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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 26 I 174. Jahrgang I Freitag, 3. April 2020

Virtueller Besuch

Das Spital Affoltern stellt Patienten Tablets für Videotelefonie zur Verfügung. > Seite 3

Stadtrats-Wahl vertagt Am 17. Mai finden keine nationalen und kantonalen Abstimmungen statt. Somit muss auch der zweite Wahlgang für die Nachfolge von Susanne Leuenberger im Stadtrat Affoltern verschoben werden. Der nächste reguläre Abstimmungstermin ist am 27. September. Demnach könnte es sein, dass der Stadtrat erst Mitte Oktober 2020 komplettiert wird.

> Verhandlungsbericht auf Seite 3

Gemeindevorstände behalten Kompetenzen Damit die Gemeinden während der Corona-Pandemie rasch die notwendigen Beschlüsse fassen können, hat der Regierungsrat den Gemeindevorständen am 20. März per Notverfügung ausserordentliche Kompetenzen verliehen. (Der «Anzeiger» berichtete am 24. März). Der Regierungsrat hat nun die Verfügung in eine Notverordnung überführt. Diese bleibt in Kraft, bis der Bundesrat das Veranstaltungsverbot aufhebt. Weiter hat der Regierungsrat beschlossen, dass während der Corona-Pandemie die Fristen bei kantonalen und kommunalen Volksbegehren und Wahlen stillstehen. Der Stillstand betrifft nebst Wahlen insbesondere die Fristen für die Einreichung, Prüfung, Behandlung und Unterbreitung von kantonalen und kommunalen Initiativen und Referenden. Anders als bei Volksinitiativen gilt der Stillstand bei Referenden nur bedingt. Dann nämlich, wenn das Interesse innert fünf Tagen nach Veröffentlichung eines referendumspflichtigen Beschlusses der zuständigen Stelle schriftlich angezeigt wurde. Damit folgt der Regierungsrat dem Bundesrat, der einen Fristenstillstand bei allen Volksbegehren des Bundes angeordnet hat. Bezüglich Geltungsdauer ist der kantonale Fristenstillstand an die Verordnung des Bundes gebunden. (ki.)

Keine Passanten

Seuche im Mittelalter

Neuer Geschäftsführer

Abhängigkeiten in Zeiten der Corona-Pandemie

Gemeinsam beten

Der Campingplatz am Türlersee ist derzeit nur für Dauermieter geöffnet. > Seite 5

Wurzeln suchen

Die Cocooning-Zeit bietet Gelegenheit, Erinnerungen hervorzuholen und weiterzugeben. > Seite 7

Pandemien sind keine alleinige Erscheinung des globalisierten 21. Jahrhunderts. > Seite 8

Besondere Anforderungen an die Suchtberatungsstelle Bezirk Affoltern Suchtberatung findet wegen des Coronavirus unter erschwerten Bedingungen statt. Man lasse die Menschen aber nicht alleine, betont Suchtberater Max Lenzi von der Suchtberatung des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. von urs e. kneubühl «Die Medien sind voll davon und viele Fachpersonen warnen davor: In den nächsten Tagen und Wochen werden die Meldungen zu häuslicher Gewalt und zu Drogenmissbräuchen massiv zunehmen», schickt Psychologe Max Lenzi, Suchtberater des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, vorneweg. Schliesslich würden diese beiden Umstände vielfach zusammenhängen, fügt er an und meint schmunzelnd: «Schon Wilhelm Busch hat seinerzeit in der ‹frommen Helene› festgehalten: ‹Wer Sorgen hat, hat auch Likör.›» Die Welt, so Lenzi weiter, habe sich in dieser Hinsicht offenbar noch nicht wirklich weiterentwickelt.

Fehlende Tagesstrukturen können zu Mehrkonsum führen Die Zeit, in der man keine Kontrolle über den Alltag hat, ist selbstredend für alle belastend. Viele Personen, die nun gezwungenermassen die meiste Zeit zu Hause verbringen müssen und keiner Arbeit mehr nachgehen dürfen, fällt nach kurzer Zeit die Decke auf den Kopf. Lenzi: «So schön es im Vorfeld ausgesehen haben mag – endlich einmal ein paar Tage ohne Arbeitsstress zu Hause verbringen zu können –, desto stärker fällt schon bald die Erkenntnis aus, dass dies schnell langweilig

wird. Die ersten Tage auf dem Balkon, vielleicht zur Entspannung mit einem Glas Rotwein oder einem Bier in der Hand, es kann aber auch ein Joint sein, sind noch toll. Aber bald reichen ein Glas oder ein Joint nicht mehr und bald schon wird der Konsum deutlich mehr.» Das Risiko, mehr Alkohol zu trinken oder vermehrt Joints zu rauchen, um sich selbst runterzuholen, sei entsprechend ganz klar erhöht. Fehlt die Tagesstruktur, kann das zu mehr Konsum führen – und das gilt selbst für Menschen, die bisher kein Suchtproblem hatten.

Neues Restaurant

Max Lenzi, Suchtberater des Sozialdiensts Bezirk Affoltern, versichert: «Wir lassen die Menschen auch jetzt nicht alleine!» (Bild zvg.) keiten, dies mit seinem Smartphone zu tun. Sowohl unter iOS wie auch bei Android gibt es verschiedene Apps, die dabei hilfreich sind. Und was kann man tun, wenn man wirklich feststellt, dass der eigene Konsum oder derjenige des Partners, der Partnerin oder der Kinder nicht mehr im «normalen Rahmen» verläuft? Max Lenzi: «Die Suchtberatungsstelle des Bezirks Affoltern ist auch in diesen schwierigen Zeiten für die Menschen da – telefonisch, per E-Mail oder auch persönlich. Letzteres natürlich unter Wahrung aller notwendigen Schutzmassnahmen.»

Die My-Stop-Raststätte in Affoltern erhält eine neue Mieterin: die Fastfood-Kette McDonald’s zieht ein. Eigentlich wäre die Eröffnung des neuen Lokals auf heute Freitag geplant gewesen, nun wird sie aufgrund der aktuellen Situation verschoben. Für den Raststättenbetreiber Manfred Suter ist die Zusammenarbeit mit McDonald’s «ein Meilenstein». Er ist überzeugt, dass auch die anderen Geschäfte künftig von mehr Frequenz profitieren. (lhä)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGE

> Selbsttests zum Suchtverhalten und Kontakte auf Seite 15

Parkplätze am Türlersee übers Wochenende gesperrt In Massen hat der Türlersee an den letzten, sonnigen Tagen die Ausflügler angelockt. Aufgrund der hohen Frequentierung von Besuchern, welche sich rund um den See und insbesondere an den Grillstellen aufhalten, wird der Kanton Zürich die öffentlichen Parkplätze Hexengraben, Habersaat, Türlen sowie den TCS Parkplatz beim Auslauf der Reppisch an den kommenden Wochenenden sperren. Gestützt auf die Covid-19-Verordnung des Bundes werde diese Massnahme bis auf Weiteres jeweils von Freitagabend bis Montagmorgen umgesetzt, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Damit die unbelehrbaren Ausflügler nicht auf Privatplätze oder an Strassenränder ausweichen, wird die Kantonspolizei ihre Präsenz vor Ort ausbauen. Die Devise sollte eigentlich klar sein: Zu Hause bleiben und insbesondere Ansammlungen meiden. (tst.)

Viele Menschen, die sich einer kirchlichen Gemeinschaft zugehörig fühlen, vermissen zurzeit die Anlässe und Gottesdienste. Ein Gespräch, ein Händedruck, ein Lied – gerade jetzt können solche zwischenmenschlichen Gesten besonders fehlen. Nicht nur Kirchgängerinnen, auch viele andere Menschen suchen jetzt nach Antworten auf Lebensfragen. Die Landes- und Freikirchen bieten deshalb digitale Möglichkeiten an, um dennoch ermutigende Botschaften zu verbreiten.

> Bericht auf Seite 7

Mehr Krisen – Beratung gewährleistet «Und mit diesem Mehrkonsum fangen die Probleme an», weiss Max Lenzi und erklärt: «Entweder sind Partnerinnen, Partner und Familienmitglieder unzufrieden und beginnen, dieses Verhalten zu kritisieren, was schliesslich gar zur häuslichen Gewalt ausarten kann. Manchmal ahnt die oder der Betroffene aber auch selber, dass der Konsum deutlich zu viel geworden ist. Experten rechnen deshalb grundsätzlich mit mehr Krisen – «und diesbezüglich machen uns auch die Familien, vor allem die Kinder suchtkranker Eltern Sorgen», hält der Suchtberater des Sozialdienstes Bezirk Affoltern fest. Die Frage wieviel «zu viel» beim Suchtmittelkonsum wirklich «zu viel» ist, lässt sich anhand von ehrlichen Selbsttests unschwer feststellen. Der «Anzeiger» hat Max Lenzi gebeten, die Online-Adressen einiger dieser in- und ausländischen Selbsttests zur Publikation zusammenzutragen. Wer seinen Konsum lieber nicht im Internet überprüfen lassen will, hat auch Möglich-

Christian Klein übernimmt im Ottenbacher Suchttherapie-Verein «Die Alternative». > Seite 9

Wir sind die wahren Küchen-Chefs: schneebeli.ch

Jonenstrasse 22 8913 Ottenbach T 043 322 77 77 50014 Gar nicht im Sinne von Social Distancing: Voller Parkplatz am Türlersee am Mittwochnachmittag. (Bild Kapo ZH)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Affoltern am Albis Die Stadtverwaltung Affoltern am Albis bleibt von Donnerstag, 9. April 2020, ab 12.00 Uhr bis und mit Montag, 13. April 2020 geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter 079 527 10 11: Freitag, 10. April 2020, 08.00 bis 10.00 Uhr sowie Montag, 13. April 2020, 08.00 bis 10.00 Uhr Ab Dienstag, 14. April 2020 ist der Notschalter wieder jeweils von 09.00 - 12.00 Uhr für dringliche Angelegenheiten für Sie geöffnet. Alle anderen Angelegenheiten nehmen wir gerne per Post, E-Mail oder Telefon entgegen. 3. April 2020 Stadtrat Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Urs Moritz Wildhaber, geb. 6. April 1947, Bürgerort: FlumsDorf SG, gestorben am 2. Dezember 2018, wohnhaft gewesen Zürcherstrasse 24, 8908 Hedingen, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. April 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 25. März 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Leonore Strub geb. Kessler, geb. 24. Dezember 1940, von Zürich ZH und Oberhelfenschwil SG, gest. 19. Oktober 2019, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 16. Dezember 2019 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Einzelgerichtes vom 23. März 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Wird die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft mangels Aktiven eingestellt, so können nach Art. 230a Abs. 1 SchKG die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben. Allen Erben und – für den Fall, dass kein Erbe dieses Recht ausübt – allen Gläubigern und nach ihnen Dritten wird eine Frist bis 23. April 2020 eingeräumt, innert der sie uns ausdrücklich schriftlich erklären können, dass sie wie oben beschrieben die Abtretung der Aktiven im Sinne von Art. 230a SchKG verlangen. Stillschweigen gilt als Verzicht auf dieses Übernahmerecht. Affoltern am Albis, 3. April 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Du wirst immer in unseren Herzen sein

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Grossmami, unserer Schwägerin, Schwiegermutter, Tante, meiner Gotte und unserer Freundin

Madeleine Geneviève Streckeisen - Mülhaupt * 9. 12. 1939

† 19. 3. 2020

In Liebe und grosser Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit Heiner Streckeisen Ruth Giger-Streckeisen mit Tobias und Belinda Anna-Maria Streckeisen Urs Streckeisen und Miriam Geisser mit Sofie und Noah Gilla Gertrud Streckeisen Verwandte und Freunde Die Abdankung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt: Auf dem Friedhof Wolfgottesacker in Basel Traueradresse im Namen der Trauerfamilien: Streckeisen, Niederweg 54, 8907 Wettwswil a./A.

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation

Einstellung des Konkurses

Über die Erbschaft von Hans Dieter Knoefel, geb. 20. November 1935, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gest. 18. Januar 2019, wohnhaft gewesen in 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 9. Juli 2019 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 24. März 2020 mangels Aktiven eingestellt worden.

Über Ali Shirazi, geb. 4. Januar 1970, von Zürich ZH, Niederbipp BE, Ebertswilerstrasse 11, 8915 Hausen am Albis, (ehemals Inhaber der im Handelsregister inzwischen gelöschten Einzelunternehmung Shirazi Automobile, Hausen am Albis), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 3. Oktober 2019 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 23. März 2020 mangels Aktiven eingestellt worden.

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 13. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Affoltern am Albis, 3. April 2020

Affoltern am Albis, 3. April 2020

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass der Ursula Mayer, geb. 11. Oktober 1958, von Sumiswald BE, in Affoltern am Albis, gestorben am 27. Juni 2017, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 25. März 2020 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 26. März 2020

Schluss des Konkursverfahrens Der Konkurs über Michel Poffet geb. 6. Mai 1987, von Bösingen FR, Müllistrasse 3a, 8915 Hausen am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 23. März 2020 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 3. April 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens

Affoltern am Albis

Der Konkurs über die DDL Kurier GmbH in Liquidation, UID CHE276.595.621, Alte Landstrasse 19, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 24. März 2020 als geschlossen erklärt worden.

Johanna Messerli geb. Dauwalder

Am 27. März 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bestattungsamt

Wettswil am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Stapfer, Walter

Schluss des Konkursverfahrens

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass der Silvia Ernst, geb. 29. November 1940, von Oberkulm AG und Luzern LU, in Affoltern am Albis, gestorben am 6. April 2019, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 24. März 2020 als geschlossen erklärt worden.

Bestattungsamt

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Als Kind Bödeli Hanni genannt. 3. August 1930 – 27. März 2020

Eine großartige Frau verzauberte unsere Herzen, indem sie stets für ihre Familie, Freunde und Bekannten da war. Sie gab uns allen einen Platz in ihrem Herzen und kümmerte sich um uns. Johanna, Hanni, Nani war talentiert, unglaublich vielseitig, fröhlich, offen, poetisch, belesen, interessiert, sportlich, tiefgründig, dankbar, ein Familienmensch, ein Herzensmensch, hatte einen Sinn für Ästhetik und Kunst und war einfach nur wahr.

«Wer in einem Herzen lebt, stirbt nie.» Johanna Messerli

Grosszügig ist das Wort, das sie am besten beschreibt. Wir haben viel gelacht, sie pflegte ein offenes Haus und jeder war willkommen. Grosszügig war auch ihre Liebe an uns alle. Nani, du hast uns alle mit so viel Liebe und Vertrauen beschenkt, dass wir dir von ganzem Herzen danken möchten. Denn ohne dich hätte es diese wunderbare Grossfamilie nicht gegeben und all diese tollen Momente mit deinen Freunden und Liebsten. Wir alle verabschieden dich, geben und tragen dich und deine Wärme in unserem Herzen weiter. «Bhüett di Gott» und mögen die Engel dich mit deinen hellen Sonnenstrahlen empfangen haben.

In Liebe, Deine Familie Daniel und Esther Messerli Franziska und Giuseppe Vich-Messerli mit Danica, Dione, Sadie und Darleen Christoph und Nathalie Messerli mit Samuel und Reto Danica und Luca Emanuele-Dodd mit Maximilian und Vitus Dione und Daniel Bucheli-Dodd Sadie und Alvaro Vich-Roig Escandell mit Ethan und Sophié Darleen Vich, Dimitris, Maria-Stella Vich Spenden an Schweizer Berghilfe, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, Postkonto 8-32443-2 Abdankung vorläufig im engsten Rahmen. Anteilnahme: Familie Messerli, an Nanis Kinder, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Briefe bitte mit Farben und Blumen, Nani möchte kein Schwarz.

DANKSAGUNG statt Karten Die überaus vielen schriftlichen und mündlichen Zeichen der Anteilnahme aus nah und fern zum Hinschied meines Lebenspartners

Robert Baer haben mich sehr gefreut und ich bedanke mich von ganzem Herzen dafür. Die tröstenden und aufmunternden Worte haben mir doch Mut für die Zukunft gemacht. Danken möchte ich auch Pfr. Chr. Mudrack und dem Bestatter Hanspeter Dubi, die mich auf dem Friedhof begleitet haben, und allen, die mir während der langen Krankheitszeit zur Seite standen. Mein ganz besonderer Dank geht an das Team der Langzeitpflege der «Bergsonne» Zweisimmen. Die Pflegenden wie auch die Betriebsleiterin Frau F. Rentsch haben Röbi mit viel Liebe und Verständnis die letzten Monate seines Lebens so angenehm wie möglich gestaltet und sind ihm und mir bis zuletzt beigestanden. Lenk, 31. März 2020

Elsbeth Kaeser

geboren am 3. August 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Affoltern am Albis, 26. März 2020

Affoltern am Albis, 26. März 2020

Johanna Messerli Dauwalder

Am 30. März 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

geboren am 16. Dezember 1996, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Wir danken allen von ganzem Herzen für die tröstenden Worte, die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls zum Abschied meines Ehemannes, unserem Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Onkel und Schwager

Theodor Bill-Steimen + 3.3.2020

Es werden keine persönlichen Danksagungen versendet.

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Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. April 2020

Zweiter Wahlgang für den Stadtrat muss verschoben werden Aus den Verhandlungen des Stadtrats Affoltern Nachdem der Bundesrat und der Kanton Zürich entschieden haben, am 17. Mai 2020 keine Abstimmungen durchzuführen, muss auch der zweite Wahlgang für ein Mitglied des Stadtrats verschoben werden. Ende Juli 2019 trat Susanne Leuenberger aus dem Stadtrat zurück. Während des durchgeführten Vorverfahrens meldeten sich zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten, was eine stille Wahl verunmöglichte. Beim ersten Wahlgang am 9. Februar 2020 erreichte niemand das absolute Mehr. Der zweite Wahlgang war für den 17. Mai 2020 vorgesehen. Die Wahl muss aufgrund der Coronavirus-Massnahmen nun verschoben werden. Ob vor dem nächsten Abstimmungstermin am 27. September 2020 ein zusätzlicher Abstimmungstermin angesetzt wird, ist derzeit noch unbekannt. Im schlimmsten Fall ist der Stadtrat Affoltern am Albis somit erst wieder ab Mitte Oktober 2020 komplett. Die Ratstätigkeit ist durch die interimistische Übernahme des Ressorts Finanzen durch den Stadtrat Sicherheit, Markus Meier, weiterhin vollumfänglich gewährleistet.

Auslagerung Berechnung Zusatzleistungen zur AHV/IV Ebenfalls am 17. Mai 2020 wollte der Stadtrat den Stimmberechtigten die Auslagerung der Berechnungsstelle für die Zusatzleistungen zur AHV/IV an die

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA Zürich) beantragen. Auch diese Abstimmung muss verschoben werden. Die Durchführung der Zusatzleistungen zur AVH/IV (ZL) wurde seit jeher in der Stadtverwaltung Affoltern abgewickelt und ausgeführt. Per 1. Januar 2021 tritt das revidierte Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen (ELG) in Kraft. Damit verbunden sind qualitativ und quantitativ erhöhte Anforderungen an die Durchführungsstellen. Das kantonale Sozialamt wies im Rahmen seiner Revisionstätigkeit darauf hin, dass die Personalressourcen der Stadt Affoltern für die Durchführung der Zusatzleistungen in Zukunft zu knapp bemessen seien, um die zukünftigen Anforderungen zu erfüllen. Aufgrund dessen hat der Stadtrat verschiedene Alternativen geprüft. Einerseits stand eine Anschlusslösung mit der Stadt Zürich zur Diskussion. Die Stadt Zürich bietet derzeit allerdings keine solchen Dienstleistungen an. Anderseits bot sich die Auslagerung an die SVA Zürich an. Zirka die Hälfte aller Zürcher Gemeinden hat bis dato von der Delegationsmöglichkeit an die SVA Zürich Gebrauch gemacht. Auch zahlreiche Gemeinden im Bezirk Affoltern werden von der SVA Zürich bedient. Ein Kostenvergleich zeigt für diese Lösung auch klare Vorteile. Da die Durchführung der Zusatzleistungen das Verfügen von Auszahlungsbeträgen beinhaltet, würden mit der Aufgabenübertragung auch hoheit-

liche Befugnisse übertragen. Für diesen Fall verlangt das Gemeindegesetz ausdrücklich, dass der Abschluss eines Anschlussvertrages mittels Urnenabstimmung zu genehmigen ist. Bei der Auslagerung geht es nicht um die Anspruchsberechtigung für Zusatzleistungen, sondern nur um den Ort, an dem die Berechnung durchgeführt wird. Die Berechnungsgrundlagen sind gesetzlich geregelt und somit bleiben der Anspruch auf Zusatzleistungen und die Höhe der Ergänzungsleistungen unverändert.

