Cargo Vienna
Am Beispiel des Wiener Nordwestbahnhofs, des letzten innerstädtischen Logistik-Knoten der Stadt, lässt sich die räumliche Verlagerung von technischen Infrastruktur-Einrichtungen, Unternehmens-Niederlassungen und Arbeitskräften an die Peripherien der Stadt und weit darüber hinaus nachzeichnen. Diese Verlagerung betrifft Manager*innen, Disponent*innen, LKW-Fahrer*innen und Lagerarbeiter*innen von großen multinationalen Konzernen bis hin zu kleinen (schein-)selbstständigen Sub-Unternehmer* innen – die meisten davon mit Migrationshintergrund, die sich in der Übergangsphase temporär am Nordwestbahnhof eingerichtet hatten.
Die Tankstelle dient dabei als stationäres Forschungslabor und Sammelgefäß für am Nordwestbahnhof verbliebene und von uns gesicherte Artefakte und Erzählungen der vergangenen Unternehmenskultur. Zudem produzierte CARGO VIENNA eine Serie von themenspezifischen „Relikt-Assemblagen“ auf Ladeplattformen, die temporär auch an den neuen Standorten der Vertriebenen an der Peripherie der Stadt postiert wurden und in Busexkursionen, ausgehend von der Tankstelle und begleitet von Expert*innen des Logistik-Alltags, bereist wurden.
Michael Hieslmair & Michael Zinganel mit Theresa Hattinger und Christopher Mavric Interviews mit Nutzer*innen des Nordwestbahnhofs von Antonia Löffler für ORF Ö1
Realisiert im Rahmen von KÖR Wien und Niederösterreich, unterstützt vom Bundeskanzleramt und den ÖBB, 2023
Zur Projektwebsite und Dokumentation: https://tracingspaces.net/cargo-vienna/
Original Schenker Schriftzug
Fotos von Christopher Mavric Audiospur mit Interviews von Antonia Löffler Installationen
Ausstellung im Inneren der Museumstankstelle, 2023 – 2024 © Foto: Christopher Mavric
PANALPINA
Originalschriftzug, Metall, Höhe der Buchstaben: 193 cm, Tiefe: 12 cm, Gesamtlänge 1200 cm
Originalstandort:
Neue Panalpina-Halle, Ladestraße 1, erbaut 1965
Bemerkungen: Panalpina, gegründet unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkrieges entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Speditionen Österreichs. Panalpina war von den 1960er bis 1990er Jahren der Monopolist für den Transport und die Verteilung von Weiswaren (Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen, Geschirrspüler) in der Ostregion. Fast alle Geräte für die Modernisierung der Haushalte im Großraum Wien wurden von Panalpina über den Nordwestbahnhof umgeschlagen. Zudem diente der Nordwestbahnhof für Panalpina ab den frühen 1970er Jahren als zentraler Umschlagplatz für den Export von Gütern über den eisernen Vorhang in die aufstrebenden Erdöl-produzierenden Nationen Iran, Irak, Saudiarabien, die Golfstaaten und Lybyen. Panalpina ist nach einer wirtschaftlichen Krise e-dimensioniert und schließlich zur Gänze von der dänischen Spedition DSV gekauft worden. Daher sind die zwei bedeutendsten Speditionen des Landes, die auch vor Ort die wichtigesten Arbeitgeber waren, nicht mehr existent. Installationen von

Cargo Vienna Ladeplattform 1: Schilder
Unterkonstruktion: Stahlrahmen verzinkt 402 x 204 cm, Höhe verstellbar
Bestückung:
