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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Eines von 14 elektrifizierten Fahrzeugen im Jahr 2020.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 61 I 174. Jahrgang I Freitag, 7. August 2020

Quarantäne-Kontrolle

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei der Gesundheitsdirektion melden. > Seite 3

Modellflug-Unfall

In Ottenbach hat ein Modellflugzeug einen 23-Jährigen schwer verletzt. > Seite 3

«Flexi-Wandern» Reizvolle Postauto-Anreise zur 8. Etappe vom Grimsel nach Oberwald. > Seite 5

Drei Apfelgemeinden

Die Wappen von Affoltern am Albis, in Zürich und im Emmental haben eine lange Geschichte. > Seite 6

Magerwiesen und Weiher fördern die Artenvielfalt Seit Mitte Juni und noch bis Ende September führt das kantonale Tiefbauamt Arbeiten im Naturschutzgebiet Filderen durch. Im Rahmen von ökologischen Ersatzmassnahmen werden drei Teilflächen mit Magerwiesen und einem neuen Weiher aufgewertet. von AngelA BernettA

Arbeiten verlaufen nach Plan Da die Abtragungsarbeiten im Bereich Josenmatt vor Kurzem abgeschlossen

Wenn Angehörige an Demenz leiden Rund 151 000 Menschen in der Schweiz sind an Demenz erkrankt. Die meisten leben zu Hause und werden durch den Lebenspartner oder die Kinder gepflegt – unentgeltlich. Je nach Fortschreiten der Krankheit nimmt die Belastung für die pflegenden Angehörigen zu. Da hilft es, frei und ungezwungen darüber sprechen zu können und zu merken: Ich bin weder die Einzige noch allein gelassen. Als Hilfe zur Selbsthilfe führt Alzheimer Zürich deshalb Gesprächsgruppen, eine davon auch im Knonauer Amt. Nach dem Neustart Anfang Jahr unter der Leitung von Gerontologin Simone Anna Heitlinger und der Corona-Pause soll das Angebot nun reaktiviert werden. (tst.)

> Bericht auf Seite 5

Auch nach dem Shutdown hält das Interesse an Ämtler Hofläden an. > Seite 7

Gefahrenherde für Explosionen

Naturschutzgebiet Filderen: Halbzeit der Bauarbeiten für ökologische Ersatzmassnahmen

«Derzeit sind ein bis zwei Baggerführer auf der Baustelle im Naturschutzgebiet Filderen im Einsatz», sagt der zuständige Bauleiter Roeland Kerst. Die Sommerhitze sei kein Problem für sie, da der Boden nur bei trockenem Wetter mit dem Bagger abgetragen werden könne. «Ende Juni sowie Anfang Juli und August mussten wir die Arbeiten kurzfristig einstellen, da es regnete.» Seit Mitte Juni tragen die Angestellten der Eberhard Bau AG im Auftrag des Tiefbauamtes des Kantons Zürich im Bereich Josenmatt, Wettswil, zwischen 20 und 30 Zentimeter der Humusschicht Stück für Stück ab. «Der Oberboden wird in der Folge mit Lastwagen abtransportiert und für landwirtschaftliche Zwecke weiter verwertet», erklärt Roeland Kerst. «Der freigelegte, tonhaltige Unterboden wird im Zuge der Arbeiten mit einer artenreichen Samenmischung begrünt, welche aus Naturschutzgebieten gewonnen wurde.» Je nach Standort sollen trockene, wechselfeuchte oder feuchte Magerwiesen nachwachsen. «Damit sich eine vielfältige Vegetation einstellen kann, sind die richtigen Bodenverhältnisse wichtig», ergänzt Roeland Kerst.

Corona-Gewinner

Wäre eine Explosion, wie sie sich am letzten Dienstagabend in Beirut ereignet hat, auch im Säuliamt möglich? Gemäss ersten Erkenntnissen soll Ammoniumnitrat detoniert sein, der Grundstoff für Pflanzendünger und Sprengstoff. Der «Anzeiger» fragte bei den Kommandanten der regionalen Zivilschutzorganisation, Feuerwehren und der Landi Albis nach. Die einhellige Meinung: Komplett auszuschliessen ist es nicht. Die Gefahr hat sich in den letzten Jahren jedoch reduziert, bedingt durch laufend schärfer werdende Vorschriften. Auch die Lager seien kleiner geworden, weil die Wirtschaft heute vermehrt «on Time» produziert und die Waren direkt zu den Endkonsumenten geliefert werden. Das heisst allerdings auch, dass sich die Gefahren vermehrt auf Strasse und Schiene verlagert haben. Im privaten Bereich zählen vor allem stählerne Gasflaschen für Camping und Grill im Brandfall zu den unberechenbaren Gefahrenquellen. Auch dieser Markt ist im Wandel. Aus Gewichts- und Sicherheitsgründen verwenden Kundinnen und Kunden vermehrt Kunststoff- und Aluminiumgasbehälter. (map.)

> Bericht auf Seite 3 ANZEIGEN

Das Naturschutzgebiet Filderen in Wettswil wird um Magerwiesen und einen neuen Weiher reicher. (Bild Angela Bernetta) werden konnten, legen die Arbeiter aktuell den Weiher an und führen Leitungsarbeiten durch. «Der Teich wird mit einer Folie abgedichtet und erhält einen Ablass, über den er bei Bedarf entleert werden kann», sagt Roeland Kerst. Zielart sei der Laubfrosch. Mitte August sollen die Arbeiten im Bereich der Ölerdendeponie aufgenommen werden. Dort werden Flächen aufgeschüttet. Eine Vegetation, die an trockene Verhältnisse angepasst ist, soll sich dort entwickeln. «Terminlich sind wir im Fahrplan.» Auf einem Gebiet von insgesamt knapp 23 000 Quadratmetern entsteht,

verteilt auf drei Teilstücke, neuer Lebensraum für artenreiche und gefährdete Pflanzen und Tiere. Dieser ergänzt die bereits realisierten Naturschutzmassnahmen im Gebiet Filderen, das in erster Linie ein Hochwasser-Rückhaltebecken und Lärmschutzhügel ist.

Aufwertungsprojekt für 1,1 Millionen Franken Läuft alles nach Plan, werden die Arbeiten Ende September abgeschlossen sein. Da das Baumaterial nach wie vor über die bestehenden Strassen und Wege im Gebiet Filderen abtransportiert wird, ist

dort gemäss kantonalem Tiefbauamt mit Lastwagenverkehr zu rechnen. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert, damit man dem Werkverkehr ausweichen kann. Für Velofahrer ist die Baustellenzufahrt tagsüber an Werktagen weiterhin gesperrt. «Die meisten Velofahrer halten sich an diese Vorgabe», sagt Roeland Kerst. «Insgesamt sind die Rückmeldungen der Bevölkerung auf die Baustelle positiv.» Das Aufwertungsprojekt kostet rund 1,1 Millionen Franken. Zwei Drittel davon übernimmt der Kanton Zürich, ein Drittel geht zulasten des Bundesamts für Strassen (Astra).

Zentrumsplanung Hedingen läuft an Die Planerarbeiten werden mit einer Ortsbegehung lanciert Die Vorbereitungsarbeiten für die Zentrumsplanung in Hedingen sind abgeschlossen. Am Donnerstag, 13. August, startet die Ideenstudie mit einer Ortsbegehung. Bis Ende 2020 werden drei Planungsteams Möglichkeiten präsentieren, wie man das Zentrum neu entwickeln könnte. Die Gemeindeversammlung Hedingen hat am 12. Dezember 2019 einen Bruttokredit von 280 000 Franken für eine Ideenstudie zur Neuerschliessung und Neuüberbauung des Dorfzentrums bewilligt. Die Vorbereitungsarbeiten konnten Anfang 2020 termingerecht gestar-

tet werden. Der Zeitplan für die Durchführung der Ideenstudie wurde aber aufgrund der Corona-Epidemie kurzfristig um rund drei Monate verzögert. Das 15-köpfige Begleitgremium der Ideenstudie «Zentrumsplanung Hedingen» konnte die Vorarbeiten inzwischen trotzdem abschliessen. Der Auftrag für die Ideenstudie wurde an drei interdisziplinäre Planungsteams erteilt.

Öffentliche Ausstellung der Ergebnisse im ersten Quartal 2021 Um die Ideenstudie zielführend erarbeiten zu können, müssen die Fachbereiche Siedlungsentwicklung, Verkehr und Landschaft aufeinander abgestimmt werden. Aus den zehn interessierten

Planungsteams konnten drei Teams bestimmt werden, welche die Ideenstudie bearbeiten dürfen. Auch einem jungen Team wurde die Möglichkeit geboten, an der Ideenstudie mitzuwirken. Bis Ende November 2020 werden die Planungsteams ihre Ergebnisse abliefern. Nach einer Fachprüfung durch das Begleitgremium wird die Bevölkerung im ersten Quartal 2021 die Ergebnisse der Ideenstudie an einer Ausstellung begutachten können. Die Fachplaner und das Begleitgremium werden den Besuchern der Ausstellung für Fragen zur Verfügung stehen. Über die definitiven Ausstellungstermine wird die Bevölkerung wieder orientiert. Franz Wipfli, Leiter Bau & Immobilien, Gemeindeverwaltung Hedingen

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über Salvatore Carlo Curreli, geboren am 18. August 1965, Staatsangehörigkeit: Italien, Grossmatt 1, 8910 Affoltern am Albis (nun Italien), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. Juni 2016 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 27. Juli 2020 mangels Aktiven eingestellt worden.

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 17. August 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 7. August 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die International Service Tech. GmbH in Liquidation, UID CHE-377.542.065, Jonentalstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Juli 2020 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 31. Juli 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Du hast gesorgt, Du hast geschafft, wohl manchmal über Deiner Kraft, nun ruhe und schlafe in Frieden. Hab tausend Dank für Deine Müh, wenn Du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst Du nie.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

Nach einem erfüllten Leben ist

Paula (Päuli) Koller-Schuler 26. Juli 1920 – 3. August 2020

Elisabeth Affrini-Gort

von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und kurz nach ihrem 100. Geburtstag friedlich eingeschlafen.

5. April 1926 – 31. Juli 2020

Wir danken allen, die Päuli Koller im Leben begleitet haben. Ein besonderer Dank für die kompetente und liebevolle Betreuung geht an das Pflegeteam im Wohnbereich 2 des Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis.

Nach einem langen, erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

In stiller Trauer: Elsbeth und Peter mit Marc und Tanja Toni und Madeleine mit Janine und Manuela

Am Dienstag, 18. August 2020 um 13.30 Uhr findet die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Hedingen statt. Um 14.00 Uhr treffen wir uns in der Kirche Hedingen zu einer Gedenkfeier. Wer im Sinne von Päuli Koller etwas Gutes tun möchte, mache dies nach eigener Wahl. Ihr lagen Menschen in Not und das Tierwohl sehr am Herzen.

Felix und Gabi mit Pascal Paul und Michaela

In stiller Trauer:

Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab: Dienstag, 11. August 2020, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend Trauergottesdienst in der Katholischen Kirche. Traueradresse: Elsbeth Lasen-Affrini, Hofmattstrasse 1, 5622 Waltenschwil

Lilo Bischof, Abtwil Sonja Bosshart, Altenrhein alle Freundinnen und Freunde von Päuli Kontaktadresse: Claire Wohlgensinger und Matthias Cadisch, Sunnemattstrasse 41, 8908 Hedingen

Hedingen Am 3. August 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

«Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen – voller Tatendrang in deiner Galerie, als herzliche Gastgeberin an einem Abend mit Freunden, entspannt in deinem blühenden Garten.»

Koller-Schuler Paula Elisa geboren am 26. Juli 1920, von Zürich ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Affolter am Albis, Senevita Obstgarten. Abdankung und Urnenbeisetzung am Dienstag, 18. August 2020, 13.30 Uhr, in Hedingen.

