nzeiger JAHR
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da steht, was geht
FÜR DAS NORDQUARTIER
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Bern, 28. Oktober 2026, Nr. 10
Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 100. Jahrgang, 16 600 Exemplare
Kontakt: Web: www.afdn.ch Mail: info@afdn.ch Phone: 031 351 35 13
VON DER ARENA ZUM KULTURSAAL 3
DIE ETWAS ANDEREN FILMTAGE
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Mai Viholm war zunächst Qualitätsverantwortliche von CSL Behring in Bern. 2024 folgte sie auf Livia Artuso als Standortleiterin. MIT HERZBLUT UND NAHBARKEIT 15
Bild: Danielle Liniger
CSL BEHRING
Innovative Biopharma im Herzen des Nordquartiers EIN ABSCHIED, DER WEHTUT
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Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 25. November 2026 ORTAL DAS QUARTIER-P www.afdn.ch
Es sind Jahrzahlen, welche die Entwicklung der CSL Behring AG Bern zum einem der führenden Unternehmen im Bereich der Immuntherapie geprägt haben: 1949 die Gründung des Blutspendedienstes des SRK (ZLB), 2000: CSL übernimmt das ZLB und gründet die ZLB Bioplasma; 2004 Gründung der ZLB Behring; 2007 wird diese zur heutigen CSL Behring AG umbenannt. Eine Erfolgsgeschichte. Die über 1800 Mitarbeitenden CSL Behring AG am Standort Bern entwickeln und produzieren innovative Biotherapeutika aus humanem Blutplasma. Dank diesen können Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheiten ein normales Leben führen. Im Nordquartier domiziliert,
blickt CSL Behring auf eine lange und erfolgreiche Geschichte im Markt für Immunglobulin-Produkte zurück. Ständige Innovation in Verbindung mit höchsten Qualitätsansprüchen und dem Einsatz modernster Technologie haben das Unternehmen zu einem weltweit
führenden Unternehmen im Bereich der Immuntherapie gemacht. Die Produkte der CSL Behring AG werden weltweit vertrieben. Ein Besuch vor Ort gibt Einblick in eine Welt, die Menschen in über 100 Ländern Hoffnung bringt. AB SEITE 8
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Wir freuen uns über die Verstärkung bei Monvia Wir heissen Frau Laura Winkler & Herrn Vjekoslav Ilijic herzlich willkommen in unserem Team. Die Neuzugänge ergänzen unser Angebot mit einer zeitgemässen, ganzheitlichen und persönlichen Medizin. Neu werden im Gesundheitszentrum folgende Sprachen gesprochen: Albanisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Kroatisch, Spanisch, Tschechisch
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Laura Winkler Assistenzärztin im Praxisjahr für Allgemeine Innere Medizin
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FOKUS
Bern, 28. Oktober 2026
«KULTURSAAL BERN»
«Wir sind im grünen Bereich» Ende 2024 gaben Kursaal und Bierhübeli bekannt, unter dem Namen «Kultursaal Bern» gemeinsam Events anzubieten. Die Verantwortlichen Isabel Niklaus und Dave Naef ziehen Bilanz. Jean-Claude Galli hen? Naef sagt: «Natürlich sind wir Mitbewerber, aber ich bin überzeugt, dass am Ende alle davon profitieren, wenn Bern ein attraktives und vielfältiges Kulturangebot hat. Jede Veranstaltung, die über die Kantonsgrenzen hinaus wahrgenommen wird, bringt zusätzliche Menschen nach Bern. Davon profitieren die Hotellerie, die Gastronomie und letztlich die gesamte Stadt. Ich habe das Gefühl, dass inzwischen auch die Agenturen in London, Berlin oder Paris verstanden haben, dass es in der Schweiz nicht nur Zürich gibt. Bern hat als Veranstaltungsstadt unglaublich viel zu bieten. Wir müssen das noch stärker zeigen.» Voller Kulturaal beim Nazareth-Konzert.
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ald sind es zwei Jahre her, seit der Kursaal und das Bierhübeli mit dem «Kultursaal Bern» gestartet sind. Grundsätzlich zeigen sich Kursaal-COO Isabel Niklaus und Bierhübeli-Geschäftsführer Dave Naef gegenüber dem Anzeiger für das Nordquartier mit der Entwicklung sehr zufrieden. ‹Wir sind auf Kurs und wir haben noch einiges vor›, sagt Naef. «Hinter dem «Kultursaal Bern» stehen zwei unterschiedliche, aber sich wunderbar ergänzende Unternehmen. Der Kursaal ist vor allem im Corporate-Bereich stark verankert, das Bierhübeli in der Kultur- und Konzertszene. Im Bierhübeli haben wir 430 Sitzplätze, im Kultursaal Bern bis zu 1200. Das eröffnet uns andere Möglichkeiten. Wir können einen Act in der Region aufbauen, begleiten und ihm irgendwann eine grössere Bühne bieten. Genau das finde ich spannend.» Die Analyse von Isabel Niklaus klingt ähnlich positiv: «Nebst der Tatsache, dass wir für Bern mehr Kultur in die Region holen, ist es für uns eine tolle Sache, Gastgeber für Kunstschaffende sein zu dürfen sowie für alle Gäste, die unsere Shows besuchen. Sie erleben 360 Grad Kursaal Bern. Inzwischen haben wir sogar zahlreiche Firmen, die eine Kultursaal-Mitgliedschaft haben und die Events als Firmen- oder Kundenanlässe wahrnehmen.» Schon vor dem Start haben sich die beiden Partnerunternehmen konkrete Gedanken zu den Zahlen gemacht. Niklaus sagt: «2026 wollten wir zehn Veranstaltungen durchführen. 2027 sollen es zwanzig, 2028 dreissig sein. Damit sind wir auf Kurs. Ungefähr
Bilder: zVg
die Hälfte unseres Programms besteht aus Konzerten. Die andere Hälfte verteilt sich auf Comedy, Theater, Podcasts, Musicals und Tri bute-Shows.» Zahlen und Qualität stimmen Zu den Zahlen sagt Naef: «Wir begrüssen im Durchschnitt rund 800 Gäste. Das ist für uns eine erfreuliche Zahl und zeigt, dass wir mit unserem Programm auf Interesse stos sen.» Auf die Frage nach den absoluten Highlights erwähnt er Hazel Brugger. «Und ich freue mich auf Jimmy Carr. Das Veranstaltungsgeschäft ist und bleibt anspruchsvoll. Man muss ein Programm über Jahre aufbauen, ausprobieren und immer wieder dazulernen. Nicht alles funktioniert auf Anhieb.» Auch Niklaus erinnert sich gerne an den Auftritt von Hazel Brugger und erwähnt im Bereich Comedy, Theater und Podcasts Massimo Rocchi, Beziehungskosmos oder Fabio Landert. «Produktionen wie ‹Piaf›, die Beatles-Tribute-Shows oder ‹Tubular Bells› von Mike Oldfield waren ebenfalls sehr gelungen. Wie auch die Konzerte von ‹The Hooters› und Schweizer Acts wie Stefanie Heinzmann oder Stress. Diese Vielfalt macht für mich den Reiz aus.» Lob von den Kunstschaffenden Die Künstlerinnen und Künstler geben das positive Feedback zurück. «Die Arena ist einmalig und bietet eine unglaubliche Atmosphäre, das hören wir immer wieder. Und auch das Kursaal Forum mit einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt. Das beeindruckt selbst internationale Kunstschaffende, die schon
auf vielen Bühnen der Welt gestanden haben», sagt Naef. Der Mix aus verschiedenen Sparten sei bewusst gewählt, sagt er. «Wir setzen auf drei Bereiche: einerseits Comedy, Theater und Podcasts. Zweitens Musicals und Tribute-Veranstaltungen. Und drittens Konzerte, die man auch einmal ganz entspannt im Sitzen geniessen kann.» Niklaus sagt zum Mix: «Wir möchten den Kultursaal Bern nicht auf eine Sparte reduzieren. Entscheidend ist für mich nicht in erster Linie das G enre, sondern die Qualität der Veranstaltung und ob sie zum Raum passt.» Nationale Ausstrahlung Im Berner Eventgeschäft gibt es auch andere Player. Wie wird der «Kultursaal Bern» von aussen gese-
Positive Zukunft Naef wie Niklaus sind überzeugt, dass es den «Kultursaal Bern» auch in zehn Jahren noch gibt. «Ich glaube sogar, dass Live-Erlebnisse in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen werden», so Naef. «Wir leben in einer Welt, in der immer mehr digital stattfindet. Gerade deshalb wird das gemeinsame Erleben eines Konzerts, einer Show oder eines besonderen Abends noch wertvoller.» Und Niklaus meint: «Wir sind nahe am Publikum, beobachten neue Entwicklungen und haben in den vergangenen Jahren immer wieder neue Trends erkannt und erfolgreich in unser Programm integriert. Deshalb mache ich mir keine Sorgen. Im Gegenteil: Ich freue mich darauf, was noch alles kommt.» www.kursaal-bern.ch www.bierhuebeli.ch/
Auch beim Hooters-Konzert ging die Kultursaal -Post voll ab.
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QUARTIER-MIX
10. BREITSCH-TRÄFF-FILMTAGE
Jubilieren mit Masslosigkeit, einem Präsidenten und einem DJ Zum Jubiläum der Filmtage im Breitsch-Träff präsentiert das Filmteam unter dem Thema «FRIEDE, FREUDE, CINEMA» drei Werke, die das Leben und die Freude daran feiern. Jeder der sehr unterschiedlichen Filme tut dies auf seine Art, jeder mit seiner eigenen Tiefe und jeder mit viel Auslauf für Reflexion. Martin Jost
Hier finden die Filmtage statt: Remigio Funiciello und Heidi Kronenberg vor dem Breitsch-Träff Bild: mj
«I
n einer kleinen Gruppe entstand vor zehn Jahren die Idee», erinnert sich Remigio Funiciello, «Filme zu zeigen, die sich mit dem Schicksal von Immigranten befassen.» So seien die Filmtage entstanden, sagt er, der selbst Immigrant war und Mitglied des Filmteams ist. Dass man von der ursprünglichen Idee, ausschliesslich Schweizer Filme zu zeigen, abgerückt ist, eröffnete neue Perspektiven in der Auswahl. Und war auch den hohen Qualitätsansprüchen des Teams an die ausgewählten Filme zuträglich. Ansonsten bleibt man dem Ablauf des Anlasses treu: pro Abend je ein Film, anschliessend ein Gespräch mit einer Fachperson zur Thematik des aufgeführten Werkes. «Es war uns immer sehr wichtig, kompetente Personen für die Diskussion einzuladen», hebt Heidi Kronenberg diesen zweiten Teil des Abends hervor, der aus einer Filmvorführung einen Anlass werden lässt. Sie ist ebenfalls seit Jahren Mitglied des Filmteams und weiss, wie wertvoll es ist, kompetente und kommunikative Persönlichkeiten für die Diskussionen einzuladen. «Mir hat immer sehr gut gefallen, dass das Publikum an den Filmtagen jeweils sehr gemischt ist und gerne mitdiskutiert.» Immer mit Tiefgang Sie stellt erfreut fest, dass in den letzten Jahren die Anzahl der Besuchenden tendenziell gestiegen ist und auch das Filmteam nicht nur gewachsen, sondern auch jünger geworden ist. «Es war uns immer wichtig, dass das jeweilige Thema zu den Filmtagen auch einen politischen Aspekt hat. Und zwar in dem Sinn, dass die Thematik nicht nur ein Individuum betrifft, sondern die Gesellschaft und ihre Verantwortung.» Anlässe wie die Filmtage, ergänzt Remigio Funiciello, seien nur deshalb möglich, wenn der finanzielle Aufwand überschaubar ist. «Ohne
den Breitsch-Träff könnten wir das nicht machen», bringt er diesen Aspekt auf den Punkt und meint damit unter anderem den Wegfall von Mietkosten für das Lokal. «Wir kommen mit dem Anlass finanziell über die Runden, aber wir müssen kämpfen dafür.» Ums Kämpfen geht es auch im Film «El Presidente» von der Bieler Regisseurin Heidi Specogna. Es ist das Porträt über José «Pepe» Mujica, den ehemaligen Staatspräsidenten von Uruguay. Und jetzt kommt Remigio Funiciello so richtig ins Schwärmen. Er umreisst das Leben von «Pepe», der den Ruf als ärmster Präsident der Welt hatte, da er den Grossteil seines Einkommens sozialen Projekten zukommen liess. Für die Präsidentschaft musste er kämpfen – und leiden. Blumenzüchter, Gefangener, Präsident Der Blumenzüchter war Mitgründer einer Guerilla-Bewegung in Uruguay und war während der Zeit der Diktatur 14 Jahre als politischer Gefangener inhaftiert. Die Frage, ob denn nicht die Gefahr bestehe, dass die abenteuerliche Biografie von Mujica rückblickend etwas gar romantisiert dargestellt werde, antwortet Remigio Funiciello bestimmt: «Macht nichts. Wir brauchen viel mehr von dieser Art Romantik. Ich war zu seiner Zeit ein halbes Jahr in Urugay und stelle fest, dass Pepe Mujica mit seiner Art einen positiven Einfluss auf mein Leben hatte.» Der Beitrag des Präsidenten zur Lebensfreude habe darin bestanden, trotz aller Widrigkeiten an seinem Ziel festzuhalten und den Menschen Lebensqualität zu bieten. In einem völlig anderen Milieu spielt der Film «Tausendschönchen», in den Rezensionen als kultige und bizarre Komödie bezeichnet. Das Werk stammt aus der Tschechoslowakei im Jahr 1966, bevor sowjetische Truppen rund zwei Jahre später den Prager Frühling gewaltsam beendeten.