Diverse Hinweistafeln und Firmenschilder von am Nordwestbahnhof tätigen Unternehmen, Weichensignal
Herkunft: Ladestraße 1 bis 4
Cargo Vienna Ladeplattform 2: Bekleidung
Unterkonstruktion: Stahlrahmen verzinkt 402 x 204 cm, Höhe verstellbar
Bestückung: Arbeitskleidung von am Nordwestbahnhof tätigen Unternehmen, Garderobenspind
Herkunft: Ladestraße 1 bis 4
Installationen von Tracing Spaces am Areal
Unterkonstruktion: Stahlrahmen verzinkt 402 x 204 cm, Höhe verstellbar
Bestückung:
Beleuchtungskörper aus der großen Halle, Druckluftbehälter, Transportameise
Herkunft: Stückguthalle, Ladestraße 3 und 4
Cargo Vienna Ladeplattform 3: Lampen
Cargo Vienna Ladeplattform 4: Leuchtkästen
Unterkonstruktion: Stahlrahmen verzinkt
Bestückung: Hemmschuhe
Markierung für Hydrant liegend 3 Leucht-Kästen, 138 x 95 x 22 cm
Herkunft: BEX Verwaltungsgebäude, ÖBB Rail Cargo, Ladestraße 4
Installationen mit Objekten vom Nordwestbahnhof an anderen Orten
Tracing Spaces
Installationen mit Objekten vom Nordwestbahnhof an anderen Orten
Cargo Vienna Ladeplattformen unterwegs zu den neuen Standorten der vom Nordwestbahnhof vertriebene Logistikunternehmen an der Peripherie der Stadt
Installationen mit Objekten vom Nordwestbahnhof an anderen Orten
Projektpräsentation im Garten der Wiener Secession
Projektvorstellung und Diskussion mit mobiler Ladeplattform und Exponaten aus der Sammlung im Rahmen eines Sommerfestes mit Live Konzert im Garten der Wiener Secession am 16. Juli 2024
Installationen mit Objekten vom Nordwestbahnhof an anderen Orten
Windhosen: Richtungswechsel
Arbeitsbekleidung, Warnschutzwesten, Bundhosen, Aluminiumrohre, MP3-Player, Audiodatei; Unterstützt von CWS Hygiene Österreich GmbH
Sprecher Audiospuren: Herbert Gnauer; Fotos: Christopher Mavric
Ein Beitrag von Theresa Hattinger, Michael Hieslmair, Michael Zinganel zu „24/7. Arbeit zwischen Sinnstiftung und Entgrenzung“ im Kunsthaus Graz von 1.5.2024 bis 19.1.2025
Die Gebrauchsspuren auf der reflektierenden Arbeitsbekleidung zeugen von der harten Arbeit, die tagtäglich geleistet werden muss, um unser angenehmes Leben zu ermöglichen: die Hauszustellung, die Entsorgung des Abfalls, „just-in-time“-Anlieferungen in große Produktionsbetriebe. Das alles benötigt riesige und ständig wachsende Warenumschlagplätze und Lager an wichtigen Verkehrs¬¬knoten¬punkten und wird, trotz „Logistik 4.0“, weiterhin von Menschen erledigt. Für diese stellen diese vermeintlichen Nicht-Orte in der Peripherie mit Geschichte(n) sinnstiftend aufgeladene Lebenswelten dar. Die aus Sicherheitsgründen gut sichtbare Arbeitskleidung steht im Widerspruch zur Unsichtbarkeit, die diese Menschen durch die Verdrängung ihrer Arbeitsstätten aus den Städten hinaus erfahren. Aus den Biografien der Kleidungstücke und ihrer Träger kreieren die Künstler/ Forscher*innen eine Audiospur über Migrations- und Mobilitätserfahrungen aus dem Milieu der endlosen Logistiklandschaften, ohne die unsere Städte nicht existieren könnten.


Sicherung von Beschriftungen von ehemals vor Ort tätigen Unternehmen
Tracing Spaces
Sicherung von Beschriftungen von vor Ort tätigen Unternehmen
Schier Otten & Co.