Knonau Am Donnerstag, 30. Juli 2020, ist in Luzern gestorben:

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer geliebten

Marlène Hegetschweiler-Bonvin 9. April 1936 – 31. Juli 2020

Schumm-Praolini, Pia Maria

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur Gemeindeversammlung auf Freitag, 4. September 2020, 20.00 Uhr, im kleinen Mühlesaal, 8926 Kappel am Albis zur Behandlung folgender Geschäfte: Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2019 Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 21. August 2020, auf der Homepage www.kappel-am-albis.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.

geboren am 27. April 1930, von Chur GR, wohnhaft gewesen in Knonau, Stampfistrasse 1. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 18. August 2020 um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Am 2. August 2020 ist in Obfelden ZH gestorben:

Müller, Annemarie Leonor geboren am 11. Dezember 1957, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Winkelstrasse 64. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung in der ref. Kirche Obfelden am Donnerstag, 13. August 2020, 14.30 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach

Gemeinderat Kappel am Albis

Am 31. Juli 2020 ist in Ottenbach gestorben:

Hegetschweiler geb. Bonvin, Liliane Marlène

Aeugst am Albis Wünn, Markus geboren am 20. Juli 1958, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Der Friedhofvorsteher

Hausen am Albis Am 29. Juli 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mischler, Roland Eduard geboren am 24. April 1960, von Schwarzenburg BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH.

Rolf Hegetschweiler-Bonvin Patrizia Zala und Martin Hösli Willy und Ursula Bonvin-Feer Holger Nierhaus-Bonvin Serge Bonvin mit Louis und Simone Kaiser Noëlle Bonvin mit Nina, Leo und Loris Simone Bonvin und David Baumann Leslie Barrett mit Ella und Lucy Verwandte und Freunde

Obfelden

Kappel am Albis, 7. August 2020

Am 29. Juli 2020 ist in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Nach längerer Krankheit, die du mit grosser Würde getragen hast, durftest du zu Hause friedlich einschlafen. Mit deiner Offenheit für Neues und der ansteckenden Begeisterung für Kunst und Kultur hast du unser Leben bereichert und mit der Galerie Marlène einen Ort der Begegnung und des Austauschs geschaffen. Wir sind dir unendlich dankbar.

geboren am 9. April 1936, von Ottenbach ZH und Crans-Montana VS, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Donnerstag, 13. August 2020 um 14.00 Uhr statt. Die Friedhofvorsteherin

Der Abschiedsgottesdienst findet am Donnerstag, 13. August, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Statt Blumen gedenke man der Stiftung Palliaviva, Dörflistrasse 50, 8050 Zürich Postkonto: 80-38332-6, IBAN CH27 0900 0000 8003 8332 6 Vermerk: Marlène Hegetschweiler Traueradresse: Rolf Hegetschweiler-Bonvin, Lanzenstrasse 4, 8913 Ottenbach In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Aristau, im August 2020 Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen. Mahatma Gandhi

Todesanzeige Wir nehmen Abschied von

Willy Werner Locher 20. August 1946 bis 29. Juli 2020

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Abschiedsfeier im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Von Modellflugzeug im Gesicht verletzt Bei einem Unfall mit einem Modellflugzeug ist am frühen Mittwochabend, 5. August, in Ottenbach ein Mann schwer verletzt worden. Gegen 17.20 Uhr war ein 48-Jähriger in der Umgebung des Modellflugplatzes mit seinem Elektro-Propellerflugzeug am Fliegen. Aus zurzeit nicht bekannten Gründen kollidierte das Fluggerät mit einem 23-jährigen Mann, welcher in knapp zweihundert Meter Entfernung vom Piloten, auf dem Dach eines Baustellenanhängers arbeitete. Beim Zusammenstoss erlitt der Arbeiter schwerste Gesichtsverletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Neben der Kantonspolizei Zürich standen eine Patrouille der Kommunalpolizei Affoltern, der Rettungsdienst des Spitals Affoltern, die Rega sowie das Forensische Institut Zürich (FOR) im Einsatz. Kapo ZH

WIR GRATULIEREN Zum 93. Geburtstag Morgen Samstag, 8. August, feiert Marguerite Büchler in Stallikon ihren 93. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ihr einen Tag voller Freude und alles Gute für die Zukunft.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert heute Freitag, 7. August, Christel Brändli-Todt ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt und viel Freude heute.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 7. August 2020

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Grösste Gefahren auf Strasse und Schiene Explosion in Beirut: Wie wahrscheinlich ist Vergleichbares bei uns? Die gigantische Explosion am letzten Dienstag im Hafen von Beirut wirft die Frage auf: Könnte das auch im Säuliamt passieren? Eine Umfrage bei Feuerwehr- und Zivilschutzorganisationen sowie einem Düngemittelhändler ergab: eher nicht. Von Martin Platter Am Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut hat sich am frühen Dienstagabend eine heftige Explosion ereignet, deren Druckwelle sogar im 240 Kilometer entfernten Zypern noch als Erdbeben zu spüren war. Gemäss ersten Erkenntnissen soll Ammoniumnitrat detoniert sein, der Grundstoff für Pflanzendünger und Sprengstoff. Das wirft die Frage auf: Wäre eine derartige Explosion auch bei uns möglich? Alfred Haab, Kommandant der regionalen Zivilschutzorganisation, relativiert. Im Säuliämtler Gefahrenkataster seien nur noch die chemische Firma Kolb in Hedingen sowie Fassreiniger Josef Amstutz in Wettswil aufgeführt. Haab ist jedoch überzeugt, dass sich die Gefahr einer grossen Explosion in den letzten Jahren nur schon aus logistischen Gründen und wegen der laufend schärfer werdenden Gesetze reduziert hat. Er sagt: «Mengenmässig haben wir nicht mehr derart grosse Chemielager wie vor 20 Jahren. Geliefert wird heute vermehrt on Time.» Ähnlich verhalte es sich mit dem Dünger. Der werde heute von den Zulieferern mit dem Lastwagen direkt auf die Bauernhöfe geliefert. Die Bauern holten den Dünger nur noch in seltenen Fällen und in geringen Mengen direkt in Lagern ab.

Nur noch geringe Lagerbestände Dies bestätigt Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis: «Die Margen sind inzwischen auch in diesem Bereich stark geschrumpft, so dass wir nur noch als Zwischenhändler auftreten. Wir haben wohl noch ein Lager mit Düngemitteln. Doch das ist wesentlich kleiner als früher.» Mit dem Neubau der Landi-Zentrale vis-à-vis vom Bahnhof in Mettmenstetten haben in den Geschäfts- und Lagerräumen die neuesten Sicherheits- und Umweltschutz-Standards Einzug gehal-

Nach dem Grossbrand 2009 auf dem Campingplatz Türlersee ist der Handel mit Gasflaschen für Camping und Grill im Umbruch: Die gefährlichen Stahlbehälter, die im Brandfall wie Bomben explodieren können, werden immer mehr von sichereren und leichteren Kunststoff- und Alubehältern abgelöst. (Archivbild Fritz Haller) ten. Die Tankstelle vor dem Gebäude sei bereits 2018 stillgelegt worden. Auch der Handel mit Gasflaschen für Camping und Grill sei im Umbruch. Die schweren und gefährlichen Stahlbehälter, die im Brandfall wie Bomben explodieren können, werden nur schon aus Gewichtsgründen immer mehr von sichereren und leichteren Kunststoffund Alubehältern abgelöst. Lehren, die der Detailhandel aus dem Grossbrand Ende Mai 2009 auf dem Campingplatz am Türlersee gezogen hat. Damals waren 17 Wohnwagen verbrannt. Die stählernen Campinggasflaschen, die unvermittelt explodierten und sich dabei wie Splitterbomben in ihre Einzelteile zerlegten, wurden zu einer grossen Gefahr für Feuerwehr und Passanten. Eines dieser herumfliegenden Fragmente verletzte damals einen Badegast aus Obfelden, der rund 120 Meter vom Brandherd entfernt auf der

Liegewiese des Strandbades weilte, an den Beinen. Als Konsequenz verbot man im Nachgang im Rahmen eines Sechs-Punkte-Sicherheitsprogramms die künftige Nutzung von stählernen Gasbehältern auf dem Campingplatz am Türlersee.

Rigorose Sicherheitsvorschriften Auch Tankstellen taxiert Haab nicht zwingend als Gefahrenherd, denn die Sicherheitskonzepte zum Betreiben von Zapfsäulen seien inzwischen sehr aufwändig und füllten ganze Bundesordner. Mathias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt und der Betriebsfeuerwehr der Firma Kolb, bestätigt die rigorosen Vorschriften, die Betriebe wie Kolb, die der Störfallverordnung unterliegen, zu erfüllen haben. Auflagen der Feuerpolizei, der Gebäudeversicherung, der Gemeinde, des Zürcher Amtes für

Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), sowie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), die laufend umfangreicher werden und einer regelmässigen Kontrolle unterliegen. Zudem habe die Überwachungstechnik in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Er lokalisiert die grösseren Gefahren beim Transport der Gefahrengüter auf Schiene und Strasse, denn auf dem Fabrikgelände sei die Kontroll- und Rettungsinfrastruktur vorhanden, ausserdem werde das Verhalten bei Notfällen regelmässig geübt. Roger Hofstetter, stellvertretender Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, ergänzt: «Der Auftrag der Feuerwehr ist nicht nur Retten, Löschen und Halten.» Es gelte dabei auch, die Sicherheit der Retterinnen und Retter sowie den Umweltschutz im Auge zu behalten. Die Bauvorschriften seien in den letzten Jahren diesbezüglich wesentlich umfangreicher geworden.

Was Einbrüche anbelangt, ist die Lage ruhig Polizeiarbeit im Bezirk: Vor allem Partylärm und Sprayereien Lärmklagen prägten erwartungsgemäss die Polizeiarbeit über das Nationalfeiertags-Wochenende. Einbrüche wurden weniger gemeldet, dafür steigt der Aufwand durch die QuarantäneKontrolle für Rückkehrer aus Corona-Risikoländern. In der Nacht auf Freitag, 31. Juli, wurde die Polizei um 0.45 Uhr nach Hedingen gerufen. Auf dem Schulareal Güpf machten junge Leute Lärm. Sie wurden ermahnt und weggewiesen. In der folgenden Nacht bestätigte die Sportanlage Moos in Affoltern einmal mehr ihren Ruf als Lärm-Hotspot. Diesmal war dort um 23.15 Uhr noch eine Geburtstagsparty in Gang. Die Festgemeinschaft wurde angewiesen, die Nachtruhe einzuhalten. Gut drei Stunden später, am Samstagmorgen um 2.30 Uhr, rückte die Polizei auch im Affoltemer Gebiet Butzen wegen Partylärms aus. Feuerwerk und Scherbengeklirr waren am 1. August auf dem Zendenfrei-Areal in Obfelden zu vernehmen.

Jugendliche hatten hier offenbar Feuerwerkskörper in Glasflaschen gezündet. Sie wurden ermahnt und mussten unter Aufsicht der Polizei die Feuerwerksrückstände und Glasscherben aufsammeln. Wegen Partylärms wurde die Polizei am Nationalfeiertag gegen Mitternacht nach Wettswil gerufen. In einem Einfamilienhausquartier lief hier noch eine Party mit Musik. Die Lärmverursacher wurden aufgefordert, die Musik abzustellen. Am Dienstag, 4. August, beklagten sich Anwohner über Lärm beim Fussballplatz in Hausen. Auch hier wurden die Verursacher zur Ruhe ermahnt.

Schmierereien in Affoltern und Mettmenstetten Auch Sprayer waren vergangene Woche unterwegs. In der Nacht vom 1. auf den 2. August entstand so an einem Garagentor und an einem Briefkasten im Gebiet Butzen in Affoltern gemäss Kantonspolizei ein Sachschaden von rund 3000 Franken. Im Unterdorf in Affoltern wurde ebenfalls ein Garagentor mit Graffiti

verunstaltet. Festgestellt wurde der Schaden hier am Freitag, 3. August, die Schadensumme sei noch nicht bekannt. Am Samstag, 4. August, zwischen 13 und 16 Uhr wurden im Zentrum von Mettmenstetten ein Auto und eine Tiefgarage versprayt. Die Schadensumme dürfte sich hier auf rund 2000 Franken belaufen.

Ein Einbruch und ein missglückter Versuch An der Einbruchsfront blieb es hingegen eher ruhig. Am Freitagnachmittag, 3. August, hat eine unbekannte Täterschaft das Fenster eines Einfamilienhauses in Kappel aufgebrochen und Schmuck gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 1500 Franken, die Deliktsumme sei noch in Abklärung, heisst es bei der Kantonspolizei auf dem Posten in Affoltern. Erfolglos blieb gleichentags der Versuch, in eine Wohnung in Bonstetten einzubrechen. An der Tür entstand ein Sachschaden von rund 400 Franken.

