da steht,was geht
nzeiger
FÜRDAS NORDQUARTIER
Quartierzeitungfür Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine,Spitalacker,Wankdorf, Wylerund Wylergut | 100. Jahrgang,16600 Exemplare
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DOMICIL: NEUERQUARTIERTREFF 3

ADIEUSAALMIT KULT-CHARAKTER AB 8

STATTMARSEILLE BUENOS AIRES17

DA WIRD GANZ GROSSESBEWEGT20
Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 29. April 2026
DASQUARTIER-PORTAL www.afdn.ch

seit 1908 im Nordquartier
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FUSSBALLCLUB HEIMSPIELE IM APRIL
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BREITENRAIN

Theodor Kocher und wir machen Bern unvergesslich.
DasArchiv mitGeschichten aus über 1000 Jahren.
DOMICIL WYLER
NeuerTreffpunktimQuartier
Nach drei Jahren im ProvisoriuminMünchenbuchseekehrendie Bewohnerinnenund Bewohner Ende März in denhellen,modernenund topausgestattetenNeubauander Wylerringstrasse 58 zurück.Entstandenist einlebenswerter Ortder Begegnung– offenauchfür dieQuartierbevölkerung.
Mit demneuen DomicilWyler entstand einmodernesAlterszentrum, dasdie klassische Langzeitpflege unddie Übergangspflege in dasganzheitliche BetreuungsundPflegekonzept «Lebensraum Bern Nord»von Concaraintegriert. Ganz nach demMotto:Lebensräume stattBauwerke.
UmfassendesAngebot «Neu bieten wir112 Pflegeplätze,davon20für dieÜbergangspflege.Damitist dasneueDomicil Wylerdas grössteHausinder Region BernNord», erklärtRegulaMeister,GeschäftsleiterinDomicil Bern-Nord. «Domicil Wylerist aber auch einOrt derBegegnung.Ich lege besonderen Wert aufeinegastfreundliche und lebhafte Atmosphäre,inder dieBedürfnisseunserer Bewohnendenim Mittelpunktstehen. Dasfunktioniertnur dank meinem kompetentenTeam, dassichrundumdie Uhr liebevoll, achtsamund mitvielWertschätzungumunsereBewohnenden kümmert»,ergänzt Meister.


CONCARA&DOMICIL
Unter dem Dach vonConcara bietenSpitex Bernund Domicil gemeinsam einumfassendes Angebot fürdie Pflegeund Betreuung vonMenschen sowieWohnenim Alter auseiner Hand. Mit rund 2200 Mitarbeitenden und über 300Ausbildungsplätzen ist Concara ein bedeutendesUnternehmen in der integriertenVersorgung desKantonsBern.
Domicil ist ein Unternehmenmit gemeinnützigem Zweck und mit 22 Standorten–darunter fünfHäuser speziell auf dieBedürfnisse vonMenschen mit Demenz ausgerichtet –die erste Adresse für die LangzeitpflegeimKantonBern. Domicil beschäftigtrund1800 Mitarbeitende in der stationären Pflege, Tagesbetreuung, Übergangspflege, Hotellerie, Hauswirtschaft sowie pharmazeutischenund medizinischen Versorgung und betreibt einen eigenen Mahlzeitendienst.
www.concara.ch|www.domicilbern.ch
ClaudioA.Engeloch/mgt


Im DomicilWyler werden dieBewohnenden durchdas Heimärzte-Team vonDomicil medizinischbetreut Diepharmazeutische Versorgung wird durchdie Domicil-Apotheke gewährleistet. DasRestaurantmit 70 Plätzenist sowohl fürdie Bewohnenden undihreBesuchenden wie auch fürdie Bevölkerungoffen.
AufNachhaltigkeitausgerichtet
DasneueGebäude istmit demLabel SNBS Gold (StandardNachhaltiges BauenSchweiz)zertifiziert. Diese Zertifizierung isteng mitMinergieECOabgestimmt, wobeiSNBSökologische,ökonomischeund soziale Aspekteintegriert. Diese Zertifizierung widerspiegeltdie Gesamtstrategieder ConcaraGruppemit einem besonderen Augenmerkauf dieökologische Nachhaltigkeit
Grosszügig konzipiert
Fürdie Bewohnendenbedeutetdies vorallem eins:freundlichgestaltete, helleZimmermit eigenemBalkon undeigener Nasszelle, grosszügige Wohn-, Ess- undAufenthaltsräume sowieeinen Thermo Spa. DasDomicil-Konzeptbasiert aufder Idee, dieZimmernicht vollständigeinzurichten, sondernPlatz fürPersönliches zu lassen.Die 112Zimmersind allesamträumlichidentisch gestaltetund gemäss neuesten Erkenntnisseninder Langzeitbetreuungund Übergangspflegerealisiert. Einige Vorteile desneuen Konzepts bemerkendie Bewohnendenzwarnur indirekt,dafür profitiert dasPersonal vonoptimierten Abläufen,was sich positivauf dieZufriedenheit am Arbeitsplatz auswirkt.

Harmonisch im Quartier eingebettet Aufgrund derdurchdachtenFassadengestaltunginGrüntönen fügt sich dasGebäude überausharmonisch insQuartierein.ImErdgeschoss schliesstDomicil Wylerdirektanden neuenStandortdes Quartierzentrums Bern Nord (ehemals Quartierzentrum5,siehe auch AfdN-Beitrag, Ausgabe2/2026, Seite20) an,was den Bezugzum Quartier undzuden hier lebe.ndenMenschenaller Ethnien unterstreicht. EbenfallsimErdgeschoss zu Hauseist eine Kindertagesstätte– durchsie wird derKreis desLebensmit Einbezug allerGenerationen geschlossen.
Qualität,Betreuung und Quartiernähe FürNadia Sax, Geschäftsführerin vonDomicil Bern AG,meint zum Neubau:«DomicilWyler istein modernes Alterszentrum, dasdie klassische Langzeitpflege unddie Übergangspflegeinein ganzheitliches Betreuungs-und Pflegekonzept integriert.» Dabeistehe Qualität der Pflege unddie bestmögliche Betreuungjederzeit im Vordergrund.
Dani Schibler,CEO derConcara Gruppe,sieht dieNähezur lokalen Bevölkerungund diestarkeVerankerung im Quartier alsein grosses Plus undergänzt entsprechend: «Mit demneuen DomicilWyler schaffen wireinen Ortdes Zusammentreffensund tragen zurLebensqualität derMenschenvor Ort bei. Domicilund dieSpitexBern sind mitihren vielfältigen Angebotendort, wo siegebraucht werden –seiesambulantoderstationär.»
CARTE BLANCHE FÜR…
…RÖFES BUNTE WELT
WÜRDEVOLLES BETRINKEN (INDER ÖFFENTLICHKEIT)
EinesAbends, 18.00Uhr,im Zugvon Bern nach Zürich: ichgönne mirden Luxusdes Restaurantwaggons-einfach weil (zu) viel übermotiviertes unddeshalb erschöpftesDienstleistungspersonalsichhektischumdie regulärenSitzplätzebalgt Ichsetze mich in aller Ruhe gemütlichanein freies Tischchen, klaubmein Buch hervor undschau zufriedenindie Runde: Auf deranderen Waggonseite sitzen zwei wirklich(!)ältere Damenaneinem Tisch, vorsicheineFlasche Rotwein.Die Dame linksist definitivhinüber -den Kopf nach hinten an die Garderobegelehnt,schnärcheltsie diskretvor sich hin. dieDamerechts, noch halbwegs munter,beobachtet mitlistigemBlick ihre weggetretene Begleiterinund fülltihr Weinglas behutsam undliebevoll mitdem Restdes Weines Nungut,denke ich, istja auch wirklich schade,den Wein einfachstehenzulassen, undvertiefemichin meineLektüre.Ca. 20 Minutenspäterhebeich meinen Blickindie Rundeund sehe, dass jetztbeide Damen stillund gediegen ihren Rausch ausschlafen. Das Bild hatirgendwas Befreiendes, so im Sinnevon «ischt mir-Scheissegal-was-die-anderen-denken (schwipps)»... einfachohnedas sonstdazugehörige doofeGepöbel undsinnloseBesoffenenGeschwafel ...
Rolf Julmylebtseit25JahrenimNordquartier,ist Fussballfan, besuchtregelmässig dieHeimspieledes FC Breitenrainsowie zwecks Erfrischungdiverse favorisierte Gaststätten. Zudemstaunterimmer wieder über diestetigauftretendenBanalitäten desAlltags,die er zuweilen in Wortefasst: https://röfesblog.my.canva.site/
GSEHSCH SÄ SCHO?


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DieHalbierungsinitiative wurdefulminant abgelehnt, über dieKornhausbrücke zog derDemonstrationszug zumfeministischen Kampftag.EinWochenendevollerPolitik –unddannliegt am Dienstag schonwieder einCouvert imBriefkasten?
Tatsächlich: Diesmalist es einWahlcouvert Am 29.MärzfindeninBerndie kantonalenWahlen statt. Ende März wähltdie Berner Stimmbevölkerungein neues kantonalesParlament (den GrossenRat)und eine neueRegierung (den Regierungsrat).Wer überrascht war vondem erneutenCouvert,ist damit nichtallein. Nurrund30Prozent der Wahlberechtigten haben2022anden kantonalen Wahlen teilgenommen.Die kantonalePolitik geht oftvergessen: wenigersichtbarals dienationale,weniger greifbar alsdie städtische.Dochgenau hier werden dieentscheidenden Weichen gestellt.Der Kanton bestimmt mit, wiehoch diePrämienverbilligungen sind,wie gut
Altenberg ·Beundenfeld ·Breitenrain ·Löchligut ·Lorraine·Spitalacker ·Wankdorf· Wyler undWylergut
Alle an die Urne! 29. März, Abstimmungssonntag
unsere Schulenausgestattetsindund ob sichFamilieneineBetreuung leisten können.Erentscheidet über Spitäler und Pflegeversorgung,überden öffentlichen Verkehrund darüber, wiekonsequentder Klimaschutzumgesetzt wird.Und er setzt dieRahmenbedingungen fürbezahlbaren Wohnraum Zugleich setztder Kanton Bundesgesetze um undprägt unserenAlltagdirekt–voneiner menschlichen Asylpolitik über wirksame Armutsbekämpfung bishin zu chancengerechter Bildung, fairen Arbeitsbedingungen undeiner starken öffentlichen Infrastruktur. Gerade deshalb können wiruns dieaktuellerechtsbürgerlicheMehrheitnicht länger leisten: Siebremstbei sozialer Sicherheit,beim Klimaschutzund beider Gleichstellung. DieSPsetzt sichimGrossen Ratfür einenanderen Kurs ein: fürtiefere Krankenkassenprämien,für starke öffentlicheSchulen undfaire Chancen
füralleKinder, fürmehrbezahlbareKitas, füreineguteGesundheitsversorgung im ganzen Kanton undfür wirksamen Klimaschutzsowie fürGleichstellungund konsequenten Schutz vorhäuslicherund geschlechtsspezifischerGewalt.Damit dieses Engagement weitergeht, brauchtes am 29.Märzeinestarkelinke Stimme.Die kantonalePolitik betrifft unsalle. Darum: NutzedeinPrivilegund gehwählen.
SP Liste1oder2–für einensozialen Kanton Bern.Für alle.
ValentinaAchermann,Grossrätin



ClaLa’s-Buchstabenwelt an derWandim Kulturmuseum am Schützenweg, 22 Freitag, 20.März2026, 18.40Uhr




