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DER Aschaffenburger Dezem be r

Zeitung zur OB-Wahl am 11. März 2012

2011

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Gemeinsam die Zukunft gestalten! Aschaffenburg ist vorbildlich: Sie als Bürger haben sich bei vielen Projekten mit Ihren Ideen eingebracht. Gemeinsam haben wir erreicht, dass sich unsere Stadt so gut entwickelt! Als Schulstandort ist Aschaffenburg Spitze! Das ist eine wissenschaftlich bestätigte Tatsache. Im „Lernatlas lebenslanges Lernen in Deutschland“ der Bertelsmann–Stiftung liegt Aschaffenburg bei der Bewertung des Lernerfolgs auf dem zweiten Platz unter den vergleichbaren Städten Deutschlands.

Aschaffenburg ist bei den Schulen Spitze Besonders freut es mich als Oberbürgermeister, dass Aschaffenburg zu den Städten zählt, in denen nur wenige Jugendliche ohne Hauptschulabschluss chancenlos in ihr Erwachsenenleben starten. Schulabbrecher sind bei uns im Vergleich zu anderen Städten selten geworden – daran haben die von der Stadt eingesetzten Schulsozialarbeiter einen entscheidenden Anteil. Seit meinem Amtsantritt im

Jahr 2000 lautet meine Devise: Investitionen in die Jugend sind Investitionen in unsere Zukunft. Bildung steht für mich an oberster Stelle. Erst kürzlich wurde in Damm der Neubau der Fachoberschule seiner Bestimmung übergeben, für den die Stadt 16 Millionen Euro ausgegeben hat. Doch nicht nur in Steine wollen wir investieren, auch in die Köpfe der Menschen. Wir haben die Nachmittagsbetreuung, das Angebot an Ganztagsschulen und die Hausaufgabenhilfen kräftig ausgebaut. Jungen Familien stehen 28 Kindergärten und 18 Kinderkrippen zur Verfügung. Bei meinen Zielen als neu gewählter Oberbürgermeister stand der Wunsch ganz oben, dafür zu sorgen, dass sich die Menschen in Aschaffenburg wohlfühlen. Die Bewertung der „Bertelsmann– Stiftung” belegt, dass unter meiner Führung und

im Dialog von Bürgern, Politik und Verwaltung der richtige Weg eingeschlagen wurde.

In Aschaffenburg kann man gut leben Entscheidende Voraussetzung für den Erfolg unserer Stadt ist auch ihre Wirtschaftskraft. Deshalb habe ich die Wirtschaftsförderung von Anfang an als Chefsache angesehen. Mehr als 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bieten den Bürgern eine Existenzgrundlage. Um die Betriebe in der Stadt zu halten muss die Infrastruktur stimmen. Die ärztliche Versorgung stellen das Klinikum, zwei Krankenhäuser sowie viele Fach- und Allgemeinärzte sicher. Eines meiner wichtigsten Vorhaben zum Amtsantritt ist vor kurzem wahr geworden: Aschaffenburg hat einen neuen Bahnhof als mo-

derne Visitenkarte für die Stadt bekommen. In Kombination mit dem Regionalen Busbahnhof stellt er eine exzellente Mobilitätsdrehscheibe dar. Bald wird auch die Bahnhofsunterführung nach Damm eröffnet. Und mit der Verbreiterung der Ebertbrücke sowie dem Weiterbau der Ringstraße sind weitere wichtige Etappenziele erreicht. Für eine optimale Verknüpfung aller Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer Fußgänger, Radfahrer oder Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs, werde ich mit Politik und Verwaltung ein Verkehrsmobilitätskonzept erarbeiten. Ansprechende Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Vielfalt, das erweiterte Theater und viel Grün machen unsere Stadt für Bürger, Besucher und für Betriebe attraktiv und sichern den Wohlstand. Das gilt auch für Vorhaben wie die Neugestaltung des Mainufers und die Einrichtung der Museumsmeile.

