EXCAVATIONS FROM THE DARKEST PAST Mit kurzen Expertisen von: Rosemarie Burgstaller, Historikerin und Autorin der Publikation „Inszenierung des Hasses. Feindbildausstellungen im Nationalsozialismus“ (2021). Hannes Sulzenbacher, u.a. Co-Kurator der Ausstellung „Die Stadt ohne. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer…“ im METRO KinoKulturHaus (2018) und Projektleiter der neuen österreichischen Ausstellung im Block 17 des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau (2021).
Ernst Brückler, ehemaliger Mitarbeiter von Schenker Österreich am Standort Nordwestbahnhof Gabriele Anderl, freie Wissenschaftlerin, die zur NS-Zeit, Kunstraub, Restitution, Migration und Exil arbeitet Sabine Loitfellner, Historikerin, forscht zur Provenienz und Verwertung geraubter jüdischer Güter (VUGESTA) Eva Steigberger, Archäologin am Bundesdenkmalamt, u.a. für die „Liste der NS-Opferorte in Österreich“ zuständig
A - Nordwestbahnhof (1872) B - Franz Josefs Bahnhof (1872) C - Nordbahnhof (1838/1852/1864/1898) D - Handelskai, Donauhafen
1860DONAUREGULIERUNG & INDUSTRIALISIERUNG Donauregulierung & Stadtentwicklung n Fra zJ
Donauregulierung (1870 bis 1875)
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Stadt Zentrum
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Oben: Überlagerung der vormaligen Donauauen mit dem durch Aufschüttungen neu gewonnenen Bauland für den Ausbau des Nordbahnhofs, des Nordwestbahnhofs und des Hafens entlang des Handelskais.
Unten: Das Personenabfertigungsgebäude des Nordwestbahnhofs an der Ecke Taborstraße und Nordwestbahnstraße, ganz links Eingang für die erste Klasse. Zeichnung: Arch. Bäumler 1870-73.
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Plan des Nordwestbahnhofs zwischen 1911 und 1924, Archiv ÖBB
1924-38 ZWISCHENNUTZUNG DER STILLGELEGTEN BAHNHOFSHALLE
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Oben: Filmstill: „Stadt ohne Juden” 1924. © Filmarchiv Austria Unten: NS-Propagandaausstellung: „Der ewige Jude“ 1938. © ÖNB Bildarchiv Austria
Drehort der fiktiven Deportation im Film „Stadt ohne Juden“ 1924, Standort der antisemitischen Hass-Ausstellung „Der ewige Jude“ 1938
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Innenraumgestaltung der NS-Propagandaausstellung „Der ewige Jude“ Oben: © ÖNB Bildarchiv Austria Unten: © Bundesarchiv
1938 ERZWUNGENE EMIGRATION, ARISIERUNG, RAUBGUT
Oben: Ansuchen um Ausfuhrgenehmigung für Besitztümer von Sigmund Freud durch die Spedition Bäuml, 1938/39 Rechts: Inserat der Spedition Brasch und Rothenstein, Eisenbahn & Industrie, Jänner 1925 Inserat der Spedition Brasch und Rothenstein nach ihrer „Arisierung“ durch Harry W. Hamacher, Wiener Zeitung, 11.12.1938
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1938 REAKTIVIERUNG DES BAHNHOFS DURCH DIE WEHRMACHT RÜSTUNGSINDUSTRIE, ZWANGSARBEIT
Zwangsarbeiter*innen Lager
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Augarten
Verortung von NS-Zwangsarbeiterlagern am und um den Nordwestbahnhof und der Schleppgleise in den Augarten zur Anlieferung von Baumaterial für die Errichtung der Flaktürme, eigene Darstellung, Quelle: Wien Geschichte Wiki
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Inserate (um 1910, 1938) von Fross-Büssing, Nordwestbahnstraße 53, Hersteller von Nutzfahrzeugen, im Zweiten Weltkrieg auch Rüstungsproduktion unter Beschäftigung von Zwangsarbeitern. Archiv ÖBB Infrastruktur AG
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AB 1945 SOWJETISCHE BESATZUNGSZONE, NACH 1955 AUSBAU ZUM MODERNSTEN LOGISTIKKNOTEN ÖSTERREICHS
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Oben: Abgetragender Personenbahnhof. © ÖNB Bildarchiv Austria Unten: Nachkriegshallen von Panalpina und Schenker. © Archiv DB Schenker
Jüdische Auswanderer aus der Sowjetunion, 1973. © Harry Weber ÖNB Bildarchiv Austria
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Abtransport der Container-Kräne 2017. © Hieslmair & Zinganel
Impressum: Tracing Spaces Michael Hieslmair, Michael Zinganel und Bernhard Hachleitner „Excavations from the darkest past“ ist eine Außenstelle des Museum Nordwestbahnhof und Teil des Projektes „Auf- & Zugeschüttet. Lebensformen und Zwischennutzungen über und unter dem Nordwestbahnhof“ Gefördert von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien sowie dem Zukunftsfonds und Nationalfonds der Republik Österreich. Mit freundlicher Unterstützung von APCOA, BAI und ÖBB
https://tracingspaces.net/excavations