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Radius Top Hotels 2026

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März 2026

Wie Hotels zu Erlebniswelten werden

Übernachten war gestern. Heute sind Hotels Bühnen für Emotionen, Orte mit Charakter und Träger eines ganz eigenen Lebensgefühls. Statt standardisierter Zimmer rücken Atmosphäre, Identität und ästhetische Qualität in den Mittelpunkt und definieren Gastfreundschaft völlig neu.

IMPRESSUM

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle

Projektleiterin: Magdalena Pöder Verkaufsleitung: Patrick Zöschg

Redaktion: Dr. Nicole D. Steiner, Edith Runer, Florian Mair, Barbara Oberlechner

Werbung/Verkauf: Michael Gartner

Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen Tel. 0471 081 561 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen

Grafik/Layout: Simon Krautschneider

Art Director: Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen | www.athesiadruck.com

INHALT

6 Hotels als Gesamtkunstwerk

30 Kooperationsgruppen: Eine Südtiroler Erfolgsgeschichte

35 Neuer Luxus: Sicherheit

47 Echte Werte. Echtes Handwerk.

53 Hotel-„Ratscher“ mit Heini Dorfer

61 Boom von fern, Schwäche von nah

67 Willkommen Zuhause

73 Boden gut gemacht

77 Einfach das Beste

85 Was Farbe wirklich kann

91 Die Top-Hotel-Checkliste: Was Gäste (unbewusst) erwarten

97 Natürliche Ansätze für inneres Wohlgefühl

Rubriken

100 Portrait: Othmar Michaeler Aktuell

PEFC-zertifiziert

PEFC/18-31-166

DiesesProduktstammt ausnachhaltig bewirtschaftetenWäldern, Recyclingund kontrolliertenQuellen www.pefc.org produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Athesia Druck GmbH, UW 1492

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand

Druckauflage: 35.200 Stück

Preis: Einzelpreis 2,30 Euro, A+D: 2,90 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.

Listen & Rankings

15 Kriterien für die Rankings

17 Top 100 Hotels nach Gesamtleistung

19 Top 100 Hotels nach Wertschöpfung

21 Top 100 Hotels nach Nettovermögen

23 Top 100 Hotels nach Personalkosten

25 Top 100 Hotels nach Bilanzsumme

27 Trients Top 100 Hotels nach Gesamtleistung

29 Top 25 Hotels in Tirol

56 Top 10 Hotels nach Bezirk

KOOPERATIONSGRUPPEN Eine Südtiroler Erfolgsgeschichte

91

EDITORIAL

Info-PR

34 Enrico Giacomuzzi GmbH, Bozen

40 Falkensteiner Resort Lake Garda, Salò

58 Polytherm GmbH, A-Weibern

60 Hydrosoft Private Spa, A-Ötztal

72 TECpro, Eppan

82 Alps Coffee, Partschins

83 SEDO GmbH, Brixen

84 My Safe, Welsberg

90 hollu GmbH, A-Zirl

99 Ria Druck GmbH, Sand in Taufers

DIE TOP-HOTEL-CHECKLISTE Was Gäste (unbewusst) erwarten

PORTRAIT

Othmar Michaeler

100

Nach der erfolgreichen Ausgabe 2025 erscheint auch 2026 wieder Südtirols Top Hotels, mit aktuellen Zahlen, klaren Rankings und spannenden Vergleichen. Wir zeigen, wie Südtirols Hotels wirtschaftlich dastehen: Gesamtleistung, Personalkosten, Nettovermögen und weitere Kennzahlen im Überblick. Neu ist der direkte Vergleich mit dem Trentino und Tirol, ein Blick über die Grenzen, der einordnet und neue Perspektiven eröffnet. Doch hinter jeder Zahl steckt mehr als eine Bilanz: Hotels sind Erlebnisorte, geprägt von Architektur, Atmosphäre, Nachhaltigkeit und Innovationskraft. Südtirols Top Hotels 2026 verbindet Fakten mit dem Gespür dafür, was ein Haus wirklich erfolgreich macht, für alle, die wissen wollen, wo die Branche steht und wohin sie sich entwickelt. Magdalena Pöder

Eine skulpturale Ikone moderner Architektur: Das Hotel Marqués de Riscal in Spanien, entworfen vom Architekten Frank O. Gehry, zeigt, wie ein Hotel zum Gesamtkunstwerk wird. Visionäres Design, Landschaft und Genuss verschmelzen zu einem Erlebnisraum mit unverwechselbarer Handschrift.

HOTELS ALS GESAMTKUNSTWERK

Hotels sind längst nicht mehr nur Orte zum Übernachten. Sie sind Räume, die Geschichten erzählen, Emotionen auslösen und ein bestimmtes Lebensgefühl transportieren. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis von Gastfreundschaft auch grundlegend verändert: weg vom standardisierten Zimmer, hin zu individuellen Erlebnissen. Heute geht es nicht mehr nur um Komfort, sondern um Atmosphäre, Identität und ästhetische Qualität.

HEUTE ENTSCHEIDET

DIE HARMONIE AUS RAUM, MATERIAL, FARBE, LICHT UND SINNLICHER WAHRNEHMUNG DARÜBER, OB EIN HOTEL WIRKLICH BEEINDRUCKT.

Ein Hotel, das als Gesamtkunstwerk funktioniert, entsteht dort, wo Architektur, Interior und Atmosphäre nicht getrennt voneinander gedacht werden. Vielmehr bilden sie eine Einheit, die sich gegenseitig ergänzt und verstärkt. Die Gestaltung beginnt bereits mit der ersten Skizze des Architekten und endet erst mit der letzten, bewusst gesetzten Lichtquelle im Zimmer. Dieses Zusammenspiel ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequenten und vor allem durchdachten Gestaltung. Heute entscheidet die Harmonie aus Raum, Material, Farbe, Licht und sinnlicher Wahrnehmung darüber, ob ein Hotel wirklich beeindruckt. Nur wenn alle Elemente bewusst zusammenspielen, entsteht ein Gesamtkunstwerk – statt einzelner, zufälliger Highlights.

1 | FORMENSPRACHE UND IDENTITÄT

Die Architektur ist das Erste an einem Hotel, was Gäste wahrnehmen – sie ist das visuelle Versprechen eines Hauses. Sie bestimmt die Identität und die Haltung eines Gastbetriebs. Eine klare Formensprache schafft Orientierung, während bewusst gesetzte Details Neugier wecken. Moderne Hotelarchitektur bewegt sich häufig zwischen Reduktion und Emotionalität: klare Linien, präzise Proportionen und gleichzeitig Raum für Materialität und Atmosphäre. Die architektonische

Licht nach Maß.

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Das Morpheus Hotel in Paris verführt mit seinen gewagten Linien und organischen Formen, ein Hotel, das selbst zum Erlebnis wird.

Haltung sollte die Philosophie des Hotels widerspiegeln. Urbanität, Naturverbundenheit, Luxus, Zurückhaltung oder Lebendigkeit – all diese Werte können über die Gestaltung der Außenhülle und der Innenräume transportiert werden. Die Architektur bildet somit den Rahmen, innerhalb dessen sich alle weiteren gestalterischen Entscheidungen entfalten.

2 | MATERIALITÄT UND RAUMWIRKUNG

Materialien sind nicht nur Oberflächen, sie sind Träger von Stimmung. Beton, Glas und Metall vermitteln Kühle, Klarheit und technische Präzision, während Holz, Stein und textile Materialien Wärme, Ruhe und Natürlichkeit ausstrahlen. Durch die bewusste Kombination verschiedener Materialien entstehen Kontraste, die Räume lebendig machen. Wichtig ist dabei, dass die Materialität nicht nur dekorativ wirkt, sondern funktionale und emotionale Qualitäten miteinander verbindet. Die Wirkung von Materialien zeigt sich besonders in der Haptik: Raue Oberflächen wirken bodenständig und ehrlich, glatte Oberflächen vermitteln Eleganz und Präzision. Diese sinnliche Wahrnehmung ist entscheidend für das Erlebnis, denn sie wirkt unmittelbar und oft unbewusst.

3 | RÄUMLICHE CHOREOGRAFIE

Ein Hotel ist kein einzelner Raum, sondern eine Abfolge von Bereichen mit unterschiedlichen Funktionen. Die Architektur muss daher die Wege der Gäste lenken und Übergänge gestalten. Eine gut geplante räumliche Choreografie führt Gäste durch eine Sequenz von Eindrücken: von der einladenden Lobby über private Rückzugsorte bis hin zu lebendigen Social Spaces. Die Abfolge der Räume kann dabei eine narrative Struktur erzeugen, die den Aufenthalt als eine Art Reise erlebbar macht. Übergänge zwischen Bereichen sind dabei genauso wichtig wie die Räume selbst. Durch Lichtführung, Blickbeziehungen, Materialwechsel oder räumliche Öffnungen kann die Architektur den Rhythmus eines Hotels bestimmen und eine dynamische, aber zugleich stimmige Abfolge schaffen.

4 | MÖBEL ALS AKZENTE

Und Möbel sind bekanntlich mehr als funktionale Objekte: Sie prägen die Atmosphäre und geben Räumen Charakter. Ob klassisch, modern, minimalistisch oder expressiv – die Wahl der Möbel bestimmt den Stil und die Erzählung eines Hotels. Besonders wirksam sind Möbel, die eine Geschichte transportieren, sei es durch handwerkliche Details, regionale Bezüge oder durch eine besondere Formensprache. Wichtig ist, dass Möbel und Architektur im Einklang stehen. Möbel können die architektonische Haltung unterstützen, indem sie Proportionen aufnehmen oder bewusst Kontraste setzen. Gleichzeitig müssen sie den Gästen Komfort bieten und eine angenehme Nutzbarkeit gewährleisten.

5 | FARBEN UND TEXTUREN

Farben sind ein zentrales Mittel zur Stimmungsgestaltung. Warme Erdtöne vermitteln Geborgenheit und Ruhe, kühle Blau- und Grautöne wirken modern und zurückhaltend. Die Farbpalette eines Hotels kann daher bewusst eine bestimmte Emotion erzeugen oder einen bestimmten Stil unterstreichen. Dabei ist die Kombination mit Texturen entscheidend: Grobe Stoffe neben glatten Oberflächen, matte Farben neben glänzenden Elementen –diese Mischung schafft Tiefe und Sinnlichkeit. Texturen machen Räume erfahrbar. Sie sind ein Schlüssel zur haptischen Wahrnehmung und wirken oft stärker als visuelle Eindrücke. Ein gelungenes Interior nutzt diese Vielfalt, um Räume lebendig und gleichzeitig harmonisch zu gestalten.

6

| KUNST UND ACCESSOIRES

Kunstwerke und Accessoires sind die „Punkte“, die einen Raum lebendig machen. Sie können Geschichten erzählen, lokale Bezüge herstellen oder einfach als ästhetische Highlights wirken. Entscheidend ist, dass sie nicht zufällig platziert werden, sondern bewusst in den Raum eingebunden sind. Kunst und Accessoires können Räume strukturieren, Blickachsen schaffen und den Charakter eines Hotels verstärken. Sie fungieren als emotionale Ankerpunkte, die Gäste ansprechen und in Erinnerung bleiben. Gleichzeitig sollten sie so gewählt sein, dass sie die Gesamtgestaltung nicht überlagern, sondern ergänzen.

7 |

LICHT ALS STIMMUNGSGEBER

Licht ist eines der mächtigsten Werkzeuge der Raumgestaltung. Es formt Räume und setzt Akzente. Natürliches Licht wirkt offen und lebendig, während künstliches Licht gezielt Stimmungen erzeugen kann. Indirektes Licht, dimmbare Leuchten und warme Lichttöne tragen dazu bei, eine

einladende Atmosphäre zu schaffen. Licht kann Räume weichzeichnen, Konturen betonen oder einen Fokus schaffen. Die Lichtplanung muss daher früh in den Gestaltungsprozess integriert werden. Erst durch eine sorgfältige Lichtführung wird ein Raum wirklich erfahrbar.

TRENDS UND ENTWICKLUNGEN

Die Gestaltung von Hotels als Gesamtkunstwerk unterliegt ständigen Veränderungen. Aktuelle Trends sind:

Nachhaltigkeit: Der Fokus liegt auf recycelten Materialien, Energieeffizienz und verantwortungsvoller Produktion.

Lokalität: Regionale Kunst, Handwerk und Materialien schaffen Authentizität und Identität.

Flexibilität: Modulare Möbel und multifunktionale Räume passen sich den Bedürfnissen der Gäste an.

Die Zukunft gehört Hotels, die nicht nur schön, sondern auch sinnvoll und nachhaltig gestaltet sind – Orte, die Gäste nicht nur beherbergen, sondern bereichern.

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8 | AKUSTIK UND KLANG

Akustik ist ein oft unterschätzter Faktor, der das Wohlbefinden stark beeinflusst. In Hotels kann Lärm schnell die Stimmung trüben, während eine ruhige, ausgewogene Akustik Entspannung ermöglicht. Schallabsorbierende Materialien, Teppiche und Vorhänge reduzieren Lärm und schaffen eine angenehme Klangwelt. Gleichzeitig kann bewusstes Sounddesign – etwa durch dezente Hintergrundmusik oder natürliche Geräusche – die Atmosphäre verstärken und einen Raum emotional aufladen.

9 | DUFT UND SINNLICHKEIT

Auch Düfte wirken unmittelbar und können Erinnerungen nachhaltig prägen. Ein dezenter, natürlicher Duft kann das Raumgefühl positiv beeinflussen und das Hotelerlebnis abrunden. Entscheidend ist, dass der Duft zum Gesamtkonzept passt und nicht aufdringlich wirkt. Richtig eingesetzt wird Duft zu einem weiteren Sinneseindruck, der den Aufenthalt intensiver und einprägsamer macht.

10 | VOM ORT ABHÄNGIGE GESTALTUNG

Ein Hotel ist immer auch ein Spiegel seiner Umgebung. Kultur prägt, was Menschen als schön, angenehm oder angemessen empfinden. Deshalb ist die Gestaltung von Hotels von Kultur zu Kultur unterschiedlich – nicht nur in der Optik, sondern auch in der Art, wie Räume genutzt und erlebt werden. Während in manchen Kulturen klare, minimalistische Räume als Ausdruck von Ruhe und Luxus verstanden werden, wird in anderen eine warme, reichere Gestaltung mit opulenter Ornamentik als besonders einladend empfunden. Auch der Umgang mit Privatheit, Gemeinschaft und Öffentlichkeit variiert stark: In einigen Ländern sind großzügige, soziale Bereiche zentral, in anderen stehen eher intime Rückzugsräume im

Fokus. Diese kulturellen Unterschiede müssen in einem Gesamtkunstwerk berücksichtigt werden, um authentisch zu wirken.

HOTELS, DIE DIESE PRINZIPIEN VERSTEHEN, WERDEN NICHT NUR ALS UNTERKÜNFTE WAHRGENOMMEN, SONDERN ALS ORTE DER INSPIRATION UND DES WOHLBEFINDENS – ALS GESAMTKUNSTWERKE, DIE IM GEDÄCHTNIS BLEIBEN.

Das Hotel als Gesamtkunstwerk

Ein Hotel als Gesamtkunstwerk entsteht durch die bewusste Abstimmung von Architektur, Interior und Atmosphäre. Jeder Baustein – von der Formensprache des Gebäudes über die Materialwahl bis hin zur Lichtgestaltung – trägt dazu bei, ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen. Die Kunst liegt darin, diese Elemente so zu kombinieren, dass sie eine harmonische Einheit bilden und zugleich Raum für individuelle Interpretationen lassen. Hotels, die dieses Prinzip verstehen, werden nicht nur als Unterkünfte wahrgenommen, sondern als Orte der Inspiration und des Wohlbefindens – als Gesamtkunstwerke, die im Gedächtnis bleiben.

Regelmäßige Weiterentwicklung

Ein Hotel als Gesamtkunstwerk sollte nicht einmalig entstehen, sondern regelmäßig weiterentwickelt werden. Mindestens alle drei bis fünf Jahre lohnt sich eine gestalterische Überprüfung: Materialität, Lichtführung, Farben, Akustik und Sinnlichkeit sollten von Experten an neue Ansprüche, Trends und Gästebedürfnisse angepasst werden. Kleinere Updates können jährlich erfolgen, große, konzeptionelle Anpassungen sollten alle sieben bis zehn Jahre erfolgen, um die Einheit aus Architektur, Interior und Atmosphäre dauerhaft zu bewahren.

Der Zirmerhof in Radein wurde aus dem Bruch-Holz des Sturmtiefs Vaja errichtet.

Simply good architecture interiors. +

Kriterien für die Rankings

In den Rankings erscheinen ausschließlich Hotels, die bestimmte Kriterien erfüllen: Ihr Sitz liegt in Südtirol, ihre im Handelsregister gemeldete Haupttätigkeit entspricht dem ATECO-Kodex 55.1, und sie sind als Kapitalgesellschaften bilanzierungspflichtig. Die Jahresabschlüsse wurden nach dem EUweit üblichen Schema erstellt.

Die Grundlage bildet dabei stets das Bilanzjahr 2024 –und zwar nur die ordentlichen Bilanzen. Anders gesagt: Hier finden sich Einzelunternehmen, jedoch keine Firmengruppen. Um ein möglichst differenziertes Bild der Branche zu zeichnen, wurden fünf Haupt-Rankings erstellt: die Top 100 nach Gesamtleistung, nach Personalkosten, nach Wertschöpfung nach Bilanzsumme und nach Nettovermögen, weiteres auch die Top 100 nach Gesamtleistung aus dem Trentino. Zusätzlich gibt es acht regionale Rankings, die die Ergebnisse auf Bezirksebene abbilden. Transparenz hat dabei oberste Priorität: Sämtliche Daten, die nicht von der Handelskammer Bozen stammen, sind durch Fußnoten ausgewiesen. Sonderfälle, die von der Regel abweichen, sind eigens gekennzeichnet.

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WEITERE METHODISCHE HINWEISE

Für die Erstellung der Rankings werden die Bilanzsumme und folgende Konten der Gewinn- und Verlustrechnung herangezogen:

Ga Gesamtleistung

Ga1 Umsatzerlöse

Gb6 Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

Gb7 Aufwendungen für bezogene Leistungen

Gb8 Aufwendungen für Nutzung von Gütern Dritter

Gb9 Personalaufwand

Gb11 Bestandsveränderungen der Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe und der bezogenen Waren

Gb14 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Bruttowertschöpfung errechnet sich aus folgender Formel: Ga – Gb6 – Gb7 – Gb8 – Gb11 – Gb14

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Top 100 Hotels nach Gesamtleistung

Die wirtschaftliche Gesamtleistung der Südtiroler Hotels setzt in erster Linie auf die offizielle Hinterlegung der Bilanz bei der Handelskammer Bozen voraus. Allerdings verzichten auch immer Betriebe auf diese Veröffentlichungspflicht, während sich andere aktiv an die „Radius“-Redaktion wenden, teils mit dem Wunsch nach Aufnahme ihrer Zahlen, teils mit der Bitte um Streichung. Die Tabellen werden daher laufend angepasst, ergänzt und gegebenenfalls korrigiert.

Top 100 Hotels nach Wertschöpfung

Die Bruttowertschöpfung bildet die tatsächliche wirtschaftliche Leistung eines Hotels ab. Sie errechnet sich aus der Differenz zwischen den erzielten Gesamterlösen und den bezogenen Vorleistungen und zeigt damit, welchen eigenen Beitrag ein Betrieb zur Volkswirtschaft leistet. Als Kennzahl gilt sie daher als besonders aussagekräftig.

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Top 100 Hotels nach Nettovermögen

Das Nettovermögen (auch Reinvermögen oder Eigenkapital) ist in der Bilanz die Differenz zwischen dem Bruttovermögen (Aktiva/Gesamtvermögen) und den Verbindlichkeiten (Passiva/ Schulden) eines Unternehmens. Es zeigt den tatsächlichen Wert, der nach Abzug aller Schulden verbleibt und den Eigentümern/Aktionären gehört.

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Top 100 Hotels nach Personalkosten

Zur Bestimmung der Unternehmensgröße nach Mitarbeiterzahl hat die Handelskammer Bozen die ausgewiesenen Lohnkosten als Berechnungsbasis herangezogen. Dieser Ansatz macht auch besonders personalintensive Betriebe sichtbar, die in der Rangliste der Top 100 nach Gesamtleistung nicht vertreten sind. Ergänzend wurde eine zusätzliche Auswertung integriert, die den Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung in Prozent ausweist.

Anders.

Besser.

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Top 100 Hotels nach Bilanzsumme

Die Bilanzsumme verdeutlicht die wirtschaftliche Gesamtgröße eines Unternehmens, indem sie alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten abbildet. Sie steht damit für Umfang und finanzielle Stärke eines Betriebs und eignet sich besonders als Vergleichsgröße für ein Ranking der größten Unternehmen.

Trients Top 100 Hotels nach Gesamtleistung

Die Übersicht der 100 größten Hotels im Trentino stützt sich auf die Bilanzdaten der Handelskammer Bozen. Berücksichtigt wurden ausschließlich jene Betriebe, die ihren Jahresabschluss 2024 ordnungsgemäß hinterlegt haben.

6

Tirols Top 25 Hotels nach Gesamtleistung

Das Wirtschaftsmagazin eco.nova publizierte die Top 25 Hotels sowie weitere aufschlussreiche Tourismuskennzahlen aus Nordund Osttirol. Diese Daten wurden für die vorliegende Ausgabe herangezogen und entsprechend integriert.

TOURISMUSFAKTEN VON TIROL

Der Tourismus spielt in Tirol eine wesentliche Rolle: Fast 25.000 Betriebe leben direkt davon. Mit rund 52.400 Erwerbstätigen ist die Branche nicht nur ein wichtiger Faktor am Arbeitsmarkt, sondern wirkt auch als Impuls für andere Wirtschaftszweige wie Handwerk oder Handel.

In der Wintersaison 2024/25 wurden 26,4 Millionen Übernachtungen generiert. Dies stellt einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von rund 1,4 Prozent dar. Bei zeitgleich 6,1 Millionen Ankünften fällt die Aufenthaltsdauer von 4,3 Tagen im Durchschnitt etwas kürzer aus als im Vorjahr. Die Wertschöpfung liegt laut MCI Tourismus bei 3,6 Milliarden Euro. 60 Prozent der befragten Betriebe zeigen sich mit dem wirtschaftlichen Ergebnis der Wintersaison 2024/25 zufrieden.

