ZILLERTAL AKTUELL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 23. April 2021 · Nr. 16
DER ALMFRÜHLING STEHT VOR DER TÜR Hohe Berge, schmucke Almen und fleißige Bauern Seite 3, 20-23
HEIMISCHE SCHMANKERL
THEATERFESTIVAL UDERNS
EIN TOP-SAISONAUFTAKT
Am 30. April startet der Zillertaler Bauernmarkt in die Saison
„Ab in den Kultursommer!“ Heißt es ab 28. Mai beim SteudlTenn
Rene Binder und Team holten 6. Platz in Barcelona
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SEITENBLICKE
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
IMPRESSUM
Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteur: Clemens Eberharter Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.
Eine neue Aktion in der Buchhandlung Tyrolia unter dem Motto „Weiße Buchwochen“ lässt das Herz jedes Bücherwurmes höherschlagen. Daniela und Martina präsentieren das aktuelle Thema der Woche: Garten und Kräuter. Mehr zu diesen Aktionswochen erfahren die Leserinnen und Leser in den nächsten Ausgaben der Zillertaler Heimatstimme.
MAYRHOFEN Jung, dynamisch das Team, lecker die Schmankerl: Der Familienbetrieb Café Tirol ist ein ganz besonderer Ort der Begegnung. Im Bild die Familie Kröll: Verena, Anna, Franz, Veronika & Christoph. Mehr dazu auf Seite 16
Foto: Café Tirol
Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen
MAYRHOFEN
STUMM Aufstellung der Klotzbeute am Bochra See. Die Imkerei Kröll bedankt sich bei den freiwilligen Helfern. Ein herzliches Dankeschön außerdem an den Sponsoren des Baumstamms, Frontull Hannes, Förster vom Zeller Wald. Im Bild: Patrick, Hubert, Max, Imker Max, Maximilian, Lois (v. l.)
Foto: Hubert Aschenwald
Zillertaler Heimatstimme
Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.
Titelbild: © Alexandra Kammerlander
BRUCK Ein wunderbarer Blick ins Zillertal rein – ausgehend von Bruck am Ziller in Richtung Reither Kogel.
Foto: Konrad St.
Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11
AUFGEBLATT‘LT
ALMFRÜHLING IM ZILLERTAL
Hohe Berge, schmucke Almen, gesunde Umwelt, fleißige Bauern!
Foto: Michael Bair
Gedanken an Ausflüge, ans Radeln almaufwärts, bringen Frühlingslaune!
Unterbergalm 2001 mit Franz Bair (geb. 1936 - derzeit im Altersheim Mayrhofen), „an Hiata“ und zwei gut gelaunten Gästen
Dieses Bild von Franz Bair, 1936 geboren, mit seinem „Hiatabuam“, ist entstanden 2001 an einem Ort namens Unterbergalm. Diese liegt hoch oben am Schwendberg. Diese Fotoaufnahme steht für bäuerliche Arbeit, erfülltem Tun, vom Erhalt nachhaltiger Lebensräume und zeigt ein Element von großer touristischer Bedeutung. Es ist ein Ort, wie wir ihn in vielen Abschnitten des Tales kennen. Heute suchen Menschen solche Orte, um auszuspannen, um „runterzukommen“, um sich rundum wohlzufühlen. Ist es die Einfachheit des Ortes? Ist es das Abrücken vom Alltag? Ist es die Höhe? Unsere Landwirte spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, in Symbiose mit den Jahreszeiten ihre Felder, Äcker, Almen, Wiesen und Wälder zu bewirtschaften, alles für das Almleben, fürs
„Auffahren“ herzurichten. Es benötigt eine ständige kontinuierliche Vorsorge und Überlegung. Na, ja ... noch ist ja ein bisserl Zeit, in Richtung Alm zu denken. In gut fünf Wochen geht‘s dann los. Wir wissen zwar, dass unsere Bauern bis in die hintersten und höchsten Winkel des Tales ihre Tiere treiben, wir haben um deren Wichtigkeit für die gesamte Region gehört oder gelesen. Für die meisten ist bäuerliche Arbeit, ist das Almerleben aber nur im Bereich der Freizeitnutzung und des Lebensmitteleinkaufs sichtbar. Das Landwirtschaftswissen des Einzelnen ist kleiner geworden. Und das ist schade. Deshalb wird die Heimatstimme des Öfteren den Bauernstand in den Fokus rücken. So haben wir vergangene Woche einen kurzen Schwenk in
Richtung Traktoren und deren technische Trends gegeben. Das Ehepaar Eberharter hat uns einen ersten Einblick in ihre Hofphilosphie in Finkenberg gewähren lassen. Diese Woche knüpfen wir daran an und widmen uns ab Seite 20 dem Zillertaler Almleben. Dabei macht die Rinderzucht Tirol auf eine besondere Herausforderung aufmerksam, nämlich auf das Melken in schwindelnder Höhe auf der Junsalm im Tuxertal. Tiere, Getreide & mehr gibt‘s auf dem Ramerhof in Finkenberg zu entdecken. Die Wiesentischler am Hainzenberg wiederum haben einen hochmodernen Freilaufstall und bereiten sich derzeit vor, auf die Alm zu gehen. Dazu passend machen wir das „alte“ Wissen rund um die Brennnessel wieder neu zum Thema. Die Seiten zehn und
elf haben wir ganz dieser Heilpflanze gewidmet. Wir erfahren Wissenswertes aus ihrer Geschichte, was von ihr alles verwendbar ist und wie sie auf unsere Gesundheit wirkt. Im Buch „Wildkräuterliebe“ hat Autorin Nicole Maurer 85 g‘schackige Rezepte zu Brennnessel, Holunder & wilde Freunde zusammengetragen. Auf Seite acht erklärt Gesundheitsberaterin Gaby Gasser in unserer Rubrik „G‘REIDIG G‘SUND“ wie man das Leben positiv meistern kann. Fazit dieser Ausgabe: Unsere touristisch und wirtschaftlich bedeutsamen Landschaften, unseren wunderbaren Lebensraum verdanken wir unserem Schöpfer und nicht zuletzt den Händen unserer Bauern! „Vergelt‘s Gott“ dafür, sagt die Redaktion!
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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
TUX
MAYRHOFEN
ZELL/ZILLER
STUMM/FÜGEN
ZAHNARZT
APOTHEKEN
Sa 24.4.
Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Dominik Moser Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Dominik Moser Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30
Dr. Lukas Ruech FÜGEN Nisslweg 5 05288 63561 09.00 bis 11.00
Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00
So 25.4.
Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Dominik Moser Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Dominik Moser Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30
Dr. Lukas Ruech FÜGEN Nisslweg 5 05288 63561 09.00 bis 11.00
Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00
Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 24.4., bis Fr., 30.4., für Notfälle erreichbar.
ZU VERSCHENKEN
VERSCHENKE Flachbildfernseher METZ 32 Zoll
mit Bedienungsanleitung und Fernbedienung
Tower PC
mit Wechselrahmen HD und SSD auf Anfrage mit Windows 10
Tel. 05283 3421
NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf
(im Ausland und vom Handy)
112
Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122 Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141 BKH Schwaz 05242 600
ZILLERTAL TV
Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)
Frauen-Notruf Gesundheitshotline
01 717 19 1450
Telefonische Gesundheitsberatung
TV-PROGRAMM: 23. - 30.4. Immer zur vollen Stunde: Franz Wechselberger erzählt: Geschichten rund um die Tuxerstraße/Stillupklamm Teil 3 Land & Leute Immer zur halben Stunde: Spielhahnbalz im Zillertal Berge & Natur
Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at
BILD DER WOCHE
Lanersbach
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
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Gemeinden Hippach und Schwendau
AUFRUF AN DIE GESAMTE BEVÖLKERUNG EINLADUNG zur ordentlichen Jahreshauptversammlung der Wassergenossenschaft Mayrhofen-Zillertal am Freitag, den 7. Mai 2021, um 17.30 Uhr im Europahaus in Mayrhofen
Wir bitten alle Mitbürger/-innen im Alter ab dem vollendeten 18. Lebensjahr herzlich, sich an unserer geplanten Blutspendeaktion zu beteiligen. Das Rote Kreuz benötigt pro Woche ca. 700 Spenden, um den Tiroler Bedarf an Blutkonserven decken zu können. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes eine Blutspendeaktion organisiert und bitten Sie nochmals, durch Ihre Beteiligung einen Beitrag für Mitmenschen, die auf fremde Spenden angewiesen sind, zu leisten (Unfälle, Operationen, Geburten und schwere Krankheiten).
ZEIT: Montag, 3. Mai, 14.00 bis 20.00 Uhr ORT: Mittelschule Hippach
Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch den Obmann 2. Verlesung des Protokolls der letzten Vollversammlung 3. Jahresbericht des Obmannes 4. Bericht des Kassiers 5. Bericht der Rechnungsprüfer sowie Entlastungsantrag 6. Wahl der Rechnungsprüfer und der Einschätzungskommission 7. Neufestsetzung des Wasserzinses und Baukostenbeitrages für 2021 8. Allfälliges
Sollte die Genossenschaftsversammlung zum obigen Zeitpunkt nicht beschlussfähig sein, so findet eine halbe Stunde später zur Erledigung der gleichen Tagesordnung eine zweite Genossenschaftsversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
! ACHTUNG ! Mit der Erledigung der Tagesordnung wird im Hinblick auf die Wartehalbestunde voraussichtlich um 18.00 Uhr begonnen!
Wir bitten alle Mitglieder, die derzeit gültigen COVID-19-Schutzmaßnahmen (Hinweise im Eingangsbereich) beim Betreten des Europahauses einzuhalten!
Anträge von Mitgliedern an die Vollversammlung sind mindestens vier Tage vor der Vollversammlung schriftlich an den Obmann zu überreichen. Denken Sie daran: Durch Ihre Anwesenheit bei der Genossenschaftsversammlung nehmen Sie aktiv an der Gestaltung und Führung der Genossenschaft teil und können Ihr Grundrecht als Mitglied in der Genossenschaft wahren!
Hans Gasser, Obmann
www.wassergenossenschaft.com
1. Wer darf Blut spenden? Jeder Mensch ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Das Alterslimit liegt bei 70 Jahren. Zu beachten ist aber, dass Erstspender nicht älter als 60 Jahre sein dürfen und Spender zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr regelmäßig (einmal jährlich) gespendet haben müssen. Über die Zulassung zur Blutspende entscheidet immer der Abnahmearzt bei der Blutspendeaktion vor Ort. 2. Was ist zur Blutspende mitzubringen? Laut Blutsicherheitsgesetz ist bei allen Spendern/Innen ein Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Führerschein.) mitzubringen. Mehrfachspendern/Innen erhalten zusätzlich einen Blutspenderausweis, welcher nur in Kombination mit einem Lichtbildausweis gültig ist. 3. Welche persönlichen Vorteile bringt eine Blutspende mit sich? Bei jedem/r Blutspender/-in wird die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt (das bedeutet, dass bei einem Unfall schneller geholfen werden kann). Außerdem werden bei jedem/r Blutspender/-in, als kleine Gesundheitskontrolle, unten angeführte Untersuchungen gemacht. a. Blutdruckmessung b. Körpertemperaturmessung c. Hämoglobinbestimmung d. 2 Leberfunktionsproben e. Antikörpersuchtest f. Lues-Serumprobe g. HIV-Test (AIDS) h. Neopterinbestimmung i. Cholesterinbestimmung j. PSA – Prostata Vorsorgeuntersuchung
hrten ngefü rhalten a e i d Über hungen e che uc s iftli r Unte eine schr lung. ei Sie dmitt Befun
4. Jedem/r Spender/-in wird ca. 450 ml Blut entnommen. Diese Spende ist vollkommen unschädlich und schmerzlos. Sie kann sogar gesundheitsfördernd sein. 5. Folgende Gründe sind u. a. leider ein Ausschlussgrund Die wichtigsten und häufigsten Gründe, welche eine Spende nicht zulassen, finden sich aktuell unter www.blut.at Reisen in den Sommermonaten in ein West-Nil-Virus-Gebiet (z. B. Italien, Kroatien etc.) stellen keinen Ausschlussgrund mehr da! Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, Menschenleben zu retten: Eine Spende = ein Leben, es könnte vielleicht das eigene sein!