Neu auch Quarantäne-Kontrolle Personen, die sich in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben und danach in die Schweiz einreisen, müssen umgehend in Quarantäne und sich innert zwei Tagen bei der kantonalen Gesundheitsdirektion melden. Die betroffenen Staaten und Gebiete – momentan gut 40 – sind auf einer Liste definiert, die regelmässig aktualisiert wird (www.admin.ch). Neu muss sich die Polizei deshalb auch mit Quarantäne-Kontrollen befassen. Rund vier solcher Stichproben wurden vergangene Woche im Bezirk Affoltern durchgeführt. Wer die Melde- oder Quarantänepflicht nicht befolgt, wird an das Statthalteramt verzeigt und kann gemäss Epidemiegesetz mit einer Busse von bis zu 10 000 Franken bestraft werden. Zur Überprüfung, ob die Vorgaben eingehalten werden, werden im Kanton Zürich die Kontaktdaten der quarantänepflichtigen Flugreisenden an das ContactTracing weitergeleitet, wie die Sicherheitsdirektion am Mittwoch mitgeteilt hat. (tst.)


Hausen am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Robert Fluri, Schachenmatten 7, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Berger AG, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil, Schweiz Projekt: Erstellung von Luft- / Wasser-Wärmepumpe (Splitgerät), Aussenaufstellung, Schachenmatten 7, 906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 92, Zone: W2/40

Bonstetten Bauherrschaft: Sennhütte AG, Schachenmatten 18, 8906 Bonstetten, Schweiz Projektverfasser: Swisshaus AG, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg, Schweiz Projekt: Ersatzneubau Mehrfamilienhaus und Neubau Einfamilienhaus Am Rainli 1 / Dorfstr. 33, 8906 Bonstetten Der Wohnhausteil Am Rainli 1 ist im Ortsbildinventar unter der Inventar Nr. 1 enthalten. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1146, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Bauherrschaft: Cyrill und Carola Rüttimann, Giselstrasse 18, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Christine Brun Gartengestaltung, Allmendstrasse 3a, 8925 Ebertswil, Schweiz Projekt: Erweiterung + Begrünung der bestehenden Stützmauer, Erstellen Sichtschutz, Giselstrasse 18, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil Grundstück-Nr.: 2474, Zone: W/1.2, privater Gestaltungsplan Gisel

Hausen am Albis Bauherrschaft: STWEG c/o Christoph Wey, Allmendstrasse 13a + 13b, 8925 Ebertswil Projektverfasser: SeetalSolar AG, Am Mühlebach 1, 6285 Retschwil Projekt: Erstellen Photovoltaikanlage Allmendstrasse 13a + 13b, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3562, Zone: KII

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Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und Bewerbung. Frau Evelyne Rieser steht Ihnen für Fragen zu den Einsätzen gerne zur Verfügung. Kontakt: 079 832 51 10 oder evelyne.rieser@stiftung-kifa.ch

Bauherrschaft: Jean Wicki, Rainackerstrasse 8, 8908 Hedingen Bauprojekt: Projektänderung: Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Mehrfamilienhaus, Rainackerstrasse 8, Kat.Nr. 279, Zone W 2.0 / WG 2.0

www.stiftung-kifa.ch

Knonau Bauherrschaft: Philipp Boss, Büelweid 1, 8934 Knonau Projektverfasser: Zimmerei Frei AG, Bösch 25, 6331 Hühnenberg Projekt: Um- und Anbau des Betriebsleiterwohnhauses (Gebäude Vers.-Nr. 152) mit Altenteil und kleiner Einliegerwohnung, Büelweid 2, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 203, Zone: Landwirtschaftszone

Kostenlose unverbindliche Beratung

Knonau Bauherrschaft: Heidi & Erich Erb-Peter, Vorderuttenberg 13, 8934 Knonau Projekt: Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine aussen aufgestellte Luft / Wasser Wärmepumpe (Gebäude Vers.-Nr. 868), Vorderuttenberg 13, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1030, Zone: Kernzone Weiler (KW)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. August 2020

«Im Austausch tauchen oft praktische Lösungen auf» Menschen mit Demenz: Angehörigengruppe trifft sich in Affoltern

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Sommerzeit ist Hagelzeit Auf einen heissen Sommertag folgen oft Blitz, Donner und Hagel. Letzterer

Einen Treffpunkt, an dem sich Angehörige von Menschen mit Demenz austauschen können, das bietet Alzheimer Zürich im Knonauer Amt. Nach der Coronapause soll das frisch lancierte Angebot wieder Fahrt aufnehmen.

kann grosse Schäden an Häusern, Autos und Natur anrichten. Schützen Sie sich mit der jeweils richtigen Versicherung. Hagel hat ein grosses zerstörerisches Potenzial. Neben Auto und Garten kann auch das eigene Haus Schäden davontragen. Über die Gebäudeversicherung ist das

von Thomas sTöckli

Eigenheim gegen Elementarschäden am

Aus der schambehafteten Isolation ausbrechen, Gleichbetroffenen begegnen, sich gegenseitig unterstützen und Mut machen. Seit 2016 betreibt Alzheimer Zürich im Bezirk Affoltern eine Angehörigen-Gesprächsgruppe. Im Januar 2020 wurde die Gruppe neu lanciert. Bereits nach zwei Durchführungsterminen hat die Coronapandemie das Angebot im März allerdings abrupt ausgebremst. Nun soll es wieder Fahrt aufnehmen. Als Leiterin der AngehörigenGesprächsgruppe hat sich die erfahrene Gerontologin Simone Anna Heitlinger zur Verfügung gestellt. «Weil ich das als eine wertvolle, bereichernde Aufgabe erlebe», wie die Fachfrau in Altersfragen sagt. Den «Anzeiger» empfängt sie gemeinsam mit einem pflegenden Angehörigen, der nicht namentlich genannt werden will, und Nina Wolf, Projektverantwortliche von Alzheimer Zürich, im Haus Rigi des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern. Im Gruppenraum, in dem der Austausch künftig stattfinden soll, sind Stühle in einem Kreis angeordnet. «Die Gesprächsgruppe ist eine Chance, sich auf Augenhöhe zu begegnen», sagt Nina Wolf, «sich gegenseitig zu stützen und aufzubauen.»

diese Versicherung freiwillig, in manchen

Selbstsorge nicht vergessen Sie bekomme immer wieder Gänsehaut aus Respekt und Anerkennung für die Aufopferungsgabe von pflegenden Angehörigen, sagt Simone Anna Heitlinger und betont im selben Atemzug, dass es bei aller gut gemeinten Verantwortungsübernahme wichtig sei, die Selbstsorge nicht zu vergessen und die erforderliche Energie und Lebensfreude zu behalten. So schaffen es viele betreuende Angehörige erst durch das Verständnis und die Erfahrungsberichte der anderen in der Gruppe, ihre Liebsten mal für zwei, drei

Haus versichert. In manchen Kantonen ist obligatorisch und viele kennen gar ein Monopol der kantonalen Gebäudeversicherung. Informieren Sie sich über die Bestimmungen in Ihrem Kanton. Hagelschaden am Auto Je nach Stärke des Gewitters und Grösse der Hagelkörner können diese auch am Gerontologin Simone Anna Heitlinger (links) leitet den Angehörigentreff. Nina Wolf ist Projektverantwortliche von Alzheimer Zürich. (Bild Thomas Stöckli) Tage in fremder Obhut zu lassen. «Es ist wichtig, zu merken, wann man sich Hilfe holen muss», so die Gruppenleiterin. Angebote und Anlaufstellen gibt es verschiedene. Sie versteht es denn auch als Teil ihrer Aufgabe, diese bekannt zu machen, seien es praktische, administrative oder finanzielle Belange. Der pflegende Angehörige erzählt von den guten Erfahrungen, die er mit einer Putzfrau gemacht hat: «Das entlastet mich und motiviert sie (seine demente Partnerin, Anm. d. Red.), ihre Kleider wegzuräumen.» «Wenn der Partner nach 40, 50 Jahren Beziehung schrittweise seine Kompetenzen verliert, ist das nicht einfach», berichtet der pflegende Angehörige weiter. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Demente es verstehen, ihre Defizite im Umgang mit anderen erfolgreich zu verschleiern. Wenn nicht einmal die eigenen Kinder realisieren, wie es um die Mutter oder den Vater tatsächlich steht, fehlt es an Verständnis für die Situation des pflegenden Partners. Umso wichtiger sei der Austausch mit anderen, die in der gleichen Situation sind. «Wir bieten einen geschützten Rahmen», versichert Heitlinger: «Was hier gesagt wird, das bleibt auch hier.» Dabei gehe es nicht ums Jammern: «Im Austausch miteinander tauchen praktische

Lösungen auf, an die man alleine vielleicht gar nicht gedacht hätte.» Wenn es etwa mit dem Kochen nicht mehr klappt, hilft es allenfalls nur schon, die Zutaten vorgängig bereitzustellen.

Die Angehörigen kümmern sich um alles Den Austausch mit Angehörigen von Demenzkranken pflegt Simone Anna Heitlinger mit zwei Gesprächsgruppen im stationären Bereich. Es sei zwar eine andere Situation, wenn Angehörige die Demenzkranken zu Hause begleiten: «Im Pflegezentrum gibt es für jeden Bereich Fachpersonen, zu Hause kümmern sich die Angehörigen in der Regel um alles selbst.» Aber es gebe auch viele überschneidende Themen, so die steten Veränderungen des Verhaltens durch den Krankheitsverlauf. Und nicht selten führt eine Pflege zu Hause über kurz oder lang zu einer stationären Platzierung. «Auch wenn es unvorstellbar erscheint, seinen Partner nach 50, 60 gemeinsamen Jahren in ein Heim zu geben», so Nina Wolf. Wie ist er denn, der Alltag mit einem dementen Partner? Der pflegende Angehörige erzählt von seiner Frau, die im eigenen Zuhause fragt, wo die Dusche sei. Oder die sich im Winter bei

einem Konzertbesuch mitten im Konzertsaal der langen Unterhosen entledigt. «In der Gruppe kommt auf ein solches Erlebnis sofort eine Resonanz: Andere haben Ähnliches erlebt und erzählen, wie sie damit umgegangen sind. Wichtig sei, sich in solchen Situationen nicht selber noch mehr unter Druck zu setzen oder gar aufgrund von solchen Erfahrungen auf das soziale Leben zu verzichten, rät Nina Wolf. Und Simone Anna Heitlinger empfiehlt, Kärtchen bereitzuhalten mit dem Hinweis, dass die Begleitperson an Demenz leide. Diese Kärtchen könne man in peinlichen Momenten ohne weitere Erklärung abgeben. Mindestens vier Leute braucht es, damit die Angehörigengruppe in Affoltern loslegen kann. Interessierte dürfen sich gerne unverbindlich bei Alzheimer Zürich melden, den Erstkontakt nimmt dann Simone Anna Heitlinger auf. «Der Umgang mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ist für mich nicht nur ein Job», versichert sie. «Ich führe die Gesprächsgruppen mit Herzblut und bin überzeugt, dass diese Arbeit gesellschaftlich wichtig ist.»

Blick hinunter zum Etappenziel Oberwald (Goms). (Bild zvg.) Wie üblich stand auch auf dem Grimselpass ein guter Kaffee mit Gipfeli auf dem Programm, ehe es bei recht kühler Witterung mit der Wanderung losging. Der Wanderweg führt über den alten Säumerweg in Richtung Goms, zu Beginn entlang des «Totesee». Anfänglich war der Weg immer ein Auf und Ab bevor es nach einer halben Stunde dann nur noch abwärts ging. Unterwegs konnte die Gruppe den immer kleiner

werden Rhonegletscher, die imposante Furkapassstrasse und einen Teil der Walliser Alpen bestaunen. Ein Wolkenband verhinderte, dass sogar das Matterhorn zu sehen gewesen wäre. Nach etwas mehr als einer Stunde bei herrlichem Sonnenschein war dann das Mittags-Picknick angesagt. Mitten in den sehr schönen Purpur-Enzianen genossen die Wandersleute die Natur und die wunderschöne Sicht hinunter ins Goms.

gedeckt, die Bestandteil der Vollkasko ist. Melden Sie den Schaden bei Ihrer Versicherung an, bevor Sie das Auto in eine Garage bringen. Je nach Ausmass des Unwetters organisiert Ihre Versicherung nämlich ein Drive-in, wo alle Betroffenen ihr Auto vorführen können. So haben Sie sofort eine zuverlässige Einschätzung über die Höhe der Kosten für eine Reperatur. Oder es lohnt sich nicht, den Schaden an Ihrem Auto zu beheben, weil die Reparatur teurer wäre als das Auto tatsächlich noch an Wert hat. Den Garten richtig versichern Eigenheimbesitzer schenken der Versicherung der Umgebung oft wenig Beachtung. Ein Hagelzug kann jedoch die Einfahrt oder den Gartensitzplatz in wenigen Minuten beschädigen, die Wegbeleuchtung kaputt machen oder Biotope ruinieren. Kosten für die Wiederherstellung von Mauern, Sitzplätzen oder Biotopen mit elektrischen Installationen kosten rasch mehrere tausend Franken. Diese Kosten können Sie mit einem einfachen Zusatz «Umgebungsversicherung» in Ihre beste-

Demenz, einmal im Monat an einem Dienstag, 10 bis

hende Haushalt- und Gebäudepolice ein-

12 Uhr. Infos bei Alzheimer Zürich, Tel. 043 499 88 63.

schliessen.