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WEURO’25
EinspannenderBlick hinter Kulissen DieFrauenfussball-EM 2025 hatin derStadt Bern unddarüber hinaus fürBegeisterunggesorgt.Als bleibendeErinnerungist einDokumentarfilmentstanden. Unterdem Titel THENEXTCHAPTER blickt der Film hinter dieKulissenund liefert spannendeEinblicke:Er erzähltunteranderem vonden Menschen hinterder Turnierorganisation, zeigtdie bewegenden Momentedes SchweizerNationalteams in derHostCity Bern undlässt diemitreissendeEuphorie rund um dieEMnocheinmal aufleben.Der Dokumentarfilm ist online aufder Internetseitewww bernerballzauber.chverfügbar. (aus Gemeinderats-Infovom 1. März 2026)
RINGHOF
Kredit fürSanierung gutgeheissen Derbernische Grosse Rathat Anfang Monateinstimmigmit 152Stimmen einenVerpflichtungskreditvon 10,4 MillionenFranken fürdie Sanierungdes kantonalen VerwaltungsgebäudesRinghof am Nordring gesprochen.Mehrzureden als dasGeldgab eine geplante öffentlicheKantine Angedachtist eine Produktionsküchemit öffentlicher Kantine, wasdie Bürgerlichen aufden Plan rief.Sie befürchteten,dassdamit dasGastronomiegewerbeinder Gegend konkurrenziertwerde.Der Ratnahm zwei entsprechendeAnträge von bürgerlicher Seitegegen eine öffentlicheProduktionskücheund gegen Wettbewerbsverzerrungan. Im Ringhof ausden 1950er-Jahren istaktuell dieBernerKantonspolizeiuntergebracht.Diese zieht2028 nach Niederwangen.Der alserhaltenswert eingestufteRinghof soll saniertund dann vonder kantonalen Bildungs-und Kulturdirektion genutztwerden. (aus BZ vom6.März2026)
LORRAINEBAD
Klares JA fürSanierung
DieBaumaschinenkönnenvoraussichtlichimHerbst2027beimKultbadinder Lorraine in Bern auffahren. Beider Abstimmung in derStadt Bern resultierteein Ja-StimmmenAnteil von83,1Prozent.Zum Vergleich:Die Zustimmung beider Sanierungdes Marzilibadslag bei 73,4 Prozent. DieStimmbeteiligung lagbei 63,9 Prozent. «Das Lorrainebadist sehr wichtigfür dasQuartier. Wir freuen uns, dass wirseine Sanierung nuninAngriff nehmen können», lässtsichdie zuständige Gemeinde-
rätinUrsinaAnderegg(GB)inder Medienmitteilung derStadt zitieren DerKreditfür dieRenovationbeläuftsichauf 22,3 MillionenFranken. DieHöheder Kosten isteine Folgedavon,dassdas Badbisher baulichvernachlässigtwurde.Seit seiner Erstellung im Jahr 1892 wurde es niegesamtsaniert,sondern erhieltbloss Retuschen, wieStadtbaumeisterThomas Pflugersagte.Die nötigenInvestitionen hätten sich über Jahreaufgestaut. (aus BZ vom9.März2026)
SCHERMEN
Plätze fürJenischeund Sinti Wieinden vergangenenJahrenstellt dieStadt Bern auch in diesemJahr fürJenischeund SintiimHinteren Schermen einenprovisorischen Durchgangsplatz mitinsgesamt 20 Stellplätzen zurVerfügung.Auch dieses Jahr wird derPlatz bereits MitteMärzgeöffnet. Dies entspricht einemimmer wieder geäusserten Bedürfnisder SchweizerFahrenden In Betriebist derPlatz vom9.März bis19. Oktober2026. Währendder BEAwirddas Geländevon BERNEXPO alsParkplatz benötigt undsteht denFahrenden in dieser Zeit nicht zurVerfügung.Der Kanton,dem das Grundstück gehört,übernimmt wiederumdie Einrichtungskosten für denDurchgangsplatz.Für dessen Betriebist dieStadt Bern zuständig. DieNutzungsbedingungen werden in einemGebrauchsleihvertragzwischender StadtBernund derBERNEXPO AG alsMieterindes Grundstücks geregelt.EinePlatzordnung legt dieAn- undAbmeldung,die Nutzungsregeln sowiedie Benützungsgebührenfür denDurchgangsplatz fest.
(aus Gemeinderats-Infovom 9. März 2026)
AUSFÜR BAR
KaffeebarBreitschgeschlossen Undzum Schlussnocheineweniger erfreulicheNeuigkeit ausdem Breitsch-Gastrobereich.Die Bierspezialisten vomBarbierelocken Gästevon weitheruman, dasKochteam im Bistro Olympiaarbeitetauf hohemNiveau, undauchdas Kaffeehaus NoikannsichübervielKundschaft freuen.Dochdas Publikum istwählerisch. DieimMärz2023eröffneteKaffeebar Breitsch warnie einPublikumsmagnet.Jetzt ist Schluss: DasLokal istseitMitte Monatgeschlossen.
Bereitsdie Eröffnungdes Lokals standunter einemschlechtenStern: DieGastronomin FlorijeShabani undihr Geschäftspartner BesimDedinjamussten wegenEinsprachen
vonNachbarndie Betriebsaufnahme mehrmals verschieben. Wiees weitergehensoll, istnochunklar: «Bleiben Siegespannt, wasjetzt kommt»,steht in einemAushang an derEingangstür.
(aus BZ-Loubegaffer vom17. März 2026)
WOHNRAUM
89 neue WohnungenimBreitsch VieleBüroimmobilienaus den 1960er-und 1970er-Jahrenmüssen renoviertwerden. Sieentsprechen mitihren vielen Kleinbüros nicht mehr denheutigenAnsprüchender Arbeitgeber.
DerzeitvollimGangist einsolch grosserUmbau an derKasernenstrasse.Das sich im Umbaubefindende Bürogebäudegehörte demBund, warinden 60er-Jahrengebautwordenund standamEndeseinesLebenszyklus.EineZeitlangdientedas Haus alsAusweichmöglichkeit für dasRegionalgericht Bern-Mittelland.Nun entstehenhier89Wohnungen mit1½bis 4½ Zimmern. DerBezug istabHerbstvorgesehen. (aus BZ vom17. März 2026)
SCB
VorzeitigesSaisonende DieSaisonfür dieSCB-Männerist zu Ende.Die Berner unterlagen gestern Abendden SC Rapperswil-Jona Lakers nach demHinspiel(1:2) auch im Rückspiel(0:4).Imsogenannten Play-Inspieltendie beiden Teams um denletzten freien Platzinden Playoffs.Mit derNiederlagegehtdie Äravon Marc Lüthiander Spitze des Schlittschuhclubs Bern unrühmlich zu Ende.Lüthi hatteden Verein grossgemacht undzuzahlreichen Titeln geführt. Per1.Mai übernimmtJürgFuhrerals Clubchef (aus hauptstadt.be-Briefvom 19.März 2026)


HOTELJARDIN
Ausdem legendären Saal werden Hotelzimmer


DasHotel Jardin Bern machtden nächsten Schrittindie Zukunft: Im traditionsreichenSaal entstehenzusätzliche Hotelzimmer. WasseitLängeremgeplant ist, kann nunumgesetzt werden.Das Projektsetzt denbereits vorachtJahreneingeleiteten Konzeptwechsel konsequentfort–weg vomGastronomie-und Veranstaltungsbetriebhin zumfokussierten Hotelangebot.Die Eröffnungder neuenZimmerist fürden Herbst 2026 geplantund markiert denBeginneines neuenKapitelsinder Geschichte desHauses.
Text:Claudio A. Engeloch,Bilder: zVg

«Damit wirunsere100-jährige Geschichte weiterschreiben können,ist dieZeitreif, unswieder einmal mehr oder wenigerneu zu ‹erfinden›»,sagtAndreas Balz.Und vertieft:«Miteinem weinendenund einemlachenden Auge habenwir unsentschlossen, dentraditionsreichen ‹Jardin-Saal›zuschliessen, um daraus Neuesentstehen zu lassen.» DieGebrüderAndreas undDaniel Balz führen denseitbaldhundert Jahren inhabergeführten Betriebin dritterGeneration. Über dieJahrzehnte wurdedas Betriebskonzept stetsdem Zeitgeistund denMarktbedürfnissen angepasst. Deraktuelle Ausbau folgtdieserLinie:vom umfassendenGastro-Betrieb, der vonSeminaren,Kulturanlässen, Partys,der Jardin-Disco,zweiKegelbahnen biszuHotelzimmernso ziemlich allesanbot,was denlangfristigenFortbestand desHauses sichertund stärkt (vgl.Geschichte des Militärgartens untenrechts)

Geschichte bleibt sichtbar Bereitsin einererstenPhase des aktuellenProjektswurde voracht Jahren dasfrühere Restaurant zugunstenzusätzlicher Hotelzimmer aufgegeben.Nun erfolgtder zweite Schrittmit demSaal. Dabeiwird fürden Umbaunichtsabgerissen, sonderndie 13 neuenzusätzlichen Doppelzimmer werden innerhalb desSaals miteinem architektonisch spannenden Konzepteingebaut Geplantist einoffenes Raumgefühl mitBlickbezügenüberzweiEtagen, sodass dieStrukturund derursprünglicheCharakter desSaals weiterhinsichtbarund erlebbar bleiben. Dieses «Storytelling» würdigt dielange Jardin-Geschichte undist zugleich ressourcenschonend,dadie bestehende Bausubstanz erhalten bleibt.«So lebt dieGeschichte weiter», erläutertdenn auchAndreas Balz.Vom Veranstaltungslokal über dieDisco bishin zu denkünftigen einzigartigenHotel-

zimmern: DerSaalwar in denhundert Jahren in vieles einbezogen undhat allemstandgehalten
Fokusauf Businessgäste TrotzharterKonkurrenz, in Bern entstanden in denletzten Jahren zahlreiche neue Hotelangebote, sowiedurch Plattformenwie Airbnb zeigtsichdie Hoteliersfamilie Balz zuversichtlich.Die Auslastung sei gut, dieGäste kämenvorwiegend ausder Schweizund Europa.Die Nähe zumBernExpo-Arealbleibt zudemein wichtigerStandortvorteil.Mit dererwähnten Schliessung desRestaurants wurdeder Betrieb noch stärkerauf denBusiness-Tourismus ausgerichtet
AllesimFluss
DasaktuelleProjekt,das aufkreative Nachverdichtungimurbanen Raum setzt, wurdebereits im Oktober2025unter demNamen «HotelJardinAtrium» miteinem Inno-
EINE LANGE GESCHICHTE
Ursprung im 19.Jahrhundert Dasheutige HotelJardinBernwurde nach derJahrhundertwendeunterdem NamenMilitärgarten gebaut.Bereits im 19.Jahrhundert gab es aufdemselben Arealein Restaurant namens Militärgarten. DieangrenzendeBernerKaserne,inklusive desgrossen Zeughauses,war schondamalseinewichtige(Quartier-)Institution. So kames, dass einGrossteil derKundschaftdes RestaurantsMilitärgarten ausMilitärangehörigen,Angestelltender Kaserneund demPersonaldes Zeughauses bestand.
EinWohnquartierentsteht Allmählich entstand nordseits der Aare einbedeutendes Wohnquartier.Diesinsbesonderedurch die Fertigstellung derKornhausbrücke im Jahr 1898 (siehe AfdN-Ausgabe 11/2025).Um1920wurde dasheutige Militärgarten-Gebäudegebaut, damals noch alleinstehend, mittlerweileTeileiner angebauten Häuserzeile. DerwichtigsteBereich desBetriebeswar dergrosseSaal, der–wie im Hauptbeitrag erwähnt– gerade

vations-Awardvon GastroSuisse unddem Kompetenzzentrum der SchweizerHotelförderung(SGH) ausgezeichnet. DieDemontage der altenInfrastruktur sowieder Theaterbühneist bereitserfolgt.Der eigentlicheBaustarthat kürzlich begonnen,die Fertigstellung istim Herbst vorgesehen. Danach verfügt dasHotel Jardin Bern über 37 Zimmerinverschiedenen Kategorien mitinsgesamt 80 Betten.Und auch darüberhinausist vieles im Fluss: Andreasund Daniel Balz sind nun 70 Jahrealt undseit40Jahrenist ihre persönlicheGeschichteeng mitdem «Militärgarten/Jardin» verwoben.Auchdie vierte Generation Balz istbereits im «Jardin» tätig undträgt dieneuen Plänevollmit Fabian Balz amtiertheute alsGeschäftsführer. Auch beiihm heisst dieDevise: «Vorwärtsschauen und let’sgo»
www.hotel-jardin.ch
in Pensionging. Im Zusammenspiel entstand einRestaurantmit grosszügiger Terrasse undeiner modernenKüche im Untergeschoss. Die heutigen Hotelzimmerwaren Wohnungen.
Übernahmedurch dieFamilieBalz Unterdem NamenGesellschaftshaus Militärgarten, einHotelbetriebbestandzur damaligenZeitnochnicht, wurdeder Betrieb1929von Ernstund FloraBalz-Kindlereröffnetund übernommen.TurbulenteJahre,auch Kriegs-und Krisenjahre, folgten. Der ebenso bedeutende wielebhafte Quartierbetriebdurchlebtedamals etwelche Höhenund Tiefen
«Discorama Jardin»
In denJahren1953/1954 übernahmenFritz undMargrit Balz-Beetschendie Geschäfte. DieTanzabende im GrossenSaalwurdenineinen Disco-Betriebumgewandelt undunterdem Namen«DiscoramaJardin» wohl eine dererstenDiscotheken landesweit.Der Disco-Betriebwurde über Jahrzehnte alsDisco-Dance Jardin mitgrossem Erfolg aufrechterhalten –nicht wenigender Berner Boomer-Generationdürfteder «Jardin» bisheute in bester Erinnerung gebliebensein(sieheBox Seite11).






