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Berufsschule Zofingen: Jahresbericht 2026

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Jahresbericht 2025/26

Zukunft gestalten, ­Wandel begleiten, ­gemeinsam vorankommen


Inhaltsverzeichnis

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Impressum Berufsschule Zofingen Strengelbacherstrasse 27 4800 Zofingen

Redaktion: Berufsschule Zofingen Gestaltungskonzept/Satz/Layout: Büro a+o, Aarau Bilder: Berufsschule Zofingen

www.bwzofingen.ch

Druck: merkur medien ag, Zofingen

sekretariat@bwzofingen.ch

Auflage: 80 Exemplare

062 745 56 00

erscheint im Oktober 2026

Editorial

Präsident Schulvorstand Rektor

Berufliche Grundbildung

Schulentwicklung Statistik Mitarbeitende Jubiläen | Verabschiedungen Berufsmaturität Fahrzeuge Maschinenbau Bau Schuh-Fuss-Leder Allgemeinbildung Sport Fachkundige individuelle Begleitung (FIB) Impressionen


Editorial

Das neue Führungsteam hatte von Anfang an viel zu tun Hans-Ruedi Hottiger Präsident

Das neue Schulleitungsteam um Rektor Gerrit Künzel wurde im Schuljahr 2025/26 sogleich stark gefordert. Nach der Einführung der neuen Anstellungsreglemente trieben Schulvorstand und Schulleitung die Organisationsentwicklung weiter voran.

Auch im Schuljahr 2025/26 stand die Organisationsentwicklung im Mittelpunkt der Arbeit des Schulvorstandes und der Schulleitung. Der Schwerpunkt lag dabei im Bereich der Zentralen Dienste. Diese sollen zukünftig zusätzliche Support-Funktionen für verschiedene Bereiche, insbesondere die Schulleitung, übernehmen und werden daher neu organisiert und personell verstärkt. Neues Planungs- und Führungsinstrument Es wurde viel in die Erarbeitung von mittel- und langfristigen Planungsinstrumenten sowie Kompetenzregelungen investiert, die an der BSZ bisher gefehlt hatten. So konnte der Schulvorstand in ­seiner Sitzung im August 2025 ein Reglement «Finanzkompetenzen» beschliessen, das umgehend in Kraft trat. Unter der Leitung von Mathias Richner, dem Leiter der Zentralen Dienste der BSZ, und mit Mitarbeit des Finanzausschusses des Schulvorstands wurde ein neues Planungs- und Führungsinstrument für die Berufsschule Zofingen erarbeitet. Dieses beinhaltet einen Investitions- und einen ­Finanzplan für die nächsten zehn Jahre, die zukünftig rollend angepasst werden. Das neue Tool ist in den Budget- und Jahreszielprozess eingebettet und dient der Schulleitung und dem Schulvorstand somit als wichtige Grundlage für eine vorausschauende Entwicklungsplanung. Dies gilt sowohl im finanziellen als auch – durch die Kopplung mit den Jahreszielen – im pädagogischen Bereich. Retraite und Weiterbildung Im November 2025 begaben sich der Schulvorstand und die Schulleitung gemeinsam in eine Retraite. In dieser erarbeiteten sie eine Risikobeurteilung für die Berufsschule Zofingen und diskutierten die Jahresziele 2026, die anschliessend im Schulvorstand beschlossen wurden. Ein solcher Strategie-Workshop mit Schulvorstand und Schulleitung findet nun jährlich statt.

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Im April 2026 fand eine zweitägige Weiterbildung der Schulleitung statt, die darauf abzielte, die Führungsqualität an der BSZ zu optimieren und die Teambildung in der neu gebildeten Führungs-Equipe zu stärken. Im kommenden Schuljahr soll die Führungsweiterbildung auch auf die weiteren Kaderpersonen der BSZ ausgedehnt werden. Janik Portmann: neuer Lehrpersonenvertreter In der Sitzung im September 2025 durfte der Schulvorstand den neuen Lehrpersonenvertreter Janik Portmann erstmals begrüssen. Er übernimmt diese Funktion von Lukas Baumann, der im Zusammenhang mit seiner neu übernommenen Aufgabe als Fachschaftsvorsteher ABU/Sport zurückgetreten ist. Ich bedanke mich herzlich bei Lukas Baumann für sein langjähriges grosses Engagement und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und freue mich auf die weitere Kooperation mit Janik Portmann. Ebenso bedanke ich mich herzlich bei meinen ­Kolleginnen und Kollegen im Schulvorstand, den Mitgliedern der Schulleitung sowie allen Lehrpersonen und Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz, ihr tägliches Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im abgelaufenen Schuljahr.


Editorial

Zwischen Wandel und Konstanz Das Schuljahr 2025/26 hatte es in sich: Neuerungen in der Organisation, das erste Jahr mit der neuen Schul­ verwaltungssoftware schulNetz, dazu Berufsreformen und die Entwicklung des neuen ABU-Lehrplans.

Die neue Schulleitung brachte 86 Dienstjahre in verschiedensten Tätigkeitsbereichen an der Berufsschule Zofingen mit, als sie im August 2025 offiziell startete. Neue Schulleitung, neues Pflichtenheft Wir vier kannten uns zwar schon lange, aber ab letztem Sommer durften wir uns nochmals neu kennenlernen – diesmal mit neuem Pflichtenheft. Das Einarbeiten in neue Funktionen und Tätigkeitsbereiche, eine andere Art von Verantwortung als bisher und eine neue Weise der Zusammenarbeit in der Schulleitung liessen die ersten Wochen des neuen Schuljahres wie im Fluge vergehen. Durch die Erweiterung der Schulleitung auf nun vier Mitglieder mussten die Zuständigkeiten neu abgesteckt werden. Abläufe wurden teilweise hinterfragt und neu gedacht. An dieser Stelle danke ich allen Mitarbeitenden – von der Administration über die IT bis zu den Lehrpersonen – für ihre Unterstützung, ihr kritisches Mitdenken und ihre Ruhe und Geduld, wenn wir sie mit Fragen löcherten, um alle Prozesse und Abläufe zu verstehen. Ebenso herzlich danke ich meinem Vorgänger Roger Meier, der uns im letzten Jahr als «wandelndes Geschichtsbuch» mit Rat und Tat zur Seite stand. schulNetz Im Schuljahr 2025/26 wurde erstmals vollständig mit schulNetz gearbeitet. Das Projektteam und die Verantwortlichen aller beteiligten Schulen entwickelten die Software seither stetig weiter und drehten an den letzten Stellschrauben. Nach einer Eingewöhnungszeit lässt sich der administrative und organisatorische Alltag heute gut bewältigen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeitenden der Administration und der IT, die den Tücken des Systems unermüdlich auf die Schliche kamen und Lösungen fanden.