«Flexi-Wandern» mit «Erlebnisse»: Etappe 8 mit einem Postauto-Prolog

Die Anreise mit der Bahn via Luzern nach Meiringen und dann weiter mit dem «Gelben Bus» auf den Grimselpass schien auf den ersten Blick lang oder gar zu lang zu sein. Doch weit gefehlt, vor allem die Fahrt mit dem Postauto von Meiringen, Innertkirchen, Guttannen, Grimsel Hospiz und zum Schluss noch hinauf auf den Grimselpass auf 2164 m.ü.M. wurde zu einem einmaligen Erlebnis. Der Postauto-Chauffeur war nicht nur einfach Fahrer, er kommentierte die Besonderheiten der wilden Berglandschaft, zeigte den Passagieren Murmeltiere und Gemsen und auch die verschiedenen Bauwerke der Kraftwerke Oberhasli – dabei auch die «kriminelle» Gelmerbahn. Da die Route zum Teil über die alte Passstrasse führte, gehört auch das «tütato» dazu. Einfach ein wahrer Genuss, diese Passfahrt und weit weg von zu langer Fahrt.

Schaden ist über die Teilkaskoversicherung

Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit

Wunderbare Passfahrt und Wanderung ins Goms Am Sonntag, 2. August, war wiederum eine Gruppe von sieben Wandersleuten von «Erlebnisse» trotz unsicheren Wetteraussichten unterwegs ins Haslital.

Autolack ihre Spuren hinterlassen. Dieser

Graue Wolken zogen von den Berner Alpen langsam an den Walliser Himmel, und die Gruppe machte sich auf den Weg durch den Lawinenwald zum Restaurant Rhonequelle zum redlich verdienten Kaffee. Einige Regentropfen waren schuld, dass aus dem gemütlichen Kaffee-Halt nichts wurde und die Wanderung in Richtung Oberwald fortgesetzt wurde – mit vielen interessanten Informationen zu Land und Leuten und eben zum sehr schönen Goms, in dem der Wanderleiter fast schon heimisch ist. Mit der Bahn folgte dann von Oberwald die Rückfahrt via Andermatt und Göschenen zurück nach Affoltern. Die nächste Etappe findet im September statt und beginnt in Oberwald. Diese Zwei-Tage-Wanderung führt hinauf in Richtung Nufenenpass mit Übernachtung in der SAC-Hütte Corno-Gries. Am zweiten Tag folgt eine eher längere Wanderung durchs ganze Bedretto-Tal nach Airolo. Diese Wanderung ist bereits ausgebucht. Otto Steinmann, Wanderleiter Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotoalbum.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch.

Im Schadenfall: 044 762 50 20


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Forum

Freitag, 7. August 2020

GESUNDHEITS-KOMPASS

Dr. med. Peter Pozgainer, Stv. Chefarzt Chirurgie, Spital Affoltern

Knie verdreht – vielleicht das vordere Kreuzband? Sie haben sich beim Sport das Knie verletzt und einen Riss oder ein ungewöhnliches Knacken verspürt? Haben Sie eine Schwellung oder Schmerzen? Fühlt sich Ihr Kniegelenk – besonders beim Abwärtsgehen – instabil an? In diesem Fall ist in Ihrem Kniegelenk möglicherweise eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes entstanden – ein vollständiger oder Teil-Riss. Die Kreuzbänder – es gibt ein vorderes und ein hinteres Kreuzband – dienen der Stabilisierung Ihres Kniegelenks und sind besonders bei Sportarten wie Fussball oder Skifahren hohen Belastungen ausgesetzt. Bei Unfällen, bei welchen das Kniegelenk verdreht wird, können die Kreuzbänder teilweise oder vollständig reissen. Wesentlich häufiger betroffen ist dabei das vordere Kreuzband. Bei Verdacht auf eine derartige Verletzung ist eine rasche und sichere Diagnosestellung erforderlich. Als Erstes wird der Unfallhergang besprochen und das Kniegelenk vom Arzt untersucht. Nach dieser Untersuchung erfolgt zuerst die Durchführung von konventionellen Röntgenaufnahmen, um knöcherne Verletzungen auszuschliessen – auf diesen Bildern können sich auch schon indirekte Hinweise auf eine Verletzung der Kreuzbänder ergeben. In aller Regel wird dann zur Sicherung der Diagnose und zur Feststellung möglicher weiterer Verletzungen im Kniegelenk (z. B. Meniskusrisse) eine Magnetresonanzuntersuchung (MRI) erforderlich. Schon während der Diagnosestellung beginnt die Behandlung Ihrer Verletzung – anfänglich nach dem «Pech»-Schema: Pause (kein Sport) – Eis (zur Kühlung) – Compression (mittels Salbenverbänden, elastischen Bandagen) – Hochlagerung (zur Entlastung). Eventuell erhalten Sie Schienen und Gehstöcke. Nun wird gemeinsam mit Ihnen die weitere Behandlung geplant. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die sogenannte konservative Behandlung – d.h. ohne Operation – oder die operative Behandlung mit Ersatz oder Refixation des Kreuzbandes. Welche der beiden Vorgehensweisen für Sie zu empfehlen ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Gibt es zusätzliche Verletzungen? Besteht eine hochgradige Instabilität? Wie ist Ihr körperlicher Anspruch in Alltag, Berufsleben und Sport? Eine Behandlung ohne Operation wird unter regelmässiger ärztlicher Kontrolle und intensiver Physiotherapie durchgeführt. Die operative Behandlung besteht meist aus einem arthroskopischen Eingriff, bei dem das vordere Kreuzband aus körpereigenen Sehnen neu konstruiert wird (Kreuzbandplastik) – in gewissen Fällen kann das gerissene Kreuzband auch wieder fixiert werden. Im Rahmen dieses Eingriffs werden auch allfällige Verletzungen des Meniskus, meist durch Naht, mitbehandelt. Die Nachbehandlung beinhaltet hier ebenfalls intensive Physiotherapie. Eine engmaschige ärztliche Kontrolle in den ersten Monaten nach der Operation ist zwingend.

Affoltern am Albis. (Bilder zvg.)

Affoltern auf der Murerkarte von 1566.

Zürich-Affoltern.

Affoltern im Emmental.

Affoltern - die Apfelgemeinden

Die Wappen der drei Affoltern in Zürich und Bern haben eine jahrhundertalte Geschichte Die Wappen der drei Gemeinden Affoltern am Albis, Zürich Affoltern sowie Affoltern im Emmental haben eine lange Vorgeschichte. Ihr heutiges Aussehen wurde im 20. Jahrhundert festgelegt. Von stefan schneiter Der Name Affoltern leitet sich vom althochdeutschen Gattungswort apholtra, affaltra (= «Apfelbaum») her. Afoltrun bedeutet «bei den Apfelbäumen». Das Dorf Affoltern am Albis wird 1190 unter dem Namen «Afiltre» erstmals urkundlich erwähnt in einem Verzeichnis von Besitzrechten des Klosters Engelberg. Die Ursprünge des Wappens gehen auf das ritterliche Geschlecht «von Affoltern» zurück, eine im 13./14. Jahrhundert dem niederen Adel angehörende Familie. Erwähnt wird das Wappen erstmals im 15. Jahrhundert, von Gerold Edlibach, einem Ratsherrn der Stadt Zürich und Chronisten. Dieser stellte 1493 ein Wappenbuch zusammen und gibt darin einen Baum an als Abzeichen des niederen Freiamtes, zu dem Affol-

tern am Albis gehörte. Auf der Karte «Von dem Zürichgau» von Jos Murer aus dem Jahre 1566 ist das Wappen mit einem Baum und einem Mauermuster zu finden. Doch der Baum trägt darauf noch keine Früchte. Um 1837, als Affoltern Bezirkshauptort wurde, führte man als Gemeindezeichen einen auf grünem Grund stehenden ganzen Apfelbaum mit zwei Äpfeln ein. Zwischen 1926 und 1936 legte im Kanton Zürich eine Gemeindewappenkommission der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich die Wappen der 179 Zürcher Gemeinden fest. Für Affoltern am Albis schlug sie das Wappen der Adelsfamilie von Affoltern als Gemeindewappen vor. Dieses führte einen Zweig ohne Früchte, doch aufgrund historischer Quellen deutete die Kommission diesen als Apfelzweig. Und da der Apfelbaum schon das Zeichen der in Emmental ansässigen Herren von Affoltern war, entschied sich die Wappenkommission gegen eine solche Variante. So kam Affoltern am Albis zu seinem heutigen Stadtwappen mit einem in der Mitte gespaltenen Schild. Die linke Hälfte zeigt einen grünen Apfelzweig mit drei roten Äpfeln, die rechte Hälfte

bildet ein Mauermuster in weiss und schwarz. Affoltern trägt bis heute die Äpfel zu Recht in seinem Gemeindewappen. Stehen doch auf seinem Gemeindegebiet nach wie vor rund 600 Apfelbäume – in früheren Zeiten waren es gar zehnmal mehr.

Identische Wappenhälfte Auffallend ist die grosse Ähnlichkeit – zumindest zur Hälfte – des Wappens von Zürich-Affoltern mit demjenigen von Affoltern am Albis. Die linke Wappenhälfte mit dem grünen Apfelzweig und drei roten Früchten ist identisch. Der Apfelzweig deutet wie im Fall von Affoltern am Albis auf den Ortsnamen hin. Die erste Erwähnung von Zürich Affoltern stammt aus dem 9. Jahrhundert. Ein Zinsrodel des Klosters St. Gallen, vermerkt den Besitz der Höfe Affaltrahe, Affaltra, Affoltera und Affaltron. Die rechte Hälfte mit dem goldenen Stern bezieht sich auf das Kloster Wettingen, das in der Gemeinde Grundbesitz und Zehntenrechte hatte. Das Wappen in der heutigen Form wurde 1931 von der Gemeindewappenkommission neu geschaffen. 1934 wurde die bis da-

hin selbstständige Gemeinde Affoltern der Stadt Zürich eingemeindet. Heute bildet sie mit Oerlikon und Seebach zusammen den Stadtkreis 11.

Apfelbaum ohne Grund Beim dritten Affoltern in der Schweiz, dem im bernischen Emmental, tritt der Name 1146 erstmals in Erscheinung, ebenfalls abgeleitet von den althochdeutschen apholtra oder affaltra. 1244 ist der Name als Herkunftsangabe eines Edelmanns bezeugt: Wernherus nobilis de Affoltrei. Dieser Ritter Werner von Affoltern bei Trachselwald, das im Emmental zwischen Burgdorf und Langnau liegt, führte in seinem Siegel einen Apfelbaum, der indes aus heutiger Sicht eher wie eine Palme mit Apfelfrüchten anmutet. In einer modernisierten Form ist das Wappen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bekannt. Als Gemeindewappen von Affoltern im Emmental wurde es 1945 festgelegt. Im Gegensatz zu den beiden zürcherischen Affoltern zeigt es nicht nur Apfelbaumzweige, sondern einen grünen Apfelbaum mit roten Früchten, der allerdings nicht auf festem Grund, sondern ungeerdet dasteht.

FORUM

Die Schweiz soll Schweiz bleiben

Es bleibt die Frage: wozu?

Zur Begrenzungs-Initiative, Abstimmung vom 27. September.

KG+: Rekurs gegen die Anordnung der Urnenabstimmung, im «Anzeiger» vom 31. Juli.

