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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 73 I 174. Jahrgang I Freitag, 18. September 2020

Sicheres Säuliamt

Die Polizei befasste sich in den vergangenen Tagen fast nur mit Lärmklagen. > Seite 3

Hoffnung leben

Gedanken zum Dank-, Buss- und Bettag vom Affoltemer Pfarrer Werner Schneebeli. > Seite 6

Raserfahrt geteilt

15 Monate Gefängnis auf Bewährung für einen 43-jährigen Motorradfahrer. > Seite 11

Erste GV

Die Genossenschaft Kiss Knonauer Amt tagte am Dienstag im Gemeindesaal Bonstetten. > Seite 12

Ein Dorfzentrum und ein Begegnungsort für Obfelden Gemeindeversammlung sagt Ja zum Gestaltungsplan «Postareal» Mit 123 Ja- zu 61-Neinstimmen hat die Obfelder Gemeindeversammlung am Mittwochabend den privaten Gestaltungsplan «Postareal» genehmigt.

Weltrekordversuch

Slotracing Mettmenstetten nimmt eine 23-jährige Bestmarke ins Visier. > Seite 13

Neuer Song «Andalusia» heisst er, der neuste Song der Oberämtler Hippie- und ClassicRocker von «Last Avenue». Die namensgebende wilde Landschaft im Süden von Spanien gilt als Sehnsuchtsort freiheitsliebender Freigeister. So steht denn auch der Song für gute Laune, Lebenslust und die Leichtigkeit des Seins. (red.)

> Bericht auf Seite 19 ANZEIGEN

von Urs E. KnEUbühl Der stattliche Aufmarsch war erwartet worden, schliesslich ging es um das «Postareal», welches Obfelden seit acht Jahren beschäftigt. 216 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger begehrten – unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmassnahmen – entsprechend Einlass in die Mehrzweckhalle Zehndenfrei. In der Folge entwickelte sich eine rege Debatte, in welcher immer wieder die Parkplätze, aber genauso der Standort des geplanten Begegnungsplatzes in direkter Angrenzung an die Dorfstrasse Thema waren. Zahlreiche Votantinnen und Votanten wollten ihre Meinung äussern: Lärm und Gestank des Verkehrs auf der Dorfstrasse würden wohl kaum einen angenehmen Aufenthalt auf dem Begegnungsplatz ermöglichen, wurde gesagt, ebenso, dass Parkplätze für Gewerbe und Dienstleistungen nicht in unmittelbare Nähe einer Begegnungszone gehören. Auch, dass die vielen eingegangenen Einsprachen und Vorschläge nicht ausreichend in den Gestaltungsplan eingeflossen seien, verlautete eine Bemängelung, mit der Konsequenz: Der Gestaltungsplan sei daher abzulehnen. Dem gegenüber erinnerte ein Votant die Versammlung, dass mit dem Gestaltungsplan eine grosse Chance bestehe, etwas Schönes und Gutes zu machen. Ein weiterer befand, dass der heutige Zustand des Gebietes ganz sicher kein

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Lange Geschichte Damit kommt nach acht Jahren konkretere Bewegung in die Gestaltung des

Postareals. Am 4. Juni 2012 nämlich tat die Gemeindeversammlung mit ihrer Zustimmung zur Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung dazu den ersten Schritt. Mit der Änderung verbunden waren der Erlass einer Kernzone K3 und die Festsetzung einer Gestaltungsplanpflicht über Teile dieser Zone, namentlich über das als «Postareal» bezeichnete Gebiet. Ziel war, ein attraktives und gut funktionierendes Dorfzentrum beziehungsweise einen Begegnungsort zu schaffen. Da in der Folge unter den Grundeigentümern kein Konsens erzielt werden konnte, initiierte die Gemeinde selbstständig eine durch ein Begleitgremium

unterstützte Testplanung für das Postareal. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Testplanung wurde bei Neuaufnahme des Verfahrens mit den Grundeigentümern eine geänderte Überbauungsstudie im Sinne eines Richtprojektes entwickelt, die sich für alle betroffenen Grundeigentümer als tragfähige Lösung erwies. Auf dieser Grundlage wurden schliesslich der nun von der Gemeindeversammlung genehmigte Gestaltungsplan und ein damit zusammenhängender privater Erschliessungsvertrag ausgearbeitet.

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> Weiterer Bericht auf Seite 3

Grenzwerte überschritten

24 Millionen Fehlende «3 Männer Investitionsbedarf Fussgängerstreifen im Schnee»

Seit den 70er-Jahren wird Chlorothalonil als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Im Dezember 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen den Wirkstoff neu beurteilt und ihn als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Seit 1. Januar 2020 ist der Einsatz des Wirkstoffs deshalb verboten. Eine Untersuchung zur Qualität des Zürcher Wassers zeigt: Auch in sechs Ämtler Gemeinden sind die Rückstände des Fungizids im Trinkwasser zu hoch. Die Wasserversorgungen müssen daher Massnahmen treffen, um die Verunreinigungen zu senken. Dennoch könne das Leitungswasser bedenkenlos getrunken werden, heisst es von Seiten der Behörde. Der geltende Höchstwert sei im Sinne des Vorsorgeprinzips extrem tief angesetzt worden. (red.)

Die Immobilienabteilung der Stadt Affoltern hat am Montagabend im Kasinosaal über ihre Strategie bis 2029 informiert. Akut ist der Handlungsbedarf insbesondere bei den Kindergärten. In zwei Jahren rechnet man dort mit 47 zusätzlichen Kindern. Die grosse Bautätigkeit lässt vermuten, dass die Bevölkerungszahl weiter ansteigen wird. Um Platz zu schaffen, plant die Stadt unter anderem einen Umzug der Schulverwaltung in die Schalterhalle des Stadthauses. Umziehen sollen zudem auch das Ortsmuseum – vom Dorfplatz Zwillikon ins alte Gefängnis am Kronenplatz Affoltern – und die Bibliothek – von der Seewadelstrasse ins Parterre eines neuen Erweiterungsbaus zwischen Stadtverwaltung und Obere Bahnhofstrasse. Gesamtkosten für die diversen Projekte: 24 Mio. Franken. (tst.)

An der Hausemer Gemeindeversammlung waren die traktandierten Geschäfte bei den 27 Stimmberechtigten unbestritten, zumal sowohl die Rechnung 2019 als auch die Bauabrechnung für den neuen Doppelkindergarten in Ebertswil besser ausfielen als budgetiert. Die erste Jahresrechnung nach der neuen Berechnungsgrundlage HRM2 schloss um fast 2,5 Millionen Franken besser ab als prognostiziert. Für Gesprächsstoff sorgte am Mittwochabend stattdessen eine Anfrage: Weshalb die Fussgängerstreifen auf der frisch sanierten Albisstrasse und auf der Rifferswilerstrasse beim Postplatz aufgehoben wurden, wollte ein Hausemer wissen. Vom neuen Verkehrskonzept sei er nicht überzeugt, weil er es für gefährlich für ältere Menschen und Kinder halte. (red.)

Die Aemtler Bühne will ihr Publikum unterhalten – auch im Corona-Winter. Die drei letzten Produktionen seien so erfolgreich gewesen, dass man sich die vielen Planungsunsicherheiten leisten könne, so Vereinspräsidentin und «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner, die auch dieses Jahr wieder mitspielt. Das Stück «3 Männer im Schnee» – eine VerwechslungsKomödie – feiert am 14. November Premiere. Das Publikum solle zwei Stunden lachen und den Alltag vergessen können, so Vreni Spinner. Die Aemtler Bühne ist aber auch bestrebt, die Sicherheit der Theaterbesucher bestmöglich gewährleisten zu können. So wird die Anzahl Plätze reduziert und statt auf der Tribüne nimmt das Publikum in Viererbis Achtergruppen an Tischchen Platz. (tst.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

> Bericht auf Seite 7

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlasse von Elsa FischerkellerWeiss, geb. 1. April 1944, von Aeugst am Albis ZH, gest. 11. November 2019, wohnhaft gewesen 8910 Affoltern am Albis, mit Aufenthalt c/o Clienia Bergheim AG, Psychiatrische Langzeitpflege, Holländerstrasse 80, 8707 Uetikon am See, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 2. September 2020 als geschlossen erklärt worden.

Weine nicht über das was vergangen sondern lächle, dass es gewesen.

TODESANZEIGE Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und unserem Grosmami

Vreni Studer-Keller 3. 7. 1932 – 13. 9. 2020

Nach langer geduldig ertragener Krankheit ist sie friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer Andi und Sabine Studer-Wächter Celine und Marco Studer Christine und Markus Gerlach-Studer Der Trauergottesdienst findet am 24. September 2020, 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen bitten wir Sie, den Verein Spitex Knonaueramt zu berücksichtigen, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Andi Studer, Allmendstrasse 31, 8914 Aeugst Gilt in der Gemeinde als Leidzirkular.

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Zusammen leben, zusammen sterben; das war der grösste Wunsch unserer Eltern. Kurze Zeit nach dem Abschied von seiner geliebten Ehefrau ist auch sein reich erfülltes Leben zu Ende gegangen. Traurig und mit grosser Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Götti und Onkel

Edwin Albert Stähli-Weyermann

1. 5. 1928 bis 7. 9. 2020

Die vielen unvergesslichen Erlebnisse und die gemeinsame Zeit bleiben für uns ein kostbares Geschenk. Wir danken dir für deine Hingabe und Anteilnahme an unserem Leben. In unseren Gedanken wirst du weiterleben und wir werden euch beide nie vergessen. In Liebe

Nelly und Walter Hofmänner-Stähli Edwin Stähli und Martina Hafen Stähli, Lionel Stähli Beat Stähli, Mischa und Sereina Stähli Auf seinen Wunsch hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden. Für die einfühlsame und liebevolle Betreuung danken wir dem gesamten Seewadel-Team, Pfarrer Thomas Müller und Dr. med. Philippe Luchsinger herzlich.

Affoltern am Albis, 18. September 2020

Anstelle von Blumen kann gerne die Stiftung «Denk an mich» berücksichtigt werden, IBAN CH91 0900 0000 4000 1855 4.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Traueradressen: Nelly Hofmänner-Stähli, Büelweg 11, 8484 Weisslingen Edwin Stähli jun., Chalberweidli 4, 8627 Grüningen

Nutzungsplanung: Privater Gestaltungsplan Loo und Gewässerraum Jonen im Geltungsbereich des Gestaltungsplans, Bekanntmachung des Inkrafttretens Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Bekanntmachung des Inkrafttretens Der Gestaltungsplan Loo wurde vom Stadtrat am 7. April 2020 festgesetzt und von der Baudirektion mit Verfügung vom 15. Juli 2020 genehmigt. Der Gewässerraum Jonen im Sinne von Art. 41a GSchV im Geltungsbereich des Gestaltungsplans wurde von der Baudirektion mit Verfügung Nr. 187 vom 20. Mai 2020 festgelegt. Die Beschlüsse wurden am 24. Juli 2020 publiziert und für 30 Tage öffentlich aufgelegt.

Rechtliche Hinweise Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 1. September 2020 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der Plan tritt am Tag nach dieser Publikation in Kraft. Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 Postfach 8910 Affoltern am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 16. September 2020 Die Gemeindeversammlung hat folgenden Beschluss gefasst: – Genehmigung der Jahresrechnung 2019 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Genehmigung Grundwasserschutzzonen Trinkwasserfassung Schachen der WasserversorgungsGenossenschaft Muri AG Ottenbach. Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 10. September 2020 die mit Beschluss des Gemeinderates Ottenbach vom 12. August 2020 festgesetzten Grundwasserschutzzonen um das Pumpwerk Schachen der Wasserversorgungs-Genossenschaft Muri und das entsprechende Reglement genehmigt. Beschluss-/Verfügungsnummer: GWV 2020-0214 Beschluss-/Verfügungsdatum: 10.09.2020 Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Die Akten können ab Freitag, 18. September 2020 bis 19. Oktober 2020, auf der Gemeindeverwaltung Ottenbach (Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach) zu den ordentlichen Öffnungszeiten, eingesehen werden. 18. September 2020 Gemeinderat Ottenbach

Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Glaubt nicht, wenn ich gestorben bin, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele als Hauch im Sommerwind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send’ ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.» Hans Kreiner (Dichter)

«Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.» Traurig und mit schwerem Herzen, doch sehr dankbar für die vielen schönen Jahre, nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter

Verena Spycher-Stettler 14. August 1930 – 13. September 2020

Ein reich erfülltes Leben ist zu Ende gegangen und ein liebendes, fürsorgliches Herz hat aufgehört zu schlagen. Nach kurzem Unwohlsein durfte sie friedlich einschlafen und von den Altersbeschwerden erlöst werden. In stiller Trauer Christian und Anita Spycher Annemarie und Ernst Sigrist-Spycher Susanne und Thomas Holliger-Spycher mit Livio und Robin Nadia und Sandro Santostefano-Spycher mit Leandro, Gianluca und Alessandro Julia Spycher und Remo Fehr mit Ladina Geschwister und Anverwandte Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die Vreni Spycher ins Herz geschlossen haben – sie auf ihrem langen Lebensweg begleitet und ihr Gutes getan haben. Ein besonderer Dank für die sehr liebevoll-kompetente Pflege richtet sich an das Pflege-/Betreuungsteam «Rigi 3», Pflegezentrum Sonnenberg in Affoltern a. A. sowie dem Besuchsdienst, Hausen a. A. Den Wunsch unserer Mutter respektierend, findet das Abschiednehmen im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Annemarie Sigrist-Spycher, Im Tiergarten 34, 8055 Zürich

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf.

«Ihr sollt nicht um mich weinen. Ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

Zu viele Rückstände im Grund- und Trinkwasser In mehreren Ämtler Gemeinden wurden die Grenzwerte teilweise überschritten Am Dienstag wurden die Ergebnisse einer Untersuchung zur Qualität des Zürcher Wassers veröffentlicht. Im Bezirk waren die Rückstände des Fungizids Chlorothalonil im Trinkwasser in sechs Gemeinden zu hoch. Auch beim Grundwasser ergaben sich erhöhte Werte. Dennoch könne das Wasser bedenkenlos getrunken werden, heisst es von Seiten der Behörde. von livia Häberling Seit den 1970er-Jahren wurde das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil in der Schweizer Landwirtschaft eingesetzt. Im Dezember hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen den Wirkstoff neu beurteilt und ihn als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Seit 1. Januar 2020 ist der Einsatz des Wirkstoffs verboten. Allerdings erneuert sich das Grundwasser relativ langsam, und die Rückstände von Chlorothalonil gelten als ausgesprochen langlebig. Es sei deshalb davon auszugehen, dass diese Verunreinigungen die Grundwasser-Qualität noch während Jahren in grösserem Ausmass beeinträchtigen würden, heisst es beim Bundesamt für Umwelt. Um die Wasserqualität im Kanton Zürich zu eruieren, haben das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) und das Kantonale Labor in den vergangenen Monaten eine breite Messkampa-

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

gne durchgeführt. Getestet wurde sowohl das Trink- als auch das Grundwasser. Das Resultat: In 20 Prozent des Trinkwassers im Kanton Zürich sind mehr Chlorothalonil-Metaboliten zu finden als der erlaubte Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter. Beim Grundwasser waren 60 Prozent der Proben über dem Grenzwert.

Grundwasser: Leicht erhöhte Werte in vier von fünf Proben Zwischen März und Juli wurden in den 100 wichtigsten Grundwasservorkommen im Kanton Zürich Proben entnommen; unabhängig davon, ob und in welchem Ausmass man sie für die Trinkwassergewinnung verwendet. Auch im Bezirk Affoltern wurde an fünf Orten getestet. An der Entnahmestelle in Affoltern lag der Anteil der Chlorothalonil-Rückstände unter dem gesetzlich erlaubten Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter. In Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Rifferswil war er leicht erhöht, mit Werten zwischen 0,1 und 0,4 Mikrogramm pro Liter.

Trinkwasserressourcen: Von 33 Proben waren 20 in Ordnung Neben dem Grundwasser wurden auch sogenannte «Trinkwasserressourcen» der Gemeinden getestet; also Grundwasser, das als Trinkwasser verwendet wird. Auch hier erfüllen die Proben die gesetzlichen Anforderungen, wenn der Gehalt an Chlorothalonil-Rückständen unter

0,1 Mikrogramm pro Liter liegt. Ist das der Fall, darf das Wasser direkt ins Trinkwassernetz eingeleitet werden. Im Bezirk Affoltern wurden 33 Proben entnommen; in 20 Fällen waren diese in Ordnung. Leicht erhöhte Werte zwischen 0,1 und 0,4 Mikrogramm pro Liter zeigten sich bei Trinkwasserressourcen in den Gebieten von Affoltern, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Rifferswil. Dieses Wasser erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasser nicht. Die Wasserversorgungen müssen daher Massnahmen treffen, um die Verunreinigungen zu senken, falls sie dieses Wasser in ihren Trinkwasserverteilnetzen abgeben wollen.

Zwanzigfach erhöhter Wert in Mettmenstetten Werte zwischen 0,4 und 0,7 Mikrogramm pro Liter wurden in Proben in Hedingen und Kappel gefunden. Die höchste Konzentration wurde in Mettmenstetten gefunden. Auf diesen Befund weist die Gemeinde auf ihrer Website hin. Mit 1,97 Mikrogramm pro Liter übertrifft sie den gesetzlichen Höchstwert um das Zwanzigfache. Bei Werten über 1 Mikrogramm pro Liter müssen die betroffenen Wasserversorgungen weiterführende Massnahmen treffen, um den Rückstandsgehalt zu reduzieren. Zum Beispiel, indem sie es mit Wasser aus unbedenklichen Ressourcen mischen. Dies wird nun in einigen Gemeinden so gemacht. In Maschwanden wird eine Ressource nicht weiter genutzt.

Weniger Rückstände im Verteilnetz «Grundwasser ist aber nicht gleich Trinkwasser», gab Baudirektor Martin Neukom an der Pressekonferenz am Dienstag zu bedenken. Das Trinkwasser setze sich zusammen aus mehreren Quellen. Deshalb wurden auch die Trinkwasserverteilnetze getestet. Sie führen das Trinkwasser von den Ressourcen zu den Hausanschlüssen. Im Bezirk Affoltern ergaben die Netzproben Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Kappel, Obfelden, Ottenbach, Stallikon und Wettswil Werte, die sich im gesetzlichen Rahmen bewegen. In Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil wurden Werte zwischen 0,1 und 0,4 Mikrogramm pro Liter nachgewiesen. In Kappel und Mettmenstetten bewegten sich zwei weitere Proben im Bereich zwischen 0,4 und 0,7 Mikrogramm pro Liter. Der Unterschied zwischen Trinkwasserressourcen und dem Trinkwasser aus dem Verteilnetz sei das Resultat der Bemühungen der Wasserversorgungen, heisst es in der Publikation des Kantonalen Labors und des Awel.

«Höchstwerte extrem tief angesetzt» Wissenschaftliche Studien würden zeigen, dass auch Trinkwasser mit mehr als 0,1 Mikrogramm ChlorothalonilMetaboliten sicher sei und bedenkenlos getrunken werden könne, heisst es in der Broschüre. Der geltende Höchstwert sei im Sinne des Vorsorgeprinzips extrem tief angesetzt worden.

«Postareal»-Gestaltung, Rechnung 2019 und Grundstück-Kauf Gemeindeversammlung Obfelden stimmt allen Anträgen zu Mit drei Geschäften hatte sich die Versammlung der Politischen Gemeinde Obfelden vergangenen Mittwochabend zu befassen. Um den Gestaltungsplan «Postareal» entwickelte sich eine längere Debatte (separater Beitrag auf der Frontseite). von Urs e. KneUbüHl Mund-/Nasenmaske, Distanz und Desinfektion von Händen und Mikrofonen bestimmten die Versammlung der Politischen Gemeinde Obfelden in der Mehrzweckhalle Zehndenfrei in gesundheitsschützender Hinsicht weitgehend mit. Das «Postareal» seinerseits tat dies seitens der politischen Agenda für diesen Mittwochabend.

Erfreuliche Jahresrechnung 2019 Vorab ging allerdings die Genehmigung der Jahresrechnung 2019, die bei 33,2 Millionen Aufwand und 37,9 Millionen Franken Ertrag mit einem Ertragsüberschuss von 4,7 Millionen Franken abschliesst, «schlank über die Bühne». Der Ertragsüberschuss war bereits im Budget – mit 43 000 Franken zwar um einiges kleiner – prognostiziert und die Abweichungen gegenüber dem Budget erheischten weder Nachfragen, noch Gesprächsbedarf. Entscheidenden Einfluss auf das erfreuliche positive Resultat hatten der Verkauf der Antennen-und Kabelanlage an die Wasserwerke Zug (3,1 Mio. Franken), zumal der Verkauf anlässlich der Budgetierung noch nicht definitiv

beschlossen und aus diesem Grunde auch noch keine Berücksichtigung erhielt. Dazu kommen der Gewinn aus dem Verkauf des Anlagevermögens (0,7 Mio. Franken), die Auflösung des Spezialfinanzierungsguthabens (2,3 Mio. Franken) sowie 556 699 Franken Minderausgaben in den Bereichen Sachund übriger Betriebsaufwand, 226 649 Franken bei den Abschreibungen, und beim Finanzertrag konnten 827 047 Franken Mehreinnahmen erwirtschaftet werden. Die Jahresrechnung 2019 wurde vom Souverän einstimmig genehmigt.

Gestaltungsplan «Postareal» – bewegte Debatte, klares Ergebnis Die Festsetzung des «Privaten Gestaltungsplans Postareal», bestehend aus dem Übersichtsplan, Situationsplan und Schemaschnitten sowie den Vorschriften, sah anschliessend gegen zwanzig Votanten am Mikrofon. Die Wortmeldungen drehten sich dabei in erster Linie um die geplanten oberirdischen Parkplätze im zukünftigen «Innenhof» des im Gestaltungsplan festgesetzten Wohn- sowie Gewerbe- und Dienstleistungskomplexes sowie um den dort, seitens Dorfstrasse angrenzenden Begegnungsplatz. «Was acht Jahre lang gekocht wurde, muss nicht unbedingt essbarer und besser sein», meinte ein erster Votant und merkte an, dass die zahlreichen Einsprachen und Vorschläge nur gerade minimale Berücksichtigung gefunden hätten. «Ein Begegnungsplatz, der nach wie vor, an die Dorfstrasse grenzen soll, ist abzulehnen. Wir haben etwas Besseres verdient», schloss

der Stimmbürger und votierte für ein Nein. Sämtliche Ablehnungsvoten allerdings fruchteten nichts, die überwiegende Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger folgte der Stellungnahme des Gemeinderates. Dieser erachtet den vorliegenden Gestaltungsplan als angemessen und zweckmässig. Er erfülle die gesetzlichen Anforderungen, entspreche den öffentlichen wie privaten Anliegen gleichermassen und bringe für das erfasste Areal die planungsrechtlichen Voraussetzungen, damit eine zentrumsbildende Bebauung geschaffen werden könne. Mit 123 Ja- zu 61-Neinstimmen – bei einigen Enthaltungen – genehmigte die Gemeindeversammlung den Gestaltungsplan «Postareal».

Grundstück-Kauf für 1,9 Millionen Franken: Glatte Zustimmung Das anschliessende Geschäft, der Kauf eines sich im Besitze der Genossenschaft Landi Obfelden befindliche Grundstück mit 2327 m² Fläche durch die Gemeinde, passierte anschliessend ohne weitere Wortbegehren. Durch den Erwerb dieses im Perimeter des privaten Gestaltungsplans «Postareal» liegende Grundstückes wären die Realisierungsmöglichkeiten für die Politische Gemeinde auf dem Gestaltungsplanareal bei Weitem besser. So könnte ein Restaurant, allenfalls Räumlichkeiten für Spitex sowie andere Dienstleistungen und auch Alterswohnraum geplant werden, argumentierte der Gemeinderat. Die Versammlung genehmigte den Kauf zu einem Gesamtpreis von 1,9 Mio. Franken (835.–/m²) ohne Gegenstimme.

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Viel Lärm – und sonst nichts Keine Einbrecher, keine Vandalen: Die Polizei befasste sich im Knonauer Amt in den vergangenen Tagen fast nur mit Lärmklagen. In einem Fall störten sich Anwohner an Randalierern, die am 12. September nach 21 Uhr im Bereich der CooparkGaragenausfahrt in Affoltern offenbar diverse Gegenstände auf die Strasse warfen und angeblich eine Strassentafel kippten. Die ausgerückten Beamten trafen auf 15 bis 20 Jugendliche, die diese Vergehen allesamt bestritten. Sachbeschädigung wurde nicht festgestellt. In fünf anderen Fällen war ausschliesslich Lärm das Thema: Kantonsund Stadtpolizei rückten zwischen 11. und 13. September nach Bonstetten, Affoltern, Aeugst und Obfelden aus. Dort bildeten zwischen 22.30 und 1.45 Uhr laute Stimmen und Musik Anstoss zu Klagen aus der Bevölkerung. Die Polizei beliess es bei Ermahnungen. (-ter.)