* Umsatzschätzungen: Umsätze aus Unternehmen werden u.a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten schätzt der KSV1870 (Gläubigerschutzverband in Österreich) den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV – Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen

Wintersaison (November 2023-April 2024)

21.932 geöffnete Betriebe (inkl. Camping)

341.151 Betten

26,0 Mio. Nächtigungen, + 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr

6,0 Mio. Ankünfte, + 2,5 % im Vergleich im Vorjahr

4,4 Tage durchschnittliche Aufenthaltsdauer

3,76 Mrd. Euro Wertschöpfung

Sommersaison (Mai bis Oktober 2024)

21.667 geöffnete Betriebe (inkl. Camping)

338.070 Betten

22,8 Mio. Nächtigungen, + 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr

6,4 Mio. Ankünfte, + 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr

3,5 Tage durchschnittliche Aufenthaltsdauer

2,43 Mrd. Euro Wertschöpfung

54 %

der Gäste nutzen digitale Plattformen zur Urlaubsbuchung.

44 %

der deutschen Gäste nutzen häufig öffentliches WLAN im Urlaub

50 %

der Menschen von 14 bis 60 Jahren planen durch Influencer.

85 %

der Gäste informieren sich über öffentliche An-/Abreisemobilität.

34 TIROLER TOURISMUSVERBÄNDE IM JAHR 2024

EINE SUDTIROLER ERFOLGS GESCHICHTE

KOOPERATIONSGRUPPEN

Etwa fünf Prozent aller gewerblichen Hospitality-Unternehmen in Südtirol sind Mitglieder einer thematisch spezialisierten Kooperationsgruppe. Von den BikeHotels Südtirol zu den Vinum Hotels Südtirol und den Familienhotels Südtirol: Strategische Partnerschaften machen Betriebe dank eindeutig formulierter Alleinstellungsmerkmale nicht nur sichtbarer, sondern auch stärker – und sie funktionieren hierzulande besser als anderswo.

Keine weitere Region Europas hat mehr und langlebigere Hotelkooperationen als Südtirol. Was macht dieses Modell bei uns so erfolgreich und welche Vorteile sowie Anforderungen ergeben sich aus einer solchen Zusammenarbeit unterschiedlicher Gastgeberpersönlichkeiten? Hotelkooperationen gibt es seit den 1980er-Jahren; wirklich relevant, vor

allem im Alpenraum, wurden sie jedoch etwa Mitte der 1990er-Jahre mit der fortschreitenden Professionalisierung der Branche. Der Gedanke, die traditionell service- und qualitätsorientierten familiengeführten touristischen Betriebe zu festigen, ihre Unique Selling Points zu bündeln, zu kommerzialisieren und dadurch konkurrenzfähiger zu machen, führte zur Gründung einer ganzen Reihe von Allianzen. Zunächst oft fast kollegiale Zusammenschlüsse Gleichgesinnter mit dem vorrangigen Ziel, gemeinsames Marketing zu betreiben und von einem übergeordneten Namen mit einer dedizierten Positionierung zu profitieren, wurden Ausrichtung und Inhalte im Lauf der Zeit immer differenzierter. Heute zählt Südtirol sieben gewerbliche Kooperationsgruppen mit erprobten Strategien. Etwa 185 ausschließlich einheimische Mitgliedsbetriebe gehören ihnen an. Dazu gesellen sich große Verbände wie Roter Hahn oder Südtirol privat mit

insgesamt über 2.300 Mitgliedern, außerdem international operierende Kooperationen etwa die Romantik Hotels, Small Leading Hotels of the World, Relais & Châteaux oder Wanderhotels.

Ein hoher Standard

Aufnahmekriterien und regelmäßig geprüfte Qualitätskriterien, vertraglich festgelegte Mitgliedsbeiträge, eine eindeutige Rechtsform, gewählte Vorstände mit einer fähigen Führung und Verwaltung, durchdachte Marketingpläne, regelmäßige Zusammenkünfte zum Zweck des Erfahrungsaustauschs, der Fortbildung und der Entscheidungsfindung und nicht zuletzt eine klare Markenführung sichern den heutigen international hohen Standard der Südtiroler Kooperationen. Einer Gruppe anzugehören, macht die heterogenen Einzelunternehmen nach außen hin homogener, da sie so unter einem gemeinsamen Namen auftreten, der bereits ein Versprechen an die po-

tenziellen Gäste beinhaltet; das allein hat eine nicht zu vernachlässigende Signalwirkung, erzeugt Vertrauen bei den Gästen und grenzt erkennbar von den Mitbewerbern ab. Die eigene Autonomie zu einem gewissen Grad aufgeben zu müssen, bedeutet im Gegenzug, vom Know-how und der Erfahrung der Partnerbetriebe und natürlich der höheren Preisdurchsetzung durch eine starke Positionierung zu profitieren. Dieser zusätzliche Gewinn bewegt nicht wenige Hoteliers und Hotelierinnen – besonders von Häusern der gehobenen Kategorien –dazu, trotz des erhöhten Zeitaufwands einer oder mehreren Kooperationen beizutreten. Dazu kommt die Tatsache, dass GEO (Generative Engine Optimisation) und LLM (Large Language Models) Hotels, die Kooperationsgruppen angehören, bevorzugt erfassen, die KI, z.B. ChatGpt, die Relevanz dieser Unternehmen erhöht. Die Vorteile liegen auf der Hand, und wer motiviert, ideenreich

„MITGLIEDER EINER HOTELKOOPERATION MÜSSEN DEN

SPAGAT

SCHAFFEN,

EINZELKÄMPFER FÜR DEN EIGENEN BETRIEB ZU SEIN UND GLEICHZEITIG EINEN

TEIL IHRER AUTONOMIE FÜR DIE GRUPPE AUFZUGEBEN.“

ALOIS KRONBICHLER

und investitionsbereit ist, wird sie für sich nutzen wollen.

Welche Voraussetzungen aber muss ein Betrieb erst einmal erfüllen, um auch tatsächlich für eine solche Zusammenarbeit geeignet zu sein? Zu glauben, eine Mitgliedschaft in einer Gruppe sei ein probates Mittel, um sich ins gemachte Nest zu

ALOIS KRONBICHLER

ist Geschäftsführer der Beratungsagentur für die HospitalityBranche Kohl & Partner Südtirol sowie Geschäftsführer der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol und der Familienhotels Südtirol. Seine fachlichen Schwerpunkte sind Destinationsmanagement, Organisationsentwicklung im Tourismus und die Begleitung bei der Betriebsübergabe.

Foto©Brandnamic

„DIE KI ERHÖHT ÜBER LLM WIE CHATGPT DIE RELEVANZ VON HOTELS, DIE KOOPERATIONSGRUPPEN ANGEHÖREN, GANZ BEDEUTEND.“

MICHAEL OBERHOFER

setzen und lediglich von ihr zu profitieren, ohne gleichzeitig auch viel zu geben, ohne die vertraglich festgelegten Spielregeln ernst zu nehmen, wäre eine grobe Fehleinschätzung. Eine ausgeprägte Kooperationsfähigkeit und -bereitschaft, der Wille zur unentwegten Kommunikation aller Partner untereinander ist Grundvoraussetzung für eine geglückte Zusammenarbeit. Das bedeutet, den anderen Mitgliedern zu vertrauen, Informationen und Wissen innerhalb der Gruppe selbstverständlich offenzulegen, sich mit den Werten der Gruppe zu identifizieren, einen gemeinsamen Plan zu verfolgen und immer wieder an ihm zu feilen, sich Aufgaben fair zu teilen. Allianzen sind – wie die Branche selbst, wie ihre Trends – dynamisch und erfordern Flexibilität: Eine Zusammen-

ist CEO der Unternehmensgruppe Brandnamic Unlimited für Leading Hospitality Solutions mit den Schwerpunkten Software, Marketing und Consulting sowie Geschäftsführer der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol und der Familienhotels Südtirol.

Key Visuals sind essenziell für den Wiedererkennungswert einer Kooperationsgruppe.

arbeit bringt nicht automatisch Vorteile –diese müssen durch beharrliche, aktive Kooperation erarbeitet werden; und natürlich steht außer Frage, dass eine Gruppe, um die gesteckten Ziele zu erreichen, entsprechende finanzielle Mittel benötigt. Neben einer Aufnahmegebühr, die je nach Gruppe variiert, sind im Normalfall auch ein Sockelbeitrag sowie ein Beitrag pro Zimmer – der nach dem Fairnessprinzip sicherstellt, dass kleine Betriebe geringer belastet werden als große – zu entrichten. Diese Mitgliedsbeiträge splitten sich zwischen Marketingbudget und Verwaltungskosten. Im Regelfall gehen etwa 20 bis 25 Prozent des jährlichen Budgets, das sich je nach Kooperationsgröße in einem Umfang von etwa 100.000 bis einer Million Euro bewegt, in die Verwaltung und 80 Prozent in einen möglichst durchdachten Marketingmix. Dieser tendiert seit einigen Jahren immer stärker in Richtung Online- und gegenwärtig KI-gestütztes Marketing, obgleich die Zielgruppen der gehobenen Hospitality-Branche nach wie vor auch über klassische Offline-Werbung, z.B. Printanzeigen in prestigeträchtigen Publikationen, erreicht werden. Eine erfolgreiche Kooperationsgruppe versteht unter Verwaltung nicht lediglich Datenorganisation, sondern konstruktiven Dialog des Verwaltungsrats und der

Mitglieder in regelmäßig stattfindenden Versammlungen und Unternehmergesprächen. Bei diesen Treffen geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen, sondern vor allem um einen lebendigen Know-how-Transfer, einen Erfahrungsaustausch, der im Idealfall für alle bereichernd und folgerichtig gewinnbringend ist. Es erfolgt ein monatlicher Datencheck, dazu die Erstellung von informativen Geschäftsberichten und Broschüren. Wie in jeder geglückten Kommunikation spielen einerseits Fakten eine Rolle: Wie löst man die immer dringlicher werdende Frage des Fachkräftemangels, wie kann man ihm durch den geschickten Einsatz von künstlicher Intelligenz, z.B. in der automatisierten Gästekorrespondenz, entgegenwirken, um ein aktuelles Thema zu benennen; andererseits, und das ist fast noch bedeutender, findet sich Raum für gegenseitige Inspiration und Ansporn. In einer konstruktiv agierenden Gemeinschaft entsteht immer geballte Energie, ein Funke, der überspringt, Kraft, die ein Unternehmer oder eine Unternehmerin allein selten aufbringen und vor allem nicht konstant durch alle Krisen hindurch aufrechterhalten könnte. Dies ist eine der Komponenten, die gerade in einer Zeit des an seine Grenzen geratenden Individualismus nicht zu vernachlässigen ist:

Teil von etwas Größerem zu sein, verleiht Stärke. Das hat sich während der Pandemie bestätigt und wird sich auch durch künftige Durststrecken erweisen. Diese Stärke ist einer der Gründe für den Erfolg von Südtiroler Kooperationsgruppen.

Die Tradition der familiengeführten Unternehmen Während ähnliche Modelle anderswo durch eine unentschlossene Führung, hohe Mitgliederfluktuation oder eine geringere Konstanz in der Durchführung der eigenen Ziele oder gar der Marke gescheitert sind, profitiert die hiesige Unternehmenslandschaft hauptsächlich von einem Faktor, der letztlich das Kapital einer Kooperationsgruppe ist: die Tradition der familiengeführten Unternehmen. Im Familienkreis, in einem oft von der vorangehenden Generation übernommenen Betrieb zu arbeiten, zieht zwar nach sich, dass die Grenzen zwischen Privatem und Professionellem verwischt bis aufgehoben werden, was ein nicht geringes Konfliktpotenzial in sich birgt; gleichzeitig wird das Verantwortungsgefühl ungleich gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Betrieb, die emotionale Investition eine Lebensaufgabe. Die gegenwärtige Generation mag diese Gleichsetzung des Betriebs mit der eigenen Person vielleicht etwas kritischer und distanzierter sehen; gleichwohl ist eine Entscheidung für eine Übernahme niemals halbherzig. Diese Haltung, die Identifikation mit den eigenen Wurzeln, die Bereitschaft, hart zu arbeiten – eine Erscheinungsform der Bescheidenheit und eine implizite Folge von Dankbarkeit –, beschränkt sich bei Mitgliedern einer Kooperationsgruppe im Regelfall nicht auf das eigene Hotel, sie erstreckt sich darüber hinaus: Die Gruppe wird, ebenso wie die Gäste und das Hotelteam, zur erweiterten Familie, für die man Verantwortung übernimmt und immer einen Schritt über die Pflicht

hinausgeht. Diese kulturell-historisch sehr spezifischen Eigenschaften der Südtiroler Tourismusbranche bilden gleichzeitig die idealen Grundlagen für zwei ihrer großen Erfolgsfaktoren: die weithin gerühmte Gastfreundschaft und die „Weltmeisterschaft“ im Kooperieren, in der Tourismusgesinnung.

Eine doppelte Sichtweise Neben der Loyalität nach innen ist Lernbereitschaft zentrale Voraussetzung für das Vermögen, sich künftigen Trends immer wieder anzupassen – und auch diese doppelte Orientierung beherrschen Südtiroler Kooperationen. Manche von ihnen, wie die Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, machen sich die ungetrübte Sichtweise der nachfolgenden Generation bewusst mit Projekten wie „Next Generation“ zunutze. Gemeinsame, oft internationale Lehrfahrten und Besichtigungen von Betrieben, die anderen als Vorbild dienen können, schärfen

„Mich mit den Kolleginnen und Kollegen offen und ehrlich auszutauschen, ist unbezahlbar! Das gelingt mit einer Kooperationsgruppe leichter als ohne!“

EINE UNTERNEHMERIN AUS DEM PUSTERTAL

den notwendigen Blick von außen und bringen neue Impulse. All diese Eigenschaften in ihrer Umkehrung definieren auch klar, welche Unternehmen nicht von der Zugehörigkeit zu einer Gruppe profitieren; vor allem, welche Akteure eine Kooperationsgruppe ausbremsen und ihr letztgültig schaden: Wer sich zu den gemeinsamen Bedingungen und Werten nicht bekennt, wer nicht Teilnahme, sondern nur Teilhabe will, ist als Einzelgänger besser aufgehoben. Effizienz und Professionalität der Organisation sind allemal wichtiger als die Suche nach Mitgliedern, die halbherzig dabei sind. Dass man beiden – dem eigenen Haus und der Gruppe – mit ganzem Herzen dienen kann, beweisen die vielen erfolgreichen Kooperationsgruppen in Südtirol eindrucksvoll.

„Wir haben eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet. Dort werden praktische Themen besprochen, wie: Wer von euch nimmt Hunde? Und wie organisiert ihr das intern? Wann öffnen und schließen eure Pools und Saunen? Gibt es eine Alternative für die Entschädigung eines Schadens, der vom Hausmeister verursacht wird, z.B. beim Einparken eines Autos?“

EINE UNTERNEHMERIN AUS DEM VINSCHGAU

Hotel365 – die smarte Hotel-ManagementSoftware für effiziente Abläufe

Ein Gast tritt an die Rezeption: „In meinem Zimmer funktioniert die Heizung nicht.“ Die Mitarbeiterin greift zum Telefon – der Hausmeister ist nicht erreichbar. Schnell notiert sie den Vorfall auf einem Post-it. Während bereits der nächste Gast auf den Check-in wartet, verschwindet der Zettel unter anderen Notizen. Die Information geht verloren.

Ein typischer Moment im Hotelalltag. Doch genau solche Situationen müssen nicht sein. Mit Hotel365 bietet die Enrico Giacomuzzi GmbH eine zentrale Plattform, die interne Abläufe strukturiert, Teams vernetzt und Informationen in Echtzeit verfügbar macht. Ob Rezeption, Housekeeping, Technik oder Management – alle arbeiten auf einer gemeinsamen digitalen Basis.

Als Web- und Mobile-App sorgt Hotel365 dafür, dass Aufgaben nicht vergessen werden, Meldungen direkt an die zuständige Person gelangen und Mitarbeitende zur richtigen Zeit informiert sind.

Effizientes Housekeeping in Echtzeit

Das digitale Housekeeping-Modul bildet das Herzstück der Plattform. Reinigungsstatus wird live angezeigt, Aufgaben werden automatisch nachverfolgt und Defekte mit Fotos dokumentiert. Dank der Schnittstelle zum Hotelprogramm ASA Hotel werden Reservierungsdaten automatisch übernommen –Medienbrüche entfallen, Prozesse laufen reibungslos.

Klare Kommunikation – ohne Papierchaos

Meldungen werden direkt weitergeleitet, die Chat-Funktion ermöglicht schnellen Austausch und die automatische Übersetzung in über 32 Sprachen reduziert Missverständnisse in internationalen Teams.

Perfekte Abläufe im Hintergrund

Exzellenter Service bedeutet oft Stress und hohen Koordinationsaufwand hinter den Kulissen. Hotel365 schafft Struktur, wo zuvor Hektik herrschte. Teams arbeiten entspannter und effizienter, Gäste erleben Professionalität durch reibungslose Prozesse.

Ein kleines Tool mit großer Wirkung

Hotel365 verwandelt komplexe Abläufe in ein harmonisches Zusammenspiel und macht Hotels fit für die digitale Zukunft. Weniger Zettel. Weniger Chaos. Mehr Überblick. Mehr Zeit für das Wesentliche: den Gast.

www.hotel365.cloud

NEUER LUXUS: SICHERHEIT

Im Jahr 2024 wurden in Südtirol 3.325 Straftaten pro 100.000 Menschen verzeichnet. Diebstähle, Raubüberfälle, Sachbeschädigungen und Gewaltdelikte gehören zu den häufigsten Delikten, die zur Anzeige gebracht werden.

Diese Angaben beunruhigen nicht nur die lokale Bevölkerung, sondern auch Hotelinhabende, die um das Wohl ihres Betriebs und ihrer Gäste besorgt sind. Die Herausforderung besteht darin, wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen, ohne den Komfort oder die Freiheit der Reisenden einzuschränken. Ein Hotel ist kein Gefängnis. Die Gäste dürfen jederzeit das Haus verlassen und nach einer erfolgreichen Erkundungstour wieder zu ihrer ausgewählten Unterkunft zurückkehren. Demnach herrscht ein reges Kommen und Gehen, bei dem das Personal schnell den Überblick darüber verlieren kann, wer dort tatsächlich logiert und wer sich lediglich kurzzeitig im Gebäude aufhält, um jemanden zu besuchen oder das Hotelrestaurant zu testen. Später am Abend wird der Trubel zwar weniger, allerdings schwindet zugleich die Mitarbeiterpräsenz und das Geschehen wird nicht zwangsläufig transparenter. Dies bietet Einbrechenden, Randalierenden oder Vandalisierenden die Chance, Sicherheitslücken zu ihrem Vorteil auszunutzen und unbemerkt Schaden anzurichten. Viele Hoteliers und Hotelierinnen setzen deshalb gezielte Maßnahmen, um einem unerwünschten Besuch vorzubeugen.

DIE HERAUSFORDERUNG BESTEHT DARIN, WIRKSAME SCHUTZMASSNAHMEN UMZUSETZEN, OHNE DEN KOMFORT ODER DIE FREIHEIT DER REISENDEN EINZUSCHRÄNKEN.

Diskrete Videoüberwachung im Alltag Videokameras sind in der heutigen Zeit überall. Sei es auf der Straße, im Bus oder an der Firmenrezeption – wenn sie gut ausgerichtet sind, entgeht ihnen keine Bewegung, was die Nachverfolgung eines Geschehensablaufs um einiges erleichtert. Moderne Kameras sind digital und arbeiten mit einer hohen Auflösung sowie mit Nachtsichtmodus, sodass selbst bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Aufnahmen erstellt werden. Sollen Energiekosten gespart werden, können Geräte mit Bewegungsmeldern installiert werden, die sich nur bei einer registrierten Aktivität einschalten.

Wichtig ist, dass durch den Gebrauch keine unangenehme Atmosphäre entsteht. Fühlen sich Gäste ständig beobachtet, wird Unruhe und ein unnatürlich zurückhaltendes Verhalten gefördert, das ihren Aufenthalt negativ beeinflussen kann. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, Sicherheitskameras nur an jenen Stellen anzubringen, wo dies aus Sicherheitsgründen dringend notwendig ist. Eine dezente Integration derselben in die Umgebung trägt dazu bei, dass sie zwar ihre Überwachungsfunktion erfüllen, dabei aber möglichst unaufdringlich bleiben. Aber Achtung: Vor der

Montage darf nicht vergessen werden, die aktuell geltenden Datenschutzbestimmungen zu prüfen. Es muss nämlich unbedingt sichergestellt werden, dass die Privatsphäre der Gäste rechtlich gewahrt bleibt.

Zuverlässige Nachtwachen anstellen Viele Unterkünfte beschäftigen heute geschulte Angestellte, die auf die Durchführung von effizienten Nachtwachen spezialisiert sind. Sogenannte NightAuditors gehen in der Regel zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens ihrer Tätigkeit nach, damit nachts ebenfalls ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wird. Sie bearbeiten Buchungen, übernehmen die Abrechnung am Tagesende und kümmern sich um die Gästebetreuung. Dazu gehört es, die Gäste stets freundlich zu begrüßen und zu verabschieden sowie ihnen bei Bedarf telefonisch oder vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Darüber hinaus überwachen Night-Auditors die hauseigenen Sicherheitssysteme, führen regelmäßige Kontrollrundgänge im Gebäude durch und sind besonders im Eingangsbereich sichtbar präsent. Kurz vor Feierabend übermitteln sie alle relevanten Vorkommnisse an die sie ablösende Tagschicht, sodass ein nahtloser Übergang sichergestellt wird. So wird rund um die Uhr ein professioneller Ser-

vice geboten, der eventuelle Probleme sofort beseitigt.

Beschränkter Türzugang garantiert Kontrolle

Der technische Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran und es eröffnen sich zahlreiche Optionen, die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. Ein beliebter Ansatz ist es, auf elektroni-

sche Zutrittskontrollen zurückzugreifen, die die Bewegungen auf dem Hotelgelände nachvollziehbar regulieren. Dafür werden elektronische Hoteltürschlösser eingebaut, die nur mittels personalisierter Zugangskarten, zeitlich begrenzter PIN-Code-Eingabe oder passender Smartphone-Apps geöffnet werden können. Es gehört dabei zum Standard, jeden Eintrittsvorgang zu erfassen und einem

berechtigten Nutzerprofil zuzuordnen. Dadurch lässt sich schnell nachvollziehen, wer sich wann wo aufgehalten hat und ob es zu wiederholten Fehlversuchen gekommen ist. Diese können, sofern vorgesehen, sogar entsprechende Warnmeldungen auslösen, wodurch die Mitarbeitenden zu einer schnellen Intervention veranlasst werden. Ein weiterer Vorteil der Echtzeit-Verwaltung ist, dass ein Zu-

Top Gärten

DER TECHNISCHE FORTSCHRITT

SCHREITET UNAUFHALTSAM VORAN UND ES ERÖFFNEN SICH ZAHLREICHE OPTIONEN, DIE BESTEHENDEN SICHERHEITSVORKEHRUNGEN ZU VERSCHÄRFEN.

gangsmittel bei Missbrauch oder Verlust sofort gesperrt und durch ein neues ersetzt werden kann. Bei Bedarf können Berechtigungen jederzeit angepasst oder zeitlich begrenzt vergeben werden, was Bereiche mit erhöhtem Sicherheitsbedarf ohne großen Aufwand schützt. Auf diese Weise bleibt der Einlass nur autorisierten Personen gewährt, die sich gut aufgehoben fühlen.

