bieten über die Vielfalt des Kunstschaffens im Bezirk – das war ein erklärtes Ziel der «Aemtler Kunst 2020». Das ist der GGA-Kunstkommission auch in der jurierten Ausstellung gelungen. von Thomas sTöckli «Abgesagt» – ein Kleber oder Aufdruck auf Veranstaltungsplakaten. Überall begegnet es uns aktuell, dieses Wort, und lässt uns draussen stehen, hart und unerbittlich. Mit diesem «Wort des Jahres» begrüsste Georges Köpfli, Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern, die Künstlerinnen und Künstler, Besucherinnen und Besucher am Donnerstagabend zu der Vernissage der jurierten Ausstellung im Kasinosaal, dem «temporären Kunsthaus Affoltern». Im Gegensatz zu ganz vielen anderen Kulturveranstaltungen hiess es hier nämlich: «Angesagt». Und dafür dankte Köpfli nicht nur den 21 Kunstschaffenden, deren Werke zu bestaunen waren, sondern insbesondere auch der Kunstkommission um Maya Langhi und Seraina Mohr. Für ihren Optimismus und Mut, trotz vieler Unsicherheiten diese Ausstellung zu ermöglichen. Affoltern hatte nicht nur ein temporäres Kunsthaus, sondern auch eines, das in einem Aspekt selbst renommierte Häuser wie das Metropolitan Museum übertrifft: «Von den 21 Kunstschaffenden, die in der Ausstellung vertreten sind, sind zwei Drittel Frauen», betonte der GGA-Präsident. Keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, wenn man einen Blick auf die Kultur- und Kunstge-

Die jurierte Ausstellung im Kasinosaal Affoltern hatte einiges zu bieten. Im Vordergrund die Skulptur «Zeitachsen» von Christof Suter. (Bild Thomas Stöckli) schichte werfe: «Nach den gängigen Geschlechtertypologien waren bis Ende des 18. Jahrhunderts Geist und Genie allein männliche Domänen», führte Köpfli aus, «und da und dort klingt diese Haltung bis heute nach.»

Skulpturen auf der Spur des Menschseins Den ersten Akzent setzte beim Betreten des Kasinosaals dann allerdings trotzdem ein Mann. Respektive seine Skulpturen mit Namen wie «Zeitachse» oder «Fischkuss», die den freien Raum im

Eingangsbereich einnehmen. «Jedes Werk ist eine Facette aus dem Dasein, der Suche, der Auseinandersetzung mit sich, der Geschichte, der Kultur, der Spiritualität und dem Leben», beschreibt Bildhauer Christof Suter. Die Werke der Frauen müssen sich dahinter aber nicht verstecken. So strotzt etwa die «Blumenwiese» von Malin Budak-Locher, mit Gouachefarben auf Leinwand verewigt, nur so von purer Lebensfreude. Vor allem Landschaften und Architektur seien ihre bevorzugten Sujets, verrät die junge Künstlerin in ihrem Kurzportrait.

Eine eigene Ausdrucksform hat Linda Koch entwickelt. Auf Holzfaserplatten schafft sie mit eingeritzten plastischen Strukturen ihre eigenen Musterwelten. Ein besonderer Hingucker sind auch die Fadenbilder von Veronika Stockmann, arrangiert wie ein Mobile in aufgehängten Plexiglas-Hüllen.

Eigene Welten erschaffen «Kunst macht sichtbar», hatte Georges Köpfli in seiner Ansprache gesagt und den Maler Alexej Jawlenski zitiert: «Ich verstand, dass ich nicht das malen muss-

te, was ich sah, sogar nicht das, was ich fühlte, sondern nur das, was in mir, in meiner Seele lebte.» Das Wesen der Kunst sei also nicht die Abbildung der Wirklichkeit, sondern vielmehr die Erschaffung einer eigenen Welt. Und genau in solche, ganz eigene Welten haben die Künstlerinnen und Künstler ihr Publikum blicken lassen. Von Drucktechniken und fotorealistisch anmutender Malerei über naive, figürliche und abstrakte Motive auf Papier, Leinwand, Altholz bis zu teil- oder komplettplastischen Objekten aus Holz, Keramik oder anderen Materialien.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 27. Oktober 2020

Die einen bremsen, die andern geben Gas Trotz steigender Infektionszahlen fand am Wochenende in Affoltern die Chilbi statt – mit Schutzkonzept

A

uf dem Schiesstresen döst neben einem Lautsprecher ein Hündchen. Am Imbissstand strählt sich eine Marktfahrerin Zuckerwatte aus dem Haar. Und beim Auto-Scooter, also dort, wo man Geld dafür bezahlt, um Unfälle zu simulieren, dort besingt das schwedische Electropop-Duo Icona Pop fröhlich die Frontalkollision mit einer Brücke. Bizarr, bizarrer, Chilbi. Dieses Jahr hatten die Fans etwas länger warten müssen, bis der Kronenplatz in Affoltern mal wieder Zuckerwatte und Magenbrot und Adrenalinschübe im Angebot hatte. Im Frühjahr war die Chilbi samt Märt mitten in den Shutdown gefallen und abgesagt worden. Inzwischen ist es Herbst, und die Infektionszahlen steigen seit Tagen erneut massiv an – doch dieses Mal liess man den Event mit Sicherheitsvorkehrungen laufen.

Ballern mit biologisch abbaubarer Munition

Bei voller Fahrt im Mini-Mercedes fürs Erinnerungsbild posieren. An der Chilbi geht das unfallfrei. (Bilder Livia Häberling)

«Gemeinsam gegen Einbrecher» Einbrüche verhindern – mit diesem Ziel haben die Kantonspolizei Zürich und diverse weitere Polizeikorps gestern Montag eine Aktion gestartet. Diese dauert bis Ende Februar 2021. Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche zu. Einbrecher nutzen sowohl die herbstlichen Tage, als auch die früh einsetzende Dämmerung und dringen spontan in Einfamilienhäuser, Parterrewohnungen oder Kellerräumlichkeiten von Mehrfamilienhäusern sowie in Gewerbeliegenschaften ein. Vorsicht ist auch angebracht, wenn unbekannte Personen hausierend oder bettelnd vor der Haustüre stehen oder Hilfe anfordern. Vielfach wird Hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt. In der anlaufenden Aktion «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher» soll daran erinnert werden, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen. Zudem setzt die Polizei auf zusätzliche Patrouillen und erhöhte Kontrolltätigkeit. Mit einer individuellen Einbruchschutzberatung der Polizei werden Schwachstellen analysiert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt. Kantonspolizei Zürich

Zum Schutzkonzept gehörte eine Maskenpflicht, die für das gesamte Kronenplatzareal galt. Und ansonsten? Nun, hier stand ein Desinfektionsmittel, dort war eine Plexiglasscheibe montiert: Wie eben bei der Betreiberin des Zuckerwattehäuschens, deren Zuckerflaum es nun nicht mehr zur wartenden Kundschaft wirbelte, sondern ins eigene Haar. Die Dame nahm es gelassen. Sie war froh, überhaupt wieder einmal an einem Chilbi-Markt präsent zu sein. Es sei im Jahr 2020 erst ihr zweites Engagement – als entsprechend schlimm bezeichnete sie die eigene Situation. Ähnlich tönte es bei der Betreiberin des Softair-Schiessstands. Für sie war es die dritte Chilbi im laufenden Jahr, während es in einer normalen Saison zirka 17 Veranstaltungen seien. Dennoch zeigte sie sich mit dem Geschäft zufrieden. Nicht nur Kinder würden die Softair-Pistolen (die sie inzwischen mit biologisch abbaubarer Munition lädt) ausprobieren; auch Erwachsene bis ins hohe Alter hätten Spass. Auch an den Hauptpreisen – also den Plüschpandas, Äffchen, Koalabärchen und Co.? «Klar», wusste die Dame zu berichten. «Wenn die Leute an der Chilbi schiessen, dann wollen sie ein Plüschtier mit nach Hause nehmen.»