Grundkompetenzen fördern Der Kanton Zürich will ab 2021 Erwachsene unterstützen, die Nachholbedarf im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie beim Nutzen von Computer und Internet haben. Im Kanton Zürich können rund 140 000 Erwachsene nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen oder neue Informations- und Kommunikationstechnologien einsetzen. Diese Menschen laufen Gefahr, aus dem Erwerbsprozess auszuscheiden. Eine gezielte Förderung soll sie künftig zum (Wieder-)Einstieg in die Weiterbildung und für das Nachholen eines Sekundar- oder Berufsabschlusses befähigen. Damit können auch soziale Folgekosten gesenkt werden: Allein für Massnahmen zur Behebung von Leseschwäche belaufen sich die Kosten für den Kanton Zürich auf rund 224 Millionen Franken pro Jahr. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für das Programm Grundkompetenzen Zürich in den Jahren 2021 bis 2024 einen Kredit von 14,8 Millionen Franken. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Emma Meili-Urmi in Affoltern geboren wurde. Sie feiert heute Freitag, 18. September, den 85. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre sind heute Freitag, 18. September, Antoinette und Lukas Knabenhans-Gilli in Affoltern ein Ehepaar. Zur goldenen Hochzeit wünschen wir ihnen viele Gratulanten mit strahlendem Lächeln und blitzenden Zähnen und einen fröhlichen Festtag. ANZEIGE

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Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Staat Zürich, c/o Hochbauamt Kanton Zürich, BB A, Stampfenbachstrasse 110, 8090 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Teilabbruch/Neubau und Umbau Werkhofgebäude Vers.-Nr. 24 mit Abbruch Nebengebäuden und Silos Vers.Nrn. 308, 3019, 2831, 3364, Neubau Einstellhalle und Silos, Industriestrasse 15, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3047, Zone: Industriezone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Nutzungsänderung Gewerbefläche in Blumengeschäft (Provisorium) und Aufstellung beleuchteter Reklamepylon, Zürichstrasse 178, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3767, Zone: dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3 Hausen am Albis Bauherrschaft: David und Alexandra Walder-Eberle, Ebertswilerstrasse 15 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Patrick Bär, Löberenstrasse 38, 6300 Zug Projekt: Umbau / Anbau Gebäudezugang Ebertswilerstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 288, Zone: KI, Inventar-Nr. 17

Hedingen Bauherrschaft: Marianne Kenel-Kobler, Alte Schulhausstrasse 32, 8912 Obfelden Bauprojekt: Anbau Terrasse, Arnistrasse 4, Kat.-Nr. 627, Zone WG 2.9

Knonau Bauherrschaft: Monika Eichenberger, Baareggstrasse 12, 8934 Knonau Projekt: Naturgartengestaltung mit Feuchtbiotopen und Trockenmauern (Vorhaben bereits ausgeführt), Baareggstrasse 12, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1191, Zone: Landwirtschaftszone

Knonau Bauherrschaft: Jean-Jacques Duperrex, Stöckweid 1, 8934 Knonau Projekt: Neugestaltung Umgebung, Verbundsteinplatz Erweiterung und Neubau Schwimmbad (Vorhaben bereits ausgeführt), Stöckweid 1, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 44, Zone: Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Indach-Photovoltaikanlage, Pfarrhausweg 2, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1701, Zone: K2A

Mettmenstetten

Ottenbach

Bauherrschaft: Stephan Sieburg, Bachstrasse 3, 8932 Mettmenstetten Projekt: Aufdach Photovoltaik-Anlage auf südseitigem Satteldach beim bestehenden Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1556 Bachstrasse 3, 8932 Mettmenstetten

Bauherrschaft: Marianne Alther, Büelstrasse 24, 8143 Stallikon Projekt: Energetische und schalltechnische Sanierung der Gebäudehülle, sowie Ersatz der Heizung und Sanierung der Kanalisation beim Gebäude Vers.-Nr. 492, Jonenstrasse 30, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1220, Zone: Reservezone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Rik Eijgelshoven + Severine Kesseli Eijgelshoven, Schutzengelstrasse 63, 6340 Baar Projektverfasser: Swisshaus AG, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg, Schweiz Projekt: Neubau Einfamilienhaus, Brüelstrasse 7, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4379, Zone: Wohnzone W2a

Mettmenstetten Bauherrschaft: Nadine Meyer, Aentlerweg 13, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Heggli Gartenbau GmbH, Benzenschwilerstrasse 7, 5634 Merenschwand, Schweiz Projekt: Neubau Sichtschutzwand, Aentlerweg 13, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3826, Zone: Wohnzone W2a

Mettmenstetten Bauherrschaft: IG Rössli, Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projektverfasser: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen, Schweiz Projekt: Sanierung/Renovation Gasthaus Rössli, Revisionseingabe Liftanbau Nordwestseite (überkommunales Schutzobjekt), Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3939, Zone: Kernzone KA

Ottenbach Bauherrschaft: Feldmann-Baumanagement AG, Luzernerstrasse 15c, 5630 Muri Projektverfasser: Leitgeb Beccar Varela Nord GmbH, Horburgstrasse 22, 4057 Basel Projekt: Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage inkl. Abbruch der Scheune Ver.-Nr. 12 – Projektänderung, Affolternstrasse 13 + 15, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1656, 1657, 1584, Zone: Kernzone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Angela Pellegrino, c/o Bonstetten Kinderbetreuung GmbH, Schachenstrasse 76, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufhebung zweier Parkplätze und Platzierung Kinderbetreuungswagen beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 909, Lenggenweg 7, 8907 Wettswil a.A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3582, Zone: W2b

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel Bill, Brunnenstrasse 8, 8912 Obfelden Projekt: Neuerstellung Autoabstellplatz mit Terrainanpassung und Stützmauer Sutermattenweg 1, Rossau, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3016, Zone: Kernzone KB

Obfelden Bauherrschaft: Kanton Zürich, ALN Fachstelle Naturschutz, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufwertung und Schaffung neuer Lebensräume durch Aufschütten eines Teils des Weihers und Ausbildung von Flachwasserzonen, 8912 Obfelden, Usserallmend Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3882, Zone: L

Ottenbach Bauherrschaft: Adrian und Roland Schumacher, Stüdlerstrasse 28, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstockung der Garage beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1031, Stüdlerstrasse 28, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1379, Zone: WG2

Gemeinde Obfelden Grundgebühren für das Jahr 2021 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 Der Gemeinderat setzte am 15. September 2020 die Grundgebühren für das Jahr 2021 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 01.10.2020 bis 30.09.2021 wie folgt fest: 1.1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschafsbetrieb Grundgebühr Gewerbe Verbrauchsgebühr pro m3 1.2. Abwasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschafsbetriebe und Gewerbe Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m2 Klärgebühr pro m3 Wasserverbrauch 1.3. Abfallbeseitigung Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschafsbetriebe und Gewerbe Gewerbepauschale (nach geschätztem Aufwand)

2021 CHF 80.00 CHF 80.00 CHF 80.00 resp. indiv. Tarife CHF 1.40

Vorjahr CHF 80.00 CHF 80.00 CHF 80.00 dito CHF 1.40

2021 CHF 85.00 CHF 85.00 resp. indiv. Tarife

Vorjahr CHF 85.00 CHF 85.00 dito

CHF CHF

CHF 0.875 CHF 1.75

0.875 1.75

2021 CHF 125.00

Vorjahr CHF125.00

CHF 125.00

CHF125.00

indiv. Tarife

dito

1.4. Mehrwertsteuer Die Grund- und Verbrauchsgebühr-Ansätze verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Für die Wassergebühren werden 2.5 %, für die Abwasser- und Abfallgebühren 7.7 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Obfelden, 18. September 2020

Gemeinderat Obfelden

Gemeinde Wettswil a. A

Aeugst am Albis

Aufruf zur brieflichen Stimmabgabe

Am 13. September 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am Sonntag, 27. September 2020, finden die eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Abstimmungen statt. Die Abstimmungslokale in Wettswil a.A. sind wie gewohnt geöffnet. Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften ist jedoch im Urnenlokal mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Verena Studer geb. Keller geboren am 3. Juli 1932, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 7. September 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Edwin Albert Stähli geboren am 1. Mai 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 18. September 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 10. September 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Siegfried Kalkstein geboren am 3. März 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. 18. September 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 13. September 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Spycher geb. Stettler, Verena Margrit, geboren am 14. August 1930, Köniz BE und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis ZH. Die Trauerfeier erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Stallikon Am Mittwoch, 9. September 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

Baer Kurt Ferdinand geboren am 7. September 1938, von Menziken AG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung und Trauerfeier findet am Freitag, 18. September 2020 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Der Gemeinderat ersucht die Stimmberechtigten aufgrund des Coronavirus auf die persönliche Stimmabgabe zu verzichten und brieflich abzustimmen. Die Gesundheit der Stimmberechtigten und des Personals soll dadurch bestmöglich geschützt und die Ansteckungsgefahr vermindert werden. Wir zählen auf die Solidarität der Stimmberechtigten. Alle wichtigen Informationen zur brieflichen Stimmabgabe finden Sie auf Ihrem Stimmrechtsausweis sowie auf unserer Website unter der Rubrik Politik, Abstimmungen und Wahlen, Vorlagen. Das Stimmkuvert kann portofrei entweder rechtzeitig der Post übergeben oder bis am Abstimmungssonntag, 27. September 2020 um 10.00 Uhr, in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung Wettswil a.A. eingeworfen werden. Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie alle bei guter Gesundheit sind und bleiben. Wettswil a.A., 18. September 2020

Gemeinderat Wettswil a. A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

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Affoltern plant grössere Rochade bei den Immobilien 24 Millionen Investitionsbedarf: Immobilienabteilung informierte über Strategie bis 2029 Eigentlich war der Termin für eine Gemeindeversammlung reserviert. Stattdessen hat Eliane Studer Kilchenmann am Montag über die Immobilienstrategie orientiert. Rund 30 Interessierte fanden dazu in den Kasinosaal.

und begründete den Entscheid: «Mit seinen dicken Mauern ist es ideal für ein Museum.» Und nicht zuletzt ermögliche der Umzug eine Entwicklung des MZG Zwillikon.

«Notwendige Investitionen»

von Thomas sTöckli 123 zusätzliche Kinder – das erwartet die Primarschule Affoltern bis zum Schuljahr 2023/24. In den Kindergärten sind 47 zusätzliche Kinder prognostiziert, in der Primarschule in Affoltern 90 zusätzliche Kinder und in Zwillikon 14 Kindern weniger. Währenddessen wächst die Bevölkerung weiter. Über 50 Wohnungen kommen demnächst in Zwillikon hinzu, wie Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin Immobilien, anhand eines Übersichtsplans darlegte. In Affoltern selber sind gut 80 Wohnungen bereits im Bau, rund 500 weitere dürften in den nächsten Jahren folgen, der Grossteil davon im Gebiet Lindenmoos rund um den Coopark. Um den steigenden Schülerzahlen zu begegnen, wurde bereits im laufenden Schuljahr 2020/21 eine zusätzliche erste Klasse geführt. Nach der Sanierung des Schulhauses Butzen sollen 2021/22 eine weitere erste Klasse sowie ein Kindergarten im Breiten 3 dazukommen, dies ohne bauliche Massnahmen.

Aufstockung der Kindergärten bis 2026 Längerfristige Pläne sehen anstelle des mittlerweile 110-jährigen Kindergartens Breiten 1 und 2 einen neuen VierfachKindergarten vor. Dazu soll auch Raum für den – bisher extern geführten – Hort

Von vier Varianten für die Erweiterung der Stadtverwaltung hat ein Neubau auf dem Grundstück der heutigen Liegenschaft Obere Bahnhofstrasse 9 den Stadtrat am meisten überzeugt. (Visualisierung zvg.) entstehen. Geschätzte Gesamtkosten: 7 Mio. Franken. Vorgesehen ist, dass die Gemeindeversammlung im Juni 2021 über den Projektierungskredit befindet – und bei einem Ja die Bevölkerung zwei Jahre später an der Urne über den Realisierungskredit entscheidet. Dann könnte der Kindergarten bis Sommer 2024 bezugsbereit sein. Für weitere 4 Mio. Franken sollen dann von Sommer 2024 bis Sommer 2025 der Kindergarten Haupel saniert und um Gruppenräume erweitert sowie im Folgejahr der Pavillon Tannholz durch einen neuen Doppelkindergarten ersetzt werden. Die Urnenabstimmung für den Realisierungskredit hierzu ist für Juni 2024 vorgesehen.

Schulverwaltung, Bibliothek und Museum an neuer Adresse Zusätzlichen Platz im Breiten-Areal soll die Auslagerung der Schulverwaltung bringen. Diese will man künftig der Stadtverwaltung angliedern. Für das Stadthaus ist für rund 11 Mio. Franken ein Erweiterungsbau gegen die Obere Bahnhofstrasse hin geplant. Im Parterre soll hier künftig auch die Bibliothek Platz finden. Deren jetzige Räume sind für die stadteigene Spitexorganisation vorgesehen. Über die Erweiterung des Stadthauses will der Stadtrat im Juni 2025 erstmals abstimmen lassen. Dann soll der Projektierungskredit vor die Gemeinde-

versammlung. Die Urnenabstimmung über den Baukredit würde dann im Juni 2027 folgen. Und auch das Ortsmuseum soll umziehen. Und zwar per Sommer 2024 vom Mehrzweckgebäude (MZG) am Dorfplatz neben dem Volg in Zwillikon ins alte Gefängnis beim Kronenplatz in Affoltern. Ein entsprechender Projektierungskredit soll 2021 vor die Gemeindeversammlung kommen, der Realisierungskredit zwei Jahre später an die Urne. Die Umnutzung des alten Gefängnisses dürfte rund 2,1 Mio. Franken kosten. Man habe verschiedene Nutzungsformen geprüft, so auch Wohn- oder Gewerberaum, führte Eliane Studer aus

«Die Zeit drängt – besonders bei den Kindergärten», betonte Eliane Studer. Deshalb gelte es, die Schulverwaltung schnellstmöglich in die Stadtverwaltung zu integrieren – und zwar per Sommer 2021. Dazu werden im Erdgeschoss der Stadtverwaltung das Einwohner- und Bezirkszivilstandesamt zusammengelegt. Auch wenn der Schalter etwas zum Eingang hin vorverlegt wird, heisst es dort doch: zusammenrücken. Die Besucher der Infoveranstaltung nahmen den Investitionsbedarf von gut 24 Mio. Franken, verteilt über die Jahre 2021 bis 2029 mehrheitlich schweigend zur Kenntnis. «Ist das für Affoltern stemmbar?», so eine Frage aus der Versammlung. Schliesslich wiegen schon die 15 Mio. Franken für die Sanierung des Schulhauses Butzen (siehe Text unten) und die 45 Mio. für Ersatzneubau und Provisorium Seewadel schwer. «Ja, wir können das stemmen», sagte Stadtpräsident Clemens Grötsch, «sofern wir in der laufenden Rechnung einen genug grossen Überschuss haben.» Und: «Was wir vorhaben, ist notwendig.» Das gelte nicht für den ebenfalls geäusserten Wunsch nach einem Hallenbad: «Das können wir nicht alleine stemmen», so Grötsch. Weitere Votanten sprachen sich dafür aus, die Anforderungen an eine allfällige künftige Tagesschule in die Planung einzubeziehen und auf den Kindergarten-Arealen die Aussenräume nicht zu vernachlässigen.

Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen auf Kurs Pünktlich nach Schulschluss Mitte Juli 2020 erfolgte der Start der Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen. Als erstes wurde die Betonfassade wieder sichtbar gemacht und somit eine Auflage des Denkmalschutzes erfüllt. Damit der Starttermin eingehalten werden konnte, musste vor Beginn der

Gesamtsanierung das Schulhaus geräumt und alle Schulzimmer und Nebenräume in die benachbarten Schulliegenschaften untergebracht werden. Hört sich sehr einfach an – ist es aber nicht. Es war sehr viel Koordination und Mitarbeit der Schulhauswarte, Schulleitung sowie Lehrerinnen und Lehrergefragt. Aus diesem Grund wurde auch schon frühzeitig, neun Monate vor Beginn der Sanierung, mit den Zügel-

vorbereitungen begonnen. Bereits nach den Frühlingsferien dieses Jahres wurden Schulklassen im benachbarten Schulhaus Semper untergebracht. In den Schulzimmern, etwa so gross wie eine 4-Zimmer-Altbauwohnung, hatte sich über die Jahre ziemlich viel angesammelt. Einiges musste entsorgt, aber der grösste Teil konnte in das provisorische Domizil mitgenommen werden. Dank dem Einsatz aller Beteiligten konnte der Terminplan eingehalten wer-

den und dem Baustart stand nichts mehr im Wege.

Betonfassade ist wieder sichtbar Das Schulhaus wurde entkernt und die Grundleitungen für die neue Kanalisation verlegt. Für die Erweiterung des Gebäudes im Bereich der Turnhallen müssen Aushubmassnahmen bis zum Untergeschoss vorgenommen werden.

Dadurch stehen später zusätzliche Garderoben zur Verfügung. Ebenfalls werden die Sanierungen der verschiedenen Dächer vorgenommen. Neben den Vorbereitungs- und Installationsarbeiten wurde in der ersten Phase die vorgehängte Fassade, die in den Neunzigerjahren ergänzt wurde, vollflächig entfernt. Die Sichtbetonfassade ist nun wieder sichtbar. Das war eine Auflage des Denkmalschutzes. Bis Ende Jahr wird die Betonfassade saniert und im Innenbereich wird sowohl die innere Schale durch den Gipser als auch die Rohinstallationen der Haustechnik erstellt.

Einzug im Sommer 2021

Eine Auflage der Denkmalpflege: Die Betonfassade muss wieder sichtbar sein. ANZEIGE

Der Turnhallentrakt wird erst nach den Herbstferien 2021 bezogen. (Bilder zvg.)

Läuft alles planmässig, kann das sanierte Schulhaus in den Sommerferien 2021 bezogen werden. Mit neuer, alter Aussenerscheinung und komplett neuem Innenleben wird das Schulhaus für die nächsten 30 bis 40 Jahren gerüstet sein. Wegen der umfassenderen Sanierungsarbeiten kann der Turnhallentrakt erst nach den Herbstferien 2021 bezogen werden. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Licht aus für die Kirchgemeinden Aeugst am Albis, Maschwanden, Ottenbach und Rifferswil?

Damit die Pfarrstellen erhalten bleiben, stimmen wir am 27. September Nein zum grossen Kirchgemeinden-Fusionsprojekt KG+.

Komitee

«Nein zur Auflösung der 9 Kirchgemeinden»

Ruedi und Lisebeth Bieri, Aeugst; Jakob U. Blickenstorfer, Affoltern; Thedy Bolli, Mettmenstetten; Hans Finsler, Zwillikon; Köbi Geissbühler, Rifferswil; Christine und Hans Rudolf Haegi, Affoltern; Hans Huber, Mettmenstetten; Ernst Lüscher, Maschwanden; Hans-Ulrich Meier, Rifferswil; Hans Nägelin, Mettmenstetten; Rosmarie und Ueli Nägelin, Affoltern; Hans-Jakob Schmid, Rifferswil; Köbi Stehli, Maschwanden; Ruth Tanner, Aeugst, Claudia Tschuor, Aeugst; Robert Weber, Dachlissen; u. a.

Kontaktstelle für freiwillige Spenden: Tel. 079 254 70 71. Vielen Dank!


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Freitag, 18. September 2020

Bettag im Corona-Jahr Gedanken zum Dank, Buss- und Bettag von Pfarrer Werner Schneebeli

D Von links: Pfarrer Thomas Maurer mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden Daniel Brand, Joel Laube, Yannik Stöckli, Nic Gebhardt, Alicia Baumgartner, Anais Huber, Nicole Püttmann, Nico Maurer und Joel Wälti. (Bild zvg.)

Frohe Konfirmationen in Knonau Die Konfirmationen in der reformierten Kirche Knonau fielen dieses Jahr nicht aus. Sie fanden einfach etwas später und teilweise mit Masken statt. Begleitet von der Sängerin Irene Spengler aus Zürich unter dem Gottesdienstthema «Schönheit» treten zehn junge Menschen ihren Weg als erwach-

sene evangelische Christen an. «Ihr seid super, lasst euch niemals unterkriegen!», geben ihnen Pfarrer Thomas Maurer, das Mitarbeiterteam und die Kirchenpflege mit auf den weiteren Lebensweg. Thomas Maurer, Pfarrer Knonau

Übergangslösung für Camping Sihlwald Der bestehende Vertrag für das Camping-Areal Sihlwald läuft per Ende Saison 2020 aus. Nun haben sich die Stiftung Wildnispark Zürich und die «IG Camping Sihlwald» geeinigt, dass der Betrieb des Campingplatzes Sihlwald bis zum Vorliegen eines neuen Konzepts und bis zur Sicherung der Finanzierung im Sinne einer Zwischennutzung von der «IG Camping Sihlwald» weiterbetrieben werden kann.

So soll die «IG Camping Sihlwald» ab der kommenden Saison 2021 den Betrieb des Campingplatzes übernehmen, bis das neue Konzept erarbeitet und umgesetzt sein wird. Nach einem offenen und von gegenseitigem Vertrauen geprägten Gespräch sind sich beide Seiten einig, dass für diese Übergangszeit eine gute Lösung möglich ist und dazu die gemeinsamen Gespräche weitergeführt werden sollen. (red.)

as Grundgefühl in unserer Gesellschaft von Sicherheit trotz grosser Freiheit ist ein junges und, wie wir zurzeit erleben, fragiles Gefühl. Die Schweiz blieb zwar in den grossen Kriegen der vergangenen Jahrhunderte von zerstörerischen Kriegshandlungen verschont, aber Seuchen, Naturkatastrophen und Hunger machten keinen Halt an der Landesgrenze. Behörden mussten immer wieder einschneidende Massnamen anordnen. Eine davon war der eidgenössische Dank, Buss- und Bettag, ein staatlich angeordneter überkonfessioneller Feiertag am dritten Sonntag im September. Wie sich doch die Zeiten ändern. Ein vom Staat verordnetes Beten kann sich heute niemand mehr vorstellen. Der Bettag wird aber in den Kirchen immer noch gefeiert. In den letzten Jahren luden in Affoltern die Katholische, die Methodistische, die Chrischona und die Reformierte Kirche zu einem gemeinsamen Beten ein. In diesem Jahr ist das leider nicht möglich. Die Kirchen in Affoltern feiern den Bettag in kleinerem Rahmen in ihren eigenen Räumen. Nur die Methodistische und die Reformierte Kirche feiert den Bettag zusammen. Und für alle, die in diesen Tagen lieber zu Hause feiern, haben fünf Pfarrpersonen aus dem Säuliamt in Maschwanden einen Video-Gottesdienst zum Bettag aufgenommen, der ab Sonntag unter «www.ref-saeuliamt.ch» zum Download bereitsteht. Aber: «Corona soll uns nicht wirklich trennen.» Dies beteuert das Team der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Affoltern: «Wenn wir auch nicht gemeinsam feiern können, so wissen wir uns dennoch durch die

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Hoffnung baut eine Brücke über eine Zeitspanne der Unsicherheit. (Bild Reto Schneebeli) christliche Hoffnung verbunden.» Die Kirchen in Affoltern haben sich dazu entschlossen, in den Gottesdiensten am Bettag die christliche Hoffnung zum verbindenden Thema zu machen. Eine Hoffnung, welche unser Leben verändern kann. Die christliche Hoffnung bindet sich an den Ostermorgen. Nach dem Dunkel der Nacht geht die Sonne auf. Nach der Trauer folgt die Freude. Nach dem Tod blüht das Leben. Diese Hoffnung darf nicht verwechselt werden mit einer Vertröstung auf einen Himmel im Jenseits. Sicher, die christliche Hoffnung geht über den Tod hinaus. Doch für die Jüngerinnen und Jünger Jesu ging die Sonne im Hier und Jetzt auf. Sie standen auf dem Boden dieser Erde mitten im Leben. Der Boden war weich geworden und versuchte sie zu verschlingen. Die Hoffnung auf den Auferstandenen bildete eine Brücke, auf der sie wieder gehen konnten. Am Ende der Brücke sahen sie die aufgehende Sonne. Und so packten sie das Leben mit Glauben, Hoffnung und Liebe an und

bauten auf neuem Grund die christliche Gemeinde. Die Hoffnung, die unser Leben verändern kann, ist daher nicht eine Hoffnung auf Unsterblichkeit, vielmehr eine Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Das Bild für diese Hoffnung ist die Morgendämmerung und damit die Gewissheit, dass auch auf die finsterste Nacht ein neuer Tag folgt. So baut die Hoffnung in unsicheren Zeiten eine Brücke über den fragilen Boden. Sie befreit uns aus einer lähmenden Resignation und lässt uns vertrauensvoll dem Sonnenaufgang entgegengehen. Diese Hoffnung, dass auch für unsere Kinder und Enkel das Leben noch lebenswert sein wird, nimmt uns alle in Verantwortung, uns an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzubeteiligen. Aus dieser christlichen Hoffnung heraus freue ich mich auf die Zeit, in der wir das Leben wieder unbeschwert feiern und menschliche Nähe unbelastet zulassen dürfen. Werner Schneebeli, reformierter Pfarrer in Affoltern a. A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

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Debatte um Fussgängerstreifen An der Hausemer Gemeindeversammlung sorgte eine Anfrage für Gesprächsstoff Anstandslos wurden die traktandierten Geschäfte der Hausemer Rechnungsgemeindeversammlung von den 27 Stimmberechtigten gutgeheissen. Die mit der Sanierung der Albisstrasse abgeschafften Fussgängerstreifen jedoch lösten Unverständnis aus.

gebaut. Nur beim Fussgängerstreifen auf der Zugerstrasse zwischen Gemeindehaus und dem früheren Hirschen sei das nicht so. Ausserdem sei die Verkehrsfrequenz auf der Rifferswilerstrasse zu gering für einen Fussgängerstreifen. Stefan Gyseler brach die Diskussion ab mit dem Hinweis, dass man keinen Beschluss fassen könne. Der Gemeinderat werde bei den verschiedenen Anspruchsgruppen eine Vernehmlassung lancieren, danach im Gremium das weitere Vorgehen besprechen und zu gegebener Zeit wieder informieren.

Von Martin Platter Die Hausemer Gemeindeversammlung am Mittwochabend stellte Stimmenzähler Felix Baer vor keine unlösbaren Probleme. Lediglich 27 Stimmberechtigte fanden den Weg in den weit bestuhlten Gemeindesaal des Weid-Schulhauses. Die beiden traktandierten Geschäfte – die Rechnung 2019 und die Bauabrechnung für den neuen Doppelkindergarten in Ebertswil – waren unbestritten, zumal beides besser endete als budgetiert. Die erste Jahresrechnung nach der neuen Berechnungsgrundlage HRM2 schnitt fast 2,5 Millionen Franken besser ab als prognostiziert. Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer führte das auf weniger Ausgaben in den Bereichen Öffentliche Ordnung und Sicherheit, Bildung, Soziale Sicherheit, Umweltschutz und Raumordnung und deutliche Mehreinnahmen bei den Steuern zurück. Das neubewertete Eigenkapital wuchs so von 38 auf 40,35 Millionen Franken. Auch die Bauabrechnung für das neue Schulhaus mit Kindergarten in Ebertswil endete für die Gemeinde vorteilhafter. An der Urnenabstimmung im November 2017 hatte der Souverän einen Ausführungskredit von 3 Millionen Franken gutgeheissen. Effektiv kos-

Die Bauabrechnung des neuen Doppelkindergartens in Ebertswil fiel günstiger aus als veranschlagt. (Bild Martin Platter) tete der schmucke Neubau, der sich perfekt in die Umgebung einfügt, rund 60 000 Franken weniger. Noch deutlicher war die Kostenunterschreitung bei der Projektierung. Anstatt der bewilligten 620 000 Franken wurden nur 426 000 Franken ausgegeben.

