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Anzeiger für das Nordquartier 2026/02

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da steht,was geht

nzeiger

FÜRDAS NORDQUARTIER

Quartierzeitungfür Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine,Spitalacker,Wankdorf, Wylerund Wylergut | 100. Jahrgang,16600 Exemplare

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GIBT ES BYPASS-ALTERNATIVEN? 3 «UNA CULTURAPOPULAR »: TANGO 14

NEAPOLITANISCHERGENUSS17

WICHTIGE INFOS ZURSOFEWO21

Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 25. März 2026

DASQUARTIER-PORTAL www.afdn.ch

Anfang März stimmen die Stimmberechtigten über die Sanierung des Lorrainebads ab.Dieses soll zum ersten Mal seit seiner Erstellung vor über 130 Jahren gesamtsaniertwerden. Und dies istzwingend notwendig, wurdedoch über Jahrzehnte jeweils nur das Notwendigste saniert und repariert. In den Planungsprozesskonnten sich auch Quartiervereine einbringen.

Das1892erbauteLorrainebad,schweizweiteinesderältestenFlussbäder,muss dringend saniertwerden. Stützmauern und Damm weisengravierende Risse aufund dasSchwimmbecken wird wegendes trüben,algenreichenWassers kaum noch genutzt. Am 8. März stim-

men die stimmberechtigten Berner:innen über eine umfassende Sanierung ab.Die Kosten für den Umbausind auf 22,3 Millionen Franken veranschlagt

DerPlan: DasBeckenwieder mit der Aareverbinden, inklusiveeines neuen Kinderbassins.Dazuwerden Mauern und Infrastrukturerneuertsowie die Liegewieseaufgewertet. Die Bauarbeitenbeginnen im Herbst 2027, dasLorrainebadbleibt im Sommer 2028 geschlossen. Mehr über die Quartierbadi vondamals,heuteund künftiginunseremSchwerpunkt AB SEITE8

DieOnline-Zeitung JournalBsagt, wasBernbewegt!

29.Märzinden GrossenRat wählen!

Das Lorrainebad ist in die Jahre gekommen und soll zum ersten Mal seit seiner Erstellung im Jahr 1892 gesamtsaniertwerden. Bild: zVg

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Schön,dassSie denAnzeigerfür das Nordquartier in Händen halten.Dieserfeiert2026seinen100.Geburtstag! Mittlerweile sind zudem11Jahre vergangen, seit wirihn übernommen undvor demKonkurs gerettet haben. Seitherwirdder AfdN voneinemkleinen Team mitvielHerzblut undEngagementrealisiert. AlsQuartierzeitung,die in alle Haushaltedes Nordquartiersverteiltwird, lebenwir zu 100% vonden Werbeeinnahmen(Anzeigen)und freiwilligenBeiträgen.Wichtig istuns,der Leserschaftein ausgewogenes VerhältniszwischenredaktionellemInhalt undReklame zu bieten Natürlichhat dies seinen Preis: Mit IhremfreiwilligenAbonnementsbeitraghelfenSie mit, diehohen Fixkostenfür Aufbereitung,Produktion, Druckund Verteilung IhresQuartierleibblattes mitzutragen.Sie unterstützen unsere Arbeit undermöglichen es uns, in die Zukunftzuinvestieren unddas Angebotweiterzuoptimierenund densichwandelndenBedürfnissen anzupassen

Fakt istferner, dass dasfür unszentraleInseratengeschäft sich nach der Pandemie niemehrsorichtig erholt hat. Auch bewegensichdie Papierpreise aufhohem Niveau.Höhere Kosten generiertletztendlichauch derVertrieb, da fürdie Vertragung in alle Briefkästennur noch einAnbieter,alsofaktischein Monopol,zur Verfügungsteht

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QuartiernachbarlichgrüssenClaudio A. Engeloch,Verleger, unddas ganze AfdN-Team.

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FUSSBALLCLUB

BREITENRAIN

BYPASS OST

Gibt es keinerealistischen Alternativen?

BundesratRösti will keinen Autobahntunnel zwischen Bern undMuri. Stattdessenwiller«alternativeLösungenvertieftanalysieren». Waserdamit meint, istvölligunklar. Willi Egloff

Eswar seit Längerem absehbar:In BundesratRöstisKonzept «Verkehr ’45» fürdie SchweizerVerkehrspolitikist kein Platzfür denBypass Bern-Ost.Dieses Projekteiner Verlegung derAutobahnA6imOsten Bernsineinen Tunnel interessiert denBundnicht,weilesnur «städtebaulichmotiviert»sei,wie es in einemGutachten vonETH-ProfessorUlrichWeidmannheisst. Oder im Umkehrschluss: Prioritärsind fürden Bund undseinenGutachter nurAutobahnprojekte, welche Kapazitätenerweitern

DieRegierungen vonStadt undKantonBernsindmit diesemEntscheid nichteinverstanden.«DerGemeinderatwirdfür denBypassBern-Ost kämpfen»,wirdGemeinderat MatthiasAebischer (SP) im «Bund» zitiert. Dasist zwar verdienstvoll, erscheintaberangesichtsder aktuellen politischenRandbedingungen in der nationalen Verkehrspolitikals aussichtslos. Diefür denBau desTunnels erforderlichen Milliarden kann nurdie Eidgenossenschaftaufbringen, unddazuist BundesratRösti offensichtlich nichtbereit.

Vorrang fürEinhausung undDosierung

DieStadt Bern muss daherdavon ausgehen, dass sienochJahrzehntemit derAutobahndurch dieWohnquartiereimOsten Bernsleben muss.Der ganzeStrassenverkehr,der insAaretalund dasOberlandgehtodervon dortkommt,wirdauchweiterhin überden Freudenbergerplatz donnern.Und dieAutos,die im Ostring aufdie Autobahn wollen oder siedort verlassen, werden weiterhindie angrenzenden Quartiereverstopfenund siemit Lärm undAbgasen belästigen.

Um diesen im Grunde unhaltbaren Zustandwenigstensetwas erträglicher zu machen,sindtatsächlich Alternativen erforderlich.Sie müssen aber nichtaufwendig analysiert und evaluiertwerden, sondernsie liegen aufder Hand:Es sind dies einerseits dieEinhausungder Autobahn zwischenFreudenbergerplatzund Zentrum Paul Klee undandererseitsdie Reduktiondes Verkehrs aufden beidenAusfahrtenBern-Ostringmithilfevon Dosierungsanlagen. Und beideMassnahmenkostennur einenBruchteil desbishergeplanten Bypasses

Bestehende Einhausung erweitern EinTeilder Autobahn am Freudenbergerplatzist schon heuteüberdacht. DieLärmbelästigung fürdie Personen,die in denangrenzenden

Strassen wohnen,konntedadurch massiv reduziertwerden. DieQuartiervertretung 4, dasfür denöstlichen Teil derStadt zuständige Partizipationsorgan,hatte bereitsim August 2025 in einemBrief an das kantonaleAmt fürGemeinden und Raumordnungdie sofortigeErweiterung derEinhausungauf dasAutobahnstückzwischenFreudenbergerplatzund Galgenfeld verlangt (Journal Bberichtete) AlsVorbild hatteihr dabeidie kürzlich erfolgte Einhausung derAutobahninZürichSchwamendingen gedient. Mitder Absage desBundesandas Projekt Bypass Bern-Ost erhält diese Forderung neue Dringlichkeit. Allerdings kann es beider blossen Einhausung nichtbleiben.Vielmehr muss gleichzeitig erreicht werden, dass dieÜberflutung derangrenzenden Quartieremit demvon der Autobahn kommendenPendlerverkehr einEndehat.Als vorläufiger erster Schrittdazubietetsichan, die Autobahnausfahrt Bern-Ostring mithilfeeiner Dosierungsanlage vom quartierfremdenDurchgangsverkehr zu entlasten. Da dieAusfahrten doppelspurig sind,könnteauchrelativleichteineSpurfür denQuartier-und denWirtschaftsverkehrreserviert werden.

Zwei raschumsetzbare Massnahmen Zumindestdie Einrichtungeiner Dosierungsanlage könnte beider Ausfahrt Bern-Ostring kurzfristig undohnegrosseKostenumgesetzt werden.Durch dievor Kurzem realisierte Umnutzungder Pannen-

streifen sind dieAusfahrtendieses Anschlussesfaktischbis zu denjeweilsfrüherenAnschlüssen verlängert worden.Mit einerzusätzlichen SignalisationamBeginnder umgenutztenPannenstreifenkannschon im Vorfeldder Ausfahrten angezeigt werden,dassdiese zurzeitnicht oder nurfür bestimmtezweckgebundene Fahrtenbenutzt werden können

Dieneu ankommendenFahrzeuge werden dadurchangewiesen, mindestensbis zurnächstenAusfahrt weiterzufahren

Dievon derQuarterkommission verlangte Einhausung desAutobahnstücks zwischen Freudenbergerplatzund Galgenfeld wäre natürlich etwasaufwendiger.Allerdingswürdenauchdiese Kosten nureinen Bruchteildessenausmachen,was dieVerlegung derAutobahnineinen Tunnel kosten würde. Wenn es Bundesrat Röstimit seiner Forderung nach Alternativen ernstist,müsste er zumindestzudieservorläufigen Lösung Hand bieten.Sie würdeden Quartieren im Ostender Stadtrelativkurzfristig einenerheblichen Gewinn an Lebensqualität einbringen

https://www.bypass-bern-ost.ch/

Dieser Beitragerschienals ErstveröffentlichungimJOURNAL B: https://journal-b.ch/

Der Autobahnanschluss im Osten Berns bringt täglich grosse Verkehrsströme mitten durch Wohnquartiere. Bild: bypass-bern-ost.ch
Die Autobahn A6 führtteilweise direkt durch dicht bewohnte Quartiere.
Bild: Bundesamt für Strassen astra.admin.ch

Undnochein Stolperstein

2016 stimmtedie Bevölkerungvon Ostermundigen, 2017 jene derStadt Bern und2018der kantonaleSouveränfür einTramvon OstermundigennachBern. Eigentlich sollte es ab 2027 rollen.Dochinsbesondereaufgrundvon Einsprachen verzögert sich dasProjekt immerwieder. cae(Quelle: BUND/BZ)

Erhoffe,dassdas Tram Anfang der2030er-JahreinBetrieb gehe, sagteRegierungsrat ChristophNeuhaus (SVP)imJuni2025. Doch die Verzögerungen führen zu immer weiteren politischenQuerelen. NeuestesBeispiel: EinKomitee um Jorgo Ananiadis(Piratenpartei) will in OstermundigeneineVolksinitiative füreinen Doppelgelenkbuslancieren. DasInitiativkomiteebegründet seineForderung nach Grossbussen mitden VerzögerungenbeimTramprojekt. Ernüchtert müsseman feststellen, dass nach wievor kein verbindlicher,umsetzungsreifer Plan vorliege,wirdargumentiert.

Quartierorganisationen fürPrüfung Auch dieoffiziellen Organisationen (DialogNordquartierund QUAV4) dervom Tram 10 betroffenenQuartierefordern eine Prüfungder Variante Doppelgelenkbusdurch dieRegionalkonferenzBern-Mittelland

ALLMENDEN

CARTE BLANCHE FÜR…

Darauf angesprochen,bezeichnet UrsJost(EVP) vomDialoggegenüber Berner Zeitung/BUND,dassdie Doppelgelenkbusseals Übergangslösung gedachtseien,weildas Tram nichtvorankommt.

Mehrfach geprüft

Gemäss Thomas Iten,Gemeindepräsidentvon Ostermundigen, habe dieRegionalkonferenzdie FrageBus oder Tram mehrfach geprüftund werdedie Thematik kaum neuaufrollen.Sowie dieangedachteVolksinitiative formuliert sei, wäre sieeh nichtumsetzbar,ergänzt Iten.Auch alsÜberbrückungslösung taugen Doppelgelenkbussefür Iten nicht. «Denndannmüssten wirdie Bernstrassezweimal aufreissen,zuerst fürdie Grossbusse,dannfürsTram.» Dies wäre «eineVerschwendung von öffentlichen Geldmittelnund eine erhebliche Belastungfür dieBevölkerung.»

ZankapfelFussballfelder

Die Berner Allmendensindwichtige gemeinschaftlich genutzte Frei-und Grünräume. DieStadt Bern will diesekünftig aufwerten, dieAufenthaltsqualität verbessern unddie Nutzungenbesseraufeinander abstimmen. DieStadt hatzusammen mitFachexpert:innenund Interessengruppen verschiedene Vorschläge fürdie künftige Nutzungund Gestaltung derAllmenden entwickelt ((vgl. AfdN-Ausgaben12/2025 und 1/2026). Noch bisEndeMonat istdie Bevölkerungzur öffentlichen Mitwirkungeingeladen. Parallel dazu läufteineOnline-Umfrage.