Gerrit Künzel Rektor

Reformen Die Berufsreformen forderten uns heraus: Die ABUReform 2030 stand bevor. Unsere Lehrpersonen waren bei der Erarbeitung der neuen Reform und deren Umsetzung im Kanton Aargau involviert und bereiteten gleichzeitig bereits das neue Schuljahr vor. Nach einer Evaluationsphase am Ende des Schuljahres konnte somit auch noch der Lehr­ mittelentscheid gefällt werden. Damit steht dem reibungslosen Start ins neue Schuljahr nach neuer Reform nichts im Wege. Im Bereich Maschinenbau wurde das Projekt ­«FUTUREMEM» nach einer «Hochdruckphase» in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen. Für die nun folgende Einführungs- und Umsetzungsphase ist alles vorbereitet. Sie umfasst neue Lehrmittel, ein neues Dateiablagesystem und einen komplett überarbeiteten Lehrplan, der nun in Handlungskompetenzen gipfelt. Dank Hinter uns liegt ein Jahr voller Veränderungen und dennoch viel Konstanz. Ich bedanke mich herzlich bei der Lehrerschaft, allen Führungspersonen, den Mitarbeitenden der Zentralen Dienste, der FIB, dem Betriebspersonal des BZZ, den Mitgliedern des Schulvorstandes, den Mitarbeitenden der überbetrieblichen Kurse, den Ausbildungsverantwortlichen, den Verantwortlichen der Berufsverbände und anderer Schulen sowie den Ansprechpersonen der Stadt Zofingen und des Kantons. Danke für die stetige Hilfsbereitschaft, die unzähligen Auskünfte und die unkomplizierte Zusammenarbeit in meinem ersten Jahr als Rektor der Berufsschule Zofingen. Der Einstieg wurde uns allen und dem neuen Team so einfach wie möglich gestaltet.

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Schulentwicklung

Fast alle Ziele erreicht Michael Stutz Leiter Q-Team

Im vergangenen Schuljahr stiessen mit Janik Portmann und Mathias Richner zwei neue Mitglieder zum Q-Team. Zusammen mit Roland Seibert und Michael Stutz bildeten sie das vierköpfige Q-Team und gingen die Aufgaben in der Schulund Qualitätsentwicklung an. Die Hauptaufgabe des QTeams bestand darin, die Prozesslandkarte zu verschlanken. Bei den Lehrpersonen stand das abteilungsinterne Kollegialfeedback im Zentrum der Qualitätsentwicklung. Im April 2026 führte die Firma SQS das Rezertifizierungs-Audit zur Bildungsnorm ISO 21001:2018 durch. Verschlankung der Prozesslandkarte Als Hauptziel für das vergangene Schuljahr definierte das Q-Team die Verschlankung der Prozesslandkarte. Alle Hauptprozesse wurden nach den Vorgaben der ISO-Norm 21001 geprüft. Sämtliche Inhalte, die nach der neuen Norm nicht mehr erforderlich waren, wurden entfernt. Die übrigen Inhalte wurden konsistent neu organisiert. Im zweiten Semester des vergangenen Schuljahres wurde der neu aufgebaute QM-SharePoint aufgeschaltet und damit für alle Mitarbeitenden zugänglich gemacht. Kollegialfeedback Im Schuljahr 2025/26 stand erneut ein Kollegialfeedback an. Diesmal besuchten sich die Lehrpersonen in zugeteilten, abteilungsinternen Gruppen gegenseitig im Unterricht. Aus den Unterrichtsbeobachtungen und Auswertungsgesprächen ziehen die Lehrpersonen Rückschlüsse zur eigenen Unterrichtsqualität. Dies birgt jeweils viel Potenzial

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für Verbesserungen. Sämtliche Besuche, Besprechungen und Vollzugsmeldungen erfolgten termingerecht. Externe Rezertifizierung Im April 2026 überprüfte Franziska Wey als externe Auditorin der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme SQS die BSZ während eines eintägigen Rezertifizierungs-Audits vor Ort auf die Normenkonformität. Die Überprüfung ergab keinerlei Haupt- oder Nebenabweichungen zur ISO-Norm 21001:2018. Im Audit stachen viele Punkte positiv hervor. Beispiele hierfür sind die partizipativ erarbeiteten Leitsätze, das geplante Vorgehen in der Strategieentwicklung, der Umgang mit Chancen und Risiken, die Arbeitszeiterfassung und der Überstundenpool. Weitere Arbeiten Im Juni 2026 lud die Schulleitung die Klassenchefs sämtlicher BSZ-Klassen zu einer Konferenz ein. Dabei hatten die Lernenden die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge aus ihrer Sicht einzubringen. Aus dieser Konferenz können weitere Verbesserungsmassnahmen abgeleitet werden. Ausserdem bearbeitete das Q-Team im vergangenen Schuljahr wiederum zahlreiche Verbesserungsvorschläge aus unterschiedlichen Quellen. Alle Vorschläge inklusive Bearbeitungsstatus, Auditberichten und weiteren relevanten Angaben sind in der Verbesserungsliste im QM-SharePoint einsehbar. Die geplante Befragung der interessierten Parteien der BSZ wurde vom Q-Team auf das kommende Schuljahr verschoben. Zunächst soll die neue Schulverwaltungssoftware schulNetz als primäre Kommunikationsplattform erprobt und allen Nutzern bekannt gemacht werden.