Wenn auf der Strasse Streifen fehlen… Eine längere Diskussion entstand erst zum Schluss der Versammlung. Beat von Arx hatte der Gemeinde eine Anfrage nach Paragraph 17 zukommen lassen. Er wollte wissen, weshalb die Fussgängerstreifen auf der frisch sanierten Albisstrasse und auf der Rifferswilerstrasse beim Postplatz aufgehoben wurden und was sich die zuständigen Personen dabei gedacht haben. Gemeindepräsident Stefan Gyseler erklärte, dass der Gemeinderat das Sanierungs- und Neugestaltungsprojekt der Hauptstrasse

durch Hausen unter der Federführung des kantonalen Tiefbauamtes und der Kantonspolizei vorgenommen habe. Letztere hätten auch die Aufhebung der Fussgängerstreifen initiiert. Man wolle nun beobachten, wie es sich mit der Verkehrssicherheit verhält. Die entsprechenden Expertengutachten lägen für Interessierte auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Von Arx zeigte sich positiv überrascht, wie schnell die Antwort der Gemeinde kam. Vom neuen Verkehrskonzept sei er aber nicht überzeugt, weil er es für gefährlich für ältere Menschen und Kinder hält. Diese Meinung teilte offenbar auch das Gros der Anwesenden, denn der Antrag auf eine weiterführende Diskussion wurde deutlich gutgeheissen. Aus verschiedenen Wortmeldungen war herauszuhören, dass sich die Anwesenden vor allem Sorgen um ihre Schulkinder machten. Tiefbauvorsteher

Christoph Tandler sagte, dass er die Kritik verstehen könne. Es sei für ihn zunächst auch nicht nachvollziehbar gewesen, weshalb das kantonale Tiefbauamt und die Polizei die Fussgängerstreifen nicht mehr haben wollten. Erst mit den weiteren Begründungen habe er den Entscheid nachvollziehen können. Wegen den zuletzt wieder steigenden Unfallzahlen auf Fussgängerstreifen werden die Zebrastreifen nur noch sehr restriktiv markiert. Nicht mehr in Kurven und bei Einmündungen und auch nicht mehr, wenn zum Beispiel – wie beim Coiffeure Figaro oder beim Postplatz – Parkplatzverkehr über die Fussgängerstreifen rolle. «Der Fussgängerstreifen soll ein Hort der Sicherheit sein», erklärte Tandler. Deshalb werde auf den Übergängen zwischen Löwenund Postplatz und zwischen der Schreierei Müller und der Villa Via auch Mittelinseln in die Fussgängerstreifen

Positive Rechnung der Sekundarschule Hausen Im Vorfeld der Gemeindeversammlung konnte Sekundarschulpräsidentin Rägi Baer gerade mal zehn Stimmberechtigte im Hausemer Gemeindesaal begrüssen. Das einzige Geschäft, die Rechnung 2019, wurde von der Präsidentin vorgestellt, da der bisherige Rechnungsführer Claudio Rütimann zurückgetreten ist. Der budgetierte Ertragsüberschuss von 120 000 Franken wuchs um das Doppelte auf 250 000 Franken. Unterschätzt wurde der Posten Sonderbeschulung, der stärker wuchs als budgetiert. Dazu kommt mehr baulicher Aufwand. Das wog den steuerlichen Mehrertrag jedoch bei Weitem nicht auf. Dank der Neubewertung des Eigenkapitals nach HRM2 wuchs das Bilanzvermögen um 1,7 Millionen und beträgt inklusive Ertrag von 2019 nun 7,2 Millionen Franken bei einer Gesamtrechnung von 5,3 Mio. Franken. Die Rechnung wurde vom Stimmvolk einstimmig angenommen.

PUBLIREPORTAGE

klinik dort, wo heute die Physiotherapie ist. Wir konnten turnen, gemeinsm zu Mittag essen und wir hatten tolle Weihnachtsfeiern. Früher war die Tagesklinik viel grösser mit viel mehr Menschen.

Tages- und Nachtpflege Mit dem Angebot der Tages- und Nachtpflege im Pflegezentrum Sonnenberg möchten wird dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen länger zu Hause bleiben können. Gleichzeitig werden pflegende Angehörige, die etwas mehr Zeit für sich brauchen, im Alltag entlastet. Sie erhalten so Auszeiten und können Energie für die fordernde, aber auch bereichernde Pflegeaufgabe tanken. Der Aufenthalt in der Tagespflege bietet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Aktivierungsangebot wie Turnen, Gedächtnistraining, Backen, Malen, Werken, Singen, Vorlesen, Kochen und Spaziergänge. Mittels dieser aktivierenden Alltagsgestaltung versuchen wir, die verbliebenen Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. Die Tages- und Nachtpflege wird jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Mit unserem Auto holen wir die Gäste gerne von Daheim ab und bringen sie wieder zurück.

Interview mit Margrit Baur Seit 39 Jahren Besucherin der Tagespflege Seit wann besuchen Sie die Tagespflege? Im Oktober 1981 bin ich der Tagespflege eingetreten, da war ich ca. 47 Jahre alt. Meine Mutter ist im Dezember 1978 gestorben, dann waren nur noch mein Vater und ich. Wir waren ab und zu nicht der gleichen Meinung, aber sonst haben wir uns gut verstanden. Dazumal hat Dr. Moor, Leitender Arzt der sogenannten Tagesklinik, meinem Vater gesagt, er soll mich nach Affoltern in die Tagesklinik schicken. Früher war aber die Tages-

Wie oft besuchen Sie die Tagespflege? Ich kam lange nur einen Tag und jetzt komme ich zwei Tage die Woche. Wie findet der Transport in die Tagespflege statt? Früher gab es einen grossen Bus, der quer durch das Säuliamt gefahren ist. Heute werde ich von der Tagespflege mit dem Auto abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Ich weiss, immer wenn das Telefon dreimal klingelt, dann muss ich langsam nach draussen gehen. Ich stehe schon um 6.30 Uhr auf, ziehe mich an und esse etwas Kleines zum Frühstück. Was gefällt Ihnen besonders an der Tagespflege? Mir gefallen die Spiele, die wir spielen, ich male gerne, das Werken und Basteln gefällt mir auch. Spaziergänge machen wir auch häufig und machmal auch Ausflüge. Jetzt aber schon länger nicht mehr. Wir haben schon mit dem Auto Ausflüge gemacht, zum Beispiel an den Türlersee oder ins Muri Moos. Wir waren schon in einer Mosterei und haben auch eine Dame im Pflegeheim besucht, die lange in die Tagespflege kam. Wir essen auch immer alle gemeinsm zu Mittag, machmal auch im Garten. Viele Nachmittage verbringen wir im Garten, dann

Pflegezentrum Sonnenberg Melchior-Hirzelweg 40/42 8910 Affoltern a. A. www.pflegezentrum-sonnenberg.ch

nehmen wir die Spiele nach draussen oder basteln auch im Garten. Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus? Zuerst gibt es ein Tässchen Kaffee, dann machen wir Spiele, Rätsel oder basteln. Wir machen auch Ballspiele. Danach gibt es Mittagessen und nach dem Mittag können wir uns hinlegen und die Beine etwas hochlagern, aber nur für die, die wollen. Nach dem Ausruhen gehen wir oft spazieren oder basteln weiter, das entscheiden wir immer gemeinsam in der Gruppe. Danach gibt es noch einen Zvieri, momentan gibt es Glacé. Wer in die Physiotherapie muss, kommt dann später wieder dazu. Wir machen immer wieder andere Sachen, je nach Gruppe. Manchmal backen wir auch und essen es dann zum Zvieri. Haben Sie auch Freundschaften geschlossen? Ja, das natürlich auch. Ich hatte einen guten Freund hier, er war Schreiner. Aber man kennt sich untereinander, es gibt viele, die schon länger kommen und einige sind neu dabei. Es ist wie eine kleine Familie, es sind oft die gleichen Leute da. Was hat Sie dazu bewogen, so lange die Tagespflege zu besuchen? Ich kann es auch nicht genau sagen. Mir gefällt es hier und ich fühle mich wohl. Weitere Informationen unter: 044 714 27 25 info@pflegezentrum-sonnenberg.ch


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Beleuchtungen


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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

«Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg» Die Aemtler Bühne will im November und Dezember «3 Männer im Schnee» auf die Bühne bringen Statt mit Tribüne plant sie mit Bistro-Bestuhlung, statt mit 125 halt «nur» mit 84 Plätzen. Aber: Die Aemtler Bühne will dieses Jahr noch spielen. Der Vorverkauf startet Mitte Oktober, Premiere ist am 14. November im «Rössli», Mettmenstetten. von Thomas sTöckli «Die Aemtler Bühne hat Mut, ist optimistisch und will unterhalten», sagt Präsidentin, Darstellerin und «Rössli»Gastgeberin Vreni Spinner. Und: «Das sind wir unserem Publikum schuldig.» Die drei letzten Produktionen seien dank der Unterstützung von Publikum und Sponsoren so erfolgreich gewesen, dass sich der Verein auch einen Verlust leisten könne, etwa, wenn unmittelbar vor den Vorstellungen die Auflagen verschärft würden. «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg», zeigt sie sich optimistisch. Den Entscheid, trotz aller Ungewissheit ein Stück zu erarbeiten, fiel bereits an der Generalversammlung im Juli – nach eingehender Diskussion. «Vor allem im rückwärtigen Bereich haben wir auch ältere Leute, die ganz klar sagten: Wir machen nicht mit», so Vreni Spinner. Da hilft es, dass das Stück von Bühnenbau und Technik her nicht ganz so

Die Darsteller der Aemtler Bühne proben schon seit Anfang Sommer ...

... für die Verwechslungskomödie «3 Männer im Schnee». (Bilder zvg.)

aufwendig ist wie in anderen Jahren. Und die Vakanzen könnten für neue, junge Leute eine Chance sein, sich einzubringen.

So halten sich die Corona-Einschränkungen zumindest hier im Rahmen. Trotzdem lässt man die nötige Vorsicht walten. So habe jeder Darsteller sein eigenes Schmink-Equipment.

Nach einem Roman von Erich Kästner Gespielt wird «3 Männer im Schnee». In der Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner gewinnt der reiche Fabrikbesitzer Eduard Tobler einen Aufenthalt in einem Nobelhotel in St. Moritz. Die Reise tritt er inkognito an, in Begleitung seines Chauffeurs Johann. Als ein arbeitsloser Werbefachmann dazukommt, nimmt die Ver-

Tolle Passlandschaft

Senioren von Wettswil auf Wanderung Der Schächentaler Höhenweg führt vorbei an fantastischen Landschaften, mächtigen Bergen und einer einzigartigen Blumen- und Pflanzenwelt vom Klausenpass nach Ratzi. Seit Jahrhunderten gibt es diese direkte Verbindung zwischen den Kantonen Uri und Glarus durch das wildromantische Schächental. Hohe Niederschläge und undurchlässige Böden haben zur Bildung von zahlreichen Mooren geführt. Diese Moore sind Lebensräume von seltenen, geschützten Tier- und Pflanzenarten und auf vielen Wegabschnitten anzutreffen. Mit aufmerksamen Augen kann man eine reiche Artenvielfalt von Wildtieren beobachten. Nebst Gämsen, Rehen, Rotund Steinwild sind auch Murmeltiere, Hasen, Füchse und Dachse zu bestaunen. Recht häufig ist auch der Steinadler zu sehen. Mit der Bahn ging es über Zürich nach Linthal und weiter mit dem Postauto auf die Klausen Passhöhe. Nach

einem kurzen Aufenthalt im Bergrestaurant führte der erste Teil vom Schächentaler Höhenweg auf der Sonnenseite des Tales in leichtem Auf und Ab vom Klausenpass durch saftige Wiesen zur Unteren Balm und weiter zur Alp Heidmannegg. Von dort gab es eine traumhafte Sicht auf die Berge mit Ruchen, Schärhorn und Clariden mit ihren Gletschern. Nun führte der Weg nach Alt Staffel und den Gruebenhütten vorbei. Die nächsten zwei Stunden ging es auf schmalen Bergwegen und Wurzelpfaden durch abwechslungsreiche Waldstücke und Geröllhänge vom Bergsturzgebiet bis zum Älpeli und weiter nach Ratzi, wo es im Berggasthaus eine kühle Erfrischung gab. Dann ging es mit einer kleinen Gondelbahn nach Spirigen hinunter und mit dem Postauto nach Flüelen, bevor man mit der Bahn über Rotkreuz und Zug wieder nach Hause fuhr. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Wettswiler Senioren im Bergsturzgebiet. (Bild zvg.)

wechslungs-Geschichte erst recht ihren Lauf. Und natürlich darf eine Romanze auch nicht fehlen. Seit Anfang Sommer laufen die Proben, hauptsächlich dienstag- und donnerstagabends, dazu kommen gelegentlich Ganztagesproben am Wochenende. Regie führt diesmal René Schnoz, die weiteren Profis im Team René Ander-Huber (Bühnenbild) und Isabel Schumacher (Kostümbild). Sie sind den regelmässigen Besuchern der Aemtler Bühne bereits bekannt. Im Probenbetrieb kommt es der Produktion entgegen, dass im diesjährigen Stück nie viele Leute aufs Mal auf der Bühne stehen.

Dem Publikum ein Erlebnis bieten Damit die Abstandsregeln im Publikum eingehalten werden können, nehmen die Zuschauer an Vierer- und Sechsertischen sowie einem Achtertisch Platz. 16 weitere Stuhlplätze runden das angepasste Zuschauerkonzept ab – im Einklang mit den Vorgaben von Bund und Kanton, betont Produktionsleiter Cornel

Wiget: «Wir tun alles, um die Sicherheit bestmöglich gewährleisten zu können», verspricht er. Gleichzeitig soll der Theaterbesuch für Publikum ein Erlebnis sein, bei dem man zwei Stunden lachen und den Alltag vergessen kann. In einer Zeit, in der es schwierig ist, Gruppen und Mitarbeitenden etwas bieten zu können, ist das «Rössli» auch offen für ein Weihnachtsessen oder eine Gruppenveranstaltung kombiniert mit einem Theaterbesuch. Die Aemtler Bühne spielt «3 Männer im Schnee», 14. November bis 12. Dezember, Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. www.aemtlerbuehne.ch.

Lust auf die Lektüre geweckt

Lesung von Andreas Neeser in der Gemeindebibliothek Hedingen

Das Kulturerlebnis mit Andreas Neeser lockte – trotz Abstand und Masken. (Bild zvg.)

Das laue Sommerwetter hätte für einen gemütlichen Abend im Freien gesprochen. Trotzdem kamen am Mittwoch, 9. September, rund zwanzig Frauen zur Lesung von Andreas Neeser in die Hedinger Gemeindebibliothek. Abstand und Masken hinderten die Besucherinnen nicht daran, vorgängig vergnügt miteinander zu plaudern und sich auf den Abend einzustimmen. Auch Andreas Neeser war, wie er dem Publikum eingangs mitteilte, sehr erfreut, dass dieser Anlass stattfinden konnte. Insbesondere deshalb, weil er selbst erst vor Kurzem an einer Grippe erkrankt war. Zum Glück – für ihn und für das Publikum – fiel das Corona-Testergebnis aber negativ aus. Und so konnte man für rund eine Stunde das allgegenwärtige Thema Pandemie einmal zur Seite schieben und in die Geschichte von Andreas Neeser eintauchen. In seinem neusten Roman «Wie

wir gehen» beschreibt Neeser die Beziehungen und Verhaltensweisen dreier Generationen in einer Familie. Dabei ist ihm vor allem wichtig aufzuzeigen, wie unterschiedlich die drei Protagonisten aufgewachsen sind und entsprechend kommunizieren, beziehungsweise eben nicht kommunizieren.

Austausch übers Diktiergerät Als Einstieg liest der Autor den Anfang des Buches vor, in dem Mona ihren 86-jährigen Vater Johannes bei sich zu Besuch hat. Schnell wird ersichtlich, dass der Protagonistin etwas in der Beziehung zu ihrem Vater fehlt. Sie wird sich bewusst, dass sie nur sehr wenig über dessen Leben weiss. Deshalb bittet sie ihn, ihr seine Geschichte auf ein Diktiergerät zu sprechen. Da die Kommunikation zwischen den beiden eher verstockt ist, erfolgen Monas Gedanken und Fragen nicht direkt an den Vater, sondern werden von ihr ebenfalls auf das Gerät diktiert. Auch aus einer dieser

Passagen liest Neeser einen längeren Abschnitt vor. Zum Abschluss schildert er einen Ausschnitt von Johannes’ Kindheit und Jugend in den zwei Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg, die von grosser Armut und Kargheit geprägt war. Zum Thema Armut folgen dann auch Fragen aus dem Publikum. Neeser berichtet, dass seine Schilderungen auf wahren Tatsachen beruhen, die auch ihn sehr überrascht hätten. Leider reichte die Zeit nicht mehr aus, um noch die Sicht der Enkelin zu vernehmen. Aber schliesslich hat eine Lesung ja nicht den Zweck, die ganze Geschichte vorgelesen zu bekommen, sondern sie soll Lust auf deren Lektüre wecken. Und dies ist Andreas Neeser auf jeden Fall gelungen. In diesem Sinn kann mit einem Augenzwinkern gesagt werden, dass das einzig Negative an diesem Abend der Coronatest des Autors gewesen ist. Bibliothek Hedingen

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Daniel Sommer Regine Sauter

Corina Gredig

Ruedi Noser

Kantonsrat, EVP

Nationalrätin, Co-Präsidentin glp Kanton Zürich

Ständerat, FDP

Direktorin Zürcher Handelskammer, Nationalrätin, FDP


Bezirk Affoltern

Sicher unterwegs im Veloanhänger Jedes Jahr verletzen sich rund 8 500 Kinder bei Unfällen im Strassenverkehr – auch beim Transport auf dem Velo. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weitet deshalb ihr Engagement im Bereich Produktesicherheit aus. Ob im Veloanhänger oder auf dem Velo-Kindersitz: Beim Transport auf dem Velo können Kinder früh Fahrtwind schnuppern und Freude am Velofahren entwickeln. Gleichzeitig werden durchschnittlich 8500 Kinder jedes Jahr bei Unfällen auf Schweizer Strassen verletzt. Eltern sorgen sich deshalb auch beim Kindertransport um die Sicherheit ihrer Kinder, manchmal fehlen ihnen aber die nötigen Informationen dazu. «Grundsätzlich gilt: Im Veloanhänger sitzt das Kind sicherer als im Velo-Kindersitz», erklärt Roland Grädel, Fachspezialist für Produktesicherheit bei der BFU. Der Vorteil des Anhängers: «Bei einem Unfall fällt das Kind nicht aus der hohen Sitzposition auf die Strasse.» Bei den meisten Kollisionsunfällen wird der Anhänger nur zur Seite geschoben und kippt nicht um. Wichtig: Ungeachtet der Art des Transports sollten das Kind und der Fahrer, die Fahrerin einen Helm tragen, um schweren Kopfverletzungen vorzubeugen. Ebenfalls wichtig sind ein stabiles Zugfahrrad mit guten Bremsen und ein guter, möglichst zweibeiniger Veloständer.

Anhänger ist nicht gleich Anhänger Zwischen den verschiedenen Anhängermodellen gibt es Unterschiede. Ausschlaggebend für die Sicherheit der Kinder sind insbesondere die Qualität des Gurtsystems, die Sitzposition, die vorhandene Kopffreiheit und wie robust ein Anhänger aufgebaut ist – inklusiv stabilem Überrollbügel. Der Anhänger sollte mit Angaben zum Hersteller und mit einem Verweis auf die Norm EN 15 918 versehen sein. Für bessere Sichtbarkeit sorgen ein Wimpel sowie ein rotes, ruhendes Rücklicht am Anhänger. Wer sich, beispielsweise aus Kostengründen oder Platzmangel, für einen Velo-Kindersitz entscheidet, sollte darauf achten, dass der Sitz über verstellbare Hosenträgergurte und verstellbare Fussstützen mit Befestigungsriemen verfügt. Gute Produkte erfüllen die Norm EN 14 344 und verfügen über eine Rückenlehne, die mindestens 40 cm hoch ist. Ausserdem empfiehlt die BFU, Kindersitze zu verwenden, die hinten auf dem Velo befestigt werden. Bei Sitzen, bei denen das Kind vorne transportiert wird, kann die lenkende Person abgelenkt werden. Anhänger und Kindersitz dürfen auch mit E-Bikes verwendet werden. Es gilt grundsätzlich, beim Kindertransport vorsichtig und defensiv zu fahren.

Freitag, 18. September 2020

Raser überführte sich mit Video auf Youtube Bezirksgericht Affoltern: 15 Monate Gefängnis auf Bewährung für Motorradfahrer Fast vier Jahre, nachdem der 43-jährige Vermögensverwalter mit dem Motorrad massiv zu schnell unterwegs war, kassierte er nun 15 Monate Gefängnis auf Bewährung: Ein auf Youtube geladenes Video überführte ihn. von Werner Schneiter Wegen qualifiziert grober Verletzung und wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln stand der am linken Zürichseeufer wohnhafte und seit 2004 in der Schweiz lebende Skandinavier vor Bezirksgericht in Affoltern. Am 5. und 6. September 2015 war er mit seiner Honda viel zu schnell unterwegs: Auf der Sonnenbergstrasse zwischen Aeugst und Müliberg überschritt er die Höchstgeschwindigkeit innerorts um 27 km/h, ausserorts um 34 km/h. Tags darauf beschleunigte er die Maschine auf der Aeugsterstrasse in Affoltern Richtung Aeugst noch stärker: Kurz vor der Ortsende-Tafel, Höhe Einmündung der Allmendstrasse, zeigte der Tacho 124 km/h. Abzüglich der «Tachoungenauigkeit» waren das immer noch 107 km/h – also 57 km/h zu viel, womit der Rasertatbestand erfüllt ist. Diesen Resultaten liegen keine Geschwindigkeitsmessungen der Polizei zugrunde, sondern Videoaufnahmen. Der Mann hatte die Maschine nach Erwerb der erforderlichen Kategorie damals soeben erworben. Offenbar während der Fahrten fertigte er Videoaufnahmen an, um nach eigenen Angaben

Kurz vor der Ortsende-Tafel Richtung Aeugst, Höhe Einmündung Allmendstrasse (rechts), beschleunigte der Vermögensverwalter die Honda auf «netto» 107 km/h. (Bild Werner Schneiter) seinen Eltern den neuen Töff zu präsentieren. Dass er die Aufnahme auf Youtube stellte, begründete er mit der nicht ausreichenden Kapazität für eine Handyübermittlung an seine Eltern. «Klar, ich war dabei zu schnell unterwegs, ich habe mich nach vorne orientiert», sagte der Mann vor Gericht und räumte gleichzeitig seine damals mangelnde Erfahrung ein.

«Eine Überraschung» von der Polizei Das Video ist nur wenige Male angeklickt worden. Vielleicht deshalb dauerte es fast vier Jahre, ehe ihm die Polizei auf die Schliche kam. «Sie hatte dann 2019 eine Überraschung für mich», bemerkte er lakonisch, sich immer mal

auf Deutsch, dann wieder in englischer Sprache ausdrückend. Inzwischen sei ihm der Führerausweis zurückgegeben worden. Er verfüge über die nötige Routine und habe sich nichts mehr zuschulden kommen lassen. Er fahre jeden Tag mit dem Motorrad, auch im Winter – rund 80 000 km pro Jahr. In seinem ausführlichen Schlusswort betonte der Mann, er sei weder Poser noch einer, der einen Kick fürs Schnellfahren benötige. «Ein Gutachten bescheinigt mir inzwischen, dass ich kein gefährlich agierender Fahrer mehr bin», verteidigte sich der mit einer Vorstrafe (Fahren in fahrunfähigem Zustand, fahrlässige Körperverletzung) im Jahr 2010 zu einer bedingten Geldstrafe verurteilte Mann in seinem ausführlichen Schlusswort. «Ich

kann es mir nicht leisten, aus der Schweiz ausgewiesen zu werden», fügte er bei. Nun, das wird er nicht. Aber vom Bezirksgericht Affoltern kassierte er wegen qualifizierter und wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln eine bedingte Gefängnisstrafe von 15 Monaten – dies bei der minimal vorgeschriebenen Bewährungsfrist von zwei Jahren. Damit folgte das Gericht im abgekürzten Verfahren dem zwischen Staatsanwaltschaft und Beschuldigten ausgehandelten «Deal». Die vom Staatsanwalt vorgeschlagene Gerichtsgebühr von 1500 Franken erhöhte das Gericht allerdings auf 2000 Franken, die der Beschuldigte zu den Verfahrenskosten von 2100 Franken übernehmen muss.

KG+: Der Beschluss der Bezirks-Kirchenpflege wird nicht angefochten Mit einem Rekurs gegen die Abstimmungsanordnung wollten der Zwilliker Rechtsanwalt und SVP-Kantonsrat Hans Finsler sowie elf Mitrekurrenten aus Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Mettmenstetten und Rifferswil die Urnenabstimmung zu KG+ am 27. September verhindern. Ihr Hauptargument: Es fehle

die Befugnis, eine Abstimmung ansetzen zu dürfen. Damit fanden sie allerdings bei der Bezirkskirchenpflege kein Gehör: Die Rekurse wurden mit Beschluss vom 7. September abgewiesen (im «Anzeiger» vom Dienstag). Die Einsprachefrist gegen diesen Beschluss habe er ungenutzt verstreichen lassen, verriet Finsler.

Inzwischen ist allerdings bereits der nächste Rekurs eingereicht. Diesmal, weil den Abstimmungsunterlagen die Empfehlung der Rechnungsprüfungskommission nicht physisch beilag. Mehr noch als an diesen Formalitäten stört sich der Rechtsanwalt an der fehlenden

Abgeltung für die unterschiedlichen Immobilien- und Vermögenswerte, welche die einzelnen Gemeinden in die Fusion einbringen würden: «Den gesunden Gemeinden wird etwas weggenommen und die maroden bekommen es geschenkt.» (tst.)

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Alternative Cargobike Cargobikes oder E-Cargobikes, die in der Schweiz etwas weniger oft benützt werden, sind eine Alternative für den Kindertransport. Wichtig ist, dass ein Modell gewählt wird, das für jedes mitgeführte Kind einen Sitz mit zertifiziertem Sicherheitsgurt (3- oder 5-Punkt-Gurt) bereithält. Die Transportwanne sollte stabil und robust sein und so gesichert, dass Kinderhände und -füsse weder Fahrbahn noch bewegliche Teile des Gefährts – insbesondere Räder und Speichen – berühren können. Die BFU empfiehlt wegen der möglichen Kippgefahr ausserdem, eher ein Modell mit drei statt mit zwei Rädern zu wählen. Für alle Transport-Varianten gilt: • zertifizierte Sicherheitsgurte für jedes transportierte Kind. • Das Transportmittel ist so abgesichert, dass Kinder während der Fahrt nicht mit Händen oder Füssen ans Rad oder in die Speichen gelangen können. • Helm tragen. BFU

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Die Unfallstelle Sagenrainstrasse in Zwillikon. (Bild Kapo ZH) Am Mittwoch, 9. September, kurz nach 7.30 Uhr, fuhr ein 55-jähriger Velofahrer in Zwillikon auf der Sagenrainstrasse (Nähe Kläranlage) talwärts Richtung Zwillikon. Aus bislang nicht bekannten Gründen stützte er und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Velofahrer von einem anderen Fahrzeug gestreift wurde, dessen Lenker vom Vor-

fall jedoch nichts bemerkte und deshalb weiterfuhr.

Zeugen gesucht Personen, die während der fraglichen Zeit, im Raum der Sagenrainstrasse Wahrnehmungen machten, die im Zusammenhang mit dem beschriebenen Verkehrsunfall stehen könnten, sollen sich bei der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, melden. Kapo ZH

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

«Wir sind erst zufrieden, wenn alle Gemeinden dabei sind» Im Gemeindesaal Bonstetten fand die 1. GV der Genossenschaft Kiss Knonauer Amt statt Seit einem guten Jahr gibt es die Genossenschaft Kiss. Nach einem Jahr mit starkem Wachstum will der Verein im kommenden Jahr organisch weiterwachsen und mehr institutionelle Genossenschaftsmitglieder gewinnen, vor allem Gemeinden.

Zimmerli: «Ich kann euch empfehlen, in allen Gemeinden die Bürgersprechstunden der Gemeinderäte zu nutzen und euch für ‹Kiss› stark zu machen. Ihr wisst ja: Steter Tropfen höhlt den Stein.»