Breite Nutzung… Unbestritten ist, dass dieAllmenden stetig unterstärkerem Druckstehen. Denn derFreiraumimNordosten

derStadt istbeliebt.Hiertrainiert derFussballclubneben demRugbyteam,der Spaziergänger mit Hund kreuzt dieGleitschirmpilotin undwährend dieMitgliederdes Hornusservereins ihre Abschläge üben,sausenKidsmit ihrenVelos über denPumptrack

…grosseChance

«Wir habendie Chance,die verschiedenen Bedürfnisseanzuschauen undeinen Kompromiss auszuhandeln»,sagtNoémieAugustin, die beiStadtgrün Bern fürdie Neuordnung derAllmenden zuständigist Dabeimüsse manehrlich genugsein undklarsagen,dassnicht alle Interessen zu hundertProzent miteinander vereinbarseien.«Aber es gibt Bedürfnisse, diesindbesserzu vereinen,als ursprünglich gedacht.»

KeineexklusivenYB-Felder

EinbesondererZankapfel sind diegeplantenKunstrasenfelder, dieeinem langersehntenWunschdes FussballclubsYBentsprechen.Obwohlder Mangel an solchenTrainingsplätzen in Bern seit Jahren allenbestens bekanntist,werdengeradediese vondi-

…RÖFES BUNTE WELT

Angedachte Gestaltung Haltestelle Viktoriaplatz. Bild: zVg

Nachfragewirdsteigen «Die Nachfragerechtfertigtbereits heuteein Tram nach Ostermundigen»,erklärt Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer. Mitder geplantenSiedlungsentwicklung werdediese weiter ansteigen. Zudemmüssten Grossbusse zu denStosszeiten im 2,5-MinutenTakt verkehren, wasimStossverkehr oftnicht einzuhaltenwäre. BeiTrams würdeein 6-Minuten-Takt genügen. Sicher wiedas Amen in derKircheist undbleibt: Fortsetzungfolgt

https://tram-bern-ostermundigen.ch/

Aufden Allmendenprallen verschiedene Nutzungenaufeinander.Die Stadt will dieKleineund Grosse Allmenddeshalb aufwertenund hatdie Bevölkerungzur Mitwirkung bezüglichder künftigenGestaltung eingeladen.DieserProzess läuftnochbis Ende Monat. cae

versen Seiten vehement bekämpft ZumTeilmit ideologisierten, teilweise bewusstirreführend wiedergegebenenAussagen. So stimmt es nicht, dass YB diePlätzeexklusivfür sich nutzen will.Ein Faktum,das seit Längerembekannt ist. DemSchreibenden, derinanderer Funktion engmit demAmateurfussball verbundenist, wurdeseitens vonYB-Präsident Marcel Brülhart schon vorMonaten versichert,dassdie beiden angedachtenPlätzeauf derAllmend auch demBreitensport, will heissenAmateurvereinen,zur Verfügungstehen würden.Alsokeine «reinkommerzielle Nutzung» vorgesehen sei, wie etwa argumentiert wurde. Undauch, dass dieTrainingsfelder auch dem Frauenfussball zugutekommen sollen, istkeinPrimeur,wie dies kürzlich in diversen Medienberichten suggeriert wurde. So oder so:Man darf gespannt darauf sein,was die öffentlicheMitwirkungund die Online-Umfrage aufzeigen. Anfang Wochehat sich auch derLeist Bern Nord klar füreineVariantemit Trainingsfeldern ausgesprochen.

www.bern.ch >Allmenden

MALLORCA, WANDERFERIEN

Heutegönnenwir unsnachder vielen Wanderei endlichmal einenRuhetag Wobei«Ruhetag» relativist, weil natürlichmusstrotzdemwas unternommenwerden, nurfaul rumgammeln liegtleidernicht drin.Aberok, kein Problem, lets go shopping -irgendwas für dieDaheimgebliebenen/Kinder/ dieGrossmutter und/oder das Haustier muss ja uuuunbedingt mitgebrachtwerden! So gehtsinden ersten Souvenirshop-und zack! Honig, Orangenkuchen, Olivenpaste, allesGesuchtevorhanden, also zahlen,einpacken und ab zumApéro,oder?

So derpragmatischeMann; aber nichtsomit derNichtehefrau (siehe dazu vorherigeKolumne): Zuerst werden sämtliche17Souvenirshops akribischuntersucht, wird kritisch begutachtet, verglichen, beurteilt, verworfen, um schliesslich nach drei StundenwiederinErsteremzulandenund miteinem zufriedenen Lächeln(istkeinWitz, imfall!) dasdortgewähltezukaufen. Anschliessendreichtdie Zeit immerhin noch fürein ganz schnellesApéro.

Vgl. Shopping unterMännern: Besuch einSouvenirladen -wählen- zahlen -dreiStunden Zeit fürs Apéro!

Rolf Julmylebtseit25JahrenimNordquartier,ist Fussballfan, besuchtregelmässig dieHeimspieledes FC Breitenrainsowie zwecks Erfrischungdiverse favorisierte Gaststätten. Zudemstaunterimmer wieder über diestetigauftretendenBanalitäten desAlltags,die er zuweilen in Wortefasst: https://röfesblog.my.canva.site/

Eher November-dennWinterstimmung: Viktoriaplatz, Samstag, 21.Februar 2026, 12.55Uhr

SFEMINISTISCH.GRÜN.

Am 29.März GB Liste 10 wählen!

Bild:cae

Hochhinaus auf die AttikaBar des Hotels Bern. Hopp Breitenrain -Hu!

LL TIPP 2026 Promotions League auf dem Spitz MÄRZ

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BYPASS-OST

Gemeinderat konsterniert

DerBundesrat hatdie Eckwerte für dasStrategischeEntwicklungsprogramm(STEP)der Nationalstrassen festgelegt.Dabei haterdas Projekt «BypassBernOst»(ByBO)indie Kategorie«Weitere» –mit ungewissem Zeithorizont–abgeschoben. DerGemeinderatnimmt konsterniert zu Kenntnis,dassder Bund dasProjekt ByBO in dennächsten40Jahrennicht realisierenwill. Dies kommtfaktisch einemProjektabbruchgleich. Dienahezu durchgehende Verlegungder A6 ausden innerstädtischen Quartieren in einenTunnelhätte eine einzigartige Chance füreineStadtreparatur geboten(vgl. auchBeitrag aufSeite 3). (aus Gemeinderats-Infovom 1. Februar2026)

FINTA

Notschlafstelle ziehtinLänggasse Seit Juni 2025 betreibt dieHeilsarmee SchweizimAuftrag derStadt Bern an derKursaalstrasseals Pilotversuch eine Notschlafstellefür Frauen bzw. FINTA. DasAngebot iststark genutzt undwirdweitergeführt.Die Notschlafstelle wechselt dafürinRäumlichkeiten am Frohbergweg4 im Länggassquartier.Diese werden von derrömisch-katholischenGesamtkirchgemeindeBernfür eine dauerhafteNutzung vermietet. DasNotschlafangebotfür FINTA (Frauen, intergeschlechtliche,nichtbinäre,trans undagender Personen) warbereits wenige Wochen nach seinerEröffnung im Juni 2025 ausgelastet. DiebisherigenRäume an der Kursaalstrasse stehen jedoch nurbis Ende April2026zur Verfügung. Nach intensiver Suchehaben dieStadt Bern unddie Heilsarmee Schweiz nunamFrohbergweg 4einen Standortgefunden, derlangfristig genutzt werden kann.Die Liegenschaft istim Besitz derrömisch-katholischenGesamtkirchgemeindeBern. (aus Gemeinderats-Infovom 11.Februar2026)

AUSZEIT

StefflaCheffemacht Pause

DieBernerMusikerin StefflaCheffe plante,am27. Februarihr neuesAlbum«Stoff» herauszubringen. Nun verkündete in densozialenMedien, dass siesicheineAuszeit nehmen müsse. Es habe sich vieles angesammelt,das siebelaste,und siebrauche dringend Ruhe,schreibtsie.Die Veröffentlichungdes Albums unddie geplantenKonzerte– darunter zwei ausverkaufte ShowsMitte April in derMühleHunziken– werden auf unbestimmteZeitverschoben. Ihr

Management teilte mit, dieMusikerinsei nichterreichbarund werde keineweiterenStatementsabgeben (aus hauptstadt.be-Briefvom 12.Februar2026)

SCB

Personelle Veränderungen

DieneueFührung desSCBernum dendesigniertenCEO Jürg Führer hateinigePersonalentscheidegefällt. DieBereicheSport undKommerz werden gezieltverstärkt,so trennt sich derSCBernnachwenigenMonaten vonSportchef Diego Piceci.Die sportliche Ausrichtung bestimmt weiter SportdirektorMartinPlüss.PascalSignerwirdneuer ChiefHockeyOfficer (CHO). Der langjährige SpielerSimon Moser, derkürzlichverletzungsbedingtzurücktreten musste,wirdindas Leitungsteamwechseln. Ab Maiist er Teammanager dererstenMannschaft.Ebenfalls ab Maistossen im BereichKommerz AlainKappeler undPatrice Hitz neuzum SCB. (aus hauptstadt.be-Briefvom 12.Februar2026)

LORRAINE

EinHauch NewOrleans An derLorrainestrasse habenAlteingesessene wieder «Wartsaal» oder die«Werkstadt» Zuwachsbekommen. Dasneueste Kind heisst «Bayou». DasRestauranthat dasKellerlokalvom Vorgänger«Glückskeks» übernommen. DasKonzept:ein Grilllokal im Stilevon NewOrleans Doch zumGlück wird Grillhiernicht nurmit Fleischverbunden. DasBeizliwurde renoviert, in sanftemHimmelblaugestrichen, Mobiliar ausgetauscht undeineSitzbank dominiert denRaum. DieHolzwände erinnern mich an dieschummrigenMusikbars derHafenstadtNew Orleans, wo jedenAbend Musiker:innen an Gitarren zupfen,mit geölten Stimmen, dasWaschbrettauf den Beinen.Die Hafenstadt liegtam Mississippi, wo es einige stillgelegte Flussarmegibt. Diese nenntman Bayou, namensgebend fürdas Lokal in derLorraine. DerKüchenchef RobinZurbrüggist Amerikaner und hatmehrere JahreinNew Orleans gekocht.

(aus hauptstadt.be-Briefvom 12.Februar2026)

BEA

Ab 2027 Ende desBargeldes?

DieBEA istnicht nurfür dieStadt Bern,sondern fürden ganzen Kantonweitmehrals nureineFrühlingsmesse:Sie istein StückIdenti-

tät, einTreffpunktzwischenStadt undLand, Traditionund Moderne. Doch hinter denKulissensollesbrodeln.Insiderberichtenzufolge plant dieMesseleitungunter CEOTom Winter einenradikalen Schritt, der dasbisherige Gefüge derGrossveranstaltung erschütternkönnte: Die BEAsollspätestensab2027bargeldloswerden. Noch hält sich dieBEALeitungbedeckt,diesumsomehr, alsder Entscheidein Scheideweg zwischen finanzieller Optimierung unddem Erhalt derBEA-Seele als Volksfestdarstellenwürde.Nochist nichts entschieden. FürAfdN-Leserinnen undLesergibts dieMöglichkeit,für diediesjährige BEATickets zu gewinnen (Seite 18). (aus Plattform Jvom 18. Februar2026)

KREDIT

Instandstellung desAltenbergstegs Seit demBau im Jahr 1857 wurde derAltenbergsteg,die kleine Hängebrücke zwischen Innenstadt und Altenbergquartier, nureinmalumfassendsaniert,nämlich in denJahren1981/1982.Seither wurden nur punktuelle Instandsetzungs- und Unterhaltsarbeiten durchgeführt

Februar

DASGAB ZU REDEN

Untersuchungen zeigen,dassder Steg inzwischen erhebliche Schäden aufweist undsaniert werden muss Es sind sowohl kurzfristige alsauch längerfristige Massnahmen nötig: Im Herbst 2026 werden diebestehendenVerankerungen desStegs im Sinne einervorgezogenenMassnahme zusätzlich gesichert. WährenddieserArbeitenbleibtder Steg begehbar undBaden bleibt möglich. Längerfristigsollder Steg –ähnlich wieunlängst derSchönausteg –umfassend saniertwerden. DerGemeinderat hat fürdie Umsetzungder vorgezogenen Massnahmen undfür dieErarbeitung desBauprojekts einenKredit von285 000 Frankengenehmigt (aus Gemeinderats-Infovom 19.Februar2026)

ABSTIMMUNGVOM 8. MÄRZ

Wird dasLorrainebad nunsaniert?

Am 8. März befindet dieStadtberner Bevölkerungüberden Baukreditvon 22,3 MillionenFranken fürdie Sanierungdes Lorrainebades. DasVorhabenist gemäss Experten dringend nötig.