Stromleitung unterirdisch führen Der Bundesrat hat das Planungsgebiet für die neue 380 kV-Leitung von Niederwil AG nach Obfelden ZH im August 2016 festgesetzt. Das Projekt sieht den Ausbau bzw. den Ersatz der bestehenden, rund 17 Kilometer langen, 220 kV-Leitung zwischen dem Unterwerk Niederwil AG und dem Unterwerk Obfelden ZH durch eine 380 kV-Leitung vor. Die Gemeinden konnten nun zum geplanten Projekt Stellung nehmen. Bei der Querung der Reusslandschaft soll die Stromleitung in den Boden verlegt und später wieder oberirdisch auf Masten geführt werden. Beim Ende der Erdverkabelung ist ein sogenanntes Übergangsbauwerk nötig. Derzeit ist ein solches Übergangsbauwerk an der Grenze der Gemeinden Ottenbach und Jonen am Rande des Flachmoors von nationaler Bedeutung und im Bereich der kantonalen Landschafts- und Naturschutzzonen ge-

plant. Für den Stadtrat ist ein dortiger Standort aus landschaftlicher Sicht inakzeptabel. Eine weitere Variante sieht vor, das Erdkabel bis nach Zwillikon zu führen und in der Nähe der Autobahn auf eine Freileitung umzustellen. Dies lehnt der Stadtrat ebenfalls ab. Im fraglichen Bereich bestehen bereits verschiedene Freileitungen. Mit einer zusätzlichen Freileitung mit zwei- bis dreimal höheren Masten wird die End- und Seitenmoränenlandschaft noch mehr gestört. Der Stadtrat verlangt deshalb die Leitung unterirdisch bis zum Unterwerk Obfelden zu führen.

Kreditabrechnungen Für verschiedene Unterhaltsarbeiten in der Friedhofanlage hatte der Stadtrat einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden durch die Firma Ernst Beeler, Zwillikon, ausgeführt und mit Fr. 45 118.05 abgerechnet. Für den Ersatz der Bürobeleuchtung in der Stadtverwaltung mit energiesparenden LED-Stehleuchten wurden Fr. 59 741.70 ausgegeben. Der Kredit betrug 60 000 Franken.

Und übrigens ... ... hat der Stadtrat sowohl für den Ersatzneubau des Pflegeheims Seewadel, wie auch für das Provisorium auf dem Giessen-Areal die baurechtlichen Bewilligungen erteilt. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Patienten erhalten Tablets für Videotelefonie zur Verfügung gestellt

Das Spital Affoltern will eine Brücke zu den Angehörigen schlagen

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

IN EIGENER SACHE

Kurzarbeit auch beim «Anzeiger» Die CH Media Gruppe, der auch der «Anzeiger» angehört, erwartet durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie einen drastischen Einbruch im Werbemarkt von über 50 Prozent. Deshalb wurde per 1. April konzernweit Kurzarbeit eingeführt, um die Arbeitsplätze zu sichern. Die Massnahme betrifft auch den «Anzeiger». Allerdings nicht die Redaktion. Denn während die Einnahmen wegbrechen, ist die Nachfrage nach verlässlichen Nachrichten und Informationen, aber auch nach Abwechslung durch Entertainmentangebote, ausserordentlich hoch. (tst.)

WIR GRATULIEREN Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 3. April, feiern vier Ehepaare in Affoltern ihren 50-jährigen Ehebund. Es sind dies Heidi Esther und Harry Oesch-Weiss, Evelyne und Emil Emanuel Lanz-Schranz, Heidi Maria und Heinz Kessler-Brändli sowie Christine und Hans-Rudolf Haegi-Krähenbühl. Morgen Samstag, 4. April, tun dies auch Verena Luise und Walter Böhringer. Wir gratulieren allen Paaren zur goldenen Hochzeit, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch

Coronavirus, Isolation und Frustration: Die aktuelle Situation hält grosses Konfliktpotenzial bereit und belastet auch Beziehungen und Partnerschaften. Das Kompetenzzentrum für Paarberatung, Paartherapie und Mediation im Kanton Zürich hat deshalb eine Hotline eingerichtet, die Paaren und Familien schnell und unkompliziert mit einer kostenlosen und anonymen, maximal 30-minütigen Sofortberatung hilft. Anfragen werden von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, unter 044 204 22 20, E-Mail hotline@paarberatung-mediation.ch oder auf dem Chat www.paarberatungmediation.ch entgegengenommen.

Am Dienstag, 31. März, feierte Louise Hunziker in Affoltern ihren 95. Geburtstag. Wir gratulieren ihr nachträglich ganz herzlich und wünschen gute Gesundheit. In Obfelden feiert am Sonntag, 5. April, Rodolphe Burkhardt-Gerber seinen 95. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen nur das Beste.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86

Paarberatung und Mediation per Hotline

Zum 95. Geburtstag

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

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Auch die psychische Verfassung ist für eine rasche Genesung sehr wichtig. (Bild zvg.) Dem Spital Affoltern ist es ein grosses Anliegen, allen Patientinnen und Patienten wegen des Besuchsverbots die Möglichkeit zu geben, mit ihren Angehörigen in Kontakt zu treten. Denn auch die psychische Verfassung ist für eine rasche Genesung sehr wichtig. Da nicht alle Patienten über die nötigen technischen Mittel verfügen, stellt das Spital Affoltern Tablets für Videotelefonie via Skype zur Verfügung. So können alle Patientinnen und Patienten mit ihren Liebsten kommunizieren.

Jede Abteilung im Spital Affoltern verfügt über ein Tablet, auf welchem Skype installiert ist. Freiwillige werden (unter gegebenen Schutzmassnahmen) täglich zwischen 9 bis 11 Uhr und zwischen 14 und 16 Uhr Anrufe der Angehörigen entgegennehmen und an den gewünschten Patienten weiterleiten sowie dem Patienten bei Bedarf auch beim Handling behilflich sein. Die Angehörigen müssen ihrerseits über einen Laptop, ein Tablet oder ein Mobiltelefon mit Kamera verfügen – sowie über eine gültige E-Mail-Adresse. Ange-

hörigen, die technisch wenig versiert sind, wird empfohlen, eine Person mit Computer-Kenntnissen beizuziehen. Damit möglichst viele Patientinnen und Patienten von diesem Angebot profitieren können, werden die Angehörigen um Verständnis gebeten, dass Anrufe auf eine Dauer von 15 Minuten beschränkt sind. Das Spital Affoltern hofft, mit diesem Angebot den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen diese schwierige Zeit etwas zu erleichtern. (pd.)

In Affoltern durften sich in den letzten Tagen zwei Jubilare über ihren 85. Geburtstag freuen. Das Waren am Dienstag, 31. März, Werner Adolf von Allmen und am Mittwoch, 1. April, Annemarie Lydia Verena Hoffmann. Wir wünschen beiden nachträglich alles Gute und Gesundheit im neuen Lebensjahr. Zwei weitere Jubilare haben in Affoltern den 85. Geburtstag unmittelbar vor sich. Morgen Samstag, 4. April, Anton Karl Näpflin-Niederer und am Montag, 6. April, Hermine HajekGötzenbrucker. Wir gratulieren beiden ganz herzlich.

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag wird im Bezirk auch in zwei Orten angestossen. In Obfelden darf morgen Samstag, 4. April, Adelheid Fehrenbach und in Zwillikon heute Freitag, 3. April, Viktor Emil Baur feiern. Wir gratulieren von Herzen und wünschen gute Gesundheit.


Nutzungsplanung: Nutzungsplanung: TeilgeStädtebaulicher Vertrag staltungsplan Brauipark, über den MehrwertausÖffentliche Auflage gleich im Teilgestaltungs- Betrifft 8910 Affoltern am Albis plan Lindenmoos 2, Öffentliche Auflage Öffentliche Auflage

Nutzungsplanung: Nutzungsplanung: Städtebaulicher Vertrag Teilgestaltungsplan über den Mehrwertauslndustrie-/Büelstrasse gleich im Teilgestaltungs- Betrifft 8910 Affoltern am Albis plan Brauipark, Öffentliche Auflage Öffentliche Auflage

Nutzungsplanung: Teilgestaltungsplan Lindenmoos 2, öffentliche Auflage

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage

Während der Dauer der besonderen Lage und dem Noffallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www.amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich. Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 71 Beschluss/Verfügungsdatum: 2020-03-24 Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Vertrag und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz) Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Entsorgung Ostern und 1. Mai 2020 Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 10. April 2020 am Samstag, 11. April 2020 Grüngut Östlich der Bahnlinie: statt Montag, 13. April 2020 am Mittwoch, 15. April 2020 Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 1. Mai 2020 am Samstag, 2. Mai 2020 Für das Regionale Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Gründonnerstag, 9. April 2020: geschlossen ab 16.00 Uhr Karfreitag, 10. April 2020: ganzer Tag geschlossen Samstag, 11. April 2020: ganzer Tag geschlossen Ostermontag, 13. April 2020: ganzer Tag geschlossen Freitag, 1. Mai 2020: ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt folgender Fahrplan: Karfreitag, 10. April 2020: entfällt Samstag, 11. April 2020: üblicher Fahrplan Freitag, 1. Mai 2020: entfällt 3. April 2020 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Während der Dauer der besonderen Lage und dem Noffallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www.amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich. Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 68 Beschluss/Verfügungsdatum: 2020-03-24 Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Plan und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz) Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 den städtebaulichen Vertrag mit Erbengemeinschaft Störi, Affoltern am Albis, im Rahmen des privaten Teilgestaltungsplanes Brauipark zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Der Vertrag liegt vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf.

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 den privaten Teilgestaltungsplan lndustrie-/Büelstrasse zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Folgende Dokumente liegen vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf: – Situationsplan 1:500, dat. 13. Februar 2020 – Vorschriften, dat. 13. Februar 2020 rev. – Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV, dat. 13. Februar 2020 rev.

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 den privaten Teilgestaltungsplan Lindenmoos 2 zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Folgende Dokumente liegen vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf: – Situationsplan 1:500, dat. 13. Februar 2020 – Vorschriften, dat. 13. Februar 2020 rev. – Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV, dat. 13. Februar 2020 rev.

Während der Dauer der besonderen Lage und dem Noffallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www.amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich.

Während der Dauer der besonderen Lage und dem Noffallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www. amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich.

Während der Dauer der besonderen Lage und dem Noffallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www.amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich.

Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 69 Beschluss/Verfügungsdatum: 2020-03-24

Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 72 Beschluss/Verfügungsdatum: 2020-03-24

Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 70 Beschluss/Verfügungsdatum: 2020-03-24

Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Vertrag und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen.

Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Plan und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen.

Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Plan und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen.

Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz)

Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz)

Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz)

Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Mettmenstetten

Rifferswil

Bauherrschaft: Thomas Ineichen, Rosrainstrasse 15, 8915 Hausen am Albis, Franziska Müller, Rosrainstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz der bestehenden Stützmauern durch Granitsteine. Erstellen von zwei weiteren Autoabstellplätzen Rosrainstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2175, Zone: W/1.2 – GP Rosrain

Bauherrschaft: Felix Glättli, Maschwanderstrasse 32, 8932 Mettmenstetten Projekt: Überdachung Sitzplatz Südwestseite bestehendes Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1922, Maschwander-strasse 32, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr. 4372, Zone: Wohnzone mit Gewerbe WG2

Bauherrschaft: Reto und Angela Della Torre, Gerensteg 2,8911 Rifferswil Vertretung der Bauherrschaft: Wöcke Holzbau GmbH, Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau EFH mit Garage, Albisstr. 3b, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Kreis: Unterrifferswil, Grundstück-Nr.: 2014, Zone: Kernzone

Öffentliche Auflage

Hausen am Albis Bauherrschaft: Yvonne Lieberherr / Urs Gaisser, Türlen 20, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Philipp Reinhardt, Türlen 16, 8915 Hausen am Albis Projekt: Umnutzung Garage und Anbau zu Wohnatelier, Ersetzen und Einbauen neuer Fenster und Dachflächenfenster, Türlen 20, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1822, Zone: KW, Inventar-Nr. 301a

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Patrick und Katja Suter, Im Wängli 4a, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Umbau und Umnutzung Garage und Gewerberaum in Wohnung, Anbau Nebenraum, Neubau Sitzplatz- sowie Eingangsüberdachung Im Wängli 4b, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5743, Zone: dreigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Ottenbach Bauherrschaft: Veles Immobilien AG, Zeughausstrasse 8a, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Baubüro Ruedi Egli GmbH, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Projekt: Abbruch best. Gebäude Vers.Nr. 479 + 480, Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Unterniveaugarage, Zwillikerstrasse 26 + 28, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 871 + 872, Zone: W2b

Wettswil am Albis

Stallikon Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Local Production, Binzring 17, 8045 Zürich, Schweiz Projekt: Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage für Swisscom (Schweiz) AG mit neuen Antennen, Tobel 12, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2333, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Toni + Maria Pisà, Husächerstrasse 5, 8907 Wettswil a.A. Projekt: Neubau Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 1761, Bäumlisächerstrasse, 8907 Wettswil a.A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1761, Zone: W2a

Hausen am Albis Bauherrschaft: Stiftung Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Umnutzung EG und 1. OG zu Kita, Anpassung Parkierung, Albisstrasse 32, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3414, Zone: KII

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Öffentliche Auflage Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 den städtebaulichen Vertrag mit Pensionskasse der UBS, Zürich, im Rahmen des privaten Teilgestaltungsplanes Lindenmoos 2 zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Der Vertrag liegt vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf.

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 den privaten Teilgestaltungsplan Brauipark zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Folgende Dokumente liegen vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf: – Situationsplan 1:500, dat. 13. Februar 2020 – Vorschriften, dat. 13. Februar 2020 – Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV, dat. 13. Februar 2020

Betrifft 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. April 2020

Von bulligen Hunden und Heim-Apéros

Start abgebrochen und von der Piste abgekommen Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) befasste sich mit einem «schweren Vorfall» auf dem Flugplatz Hausen.

Ein Spaziergang durchs stille Affoltern

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wei Velos und ein Kleinmotorrad auf dem Abstellplatz und wenig Bewegung in der Tiefgarage deuten auf wenig Kundschaft im Coopark in Affoltern hin. Tatsächlich gibt es wenig Frequenz in der Mall, einige Geschäfte sind geschlossen; Kundschaft wird mit Absperrbändern geleitet und aufgefordert, die Hände vor Betreten des Ladens zu desinfizieren. Die Rollläden des Restaurants sind unten, eine fast gespenstische Ruhe an einem Ort, wo im Normalfall dicht an dicht Einkaufswagen geschoben werden und ein Gewusel herrscht. Nun ja, Dichte ist das No-Go der Stunde, überall in der Hauptstadt. Der Bahnhof ? Derzeit nicht gerade eine ausgesprochene Pendler-Drehscheibe, kein Ort der Begegnung, auch nicht vor dem (geöffneten) Kiosk, wo sich in virusfreien Zeiten Alkis und andere zuprosten. Ausgedünnte Fahrpläne und kaum besetzte Bänke vor den Postautohaltestellen. Nun ja, es ist zwar schön, aber der steife Biswind lädt auch nicht gerade ein, sich längere Zeit im Freien aufzuhalten. In Bahnhofnähe sitzt eine junge Frau auf einem Fensterrahmen und geniesst ihr Sandwich. Allein. In die ungewohnte Ruhe dringt nur etwas Lärm von einer nahen Baustelle. Ein Spaziergang durch Affoltern zeigt: Die Menschen beachten die verordneten Massnahmen; am letzten Dienstag wurden nirgends Gruppen von drei oder mehr Personen gesichtet. Ausnahmen gibts, wie die Nachfrage bei der Kantonspolizei in Affoltern zeigt. Grossmehrheitlich lässt man Vorsicht walten wie jenes Ehepaar, das in der Bahnhofunterführung zwar freundlich grüsst, aber vor dem Kreuzen sofort auf die andere Seite wechselt. Die Obere Bahnhofstrasse, die einstige «Einkaufsmeile», der grosse Platz zwischen Fust und Fressnapf und jener beim Stadthaus: fast gespenstisch leer. Eine ungewohnte Stille. An den Geschäften meist der übliche Aushang mit dem am häufigsten verwendeten Satz: «Wegen Coronavirus vorübergehend geschlossen». Bei einem Modegeschäft immerhin der Hinweis: Falls die ausgestellten Kleider Gefallen finden, können sie reserviert werden, heisst es mit der Bitte um eine diesbezügliche Nachricht. Zur Migros im Zentrum Oberdorf wird der Weg ebenfalls mit Bändern vorgegeben. Darüber wacht ein roter, bulliger Kunststoffhund, der so dasteht als wolle er das Virus wegbellen. Wenige Meter später, an der Zürichstrasse, will man Kundschaft mit einer Take-

Will er das Coronavirus wegbellen? Plastik-Kampfhund vor der Migros im Zentrum Oberdorf. (Bilder Werner Schneiter)

Kleine Hoffnung: Take-Away.

Bahnhof Affoltern: Nicht mehr die gewohnte Pendler-Drehscheibe.

Ungenutzt: Der Merkurplatz zwischen «Fust» und «Fressnapf». Away-Werbetafel «gluschtig» machen: die einzige Möglichkeit, die Restaurants derzeit verbleibt. Dann treffe ich auf ein mir bekanntes Ehepaar, beide im vorgerückten Alter. Er, ein Ur-FCZ-Fan, vermisst nicht nur den Fussball, sondern auch die gesellige Runde in der Beiz. «De Apéro müend mer halt jetzt deheime näh ...». In seiner Stimme schwingt unüberhör-

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Die kaum frequentierte Mall im Einkaufszentrum Coopark.

bar Bedauern mit. Ein anderer Rentner huscht an mir vorbei und ruft mir zu: «Wenigstens dürfen wir noch zum Spaziergang ins Freie.» Ein weiterer, Liegenschaftenbesitzer, beklagt sich lautstark über seine mehrjährigen Erfahrungen mit Verfahren an Gerichten. Schliesslich treffe ich auf meine Nachbarin, die mit gefülltem Einkaufs-

korb zum Auto geht. Das sei die Ausnahme, bekräftigt sie unter dem Hinweis, dass sie ansonsten auf die Einkaufsdienste ihrer lieben Schwiegertochter zählen dürfe. Aber auch sie in der Hoffnung, dass das Posten in absehbarer Zeit wieder vollumfänglich in Eigenregie möglich wird. Wie so viele andere alltägliche Dinge, auf die jetzt verzichtet werden muss. (-ter.)

Am 30. Juni 2019 wollte ein junger Pilot vom Flugplatz Hausen mit einer Cessna 172N und drei Passagieren zu einem Rundflug starten. Den hohen Lufttemperaturen trug er Rechnung, indem er das Treibstoffluftgemisch für den Start optimierte und sich für das Verfahren für eine kurze Startstrecke entschied. Dieses sieht unter anderem vor, dass das Flugzeug nicht zu rollen beginnt, bis die Startleistung gesetzt ist und dass man bei 48 und nicht wie üblich bei 55 Knoten abhebt. Falls er bis Höhe der Tankstelle – etwa in der Mitte der Piste – noch keine 40 Knoten Geschwindigkeit erreicht haben sollte, wollte er den Start abbrechen. Tatsächlich empfand der Pilot die Beschleunigung des Flugzeuges dann als geringer als gewöhnlich. Auf Höhe der Tankstelle las er am Geschwindigkeitsmesser 40 Knoten ab. Da die Geschwindigkeit aber seiner Meinung nach zu langsam zunahm, brach er den Start trotzdem ab. In der Folge verliess das Flugzeug die Piste 27 auf der linken Seite, rollte über das Gras zwischen der Piste und dem Rollweg, überquerte den Rollweg am Pistenende und kam etwa 10 bis 15 m später unbeschädigt zum Stillstand. Der Pilot hatte die Piste intuitiv nach links verlassen, da er vermutete, dort mehr Distanz zum Abbremsen des Flugzeuges zur Verfügung zu haben.

Längerer Bremsweg auf Gras Der Sust-Bericht bescheinigt dem Piloten eine vollständige und vorausschauende Flugvorbereitung. Angesichts der Geschwindigkeit und der verbleibenden Pistenlänge von rund 340 Metern hätte die Sicherheitsmarge für den Start allerdings ausgereicht. Angesichts der vorherrschenden Bedingungen und der fehlenden Erfahrungswerte des jungen Piloten für die Beschleunigung während des Startlaufs in Relation zur Pistenlänge stuft die Sust den Abbruch-Entscheid des Piloten trotzdem als nachvollziehbar und sicherheitsbedacht ein. Ihr Bericht solle dazu dienen, dass aus dem vorliegenden Zwischenfall etwas gelernt werden könne, erklärt die Sust. So zeigt der Fall, dass zum Abbremsen eines Flugzeuges auf Gras deutlich mehr Rollstrecke benötigt wird als auf einer Hartbelagpiste. Ferner berge das Verlassen der Piste ein zusätzliches Risiko in Bezug auf die Bodenbeschaffenheit oder allfällige Hindernisse. (tst.)