Prompt wurde der Film danach verboten; zu schrill, zu ungezügelt und zu subversiv erschien er den Mächtigen, welche die Gleichschaltung und die Kontrolle der Menschen über alles stellten. Der Mut zur Freude Marie 1 und Marie 2 heissen die jungen Protagonistinnen. Sie sind gelangweilt und empfinden die Welt als sinnlos und verdorben. Worauf sie beschliessen, selbst so zu leben; sie treiben die Verdorbenheit auf anarchische und exzessive Weise auf die Spitze. Bis die Zerstörungsorgie kein Zurück mehr zulässt. «Sie spielen Spass», sagt Heidi Kronenberg, «nach meiner Wahrnehmung ist es jedoch ein Spass um des Spasses willen, der keine echte Lebensfreude vermittelt.» Echte Lebensfreude fällt nicht einfach vom Himmel. Oft muss dafür gekämpft werden, meist braucht es Mut dazu. Solches vermittelt der Film «DJ Ahmet». Die charmante Komödie über die Emanzipation der Jugend führt uns in einen sehr ländlichen Teil von Nordmazedonien. Dort muss der 15-jährige Ahmet nach dem Tod seiner Mutter als Schafhirte arbeiten. Schule ist nicht angesagt, hingegen eine nächtliche Exkursion in einen Wald. Dort stösst er auf eine illegale Techno-Party und vor allem auf die gleichaltrige, rebellische Aya, für die eine arrangierte Ehe vorgesehen ist. Von ihr ist Ahmet genau so fasziniert wie von der elektronischen Musik. Gemeinsam widersetzen sie sich den traditionellen Vorgaben der Gesellschaft und inszenieren einen gewagten Auftritt am Dorffest. «Wir fragten uns», gibt Heidi Kronenberg Einblick in das diesjährige Auswahlverfahren, «ob es angebracht ist, in diesen kriegerischen Zeiten mit all ihren schrecklichen Auswirkungen Filme zu präsentieren, die das Leben feiern. Wir waren uns schnell einig: Ja, jetzt erst recht.»
INFO 10. Breitsch-Träff-Filmtage 29. bis 31. Oktober 2026 Barbetrieb ab 18.30 Uhr Filme um 19.15 Uhr Anschliessend Gespräche/Diskussion Eintritt frei, Kollekte w ww.breitsch-traeff.ch
Bern, 28. Oktober 2026
CARTE BLANCHE FÜR… …RÖFES BUNTE WELT
OKTOBERBLUES Ich bin gerade zurück aus meinen Herbstferien. 14 Tage Sardinien: angenehme Wärme, sanftes Licht, tiefblaues Meer und ein strahlendklarer Himmel. Es war grandios. Jeden Tag im Meer gebadet, spaziert, gewandert und fein gegessen. Und ja, natürlich auch das eine oder andere Erfrischungsgetränk genossen. Wir reisten völlig entspannt und entschleunigt mit dem Schiff. Kurz: So müssen Ferien sein. Mit der Heimreise schob sich der Alltag langsam wieder ins Blickfeld. Verpflichtungen, Arbeit und - am schlimmsten das Berner Herbstwetter! Wie ein kalter Waschlappen stehen Dunkelheit und Kälte für einen garstigen Empfang bereit. Als wollten sie mir schadenfreudig zurufen: «So, mein Junge, jetzt ist fertig lustig!» oder «Das Leben ist kein Ponyhof.» Ach was solls? Hadern nützt nichts. Nase putzen und weiter. Ich trickse den Winter einfach aus. Fondue mit Freunden planen. Die neue Winterjacke stolz am nächsten Breitsch-Match ausführen. Ein Konzert besuchen. Und spätabends als Schlummertrunk den mitgebrachten sardischen Schnaps geniessen flüssigen Sonnenschein, direkt aus der Ferienregion. Und dann gibts ja noch die Sauna. Bei rund 80 Grad die Augen schliessen und gedanklich nach Sardinien reisen. Die Wärme geniessen, das Meer vor dem inneren Auge glitzern lassen und für einen kurzen Moment vergessen, dass draus sen der Berner Herbst sein Unwesen treibt. Bis jemand die Tür öffnet, kalte Luft hereinströmt und eine Stimme auf Berndeutsch ruft: «Itz rütsch mau chli übere!»
Rolf Julmy lebt seit 25 Jahren im Nordquartier, ist Fussballfan, besucht regelmässig die Heimspiele des FC Breitenrain sowie zwecks Erfrischung diverse favorisierte Gaststätten. Zudem staunt er immer wieder über die stetig auftretenden Banalitäten des Alltags, die er zuweilen in Worte fasst: https://röfesblog.my.canva.site/
Bern, 28. Oktober 2026
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QUARTIER-MOMENTUM
Darum heisst die Standstrasse Standstrasse. Montag, 5. Oktober 2026, 10.10 Uhr. Bild: Daniel Jüni
Altenberg · Beundenfeld · Breitenrain · Löchligut · Lorraine · Spitalacker · Wankdorf · Wyler und Wylergut
KEIN KRIEG AUSSER FÜRS GESCHÄFT „Kein Krieg“ – diesen Slogan werden wir wohl alle so schnell nicht wieder vergessen. Wie auch? Im Spätsommer dieses Jahres prägte er das Landschaftsbild der gesamten Schweiz massgeblich; ihm nicht zu begegnen war schier unmöglich. Er sollte als pazifistischer Deckmantel für eine Initiative aus SVP-Kreisen dienen, die Profitinteressen von Einzelnen über das Völkerrecht stellen wollte. Ende November stimmen wir erneut über eine Vorlage ab, die im Kern die Frage behandelt, wie die Schweiz mit Staaten umgehen soll, die systematisch Völker- und Menschenrecht verletzen: die Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes, die zur grossen Begeisterung der hiesigen Waffenindustrie weitgehende Lockerungen für den Export von Kriegsmaterial vorsehen. Wirkt auf den ersten – ja, auch auf den zweiten und dritten – Blick alles andere als friedlich. Hatte sich die SVP im Rahmen des Abstimmungskampfes zur Neutralitätsinitiative noch an vorderster Front als Heilsbringerin für den ewigen Weltfrieden
inszeniert, steht sie nun mit erschreckender Überzeugung hinter den vorliegenden Lockerungen. Unweigerlich stellt sich die Frage, ob es der wähler*innenstärksten Partei dieses Landes jemals um Frieden ging, wenn dieser nur dann aus der „Schlagwortkiste“ gekramt wird, wenn er gerade ins eigene Kalkül passt. Bei einer Annahme der Änderung würde nicht mehr systematisch eine NichtwiederausfuhrErklärung verlangt. Schweizer Kriegsmaterial könnte so weitgehend ohne Auflagen weitergegeben werden und relativ unbeschwert seinen Weg nach Israel oder in den Sudan finden. Rüstungsunternehmen mit Schweizer Standorten, allen voran Rheinmetall, würden Menschenrechtsverletzungen damit nicht nur befeuern, sondern auch an ihnen verdienen. Zudem soll für eine Liste von Ländern das Exportverbot für Staaten in bewaffneten Konflikten entfallen. Etwa für die USA oder Argentinien, deren rechtsextreme Machthaber auch so schon genügend Leid anrichten.
Wer „Kein Krieg“ ernst meint, darf nicht zulassen, dass mit Schweizer Waffen völlig legal Kapital aus Konflikten geschlagen wird. Am 29. November heisst das: „Nein“ stimmen. David Rietzler, Co-Präsident JUSO Stadt Bern
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BKW Auftritt mit neuem Logo Optisch veränderte BKW. Im neuen Logo stehen die drei Buchstaben BKW im Zentrum, das bisherige orange Quadrat verschwindet. Die verbundenen Buchstaben greifen den Gedanken einer stärker zusammenrückenden BKW-Gruppe auf. Gleichzeitig weist die Gestaltung nach vorne und bringt den Anspruch zum Ausdruck, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Orange bleibt die prägende Farbe der BKW und spielt im neuen Auftritt eine noch grössere Rolle. «Unser neuer Auftritt bringt auf den Punkt, was künftig stärker gelten soll: Wo BKW drin ist, soll auch BKW draufstehen», sagt Martin Schweikert, Chief Communications Officer der BKW. (aus BKW-Medienmitteilung von Ende September 2026)
VELOVERKEHR Spitalackerstrasse wird Velo strasse Mit dem Projekt Tram Bern – Ostermundigen (TBO) entstehen aufgrund der Tramgleise neue Defizite entlang der Viktoriastrasse für den Veloverkehr. In Anbetracht von TBO und der Arealentwicklung WIFAG beim Wyleregg (Neubau von 380 Wohnungen sowie Gewerbe) gewinnt die Veloverbindung auf der Spitalackerstrasse zusätzlich an Bedeutung und soll deshalb verbessert werden. Mit der Veloverbindung Beundenfeld–Spitalackerstrasse soll eine sichere alternative Verbindung zur Viktoriastrasse zur Verfügung gestellt werden. Damit die Standards einer Velohauptroute realisiert werden können, soll eine Velostrasse (analog zur Beundenfeldstrasse) umgesetzt werden. Dazu wird teilweise der Rechtsvortritt aufgehoben und wo die Durchfahrtsbreiten dies erfordern,
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QUARTIER-SPLITTER
Bern, 28. Oktober 2026
total 16 Zonenparkplätze aufgeho- Philippe Gaydoul ist ein Enkel des ben (Abschnitt Gotthelfstrasse– Denner-Gründers Karl Schweri und Blumenbergstrasse). Auch nach der leitete den Lebensmittel-Discounter Aufhebung der 16 Zonenparkplätze von 1998 bis zum vollständigen Verstehen im direkten Umfeld weiter- kauf an die Migros 2009. Und er zeigt hin genügend Zonenparkplätze zur ein Faible für Eishockey: Ab 2009 enVerfügung. gagierte er sich als Präsident des (aus TVS-Info vom Ende September Schweizer Eishockeyverbandes, bis 2026) er 2012 Mehrheitsaktionär beim EHC Kloten wurde und den angeschlagenen Club vor dem Konkurs rettete. (aus BZ vom 7. Oktober 2026) Trauer um Köbi Brechbühl Er war klein von Statur, aber als Schweizer Fussballspieler ein ganz Grosser: Jakob Brechbühl, den in Bern alle liebevoll Köbi nannten, ist Vom Party- zum Jasskönig nach schwerer Krankheit und vor- Dominik «Dödle» Huber (52) veranbildlich ertragener langer Leidens- staltet seit Jahren die «Blickpunkt»zeit im Alter von 74 Jahren verstor- Party in Bern. Jetzt mischt er den ben. Der BSC Young Boys trauert um «Samschtig-Jass» von SRF auf – und eine Clublegende: Auf seine Art war jasst alle an die Wand! Als Telefonder 168 Zentimeter grosse Brech- jasser gewinnt Huber zunächst 1000 bühl einer der Vorläufer des heuti- Franken und wird in die Sendung gen modernen Aussenverteidigers. eingeladen. «Hast du Glück geBis zum Ende seiner Fussballkarri- habt?», fragt ihn Moderatorin Fabiere erlebte Köbi stolze 20 Einsätze enne Gyr. Hubers Antwort: «Nein, für die Schweiz. das war Können.» Brechbühl absolvierte zwischen Den Beweis liefert er gleich selbst: 1971 und 1983 für den BSC Young Auch im Studio gewinnt der Berner. Boys 323 Pflichtspiele – 264 in der Nach dem zweiten Differenzler Meisterschaft, 34 im Schweizer Cup, steigt sein Preisgeld auf 5000 Fran6 im Europacup und 19 im Ligacup. ken. In zwei Wochen warten mit den (aus YB-Info vom 5.10.2026) Ski-Cracks Marc Berthod und Didier Plaschy die nächsten Gegner im Stu dio. Das Fazit des Flüsterers: Aus dem Berner Partykönig ist ein Jasskönig geworden Prominenter Name im VR (aus Bernerbär-Flüstertüte vom 21. Der SC Bern ist eine Aktiengesell- Oktober 2026) schaft. Eine AG muss in der Schweiz nicht transparent machen, wer sie besitzt. Das machen sich auch die Besitzer der SCB Group zunutze. Sie machen ein Geheimnis daraus, wem Ausschreitungen auf der Lorraineder Club gehört. Nun zeigen Recher- brücke chen, dass auch ein prominenter In der Nacht auf Sonntag, 18. OktoName dazugehört, nämlich der ehe- ber, ist es nahe der Lorraine zu Ausmalige Denner-Besitzer Philippe schreitungen bei einer unbewilligGaydoul. Dies bestätigen mehrere ten Kundgebung gekommen. mit dem Umfeld des 16-fachen Demonstrant*innen griffen dabei Schweizer Meisters vertraute Perso- Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und nen. Gaydoul will dazu nichts sagen. anderen Gegenständen an. Die Po-
BSC YB
«DÖDLE» HUBER
SCB
LORRAINE
Oktober DAS GAB ZU REDEN
lizei setzte Gummischrot und Gummigeschosse ein, wie sie selbst m itteilt. Verletzt worden sei laut Polizei niemand. Kurz vor Mitternacht startete der Demo-Zug unter dem Motto «Reclaim the Street» von der Schützenmatte in Richtung Lorraine. Noch auf der Brücke stoppte die Polizei den Umzug. Daraufhin zogen sich die mehreren hundert Personen auf den Vorplatz zurück, bis sich die Kundgebung letztlich nach rund vier Stunden auflöste. (aus hauptstadt.be-Brief vom 21. Oktober 2026)
WANKDORFCITY SBB baut auf Baufeld der Stadt Bern Der Gemeinderat hat den Nachtrag zu einem seit 2010 bestehenden Baurechtsvertrag für eine Bebauung einer Baurechtsparzelle der SBB im WankdorfCity l genehmigt. Die SBB planen auf ihrem Reservebaufeld, das heute als Parkanlage für die Mitarbeitenden der SBB und für überdachte Veloabstellplätze dient, ein neues innovatives, überwiegend aus Holz konstruiertes Bürogebäude. Mit einer intensiv bepflanzten Dachterrasse und einem Stadtmoor im Aussenbereich des Erdgeschosses entstehen neue Grünräume als Ausgleich für die bestehende Parkanlage (vgl. auch Beitrag auf Seite 21). (aus Gemeinderats-Info vom 22. Oktober 2026)
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HINTERGRUND
Bern, 28. Oktober 2026
VOM BLUTPLASMA ZUM MEDIKAMENT:
Ein Besuch bei CSL Behring
Das Pharmaunternehmen CSL Behring verarbeitet in Bern gewaltige Mengen an Blutplasma. Beim Besuch der «Hauptstadt» bekennt sich die Chefin Mai Viholm zum Standort. Text: Nicolai Morawitz Bilder: Danielle Liniger
Bern, 28. Oktober 2026
HINTERGRUND
Mai Viholm lebt mit ihrer Familie in Muri.
