007_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 7 I 175. Jahrgang I Dienstag, 26. Januar 2021

Schneelast

Fallholz gibt es nach dem jüngsten Wintereinbruch vor allem im Jonentobel. > Seite 3

Online-Podium

Die drei Kandidierenden für den Bezirksrat haben sich vorgestellt. > Seite 5

Zweite Dosis später

Eine Lieferverzögerung bei Pfizer/ BioNTech wirkt sich auf den Impfplan der Heime aus. > Seite 5

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Lektoriert im Säuliamt

Eine Freiämter Sage lieferte Roland Näf die Inspiration für seinen Krimi. > Seite 6

Führungswechsel beim Hauseigentümerverband Mitglieder stimmen schriftlich über die Nachfolge des abtretenden René Homberger ab Aufgrund der Corona-Situation verzichtet der Hauseigentümerverband (HEV) Albis auf eine physische Durchführung seiner Vereinsversammlung vom 26. März. Für das Präsidium kandidiert Vorstands-Mitglied Martin Fröhli. von Thomas sTöckli Schon letztes Jahr hat der Hauseigentümerverband (HEV) Albis seine Vereinsversammlung erst verschoben und dann doch nur schriftlich abgehalten. Dieses Jahr verzichtet der Vorstand im Vorhinein auf eine Verschiebung, dies obwohl der Kasinosaal auch für zwei Ausweichtermine im Juli und im Oktober vorreserviert gewesen wäre. So steht schon jetzt fest, dass die für den 26. März geplante Versammlung nicht physisch abgehalten wird, die statutarischen Geschäfte stattdessen schriftlich geregelt werden. Und da steht dieses Jahr einiges an, unter anderem die Wahlen für die sechs Vorstands- und drei Revisorenämter. Nicht mehr antreten werden die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder René Homberger (Präsident) und Thomas Käser. Homberger hat das Präsidium 2012 übernommen. «Wir haben die Finanzen ins Lot gebracht», blickt er auf seine neun Jahre Amtszeit zurück. Um die Anliegen der Hauseigentümer auf dem politischen Parkett besser unterstützen zu können, seien die Beiträge der Sektionen an die kantonale und nationale Dachorganisation während seiner «Dienstzeit» markant erhöht worden. Bei erodierenden Mitgliederzahlen mussten deshalb die Mitgliederbeiträge massvoll angepasst werden auf 90 Franken. «Unsere Finanzen sind dadurch

Risiken kennen

Der Hausemer Drogist Claudio Rütimann über Schutz und Wirkung von Masken. > Seite 7

Jugend forscht Wie stark spielen die Stimme und der Körpergeruch eines Mannes eine Rolle, ob ihn eine Frau attraktiv findet oder nicht? Dieser Frage ist Anna Lindermeier aus Hausen in ihrer Maturaarbeit nachgegangen. Sie versuchte dabei mit Hilfe von 18 Testpersonen nachzuweisen, in welcher Konzentration Männer das Sexualhormon Testosteron aufweisen, welches sowohl die Tonlage der Stimme wie auch den Körpergeruch bestimmt. Mit dieser Arbeit nimmt Anna Lindermeier, die heute an der Universität Zürich Biologie studiert, am Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» teil. Sie hat am nationalen Wettbewerb die Vorselektion überstanden und kann nun mit Hilfe eines persönlichen Experten der Arbeit den letzten Feinschliff erteilen. Im Frühling wird die Schlussarbeit von einem Expertengremium bewertet und es winkt ein Geldpreis. (sts)

> Bericht auf Seite 5

Albisbrunn baut 30 Wohnungen Die Versammlung im Kasinosaal Affoltern ist abgesagt. Stattdessen werden die Traktanden des HEV Albis schriftlich behandelt. Als Nachfolger von René Homberger (links), der als Präsident zurücktritt, ist Martin Fröhli vorgeschlagen. (Bild Thomas Stöckli) völlig gesund und der neue Präsident darf – was die Finanzen angeht – geruhsamen Zeiten entgegensehen», so der abtretende Präsident. Weiter wurden 2018 die seit über 20 Jahren gültigen Statuten aus den 90er-Jahren revidiert und zeitgerecht angepasst.

Ziel: Verjüngung – auch im Vorstand «Ich hätte sehr gerne nochmals zu den Mitgliedern gesprochen», bedauert René Homberger seinen bevorstehenden Abtritt durch die Hintertür. «Die äusserst gute Errungenschaft des Grundeigentums in der Schweiz ist es wert, dass wir uns dafür einzusetzen und dafür kämpfen», betont er. Anlässlich einer Strategiesitzung habe der Vorstand seine Zie-

le definiert. Dazu gehört, den aktuell 3179 Mitgliedern jährlich vier namhafte Anlässe zu bieten, wobei sowohl das Gesellige als auch das HauseigentümerSpezifische nicht zu kurz kommen sollen. Weiter gehe es darum, vermehrt jüngere Mitglieder anzusprechen und den Mitgliedern ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Verband zu bieten. «Es ist eine hervorragendes Privileg, in unserem sehr schönen Land Grund und Boden sein Eigentum zu wissen», so der abtretende Präsident, «halten wir diesen Grundsatz hoch.» Eine Verjüngung im Vorstand, das erhoffe er sich durch die Wahl, sagt René Homberger, und dass die Kontinuität gewahrt bleibe. Ein Kandidat, für den beides zutrifft, ist bereits gefunden:

Martin Fröhli, Vorstandsmitglied seit 2018, steht für die Aufgabe zur Verfügung. Er kennt das Vereinsleben und die Strukturen des HEV auf allen Ebenen bereits sehr gut. Und in der Person von Matthias Bär, Leiter der RaiffeisenbankGeschäftsstelle Affoltern, sei auch bereits ein Kandidat für einen der frei werdenden Sitze im Vorstand gefunden. Über diese und andere Personalien sowie weitere Traktanden werden die Mitglieder im zweiten Quartal abstimmen dürfen. Die Unterlagen für die schriftliche «Versammlung» werden ihnen voraussichtlich im Laufe des März zugestellt. Eine würdige Verabschiedung von René Homberger und Thomas Käser ist für die nächste physisch durchführbare Versammlung vorgesehen.

Am Dorfrand von Hausen, gegenüber dem Gelände des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn, ist seit einem Jahr eine rege Bautätigkeit im Gang. Die Stiftung Albisbrunn baut dort drei Mehrfamilienhäuser mit 30 Wohnungen. Die Neubauten ersetzen vier alte Häuser aus den 1950er-Jahren, welche nicht mehr dem heutigen Standard entsprachen. Der Wintereinbruch vor einigen Tagen sorgt für einige Verzögerung, doch sollten die ersten Mieter im kommenden September einziehen können. Die Mieten werden nicht niedrig sein, doch sind sie angemessen, angesichts des guten Ausbaustandards und der privilegierten Lage der neuen Wohnungen. Die Siedlung verfügt über eine Solaranlage und ist an die Fernheizung des Wärmeverbunds Albisbrunn angeschlossen. (red.)

> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

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Pavillonbau startet im Februar

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In Obfelden entsteht in den nächsten Monaten ein neues Gebäude für die Tagesstrukturen. In der zweiten Februarwoche starten die Bauarbeiten.

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Im Dezember 2019 hat die Obfelder Stimmbevölkerung 1,7 Millionen Franken für den Bau eines neuen Gebäudes bewilligt. Darin sollen die Tagesstrukturen «ZickZack» Platz finden. Sie sind heute in verschiedenen Räumen im Schulhaus Chilefeld untergebracht. Dort ist der Platz jedoch immer knapper geworden, weil die Schülerzahlen stetig steigen. Die Bauarbeiten für den Pavillon starten in den Sportferien. Das Gebäude soll im Herbst fertig sein. (lhä)

> Bericht auf Seite 3

20004 Für zauberhafte Winterlandschaften – hier in Aeugst – musste man am Sonntag nicht weit fahren. (Leserbild Jacqueline Ott)

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Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, 1 + 2

DANKSAGUNG

Othmar Bacher 1. 7. 1962 – 24. 12. 2020

Sehr traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Anverwandten

Eva Stolz-Aeschbacher 26. November 1927 – 18. Januar 2021

Danke an alle, die Othmar Gutes getan haben in seinem Leben. Sei es, dass sie ihm gut gesinnt waren, sei es, dass sie seinen warmherzigen Wesenskern zu schätzen gewusst haben oder ihm in schwierigen Zeiten im Leben zur Seite gestanden sind. Auch an alle geht ein grosser Dank, die an der Trauerfeier teilgenommen haben.

Nebst den vielen mitfühlenden und guten Gesprächen nach der Nach einem arbeitsreichen und reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Sie war das Herz unserer Familie, um die sie sich mit viel Liebe und Fürsorge gekümmert hat. Dafür sind wir unendlich dankbar. Wir verlieren eine einzigartige und grossherzige Mutter, die wir immer in unseren Herzen tragen werden. In Liebe und Dankbarkeit: Urs und Susi Stolz mit Kindern, PartnerInnen und Urgrosskindern

Abdankung haben uns auch die Spenden für die Palliaviva in Zürich und diejenigen für späteren Grabschmuck mit Dankbarkeit erfüllt.