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KIRCHNBANK'L
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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 23.4. – 2.5. Freitag, 23.4. – 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Johann u. Jakob Steger/f. Sepp u. Elise Kröll, Dengger/f. Otto u. Theresia Kröll u. verst. Verw./f. Georg Eberharter/f. Martin Kröll, Millner/um Glück und Segen Samstag, 24.4. – 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Georg Hotter/f. Hansl u. Stefan Kröll/f. Toni Sailer/f. Josef Geisler/f. Maria Schmidhofer Sonntag, 25.4. - 4. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 13.00 Uhr Kapellalsonntag – „Maria vom guten Rat bitt für uns“ – Treffpunkt Waldkreuz, Bittgang zum Brandbergkapellal Montag, 26.4. – 18.30 Uhr Rosenkranzgebet, 19.00 Uhr Abendmesse f. Fam. Anna Gattermair Mittwoch, 28.4. – 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 30.4. – 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Josef Geisler, Griena/f. Erika u. Engelbert Kröll/f. Tilly Thanner/f. Fam. Sporer u. Dreml/f. Theresa u. Manuela Sporer/f. Toni Sailer/f. Traudl Moser Samstag, 1.5. - 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst u. Florianfeier der Freiwilligen Feuerwehr, Wetteramt Dorf Haus, Wetteramt Hollenzen, Eckartau + Schweinberg Keine Vorabendmesse Sonntag, 2.5. - 5. So. d. Osterzeit 8.00 Uhr Hl. Messe, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst und Wetteramt Hochstegen, 19.00 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.ne RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Freitag, 23.4. - Hippach: 8.00 Uhr Hl. Messe (statt Perler) 19.00 Uhr Hl. Messe (statt Laimach) Samstag, 24.4. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 25.4 Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe Aschau: 10.15 Uhr Hl. Messe Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 23.4. – 25.4. Freitag, 23.4. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 24.4. - Hart: 11.30 Uhr Taufe Marina Luxner Stumm: Taufe Emilia Reichhalter, 19.30 Uhr Florianifeier der FFW Stumm Sonntag, 25.4. – 4. Sonntag nach Ostern Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarre, 19.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt - in Hart für Johann/Maria Seekircher, in Stumm für Franz/Maria Höllwarth, Stuawand RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS – 24.4. – 29.4. Samstag, 24.4. – 4. Sonntag nach Ostern - 18.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen. Gestaltung: Florian, Lukas u. Wolfgang Ebster Dienstag, 27.4. - 18.30 Uhr Rosenkranz Donnerstag, 29.4. - Hauskrankenkommunion in Uderns Das ewige Licht brennt von 25.4. – 1.5. f. Maria und Georg Plattner und verstorbene Verwandtschaft www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH – 24.4. – 29.4. Samstag, 24.4. - 19.30 Uhr Rosenkranz Sonntag, 25.4. – 4. Sonntag nach Ostern 19.00 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen Donnerstag, 29.4. - Hauskrankenkommunion in Ried und Kaltenbach 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 25.4. – 1.5. in Ried: f. Max Binder in Kaltenbach: f. Tobias Hainz www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at
RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN – 25.4. Sonntag, 25.4. - 10.00 Uhr Hl. Amt mit Florianikirchgang der Feuerwehr RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 23.4. – 25.4. Freitag, 23.4. - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 24.4. - 7.30 Uhr Hl. Messe, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche 17.30 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 25.4.- 6.30 – 6.50 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 – 8.50 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Herzliche Einladung zu den protestantischen Gottesdiensten am Sonntag um 10.30 Uhr und 17.30 Uhr. Diese finden in deutscher Sprache statt und werden falls nötig ins Englische übersetzt. Ort: Polytechnische Schule Mayrhofen. Die Bibelstunden finden am Freitag um 19.30 Uhr statt. Wir bitten um Anmeldung für die Bibelstunden. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel./Fax 05244 / 62448 Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst am Sonntag, 25. April, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach mit Pfarrerin A. Petritsch. Voranmeldung zu den Sonntagsmessen jeweils telefonisch oder per E-Mail bis Freitag davor 11.00 Uhr im Pfarrbüro. E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach: Sonntag, 9.30 Uhr, Mittwoch 19.30 Uhr Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at
WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Wilfried Pfister 59. Lj. 9. April 2021 Hainzenberg Paul Widner „Angerer Paul“ 82. Lj. 9. April 2021 Hart i. Z. Gertrud Moser geb. Prinoth 80. Lj. 11. April 2021 Mayrhofen Johann Pfister „Zopl Hans“ 84. Lj. 11. April 2021 Fügen
Hermann Gruber „Pöllstein He“ 84. Lj. 11. April 2021 Kaltenbach
Franz Aschenwald „Schotter Franzal“ 81. Lj. 16. April 2021 Mayrhofen
Notburga Leo geb Tasser „Bloak Burgl“ 92. Lj. 13. April 2021 Brandberg
Peter Wechselberger „Ried Peter“ 78. Lj. 16. April 2021 Aschau
Stefan Platzgummer 63. Lj. 15. April 2021 Ramsau i. Z. Silvia Saringer 53. Lj. 15. April 2021 Fügen
Josef Huber „Klettn Sepp“ 83. Lj. 17. April 2021 Hippach/Laimach
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.
Anna Hörhager „Krößbichl Anna“
Tief berührt hat uns die große Anteilnahme und Verbundenheit, die wir anlässlich des Todes unserer Mame erfahren durften. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Gestaltung der hl. Messe - den Mesnern Georg und Josef - dem Harfenspieler Josef für die musikalische Umrahmung - dem Gemeindearbeiter Franz - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz - Herrn Dr. Glaser und dem Gesundheits- und Sozialsprengel Stumm u. U. für die jahrelange gute Betreuung - für Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden - für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet - dem Team der Bestattung Kröll, Mayrhofen - allen Verwandten und Bekannten, die unserer Anna im Leben Freundschaft und Wertschätzung entgegengebracht haben
Die Trauerfamilien Aschau, im April 2021
„Ich hab es überwunden, bin erlöst von Schmerz und Pein, denkt gern zurück an mich in stillen Stunden und lasst mich in Gedanken bei Euch sein“
Wilfried Pfister * 22.11.1962
† 09.04.2021
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen bedanken, die im Stillen mit uns getrauert haben. Ganz besonders danken möchten wir: - Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - dem Mesner, den Ministranten und der Vorbeterin - den Sargträgern Robert, Hans, Hansjörg und Andreas - dem Kreuzlträger Aaron - dem Kirchenchor für die musikalische Umrahmung - den Hausärzten Herrn Dr. Klaus Streli und Herrn Dr. Christoph Streli sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal der Nephrologie Innsbruck sowie der Dialysestation Schwaz - dem Team der Bestattung Kröll, besonders Martin und Thresi - für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet und für das Gebet - allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die unserem Wilfried gedacht und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben Die Trauerfamilie
Hainzenberg, im April 2021
Große Freude in Bruck am Ziller
Erzbischof Dr. Franz Lackner besuchte die Pfarrgemeinde sehene Visitation der Pfarre Bruck am Ziller durch. Zudem fanden unter Einhaltung aller Corona-Vorgaben eine Kindersegnung in der Pfarrkirche und abends eine Visitationsmesse vor dem Bauernhaus Schwarzenberger statt.