Moderne Alarmanlagen als präventiver Schutz

FEHLALARME KÖNNEN GERADE IN EINEM HOTEL ZU HEIKLEN SITUATIONEN FÜHREN, WENN SIE DEN SCHLAF DER GÄSTE STÖREN UND PANIK VERURSACHEN. UM IRRITATIONEN ZU VERMEIDEN, IST ES DAHER WICHTIG, AUF ZERTIFIZIERTE ALARMANLAGEN ZURÜCKZUGREIFEN

Fenster und Türen können mit Meldern ausgestattet werden, die sofort eine schrille Sirene auslösen, sobald ein unbefugtes Öffnen erkannt wird. Die Wahl der Signalübertragung bestimmt, wie das System aufgebaut wird. Aber welche Lösung ist die richtige?

Der Einbau von kabelgebundenen Anlagen eignet sich, sobald sich das Hotel gerade im Bau befindet. Die einzelnen Komponenten können dann einfach in die technische Struktur integriert werden, was langfristig das Ausfallrisiko reduziert. Ist ein Hotel bereits in

Betrieb, ist eine nachträgliche Verkabelung meist aufwendig, weshalb eine Funk-Alarmanlage die passende Variante sein kann. Sie ist flexibel erweiterbar und kann über eine App mobil geregelt werden. Es sind allerdings Störungen möglich, während zudem ein regelmäßiger Batteriewechsel erforderlich ist. Weil Hybrid-Alarmanlagen sowohl kabelgebundene als auch funkbasierte Vorteile kombinieren, wählen viele dieses Sicherheitskonzept. Für eine noch umfassendere Überwachung bauen manche Bewegungsmelder, Lichtschranken und Kameras ein, die Eindringlinge zusätzlich abschrecken sollen.

Sicherheit und Diskretion sind für prominente Gäste essenziell: In Luxushotels hat der vertrauliche Umgang mit persönlichen Informationen oberste Priorität.

Kommt es irgendwann zur Alarmauslösung, zeigt sich, wie gut das gewählte System arbeitet. Es wird deutlich, ob tatsächliche Gefahren erkannt werden oder ob die Vorrichtung noch fehleranfällig ist.

Fehlalarme können gerade in einem Hotel zu heiklen Situationen führen, wenn sie den Schlaf der Gäste stören und Panik verursachen. Um Irritationen zu vermeiden, ist es daher wichtig, auf zertifizierte Alarmanlagen zurückzugreifen. Ebenso zentral sind die fachgerechte Einrichtung der Anlage, ihre regelmäßige Wartung und die Schulung des Personals im richtigen Umgang.

Hohe Diskretion in jeder Serviceleistung

Grundsätzlich gilt, dass keine personenbezogenen Daten unerlaubt an Dritte weitergegeben werden dürfen. Mit der allgegenwärtigen Möglichkeit, interessante Neuigkeiten anonym im Netz zu teilen, ist es aber nicht selbstverständlich, dass Informationen immer vertraulich gehandhabt werden. Ist betriebsintern bekannt, dass z.B. eine einflussreiche Prominenz zu Besuch kommt, kann bei einigen die Verlockung groß sein, dieses Detail an Bekannte weiterzugeben. Solche Handlungen können jedoch ernsthafte Folgen haben: Sie gefährden die Sicherheit

der betreffenden Person und schädigen das Vertrauen in das Unternehmen. Im schlimmsten Fall können sie sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es ist also notwendig, einen klaren Standard für den Umgang mit sensiblen Gästeinformationen auszuarbeiten, der verständlich kommuniziert wird. Exklusive Luxushotels geben es deshalb ihrem Team vor, gewünschte Aliasnamen zu berücksichtigen und keinerlei Fotos zu schießen. Daneben mindert es das Datenleck-Risiko, wenn nur die Fakten mit den einzelnen Hotelangestellten geteilt werden, die sie unbedingt für die Ausübung ihrer Arbeit benötigen. Das Küchenpersonal muss zum Beispiel nur wissen, ob ein Kunde oder eine Kundin spezielle Essenswünsche hat; der Name oder der Status der Person sind dafür irrelevant. Mit dieser Strategie können hochrangige Persönlichkeiten unauffällig zwischen den anderen Hotelgästen verschwinden und einen entspannten Aufenthalt genießen. Von der Einrichtung technischer Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur zielgerichteten Personalentwicklung lässt sich feststellen, dass ein Hotel auf vielfältige Weise zum Schutz seiner Gäste beitragen kann. Es ist dabei der Fokus auf eine subtile Vorgehensweise, der nachhaltig die Gästezufriedenheit verbessert und einen bedeutenden Beitrag zum Erfolg des Hotels leistet.

Mehr als ein Hideaway: ein Statement am See

Es gibt Neueröffnungen, die kündigen einfach nur ein weiteres Urlaubsrefugium an. Und dann sperren Betriebe auf, die gleich eine ganze Region neu interpretieren: Mit dem Falkensteiner Resort Lake Garda in Salò ist genau das gelungen. Das großzügig angelegte Urlaubsparadies wird im Frühjahr seine Tore öffnen – und es zählt schon jetzt zu den spannendsten neuen Projekten am Gardasee und weit darüber hinaus. Es bringt frischen Lifestyle ans Ufer: leicht, zeitgemäß und vor allem vielseitig. Wer hier vorbeigeht, bleibt neugierig stehen – und spürt sofort die Lust auf Genuss, Entspannung und pures Abschalten.

Nur wenige Gehminuten vom Wasser entfernt, oberhalb der geschützten Bucht von Salò gelegen, wird das Resort italienisches Lebensgefühl mit einer Idee von entspanntem Luxus verbinden. Kein demonstrativer Glamour, keine steife Förmlichkeit – vielmehr eine Atmosphäre, die Raum schafft. Raum zum Ankommen, zum Durchatmen, zum Zusammensein. Der Gardasee ist hier stets präsent: im Licht, im Blick und in der sanften Brise, die über die Anlage zieht. Und doch liegt das Resort bewusst nicht direkt am Ufer. Diese leichte Distanz soll Privatsphäre und Ruhe schaffen – nah genug für Badefreuden und Bootsausflüge, weit genug entfernt vom Trubel, der am Gardasee vor allem in der warmen Jahreszeit herrscht. Hier dürfen Urlaubswünsche frei sein. Bewegung ebenso wie Rückzug. Gemeinschaft genauso wie stille Momente. „La Vita Bella – das schöne Leben“ wird im Falkensteiner Resort Lake Garda keine Floskel, sondern Haltung sein – das versprechen die Falkensteiner Hotels & Residences. Die Tage im Falkensteiner Resort Lake Garda werden ohne Eile vergehen, denn man muss nichts planen und kann doch unglaublich viel erleben. Urlaub soll hier nicht bedeuten, möglichst viele Aktivitäten abzuhaken, sondern das Richtige zur richtigen Zeit zu genießen, zu unternehmen und natürlich zu erleben. Denn das Urlaubserlebnis wird unvergesslich sein.

Weltbekannter Architekt am Werk

Das architektonische Konzept des Resorts stammt vom renommierten Architekten Matteo Thun und setzt bewusst auf Offenheit, Licht und natürliche Materialien. Klare Linien treffen auf warme Farben, fließende Übergänge verbinden Innen- und Außenbereiche. Das Design drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern schafft eine Bühne für das Wesentliche: Weite, Ruhe und Atmosphäre. Hotel und Residenzen fügen sich auf einer leichten Anhöhe sanft in die Landschaft ein und eröffnen einen malerischen Blick auf den See und die Bucht von Salò. Interna-

DAS

„FORBES

MAGAZINE“ NAHM DAS FALKENSTEINER RESORT

LAKE GARDA IN SEINE AUSWAHL „6 NEW LUXURY HOTEL OPENINGS IN ITALY YOU’LL WANT TO BOOK FOR 2026“ AUF.

tionale Aufmerksamkeit hat das Großprojekt bereits erhalten –schon vor der bevorstehenden Eröffnung des Urlaubsrefugiums: Denn das „Forbes Magazine“ nahm das Falkensteiner Resort Lake Garda in seine Auswahl „6 New Luxury Hotel Openings In Italy You’ll Want To Book For 2026“ auf.

Das neue Resort umfasst ein exklusives Fünf-Sterne-Hotel mit 97 eleganten Zimmern und Suiten sowie 170 Design-Apartments in unterschiedlichen Kategorien – von Ein- bis VierzimmerWohnungen mit Terrasse oder Garten. Penthäuser mit privatem Pool und Dachterrasse samt Jacuzzi (Whirlpool/Sprudelbad) setzen besondere Akzente. Die Kombination aus persönlicher Privatsphäre und den umfassenden Serviceleistungen des Resorts macht das Haus zur idealen Adresse für unterschiedlichste Reiseformen: Familienurlaub, romantische Auszeit, Freundetrip oder längerer Aufenthalt mit dem Gefühl eines eigenen Zuhauses.

Genuss und malerischer Blick

Kulinarisch zeigt sich das Gebiet am und um den Gardasee bekanntlich genussvoll – selbstverständlich wird das auch im Falkensteiner Resort Lake Garda so sein: Denn im Restaurant „Artigiani“ wird das Frühstück auf der offenen Panoramaterrasse serviert. Und abends wird sich das Ambiente in eine stimmungsvolle Kulisse für ein ungezwungenes Dinner mit wechselnden

Menüs und Live-Cooking-Gerichten verwandeln, inspiriert von der Leichtigkeit der regionalen Küche. Im einladenden PoolRestaurant will man mittags handgemachte Pasta und moderne Interpretationen traditioneller Gerichte in den Mittelpunkt stellen, während sich das Abendmenü auf eine feine Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten konzentrieren soll. Die Rooftop-Bar des Resorts beherbergt das House of Negroni Salò Lake Garda. Tagsüber genießen Gäste hier erfrischende Drinks und leichte Snacks, am Abend verwandelt sich die Location in die neue ikonische Aperitivo-Destination mit Blick auf den See. Bei Sonnenuntergang sorgen die Sunset Aperitifs, begleitet von Livemusik und DJ-Sets, für eine vibrierende und zugleich stilvolle Atmosphäre. Die Terrasse wird so zu einem lebendigen Treffpunkt, auch für externes Publikum, und lädt dazu ein, den See aus erhöhter Perspektive zu erleben: mit kreativer Mixology, kuratierten Events und einem einzigartigen Panorama, das tags wie nachts begeistert. Genuss soll im neuen Urlaubsrefugium also nicht inszeniert, sondern selbstverständlich gelebt und zelebriert werden.

Auch die Restaurants, Bars und die Spa stehen nicht ausschließlich den Gästen des Resorts und der Apartments zur Verfügung: Das Haus öffnet sich bewusst für ein externes Publikum und etabliert sich als neue Lifestyle-Destination der Region, ein Ort, an dem Gastronomie, Wellness und Events in einer zeitgemäßen, dynamischen Erlebniswelt miteinander verschmelzen. Herzstück des Resorts ist das 5.000 Quadratmeter große Acquapura Spa, in dem Wellness im Dialog mit der Landschaft des Gardasees Gestalt annimmt und sich in zwei komplementäre Erlebniswelten gliedert. Das exklusiv Erwachsenen vorbehaltene Rooftop bietet mit Panoramasauna, Biosauna, Hammam mit Bauchstein, Pool und einer stilvollen Relaxzone mit Liegen einen Rückzugsort für alle, die Stille und Kontemplation suchen, stets begleitet von einem atemberaubenden Blick auf den Gardasee. Im Erdgeschoss hingegen heißt der großzügige Hauptbereich Familien und Gäste jeden Alters willkommen. Innen- und Außen-Pools, Spray Park, Wasserrutsche, Kinderbecken sowie komfortable Ruheräume

schaffen Raum für gemeinsames Wohlbefinden. Die exklusive Adults-only-Rooftop-Area, in der die Panoramasauna zur Bühne für von zertifizierten Saunameisterinnen und -meistern geführte Aufguss-Rituale wird, bietet zudem besondere Highlights wie die „Spa Night“, auch für externe Gäste zugänglich. Ein immersives Sinneserlebnis, das Wellness, Panorama und Geselligkeit in einer neuen Dimension zeitgemäßen Wohlbefindens vereint. Sieben Behandlungsräume bieten Anwendungen mit Alpenkräutern, Blüten und ätherischen Ölen. Inspiriert von lokalen Pflanzen und Ritualen soll Urlaubern ein Wellnesserlebnis geboten werden, das die Natur des Gardasees aufgreift und in eine moderne Erholung übersetzt, die unvergesslich sein soll.

Für jeden und jede etwas dabei

Was das Falkensteiner Resort Lake Garda besonders machen wird, ist seine selbstverständlich gelebte und gut durchdachte Vielseitigkeit: Für Familien wurden maßgeschneiderte Angebote für Babys, Kinder und Jugendliche geschaffen – vom Softplay-

Bereich über Kletterzonen und Bowling bis hin zu MultimediaRäumen. Und die Falky-Ranger-Programme werden auf Natur pur, Nachhaltigkeit und Kreativität setzen – unter anderem mit thematischen Camps, Kreativwerkstätten, Kochkursen. Abendliche Kinoformate sollen das Angebot abrunden. Gleichzeitig will das Resort dafür sorgen, dass ausreichend Raum für Erwachsene zur Verfügung stehen wird, die Ruhe, Wellness oder sportliche Aktivitäten suchen. Unterschiedliche Bedürfnisse sollen im neuen Urlaubsparadies der Falkensteiner Hotels & Residences unweit des Gardasees nebeneinander bestehen können, ohne sich zu stören.

Ausgangspunkt für Erlebnisse

Die privilegierte Lage am südwestlichen Ufer des Gardasees macht das Resort zum idealen Ausgangspunkt, um die Vielfalt der Region zu entdecken. Die elegante Promenade von Salò lädt zum entspannten Flanieren ein, während Bootsausflüge und Wassersport neue Perspektiven vom Wasser aus eröffnen.

E-Vespa-Touren entlang der Küste versprechen mediterranes Lebensgefühl ebenso wie die sanfte Hügellandschaft, botanischen Gärten und idyllischen Naturwege, die stille Rückzugsorte fernab des Alltags garantieren. Kulturinteressierte können den renommierten Museumskomplex „Il Vittoriale degli Italiani“ besuchen, während Familien Ausflüge in Freizeitparks wie Gardaland, Movieland Park oder Caneva Aquapark unternehmen können. Und auch der Natura-Viva-Tierpark mit sage und schreibe rund 1.500 Tieren aus aller Welt ist einen Ausflug wert. Ebenso von Salò aus gut erreichbar sind renommierte Weinregionen wie die Valpolicella. Wer Bewegung sucht, findet sie beim Wandern, Klettern, Radfahren oder auf einem der nahe gelegenen Golfplätze. Selbst Wintersport ist in den umliegenden Bergen möglich, etwa in Gebieten wie die Alpe Cimbra. Kurzum: Rund um das neue Resort lässt sich in kürzester Zeit jede Menge erleben – langweilig wird es also garantiert nie.

Herrlicher Park

Auch die Natürlichkeit hat einen festen Platz im Falkensteiner Resort Lake Garda: Denn ein botanischer Park mit sage und schreibe mehr als 400 Pflanzenarten, inspiriert von der Geschichte der Riviera von Salò, durchzieht das Resort. Zwei Konferenzsäle mit Platz für bis zu 130 Personen sowie acht modulare Meeting-Räume, ideal für kleinere Besprechungen und konzentrierte Arbeits-Sessions in ruhiger Atmosphäre, machen das Resort zur neuen Destination für Meetings, Incentives & Events am Gardasee. Ob Corporate Events, Retreats oder hochwertiges Incentive: Der Rahmen ist ebenso professionell wie inspirierend. Abgerundet wird das Angebot durch ein vielseitiges Programm an Erlebnissen und Aktivitäten, das gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt wurde und es den Gästen ermöglicht, die Region authentisch und individuell zu entdecken, ganz nach

dem eigenen Reisestil. Exklusive Bootsausflüge auf dem See, maßgeschneiderte Kellerführungen, Touren mit dem E-Bike oder der Vespa sowie sportliche Aktivitäten wie Golf, Segeln und weitere Wassersportarten eröffnen vielfältige Perspektiven auf das Reiseziel. Maßgeschneiderte Angebote, die sowohl individuelle Leisure- als auch Business-Aufenthalte bereichern und dabei eine starke Verbindung zur umliegenden Region schaffen. Eine persönliche Betreuung vor und während der Veranstaltung, kombiniert mit der nahtlosen Einbindung der hauseigenen Angebote, von Spa über das Rooftop bis hin zu vielfältigen kulinarischen Erlebnissen, ermöglicht die Konzeption exklusiver Events, in denen Arbeit, Wohlbefinden und Lifestyle-Erfahrungen harmonisch und auf höchstem Niveau miteinander verschmelzen. Mit der bevorstehenden Eröffnung ihres neuen Resorts am Gardasee setzen die Falkensteiner Hotels & Residences ein starkes Statement für zeitgemäßen Urlaub: entspannt, stilvoll und durch und durch vom italienischen Lebensgefühl getragen. In Salò ist ein Ort entstanden, der nicht mit großen Gesten protzt, sondern mit Atmosphäre punkten wird. Einer, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen – weil er mit Design, Leichtigkeit und diesem besonderen GardaseeFlair ganz selbstverständlich überzeugt. Sobald im Frühjahr die ersten Gäste ankommen, wird hier Leben einkehren: lange Abende mit Seeblick, ein Aperitivo in der Hand, das Licht, das langsam hinter den Bergen versinkt. Ein Resort, das nicht nur Urlaub verspricht – sondern dieses Gefühl von „Hier will ich bleiben“.

Falkensteiner Resort Lake Garda Via San Francesco d’Assisi | 25087 Salò (BS) lakegarda@reservations.falkensteiner.com Tel. 0472 694 164

Qualitätstourismus

Das „Südtirol Magazin“ als Beilage in der „WELT AM SONNTAG“, der „Neue Zürcher Zeitung“ oder „Il Sole 24 Ore“ – Ihre perfekte Gelegenheit im Tourismusmarketing!

„Stimmen von zufriedenen Kunden“

„Wir wurden in erster Linie von der Glaubwürdigkeit und dem hochwertigen Image im passenden redaktionellen Kontext überzeugt – es bildet ein stimmiges Gesamtpaket. Und über die Jahre hat sich vor allem die Markenwirkung bestätigt: Wir konnten unsere Sichtbarkeit spürbar erhöhen, unsere Wiedererkennung stärken und einen nachhaltigen Image-Effekt erzielen. Viele Gäste informieren sich heutzutage über mehrere Kanäle – die Präsenz im Südtirol Magazin wirkt dabei als zusätzlicher Vertrauens- und Qualitätsanker. Das Magazin positioniert unser Haus hochwertig und entfaltet über Jahre hinweg eine verlässliche, nachhaltige Markenwirkung.“

FAMILIE REITERER

Chalet „Mirabell“ in Hafling

„Wir schalten seit Jahren Anzeigen im Südtirol Magazin, weil wir damit genau jene Menschen erreichen, die unsere Philosophie teilen: naturverbundene Genießer, die Qualität, besondere Erlebnisse und unvergessliche Momente schätzen. Das Magazin gibt uns die Möglichkeit, unsere Highlights – von luxuriösen Wellnessmomenten über kulinarische Genüsse bis hin zu spannenden Outdoor-Abenteuern – auf glaubwürdige und authentische Weise zu präsentieren. Die langjährige Präsenz hilft uns, Vertrauen aufzubauen, im Gedächtnis unserer Gäste zu bleiben und unsere Marke nachhaltig zu stärken. Besonders schätzen wir, dass das Südtirol Magazin unsere Angebote emotional vermittelt und unsere Zielgruppe direkt anspricht – stets auf eine Art, die hochwertig und glaubwürdig wirkt, ohne aufdringlich zu sein.“

FAMILIE FEICHTER

Hotel „Alpen Tesitin“ in Taisten

„Das Südtirol Magazin setzt unsere Destination auf beeindruckende Weise in Szene. Die Hotels sind harmonisch integriert, ohne dass es überladen wirkt, und die Auswahl trifft genau die Bedürfnisse unserer Gäste. Besonders überzeugt uns, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird – und das zum optimalen Zeitpunkt. Mit den bisherigen Werbeschaltungen konnten wir unsere Bekanntheit spürbar steigern und den Erfolg unserer Vermarktung deutlich ausbauen.“

FAMILIE GUFLER

Hotel „Ansitz Planitz“ in Meran/Obermais

Die Gäste bemerken sie selten bewusst, aber sie prägen jeden Eindruck: handwerklich hochwertige Elemente.

Viele Gastgeber denken, die Gäste nehmen handgefertigte Details im Hotel sowieso nicht wahr. Möbel, Türen, Geländer – wer achtet schon darauf? Stimmt nicht. Man merkt es. Oder vielmehr: Man spürt es. Selbst wenn nicht „Handwerk“ draufsteht, registriert das Gehirn subtile Unterschiede: die Maserung eines Holzes, den Rhythmus des Metalls, leichte Variationen in der Glasoberfläche. Unregelmäßigkeiten wirken hier nicht wie

SERIENLÖSUNGEN

KÖNNEN FUNKTIONAL

SEIN, ABER SIE

SPRECHEN SELTEN

DIE SINNE AN. HANDWERKLICHE ELEMENTE INDESSEN

WIRKEN NICHT NUR, SIE ERZÄHLEN AUCH

EINE GESCHICHTE.

Fehler, sondern signalisieren Authentizität. In einer Welt, in der maschinelle Perfektion allgegenwärtig ist, machen genau diese Nuancen den Unterschied. „The details are not the details. They make the design.“ („Die Details sind nicht nur Beiwerk. Sie machen das Design.“) Dieses Zitat von Charles Eames, einem 1978 verstorbenen amerikanischen Designer und Architekten, macht deutlich, dass handwerkliche Details kein Bonus sind, sondern dass sie die Raumwirkung nachhaltig prägen. Serienlösungen können funktional sein, aber sie sprechen selten die Sinne an. Handwerkliche Elemente indessen wirken nicht nur, sie erzählen auch eine Ge-

HANDWERK IST MEHR ALS DEKORATION.