Karten mit lieben Worten haben uns in unserer Traurigkeit getröstet. Ein letzter Dank geht an Othmar, danke für die gemeinsame Zeit, Du bleibst in unseren Herzen.

Die Trauerfamilie

Affoltern am Albis, Januar 2021

Jolanda und Arthur Berli-Stolz mit Thomas, Martina und Sarah mit PartnerInnen und Urgrosskindern Rolf Stolz und Renate Spielmann mit Philippe, Dominik und Severin mit Partnerinnen Kurt und Monika Stolz mit Nick und Michelle Beat und Yvonne Stolz mit Jan Andrin und Lia

Affoltern am Albis, 20. Januar 2021

Samuel, Isabelle und Joël Stolz mit PartnerInnen Michel und Manuela Huber mit Nina und Nils Verwandte Aufgrund der speziellen Situation findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Eine Abschiedsfeier in der Kirche Aeugst am Albis wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizerischen Gesellschaft für Cystische Fibrose, Bern, IBAN CH10 0900 0000 3000 7800 2, Vermerk Eva Stolz-Aeschbacher. Traueradresse: Jolanda Berli-Stolz, Oberdorfstrasse 20, 8914 Aeugst am Albis

Ihr Leben war Liebe. Deine Liebe war unser Glück.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und Oma. Schlafe sanft in stiller Ruh.

Hanneruth RouichiJacob * 13. 8. 1934

† 20. 1. 2021 Affoltern am Albis

In stiller Trauer: Azzedine Rouichi Hacina und Guido Klauss mit Marcel und Daniela Katharina und Johannes

Einbürgerung Mit Beschluss Nr. 3 vom 18. Januar 2021 hat der Gemeinderat, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: • Westphalen, Franziska, geb. 1995, von Deutschland Ottenbach, 26. Januar 2021 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Aeugst am Albis Am 18. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

«Eva» Martha Stolz-Aeschbacher

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Affoltern am Albis statt. Die Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Azzedine Rouichi, Soligänterstrasse 42, 8180 Bülach

geboren am 26. November 1927, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Obfelden Am 20. Januar 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gut-Baur Johanna geboren am 27. April 1926, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Aufenthalt in der Senevita Obstgarten, 8910 Affoltern am Albis; Witwe des Gut-Baur Paul. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis am 28. Januar 2021, um 14.00 Uhr, in Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich. Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt; wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.

Traurig, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit sowie alle schönen Erlebnisse und Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Tante, Gotte und Schwägerin

Johanna Gut-Baur 27. April 1926 – 20. Januar 2021

Nach einem reichen und langen Leben konntest du friedlich einschlafen. Wir werden deine Liebenswürdigkeit und Grosszügigkeit, deinen unzerstörbaren Glauben an das Gute, dein Vertrauen in Gott und deine vielseitig interessierte Art vermissen.

In stiller Trauer: Gertrud und Albert Aeberli-Baur und Marlise, Urs und Yvonne mit Familien Julia Hottinger-Baur und Judith, Maja, Hansruedi und Katrin mit Familien Robi und Fredi Gut mit Familien Der Trauergottesdienst findet im engsten Familien- und Freundeskreis am 28. Januar 2021, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof und anschliessend in der reformierten Kirche Obfelden statt. Anstelle von Blumen sind Spenden an die Spitex Knonaueramt willkommen: Postkonto 87-267156-1 oder IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk Johanna Gut-Baur. Traueradresse: Katrin Hottinger, Rigiblickstrasse 19, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Vollsperrung zwischen Stallikon und Wettswil Das kantonale Tiefbauamt erneuert ab Frühling 2021 an der Stations- und Stallikonerstrasse im Abschnitt Reppisch bis Reppischtalstrasse den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Die Gemeinde Stallikon erneuert gleichzeitig die Schmutzwasserleitungen. Verschiedene Bäume ragen über die Fahrbahn oder sind überaltert und deshalb instabil. Nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern und dem Kreisforstmeister hat das Tiefbauamt entschieden, die betroffenen Bäume vor den anstehenden Bauarbeiten zu fällen. Für diesen Sicherheitsholzschlag muss die Strasse gesperrt werden. Die Vollsperrung umfasst den Abschnitt von der Reppischbrücke in Stallikon bis zum Parkplatz Beerimoos in Wettswil. Sie beginnt am Montag, 1. Februar, 5 Uhr, und dauert voraussichtlich bis Dienstag, 9. Februar, 20 Uhr. Der Verkehr, die Buslinie 227 und die Velofahrenden werden über die Aumüli Stallikon umgeleitet. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Dora Peer in Affoltern geboren wurde. Sie feiert morgen Mittwoch, am 27. Januar, den 85. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zum 80. Geburtstag In den kommenden Tagen feiern eine Jubilarin und ein Jubilar im Bezirk ihre Geburtstage. Morgen Mittwoch, 27. Januar, vor 80 Jahren wurde Dora Probst-Eggenschwiler aus Obfelden geboren. Heute Dienstag, 26. Januar, feiert auch Helmut Bauer aus Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren den beiden ganz herzlich zu diesem besonderen Ereignis und wünschen viel Freude und alles Gute.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Dienstag, 26. Januar 2021

Im Herbst soll der Pavillon stehen In den Sportferien startet in Obfelden der Bau des neuen Gebäudes für die Tagesstrukturen Die Tagesstrukturen «ZickZack» erhalten neue Räumlichkeiten. Ursprünglich war der Baustart für den Herbst geplant gewesen – wurde dann jedoch in den Februar verschoben. In ein paar Tagen beginnen auf dem Areal die Vorbereitungen. von livia häberling Die Tagesstrukturen «ZickZack» in Obfelden sind aktuell in verschiedenen Räumen im Schulhaus Chilefeld untergebracht. Allerdings sind die Schülerzahlen in Obfelden in den letzten Jahren stetig gestiegen, deshalb wurden die Platzverhältnisse knapp. Um das zu ändern, haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 einen Kredit über 1,7 Millionen bewilligt. Mit diesem Geld soll zwischen dem Primarschulhaus A und den Velounterständen ein zweistöckiger Pavillon entstehen, der fast doppelt so viel Platz bietet. Der Start in die sechs- bis achtmonatige Bauzeit war ursprünglich für den April 2020 vorgesehen gewesen. Aufgrund der Corona-Situation habe man jedoch unverhofft andere Prioritäten setzen und das Projekt zeitlich etwas zurückstellen müssen, erklärte der damalige Bauvorstand und heutige Gemeindepräsident Stephan Hinners im Frühling in einem Interview. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Bau-

Der neue Pavillon soll im hinteren Teil der Spielplatz-Wiese stehen und bietet mit 369 Quadratmetern fast doppelt so viel Platz wie die aktuellen Räume. (Visualisierung zvg.) arbeiten im Herbst starten können und der Pavillon bis nach den Sommerferien 2021 steht. Nun dauert es doch etwas länger. Die ersten Aufträge, darunter jene für die Ausführungsplanung und Bauleitung, wurden im Spätherbst vergeben. Die Vorbereitungen auf der Baustelle sollen in der zweiten Februarwoche beginnen. Dann sind Sportferien und das Areal ist leer, sodass die Abschrankungen aufgestellt und die Baustellenzu-

fahrt von der Dorfstrasse aus vorbereitet werden kann. Auf der Wiese, auf welcher der Pavillon gebaut werden soll, stehen noch Bäume und Büsche, die entfernt werden müssen. Dass die neuen Räume nach den Sommerferien bereitstehen, ist inzwischen nicht mehr realistisch, denn die Bauzeit von sechs bis acht Monaten habe sich als zu ehrgeizig erwiesen, wie Stephan Hinners sagt. Neu rechnet er mit neun bis zehn Monaten. «Wenn alles

optimal läuft, können wir den Pavillon nach den Herbstferien im Oktober in Betrieb nehmen.» Man sei nicht ganz so zügig vorwärtsgekommen, wie ursprünglich geplant, resümiert er, betont jedoch, dass es bei diesem Projekt auch keinen Termindruck gegeben habe. «Solange der Pavillon noch nicht steht, können die aktuellen Räume weiterhin genutzt werden. Deshalb war es uns wichtiger, das Projekt sauber aufzugleisen.»

Jonentobel für Wanderer wieder begehbar machen Starker Schneefall hat Bäume geknickt, aber weniger als bei «Burglind» 2018 In den Wäldern des Säuliamts hat der starke Schneefall vor zwölf Tagen zwar Bäume geknickt, aber bei Weitem nicht so viele wie vor exakt drei Jahren beim Sturmtief «Burglind». Fallholz gibt es dieses Mal vor allem im Jonentobel. von Werner Schneiter Der bewaldete Wanderweg von der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage in Zwillikon durchs idyllische Jonentobel Richtung Jonen musste ab unterhalb der Autobahnbrücke gesperrt werden. Denn zahlreiche Hindernisse befinden sich auf dem Weg: Durch die Schneelast geknickte Bäume und viele Äste verhindern einen barrierefreien Durchgang. Und auch im Jonenbach liegt viel Holz, das von den steilen Böschungen ins Wasser fiel. Förster Ueli

Müller, zuständig für die Gemeinden Affoltern, Bonstetten und Hedingen, nimmt den Plan zur Hand und begibt sich auf eine Kontrolltour. Seine Beobachtungen gibt er hernach weiter an die Holzkorporationen und Privatwaldbesitzer, die für Aufräumarbeiten zuständig sind. Es sind insbesondere Fichten, die bei Sturm, lang anhaltender Trockenheit oder starken Schneefällen gefährdet sind. «Sie haben flache Wurzeln, die nicht so tief in den Boden reichen», sagt Ueli Müller. Und ausschliesslich Fichten sind auch wegen des Borkenkäfers gefährdet. So müssen insbesondere jene dieser Äste weggeräumt werden, die derzeit auf den und entlang der Wanderwege liegen – ansonsten droht die Rückkehr dieses Schädlings, den man laut Müller wieder beinahe in den Griff bekommen hat. Auf die Waldbewirtschafter wartet im Jonentobel viel Arbeit. Denn es sind

nicht nur umgekippte Bäume, die aus dem Weg geräumt werden müssen, sondern auch jene, die jetzt insbesondere an steilen Böschungen zu fallen drohen – und für das Wandervolk eine Gefahr darstellen.