So funktioniert «Kiss»

Von Salomon Schneider Die Präsidentin der Genossenschaft Kiss Knonauer Amt, Marianne Zimmerli, begrüsste die 48 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschafter: «Corona hat gezeigt, wie wichtig Solidarität und Nächstenliebe sind. Eigentlich hätte die GV im ersten Halbjahr stattfinden sollen. Es war uns jedoch wichtig, die 1. Generalversammlung gemeinsam mit Euch durchzuführen. Deshalb sind wir erst jetzt hier.» Da besonders viele ältere Menschen Mitglied der Genossenschaft Kiss sind, kam ein striktes Schutzkonzept zur Anwendung.

Bereits 125 Mitglieder «Kiss» steht für «keep it small and simple» und zählt nach einjährigem Bestehen bereits 125 Genossenschafterinnen und Genossenschafter – Tendenz steigend. Bisher beteiligen sich die Gemeinden Bonstetten, Aeugst und Stallikon an der Genossenschaft. Der Verein steht jedoch auch ohne die Gemeinden auf einer gesunden Basis, dank zahlreichen institutionellen Sponsoren. Kiss Knonauer Amt hat eine junge Geschichte. 2016 hatte die Affoltemerin Marianne Zimmerli die Idee, im Säuliamt eine Kiss-Genossenschaft aufzu-

Die Geschäftsführerin der Genossenschaft «Kiss Knonauer Amt» Carmen Cronauer (von links) mit dem Vorstand, Manuela Gretsch, Marianne Zimmerli, René Homberger und Cécile Koller. (Bild Salomon Schneider) bauen. Ende 2018 wurde die Genossenschaft gegründet und im Handelsregister eingetragen. Anfang 2019 nahm Kiss Knonauer Amt operativ den Betrieb auf. «Wir sind bereits hervorragend eingebettet in die soziale Landschaft der Säuliamts und bestens vernetzt», hielt Marianne Zimmerli fest. Zudem seien für das kommende Jahr auch Kollektivmitgliedschaften geplant, beispielsweise für Vereine wie Tixi-Taxi. Damit können die Fahrerinnen und Fahrer von Tixi-Taxi zukünftig für ihre unentgeltlichen Einsätze Zeitgutschriften erhalten.

Über 800 unentgeltliche Arbeitsstunden Geschäftsführerin Carmen Cronauer, die in einem 30-Prozent-Pensum für «Kiss»

arbeitet, berichtete über den Alltag: «Momentan laufen 43 Tandems, sechs neue sind in Vorbereitung, 16 konnten bereits abgeschlossen werden. Das ist für das erste Jahr ein fantastisches Ergebnis.» Ein Tandem besteht aus einer Person, die Unterstützung braucht und einer Person, die diese leisten kann. Im ersten Jahr wurden bereits rund 800 Arbeitsstunden geleistet. Kassier René Homberger stellte Budget und Jahresrechnung vor. Die Genossenschaft Kiss konnte bereits 42 000 Franken Einnahmen generieren – 25 000 allein aus dem Lotteriefonds des Kantons Zürich: «Um leistungsfähig aufgestellt zu sein, müssen wir jedes Jahr mindestens 40 000 Franken Einnahmen generieren. Da wir die Maxime ‹ambulant vor stationär› verfolgen, sind wir

zuversichtlich, dass sich alle Säuliämtler Gemeinden bewusst werden, dass sich eine Mitgliedschaft ausbezahlt. Unser grosses Ziel ist es deshalb, mittelfristig alle Gemeinden im Bezirk Affoltern für ‹Kiss› zu gewinnen.»

Schnell und unkompliziert Da es schwierig war, in Bonstetten für die Generalversammlung Parkplätze zu finden, kam die Idee von Fahrgemeinschaften auf. Geschäftsführerin Carmen Cronauer analysierte die Situation bezüglich des Datenschutzes und versicherte, dass sie alles so aufgleisen werde, dass dies bei der nächsten GV angeboten werden könne. Ein Genossenschafter fragte, was er machen könne, damit auch seine Gemeinde «Kiss» beitrete. Marianne

Die Genossenschaft Kiss Knonauer Amt ist eine Genossenschaft im Rahmen der Stiftung Fondation Kiss. Sie organisiert und koordiniert kostenlose Nachbarschaftshilfe, nach dem System der Zeitgutschriften. Anstelle eines Lohnes erhalten Genossenschafter Zeitgutschriften, die sie einlösen können, wenn sie selber Unterstützung nutzen. Durch «Kiss» können sich Mitglieder durch Zeitgutschriften eine weitere Säule in der Altersvorsorge aufbauen. Analog zu den ersten AHV-Bezügerinnen und -Bezüger können auch Menschen ohne Gutschriften Leistungen beziehen. Auch ein Umzug ist kein Problem. Denn nicht nur die meisten Nachbarregionen haben Genossenschaften, es gibt sie schweizweit in zahlreichen Regionen. Bei «Kiss» geht es nicht um Pflegedienstleistungen, sondern niederschwellige Gefälligkeiten, wie kleinere Reparaturen, Gartenarbeiten, Unterstützung bei Haus- oder Büroarbeiten, Einkäufe, Entlastung von pflegenden Angehörigen oder einfach darum, Zeit zusammen zu verbringen. Kiss Knonauer Amt ist auf der Suche nach Koordinatoren, die in Mettmenstetten, Maschwanden, Bonstetten, Wettswil und Stallikon Einsätze koordinieren. Zudem werden noch Vorstandsmitglieder gesucht. Infos: Carmen Cronauer, Geschäftsleiterin, Telefon 079 703 88 37. www.kiss-zeit.ch.

FORUM

Hedingen ist jetzt sauberer als vorher Am Freitag, 11. September, einem von zwei nationalen Clean-Up-Days, war die Klasse 5/6b von Hedingen im Dorf unterwegs, um Abfall aufzusammeln. Ein Erlebnisbericht von Schülerinnen. Im Rahmen des Deutschprojekts «Zeitung in der Schule» haben wir beim genauen Durchlesen des «Anzeigers» einen Artikel über den Clean-Up-Day entdeckt. Das Thema «Littering» ist leider überall sehr aktuell und wir sahen damit eine perfekte Möglichkeit, uns für eine saubere Umwelt einzusetzen und unser Dorf von herumliegendem Müll zu befreien. Nach einer kurzen Abstimmung im Klassenrat war klar, dass wir uns dafür anmelden. Wir haben gemeinsam Gruppen gebildet und Hedingen in fünf Gebiete aufgeteilt. Jede Gruppe bekam eine Zone zum Saubermachen. Unser Lehrer hat das Material wie Leuchtwesten, Handschuhe, Müllzangen, Desinfektionsmittel, Abfallsäcke und eine Stärkung in Form von Getränken und

Honigriegeln von den Organisatoren in Affoltern erhalten. Am Freitag sind wir dann voll ausgerüstet losgezogen. Wir haben erstaunlich viel Abfall in Wäldern, abgelegenen Strassen und am Bahnhof gefunden. Darunter sehr viele Zigarettenstummel, PET-Flaschen, Aludosen, Glasflaschen, Scherben, Plastikverpackungen und Gesichtsmasken. Der Clean-Up-Day hat uns Spass gemacht, denn wir konnten gleichzeitig etwas lernen und Hedingen von Müll befreien. Als wir fertig waren, wurde uns erst richtig bewusst, wie viel Abfall herumgelegen hatte. Einige von uns haben sogar ganze Stahlstangen, Pfannen und Backbleche gefunden. Wir haben zusammen viel Müll gesammelt und es hat sich gelohnt, denn Hedingen ist jetzt sauberer als vorher. Wir sind stolz darauf und hoffen, dass das Thema «Littering» von den Leuten in Zukunft viel ernster genommen wird. Asha Mühlemann, Rhea Engeli, Klasse 5/6b, Hedingen

Die Hedinger Schulklasse 5/6b mit Lehrer Alain Gasser. (Bild Josip Vidak)

«Fötzele» statt Schule Clean-Up-Day: Sek. Bonstetten machte mit

Sauberes Bonstetten: Die rund 20 Mülltüten waren zum Teil nur wenig gefüllt. (Bild zvg.)

Im Rahmen des nationalen Clean-Up-Day übernahm der dritte Jahrgang der Sekundarschule Bonstetten das Fötzeln im Dorf. Organisiert wurde der Anlass von der Gemeinde Bonstetten und dem Schülerparlament. Am vergangenen Freitag versammelte sich der dritte Jahrgang der Sekundarschule Bonstetten um 8 Uhr hinter der Turnhalle. An diesem Tag stand nicht etwa Deutsch oder Physik auf dem Stundenplan, sondern Fötzeln. Zuerst wurden die rund 100 Schülerinnen und Schüler in zehn Gruppen aufgeteilt und dann wurden ihnen Ortsgebiete zugeteilt. Sodann schwärmten die Gruppen sternenförmig in alle Richtungen aus. In ganz Bonstetten verteilt konnte man am Freitagvormittag Schülerinnen und Schüler beim Fötzeln antreffen. Diese Aktion wurde von dem letztjährigen Schülerparlament initiiert und sollte schon im Mai stattfinden, wurde jedoch wegen des Corona-Shutdowns auf den nationalen Clean-Up-Day ver-

schoben. Das diesjährige Schülerparlament übernahm kurzerhand die Organisation mit wenig Vorbereitungszeit. Zu seinen Aufgaben gehörten die Aufteilung der Gruppen, Informationsschreiben an Eltern, Verteilung und Einsammeln des Materials vor Ort und Schreiben eines Berichtes für den Anzeiger inklusive Fotos. Grosse Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler von der Gemeinde Bonstetten, Herr Andreas Gabler und Frau Carina Frei brachten ihre Erfahrungen aus vergangenen Clean-UpTagen ein. Ebenso stellten sie das Material wie Handschuhe, Leuchtwesten und Müllsäcke zur Verfügung. Während der Aktion erhielten die Schülerinnen und Schüler positives Feedback von der Bevölkerung. Sie durften auch feststellen, dass Bonstetten ein recht sauberes Dorf ist. Die rund 20 Mülltüten waren zum Teil nur wenig gefüllt. Zum Schluss wurden alle mit einer Wurst vom Grill belohnt, die von der Sek. Bonstetten offeriert wurde. Wir danken allen Aktiven und denjenigen, die zum Gelingen beigetragen haben. Aimee Ney, Klasse A3a, Sek. Bonstetten

Benno Steinmann einziger Kandidat Die Innerparteiliche Konferenz (IPK) Obfelden möchte darauf hinweisen, dass für die Primarschulpflege nur noch Benno Steinmann kandidiert. Der Kandidat der SP, David Rittmeyer, hat erst nach der zweiten Frist seine Kandidatur zurückgezogen. Nach dem Gesetz über die Politischen Rechte, §53 Abs. 2, dürfen nach der zweiten Frist die Wahlvorschläge nicht mehr verändert werden. Daher ist David Rittmeyers Name auf dem Beiblatt in den Abstimmungsunterlagen aufgeführt. Wir bitten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Obfelden, das beim Ausfüllen des Wahlzettels zu beachten. IPK Obfelden

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Martin Hübscher

Kantonsrat, Fraktionspräsident SVP

Infrastruktur verlottert, Kosten steigen, alle verlieren.

www.strassengesetz-nein.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2020

In 24 Stunden zum Guinness-Buch-Eintrag

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Finanzkolumne

Slotracing Mettmenstetten nimmt 23-jährigen Weltrekord ins Visier Slotracing Mettmenstetten greift mit den Mini-Boliden im Massstab 1:24 auf der 46,5-Meter-Bahn den seit 1997 bestehenden 24-StundenWeltrekord an. Angehende Geomatik-Ingenieure vermessen derzeit die Anlage, damit das Bestresultat auch Aufnahme findet im Buch der Rekorde.

Martin Diethelm, Filialleiter Affoltern am Albis, Zürcher Kantonalbank

von Werner Schneiter Slotcar Mettmenstetten ist der älteste derartige Club in der Schweiz, 1967 gegründet und seit 2005 im Mettmenstetter Industriegebiet Im Grindel 35 domiziliert – als Untermieter von Hubert Inglin Transporte AG. Dort betreibt der Club auf einer Fläche von gegen 250 Quadratmetern zwei Bahnen von unterschiedlicher Länge. Da werden Modelle von echten Autos auf die Bahn gesetzt und per Regler von Hand bedient. Unter dem Mini-Boliden befindet sich ein Leitkiel aus Plastik. Seitlich sind die sogenannten Schleifer platziert, die als Stromabnehmer dienen.

Vermessungen als Projektarbeit Der Club zählt noch zwölf Mitglieder, allesamt erfahrende Slotcar-Racer und nicht mehr ganz jung. Um neue Mitglieder zu gewinnen, ist nun ein Spektakel geplant – ein 24-Stunden-Weltrekord, der im Guinnessbuch der Rekorde Erwähnung finden soll. Die Vorbereitungen dazu sind im Gang und ziemlich aufwendig, weil ein derartiger Eintrag in London ein millimetergenaues Ver-

«ZKB inklusiv» lohnt sich Mit teuren Geräten wird die Bahn vermessen. Von links: Clubpräsident Walter Maurer, Mitglied Kurt Schaltegger, Roman Wolf (GPW), Reto Stibler (Institut Geomatik) und die angehenden Geomatik-Ingenieure Silvan Glaus und Manuel Delavy. (Bild Werner Schneiter) messen der acht Bahnen auf dem 46,5-Meter-Rundkurs erfordert. Dazu hat der Club die Firma GPW Geomatik Planung Werke in Affoltern angefragt. Und diese wiederum hat die Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Geomatik, empfohlen, mit der sie eng zusammenarbeitet. Derzeit nehmen während 14 Tagen zwei Studenten, angehende Geomatik-Ingenieure, im Rahmen eines Projekts Vermessungen vor und stützen sich dabei mit zwei Methoden auf teure Gerätschaften: auf Tachymeter und Laser-Tracker, die je über 70 000 Franken kosten. Damit wird die erforderliche Zertifizierung der Acht-Spuren-Anlage möglich – auch das eine Voraussetzung für die Anerkennung eines 24-Stunden-Weltrekords. Dass dieser gebrochen werden kann, davon ist Clubpräsident Walter Maurer

überzeugt – schon deshalb, weil es sich um eine ziemlich alte Bestmarke handelt. Sie liegt seit 1997 bei 644,07 km. «Im Durchschnitt müssen wir eine Runde in vier Sekunden zurücklegen können, da sind auch Reserven eingebaut», sagt Maurer. Vier Clubmitglieder fahren vom 30. auf den 31. Oktober, von 20 bis 20 Uhr, ohne Pause – eine Runde in der Regel zwischen drei und vier Sekunden. Für den Rekord müssen 200 Pneu-Paare, 150 Schleifer-Paare und zusätzliche Motoren bereitgestellt werden.

Und schliesslich noch zum Mond Der Rekordversuch muss von sieben externen Personen überwacht und dokumentiert werden – auch per Video. «Wir schalten zusätzlich noch einen Livestream auf Youtube», ergänzt Wal-

ter Maurer. Steht der Rekord nach 24 Stunden, gehts hernach ohne Pause weiter Richtung Mond. Im gleichen Tempo sind fünf Mitglieder mit dem Slotcar an 15 Tagen, täglich 24 Stunden, mit dem Slotcar unterwegs. «Dieser anschliessende Event ist nicht Teil des Guinness-Buch-Weltrekordversuchs, aber er wird uns und dem Material alles abfordern», hält Walter Maurer fest. Mit einem Slotcar bis zum Mond im Verhältnis zur Grösse des Autos (1:24), lautet das Ziel. Und das bedeutet bis zum 15. November: 344 444 Runden oder 16 077 km. Auch das wird von unabhängigen Personen überwacht. «Wir hoffen natürlich, dass auch die überregionalen Medien von diesen Anlässen Kenntnis nehmen», so der Clubpräsident. Weitere Infos unter www.slotracing.ch.

FORUM

Entlastung von Verwaltungsaufgaben

FDP Obfelden unterstützt Ralph Kleiner

Nein zur Einheitsgemeinde, Leserbrief vom 11. September.

Gemeinderats-Ersatzwahl vom 27. September

Es ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet für die Gemeinde Wettswil die Einheitsgemeinde nachteilig sein sollte. Ein qualitativ hochstehender Schulbetrieb wird auch in der Einheitsgemeinde ein primäres Ziel bleiben. Die Bildung, als eine der wichtigsten politischen Aufgaben jedes Gemeinwesens, kann und soll aber nicht isoliert betrachtet werden. Auch in Zukunft wird eine Schulpflege die wichtigen Aufgaben in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat wahrnehmen. Von einer «Abwertung» der Grundschule kann nicht die Rede sein. Auch in einer Einheitsgemeinde können die Bürger direkt mitbestimmen. Die Praxis der bisher im Kanton und im Bezirk bewährten Einheitsgemeinden zeigt, dass dies unabhängig von der Grösse der Schule möglich ist – sowohl viel grössere als auch viel kleinere Gemeinden als Wettswil profitieren von den Vorteilen einer Einheitsgemeinde. Die Schulpflege wird sich mehr als bisher um einen effizienten

Schulbetrieb kümmern können und von reinen Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Der Souverän der Primarschule und der politischen Gemeinde ist aber zu hundert Prozent deckungsgleich, der Bürger hat somit auch einen Anspruch auf eine gemeinsame und koordinierte Verwaltung seines Steuerfrankens. Im Investitionsbereich ergeben sich ebenfalls bedeutende Synergien. Ein absurder nachträglicher «Beitrag» der politischen Gemeinde an die Schulgemeinde (wie am 27. September in der Höhe von 12 Mio. Franken ebenfalls an der Urne beantragt) wäre in einer Einheitsgemeinde kein Thema. Das Argument, die Ausbildungsqualität der Grundschule (die in weiten Teilen vom kantonalen Volksschulamt vorgegeben wird) und das Mitbestimmungsrecht der Stimmbürger in Bildungsfragen würden beschnitten, mutet geradezu grotesk an, da die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beider heutigen Gemeinden absolut identisch sind. Deshalb: ein überzeugtes Ja zur Einzelinitiative «Bildung einer Einheitsgemeinde»! Vorstand FDP Wettswil

Nein zur unmenschlichen Begrenzung Die Begrenzungsinitiative greift die Rechte von uns allen an. Sie fordert, die Personenfreizügigkeit abzuschaffen, die uns allen ermöglicht, uns frei in Europa zu bewegen. EU-Angehörige sollen so in Zukunft nicht mehr das Recht haben, frei in der Schweiz zu leben, zu arbeiten, zu lernen. Mit ihnen würde das auch rund eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer treffen, die heute in der EU leben. Und zukünftige Generationen von jungen Menschen, die im EU-Raum leben, lernen, Erfahrungen sammeln und arbeiten wollen. Mit dem Fall der Personenfreizügigkeit würden weitere sechs Abkommen des Paketes der Bilateralen I hinfällig, dem die Stimmberechtigten im Mai 2000 mit einer Zweidrittelmehrheit zugestimmt haben. Für uns Schweizerinnen und Schweizer sowie die Schweizer

Wirtschaft wäre dies ein massiver Schlag. Schweizer Arbeitnehmende würden wegen des Wegfalls der flankierenden Massnahmen geschwächt und die gewichtige Exportwirtschaft, die viel zum Wohlstand in unserem Lande beiträgt, würde schwer beschädigt. Die SVP will zurück zu alten Zeiten. Sie will ein Volk, das wieder Herr im Hause ist und über das Schicksal von Zugezogenen entscheidet, die ihm als abhängige Bittsteller und nicht als gleichberechtigte Menschen gegenübertreten. Zurück zu Zuständen, bei denen Ausländer der Behördenwillkür einer Fremdenpolizei ausgesetzt waren und die wir dank Personenfreizügigkeit überwunden haben. Deshalb: Nein zur unmenschlichen Begrenzungsinitiative! Martin Gallusser, Stadtrat SP, Affoltern a. A.

Es war für uns überraschend, dass Thomas Ammann durch seinen Job- und Wohnortswechsel auf Ende Sommerferien 2020 den Rücktritt aus dem Gemeinderat bekannt gegeben hat. Ralph Kleiner hat sich nach Absprache mit seinem Arbeitgeber und seiner Familie entschlossen, für den Gemeinderat zu kandidieren. Der Vorstand der FDP Obfelden hat darauf verzichtet, eine eigene Kandidatur aufzustellen, sondern beschlossen, Ralph Kleiner zu unterstützen. Ralph Kleiner ist in Obfelden bestens integriert und bringt von der Ausbildung und beruflichen Tätigkeit das nötige Know-how mit. Ralph Kleiner kann gut auf die Menschen zugehen, er

kann zuhören, ist teamfähig und loyal. Er ist offen für nachhaltige Lösungen. Ralph Kleiner ist seit dem Sommer 2018 Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde Obfelden. Dadurch hat er bereits Einblick in zukünftige Vorhaben der Gemeinde gewinnen können. Es geht in den nächsten Jahren nicht nur um die Gestaltung des Postareals und der Dorfstrasse, es sind weitere Aufgaben zu bewältigen, welche grossen Einfluss auf die Finanzen der Gemeinde haben werden. Wir erachten es als Vorteil, dass Ralph Kleiner bereits ein Vorwissen mitbringt und gewisse Abläufe kennt. Aus diesen Überlegungen empfiehlt die FDP zusammen mit der CVP, EVP und SVP den Stimmbürgern von Obfelden Ralph Kleiner zu wählen. Vorstand FDP Obfelden

Zusatzleistungen auslagern: Nein, danke Abstimmung vom 27. September. Diese Massnahme wurde mit einigen Vorteilen beworben: Einerseits wäre die Verantwortung der Bearbeitung (inkl. Personalsituation) beim Kanton und es wurde eine jährliche Kosteneinsparung von 39 000 Franken genannt, andererseits wurde argumentiert, dass die Hälfte der zürcherischen Gemeinden den Schritt bereits vorgenommen hat. Zusatzleistungen sind ein Bestandteil der sozialen Sicherheit, die bei Rentnern das Existenzminimum decken. Mit der Erhöhung der Lebenserwartung werden diese Leistungen für viele Rentner und auch für das Haushaltsbudget einer Gemeinde an Relevanz gewinnen. Selbst gute Renten reichen bei einem Heimeintritt nicht aus, um die Existenz des Betroffenen zu sichern. Während in den Gemeinden im Rahmen einer Vollzeitstelle 180 Dossiers bearbeitet werden müssen, werden bei der SVA mit demselben Arbeitsaufwand 300 bis 350 Fälle erledigt. Logisch, dass die Genauigkeit nicht dieselbe ist. Geht man davon aus, dass die Versicherungsleistungen aufgrund einiger Unge-

nauigkeiten bei der Bearbeitung um 2.5% höher ausfallen, kommt man abzüglich des Staatsbeitrags von 44% nur noch auf eine geringe Einsparung. Die genannte Zahl der Hälfte der Gemeinden mit Delegation ist auch irritierend: Es sind zum grössten Teil sehr kleine Gemeinden, die solch eine Delegation vornahmen. Die Gemeinde Obfelden ist zwar auch klein, eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden würde aber ermöglichen, die Dienstleistung vor Ort zu erhalten. Das wäre ein Gewinn für alle. Für eine eigene Durchführung spricht zudem die Kundennähe, das seriöse und fundierte Prüfen der Gesuche, eine bewährte Fallbearbeitung und eine vernetzte Zusammenarbeit. Leider wird zu oft vergessen, dass nicht nur ein tiefer Steuerfuss und damit verbundene Einsparungen ein Standortvorteil sein können, sondern auch eine gute Dienstleistung vor Ort! Somit stehe ich als Fachperson für ein klares Nein an der Urne. Es wäre schön, wenn Affoltern als Vorbild auftritt oder auch der Sozialdienst des Bezirks diese Dienstleistung übernehmen könnte. Philipp Schwendimann, Obfelden

Zahlen, Sparen und Shoppen gehören zum Alltag. Dennoch lohnt es sich manchmal zu hinterfragen, ob man dafür schon den richtigen Mix an Bankdienstleistungen nutzt. Fakt ist: Mit einem Bankpaket wie «ZKB inklusiv» lässt sich das PreisLeistungsverhältnis im Vergleich zu Einzelprodukten oft verbessern. Und besonders für Jugendliche finden sich attraktive Lösungen. Nach den Sommerferien hat für Maria (15) ein neuer Lebensabschnitt begonnen – die Berufslehre. Jeden Tag fährt sie mit der Bahn zu ihrem Arbeitgeber respektive zur Berufsschule. Besonders freut es sie, dass sie nun zusätzlich zum Taschengeld einen Lohn erhält. Allerdings muss sie damit auch Mehrausgaben finanzieren, etwa die Verpflegung über Mittag. So wird schnell klar, dass für Maria Portemonnaie und Sparschwein beim Handling ihrer Finanzen nicht mehr reichen. Alles inklusive – für Jugendliche kostenlos Gemeinsam sucht die Familie nach Angeboten und vergleicht diese. Der Vater empfiehlt ein ZKB Jugendprivatkonto mit Vorzugszinsen als Lohnkonto. Für Personen zwischen 10 und 22 Jahren ist dieses kostenlos, inklusive Kontoauszüge und eBanking. Maria entdeckt «ZKB young» für Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren. «In diesem Paket ist alles enthalten, was ich brauche. Und noch mehr», sagt Maria. Zum Beispiel erhält sie Zugang zu Vergünstigungen auf dem ZVVNachtnetz und zu Rabatten von STUcard.ch. Schon ausgerechnet? Jedes Paket gibt es zu einem Pauschalpreis. Das ist transparent und zudem günstiger, als wenn man sich vom Konto bis zur Kreditkarte die Produkte zu den Einzeltarifen zusammenstellen müsste. Hinzu kommt ein Vorzugszins von 0,5 Prozent für Guthaben auf dem Sparkonto bis 5’000 Franken. Wer seine Kreditkarte einsetzt, sammelt obendrein Punkte mit dem Bonusprogramm surprize. Diese Punkte sind Geld wert: Sie lassen sich in eine Kontogutschrift von bis zu 120 Franken pro Jahr umwandeln. Ein Paket, viele Vorteile Je nach Ihren Bedürfnissen passt ein anderes Bankpaket zu Ihnen. Die Zürcher Kantonalbank zeigt Ihnen die verschiedenen Leistungen gerne auf – digital oder ganz persönlich. Erkundigen Sie sich jetzt über Ihre Möglichkeiten unter 0844 843 823. zkb.ch/inklusiv


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Forum

Abruptes Ende der Badesaison im «Stigeli»

KG+: Bleibt die Kirche im Dorf?

