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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 40 I 175. Jahrgang I Freitag, 28. Mai 2021

Freisinn schwächelt

Alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler aus Ottenbach über Politik und seine Partei. > Seite 5

Vandalen unterwegs

Ein zerkratztes Auto, eingeschlagene Scheiben, Sprayereien und Schäden im Naturschutzgebiet. > Seite 7

An Aussichtslage

Auf dem Uttenberg in Knonau sticht der Garten von Martin Romer ins Auge. > Seite 7

Im Wandel

Die Offene Jugendarbeit Oberamt hat den Fokus auf Projekte im Freien verlagert. > Seite 8

Innerhalb von Minuten ist nichts mehr, wie es war Brandfälle verursachen im Bezirk nicht nur Schäden in Millionenhöhe, sondern auch viel Leid Anfang Mai brannte in Obfelden der Dachstock eines Mehrfamilienhauses, ein paar Tage später stand in Affoltern ein Untergeschoss in Flammen. Hat die Feuerwehr den Brand gelöscht, fängt für andere Expertenteams die Arbeit an – und für die Betroffenen die Verarbeitung.

Ein Anruf mobilisiert mehrere Rettungs- und Expertenteams Wer im Kanton Zürich die Nummer 118 wählt, landet in der Einsatzleitzentrale am Flughafen Zürich. Diese ist ein gemeinsames Unternehmen der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich, des Poli-

Dorfladen bleibt Die Zukunft des Lebensmittelladens in Uerzlikon scheint gesichert: Die Landi Albis wird den Maxi-Markt per 20. August übernehmen und unter dem Namen «Prima» führen. Als Vorteile dieses Konzepts nennt Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, unter anderem die freie Lieferantenwahl. So sollen bekannte regionale Produzenten berücksichtig werden können, wo es sinnvoll ist. (red.)

«Lesebänke» Diesen Sommer führen wieder verschiedene Bibliotheken des Bezirks die Aktion «Lesebank» durch. Von Mitte Juni bis Mitte September stehen bei Ruhebänken und in Badis Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereit, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Und auch darüber hinaus haben die Bibliotheken einiges zu bieten. (red.)

> Bericht auf Seite 13 ANZEIGEN

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Maya Streich vor dem abgebrannten Haus in Obfelden. Den gelben Hausteil hat sie bis zirka im Jahr 1990 bewohnt. Seit 1999 besitzt sie in Affoltern ein Haus. Auch dieses wurde vor siebeneinhalb Jahren bei einen Brand zerstört. (Bild lhä) zeidepartements der Stadt Zürich und der GVZ. Betrieben wird sie von Schutz & Rettung Zürich. Die Einsatzleitzentrale sendet den Ausrückbefehl an die Feuerwehr. Die Ersteinsatztruppe rückt mit mindestens zehn Personen aus und trifft innerhalb von höchstens zehn bis fünfzehn Minuten am Ort des Geschehens ein – je nach dem, wie dicht das Gebiet besiedelt ist. Neben der Sanität wird auch die Polizei durch die Einsatzleitzentrale alarmiert und aufgeboten. Ab und zu kommt es vor, dass Menschen im Brandfall direkt die Polizei alarmieren. In solchen Fällen leitet diese die Meldung an die Einsatzzentrale weiter. Zunächst rückt die nächstgelegene Polizeipatrouille aus, je nach Grösse des

Ereignisses folgen weitere Einsatzkräfte, beispielsweise von der Brandermittlung. Diese arbeiten sich anhand eines Ausschlussverfahrens zur Brandursache vor und übergeben die Akten der Staatsanwaltschaft, wenn menschliches Versagen oder absichtliche Brandstiftung als Ursachen nicht auszuschliessen sind. Weil es bei einem Hausbrand auch versicherungsrechtliche Fragen zu klären gibt, wird das Ausmass des Gebäudeschadens vor Ort von Schätzungsexperten beurteilt. Sobald die Hauseigentümerin oder der -eigentümer das Ereignis bei der GVZ gemeldet hat, bietet diese üblicherweise innert 24 Stunden eine Brandschätzerin oder einen Brandschätzer auf.

Ab einer Schadensumme von 50 000 Franken wird zusätzlich der Statthalter beigezogen, und ab 100 000 Franken wird eine Schätzungskommission eingesetzt, die aus dem Statthalter und zwei Schätzerinnen oder Schätzern besteht. Auch an der Betpurstrasse 26 in Affoltern kam dieses Prozedere an einem frühen Morgen im Oktober 2013 zum Einsatz. Dort lebt die heute 63-jährige Maya Streich mit ihrem Partner Reto Lang und der Familie ihrer Tochter in einem Einfamilienhaus. Am Morgen, kurz nach fünf Uhr, bricht im Abfalleimer der Küche ein Feuer aus, während das Paar im Obergeschoss schläft.

> Bericht auf Seite 3

Restaurants dürfen öffnen

Rang zwei auf der Strasse

Mit Spannung wurde sie erwartet, die Pressekonferenz des Bundesrats vom vergangenen Mittwoch. Und das Öffnungspaket fiel sogar noch etwas umfassender aus, als erwartet worden war. Ab kommendem Montag gehen nach den Restaurant-Terrassen auch die Innenräume wieder auf. An öffentlichen Veranstaltungen dürfen in Innenräumen bis 100 und draussen bis 300 Personen zusammenkommen, private Anlässe sind mit bis zu 30 Personen – respektive 50 im Freien – wieder möglich und auch der Sport profitiert von weitgehenden Lockerungen. (red.)

Eigentlich liegt sein Fokus beim Querfeldein, an den Schweizer Meisterschaften der U23 hat Felix Stehli von der IG Radquer Mettmenstetten allerdings bewiesen, dass auch auf der Strasse mit ihm zu rechnen ist. Auf dem Motorsport-Rundkurs Sachsenring sei es ihm gelungen, die Übersicht zu wahren, so der Radrennfahrer nach dem Rennen. So war er dabei, als nach 48 Runden die Entscheidung im Sprint fallen sollte, und holte sich hinter dem Neuenburger Valère Thiébaud, der für die Bahn-Wettbewerbe an den Olympischen Spielen von Tokyo selektioniert ist, Silber. (red.)

> Bericht auf Seite 5

Die Bauherren schauen wieder etwas zuversichtlicher auf die Konjunktur. > Seite 11

> Bericht auf Seite 11

von livia häberling Wer vor dem Absperrgitter an der Wolserstrasse steht, riecht ihn noch: den Brandgeruch. Am 5. Mai, kurz vor Mittag, geht bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass aus einem Mehrfamilienhaus in Obfelden starker Rauch dringe. Als die Löschkräfte eintreffen, steht der Dachstock bereits in Vollbrand. Sechzehn Tage später, am 21. Mai, muss die Feuerwehr zu einem Einfamilienhaus in Affoltern ausrücken. Dort steht am späten Freitagabend ein Untergeschoss in Flammen. Es sind zwei von mehreren Dutzend Brandfällen, die sich im Bezirk Affoltern jedes Jahr ereignen. Für 2020 listet die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) in ihrer Statistik 66 Feuerschäden auf. Beim Grossteil handelte es sich um Schäden zwischen 1000 und 8000 Franken, wie die GVZ auf Anfrage schreibt. Insgesamt belief sich die Schadensumme auf 1,3 Millionen Franken. Zu den Bränden geführt haben vorwiegend Blitzeinschläge, technische Mängel an Installationen und Apparaten oder Kerzen.

Bau-Umsatz steigt

Drei Szenen der biblischen Josefsgeschichte – hier wie er in den Brunnen geworfen wird – sind in der katholischen Kirche Obfelden zu sehen. (Bild zvg.) > Seite 16

> Bericht auf Seite 17

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Obfelden, 23. Mai 2021 Erinnerung ist das, was bleibt – sie lässt uns dankbar zurückschauen.

Tschau zämä und danke

für die schönen Stunden, die ich mit Euch verbringen durfte.

WIR DANKEN VON HERZEN Euer Beat Egli

Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis statt. Traueradresse: Tuyet Bach Egli Luu, Haltenstrasse 8, 8912 Obfelden

Sammelverein: Sportclub Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 577 62 29 (ab 12 Uhr). 28. Mai 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Mittwoch, 2. Juni 2021, findet um 20.00 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, die Gemeindeversammlung statt. Traktandenliste: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2020 2. Genehmigung Zusatzkredit für den Ersatzneubau Betriebsgebäude Camping Türlen 3. Genehmigung Abrechnung Individualsportanlage 4. Genehmigung Abrechnung Tanklöschfahrzeug 5. Informationen des Gemeinderats

Martin Bernhard 12. Juli 1959 – 13. April 2021

Wir sind sehr berührt von den vielen liebevollen Karten und mitfühlenden Worten, stillen Umarmungen und anderen Zeichen des Mitgefühls. Sie geben uns Trost, Kraft und Zuversicht.

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 29. Mai 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

für die überwältigend grosse Anteilnahme und Verbundenheit in dieser schweren Zeit des unerwarteten Abschiednehmens von unserem lieben

Wir danken allen, die Martin im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten sowie sein Leben durch liebevolle und freundschaftliche Begegnungen, inspirierende und anregende Austausche bereichert haben. Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht.

Ein herzliches Dankeschön für die schönen Blumen und die grosszügigen Spenden an die Vogelwarte Sempach. Hedingen, im Mai 2021

Tieftraurig und dankbar für alles, was sie für uns getan hat, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer lieben Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Adelheid Schneider-Bodmer 31. Mai 1942 – 25. Mai 2021

Sie war ihren Nächsten und allen ihren Mitmenschen mit warmem Herzen und grosser Innigkeit zugetan. Am Nachmittag des 25. Mai 2021 durfte sie nach schwerer, tapfer ertragener Krankheit friedlich einschlafen.

Edwin Schneider-Bodmer David und Benjamin Schneider Hans und Ruth Bodmer-Lehnherr mit Familie Annelies Bodmer mit Familie Margrit und Herschel Kaminsky-Schneider mit Familie Albert und Marianne Schneider-Wagner mit Familie Hanna Porret-Schneider mit Familie Die Beerdigung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet auf dem Friedhof und in der reformierten Kirche Obfelden am Dienstag, 1. Juni 2021, um 14.00 Uhr statt. Aufgrund des geltenden Corona-Schutzkonzepts ist die Platzzahl in der Kirche stark eingeschränkt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung: Licht für die Welt, IBAN CH46 0070 0110 0053 6281 6.

WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Hansruedi Rosenberger erfahren durften. Die vielen trostreichen Zeilen haben uns tief berührt und geben uns Kraft, den schmerzlichen Verlust zu verarbeiten. Ein besonderer Dank geht an Pfarrer Mathias Ruff für seine einfühlsamen Worte, sowie an die Geigerin Franziska Eichenberger und die Organistin Jasmine Vollmer für die wunderschöne musikalische Begleitung. Wir bedanken uns auch für die Spenden an Pro Senectute.

Wettswil, im Mai 2021

Traueradresse: Edwin Schneider-Bodmer, Gugelrebenstrasse 30, 8912 Obfelden

Die ordentliche Publikation erfolgte im Anzeiger vom 23. April 2021. Hausen am Albis, 28. Mai 2021 Der Gemeinderat

Affoltern a. A., 20. Mai 2021 Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sammeln auch keine Vorräte in Scheunen – und Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, ernährt sie. Mt. 6, 26

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 27. Juni 2021 in der Reformierten Kirche, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr. Geschäfte: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2020 2. Abnahme der Abrechnung Sanierung und Ausbau Pfarrhaus 3. Mitteilungen / Umfrage Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 6 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 7. Juni 2021 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Freundlich lädt ein: Die Evangelisch Reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Wir trauern um unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester

Annemargreth Vögeli-Thalmann 14. Februar 1931 – 20. Mai 2021

In den letzten Jahren nahm sie Schritt für Schritt Abschied von einem langen und erfüllten Leben. Der Blick in die Berge und zu den Vögeln auf den Nachbardächern erfüllte sie stets mit Freude. Katharina Willi-Vögeli Anna Willi und Alex Brun Leonard und Andri Cindy und Nikolaus Willi-Lozada Moreno Ruedi und Marianne Vögeli-Meier Sebastian, Valerie, Julia Dorothee Vögeli und Roger Strässle Florence Elisabeth Dolderer-Thalmann Susanna Thalmann Hans und Käthi Thalmann-Langenegger Die Abdankung findet statt am Dienstag, 1. Juni 2021, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis.

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Die Trauerfamilie

Anstelle von Blumen gedenke man bitte des HEKS, Hilfswerk der Evang. Kirchen Schweiz, 8042 Zürich, Postkonto 80-1115-1, CH37 0900 0000 8000 1115 1, Vermerk: In Gedenken an Annemargreth Vögeli-Thalmann. Traueradresse: Ruedi Vögeli, Unterdorfstrasse 21, 8124 Maur ZH

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Mai 2021

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Eine Existenz geht in Flammen auf An einem Oktobermorgen im Jahr 2013 brennt Maya Streichs Haus nieder – innert Minuten ist nichts mehr wie zuvor Vor siebeneinhalb Jahren brach in Maya Streichs Haus in Affoltern um fünf Uhr morgens ein Feuer aus. Mit einem Sprung aus dem Fenster rettete sie sich – und begann nach und nach zu realisieren, was es bedeutet, kein Zuhause mehr zu haben. von livia häberling Am Sonntag, 20. Oktober 2013, kurz nach fünf Uhr morgens, bewegt sich im ersten Stock an der Betpurstrasse 26 in Affoltern eine Katze. Sie tappt über das Bett von Maya Streich und Reto Lang. Dieser erwacht, sieht sich um, weckt seine Partnerin und sagt: «Da ist alles voller Rauch.» Und sie antwortet: «Dann musst du halt lüften.» «Aber es brennt!», sagt er. «Dann gehen wir halt raus.» So schildert Maya Streich heute ihre erste Reaktion auf den Brand, der damals wegen einer Speiseöl-Flasche im Küchen-Kehricht ausbricht und ihr ganzes Haus in Schutt und Asche legt. Die 63-Jährige sitzt in einem Besprechungsraum in Affoltern und trägt die Episode mit ruhiger Stimme vor. Siebeneinhalb Jahre sind seit dem Brand vergangen. Der Rauch ist aus der Küche das Treppenhaus hochgestiegen, im Schlafzimmer ist er noch nicht ganz so dicht, sodass Maya Streich den Kleiderschrank noch sieht. Als ihr Partner aus dem Zimmer rennen will, ruft sie: «Stopp! Du muss dich noch anziehen.» Auch sie greift sich von ihrem Tablar ein Shirt. «Komm!», habe Reto gerufen, bevor er über das Treppenhaus ins Erdgeschoss und ins Freie gerannt sei. Als deckenhoch beschreibt Maya Streich die Flammen zu jenem Zeitpunkt. «Das tut weh!», sei ihr Reflex gewesen, «das mache ich sicher nicht». Während sie erzählt, tippt sie sich mit dem Zeigefinger an die Stirn. Um die Feuerwehr zu alarmieren, schnappt sie sich auf dem Nachttisch das Handy, eilt ins Wohnzimmer und springt aus dem Fenster in die Tiefe. Dass ein Sprung aus drei Metern Höhe Gefahren birgt, realisiert sie nicht. «Ich wollte nur noch raus.» Der Birnenspalier und das Gebüsch im Garten federn ihren Aufprall ab. Mit dem Handy ruft sie die Feuerwehr. Dann rennt sie ums Haus, öffnet die Türe, greift um die Ecke nach dem Autoschlüssel und parkiert den Wagen um, damit die Feuerwehr Platz hat. Ihr Partner Reto behändigt den Gartenschlauch, aus einem Reflex heraus, der dem Paar damals logisch scheint: «Wenn es

brennt, braucht man Wasser.» Maya Streich sagt, zu diesem Zeitpunkt habe der erste Stock lichterloh gebrannt, «was will man da mit einem Gartenschlauch?» Im Gesamtkontext möge ein solcher Löschversuch wenig ins Gewicht fallen, sagt Alexander Smolinsky, Kommandant bei der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. Bei der Verarbeitung des Ereignisses könne die Gewissheit, alles versucht zu haben, den Betroffenen jedoch helfen. Problematisch werde es, wenn die Bewohner in der Panik unbewusst das Falsche täten: Wenn sie beispielsweise die Fenster öffnen und damit die Ausbreitung des Feuers forcieren.

Die Brandfotos verbreiten sich rasch Vor der Feuerwehr trifft die Ambulanz ein. Maya Streich kennt den Fahrer. Er hält neben ihr an, sie sagt zu ihm: «Uns gehts gut.» Als wenig später auch die Feuerwehr eintrifft, bricht sie heulend zusammen. Im Moment, im dem ein professionelles Rettungsteam übernehme, falle häufig die Anspannung von den Betroffenen ab, sagt Alexander Smolinsky: «Bei manchen breitet sich ein Gefühl der Ohnmacht aus.» Grundsätzlich treffe man die Menschen vor Ort in ganz unterschiedlichen körperlichen und psychischen Verfassungen an. Etwa in der Hälfte aller Fälle komme es vor, dass Bewohnerinnen und Bewohner versuchten, noch einmal in das Haus zu gelangen, um das Büsi zu retten, ein Fotoalbum, aber auch Wertgegenstände oder Bargeld. Das sei nicht per se falsch, so Smolinsky, jedoch sei es wichtig, die Gefahr richtig einschätzen zu können: «Der Rauch kann innerhalb weniger Atemzüge lebensbedrohliche oder bleibende Schäden im Körper anrichten.» Maya Streich schätzt, dass es gegen sechs Uhr früh ist, als sie die beiden Söhne und ihren Ex-Mann anruft, die sich sofort auf den Weg zu ihr machen. Gegen acht Uhr telefoniert sie mit ihrer schwangeren Tochter, die mit ihrem Mann den obersten Stock des Hauses bewohnt und gerade in den Ferien ist. «Unser Haus brennt», sagt sie, und als diese sofort einen Flug buchen will, entgegnet Maya Streich: «Es macht keinen Sinn, dass du frühzeitig nach Hause kommst. Dort hast du wenigstens ein Hotelzimmer.» Bald schon erscheinen online erste Fotos vom Löscheinsatz. Der einzigartige Fassadenschmuck wird erkannt, bei Maya Streich und ihrer Tochter tröpfeln erste SMS von Bekannten ein: «Ist das dein Haus, das in Flammen steht?»