Auf250 Quadratmeternentstehen 13 neue Hotelzimmer




Im Jardin-Saal trafen sich in den letzten Jahren immerwieder Seniorinnen und Senioren zum Tanz.
Willkommens-Blumen beim Eingang


Dritte Generation
Nach demTod vonFritz Balz im Jahr 1985 übernahmen dessen ZwillingssöhneDanielBalzund AndreasBalz in dritterGenerationdie Geschicke desBetriebes.Gleichzeitigwurde das Haus zu einemHotelbetriebausgebaut undhiess neuHotel Restaurant Jardin.DiesinAnlehnung an den bereitsseitJahrzehnten existieren-

DER«MILITÄRGARTEN»
In unmittelbarer Nähe der Kaserne befindet sich der «Militärgarten». Es istdieskeine Kampfbahn und kein Spielpark für Soldaten, sondernein Restaurant (nicht nur für Soldaten). Der «Militärgarten» umfasst ein Restaurant, eine Gartenwirtschaft, genügend Parkplätze –wenn sich nicht gerade eine Panzerkompanie in die Gegend verirrt hat –Kegelbahnen, ein kleineres Säli, eingrösseres Säli und einenganz grossen Saal. Letzterer ist besonders faszinierend, denn in ihm kann so ziemlich alles abgehalten werden: Bankette,Theater,Kabarett, Konzerte, Boxmatches und andere Wettkämpfe,Vereinsanlässe, Kompanieabende, Tierschauen, Ausstellungen und vieles mehr.Donnerstags, freitags und samstags ist der grosse Saal Quartierdancing mit Diskothek und Grossstadtambiance. Man geht dann nicht mehr in den «Militärgarten», sonderninden «Jardin», sprich «Schardäng».
Allesinallem, der«Militärgarten» verdient das Prädikat «echtesQuartier-Restaurant». Undwer einmal dortwar,wird nicht mehr vom«Militärgarten»,sondern eben vom«Schardäng» sprechen.
(Auszugaus«Bern–wieesisstundtrinkt» vonHandErpfundAlexanderE.Heimann, erschienen 1972 imViktoria-Verlag)
HINTERGRUND
demSpitznamen«Jardin». Seither wurden zahlreiche Umbauten und Renovationen durchgeführt.Auch dasQuartier, vorallem im nördlichen Perimeter, wandelte sich um dieJahrhundertwende massiv.Durch das neue StadionWankdorfmit dem WankdorfCenter, zusätzlichen Ausstellungshallender BernExpo,und diversen neuenVerwaltungsgebäudendes Bundes eröffneten sich gute Möglichkeiten–geradeauchfür den «Jardin».
Krisen undKonkurrenzdruck
DasHotel-RestaurantJardintrotzte sowohl derFinanz- undWirtschaftskrisevon 2008/2009wie auchdem Faktum,dassimmer mehr Ketten unddamit standardisierteHotels undRestaurants ohne lokale Wurzeln Bern entdeckten.Als einerder wenigenGastrobetriebeinBern bliebder «Jardin» im Familienbesitz, geführtvon denInhabern.
Ab 2017 bricht erneut eine neue Epoche an.ImFrühjahrwurdenalle Hotelzimmerkomplettrenoviert und mitneuesterTechnik ausgestattet EinbesonderesAugenmerk richtete mandabei aufdie Schallisolation, die ruhige Lage wurdesoauchinnerhalb desHauses mitruhigen Zimmernergänzt. Im Herbst desgleichenJahres wurdeder Betriebneu ausgerichtet undfür dieweitere Zukunftfit gemacht. DieGastronomie schloss definitivdie Türenund machte Platz fürzusätzliche Hotelzimmer.
EinprivatesJubiläumund einAbschied
Im Herbst 2019 durfte MargritBalzBeetschen, dieMutterder beiden Geschäftsinhaber,Grossmutter von fünf Enkelkindern undauchUrgrossmutter, im Kreisihrer ganzen Familieden hundertstenGeburtstagfeiern(sieheBeitrag im AnzeigerNordquartier20/2019,Seite 2) Am 12.Februar 2021 hatMargrit Balz-Beetschen,nacheinem langen, spannenden undguten Leben im Altervon 102Jahrenihreletzte grosse Reiseangetreten.


DieCovid-19-Krise 2020/2021; dieJahre derweltweiten Corona-Pandemie. Solcheserlebten wirallesonochnie unddie Gesundheit derWeltbevölkerung standseit hundertJahrennie mehr derart im Fokus. Nebstdem Leid vonBetroffenenhat sich diewirtschaftliche Situation schlagartigineineweltumspannendeKrise verwandelt Aufgrund derReiseverboteund Stornierungenaller Messen,Meetings undAktivitäten standdas Hotelüber Monate nahezu leer
HerausforderndeJahre Europa erholtesichvon derPandemie. DiepolitischeLagebleibtnach wievor kritisch undturbulent.Kriege,Unruhen,Naturkatastrophen undanderes mehr dominieren die Schlagzeilen.Die Rohstoffpreise schnellenindie Höhe,Strom und Heizenergiewerden massiv teurer Auch fürden «Jardin» gilt es,diesen erneuten HerausforderungenRechnung zu tragen undgleichzeitigdie gestiegene Preissensibilitätder Gäste zu berücksichtigen. Trotzdem warendie letztenJahre fürden «Jardin» erfolgreich, sodass in dieAufwertung desBetriebes investiert werden konnte –etwadie frisch renovierten Bäder, diehauseigeneE-Ladestation undneueKaffeemaschinen aufjeder Etage.
Jetzt, 2026,wirdder seit Langem geplante undauchherbeigesehnte Ausbau desalten «Jardin-Saales» Realität (vgl.Seiten9–10).Und die vierte Balz-Generationist auch schon im Boot.Fortsetzung folgt…
Textbasis«Geschichte desHotel Jardin Bern»auf : www.hotel-jardin.ch
DERLEGENDÄRE «JARDIN-SAAL»
Fast 100 Jahre lang prägte der«JardinSaal» das Quartierleben entscheidend mit. Das waren «fägige» Zeiten. Oder wie Daniel Balz sagt: «Hier war derTeufel los.» Hochkonjunktur hatte derseit1929 bestehende Raum vorallem in den 70er,80er- und 90er-Jahren. «Stets kamen bis zu 500 Leute, dieSchlangevor demSaal war lang», erinnertsich Daniel Balz. Viele Flirts, sich anbahnende dauerhafte Beziehungen und auch schmerzhafter Liebeskummer haben ihren Ursprung im «JardinSaal».
Anfangder Nullerjahre ging die Party-Ära zwar zu Ende. Der Saal stand danach aber alles andere als leer.Senioren tanzten stundenlang Walzer,der Berner Stadtrat debattierte, der Leist BernNord hielt seine Hauptversammlungen ab oder der FC Breitenrain feierte das 20-Jahr-Jubiläum nach Fusion. Nun ist definitiv Schluss damit. Wo einst wild getanzt und hartgerockt wurde, entstehen in dennächstenMonaten neue Doppelzimmer.cae


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Mohamed-AliBouafia(links) undJuian Erismann
Team Espoirs–junge
Talentemit grossem Potential
Mohamed-AliBouafiaund Julian Erismann trainieren dieZweitligaMannschaft Espoirs.
Seit Beginn der laufenden
Saison sind Mohamed-Ali Bouafia (42) undJulian Erismann(23)Co-Trainerder zweitenMannschaft –mit derselben Fussball-Philo-
Attraktive Berner Gruppe mit vielen
Stadtduellen
DieEspoirs vorder Rückrunde
DieEspoirs figurieren vorder Rückrunde mit22 Punktenauf Platz5ihrer Zweitliga-Gruppe.Auf Leader Weissensteinfehlen sechs Zähler.Durch den Talent-Fokusist der Aufstieg kein Thema. Weissensteinist dennoch eingutesStichwort.Die Equipe ausdem Süden Bernsist einervon fünf Stadtclubsinder Gruppe 1. «Das ergibt attraktive,
umkämpftePartien», so dieTrainer.Ihr Team hat im Winter nichtgeschlafenund schlug in der VorbereitungAemme undBirse,die in der Gruppe 2auf ähnlichemNiveauliegen. LetztenSamstag begann dieRückrunde (nachRed schluss),amSamstag,28. März,folgt dasHeimspiel gegenOberdiessbach (15.45Uhr).
Burkhalter
sophie undidentischen Zielen.Der Team-Name «Espoirs»(franz. «Hoffnung») istbeimKultclub keineleere Hülse. KernabsichtdieserFormation ist es,junge Talente ansFanionteam heranzuführen. «Zuletzt habenLuisAellig undNoelGemperlediesen Sprung geschafft»,sagt Erismann.«Undbei uns istauchder Slogan ‚Eis Team‘keine Floskel. Wir habengut zwanzigSpieler aufähnlichem Niveau und eingrosses Potential, aus dem dieerste Mannschaft schöpfenkann.Esist für unsals Trainerspannend undfordernd,diese Entwicklung begleitenzudürfen.»Bouafiasagt:«Bei unsgehtesnicht darum, in eine höhereLigaaufzusteigen,sondern mit jedem Spielund jedem Training besser zu werden,individuellund als Einheit.Und mandarfnie vergessen, wiejungdiese Spieler noch sind.» Letzte Saison hatErismann den Schnitteinmalberechnet «Ichkam auf19,5Jahre, gestiegenist er seither
sicher nicht. Undgerade stiess fürdie Rückrunde noch einB-Junior mit Jahrgang 09 zumTeam.»
In der zweitenLigadauertdie Winterpausebeinahe fünf Monate.Umso willkommener sind die Testspiele, zumTeilauch gegen Höherklassige. «Davon können dieJungen besondersprofitieren. Wirhaben keinen fixen Stamm undErsatzspieler, sondernsindeinehomogeneGruppe, leistungsmässig undpunktoKameradschaft»,sagt Bouafia Er istseitsechs Jahren bei «Breitsch» undtrainierte bisherdie A- undB-Junioren. Erismann warletzte Saison schon Assistenztrainerder Espoirs. «Wir sind stolz, vomVerein dieseChancebekommen zu haben»,sagen beide. «Wichtig istuns einlückenloserAustausch.Und wenn wireinmalunterschiedlicherAnsicht sind, diskutieren wirdie Angelegenheit bis zu einemgemeinsamenKonsens aus.»




«KURZ &SPITZ»
10 Jahre
Breitschfans! HU!
HappyBirthday: Zum Zehnjährigen wurdetief im Archiv gegraben und einpaarImpressionender letzten10Jahrenzueinem kurzen Film zusammengeschnitten. Pädu Balzli bedanktsichfür dieNominierungfür dienächste Oscarverleihunginder Kategorie „BestHU!“HU! → www.breitschfans.ch
Austritt aus Vorstand
ZurZeit erarbeitetder Vorstand nach der Statutenrevision fürsicheine neueAufgabenverteilung. Dasist fürRes Brandenberger,das dienstälteste MitgliedimVorstand, der richtigeZeitpunkt,um seineVorstandstätigkeit zu beenden.Selbstverständlichhälterdem FC Breitschweiterhin die Treue, nichtzuletzt als Webmaster.

Rückrundenstartauchbei denFrauen
DasZweitliga-Frauenteam beginntdie Rückrundemit zwei Auswärtspartien, am 28.März, gegen dieFemina Kickers Worb (19Uhr)und am 11 Aprilgegen den FC Nidau (18.15 Uhr)
Mehr News undInfos auf fcbreitenrain.ch

FUSSBALLCLUB BREITENRAIN
ARTISTIC SWIMMING BERN
Seit 75 Jahren der grösste Verein der Region
Seit 1950 bietet Artistic Swimming Bern als anerkannter Nachwuchsstützpunkt Schwimmkurse, Trainings im Breiten- und Leistungssport sowie polysportive Ferienlager an. Co-Präsidentin Adina Keller (36) berichtete uns über ihr Leben und die faszinierende Arbeit des Vereins.

