ZILLERTAL AKTUELL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 30. April 2021 · Nr. 17
SENIOREN IM ZILLERTAL Rüstig, kreativ und guter Laune Seite 3, 16-20
DUFTENDES SCHMANKERL
WSV HIPPACH ZUFRIEDEN
GRUPPENAUSSTELLUNG
Das Veilchen als Spender von Vitaminen & Spurenelementen
Trotz Einschränkungen eine erfolgreiche Skisaison 20/21
Zahlreiche Künstler zeigen ihre Werke in der ZE TUX GALLERY
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SEITENBLICKE
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme
Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.
MAYRHOFEN Musikalische Größen des Zillertals präsentieren die neue Zillertaler Musikanten-Wurst beim Hofladen Edenlehen.
ASCHAU Zu Besuch bei Stefan Wildauer einer der sein Hobby zum Beruf gemacht hat!
Foto: privat
Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteur: Clemens Eberharter
Foto: Hotel Edenlehen Mayrhofen
Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen
Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.
ZELLBERG Magdalena und Andi bei einer Radtour auf der Zillertaler Höhenstraße.
Foto: Hubert Aschenwald
Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.
Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Sabine van Erp / Pixabay
SCHLITTERS Zwei neue Mitglieder bei den Zillertaler Heilkräuterfreunden.
Foto: Hubert Aschenwald
Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.
AUFGEBLATT‘LT
SENIOREN IM ZILLERTAL
Rüstig bleiben durch Aktivität und soziale Kontakte
Fotos: RadA
Wir werden nicht jünger
„Raus aus dem Alltag“ heißt es hoffentlich bald wieder in Tux.
Fortschritte der Medizin lassen uns immer älter werden. Wer auch noch rüstig ist, möchte jung und frisch bleiben. Daher widmet sich ein Teil dieser Ausgabe der Zillertaler Heimatstimme diesem Thema. Ganz wesentlich ist der Kontakt zu Familienangehörigen, ganz besonders zu jungen Menschen. Manche bilden sich fort, einige studieren sogar. Auch eine aktive Freizeitgestaltung trägt dazu bei. Die anhaltenden Einschränkungen in unserem Leben haben jedoch über alle Schichten hinweg eine unglaubliche Sehnsucht wachsen lassen: den Wunsch nach einer baldigen Wiederkehr liebgewonnener Angewohnheiten. Wie ein Treffen im familiären Rahmen oder mit Freunden, für welches wir seit Monaten eine gewisse Personenanzahl nicht überschreiten dürfen. Oder nach banalen Dingen wie einem Handschlag zur
Begrüßung statt dem Kreuzen der Füße oder dem Aneinanderschlagen von Fäusten. Ebenfalls hat unser Alltagsleben mutiert. Weil niemand mit dieser neuen Normalität seine Freude hat, haben viele das Wort „normal“ bereits aus ihrem Sprachgebrauch gestri-
chen. Wir alle hoffen auf eine Renaissance des Alltags. Sich endlich wieder mal treffen möchte man sich zum Beispiel in Tux. Aus gutem Grund: Bei „Raus aus dem Alltag“ (RadA) stehen seit zwanzig Jahren generatio-
Auch Diözesanbischof Hermann Glettler verbrachte Zeit in gemütlicher Runde beim gemeinsamen Kaffee.
nenübergreifendes Kommunizieren, Ausflüge, Tanz, gemeinsames Musizieren sowie Gesellschaftsspiele am Programm. Themen, worüber sich Jung und Alt üblicherweise an jedem Freitagnachmittag unterhalten, sind vielfältig. Es sind Erinnerungen an die Kindheit und Veränderungen in der Arbeitswelt bis hin zu Erfahrungen mit moderner Technik. Bei Kaffee und Jause erzählen manche vom neuen Bad mit barrierefreiem Zugang oder davon, wie komfortabel sich individuell angepasste Hörgeräte erweisen. Andere berichten – zum Teil nachdenklich – von ihrem Videotelefonat mit Enkeln und Urenkeln. Wieder andere sprechen mit Händen und Füßen begeistert über Reisen ins Ausland sowie von Erlebnissen bei Ski- und Bergtouren. Und sie klären junge Familienmütter darüber auf, wie das richtige „Dampfl“ fürs Brotbacken am besten gelingt. fw
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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
TUX
MAYRHOFEN
ZELL/ZILLER
STUMM/FÜGEN
ZAHNARZT
APOTHEKEN
Sa 1.5.
Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Christoph Streli Gerlosstraße 30 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
ZA Reinhard Seifert WEER Bahnhofstraße 18 05224 67235 09.00 bis 11.00
Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 16.00 bis 18.00
So 2.5.
Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Gerald Mair FÜGEN Karl-Mauracher-W. 26 05288 63116 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
ZA Reinhard Seifert WEER Bahnhofstraße 18 05224 67235 09.00 bis 11.00
Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00
Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Rupertus Apotheke in Stumm von Sa., 1.5., bis Fr., 7.5., für Notfälle erreichbar.
NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf
(im Ausland und vom Handy)
112
Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122 Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141 BKH Schwaz 05242 600
SOZIALSPRENGEL
Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)
Frauen-Notruf Gesundheitshotline
01 717 19 1450
Telefonische Gesundheitsberatung
Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418
(Mo bis Fr)
Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialsprengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20 Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337
ZILLERTAL TV
TV-PROGRAMM: 30.4.-7.5. Immer zur vollen Stunde: Franz Wechselberger erzählt: Geschichten rund um die Tuxerstraße/Stillupklamm Teil 4 Land & Leute Immer zur halben Stunde: Gauderfestumzug 2014 Kultur & Tradition
UNSER NACHWUCHS
Foto: Lydia Sürth Photography
BILD DER WOCHE
LISA STOCK TUX geboren am 04.04.2021 um 18.55 Uhr, 3360 g/52 cm Elisabeth und Christian Stock mit Selina
SPRUCH DER WOCHE Sterne fallen nicht vom Himmel, sie werden geboren.
So blau blüht der Enzian
Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at
Autor: unbekannt
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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Das Auenland Sidan ... ... bleibt aufgrund von Verbesserungs- und Rasenverlegungsarbeiten bis einschließlich Mittwoch, 12. Mai, GESCHLOSSEN. Wir danken für euer Verständnis!
Foto: TVB Mayrhofen-Hippach
Gemeinde Schwendau & Tourismusverband Mayrhofen-Hippach
bez. Anz.