Der Campingplatz am Türlersee ist nur für Dauermieter geöffnet Alle Jahre wieder stehen sie eines Tages plötzlich da, die weissen Wagen der Dauermieter auf dem Campingplatz Türlersee. Am letzten Samstag war Saisonstart. Passantenplätze dürfen momentan allerdings nicht vergeben werden und Restaurant sowie Kiosk bleiben geschlossen. Von nepita Santiago Wenn sich einige Hausemer am Telefon auf der Gemeinde so benehmen, wie am Tor des Campingplatzes, «dann möchte ich momentan nicht in deren Haut stecken», sagt Andi Glättli, Pächter des Campingplatzes am Türlersee. Um Menschenansammlungen im beliebten Ausflugsgebiet zu vermeiden, sind die Tore des Campingplatzes mo-

Andi Glättli, Pächter von Camping, Restaurant und Strandbad am Türlersee, muss am Eingang die Weisungen des Bundes durchsetzen. (Bild Nepita Santiago) mentan nur für Dauermieter geöffnet. Der Seezugang und die Wiesen des Areals sind für alle, auch für die Mieter, tabu. Aber das scheint nicht allen einzuleuchten. Es gibt offenbar Menschen, die denken, als Steuerzahler der Gemeinde hätten sie das Recht auf Seezugang.

Auf dem Campingplatz selber stellt der Pächter fest, dass die meisten vernünftig sind. Natürlich ist es ungewohnt, nicht gemeinsam am langen Tisch sitzen und sich auszutauschen, oder sich nach der Winterpause nicht mit einer Umarmung begrüssen zu dürfen. Die Parzellen der einzelnen

Stellplätze haben durchschnittlich 90 m², da können die Mieterinnen und Mieter den Sicherheitsabstand gut einhalten, auch wenn sie vor dem Wohnwagen an der Sonne sitzen. Glättli hat die Berechtigung von Kanton und Gemeinde, diesen Bereich der Anlage geöffnet zu halten. Alles andere muss geschlossen bleiben. Selbstverständlich gelten auch auf dem Platz die Weisungen des Bundes bezüglich Abstand, Hygiene, Gruppierungen, und er schreitet auch mal ein, wenn diese vergessen gehen. «Aber im April sind zum Glück jeweils noch nicht viele Dauermieter vor Ort», es sind nur deren Wagen, die er schon aus dem Winterlager auf den Platz gebracht hat. Auch das Restaurant ist bis auf Weiteres geschlossen. «Als Restaurationsbetrieb dürfte ich am Kiosk wohl Take-away anbieten», sagt Glättli. Aber darauf verzichtet er, um mitzuhelfen,

im beliebten Ausflugsgebiet Menschenansammlungen zu vermeiden. Überhaupt plädiert er dafür, auch anderswo spazieren oder grillieren zu gehen. «Manchmal sind so viele Menschen rund um den See und an den Grillplätzen, dass die Sicherheitsabstände gar nicht eingehalten werden können.» Das habe er schon beobachtet. Und es wäre sehr schade, wenn wegen der Unvernunft einzelner Menschen, der ganze Seezugang gesperrt werden müsste. Andi Glättli hofft, dass spätestens ab Juni der Betrieb normal laufen kann, denn auch er musste für zwei seiner Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden, und für die im Stundenlohn Angestellten ist es momentan ungewiss, wann sie mit der Arbeit starten können. Aber wenn das Wetter im Sommer mitspielt, sollte der Saison-Verlust nicht allzu hoch ausfallen – vorausgesetzt, es wird überhaupt eine Saison geben.


Nutzungsplanung: Aufhebung Privater Gestaltungsplan Lindenmoos (1996) Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 24. März 2020 die Aufhebung des privaten Gestaltungsplanes «Lindenmoos» zur Anhörung und öffentlichen Auflage verabschiedet (§ 7 PBG). Folgendes Dokument liegt vom 3. April 2020 während 60 Tagen bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis zu den ordentlichen Bürozeiten zur Einsichtnahme auf: – Planungsbericht vom 25. Februar 2020 Während der Dauer der besonderen Lage und dem Notfallbetrieb der Stadt Affoltern am Albis wird auf die elektronische Einsichtnahme im kommunalen Publikationsorgan https://www. amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis verwiesen. Die Einsichtnahme vor Ort ist auf ausdrückliches Ersuchen hin möglich. Beschluss/Verfügungsnummer: Stadtratsbeschluss Nr. 66 Beschluss/Verfügungsdatum : 2020-03-24 Rechtliche Hinweise und Fristen Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zum Planinhalt äussern. Die Eingaben sind der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Marktplatz 1, Postfach, 8910 Affoltern am Albis bis zum 3. Juni 2020 einzureichen. Über die Berücksichtigung von Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. Hernach stehen Plan und Stellungnahme zu den nicht berücksichtigten Einwendungen zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 03.06.2020 Öffentliche Auflage (§ 7 Planungs- und Baugesetz) Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Marktplatz 1, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Ottenbach Vorprojekt für die Strassenraumgestaltung der Jonen-, Affoltern- und Rickenbacherstrasse. Vorgesehen ist die Instandsetzung der Fahrbahn, erstellen beidseitiger Radstreifen, hindernisfreie Bushaltestellen und Fussgängerquerungen. Die Projektunterlagen lagen vom 21. Februar 2020 bis zum 17. März 2020 in der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zur Einsicht auf. Aufgrund einer vorübergehenden Sistierung der Auflage verlängert sich nun die Frist für die Einsicht und Einwendungen um 15 Tage, d.h. bis am Montag, 20. April 2020. Elektronische Unterlagen: https://tba.zh.ch/internet/baudirektion/ tba/de/aktuell/planauflageverfahren/ mitwirkungsverfahren_12_13/ ottenbach_st

Die Corona-Krise fordert von uns allen viel und bietet uns gleichzeitig eine Chance. Besonders betroffen sind viele KMU- und Gewerbebetriebe. Stärken wir einander rasch, pragmatisch und unkompliziert in der Not, so profitiert der Bezirk Affoltern auch in Zukunft von einem umfangreichen und vielseitigen Angebot zahlreicher KMU, Gewerbler und Dienstleister in der Region. Der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern bietet in dieser schwierigen Situation Unterstützung und Hilfe und stellt eine neue Plattform zur Verfügung.

www.KMU-Bezirk-Affoltern.ch Helfen Sie mit, machen Sie mit! Unterstützen Sie das regionale Gewerbe, ihre Mitarbeitenden und die ganze Bevölkerung im Bezirk Affoltern. Danke an unsere Unterstützer: Generalagentur Affoltern am Albis Versicherung und Vorsorge - in Affoltern am Albis und Birmensdorf für Sie da. www.mobi.ch Telefon: 044 762 50 60 Schaden: 044 762 50 20

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Hinweis: Aufgrund der ausserordentlichen Lage und den damit verbundenen Einschränkungen des Publikumsverkehrs besteht in Ergänzung zur persönlichen Einsicht vor Ort (nach telefonischer Anmeldung) die Möglichkeit der elektronischen Einsichtnahme in die Baugesuchsunterlagen. Einsichtswilligen Personen wird auf Anfrage hin individuell und teilweise der elektronische Zugang gewährt. Für Personen, welche weder vor Ort noch elektronisch Einsicht nehmen können, werden individuelle Lösungen gesucht. Kontakt: Gemeindeverwaltung Ottenbach, E-Mail: info@ottenbach.ch, Tel. 044 763 40 53.

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Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 20. April 2020, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Ottenbach, 3. April 2020 Gemeinde Ottenbach

KOMPETENZ, DIE VERTRAUEN SCHAFFT.

WIR BEGRÜSSEN UNSEREN NEUEN FACHARZT

PROF. DR. MED. MARCUS SCHUERMANN

Unser Engagement für Sie

KERNKOMPETENZ Internistische Onkologie und Hämatologie

Wir sind auch in herausfordernden Zeiten für Sie da. Sprechen Sie mit uns. Ob private oder geschäftliche Anliegen – Ihre Kundenberaterin oder Ihr Kundenberater stehen Ihnen zur Seite.

BISHERIGE TÄTIGKEITEN Seit 2020 Facharzt am Onko – Hämatologisches Zentrum Zug Seit 2020 Belegarzt an der AndreasKlinik Cham Zug Seit 2014 Leitender Arzt, Zentrum für Integrative Onkologie, Paracelsus-Spital, Richterswil 2013-2014 Chefarzt für Integrative Onkologie, Aeskulap-Klinik, Brunnen 2006-2013 Stellvertretender Chefarzt, Aeskulap-Klinik, Brunnen 2002-2006 Leitender Arzt für Allgemeine Innere Medizin und Leiter der Onkologie, AeskulapKlinik, Brunnen

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Freitag, 3. April 2020

Gemeinschaft trotz Social Distance Vielfältige digitale Angebote der Kirchen

Von Marianne Voss Viele Menschen, die sich einer kirchlichen Gemeinschaft zugehörig fühlen, vermissen zurzeit die Anlässe und Gottesdienste, wo Gemeinschaft gepflegt wird. Ein Gespräch, ein Händedruck, ein Lied oder eine aufmunternde Botschaft – das fehlt gerade jetzt ganz besonders. Nicht nur Kirchgänger, auch viele andere Menschen suchen jetzt nach Antworten auf Lebensfragen. In einer Woche ist Karfreitag und Ostern. Die Kirchen hatten für diesen hohen Feiertag bereits vielfältige Anlässe geplant mit Osternacht, Osterfeuern, Festgottesdiensten oder Apéros mit Eiertütschen. Jetzt stellt sich die Frage, wie Ostern dennoch stattfinden könnte. Seit das Versammlungsverbot gilt, haben sich viele Pfarrpersonen und Verantwortliche in den Kirchgemeinden sofort an die Arbeit gemacht und suchen nach digitalen Lösungen. Ideenreichtum, Innovation und Kreativität sind nun gefragt. Für die einen ist die digitale Kommunikationsmethode relativ neu, andere können bereits erprobte Erfahrungen ausbauen. Die reformierten Kirchgemeinden im Säuliamt bieten zum Beispiel auf der Nummer 032 520 10 82 jeden Tag eine Besinnung und am Sonntag eine Predigt an (der «Anzeiger» berichtete). Die Kirchen sind tagsüber geöffnet für einen Moment der persönlichen Andacht.

Das Pastorenteam der Chrischona vor dem Technikdesk. Von links: Yanick Bühler, Andi Wolf und David Ruprecht. (Bild Marianne Voss) Die nächsten WhatsApp-Gottesdienste finden an Palmsonntag und Ostern statt. Alle können teilnehmen, unabhängig von ihrer Konfession. Es ist eine Anmeldung nötig. Die Informationen sind auf der Website zu finden. Von dort kann auch auf den eigenen YouTube-Kanal der Pfarrei zugegriffen werden, wo täglich ein neues Video mit Zuspruch und Musik hochgeladen wird.

Live-Stream in die Stube Die Freikirche Chrischona überträgt ihre Gottesdienste nun direkt nach Hause zu ihren Mitgliedern, und das sonntags jeweils ab 9.45 Uhr live geschaltet. Alle Interessierten können sich via die sunntig-Website in den YouTube-Kanal einklicken. Pastor Andi Wolf wurde damals Mitte März sofort aktiv und machte mit einem Team dieses Projekt technisch möglich. Der Vorteil: In der Chrischona steht einiges an technischen Mitteln sowieso schon zur Verfügung. Die Idee, dass alle in Echtzeit gemeinsam Gottesdienst feiern, überzeugte. «Wir haben viele begeisterte Rückmeldungen erhalten von Menschen aus verschiedenen Generationen», berichtet Pastor David Ruprecht.

«Je rund 300 Personen haben an den letzten beiden Sonntagen teilgenommen. Es tut den Menschen gut, sich wenigstens auf diese Art miteinander verbunden fühlen zu können.» Für viele sei es auch wichtig, die bekannten Gesichter zu sehen und die gewohnten Stimmen zu hören. Auf diese Art erhalte die Bezeichnung social distance eine andere Bedeutung. «Wir füllen die distance mit social, wir füllen den Abstand mit Kontakten, durch Livestream, Telefongespräche und Socialmedia.» Auch für die Jugendarbeit Tschägg-Point mit den Samstagnachmittags-Treffen gibt es eine digitale Alternative mit Videos. An Palmsonntag, Karfreitag und Ostern feiert die Chrischona auch wieder Gottesdienst – vor leeren Stühlen, aber live übertragen. «Das sind doch unsere wichtigsten Feiertage. Ostern, das ist die Auferstehungsbotschaft», betont David Ruprecht. «Wir feiern sogar zusammen Abendmahl, gleichzeitig, aber alle zu Hause in den Stuben.» Weitere Infos unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch / Pfarrei St. Burkard, www.ref-saeuliamt.ch, www.sunntig.ch, www.tschaegg-point.ch und in den kirchlichen Anzeigen freitags im «Anzeiger».

Cocooning-Zeit: Wurzeln suchen

Von regula Zellweger Je rauer der Wind bläst, desto wichtiger sind für Bäume einerseits starke Wurzeln, anderseits Flexibilität, also Elastizität des Stammes und der Äste. Der Baum muss fähig sein, «mit dem Wind zu gehen», ohne zu brechen. Dasselbe gilt für Menschen in Krisensituationen. Mit dem Wind gehen heisst aktuell, sich an die Weisungen des Bundesrates und des BAG zu halten – ohne zu jammern. Es heisst, den Alltag trotz allem neu zu erfinden, sodass er zufrieden macht und die Zuversicht stärkt. Die Wurzeln kann man sich gezielt bewusst machen. Wurzeln, die einem Menschen Halt und Energie geben, bestehen in seiner Familie, im Freundeskreis, aber auch in guten Erinnerungen. Und in der eigenen Persönlichkeit, der man selbst respekt- und liebevoll Wertschätzung statt dauernder Kritik zukommen lassen soll.

Wurzeln in der Familie Früher erzählten die Grosseltern ihren Enkelkindern aus ihrem Leben. Heute wissen wir kaum mehr, wie unsere Grosseltern und Eltern aufgewachsen sind. Von früher erzählen hatte kaum Platz in der schnelllebigen Zeit. Novalis sagte bereits im 18. Jahrhundert: «Alle Erinnerung ist Gegenwart.» Kürzer und treffender kann

man es kaum sagen. Die Geschichte prägt die Gegenwart, das gilt für die Weltgeschichte wie für den einzelnen Menschen. In der Vergangenheit liegen Informationen versteckt, mit denen man die Gegenwart besser verstehen, Werkzeuge, mit denen man aktuelle Herausforderungen besser bewältigen kann. Beispielsweise ist das Leben mit rationierten Lebensmitteln nach dem Krieg eben mal gut 70 Jahre her. Sich seiner familiären Wurzeln bewusst werden kann man, indem man mit älteren Familienmitgliedern Kontakt aufnimmt und gezielt fragt. Vielleicht muss man recherchieren, um sie zu finden. Parallel dazu könnte man einen Stammbaum erstellen, dazu gibt es online viele Vorlagen. Das Recherchieren nach eigenen Wurzeln im Internet macht Spass. Beispielsweise kann man in den Hamburger Auswanderer-Passagierlisten von 1850 bis 1934 nach Personen mit dem eigenen Nachnamen suchen. 1913 waren es beispielsweise fast 200 000 Auswanderer, darunter bestimmt auch Schweizer. Je mehr man online Ahnenforschung betreibt, desto faszinierter ist man davon.

Erinnerungen als Wurzeln Es gibt Bücher mit Titeln wie beispielsweise «Mama, erzähl mal», die sich «give & get back books» nennen. Die Autorin Elma van Vliet schreibt: «Als meine Mutter 2004 schwer erkrankte, wurde mir bewusst, dass ich sie noch so viel fragen wollte.» Also hat sie Bücher mit Fragen und viel Raum für Antworten publiziert, die man Eltern und Grosseltern zum Ausfüllen schenken kann, in der Hoffnung, sie ausgefüllt wieder zu bekommen. Oder ganz einfach: Ein solches Buch selbst kaufen

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Wer hätte vor einem Jahr an Corona und vor allem an die wirtschaftlichen und einschränkenden Folgen für uns alle gedacht? So könnte auch ein Erdbeben jederzeit existenzgefährdende Schäden anrichten – auch in der Schweiz. Deshalb macht es Sinn, sich gegen finanzielle Folgen abzusichern.

Die eigene Geschichte als Ressource nutzen Die besten Dinge im Leben sind keine Dinge. Es sind Erinnerungen an schöne Momente und an Menschen, die man liebt. Vielleicht findet man jetzt Zeit, diese Erinnerungen gezielt hervorzuholen und weiterzugeben.

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Corona und Erdbeben?

WhatsApp-Gottesdienst «Auch unsere Kirche hier in Mettmenstetten ist offen als persönlicher Zufluchtsort», erklärt der katholische Pfarrer Angelo Saporiti der Pfarrei St. Burkard. Das Angebot werde genutzt. «Unsere Messen sind abgesagt, aber nicht die Kontakte.» Er gehe telefonisch auf Betagte und Kranke zu und frage nach. Das werde sehr geschätzt. «Die Menschen sollen fühlen, dass sie jetzt nicht alleine sind. Alle können sich jederzeit melden, wenn sie Unterstützung brauchen, egal ob Jung oder Alt. Wir sind da.» Für alle, die am Sonntag an einem katholischen Gottesdienst teilnehmen möchten, hat die Religionspädagogin Silvana Bartels einen WhatsApp-Gottesdienst eingerichtet. Zusammen mit Kolleginnen und Pfarrer Saporiti erstellt sie die Inhalte – Texte, Bilder, Lieder, Predigt, Gebete – und sendet sie dann am Sonntagmorgen ab 9.30 Uhr in der liturgischen Abfolge an die angemeldeten Teilnehmenden. Auf diese Weise feierten bereits an zwei Sonntagen über 100 Menschen im Alter von 12 bis über 70 Jahren gemeinsam zur gleichen Zeit Gottesdienst. An der Fürbitte können sich alle beteiligen und ihre Anliegen sofort schriftlich einbringen. «Die Rückmeldungen waren sehr positiv», berichtet Silvana Bartels. «Die Menschen sind dankbar, froh um die Ermutigung und schätzen diese neue, unkonventionelle Art des Gottesdienstes.» Durch das zeitgleiche «Feiern» entstehe das Gefühl der Verbundenheit, und das über alle Generationen hinweg. «Ich finde das Projekt sehr spannend. Diese Krise kann eine Chance sein, um solche zeitgemässen Projekte wirklich einmal anzugehen.»

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und ausgefüllt seinen Nachfahren schenken. Eine der Fragen lautet beispielsweise: Was wolltest du werden, als du klein warst? Berufswünsche wiederholen sich oft in Familien. Mein Traumberuf war Krankenschwester. Erst als meine Tochter Krankenschwester lernte, erfuhr ich von einer betagten Tante, dass es auch der Wunschberuf meiner längst verstorbenen Mutter war. Ein Tipp für kinderreiche Familien: Man kann die Fragen und Antworten auch in eine Word-Datei übernehmen. So kann man diese Erinnerungen mehreren Personen schenken. Wer will, kann mit Fotos illustrieren: So sah das Geburtshaus meiner Grossmutter aus. Oder: Hier sah mein Grossvater erstmals das Meer. Eine andere Variante: Enkelkinder mailen ihren Grosseltern jeden Tag eine Frage. Fragen und Antworten werden in einer Datei gesammelt. Mit der Zeit gibt es ein Heft: «Grossmutters Erinnerungen».

Wurzeln schaffen und pflegen Eine Grossmutter macht täglich mit ihrer 15-jährigen Enkelin Hausaufgaben über FaceTime. Es geht dabei nicht nur um Wissensvermittlung. Die Grossmutter schafft Nähe, zeigt Geduld und Verständnis, festigt die Beziehung, überträgt Begeisterung für bestimmte Interessensgebiete und wird zum Vorbild für Hilfsbereitschaft, für Offenheit für Neues, für Lernwille – und vermittelt so Werte, die ihre Enkelin prägen werden. Ohne «kluge Predigten» zu halten. Viele Leute haben den Traum, einmal ein Buch zu schreiben – diesen Traum sollte man sich erfüllen – allerdings ohne den Anspruch, einen Verlag zu finden, der den Roman veröffentlicht. Einfach ein Buch, das man dru-

cken und binden lassen will, um es den engsten Angehörigen zu schenken. Es gibt viele Anbieter, beispielsweise Edition Unik, welche die Produktion eines Buches begleiten – selbstverständlich nicht gratis. Vielleicht schafft man aktuell Wurzeln, indem man ein Tagebuch führt, dazu, was man erlebt, was man denkt und wie man mit der Ausnahmesituation umgeht. Wurzeln, die in ein paar Jahren in Erinnerung rufen, wie der Frühling 2020 damals war. Man darf gespannt sein darauf, was wir in einigen Jahren beim Lesen dieser Erinnerungen fühlen und denken werden.