Unsere Finanzen sind in Ordnung Ich will unsere Stadt in eine sichere Zukunft führen. Dazu gehört es, auch weiterhin so solide zu wirtschaften, dass kein Schuldenberg nachfolgende Generationen belastet. Das war und ist ein großes Ziel für mich, so wie es mir auch von Anfang an wichtig war, die Bürger auf Aschaffenburgs Zukunftsweg mitzunehmen und sie in die wichtigen Projekte einzubinden. Ich danke allen, die mir in den vergangenen Jahren mit Ideen, Rat und Tat zur Seite gestanden haben und die sich in vielfältiger Weise für die Stadt und ihre Bürger engagiert haben. Lassen Sie uns gemeinsam für Aschaffenburg weiterarbeiten. Bitte gehen Sie am 11. März 2012 zur Wahl und schenken Sie mir Ihr Vertrauen. Ihr

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Einzigartig, gehaltvoll, vielfältig: Die Kulturstadt Aschaffenburg

Gut behütet! Die Stadt Aschaffenburg ist eine Perle der Kulturlandschaft in Bayern und im Rhein-MainGebiet. Die Lage am Rande des Spessarts und am Ufer des Mains bildet ihre einzigartige Fassung. Eingebettet liegt die Stadt auch in einem Rund sanfter Hügel: Der Strietwald, der Godelsberg, der Büchelberg, der Erbig und die Anhöhe der Altstadt prägen unsere Stadt. Geschmückt wird Aschaffenburg zudem von einem grünen Band, gebildet vom Mainufer, dem Park Schönbusch, dem Schöntal, der Großmutterwiese und der Fasanerie.

Kultur ist Lebensqualität So vielfältig wie unsere Umgebung ist auch die Kulturlandschaft: Als wahre Glanzstücke wirken die Zeugnisse unserer Geschichte vom Schloss Johannisburg über das Pompejanum und die Kunsthalle Jesuitenkirche bis hin zu den Kirchen, wie Stiftsbasilika oder Christuskirche. Die kulturellen Einrichtungen – die Museen, die Musikschule, die kulturellen Vereine und Organisationen, der Co-

Oberbürgermeister Klaus Herzog :

»Kultur soll für Bürger jeden Alters und jeder Herkunft zugänglich sein. Keiner soll ausgeschlossen werden.« los–Saal, das Hofgarten Kabarett und das Casino Programmkino – bilden das Fundament der Kulturstadt. Mit Leben gefüllt wird sie von den vielen engagierten Aschaffenburgern in der Verwaltung, in den Vereinen, in den Chören, in den Galerien und bei den vielen privaten Anbietern von Kunst und Kultur.

Kulturschaffenden eine regelmäßige Plattform zu geben, auf der sie zusammenfinden und zusammenwirken können, habe ich nach meinem Amtsantritt die Aschaffenburger Kulturtage geschaffen, die seit ihrer Gründung in der Stadt eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben haben.

Das kreative Zusammenspiel ist die Grundlage

Erfolgsgeschichte: Die Kulturtage

Sie alle tragen zu der hohen Lebensqualität und auch zur Imagebildung unserer Stadt bei. Als Kulturdezernent freue ich mich über diese Vielfalt. Ich setze mich dafür ein, dass sich die Kultur in unserer Stadt durch ein gut organisiertes, kreatives Zusammenspiel aller optimal entfalten kann. Um den

Seit Jahren bringen die Kulturtage die Aschaffenburger in großer Zahl mit dem kulturellen Angebot in Kontakt und locken auch aus dem Umland viele Kulturfreunde in unsere Stadt. Mehr denn je bildet unser zweihundertjähriges Theater nach seiner Erweiterung und Sanierung ein kulturelles Glanzlicht

in Aschaffenburg. In wunderschöner Atmosphäre und mit einem abwechslungsreichen, hochwertigen Programm stellt es einen kulturellen Mittelpunkt für Bürger jeden Alters und jeder Herkunft dar.