Liebe Adina: Erzähl unsdoch etwasüberdeinbisherigesLeben!
Ichbin 36 Jahrealt undinHilterfingenbei Thun aufgewachsen.Nach demStudium derRechtswissenschaften in Bern undGenfschlugich zunächst denklassischen Wegals Anwältin ein. Danebenabsolvierte ichWeiterbildungen zurMediatorin undunterrichtete alsDozentin. Seit vier Jahren forscheund arbeiteich nunamLehrstuhl fürStrafrechtund Rechtsphilosophieander UniversitätBern– zu Themen wiezivilem Ungehorsam, Demokratietheorie undvielfältigenFragender Rechtsphilosophie.
Bewegung warfür mich schon immerwichtig.Meine sportbegeisterte Familieermöglichte mir, vieles auszuprobieren (Tennis, Unihockey, Volleyball undFussball).Bis heute gebliebensindSnowboarden,Surfenund Schwimmen, neuhinzugekommen sind Yoga undGolf. Ichbin einausserordentlicher «Gwunderfizz»und lerneunglaublich gerneNeues –sei es im Austausch mitHerzensmenschen,beim
Lesen, Reisen oder beim Schauen vonDokumentarfilmen.
«Mit 6Jahren sahich zumersten MalSynchronschwimmerinnen und warsofortbegeistert» AlsausgesprocheneWasserratte war ichfasziniertvon dereleganten Bewegung,den ausdem Wasser ragendenBeinenund denspektakulären Saltos zurMusik.Alles begann damit, alsmeine Elternmich füreinen Anfängerkurs beim SynchrovereinThun anmeldeten.ImJugendalter wechselte ichden Verein undschwimmenun seit 20 Jahren in Bern –zuerstinden Elite-Teamsund seit vielen Jahren bei denMasters (ähnlich wiebei den Senior:innen im Fussball).
Seit 1950 Professionalisierung desSynchronschwimmens
Artistic Swimming Bern gehörtzu denältestenVereinender Schweiz, beidessenGründung1950als Abteilung desPoloClubs Bern dasWasserballett im Vordergrundstand.Mit Showswie dem«Ballet desRoses» wurdediese neue Sportart einem

breiterenPublikumvorgestellt.Im Laufeder Jahreentwickelte sich daraus eine sportlichanspruchsvolle Disziplin.
In den1960er-Jahren prägtenPersönlichkeiten wieunser Ehrenmitglied in memoriam SistoSaleraund das langjährigeEhrenmitglied Steffi Haeberli dieseEntwicklung entscheidend. Dank ihresEngagements entstanden dieerstennationalen Wettkampfregeln, die1972bei den SchweizerMeisterschaften eingeführtund später sogarvom Weltschwimmverband FINA (heute World Aquatics)übernommenwurden. In denfolgenden Jahrzehntenwar unserVereinregelmässig mitAthletinnen im SchweizerNationalkader, an Europa-und Weltmeisterschaftensowie an OlympischenSpielen (1984, 2008 und2012) vertreten. DieUmbenennung in SynchrovereinBern1986unterstrich diesportlicheAusrichtung undunseren Leistungsanspruch. Dank einererfolgreichenSchwimmschule und breiterNachwuchs-und Spitzensportförderung wurden wirvon SwissOlympic zu einemNachwuchsförderstützpunkternannt undhaben aktuelldie grössteDelegation an Nationalkaderathletinnen derSchweiz.
Alsder internationale Schwimmverband 2017 dieSportartinArtistic Swimming umbenannte unddas Regel- sowieBewertungssystem grundlegendreformierte, nutzten wirden Moment füreineumfassende Erneuerung:Unter demNamen Artistic Swimming Bern,mit neuem Logo undvielenzukunftsorientiertenProjekten wiez.B.polysportive Sportcamps,die Förderungvon Knaben oder Breitensport-und Showteamswurde einneues Kapitel aufgeschlagen– mitdem Ziel,Tradi-
ASB-CoPräsidentin Adina Keller.

tion undInnovationimSchweizer Artistic Swimming weiterzuführen.
Einbreites Angebotfür alle Alters-/Leistungskategorien undregelmässigeWettkämpfe In denpolysportiven Anfängerkursenab5Jahreninunserer eigenen Schwimmschuleund im Rahmen vonSchnupperkursen beim Fäger (FerienpassBern) lernen dieKinder dieGrundlagender Schwimmtechnik, trainieren mitgezielten TurnübungenBeweglichkeit undKraft undwerdenspielerisch in dieWelt desArtisticSwimmingeingeführt. Unserbreites AngebotanAlters- und Leistungskategorien– vonden Alterskategorien Kids (U12), Jugend (U15), Junioren (U18)und Elitebis zu Breitensport-, Show-und MasterTeamsfür Erwachsene –bietetallen diepassendeTrainingsumgebung. Regelmässigorganisierenwir polysportive FeriencampsinZusammenarbeitmit anderenSportarten (z.B.Freestyle-Fussball, Wasserball oder Ultimate Frisbee),die diekörperliche Vielseitigkeit,den Teamgeistund denSpass am gemeinsamenSport fördern. Unsere Teamsaller Alterskategorien (abca. 6Jahren) nehmen regelmässig an Wettkämpfenteil, z. B. im Breitensportbereichanregionalen undUnionswettkämpfen,inden Leistungssport-Teams aufnationalerund internationalerEbene oder in denMaster-TeamsanEuropaundWeltmeisterschaften.

Finanzierung durch öffentliche Beiträge,treue Sponsor:innenund eigene Aktionen
DieRückstufung (nun Einstufung 4) desArtisticSwimming durchSwiss Olympicbedeutete eine deutliche Kürzungder öffentlichenBeiträge. Eingrosser Teil unsererFinanzierung kommtvon unserentreuen Sponsor:innenund eigenenAktionendes Vereinswie Shows, Kuchenverkäufe oder Crowdfundings. Trotzdes grossenehrenamtlichen Engagementsbleibtdie finanzielle Belastungder Familien,insbesondere im Leistungssport,hoch. Deshalb sind wirfür jede Form derUnterstützung,z.B.durch dieaktuelle«Support my Camp»-Aktion derMigros, undnatürlichunserenSponsor:innen sehr dankbar.
«ArtisticSwimmingist einVerein in Bewegung»
Fürwasserbegeisterte Kinder starten in Kürzedie beliebtenpolysportiven Schnupperkurse beim Fäger (www faeger.ch). Alle 2026er-Kursdaten findenSie in derBox.Wer Artistic Swimming einmal ausprobieren möchte, sollte sich beeilen– dieKurse sind jeweilsschnell ausgebucht Im Leistungs- undSpitzensportsind wirebenfalls starkvertreten:BeimOS Projekt2028kommen3von 5Athletinnen ausBern, undauchfür dasOS Projekt2032stehenbereits 3Bernerinnen in denStartlöchern. Soeben hatzudem dieWorld CupSeason begonnen,bei dersämtliche Wettkämpfekostenlos viaEurovision Sport (https://www.worldaquatics. com/where-to-watch/eurovision-


sport) gestreamtwerdenkönnen. Ausserdem sind spezielleAnfängerkursefür Jungen undFitnesskurse fürErwachseneinPlanung Im Geiste derGründungsmitglieder realisierenwir immerwiederneue innovative undzeitgemässe Sportkonzepte.
Nichtverpassen:die traditionelle Gala im November Diese spektakuläre Show ausMusik, Lichtern undWasserzieht seit 1950 jedesJahrüber800 Zuschauer:innen in ihrenBann.
«Wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen dieFaszination vonArtisticSwimmingentdecken» Wirwollenweiterwachsen,unsere Talentefördern undgleichzeitigein Ortbleiben,andem alle –von Anfänger:innen biszuEliteschwimmer:innen– mitBegeisterungzusammen trainieren
Liebe Adina: Vielen Dank für dieses interessante Interview. Wirwünscheneuchalles Gute!
Fürweitere Informationen undKontakt: https://artisticswimmingbern.ch/

KURSDATEN 2026
– 7./9. April 2026, 18.00–19.00 Uhr, Hallenbad Weyermannshaus
– 15./17. April 2026, 16.00–17.00 Uhr,Hallenbad Neufeld
– 7./9. Juli 2026, 12.30–13.30 Uhr, Hallenbad Weyermannshaus
– 8./10. Juli 2026, 12.30–13.30 Uhr, Hallenbad Weyermannshaus
– 3. Oktober 2026, 10.00–11.00 Uhr, Hallenbad Neufeld
– 10. Oktober 2026, 10.00–11.00 Uhr,Hallenbad Neufeld
Altenberg ·Beundenfeld ·Breitenrain ·Löchligut ·Lorraine·Spitalacker ·Wankdorf· Wyler undWylergut
DieZukunft hat eine anderePolitik verdient
Die bürgerliche Mehrheit vonSVP,FDP und MittepolitisiertimGrossen Ratdes Kantons Berninden letzten vier Jahren an der Bevölkerung vorbei.
Zwei Beispiele aus der letzten Session: Im Budget 2026 schlug die Regierung einen mickrigen Teuerungsausgleichvon 0,5% fürs Kantonspersonal vor. Wasmacht die Rechte bis und mit GLP? Sie sind der Meinung,0.2% sind genug. Wasfür ein Affront gegenüber dem Personal, den Teuerungsausgleichder letzten Jahrenochweniger auszugleichen. Wir sind auf guteDienstleistungen in der Verwaltung, im Gesundheitswesen und auf eine motivierte Lehrerschaftangewiesen.
Zweites Beispiel: KonzessionsstrategieWasserkraftwerke.Der Regierungsrat arbeiteteeine Strategie aus, wie mit ablaufenden Konzession umzugehensei. Er wolltedie Anteile der BKW
und ewberhöhen,und gleichzeitig die Anteile der Stadt Basel und Zürichsenken Waspassierte nun im Rat? Bürgerliche wollen das Geschäftzurückweisen undden Status Quo beibehalten. Oder garanweitereUnternehmen verteilen.
Da bleibt nur ratloses Kopfschütteln.Andere Kantone ermöglichten ihren Energieunternehmen, mehr in erneuerbareEnergie zu investieren. So nicht MitterechtsimGrossen Rat, anscheinend liegen ihnen dieBerner Energieunternehmen nichtamHerzen.
Besondersaufgefallen ist, wieoft gegendie Stadt Bernentschieden wird. So soll in Zukunft unsereStadt wenigerZentrumslasten-Ausgleicherhalten
Die SP-Fraktion kämpft mit grossem Engage-
ment für unseren Kanton, für umsetzbare, sinnvolle Massnahmen -immer mit dem gleichen Ziel: GuteLösungen für die ganzeBevölkerung im Kanton Bernund nicht, um Einzelinteressen oder kurzfristigeSteuergeschenkezuerreichen.
Damit wir aber mehr Wirkung erzielen können, brauchen wir IhreUnterstützung. Unser Ziel: Soziales Gleichgewicht und erneuerbare Energien
Stefan Jordi, Grossrat, Fraktionspräsident.

Irina istseit36JahrenKosmetikerinmit Leidenschaft.Sie liebtdie Nähe zu Menschen undder persönlichen Austauschwährend denBehandlungen
Persönliches:
Irinawurde vor56JahreninMilwaukee in denUSA geboren. Ihre Mutter istAmerikanerin, derVater Schweizer–durch seinen Berufreiste Irinaschon früh viel,was siebis heutegeprägt hat. Siespricht mehrere Sprachen undschätzt denAustausch mitganzunterschiedlichen Menschen sehr
Ihre Schulzeitverbrachtesie in Ittigen, besuchte anschliessenddie WBKinOstermundigen undmachte ihre Ausbildung zurKosmetikerinin derSulgenau.Als eidgenössisch geprüfte Kosmetikerin arbeitet sie selbstständiginihrem Unternehmen LifestyleCosmetics undlebtihre Leidenschaft fürden Berufjeden Tag. Irinaist verheiratetund Mutter von zwei erwachsenenKindern.Gemeinsammit ihremMannlebtsie heute im Seeland. In ihrerFreizeitist sie gerneaktiv –sie joggt, machtKrafttraining undhat sich mit50Jahren noch einenTraum erfülltund dieMotorradprüfunggemacht.Seither unternehmensie undihr Mann gemeinsamauchlängere Reisen mitdem Motorrad,was fürIrina einwunderbarerAusgleich zumBerufsalltagist
Wasoderwer hatdichinspiriert, denBeruf derKosmetikerin zu wählen?
Inspiriert hatmichmeine Tante, die auch Kosmetikerin ist. Schon als kleinesKinddurfteich ihrüberdie Schulter schauenund habe früh einenEinblickindiesenBeruf bekommen. Fürmichwar deshalbschon bald einmal klar,dassauchich diesenWeg einschlagenmöchte.
Wasmacht denBeruf fürdich zu etwasBesonderem?
Mein Berufist fürmichetwas ganz Besonderes,weilersovielseitigist
JederMenschist anders,und genau diese individuelle Arbeit machtmeinenAlltagspannendund abwechslungsreich.Besonders schätzeich dieNähezumeinenKundInnen –es entstehenoft vertrauensvolleGesprächeund Momente, dieüberdie Behandlung hinausgehen.
WaswissenLesende wohl nichtüberdeinenBeruf?
Vieledenken, dass es in meinem Berufvor allemums Schminkengeht, tatsächlichsteht aber dieHautpflege im Mittelpunkt. Beijeder Gesichtsbehandlung analysiere ichzuerst, wasdie Haut im Moment wirklich braucht, denn jede Haut istanders undverändert sich laufend.
Mein Berufist sehr vielseitig:Neben klassischenBehandlungenbiete ich auch verschiedene Formen derHaarentfernung an,unter anderemdie elektrischeHaarentfernungals definitive Lösung.Für mich isteseine ganzheitlicheArbeit. Es geht nicht nurumäussere Pflege,sondern auch darum, dass sich dieKundInnen rundum wohlfühlen undeinekleine Auszeitfür Körper undSeele erleben.
Istdeine Kundschaft gemischt, Frauen undMänner, undabwelchem Alterbeginnendie meisten deiner KundInnen mitKosmetik?
IchbehandlesowohlFrauenals auch Männer Vielekommenbereits als Teenager,dochesgibtauchKundInnenüber90, dieKosmetikerstspäterfür sich entdeckt haben.
Du arbeitestseit15Jahrenals selbstständigeUnternehmerinan derMilitärstrasse. Wiehastdu hierhingefunden?
Bevorich selbstständigwurde,habe ichander Spitalgassegearbeitet. Für mein eigenesKosmetikstudiohabe ichetwas in derNähegesucht,und derBreitenrain hatsichfür mich als idealerStandortherausgestellt. Eine Kundin erzählte mirdamalsvon einemRaumbeimCoiffeurWave, der zu mieten war, undsohat sich für
mich dieGelegenheit ergeben, an dieMilitärstrassezuziehen.
Welche Geschichte bleibt dirin schöner ErinnerungimZusammenhang mitdeinemBeruf?
In allden Jahren habe ichsehrviele schöneMomente erlebt.Besonders berührendist fürmich, dass sich mit Kundinnen, dieseit20Jahrenoder noch länger zu mirkommen, echte Freundschaften entwickelt haben; Ichbin nichtnur Kosmetikerin,sondern darf auch Vertrauenteilen, zuhörenund mitihnen Freude,Sorgen oder besondereLebensmomente erleben. Dasist fürmichein grosser PluspunktmeinesBerufs.
UndwelcheGeschichtewar besondersschräg?
In meinen 36 Jahren alsKosmetikerinhabeich schon vielelustige und schrägeMomente erlebt.Dadie Behandlungen aber sehr persönlich sind,bleiben dieseGeschichten bei mir–und icherzähle sienicht weiter.
WiebistduimNordquartier unterwegs?
In meinen Pausen binich gerneim Quartier unterwegs, seiesumeinzukaufen,einen Kaffee zu trinkenoder in einemRestaurantetwas zu essen.
Hast du denBreitschbewusst gewähltbzw.was machtdas Quartier in deinen Augenaus?
Fürmichist es einwunderschönes Quartier,das vonüberall hergut erreichbar ist. Ob meineKundInnen mitden öffentlichen Verkehrsmitteln oder mitdem Auto anreisen,sie sind schnellhierund dasschätzen alle sehr
Wohinzieht es dich,wenndudich erholenmöchtest?
Wenn ichmicherholen möchte,zieht es mich ansWasser, seiesandie Aare,aneinen Seeodernatürlich im Urlaub ansMeer. Fürmichist dasder perfekte Ort, um abzuschalten und neue Energiezutanken.
CORINNAS QUARTIER TALK