Ein Grossteil des Hauses wurde durch den Brand zerstört. Gut zu erkennen ist nach wie vor die Fensterverzierung in Sonnenoptik. (Bild zvg.) Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633

Auch das neue Haus ist mit Sonnenstrahlen verziert. Eingezogen ist Maya Streich mit ihrem Partner Reto Lang und ihrer Familie im Juni 2015. (Bild Livia Häberling) Ungefähr gegen 9 Uhr werden Maya Streich und ihr Partner im Spital wegen Verdachts auf Rauchvergiftung untersucht. Reto Lang hat sich in den Flammen im Gesicht verbrannt und muss verarztet werden. Erst, als sie gefragt wird, woher die Wunden am Arm und an den Knien stammen, realisiert Maya Streich, dass sie sich bei ihrem Sprung aus dem Fenster verletzt hat.

Ein Glas Prosecco auf das Leben Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauern den ganzen Tag. Maya Streich und Reto Lang entscheiden sich, nach der Untersuchung im Spital zu ihrem Haus zurückzukehren: «Wir sind lange dort gestanden und haben der Feuerwehr zugeschaut.» Sie sagt, in diesem Moment hätten sie die Tragweite des Ereignisses noch nicht erfasst: «Wir standen zwar vor dem brennenden Haus, und doch schienen wir zu glauben, am Abend dahin zurückzukehren.» Sie hätten irgendwo zwischen Ernüchterung und Unfassbarkeit im Dunkeln getappt. So ergehe es den meisten Betroffenen, sagt Alexander Smolinsky. «Sie realisieren, was passiert, aber sie sind noch nicht in der Lage, die Konsequenzen einzuordnen. Zum Beispiel, dass das Haus über Monate nicht bewohnbar sein wird.» 14 Jahre ist das Haus Maya Streichs Zuhause gewesen. 1999 hat sie es gemeinsam mit ihrer damaligen Partnerin gekauft und Stück für Stück renoviert. Am Abend des 20. Oktobers sind von ihrem Haus noch die Steinmauern übrig. Nach dem Löscheinsatz machen sie und ihr Partner sich im Korb der Feuerwehr-Drehleiter aus der Luft ein Bild über das Ausmass der Katastrophe. Es sei ein fürchterlicher Anblick gewesen, das eigene Haus so verwüstet zu sehen. Und doch habe sie diesen Blick gebraucht, um sich zu verdeutlichen,

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dass real sei, was sich vor ihren Augen in den vergangenen Stunden abgespielt habe. In den kommenden Tagen und Wochen wohnen Maya Streich und Reto Lang bei einem befreundeten Ehepaar in Affoltern, bevor sie in Zwillikon ein Gartenhäuschen beziehen. Am Abend jenes Tages, an dem sie nahezu ihren gesamten Besitz verloren haben, öffnen sie zu viert eine Flasche Prosecco, um auf das anzustossen, was ihnen geblieben ist: ihre beiden Leben. «Zehn Minuten später», habe der Feuerwehrmann gesagt, «und Sie wären tot gewesen».

Dem neuen Haus fehlt die Geschichte Ausser einer Kupferkanne und mehrerer Buntglas-Fensterscheiben kann Maya Streich aus ihrem Haus nichts retten. Doch die Solidarität sei enorm gewesen, sagt sie. Freunde und Bekannte spendieren Haushaltsartikel und Schachteln voller Kleidung. Ihre Arbeitgeberin sammelt für sie – 4000 Franken sind es am Schluss. Dieses Geld wird sie ein paar Monate später in die Einrichtung ihres wiederaufgebauten Hauses investieren. Zunächst aber kümmert sich das Paar nochmals um das verbrannte Mobiliar: Für die Versicherung müssen sie ihren gesamten Hausrat katalogisieren. Wo hat in welchem Stock was gestanden? Und wie viel Wert hatte es? Sich selber im Detail vor Augen zu führen, was man alles verloren hat, sei ein schmerzhafter Prozess gewesen, sagt Maya Streich. Am meisten vermisst sie jedoch Dinge ohne Versicherungs-, aber mit emotionalem Wert. Ihr Lieblingsjäckchen etwa, und die Familienalben. Auch Ausbildungszeugnisse oder Ausweise fehlen. All diese Dokumente muss sie sich neu beschaffen. Das verursacht zahlreiche Behördengänge – neben all den haftungsrechtlichen Fragen, die sich rund um das Haus stellen.

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Im Mai 2014 – sieben Monate nach dem Brand – fahren an der Betpurstrasse in Affoltern die Baumaschinen vor. Zunächst seien sie nicht sicher gewesen, ob sie nochmals bauen wollten. Schliesslich hätten sie sich dafür entschieden, sagt Maya Streich. Die Abrissarbeiten bereiten ihr zunächst Bauchschmerzen: «Mit dem Bagger in mein Haus? Sicher nicht», habe sie sich gedacht. Dann aber läuft es dank des umsichtigen Baggerfahrers besser als erwartet. «Möchtest du das behalten?», fragt er Maya Streich, wenn er auf Gegenstände trifft, die einigermassen unversehrt geblieben sind. Auf diese Weise rettet sie auch einen selbst gestrickten Pullover. Dieser erweist sich nach dem Waschen zwar als unbrauchbar, und doch sei sie durch das selbstständige Aussortieren ein Stück des Ohnmachtsgefühls losgeworden, das sie in den Stunden des Brands erlebt habe. Im Juni 2015 zieht Maya Streich mit ihrer Familie in das wiederaufgebaute Haus ein. Weil der Rauchmelder in der ersten Nacht noch nicht montiert ist, schläft sie damals kaum, wie sie sagt. Zunächst hat sie Mühe, sich in ihrem Zuhause einzuleben: «Alles war neu, jede Kleberrolle, jedes Tüchlein. Im diesem Haus gab es lauter Gegenstände ohne Geschichte.» Die wenigen Gegenstände, die ihr vom alten Haus geblieben sind, helfen mit, dem Haus zu neuem Charakter zu verhelfen. Die Kupferkanne steht heute auf einem Schrank, die Buntglas-Fensterscheiben schützen wieder vor Regen, Hitze und Sturm. Und auch den Birnenbaum, der damals Maya Streichs Sturz abgefedert hat, gibt es noch: Er ist jetzt eine Bar. ANZEIGE

Wir haben nur diesen ein nen Planeten – höchste Zeit, ihn zu sc chützen! Hannah Pfalzgraf, Kantonsrätin SP

JA zu den drei UmweltInitiativen am 13. Juni


Reformierte Kirche Knonaueramt Wahlen / Abstimmungen Wahl von 9 Mitgliedern der Kirchenpflege inkl. deren Präsidentin/des Präsidenten für die Amtsdauer 2022–2026 - Wahlanordnung Die Projektorganisation der Kirchgemeinde Knonauer Amt hat, gestützt auf den Zusammenschlussvertrag vom 27. September 2020, die Kirchgemeindeordnung vom 7. März 2021 sowie des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), den 1. Wahlgang für die Wahl von 9 Mitgliedern der Kirchenpflege inkl. dessen Präsidentin/des Präsidenten für die Amtsdauer 2022 bis 2026, auf Sonntag, 26. September 2021, angeordnet. Wahlvorschläge sind innert 40 Tagen seit dieser Publikation, d. h. bis spätestens 9. Juli 2021, 16.00 Uhr (eintreffend), bei der Kirchgemeinde Knonauer Amt, Geschäftsstelle Wahlen, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die der evangelisch-reformierten Landeskirche angehört, das 18. Lebensjahr vollendet und ihren politischen Wohnsitz in der Kirchgemeinde Knonauer Amt hat. Dieser gehören die jetzt noch bestehenden Kirchgemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil an. Jede vorgeschlagene Person muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Knonauer Amt, unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse, eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Geschäftsstelle Wahlen (Tel. 076 211 63 60) erhältlich oder stehen unter www.ref-knonaueramt.ch zum Download bereit. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 8. April 2021 Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt

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Mit Beschluss vom 11. Mai 2021 hat der Bezirksrat dem Entlassungsgesuch von Beatrix Gallati als Präsidentin und Mitglied der Primarschulpflege und somit auch als Mitglied des Gemeinderats entsprochen und sie unter Verdankung der geleisteten Dienste entlassen. Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Ersatzwahl für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018–2022 auf Sonntag, 26. September 2021 festgesetzt. In Anwendung von Art. 5 Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 8. Juli 2021 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Mettmenstetten einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten bezogen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Sind die Voraussetzungen erfüllt, erfolgt eine stille Wahl gemäss § 54 GPR. Ist dies nicht der Fall, wird am Sonntag, 26. September 2021 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.

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Eine Teilgerechtigkeit an der Holzkorporation Ottenbach. Älterer, einfacher Holzschopf in der Landwirtschaftszone, Grösse ca. 15 m × 8 m Weitere Infos: www.agriexpert.ch

Einbau einer Stahlträgerbrücke über die Reuss Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 5. Mai 2021 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden vom 14. Juni bis 18. Juni 2021 zu Übungszwecken eine Stahlträgerbrücke über die Reuss einbauen.

Obfelden, Ottenbacherstrasse Instandsetzung und Radweglückenschliessung Betrifft 8912 Obfelden Öffentliche Auflage Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Strassengesetz (StrG) mit Rechtserwerb Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Das Verfahren ist für die unterliegende Partei in der Regel kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen – Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 28.6.2021 Kontaktstelle Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich Weitere Angaben zur Meldung Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bitten wir Sie, bezüglich Einsicht der Dokumente, die eingeschränkten Öffnungszeiten der Gemeinde Obfelden zu beachten.

Von Dienstag, 15. Juni 2021, 8.00 Uhr, bis Donnerstag, 17. Juni 2021, 17.00 Uhr, werden Rammarbeiten während der Nacht ausgeführt. Dies dient der Schulung der Nachtorganisation und dem Arbeiten bei Dunkelheit. Die Übung dauert vom 14. Juni bis 18. Juni 2021, ab dem 17. Juni 2021 sollten jedoch die Rammarbeiten abgeschlossen sein. Es muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Obfelden

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung) – Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» – Genehmigung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 folgende Beschlüsse gefasst: • Die revidierten Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» – als Bestandsteil der Nutzungsplanung – umfassend Plan M 1:1000 Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» werden festgesetzt. • Der Bericht gemäss Art. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV) wird zur Kenntnis genommen. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 119/21 vom 10. Mai 2021 die Teilrevision kommunale Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung) – Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» genehmigt. Die Unterlagen liegen ab 28. Mai 2021 während 30 Tagen während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, auf. Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion Kanton Zürich vom 10. Mai 2021 kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht Kanton Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtenen Unterlagen sind, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Stallikon

Obfelden Am 25. Mai 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Schneider-Bodmer Adelheid geboren am 31. Mai 1942, von Horgen ZH, Zürich ZH, Fällanden ZH und Wetzikon ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Gugelrebenstrasse 30, Ehefrau des SchneiderBodmer Edwin. Die Erdbestattung findet am 1. Juni 2021, um 14.00 Uhr, in Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Schluss mit kantonalen Massnahmen Die auf Ende Mai 2021 befristete kantonale Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie wird nicht verlängert. Somit gelten ab Juni ausschliesslich die Regeln des Bundes. Der Bundesrat hat am Mittwoch seine Beschlüsse zu weiteren Lockerungsschritten bekanntgegeben. Unter anderem dürfen Restaurants ab Montag ihre Innenräume öffnen und Veranstaltungen im Freien im grösseren Rahmen sind mit den entsprechenden Schutzkonzepten wieder möglich. Für Menschenansammlungen im öffentlichen Raum gelten keine Einschränkungen mehr. Damit seien auch mit Blick auf die stabile epidemiologische Lage die Voraussetzungen erfüllt, auf eigene weitergehende Massnahmen zu verzichten, teilt der Regierungsrat mit. Namentlich entfallen damit die Beschränkung der Personenzahl bei politischen Kundgebungen und das Verbot von Prostitution. Ab Juli sind Grossveranstaltungen bis zu 3000 Besucherinnen und Besuchern in Innenräumen beziehungsweise draussen bis 5000 Personen mit entsprechenden Schutzkonzepten wieder möglich. Gesuche können zentral bei der Staatskanzlei eingegeben werden. (red.)

WIR GRATULIEREN

Zum 96. Geburtstag Ein langes Leben enthält viele Geschichten und Erlebnisse. Wir wünschen Irma Vollenweider-Weber in Obfelden, dass dieser 96. Geburtstag am Mittwoch, 26. Mai, zu einem der schönsten zählte. Herzliche Gratulation nachträglich!

Zum 93. Geburtstag Heute Freitag, 28. Mai, feiert Anna Terrenghi aus Stallikon ihren 93. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Das 80. Wiegenfest ist ein guter Grund zu feiern. Wir wünschen Antoinette Hess-Meier in Obfelden heute Freitag, 28. Mai, einen wundervollen Geburtstag im Kreise von lieben Menschen und bei schöner Stimmung.

Freitag, 28. Mai 2021

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«Unser Gesellschaftssytem braucht starke Parteien» Alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler: Das Feld nicht Ein-Themen-Bewegungen überlassen Ökologie und Ökonomie besser verknüpfen und der Bevölkerung klarmachen, dass es Parteien wie die FDP mit breitem Spektrum braucht – solche, die das Feld nicht einfach Ein-ThemenBewegungen überlassen. Alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler aus Ottenbach über Politik und seine Partei. von Werner Schneiter Von 1991 bis 2007 sass er im Nationalrat. Jetzt sitzen wir im einladenden Wohnzimmer seines Hauses in Ottenbach. Auf dem Tisch liegen Zeitungsausschnitte, darunter einer der «NZZ am Sonntag», die kürzlich unter dem Titel «Der Fluch des Freisinns» den Zustand der Staatsgründerpartei kritisch diagnostizierte – und dabei unter anderem parteiinterne Differenzen in wichtigen politischen Fragen zur Sprache brachte. Fast mehr als das sticht das vierspaltige Bild zum Artikel ins Auge, auf dem Rolf Hegetschweiler an der Spitze eines FDP-Kundgebungszugs im September 1979 durch Brunnen SZ marschiert. Im Hintergrund das Banner «Mehr Freiheit – weniger Staat». Er sass damals seit einem halben Jahr im Zürcher Kantonsrat – zu einer Zeit also, als der Freisinn in allen wichtigen Fragen zu den tonangebenden Parteien gehörte und auf stolze 25 Prozent Wähleranteil kam. Der Wettswiler Nationalrat Hans Georg Lüchinger setzte sich dafür ein, dass die vornehmen Freisinnigen in DemoManier auf die Strasse gingen. «Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen und müssen uns zeigen», sagte er sinngemäss. «Wir wurden damals als breite Volkspartei wahrgenommen», sagt Rolf Hegetschweiler.

Mehr Freiheit und Selbstverantwortung – weniger Staat: So lautete die freisinnige Original-Botschaft in den 70erund 80er-Jahren und sie gilt eigentlich heute noch. «Mehr Selbstverantwortung» – dieser wichtige Zusatz ist uns später in den Medien meistens unterschlagen worden», sagt Hegetschweiler. Und genau diese Tugend vermisst er in der heutigen Politik. Er diagnostiziert einen Trend, wonach der Staat Forderungen zu erfüllen hat und einfach zahlen soll – egal, wie hoch sich die Rechnung präsentiert. «Wer Forderungen stellt, muss im Voraus abklären, was es kostet.» Dass sich der Staat in dieser Covid-Krise trotz der Schuldenbremse (unter dem damaligen Bundesrat Kaspar Villiger eingeführt) grosszügig zeigt, findet Rolf Hegetschweiler richtig, aber diese Grosszügigkeit müsse mit Blick auf die kommenden Generationen ein Verfalldatum haben.

Selbstverantwortung gehört dazu

Anreize statt Verbote und Vorschriften

Es war die Zeit der markanten freisinnigen Figuren wie Ulrich Bremi, Heinz Allenspach, Ernst Cincera, Lili Nabholz, Rico Jagmetti, René Rhinow und anderen. Es gab auch zu dieser Zeit in der FDP den linken und rechten Flügel mit teilweise unterschiedlichen Auffassungen. Zu letzterem zählte Rolf Hegetschweiler, der damals im Nationalrat in der FDP zur etwas übertrieben «Stahlhelmfraktion» genannten Gruppe gehörte. «Aber deswegen haben wir keine Grabenkämpfe ausgetragen; man hat sich gegenseitig respektiert und parteiinterne Entscheide akzeptiert», erinnert sich der alt Nationalrat.

Differenzierte Meinungen im Freisinn illustriert das revidierte CO2-Gesetz, über das wir am 13. Juni befinden. 61 Prozent der Parteimitglieder sprechen sich laut einer Umfrage gegen die Vorlage aus. Hier habe die FDP Kompromisse gesucht – anders als SP und SVP. Diese unheilige Allianz habe 2018 die damalige Revisionsvorlage zu Fall gebracht. Einfach nur gegen etwas zu sein, gehöre nicht zur DNA der FDP, die sich im Rahmen der neuen Revision für Verbesserungsvorschläge eingesetzt habe. Die jetzige Vorlage habe durchaus positive Aspekte, weise aber auch Nachteile auf, weil Verbote und Vorschriften die

Nicht mehr an vorderster Front dabei, aber immer noch grosses Interesse am politischen Geschehen: Alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler in seinem Haus in Ottenbach. (Bild Werner Schneiter) Anreize überlagerten, was zum Beispiel aus Sicht der Hauseigentümer zu happigen Mehrkosten führen könne. Also eine typische Kompromiss-Vorlage, über die richtigerweise das Volk entscheiden werde. «Wir müssen den Fokus in Zukunft voll auf neue Technologien und marktwirtschaftliche Lösungen richten. Es braucht Anreize statt ständig neue Subventionen aus Steuermitteln, die den Wirtschaftsstandort Schweiz schwächen.» Hegetschweiler hat in seiner Zeit als Nationalrat im Parlament, auch mithilfe der GLP, durchgesetzt, dass ein Teil der CO2-Abgaben (das Gesetz existiert seit längerem) an die Bevölkerung zurückfliessen muss. Auch fügt er bei, dass die Umwelt in der FDP schon sehr lange ein Thema ist und verweist dabei auf ein FDP-Umweltschutz-Manifest von 1986. «Wir waren also schon grün, bevor die Grünen rot waren», scherzt er.