Bilder: Danielle Liniger
Mai Viholm hält vor einer Glasvitrine. Die gebürtige Dänin leitet seit zwei Jahren den Berner Standort von CSL Behring. Beim Rundgang durch ihr Unternehmen zeigt sie auf blaue Schutzkleidung, welche sich Mitarbeitende in bis zu drei Schichten anziehen müssen, um in der sterilsten Zone arbeiten zu können. Es braucht eine Ausbildung von sechs bis neun Monaten, um sich in diesen Räumen effizient bewegen zu können. Länger als zwei bis drei Stunden hält es kaum einer aus. «Sie verdienen meinen grössten Respekt», sagt Viholm.
Meter entfernt im Stadion Wankdorf kickt. Auf einem Rasen wohlgemerkt, der im Winter mit der Abwärme des Pharmaunternehmens beheizt wird. CSL ist eher der diskrete Riese: Spiegelnde Glasfronten und spärliche Aussenkommunikation; von einem Stand an der Berner Wirtschaftsnacht einmal abgesehen, tritt das Unternehmen kaum in Erscheinung.
20 verschiedene Berufe Sie, das sind insgesamt über 1800 Menschen, die für CSL Behring in Bern arbeiten. Gut ein Viertel der Angestellten lebt auch in der Stadt und zahlt hier ihre Steuern. Kein anderes Industrieunternehmen ist so bedeutend, fördert Sport, Kultur, Wissenschaft und – fast noch wichtiger – beschäftigt Menschen in 20 verschiedenen Berufen. CSL Behring ist das Rückgrat der hiesigen Pharmaindustrie und sichert rund 100 Zulieferern aus der Region Aufträge. Zugleich ist CSL Behring Teil eines global agierenden Pharmaunternehmens mit insgesamt 29 000 Beschäftigten. Das letzte Wort hat nicht die Direktion in Bern, sondern haben die Unternehmensspitzen in den Vereinigten Staaten und in Australien. Obwohl das Unternehmen nicht irgendwo vor den Toren der Stadt produziert, sondern mitten im dicht besiedelten Wankdorfquartier, dringt nur wenig von dem, was CSL bewegt, nach aussen. CSL ist nie «talk of the town» wie etwa YB, das nur hundert
Viholm steht vor einem riesigen Roboterarm, der nach einer Plastikkiste greift, wie man sie von einem Ge-
müsestand am Märit kennt. Doch in den grünen Kisten liegen nicht etwa Rüebli oder Zucchetti, sondern gefrorenes Blutplasma. Zwei Camions haben diesen kostbaren Rohstoff am selben Tag nach Bern geliefert. Es ist die Plasmaspende von Menschen in Europa und den USA, gespendet an Sammelstellen, die CSL ebenfalls betreibt. Die Menschen geben ihr Blut nicht unbedingt aus Nächstenliebe. In den USA, wo der Verkauf von Plasma legal ist, können Spender*innen mit mehreren Hundert Dollar an monatlichen Einkünften rechnen. In der Schweiz ist die Blutspende gegen ein Entgelt dagegen verboten. Für CSL Behring lohnt sich der Aufwand, weil Blutplasma die Grundlage aller Produkte ist, die in Bern abgefüllt werden. Blutplasma fliesst neben den roten Blutkörperchen zwar durch die Adern von jedem von uns, doch CSL Behring hat über die Jahre ein ausgeklügeltes Verfahren entwickelt, um nur bestimmte Proteine aus diesem Plasma für Therapien zu nutzen. «Wir brauchen 130 Plasmaspenden, um ein Medikament herzustellen, das einem Patienten ein Jahr hilft», erklärt Viholm. Bei Hämophilie-Patienten seien sogar rund 1200 Plasmaspenden pro Jahr nötig. Der Verbrauch an Spendenmaterial ist bei der Biotherapie also vergleichsweise hoch. Hinzu kommen Herausforderungen, die eher aus der Lebensmittelbranche bekannt sind: Kühlketten, Verfallsdaten und Rein-
9 lichkeit – all dies spielt bei der Produktion von CSL in Bern eine Rolle. Eine sterile Welt Wobei sich die Reinheitsvorschriften in ganz eigenen Sphären bewegen. Jedes noch so kleine Partikel muss verbannt, Bakterien und Viren der Garaus gemacht werden. In viele Räume setzt aufgrund der hohen Automatisierung ohnehin selten ein Mensch einen Fuss. Tut er es doch, muss er sich entsprechend vorbereiten und die eingangs erwähnte Schutzkleidung anlegen. Sind diese Hürden genommen, füllen Maschinen – von Menschen überwacht – die fertigen leicht gelblichen Flüssigkeiten in Flaschen ab. Die Anwendungsbereiche dieser Therapien sind recht breit: Sie kommen bei Herz-Kreislauf- und NierenErkrankungen und Autoimmunkrankheiten zum Einsatz, oder im Rettungswagen, wenn eine Blutung rasch gestoppt werden muss. Weltweit können laut Viholm nur zwei bis drei andere Unternehmen in vergleichbarer Qualität und Menge Biotherapien herstellen. Die weitere Tour zeigt, woran das liegen könnte. Viel Geld für Bern An diesem Nachmittag zeigt Mai Viholm grösstenteils vollautomatisierte Produktionsanlagen, in denen grosse Mengen Plasma gereinigt, aufbereitet und gespalten werden. 1,5 Milliarden Franken hat das Un-
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HINTERGRUND
Bern, 28. Oktober 2026
Bern, 28. Oktober 2026
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HINTERGRUND
ternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten in Bern investiert. 2018 kam ein hochmodernes Gebäude für die Immunglobulin-Herstellung hinzu. Kühler Beton, klare Kanten und glänzende Kessel, die bis zu 800 Liter fassen können: Das Gebäude vereint auf beinahe kuriose Art und Weise Elemente einer Bibliothek mit denen einer Käserei. Und das in den Dimensionen eines unterirdischen Bahnhofs, wie man ihn vom Hauptbahnhof in Zürich kennt. Die Kapazitäten der Berner Produktion sind entsprechend hoch. Viholm berichtet von sieben Millionen Litern Blutplasma, die in Bern jährlich verarbeitet werden. 22 Millionen Flaschen verlassen pro Jahr das Werk. Und es könnten sogar noch mehr werden. Im kommenden Jahr soll eine neue Verpackungslinie eröffnen und das Unternehmen will zusätzlich zu den bestehenden zwei Schichten auch eine Nachtschicht einführen. Breites Engagement Die CSL bietet der Stadt etwas, was ihr ansonsten fehlen würde: Einen international vernetzten, vor Ort produzierenden Grosskonzern. Das ist weniger banal, als es sich anhört. «Das Unternehmen bildet aus und versammelt ganz unterschiedliche Berufsgruppen: vom Lageristen über die Staplerfahrerin bis hin zu Hightech-Arbeitern», so Amrein. «Das dient auch dem sozialen Frieden.» Hinzu kommt das Entwicklungszentrum, welches CSL auf dem Campus des Insel-Spitals (sitem) betreibt. Dort ist das Unternehmen wichtiger Ankermieter. Ginge das Unternehmen von dort wieder weg, stünde wohl das gesamte Zentrum zur Disposition. Zum sozialen Frieden mögen auch die zahlreichen Sponsoringaktivitäten von CSL Behring beitragen. Oder in den Worten Viholms: «Wir möchten den Mitarbeitenden und der Stadt
etwas zurückgeben.» Das zeigt sich im Stadion Wankdorf, das vis-à-vis vom Hauptsitz des Unternehmens liegt. Dass das Stadion überhaupt wieder diesen Namen trägt, ist auf das Engagement des Pharmaunternehmens zurückzuführen. Seit 2019 ist der Pharmariese offiziell Hauptpartner des Stadions und sicherte sich in dem Zusammenhang die Namensrechte – die Tage des «Stade de Suisse» waren damit gezählt. Was wäre Bern ohne CSL? Mai Viholm führt den jüngsten Stellenabbau auf eine Neuausrichtung des gesamten Konzerns zurück. CSL kaufe mehr Wissen von externen Anbietern dazu und konzentriere seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit ausserhalb von Bern. In der Schweiz beispielsweise in Zürich.
Seitenwechsel
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Das Werksgelände von CSL liegt im Wankdorfquartier. In der Nachbarschaft sind neben YB auch das Bundesamt für Polizei (fedpol) und das Berner Stadtlabor. Bekenntnis zum Standort Im Gespräch mit der «Hauptstadt» bekennt sich Mai Viholm klar zum Standort: Bern sei einer der produktivsten Standorte weltweit. «Wir haben in der Plasma-Sparte mehr Nachfrage nach unseren Produkten, als wir liefern können», so Viholm. Zudem habe das Unternehmen im Zuge der Neuausrichtung Bern als einen von nur drei globalen «Hubs» für den Technologie-Transfer ausgewählt. All das macht sie zuversichtlich: «Unseren Standort wird es auch in fünf Jahren noch geben», sagt sie.
w ww.cslbehring.ch/uber-uns/standort-bern Dieser Beitrag erschien als Erstveröffentlichung auf hauptstadt.be. Dies im Zusammenhang mit der AfdN-Medienpartnerschaft mit dem Berner Online-Magazin. In der AfdN-Version ist er leicht gekürzt und aktualisiert, die vollständige Version findet sich auf www.hauptstadt.be > CSL Behring.
LANGE GESCHICHTE Was 1949 unter dem Dach des Schweizerischen Roten Kreuzes als erster Blutspendendienst der Schweiz (ZLB) gegründet wurde, blickt bis heute auf eine spannende und vielfältige Geschichte zurück www.cslbehring.ch/uber-uns/geschichte
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FUSSBALLCLUB OFFIZIELLE CLUBSEITE 10/2026 Frauen Espoirs von «Breitsch» sind Wintermeisterinnen Mit einem Sieg gegen Aegerten Brügg gelingt der Sprung auf den 3.Liga-Thron Die Frauen Espoirs sind das Bindeglied zwischen den Juniorinnen und dem Frauen-«Eis». Eigene Talente und junge Spielerinnen aus der Region werden so ans Fanionteam herangeführt. Doch die Espoirs sind nicht nur «Durchlauferhitzer», sondern haben auch ein erfolgreiches Liga-Eigenleben. Am 18. Oktober empfingen sie auf dem «Spitz» den drittplatzierten SC Aegerten Brügg und sicherten sich mit einem klaren 4:0 den Wintermeisterinnen-Titel in der Gruppe 2 der 3. Liga vor den Femina Kickers Worb. Der Name «Espoirs» ist übrigens keine Mogelpackung. Das Durch-
schnittsalter aktuell 18 Jahre.
beträgt
Die personelle Verbindung zwischen dem «Eis» und den Espoirs verkörpert Juraj Tokos. Der 42-Jährige stammt aus der Slowakei und arbeitet in der Pharmabranche. Die Leidenschaft für den Fussball packte ihn früh. Als er vor 13 Jahren in die Schweiz kam, heuerte er an seinem Wohnort beim FC Bethlehem als Juniorentrainer an. «Das war der perfekte Sprachkurs für mich», erzählt er strahlend. «Eis»-Trainerin Sonja Lundsgaard-Hansen lotste ihn im Sommer 2025
zur Unterstützung von ihr und Co-Trainer Kevin Kunz ins Nordquartier. Tokos ist auch Videoanalyst und trainiert mit Assistenzcoach Jürg Spichiger die Espoirs. Sein Engagement ist intensiv. «Ich betreue pro Woche vier Trainings und bin an zwei Spielen dabei. Selber spiele ich auch noch bei den Senioren. Es wird mir also nie langweilig», scherzt Tokos. Im Zentrum des Fussballs stehen für ihn das Teambuilding und die sozialen Aspekte. Wichtig sei, neben den Erfolgen auch aus Fehlern lernen zu können. «Nur so gibt es Fortschritte.» Mittelfristiges Ziel der Espoirs sei es, nach einem Aufstieg der «Eis»-Frauen in die 1. Liga selber in die 2. Liga nachzurücken. «Wille und Ehrgeiz sind gross. Nur an der Erfahrung mangelt es altersbedingt verständlicherweise noch. Das zeigt sich vor allem in Drucksituationen.» Lobend erwähnt Tokos die körperliche und konditionelle Verfassung
«Edith Anderegg» auf dem «Spitz»
Wurf- und Schussdistanz zum ‚Spitz‘», sagt Peter. «Daher lag eine Kooperation auf der Hand.»