Statistik

Anzahl Lernende

Total 41 von insgesamt 1195 Lernenden absolvieren die Berufsmaturität TALS

Baumaschinen-/Landmaschinen-/ 105 Motorgerätemechaniker/-in EFZ Baupraktiker/-in EBA, Maurer/-in EBA Bauwerktrenner/-in EFZ Betonwerker/-in EFZ Bootbauer/-in EFZ Bootfachwart/-in EFZ Carrosserielackierer/-in EFZ Carrosseriereparateur/-in EFZ Carrosseriespengler/-in EFZ Fachleute Leder und Textil EFZ Fahrradmechaniker/-in EFZ Konstrukteur/-in EFZ Maurer/-in EFZ Mechanikpraktiker/-in EBA Motorradmechaniker/-in EFZ Orthopädieschuhmacher/-in EFZ Plattenleger/-in EFZ Plattenlegerpraktiker/-in EBA Podologe/Podologin EFZ Polymechaniker/-in EFZ Reifenpraktiker/-in EBA Schuhmacher/-in EFZ Zweiradassistent/-in EBA

34 21 14 35 55 66 19 79 31 44 58 133 15 56 46 25 25 145 106 69 4 10

Ausserkantonal wohnende Lernende Total 527 (44 %) von insgesamt 1195 Lernenden wohnten ausserhalb des Kantons Aargau BE 114 ZH 93 SO 87 LU 57 BL 54 BS 25 SG 22 TG 21 SZ 11 FR 10 ZG 10 NW 5 Deutschland 4 OW 3 AR 3 GR 2 SH 2 VS 2 FL 1 TI 1

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Organisation – Mitarbeitende

Mitarbeitende Schulvorstand Hottiger Hans-Ruedi

Zentrale Dienste Avramov Matej

Lehrpersonen Acquaviva Fabio

Eberhard-Burki Simone

Gabriel Beatrice

Amsler Erik

Fankhauser Lukas

Graziano Andrea

Bachmann Marija

FIB

Gubler David

Barrer Marcel

Freikurs Maschinenbau

ehem. Vorsitzende der Geschäftsleitung Bauschule Aarau

Abteilungsleitung Schuh-Fuss-Leder, ABU / Sport

Haldimann Gisela

Baumann Lukas

Isler Markus

Schönenberger David

Hefti Olivier

Präsident

Juristin / Mediatorin Stadtrat Zofingen (Ressort Bildung)