ES IST HALTUNG. ES GIBT EINEM HOTEL CHARAKTER UND MACHT RÄUME ERINNERBAR.

schichte: Woher kommt das Material, wie wurde es bearbeitet, was ist die Idee dahinter? Nicht, dass sich der Gast das unmittelbar fragt. Aber als Gastgeber kann man ruhig auch auf den neugierigen Blick antworten und über den exzellenten Tischler aus dem Nachbardorf oder über den letzten noch praktizierenden Schmied des Tales sprechen, die diese Einzelstücke angefertigt haben.

Die Frage, ob die Geschichte hinter dem Handwerk nur gehört oder auch geschätzt wird, hängt sicherlich vom Kontext ab. Ein Businessgast im Stadthotel, der spät anreist und früh wieder abreist, wird das handgefertigte Möbelstück oder das geschmiedete Geländer vielleicht nicht bewusst bewundern.

Gäste, die entspannt Urlaub machen und sich für die Gegend interessieren, merken hingegen sehr schnell, wenn ein Haus mit Sorgfalt gestaltet ist, wenn Details bewusst gewählt sind. Dann entsteht dieses leise Gefühl: Hier wurde nicht einfach eingerichtet. Hier wurde nachgedacht.

Handwerk ist also mehr als Dekoration. Es ist Haltung. Es gibt einem Hotel Charakter und macht Räume erinnerbar.

WARUM ECHTE QUALITÄT LANGLEBIG IST

Heute scheint vieles austauschbar. Was nicht mehr ins Konzept passt, wird ersetzt. Gerade bei Sanierungen wird oft reflexartig erneuert. Alte Türen fliegen raus, Geländer landen im Alteisen, Holzvertäfelungen verschwinden hinter Gipskarton. Dabei liegt im Bestand oft enormes Potenzial. Eine massive Bestandstür kann von erfahrenen Handwerkern und Handwerkerinnen aufgearbeitet und den modernen Ansprüchen angepasst werden. Ein schmiedeeisernes Treppengeländer wird, geschickt eingesetzt, zum prägenden Element einer Terrasse. Knarrende Holzbalken können bewusst inszeniert statt versteckt werden. Steinböden schaffen in Kombination mit neuen Eingriffen Spannung und Einzigartigkeit.

Der Kontrast aus Bestand bzw. historischer Substanz und zeitgemäßer Ergänzung gibt einem sanierten Gebäude auch eine

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gewisse Glaubwürdigkeit. Gerade traditionsreiche Hotels leben von Atmosphäre und Identität. Ein Haus, das Spuren seiner Geschichte zeigt, wirkt authentisch. Gäste spüren, ob Räume gewachsen sind oder lediglich eingerichtet wurden.

Viele Handwerksbetriebe arbeiten auch heute noch mit einem Anspruch, der fast altmodisch wirkt –im besten Sinne. Sie fertigen nicht für die nächste Saison, sondern für Jahrzehnte. Sie fragen sich: Passt jede Fuge? Sitzt jede Verbindung? Wird das Material auch in 20 Jahren noch funktionieren?

Qualität und Langlebigkeit sind deshalb nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Was hochwertig ist, lässt sich außerdem reparieren, anpassen, überarbeiten. Es muss nicht nach wenigen Jahren ersetzt werden. Das verringert langfristig die Kosten und vor allem die Ressourcen.

„Den Mehrwert spürt man“

Priska Reichhalter ist von Beruf Tischlerin, und sie ist die Obfrau der Junghandwerker und Junghandwerkerinnen im lvh. Wie ordnet sie den Stellenwert des Südtiroler Handwerks in Hotellerie und Gastronomie ein?

Radius: Wie gut ist die Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Handwerk und der Hotellerie aktuell?

Priska Reichhalter: Wirklich gut –und das spüren wir täglich. Was die Tourismusbetriebe an uns schätzen, sind vor allem drei Punkte: Verlässlichkeit, Qualität und Flexibilität. Gerade Letztere ist eine unserer größten Stärken. Wenn kurzfristig eine Lösung gefragt ist, die nicht von der Stange kommt, dann sind unsere Handwerksbetriebe zur Stelle. Das wissen die Tourismustreibenden zu schätzen. Und dann gibt es aus der Sicht von uns jungen Handwerkerinnen und Handwerkern noch eine Ebene, die über das rein Geschäftliche hinausgeht …

Radius: Die wäre …?

P. Reichhalter: Die Zusammenarbeit mit der Hoteliers- und Gastwirtejugend – bei gemeinsamen Berufsinformationskampagnen genauso wie bei ähnlichen Interessen, die es mit einer Stimme zu vertreten gilt. Diese Partnerschaft zeigt, dass Handwerk und

Hotellerie in Südtirol mehr verbindet als nur Aufträge.

Radius: Das Südtiroler Handwerk steht traditionell für Qualität. Ist dieser Fokus überhaupt noch zeitgemäß, zumal viele Hotels und Gastronomiebetriebe unter einem enormen Kostendruck stehen?

P. Reichhalter: Meine Oma sagte im mer: „Billig gekauft ist teuer bezahlt.“ Das stimmt heute mehr denn je. Wenn die Qualität passt, hat man langfris tig weniger Wartungskosten, muss nicht in jeder Zwischen saison investieren und repa rieren. Und die Einrichtung sieht auch nach Jahren noch gut aus. Gerade für Ho telbetriebe, die unter Kos tendruck stehen, ist das ein ganz konkretes wirt schaftliches Argument. Und ehrlich gesagt: Ob ein Betrieb auf Qualität und Langlebigkeit setzt oder auf kurzlebige Massenware, das sehen auch die Gäste. Für sie spielt Nachhaltigkeit eine im mer wichtigere Rolle. Und Authentizität. Sie wollen keine austauschbare Ein richtung. Sie wollen etwas spüren.

Foto ©
Harald
Wisthaler

Genau das bietet handwerkliche Qualität. Und wer den Unterschied einmal gespürt hat, der kommt wieder.

Radius: Ist Nachhaltigkeit – Langlebigkeit, Reparierbarkeit, regionale Wertschöpfung – ein Argument, das in der Praxis wirklich zieht?

P. Reichhalter: Ja, und zwar ganz konkret. In Südtirol erwarten viele Gäste neben Qualität und Authentizität auch Verantwortung. Langlebigkeit spart langfristig Kosten, Reparierbarkeit macht Einrichtungen wirtschaftlicher und zeitgemäßer. Und regionale

Wertschöpfung stärkt Betriebe vor Ort und schafft eine glaubwürdige Geschichte, die Gäste schätzen. Entscheidend ist, dass Nachhaltigkeit nicht nur beworben, sondern wirklich gelebt wird. Dann wird sie auch zum Wettbewerbsvorteil.

Radius: Wie können Betriebe ihren Gästen den Mehrwert handwerklicher Qualität konkret vermitteln?

P. Reichhalter: Ich bin überzeugt, dass man das gar nicht groß vermitteln muss – die Gäste merken es einfach. Man betritt einen Raum und

Hotel Solvie, Pfalzen by Winklerhotels Südtirol

spürt sofort den Unterschied, ohne dass jemand erklären muss, warum. Dann kommen vielleicht die Fragen einiger Gäste, wer die schöne Stube oder den Eingang gemacht hat, und dann können die Gastgeber erzählen, wer gebaut und eingerichtet hat, woher das Holz kommt, welche Details aus der Geschichte des Hauses eingearbeitet wurden … Das schafft eine emotionale Verbindung, die über den reinen Aufenthalt hinausgeht. Storytelling ist hier das Schlüsselwort. Aber die Grundlage muss stimmen: die Qualität, das Ambiente, das Gefühl.

Radius: Welche Rolle spielen Digitalisierung und innovative Materialien, um Qualität und Kosten besser in Einklang zu bringen?

P. Reichhalter: Keine Frage – Digitalisierung erleichtert in vielen Bereichen die Arbeit. Besonders in der Arbeitsvorbereitung. Bessere Materialoptimierung, weniger Verschnitt bzw. Abfall, klare Abklärungen mit den Kunden schon vor Projektbeginn – das macht die Digitalisierung möglich. Aber es gibt eben Bereiche, die keine KI übernehmen kann und wo am Ende die handwerkliche Qualität und das Gespür des Menschen zählen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Zu

den innovativen Materialien: Das Thema Upcycling rückt hier immer mehr in den Vordergrund: alte Elemente, die in einen neuen Kontext integriert werden. Das macht ein Projekt nicht nur nachhaltiger, sondern auch einzigartig und spannend. Das sollten Tourismusbetriebe auf dem Schirm haben.

Radius: Wenn Sie jungen Gastgebenden heute einen Rat geben müssten: Wie sollen sie vorgehen, wenn sie zum Beispiel einen Teil ihres Betriebes neu gestalten möchten?

Wenn man die Handwerker vor Ort um Rat bittet, öffnen sich oft neue Wege.

P. Reichhalter: Mein Rat lautet: „Mit’n Redn kemmen die Leit z’somm.“ Ganz unverbindlich kann man mit den lokalen Handwerksbetrieben Kontakt aufnehmen und zum Beispiel fragen: Gibt es dafür auch eine einfachere Lösung? Habt ihr ein ähnliches Material, das besser passt? Denn oft werden Details bereits fix definiert, ohne dass jemand vorher mit den Handwerkern gesprochen hat. Dabei sind unsere Betriebe immer offen für neue Ideen. Wenn man gemeinsam sucht, findet man oft Lösungen, an die einer allein nie gedacht hätte.

„RATSCHER“ HOTEL-

Im Interview spricht Heinrich Dorfer über Verkehr in Südtirol, Overtourismus und was einen guten Hotelier ausmacht.

Heinrich Dorfer muss in Südtirol nicht eigens vorgestellt werden. Sohn von Luise Dorfer, die 1959 den Besitzer des Quellenhofs in Passeier, Rudolf Dorfer, heiratete und nach nur zehn Jahren Ehe verwitwet und als Mutter von vier Kindern den kleinen Dorf-Gasthof bereits zu einem stattlichen Hotel ausbaute. Unter Heinrich Dorfers Führung entwickelte sich der Quellenhof zum erfolgreichsten 5-Sterne-Luxury-Resort Südtirols, mittlerweile haben sich das Quellenhof Luxury Resort Lazise am Gardasee sowie die Quellenhof Seelodge dazugesellt. Gemeinsamer Nenner: Luxus pur.

Kontinuierliche Weiterentwicklung als Erfolgsrezept

Heinrich Dorfer weiß, was es braucht, dass Gäste sich wohlfühlen, und er weiß auch, dass man, um Erfolg zu haben, gerade im Gastgewerbe nie stehen bleiben darf. Der Quellenhof ist in den Jahren kontinuierlich gewachsen. Es gibt mittlerweile getrennte Adults-only- und Familienbereiche, Wellness-Erlebnislandschaften, Restaurants und Boutiquen, ein Medical-Center und seit 2022 die Quellenhof Seelodge, die ihren Gästen mitten im Passeiertal Südsee-Feeling vermittelt.

Radius: Sie zählen zu den erfolgreichsten Hoteliers in Südtirol. Obwohl Ihr Hotel nicht in einer besonders exklusiven Gemeinde liegt, haben Sie es geschafft, Ihr Haus zu einem der führendsten Resorts des Landes zu entwickeln. Worin liegt Ihr Erfolgskonzept?

Heinrich Dorfer: Unser Ansatz war über Jahrzehnte hinweg derselbe. Wir wollten Entwicklungen möglichst früh erkennen, ihnen vorausgreifen und unseren Gästen immer wieder etwas Neues bieten. Bereits in den 1980er-Jahren ist es uns gelungen, mit Tennis einen neuen Schwerpunkt zu setzen und damit die Hotels auch im Frühjahr zu füllen. In den 1990er-Jahren war es dann das Thema Golf. Wir haben die Golfanlage errichtet und dank der verschiedenen golfspezifischen Angebote viele neue Gäste gewinnen können. Anfang der 2000er-Jahre haben wir dann ganz stark in den Bereich Wellness und Spa investiert und hier eine führende Position aufbauen können. Gleich danach kam der Saunabereich dazu, den wir konsequent weiterentwickelt haben. Mit der ersten großen Eventsauna Südtirols und den verschiedenen Sauna-Aufgüssen haben wir neue Maßstäbe gesetzt. Dieser Trend hat sich inzwischen auch weit über Südtirol hinaus weiterentwickelt.

Radius: Sie führen auch sehr erfolgreich ein weiteres Hotel am Gardasee. Was hat Sie dazu bewogen, am Gardasee zu investieren?

„WIR WOLLTEN ENTWICKLUNGEN MÖGLICHST FRÜH ERKENNEN, IHNEN VORAUSGREIFEN UND UNSEREN GÄSTEN IMMER WIEDER ETWAS NEUES BIETEN.“

HEINRICH DORFER

H. Dorfer: Wir sind als Familie seit vielen Jahren regelmäßig am Gardasee. Im Prinzip ist der Gardasee unser zweites Zuhause geworden. Aus diesem Grunde hatten wir schon vor langer Zeit begonnen, uns nach einem geeigneten Grundstück am See umzusehen.

Radius: Derzeit scheint es, als würden weitere Südtiroler Hoteliers den Gardasee entdecken und versuchen, dort ein zweites Standbein zu realisieren. Wie stehen Sie dazu?

H. Dorfer: Im Prinzip kann ich das nur begrüßen. Der Gardasee verträgt sicherlich noch einiges an hochwertigen Hotels. Wichtig ist dabei nur, dass

Foto©Quellenhof

man nicht versucht, mit „Billigangeboten“ auf den Markt zu kommen.

Radius: Wo sehen Sie den Unterschied in der Gästestruktur am Gardasee und im Passeiertal?

H. Dorfer: Am Gardasee begrüßen wir insgesamt ein deutlich internationaleres Publikum. Das liegt vor allem an der Erreichbarkeit der Region. Durch die Nähe zum Flughafen Verona und generell gute Verkehrsanbindungen können Gäste auch von weit her schnell und unkompliziert anreisen. Im Passeiertal hingegen ist die Gästestruktur traditionell stärker von Besuchern aus dem deutschsprachigen Raum geprägt. Der Gardasee spricht aufgrund seiner Lage, seines ganz eigenen Klimas und seiner Bekanntheit weltweit ein breiteres Publikum an.

Radius: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für den Südtiroler Tourismus in der Zukunft?

Heinrich Dorfer: Eine der zentralen Herausforderungen bleibt die Erreichbarkeit. Südtirol liegt nicht in unmittelbarer Nähe von großen Ballungsgebieten. Im Umkreis von einer Stunde Fahrt leben gerade mal eine halbe Million Menschen. Eine zusätzliche Herausforderung ergibt sich aus der komplexen Verkehrssituation entlang der Brennerachse. Verzögerungen bei wichtigen Infrastrukturprojekten, etwa der Bau der

Luegbrücke, wirken sich unmittelbar auf die Anreise aus. Gerade für Gäste, die sich für einen Kurzurlaub von zwei oder drei Tagen entscheiden, spielt eine möglichst unkomplizierte und schnelle Anreise eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Destination. In solchen Fällen fällt die Entscheidung im deutschsprachigen Raum dann beispielsweise auf Nordtirol. Aus touristischer Sicht entsteht dabei der Eindruck, dass auf österreichischer Seite kein besonderer politischer Druck besteht, die anstehenden Verkehrsprojekte rasch umzusetzen, da die dortigen Tourismusregionen stark davon profitieren.

„GUTE MITARBEITER STELLEN SICHER DAS WICHTIGSTE FUNDAMENT EINES JEDEN BETRIEBES DAR.“
HEINRICH DORFER

Radius: In Bezug auf die Tourismuswirtschaft ist immer wieder die Rede von Personalmangel. Sie selbst scheinen in Ihren Häusern nicht darunter zu leiden, Sie beschäftigen in Ihren Häusern an die 500 Mitarbeiter, im Passeiertal 80 Prozent Einheimische. Wie gelingt Ihnen das?

H. Dorfer: Gute Mitarbeiter stellen sicher das wichtigste Fundament eines jeden Betriebes dar. Wir versuchen, Mitarbeiter über viele Jahre zu halten. Dabei stellen wir uns bei wichtigen Entscheidungen innerhalb des Betriebes sogar meistens vor den Mitarbeiter und nicht vor die Gäste.

Radius: Wie schaut es mit der Entlohnung aus? Man hört immer wieder, dass Mitarbeiter im Gastgewerbe teilweise schlecht bezahlt werden.

Heinrich Dorfer: Das stimmt bei Weitem nicht mehr. Ich glaube, es werden in der heutigen Zeit in Südtirol fast so gut wie keine Mitarbeiter mehr nach Tarif bezahlt. Sicher, den Mitarbeitern werden teilweise viele Stunden abverlangt, aber die Entlohnung kann sich sehen lassen! Zudem wird ihnen ja auch freie Unterkunft und Kost geboten, was auch keine Selbstverständlichkeit darstellt. Und dann dürfen wir nicht das Trinkgeld vergessen. Freundliche Kellnerinnen und Kellner können im Schnitt im Monat mit etwa 1.000 Euro Trinkgeld rechnen.

Radius: Wie hoch ist Ihre Fluktuation? Ist Job-Hopping ein aktuelles Problem? Junge Mitarbeiter, die nur ein oder zwei Jahre bleiben

H. Dorfer: Sie liegt bei uns bei nur zehn Prozent. Bei jungen Leuten ist es im Gastgewerbe ja auch wichtig,

dass sie rauskommen, ins Ausland gehen, Erfahrungen sammeln. Und dann vielleicht wieder zurückkehren. Der Altersdurchschnitt liegt bei unseren Mitarbeitern um die 30 Jahre. Es ist nicht mehr so üblich, dass über 50- bis 60-jährige noch im Hotel arbeiten. Irgendwann suchen die Menschen einen ruhigeren Arbeitsrhythmus.

Radius: Sie selbst sind auch über 60 Jahre alt …

H. Dorfer (lacht): Tatsächlich arbeiten meine Frau und ich auch weniger. Wir sind präsent, haben ein Auge drauf, aber unsere drei Kinder – Caroline, Lukas und Tobias – sind schon in den Betrieb eingestiegen und machen das sehr gut. Ich bin dann immer mal wieder auch weg …

Radius: Sie haben in Ihren Häusern keine All-Inklusiv- oder DreiviertelPension-Angebote ...

H. Dorfer: Ja, und der Trend gibt mir Recht. In Österreich finden sie kein Top-Klassen-Hotel mehr, dass solche Angebote führen. In meinen Hotels werden Extra-Leistungen immer extra bezahlt, der Vorteil ist, dass man besser planen kann. Einkauf, Einsatz von Mitarbeitern ...

Radius: … und die Gäste sich freier fühlen, zu wählen, wonach es Ihnen gerade steht?

H. Dorfer: Genau. Wir bieten Frühstück und am Abend ein Sechs-Gänge-Menü an. Im Passeiertal haben wir auch nach Wahl ein japanisches Restaurant oder das Underwater-Restaurant in der See Lodge, an bestimmten Tagen gibt es Pizza.

Radius: Eine Antwort vieler Betriebe auf Mitarbeiterprobleme sind verlängerte Öffnungszeiten. Könnten neue Trends wie Workation die Strukturen außerhalb der Saison füllen?

H. Dorfer: Das glaube ich weniger. Es erfordert andere Strukturen … Und dann ist rundherum ja vieles geschlossen, das ist dann für die Gäste nicht sehr attraktiv.

Radius: Wie lange sind Ihre Häuser geschlossen?

H. Dorfer: Am Gardasee schließen wir nur zehn Tage im Jahr, in Passeier fünf bis sechs Wochen und diese Zeit nutzen unsere Mitarbeiter gerne, um Urlaub zu machen.

Radius: Immer häufiger ist in Südtirol die Rede von Overtourismus. Wie stehen Sie dazu?

H. Dorfer: Es gibt Gegenden, wo das ein Problem ist und wo ja auch notwendige Regulierungsmaßnahmen ergriffen werden, z.B. am Pragser Wildsee, in den Dolomiten. Die sind ein starkes Segment und sie sind ja auch wunderschön und einzigartig.

„ICH

HABE IMMER GROSSE FREUDE AN DEN GÄSTEN.

ES IST EINFACH EIN WUNDERSCHÖNER

BERUF, WEIL MAN MENSCHEN GLÜCKLICH MACHEN KANN.“

HEINRICH DORFER

Aber in anderen Gebieten ist das in meinen Augen sicher kein Problem, im Gegenteil, da könnten es ruhig mehr Gäste sein. In Meran, im Burggrafenamt, in Passeier, in Ulten, im Vinschgau, im Sarntal, selbst im Überetsch …

Radius: Und wenn Sie in Urlaub fahren, wo geht es dann hin?

H. Dorfer: Im Sommer bleibe ich gerne in Italien. Italien ist für mich das schönste Land auf dieser Welt! Leider verstehen es nicht alle Gegenden, ihre echte Schönheit effizient zu vermarkten. Italien hat ein wahnsinniges Potenzial. Landschaft, Klima, Küche, Kunst, Kultur und Geschichte! In den Wintermonaten zieht es mich auch gerne in die Ferne, weil ich die Wärme suche.

Radius: Was ist für Sie die Essenz Ihrer Tätigkeit als Hotelier?

H. Dorfer: Menschlichkeit und Freude am Beruf. Was und wie man es macht. Wie man auf die Menschen zugeht. Ich habe immer große Freude an den Gästen. Es ist einfach ein wunderschöner Beruf, weil man Menschen glücklich machen kann. Ich habe es auch von jeher als große Verantwortung empfunden, weil die Gäste mir ihre schönste Zeit im Jahr anvertrauen und auch viel Geld dafür ausgeben. Das ist der Motor meines Handelns!

Top 10 Hotels nach Bezirk

Exklusiver Badespaß aus Oberösterreich

Als mehrfach ausgezeichnetes Familienunternehmen steht Polytherm für hochwertige Pool-Lösungen von bleibendem Wert. Jeder Edelstahl-Pool wird individuell nach den Wünschen der Kundinnen und Kunden im Werk vorgefertigt und anschließend vor Ort endmontiert. Dank des geringen baulichen Aufwands sparen Sie Zeit und Kosten.