Neue Buvette-Möblierung als Hingucker
Im Rahmen eines Sponsorings gewährte das Geschäft dem Club einen grosszügigen Rabatt. Im Gegenzug hängt bald das Logo von «Edith Anderegg» neben der Buvette. Zudem entstanden die Fotos für die nächste Wohnideen-Broschüre auf dem «Spitz». Eine Zusammenarbeit, die nachhaltig ist und das Auge erfreut.
Am Anfang waren hier nicht das Huhn und das Ei. Sondern das Bedürfnis nach einer ebenso funktionalen wie attraktiven Möblierung der «Spitz»-Buvette. Und ein namhafter Betrag aus einem Nachlass, den die «B r eit s ch» - D onator en sinnvoll einsetzen wollten. «Für uns war klar, dass
wir hochwertige, langlebige und stylische Produkte kaufen wollten» sagt Club-Vorstandsmitglied Michael «Pepe» Peter. Inneneinrichtungs-Spezialist «Edith Anderegg» hat bereits diverse Lokale mit Bättig-Gartenmöbeln eingerichtet, so auch das «Lido Altenberg». «Und das Geschäft liegt in
der Spielerinnen. Jeweils am Mittwoch gibt es ein spezielles Training mit Fitness-Coach Toni Amato. Zudem trainieren die Espoirs einmal pro Woche mit den «Eis»-Frauen, um die Vernetzung zu intensivieren. Auch einige FF17Spielerinnen nehmen teil. Die Perspektiven für den Frauenfussball auf dem «Spitz» erachtet Tokos grundsätzlich als sehr erfreulich. «Wir haben immer wieder externe Anfragen und Spielerinnen kommen zu Probetrainings. Wir haben uns einen guten Namen erarbeitet», sagt er.
«KURZ & SPITZ»
Neto Gomes für 200 Spiele geehrt Vor dem Heimspiel vom 17. Oktober wurde Neto Gomes für sein 200. Pflichtspiel ausgezeichnet. Der 33-jährige Brasilianer kam 2018 vom FC Köniz und gehört nach einer Leihe zu Biel seit 2019 fix zum Kader. Mit der Nummer 10 und seinem linken Zauberfuss ist er eine prägende Figur in der Offensive und erzielte bisher 44 Tore.
Umfrage zur ClubEntwicklung
Bild: Daniel Jüni
Im Rahmen des SFV-Programms «Quality Club» will sich «Breitsch» gezielt weiterentwickeln. Dafür bittet der Verein seine Mitglieder, bis zum 31. Oktober an einer anonymen Umfrage teilzunehmen. Link zur Umfrage siehe QR-Code: QR-Code zur SFVUmfrage oder Link auf Website nutzen
Spenden für Härtefälle-Fonds erbeten
Bild: Jean-Claude Galli
Familien in finanziell engen Verhältnissen können beim Verein anfragen, ob der «Fonds für Härtefälle» den Mitgliederbeitrag übernimmt. Die Mittel sind aktuell knapp, Spenden sind willkommen. Mehr News und Infos auf fcbreitenrain.ch
Burkhalter
BREITENRAIN
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 28. Oktober 2026
WANKDORFER ZUMBATHON:
Tanz, Spass und Networking für den guten Zweck Seit 14 Jahren verbindet das Zumbathon Charity Event in der Dreifachturnhalle Wankdorf Menschen aus der ganzen Schweiz. Initiiert von Zumba-Pionierin Ana Emilia Aeschbacher und ihrem engagierten Team, vereint der jährliche Anlass, dessen Erlös an die Krebsliga Bern fliesst, Lebensfreude und Tanz für den guten Zweck. Bianka Balmer
W
enn lateinamerikanische Rhythmen die Dreifachturnhalle Wankdorf zum Beben bringen, steckt sie dahinter: Ana Emilia Aeschbacher. Seit 14 Jahren beweist die Zumba-Pionierin, dass man mit Tanzen und viel Gemeinschaftssinn das Leben von Krebsbetroffenen verändern kann. Im Interview spricht sie über fesselnde Beats, die Kraft des Netzwerkens und die Frage, warum Helfen glücklich macht.
DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK
Liebe Ana, nimm uns kurz mit: Wer bist du und was treibt dich an? Ich bin gebürtige Brasilianerin, stolze Mutter und lebe meine Leidenschaft für Bewegung aus. Nach meiner pädagogischen Ausbildung in Brasilien habe ich mich in der Schweiz im Fitness- und Aerobic-Bereich etabliert. Seit 25 Jahren motiviere ich Menschen dazu, sich mental und körperlich fit zu halten – heute als Club Managerin bei «Let’s Go Fitness Lady» in Bern. Musik, Tanz und die Arbeit mit Menschen sind einfach mein Elixier! Wie wird man zur Zumba-Pionierin der ersten Stunde? Mit viel Neugierde! Als Zumba 2009 in die Schweiz überschwappte, war ich bei der allerersten Ausbildungsgruppe dabei. Ich habe den Sport zufällig bei einem Team-Kurs in Biel kennengelernt. Was mich sofort fasziniert hat: Jede Stunde ist anders, voller Power und mitreissender Beats. Es ist die perfekte Kombination, um sich zu bewegen, den Kopf frei zu bekommen und gemeinsam Spass zu haben. Das Besondere an Zumba und wer tanzt bei dir mit? Mich berührt, wie Menschen durch Die Akteur:innen in Action
Anlass: 14. Zumbathon Charity Event Wann: Sonntag, 8.11.2026, 13.00–16.00 Uhr (Türöffnung: 12.00 Uhr) Ort: Dreifachturnhalle Wankdorf, Bern Zweck: 100% des Erlöses gehen an die Krebsliga Bern Tickets: eventfrog.ch (Suche: «Zumbathon Bern»)
Instruktorin und Organisatorin Ana Emilia Aeschbacher
die Musik aufblühen und ihren Alltag vergessen – bei uns sind alle willkommen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Fitnesslevel. Während der Anfangszeit in Bern war der Ansturm so gewaltig, dass ich an verschiedensten Orten wöchentlich nonstop drei bis vier Kurse am Tag gab. Diese Power-Jahre waren unglaublich schön! Heute arbeite ich hauptberuflich als Club-Managerin
Bilder: zVg
bei «Let’s Go Fitness Lady» und geniesse es, einmal pro Woche diese einzigartige Energie zu teilen. Wichtig ist nur die Freude an der Bewegung – jede:r macht im eigenen Tempo mit. Auf welche Meilensteine der Zumbathon-Geschichte blickst du stolz zurück? Auf den Moment 2019, als 1000 begeisterte Menschen die Halle füllten. Und auf unsere Zumba-Familie während Corona: Statt abzusagen, streamten wir online und spendeten trotzdem 13 000 Franken. Unsere Mission lief in 14 Jahren ohne jede Unterbrechung durch. Aus einem kleinen Berner Treffen ist eine nationale Bewegung geworden, getragen von einem riesigen Team und über 27 Instruktor:innen aus der ganzen Schweiz. Am 8.11. steht der nächste Zumbathon an. Wer hilft dir bei der Organisation? Ein Event dieser Grösse stemmt man nicht allein. Hinter mir steht eine
grossartige Familie aus freiwilligen Helfer:innen und Instruktor:innen. Besonders dankbar bin ich Manuela Cruz, Elka Breoli, Jaqueline Hänni, Carol Jegerlehner und Michelle Aeschbacher, die mich von A bis Z unterstützen. Niemand von uns verdient einen Rappen – wir engagieren uns aus purer Überzeugung. Unser schönster Lohn ist das unbezahlbare Gefühl, gemeinsam Grosses zu bewegen. Was bedeutet der Zumbathon für dich ganz persönlich? Er ist für mich ein echtes Zeichen der Hoffnung und Solidarität. Nach 14 Jahren erfüllt es mich mit tiefer Dankbarkeit, zu sehen, wie aus meiner persönlichen Herzensidee eine so grosse, kraftvolle Gemeinschaft entstanden ist. Wenn wir in der Halle stehen, tanzen wir nicht nur – gemeinsam schenken wir Hoffnung. Mein grösster Dank gilt allen Teilnehmenden, Helfer:innen und Instruktor:innen. Dass wir Jahr für Jahr zusammen etwas bewegen und krebsbetroffene Menschen unterstützen können, ist für mich die schönste Belohnung. Ich hoffe, wir führen diese Tradition noch viele Jahre weiter! Liebe Ana, vielen Dank für dieses spannende Interview und eure tolle Arbeit! Wir wünschen euch alles Gute! https://www.zumbathonswiss.com
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 28. Oktober 2026
BESTÄNDIG, LEIDENSCHAFTLICH, NAHBAR:
Shirley Grimes’ neues Herzensprojekt Shirley Grimes (54) lebt für die Kreativität: Seit vielen Jahren bereichert die leidenschaftliche Musikerin und Künstlerin unser Quartier mit ihren Songs und Kunstprojekten. Ende Oktober feiert sie einen ganz besonderen Meilenstein und veröffentlicht ihr neuntes Album – ein echtes Herzensprojekt. Bianka Balmer bereits den Anfang einer Vision. Am Ende kam zwar vieles anders, als er es sich damals vorgestellt hatte. Doch genau diese erste Vision und seine Klarheit brachten mich dazu, ihn als Co-Produzenten anzufragen.
Shirley Grimes: das neue Album als echtes Herzensprojekt.