Text:Jean-Claude Galli,Recherche:jc/cae, Bilder:jcund zVg

HINTERGRUND

Das Lorrainebadist Kult undrepräsentiertmit seinem herbenCharmeden unverwechselbarenCharakter deswohlimmer noch ungezähmtesten Berner Quartiers. So undähnlich klingenjeweils die Liebeserklärungenan dasschmale Flussbad vordem Engehalde-Stauwehr.Esgehörtmit Baujahr1892zu denältestenFlussbädern desLandes. Nurdas MännerbadSchanzengraben in Zürich (1864),die Rhybadi Schaffhausen (1870) unddas FlussbadSchwäbisinThun(1884)sindälter. Es istdas kleinste derstädtischen Freibäder, daszweitältesteerhaltene Freibadnachdem Marziliund im Inventar derDenkmalpflege alserhaltenswerteingestuft.

EinSicherheitsrisiko fürdie Gäste Auch zumaktuellen Bild derAnlage gehörenjedochRisse in denStützmauern undauf demUferweg und eingrundsätzlich prekärer Zustand. Dasist kein Wunder,denndas Bad wurdeseitder Erbauung niewirklich umfassendsaniert.Gemeinderätin Ursina Anderegg verwendete beider Stadtratsdebatte am 16.Oktober 2025 denBegriff «marode».Und GFL-VertreterinTanja Miljanovic

sagteimNamen dervorberatenden Kommission, es seiwohlnur eine Frageder Zeit,bis dasBad vorsorglich gesperrt müsse. Ähnlichtöntes vonBauexperten.Die Anlage sei dringend sanierungsbedürftigund stelle partiell einSicherheitsrisiko fürdie Gästedar.«Diejährlichen Überprüfungen durchein Ingenieurbüroführenregelmässig zu provisorischenAbsperrungensowie behelfsmässigenReparaturen», heisst es in derstadträtlichenBotschaft. Am kommenden8.Märzstimmtdie Bevölkerungnun über einenBaukreditvon 22,3 MillionenFranken für dieSanierung ab.64Stadträtinnen und-räte stimmten im Oktoberfür dieSanierung,6dagegen.Als einzige Partei hatdie SVPdie Nein-Parole beschlossen, alle anderensindfür dieSanierung.

Waswürde mitdem Geld gemacht? Im Zentrumdes Vorhabenssteht die Absicht, dasSchwimmbecken wiederwie früher mitder Aare zu verbinden undein echtes Flussbad zu schaffen.Die zwischenzeitliche Trennung geschahaus hygienischen Gründen. Ab 1926 wurdedas städtische Abwasser unterhalbdes Bären-

grabensdurch denSulgenbachstollenindie Aare geleitet,die dadurch mehr undmehrverschmutzte. Im Hitzesommer1947eskaliertedie Situation. Es kamzumehrerenFällenvon Kinderlähmungund Meningitisund es gabsogar denVerdacht aufeinen Typhus-Ausbruch. 1949 wurdedas Becken deshalbvom Flussgetrenntund seithermit Grundwassergespiesen. Mitteder 1960er-Jahre liessdie Stadteine Abwasserreinigungsanlage installierenund dieWasserqualitätverbesserte sich zusehends. Beider geplantenSanierung wird derDamm nunanzweiStellen abgetragen.Das Flusswasserfliesst dann unterdem Aaresteg durcheinen Rechen insBecken hinein undwiederhinaus. Ein Schwimmkanal vomFluss insBecken istnicht vorgesehen.Die Fliessbewegung würdeauchdie Qualität desBeckenwassers verbessern.Seit denbeidenÜberflutungen 1999 und 2005 istder Beckenboden noch stärkerverschlammt,als es bereitswar Dasintensiviertdas Wachstum von Algen. SiewerdenimFrühlingjeweilsentfernt, wachsenaberwieder nach,weshalb vieleGäste dasBecken meiden

Im südlichenTeildes Beckensist ein neuerKinderbadebereich geplant. DerDammund dieStützmauern werdensaniert undstabilisiert. Aufder südlichenLiegewieseausserhalbder eigentlichenAnlagewerdenneue, einheimische Bäumegepflanzt,um mehr Schatten zu erhalten.Der jetzige Wendeplatz wird vergrössertund bietet so neuauchRaumfür Foodtrucks,uminden Spitzenzeitendie Buvettezuentlasten.Diese wurde nach demBrand von2009wiederinstandgesetzt undist noch in einwandfreiem Zustand. Sieerhältaber eine zusätzlichePhotovoltaikanlage aufdem Dach zurErwärmung des Duschwassers.Sämtliche Leitungen undPumpenwerdenerneuert, ebenso dieschmale Brücke zwischen der Buvetteund demAaresteg. DieBetonplatten aufdem Beckenumgang sind denkmalgeschützt (sic!).Sie werdendemontiert, restauriertund wiedereingebaut.Auchdie Toilettenund Holzgarderoben werden saniert.

Wasist dasSchwierigeund Teure am Projekt? Fürden Baustellenzugang muss der Uferwegvom Altenbergher an zwei Stellenverbreitert werden.Einer-

Stützmauer
November 1911.
Bilder:Stadtarchiv Bern
Der Zuweg zum Bad ist …sehr steil.
Luftaufnahmeaktuell.
Bild: Stadt Bern
Ansicht von Süden her.
Bilder:zVg
Ausbau 1913. Trennung nach Geschlechtern
Bilder:Stadtarchiv Bern Sanierungsarbeiten 1962.
Bilder:Stadtarchiv Bern
Lorrainebad aktuell.
Bild: ©Susanne Goldschmid
Visualisierung nach der Sanierung
Bild: Stadt Bern
Bassin trüb.
Rutschender Hang Riss Troittoir
Cornet beim Becken.
Gemälde von Peter Schlegel.
Haupteingang.

seitsauf Höhe desRestaurants Lido, andererseits beim Gassner-Areal. DieBenutzung derbeidenvorhandenenPrivatwegehätte ebenfalls bauliche Anpassungenmit Zusatzkosten ausgelöst. Zumeinen hätte manDächervon denkmalgeschütztenHäusern zurückbauenmüssen. Zumanderen wärenbeimGassnerArealdie Bäumeden grossenTransporternhinderlich. Nunwirddie Aare füreinegenügendbreiteBaupisteauf einerLänge vonmehreren hundertMeternaufgeschüttet.Dafürwerdennicht AsphaltoderBeton, sondernBlocksteine undKiesverwendet.Während derBauzeit wird derFuss- undder Veloverkehrzwischendem Altenbergstegund dem Stauwehr aufdie gegenüberliegende Uferseiteumgeleitet. Fürden betreffenden Abschnitt gilt während derganzenBauzeit einBadeverbot.

Allein dieBaustelleninstallationkostetübereineMillion Franken. Die vorberatende Kommissionprüfte ebenso einenBaustellenzugangmit einemFlosskonstruktodereiner Seilbahn vomanderen Ufer aus. Auch dies wäre aber nichtgünstiger gekommen.Einkalkuliert istzudem einZuschlagfür Kostenungenauigkeiten von15Prozent,was 2,5Millionen Frankenentspricht. Üblich sind 10 Prozent, doch wird dieBaustellenerschliessung alsgrösserer Unsicherheitsfaktortaxiert.Ebenfallsindie Gesamtsummeeinbezogenist derProjektierungskredit. Er musste mehrmals erhöht werden undbeträgtnun 3MillionenFranken. Schadhaftsindauchdie Stützmauern entlangdes Wegeszwischen derJurastrasse unddem Uferweg. Sie weisen Risseauf undstehennicht mehr im Lot. Zudemrutscht derdortige Hang.Diese Sanierungist gleichzeitig mitjener desBades geplant, um dieBaustellenerschliessung besser auszulasten. DerZeitplansieht,eine Annahmedes Kreditsam8.März, vorausgesetzteinen Baubeginnim Herbst 2027 vor. DasEndeist aufs Frühjahr 2029 terminiert.Was be-

deutet,dassdie ganzeBadesaison 2028 buchstäblich insWasserfällt

GabesimStadtratOpposition? In derStadtratssitzungvom Oktober 2025 dauertedie Debatteüberdas Geschäft mit45Minuten nicht episch lange. Trotzdem gabeseinige kritischeVoten.Diese betrafen

vorallem dieKredithöhe, dievon bürgerlicher Seitestark kritisiert undmit Sanierungskosten anderer Bäderverglichenwurde.Zumal 2018 noch Kosten vonrund10Millionen FrankenimRaumstanden.FDPStadtrat Thomas Hofstetter sagteexemplarisch:«2015 hatdas Sportamt festgestellt,dassdas Badsanierungsbedürftig ist. Wenn jetztalles gutgeht, wird dieSanierung 2028 abgeschlossensein, also 13 Jahre später.Das istunglaublich lange, das istnochlangsamer alsdas Berner Tempo, dasist Schneckentempo Dafürhat manindieserZeit3 Millionen Frankenalleinfür diePlanung ausgegeben,ohnedassetwas gebaut oder saniertwurde.Das ist unglaublichviel. Trotzdem werden wirallen Anträgen desGemeinderateszustimmen,dennwir sind ganz klar derAnsicht,dassdas Badendlich saniertwerdenmuss.»Zureden gabenauchdie Biodiversität, der sich im Sommer jeweilsstark erhitzendeBelag desUferweges,zusätzlicheSpielmöglichkeitenfür Kinder

sowieSchutzräume fürFKK-Interessierte undFLINTA+-Personen. Die GFLwolltedas Geschäft grundsätzlich zurückweisen.Sie forderte,die ebenfallsgeplanteRenaturierung derangrenzendenSüdwiesemit der Sanierungdes Badeszusynchronisieren.Sokönnten Doppelspurigkeiten beider Planung, derBaustellenerschliessung undden Kosten vermiedenwerden. DerAntragwurdeabgelehnt.SP-VertreterJohannes Wartenweiler sagteimNamen der Fraktion:«Es istjetzt nichtder Moment,mit einerRückweisung dieSanierungweiterzuverschleppen.»

DieGeschichtedes Bades DieTurbulenzen um diegeplanteSanierungsindnur dasjüngste Kapitel in deranAufregungen reichenGeschichte dieser städtischenSportundFreizeitanlage. Ursprünglich wurdesie in den1880er-Jahren von derSchulkommission Lorraine initiiert,weildas Schulbaden in deroffenenAareals zu gefährlich erschien. 1913 wurden dieGeschlechter mit

baulichen Massnahmen separiert, dieTrennungwurde erst in den 1960er-Jahrenwiederaufgehoben. Langewar derfreie Eintritt insLorrainebad unumstritten,das Baden sollte derVolksgesundheit dienen.Ab den1970er-Jahregab es aber immer wieder politische Vorstössevon bürgerlicher Seite, Eintrittsgeldereinzuführen,umdie Stadtkasse zu entlas-

ten–nicht nurdie Anlage in der Lorrainebetreffend. 2002 wardas Bad gar in seiner Existenz bedroht, alsdas Gerüchtaufkam, dieStadt wollees grundsätzlichaufgeben. DerVerein Läbigi Lorraine (VLL)lancierte die Aktion «Lorrainebad bleibt»mit der Schwimmring-Ente alsSignet. Der Widerstand zeigte Wirkung. 2003 bewilligte derStadtratkurzfristig einen Kredit fürRenovationsarbeiten,die im Frühling2004begannen. DieBuvettewurde erneuert,die obereLiegewiesemit einerRampe erschlossen, derKleinkinderbereichmit Planschbeckenund Spielplatz erweitert sowieGeländerund Betonplatten ersetzt. In derStadtratssitzungvom November 2003 wurdeauchdie Idee desVLL alsPostulatüberwiesen, einenTeilder angrenzenden Matteneu alsLiege-und Spielwiese zu nutzen. DieseNutzung begann 2014.Seit2015 prüftdie Stadtimmer wieder eine umfassende Sanierung, dieaus Spargründenmehrfachverschobenwurde.2017übernahmdie damalige Burgunderbar-Crew dieBuvette,seitdem Winter 2018/2019gibteseinen regelmässigen Saunabetrieb

Im Frühling2021wurde es erneut brenzlig fürdas Badals städtischöffentlichen Betrieb. Damals schlug derGemeinderat vor, ausSpargründenauf dieSanierung zu verzichten, dasBad zu verpachten undab2022 vonPrivatenbetreiben zu lassen AufKlebern undFahnentauchte die Ente von2002wiederimQuartier auf, diesmalinnochenergischerer Optikmit zwei Zähnen unddem Slogan «Lorrainebad bleibt öffentlich!».Innertweniger Wochen unterschriebenüber10000 Leuteeine entsprechendePetition, wasvon der allgemeinenBeliebtheit zeugt. Im September2021lehnteder Stadtrat denSparantragdes Gemeinderates ab,mit 55 zu 15 bei5 Enthaltungen

Quellenfür diesen Text: StadtBern, StadtarchivBern, Verein Läbigi Lorraine

https://www.lorrainebad.ch/

Lorrainebadaktuell.
Bild: Stadt Bern
Sonnenbänke.
Wendeplatz, Sicht abwärts.
Liegewiese innen.
Stützmauer.
Liegewiese aussen.