Förster, Berater für Waldbesitzer Förster sind aber nicht nur nach Schäden in Wäldern gefragt. Sie sind vor allem Berater für Holzkorporationen und Privatwaldbesitzer. Sie erstellen gewissermassen ein Jahresprogramm, das ein Anzeichnen von zu fällenden Bäumen beinhaltet. Sie beschäftigen sich mit Fragen rund um das Aufforsten, rund um die Jungwaldpflege – und insbesondere mit der Frage, was an welcher Stelle gepflanzt werden soll mit dem Ziel, Monokulturen zu vermeiden. Für Waldbesitzer sind das Empfehlungen, solange sie sich bei ihren Handlungen ans

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Mehr als anderswo hat der starke Schneefall Bäume im Jonentobel zu Fall gebracht: Förster Ueli Müller mit Fallholz, das über einem Wanderweg liegt. (Bild Werner Schneiter)

Waldgesetz halten. «Sie hören aber schon auf uns Förster», fügt Ueli Müller bei. Er betont auch, dass mit der Waldbewirtschaftung heute kaum Geld verdient werden kann. Er bezeichnet sie als «Nullsummenspiel». Und ohne die Holzenergiebranche, die Holzschnitzel bezieht, stünde es um die Wirtschaftlichkeit noch schlechter. Immerhin lässt sich die Waldpflege auf diesem Weg einigermassen finanzieren. Und solcher Pflege bedarf es regelmässig. Biodiversität – das ist für Förster und Bewirtschafter kein Fremdwort. So werden zum Beispiel «angeschlagene» Bäume nicht gefällt oder einzelne gefallene nicht entfernt, wenn sie keine Gefahr darstellen und für die Tierwelt von Nutzen sind.

Bei Weitem keine Jahresnutzungen Nun, weggeräumt muss im Bezirk Affoltern nicht annähernd so viel wie beim verheerenden Tief «Burglind» im Januar 2018, wie die Umfrage unter Förstern zeigt. Auf der Buchenegg gebe es wenig Fallholz, etwas mehr im Reppischtal, sagt Rino Regensburger, Stellvertreter von Corsin Riatsch, zuständig für den Privatwald Stallikon-Wettswil sowie für den Staatswald Buchenegg-Höckler-Reppischtal. «Vielleicht sind es 40 bis 50 Kubikmeter», schätzt Regensburger. Ähnlich sieht es Robi Püntener, der für das Oberamt zuständige Förster, der einen Vergleich zu «Burglind» zieht: Damals waren es in seinem Zuständigkeitsbereich 12 000 bis 13 000 Kubikmeter Fallholz. Flurin Farrér, zuständig für Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach, stellt bei Fichten zahlreiche Gibelbrüche fest. «Es hat bei uns mehrheitlich schwächere Bäume getroffen», sagt er. Und auch in diesem Gebiet hat «Burglind» viel Sturmholz produziert: 8000 bis 10 000 Kubikmeter. Selbst bei den vier Stürmen im Februar 2020 sei es gravierender gewesen als jetzt. Dieses Mal sind es weit weniger als die üblichen Holz-Jahresnutzungen.


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Bezirk Affoltern

Impfprogramm wird ausgebremst Bis letzten Donnerstag wurden im Kanton Zürich fast 25 000 Impfungen verabreicht. Letzte Woche wurden nun allerdings Lieferverzögerungen bei Pfizer/ BioNTech bekannt. Deshalb muss das Programm angepasst werden. In der ersten Phase der Impfaktion liegt der Fokus auf den am stärksten gefährdeten Personen ab 75 Jahren oder mit schwerer Vorerkrankung, sowie beim exponierten Gesundheitspersonal. Bis letzten Donnerstagabend seien an diese 24 989 Impfungen verabreicht worden, teilt die Gesundheitsdirektion mit. Am Donnerstag hat das BAG die Kantone über eine zweite Lieferverzögerung der ursprünglich geplanten Liefermengen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech informiert. Konkret stehen dem Kanton Zürich bis Ende Februar statt rund 113 000 noch rund 90 000 Dosen dieses Impfstoffs zur Verfügung. Die Zweitimpfungen an den Heimen müssen deshalb um eine Woche verschoben werden. So können die Auswirkungen auf ein Minimum reduziert und die Zweitimpfungen für alle erstgeimpften Personen termingerecht sichergestellt werden – sofern es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt. Damit steht fest, dass keine weiteren Impftermine für Februar vergeben werden können und auch auf weitere Impfungen des exponierten Gesundheitspersonals in den Spitälern vorläufig verzichtet werden muss. (red.)

Härtefallprogramm: rasche Auszahlung Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat vorletzte Woche einen Zusatzkredit von 95 Millionen Franken für eine Erweiterung des Härtefallprogramms beantragt («Anzeiger» vom 15. Januar). In der zweiten Runde soll neu eine behördlich verfügte Betriebsschliessung von 40 Tagen ab 1. November 2020 für ein Gesuch ausreichen, für alle anderen ein Umsatzverlust von 40 Prozent. Während bei der derzeit laufenden Gesuchseingabe der ersten Zuteilungsrunde die Gleichbehandlung aller Gesuchsteller im Vordergrund steht und eine Auszahlung en bloc erfolgen wird, steht bei der zweiten Runde eine möglichst schnelle Auszahlung im Vordergrund. So erhalten alle eingereichten Gesuche der zweiten Verteilrunde einen Zeitstempel, werden in der Eingangsreihenfolge behandelt und danach werden die Beträge gleich ausbezahlt. Gesuche für die zweite Zuteilungsrunde können voraussichtlich ab Anfang Februar eingereicht werden, wie der Regierungsrat mitteilt. Ein Gesuch stellen können auch Unternehmen, die das bereits in der ersten Runde getan, und den maximal zulässigen Beitrag noch nicht erreicht haben. (red.)

Kita-Ausfälle: Kanton zahlt mit Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung haben aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Ausfälle erlitten. Gemäss der bundesrätlichen Covid-19-Verordnung konnten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung, die von einer privaten Trägerschaft betrieben werden, eine Ausfallentschädigung beantragen. Der Bund trägt 33 Prozent davon, den Rest müssten gemäss der Aufgabenteilung im Kanton Zürich die Gemeinden übernehmen. Nun dürfte der Kanton den Gemeinden die Hälfte dieser Kosten abnehmen. Wie der Regierungsrat mitteilt, beantragt er dem Kantonsrat, der nötigen gesetzlichen Grundlage zuzustimmen. (red.)

Dienstag, 26. Januar 2021

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Im Gespräch Lösungen finden Die drei Kandidierenden für den Bezirksrat Affoltern sind sich in wichtigen Punkten einig Am 7. März wählt das Knonauer Amt zwei Bezirksräte. Die Gelegenheit, die drei Kandidierenden am Online-Podium vom vergangenen Donnerstag kennenzulernen, wurde wenig genutzt. von Thomas sTöckli Der Bezirksrat ist primär ein Aufsichtsorgan, sein politischer Spielraum ist aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben klein und nebst dem grundlegenden Aktenstudium ist es wichtig, gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen zu finden, die alle mittragen können. In diesen zentralen Punkten sind sich die drei Kandidierenden für die beiden Ämtler Bezirksrats-Sitze einig. So war denn am Online-Podium vom vergangenen Donnerstagabend mehr von Zustimmung die Rede als von Widerspruch.

Menschen im Mittelpunkt Unterschiedlich gewichtet werden natürlich die Kompetenzen, die im Amt gefragt sind. «Behördenkenntnisse sind zwingend», findet Kandidatin Ruth Früh (FDP, Bonstetten, bisher). So kenne sie die Schwierigkeiten und wisse auch, wo wunde Punkte liegen. Es gehe aber im Gegensatz zu einem Gericht nicht darum, zu verurteilen, sondern primär im Gespräch auf Augenhöhe Lösungen zu finden, bei denen niemand das Gesicht verliere. Es brauche Respekt, Empathie und Lebenserfahrung, ist sie überzeugt. Und die Juristen seien mit dem Statthalter und der Schreiberin bereits gut vertreten. Mit dieser Gegenüberstellung von Aufsichtsgremium und Gericht ist Kandidat Rolf Kuhn (GLP, Mettmenstetten) nicht einverstanden: Auch das Gericht löse 80 Prozent seiner Fälle einvernehmlich, hielt der Jurist fest. Wo das möglich sei, müsse man das unbedingt tun: «Für die Betroffenen ist das, was sie selber mitbestimmen, eine bessere Lösung, als wenn sie etwas aufdiktiert bekommen.»