Guzzi Erina

Lernender Administration Finanzen Personal IT

Administration

Leiter Finanzen Gemeinde Oftringen

IT

Schulleitung Künzel Gerrit

Administration

Rektor

Brutsche Marcel

Konrektor Berufsfelder

Reinert Rafael

Konrektor Berufsmaturität / Allgemeine Bildung

Richner Mathias

Leiter Zentrale Dienste

Hönger Alexandra Kissling Brigitte

Unterhalt und Dienste

Kuhn Philipp IT

Kunz Claudia

Leiterin Administration

Ruf Andreas Leiter IT

Scheppler Patrick IT

Silveira Eveline Administration

Wernli Christine Marketing

Zehnder Melanie Administration

Zysset Daniel IT

Maschinenbau Bau

Berufsmaturität

Fachschaftsleitung ABU1/ Sport, ABU / Sport

Baumann Raymond Bau

Baumgartner Ueli Bau

Begert Johanna

FIB2, Schuh-Fuss-Leder

Bieber Patrick Bau

Broich Niko

Schuh-Fuss-Leder

Brutsche Marcel

Abteilungsleitung Fahrzeuge, Fahrzeuge

Buchmann Marcel Fahrzeuge

Bürgi Micha Fahrzeuge

Burkhard Robert Fahrzeuge

Dähler Roger Bau

Eggenschwiler Treva

Hufschmid Andreas

Portmann Janik

Hug André

Reinert Rafael

Bau

Jungblut Peter Maschinenbau

Kalt Dominic ABU / Sport

Kaufmann Kristian Maschinenbau

Kohler Sara Noemi Schuh-Fuss-Leder

Berufsmaturität, Maschinenbau

Fraternali Sandro Schuh-Fuss-Leder

Friedli Hans-Peter Schuh-Fuss-Leder

Gashi Florim Sport

Fahrzeuge

Schuh-Fuss-Leder

Sport, Schuh-Fuss-Leder Fachschaftsleitung BM, Berufsmaturität, ABU

Roth Thomas

Abteilungsleitung Maschinenbau, Maschinenbau

Schütz Stefan Maschinenbau

Seibert Roland ABU

Somaini Fabio

ABU / Sport, Pädagogische Entwicklung

Kress Erik

Spirig Walt Nicole

Ljutow Nikolas

Strasmann Thomas

Lyrén Katrin

Strebel Patrik

Meier Markus

Stutz Michael

Schuh-Fuss-Leder Fahrzeuge, Maschinenbau Berufsmaturität Bau

Müller Martin ABU

Müller Nicholas ABU

Müller Urs ABU

Oberegger Markus

Fäs Christian

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Pfenninger Karin

Maschinenbau

Egloff Thomas

ABU

₂ FIB = Fachkundige ­individuelle Begleitung

Häfliger Denis

Neuhaus Claudia

Ettlin Miles

₁ ABU = Allgemeinbildender Unterricht

Petrino Salvatore

ABU

Maschinenbau, Freikurs Maschinenbau ABU, Sport

Abkürzungen

Geissmann Sibylle

Berufsmaturität Bau

Obrist Daniel

Abteilungsleitung Bau, Bau

Oppliger Nicole

ABU / Sport, Pädagogische Entwicklung

Schuh-Fuss-Leder Schuh-Fuss-Leder Maschinenbau

ABU, Leitung Qualitätsmanagement

Sutter Samantha Schuh-Fuss-Leder

Tamborini Sacha Fahrzeuge

Wagner Patrick Berufsmaturität, Maschinenbau

Weber Albin Bau

Wild Jürg Fahrzeuge

Wüthrich Martin Maschinenbau

Zemp Marco Fahrzeuge

Paul Mike

Zihlmann Kurt

Peier Franziska

Zwald Andrea

Fahrzeuge ABU

Petranca Fabio Fahrzeuge

Fahrzeuge

Schuh-Fuss-Leder


Jubiläen | Verabschiedungen

Jubiläen 10 Jahre 10 Jahre 10 Jahre 20 Jahre

Sandro Fraternali Andreas Hufschmid Philipp Kuhn Daniel Zysset

Berufskunde Schuhmacher und Podologie Fachkundige individuelle Begleitung IT IT

Verabschiedungen

Robert Burkhard

Patrick Scheppler

Robert Burkhard wirkte während seiner 39-jährigen Dienstzeit an der Berufsschule Zofingen als Fachlehrperson, über längere Phasen hinweg auch als Abteilungsleiter und Konrektor. Seine unbändige Schaffenskraft hinterlässt in den Zweiradberufen ohne Zweifel nachhaltige Spuren. Die von ihm geleistete Arbeit ist auf diesem engen Raum kaum zu würdigen. Seit 1987 durfte die Berufsschule Zofingen mit ihm auf die akribische Arbeit eines hervorragenden Didaktikers zählen. Mit seinem ebenfalls langjährigen Engagement als Chefexperte, ÜK-Präsident und Prüfungsexperte vertrat er den Standort Zofingen auf allen Ebenen und leistete damit einen enormen Beitrag zur Erhaltung und zum weiteren Ausbau unserer Schule. Wer das Privileg hatte, seinen Unterricht zu besuchen, erlebte eine absolute Fachperson, die sich durch regelmässige Weiterbildungen inhaltlich auf dem neuesten Stand hielt, eigene Fachbücher veröffentlichte und gleichzeitig mit einer mustergültigen Klassenführung überzeugte. Wir wünschen Robert und seiner Familie alles Gute und sind uns sicher, dass er seine Motorradtouren und das Fliegenfischen in vollen Zügen geniessen wird.

Patrick Scheppler prägte die Berufsschule Zofingen und die Weiterbildung Zofingen seit 2002 in zahlreichen Funktionen mit Fachkompetenz, Innovationskraft und grossem Engagement. Als Informatiklehrperson, Fachvorstand, Bereichsleiter Informatik, Mitglied der Leitung Weiterbildung sowie als M365-Spezialist für Information und Kommunikation (ICT) gestaltete er die digitale Entwicklung unserer Institution über viele Jahre entscheidend mit. Besonders hervorzuheben sind sein wesentlicher Beitrag zur Einführung der BYOD-Strategie, der Aufbau moderner IT-Dienstleistungen und seine Expertise im Microsoft-365-Umfeld. Mit seiner ruhigen, hilfsbereiten und lösungsorientierten Art war er für Lernende, Studierende, Mitarbeitende und Kunden gleichermassen ein geschätzter Ansprechpartner. Wir danken ihm herzlich für seinen langjährigen und ausserordentlichen Einsatz und wünschen ihm für die berufliche und private Zukunft alles Gute.

Thomas Egloff Thomas Egloff prägte seit 2007 die Berufsschule Zofingen mit seiner Verlässlichkeit, Genauigkeit und seinem grossen Engagement. Als Sportlehrer und Leiter der Fachschaft Sport (2012–2023) setzte er wichtige Akzente und engagierte sich unter anderem bei der Organisation der Aargauer Sporttage. Daneben war er ein geschätzter ABU-Lehrer, Prüfungsautor und VA-Experte. Mit seiner Erfahrung, Kompetenz und ruhigen Art war er bei den Lernenden und dem Kollegium gleichermassen geschätzt. Wir danken «Thöme» herzlich für seinen langjährigen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Christine Wernli Christine Wernli engagierte sich seit 2013 mit grossem Einsatz für die ­Berufsschule Zofingen. Als Verantwortliche für Marketing und Kommunikation prägte sie den öffentlichen Auftritt der Schule massgeblich. Mit viel Kreativität und Fachkompetenz entwickelte sie das Erscheinungsbild der Schule kontinuierlich weiter, konzipierte die Website neu und trug wesentlich zu deren erfolgreicher Weiterentwicklung bei. Darüber hinaus gestaltete sie Broschüren, Flyer und zahlreiche Kommunikationsmassnahmen und sorgte so für einen professionellen und einheitlichen Auftritt nach innen und aussen. Mit ihrer hohen Serviceorientierung, ihrem Engagement und ihrer ausgeprägten Sozialkompetenz war sie für Mitarbeitende, Lernende sowie externe Anspruchsgruppen eine geschätzte Ansprechpartnerin. Wir danken ihr herzlich für ihren langjährigen Einsatz zugunsten der Berufsschule Zofingen und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Zudem haben folgende Mitarbeitende die Berufsschule Z ­ ofingen verlassen: Treva Eggenschwiler seit 2019, Englisch ­Maschinenbau, ­Freikurse

Claudia Neuhaus seit 2021, Französisch B ­ erufsmaturität

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Berufsmaturität

Bodenhaftung und Weitblick – der Weg durch die Berufsmaturität Rafael Reinert Konrektor

Automatisiert zum perfekten Getränk: Jana Gauch und Fabio Ciaffoni präsentieren ihr Konzept für einen Mocktail-Mixer

Sieben Lernende erlangten 2026 die Berufsmaturität. Diese verbindet praktisches Können und theoretisches Wissen. Sie präsentierten auch drei spannende Abschlussprojekte.

Der Skirennfahrer Franjo von Allmen, Doppelweltmeister und Olympiasieger, erklärte seine Bodenhaftung einst mit folgenden Worten: «Für die nötige Bodenhaftung habe ich eine Lehre als Zimmermann gemacht.» Seine Aussage bringt auf den Punkt, was auch die Berufsmaturität auszeichnet: die Verbindung von praktischem Können und theoretischem Wissen. Genau diese Verbindung prägte den Weg unserer Lernenden während der letzten vier Jahre.

von CAD-Modellen und technischer Dokumentation erarbeiteten sie ein Konzept für ein solches System. • Jan Buchschacher und Laura Klemenz entwickelten einen Roboterarm mit programmierter Steuerung. Das Projekt vereinte Konstruktion, Fertigung, Pneumatik und Programmierung und veranschaulichte die Möglichkeiten moderner Automatisierungstechnik.