DIESTADT BERN SUCHTSIE!

BegleitenSiegerne Menschen undhabenein Flair für Zahlen?

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Werden Sieprivate Beistandsperson InformationsanlassamDonnerstag, 12.03.2026 um 17.30Uhr im Erlacherhof, Bern

weitere Informationen unter: www.bern.ch/prima 031 3217231 eks-prima@BERN.ch

Wirtin Sabine Pauli in der vor drei Jahren in Eigenregie sanierten Club-Buvette.

Buvette-Wirtin SabinePauli (r.) undMitarbeiterin MariaHartung.

Eingrosses Herzfür alle Gäste

Buvette-Wirtin Sabine Paulibringt fast nichts ausder Ruhe.Langeweile kenntsie kaum.

Nicht nurdie Ak tiv-und Juniorenteamsgehören zu den Visitenkar tendes FC Breitenrain, sondern auch dieBuvette.Seit

rund zwei Jahren trägt Sabine Pauli dieVerantwortungfür das Lokal beim Eingang Spitalackerstrasse. Unterstützt

HotDog,Bratwurst , Bier und«Spit ztee»

DasBuvette-Angebot unddie Ö ffnungszeiten

DieInfrastruktur der Buvetteb eschränk tdas Angeb ot .Während den Spielen der er sten Mannschaft undwennvom Wetter hermöglich is tder Grillgeöffnet. HotD ogs, Sandwiche s, Süsses und Selbstgebackene ssind stet simAngeb ot .Inden kühler en Monatenlaufen Kaffee und« Spit ztee» gut, im Sommer Mineral-

wasser undBier. Im Dezemb er,Januarund Juli is tdie Buvettemeis tens zu.O ffen is tsie immer mitt wochs von13. 30 bis 17.3 0Uhr fürden Kinder fussball-Betriebund an allen Spielen inklusive Tr ainingspar tien .D azu kommen sp ezielleEvent s wieder Burk halter- Cup.

wird sievon einemvierzehnköpfigen Team,das siejenachBedar feinsetzt. Pauli wohntseit 45 Jahren im «Breitsch», ihre drei Kinder sind hier zurSchulegegangen und Sohn Yanick hatwährend vielen Jahren aufdem «Spitz»gespielt. Während fünf Jahren hatsie dieganze Teamwäsche übernommen, dann kam dieAnfrage fürs Mithelfen in der Buvette. Es habe ihrauf Anhieb gefallen undihreZusagehabesie sich nichtlange überlegen müssen

SpannenderAltersmix Ganz besondersschät zt sieden Altersmixund die Vielfalt der Gäste. «Von den Kindernüberdie Ak tiven bis zu den Bewohnerndes nahenAltersheimskommenalle vorbei», sagt Pauli. Nach der Wirtschaftsmittelschule arbeitete sieindiversen Gastrobetrieben undmachtevor 30 Jahren dasWir tepatent .Sie war undist Familienmutter undbildete sich im Pfle-

gebereichweiter. Bisvor kurzem arbeitete siebei der SpitexStadt Bern in einemDemenzteam. Ihr Bezugzum Fussball ist familiär bedingt. AlsKind verbrachte sievielZeit beiihrer Grossmutter im Seeland,woauchihr OnkelJakob Niklauswohnte. Dieser standwährend der NLB-Ärainden 1980erJahren fürden FC FribourgimTor.SabinePauli besuchtediese Spiele wenn immermöglich Heutehat sieaufgrund desstetenGästeandrangs eher wenigerZeitfür einenBlick aufden Matchbetrieb.

TraditionelleAusnahme Privat istsie nichtoft in Beizen anzutreffen,geht aber gernemit ihremVater«käfele»oder mitder Familieoder Freunden essen. Selber kochtsie nur noch selten. Ausser die ersteMannschaft kommt zumtraditionellen «Pasta Bolognese»-Essen, jeweilsamFreitagabend vordem Heimspielvom Samstag.

Burkhalter

«KURZ &SPITZ»

Neuordnung der Allmenden

DieStadt Bern lädtdie Bevölkerung ein, ihre Ideenund Wünsche für diekünftigeNut zung der Grossen undKleinen Allmend einzubringen. In der Bernexpo-Halle 1.1findet dazubis am 28 .Februar eine Ausstellungstatt . Parallel läuf tein OnlineMit wi rk un gs ve rf ahr en Infosund Umfrageunter → ww w.bern.ch.

Burkhalter-Cup am 26.Juni

Dertraditionelle Burkhalter- Cupfindet dieses Jahr am Freitag,26. Juni statt, eine Woche nach dem Berner Stadtfest. DieTeilnahme vonYBund Gastgeber Breitenrainan der 21.Ausgabe stehtbereitsfest. Im Vorjahrgewann der FC Thun

NeuesBuchvon PedroLenz

Dermit «Breitsch» verbundenePedro Lenz hat sein neues Buch «Mit linggs»veröffentlicht,einer OdeanFussball-Legende DiegoMaradona. Vom22. bis 24.April gastiert Lenz damitinder «L aCappella»

Mehr News undInfos auf fcbreitenrain.ch

FUSSBALLCLUB BREITENRAIN OFFIZIELLE CLUBSEITE 02/2026

Terrassebei derBuvette

«UNA CULTURAPOPULAR»

Tangound argentinischeLebensfreudeinder AltenFeuerwehr Viktoria undanweiteren Standorten

MilevaDemenga (42) undMartínLebrero (53) bieten Liebhaber:innensüdamerikanischer Rhythmen in ihrenTangokursen an zwei Berner Standorten dieMöglichkeit,diese Lebensfreude aktivzuerfahren. Sieberichteten unsüber ihrspannendes Lebenund dasinteressanteSchaffensfeld BiankaBalmerr

Liebe Mileva,erzähluns doch etwas über dich unddeinbisherigesLeben! AlsKindeiner Berner Musikerfamiliebin ichimMarzili-Quartieraufgewachsen. DasFernweh begleitet mich jedoch seit jungen Jahren,und so binich in ganz Europa,Südamerika undsogar bisnachKirgistan undUsbekistangereist.Es warklar, dass ichauchzum Studiumwegziehenwerde IchhabePhilosophie undGermanistik in Baselund Berlin studiert Martín istinLaPlata aufgewachsen undhat sein Studiumder zeitgenössischenKomposition in Quilmes, Buenos Aires, absolviert.

Liebe aufden ersten Blickinder Lieblings-Milonga in Buenos Aires Währendich meineMasterarbeitin Buenos Airesschrieb,lebte ichacht Monate in Argentinien. Schon bald hatteich meineLieblings-Milonga, die«Cochabamba 444», undeines Abends kamMartínaus La Plata zumerstenMal dorthin.Esmag klischeehaft klingen, aber füruns beidewar es «Liebe aufden ersten Blick» undklar, dass wirzusammengehören.Dannergab sich eins nach demanderen:Ich musste noch mein StudiuminBerlin abschliessen und dann folgte einnächsterlängerer Aufenthalt in Argentinien, während demwir unsdas ganzeLandauf einerlangenReise ansahenund alle unsfragten:«Wasmacht ihrzukünf-

tig?»Baldwar klar,dassMartínin dieSchweiz kommen wird.Schon einJahrspäter(2012)war es so weit. In seinen ersten Jahren hier haben wiranden unterschiedlichstenOrtengelebt: aufBauernhöfen,inzwischengenutzten Häusern, in unseremBus aufReiseninSüdeuropa undlängerinBerlin.Beruflich warenwir in verschiedenenBereichen

«Schon alsKind bekamich Tango-Kassetten.»

tätig–immer aufder Suchenacheinemfreienund selbstbestimmten Lebenmit viel Tanz undMusik: ichinder Erwachsenenbildung,an Primarschulenund an Gymnasien beim Deutschunterricht; Martín auf Bauernhöfen, in einemBerlinerKindertheater undals Hauswart Heutebesteht unsere Familieaus Julián (10Jahre), Manuel (7 Jahre) undwirdseitletztem Februardurch diekleineLucía vervollständigt–quasi«zumDessert einMeiteli!» (lacht). Dasist eingrosses undschönes«Paket»:Mit derselbstständigen Arbeit unddem Familienlebenmit drei Kindernsindwir gewissermassenimmer im Prozess, aber steuern dasSchiffmit viel Humorund Gelassenheit.Weilwir schon so vieles

zusammen erlebt haben, erschüttert unssoschnell nichts

Wieseidihr zumTango gekommen? Schon alsKindbekam ichTangoKassettenvon einemargentinischenGeiger, derdamalsmit meinerMutterinder Camerata Bern spielte. DiegeheimnisvolleMusik fasziniertemichsofort. Mitdem StartmeinesStudiumsbelegte ich einenUnisport-Kurs in Baselund bald darauf folgtenmeine ersten Reisen nach Buenos Aires, aufdenenich NachtumNacht durchtanzte undvielUnterrichtnahm. Während meines Masterstudiums in Berlin warich in derdortigenTangoszeneunterwegs

Martín erlebteden Tangoinseiner FamilieinLaPlata (Argentinien) schon seit frühesterKindheit: Seine Eltern hatten sich auch aufeiner Milongakennengelernt,hörtenimmer Tangound seineGrossmutter kannte dieLiedtexte sämtlicher Tangos auswendig. Später lernte er diesen Tanzstil beiverschiedensten bekanntenTangueros in Argentinien.

«Elamorpor el Tango»:Tanzkurse und Lebensfreude seit Sommer 2012 Schon bald nach MartínsAnkunft begannen wirauf Anfragemit einem kleinenTangokurs fürden Freundes- undFamilienkreis.Damals tanztenwir in der«Waschküche»an derSeftigenstrasse,einem kleinen Raum,dessenZwischennutzung vonden späteren «Heitere Fahne»Gründer:innenorganisiert wurde. Bald wechselten wirineinen grösserenRaumund unterrichten seit 2016 in derAlten Schreinereider Alten FeuerwehrViktoria.

Im November 2025 begannen wir zusätzlich miteinem Basiskursin derVilla Bernau in Wabern Unsere Tanzschule «Tango Mileva Martin»ist ganz natürlichentstandenund gewachsenund wirfreuen uns, aktuellwöchentlich 5Abendkurseanbietenzukönnen.

Bilder:josefsutter.ch

«FaszinierendamTango sind seine Tiefeund diepräzise Kommunikation desTanzpaares.» Genaudas zeichnet ihnmeiner Meinungnachgegenüber anderen Paartänzen aus. DerTango Salón, so wiewir ihntanzen, istkeinextrovertierter, nach aussen spektakulärerShow-Tanz mitPosen.Er richtetsichvielmehrnachinnen, fokussiert aufdie mitfortschreitendemKönnenimmer feiner undnatürlicherwerdendeVerbindungmit demGegenüber.Tanze ichals Leader, liebeich dieFreiheit, dieMusik interpretieren zu können undmein Repertoire an Figurenund Elementennicht mental hervorholenzu müssen,sondern jede Bewegung zurMusik undihrer jeweiligen Stimmung entstehenzulassen. Dass dieseImprovisation dann zusammen mitder Tanzpartnerin möglichist,grenztschon an Magie… AlsFollowerist Tangotanzen fürmichwie eine Meditation:Du bist mitjedem Teil desKörpers voll präsent, wach undbereitzur Reaktion ohne jegliche Einmischungdes Denkens. Kaum denkst du zu viel nach oder möchtest etwasverstehen, fällst du ausdem natürlichen Flow zweier Körper,die sich zusammenbewegen.

Interessiert?Savethe Date

Am Dienstag-und Freitagabend unterrichten wirKurse allerNiveaus in derAlten FeuerwehrViktoria.

Am 6. März findet eine kostenlose Schnupperstundefür Einsteiger:innenstatt undabdem 13.März beginntein neuerBasiskurs.Am Donnerstagabendunterrichtenwir jeweilsinder VillaBernau. Zu unserenKursenkommt einganz gemischtes Publikum.Das Bild des klassischenTangosmit derDame mithohen Absatzschuhenund Netzstrümpfenund demMannimAnzug möchtenwir nichtverkörpern. WirtanzendiesenTanzzweier gleichberechtigter Menschen mit nichtanein Geschlecht gebundenen Rollen (Leaderund Follower)inJeans undTrainingsschuhen. Dabeifreuen wiruns über alle am Open-Role-Tango Interessierten undvermittelnden Tangoals das, waserfür unsbedeu-

MilevaDemenga.

tet: «una culturapopular»– in erster Linieeinesoziale Kultur.Sie öffnet Raum fürBegegnungen zwischen Menschen,die dieLiebe zurTangomusikund zumTanzteilen.

