Schnell informiert ● Das seit einem Jahr leerstehende und sich im Besitz der Steiermärkischen Landesregierung befindliche ehemalige Expositurgebäude in Bad Aussee wurde zum Preis von 473.000 Euro an das Grazer Unternehmen „Wegraz” verkauft. Das Unternehmen steht im Einflussbereich des Grazer Anwalts Reinhard Hohenberg, der mit seiner HGI-Gruppe auch als Investor des neuen Sole-Bades am Lerchenreither Plateau auftritt. Die Stadtgemeinde Bad Aussee geht davon aus, dass eine Entwicklung des Gebäudes in Richtung Wohnmöglichkeiten wahrscheinlich ist.
● Der Tauplitzer Pfarrausflug nahm einen guten Verlauf. Die Wallfahrt nach Mariazell, zur Magna Mater Austriae, der Großen Mutter Österreichs, war heuer das von Pfarrer Geistl.Rat Anton Decker und Pfarrgemeinderat Paternus Schachner ausgewählte Ziel des Pfarrausfluges. Der kleine Irrtum der Überbuchung wegen doppelter Platzreservierung im Bus konnte zufriedenstellend gelöst
Die Reisegruppe in der Stiftskirche in Neuberg an der Mürz. Foto: A. Schachner werden und es bekam jeder Teilnehmer einen Sitzplatz im Reisebus der Tauplitzalm Alpenstraße. Im Gnadenort angekommen, zelebrierte Pfarrer Dr. Michael Unger mit Pfarrer Geistl. Rat Anton Decker vor dem Gnadenaltar (an der großen Orgel Organist Hans Raunigg) die Andachtsmesse. Das auf der Rückfahrt besuchte Zisterzienserstift in Neuberg an der Mürz war historisch sehr interessant. Wie gewohnt, brachte der versierte Buschauffeur Gerhard Ranner die Reisegesellschaft wieder gut nach Hause.
Der steirische Lebensgenuss Gesunde Nahrung, herzhafte Kulinarik, angereichert mit unberührter Natur, reiner Luft und klarem und heilendem Wasser, das sind jene Schlüssel zum Wohlfühlen, die zum steirischen Lebensgenuss führen. Das Thermenland, die Weingebiete, die sieben Naturparke und die herrliche Blumenpracht im ganzen Land runden die weiß-grüne Lebensqualität ab. Ob Wellness, Sport oder Tradition, ob Sommer oder Winter – das grüne Herz Österreichs ist ein Ort der Entschleunigung und der Erholung. Die nachhaltigen Investitionen der letzten Jahre ebneten einen Weg, der viele in- und ausländische Gäste in die Steiermark führt. Unter dem Motto „Wohlfühlen 365“ steht ihnen der „weiß-grüne Lebensgenuss“ das ganze Jahr über offen. Das grüne Herz pulsiert durch die Vernetzung von Tourismus, Wirtschaft, Landwirtschaft und Politik, die vereint an einem Strang, dem steirischen Lebensgefühl ziehen. So entsteht jener Zukunftsmarkt, der wichtiger Teil der Tourismuspolitik und Garant für Arbeitsplätze und ein florierendes Wirtschaftsleben in der Steiermark ist.
Elfe Gerhart-Dahlke -Ein Leben für die Kunst Die vielseitige Künstlerin verstarb am 10. November im 89. Lebensjahr an den Ufern ihres geliebten Grundlsees. Elfe Gerhart-Dahlke wurde in Wien geboren und lebte seit Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts im “Elfenhaus” am
● Beim Zeichen- und Malwettbewerb der Altaussee Schifffahrt hatte die vietnamesische Künstlerin Le Xuan Jung aus Salzburg die schwierige Aufgabe, die diesjährigen Gewinner zu ermitteln. Der Gewinner der Kategorie Volksschulkinder ist Markus Wolfinger (7), aus Engerwitzdorf/OÖ, dessen Zeichnung besonders durch den Fischreichtum im Altausseer See begeisterte. Die Kategorie Kindergartenkinder konnte Jakob Labak (5) aus Wien für sich entscheiden.
Das Siegerbild von Markus Wolfinger besticht vor allem durch den aussergewöhnlichen Fischbestand im Altausseer See.
● Bei Dacharbeiten in der Kammerhofgasse in Bad Aussee stürzte am 9. November laut Rotes Kreuz ein Mann aus ungeklärter Ursache etwa drei Meter tief ab. Der Ausseer prallte auf hartem Kopfsteinpflaster auf. Zwei Teams des RK Ausseerland (inkl. Notarzt) versorgten den 65-Jährigen vor Ort mittels eines Trauma-Sets. Der Mann wurde mit Verdacht auf schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen in das LKH Bad Aussee gebracht. 18
Grundlsee. Sie trat als Schauspielerin sowohl in Spielfilmen, als auch in Theaterstücken auf. Ihre Ausbildung als bildende Künstlerin erhielt sie am Max-Reinhardt-Seminar unter anderem auch in den Sparten Bildhauerei und Keramik. Ihr erstes Engagement am Theater erlebte sie an der “Scala” in Wien. Später trat sie erfolgreich am Renaissance-Theater, am Theater an der Josefstadt, im Volkstheater, in den Kammerspielen in Wien und in Salzburg und München auf. So spielte sie unter anderem auch bei den "Salzburger Festspielen" an der Seite von Attila Hörbiger im “Jedermann” die "Buhlschaft". Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit konzentrierte sich Elfe Gerhart-Dahlke auch auf das Schreiben von Gedichten, und hier wiederum auf die Sonderform "japanische Haiku". Auch als Bildhauerin und Keramikerin überzeugte sie ganz außergewöhnlich durch ihre sensible Art, Gefühle wie Freude und Leid, Geborgen- und Verlassensein, in ihren Kunst-
werken und Bronzen auszudrücken. Als Schriftstellerin räumte sie Ihren Gedanken und Gefühlen in dem Büchlein “Nimm Dir Zeit für den Andern”, Platz ein. Der Titel darf wohl als als ihr Lebensmotto bezeichnet werden! Wunderbare Fotos, die sie selbst mit ihrem Blick für das Schöne angefertigt hat, ergänzen ihre “Seelennotizen”. In einem Gedicht beschrieb sie darin in besonders rührender Weise ihre erste Begegnung mit dem Grundlsee - eine einzige Liebeserklärung an ihre Herzensgegend! Seit dem Tod ihres geliebten Mannes Paul Dahlke im Jahr 1984 verbrachte sie die meiste Zeit in dem von Kindheit an geliebten Elfenhaus am Grundlsee. Dieses hatte sie auch zu einen Musentempel mit Atelier und Galerie umgebaut. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen vor Ort und in den Bundesländern gezeigt. Sie ist Trägerin verschiedener Auszeichnungen - im Besonderen des goldenen Verdienstordens des Landes Steiermark. Ihre wohl bekannteste Plastik, das "Verliebte Schwanenpaar" vermachte Elfe Gerhart-Dahlke gar nicht unlängst der Gemeinde Grundlsee, und es ist berührend, dass sie - schon sehr leidend - deren Installierung in der Nähe Grundlsee Musikpavillons im vergangenen Sommer noch erleben hat dürfen. Die Gemeinde Grundlsee verliert mit Elfi Gerhart-Dahlke eine ihrer wohl bekanntesten Bürgerinnen. Die "Alpenpost" schließt sich der Trauer der Gemeinde Grundlsee an.