Ein Glanzlicht: Das erneuerte Stadttheater Doch die Kulturstadt Aschaffenburg braucht auch neue Impulse, sie muss sich stets weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem Stadtrat und den Fachleuten im Rathaus arbeite ich an der kulturellen Zukunft Aschaffenburgs. Um noch mehr museale Schätze präsentieren zu können – wie zum Beispiel den Nachlass des genialen Aschaffenburger Künstlers Christian Schad – soll nun im Herzen der Stadt zwischen

Schloss und Stiftsbasilika die Aschaffenburger Museumsmeile geschaffen werden.

Ein neues Projekt: Die Museumsmeile Sie wird die Anziehungskraft der Kulturstadt Aschaffenburg als Museumsstandort fördern und noch mehr Besucher in unsere Stadt bringen. Nur wenige Minuten von der künftigen Museumsmeile entfernt liegt das Ufer des Mains. Dieses soll in Zukunft die Schönheit und die Kraft des Flusses noch mehr betonen: Das neugestaltete Mainufer wird zusammen mit der Museumsmeile eine ganz besondere Attraktion in Aschaffenburgs vielfältiger Kulturlandschaft werden – darauf können wir uns freuen!

IDEEN FÜR DIE STADT Diskutieren Sie mit: www.aschaffenburg2020.de/ meine-themen/kultur

Etwa 1800 Kinder besuchen derzeit einen der 29 Kindergärten in der Stadt, 500 Kleinkinder im Alter unter drei Jahren nutzen einen Krippenplatz. Für die Eltern bieten wir kurze Wege: Sie wissen ihre Kleinen in der Nähe gut aufgehoben, denn in jedem Stadtteil finden sie eine Krippe oder einen Kindergarten.

Jedes Kind zwischen 3 und 6 Jahren hat einen Platz Wir haben dafür gesorgt, dass es für jedes Kind im Alter zwischen drei und sechs Jahren einen Platz gibt. Bei den Krippenkindern bis zu drei Jahren erreichen wir einen Versorgungsgrad von 30 Prozent. Das ist nicht selbstverständlich. Um das zu erreichen, ist in jüngster Zeit viel getan worden: Allein im Jahr 2011 wurden neue Krippen in den Stadtteilen Strietwald und Nilkheim eingerichtet, auch am Klinikum und an der Fachhochschule gibt es ein neues Krippenangebot. Außerdem wurde mit dem Bau eines Waldorfkinderhauses am Rosensee begonnen.

Oberbürgermeister Klaus Herzog :

»Damit unsere Kinder optimal betreut aufwachsen können, nimmt die Stadt die Versorgung mit Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen sehr ernst.« Seit dem Jahr 2000 investiert die Stadt Aschaffenburg viel Geld in die Förderung und den Ausbau ihrer Kinderkrippen und Kindergärten:

Sinnvoll investiert Die Bauinvestitionen an den Städtischen Tageseinrichtungen (Krippen, Horte, Kindergärten) zum Beispiel für Umbauten, Neubauten und Sanierungen beliefen sich auf 6.901.000 Euro. Die Investitionszuschüsse der Stadt für Krippen- und Kindergartenträger beliefen sich 2011 auf 5.526.418 Euro (ohne Mietzuschüsse).

Die Krippenplätze werden weiter ausgebaut Ein wichtiges Ziel, das ich in unserer Stadt verwirklichen will, ist der weitere Ausbau der Kin-

derkrippenplätze. Wir werden alles dafür tun, um den vorgeschriebenen Versorgungsgrad von 35 Prozent für alle unter Dreijährigen zu erreichen. Bei den Öffnungszeiten bemüht sich die Stadt, den Bedürfnissen Berufstätiger so weit als möglich zu entsprechen: Krippen und Kindergärten sind werktags zwischen 7 Uhr früh und 17.30 Uhr am Nachmittag geöffnet.

Der Betreuungsgipfel bringt alle an einen Tisch. Auch bei den Gebühren kommen wir den jungen Eltern entgegen: Die Stadt übernimmt die Hälfte der Beiträge für das letzte Kindergartenjahr eines Kindes.