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Einladung zum 20-Jahr-Jubiläum Pflanzen- und Samen-Markt KA
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Am Samstag, 8. Mai von 8.30 bis 13.00 Uhr Hippach/Laimach Festplatz
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Marktgemeinde Mayrhofen
AMTLICHE MITTEILUNGEN Frühjahrs-Krämermarkt abgesagt Der für 8. Mai geplante Frühjahrs-Krämermarkt muss nach stattgefundener rechtlicher Prüfung und Auskunft der Bezirkshauptmannschaft Schwaz als Gesundheitsbehörde wegen der nach wie vor herrschenden Corona-Situation leider abgesagt werden. AL Dr. Stöckl
Neue Öffnungszeiten Gemeindeamt ab 1. Mai Montag: 7.45 Uhr - 12.00 Uhr | 13.00 Uhr - 17.45 Uhr Dienstag: 7.45 Uhr - 12.00 Uhr | 13.00 Uhr - 17.00 Uhr Mittwoch und Donnerstag: 7.45 Uhr - 12.00 Uhr Freitag: 7.45 Uhr - 12.15 Uhr
Ernährungsberatung in Zell am Ziller Am 10. und 17. Mai finden im Sprechzimmer der Marktgemeinde Zell am Ziller von 8.00 bis 12.00 Uhr die nächsten Ernährungs- und Diätberatungen des Sozial- und Gesundheitssprengels statt. Eine telefonische Terminvereinbarung ist hiezu erforderlich und kann unter 05282/2222-20 (Frau Hauser) vorgenommen werden.
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Selbstgezogene Jungpflanzen Saatgut alter und seltener Sorten aus eigener Saatguternte Bienen- und Honigbäume Eigene Ernteprodukte werden angeboten Infostand zum Thema heimische Gehölze und zu allen Fragen rund um den Hausgarten
Wir freuen uns auf interessante Gespräche und Diskussionen. Die Veranstaltung ist eine Initiative für ein Zillertaler Netzwerk zur lebendigen Erhaltung alter Kultursorten und ein „Garteln“ ohne Chemie und Gift! Von den Schwentacher-Bäurinnen gibt es g‘schmackige Zillertaler Krapfen zum Mitnehmen. Mit dabei sind auch die Initiative „Natur im Garten“, der Bienenbaumexperte und Gärtnermeister Josef Siedler sowie die bekannteste Tiroler Gartenexpertin, Gerda Walton. Dies ist eine Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum des Obst- und Gartenbauvereins Hippach-Ramsau-Schwendau mit befreundeten Vereinen und Initiativen. Bei der Veranstaltung sind die aktuellen Corona-Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten!
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KIRCHNBANK'L
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 30.4. – 9.5. Freitag, 30.4. – 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Josef Geisler, Griena/f. Erika u. Engelbert Kröll/f. Tilly Thanner/f. Fam. Sporer u. Dreml/f. Theresa u. Manuela Sporer/f. Toni Sailer/f. Traudl Moser Samstag, 1.5. - 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst u. Florianfeier der Freiwilligen Feuerwehr, Wetteramt Dorf Haus, Wetteramt Hollenzen, Eckartau + Schweinberg Keine Vorabendmesse Sonntag, 2.5. - 5. So. d. Osterzeit 8.00 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst und Wetteramt Hochstegen, 19.00 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche Montag, 3.5. – 18.30 Uhr Rosenkranzgebet, 19.00 Uhr Abendmesse f. Ann Edwards/um Glück und Segen Mittwoch, 5.5. – 7.00 Uhr Frühmesse und Wetteramt Dorfhaus 19.00 Uhr Maiandacht bei der Hubertuskapelle Freitag, 7.5. - Herz-Jesu-Freitag 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Robert und Barbara, Maria Huber/f. Anna Eberharter/f. Georg Eberharter/f. Josef u. Viktoria Kröll, Noal/f. Johann Steiner/ f. Maria Kröll, Schettl/f. Traudl Moser Samstag, 8.5. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Rosa Geisler/f. Franz Eberl/f. Maria Steiner/f. Traudl und Markus Stauder/f. Vroni Puchrucker/f. Helga und Michael Stöckl/f. Verst. der Fam. Niedermühlbichler Sonntag, 9.5. - 6. So. d. Osterzeit - Muttertag 8.00 Uhr Hl. Messe f. Simon u. Zenzl Kröll, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst 19.00 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.ne RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Samstag, 1.5. Hippach: 19.00 Uhr Wortgottesdienst, Aschau: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 2.5. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe, Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, 19.00 Uhr Maiandacht, Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 30.4. – 2.5. Freitag, 30.4. - Hart: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 1.5. - Staatsfeiertag - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe. Stumm: 14.00 Uhr Taufe Mathias Wechselberger, 19.30 Uhr Hl. Messe – Orgel Josef Geisler Sonntag, 2.5. – 5. Sonntag nach Ostern Hart: 8.30 Uhr Festmesse mit P. Dr. Markus Schmidt SJ – Musik: Quartett d. Kirchenchores Ried, 19.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Festmesse mit P. Dr. Markus Schmidt SJ – Orgel Elfriede Angerer, 19.30 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche Das ewige Licht brennt - in Hart für Marianne/Josef Niederklapfer, in Stumm für Karl/Viktoria Riedl RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH – 1.5. – 6.5. Samstag, 1.5. - 19.30 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche Sonntag, 2.5. – 5. Sonntag nach Ostern 19.00 Uhr Hl. Messe zu Ehren der Gottesmutter Gestaltung: Sarah, Sonja und Valentina Donnerstag, 6.5. - 18.00 Uhr Abschluss der Firmvorbereitung von 2020 mit Firmprobe und Übergabe der Firmkarten Das ewige Licht brennt von 2.5. – 8.5. in Ried: für die armen Seelen in Kaltenbach: für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN – 1.5.-2.5. Samstag, 1.5. - Gottesdienst in der Astenkapelle wurde abgesagt Sonntag, 2.5. - 10.00 Uhr Hl. Amt – musik. Gestaltung: AcaBellas
RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS – 1.5. – 4.5. Samstag, 1.5. – 5. Sonntag nach Ostern 18.30 Uhr Hl. Messe für Priester und Ordensberufe Dienstag, 4.5. - 18.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 2.5. – 8.5. für Peter Lechner www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 30.4. – 2.5. Freitag, 30.4. - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 1.5. - 7.30 Uhr Hl. Messe, 17.30 Uhr Vorabendmesse 19.00 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche Sonntag, 2.5.- 5. Sonntag der Osterzeit 6.30 – 6.50 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe 8.30 – 8.50 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau mit Wetteramt für Bichl 19.00 Uhr Abendmesse Maiandachten in der Pfarre Pfarrkirche: jeden Samstag um 19.00 Uhr, Ramsau: täglich im Mai um 19.00 Uhr, Maria Rast: jeden Sonntag (ab 9. Mai) um 14.30 Uhr, Josefskapelle: jeden Montag um 19.00 Uhr, Gerlosberg: jeden Samstag um 19.30 Uhr - abwechselnd in der Enzianhofkapelle und Schulhauskapelle - Beginn bei der Schulhauskapelle, jeden Sonntag um 19.30 Uhr in der Schwoagerkapelle CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Herzliche Einladung zu den protestantischen Gottesdiensten am Sonntag um 10.30 Uhr und 17.30 Uhr. Diese finden in deutscher Sprache statt und werden falls nötig ins Englische übersetzt. Ort: Polytechnische Schule Mayrhofen. Die Bibelstunden finden am Freitag um 19.30 Uhr statt. Wir bitten um Anmeldung für die Bibelstunden. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel./Fax 05244 / 62448 Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst am Sonntag, 2. Mai, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach mit Pfarrerin A. Petritsch. Voranmeldung zu den Sonntagsmessen jeweils telefonisch oder per E-Mail bis Freitag davor 11.00 Uhr im Pfarrbüro. E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach: Sonntag, 9.30 Uhr, Mittwoch 19.30 Uhr Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at