Kindersegnung durch den Erzbischof anläßlich der Visitation in Bruck
Christsein heißt unterwegs sein – unterwegs im Zillertal, in der nördlichsten Gemeinde. Am Samstag, 10. April, führte Erzbischof Dr. Franz Lackner die bereits im Vorjahr vorge-
Der Erzbischof zelebrierte eine eindrucksvolle Messe, hob anschließend die gute Führung der Pfarre und die gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde Bruck hervor. Er dankte auch allen, die in der Pfarre mithelfen sowie allen Vereinen für die Gestaltung der kirchlichen Feiern. Besonders dankte er Familie Brandacher für die musikalische Umrahmung der Messe und der Kindersegnung.
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Pfarrer Erwin Mayr und Erzbischof Dr. Franz Lackner
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16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
G'FREIDIG G'SUND
Salutogenese III – Mein Leben meistern
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um dich und sprach: „Komm heim.“
Wie kann der Mensch Extrembelastungen negativer Art innerlich und damit auch weitgehend äußerlich standhalten?
Rudolf Narr
Ich sehe neue Herausforderungen als Chance Aktuelle Situationen nehme ich nicht als Bedrohung wahr. Ich sehe sie als Chance, mich weiterzuentwickeln. Auch mit Unterstützung von Menschen an meiner Seite. Ich lerne viele neue Sachen. Entdecke neue Möglichkeiten und Talente an mir. Das ist durchaus etwas, das glücklicher macht. Ich kann trotz der Krise etwas bewegen und mich weiterentwickeln. Das Gefühl der Handhabbarkeit & Bewältigung Das Leben stellt mir Aufgaben, die ich lösen kann. Ich verfüge über innerliche und äußere Ressourcen (Quellen). Habe gute Erfahrungen verinnerlicht. Besitze Talente und Fähigkeiten, die ich zur Meisterung meines Lebens – aktueller Probleme – einsetzen kann. Ich bin eingebunden in eine Familie. In einen Freundeskreis. In der Nachbarschaft. In einem Chor oder wo und wie auch immer. Ich richte den Blick auf das Positive Ich gehe heraus aus negativen Stimmungen. Dann habe ich die Chance, neue Möglichkeiten wahrzunehmen. Sehr gut geht das z. B. in der Natur. Ich bin netter und nachsichtiger mit mir selbst. So wie ich es auch mit einer Freundin, einem Freund wäre. Die Hirnforschung zeigt: Mit guter Laune erweiterst du deinen kognitiven Rahmen. Also dein Denken, dein Wissen und dein Verstehen. Du erkennst neue Möglichkeiten. Ich nehme wahr, worauf ich mich konzentriere Die Glücksforschung geht davon aus, dass 50 Prozent unseres Glücks Veranlagung sind. Zehn Prozent werden von der Umgebung beeinflusst. 40 (!) Prozent kann ich selbst positiv beeinflussen. Mein Blick sucht gute Dinge. Ich konzentriere mich z. B. täglich auf je drei Dinge, für die ich dankbar bin, auf die ich stolz bin und auf drei Sachen, die ich in Zukunft anders machen möchte. Ich fühle mich frei, wenn ich Verantwortung übernehme Freiheit, Vertrauen und Verantwortung – diese drei Dinge gehören unabdingbar zum Glück dazu. Ich übernehme die Verantwortung für *mein Leben *meine Probleme *meine Umstände *meine Gefühle. Ich bin die Schöpferin, der Schöpfer meiner Welt. Je mehr ich das lebe, desto mehr komme ich in die Freiheit. Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29, www.genussvollgesund.com Quellen: Glücksforscherin van der Boom (Schweden), Bob Proctor ... https://www.zukunftsinstitut.de/zukunft-heute-corona/
„Speckstub‘n Rudl“
Ein besonderes „Vergelt‘s Gott gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl, dem Mesner und den Ministranten - Hans mit Maria für die musikalische Umrahmung - der Hausärztin Frau Dr. Katharina Weber-Gredler - Klaus und Sigi und dem gesamten Personal vom Sozialzentrum Mayrhofen, aber ganz besonders den Mitarbeitern von der Abteilung „Kolm“ für die überaus liebevolle Betreuung meines Mannes und Papas - den Ärzten und dem liebevollen Pflegepersonal vom BKH Schwaz, Med. III und Med. I - allen für die Blumen, Kerzen sowie für die Geldspenden an das Sozialzentrum Mayrhofen - für die Gedenkkerzen und Eintragungen im Kondolenzbuch im Internet - für alle mündlichen und schriftlichen Beileidsbekundungen, die uns sehr getröstet haben - der Bestattung Kröll mit Susi, Steffi und Martin für ihre einfühlsame Unterstützung und Organisation - speziell für die große Anteilnahme aus dem Tuxertal - allen Freunden, Nachbarn und Bekannten Jedes Wort oder Gebet in dieser schweren Stunde war uns ein Trost.
„Vergelt‘s Gott“
Familie Narr
Mayrhofen, im April 2021
Wär’ noch so gern geblieben, daheim bei meinen Lieben, doch Gott bestimmte meine Zeit und rief mich in die Ewigkeit.
Gertrud Moser geb. Prinoth * 20.03.1942 † 11.04.2021
DANKE
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedoch zu wissen, wie viele sie schätzten und gern hatten, gibt uns Trost. Wir sagen allen für die zahlreichen und liebevollen Beweise der Anteilnahme unseren herzlichen Dank. Die Trauerfamilie Mayrhofen, im April 2021
SPRUCH DER WOCHE In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein: denn Du allein Herr, lässt mich sorglos ruhen. Psalm 4,9
DROGERIEN AM PULS DER ZEIT
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
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Ein reizendes Geschäft mit großen Charme!