Die durch die Corona-Pandemie verursachte Krise ist eine seit langer Zeit nicht mehr erlebte Herausforderung. Es steht uns eine seit 90 Jahren nie dagewesene Arbeitslosigkeit ins Haus. Aktuell sind es über 150 000. Das wird sich im Laufe des Herbstes massiv verändern. Zurzeit werden die Zahlen noch durch eine verlängerte Möglichkeit der Kurzarbeit geschönt. Nach wie vor sind im Land etwa eine Million Arbeitnehmer mit Kurzarbeit konfrontiert. Einzelne Branchen sind bereits daran, Stellen in grosser Zahl abzubauen. Es ist fast nicht zu glauben, dass in diesem Zusammenhang ein unkritischer kollektiver Staatsglaube Einzug gehalten hat. Da marschieren Manager der Arbeitgeber gemeinsam mit Gewerkschaftsfunktionären, Umweltrettern, Feministinnen, dem Bundesrat, im Sog der grosse Teil der politischen Elite. Sie alle befürworten die

Aufrechterhaltung eines bereits sichtbar gescheiterten Versuchs des freien Personenverkehrs. Mit wenigen Ausnahmen sind sie daran, den Geist der Eidgenossenschaft und damit den erarbeitenden Wohlstand zulasten breiter Bevölkerungskreise zu Grabe zu tragen. Es ist mit der Erfahrung der letzten Jahre und der aktuellen Situation im Besonderen absurd, im Hochlohnland Schweiz den freien Personenverkehr mit Europa aufrechtzuerhalten. Damit wird der bereits bestehende Druck auf die Arbeitslosenkasse und die Soziale Fürsorge weiter zunehmen. Die Krise, verursacht durch Corona, ist eine Chance. Stärken wir den Geist der Eidgenossenschaft, der durch Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung geprägt war. Sagen wir Ja zur eigenständigen Steuerung der Zuwanderung. Die Schweiz soll Schweiz bleiben. Darum Ja zur Begrenzungs-Initiative. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern a. A.

Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Weitere Infos: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Rotmilan auf Mäusejagd. (Leserbild Albert A. Stahel)

Als nicht (mehr) Protestant zum Projekt KG+ Folgendes: Vermutlich ist es juristisch richtig, dass, wenn die Gemeindeordnung dies nicht vorsieht (§ 10 I GG) Fusionsverträge nicht der Urnenabstimmung unterliegen, sondern von den Gemeindeversammlungen zu beschliessen sind. Man mache sich aber keine Illusionen: Hier geht es den Rekurrenten nicht um das korrekte Verfahren. Sie spekulieren einfach darauf, dass an einer Kirchgemeindeversammlung nur die ganz Konservativen teilnehmen, die ohnehin Nein stimmen. Wie schon beim Streit um das Spital wird um rechtliche Strukturen gestritten, damit man sich nicht mit den inhaltlichen Problemen auseinandersetzen muss. Man mag durch eine Ablehnung der Fusion die Grundstücke der eigenen Gemeinde retten, aber wozu? Man mag durch die Fusion gewisse Synergieeffekte bei rückgängigen Steuereinnahmen erzielen, aber wozu? Die Reformation wollte eine Rückbesinnung auf die «reinen» Grundwerte Christi. Mit einem ihrer Hauptgrundsätze, dass die Gnade Gottes grundsätzlich vorgegeben ist und nicht durch menschliche Werke beeinflusst werden kann («sola gratia») und der damit verbundenen Entfernung des Menschen von seinem persönlichen Gott, mit der nachfolgenden Aufklärung, mit der historisch-kritischen Bibelauslegung des 19. Jahrhunderts und der Instrumentalisierung der protestantischen Kirche im Kulturkampf ist der Kirche ihr Glaubensinhalt abhandengekommen, wes-

halb sie auch konsequent das apostolische Glaubensbekenntnis abgeschafft hat.

Auch Atheisten können Humanisten sein Kaum ein Pfarrer traut sich noch, exegetisch zu predigen, wie dies eigentlich die Reformation mit ihrem «sola scriptura» wollte (weil er kein Publikum hätte), stattdessen werden Geschichtlein und zwischenmenschliche Episödchen erzählt, die Wenige interessieren. Die Kirchen sind auch im Knonauer Amt meistens leer. Konfirmanden interessieren sich, wenn die Geschenke verteilt sind, nicht mehr für sie. Allenfalls engagiert man sich noch für die Dritte Welt und Flüchtlinge, was lobenswert ist, aber den Glauben nicht ersetzt; auch Atheisten können Humanisten sein. Man mag mit der Fusion das Haus renovieren oder gar ein neues Haus bauen, neue Bewohner wird man aber kaum finden. Ich gehe davon aus, dass die Alteingesessenen die Fusion bodigen und die kirchlichen Grundstücke retten werden, es bleibt aber die Frage: wozu? Hans Hegetschweiler, Hedingen

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, greift in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region auf und enthält keine persönlichen Angriffe. (red.)


Gewerbe

Freitag, 7. August 2020

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Orientteppiche

ONLINE SHOP Wildtiere beobachten

Wer Wildtiere beobachten will, ist im Tierpark Langenberg an der richtigen Adresse. > Seite 9

Pflanzen erkennen

An einem Botanikkurs lernt man, die wichtigsten Pflanzen am Wegesrand zu erkennen. > Seite 12

Täter gesucht

Detektiv Adrian Aegerter ist im Ratekrimi des «Anzeigers» auf Tätersuche. > Seite 13

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Interesse an Hofläden hält an

Auch nach dem Shutdown wird das Angebot der Ämtler Bauern noch rege genutzt Im März und April erlebten die Hofläden einen Kundenansturm. Dieser hat nun nachgelassen. Das Interesse an den lokalen Produkten ist jedoch nach wie vor grösser als vor der Corona-Krise. Von Marianne Voss Während des Shutdown im März und April wurden die Hofläden durch den Ansturm der zahlreichen Kundinnen und Kunden teilweise fast überrannt. Einige Bauernfamilien erzählten, dass die Leute draussen in langen Schlangen anstehen mussten (der «Anzeiger» berichtete). Inzwischen hat sich die Situation beruhigt, doch das Interesse an den lokalen Produkten vom Hof ist bei vielen Konsumenten geblieben. Serge Duperrex vom Uttenberg beobachtet im Vergleich zu anderen Jahren nach wie vor eine Zunahme des Umsatzes. «Im Moment merken wir auch, dass viele Leute trotz Sommerferien nicht verreist sind.» Er berichtet von der Spargelzeit, als es kaum möglich war, der Nachfrage gerecht zu werden. «Die Kundinnen und Kunden waren zu Hause und wollten jetzt selber Spargeln zubereiten.» Während des Shutdown begann die Familie Duperrex auch mit dem Verkauf von frischem Gemüse – zum Teil vom eigenen Betrieb, zum Teil von einem Partnerbetrieb aus der Region, der sein Gemüse normalerweise an Restaurants liefert. Das Frischgemüse werde von der Kundschaft sehr

geschätzt. «Daher führen wir dieses Angebot weiter.»

Nach wie vor Regeln einhalten Im Hofladen der Familie Wettstein in Bonstetten ist auch wieder mehr Normalität eingekehrt. «Jetzt haben wir sowieso Sommerpause», erklärt Ruth Wettstein auf Anfrage. Aber schon in den Wochen vor den Sommerferien sei der Ansturm zurückgegangen. «Die Leute müssen nicht mehr auf der Strasse anstehen.» Sie sei froh, denn diese extreme Nachfrage sei eigentlich zu viel gewesen. «Wir schafften es fast nicht mehr, die gewünschten Produkte bereitzustellen.» In ihrem kleinen Laden durfte sie nur eine Person einlassen. Jetzt habe sich das etwas gelockert, aber die Abstandsregeln müssten natürlich immer noch eingehalten werden. «Für mich gilt nach wie vor: Hände waschen nach jeder Bedienung und eine regelmässige Reinigung aller Griffe.» Ob sie neue Kundschaft gewonnen habe während des Shutdown? «Ja, ich denke schon.»

Reger Betrieb in Aeugst Auch in Aeugst wurde das «Dorfstrasslädeli» von neuen Kundinnen und Kunden entdeckt. Ruth Bieri freut sich, immer noch ab und zu neue Gesichter in ihrem Lokal zu sehen. Trotz Sommerferien herrsche reger Betrieb. «Es läuft mehr als in anderen Jahren während der Ferien. Aber der Andrang ist nicht mehr so krass.» Ihr Hoflädeli betreibt sie in

Ruth Bieri in ihrem «Dorfstrasslädeli» in Aeugst. (Bild Marianne Voss) Selbstbedienung. Maximal zwei Personen dürfen sich im Raum befinden. «Die Kundinnen und Kunden halten sich daran und warten halt mal ein paar Mi-

nuten draussen.» Am Samstag ist bei ihr Backtag. Dann bietet sie frisches Brot und Zopf an. Früher – vor Corona – stellte sie die Backwaren offen in grossen

Erster Schritt in eine gemeinsame Zukunft? Raiffeisenbanken Merenschwand-Obfelden und am Lindenberg planen Zusammenarbeit Die Raiffeisenbanken am Lindenberg und Merenschwand-Obfelden planen zur weiteren Stärkung ihrer Marktpositionierung aktiv ihre Zukunft. Die beiden Institute prüfen zurzeit die Traktandierung eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses anlässlich ihrer Generalversammlungen 2021. Die Gesellschaft entwickelt sich ständig weiter, die Mobilität steigt und neue Technologien verändern Prozesse und ermöglichen einen leichteren Zugang zu Informationen. Die sich ändernden Kundenbedürfnisse, steigende Qualitätsund Sicherheitsansprüche und neue gesetzliche Regulierungen prägen den heutigen Bankenalltag. Die Raiffeisenbanken Merenschwand-Obfelden und am Lindenberg haben sich deshalb entschieden, einen Zusammenschluss zu prüfen und diesen an den ordentlichen Generalversammlungen im Jahr 2021 zu traktandieren. Die detaillierten Modalitäten des partnerschaftlichen Zusammenschlusses werden derzeit ausgearbeitet. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der beiden Banken werden im Rahmen einer Orientierungsversammlung Ende November 2020

tungsangebots sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Die gewohnte Kundennähe der beiden genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken soll auf alle Fälle beibehalten werden.

Die beiden Banken heute

Gerhard Niederberger, Stv. Vorsitzender der Bankleitung und operativer Vertreter der Raiffeisenbank am Lindenberg; André Kissling, VR-Präsident Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden; Kilian Rosenberg, VR-Präsident Raiffeisenbank am Lindenberg; Reto Hübscher, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden (v.l.) (Bild zvg.) über die Beweggründe und Aussichten des Zusammengehens informiert. Das Zusammenrücken der beiden Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit rund 6700 Mitgliedern, 43 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme

von derzeit gut einer Milliarde Franken führen. Im Zentrum der Überlegungen stehen der langfristige Nutzen für die Mitglieder, Kunden und Mitarbeitenden durch die Optimierung des Dienstleis-

24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden. Die Bank weist eine Bilanzsumme von 551 Millionen Franken aus und zählt gut 4100 Genossenschafter als Mitbesitzende der Bank. Bei der Raiffeisenbank am Lindenberg arbeiten 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bank weist eine Bilanzsumme von rund 462 Millionen Franken aus und zählt gut 2600 Genossenschafter als Mitbesitzende der Bank. Beide Raiffeisenbanken haben sich zu wichtigen Finanzdienstleistern in der Region entwickelt und sind Teil der Raiffeisen-Gruppe. Diese umfasst 229 genossenschaftlich organisierte Raiffeisenbanken mit 847 Bankstellen. Die rechtlich autonomen Raiffeisenbanken sind in der in St. Gallen domizilierten Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Raiffeisen ist mit einer Bilanzsumme von rund 248 Milliarden die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz. Raiffeisen Merenschwand-Obfelden/Lindenberg

Körben bereit. Sie hat ab Mitte März dann jedes Brot und jeden Zopf einzeln in einem Papiersack zu verpackt. «Diese Massnahme habe ich beibehalten.»

Motosuisse gegen Parkgebühren Der Schweizer Branchenverband Motosuisse betrachtet Parkgebühren für motorisierte Zweiräder in Städten und Agglomerationen als kontraproduktiv. Der Bundesrat erlaubt den Schweizer Städten und Gemeinden ab 2021 Parkgebühren nicht mehr nur für Autos, sondern auch für Motorräder und Roller sowie für E-Bikes und sogar Motorfahrräder zu verlangen. Mehrere grosse Schweizer Städte überlegen sich bereits, eine solche Regelung im Rahmen von neuen Parkplatzkonzepten – mit nummerierten Feldern und Parkuhren für Zweiräder – einzuführen.