Online-Podium vor der Bezirksratswahl vom 7. März: Die drei Kandidierenden mit Moderator Bernhard Schneider. (Screenshot) Manchmal seien die Fronten allerdings auch zu verhärtet. Dann brauche es einen Entscheid und davor solle man sich dann auch nicht drücken. Wichtig sei, dass der Mensch im Mittelpunkt stehe, unterstreicht SVP-Kandidatin Antoinette Frey (Affoltern, bisher Ersatzmitglied): «Wenn jemand etwas anfechtet, sind wir erste Instanz und wenn wir schon eine Lösung finden durch eine Mediation, durch ein Gespräch, haben wir bereits gewonnen.» Nicht zuletzt lassen sich so Papierkriege und hohe Folgekosten vermeiden. Sie sei im Bezirk verwurzelt und kenne viele Leute, sagt die Bäuerin und ehemalige Polizistin.

Verwurzelung, Alter und Gemeindeautonomie In der offenen Fragerunde erfahren die gut 30 Zuschauer des Livestreams dann noch, dass Rolf Kuhn seine Möbel selber schreinert und nicht beim Schreiner,

sondern bei Hornbach einkauft sowie dass Ruth Früh ein flexibles Rentenalter befürwortet: «Wenn wir in Amerika wären, hätte ich sogar in acht Jahren noch die Chance, gewählt zu werden, sollte sie, die dieses Jahr 70 wird, im späteren Verlauf des Gesprächs noch schmunzelnd ergänzen, in Anlehnung an den neuen US-Präsident. Schliesslich ging es noch um die Haltung zu Zusammenschlüssen. «Die Gemeindeautonomie ist unglaublich wichtig», so Antoinette Frey. Bürgernähe sei absolut entscheidend. Rolf Kuhn stimmt zu: «Ich möchte nicht eine Situation wie im Kanton Glarus, wo es nur noch drei Gemeinden gibt.» Die Verwaltung solle einen lokalen Bezug haben. Ab einer gewissen «Kleinheit» stellen sich Fragen, ob es wirklich sinnvoll sei, eine Gemeindeinfrastruktur aufrechtzuerhalten. «Aber hier im Bezirk haben wir das nicht», so der Mettmenstetter. «Gemeindeautonomie ist sicher wichtig», findet Ruth Früh, «aber

es gibt auch absolut sinnvolle Zusammenarbeit.» Als Beispiele nennt sie die Entsorgung, die im Bezirk ja bereits gemeindeübergreifend läuft, aber auch die Bereiche Gesundheit und Soziales. Und weshalb soll man sie nun in den Bezirksrat wählen? Antoinette Frey: «In den vier Jahren als Ersatzmitglied habe ich bereits Erfahrung gesammelt.» Weiter bringe sie Erfahrung von der Arbeit bei der Polizei mit und studiere sehr gerne Akten. Rolf Kuhn: «Die Tätigkeit interessiert mich.» Vom Juristischen her bringe er etwas mit, das er erfolgreich einbringen könne. Weiter interessiere es ihn, Menschen kennenzulernen. Und mit seiner Audit-Erfahrung wolle er zum Funktionieren des Amts beitragen. Ruth Früh: «Ich habe noch immer viel Spass an dieser Arbeit.» Sie kenne die Abläufe aus eigener Erfahrung und könne nach dem Rücktritt von Hanni Stutz die Kontinuität gewährleisten.

ZWISCHEN-RUF

Warum Frauen Männer attraktiv finden

Im Pischi auf dem Rössli

Wie weit spielen die Stimme und der Körpergeruch eines Menschen eine Rolle, ob wir ihn attraktiv finden oder nicht? Mit dieser Frage hat sich die Hausemer Studentin Anna Lindermeier in ihrer Maturaarbeit auseinandergesetzt und nimmt nun damit am Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» teil.

Meine Tochter ist mit Kind aus Lugano gekommen. Meine Mutter ist noch bei mir, und so hatten wir unterhaltsame Tage mit der Kleinen und mit dem «Schwarzen Peter». Niemand will diese Karte haben! Huuuu! Was für ein aufregendes Kartenspiel! Doch das Pyjama-Anziehen am Abend macht grössere Probleme. Melissa hat nämlich keine Lust dazu, rennt weg, schreit «no no no!!», obwohl sie hier Züridütsch reden muss! Da kommt mir eine geniale Idee: Nachbar Jürg hat die Kleine vor einem Jahr mal erschreckt, als er sagte, er wolle ihren Nuggi haben. Nun vermute ich lautstark, dass Jürg es schlimm finden würde, wenn sie den Pyjama nicht anzieht.

Hausemer Studentin bei «Schweizer Jugend forscht»

von sTefan schneiTer «Wir Menschen kommunizieren viel mehr mit Stimme und Duft, als wir meinen», sagt Anna Lindermeier. Das Thema findet die 18-Jährige «mega spannend», und so hat sie vor zwei Jahren ihre Maturaarbeit an der Kantonsschule Wiedikon zu diesem Thema abgelegt. «The Games of Voice and Scent» heisst der Titel ihrer Arbeit, in der sie der Frage nachging, wie stark die Tonlage der Stimme und der Duft respektive der Körpergeruch die Attraktivität eines Menschen bestimmen. Sie machte dazu ein Experiment, bei dem zehn Frauen Stimme und Geruch von acht Männern zu bewerten hatten. Da Testosteron sowohl auf die Tiefe einer Stimme als auch auf den Körperduft eines Menschen Einfluss ausübt, versuchte sie, diese Korrelation experimentell nachzuweisen. Ausserdem liesse sich aus den Bewertungen der Frauen ableiten, in welcher Konzentration die

Anna Lindermeier. (Bild zvg.) männlichen Versuchspersonen das Sexualhormon Testosteron aufweisen. Lindermeier konnte in ihrer Arbeit keinen festen Schluss ziehen, sei es, wie sie sagt, weil die Zahl der Versuchspersonen zu gering war oder weil Testosteron nur einer von vielen Faktoren ist, die einen Mann für eine Frau attraktiv machen können.

Letzter Feinschliff mit einem Experten Ihre Arbeit hat Anna Lindermeier, die mittlerweile ein Studium der Biologie an der Universität Zürich begonnen hat und sich leidenschaftlich beim Klimastreik engagiert, bei «Schweizer Jugend forscht» eingereicht. Die Stiftung för-

dert Jugendliche, ihr Potenzial in verschiedenen wissenschaftlichen Richtungen ausschöpfen zu können. Beim Nationalen Wettbewerb können Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus Mittel- und Berufsschulen mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit teilnehmen, in einer von sieben Fachbereichen aus Naturwissenschaften, Technik, Geistes- und Sozialwissenschaften oder Kunst. Anna Lindermeiers Arbeit hat nun im Fachbereich Chemie/Biochemie/ Medizin vergangene Woche die Vorselektion überstanden, als eines von 79 Projekten aus der Deutschschweiz. Sie erhält nun einen persönlichen Experten zugeteilt, der ihr hilft, der Arbeit den letzten Feinschliff zu geben. Im April findet das Finale statt, an dem die Teilnehmenden ihre Arbeiten vor Expertinnen und Experten aus der ganzen Schweiz präsentieren werden. Noch ist coronabedingt offen, in welcher Form dies in diesem Jahr erfolgen wird. Die Arbeiten werden mit Prädikaten von gut bis hervorragend bewertet und mit Preisen von 500 bis 1000 Franken honoriert werden.

Rüber auf dem Rössli Oho, schon fliegen ihre Klamotten auf den Boden. Im rosaroten Zweiteiler verlangt Melissa, zu Jürg rüberzugehen (gleiche Etage), um ihm zu zeigen, dass sie bereits im Nachtgewand ist. Machen wir. Aber wir gehen nicht. Wir reiten! Unsere Nachbarn haben ein wunderbares, von Hanni selber mit Stoff und Wolle bekleidetes Holzpferd auf Rollen, das sie uns leihen, wenn die Kleine zu Besuch ist. Also hü, rüber auf dem Rössli. Als Jürg Melissa im Pischi sieht, ruft er: «Bravo!» Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

RATGEBER BEZIEHUNG Text

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern a. A.

Macht und Ohnmacht Wie kommen Sie im Zusammenhang mit Beziehungen auf den Begriff «Macht»? Das hat doch etwas Anrüchiges, etwas Bestimmendes, Negatives. Ja, das Wort Macht wird oft im Zusammenhang mit Missbrauch oder Diktatur verwendet. Wir kommen in unserm Leben aber nicht darum herum, uns der Macht zu stellen, die wir selber haben. Es gibt Momente in denen wir Macht – im Sinne von Verantwortung – übernehmen müssen. Zum Beispiel in der Familie bei der Kindererziehung oder im Beruf. Dann muss Macht nicht negativ sein, sondern dann ist wichtig, dass wir sie positiv ausüben, um der Verantwortung gerecht zu werden. Was meinen Sie denn mit der Macht, «die wir selber haben»? Ich habe die Macht, mein Leben zu gestalten. Ich darf und soll diese Macht für mich ergreifen, meinen mir zur Verfügung stehenden Machtraum füllen und entwickeln. Da geht es darum, selber das Leben zu packen und den Verlauf nicht an andere zu delegieren.