Starke Erdbeben sind in der Schweiz zwar selten, haben aber auch hier ein grosses Zerstörungspotenzial. Haus und Hab und Gut können durch eine Zusatzdeckung in die Haushaltversicherung eingeschlossen werden, auch getrennt voneinander. Gut zu wissen: Die Versicherung springt bei einem Schaden wegen Erdbeben in jedem Fall ein – egal wie stark es ist. Gebäude: Basisdeckung Nach einem Erdbeben sind Mauern beschädigt oder das Dach ist kaputt und muss repariert werden. Die Basisdeckung springt ein, damit Sie Geld für Notreparaturen haben. Der Betrag geht bis zur in der Police vereinbarten Versicherungssumme – das Gebäude ist nur zu einem Teil versichert. Gebäude: erweiterte Deckung Wer für sein Gebäude eine Vollwertdeckung abschliessen will, kann den gesamten Wert des Gebäudes versichern. Das macht vor allem dann Sinn, wenn das Eigenheim fremdfinanziert ist. Denn die Hypothekarschuld bleibt bestehen – auch wenn das Erdbeben das Haus zerstört hat. Hausrat: Basis- und erweiterte Deckung Auch bei der Basisdeckung für den Hausrat entscheiden Sie sich für eine fix vereinbarte Summe. Bis zu diesem Betrag kommt die Versicherung für die dringendsten Bedürfnisse wie neue Kleider, ein Smartphone oder eine Unterkunft im Hotel auf. Als Erweiterung der Hausrat Basisdeckung können Hab und Gut auch zum Vollwert versichert werden. Das ist sonst noch versichert Neben Zerstörung und Beschädigung von Gebäude und Hausrat ist auch der Ersatz von Gegenständen versichert, die aufgrund des Erdbebens plötzlich fehlen. Zum Beispiel, wenn Ihr Haus geplündert wird oder einzelne Gegenstände nicht mehr auffindbar sind. Zudem sind Kosten für Aufräumungs- und Entsorgungsarbeiten bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme mitversichert. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Die Serie Cocooning bietet wöchentlich Impulse, wie man das Leben in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon und im Garten gestalten kann. Nächstes Thema: Ein Raum für sich.

10 Ideen - Menschen kontaktieren, die man lange nicht mehr gesehen hat - Eine (Auto-)Biografie schreiben - Kindheitserinnerungen aufschreiben, auch Erinnerungen an die Kindheit der eigenen Kinder - Fotobuch gestalten - Ordner mit Lieblingsrezepten für die Enkelkinder gestalten - Ein Cousinen-Treffen online organisieren - Sich daran erinnern, was und wie man werden wollte, als man ein Kind war - Eine Liste erstellen mit Zielen, die man (noch) nicht erreicht hat - Sich an Menschen erinnern, die das Leben geprägt haben, Vorbilder - Kindern oder Enkelkindern über FaceTime/Telefon von früher erzählen.

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalagent

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Gemeinsame Gottesdienste können zurzeit nicht gefeiert werden, dies auch an Ostern. Die Landes- und Freikirchen bieten digitale Möglichkeiten an, um dennoch eine ermutigende Botschaft zu hören.

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Ein eigenwilliges KünstlerinnenJournal

Die Pest überwand alle Grenzen

Freitag, 3. April 2020

Der «Schwarze Tod» um 1350 veränderte das Leben in Stadt und Land Pandemien sind keine alleinige Erscheinung des globalisierten 21. Jahrhunderts. Dem ersten grossen Pestzug, der Europa von 1347 bis 1351 erfasste, nachdem die Seuche ganz Asien durchquert hatte, erlagen mindestens 10 bis 20 Prozent der Weltbevölkerung. von bernhard schneider

Das eigenwillige «Journal Madame K.» von Anna Maria Bürgi. (Bild zvg.) Am 28. März ist die neue Publikation der Künstlerin und ehemaligen Ebertswilerin Anna Maria Bürgi (Madame K.) erschienen. «Journal Madame K. – 80/18: Erinnern» ist ein A4-Journal, entstanden zwischen 2014 und 2018, ein äusserst eigenwilliger schreibender und malender Rückblick vom Jetzt zum Damals. Das 164-seitige Journal erscheint in einer Auflage von 200 Exemplaren, sämtliche nummeriert und signiert von der Künstlerin. Deren handschriftliche Reflexionen – philosophische und poetische Texte als Faksimile – werden ergänzt mit Reproduktionen aktueller Arbeiten, einem Foto-Gesprächs-Dialog zwischen der Künstlerin und ihrer Enkelin sowie einem Zwiegespräch zwischen «Madame K.» und der Poesie von Fernando Pessoa.

Bis zum Blitzschlag in Ebertswil Anna Maria Bürgi, geboren 1936, lebte und arbeitete lange in Ebertswil, bis 2006 ein Blitzschlag ihr Atelier und Teile ihres Werks zerstörte. Inzwischen hat sie in Vaux la Douce, Haute-Marne (F) ein neues Zuhause gefunden. (tst.) Journal Madame K. – 80/18: Erinnern, A4, 164 Seiten mit drei Ausklapptafeln und eingehefteter A5-Broschüre «Zwiegespräch mit Fernando Pessoa». Transkriptionen d/f, Chamaeleon Verlag, ISBN 978-3-033-07 691-4, 60 Franken.

Die hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die 1348 alle Teile der heutigen Schweiz erreichte, wird heute Beulenpest genannt. Sie wird vom Rattenfloh übertragen, der den Erreger als Zwischenwirt in sich trägt. Eine Übertragung ist auch von Mensch zu Mensch möglich. Pestzüge wüteten von der Bronzezeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Die letzte Pest-Pandemie kostete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weltweit etwa 12 Millionen Menschenleben. Auf die heutige Bevölkerungszahl übertragen würde dies 80 Millionen Menschen entsprechen. Der Pestzug um 1350 war noch deutlich verheerender. Die erste Pestpandemie, die sich historisch nachvollziehen lässt, brach im Jahr 541 in Ägypten aus. Vermutlich ermöglichte die Pest weiteren Krankheitserregern die Ausbreitung bis nach Irland im Norden und in den Iran im Osten. Die Zahl der Opfer lässt sich aber nur schwer beziffern, da verlässliche Quellen für den ganzen betroffenen Raum fehlen. Auch diese Pandemie hielt sich an keine Grenzen.

Die Pest in der Umgebung von Zürich Die älteste Beschreibung der Pest in Zürich findet sich in der Klingenberger Chronik, die gut ein Jahrhundert später ungenannte ältere Dokumente zusammenfasste, wonach ganze Dörfer und in der Stadt unzählige Gassen vom «Schwarzen Tod» leergeräumt worden seien. Die Stadt Zürich schuf einen eigenen «Pestfriedhof», der archäologisch und medizinhistorisch ausgewertet werden konnte. Unter Berücksichtigung aller Quellen geht man heute davon aus, dass rund ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung getötet wurde.

Bevölkerung durch Hunger geschwächt Die Stadt war vom «Schwarzen Tod» zweifellos stärker betroffen als die Landschaft, denn in Ermangelung jeglicher sanitärer Einrichtungen flossen die Abwässer durch die schmalen Gassen und bildeten einen idealen Ort für die Vermehrung von Krankheitserregern, während in den Dörfern ein

Die Bevölkerung sah in der Pestpandemie von 1348 und 1349 mehrheitlich eine Strafe Gottes. Wer über die erforderlichen Mittel verfügte, bezahlte für sein Seelenheil. Das Kloster Kappel wurde im Krieg nach der Mordnacht von 1350 teilweise zerstört, konnte dank solcher Spenden aber rasch wieder auf- und ausgebaut werden. (Bild Bernhard Schneider) Grossteil der Abwässer versickerte. Der Pestzug Mitte des 14. Jahrhunderts war eine dramatische Pandemie. Von den 400 Millionen Menschen, die zuvor auf der Erde lebten, starben 40 bis 100 Millionen. Doch die Pest war aber nicht die einzige Belastung. Lepra oder Aussatz plagte die Bevölkerung schon lange. Zürich errichtete 1221 das «Siechenhaus» bei St. Jacob an der Sihl, um Aussätzige aus der Stadt zu entfernen. Sie wurden nicht getötet, sondern mussten im «Siechenhaus» zusammen mit anderen Kranken ihren Tod erwarten. Generell verschärfte sich die gesundheitliche Situation an der Wende vom Hoch- zum Spätmittelalter gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Während zwei Jahrhunderten hatten zuvor warme Sommermonate und milde Winter für gute landwirtschaftliche Erträge gesorgt, was die Bevölkerung anwachsen liess. Zwischen 1270 und 1300 sanken die winterlichen Durchschnittstemperaturen um mehr als ein Grad, was zusammen mit der relativen Überbevölkerung die Ernährungsbasis verschlechterte und die Anfälligkeit auf Krankheiten erhöhte. Zwischen 1313 und 1317 litt die Bevölkerung in ganz Europa unter der ersten grossen Hungersnot des Spätmittelalters, welche die Ernährungssicherheit nachhaltig erschütterte. Die Pestpandemie, welche die Region Zürich in den Jahren 1348 und 1349 heimsuchte, traf daher auf eine bereits geschwächte Bevölkerung und raffte Menschen jeden Alters dahin.

Arbeitskräftemangel und Migration Eine Folge des Bevölkerungseinbruchs war der Mangel an Arbeitskräften. Dies löste eine beträchtliche Migration aus, weil vor allem der gut bezahlte Weinbau innerhalb der Regionen um Zürich eine Migration zu den besten Weinbau-

gebieten auslöste, die sich am rechten Ufer des Zürichsees und teilweise auch der Thur befanden. Langfristig trug dies dazu bei, dass beispielsweise die Seegemeinde Stäfa, aber beispielsweise auch Ellikon an der Thur zu den wirtschaftlichen Gewinnern zählten. Im heutigen Bezirk Affoltern zählten etwa Wettswil mit viel Rebland in einem guten Neigungswinkel und die relativ nebelarmen Dörfer Hausen und Heisch zu den Hauptgewinnern, während das Reuss- und das Jonental eher zu den Verlierern zählten. Auch in Zürich wurden die führenden Familien dezimiert, nicht nur durch die Pest, sondern auch durch die Fehde, die 1336 zu einem Umsturz in der Stadt geführt hatte: Ein Teil der Adelsfamilien warf gemeinsam mit den Handwerkszünften die verfeindeten Adelsclans aus der Stadt. 1350 fand im Rahmen der Mordnacht vom 23. auf den 24. Februar eine entscheidende Abrechnung statt, in deren Folge die meisten der vertriebenen Adligen hingerichtet wurden. Der Kampf dauerte bis 1356, als Zürich der Abschluss eines Bündnisses mit den in die Fehde involvierten Grafen von Habsburg gelang.

Auf- und Abstieg von Adligen Der Aderlass führte auch im Adel zu Schwierigkeiten, was sich in zahlreichen Veräusserungen von Herrschaftsrechten spiegelte. Ein Beispiel: Bereits kurz vor dem Ausbruch der Pest, 1346, mussten Ulrich und Heinrich von Rüssegg die Vogteirechte über Knonau, die sie zehn Jahre zuvor von den Erben des Zürchers Götz Mülner erworben hatten, an Ritter Gottfried von Hünenberg verkaufen. Dieser geriet seinerseits 1370 in Schieflage, verkaufte die Vogteirechte an einen Verwandten, der sie wiederum bereits ein Jahr später einem weiteren Verwandten übergab, der sie

1398 zusammen mit den Vogteirechten über Aeugst und Borsikon (heute: Aeugstertal) dem Zürcher Ratsherrn Johannes von Seon veräusserte. 1399 kaufte Johannes Meyer von Knonau alle diese Rechte. Die Familie Meyer von Knonau zählte zu den bedeutendsten Nutzniessern der Pestkatastrophe: Sie konnte spätestens 1363 in die Stadt Zürich übersiedeln, wurde eingebürgert und stieg 1371 zum ratsfähigen Adel auf. Sie gehörten zu den letzten Landbewohnern, denen dieser soziale Sprung gelang. Die Stadt konnte im 15. Jahrhundert praktisch das ganze Gebiet des heutigen Kantons Zürich als Untertanenland unter Kontrolle bringen. Damit schloss sich der Stadtadel ab – Landleute konnten zwar noch zu Reichtum gelangen, aber nicht mehr zu politischen Rechten.

Brutalisierung der Gesellschaft Die Bevölkerung reagierte auf die Katastrophen der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mit einer Mischung aus Angst und Jenseitshoffnungen. Wer es sich leisten konnte, spendete einen Altar oder bezahlte der Kirche Ablass für sein Seelenheil. Wer im «Siechenhaus» starb, konnte die Absolution hingegen nicht erhalten und musste sich aufs Fegefeuer oder gar die Hölle vorbereiten. Diese Ängste schürten, angestachelt durchaus auch von politischem Kalkül, Aggressionen gegen Minderheiten und Schwache. Am 23. Februar 1349 kam es in Zürich zu Judenverfolgungen in grossem Stil, da den Juden vorgeworfen wurde, die Pest mit dem Vergiften der Brunnen verursacht zu haben. Generell nahm mit der Pest die Verfolgung von Hexen, Ketzern und Aussätzigen zu und die Obrigkeit konnte sich dabei auf die volle Unterstützung in der Bevölkerung verlassen.

Frust und Vergnügen im Refugium «Hinterdorf» Aufzeichnungen aus der selbstgewählten Corona-Quarantäne

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er Zwang zur Isolation schafft Kreativität, nur ist diese hie und da ziemlich schwierig umzusetzen. Es fällt mir schwer, den Vorsatz, welchen ich vor zwei Tagen fasste, einzuhalten. Fest entschlossen nahm ich mir vor, während einem ganzen Tag jede Meldung, sei diese im TV, Presse, oder im Internet augenblicklich wegzudrücken. So wäre mir nichts anderes geblieben, als auch auf jede Lektüre von Tageszeitungen zu verzichten und selbstverständlich weder Handy noch den Computer in Betrieb zu nehmen. Da bleibt in meiner Einsiedelei neben dem Lesen lediglich noch, die Anordnungen meiner Frau auszuführen. Ich stöberte in meiner bescheidenen Bibliothek nach meinen Lieblingsbüchern, welche ich in ferner Vergangenheit sicher mehrmals gelesen habe. Da standen etwas staubbedeckt in Reih

und Glied «Im Westen nichts Neues» und «Schatten im Paradies» von Erich Maria Remarque, daneben «Der alte Mann und das Meer», «Tod am Nachmittag», sowie «Der Garten Eden» von Ernest Hemingway. Ich behändigte ein Buch meines absoluten Lieblingsautors, Vladimir Nabokov, der für mich als unerreichbar bester aller Schriftsteller gilt. Bereits auf den ersten Seiten des Romans «Pnin», bin ich einmal mehr begeistert über den Sprachakrobaten. Mein Lesevergnügen dauerte allerdings nicht allzu lange.

Fräulein Rottenmeier siegte Meine sechsjährige Nachbarin stand vor der Haustüre und bat mich, mit ihr zu spielen, natürlich mit zwei Metern Abstand, wie sie mit grossem Ernst verlangte. Die Spiele mit der auf-

geweckten Prinzessin sind meist eine einzige Herausforderung. Ihre Antwort, zum Beispiel beim Werfen eines Geldstückes und der Frage «Kopf oder Zahl» lautet nämlich immer: «Ich nehme die Münze.» Wir einigten uns auf das Erzählen einer Geschichte. Zur Auswahl standen «Heidi oder der «Däumling Puccino», «Heidi» gewann. Dieser Quarantänetag war also gerettet. Das Säuliamt hat jedoch ohne Zweifel mindestens zwei Gänge runtergeschaltet, wenn nicht gar in den Modus «Slow Motion» gewechselt. Dies bestätigt mir am Telefon auch Martin Ott, Kommandant der Stadtpolizei Affoltern. Die Journale seiner Truppe vermerken, dass sich die Bevölkerung an die Anordnungen des Bundesrates hält. Sie weisen auch auffallend wenige Ereignisse auf, in denen nach der Polizei gerufen wird.

Heidi und Fräulein Rottenmeier spielten die Hauptrolle: Erholung in der Quarantäne. (Bild Martin Mullis) Zusammenfassend muss ich festhalten, dass die letzten Tage ziemlich langweilig waren, mir fehlt eindeutig der Kontakt mit den Leuten. Auch nach dem fünfzigsten Check des Maileingangs fehlt ein Auftrag des Chefredak-

tors. Nie hätte ich geglaubt, die Berichterstattung einer langweiligen Gemeindeversammlung zu vermissen. Im Übrigen darf ich meinen Alltag aber als ganz normalen Wahnsinn bezeichnen. Fortsetzung folgt. (mm)


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Freitag, 3. April 2020

Burger und Pommes für Pendler

McDonald’s eröffnet in der My Stop-Raststätte ein neues Restaurant Die amerikanische Fastfood-Kette McDonald’s zieht in die Raststätte ein. Das neue Lokal entsteht in der dritten Etage, auf der sich auch das Restaurant «My Place» befindet. Die Idee ist nicht neu. Neu ist, dass sie umgesetzt wird. Bereits vor ein paar Jahren wollte man in der Raststätte in Affoltern eine Fastfood-Kette mit ins Boot holen. Damals scheiterten die Verhandlungen mit «Burger King». Angeblich, weil man sich über den Mietzins nicht einig wurde. Nun ist mit McDonald’s der andere Fastfood-Riese aufgesprungen. «Für uns ist das ein Meilenstein», sagt, Manfred Suter, der Betreiber der Raststätte. Das neue Restaurant wird wie zwei Drittel der McDonald’s-Lokale in der Schweiz im Franchise-System geführt. Betrieben wird es vom selben Inhaber, der auch das Restaurant in der Industriezone in Affoltern führt. Dieses bleibt weiterhin geöffnet.

«Ein Frequenzbringer, von dem alle Geschäfte profitieren» In den letzten Jahren hatte die Raststätte immer wieder rote Zahlen geschrieben. Die Verkehrsströme entwickelten sich anders als ursprünglich kalkuliert, die Kundschaft blieb aus. Die Medienstelle von McDonald’s umschifft Fragen zum neuen Geschäftsstandort so: «Die Gäste werden auch in diesem neuen Restaurant von unserem schnellen, freundlichen Service profitieren.»

Neuer Geschäftsführer für «Die Alternative»

Christian Klein folgt auf Stephan Germundson Im Verein für umfassende Suchttherapie «Die Alternative», in Ottenbach, stehen Ende MaiVeränderungen an.

Das gelbe «M» hängt bereits. Bis das Lokal eröffnet wird, dürfte es aufgrund der aktuellen Corona-Situation noch eine Weile dauern. (Bild Livia Häberling) Um ins neue Lokal zu gelangen, muss die Kundschaft indes etwas mehr Zeit einplanen. Das Restaurant befindet sich im dritten Stock. Einen direkten Lift gibt es nicht, nur Rolltreppen. Später präzisiert McDonald’s: «Beim Evaluationsprozess von neuen Standorten beurteilen wir Faktoren wie Lage, Verkehrsanbindung und Nachbarschaft.» Auch die baulichen Gegebenheiten wie Grundfläche, Gesamtkapazität und Erschliessung von Gästeraum, Küche, Lager und Büros seien massgebend. Das oberste Verkaufsgeschoss sei bisher am schwierigsten zu beleben gewesen, sagt Manfred Suter. Dieses Problem sei nun hinfällig, ist er überzeugt: «Die Kundschaft wird in der Raststätte so lange suchen, bis sie McDonald’s gefunden hat. Auch wenn sie dafür ins

oberste Geschoss laufen muss.» Angesprochen werde eine andere Klientel als jene, die bereits in der Raststätte einkaufe und konsumiere. «Das neue Restaurant ist ein Frequenzbringer. Davon werden auch die anderen Geschäfte profitieren», so Suter. Das neue Konzept sieht vor, dass McDonald’s und das bestehende Restaurant als «Foodcorner» nebeneinander aufgebaut werden. «My Place» wird sein Angebot noch mehr auf gesunde Ernährung ausrichten. Wann die oberste Etage mit den beiden Verpflegungsständen eröffnet wird, ist offen. Ursprünglich wollte man heute, am 3. April, starten. McDonald’s jedoch hat aufgrund der aktuellen Corona-Situation inzwischen sämtliche Restaurants geschlossen. (lhä)

Auf einer Baustelle in Affoltern wurde ein PC gestohlen Zwischen 27. und 30. März sind Diebe auf einer Grossbaustelle im Gebiet Moosbach in Affoltern in den Bürocontainer eingedrungen – nicht zum ersten Mal. Sie entwendeten einen Computer im Wert von etwa 1200 Franken. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Sachschaden auf rund 500 Franken. Diverse Baumaschinen von noch unbekanntem Wert haben Einbrecher aus einem Baustellencontainer in Hedingen gestohlen, wie am 27. März festgestellt wurde. Beim Aufbrechen der Türe entstand nur wenig Schaden. Vom 27. auf den 28. März ist in Hedingen die Aussenverglasung eines Restaurantfensters in Brüche gegangen. Nicht klar ist, ob dieser Beschädigung ein Einbruchsversuch zugrunde liegt. Klar ist die Höhe des Schadens: rund 500 Franken.