«I
m Laufe der Zeit haben mich entweder mein Booker, meine Promotionfirma, Fans, Veranstalter oder Journalisten nach einer Informationsbroschüre gefragt, die nicht nur meine neueste Veröffentlichung vorstellt, sondern auch etwas über mich selbst erzählt. Obwohl ein professioneller Autor das zweifellos besser machen würde, habe ich mich entschieden, die Biografie selbst zu schreiben. Schliesslich kennt niemand meinen Werdegang besser als ich selbst. Mein Name ist Shirley Ann Grimes. Ich wurde am 11. Oktober 1972 in Killaloe, einer kleinen Stadt im Südwesten Irlands, geboren. (…)» Der Text auf ihrer Website macht neugierig, mehr zu erfahren. Und zu erzählen gibt es einiges – bereits in der Ausgabe 01/2026 durften wir über die Musikerin und ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche berichten. Nun steht ein ganz besonderer Meilenstein an: Ende Oktober 2026 veröffentlichte sie nach acht Jahren intensiver Arbeit ihr nächstes Album. Sie hat uns einen Einblick in dieses spannende Projekt gewährt. Liebe Shirley, wie nahm das Ganze seinen Anfang? Die Idee ist langsam entstanden. Früher produzierte ich Alben, weil ich einerseits die immer wieder entstandenen Songs aufnehmen und damit auf Tournee gehen wollte, und andererseits, weil es eine ganz klare
Bild: zVg
Einnahmequelle war, die mir das Überleben als Kulturschaffende ermöglichte. (Freudig) Das alles hat sich geändert. Nach meiner letzten Veröffentlichung 2019 sagte ich mir, dass ich erst wieder ein Album aufnehme, wenn ich es wirklich nicht länger sein lassen kann – wenn ich fast platze vor Lust darauf. Es dauerte einige Jahre, aber irgendwann musste es sein. Ich war parat, die Themen waren reif und der richtige Zeitpunkt war da. So begann ich vor ein paar Jahren wieder zu schreiben, und jetzt ist alles fertig. Wie aus 14 Songs ein Album wurde Ende 2025 hatte ich 14 hörbereite Songs und brauchte jemanden, dem ich sie vorspielen konnte. Ich wandte mich an Hank Shizzoe: Hank und ich waren schon oft gemeinsam auf der Bühne, kennen uns gut, schätzen einander und ergänzen uns sehr. Es ist ein verletzlicher Moment im Leben eines Künstlers oder einer Künstlerin, wenn du jemandem deine Songs zum ersten Mal vorspielst. Ich wusste, dass Hank sich dessen bewusst ist und er feinfühlig damit umgehen würde – und so war es auch. Er war begeistert und begann sofort darüber zu sprechen, welche Arrangements, Instrumente, sogar welche Mikrofone zu den jeweiligen Songs passen könnten – er hatte also
Warum «TENDER»? Jeder Song auf diesem Album berührt auf die eine oder andere Weise einen Ort der Empfindlichkeit oder ist aus einer Sehnsucht nach Zärtlichkeit entstanden. Deshalb hat mich das Wort tender so angesprochen: Im Englischen kann es zart oder sanft bedeuten, aber auch empfindlich, wund oder verletzlich – wie eine Stelle, die schmerzt, wenn man sie berührt. Gleichzeitig bedeutet to tender auch, etwas anzubieten oder darzureichen – und auch das passt für mich: Die Songs sind aus solchen empfindlichen Stellen und Sehnsüchten entstanden – und sie sind das, was ich im Moment der Welt anzubieten habe. Welche musikalischen Facetten erwarten uns? Ich bin Singer-Songwriterin – ein sehr breitgefächerter Begriff. Meine Songs entstehen an der Gitarre am Küchentisch, mit Bleistift und Papier: Handmade, aus Lebenserfahrungen «gestrickt», mit den Händen eingespielt und möglichst live performt. All das prägt den am Ende entstehenden Sound. Ich arbeite von jeher immer wieder mit Jazzmusiker:innen zusammen – so auch dieses Mal. Dass ich aus Irland komme, hört man – ebenfalls, dass ich mich stark von amerikanischer Musik angezogen fühle. Und auch die Tatsache, dass die Texte immer im Zentrum stehen sollen, prägte den Sound: Keine Note zu viel, alles möglichst im Dienst des Songs – am Ende: Folksongs. Wer hat das Album mitgestaltet? Neben Hank als Co-Produzenten und Musiker lud ich weitere neun Musiker:innen ins Studio ein. André Pousaz am Bass und Clemens Kuratle am Schlagzeug bildeten das musikalische Fundament. Musiker:innen wie Vera Kappeler am Klavier, Michael Flury an der Posaune, Luke Bulla an der Violine und Finja Keogh an den Background Vocals fügten diesem Fundament so viele wunderbare, passende Farben hinzu. Dazu kam noch meine ganze Familie: meine Tochter mit Background Vocals, ein Duett mit meinem Sohn und
mein Mann am Klavier. Ich hatte also den Luxus, mit einer unglaublichen Auswahl talentierter Musiker:innen zusammenzuarbeiten, und daraus ist etwas ganz Tolles entstanden. Hier gibt es das neue Album – und so geht es auf Tour Das Album ist am 23. Oktober erschienen. Wer es gerne physisch haben möchte, bekommt es bei «Serge and Peppers» an der Rathausgasse in Bern oder kann es über meine Website bestellen. Alle anderen finden es auf den üblichen StreamingDiensten. Getauft wird das Album dann am 3. November in der Mühle Hunziken, gefolgt von einer Tournee, die sich durch das ganze Jahr 2027 ziehen wird. Ich freue mich sehr auf die Live-Auftritte, bei denen ich mich sehr zu Hause fühle. Vielen Dank für das tolle Interview, liebe Shirley! Wir wünschen dir einen erfolgreichen Release und eine wunderbare Tournee. Für weitere Informationen und Kontakt: www.shirleygrimes.com Booking: irisirismusic@gmail.com
DAS NEUE ALBUM AUF EINEN BLICK Titel: TENDER Release-Datum: 23. Oktober 2026 Stil: Handmade Folksongs Plattentaufe: 3. November 2026 in der Mühle Hunziken Hier erhältlich: Physisch bei «Serge and Peppers» (Rathausgasse, Bern), als Bestellung über www.shirleygrimes.com oder digital auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
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QUARTIER-MAGAZIN Am 21. November findet unter dem Titel «Seitenwechsel» eine Ausstellung an der Allmendstras se 14 statt, die von dir initiiert wird. Welchen Seitenwechsel thematisiert ihr? Matthias beleuchtet mit seinen Siebdrucken queere, historische Friedensaktivist:innen, ich zeige Fussgängerstreifen-Szenerien, Fussgängerübergänge, die von einer auf die andere Strassenseite führen. Zudem bedeutet auch mein Leben in zwei Ländern immer wieder, meine Seiten zu wechseln.
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osmarie Reber ist ausgebildete Lehrerin und erlernte das Weben in einem zweiten Studiengang, war später Absolventin der Textilfachklasse in Basel und lebt in Bern und in Strambino I. Die TextilfachKunst-Preisträgerin, ehemalige Kursleiterin der Schweizerischen Lehrer:innenfortbildung und von Lernwerk Bern, reist/e viel und entschied sich der Liebe wegen (sie ist die Partnerin des Künstlers Roberto Zanello), ab 2003 in zwei Ländern zu Hause zu sein. Seit 2023 reist sie nur noch ferienhalber nach Italien. Rosmarie engagierte sich bis 2023 auch für interkontinentale Kulturprojekte mit Asylbewerber:innen und zeigt ihre Kunst (Bilder und Installationen) sporadisch seit 1992 im In- und Ausland. Diesen Sommer hat sie ihre Wohnung für eine deutsche Filmcrew komplett geleert und vermietet. In ihren vier Wänden wurden Szenen des Films «Max und die wilde 7» (von Winfried Oelsner), der nächsten Herbst in den Schweizer Kinos gezeigt wird, gedreht. Am 21. November öffnet Rosmarie ihre Ateliertüre an der Allmendstras se 14 und zeigt mit Matthias Graber (Siebdrucke) einige ihrer gemalten Werke. Sie ist Mitglied der VISARTE Bern.
Welche Unterschiede sprichst du in den Seitenwechseln an? Ich geniesse dort die Ruhe des kleinen Ortes, meinen Partner, meine italienischen Bekannten, das Ländliche und alles, was zum Leben in Italien gehört, und hier meine beiden Söhne und ihre Familien, das Stadtleben, die Kultur und meine Freund:innen. Das alles bedeutet für mich immer ein «Umswitchen» von einer Kultur in die andere. Das war früher nicht immer einfach; ich wollte auf beide Seiten Rücksicht nehmen. Die Seiten zu wechseln war herausfordernd und gleichzeitig auch erholsam. Was reizt dich an Italien? Und was reizt dich an Bern? In Strambino gefallen mir die Natur, die Zurückgezogenheit, die Stille und natürlich die Italianità in Bezug auf Menschen, Kultur und Essen. In Bern liebe ich das Zusammensein mit meiner Familie, die Treffen mit meinen Freundinnen, die Anlässe, Ausstellungen, das Unterwegssein. Du lebst seit 50 Jahren im Breitenrain. Auch dein Atelier befindet sich seit Jahren an der Allmendstrasse 14. Gerade, sagst du, hast du mit dem Malen begonnen. Welche Themen interessieren dich aktuell? Ja, früher schuf ich unter anderem Collagen und Installationen, die Kunstrichtung der Malerei hat mich aber schon immer fasziniert. Ich besuchte in den letzten vier Jahren in Italien Kurse zum Thema Ölmalerei. Seit zwei Jahren male ich an der Strassenbilder-Serie – zuvor hatte ich mich jahrelang fotografisch mit
dem Thema auseinandergesetzt und bringe diese Szenerien nun auf Leinwand. Im Sommer hat eine Filmcrew aus Deutschland (siehe Intro) in deiner Wohnung gedreht. Wie kam es dazu und was bedeutete das für dich? Ich bin grundsätzlich ein spontaner Mensch, dies vorweg. Ich stand gerade in einem Brockenhaus, als mich Emanuel Demenga von Contrast Film Bern anrief und sagte, er stehe gerade vor meinem Atelier, er fände das sei eine schöne Location und ob sie hier allenfalls Szenen für ein deutsches Filmprojekt drehen dürften. Da ich Filmfan bin, sagte ich nach einer Stunde bereits zu. Anfänglich wollten sie nur ein Zimmer benutzen –, es entstand eine Arztpraxis daraus – schlussendlich mieteten sie die ganze Wohnung. Dies bewog mich, endlich mal so richtig auszumisten, was richtig gut tat. Da du nicht permanent im Nordquartier lebtest, fielen dir vielleicht Veränderungen eher auf? Ja, bis vor wenigen Jahren bemerkte ich Veränderungen natürlich eher. Aber ich war jeweils auch nicht so lange am Stück weg, dass es viel Neues gab. Übrigens, der Quartieranzeiger war und ist meine Bibel, da liest du über alle Neuerungen und alles ist so aktiv … das glaubst du vielleicht nicht, aber in Strambino ist das manchmal wie im Mittelalter, so richtig träge im Vergleich. Mich hat übrigens das Interview über meinen Sohn Donat gefreut. Donat Hofer ist dein Sohn?! Ja, wusstest du das nicht? Deshalb unter anderem auch meine Vorliebe für den Film. Wie empfindest du das Quartier als ehemalige «Ausland-Bernerin», wenn du die letzten zehn Jahre fokussierst? Welche Neuerungen gefallen dir gut? Mir gefallen der neue Breitschplatz, der «Garagen-Markt», der diesen Juni an der Moserstrasse und auf dem Breitschplatz stattfand, den Samstag-Märit auf dem Breitschplatz. An der Moserstrasse gibt es so viele neue Orte und Geschäfte – frü-
Bern, 28. Oktober 2026
CORINNAS QUARTIER TALK mit ROSMARIE REBER
her blieb gefühlt 40 Jahre lang alles gleich. Ich mag Orte wie den Secondhand Smilla mit integriertem Coiffeurstuhl und finde es schön, dass die Markus- und die Johanneskirche mit ihren Angeboten offener geworden sind. Momentan gibt es eine Geisterbahn zu Halloween. Wenn du deinen Freund:innen aus Italien den Breitsch zeigen möchtest, welchen Rundgang wählst du? Wir spazieren vom Spili zum WifagAreal, da erzähle ich ihnen ein bisschen über die Leinenweberei und vom innovativen Wifag-Areal-Projekt, dann geht es weiter zum Wylerbad, danach trinken wir etwas im Pfyfouter. Später besuchen wir die aktuelle Ausstellung in der Galerie 9A, spazieren zum Breitschplatz-Märit und schlendern entlang der Moserstrasse zum Schneidereilädeli. Den späten Nachmittag und Abend runden wir ab entweder mit einem klassischen Konzert bei Musik Müller an der Moserstrasse oder in der HKB bei einem Konzert der Studienabgänger:innen. Als krönenden Abschluss gibt es ein Bier im Barbière. Wo zieht es dich als Künstlerin hin, wenn du Kultur erleben möchtest? Ins La Cappella, zu privaten Anlässen, in den Botanischen Garten oder wie gesagt zu Musik Müller und in die HKB. Liebe Rosmarie, danke für deine Zeit und deine Antworten :-) www.rosreber.ch
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EINKEHR
Bern, 28. Oktober 2026
Beim Barte des Propheten Im Breitfeld geht eine Ära zu Ende: Wirt Daniele «Dänu» Gariuolo hört im «Il Profeta» nach 35 Jahren Mitte Dezember auf. Er war Gastgeber aus Leidenschaft. Wir nehmen Abschied. Jean-Claude Galli
N
och ist das Glas voll. Zuerst ist Bier darin. Später Rotwein, ein Barbera d’Alba von Bruna Grimaldi aus dem Piemont. Auf Empfehlung des Chefs. Das Glas ist wie eine Sanduhr. Ist es leer, müssen wir gehen. Der Grund, weshalb wir hier sind, ist ein trauriger. Doch «Dänu» lacht. Deshalb dürfen wir das auch. Hier ist selten jemand traurig. Hier feiern die Leute. Das Leben und sich selber. Seit 1989 führen die Gariuolos das «Il Profeta». Zuerst «Dänus» Eltern Rosmarie und Michele. Nach seiner Kochlehre im «Della Casa« an der Schauplatzgasse kam 1991 auch er in den Betrieb. Der Name des Lokals kommt nicht von der nahen Markuskirche, sondern liegt in der Familie. Das Ristorante eines Onkels von Michele in Rom hiess so, jenes eines Cousins in Florenz ebenfalls, wie der Geschichtsabriss auf der Website verrät. Michele liess die Figur des Propheten, die auch die Visitenkarten schmückt, in Lebensgrösse auf Bali schnitzen. Sie führt mittlerweile ein stummes Eigenleben in der früheren Telefonkabine und segnet die Neuankömmlinge. Wir haben uns eingefunden, um endgültig Abschied zu nehmen. Nach 35 Jahren hört «Dänu» auf. Einerseits lockt schon bald die Pension. Andererseits will der Liegenschaftsbesitzer verkaufen. Doch von
Heisser Stein.