In lieber Erinnerung gedenken wir beim 5. Jahresgottesdienst
Franz Eberharter jun. * 18.10.1989 ✝ 6.5.2016
am Sonntag, den 2. Mai 2021 um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche Hart i. Z. Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ allen, die daran teilnehmen oder im Stillen an ihn denken und für ihn beten. Deine Familie
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Anton Hollaus 97. Lj. 20. April 2021 Finkenberg
Otto Mair 71. Lj. 17. April 2021 Schlitters
Arnold Karl 74. Lj. 24. April 2021 Stumm
Alois Mitterer 91. Lj. 25. April 2021 Finkenberg
Der Tod eines geliebten Menschen ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die man lange behalten durfte. Wir möchten all jenen, die uns anlässlich des Todes unserer geliebten
Ann Edwards * 30.10.1939
† 07.04.2021
ihre Anteilnahme gezeigt haben, von ganzem Herzen danken. Jede Geste des Mitgefühls, jedes tröstende Wort und jedes Zeichen der Wertschätzung waren uns ein Trost in den traurigen Tagen des Abschieds. Es war schön zu sehen, dass nicht nur wir unsere Ann vermissen werden und sie in vielen Herzen eine ewige Spur der Liebe hinterlassen hat.
„Vergelt‘s Gott“ euch allen!
Die Angehörigen Mayrhofen, im April 2021
Was treue Vaterhände ein ganzes Leben lang tun, begreift man erst am Ende, wenn sie für immer ruh‘n.
Josef Huber „Klettn Sepp“
Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen und ihre liebevolle Anteilnahme auf so vielfältige Art zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen. Besonders danken möchten wir: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - dem Mesner, den Ministranten und der Vorbeterin Gertrud - Paul, Christiane und Elisabeth für die schöne musikalische Umrahmung - dem Kameradschaftsbund Hippach, dem Seniorenclub Schwendau sowie dem Bienenzuchtverein Hippach/Ramsau/Schwendau - dem Hausarzt Herrn Dr. Michael Sporer mit Team - der Bestattung Kröll, besonders Martin, Thresi und Susi - den Gemeindearbeitern - allen für die Blumen-, Kerzen-, Mess- und Geldspenden, für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet sowie für die Beileidsbekundungen - allen Verwandten, Freunden und Bekannten Die Trauerfamilie Hippach, im April 2021
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Die Aschauer Schützen trauern um ihren Tamperer-Chef Peter Wechselberger „Ried Peter“ Nach kurzer schwerer Krankheit ist am 16. April im 78. Lebensjahr unser langjähriger Chronist und Schriftführer Peter Wechselberger „Ried Peter“ verstorben. Die Aschauer Schützen werden sich noch lange an seine legendären Protokollverlesungen erinnern. Sie waren immer gewürzt mit Spaß und Ironie, aber auch mit Kritik, wenn einmal nötig. Peter war ebenfalls fast drei Jahrzehnte unser Tamperer-Chef und hat auch dieses Amt mit viel Ehrgeiz und Taktgefühl ausgeführt. Er war Träger der Bronzenen Verdienstmedaille des Tiroler Schützenbundes und hätte im November dieses Jahres die Langjährigkeits-Medaille für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Kompanie verliehen bekommen. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Ein letzter Schützengruß - Pfiati Peata! Der Hauptmann
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17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Liebe Mama!
Gespräch mit dem Bundespräsidenten
Wissen, wo der Schuh drückt
80 Jahre – wunderbar, die feiert man nicht jedes Jahr! 80 Jahre – eine lange Zeit, geprägt von Liebe, Glück und Leid! 80 Jahre – viel gesehen, einiges ist seitdem geschehen! 80 Jahre – ein erfülltes Leben, nur wenig genommen und viel gegeben! 80 Jahre - wir alle sind hier und gratulieren von Herzen dir! Dein Sepp mit Wolfgang & Sonja Herbert Gerlinde & Walter Elisabeth & Martin Christiane & Thomas sowie deine drei Lieblinge Christiana, Clemens & Maria MAYRHOFEN bez. Anz.
KALTENBACH GRATULIERT Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Förster-Dreier zum Geburtstag Am 21. April feierte Frau Herlinde Förster-Dreier den 85. Geburtstag im Kreis der Mitbewohner/-innen. Selbstverständlich gratulierte Bürgermeister Klaus Gasteiger für die Gemeinde Kaltenbach und überbrachte ein kleines Präsent. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute, Glück und Harmonie für die Zukunft!
Unter diesem Motto lud Bundespräsident Alexander van der Bellen vier Bürgermeister aus Jungholz, Rattenberg, Mayrhofen und Sölden zu einer Videokonferenz ein. Sein Hauptanliegen: Wie geht es den Gemeinden in Tirol nach über einem Jahr Pandemie? Ich empfand es als große Wertschätzung und Chance, mit unserem Herrn Bundespräsidenten persönlich zu sprechen. Unter anderem konnte ich BP van der Bellen schildern, mit welcher Wucht vor gut einem Jahr Corona bei uns eingeschlagen hat, dass Mayrhofen praktisch zu 100 % vom Tourismus abhängig ist und jeder sich vorstellen kann, welche Auswirkungen dies hatte und immer noch hat. Deshalb haben viele Menschen gerade existenziellen Stress. Es wird auch einige geben, die in dieser Zeit profitieren, es wird welche geben, die rutschen in den Bankrott! Der Handlungsspielraum der Gemeinde ist erheblich eingeschränkt, die Rücklagen vieler Bürger sind aufgebraucht. Eine Fokussierung auf die Inzidenz ist nicht das Instrument, das wir brauchen. Etwas pauschal anzuordnen ist unverhältnismäßig. Mein Schlusssatz war: Vital und aktiv handlungsfreudig
war der Zillertaler immer schon. Nur: Wir brauchen endlich Gäste! Mein Resümee dieser knappen Stunde: In freundlicher, informativer Atmosphäre – trotz „Abstand“, begleitet von großer Aufmerksamkeit die Themen der einzelnen Teilnehmer betreffend, war diese Videokonferenz mit BP van der Bellen eine Bereicherung. Der BP zeigte sich dankbar für die offenen Stellungnahmen und schloss mit den Worten „Es weacht schu wearn.“ Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf das Sorgentelefon der Marktgemeinde und das Formular für Anregungen hinweisen (Kontakte auf unserer Homepage). Eure Bürgermeisterin Monika Wechselberger
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
ZELLBERG GRATULIERT Frau Brugger Theresia, Zellberg 138, feierte am 21. April die Vollendung ihres 80. Lebensjahres. Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte der rüstigen Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg.
