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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 44 2022

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ZILLERTAL AKTUELL

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

76 Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 4. November 2022 · Nr. 44

JOBBING NIGHTS

Am 16. November in der MS Zell, am 23. November im VZ Jenbach Seite 5

JAHRGÄNGE 2002 - 2004

ZUALOSN UND WEITERGIAH

KALTENBACHER SKIHÜTTE

An die 40 JungbürgerInnen wurden in Mayrhofen gefeiert

Poesie und Prosa in Zillertaler Mundart von Ludwig Dornauer

Familie Schweiberer bereitet sich auf die Wintersaison vor

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Seite 7, 20-21

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44 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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AUFGEBLATT‘LT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

Mit einem bunten Mix fegen wir durchs Tal wie ein lauer Herbstwind!

Foto: Paul Wechselberger

Wenn´s draußen rauh und rostig wird, wird´s drinnen gemütlich!

Die Kaffeemaschine war diesen Montag die Erste, die uns mit ihrem notorischen Gurgeln einen schönen Montag wünschte, als wir uns in der Redaktion trafen. Auf unserem Tisch machten sich neben Kaffeeschalen mehrere Ideen breit, die schönen, grün gepolsterten Stühle standen im Halbkreis, und draußen wurde es gerade hell. Das Zillertal war im Begriff, aufzustehen. Und bei uns klapperte bereits „des Kafägschiere”. Nun denn, es ging an die Arbeit. Was bringen wir diese Woche? Welche Beiträge werden gelesen? Was haben wir passend zur Jahreszeit zu bieten?

Wir wissen, dass das Zillertal zu jeder Jahreszeit ein purer Genuss ist. Aber diese Woche ist es besonders: Der Rauhreif, die kleinen Nebelschwaden, die Sonne, die versucht, durchzublinzeln, die rostig gewordenen Berge, die klare Luft, die atemberaubende Aussicht, die beeindruckende Kulisse, die einem schon beim Reinfahren ins Tal erstaunt. Besonders jetzt im Spätherbst ist das Bergpanorama traumhaft. Klingt fast schon kitschig, so als ob die Heimatstimme es nötig hätte, wie ein Hochglanzmagazin zu schreiben, aber es ist so: auf den Bergen fantastisch, in den Wäldern idyllisch, auf Feld und Wiese

märchenhaft. Einfach wunderbar, hier wohnen und leben zu dürfen … Für lebenswert finden wir nicht nur unser Tal, unsere Heimat, sondern beispielsweise ebenso gutes Essen. Heute serviert uns Familie Brugger vom Lanersbacher Hof „Rehrücken mit Süßerdäpfelcreme und Dauphineerdäpfeln“. Gesunde Lebensmittel stehen gleichfalls im Fokus der Volksschule Tux. Die Tuxer Bäuerinnen haben die Kinder der 2. Klassen besucht und ihnen Landwirtschaft und Lebensmittel nähergebracht. Die Zeller Kindergartler haben sich fleißig als „Bäckergesellen“ betätigt,

während sich bei den Kids der Kindergärten Kaltenbach und Mayrhofen alles rund um den Kürbis dreht. Mit dem Kürbis haben auch wir uns beschäftigt und verraten dir neben Deko-Ideen ein Rezept für g‘schmackige Kürbissuppe. Wir hoffen, wir bringen dich mit dieser Ausgabe wieder in Wochenendlaune. Und wenn´s draußen rauh und rostig wird, mach es dir drinnen doch gemütlich! Für was immer du dich entscheidest, die Redakion wünscht auf alle Fälle schöne Erlebnisse und ein nettes Daheim. Bis dann … die Redaktion

Schicke uns die schönsten Fotos deiner Liebsten für unsere Seitenblicke!

Ins Pfand´l gschaut im Lanersbacher Hof

Das BKH Schwaz informiert

Zillertal gratuliert

Wintervorfreude im Zillertal

Gästewerbung Anno Dazumal

redaktion@zillertalerheimatstimme.at

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ÄRZTE UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ÄRZTE Sa 5.11. & So 6.11.

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe MAYRHOFEN 05285 63189 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

ZAHNARZT

APOTHEKEN

DDr. Ernst Sigwart SCHWAZ 05242 66866 09.00 bis 11.00

Europa Apotheke | RAMSAU I. Z. 05282 2189 St. Pankraz Apotheke | FÜGEN 05288 6700 Samstag: 08.00 bis 12.00 | 16.00 bis 18.00 Sonntag: 10.00 bis 12.00 | 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Europa Apotheke in Ramsau von Sa., 5.11., bis Fr., 11.11., für Notfälle erreichbar.

Tafel Mayrhofen

Tafel Uderns

Ausgabeöffnungszeiten jeden Fr. von 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“ – 1. Stock. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, erfolgt die Ausgabe am Donnerstag! Informationen unter: Helene Partoll: 0664 / 57 84 104 & Maria Rauch: 0664 / 21 41 984

Ausgabeöffnungszeiten jeden Fr. von 15.00 bis 17.00 Uhr im Caritas-Zentrum Zillertal. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Margit Troppmair Tel. 0664 / 73 91 00 47

SOZIALSPRENGEL Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

ORDINATIONSGEMEINSCHAFT MOSER & NIEDERTSCHEIDER Die Ordination bleibt von Fr., 11.11., bis So., 20.11. GESCHLOSSEN. Ordinationsgemeinschaft Dr. Moser und Dr. Niedertscheider Ärzte für Allgemeinmedizin Hauptstraße 435 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 / 63124

Erlebnisbad Mayrhofen Ges.m.b.H Foto: Erlebnisbad Mayrhofen

Hallenbad und Sauna noch bis einschließlich So., 6.11. GEÖFFNET. Von 7.11. bis 7.12. wegen Revisionsarbeiten GESCHLOSSEN. AB 8. DEZEMBER WIEDER GEÖFFNET.

Foto: W9 Studios OG

Foto: J.S.

BILD DER WOCHE

Sonnenaufgang am Rastkogel


ZILLERTAL AKTUELL

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

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Jobbing Nights im Bezirk Schwaz

Die Lehre – eine Ausbildung mit Zukunft Die Berufswahl stellt junge Menschen vor eine sehr große Herausforderung. Noch nie war die Auswahl an beruflichen und schulischen Ausbildungsmöglichkeiten so groß und umfassend wie heute.

In insgesamt 485 Ausbildungsbetrieben werden 1.462 Lehrlinge in etwa 120 verschiedenen Berufen ausgebildet - von A wie Augenoptik bis Z wie Zimmerei ist hier alles mit dabei.

Neben den vielen weiterführenden Schulen mit den zahlreichen Schwerpunkten werden auch sehr viele, sehr interessante Lehrberufe angeboten. Durch die Zeit der großen Veränderungen und der umfassenden wirtschaftlichen Umwälzungen entstehen laufend neue Lehrberufe. Diese bieten für die Jugendlichen eine Ausbildung am Puls der Zeit und auf dem neuesten Stand der Technik.

„Sowohl Wirtschaft als auch Technik sind in einer ständigen Weiterentwicklung. Deshalb bietet die Berufs- und Arbeitswelt auch eine Vielzahl an herausfordernden und spannenden Berufen. Wir freuen uns sehr, dass wir so viele interessante Lehrausbildungen anbieten können. Außerdem sind wir auf jeden Jugendlichen, der mit Freude und mit Erfolg seine Lehre absolviert, sehr stolz. Hier kann jeder seinen individuellen Weg gehen und sich nach seinen Fähigkeiten und Stärken weiterentwickeln“, so Martina Entner, Obfrau der Wirtschaftskammer Schwaz. Lehre mit Matura – Ausbildung in Praxis & Theorie Für jeden Lehrling gibt es seit einigen Jahren ebenfalls die Möglichkeit, gleichzeitig zur Lehrlingsausbildung kostenlos eine Matura abzuschließen. So schlägt man

Jobbing Nights: Berufs-Informations–Abende der besonderen Art Nach einer coronabedingten Pause werden heuer wieder die Jobbing Nights der Wirtschaftskammer Schwaz im Zillertal und in Jenbach durchgeführt. Im Rahmen dieser Berufs-Info-Abende stellen sich Ausbildungsbetriebe und Beratungsinstitutionen den Jugendlichen und deren Eltern vor. Viele Fragen stellen sich: • Lehre oder weiterführende Schule? • Maturant:in oder Fachkraft – wer hat bessere Chancen? • Was bringt Lehre mit Matura?

Die Jobbing Nights bieten den Jugendlichen und deren Eltern die Möglichkeit, unterschiedlichste Berufe kennenzulernen und auszuprobieren. Ausbilder:innen und Unternehmer:innen können sich mit den Jugendlichen und deren Eltern austauschen und unkompliziert ins Gespräch kommen. Das ist auch das große Plus der Jobbing Nights: Betriebe, Eltern und Jugendliche treffen an diesem Abend zum gegenseitigen Austausch zum Kennenlernen zusammen. Wann finden die Jobbing Nights statt: Mittwoch, 16. November von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr in der Mittelschule Zell am Ziller Mittwoch, 23. November von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im VZ in Jenbach Alle Interessierten sind herzlich zum Besuch eingeladen. Bei Fragen von Betrieben: Wirtschaftskammer Schwaz, Barbara Margreiter, barbara.margreiter@wktirol.at oder Tel: 05 90 90 5-3712

Fotos: Wirtschaftskammer Tirol

Die Lehre im Bezirk Schwaz Im Bezirk Schwaz besteht ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen großen Industriebetrieben, mittelständischen und kleineren Handwerksbetrieben, Handelsgeschäften und dem Bereich Tourismus und Dienstleistungen. Ausgehend von dieser breiten Palette an unterschiedlichen Unternehmen werden auch die unterschiedlichsten Lehrberufe angeboten.

gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – eine fundierte und topmoderne Ausbildung in der Wirtschaft verknüpft mit einer vollwertigen Matura, die jede Studienrichtung ermöglicht. Für diese Matura ist neben den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch eine Fachbereichsprüfung abzulegen. Die Fachbereichsprüfung kann auch die Meisterprüfung sein. Dann hat man gleichzeitig die Lehrabschlussprüfung, die Matura und die Meisterprüfung absolviert.

Martina Entner, Obfrau der Wirtschaftskammer Schwaz

Eindrücke der letzten Jobbing Night in Zell am Ziller


WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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FREITAG, 04.11.

ASCHAU „Konsum – Ein Spiegel unserer Zeit!“ heiter-kritische Auseinandersetzung mit uns selbst, Theaterwohnzimmer im Gemeindehaus, 20.00 Uhr, Res.: 05283 / 2218, weitere Vorst.: 12., 17., 24., 26.11., 7.12.