Wenig Raumbedarf Motosuisse wehrt sich entschieden gegen solche Massnahmen. Der Branchenverband betrachtet eine Abschreckung mit Parkgebühren als kontraproduktiv, da Roller und Motorräder viel weniger Raum beanspruchen als Autos. Parkgebühren für Zweiräder seien lediglich eine willkommene, neue Geldeinnahmequelle für die Gemeindekassen. Sie würden den Anstrengungen zur Entstopfung der Innenstädte und allgemein zur Verkehrsentflechtung klar zuwiderlaufen. Motosuisse


Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionale Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Simone Weil Zum Vormerken: Sonntag, 30. August 19.00 Orgelkonzert, Organist Viswas Orler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 7. August 14.00 Gedenkfeier für Robert Gsteiger in der Kirche Sonntag, 9. August 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst a. A. mit Pfrin. S. Weil 9.30 Fahrdienst vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Dienstag, 11. August 9.30 Ökum. Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Donnerstag, 13. August 14.00 Senioren-Treff im Ulmensaal: Wurst-Essen zu Piano-Klängen Freitag, 14. August 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. August 2020 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Simone Weil www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfrn. Eva Eiderbrant Orgel: Erich Eder www.kircheobfelden.ch

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgenden Gottesdienst zu feiern: Samstag, 8. August 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kentchimon www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 9. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 9. August 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Franz-Xaver Herger Orgel: R. Deuber www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 9. August 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott (044 761 34 90)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 9. August 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil, Pfrn. Rahel Walker Fröhlich

Kloster Kappel a. A. Dienstag bis Samstag: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Mittwoch, 12. August 17.00 KEIN Offenes während der Schulferien Donnerstag, 13. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 9. August 10 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Mittwoch bis Sonntag: Komflager (Hamburg oder Genf, je nach Coronalage)

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. August 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl www.ref-mettmenstetten.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 9. August 9.30 Regionaler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. August 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Donnerstag, 13. August 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil, mit Anmeldung Tel. 079 702 71 77 www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a.A. Samstag, 8. August 16.00 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Gottesdienst Sonntag, 9. August 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Keine Santa Messa Mittwoch, 12. August 9.15 Gottesdienst, Kräutersegnung entfällt Freitag, 14. August 9.15 Kein Gottesdienst 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl zum Thema «Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermissse ihn» In der ref. Kirche Maschwanden Musik: Marianne Rutscho www.kirche-maschwanden.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. August 18.00 Keine Vorabendmesse – Sommerferien Sonntag, 9. August 10.00 Hl. Messe, mit P. Perry Da Silva Dienstag, 11. August 19.30 Hl. Messe, mit P. Raphael Mittwoch, 12. August Keine Hl. Messe – Sommerferien Donnerstag, 13. August Keine Hl. Messe – Sommerferien

Sonntag, 9. August 10.30 Eucharistiefeier Donnerstag, 13. August 9.00 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst & Livestream Yanick Bühler Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 9. August 9.45 Gottesdienst (Hanspeter Baer) mit EMKidz

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 9. August 10.00 Sommer-Gottesdienst www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. August 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse Donnerstag, 13. August 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Knonauer Waldgottesdienst abgesagt Leider müssen wir aufgrund der nach wie vor besonderen Lage wegen des Coronavirus den beliebten Waldgottesdienst im Gruenholzwald am Sonntag, 16. August 2020 absagen. Die Kirchenpflege bedauert dies sehr. Der traditionelle und immer gut besuchte Waldgottesdienst soll aber im kommenden Jahr wieder stattfinden. Aus diesem Grund findet ein Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche Knonau mit Micha C. Baumgartner statt. Kirchenpflege Knonau


Serie

Freitag, 7. August 2020

9

Über den Albis statt auf andere Kontinente Serie «Sommerferien-Tipp» (8): Wandern, Wildtierbeobachtung und Abschweben in die Höhe Mit dem Postauto und zu Fuss ist der Tierpark Langenberg vom Säuliamt aus bequem erreichbar. Für die Beobachtung der Tiere in den grosszügigen Anlagen braucht es etwas Neugierde und Musse. Und danach ist es möglich, ein liebliches Tobel zu durchwandern und mit der Gondelbahn zurück auf den Albis zu schweben. Von Marianne Voss Der Tierpark Langenberg in Langnau am Fuss des Albis ist vielen gut bekannt. Dennoch lohnt sich ein Besuch dort immer wieder, denn es gibt stets Neues zu entdecken. Auf meinem Ausflug ist der Tierpark nicht das Ziel, sondern eine Zwischenstation. Ich starte in Affoltern und fahre mit dem Postauto nach Hausen, wo ich umsteige und nach kurzer Weiterfahrt auf dem Albispass ankomme. Dort geniesse ich den Ausblick über den Zürichsee und die Alpen und folge dann kurz der Strasse Richtung Langnau, bis ich in der grossen Kurve auf den Wanderweg abbiege. Es geht abwärts durch den Wald, und bereits nach einer halben Stunde stosse ich auf die Albisstrasse. Den Tierpark mit dem dazugehörenden grossen Parkplatz erreiche ich nach einem kurzen Marsch auf dem Trottoir. Der Tierpark verfügt über mehrere offizielle Eingänge und kann von verschiedenen Seiten her betreten werden. Es wird auch kein Eintritt verlangt. Wer jedoch mit dem Auto anreist, bezahlt eine relativ hohe Parkgebühr von zehn

Franken – was zugleich ein Beitrag an den Parkunterhalt ist.

Junge Wisente Beim Parkplatz studiere ich die grosse Tafel mit den Hinweisen zu den Tieren im Westteil des Parks. Hier leben die Elche, Rehe, Füchse, Przewalskipferde und auch die beeindruckenden, aber sehr friedlichen Wisente. Der kleine Aufstieg zu ihrem Unterstand lohnt sich, da dort von einer Brücke aus die Herde beobachtet werden kann, zu der auch drei süsse Jungtiere gehören. Ich bin nicht die Einzige, die spontan ein «Jöh, wie herzig!» verlauten lässt. Heute sind viele Familien mit Kindern unterwegs. Die vier Buben neben mir hängen auch über dem Geländer und können sich kaum vom entzückenden Anblick trennen. Ich reisse mich schliesslich los, gehe zurück zum Parkplatz und überquere auf der Holzbrücke die Strasse. Im Ostteil des Parks, der sich auf einem Hügel befindet, leben Steinböcke, Murmeltiere, Wildkatzen, Bären, Wölfe, verschiedene Hirsche und weitere Tierarten.

Geduld beim Beobachten

«Jöh, so herzig!»: Fasziniert bestaunen die Kinder von der Brücke aus die Wisente. (Bilder Marianne Voss)

Der Tierpark Langenberg ist der älteste Zoo der Schweiz und wird von der Stiftung Wildnispark Zürich getragen, zu welcher auch der Naturerlebnispark Sihlwald und das Besucherzentrum mit Naturmuseum gehören. Letztes Jahr feierte der Tierpark sein 150-Jahre-Jubiläum. Im Tierpark leben 19 Arten von heimischen – oder ehemals heimischen – Wildtieren in grosszügigen, natur-

Geduldiges Beobachten bei den Wildkatzen. Die Grossmutter zeigt den Enkeln, wo sich das «Büsi» versteckt hat. nahen Anlagen, wo sie möglichst ihr natürliches Verhalten ausleben können. Dazu gehören insbesondere Partnersuche und Ernährung, das Aufziehen von Jungtieren sowie bei sozialen Tierarten das Zusammenleben in der Gruppe. Bei meinem Rundgang habe ich nicht bei allen Anlagen Glück, einen Schwanz oder eine Schnauze zu entdecken. Die Bären haben sich wohl im Wald versteckt, die Murmeltiere in ihren Höhlen und die Hirsche im Gehölz. Die Steinböcke hingegen positionieren sich mit ihren Jungen stolz auf ihrem Felsen und lassen sich gerne bestaunen. Bei den Wildkatzen lasse ich mir Zeit und werde für meine Geduld auch belohnt. Das junge Kätzchen bleibt zwar versteckt im Baum sitzen, zwei der grossen Tiere zeigen sich jedoch und jagen durch die Büsche hintereinander her. «Schau dort, das Wildbüsi, dort hinter dem Busch!», sagt eine ältere Frau zu ihren Enkeln, die das Schauspiel auch interessiert beobachten. Bevor ich mich wieder auf den Weg mache, studiere ich noch die Ausstellung zum 150-Jahre-Jubiläum. Dann wandere ich am Restaurant vorbei und folge den Wegweisern zum Gontenbach.

Lauschiger Weg am Gontenbach Wandern, Wildtiere beobachten und eine Seilbahnfahrt. © swisstopo (BA200 127)

Das nun folgende Wegstück ist ein ganz besonderer Höhepunkt des Tages. Ich

steige rechts die Treppe hinab und befinde mich plötzlich in einem lauschigen, verträumten Tobel in einem dichten Wald. Der Weg schlängelt sich neben dem frisch sprudelnden Gontenbach abwärts. Schliesslich gelange ich zum Tor an der Strasse, biege links ab gehe auf dem Trottoir ein Stück aufwärts. Beim von Buschwerk verwachsenen Schild mit der Aufschrift «Bärengasse» biege ich in den Weg abwärts ein und erreiche nach einer Unterführung die Bahnlinie. Jetzt wäre es möglich, die S4 nach Langnau-Gattikon zu nehmen und mit dem Postauto via Hausen zurück ins Säuliamt zu fahren. Ich habe hingegen Lust auf eine Verlängerung des Ausflugs und fahre eine Station in die andere Richtung bis Adliswil. Dort ist der Weg zur Felsenegg-Bahn gut ausgeschildert. Und schon bald hebe ich in der Gondel ab und lasse mich bequem zurück hinauf auf den Albiskamm bringen. Der Rückweg ist nun nicht mehr zu verfehlen. Nach einer Stärkung im Restaurant Felsenegg wandere ich eineinhalb Stunden auf dem gut beschilderten Weg durch den Wald und vorbei an schönen Aussichtspunkten zurück zum Albispass. Kurz vor dem Pass bleibe ich auf der Höhe stehen und geniesse den Blick auf den Zugersee, das Alpenpanorama und hinab ins schöne Säuliamt.

«Sommerferien-Tipp» Dieses Jahr dürften überdurchschnittlich viele Leute die Sommerferien in der Nähe verbringen. Deshalb stellen die «Anzeiger»-Journalisten in der Sommerserie 2020 ihren persönlichen «Sommerferien-Tipp» vor: Einen Ausflug oder einen besonderen Ort in der Region. (red.) Bereits erschienen: Martin Mullis: Verwunschene Weiher, 14. Juli; Martin Platter: Familienausflug mit Teenager, 17. Juli; Regula Zellweger: Ämtler Ortsmuseen, 21. Juli; Werner Schneiter: Reuss statt Ballermann, 24. Juli; Bernhard Schneider: Von Festungen aus Holz und Stein, 28. Juli; Stefan Schneiter: Auf schattigen Pfaden durch den Moorpark, 31. Juli; Livia Häberling: Baumpfad der Stiftung zur Weid, 4. August.


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12

Veranstaltungen

Freitag, 7. August 2020

«Die häufigsten Pflanzen sollte man kennen» Botanikkurs für Anfänger der Naturschutzgruppe Mettmenstetten Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten betritt Neuland: am 25. und 29. August bietet sie einen Pflanzenkurs für Anfänger an, der allen offen steht, die schon immer gerne den Namen der einen oder anderen Pflanze gekannt hätten. Biodiversität ist ein Schlagwort, das man überall hört. Aber was, wenn man nicht einmal die häufigsten Pflanzen einigermassen sicher kennt? Wer das während der Schulzeit verpasst hat, findet kaum Möglichkeiten, auf einfache Weise seine Pflanzenkenntnisse zu verbessern. Die Naturschutzgruppe bietet darum erstmals einen Kurs für alle diejenigen an, die nicht ohnehin schon Halbprofis in der Pflanzenkunde sind. Am Dienstagabend, 25. August –19.30 bis 22 Uhr im Pfarrhauskeller neben der reformierten Kirche Mettmenstetten – und auf einer Exkursion am Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr, lernen die Teilnehmenden die 50 wichtigsten Pflanzen in Mettmenstetten kennen. Diese 50 Pflanzen sind im ganzen Kanton Zürich häufig, und wer sie kennt, entdeckt später viel leichter all die weniger häufigen Pflanzen, die oft versteckt und unscheinbar neben den dominanten Arten wachsen.