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GARASAUSLÄUTER IM ZILLERTAL
Bei der Menge an Grasausläuter hat der Winter keine Chance mehr!
Fotos: privat
Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.
Fleißige Grasausläuter zu Besuch beim Landhaus Bliem in Mayrhofen
Die „Hausrer Grosausläuter“ in voller Pracht
Foto: Hubert Aschenwald
Viele Grasausläuter waren in Laimach unterwegs
Grasausläuter der Stummer Jungbauern am Bochra See
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17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
SCHWENDAU GRATULIERT Klucker Maria, Burgstall 343b, feierte am 16. April ihren 75. Geburtstag.
Zillertaler helfen Zillertalern
Miteinander, nebeneinander, füreinander ... ... geht nicht alleine!
Fotos: Zillertaler helfen Zillertalern
„Zillertaler helfen Zillertalern“ bedankt sich von Herzen bei den „Stonemonkeys“, bei der Fa. „zum Ritzl“ in Fügen und bei der Fa. „Sterndruck“ in Fügen für die großartigen Spenden für in Not geratene Zillertaler.
Ebenso konnte Annelies Gredler, Burgstall 359a, bei guter Gesundheit am 15. April die Vollendung ihres 93. Lebensjahres begehen.
Die „Stonemonkeys Zillertal“ zeigen ebenso ein Herz für Berge und fürs Klettern wie für in Not geratene Menschen.
Auch Margareta Erhart, Lindenstraße 22, konnte kürzlich im Kreise ihrer Familie die Vollendung des 80. Lebensjahres feiern.
Den Durchblick hat das Team bei „Ritzl“ nicht nur in Sachen Brillen, sondern auch, was das Engagement für andere betrifft.
Bürgermeister Franz Hauser und Martha Monai, Obfrau des Seniorenclubs, überbrachten den Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche. Auf diesem Weg noch einmal herzliche Gratulation, weiterhin Gesundheit und viel Lebensfreude.
GERLOSBERG GRATULIERT Herr Wilfried Schragl, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 44c, feierte am 26. April seinen 70. Geburtstag. Die Gemeinde Gerlosberg wünscht dem Geburtstagsjubilar auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit.
Unterstützung für ZHZ gibt‘s ebenso von „Sterndruck“.
LESERBRIEFE
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
Ich glaube es nicht, ich fass` es nicht! Hollenzen „30“ Damit meine ich nicht die „30er-Geschwindigkeitsbeschränkung“ durch den Weiler Hollenzen, beginnend südlich der „Bruggerstube“ und endend nördlich beim „Larcher“. Was ich zum Ausdruck bringen will, ist die sinnlose Raserei durch das Dorfzentrum und den Weiler Hollenzen. 2012 zogen wir vom Oberkumbichl nach Hollenzen in unser neues Domizil und wurden von den Bewohnern gut aufgenommen. Eben auch in den nun fast vergangenen zehn Jahren wurden alljährlich die Enten unseres Nachbarn zu Tode gefahren. Am 20. April dieses Jahres bemerkten wir beim Spaziergang nur zwei von den drei anmutigen Enten, am nächsten Tag, den 21. April, lagen die letzten zwei von Autorasern abgeschlachtet am Straßenrand. Ich kann diese sinnlose Raserei durch den Ortskern von Hollenzen nicht verstehen, dem auch ein „30er“ verordnet worden ist. Zudem weiß jeder um die landwirtschaftliche Umgebung, wo auch Tiere die Straße queren und es kein Problem sein kann, bei Einhaltung der verordneten Geschwindigkeit anzuhalten und den Tieren bei Überquerung der Straße den Vortritt zu lassen, die sich natürlich nicht an Verkehrsvorschriften halten! Wie auch, wenn wir es selber nicht zustande bringen? Es ist nur zu hoffen, dass es niemals Kinder oder ältere Leute trifft, denn dann „Gute Nacht ... !“ PS: Aus ästhetischen Gründen habe ich auf ein Foto der niedergefahrenen Enten verzichtet! OSR Andreas Gredler, ehem. Direktor der Polyt. Schule und der Hauptschule Mayrhofen
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Lasst die Kinder wieder tun dürfen! In letzter Zeit sind mir immer wieder ganz tolle und kreative Videos der Zillertal Challenge untergekommen. Beim Anschauen merkt man ganz unwillkürlich, wie man zu lächeln beginnt und wie die viel zu lange schon nicht mehr zum Tanzen benutzen Beine im Takt wippen. Ja, wie sehr vermissen wir diese Lebensfreude, die sich gerade bei uns auch immer durch Musik und Tanz ausgedrückt hat. Und auch wenn wir wissen, dass das vergangene Jahr nur eines von vielen in unserem 40, 50 oder 60 Jahre dauernden Leben war, so spüren wir doch deutlich, wie es uns verändert und geprägt hat. Um wie viel mehr Einfluss muss die ganze Situation also auf Kinder haben, in deren jungem Leben sich ein Jahr wie zehn Jahre anfühlt, wie Gehirnforscher betonen. Ein Jahr auf Abstand, ein Jahr ohne singen, ein Jahr ohne die Dinge, die in der Schule besonders Spaß machen. Und das ist der große Wermutstropfen beim Anschauen dieser Zillertal-Challenge-Videos: Alle Mitwirkenden wurden vorher negativ auf Covid-19 getestet, wird eingeblendet. Das werden unsere Kinder auch – öfter als uns lieb ist und ohne nachweisbaren Einfluss auf das Pandemiegeschehen – und sie dürfen trotzdem nicht singen, nicht wie gewohnt turnen, nicht ohne Abstand normal beisammen sein. Deshalb bitte ich alle Betriebe, die bei dieser tollen Idee der Zillertal Challenge mitgemacht haben, eindringlich, setzt euch dafür ein, dass auch unsere Kinder wieder tun dürfen, was ihr tun durftet. Maria Rieser, Schwendau
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/fuer-unsere-kindernormaler-schulbetrieb-ohne-maskenpflicht-testpflicht-schichtunterricht
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ZILLERTAL AKTUELL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT
HAINZENBERG GRATULIERT Am Samstag, den 10. April, konnte Herr Johann Hauser, Dörfl 391, im Kreis seiner Familie den 93. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner überbrachte ihm die besten Glückwünsche der Gemeinde Hainzenberg. Hansl ist jetzt der älteste Hainzenberger. Es geht ihm gesundheitlich so gut, dass er sich bereits wieder auf die Almarbeit im Sommer freut. So unglaublich es klingt, aber es wird heuer sein 82. Sommer auf der „Oberen Schwarzachalm“! Am Dienstag, den 13. April, konnte Herr Walter Burgstaller, Unterberg 82, den 80. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner überbrachte ihm ebenfalls die besten Glückwünsche der Gemeinde. Vor zehn Jahren ist Walter im Schlegeis abgestürzt. Das Steinesuchen ist ihm seither leider nicht mehr möglich. Eine weitere Leidenschaft, das Schnitzen, übt er jedoch nach wie vor täglich zwei bis drei Stunden aus.