SCHWENDBERG Hundefreunde Zillertal – Stammtisch „Törggelen“ im GH Paulerhof, 19.00 Uhr

HART Theater im Gasthaus – die Dorfbühne Hart präsentiert bunte Sketche-Abende, Pizzeria La Strada, 20.00 Uhr, Eintritt: freiw. Spenden, um Res. im Gasthaus wird gebeten

FÜGEN „Treff’n ma ins auf’n Måcht“ – Bauern- und Genussmarkt mit regionalen Produkten, tollem Handwerk und vielem mehr, Innenhof Schloss Fügen, 9.00 – 13.00 Uhr

VORSCHAU BRUCK/ZILLER, Samstag, 12.11. „10. Bruggara Toifl Warm up Party” ,,Die PARTYKRÄSCHER“ sorgen gemeinsam mit ,,DJ Schranzi“ für Mega-Partystimmung im beheiztem Festzelt bei der VS, 20.00 Uhr

Foto: Hospizteam Zillertal

LANERSBACH, Samstag, 12.11. „wOHNMACHT“: Kabarettist Markus Koschuh nimmt sich in seinem neuen Programm „einmal mehr kein Blatt vor den Mund, Tux-Center, 20.30 Uhr, Res.: 05287 / 8506

SAMSTAG, 05.11.

Foto: Böhm

Eltern-Kind-Treff Tux

Für Eltern und Großeltern mit Kindern von ein bis drei Jahren findet am Mittwoch, 9. November um 15.00 Uhr ein Eltern-Kind-Treff in der Kinderkrippe Lanersbach statt. Gemeinsames Singen, Spielen, Basteln, Zeit zum Austausch und Kontakteknüpfen. Zudem werden Elternimpulse und Unterstützung in Erziehungs- und Familienthemen angeboten. Anmeldung bei Referentin Maria Kröll, 0664/1054669, mariakroell@aon.at

TUX „Die Kristalle der Steinzeitjäger“ - Ausstellung im Jöchlhaus Madseit, Bilder von Kari Fankhauser in der Galerie, Besichtigung auf Vereinbarung, Infos: 05387 / 87668, office@dasaltehaus.at ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum - verschiedene Schwerpunkte, „Machkammer“, Hauskapelle, Ofen, Brennstoffhütte, Garten und vieles mehr, Infos: 0664 / 1313787

ZILLERTAL TV ZELL/ZILLER BrauKunstHaus - Erlebniswelt der Bauerei Zillertal Bier, Mo. – Sa. 10.00 – 18.00 Uhr, 05282 / 2366-90, info@braukunsthaus.at KALTENBACH Freizeitzentrum KABOOOM - Bewegung, Sport, Vergnügen: Infos: www.kabooom.at

fit for family & Kath. Familienverband Tux

SCHWAZ Ausstellungen: „Zwischen Himmel und Erde“, „Weltbilder erzählen“, „Die Geister spielen Fußball“, Museum der Völker, Donnerstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass: 16.15 Uhr)

HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl“ - Elternhaus der Geschw. Strasser, die das Lied „Stille Nacht“ 1832 erstmals im Ausland sangen; bäuerliche Antiquitäten uvm., Di. und Fr. 13.00 – 17.00 Uhr, außerhalb der Öffnungszeiten: 0664 / 5237545

Foto: Plakat/Rabalderhaus

MAYRHOFEN „Wir begleiten Menschen“ – das Hoszipteam Zillertal lädt noch bis 5.11., jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in den TrauerRaum im Widum ein, um der Trauer Raum geben und Trost finden zu können

TUX „UpGrade Skitouren Testival“ – Neuheiten am Skitourensektor, kostenlose Produkttests und geführte Touren, 5. & 6.11., Tuxer Fernerhaus am Hintertuxer Gletscher, jeweils ab 9.00 Uhr

ZELL/ZILLER Computeria - jeden Mittwoch von 15.00 bis 17.00 Uhr im Gemeindesaal, am 9.11. lautet der Schwerpunkt Weihnachtsgeschenke gestalten (z. B. Kalender, Karten), Infos: 0664 / 2111734 (Uschi Langesee)

SCHWAZ Ausstellung „Rosa Krenn“ Einblick in das Schaffen der Keramikerin, Textilkünstlerin und Lehrerin (1884 – 1970), Rabalderhaus, die Ausstellung ist bis 18.12., jeweils Do. – So. von 16.00 – 19.00 Uhr zu sehen

FREITAG, 11.11. HIPPACH Theater: „QuadratRatschnSchlamassl“ – Hinterhofschwank von Ralph Wallner, VS-Kultursaal, 20.15 Uhr, Res. tägl. 18.00 – 20.00 Uhr: 0664 / 1511540, weitere Vorst.: 5., 11., 12., 18., 25.11.

HINTERTUX „Natur Eis Palast“: Erlebnistouren: 0676 / 307 0000

MAYRHOFEN Erlebnissennerei Zillertal: Besichtigung Schau-Sennerei und Schau-Bauernhof bis 1.11. Mo. – Sa. von 9.00 – 17.00 Uhr (letzter Einlass um 16.15 Uhr)

SONNTAG, 06.11.

Foto: Metafilm

STUMM Cine-Revival: „Märzengrund“ - Film von Adrian Goiginer mit u. a. Jakob Mader und Johann Krisch im alten Kinosaal Tipotsch, 20.00 Uhr, weitere Termine: 8., 9., 10., 11., 15., 18., 22.11.; 13. & 20.11. um 15.00 Uhr, Res.: 05283 / 2218

WÖCHENTLICH

VORDERLANERSBACH „Passage 2011-22“ – ein aktionistisches, transalpines Drama“: Wiederbegegnung mit dem Projekt von G Æ G in der Ze Tux Gallery, die Ausstellung ist bis 11.11. nach tel. Vereinbarung geöffnet: 0676 / 7800244

Foto: VB Aschau/Roland Gruber

HART Törggelen mit Live-Musik, Rest. Almdiele, Eintritt frei, Reservierungen: 05288 / 62598

TÄGLICH

FÜGEN Schaukäserei und Museum, Zillertaler Heumilch-Sennerei, Infos: 05288 / 62334, info@heumilch.tirol

TV-PROGRAMM: 04.11.-11.11. Immer zur vollen Stunde: Ski Area Test Sommer 2022 (Land & Leute) Immer zur halben Stunde: Aus dem Archiv - Eröffnung der Ahornbahn im Jahr 2006 (Land & Leute)

Galeriefest im Stollenberghof am 5. Nov. ab 19 Uhr

Kulturinitiative Fügen setzt Tradition fort Ausstellende Künstlerinnen & Künstler: Regina Wechner, Waltraud Häusler, Regina Aschenwald, Margit Hassler, Hilde Huber, Heidi Argus, Gisela Knunbauer, Helga Tipotsch, Irene Müllner, Brigitte Hentschel, Benedikta Hörhager und „Hahn im Korb“ Christian Hauser. Musikalische Umrahmung: „CASH-MONEY-BROTHERS“, Eintritt: freiwillige Spenden

Foto: Christian Hauser

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WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

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Weder Frieden noch Demokratie sind selbstverständlich

Foto: BTSK/Hans Gregoritsch

Großer Zapfenstreich zum Nationalfeiertag

Wenn vom Balkon am Landhaus in Innsbruck eine Trompete erklingt, am Landhausplatz u. a. Abordnungen des Österr. Bundesheers, der Tiroler Schützen sowie der Tiroler Musikkapellen aufmarschieren und die Österr. Bundeshymne angestimmt wird, ist es wieder so weit: Der Große Österreichische Zapfenstreich hat begonnen. Traditionell am Vorabend des Nationalfeiertages fand die

Veranstaltung statt. Neben der Militärmusik Tirol und dem Musikverein Zirl traten Ehrenzüge der Gebirgsaufklärungskompanie/Stabsbataillon 6, der Schützenkompanie Zirl, Abordnungen der Tiroler Traditionsverbände und der Offizierskurs des Bundes der Tiroler Schützenkompanien zum Großen Österreichischen Zapfenstreich an. Nach 14 J. Amtszeit wendete sich LH, nun außer Dienst, Günther Platter ein letztes Mal an

die Bevölkerung. „Ich möchte mich herzlich bei allen Tirolerinnen und Tirolern für die Begegnungen, berührenden Momente, Gespräche und Diskussionen in den vergangenen Jahren bedanken. Es war eine gute Zeit für Tirol.“ Der an diesem Tag vom Landtag neu gewählte LH Anton Mattle hielt seine erste Festrede: „Morgen feiern wir Nationalfeiertag. Ein Tag, der uns vor Augen führt, dass weder Frieden noch Demokratie

selbstverständlich sind. Meinungs- und Medienfreiheit, die Existenz von Opposition und die Gewaltentrennung als Grundlagen der westlichen Demokratien sind unser Garant für Freiheit und Pluralismus. Tirol wird sich mit all seinen Möglichkeiten in Österreich, in der Europaregion Tirol und in der Europ. Union einbringen, auch überall dort, wo es um föderale und reg. Anliegen und Ausgestaltung geht, die Stimme erheben.“

Mit musikalischer Begleitung von Maria Ma

Ludwig Dornauer weiß, wovon er schreibt. In den 50er-Jahren auf einem Bergbauernhof im Zillertal geboren, hat er dort anschließend viele, zum Teil nicht immer leichte Jahre verbracht. „Die Erfahrung dieses harten Lebens in meiner Kindheit und der oftmals raue Umgangston miteinander lasten noch immer schwer auf mir“, erinnert sich der Autor. Einfühlsam und eindrucksvoll beschreibt er seine Erfahrungen im Zillertaler Dialekt, und auch wenn man womöglich nicht jedes Wort versteht, gehen die damit verbundenen

Bilder und Gefühle tief unter die Haut. Als langjährige, musikalische Begleiterin von Ludwigs Mundartlesungen hat sich Hackbrettistin Maria Ma im Sommer des letzten Jahres daran gemacht, seine Mundartlyrik in Hörbuchform der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie versteht „Weitergiah“ als Brückenschlag von einer mittlerweile fast zur Gänze verlorenen Bergbauernkultur des Alpenraumes über die Zeit des Erinnerns in eine Zukunft, in der die Werte kleinbäuerlicher Betriebe mit großer Wahrscheinlichkeit wieder an Bedeutung gewinnen werden.