«Dänus» drei Kindern will niemand ins Gastgewerbe. Und er selber hat sich in Bremgarten häuslich eingerichtet. Weil nun der Pachtvertrag ausläuft, hat sich «Dänu» für das harte Ende entschieden. Doch wie gesagt gibt es keinen Grund, bitter zu werden. «Wir hatten eine tolle Zeit hier», sagt «Dänu», «ich möchte keinen Tag missen.» Schon als Kind wusste er, dass er in die Gastronomie wollte. «Gastgeber sein und Leute verwöhnen.» Sein Vater als Vorbild, der vor dem «Il Profeta» das «Da Carlo» an der Effingerstrasse führte. Zuerst war «Dänu» in der Küche, 2006 wurden die Eltern pensioniert und er übernahm Front und Geschäftsführung. «Anfangs hatten wir sieben Tage offen, später machten wir jeweils am Samstag und Sonntag zu», sagt er. Zum Glück für «Dänu». Denn er ist YB-Fan. Und zwar einer von der ernsthaften Sorte und keiner der vielen Modeanhänger, die mittlerweile das Wankdorf füllen. Spieler und Staff wissen das und kommen über den Mittag regelmässig vorbei. Übrigens hat er auch zum Hockey einen Draht. Weniger bekannt als seine YB-Anhängerschaft ist, dass er als Kind beim SCB spielte. Ein Glas heller Freude Doch – noch einmal Glück, diesmal für uns – hat er dann voll aufs Gastgewerbe gesetzt. Auch wenn seine Familie damit auf vieles verzichten
Bild: jc
Vorsicht, heiss! Was das «Il Profeta» auch noch ist: das Reich des heissen Steins, der mittlerweile wieder rar geworden ist in der Schweizer Gastro-Landschaft. «Dänu» zelebriert ihn regelrecht. Und die Qualität stimmt und findet Anklang. Wohl die Hälfte der Gäste sitzt an diesem Abend samt überdimensionaler Umhang-Serviette in freudiger Erwartung am Tisch – auch der Autor dieser Zeilen. Herbeigesehnt wird bei uns ein Ross-En trecôte, das alsbald zischend naht, klassisch mit Pommes frites und der unverzichtbaren Haussauce, aus der wir eine Note von Curry und Senf herausspüren. Unser Begleiter ist ein Freund der italienischen Küche. Er wählt einen der grossen Hits des Landes, Piccata milanese, ebenfalls klassisch mit Spaghetti Napoli. Später bestellen wir Tiramisu und Espresso. Und kurz vor 23 Uhr ist es so weit. Das letzte Glas ist leer. Doch «Dänu» strahlt. Und wir mit ihm. Es war eine tolle Zeit hier und wir möchten keine Sekunde missen.
Nüsslersalat.
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Daniele Gariuolo.
musste. «Ich war an keinem einzigen Elternabend dabei», sagt «Dänu». Ohne seine Frau Nicole wäre dies alles gar nicht möglich gewesen. Wie Name und Familiengeschichte andeuten, ist das «Il Profeta» ein «Italiener» typischer Prägung. Auch was Einrichtung und Angebot angeht. Aber eben nicht nur. Sondern auch einer der mittlerweile raren Quartiertreffpunkte. Inklusive immer noch intakter Kegelbahn und eines prächtigen kleinen Gartens für den Sommer, den Pflanzen vor dem Strassenlärm abschirmen. Vom Garten nahmen wir schon im August Abschied. «Dänus» grosses Beziehungsnetz ist hilfreich fürs Geschäft. «Ich kenne wohl 90 Prozent unserer Gäste mit Namen», sagt «Dänu». Das ist auch heute Abend – unser Besuch fand an einem Donnerstag im Oktober statt – nicht anders, wie wir uns überzeugen können. Man kommt gerne zu «Dänu». Und er widerspiegelt diese Freude.
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INFOS Küche: Die ganze Pracht unseres Lieblingsnachbarn aus dem Süden Service: ehrlich, echt, aufmerksam Ambiente: Quartiergeist trifft Italien, trifft Hopp YB! Preise: Faires Preis-Leistungs-Verhältnis Adresse: Winkelriedstrasse 56, 3014 Bern, Telefon 031 331 73 93, www.ilprofeta.ch Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, jeweils 10.30 bis 14 Uhr und 17 bis 23.30 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen. w ww.ilprofeta.ch Am 18. Dezember ist Schluss Wer dies liest, könnte unruhig werden. Doch keine Angst, Sie haben noch ein paar Tage Zeit für Ihren ganz persönlichen Abschiedsbesuch. «Dänu» füllt die Gläser noch bis zum 18. Dezember, mittags und abends, ausser am Wochenende. Was dann an der Winkelriedstrasse 56 passiert, ist Stand jetzt offen. Möglich ist, dass auch künftig gewirtet wird, Gespräche laufen. Doch ist dies uns heute egal. Denn diese Zeilen gehören «Dänu». Danke für alles, grazie mille, beim Barte des Propheten.
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ch fange gerne damit an, wo ich grad stehe in meinem Leben: So wohl mit mir selber wie noch nie. Im letzten Jahr machte ich mich selbstständig. Das ist ein riesengrosses neues Kapitel, das mich sehr vereinnahmt, natürlich, aber das ich sehr spannend finde. Ich habe eine Praxis als Traumatherapeutin IoPT (identitätsorientierte PsychoTrauma-Theorie) eröffnet. Mit Menschen arbeiten – es fasziniert mich, ist sinnstiftend und nachhaltig. Eine eigene Firma – da kam ganz viel auf mich zu, wovon ich keine Ahnung hatte. Im letzten Jahr geschah ein einziges Wachstum. Ich kann jetzt von meiner Arbeit leben. Neben den Einzelbegleitungen biete ich neu ein Viermonats-Begleitprogramm an. The Story of Your Life – matters! Es geht sozusagen um Selbstbegegnung. Was ist das Anliegen? Das heutige Symptom ist der Wegweiser zu seinem Ursprung. Autonomie ist sehr wichtig, die KlientInnen bestimmen das Tempo, wie lange wir dranbleiben und wie tief es gehen soll. Manche Menschen wünschen eine Eins-zu-eins-Therapie, andere
Ein Trauma ist eine offene Wunde. Es gibt Traumata mit grossem T, sage ich immer, Schocktraumata: Krieg, Vergewaltigung, Naturkatastrophen. Ich arbeite vor allem mit Traumata mit kleinem t: Das Einzelereignis an sich ist vielleicht nicht sehr schlimm, aber durch seine Wiederholung, die daraus entstehenden Dynamiken und weil die betroffene Person allein damit umgehen muss, kann es schlimme Folgen haben. Ein Beispiel: Eine Klientin hatte, als sie klein war, wenn etwas Unfaires geschah, Wutanfälle, mit denen die Eltern nicht umgehen konnten. Sie hoben das tobende Kind jeweils an Händen und Füssen auf, als «erzieherische Intervention». Sie merkten nicht, dass da eine Not und Verzweiflung Ausdruck suchte. Das Verhalten der Kinder hat immer einen Grund. Wenn die Eltern nicht verstehen oder das Kind sogar beschämen, muss es eine innere Antwort finden – oft: Ich bin schuld, ich bin falsch. Auch die Klientin sagte: «Es war ja nicht so schlimm.» Bis sie zu mir kam, wusste sie nicht, dass diese Erfahrungen des Bodenverlierens eine grosse Bedeutung auch für ihre Gegenwart hatte. Manchmal sagten Klientinnen: Ich bin jetzt sechzig und habe bis heute die Perspektive der Eltern in mir getragen. Zum Beispiel: «Jetz tue nid so, bisch hysterisch!» Es geht nie um Schuldfragen, nur um Konsequenzen. Es geht um das Er-
leben, das unverhandelbar ist und von niemandem abgesprochen werden kann. Bei der erwähnten Frau wirkten sich die kindlichen Erfahrungen so aus, dass sie Mühe hatte, Nein zu sagen. Im Job zum Beispiel. Unsicherheit: Bin ich falsch oder ist die Situation nicht in Ordnung? Das Wesen Mensch ist so aufgesetzt, dass es immer in die Situation zurück will, die es sich gewöhnt ist. Wiederholungen sind daher kein Zufall. Vieles wissen wir dabei nicht mit dem Kopf, aber mit dem Körper, dem Nervensystem. Ich versuche, dass alles eins wird. Dass Vergessenes und Verdrängtes ins Bewusstsein kommen können. Das Gesundheitswesen ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Medizin (Körper) und Psychiatrie / Psychologie (Psyche). Das ist aus meiner Sicht absurd. Wenn man sich schon nur überlegt, dass die Psyche eines Säuglings sich durch das körperliche Erleben entwickelt. An der Schnittstelle von beidem geschieht Faszinierendes und dort arbeite ich, damit Symptome zur Ruhe kommen können. «Die Geschichte deines Lebens» – die Antwort liegt in der Klientin, dem Klienten. Fühlen ist Wissen. Wenn wir etwas nur mit dem Kopf wissen, wissen wir es nicht. Erst durchs Spüren kann es integriert werden und zur Ruhe kommen. Die englischen Ausdrücke ergeben sich daraus, dass wir als internationale Gruppe zusammenarbeiten. Ich habe fünf Jahre in Norwegen gelebt und einen grossen Teil meiner Ausbildung auf Norwegisch gemacht. Zweieinhalb Jahre dieser Norwegenzeit habe ich auf Spitzbergen gewohnt. Das heisst, ich bin bis dort hinauf geflüchtet, um von mir wegzulaufen, aber ich nahm mich immer mit. In Norwegen gibt es einen herzigen Ausdruck: Nissen følger med på lasset – das heisst: Der Kobold fährt auf der Ladung mit. Ich bin am 15. Februar 1981 geboren und an der Lenk aufgewachsen. Ich habe einen jüngeren und einen älteren Bruder. Mein Vater arbeitete bei den Bergbahnen und meine Mutter war daheim und im Frauenverein. Und hatte immer einen wunder-
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möchten ein Gruppensetting, das bringt eine sehr wertvolle Mehrdimensionalität. The Story of Your Life – du erhältst eine Art innere Landkarte. Was zügelt mir heute am meisten Energie ab? Unvermeidlich tauchen da prägende Ereignisse und Verletzungen aus der frühkindlichen Entwicklung auf. Mit denen wir dann arbeiten. Oft geht es auch um Reizüberflutung. Nicht mehr zur Ruhe kommen. Ich rede von KlientInnen, nicht PatientInnen. Denn ich habe nicht den pathologisierenden Blick. Sehr viele Symptome sind eine Konsequenz von Erlebtem, eine logische Folge, eine Anpassungsleistung. Das innere, etablierte Regelwerk war vielleicht einmal die beste Möglichkeit, mit einer Situation umzugehen, ist heute aber nicht mehr nötig. Meine Arbeit ist eigentlich Entkoppelung von der Vergangenheit und dem Jetzt.
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Denise Schläppi ist keinen geraden Weg gegangen, sie ist ihren Intuitionen gefolgt, hat Wünsche verwirklicht und ist – geboren im Simmental – via Norwegen schliesslich in Bern gelandet. «So wohl mit mir selber wie nie.»
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«Der Kobold fährt auf der Ladung mit»
-CHÖPF R E
QUART I
DENISE SCHLAEPPI (1. TEIL)
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 28. Oktober 2026
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schönen Garten. In meiner Kindheit hatte ich zwei grosse Leidenschaften: Skifahren in der JO und Rettungsschwimmen. Damals dominierten Lasse Kjus und Kjetil André Aamodt nebst den Schweizern den Skiweltcup. Beide fand ich lustig und als ich dann mit fünfundzwanzig wusste, dass ich hier weg musste, zog es mich nach Norwegen. Ich bin nicht so der Südentyp und Skandinavien kam mir für eine alleinreisende Frau sicherer vor. Aber vorerst ging ich nach der Schulzeit an der Lenk nach Thun/Spiez an den Gestaltungs-«Semer». Als absolutes Landei ging ich mit dem Schwyzerörgeli an die Aufnahmeprüfung, die andern mit Querflöte und Piano … Mit sechzehn zügelte ich mit einem der Brüder ins Gwatt. Als der dann in die RS ging, verbrachte ich abends Stunden in der Spinnhuppeletelefonzelle, um mit meinen Freunden und Freundinnen zu telefonieren. Ich zog dann nach Spiez in eine WG. Nach dem «Semer» unterrichtete ich nur kurz, machte den gestalterischen Vorkurs in Biel und begann, an der HKB in Bern freie Kunst zu studieren. Ich zog mit zwei Freunden in eine WG. Nach einem halben Jahr brach ich das Studium ab. Ich steckte in einer schwierigen Beziehung und ertrug es nicht, dass meine Kunst bewertet wurde. Auch heute als Therapeutin geht es mir um Wertfreiheit. In mich schauen und verstehen. Damals war die Methode die Kunst. Von meinem Götti, der eine Autogarage hat, lieh ich einen kleinen Mitsubishi-Bus. Er half mir, ein Bett und ein Chucheli einzubauen und ich fuhr los Richtung Norden. Aufgezeichnet von Katrin Bärtschi denise-schlaeppi.ch Instagram: denise.traumakompetent
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FOKUS SOZIOKULTUR
Bern, Bern,28. 28.Oktober Oktober 2026
HIPHOP CENTER BERN
20 Jahre HipHop-Gottesdienst Am Sonntag, 29. November 2026, feiert der HipHop-Gottesdienst in der Pfarrei Guthirt in Ostermundigen sein 20-Jahr-Jubiläum. Unter dem Motto «Legacy» gestalten Jugendliche und Artists den Jubiläums-Gottesdienst mit Rap, Tanz und kreativen Beiträgen. Eine Videodokumentation gibt zudem Einblicke in das Format HipHop-Gottesdienst und seine langjährige Geschichte. Andy Dölitzsch Der DIALOG ist die offizielle Quartierkommission des Stadtteils V, Breitenrain-Lorraine. Die Kommission vertritt gegenüber dem Gemeinderat, der Verwaltung und Verantwortlichen von Grossprojekten die Anliegen der ansässigen Bevölkerung.