Am 24. April konnten Obmann Platzer Karl und Vereinsvorständin Eberharter Maria den noch sehr rüstigen Klausner Walter, Ginzling, der am 22. Jänner bei bester Gesundheit seinen 90er feiern konnte, herzlich gratulieren und ihm noch einige schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise seiner Familie und unseres Vereins wünschen.
Johann Hauser wurde 93
Vorstandsmitglied Eberharter Maria, Jubilar Klausner Walter, Obmann Platzer Karl
Letzte Woche konnten Obmann Platzer Karl und Vereinsvorständin Eberharter Maria dem wohl eifrigsten, treuesten und immer noch rüstigen Ehepaar Kröll Elisabeth und Franz, Zellberg, welche am 6.02. das seltene Jubiläum „Diamantene Hochzeit“, beide bei voller Gesundheit, feiern konnten, nachträglich herzlich gratulieren und noch einige schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise der Familie und unseres Vereins wünschen. Walter Burgstaller wurde 80
Wir gratulieren beiden Jubilaren auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.
BRANDBERG GRATULIERT Herrn Ing. Riegler Josef, Zillergrund 60, 6290 Brandberg, zur Vollendung des 70. Lebensjahres am 4. Mai
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Vereinsvorständin Eberharter Maria, Jubelpaar Franz und Elisabeth Kröll, Obmann Platzer Karl
Der Bürgermeister
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Herzlichen Glückwunsch!
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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Ein wohlriechendes Schmankerl - vielseitig verwendbar und gesund
Den Frühling zum Frühstück - die Magie der Viola odorata!
Gibt es etwas Schöneres? Zum richtig Wachwerden, zum Starten in den sonntäglichen Morgen, als frische tiefviolette, duftende Veilchen, die vom Frühlingserwachen erzählen, allein durch ihre Anwesenheit Freude verbreiten, die durch ihre zerbrechliche Gestalt und besonders durch ihren einzigartigen Duft unverwechselbar sind? Und hast du gewusst, dass wohlriechende Veilchen nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch gesundheitsfördernd wirken? Nein? Na, dann ist es gut, dass wir heute darüber schreiben. Die intensiv riechenden frischen Blüten, die man so am Wegesrand findet, sind voll von Inhaltsstoffen, die dem Körper guttun. Sie quellen regelrecht über von wirksamen Vitaminen und Spurenelementen, und diese wiederum wirken: „abschwellend, leicht abführend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzlindernd und schweißtreibend“ (https:// heilkraeuter.de). Aber ganz interessant finden wir die Geschichte der Verwendung von Blüten. Dazu hat die Redaktion in
einer Masterarbeit gestöbert. Frau Daniela Gerlinger schrieb in ihrer Arbeit an der Universität für Bodenkultur: „So ungewöhnlich die Verwendung von essbaren Blüten der einen oder anderen Person vorkommen mag, so zeigt die Geschichte durchaus eine Tradition in der Blütenverwendung, derer man sich möglicherweise nicht bewusst ist. So sind allseits bekannte Gewürze wie etwa Kapern und Gewürznelken Blütenknospen. Einer Pflanze genannt Safran werden die Blüten entnommen, deren Staubblätter zum Würzen und Färben in der Küche verwendet werden – andere Blüten wie Saflor- und Ringelblumenblüten wurden lange Zeit als billiger Ersatz für den teuren Safran gehandhabt. Zudem zählen auch Gemüsearten wie Blumenkohl, Brokkoli und Artischocken zu den Blütenknospen. Weitere Traditionen rund um die Blütenverwendung sind die Gewinnung des beliebten Holunderblütensirups, das Färben von Wein mit dunklen Stockrosenblüten und dessen Parfümierung mit Muskatellersalbei-Blüten sowie das Sammeln von Wildblüten für Teemischungen – wobei hierfür insbesondere Lindenblüten, Schlüsselblumen oder Kornblumen bekannt sind. In der Konditorei wird seit jeher mit eingezuckerten bzw. kandierten VeilSt. M. chen gearbeitet.“
ZILLERTALER KUCHLKASTL
Endlich Spargelzeit ... Schüler der 2. Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus bereiten mit Fachlehrer Hans Peter Hauser ein köstliches „Mus vom grünen Spargel“ zu. MUS VOM GRÜNEN SPARGEL: ALLERGENE: G Zutaten: 100 g gekochter Spargel, 75 g Spargelvelouté, 20 g geklärte Butter, 3 Blatt Gelatine, 70 g geschlagenes Obers, Salz, Pfeffer Zubereitung: Den Spargel schälen und in Salzwasser kochen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Spitzen abschneiden, in Eiswasser kühlen und für die Garnitur verwenden. Die Spargelstangen mit der Velouté „fein kuttern“ (pürieren) und durch ein Sieb streichen. Butter erwärmen und mit Gewürzen unter die Masse rühren. Geweichte Gelatine über Dampf lösen, beigeben und kaltrühren. Obers schlagen und vor dem Stocken unterheben. In Formen füllen und kaltstellen.