Praxis und Theorie verbinden Im Sommer 2026 nahmen sieben Lernende ihr Berufsmaturitätszeugnis entgegen. Parallel zu ihrer Grundbildung als Polymechaniker/-in oder Konstrukteur/-in stellten sie sich den zusätzlichen Anforderungen der Berufsmaturität. Dieser Weg verlangte Ausdauer und Eigenverantwortung. Die Verknüpfung von Berufsalltag und Theorie wurde in den interdisziplinären Arbeiten gefördert und fand ihren Höhepunkt in der abschliessenden interdisziplinären Projektarbeit.

Die Arbeiten zeigen, wie die Lernenden komplexe Fragestellungen analysieren, Lösungen entwickeln und Theorie praktisch umsetzen. Gleichzeitig zeugen sie von Kreativität, Teamfähigkeit und persönlichem Engagement.

Interdisziplinäre Projektarbeit Die Abschlussprojekte zeigten eindrucksvoll, wie aus Wissen, Kreativität und technischem Können innovative Lösungen entstehen. • Mattia Grieco, Paula Setz und Luca Frey entwickelten und realisierten ein Windturbinenmodell, bei dessen Entwicklung sie sich mit Energieumwandlung, Aerodynamik und nachhaltiger Stromerzeugung beschäftigten. • Jana Gauch und Fabio Ciaffoni konzipierten einen automatisierten Mocktail-Mixer. Mithilfe

Technik für die Energiewende: Mattia Grieco, Paula Setz und Luca Frey präsentieren ihr Windturbinenmodell

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Gut gerüstet für die Zukunft Alle Absolventinnen und Absolventen der Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences nahmen stolz ihr Zeugnis entgegen – herzliche Gratulation! Mit diesem Abschluss verfügen sie über eine doppelte Qualifikation: eine fundierte berufliche Grundbildung sowie den Zugang zu weiterführenden Bildungswegen. Ihnen stehen Fachhochschulen offen, und über die Passerelle eröffnen sich weitere akademische Perspektiven bis hin zu universitären Hochschulen wie der ETH. Die Berufsmaturität vermittelt jedoch weit mehr als nur Fachwissen. Sie fördert die Fähigkeit, Herausforderungen strukturiert anzugehen und Theorie mit Praxis zu verbinden. So sind die Absolventinnen und Absolventen bestens für ihren weiteren Weg vorbereitet.

Moderne Automatisierungstechnik: Jan Buchschacher und Laura Klemenz zeigen ihren Roboterarm


Fahrzeuge

Abschied einer Legende und Bildungsreisen Kein Jahr ist wie das andere. Dieses Jahr war jedoch besonders, denn die Abteilung Fahrzeuge verabschiedete mit Robert Burkhard eine wahre Institution der Motorradmechanikerausbildung. – Im Juni führte uns die Fachreise zum Thema Faserverbundwerkstoffe in die Zentralschweiz. Die Abteilung Fahrzeuge bzw. die BSZ verabschiedeten eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg die Ausbildung im Motorradgewerbe massgeblich geprägt hatte. Robert war weit mehr als eine Lehrperson. Als engagierter Berufsfachschullehrer, Konrektor und Abteilungsleiter begleitete er Generationen von Lernenden und prägte sie nachhaltig. Dank seiner aussergewöhnlichen pädagogischen Fähigkeiten verstand er es, junge Menschen zu fördern, zu fordern und für ihren Beruf zu begeistern. Sein Unterricht war geprägt von hoher Fachkompetenz, Praxisnähe und einem feinen Gespür für die Bedürfnisse der Lernenden. Robert Burkhards Wirken reichte weit über das Klassenzimmer hinaus Über viele Jahre hinweg engagierte er sich in der Kommission der überbetrieblichen Kurse des Motorradgewerbes und übernahm dort auch das Präsidium. Mit grossem Einsatz setzte er sich für die Weiterentwicklung der beruflichen Grundbildung ein und trug wesentlich dazu bei, die hohe Qualität der Ausbildung im Berufsfeld Motorradmechanik sicherzustellen. Für seine Kolleginnen und Kollegen war er ein geschätzter Ansprechpartner, ein verlässlicher Wegbegleiter sowie ein Mensch mit Haltung, Fachwissen und Weitblick. Sein Beitrag zur Berufsschule Zofingen und zur Berufsbildung insgesamt ist von unschätzbarem Wert. Anlässlich einer kleinen Verabschiedung im Kreise der Abteilung würdigte Roland Seibert die Verdienste von Robert Burkhard mit einer treffenden und wortgewandten Laudatio.

Abschied Robert Burkhard

Bildungsreise Fahrzeuge Im Juni führte uns eine Fachreise in die Zentralschweiz. Den Auftakt machte ein Besuch bei der Firma Brasch Design Composites GmbH. Im Rahmen einer spannenden Betriebsführung erhielten wir dort faszinierende Einblicke in die handwerkliche Herstellung von Kohlefaser-Verbundteilen (CFK bzw. Carbonteile). Besonders beeindruckend war die Begeisterung und Fachkompetenz von Reto Braschler. Als leidenschaftlicher Entwickler und erfahrener Praktiker brachte er uns die Welt der Faserverbundtechnik näher. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Gastwirtschaft Abteihof beim Kloster Einsiedeln kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. In angenehmer ­Atmosphäre bot sich Gelegenheit für den fachlichen und persönlichen Austausch. Am Nachmittag stand das Thema Faserverbundwerkstoffe erneut im Mittelpunkt. Bei der Firma Swiss Fibertec in Altendorf wurde deutlich, dass sich ähnliche Produkte in ihrer Herstellung und Anwendung erheblich unterscheiden können. Dank der Unternehmensgrösse und der langjährigen Erfahrung im Motorsport erhielten wir weitere spannende Einblicke in hochprofessionelle Fertigungsprozesse und innovative Anwendungen der Verbundwerkstofftechnologie.