Weit mehr als eine Make-up-Artistin: Irina Bartvon Lifestyle Cosmetics
Wenn du GästezuBesuchhast undihnen dasNordquartiervorstellenmöchtest, welche Stationen dürfenauf keinen Fall fehlen? Ichverbringe denTag miteinem Spaziergangdurch denBreitenrain undeinem Stop in einemder gemütlichen Cafés. Anschliessendspazierenwir zumRosengarten –von dort hatman eine wunderschöneAussichtüberBern.
Dankeliebe Irinafür deine Antwortenund deineZeit.
https://www.lifestyle-cosmetics.ch/






«Ô CAPITAINEBAR DE VINOS»
DieSegel neugesetzt –mit ArgentinienimFokus
In derseit2017ander Herzogstrasse12 situierten BargibteseineneuegeografischeAusrichtung:Wurde früher Kurs aufMarseille genommen,ist nunBuenosAires im Visier
Seit2017führteder ehemalige Hochseekapitän Frédéric Nunez an derHerzogstrasse das«ÔCapitaine»,eineerstklassigeAdressefür mediterraneKöstlichkeitenaus dem GrossraumMarseille.2022zog es denKapitän wieder in dieWelthinausund Eugenio«JJ»Letoübernahm dasKommando, seit letztemSeptember unterstütztvon Gastgeber Anibal RamonAcosta, dendie BernerGenussfreunde noch mitRemo NeuhausimDuThéâtre undspäter vonder Casa de VinosArgentinos am Breitschplatzkennen. Dieser Verkaufsladenwurde Ende Januar aufgelöstund inswenigeMeter entfernte Lokalintegriert, dasnun als Huldigunganseine Vergangenheit undmit Blickindie Zukunft«ÔCapitaineBar de Vinos» heisst
DasGlasGottes
So weit dieGeschichte.Und nun Türe aufund hineinspaziert.Wir möchtenjanicht prahlen, dass wir schon weit gereistsindund manches gesehenhaben,aberdochanmerken, dass wirauchinBuenosAires unddortimHafenquartier La Boca undimStadion derBocaJuniors waren. Rund um das«La Bombonera» genannte Fussball-Monument, wo DiegoArmando Maradona grossgeworden ist, habenwir einige solche Lokale gesehen, diemit demGastroKonzeptimNordquartierverwandt sind.Regelmässig wird an derHerzogstrasse tatsächlicheine«Asado» genannte Grillpartyzelebriert, doch istdie Stimmung auch ohne SpezialEvent stetsheiter.
DieWeinkarte istnicht zu übersehen Beiunserem Besuch an einem«gewöhnlichen»Donnerstaggibtesein gutüberschaubaresEssensangebot aufder Tafelhinterder Bar. Doch scheintesuns mittrockener Kehle unmöglich, dierichtigeWahlzu


Jean-Claude Galli
undwir könntenuns kaum einen Ortvorstellen, wo wirjetzt lieber wären. Starkvertreten beim Wein –es gäbe auchBier, Cocktailsund Longdrinks,einfach damitwir es erwähnthaben –ist dieFamilia Schroedermit ihrergleichnamigen Bodega in Patagonien,von derwir unsein Glas Chardonnay servieren lassen,bevor wirzum Rotwein wechseln

Wandbild.
treffen. Deshalbnehmenwir uns zuerst dieWeinkarte vor, diemit denauchvon Weitem sichtbar an einerSeitenwandmontiertenFlaschenkorrespondiert. DieDame tendiert zu «Bubbles», derHerrzu «Vinos Blancos».Ins ersteGlaskommeneineCuvée ausChardonnay undPinot ausder Bodega Cruzat in Mendozasowie einTorrontés aus derBodegaJavierCollovati ausder argentinischen ProvinzLaRioja –einprächtigerAufgalopp.Dazu wird Brot undOlivenöl gereicht,

DerGoldjunge mochte kein Birchermüesli Dazwischen werden wirauchhandelseinig, wasdas Essenanbelangt, undbestellen gemischteEmpanadasund eine opulente Apéroplatte mitWurst,Käse, Oliven undeingelegten Tomaten. Unsere Begleiterin sagt überzeugtund überzeugend, wohl noch selten ausserhalb der Stammlande derart delikate FleischEmpanadasverzehrtzuhaben,serviertmit einerkaltenChimichurriSauce. Beider Apéroplattebesonders charakteristisch istdie Art, wiedie Mortadella geschnittenist.Während in unserenGefildendie Angst vorWürsten undSchweinefleisch fast täglichzuzunehmenscheint unddieseritalienischeKlassiker höchstensinhauchdünnenScheibenauf denTisch kommt, werden an derHerzogstrasse daumenbreite Stücke geschnitten undgewürfelt Höchstwahrscheinlich istesnicht ultragesund, täglichingrossen Mengenderartige Köstlichkeiten zu sich zu nehmen.Und derguteMaradona soll zuletztauchdeshalb Beschwerdengehabthaben,weilersichjenseitsder Grundsätze vonMax Bircher-Bennerernährte. Besonders gernverzehrte er offenbar Innereien.Faktist,dassdie Argentinierim Schnittvielmehrals doppeltsoviel Fleischessen wiedie Schweizer. Das istaberkeine Kritik,sondern eine reineFeststellung.


Superheldenund dieMacht derVerführung Mittlerweile sind wirbeimRotwein angelangt. Fasziniert vonder ComicZeichnungmit demSuperhelden im Türkis-Tenüentscheiden wiruns spontanfür den«HeyMalbec» aus Mendoza, obschon wirgrundsätzlich immerwiederzur Vorsicht gegenüber Mode-Etiketten und-Titeln mahnen.DochMatias, Sohn desbekanntenÖnologenJorge Riccitelli, hateinen fruchtigen Verführermit auffälligerPfeffernote geschaffen, dermit seinem Alkoholgehaltvon 14,5 Prozentallerdingsnur scheinbar schlankdurch unsere Körper segelt Undauchfür dasFinaleist,jedenfalls an diesemAbend,MatiasRiccitelli mitseinemnachihm benannten Malbec besorgt. Es istder mit 77 FrankenteuersteWeinimaktuellenAngebot –alleauchglasweise erhältlich.Das Preis-Leistungs-Verhältnisist in derTat bemerkenswert. Doch nungenug geschwärmt für heute. Denn wirsinduns nichtmehr sicher,obuns derWeinnicht schon einwenig beeinflusst. Obwohl im Wein bekanntlich… aber lassen wir das. Undmorgenlegen wirsicher einenWassertag ein.
INFOS
Küche: Mehr als ein guter Boden für den Wein
Service: Herzlich-kompetent
Ambiente: Erfrischendes Farbenspiel
Preise: Sehr o.k.
Adresse: Herzogstrasse 12, 3014 Bern, Telefon 077 418 30 67
Öffnungszeiten: Dienstag bisFreitag 16 bis 24 Uhr,Samstag 12 bis 24 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen www.ocapitaine.swiss
diaconis
Diaconis Wohnen &Pflege
Fürsorgliche und professionelle
Pflege
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Melden Sie sich für einen unverbindlichen Besichtigungstermin und lernen Sie unsereHäuser Altenberg,Belvoir und Oranienburg kennen.
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Diaconis •Wohnen &Pflege •Schänzlistrasse 15 •3013 Bern 031337 72 06 •cm@diaconis.ch •www diaconis.ch
Domicil Wylerist zurück in BernNord
Nachdrei Jahren in Münchenbuchsee nimmtdas Domicil Wyler in diesen Tagen den Betriebimmodernen Neubau an der Wylerringstrasse 58 wieder auf.Entstanden ist ein modernes Alterszentrum, das die klassische Langzeitpflege und die Übergangspflegeinein ganzheitliches Betreuungs- und Pflegekonzept«Lebensraum BernNord» von Concara integriert. Unter dem Dachvon Concara bieten Domicil und die SpitexBernein umfassendes Angebot an Pflege und Betreuung und weiteren Dienstleistungen aus einer Hand an.
Im Gebäude befindet sichzudem das Quartierzentrum BernNord.
Domicil Wyler
•112 Pflegeplätze, davon20für die Übergangspflege
•Hauseigene medizinische und pharmazeutische Versorgung
•Restaurantmit öffentlichem Mittagstisch
•«Minergie Eco»-Standard
Wirfreuen uns auf eine guteNachbarschaft!
Biotechnologie