SPARGELVELOUTÉ Zutaten: 10 g Butter, 10 g Mehl, 60 g Spargelfond (Kochwasser vom Spargel), Salz, weißer Pfeffer Zubereitung: Mehl in Butter anschwitzen und mit Fond aufgießen, würzen und aufmixen.
www.zillertaler-tourismusschulen.at
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SPORT IM ZILLERTAL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Skisaison 2020/2021
Jahresrückblick des WSV-Hippach
Mit solch einer Wintersaison hatte wohl keiner gerechnet, auch nicht die Mitglieder, Kaderläufer, Eltern und Trainer des Wintersportvereins Hippach. Die Einschränkungen und Vorgaben rund um das Virus Covid-19 machten es dem Ausschuss des WSV Hippach alles andere als leicht, dennoch versuchten wir, das Maximum aus der momentanen Situation herauszuholen. Nachdem die Skisaison 2019/2020 schon frühzeitig beendet worden war, konnten unsere Kids Kraft tanken und schon früher als geplant mit dem Konditionstraining beginnen. Auch das Training in der Halle konnten wir mit Schulbeginn starten. Doch dann kam alles anders als geplant. Leider konnte die Technickvorbereitung im November und Dezember am Hintertuxer Gletscher aufgrund des Lockdowns nicht stattfinden, und unsere Kaderkinder mussten bis zum 12.12.2020 warten, bis endlich mit dem Skitraining im Skigebiet Horberg gestartet werden konnte. Alle waren top motiviert und freuten sich wieder auf die bevorstehende Saison. Ab 24.12.2020 konnten wir dann aufgrund des Spitzensport-Status unserer Kids wieder regelmäßig auf unserem Hausberg trainieren. Leider durften auf Bezirksebe-
ne keine Rennen durchgeführt werden. Für unsere „Kinder“ gab es daher nur drei Rennen auf Landesebene. Die ,,Schüler“ hingegen durften vier Landescuprennen, Österreichische Meisterschaften und Österreichische Testrennen absolvieren. Mit einem Rennläufer auf FIS-Ebene und zwei Läuferinnen im Weltcup waren wir ebenso international vertreten. Von den Kleinsten bis hinauf in den Weltcup, Gratualion an alle zu den super Ergebnissen. Unseren beiden verletzten Weltcupläuferinnen gute Besserung. Die heurige Rennsaison hatte aber gleichfalls seine Vorteile, wie Trainer Fredl immer berichtete: „Bei den Kids merkt man, wie viel Spaß sie am Skisport haben, wenn alle weniger Druck verspüren. Außerdem sieht man große Verbesserungen durch das intensive Training und Zeit, die man unter einer ,normalen‘ Saison nicht hat.“ Einziger Wehmutstropfen der heurigen Wintersaison
ist, dass wir unser gewohntes Freitagstraining kein einziges Mal starten konnten. Unter den ganzen Bestimmungen war es uns einfach nicht möglich, dieses Training für unseren heimischen Skinachwuchs aus unseren drei Gemeinden durchzuführen. Sehr sehr schade, da heuer 78 Kinder, davon 25 Neuzugänge, angemeldet waren. Auch konnten wir keine einzige Veranstaltung im Kinderland Horbergbahn ausrichten. Das größte Highlight waren wohl die zwei EuropacupRiesenslaloms der Damen am Unterberg im Dezember 2020. Nach kurzer Vorbereitung und viel harter Arbeit konnten wir im Rahmen aller CoronaMaßnahmen ein erfolgreiches Wochenende auf hoher sportlicher Ebene durchführen. Dass hier an beiden Renntagen über 100 freiwillige Helfer mit dabei waren, zeigt dass in unserer Ferienregion eigentlich schon noch der Sport an erster Stelle steht!
Mit dem Ende der heurigen Wintersaison möchten wir uns jetzt ganz herzlich bei einigen bedanken. Ein riesengroßes Dankeschön an die Mayrhofner Bergbahnen, dass unsere Kids den ganzen Winter ihre Leidenschaft ausüben konnten und wir immer perfekte Trainingsbedingungen vorfanden. Danke an unseren Hauptsponsor Raiffeisen Lagerhaus Hippach sowie an den TVB Mayrhofen/ Hippach für eure Unterstützung. Auch unseren drei Gemeinden Hippach, Schwendau und Ramsau vielen Dank, dass ihr uns das ganze Jahr über immer zur Seite steht. Und den ganzen unzähligen „Gönnern und Sponsoren“ des WSV Hippach vielen Dank für eure Treue. Gerade in Zeiten wie diesen, wo das Virus Covid-19 auch uns getroffen hat, sind wir sehr, sehr dankbar, solche Partner an unserer Seite zu haben. Zu guter Letzt danke allen unseren Mitgliedern, Eltern, Trainern, Ausschussmitgliedern und Rennläufern, egal ob jung oder alt, klein oder groß – danke, danke, danke! Ihr alle seid die „Besten im Westen“. Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer und das Wichtigste – „G’sund bleim!“ Mit einem dreifachen „SKI HEIL“ WSV-Hippach - Sofia Gruber
SPORT IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
Jubiläum in Zell am Ziller
Werder Bremen trainiert zum zehnten Mal im Zillertal
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KULTUR IM ZILLERTAL
ZE TUX GALLERY
Gruppenausstellung in Tux
Die Profimannschaft von Werder Bremen trainiert von 14. bis 23. Juli im Zillertal.
Während die deutsche Bundesliga in die heiße Phase der Saison eintaucht, laufen die Planungen für die Spielzeit 2021/2022 bereits auf Hochtouren. Der erste Termin in der Vorbereitung steht für SV Werder Bremen fest: Das traditionelle Trainingslager im Zillertal ist zeitgenau terminiert worden. Die GrünWeißen reisen vom Mittwoch, 14. Juli bis Freitag, 23. Juli nach Zell am Ziller. Die imponierende Bergwelt mit unzähligen Dreitausendern und die einzigartige, unverfälschte Natur – das sind die perfekten Trainingsbedingungen für das Team. Diese Einzigartigkeit des Zillertals weiß Frank Baumann, Geschäftsführer Fußball bei Werder, zu schätzen: „Für uns geht es jetzt schon zum zehnten Mal ins Zillertal. Die Bedingungen vor Ort sind hervorragend, die Gastfreundschaft, die wir jedes Jahr wieder erfahren dürfen, ist herzlich. „Wir freuen uns, dass die Profifußballer auch dieses Jahr wieder zum Sommertrainingslager ins Zillertal kommen. In erster Linie werden sie natürlich Fußball spielen, trainieren und sich vorbereiten, aber vermutlich finden sie beim Genießen, Entspannen und Erleben
auch ein bisschen Auszeit vom Fußballalltag. Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg und drücken die Daumen für die nächste Saison“, erklärt Beate Kassner, Geschäftsführerin der Zillertal Tourismus GmbH. Neben intensiven Trainingseinheiten im Parkstadion in Zell am Ziller steht Entspannung auf der Tagesordnung. Wie in den vergangenen Jahren wird die Mannschaft um Cheftrainer Florian Kohfeldt im „ZillerSeasons DasPosthotel“ Quartier beziehen. „Wir hoffen, dass sich bis zum Sommer die Pandemie-Situation entspannt hat und wir uns neben der Mannschaft auch auf viele grün-weiße Fans freuen dürfen“, ergänzt Ferdinand Lechner, Obmann des Tourismusverbandes ZellGerlos, Zillertal Arena. Zillertal Tourismus und Werder Bremen haben die Entwicklung der Corona-Pandemie im Blick und arbeiten mit Hochdruck am Rahmenprogramm rund um das Trainingslager. Da sich die Situation bis zum Juli jedoch noch jederzeit ändern kann, werden wir zum Rahmenprogramm erst zu einem späteren Zeitpunkt weitere Angaben machen können“, so Frank Baumann.