Marcel Brutsche Abteilungsleiter Fahrzeuge

Bildungsreise Faserverbundwerkstoffe

Reto Braschler erklärt die Welt der Faserverbundwerkstoffe

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Abteilung Maschinenbau

Vorbereitung auf die Berufsreform FUTUREMEM Thomas Roth Abteilungsleiter Maschinenbau

Abschlussklasse der ML22 am Gotthard Nord

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Im Bereich PMK (Polymechaniker/-in EFZ, Mechanikpraktiker/-in EBA, Konstrukteur/-in EFZ) standen die Förderung des Zusammenhalts, der Austausch mit den Ausbildungsbetrieben und die Vorbereitung auf die Berufsreform FUTUREMEM im Fokus. Im Bereich LBM (Landmaschinenmechaniker/-in EFZ, Baumaschinenmechaniker/-in EFZ, Motorgerätemechaniker/-in EFZ) prägten praxisnahe Lernangebote, gemeinsame Aktivitäten und spannende Betriebsbesuche das Schuljahr. Bereich PMK Zu Beginn des Schuljahres fand mit den Lernenden des ersten Lehrjahres ein gemeinsamer Nachmittag in der Altstadt von Zofingen statt. An sorgfältig konzipierten Quiz-Parcours und weiteren Stationen wurden Teamgeist, Kreativität und Englischkenntnisse gefördert. Der Anlass diente dem gegenseitigen Kennenlernen, stärkte den Zusammenhalt und motivierte für den Schuljahresstart. Im Januar fand die ERFA-Sitzung mit den Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern statt. In thematischen Gruppen wurden Herausforderungen aus dem Ausbildungsalltag diskutiert. Dabei waren unter anderem das wegfallende G-Profil, das schulNetz, neue Lernfelder, handlungsorientierter Unterricht, Nachteilsausgleiche, Künstliche Intelligenz und Mobiltelefone thematisiert. Das neue Projektformular wurde als wertvolle Unterstützung für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben beurteilt. Die Vorbereitung auf die ab August 2026 in Kraft tretende PMK-Berufsreform FUTUREMEM prägte das Schuljahr. Am Teamarbeitstag standen die ­Weiterentwicklung der Schullehrpläne, Schulungen zu Autodesk Inventor 2026 und die Erweiterung der CAD-Kompetenzen im Mittelpunkt. Zudem wurden neue 3D-Drucker evaluiert und Zuständigkeiten festgelegt. Im Juni fand die Lehrabschlussfeier statt, bei der die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen gewürdigt wurden. Für die musikalische Begleitung sorgte das Mundharmonika-Quartett «Mario’s Musig Schmitte».

Bereich LBM Ein Praxistag bei der Firma Erne in Laufenburg bereitete die Lernenden auf das Qualifikationsverfahren vor. An verschiedenen Posten aus der Land- und Baumaschinentechnik konnten sie ihre theoretischen Kenntnisse unter realitätsnahen Bedingungen anwenden. Am letzten Schultag liessen die Lernenden das Schuljahr bei bestem Wetter ausklingen und trafen traditionell mit ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen in Zofingen ein. Ein besonderer Blickfang war dabei ein Lastwagen mit Tiefgänger und Kettenlader. Das traditionelle Bräteln und der Austausch gemeinsamer Erinnerungen sorgten für einen gelungenen und unvergesslichen Abschluss des Schuljahres. Die Abschlussreise der Klasse ML22 führte zu ­Amstutz Holzenergie, RUAG Alpnach, dem ­Infozentrum A2 Gotthard Nord sowie zur Firma GIPO ­GISLER POWER AG. Die Reise bot fachliche Einblicke und bildete einen würdigen Abschluss der Lehrzeit.

Traditioneller letzter Schultag der LBM-Abschlussklassen

Nachtessen in Erlinsbach der Bereiche PMK, LBM und BM

Bereichsübergreifende Anlässe Der Elternabend wurde erneut gemeinsam durchgeführt und bot eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Eltern, Berufsbildnern und Lehrpersonen. Ende Mai unternahmen die Lehrpersonen der Bereiche PMK, LBM und BM eine gemeinsame Wanderung von Aarau nach Erlinsbach mit anschliessendem Nachtessen. Der Anlass bot Gelegenheit zum bereichsübergreifenden Austausch und stärkte den Zusammenhalt im Team.


Bau

Handlungskompetenzen hielten Einzug Der Start der handlungskompetenzorientierten Ausbildungen Maurer/-in EFZ und Maurer/-in EBA ist geglückt.

Die Ausbildungen Maurer/-in EFZ und Maurer/-in EBA starteten 2025 nach neuen rechtlichen Grundlagen. Die alten Fächer wurden durch neue Handlungskompetenzen ersetzt. Anstelle der bekannten Fächerspiegel wurden neu die Handlungskompetenzbereiche «Vorbereiten der zugeteilten Bauarbeiten» / «Ausführen der zugeteilten Bauarbeiten» und «Kommunizieren und Zusammenarbeiten im Team» erarbeitet. Im Unterricht wurden die schulischen Leistungsziele im Zusammenhang mit einem virtuellen, an den Ausbildungsstand angepassten Bauobjekt aufgearbeitet. Die Erarbeitung der neuen Lerndossiers stellte sicher, dass die Ausbildungstiefe in allen Parallelklassen der Maurer/-in EFZ-Ausbildung gleich war. Die Umsetzung der neuen Bildungsverordnung und die Aufarbeitung der Lernunterlagen waren mit einem erheblichen Aufwand verbunden, den die involvierten Lehrpersonen zugunsten der Lernenden und ihrer Ausbildung gemeinsam stemmten. Es zeigte sich im ersten Ausbildungsjahr, dass durch den Wechsel von Fächern zu Handlungskompetenzen die Sinnfrage bei vielen theoretischen Inhalten

Daniel Obrist Abteilungsleiter Bau

geklärt wird. Allerdings waren die Lernenden auch verunsichert, dass sie sich in baulichen Situationen mit unterschiedlichen schulischen Aspekten und Kompetenzen zu beschäftigen hatten. In den beiden nächsten Schuljahren wird es weiterhin eine Herausforderung sein, die Lernunterlagen zu vervollständigen. Laufende Revisionen Obwohl der Bau als konstant gilt, haben die verschiedenen Revisionsprozesse in allen Bauberufen Einzug gehalten. Die Ausbildungen Plattenleger/-in EFZ sowie Plattenlegerpraktiker/-in EBA sind frisch revidiert. Der Schulstart mit handlungskompetenzorientiertem Unterricht steht im Sommer 2027 bevor. Die Ausbildung zum Bauwerktrenner befindet sich in der Revision, und der Ausbildungsstart nach den neuen Grundlagen ist voraussichtlich im Sommer 2029. Die Ausbildung zum Betonwerker wird evaluiert. In die Revisionsprozesse waren die Fachkundelehrpersonen der Bauabteilung stark involviert und werden sich auch weiterhin für die Ausbildungen und die Lernenden engagieren.