Die Bereitstellung der notwendigen Zahl an Plätzen zur Kinderbetreuung bildet eine entscheidende Grundlage: Aber auch die Qualität in den Einrichtungen muss stimmen. Dafür müssen viele Kräfte zusammen arbeiten. Deshalb veranstaltete die Stadt im Herbst 2011 den Aschaffenburger Betreuungsgipfel mit den Leiterinnen der Kindergärten und Krippen, Erzieherinnen, Vertretern von Kindergartenträgern wie z.B. den Kirchen und den Vertretern der Fachakademie für Sozialpädagogik Aschaffenburg. Besprochen wurden dabei wichtige Zukunftsthemen: die veränderten Anforderungen an die Einrichtungen nach dem Bayerischen Kinderbildungsund Betreuungsgesetz, der Ausbau der Krippenplätze für unter Dreijährige, die Betreuung

von Grundschulkindern und die Qualitätsstandards, die unsere Einrichtungen bieten sollen. Ein Ergebnis des Gipfels ist, dass die Kindergärten unter der Moderation der städtischen Fachleute regelmäßig ihre Erfahrungen austauschen. Die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Trägern soll verstärkt werden.

Die Qualität der Kinderbetreuung ist mir wichtig Als Oberbürgermeister werde ich mich bei der Staatsregierung dafür einsetzen, dass die Zuschüsse für ältere Mitarbeiterinnen in Einrichtungen erhöht werden. Die Leiterinnen sollen nicht mehr den ganzen Tag in die Betreuungsarbeit eingebunden sein, sie brauchen Freiräume für die organisatorische und inhaltliche Betreuungsarbeit. Die Eltern von Krippenkindern sollen stärker in die pädagogische Arbeit einbezogen werden, wenn ihr Nachwuchs in den Kindergarten wechselt. Auch die Förderung der Erzieherinnen und Erzieher durch verstärkte Fortbildungen ist mir ein wichtiges Anliegen.


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Wir tun viel dafür, dass unsere Schulen Spitze sind! Oberbürgermeister Klaus Herzog weiß: Investitionen in Bildung sind die wich-

baut. Es hat sich gelohnt. Nicht nur die Berstelsmann-Stiftung bestätigt:

Aschaffenburger Schulen getan. Die Stadt Aschaffenburg hat die frühkindliche

schauenden Planung in Aschaffenburg bestens. Wir werden in den nächsten

tigsten Investitionen in die Zukunft. In den letzten Jahren wurde viel für die Bildung mit Kindergärten und Krippen und Horten in guter Qualität ausge-

Die Chancen unserer jüngsten und jungen Talente sind Dank der voraus-

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Jahren mit über 50 Millionen Euro weiter in unsere Schulen investieren.

Bildung muss erste Priorität haben! Die Stadt Aschaffenburg kümmert sich um die Gebäude und den Unterhalt unserer 32 Schulen – von den Grundschulen bis zu den Gymnasien und der Fachoberschule. Außerdem ergänzt die Stadt den Unterricht begleitend z.B. mit der Einrichtung einer Mittagsbetreuung oder mit zusätzlichen Personal in der Schulsozialarbeit. Unsere Verantwortung nehmen wir sehr ernst, denn für den Lernerfolg wird ein gutes Umfeld benötigt.

Die Karte mit dem Überblick über die wichtigsten Vorhaben und vollendeten Projekte im Aschaffenburger Schulbau finden Sie als interaktive Karte auch im Internet unter: www.aschaffenburg2020.de

Gleichzeitig sind wir es der Umwelt schuldig, auf einen geringen Energieverbrauch in den Schulen zu achten. Energetische Sanierungen gehören daher selbstverständlich in den Aufgabenkatalog. Mehr als sechs Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in Baumaßnahmen an unseren Schulen investiert. Standen bisher die Errichtung von Neubauten (z.B. die neue FOS/BOS am Hauptbahnhof) und die Erweiterung von Schulen (z.B. die staatlichen Realschulen im Schulzentrum) im Mittelpunkt, wird es künftig verstärkt auf ihre Sanierung ankommen. Dazu zählt unter anderem die Sanierung der städtischen Berufsschulen, der Schönbergschule und des Kronberg-Gymnasiums. Für den Bau und die Sanierung

von Schulen unterstützt das Land Bayern die Kommunen mit finanziellen Fördermitteln. Je höher diese Zuschüsse des Landes für Bildungsinvestitionen vor Ort ausfallen, umso mehr können wir auch in Aschaffenburg in unsere Schulen investieren.