«Die Macht über das eigene Leben und das eigene Glücklichsein kann man nicht delegieren.» Wie sieht das in einer Beziehung aus? Ist einer der Mächtigere, der andere der Schwächere? Es kann sein, dass vordergründig einer von beiden dominiert, der/die andere jedoch im Hintergrund das Zepter führt. In einer Beziehung darf nicht der/die eine Macht über den andern ergreifen. Beide müssen ihre Machtpositionen finden und auch einnehmen. Wenn die Machtrollen geklärt sind, ist das für eine Beziehung sehr erleichternd. Zwei Menschen können sich auch ergänzen, wenn sie einander in bestimmten Lebensbereichen dem andern die Macht- bzw. die Führungsrolle zusprechen. Die Macht über das eigene Leben und das eigene Glücklichsein kann man aber nicht delegieren. Es gibt auch Machtspiele, zum Beispiel Menschen, die durch Schwäche Macht ausüben. Ja, es gibt Menschen, die sehr zerbrechlich und psychisch angeschlagen wirken. Damit können sie Macht ausüben auf ihr Umfeld. Alle müssen Rücksicht nehmen. Das ist ein Lebensspiel, das manchmal erstaunlich lange funktioniert. Diese Menschen üben zwar Macht aus, füllen aber den eigenen Machtraum noch nicht aus, übernehmen also die Verantwortung für sich selber noch nicht. Die Entwicklungsaufgabe kann da heissen: Ich übernehme nun die Verantwortung für mein Leben, für mein Denken, mein Fühlen und Handeln. Und die Ohnmacht? Es gibt Situationen, in denen wir uns ohnmächtig fühlen. Das sind Momente, in denen wir realisieren, dass wir die Welt, das Umfeld oder das Gegenüber nicht verändern können. Diese Ohnmacht müssen wir uns eingestehen. Aber deshalb verlieren wir die Macht zu unserm eigenen Menschsein nicht. Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Dienstag, 26. Januar 2021

Neuer Freiämter Krimi, lektoriert von einer Mettmenstetterin Martina Murer gibt Texten den letzten Schliff Der «rote Wyssenbacher» ist im Freiamt eine bekannte Sagengestalt. Dieser wollte im Blut von zwölf Jungfrauen baden, um zu gesunden. Elf junge Frauen hatte er schon an einem Baum erhängt, die zwölfte wurde jedoch von ihrem Bruder gerettet. Autor Roland Näf baut seinen ersten Krimi rund um diese Sage auf.

de Ausbildung zur Korrektorin mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen.

Logisch, genau, fehlerfrei

Von Regula ZellwegeR Roland Näf lebt und arbeitet im Freiamt. Als Ausgleich zu seinem Beruf als Leiter Verkauf Teile und Zubehör in der Autobranche schreibt und recherchiert er gern. «Die zwölfte Jungfrau» ist seine erste Publikation. Lektoriert hat diesen Krimi Martina Murer. Sie fasst zusammen: «Ein grausamer Kriminalfall im aargauischen Freiamt, bei dem der Täter offenbar die uralte Freiämter Sage des roten Wyssenbachers nachzuahmen scheint und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt – der Polizei, aber auch Mac und seinem Freund, dem alten Botschafter, wird einiges abverlangt. Eine Geschichte über Vertrauen und Misstrauen, eine besondere Männerfreundschaft und über Wahrheiten, die erst spät ans Licht kommen.» Die Stärke dieses Krimis ist der lokale Bezug, besonders interessant für Leserinnen und Leser, die mit dem Freiamt vertraut sind. Wer kennt nicht den Erdmannlistein, den Aussichtsturm in Hägglingen, das Schloss Hilfikon oder den Flugplatz Buttwil?

Die Mettmenstetterin Martina Murer korrigiert, lektoriert und redigiert Texte. (Bild zvg.)

Korrektorin, Lektorin Im Jahr 2019 wurden in der Schweiz 15 656 neu erschienene Bücher registriert. 2020 dürfte ähnliche Statistiken zeigen. Bücher kommen entweder in renommierten Verlagen heraus, die eigene Lektorinnen und Lektoren beschäftigen, oder in kleineren Verlagen oder Druckereien, die sich auf die Produktion von Büchern als Aufträge von Schreibenden spezialisiert haben – und dabei gern auf freischaffende Lektoren zurückgrei-

fen. Martina Murer wurde als Fachfrau mit ihrer Agentur «m communications GmbH» von Roland Näf für das Lektorat seines Erstlings beauftragt. Lektorinnen arbeiten im Hintergrund, ihr Name erscheint nur klein gedruckt im Impressum. Damit unterschätzt man oft die optimierende Wirkung, die sie mit ihrer Arbeit erzielen. Martina Murer arbeitet seit 15 Jahren als selbstständige Korrektorin und als Lektorin (www.mcommunications.ch). Sie hat die zweijährige, berufsbegleiten-

«Wer einen Text schreibt, hat ihn schlussendlich so oft gelesen, dass er selbst die Fehler nicht mehr sieht», weiss sie aus langer Erfahrung. Korrektoren müssen pingelig sein, es geht nicht nur um Schreibfehler und Kommas. Es gilt auch viele weitere Aspekte zu beachten, beispielsweise dass Namen oder Bezeichnungen durchgehend gleich geschrieben sind und dass der Ablauf der Geschichte der Logik entspricht. «Ich optimiere auf Wunsch auch den Schreibstil und die Logik. Das Resultat ist ein druckreifer Text. Man sieht es einem Text sofort an, ob er professionell korrigiert wurde – es sind die Details, die einen guten Text ausmachen. Daher lohnt sich ein Korrektorat für alle Drucksachen, also nicht nur für Bücher, sondern auch für Magazine, Broschüren, Geschäftsberichte und, was leider oft vergessen wird, auch für Onlinetexte wie Webseiten oder Blogs. Ein Korrektorat macht aus holprigen Texten eine runde Sache und verleiht einem Text den letzten Schliff.» Martina Murer hat den neuen Krimi von Roland Näf also mehrmals gelesen und meint: «Ein lesenswerter Krimi mit lokalem Bezug.» Die zwölfte Jungfrau – ein Freiämter Krimi, Roland Näf, 2020, Verlag www.swiboo.ch, 224 Seiten, Fr. 24.50. Infos: www.rolandnaef-krimi.ch.

FORUM

Corona-Impfung: Fragen und Antworten Wie gefährlich ist Corona? 2020 starben 4270 Menschen mehr als im Durchschnitt der letzten 20 Jahre, aber gleich viele wie 2003 und sogar 1118 weniger als 2000. Wem könnte eine Impfung nützen? Den Menschen, die wegen ihres schwachen Immunsystems das Risiko haben, einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung zu erleiden. Das sind 20 % der Angesteckten, also bis jetzt 100 000 Menschen. Für Gesunde ist eine Ansteckung eher unwahrscheinlich und wenn, dann ist es eine Gratisimpfung. Wie wirksam ist die Impfung? Da die Biontech-Studie vorwiegend im Kaukasus gemacht wurde, Immunschwache ausgeschlossen wurden und die Ansteckungen viel kleiner waren als bei uns, muss angenommen werden, dass die Probanden ein besseres Immunsystem

hatten als wir. Die Wirksamkeit der Impfung ist deshalb nicht auf die Schweiz übertragbar. Die Wirksamkeit von 95 % wird relativ, wenn man weiss, dass mit 21 750 Impfungen gerade mal 162 Ansteckungen verhindert wurden, davon acht mit schwerem Verlauf. Können mit der Impfung Todesfälle verhindert werden? Da es in der Studie, auch bei den ungeimpften Angesteckten, keine Todesfälle gab, kann diese Frage nicht beantwortet werden.

Wirkungsdauer noch ungewiss Wie lange wirkt die Impfung? Die Studie läuft zu wenig lang, um darauf eine endgültige Antwort geben zu können. Bis jetzt weiss man, dass sie fünf Monate wirkt. Ob Geimpfte nicht mehr ansteckend sind, ist noch nicht geklärt.

Corona-Parodie Welche Nebenwirkungen hat die Impfung? 70 % der Geimpften haben Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Wenn alle Schweizer geimpft würden, wären das 6 020 000 Betroffene. 0,6 % haben schwerwiegende Nebenwirkungen (53 160 Betroffene). 46 % haben während 6 bis 9 Wochen eine Reduktion der Lymphozyten, also eine Schwächung des Immunsystems (3 956 000 Betroffene). Das kann aber gerade für Risikopersonen, die man eigentlich schützen möchte, problematisch werden. Ist unter diesen Voraussetzungen eine Impfung sinnvoll? Jeder möge das für sich selber entscheiden. Ein Impfobligatorium und auch nur psychischer Druck sind aber absolut inakzeptabel. Paul Leuthold, Maschwanden

Mein Weckruf Die Auswirkungen der Pandemie Corona wurde uns anfänglich durch den Bundesrat und die Medien als der grösste Wirtschaftsverlust und deren Folgen erklärt. Die verordneten Einschränkungen brachten viel menschliches Leid. Einsamkeit, Armut und Existenzängste. Nun ein Jahr danach verstehen wir, dass alles mit allem verbunden ist. Es gibt nicht nur die grossen Verlierer. Nein, es gibt tausende kleine Verlierer. Sicher ist, die Zeit wird sich wieder zum Guten wenden. Wir werden wieder zur Arbeit fahren, unsern Urlaub irgendwo auf der Welt verbringen. Grenzüberschreitend reisen und unsere wiedergewonnene Freiheit bewusster und intensiver ausleben dürfen. Dazu wollen wir mit einer grossen Selbstverständlichkeit mit unseren altbewährten Unternehmungen diese Schritte planen.