Weiterbildung Abteilung Bau: Besuch des Seewasserwerks Weggis aus dem Jahr 1954

Gemeinsames Waldfondue der Abteilung Bau

Weiterbildung Abteilung Bau: gemütliches Nachtessen

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Schuh-Fuss-Leder

Wachstum bedeutet Veränderung Die Lernendenzahlen in der Podologie sind steigend. Dies bietet der Abteilung die Möglichkeit, neue Wege in der Organisation zu beschreiten.

André Hug Abteilungsleiter Schuh-Fuss-Leder

Podologie Im Schuljahr 2025/26 waren die Klassenzimmer im berufskundlichen Unterricht (BK) der ersten und zweiten Lehrjahre mit mehr als 25 Lernenden zu klein. Diese Wachstumstendenz ermutigte uns, die Organisation der BK-Klassen auf drei Klassen auszubauen. Die komplexe Struktur der bisherigen Stundenpläne musste angepasst werden. Im Rahmen dieses Prozesses mussten zudem einige Lernende nach bestimmten Kriterien in eine andere BK-Klasse umgeteilt werden. Durch Transparenz und offene Kommunikation wurden die Lernenden mit ins Boot geholt, sodass das Schuljahr 2026/27 mit neun Klassen gestartet werden konnte.

Exkursion in die Fellgerberei Friedrich in Zofingen mit der 1. Klasse «Leder und Textil»

Leder- und Textilfachfrau/-mann Im ersten Semester wurde der Mutterschaftsurlaub von Samantha Sutter erfolgreich durch Noemi Kohler abgedeckt. Als Highlight des Schuljahres darf die Exkursion der Abschlussklasse in die Stiftung HAM (Historisches Material der Schweizer Armee) in Schwäbis in Thun und in die Glockengiesserei Gusset in Uetendorf betrachtet werden. Dort

Besuch des Ballyana in Schönenwerd

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konnte man der Herstellung der Spezialglocke für Thomas Egloff zusehen. Nach unserer Anfrage wurde unsere Schule bezüglich der Totalrevision der Bildungsverordnung in diesen drei Berufen in zwei Workshops mit ins Boot genommen. Samantha Sutter, André Hug und der Konrektor Marcel Brutsche engagieren sich in diesem Bereich, und wir sind gespannt, welche Arbeit im Schuljahr 2026/27 auf uns zukommen wird. Schuhmacher / Orthopädieschuhmacher In den Schuhmacherberufen steht die Kontinuität im Vordergrund. Sandro Fraternali und Niko Broich sind mittlerweile ein eingespieltes Team, sodass die Übergaben der Klassen nach dem zweiten Lehrjahr nie ein Problem sind. Zwei Höhepunkte waren die Exkursionen in die Schuhmacherei des Opernhauses Zürich und der Besuch des Schuhmuseums «Ballyana» in Schönenwerd.

Exkursion in die Schuhmacherei des Opernhauses Zürich


Allgemeinbildung

Neuer Lehrplan Allgemeinbildung Das Schuljahr 2025/26 wird als ereignisreiches Jahr in Erinnerung bleiben. Während intern neue Organisationsstrukturen eingeführt und Prozesse weiterentwickelt wurden, leistete die Fachschaft einen bedeutenden Beitrag zur Erarbeitung des neuen Lehrplans Allgemeinbildung.

Seit August 2025 bilden die bisherigen Fachschaften Allgemeinbildung und Sport gemeinsam die Fachschaft ABU/Sport. Lukas Baumann übernahm deren Leitung, während Rafael Reinert als Mitglied der Schulleitung neu die Bereiche Allgemeinbildung und Berufsmaturität verantwortet. Auch im Schulalltag brachte das Jahr zahlreiche Veränderungen mit sich. Neue Regelungen zur Jahresarbeitszeit, ein partizipativer Budgetprozess und die Einführung der Prüfungssoftware Graada erforderten Flexibilität. So verzögerte sich die Einführung von Graada bis April. Umso grösser war die Erleichterung, als die Schlussprüfung der Allgemeinbildung einen Monat später erfolgreich und ohne grössere Probleme durchgeführt werden konnte. Grosser Einsatz für den neuen Lehrplan Ein Schwerpunkt des Jahres lag auf der Entwicklung des neuen Lehrplans Allgemeinbildung. Eine kantonale Arbeitsgruppe mit 17 Mitgliedern aus verschiedenen Berufsfachschulen erarbeitete zwischen August und November drei Lehrpläne in kurzen Abständen. Die BSZ war durch Roland Seibert, Michael Stutz, Dominic Kalt und Lukas Baumann

Politdiskussion Discuss it

vertreten. Unterstützt wurde die Gruppe intern durch Rafael Reinert, Fabio Somaini und Franziska Peier. Zudem beteiligte sich die gesamte Fachschaft mit einem Arbeitseinsatz. Nach der Einreichung begann die Umsetzungsphase. Auf die kantonale Kick-off-Veranstaltung in Aarau folgte eine interne Weiterbildung zum kompetenzorientierten ABU durch das EHB. Im Mai 2026 verabschiedete der Regierungsrat den neuen Lehrplan. Gleichzeitig stellte die verspätete Verabschiedung die Lehrmittelverlage vor grosse Herausforderungen. Die BSZ entschied sich deshalb kurzfristig für das vielversprechendste verfügbare Lehrmittel. Mit dessen Einführung beginnt erneut eine Phase voller Neuerungen und Herausforderungen. Das Schuljahr wurde ausserdem durch die Ausstellung «Stärker als Gewalt», die von allen ABUKlassen besucht wurde, bereichert. Ebenso bot die Veranstaltung «Discuss it» rund 150 Lernenden die Möglichkeit, Politik direkt zu erleben. Im Zentrum stand ein engagiertes Streitgespräch zweier Politiker zur SRG-Initiative «200 Franken sind genug!».