Der Bettag ist dieses Jahr am 20. September. Dann geht traditionell die «Stigeli»-Saison zu Ende. Nicht aber dieses Jahr. Plötzlich – und wie aus heiterem Himmel – hiess es: Schluss ist am 13. September um 16 Uhr. Warum? Das weiss nur unsere Gemeinde, äh, Entschuldigung unsere Stadt Affoltern. Die Badi hat coronabedingt erst am 6. Juni geöffnet. Immerhin, die Abos wurden ermässigt. Sonntag, 13. September: Das «Stigeli» ist bei Hammerwetter nochmals gut besucht. Doch um 16 Uhr werden wir über den Lautsprecher aufgefordert, das Bad nun zu verlassen. Warum? Niemand hat eine Erklärung, doch es heisst, man müsse noch aufräumen?! Bis zuletzt habe ich gehofft, die Schliessung werde noch um eine Woche verschoben. Montag, 14. September: Traumhaftes Wetter und am Nachmittag im «Stigeli» emsiges Treiben. Ob ich wohl etwas verpasst habe und die Badi doch bis Bettag geöffnet hat? Nein, weit gefehlt, es finden Rettungsschwimmen statt! Man hätte das Bad also locker auch für Schwimmer offen halten können. Seit Jahren kämpfe ich um unsere Badi und mit mir etliche Einwohner. Leider vergebens. Man hat noch immer nicht begriffen, dass ein Freibad nie rentieren kann, aber der Volksgesundheit dient. Dies zählt anscheinend nicht, es muss nur Geld einbringen. Als Optimistin zähle ich auf die Vernunft unserer Stadt. Wenn unbedingt gespart werden soll, könnte man über flexiblere Öffnungszeiten nachdenken. Warum muss eine Badi um 9 Uhr öffnen, wenn die Temperaturen im September morgens vielmals im einstelligen Bereich liegen und der Nebel die Sonne verdeckt? Eine angepasste Öffnungszeit im September wäre ja einfach umzusetzen. Zu kompliziert? Ja, dann gilt auf jeden Fall: Das «Stigeli» hat während der gesamten Badesaison (Muttertag bis einschliesslich Bettag) offen zu haben. Worauf wir uns während der ganzen Saison verlassen konnten, war der «Stigeli»-Kiosk. Es konnte in Strömen regnen – das «Stigeli» hat ja morgens immer offen (!) – der Kiosk war ebenfalls besetzt. Er war nicht nur offen, nein, man wurde auch immer sehr freundlich und mit einem Lächeln begrüsst, auch wenn es sich nicht einmal gelohnt hat, die Kaffeemaschine anzuwerfen. Vielen Dank! Heidi Bucher, Affoltern

Zum Urnengang vom 27. September werden am kommenden Dienstag, 22. September, letztmals Zuschriften veröffentlicht. Einsendeschluss ist heute Freitag, 18. September, 12 Uhr.

Abstimmung vom 27. September Als langjähriger ehemaliger Finanzverwalter und Mitglied der Kirchenpflege Bonstetten habe ich mir einige Gedanken über den vorliegenden Vertrag des Zusammenschlusses der Kirchgemeinden im Säuliamt gemacht. So sagt zum Beispiel Art. 14 über die Rechtsnachfolge / Grundsatz ganz einfach aus, dass die Aktiven und Passiven inkl. Grundstücke per 1.1.2022 in die neue Kirchgemeinde übergehen. Für Bonstetten heisst dies, dass die Kirche mit Turm, das Kirchgemeindehaus und die Pfarrwohnung (alles vollständig abgeschrieben) zum Nulltarif à Fonds perdu an die neue Grosskirchengemeinde abgetreten werden müssen!? Im Vertrag ist nicht vorgesehen, und dürfte wohl praktisch unmöglich sein, zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit einer eigenen Kirche Selbstständigkeit zu erlangen. An der Infoveranstaltung der Kirchenpflege Bonstetten vom Donnerstag, 10. September, wurde viel über das professionelle Vorgehen bei der Ausarbeitung dieses Zusammenschlussvertrages, über Vertrauen sowie die überkommunale Zusammenarbeit gesprochen. Überregionale Zusammenarbeit ist unumgänglich, ein Muss, und ist auch möglich ohne dass sämtliche Grundstücke und Liegenschaften verschenkt werden müssen. Im Unteramt funktionieren verschiedene Zweckverbände ohne die geringsten Probleme und ohne, dass Liegenschaften / Grundstücke abgetreten werden mussten! Dieses einfachere («Zweckverbands»-) Modell funktioniert übrigens bereits in anderen Kirchgemeinderegionen einwandfrei und hätte mit viel weniger Kosten und Aufwand realisiert werden können, und ich bin

Freitag, 18. September 2020

sicher, dass diese Lösung auf viel grössere Akzeptanz bei den Unterämtler Kirchgemeinden gestossen wäre (rund 1/3 der Kirchgemeinden macht bei diesem Projekt nicht mehr mit!). Fazit: Wir brauchen keine neue Grossgrundbesitzer-Kirchgemeinde im Säuliamt! Damit die Kirche wirklich, auch substanziell im Dorf bleibt, stimme ich aus tiefster Überzeugung Nein zu diesem Zusammenschluss. Hans Appert, Bonstetten

Bewährtes erhalten, Neues wagen So sehr sich die Gegner des geplanten Zusammenschlusses von neun Ämtler Kirchgemeinden in Leserbriefen, Flyern und Anzeigen auch vernehmen lassen und die Abstimmung mit Rekursen zu torpedieren suchen, eine valable Alternative vermögen sie nicht aufzuzeigen. So ist die immer wieder propagierte «vermehrte Zusammenarbeit» statt eines Zusammenschlusses meines Erachtens eine Scheinlösung, da sie mit den vorgegebenen Strukturen einer Kirchgemeinde noch mehr Koordinationsund Verwaltungsaufwand bedeuten würde. An dieser Stelle möchte ich auch eindringlich darauf hinweisen, dass einer Illusion nachhängt, wer glaubt, das bisherige Gemeindeleben würde bei einer Ablehnung einfach tel quel weiterlaufen. Reduzierte Pfarrstellenpensen und knappe Ressourcen auf Stufe Kirchenpflege bergen die Gefahr – insbesondere für die kleinen Gemeinden – über kurz oder lang auszubluten. Wer garantiert, dass sich nach dem Ausscheiden eines Grossteils der bisherigen,

langjährigen Amtsträger auf Ende der Amtsperiode genügend geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger finden werden? Das Projektteam hat sich, unter kundiger Beratung eines ausgewiesenen Fachmanns, in seiner Arbeit immer vom Wohl der reformierten Kirche im Säuliamt leiten lassen. Es ging nie darum, Autonomie abzubauen oder gar die Weichen für mögliche Veräusserungen von kirchlichen Liegenschaften zu stellen. Im Gegenteil, das Projektteam und der Lenkungsausschuss (bestehend aus den Präsidenten und Präsidentinnen der beteiligten Kirchgemeinden) hatten immer das Ziel, den Entscheidungs- und Gestaltungsraum der bisherigen Kirchenorte so gross wie möglich – und von der Kirchenordnung noch zulässig – zu gestalten. Ich bin mir nicht sicher, ob mit dem Zusammenschluss alles besser wird, ich bin aber überzeugt, dass ein Zusammenschluss in der geplanten Art dem Status quo in jedem Fall vorzuziehen ist. Hanno Schmidheiny, Kirchenpfleger, Aeugst

Pfarrerin sagt: Dieser Weg ist falsch! Es ist für mich fundamental, dass wir uns auf die Stimme von Pfarrerin Susanne Sauder stützen. Sie hat am Podium vom 28. August klipp und klar gegen KG+ Stellung genommen und erklärte auch, warum und wieso. Sie müsste schlussendlich in diesem professionellen Konstrukt weiterarbeiten und die Suppe auslöffeln. Auch die Tatsache, dass sie vielleicht im 2024 nur noch ein Pensum von 80 % (gemäss Richtlinien des Synoden) hätte, ist für unsere sehr geschätzte Pfarrerin kein Problem.

Nebenbei bin ich von der gewählten Kirchenpflege sehr enttäuscht, dass sie bereit ist, unsere Liegenschaften zum Nulltarif zu verschenken. In der Tat würde es heissen, dass ein Gremium aus Affoltern über Benützung, Vermietung, Sanierung oder Belegung der Liegenschaften entscheiden würden, die bis jetzt von Bonstettern Steuerzahlern finanziert wurden. Mein Herz blutet, wenn ich nur von einer Annahme von KG+ träume. Helfen Sie mir, diese Vorlage zu verwerfen und legen Sie wie ich ein Nein in die Urne. Willi Bernhard, Bonstetten

In die Zukunft mit KG+ Im 2020 «überkochen viele Suppen» gleichzeitig. Corona – Mundschutz oder Impfung? Existenzangst – ersetzt mich ein Roboter oder eine Software? Haben meine Kinder noch Einkommen? Gehen Unternehmer und Flüchtlinge unter? Funktioniert die Gesellschaft nur mit oder ohne Konfession? Mit der Teilnahme an Kundgebungen gegen oder für etwas wird die eigene Position gefestigt. Vor 40 Jahren hiess es AKW gegen KKW. Vertrauen statt Verhauen ist nötig. Das trägt die Gesellschaft. Vertrauen ist auch in die Kappeler Milchsuppe eingerührt, die bis heute gekocht wird. Die neun reformierten Kirchgemeinden bieten für das Knonauer Amt mit ihrem Antrag zum Zusammenschluss einen Grundstein, um Gutes in eine neue Zeit mitzunehmen. Stimmen Sie im Vertrauen am 27. September Ja zu KG+. Hasi Schwarzenbach, Mettmenstetten

Mass halten und begrenzen

Spielen und staunen

Xenophobe Stimmungsmache, Leserbrief vom 11. September.

Als ich drei Jahre alt war, bekam ich an Weihnachten eine Eisenbahn. Mein Vater hat sie aufgestellt und mit Schienen einen Kreis gemacht und alles in Betrieb gesetzt. Ich lag am Boden und habe fasziniert zugeschaut, wie der Zug immer wieder an mir vorbeigefahren ist. Plötzlich gab es einen Knall und der Zug stand still, ich weinte sehr und mein Vater versprach, die Lokomotive zu reparieren, leider geschah das nie und das Wunder der Eisenbahn blieb bei einem einmaligen kurzen Staunen ... Mein Grossvater hat mir dann als Ersatz ein Stück Holz so präpariert, dass ich damit spielen konnte. Es hat mir unendlich viel Spass gemacht; ich konnte damit fliegen, auf dem Boden Auto fahren und es als Schiff den Bach runter lassen, und das jeden Tag. Ich fand unzählige Varianten, wie man fliegen, fahren, Holztransporte und Schiffsreisen mit Menschen machen konnte. Als ich grösser wurde, habe ich aus Holz Schif-

Wenn Argumente fehlen, greifen Gegner der Begrenzungs-Initiative gerne zu persönlichen Beleidigungen. In meinem Leserbrief stand kein negatives Wort über Ausländer. Vielmehr habe ich auf die Kosten hingewiesen, die diese für uns Steuerzahler verursachen. Ganz abgesehen davon, dass ich seit Jahrzehnten mit einer Ausländerin verheiratet bin, pflege ich auch rege und gute Beziehungen zu vielen ausländischen Freunden im In- und Ausland. Von Xenophobie kann keine Rede sein. Viel eher müsste man einmal die SVP-Phobie einiger Leserbriefschreiber thematisieren, die über Leute urteilen, die sie weder kennen noch je mit ihnen Kontakt hatten. Wenn Herr Hegetschweiler eine Verdreifachung der ausländischen Studentenzahl an unseren Hochschulen innert weniger Jahre für normal hält und dafür

gerne jedes Jahr über eine Milliarde Steuergelder verschleudern will, dann kann ich seine Logik schlicht nicht nachvollziehen. Diese zusätzlichen 30 000 Studierenden benötigen auch Wohnraum, nutzen unseren öffentlichen Verkehr und andere staatliche Leistungen, bezahlen aber praktisch keine Steuern und erhalten oft noch Stipendien auf unsere Kosten. An der Universität Tessin sind 62 % der eingeschriebenen Studenten Ausländer, an der ETH Lausanne sind es 53 %. Diese Hochschulen werden somit mehrheitlich für die ausländischen Studenten betrieben. Aber wir Schweizer sollen weiterhin brav dafür Steuern zahlen müssen. Kein EU-Land wendet pro Kopf gerechnet so viel Geld für ausländische Studenten auf wie die Schweiz. Es bleibt dabei: Auch hier gilt, Mass halten und begrenzen. Hans Kaufmann, alt Nationalrat SVP, Wettswil

fe, Flugzeuge und Autos geschnitzt. Leider haben mich die andern Buben dabei ausgelacht, weil sie schon Blechspielzeuge hatten und ich nicht damit spielen durfte. Als ich dann Geld verdiente, habe ich mir die Motorräder, Autos, Flugtickets und Boote selbst gekauft, um damit zu spielen und zu staunen. Jedoch war da immer jemand, der das bessere Auto oder Schiff besass, und mit einem grösseren Flieger noch weiter geflogen ist. Ich bin jetzt 85 Jahre alt und möchte mit Menschen staunen und spielen. Nun bin ich vor der Wahl, abzustimmen: Soll ich Ja sagen, die Flugzeuge zum Spielen mitfinanzieren und mit denen, die darüber staunen, darüber was die alles können mitstaunen, jedoch spielen damit würden dann die andern. Wenn ich es überlege, könnte ich eigentlich Ja sagen, staunen kann ich trotzdem. Robert Zollinger, Hedingen

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am Morge «Black Patti»

Das «Pöschtli» in Aeugstertal empfängt zu Delta-Blues, Ragtime, Gospel und mehr. > Seite 17

Nicht gewonnen

Der Ämtler Marathon-Biker Urs Huber muss sich an der O-Tour mit Rang zwei begnügen. > Seite 25

gits Brunch

«Landfrauenküche»

En guete!

Rifferswilerin Maya Baer schwingt den Kochlöffel in der beliebten TV-Show. > Seite 27

albisbeck.ch

Buure-Metzgete und Wild-Gerichte im Restaurant Litzi Sie hat Tradition, die hausgemachte Buure-Metzgete im Restaurant Litzi, Jonen. Auch heuer findet diese im Oktober und November an viermal vier Tagen statt. Eine rasche Reservierung ist empfohlen. Es gibt sie auch dieses Jahr, die hausgemachte Buure-Metzgete bei Lydia Mai und Marcel Huber im Restaurant Litzi im Litzi 7 im benachbarten Jonen. Im Oktober und November, von Woche zu Woche alternierend mit den ebenfalls beliebten Wild-Spezialitäten. Die weit herum beliebte Metzgete – alles frisch

und hausgemacht – findet an folgenden Daten statt, jeweils Donnerstag bis Sonntag durchgehend: 15. bis 18. Oktober, 29. Oktober bis 1. November, 12. bis 15. November sowie 26. bis 29. November. Am 30. Oktober und 13. November spielt übrigens das «Echo vom Horben» zur Unterhaltung. Um die Platzkapazität in Coronazeiten im üblichen Rahmen zu halten, lassen die Wirtsleute Lydia Mai und Marcel Huber im Garten ein isoliertes und geheiztes Zelt aufstellen; so können Mindestabstände eingehalten werden. Für die bewährte kulinarische Qualität der nach privatem Rezept hergestellten Blut-, Leber- und Bratwürste etc. sorgen

wieder die beiden Metzger Daniel Mai und Turi Huber in Zusammenarbeit mit Küchenchef Marcel Huber. Abwechselnd mit den Metzgete-Daten bietet das Litzi in den Wochen dazwischen von Mittwoch bis Sonntag jeweils – ebenfalls traditionell hausgemacht – Wild-Spezialitäten an. Auch diese in gewohnt hervorragender Qualität.

Wer Platz will, muss früh reservieren Allerdings muss, wer einen der begehrten Plätze an den traditionellen Herbst-Wochen im Restaurant Litzi will, früh reservieren. Etliche Plätze sind von begeisterten Liebhabern bereits gebucht. Buure-Metzgete und Wild-Spezialitäten in der beliebten Landbeiz an idyllischer Lage über dem Dorf Jonen sind nämlich längst dem Status «Geheimtipp» entwachsen. Geschätzt und berühmt ist das Litzi zudem als «Güggelibeiz», genauso als Treffpunkt und Ausflugsrestaurant für Familien, Wanderer, Radfahrer, Pilger der Kapelle Jonenthal sowie Vereine. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 24 Uhr. Zur Info: Mit Debit- und Kreditkarten kann nicht bezahlt werden und vom 28. September bis und mit 6. Oktober geniesst das Litzi Betriebsferien. (kb.) Buure-Metzgete und Wild-Spezialitäten im Restaurant Litzi, Litzi 7, Jonen. Reservierungen von Mittwoch bis Sonntag per Telefon 056 634 11 23

Die Wirtsleute Lydia Mai und Marcel Huber laden im Restaurant Litzi auch heuer im Oktober und November zu Buure-Metzgete und Wildgerichten. (Bild zvg.)

Übernahme der «Praxis im Gwächshuus» Nach langjähriger Berufstätigkeit als Physiotherapeutin hat sich Jolanda Ackermann entschlossen, ihre Praxis in andere, kompetente Hände zu geben. Das Team Training Hedingen übernimmt die Nachfolge und Weiterführung der Physiotherapie-Praxis an der Zürcherstrasse 18 und erweitert mit diesem Schritt das bereits bestehende Physiotherapie-Angebot an der Maienbrunnenstrasse 12 in Hedingen. Dieses Angebot umfasst die allgemeine Physiotherapie, Massagen, die Schmerztherapie nach Dr. Daase, viszerale Physiotherapie, um nur einige zu nennen. Für MTT (medizinische Trainingstherapie)

und aktive Therapien arbeiten die Therapeuten eng mit dem Team Training Hedingen zusammen, damit immer individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingegangen werden kann und die bestmögliche Betreuung besteht. Die Naturheilpraktikerin in der «Praxis im Gwächshuus» wird weiterhin praktizieren: info@carolinecastelberg.ch. Daniela Schmucki Praxis im Gwächshuus, Zürcherstrasse 18, Hedingen 044 760 36 16, info@imgwaechshuus.ch oder physio@tt-hedingen.ch, www.imgwaechshhus.ch, www.tt-hedingen.ch.

oder E-Mail (info@litzi.ch). Infos unter www.litzi.ch.

Seit zwei Jahren in Affoltern

Doctor Eyepoint – der Optiker mit Screening vom Augenarzt «Ich möchte keine Gleitsichtbrille, daran gewöhnt man sich nicht», hört man immer wieder. Was ist von solchen Aussagen zu halten? Dr. med. Dietmar Thumm, Augenarzt und Medizinischer Leiter bei Doctor Eyepoint, erklärt: «Fakt ist, dass es zwar eine Angewöhnungszeit von bis zu sechs Wochen geben kann. Aber es gibt nur 2 % wirkliche Unverträglichkeit von Gleitsichtgläsern.» «Das ist so. Aus diesem Grunde geben wir allen unseren Kunden eine Verträglichkeits-Garantie», ergänzt CEO Matthias Brozek, der vor mehr als fünf Jahren zusammen mit Dietmar Thumm Doctor Eyepoint – den Optiker mit direktem und hürdenlosem Zugang zum Augenarzt – gegründet hat.

Zeitgeist Vintage & Secondhand Anlässlich des ersten Secondhand Day der Schweiz öffnen die beiden Pop-Up Lädchen am Dorfplatz Bonstetten ihre Türen. Am Samstag 26. September, ab 10 bis 15 Uhr sind alle Neugierigen, Secondhand- und Vintage-Liebhaber und solche, die gerne die schönen Dinge des Lebens geniessen, eingeladen, vorbeizukommen. In «SuSa Secondhand» finden Frauen Kleidendes für jeden Anlass in sehr guter Qualität. Gleich nebenan ist «Usgsuechts», bei dem der Name Programm ist: Vintagemöbel & Trouvaillen aus vergangenen Tagen, welche restauriert und assortiert das Wohnleben verschönern. Warum braucht es den Secondhand Day? Weil wir eine Wirtschaft brauchen,

die auch ohne Verschwendung funktioniert. Indem die Nutzungs- und Lebensdauer von Produkten erhöht wird, reduzieren sich die Mengen an Neuware, die produziert werden müssen. Werden Produkte geteilt, weitergegeben, wiederverwendet, repariert und aufbereitet – statt sie wegzuschmeissen – verringern wir die CO2-Emissionen und beeinflussen damit die Auswirkung auf unseren Planeten positiv. Um diese Themen stärker ins allgemeine Bewusstsein zu holen, findet am 26. September der erste nationale Secondhand Day statt. Marlies Enderle «Usgsuechts», SuSa Secondhand, Dorfstrasse 3, an der Bushaltestelle Dorfplatz, Bonstetten.

WWZ in neuem Look

Es gibt nicht nur ein Gleitsichtglas Die heutige Technologie ermöglicht es, für jede Person das für sie oder ihn geeignete Gleitsichtglas auszumessen und zu produzieren. «Nur wenn wir die genauen Anforderungen an das Auge kennen, können unsere Fachleute auch korrekt beraten. Und das ist nur mit einem vorgängigen Augenscreening möglich», sagt Brozek. Wird beim Screening etwas Auffälliges entdeckt beziehungsweise eine Diagnose gestellt, wird eine zeitgerechte Weiterweisung zum entsprechenden Fachspezialisten organisiert. So garantiert Doctor Eyepoint, dass der Brillenkauf mittelfristig nicht zur bösen Überraschung wird. Klarheit schafft Doctor Eyepoint auch beim Preis. Egal, welche Glaskor-

Das Therapieteam. Von links: Wiebke Grenacher, Caroline Castelberg, Denisa Stienova und Daniela Schmucki. (Bild zvg.)

Gleitsichtbrillen können heute für nahezu alle Personen individuell angefertigt werden. (Bild zvg.) rektur nötig ist oder für welches Modell sich der Kunde entscheidet, beim Optiker mit Augenarzt gibt es nur vier Preise. Die Einstärkenbrille gibts für 399 oder 689 Franken in der Plus-Linie; die Gleitsichtbrille (Mehrstärkenbrille) zu 799 oder 1149 Franken.

Spezialkonditionen zum Jubiläum 2018 wurde die Filiale im Center Oberdorf in Affoltern eröffnet. Zum ZweiJahre-Jubiläum lädt Doctor Eyepoint am Samstag, 26. September, von 10 bis 15

Uhr die Kundschaft – natürlich unter Einhaltung der Hygiene-Regeln – zu einem Cüpli ein. Alle Kunden erhalten beim Kauf von zwei Korrektur-Brillen eine dritte kostenlos dazu, können so bis zu 1149 Franken sparen und sind beispielsweise mit einer normalen Korrekturbrille, einer Sonnen- und einer Computerbrille bestens für alle Situationen gerüstet. Doctor Eyepoint Doctor Eyepoint Filiale Affoltern, Center Oberdorf, Centralweg 6, Affoltern, 043 817 10 15, affoltern@doctoreyepoint.ch.

«Da für dich.» In diesen Tagen lanciert WWZ ihre neue Imagekampagne. Sie bildet den Startschuss für die Umsetzung des neuen Markenauftritts des Zuger Versorgungsunternehmens. WWZ bietet Produkte und Services in den Bereichen Energie, Telekommunikation, E-Mobilität und Wasser an. Energiestrategie 2050, Digitalisierung, Klimazukunft, CO2-Reduktion, Elektromobilität, Smart Home, Homeoffice, Lifestyle-Apps usw. Die zunehmende Vernetzung und der immer schnellere Wandel sind anspruchsvoll. Da helfen Klarheit und Orientierung. Auch im Auftritt und in der Kundenansprache eines Unternehmens. Das neue WWZ-Logo löst seinen bald 50-jährigen Vorgänger ab und bleibt doch der über

125-jährigen Geschichte des Unternehmens verbunden. Die einfache Lesbarkeit des Logos ist wichtig in einer Region, die von Zuzug aus nah und fern geprägt ist. Auf Plakaten und in Inseraten, in den Sozialen Medien und am Radio bringt die Kampagne das Selbstverständnis von WWZ zum Ausdruck: als Versorgungsunternehmen, das da ist für seine Kundinnen und Kunden. Ebenfalls Ausdruck von Klarheit: der neue, frische Internetauftritt wwz.ch. Nebst dem gewohnten Produktangebot umfasst er hilfreiche Antworten auf häufige Fragen, einen Blog, der nebst den Services des Unternehmens vor allem Nützliches und Wissenswertes zum ganzen Drumherum bietet, und sogar einen digitalen Assistenten. WWZ


Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 20. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Solist, Taufen Gianna Reichlin und Lino Schärer, anschliessend bei gutem Wetter Apero draussen Montag Lesekreis um 19.00 Uhr im Pfarrhaus Mittwoch, 18.00 Uhr Komfunti im Pfarrhaus

Sonntag, 20. September 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 17.00 Kirche Stallikon, Kammermusik-Konzert Zhanel Messaadi, Orgel & Klavier, Bota Mortier, Violine, Sandi Toka Nova, Cello Eintritt frei, Kollekte Montag, 21. September 9.15 + Elki-Singen im Jugendhaus 10.15 Stallikon Dienstag, 22. September 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 24. September 10.00 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil, Anmeldung Tel. 079 702 71 77 www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 20. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.30 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche (für Obfelden und Ottenbach); Achtung! In Ottenbach findet kein ökum. Gottesdienst statt. www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Affoltern a.A.

Heilsarmee Affoltern a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und die regionalen Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch. Videogottesdienst zum Bettag mit Pfrn. Claudia Mehl (Maschwanden), Pfrn. Elisabeth Armingeon (Ottenbach), Pfrn. Susanne Sauder (Bonstetten), Pfr. Andreas Fritz (Mettmenstetten), Pfr. Werner Schneebeli (Affoltern) und Marianne Rutscho an Orgel und Piano. Aufgenommen in der Kirche Maschwanden. Abrufbar unter der Homepage des Bezirks «www.ref-saeuliamt.ch».