Jahre
20 HipHop
Hoher Besuch
Gottesdienst
HipHop und Kirche? Vor 20 Jahren stellten sich Benjamin Müller und seine Rap-Crew HM Clan genau diese Frage. Ihre Antwort: Sie gestalteten gemeinsam mit Jugendlichen einen HipHop-Gottesdienst in der Markuskirche Bern. Der Gottesdienst am Sonntagmorgen sorgte für Diskussionen und legte den Grundstein für ein Format, das bis heute weiterlebt: den «HipHop-Gottesdienst». Seither findet dieser jährlich sowohl in der katholischen als auch in der reformierten Kirche im Berner Nordquartier statt.
Jubiläums-Gottesdienst Aus dem ersten HipHop-Gottesdienst ist über die Jahre mehr entstanden als ein Gottesdienstformat: Das Jugendzentrum «HipHop Center» bietet heute Jugendlichen Raum, sich durch Musik, Tanz und weitere kreative Ausdrucksformen zu entfalten. Getragen wird es von der Gesamtkirchgemeinde Bern (AKiB) und der Reformierten Kirche BernJura-Solothurn (Ref BeJuSo). Am Sonntag, 29. November 2026, feiern wir das 20-Jahr-Jubiläum mit
e inem besonderen Gottesdienst in der Pfarrei Guthirt in Ostermundigen. Dazu laden wir herzlich ein! Was erwartet mich am HipHopGottesdienst? Jugendliche und junge Erwachsene aus dem HipHop Center sowie KUWKlassen gestalten den Gottesdienst aktiv mit. Ihre Beiträge aus Rap, Tanz und weiteren kreativen Disziplinen treffen dabei auf eine klassische Liturgie, die den Rahmen bildet. Zum Jubiläum erscheint zudem eine Videodokumentation, die das Format «HipHop-Gottesdienst» porträtiert und seine Geschichte beleuchtet. Ob HipHop und Kirche zusammenpassen? Finde es heraus und feiere mit uns! www.hiphopcenter.ch/hiphop-gottesdienst.html
HipHop-Gottesdienst, 20-Jahr-Jubiläum «Legacy» Sonntag, 29. November 2026 ab 17 Uhr Open Doors, 19 Uhr Beginn Gottesdienst Pfarrei Guthirt, Ostermundigen, Obere Zollgasse 31, 3072 Ostermundigen Eintritt kostenlose Tickets – mit Verpflegungsmöglichkeit ab 18 Uhr Eher ungewohnte Szenerie in einer Kirche: Hip-Hop-Groove.
Bild: Gabriel Friderich
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An unserer letzten Versammlung kam Gemeinderätin Melanie Mettler vorbei und griff mit der Wohnpolitik ein Thema auf, das mit der Gentrifizierung und Leerkündiungen in unserem Stadtteil für viel Unmut sorgt. Verständlich, fand Melanie Mettler, zeigte anhand von Zahlen aber auf, dass die Lage insgesamt weniger arg sei als oft dargestellt. So belasten die Mieten das Haushaltsbudget in Bern seit den 80er-Jahren mit bis zu 20 Prozent in etwa immer gleich stark. Massiv zugenommen hat hingegen die Zahl der Einpersonen-Haushalte. Rund 44 Prozent sind es in der Stadt Bern, was den Druck auf den Wohnungsmarkt erhöht: Kleinwohnungen rentieren mehr als grosse. Und wer umzieht, bezahlt danach meist mehr für weniger Fläche. Statt Wohnungsnot also eher ein Verteilungsproblem? Doch wie kann die Politik hier eingreifen? Wenig, gesteht Mettler. Bei den Immobilien sei die Stadt ein kleiner Player. Sie besitze von den 80’000 Wohnungen in Bern gerade 2’500. Dort versucht sie, Zeichen zu setzen. Zum Beispiel mit gestaffelten Renovierungen statt Leerkündigungen. Oder mit einem 8-Punkte-Programm, das bei Gesamtsanierungen zum Tragen kommt, um soziale Härtefälle zu vermeiden. Wünschenswert wäre, wenn dieses Programm auch bei anderen Immobilienunternehmen zum Tragen käme! In unserer nächsten Versammlung – am 11. November, um 19.45 Uhr, im Quartierzentrum Bern Nord, Wylerringstrasse 58 – denken wir über eine entsiegelte Herzogstrasse nach. Gerne mit Ihnen. Kommen Sie vorbei!
Kontakt : info@dialognord.ch www.dialognord.ch
Bern, 28. Oktober 2026
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DIES&DAS
BREITSCH DIE GELBE SPALTE IM
Winterfenster laden zum Entdecken Lebkuchen verzieren, Silberschmuck gestalten, versteckte Ateliers entdecken und gemeinsam anstossen: In der z weiten Novemberhälfte verwandelt sich der Breitenrain in eine bunte Erlebniswelt. Die Breitsch-Winterfenster bringen Menschen zusammen und zeigen, wie viel Kreativität, Vielfalt und Herz in unserem Quartier stecken. mgt privat den Breitsch-Märit organisiert. Ursina Iselin: «Mit den Winterfenstern möchten wir auch in der kälteren Jahreszeit Begegnungen ermöglichen und das lebendige Miteinander im Nordquartier stärken.»
Wer glaubt, den Breitsch bereits inund auswendig zu kennen, dürfte diesen November überrascht werden. Denn hinter so mancher Fassade verbergen sich spannende Geschichten, kreative Köpfe und ungeahnte Talente. Genau diese Schätze machen die Breitsch-Winterfenster sichtbar. Und das im grauen November!
lichen Erlebnissen ein. Mal wird gebastelt, gestaltet und ausprobiert, mal geschlemmt, gestaunt oder einfach gemütlich zusammengesessen. Ob beim Verzieren von Lebkuchen, beim Gestalten eines eigenen Schmuckstücks, beim Büchertausch oder beim winterlichen Apéro: Die Vielfalt der Angebote ist so bunt wie das Quartier selbst.
Gut zwei Wochen lang Während gut zwei Wochen laden Geschäfte und Institutionen aus dem Quartier zu ganz unterschied-
Kleine Erlebnisse, grosse Begegnungen Hinter der Veranstaltungsreihe steht die Familie, die auch seit vier Jahren
Unbekanntes kennenlernen Die Winterfenster bieten Gelegenheit, unbekannte Orte kennenzulernen, mit Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch zu kommen und das eigene Quartier mit anderen Augen zu sehen. Ob alleine, mit Freundinnen und Freunden oder mit der ganzen Familie: Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen, mitzumachen und sich überraschen zu lassen. Drum: Winterjacke an, Lieblingsmenschen schnappen und losziehen. Die Breitsch-Winterfenster finden vom 14. bis 30. November 2026 an verschiedenen Orten im Breitenrain statt. Viele Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. www.breitschmaerit.ch/winterfenster
WANDKORF-CITY
Baufeld für neues SBB-Gebäude Nun ist auch die letzte Parzelle in der WankdorfCity im Baurecht vergeben – an die SBB. Erstmals in Bern baut das weltweit bestbekannte Architekturbüro Herzog & de Meuron. mgt/cae
Bern Wankdorf: Siegerprojekt für neues Bürogebäude der SBB steht fest
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er Gemeinderat hat den Nachtrag zu einem seit 2010 bestehenden Baurechtsvertrag für eine Bebauung einer Baurechtsparzelle der SBB im WankdorfCity l genehmigt. Die SBB planen auf ihrem Reservebaufeld, das heute als Parkanlage für die Mitarbeitenden der SBB dient, ein neues innovatives, überwiegend aus Holz konstruiertes Bürogebäude. Die SBB konzentriert ihre Bürostandorte im Raum Bern und baut bis 2029 ein zusätzliches Bürogebäude am Standort Wankdorf. Das von Losinger Marazzi und Herzog & de Meuron entwickelte Projekt setzt auf Ökologie und Kreislauffähigkeit. 17.04.2025 | O 23.04.2025 | Text: SBB/CFF/FFS
Weitere Artikel: www.news.sbb.ch 1/2
Stadtmoor und neue Grünräume Mit einer intensiv bepflanzten Dachterrasse und einem Stadtmoor im Aussenbereich entstehen neue
Fünfgeschossig mit geringem CO2-Abdruck Der fünfgeschossige Neubau bietet rund 600 Arbeitsplätze. Die oberirdischen Geschosse werden in reiner Holzbauweise erstellt, wodurch das Projekt einen sehr geringen CO₂Fussabdruck aufweist. Das Dach des Gebäudes wird für Photovoltaik genutzt und bietet eine bepflanzte Dachterrasse. Die Fassaden werden ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt und sind teilweise begrünt. Projekt hatte Jury überzeugt Die Beheizung erfolgt mit erneuerDas Projekt für den SBB-Büro baren Energien, der sommerliche neubau wurde in einem Gesamt Wärmeschutz wird unter anderem leistungswettbewerb ermittelt (vgl. durch Verschattung und VerdunsAfdN 4/2025, https://www.afdn.ch/ tungskühlung erreicht, das entlang archiv. Eine Jury aus externen Fach- des Gebäudes verlaufende «Stadtexpertinnen, Vertreterinnen der moor» als Wasserspeicher genutzt. Bauherrschaft und der Stadt Bern Die Loggien und die Freiflächen im hatte 2025 das Siegerprojekt gekürt. Innenhof sorgen für zusätzliche Das schlüssigste Gesamtkonzept Qualität im Aussenraum. wurde von Losinger Marazzi, Herzog & de Meuron, holzprojekt und www.bern.ch > WankdorfCity 1 WMM-Ingenieure eingereicht. Grünräume als Ausgleich für die bestehende Parkanlage. Das Siegerprojekt ist das erste Bauwerk von Herzog & de Meuron in Bern. Die SBB führt ihre Bürostandorte im Raum Bern am Standort WankdorfCity zusammen und ergänzt die dort bereits bestehenden Büroflächen. Mit dem neuen Bürogebäude der SBB wird die letzte freie Baurechtsparzelle der Stadt Bern im WankdorfCity überbaut.
da steht, was geht
Polizei 117 Feuerwehr / Ölwehr 118 Sanität 144 Dargebotene Hand 143 Pro Juventute, Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche 147 Vergiftungsnotfälle 145 ACS/TCS Strassenhilfe 140 REGA 1414 Air Glacier 1415 aha! Allergiezentrum 031 359 90 00 Alzheimervereinigung Bern 031 312 04 10 Anonyme Alkoholiker 031 311 05 01 Apothekennotruf 0900 98 99 00 AugenCentrum Zytglogge 031 311 58 33 Berner Gesundheit, Fachstelle für Suchtprobleme 031 370 70 70 Beratungsstelle Ehe, Partnerschaft, Familie der ref. Kirchen 031 311 19 72 Betax/Tixi 031 990 30 90 Blaues Kreuz 031 311 11 56 City-Notfall 031 326 20 00 Contact Bern 031 378 22 22 Einsatzzentrale Kapo 031 634 41 11 EWB Pikettdienst 031 321 31 11 Familientreff 031 351 51 41 Frauenhaus-Bern/ AppElle 031 533 03 03 Gesundheitsdienst Stadt Bern 031 321 68 27 Home Instead Seniorendienst 031 370 80 70 Hirslanden Salem-Spital 031 337 60 00 – 24h-Notfallzentrum 031 335 35 35 – Psychiatrischer Dienst 031 337 80 60 Inselspital 031 632 21 11 – Notfallzentrum Erwachsene 031 632 24 02 – Notfallzentrum Kinderkliniken 031 632 92 77 INFRA 031 311 17 95 Kindernotaufnahme KINOSCH 031 381 77 81 Klinik Beau-Site 031 335 33 33 – 24h-Notfallzentrum 031 335 30 30 Medbase Bern Bahnhof 031 335 50 00 MedPhone/Notfallarzt 0900 57 67 47 Mieter/-innenverband Bern 0848 844 844 Pro Senectute 031 359 03 03 RailService SBB 0900 300 300 Schulmedizinischer Dienst 031 321 59 59 Selbsthilfe BE 0848 33 99 00 Spitex 031 388 50 50 Spitex Region Bern Nord 031 300 31 00 Tierarzt Notfall Stadt Bern 0900 00 25 25 Tierklinik Bern 031 684 23 15 – Nacht, Sonn- und Feiertage 0900 900 960 VCS Pannenhilfe 0800 845 945
22 Sudoku leicht
RÄTSEL-SPASS Sudoku mittel
Bern, 28. Oktober 2026
Sudoku schwer
Auflösungen der letzten Ausgabe Sudoku
leicht
mittel
So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. GEWINNEN SIE Senden Sie das Lösungswort an wettbewerb@afdn.ch oder per Postkarte an Anzeiger Nordquartier, Postfach, 3001 Bern. Die Gewinner:innen eines der 5 Einkaufsgutscheide à 20 Franken vom Wankdorf Center werden persönlich benachrichtigt. Es wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Schwedenrätsel
schwer
Schwedenrätsel: Traubensaft
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 28. Oktober 2026
KIRCHEN BERN NORD
Weihnachtsspiel – wer macht mit?