Lukas Baumann Fachschaftsvorsteher ABU/Sport

Tele-M1-Beitrag zur ­Ausstellung «Stärker als ­Gewalt» im BZZ

Ausstellung «Stärker als Gewalt»

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Allgemeinbildung – Sport

Letzte Runde von Thomas Egloff Neben den neuen Organisationsstrukturen und dem hohen Tempo an Neuerungen auf Schulebene konnten die Sportlehrpersonen auf viele bewährte Veranstaltungen und Abläufe zählen.

Lukas Baumann Fachschaftsvorsteher ABU/Sport

Parkour, Minitrampolin, Kugelstossen, Faustball, Fussball, Streethockey, Tennis, Sprint, Biken und Orientierungslauf haben zwei Dinge gemeinsam: Sie gehören zum Lehrplan Sport der BSZ und waren Teil der internen Weiterbildung des Sportteams im Juni. Der jährliche Erfahrungsaustausch im Sinne eines «Best of» liefert immer wieder neue Ideen und Impulse für den Unterricht. Bereits früh im Jahr erreichte das Team der BSZ am Aargauischen Sporttag für Berufslernende unter Coach Dominic Kalt den hervorragenden vierten Platz. So gut klassiert war die Schule seit Langem nicht mehr.

Thomas Egloff hängt seine Sportschuhe an den Nagel

«Das war das Highlight meines Lehrjahres» Welchen Stellenwert die Schneesporttage in Engelberg bei den Lernenden haben, zeigte eine Dankeskarte der Podologie-Lernenden. Aussagen wie «Danke für alles!», «war lehrreich, sehr cool!» oder «War das Highlight meines Lehrjahres!» freuten das Sportteam besonders. Ebenso motivierend war das Lob: «Mit viel Herzblut und Engagement haben Sie uns für den Schneesport begeistert.» Die reibungslose und schöne Woche bei frühlingshaften Temperaturen war zugleich eine der zahlreichen Dernièren für Thomas Egloff. Erfolgreich sogar: Sein Team entschied das interne Curling-Teamevent für sich.

Teamevent Curling

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Teamevent auf dem Eis Ende März fand im Rahmen des Teamevents der Fachschaft ABU/Sport ein weiteres Mal eine Veranstaltung auf dem Eis statt. Dabei standen Schlittschuhkünste und Hockeytalent weniger im Vordergrund als der gemeinsame Spass. Das anschliessende Essen in der «Baragge» rundete den gelungenen Anlass ab. Zwei Fussballturniere Im Mai trat die BSZ erstmals als Titelverteidiger beim kantonalen Turnier an. Nach einer starken Vorrunde erreichte das Team die Halbfinals, verlor jedoch beide Entscheidungsspiele im Penaltyschiessen und belegte den vierten Rang. Ende Juni folgte die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften. Als Gruppenzweiter mit einem Torverhältnis von 9:2 qualifizierte sich das Team für die K.-o.-Phase, schied dort jedoch im Achtelfinal aus. Die Premiere an der Dernière Traditionell beschloss «Brot & Spiele» das Schuljahr. Zum letzten Mal fand die Veranstaltung bei Thomas Egloff zu Hause statt. Nach mehreren verpassten Chancen feierte Janik Portmann den lang ersehnten Sieg. Mit der Pensionierung von «theg» endet ein prägendes Kapitel der Sportgeschichte der BSZ. Wir werden seinem kulturellen Vermächtnis Sorge tragen!

Janik Portmann gewinnt erstmals «Brot & Spiele»


Fachkundige individuelle Begleitung (FIB)

Statistik der FIB-Tätigkeiten im Schuljahr 2025/26 Tätigkeiten / Kontakte

Total

VA -Begleitung EBA -Klassen 1

0

2

Kurzgespräche (Standard für EBA)

415

Coachings EBA (Anzahl Einzelgespräche)

49

Coachings EFZ 3 (Anzahl Einzelgespräche)

176

Coachings im Mehrpersonensetting (Anzahl Gruppengespräche Lernende/-r – Ausbildungsverantwortliche/Eltern/Lehrperson – FIB)

2

Kontakte mit Eltern/Erziehungsberechtigten

4

Kontakte mit Ausbildungsverantwortlichen

5

Amtliche Kontakte (z. B. BKS 4, Soziale Dienste, KJPD 5, ask! 6)

6

Interne Vernetzungstreffen FIB

4

Externe Vernetzungstreffen FIB

0

Kriseninterventionen (ungeplant)

1

Interventionsbereiche

Andreas Hufschmid FIB

Total

Schwierigkeiten im Lehrbetrieb

75

Schulische Schwierigkeiten (Leistung)

35

Schulische Schwierigkeiten (mit anderen Personen)

9

Geldschwierigkeiten

8

Schwierigkeiten in der Familie

10

Suchtprobleme

2

Erleben von Gewalt

2

Umgang mit Emotionen

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Klärung der Wohnsituation

7

Zuweisung amtliche Stellen

8

Anderes

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Das Schuljahr 2025/26 war geprägt von einem starken Anstieg der Zahl der EBA-Lernenden. Dadurch stieg die Anzahl der Kurzgespräche in EBAKlassen im Vergleich zum Vorjahr um rund 61 %. Auch die Coachings von EFZ-Lernenden nahmen um ungefähr 32 % zu. Betreffend Leistungsschwierigkeiten in der Schule hat sich die Anzahl beinahe verdoppelt, ebenso häuften sich die Schwierigkeiten im Lehrbetrieb

Johanna Begert FIB, Schuh-Fuss-Leder

(Zuwachs von 27 %). Oft wurde die FIB auch aufgesucht, um eine allgemeine Überforderung, körperliche und/oder psychische Gesundheit oder das Prozedere zur Beantragung eines Nachteilsausgleichs zu begleiten. Viele Lernende fanden den Weg zur FIB dank Empfehlungen von Lehrpersonen (25), meldeten sich per E-Mail (20) oder über einen QR-Code (18).

Abkürzungen ₁ VA = Vertiefungsarbeit ₂ EBA = eidgenössisches Berufsattest ₃ EFZ = eidgenössisches Fähigkeitszeugnis ₄ BKS = Departement ­Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau ₅ KJPD = Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste ₆ ask! = Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau

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Impressionen

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www.bwzofingen.ch


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