Erstkontaktund Beratung ConcaraKontaktcenter 031307 20 65 |info@concara.ch wyler.domicilbern.ch
DAVIDABBEY
«Schutte istganzmeinDing»
Ja,erist mitLeibund SeeleSportler. Daswirdwährend desGesprächs bald klar.Goalieist er,leidenschaftlicher Schütteler beim FC Breitenrainund im Breitsch zu Hause. Doch soll er selber erzählen
Ich wurdeam10. April2010inRiggisberggeboren.Wir wohntendamals schon im Breitsch.Esgefällt mirsehrhier, es istruhig,angenehm, alsKindhastduviele Freizeitmöglichkeiten.Wennman älterwird, ist es etwasgar ruhig, aber alsTeenager kannst du ja auch in dieStadt oder bist in andern Quartieren unterwegs. Aber bissovierzehnjährighastdu im Breitsch vieleMöglichkeiten: Fussball,Kampfsport, Handball.Ich habe mitgeschätztsechs Jahren mit Fussball angefangen beim FC Breitenrain, jetztbin ichbei denC-Junioren. Aktuellsindwir in derVorbereitung fürdie Rückrunde.
Schutteist mein Ding.Ich möchte schon dabeibleiben,wennessichergibt.Profi werden oder,wenndas nichtgeht, langebeimFCBreitenrain bleiben. Ichhabeals Stürmerangefangen,habealleFunktionendurchlaufen undwurde Goalie,als derehemalige aufhörte.Vor etwa zehn Jahren.Ich trainieredrei- bisviermal, selten fünfmalpro Wocheund einmal gibt es einenMatch.Mit etwa zehn Vereinen bilden wirkantonsweit eine Liga.Inder Saison gibt es jeweilsVorrunden undRückrunden, einmal gehenwir zumGegner undeinmalkommt er zu uns. Im Winter gibt es eine Pausebis etwa im April. Es gibt auch Frauenteams, von kleinbis gross. Manchmal habenwir Testspiele gegenFrauenteams,aber eigentlich habensie eigene Ligen.
«Wenn’slängt,längts undsonst istesnicht so schlimm.»
Ursprünglich wohnte ichander Radarstrasse.Dannhaben sich meine Eltern getrennt,Vater bliebander Radarstrasse,Mutterzog an die Schönburgstrasse. Undvor einpaar Jahren zügelten wirdannandie Humboldtstrasse, hier gefälltes mir sehr.Ich habe keineGeschwister. An dieKindheiterinnereich mich nichtgross.Wohlaberandie Kitalager, diewaren cool,wir verbrachtendrei, vier Tage aufeinem Bauernhof.Spazieren gehen, beim Haus spielen, denHof anschauen, Eier greifenund beim Kühemelken zuschauen. Ichginggernindie Kita, zuerst in dieKitaBizius, nachherins Spatzenäscht.Mit denFreunden undFreundinnen spielen, es war cool.Dannkam ichindie ersteKlasse,imSpitalacker.Inder drittenKlas-

se hatteunser Lehrer einBurnout.Im Nachhinein merktenwir dievielen Lehrpersonenwechselsorichtig,wir habenvielverpasst. Ja,die Grundschule warein wenigwie dieKita. Mit denKollegenund Kolleginnenzusammen sein.Das Lernen selber war nichtsozentral.Zwischender sechstenund dersiebten Klasse kamdann derÜbertritt in dieSek.Esgab die drei HauptfächerFranz., Deutsch undMath. In denensolltestduim Schnitteinen Fünfer haben, damitdu dreifachsekwurdest.Sonst warstdu zweifachsekund in einemFachreal. Oder einfachsek.Oderreal. WirhattenGrundanforderungstestsund konntenerweiterteAnforderungstestsmachenund alle halben Jahre gabeseineBeurteilung mitdem Lehrer, einStandortgespräch.
Ichwar urspünglichzweifachsek, aber nach demerstenJahrstieg ich auch im Deutschauf.Ich habe eine Rechtschreibschwäche.Deshalb habe ichDeutsch garnicht gern.Ich liessdas malabklären, aber momentanist es kein Problemmehr.
In derachtenKlassekam derEntscheid fürdie,die in denGymer wollten. Du bekommst eine Beurteilung.Eventuell wirstduempfohlen, dann kannst du prüfungsfrei in den Gymerwechseln. Sonstmusst du eine Prüfungmachen. Es gibt eine Mitmachbeurteilung,eineinden drei Hauptfächern undauchinden andern wieNMG (Natur Mensch Gesellschaft).
Daserste Halbjahr derAchtenwar also Testphase, vieleKollegenund Kolleginnensinddannabder Neunteninden Gymer. Vonüberzwanzig bliebennur sieben in derKlasse. Das warschon schade,abersie haben eben ihrenWeg gemacht, es warhalt
so undwir habenjaimmer noch Kontakt. Ichhatte mich angemeldet fürdie Beurteilung, aber ichstrengte mich nichtbesonders an.Wenns längt, längts undsonst istesnicht so schlimm.
Im ersten Halbjahr derNeunten gab es wieder eine Beurteilungsrunde. Es gibt ja auch dieandernMittelschulen. WMB/ WMS, Wirtschaftsmittelschulen. Unddie Fachmittelschule füreherSoziales. Ichmusste mich entscheiden, verpennteden Startein wenigund meldetemich malfür allesan, ichhatte nichtso einenPlan. Aufden Gymerhatte ich nichtsoLust, aufdas Sozialeauch nichtso. Dann entschiedich mich fürdie WMSund bestanddie Aufnahmeprüfung.Ursprünglichhatte ichaneineZeichnerlehre gedacht, ichschnupperte auch alsSchreiner an derTechnischen Fachschule, nahmaneinem Ausscheidungsverfahrenteil, aber handwerklich möchte ichlängerfristig nichtarbeiten. Ichhatte eine Lehrstelle als Schreinerfastauf sicher.Aberich setzte dann allesauf diePrüfung Undesklappte.Jetzt binich einhalbesJahrinder WMS. Es gibt dort eine Promotionsphase, im ersten halben Jahr musstdudichbewähren. Es istgut gegangen.Und es gefälltmir.Esist noch Schule,das stinkt mirmanchmalschon ein bisschen.Aberwir habenein paar neue Fächer,die mich sehr interessieren.Wirtschaftund Recht, Finanz-und Rechnungswesen.Das passtmir.Informatikist auch anders,alles istjetzt viel mehr berufsorientiert.Franz., Math., alldie Sachen.Die Schule dauert drei Jahre,dannkommt einJahrPraktikum. In einemBüro, wo,ist noch unklar.AmSchluss hätteich das KV EFZund dieBerufsmaturität Im Moment dünktmichschon,ich hätteLustzustudieren,aberdas ändert vielleicht noch.Die Schule istimWankdorf, auch grad in der Nähe
MeineGrossmutter istimOberhasli aufgewachsen,das Hüsligibtes noch,wir sind ab undzudortzum Skifahren. Ichfahre sehr gerneSki undimSommergingenwir oft wandern. DieAltjahrswoche im Hasliund derUbersitz, früher fand ichesein bisschen gruslig, jetztfinde icheslustig, festmässig.Das Trycheln isteindrücklichzum Zuhören, aber ichmache nichtmit.Vaterseits habe ichWurzeln in Togo.
Vorein paar Jahren warich dort, besuchte diedortige Familieund schautealles an.Eswar spannend Ichkönntemir schon vorstellen, maleineZeitlangdortzuleben, aber ichwüsstefastnicht wie. Doch eigentlich könnte ichesmir schon vorstellen.Aberich kann dieSprachenicht.Mit einemOnkel,der in Frankreich lebt,habeich regelmässigenKontakt
Stadt-Land.Mir gefälltesschon sehr in derStadt,auf demLandist es ruhiger, aber dortzuleben –das seh ichnochgradnicht.Ich wäre wohl zu faul,umauf demLandzuleben So weiteWegezum Einkaufen. In derStadt istalles nahe beisammen, auchdie Einkaufsmöglichkeiten, manist connectedmit Leuten aus denandernQuartieren, wennsgut kommtsindwir viele, diezusammendraussenund unterwegssind. Aufdem Land istalles viel kleiner undruhiger
In derFreizeittreffen wireinander manchmal beijemandemzuHause oder draussen
EinTraum?Ein gutesLeben ohne grössere Probleme haben. Weit reisengehen undunabhängigsein.
Aufgezeichnetvon Katrin Bärtschi

GENOSSENSCHAFT FEUERWEHRVIKTORIA
GrossesKino: derSaalbau wird versetzt
MitteMärzhaben wirbegonnen, denInnenhofder Feuerwehr Viktoria zu räumen:Nachder Sanierungder denkmalgeschütztenAltbauten startenwir dienächste Etappe:Wir versetzenden Saalbauvon derGotthelfstrasse in denInnenhof undbauen an dessen Stelle einneues Wohn-und Schulgebäude.
Die Bäumchen undStauden in den Palloxen im Innenhof wechseln aufGrünund zeigen ersteBlättchen DerAprikosenbaum blühtwunderschön.Und genaudannpacken Genossenschafter:innen undHelfende alleszusammenund räumen den Innenhof…?!Keine Sorge, dieBäume ziehen blossumund dieHolzfiguren vonDanielJakob machen anderswo Freude.Damit unserWohnbauprojektEndeSommerstarten kann, brauchtesvielVorbereitung…

Ende März verabschiedenwir uns vonden Betriebeninder kleinen Fahrzeughalle; diese wird im April zurückgebaut undspätervon einem MetallbauerimBaselbiet weitergenutzt. Im Maifolgt derBauzaun,ab Juni zügelt derVeloladen in Container, danach werden derSaalbau sowiedas Geländefür dieVersetzung vorbereitet
Beialler Vorfreudeauf denBaustart unseresWohnbauprojektes: Diesen Sommer istunser lauschiger Innenhof vorallem eine spannendeBaustelle.Der Hofwirdjedochstets so gutwie möglichzugänglichseinund derAussenraumdes Restaurants Löscherander Viktoriastrasse bleibt natürlichoffen.
EinGebäude ziehtum undschafft Platz
Da dieBausubstanz guterhaltenist undVolumen undStruktureinem möglichenNeubauimInnenhofentsprechen,hat dasArchitektenteam
ARGE verve:mlzd im Wettbewerb dieVersetzungdes Saalbaus vorgeschlagen.Dafür wird dasGebäude im Sommer 2026 aufgeschnitten, mittelsMetallstreben verstärkt, aufgeladen, an denneuen Platzverschobenund abgeladen.
AgnesHofmann


UnserRe-Use-Projekt zumMiterleben





Bauprojekt «Viktoria und Albert». Illustration: ARGE verve:mlzd
DieseTranslozierungist nichtnur technischesSpektakel,sie schützt genausodas historischeBauensemblewie dieBausubstanz undvermeidetunzählige Lastwagenfahrten. Mitunserem verrückten Vorhaben wollen wirzudem innovatives, nachhaltiges Bauenfördern und stärken.
Im SaalbauwirdabHerbstWohnraum eingebautund im Parterre der Veloladenwiedereingerichtet.Auf derfreigewordenenParzelleander GotthelfstrasseentstehtabWinter 2026 derdreistöckigeNeubau«Albert». EinHolzbau mitWohnungen undRäumenfür dieBasisstufen und dieTagesbetreuungdes SpitalackerSchulhauses.

DerDIALOG istdie offizielle Quartierkommission des Stadtteils V, Breitenrain-Lorraine.Die Kommission vertritt gegenüber dem Gemeinderat, der Verwaltung und Verantwortlichen von Grossprojekten die Anliegender ansässigen Bevölkerung.
Obwohl wireinekleineGenossenschaft sind,wagen wirGrosses –undteilenErfahrungen undIdeen gerne. Rund um dieTranslozierung bieten wirRundgänge an und planen VeranstaltungenzuRe-Use undnachhaltigemBauen.Unsere Nachbar:innenimNordquartierladenwir schon heutezur Baustellenbesichtigung ein.
DieTermine derTranslozierungund alle weiteren Infoszum Wohnbauprojekt finden Siehier: https://feuerwehrviktoria.ch/wohnbauprojekt
INFOSZUR FEUERWEHR VIKTORIA
Quartiernahe Genossenschaft;zurzeit mit über 30 Betrieben, Vereinen und Projekten –bald ergänzt mit unserem Wohnbauprojekt. Öffentliche Rundgänge durch die Betriebe 2026: 4. Juni, 3. September,3.Dezember Rundgängeund Veranstaltung rund um die Translozierung siehe Website. https://feuerwehrviktoria.ch
Im Kern geht es dabeioft um die Lebensqualität, um eine sichere Umgebung, eine möglichstintakte Natur. Undschon sind wir beim Verkehr. Ein heikles Thema, dasdie Quartierkommission derzeit gleichdoppelt beschäftigt. Ist es etwa richtig, dass die Behörden immer mehr Parkplätze aufhebenund nunauchnochdie Anzahl der Parkkarten drastisch einschränken wollen? Im Grundsatz istdie Mehrheit des DIALOG dafür.Aberhandelt die Stadt nicht übergriffig, wenn sieeinfach jene vonder Vergabeausschliesst,die bereits über einen eigenen Parkplatzverfügen? Weit einschneidender wärendie Folgenbeimzweiten Verkehrsthema, dem Ausbau des Autobahnzubringers im Wankdorf. Fürden für dieses Grossprojekt zuständigenBund brächteder Ausbau nur Vorteile: einen besseren Verkehrsfluss, sicherereVelowege, wenigerStauinden Quartierstrassen. Ganz falsch,sagtdazu der Verein Spurwechsel. Er hat die Initiative«Verkehrsmonster Wankdorfstoppen» lanciertund stellt sieander nächsten Sitzung des DIALOG genauer vor. Da werden unteranderem auch die erwartbarenFolgenfür dasKlima und die Allmenden aufgezeigt –Einschätzungen, die übrigens auch der Gemeinderat teilt.Allerdings verweistdie Stadt auch darauf, dass die Annahme der Initiativewegender Bundeskompetenz nicht zu einem Baustopp führen wird.Was alsoist zu tun?
DerDIALOGtrifftsicham22. Aprilum19.45 UhrimPfarreisaal St.Marien an der Wylerstrasse24. Wieimmer sind interessierte Gästeherzlichwillkommen. Wir freuen uns aufeine rege Diskussion mit Ihnen!
Kontakt: info@dialognord.ch www.dialognord.ch
DIES&DAS
OSTERNACHTFEIER
Vonder Nachtins Licht–Osternfeiern
Waskommt Ihneninden Sinn,wennSie an Ostern denken?Welches Bild,welcheKlänge, Gerüche, Empfindungen tauchenbei Ihnenauf?Das Osterfestscheintweniger sinnlichzuseinals Weihnachten– doch stimmt das? JosefWilla
F
ür mich beginntOsternamfrühenMorgen. Ichmache mich auf denWeg,wennesdraussennoch kalt,dunkelund stillist.ImHof der Marienkirche treffe ichauf Menschen, dieaus allenHimmelsrichtungen zusammenkommen.Erwachsene undKindersinddabei. Siereden gedämpft undversammeln sich um eingrosses Feuer, gespannt aufdas,was sieerwartet.
Um 5.45 Uhrbeginnt derGottesdienst:AmFeuer werden diegrossen Osterkerzenunserer Gemeindenentzündet.Wir singen einLied, in dem wirfür dasLicht danken.Allebegebensichindie Kirche.Zuerstist es noch stockdunkel, doch dann werden dieOsterkerzen hereingetragen und ihr Lichtverteilt. Jederund jede zündeteinekleineKerze an undgibtdas Lichtweiter. Undplötzlich stehen wir mitten in einemgrossen Lichtermeer.
Im Schein derKerzenhören wirGeschichtenaus derBibel,die vonBefreiungerzählen, undsingenLieder derHoffnung. Icherlebemichals Teil einergrossen Erzähl-und Glaubensgemeinschaft,die über diein
LO31