Foto: Flo Ryan

„Weitergiah“ – Buchpräsentation mit Ludwig Dornauer

Der literarische Mundart-Abend findet am Donnerstag, den 17. November um 20.00 Uhr in der SichtBAR bei Binderholz in Fügen statt. Das Restaurant hat ab 18.00 Uhr geöffnet. Mehr Informationen unter www.binderholz-feuerwerk.com Reservierungshotline: +43 664 612 33 39


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S‘ KIRCHNBANKL

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN Freitag, 4.11. - Herz Jesu - 18.30 Uhr Auss. des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgel., 19.00 Uhr Abendmesse f. Anna Geisler/f. Franz u. Georg Rieser/f. Maria u. Franz Aschenwald/f. Geschw. Kröll, Schmalzer/f. Mario Hofbauer Samstag, 5.11. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Fam. Sporer u. Dreml/ f. August Wiedemann/f. Hansjörg Steiner u. Eltern, Wagner Sonntag, 6.11. - Schützenjahrtag - 8.00 Uhr Hl. Messe f. Alois u. Ludwig Kröll u. verstorbene Eltern, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst mit der Schützenkompanie Montag, 7.11. - 18.30 Uhr Rosenkranzgebet, 19.00 Uhr Abendmesse Mittwoch, 9.11. - 7.00 Uhr Frühmesse für f. Verst. der Fam. Eberharter und Schatz Freitag, 11.11. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgel., 19.00 Uhr Abendmesse f. Brigitte Volgger/f. Theresia Eberharter, Trummler/f. Peter Drehsen u. Sepp Auer/f. Anna u. Josef Ertl Samstag, 12.11. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Christine Huber/ f. Verstorbene vom Freihaus/f. Johannes Kupfner/f. Reinhard Liebl Sonntag, 13.11. - Tag der Anbetung - 8.00 Uhr Hl. Messe f. Katharina Geisler 10.15 Uhr Festgottesdienst Cäcilia (Kirchenchor Mhf.), 11.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung, 15.00 Uhr Rosenkranz mit Segen www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Freitag, 4.11. - Zellberg: 19.00 Uhr Hl. Messe Hippach: 20.30 – 21.30 Uhr Nikodemus-Abend/Marienkapelle Samstag, 5.11. - Aschau: 14.00 Uhr Gemeinschaftstaufe, Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe (Cäcilia mit der BMK Ginzling), Hippach: 19.00 Uhr Wortgottesdienst Sonntag, 6.11. - Hippach: 8.30 Uhr Hl. Messe, Aschau: 10.15 Uhr Hl. Messe mit Schützen und Veteranen, Dornauberg: 10.30 Uhr Wortgottesdienst Dienstag, 8.11. - Aschau: 14.00 Uhr Café 60+, Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 9.11. - Dornauberg: 8.00 Uhr Gottesdienst, Hippach: 13.00 Uhr Seniorentreffen in der Widumstube, Aschau: 19.00 Uhr Hl. Messe www.dibk.at/pfarre-hippach, pfarre.hippach@dibk.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH Samstag, 5.11. - 17.00 Uhr Rosenkranz Seelensonntag, 6.11. - 19.00 Uhr Requiem und Seelensonntagsfeier der Schützen und Heimkehrer mit Gefallenengedenken, Hl. Messe für die armen Seelen, Gestaltung: BMK Ried-Kaltenbach Donnerstag, 10.11. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung 19.00 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 6.11. – 12.11. in Ried für Elisabeth Plattner/für Alfred Kern in Kaltenbach für Hans und Rosa Auer und verstorbene Angehörige/ für Adolf und Gerhard Schweinberger www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS Samstag, 5.11. - Seelensonntag – 18.30 Uhr Requiem und Seelensonntagsfeier der Schützen und Heimkehrer mit Gefallenengedenken, Hl. Messe für Priester und Ordensberufe, Gestaltung: BMK Uderns Dienstag, 8.11. – 18.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 6.11. – 12.11. für Engelbert Falkner und verstorbene Angehörige/für Johann und Hannes Flörl/für Johann und Anna Schönherr www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN Herz-Jesu-Freitag, 4.11. - 16.00 Uhr Rosenkranz in der Dekanatspfarrkirche für alle Kranken in der Pfarre und um geistl. Berufe Sonntag, 6.11. - 10.00 Uhr Hl. Amt in der Dekanatspfarrkirche, musik. Gestaltung: Kirchenchor Fügen, danach Gefallenengedenken www.seelsorgeraum.fugen.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ST. MARGARETHEN-STRASS-SCHLITTERS Pfarre Strass: jeden So. Rosenkranzandacht um 15.00 Uhr auf Maria Brettfall Pfarre Schlitters: täglich 17.30 Uhr Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarre.stmargarethen@aon.at, pfarre.strass@dibk.at, pfarre.schlitters@aon.at CHRISTLICHE GEMEINDE MAYRHOFEN Herzliche Einladung zu den protestantischen Gottesdiensten am Sonntag um 10.30 Uhr und 17.30 Uhr. Ort: Polytechnische Schule Mayrhofen. Die Bibelstunden finden am Freitag um 19.30 Uhr statt, wir bitten um Anmeldung. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at, Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 916 4289 EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel./Fax 05244 / 62448 Wir laden herzlich ein zum Gemeindetag mit Pfarrerin A. Petritsch am Sonntag, 6. November um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach. jenbach@evang.at, pg.jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach: Sonntag, 9.30 Uhr, Mittwoch 19.30 Uhr Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.

Hilda Gredler Neuhäusl - geb. Eberl

Es ist uns ein großes Anliegen, allen Verwandten, Bekannten und allen Wegbegleitern, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott“ zu sagen: - dem Team des Wohn- und Pflegeheimes Mayrhofen für die liebevolle Betreuung sowie Hausärztin Jutta Wechselberger mit Team - den Hausärzten Moser/Niedertscheider mit Team - dem Bezirkskrankenhaus Schwaz mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - dem Roten Kreuz für die fürsorglichen Krankentransporte - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen u. U. - dem Team von „Essen auf Rädern“ Tux - der Bestattung Kröll, besonders Martin mit Team - dem Team vom Blumenhaus Kröll - den Gemeindearbeitern Tux - Herrn Pfarrer Edi Niederwieser für die ergreifende Begräbnisfeier - der Vorbeterin Christa - dem Mesner, den Ministranten und Ministrantinnen, der Kreuzlträgerin, den Sargträgern, den Frauen in der Tracht und dem Kirchenchor - den Vortragenden der Lesung und der Fürbitten, sowie der Trauerrede - für die Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen u. U. - für die Blumen, Gestecke, Kränze, sowie den Kerzen und die Heiligen Messen - für das Entzünden der Gedenkkerzen und die Kondolenzbucheinträge

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir

Johann Hotter * 30.11.1921

† 07.11.2012

beim 10. Jahresgottesdienst am Samstag, dem 5. November 2022, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Finkenberg. Allen, die daran teilnehmen und an ihn denken, sagen wir ein herzliches „Vergelt‘s Gott“. Unvergessen! In Liebe Deine Familie

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Johann Enthofer „Longer Hons“ 59. Lj. 21. Oktober 2022 Schlitters

Martha Erler „Prantal Martha“ 77. Lj. 24. Oktober 2022 Tux


ZILLERTAL AKTUELL

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

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Mit diesen Impressionen sagen wir stellvertretend allen Bergrettern „Vergelt´s Gott!“

Mit dieser Bildgalerie, entstanden letzten Samstag in Ginzling anlässlich der 55. Jahreshauptversammlung, sagen wir stellvertretend „Vergelt´s Gott“ allen Organisationen, die sich freiwillig und ehrenamtlich in den Dienst des Nächsten stellen, die ohne Ansehen der Art oder des Verschuldens der Notlage Menschen helfen, sie suchen, sie bergen und versorgen. So wurden im Bezirk Schwaz im abgelaufenen Jahr etwa 700 Notrufe entgegenge-

nommen, bei ca. 400 Ausrückungen wurden verletzte Personen betreut, und 17 Alpinunfälle hatten leider ein tödliches Ende. Abseits des öffentlichen Straßennetzes unterwegs zu sein und oft in unwegsamen Gelände Suchaktionen durchzuführen, kostet viel Kraft und bedeutet ständiges Trainieren. Auch dafür sagen wir Danke!

Fotos: Marktgemeinde Mayrhofen

Sie suchen, beruhigen, versorgen, bergen – Zillertaler Bergretter!

Es ist ein tolles Gefühl, dass man sich auf euch verlassen kann! Meint die Redaktion

Orts- und Bezirksstelle nach Umbau im neuen Gewand - Begeisterung bei Jung und Alt

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten das wechselhafte Wetter, um einen Einblick in die Arbeit der Hilfsorganisation zu gewinnen. Dazu gab es Rundgänge durch die neuen Räumlichkeiten, gutes Essen, Musik und Unterhaltung. Einen wertvollen Beitrag zur Versorgung mit Blutkonserven in Tirol leisteten 84 Personen, die rund 39 Liter wertvolles Vollblut spendeten.

Fotos: Rotes Kreuz Schwaz/Mader, Ringler

Rotes Kreuz Schwaz: Tag der offenen Tür am Nationalfeiertag


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DIE JUNGEN SEITEN DER HEIMATSTIMME

Die Zeller Kindergartler sagen:

Ein riesengroßes Dankeschön! Vergangene Woche durften die Zeller Kindergartenkinder ein besonders beeindruckendes Erlebnis miteinander teilen: Aus Anlass des Erntedankfestes wurde im heurigen Jahr der Weg vom Korn zum Brot ins Zentrum des Erlebens und Entdeckens gerückt. Viele Aktionen und Angebote drehten sich rund um Anbau, Ernte und Verarbeitung von Getreide als ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Ein beeindruckender Höhepunkt war der abschließende Besuch in der „echten“ Backstube der Bäckerei Strasser. Mit einiger „Back-Vorerfahrung“ aus dem Kindergarten, werkelten die 53 Kinder mit

großer Freude unter der professionellen und sehr motivierenden Anleitung von Bäckermeister Karl Strasser junior und senior sowie Bäckergesellen Peter. Brezeln, Brote, Seelzelt’n und Ähnliches wurden sorgfältig und mit freudiger Hingabe geformt und anschließend gebacken. Der Eifer der kleinen „Bäckergesellen“ ließ sich an ihren roten Wangen und den vor Begeisterung leuchtenden Augen deutlich ablesen. Nebst der Backstube stand den Kindern sogar die Tür zur Konditorei offen. Beim Ausstechen der Kekse und Formen der Marzipanfiguren wurden die Kinder vom engagierten Konditorinnenteam begleitet.

Volksschule Tux

Gesunde Lebensmittel im Fokus Am Donnerstag, den 20. Oktober, besuchten die Tuxer Bäuerinnen die zweiten Klassen der VS Tux. Sie brachten den Kindern die verschiedenen Bereiche der Landwirtschaft näher und erklärten ihnen, wie wichtig Lebensmittel aus der Region und gesunde Ernährung sind. Die Schüler durften mit allen Sinnen und vielen mitgebrachten Materialien die Arbeit auf dem Bauernhof, die Tierhaltung und die Kennzeichnung von Lebensmitteln mittels Gütesiegeln kennenlernen. Besonders viel Spaß machte den Kindern das Herstellen von Butter. Die gesunde Jause mit frischem Brot, selbstgemachter Butter, Eiern, Milch und Joghurt von der Sen-

nerei Zillertal schmeckte den Kindern ganz besonders gut. Danke an die Tuxer Bäuerinnen für die lehrreichen Schulstunden und die gute Jause. Die 2a- & 2b-Klasse der VS Tux

Dass alle die gebackenen Köstlichkeiten am Ende des Vormittags verschmausen durften, war reinster Genuss! Heutzutage bietet sich nicht mehr sehr oft die Gelegenheit, dass Kinder direkten Zugang zu Herstellungsprozessen und Handwerk haben. Deshalb sind wir der Familie Strasser

und ihrem MitarbeiterInnenTeam sehr dankbar, dass wir diesen Einblick ins Bäckerhandwerk gewinnen durften! Herzlichen Dank für all die Mühe und die sehr lange Nachtschicht, die in Kauf genommen wurde! Die Zeller Kindergartler samt Kiga-Team


DIE JUNGEN SEITEN DER HEIMATSTIMME

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

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Kindergarten Kaltenbach

Passend zum Herbst und vor allem auch zum Erntedank durften wir unseren Fokus dieses Jahr wieder auf den Kürbis und die damit verbundene Ernte sowie die Verarbeitung und Verwendung legen. Wir hatten die Möglichkeit, einen Ausflug zum Bauernhof von unserem Peter zu machen, und dort konnten wir verschiedene Kürbisarten und auch den Anbau dieser wahrnehmen. Im Anschluss daran durften wir uns in unserem Wagen sogar mehrere Kürbisse zu uns in den Kindergarten mitnehmen. Neben den Kürbissen konnten wir auf den Feldern des Bauernhofs

Fotos: Kindergarten Kaltenbach

Unsere Kürbisernte natürlich noch viele weitere Besonderheiten entdecken. Nachdem die Kürbisse einige Tage unseren Kindergarten geschmückt hatten, verarbeiteten wir sie gemeinsam und verkosteten sie anschließend als Suppe. Wir konnten also gemeinsam mit allen Sinnen entdecken, forschen und lernen, und nun schmücken die geschnitzten Kürbisse unsere Gruppenräume. Dies führt uns nun zu einem neuen Thema mit vielen passenden Geschichten, Gedichten und Impulsen. Nun möchten wir uns nochmal recht herzlich dafür bedanken, dass uns diese Kürbisernte ermöglicht wurde, und wir im Zuge dessen so viel entdecken durften.