Die Betreiberin des Schiessstands, fürs Bild vorübergehend ohne Maske.

Erlebte die Chilbi eher passiv: der dösende Hund. Ohne Plüschis, aber mit Trottinets waren an jenem Nachmittag Oscar, Phynn, Anthony und Fergus anzutreffen. Die vier Teenager rollten auf dem Kronenplatz vor, weil sie es keinesfalls verpassen wollten, wenn in Affoltern «wieder mal was läuft». Ihr Plan: Kollegen treffen, an den Ständen etwas essen, die Chilbi-Bahnen ausprobieren. Und sich dabei wohl möglichst nicht anstecken. Livia Häberling

Weihnachtsfreude – jetzt erst recht! Aktion Weihnachtspäckli: Sammelstellen in Affoltern, Maschwanden und Rifferswil Viele Menschen in Osteuropa leben am Existenzminimum, Covid-19 zieht ihnen vollends den Boden unter den Füssen weg. Die Aktion Weihnachtspäckli ist ein wertvoller Lichtblick und bringt Hoffnung und greifbare Hilfe. Die Chrischona Affoltern und die reformierte Kirche Maschwanden haben Sammelstellen eingerichtet. Über 30 Sattelschlepper transportieren Päckli in die Ukraine, nach Moldawien, Rumänien, Weissrussland, Albanien, Bulgarien und Serbien. Lokale Mitarbeitende verteilen die Päckli an bedürftige Familien, Alleinerziehende, verarmte Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit und Kinder in Schulen und Heimen. Die Nahrungsmittel, Süssigkeiten, Hygieneprodukte, Schul- und Spielsachen lösen grosses Staunen aus. Hunderte Kirchen, Schulen, Vereine und Firmen sowie Tausende Familien und Einzelpersonen beteiligen sich in der Schweiz an der Aktion Weihnachtspäckli. Vier christliche Hilfswerke organisieren gemeinsam die Sammlung, den

Transport und die Verteilung der Weihnachtspäckli. Langjährige lokale Partner in den Empfängerländern sorgen dafür, dass diejenigen Menschen ein Päckli erhalten, die es am nötigsten haben. Im vergangenen Jahr wurden 110 100 bedürftige Kinder und Erwachsene mit einem Weihnachtspäckli aus der Schweiz überrascht. Standardpakete in einer stabilen Kartonschachtel, mit einem Weihnachtspapier gebunden, sind die Voraussetzung für einen reibungslosen Transport über Landesgrenzen und eine gerechte Verteilung.

Abgabe der Weihnachtspäckli mit Covid-19-Schutzkonzept: Maschwanden: Freitag, 13. November, 19 bis 21 Uhr und Samstag, 14. November, 13.30 bis 16 Uhr im Pfarrhaus, Dorfstrasse 46.

Freude in Moldawien über ein Weihnachtspäckli: Maria mit ihrem Grosi. (Bild zvg.) Paket für Kinder von 4 bis 16 Jahren:

Paket für Erwachsene:

Samstag, 14. November, 10 bis 12 Uhr und Sonntag,

Schokolade, Biskuits, Süssigkeiten (Bonbons,

1 kg Mehl; 1 kg Reis; 1 kg Zucker; 1 kg Teigwaren;

15. November, 11.30 bis 12.30 Uhr. Chrischona-Kirche

Gummibärchen etc.); Zahnpasta, Zahnbürste (in

Schokolade und Biskuits; Kaffee (gemahlen oder

Alte Obfelderstrasse 24.

Originalverpackung); Seife (in Alufolie gewickelt);

instant); Tee; Zahnpasta und Zahnbürste (in

Rifferswil: 16. bis 18. November bei Anna und

Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt); zwei

Originalverpackung); Seife (in Alufolie gewickelt);

Richard Roth, Engelgasse 9, Tel. 044 764 15 35.

Notizhefte oder -blöcke; Kugelschreiber; Bleistift

Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt); Schreibpapier

und Gummi; Mal- oder Filzstifte; 2 bis 3 Spielsachen

und Kugelschreiber; eventuell weitere Artikel wie

Mehr Infos unter weihnachtspäckli.ch

wie Puzzle, Ball, Seifenblasen, Stofftier, Spielauto

Ansichtskarten, Kerzen, Streichhölzer, Schnur,

oder sunntig.ch.

etc.; eventuell Socken, Mütze, Handschuhe, Schal.

Socken, Mütze, Handschuhe, Schal.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 27. Oktober 2020

9

Wenn selbst der Hausbriefkasten suspekt ist Ämtler Tandem: Erfahrungsaustausch unter Ehrenamtlichen

Freiwillige willkommen

Andere Sprache, Kultur, Gesellschaftsformen und -systeme – wie schwierig die Teilhabe geflüchteter Menschen diesbezüglich sein kann, wurde im Erfahrungsaustausch des Integrationsprojekts Ämtler Tandem erläutert. von Urs E. KnEUbühl Klar, konsequente Covid-19-Schutzmassnahmen wie Mund-Nasen-Maske und gebührender Sicherheitsabstand galten auch für den traditionellen Erfahrungsaustausch des Ämtler Tandems, das Menschen mit Migrationshintergrund Freiwillige als Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite stellt. Hocherfreut durfte Jana Weiss, Tandem-Projektleiterin, eine ordentliche Anzahl dieser Ehrenamtlichen – fast die Hälfte aller Freiwilligen, die sich im Integrationsprojekt engagieren – im Pfarrhauskeller zu Mettmenstetten begrüssen. Und der Erfahrungsaustausch erwies sich auch diesmal äusserst förderlich für die ehrenamtlichen Tandemler, welche Menschen mit Migrationshintergrund begleiten und in den Bereichen Alltag, Schule, Haushalt, Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Freizeit unterstützen.

Unterschiede können zu Missverständnissen führen Mit dem Kulturvermittler Abdelwahab Mohammad war ein Brückenbauer als Referent geladen, welcher interessante Einblicke in die unterschiedlichen Lebensformen und -arten, Ethiken, Etiketten, Gesinnungen und Gewohnheiten, mit denen sich migrierte Menschen und genauso wir auseinanderzusetzen haben. Der syrische Rechtsanwalt, der vor sechs Jahren mit seiner Familie in die Schweiz kam, kann aus eigener Erfahrung schöpfen: Er sprach damals kein Wort Deutsch, während er heute an der

Projektleiterin Jana Weiss und Referent Abdelwahab Mohammad, flankiert von Michelle Högger (SD Bezirk Affoltern, rechts) und Silke Horn, der Tandem-Zuständigen für das Unteramt; sie wurde am Erfahrungsaustausch aus dem Tandem-Kreis verabschiedet. (Bild Urs E. Kneubühl) Autonomen Schule selber Deutschkurse für syrische Flüchtlinge gibt. «Es gibt eine Vielzahl von Unterschieden zwischen Syrien und der Schweiz. Einige davon kommen einem nicht schwerwiegend vor, mit vielen aber hat man grössere Probleme. Nicht selten führen sie auch zu Missverständnissen», hielt der Kulturvermittler fest. Gerade deshalb sei es äusserst wichtig, kulturelle Integration auch anders zu fördern als nur in Integrationskursen; ein Begegnungsprojekt wie das Ämtler Tandem sei diesbezüglich ein ebenso wunderbares wie wertvolles Beispiel. Flüchtlinge sehen kulturelle Unterschiede zwischen der Schweiz und ihren jeweiligen Herkunftsländern sowohl bei individuellen Rechten und Freiheiten als auch im Umgang mit der Vielfalt und bei den Formen des Zusammenlebens. Diese können aus unserer Sicht zuweilen auch geradezu «abstrus» sein, wenn Abdelwahab Mohammad erklärt, weshalb ein syrischer Flüchtling etwa den Hausbriefkasten als höchst suspekt und als eine Art Polizist wertete: «In Syrien kennen wir keine solchen Brief kästen. Ich persönlich habe in all den Jahren, während denen ich in Syrien gelebt

habe, vielleicht drei, wenn es hoch kommt fünf Briefe per Post bekommen. In der Schweiz allerdings hast du fast täglich irgendetwas Schriftliches im Brief kasten…» Syrer dagegen regeln praktisch alles immer persönlich und direkt miteinander, erläutert er und weist auch darauf hin, dass es in seinem Heimatland weder Bankkarten noch solche von der Post gibt … «Es wird alles immer bar bezahlt.»