Originalschriftzug
Einzelbuchstaben in Metall
Höhe: 70 cm
Tiefe: 4,2 cm
Gesamtlänge: 1030 cm
Herkunft: Auf dem 1960-70 errichteten Verwaltungsgebäude in der Ladestraße 3
Alle Foto: Christopher Mavric
Sicherung von Beschriftungen von vor Ort tätigen Unternehmen
Sicherung von Beschriftungen von vor Ort tätigen Unternehmen
Schenker & CO. Aktiengesellschaft Zolleigenlager T 6
Originalschriftzug
Einzelbuchstaben in Metall
Herkunft:
Schriftzug auf dem 1911 errichteten Gebäude in der Ladestraße 2
Standort: Lager
Bemerkung:
Schenker, eines der bedeutendsten Speditionsunternehmen am Kontinent, wurde 1872 in Wien gegründet und war von 1872 bis 2023 – vom ersten bis zum letzten Tag – am Nordwestbahnhof tätig. Schenker wurde 2025 von der DB an die dänische DSV verkauft
Sicherung von Beschriftungen von vor Ort tätigen Unternehmen
Oben: Einzelbuchstaben, Metall, Höhe 43 cm, Tiefe 3 cm
Unten: Einzelbuchstaben, Metall, Höhe 30 cm, Tiefe 2,5 cm
Sicherung von Beschriftungen von vor Ort tätigen Unternehmen
DB Schenker Leuchtkasten
Metall, Textilbespannung bedruckt, Leuchtstoffröhren
Breite: 596 cm, Höhe: 160 cm, Tiefe: 25 cm
Sammlung kleiner Beschriftungen und Hinweistafeln
Diverse Ready-Made Fundstücke vom Bahnhofsareal
Tracing Spaces
Original Wiener Würfeluhr auf Lichtmast
Außenbeleuchtung mit Masten
Diverse Ready-Made Fundstücke: Lampen
Aufsatz mit zwei Leuchten für Peitschenlampen im Außenbereich
Diverse Lampen und Videoüberwachungskameras
Außenbeleuchtung und Videoüberwachungskamera
Diverse Lautsprecher
Lautsprecher
Wanduhren, Sprechanlage
Transportbehälter
Metall, vergittert und stapelbar
Länge: 124 cm
Breite: 85 cm
Höhe: 97 cm
Türblatt Schiebetür Holz
Herkunft: Props-Halle
Große Hallenuhr
Ziffernblatt beidseitig, mit Hängevorrichtung
Durchmesser: 90 cm
Tiefe: 34 cm
Herkunft: Stückguthalle
Demontage der großen Hallenuhr
Ziffernblatt beidseitig, mit Hängevorrichtung
Durchmesser: 90 cm
Tiefe: 34 cm
Herkunft: Stückguthalle
Transportbehälter
Metall, vergittert und stapelbar
Länge: 124 cm
Breite: 85 cm
Höhe: 97 cm
Türblätter Schiebetüren
Alle Schiebetüren aus der mittlerweile abgetragener Halle
Herkunft: Lagerhalle von Props & Co. Verwendung: Sanierung der Halle Nord
Glasfenster
Herkunft: Lagerhalle von Props & Co. Verwendung: Sanierung der Halle Nord
Glasfenster
Herkunft: Lagerhalle von Props & Co. Verwendung: Sanierung der Halle Nord
Glasbausteine Verwendung: Sanierung der Halle Nord
Info-Schaukästen
Herkunft: Stückguthalle
Videodokumentation des Abbruchs
Drohenaufnahmen von Christopher Mavric
Hemmschuhe Metall
Länge: 56 cm
Breite: 9 cm
Höhe: 14,5 cm
Herkunft: entlang der Bahngleise
Sitzbank
Eigenbau, Holz, Stahl lackiert, Unterkonstruktion aus Heizungsrohren
Breite: 143 cm
Tiefe: 62 cm
Höhe: 79 cm
Herkunft: Signalanlagenbau
Mobiles Auflager für Schranken
Herkunft: KWD-Areal
Sitzbank
Eigenbau, Holz, Stahl lackiert, Unterkonstruktion aus Heizungsrohren
Breite: 143 cm
Tiefe: 62 cm
Höhe: 79 cm
Herkunft: Signalanlagenbau
Fenstergitter
Stahl lackiert, 7 Stk.