Die Tanne ist nebst der Fichte eine der wichtigsten Nadelholzarten in unseren Wäldern. (Bilder zvg.)

Keine Vorkenntnisse nötig Es braucht keine Vorkenntnisse für den Kursbesuch, und Nichtmitglieder sind speziell willkommen. Der Kursbeitrag für den Kursabend und die Exkursion beträgt 20 Franken. Die Exkursion beginnt am Waldrand beim Paradies ob Mettmenstetten und endet beim Schulhaus Wygarten. Aus organisatorischen

Dem Wilden Rüebli begegnet man an fast jedem naturnah belassenen Wegrand. Gründen ist eine Anmeldung bis Montag, 17. August, an die E-Mail praesident@nsg-mettmenstetten.ch erforderlich. So können alle Covid-beding-

«KlosterNacht» in der mittelalterlichen Kirche In der Nacht vom 28. auf den 29. August wird im Kloster Kappel die alljährliche «KlosterNacht» gefeiert. Von abends 20 Uhr bis morgens 6.30 Uhr die 700-jährige Klosterkirche zu erleben, ist nicht alltäglich. Die Klosterkirche im Kerzenlicht – Bernhard von Clairvaux, der Mystiker – Feiern – Gregorianisch singen – Schreiten – Stille – Im Klostergarten. Das ist das Erlebnis «KlosterNacht», welches dieses Jahr unter dem Titel «Auf den Spuren der Zisterzienser» steht. Zur «KlosterNacht» gehören um 22 Uhr ein Konzert mit dem Trio Liv Lange (Sopran), Raimund Wiederkehr (Tenor) und Jasmine Vollmer (Orgel und Cembalo), sowie um 2 Uhr ein Orgelkonzert mit Jasmine Vollmer. Die «KlosterNacht» beginnt am Freitagabend, 28. August, um 20 Uhr

in der Klosterkirche und endet am Samstagmorgen, 29. August, um 7 Uhr mit einem fakultativen gemeinsamen Frühstück. Die Kappeler «KlosterNacht» kennt keine Voraussetzung; sie ist offen für alle Gottsucherinnen und Gottsucher. Die Teilnehmenden sind frei, zu den einzelnen Programmpunkten dazuzukommen oder in den Pausen dazwischen (jeweils etwa 10 Minuten vor einem neuen Programmpunkt) zu gehen. Während der «KlosterNacht» steht ein Ruheraum zur Verfügung. Für Verpflegung während der Nacht ist ebenfalls gesorgt (Tee, Früchtebrot, Brot). Im Übrigen besteht die Möglichkeit, zu einem Vorzugspreis ein Zimmer im Haus zu reservieren. Kloster Kappel

ten Einschränkungen berücksichtigt werden. Werner Eugster Weitere Infos: www.nsg-mettmenstetten.ch.

«Dä feschti Wal» hat Hürden gemeistert Das kleine Open Air beim Schützenhaus Chüeweidhölzli in Zwillikon feierte vergangenen Samstag bereits sein dreijähriges Bestehen und hat bewiesen, dass solche Anlässe auch in Zeiten von Corona funktionieren können.

der standen bereit und am Eingang stellte man sicher, dass sich nicht mehr als 300 Personen gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Ausserdem erfasste man jeden Gast mit seinen Kontaktangaben und verifizierte die Handynummern, um Falschangaben zu verhindern. Die Personenbegrenzung führte dazu, dass das Festival bereits ein paar Tage im Voraus ausverkauft war, da das OK sich alle Mühe gab, das Contact Tracing grösstenteils bereits von vornherein sicherzustellen, um lange Wartezeiten am Eingang zu verhindern. Das weitläufige Gelände ermöglichte es auch, den Abstand zu anderen Personengruppen problemlos einzuhalten. Die Organisatoren sind mit der Durchführung rundum zufrieden und nach ersten Rechnungen bleibt auch etwas Gewinn übrig, um die Defizite der letzten beiden Auflagen zu minimieren. Sie sind gespannt, welche Hürden und Hindernisse sie im nächsten Jahr zu bewältigen haben, um dieses tolle Fest wieder durchführen zu können. Sicher ist, dass dieser Wal nicht zum letzten Mal hohe Wellen in Zwillikon geschlagen hat. Corina Kälbling, Feschtiwal

Sogar die Wespen summten am 1. August in Zwillikon im Takt. Zugegeben, diese ungeladenen Gäste waren ein bisschen störend. Das ist aber auch schon das einzig Negative, das man von diesem grossartigen Fest berichten kann. Die Feschtiwalgänger kamen voll auf ihre Kosten. Livemusik von sechs abwechslungsreichen Bands, zwischendurch und spätabends anregende DJSounds, schmackhafte Bio-Pizzen und Flammkuchen aus dem Lehmofen von «Wurzelchraft», dazu ein kaltes Bier – was will man mehr? Für die vielen Kinder gab es ein Planschbecken, ein Gireizli und eine Sirupbar, für Sportliche stand ein Pingpong-Tisch bereit. Das OK vom Verein Musigfründe Säuliamt und die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer haben es trotz Corona und allen Stolpersteinen geschafft, erneut ein Weitere Infos unter www.feschtiwal.ch Musikfest für Gross und Klein zu realisieren – auch Dank den vielen Sponsoren und Gönnern, die in diesem Jahr ausserordentliche Unterstützung anboten. Die Vorschriften der Gemeinde und des BAG wurden gewissenhaft umgesetzt. So wurden die sanitären Anlagen verdoppelt, Desinfek- Es war eine wundervolle Sause am diesjährigen Zwilliker tionsmittelspen- «Feschtiwal». (Bild zvg.)

Ein Film wie ein Gedicht

«Il Postino» im Sommerkino in der Kafimüli Stallikon Nach der langen, coronabedingten Pause eröffnet das improvisierte Kino in der Kafimüli in Stallikon die Saison mit einem Film, den man sich immer wieder mit Genuss anschauen kann. «Il Postino» (Der Briefträger) des Regisseus Michael Radford basiert auf einem Roman des chilenischen Autors Antonio Skarmeta, den er 1983 im deutschen Exil schrieb. Der Film wurde 1994 auf der Insel Procida im Golf von Neapel und auf Salina an der Nordküste von Sizilien gedreht und kam im selben Jahr in die Kinos. In den Hauptrollen zu sehen: Massimo Troisi als Briefträger Mario Ruoppolo und Philippe Noiret als Pablo Neruda. Der Film wurde international ein grosser Publikumserfolg und weltweit mit 18 Filmpreisen ausgezeichnet. 1966 wurde er insgesamt fünf Mal für den Oscar nominiert; diesen erhielt er in der Kategorie für beste Filmmusik.

Nähere Auskünfte, Detailprogramm und Anmeldung unter 044 764 87 84, sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch bzw. www.klosterkappel.ch.

«KlosterNacht» – diesmal auf den Spuren der Zisterzienser. (Bild Daniel Lienhard)

Werben mit den Worten Nerudas Pablo Neruda, der chilenische Dichter und Literaturnobelpreisträger, lebt in den 50er Jahren mit seiner Frau auf einer kleinen italienischen Insel. Fans aus aller Welt überschütten ihn mit Briefen, darunter sind auch viele Liebesbriefe. Der schüchterne Briefträger Mario Ruoppolo (Massimo Troisi) – der eigentlich Fischer ist – bringt Neruda die Post täglich ins Haus. Eine tiefe Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden Männern. Weil Neruda (Philippe Noiret) besonders bei Frauen sehr beliebt ist, beginnt der Briefträger dessen Gedichte zu lesen und sich von ihm in die Geheimnisse seines Erfolgs einweihen zu lassen. Und so beginnt Mario, mit den Worten Nerudas,

Zwischen Pablo Neruda (Philippe Noiret, links) und dem Postmann (Massimo Troisi) entwickelt sich eine tiefe Männerfreundschaft. (Bild zvg.) die er als seine eigenen ausgibt, um die schöne Beatrice zu werben. Mit Erfolg. Neruda wird Trauzeuge bei der Hochzeit. Kurz darauf kann der Dichter aus dem Exil nach Chile zurückkehren. Als er einige Jahre später zu Besuch auf die Insel kommt, begegnet ihm Pablito, der kleine Sohn von Mario und Beatrice. Der Vater hat seinen Sohn leider nie gesehen; er ist kurz vor der Geburt bei einer politischen Demonstra-

tion ums Leben gekommen. Für seinen Freund Neruda hat er jedoch ein literarisches Geschenk hinterlassen ... Ein Film voller Poesie und perfekt für einen lauschigen Sommerabend. Kafimüli Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn 20.15, Eintritt gratis, keine Reservierung, Kollekte, Verkauf von Drinks und Gelati von Leonardo.


Extra

Freitag, 7. August 2020

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Die Reisende «Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Also lösen wir doch gleich mal unseren nächsten gemeinsamen Fall ...

Zum Spiilruum gehören auch Sandkasten und Steingarten. (Bild zvg.)

«Spiilruum» für echte Begegnung zwischen Eltern und ihren Kindern Im «Spiilruum» in Obfelden wartet seit Anfang Mai eine sorgfältig eingerichtete Spielumgebung auf Eltern und ihre Kinder. Ball oder Frisbee spielen, Steckenpferd reiten, schaukeln, rennen, Dinge sammeln, im Strandkorb oder in der Hängematte verweilen, Schubkarre stossen, Stelzen laufen und vieles mehr – bei schönem Wetter bietet ein grosser Aussenbereich viel Platz. Im Steingarten, wo Steine aufgetürmt, umgeräumt und besondere Steine bestaunt werden dürfen, und in einem kleinen Sandkasten finden sich weitere Spielmöglichkeiten. Im Wintergarten befindet sich der Sandraum. Hier kann wetterunabhängig mit verschiedenen Gefässen, Löffeln, Kellen und Sieben experimentiert werden. Ausserdem bietet die grosse Kirschsteinkiste ein sinnliches Erlebnis. Im

Innenraum gibt es ein Mal- und Bastelzimmer. Hier kann mit vielfältigem Material nach Herzenslust der Fantasie freier Lauf gelassen werden. In einem anderen Raum wartet Montessorimaterial darauf, den Kindern und Erwachsenen spannende und lehrreiche Erfahrungen zu ermöglichen. Mit einem Buch aus der Bücherkiste kann man es sich auf einem Sofa in der Bücherecke gemütlich machen. Auch stehen verschiedene Gesellschaftsspiele zur Verfügung. Der «Spiilruum» bietet Raum für freies Spielen und Sein. Hier wird auf Vorgaben und auf Bewertung verzichtet. Nadja Treichler, Spiilruum Obfelden Weitere Infos unter www.spiilruum.ch.