ANMELDUNG AN
Wer putzt die Sterne, bis sie glänzen? Wie geht ein Kamel? Wer singt das Lied des Esels im Stall? Bald beginnen wieder die Proben fürs Weihnachtsspiel. Herbert Knecht Zwöi mal links – zwöi mal rächts so – geit mit gang Zwöi mal links – zwöi mal rächts louf ig schtundelang Heissi Sunne, heisse Sand, das bin ig mir gwohnt. Düne ufe, Düne abe, bis a Horizont.
Endlich darf das Kamel mal erzählen, wie es ihm so geht. Normalerweise geht es ja beim Weihnachtsspiel vergessen oder hat nur eine Statistenrolle. Auch die Schafe erzählen, wie es ihnen geht:
Määhh, Määhh, Määhh, das isch e schöni Wise schön und gross mit grüenem schönem Gras Määhh, Määhh, Määhh, hie chöi mir zfride weide hie het’s gnue hie chöme mir zur rueh.
Proben mit den schönen Verkleidungen, noch ohne Publikum.
Und dann hat auch noch der Esel seinen Auftritt. Er ist ja am liebsten im Stall für sich allein – insbesonders am Abend, wenn er in Ruhe aus seiner Futterkrippe sein Heu fressen will. Sein Lied tönt wieder etwas anders. Auch eine besondere Rolle haben dieses Jahr Sternenputzer-Engel. Sie müssen in der grossen SternenWaschanlage dafür sorgen, dass die Sterne sauber entstaubt, gewaschen und geputzt sind und am Schluss schön glänzen. Im November beginnen die Proben für unser Weihnachtsspiel. Kleinere und grössere Kinder ab fünf bis
Fühlen sich die Schafe wohl bei ihren Hirten?
Anja Stauffer, 0313308986 anja.stauffer@kathbern.ch Sonja Gerber, 0313318797 sonja.gerber@refbern.ch Herbert Knecht, 0774470362 herbert.knecht@refbern.ch ca. zwölf Jahre üben Lieder, verkleiden sich und lernen einfache Tanzschritte. Jugendliche können im Orchester mitspielen, Solo singen oder eine Aufgabe hinter der Bühne übernehmen. Die Proben in der Marienkirche sind jeweils am Mittwoch von 16.45 bis 17.45 Uhr. Im Dezember auch an Samstagen von 9.30 bis 12.00 Uhr. Aufführung am Sonntag, 20. Dezember. Die Proben starten am Mittwoch, 11. November www.kirchen-nordquartier-bern.ch
Bilder: Herbert Knecht
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KIRCHLICHE AGENDA kirchen bern nord
Bern, 28. Oktober 2026
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bern-Nord
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 8. November 2026, um 11 Uhr in der Johanneskirche, Breitenrainstrasse 26, Bern
Traktanden: 1. Begrüssung, Eröffnung 2. Wahl der Stimmenzählenden 3. Informationen zur Kirchgemeindeeigenen Rechnung 3.1. Jahresrechnung 2025 3.2. Budget 2027 4. Genehmigung des Organisationsreglements Bezirk Bern-Stadt 5. Bestätigung der Bezirksvertretung in die Synode, Legislatur 2026–2030 6. Besetzung der Vakanzen im Kirchgemeinderat 7. Informationen 7.1 Umbau des Ensembles Markus 7.2 Aktueller Stand zur Fusion der Kirchgemeinde Bern 7.3 Aus dem Kirchgemeinderat 7.4 Begrüssung Pfarrerin Bettina Rychener 7.5 Verabschiedung von Behördenmitgliedern 8. Verschiedenes
mitten im Leben
Gottesdienste feiern Sonntag, 1. November – Allerheiligen Johanneskirche Ökumenischer Gottesdienst. André Flury, Mirjam Wey, 9.30 Uhr JohannesChor, Christine Guy (Chorleitung), Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee mit moderiertem Gespräch Mittwoch, 4. November Johannespärkli Fiire mit de Chliine, Laternenumzug. Sonja Gerber, 17 Uhr Herbert Knecht, Anja Stauffer, Jürg Bernet (Musik) Sonntag, 8. November Johanneskirche Gottesdienst mit Begrüssung der neuen Pfarrerin 9.30 Uhr Bettina Rychener. Martin Ferrazzini, Vera Friedli (Orgel). Apéro. Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Marienkirche 9.30 Uhr
Josef Willa, François Comment (Orgel). Pfarreicafé
Sonntag, 15. November Johanneskirche Andreas Abebe, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr Marienkirche 9.30 Uhr
Michal Kromer, Hyunjoo Kim (Orgel). Pfarreicafé
Freitag, 20. November Schosshalden- «blicklicht – lichtblick», Lichterfeier im Gedenken an friedhof unsere Verstorbenen. Gabriela Christen-Biner, Mirjam 17 Uhr Wey, Thomas Zellmeyer, Rachelle Römer (Harfe)
Das Organisationsreglement Bezirk Bern-Stad, liegt während den Öffnungszeiten im Bistro des Kirchgemeindehauses Johannes öffentlich auf. Außerdem kann es auf der Webseite der Kirchgemeinde www.bern-nord.refbern.ch eingesehen oder beim Sekretariat gedruckt angefordert werden. Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Bern-Nord sind herzlich zur Versammlung eingeladen. Gäste ohne Stimmrecht sind ebenfalls willkommen. Im Anschluss an die Versammlung sind alle zu einem reichhaltigen Apéro eingeladen. Für die Kirchgemeindeversammlung Kurt Zaugg-Ott, Präsident
Im November stimmen wir erneut über eine Vorlage ab, die im Kern die Frage behandelt, wie die Schweiz mit Staaten umgehen soll, die systematisch Völker -und Menschenrechte verletzen. JUSO SP Bern-Nord
Sonntag, 22. November – Ewigkeitssonntag / Christkönig Johanneskirche Gottesdienst zum Gedenken der Verstorbenen. Sonja 9.30 Uhr Gerber, Mirjam Wey, Eva Röntz (Violoncello), Vera Friedli (Orgel). Apéro Marienkirche 9.30 Uhr
Mit Chinderchile. André Flury, Jean-Luc Gassmann (Musik). Pfarreicafé
Reformierte Kirchgemeinde Bern-Nord Wylerstrasse 5, 3014 Bern, 031 331 40 37, bern-nord.refbern.ch Katholische Pfarrei St. Marien Wylerstrasse 24, 3014 Bern, 031 330 89 89, marienbern.ch
Für den Kirchgemeinderat Susanne Aeberhard, Präsidentin
Ihre Kontaktstelle für Kleininserate im Anzeiger für das Nordquartier Druckerei Läderach AG
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VERANSTALTUNGEN
Bern, 28. Oktober 2026
HIER WERBEN: 031 529 85 01
Kulturmuseum Bern Schützenweg 22, 3014 Bern Telefon 079 357 95 08, www.kulturmuseum.ch
NOVEMBER Holzschnitt-Ausstellung «druckstock» mit Galerie 9a Stauffacherplatz vom 5.–21.11.26 Sonntag, 1., ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Montag, 2., ab 18.30 Uhr Frauenbeiz, Anmeldung info@frauenbeiz.ch Dienstag, 3., ab 18.30 Uhr «Autour du feu» Bis wohin geht man, um seine Ideale zu verteidigen? Dokufilm frazösisch, deutsche Untertitel, gezeigt von lupi solidali, PdA und POP. Regie und Produktion anwesend. Filmstart ca 19.30 Uhr Mittwoch, 4., ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Samstag, 7., 9–13 Uhr Libera Terra Markt mit Musikmatinée mit Victor ab 10.30 Uhr Samstag, 7., 10–12 Uhr Märitkafi, Kaffee, Gipfeli, Begegnung Sonntag, 8., ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Montag, 9., 19–21 Uhr Stricken für alle Dienstag, 10., 17.30–19 Uhr «Solarify» Solarpower für alle, Event mit Apéro . Mittwoch, 11., ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Donnerstag, 12., 20 Uhr Jazz im Breitsch, Stewy von Wattenwyls OUT OF THE BOX, Freitag, 13., ab 19 Uhr Äthiopisches Essen mit Eskedar, Anmeldungen 076 457 72 43 Samstag, 14., 10–12 Uhr Märitkafi, Kaffee, Gipfeli, Begegnung Sonntag, 15., ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Dienstag, 17., 17–19 Uhr «Winterfenster-Büchertausch» Bücher bringen, tauschen, kaufen, schmöckern, plaudern, Tee, Kaffee und Gebäck, Kollekte Mittwoch, 18., ab 19 Uhr Thai Mittwuch-Znacht mit Metin, siehe Flyer Samstag, 20., 10–12 Uhr Märitkafi, Kaffee, Gipfeli, Begegnung Sonntag, 22., ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Montag, 23., 19–21 Uhr Stricken für alle Mittwoch, 25., ab 19 Uhr Indisches Mittwuch-Znacht mit Singh Pal Donnerstag, 26., ab 18.30 Uhr 10 Jahre nach Fidel – Wo steht Kuba heute? Gespräch mit der Botschafterin Kubas Laura Ivet Pujol Torres und Willi Egloff Freitag, 27., ab 19 Uhr Äthiopisches Essen mit Eskedar, Anmeldungen 076 457 72 43 Samstag, 28., 10–12 Uhr Märitkafi , Kaffee, Gipfeli, Begegnung Sonntag, 29., ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Montag, 30., ab 15 Uhr AVIVO – Lotto mit anschliessendem Imbiss Deine Anmeldung fürs Essen erleichtert unsere Planung. Infos: www.breitsch-traeff.ch
Kirchenkino im Nordquartier Markuskirche, Tellstrasse 33, 3014 Bern www.refbern.ch
Quartierzentrum Bern Nord, getragen vom Verein Wylerhuus Wylerringstrasse 58, 3014 Bern www.qznord.ch | info@qznord.ch Liebe Besucher:innen Das Quartierzentrum Bern Nord an der Wylerringstrasse 58 ist ein Ort für Begegnung, Austausch und Unterstützung im Quartier. Der Verein Wylerhuus betreibt das Zentrum und bietet verschiedene Dienstleistungen und Angebote für die Bewohner*innen von Bern Nord.
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Kennt ihr bereits die Offene Stube? Die Offene Stube ist ein unkomplizierter Treffpunkt für Menschen aus dem Quartier. Hier darf man vorbeikommen, einen Kaffee oder Tee trinken, sich austauschen, arbeiten, lernen, die verschiedenen Spielsachen ausprobieren oder einfach eine kleine Pause vom Alltag machen. Es finden auch abwechslungsreiche Angebote statt – für unterschiedliche Interessen und Generationen. Die aktuellen Angebote und Veranstaltungen findet ihr auf unserer Homepage: www.qznord.ch
Sekretariat | 031 331 59 55 P. Meinen| Hausverwaltung/Raumvermietung Öffnungszeiten Sekretariat und Information Montag und Freitag: 13–17 Uhr
SBB-Tageskarten | 031 331 59 55 Verkauf direkt vor Ort und Bezahlung in bar, mit TWINT oder Karte. Aufgrund des administrativen Aufwands wird eine Servicegebühr von Fr. 2.– pro Tageskarte erhoben. Montag und Freitag: 13–17 Uhr
Nähatelier | 076 367 77 61 S. Salvati | Leitung Freitag: 9–12 und 14–17 Uhr
GESCHENK
IDEE
Quartierarbeit | 078 208 92 59 N. Müller | Leitung Quartierzentrum und Quartierarbeiterin nina.mueller@vbgbern.ch
BoGa Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 684 49 45, www.boga.unibe.ch
Hirslanden Bern Hirslanden Bern AG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch
La Cappella Allmendstrasse 24, 3014 Bern Telefon 031 332 80 22, www.la-cappella.ch
cinedolcevita Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Breitenrain- oder Viktoriaplatz, Eintritt Fr. 13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalten eine Vergünstigung von Fr. 5.– gegen Vorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei den BEKB|BCBE-Nieder lassungen Bundesplatz und Breitenrain
Eine Karte, die begeistert:
Die Wankdorf CenterGeschenkkarte Die Karte kann mit einem eigenen Bild persönlich gestaltet werden und ist in allen Geschäften einlösbar.
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… UND AUSSERDEM
da steht, was geht
Bern, 28. Oktober 2026
nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER
Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 98. Jahrgang, 16 600 Exemplare
Kontakt: Web:
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Mail: info@afdn.ch IMPRESSUM Phone: 031 351 35 13
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Herausgeber: blickpunktNord GmbH Postfach 9314, 3001 Bern TEXT Auflage:
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16 600 Ex., WEMF beglaubigt
Kontaktkoordinaten:
Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 351 35 13, www.afdn.ch, info@afdn.ch
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Claudio A. Engeloch
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DAS QUARTIE
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Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer (bianka.balmer@gmx.ch) Bildlegende TEXT 1 Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch) Vortitel T Jean-Claude Galli i (jean-claude.galli@fluestertuete.ch) t e LeadMartin Jost (martin_jost6@bluewin.ch) TEXT 1 TextClaudia Langenegger SEITE XX (info@reporterin.ch) Die nächste AfdNCorinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch) Ausgabe erscheint am 27. März 2024 Redaktionsschluss: R-PORTAL
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