Bürgerliche Zusammenarbeit hapert Nun ist die FDP von 25 auf 15 Prozent Wähleranteil geschrumpft, was sich natürlich auf den politischen Alltag auswirkt. «Will man Kompromisse durchbringen, bedarf es einer bestimmten Grösse. Bedauerlich findet Hegetschweiler in diesem Zusammenhang, dass die bürgerliche Zusammenarbeit vielfach nicht optimal funktioniert – auch, weil die SVP oft Opposition betreibt und wenig von Kompromissen hält – zum Beispiel beim Thema ‹Rahmenvertrag mit der EU› oder bei den Sozialversicherungen, wo die ständig höhere Lebenserwartung in Zukunft ein Kriterium sein muss», betont Rolf Hegetschweiler. Für ihn sind Kompromisse auch notwendige

Zugeständnisse für Problemlösungen. Erforderlich sei eine breite und offene Diskussion über alle politischen Themen, das heisst: alle Fakten auf den Tisch zu legen – und Mut, wie etwa beim Rahmenvertrag, dem Volk schliesslich das letzte Wort zu überlassen. Was muss die FDP tun, um ihren Wähleranteil wieder zu erhöhen? Rolf Hegetschweiler sagt: «Der Bevölkerung klarmachen, dass es Parteien wie die FDP mit breitem Themenspektrum braucht, für die eine Gesamtsicht und Langfristigkeit zählen – und nicht in erster Linie zeitgeistige Themen und Einzelfragen, mit denen sich heute neue Bewegungen und NGOs zunehmend inszenieren. Diese foutieren sich anschliessend um die mühsame Gesetzesarbeit, um die Umsetzung von Urnenentscheiden und überlassen diese Knochenarbeit gerne den Parteien. Wir müssen den Leuten sagen, dass Gesamtsicht und Langfristigkeit Stabilität und Transparenz garantieren. Dafür stehen die Parteien und tragen auch die Verantwortung. Damit das gelingt, bedarf es natürlich einer gewissen Grösse der Partei. Da müssen wir Freisinnigen einen Weg zur alten Stärke suchen.» Rolf Hegetschweiler sitzt zwar als Beirat noch im Vorstand des kantonalen Hauseigentümerverbandes, ist aber als Parteipolitiker nicht mehr an vorderster Front dabei. Gleichwohl lässt er sich bei Anlässen regelmässig blicken und verfolgt das politische Geschehen aufmerksam. Er hofft, dass die Parteien insgesamt, aber besonders seine FDP, ihre wichtige Vermittlerrolle zwischen Bürger und Staat in Zukunft wieder stärker wahrnehmen können.

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Bonstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Hans Leuenberger, Rinderweidweg 6, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Aussenaufstellung Luft/Wasserwärmepumpe, Rinderweidweg 6, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5679, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2a /Gestaltungsplan Sonnenberg

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Heinz Aeberli, Im Baumgarten 3, 8914 Aeugstertal Vertretung der Bauherrschaft: Immo Ligno GmbH, Hofibachstrasse 15, 8909 Zwillikon Projekt: Einbau einer Wohnung in bestehende Scheune mit neuen Fassadenfenstern, Dachfenstern, Balkon, Dacheinsschnitt und Aussentreppe, Höchweg 37, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2025, Zone: K2A

Bauherrschaft: Melanie Ernest, Freilagerstrasse 99, 8047 Zürich Projektverfasser: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Fensterersatz, Erstellung neues Fenster, Fassadenanstrich, Hohli Gass 9, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2274, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Bär Markus und Peters Danielle, Tömlimatt 6, 8926 Kappel am Albis Projekt: Anbau Lamellendach, Tömlimatt 6, 8926 Kappel am Albis, Assek.-Nr. 72 Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1010, Zone: Wohnzone 2

Kappel am Albis Bauherrschaft: Martin und Rico Vollenweider, Aemmetweid 4, 8926 Hauptikon Projekt: Um- Anbau Anbindestall und Neubau Jauchegrube, Mistplatz und Siloballenlager, Aemmetweid, 8926 Hauptikon, Assek.-Nr. 80 Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 472, Zone: Landwirtschaftszone

Kappel am Albis Bauherrschaft: Urs Berweger, Oberdorfstrasse 21, 8926 Uerzlikon Projekt: Neubau Wagenschopf, Schnitzelheizung und Lagerraum für Schnitzel, Oberdorfstrasse, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1601, Zone: Kernzone B und Landwirtschafszone

Kappel am Albis Bauherrschaft: Rolf und Chantal Arnold, Leematt 7, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: R. Inauen AG, Rütistrasse 12, 9050 Appenzell Projekt: Neubau Ökonomiegebäude, Leematt, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1647, Zone: Landwirtschaftszone)

Stallikon Bauherrschaft: Hotel UTO KULM AG, 8143 Uetliberg Projekt: Ersatz Kiosk Selbstbedienung, Gratstrasse, 8143 Uetliberg Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1031, Zone: Lk

Mit Themen rund um Energie, Umwelt, Nachhaltigkeit

Detaillierte Infos finden Sie im Internet www.tagedersonne-knonaueramt.ch

Programm Tage der Sonne Knonauer Amt 2021 Organiisatiion/ /Ort

Datum/ /Zeiit

Event

Th hema

Kafi f müli Stallikon

25.5. 13:30-16 Uhr

Energiewerkstatt

Solarexperimente rund ums Haus zentrum-kafimueli.ch

Familienzentrum Affoltern a.A.

26.5. 13:30-16 Uhr

Energiewerkstatt

Solarbetriebene Spielautos bauen familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Nationaler Klimatag

27.5.

OnlineVeranstaltung

Einkaufen, Ernährung, Mobilität, Wohnen, Klimafakten klimatag.ch

Dialog 2030

27.5. 15-17 Uhr

OnlineVeranstaltung

Nachhaltigkeit: Chancen für Unternehmen knonaueramt-amt.ch

Graf Automobile AG 28.5-6.6. Mettmenstetten

Probefahrten

Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Plug-in Hybrid grafauto.ch

maettmi50plus Mettmenstetten

28.5.-6.6.

Sunewäg

Ausstellung Energie-Jahresverbrauch maettmi50plus.ch

AntaSwiss AG Knonau

28.5. 12-19:30 Uhr

Besichtigung

Sonnenenergie im öffentlichen Mobiliar antaswiss.ch

Ref. Kirche Affoltern a.A.

28.5. 20-20:45 Uhr

Offene Kanzel

Lange Nacht der Kirchen: «Herzenssache Umwelt» refkircheaffoltern.ch

Repair Café Affoltern a.A.

29.5. 9-17 Uhr

Offene Türen

Reparieren statt wegwerfen! bauspielplatz.ch

Mettmenstetten Rössliplatz

29.5. 10-14 Uhr

Energietag

Klimaschutz sichtbar machen mettmenstetten.ch

LaMarotte Kappel a.A.

29.5. 16-19 Uhr

Nahreise

Historisch-ornithologische Wanderung von Kappel nach Rifferswil lamarotte.ch

solarbonstetten Bonstetten

30.5. 13:45-18 Uhr

Energieweg

Eröffnung Energieweg Knonauer Amt solarbonstetten.ch

Aeugst a.A. Gemeindehaus

2.6. 19-20:30 Uhr

Spaziergang

Aeugster Energiespaziergang aeugst-albis.ch/veranstaltungen

LaMarotte Affoltern a.A.

2.6. 19-21 Uhr

Online-Podium

Wie weiter in der Landwirtschaft? lamarotte.ch

Strike for Future Affoltern, Marktpl.

5.6. Austausch 8:30-12:30 Uhr

Zum Thema Klimakrise strikeforfuture.ch

LaMarotte Affoltern a.A.

8.6. 19-21 Uhr

Diskussion über das CO₂-Gesetz lamarotte.ch

Projektpartner SSES

Ein Projekt der

Online-Podium

Eventpartner Premium

Eventpartner


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Mai 2021

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Der Garten eines Originals

Schäden durch Vandalismus

Serie «Gärten»: Martin Romer nennt sich «Naturschützer»

Ein zerkratztes Auto, eingeschlagene Scheiben, Sprayereien, Schäden im Naturschutzgebiet: Vandalen verursachten zum Teil hohen Schaden. Unbekannte haben am 21. Mai zwischen 8 und 16 Uhr in Wettswil auf einem Parkplatz die Carrosserie eines parkierten Autos zerkratzt. Laut Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Schaden auf rund 4000 Franken. Einen Schaden in der Höhe von etwa 1000 Franken haben Vandalen am 21. Mai bei einem Primarschulhaus an der Schachenstrasse in Bonstetten verursacht. Sie zertrümmerten die Fensterscheibe einer Doppelverglasung. Auch vor der Bibliothek in Ottenbach machten sie nicht Halt: Dort ging zwischen 21. und 23. Mai ebenfalls eine Scheibe in Brüche. Der Schaden beträgt rund 300 Franken. Zwischen der Obfelder und der Ottenbacher Reussbrücke, Gemeindegebiet Ottenbach, wurden – wie am 24. Mai um 11 Uhr festgestellt – Pfosten und Naturschutz-Hinweisschilder mutwillig entfernt und zum Teil in die Reuss geworfen. Gemäss Kapo beläuft sich hier der Schaden auf rund 500 Franken. Nicht zum ersten Mal haben Sprayerinnen und/oder Sprayer auf dem Areal des Schulhauses Semper in Affoltern zugeschlagen. Sie überzogen vom 22. auf den 23. Mai Briefkästen, Fenster, Säulen und Wände mit Farbe. Die Reinigungskosten belaufen sich auf schätzungsweise 1000 Franken. Zwei junge Personen, die von der Polizei angehalten werden konnten, müssen mit einer Anzeige rechnen. Sie überzogen am 22. Mai um 15 Uhr die Wände einer Unterführung in Affoltern mit Farbe. Die Schadenhöhe ist noch nicht bekannt. Drei Jugendliche aus Affoltern, Hedingen und Zwillikon haben in einer Baustelle beim Butzen-Schulhaus in Affoltern am 24. Mai nach 20 Uhr Feuer entfacht. Sachschaden konnte nicht festgestellt werden. Kamera, Feldstecher und andere Wertgegenstände wurden am 21. Mai zwischen 18 und 22 Uhr bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hedingen gestohlen. Die Täter verschafften sich durch Aufbrechen eines Badzimmerfensters Zutritt und verursachten einen Schaden von etwa 300 Franken. Weitere Abklärungen sind im Gang. Einmal mehr musste die Stadtpolizei Affoltern zum Zwilliker «Lärmhotspot» im Industriegebiet ausrücken. Nachbarn störten sich am Lärm, der von einem Club nach aussen drang: Übers Wochenende um 4.15 Uhr, um 23.30 Uhr und um 23 Uhr. In einem Fall wurde eine Busse ausgesprochen, in einem Fall eine Verwarnung. Und in einem Fall waren die Verursacher vor Eintreffen der Polizei weg. (-ter.)

Mitten auf dem Uttenberg in Knonau sticht ein Garten ins Auge. Er ist umfriedet mit unzähligen, in den Boden gesteckten Stecken und Ästen, die teilweise sogar wieder austreiben. Schneckenhäuser stecken auf den Spitzen und Blumen aus Blech zieren den eigenwillig gestalteten Zaun. Von Regula ZellwegeR «Ich bin ein Original», sagt Martin Romer von sich, «ich bin der Mann, der nichts muss.» Sein Markenzeichen ist ein mit Federn geschmückter Hut. Er wohnt in einer traumhaft gelegenen Wohnung am Hinteruttenberg 75 mit Blick auf den Zugersee und in die Alpen. Beruflich ist der diplomierte Marketingund Verkaufsleiter selbstständig, bietet Kryptotrading-Schulungen und Waldführungen unter dem Label Brainbooster an – sein Geld mache er aber vor allem damit, dass er mit Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin handelt. Dies erlaubt dem 50-jährigen Naturfreund, viel Zeit für seine Wanderungen und Velofahrten durch die Natur und für seinen Garten aufwenden zu können.

Garten geteilt in zwei Genau genommen sind es zwei aneinanderliegende Gärten, ein grösseres Quadrat und ein schmaleres Rechteck. Martin Romer und seine Freundin haben nicht immer die gleichen Ansichten über die Gartengestaltung. Nun hat sie ihren Garten zu einem Rosen- und Kräutergarten gemacht, er pflanzt allerlei Gemüse und Blumen an. Insgesamt sind es etwa 150 Quadratmeter eingezäunte Gartenfläche. Ein Metallbogen mit Clematis und Rosen lädt zum Eintreten in den Garten ein. Er ist mit «Utti75» beschriftet. «Uttipark, in Anlehnung an den Duttipark in Rüschlikon», lacht der ehemalige ETH-Student. Ein zweiter Rosenbogen sichert den Zugang von einem zum anderen Garten. Wen er nicht in seinem Garten haben will? Katzen! Diese nutzen

Meist trägt er einen federgeschmückten Hut: Martin Romer in seinem Garten an Aussichtslage. (Bilder Regula Zellweger) die lockere Erde als Katzenklo und buddeln seine gesetzten Pflanzen wieder aus. Deshalb deckt er seine Beete mit Maschengitter ab. Seinen Gartenzaun versuchte er so dicht zu bauen und zu flechten, dass keine Katzen mehr durchschlüpfen können. «Ich habe es aufgegeben, die sind schlauer als ich. Vor meinen Augen schlüpfen sie zwischen den eng gesteckten Ästen durch und scheinen sich über meine Anstrengungen, sie fernzuhalten, zu amüsieren. Vielleicht sollte ich ihnen einen Spielgarten bauen», sinniert er.

Tierfreund Willkommen sind die beiden Igel, der Scheunenigel und der Wiesenigel. Martin Romer hat sie nach den Orten, woher sie meist abends kommen, benannt. Er hat generell ein grosses Herz für Tiere. Es tut ihm leid, wenn er beim Gärtnern Käfer und andere kleine Insekten stört und die Tiere verzweifelt durcheinander wuseln. Aber die Ameisen haben seine Kürbisse angefressen – das toleriert er weniger. Martin Romer ist manchmal mit seinem Mercedes, meistens aber mit seinem Fahrrad unterwegs. Er sammelt im Wald Stecken und bringt sie heim. Er hat immer eine Säge mit dabei. Zudem

Den Gartenweg hat er mit «Ugi», einem lachenden, runden Gesicht mit zwei Armen mit je drei Fingern geschmückt.

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Wohnen

räumt er auf, entmüllt und sammelt, was dumme Menschen im Wald liegengelassen haben. «Zigaretten können Vögel töten», meint er. Findet er einen überfahrenen Igel, wird dieser am Strassenrand beerdigt. Dafür nimmt er sich Zeit, egal, was im Terminkalender steht. Dazu gehört ein Grabschmuck aus Steinen oder Blumen. Eine Schaufel hat er immer dabei. Schnecken bringt er von gefährlichen Strassen weg. Romer lauscht gern dem Gesang der Vögel. In einer Ecke des Gartens ist ein kleiner Teich am Entstehen – er hofft, dass Frösche ihn beleben werden. Auf einem langen Ast flattert eine kleine Schweizerfahne hoch über dem Garten.

Strukturierter Garten Sein Garten ist klar in Beete eingeteilt. Das Zentrum bildet ein rundes Beet. Eigentlich sollte hier ein Springbrunnen seine Fontäne in den Himmel schiessen. Noch nicht! Inzwischen nennt er dieses Beet «Zirkuszelt». Mit Austernschalen und hellen Steinen hat er darin ein Peace-Zeichen ausgelegt. Zwischen den Wegplatten hat er mit weissen Steinen eine Figur geformt, ein rundes Gesicht mit zwei Armen mit je drei Fingern, und mit «Ugi» beschriftet. In der Landi hat er eine Mischung mit «essbaren Pflanzen» gekauft – aber eben, nicht Menschen haben die Pflanzen gegessen. Martin Romer kann in seinem Garten Gemüse wie violette und grüne Bohnen, violette und helle Kartoffeln, violetten und grünen Basilikum – und Gurken, Kürbisse, Zucchetti, verschiedene Salate und Kohlarten, Rettiche und Radieschen ernten. Auch Blumen setzt und sät er: Astern, Margeriten, Lavendel, Tulpen, Steinbrech und viele weitere. Besonders freut er sich über einen Fingerhut, den er von einer Bäuerin bekommen hat. Er weiss, dass Digitalis giftig ist, so wie Maiglöckchen auch.

Rekuperierung Von zwei Seiten ist der Garten von weitem Wiesland umgeben. Selbstverständlich will die Wiese den Garten zurückerobern. «Rekuperieren» nennt Martin Romer dies. «Unkraut gibt es nicht – nur Urkraut», erklärt er. Während seine Freundin alles Unkraut – oder Urkraut – jätet, lässt er einzelne Wildpflanzen wachsen. Vieles blüht schön, beispielsweise Persischer Ehrenpreis, den wir Kätzenäuglein nennen. Er mag Klee und nennt Löwenzahn nicht «Chrottepösche», sondern «Ginseng Europas». Martin Romer kommuniziert gern, erzählt von sich, seinem Leben, seinem Garten. Er schafft seine eigene Vorstellung von Harmonie und experimentiert mit Permakultur. Seinen Garten sieht er als Teil der Natur – wie sich selbst auch. Er bringt es auf den Punkt: «Wenn die Leute sagen, ich sei ein Original, nehme ich dies als Kompliment. Wenn ich mir vornehme, wie alle anderen zu sein, kommt es nicht gut heraus. Ich habe Freude an meinem eigendynamischen Leben und geniesse meine Freiheit im Alltag.»

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps an redaktion@affolteranzeiger.ch zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen. (red.) Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen.

für alle verteuern?