Spätestens dann, wenn wir uns zurückmelden, und es kommt nur noch der Telefonbeantworter, der auf Band zu ihnen spricht: «Unser Betrieb hat die Pandemie nicht überlebt», werden wir verstehen, was wir verloren haben. Ja, ich habe im Homeoffice Barbara mit ihrer kleinen, familiären, Hunde-Katzen-Pension vergessen (kimbos.pfoetchenhort@gmail.com). Wo soll ich nun, wo mein Alltag wieder im Büro stattfindet, eine diplomierte Tierpflegerin mit der Ausbildung als Hundeinstruktorin HIK1 hernehmen, die auch noch mein volles Vertrauen verdient?

Abwechslung bieten Wir müssen jetzt handeln und unser Umfeld am Leben erhalten. Warum nicht auch im Homeoffice ihren lieben

Vierbeinern etwas Abwechslung bieten, wo sie sich mit Artgenossen austoben können? Auch viele haben sich in der Corona-Zeit für einen lieben Hausgenossen entschieden, der ihnen so viel Freude und Leben ins Haus brachte. Auch sie alle konnten noch keine eigenen Erfahrungen sammeln, weder in der Gruppe, noch als Tagesgast. Mein Weckruf soll Sie erinnern, es ist so wichtig, so dringend, alle Kleinund Kleinstunternehmungen nicht zu vergessen. Sie kennen unsere Bedürfnisse, sie schätzen uns, mit ihnen sind wir oft schon viele Jahre vertraut. Kein Licht soll für immer ausgehen. Kein Telefonbeantworter soll uns sagen: «Wir haben in der Corona-Pandemie alles verloren.» Verena Weibel, Mettmenstetten

Mein Einkaufskorb aus Rohrgeflecht hat mir über mehr als zehn Jahre vorzügliche Dienste geleistet. Bis eben vor ein paar Tagen, als ich auf dem Heimweg plötzlich nur noch den Henkel in der Hand hielt. Also, wo erwirbt man einen neuen? Natürlich bei Landi, die haben doch so altmodisches Zeug. Und ausserdem gilt der Landimärt als «Baufachmarkt», darf also geöffnet bleiben. So fahre ich also nach dem Entsorgen im Ökihof zur Landi nach Obfelden. Und siehe: Drei Modelle von Einkaufskörben stehen im Regal. Darunter das Objekt meiner Begierde. Leider Fehlanzeige: Diese Artikel dürfen während des Hausarrests – altdeutsch für Lockdown – nicht verkauft werden. Schade. Zu Hause kommt mir in den Sinn, dass Landi ja auch einen Online-Shop hat. Also Internet angeworfen – und tatsächlich: Der Korb ist lieferbar. «In den Warenkorb» (Interessant: ein Korb im Korb ...). Bestellen. Und dann die spannende Frage: Wo möchten Sie den Artikel abholen? Vorschlag: Landimärt Obfelden. Ja, warum nicht. Zwei Stunden später: Pling! «Ihr bestellter Artikel ist zur Abholung bereit.» Ich setze mich ins Auto und fahre nach Obfelden, den Abholschein in der Hand. Nach dem Studium des Abholscheins und intensiver Zwiesprache mit seinem Bildschirm macht der junge Mann am Kundendienst sich auf den Weg zum Einkaufskorb-Regal («Diese Artikel dürfen ...» Sie wissen schon!) – und kommt tatsächlich mit dem richtigen Korb zurück. An der Kasse bezahlen, und ich darf das Objekt meiner Begierde mitnehmen. Auf der Heimfahrt geht mir einiges durch den Sinn: Ich bin sicher, dass in irgendeiner Amtsstube eine Einsatzgruppe – altdeutsch für Taskforce – emsig am Überlegen ist, ob man während des Hausarrests Einkaufskörbe erwerben darf und wenn ja, auf welche – möglichst komplexe – Weise. Franz Wassmer, Bonstetten


Gewerbe

Form angepasst

Die Mittelstufendisco in der Affoltemer Hirtschür findet als Treff statt. > Seite 11

Dienstag, 26. Januar 2021

Hilfe auf Lesbos

In Knonau werden Decken, Schlafsäcke und Isomatten gesammelt. > Seite 11

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WM-Starter

Felix Stehli vertritt die «IG Radquer Mettmenstetten» an den Titelkämpfen in Belgien. > Seite 11

Drei neue Mehrfamilienhäuser am Dorfrand von Hausen Mietwohnungen werden durch die Stiftung Albisbrunn erstellt

Die runde, schwarze Form ist eine 140 Jahre alte Züchtung. (Bild zvg.)

Der Rettich - ein «Winter-Liebling» Viele einst einheimische Wintergemüsesorten und -arten waren verschwunden, erleben aktuell aber ein Comeback. Die Serie «Saison-Lieblinge» lädt dazu ein, vergessene Raritäten zu entdecken. Schon die alten Griechen schworen auf Rettich, bei uns kam er spätestens im 9. Jahrhundert auf den Tisch. Die Ärmeren assen nicht nur die Rüben, sondern gleich auch den Stamm und die Blätter, was hinsichtlich deren Vitamingehalt wohl nicht mal so falsch war. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hat der Rettich an Popularität jedoch stark eingebüsst. Wenn, dann kommt heutzutage noch der lange, weisse (Bier-)Rettich auf den Tisch. Dabei ist der «Runde Schwarze» ein wahrer Tausendsassa.

Das Lagerwunder Nach nur gerade drei Monaten Wachstum kann er ein ganzes Jahr lang gelagert werden, ohne weich oder runzlig zu werden. So wird er, obwohl im September oder Oktober geerntet, meist in den Wintermonaten genutzt, in denen Frisches aus dem Garten rar ist. In der winterlichen Erkältungssaison kommt auch sein Potenzial als Mittel gegen den Husten zum Zuge. Dazu schneidet man oben einen Deckel weg, und die allenfalls vorhandene Wurzel ab, höhlt ihn so weit aus, dass zwei Esslöffel brauner Zucker hineinpassen und sticht ein Loch von der Wurzel her bis ins hohle Innere. Der Zucker verflüssigt sich im Rettich innerhalb einiger Stunden, löst die schleimlösenden und antibakteriellen Wirkstoffe aus dem Rettich und tropft durch das Loch ins darunter stehende Glas. Fertig ist der Hustensirup. Nota bene: Diesem Hausmittel wird nachgesagt, dass es gegen «normalen» Erkältungshusten wirkt. Aber natürlich kann man den runden «Liebling» auch ganz einfach essen. Sei es fein geraffelt über Salat oder auf dem Brot, gedämpft als Mischgemüse, in der Ofengemüsemischung oder eingemacht als Pickles.

Aus lang wird rund Diese runde, schwarze Form, die sich so ganz hervorragend als HustensirupGenerierungs-Gefäss eignet, ist eine Weiterzüchtung einer ursprünglich langen Form, wie wir sie uns vom weissen Rettich her gewöhnt sind. Aber auch diese Weiterzüchtung ist schon fast 140 Jahre alt. Der französische Saatguthändler Vilmorin beschreibt sie erstmals 1883. Pro Specie Rara

30 neue Wohnungen entstehen auf dem Land der Stiftung Albisbrunn. Mit dem Heimbetrieb hat dieses Bauvorhaben aber keinen Zusammenhang. Es sind Ersatzneubauten für vier Gebäude aus den 1950er-Jahren.

tern gegeben, da beim Abbruch der alten Häuser Asbest zutage gekommen sei. «Das bedeutete eine aufwendige und teure Sondermüll-Entsorgungsaktion.»

von marianne voss «Albisbrunn baut 30 neue Wohnungen.» Diese Nachricht kann verwirren und für Fragen sorgen. Am Dorfrand von Hausen gegenüber dem Gelände des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn ist schon seit einem Jahr eine rege Bautätigkeit zu beobachten. Drei grosszügige Mehrfamilienhäuser sind in die Höhe gewachsen. Sie ersetzen vier bestehende Gebäude, die alle in die Jahre gekommen waren. Mit dem Heim Albisbrunn haben die 30 neuen Mietwohnungen, die hier entstehen, jedoch nichts zu tun. Gebaut werden sie aber von der Stiftung Albisbrunn. Die Stiftung ist im Besitz von rund 44 Hektaren Land – mehrheitlich Landwirtschaftsfläche – und einigen Liegenschaften, auch solche, die nicht zum Heimareal gehören. Zu diesen Liegenschaften zählten auch zwei Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren an der Bifangstrasse, in welchen meist Mitarbeitende des Heims wohnten. «Die Häuser waren sehr sanierungsbedürftig und auch energetisch in schlechtem Zustand», erklärt Bauherrenvertreter Toni Schönbächler auf der Dachterrasse des obersten neuen Gebäudes. Er ist in der Stiftung für Bau-