Rund um die herbstliche Frucht

Kindergartler im Kürbisfieber In der Füchse-Gruppe des Kindergartens Fügen wurden fleißig lustige Halloween-Gesichter in die Kürbisse geschnitzt. Fotos: Kindergarten Fügen

Fotos: Kindergarten Mayrhofen

Die Kids im Mayrhofner Kindergarten bastelten mit Eifer, außerdem bereiteten sie eine leckere Kürbissuppe für Kinder zu.


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INS PFAND´L GSCHAUT

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Das Genießerhotel im Tuxertal

Rehrücken mit Süßerdäpfelcreme und Dauphineerdäpfeln

Der Lanersbacher Hof bez. Anz. | Fotos: Lanersbacher Hof

REZEPT AUS DEM LANERSBACHER HOF

Rehrücken Zutaten: 240/260 g Rehrücken, Salz, Pfeffer, Thymianzweige, ¼ Liter braune Grundsoße, Preiselbeermarmelade Zubereitung: Rehrücken salzen, pfeffern und in Öl von allen Seiten kurz scharf anbraten. Bei 160 °C ca. vier Minuten ins Rohr geben (53 °C Kerntemperatur). Die Grundsoße mit den Thymianzweigen in einer heißen Pfanne erhitzen, leicht einreduzieren lassen und anschließend abschmecken. Den Rehrücken zum Temperieren in die leicht erwärmte Grundsoße legen und dann in sechs Stücke schneiden. Mit der Soße untergießen.

Süßerdäpfelcreme Zutaten: ca. 500 g Süßerdäpfel, Salz, 1 TL Honig, Cayennepfeffer Zubereitung: Süßerdäpfel schälen und in gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich sind, abseihen und austropfen lassen und mixen, bis eine feine Creme entsteht. Mit Salz, Honig und Cayennepfeffer abschmecken.

Erdäpfelnockerl Zutaten: ¼ Liter Milch, Salz, Muskat, 30 g Butter, 150 g Mehl, 2 Eidotter, 100 g gekochte, gepresste Erdäpfel Zubereitung: Milch mit Butter aufkochen, Salz und Muskat dazugeben. Das Mehl einrühren, bis sich alles vom Topf löst. Leicht abkühlen lassen, danach die Eidotter einmixen und die Erdäpfelmasse unterrühren. Mit zwei Esslöffel die Nockerln formen. Die fertig geformten Nockerln auf ein befettetes Backpapier legen und in heißem Öl goldgelb herausbacken.

Küchenchef Toni Fercher

Lassen Sie sich von uns verwöhnen!

Eine besonders empfehlenswerte Adresse im Zillertal/ Tuxertal ist das Genießerhotel Brugger`s Lanersbacher Hof. Auszug aus dem Gault&Millau 2022, der unser Restaurant mit zwei Hauben ausgezeichnet hat: Zuverlässig auf hohem Niveau, immer mit spannenden Interpretationen am Start und stets mit Leidenschaft zum Produkt. Das macht sich nicht nur, aber vor allem beim Fleisch bemerkbar. Toni Fercher erkennt die industrielle Landwirtschaft und Massenproduktion als Problem und wehrt sich mit einer Art „Gegenphilosophie“. Was er aus den Tuxer Steinschafen macht, zählt zu den Highlights seiner Küche. Bei den Rindern, Rasse Black Angus, hat er sich mit Franz Fankhauser gleich für eine eigene Zucht entschieden.

Familie Brugger vom Lanersbacher Hof

Auch das Reh wird von Fankhausers bezogen. Sehr löblich. Seit vielen Jahren wird schon traditionell im November zum Martinigansl geladen. Dieses Jahr werden das Martinigansl und der Entenschmaus von 4. bis einschließlich 27. November angeboten. Jeweils von Freitag bis Sonntag 18.00 - 20.30 Uhr sowie Sonntag auch zu Mittag von 11.30 - 13.30 Uhr. Unser Restaurant ist ab dem 4. November wieder für Sie geöffnet, und wir freuen uns auf Ihren Besuch! Herzlichste Grüße aus dem Tuxertal! Familie Brugger mit dem ganzen Team Brugger´s Genießerhotel Lanersbacher Hof Lanersbach 388, 6293 Tux Tel.: 05287 87256 www.lanersbacherhof.at


HERBSTZEIT IST KÜRBISZEIT!

ZILLERTALER HEIMATSTIMME 44 | 2022

Wir präsentieren dir heute: Chrysanthemen, Beeren, Herbstgräser, Kürbisse …

Kürbis - dekoriert oder verkocht - ist immer ein Genuss! Seit mehreren Jahren engagieren wir uns in der Heimatstimme für einfaches und meistens schnelles Zubereiten von Speisen oder für das Zurechtrichten von zarten Dekorationen, blumigen Schmuckwerken, je nach Jahreszeit, oftmals sind es Kleinigkeiten, die, hübsch drapiert, super nett aussehen und jeden Besucher freuen. Meistens gestalten wir dazu sogenannte Beweisfotos. Wir trauen uns nicht zu behaupten, dass man von unserem Know-how super viel profitieren kann. Dazu braucht´s dann schon Profis, wie beispielsweise Maria Pircher vom „s’Blumenladl“ in Zell-Kaiserstadt. Trotzdem: So ganz unterm sprichwörtlichen Scheffel möchten wir uns dann doch nicht sehen. Müssen wir auch nicht. Oder? Nun gut, ein kurzer Blick in Richtung Herd, Fensterbank oder noch besser vorm Haus, offenbart unsere heutigen Tipps. Dazu passt, dass wir uns die persönliche Freiheit erlauben, alte, herumstehende Dekorationen abzuwandeln. So wie heute. Dabei ist für uns zentral, jene Dinge zu verwenden, die vorrätig sind, die die Natur jahreszeitlich bedingt

preisgibt und die nichts oder fast nichts kosten und eine gemütliche Atmosphäre für zu Hause schaffen. Wie zum Beispiel Kürbisse und Kastanien oder Körbe in allen Größen, Herbstblätter oder klassische Herbstpflanzen wie Hortensien oder Calluna. Wir sehen heute Variationen, die du leicht selbst zusammenstellen kannst, und die dir und allen, die daran vorbeigehen, Freude bereiten. Kurzum: Mach dich auf die Schatzsuche! Einfach in den Keller schauen, was dort herumsteht, oder sich vom herbstlichen Wald inspirieren und dabei der Kreativität Spiel lassen. Genau: Schatzsuche ist absolut zutreffend, denn ein Stück „ågewittachts Holz” oder feines, samtiges Moos, Gräser und Blätter in stimmungsmachenden, wohligen Farbtönen und dergleichen kann man durchaus als Schätze bezeichnen. Wir freuen uns immer, wenn wir fündig werden, eigene Kreationen schaffen, die dann auch noch gut aussehen. Das taugt uns. Dass unsere Deko dieses Mal extra gut gelungen ist, taugt uns noch mehr. Und für jene, die keine Zeit haben, gibt´s immer noch die Möglichkeit, einen Blumenladen aufzusuchen.

Lust auf Kürbissuppe? Kürbis ist nicht nur zum Anschauen schön, sondern schmeckt auch als Suppe ausgezeichnet. Unser Tipp der Woche: Eine kleine Zwiebel und zwei Knobauchzehen in etwas Butter kurz anrösten. Mit Wasser aufgießen, ca ½ Kilo geschälten, in Stücke geschnittenen Kürbis und zwei geschälte, grob geschnittene Kartoffeln dazugeben. Ungefähr zwölf Minunten köcheln lassen, pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Noch mal ein bisserl ziehen lassen und dann mit Sahne oder Sauerrahm verfeinern. Mit einem Tupfer Schlagobers, Kürbiskernöl oder mit Kürbiskernen und feingehackter Petersilie servieren. Wir wünschen guten Appetit!

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Foto: Kindergarten Rohrberg

LEUTE VON HEUTE

Foto: Marktgemeinde Mayrhofen

Tag des Brotes: Die Rohrberger Kindergartler sagen lieben Dank der Bäckerei Strasser für die leckere Brotjause.

Foto: Marktgemeinde Mayrhofen

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Mayrhofen lernen die faszinierende Welt des „Kopfkinos“ in der Bücherei kennen.

Foto: Marktgemeinde Mayrhofen

Die Personalvertretung wünscht den beiden 60ern, Margit und Peter, das Allerbeste! Die Heimatstimme schließt sich gerne an. Alles Gute!

Der „Bergprofessor“ Peter Habeler zu Besuch bei der Jungbürgerfeier der Marktgemeinde Mayrhofen. Mehr dazu auf Seite 18

Arbeiten bei den Mayrhofner Bergbahnen

Willkommen im Huam(at)Office! Einer der größten Pluspunkte im Team der Mayrhofner Bergbahnen ist, dass das Arbeitsspektrum extrem abwechslungsreich ist. Oftmals schwirrt noch ein völlig veraltetes Klischee vom Arbeiten bei der Bahn durch die Bevölkerung, denn als Außenstehender nimmt man meist nur den kleinen Ausschnitt des Bahndienstes wahr. Heutzutage ist die Arbeit bei einer Seilbahn allerdings viel mehr, als nur den Gästen beim Ein- und Aussteigen behilflich zu sein. Die umfangreichen Aufgabengebiete werden unterschätzt, und das Bewusstsein über die teilweise hochtechnischen Berufe und interessanten Tätigkeiten inmitten unserer herrlichen Berglandschaft fehlt. „Um Menschen für einen tollen Arbeitsplatz bei den Mayrhofner Bergbahnen zu begeistern, ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir suchen laufend gute Ganzjahres- und Saisonmitarbeiter, und wir bieten abwechslungsreiche Einsatzgebiete, einen Arbeitsplatz vor der Haustüre in der Natur, viele Benefits und interessante Weiterbildungsangebote. So kann man z. B. als Quereinsteiger die Arbeit aufnehmen und berufsbegleitend die Lehre zum Seilbahntechniker auf dem zweiten Bildungsweg absolvieren“, so Maria Sponring, verantwortlich für die Organisationsentwicklung der Mayrhofner Bergbahnen. Um auf die unterschiedlichsten Tätigkeiten bei den Mayrhofner Bergbahnen aufmerksam zu machen, wird nun eine Employer-Brand-Kampagne unter dem Motto „Huam(at)