Breite: 110 cm
Höhe: 224 cm
Herkunft: Kubicek Cargo Ladestraße 3
Hemmschuhhalterungen
Beton, in gelber Signalfarbe lackiert
Länge: 20 cm
Breite: 20 cm
Höhe: 120 cm
Herkunft: entlang der Bahngleise
Außenraumtreppe auf Ladeplattform
Stahl verzinkt zur Erschließung der Laderampen von Niveau der Ladestraßen
Breite: 132 cm
Tiefe: 288 cm
Höhe: 105 cm / 205 cm
Insg. 10 Stk. abgebaut
Herkunft: Ladestraßen 1 bis 4
Einsatzmöglichkeit: Zur Überwindung des Höhenunterschiedes bei der Geländekante, Auf und Abgang auf den Eisenbahn-Waggons oder als Baumaterial einer Tribüne
Schutz und Markierung für Feuerlöscher
Eigenbau, Stahlformrohre lackiert, Aluminiumschilder
Breite: 120 cm
Tiefe: 80 cm
Gesamthöhe: 300 cm
Hinweisschild: 45 x 45 cm
Herkunft: Stückguthalle
Diverse Feuerlöscher
Herkunft: Stückguthalle
Feuerlöscher
55 Liter, geprüft
Breite: 45 cm
Tiefe: 70 cm
Gesamthöhe: 100 cm
Herkunft: Stückguthalle
International gebräuchliche Markierung für Standorte von Hydranten im Eisenbahnwesen
bestehend aus: Hydrant
Stahlmast mit Globus lackiert
Kasten für Feuerwehrschlauch
4 Poller als Rammschutz
Herkunft: in allen Ladestraßen am Nordwestbahnhof
Einsatzmöglichkeit: Markierung von Trinkbrunnen in der gesamten Anlage Diverse
International gebräuchliche Markierung für Standorte von Hydranten im Eisenbahnwesen
Eigenbau, Stahlmast und Globus lackiert, mit Fundamentresten
Herkunft: in allen Ladestraßen am Nordwestbahnhof
Einsatzmöglichkeit: Markierung von Trinkbrunnen in der gesamten Anlage
International gebräuchliche Markierung für Standorte von Hydranten im Eisenbahnwesen
Geschützt von 4 Pollern (in den meisten Fällen aus Eisenbahnschienen)
Herkunft: in allen Ladestraßen am Nordwestbahnhof
Einsatzmöglichkeit: Markierung von Trinkbrunnen in der gesamten Anlage
Typischer Rammschutz für Hydranten
Eigenbau, aus jeweils 3 verschweißten Eisenbahnschienen hochkant im Boden einbetoniert
Feuerwehrkasten mit Schlauchbehälter und Spritze
Herkunft: in allen Ladestraßen am Nordwestbahnhof
Lademass
Jeweils an Masten befestige Schablonen zum Überprüfen des lichten Profils eines beladenen Güterzuges
Herkunft: Bahngleise am Nordwestbahnhof
Einsatzmöglichkeit: Markierung ehemaligen Bahntrasse im Park
Druckbehälter
Garderobenspinde mit und ohne Sitzbank
Motorhaube eines Steyr Diesel LKW in Originallackierung der Firma Schenker & CO.