Respekt für die einen, mangelndes Interesse für den anderen Als Unterschiede sehen Flüchtlinge beispielsweise auch die Bedeutung der Familie und der Nachbarn. Während in westlichen Gesellschaften vor allem Werte wie Eigenverantwortung beziehungsweise Verantwortung für direkte Familienangehörige betont werden, spielt hingegen in Ländern wie Syrien, wo die Kultur stark auf Gemeinschaft ausgerichtet ist, auch das Wohl der erweiterten Kernfamilie eine grosse Rolle. Genauso und vor allem sind auch Nachbarn für Syrer ein wichtigerer Bezugspunkt, als in stärker auf das Individuum bezogenen Gesellschaften.

«Zum Missverständnis», so Abdelwahab Mohammad weiter, «kann etwa auch das Blicken führen, wenn sich ein Flüchtling und ein Schweizer treffen. In zahlreichen Kulturen gilt es als Zeichen des Respekts, dass man dem Gegenüber nicht direkt in die Augen sieht, sondern den Blick diskret niederschlägt. Respekt wird da also ganz anders ausgedrückt … Das kann gerade auch im Umgang mit Behörden oder anderen Respektspersonen Fehlschlüsse nach sich ziehen», führt der brückenbauende Anwalt weiter aus und schildert einen solchen Fall: Ein syrischer Flüchtling, der bei einer Anhörung mit gesenktem Blick dasitzt, wurde von seinem Schweizer Gegenüber abmahnend gefragt, weshalb er ihm nicht zuhöre. Er erkenne dies doch daran, dass er ihm nicht in die Augen schaue …

Tandem zur besseren Vermittlung von Verhaltensnormen und Angeboten Der Referent sieht Engagements wie im Ämtler Tandem als äusserst wichtige und wirksame Plattform zur Integration. «Wie fast jeder Flüchtling hatte ich damals, als ich hierher kam, das Gefühl,

Das Ämtler Tandem freut sich über weitere Interessierte, die im Rahmen des überkonfessionellen Integrationsprojekts Menschen mit Migrationshintergrund im Bezirk freiwillig begleiten und unterstützen wollen. Selbstredend werden die Freiwilligen mittels einem Basiskurs sorgsam in ihr Amt eingeführt und durch Hilfestellung bei Problemen sowie durch Standortgespräche begleitet. Darüber hinaus gibt es begleitend auch regelmässige Treffen zum Erfahrungsaustausch. Jana Weiss: «Wer sich angesprochen fühlt, als Freiwillige im Tandem mitzumachen, darf sich gerne melden.» dass ich – trotz abgeschlossenem Studium – eine Null geworden bin. Ich konnte die Sprache nicht und es war auch sonst eine komplett neue Welt, in die ich da gekommen war. Zum Glück haben mein Schwager und meine Schwägerin meiner Familie und mir allerdings dann bei vielen Fragen geholfen. Dabei habe ich festgestellt, wie wichtig solche Brückenbauer sind. Bitte engagieren Sie sich weiter im Ämtler Tandem! Sie sorgen damit für wichtige Unterstützung und eine bessere Vermittlung von kulturellen Unterschieden oder auch von Angebotsstrukturen, wie beispielsweise jene für Kinder …» Krippen oder Horte etwa sind in Syrien unbekannt, Hausaufgaben in der Schule genauso. Die von der klaren und erbauenden Information durch Abdelwahab Mohammad begeisterten und zusätzlich motivierten Tandemler gingen bereichert aus dem Erfahrungsaustausch. Ämtler Tandem, überkonfessionelles Integrationsprojekt im Bezirk, das in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern umgesetzt wird. Kontakt: Jana Weiss, Projektleiterin, jana.weiss@ref-mettmenstetten.ch, Telefon 043 466 83 25.

FORUM

Nationalrat Martin Haab über eine verrückte Session

Graureiher im Anflug. (Leserbild Albert A. Stahel)

Bevor er über die Session berichtete, verlor Martin Haab in Bonstetten einige Worte über den Abstimmungssonntag von 27. September 2020. Dass die BGI-Initiative kaum eine Chance hatte, war klar. Dass aber eine GSoA-Initiative so viel Zustimmung erlebte, sei bedenklich. Schlussendlich haben die Umweltverbände dazu beigetragen, den Graben zwischen Stadt und Land beim Jagdgesetz zu verschärfen und die direkt betroffenen Bergregionen allein gelassen. Der Nationalrat sei noch nie so gut geschützt gewesen, wie während der dritten Woche der Session, so Haab. Dass die Stadt Bern diese Aktionen zugelassen hat, sei eine absolute Frechheit. Dass ein Stadtpräsident derselben Couleur dies noch unterstütze, fast skandalös. Diese Session war aus Sicht der SVP nicht so erfolgreich. Einzig beim Covid-Gesetz gab es einige Punkte, welche die Fraktion mittragen konnte. Das grosse Jammern betrifft die Finanzen. Der Bund hat ein Jahresbudget von zirka 80 Mrd. Franken. Was hat das linksgrüne Parlament geschafft? Sie haben zusätzliche 100 Milliarden für verschiedene Projekte für die nächsten vier Jahre ge-

Sessionsrückblick mit Martin Haab in Bonstetten. (Bild zvg.) sprochen, zum Beispiel 11 Mrd. für die Entwicklungshilfe im Ausland. Auch nicht erfreulich sieht es mit dem CO2-Gesetz aus. Zu diesem Gesetz ist aber noch ein Referendum hängig. Zum Schluss erwähnte Haab verschiedene Vorstösse (Stimmalter 16, Frauenquote auf der Wahlliste und in der Fraktion). Es war zu erwarten, dass das linke Parlament viele Begehren eingeben wird, aber was zum Schluss kommt, ist wahnsinnig: Es liegt ein Vorstoss im Parlament vor, das Geschlecht im Personalregister ohne hormonelle

Anpassungen und ohne Nachweis ändern lassen zu können. Dies sollte auch für Minderjährige möglich sein, ohne Zustimmung der Eltern! Wenn es nicht traurig wäre, wäre es zum Lachen … Nach diesem Schock war der Spuk vorbei. Die Diskussionen dauerten bei einem Glas Wein ein wenig länger als üblich. Der erfolgreiche Wahlapéro mit SVP-Nationalrat Martin Haab geht 2021 mit einem neuen Konzept weiter. Es finden zwei Veranstaltungen im Unteramt und zwei im Oberamt statt. SVP Bonstetten, Der Vorstand

Der Kläger muss Beweise liefern Das Kleingedruckte lesen, Leserbrief vom 16. Oktober.