In diesen 14 Jahren habenwir selbst viel dazugelerntund mehrmals unsere Konzepte undUnterrichtsprogramme umgekrempelt.Einespezielle Herausforderungwar undist, dass derAufbauunserer Tangoschule gleichzeitig mitdem Wachsenunserer 5-köpfigen Familie stattfindet. Manchmal istesnicht einfach, Zeit zumTrainierenzufinden: So istoft jemand vonuns schon mitden Kinderneingeschlafen und derandereweckt ihnmit denTangoschuheninder Hand zumVorbereiten derKurse …

«Der Tangoist füruns eine innovative,freie Tanzform fürJung undAlt.»

In unseremUnterrichtstehenImprovisation,Musikalität unddie Freude an einerfeinenKommunikation an erster Stelle.Das Tangotanzenhat nichts mitdem Erlernen einerChoreografiezutun,sondern istder Austausch zwischen Führendenund Folgendenvon Moment zu Moment Ofthaben wirdas Gefühl,eherpsy-

chologischeArbeitzumachen: Von denTeilnehmenden erfordertesam Anfang viel Mut, sich aufein Gegenüber einzulassen, Blockadenabzubauenund miteiner fremdenPerson plötzlich über dieUmarmungzu kommunizieren. Ausserdemsind im TangoeinesolideTechnik,viel Gleichgewichtund Koordination gefragt, damitdie Umarmung leicht

undangenehmwird. Wirlegen grossenWertauf dieVermittlung der technischenGrundlagen.Gleichzeitigist es unsdas Wichtigste,den Teilnehmendeneinfach eine gute Zeit im Kurs miteiner wohlwollenden, humorvollenund freundschaftlichen Stimmung zu ermöglichen. Oft gehenunsereTangoschüler:innen nach demKursnochgemeinsam etwastrinken.Esfreut unszusehen, dass so über längereZeitFreundschaften entstehen.

An unsere offenenSchnupperstundenkommenimmer auch vieleLeute ohne Tanzpartner:in –einegute Gelegenheit, einGegenüber füreinen gemeinsamenKursbesuchzufinden. Auch aufden höherenKursstufen

helfen wirgerne beider Vermittlung eines/einerTanzpartners/in

Grosse Pläneund Wünsche fürdie Zukunft

In denletzten beiden turbulenten Jahren hatsichnicht nurunsere Familievergrössert,sondern wir habenauchein altesBauernhausin Ligurien gekauft, daswir in dernahenZukunft renovieren wollen IrgendwannwerdendortTangoferien undRetreatsstattfinden.Dieses Projektgibtuns Luft undInspiration fürden Alltag mitden Kindern hier in Bern:Estut gut, einenFussim Südenund einenOrt in derwundervollen Naturzuhaben,der uns, unserenKindern undunserem Freundeskreis immeroffenstehen wird. Fürunser Wirken hier in Bern hoffenwir,dasssichweiterhin so viele unterschiedliche Menschen aufden Tangoeinlassen undinunserer kleinenCommunity landen

Liebe Mileva,vielenDankfür diesesInterview!Wir wünschen euch allesGute!

Fürweitere Informationen undKontakt: https://www.tango-mileva-martin.ch/

EstherHaslerist nichts fürSchenkelklopfer.Sie liebtdas Kratzen derKurve im gebogenenRaum, brilliertmit ihrem7.Stück undfliegtfür denFrieden über denRöstigraben undumdie ganzeWelt. EinfunkelndesFeuerwerk voller Pianopoesie undeineHommage an dasLeben, dieLiebe unddie Freiheit Esther Hasler trat im Januar mit «7 aufeinen Streich» in derLaCappellaauf,weshalb ichihr gerneein paar Fragen stelle:

Du sagst, du liebestes, in derLa Cappellaaufzutreten.Was machtdie Stimmung dortganzbesonders? ChristophHoignéhat einenwunderbaren Kulturortgeschaffen. Ich durfte vonAnfanganjedes meiner Programmemehrfachauf diesertollenBühne spielen. Steinway-Flügel, schöneLichtstimmungen –dafühle ichmichzuHause DieLeute sind nah. Mein CappellaPublikum isttreu, herzlich,offen undich freuemichimmer sehr,dass auchzwischenden Zeilen so viel gehörtwird.

«Ich bereiteimMoment körperzentrierte Stimm-Seminare vor.»

Alsich hier vor20Jahrenmit meinemerstenSoloprogrammdie Premierevon «Küssden Frosch!» feierte,sassein Frosch vordem Fenster derKünstlergarderobe.Bei derWiederaufnahmewar er wieder da! In «7 aufeinen Streich!»verfolgt mich eine Fliege

Wiewaren dieReaktionen aufdein aktuellesProgramm?

Ichhabeviele begeisterteRückmeldungen erhalten.Bemerkt wurde diestete Weiterentwicklungmeiner Figurenund Chansons.Super kommtaucheineHandpuppe an, dieich erstmals dabeihabe. Sehr

schöneFeedbacks erhalteich auch zumeinenimmer grösserwerdendenstimmlichen Möglichkeiten.

KnöpfstdunachdeinenAuftritten jeweilsKontaktemit demPublikum?

Ja,ich binimmer gern an derTheaterbar.Sofernich denWeg dorthin überhauptschaffe.Meistenslauern bereitsGäste am Bühnenrand

Wann hast du mitdem Klavierspielenangefangen? Undwas hat dich darangereizt?

Beiuns zu Hausestand einKlavier. Icherinneremich, schonGeschichten gespielt undBilderbüchervertont zu haben, langebevor ichlesen konnte

Du hast auch einige Jahreim Auslandgelebtund bist jetztim Raum Bern zu Hause. Washat dich im Auslandbeflügelt?

Währendder eineinhalb Jahrein Irland undSchottlandwar es die Natur, dasMeerund dieMusik Dashalbe Jahr in Berlin warfantastisch, Spracheund Kultur warenfür mich Inspirationpur

In meinem halbjährigen NewYorker Sabbatical dasprallebunte Leben, es fühlte sich leicht undanregendan.

Erinnerstdudichdaaneine besondersschöneGeschichte?

In NewYorkbesuchteich einenfantastischen Tanz-Workshopbei Anna Halprin. Siewar 91 Jahrealt undleitete über 100Leute durchden Tag!

Undgibtesaus einemdeinerAuftritte etwasSchönes zu erzählen, dasdir in besonderer Erinnerung gebliebenist?

Ein11-jähriger Jungebat mich um einAutogramm.ErspieleKlavier undwolle später auchsoinTheatern auftreten. SeineMuttererzählte, dass er schon mehreremeinerProgramme besuchthabe.

Du feierstdiesesJahr dein 20-JahrBühnenjubiläum.Was treibt dich immerwiederanund gibt es auch

dieMomente,wodudir dieFrage stellst, wielange du noch aufder Bühnestehenwirst?

Ichlebeintensivund liebemeine Arbeit,deshalb setzeich mirkeine Grenzen. Ichmache,woraufich Lust habe.Vor einpaarJahrenbesuchte icheines derletzten Konzerte von Anne Sylvestre. Siewar 85 Jahrealt undihr Auftritt hatmichumgehauen.Lebenskraft pur! DasgibtMut

Bist du auch ab undzuimNordquartier unterwegsund fallsja, wo besondersgerne?

CORINNAS QUARTIER TALK mit ESTHER

HASLER

Ichbin ichoft undgerne hier,bei Freunden oder in einemder gemütlichen Quartier-Beizli.Ausserdem besucheich Osteopathieund habe eine superZahnärztinimBreitsch. Gernegeheich zumSchuhmacher SimonJakob,der einmal kurzerhand meineBühnenflitzer reparierte,als kurz voreinem Auftritt im La Cappella dieSohle zu gähnen anfing Seit Jahren bringe ichmeine Schuhe. Siesehen danach wieneu aus! Früher fand ichTrouvaillen im BärnerBrocki, heutebringeich,was wir nichtmehrbrauchen.

Im Sommer lasseich mich sehr gerne in derAaretreiben.BeimAltenberg undinder Lorraine istdas Tempo genaurichtig fürmich.

Undzuguter Letzt: Welche Frage wurdedir noch niegestelltund wie wäre deineAntwort hierauf? Führen Engagementsauchzuneuen Überraschungen? Ichwurde kürzlich füreinegrosse Tagung angefragt: Fürein SpezialProgramm undfür Workshops. Ich gabeineStimmweiterbildungzu Ton-Tonusund Präsenz. Es warabsolutbeglückend, denn ichkannaus jahrelangerErfahrung schöpfen. Vor Ortkamen bereitsweitere neue Anfragen dazu.Sobereite ichimMoment körperzentrierte Stimm-Seminare vor, aufdie ichmichsehrfreue!

Dankeliebe Esther,für deineZeit unddeine Antworten!

PERSÖNLICHE ANGABEN

Esther Hasler ist Liechtensteinerin/Schweizerin und in Basel und Bolligen aufgewachsen. Später besuchte sie u.a. die Jazzschule Bern.

Über 20 Jahre wohnte sie in derLänggasse und konnte da jeweilsauf denEstrich durch eine kleine Dachlukeden Himmel und die Bergeerspähen.

Langesuchten sie in der Stadt vergeblich bezahlbaren Wohnraum für ihre Familie, ein Klavier und drei Kontrabässe. Heute wohnt Esther mit Familie im Grünen mit freiem Blick auf die Bergeund arbeitet in der Berner Altstadt in einem Atelier mit Konzertflügel an ihrem Programmen. Esthers Mann ist Historiker und als Bassist mit spannenden Projekten ebenfalls künstlerisch unterwegs. Esther liest gerne, besucht Theater und Konzerte, erholt sich in der Natur und in der frischen Bergluft.Velofahren mit Rückenwind ist für sie wie fliegen.

Nächste Auftritte im Kanton Bern Fr 13. März Kreuz Nidau Sa 14. März Kellertheater Langnau Fr 16. Oktober Kellertheater Lindenhof Büren an derAare weitere folgen

Aktuelle Daten und Infos:  www.estherhasler.ch

Virtuos undvollerLeben.
Bild: Esther Hasler

EINKEHR

«GIO PIZZA»

NeapolitanischeSonne aufdem Teller

Seit einemJahrgibtesander Lorrainestrasse12erstklassigen Anschauungs- undVerkostungsunterricht darüber, wieeineechte neapolitanischePizza sein könnte

Heute sitzen wirinder Pizzeria «Gio», schauenzu, wieein gnadenloser Februarsturm denLorrainepark zerzaust unddenkenüber dieVergänglichkeit desLebens nach.Fernnochsinddie sonnigen Tage,die diePétanque-Spielerund heiteren Tagediebeanlocken. Vor zwanzigJahrenstanden wirhierjeweilsinder Mittagsschlange, alsan dieserAdresse noch der«Lorraine Beck»domiziliert war, undwarteten aufunser Schnitzelbrot oder Roastbeef-Sandwich. Wirarbeitetendamals im Medienhaus am Dammweg, alsnochein stolzerBernburger dasZepterführteund nichtein profitgetriebener ZürcherGrossbetrieb. Ob es früher aber wirklich besser war? Wirsindnicht sicher.Was wir wissen:Die Vergangenheitschreibt mitgüldenerFeder.ImRückblick verklärenwir gernevieles, dasist menschlich

Leidenschaft undTradition

Waswir garantiert sagenkönnen: Dass an derLorrainestrasse 12 seit Januar 2025 neue Anwärter fürden begehrtenTitel «BestPizza in Town»– oder jedenfalls im Nordquartier –amStart sind.Die Gastgebervon «Gio»heissen Gessica undStefano.Sie stammt ausSizilien,eraus Apulien. «Wir sind beide mitder typischenitalienischen Traditionund Mentalität aufgewachsen»,schreiben sie. «Bei uns zu Hausedrehtesichimmer alles um gutes, qualitatives Essen, dasmit Liebezubereitetwird. DieseLeidenschaft begleitetuns bisheute undist derGrundsteinfür unsere Pizzeria.»

EinTraum wird wahr

DerTeigfür ihre Pizzaruhtmindestens 40 Stunden, wasihn leichter und bekömmlicher macht. Charakteristischfür eine PizzanachneapoletanischerArt sind derdünne Boden undder viel beschworeneCornicione.ImbestenFall–wie eben hier –istdie Kruste keineswegs schwer, sondernluftig, goldbraunund sehr bekömmlich.Für Gessicaund Stefano erfüllte sich voreinem Jahr ein persönlicher Traum. «Jedes Mal, wenn wirLustauf Pizzahatten, fehlte unseineAdresse,die dieQualität undAuthentizität derechtenneapolitanischenPizza bot. Deshalbhaben wirbeschlossen,genau daszuändern unddiese authentische Artals Take-awayund Lieferserviceanzubieten.»