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In Kappel gelang es Dieben zwischen dem 29. und 31. März nicht, in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung einzudringen. Beim Versuch, eine Türe aufzubrechen, entstand allerdings ein Sachschaden von etwa 200 Franken.

Legaler Lorze-Fischer Am 28. März, nachmittags, erreichte die Kantonspolizei eine Meldung, wonach ein Mann illegal in der Lorze fische. Bei der Kontrolle durch die Kapo stellte sich allerdings heraus, dass dieser ein sogenanntes Gastpatent besitzt – und somit die Angel legal ins Wasser werfen darf. Einen Anruf erhielt die Polizei am 28. März um 19 Uhr auch aus Rifferswil. «Beim Schulhaus steht ein komischer Kastenwagen, auf dem sich

viele Velos befinden», so der Anrufer. Ein Augenschein der Gesetzeshüter zeigte allerdings: Ein Ehepaar war mit dem Camper unterwegs und legte eine Pause ein. Weiterer «Fehlalarm» in Wettswil: Dort wurde am 28. März nach 19 Uhr ein offenes Feuer und Funkenwurf auf der Dachterrasse eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Auch hier kein Fehlverhalten: Es war ein Holzkohlegrill … Kein Fehlalarm dann allerdings am 31. März um 16 Uhr in Wettswil, als eine Thuja-Hecke und eine Strohmatte in Brand gerieten. Offenbar deshalb, weil Kinder mit Zündhölzern spielten. Das Feuer konnte ohne Feuerwehr gelöscht werden. Diese rückte dann aber noch zur Kontrolle aus. Den Sachschaden beziffert die Kapo auf rund 500 Franken. (-ter.)

Nach sechs ausgesprochen herausfordernden und bewegten Jahren hat sich der Geschäftsführer Stephan Germundson entschieden, den Verein für umfassende Suchttherapie «Die Alternative» per Ende Mai zu verlassen. Sein Nachfolger Christian Klein (42) wird seine Aufgaben ab 1. September übernehmen. Mit Klein konnte eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit gewonnen werden. Als ausgebildeter Pflegefachmann arbeitete er während acht Jahren in einer stationären psychiatrischen Klinik. Indem er danach während eines Jahres eine Wohngruppe mit Eltern und ihren Kleinkindern führte, lernte er die «Alternative» kennen. Die letzten fünf Jahre wirkte er als Leiter der Vollzugseinrichtungen Affoltern und Horgen, wo er erfolgreich innovative Projekte für das Personal und Insassen zu realisieren wusste und viele Erfahrungen in den Themenfeldern Sucht und vormundschaftliche Massnahmen machen konnte. Der scheidende Stephan Germundson, der sich neuen Herausforderungen stellen wird, hinterlässt seinem Nachfolger einen «gut bestellten Acker», hat er doch in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung mittels Investitionen, Strukturmassnahmen und dem Aufbau sowie der Vertiefung von Kooperationen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Sein Weggang im Frühsommer 2020 wird Christian Klein ermöglichen, sich mit der längerfristigen Strategie und Ausrichtung der «Alternative» zu befassen.

Wechsel auch in den Bereichsleitungen Mit Andreas Thanner hatte bereits der Bereich Finanzen und Human

Christian Klein wird im September Leiter der «Alternative». (Bild zvg.) Resources (HR) auf Anfang dieses Jahres einen neuen Leiter erhalten. Der 34-jährige Fachmann in den Bereichen Finanzen und Controlling, der auch viel Erfahrung in HR, IT, Facility Management und im Rechtswesen mitbrachte, hat Isabelle Merz ersetzt. Sie, die elf Jahre lang die «Alternative» ebenfalls geprägt und weiterentwickelt hat, wechselte Ende 2019 in eine Alterseinrichtung, wo sie seither als stellvertretende Geschäftsführerin und HR-Leiterin wirkt. Mit Rolf Zimmermann wird zudem auf Ende April der Bereichsleiter des Kinderhauses Tipi seinen Weg ausserhalb der Institution «Die Alternative» weitergehen. Als Nachfolger übernimmt am 1. Juni Moses Köchli (36) das Tipi-Zepter. Der ausgebildete Sozialpädagoge HF und Absolvent diverser CAS-Lehrgänge war zuvor im Schulinternat Ringlikon als Tagesgruppenleiter und Ausbildungsverantwortlicher tätig und hat Erfahrung als Projektleiter im Bereich Organisation und Qualitätsmanagement. Für die nötige Beständigkeit im Wandel der «Alternative»-Geschäftsleitung werden mit Marie-Therese Gehring und Marlies Huber weiterhin zwei erfahrene GL-Mitglieder sorgen. Der gesamte Vorstand steht in dieser Phase der Geschäftsleitung zur Seite. (kb.)

Nordumfahrung Zürich: weiterer Schritt Im Rahmen des Projekts «A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich» will das Bundesamt für Strassen (Astra) die Nordumfahrung durchgehend auf drei Streifen pro Fahrtrichtung erweitern. Nach umfangreichen Tests der Sicherheitseinrichtungen im Februar und März 2020 konnte per 30. März der neu sechsspurige Abschnitt zwischen Zürich-Affoltern und der Verzweigung Zürich-Nord für den Verkehr freigegeben werden. Damit ist ein Meilenstein des Gesamtprojekts erreicht.

Die Stauprobleme sind damit allerdings noch nicht gelöst. Vorerst bleibt der Gubristtunnel als Flaschenhals. Voraussichtlich im Jahr 2022 übergibt das Astra die dritte Röhre dem Verkehr. Danach ist die Kapazitätserweiterung auf drei Spuren in Fahrtrichtung Bern erreicht, während die beiden bestehenden zweispurigen Gubrist-Röhren saniert werden. Der Ausbau der Nordumfahrung inklusive des Betriebes aller drei Tunnelröhren ist voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen. (pd.)

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Die Zahl am Ende jeder Zeile oder Spalte sagt Ihnen, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind, wobei kein Schiff ein anderes berührt - weder waagrecht noch senkrecht noch diagonal. Jedes Schiff ist von Wasser umgeben, soweit es nicht den Rand des Spielfeldes berührt. Suchen Sie: 4 x Ruderboot, 3 x Kutter, 2 x Yachten und 1 x Frachter.

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Forum

Freitag, 3. April 2020

ZWISCHEN-RUF

Corona im März – ein Tagebuch 5. März: Augen-OP links, Grauer Star. Wie, was? In China Corona? 6. März: Kontrolle des Auges, sehe nun, oho, kleinste Buchstaben: D O P K Z. Kommt mir aber vor, wie wenn das Auge halb zugeklebt wäre. Die armen Chinesen mit ihrem Corona. Das Virus muss ja furchtbar ansteckend sein. 7./8. März: Zwei Tage Kurs im Kloster Kappel, 14 Personen an Tischen in U-Form. Eine Teilnehmerin hat Angst vor Corona, das bereits in Italien angelangt sei, sagt sie und setzt sich an den Rand. Eine junge Frau niest während einer Diskussion überlaut in ihre Hand. Eine Frau ruft: «Ich möchte, dass du aufs WC gehst und dir die Hände wäschst!» 9. März: Eigentlich mit vier Freundinnen abgemacht. Aber die eine hat starken Schnupfen. Eine andere (mit Chefchirurg als Ehemann) mailt: «Auch Corona kann mit Schnupfen beginnen.» Stimmt nicht, oder? Doch wir lassen das Treffen ausfallen. 11. März: Meine Tochter, die in Lugano eine Arztpraxis hat, erzählt, ihre beiden italienischen Assistentinnen, hätten an diesem Tag drei Stunden gebraucht wegen Kontrollen – die Tessiner lassen nicht mehr jeden Italiener rein. Ich aber geh zum Zahnarzt. Dentalhygiene. Bei uns in der Deutschschweiz ist kein Virus. Oder fast kein. 12. März: Wieder Augenkontrolle. Sehe immer schärfer mit dieser Zweieinhalb-Tausend-Franken-Linse. Aber dennoch: Die alte, entsorgte, war mir irgendwie lieber. Jaja, in einer Woche kommt das rechte Auge dran. Am Abend Jassen zu viert in Obfelden. Natüüürlich sind wir vorsichtig! Geben uns nicht die Hand! 13. März: Habe einen alten, interessanten Freund (war mal Priester, hat aber alles auf- und abgegeben wegen der Liebe) zum Znacht eingeladen. Meine Tochter meint: «Bloss kein Kontakt mehr!» Also ausladen? Peinlich! Ich rufe ihn an. Er ist froh. Seine Frau habe ihm auch von mir abgeraten. 15. März: Allein um den Türlersee. Das mach ich nie wieder an einem Sonntag! So viele Leute, die Terrasse des Restaurants Erpel ist voll, ebenso

Ungeduldig und ignorant Wie viel Geduld benötigen wir heute mit jungen Leuten? Mit nur zwei Artikeln begab ich mich in einem Lebensmittelgeschäft in Mettmenstetten an die Kasse. Die Kassierin sagte mir, ich müsse warten, weil sie schon jemanden bediene. Es war keine weitere Kundschaft zu sehen und kein Einkauf auf dem Tisch bei der Kasse; ein Korb war daneben platziert. Später erschien eine Frau mit zuvor vergessenen Einkaufsartikeln. Zwei Tage später: Im Eiltempo schoss eine junge Frau von der Kasse weg, vorbei an uns wartenden Kunden, um weitere, offenbar vergessene Artikel von den Gestellen zu holen. Dann drängten sich – ebenfalls ohne den erforderlichen 2-Meter-Abstand – zwei junge Männer an mir vorbei – drei Mal in Folge, um ein Getränk vom Gestell zu holen. Da frage ich mich: Wo bleibt da der Anstand? Und dies in Zeiten, wo Abstand halten das Gebot der Stunde ist? Da werden vorne wartende Kunden einfach ignoriert. Auch bei unserem Hauseingang muss ich Leute auffordern, für das Gespräch den notwendigen Abstand einzuhalten. Ich habe mich auf die spezielle Situation eingestellt und schon vor dem Lockdown Lokale mit grösseren Ansammlungen von Menschen gemieden. Dabei mache ich mir Gedanken wegen meines fortgeschrittenen Alters. Mein Einhalten von Vorschriften und Geboten würde im Pflegefall wohl nicht berücksichtigt. Viktor Schrader, Knonau

der Spielplatz. Ich dachte, man solle Abstand halten? 16. März: Zwei Freundinnen verziehen sich mit Mann in ihre Ferienhäuser. Nicht die schlechteste Idee.

Termine streichen 18. März: Heute spontan die Augen-OP von morgen abgesagt. Die Angestellte am Telefon meint lachend: «Sie sind nicht die Einzige.» Ich streiche noch viel mehr in meiner Agenda. 19. März: Ich soll möglichst nicht mehr einkaufen. Okay, ess ich die Vorräte auf, das Maisdöschen zum Beispiel mit Ablaufdatum von 2018. 21. März: Heute laufe ich schon früh am Morgen los. Ein Mann kommt mir entgegen, sieht mich und kehrt um. So weit ist es schon. Um 12.30 geht die ganze Schweiz raus auf den Balkon oder auf die Terrasse: Bravo-Klatschen für Ärzte, medizinisches und anderes Personal. Was für eine grossartige Idee! 22. März: Haushaltpapier im WC. Geht doch. Ich nehm Schinkenpastete aus dem Tief kühlschrank. Nur noch Butter, Konfi, geriebener Käse und Philadelphia im fast leeren Kühlschrank. 23. März: In YouTube ein altes Interview mit Harald Schmidt angeschaut. Er sagt, er sei als Direktor auf dem Traumschiff der einzige Schauspieler, der anderen Schauspielern Sätze verschenke. Ist ihm doch egal, wenn er wenig Text hat. Vier Wochen Südsee mit vier Drehtagen! Und ein Spruch, den ich mir merken möchte: «Kill your enemy with a smile.» 24. März: Isabelle, die ja im Tessin wohnt, erzählt, gestern seien 50 Ärzte von Kuba und 100 Ärzte aus China nach Italien gekommen, um zu helfen. Haben auch ein paar Millionen Masken mitgebracht. Ach, die armen Italiener. Wo früher eine Seite mit Todesanzeigen in der Zeitung war, sind es nun zwanzig!! Meine Freundin aus Kanada telefoniert. Ja, ja, Corona. Aber sie hat noch ganz andere Sorgen. Ihre neun Schafe haben zu viele Junge bekommen, Drillinge und Vierlinge. Die Mütter

haben aber nur zwei Zitzen. So muss Susanne viermal täglich schöppelen. Es gibt noch andere Dramen als Corona. 25. März: Ich erinnere mich an Zeiten, als man den Hintern noch mit WC-Papier abwischte. Nachrichten aus Spanien: Alle sechs Minuten wird in Madrid ein Corona-Patient tot aus dem Spitalzimmer getragen. Und mehr als zehn Prozent aller Infizierten sind Ärzte, Pfleger und Sanitäter. 26. März: Im Compi mal ein neues Spiel ausprobieren statt abzuwechseln mit Schieber, Solitaire und Mahjongg? Ich geh einkaufen. Ziehe eine Nummer und frage den Verkäufer, wie viele Leute reindürften. «Mit Personal 38.» Wie bitte? Es ist nur ein kleiner Dorfladen! Eine Frau bei den Nudeln hustet. Mensch! WC-Papier gibt es keines, logisch. 27. März: Wie? Bereits 63 italienische Ärzte gestorben? Die Hälfte der Verstorbenen in der Schweiz ist über 83. Logisch, dass sich da die Jugend nicht gerne an das Isoliergebot hält. Meine fast 100-jährige Mutter ist allein in ihrer Wohnung in Süddeutschland. Mein Bruder besorgt einmal pro Woche die Lebensmittel, stellt sie in die Küche und verschwindet wieder. Ich weiss von einer Frau, deren Mann, wenn er nach Hause kommt, sich vor der Wohnung splitternackt ausziehen muss, dann reinkommt, die Klamotten unverzüglich in die Waschmaschine wirft und anschliessend duscht. Ob die noch Sex haben? 28. März: Die Schwiegermutter meines Bruders ist gestorben. Alle sieben Kinder treffen sich wenige Stunden später im Pflegeheim, mit Masken, und verabschieden sich von ihr mit einem Lied. 30. März: Hossi arbeitet in meinem Garten. Zuerst aber sein Bericht – er auf der Terrasse, ich im Zimmer vor offener Tür – von der VBZ-Prüfungsvorbereitung per Video-Schaltung. Ich korrigiere ihn: «Hossi, es heisst nicht: Die Arbeitsregelungsverordnung ist mehr wichtig als ..., sondern ist wichtiger als ...». Ach, was ist eigentlich wichtig, wichtiger, am wichtigsten in dieser Coronakrise? Ute Ruf

Gute Idee! Solidarität auch im Kleinen, Leserbrief vom 31. März. Die Aufgabe des Geldes ist es, den Tausch von Gütern und Dienstleistungen zu vereinfachen und damit zu beschleunigen. Eine Volkswirtschaft ist gesund, wenn alle möglichst gleichmässig an diesem Tausch beteiligt sind. Je schneller Geld in einem Kreislauf die Hand wechselt, desto höher ist das Bruttosozialprodukt. Der Bundesrat hat diesen Kreislauf durch seine Anordnungen für einen Teil der Bevölkerung total unterbunden, mit noch unabsehbaren Folgen. Sicher ist, dass die total 32 Milliarden, auch wenn sie à fond perdu gesprochen würden, nicht genügen, die Folgen auch nur ansatzweise zu beseitigen. Sollten diese Massnahmen noch längere Zeit gelten, gingen viele Unternehmen Konkurs, was in der Folge zu Besitz- und Machtkonzentration führt. Geld ist Macht. Durch die Vermögenskonzentration ist die Demokratie schon längst ausgehebelt worden. Es zeigt sich immer mehr, dass das kapitalistische System, in dem Geld sich ohne Leistung durch Zins, Dividende und Aktiengewinn ohne Leistung vermehrt, die Probleme der Menschheit nicht lösen kann, ja sie eigentlich hervorruft. An folgendem Beispiel wird ersichtlich, wie wichtig es für eine Gesellschaft ist, dass alle am Kreislauf des Geldes beteiligt sind, unabhängig davon, ob das was sie machen sinnvoll ist: Während dem Vietnam-Krieg hatten 10 % der Amerikaner direkt oder indi-

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Die KMU und das Gewerbe brauchen jetzt Solidarität Seit bald drei Wochen herrscht in der Schweiz die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz. Die vom Bundesrat am 16. März in Kraft gesetzten Restriktionen helfen, die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Gefahren des Coronavirus zu schützen, sind jedoch auch eine grosse Belastung für grosse Teile der Wirtschaft. Viele Einzelfirmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mussten von einem Tag auf den andern ihren Betrieb einstellen, andere verloren einen grossen Teil ihres Umsatzes. Viele kämpfen seitdem mit ihrer wirtschaftlichen Existenz. Die von Bund, Kanton und den Gemeinden geschnürten Massnahmenpakete sind wichtige Schritte in die richtige Richtung und bringen Entlastung und Unterstützung. Der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern versucht, unsere Unternehmen, so gut es geht, zu unterstützen und hat dazu innert kürzester Zeit (auch dank der Unterstützung der

Mobiliar und der Zürcher Kantonalbank) eine Webseite aufgeschaltet, auf der KMU- und Gewerbebetreibende ihr Produkt, respektive ihre spezielle Dienstleistung anbieten können. Unter www.kmu-bezirk-affoltern.ch gibt es ein breites Spektrum von vielfältigen Angeboten. Vom Blumengeschäft bis zum Webmaster, können Sie dort fündig werden. Stöbern Sie, entdecken Sie neue Geschäfte und profitieren Sie von dem vielfältigen Angebot in der Region. Stärken wir einander rasch, pragmatisch und unkompliziert in der Not, so profitiert der Bezirk Affoltern auch in Zukunft von einem umfangreichen und vielseitigen Angebot zahlreicher KMU, Gewerbler und Dienstleister in der Region. Helfen Sie mit, machen Sie mit! Unterstützen Sie das regionale Gewerbe, ihre Arbeitsplätze und Lehrstellen. Olivier Hofmann, Hausen a. A., Präsident KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Danke für die Unterstützung der KMU Als selbstständig Erwerbstätige (KMU) sind wir darauf angewiesen, in unseren Betrieben Umsatz zu generieren. Um diese Krise zu überstehen und als Geschäft liquid zu bleiben, sind wir dazu dringend auf die Unterstützung aller angewiesen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Mit dem Kauf von Gutscheinen kann das Gewerbe im Voraus für Leistungen bezahlt werden, welche zu einem späteren Zeitpunkt erbracht werden. Coiffeure, Floristen, Kleider-Boutiquen, TattooStudios, Buchhandlungen, Massagepraxen, Restaurants, Bars usw. gelangen so zu überlebenswichtigen Einnahmen. Gleichermassen können KMU mit telefonischen oder Online-Bestellungen von Produkten, Blumensträussen oder Büchern eine wertvolle Unterstützung erhalten. Menüs vom Restaurant als Take-away, Druckaufträge für selbst gestaltete Ansichtskarten und Briefpapiere, Papeterieartikel, Kaffee und Tee

vom Fachhandel ... Was fällt Ihnen sonst noch ein? Körperliche Leiden können nach telefonischer Anamnese einer TCM-Therapeutin oder eines Naturheilpraktikers mit zugeschickten Kräutern und Heilmitteln therapiert werden. Gleiches gilt für die Drogerie, die nach sorgfältiger telefonischer Beratung auch nach Hause liefert. Vielleicht gibt es zu Hause das eine oder andere Projekt für lokale Handwerker. Während eines Spaziergangs können in sicherer Distanz die notwendigen Arbeiten erledigt werden. Auch viele andere Ideen können mit etwas Kreativität in Angriff genommen werden. Selbstständigerwerbende in Dienstleistung, Handwerk und Produktion sind für jede auf diese Weise gezeigte Solidaritätsbekundung dankbar! Sandra Siegfried-Maurer, bim Coiffeur, Hausen a. A.