Ein exklusiver Gast im Affoltemer Garten: Die Holzbiene. (Leserbild Ernst Neurauter)

Eine Masche der Initiativgegner ist es, zuzugeben, dass es gravierende Missstände zu beheben gilt, aber nicht so wie es die Initiative vorsieht. Der Leserbriefschreiber bemüht das Thema der Beweislastumkehr, um aufzuzeigen, dass Schweizer Grosskonzerne, (denn nur um diese geht es!) beweisen müssten, dass sie keine internationalen Stan-

dards verletzen. Es ist umgekehrt: Es ist der Kläger, der beweisen muss, dass die Haftungsbedingungen zutreffen. Das Unternehmen kann hingegen den Nachweis seiner Sorgfaltsprüfung erbringen, um sich aus der Haftung zu befreien. Dies steht im Einklang mit bewährten Mechanismen des Schweizer Rechts. Keine Initiative ist im Vorfeld der Einreichung juristisch dermassen ausführlich besprochen und angeschaut worden. Zum einen im Gegenvorschlag des

Nationalrats, der keine Mehrheit fand, aber für den die Initiantinnen und Initianten bereit gewesen wären, die Initiative zurückzuziehen. Weiter hat die Initiative eine Pressekonferenz zur Umsetzung gemacht und schon bei der Einreichung ein umfangreiches juristisches Gutachten präsentiert. Im Übrigen ist die gesetzliche Umsetzung von Initiativen immer Sache des Parlaments. Helena Heuberger, Obfelden


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Dienstag, 27. Oktober 2020

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Das spezielle Kino

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The Singing Club

Der Feel-Good Film des Jahres

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Dorfjass abgesagt

Die SVP Mettmenstetten muss auf ihren beliebten Anlass verzichten. > Seite 12

Gospel-Perlen

Die ausdrucksstarke Zürcher Sängerin Christina Jaccard kommt nach Affoltern. > Seite 13

Dem Rücken etwas Gutes tun Rücken-Tage mit Physiotherapie und Gymfit Affoltern Wer an Rückenschmerzen leidet oder diesen vorbeugen möchte, ist im Gesundheitshaus SomaSana bei der Physiotherapie Affoltern bestens aufgehoben: Dort können sich Kundinnen und Kunden vom 29. Oktober bis 1. November mit dem Rückenscanner Idiag M360 durchchecken lassen. Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen. Eine Operation ist zum Glück nur selten nötig, Schmerzmittel sollte man auch nur vorübergehend nehmen. Den Rücken zu kräftigen, ist mit Abstand am wichtigsten. Auch Bewegungen im Rumpf- und Beckenbereich sind entscheidend. Allerdings ist jeder Rücken individuell anders und die eine Übung für alle und alles gibt es nicht. Eine sorgfältige Analyse der Wirbelsäule ist hilfreich, um die richtigen und erfolgreichen Übungen zu lernen, damit eine rasche Linderung von Schmerzen möglich ist. Nach der Untersuchung mit den Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im Gesundheitshaus SomaSana wird die Messung ausgewertet, und Kundinnen und Kunden erhalten individuelle Vorschläge für gezielte Übungen. Bei der Durchführung wird der Rückenscanner von Hand über die Wirbelsäule geführt. Die ermittelten geometrischen Daten der Wirbelsäule werden sofort ausgewertet und besprochen. Anschliessend werden die empfohlenen Übungen gemeinsam ausgeführt. Im SomaSana Gesundheitshaus gibt es zahlreiche Rücken-Erfolgsgeschichten. Frau E. Rüegger kam wie viele an-

Fitnesscenter nicht schliessen Die Fitnessbranche wehrt sich mit einem offenen Brief an den Bundesrat und die Kantonsregierungen gegen eine Schliessung der Fitnesscenters. Der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband (Sfgv) befürchtet, dass im Kampf gegen Covid-19 die Fitnesscenters geschlossen werden könnten. In einem offenen Brief an den Bundesrat und alle Kantonsregierungen schreibt der Sfgv, dies wäre fatal. Denn professionell geführte Fitnesscenters leisteten einen wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit. «Es ist eindeutig bewiesen, dass ein gut funktionierendes, unspezifisches Immunsystem den Menschen schützt. Dazu trägt Muskeltraining sehr wohl bei.» Gesundheits- und Fitnesscenters erfüllten eine wichtige volkswirtschaftliche Aufgabe in der Gesundheitsförderung und seien daher der Grundversorgung in Wirtschaftsbereichen wie Gesundheit, Physiotherapie, Rehamassnahmen oder auch Restaurant, Coiffeur, Verkaufsläden zuzuordnen. Der offene Brief schliesst mit der eindringlichen Bitte. «Schliessen Sie die Fitnesscenters nicht, sondern fordern Sie die Menschen dazu auf, sich mit den bewährten Massnahmen zu schützen und eine sichere Umgebung für die aktive Stärkung des Immunsystems zu suchen.» (red.)

Punkte verloren

Der FC Affoltern musste sich gegen den FC Republika Srpska mit einem Remis begnügen. > Seite 17

Gesund durch den Winter Sicher trainieren im Gesundheitszentrum Gut Ein starkes Immunsystem ist zentral, um Erkältungen und der Grippe vorzubeugen. Aktuell gibt es im Gesundheitszentrum Gut zum üblichen Angebot zusätzliche Aktionen zu diesem Thema – natürlich immer unter Einhaltung der erforderlichen Schutzmassnahmen des BAG. Ausdauer- und Krafttrainings sind gesund für Herz- und Kreislauf und stärken Körper und Geist. Darüber hinaus tragen sportliche Aktivitäten zur Stärkung der Abwehrkräfte bei. Nebst Bewegung sind eine ausgewogene Ernährung und richtige Entspannung bedeutende Aspekte für ein starkes Immunsystem. Es gibt auch überraschende Faktoren wie Geselligkeit und Spass, die über die Seele positiv auf die Widerstandskraft wirken. Auch dafür sorgt der beliebte Gesundheitstreff in Mettmenstetten. «In der kalten Jahreszeit zieht es Gesundheitsbewusste wieder vermehrt zum Indoor-Training. Wir sind bereit: Unsere Schutzkonzepte funktionieren, die Besucherinnen und Besucher halten sich daran und zeigen viel Eigenverantwortung», sagt Geschäftsführerin Maggie Gut zur aktuellen Sicherheitssituation.

Ein regelmässiges Rückentraining ist für die 82-jährige Erika Rüegger zum Erhalt ihrer Lebensqualität nicht mehr wegzudenken. (Bild zvg.) dere Leute mit starken Rückenbeschwerden und ist mit ihren 82 Jahren beschwerdefrei. Sie ist stolz, heute immer noch fit zu sein. Gymfit Affoltern

Kundinnen und Kunden sind herzlich willkommen. Der Zeitaufwand beläuft sich auf 60 Minuten. Unkostenbeitrag 30 Franken. Anmeldung im Gymfit, Telefon 044 761 77 74.

Themenschwerpunkt Immunsystem In den kommenden Wochen wird im Gesundheitszentrum ein zusätzlicher Schwerpunkt auf das Immunsystem und dessen Stärkung gelegt: mit besonderen Angeboten, Aktionen und wertvollen Tipps der Coaches. Ein Highlight ist die

Ein starkes Immunsystem beugt Grippe und Erkältungen vor. (Bild zvg.) 30-Tage-Paleo-Challenge, die am 9. November startet. Sie bietet gute Gelegenheit, den Paleo-Lifestyle und seine gesunde Wirkung auf Körper, Geist und Gewicht – und damit auch auf ein starkes Immunsystem – zu erleben. Für Interessierte findet am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr ein Informationsanlass im Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten statt. Der Anlass ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch aufgrund der aktuellen Situation notwendig. Gesundheitszentrum Gut Mehr Informationen und Anmeldung unter www.gut-tut-gut.ch.