derMarienkircheVersammeltenhinausgeht.Zuden klanglichenHöhepunktendiesernächtlichen Feiergehören fürmichdas «Osterlob»,ein altehrwürdiger,hymnischerGesang,und dasOsterhalleluja, begleitetvon mächtigenOrgelklängen.
Nunwirddas Wasser im Taufbecken gesegnet undwir zeichnen unsgegenseitigein Kreuzauf dieHand oder dieStirn alsZeichen dafür, dass wirKinderGottessind. Schliesslich feiernwir Tischgemeinschaft: Wir teilen miteinanderdas geweihte
Undnochein neuerQuartiertreff
DasHausander Lorrainestrasse31 isteinegeschichtsträchtige Liegenschaft: Ursprünglich eine Wagenmalerei mitWohnungen,späterzweiSchulzimmer im Parterre.Und neuein öffentlicher Quartiertreffund günstigerWohnraum. Undnach24Jahrenerhältdas Lorrainequartier wieder einenöffentlichen Quartiertreff. mgt/cae
1987 eröffnetedie Berner Informationsstellefür Ausländerfragen(ISA) an derJurastrasse 19 einVeranstaltungs- undKurslokal,eineAnlaufstelle fürdie Quartierbevölkerung in derLorraine–den Infopunkt. Einige Jahrespätermietete dieVBG (Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit)ander Lorrainestrasse14ein grösseresund geeigneteres Lokalfür alle Angebote
AusSpargründen geschlossen Anfang 2002 informiertedie VBGdie Infopunkt-Vernetzungsgruppeüber denendgültigen Beschluss, dasLokalersatzlos zu schliessen.Die Stadt Bern schriebeinmalmehrroteZahlen, auch dieausgelagerten Institutionen wiedie VBGmussten sparen. Zudemhatte dieVBG einneues Pilot-Konzept beschlossen, wonach
dasNordquartiervon einemzentralenOrt ausbetreut undbegleitet werdensoll. Nach derSchliessung des Infopunkts konnte sich derSpielbetriebmit derLudothekimGemeinschaftsraumder «WBG Volo»einmieten.Abereinen öffentlichen Quartiertreffgab es nichtmehr.
Unterstützungvon derStadt… Umso grösserist die(Vor-)Freude, dass es mitder verdankenswerten

Brot,das unsmit JesusChristusund untereinanderverbindet
GegenEndedes Gottesdienstessehen wirdurch dieKirchenfenster, wieder Tagerwacht.ImDunkelder Nachthabenwir begonnen undinden Morgen hinein dieOsterbotschaftgefeiert: Jesuslebt, er istvom Todauferstanden! Mitihm sind wirsymbolischden Weg gegangen vonder Nachtdes Todes zumLicht einesneuen Lebens
DasHören,Schauen,Singenund Betenhat hungriggemacht.Jetzt freue ichmichauf einfeinesOster-Zmorge.Beim«Eiertütschen»wünschen wireinandergesegneteOstern. Die Kinder,die tapfer mitden Grossen mitgefeierthaben,könnensichjetzt austoben undsichimPfarrhof und im Pfarrgartenauf dieSuche nach den«Osternäschtli» machen
Jahr fürJahrfeiernwir –die kirchen bern nord–diesensinnenfrohen ökumenischen GottesdienstamfrühenMorgendes Ostersonntags. Schön,wennauchSie dabeisind!
https://www.kathbern.ch/marien/
Unterstützungvon Immobilien Stadt Bern,der Besitzerin derLiegenschaft,gelungenist,imHausander Lorrainestrasse31nachsovielen Jahren im Frühjahr 2026 wieder einenöffentlichenQuartiertreff einzurichten. Dank geht auch an die VBG, dieden Trägerverein LO31 mit einemjährlichenBeitrag zurSicherung derBetriebskostenunterstützt
…und Ehrenamtlichen aus demQuartier Fürden Betriebkannder Trägerschaftsvereinauf dietatkräftige Unterstützungvon ehrenamtlich Engagiertenaus demQuartierzählen. Bereitsgibtesviele Anfragen füreinmalige oder regelmässige Nutzungendes kleinen, aber feinen Treffs. www.lo31.ch
RÄTSEL-SPASS
SudokuleichtSudokumittel
Sudokuschwer
Bern,25. März 2026
Auflösungen derletzten Ausgabe Sudoku
So lösenSie Sudoku: Füllen Siedie leeren Felder mitden Zahlen von 1bis 9. DabeidarfjedeZahlinjeder Zeile, jederSpalteund in jedemder neun 3x 3-Blöcke nurein Mal vorkommen.
GEWINNENSIE
Senden Siedas Lösungswortan wettbewerb@afdn.ch oder perPostkarte an Anzeiger Nordquartier,Postfach, 3001 Bern.Die Gewinner:innen einesder 5Einkaufsgutscheideà 20 Frankenvom Wankdorf Center werden persönlich benachrichtigt.Eswird keineKorrespondenz geführt, derRechtsweg istausgeschlossen.

Schwedenrätsel
Schwedenrätsel: Fahrrad
WIFAG
«FräuleinDoktor» unddas «Riesenbaby»
DieBurgerbibliothekBernfeiert75-Jahr-Jubiläum– sieist einHortunzähligerBernerBesonderheiten, so auch des umfangreichenArchivs derehemaligen MaschinenfabrikWifag im Wylerring. BenjaminSteffen
KennenSie «FräuleinDoktor»?Es gabeineZeit, in derdieserName im Nordquartier vielen geläufig war. Gemeintwar Ursula Wirz,Juristin, Unternehmerinund biszuihrem TodimJahr2007lange diePatronne derMaschinenfabrik Wifag. Aber warum«Fräulein Doktor», eine Anrede,die nichterstheute eher ungewöhnlich ist? «Fräulein» warihr offenbar wichtigerals «Doktor».Damitsignalisierte sie, dass eine Heirat fürsie nichtinfrage komme. Genauer genommen: eine zweite Heirat –weil siedochschon mitder Wifag eine Ehegeschlossenhabe.
DieWifag –ihr Leben. EinLeben,das Ursula Wirz lieber im Hintergrund verbrachte,fernder Öffentlichkeit «Medienauftritte warenfür sietabu», schriebder «Bund» im Nachrufvom 30.Juni2007, nachdemUrsulaWirz nach langer Krankheitverstorben war. Und: Im «Bund»-Archivgebees blossein einziges zurVerfügung gestelltes Pressebild ausdem Jahr 1996 –damalssei einneuer Druckmaschinentyp vorgestelltworden.
Es warnicht irgendeine Maschine –es wareineneueZeitungsrotationsanlage.Die Wifagproduzierte als einzigeSchweizer FirmaOffset-Rotationsmaschinen,die Zeitungen aushalbEuropadruckten. Beispielsweise«Le Monde» und«Le Soir»aus
Frankreich,die «WestdeutscheAllgemeineZeitung», denitalienischen «Corrieredella Sera», diespanische «LaVanguardia»,das niederländische «AlgemeenDagblad».
«FräuleinDoktor» Ursula Wirz war währendmehrals 50 Jahren fürdie Wifagtätig gewesen. Geboren1929, trat sie1955als «Sekretärinfür juristische Fragen»inden Betriebein, denihr VaterOttoWirz1940vor der Liquidationgerettethatte.1968 rückte sieinden Verwaltungsrat der Wifagauf,nachdem Toddes Vaters 1976 übernahm sieseine Führungsrolle–«alsFrauander Spitze einer männerdominierten Branchewar sie langeeineAusnahme»,hältdie Website derUrsula-Wirz-Stiftungfest.
Ursula Wirz führte dieWifag durch Stürme undVeränderungen.Zeitungen gerieten unterwirtschaftlichen Druck, zugleich entstanden ÜberkapazitätenimMaschinenbau. «Wir behauptenuns nur, wenn unsaussergewöhnlicheInnovationenmit höheremKundennutzeninerstklassiger Qualität gelingen»,rapportierteder «Bund» MitteApril 1996 ausder Wifag-Geschäftsleitung,als dieFabrik dieneusteZeitungsrotationsanlage derÖffentlichkeitpräsentierte.
Dieerste Maschine warvon derZeitung «TélégrammedeBrest»aus

Frankreich bestellt worden.Vor der Auslieferung in dieBretagnebaute dieWifag dieAnlagepublikumsundmöglichst werbewirksam auf undsetztesie vorZuschauerinnen undZuschauerninBetrieb.Inder «mächtigen Maschine»steckten «Jahre derArbeit, zahlreiche Ideen undhoheForschungssummen», schriebder «Bund» –«manspürt aber auch dieBegeisterungfür das ‹Riesenbaby› undeineinsgesamt positive Stimmung». UndHugoHaymoz, derLeiterdes Wifag-Ersatzteildienstes,befand, 1996 notabene,
DIEBURGERBIBLIOTHEK UND IHRE GESCHICHTE UNDGESCHICHTEN
Die Burgerbibliothek Bernfeiert2026 Jubiläum –seit75Jahren besteht sieinder heutigen Formals Archiv und steht allen offen. SiebewahrteinzigartigeQuellen über Jahrhunderte hinweg,von mittelalterlichen Handschriften bis zu digitalen Daten, auch mit Bezug und Geschichten zum Nordquartier
https://www.burgerbib.ch/

noch daseineoderandereJährchen vorFacebook(Gründung 2004)oder Instagram(2010)etcetera: «Wir sind überzeugt, dass dieZeitung trotzeinerimmer grösserenAuswahl an elektronischen Medien ihre Bedeutung behalten wird.»
Heuteverstehtsichvon selbst,dass derLeiterdes Ersatzteildienstes vermutlichdie «gedruckte»Zeitung meinte,weilnochwenigeahnten, wiesehrsichdas Zeitungsgeschäft in dieWorld-Wide-Web-Welt verlagernwürde
DieDigitalisierung veränderte und verändertdie Medienwelt jedenfalls grundlegend, dieNachfrage nach «Riesenbaby»-Zeitungsmaschinen ging zurück,die ökonomischeLage derWifag verschlechtertesichzunehmend. Finanz-, Wirtschafts- und
Strukturkrisetrafendas Unternehmenfastgleichzeitigund gleichermassen undbeschleunigtenden Niedergang,2010endetedie Geschichte desBernerTraditionsbetriebs
Wernochmehrerfahrenmöchte über dieses besondereStück Berner Industriegeschichte: Seit 2014 istdie Burgerbibliothek Bern dieHeimat desWifag-Archivs.Esumfasst fast 32 LaufmeteranSchriften,Bildern, Filmmaterial,rund70Fotoalben, 200Glasplatten,2500Diapositive, 36 000Negativeund Abzüge.Auch darunter:eineFotografieder Präsentationdes «Riesenbabys»von 1996 –und einrares Bild deröffentlichkeitsscheuen Ursula Wirz.Esdatiertvon «1970» undhält«Fräulein Doktor»damit über denTod hinaus geheimnisvoll.
kirchen bernnord