Mit Mut in ein neues Kapitel rekt ihren Lohn vom Verteidigungsministerium, das diese Löhne aus Steuergeldern finanzierte. Niemand wird behaupten, dass durch den Krieg etwas Positives geschaffen wurde. Im Gegenteil, ganze Landstriche wurden für Jahrzehnte vergiftet, zehntausende von Menschen starben oder wurden verwundet und waren lebenslänglich traumatisiert. Mit wirtschaftlich gleichem Effekt, aber ohne das grosse Leid, hätte man 5 % der Amerikaner anstellen können, um Papierschnitzel zu streuen, weitere 5 % um diese Papierschnitzel wieder aufzulesen. Nur, für diese scheinbar irrsinnige Massnahme, hätte niemand Steuern bezahlt. Dies wäre so etwas wie das bedingungslose Grundeinkommen, das jetzt plötzlich sogar von den Freisinnigen diskutiert wird. Die Idee im genannten Leserbrief, Geld zu bezahlen, das man normalerweise für etwas ausgegeben hätte, ohne dass man in der jetzigen Situation die Gegenleistung beziehen kann, entspricht etwa dem freiwilligen Gewähren eines bedingungslosen Grundeinkommens oder dem Lohnbezahlen für Papierschnitzel streuen und wieder auflesen. Die Idee funktioniert, wenn sie auf alle nun nicht getätigten Ausgaben ausgedehnt wird und wenn jeder, der solche Zahlungen erhält, den Teil, den er üblicherweise für Produktionsmittel oder Löhne bezahlt, weiterleitet. Bringen wir so viel Einsicht auf und sind auch in dieser Hinsicht solidarisch? Paul Leuthold, Maschwanden

KG+: Praxistest im laufenden Jahr, im «Anzeiger» vom 24. März. Zehn Kirchgemeinden bringen ihre Ideen, Vorstellungen und Kapazitäten zusammen, unter dem regional passenden Namen «Kirchgemeinde Säuliamt». Durch die Reduktion der Pfarrstellen-Prozente und dem steten Mangel an geeigneten Kirchenpflegemitgliedern wird es immer schwieriger, in allen Dörfern ein umfassendes kirchliches Angebot aufrechtzuerhalten. Die Angst, kirchliches Eigentum wie Pfarrwohnung, Kirchgemeindehaus etc. können nach dem Zusammenschluss einfach verkauft werden ist verständlich. Deshalb hat die Kirchgemeinde Bonstetten bei der Vernehmlassung folgenden Vorschlag eingebracht: Mindestens zwei Drittel der reformierten Bevölkerung der Orts-Kirchgemeinde müssen dem Verkaufsbzw. Umnutzungsvorhaben der Liegenschaft zustimmen. Die Kirchenpflege für KG+ (Anzahl der Mitglieder steht noch offen), wird von den Kirchgemeindemitgliedern gewählt. Sie wird mit den Ortsgremien (mindestens 3 Kirchgemeindemitglieder + Pfarrperson) zusammenarbeiten. Diese Gremien gestalten das kirchliche Leben vor Ort, halten den Kontakt mit den Kirchgemeindemitgliedern und erstellen ein Budget für geplante Anlässe. Bestehende Projekte für Kinder, Jugendliche und Senioren werden beibehalten und können auch ausgebaut werden. Trauungen, Taufen und Beerdigungen finden weiterhin in den einzelnen Dörfern statt und werden von

der zuständigen Pfarrperson durchgeführt. Hier wird sich nichts ändern. Die Vorteile von KG+ zusammengefasst: Jeder Ort, unabhängig der Anzahl reformierter Kirchenmitglieder, hat weiterhin eine Pfarrperson als Ansprechperson. Kirchliche Angebote bleiben in allen Gemeinden erhalten, können ausgebaut werden (Solidarität mit kleinen Gemeinden). Der Kanzeltausch bei Gottesdiensten ist eine optimale Lösung für die Urlaubsvertretung der Pfarrpersonen. Gut ausgebildete Mitarbeiter in allen Fachbereichen. Finanzielle Einsparungen für neun Kirchenpflegen, Rechnungsprüfungskommissionen (RPK), Buchführungskosten, Revisoren, Sekretariatsstellen. Mit KG+ werden wir den Rückgang der ref. Kirchenmitglieder nicht verhindern, aber wir können aus dem, was wir haben, das Beste machen. Geben Sie KG+ eine Chance. Wir sind doch eine Kirche, da haben Dörflidenken und Egoismus keinen Platz. Irene Huber, Kirchenpflege Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, greift in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region auf und enthält keine persönlichen Angriffe. (Red.)


Migros und Pro Senectute lancieren einen Einkaufsservice für Risikogruppen.

Migros und Pro Senectute lancieren einen Einkaufsrvice für Risikogruppen. serv

Sie gehören zur Risikogruppe? Bitte bleiben Sie zu Hause.

Alle Personen ab 65 Jahren sowie Menschen, welche der Risikogruppe angehören sind besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Aus diesem Grund sollten sie in der aktuellen Ausnahmesituation zuhause bleiben und nicht selber einkaufen gehen.

Heimlieferservice für Lebensmittel Freiwillige Helferinnen und Helfer bringen Ihnen Ihre Einkäufe bis vor die Haustüre. Bestellen Sie jetzt auf www.amigos.ch Die Website verbindet Menschen der Risikogruppe mit gesunden Personen, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten wollen. Mehr Informationen erhalten Sie auf: www.amigos.ch

Migros und Pro Senectute lancieren einen Einkaufsservice für Risikogruppen.

Deshalb startet die Migros gemeinsam mit Pro Senectute eine neue Möglichkeit zur Nachbarschaftshilfe und bietet einen kostenlosen Heimlieferservice für Lebensmittel an. Die Nachbarschaftshilfe ist kostenlos. Die Bezahlung der Einkäufe funktioniert bargeldlos. Als Besteller können Sie freiwillig Ihrem «Bringer» ein digitales Trinkgeld überweisen.

Freiwillige Helfer gesucht Heimlieferservice für Lebensmittel Du bist gesund und willst helfen? Lade die Amigos-App runter und registriere Dich noch heute als «Bringer». Die App verbindet Menschen der Risikogruppe mit gesunden Personen, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten wollen. Nähere Informationen findest Du auf der Amigos-App.

App

www.amigos.ch


Gewerbe

Freitag, 3. April 2020

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Unser Team ist auch weiterhin für dich da! Täglich 2 Stunden TV mit Fitnesslektionen, Gesundheits- und Ernährungstipps. Klick dich rein www.tt-hedingen.ch

Autistischer Bruder

Die 11-jährige Valentina schrieb unterhaltsame Episoden aus dem Familienleben. > Seite 15

Familien-Suchspiel

FC Zürich oder GC – wer entdeckt die meisten Fussball-Graffitis im Säuliamt? > Seite 18

Für Nachbarn einkaufen Amigos: Neues Angebot der Migros mit Pro Senectute Personen aus Risikogruppen sollen in der aktuellen Ausnahmesituation zu Hause bleiben. Daher startet die Migros mit Pro Senectute eine neue Möglichkeit zur Nachbarschaftshilfe und bietet einen kostenlosen Heimlieferservice für Lebensmittel für Risikogruppen an. Die Migros startet in Zusammenarbeit mit Pro Senectute vorübergehend eine neue Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe. Personen aus Risikogruppen und Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation können damit dringend benötigte Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs kostenlos nach Hause bringen lassen. Als Helfer registrieren können sich alle gesunden Personen, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten. Die Registrierung als Bringer funktioniert via App von Amigos, welche ab sofort in den App-Stores gratis erhältlich ist. Besteller müssen lediglich die Amigos-Website aufrufen, sich dort registrieren und schon kann die Bestellung aufgegeben werden.

Freiwillige Bringer erledigen Einkäufe für Menschen, die in der Coronakrise ihr Haus nicht mehr verlassen sollten. (Bild zvg.) geben. Damit soll eine Übergabe von Bargeld bei der Lieferung auf jeden Fall vermieden werden. Eine Möglichkeit zur telefonischen Bestellung wird in Kürze ebenfalls eingeführt.

bestehenden Hilfeleistungen vor Ort. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen und Wochen alle lokalen Organisationen noch mehr gefordert sein werden, um die Risikogruppen in der Deckung ihres täglichen Bedarfs zu unterstützen.» Die Migros und Pro Senectute appellieren an alle Personen der Nicht-Risikogruppe, sich als Bringer zu registrieren, damit die Nachbarschaftshilfe möglichst rasch Fahrt aufnimmt. Bringer und Besteller müssen sich jedoch jederzeit an die Sicherheits- und Hygieneweisungen des Bundesamts für Gesundheit halten und dies online bestätigen. Bringer werden via die Amigos-App explizit daraufhin geschult. (pd.)

Früher Radrennfahrer

Menschen im Säuliamt: Remo Spirgi arbeitet im technischen Dienst des Spitals Affoltern. > Seite 19

Auch in schwierigen Zeiten für Kunden da sein Das Modegeschäft Känzig Herrenmode in Hedingen lässt sich auch von schwierigen Bedingungen nicht unterkriegen. Das Ziel der Inhaber Carmine und Simone Mauro-Feucht ist, den gewohnten Kundenservice auf etwas andere Art aufrechtzuerhalten. Gerade eben sind sämtliche neuen Frühjahrsartikel geliefert worden, da verordnet der Bund die Schliessung aller Non-Food-Geschäfte. Nach dem ersten Schock haben sich Carmine und Simone Mauro überlegt, wie sie ihren Kunden trotz verschlossener Ladentüre den gewohnten Service bieten können. Der grosse Vorteil bei Känzig ist, dass im Geschäft von jedem Kunden eine persönliche Kundenkarte mit seinen Massen, bevorzugten Modellen und Marken hinterlegt ist. Das bedeutet, dass die Kunden sich via Telefon oder E-Mail bei Känzig melden können, ihre Bestellung aufgeben und nach wenigen Tagen ihr portofreies Modepaket nach Hause zugestellt bekommen. Selbstverständlich versendet Känzig Herrenmode die bestellten Artikel als Auswahl und diese können bei Nichtgefallen auch wieder zurückgeschickt werden. Um dies zu vermeiden, bietet Känzig Herrenmode jedoch gerne auch eine Beratung via Videoanruf an, so kann der Kunde selber entscheiden, welche Farbe oder welches Muster ihm zusagen. Nachdem in den vergangenen beiden Wochen die Temperaturen ein erstes Mal gegen 20 Grad geklettert sind, verspürt bestimmt der eine oder andere Mann Lust auf tolle neue Polo-Shirts oder Kurzarmhemden in frischen Farben oder ein leichtes Paar Baumwollhosen für wärmere Tage. Auch der Kauf einer leichten Jacke, die trotzdem vor dem Wind schützt,

dabei aber auch modisch daherkommt, empfiehlt sich jetzt. Und bereits finden sich auch kurze Hosen im Angebot.

Gutscheine mit 10 % Zudem bietet Känzig Herrenmode in dieser aussergewöhnlichen Zeit die Möglichkeit, einen Gutschein mit einem Bonus von 10 % zu kaufen. Will heissen, dass der Kunde z. B. einen Gutschein über 500 Franken bestellt und bezahlt und dafür einen Gutschein im Wert von 550 Franken zugestellt bekommt, einlösbar ab Wiedereröffnung und selbstverständlich aufteilbar auf kleinere Teilbeträge. Carmine und Simone Mauro-Feucht freuen sich über jeden Kundenkontakt und zählen auf die Loyalität der Kunden im Säuliamt gegenüber dem lokalen Gewerbe.(pd.) Känzig Herrenmode ist erreichbar unter Telefon 044 761 79 26, mauro-feucht@bluewin.ch oder direkt via Website www.kaenzigherrenmode.ch.

Kostenlose Heimlieferung via Website

Start bereits erfolgt

Personen der Risikogruppen sowie Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation können als Besteller online ihre Einkäufe tätigen. Freiwillige Bringer aus der Nicht-Risikogruppe erledigen die Einkäufe und bringen sie – ohne direkten Kontakt – kostenlos zu den Bestellern nach Hause. Die Heimlieferung ist für die Besteller kostenlos. Sie können den Bringern bei der Bestellung ein freiwilliges digitales Trinkgeld von fünf Franken

Die eindrückliche Solidaritätswelle in der ganzen Schweiz zeigt, dass das Bedürfnis für einen weiteren Versorgungskanal für die Risikogruppen besteht. Die Migros reaktiviert dazu die Technologie ihres Bringdiensts Amigos und stellt diese vorübergehend für die Initiative zur Verfügung. Alain Huber, Direktor von Pro Senecute Schweiz, begrüsst die Initiative: «Wir erachten die gemeinsame Dienstleistung mit der Migros als ideale Ergänzung zu den

«Gutschein mit Herz»

Fahren ja, aber mit allergrösster Vorsicht

Auch das Restaurant Weingarten in Affoltern ist seit dem 17. März geschlossen. Mit verschiedenen Ideen – wie z. B. dem 3-tägigen Drive-in-Verkauf von «Schnitzelbrot vom BBQ-Smoker» – versuchen Anita und Andreas Häberling mit dem ganzen «Weingarten»-Team, neue Einnahmen zu generieren, um so die weiterlaufenden Kosten decken zu können. Immer mit der Zeit gehen und innovativ sein, jedoch trotzdem gewisse Traditionen und Ruhe bewahren – dafür steht der «Weingarten» seit je. Die neuste Kreation ist der «Gutschein mit Herz»: So kann man auf der «Weingarten»-Homepage einen oder mehrere Gutscheine für 50 oder 100 Franken bestellen. Als Dankeschön erhöhen Häberlings den Wert des Gutscheins automatisch um 10 %. Nach Eingang der Zahlung wird einem per Mail der nummerierte Gutschein als PDF zum Ausdrucken zugesendet. Der «Gutschein mit Herz» ist ab «Wiedereröffnung» bis 31. Dezember 2021 auf alle Konsumationen im «Weingarten» einlösbar. «Der Gutschein ist auch ein tolles Geschenk für Freunde und Familie», betonen Anita und Andreas Häberling. (pd.) «Gutschein mit Herz», Bankkonto für Zahlung: Raiffeisen Cham, IBAN CH 83 8145 5000 0927 7188 3.

www.amigos.ch

Carmine und Simone Mauro-Feucht sind weiter für ihre Kundschaft da. (Bild zvg.)

Roller- und Motorradfahren in der Coronakrise Als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sind gegen Covid-19-Ansteckung sichere Roller, Motorräder und Motorfahrräder beim Personentransport aktuell sehr gefragt. Auch private Ausfahrten sind nicht explizit verboten. Aber nur mit der allergrössten Vorsicht, appelliert der Branchenverband Motosuisse eindringlich an das Schweizer Zweiradvolk. Roller, Motorräder und Motorfahrräder stellen insbesondere im urbanen Bereich eine unverzichtbare Form der Mobilität für grosse Teile der Bevölkerung dar. Deshalb sind wegen der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus lediglich die Verkaufslokalitäten der 700 Betriebe der Rollerund Motorradbranche geschlossen, nicht aber die Werkstätten und Reparatur-Abteilungen. So bleibt die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt. Durch die Offenhaltung der Werkstätten werden die Betriebe wirtschaftlich ent-

Beim Fahren auf zwei Rädern ist gerade jetzt auch höchste Vorsicht geboten. (Bild zvg.)

lastet, auch wenn 2020 das enorm wichtige Frühlings-Verkaufsgeschäft grösstenteils ausfällt. Roland Müntener, Präsident des Importeurverbands motosuisse, er-

klärt: «Viele Schweizerinnen und Schweizer verzichten heute aus Angst, mit dem Coronavirus angesteckt zu werden oder um andere nicht mit dem Virus anzustecken, auf die Benutzung

der öffentlichen Verkehrsmittel, sind aber aus beruflichen Gründen auf Mobilität angewiesen und weichen auf Motorräder und Roller aus.» Darf das Motorrad und Roller aktuell auch für private Ausfahrten genutzt werden? Roland Müntener bejaht: «Warum nicht dem herrschenden Lager-Koller wenigstens für kurze Zeit per motorisiertem Zweirad entfliehen? Da in der Schweiz kein totaler Lockdown besteht, steht einer privaten Ausfahrt rechtlich nichts im Weg. Wir plädieren aber selbstverständlich für penibelste Einhaltung aller vom Bundesrat empfohlenen Hygiene-Massnahmen! Auch empfehlen wir, auf längere Ausfahrten allein oder gar in der Gruppe grundsätzlich zu verzichten. Wir bitten alle Motorrad- und Rollerfahrer, genauso wie übrigens auch alle Fahrradund E-Fahrrad-Lenker, mit allergrösstem Nachdruck darum, mit noch mehr Vorsicht als sonst hinter dem Lenker zu sitzen und äusserst kontrolliert und vorausschauend unterwegs zu sein. Das im Moment extrem geforderte Gesundheitswesen darf nicht unnötigerweise beansprucht werden!» (pd.)


Ref. Kirche Obfelden Palmsonntag, 5. April Von 9.00 bis 18.00 Uhr sind Sie eingeladen, bei der Kirche vorbeizukommen. Lassen Sie sich von der dekorativen Installation auf Palmsonntag und die Karwoche einstimmen. Pfrn. Eva Eiderbrant 043 817 10 81 / pfarramt@kircheobfelden.ch Sekretariat: Marianne Voss 043 817 10 11 / sekretariat@kircheobfelden.ch Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. www.kircheobfelden.ch

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zu jedem Tag und am Sonntag eine Predigt von Säuliämtler PfarrerInnen. Kontakt und Hilfe Wenn Sie sich allein fühlen und das Bedürfnis haben, mit jemandem zu sprechen, sind Ihre OrtspfarrerInnen wie bisher für Sie da und haben auch für Ihre Sorgen und Anliegen ein offenes Ohr. Unsere Telefonnummern und Mailadressen finden Sie unten bzw. auf den Websites Ihrer Kirchgemeinde. Dort erfahren Sie auch, welche Hilfsangebote in Ihrer Gemeinde bereits bestehen. Alle Angebote stehen grundsätzlich allen Menschen offen, ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit. Offene Kirchen Viele Kirchen stehen auch in diesen Tagen als Rückzugsort und Raum der Stille und Besinnung für Sie offen. Bleiben Sie behütet!

Ref. Kirche Aeugst a. A. www.kirche-aeugst.ch Pfarrerin Bettina Stephan ist telefonisch erreichbar für seelsorgerliche Gespräche, Tel.: 044 761 44 74 oder 079 581 23 55 Die Kirche ist immer offen – es kann eine Kerze entzündet werden im Chorraum und ein «Text zum Mitnehmen» liegt bereit.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Pfarrteam Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15 Pfr. Thomas Müller 044 761 30 40 Pfr. Werner Schneebeli 044 761 56 50 Sozialdiakoninnen Gabriela Bregenzer (Anfragen für Einkaufs- und andere Hilfen) 044 552 01 88 Ursula Jarvis 043 466 83 23 Sekretariat Monika Sutter 044 761 24 00 Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. www.refkircheaffoltern.ch

Ref. Kirche Bonstetten Wir sind für Sie da (telefonisch): Pfarrerin Susanne Sauder: 044 701 15 81 oder 079 460 31 67 Sozialdiakonin Silke Korn: 044 701 15 83 oder 079 393 53 73 Sekretariat, Pascale Righetti: 044 701 15 82 (Di + Do 8.30 – 12 Uhr, Do 14 – 16 Uhr) www.kirchebonstetten.ch Wir helfen: Einkaufs-Hilfe, Hoffnungsfenster, Gesprächsangebot und mehr «Für DICH!»: täglich ein Wort oder Bild zur Aufmunterung bzw. zum Nachdenken Die Kirche ist täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnet (Seiteneingang) Mit Anliegen-/Gebetsbuch und «Lichtblick-Karten» zum Mitnehmen

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

www.ref-hausen.ch. Pfarrerin Irene Girardet: 044 764 02 15 . Die Kirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag läuten die Kirchenglocken zu den üblichen Gottesdienstzeiten.

www.kircheottenbach.ch Jeden Sonntag wird das sonntägliche Einläuten des Gottesdienstes mit den Kirchenglocken im Sinne einer «Versammlung im Geiste» beibehalten. Die Kirche ist täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Pfarrerin Sonja Weisenhorn, Telefon 079 732 23 04 VDM Lilian Gächter, Telefon 078 808 10 28 Präsidium Kirchenpflege: Hans Peter Stutz, praesidium@kircheottenbach.ch Sekretariat: Daniela Burkart, ref.kirche.ottenbach@bluewin.ch

Ref. Kirche Hedingen Wegen der Corona-Krise sind alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Die Glocken hingegen werden wie gewohnt läuten und der Kirchenraum ist tagsüber jeweils für Sie geöffnet. Aktuelle Informationen finden Sie auf www.kirchehedingen.ch. Gern dürfen Sie sich auch an unseren Pfarrstellvertreter Hansjakob Schibler direkt wenden: Per Telefon: 044 761 64 34, oder per Mail: pfarramt@kirchehedingen.ch. Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntagsgedanken jeden Sonntag auf www.kirchekappel.ch Pfr. Christof Menzi, 044 764 12 59, christof.menzi@kirchekappel.ch Die Kirche ist offen

Kloster Kappel a. A. Alle Veranstaltungen, Gebete und Gottesdienste entfallen. www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 5. April Palmsonntag Beginn der hohen Woche Gottesdienst muss entfallen, gerne dürfen Sie in der Kirche Palmzweige holen, bitte einen pro Haushalt; wir wollen nicht hamstern.– Lesen wir gemeinsam den Text in unseren Häusern: Philipper 2, 5-11 und Johannes 17, 1-8 Auf der Homepage der Kirchgemeinde ist ein Podcast mit Musik und Wort von Jens Hoffmann und Pfr. Maurer zu hören zu dem Sonntag und dem kommenden Osterfest. Der Pfarrer ist Tag und Nacht per Mail und telefonisch erreichbar, Tel. 044 767 07 32

Ref. Kirche Maschwanden Pfrn. Claudia Mehl; Tel: 044 767 09 78 Die Kirche ist immer offen. www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Telefonisch sind wir gerne für Sie da Pfarramt Andreas Fritz, Tel. 044 767 01 59 Diakonie Jana Weiss, Tel. 043 466 83 25 Die Kirche ist offen von 8.00 bis 18.00 Uhr www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. April 9.30 Die Kirchenglocken werden läuten – auch ohne Gottesdienst Auf der Treppe v o r der Kirche brennen jeden Abend drei Kerzen, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. I n der Kirche sind Flyer ausgelegt mit Kurzbesinnungen. Wir sind für administrative Angelegenheiten telefonisch erreichbar unter 079 413 49 19 (Urs Guldener) und für seelsorgerliche Gespräche 079 520 12 33 (Jürgen Schultz).