Wo ein Zahnarztbesuch ganz entspannt erlebt werden kann Neue Gemeinschaftspraxis in Affoltern

Die Zahnärzte Dr. Christian Kalt und Dr. Martin Willi führen neu eine Gemeinschaftspraxis. Es gibt vermutlich nicht viele Menschen, die sich auf eine Zahnbehandlung freuen. Wer jedoch die hellen und freundlichen Praxisräume an der Breitenstrasse 20 in Affoltern betritt, dem wird sofort klar, dass der Zahnarztbesuch sicherlich entkrampft stattfinden wird. Ein ansprechender Eingang und Empfang, ein stilvolles und beruhigendes Wartezimmer schaffen das Gefühl, dass man sich hier in guten Händen befindet. Das Vertrauen in Kompetenz und Erfahrung wird dann spätestens bei der Arbeit der beiden Zahnärzte zur Gewissheit. Diese Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Patienten möchte Dr. med. dent. Christian Kalt selbstverständlich weiterhin aufrechterhalten. Er arbeitet bereits seit 40 Jahren als Zahnarzt, davon 30 Jahre in Affoltern. Seit 2018 steht ihm Dr. med. dent. Martin Willi zur Seite. Bereits im Rentenalter, möchte Christian Kalt nun etwas kürzertreten. Aus diesem Grund werden die beiden Zahnärzte ihre Arbeit in einer Gemeinschaftspraxis

Die Dienstleistungen der Zahnärzte Kalt & Willi AG umfassen eine grosse Palette wie Kronen, Brücken, Prothetik, Oralchirurgie, Parodontologie, Wurzelbehandlungen, Füllungen, Implantate, sowie ästhetische Zahnmedizin wie Zahnstellungskorrekturen, Bleaching und Zahnschmuck. Ihre modernsten Apparate und Methoden lassen nicht nur eine zeitsparende, sondern auch eine wenig beschwerliche Behandlung zu. So wird für Keramik-Restaurationen wie Krone oder Inlays/Overlays mittels der Cerec-Methode (CAD/CAM) ein computerunterstützter Scan eingesetzt. Dies bedeutet, dass die Krone in nur einer Sitzung angefertigt wird, was wiederum weder Laborarbeiten noch ein Provisorium verlangt. Der Vater von Martin Willi arbeitet in Obfelden als Zahnprothetiker, wird aber demnächst in den Ruhestand treten. Seine Patienten werden selbstverständlich in der GemeinschaftsEs geht weiter: Die Zahnärzte Christian Kalt (links) und Martin Willi in der Gemein- praxis in Affoltern weiter betreut. Das schaftspraxis. (Bild Martin Mullis) Ärzte- sowie das Praxisteam freuen sich, ihre gewohnte, individuelle und qualitaweiterführen. So heisst denn auch ihr Behandlungsräume ebenfalls ein top- tiv hochstehende Zahnmedizin auch Motto auf dem Flyer zur Praxisüber- moderner Behandlungsstuhl montiert weiterhin anbieten zu dürfen. (mm) gabe «Es geht weiter ...» Sie schauen wird. Das elf köpfige Praxisteam bepositiv und mit Elan in die Zukunft. steht neben den beiden Ärzten aus Zahnärzte Kalt & Willi AG, Breitenstrasse 20, Das zeigt sich auch darin, dass gegen- neun Dentalassistentinnen und Affoltern, Tel. 044 761 95 61, weitere Infos: wärtig im hintersten der drei Dentalhygienikerinnen. www.zahnarztaffoltern.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 27. Oktober 2020

Etagèren und Weckgläser selber kreieren

Workshop im Familienzentrum Affoltern am 14.November Am Samstag, 14. November, von 14 bis 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, zusammen mit der Workshopleiterin Maya Langhi trendige Etagèren und Gläser zu designen. Früher dienten die Weckgläser nur zum Aufbewahren von Eingemachtem. Jeder hat sie schon einmal im Vorrats-

schrank oder im Keller der Oma gesehen. Heutzutage lassen sich diese praktischen Einmachgläser in Kunst verwandeln. Natürlich können fertige Etagèren auch in Läden und im Handel gekauft werden. Wer kreativ ist und gerne Dinge selber macht, kann solche Schmuckstücke aber auch selber anfertigen. Nicht nur bei feierlichen Anlässen, sondern auch im Alltag lassen sich Pra-

linen und Süssigkeiten, Kekse oder Muffins wunderhübsch auf Etagéren präsentieren. Wer auf der Suche nach einzigartigen Geschenken ist oder auch gerne auf schöne Art und Weise präsentiert und aufbewahrt, der ist an diesem Workshop genau richtig. Familienzentrum Affoltern Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Etwas Schönes nähen. (Bild zvg.)

Kinder nähen für Weihnachten Am Mittwoch, 4. November, von 14 bis 17 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, im «Eggladen» in Affoltern für die kommenden Weihnachten etwas Selbstkreiertes zu nähen. Nicht nur Erwachsenen macht Nähen Spass, auch Kinder haben Freude daran, Nadel und Faden in die Hand zu nehmen. An einem Kursnachmittag können sie aus verschiedenen vorgeschlagenen

Ideen – zum Beispiel ein Schlüsselanhänger, ein Täschchen aus Filz, ein Serviettenhalter oder ein kleines Etui – auswählen. Die Teilnehmenden verbringen einen wundervollen, kreativen Nachmittag, an dem schöne, einmalige und selbstgestaltete Weihnachtsgeschenke entstehen. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Kein Mettmenstetter SVP-Jassturnier Mit grösstem Bedauern musste sich die SVP Mettmenstetten entschliessen, dieses Jahr auf die Durchführung des für Freitag, 20. November, geplanten Dorfjassturniers zu verzichten. Dieser Entscheid fiel nicht leicht, doch die Massnahmen zur Einhaltung der geltenden Hygiene-, Distanz- und Verhaltensregeln zur Vermeidung einer Ansteckung mit Covid-19

Eignen sich auch als Geschenk: Selbstkreierte Etagèren und Weckgläser. (Bild zvg.)

wären praktisch nicht umsetzbar. Hinzu kommt, dass ein hoher Prozentsatz der treuen Jasser zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gerechnet werden muss. So hätte eine Durchführung des Anlasses ein allzu grosses Risiko für die Teilnehmenden bedeutet. Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten

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Veranstaltungen

Ein Timeout inmitten von prächtigen Bildern GeGesslers Werke in der Predigerkirche

Dienstag, 27. Oktober 2020

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«Beyond the Sunset» Gospel und mehr mit Christina Jaccard in Affoltern Mit vielen bisher unentdeckten Song-Perlen beschenken und überraschen die ausdrucksstarke Zürcher Gospel- und Blues-Sängerin Christina Jaccard, Pianist David Ruosch und Special Guest Willie Jordan, Perkussion, am Sonntag, 8. November, in der reformierten Kirche Affoltern.

Fischfang Antibes I, Goldiger Fisch. (Bild zvg.)

Die Ausstellung «Leben mit Farben und Bildern» des 2012 verstorbenen Ottenbacher Kunstmalers GeGessler in Zürich wurde verlängert und dauert noch bis Donnerstag, 29. Oktober, – letzte Gelegenheit für einen Ausstellungsbesuch.

ten Werken im Dialog zwischen theologischer und kunsthistorischer Perspektive. Dies tat auch die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Lerch anlässlich der Vernissage zum Bild «Orphée» – eine spannende und sehr berührende Laudatio.

Ein kleines Timeout in dieser schlichten Altstadtkirche ist ein Geheimtipp. Die Intensität der Farben zieht den Betrachtenden in den Bann. Bereits in jungen Jahren konnte der damalige Bühnenbildner George Gessler, kurz GeGe genannt, an zahlreichen Ausstellungen in der Stadt Zürich mitwirken. Sein Mut und der Entscheid, den Sprung ins karge Leben eines freischaffenden Kunstmalers zu wagen, wurde belohnt. Im Februar 1958 präsentierte er seine erste grosse Ausstellung in der städtischen Kunstkammer Strauhof in Zürich. Das dabei durch die Stadt Zürich erworbene Ölgemälde «Kreuzigung» ist Teil der heutigen Ausstellung in der Predigerkirche. Es passt ausgezeichnet. Im Rahmen von «Kirche und Kunst im Dialog» ergründen Fachleute die Bedeutungsgeschichten von ausgewähl-

Aufschlussreich waren auch die Betrachtungen des örtlichen Seelsorgers Thomas Münch, im Rahmen von Feiern mit Musik und Gottesdiensten und das Referat der Künstlergattin Katharina Gessler mit persönlichen Geschichten zur Entstehung der Bilder. Die Begleitbroschüre zur Ausstellung erleichtert die Auseinandersetzung und stellt auch Fragen. Mit der Legende vom goldenen Fisch drängt sich die Frage auf: «Wo suchen Sie das Glück?» Das Thema ist hochaktuell, die Stille tut gut und die Farben sind eine Augeweide.