Otberg ist es gelungen, mitten in der Pandemie eine hochkarätige Künstlerliste zusammenzustellen. Insgesamt werden Werke von 35 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, unter anderen sind dabei: Jonathan Meese, Karin Kneffel, Martin Parr, Christopher Lehmpfuhl, Erwin Wurm und der diesjährige „Jedermann“ Lars Eidinger. Thematisch soll es hier nur auf den ersten Blick um BERGE gehen, der Berg ist Symbol für die Freiheit der Kunst. Vornehmlich geht es um Intuition und die Fähigkeit, Berge zu versetzen, nämlich jede Hürde überwinden zu können, wenn man ein Ziel hat oder wenn das Ziel des (Kunst-)Schaffens Assoziation, kurz LIEBE ist. Otbergs Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der die Besucher in ihren Bann zieht, durch farbgewaltige, ausdrucksstarke, facettenreiche, positive und lebensfrohe künstlerische Positionen. Zudem möchte sie das Sujet BERG von seinem Klischee befreien und den Standort in Tux mit diesem kulturellen Beitrag bereichern. Vernissage ist am Sonntag, 11. Juli, 11.00 – 19.00 Uhr, weitere Öffnungszeiten bis 17. Oktober jeweils Samstag und Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr oder nach Terminvereinbarung unter 0043 (0)676/623 18 55. Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation im Münchner Hirmer Verlag mit Texten von Dr. Margarete Heck (ehemals Albertina) und Bergsteigerlegende Peter Habeler. Finanzielle Unterstützung kommt vom Land Tirol, der Gemeinde Tux, der Sparkasse Tux und vom BMKOES. Sachsponsoren: Tirola Kola, Mari Otberg, „Greta Thunberg“, Sennerei Zillertal, Tuxertal 53,5 x 32,9 cm, 2020 Brauerei Tux1280 Fotos: privat/Künstler
Fotos: Nordphoto
Unter dem Titel „Ain‘t no Mountain high enough“, frei nach dem gleichnamigen Popsong (1966), findet von Juli bis Oktober eine Gruppenausstellung in Christian Stocks „ZE TUX GALLERY“ in Vorderlanersbach statt. Kuratiert wird die Ausstellung von Künstlerin Mari Otberg.
Christian Stock, Aquarell aus dem Wandermalbuch, Aquarell auf Papier, 25 x 50 cm
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SENIOREN IM ZILLERTAL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Warum mühsam ...
... wenn’s leichter geht? Körperhygiene schützt nicht nur vor Krankheiten, vielmehr trägt sie ganz wesentlich zum Wohlbefinden bei. Besonders wichtig ist sie für ältere und behinderte Menschen, daher sollten wir sie bestmöglich unterstützen. Ein Bad soll so komfortabel wie möglich sein.
Foto: Mariakray - stock.adobe.com
„Ich bin schon sehr froh, dass wir keine Treppen mehr steigen müssen“, sagt Maria. Die 89-Jährige lebt mit ihrem 93-jährigen Ehemann Franz in einem Einfamilienhaus. Bis
zum August 2020 waren sowohl Schlafzimmer als auch Badezimmer im ersten Stock – morgens und abends war Treppensteigen angesagt. „Weil ich aufgrund von zwei Hüftprothesen nicht mehr baden kann, wollten wir das Badezimmer im ersten Stock umbauen. Mit barrierefreier Dusche, rutschfesten Fliesen und einem WC mit optimaler Sitzhöhe.“ Doch der Zufall wollte es, dass im Parterre ein fast 30 m2 großer Raum zur Verfügung stand. Dieser hatte viele Jahre als Allzweckraum (Abstell-
raum, Ankleidezimmer und Büro) gedient. Begehbar von Hausgang und Terrasse, konnten dort ein neues Schlafzimmer sowie ein Bad mit barrierefreier Dusche eingerichtet werden. „Wie viel Staub und Dreck ein Umbau im ersten Stock bedeutet hätte, ist gar nicht auszudenken. Die ausführenden Firmen haben sehr sauber gearbeitet“, lobt Franz. „Ist das Wetter gut, dann können wir im Sommer bis zum späten Abend auf der Terrasse sein und danach von dort direkt ins Zimmer. Das ist sehr
gut, denn wir werden ja auch nicht jünger.“ Vorgaben für eine altenund behindertengerechte Badsanierung: Der Zugang zur Dusche mit 90 x 90 cm (oder flächengleich) Mindestgröße muss schwellenlos und rutschsicher, die Dusche mit einem Haltegriff und einem schwenk- wie höhenverstellbaren Brausekopf ausgestattet sein. Die Toilette muss eine Mindestsitzhöhe von 46 cm und ebenfalls Haltegriffe aufweisen. Kann all dies vom ausführenden Installateur sowie von der Wohnsitzgemeinde bestätigt werden, kann beim Amt der Tiroler Landesregierung ein Förderantrag gestellt werden. Das Land Tirol übernimmt 25 % der Kosten. Diese sind zwar mit 13.000 Euro limitiert, doch im Fall einer Behinderung werden die Gesamtkosten gefördert. Alternativ zur nicht rückzahlbaren ¼-Förderung gibt es bei Aufnahme eines Kredits zur Anfangsbelastung des Bankdarlehens 35 % Annuitätenzuschuss. Die Auszahlung der Förderung geschieht innerhalb fw weniger Wochen.
bez. Anz
bez. Anz
Infos und Download: www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/ wohnbaufoerderung/sanierung
SENIOREN IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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Sicherheit ist immer ein gutes Gefühl
Fotos: Rotes Kreuz Tirol
„Rufhilfe Tirol“ - der flexible Notruf für die Hosentasche im Bezirk Schwaz
Thomas aus Schlitters mit der „guten Fee“ Claudia
Ein großartiges Beispiel für die Handhabung der Rufhilfe Tirol ist Thomas aus Schlitters, der diesen Service in Anspruch nimmt. Die Redaktion der Zillertaler Heimatstimme hat ihn und seine „gute Fee“ besucht und sich somit einen guten Einblick verschaffen können. Wir danken Thomas für das tolle Gespräch und wünschen das Allerbeste. Mögen deine Wünsche in Erfüllung gehen!