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Kontakte Pfr. Matthias Ruff: 079 674 27 01 Pfr. Otto Kuttler: 044 700 01 53 Sekretariat: ref@stawet.ch Offene Kirchen Wettswil 9.00 Uhr – 18.00 Uhr Stallikon 10.30 Uhr – 17.00 Uhr mit Stationenweg zum Kreuz Predigt vom 5. April ab 10.00 Uhr auf der Homepage YouTube-Kanal: Reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil jeweils sonntags und mittwochs mit einem neuen Beitrag WhatsApp-Gruppe: Kirche Stallikon Wettswil Instagram: kirche_stallikon_wettswil Als Zeichen läuten die Kirchenglocken am Sonntag weiterhin zu den üblichen Gottesdienstzeiten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. und Obfelden Infolge Coronavirus sind alle Gottesdienste in unserer Kirche sowie alle Feiern im Chilehuus bis auf weiteres abgesagt. Die Kirche aber bleibt wie gewohnt offen. Wer die Stille oder einen Ort zum Gebet sucht, ist herzlich willkommen. Menschen, die wegen dem Coronavirus verunsichert sind oder unter Ängsten leiden, dürfen sich selbstverständlich an unsere Seelsorgenden wenden. Wir danken Ihnen für das Verständnis und sind überzeugt, mit diesem Schritt gemeinsam die besondere Lage zu überstehen. www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Die Durchführung öffentlicher und privater Veranstaltungen ist einstweilen bis am 19. April verboten. Darunter fallen in Pfarreien und Missionen Eucharistiefeiern (Sonntags- und Werktagsmessen), aber auch alle anderen Formen des gemeinsamen Gottesdienstes und kirchliche Anlässe jeglicher Art. Die Kirche ist täglich von 7.30 Uhr bis 20.00 Uhr zum Beten geöffnet. Wir sind telefonisch erreichbar von Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 12.00 Uhr, nachmittags von 13.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr. Auf unserer Homepage www.kath.ch/bonstetten können Sie sämtliche News entnehmen. Für Gespräche mit einem Seelsorger können Sie uns unter der Nr. 044 700 00 11 erreichen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis.

Kath. Kirche Hausen a. A.

In dieser besonderen Zeit ist unsere Kirche jeden Tag offen von 9.00 bis 20.00 Uhr. Alle sind zu einem Stillen Gebet willkommen. Ein interaktiver Versöhnungsweg, Besinnungs- bzw. Kreuzweg lädt Euch herzlich zur Teilnahme ein. Das mit Kindern gestaltete Kreuz im Altarraum ist das Zentrum unserer Pfarrei und verbindet uns untereinander im Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Fastenopfersäckli können in den Opferstock der Kirche oder in den Briefkasten unseres Sekretariates gelegt werden. Beides wird täglich geleert. Dankeschön. Wir werden Palmzweige segnen und ab Palmsamstag zum Mitnehmen in die Kirche legen. Ab dann können auch alte Palmzweige und gesegnete Dinge von Euch in einen Korb gelegt werden. Ohne Gemeinde aber in ökumenischer Verbundenheit mit Pfarrerin Irene Girardet werde ich diese Sachen ins Osterfeuer geben. Am Palmsonntag, am hohen Donnerstag und an Ostern werden wir kleine Videos oder Gebetsimpulse auf unsere Homepage laden. Matthias Diakon, Gemeindeleiter Unsere Kontaktmöglichkeiten: Matthias: 079 291 03 00 oder pfarrei@kath-hausen.ch; Kath. Pfarramt: 044 764 00 11 oder sekretariat@kath-hausen.ch www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. April 9.30 WhatsApp-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti, S. Bartels und S. Hanke. Für die Teilnahme siehe die Anweisungen auf unserer Homepage. Die Stift-Messe von Frau Blanca und Herrn Oswald Matter-Portman, sowie das Jahresgedächtnis von Herrn Rocco Molinaro und Frau Antonietta Onorati werden zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. In dieser schwierigen Zeit bleiben wir mit Ihnen via Telefon oder per Mails, Homepage und WhatsApp in Kontakt, auch (Samstag, Sonntag und Montag) ist ein Seelsorger / eine Seelsorgerin ab 8.00 bis 18.00 unter der Telefonnummer 044 767 01 21 erreichbar. Alte und kranke Menschen werden regelmässig von unserem Pfarrer angerufen. Wenn Sie ein Telefon erhalten möchten, melden Sie sich beim Sekretariat. Jeden Tag bleibt unsere Pfarrkirche offen für das persönliche Gebet und dies – wenn möglich – noch länger als sonst. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie gesund. www.kath-hausen-mettmensetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 5. April 10.00 Livestream-Gottesdienst Andi Wolf Mehr unter www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Weidstrasse 20 Sonntag, 5. April Die Predigt kann am Sonntag, ab 10.30 Uhr, online auf www.etg-mettmenstetten.ch/Predigten gehört werden. Thema: Jerusalem empfängt seinen König Matthäus 21, 1 – 11


Vermischtes

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Valentinas Bruder ist autistisch – und sie liebt ihn sehr Neues Buch eines Mädchens aus dem Knonauer Amt Valentina ist elf Jahre alt. Und sie hat ein Buch geschrieben über das Leben mit ihrem drei Jahre jüngeren Bruder Leonardo, der an Autismus leidet. In einfachen Geschichten erzählt Valentina so, dass man eine komplexe Entwicklungsbeeinträchtigung besser versteht und auch noch emotional betroffen ist. Von Regula ZellwegeR «Der Delfin in der Hängematte – Mein abenteuerliches Leben mit meinem autistischen Bruder Leonardo», so lautet der Titel des Buches, das die elfjährige Valentina geschrieben hat und das Anfang April erscheinen wird. Valentina liebt Schokolade, am meisten ihren Bruder Leonardo und – das Schreiben. Sonia Gössi, Valentinas Mutter, erzählt: «Valentina hat mit neun Jahren für ihre Oma zum Geburtstag «Ein Buch» – rund acht A4-Seiten von Hand – über Leonardo geschrieben. Sie hatte selbst diese Idee und wir fanden die Geschichte so rührend, dass ich ihr angeboten habe, das Buch zu publizieren. Wir haben über ein Jahr lang daran gearbeitet und ein wenig professionelle Hilfe von einer Lektorin bekommen.»

Autismus «Uns glotzen schon alle an, wenn wir mit Leonardo unterwegs sind. Vielleicht nimmt das mit meinem Buch ein wenig ab und die Leute verstehen, dass wir alle gleich sind», das ist Valentinas Motivation für das Schreiben des Buches. Sie und ihre Eltern sind sich bewusst, dass sie damit auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen werden. Damit werden sie umgehen können, denn sie unterstützen mit dem Buch die Beratungsstelle

Selbsttests zum Suchtverhalten Mittels den von Max Lenzi, dem Suchtberater des Sozialdienstes Bezirk Affoltern nachfolgend vorgeschlagenen Selbsttests im Internet können sich Fragende zu verschiedensten Abhängigkeiten selber testen. Im Internet: Auf der Homepage www.suchtpraevention-zh.ch, ebenso unter «Angebot» auf www.suchtberatung-ags.ch finden sich Selbsttests zu verschiedenen Themen. – Alkohol: www.weniger-trinken.ch oder www.forel-klinik.ch/alkoholtest – Für CoAbhängige bezüglich Alkoholsucht eines Angehörigen: www.cosucht-frei.de/ selbsttest-co-abhaengigkeit – Rauchen: www.at-schweiz.ch/de (Test unter «Rauchstopp», «Aufhörhilfen») – Cannabis: www.realize-it.org/cannabistest – Glücksspiel: www.sos-spielsucht.ch/ de (unter Betroffene) – Speziell für Jugendliche: www.feel-ok.ch/de_CH/jugendliche (unter den Icons auf der Homepage finden sich diverse Tests). Apps für i-Phone: Drink less Schweiz; Arud Konsumtagebuch; Arud MyDrinkControl; Stiftung Berner Gesundheit; englischsprachige Apps: Happify; Leaf; Daybreak; Drink Tracker. Apps für Android: Drink less Schweiz; Fachstellen Sucht Kanton Zürich; Arud Konsumtagebuch; Arud MyDrinkControl; Stiftung Berner Gesundheit; AlcoTrack (Promillerechner und Alkohol-Tracker); Alkoholfrei Trinken aufhören (EaysQuit); englischsprachige Apps: Daybreak – Alcohol Support; Try Dry; Quit Drinking – Stay Sober. Kontakt Suchtberatungsstelle Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41a, Affoltern: Tel. 044 762 45 83 (Montag bis Donnerstag, 9 bis 17.30 Uhr), E-Mail: Suchtberatung@sdaffoltern.ch.

der Stiftung Kind und Autismus in Urdorf www.kind-autismus.ch, die neben Beratungsbeiträgen weitgehend von Spenden finanziert wird. Im Leitbild ist zu lesen: «Wir setzen uns für die Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Autismus-Spektrums-Störungen (ASS) ein. Wir führen eine Tagessonderschule mit angeschlossenem Wohnhaus und entlasten die Eltern und Angehörigen ausserhalb der Unterrichtszeiten mit weiteren Angeboten. Unser Dienstleistungsangebot bauen wir stetig aus. Mit unserer Beratungsstelle und dem Kurswesen «step-by» tragen wir das spezialisierte Fach- und Erfahrungswissen weiter und werden so zu einem der führenden Zentren für Autismus in der Deutschschweiz.» Autismus (ASS) ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die in der Regel vor dem dritten Lebensjahr auftritt. Sie zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen. So können Probleme beim Verständnis und Aufbau von Beziehungen auftreten. Es können sich Auffälligkeiten bei der sprachlichen und nonverbalen Kommunikation zeigen, beispielsweise bei Blickkontakt und Körpersprache. Zu beobachten sind auch eingeschränkte Interessen mit sich wiederholenden, stereotyp ablaufenden Verhaltensweisen.

Herausfordernd für Eltern und Geschwister Valentina vermittelt diese ziemlich «technischen» Erklärungen mittels Erzählen von kurzen, unterhaltsamen Episoden aus dem Zusammenleben einer Familie, die sich jeden Tag liebevoll, respektvoll und mit viel Kreativität dieser anspruchsvollen Situation stellt. Valentina formuliert: «Wenn man ASS hat, nimmt man die Welt anders als andere Menschen wahr. In der Welt meines Bruders sind die Farben farbiger, die Lichter heller, der Lärm ist lauter, der Wind stärker, das

Leicht lesbar – fröhlich illustriert

Valentina liebt ihren autistischen Bruder Leo. Er findet bei ihr Verständnis und Geborgenheit. Zudem hat sie immer gute Ideen zum Spielen. (Bild zvg.) Meer salziger und der Pullover kratziger. Sonia Gössi erklärt: «Die kurzen Einblicke in unseren ‹Alltag› sind von Valentina mit Leichtigkeit und Humor beschrieben. Erwachsene Leser erkennen einerseits, wie gross die Herausforderungen für die ganze Familie sind, anderseits, dass das Familienleben auch nach einer frühkindlichen Autismus-Diagnose weitergeht – und sehr abenteuerlich sein kann. Es wird uns nie langweilig!» Sie macht sich auch immer wieder Gedanken, was die Situation für Valentina bedeutet: «Für Geschwister von betroffenen Kindern ist es sicher hart. Sie wirken oft reifer als

gleichaltrige Kinder. Sie entwickeln wertvolle ‹Soft Skills› wie beispielsweise Mitgefühl, Fürsorge, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Solidarität – und sie finden immer wieder spontan kreative Lösungen für Probleme, mit denen andere Kinder nie konfrontiert sind. «Wir stellten seine Lieblingssachen, seinen Zug, die Plastikgläser und die Automagazine ganz oben in die Regale. Damit er uns um Hilfe bitten musste, wenn er sie haben wollte. Wir gingen auch in den Wald, um den Vögeln und Bienen und dem Wind zuzuhören. Das war gut, um Leos Hören zu entwickeln.»

Für die Eltern bedeutet die Alltagsgestaltung mit ihren Kindern, die unterschiedliche Bedürfnisse haben, oft ein Spagat. «Es gibt gute und schlechte Tage, es gibt harte Stunden und geniale Momente. «Es ist wie auf einer Achterbahn, für die ganze Familie,» meint Sonia Gössi. Und nachdenklich: «Wir sind auch nur Menschen. Wichtig ist es für uns, dass wir für beide Kinder da sind. Ich stelle sicher, dass ich Zeit nur mit Valentina oder nur mit Leonardo verbringe. Und ich nehme mir – neben dem Job – auch Zeit für mich selbst.» Die grosse Herausforderung für Eltern – nicht nur eines autistischen Kindes – besteht darin, auch gut zu sich selbst zu schauen. Sonia Gössi hat gelernt, sich zu organisieren, um Hilfe zu bitten und diese auch ohne schlechtes Gewissen anzunehmen. Valentinas Buch eignet sich für Kinder ab 10 Jahren, idealerweise ist die Lektüre von einer Beziehungsperson begleitet. Die Sprache ist altersgerecht mit kurzen Sätzen und ohne Fremdwörter. Die attraktive grafische Gestaltung vermittelt Leichtigkeit. Die fröhlichen Zeichnungen von Frank Baumann unterstreichen die emotionale Stimmung des jeweiligen Kapitels. «Der Delfin in der Hängematte – Mein abenteuerliches Leben mit meinem autistischen Bruder Leonardo» erscheint Anfang April beim Wörterseh Verlag und kann als Hardcover oder E-Book bereits vorbestellt werden. «Der Delfin in der Hängematte» von Valentina, Wörterseh Verlag, 2020, illustriert, 91 S., CHF 17.90. Stiftung Kind und Autismus: www.kind-autismus.ch Unsere Leserinnen und Leser können das Buch «Der Delfin in der Hängematte» unter dem Codewort lz20dh zum Spezialpreis von Fr. 14.90 statt Fr. 17.90 (inkl. Porto und Verpackung) bestellen. Entweder direkt über die Homepage: www.woerterseh.ch, per Mail: leserangebot@woerterseh.ch oder telefonisch unter: 044 368 33 68. Codewort nicht vergessen!

Frühjahrsputz von Wohnung und Gedanken Ein fiktives Interview zum Thema innere und äussere Sauberkeit Wenn die Sonne wieder höher am Himmel steht, wenn auf den Feldern gegüllt und gepflügt wird, sind das für viele Menschen Zeichen, um Leitern und Lappen hervorzuholen – umso mehr beim bundesrätlich verordneten Rückzug ins Haus. Der «Anzeiger» nimmt dies zum Anlass für ein fiktives Interview mit «Frau Lenz, Fachfrau für Sauberkeit».

sich an dem zu freuen, was es gleichzeitig immer auch an Erfreulichem gibt. Sich allein aufs Fahrrad schwingen und im Wald Bärlauch und Brennnesseln suchen und damit einen Flammkuchen oder ein würziges Pesto herstellen – solches darf auch jetzt unternommen werden, und hier im Säuliamt finden sich überall Wege, wo Social Distancing bestens möglich ist. Ganz wichtig ist es auch, sich Hilfe zu holen, wenn man alleine nicht mehr weiterweiss. Momentan bieten viele Therapeutinnen und Therapeuten auch Gespräche per Skype an.

«Anzeiger»: Kaum ist Frühling, wird traditionsgemäss gescheuert. Ist das nicht bescheuert? Frau Lenz: Aber nein! Alle, die schon einmal einen richtigen Frühjahrsputz gemacht haben, kennen das Gefühl von Befreiung und Freude, durch blitzblanke Fensterscheiben in den blühenden Frühling hinauszuschauen und in der Ferne Rigi und Pilatus in ihrer ganzen Erhabenheit wieder klar sehen zu können. Also macht eine solche Grundreinigung auch heute noch Sinn? Aber ja! Früher waren die Wohnungen wohl dunkler, feuchter, schlechter belüftet und es war ein Muss, einmal im Jahr alles ans Licht und an die Luft zu holen und gründlich zu putzen. Heute putzen wohl viele eher aus Tradition und nicht aus schierer Notwendigkeit. Aber danach wirkt das Haus oder die Wohnung doch gleich viel heller und grösser, was in der momentanem Rückzugs-Situation doch ganz hilfreich sein kann. Ausserdem mögen Viren häufiges Lüften und Sonnenwär-

Wem empfehlen Sie so einen Generalputz? Den seelischen Frühjahrsputz empfehle ich allen. Den Hausputz da, wo es nötig ist und Freude macht. Das ist übrigens auch etwas für Männer und auch Kinder können mithelfen.

«Frau Lenz» plädiert für den inneren und äusseren Frühjahrsputz. (Bild Nepita Santiago) me nicht besonders. Wichtig ist jedoch, dass bei einer solchen Grossputzveranstaltung auch ans «innere Putzen» gedacht wird. Was meinen Sie mit «innerem Putzen»? Auch an die seelische Sauberkeit denken. Nicht nur Matratzen lüften,

sondern auch Körper und Geist sozusagen mit Luft und Licht erfrischen, in die verborgenen Seelenwinkel gucken und schauen, was dort benötigt wird und sich in Selbstfürsorge üben. Störende Gedanken über die montane Lage und ihre Auswirkungen immer wieder ziehen lassen, und versuchen

Womit und wie sollte denn geputzt werden? Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Es erstaunt mich immer wieder, wie in losen Schlappen auf Fenstersimsen balanciert und auf wacklige Stühle geklettert wird, oder wie korbweise Putzmittel eingekauft werden. Mit einer rutschsicheren Leiter, stabilen Schuhen, verschiedenen Lappen, mit Putzessig und einem biologisch abbaubaren Allzweckreiniger kommen Mann oder Frau schon recht weit. Ein letzter guter Tipp? Weder innere noch äussere «Verschmutzungen» anstehen lassen, dann sind keine Kraftakte à la Frühjahrsputz nötig. Interview Nepita Santiago


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Vermischtes

Freitag, 3. April 2020

Wort und Musik statt «Live»Gottesdienst Wir leben in verrückten Zeiten, in Isolation und Ängsten. Dinge, die uns oft Trost spenden wie Konzerte, Gottesdienste, Kinogänge, Essen in Gemeinschaft müssen zurzeit entfallen und wir fragen uns alle, wann das wieder möglich sein wird und wann sich die Situation wegen Corona wieder normalisieren wird. Da Gottesdienste und Konzerte auch in den Kirchen entfallen müssen, zum Leidwesen vieler, hat der Wangener Kantor, Pianist und Organist Jens Hoffmann eine Initiative gestartet. Jede Woche vor dem Sonntag oder vor den österlichen Feiertagen wird ein Podcast aufgenommen mit passender Orgel- oder Klaviermusik, dazu ein Wort, Gebet und Segen. Dies möge die Verbundenheit der Menschen untereinander stärken und alle ermutigen, in diesen trüben Zeiten aus dem christlichen Glauben Mut zu schöpfen für sich selber, für die nahen Lieben und die oft so leidgeplagte Welt. Alle, die Lust haben, mögen am Donnerstagabend um 20 Uhr eine Kerze in ein Fenster stellen, an die Leidenden denken und für ein Ende dieser Pandemie beten. Die Podcasts sind auf der Website der reformierten Kirchgemeinde (www.kircheknonau.ch) anzuhören und dürfen auch geteilt werden. Jens Hoffmann und Pfarrer Thomas Maurer

Nicht zu übersehen. Das wohl grösste Fussball-Grafitti im Bezirk Affoltern, zu finden ... Ja, wo denn? (Bilder Stefan Schneiter)

Wer entdeckt die meisten Fussball-Graffitis? Anregung für ein Familien-Suchspiel in der Corona-Zeit Und plötzlich hat man Zeit. Die Coronakrise setzt ganze Familien zu Hause fest, die Kinder sind gelangweilt. Warum nicht zum Zeitvertreib einen Suchwettbewerb per Velo zu Fussballgrafittis im Säuliamt veranstalten? von stefan schneiter

Jens Hoffmann, Organist in der reformierten Kirchgemeinde Wangen-Brüttisellen. (Bild zvg.)