Das Glück suchen

Lisette Müller-Jaag «GeGessler – Leben mit Farben und Bildern» Predigerkirche, Zähringerplatz, 8001 Zürich, noch bis Donnerstag, 29. Oktober, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.

Schützen-Jass findet nicht statt Der Schützenverein Affoltern hat beschlossen, das traditionelle Jassturnier im Singsaal des Schulhauses Zwillikon im Februar 2021 nicht durchzuführen. Nach gründlicher Abwägung aller Faktoren haben die Schützen schweren Herzens die Absage beschlossen. Die derzeitige unsichere Situation mit der Covid-19-Pandemie macht eine Planung sehr schwierig. So müsste man auch

damit rechnen, dass die Durchführung des Anlasses gar nicht erlaubt würde. Ein vernünftiges Schutzkonzept wäre für eine solche Veranstaltung nicht zu realisieren. Abstände einhalten und Materialdesinfektion sind kaum möglich, und das Jassen mit Masken würde keinen grossen Spass machen. So hoffen die Organisatoren sehr, im Jahr 2022 wieder im gewohnten Rahmen zum beliebten Anlass einladen zu können. Bruno Lässer, Schützenverein Affoltern

«Hänsel und Gretel» in Bonstetten Zwei Geschwister, ein Knusperhäuschen und die alte Hexe sind die Hauptzutaten des kurzweiligen und bekannten GrimmKlassikers «Hänsel und Gretel». Am Mittwoch, 28. Oktober, wird dieses in Bonstetten aufgeführt. Am Rande eines grossen Waldes wohnt ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen beiden Kindern, Hänsel und Gretel. Sie sind so arm, dass sie oft nichts zu essen haben und am Abend hungrig ins Bett gehen müssen. In der Not lässt sich der Vater von seiner Frau dazu überreden, die Kinder am nächsten Morgen in den Wald mitzunehmen und sie dort alleine zurückzulassen. Doch Hänsel hört alles mit und kann mit Geschick das Unheil abwenden. Dank Hänsels Idee finden die beiden den Heimweg wieder. Doch der Vater lässt sich ein zweites Mal überreden, und dieses Mal konnte Hänsel seinen Plan nicht wieder umsetzen und muss anstelle von Steinchen Brotkrümel streuen. Doch diese werden von Vögeln gefressen und so finden sie den Weg nach Hause nicht mehr. Hänsel und Gretel irren im Wald

herum und schlafen unter einem Baum. Am nächsten Morgen stehen sie hungrig auf, um weiter nach dem Heimweg zu suchen. In dieser Geschichte geht es um die grossen Gegensätze: Armut – das tatsächliche Hungern und leben am Existenzminimum – und Reichtum, das Mästen, um gefressen zu werden. Auch Trennung und Wiedersehen und der Zusammenhalt der beiden Kinder spielen eine wichtige Rolle in diesem Märchen. «Hänsel und Gretel» erzählt aber auch die Geschichte zweier Kinder, die sich vielen Konflikten stellen müssen. Plötzlich auf sich alleine gestellt, müssen sie lernen zu teilen, einander zu vertrauen und miteinander zurechtzukommen, sich gemeinsam den Schwierigkeiten und Ängsten zu stellen und somit die Grundlage für eine bessere Zukunft schaffen. Wird es ihnen gelingen? Ein unterhaltsamer und vergnügter Theaternachmittag für die ganze Familie! Reisetheater GmbH

Die Zürcher Sängerin Christina Jaccard macht zum Thema ihrer Konzerte das, was sie fühlt, was sie als Mensch und Musikerin ausdrücken und mit ihren Zuhörern teilen möchte. Mit viel Gespür führt sie das Publikum zu den Wurzeln der afroamerikanischen Musik und vermittelt Freude, Tiefe und Lebendigkeit. Einige der Songs bringt sie jeweils von ihrem temporären Zuhause in New York Harlem mit. In ihrem dortigen zweiten Wohnsitz fühlt sich die temperamentvolle Sängerin dem Gospel sehr nahe. Sie singt im Chor der ältesten afroamerikanischen Kirche Amerikas, der «African Mother Zion Church». Es ist eine Begegnung mit dem Gospel in seiner gelebten Dimension. Der diesjährige Konzert-Titel «Beyond the Sunset» (Jenseits des Sonnenuntergangs) lässt eine Magie erahnen, die uns Menschen mit der Sehnsucht nach einer anderen Dimension verbindet. Diese Magie vermitteln Christina Jaccard und David Ruosch mit ihrer vielfältigen musikalischen Sprache. Es ist die breite Palette von fetzigen Gospels und lyrischen Balladen, die den Konzerten eine unverkennbare musikalische Farbe verleiht und den Zuhörern unter die Haut geht. Die Konzerte von Christina Jaccard und dem Pianisten David Ruosch – eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Koryphäe des Boogie Woogie, Blues

und Stride, – sind immer Ausdruck eines spezifischen Themas und einer unaufdringlichen Überzeugung. Mit ihrer Leidenschaft für das afroamerikanische Kulturgut füllen die zwei Musiker jedes Jahr ihren künstlerischen «Koffer» mit neu bearbeiteten Songs von Urvertretern des Gospels wie Blind Willie Johnson, Washington Phllips, Sister Rosetta Tharpe und Aretha Franklin bis hin zum Zeitgeist-Poeten Bob Dylan. Darunter sind einige oft unentdeckte musikalische Prunkstücke und Juwelen, welche Ohren und Herzen öffnen und die Zuhörer mit einem einzigartigen

Erlebnis beschenken. Auf der diesjährigen Konzerttour werden die zwei Musiker und Gewinner des Swiss Jazz Award vom «Black Earth» Schlagzeuger und Perkussionisten Willie Jordan aus Ghana begleitet. Sylvia Meyer, voicejaccard Konzert von Christina Jaccard und David Ruosch unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmassnahmen am Sonntag, 8. November, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Ticket: 36 Franken. Tickets erhältlich unter voicejaccard@ sylviameyer.ch, Infos: www.voicejaccard.ch.

Landschaften, Blumen, Stillleben und Abstraktes Die Hausemerin Elisabeth Jacob lädt zur Ausstellung nach Baar Unbekümmerte Lust am Malen, Experimentierfreude und Emotionalität – das alles ist in den Bildkompositionen von Elisabeth Jacob spürbar. Die Hausemerin stellt vom 30. Oktober bis 1. November in ihrem Kurslokal in Baar aus. Auch wenn sie seit über 30 Jahren malt und ihr Wissen seit gut 20 Jahren in Kursen weitergibt – Elisabeth Jacob ist immer noch an Neuem interessiert, sucht persönliche Herausforderungen und experimentiert mit neuen Techniken und Materialkombinationen. Entsprechend breit abgestützt ist ihr künstlerisches Repertoire. In Acryl/Mischtechnik, meist auf Holz oder Leinwand aufgetragen, entstehen in ihrem Atelier in

«Hänsel und Gretel», Mittwoch, 28. Oktober, 15 Uhr. Aula Sekundarschule Bonstetten, Schachenrain. Kontakt: cps.christen@reisetheater.ch, Telefon 043 499 68 79. Weitere Infos: www.reisetheater.ch.

Die Zürcher Gospel- und Blues-Sängerin Christina Jaccard, der Pianist David Ruosch und der Perkussionist Willie Jordan spielen in Affoltern. (Bild zvg.)

Elisabeth Jacob. (Bilder zvg.)