Der Schutz des Klimas ist auch uns wichtig. Bereits heute tragen Wohneigentümer massiv zur Reduktion von Treibhausgasen bei: ● Freiwillig investieren sie seit Jahren jährlich rund 20 Mrd. Fr. in ihre Liegenschaften – ein Grossteil davon in Energiesparmassnahmen! ● Die Folge: Senkung der Treibhausgase bei Haushalten: 34,7%!

Das neue CO2-Gesetz ignoriert diese enormen Leistungen. Denn es führt mit unrealistischen Vorschriften zu immensen Mehrkosten für Mieter und Wohneigentümer: ● Zwangssanierungen aufgrund des CO2-Gesetzes bei 1,2 Mio. Miethäusern und Liegenschaften! Diese Milliardenkosten müssen Mieter und Eigentümer zahlen! ● Zwangskündigungen für Mieter aufgrund der Sanierungspflicht! ● Raubzug auf das Portemonnaie der Mieter: Aufgrund der Zwangssanierungen verteuern sich die Mieten für eine 100m2 Wohnung basierend auf einer Studie des Bundesamtes für Energie um durchschnittlich Fr. 140.– pro Monat! ● Die Zwangssanierungen führen zu einem massiven Mehrbedarf an Strom. Das ist kontraproduktiv!

Deshalb:

NEIN zu diesem CO2-Gesetz!

HEV Albis Zürichstrasse 120 8910 Affoltern am Albis hev-albis.ch


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Bezirk Affoltern

Jugendarbeit im Wandel Neue Bedürfnisse – neue Arbeitsfelder

Freitag, 28. Mai 2021

FORUM

Weiterer Planungsfehler in Hausen? Auf die Verzögerungen folgt der Zusatzkredit, «Anzeiger» vom 7. Mai.

Die Offene Jugendarbeit Oberamt hat den Fokus auf Projekte im Freien verlagert. Hier etwa die Sprayaktion beim Wasserreservoir in Ebertswil. (Bild zvg.) Den zweiten Frühling in Folge bremst Corona aus. Dies spüren alle. Ganz besonders jedoch die Jugendlichen. Homeschooling, fehlende Freizeitangebote, Langeweile, wie auch die Sorge um die Lehrstellensuche – und damit ganz wichtige wegweisende Perspektiven – sind nur einige der Themen, welche im Raum stehen. Die Freizeit zu Hause, in den limitierenden vier Wänden, zu verbringen, ist für den Grossteil der jungen Erwachsenen eine grosse Herausforderung und kaum auszuhalten, zumal das Erlangen der Autonomie – also der Abnabelungsprozess von den Eltern – gerade eben so wichtig wäre. Die psychische Belastung ist nicht mehr zu leugnen; vermehrt werden die Jugendarbeiter der Offenen Jugendarbeit Oberamt, Marco Müller und Chantal Eicher, von den Jugendlichen ins Vertrauen gezogen und um Gespräche gebeten. Die Nachfrage nach Angeboten und Projekten ist gross. Die Durchführung dieser wird jedoch durch immer wieder wechselnde Vorgaben des Bundes und die damit einhergehenden Schutzkonzepte erschwert. Erstarren ist keine Option. Aber welche Möglichkeiten gibt es? Bereits im ersten Shutdown haben sich Marco Müller und Chantal Eicher Gedanken gemacht, wie sie die Jugendlichen der Gemeinden Hausen, Ebertswil, Rifferswil und Kappel in ihrer doch sehr eingeschränkten Freizeitgestaltung im Rahmen der Möglichkeiten vermehrt unterstützen können. Das Online-An-

gebot wurde ausgebaut und durch kreative Programme wie Video-, Zeichnungsoder Fotowettbewerbe ergänzt. Die anfängliche Euphorie der Jugendlichen wurde nach und nach mit einer kaum mehr zu unterdrückenden Lethargie gedämpft. Der aktive Austausch und das Miteinander kann eben doch kein Onlineprogramm ersetzen. Die Jugendlichen befreiten sich im Nu vom LethargieSchlaf, als der Jugendtreff Chratz die Türen wieder öffnen durfte. Zwar nur für eine reglementierte Anzahl Besuchende aber immerhin! Die Maskenpflicht hat Distanz herbeigeführt und die Freude am Treffen schwand. Die Mimik ist auch – oder vor allem? – bei den Jugendlichen ein frappanter und nicht zu unterschätzenden Faktor für ein gelungenes Zusammensein. Die Lösung findet sich in der Natur: Das Team der Offenen Jugendarbeit Oberamt hat nun den Fokus auf Projekte sowie das Angebot des Jugendtreffs nach draussen verlagert. Landartprojekt in den Herbst- wie auch Frühlingsferien, Sprayaktion beim Wasserreservoir in Ebertswil sowie das Osterfeuer und Aktivitäten im Rahmen des Jugendtreffs draussen beleben im neuen Kleid das Treiben der Offenen Jugendarbeit in der Region. Zuversichtlich und mit einer grossen Portion Vorfreude erwarten Marco Müller und Chantal Eicher eine baldige Rückkehr zur gelockerten Normalität. Offene Jugendarbeit Oberamt

Nach dem allseits bekannten PostplatzDesaster in Hausen liegt bereits wieder ein Planungsfehler in einem gemeindeeigenen Projekt vor, der uns weitere 270 000 Franken kosten soll! Beim Betriebsgebäude Türlersee wurde bekanntlich die Realisierung um ein Jahr verschoben, da ein Planungsfehler in der Haustechnik vorliege. Zwischenzeitlich liegt ein neues Haustechnikkonzept, geplant durch einen anderen Haustechnikplaner, vor. Nach meiner Rückfrage beim neuen Planungsbüro stelle ich aufgrund deren Angaben fest, dass nun offensichtlich massiv grössere Leistungen der Wärmeerzeugung mit äusserst komplexer Technik geplant sind. Insbesondere der Bedarf an Brauchwarmwasser für Duschen und Küche mit 23 000 Litern pro Tag liegt nahezu beim Bedarf eines, durch unser Ingenieurbüro geplanten neuen Kantonsspitals mit rund 30 000 Litern pro Tag. Nach geschätzten zirka 120 bis 130 Stellplätzen gemäss Gestaltungsplan und der Annahme einer Vollbelegung mit drei Personen pro Stellplatz werden zirka 11 700 Liter pro Tag als Maximum benötigt. Das bedeutet, dass gleichzeitig 390 Personen anwesend sind und jeder duscht einmal pro Tag. Nach meiner Einschätzung sind offensichtlich die Vorgaben der Duschbenutzungen an den neuen Planer massiv zu hoch ausgefallen, was zur komplexen Heizung mit Wärmepumpe, Sonnenkollektoren, Abwärmenutzung aus Kühlaggregaten und Abwasser-Wärmerückgewinnung führte. Inwieweit ein wirtschaftlicher Betrieb lediglich im Sommerhalbjahr mit dieser komplexen

Anlage erfolgen kann, stelle ich in Frage und wäre noch nachzuweisen. Mir stellt sich die Frage, ob es tatsächlich sein muss oder im Sinne des Gemeinderates ist, mittels allen erdenklichen Installationsmassnahmen das ökologische und energetische Gewissen in diesem relativ kleinen Objekt zu beruhigen? Es erweckt den Eindruck einer Haustechnik-Baumusterzentrale ohne Nachweis der Wirtschaftlichkeit einzelner Massnahmen. Eine wesentlich wirkungsvollere, ökologische Massnahme wäre eine Verbrauchsminimierung durch Münzautomaten oder Taster zur Duschwasserbegrenzung wie auf vielen Campingplätzen vorhanden. Die Stimmberechtigten von Hausen sind aufgerufen, an der Gemeindeversammlung für eine Redimensionierung der Haustechnik und damit der Kosten einzutreten. Roland Zehnder, Hausen

Beachtlich höhere Zahl Es ist eigentlich erfreulich, wie agil der Gemeinderat von Hausen auftritt, um zum Beispiel den Camping-Platz Türlersee mit einem neuen Restaurant für alle Camper und Seebadbenützer aufzufrischen. Studiert man die Gemeindeversammlungs-Unterlagen zum Nachtragskredit und greift zum Taschenrechner, erhält man jedoch bei der Totalsumme des aktualisierten Kostenvoranschlags eine beachtlich höhere Zahl. Die vom Gemeinderat aufgelisteten BKP-Gesamtkosten vom Kostenvoranschlag Urnenabstimmung vom 9. Februar 2020 sind mit 2 300 000 Franken beziffert. Der aktualisierte BKP-Kostenvoranschlag beträgt gemäss Abstimmungsunterlagen 2 570 000 Franken. Wenn aber die einzelnen BKP 1-9-Summen addiert wer-

Spielen ohne Geldeinsatz Wieder eine Welle von Spielsüchtigen? Die EVP will das auf keinen Fall. Sie lehnt darum das neue Geldspielgesetz entschieden ab. Am Samstag, 29. Mai, ist sie mit einem Stand am Wochenmarkt in Affoltern und erklärt gerne warum. Spiele können auch ohne Geldeinsatz Freude machen. Darum dürfen sich alle kostenlos am Flipperkasten versuchen, der ebenfalls vor Ort sein wird. In der Abstimmung vom 13. Juni geht es jedoch um die Geldspielautomaten oder Geschicklichkeitsautomaten, wie sie neu verharmlosend genannt

werden. Weil sie ein nachweisbar hohes Suchtpotenzial aufweisen, ist es völlig abwegig, solche wieder in Restaurants zu platzieren. Im Aufstellen solcher Suchtfallen hat auch die Zürcher Bevölkerung bisher keinen Sinn gesehen und darum an der Urne bereits 3-mal Nein gesagt. Nun stimmen wir ein viertes Mal darüber ab. Wieso die neue Vorlage fahrlässig ist und welches die Alternativen sind, diskutiert die EVP gerne mit allen, die ebenfalls an verantwortungsvollen Gesetzen interessiert sind. EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer

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den, ergibt dies ein Resultat von 2 770 000 Franken. Somit entsteht eine Differenz von 470 000 Franken und entspricht nicht dem aufgeführten Zusatzkredit von 270 000 Franken. Im Weiteren erstaunt es sehr, wie die einzelnen Positionen erhöht, respektive um z.B. 100 000 Franken (Reserve) gestrichen werden. Rechnet man zum aktualisierten Kostenvoranschlag mit der richtigen Zusammenzählung den Projektierungskredit von 200 000 Franken hinzu, ergibt das eine Gesamtsumme für das Betriebsgebäude von beinahe 3 Mio. Franken. Aufgrund der ersten Vorlage erachtete seinerzeit der Gemeinderat den geschätzten Aufwand fürs Vorprojekt von 3 Mio. Franken als zu hoch und liess Möglichkeiten für eine substanzielle Kostenreduktion prüfen. Weshalb die im Bericht aus den Verhandlungen des Gemeinderats vom 16. April aufgeführten Planermängel erst im Herbst 2020 festgestellt wurden, bedarf wohl einer Erklärung an den Souverän. Zum grossen Erstaunen liegt hier nicht der erste in der Gemeinde Hausen resultierende Planungsmangel vor! Führt diese Tatsache bereits vor der Ausführung zu einem weiteren Versicherungsfall? Wird heutzutage nach diesen Grundlagen geplant, respektive das Steuergeld verwendet? Postplatz lässt grüssen. Warum muss der Steuerzahler dies mit einem Zusatzkredit begleichen? Bei all diesen differenzierten Kostenpunkte stellt sich im Weiteren die Frage, ob der Pachtzins entsprechend angepasst werden muss. Für die Klärung all dieser Fragen steht die Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit maximal 50 Stimmberechtigten aufgrund der bestehenden Corona-Verordnung zur Verfügung. Marcel Schlatter, Hausen

Liftrettung Ich möchte mich bei den Männern und Frauen, die mich am Dienstagmorgen an der Obstgartenstrasse 5 in Affoltern aus dem steckengebliebenen Lift mit einigem Aufwand befreiten, auch auf diesem Weg ganz herzlich bedanken. Sie haben mein Klopfen aus dem Lift gehört und haben dann ohne zu Zögern die nötigen Schritte unternommen. Der Liftnotruf funktionierte leider nur suboptimal. Darum rate ich allen, jedes Mal bei einer Liftfahrt das Mobiltelefon mitnehmen, ich hatte meines im vorliegenden Fall leider im Auto vergessen. Florian Lütscher, Aeugst


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Freitag, 28. Mai 2021

Meinungen zu den Agrarinitiativen

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Hauseigentümer zahlen viel zu viel Abstimmung vom 13. Juni

Die Wissenschaft leistet gute Arbeit Die Schweiz ist zurecht stolz auf ihre Hochschulen, denn ihre Forschung ist in vielen Disziplinen Weltspitze. So sind Forscherinnen und Forscher an der ETH und der Uni Bern führende Mitglieder des Weltklimarats. Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL im nahen Birmensdorf hat einen exzellenten Ruf in der Erforschung der Biodiversität. Für beide globalen Grossprobleme, Klimawandel und Biodiversitätsverlust, zeigt die Forschung unmissverständlich auf, was Nichtstun für die nachfolgenden Generationen bedeutet. Klimaerwärmung und Verlust der natürlichen Ressourcen sind die verheerenden Folgen. Das CO2-Gesetz und die beiden Agrarinitiativen sind erste Schritte, uns vom unbegrenzten und zerstörerischen Wachstum zu verabschieden und uns auf den Weg zu machen, die natürlichen Ressourcen zu schützen. Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern und unser ökologischer Fussabdruck ist einer der grössten. Wir leben auf Kosten künftiger Generationen und anderer Erdteile. Wollen wir das wirklich? Mein ganzes Berufsleben lang war ich der Landwirtschaft verbunden. Heute schäme ich mich für den rückwärtsgewandten und sehr lauten Teil dieser Branche. Dieser wird leider dominiert von der vor- und nachgelagerten Industrie, welche mit dem ökologischen Wandel tatsächlich etwas zu verlieren hätte. Geschickt werden Bäuerinnen und Bauern vor den eignen Karren gespannt – leider lassen sich auch einzelne BioBauern den Kummet anlegen – um mit einer emotionalen Kampagne von den Umweltproblemen abzulenken und den Stimmbürgerinnen und -bürgern Angst zu machen vor Preissteigerung und Verknappung regionaler Nahrungsmittel. Dabei bieten die Initiativen der Landwirtschaft eine einmalige Chance, sich vom Diktat der vor- und nachgelagerten Industrie sowie der Grossverteiler zu befreien. Es gibt in der Schweiz viele innovative Bäuerinnen und Bauern, die diesen Weg schon eingeschlagen haben. Der Forschungsstandort Schweiz ist prädestiniert die Neuausrichtung tatkräftig zu unterstützen. Vertrauen wir also auf die Innovationskraft unserer «weltbesten» Landwirtschaft. Für uns und alle zukünftigen Generationen stimme ich mit Überzeugung 3 x Ja. Hansruedi Sommer-Käser, dipl. Ing. Agr. ETH, Zofingen

2 x Nein heisst Foodwaste verhindern Heute gehen ein Drittel der Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren. Dabei schafft es ein Teil der Lebensmittel nicht einmal bis in die Ladenregale, da sie nicht den makellosen Konsumentenwünschen entsprechen. Wer möchte schon Äpfel mit Schorf oder Salate mit braunen Flecken kaufen? Gerade bei Äpfeln, Karotten oder Kartoffeln werden schon heute bis zu 20 % der Ernte aussortiert. Ohne Pflanzenschutzmittel würden es bis zu 80 % der Produkte nicht ins Ladenregal schaffen und müssten entsorgt werden. Pflanzenschutzmittel helfen dabei, die Qualität der Produkte abzusichern

und die Haltbarkeit zu verbessern! Gewisse Abgangsprodukte können wir heute noch den Nutztieren verfüttern. Kühe und Schweine fressen heute 340 000 Tonnen Mühlennebenprodukte, die bei der Mehlherstellung entstehen. Dazu kommen aussortierte Kartoffeln, Karotten oder auch Zuckerrübenschnitzel aus der Zuckerproduktion und Schotte aus der Käseproduktion. Damit können wir heute diese hochwertigen Nahrungsmittel noch verwenden und Nährstoff kreisläufe schliessen. Bei einem Verbot des Futterzukaufs, werden diese Produkte dann definitiv zu Abfall und nur noch entsorgt. Mit 2 x Nein am 13. Juni können wir eine massive Steigerung von Foodwaste verhindern. Lena Junker, Agronomin Msc ETH, Maschwanden

Brauchen wir Pestizide? Pestizide sind sogenannte «Pflanzenschutzmittel» im Agrar-, Forst- und Gartenbereich. Man kann Pestizide nach Einsatzzweck unterteilen: Insektizide gegen Insekten, Herbizide gegen Pflanzen, Fungizide gegen Pilze, Biozide zur Bekämpfung unerwünschter Lebewesen in Haushalt und Lebensmittelverarbeitung. Unterschieden wird zwischen natürlichen Quellen und synthetischen, chemisch erzeugten Mitteln. Egal welcher Quelle Schutzmittel entstammen, zerstört werden natürliche Vorgänge in der Natur. Dass mit den synthetischen Mitteln ein wesentlich grösserer Effekt erzielt wird bezüglich der zu bekämpfenden «Schadenverursacher», ist unbestritten. Die Einsätze solcher Mittel haben die Landwirtschaft aufgrund der Empfehlungen und Macht der Agrarchemie, der Landwirtschaftsgenossenschaften und Grossverteiler mit grossem Einfluss auf die Politik, völlig umgekrempelt. In der Schweiz ist die Biodiversität bei der Hälfte von mehr als 10 000 untersuchten Tier- und Pflanzenarten auf den Stufen verletzlich, über stark gefährdet bis ausgestorben angekommen. Mikroorganismen, die mit Pflanzenschutzmitteln zerstört werden, sind Futter für die sichtbaren Kleinlebewesen, die wiederum von grösseren Insekten gefressen werden, welche Nahrung sind für Vögel und Tiere. Die Kleinen werden von den Grösseren gefressen und so wird es auch mit den über 20 000 Bauernbetrieben geschehen sein, welche seit dem Jahr 2000 verschwunden sind. Sie sind nicht ausgestorben wegen der zwei Agrarinitiativen, wie in einem in Obfelden verteilten Abstimmungsflyer befürchtet wird. Die Grössenzunahme und der Effizienzdruck erfordern immer grössere Maschinen und zunehmenden Pflanzenschutz. Hecken und Kleingehölz fallen dem Flächenbedarf zum Opfer und die Biodiversität wird vermindert. Niemand, auch nicht die Initianten der Initiativen für sauberes Wasser und Pestizidverbot, will, dass Bauernbetriebe verschwinden. Die Besorgnis der Bevölkerung zu diesen Themen wäre demzufolge ernst zu nehmen. Viele Bauernbetriebe haben sich von den durch fragwürdige Politik entstandenen Zwängen und dem wirtschaftlichen Lobbyismus befreit und gehen erfolgreich eigene