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 20. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst zum eidg. Bettag, Pfrn. Simone Weil. Musik: Zimt & Zucker. Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst, Pfr. Thomas Müller aus Affoltern

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst am Bettag mit Abendmahl «Hoffnung» Wir feiern zusammen mit der Ev.-Methodistischen Kirche und einer Delegation des Kirchenchores. Mit Pfr. W. Schneebeli, Pfr. U. Baumann und Chorleiter R. Zela Videogottesdienst zum Bettag aufgenommen in der Kirche Maschwanden. Abrufbar unter der Homepage des Bezirks «www.ref-saeuliamt.ch». Dienstag, 22. September 19.30 «Gottfried Kellers Frömmigkeit» Vortrag von Pfr. Chr. Hürlimann mit Lesung von T. Sonderegger in der Kirche Samstag, 26. September 10.00 Familienkonzert «Die Kirschin Elfriede» mit M. Arnold (Lesung) und A. Nardone (Orgel) 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst auf der Stiftung Rotenbirben (Rütistrasse 5) mit Pfrn. Susanne Sauder. Mitwirkung der Minichile-Chind und dem Musikverein Bonstetten. Anschliessend Kürbissuppe und Brot. Ebenfalls gibt es ein VideoGottesdienst zum Bettag aus der Kirche Maschwanden mit den Pfarrpersonen: Claudia Mehl, Elisabeth Armingeon, Susanne Sauder, Andreas Fritz und Werner Schneebeli. Zu sehen auf unserer Homepage: www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 20. September 10.00 Ökumenischer Erntedank- und Bettagsgottesdienst auf dem Hof der Familie Streich in der Vollenweid. Mit dem Oberämtler Chor, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrerin Irene Girardet. Erntegaben für den Verkauf nach dem Gottesdienst werden am Samstag tagsüber und am Sonntag bis 8 Uhr in der reformierten Kirche entgegengenommen. Der Erlös geht an das Puureheimet Brotchorb. Montag, 21. September 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 25. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. September 11.00 Ökumenischer Bettags-Gottesdienst Pfarrer Hansjakob Schibler und Pastoralassistentin Linda Cantero, Musik: Nina Lutz, Violine / Nadine Urmi, Gesang / Manuel Müller, Bass / Jost Müller, Schlagzeug / Leitung und E-Piano, Anette Bodenhöfer. Der Gottesdienst findet unabhängig vom Wetter definitiv in der Kirche statt. Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Samstag, 19. September 20.00 HAGIOS – Gesungenes Gebet; Kappeler Liederabend zum Lauschen und Innehalten. Ein Konzertabend, der von kontemplativer Stille und phantasievoller Instrumentalmusik getragen wird. Ohne Anmeldung. Eintritt frei (Kollekte). Maskenpflicht. Keine Reservationen möglich, frühzeitiges Eintreffen empfohlen. Sonntag, 20. September 13.30 Tagung zum Bettag in Kappel «Der Klimawandel und wir» Was ist Sache? Was können wir tun? Referat mit Prof. Dr. Andreas Fischlin, anschliessend Podiumsdiskussion. Keine Anmeldung nötig. Kollekte. Maskenpflicht. 17.15 Musik und Wort zum Bettag in der Klosterkirche mit Christian Klischat (Schauspiel) und John Voirol (Saxophon): Mein Gott, mein Gott, warum? Ein Psalmen-Rezital. Maskenpflicht. Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 23. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. September 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Timea Bàr Mittwoch, 23. September 12.30 minichile im Pfarrhauskeller

Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst zum Bettag mit Pfrn. S. Wey in der ref. Kirche Maschwanden Musik: Veronika Hvalic Sonntag, 20. September Video-Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl «Der Spieler und der Moralist» mit fünf PfarrerInnen aus dem Säuliamt: Susanne Sauder Elisabeth Armingeon Claudia Mehl Andreas Fritz Werner Schneebeli Aufnahmeort: Kirche in Maschwanden Musik: Marianne Rutscho www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. September 10.00 Video-Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl Begrüssungsgottesdienst der neuen KonfirmandInnen Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Mitwirkung Tanja Birri (Stimme) Torbbjörn Hansson (Gitarre) Freitag, 25. September 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 20. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag Pfrn. Eva Eiderbrant und Renate Wüst Musik: der Chor singt die Missa Lumen, Angela Bozzola (Orgel) Montag, 21. September 15.45 Minichile Gruppe Alpha im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 22. September 18.00 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. September 12.00 Club 4, Gruppe Ichthys 20.00 Chorprobe S/A/T/B im Singsaal Chilefeld www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. September 10.00 Regionaler Eidg. Dank-, Bussund Bettagsgottesdienst in Obfelden Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47. Ab dem 20. September können sie online den Bettagsgottesdienst aus der Kirche Maschwanden sehen. Den Videogottesdienst haben diesmal Pfarrerinnen Elisabeth Armingeon, Andreas Fritz, Claudia Mehl, Susanne Sauder und Werni Schneebeli gestaltet. Musikalisch wurden sie von Marieanne Rutscho am Piano begleitet. Online ab dem 20. September auf www.ref-saeuliamt.ch. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 20. September 9.30 Bettags-Gottesdienst (mit Abendmahl) mit Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich Video-Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl www.kircherifferswil.ch

Samstag, 19. September 17.30 Vaterunser-Familiengottesdienst Sonntag, 20. September – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10.00 Bettagsgottesdienst (jede der vier christlichen Kirchen: Kath. Kirche, Ref. Kirche, Method. Kirche, Chrischona Kirche) feiert den Gottesdienst infolge der Corona-Situation in ihrer eigenen Kirche 11.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Hedingen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 19. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 20. September 10.00 Hl. Messe mit Generalvikar Dr. Josef Annen anlässlich des Patroziniums der Pfarrei mit dem 40-jährigen PfarreiJubiläum Dienstag, 22. September 19.30 Hl. Messe, mit P. Perry Mittwoch, 23. September 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 24. September 9.00 Hl. Messe Freitag, 25. September - Niklaus von Flüe 19.30 Hl. Messe – Hl. Bruder Klaus

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 19. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 20. September 10.00 Ökumenischer Erntedank- und Bettagsgottesdienst auf dem Hof von Familie Streich im Vollenweid, musikalisch unterstützt vom Oberämtler Chor. Die Kollekte geht an das „Puureheimet Brotchorb“. Erntegaben (Blumen, Früchte, Eingemachtes, Gemüse, selbst Gebackenes oder Gebasteltes) können am Samstag, 19. September und am Sonntag bis 8.00 Uhr in die reformierte Kirche Hausen gebracht werden. Es ist kein Gottesdienst in unserer Kirche. Donnerstag, 24. September 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. September Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal mit S. Hanke und Team 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. L. Huber Musikalische Umrahmung: AlpPan Duo Freitag, 25. September 18.30 Erntedankgottesdienst auf dem Hof der Pestalozzi Stiftung Knonau mit Religionspädagogin Silvana Bartels und Eva Camenzind. Musikalische Umrahmung: mit ÖRGELI-Musik Anschliessend an den Gottesdienst, Apéro www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst & Livestream David Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 20. September 10.00 Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl in der Ref. Kirche Affoltern a. A.

Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 20. September 10.00 Gottesdienst Predigt Rolf Bruderer (Open-Doors) Hüeti und KingsKids 12.30 Korps-Info Donnerstag, 24. September 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. September 2020 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. September 10.30 Gottesdienst mit Martin Kamphuis Thema: Elia und Ahab – Beispielsgeschichte für das spirituelle und politische Gefüge unserer Zeit Hort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Referat Martin Kamphuis, Fortsetzung Donnerstag, 24. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2020

Bagdad in my Shadow Dramatische Geschichten aus dem irakischen Exil im Kinofoyer Lux Am Freitag, 25. September, zeigt Kinofoyer Lux den Film «Bagdad in my Shadow». Der irakische Regisseur Samir wird am Abend anwesend sein. Schauplatz dieses Films ist das Café Abu Nawas in London. Die Architektin Amal, vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht, arbeitet an diesem beliebten Treffpunkt für Exil-Irakis, das einem kurdischen Aktivisten gehört. Ihre Freunde, der Dichter Taufiq und der IT-Spezialist Muhanad, kommen fast täglich vorbei. Taufiq kümmert sich seit dem Tod seines Bruders um seinen Neffen Naseer, muss aber machtlos dabei zusehen, wie sich dieser unter dem Einfluss des radikal-islamistischen Predigers Scheich Yasin zunehmend verändert. Muhanad wiederum verliess Bagdad erst vor Kurzem, um der Bedrohung zu entkommen, der Homosexuelle dort ausgesetzt sind. Doch selbst hier und vor seinen Freunden traut er sich nicht, offen zu seinem Liebhaber zu stehen. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex-Mann in London auftaucht und zugleich Scheich Yasin Naseer dazu verführt, gegen die «Gottlosen» im Café Abu Nawas vorzugehen. Die Figuren in «Bagdad in my Shadow» spannen einen Bogen über die Geschichte des Irak seit den 1960er-Jahren bis heute. Der iranisch-schweizerische Regisseur Samir verknüpft in diesem Spielfilm die Schicksale von Exil-Irakern zu einem themengetriebenen Thriller.

Im Café Abu Nawas trifft Nachtwächter Taufiq auf Architektin Jamal. (Bild zvg.) Dabei geht es um die grossen Tabus der arabischen Welt: Gottlosigkeit, weibliche Selbstbestimmung und Homosexualität. Der Film spielt in einem Milieu, das überall existiert. Es gibt in der Welt keine grössere Stadt, in der nicht Irakis zu finden wären. 4,7 Millionen Irakis leben laut der Unhcr im Exil. Geboren 1955 in Bagdad, Irak, zog Samir als Kind zu Beginn der 60er-Jahre mit seinen Eltern in die Schweiz. Nach seinem letzten Erfolg, dem Dokumentarfilm «Iraqi Odyssey», hat Samir nun ein Drama geschaffen, das unter die Haut geht. Er zeigt, wie sich die politische, moralische und kulturelle Vergan-

genheit wie ein Schatten an die Protagonisten haftet, auch ausserhalb des Heimatlandes. «Bagdad in my Shadow» wurde 2020 an den Solothurner Filmtagen mit dem Prix du Public ausgezeichnet. Samir wird am Filmabend für Fragen und Antworten anwesend sein. Kinofoyer Lux «Bagdad in my Shadow», Freitag, 25. September, 20.15 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern. Spielfilm von Samir; mit Haytham Abdulrazaq, Zahraa Ghandour, Shervin Alenabi, CH/DE/UK 2019, 109 Minuten, OV/d/e. LUX-Bar und Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr.

Hausjazz und Harfenklänge

«LaMarotte» geniesst weiterhin Gastrecht in Räumen der Region Film: 10 Jahre «Filme für die Erde» Filme für die Erde ist eine von der Unesco ausgezeichnete Nachhaltigkeitsinitiative, die einen Rahmen schafft, in welchem mit Filmen Erwachsene und Jugendliche gemeinsam bewegt werden. Die Filme vermitteln Infos und Fakten, eingebettet in überwältigende Landschaften und Tierwelten. Die Vorführungen heute Freitagvormittag sind reserviert für Schulklassen. Am Nachmittag und Abend sind die Vorführungen öffentlich. 14 bis 15.45 Uhr: Chasing The Thunder, Oberstufen und öffentliche Vorführung. 17.30 bis 19 Uhr: My Octopus Teacher (E/d). Acht Jahre lang hat der Freitaucher Craig Foster die seltene Tierwelt vor der Küste Südafrikas erforscht. Seine täglichen Begegnungen mit einem wilden

Tintenfisch entwickeln sich zu einer engen Bindung, artenübergreifend und getrennt durch Millionen von Jahren der Evolution. 19.30 bis 20.15 Uhr: Kurzfilme; 20.15 bis 21.45 Uhr: Story of Plastic (E/d). Was hat ein Anti-Öl- und Gasaktivist in Texas mit einem Anwalt gemeinsam, der sich für Verbote von Plastiktüten in Jakarta und einen Müllsammler in Delhi einsetzt? Beide sind Teil des globalen Kampfes gegen die Plastikverschmutzung. Heute Freitag, 18. September, Aula Ennetgraben, Affoltern. Türöffnungen jeweils 30 Minuten vor Beginn

den. Die Einreise in die Schweiz ist coronabedingt nicht möglich.

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Duke Seidmann ts, voc | John Service tb | Peter Niederer p | Christoph Häfeli g | Arnold Calonder b | Thomas Gütermann d. Das LaMarotte Swingtett spickt sein jeweiliges Programm regelmässig mit neuen Überraschungen aus den verschiedensten Epochen des Jazz.

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Delta-Blues, Ragtime, Gospel und mehr «Black Patti» im Pöschtli Aeugstertal Von «Sir» Oliver Mally, der das PöschtliPublikum seit Jahren mit akustischem Blues und einfühlsamen Balladen erfreut, wird es wärmstens empfohlen: Auf «Red Tape», dem neuesten Album des nach einem obskuren Chicagoer Plattenlabel benannten Duos Black Patti, knistert und rauscht zwar nichts, dennoch ist es authentisch bis auf die Knochen. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues- und Jazzbühnen unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch durch seine Qualitäten als Entertainer. In «Mr. Jelly Roll» hat er seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Neben der Gitarre glänzt der junge Münchner Musiker auch am fast vergessenen Bluesinstrument Mandoline. Daneben sind beide auch exzellente Vokalisten. Bemerkenswert und wunderschön ist ihr zweistimmiger Gesang, wie man ihn beispielsweise von Sonny Terry und Brownie Mc Ghee kennt – und das nicht nur in den Refrains. Zusammen steigen die beiden tief in die Vergangenheit hinab und spielen den Delta-Blues so gefühlvoll, als wären sie am Mississippi gross geworden. Dabei pflegen sie einen archaischen Bluesstil, wie er vor dem Zweiten Weltkrieg in Mode war. Damals zogen schwarze Sänger wie Robert Johnson, Charly Patton und die Mississippi Sheiks mit ihren Gitarren durchs Land, um an belebten Strassenecken oder bei Gartenfesten und Hauspartys ihre Lieder und Tanznummern zum Besten zu geben. Diese Klänge lassen «Black Patti» wieder auferstehen – mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Mit ihrem äusserst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigrane und unglaublich

Die Musiker: Peter Crow C. (links) und Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer. (Bild Christian Kaufmann)

berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta-Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Virtuosität und ansteckender Spielfreude erobern Black Patti ihr Publikum im Sturm und entführen es in eine Kneipe im Mississippi-Delta, wo die Männer an der Bar Whiskey trinken und derbe Sprüche klopfen, bis ihnen einfällt, dass sie der Teufel holen könnte für ihre Lästereien. Pöschtli Aeugstertal Konzert am Mittwoch, 23. September, 20.30 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Es werden coronabedingt nur zwei Drittel der Plätze belegt. Trotzdem müssen die Kontaktdaten aller Anwesenden erhoben werden.

Saxofon und Schauspiel in der Klosterkirche Psalmen-Rezital zum Bettag

Eintritt frei, Kollekte. Partnerin: Standortförderung Knonaueramt.

Donnerstag, 24. September, Chrischona Kirche Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Bar und

Der angekündete Jazz-Abend vom Samstag, 19. September, mit dem «International Swing Quartet» in der Musikschule Knonaueramt musste abgesagt wer-

Türöffnung 19.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr Eintritt frei, Kollekte.

Klassik: Duo Zéphyr Daria Zappa, Violine, Jane Berthe, Harfe. Seit rund zwei Jahren reist das Duo Zéphyr gemeinsam durch das Repertoire für Violine und Harfe. Die in Kaiserstuhl wohnhafte Tessiner Geigerin Daria Zappa und die Harfenistin Jane Berthe aus Berlin haben sich 2018 auf einer Amerika-Tournée des Zürcher Kammerorchesters entschieden, in Zukunft mit einem bezaubernden, rund einstündigen Programm musikalisch gemeinsame Wege zu gehen. Es erklingen französische Werke von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Eugène Ysaÿe, Eric Satie, Jules Massenet und Claude Debussy. Peter Zürcher, LaMarotte Freitag, 25. September, Kirche Aeugst, Türöffnung um 19.30 Uhr, Beginn um 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Wichtig: Für alle von LaMarotte organisierten Anlässe wird die Platzzahl beschränkt, sodass die aktuellen Vorsichtsregeln eingehalten werden können. Deshalb ist eine Reservation dringend

Die Geigerin Daria Zappa und die Harfenistin Jane Berthe spielen bezaubernde französische Musik in der Kirche Aeugst. (Bild zvg.)

empfohlen. www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

John Voirol.

Christian Klischat. (Bilder zvg.)

«Mein Gott, mein Gott, warum?» unter diesem Titel nähern sich Christian Klischat (Spiel) und John Voirol (Saxofon) am Bettag, 20. September, in einem PsalmenRezital einem Gespräch mit Gott.

Schöpfer von Himmel und Erde, dem Unnennbaren, dem grossen Liebhaber ... Dabei kommt alles zur Sprache, was einen Menschen im Innersten bewegen kann: Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, von zart bis bitter, von unbändiger Freude bis bitterer Betrübnis über eigene Schwächen. Bis in die kleinsten Fasern wird die Gott-MenschBeziehung ausgeleuchtet. Der Schauspieler Christian Klischat und der Saxofonist John Voirol präsentieren ihr Rezital in der Reihe «Musik und Wort» des Klosters Kappel. Kloster Kappel

Ein Schauspieler und ein Jazzmusiker tasten sich schlicht und ergreifend mit viel Herzblut an dieses wohl älteste bis heute im Alltag gebrauchte Gespräch mit Gott heran. Das Rezital nimmt die Psalmen Davids in der Luther-Übersetzung auf, aber auch Ernesto Cardenal, Hanns Dieter Hüsch und durch den Psalter inspirierte zen-buddhistische und muslimische Meister erhalten das Wort. Ein sinnlich gewagter Dialog mit dem

Kloster Kappel, eidg. Bettag, 20. September, 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch, Tel. 044 764 88 10.


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JA zum Zusammenschluss zur Kirchgemeinde Knonauer Amt

Johannes Bartels Aeugst a. A.

Hans Asper Affoltern a. A.

Judith Grundmann Bonstetten

Jürg Billeter Hausen a. A.

Peter Ott Hedingen

Vreni Bär Maschwanden

Karl Sigrist Mettmenstetten

Hans Peter Stutz Ottenbach

Die Kirche bleibt in unseren Dörfern – unsere PfarrerInnen bleiben bei uns. Gemeinsam können wir mit den gegebenen Mitteln mehr machen als alleine.

Urs Guldener Rifferswil

Komitee Pro KG + pro Kirchgemeinde Knonaueramt Hasi Schwarzenbach, Mettmenstetten; Silvia Dinkel, Hausen a. A.; Susanne Fischli Benz, Ebertswil; Christan Hosig, Maschwanden; Katrin Hottinger, Hausen a. A.; Hans Rudolf Huber, Affoltern a. A.; Ursula Jarvis, Mettmenstetten; Pia Kinner, Affoltern a. A.; Silke Korn und Johannes Wehinger, Bonstetten; Andi Müller, Mettmenstetten; Ruedi Müller, Aeugst a. A.; Thomas Müller, Affoltern a. A.; Elisabeth Ochsner, Ottenbach; Hanspeter und Ursula Schärer, Affoltern a. A.; Erich Schild, Affoltern a. A.; Werner Schneebeli, Affoltern a. A.; Franz Schüle, Hausen a. A.; Ursi Schweizer, Mettmenstetten; Peter Spinnler, Mettmenstetten; Thomas Strebel, Maschwanden; Roland Sutter, Hausen a. A.; Salome Täubert, Jürg Vogt, Mettmenstetten; Felix Weiss, Ottenbach; Rosmarie Zogg, Mettmenstetten; Magdalena Suter, Mettmenstetten IBAN: CH84 0681 4278 0536 8467 7 lautend auf Hans Ulrich Schwarzenbach


Veranstaltungen

AGENDA

Freitag, 18. September Affoltern am Albis 17.30–21.45: Filme für die Erde. 10 Jahre Filme für die Erde. Schulprogramme ab 9.00–15.45 Uhr. Öffentliche Vorführungen: 17.30–19.00 Uhr: «My Octopus Teacher», 19.30–20.15 Uhr, Kurzfilme, 20.15–21.45 Uhr, «Story of Plastic». Türöffnung jeweils 30 Min. vor Beginn. Freier Eintritt, Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben. 19.00–22.00: «Welcome Disco» für alle ab der 1. Oberstufe. Veranstalter: Jugendarbeit JA-AAA Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 19.00–21.00: Vernissage: «Mut und Zuversicht». Angela Wicki Owens, Malerei, und Léa Pasqualini, Skulpturen aus Ton, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7.

Samstag, 19. September Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

20.00: Echo vom Locherguet – «Musig quer dur d’Schwiiz und Drüberus». Stücke und Tänze aus allen Gegenden der Schweiz, manchmal auch mit einem Sprutz Atlantik und Mittelmeer. Pöschtli Aeugstertal, Pöstliweg 1.

Affoltern am Albis 08.00–12.00: Wochenmarkt mit Biogemüse, Obst, Eier, Milch, Brot, Gebäck und Naschereien, Blumen, Kaffee und tropischen, frischen Früchten Marktplatz.

Bonstetten 13.00–17.00: Open House. Arbeiten von Véro Straubhaar als Schwerpunkt. Malerei und Objekte sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13.

Kappel am Albis 20.00: «Hagios-Gesungenes Gebet». Kappeler Liederabend zum Lauschen und Innehalten. Ein Konzertabend, der von Stille und Instrumentalmusik getragen wird. Eintritt frei, Kollekte, keine Anmeldung möglich, frühes Eintreffen empfohlen. Maskenpflicht. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Freitag, 18. September 2020

Ganz einfach Rockmusik Neuer Song von Last Avenue

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Mut und Zuversicht». Angela Wicki Owens, Acrylmalerei und Bilder in Mischtechniken, Léa Pasqualini, Skulpturen aus Ton Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14

Hausen am Albis

Schulhaus Weid, Weidstrasse: «Weid Cube» Kunstausstellung. 10 Kunststudenten aus 10 verschiedenen Hochschulen stellen aus. Projekte, Arbeiten, Live-Performance um 18.30 Uhr. Fr 17–20

Aeugst am Albis Die Ämtler Rocklegenden Last Avenue: (v.l.) Simon Plüss, Martin Gaisser, Christian Schönbächler, Jérémie Bochet. (Bild zvg.) die Band Ende Oktober 2020 veröffentlicht. Wie viele der bekannten Songs ist auch die jüngste Single der Mannen mit der Liebe zu klassisch grossem Rock in den Dala-Studios von David Langhard (Admiral James T., Howlong Wolf) entstanden. Ihr «Greatest Hits» wird das fünfte Album in der langjährigen Karriere sein – mit ausgewählten Songs aus all den langen Jahren. Neben dem jüngsten Baby «Andalusia» und bekannten Klassikern aus dem Repertoire der alten Hasen kommt auch bis dato unveröffentlichtes Material auf das Album. Natürlich passen die Etiketts, die Last Avenue schon früher gerne mit Stolz zur Schau trugen, noch heute: Ihr

Sibylle Tanner

Gottesdienst in Aeugst mit zwei Stimmen und einem Piano zem noch in Aeugst und schätzen die Akustik der kleinen Kirche sehr. Sie werden den Gottesdienst von Pfarrerin Simone Weil mit ihren starken Stim-

Wettswil am Albis 14.00–16.00: Jassturnier für jede Frau – jeden Mann mit Jahresklassement. Mehr Infos bei Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71. Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38.

men, viel Gefühl und Leidenschaft bereichern. Traditionellerweise werden Erntespenden wie Gemüse und Früchte gesammelt, die dann dem Götschihof der Stiftung Solvita im Aeugstertal zugute kommen. Solche Naturalspenden können am Samstagabend, 19. September, bis 19 Uhr vor dem Aeugster Kirchenseiteneingang deponiert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Götschihofes werden sich darüber freuen.

Apéro mit Landfrauen

Sonntag, 20. September

Neben Geben ist auch Nehmen angesagt: Anschliessend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen, den die Landfrauen vorbereiten werden. Kirchenpflege Aeugst am Albis

Bonstetten 13.00–17.00: Open House. Arbeiten von Véro Straubhaar als Schwerpunkt. Malerei und Objekte sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, Kunstfenster, Dorfstrasse 13.

Rock ist tief und fest in den 1970er-Jahren verwurzelt, «Hippie & Classic Rock» ist immer noch Programm, die Liebe zu ausufernder Opulenz mit einem Hang zum Psychedelischen ist nicht minder ausgeprägt, wie die Fähigkeit, einen Song genau auf den Punkt zu fokussieren – wenn es denn sein muss. Auch wenn die Formation sich über die Jahre personell verändert hat, stehen Last Avenue seit eh und je für einzigartige Rock Stage Performance. Last Avenue touren quer durch die Schweiz. Der nächste Halt ist in Hausen am Samstag, 10. Oktober, am legendären Has Club Festival.

Erntedank mit Zimt & Zucker Zum Erntedank-Gottesdienst in Aeugst reist das Musiker-Duo Christine und Patrik Bitzer eigens aus Beromünster an. Sie wohnten bis vor Kur-

Gottesdienst am eidg. Bettag, 20. September, 10 Uhr,

Zimt & Zucker trat schon zum 350-Jahre-Jubiläum der Kirche Aeugst auf. (Bild zvg.)

reformierte Kirche Aeugst.

Mettmenstetten 10.00: Gottesdienst. Gesang von Tanya Birri, begleitet von Orgel, E-Gitarre und japanischer Trommel. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 13.30: Tagung zum Bettag: «Der Klimawandel und wir». Was ist Sache? Was können wir tun? Referat mit Prof. Dr. Andreas Fischlin, anschliessend Podiumsdiskussion. Keine Anmeldung nötig. Maskenpflicht. Kloster Kappel, Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort – zum Bettag in der Klosterkirche. Christian Klischat (Schauspiel) und John Voirol (Saxophon): Mein Gott, mein Gott, warum? Ein Psalmen-Rezital. Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte. Maskenpflicht Klosterkirche.

Dienstag, 22. September Obfelden

16.00:, 17.00:, 18.00: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www. everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri, Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Mittwoch, 23. September Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Infos: www.everdance-obfelden. ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri, Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Ausstellungen

Nächster Halt oder «next stop is Andalusia» singen Last Avenue in ihrem neusten Song «Andalusia», der heute Freitag überall digital erscheint, inklusive dem dazugehörigen Videoclip auf YouTube. Seit 22 Jahren ist der Vierer aus Hausen nun gemeinsam unterwegs; zunächst als Mild’n, seit 2006 als Last Avenue. Seit jeher setzen sie dabei auf Rockmusik. Ganz einfach Rockmusik. Zurückblicken? Auf jeden Fall – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher und vage erscheint. Last Avenue zelebrieren diesen Blick zurück schon bald mit einem Greatest-Hits-Album. Zunächst richten sie den Blick aber in die Zukunft. Nächster Halt: «Andalusia». Hippie- & Classic-Rocker seien sie. Sagen Last Avenue über sich selber. Da erstaunt es nicht, dass sie in ihrem neusten Song einen langhaarigen Bärtigen besingen, der ihnen den Weg zum nächsten Stopp auf ihrer langen musikalischen Reise weist: «Andalusia», diese wilde Landschaft ganz im Süden von Spanien; Sehnsuchtsort von freiheitsliebenden Freigeistern von weither. Es ist der Geist von guter Laune, der Leichtigkeit des Seins und der Lebenslust, den Last Avenue in ihrem neusten Track besingen – ein Lichtblick von Unbeschwertheit in Zeiten, in denen Schwermut und Unsicherheit so vielen das Leben schwer machen. «Andalusia» ist freilich mehr als ein verklärter Blick in die Ferne rauer Landschaften. Der Song ist der Vorbote des ultimativen Karriere-Rückblicks «Last Avenue & Mild’n – Greatest Hits», den

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Mettmenstetten 19.00–20.00: Vortrag im Rahmen demenzfreundliche Gemeinde: «Welche Rolle spielt die Hausärztin, der Hausarzt bei der Diagnostik, im Verlauf, dem Umgang und der Begleitung bei einer Demenzerkrankung?» Referent: Bruno Köhler, Hausarzt Mettmenstetten, Eintritt frei. Kath.Pfarreizentrum Rüteli.

Donnerstag, 24. Sept. Affoltern am Albis 11.15: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Essen (Salat oder Suppe, Menü, Getränke, Dessert, Kaffee) für Fr. 17, An- und Abmeldungen bis Mittwochvormittag bei Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00. Restaurant Rosengarten.