Gottesdienste feiern
Samstag, 28. März
Marienkirche Fiiremit de Chliine, «Frühlingserwachen». Anja Stauffer, 17 Uhr Jürg Bernet (Musik). Zvieri
Sonntag, 29. März –Palmsonntag
Johanneskirche Sonja Gerber, JohannesChor,Christine Guy (Chor9.30 Uhr leitung),Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee
Marienkirche André Flury,Mihaela Apothéloz, Kinder der 3. Klasse, 9.30 Uhr Jean-Luc Gassmann (Musik). Pfarreikaffee
Donnerstag, 2. April –Gründonnerstag/Hoher Donnerstag Johanneskirche 1001Znacht.OrientalischesfürKinderundErwachsene 17.30 Uhr GraziellaBärtsch,Sonja Gerber, Anja Stauffer MitBuffet füralle und Fusswaschung für Kinder
Marienkirche P. Anderson, Josef Willa, Vera Friedli (Orgel) 18 Uhr
Freitag, 3. April –Karfreitag
Johanneskirche Mit Abendmahl. Mirjam Wey, Vera Friedli(Orgel) 9.30 Uhr
Marienkirche Mit Chinderchile. Seelsorgeteam, Vera Friedli(Orgel 15 Uhr
Sonntag, 5. April –Ostern
Marienkirche Ökumen. Osternacht-Gottesdienst mit Kommunion. 5.45 Uhr Sonja Gerber, Josef Willa, Hyunjoo Kim (Orgel). Brunch
Johanneskirche Mit Abendmahl. Herbert Knecht, Jürg Bernet (Musik). 9.30 Uhr
Marienkirche André Flury,MichalKromer,Christian Wild (Trompete), 9.30 Uhr Vera Friedli (Orgel). Apéro
Sonntag, 12. April
Marienkirche Michal Kromer, Jean-Luc Gassmann (Musik) 9Uhr
Johanneskirche Andreas Abebe,Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr
Sonntag, 19. April
Johanneskirche Herbert Knecht,Vera Friedli(Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr
Marienkirche Josef Willa, Jürg Bernet (Musik) 9.30 Uhr
Sonntag, 26. April
Johanneskirche Mirjam Wey, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr

Ob grossesFestoder kleineGeste –jede Begegnungzählt!
Jetztinformierenund Unterstützungerhalten: hbarschaft
Marienkirche Erstkommunion. André Flury,Mihaela Apothéloz, 9.30 Uhr Kinderder 3. Klasse, Jean-Luc Gassmann (Musik). Pfarreikaffee
Reformierte KirchgemeindeBern-Nord Wylerstrasse 5, 3014 Bern, 031 331 40 37, bern-nord.refbern.ch Katholische Pfarrei St. Marien Wylerstrasse24,3014Bern,0313308989, marienbern.ch
Uhr Uhr
Samstag 25. April 10-16U Warmbächliareal Holligerhof 7, 3008
Ausstellung und Verkauf vondiversem Material zur Förderung der Biodive wieNisthilfen, Wurzelstrünke, Wannen für Miniteiche, Igeldurchgänge und vieles mehr
Beratung zur Förderung vonBiodive in Gärten und auf Balkonen.




APRIL
Mittwoch, 1. April, ab 19 Uhr
VeganesMittwuch-Znacht,
Anmeldung:076 4771029
Samstag, 4. April, 10–12Uhr
Märitkafi
Samstag, 4. April, 9–13 Uhr Libera Terra Markt, feinebiologische Produkte ausmafiafreien LandwirtschaftsCooperativen Süditaliens
10.30Uhr Musik-Matinéemit
Raquel Bernal, Columbien
Sonntag, 5. April, ab 12.30Uhr Kutüsch(Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein)
Montag,6.April
Ostermontag, Frauenbeiz findet nichtstatt Dienstag,7.April,ab19Uhr Bistro-Club, politische Diskussion mitProf. Beat Schneider Mittwoch,8.April,ab19Uhr Mittwuch-Znacht
Donnerstag,9.April,20Uhr
Jazz im Breitsch:Jazz&Latin Trio,Gloor, Poffet,Horisberger,Bar ab 19 Uhr
Freitag, 10.April,19Uhr
AethiopischesEssen, Anmeldungen: 076457 72 43
Samstag, 11.April,10–12 Uhr Märitkafi
Sonntag, 12.April,ab12.30 Uhr Kutüsch
Montag,13. April, 19–21Uhr Stricken füralle
Mittwoch,15. April, ab 19 Uhr
Mittwuch-Znacht
Samstag, 18.April,10–12 Uhr Märitkafi
Sonntag, 19.April,ab12.30 Uhr Kutüsch
Mittwoch,22. April, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht
Freitag, 24.April,ab19Uhr
AethiopischesEssen, Anmeldungen: 076457 72 43
Samstag, 25.April,10–12 Uhr Märitkafi
Samstag, 25.April,17–22 Uhr
FineboyFestrepresents:AfroBuffetParty, sieheFlyer
Sonntag, 26.April,ab12.30 Uhr Kutüsch
Montag,27. April, 19–21Uhr Stricken füralle
Mittwoch,29. April, ab 19 Uhr IndischesMittwuch-Znacht mitSingh Pal
DeineAnmeldung fürs Essenerleichtert unsere Planung. Infos: www.breitsch-traeff.ch
Unterbeschäftigter Rentner, nicht motorisiert, hatnoch freie Kapazitätfür eine sinnvolle, freiwillige Aufgabe. Telefon 079 852 60 23
VERANSTALTUNGEN

Das Quartierzentrum 5wird zum Quartierzentrum BernNord www.qznord.ch |info@qznord.ch
Liebe Besucher:innen
Wirsind umgezogen. Neu findet ihr uns an der Wylerringstrasse 58.
Wirfreuen uns auf euren Besuch.
ERÖFFNUNGSFEST
Am 28. März 2026
Karfreitag (3. April 2026) und Ostermontag (6. April 2026) bleibt das Quartierzentrum geschlossen.
SBB-Tageskarten Gemeinde | 031 331 59 55
Verkauf direkt vor Ortund Bezahlung in bar oder mit TWINT oder Karte. Aufgrund des administrativen Aufwands wird eine Servicegebühr von Fr.2.– proTageskarte erhoben. Montag und Freitag: 13–17 Uhr
Raumvermietung und Regelbetrieb
Ab dem 13. April 2026
Sekretariat |031 331 59 55
C. Portner| Hausverwaltung und Raumvermietung
Öffnungszeiten Sekretariat und Information Montag und Freitag: 13–17 Uhr
Nähatelier |076 3677761
S. Salvati |Leitung
Ab dem 17. April findet das Nähatelier wieder im Quartierzentrum statt. Freitag von 9bis 12 und 14 bis 17 Uhr
Quartierarbeit BernNord | 078 208 92 59
N. Müller |Leitung Quartierzentrum und Quartierarbeiterin nina.mueller@vbgbern.ch
HotelJardin, Bern
Militärstrasse 38, 3014 Bern Telefon 031 333 01 17, www.hotel-jardin.ch
BoGa
Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 684 49 45, www.boga.unibe.ch
Hirslanden Bern
Hirslanden BernAG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch
La Cappella
Allmendstrasse 24, 3014 Bern
Telefon 031 332 80 22, www.la-cappella.ch
cinedolcevita
Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Breitenrain-oder Viktoriaplatz, Eintritt Fr.13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalteneine Vergünstigung vonFr.5.– gegenVorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei denBEKB|BCBE-Niederlassungen Bundesplatz und Breitenrain Kulturmuseum Bern
Schützenweg 22, 3014 Bern Telefon 079 357 95 08, www.kulturmuseum.ch
KirchenkinoimNordquartier
Markuskirche, Tellstrasse 33, 3014 Bern www.refbern.ch


Ausstellung
15.April bis3.Juli2026
Ausstellung
Öffnungszeiten BernaparkMuseum
Mi –So, 14 –17Uhr
Ausnahme ohne Regel
Arthur Freulerhat eine Lehrerausbildung am Seminar MuristaldenBernabgeschlossen, bevor er die Ausbildung an der KunstgewerbeschuleBernund an der UniBernzum Zeichenlehrerabsolvierthat.Erhat in den FächernGestaltung, Oelmalerei,figuratives Zeichnen,Porträt-, Figuren-und Aktzeichnenin mehreren Schulenunterrichtet, darunter dieBMS (BerufsmittelschulegestalterischeAbteilung)der GIBB und dieSchulefür Gestaltung Bern/Biel. Seit 1989 haterdie SchweizerMalschule(SMS) für Ferienkurseaufgebaut,geführtund über 100 Kurse geleitet.
Zu Beginn hat er sich der figurativenMalerei gewidmet, dieerab1993 zugunsten einer mehr selbstwertigen, reduzierten Malereiaufgegeben hat. Es geht ihmdarum Analogien nachder Naturzumalen,ohne dieNatur zu kopieren.


Wirladen Sieherzlichzur öffentlichenVernissagedes Künstlersein: Dienstag,den 21.April 2026,von 17.30Uhr/18.00 bis20.00 Uhr. Simone Eisenhut liest ergänzendGedankenzur Malereivon Arthur Freuler.
KommenSie vorbei undentdecken Siedie faszinierenden Werkediesestalentierten

nzeiger
IMPRESSUM
Herausgeber:blickpunktNord GmbH
Postfach 9314, 3001 Bern
Auflage: 16 600 Ex., WEMF beglaubigt
Kontaktkoordinaten: Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 351 35 13, www.afdn.ch, info@afdn.ch
Verlagsleitung: Claudio A. Engeloch
Redaktion:Claudio A. Engeloch (engeloch@a-fdn.ch)
Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer(bianka.balmer@gmx.ch)
Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch)
UrsFrieden, Journal B(frieden@halbzeit.ch)
Jean-Claude Galli (jean-claude.galli@fluestertuete.ch)
Martin Jost (martin_jost6@bluewin.ch)
Claudia Langenegger(info@reporterin.ch)
Corinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch)
Cartoons: Heinz «Pfuschi» Pfister
Redaktionsschluss: Montag,17.00 Uhr
Anzeigen: anzeigen@afdn.ch
Anzeigeschluss: Montag,17.00 Uhr
Layout, Produktion: merkur medien ag,4900 Langenthal Medien- und Printunternehmen
Druck: DZB,Druckzentrum Bern AG, Telefon 031 349 49 49
Vertrieb: Post CH Netz AG
Unser Zeitungspapierwird umweltschonend hergestellt und enthält einen hohen Altpapieranteil
Anlaufstelle Quartier:Druckerei Läderach AG,Beundenfeldstrasse 17, 3013 Bern, Tel. 031 331 61 26, druckerei@laedera.ch
Copyright: ©für alle Inhalte:VerlagblickpunktNord GmbH
WirstehenIhnen bei


Pappelweg10, Tel. 031 348 49 75 www.hiob.ch, breitenrain@hiob.ch
Samstag, 28. März 2026



Highend-Audio mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis
Gernebin ichnachVereinbarung jederzeit für Hörtermine verfügbar unter: ulrich.steiner@revolutionaudiopure.com oder Whatsapp 079460 64 74 revolutionaudiopure.com |Kyburgstrasse 9|3013 Bern











031 333 88 00 egli-ag.ch Breitenrainplatz 42, 3014 Bern

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Lieber rechtzeitig an alles denken. Bestattungsvorsorge






























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GebäudeD,Blick in den Innenhof,geführte Besuchergruppe.

Alle folgenden Aufnahmen: Impressionen vom Tagder offenen Baustelle.




Aussenansicht Eingang
VERWALTUNGSZENTRUM
GUISANPLATZ
TAGDER OFFENEN
BAUSTELLE
Gebäude D, wo im Herbst Verwaltungseinheiten der Schweizer Armee einziehen werden, warletzten Samstag zum ersten Mal öffentlich zugänglich. Grundtenor der Besuchenden: «So eine schöne, offene Arbeitsumgebung.»
DasBundesamt für Bauten und Logistik BBLlud zusammen mit den zukünftigen Nutzerorganisationen der Schweizer Armee dazu ein, am Vormittag einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Während sich im Innenhof in der Mitte des Gebäudes dieArmee mit einem Infostand als Arbeitgeberin vorstellte, führten Vertreter/-innen des Generalplanerteamsvon Aebi &Vincent Architekten und zwei FachplanerBesuchergruppen durchden Bau. Sieerklärten dieRaumorganisation, wieesgelingt,möglichst viel Tageslicht an die Arbeitsplätze zu bringen, zeigten Büros und Sitzungszimmer im 2. Obergeschoss sowie die Gebäudetechnik im Untergeschoss. Dabei erfuhren die Besuchenden Hintergründe zur nachhaltigen Bauweise und den flexibel nutzbarenArbeitswelten.Ein Besucher fassteseinen Eindruck so zusammen, während im Innenhof zwei Teenagerinnen den Blick durchs Glasdach genossen: «Dasist eine helle Arbeitsumgebung –das motiviert!» Nach 8Führungen mit rund 130 Besuchendenziehendie Veranstalter eine positiveBilanz.Seit Montag wird weitergebaut, damit ab Spätsommer eingezogen werden kann. sr/cae
Fotografie: zVg Bundesamt für Bauten und Logistik BBL/Rolf Siegenthaler
www.verwaltungszentrum-guisanplatz.ch




Team Generalplaner
Aebi &Vincent Architekten.