Anschluss an Wärmeverbund Der Architekt der neuen Häuser ist Remo Sciessere von der Architekturfabrik in Affoltern. Er hat auch die neue Sporthalle fürs Bauherrenvertreter Toni Schönbächler auf der obersten Terrasse von Haus 3. (Bild Marianne Voss) Heim, die neue management und Fundraising verant- ihre beiden Häuser an die Stiftung Schreinerei und die Umbauten der Grupwortlich und leitet dieses Bauprojekt. Albisbrunn zu verkaufen. Damit war der penhäuser geplant. In jedem der drei Nun hält er Rückblick auf den fast neun Weg frei für eine grosszügige Arealüber- neuen Häuser befinden sich zehn MietJahre dauernden Prozess von der ersten bauung mit drei neuen Mehrfamilien- wohnungen verschiedener Grössen. Die Idee für ein Bauprojekt bis zum heuti- häusern. Mieten seien nicht niedrig, aber angeDer Baubeginn mit dem Abbruch messen, wenn man den guten Ausbaugen Tag. der vier alten Gebäude fand vor standard und die privilegierte Lage beeinem Jahr statt. «Wenn alles gut läuft, rücksichtige, erläutert der BauherrenAsbest-Entsorgung können die ersten Mieter im kommen- vertreter. Er betont, dass energetisch Um für die beiden Mehrfamilienhäuser den September einziehen», so Toni viel investiert wurde wie eine SolaranErsatzneubauten zu erstellen, drängte Schönbächler. «Die Hälfte der Wohnun- lage und der Anschluss an die Holzsich eine Zusammenarbeit zwischen der gen sind bereits vermietet.» Der Bau sei schnitzelheizung des Wärmeverbunds Stiftung und der Familie Stücheli auf, gut vorangekommen. Jetzt habe der Albisbrunn. «Bei dieser Gelegenheit die im Besitz von zwei Häusern in der strenge Winter aber ein paar Verzöge- schliessen sich auch gleich einige weiunmittelbaren Nachbarschaft war. Auch rungen verursacht. «Gewisse Arbeiten tere Hauseigentümer aus dem Quartier diese Häuser entsprachen schon lange wie der Einbau der Fenster oder das an die Fernheizung an. Das ist natürlich nicht mehr dem heutigen Standard. Anbringen der Aussenisolation sind sehr erfreulich.» Nach einigem Hin und Her entschied zurzeit nicht möglich.» Zu Beginn habe sich die hochbetagte Witwe Stücheli, es ein paar Herausforderungen zu meis- Weitere Infos unter www.bifang-hausen.ch.

Welche Gesichtsmaske ist die richtige? Im öffentlichen Verkehr, beim Einkaufen, an Schulen: Vielerorts gilt unterdessen eine Maskenpflicht. Aber welche Maske ist die richtige? Und tut es nicht auch ein Schal über Mund und Nase? Zu Beginn der Pandemie waren Masken sehr knapp. Das hat sich glücklicherweise geändert. Inzwischen kann man hierzulande aus einem breiten Angebot an Masken auswählen. Doch welche Maske ist die richtige? Wie trägt man sie richtig? Und wie häufig muss man sie wechseln?

Maskentypen und deren Eigenschaften Es gibt viele verschiedene Typen von Masken: Die Mund-Nasen-Maske ist eine Sammelbezeichnung für nicht zertifizierte Masken, ohne getesteten Schutz für Träger und Umwelt. Die Chirurgenmaske besteht meist aus mehrlagigem, luftfiltrierendem Vliesmaterial, teilweise mit einer wasserabweisenden Aussenschicht. Sie werden entweder am Hinterkopf mit Bändern befestigt oder mit Gummischlaufen an den Ohren. Sie sind immer so zu tragen, dass Mund und Nase bedeckt sind. Der Träger dieser Masken schützt bei korrekter Anwen-

dung vor allem andere Personen vor einer Ansteckung. Zu einem gewissen Masse besteht bei solchen Masken auch eine Schutzwirkung für die Trägerin oder für den Träger. Community-Masken sind industriell oder handgefertigte Textilmasken. Für Community-Masken gibt es keine rechtlich verbindliche Qualitätsnorm. Bei qualitativ hochwertigen Textilmasken ist ein Viren-vernichtendes Vlies eingenäht. Beim Kauf ist auf das Label HeiQ Viroblock® Technologie zu achten. Diese innovative, in der Schweiz entwickelte Technologie, hat einen antibakteriellen und antimikrobiellen Effekt. Community-Masken schützen bei korrekter Anwendung vor allem andere Personen vor einer Ansteckung.

Claudio Rütimann, Drogist aus Hausen (Bild zvg.)

Atemschutzmasken - Filtering Face Piece (FFP) Atemschutzmasken wie FFP2/FFP3 müssen die Anforderungen der Norm EN 149 erfüllen. Sie schützen die Trägerin oder den Träger vor Tröpfchenübertragung und Aerosolen wie beim Husten oder Niesen. Solche Masken stehen medizinischem Personal für ihre Arbeit zur Verfügung und werden als persönliche Schutzausrüstung eingesetzt. Einige Atemschutzmasken haben ein Ventil zum leichteren Ausatmen. Bei infizier-

ten Personen mit oder ohne Krankheitssymptome dürfen keine Masken mit Ventilen verwendet werden, denn diese filtern die Luft beim Ausatmen nicht und Tragen deshalb eher zur Virenverbreitung bei.

Welcher Maskentyp ist der richtige für mich? Die Entscheidung richtet sich vor allem nach der Situation des Trägers – schützen doch alle Masken die anderen Per-

sonen. Personen mit erhöhten Schutzbedürftigkeit wählen nur geprüfte Masken, die mit dem CE-/EN-Zertifikat gekennzeichnet sind. Wer mehr Schutz braucht, weil er sich in Menschenansammlungen begeben muss – sei das beim Einkauf oder im ÖV, kann auch eine FFP-2 Maske wählen, weil diese auch den Träger schützt. Der Schutz darf aber nicht überbewertet werden, die Verhaltensregeln des BAG und die Selbstverantwortung sind die Basis zur Verhütung einer Ansteckung. Jeder muss mit sich selbst klar werden, welche Risiken er eingeht und welche er unterlässt. Diese Entscheide dürfen durch Masken nicht beeinflusst werden. Masken sind ein zusätzlicher Schutz und auch Quell für ein gutes Gefühl, geschützt zu sein. Einwegmasken sollten nicht mehrfach benutzt werden, jedenfalls nicht länger als die maximale Tragezeit, wenn sie nur situativ getragen werden. Momente ohne Masken – sei es beim Sport, Wandern, Spazieren oder in der eigenen Umgebung – sind regelmässig in den Alltag einzubauen. Dabei geht es nicht so sehr um die Atmung – sondern um ein Stück Normalität im herausfordernden Alltag. Claudio Rütimann Drogerie Rütimann AG, Ebertswilerstrasse 7, Hausen, www.drogerie24.ch.


TERNET ADRESSEN TE

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.affolteranzeiger.ch

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für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

Kunsttherapie, nat. Heilen

.B-O-A.ch

.thara.ch

www

www

Spielgruppe

.spiel-werkstatt.ch

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Wenns ums Auge geht!

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Beratung, Lieferung, Montage

Lampenshop

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Veranstaltungen

Dienstag, 26. Januar 2021

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Selbstsichere Kinder

Erziehungsvortrag online via «Zoom» Am Donnerstag, 4. Februar, von 19 bis 21 Uhr vermittelt die familylab-Seminarleiterin Gabriella Steiner in ihrem Vortrag nach Jesper Juul den Eltern wertvolles Wissen zum Thema Selbstwertgefühl.

Die Mittelstufendisco findet statt, jedoch in angepasster Form. (Archivbild zvg.)

Die Mittelstufendisco darf stattfinden Corona-konforme Jugendarbeit in der Hirtschür in Affoltern Bei allen Aktivitäten der Offenen Jugendarbeit Affoltern wird ein hoher Standard an Schutzmassnahmen gelebt. Aus diesem Grund kann am 29. Januar die bekannte und beliebte Mittelstufendisco in der Hirtschür stattfinden. Das Angebot wird jedoch aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen in angepasster Form stattfinden. Es wird keine Disco im eigentlichen Sinn geben, sondern einen offenen Treff für Mittelstufenschülerinnen und -schüler aus Affoltern und Zwillikon. Es wird keinen Kiosk geben, alle müssen sich anmelden, Masken anziehen und sich in einer Liste eintragen. Zudem wird das Angebot um eine Stunde verkürzt und findet von 19 bis 21 Uhr statt. Der Name bleibt jedoch unverändert, da das Angebot bei den Kindern und Jugendlichen bereits unter diesem Namen bekannt ist. Die Kinder- und Jugendförderung hat gemäss der ratifizierten UNO-Kinderrechtskonvention einen gesetzlichen, präventiven und schützenden Auftrag in Bezug auf die Gesundheit, die Integration sowie das soziale und gesellschaftliche Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen. In der aktuel-

len Zeit sind Kinder und Jugendliche besonders in ihrer psychischen Gesundheit und Entwicklung gefährdet und müssen dringend gestärkt werden. Die Offene Jugendarbeit ist ein wichtiger Teil der non-formalen Bildung, ergänzt die formale Bildung (Schule) sowie Fachstellen und entlastet die Familien. Die Stärke der Offenen Jugendarbeit liegt in tragfähigen, neutralen Beziehungen und bietet mit den niederschwelligen Angeboten einen vereinfachten Zugang für vulnerable Kinder und Jugendliche.