Während der Straßenbau vom Freistaat Bayern mit 50-70% Zuschüssen verhältnismäßig hoch gefördert wird, betragen die Landeszuschüsse für Kommunen bei Investitionen in Schulen meist nur ca. 35%, also deutlich geringer als beim Straßenbau. Dadurch werden falsche Investitions-Anreize für Zukunfts-Investitionen der Kommunen gesetzt. Es ist deshalb dringend notwendig, dass nicht nur die Stadt Aschaffenburg alle möglichen Anstrengungen unternimmt, sondern auch der Freistaat Bayern seine Förderpolitik ändert und die Stadt dabei unterstützt, ihre Investitionen vorrangig in Bildungseinrichtungen zu investieren. Die Stadt Aschaffenburg wird alle finanziellen Möglichkeiten nutzen, um gezielt in die Qualität unserer Schulen zu investieren. Dafür stehe ich als Oberbürgermeister.


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Pendler

Busse Reisende

Fahrrad

Klaus Herzog und Kommandant Stadtbrandrat Karl-Georg Kolb

Regionalbahn

Sicherheit in guten Händen :

Die Aschaffenburger Feuerwehr Verkehrsdrehscheibe & Visitenkarte

Der neue Hauptbahnhof! Park & Ride Mit dem neuen Bahnhof ist vor kurzem ein Wunsch in Erfüllung gegangen, den ich mir als Oberbürgermeister gleich zu Beginn als wichtiges Ziel vorgenommen hatte. Es war sehr schwer, es zu erreichen und es hat lange gedauert. Nur weil sich viele an meine Seiten stell-

Es hat viel Einsatz und Arbeit gebraucht, bis unser moderner Hauptbahnhof eröffnet werden konnte. Nun ist er ein Vorbild für andere Städte. ten und sich engagierten – Vertreter der Bahn, des Landes und des Bundes, der hiesigen Politik, der Verwaltung, der Wirtschaft und der Bürgerschaft – konnte das Werk gelingen.

Angenehme Atmosphäre Heute besitzt die Stadt einen

ICE-Halt

Hauptbahnhof, auf den die Bürger stolz sein können. War man früher froh, den unwirtlichen Bahnhof so schnell wie möglich wieder verlassen zu können, werden die Reisenden heute in einer angenehmen Atmosphäre empfangen. Alle Qualitätsansprüche an einen modernen Reiseverkehr werden erfüllt: Service, Barrierefreiheit und Sicherheit stehen an oberster Stelle. Es ist ein Bahnhof geworden, der als Vorbild für andere Städte dienen kann. So kommen Verkehrsexperten aus ganz Deutschland nach Aschaffenburg, um den neuen Bahnhof in Augenschein zu nehmen.

Kurze Wege Der Regionale Omnibusbahnhof

(ROB) dessen Verwirklichung ebenfalls eines meiner Ziele zum Amtsantritt gewesen ist, rundet die Funktion des neuen Bahnhofs als Mobilitätsdrehscheibe für die Region perfekt ab. Er schließt sich direkt an das Empfangsgebäude an. Die Haltestellen sind übersichtlich angeordnet. Die Nutzer haben kurze Wege, finden schnell Informationen und Sitzgelegenheiten und ein Dach, wenn es regnet.

des Bahnhofsquartiers zwischen dem Dammer Steg und dem Elisenpalais. Hier haben sich viele Anbieter im Gesundheitswesen und Fachärzte angesiedelt, die die Gesundheitsversorgung der Menschen in Aschaffenburg und seinem Umland langfristig sichern. Durch die Bahnhofsunterführung nach Damm wird der Stadtteil künftig enger mit der Innenstadt zusammenwachsen.