WahreStärke

Doch kann diePizza auch vorOrt genussreichverzehrtwerden–was

wirandiesemnassenDonnerstagabendgerne tun. Zwei langeHolztische bieten Paaren,aberauch GruppenPlatz.Abgesehen voneinerAntipasti-Plattemit Büffelmozzarella, Oliven,scharferVentricinaSalami,luftgetrockneterCoppa und getrockneten Tomatenbeschränkt sich dasAngebot aufPizza,Panini unddreiDessert-Kreationen. Mehr istauchnicht nötig. Denn derRatschlag gilt nichtnur hier,sondern fürs ganzeLeben:Konzentrieredich aufdeine Stärken, überallgut zu sein istunmöglich.

Liebeserklärung ansQuartier Wirbestellen heutezweiKlassiker, «Marinara» fürdie Dame und «Prosciutto&Funghi» fürden Herrn. Undempfehlen explizit auch dieVarianten «Pistacchiosa» mit hausgemachtemPistazienpesto, «Nuova York»mit Mozzarella Fior di Latte, Pastrami undhausgemachter Honey-Mustard-Saucesowie «Lorraine3013».Dabei handeltessich um eine eleganteLiebeserklärung ansQuartiermit Grillgemüse, getrockneten Tomatenund Oliven Auch dieGetränkepalette istüberschaubar,aberabsolut genügend. Wirgreifen zumSan Pellegrino, Bierfreunden empfehlenwir einalkoholfreiesMoretti

DieHoffnungist hellblau wiedas Meer am Morgen Wirnehmendas Besteck, dasineinerkleinen Boxauf demTisch steht, undlegen los. Underinnernuns beim Essenaneinen Italien-Aufenthalt,bei demwir auch in Napoli Halt machten, 220Jahre nach Goethes berühmterReise.Anlärmige Gassen, abschüssigeStrassenund intensive Gerücheund wiewir unsbei einemParrucchierefrisieren liessen. Undwir habenauchnochdie Zeilen vongestern Abendaus demneuen Buch vonPedro Lenz im Kopf,der in «Mit linggs»das Lebender argentinischenFussball-LegendeDiego ArmandoMaradonaschildert.Der «Goldjunge» spieltevon 1984 bis 1991 fürden SSCNapoli. UndLenz hattefrüherein Schreibzimmerin derLorraine. «Napoliund ig undds blaueTricot, auso imeine ds häublaue, he,das wo dFarbvom Himu het, daswodsgliiche Blau hetwids argentinischeNationauliibli, ds gliicheBlauwidsMeeramfrüeche Morge, ds gliicheBlauwid Hoffnig, Napoli undigund ds blaueTricot, dassidibeschteJohri mire Fuessbaukarrieregsi.»

INFOS

Küche: Pizza, Panini ebasta Service: Gessica hat alles im Griff

Ambiente: Arredata con gusto Preise: Sehr fair; Pizze von15bis 25 Franken

Adresse: Lorrainestrasse 12, 3013 Bern, Telefon 031 334 12 12. Öffnungszeiten: Dienstagbis Samstag, jeweils von11.30 bis 14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr

 www.pizzagio.ch

Jean-Claude Galli

diaconis

ThemenwocheSkandinavien

vom2.bis 8. März 2026

Neben zahlreichen Aktivitäten für unsereBewohnerinnen und Bewohner bieten wir auch der Öffentlichkeit interessante Veranstaltungen an. Tauchen Sie gemeinsam mit uns ein in die magische Welt des hohen Nordens.

•Nordischer Volkstanz: 2. März, 14.30 bis 15.30 Uhr

•SchlittenhundzuBesuch: 3. März, 15.00bis 16.00Uhr

•Eisskulpturen schnitzen: 5. März, 14.15 bis 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, es ist keineAnmeldung erforderlich. Wirfreuen uns auf Ihren Besuch im Haus Oranienburg!

WeitereVeranstaltungen findenSie auf www.diaconis.ch/themenwoche

Diaconis •Wohnen &Pflege Oranienburg •Schänzlistrasse 15 •3013 Bern 031337 77 00 •info@diaconis.ch •www.diaconis.ch

Biotechnologie im Herzen derHauptstadt

LAYLAGALA

«Eines Tagesmöchteich einBuchschreiben»(Teil 2)

Im ersten Teil desPorträtsberichteteLayla Gala (Namegeändert) vonihrer Kindheit im vonIsraelkontrolliertenJerusalem, vonihrer Heirat,den Kindern, demWeg,der sieindie Schweizführte. SieteilteihreEindrücke vomLand, in demsie nunlebt, mituns underzähltevon ihrenGefühlenbeimGedankenanPalästina im Krieg. Ja,Palästina stehtauchimzweiten Teil ihrerGeschichteimtraurigen Mittelpunkt. Aber immerist da auch dieHoffnung…

Daist etwasinJerusalem,von demich erzählen möchte.Die palästinensischenFrauendorthabenkeinRecht.Wennzum Beispiel eine Frau in Jerusalemlebt, ihrMann aber in Ramallah,darfernicht nach Jerusalemkommen. Siedarfnach Ramallah gehen. Also:Wer eine ID vonJerusalem hat, kann anderswo leben. Aber nichtumgekehrt.Und dieKindereiner Frau in Jerusalem miteinem Mann vonanderswoerhalten keineAufenthaltsbewilligung fürJerusalem.Das heisst,sie können dortnicht zurSchulegehen Aber wenn dieFrauineinen Ortunterder Autonomiebehörde wohnen geht,verliertsie dasAufenthaltsrechtfür Jerusalem. Dasist einMittel, um diePalästinenserinnenund Palästinenseraus derStadt zu vertreiben. Ja,esgibtsehrviele Regeln, diedas LebeninJerusalem fürpalästinensische Menschen schwierig machen.

Diearabische Communityinder Stadtist sehr kleingeworden, es gibt

nichtviele Arbeitsmöglichkeiten VieleJugendliche undsogar Kinder werden aufdem Wegzur Schule oder zurUni vonder israelischen Polizei festgenommenund insGefängnis gesteckt.Die Familieweiss dann nicht, wo siesind. Manchmal dauert einArbeitsweg plötzlichfünfStunden,weil Israel neue Checkpointserrichtet hat. MeineSchwester arbeitet in einemProjekt fürFraueninJerusalem. Eine andere Schwesterwohnt in Hebron,sie darf nichtnachJerusalem kommen,wennich dortzuBesuch bin. Weil siekeine Jerusalem-ID hat. Ichbesuche sieund muss manchmal drei,vierStunden am Checkpoint warten.WennirgendwoStreiteskaliert, werden alle Kontrollpunkte geschlossen, manchmal fürWochen. Dann sind dieFamiliengetrennt. Eine Woche, einenMonat,viele Monate.Die Bedingungensindsehr schwierig. So gibt es zumBeispielin Jerusalemsechs Strassenzugänge zurMoschee.Aberwir wissen nie, welcherCheckpointoffen ist. Manchmalmüssenwir dieganze Rundema-

chen,bis wirdurch eine Sperre können. So istunser Leben. Sehr traurig. Unddie Frauen –ich will Frauen unterstützen.Aberich weissnicht recht wie. Es istschwierig fürsie,eineAusbildungzumachen, Arbeit zu finden, einenMannzufinden. Wenn siesich in jemanden verlieben, derkeine Jerusalem-ID hatund er verlässt sie, habensie grosse Probleme,ich habe schon davonerzählt.Sosinddie Gesetze. Aber wirhoffen, dass wirfrei sein werden.

WasinGazapassiert, istsehrtraurig DiezerstörtenHäuser. Ichfühle mich nichtgut beim Gedanken daran. Es sind meineLeute,esist mein Land.

DasLeben in derSchweiz istinteressant. Ichmöchteeines Tagesein Buch darüberschreiben.The real lifeinSwitzerland.Niceand good, butnot easy

In Jordanienhabeich vieleBücher gekauftund ging damitindie Schulen. Englische, arabischeund französische Bücher.NeunJahre habe ichsogearbeitet. Neuerscheinungen. AusLibanon,Palästina,Jordanien,Deutschland.Ich hatteKontakt miteiner deutschenKinderbuchautorin. DerGeruchdes Papiers–ich liebeihn!Ich fotografiere manchmal eure Zeitungenund lassesie mirim Handyübersetzen. Aber meiner Meinung nach solltenwir zumPapierzurückkehren.Esist interessanterund komfortabler.Verlegerhaben mirgesagt,dassweltweitdie Menschen Bücher ausPapierbevorzugen.

Ichmag an Bern sehr,dassjedes Quartier sein Zentrumhat.Dahabe ichDeutschkursebesucht,ich treffe Leute, siehelfenmir.Velofahren, Leutekennenlernen. Dieses System istsehrgut.Essollteüberall so sein Es half mirsehrviel. Auch meine arabischen Freundinnensagen das. Darüberwillich in meinem Buch auchschreiben.Die eigene Kultur vorstellen,esgibtarabischesEssen undsoweiter. VieleElternsagen,die Zentrenseien auch fürihreKinder sehr wichtig. Festefeiern! Ichmöchte,dasseines TagesinmeinemLand diese Idee aufgenommenwird. Es wird derGesellschaft helfen.Als ich nach demTod meines Mannes nicht wusste,woanfangen, erzählte eine Frau in derMoschee mirvom Quartierzentrum. Auch dieKirchehat mirsehrvielgeholfen.

Dasalles istinmeinemHerzenund ichwerde es nichtvergessen.Wenn du suchst,findest du Unterstützung. Zuerst dachte ich, ichkönne hier nichtleben.Abermit derZeitbegann ich, denway of life zu lieben. Es gibt Nos, aber auch many Yeses. WieinmeinemLand.

Wirleben hier in Ruhe,aberinunserenHerzenist einTeil, derimmer an Palästinadenkt,anunser Land undunsereFamilien.

Mein Traum: Dass mein Land wird wiedie Schweiz. Dass auch Jordanien so würde. Nach 1967 kehrte sich dasLeben in Palästinaupsidedown. Ichmöchte, wirhättenGerechtigkeit wiehier. UndSicherheit. Ichträume davon, dass zu deralten Kultur geschaut wird wiehier, zu denalten Gebäuden,sogar dieBäume werden hier manchmal durcheinen Zaun geschützt. Mein Traumfür mein Land istein Bildungssystem wiehier. Wernicht akademisch werden kann, kann eine praktische Lehremachen. DasSystemhierist marvellous.Alle habenein Zertifikat.Das istsehrgut.

In Jerusalemist etwasspeziell, ich kann es nichterklären, aber du fühlst es.Auchdas Essenhat einenspeziellenGeschmack.Vielleicht, weil es dort drei Religionen gibt.Vor 1967 lebten wirsicherzusammen. Und mein Vatersagte mir, vor1948lebten alle sehr gutmiteinander.SeinArzt warjüdisch.Die Probleme begannen schon 1948,aberbis 1967 feierten die Religionen ihre Festezusammen. –Nunhabeich erlebt,dassinder Stadt aufarabische Autosgeschossenwird.

Mein grösster Traum: Dass dieBesatzunginmeinemLandein Ende findet.Und dass dieFrauenUnterstützung erhalten

Aufgezeichnetvon Katrin Bärtschi.

Dies ist der zweite Teil des «QuartierChopfs» mit Layla Gala (Name geändert). Der erste Teil ist in der Ausgabe vom28. Januar 2026 erschienen.

QUARTIERZENTRUM BERN NORD

DasQuartierzentrum Bern Nord öffnet seineTüren

Mitder Eröffnungdes Quartierzentrums Bern Nord erhält dasQuartiereinen neuenOrt fürBegegnung,Kulturund gemeinsamesEngagement. Alsoffener Treffpunkt füralleGenerationenund Kulturen lädt dasZentrum dazu ein, Nachbarschaftaktiv zu leben, Ideeneinzubringenund dasQuartiergemeinsam mitzugestalten. Nina Müller

Trägerdes Quartierzentrums ist der Verein Wylerhuus. Sein Auftrag istklar: Räumeschaffenfür Begegnung, Teilhabe undVielfalt. Das Quartierzentrumverstehtsichals Plattformfür Initiativen, Projekte undAngebote, diesichanden Bedürfnissen derQuartierbevölkerung orientierenund dieseaktiv einbeziehen. Ob kulturelle Veranstaltungen, sozialeProjekte, Bildungsangebote oder informelle Treffen– hier soll Zusammenlebenspürbar werden

EinOrt mitVision

DasQuartierzentrum Bern Nord ist mehr alsein Gebäude. Es istein lebendiges ZentrumimHerzendes Quartiers, in demGemeinschaft wächst und Engagement Wirkungentfaltet.UnterschiedlicheLebensentwürfe,Altersgruppen und kulturelle Hintergründe treffen hier aufeinander undbereicherndas gemeinsame Miteinander. Offenheit,gegenseitigerRespekt undniederschwelliger Zugang stehen dabeiimZentrum

Besonderen Wert legt dasQuartierzentrumauf Partizipation: Die Quartierbevölkerungist eingeladen, eigene Ideenund Projekte einzubringenund dasZentrum aktivmitzugestalten. Kooperationenmit Institutionen, Organisationen undder StadtBernstärken dieVernetzung

undtragenzu einernachhaltigen Entwicklungdes Quartiersbei –sozial wieauchökologisch.