Foto: MOUNTOPOLIS

Office“ lanciert. Auf witzige Art und Weise wird mit dem Klischee des „langweiligen Berufs-Lifteler“ aufgeräumt, und zugleich werden die vielfältigen Arbeitsdisziplinen in der Natur – ZU HAUSE im Zillertal – im HUAM(AT) OFFICE – vor den Vorhang gestellt. „Als Mitarbeiter bei den Mayrhofner Bergbahnen kann man den Vorteil genießen, im Herzen der Heimat zu arbeiten – im Tal und am Berg. Und diesen wunderschönen Platz zum eigenen „Office“ – also zum Arbeitsplatz – zu machen, ist ein echtes Privileg“, meint Patricia Kröll in ihrer Funktion als Marketingleitung überzeugt. „Jeder Mitarbeiter bei den Mayrhofner Bergbahnen hat sein eigenes ‚Huam(at)Office‘ – der Seilbahntechniker genauso wie der PistenbullyFahrer oder die Mitarbeiter an der Kassa oder im Büro, dem Stammhaus. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass man in der HEIMAT arbeitet, dort wo persönliche Momente erlebt worden sind, wo man verwurzelt ist und wo man sich zu Hause fühlt. Man muss nicht aus dem Tal hinaus pendeln, um bei der Arbeit glücklich zu werden. Am besten man bleibt in der ‚Huamat‘!“ PR


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Energie Tirol

MEHR ALS EIN KALENDER

Mit der Wohnbauförderung in die Energieunabhängigkeit Foto: Energie Tirol

Im Gebäudebereich liegt neben dem Verkehr das größte Potenzial, Energie einzusparen und unabhängig von Öl und Gas zu werden – das Land Tirol unterstützt dabei finanziell. Mit 1. September traten die neuen Richtlinien der Wohnbauförderung Tirol für Neubau & Sanierung in Kraft und bringen in beiden Bereichen verstärkte Anreize für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und Sanieren. Sanierung Derzeit sind Energiespartipps in aller Munde, mit ihnen können wir kurzfristig ohne große Investitionen die Verbräuche und somit Kosten reduzieren. Um dauerhaft Energieeinsparungen zu erzielen, ist die thermische Gebäudesanierung von Bestandsgebäuden sehr wichtig. Ein thermisch saniertes Gebäude verbraucht 50 bis 75 Prozent weniger Energie. So lassen sich bereits unabhängig vom Energieträger eine erhebliche Menge Energie und somit jährliche Heizkosten einsparen. Am besten sollte zeitgleich oder anschließend an die thermische Sanierung auf ein fossilfreies Heizsystem umgestellt werden. Dieses kann durch das effizientere Gebäude nun kleiner dimensioniert werden – der Einsatz der Wärmepumpentechnologie bietet sich an. Sowohl für Sanierungsmaßnahmen als auch für den Heizungstausch steht seit vielen Jahren die einkommensunabhängige Sanierungsförderung des Landes Tirol zur Verfügung. Einerseits wurde bei der Sanierungsförderung der maximale Kostenrahmen erhöht, anderseits gibt es für umfassende thermische Sanierungen nun 1.100 bis 2.200 Euro mehr. Auch der Fördersatz für

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Wunderschönes Tirol Der Wanderkalender für alle Tirol-Fans Tirol in seiner Einzigartigkeit: Ein modernes Land mit wilder Berglandschaft, schimmernden Seen, lieblichen Tälern und Dörfern, in denen manchmal die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

Dämmungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe wurde auf 50 Prozent (Einmalzahlung) oder 60 Prozent (Annuitätenzuschuss) erhöht. Eine Kombination mit der Sanierungsförderung des Bundes sowie eventuell mit Gemeindeförderungen ist möglich, wodurch attraktive Gesamtförderquoten erzielt werden. Neubau Auch bei der Neuerrichtung sowie beim Zubau von Wohngebäuden sind die Förderungen für energiesparende Maßnahmen über das mittlerweile etablierte Punktesystem wieder deutlich verbessert worden. Da die Eigenstromerzeugung auf Dach oder Fassade beim Neubau mittlerweile zum Standard gehört, geht ebenso die Wohnbauförderung hier mit der Zeit und setzt die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen für den Erhalt der Förderung voraus. Gleichzeitig wird das 6. und 7. kWp auch finanziell weiterhin mit bis zu 1.000 Euro pro kWp unterstützt.

Am Beispiel der Errichtung eines gut gedämmten Wohnbaus in Holzbauweise mit Dachbegrünung, Radabstellanlagen und einer Wärmepumpenheizung bekommt eine Familie mit zwei Kindern in Summe 89 Prozent mehr Zusatzförderung – in Summe 26.000 Euro. Diese wird zusätzlich zur Basisförderung, welche als Förderungskredit oder Einmalzahlung in Anspruch genommen werden kann, gewährt. Praxisbeispiele wie dieses zeigen, dass etwaige Mehrkosten für eine ökologische Bauweise, einen höheren Dämmstandard und energieeffizienter Haustechniksysteme (z. B.: Komfortlüftung) durch die Zusatzförderungen großteils ausgeglichen werden können – was bleibt, sind ein klimafittes Gebäude und vor allem niedrige Heiz- und Betriebskosten ab dem ersten Tag der Nutzung. Alle Details finden Sie unter: www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung

Das Land im Gebirge weiß immer zu faszinieren, in jedem Monat neu. Erleben Sie mit dem neuen Tirol-Kalender 2023 eine fotografische Reise durch das Jahr, voller bleibender Eindrücke und ungewohnter Perspektiven. Mit jedem Bild ergibt sich wieder die Gelegenheit zum Träumen und Entdecken! Thomas Defner, geb. 1960 in Innsbruck, lebt und arbeitet in Igls. Seine Fotografenausbildung hat er in der Werkstätte für Lichtbildkunst von Großvater Adalbert Defner und Vater Karl Defner sowie in der Berufsschule für Fotografen in Hall in Tirol absolviert. Seit 1992 ist er Inhaber es Defner-PhotoVerlages in dritter Generation.

Tirol 2023 mit Fotos von Thomas Defner Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2022 ISBN 978-3-7022-4050-9


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BEZIRKSKRANKENHAUS SCHWAZ INFORMIERT Bildungszentrum für Pflegeberufe in Schwaz

bez. Anz. | Foto: BZPB Schwaz

Jetzt zur Pflegeausbildung anmelden

Im Frühjahr 2023 starten wieder neue Pflegelehrgänge in Schwaz. Anmeldungen sind noch bis 30. November 2022 möglich. Seit Herbst werden die Ausbildungen mit einem Ausbildungszuschuss oder Pflegestipendium gestützt. Egal ob in Krankenanstalten, im Altersheim oder in den mobilen Diensten – Pflegefachkräfte werden in allen Bereichen gesucht. Der Beruf ist spannend, vielseitig und bietet sichere Jobaussichten sowie gute Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Wer eine Erstausbildung in einem Pflegeberuf macht, erhält einen Ausbildungszuschuss von zumindest 600 Euro pro Monat. Personen, die an einer vom AMS geförderten Ausbildung zur Pflegeassistenz oder Pflegefachassistenz teilnehmen, erhalten künftig ein Pflegestipendium, das zumindest 1.400 Euro pro Monat betragen wird. Die Ausbildungen am Bildungszentrum für Pflegeberufe in Schwaz sind für Einsteiger:innen und Umsteiger:innen geeignet. Die Ausbildung zur Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz ist ohne Matura möglich und dauert ein oder zwei Jahre. Für die dreijährige BachelorAusbildung Gesundheits- und Krankenpflege sind die entsprechenden Zugangsberechtigungen für eine Hochschulausbildung erforderlich. Die Kompetenzbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirkskrankenhaus Schwaz. Alle Auszubildenden absolvieren im Krankenhaus mehrwöchige Praktika auf den unterschiedlichen Stationen, um ihr theoretisches Wissen praktisch umzusetzen und zu vertiefen. Im Frühjahr 2023 starten die Lehrgänge für den Kombikurs Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz in Vollzeit sowie eine berufsbegleitende Pflegeassistenzausbildung (Dauer zwei Jahre mit Abendkursen) Anmeldungen sind bis 30. November möglich.

Dr.-Körner-Straße 2 | 6130 Schwaz in Tirol Tel.: 05242 600 1501 | www.bzpb.at

Persönliche Assistenz

Lebensqualität trotz Behinderung Mit der UN-Behindertenrechtskonvention wurde eine wichtige Voraussetzung für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung geschaffen. Diese UN-Konvention ist seit 2008 in Österreich in Kraft und umfasst 50 Artikel. Unter anderem sieht sie das Recht auf Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung vor. Konkret heißt das, die Möglichkeit zu haben, selbst bestimmen zu können wo, mit wem und wie man leben möchte. Die Umsetzung dieses Rechts benötigt gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Institutionen zu führen. „Selbstbestimmt Leben“ ist eine landesweite Organisation für Menschen mit Behinderungen und bietet tirolweit nach den Grundsätzen der „Selbstbestimmt Leben“-Bewegung Persönliche Assistenz, Beratung und Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung an. Die gemeinnützige GmbH hat rund 560 Kund:innen in ganz Tirol und rund 530 Mitarbeiter:innen. Nachfrage und Bedarf an Persönlicher Assistenz steigen jährlich. Persönliche Assistenz ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben: Thomas H. ist seit mehreren Jahren Kunde bei „Selbstbestimmt Leben“. Er lebt im Zillertal in einer barrierefreien Wohnung. „Durch die Persönliche Assistenz ist es mir möglich, selbstbestimmt mein Leben zu führen. Meine Assistent:innen unterstützen mich im Haushalt, bei der Körperpflege und in der Freizeit. Persönliche Assistenz ist ganz einfach Lebensqualität für mich“, so Thomas, der sein Leben dadurch so gestalten kann,

wie er es möchte. Assistentin Petra T., welche Teil seines größeren Teams ist, beschreibt ihre Arbeit wie folgt: „Die Arbeit als Persönliche Assistent:in ist vielseitig, abwechslungsreich und spannend, da sie viele Bereiche des täglichen Lebens umfasst! „ Persönliche Assistenz unterscheidet sich wesentlich von herkömmlichen Unterstützungsformen. Menschen, die Persönliche Assistenz in Anspruch nehmen, entscheiden selbst, wann und wofür sie Unterstützung benötigen und wer die Tätigkeit durchführt. Als Expert:innen in eigener Sache gestalten sie ihren alltäglichen Tagesablauf selbst und tragen Verantwortung für alle Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Sie sind es, die vorgeben, was gut und wichtig für sie ist. Die Persönliche Assistenz ist die ideale Form, dies umzusetzen. Persönliche Assistenz bedeutet mehr Lebensqualität. Um diese Qualität anbieten zu können, benötigen wir gute Mitarbeiter:innen. Für die Ausübung der Tätigkeit ist keine spezielle Qualifikation oder Ausbildung erforderlich. Überaus wichtig ist jedoch eine gewissenhafte und respektvolle Arbeitsweise. Das Herausfordernde bei dieser spannenden und anspruchsvollen Arbeit liegt in der Fähigkeit, sich zurücknehmen zu können.