Der Corona-Lockdown ist auch eine schrecklich fussballlose Zeit. Der Fussballbetrieb ruht vollständig, auch die besten Fussballklubs im Kanton, FCZ und GC, können derzeit keine Spiele austragen. Trotzdem aber sind sie optisch präsent – in Form von Grafittis. Im ganzen Bezirk Affoltern sind diese zu finden – entlang von Strassen, an Scheunen, Elektroverteilkasten, Strassenschildern und -lampen, an Hausmauern, auf Sitzbänkli, Abfallkübeln usw. usw. Es lohnt sich, eine Entdeckungstour auf den Spuren der Sprayereien zu unternehmen. Obwohl diese eigentlich illegal sind und die

«Mis Säuliamt» im Fernsehen Bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» gehen fünf Schweizerinnen und Schweizer auf eine Tour durch ihre Region. Jeder von ihnen präsentiert an einem Tag der Woche seinen Heimatort von einer persönlichen Seite – mit dem Ziel, am meisten zu punkten. Am Ende jedes Tages bewerten die Gäste ihre Erlebnisse mit null bis zehn Punkten. Nächste Woche ist wieder einmal der Kanton Zürich dran, und zwar am Montag Mettmenstetten und am Dienstag Aeugstertal. Diese Sendungen werden jeweils von 18.15 bis 18.40 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt. Welcher Gastgeber kann mit seiner Präsentation überzeugen und holt den Wochensieg? (pd.)

Eine der schöneren Sprayereien entlang einer Strasse.

künstlerische Qualität nicht immer über alle Zweifel erhaben ist. Doch das ist hier nicht das Thema. Vielmehr lässt sich daraus ein ideales Suchspiel für Familien mit den fussballverrückten Sprösslingen veranstalten. Natürlich mit Wettbewerbscharakter, um die Jungmannschaft auch genügend für die Suchtour per Velo zu motivieren. Die ideale Konstellation dazu wäre, sagen wir mal, wenn der Vater und die Tochter FCZ-Fans, Mutter und Sohn GC-Fans sind. Das sorgt bei allen Beteiligten für eine ausreichende Challenge. Und schon kanns losgehen. Die Spielregeln sind einfach: Die ganze Familie schwingt sich aufs Rad und macht sich auf Graffiti-Suche. Wer entdeckt zuerst ein FCZ-Logo? Wo findet sich eine GC-Sprayerei? Für jede Erstentdeckung gibts Punkte. Am Schluss gewinnt, wer am meisten Punkte gesammelt hat. Die Punkteverteilung lässt sich differenziert ausgestalten: Schöne, mehrfarbige Graffitis drei Punkte, schlichte einfarbige Schriftzüge zwei Punkte, simple Kleber ein Punkt. Oder eine Abstufung nach Grösse der Sprayerei. Über einen Quadratmeter gross drei Punkte, kleinere Schriftzüge zwei Punkte usw. Man kann auch nach Klubqualität unterscheiden: FCZ zwei Punkte, GC einen Punkt – da der FCZ der bessere Klub ist (!). Diese Kategorisierung dürfte allerdings etwas heikel sein. Wie auch immer, Hauptsache, es macht Spass. Als Siegerpreis gäbs eine Einladung ins Letzigrund-Stadion – irgendwann wird auch dort wiedermal Fussball gespielt werden können.

Der oder die anonymen Sprayer haben auch eigentliche Kunstwerke geschaffen.

Eine grafisch interessante Variante eines GC-Logos.

Nicht nur Graffitis, auch Kleber sind vielerorts im Säuliamt zu finden.

GC – optisch auch an Bahnlinien präsent.

Schön ist anders, aber Punkte gäbe es auch für solche Graffitis zu gewinnen.

Seniorenreise wird abgesagt Wie vielen anderen Organisationen ergeht es auch jenen der Seniorenreise Obfelden 2020, die für den 3. Juni vorgesehen gewesen wäre: «Bei der gegenwärtigen Situation wird in diesem Jahr keine Seniorenreise durchgeführt», teilen sie mit. (pd.)

Betonwände sind beliebte «Opfer» von Sprayern.


Extra HERKÖMMLICHES

Logisch Logik ist die Lehre vom folgerichtigen Denken, hergeleitet von «logos», dem altgriechischen Begriff für Wort, sinnvolle Rede, Vernunft. Adjektivische Fachausdrücke wie ontologisch, psychologisch, metereologisch, astrologisch, etymologisch oder theologisch erwecken dementsprechend den Eindruck, als wäre alles logisch, was wissenschaftlich erforscht wird. In der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild, weil die unberechenbare Natur nicht allzu viel von menschlicher Logik zu halten scheint Und weil sich längst nicht alle Rätsel und Geheimnisse dieser Welt schlüssig erschliessen lassen. Man denke beispielsweise an Wetterprognosen (Meteorologie) oder an die Erkenntnisse der Seelenforschung (Psychologie), ganz zu schweigen von Himmelslehren aller Art (Astrologie und Theologie). Dem renommierten Label logisch gegenüber sind berechtigte Zweifel angebracht. Nicht überall, wo Logik draufsteht, ist auch Logik drin. Selbst meine etymologischen Deutungen sind davon nicht ausgeschlossen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

DIGITALISIERUNG IN WORTEN

Digital Detox Digitale Entgiftung oder umgangssprachlich «Handyfasten» werden Bemühungen genannt, digitalen Medien und Geräten eine Weile zu entsagen. Durch den Verzicht auf digitale Inhalte und Präsenz entziehen sich Menschen der Erreichbarkeit und Vernetzung und fokussieren auf das reale Leben. Untersuchungen im deutschsprachigen Raum haben ergeben, dass Mobiltelefonnutzende während der Wachphasen durchschnittlich alle zwölf Minuten zum Handy greifen, es also 80 Mal entsperren und dabei zweieinhalb Stunden mit Handynutzung verbringen. Durch die Omnipräsenz digital aufgearbeiteter Inhalte sinkt die Konzentrationsfähigkeit stark. Bei suchtartigen Verhaltensweisen bezüglich Handy, Internet oder Videospielen kann Digital Detox helfen, sich wieder auf die positiven Seiten des realen Lebens konzentrieren zu können. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten» erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

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«Der Radsport war für mich seit der Kindheit das Wichtigste» Menschen im Säuliamt: Remo Spirgi war Radrennfahrer und ist im Spital Affoltern tätig Er wurde im Spital Affoltern geboren und ist seit vielen Jahren dort im technischen Dienst tätig. In seinen Jugendjahren war Remo Spirgi begeisterter und erfolgreicher Radrennfahrer und regelmässig in ganz Europa unterwegs.

tert gewesen. «Bei dieser Abstimmung wurde einmal mehr deutlich, dass das Säuliamt eben das Säuliamt ist. Eben anders als irgendeine Region. Hier gibt es die Solidarität noch.»

Auch mit weniger zufrieden Heute wohnt Remo Spirgi in Hedingen. Er sei mit dem Velo in zehn Minuten am Arbeitsplatz. Das sei wichtig, da er auch Pikettdienst habe am Wochenende oder in der Nacht. «Der Pikettdienst ist in meinem Job eigentlich der einzige belastende Faktor. Da klingelt manchmal mitten in der Nacht das Telefon, weil etwas nicht funktioniert. Und nicht immer bin ich dann genau in diesem Gebiet auch der Fachmann.» Dann müsse er so schnell wie möglich weitere Spezialisten mobilisieren. Neben seinem ausgefüllten Berufsalltag hat er kaum Zeit für ein umfangreiches Hobby und schon gar nicht für eine Vereinstätigkeit. Er verbringe seine Freizeit gerne mit seinen Kollegen, die verteilt in der ganzen Schweiz wohnen, oder er spiele mit seinen Göttibuben Fussball und mit dem grösseren sogar Schach. «Jetzt habe ich aber leider gar keinen Kontakt zu ihnen. Das wäre unverantwortlich mit meinem Beruf hier im Spital.» Die Wochenenden als Single seien dadurch zurzeit schon etwas langweilig.

Mit ReMo SpiRgi SpRach MaRianne VoSS «Ich bin hier in diesem Spital geboren und habe fast mein ganzes Leben in Affoltern verbracht», berichtet Remo Spirgi. Nach den Schuljahren habe er eine Sanitärlehre absolviert. «Meine Eltern drängten mich dazu. Ich selber hatte nur den Sport, respektive den Radrennsport im Kopf. Er war für mich seit der Kindheit das Wichtigste.» Er sei Mitglied im RRC Amt gewesen und habe schon während der Lehre an vielen Strassenrennen teilgenommen. «Das war manchmal eine harte Doppelbelastung. Nach achteinhalb Stunden Arbeit auf dem Bau musste ich am Abend noch einige Stunden trainieren.» Nach der Lehre konnte Remo Spirgi die Sportler-RS absolvieren. «Und danach wurde der Sport zu meinem Beruf. Ich war Radprofi, gehörte in meiner Kategorie zu den besten der Schweiz und war während einiger Jahre ständig in ganz Europa unterwegs, in Frankreich, Italien, Holland oder Belgien.» Das sei extrem spannend gewesen. Manchmal habe er jeden Tag in einem andern Hotel geschlafen und natürlich überall interessante Leute getroffen.

Das Zuhause vermisst Dann, mit 23 Jahren, hatte er das Leben aus dem Koffer satt. «Ich erlebte ein paar Niederlagen, sowohl im Sport wie auch im persönlichen Leben, und ich vermisste es, ein Zuhause zu haben. Ich überlegte mir, wie es weitergehen soll auf die Dauer.» Er stiess auf ein Stelleninserat vom Spital Affoltern. Gesucht wurde ein Sanitär für den technischen Dienst. «Ich bewarb mich einfach mal – und erhielt die Stelle.» Das war im Mai 2006. Während der ersten Monate sei er neben dem neuen 100-Prozent-Job noch weiter Rennen gefahren. «Doch bald war

WETTER

Remo Spirgi im Restaurant Panorama im Pflegezentrum Sonnenberg, das zurzeit für die Öffentlichkeit gesperrt ist. (Bild Marianne Voss) mir klar, dass Spitzensport und ein Volljob nicht gleichzeitig möglich sind. Jetzt fahre ich nur noch Velo, weil es mir Freude macht.» Und er ergänzt schmunzelnd: «Nur noch im Sommer, wenn es warm und trocken ist.»

Abwechslungsreicher Traumjob Im Spital Affoltern sind sechs Personen im technischen Dienst tätig. «Ich bin vor allem für die Heizung, Lüftung, die sanitären Anlagen und auch für die Medizintechnik zuständig. Und dabei habe ich mit fast allen Abteilungen im Haus Kontakt.» Die Arbeit sei sehr spannend und abwechslungsreich, betont er. «Ich habe hier einen Traumjob gefunden, der Freude macht und befriedigend ist!» Die momentane Situa-

tion mit dem Coronavirus ist herausfordernd. «Wir sind daran, uns für den schlimmsten Fall vorzubereiten und rüsten die Zimmer der ehemaligen Geburtsabteilung so um, dass sie für Patienten bereit wären.» Das beinhalte die gesamte Technik und genügend Sauerstoffreserven, denn im Ernstfall sollten die Techniker das Krankenzimmer nicht mehr betreten müssen. Remo Spirgi liegt das Spital Affoltern persönlich sehr am Herzen. Die Abstimmung letztes Jahr und die gesamten Turbulenzen im Vorfeld seien für ihn und für viele andere sehr belastend gewesen. «Die Unsicherheit und die Negativmeldungen waren verunsichernd und haben mich aufgewühlt.» Umso mehr sei er nach dem positiven Ausgang extem glücklich und erleich-

Glücklich und zufrieden Er sei aber zufrieden und glücklich. «Wenn ich hier im Spital arbeite, wird mir immer wieder sehr bewusst, was es heisst, gesund zu sein und keine körperlichen Einschränkungen zu haben.» Er sei hier täglich mit Leben und Tod konfrontiert. «Dadurch schätze ich vieles im Leben bewusster und bin gerne auch mal mit weniger zufrieden.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

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LEBENSWEISHEIT «Die Vorstellung einer veränderbaren Realität ist eine solide Basis für Fortschritt und Veränderung.» Olafur Eliasson

Den Frühlingsputz sorgfältig planen Alle Menschen in der Schweiz sollen momentan so oft wie möglich zu Hause sein. Der Frühlingsputz wird somit bei vielen einen höheren Stellenwert erhalten als in normalen Zeiten. Doch schon in gewöhnlichen Jahren verletzen sich rund 39 000 Personen beim Putzen oder Kochen, ein Teil davon beim Frühlingsputz. Die BFU empfiehlt darum auch jetzt, für die grosse Putzaktion genügend Zeit einzuplanen und nur Arbeiten zu erledigen, für welche die richtige Ausrüstung im Haus ist. Der Frühling ist traditionell die Zeit für grosse Putzaktionen zu Hause, der Frühlingsputz könnte dieses Jahr sogar einen höheren Stellenwert erhalten. Und weil schon in normalen Jahren sich viele Personen beim Putzen oder Kochen so schwer verletzen, dass ein Arztbesuch oder Spitalaufenthalt nötig ist, sollte deshalb Vorsicht und vor allem Ruhe geboten sein. Denn: Eile führt oft zu Unfällen, hauptsächlich zu Stürzen. Es kann zu Misstritten auf Leitern, Treppen oder Stühlen kom-

men. Beim Frühlingsputz besteht zudem die Gefahr von Verätzungen durch Putzmittel und Chemikalien.

Niemals improvisieren Die BFU empfiehlt, den Frühlingsputz gut zu planen, um nicht improvisieren zu müssen. Es sollten nur Arbeiten erledigt werden, für die das richtige Material im Haus ist – etwa sichere Leitern, lange und angewinkelte Fensterwischer, geeignete Putzmittel und passende Schutzausrüstung. Genügend Pausen einzulegen ist ebenso wichtig wie den Frühlingsputz realistisch zu planen und auf mehrere Tage zu verteilen. Viele Sturzunfälle beim Putzen liessen sich durch eine standsichere Trittleiter mit Sicherheitsbügel verhindern. Stühle, Kisten oder Bücherstapel sind keine geeignete Alternative zur Leiter. Zusätzliche Sicherheit auf der Leiter bieten rutschsichere, geschlossene Schuhe. Unfälle mit chemischen

Putzmitteln lassen sich mit der entsprechenden Schutzausrüstung verhindern, etwa mit Handschuhen. Wer starke Säure oder Laugen verwendet, sollte zusätzlich eine Schutzbrille tragen.

Wichtig beim Frühlingsputz Standsichere Leiter verwenden und rutschsichere, geschlossene Schuhe tragen stehen bei den Empfehlungen der BFU an erster Stelle. Bei grösseren Putzprojekten sollten die Arbeiten auf mehrere Tage verteilt und Pausen gemacht werden. Keine akrobatischen Einlagen beim Fensterputzen machen und Kontakt zwischen Wasser und Stromanschluss vermeiden, weil sonst Lebensgefahr entstehen könnte. (pd) Die BFU unterstützt die Strategie des Bundesrats und des Bundesamts für Gesundheit BAG zur Eindämmung des neuen Coronavirus. Zu Hause wie unterwegs ist es wichtiger denn je, sich vorsichtig zu verhalten, um nicht mit vermeidbaren Unfällen das Gesundheitssystem zusätzlich zu belasten.


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Der bisherige Stelleninhaber übernimmt eine neue Herausforderung in einer grösseren Gemeinde. Wir suchen deshalb per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Gemeindeschreiber/in (100 %) Maschwanden ist ein kleines, ländliches Dorf mit zirka 640 Einwohnern. Die Gemeinde liegt im «Knonauer Amt» (Bezirk Affoltern), an der südwestlichsten Grenze des Kantons Zürich. Zum vielfältigen Aufgabengebiet gehören schwerpunktmässig: – Beratung und Unterstützung des Gemeinderates in organisatorischen, fachlichen und rechtlichen Belangen – Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen und Gemeindeversammlungen sowie die Protokollführung und der Vollzug der Beschlüsse – administrative Verantwortung und Leitung der Gemeindeverwaltung (inkl. Führung des Verwaltungspersonals, der Gemeindearbeiter und der Abwarte der gemeindeeigenen Liegenschaften) – Führung der Finanzverwaltung, des Bausekretariates und des Sozialsekretariates – Führung der Gesundheits-, der Liegenschafts-, der Sicherheits- und Werkabteilung – Organisation und Durchführung von Wahlen und Abstimmungen – Auskunfts- und Kontaktstelle für die Bevölkerung Für diese Vertrauensstelle erwarten wir: – abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder höhere Fachausbildung – Berufs- und Führungserfahrung in einer öffentlichen Verwaltung – Gemeindeschreiberdiplom VZGV/IVM oder Absicht, dieses zu erwerben – einwandfreie mündliche und schriftliche Ausdruckweise – exakte, zuverlässige und speditive Arbeitsweise – praxiserprobte EDV-Anwenderkenntnisse (Microsoft Office) – menschliche und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Behörden, Mitarbeitern und Bevölkerung – Verhandlungsgeschick und Belastbarkeit Wir bieten Ihnen: – sehr abwechslungsreiche, interessante und anspruchsvolle Führungsfunktion – angenehmes Arbeitsklima in kleinem, motivierten Team – zeitgemässe, attraktive Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen – modern eingerichteter Arbeitsplatz – Möglichkeit und Unterstützung für fachspezifische Aus- und Weiterbildungen

Hast Du Lust zu «dienen»? Wir sind ein kleiner, familiärer Dienstleistungs-Betrieb und sind seit über 27 Jahren auf Warmwasser spezialisiert. Unser Tätigkeitsgebiet: Boiler, Solar, Korrosions- und Kalkschutz. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine(n) gelernte(n) Sanitär-, Heizungs-, Elektroinstallateur(in) oder Mechaniker(in) als

Servicetechniker(in) (100%) Hast Du Interesse, Dich tagtäglich mit dem Warmwasser auseinanderzusetzen, bist flexibel und liebst es, dem Kunden zu dienen? Nach einer gründlichen Einführungsphase führst Du bei unseren Kunden selbständig Servicearbeiten an Warmwasserboilern aus. Dir steht dazu ein eigenes, speziell eingerichtetes Servicefahrzeug zur Verfügung. Daneben kannst Du auch Deine Fähigkeiten aus Deinem erlernten Beruf einsetzen, zum Beispiel bei Installationen von Boilern, Solaranlagen sowie Korrosions- und Kalkschutzgeräten. Wir bieten Dir interessante Anstellungsbedingungen. Fühlst Du Dich angesprochen, dann bist Du unser(e) Mann/Frau! Für weitere Informationen ruf einfach Lukas Berger an und sende uns Deine Bewerbung. Berger Boiler-Service AG Lukas Berger Räschstrasse 31 8912 Obfelden Tel. direkt 079-678 08 24 lukas.berger@boiler-service.ch

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (elektronisch in einem PDF bevorzugt) mit vollständigen Unterlagen bis 24. April 2020 an: Steinmann & Partner GmbH, Dienstleistungen für Gemeinden Hansruedi Steinmann, Huzlenstrasse 18, 8604 Volketswil hansruedi.steinmann@steinmann-partner.ch Auskünfte zur offenen Stelle erteilt Ihnen gerne der Gemeindeschreiber Daniel Lehmann (044 767 05 55, daniel.lehmann@maschwanden.ch). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Weitere Informationen zur Gemeinde Maschwanden finden Sie unter: www.maschwanden.ch

Wir suchen per 1.8.2020:

Klassenlehrperson Sek A1 60% + Klassenlehrperson BC1 50% Die Primarschule Ottenbach liegt gut erschlossen in ländlicher Umgebung zwischen Zürich und Zug. Sie unterrichtet rund 220 Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und in der Primarschule. Zur Schule gehören auch eine Kindertagesstätte sowie eine Spielgruppe. Auf Beginn des Schuljahres 2020/21 suchen wir eine

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Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf lhre Bewerbung. Senden Sie diese bis am 8. April 2020 an schulverwaltung@ps-ottenbach.ch. Weitere lnformationen über unsere Schule finden Sie auf unserer Website: www.ps-ottenbach.ch. Bei Fragen steht lhnen unsere Schulleiterin, Christina Grob, (schulleitung.grob@ps-ottenbach.ch, Tel. 044 776 35 49) gerne zur Verfügung.

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Ihr Profil: – abgeschlossene Primarlehrerausbildung – begeisterungsfähige und motivierende Persönlichkeit – Freude, Kinder in ihrer Entwicklung als Gesamtpersönlichkeit zu unterstützen – Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität, an verschiedenen Klassen zu arbeiten – Bereitschaft, sich aktiv an der Entwicklung unserer Schule zu beteiligen Unser Angebot: – Unterstützung durch Schulische Heilpädagoginnen, Therapeutinnen, eine Schulsozialarbeiterin und Klassenassistenzen – kollegiales und motiviertes Team – engagierte Schulleitung und Schulverwaltung – regelmässige und vielfältige Weiterbildungen – aufgeschlossene Schulpflege

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