Unddannnochetwas Theater Zwischen demEröffnungsfestund demRegelbetriebgastiertdie Quartier TheatergruppeunGschmunke im Quartierzentrumund bietet vom 9. bis12. April2026diverse Vorstellungen desStücks«Viktor in Nööte». Am Mittwoch 8. April2026, findet eine Vorstellungfür Senior:innen stattinZusammenarbeitmit den KirchenBernNord. Interessierte können sich gernebeimQuartierzentrummelden.

Regelbetrieb

Ab dem13. April2026wirdder Regelbetrieb aufgenommen, welcher nebenden Raumvermietungen, demVerkauf derSpartageskarten unddem Nähatelier auchseine offene Stubedem Quartier öffnet.Jeweilsvon Montag bisFreitag von 9bis 17 Uhrsteht einRaumfür Begegnungund Austauschoffen.In Kooperationmit derKornhausBibliothekgibteseinen offenenBücherschrank, welcherzum Lesenund Schmöckern einlädt.

Weitereund aktuelle Informationenauf: www.qznord.ch

EINLADUNGZUM ERÖFFNUNGSFEST

Samstag,28. März 2026, 14.00–21.00 Uhr,Wylerringstrasse 58

Die offizielle Eröffnung des Quartierzentrums BernNord wirdmit einem vielfältigen Fest für Gross und Klein gefeiert. Alle Quartierbewohner:innen und Interessierten sind herzlich eingeladen,das Hauskennenzulernen und gemeinsamzufeiern.

Programm-Highlights: –Eröffnungsrede von UrsinaAnderegg –Grusswortevon Domicil,VBG und dem Verein Wylerhuus –Tanzaufführungen von vivaladance und Regula Leupold –Tanzworkshops füralle Generationen –Bastelangebote für Kinder –Verköstigung währenddes Nachmittags –Ab18.00 Uhr gemeinsamesNachtessen

Das Eröffnungsfest bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen,Einblickeindie zukünftigen Angebote zu gewinnen und den Startdieses neuen Quartierortes gemeinsam zu feiern.

Wenn wirälter werden …

Hilfe zuHause (Haushalt, kochen, waschen, einkaufen und vieles mehr,was der Alltag so bringt)

Team Sunneschyn in der Region Telefon 079263 59 40 www.team-sunneschyn ch

DerDIALOG istdie offizielle Quartierkommission des Stadtteils V, Breitenrain-Lorraine.Er istBindegliedzum Gemeinderat und zu den Ämtern der Stadt.Die Kommission vertritt gegenüber der Verwaltungund Verantwortlichen vonGrossprojekten die Anliegender ansässigenBevölkerung und Betriebe.

Organisiertist der DIALOGals Verein mit den üblichen Organen: DerMitgliederversammlungals oberstem Gremium,dem Vorstand mit Präsidium und Kassenamt, der Geschäftsleitungund thematischen Arbeitsgruppen. Im März schliesst der DIALOG sein Ver-einsjahr ab –Zeit Rückschau zu halten.

Inhaltlichgeprägtwurde dasJahr vomDauerbrenner «Neuordnung Allmenden» und dem Reformprojekt,mit dem die Arbeit der Quartierkommissionen weitergestärkt werden soll. Daneben beschäftigten wiruns mit Entsiegelungsfragen zurAufbesserung des Stadtklimas,dem Fernwärmeprojektfür Berns Norden, dem TramprojektBern-Ostermundigenmit all seinen offenen Fragen, der Revision der Zonen für öffentliche Nutzung(ZöN), lokalen Verkehrsführungsplänen der Verwaltungoder unserer neuen Website, die bald in den Startlöchern stehen wird Besonderes Highlightwar das Treffen mit Stadträt:innen aus unserem Stadtteil, die wirzum einen besser kennenlernen wollten, mit denen wirzum andernin einen vertieften Austauschzu Themen, die unseren Stadtteil betreffen, treten wollten. Gleichzeitigübten wirneue Methoden ein. NebenPlenumsauch Gruppengespräche, vertiefende Workshops,Begehungen oder Ausstellungsbesuche, bei denen sich alle Delegiertenaktiv einbringenkonnten. So,dassder DIALOG noch vielfältigerund diverserwerden kann. Noch habenwir Luft nach oben, freuen uns aber schon aufdas kommende Vereinsjahr mit allem, wasesmit sich bringenwird.

Kontakt: info@dialognord.ch www.dialognord.ch

Quartierzentrum BernNord bald wieder an derWylerringstrasse 58. Bild: Douglas Reist
Bild: Nina Müller

KIRCHENBERN-NORD

Aufruf zurSommerferienwoche (SoFeWo)

Dieerste Wocheder Sommerferien verbringen150 Kinder,Jugendliche undErwachseneauf dem Geländebei der Wylerbadi

Die SoFeWo isteineFerienwoche fürKinderinder ersten Sommerferienwoche im Berner Nordquartier.Die Kinder können auseinembreiten Angebotvon Aktivitäten wählen,knüpfen neue Freundschaftenund bewegensichimFreien. Die Ferienwochesteht allenKindern ausdem Nordquartier ab derabgeschlossenen1.Klassebis undmit der abgeschlossenen6.Klassezur Teilnahmeoffen

In derSoFeWokönnendie Kinder aus zahlreichenAteliers(Aktivitäten) wählen wieSport,Graffitisprayen, Tanz,Holzwerkstatt,Filzenodereinfach freies Spielen. DieseAteliers

INFOS

Die Anmeldung auf www.sofewo.ch ist zwischen dem 9. März und dem15. März 2026 möglich Die Anzahlder Plätze ist beschränkt. Unter allen in dieserZeitangemeldeten Kindernwerden die Plätze per Zufallsauswahl vergeben.

werden durchJungleitendeselberorganisiertodervom SpiliSchützenweg, demNewgraffiti oder anderen Quartierorganisationengeleitet.

Geleitet undorganisiert wird die Wochedurch Jugendlicheund junge Erwachsene ausdem Quartier unddurch Institutionenwie die

GESUCHT

Kassier gesucht für den Vorstand des Vereins SoFeWo. Mit Ihrem Mitwirken ermöglichenund unterstützenSie diesewertvolle Arbeit. Bitte melden unter: knecht@gmx.ch

Quartierarbeit Bern Nord oder den SpiliSchützenweg.Verantwortlich fürden Anlass istder Verein SoFeWo Finanziert wird dieWoche durch Teilnehmerbeiträge undSpenden derKirchen Bern Nord (Fr. 3320.–vomKerzenziehen),CSL Behring undvon anderen.

DieSoFeWoist einVorzeigeprojekt derFreiwilligenarbeit. Jugendliche undjunge Erwachsene,welche mehrheitlich schon alsKinderindie SoFeWo gingen,lernenals JungleitendeeineneueRolle kennen.Einige vonihnen werden später Gruppenleiterinnen oder Gruppenleiter oder übernehmen sogardie Hauptleitung.

Grossratswahlen 29. März 2026

Liste13

Gegründetwurde dieSoFeWoim Jahr 2002 alsPraktikumsprojekt einerStudentin,welcheinder Quartierarbeit einPraktikum machte Seither hatsichdie Ferienwoche weiterentwickelt,ist aber im Kern dieselbe geblieben: Eine Ferienwochefür dieKinderund eine Entlastung fürdie Eltern in derFerienzeit. Aufunserer WebsitefindenSie Erfahrungsberichte derjugendlichen Leitenden, Helfenden, derKücheund derQuartierarbeit, und auch die«Bund-Artikel»zur SoFeWo ausdem Jahr 2014 «Eitel Sonnenschein trotzHudelwetter»und «Der Reiz derPfütze»

https://sofewo.ch/

Aufbau durch die Jungleidenden am Samstag vorder Woche. Bild: HerbertKnecht
Das Trampolin ist immer betreut
Bild: HerbertKnecht

RÄTSEL-SPASS

SudokuleichtSudokumittel

Sudokuschwer

Auflösungen derletzten Ausgabe Sudoku

So lösenSie Sudoku: Füllen Siedie leeren Felder mitden Zahlen von 1bis 9. DabeidarfjedeZahlinjeder Zeile, jederSpalteund in jedemder neun 3x 3-Blöcke nurein Mal vorkommen.

GEWINNENSIE

Senden Siedas Lösungswortan wettbewerb@afdn.ch oder perPostkarte an Anzeiger Nordquartier,Postfach, 3001 Bern.Die Gewinner:innen einesder 5Einkaufsgutscheideà 20 Frankenvom Wankdorf Center werden persönlich benachrichtigt.Eswird keineKorrespondenz geführt, derRechtsweg istausgeschlossen.

Schwedenrätsel

Schwedenrätsel: Wintermantel

DIES&DAS

KINDERERLEBNISTAGE

Drei Tage

Gemeinschaft,Spiel

undBühne

In den Frühlingsferienherrschtinder KirchgemeindeBernNordein buntes Treiben. JüngereKindertreffen sich zu denKindererlebnistagen,während ältere Kinder undJugendliche aufder Bühnedes ImprotheatersihreSpontaneitätausleben. DiebeidenAngebotezeigen, wiekirchlicheArbeitheute aussieht: offen, sozial undkreativ. KarinMeier

KleineGladiatorinnenund Gladiatoren stürmendurch dasKirchgemeindehaus,die Kartonschwerter fest in derHand. Zwischen Gelächterund Rufenübensie Kampftechniken, streiten sich,wer zuerst angreifendarf, undstürmen erneut los, um dennächstenimaginärenSiegzuerringen.SolcheSzenendürften Mitte AprilimKirchgemeindehaus JohannesRealitätwerden: Dann treffen sich Kinder vomzweiten Kindergartenjahrbis zurfünften Klasse zu den Kindererlebnistagen, dieimNordquartier längst zurInstitution geworden sind.Das diesjährigeMotto istsofortzuerkennen: Alea iactaest (die Würfel sind gefallen). Oder anders gesagt:Die Römer– undRömerinnen –sindda.

MitLagerstimmung insAbenteuer DiejungenKinderübensichnicht nurinGladiatorenkämpfen, sondern bastelnauchrömischeKostüme undspielen Würfel.Die Kirchgemeinde stellt Material und Organisation bereit,während Jugendliche, diefrüherselbstzuden Teilnehmendenzählten,die einzelnenWorkshops leiten.Erwachsene kümmernsichumVerpflegung und Betreuung. EinHighlight istder traditionelle AusflugamMittwochnachmittag:Dieses Jahr führter zu römischenSpureninder Region,wo Geschichte mitein wenigFantasie wieder lebendig wird.

«Die Kindererlebnistage zeichnen sich vorallem durchihreLagerstimmung aus»,sagtPfarrerin SonjaGerber, diedas Angebotmitleitet.«Im gemeinsamenSpielen,Singenund Essenerfahrendie Kinder einGefühl vonWillkommenseinund erleben sich alsTeileiner Gemeinschaft.» Ein weiterer Pluspunktsinddie altersgemischten Gruppen: «Die älterenKinderübernehmenVerantwortung,indemsie Spiele oder Bastelarbeiten anleiten,während dieJüngeren beeindrucktzuschauen undsichfreuen,dassdie Älterensichmit ihnen

beschäftigen.Diese Dynamikwirkt fast wieeineGeschwisterbeziehung», sagt SonjaGerber. Einwichtiger Aspekt in einerWelt, in deralles teurer wird,ist derPreis:Mit 30 Frankenfür drei Tage sind dieKostenbewusst tief gehalten,damit alle,die wollen,an denKindererlebnistagen teilnehmen können

Bühnefreifür dieÄlteren Kinder undJugendliche vonder sechsten biszur neuntenKlasseüben sich derweilinRäumenimimprovisiertenTheaterspiel, demsogenanntenImprotheater. Seinen Namenverdanktesden improvisierten kleinen Szenen,die mitEinbezugdes Publikums entstehen. «Die Zuschauenden gebenzum Beispiel denOrt vor, an demsicheineSzene abspielt,oderdie Personen,die dargestelltwerdensollen»,erklärt dieTheaterschaffende Debo Wyss.«So erbringenwir denBeweis,dasswir tatsächlichimprovisierenund keineeingeübtenSzenenzeigen.»Zusammenmit einerKollegin undeinem Assistentenleitetsie den dreitägigenWorkshop. Angesprochen sind alle,die Lust auf Theatermachenhaben.«Vorkenntnissesindkeine nötig, undman muss auch nichtperfekt Deutschsprechen, um Freude am Mitmachenzuhaben», betont Debo Wyss.Vielmehr geht es um dieLust, Neuesauszuprobieren undsichineiner Gruppe zu erleben. «BeimImprotheatermussman aufdie anderenhören undschauen undseinSpiel aufsie abstimmen», sagt sie. DieTheaterform erlaubteine breite thematischePalette –von lus-

tigüberpoetischbis ernstoderpolitisch. «Wer mitmacht,wächstüber diedreiTageals Gruppe zusammen, gewinntSicherheitund erlebt,dass Scheiternein Teil desLernens sein kann.Dennespassiertallen einmal, dass ihnenplötzlich nichts mehr einfälltoderdie Szeneunrealistisch wird.» Schüchternen Personen,die sich nichtganzgetrauen, mitzumachen,rät Debo Wyss ein«Gschpändli»mitzubringen, dasSicherheitvermittelt. Höhepunktdes Workshopsist dieAufführungamNachmittagdes letztenTages,zudem dieTeilnehmenden derKindererlebnistagesowiealleElterneingeladensind.