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Wege. Ob wir mit den beiden Vorlagen dazu beitragen, sollte jede Bürgerin und jeder Bürger selbst bestimmen, ohne Hass zu säen. Gesunde Böden und sauberes Wasser bleiben aber nach wie vor Grundbedingung für den Nachlass an unsere Nachkommen. Kurt Meister, Obfelden

Alle wollen sauberes Trinkwasser Am 13. Juni gelangen zwei schönbetitelte «Agrarinitiativen» zur Abstimmung. Wer ist denn schon gegen sauberes Trinkwasser oder wer will einen übermässigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln? Keiner! Kein Konsument, kein Gesetzgeber und ganz bestimmt auch kein Landwirt! Eine Annahme der Initiativen und eine strikte Umsetzung der Initiativtexte hätten fatale Auswirkungen zur Folge: Geflügelhaltende Betriebe dürften nicht einmal Getreide aus der Schweiz als Futtermittel einsetzen, Biobauern könnten ihre Kartoffeln kaum mehr gegen Krautfäule schützen, Pferdebetriebe könnten kein Heu mehr zukaufen, die Produktion von inländischem Gemüse und Obst würde abnehmen. Es gibt unzählige weitere Beispiele, welche aufzeigen, dass eine Umsetzung nur mit grossen Konsequenzen und Einschränkungen möglich wäre, die nicht nur die Landwirte, sondern die gesamte Bevölkerung betreffen würde. Die Initiativen sind zwar gut gemeint, aber schlecht durchdacht und haben mit Trinkwasser eigentlich nichts zu tun. Der Versorgungsgrad im Land mit der tiefsten Selbstversorgung von ganz Europa würde weiter sinken, auch wenn die Initianten stets das Gegenteil behaupten. Im Gegenzug wird der Import von Nahrungsmitteln zunehmen, deren Produktionsweise wir nicht beeinflussen und kontrollieren können. Somit werden insgesamt die Umweltwirkungen verlagert und mit dem Nahrungsmitteltransport noch weiter verstärkt! Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft wurde in den letzten Jahren schon massiv reduziert und er wird noch weiter abnehmen. Neue Verfahren (Anbaumethoden, Hackroboter zur mechanischen Unkrautregulierung, neue Sortenzüchtungen etc.), welche sich zurzeit in Entwicklung befinden, werden die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln weiter beschleunigen. Der Konsument darf sich schon heute an einer riesigen Auswahl an Produktelabeln erfreuen. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, kann seinen Einkauf entsprechend gestalten: Schweizer Produkte aus kontrolliertem Anbau an Stelle von Importware, Freilandeier vom Hofladen, Gemüse und Obst aus der Region, Einkaufen beim Metzger und Bäcker im Dorf, Spargeln und Erdbeeren erst während der Saison, Verwendung von Schweizer Holz, Aufträge ans lokale Gewerbe usw. Alle können schon heute einen aktiven Beitrag leisten, denn es hängen auch viele Jobs und Lehrstellen an den vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft! Deshalb stimme ich aus tiefster Überzeugung 2 x Nein zu den Agrarinitiativen. Markus Gut, Landwirt, Knonau

Extreme Produktionsmethoden

NE IN ZUM GELDSPIELGESETZ GRÜNE

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Daniel Sommer Kantonsrat EVP

Landwirtschaft ist ein komplexes Thema und ich bin nicht fachkundig. Was mich aber an der jetzigen Abstimmungskampagne stört, ist die Qualifizierung der Initiativen als «extrem». Extrem scheint es mir, wenn eine Kuh 9000 Kilo Milch pro Jahr geben muss und nach wenigen Jahren geschlachtet wird, wenn 1500 Mastschweine oder 18 000 Hühner in einem Stall auf engstem Raum zusammengepfercht werden, wenn durch den grosszügigen Einsatz von Antibiotika bei

Tieren und Obstbäumen Resistenzen verursacht werden und das Ganze dann schönfärberisch als angeblich nachhaltige IP (= integrierte Produktion) bezeichnet und beworben wird, obwohl industrielle Produktion ehrlicher wäre. Natürlich haben an den heutigen extremen Produktionsmethoden die Konsumenten, Grossverteiler und Politiker mindestens so Schuld wie die Bauern. Es bleibt aber Tatsache, dass wir zwar wegen hoher Direktzahlungen und immer noch bestehender Zollschranken wesentlich mehr für Lebensmittel bezahlen als im umliegenden Ausland, dass wir dafür aber trotz der ständigen Beschwörung der «Schweizer Qualität» durch die Produzenten weder ökologischere noch qualitativ bessere Produkte kriegen und auch die mittelländischen Landschaften nicht schöner oder diverser als anderswo sind. Wie man dies ändern kann, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass es nicht «extrem» ist zu fordern, dass sich wenigstens unsere Lebensgrundlagen, dazu gehört auch das Trinkwasser, nicht ständig verschlechtern.

Bereits heute müssen Hauseigentümer horrende Steuern abliefern. Sie bezahlen den Eigenmietwert, die Liegenschaftssteuer und obendrauf die Vermögenssteuer. Mit dem ungerechten CO2-Gesetz sollen nun auch noch die Heizkosten erhöht und die Hauseigentümer gezwungen werden, ihre Gebäude zu sanieren. So müssten zum Beispiel Fenster ersetzt und Hauswände besser isoliert werden. Wer das Geld hat und für den sich diese Investition ausbezahlt, der macht das heute schon – freiwillig – und aus rein wirtschaftlicher Überlegung. Wo sich eine neue Heizung oder Gebäudedämmung aber nicht lohnen und wo auch nicht genügend Geld vorhanden ist, sind diese Zwangssanierungen teuer und enorm ungerecht. Es kann und darf doch nicht sein, dass der Staat immer mehr Steuern aus den Hausbesitzern presst. Als verantwortungsbewusste und solidarische Hausbesitzerin stimme ich deshalb ganz klar Nein zum CO2-Gesetz.

Hans Hegetschweiler, Hedingen

Normalisierung der Lage?

300 chemische Wirkstoffe sind extrem Rund 300 verschiedene Wirkstoffe in noch mehr Pestiziden sind aktuell in der Landwirtschaft zugelassen. Diese Tatsache ist als extrem anzuschauen und nicht die beiden Agrarinitiativen, welche einen verantwortungsvollen Umgang damit fordern. 300 chemische Wirkstoffe werden mehr oder weniger häufig auf den Wiesen, Feldern und Obstanlagen verteilt. Da ist es nichts als logisch, dass diese Pestizide und ihre Abbaustoffe irgendwann ins Grund- und Quellwasser gelangen. Was für ein extremer Cocktail, der uns da im Trinkwasser zugemutet wird! Da nützt es auch nichts, dass die Pestizide solch tolle Namen wie Zorro, Winner oder Sunrise tragen. Darum Ja zur Trinkwasser- und zur Pestizidinitiative und sowieso Ja zum CO2-Gesetz. Rolf Vollenweider, Obfelden

Chance für historischen Schritt Der Bauernverband und die meisten konventionell produzierenden Bäuerinnen und Bauern setzen sich mit allen Mitteln gegen die beiden Agrarinitiativen zur Wehr. Grenzwerte für den Einsatz von Pestiziden, auf die man sich in der Argumentation gerne beruft, sind das Resultat politisch ausgehandelter Kompromisse und längst nicht ausreichend, um unsere natürlichen Ressourcen zu schonen und unser Trinkwasser sauber zu halten. Dabei hätte die Schweizer Landwirtschaft jetzt die Chance, einen historischen Schritt hin zu einer ökologischen Lebensmittelproduktion zu tun. Früher oder später werden wir nicht mehr darum herum kommen, unsere Produktionsmethoden grundlegend zu überdenken, auch im Fall einer Ablehnung der beiden Initiativen. Biobetriebe sind im Knonauer Amt leider dünn gesät. Doch es gibt auch hier initiative Betriebe, die mit frischen Ideen, ökologischer Produktion und Direktvermarktung erfolgreich wirtschaften und vormachen, wie es auch gehen könnte. Ich denke zum Beispiel an den Biohof Weber in Ottenbach, den Hof Allenwinden in Kappel und die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid in Mettmenstetten. Mögen in Zukunft viele weitere Betriebe diesem Beispiel folgen. Und letztlich können wir alle durch ein bewussteres Konsumverhalten den Druck auf die Landwirtschaft erhöhen. Stimmen wir zweimal Ja, für eine Landwirtschaft mit Zukunft! Urs Hunziker, Affoltern

Anne-Marie Bischofberger, Obfelden, Hauseigentümerverband Albis

Am 13. Juni ist die Abstimmung über das Covid-19-Gesetz. Das ist für die Schweiz ein wichtiges Datum. Unter anderem wird auch darüber abgestimmt, ob unsere Alters- und Pflegeheime wieder in einen Zustand der Normalität zurückkehren können! Das ist auch wichtig für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz, die schon seit Monaten aus verschiedensten Gründen in ein Alters- oder Pflegeheim eintreten sollten oder möchten. Die sich jedoch mühsam über die Zeit retten und um jeden Preis genau diesen Eintritt vermeiden wollen. Es ist nachvollziehbar, dass der Lebenswille dieser alten Menschen verschwindet, wenn ihnen das, woran ihnen am meisten liegt, entzogen wird. Der Besuch ihrer Kinder und Enkelkinder, gemütliches, unbeschwertes Beisammensein, Pflegepersonal, dessen Lächeln sie sehen können, Nähe, Zuwendung von Menschen, nicht maskierten Wesen! Darum ist es wichtig, dass das Covid19-Gesetz abgelehnt wird, damit die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner wieder zu ihrem normalen Leben zurückkehren können, und dass auch in fünf oder zehn Jahren noch genügend Pflegeplätze vorhanden sind. Darum Nein zum Covid-19-Gesetz! Hermann Brütsch, alt Gemeinderat, Affoltern

Ein guter Chef Mehr als ein halbes Jahrhundert im Dienst der Öffentlichkeit, Abschied von Franz Leutert im «Anzeiger» vom 21. Mai. So lang die Liste der Engagements für die Öffentlichkeit auch ist, sie ist nicht vollständig. Franz war auch noch während einigen Jahren Ortschef des Zivilschutzes der Gemeinde Obfelden. Dort wie in der Kirchenpflege habe ich Franz an den Sitzungen stets prima vorbereitet erlebt. Der Humor fehlte nie. Ja, er war immer ein guter Chef, zielstrebig, kompetent, fordernd, aber stets fair. Danke, Franz! Dölf Bühler, Bonstetten (ehemals Obfelden)

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Letzte Briefe zum Urnengang vom 13. Juni müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 4. Juni, erreicht haben. (red.)


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Anmeldungen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr ProSenectute Ortsvertretung Tavolata (eventuell) Sonntag, 13. Juni 2021, 12.00 Uhr Auskunft: H. Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 24. Juni 2021, entfällt

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Eintritt frei | Kollekte ^åãÉäÇìåÖ ÉêÑçêÇÉêäáÅÜ: sekretariat.theologie@klosterkappel.ch oder Tel. 044 764 87 84. Sie erhalten eine Rückbestätigung. Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch ïïïKâäçëíÉêâ~ééÉäKÅÜ

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Petra Klingler bleibt am BoulderWeltcup in Salt Lake City unter den Erwartungen. > Seite 17

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Reisen in Coronazeiten – ein Selbstversuch auf einer griechischen Insel. > Seite 18

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Tue Gutes und sprich nicht nur darüber Werner Michel Gemeindepräsident Stallikon parteiunabhängig

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Der Musiktherapeut Sfmt Fabian Lustenberger bietet neu an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern den gezielten therapeutischen Einsatz von Musik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Als Spiegel unserer Emotionen schafft Musik Zugang zu unserer Seele. Die Heilkraft der Musik wird daher schon seit Jahrhunderten genutzt. Mittlerweile ist der therapeutische Einsatz von Musik eine anerkannte Wissenschaftsdisziplin. Für Fabian Lustenberger, den studierten Musiktherapeuten Sfmt und ausgebildeten Fachmann Gesundheit EFZ, ist Musiktherapie vor allem auch eine Herzensangelegenheit, was schon der Name seiner Therapiepraxis «HerzMusik» ausdrückt. In Affoltern, an der Lindenmoosstrasse 19, neu eingerichtet, um Menschen verschiedenster Altersgruppen mittels Musiktherapie zu helfen: bei Schlafstörungen, Stress, Schmerzen, körperlichen Beschwerden und neurologischen Erkrankungen oder depressiven Verstimmungen, genauso zur Selbstfindung und für mehr Wohlgefühl.

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In seiner Praxis an der Lindenmoosstrasse 19, Affoltern, begleitet der studierte Musiktherapeut Fabian Lustenberger Menschen verschiedener Altersgruppen mittels Musiktherapie. (Bild Urs Kneubühl) kalisch – es braucht keinerlei musikalische Vorkenntnisse – zur Seite», erklärt der Musiktherapeut, der sich gerade auf die höhere Fachprüfung als Kunsttherapeut in Richtung Musiktherapie vorbereitet, und: «Das Arbeiten mit den Gefühlen, Gedanken und Körperempfindungen ermöglicht eine achtsamere Selbstwahrnehmung und mehr Lebensqualität.» Durch seine akademische Ausbildung zum Musiktherapeut beherrscht

Fabian Lustenberger die Kunst, die Wirkungen von Musik gezielt und professionell zur Therapie einzusetzen. Die Musikinstrumente in seiner Praxis sind ganz darauf ausgerichtet und sorgfältig ausgewählt; sie richten sich ganz nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten seiner Kunden. So kann Lustenberger diese in ihren Anliegen und Wünschen bestmöglich unterstützen und eine gewünschte Veränderung herbeiführen. «Im Dezember ist, wenn die Corona-

Situation es zulässt, ein Weihnachtskonzert geplant, gemeinsam mit anderen Musikern hier im Gebäude ‹Kunst am Gleis›», fügt Fabian Lustenberger zum Schluss noch an. Auch dies ist ihm eine Herzensangelegenheit. (kb.) HerzMusik – Praxis für Musiktherapie von Fabian Lustenberger, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern, Telefon 076 812 73 39, info@praxis-herzmusik.ch,

Die Bauherren schauen zuversichtlicher auf die Konjunktur und haben deshalb 14 % mehr Aufträge vergeben. Da die Lage jedoch coronabedingt volatil bleibt, schätzt der Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) das Umsatzwachstum im zweiten Quartal mit 3 % vorsichtig ein. Ab diesem Jahr publiziert der SBV erstmals Daten zur Konjunkturentwicklung in den Regionen, welche von den lokalen Sektionen des SBV kommentiert werden. Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes haben im ersten Quartal 2021 ihren Umsatz um 5.9 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf beinahe 5 Milliarden Franken gesteigert. Der Wohnungsbau hat im letzten Jahr einen Boden gebildet und ist den Erwartungen entsprechend um 2 % gewachsen. Ebenfalls erfreulich: Im öffentlichen Bau wurden die Bauprojekte vorangetrieben und der Umsatz nahm um 2.7 % zu. Dabei ist aber zu beachten, dass die Corona-Pandemie letztes Jahr bereits ab dem ersten Quartal die Bauaktivitäten stark eingeschränkt hat und in einigen Regionen sogar zu einem zeitweiligen Baustopp geführt hat. Seit Anfang 2021 haben private Bauherren deutlich mehr Baugesuche eingereicht.

www.praxis-herzmusik.ch. Krankenkassen anerkannt, EMR zertifiziert.

Schweizerischer Baumeisterverband

Lebensmittelladen in Uerzlikon ist vorläufig gesichert Landi Albis wird den Maxi-Markt per 20. August 2021 unter dem Namen «Prima» führen Für die Weiterführung des Dorfladens im Uerzlikon in Kappel konnte eine Lösung gefunden werden. Das Geschäft wird als «Prima»-Laden geführt.

neues Zahlterminal, welches alle bekannten Debit- und Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert und bei dem die AgrolaKundenkarte «energy card» eingesetzt werden kann. Mit dieser sind u.a. Treibstoffbezüge auf Rechnung möglich. All dies trägt dazu bei, dass sich der Kundenzufluss positiv entwickeln kann.

Die landwirtschaftliche Genossenschaft Kappel, die Ladenbetreiber sowie die nahe Bevölkerung sind erfreut, dass für die Weiterführung des Dorfladens in Uerzlikon eine Lösung gefunden werden konnte. Die Landi Albis wird den Laden unter dem Konzept von «Prima» weiterführen. «Prima» ist das zweite Ladenkonzept von Volg. Landi Albis führt elf Volg Läden im Knonauer Amt. Die Gründe, weshalb der Uerzlikoner Dorfladen unter «Prima» läuft, liegen in der freien Lieferantenwahl, in der Flexibilität der Vorgaben im Ladenkonzept und in dessen tieferen Investitionen. So sollen bekannte regionale Lieferanten berücksichtig werden können, wo es sinnvoll ist und die Nachfrage dafür stimmt, betont Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis.