Lichtmannegger in Zell am Ziller - eine alte Drogerie mit neuen Produkten pflegemittel und so weiter. Ja, zu sehen gibt‘s hier viel. Grundlagen, dass ein kleiner Drogerieladen, wie eben der Lichtmannegger, inmitten großer Drogerieketten bestehen kann, sind herzlicher Umgang mit Käufern, die Philosophie, dem Kunden dienlich zu sein, immer das passende Produkt abzustimmen und letztlich die Expertise, das Fachwissen in so vielen Bereichen. Und im Falle Lichmannegger kommen noch Freundlichkeit und ruhige Ausstrahlung dazu. Modernisierungsschübe sind in diesem kleinen Laden nicht zu erkennen. Es scheint die Zeit still zu stehen. Ein netter Gedanke, in einem sonst so umtriebigen Tal. Mal abgesehen vom Corona-Dilemma. Gesundheit und Wohlbefinden, ja, auch das Thema Schönheit in gewissen
Bereichen, werden gerade in dieser Zeit als etwas entdeckt, mit dem man Balance zu halten hat. Hier hilft auch gerne der Experte, der Drogist oder die Drogistin mit seinem/ihrem Fachwissen. Schau doch mal vorbei, in einer Drogerie deiner Nähe! Es lohnt sich, meint St.M. Noch was: Eine Recherche unsererseits hat zur Frage „Wie viele Drogerien gibt‘s denn noch in unserem Tal?“ folgende Infos ergeben: Im Zillertal gibt es 5 Fachdrogerien in den Orten Mayrhofen, Zell am Ziller, Fügen und Gerlos. Interessantes über die Wörter „Droge und Drogist“: Der Begriff Droge wird für Gewürz oder Arzneimittel verwendet, die aus getrockneten pflanzlichen oder tierischen Stoffen bestehen, und ist um 1600 aus dem Französischen
drogue für „Gewürz, Chemikalie, pharmazeutisches Mittel“ ins Deutsche entlehnt worden. Die Herkunft von „Droge“ ist nicht sicher. Auszugehen ist wohl von mündlichen drōgevate Plural, eigentlich „trockene Fässer“, d. h. „Behälter für trockene, nichtflüssige Ware“. Bald hat das abkürzende „Droge“nicht nur die Behälter bezeichnet, sondern auch die in ihnen aufbewahrten Waren, sodass sich die Bedeutung „Gewürz, Arzneimittel“ entwickelt hat. Mitte des 20. Jahrhunderts wird „Droge“, zumal der Plural Drogen, eine Bezeichnung für stimulierende Substanzen im Sinne von „Rauschgift“. Die Drogerie wird so zur Verkaufsstelle für Drogen, Chemikalien und kosmetische Erzeugnisse (um 1900). (vgl.https://www.dwds.de/wb/Drogerie)
Fotos: Rieser-Malzer
Letztens war ich einem sehr liebenswürdigen Geschäft. Es ist uralt, ist im Zentrum von Zell, beinahe ein versteckter Standort, direkt vorm Friedhofseingang, neben zwei Hotels und trägt einen alten Zeller Namen. Beim „Lichtmannegger“. Ein reizendes Fachgeschäft mit Charme, das nach Chanel Nº 5 riecht, ein liebliches Chaos, das von einem Drogisten regiert wird. Der Chef persönlich präsentiert die breite Produktpalette. Georg Lichtmannegger verkauft seit Jahrzehnten Artikel, die der Heilung, der Schönheit, der Wellness, der Gesundheit usw. förderlich sind. Kurzum: In der „Edelweiß Drogerie Lichtmannegger“ gibt’s was für Mensch, Haus und Garten, wie zum Beispiel: Essenzen, Tinkturen, Parfüms, Reformprodukte, Körper-
Rieser-Malzer-Team Mayrhofen: Barbara, Sabina, Maria, Helga, Geli, Annelie
Selina
Marlena
Gerda aus der Filiale in Gerlos
Seit fast 90 Jahren steht der Name Rieser-Malzer für Top-Kompetenz in den Bereichen Schönheit und Gesundheit. In den Parfümerie- und Reformhaus-Abteilungen der fünf Filialen in Mayrhofen, Gerlos, Fügen, Maurach a. A. und Innsbruck werden die Kunden in genau diesen Bereichen kompetent und freundlich unterstützt. Dabei wird auf ausführliche, individuelle Beratung und eine angenehme Atmosphäre in den Geschäften gesetzt.
Rieser-Malzer-Team Fügen: Andrea, Rosi, Maria
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DIE BRENNNESSEL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Kräuterexpertin Viktoria aus Fügen: „Eine brennende Pflanze mit heilender Wirkung!“
„Der ist wohl am besten dran, der sich selber helfen kann.“ (aus „Wickel, Salben und Tinkturen“, Arnold Achmüller) Tausendsassa Brennnessel Kerzengerade steht sie vor uns, mit ihrem vierkantigen Stängel und geordneten Blätterpaaren. Sie bevorzugt schattige, stickstoffreiche, feuchte Böden. Die Brennnessel ist eine zweihäusige Pflanze, d. h. ihre männlichen Staubblätter und die weiblichen Fruchtknoten befinden sich auf zwei verschiedenen Pflanzen. Ihr Grün ist alles andere als auffällig, und auch in den Blüten steckt nichts Verschwenderisches. Trotzdem kann die Brennnessel bezaubernde Farben tragen – nämlich dann, wenn die bunten Schmetterlinge, wie Tagpfauenauge, Admiral, kleiner Fuchs oder das Landkärtchen, um die Pflanze gaukeln und ihre Eier brutfürsorgend in die bevorzugte Futterpflanze legen. Frühjahrsküche Im Frühjahr, wenn die Vegetation wieder erwacht, erwischt uns nicht selten die Frühjahrsmüdigkeit infolge von Vitamin-C-Mangel. Importiertes Glashausgemüse und Vitaminpillen verhindern Schlimmeres, aber die größte Vitalität geht vom „frischen Grün“ aus, d. h., es geht nichts über eine Brennnesselsuppe, einen frischen grünen Smoothie, den Brennnesselspinat, eine Brennnesselquiche oder verschiedene Teigmantelgerichte, um uns wertvolle Nährstoffe, Eisen, Kalzium, Vitamin A und C und Eiweiß zuzuführen. Gesundheit Schon seit Urzeiten wissen pflanzenkundige Menschen um den großen gesundheitlichen Wert der ganzjährig genutzten Nessel. Alle Pflanzenteile einschließlich der Samen
Viktoria Müller lebt mit ihrer Familie und ihrer Hündin Luna in Fügen. Sie hat im Jahr 2010 die Prüfung zur FNLKräuterexpertin abgelegt, ist dem Obst-und Gartenbauverein Fügen und Umgebung bis 2016 als Gründungsobfrau vorgestanden und bekocht ihre Familie gerne mit frischen Wildkräutern und Gemüse aus dem eigenen Garten. Im Herbst des Vorjahres ist ihr die Ehre zuteil worden, die „Natur im Garten“-Plakette entgegenzunehmen.