Offenheitund Vielfalt

DieKindererlebnistageund dasImprotheater stehen Kindernaller Religionen undNationenoffen.Seit letztemJahrlaufendie Angebote parallel,sodassdie Jüngeren schon früh dieTheaterschaffendenund derenArbeiterleben.Sowirdihnen derWechsel aufdie Bühneleichterfallen,wennsie altgenug sind DiebeidenAngebotezeigen, wie kirchliche Arbeit heutewirkenkann, sagt SonjaGerber: «Die Kirche entwickeltsichimmer mehr zu einer Gastgeberin, dieBegegnungen ermöglicht:Bei unstrifftman auf interessante Leuteund dieKinder habenSpass.»

INFOS

Frühlingsferien im Nordquartier Dienstag, 14. bis Donnerstag,16. April kirchen-nordquartier-bern.ch

Kindererlebnistage

Alle Kinder vom2.Kindergarten bis zur 5. Klasse sind herzlichwillkommen. Die Teilnahme ist an allen oder einzelnen Tagenmöglich. Kosten inkl. Verpflegung: 30 Franken pro Kind

Anmeldung und Infos:

Einmal auf der Bühne stehen und seiner Fantasie freien Lauf lassen: Das ermöglicht das Improtheater Bild: Sonja Gerber

Improtheater

Alle Jugendlichen ab der 6. Klasse sind herzlich eingeladen. Keine Theatererfahrung nötig.Kosten inkl. Verpflegung: 10 Franken pro Tag.

Anmeldungen und Infos:

Kreativität gehörtbei den Kindererlebnistagen mit dazu. Bild: Sonja Gerber

kirchen bernnord

mitten im Leben

Gottesdienste feiern

März

Sonntag, 1. März

Marienkirche ÖkumenischerGottesdienst mit Kommunion.

9.30 Uhr Herbert Knecht, Michal Kromer,Vera Friedli (Musik). Pfarreikaffee

Sonntag, 8. März

Johanneskirche Letzter Gottesdienst von Tobias Rentsch.

9.30 Uhr Tobias Rentsch,Anna Werren, Vera Friedli(Orgel). Apéro

Marienkirche Mit Chinderchile. Josef Willa, Chinderchile-Team, 9.30 Uhr MarcFitze (Orgel).Pfarreikaffee

Sonntag, 15. März

Johanneskirche Andreas Abebe,François Comment(Orgel). 9.30 Uhr Kirchenkaffee

Marienkirche Michal Kromer, JohannesChor,Christine Guy 9.30 Uhr (Chorleitung), Vera Friedli(Orgel). Pfarreikaffee

Samstag, 21. März

Johanneskirche Vesper und Handauflegen.Herbert Knecht, Team aus 19 Uhr erfahrenen Handauflegenden, Vera Friedli (Orgel)

Sonntag, 22. März

Johanneskirche Mirjam Wey, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr

Marienkirche Pater Anderson, Josef Willa, Jürg Bernet(Musik). 9.30 Uhr Pfarreikaffee

Reformierte KirchgemeindeBern-Nord Wylerstrasse 5, 3014Bern, 031 331 40 37, bern-nord.refbern.ch Katholische Pfarrei St. Marien Wylerstrasse24,3014Bern,0313308989, marienbern.ch

QuartierOhr

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QuartierOhr

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Wiegefällt es dir im Nordquartier? Erzähl es mir! Ich binZoe Merz, Sozialarbeiterin i.A. undals Ansprechpersonfür dasQuartier vor Ort.

Fragen oder Rückmeldungen zufrieden neugierig

Lieblingsorte

Geschichten undErzählungen gestresst verwirrt

19.Februarbis 23. April 2026 jeden Donnerstag, 14 bis 16 Uhr Im BistroJohannes,Wylerstrasse 5, 3014 Bern

zoe.merz@refbern.ch/031 332 74 26

MÄRZ

Sonntag, 1. März,ab12.30 Uhr Kutüsch(Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein)

Montag,2.März, ab 18.30Uhr Frauenbeiz,Anmeldung: info@frauenbeiz.ch

Dienstag,3.März, ab 19 Uhr Bistro-Club, politische Diskussion mit Prof.BeatSchneider

Mittwoch, 4. März,ab19Uhr VeganesMittwuch-Znacht

Freitag, 6. März,ab18Uhr 18 UhrBar,19Uhr calabresisches Abendessen, 20 UhrDokufilmvon G. Zanfino «Chi ha ucciso G. Losardo?», sieheFlyer

Samstag, 7. März,10–12 Uhr Märitkafi

Samstag, 7. März,9–13Uhr Libera-Terra-Markt,ab10.30 Uhr: Matinée mit«Acquaraggia»It.

Sonntag, 8. März,ab12.30 Uhr Kutüsch

Montag,9.März, 19–21Uhr Stricken füralle

Mittwoch, 11.März, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht

Donnerstag,12. März,20Uhr Jazz im Breitsch:Straight-Ahead-Jazz mit«Twofor Two».BeatBaumli, Klarinette, SimonWyrsch, Guitar,Bar ab 19 Uhr Freitag, 13.März, 19 Uhr Äthiopisches Essen, Anmeldung: 076457 72 43

Samstag, 14.März, 10–12Uhr Märitkafi

Samstag, 14.März, 16 Uhr «LaGuitarra Emergente» Konzertmit CésarGabriel Corredor

Sonntag, 15.März, ab 12.30Uhr Kutüsch

Mittwoch, 18.März, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht

Samstag, 21.März, 10–12Uhr Märitkafi

Samstag, 21.März, 13.30–17 Uhr Polit-Flohmi SP Nord

Sonntag, 22.März, ab 12.30Uhr Kutüsch

Montag,23. März,19–21 Uhr Stricken füralle

Dienstag,24. März,ab18Uhr Erinnerungsabend mitSergioFerrari, Putsch in Argentinien

Mittwoch, 25.März, ab 19 Uhr IndischesMittwuch-Znacht mitSingh Pal Donnerstag,26. März,19.30 Uhr Rockkonzert«Underthe Roof», Barab19Uhr Freitag, 27.März, ab 19 Uhr Äthiopisches Essen, Anmeldung: 076457 72 43

Samstag, 28.März, 10–12Uhr Märitkafi

Sonntag, 29.März, ab 12.30Uhr Kutüsch

DeineAnmeldung fürs Essenerleichtert unsere Planung. Infos: www.breitsch-traeff.ch

VERANSTALTUNGEN

Quartierzentrum 5, getragen vom Verein

Wylerhuus |Flurstrasse 26b, 3014 Bern www.qznord.ch |info@qznord.ch

Liebe Besucher:innen

Am StandortFlurstrasse 26b betreibt der Verein Wylerhuus das Quartierzentrum 5. Raumvermietungen, Verkauf Tageskarten, Nähatelier sowie Information und Beratung gehören zu unseren Dienstleistungen fürs

Quartier

Wirfreuen uns auf Ihren Besuch.

Quartierzentrum 5Sekretariat | 031 331 59 55

C. Portner| Hausverwaltung und Raumvermietung

Öffnungszeiten Sekretariat und Information

Montag und Freitag: 13–17 Uhr

SBB-Tageskarten Gemeinde | 031 331 59 55

Verkauf direkt vor Ortund Bezahlung in bar oder mit TWINT oder Karte

Montag und Freitag: 13–17 Uhr

Aufgrund des administrativen Aufwands wird eine Servicegebühr von Fr.2.– pro Tageskarte erhoben.

Nähatelier |076 3677761

S. Salvati |Leitung

Freitag: 9–12 und 14–17 Uhr

Quartierarbeit BernNord | 078 208 92 59

N. Müller |Leitung Quartierzentrum und Quartierarbeiterin nina.mueller@vbgbern.ch

HotelJardin, Bern

Militärstrasse 38, 3014 Bern Telefon 031 333 01 17, www.hotel-jardin.ch

BoGa

Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 684 49 45, www.boga.unibe.ch

Hirslanden Bern

Hirslanden BernAG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch

La Cappella

Allmendstrasse 24, 3014 Bern

Telefon 031 332 80 22, www.la-cappella.ch

cinedolcevita

Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Breitenrain-oder Viktoriaplatz, Eintritt Fr.13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalten eine Vergünstigung vonFr.5.– gegenVorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei denBEKB|BCBE-Niederlassungen Bundesplatz und Breitenrain Kulturmuseum Bern

Schützenweg 22, 3014 Bern

Telefon 079 357 95 08, www.kulturmuseum.ch

KirchenkinoimNordquartier

Markuskirche, Tellstrasse 33, 3014 Bern www.refbern.ch

nzeiger

IMPRESSUM

Herausgeber:blickpunktNord GmbH

Postfach 9314, 3001 Bern

Auflage: 16 600 Ex., WEMF beglaubigt

Kontaktkoordinaten: Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 351 35 13, www.afdn.ch, info@afdn.ch

Verlagsleitung: Claudio A. Engeloch

Redaktion:Claudio A. Engeloch (engeloch@a-fdn.ch)

Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer(bianka.balmer@gmx.ch)

Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch) UrsFrieden, Journal B(frieden@halbzeit.ch)

Jean-Claude Galli (jean-claude.galli@fluestertuete.ch)

Martin Jost (martin_jost6@bluewin.ch)

Claudia Langenegger(info@reporterin.ch)

Corinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch)

Cartoons: Heinz «Pfuschi» Pfister

Redaktionsschluss: Montag,17.00 Uhr

Anzeigen: anzeigen@afdn.ch

Anzeigeschluss: Montag,17.00 Uhr

Layout, Produktion: merkur medien ag,4900 Langenthal Medien- und Printunternehmen

Druck: DZB,Druckzentrum Bern AG, Telefon 031 349 49 49

Vertrieb: Post CH Netz AG

Anlaufstelle Quartier:Druckerei Läderach AG,Beundenfeldstrasse 17, 3013 Bern, Tel. 031 331 61 26, druckerei@laedera.ch

Copyright: ©für alle Inhalte:VerlagblickpunktNord GmbH

WirstehenIhnen bei

Highend-Audio mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis

Gernebin ichnachVereinbarung jederzeit für Hörtermine verfügbar unter: ulrich.steiner@revolutionaudiopure.com oder Whatsapp 079460 64 74 revolutionaudiopure.com |Kyburgstrasse 9|3013 Bern

Ihre Kontaktstelle für Kleininserate im Anzeiger für das Nordquartier

Druckerei Läderach AG

Bernund Region 031 333 88 00 egli-ag.ch Breitenrainplatz 42, 3014 Bern

Sacha Hänni |Gyan Härri| John Bieri
Christian Sulzer Bestatter mit eidg.FA
Christine Reift Bestatterin

Februarausklang

«ImGrossen Ratbraucht es eine Wende: FüreineMobilität,die vernetzt, klimafreundlichund menschlich ist.»

ClaudeGrosjean

GrossratGLP, Co-PräsidentVCS SektionBern,Bern

TanjaMiljanović

StadträtinGFL, Co-PräsidentinVCS SektionBern,Bern

MichaelRuefer

StadtratGFL, PräsidentVCS RegionBern,Bern

JelenaFilipovic

StadträtinGB, Co-PräsidentinVCS Schweiz,Bern

Am29.März2026:VCSempfiehltClaudeGrosjean,TanjaMiljanović, MichaelRueferundJelenaFilipoviczurWahlindenGrossenRat.

AufguteNachbarschaft

Moderne Arbeitswelten erleben. Verwaltungseinheitendes VBS kennenlernen.

Tag: 21. März 2026 Zeit: 9-12 Uhr Ort: Verwaltungszentrum Guisanplatz 1

Zugang: Bautor Papiermühlestrasse, Nähe Wankdorfcenter

Bei der Personenkontrolle am Eingang werden Name und Natelnummererfasst. Bittebringen Sie ein Ausweis-Dokumentmit

Mehr Informationen: www.verwaltungszentrumguisanplatz.ch

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