HERKÖMMLICHES

Schlitzohr Schon bevor Flüchtende aus aller Welt in die europäischen Lande kamen, gaben umherziehende Volksgruppen viel zu reden. Ihr Auftauchen war höchst unerwünscht, ihre Anwesenheit erweckte Ängste und Misstrauen. Die Fahrenden, wie sie heute genannt werden, galten als unordentlich, verwahrlost und durchtrieben. Man befürchtete, dass sie der sesshaften Bevölkerung etwas wegnehmen könnten. Und wenn dann so ein hergekommener Scherenschleifer – zu Recht oder Unrecht – des Diebstahls oder eines andern Vergehens verdächtigt wurde, hat man ihm zur Strafe das

Ohrläppchen aufgeschlitzt und ihn damit zugleich gebrandmarkt. Von daher beruht der heute harmlos anmutende Ausdruck «Schlitzohr» auf einer unrühmlichen Praxis, die so weit ging, dass man sich veranlasst sah, den schlitzohrigen Fahrenden gewaltsam die Kinder wegzunehmen, in Heime, Anstalten oder bei Fremdfamilien, auch als Verdingkinder, zu platzieren, um sie angeblich so vor vermeintlicher Verwahrlosung zu schützen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Es war ein heisser Tag, dieser sonnige Sonntag, und ich war froh, dass am Ende der letzten Eiszeit ein paar Steine am Aeugsterberg ins Tal gerutscht waren und den Türlersee aufgestaut hatten. In ihm wollte ich mir ein wenig Abkühlung verschaffen, abwechselnd mit dem Kopf oder den Füssen im Wasser, ansonsten gedachte ich nur faul auf der Liegewiese dort im Strandbad herumzuliegen und mich höchstens für ein Eis zu erheben. Für einen Spaziergang um den See war es einfach zu heiss. Als ich in der Sonne gerade eingeschlafen war, stieg meine Mutter in Zürich Altstetten gerade in die S-Bahn 14 ein. Deshalb klingelte mein Smartphone, das sich irgendwo in meiner Badetasche versteckt hatte. «Ich bin jetzt losgefahren. Holst du mich ab, mein Junge? Mit deiner Freundin?» Der Junge, der seine Mutter in dieser Hitze völlig vergessen hatte, musste nicht von einem grossen Auftrag oder winterlichen Strassenverhältnissen lügen, weil er es noch rechtzeitig zurück bis zum Bahnhof Affoltern schaffen würde. Und der Junge wollte auch beim Dauerthema «Freundin» nicht lügen. «Ich hole dich ab, Mama! Ohne Freundin!» Während die S-Bahn von Altstetten nach Affoltern und dazwischen über Urdorf, Weihermatt, Birmensdorf, Bonstetten und Hedingen und ich vom Türlersee nach Affoltern fuhr, ahnte ich, dass mich das Lieblingsthema meiner Mutter an diesem Nachmittag noch einmal heimsuchen würde. Schliesslich hatte sie mich am Tag zuvor schon mit der nebenbei durchs Telefon geworfenen Frage «Wirst du mir denn immer nur Geräte schenken oder wird es irgendwann auch mal ein Enkelchen sein?» gewarnt. Als meine Mutter am Bahnhof aus der Bahn stieg, erzählte sie mir folglich auch sofort von mehreren als Schwiegertochter geeigneten Frauen, die ihr auf ihrer langen Reise von Zürich begegnet waren. Von der schlanken blonden Frau, die in Urdorf eingestiegen war, von der süssen Braunhaarigen, die ab Birmensdorf mitgefahren war, von der kräftigen Schwarzhaarigen, die schon in Altstetten mit an Bord gegangen war, und von der lieben Rothaarigen, die ab Weihermatt neben ihr gesessen hatte. «Mama!», flüsterte ich. Und ich legte sehr viel Vorwurf in meine Stimme.

Detektiv Adrian Aegerter ermittelt auch diesen Sommer im «Anzeiger». (Bild zvg.) Wieder einmal war ich froh, meiner Mutter damals nur eine meiner Visitenkarten zur Ansicht geschenkt zu haben, nicht gleich einen ganzen Stapel. Sonst hätte sie wohl jede dieser jungen Frauen mit einer Visitenkarte und der augenzwinkernden Aufforderung «Rufen Sie ihn doch einfach an, wenn Sie mal einen Privatdetektiv brauchen!» belästigt. Dass sie das nicht tun konnte, dachte ich, aber wieder einmal dachte ich falsch. Meine Mutter hatte diese eine Karte kopieren lassen und den Frauen jeweils eine Kopie überreicht. Ich griff nach dem kleinen Trolley, den sie auch bei einem kurzen Tagesbesuch immer mitnahm, zog den Kopf ein und schämte mich. Zum Glück war nur eine der Frauen, die Rothaarige, bis Affoltern mitgefahren, die anderen waren vorher ausgestiegen – die Schwarzhaarige und die Braunhaarige in Hedingen und die Blonde in Bonstetten. Also musste ich nicht befürchten, dass meine Mutter hier am Bahnhof gleich noch den Besitzer der Visitenkarte anpries. Plötzlich wurde ihr Grosskinderwunsch aber unwichtig. Meine Mutter stellte nämlich fest, dass ihre Hand-

tasche verschwunden war. «Die habe ich nicht vergessen, nein, ich bin doch noch nicht alt, die hat mir jemand geklaut!» Verdächtige waren auch recht schnell gefunden, die vier Frauen, die «wahrscheinlich gerade deshalb so nett waren, weil sie Diebinnen waren». «Ach, das ist Ihre?», wunderte sich der Zugbegleiter, bei dem wir eigentlich den mutmasslichen Diebstahl anzeigen wollten. Er holte die Handtasche aus seinem Dienstabteil. Mit Ausweisen im Portemonnaie, aber ohne Bargeld. «Ich dachte, die hat die von Ihren Bekannten vergessen, welche die wenigsten Haltestellen mitgefahren ist, denn die hatte sie über der Schulter ...!» Wissen Sie, wer die Täterin war? Lösung: Nach den Ein- und Ausstiegshaltestellen der Verdächtigen («... der schlanken blonden Frau, die in Urdorf eingestiegen war ...» und «... die Schwarzhaarige und die Braunhaarige in Hedingen ...») sind sie (Einstiegshaltestelle nicht mitgerechnet) fünf, vier, drei und zwei Haltestellen weit in der S-Bahn gefahren. Weil die Frau mit den zwei und damit den wenigsten Haltestellen die braunhaarige Frau ist, muss die braunhaarige Frau die Täterin sein!

WETTER Heute

Meteotest.ch

Basel 16° 32° Zürich 13° 30°

Affoltern

St.Gallen 15° 25°

14° 29°

Luzern Bern 16° 30° 13° 29° Interlaken 14° 30°

Neuchâtel 17° 30°

Sion 14° 32°

Genève 15° 31°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

Samstag

15° 32°

21° 31°

Sonntag

16° 32°

21° 32°

Chur 15° 30° St.Moritz 8° 22° Bellinzona 17° 30°

Montag

17° 32°

21° 31°

Dienstag

18° 31°

21° 31°

LEBENSWEISHEIT «Lass dir dein Glitzern nicht nehmen. Auch wenn es andere blendet.» (unbekannt)

Mittwoch

18° 31°

21° 30°

Schulanfang: Kinder überraschen Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz 950 Kinder, die zu Fuss, mit dem Trottinett oder auf dem Velo im Verkehr unterwegs sind. Besonders heikel ist das Queren der Strasse – auch auf dem vermeintlich «sicheren» Fussgängerstreifen. Zu Fuss, mit dem Trottinett oder mit dem Velo – jedes Jahr verunfallen in der Schweiz 950 Kinder bis 14 Jahre im Strassenverkehr. 190 Kinder werden dabei jährlich schwer verletzt, sieben Kinder kommen ums Leben. In 40 % der Fälle verunfallen die Kinder auf dem Schulweg. Zum Schulstart erinnert die Sicherheitskampagne der BFU die Autolenkenden deshalb an ihre besondere Verantwortung entlang von Schulwegen. Die BFU setzt diese mit Unterstützung der Polizei um. Finanziert wird sie durch den Fonds für Verkehrssicherheit. Kinder verhalten sich auf dem Trottoir, auf der Strasse sowie beim und auf dem Fussgängerstreifen oft überra-

schend und bringen sich so in Gefahr. Sie tun dies nicht mit Absicht, sondern weil sie eben Kinder sind. So haben sie zum Beispiel aufgrund ihrer Körpergrösse ein eingeschränktes Blickfeld. Je nach Alter ist ihr Gefahrenbewusstsein noch wenig entwickelt. Und sie lassen sich leichter ablenken. Für Kinder bis zirka zehn Jahre ist es ausserdem schwierig zu beurteilen, wie schnell ein Auto auf der Strasse unterwegs ist.

Fussgängerstreifen sind nur vermeintlich sicher Besonders heikel ist das Queren der Strasse. Denn: Kinder überraschen andere Verkehrsteilnehmende auch dort. Deshalb rät die BFU Fahrzeuglenkenden, vor einem Fussgängerstreifen das Tempo zu verlangsamen, immer bremsbereit zu sein und immer komplett anzuhalten – insbesondere, wenn Kinder die Strasse queren möchten. Wichtig ist auch, niemals bei einem Fussgängerstreifen zu überholen und rund um Schulen besonders vorsichtig zu fahren.

Auch Eltern und Betreuungspersonen kommt eine wichtige Rolle zu. Sie können Kindern das richtige Verhalten am Fussgängerstreifen zeigen: Warten, bis alle Fahrzeuge stillstehen. Über die Strasse gehen, nicht rennen. Zudem sollten Eltern den sichersten Weg wählen – das ist nicht immer der kürzeste – und diesen Schulweg vor Schulbeginn mit dem Kind üben.

Tipps für Fahrzeuglenkende • Bei Kindern mit allem rechnen • Tempo verlangsamen • Bremsbereit sein • Am Fussgängerstreifen ganz anhalten • Rund um Schulen doppelt aufpassen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU)

Als Kompetenzzentrum forscht und berät die BFU, damit in der Schweiz weniger folgenschwere Unfälle passieren – im Strassenverkehr, zu Hause, in der Freizeit und beim Sport. Für diese Aufgaben hat die BFU seit 1938 einen öffentlichen Auftrag.


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Reprise WHIPLASH (2014) 1 2J 1 07 Min. 20:1 5 Ed Reprise RAY (2004) 1 2J 1 52 Min. 20:1 5 Ed Reprise SEARCHING FOR SUGAR MAN (2012) 1 2J 86 Min. 20:1 5 OVdf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. Vorpremiere THE SECRET - DAS GEHEIMNIS

1 2J 1 07 Min.

1 7:00 Ed

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Takeover -Voll Vertauscht Do Fr Sa So Mi 15.15 Mo Di 17.30

1 7:00 D

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2. Woche UNHINGED - AUSSER KONTROLLE 1 6J 91 Min. 20:1 5 D 20:1 5 Edf 20:1 5 D 20:1 5 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche THE ROADS NOT TAKEN

1 4J 85 Min. 1 7:30 OVdf A 20:30 OVdf A 1 7:30 OVdf A 20:30 OVdf A 1 7:30 OVdf A 20:30 OVdf A 1 7:30 OVdf A

7. Woche HOPE GAP

1 4J 1 00 Min.

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20:30 Edf

1 7:30 Edf

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D 16 The King of Staten Island Unhinged Auf der Couch in Tunis D (14) Chaos auf der Feuerwache Täglich (ausser So) 20.15 Täglich (ausser So) 20.00 Täglich (ausser So) 20.15 Fr So 15.00 So 17.30 Do Fr Sa So 17.30 So 17.30 Mo Di Mi 17.30

2. Woche UN DIVAN À TUNIS 1 4J 88 Min. 1 8:00 Fd A 1 8:00 Fd A 1 8:00 Fd A 1 8:00 Fd A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche INTO THE BEAT - DEIN HERZ TANZT

9J 98 Min.

1 4:45 D

Scooby! Do Fr Sa So Mi

D 6 (8)

15.00

1 4:45 D

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5. Woche SCOOBY! 6J 93 Min. 1 4:30 D C 1 4:30 D C 1 4:30 D C 1 4:30 D C 1 4:30 D C 1 4:30 D C 1 4:30 D C ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 6. Woche MINA UND DIE TRAUMZAUBERER

6J 78 Min.

7. Woche TROLLS WORLD TOUR

6J 91 Min.

1 4:45 D C

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1 4:45 D C

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The High Note Fr Mi

D 6 (10) Into The Beat 17.30 Do Sa

D 6 Pinocchio 17.30 Do Mo Mi

D 8 (10) Trolls - World Tour D 6/4 Lassie 17.30 Do Sa Mi 17.30 Fr Sa Di

D6

15.00

Das KINO GOTTHARD bleibt voraussichtlich bis 12. August geschlossen. Das KINO LUX, Baar bleibt infolge Renovationsarbeiten bis 27. August geschlossen.

Altersangaben: Das Mindestalter ist 3 Jahre. Die Jahresangaben sind Mindestalter-Empfehlungen . Im Falle von Empfehlung "1 6J" vor 1 4. Geburtstag Einlass nur mit volljähriger Begleitperson. U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 1 0.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D -Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.

Die Generalversammlung findet am Freitag, 14. August 2020, 20.00 Uhr im Schützenhaus, Wissenbach, Mettmenstetten statt.

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31. August 2020:

Begrenzungsinitiative mit alt Bundesrat Christoph Blocher, 19.00 Uhr, Gemeindesaal, Bonstetten

3. September 2020: Jagdgesetz und Begrenzungsinitiative mit den Nationalräten Martin Haab und Martin Bäumle, 20.15 Uhr, Schulhaus Schlossächer, Obfelden Wir freuen uns auf Sie! SVP Bezirk Affoltern

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