Zwischenstopp beim Beck Ein neues «Albis Beck Bistro» soll vor allem die lokalen Einwohner wie auch spontane Kunden im Durchgangsverkehr zu einem Zwischenstopp einladen. Diese

Im Sinne der Bevölkerung

Hansruedi Meili, Vizepräsident LG Kappel am Albis (rechts im Bild), freut sich über die Übergabe an Michael Zaugg, Leiter Detailhandel Landi Albis (links), und an die neue Filialleiterin Marija Josavac. (Bild zvg.) können bei einem Kaffee mit Dessert oder einem Sandwich mit einem gekühlten Getränk einen entspannten Moment

geniessen, so Armin Heller. Der Standort mit dem modernisierten Laden, der integrierten Poststelle sowie einem freund-

lichen und motivierten «Prima»-Team wird ergänzt durch eine innovative Agrola Tankstelle. Diese verfügt über ein

Der Mietvertrag mit der Landi Albis wurde für fünf Jahre abgeschlossen. In dieser Zeit soll ein Mindestumsatz von knapp 1 Million Franken erreicht werden, um eine weitere Verlängerung zu sichern. Mit dem umfassenden Angebot der Landi Albis Genossenschaft als neue Mieterin ist der Gemeinderat sehr zufrieden und freut sich, weiterhin einen attraktiven Laden mit Postschalter und Café sowie einer Tankstelle im Dorf zu haben. Aufgrund der Umfrage, welche der Gemeinderat im März durchgeführt hat, wurde an diesem Standort ein Lebensmittelladen von den Einwohnern mit grosser Mehrheit gewünscht. Auch hatten sich viele Mietinteressenten bei der LG Kappel gemeldet, um den Laden zu übernehmen. Das Angebot der Landi Albis entsprach dem Kundenbedürfnis am besten. Landi Albis


Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Bonstetten

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden. LANGE NACHT DER KIRCHEN am Freitag, 28. Mai Einen Überblick über das Programm aller beteiligten Kirchgemeinden sowie nähere Informationen finden Sie unter www.langenachtderkirchen.ch.

Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen 17.25 Begrüssung 17.30 bis 21.30 Musikalische Unterhaltung 17.30 Jörg Frei, Panflöte, Kirchgarten 18.20 und 20.00 Super Swing Trio, Kirchgarten 19.00 und 20.30 Michiko Tsuda & Rägle Brawand, klassische Musik mit Piano & Flöte, Kirche 19.30 und 21.00 Nadav Bergfreund, Kirchgarten 17.30 bis 23.00 Ausstellung zur Geschichte der ref. Kirche mit Rolf Werner im Kirchgemeindehaus. 18.00 bis 18.15 Kirchenglockenstimmung 18.55 bis 21.05 Besteigung des Kirchturmes (1x pro Stunde) 21.30 Kirchenkino mit dem Film «Pane e tulipani» (Bei schlechtem Wetter findet alles in der Kirche und im Kirchgemeindehaus statt.) Den Flyer finden Sie auf unserer homepage: www.kirchebonstetten.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 30. Mai 10.00 Konfirmation der Aeugster Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pfarrerin Selina Zürrer. Aufgrund der aktuellen Situation ausschliesslich für Angehörige, Link zur Online-Übertragung auf www.kirche-aeugst.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 28. Mai 14.00 Erzählcafé Thema: Erlebnis mit Kindern Kath. Pfarreizentrum Affoltern Lange Nacht der Kirchen 18.00 Konzert für Klein und Gross «Die Kirschin Elfriede» mit Madlen Arnold (Sprecherin) und Antonia Nardone (Orgel) 19.00 Indisches Tanztheater «Ajala – Erde» mit Anjali Keshava (Tanzensemble Kalasri) 20.00 Offene Kanzel «Herzenssache Umwelt» mit Mia Nafz (Klimajugend) Charles Höhn (Forum Energie – Umwelt), Lilian Hurschler (Gruppe Grüner Güggel) 21.00 Charlie Chaplin’s «The Kid» Stummfilm mit Live-Musik von Anette Bodenhöfer (Orgel) und Jost Müller (Percussion) Eintritt frei. Ohne Anmeldung. Die Platzzahl ist beschränkt! Siehe auch unter www.ref-affoltern.ch Samstag, 29. Mai 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller 11.00 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Dienstag, 1. Juni 13.30 60plus Wiederaufnahme des Spielnachmittages im Ulmensaal

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 28. Mai 18.00 – 24.00 Lange Nacht der Kirchen. Programm siehe auf www.ref-hausen.ch

Sonntag, 30. Mai 10.00 Konfirmation unserer ersten Gruppe KonfirmandInnen. Kirche und Kirchgemeindehaus sind aufgrund der Vorschriften des BAG nur für geladene Gäste zugänglich. Alle anderen Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Wettswil um 10.00 Uhr mit Pfr. Matthias Ruff zu besuchen. Falls Sie einen Fahrdienst benötigen, kontaktieren Sie die Telefonnummer: 079 700 82 82 oder 079 349 24 61. www.kirchebonstetten.ch

Sonntag, 30. Mai 15.30 Vernissage Bilder und Objekte von Andrea Leisinger «Dein Garten wollt ich sein». Die Vernissage wird musikalisch umrahmt. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Sonntag, 30. Mai 17.15 Musik und Wort mit Sybille Diethelm (Sängerin) und Fabienne Romer (Pianistin): Plangliedli, Lanzigliedli, Summerliedli, Heiwehliedli Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler, Eintritt frei, Kollekte. Anmeldung erforderlich bis 28. Mai unter: sekretariat. theologie@klosterkappel.ch 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn «Wach auf…» im Kapitelsaal. Eintritt frei. Leitung und Information: Ilona Monz, Tel. 044 764 12 59 oder unter ilona.monz@klosterkappel.ch

Montag, 31. Mai 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche

Donnerstag, 3. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Dienstag, 1. Juni 19.00 Jugendgottesdienst

Freitag, 4. Juni 19.30 offenes Hagios Singen in der Klosterkirche Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch. www.klosterkappel.ch

Sonntag, 30. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05).

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 30. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst in Kappel Pfrn. Ilona Monz Wir bitten um telefonische oder elektronische Anmeldung im Pfarramt 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn Kapitelsaal des Klosters Kappel

Freitag, 28. Mai Ab 18.00 Uhr «Lange Nacht der Kirchen» in der reformierten Kirche Obfelden zum Thema «Traumkirche»: 18.00 Uhr, Musik und Lesung; 19.00 Uhr, Film und Podiumsgespräch; 20.00 Uhr, Unity-Band; 21.00 Uhr, Musik und Lesung; 22.00 Uhr, Film und Heavy Organ; 23.00 Uhr, Feuersingen. Eintritt frei. www.kircheobfelden.ch und www.langenachtderkirchen.ch 18.30 Phönix-Treff: «Verkehrte Welt»

Samstag, 29. Mai 17.30 Gottesdienst

Ref. Kirche Maschwanden

Samstag, 29. Mai 9.00 3.-Klass-Unti im ref. Kirchgemeindehaus

Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen Ökumenischer Abend der reformierten Kirche Maschwanden und der katholischen Kirche Mettmenstetten mit Pfrn. Claudia Mehl und Silvana Bartels. 18.15 Familienprogramm in Maschwanden 19.00 Znacht in Maschwanden, sofern es die Richtlinien des BAG erlauben 20.00 ökumenischer Gottesdienst in der Kirche Maschwanden «Mein Gott, dein Gott, unser Gott» mit Pfrn C. Mehl und S. Bartels sowie den Pianistinnen Veronica Hvalic und Marianne Rutscho ca. 21.00 Film in der Kirche Maschwanden «Das neue Evangelium». Der Dokumentarfilm ist ausgezeichnet mit dem Schweizer Filmpreis 2021. Flyer dazu finden Sie auf unserer Homepage und sie liegen in der Kirche Maschwanden, im Pfarrhaus und beim Volg als auch in der katholischen Kirche Mettmenstetten auf. Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Fritz Musik: Marina Wehrli In der ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. Mai 19.00 Abendmusik mit Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst mit Dekanatseinsetzung von Pfrn. Eva Eiderbrant. Mitwirkung: Vizedekanin Pfrn. Irene Girardet, Kirchenratspräsident Michel Müller und Andrea Kobi (Orgel) Wegen der Coronavorschriften bitten wir um Anmeldung unter 043 817 10 81 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 31. Mai 15.45 Minichile Gruppen Alpha und Omega im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 1. Juni 18,00 Konf-Unterricht Donnerstag, 3. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Pax www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. Mai 9.30 Konfirmationsgottesdienst in Rifferswil, mit Abendmahl serviert, Pfarrer Christian, an der Orgel Daniel und am Sax Jürg Morgenthaler, «In den Schuhen des Lebens und des Glaubens unterwegs», Kirche ist fast ausgebucht, bitte beim Pfarramt ab Donnerstag melden, ob noch Plätze frei sind! www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche

Dienstag, 1. Juni 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Obfelden

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 30. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Liengme

Freitag, 4. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen 18.30 – 19.30 Klavier- und Orgelmusik, Marina Wehrli 19.45 – 20.15 Einführung Schweigemeditation, A. Fritz 20.30 – 21.15 Magnificat anima mea Dominum, Orgelmusik im Wechsel mit gregorianischem Choral und Musik von Hildegard v. Bingen, mirjamschola, Leitung Mirjam Föllmi, Monique Anja Baumann, Traversflöte, Daniel Rüegg, Orgel 21.30 – 22.00 Schweigemeditation 22.00 – 23.00 Schweigemeditation Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufen Fabio Mendler / Cyrill Schiesser Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. Mai, Konfirmation Konfirmation in Absprache mit den Konfirmanden-Familien. Pfarrer Hansjakob Schibler Veronica Nulty, Orgel. Konfirmiert werden: Joel Arnold Ricardo Manuel Bandi, Gil Bodmer, Nadja Hüni, Alisha Kitzinger, Jeremy Müntener, Jessica Pupikofer, Saskia Weber. -> Nur für Konfirmanden und ihre Angehörigen. www.kircheottenbach.ch

Samstag, 29. Mai 17.00 Kirche Stallikon, Konzert für Jung und Alt, bekannte Melodien und Hits aus der Filmmusik, Zhanel Messaadi, Klavier Eintritt frei - Kollekte Sonntag, 30. Mai 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Wettswil, Jugendgottesdienst Freitag, 4. Juni 9.30 Kirche Wettswil, Frauezmorge Thema: Traditionell Chinesische Medizin, Nicole Grau Anmeldung: c.haab@stawet.ch oder 079 702 71 77 Die vier Elemente Kleine Ausstellung in der Kirche Stallikon täglich 11.00 – 17.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 29. Mai 16.00 HGU-Abschlussgottesdienst 17.00 HGU-Abschlussgottesdienst 18.00 Vorabendmesse, mit P. Raphael 19.30 Santa Messa, Ital. Gottesdienst Sonntag, 30. Mai – Dreifaltigkeitssonntag 10.00 Hl. Messe mit Salzsegnung Dienstag, 1. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 2. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 3. Juni – Fronleichnam 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 4. Juni 9.00 Herz-Jesu-Messe

Dreifaltigkeitssonntag, 30. Mai 9.00 Gottesdienst 18.30 Santa Messa Montag, 31. Mai 20.00 Kirchgemeindeversammlung mit anschl. Pfarreiversammlung im Saal des Pfarreizentrums. Für die Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung besteht Maskenpflicht und es wird eine Teilnehmerliste geführt. Wir bitten um frühzeitiges Erscheinen, damit die Daten vor der Versammlung aufgenommen werden können. www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 28. Mai Ab 18.00 Uhr lädt die katholische Pfarrei «Herz Jesu» und die reformierte Kirche Hausen a. A. herzlich in die ref. Kirche zu einer bunten Palette an verschiedenen «Häppchen» ein. Ab 20.00 Uhr tritt die kath. Jugendgruppe «Teen Life» mit «Ruth und Naomi» auf. Samstag, 29. Mai 17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Markus Moll Sonntag, 30. Mai 11.00 Mariengottesdienst mit Matthias, Heidi, Annelie und der 2. Klasse Donnerstag, 3. Juni 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen 18.15 ökumenischer-Abend mit Pfarrerin Claudi Mehl und Religionspädagogin Silvana Bartels, alle Details zu diesen Anlässen, finden Sie auf unserer Homepage. Sonntag, 30. Mai 9.30 Wortgottesdienst mit Religionspädagogin Silvana Bartels Orgel: Anette Bodenhöfer Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Dreifaltigkeitssonntag, 30. Mai 10.30 Gottesdienst Montag, 31. Mai 20.00 Kirchgemeindeversammlung mit anschl. Pfarreiversammlung im Saal des Pfarreizentrums Affoltern; nähere Angaben siehe unter Affoltern. www.kath-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Veranstaltung mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst Predigt: Manuel Fuhrer Hüeti und KingsKids www.affoltern.heilsarmee.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 30. Mai 9.30/ Gottesdienst & Livestream 11.00 Gut angezogen – Behalt die Hosen oben! Mehr unter www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 28. Mai Aeugst am Albis

19.30: Vernissage: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Ton verändert seine Gestalt durch die Elemente Luft, Wasser, Feuer. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22.

Affoltern am Albis

19.00–22.00: Lange Nacht der Kirchen. Zu jeder vollen Stunde ein anderes Programm. Es kann auch zwischen den Kirchen gewechselt werden. Mehr unter: www. langenachtderkirchen.ch. Reformierte Kirche Zürichstrasse 94 und Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13.

Samstag, 29. Mai Hausen am Albis

20.15: Kammer-Musiktheater mit Ume-Lieder Kollektion & Daniil Charms. Abendkasse ab 19.30 Uhr, Platzreservationen über www. lamarotte.ch/044 760 52 62. Essenreservation bei Restaurant Löwen, 044 764 00 06. Grosser Saal.

Kappel am Albis

16.30: Nahreise Nr. 8, von Kappel nach Rifferswil. Reiseleiter Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider führen von Kappel nach Rifferswil. Ornithologie und Geschichte dieser Gegend werden beim Wandern vermittelt. Start/ Treffpunkt beim Klostercafé Kappel ab 16 Uhr, Ziel ca. 18.30 Uhr beim Dorfbackofen Rifferswil mit Imbiss (wenn gewünscht). Beschränkte Teilnehmerzahl. Reservation erwünscht 044 760 52 62. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: KulturAffoltern präsentiert: «Uta Köbernick - Ich bin noch nicht fertig». Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservation unerlässlich: www.kulturaffoltern.ch. Während der Veranstaltung gilt Maskenpflicht. Gasthaus zum weissen Rössli.

Sonntag, 30. Mai Kappel am Albis

15.30: Vernissage: «Dein Garten will ich sein». Bilder und Objekte von Andrea Leisinger. Begrüssung und Ansprache durch Pfrn. Regula Eschle Wyler. Giorgio Avanti führt danach in das Werk ein. Musikalische Begleitung: Therese Hauser, Cello, Kreuzgang, Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. Gesang Sybille Diethelm, Piano Fabienne Romer. Poetische und humorvolle Verto-

Freitag, 28. Mai 2021

Ämtler Bibliotheken im Juni Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden von Mitte Juni bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Mittwoch, 23. Juni, 14 Uhr: Kasperlitheater. «Tri tra trulala de Kasperli isch wider da», eine spannende Geschichte, verfasst von Schülerinnen und Schülern der 3./4. Klasse. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Freitag, 25. Juni,19.30 Uhr: Spieleabend. Ob DOG, Jassen oder Eile mit Weile, Gesellschaftsspiele sind immer spannend und lustig, darum sind alle Interessierten zum Spielen eingeladen. Eine Anmeldung bis Mittwoch, 23. Juni, via E-Mail (bibli.aeugst@bluewin.ch) oder Tel. 044 763 50 67 mit der Angabe, was gespielt werden möchte und wie viele Spielende es sind, ist zwingend nötig. Über die Durchführung der Anlässe wird auf der Homepage aeugst.biblioweb.ch informiert.

Regionalbibliothek Affoltern Mittwoch, 9. Juni, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen oder mit Petra Schweizer telefonisch unter 044 761 44 09 oder via E-Mail bibliothek@stadtaffoltern.ch einen Termin vereinbaren an. Montag, 14. Juni, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich.

Mittwoch, 23. Juni, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe Samstag, 26. Juni, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 9. Juni: Belletristik-Neuheiten für Erwachsene stehen zur Ausleihe bereit. Mittwoch, 16. Juni, von 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Buchstartanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1 ½ bis 4 Jahren in Begleitung. Über die Durchführung von Anlässen wird auf der Webseite www.bibliotheken-zh.ch/Bonstetten/ informiert.

Bibliothek Hausen Aktuelle Informationen sind auf der Webseite hausenzh.biblioweb.ch zu finden.

Bibliothek Hedingen Aktuelle Infos sind auf der Webseite www.bibliothek-hedingen.ch zu finden.

Bibliothek Knonau Dienstag, 8. Juni, 10 bis 10.30 Uhr: Versli-Ziit. Für kleine und etwas grössere Geschichten- und Versli-Fans. Ideal für Kinder ab 3 Jahren. Eintritt frei. Freitag, 11. Juni, 19.30 Uhr: Buchvortrag und Lesung mit Eva Maria Janutin. Die Autorin liest aus ihrem neusten Buch «Aufblühen». In der Stampfi. Eintritt frei. Kollekte. Anmelden unter: bibliothek.knonau@datazug. ch oder Telefon 044 767 12 39.

Bibliothek Maschwanden Aktuelle Informationen sind auf der Homepage der Gemeinde Maschwanden unter www.maschwanden.ch zu finden.

Bibliothek Mettmenstetten Für aktuelle Infos ist die Webseite www.bibliothek-mettmenstetten.ch zu konsultieren.

Bibliothek Obfelden Veranstaltungen werden, falls möglich, auf der Webseite der Bibliothek www.bibliothek-obfelden.ch publiziert.

Bibliothek Ottenbach Aktuelle Angaben zu den Öffnungszeiten, Veranstaltungen und den Angeboten sind auf der Webseite www.bibliothek-ottenbach.ch zu finden.

Bibliothek Rifferswil Montag, 28. Juni, 19.30 Uhr: Der Leseclub trifft sich in der Bibliothek oder im Garten. Mittwoch, 30. Juni, 19.30 Uhr: Bücherabend. Kundinnen und Kunden sowie das Bibliotheks-Team stellen Neuheiten vor. Bei schönem Wetter findet der Anlass draussen auf dem Gartensitzplatz statt. Sicherheitsmassnahmen sind gewährleistet.