Die Hausemerin experimentiert in ihren Werken gerne mit neuen Techniken. Hausen modern interpretierte Landschaften, Blumen, Menschen, Stillleben und Abstraktionen. «Ich bediene mich feiner Farbabstufungen, meist auf körnigem Untergrund aufgetragen, um stimmungsvolle Werke zu kreieren», so die Kunstmalerin, die sich dabei aus der Realität inspirieren lässt: «Die Themen entnehme ich aus dem Bereich des Konventionellen, Alltäglichen, welches uns allen vertraut ist, wir aber gerade deshalb kaum mehr wahrnehmen.» Und wann ist ein Bild fertig? «Es muss in sich ruhen, im Gleichgewicht sein», erklärt die Künstlerin und argumentiert mit «Harmonie» und «Stimmigkeit». Ob das so ist, das zeige sich manchmal noch nicht im Atelier, sondern erst beim Probehängen zu Hause. Und wenn auch diese Hürde genommen ist? «Dann ist es nur noch eine Frage des Geschmacks, ob es auch gefällt.»

Als Kunstmalerin ist Elisabeth Jacob von Anfang an ihren eigenen Weg gegangen: «Ich erwarb meine Grundkenntnisse der Malerei autodidaktisch, besuchte darauf aufbauend Weiterbildungslehrgänge an diversen Kunstakademien und sehe die Kunst auch heute noch als «Weg, der nie aufhört», sagt sie. Und als gelernte Primarlehrerin liegt es ihr auch am Herzen, ihr Wissen weiterzuvermitteln. Das Kurslokal in Baar ist ihr deshalb zu einem wichtigen zweiten Standbein geworden. «Beim Malen muss ich allein sein», sagt sie, «aber der Unterricht bringt mir soziale Kontakte – und manchmal sogar neue Anregungen.» (tst.) Atelier-Ausstellung vom Freitag, 30. Oktober, bis Sonntag, 1. November, 11 bis 17 Uhr, Obermühle 10, Baar. Weitere Informationen unter www.atelier-jacob.ch


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Sport

Dienstag, 27. Oktober 2020

17

FCWB mit nächstem Heimsieg Fussball 1. Liga, Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – FC Winterthur II 1:0 (0:0) Maximaler Ertrag bei geringem Aufwand. Der FC Wettswil-Bonstetten gewinnt die nächsten drei Punkte und verteidigt die Tabellenführung. Als Spitzenreiter empfing man am Samstag den Nachwuchs des FC Winterthur. Die Ausgangslage war klar – mit einem Sieg würde man nächste Woche immer noch als Tabellenführer dastehen. Eine relativ ungewohnte Ausgangslage für den FCWB, daher wollte man dies sicherlich nicht schon nach einer Woche wieder aus der Hand geben. Der Nachwuchs der Eulachstädter agierte bisher nicht wie eine typische U21, welche normalerweise durch berauschenden Offensivfussball, aber auch durch schwächelnde Defensiven gekennzeichnet sind. Winterthur II vermochte sich bisher defensiv stets als solide zu verkaufen und war deshalb auch in der oberen Tabellenhälfte zu finden.

Ereignisarme erste Halbzeit Die Partie begann jedoch alles andere als berauschend. Die beiden Mannschaften kontrollierten jeweils das Geschehen in der eigenen Hälfte, was dazu führte, dass Torchancen Mangelware waren. Es war Grujicic, der nach gut zwanzig Minuten zu einer guten Chance kam, welche von Winti-Keeper Bodenmann aber ohne grössere Probleme pariert wurde. Die Ungenauigkeit in den entscheidenden Pässen verhinderte mehr Torchancen für die Ämtler. Dagegen spielte man hinten gewohnt abgeklärt und souverän. So musste Torhüter Rüegg kein einziges Mal eingreifen. Scheinbar wurden in der Pause die richtigen Worte gefunden. Kurz nach Wiederanpfiff war es Dzelili, der trickreich die

Tor oder nicht? Gäste-Keeper Bodenmann lenkt den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. (Bild Kaspar Köchli) Winterthurer Defensive überwand und den Treffer zum 1:0 erzielte. Sowohl dem WB-Fan als auch dem neutralen Zuschauer kam dies sehr entgegen. Das Spiel nahm nun etwas mehr Fahrt auf. Die Winterthurer mussten in ihre Offensive investieren. Dies erlaubte es den Säuliämtlern, mehr Spielraum in der gegnerischen Hälfte vorzufinden. Leider war die Überzeugung beim letzten Pass und im Abschluss

wie schon in den ersten 45 Minuten nicht wie gewöhnlich vorhanden und das entscheidende 2:0 konnte nicht erzielt werden. Die sichere Defensive der Rotschwarzen blieb aber stabil. Die U21 aus Winterthur konnte sich keine klare Torchance erspielen und so kam WB zu einem verdienten Sieg in einem eher flauen Spiel. Mit unglaublichen 25 Punkten aus zehn Spielen grüsst man weiterhin von

Rückschlag für WB II bei Torfestival Fussball 2. Liga, Urdorf I – Wettswil-Bonstetten II 4:3 (2:3) Die Reserven des FC WettswilBonstetten gaben einen Vorsprung preis und mussten als Verlierer vom Platz. Von Kaspar Köchli WB II glänzte vor Wochenfrist mit einem 4:0-Kantersieg über Zürich-Affoltern und stieg dementsprechend mit breiter Brust in den Kampf gegen Urdorf. Auch dieses befand sich im Aufwärtstrend, die Zuschauer durften sich auf eine spannende Begegnung freuen. Und es ging gleich los. Bereits in der siebten Minute eröffneten die Limmattaler das Skore zum 1:0, welches von den Ämtlern umgehend zum 2:1 gedreht wurde. Auch durch den Aus-

gleich der Platzherren liessen sich die Gäste nicht beeindrucken und markierten postwendend das 3:2. Es schien vor der Pause noch besser zu kommen, als WB-Captain Buchmann ins Tor traf; allerdings wurde der Treffer wegen einer knappen Offsidestellung aberkannt. Während sich WB bemühte, mit gepflegtem Passspiel das Spiel aufzubauen, suchte Urdorf mit schnörkellosen weiten Bällen sein Glück – was sich auf dem schwer bespielbaren Terrain nicht als schlechtes Mittel erwies. Kurz nach Wiederanpfiff vermochten die Heimischen auszugleichen und nach einer Stunde sogar zum 4:3 nachzulegen. Das Ämtler Team von Trainer Pechoucek rannte jetzt stürmisch an, blieb aber Mal für Mal im gut formierten Bollwerk des Geg-

ners hängen. Urdorf brachte schliesslich in dieser fairen Begegnung den knappen Sieg ins Trockene. «Wir spielten eigentlich gut», befand nach der Partie WB-Assistenztrainer Uehli, «aber drei Standardsituationen, die zu Gegentoren führten, haben uns das Genick gebrochen.» Der Schwung von Wettswil-Bonstetten wurde somit gebremst, es rutschte auf den sechsten Platz zurück. In der Fairnesswertung liegen die Ämtler auf Rang zwei. FCWB II: A. Roth; R. Roth, Buchmann, Hodel, Tobler (91. Voit), Geisser (80. Jost), Horak (89. Halter), Gallmann (71. Kuster), Lauper (59. Siegenthaler), C. Yondhen; Eckert. 7. Sampaio 1:0; 15. Lauper 1:1; 26. Eckert 1:2; 32. Rako 2:2; 34. Eckert 2:3; 47. Sommer 3:3; 63. De Sousa 4:3.

der Tabellenspitze. Auf den weiteren Verlauf der Meisterschaft hat man in der aktuellen Situation keinen Einfluss. Bleibt zu hoffen, dass man weiterspielen kann und WB schon bald die nächsten drei Punkte anfügen kann. Claudius Brüniger, FCWB

Aeberli (74. Brüniger), Grujicic WB-Resultate: Urdorf 1 – FCWB 2 4:3, FCWB 3 – Bosna 4:5, FCWB 4 – Höngg 3 1:1, Rothenburg – Jun. Aa (JL) 2:2, Zürich City – Jun. Ab 2:5, United Zürich – Jun. Bb 12:1, Jun. Ca – Thalwil 7:4, Horgen – Jun. Cb 5:1, Siebnen – Jun. Da 5:2, Jun. Db – Langnau a/A 2:5,

Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB:

Jun. Dc – Horgen 2:2, Sen. 40+ – Witikon-

Rüegg, Thalmann, Todzi, Rüegger, Heini, N.Peter,

Neumünster 1:1, Sen. 30+ – Schwamendingen 5:1.