können verwendet werden. Am besten sammelst du sie im eigenen Garten oder von einer natürlichen, ungedüngten Wiese. So pflückt man ab dem zeitigen Frühjahr die mineralstoff-, chlorophyll- und eisenreichen Blätter an sonnigen, trockenen Tagen bis zur Sommersonnenwende. Im Herbst erntet man die wertvollen Wurzeln und die linolsäurehaltigen Samen als universelles Stärkungsmittel. Kräuterpfarrer Johann Künzle meinte sogar, dass die Brennnessel ob all ihrer vielseitigen Tugenden längst schon ausgerottet wäre, wenn sie keine „Stacheln“ hätte. Wahrlich die Liste ihrer Einsatzgebiete ist vielseitig und lang. So trägt der Tee der Brennnessel sowohl zur Durchspülung der Harnwege, als auch zur Entgiftung und Entschlackung bei und wirkt so stoffwechselanregend. Erzählstoff Der lateinische Name der Brennnessel Urtica dioica heißt übersetzt „die Brennende“. Es sind die glasartigen Brennhaare, die bei leichtester Berührung abbrechen und wie mit einer Injektionsnadel ihre schlangen- und bienen-
giftartigen Stoffe in die Haut spritzen. Somit verteidigt sich die Brennnessel schon fast animalisch. Die Brennnessel war wahrscheinlich eine der ersten wichtigen Faserpflanzen. Heute gibt es kaum noch Nesselstoffe, da die Herstellung zu arbeitsintensiv und zu teuer ist. Lauscht man jedoch dem Märchen „Die sechs Schwäne“ der Gebrüder Grimm, so kann man über die einstige Bedeutung der Brennnessel noch viel erfahren. Vor allen Dingen war diese eisenhaltige Pflanze immer gut gegen verschiedene Bedrohungen. Nesselbüschel wurden in Ställen aufgehängt, um Unholde und Hexen abzuwehren, ein Brennnesselzweig wurde an heißen Tagen in die Milch getaucht, um das Sauerwerden zu verhindern. Auch heutzutage nutzt man die Brennnessel wieder als Helferin beim naturnahen Arbeiten und Gärtnern. Für Gärtner Gärtner schätzen sie als ausgleichende, humusbildende Pflanze, Brennnesseljauche verhindert Schädlings- und Pilzbefall. Außerdem erhöht der stechende Alleskönner
den Gehalt an ätherischen Ölen bei seinen Nachbarschaftspflanzen gravierend. Bei all diesem Nutzen verstehe ich nicht, dass man die Brennnessel noch immer als Unkraut betrachtet. In meinem Garten ist sie gern gesehen und eine gleichwertige Pflanze. Ist sie mir doch Nahrung, Schutz, Bodenverbesserin, Erhalterin der Artenvielfalt und Heilmittel. Leider habe ich noch nie eines der stark behaarten, hässlichen, äußerst brünstigen, kleinen Erdmännlein in meinem Brennnesselhorst gesehen: die Pchuvuschen. Angeblich wachsen ihnen drei goldene Haare auf dem Kopf. Wem es gelingt, ein Haar auszureißen, der kann Steine zu Gold verwandeln. Aber das ist eine andere Geschichte. Quellen: Enzyklopädie Essbare Wildpflanzen (2018), Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger Die Meisterkräutertherapie (2017), Wolfgang Schröder Heilkräuter und Zauberpflanzen (2019), Wolf Dieter Storl Pflanzen der Kelten (2019), Wolf Dieter Storl
DIE BRENNNESSEL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 1-2 | 2021
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Brennnessel? Nein, danke! Oder doch?
Wie diese, meist unterschätzte, Heilpflanze auf die Gesundheit wirkt BUCHTIPP
von Nicole Maurer
Gegen Blutarmut, gegen rheumatische Erkrankungen, gegen Harnwegsinfekte, gegen Stoffwechselerkrankungen, gegen Gelenksbeschwerden ... diese Liste könnte man leicht weiterführen, fast wie eine Litanei, so gesundheitsfördernd ist die – meistens – unliebsame Brennnessel. Sie ist leicht zu finden, säumt fast überall die Wegesränder, wächst rund um beinahe jeden Stall, wird von den Spaziergängern gemieden, weil wer möchte sich schon gerne „brennnessln“? Also: Wir wissen zwar, wo sie wächst, wie sie ausschaut, wir kennen das Brennen auf der Haut, wenn wir eine Brennnessel unbeabsichtigt streifen, aber wie nutze ich diese inhaltlich so starke Pflanze? Was tue ich damit? Wir haben nachgeforscht ... Zuallererst machen wir mal Tee: Drei Brennnesselspitzen mit einem halben Liter Wasser aufgießen, acht Minuten ziehen lassen, über den Tag verteilt trinken, egal ob vor, nach oder zwischen den Mahlzeiten, ungefähr drei Wochen lang. Bitte nicht trinken bei eingeschränkter Herzoder Nierentätigkeit.
Dann könnte man Brennnesselspatzlang machen: Brennnessel kurz im Wasser aufkochen, abseihen, pürieren, mit griffigem Mehl, Wasser, Salz und Eiern den Teig machen, ins siedende Salzwasser geben. Nach ca. 5 Minuten abseihen. Käse drüber oder als Beilage ... schmecken super! Lecker schmeckt ebenso die Suppe: Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, mit Wasser aufgießen, Kartoffeln, ein oder zwei Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und die frischen Brennnesselspitzen hineingeben. Vorm Anrichten noch etwas Sahne in die Suppe und pürieren. Ganz was Feines ... Bekannt ist auch die „Neunkräutersuppe“: Zwei große Handvoll Brennnessel, Vogelmiere, Girsch, Bärlauch, Taubnessel, Gänseblümchen, Sauerampfer, Löwenzahn und blühendes Scharbockskraut kurz waschen und grob hacken. Diese in eine MehlMilch-Einbrenn rühren, mit Wasser aufgießen, einmal aufwallen lassen, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch würzen, fein pürieren und mit geriebenem Käse servieren.
Noch ein Tipp, – Brennnesselsamen: Diese extrem vitaminreichen Samen können von August bis weit in den Oktober hinein geerntet werden. Einfach zu Hause auf Backpapier trocknen lassen und verwenden: über Salate und aufs Brot streuen, in die Suppen geben, den Gemüsesaft bereichern und vieles mehr. Und wer‘s noch immer nicht glaubt, wer von der Wirkung der Brennnessel nicht überzeugt ist, hier eine Zusammenfassung des deutschen Lyrikers Dr. Heinrich Hoffmann, der im Jahre 1809 geborene große Geist schrieb damals: „Brennnessel, verkanntes Kräutlein, Dich muß ich preisen, Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen, Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte, entsprießend aus dem Schoß der Mutter Erde, nach ihnen nur brauchst Du Dich hinzubücken, die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken, als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen, das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen, selbst in noch dürft`ger Großstadt nahe Dir am Wegesrande, nimm`s hin, was rein und unverfälscht die gütige Natur Dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!“
85 Rezepte Brennnessel, Holunder & wilde Freunde Hardcover, 2021 Freya 304 Seiten; 245 mm x 190 mm ISBN 978-3-99025-503-2 29,90 Euro Wilde Freunde, manche sagen Unkräuter, sind in ihrer Durchsetzungskraft unschlagbar. Sie strotzen vor Leben und bergen geschmackliche Schätze. Vor allem sind sie vor der Haustüre zu finden, und mit der richtigen Sammelstrategie und etwas Wissen über Zubereitung und Aufbewahrung können aus den köstlichen Energiebündeln aparte Delikatessen gezaubert werden. Die Autorin erfindet eine neue Kulinarik um Brennnessel, Holunder und weitere wilde Wegbegleiter: Holunderblütenkipferl, Wieseneis, grüne Burger, Baumblattsalat, grünpinkes Beerentörtchen u. v. m. Die nach Pflanzenarten geordneten Rezepte, Pflanzenporträts und übersichtlichen Tafeln zu essbaren Blüten, Würzkräutern und Wildsalaten garantieren eine originelle Küche.