Das Bahnhofsviertel entwickelt sich

Endlich: Die Verbindung nach Damm

So bildet der Aschaffenburger Hauptbahnhof mit dem ROB eine exzellente Visitenkarte für die Stadt und eine Verkehrsdrehscheibe für die Region. Dazu kommt die Aufwertung

Die Unterführung ist auch deshalb so wichtig, weil es mit der Entwicklung der Nordseite der Gleisanlagen rasant vorangeht. Die neue Fachoberschule ist dort bereits in Betrieb, im Ent-

Oberbürgermeister Klaus Herzog :

»Zusammen mit dem regionalen Busbahnhof ist hier die wichtige Verkehrsdrehscheibe und gleichzeitig eine neue Stadtteilverbindung entstanden.« stehen ist das Dammer Tor-Carré mit einem neuen, attraktiven Platz, einem Parkhaus und weiteren Dienstleistungsanbietern.

Ein Bahnhof für alle: barrierefrei und modern! Ein Bahnhof ist oft groß, unübersichtlich und besonders für alte Menschen verwirrend. Mein Wunsch war es, dass alle diejenigen, die sich nicht mehr so gut zurecht finden, die schlecht laufen oder nur wenig sehen können, den Aschaffenburger Hauptbahnhof selbstverständlich und selbstbestimmt nutzen können. Unser Bahnhof ist vollständig barrierefrei. Das

bedeutet, dass jeder Bahnsteig, jede Toilette und jedes andere Ziel auf einer Ebene liegt, die mit dem Aufzug erreichbar ist. Menschen im Rollstuhl oder Rollatoren und Eltern mit Kinderwagen stoßen auf keinerlei Hindernisse im Bahnhof. Außerdem ist der Bahnhof hell beleuchtet und bietet den Reisenden Sicherheit. Für Sehbehinderte und Blinde sind überall Rillen in den Bodenbelag eingearbeitet, damit sie sich über ihren Blindenstock orientieren können. So gibt der neue Bahnhof ein gutes Beispiel für ganz Aschaffenburg ab.

Schon zu meinem Amtsantritt habe ich das Feuerwehrkonzept 2010 aufgestellt. Schritt für Schritt wurden die vorgesehenen Maßnahmen verwirklicht. So erweiterte die Stadt den Fahrzeugpark und die Gerätehäuser wurden erneuert. Das Ergebnis einer Gefahrenanalyse hatte die Aufstockung der hauptamtlichen Besatzung zur Folge. Im Jahr 2012 wird nun die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain mit ihrer Arbeit beginnen. Ihr Standort ist in der Hauptfeuerwache in Aschaffenburg.

Die neue Leitstelle wurde eingerichtet Ich habe Wort gehalten und mich für eine kommunale Trägerschaft eingesetzt. Gemeinsam mit den Partnern aus den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg wird mit der Leitstelle die Bearbeitung von Notrufen und die Organisation der Einsätze deutlich verbessert. Auch an die Zukunft ist gedacht: Die Fortschreibung des Feuerwehrkonzepts für die Schwerpunkte Personalentwicklung, Fahrzeug- und Gerätebeschaffung, Baumaßnahmen und Katastrophenschutz bis zum Jahr 2016 steht kurz vor der Fertigstellung. Es wird dem Stadtrat als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der für die Feuerwehr erforderlichen finanziellen Mittel dienen. Die Aschaffenburger sind stolz auf ihre Feuerwehr und dafür gibt es viele Gründe. Die Feuerwehr sorgt für Sicherheit: nicht nur wenn es brennt, sondern auch wenn Stürme schwere Schäden angerichtet haben, wenn Menschen aus großen Höhen gerettet werden müssen,

wenn Unfallopfer im Auto eingeklemmt sind oder einfach nur, wenn eine Ölspur auf der Straße zu beseitigen ist. Außerdem spielt die Feuerwehr auch eine große Rolle für das gesellschaftliche und soziale Gemeinwesen. Das Vereinsleben wird gepflegt und die Jugend ausgebildet. Der Nachwuchs arbeitet mit erfahrenen Feuerwehrleuten zusammen.