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Edelstahl überzeugt durch extreme Robustheit und dauerhafte Dichtheit. Die glatte, porenfreie Oberfläche ist besonders hygienisch und verhindert zuverlässig die Bildung von Algen und Mikroorganismen. Zudem ist das Material frost- und UV-beständig

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Philippi

Wellnessgenuss – privat und jederzeit im Hotelzimmer

Gerade auf Reisen sind es auch die ruhigen Momente, die in Erinnerung bleiben. Mit der Hydrosoft-Privatespa-Kabine zieht das Spa-Erlebnis direkt ins Hotelzimmer ein – diskret, exklusiv und rund um die Uhr verfügbar. Die Kombination aus sanfter Infrarotwärme und belebendem Wasserdampf schafft ein Klima, das Körper und Geist spürbar entspannen lässt.

Ob nach einer ausgedehnten Wanderung, einem Skitag oder einem intensiven Geschäftstermin: Hydrosoft bietet Gästen einen persönlichen Rückzugsort. Ohne Öffnungszeiten, ohne Wartezeiten, ohne Trubel. Das Plus an Privatsphäre und Hygiene wird dabei ebenso geschätzt wie die zeitliche Flexibilität.

Die neue Generation sanfter Wellnesskabinen Entwickelt wurde das patentierte „Hydrosoft-Schwitzen“ von OLYMP – einem Unternehmen mit über 60 Jahren Erfahrung im Bereich gesundes Raumklima. Anders als bei klassischen Infrarotkabinen erzeugt Hydrosoft ein besonders angenehmes, vom tropischen Regenwald inspiriertes Klima. Die Kombination aus milder Wärme und sanftem Dampf ermöglicht ein leichteres, intensiveres Schwitzen und unterstützt Regeneration sowie das allgemeine Wohlbefinden. Mit einer Grundfläche

ab nur 0,86 Quadratmeter lässt sich die Kabine harmonisch in bestehende Raumkonzepte integrieren – als stilvoller Raumteiler, kombinierte Duschlösung oder elegantes Wellnesselement im Schlaf- oder Badbereich. Hochwertige Materialien wie heimische Fichte, Zirbe unterstreichen den Anspruch an Design und Qualität.

Auch wirtschaftlich setzt Hydrosoft neue Maßstäbe

Die Kabine benötigt lediglich eine normale Steckdose – zusätzliche Starkstromanschlüsse oder erhöhte monatliche Fixkosten entfallen vollständig. Im Gegensatz zu klassischen Saunaanlagen entstehen keine dauerhaften Strom-Grundkosten. Entscheidend ist: Strom wird nur dann verbraucht, wenn der Gast die Kabine tatsächlich nutzt.

Ein Beispiel verdeutlicht den Unterschied: Zehn Zimmer mit jeweils einer Hydrosoft-Kabine à 1,9 Kilowatt, täglich einmal für eine Stunde genutzt (inklusive Vorlauf), ergeben einen Tagesverbrauch von 19 Kilowattstunden. Auf den Monat gerechnet sind das rund 570 Kilowattstunden – bei einem Strompreis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde etwa 171 Euro. Eine HotelSaunaanlage mit finnischer Sauna und Dampfbad kommt hingegen auf mindestens 30 Kilowatt Anschlussleistung. Läuft sie täglich fünf Stunden (inklusive Vorlauf), entstehen rund 150 Kilowattstunden pro Tag – also 4.500 Kilowattstunden im Monat. Bei 0,30 Euro pro Kilowattstunden entspricht das etwa 1.350 Euro monatlichen Stromkosten.

Das bedeutet: deutlich geringerer Energiebedarf, keine zusätzlichen Anschlusskosten und volle Kostentransparenz. Für Gäste maximaler Komfort – für Hoteliers ein nachhaltiges, wirtschaftlich planbares Wellnesskonzept mit klarer Differenzierung.

Hydrosoft Private Spa (Unternehmen der Olymp-Gruppe) Olympstraße 10 | A-6430 Ötztal-Bahnhof

Tel. +43 (0)5266 8910

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BOOM VON FERN, SCHWÄCHE VON NAH

Ein weiteres Rekordjahr für Südtirols Tourismus: Mehr Urlaubsgäste, ein Plus bei den Nächtigungen und ein immer internationaleres Publikum prägten 2025 das Bild. Während traditionelle Herkunftsmärkte stagnierten, schoben die USA und Asien das Wachstum an. Gleichzeitig gab es zwischen den Bezirken und Gemeinden teils deutliche Unterschiede – vom starken Pustertal bis zu kleinen Orten wie Waidbruck, Laurein und Proveis.

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9 Mio. Gästeankünfte

Südtirol verzeichnete im vergangenen Jahr insgesamt 9.042.511 Gästeankünfte und 38.154.549 Übernachtungen. Damit stiegen die Ankünfte gegenüber 2024 um 3,6 Prozent, die Übernachtungen legten um 2,9 Prozent zu. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erreichte etwa 4,3 Tage.

21,5 Betten

2025 hat Südtirol bekanntlich erneut einen Nächtigungsrekord erzielt. Damit rückt die nördlichste Provinz Italiens zunehmend in die Liga großer europäischer Tourismusregionen vor: Denn die Toskana verzeichnet rund 47 Millionen Übernachtungen pro Jahr, die Schweiz knapp 43 Millionen – Größenordnungen, denen sich Südtirol Schritt für Schritt bzw. langsam, aber sicher annähert.

Das Beherbergungsangebot in Südtirol umfasste im vergangenen Jahr 12.187 Betriebe mit insgesamt 262.868 Betten. Rein rechnerisch entsprach das 21,57 Betten pro Betrieb.

Bei den Beherbergungsarten zeigte sich 2025 ein unverändertes Bild: Nach wie vor gingen fast drei Viertel aller Übernachtungen auf das Konto gastgewerblicher Betriebe wie Hotels und Pensionen. Die restlichen Nächtigungen verteilten sich auf nicht gastgewerbliche Unterkünfte – darunter Urlaub auf dem Bauernhof, Campingplätze und Privatquartiere.

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Gemessen am Nächtigungsvolumen entfielen 2025 rund zehn Prozent auf Ferienwohnungen und Privatzimmer, weitere 10,4 Prozent auf Urlaub auf dem Bauernhof und 9,4 Prozent auf die Residence-Betriebe. Campingplätze trugen etwa 5,6 Prozent bei, während die übrigen nichtgastgewerblichen Formen zusammen rund 1,9 Prozent der Übernachtungen ausmachten. Den Löwenanteil nahmen Hotels und Pensionen ein.

Das jüngste Wachstum wurde nicht mehr von den traditionellen Hauptmärkten getragen: Denn die Übernachtungen italienischer Gäste stiegen lediglich um ein Prozent, jene bundesdeutscher Gäste gingen sogar um 2,1 Prozent zurück. Damit verlor das ItalienDeutschland-Duo weiter an Bedeutung: Dieser Anteil an den gesamten Übernachtungen liegt inzwischen „nur“ mehr bei etwa 73 Prozent, nach über 80 Prozent vor zehn Jahren. -2 %

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+33 %

Zuwächse kommen hingegen aus anderen Herkunftsländern. Besonders stark entwickelte sich 2025 der US-Markt, dessen Übernachtungen im Vergleich zu 2024 um circa 33 Prozent von etwa 443.000 auf rund 590.000 stiegen. Noch dynamischer wuchs der asiatische Markt, der ein Plus von etwa 48 Prozent verzeichnete. Der Südtiroler Tourismus wird also immer internationaler.

11,7 Mio.

Nächtigungen im Pustertal

Nach Bezirken betrachtet entfiel 2025 erneut der größte Anteil der Übernachtungen auf das Pustertal, das mit 11,7 Millionen Nächtigungen an der Spitze lag. Dahinter folgten das Burggrafenamt mit 7,8 Millionen sowie die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern mit 6,9 Millionen Übernachtungen.

70 Ankünfte in Waidbruck

Am Ende der Rangliste lag Waidbruck mit 1.323 Übernachtungen und nur 70 Ankünften. Dahinter folgten die Deutschnonsberger Gemeinden Laurein (2.680 Übernachtungen/627 Ankünfte) und Proveis (2.816/573). Ebenfalls im Schlussfeld lagen Branzoll mit 9.615 Übernachtungen und 2.480 Ankünften sowie Margreid mit 9.300 Übernachtun-

10.009 Betten in Kastelruth

Bei den Betten führte Kastelruth mit 10.009 Schlafplätzen, knapp vor Wolkenstein (9.457) und Abtei (9.455). Am wenigsten Betten boten Waidbruck (28), Laurein (53) und Branzoll (75). Und bei der Anzahl der Betriebe lag Meran mit 534 Beherbergungsbetrieben an der Spitze, gefolgt von Kastelruth (505) und Abtei (456). Am wenigsten Beherbergungsbetriebe zählten Waidbruck (3), Branzoll (4) und Franzensfeste (6).

1,8 Mio.

+454 k

Ankünfte in Bozen

Bei den Ankünften lag Bozen mit 454.141 Gästen klar vorne, gefolgt von Kastelruth (384.268) und Meran (357.044). Dahinter reihten sich Wolkenstein mit 307.013 Ankünften sowie Brixen mit 277.422 ein.

Nächtigungen in Kastelruth

An der Spitze der Nächtigungen lag im vergangenen Jahr Kastelruth mit 1.841.250 Übernachtungen, gefolgt von Wolkenstein mit 1.482.428. Dahinter rangierten Corvara (1.070.356) und Schenna (1.069.865), bevor St. Ulrich mit 864.831 Nächtigungen die Top 5 komplettierte.

August

Im August 2025 erreichte der SüdtirolTourismus seinen Jahreshöchststand: 1.230.156 Ankünfte und 5.919.758 Übernachtungen machten den Hochsommermonat zur stärksten Periode des Jahres. Am anderen Ende der Skala stand hingegen der November 2025 als ruhigster Monat – mit 271.807 Ankünften und 799.515 Übernachtungen.

Verglichen mit den rund 91 Millionen Euro Ortstaxe-Einnahmen 2024 stiegen die Gesamteinhebungen des vergangenen Jahres aufgrund höherer Nächtigungszahlen und verbreiteter Tarifanhebungen realistisch auf etwa 100 Millionen Euro. Eine genaue Zahl lag bei Redaktionsschluss aber noch nicht vor.

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WILLKOMMEN ZUHAUSE

AGäste buchen heute nicht einfach ein Bett, sondern ein Gefühl. Häuser mit einer klaren Identität entziehen sich dem reinen Preisvergleich, stärken Direktbuchungen und verlängern zudem das Urlaubserlebnis über den Aufenthalt hinaus. Die persönliche Handschrift wird damit auch zur Strategie.

nnette und Michael öffnen die Tür. Ja, das ist es, genau auf das haben sie sich schon seit Tagen gefreut. Das Ankommen in ihrem Hotel. Die nette und persönliche Begrüßung durch den Empfang und dann das Zimmer. Annette lässt sich auf das Bett fallen, streicht mit der Hand über die Leinenbettwäsche. „Dieses Mal kaufen wir ein Set für Zuhause“, strahlt sie Michael an, der bereits den Wasserkocher gefüllt hat, um sich einen Bergkräuter-Tee aufzubrühen, während sein Blick über das Zimmer, die Holzdielen, die liebevoll verteilten Kissen mit dem dezent gestickten Logo, die stilvollen Holzmöbel streift, bis er am Panoramafenster hängen bleibt. Er atmet tief ein. Kräuterduft gemischt mit dieser dezenten Duftnote, die überall im Hotel präsent ist. Seine strahlende Frau. Die Ferien haben begonnen.

So oder ähnlich ergeht es vielen Gästen, die nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft, zum Wandern oder zum Wintersport immer wieder nach Südtirol kommen, sondern auch um Emotionen wiederzufinden. Immer mehr Gastbetriebe gehen ab von neutraler und praktischer Hotelausstattung und verleihen ihrem Haus einen ganz eigenen Charme. Und das – unabhängig von der Sterneklassifizierung! Jeder Urlaub wird damit zu einem kleinen Ankommen, jedes Gast- oder Hotelzimmer zu einem kleinen Zuhause. Denn, wenn alles passt, wenn sich dieses wohlige Gefühl, gemischt aus Gemütlichkeit, Ästhetik und Wohlbefinden einstellt, dann werden Gäste gerne zum Wiederholungstäter. Und Stammgäste, deren Entscheidung nicht über einen reinen Preisvergleich läuft, sind für einen Beherbergungsbetrieb ein wertvolles Kapital.

Vertrauen durch Wiedererkennung und Lokalverbundenheit

Es geht dabei nicht um Luxus. Es müssen auch nicht die teuren und international bekannten Handtuchmarken oder Duftsysteme sein, es geht um mehr. Um einen Wiedererkennungswert, der Vertrauen schafft, um Brand Recognition, um Individualität, um Charme und Charakter. Eine eigene Handschrift. Sicher,

handgefertigte Produkte, ob es sich um Tischwäsche aus hochwertigem Leinen oder Baumwolle, um Bettwäsche, kuschelige Bademäntel oder ein witziges Türschild aus einheimischem Filz handelt, haben ihren Preis. Aber was gut ist, hält auch länger und es verleiht den besonderen Touch, den Gäste ganz besonders schätzen; zumal in unserer schnelllebigen Zeit, in der Sinne und Augen von Eindrücken und Bildern überflutet werden, in der Stadtzentren zumindest auf den ersten Blick, einander gleichen, weil es überall dieselben Geschäftsketten gibt, in der Hotelketten Häuser aus der Retorte ziehen, in denen alles gleich

ist. Empfang, Restaurant, Zimmer. Eine individualisierte Ausstattung gibt nicht zuletzt auch ein klares Bekenntnis ab: Wir sind von hier. Und wir erkennen uns im Ort und in dem, was hier entsteht, wieder.

Gleichzeitig bildet sich auf diese Weise eine Wertschöpfungskette, die gerade in den etwas abgelegeneren Tälern, abseits der Haupt-Tourismusattraktionen eine Chance darstellt: Wer lokale Produkte verwendet, gibt auch anderen am Ort die Möglichkeit, vom Tourismus zu profitieren, ob es sich um eine Töpferwerkstatt, Sennereiprodukte, Backwaren, Webstoffe oder anderes mehr handelt.

INE INDIVIDUALISIERTE AUSSTATTUNG GIBT

NICHT ZULETZT

AUCH EIN KLARES

BEKENNTNIS AB: WIR

SIND VON HIER. UND WIR ERKENNEN UNS IM ORT UND IN DEM, WAS HIER ENTSTEHT, WIEDER.

Alle Sinne ansprechen Tischwäsche mit dem Monogramm oder kleingestickten Logo des Hotels. Handtücher, die nicht nüchtern weiß, sondern cremefarben oder in jedem Fall dem Interieur angepasst sind. Eine Badetasche aus Jute, Wäschesäcke, ein Teesortiment aus Südtirol, Bergkräuter von Viropa zum Beispiel, Raumdüfte von Vitalis Dr. Joseph oder von Pur Südtirol, ätherische Öle von Bergila. Die Verbreitung eines warmen, harmonischen Duftes schafft ein Gefühl von Luxus und Exklusivität und sorgt für einen unvergesslichen, ersten Eindruck. Es gibt auch Häuser, die sich ihren ganz eigenen Duft kreie-

Im Hotelshop wird der Aufenthalt greifbar: personalisierte Produkte als bleibende Erinnerung und sorgfältig ausgewählte Spezialitäten aus der Region laden dazu ein, ein Stück Urlaub mit nach Hause zu nehmen.

ren lassen und diesen auch zum Verkauf anbieten. Damit kann sich jeder Gast eine Nasevoll Urlaub mit in den Alltag nehmen. Bademäntel sind von jeher ein begehrtes Urlaubsmitbringsel und warum nicht auch die Bettwäsche oder Tischdecken. Damit sich das Urlaubsgefühl auch Zuhause immer wieder einstellen kann. Ein Zimmer ist nicht gleich Zimmer. Es sind letztlich nicht Bett, Schrank, Tisch und Stuhl oder die Quadratmeterzahl, die den Wettbewerb entscheiden, sondern vor allem die Sinneserfahrungen und die persönliche Note. Beim Bett heißt das, die bequeme Matratze, die besonders fein gewebte Bettwäsche, das zusätzliche Kissen,

um sich bequemer zu betten, das weiche Plaid aus gewebter Wolle und nicht aus industriellem Flies, für das erholsame Powernap zwischen Tagesprogramm und Abendmenü. Auf dem Nachttisch vielleicht eine Handcreme aus Südtiroler Herstellung und eine Augenmaske aus Satin-Stoff. Die handgewebten Vorhänge, die das Tageslicht natürlich dämmen… und alles in einer harmonischen, das ganze Haus charakterisierenden Farbsprache.

Individuell einheitlich

Es braucht dafür nicht unbedingt einen Interior-Designer. Wer sich seines ganz eigenen Stils sicher ist, tut sich leicht,

seine eigene Farbpalette zu kreieren und darum herum eine vollständige Erlebniswelt zu schaffen, einen einheitlichen Stil, der sich von den Gemeinschaftsräumen wie Empfang, Bar, Salon bis zu den Zimmern, vom Speisesaal bis in die Spa oder den Saunabereich durchzieht. Individuell, wie die eigene Handschrift. Viele Großhändler wie zum Beispiel Marseiler haben sich längst auch auf personalisierten Bedarf eingestellt und stehen auch gerne beratend zur Seite.

Auch ein einheitlicher Kleidungsstil fördert den Wiedererkennungswert. Das muss kein kompletter Trachten- oder Uniform-Look sein, aber zum Beispiel gleiche Farben, ein Gilet oder auch Bekleidungsstücke der gleichen (Südtiroler) Marke können diesen Effekt erreichen. Eine erkennbare Linie wirkt dabei nicht nur auf Gäste, sondern auch auf jene, die täglich für sie im Haus arbeiten. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Fluktuation ist Identifikation ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wer Teil eines Hauses mit klarer Haltung, regionaler Verwurzelung und sichtbarer Qualität ist, fühlt sich weniger austauschbar. Mitarbeitende, die sich mit Stil, Materialien und Konzept identifizieren können, tragen diese Überzeugung weiter – im Service, im Gespräch, im Detail. Eine gelebte Handschrift schafft Zugehörigkeit. Und Zugehörigkeit schafft Kontinuität.

Textilien sind stille Markenbotschafter: Mit jeder Berührung erzählen Material, Struktur und Farbe von der Identität eines Hauses, von traditionell-authentisch bis modern-luxuriös.

INE INDIVIDUALISIERTE

AUSSTATTUNG GIBT NICHT ZULETZT

AUCH EIN KLARES BEKENNTNIS AB.

Ein liebevoll gedeckter Tisch, lokale Köstlichkeiten und handgefertigte Details erzählen die Geschichte des Ortes.

Textilien sind allgegenwärtig und stehen selten im Vordergrund, aber sie zählen zu den stärksten Markenbotschaftern eines Hauses. Der Gast kann sie fassen, berühren, die Qualität spüren. Grobes Leinen, das an die bäuerliche Tradition erinnert, feingewebte Betttextilien, die den Körper sanft umhüllen. Machart und Farbe können zudem ganz unterschiedliche Botschaften vermitteln. Von bäuerlich traditionell bis modern-elegant oder auch luxuriös. Augen, Hände oder der ganze Körper nehmen die Nachricht auf, können die ganz persönliche Note eines Hauses fühlen und aufnehmen.

Emotionen statt praktische Austauschbarkeit

Standardware aus dem industriellen Großhandel mag effizient sein, preisgünstig, pflegeleicht, aber sie ist austauschbar. Mit ihr sind keine Emotionen, keine Geschichten verbunden, die Beziehung schaffen. Geschichten von Händen, die sie geschaffen haben, Geschichten von Traditionen. Individuelle Lösungen schaffen und wecken Erinnerungen.

Und, nicht zu vergessen: Das Besondere kreiert besondere Augenblicke und motiviert diese festzuhalten, verleiht zusätzliche Sichtbarkeit. Das Instagramfoto oder die Story tragen längst nicht nur die Landschaft, sondern auch das Bild eines liebevoll gedeckten Tisches, eines speziellen Frühstücks-Buffets mit einheimischen Qualitätsprodukten, ein handgefertigtes Lieblingsmöbel oder die Holztäfelung, das besondere Licht im Zimmer, die lavendelfarbene Leinenbettwäsche mit farblich abgesetzten Kissen oder den schönen, mit dampfendem Kräutertee gefüllten handgetöpferten Keramikbecher in die Welt. „Wow, da möchte ich auch hin.“ Oder „So schön möchte ich es auch haben.“ Das kann heute fast effektiver als kostspielige Werbekampagnen sein.

Einzigartigkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg

Traditionell oder lokal muss dabei nicht immer rustikal sein. Besonders ansprechend und einzigartig ist die Kombination verschiedener Elemente, Möbel aus Zirbenholz mit klaren Linien, rustikale Stoffe in modernen Farben, moderne Kunst (warum nicht von jungen Südtirolern) neben Fotos von anno dazumal.

Der Jahrhundert-Schneefall in den 60er Jahren. Der Gastbetrieb der Großeltern. Der historische Schankraum. Es liegt an der Sensibilität jedes Gastgebers, seine ganz persönliche Linie zu finden. Die individuelle Ausstattung mit Handund Lokalgefertigtem ist mit Sicherheit nicht die preisgünstigste Lösung, aber die Investition in Emotionen zahlt sich aus. Wer es schafft, sich von Trends und vom Allbekannten zu differenzieren, kann sich einen Namen schaffen, wird vom austauschbaren Zimmervermieter zum vertrauenswürdigen Lieferanten von Emotionen und unvergesslichen Erlebnissen und Erinnerungen. Einzigartigkeit ist kein ästhetischer Selbstzweck. Sie ist Positionierung. In Zeiten digitaler Vergleichbarkeit entscheidet nicht mehr nur die Ausstattung, sondern die Unverwechselbarkeit. Wer austauschbar wirkt, wird verglichen –und wer verglichen wird, gerät unter Preisdruck. Eine klare Handschrift hin-

gegen entzieht sich dem reinen Preiswettbewerb und schafft Spielraum für stabile Margen. Gäste suchen dann nicht irgendein Zimmer zum bestmöglichen Preis, sondern genau dieses Haus. Mehr als nur ein Produkt

Personalisierung schafft Identität. Identität schafft Wiedererkennung. Wiedererkennung schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist im Tourismus eine nicht zu unterschätzende Ressource. Für Südtirol liegt darin eine besondere Chance. Jeder bestickte Stoff, jedes Stück Zirbenholz, jedes lokal produzierte Detail wird damit zu einem Marketing-Statement. Ein Zimmer ist dann nicht mehr nur ein Produkt, es wird ein Träger von Emotionen – und damit zur Marke. Einzigartigkeit kann aus einem Woll-Webplaid auf dem Bett, aus einem dezenten Raumduft oder dem Lokalkolorit erwachsen. Der feine Unterschied ist nicht nur ein Schlüssel zum Erfolg, er lässt den Gast auch seinen Traumurlaub leben. Rundum.