SENIORENGEBET Jeder von uns kennt das Gefühl, sich immer wieder auf eine neue Situation im Leben einstellen zu müssen. Kann es denn nicht so bleiben, wie es ist? Die Antwort ist einfach und überraschend zugleich: Nein! Denn Veränderungen gehören zum Leben dazu! Es gilt, der Situation positiv gegenüberzutreten, sich mit vertrauten Menschen auszutauschen und sich auf das unbekannte Neue einzulassen. Denn wie schnell kann etwas passieren! Ein Sturz, eine plötzliche Übelkeit oder Kreislaufprobleme – es gibt viele Situationen im Leben eines Menschen, in denen schnelle Hilfe notwendig wird. Das „Armband mit dem Knopf “ wird vom Roten Kreuz Tirol/Bezirk Schwaz unter dem Namen „Rufhilfe Tirol“ angeboten. Soforthilfe auf Knopfdruck erhält ab
sofort eine ganz neue Bedeutung. Das Gerät vereint erstmals die Vorteile von zwei Rufhilfesystemen. Während der klassische Hausnotruf die Sicherheit ausschließlich in den eigenen vier Wänden erhöht, kann dieses Gerät auch unterwegs getragen werden und unterstützt so die Mobilität der Nutzer - mit einem einzigen Gerät. Endlich können Einkäufe, Wanderungen oder sonstige Aktivitäten wieder selbstständig und unabhängig getätigt oder unternommen werden. Dies bedeutet für die betroffenen Personen eine immense Steigerung der Lebensqualität. Bei Interesse kann man sich ganz unverbindlich unter der Service-Hotline 05242/62598 oder im Internet www.rufhilfe.tirol informieren. Das Leben ist Veränderung – fange heute damit an! AT
Was soll man noch in alten Tagen unserm Herrgott alles sagen, ach lieber Gott, im Knie Arthrose, der Bauch passt nicht mehr in die Hose. Das Kreuz wird auch schon krumm, die Hüfte knackt, das ist doch dumm, auch der Kopf, er wackelt sehr, die Hände zittern immer mehr. Ach Gott, was hab‘ ich nur verbrochen, verschlissen sind Gelenke und Knochen, doch schöne kleine Altersgeschenke, sind künstliche Zähne und Gelenke. Wenn in der Früh kein Schmerz sich regt, schnell schauen, ob das Herz noch schlägt, und dennoch Herr, will ich dir sagen, mag auch das Knacken noch so plagen. Trotz aller Fülle und Beschwerden, bin ich gern‘ auf dieser Erden, wenn das Zwacken und das Zwicken wär‘ eines Tages ausgelitten. Und hörte alles plötzlich auf, wäre ja vorbei mein Lebenslauf, drum lieber Gott, hör auf mein Bitten, lass es noch lange weiterzwicken. (Werner Georgs Lyrikeckchen; https://ol.wittich.de/titel/737/ausgabe/45/2020)
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SENIOREN IM ZILLERTAL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Sehnsucht nach Gemeinsamkeit
Heimbewohner schwelgen in Erinnerungen Zu Zeiten wie diesen ist es leider nicht möglich, den Alltag der Altenheimbewohner mit jungem Schwung aufzufüllen. Im Franziskusheim in Fügen, in dem die Kindergrippe Simsalabim untergebracht ist, im Altenwohn- und Pflegeheim
Zell am Ziller mit dem EKiZ Zell am Ziller sowie im Sozialzentrum Mayrhofen, in dem sich ebenfalls das EKiZ Mayrhofen befindet, begegnen sich „Alt und Jung“ tagtäglich. Leider ist es momentan, aufgrund der Covid-19-Be-
stimmungen, nicht möglich, gemeinsame Stunden zu verbringen. Deshalb sollen mit diesen Fotos alte Erinnerungen geweckt werden. Damit die „ältere Generation“ die kleinen Rabauken nicht
ganz vergisst, haben dieses Jahr die EKiZ-Mamas von Mayrhofen zusammen mit den „Kindergartlern“ in Mayrhofen und Ramsau Ostergeschenke für die Heimbewohner gebastelt. Die Freude darüber ist riesig gewesen.
Fotos: Sozialzentrum Mayrhofen
Die Kinder des EKiZ Mayrhofen begeisterten unsere Alten im Sozialzentrum
SENIOREN IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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Fotos: Altenwohn- und Pflegeheim Zell am Ziller
Das EKiZ Zell am Ziller im letzten Jahr zu Besuch im Pflegeheim
Fotos: Franziskusheim Fügen
Die Kinderkrippe Simsalabim erfreute unsere Pensionisten im Franziskusheim in Fügen
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SENIOREN IM ZILLERTAL
17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
NEU im Team
Wir stellen uns vor!
Der Tod eines geliebten Menschen verändert unser ganzes Leben. Doch auch Scheidung oder der Verlust von Freundschaften, eine schwere Erkrankung und die Pflege eines Familienmitgliedes kann unseren Alltag nachhaltig beeinträchtigen.
forderung der momentanen Lebenssituation abnehmen, aber ich kann helfen, die Trauer zu leben und gemeinsam Lösungen zur Bewältigung finden. Als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin im Zillertal begleite und unterstütze ich Menschen nach unterschiedlichen Verlusterfahrungen sowie bei Krankheitsbewältigung und Pflegesituationen. Auch alle Belastungen/Herausforderungen in Bezug auf die Corona-Krise ... Homeschooling, Homeoffice, Arbeitslosigkeit, wenig soziale Kontakte ... bringen uns im Moment an unsere Grenzen. Auch hier kann ich dich unterstützen, wieder in deine Kraft zu kommen und neue Perspektiven zu erkennen.
Keiner kann einem den Verlustschmerz oder die Heraus-
Mein Motto lautet dabei „Hilfe zur Selbsthilfe“!
Mobile Betreuung Zillertal
Marion Partoll
Personenbetreuung 0664 78 68 647
Sandra Steger
Ernährungstraining 0650 64 65 128
Caro Partoll Hebamme
0664 40 97 470
Monika Geisler Fußpflege Mobil
0650 97 08 201
Simone Eder
Physiotherapie 0650 255 93 60
Christina Gruber Heilmassage
0664 94 40 815
Angelika Wilmosch
„Die Zeit heilt nicht alle Wunden!“
Daniela Binder
Wundmanagement 0676 45 54 296
Alexandra Kammerlander
Fußpflege & Kosmetik
bez. Anz
0664 87 82 589
Elisabeth Rieder Ergotherapie
0676 74 27 419
Sabrina Heim BSc., MSc. Psychologie
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 17 | 2021
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17 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Öffnungszeiten Montag-Freitag 08.00 - 12.00 Uhr 14.00 - 18.00 Uhr
gelernten Koch m/w Vollzeit
Jungkoch m/w Vollzeit
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