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Wie profitiert der Patient davon?

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Online-Terminvereinbarung unter: www.medvz.at Fotos: MVZ

Neue radiologische Diagnostik im Zillertal

WIR SORGEN FÜR DEINE GESUNDHEIT

keit zur Beurteilung von VerKnochendichtemessung, Ultrachendem Verdacht auf einen letzungen nach Trauma im schall-, Mammographie- sowie Tumor in der Mammographie Bauchraum, Blutergüssen, MRT-Untersuchungen und sowie Sonographie ist eine rasche Beurteilung von Geder gezielten Intervention, wie Biopsie zur Diagnosesicherung lenks-, Muskel-, Sehnen- und zum Beispiel Infiltrationen, empfohlen. VORSORGE AKUTVERSORGUNG NACHSORGENervenschäden. Sie ist ein verantwortlich. Weiters ist er effizientes Verfahren bei der für die Beurteilung/InterpretaWozu benötige ich eine Brustkrebsvorsorge Unfallversorgung Verbandswechsel jeglicher Art Erkennung von Thrombosen tion der erhobenen Bilddaten, Knochendichtemessung? Osteoporosevorsorge Schmerzbehandlung Therapie chronischer Wunden und das Mittel der Wahl zur Die Osteoporose zählt zu den die Erstellung von Befunden Herzinfarktvorsorge sowie die Weiterleitung Infektionserkrankungen Postoperative Verlaufskontrollen Lymphknotendiagnostik. häufigsten Zivilisationskrankder InSchlaganfallvorsorgeformationen an die Gelenkserkrankungen Laborkontrolle / Harnkontrolle heiten der westlichen Welt. zuweisenDiabetesvorsorge den Ärzte und die Hauterkrankungen Folgeerscheinungen Diabetes dieser Verlaufskontrollen Die sonographisch geführte BefundbeSchilddrüsenvorsorge Allergien Tumornachsorge Erkrankung können WirbelIntervention ist eine sichere sprechung mit dem Patienten Arthrosevorsorge zuständig. etc. körper- sowie OberschenkelMethode zur zielgerichteten Demenzvorsorge halsfrakturen sein. Durch frühInfiltration bei Schmerzen Allgemeinmed. Vorsorge zeitige Entdeckung im Zuge aufgrund eines Fersenspornes Warum sollte eine Mammographie-Untersuchung regeleiner Knochendichtemessung oder zur Behandlung eines mäßig durchgeführt werden, und einer Röntgen-UntersuSchnappfingers bei verdickten FACHABTEILUNGEN: und welchen Nutzen habe ich chung, kann eine entsprechenRingbändern, SchleimbeutelIm Interview mit Dr. Daniel davon? de Behandlung der Erkrankung und Gelenksentzündungen Baur, Facharzt für Radiologie: Jährlich erkranken etwa 5000 eingeleitet, und deren Folgen sowie Golfer- und TennisDr. medv. univ. Daniel Baur,können Facharzt für Radiologie Frauen in Österreich an Bruststark reduziert werden. ellbogen. Außerdem können Dr. Daniel Baur, geboren in krebs. Ab dem 40. Lebensjahr Die Strahlenbelastung Blutergüsse oder etwa Zysten Diplom für Mammographie, Notarzt für den Absam, besuchte das Gymnasteigt das Brustkrebsrisiko an, Patienten ist bei modernen Gein der Brustdrüse zielgenau sium der Franziskaner in Hall, daher sind eine frühzeitige räten minimal. punktiert werden. NEUROLOGIE studierte Medizin inALLGEMEINMEDIZIN Graz Erkennung eines bösartigen und absolvierte die undWimmer der sofortige BeWann ist Dr. eine UltraschallDr. Ausbilmed. univ.Tumors Christian med. univ. Martin Sawires dung zum RTA inArzt Innsbruck. handlungsbeginn essenziell für untersuchung Facharzt sinnvoll,fürund für Allgemeinmedizin, Notarzt Neurologie Er schloss die Facharztausbileine Heilung. Im Rahmen des welchen Vorteil bringt diese dung für Radiologie im KH bei der Intervention? BrustkrebsfrüherkennungsPSYCHIATRIE PHYSIOTHERAPIE Kufstein, der UniversitätskliDie Sonographie ist eine strahprogramms dürfen Frauen med. univ. Ernest Abel Kora Boltz nik Innsbruck und imDr.BKH lungsfreie und dynamische zwischen dem 45. und 69. LeFacharzt für Psychiatrie Physiotherapeutin, Schwaz ab. Die ZusatzausbilUntersuchungsmethode. Osteopathie-Diplom Sie bensjahr alle zwei Jahre eine dungen Diplom für Mammosteht jedem Patienten, auch Mammographie durchführen KONTAKTDATEN: graphie-Diagnostik und Notohne Voruntersuchung, zur lassen, bei entsprechenden RiMVZ arzt folgten. In der Freizeit Verfügung und wird vielfach sikofaktoren, z. B. familiärer Medizin vorderes Zillertal spielt er gerne Tennis, ist auf in der Vorsorgemedizin eingeVorbelastung, bereits ab dem Dorfplatz 3 den Bergen anzutreffen und setzt: zum Beispiel Halsschlag40. Lebensjahr. Die MammoA-Spieljochbahn 6272 Kaltenbach Standort Kaltenbach Standort Fügen, Talstation ein leidenschaftlicher Segler. ader-, Schilddrüsen- und graphie ist der Goldstandard A - 6272 Kaltenbach, Dorfplatz 3 A - 6263 Fügen, Hochfügenerstraße 77 T: +43-(0)5283 – 2858 Organsonographie. bei der Erkennung von BrustT: +43 (0)5283 - 2858, F: DW - 58 T: +43 (0)5288 - 20112, F: DW - 12 Online-Terminvereinbarung Was macht ein Radiologe? krebs in Kombination mit unter www.medvz.at Außerdem bietet sie eine Er ist für die Durchführung der+43 (0)699 Ultraschalldiagnostik er-office@medvz.at Hotline: - 112 11 112 |und Mail: | Webseite: www.medvz.at simple und effektive Möglichgesamten Röntgendiagnostik, gänzender MRT. Bei entspre-

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NEUERÖFFNUNG: RADIOLOGIE


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Marktgemeinde Mayrhofen

Jungbürgerfeier der Jahrgänge 2002 - 2004

In seiner kurzen Ansprache betonte Bgm. Moigg, dass die Jungbürgerfeier vor allem früher bedeutet hatte, ein Mitglied der Zivilgesellschaft mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten zu sein, besonders dem Wahlrecht und der Geschäftsfähigkeit. Gerade die Tatsache, in einem friedlichen Rechtsstaat und einer funktionierenden Demokratie leben zu können, sollte nicht als Selbstverständlichkeit gelten. Nicht weit von unseren Grenzen entfernt herrschen Kriegszustände, Diktatur und Unterdrückung. Der von Generationen erkämpfte Wert einer Demokratie wird uns wieder täglich in Erinnerung gerufen, so der Ortschef in seinen Ausführungen. Auch Frau Gemeindevorständin Burgi Huber begrüßte die jungen Leute herzlich und

Fotos: Marktgemeinde Mayrhofen

Die beachtliche Anzahl von fast 40 JungbürgerInnnen konnte Bürgermeister Hans Jörg Moigg am Abend des 21. Oktober im Gemeindeamt willkommen heißen.

betonte, sie alle erfüllen eine wertvolle Rolle als Mitglied unserer Gemeinde, sozusagen der „Marke Mayrhofen“, und das als unentbehrliche Stütze in unterschiedlichsten Berufszweigen in Gesellschaft und Wirtschaft. Stellvertretend für den gesamten Kulturauschuss erging an die Anwesenden Heidi Lassnig und Christina Eberharter der Dank von Kulturreferentin Burgi Huber für die Vorbereitung zur Jungbürgerfeier. Als besonderer Ehren- und

Überraschungsgast konnte „Bergprofessor“ Peter Habeler begrüßt werden, der in seiner bekannt motivierenden und humorvollen Art den jungen Leuten mit auf den Weg gab, man solle immer versuchen, das Leben auch bei Rückschlägen im Grunde optimistisch und positiv zu sehen und aus Niederlagen, die jeden einmal treffen, gestärkt herausgehen. Er selbst, so Prof. Habeler, habe über weite Teile seines bewegten Lebens das Glück gehabt, mit den „richtigen Leuten“ zu-

sammenzutreffen. Er wünschte den JungbürgerInnen, dass sie auf dem beruflichen und privaten Lebensweg ebenfalls dieses Glück haben, netten und wohlwollenden Menschen zu begegnen. Den gemütlichen - für die meisten bis in die frühen Morgenstunden dauernden Ausklang fand diese Feier bei einem Abendessen in der Ginzlinger „Tristenbachalm“, wo zu den Klängen der flotten Musikgruppe „Stark & Bearig“ eifrig getanzt wurde. AL Dr. Stöckl


ZILLERTAL GRATULIERT

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MAYRHOFEN GRATULIERT

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SCHÖNES FÜR DICH UND DEIN ZUHAUSE

Erna Steinlechner – ein 80er

Foto: Familie Eberharter

bez. Anz. | Fotos: Lisa´s Laden

Am Donnerstag, den 20. Oktober, feierte Frau Erna Steinlechner ihren 80. Geburtstag. Vizebürgermeisterin MMag. Monika Wechselberger überbrachte die herzlichsten Glückwünsche der Marktgemeinde Mayrhofen. Beim gemütlichen Geburtstagskaffee mit Nachbarn und Freunden freute man sich sehr über die selbstgebackenen Kuchenvariationen. Die Marktgemeinde Mayrhofen wünscht der Jubilarin auf diesem Wege nochmals alles Gute!

Geburtstagsjubiläum in Mayrhofen Der 80. Geburtstag von Michael Eberharter alias „Larcher Michal“ wurde Mitte September beim Metzgerwirt in Laimach groß gefeiert. Bürgermeister Hans Jörg Moigg, Vizebürgermeisterin MMag. Monika Wechselberger und Gemeindevorständin Burgi Huber überbrachten die allerherzlichsten Glückwünsche und gratulierten im Namen der Marktgemeinde Mayrhofen. Zu den weiteren Gratulanten zählten neben der Dorfgemeinschaft Hollenzen-Eckartau auch seine vielen Vereinskameraden. Michael ist im Vereinsleben von Mayrhofen sehr engagiert und war zudem von 1992 bis 1998 als Mitglied des Gemeinderates tätig. Seinen „grünen Daumen“ kann man jedes Jahr aufs Neue bewundern. Bei der Blumenschmuckbewertung zählt der „Larcherhof in Hollenzen“ zu den schönsten Häusern im Gemeindegebiet. Die Marktgemeinde Mayrhofen wünscht dem Jubilar auf diesem Wege nochmals alles Gute! Die „Zillertaler Heimatstimme“ gratuliert recht herzlich!