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ZILLERTAL AKTUELL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Neues aus dem Gemeindeamt
Ein Jahr Corona, und das Licht am Ende des Tunnels scheint tatsächlich heller zu werden
Vieles tut sich im Gemeindegeschehen, und der Rat muss in seinen Sitzungen viele Entscheidungen treffen. Bei der letzten Zusammenkunft wurde die Änderung der Flächenwidmung Schweinberg-Trumler (drei Bauparzellen reines Wohngebiet im Ausmaß von 2000 m2) und Bereich Zillergrundweg-Roscher (Ausmaß 2000 m2 – davon 1000 m2 Vertragsraumordnung zugunsten der Gemeinde) beschlossen. Daneben wurde über den gesperrten Wanderweg im Scheulingwald gesprochen. Die Landesgeologie wird sich diesen Bereich noch einmal ansehen und beurteilen, inwieweit eine Wiederöffnung des Weges möglich ist. Diskutiert wurde auch über die mögliche Anschaffung eines mobilen Radargerätes, das der Verkehrsausschuss empfohlen hat. Diesbezüglich wird man noch mit anderen Gemeinden reden, ob sie bereit wären, dieses Gerät von uns gegen Gebühr zu leihen, damit der enorme finanzielle Ankauf (ca. 150.000 Euro inklusive Personalaufwand) gestemmt werden kann. Ebenfalls von diesem Ausschuss
Foto: Marktgemeinde Mayrhofen
Die Impfaktion ist vorbei, und das Resümee kann sich sehen lassen. Von 2935 Online-Anmeldungen wurden 2911 Personen in Mayrhofen geimpft. Der Akt des Impfens an sich ist es nicht allein, der mich zuversichtlich stimmt. Ich deute die vielen positiven Meldungen, die Anrufe und Mails, die ich empfangen habe, so: Impfen bedeutet Perspektive und stellt somit das Leben, die Freude, das Glück wieder mehr ins Zentrum. Und das freut mich.
Auch der COVID-Beauftragte von Mayrhofen Rene Wallenta freut sich über die großzügige Jause eines Mayrhofner Betriebes
kam die Empfehlung und anschließend die Zustimmung des Rates, die Ladezonen im gesamten Gemeindegebiet zu ändern (jetzt von 8.00 bis 13.00 Uhr). Ein funktionierendes Vereinsleben ist ein wichtiger Faktor für jede Gemeinde. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, Subventionen zu gewähren. Die Anweisun-
gen für das Jahr 2021 wurden von mir in den letzten Wochen freigegeben. Ein sehr großer „Brocken“ ist der Neubau des Sportheimes. Dazu ist es mir in einer persönlichen Vorsprache bei LR Tratter gelungen, weitere 700.000 Euro an Fördergeldern zugesagt zu erhalten. Trotz aller Belastungen in diesen schwierigen Zeiten hat die
Intarsienkünstler Erich Geisler bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern der COVIDImpfstation sehr herzlich mit handsigniertem Druck seines Werks „Die 3 Eisheiligen“.
Marktgemeinde ihre Aufgaben und Finanzen bestens im Griff. Mit einem Überschuss von rund 50.000 Euro wurde das Jahr 2020 abgeschlossen. Einzelheiten dazu gibt es nach der Sitzung im Mai. Der Gemeinderat ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird auch in Zukunft notwendige Vorhaben realisieren, wenn auch die Zeiten herausfordernd sind. Ich freue mich darauf. Jetzt geht`s hinein in den Wonnemonat Mai. Den sollten wir ausgiebig genießen, und der Balanceakt zwischen Gesundheit, Freiheit sowie funktionierender Wirtschaft möge uns glücken. Es soll der Coronamüdigkeit nicht gelingen, dass uns die Geduld ausgeht, dass wir nachlässig werden und so entgegen einer möglichen guten Sommersaison arbeiten, meint eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
Marktgemeinde Mayrhofen
TUX GRATULIERT Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten Gertraud und Hansjörg Tipotsch, Tux 783.
Fotos: Zillertaler Bauernmarkt
Zillertaler Bauernmarkt startet in die Marktsaison
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Der Zillertaler Bauernmarkt eröffnet erneut die Marktsaison am Freitag, den 30. April, in Mayrhofen am Josef-Riedel-Platz von 9 bis 13 Uhr.
Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten Erika und Bernhard Mader, Tux 269.
Vor Ort bieten wöchentlich verschiedene Landwirte und bäuerliche Familienbetriebe aus dem Zillertal regionale Qualitätsprodukte und selbsterzeugte Schmankerln an. Zudem gibt es frisches Grillhendl zum Mitnehmen. Marktöffnungszeiten: immer am 1. Freitag im Monat von 16 - 20 Uhr restliche Freitage im Monat von 9 - 13 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Zillertaler Bauernmarkt! Überzeugen Sie sich persönlich von der Qualität und Echtheit der Lebensmittel.
Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten Margarita und Ignaz Erler, Tux 706.
Falls du Teil des Zillertaler Bauernmarkts werden möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden: anna@bergchalets-klausner.at
Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten Maria und Peter Sporer, Tux 555.
Der Obst und Gartenbauverein Mayrhofen veranstaltet einen
Jungpflanzentauschmarkt Am 30.04.2021 von 9.00-13.00 Uhr Im Zuge vom Bauernmarkt am Josef-Riedl-Platz. Gerne können auch die eigenen Jungpflanzen zum Tausch mitgebracht werden.
Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen den Jubilaren noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.