PERSONALISIERUNG SCHAFFT IDENTITÄT. IDENTITÄT SCHAFFT WIEDERERKENNUNG. WIEDERERKENNUNG SCHAFFT VERTRAUEN. UND VERTRAUEN IST IM TOURISMUS EINE NICHT ZU UNTERSCHÄTZENDE RESSOURCE.

Wenn der Hotel-TV zur Gastfreundschaft wird

In der Südtiroler Hotellerie zählt jedes Detail. Doch oft bricht die Gastfreundschaft an der Zimmertür beim Fernseher. Komplizierte Menüs oder fehlendes Streaming stören meistens das Ambiente.

TECpro beendet dieses Dilemma. Gemeinsam mit dem Branchenspezialisten goingsoft wird ein System in die Region gebracht, das intuitiv, individuell und zuverlässig funktioniert.

Bewährt und sicher

Wer in Technik investiert, erwartet Sicherheit. Mehr als 2.500 Betriebe im Hotel- und Healthcare-Bereich in Europa vertrauen bereits auf die Software von goingsoft. Für die Kunden bedeutet das ein ausgereiftes System, das sich im täglichen Einsatz vielfach bewährt hat. Es schafft Vertrauen und gibt die nötige Sicherheit für langfristige Investitionen.

Die digitale Visitenkarte Ihres Hauses

„Der Fernseher wird bei uns zur digitalen Visitenkarte des Hauses“, erklärt Armin Lanznaster. Die Benutzeroberfläche kann individuell im Stil Ihres Hotels gestaltet werden – vom eigenen Logo bis zu Infos für Wellness oder Kulinarik. So bieten Sie Ihren Gästen Orientierung und Inspiration zugleich.

· Über zwanzig Jahre professionelle Lösungen für Hotellerie

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· Live-TV aus dem Herkunftsland der Gäste

· Aktuelle Webcams der Region

· Optional: Individuelles Erscheinungsbild mit personalisierter Benutzeroberfläche vollständig im Corporate Design des Hotels

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Wirtschaftlichkeit und Service

Zukunftssicher und persönlich vor Ort, Investitionen sollen sich rechnen. Es wird auf transparente All-in-Pakete gesetzt ohne laufende Lizenzgebühren im Basismodell. Ob internationale TVSender oder Live-Webcams mit Blick auf das Bergpanorama – so wird von TECpro Mehrwert geschaffen.

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BODEN GUT GEMACHT

Hallende Stimmen in der Lobby, klappernde Schritte entlang der Gänge, störendes Stimmengewirr im Speisesaal, obwohl sich nur wenige Leute im Raum befinden: Schlechte Akustik fällt sofort auf. Und sie entscheidet oft unbewusst darüber, ob sich Gäste im Hotel wohl- oder gestresst fühlen. Was viele nicht wissen: Der Boden spielt bei der Akustik eine Schlüsselrolle.

Ob in einem Restaurant eine entspannte, einladende Atmosphäre entsteht oder eher eine angespannte Unruhe spürbar ist, ob wir uns beim Empfang im Hotel willkommen fühlen oder unbewusst auf Abstand gehen, ob ein Gästezimmer Geborgenheit vermittelt oder wie ein Königsgemach wirkt –all das hängt nicht nur, aber ganz wesentlich von der Akustik ab. Für Ohren und Geist gibt es kaum etwas Anstrengenderes als langen Nachhall oder eine

dumpfe, drückende Geräuschkulisse. Umso wichtiger ist es, diesen oft unterschätzten Faktor bei der Raumgestaltung zu berücksichtigen.

Hart wie Stein

Dass bei der Akustik nicht nur Decken und Wände eine Rolle spielen, sondern auch der Boden, ist wenig bekannt, aber eigentlich naheliegend. Schließlich treffen

DASS BEI DER AKUSTIK NICHT

NUR DECKEN UND WÄNDE EINE ROLLE

SPIELEN, SONDERN AUCH DER BODEN, IST WENIG BEKANNT, ABER EIGENTLICH NAHELIEGEND.

Schallwellen auf sämtliche Oberflächen –auch auf jene, auf denen wir stehen. Je nachdem, ob ein Bodenbelag hart oder weich ist und welche Struktur er hat, werden Geräusche reflektiert oder absorbiert. Ein Beispiel, das wohl jeder kennt: Beim Betreten eines hohen Kirchenraumes hallt jeder Ton, jeder Schritt nach, alles wirkt kühl und flößt Ehrfurcht ein. Das liegt vor allem an den Steinwänden und -böden, aus denen viele alte Kirchen bestehen. Und genauso ist es in anderen Gebäuden: Naturstein, Keramik (Fliesen) oder Betonböden wirken akustisch „hart“. Ihre dichte, glatte Oberfläche reflektiert Schall nahezu vollständig zurück in den Raum.

Das kann vor allem dann zur Herausforderung werden, wenn harte Böden in den „falschen“ Räumen verlegt werden. In einem hallenden Konferenzraum mit Fliesenboden werden sich die Teilnehmenden bei Vorträgen und Gruppengesprächen kaum wohlfühlen.

FARBEN LASSEN RÄUME WIRKEN

Helle Böden wirken freundlich, offen und einladend und eignen sich daher für Wellnessbereiche oder Gästezimmer, in denen Licht und Atmosphäre eine Rolle spielen.

Mittlere Holztöne sind die stillen Klassiker: zeitlos, gemütlich und unaufdringlich. Sie passen fast überall und verzeihen sogar kleine Gebrauchsspuren.

Dunkle Böden strahlen Eleganz und Hochwertigkeit aus und finden ihren Platz besonders in Lobbys, Bars oder Lounges, wo ein bisschen Luxus dazugehören darf. Sehr bunte oder extreme Farbtöne sollten äußerst sparsam eingesetzt werden, am ehesten, um in einem Raum bewusst Akzente zu setzen.

Elastisch wie Holz und Kork

Ganz anders verhält es sich bei Holz, denn Holz besitzt eine gewisse elastische Nachgiebigkeit. Es nimmt über seine organische Oberfläche – nicht umsonst heißt es, „Holz lebt“ – einen Teil der Schwingungsenergie auf, sodass es im Raum weder hallt noch dumpf und unangenehm klingt.

In bestimmten Bereichen kann auch ein Korkboden eine spannende Wahl sein. Abgesehen davon, dass Kork zu den nachhaltigsten, weil nachwachsenden Bodenrohstoffen zählt, punktet er auch in der Raumakustik. Grund dafür sind Millionen feiner Luftzellen in der Rinde des Korkbaumes. Sie wirken wie ein natürlicher Schallabsorber, der sowohl Begeh- als auch Trittschall spürbar verringert.

Flexibel wie Designbelag

Eine preislich günstigere Alternative zu Kork, Fliesen, Stein und Holz sind moderne Designbeläge. Sie bestehen aus Kunststoff, bieten jedoch eine große

In Konferenzräumen oder Schlafzimmern überzeugen Teppichböden weiterhin mit guter Akustik und dem unvergleichlich weichen Gefühl unter den Füßen.

gestalterische Vielfalt – von Holz- und Stein- bis zu Textiloptiken. Optisch sind sie von natürlichen Materialien kaum noch zu unterscheiden (siehe eigenen Text in diesem Kapitel). Akustisch schneiden sie besser ab als klassische Hartbeläge, weil sie meistens mehrschichtig aufgebaut sind. Oft braucht es allerdings zusätzlich eine spezielle Akustikunterlage, um die Trittschallwerte etwas zu verringern.

Weich wie Teppich

Und wie ist es mit dem guten alten Teppich, der früher nicht nur in den meisten Gästezimmern, sondern auch in Aufenthaltsräumen und sogar im Treppenhaus von Hotels verlegt wurde? In den vergangenen Jahren hat man ihn zunehmend aus diesen Bereichen entfernt. Aus nachvollziehbaren Gründen: Teppich schluckt zwar Schall, aber auch Staub, Gerüche und Flecken.

Ganz abgeschrieben ist der Teppich allerdings nicht. Wie Kork findet er zum

Beispiel in Konferenz- und Besprechungszonen seine Befürworter, aber nach wie vor auch in Schlafzimmern. Und ganz ehrlich: Barfuß durchs Zimmer zu gehen und dabei angenehmes Weich unter den Füßen zu spüren – das hat schon seinen Reiz.

Was Füße fühlen

Apropos angenehmes Weich unter den Füßen: Nicht nur die Akustik, auch die Haptik spielt bei Bodenbelägen eine wichtige Rolle. Und das beileibe nicht nur für Barfüßler. Wer einen Raum betritt, bekommt genauso mit Schuhen eine Rückmeldung von unten.

Fliesen- oder Natursteinböden sagen dem Körper: Hier herrschen Klarheit, Ordnung und Eleganz vor. Im Hotelkontext bedeutet das, dass Gäste solche Bereiche als repräsentativ und „offiziell“ wahrnehmen. Harte Böden kommen deshalb –und auch wegen ihrer hohen Strapazierfähigkeit – vor allem in Empfangs- und Lobbybereichen zum Einsatz.

Zurückhaltender im Vergleich zu klassischem Hartuntergrund wirken oben genannte Designböden. Deshalb eignen sich diese vor allem für Gänge und Übergangszonen. Sie vermitteln keine kühle Atmosphäre wie ihre echten „Kollegen“, sind aber dennoch robust und pflegeleicht.

In der Haptik besonders auffällig sind Holzböden. Ein Raum mit einem Holzboden fühlt sich sofort warm an. Warum? Weil unser Gehirn „warm“ automatisch mit „angenehm“ verknüpft und

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ELEGANT GETARNT – DER DESIGNBODEN

Darf ich mich vorstellen? Ich bin ein ganz besonderer Begleiter unter Ihren Füßen. Manchmal sehe ich aus wie Ahorn oder Eiche, manchmal wie kühler Naturstein, manchmal wie ein Teppich. Ich bin ziemlich stark, halte Rollkoffer und Stöckelschuhe aus. Entlang der Hotelgänge mögen sie mich, weil ich mich dort unauffällig verhalte, und im Speisesaal lasse ich täglich Tausende Schritte an mir abprallen. Das Beste ist aber: Die meisten Gäste merken nicht, dass ich kein Original bin. Früher war mein Ruf … naja, nennen wir es ausbaufähig. Mittlerweile habe ich mich sehr gut entwickelt und habe nur noch wenig mit den bunten Plastikböden von einst zu tun. Von problematischen Weichmachern und von Vinyl habe ich mich getrennt. Stattdessen habe ich Kunststoffe wie Polyurethan, Polyolefin aufgenommen. Das sind zwar auch keine natürlichen Materialien, aber immerhin recycelbar. Außerdem habe ich mich einigen Zertifizierungen unterzogen. Wer mich will, sollte unbedingt darauf achten, denn nach wie

vor bietet der Markt auch umwelt- und sogar langfristig gesundheitsschädliche Billigware an. Dieses minderwertige Zeug entlarven Kenner aber vielfach schon auf den ersten Blick. Von Holz- oder Fliesenimitation ist da meist nicht mehr viel übrig. Zurück zu meinen Qualitäten: Meine Anpassungsfähigkeit ist vor allem im Hotel ein unschätzbarer Vorteil. Ich kann elegant sein, urban, natürlich oder minimalistisch. Mein mehrschichtiger Aufbau macht mich zudem robust, pflegeleicht und erstaunlich leise. Unter Umständen eigne ich mich sogar fürs Badezimmer. Allerdings sollte mich dann nur ein erfahrener Fachmann verlegen, denn es gibt nichts Peinlicheres, als einen wasserdurchlässigen Badezimmerboden. Sie merken schon – ich bin ein kleiner Schwindler. Aber einer mit guten Absichten. Ich verspreche schließlich nicht mehr, als ich halten kann. An meine wahrhafte Konkurrenz aus dem Wald und aus den Felsen komme ich nicht ran. Trotzdem habe ich eine Chance verdient.

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Holz zudem Wärme schlecht leitet. Sie bleibt also im Boden. Holz ist zudem trotz seiner Härte minimal elastisch. Beim Gehen verformt es sich in mikroskopisch geringem Ausmaß und federt leicht zurück. Unwillkürlich entsteht ein Gefühl von Vertrautheit. Das ist ein Grund, warum Holzböden besonders gern in Gästezimmern eingesetzt werden. Noch weicher reagiert Kork. Ein

Korkboden gibt tatsächlich spürbar nach und wirkt sogar gelenkschonend. Jeder Schritt wird sanft abgefedert. Gerade dort, wo Erholung im Mittelpunkt steht, kann dieser Bodenbelag das Wohlbefinden zusätzlich steigern.

Und dann wären wir wieder beim Teppich: Er ist auch in puncto Haptik kaum zu übertreffen. Er schafft Intimität und Ruhe. Dem stehen jedoch, wie erwähnt,

GERADE DORT,

WO ERHOLUNG IM MITTELPUNKT STEHT, KANN EIN BODENBELAG AUS KORK DAS WOHLBEFINDEN ZUSÄTZLICH STEIGERN.

eine geringere Strapazierfähigkeit und höhere Anforderungen an Hygiene und Pflege gegenüber.

Welche Bodenbeläge letztlich wo zum Einsatz kommen, ist natürlich nicht allein eine Frage von Akustik und Haptik. Auch das Hotelkonzept, das Budget sowie praktische Aspekte und die Langlebigkeit spielen eine entscheidende Rolle.

EINFACH DAS BESTE

Biojoghurt aus lokaler Milch Regionaler Kaffee vor dem Besuch im Wellnessbereich

Selbst gemachte Biomarmelade

Vorfreude auf die Führung durch den Kräutergarten vom Hausherrn

Frühstück serviert mit einem Lächeln

Die Wahl eines Feriendomizils ist komplex. Was suche ich. Wie viel möchte ich bezahlen? Was erwarte ich mir? Sterne sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal, wenn man auf Nummer sicher gehen will. Aber nicht immer stehen sie auch für Individualität, besonderes Erleben und Genießen sowie personalisierte Gastfreundschaft. Wenn beides aufeinandertrifft – zertifizierte Sternequalität gepaart mit persönlicher Individualität –, dann kann man sich auf das perfekte Urlaubserlebnis freuen. Aber es geht auch anders!

Die Südtiroler Gastlichkeit und das Bemühen um Qualität sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Immer mehr Häuser entscheiden sich dafür, jenseits der Standardvorgaben ihren ganz eigenen Weg einzuschlagen. Und sie fahren gut damit.

Der Duft nach frisch gemahlenem Kaffee empfängt einen schon, kaum dass man den mit warmen Farben eingerichteten Frühstücksraum betritt. Das Frühstück ist jeden Tag ein ganz besonderes Highlight. Am Buffet eine Reihe hausgemachter Marmeladen und Gelees, die mit liebevoll beschrifteten Kärtchen sogar die genaue Herkunft des Obstes angeben. Marillen aus dem Vinschgau, Erdbeeren aus dem Martelltal, Rhabarber und Quitten aus dem Hotelgarten. Brot ist hier nicht gleich Brot. Krosses Baguette, mit eigenem Sauerteig gebackenes Roggenbrot oder das klassische Vinschgerl und Croissants. Frisch gepresster Orangensaft oder hausgemachter Apfelsaft, das erst am frühen Morgen aus

dem Nest geklaubte Frühstücksei, womöglich mit dem Namen der Henne und ein Kuchen nach dem Originalrezept von Großmutter Therese. So oder ähnlich trifft man es vielerorts in Südtirol.

Standard oder lokaler Charme?

Dass das Zimmer dann um 1,5 Quadratmeter kleiner ist als der Vier-Sterne-Ka-

Hausgemachte Marmeladen aus regionalen Früchten, duftendes Sauerteigbrot und knusprige Baguettes: ein Frühstück, das Herkunft schmeckbar macht.

talog vorschreibt, fällt nicht ins Gewicht, wenn die Matratze bester Qualität ist und wenn das „Drumherum“ stimmt. Immer mehr Südtiroler Beherbergungsbetriebe, nicht nur Hotels, sondern auch Ferien am Bauernhof, B&B und Pensionen setzen auf Individualität und lokalen Charme. Das ganz besondere Etwas, das den feinen Unterschied macht.

Lebensart und Authentizität

machen den Unterschied:

Urlaubstage mit Charakter, kleinen Überraschungen und jener Leichtigkeit, die im Alltag oft zu kurz kommt und gerade deshalb so wertvoll ist.

Vermittelt wird dieser besondere Inividualitätsstandard weniger über die offizielle Vermarktung als vielmehr über Gästetipps und Meinungen, die man sich vor dem Buchen sorgfältig durchlesen sollte und vor allem über soziale Medien. Wer sich jeden Tag über sein Frühstück der Superlative freut oder über den kreativ inszenierten Aperitif am Abend, wird

nicht lange warten, bis er diese Augenblicke teilt.

Lebensart und Authentizität. Das ist, was in unserer schnelllebigen Zeit oft fehlt und was dann umso mehr in den schönsten Wochen des Jahres gesucht und geschätzt wird. Nicht Ferien wie immer, sondern Ferien mit Überraschungseffekt, auch beim dritten Aufenthalt, freie und

unbeschwerte Tage, wie man sie eigentlich immer am liebsten hätte, aber im Alltag meist nicht hinbekommt. Die besondere Aufmerksamkeit, das nette Lächeln, die Nachfrage, wie denn der gestrige Ausflug gegangen ist und das Verwöhnt-Werden mit dem Besonderen. Manchen Gästen ist der Luxus eines 5-Sterne-Hotels zu viel, sie haben es lieber kleiner, persönlicher, uriger. Und sie verzichten dafür auf die 24/24-Besetzung der Rezeption, auf ein abendliches SechsGänge-Menü und tragen ihren Koffer selbst zum Aufzug und zum Zimmer. Das Motto des deutschen Hotelpapstes, Horst Schulze, u. a. Mitbegründer der Ritz-Carlton-Company und der „Horst Schulze School of Hospitality Management“, lautet: „Luxus ist, was der Gast wünscht – nicht, was das Hotel anbietet.“ Luxus kann die Superlative sein, aber auch Zeiten überschreiten zu können. Zum Beispiel um 6 Uhr schon das Schwimmbad zu nutzen oder das Frühstück auch erst

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Seit 1928 bewahrt das Briol seinen AnnoDazumal-Charme –Luxus in der Einfachheit.

um 10.30 Uhr einnehmen zu können, das Abendessen ab 21 Uhr. Nicht einfach zu organisieren, aber das könnte der kleine Unterschied sein, der den Ausschlag gibt.

Urig, modern, designt oder luxuriös?

Lokaler Charme und Individualität kann in Südtirol traditionell urig sein, modern und durchdesignt oder Luxus pur. Hier muss jeder wissen, was er bevorzugt. Neben den vielen erstklassigen Sternebetrieben gibt es auch zahlreiche Beherbergungsbetriebe, die neue (Seiten-)Wege eingeschlagen und selbstbewusst ihr ganz eigenes Konzept umgesetzt haben. Das Hotel Briol, auf 1.310 Metern oberhalb von Barbian gelegen und nur zu Fuß oder über Bergtaxi erreichbar, ist eines davon. Gasthaus seit 1928, hat sich Briol ganz bewusst einen Anno-dazumal-Charme bewahrt. Der Luxus liegt hier in der zelebrierten Einfachheit. Im Haupthaus stehen Gemeinschaftsbäder zur Verfügung, dafür findet man an kühlen Abenden eine Wärmflasche im Bett vor, die Bettwäsche ist luftgetrocknet und riecht nach Wiese und Bergluft, Nachhaltigkeit ist hier kein Vorsatz, sondern gelebte Tradition. Aber natürlich gehen auch Sternebetriebe ihren ganz eigenen Weg. Sie verbinden ihren individuellen Ansatz mit der Garantie, die eine regelmäßige Zertifizierung verspricht, und gehen aber darüber hinaus. Ebenfalls in der Höhe und nur über die Seilbahn zu erreichen, liegt das

Echter Luxus im Vigilius: persönliche, unaufdringliche Begleitung, vom Yoga bis zu Weinseminaren.“

Vigilius Mountain Resort. Fünf Sterne in einem von Star-Architekten Matteo Thun entworfenen Rahmen, hoch über Lana. Zertifizierte Nachhaltigkeit, die sich dem Prinzip „Eco, not ego“ unterwirft. Schlicht-elegante Zimmer, eine aus der Tradition und Kreativität schöpfende Küche und wann immer der Gast es wünscht, eine unaufdringliche, aber

LOKALER CHARME UND INDIVIDUALITÄT KANN IN SÜDTIROL

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spezielle Begleitung. Zum Beispiel bei der japanischen Teezeremonie, bei Weekends mit Coach oder Yogalehrerin oder einem Weinseminar. Aber auch diskretes SichZurücknehmen und nur den Rahmen bieten für einen unvergesslichen Aufenthalt im Kontakt mit sich selbst und der Natur.

Sterne am Himmel

Oder, Szenenwechsel, ein Familienurlaub auf einem jahrhundertealten Biobauernhof, dem Huberhof in Völs am Schlern zum Beispiel. Bergtouren, Wanderungen,

Spaziergänge, Skifahren direkt ab Hof, nach einem Biofrühstück, auf Wunsch auch in der Ferienwohnung mit antikem Flair serviert, ab 7 Uhr morgens, herzhafte Bauernmarenden, an einigen Abenden auch Abendessen im Hofrestaurant, ganz speziell auf der Alm, im Weinberg oder privat im eigenen Apartment serviert. Hier gibt es Sterne zum Anschauen, die zum Greifen nah erscheinen.

Genuss steht im Vordergrund

Genuss ist ein immer wichtigerer Aspekt in der Gastlichkeit. Dementsprechend raffiniert muss die Ausstattung sein. Perfekte Bedingungen, Kühlung, Hygiene und Inszenesetzung der Qualitätsprodukte mit versteckter oder aber sichtbarer, durchdesignter Technik. Kein Kaffeeautomat per Knopfdruck, sondern mit Siebträger, nicht eine, sondern fünf Kaffeesorten, für jede Tageszeit. Nicht 500 Weinetiketten, dafür aber eine Auswahl von wahren Raritäten und Spezialitäten aus Südtirol, Weiß-, Rotoder Schaumweine, effektvoll in Szene gesetzt in gläsernen Wein-Temperaturschränken oder im historischen Weinkeller, wo schon der Urgroßvater über seine Fässer wachte. Persönliche Beratung und Geschichten zu jedem Wein. Eine Speisekarte, die von Herkunft und Handwerk, von Zugehörigkeit und Fantasie spricht. Plaudereien wie unter Freunden, ohne künstliche Distanz. Ehrlichkeit und echte Freundlichkeit.