Darf‘s ein bisschen Herz sein? Wie jedes Jahr im Herbst freuen wir uns über die neue Bastion Collections Kollektion. Von Tassen, Teller und Schüsseln bis Kissen, Küchenwäsche und ausgewählten Dekostücke ist für die ‚Schwarz-Fans‘ wieder viel dabei. Mit netten Worten oder schönen Mustern, zum Mischen und Ergänzen. Denn das Besondere an dieser Linie ist, dass es immer perfekt zusammenpasst. Ganz egal, ob man mit ein paar Tassen startet oder sich gleich für ein komplettes Service entscheidet. Es gibt immer die Möglichkeit, die Sammlung zu erweitern. Außerdem sind diese Produkte ideale Geschenke, da sie farblich sehr schlicht gehalten sind und trotzdem so lieblich wirken. Und beim Stichwort Geschenke … seid ihr schon bereit für Weihnachten? Bei uns wird es ab November nach und nach weihnachtlich. Wir freuen uns schon sehr darauf, euch ein bisschen zu verzaubern, bei der Geschenkeauswahl behilflich zu sein und natürlich, alles liebevoll zu verpacken. Wir freuen uns auf euch, euer Lisa’s Laden-Team Lisa Lechner | Hauptstraße 480, 6290 Mayrhofen T +43 664 15 16 482 | info@lisas-laden.at www.lisas-laden.at


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KULTUR IM ZILLERTAL

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Ludwig Dornauer, vom Zillertaler Bergbauernbua zum Schauspieler und Buchautor

Zruggdenken, zualosn und weitergiah –

„Je älter ich werde, umso öfter muss i z`ruggdenken wie es früher war“, so Ludwig Dornauer. „Schicksalsschläge in der Familie und die harte Arbeit am Bergbauernhof am Pankrazberg waren für mich prägend, und so begann ich sehr früh mit dem Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten in Zillertaler Mundart.“ Beim von der Sonne gebräunten „Zoderhäusl“ am Pankratzberg hoch über Fügen, umgeben von Blütensträuchern, Apfel- und Kirschbäumen ist zwar schon der Herbst eingekehrt, die roten Pelargonien am „Solder“ zeigen sich aber noch einmal in Hochform. Die warme Ausstrahlung vorm Haus setzt sich im Bauernhaus fort. Es fallen einem sofort die kreativen Dekorationen aus verschiedenen Früchten, Kräutern und Blumen auf. Von der Holzdecke hängen Bünde aus Rosmarin, Kamille, Melisse und Lavendel, die einen angenehmen, natürlichen Duft verströmen und zur gemütlichen und lebendigen Wohlfühlatmosphäre im Haus beitragen. Christl, die Frau von Ludwig, ist im „Zoderhäusl“ der Ruhepol und setzt mit ihrem großen Kräuter- und Bauerngartl kulinarische Akzente.

Einblicke in das genügsame und harte Leben am Bergbauernhof Das war nicht immer so. Aufgewachsen ist Ludwig Dornauer als eines von drei Geschwistern beim „Zoderhäusl“, einem Bauernhof am Pankrazberg, wo neben den Kühen noch Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner zu versorgen waren. „Wenn ich zurückdenke, dass ich bereits mit fünf Jahren, bevor ich in die Schule gegangen bin, am Gartalm-Hochleger bei jedem Wetter und oft einfallendem Nebel - dass ich nicht mehr gewusst habe, wo unten und oben ist - auf gut 2000 Meter Seehöhe die Kühe gehütet habe, wird mir heute noch schwindlig. Der tägliche einstündige Fußmarsch zur Schule hinunter war im Sommer ja noch erträglich, aber im Winter, wenn`s über Nacht oft einen guten Meter Schnee hergschmiss`n hat und nu kua Schneapflug gfohrn ischt, hot da Schulweg nocha a wiag länger dauert. Nit in die Schual gia, dös hat‘s nit geb`n ba meine Eltang.“ Ludwig ging nicht gar so gerne zur Schule, „weil wir Schüler vom Lehrer fascht zu oft a Watsch`n kriagt hom. Aber über meinen damaligen Lehrer Gerold Moll lass i trotzdem nix kemmen, weil von

ihm habe ich viel gelernt. Der Lehrer Moll war es auch, der meinen Hang zur Lyrik damals schon erkannt hat und mich an mein‘ letzten Schualtog zum ‚Weiterdichten‘ regelrecht gedrängt und ermutigt hat. Wenn ich heute so zurückdenke, war mein Lehrer zwar sehr streng, aber einer der wichtigsten Bausteine für meine heutige ZillertalerMundart-Schreibweise.“ Am 4. Jänner 1968 stand die Welt für Ludwig plötzlich still „Mein Vater hat zwar den zweiten Weltkrieg überlebt und ist von Stalingrad halb erfroren und mit noch einigen Blessuren heimgekehrt, aber seinen späteren Herzinfarkt mit 45 Jahren, um halb fünf Uhr in der Früh, kurz vor dem Melken, hat er nicht überlebt, nur weil um diese Zeit kein Arzt zum Auftreiben war.“ Ab diesem Tag, Ludwig war gerade einmal 14 Jahre alt, stand seine Welt urplötzlich still, und ab diesen Tag war nichts mehr so wie früher. Ab diesem Tag hieß es für Ludwig um halb fünf Uhr in der Früh aufstehen, füttern, zum „Formas“ schnell eine Brennsuppe löffeln, dann die Kühe melken, ausmisten und die mindestens 30 Liter fassende Milchzummel noch zur Kashütt`n beim Mosergatterl am

Pankrazberg schleppen. „Nur mein Großvater, der zu dieser Zeit auch schon nicht mehr der Jüngste war, hat mir in diesen schweren Stunden geholfen.“ Ein Ansuchen bei der Schulleitung hatte damals bewirkt, dass Ludwig die Schule zwei Monate vor Schulende verlassen konnte, um die anstehenden Arbeiten auf der Alm und beim Bauernhaus wie das Zäunen, Mähen, Heutragen und Mistaufziehen mit einer Seilwinde, um ihn dann auf die Felder zu verteilen bewältigen zu können. Beim Mähen, Heuen und Misten halfen damals die umliegenden Bauern untereinander immer zusammen, was eine große Erleichterung war. In der noch verbleibenden Zeit war dann das „Taxnschnoatn“ angesagt. „Da es zu dieser Zeit noch kein Stroh als Streu für unsere Tiere gab, wurden Fichtenäste geschabt und deren Nadeln und ganz kleinen Äste als natürlicher Einstreu im Stall verwendet. Die restlichen dickeren Äste wurden im Winter zum Heizen vom Kachelofen verwendet.“ „Unser Bauernhof war zu dieser Zeit ein reiner Selbstversorger, wo wir Butter, Graukäse, Brot, Erdäpfel, Eier, Fleisch und Speck selbst herstellten. Bis Mitte der Fünfzigerjahre haben wir sogar noch Weizen,


KULTUR IM ZILLERTAL

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Schönes und Interessantes „vo Ameacht“

Fotos: Kraiger Walter

Zillertaler Mundart als Weltkulturerbe

Roggen und Hafer zum Brotbacken auf unseren Feldern angebaut und bei der Klingler Mühle in Kleinboden mahlen lassen. Aus den im Wald gepflückten Preisel- und Heidelbeeren sowie den Äpfeln, Birnen und Kirschen aus unserem Garten hat meine Mama besonders gut Marmeladen eingekocht, mit denen wir das ganze Jahr unser Auskommen hatten.“ Die Zillertaler Mundart hat bis heute von ihrer Ursprünglichkeit nichts eingebüßt Nach der Verpachtung des Bauernhofs, der bisher sein Lebensinhalt war, machte Ludwig eine Ausbildung zum Masseur. „Durch meinen typischen Zillertaler Dialekt und meinen urigen Charme war ich bei den Hotelgästen in Seefeld und vor allem bei den Damen in der Schönheitsfarm in Rottach-Egern sehr beliebt“, erzählt Ludwig. „Da wurde mir erst richtig bewusst, welch Aussagekraft und Potenzial meine Stimme und mein uriger Zillertaler Dialekt hatte und was ich damit bewirken konnte. Da habe ich mich wieder an meinen Lehrer Moll erinnert, der mir schon damals aufgetragen hat, Bua, mach etwas aus deinen schönen Mundartgedichten.“ Viele der Kundinnen in der Schönheits-

farm wollten sich damals nur von dem charmanten jungen Tiroler mit der schönen Stimme und dem urigem Dialekt massieren lassen. Dabei war ebenfalls die Geschäftsfrau Ruth von Zerboni, die Ludwig eine private Schauspielausbildung in München ermöglichte und dabei unterstützte. Ludwig Dornauer bekannt auch als „Die Stimme Tirols“ im ORF-Landesstudio Ludwig Dornauer ist seit 1989 freiberuflich für Film und Fernsehen tätig und spielte bisher in über dreißig Filmen mit. Seit 1995 ist Ludwig Dornauer zudem als Sprecher und Radiomoderator im ORFLandesstudio Tirol tätig. Seine unverwechselbar markante Stimme brachte ihm den Beinamen „Die Stimme Tirols“ ein. Die ORF-Zuseher kennen Ludwig Dornauer außerdem aus Karin Brandauers und Gernot Friedels Mehrteiler „Verkaufte Heimat“, für den Dornauer 1998 preisgekrönt wurde. Bleibenden Eindruck hinterließ Ludwig Dornauer gleichfalls in Felix Mitterers „Piefke Saga“. Dieser schrieb im Vorwort von Ludwig Dornauers Hörbuch „Weitergiah“: In so vielen meiner Stücke und Filme hat Ludwig Dornauer gespielt, hab‘ eigens für ihn die

Rollen geschrieben, weil er so gut, so authentisch war, ein ganz wichtiger Begleiter durch mein Leben. Zillertaler Kulturgut als literarisches Erbe Tirols bewahren Die Zillertaler Mundart hat bis heute von ihrer Ursprünglichkeit nichts eingebüßt. Ludwig Dornauer versucht mit seinem druckfrischen Buch „Weitergiah“, bei dem auch zwei CDs mit ausgewählten Texten und Musik von Maria Ma beigelegt sind, seine tiefgründigen Zillertaler-Mundart-Kurzgeschichten - wie z. B. von der Summa Hitz, vom Antlass, vom Taxnschoater vom Spatherbischt am GachtHoachleger, Wia’ s war vor 60 Jahr und Dezembersunn, um nur einige zu nennen - als lebendiges Zillertaler Kulturgut und literarisches Erbe des Tiroler Dialekts zu bewahren. Maria Ma versucht mit ihrer Musik die Persönlichkeit von Ludwig Dornauer zu interpretieren Bereits seit ihrem fünften Lebensjahr zählt das uralte Saiteninstrument zu dem wichtigsten musikalischen Ausdrucksmittel von Maria Ma. Gemeinsam mit Ludwig Dornauer gründete Maria Ma ein literarisch-musikalisches Ensemble und bekam durch

dieses Projekt einen völlig neuen Zugang zu ihrem Instrument. Aus diesem Klangwunder entwickelte Maria Ma einen unverwechselbaren Stil und eröffnete sich damit eine völlig neue musikalische Freiheit. Inspiriert von Ludwig Dornauers tiefgründigen Texten, kreierte Maria Ma für sein Zillertaler-Mundart-Hörbuch „Weitergiah“ einen puristischen Hackbrett-Sound, bei dem komplexe Rhythmik mit sphärischen Tönen zu einem vielfarbigen Klangteppich verwebt worden sind. Maria Ma schafft damit eine hörenswerte Symbiose von Ludwig Dornauers Zillertaler Mundartgeschichten in Begleitung ihres virtuosen HackbrettSounds und sorgt damit für ein völlig neues Hörerlebnis. Untermalt wird das stimmige Hörbuch „Weitergiah“ noch mit stimmigen Illustrationen von Prof. Hans Salcher. Die Buchpräsentation mit Ludwig Dornauer, Maria Ma und Georg Schärmer findet am 17. November im FeuerWerk Fügen statt, Beginn ist um 20 Uhr. kawa


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WINTERVORFREUDE IM ZILLERTAL

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Was genau während der Revison gemacht wird, das liest du hier!