Es wäre mehr dringelegen

FC Republika Srpska – FC Affoltern 1:1 (1:0) Der FC Affoltern dominierte im Spiel gegen den FC Republika Sprska. Es reichte jedoch nur zu einem 1:1-Untentschieden. Nun steht die Mannschaft auf dem 4. Rang. Aufgrund der aktuellen Personalsituation war das Trainerduo Jevremovic/ Bulut zu einem Systemwechsel gezwungen. Vom 4-4-2 zurück zum 4-33. Mit beiden Systemen hatte der FCA in dieser Saison Spiele gewonnen, aber auch verloren. So konnte man gespannt sein, wie sich das Team an diesem herrlichen Herbstsonntag schlagen würde.

Tiefes Terrain

WB-Captain Buchmann akrobatisch, am Ende behielt Urdorf das bessere Ende für sich. (Bild Alisa Gallmann)

Dzelili (64. Bitterli (87. Hager), Miljkovic, F.Peter,

Zu Beginn des Spiels mussten sich die Spieler beider Mannschaften an das tiefe Terrain im Juchhof gewöhnen. Die Hausherren konnten dies besser und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung. Nach dem ersten Corner des Spiels wurde der gegnerische Stürmer sträf lich alleine gelassen und musste den Ball nur noch einnicken. Die Gäste erwachten nun und rissen das Spieldiktat an sich. Im weiteren Verlauf des Spiels konzentrierte sich der FC RS auf das Verteidigen und lauerte auf Konterangriffe. Das «Eis» hatte gefühlt 75 Prozent Ballbesitz und wollte noch vor der Pause den Ausgleich erzielen, schaffte dies jedoch nicht. Die besten Chancen hatten Antenen mit einem

Latten-Knaller und Himmelreich mit einem Kopfball, welcher knapp am Tor vorbeif log.

Langes Anrennen Auch in der zweiten Halbzeit rannte das Fanionteam ein ums andere Mal an. In der 55. Minute wollte es dann endlich klappen. Nach einer scharfen Hereingabe von Stähli konnte Himmelreich nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stähli souverän. Der FCA hatte nun das Momentum definitiv auf seiner Seite und konnte sich weitere gute Chancen herausspielen: einen Flatterball von Premananthan konnte der gegnerische Torhüter abwehren, ein Schuss von Steigmeier verfehlte das Tor um Haaresbreite und Stähli traf aus kurzer Distanz den FCRS-Schlussmann.

Glück und die letzte Konsequenz fehlten Das «Eis» hätte den Sieg mittlerweile verdient gehabt. Das Siegestor wollte jedoch nicht mehr fallen und so blieb es beim Endresultat von 1:1. Wie so oft in dieser Saison, fehlte das nötige Glück sowie die letzte Konsequenz. Der FCA steht nach dem Unentschieden weiter auf dem 4. Rang und empfängt am nächsten Wochenende im heimischen Moos den Ligakrösus FC Wiedikon. Claudio Antenen, FCA


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27. Oktober 2020 Stadt Affoltern am Albis

29. Okt. 20

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Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern a.A. Informationsveranstaltung vom 2. November 2020 zur Immobilienstrategie der Gemeinde Knonau Die Gemeinde Knonau hat in Zusammenarbeit mit einem externen Partner, eine gesamtheitliche Immobilienstrategie erarbeitet. Alle Liegenschaften der Gemeinde wurden beurteilt. Die Auswertungen des bautechnischen Zustands wurden mit Aspekten wie Standortpotential, Raumbedarf und Raumqualität ergänzt. Daraus konnte einerseits ein Objektrating abgeleitet und andererseits die Strategien zum weiteren Umgang mit den Liegenschaften erarbeitet und festgehalten werden. Aufgrund dieser erarbeiteten Grundlagen ist der Gemeinderat nun in der Lage, die notwendige Planung und Finanzierung für Projekte, Instand- und Werterhaltungsarbeiten anzugehen.

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Der Gemeinderat Knonau informiert interessierte Einwohner/innen über die neue Immobilienstrategie am Montag, 2. November 2020. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum Stampfi, Stampfistrasse 8, 8934 Knonau, statt. Die nötigen Hygieneregeln und Vorgaben gemäss Schutzkonzept werden selbstverständlich eingehalten. Es gilt eine generelle Maskenpflicht. Knonau, 27. Oktober 2020 GEMEINDERAT KNONAU

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30. Okt.-2. Nov. 2020 Probefahrten mit den neuen Modellen 2021 !

* LaMarotte geht in grösseren Räumen an Bord, wo die geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften eingehalten werden können.

Vermietung & Verkauf

Zahlreiche Modelle 2020 zu Sonderpreisen ! 3324 HINDELBANK/BE 034 411 90 90, Kirchbergstr. 18, info-hindelbank@bantam.ch

D O 5 . N O V TWOBONES MEET B E R N I TA B U S H 20:15 Uhr

FR

Jazz am Donnerstag Chrischona Kirche Affoltern*

8902 URDORF/ZH 044 777 00 00, Heinrich Stutz-Str. 4 info-urdorf@bantam.ch

6 . N O V LIEDERLICH

20:15 Uhr

Das Liedermacherfestival Gemeindesaal Hausen a.A.*

S O 8 . N O V ABENTÜR 16:00 Uhr

Familienprogramm Singsaal Chilefeld Obfelden*

S O 8 . N O V MENNO DAAMS & THE ROBERTO BOSSARD TRIO 20:15 Uhr

Jazz-Extra Chrischona Kirche Affoltern*

DO 12. NOV B A M I ’ S B O N E B O O K 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag Chrischona Kirche Affoltern*

FR 13. NOV MARCO SANTILLI’S CHEROBA 20:15 Uhr

Weltmusik Reformierte Kirche Affoltern*

DO 19. NOV ALEX FELIX DREAM BAND 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag Chrischona Kirche Affoltern*

FR 20. NOV E N S E M B L E T R I P L U S 20:15 Uhr

Klassik // Ref. Kirche Aeugst*

DO 26. NOV C H I C A G O S W I N G R AT S 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag Chrischona Kirche Affoltern*

F R 2 7 . N O V VERTEIDIGUNGSREDE DES SOMALISCHEN PIRATEN 20:15 Uhr

Theater Singsaal Chilefeld Obfelden*

Ich gebe Ihnen hiermit bekannt, dass ich meine Praxistätigkeit in Hedingen per 31.10.2020 dauerhaft aufgebe. Bereits vereinbarte Termine für die Grippeimpfung in der ersten Novemberwoche behalten ihre Gültigkeit. Ich bitte Sie, Ihre Krankengeschichte bis Mitte November in der Praxis abzuholen. Für das mir in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Dr. med. Roman Bosshard

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HAUSANGESTELLTE 45 – 50 % Ihr Profil: Sie sind eine zuverlässige Persönlichkeit mit einwandfreiem Leumund. Sie verfügen über gute Haushaltskenntnisse und eine sorgfältige Arbeitsweise. Sie mögen Tiere und sind bereit, bei deren Betreuung mitzuhelfen. Sie sind selbständiges Arbeiten gewohnt und können während Abwesenheiten der Arbeitgeber den Haushalt selbständig betreuen. Sie haben gute Deutschkenntnisse. Es erwartet Sie: Gepflegtes Einfamilienhaus mit 2-Personenhaushalt und Garten. Monatslohn, gute Sozialleistungen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an Barbara Trentini Bühlstrasse 3 8933 Maschwanden E-Mail: info@btrentini.ch

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