Die freiwilligen Helfer unterstützen Die Aschaffenburger Berufsfeuerwehrleute leisten ihren Dienst Hand in Hand mit den Helfern der freiwilligen Feuerwehr. Diese bilden eine unverzichtbare Säule der Feuerwehr. Rund um die Uhr stellen ihre Mitglieder ihre Freizeit für die Sicherheit der Aschaffenburger Bürger zur Verfügung. Deshalb ist es wichtig, dass auch die freiwilligen Wehren gut ausgestattet sind und ihre Ausrüstung auf dem neuesten Stand der Technik ist. Die Unterstützung des Ehrenamtes gerade bei der Feuerwehr stellt für mich ein großes Anliegen dar. Um die langfristige Bindung der aktiven Kräfte zu fördern, werde ich vom Jahr 2012 an eine Jubiläumsprämie für Feuerwehrleute einführen, die 25 und 40 Jahre lang ihren Dienst geleistet haben. Als Oberbürgermeister wird es mir auch weiterhin sehr wichtig sein, gemeinsam mit dem Stadtrat und der Verwaltung für die Feuerwehr gute Rahmenbedingungen sicher zu stellen, um das hohe Sicherheitsniveau für unsere Stadt zu erhalten.


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Viel Glück im Jahr 2012! Warum heißt es eigentlich, dass Schornsteinfeger Glück bringen? Seit Menschen Häuser bauen und Feuerstellen, Heizungen oder Kamine betreiben, sind Schornsteinfeger wichtige Leute: Sie sorgen für sichere Wärme in jedem Haus. Weil man überdies früher glaubte, dass sich im Rauch der Feuerstelle böse Geister verbargen und dass der Kaminkehrer die Macht habe, diese mit seinem Besen zu verjagen, wurden ihm magische Kräfte nachgesagt. Der Schornsteinfeger brachte also doppeltes Glück ins Haus: Er vertrieb die Dämonen und bedeutete Sicherheit. Auf Schornsteinfeger wie Robert Weigel, der viele Jahre lang für saubere Kamine in unserer Stadt sorgte, kann man sich

auch heute verlassen. Sie sind keine Geisterjäger, sondern eher gute Geister, die mit ihrem hoch spezialisierten Wissen zu einer sauberen Umwelt entscheidend beitragen. Deshalb werden die Schornsteinfeger mit gutem Recht noch immer als Glücksbringer angesehen. Natürlich muss jeder von uns selbst entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Für jeden gibt es einen oder mehrere persönliche Wege zum Glück. In einer Stadt zu leben, in der man sich sicher bewegen kann, in der man gut wohnen, arbeiten und lernen kann, die ein reiches kulturelles Angebot bietet und die auch noch im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht, das trägt auf jeden Fall zum persönlichen Glück bei.

Als Oberbürgermeister werde ich mit aller Kraft daran arbeiten, dass unsere Stadt Aschaffenburg Ihnen all dies auch weiterhin bieten kann. Lassen Sie uns die Zukunft gemeinsam gestalten und die vor uns stehenden Herausforderungen zusammen bewältigen. Gehen Sie am 11. März zur Wahl und unterstützen Sie mich mit Ihrer Stimme. Für Ihr persönliches Glück wünschen Robert Weigel und ich Ihnen alles Gute und ein erfolgreiches Jahr 2012 in Aschaffenburg. Ihr

Mehr über Klaus Herzog und seine Themen für Aschaffenburg finden Sie im Internet. Hier können Sie sich auch aktiv an der Zukunftsdiskussion für Aschaffenburg beteiligen und Ihre Ideen einbringen:

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Vorankündigung:

Christian Ude kommt! Samstag, 11. Februar 2012, 16 Uhr Aschaffenburger Stadttheater Karten sind ab Januar erhältlich.

Christian Ude ist seit 1993 Oberbürgermeister der Stadt München. Er ist zeitweise auch als erfolgreicher Buchautor und Kabarettist tätig und kandidiert bei den Landtagswahlen in Bayern für das Amt des Ministerpräsidenten.

WIR ALLE Sind ASCHAFFENBURG

www. aschaffenburg2020.de V.i.S.d.P.: SPD-Stadtverband · Dr. Erich Henke · Goldbacher Straße 15 · 63739 Aschaffenburg

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