Bis Beginn der Abbruch-Phase II erhaltene Bauwerke und Objekte
Bergung in Absprache mit ÖBB Infra und PORR möglich
Noch nicht gesicherte Objekte: Schenker Halle Nord
Werkmeisterkabinen
Teilverglaste freistehende Einbauten, blau lackiert, mit Waage
Einsatzmöglichkeit: als SchaulagerVitrinen im Museum oder als Kioske unter Flugdächern im Park
Noch nicht gesicherte Objekte: Schenker Halle Nord
Schiebetüren
Stahl bombiert, blau lackiert
Einsatzmöglichkeit: als Verkleidung von Bauwerken und im Park
Noch nicht gesicherte Objekte: Schier Otten Betriebsgebäude Ladestraße 3
Dachbinder Stahlfachwerk
Einsatzmöglichkeit: als Rankgerüst im Park
Schiebetüren
Stahl bombiert, blau lackiert
Einsatzmöglichkeit: als Verkleidung von Bauwerken und im Park
Stahlgitterrahmen als Raumteiler
Einsatzmöglichkeit: als Rankgerüst im Park
Noch nicht gesicherte Objekte: Schier Otten Betriebsgebäude Ladestraße 3
Freistehende Treppenanlage
Einbauten Niederspannungsraum und Stellwerk
Herkunft: Fahrdienstleitungsgebäude Ladestraße 3
Noch nicht gesicherte Objekte
Weichensteuerung
Herkunft: Stellwerk Hellwagstraße
Gesamte Tankstelle mit Vordach / Vordach
Als abzubrechendes Bauwerk aktuell in Verantwortung der PORR
Wir empfinden die gesamte Tankstelle als erhaltenswert. Sie würde genau an dieser Stelle gemäß Widmung auf das Baugrundstück für eine neue Grund- und Sonderschule der Stadt Wien fallen – in deren Hinterhof, wo sie als Pausen-Kiosk oder Outdoor Teaching Facility und wettergeschützter Veranstaltungsort dienen könnte.
Wunschort: hier – oder entlang der Ladekante vor der Halle Nord, wo ein Vordach in dieser Größe abgerissen wurde, dass die Aufenthaltsqualität im Freien vor der Halle erhöht hätte.
Offener Güterwaggon mit Heimatbezeichnung
Aktuell noch im Besitz der ÖBB und für diese im Einsatz
Aus einer Reihe von ÖBB-Güterwaggons, die dem Transport der hier vor Ort am Nordwestbahnhof gefertigten Signalanlagen zu den Baustellen entlang des Streckennetzes dienten.
Wunschort: entlang der Ladekante vor der Halle Nord, wo er als Erweiterung der schmalen Terrasse dient.
Bahnwächterhaus Nordwestbahn 1 Aktuell noch im Besitz der ÖBB
Das Bahnwächterhaus aus der Bauzeit des Bahnhofs diente ursprünglich 4 Familien, die im Schichtdienst für die Kontrolle der Schienen und Weichen entlang der Bahnlinie verantwortlich waren, als Dienstwohnungen. Der Garten diente der Subsistenzwirtschaft: Hier wurde Obst und Gemüse angebaut und kleinere Nutztiere wie Ziegen, Hühner und Kaninchen gehalten.
Standort: Im Nordwesten an der Stromstraße bei der Einfahrt zu den Schotterrutchen
Nutzungsvorschlag: entweder temporäre Wohneinheiten für Gastkünstler*innen und Forscher*innen oder – falls das Gebäude doch abgebrochen wird – als letzte Materialressource zur Bergung von für Originalziegeln aus der Entstehungszeit des Bahnhofs.