Neu als soziale Einrichtung Die Offene Jugendarbeit leistet mit ihren Angeboten (darunter auch die Mittelstufendisco) einen wesentlichen Beitrag zur gesunden physischen und psychischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, zu Chancengleichheit, zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft insgesamt und zu einer tragfähigen und lebendigen Demokratie in der Schweiz. Für Kinder und Jugendliche stellen die «besondere Lage» gemäss Epidemiegesetz (Art. 6) und die damit einhergehenden behördlichen Schutzmassnahmen eine Herausforderung dar: Aus verschiedenen Gründen

leben Jugendliche teilweise in prekären familiären Situationen; Jugendliche machen sich teilweise Sorgen um ihre Zukunft. Fragen und Unsicherheiten in Bezug auf Schulabschluss und Lehrstellensuche sind noch belastender als üblich. Ausserdem stellt die AJO immer häufiger fest, dass sich Jugendliche Sorgen machen, ihre Eltern könnten die Stelle verlieren und haben Angst um die Konsequenzen. Es soll gewährleistet sein, dass ihnen der Zugang zu den gewohnten, stabilisierenden und förderlichen Angeboten und Freiräumen ausserhalb von Schule sowie von ihrem Zuhause und der Familie möglichst erhalten bleiben. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit gilt daher im Kanton Zürich seit Kurzem als soziale Einrichtung. Gemäss geltender Covid-19-Verordnung gelten für Betriebe, die als soziale Einrichtungen eingestuft sind, spezielle Einschränkungen. Die Offene Jugendarbeit Affoltern hält sämtliche Auflagen des Branchenschutzkonzeptes ein und verfügt bei allen Angeboten über ein aktuelles Schutzkonzept. Philipp Hauri, Jugendarbeit Affoltern Weitere Infos unter: www.ja-aaa.ch/, Anmelden bei Philipp Hauri, 079 938 12 73.

Das Selbstwertgefühl hat nichts damit zu tun, was für tolle Fähigkeiten wir besitzen, wie gut wir in ganz bestimmten Bereichen sind, was wir alles erreichen können oder schon erreicht haben. Es hat damit zu tun, wie wir uns ohne den äusseren Erfolg fühlen. Die familylab-Seminarleiterin Gabriella Steiner beantwortet in ihrem Vortrag Fragen wie: Welcher Erziehungsstil begünstigt die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls? Wie gelingt es Eltern, die Beziehung zu ihren Kindern zu stärken? Wie beeinflussen Lob und Anerkennung die Entwicklung des Selbstwertgefühls? Was macht Kinder stark und widerstandsfähig? Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Erziehungsberechtigte ihre Zöglinge dabei unterstützen kön-

Das Selbstbewusstsein fördern. (Bild zvg.) nen, dass sie ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln und ihren eigenen Weg im Leben finden. Am Schluss des Vortrags bleibt genügend Zeit für Fragen aus dem Familienalltag und für einen angeregten Austausch. Für diesen Onlinevortrag, der via Zoom stattfindet, ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Das Kurswesen-Team bietet diesbezüglich gerne Unterstützung an. FaZe Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Sammeltag für die Menschen in Lesbos Am Samstag, 30. Januar, werden in Knonau Decken, Schlafsäcke und Isomatten gesammelt. Die Lage für Menschen im Flüchtlingslager auf Lesbos ist prekär. Sie leben auf sehr engem Raum im überfüllten Flüchtlingslager, können weder weiterreisen noch zurück. In den Zelten im Flüchtlingslager leben viele seit Jahren – auch Kinder. In der Hoffnung auf ein sicheres Leben, ohne Krieg und mit genügend Nahrung, Arbeit und medizinischer Versorgung, stecken sie nun auf der griechischen Insel fest. Um die Situation für jeden Einzelnen wenigstens ein kleines bisschen zu verbessern, können am Samstag, 30. Januar, in Knonau Decken, Schlafsäcke und Isomatten gespendet werden. Da die Transportmöglichkeiten aufgrund der aktuell geltenden Massnahmen stark eingeschränkt sind, können leider nur diese am dringendsten benötigten Dinge angenommen werden. Die Sachspenden können am 30. Januar von 9 bis 13 Uhr kontaktlos in der Industrie Knonau, an der Hasentalstrasse 3 auf dem Vorplatz der Firma Anta Swiss, abgegeben werden. Das

In Lesbos mangelt es an den elementarsten Dingen. (Bild zvg.) Spendengut wird anschliessend von der Aargauer Hilfsorganisation Volunteers for Humanity nach Lesbos geliefert. Vroni Wildhaber, Säuliamt für Lesbos Sammeltag «Säuliamt für Lesbos», Samstag, 30. Januar, von 9 – 13 Uhr an der Hasentalstrasse 3 in Knonau. Kontakt: wildhaber.vroni@ bluewin.ch, weitere Infos auf Facebook unter «Säuliamt für Lesbos».

SPORT

Ein Zürcher Oberländer vertritt das Säuliamt in Belgien Felix Stehli vertritt die «IG Radquer Mettmenstetten» an der Quer-WM In Ostende in Belgien finden übers Wochenende die Weltmeisterschaften der Radquerfeldein-Fahrer statt. Mit Felix Stehli ist auch ein Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» dabei. Der 20-jährige Stehli wird, wenn er am Samstag zum Weltmeisterschaftsrennen der Kategorie U-23 startet, zum dritten Mal an einer Weltmeisterschaft dabei sein. «2018 startete ich in Valkenburg bei den Junioren und vor einem Jahr in Dübendorf erstmals in der Kategorie U-23», erinnert sich Stehli. 2019 hätte Stehli auch in Bogense in Dänemark starten können: «Ich litt vor zwei Jahren am Pfeifferschen Drüsenfieber und konnte deshalb an der WM nicht teilnehmen.» Vor einem Jahr fuhr Stehli in Dübendorf auf den 30. Rang. Am Samstag soll nun ein besseres Resultat herausschauen: «Ich hoffe, dass ich eine Klassierung unter den ersten 20 schaffe.» Vorbereitet hat sich Stehli auf diese Weltmeisterschaft seriös. Nach der Schweizer Meisterschaft vom 10. Januar in Hittnau reiste Stehli auf Gran Canaria,

wo er wichtige Strassenkilometer abspulte. Bereits am letzten Freitag ging es nach Belgien. Am Sonntag nahm Stehli in Overijse am letzten Weltcuprennen teil. Da es keine separate U-23-Kategorie gab, musste er mit der Elite starten. Ein Sturz schon in der Anfangsphase warf ihn zurück, so dass er mit dem 52. Rang im grossen Starterfeld mit der Elite letztendlich zufrieden war.

Überzeugendes Quer-Angebot im Säuliamt In den verbleibenden Tagen bis zum Weltmeisterschafts-Rennen vom Samstag will er sich mit dem Parcours vertraut machen: «Der WM-Rundkurs weist Sandpassagen auf. Das sind wir Schweizer nicht gewohnt. Deshalb ist es wichtig, einige Tage auf dem Weltmeisterschafts-Parcours zu trainieren.» In den letzten Jahren hat sich Stehli mit den Radquerfreunden aus dem Säuliamt angefreundet. Er ist eigentlich Zürcher Oberländer, ist er doch in Gibswil zu Hause. «Andreas Fuhrer von der IG Radquer Mettmenstetten hat vor Jahren einmal einen Querkurs organisiert.

Daran habe ich teilgenommen und konnte viel lernen.» Das Quer-Angebot im Säuliamt hat Felix Stehli so überzeugt, dass er sich gleich der «IG Radquer Mettmenstetten» angeschlossen hat. Bereut hat er diesen Schritt nicht: «Das Zürcher Oberland galt während Jahrzehnten als Quer-Hochburg. Leider ist das nicht mehr der Fall, weshalb ich nun zu den Mettmenstettern gehöre.» Gab es bis vor wenigen Jahren im Zürcher Oberland noch ein halbes Dutzend Querfeldein-Rennen, führt nun lediglich noch der Velo-Club Hittnau derartige Prüfungen durch. «Hittnau war in diesem Jahr Schauplatz der Schweizer Meisterschaft. Nachdem ich vor Jahresfrist in Baden Dritter geworden war, wollte ich wieder eine Medaille.» Das schaffte Stehli als Fünfter vor zwei Wochen nicht ganz: «Vielleicht wollte ich an der Meisterschaft ganz einfach zu viel.» Stehli hofft nun, dass er an der Weltmeisterschaft ohne die Belastung des Lokalmatadoren an den Start gehen und am Samstag ein gutes Rennen abliefern kann. August Widmer

Felix Stehli fährt für die «IG Radquer Mettmenstetten». (Bild August Widmer)


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