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 23. Juni, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Buchstartanimatorin Marlies Mertl. Alle Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern zwischen ca. 1 bis 3.5 Jahren sind herzlich eingeladen. Anmelden erforderlich. Für aktuelle Infos ist die Webseite www.bibliothek-stallikon.ch zu konsultieren.

Bibliothek Wettswil Dienstag, 1. Juni, 9 bis 10.30 Uhr: Café International zum Thema «Märchen und Sagen aus aller Welt». Freitag, 18. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch spezial zum Thema «Achtsamkeit». Gäste: Chantal Woods und Bernadette Gölz. Samstag, 26. Juni, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 30. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Loyalitäten» von Delphine de Vigan besprochen. Aktuelle Informationen sind auf der Homepage www.bibliothek-wettswil.ch zu finden. Irene Scheurer

Grünfahrt nach Mettmenstetten Die dritte Grünfahrt findet am 5. Juni statt. Sie soll ein Zeichen sein für eine Kultur des Velos. Drücken ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken, juckt es alle in den Beinen. Man möchte an die frische Luft, Wind ins Gesicht, den Körper spüren, den Kopf lüften. Radelnd einkaufen, an den Bahnhof fahren, zur Bibliothek, zum Arzt, übers Land, in die Natur. Velo fahren ist eine sehr gute Alternative zum Auto. Mit den Grünfahrten will die Grüne Partei Bezirk Affoltern ein klares Zeichen zuhanden der Behörden setzen, die VeloInfrastruktur durchgehend, logisch,

sicher und kindertauglich auszubauen. Verkehrsplaner und Kantonsrat Thomas Schweizer führt die Teilnehmenden auf der dritten Grünfahrt von Affoltern nach Mettmenstetten und zurück. Die Gruppe erfährt buchstäblich Tauglichkeit, Schönheiten und Merkwürdigkeiten des lokalen Velonetzes. Unterwegs wird an sechs Orten Halt gemacht, dabei gibt es Hintergrundinformationen und es bleibt Zeit, um Verbesserungen und mögliche Massnahmen zu diskutieren. In gemütlichem Tempo fährt die Gruppe im Verbund: mit Krethi und Plethi, Kind und Kegel (ab 12 Jahren oder im Kindersitz), Alt und Jung, Alltags- und Sonntagsvelo-

fahrerinnen und -fahrer. Herzlich eingeladen sind auch die zuständigen Behörden. Ihnen lassen die Veranstalter nach der Tour ein Schreiben zukommen, in dem die Mängel benannt und Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden. Dies mit der Aufforderung, Lösungen in ihrem örtlichen Kompetenzbereich anzugehen. Grüne Bezirk Affoltern Grünfahrt Nr. 3, Samstag, 5. Juni, 15 Uhr. Treffpunkt: Gemeinschaftsraum Looren; Loorenstrasse 33, Affoltern. Unterwegs wird ein Most offeriert. Um zirka

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nungen von Gedichten von Meinrad Lienert. Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler. Anmeldung erforderlich unter sekretariat. theologie@klosterkappel.ch. Klosterkirche.

Dienstag, 1. Juni Kappel am Albis

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Donnerstag, 3. Juni Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Faszinierend, wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Dein Garten wollt ich sein». Bilder und Objekte von Andrea Christina Leisinger. Wochentags 9-18 Uhr. Bis 20. August.

Fotokurs für Kinder Ein Klick auf den Auslöser und fertig ist das Bild! Das Fotografieren von schönen Porträts ist gar nicht so schwierig. Im Fotokurs vom Mittwoch, 2. Juni, von 14 bis 16 (Bild zvg.) Uhr lernen die Kids die Basics der Fotografie kennen. Insbesondere zeigt Stephan Fässler, Fotograf und Geschäftsleiter von «Foto Fässler», die verschiedenen Möglichkeiten der Porträts und auf was bei diesen Aufnahmen zu achten ist. Die Kinder arbeiten dabei mit der mitgebrachten Kamera oder ihrem Smartphone. Das Gelernte kann danach direkt beim Fotoshooting ausprobiert werden. Ein Highlight für alle kreative Kinder ab 12 Jahren. Kurskosten für Mitglieder 20, sonst 30 Franken. Familienzentrum

17.30 Uhr ist die Gruppe zurück am Ausgangspunkt. Coronabedingt ist eine Anmeldung per Mail nötig:

Familienzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern.

affoltern@gruene-zh.ch. Infos: www.gruene-zh.ch/

Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder

gruene-bezirk-und-gemeinde-affoltern.

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 28. Mai 2021

Die Geschichte von Josef Nachhaltig leben und wirtschaften aus dem Alten Testament Tage der Sonne im Knonauer Amt Drei Schlüsselszenen in Obfelden zu sehen

Josef empfängt seine Brüder im Palast. (Bild zvg.) Sonja Friedrich und Beatrice Gubser sind bereits in der Kirche und diskutieren eifrig, wie sie vorgehen wollen. Schwarzenberger-Figuren, bekleidet nur mit dem Untergewand stehen in Körben auf der Treppe vor dem Altar in der katholischen Kirche St. Antonius in Obfelden. Tücher, ein Brunnen aus Styropor, kleine Pflanzen in Töpfen, aus Karton gefertigte Schlosstürme komplettieren das Bild. «Wir haben einige Figuren nach Hause genommen, um für sie neue, für die Geschichte passende Kleider und Accessoires zu nähen», erzählt Beatrice Gubser und streichelt einer Figur beinahe zärtlich über den Kopf. Die Figuren sind wunderbar beweglich; Sie neigt sich zu einer herunter und bewegt den Kopf, sodass der Eindruck entsteht, dass die Figur sie anschaut. Die zwei Frauen sind vertieft in ihr Projekt, überlegen, wo und wie die drei Szenen, die aus der gesamten Geschichte sich als gut darstellbar erwiesen haben, hingestellt werden sollen. Liebevoll gefertigte und handgemachte Ledersäcklein, einige prächtige Gewänder für die Figuren, eine Zisterne aus Styropor wird mit einem Brett und Tücher so zusammengestellt, dass der Brunnen, in den Josef geworfen wurde, auch tief genug ist. Die Geschichte handelt von den zwölf Söhnen Jakobs, von denen einer eben Josef war. Von Träumen und Traumdeutung ist die Rede, schönen Gewändern, Eifersucht, Lieblingskinder, Lug und Trug, Sklavenhandel und dem Traum eines ägyptischen Pharaos, der sieben fette und sieben magere Kühe zum Thema hat. Das Besondere an der Josefgeschichte ist immer wieder der Hinweis auf das absolute Gottvertrauen, das Josef stets bei all seinen Schicksalsschlägen gehabt hat. Und besonders herausragend ist die grosse Bereitschaft Josefs, auch gegenüber denjenigen, die gelogen und ihn verraten haben, Versöhnung anzubieten und zu verzeihen.

Versöhnung als Jahresthema Die katholische Pfarrei Affoltern hat ihren Religionsunterricht längst schon

modernisiert und dem heutigen gesellschaftlichen Leben angepasst. Die Unterrichtsstunden sind nicht mehr auf wöchentliche Einheiten aufgeteilt. Angepasst an das Alter der Schulkinder finden innerhalb des Schuljahres «Begegnungen» statt, die das jeweilige Thema des Schuljahres erarbeiten. In der 4. Klasse heisst die Jahreslosung «Versöhnung». Wo in früheren Zeiten die Beichte und der Beichtstuhl im Zentrum standen, werden heute Familie, Schule, Freizeit, Unrecht sowie «schuldig werden» thematisiert und Wege aufgezeichnet, wie man sich damit auseinandersetzen kann. Gegen Ende das Schuljahres dürfen die 4.-Klässler zusammen mit einer erwachsenen Bezugsperson ein Ritual der Versöhnung (Versöhnungsweg) erleben. Im Obfelder Chilehuus wird mit dieser Bezugsperson während des «Versöhnungsweges» ein Punkt im Leben der Kinder erarbeitet, mit dem sie Frieden schliessen möchten. Weil die Geschichte von Josef so gut zu diesem Themenbereich passt, dürften die Szenen mit den Schwarzenberger Figuren in der Kirche in Obfelden die Schulkinder an diesem Tag besonders ansprechen. Maria de Léon, Leiterin der Katechese Primar- und Mittelstufe freut sich: «Diese Geschichte veranschaulicht ganz deutlich, was wir vermitteln möchten. Ich schätze deshalb die Arbeit der Frauen wie Beatrice Gubser und Sonja Friedrich sehr und bin dankbar für die Sorgfalt und Freude, die sie in dieses Projekt investieren. So wird sicht- und spürbar, was Gottvertrauen und die dazugehörige Versöhnungsbereitschaft sind.» Besuchende der katholischen Kirche sind eingeladen, sich die mit Herzblut zusammengestellten figürlichen Szenen zu betrachten. Die Geschichte liegt ebenfalls zum Nachlesen bereit und für jede Szene gibts den entsprechenden Satz, welcher der Erzählung zum Nachstellen entnommen wurde. Susanne Crimi Biblische Darstellung «Die Josefsgeschichte», bis 14. Juni täglich 8 bis 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Antonius, Bachstrasse 18, Obfelden.

Traditionelle Chinesische Medizin Der nächste «Frauezmorge»Event findet am 4. Juni in der reformierten Kirche Wettswil in Form eines Referats statt. Der Vortrag beginnt um 9.30 Uhr und dauert bis zirka 10.30 Uhr. TCM – was genau steckt hinter diesen drei Buchstaben, was kann die Traditionelle Chinesische Medizin offerieren und bewirken? Darüber wird Nicole Grau am 4. Juni referieren. Sie ist in Stallikon aufgewachsen und ist eine erfahrene TCM-Therapeutin. Nebst ihrer vierjährigen Ausbildung absolvierte sie über 1000 Stunden Praktikum, darunter in China, Malta, Deutschland und der Schweiz. Heute führt sie eine Praxis in

Hausen und im Spital Muri, wo sie unter anderem auch bei stationären, schwerkranken Menschen beigezogen wird. Bestimmt wird sie die Teilnehmerinnen kompetent, aber auch humorvoll in dieses spannende Thema einführen. Neben Referat und Bildern wird sie ihre Arbeit an einer Patientin zeigen. Das Frauezmorge-Team freut sich, diesen Anlass anzubieten, leider immer noch ohne Frühstück wegen der Coronaschutzmassnahmen. Die Platzzahl ist beschränkt, es besteht Maskenpflicht. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Franken. Frauezmorge-Team Anmeldung bis 2. Juni an: Christine Haab, Telefon 079 702 71 77 oder per E-Mail an c.haab@stawet.ch.

Vom 28. Mai bis 6. Juni zeigen 17 Aussteller ihre Lösungsansätze zur gelebten Nachhaltigkeit: Sie sind zu sehen, zu hören und zu erleben.

Es sind Gemeinden wie Aeugst und Mettmenstetten, es sind Unternehmen wie Graf Auto oder AntaSwiss, es sind Vereine wie Repair Café oder solarbonstetten und es ist erstmals auch die reformierte Kirche dabei. So unterschiedlich sie alle auch sein mögen, gemeinsam ist ihnen, dass sie im Rahmen der Tage der Sonne je in ihrem Feld in Richtung Nachhaltigkeit ziehen. Die Bandbreite auf diesem gemeinsamen Nenner ist weit: Es geht um Energie, Ressourcen, Mobilität sowie Natur und Umwelt. Während AntaSwiss in Knonau zur Besichtigung von Sonnenenergie im öffentlichen Mobiliar einlädt, bietet Graf Auto Probefahrten mit Elektroautos an und die reformierte Kirche öffnet in der langen Nacht der Kirchen

Wer noch nicht weiss, wie sich Elektromobilität anfühlt, kann es im Rahmen der Tage der Sonne ausprobieren. (Bild zvg.) ihre Kanzel zum Thema «Herzenssache Umwelt». Wer Diskussionen lieber hat, besucht die Podien zur Landwirtschaft und zum CO2-Gesetz im «LaMarotte». Wer lieber schaut als hört und wer lieber geht als fährt, kann an Energiespaziergängen in Bonstetten, Aeugst,

Gute Schöpfung? Am Dienstag, 8. Juni, referiert Assistenzprofessor Matthias Wüthrich um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern. Nach biblischem Verständnis ist die Welt Gottes gute Schöpfung. Aber kann man als Mensch des 21. Jahrhunderts von der Welt überhaupt noch als «Schöpfung» reden? Gibt es einen Unterschied zwischen «Natur» und «Schöpfung»? Und ist die Schöpfung wirklich «gut»? Tiere fressen sich gegenseitig, Erdbeben und Fluten raffen Tausende von Menschen dahin und Bakterien und Viren bringen Krankheit und Tod. Was ist eigentlich gut an der Schöpfung? Diesen Fragen geht die reformierte Erwachsenenbildung am 8. Juni nach. Der Referent Matthias Wüthrich ist Assistenzprofessor für Systematische Theologie an der Universität Zürich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört unter anderem die Frage nach dem Bösen. In seinem zirka einstündigen Vortrag stellt er die fromme Rede von der guten Schöpfung auf den Prüfstand und vermittelt «laien-gerecht» Grundzüge einer modernen Schöpfungstheo-

Gehört auch das Coronavirus zu Gottes guter Schöpfung? (Bild zvg.) logie. Fragen, auch kritische, sind ausdrücklich erwünscht! Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion im Plenum. Der Anlass ist offen für alle. Bettina Bartels, Reformierte Erwachsenenbildung Säuliamt «Gute Schöpfung?» – Vortrag von Matthias Wüthrich am Dienstag, 8. Juni, 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei.

Musik, Geschichte, Kino Wie viele andere Gotteshäuser in der ganzen Schweiz öffnet auch die reformierte Kirche Bonstetten in der «Langen Nacht» am 28. Mai von 17.25 bis 24 Uhr ihre Türen. Ein buntes und vielseitiges Programm mit Musik, Geschichte und Kino erwartet die Gäste. Nach der Begrüssung durch Sabine Schuhmacher spielt Jörg Frei auf der Panflöte, es folgen Rägle Brawand und Michiko Tsuda, Nadav

Bergfreund und das Super Swing Trio. Parallel dazu findet im Kirchgemeindehaus eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche statt, in der Living Library kann Rolf Werner zu verschiedenen Themen befragt werden und zur vollen Stunde sind Turmbesteigungen möglich. Als Abschluss wird der Film «Pane et tulipane» mit Bruno Ganz zu sehen sein. Judith Grundmann, Kirchenpflegepräsidentin Detailprogramm unter www.kirchebonstetten.ch.

«Pferdezeit» in Hausen Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde! Pferde sind sehr intelligente und sensible Tiere, die auch Emotionen und Körpersprache ihres menschlichen Gegenübers wahrnehmen und sich entsprechend anpassen können. Sie werden heute für verschiedene Therapien und Unterrichtsformen eingesetzt und helfen Kindern dabei, ihren eigenen Körper besser wahrzunehmen, sie in ihrem Selbstwert zu stärken, Verantwortung zu übernehmen, die Konzentrationsfähigkeit zu fördern und die Verbundenheit mit der Natur zu entdecken. Am Samstagvormittag, 5. Juni, von 9.30 bis 11.30 Uhr erhalten Kinder die Gelegenheit, den Umgang mit Pferden im Pferdestall «Grindlen» in Hausen

zu erleben und dabei verschiedenen Fragen auf den Grund zu gehen. Die erfahrene Sozial- und Reitpädagogin Pamir Demiriz leitet die Kinder an, kleine Aufgaben rund um das Pferd zu übernehmen und sich mit den Tieren vertraut zu machen. Wie es ist, auf einem Pferd zu reiten und dabei diesen Tieren ganz nah zu sein, ist sicher einer der Höhepunkte. Ein feiner Znüni rundet den lehrreichen Vormittag ab. Der Kurs ist für Kinder ab der 1. bis zur 6. Klasse geeignet. Begleitpersonen sind herzlich willkommen. Kosten für Mitglieder 35, sonst 40 Franken. Familienzentrum Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Mettmenstetten sehen, wie nachhaltige Energienutzung heute aussieht. Und es gibt noch mehr. Standortförderung Knonauer Amt Volles Programm unter tagedersonne-knonaueramt.ch.

Geistliche und leibliche Stärkung In der Pfarrei Sankt Mauritius wird an der Langen Nacht der Kirchen am Freitag, 28. Mai, ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Los geht es um 18.15 Uhr mit dem MauritiusMarkt. Bis 22 Uhr stellen sich Pfarreigruppen vor. Von 18.15 bis 20.15 Uhr oder 21.15 bis 23.45 Uhr kann man zudem in die Fotogeschichte der Pfarrei eintauchen, dazwischen steht von 20.15 bis 21.15 Uhr eine Kirchenführung mit Künstler Luke Gasser an. «Was sie schon immer über den Glauben wissen wollten», verspricht die Gesprächsecke mit Alexandra Rechsteiner von 22 bis 23 Uhr. Von 22.30 bis 23.45 Uhr bietet die «Spiritbar» geistliche und leibliche Stärkung für den Ausgang respektive anstelle des Ausgangs, ehe das Programm um 23.45 Uhr mit dem Nachtgebet zu Ende geht. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Stallikerstrasse 2 in Bonstetten vorbeizuschauen. Michał Bursztyn, Pastoralassistent ANZEIGE

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zug: ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung – VERLÄNGERT BIS 8. AUGUST 2021 Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten

Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef Hoffmann, ˇ Ilya Kabakov, Tomas Kratky, Jan Jedlicka, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovak, Annelies Štrba. Veranstaltung: Sonntag, 30. Mai, 10.30 – 12.00 Uhr Fahrrad-Führung zu Kunstwerken in der Stadt Zug von James Turrell, Ilya und Emilia Kabakov, Matt Mullican, Franziska Zumbach, Esther Stocker, Peter Kogler, Pavel Pepperstein, mit Dr. des. Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung Treffpunkt: 10.30 Uhr vor dem Bahnhof, Haupteingang, mit eigenem Fahrrad. Über die Durchführung informieren wir 24 Stunden vorher auf der Homepage www.kunsthauszug.ch. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Weitere Informationen unter: www.kunsthauszug.ch, Tel. 041 725 33 44 oder info@kunsthauszug.ch, Facebook und Instagram WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!