Der moderne Gast sucht authentische Inszenierung und möchte kostbare Erinnerungen schaffen wie beim „Hühnerkuscheln“ im Huberhof.

Highlights und Erinnerungsperlen

Der moderne Gast sucht authentische Inszenierung und meidet kalte Anonymität. Der Geheimtipp für eine ganz spezielle Wanderung, die Führung durch den Kräutergarten mit dem Küchenchef, ein Spaziergang durch den Weinberg, dessen Produkt man am Abend genießen wird – das sind Highlights, die in Erinnerung bleiben. Effiziente Gastfreundschaft besteht immer mehr auch im Schaffen dieser kostbaren „Erinnerungsperlen“. Genuss bleibt natürlich nicht bei Augen und Gaumen stehen, auch Geist und Körper verlangen das Ihre. Nicht immer muss das der ultimative Wellnessbereich mit Spa und diversen EventSaunen sein. Auch eine Sauna mit Holzofen im Garten, eine Honigmassage oder ein Schwimmteich können dem Gast einzigartige Wohlfühlmomente schenken.

Orientierungshilfe

Der Stern bleibt immer noch eine hilfreiche Orientierung. Qualität mit Anspruch im Drei-Sterne-Hotel, das Besondere im Vier-Sterne-Hotel oder der mehr oder weniger offensichtliche Luxus eines Fünf-Sterne-Hotels. Und wer es einfach und sauber möchte, weiß, was er in einem Zwei-Sterne-Hotel erwarten kann. Ein Ein-Sterne-Haus bietet den perfekten Rahmen für all jene, die vielleicht nur mit Rucksack und einfacher Bergkleidung anreisen und vor allem ein Dach über dem Kopf suchen. Und dann gibt es natürlich noch andere Kriterien wie das Gütezeichen „Roter Hahn“, das EU-Ecolabel, die Labels Travellers Choice oder Booking.com, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einfach auch den Zufall und ein gutes Händchen bei der Wahl! Was auch immer der Gast wählt, am Ende sind es weniger die starren Standards, die zählen, als vielmehr die „special moments“. Das Licht im Weinglas, der Duft des warmen Brots, die gemütliche Atmosphäre, das nette Gespräch, das unbeschwerte Ein- und Ausatmen und Leichtwerden. Es geht weniger um Perfektion, als um die Kostbarkeit von Augenblicken. Jedem die seinen.

Nur wer das Echte spürt, kann seinen Gästen das Beste bieten.

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Wenn Kaffeegenuss zum besonderen Moment wird

Alps Coffee heißt Gäste willkommen: Mit vier Generationen Röstkunst aus Südtirol verwandelt die Familienrösterei jeden Kaffeegenuss in einen besonderen Erinnerungsmoment.

Die Südtiroler Traditionsrösterei veredelt erlesene Rohkaffees aus ausgewählten Plantagen rund um den Äquator. Persönliche Herkunftsbesuche, strenge Qualitätskontrollen und die Auswahl nur bester Bohnen bilden die Basis für rund 50 Kaffeemischungen aus bis zu 12 Rohkaffeesorten. Im Herzen der Rösterei sorgt die sortenreine Langzeitröstung mit bis zu 230 Grad Celsius für die vollendete Aromaentfaltung jeder einzelnen Sorte. Jeder Rohkaffee hat sein eigenes Röstprofil –für gleichbleibende, charakterstarke Qualität.

Nachhaltig, bio und fairtrade Nachhaltigkeit ist Programm: Alps Coffee bietet ein breites Sortiment mit Bio- und Fairtrade-Zertifizierung, unterstützt Kleinbauern und setzt auf kontrolliert ökologische Anbauweisen. Für den Hotelbetrieb stehen praktische, gastfreundliche

Formate bereit: ganze Bohne, gemahlen, Portionsbeutel, Pods und Kapseln – ideal für die Bar, das Restaurant, für das Frühstücksbuffet oder die Kaffeemaschine in der Suite.

Alps Coffee bringt Genuss, Verantwortung und Verlässlichkeit zusammen. Mit bewährter Qualität und vielfältigen Formaten schaffen Hoteliers ein sinnliches Willkommen, das Gästen lange in Erinnerung bleibt.

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Cleane Wohlfühlorte

Wenn die Sonne an Kraft gewinnt und die Luft milder wird, zieht es die Menschen nach draußen. Parks, Feldwege und Uferpromenaden füllen sich nicht nur mit Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern, sondern auch mit Erholungsuchenden, die neue Energie tanken möchten.

Damit sie die Zeit im Freien aber tatsächlich genießen können, brauchen sie mehr als nur Sonne und Natur: Sie benötigen attraktive Lebensräume, die Ruhe schenken. Und genau hier setzt die SEDO GmbH an. Mit der Marke DOGTOILET gelingt es dem einheimischen Unternehmen, Gemeinschaftsflächen aufzuwerten. Mit der Produktion von wetterfesten Kotbeutelspendern fördern sie eine saubere Umwelt, die zu einem harmonischeren Miteinander führt.

Unkomplizierte Hygiene

Selbst ordentliche Nutzflächen können Vierbeiner jedoch nicht immer vor Schmutz bewahren. Hunde erkunden ausgelassen die Natur und es ist daher keine Seltenheit, dass sie nach einem Ausflug in den Bergen mit nassem Fell zurückkommen, in dem sich Sand oder Matsch verfangen hat. Damit der Dreck nicht ins Hotel gelangt und der Gast versucht, den Hund in der Dusche oder Badewanne zu reinigen, hat DOGTOILET eine alltagstaugliche Hundedusche auf den Markt gebracht. Mithilfe der modernen Waschstation kann selbst hartnäckiger Schmutz wirksam beseitigt werden.

Die Edelstahldusche von DOGTOILET ist mit einem Hansgrohe-Thermostat ausgestattet, sodass die Fellnasen optimal temperiertes Wasser vorfinden. Durch abnehmbare Elemente können sie problemlos in die Duschwanne gelangen und von einem stressfreien Wascherlebnis profitieren. Während des Waschens erleichtert es eine Handbrause mit Schlauch, die Kontrolle über den Reinigungsvorgang zu behalten. Abgeflachte Kanten, seitlich geschlossene Wände und eine rutschfeste Einlegematte sorgen für Sicherheit und verhindern unerwartete Verletzungen.

VORTEILE VON DER HUNDEDUSCHE FÜR DEN

HOTELBESITZER

1. Weniger Verschmutzung in Zimmern und öffentlichen Bereichen: Das erhöht die Lebensdauer der Einrichtung und reduziert Reinigungsaufwand.

2. Klare Differenzierung von Mitbewerbern: Viele Hotels erlauben Hunde – aber nur wenige bieten professionellen Service an. Eine Hundedusche wirkt modern, hochwertig und innovativ. Perfekt für Positionierung als hundefreundliches Hotel.

3. Positives Marketing und Gästebindung: Hundebesitzer sind eine besonders treue Zielgruppe. Dies stärkt: Bewertungen („super hundefreundlich!“), Empfehlungspotenzial, Wiederbuchungsrate.

4. Erweiterung des Serviceangebots ohne hohe Kosten: Gleichzeitig erzeugt die Hundedusche einen hohen wahrgenommenen Nutzen beim Gast. Die Hundedusche ist günstig in der Anschaffung, wenig wartungsintensiv, leicht integrierbar

SEDO GmbH

Julius-Durst-Straße 66 | 39042 Brixen Tel. 0472 971 141 info@sedo-bz.com | www.sedo-bz.com

My Safe: modulare Architekturen für neue Services im Hotel

In der alpinen Hotellerie Südtirols ist Raum heute Strategie, Service und Erlebnis zugleich – Ausdruck eines bewussten Umgangs mit Landschaft und Ressourcen. Hotels stehen vor der Aufgabe, ihr Angebot zu erweitern, ohne langwierige Bauprozesse, hohe Investitionen oder irreversible Eingriffe. Genau hier setzt My Safe an.

My Safe ist ein modulares Architektursystem, mit dem Hoteliers zusätzliche Services gezielt dort platzieren können, wo sie gebraucht werden – auf der Terrasse, im Garten, am Pool oder nahe bestehender Infrastrukturen. Temporär oder dauerhaft, stets hochwertig geplant und funktional. Vorgefertigte Module minimieren bauliche Eingriffe und integrieren sich präzise in den Bestand.

Architektur, die ergänzt statt ersetzt

Ob Fitnessraum mit Panoramablick, Driving Range im Grünen oder Bar am Pool: My-Safe-Module sind eigenständige, voll ausgestattete Räume, die bestehende Architektur ergänzen, ohne sie zu dominieren. Klare Linien, ruhige Formensprache, langlebige Materialien und präzise Details definieren das System. Robuste, wartungsarme Materialien und die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben ermöglichen eine selbstverständliche Einbindung in alpine Kontexte – technisch wie atmosphärisch. Für Hotels entsteht so ein klarer Mehrwert: zusätzliche Services ohne die Risiken klassischer Erweiterungsbauten.

Wirtschaftlichkeit trifft Atmosphäre

My Safe folgt einer klaren wirtschaftlichen Logik: überschaubare Investition, transparente Planung, flexible Nutzung über Jahres-

„MODULARE

ARCHITEKTUR BEDEUTET NICHT BELIEBIGKEIT –SONDERN INTELLIGENTE PLANUNG MIT MAXIMALER WIRKUNG.“

zeiten hinweg. Ein Modul kann als Gym starten und später als Lounge oder Bar neu definiert werden. Für Gäste entsteht ein bewusst gestalteter Ort, kein Provisorium. Für Hoteliers ein präzises Instrument zur Wertschöpfung – kontrolliert, effizient und langfristig nutzbar.

„EIN RAUM, DER UMSATZ GENERIERT, BEVOR ER ZUR BELASTUNG WIRD.“

Raum für Mitarbeitende – eine neue Verantwortung

My Safe reagiert auch auf den Mangel an Wohnraum für saisonale Mitarbeitende. Eine eigene Systemlinie bietet kompakte, voll ausgestattete Wohneinheiten mit hohem Komfort, schnell realisierbar und flexibel einsetzbar.

Gerade in Südtirol wird Wohnraum zur sozialen und wirtschaftlichen Schlüsselressource.

Neue Freiheiten für bestehende Hotels

Zwischen Landschaft und Außenraum eröffnet My Safe neue Szenarien: Yoga auf der Dachterrasse, Aperitif im Garten, saisonale Gastronomie am Spa oder zusätzlicher Wohnraum bei Bedarf.

My Safe versteht modulare Architektur nicht als kurzfristige Lösung, sondern als strategisches Planungsinstrument für Hotels, die flexibel bleiben und zugleich in Qualität und Zukunft investieren wollen.

My Safe – Create. Innovate. Live 39035 Welsberg (BZ) Tel. +39 0474 412 020 info@mysafe.bz | www.mysafe.bz

WAS FARBE WIRKLICH KANN

Selbst wenn das Einrichtungskonzept klar definiert ist, entstehen Diskussionen meist bei der Farbentscheidung. Das zeigt, wie prägend Farben für die Raumwirkung sind. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Stimmung und Identität eines Hauses.

W ie erklärt man einem Menschen, der von Geburt an blind ist, was Farbe ist? Vielleicht: Grün fühlt sich an wie frisch gemähter Rasen? Oder: Blau ist kühl und frisch wie ein tiefer Atemzug am frühen Morgen? Genau! Farben sind nämlich mehr als optische Eindrücke. Wir verbinden sie mit Gefühlen, Gerüchen, Geräuschen, Erinnerungen. Und das gilt absolut nicht nur für blinde Menschen. Unbewusst senden Farben auch für Sehende Signale aus. Bei Rot stoppen wir fast automatisch unser Fahrzeug, Blau lässt uns ruhig werden, Grün erinnert uns an den Frühling … Wenn wir diese Erkenntnis auf den Gastbetrieb übertragen, kommt der Farbe eine wesentliche Bedeutung zu. Sie begrüßt die Gäste und begleitet sie während ihres Aufenthaltes durch das gesamte Haus. Wie welche Farbe wirkt, das haben unzählige Studien erhoben.

Wir wissen daher, dass warme, erdige Nuancen die Kommunikation und das Wohlbefinden fördern. Kühle, sterile Töne erzeugen hingegen Distanz. Matte, gedämpfte Farben wirken beruhigend, während frische, helle Akzente Energie vermitteln.

FARBE EXISTIERT UND WIRKT NIE ALLEIN FÜR SICH. SIE BRAUCHT EINE OBERFLÄCHE, AUF DER SIE „LEBT“. SIE VERBINDET SICH MIT MATERIAL, LICHT, STRUKTUR.

Oberfläche macht den Farbton Doch Farbe existiert und wirkt nie allein für sich. Sie braucht eine Oberfläche, auf der sie „lebt“. Sie verbindet sich mit Material, Licht, Struktur. Ein Beispiel: Warmes Beige auf einer massiven Holzwand strahlt Ruhe und Natürlichkeit aus. Derselbe Farbton auf einer glatten, lackierten

Fläche wirkt deutlich kühler und strenger. Oder ein dunkles Grün: Auf mattem Putz erscheint es weich und fast samtig. Auf glänzendem Material dagegen wirkt es härter und kontrastreicher. Nicht nur der Farbton entscheidet also über die Atmosphäre, sondern immer auch das Material darunter. Erst das Zusammenspiel von Farbe und Oberfläche schafft jene Stimmung, die Gäste bewusst oder unbewusst wahrnehmen.

Wer im Gastgewerbe tätig ist, weiß jedoch, dass gerade die Oberflächen im Haus einer ständigen Bewährungsprobe ausgesetzt sind. Wände werden berührt, Möbel regelmäßig gereinigt, DekoObjekte sind Licht, Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Was bei der Eröffnung perfekt wirkt, zeigt im Alltag schnell, wie hochwertig es wirklich ist. Es zahlt sich daher aus, nicht nur dem Farbton, sondern auch der Substanz Aufmerksamkeit zu schenken, sprich auf die Qualität der Farbe zu achten. Als Laie ist man da freilich auf das Wissen der Fachleute angewiesen. Vertrauen in Handwerksunternehmen spielt in diesem Punkt eine große Rolle. Doch es ist durchaus erlaubt, auch kritische Fragen zur Zusammensetzung der Farbe zu stellen.

LACK ODER ÖL?

Nicht nur Wandfarben, sondern auch Holzoberflächen wie Möbel, Türen oder Theken müssen den „Arbeitsalltag“ im Gastbetrieb meistern. Hier stellt sich oft die Frage: Lack oder Öl? Diesbezüglich muss einiges abgewogen werden. So macht ein deckender Lack das Möbelstück widerstandsfähig. Bei Beschädigungen muss dann allerdings oft die ganze Fläche erneuert werden. Geölte oder gewachste Oberflächen lassen sich hingegen punktuell ausbessern. Dort können Kratzer abgeschliffen und beschädigte Stellen nachbehandelt werden. Holz oder geölte Möbel verstärken Wärme und Natürlichkeit, während lackierte Flächen in der Regel kühler und sachlicher wirken, die Kontraste betonen und den Raum eleganter erscheinen lassen. Mit Öl wirkt das Möbelstück natürlich matter, was weniger edel aussieht, aber dafür kleine Gebrauchsspuren eher verzeiht. Aus ökologischer Sicht spricht vieles für die natürlich behandelten Oberflächen, da Material geschont und Abfall reduziert wird.

Farbe ist nicht gleich Farbe Hochwertige Pigmente behalten ihre Tiefe über Jahre hinweg. Minderwertige Mischungen hingegen verlieren unter UVLicht an Intensität, vergilben oder wirken fleckig. Das mag in Kellerräumen eine geringere Rolle spielen. Im Außenbereich oder in lichtdurchfluteten Räumen entscheidet die Pigmentqualität hingegen sehr wohl darüber, ob beispielsweise ein sanfter Naturton auch nach fünf Sommern noch ruhig wirkt oder bereits ausgebleicht ist. Die Beschichtung indessen ist das Bindemittel, also das Trägermaterial, das die Pigmente zusammenhält und an der Oberfläche fixiert. Je nachdem, woraus das Bindemittel besteht, eignet sich die Farbe für bestimmte Einsatzorte. So verbinden sich mineralische Farben chemisch mit dem Untergrund, zum Beispiel mit Kalk- oder Lehmputz. Sie „atmen“

und sind besonders langlebig. Die natürliche Mattigkeit macht sie zudem ideal für helle Räume oder stark beanspruchte Flächen. Der Nachteil: Mineralische Farben sind etwas teurer und decken weniger stark.

Günstiger sind sogenannte Dispersionsfarben. Sie bilden einen elastischen Film auf der Wand, trocknen schnell, sind robust, abwaschbar und in vielen Farbtönen erhältlich. Ihr Nachteil: Bei starker Sonneneinstrahlung oder viel Feuchtigkeit können sie schneller altern.

Ob eine Farbe lange hält und nicht verblasst, hängt nicht zuletzt von der Vorbereitung des Untergrundes ab. Eine sorgfältige Grundierung, fachgerechte Verarbeitung und ausreichend lange Trocknungszeiten entscheiden da wesentlich mit. Wer hier bewusst investiert, macht bestimmt nichts falsch.

Die richtige Wandfarbe

Vorweg – und das gilt für alle Bereiche: Eine pauschale Empfehlung für die richtige Wandfarbe gibt es nicht. Die Farbauswahl hängt stets auch vom Hotelkonzept und vom Licht ab. Erst der Einklang dieser drei Variablen – Konzept, Farben, Licht – schafft ein überzeugendes Raumambiente. Dennoch hier ein paar grundsätzliche Richtlinien für verschiedene Räume ...

LOBBY/EMPFANG

Die Lobby ist die Visitenkarte des Hauses. Hier geht es um Identität. Warme Naturtöne vermitteln Qualität und Sauberkeit, geben dem Raum Atmosphäre und Charakter. Dunklere Töne stehen für Eleganz. Für einen spannenden Kontrast kann dunkles Blau kombiniert mit hellen Naturtönen sorgen.

HOTELZIMMER

Hier stehen Ruhe, Geborgenheit und Schlafqualität im Mittelpunkt. Gedämpfte Blau- und Grüntöne oder ein dezentes Rosé-Beige können ebenso dafür sorgen wie weiche Naturtöne. Auch hier gilt: Dunkle Akzente auf hellen Tönen wirken durchaus spannend.

RESTAURANT/ FRÜHSTÜCKSRAUM

Kontakt, Genuss, Aufenthalt – dafür sorgen in diesen Bereichen warme Terrakottatöne. Auch Oliv, gedecktes Senfgelb oder ein warmes Beige schaffen Atmosphäre. In Kombination mit Naturholz, Leder oder textilen Elementen wirken die Räume gastlich und freundlich.

BAR/LOUNGE

Sie darf auch mal mutig gestaltet sein, denn sie lebt von guter Stimmung. Je nach Konzept eignen sich u.a. Petrol, Dunkelblau, Burgunder, Tannengrün oder dunkle Grautöne.

Satte, tiefe Farben erzeugen hingegen Intimität. Tipp: Petrol mit Samtstoffen und warmem Licht.

WELLNESSBEREICH

Hier steht Entspannung im Vordergrund. Das gewähren zum Beispiel zarte Grüntöne, Naturweiß und helles Grau. Bei ausreichend warmem Licht funktionieren auch Blautöne. Eine mögliche Farbkombination: helles Grau mit natürlichen Baumwolltextilien und hellen Holzelementen.

KONFERENZ- ODER SEMINARRAUM

Hier geht es um Konzentration und Seriosität. Geeignete Farbrichtungen sind warme Grautöne, gedecktes Blau, Salbei oder zurückhaltende Naturfarben. Tipp: Salbei kombiniert mit Holz für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

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Ihre Gäste. Ihr Stil. Unsere Innovation.

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Ob strahlend weiße Tischdecken, kuschelweiche Handtücher oder frisch duftende Bettwäsche – die Qualität Ihrer Wäsche trägt wesentlich zum Wohlbefinden Ihrer Gäste bei. Vertrauen Sie bei Ihrer Textilhygiene auf die vollautomatische Lösung von hollu.

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zeit Ihre Waschdaten abfragen und bei Bedarf Einstellungen optimieren. Läuft alles rund? Welche Programme sind aktiv? Service oder Wartung nötig? Sie haben stets den perfekten Überblick und sparen Zeit, Geld und Nerven.

Die hollu-Systemlösung – rundum perfekt

In Kombination mit den umfassenden Wartungs- und Servicepaketen von hollu können Sie auf erstklassige Wäschequalität vertrauen. Angefangen bei der persönlichen Beratung über regelmäßige Hygienechecks und Qualitätsprüfungen bis hin zu Personalschulungen bei Ihnen vor Ort sowie über die holluAkademie ist der Hygienespezialist an Ihrer Seite. Das Ergebnis: reine Wäsche, reines Wohlfühlen.

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DIETOP-HOTE L-CHECKLISTE WAS GÄSTE (UNBEWUSST) ERWARTEN

Noch nie in der Geschichte konnten so viele Menschen wie heute die Möglichkeit ergreifen, die Welt zu erkunden. Bessere Infrastrukturen, global steigender Wohlstand und eine wachsende Reiselust haben den internationalen Tourismus in den vergangenen Jahren auf ein neues Niveau gehoben. Entsprechend dynamisch entwickelt sich der Tourismussektor, der in vielen Regionen zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor wird.

Besonders deutlich zeigt sich dies zum Beispiel in Südtirol: Nach aktuellen WIFO-Daten waren 2024 ganze 14 Prozent aller Südtiroler Unternehmen im Gastgewerbe tätig. Dabei werden jedes Jahr neue Nächtigungsrekorde aufgestellt, die von der zunehmenden Beliebtheit des

Landes zeugen. Allein letztes Jahr wurden über 38 Millionen Übernachtungen in der Provinz gezählt, was für aufstrebende Hotelbetreibende große Chancen eröffnet. Aber wie gelingt es ihnen, mit der wachsenden Konkurrenz Schritt halten zu können?

ALLEIN LETZTES JAHR WURDEN ÜBER 38 MILLIONEN ÜBERNACHTUNGEN IN DER PROVINZ GEZÄHLT, WAS FÜR AUFSTREBENDE HOTELBETREIBENDE GROSSE CHANCEN ERÖFFNET.