Fotos: privat

Über Technik, die uns Sicherheit bietet – ein Lokalaugenschein

Lehrlingsausbildung: Beschneiung

Zum Beispiel bei der Streckenrevision werden die Stützen kontrolliert und gewartet. Dabei werden gleichfalls die Lager und der Gummi der Seilrollen untersucht. Es werden die Tiefe der Rillen, in denen das Seil läuft, sowie die Spurung der Rollenbatterie kontrolliert. Dem Seil selbst kommt größte Aufmerksamkeit zu. Das wird bei langsamer Geschwindigkeit monatlich augenscheinlich kontrolliert und periodisch magnetinduktiv untersucht. Auch die Seilklemmen gehören zu den Sicherheitsbauteilen und werden laufend kontrolliert. Damit Tausende Gäste wieder sicher auf den Berg kommen, um unvergessliche Momente zu erleben, muss Hunderte Stunden davor vieles gecheckt und überprüft werden. Sicherheit geht immer vor! Dieses und vieles mehr wird zwischen den Saisonen erledigt. Was genau, das haben wir wissen wollen, und wenn´s dich ebenso interessiert, dann lies weiter. Betriebsleiter, Martin Keiler aus Schlitters, ist so freundlich gewesen und hat sich die Zeit genommen. Lieber Martin, du bist schon bald 30 Jahre Betriebsleiter bei den Kaltenbacher Bergbahnen. Für wie viele Lifte bist du zuständig? Ca. 20 Anlagen inklusive Schlepplifte.

Welche Teile der Bahn müssen am häufigsten untersucht werden? Alle wichtigen Systeme werden entsprechend den Vorgaben der Behörden und der Herstellerfirmen von geschulten und erfahrenen Mitarbeitern nach den jeweiligen Vorgaben gewartet und kontrolliert. Erzähl uns doch mal, was genau und wie oft kontrolliert und überprüft werden muss, damit man beruhigt in die Wintersaison starten kann? Es werden alle Teile einer Seilbahnanlage nach vorgegebenen Intervallen kontrolliert. Dazu gehören z. B. sämtliche Stützen mit den einzelnen Rollen, die Stationen, das Seil, die Seilklemmen und die verschiedenen Fahrzeuge (Sessel, Gondel).

Dabei ist noch zu unterscheiden zwischen Kontrollen, die täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich durchzuführen sind. Weiters gibt es noch periodische Überprüfungen, die durch externe Stellen mit Abstimmung der Behörden durchgeführt werden. Wie kann sich unsere Leserschaft einen Revisionstag vorstellen? Am Vortag werden von der Betriebsleitung die Arbeiten für den nächsten Tag vorbereitet und zusammengestellt. In der Früh wird mit den Betriebsfahrzeugen pünktlich von der Talstation zur Bergstation gefahren, und dort erfolgt die Einteilung. Nach dem Briefing fahren die Teams zu den jeweiligen Stationen und erledigen

Lehrlingsausbildung: Elektrotechnik

die besprochenen Arbeiten. Am Ende des Tages treffen wir uns bei der Bergstation und fahren wieder zur Talstation. Noch eine energietechnische Frage: Gibt es bei euch im Unternehmen erneuerbare Energiequellen? Ja, zum Beispiel Fotovoltaikanlagen an Seilbahnstationen, auf dem Dach unseres Parkhauses usw. Heizung mit Tiefenwärme und Wärmepumpe, vier Wasserkraftwerke mit Speicherseen. Dadurch wird ein bedeutender Teil unseres jährlichen Strombedarfs ökologisch abgedeckt. Auch einige Betriebsfahrzeuge unseres Fuhrparks sind bereits auf reinen Elektrobetrieb umgestellt und werden bei den Ladestationen unseres eigenen Stromnetzes aufgeladen. Habt ihr zum Beispiel eine Fotovoltaikanlage oder Ähnliches? Ja, zwei. Weitere sind in Planung. Danke für die Antworten. Jetzt wissen wir besser, wie umfangreich und arbeitsintensiv die Wochen der Revision sind. „Vergelt‘s Gott“ fürs Gespräch.

Betriebsleiter Martin Keiler

An dieser Stelle wünschen wir allen Liftbetreibern eine gute Wintersaion und unfallfreie Betriebsstunden! M.W.


WINTERVORFREUDE IM ZILLERTAL

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Wintervorfreude für die einen, Vorarbeit auf den Winter für die anderen

Fotos: privat

Gespräch im Skigebiet Hochzillertal auf der Kaltenbacher Skihütte

Zu Besuch im Murmelland rund um die Kaltenbacher Skihütte.

Der letzte Montag war im Zillertal ein trüber Tag. Ein richtiger Novembertag. Die Wettervorhersage war schon niederschmetternd: viele Wolken und starker Regen. Bewölkt war auch unsere Stimmung in der Redaktion. Uns wollte nichts einfallen. Kann vorkommen. November eben. Die Trübsinnigkeit hielt aber nur bis zur zweiten Kaffeetasse. Und nach dem leckeren Linzer Kuchen, ja, du hast richtig gelesen, wir waren früh dran, ging´s dann so richtig bergauf. Und da hatten wir schon das Stichwort. Bergauf … Genau das bringen wir diese Woche. Wir schauen hinauf zur Familie Schweiberer, zur Kaltenbacher Skihütte, fragen nach dem Stand der Vorbereitungen für die Wintersaison, sind neugierig auf die Frage, klappt´s denn mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und interessieren uns für „des Eideckn”. Was ist damit gemeint? Diese und ähnliche Fragen werden hier beantwortet: Heimatstimme: Liebe Familie Schweiberer, bald wird die Bergsaison wieder in vollem Gange sein, die Touristen werden es kaum erwarten können, frischen Schnee unter den Skiern zu spüren. Sie werden sich freuen, bei einem Stelldichein auf der Skihütte lustig in den Nachmittag zu feiern.

Viele kennen ja nur die Bilder von fröhlichem Après-Ski, von vollen Liegestühlen und dergleichen. Uns interessiert heute vor allem die Zeit davor. Das, was für andere Wintervorfreude ist, heißt für euch Vorbereitung. Was muss alles gemacht werden? Wie viele Tage seid ihr unterwegs, um für den Winter gerüstet zu sein? Tobias Schweiberer: Hallo Liebes Heimatstimme-Team! Diese vielen Arbeitsschritte in wenige Sätze zu fassen, ist gar nicht so einfach. Allererst wird natürlich gedankt, dass wir arbeiten

Die Kaltenbacher Skihütte im Skigebiet Hochzillertal im Winter.

durften und eine sehr gute Sommersaison hatten. Ja, die Mitarbeiter-Frage (Grinsen): Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir zuverlässige einheimische Mitarbeiter seit bis zu 18 Jahren in unserem Team haben, auf die wir jährlich bauen können. Dennoch beginnt die erste Vorbereitung bereits Anfang September mit der Einschätzung der kommenden Wintersaison und den dafür passenden Bestellungen bei den Großhändlern in der Region. Dies war durch die steigenden Preise in diesem Jahr besonders schwierig abzuwägen. Mit der ausklingenden

Sommersaison werden dann die Lager von sommerlichen Altlasten befreit, um Anfang Oktober mit den ersten Paletten von Trockenartikeln zu starten, wie beispielsweise mit Pellets, Mehl, Frittieröl, Semmelbrösel, Knödelbrot und so weiter. Diese werden händisch an die dafür vorgesehenen Plätze gestapelt, um jeden Zentimeter auszunutzen. Zeitgleich beginnen wir mit Abbauarbeiten an unseren Spielgeräten vom Murmelland Zillertal, das wir seit 2009 betreiben. Erst Mitte Oktober starten wir mit der Eindeckung von Getränkeartikeln, da diese bequemer mit sogenannten Limowagen an die Plätze gebracht werden können. Zeitgleich wird meistens abends unser Winter-Fuhrpark durchgecheckt. Von Ölwechsel bis hin zum Radlagertausch ist alles dabei. Diese werden dann mit dem eigenen LKW noch vor dem ersten Schnee hochgefahren. Weitere Arbeitsschritte, wie Biergarnituren vorbereiten, Liegestühle reparieren und viele organisatorische Dinge, werden auch so nebenbei durchgeführt. In Stunden zusammenzufassen sind diese Arbeiten nur sehr schwierig, da diese Aufgaben durch viele unterstützende Hände getan werden. „Vergelt‘s Gott“ fürs Gespräch und natürlich wünschen wir allen Zillertaler Betrieben eine Bomben-Wintersaison! St.W.


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ANNO DAZUMAL

Über Gästewerbung anno Schnee!

Werbung heißt Inszenierung – Damals wie heute! Ein Teil dieser Heimatstimmen-Ausgabe widmet sich der Wintervorfreude. Hotellerie und Privatzimmervermieter rüsten sich, damit jeder Gast einen unverwechselbaren Urlaub im Zillertal verleben kann. Betriebe sind bemüht, Umbauten und Renovierungen zeitgerecht abzuschließen. Daneben sind die TVBs bestrebt, Gäste anzulocken und mit winterlicher Superlative zu werben, damit sich alle Betten füllen und die getroffenen Vorbereitungen nicht umsonst gewesen sind. Auch ich möchte mit meinen ausgewählten Beiträgen eine Werbeoffensive aus längst vergangenen Tagen zeigen und damit erinnern, wie sehr man sich um jeden Gast gemüht hat. Kannst´ dich noch entsinnen? meim

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IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Monika Wechselberger Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen

Mit kleinen Dingen GROSSES bewirken

Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Die erste Ausgabe in jedem Monat ist eine talweite Ausgabe mit vorgezogenem Annahmeschluss - siehe dazu die Mediadaten und Hinweise in der Heimatstimme! Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service Frau Anita Pfister-Kreidl | T 05285/64000-11 office@mayrhofen.tirol.gv.at Titelbild: © Wirtschaftskammer Tirol

Abgabeschluss 14. November

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Ist der Karton gepackt, könnt ihr den Karton gerne bei mir abgeben: Michaela Hochmuth, Laubichl 141b, 6290 Mayrhofen; Mobil 0676 717 5555 Termin bitte nach Vereinbarung. Ich freu mich wiederum auf viele Kartons. „Vergelt‘s Gott“ und herzliche Grüße! Michaela Hochmuth (ehrenamtliches Mitglied seit 2016) Informationen sowie Packtipps und weitere Abgabeorte: www.weihnachten-im-schuhkarton.org

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