Sammlung von Bildern zur vielfältigen Geschichte des Areals
Historische Archivbilder, aktuelle Fotos, Drohenaufnahmen
Historische Abbildungen und Fotos vom Nordwestbahnhof
Die Areale des 1872 ausgebauten Nord- und neu errichteten Nordwestbahnhofs und ihrer Bahnlinien überlagert mit einer Karte der vielen Donauarme des wiederholt überfluteten „Zwischenbrücken“ aus 1821; © Raimund Hinkel, Wien XXI, Floridsdorf. Das Heimatbuch, Wien 1994
Zwischenbrücken vor der Errichtung der Bahnhöfe
Die Areale des 1872 ausgebauten Nord- und neu errichteten Nordwestbahnhofs und ihrer Bahnlinien überlagert mit einer Karte der vielen Donauarme des wiederholt überfluteten „Zwischenbrücken“ aus 1821; © Raimund Hinkel, Wien XXI, Floridsdorf. Das Heimatbuch, Wien 1994
Historische Abbildungen und Fotos vom Nordwestbahnhof
Schaubild des prächtigen 1952 abgebrochenen Personenabfertigungsgebäudes des Nordwestbahnhofs an der Ecke Nordwestbahnstraße-Taborstraße; Zeichnung: Arch. Wilhelm S. Bäumer, 1873 © ÖNB Bildarchiv Austria
Das Personenbahnhofsgebäude
Schaubild des prächtigen 1952 abgebrochenen Personenabfertigungsgebäudes des Nordwestbahnhofs an der Ecke Nordwestbahnstraße-Taborstraße; Zeichnung: Arch. Wilhelm S. Bäumer, 1873 © ÖNB Bildarchiv Austria
Historische Abbildungen und Fotos vom Nordwestbahnhof
Der Schneepalast im Nordwestbahnhof. Die Zwischennutzung der Bahnhofshalle als Schihalle mit Rodelbahn und Sprungschanze 1927 © Foto: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Historische Abbildungen und Fotos vom Nordwestbahnhof
Die durch Kriegshandlungen beschädigte Personenbahnhofshalle vor dem endgültigen Abbruch 1952 © Foto: Fritz Schneeberger, Archiv Alfred Luft
Historische Abbindungen und Fotos vom Nordwestbahnhof
Ankündigung des letztes Zuges am provisorischen Bahngleis vor der beschädigten Personenbahnhofshalle © Foto: Archiv Alfred Luft
Aktuelle Fotos und Drohnenflüge
Fotos von der Freimachung des Areals © Christopher Mavric
Mehr Bildmaterial finden Sie in der Publikation „Blinder Fleck Nordwestbahnhof“ im Museum Nordwestbahnhof, in der Sonderausstellung „Der Nordwestbahnhof 1945–55“ sowie im Archiv von Christopher Mavric
Inszenierung ähnlicher Fundstücke in internationalen Referenzprojekten
Referenzprojekt für den Einsatz historischer Straßenbeleuchtung
o.T. (Lichtung), 2011
Schüttorf, Kunst im Öffentlichen Raum Projekt kunstwegen Nordhoorn–Zwolle
Gestaltung: Marko Lulic, Wien
Referenzprojekt für den Einsatz historischer Lautsprecher, Überwachungstechnik und Kontrollbauten
Der ‹Andere Park›, 2023
Ehem. Campbell Barracks Heidelberg
Platzgestaltung mit Soundinstallation: Robin Winogrond mit Studio Vulkan
https://robinwinogrond.ch/projects/voice-of-memory-sound-installation/
Maschinenpark Zeche Zollverein, 2018
Inszenierung vor Ort eingesetzter Maschinen mit Nutzungsgeschichte und Fotodokumenten des Einsatzes
Konzeption und Planung der Ausstellung: südstudio, Stuttgart Landschaftsarchitektur: Planergruppe Oberhausen GmbH
https://suedstudio.de/work/maschinenpark-zeche-zollverein/
Referenzprojekt für den Einsatz eines offenen Güterwaggons
Waggon als Terrassenerweiterung
Güterwaggon als Fluchtweg und zusätzlicher Aufenthaltsbereich im Freien
Tabakfabrik Linz Art Magazin, 2020–23
Gestaltung: Atelier Weinberger Architektur, Linz
Referenzprojekt
Stadtschrift Wien
Fassade im 2. Bezirk, bestückt aus der Sammlung des Vereins Stadtschrift
Referenzprojekte für den Einsatz von Verkehrsschildern
Ausstellungshalle für Straßenverkehr, 2005–2009
Verkehrshaus der Schweiz Luzern
Entwurf: Annette Gigon/Mike Guyer Architekten in Zürich
Impressum
Für den Inhalt verantwortlich:
Michael Hieslmair und Michael Zinganel
Historiker, Kuratoren, Künstler und Ausstellungsarchitekten
c/o
Tracing Spaces
Hohlweggasse 28/1/13, 1030 Wien
Webpage: tracingspaces.net
Email: office@tracingspaces.net
Museum Nordwestbahnhof
Nordwestbahnstraße 16, 1200 Wien
tracingspaces.net/museum
Wien, 12.Jänner 2026