Zeitgemäße Technologie

Wer heute nicht mit dem neuesten Stand der Technik arbeitet, kann auf einem umkämpften Markt nicht bestehen. Digitale Buchungsmöglichkeiten und kontaktlose Zahlungsoptionen sind die Grundlage für ein gut besuchtes Hotel, das mit reibungslosen Abläufen glänzt. Durch die Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur mit USB-Ladestationen und eines funktionierenden WLAN können Gäste ihr Feedback jederzeit im Internet teilen und dadurch aktiv zur Sichtbarkeit und zum Ansehen des Hauses beitragen. Doch moderne Hoteltechnik kann noch mehr. Nutzerfreundliche Smart-TV mit inklusiven Streaming-Diensten, handliche Schlüsselkarten, digitale Raumsteuerungen und interaktive Gästemappen erhöhen

den Gästekomfort und gehören immer mehr zum Standard in der Hospitality. Je nach Budget lassen sich außerdem innovative Features wie Biometrie, Sprachsteuerung oder smarte Toiletten integrieren, die als technische Highlights im Gedächtnis bleiben und das Hotelerlebnis verbessern.

Hochwertige Materialien

Zerkratzte Kunststoffmöbel, vergilbte Plastikduschen, feuchtigkeitsempfindliche Wandfarben, rostende Schrauben, synthetische Bettwäsche und fleckenanfällige Polsterungen – echte Qualität hat ihren Preis und bietet beständige Behaglichkeit. Aus diesem Grund setzen

terialien, die einen einzigartigen Charme ausstrahlen und gleichzeitig mit ihren spezifischen Eigenschaften überzeugen. Wird beim Bau auf traditionelle Baustoffe wie Holz, Stein und Lehm zurückgegriffen, entsteht eine schadstofffreie, schimmelfreie und wärmeeffiziente Atmosphäre, die mit ihrer naturbelassenen Optik erfreut. Die Besuchenden können darüber hinaus von der Verwendung zeitloser Naturfasern wie Leinen, Wolle und Hanf profitieren, weil sie atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend der empfindlichen Haut schmeicheln. Ihr pflegender Effekt wird somit unmittelbar erfahrbar und rechtfertigt ihren festen Platz in fort

Inklusive Gastfreundschaft

In der Regel ist es das Ziel von Hotels, alle Gäste zufriedenzustellen. Können manche Urlauberinnen und Urlauber bestimmte Räume nicht erreichen oder bestimmte Services aufgrund von Barrieren nicht nutzen, beeinflusst dies ihr Erlebnis nachhaltig. Es ist daher wichtig, an freie Zugänglichkeiten zu denken, sodass alle Kundinnen und Kunden ihren Aufenthalt genießen können. Bereits ein Aufzug ist beispielsweise ein effektives Mittel, um höher gelegene Stockwerke erschließbar zu machen.

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Traditionelle Baustoffe wie Stein schaffen eine natürliche, gesunde Atmosphäre mit zeitloser Eleganz.
Zugang für alle: Barrierefreie Wege und Services sorgen dafür, dass jeder den Aufenthalt unbeschwert genießen kann.

Zeit für mich. Zeit für dich. Zeit für uns.

Gemeinsame Abenteuer. Echte Erinnerungen. In den happy family places.

Daneben gehört es zum guten Ton, auf weitere Hindernisse wie Allergien oder Unverträglichkeiten zu achten. Bei der Erstellung des Menüs kennzeichnen deshalb viele Unterkünfte mögliche Gefahrenquellen transparent und tragen damit zum Schutz ihrer Kundschaft bei. Werden persönliche Einschränkungen bereits im Vorfeld mitgeteilt, so ist es heute üblich, diese Hinweise ernst zu nehmen und attraktive Alternativangebote zu erstellen.

Ruhige Erholung in einer sicheren Umgebung

Auch wenn kein Wellnesshotel beworben wird, ist mittlerweile die Bereitstellung eines entspannten Umfelds ein Qualitätskriterium geworden. Schallisolierte Zimmer, ergonomische Innenausstattung und klar ausgewiesene Nachtruhezeiten sorgen für eine stressfreie Auszeit, die Körper und Seele regeneriert. Viele Hotelierinnen und Hoteliers bieten eigens ausgewiesene Ruheräume und gemütli-

AUCH WENN KEIN WELLNESSHOTEL BEWORBEN WIRD, IST MITTLERWEILE DIE BEREITSTELLUNG EINES ENTSPANNTEN UMFELDS EIN QUALITÄTSKRITERIUM GEWORDEN.

che Lounge-Ecken an, die als persönliche Rückzugsorte genutzt werden können. Gelingt es ihnen nicht, das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit zu erfüllen, verlieren die sorgsam eingerichteten Wohlfühlzonen ihre Wirkung, da sich eine innere Unruhe breitmacht. Defekte Türen, fehleranfällige Schließmechanismen, vernachlässigte Zutrittsüberwachungen und mangelhafte Safes hinterlassen nämlich ein mulmiges Gefühl, das ein Abschalten schwierig macht. Eine

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regelmäßige Wartung der Hotelanlage sowie gut durchdachte Sicherheitsmaßnahmen sind zentral, um erste Bedenken gar nicht erst auftreten zu lassen. Ein gut geschultes und engagiertes Personal hilft zusätzlich, den Gästen ein Bild von Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit zu vermitteln.

Intensive Sinneserlebnisse

Es ist der Wunsch vieler Reisender, die regionalen Besonderheiten eines neuen

Orts kennenzulernen und authentische Momente zu erleben. Mit kreativen Ansätzen gelingt es ambitionierten Hotelleriebetrieben, ebendiesem Anliegen gerecht zu werden und die Freizeit der Urlaubenden mit spannenden Eindrücken zu füllen, die alle Sinne fordern. In Südtirol liegen besonders kulinarische Genusswochen, außergewöhnliche Event-Saunen und ausgelassene Volksmusikveranstaltungen im Trend, die auf ein großes Interesse stoßen.

Ergänzend dazu gewinnen multisensorische Elemente im Wellnessbereich an Bedeutung. Geführte Meditationen, die bewusst mit Licht, Klang, Duft und haptischen Reizen arbeiten, ermöglichen in einer Welt voller Reizüberflutung wertvolle Momente der Entspannung und Achtsamkeit. Je nach Dauer des Aufenthalts kann dabei sogar eine starke emotionale Bindung zur Urlaubsdestination entstehen, die Gäste unmittelbar berührt und ihre Wahrnehmung langfristig prägt.

Flexible Buchungsoptionen und individuelle Wahlmöglichkeiten machen heute für viele Gäste den Unterschied.

Personalisierte Hotelurlaube

Auf einer Buchungsplattform lassen sich viele reizvolle Unterkünfte am selben Reiseziel finden. Neben dem Preis entscheidet ein Blick auf die verfügbaren Buchungsoptionen, ob eine Reservierung durchgeführt wird: Flexibel wählbare Zimmerlage und Check-in- und Checkout-Zeiten können bereits den Unterschied machen. Heutzutage bevorzugen es Gäste, in maßgeschneiderte Reisen zu investieren, anstatt sich durch starre Standardisierungen einschränken zu lassen. Diese Flexibilität wird auch nach dem Abschluss der Buchung gesucht und zeigt sich in klaren Erwartungen an den Aufenthalt selbst. Wird er von einer persönlichen Note begleitet, kann die Gästezufriedenheit spürbar gesteigert werden.

Eine personalisierte Willkommensnachricht bildet bereits eine gute Basis, um von Anfang an eine emotionale Verbindung zu den Hausgästen aufzubauen. Von der Ernährung über die Getränke bis hin zum Reiseanlass – durch die einvernehmliche Erfassung einiger privater Informationen kann bereits vorab sichergestellt werden, dass der Besuch optimal auf die Reisenden abgestimmt werden kann. In der Unterkunft angekommen, unterstützen zuvorkommende Empfehlungen für Geschäfte, Sehenswürdigkeiten und Restaurants, das Hotel als kompetenten Ansprechpartner zu etablieren.

Verantwortungsbewusster Genuss Das Thema der Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit in jeder Branche präsent,

und das Hotelwesen stellt hierbei keine Ausnahme dar. Die Touristinnen und Touristen legen zunehmend Wert auf einen sensiblen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und nehmen fehlende Maßnahmen kritisch zur Kenntnis. Sie gehen davon aus, dass ökologische Verantwortung mit hochwertigem Luxus zu vereinbaren ist, was die Ansprüche an alle Betriebe erhöht.

Herausragende Betriebe werden dieser neuen Aufgabe gerecht und definieren Nachhaltigkeit als exklusive Erfahrung neu. In ihren Küchen werden dementsprechend vegane Gourmetspeisen aus lokal produzierten Lebensmitteln zubereitet, während im Service auf wiederverwendbare Lösungen wie Stoffservietten, Metallstrohhalme gesetzt wird. Der hauseigene Verleih von grünen Transportmitteln wird hingegen wie das Baden im klaren Quellwasser zum Höhepunkt des Urlaubs, der frische Energie tanken lässt. Verzicht wird damit aus dem Vokabular des umweltfreundlichen Tourismus gestrichen und durch wohltuenden Genuss ersetzt.

Klar ist, dass Hotels heute weit mehr leisten müssen als noch vor einigen Jahren. Erfolgreiche Unternehmen sichern ihre Marktfähigkeit, integrieren moderne Technologien und erfüllen zugleich die wachsenden öko-luxuriösen Erwartungen der Gäste.

Natürliche Ansätze für inneres Wohlgefühl

Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste wünschen sich viele nur noch eins: Momente der puren Entspannung. In den exklusiven Spa-Bereichen von modernen Wellness-Hotels werden sie fündig, denn diese überraschen mit innovativen Erholungswelten, die Körper und Geist neue Kraft schenken.

Leidenschaftliche Saunagängerinnen und Saunagänger wissen: Auf heiß folgt kalt. Dieser extreme Wechsel bringt den Kreislauf wieder in Schwung und stärkt das eigene Immunsystem. Sauna-Neulinge wissen die Kaltphase nach dem Schwitzen oft noch nicht ganz zu schätzen und schrecken zunächst eher davor zurück. Wer sich allerdings auf die Abkühlung einlässt, spürt schnell ihre belebende Wirkung.

Besonders reizvoll wird das Erlebnis, wenn es nicht wie gewohnt bei der kalten Dusche oder dem kühlen Tauchbecken bleibt. Ein Gang in den Schnee ist zum Beispiel eine beliebte Alternative zu gängigen Abkühlmethoden. Voraussetzung dafür ist aber, dass es zu Schneefällen kommt und die weiße Pracht liegen bleibt. Weil dies das Wetter nicht immer garantiert, hat TechnoAlpin Indoor eine zuverlässige Lösung entwickelt, die Schnee direkt in den Wellnessbereich

AUF HEISS FOLGT KALT. DIESER EXTREME WECHSEL BRINGT DEN KREISLAUF WIEDER IN SCHWUNG UND STÄRKT DAS EIGENE IMMUNSYSTEM.

bringt und dort Besuchende ganzjährig begeistern kann.

Der SNOWROOM, ein sogenannter Schneeräum, bietet selbst empfindlichen Gästen eine wohltuende Erfrischung, Erfrischung, die durch die Raumtemperatur von -10°C ganzheitlich revitalisiert und die Abkühlung mit echtem Schnee zum Erlebnis macht. Ein weiteres System zur Abkühlung stellt der SNOWSKY dar, der wie eine Schneedusche, echte Flocken von den Decken fallen lässt. Dadurch entsteht ein authentisches Naturambiente, das lange in Erinnerung bleibt.

Gezielte Kältereize für das Wohlbefinden

Elegant gestaltete Kältekammern stellen ebenfalls eine hochwertige Erweiterung des etablierten Wellnessangebots dar. Obwohl die Anwendung der Körperkältetherapie, auch Kryotherapie genannt, eine lange Tradition besitzt, gewann sie erst kürzlich mit dem populär werdenden Longevity-Trend an Bedeutung. Medizinische Behandlungen mit Eis sind bereits seit dem Altertum überliefert und kamen früher vor allem bei Schmerzen und Fieberbekämpfungen zum Einsatz. Heute werden hingegen professionelle Kammern auf Stickstoffbasis und elektrisch betriebene Kältekammern mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen -60 °C und -110 °C gebaut. Während die Abkühlung mit Schnee und sanfter Kälte sanft wirkt, basiert ihr Ansatz auf einem kurzen,

aber intensiven Kälteschock zur Verbesserung der Lebensqualität.

Neue Energie durch Salz Zu einem zeitgemäßen Wohlfühlprogramm gehören wohltemperierte Rückzugsorte, die bewusste Ruhe fördern. Viele Unterkünfte konzipieren deshalb

EINE SANFTE ABKÜHLUNG, SALZIGE

MEERESLUFT ODER AROMATISCHE ALMKRÄUTER – DIESE MODERNEN WELLNESSKONZEPTE VERBINDEN URALTE NATURKRÄFTE MIT DEM LONGEVITYTREND ZU EINEM INTENSIVEN RESET FÜR KÖRPER UND GEIST.

durchdachte Meditationsräume, die zum aktiven Innehalten einladen. Dabei wird häufig mit traditionellen Steinsalz-, naturbelassenen Himalayasalz- oder reinen Meersalzziegeln gearbeitet, die als beleuchtete Salzwände eine harmonische Atmosphäre schaffen. Wer eine intensivere Auszeit sucht, wird in bunten Salzgrotten fündig. Diese sind komplett mit Salzsteinen ausgekleidet, während eine Schicht aus losem Salzgra-

nulat den Boden bedeckt. Inspiriert vom Mikroklima in Salzbergwerken oder an der Meeresküste, werden oftmals spezielle Generatoren eingesetzt, die die Luft mit trockenen Salzpartikeln anreichern. Dieser Nebel soll den Gästen helfen, die Atemwege zu befreien und die Abwehrkräfte zu aktivieren.

Im Alpen-Heubad Natur genießen Speziell in der Alpenregion stellen zuletzt Heubäder mit wohlriechenden Gräsern einzigartige Highlights dar. Erholungsuchende lassen sich dazu in getrocknete Gräser und ausgewählte Heilkräuter sinken, um sanft von deren aromatischer Wärme umhüllt zu werden. Durch Feuchtigkeit und Wärme entfalten sich ätherische Öle, die viele Beschwerden mindern sollen. Schon vor Generationen erkannten Bergbauern den regenerativen Effekt von frisch eingebrachtem Heu. Sie legten sich bei der Ernte auf das frische Gras und stellten am Morgen fest, dass ihre Erschöpfung verschwunden war. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich dann nach und nach eine eigene Wellnessanwendung. Heute integrieren zahlreiche Hotelbetriebe diese alte Praxis in ihre Wellnesskonzepte. Verwendet wird dafür regionales Heu von ungedüngten Almwiesen, das sich nicht nur für Behandlungen eignet. Die verschiedenen Gräser können zudem als dekoratives Gestaltungselement erfreuen, da sie etwa in Form von Heutapeten zu würzigen Sinneserlebnissen beitragen.

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Leuchtschriften und Leitsysteme von RIA DRUCK stehen für klare Orientierung, präzise Gestaltung und langlebige Lösungen im Innen- und Außenbereich.

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Dabei kommen hochwertige Materialien und moderne Fertigungstechniken zum Einsatz, die eine langlebige und klare

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EIN RUNDUM

GLÜCKLICHER MENSCH

Räume und mit ihnen arbeiten und leben ist seine Leidenschaft. Schon von jeher und er ist in der glücklichen Lage, dass auch dieser Bereich Teil seiner Arbeit ist. Als er seiner Mutter geholfen hat, die kleine 3-Zimmer-Pension in Natz um- und auszubauen, hätte er freilich nicht gedacht, dass er eines Tages CEO, Miteigentümer und Gesellschafter einer so bedeutenden Hotelgruppe wie der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) sein würde. Otmar Michaeler.

Vor über 30 Jahren, 1995 gründete er zusammen mit den Hoteliers und Brüdern Erich und Andreas Falkensteiner die Unternehmen Falkensteiner Hotel Management und Michaeler & Partner. Was folgt, ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, die alles andere als am Ende angelangt ist. Nach dem Wirtschaftsstudium in Innsbruck sammelt Michaeler zunächst Erfahrungen und auch während seiner Tätigkeit innerhalb der Falkensteiner Michaeler Tourism Group nutzte er die Gelegenheit, in anderen Bereichen tätig zu sein. Zum Beispiel von 2010 bis 2020 als Präsident der Südtiroler Volksbank. Auch diese Zeit hat er genutzt, um seiner Leidenschaft für das Gestalten nachzugehen. Der zumindest am Anfang manchen Mitarbeitern und auch den Boznern futuristisch anmutende Neubau der Zentrale in Bozen neben dem Cineplexx sorgte vor 15 Jahren für Aufsehen. Ein avantgardistisches Architektur-Design, radikale Open-Spaces, auch für die Führungskräfte individuell eingerichtete Ruheräume, Besprechungsnischen, eine Bibliothek, Teeküchen, eine Bar und sogar eine Kindertagesstätte und zur Straßenseite eine Fensterfront, die nichts versteckte.

Leidenschaft für das Gestalten

Seit 17 Jahren pendelt der Eisacktaler, der zwischen dem Pustertal und Bozen lebt, wöchentlich zwischen Südtirol und Wien und der Welt – oder besser den Destinationen, wo die FMTG tätig ist, neben Italien sind das vor allem Kroatien, Tschechien und Deutschland. Montags und freitags ist er wenn möglich in Südtirol, dienstags und mittwochs in Wien, Sitz der Holding, und donnerstags, wo es ihn braucht.

Als erfolgreicher Manager arbeitet er viel, aber mit Kontrolle. „Auffressen lasse ich mich nicht!“ Regelmäßige Auszeiten sind ihm „Pflicht“ – ebenso wie das ruhige und ungestörte Wochenende mit der Familie, seinen beiden 14- und 23-jährigen Töchtern und seiner Lebenspartnerin. Wenn man Otmar Michaeler nach seinen positiven Eigenschaften fragt, ist eine davon „Schnelligkeit“. Schnell im Entscheiden, schnell und ohne Zögern in der Durchführung. Er hat erwiesenermaßen

ein Talent, Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Außerdem Mut zur Fehlerkultur. Er vertraut seinen Mitarbeitern und gibt freie Hand. Von starrer Hierarchie hält Michaeler nicht viel und drückt das auch durch seinen Casual-Business-Look aus. Er ist per Du mit seinen Mitarbeitern, wenn er die Hotels der Gruppe besucht – nur 4- und 5-Sterne-Häuser –, spricht er mit allen auf Augenhöhe. Service, Rezeption, Küche… Er mag Menschen, auf sie zu- und einzugehen, sie zu verstehen. Motivation ist für ihn persönlich der wichtigste Antrieb und das Gleiche gilt auch für die über 2.000 Mitarbeiter der FMTG. „Arbeit muss Spaß machen“, davon ist er überzeugt. Er sieht sich als eine Art Kapitän, der seinen Mitarbeitern das vorlebt, was für ihn Unternehmenskultur ist, die er täglich umsetzt.

Zu seinen persönlichen Baustellen zählt er vor allem eine Nebenwirkung der Schnelligkeit: Ungeduld. „Wenn man schnell ist, läuft man auch Gefahr, zu schnell zu sein und auch anderen vielleicht zu viel abzuverlangen.“

Schnell reagieren, aber nicht jedem Trend nachlaufen

Die ihm eigene Schnelligkeit zeigt sich auch in der Unternehmensstrategie. Die FMTG geht mit der Zeit oder ist ihr auch oft voraus, läuft aber nicht voreilig jedem Trend nach. In dieses Konzept passt die bewusste Entscheidung für das Segment 4 Sterne Superior und 5 Sterne. Sich konzentrieren und nicht verzetteln. Ebenso

wie die Investition in den boomenden Campingbereich, auch hier nur 4 und 5 S, Glamping bzw. Falkensteiner Premium Camping.

Erfolgreich und in gewisser Weise vorsehend auch die Entscheidung der Gruppe, bereits 2017 in den Crowd-Invest-Bereich einzusteigen. In nur acht Jahren hat sich die FMTG als erfolgreichste Plattform dieser Art etabliert, eine neue und sehr erfolgversprechende Form der Unternehmensfinanzierung, bei der aus zufriedenen Kunden Mit-Investoren werden. Zur Wahl stehen Zinsen oder Hotel-Gutscheine und es spricht für Falkensteiner, dass sich die Hälfte für Gutscheine entscheiden. Seit der Corona-Pandemie sind die Kosten enorm gestiegen, Food, Baukosten, Inflation lassen sich nur schwer kompensieren, die Hotellerie ist deshalb immer mehr auf Quer-Finanzierungen angewiesen. Vor allem, wenn man immer auf dem neuesten Stand bleiben will und den steigenden Ansprüchen der Gäste gerecht werden möchte. Eine Antwort darauf ist Crowd-Investment.

Stehen bleiben ist nichts für den umtriebigen Michaeler, der auch privat am liebsten sportlich unterwegs ist, aktiv, aber auch passiv als absoluter Fan des FC Bayern München oder des Tennissports –schon vor Sinner, wie er betont!

Nie stehen bleiben

Für seine Unternehmensgruppe als Vorreiter seit 20 Jahren etabliertes Tagesgeschäft ist ein weiteres Phänomen,

das heute zunehmend an Bedeutung im Tourismussektor gewinnt: Stichwort Branded Residences. Wohnen, wo andere Urlaub machen. Hochwertige, nach modernstem Design eingerichtete Apartments in einem Hotel. Das heißt, die Privacy eines Eigenheims zu genießen, wann immer man möchte, und gleichzeitig Zugang zu haben zu allen Serviceleistungen eines hochwertigen Hotelbetriebs.

Ein weiteres, kleines Standbein mit 25 Mitarbeitern ist der Beratungsservice Michaeler & Partner. Ein Rundum-Service vor allem auch für junge Menschen im Hotelgewerbe, Hilfe bei Projektentwicklung, Raummanagement, nachhaltiger Innovation und allem, was zum Hotelmanagement dazugehört. Konkurrenz fürchtet Michaeler dabei nicht, er nennt es Wissenstransfer.

Wer jetzt atemlos geworden ist, Otmar Michaeler wird es nicht, er liebt es auf mehreren Bühnen zu spielen. Der mittlerweile 59-Jährige denkt allerdings jetzt schon einen Ausstieg oder besser ein Umsatteln an. Die Tätigkeit als CEO wird er noch fünf bis zehn Jahre ausführen, danach wird innerhalb der Gruppe etwas anderes kommen. Man darf gespannt sein. Angst vor Langeweile hat er jedenfalls nicht und vielleicht schafft er es dann, sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, der mit seiner absoluten Leidenschaft für Wasser zu tun hat. Nicht nur für einige Tage, sondern einen längeren Zeitraum mit dem Boot unterwegs zu sein.

Otmar Michaeler mit seinen Töchtern Maxima und Maja
Otmar Michaeler und seine Partnerin Manuela Vontavon.

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