20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 19:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Entdecken Sie den Unterschied». Alles hat weltweit immer Saison. Wer weiss noch, was saisonal reift? «Regional und saisonal» mit Ruth Bieri und Slow Food. Umwelt- und Klimaschutz beginnt auf dem eigenen Teller. Mo 16–18.15, 8–11.30, Di 8–11.30, Mi 14–16.30, 8–11.30, Do 8–11.30 ANZEIGE

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

«BeZug – Werke der Sammlung» Die Herbstausstellung ist eine Entdeckungsreise zum Eigenen – Aussensicht miteingeschlossen. Sie vereint Kunstschaffende der Region und internationale Künstler, die sich in ihren Arbeiten aus der Kunsthaus-Sammlung auf Zug beziehen. Mit Werken von Louis Amann, Werner Andermatt, Guido Baselgia, Olafur Eliasson, Armin Haab, Walter Haettenschweiler, Peter Herbener, Rut Himmelsbach, Lukas Hoffmann, Eugen Hotz, Tadashi Kawamata, Hans Potthof, Fritz Roth, Christoph Rütimann, Christian Staub, Alex Stocker, Annelies Štrba, Till Velten, Hannah Villiger u.v.a. Eröffnung an der Zuger Kunstnacht Samstag, 19. September, 17.00 Uhr Türöffnung; 17.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung, mit Matthias Haldemann, Direktor; 18.00 Uhr Judith Stadlin, Live-Literatin, Schauspielerin, Autorin, verpasst dem Zuger-deutschen eine Frischzellenkur. In 3 Teilen à je 20 Min; 18.30 Uhr Apéro in der Kunsthaus-Bar; 19.30 Uhr Judith Stadlin, Teil 2; 20.00 Uhr Kurzführung, mit Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung; 20.30 Uhr Judith Stadlin, Teil 3; 21.00 Uhr Kurzführung, mit Sandra Winiger. Unser Schutzkonzept sieht vor, dass max. 75 Personen gleichzeitig im Kunsthaus anwesend sein dürfen. Beim Eingang werden die Personendaten notiert; es kann zu kurzen Wartezeiten kommen. Veranstaltungen Sonntag, 20 September, 10.30 – 12.00 Uhr, Führung mit einem Gast zum zeichnerischen Werk von Fritz Roth: Marco Obrist, Sammlungskurator, im Gespräch mit Monika Lang, Lebenspartnerin von Fritz Roth.

Kappel am Albis

Dienstag, 22. September, 12.15 – 12.45 Uhr, Kunst über Mittag, zu Olafur Eliasson, mit Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung

Obfelden

Sonntag, 27. September, 10.00 – 12.00 Uhr, Fahrrad-Führung zum Installationen-Weg von Tadashi Kawamata vom Kunsthaus Zug bis ins Gebiet Brüggli, mit Matthias Haldemann, Direktor. Treffpunkt beim Kunsthaus, mit eigenem Fahrrad. Über die Durchführung wird 24h vorher auf der Homepage informiert.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Einblick in die 800-jährige Geschichte und Besichtigung der nach historischem Vorbild neugestalteten Klostergärten. Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

16.30: Everdance Obfelden Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich.

Dienstag, 29. September, 12.15 – 12.45 Uhr, Kunst über Mittag: Karl Kobelt, Stadtpräsident, zu Gast in der Ausstellung, im Gespräch mit Matthias Haldemann.


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Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2020

Spielerisch neue Schriften entdecken

Nein sagen will gelernt sein. (Bild zvg.)

Lernen, nein zu sagen Am Samstag, 3. Oktober, von 10 bis 11.30 Uhr erfahren die Kinder von der Familientherapeutin Stefanie Wolf, was der Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen ist und wie man damit umgeht. Eltern möchten immer das Bestmögliche für ihr Kind. Es soll Nein sagen können, wenn es etwas nicht will oder sich etwas nicht gut anfühlt. Doch Nein sagen will gelernt sein. Von den Eltern wird das Nein des Kindes nicht gerne gehört und da kann ein Konflikt entstehen, bei dem die Kinder nicht unterscheiden können, in welchen Situationen sie getrost Nein sagen und wo sie abwägen können. Im Kurs vom 3. Oktober spielen die Kinder gemeinsam mit Stefanie Wolf verschiedene Situationen durch und forschen nach Lösungen. Es geht darum, dass die Kinder lernen, Situationen richtig einzuschätzen und den eigenen Empfindungen und Wahrnehmung zu vertrauen. Der Workshop ist für Kinder von sieben bis elf Jahren geeignet. Familienzentrum Affoltern Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Vögel fotografieren im Reusstal Die Teilnehmenden beobachten und fotografieren Vögel am Flachsee und an der Stillen Reuss mit dem Naturfotografen Ambroise Marchand und dem Ornithologen Thomas Burkard. Ausserdem erhalten sie in Theorieblöcken fachkundige Informationen zur Ornithologie und der Fotografie. Leitung: Ambroise Marchand, Naturfotograf, und Thomas Burkard, Ornithologe und Mitglied der Ornithologischen Arbeitsgruppe Reusstal OAR. Stiftung Reusstal Samstag, 19. September. Beginn: 7.30 Uhr, Ende zirka um 16.30 Uhr. Mitbringen: Eigene Fotoausrüstung. Anmeldung an sarah.wettstein@ stiftung-reusstal.ch (Teilnehmerzahl ist beschränkt) Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke RottenschwilUnterlunkhofen (westseitig). Kosten: 110 Franken/ Person (inklusive Material). Verpflegung bitte selber

Referat in der reformierten Kirche Affoltern

Am Mittwoch, 30. September, von 14 bis 16.30 Uhr lehrt die Kursleiterin Sibylle Born, Sveb Ausbilderin Print und Grafik, die Kunst des schönen Schreibens und was man aus der eigenen Handschrift alles zaubern kann.

Am Dienstag, 29. September, um 19 Uhr, referiert Professor Pierre Bühler in der reformierten Kirche Affoltern zum Thema «Ehe für alle?!».

Handlettering liegt voll im Trend, man sieht es zurzeit überall. Hübsch gestaltete Kreidetafeln vor Cafés oder Restaurants und aufwendig gestaltete Glückwunschkarten oder Fotoalben. Es ist eine schöne Verbindung zwischen Schreiben und Malen – eine Kunstform, in welcher der Raum zwischen den Worten mit verschiedenen kreativen Elementen oder sogar kleinen Bildern gefüllt wird. Kurzum: das Zeichnen, Malen und Gestalten von schöner Schrift.

Was Erwachsene können, das können die Kids auch, besonders wenn es um kreatives Schreiben und Gestalten geht! Am 30. September findet wieder ein Handlettering-Kurs für Kinder und Teens statt. Mit Schreibwerkzeugen wie Bleistift, Feder, Faserschreiber und Marker lassen sich auf einfache Art und Weise wirkungsvolle Alphabete und Zierschriften zeichnen. Die Kinder entdecken an diesem Nachmittag, wie mit einigen Tipps und Tricks spielend neue Schriften entwickelt werden können und wie man Worte und Texte fantasievoll gestaltet. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Im Kurs können neue Schriftarten ausprobiert werden. (Bild zvg.)

Die Nationalhymne einmal anders Im Gottesdienst zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am 20. September spielen in Mettmenstetten ab 10 Uhr drei Musikerinnen und Musiker aus dem Säuliamt. Wie bereits der Name des Festtags vieles zusammenbringen will, ist auch die Musik der drei Musiker aus dem Säuliamt vielfältig und spannend: mal laut, mal leise, jazzig, rockig, meditativ, aufwühlend, improvisatorisch... Dabei orientieren sie sich mehrheitlich an Liedern aus dem Gesangbuch «Rise up», vernachlässigen jedoch auch den traditionellen Schweizerpsalm nicht, der den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes bildet und zum Schluss in seiner ganzen Kraft als Gemeindegesang erklingt, begleitet von Orgel, E-Gitarre und der bewegenden Stimme von Tanya Birri mit einem Finale auf der japanischen Taiko-Trommel. Alle Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen.

Auf das Publikum warten Klänge von E-Gitarre, Orgel oder Trommel. (Bild zvg.) Gottesdienst am Sonntag, 20. September, 10 Uhr,

Die biblischen Aussagen zur Beziehung der Geschlechter scheinen eindeutig: Mann und Frau sind füreinander geschaffen und die Ehe ist bereits in der Schöpfungsordnung angelegt; Scheidung ist problematisch, Sexualität ausserhalb der Ehe ist Sünde und Homosexualität ist tabu. – Wie kann es sein, dass heute viele Theologinnen und Theologen, die sich dem «sola scriptura» der Reformation verpflichtet fühlen, die kirchliche Trauung für homosexuelle Paare dennoch für bibelkonform halten und die im Juni erfolgte Legitimierung der «Ehe für alle» für überfällig? Auf Einladung der Reformierten Erwachsenenbildung im Säuliamt wird Professor Pierre Bühler zu diesen Fragen Stellung nehmen. Pierre Bühler war bis 2015 Professor für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Universität Zürich und versteht es wunderbar, auch schwierige Themen verständlich aufzubereiten. Im Anschluss an seinen etwa 75-minütigen Vortrag besteht die Möglichkeit für Rückfragen und zur Diskussion im Plenum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Bettina Bartels

Gesang & japanische Trommel (Kappel), Torbjörn

Umzug am Zurich Pride Festival im Juni 2019. (Bild zvg.) «Ehe für alle?!» – Vortrag von Professor Pierre Bühler am Dienstag, 29. September, 19 Uhr in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Die aktuellen Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen werden eingehalten (Masken, Aufnahme von Kontaktdaten).

MännerSache Knonau in Kappel Nach längerer Pause meldet sich die MännerSache Knonau mit einer neuen Veranstaltung zurück. Diese führt die Teilnehmer am 30. September ins Kloster Kappel. Das Kloster Kappel war und ist eine sehr bedeutende Institution im Knonauer Amt. Sie hat eine sehr lange, interessante Geschichte. Das Kloster wurde 1185 gegründet und hatte seither die unterschiedlichsten Funktionen. Heute ist es ein Seminarhotel und Bildungshaus. Das Kloster ist im Besitz des Vereins «Kloster Kappel», zu dessen Mitgliedern auch die umliegenden Kirchgemeinden, also auch Knonau, gehören. Die MännerSache hat eine Führung durch das Kloster Kappel organisiert. Pfarrer Volker Bleil wird den Teilnehmern etwas über die Historie sowie die durchgeführten und geplanten Veränderungen erzählen und insbesondere die Klostergärten zeigen. Nach einem Apéro wird es ein gemeinsames Znacht im Abtkeller geben.

reformierte Kirche Mettmenstetten. Mit Tanya Birri,

Das Kloster Kappel hat eine lange Geschichte. (Bild zvg.) Führung durch das Kloster Kappel, mit Abendessen. Mittwoch, 30. September, ab 18 Uhr. Weitere Informationen (Treffpunkt, Kosten) sowie der Anmeldelink sind zu finden auf:

Mirko Windisch, MännerSache Knonau

www.maennersacheknonau.home.blog/

Hansson, Gitarren (Rifferswil) und Daniel Rüegg,

Daniel Rüegg, Organist in Mettmenstetten

Orgel & Piano (Rifferswil).

Bunte Bienen aus Perlen Im Kreativ-Workshop vom Samstag, 26. September, von 14 bis 16.30 Uhr können alle sofort loslegen, denn es braucht keinerlei Vorkenntnisse. Summ, summ, summ, Bienchen summ herum! Die fleissigen Bienen, die uns feinen Honig oder Bienenwachs liefern, sind zu Besuch im Familienzentrum. Besser gesagt, sie dürfen von den Kindern aus bunten Perlen frei nach eigenem Geschmack und kreativer Fantasie hergestellt werden. Die Kursleiterin Carola Solinger von Schmuck Werk nimmt die Kinder mit auf eine zauberhafte Reise in die Welt der «Bunten Bienen». Es sind beflügelte Fantasiewesen zum Aufhängen, Anhän-

Wenn Adam mit Adam oder Eva mit Eva...

Handlettering-Kurs für Kinder und Teens

mitbringen oder einkehren im Restaurant Hecht, Rottenschwil.

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gen und Rumhängen. Sie sind bunt, frech und fröhlich und werden aus Perlen und anderen Schmuckelementen hergestellt. Es braucht keinerlei Vorkenntnisse, da jeder Schritt genau erklärt und an zahlreichen Beispielen gezeigt wird. Die Kinder werden liebevoll betreut und zum Beispiel beim Durchtrennen oder Quetschen der Perlen mit der Zange stets unterstützt. Der Erfolg ist somit garantiert! Der Workshop eignet sich für Kinder ab fünf Jahren. Ein kleiner Zvieri ist im Kurspreis inbegriffen. Familienzentrum Affoltern

«Hexenkinder» im Kino Cinepol Sins Im Kino Cinepol ist ab sofort der Film «Hexenkinder» zu sehen. Die Geschichte von «zwangsversorgten» Heimkindern, die im Namen der Religion gequält wurden, sich trotzdem

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Im Workshop kreieren die Kinder ein Tier aus Perlen. (Bild zvg.)

Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Der Film «Hexenkinder» handelt auch von Zwangsversorgten. (Bild zvg.)

nicht brechen liessen und dank ihrer Widerstandskraft und Fantasie überlebt haben. Gleichzeitig erinnert der Film an das ähnliche Schicksal von Kindern, die im Namen Gottes der Unholderei bezichtigt, gefoltert und zu ihrem angeblichen Seelenheil oft auch hingerichtet wurden. Edwin Beeler («Die weisse Arche», «Arme Seelen») wurde 2017 mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet. Auch in seinem neusten Werk erzählt der Filmemacher mit grösster Sorgfalt und hohem Respekt eine eindringliche Geschichte mit historischer Strahlkraft. Der eindrückliche und erschütternde Dokumentarfilm läuft seit Donnerstag im Kino Cinepol in Sins. Am Sonntagmorgen ist zudem eine Matinée-Vorstellung im Programm. Cinepol Sins Weitere Infos unter www.cinepol.ch.




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Sport

Freitag, 18. September 2020

Orientierungslauf kommt wieder in Fahrt Begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am OL für alle in Obfelden Nach der mehrmonatigen Pause fanden in der vergangenen Woche wieder Orientierungsläufe statt: zwei Läufe im Knonauer Amt, einmal als Training für die Erfahrenen und einmal ein OL für alle, der sich vor allem an Anfänger und Familien richtete. Die Läufe im Säuliamt wurde an zwei verschiedenen Tagen im Wolserholz durchgeführt, wobei das Training am Mittwoch von Mettmenstetten aus erfolgte, während der OL für alle beim Schützenhaus Obfelden startete. Gleich drei Formen von Orientierungslauf führte die OL-Gruppe Säuliamt letzten Samstag in Obfelden durch: ein normaler OL im Wald für Gross und Klein, ein Walking-OL für weniger Ehrgeizige sowie ein Schnur-OL für die Jüngsten. «Bitte, darf ich noch einmal laufen!?» Das war am Schnur-OL immer wieder zu hören. Hier absolvierten Kinder einer Schnur entlang eine Schlaufe durch den Laubwald oberhalb des Schützenhauses. Unterwegs trafen sie auf zehn OL-Posten und mussten diese auf der Kontrollkarte ins richtige Feld quittieren. Schliesslich fiel die Entscheidung äusserst knapp aus: Eine winzige Sekunde trennte den schnellsten (Leni) von der zweitschnellsten (Aira). Ein Teil dieser Kinder hatte bereits am «grossen» OL mitgemacht. Zahlreiche Familien, Paare und Einzelläufer

wurden meist alle Posten gefunden – wenn auch manchmal nicht auf dem direktesten Weg. Bei den einzeln gestarteten OL-Spezialisten stellte sich eher die Frage, welche Abkürzung sich lohnen könnte – und wo man hoffnungslos in den Brombeerstauden stecken bleiben würde. Dass auf der längsten Strecke eine Frau die Nase vorn hatte, gab es wohl noch nie: Helena Laasch aus Wettswil fand nicht nur die besten Routen, sie lief auch sehr schnell und setzte sich souverän an die Spitze vor allen männlichen Konkurrenten. Die mittellange schwierige Bahn gewann Christian Bigler vor Sari Tillmann. «Bitte, dürfen wir noch einmal starten?» Das fragten auch Alessandro und Janice Erbetta aus Obfelden, nachdem sie als Familie auf der kurzen Bahn Bestzeit gelaufen waren. Sie absolvierten auch gleich noch die mittlere einfache Bahn – und erzielten gleich nochmals Bestzeit!

Podestplätze für Säuliämtler an der Schweizer Meisterschaft

Die Aeugsterin Mira Werder holte sich bei der Schweizer Meisterschaft einen Podestplatz bei der Nachwuchskategorie (D 12). (Bild zvg.) suchten mit Hilfe der detailreichen OL-Spezialkarte ihre Posten auf einer der vier Bahnen. «Müssen wir den rechten

oder linken Weg nehmen?» Diese und andere Fragen führten oft zu heftigen Diskussionen in der Gruppe. Schliesslich

Am Sonntag wurde dann im Zürcher Unterland, auf der Egg-Platten oberhalb von Steinmaur, die Schweizer Meisterschaft in der Langdistanz durchgeführt, die Königsdisziplin bei den OL-Veranstaltungen. Das Corona-Schutzkonzept sah vor, dass an zwei Tagen gestartet wird und das Wettkampfzentrum, wo sich

am ehesten Teilnehmer ansammelten, war strikt in Sektoren eingeteilt. Da im OL ein Chip zur Kontrolle der anzulaufenden Posten eingesetzt wird, mit dem jede Person identifiziert werden kann, war der Corona-Schutz gut gewährleistet. Die Meisterschaft fand in einem typischen Mittellandwald statt, etwas weniger grün als das Wolserholz, aber doch mit vielen Büschen durchsetzt, so dass technisches Können nötig war. Das heisst, die Karte muss gut gelesen werden, damit die Läuferin oder der Läufer immer weiss, wo sie oder er sich befindet. Um die Posten anzulaufen, musste vielfach quer durch den Wald gesputet werden, wobei das Gelände etliche Steigungen aufwies. Zwischendurch hatte es dann wieder Wege, auf denen man schneller laufen konnten. Denn in der Langdistanz ist eine Gesamtstrecke von 5 (für Kleine und Ältere) bis 20 km zu bewältigen (Elite-Kategorien) und dies in möglichst kurzer Zeit. Die Säuliämtler haben sich bei diesem wichtigsten Lauf gut behauptet, wie ein Blick auf die Rangliste zeigt, eine Rangverkündigung (geehrt werden die ersten drei) wurde aber aus Schutzgründen nicht durchgeführt. Auf das Podest schafften es Denis Steinemann, Stallikon (1. Rang H40), Enikö Stüdeli-Fey, Mettmenstetten (2. Rang DAM), Lucia Hasler, Bonstetten (2. Rang D70), Yvette Zaugg, Aeugst (3. Rang D70) und Mira Werder, Aeugst (3. Rang D12). Hannes Zaugg, Lotti Spalinger

TC Hausen in InterclubSaison gestartet Endlich ist auch im TC Hausen die Interclub-Zeit angebrochen. Obwohl in diesem Jahr keine Auf- und Absteiger ermittelt werden, spielen die verschiedenen Teams in ihren Ligen um Punkte und nicht zuletzt ums individuelle Swisstennis-Spielerranking.

Damen 30+ mit 6:0-Sieg

Der souveräne Steigerungslauf in Möggers lässt Cyrill Scheiwiller die Führung in der Meisterschaft ausbauen. (Bild Maxime Schmidt)

Scheiwillers zweiter Streich

Unbeeindruckt von der klaren Niederlage vor einer Woche, spielte das Team Damen 30+ (Captain Marianne Fust) im Heimspiel gegen Wädenswil gross auf und bezwang die Gäste mit 6:0. Während Beccy Elliott, Sabina Schülin und Gaby Staad ihre Einzel klar in zwei Sätzen gewannen, musste Neo-IC-Spielerin Fabia dell’Era ihren ersten IC-Erfolg dank viel Geduld und zur richtigen Zeit gelebten Emotionen in drei Sätzen erkämpfen. Auch die beiden Doppel waren eine klare Angelegenheit für die Oberämtlerinnen.

Das von Captain Nico Kölliker betreute 35+-Team legte im Auswärtsspiel in Wettswil einen regelrechten Traumstart hin und führte nach den Einzel bereits uneinholbar mit 5:1. Offenbar wurde dabei aber so viel Energie eingesetzt, dass die ausstehenden drei Doppelpartien trotz guter Leistung allesamt verloren gingen. Entsprechend dürfte klar sein, worauf der Trainingsfokus in der laufenden Woche gelegt wird, damit im Heimspiel vom Sonntag das Benzin bis zum Schluss reicht. Ohne Chance blieben die 3. Liga-Herren gegen den TC Leuholz. Einzig Captain Iwen Pliska und Bruno Eggmann konnten ihre Einzel für sich entscheiden, so dass schlussendlich eine 2:7-Niederlage resultierte. Bereits am Wochenende stehen die nächsten TCH-Heimspiele an. Infos zu den Spielzeiten können der Homepage www.tchausen.ch entnommen werden. Chasper Weidli

Sieg des Rifferswiler Motocross-Fahrers Drei Wochen nach dem Auftaktsieg in Beggingen gewinnt Cyrill Scheiwiller auch den zweiten Lauf der Schweizer Meisterschaft am letzten Sonntag in österreichischen Möggers. Damit baut der Rifferswiler seine Führung in der Motocross-Meisterschaft auf 20 Punkte aus. Von Martin Platter Trockenes und sehr griffiges Terrain prägten den zweiten MotocrossMeisterschaftslauf in Möggers. Cyrill Scheiwiller, der mit seiner Familie von Obfelden nach Rifferswil umgezogen ist, ging die Qualifikation mit dosiertem Risiko an und erreichte das Ziel als Fünfter. Im ersten Lauf vermochte sich der 28-Jährige dann auf den dritten Rang zu verbessern. Im zweiten Lauf drehte der KTM-Fahrer dann so richtig auf. Dicht hinter Nico Seiler erkämpfte sich

Scheiwiller Position zwei nach dem Fall des Startgatters. Die erste Runde war noch nicht um, hatte Scheiwiller Seiler bereits überholt und kontrollierte das Rennen nun von der Spitze aus, vor den Franzosen Triest, Macler und Schafter. Im Rücken des Schweizers lieferten sich Schafter und Macler einen harten Zweikampf, bei dem Macler von der Strecke befördert wurde und später benommen aufgeben musste. Triest dagegen blieb hartnäckig auf der Verfolgung des Führenden und schaffte es in Runde vier, sich an Scheiwiller vorbeizudrängen. Doch dieser liess sich davon nicht entmutigen und konnte in der Schlussphase des Rennens die Spitzenposition wieder zurückerobern – und damit auch den Tagessieg.

Vorsprung ausgebaut Damit kann Scheiwiller seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 20 Punkte ausbauen. Nächster Meisterschaftstermin ist der 11. Oktober in Payerne.

Das erfolgreiche Damen 30+-Team mit Fabia dell’Era, Gaby Staad, Rebecca Elliott und Sabina Schülin (v.l.). (Bild zvg.)

Zu Riesensprüngen – zuweilen auch barfuss – setzten die Weitsprung-Teilnehmenden an. (Bild zvg.)

Bestleistungen beim UBS Kids Cup 102 Kinder und Jugendliche nutzten am vergangenen Samstag den UBS Kids Cup in Knonau für einen lokalen, kantonalen oder sogar schweizweiten Vergleich. Grossartiges Wetter, Rekordteilnehmerzahlen und neue Bestleistungen prägten letzten Samstag den UBS Kids Cup auf der Schulanlage in Knonau. Während den Wettkämpfen wurde Vollgas gegeben und neue persönliche Bestzeiten wurden laufend erzielt. Kinder von 4 Jahren bis junge Erwachsene mit 15 Jahren rannten um die Wette. Alle gönnten ihren «Gspännli» den Sieg und feuerten sich gegenseitig an. Die besten aus dem 60-m-Lauf qualifizierten sich für den traditionellen 50-m-Lauf um den Titel der schnellsten Knonauer. Auch beim Riesendart hatten die Kinder und Erwachsenen Spass und erzielten tolle Punktzahlen. Beim von vielen Knonauern Helfern bestens organisierten UBS Kids Cup ging es denn nicht primär um den Sieg. Im Vordergrund standen der Spass und die Freude an der Bewegung ebenso wie das sportliche Messen mit sich und Gleichaltrigen. Christian Albrecht


Sport

Freitag, 18. September 2020

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Urs Hubers Ärger in Alpnach Der Mettmenstetter Marathon-Biker wird Zweiter an der O-Tour Urs Huber pflegt die meisten Bike-Marathons, bei denen er startet, zu gewinnen. Selbstverständlich ist das aber nicht, wie sich am letzten Sonntag an der O-Tour gezeigt hat. Es ist nicht das erste Mal, dass Huber in Alpnach mit dem unbeliebten zweiten Platz vorliebnehmen muss.

Zweiter Platz für Timo Müller zum Radquer-Auftakt

Von Martin Platter «So ein Mist», liess Urs Huber seinen Gefühlen freien Lauf, als er einen Wimpernschlag hinter Sieger Martin Fanger das Ziel der O-Tour in Alpnach auf dem zweiten Platz erreichte. «Im dümmsten Moment bin ich aus dem Pedal gerutscht. Ich war in einer guten Position für den Schlussspurt und ziemlich sicher, dass ich gewinnen kann.» Fanger sei ein starkes Finale gefahren, musste der Mettmenstetter anerkennen. Der drittplatzierte Marc Stutzmann, der ebenfalls zur Dreierspitze gehörte, welche die letzten Kilometer des Marathons gemeinsam zurückgelegt hatte, ergänzte: «Wir haben uns bereits auf einen Zweiersprint eingestellt. Da tauchte plötzlich Fanger auf und heizte uns nochmals ein. Ein starkes Stück.» Fanger indes war sichtlich gerührt, dass er elf Jahre nach seinem Erfolg auf dem Halbmarathon nun erstmals auch den Marathon über 86 km gewinnen konnte. Er sagte: «Bisher hatte mir in der Schlusssteigung zum Ächerlipass stets die Kraft gefehlt, um mit den Besten mithalten zu können. Diesmal jedoch konnte ich den Rückstand in Grenzen halten und in der Abfahrt den

Das Spitzentrio der O-Tour auf dem letzten Kilometer: Der spätere Sieger Martin Fanger vor Marc Stutzmann (3.) und Urs Huber (2.). (Bild Martin Platter) Kontakt wieder herstellen.» Das Finale sei eine echte Knacknuss gewesen. Erst auf der Ziellinie habe er die Gewissheit gehabt, dass es zum Sieg reicht. «Damit schliesst sich ein Kreis», sagte der Kägiswiler den Tränen nahe.