Sport

Freitag, 28. Mai 2021

Felix Stehli ist Vize-Schweizermeister Mettmenstetter fährt bei den U23 auf den zweiten Platz

Petra Klingler verpasst den Halbfinal

Rang 25 am Boulder-Weltcup in Salt Lake City

An der zusammen mit den Verbänden Deutschland und Luxemburg auf dem Sachsenring ausgetragenen U23 Schweizer Meisterschaft fuhr Felix Stehli vom Verein «IG Radquer Mettmenstetten» auf den zweiten Rang. Das Rennen um den Schweizer Meistertitel war nicht einfach und wurde im Sprint einer kleinen Gruppe entschieden. Hinter dem Neuenburger Valère Thiébaud, der für die Bahn-Wettbewerbe an den Olympischen Spielen von Tokyo selektioniert ist, holte sich der bisher vor allem als Querfeldeinfahrer aufgefallene Felix Stehli den zweiten Rang. «Wichtig war es immer, eine gute Position zu haben und die Übersicht zu behalten», erklärte Stehli nach dem Rennen. Die Strassen auf dem sonst für Motorradrennen benutzten Rundkurs waren breit und der 48-mal zu absolvierende Rundkurs ergab letztendlich doch beachtliche 3500 Höhenmeter. Das führte zu einem Ausscheidungsrennen, bei dem am Schluss fünf deutsche Fahrer vor den besten Schweizern im Ziel waren. Den Eidgenossen konnte es letztendlich egal sein, dass sie nicht um den Tagessieg spurteten. Für sie ging es in erster Linie darum, beim Rennen um den Schweizer Meistertitel ganz vorne zu sein. Mit dem zweiten Rang ist Felix Stehli dies bestens gelungen. Der im Trikot der «IG Radquer Mettmenstetten» fahrende Zürcher Oberländer hat als Vizemeister bewiesen, dass er auch auf der Strasse zu den besten Nachwuchsfahrern unseres Landes zählt. Trotz dieses Erfolges auf der Strasse sieht sich der 21-jährige Zimmermann weiterhin in erster Linie als Querfahrer. Für die Quersaison 2021/22 hat er sich dem deutschen Team «Schamel» angeschlossen. Mit dem Ausgang der U-23-Schweizer Meisterschaft zufrieden ist auch Andreas Fuhrer, der Präsident der «IG Radquer

In Salt Lake City (USA) fand der zweite Boulder-Weltcup der Klettersaison 2021 statt. Insgesamt nahmen 104 Athletinnen und Athleten aus 20 Ländern teil, darunter auch zwei Damen und drei Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich startete Petra Klingler (Bonstetten). Nach dem Start der Weltcupsaison 2021 in Meiringen finden nun das erste von zwei Weltcup-Wochenenden in Salt Lake City statt. Am Pfingstwochenende stand ein Boulder-Wettkampf auf dem Programm. In der Qualifikation erreichte Bonstetterin Petra Klingler alle fünf Zonengriffe und konnte zwei von fünf Boulderproblemen in nur vier Versuchen toppen. Dies reichte allerdings nur für den etwas enttäuschenden Rang 25, womit Klingler erneut den Halbfinal verpasste. Die zweite Schweizerin, Andrea Kümin (Winkel), erreichte ebenso alle fünf Zonen und zwei Tops und klassierte sich direkt hinter Klingler auf Rang 26. Sie brauchte für die fünf Zonen zwei Versuche mehr. Das beste Resultat der Schweizer Herren erreichte Sascha Lehmann (Burgdorf). Die drei Tops und die vier Zonen in der Qualifikation reichten für Rang 27.

Nächste Chance dieses Wochenende

Felix Stehli wurde Zweiter der U23-Schweizer Meisterschaft. (Bild zvg.) Mettmenstetten» und OK-Präsident des am 3. Oktober in Mettmenstetten stattfindenden Querfeldein-Rennens: «Die Silbermedaille von Felix Stehli ist für uns die erste Medaille an einer Strassenmeisterschaft. Er hat damit bewiesen, dass

mit ihm auch in den Strassenrennen zu rechnen ist. Das finde ich eine tolle Sache.» Mit weiteren guten Resultaten von Felix Stehli in Strassenrennen ist sicherlich zu rechnen. August Widmer

Ob Sonne, Regen, Matsch – einfach draussen sein «AffolternBewegt» – die Spielgruppe Spielwerkstatt

Bereits dieses Wochenende finden die nächsten Wettkämpfe statt, der dritte Boulder-Weltcup und der erste SpeedWeltcup der Saison in Salt Lake City. Am Start sind Athletinnen und Athleten aus 24 Ländern, darunter auch je zwei Damen und zwei Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich wird

Die beiden Gruppenleiterinnen achten mit viel Umsicht auf die Kinder und machen dies mit möglichst wenig Verboten. Sie zeigen den Kindern im Spiel die Gefahren auf. So lernen die Kleinsten, ihre Grenzen zu erfahren, sei dies beim Klettern, über das Seil hangeln und bei vielem mehr. Sie erfahren, dass Entdecken so spannend sein kann und es schön ist, auch bei schlechtem Wetter, gut geschützt gegen Regen und Matsch draussen an der frischen Luft zu spielen.

Was bei all diesem Erkundungen nicht zu kurz kommen darf, sind Pausen. Das Mitgebrachte aus dem kleinen Rucksack, die Wurst, welche von einer Leiterin am Feuer gebraten wird, schmeckt dann nochmals besser. Oder das genüssliche Ablecken des Brotaufstrichs. Urs Sigg

www.spiel-werkstatt.ch. Auskünfte: Galina Bruder, Telefon 076 509 17 79, info@spiel-werkstatt.ch.

Dieses Wochenende steht für Petra Klingler auch ein Speed-Weltcup auf dem Programm (Archivbild Martin Rahn) Petra Klingler sowohl beim Boulder- als auch beim Speed-Wettbewerb starten. Gleichzeitig finden in Domat/Ems, nur eine Woche nach den Lead-Schweizer-Meisterschaften, die Boulder-Schweizer-Meisterschaften für die U16, die U14 und die U12 statt. Diese werden im Rahmen des dritten SportXX-Youth Climbing Cups ausgetragen. Corona-bedingt finden die Wettbewerbe der U16 und der U14 am Samstag statt, der Wettbewerb der U12 am Sonntag. Auf der Startliste sind aktuell 178 Jugendliche aus der ganzen Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich starten acht Damen und acht Herren. Martin Rahn-Hirni, SAC

Schweizer Meisterschaft im Hölzle findet im September statt Das Organisationskomitee für die Schweizer Meisterschaft im Hölzle hat an seiner Sitzung beschlossen, die Veranstaltung am 11. September 2021 durchzuführen. Nicht wie gewohnt – wegen Corona – am Gibel- oder Guggibad-Schwinget, sondern im Restaurant Hirssattel in Baar hat das Organisationskomitee für die Schweizer Meisterschaft im Hölzle seine erste Sitzung durchgeführt. Aufgrund der generellen Einschätzung der Mitglieder des OKs kann davon ausgegangen werden, dass die Meisterschaft am 11. September 2021 unter Einhaltung der behördlichen Schutzmassnahmen im Restaurant Adler in Kappel durchgeführt werden kann. Auch für das 10-Jahre-Jubiläum konnte Bruno Götschi, Plattenbeläge, Ebertswil, wie letztes Jahr als Hauptsponsor gewonnen werden. Der Anlass im Adler hat auch über die Grenzen hinaus Bedeutung erlangt: So finden mit Mitgliedern des OK regelmässig Kontakte zu einem Club in Manila statt. Schweizer Auswanderer haben sich auf den Philippinen zu einer Organisation zusammengefunden, welche sich monatlich mindestens einmal zum Hölzle trifft – allerdings mit «Hölzli» aus Edelmetall. Das Reglement und der Modus

Draussen gibt es für Kinder viel Spannendes zu erleben und entdecken. (Bild Urs Sigg) Was in früheren Jahren noch selbstverständlich war, in der Zeit, als das Handy und der Computer noch nicht erfunden waren, wird heute in der Spielwerkstatt, der Robinson-Gruppe, mit viel Freude erlebt. Die Kleinsten, im Alter ab 3 Jahren, tummeln sich im Wald oder auf dem Robinson-Spielplatz in Affoltern. Sie erleben in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Kindern wie sich das Wetter, die Natur und das sich gegenseitig Helfen anfühlt.

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Hölzler-Hochburg: Der «Adler» in Kappel. (Archivbild zvg.) für die Schweizer Meisterschaft 2021 bleiben sich gleich. Allerdings plant das Organisationskomitee, dem Jubiläumsanlass vor allem im gesellschaftlichen Teil eine besondere Note zu verleihen. Fredy Spörri


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Extra

Freitag, 28. Mai 2021

Herzlicher Empfang in wohltuender Leere Reisen in Coronazeiten – ein Selbstversuch Griechenland war lange Zeit strikt abgeriegelt. Von der Liste der Risikoländer wurde es erst Mitte Mai entfernt. Wie fühlt es sich an, in ein Land zu reisen, das noch nicht wieder für den Tourismus bereit ist? Der Aufwand war gross – hat sich aber gelohnt.

mit Schönheit, Ruhe und vielen herzlichen Begegnungen mit Menschen, die sich über die ersten Gäste freuen. Niemand klagt. Kein Hotelier, keine Wirtin. Alle nehmen das Vergangene mit einer grossen, bewundernswerten Gelassenheit hin. Im kleinen Städtchen Batsi sind erst ganz wenige Tavernen geöffnet. Im Laufe der Woche werden es mehr. Es herrscht eine freudige Aufbruchstimmung. Ein paar wenige weitere Touristen kommen an – ebenfalls Schweizer. Man begegnet sich auf den Wanderungen und abends in der Taverne.

Von Marianne Voss Als ich ganz alleine auf dem riesigen Gelände des neuen Hafens von Mykonos stehe, ist mir endgültig klar: «Was du jetzt erlebst, wirst du vermutlich nie mehr erleben können.» Ich kenne den Betrieb hier von vielen anderen Reisen. Auch in der Vorsaison im Mai ist auf diesem zentralen Hafen Tag und Nacht immer viel los. Jetzt liegt nur eine riesige Fähre am Kai bereit, die erste, die wieder den Kurs auf die andern Inseln aufnimmt. Statt der zahlreichen Lastwagen, Personenautos und Passagiere steige nur ich ein und nehme auf einem der zahlreichen Decks Platz. Das Schiffshorn verkündet die Abfahrt, die Fähre legt ab und nimmt Kurs hinaus ins Ägäische Meer. Schon die Ankunft am Vortag war mehr als ungewöhnlich gewesen. Ich sass im ersten Charterflug, der in Mykonos ankam. Nur 70 Passagiere hatten es gewagt, vor der offiziellen Öffnung die Reise hierher anzutreten. Das kleine und sonst stets überfüllte Flughafengebäude war leer. Wir wurden von einer Schar Angestellter empfangen, die uns freundlich zu den Covid-Kontrollschaltern wiesen. Schnell und unkompliziert prüften die Beamten meine PCR-TestBestätigung und das Einreiseformular, und schon drehte sich das Gepäckband.

PCR-Test auf Griechisch

Der Dorfstrand von Batsi ist gereinigt, die Liegestühle stehen bereit. Noch fehlen die Gäste. (Bilder Marianne Voss)

Leere Tische und Stühle auf der Promenade.

Begrüssung vom Fernsehteam Was jetzt alles so einfach und entspannt ablief, war im Vorfeld eine anstrengende Zitterpartie. Mehrere meiner Freunde schüttelten den Kopf und meinten: «Warum tust du dir das an?» Das fragte ich mich auch mehrmals. Zuerst hiess es abwarten, bis Griechenland Ende April die Quarantänepflicht für Touristen aufhob. Für den Tourismus öffnete das Land offiziell aber erst ab dem 15. Mai die Tore. Zwei Tage vor meiner Abreise verschwand Griechenland plötzlich von der BAG-Liste. Ich hätte die Quarantäne nach der Rückreise in Kauf genommen, war aber natürlich erleichtert über diese Entwicklung. Nun begann aber der grosse administrative Aufwand mit PCRTest (kostenpflichtig) und Einreiseformularen per Internet. Zusätzlich sorgte

die Fluggesellschaft noch dafür, die Nerven zu strapazieren, indem sie die Flugzeit am Abreisetag dreimal verschob. Daher kam ich am Abend statt am Morgen an und musste die erste Nacht auf Mykonos bleiben. Diese Partyinsel, die ja mit dem eigentlichen Griechenland nicht viel gemeinsam hat, ist für mich jeweils nur das Sprungbrett für die Reise auf die wunderschönen anderen Inseln. Als ich gestern draussen stand vor dem Flughafengebäude wartete ein Fernsehteam und Fotografen. Sie interviewten die ersten mutigen Ankömmlinge nach dem strengen Lockdown. Der Taxichauffeur freute sich so sehr über mich als seinen ersten Fahrgast, dass er nur den halben Preis verlangte. Nur einzelne Hotels waren bereits geöffnet, die

Die Gassen in Mykonos - für einmal ganz exklusiv.

grossen Resorts an den Stränden lagen noch im Coronaschlaf. Das grosse Staunen erlebte ich, als ich am Abend durch die Gassen von Mykonos streifte. Sie waren leer. Vollkommen leer! Kein Gedränge von Menschen, keine Auslagen mit kitschigen Souvenirs. Die Restaurants und Geschäfte waren geschlossen. Nur zuvorderst am Meer waren drei Tavernen geöffnet – und dort trafen sich die wenigen Schweizer aus dem Flugzeug wieder und liessen sich vom freundlichen Personal Moussaka oder Calamares servieren.

Der einzige Gast Nach zwei Stunden Fahrt legt die Fähre nun am Hafen der Insel Andros an. Ich

bin die einzige Reisende, die aussteigt. Ebenso im hübschen Hotel, das wunderschön über einem kleinen Sandstrand liegt, bin ich der erste und einzige Gast. Die Begrüssung ist überaus herzlich. Das Personal ist daran, die Anlage nach der langen Pause wieder fit zu machen. Es wird fleissig gelüftet, geputzt und gestrichen. Derweil geniesse ich die absolute Ruhe auf meinem grossen Balkon oder am Strand. Die Sonne ist grosszügig, und das glasklare, türkisfarbene Meer lädt jeden Tag zu einem erfrischenden Bad ein. «Es gibt den Dichtestress. Aber gibt es auch den Leerestress?», fragt mich eines Morgens ein Bekannter am Telefon. «Nein, für mich nicht.» Die Leere ist ja nicht einfach leer. Sie ist gefüllt

Vor der Abreise steht jetzt noch die letzte Herausforderung bevor: «Wo kann auf dieser Insel der für die Rückreise in die Schweiz erforderliche PCR-Test gemacht werden?» Im Hotel verweist man mich an Ioanna, die junge Inselärztin. Zusammen mit ihrem Mann, der auch Arzt ist, hat sie für die 9000 Einwohnenden ein eigenes Covid-Labor eröffnet. Sie stellt Tests aller Art zur Verfügung und impft die Bevölkerung. Der Termin bei ihr ist auf den Abend um sieben Uhr angesetzt. In erster Linie geniessen wir den spannenden, herzlichen Austausch. Sie zeigt mir ihre topmodern eingerichtete Praxis – und nimmt dann nebenbei noch den Test vor. Das Resultat hole ich am kommenden Morgen vor Abfahrt der Fähre bei ihr ab. Auf Mykonos warte ich vergeblich auf einen Bus oder ein Taxi. Der Hafen ist immer noch ziemlich ausgestorben. Zum Glück hat mir der nette Taxifahrer bei der Ankunft seine Karte mit seiner Telefonnummer in die Hand gedrückt. In der Stadt ist inzwischen etwas mehr los. Auch «Nikos», mein Lieblingsrestaurant, hat wieder geöffnet. Stella, die Juniorchefin, freut sich über das Wiedersehen. Immerhin fünf Tische sind besetzt. Am Flughafen Mykonos wird mein Test (auf Griechisch und Englisch) geprüft. Er ist natürlich negativ, ich darf mit den anderen 29 Personen ins Flugzeug einsteigen. Der Hinflug sei voll ausgebucht gewesen, informiert die Flugbegleiterin. Die griechischen Inseln erhalten also bald ihre Touristen zurück, und mit der absoluten Ruhe wird es zu Ende sein. Eine Enttäuschung folgt zum Schluss in Zürich Kloten: Niemand interessiert sich weder für mein negatives Testresultat noch für das sorgfältig ausgefüllte Einreiseformular. Aber gelohnt hat sich der Test dennoch – nur schon wegen des Erlebnisses, bei dem ich die nette Ärztin Ioanna kennenlernen konnte.

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LEBENSWEISHEIT «Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.» Mahatma Gandhi

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14° 23°

Ursula Junker

Bäuerin, Gemeinderätin

«Damit einheimische Lebensmittel nicht zu Luxusprodukten werden.» extreme-agrarinitiativen-nein.ch

6° 20°

St.Gallen 7° 16°

Pouletschnecken mit Speck und Lauch

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Zutaten für 4 Personen 0.5 Stk. Lauch 4 Stk. Pouletbrüstchen 8 Tr. Bratspeck Salz, Pfeffer

Zubereitung Lauch waschen, Blätter in siedendem Wasser blanchieren, bis sie noch leicht

Biss haben. Poulet längs aufschneiden und im Frischhaltebeutel flach klopfen. Pouletbrüstchen der Länge nach halbieren. Pouletbruststreifen mit Lauch und Speck belegen, satt zu Schnecken aufrollen. Mit Hilfe von Spiessli oder Küchenschnur in Form halten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf dem heissen Grill goldbraun braten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

den extremen 2x NEIN zuAgrar-Initiativen Mogelpackungen «Trinkwasser» & «Pestizidfrei»