Unbeliebte zweite Plätze Für Huber ist das ein schwacher Trost. Es gibt wenige Rennen, die der Mettmenstetter so oft im zweiten Rang beendete wie die O-Tour. Fünf zweite Plätze stehen inzwischen vier Siegen und einem dritten Platz gegenüber, seit der Wettkampf in Alpnach 2009 in die Bike Marathon Classics aufgenommen wurde. 2012 hatte der heute 35-Jährige sogar einer seiner sehr seltenen Ausfälle zu gewärtigen – er musste den Wettkampf wegen Rückenproblemen aufgeben. Doch das ist nur Statistik. Huber hat in der stark gekürzten Corona-Saison bereits das nächste Ziel vor Augen. Mor-

gen Samstag findet der Nationalpark Bike-Marathon statt, der zugleich als Schweizer Meisterschaft zählt. 2011 hatte er gleichenorts den ersten von fünf nationalen Titeln in einem denkwürdigen Kampf gegen die garstigen Wetterbedingungen gewonnen. Ein Wetterumsturz mit massivem Temperatursturz und Schnee auf dem Chaschaunapass, mit 2700 Metern der höchste Punkt des Rennens, zwangen die Veranstalter zum Abbruch des Rennens. Huber war einer der Wenigen, die den Titelkampf regulär beendeten. In diesem Jahr verzichten die Veranstalter jedoch auf den spektakulären Abstecher nach Italien. OK-Präsident Claudio Duschletta, selber ein begeisterter Mountainbiker, hat zusammen mit seinem Kumpel Janett Caviezel eine 108 km lange Alternative ausgetüftelt, die im Engadin bleibt. Sie führt auf neuen Wegen von Scuol im Unterengadin nach Zuoz im Oberengadin und dann auf der bewährten «Puter»-Strecke

Bereits am letzten Samstag begann die neue Radquer-Saison mit dem Süpercross in Baden, zugleich der Auftakt der EKZ-Crosstour. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Anlass auf der Baldegg erstmals auf zwei Tage verteilt ausgetragen. Timo Müller, der neu in der Kategorie Amateure/Masters fährt, erwischte einen beinahe perfekten Saisoneinstand. Der Mettmenstetter wurde Zweiter und ärgerte sich hinterher ein bisschen. «Die Strecke gefiel mir super und ich hatte während des gesamten Rennens eigentlich nie das Gefühl, am Limit zu fahren. Ich hätte den späteren Sieger Simon Walter mehr fordern sollen. Dann wär vielleicht sogar der Sieg dringelegen», sagte der 18-jährige Zimmermann-Lernende selbstkritisch. Dennoch freue es ihn natürlich, bei einem derart gut besetzten Wettkampf das Podium erreicht zu haben. Der gleichaltrige Xeno Schiess, der wie Müller für die IG Radquer Mettmenstetten fährt, wurde Neunter, der Knonauer Pius Stucki 18. (map.)

von S-chanf wieder zurück nach Scuol. Der höchste Punkt liegt bei etwa halber Distanz unterhalb der Alp Griatschouls auf 2111 Meter. Huber hat die Strecke, die künftig auch bei drohenden Wetterumbrüchen wie 2011 und 2018 zum Zuge kommt, bereits besichtigt. Da sie

Timo Müller wird zum Saisonauftakt Zweiter am Süpercross in Baden. (Bild Stefan Müssiggang)

fahrtechnisch und auch physisch deutlich weniger anspruchsvoll ist wie die originale Vallader-Strecke um den Schweizer Nationalpark, rechnet der Mettmenstetter mit einem schnellen, taktischen Rennen, das keine Schwächen erlaubt.

Erster Sieg des Fanionteams

Remis im zweiten Spiel

Das Heimspielwochenende des FC Hausen war ein voller Erfolg. Zwei Tage lang herrschte tolles Fussballwetter und die zahlreichen Zuschauer, die für gute Stimmung sorgten, konnten sieben Hausemer Siege mit 82 Toren bejubeln.

Nach dem mehrheitlich gelungenen Saisonauftakt war auch in diesem Spiel die Devise klar: Drei Punkte gegen das formstarke Mezopotamya müssen her.

Torregen am Heimspielwochenende des FC Hausen

Im letzten Herbst fanden am Sonntag im Jonentäli wegen des Regens keine Spiele statt. Am diesjährigen Heimspielwochenende des FC Hausen outete sich Wettergott Petrus als Fussballfan. An beiden Tagen zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und es herrschte tolles Fussballwetter. Am Samstag trugen die Junioren ihre Spiele aus. Leider musste der Match der Juniorinnen D verschoben werden, weil der Gegner zu wenige Spielerinnen hatte. Um 10 Uhr wurden die beiden ersten Spiele angepfiffen. Das Eb schlug den FC Schlieren mit 19:1, und die Junioren Db schickten ihren Gegner mit 21:0 ebenfalls mit einem zweistelligen Resultat nach Hause. Bei den Mittagsspielen feierte das Da mit 12:4 gegen United Zürich seinen ersten Saisonsieg; beim Ea siegte erstmals der Gast aus Affoltern mit 15:10. Die Zuschauer konnten in den ersten vier Spielen also bereits 82 Tore bejubeln! In der zweiten Tageshälfte fanden noch zwei weitere Matches statt. Die Juniorinnen B gewannen ihr drittes Spiel in Folge mit 2:0 gegen Wädenswil und die Junioren C sorgen dafür, dass auch im letzten Samstagsmatch drei Punkte geholt werden konnten. Die Jungs dominierten den Gegner aus Richterswil und hatten das Spiel jederzeit im Griff, so dass am Schluss ein 7:1 herausschaute.

Den Gästen nur der Ehrentreffer Am Sonntag spielte das Fanionteam zum Auftakt. Konzentriert im Match gegen

Wie hier bei den Junioren E fand der Ball 82-mal den Weg ins gegnerische Tor. (Bild zvg.)

Freienbach und motiviert durch die zahlreichen Zuschauer, liess die Heimmannschaft den Ball gut laufen, kam zu ersten Chancen und in der 13. Minute lag der Ball nach einem Torhüterfehler erstmals im Netz der Freienbacher. Das Fanionteam liess nicht locker und zeigte attraktiven Fussball, der kurz vor der Pause mit dem zweiten Treffer belohnt wurde. «Weiter so in der zweiten Halbzeit» hiess die Devise nach der Pause. Tatsächlich fiel bald der verdiente dritte Treffer für die Gastgeber. Den Ehrentreffer der Gäste in der 81. Minute beantworteten die Hausemer ein paar Minuten später mit einem schönen Kontertreffer. Der erste Saisonsieg des Hausemer Fanionteams war Realität. Passend dazu gab es für die Sponsoren des FC Hausen in der Pause des

Spiels einen Apéro als Dank für die grosszügige Unterstützung, die gerade in der Corona-Zeit nicht selbstverständlich ist. Nach den Herren waren die ältesten Junioren am Ball. Leider verlor das A knapp gegen den FC Menzingen mit 2:3. Der Abschluss des Wochenendes gehörte den zuletzt tabellenführenden Frauen. Gast war das Team aus Küsnacht. Die Damen zeigten ein sehr gutes Spiel und kamen nie in Gefahr, das Heft aus der Hand zu geben. Ein klarer 5:0Sieg war das Resultat. Die Bilanz des Heimspielwochenendes darf sich sehen lassen: In sieben von neun Spielen ging der FC Hausen als Sieger vom Platz und der Ball lag insgesamt 82-mal im gegnerischen Netz. Marco Bisa, Martin Platter

Fussball 4. Liga: FC Mezopotamya – FC KMM 0:0

Die Ämtler starten sodann munter in die Partie und wirbeln ganz schön. Die Gastgeber aus Zürich stehen aber gut und solide in der Abwehr. Das Spiel plätschert vor sich hin, wobei die Gjoshi/ Ismajlaj-Truppe immer wieder versucht, Nadelstiche zu setzen, leider ohne Erfolg. Vom Tabellenführer ist in der Anfangsphase nicht viel zu sehen, die FC KMM-Defensive spielt clever und lässt kaum Raum für Torchancen. Nach einem gut getretenen Freistoss durch G. Ismajlaj ist es B. Ismajlaj, der den Führungstreffer per Bicicletta nur knapp verfehlt. Diese Aktion gibt den Gästen vor der Pause nochmals einen Motivationsschub. In der Folge kombiniert sich der FC KMM einige Male schön durch die Reihen, jedoch mit dem Toreschiessen klappt es an diesem Sonntagmittag noch nicht. Kurz nach Wiederanpfiff ist es K. Ismajlaj, der nach einer schönen Kombination über drei Stationen den Pfosten trifft. In den weiteren Minuten zeigt sich ANZEIGE

dasselbe Bild, es spielt praktisch nur noch der FC KMM, die Gastgeber wiederum stehen in der Defensive und versuchen mit hohen Bällen die Stürmer zu lancieren und so zu Chancen zu kommen. Diese werden aber alle zunichte gemacht. Die Offensive der Ämtler rennt weiter an, alle guten Versuche von A. Kouadio, L. Ismajlaj, N. Rama oder G.Ismajlaj führen nicht zum längst fälligen Führungstreffer. In der Schlussphase wird es dann doch noch mal heiss im FC KMM Strafraum, die Stürmer entwischen, jedoch ist A. Pogosian zur Stelle und der Prellball kann mit vereinten Kräften noch wegspediert werden. Nach einer kämpferischen Team-Leistung gegen eine gut stehende FC Mezopotamya-Abwehr gibt es einen Punkt, somit bleiben beide Mannschaften in der Saison 20/21 noch ungeschlagen. Luca Vollenweider, FC KMM Juchhof 2, Schlieren - 13. September. Aufstellung:, A. Pogosian, D. Lüscher, M. Gjini (65‘ F. Sula), L. Vollenweider, J. Ewason, M. Ismajlaj ©, B. Ismailaj (45‘ N. Rama), K. Ismajlaj, A. Kouadio, G. Ismajlaj, L. Ismajlaj (75‘ J. Lüthi), Ersatz: K. Puzzo Bemerkungen: FCKMM ohne: R. Tschirky, A. Cantekin, L. Sefedini (verletzt), E. Bala, B. Gjoshi, N. Ahmeti (Familie), Mili Ismajlaj, A. Mazza, J. Steinemann (gesperrt), D. Bekcic (Ferien), Y. Renold, F. Krasniqi (n. i. A.).


FC WettswilH O PP Bonstetten

Morgen Samstag im Moos: Höngg unbequem, aber schlagbar Nur zu gerne würde der FC Wettswil-Bonstetten seinen Höhenflug auch am Samstag fortsetzen und im Heimspiel gegen den SV Höngg das nächste Punktetrio einfahren. Die letzten Spiele dieser beiden Kontrahenten gingen immer sehr knapp aus, die Stadtzürcher erwiesen sich dabei immer als sehr unbequemer Gegner. Starke Ämtler Auftritte Es macht grosse Freude, diesem FCWB, Ausgabe 20/21, zuzuschauen. Nach den Abgängen der beiden Stürmer Lugo und Capone drohte ein Vakuum in der Ämtler Offensive. Das Team hat aber mit sehr solidarischen Auftritten, einem wunderbar funktionierenden Kollektiv und einer Spielweise mit mehr spielerischen Akzenten bisher absolut überzeugt. Trotz Corona-Pause ist es gelungen, an die hervorragenden Leistungen des letzten Herbstes anzuknüpfen und sich erneut in Richtung vordere Tabellenplätze zu orientieren. Und die Chance sich dort festzusetzen, besteht sicher auch im kommenden Heimspiel gegen den SV Höngg.

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Höngg noch nicht im Tritt Nach fünf gespielten Matches hat Höngg erst zwei Zähler auf dem Konto. Dass dabei auch die beiden letzten Spiele gegen Linth und Kosova verloren gingen, wird dem Selbstvertrauen der Höngger sicher ebenfalls nicht entgegenkommen. Die auch heuer mit vielen Studenten gespickten Stadtzürcher wollen nun ein Zeichen setzen und mit einem Punktgewinn einen guten Herbst einläuten. Gerade gegen WB hat Höngg zuletzt immer wieder gute Leistungen abgerufen und positive Resultate erzielt. Ihr Spielstil mit vielen langen Bällen, stets aus einer massierten Abwehr heraus und mit viel Power die Zweikämpfe suchend, bereitete den Ämtlern immer wieder unangenehme Spiele. Man ist bereit zu kämpfen und teilweise fehlende Einzelklasse über mannschaftliche Geschlossenheit und eine nie erlahmende Kameradschaft zu kompensieren. Zu glauben, WB stehe also vor einer leichten Aufgabe wäre grundfalsch. «Ja, auf dem Papier sind wir natürlich Favorit. Aber um Siege einzufahren, muss bei uns immer die Arbeit und die Demut im Vordergrund sein. Nur wenn sich alle der Mannschaft unterordnen und kompromisslos ihren Teil beitragen, gibt es für uns Punkte, egal wie der Gegner heisst», analysiert Trainer Oswald vor dem Spiel richtig und wohlwissend um die eigenen Stärken und Schwächen.

FCWB 1 – SV Höngg

iga Samstag, 19. September 2020 1. L

16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Aktive Supporter laden ein Glücklicherweise verfügt der FCWB über eine äusserst aktive und lebendige Supportervereinigung. Nebst geselligem Beisammensein und der Unterstützung aller Abteilungen im Verein, organisieren die Supporter auch tolle Anlässe neben dem Fussballplatz. So findet am 25. September 2020 die Golf Trophy, ein Turnier für jedermann/-frau im wunderschönen Golfclub Dietschiberg statt (kurzfristige Anmeldungen sollten noch möglich sein, siehe Homepage FCWB), bei welchem immer

Alles über WB: www.fcwb.ch

Zuletzt gewann der FCWB in Dietikon 4:0 – es hätte auch höher sein können, hier scheitert Schneebeli.

Zwingende Registrierung aller Zuschauer Die gesetzlichen Vorgaben und das Schutzkonzept sind klar definiert. Alle Matchbesucher müssen sich zwingend registrieren, ansonsten wird der Einlass zum Spiel verwehrt. Um lange

Wartezeiten am Eingang zu verhindern, empfiehlt sich deshalb rechtzeitiges Erscheinen. Inklusive Spieler und Betreuer sind maximal 300 Personen auf dem Moos zugelassen. Spielbeginn ist morgen Samstag um 16.00 Uhr. (AWy)

FCWB 2 – FC Altstetten 1

Alle nächsten FCWB-Spiele

Dienstag, 22. September 2020 2. Liga 21.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Corona-Konzept

ein «schöner Batzen» für die Juniorenabteilung herausspringt. Vor dem Meisterschaftsspiel FCWB gegen Thalwil findet am Samstag, 3. Oktober 2020, von 15 bis 16 Uhr ein Outdoor-Supporterapéro statt, offeriert von Raiffeisen Kelleramt Albis. Geplant war für den 24. Oktober 2020 im Mehrzwecksaal vom Schulhaus Aegerten in Wettswil die traditionelle Supporter-Gala, an der es immer ausgelassen und feierlich zu und her geht. Der Abend stand unter dem Motto «Zusammen stark», ein tolles Nachtessen Fest und Party waren angesagt – nun wurde der Anlass aus aktuellen VirusGründen gestrichen. (AWy)

(Bild Kaspar Köchli)

Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Corona hat der FC Wettswil-Bonstetten sehr intensiv und akribisch in ein Konzept umgesetzt. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse zu befolgen. Um das Contact Tracing sicherzustellen, sind alle Besucher auf dem Moos angehalten, ihren Aufenthalt zu registrieren – entweder ganz schnell und einfach via QRCode oder auch mit Eintrag in die Liste im Clublokal. Der FCWB dankt für das Verständnis, ist es doch zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos auf https://fcwb.ch/contact_tracing. (AWy)

Fr, 18.9. Senioren 40+ – Wald Schlieren – Senioren 30+ Sa, 19.9. Jun. Ed – ZH-Affoltern Jun. Ec – Wädenswil Jun. Dc – Kilchberg/Rüschlikon Jun. Eb – Horgen Adliswil – Jun. Db Jun. Cb – Red Star Kilchberg/Rüschlikon – Jun. Dd Wädenswil – Jun. Ea Jun. Bb – Engstringen (Testspiel) Jun. Ba (JL) – Cham Kilchberg/Rüschlikon – Jun. Da Altstetten – Jun. Ca FCWB 1 – SV Höngg Jun. Aa (JL) – Team Obwalden Mo, 21.9. Stäfa – Senioren 40+ (Cup) Di, 22.9. FCWB 2 – Altstetten Mi, 23.9. Red Star – FCWB 1

20.30 Uhr 20.30 Uhr 09.00 Uhr 09.00 Uhr 09.30 Uhr 09.30 Uhr 10.00 Uhr 10.45 Uhr 12.00 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr 18.30 Uhr 20.15 Uhr 21.00 Uhr 20.00 Uhr

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Extra

Freitag, 18. September 2020

«Kochbücher lese ich wie Krimis» Rifferswilerin Maya Baer kocht bei der 14. Staffel der «Landfrauenküche» mit Die «Landfrauenküche» zählt zu den beliebtesten TV-Formaten hierzulande und ist auch in Zeiten von Covid-19 nicht aus dem Herbstprogramm wegzudenken. Mit Maya Baer schwingt ab Ende September eine Bäuerin aus Rifferswil den Kochlöffel.

Referenz ans Torfstechen im Seleger Moor Maya Baer lebt gemeinsam mit ihrem Mann Peter und den drei Kindern in Rifferswil. Neben Milchviehhaltung und -produktion führt der Familienbetrieb ein Lohnunternehmen. «Mein Mann fertigt auf Auftrag Rundballen für Landwirtschaftsbetriebe an», erklärt sie. Nach Möglichkeit gehe sie ihm auf dem Hof zur Hand oder kümmere sich um die Pensionspferde. «Zusätzlich arbeite ich als Floristin und gebe Kurse.»

Maya Baer, hier in einer Ämtler Sonntagstracht, kümmert sich um die Pensionspferde auf dem Hof. In der aktuellen 14. Staffel «Landfrauenküche» vertritt sie nicht nur den Kanton, sondern auch den Bezirk Affoltern. (Bild Ueli Christoffel) Die Rifferswiler Bäuerin probiert gerne neue Rezepte aus. Dabei achte sie auf regionale und saisonale Zutaten, die je nach Jahreszeit variieren. «Kochbücher lese ich wie Krimis», gesteht sie. Am liebsten im Bett vor dem Einschlafen. Besonders angetan sei sie von den Werken Oskar Martis, auch «ChrüterOski» genannt. «Er kocht mit saisonalen Zutaten, die in der Region wachsen und entwickelt daraus originelle Rezepte.» Gerne probiert sie diese, aber auch andere Kreationen aus, woraus sich letztlich auch die Speiseabfolge entwickelte, die sie ihren Mitstreiterinnen anlässlich der «Landfrauenküche» kredenzte. Auf Linsensalat mit gebackenem Ricotta und Trauben als Vorspeise folgte Rindsfilet an Holunderbeerensauce mit Risotto und Ofengemüse zum Hauptgang. Das Schoggitorf mit Vanilleglacé und Brombeeren zum Dessert sieht sie als Referenz an das einstige Torfstechen im Seleger Moor.

Guter Personenmix Die aktuelle Staffel der «Landfrauenküche» lief wegen Covid-19 etwas anders ab. «Unser erstes Treffen fand in Zürich mit einem Probeessen statt», erzählt sie. So lernten sich die Teilnehmerinnen kennen und ein Gericht angemessen zu

WETTER

bewerten. Gleichzeitig übten sie in Probeinterviews Gespräche vor der Kamera. «Normalerweise finden zu Beginn einer Staffel drei aufeinanderfolgende Drehtage bei den Landfrauen statt.» Wegen der Pandemie fielen diese weg. «Der Personenmix ist gelungen», schwärmt Maya Baer. «Wir verstehen uns prächtig und unterstützten uns gegenseitig.» Dass sich der Wettbewerbsgedanke abgemildert hatte, sei wohl eine Folge der aussergewöhnlichen Situation, in der sich die Frauen während dem Dreh befanden. Nichtsdestotrotz waren die Teilnehmerinnen angehalten, die Kreativität der Gerichte, den Geschmack, die Herkunft der Zutaten, die Präsentation der einzelnen Gänge, das Ambiente und letztlich den Service, den die jeweiligen Ehemänner ausrichteten, ihrer Mitstreiterinnen zu beurteilen.

Gutes Timing ist alles «Bevor es ernst wurde, habe ich das 3-Gänge-Menü zwei Mal zur Probe für Familie, Freunde und Bekannte gekocht», sagt Maya Baer. «Die grösste Herausforderung ist das Timing. Die Zutaten müssen allesamt heiss und gemeinsam serviert werden.» Die Abläufe gelte es angemessen zu koordinieren,

was nicht immer einfach sei. «Ich war während des Drehs, der Ende August stattgefunden hatte, nicht nervös. Eher angespannt», erzählt sie rückblickend. Dennoch sei sie erleichtert gewesen, als alles vorbei war. Auch Maya Baers Mitstreiterinnen, Landfrauen aus Appenzell Ausserroden, Luzern, St. Gallen, dem Wallis, Bern und dem Kanton Aargau, dürften diese Erleichterung nach ihrem Einsatz gespürt haben. Letztgenannte, eine Vegetarierin, beanspruchte die Teilnehmerinnen mit einem speziellen Gericht zusätzlich. Authentisch bleiben, kochen wie man sonst auch kocht und den Anlass geniessen, rät die Rifferswiler Bäuerin künftigen Teilnehmerinnen am Kochwettbewerb. «Ich habe viel Neues gelernt, das ich mitnehmen werde.» Den Toggenburger Schlorzifladen werde sie mit Sicherheit nachbacken. An ihrem Kochverhalten habe die Sendung allerdings nichts verändert. «Ich würde den Chrüter-Oski einladen», antwortet sie auf die Frage, wen sie gerne bekochen würde. «Ich habe so viele Fragen, die ich ihm in Bezug auf seine Art zu kochen stellen möchte», begründet sie ihre Wahl. Und für ihn würde sie das 3-Gänge-Menü aus der Sendung nochmals zubereiten.

AUSFLUGS-TIPP

Heute

Meteotest.ch

Basel 14° 26° Zürich 13° 24°

Affoltern

St.Gallen 12° 19°

Bern 14° 24° Interlaken 13° 24°

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Sonntag

Chur 14° 24° St.Moritz 6° 19°

Sion 14° 28°

Genève 17° 27°

Bellinzona 15° 27°

Montag

Dienstag

Im Bann des Wassers

Mittwoch

Alpennordseite

13° 23°

14° 23°

13° 22°

12° 22°

12° 22°

Alpensüdseite

18° 24°

17° 23°

16° 23°

16° 22°

16° 21°

LEBENSWEISHEIT «Leben wird nicht gemessen an der Zahl von Atemzügen, die wir nehmen; sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen.» Maya Angelou (Schriftstellerin)

In der Renaissance wurden derartige Installationen auch als Wasserkünste bezeichnet. Heute werden die Wasserspiele mit raffinierten technischen Möglichkeiten und mit viel Aufwand gestaltet: im Rhythmus zur Musik und in Kombination mit Farben. Das Seminarhotel Unterägeri zeigt das Wasserspiel in der 23 Meter breiten Brunnenanlage, welche 30 000 Liter Wasser, 1800 Wasserdüsen und 36 LED-Scheinwerfer umfasst. In der zwanzigminütigen Show wird das Element Wasser als Wasserwand, als Wasserschleier, als spritzende Fontänen in unterschiedlichen Höhen, in unterschiedlichen Rhythmen und Richtungen dargestellt. Dieser Kunst mit Wasser, Farbe und Musik können sich die Besucherinnen und Besucher nicht entziehen. Gezeigt wird die Wasser-Show

Das Anmeldefenster für die Teilnahme an Experiment Nichtrauchen ist ab sofort geöffnet. Lehrpersonen können ihre Klasse noch bis am 30. Oktober online anmelden. Der Klassenwettbewerb begeistert Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klasse (HarmoS-Zählung: 8. bis 11. Klasse) für ein rauch- und nikotinfreies Leben. Die Klasse vereinbart, während sechs Monaten keine nikotinhaltigen Produkte zu konsumieren und nimmt an der Verlosung von 100 Reisegutscheinen der SBB teil. Die Schülerinnen und Schüler erhalten drei Mal das ansprechende und interaktive Schülerinnen- und Schülermagazin OXY. Je nach Belieben können im Unterricht weitere Themen besprochen und vertieft werden. Experiment Nichtrauchen stellt hierfür diverse Unterrichtseinheiten und Hilfsmittel zur Verfügung.

Schlusslicht Schweiz Präventionsprojekte wie Experiment Nichtrauchen sind bezeichnenderweise gerade in der Schweiz besonders wichtig – denn in kaum einem anderen Land in Europa sind Kinder mehr Werbung ausgesetzt. Im europäischen Ländervergleich der Präventionsmassnahmen verliert die Schweiz seit Jahren kontinuierlich Terrain und liegt gegenwärtig auf dem zweitletzten Platz, knapp vor Deutschland. Im Gegensatz zur Schweiz geht unser Nachbarland das Problem an. Ab dem Jahr 2021 werden in Deutschland schrittweise Verbesserungen im Jugendschutz eingeführt, etwa ein Werbeverbot im Aussenbereich für sämtliche Nikotinprodukte. Bei der nächsten Erhebung wird die Schweiz deshalb voraussichtlich den letzten Platz belegen. Das ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Aber umso mehr ein Grund, Jugendliche für ein nikotin- und tabakfreies Leben zu begeistern. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabakund Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch. Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert. AG Tabakprävention Schweiz www.experiment-nichtrauchen.ch.

Im Seminarhotel Unterägeri kann in der 23 Meter breiten Brunnenanlage ein zauberhaftes Wasserspiel erlebt werden.

13° 24°

Luzern 15° 23°

Neuchâtel 16° 25°

«Experiment Nichtrauchen»: jetzt anmelden Lehrpersonen können ihre Klassen ab sofort fürs Experiment Nichtrauchen anmelden. Beim Klassenwettbewerb setzen sich Schülerinnen und Schüler mit den Folgen des Nikotinkonsums auseinander und nehmen sich vor, ein halbes Jahr lang tabakund nikotinfrei zu leben.

von AngelA BernettA «Jede von uns kocht im Rahmen der Sendung ein 3-Gänge-Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, das von den anderen Teilnehmerinnen probiert und bewertet wird», erklärt Maya Baer den Ablauf. Die 43-jährige Bäuerin und Floristin aus Rifferswil kocht bei der aktuellen 14. Staffel der «Landfrauenküche» mit. «Nach meiner Bewerbung Anfang Jahr bin ich auf Anhieb ausgewählt worden», erzählt sie nicht ohne Stolz. Ab Ende September werden die Folgen jeweils am Freitagabend ausgestrahlt. Maya Baer wird am Freitag, 23. Oktober, als Gastgeberin zu sehen sein. «Ich werde regelmässig auf meine kreative Art zu kochen angesprochen», erklärt die Landfrau ihre Teilnahme. Auch habe sie gute Nerven und den nötigen Mut, vor einer Kamera zu stehen und zu kochen. «Ferner gefällt es mir, aus dem Alltag auszubrechen und etwas Neues auszuprobieren.» Vorab besprach sie eine Teilnahme mit der Familie. «Da bis zu 500 000 Menschen die Sendung am Bildschirm verfolgen, sind unterschiedliche Reaktionen denkbar.» Was sie bis heute erlebt habe, möchte sie allerdings nicht missen und empfinde es als bereichernd. Die Sendereihe «Landfrauenküche» stellt seit 2007 jedes Jahr sieben Landfrauen aus verschiedenen Regionen und ihre kulinarischen Spezialitäten vor. Die TV-Macher blicken dabei nicht nur in die Kochtöpfe der Frauen, sondern begleiten deren Berufs- und Familienalltag.

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Das Wasserspiel in Unterägeri bietet Spektakel. (Bild Urs Sigg) jeweils von April bis Oktober, zweimal in der Woche, Mittwoch- und Freitagabend, ab 21 Uhr. Eine Nachfrage über die Durchführung im Hotel ist zu empfehlen. Bei sehr schlechtem Wetter oder Sturm werden die Spiele nicht durchgeführt. Urs Sigg Infos unter Seminarhotelaegerisee.ch.

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Freitag, 18. September – 4. Oktober 2020 Öffnungszeiten: Freitag Samstag Sonntag

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