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ZILLERTAL AKTUELL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
HAINZENBERG GRATULIERT Am Samstag, den 10. April, konnte Herr Johann Hauser, Dörfl 391, im Kreis seiner Familie den 93. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner überbrachte ihm die besten Glückwünsche der Gemeinde Hainzenberg. Hansl ist jetzt der älteste Hainzenberger. Es geht ihm gesundheitlich so gut, dass er sich bereits wieder auf die Almarbeit im Sommer freut. So unglaublich es klingt, aber es wird heuer sein 82. Sommer auf der „Oberen Schwarzachalm“! Am Dienstag, den 13. April, konnte Herr Walter Burgstaller, Unterberg 82, den 80. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner überbrachte ihm ebenfalls die besten Glückwünsche der Gemeinde. Vor zehn Jahren ist Walter im Schlegeis abgestürzt. Das Steinesuchen ist ihm seither leider nicht mehr möglich. Eine weitere Leidenschaft, das Schnitzen, übt er jedoch nach wie vor täglich zwei bis drei Stunden aus.
Gemeinde Tux sagt Danke
Auch 2. Impftermin bestens verlaufen Neuerlich gab es wieder ein perfektes Zusammenspiel zwischen den Mitarbeitern der Gemeinde und des Tourismusverbandes sowie den beiden Ärzten mit ihren Teams. Herzlichen Dank für das Engagement! Johann Hauser wurde 93
Ein spezieller Dank ergeht an unsere Betriebe für die kostenlose Bereitstellung der Mahlzeiten zwischendurch:
Hotel Alpenhof mit einem köstlichen Burger. Pizzeria Platzl mit ofenfrischen Pizzen. Hintertuxerhof mit hervorragendem Backhendl und Erdäpflsalat. Darüber hinaus auch ein großer Dank an Joachim Wechselberger vom Sparmarkt in Lanersbach für sein großzügiges Sponsoring.
Marktgemeinde Zell am Ziller sagt Danke Walter Burgstaller wurde 80
Wir gratulieren beiden Jubilaren auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.
BRUCK GRATULIERT Johann Wurm 85 Am 18. April konnte Herr Johann Wurm seinen 85. Geburtstag feiern. Natürlich ließ es sich auch Bgm. Alois Wurm nicht nehmen, seinem Vater recht herzlich zu gratulieren und ihm weiterhin viel Glück und Gesundheit zu wünschen.
„Schwaz impft“ in Zell am Ziller Von 9. bis 11. April stand die Tennishalle wiederum ganz im Zeichen der Aktion „Schwaz impft“. Nicht weniger als ca. 2.100 Einwohner/-innen der Gemeinden Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg, Zellberg und Zell am Ziller kamen, um die 2. Teilimpfung gegen das Coronavirus zu erhalten. Die Bürgermeister der Gemeinden möchten sich bei der Ärzteschaft aus unserem Sprengel und der Sportclinic Zillertal mit ihren Mitarbeitern/-innen, beim Team der Gerlosstein-Apotheke, den Kräften des Sozial- und Gesundheitssprengels Zell u. U., der Freiwilligen Feuerwehr
Bgm. Alois Wurm mit Jubilar Johann Wurm
Sprechtage in Zell am Ziller Der Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) findet am Mittwoch, den 28. April, von 8.30 bis 11.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt. Anmeldungen dazu sind direkt bei der Sozialversicherungsanstalt (SVS) erforderlich.
Zell am Ziller und Polizeischule Tirol, beim Team der Freizeitpark Zell GmbH, den Gemeinderäten/-innen und besonders bei den Mitarbeitern/-innen im Außen- und Innendienst und aus den Gemeindeverwaltungen sowie vielen weiteren Helfern ganz herzlich für ihre tolle und sehr engagierte Arbeit während der insgesamt vier Impf-Aktionen bedanken. Das Land Tirol und die Bezirkshauptmannschaft Schwaz haben die Impf-Logistik sehr gut vorbereitet und damit die Versorgung sichergestellt. Ein weiterer Dank ergeht an die Bevölkerung, die durch ihre Impfbereitschaft, zum Erfolg dieser Aktion beigetragen hat.
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
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PTS Fügen
Müllsammelaktion Im Zuge des Turnunterrichts sammelten 14 Schüler und zwei Lehrpersonen der Polytechnischen Schule Fügen auf ihrem Spaziergang über den Fügenberg jeglichen Müll ein, den sie auffinden konnten. Dabei kamen allerhand kuriose Dinge zum Vorschein. Neben viel Plastikmüll, Dosen und Glasflaschen, wurden mehrere Pizzakartons, ein Paar Skischuhe sowie ein Autoreifen samt Felge entdeckt und mitgenommen! Ein großer Dank an die fleißigen Schüler, die unseren Wald wieder ein Stück sauberer gemacht haben.
„Ich habe genug gearbeitet“
Margarete Huber - ein „Urgestein“ am Bahnhof Uderns im Ruhestand
Margarete Huber arbeitete 16 Jahre am Bahnhof Uderns der Lebenshilfe wie andere auch. Sie fuhr täglich von Kaltenbach selbstständig zur Arbeit, erledigte ihre Industrieaufträge, bediente Kundinnen und Kunden im Bahnhofscafé oder töpferte Kunstwerke für den Verkauf. Mit der Geschwindigkeit, mit der Greti Aufträge abarbeitete, konnten
oft ihre Kolleginnen und Kollegen im Team nicht mithalten. Dabei blieb immer noch Zeit für einen netten Austausch, ein Lächeln, tröstende Worte oder einen „Jodler“ mit den Bahnhöflern, der die Mitarbeiter/-innen und Besucher/-innen gleichermaßen erfreute. 2005 komplettierte sie die musizierende Grup-
pe am Bahnhof Uderns, und damit waren „Die Zillertaler Bahnhöfler“ geboren. Diese Formation begeisterte mit vielen Auftritten und produzierte sogar eine eigene CD. Margarete gab den „Bahnhöflern“ die Stimme – sie sang und jodelte. Außerdem spielte sie Flöte, Keyboard sowie Rhythmusinstrumente und
Foto: Lebenshilfe Tirol
„Ich möchte mit meinem 60sten Geburtstag in den Ruhestand gehen.“ Mit dieser sehr klaren Aussage überraschte uns Margarte Huber vor Kurzem in doppelter Hinsicht. Ist es doch eigentlich unüblich, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf in den Ruhestand gehen, da sie nicht angestellt sind. Noch mehr überraschte uns aber ihre selbstbestimmte Entscheidung.
Special Olympics Los Angeles (USA) 2015: Alexandra Stecher, Carina Resch, Angela Klingler, Margarete Huber (v. l.)
verfasste selbst Texte. Im Sommer 2015 holte die sportliche Greti bei den Special Olympics in Los Angeles (USA) eine Goldmedaille im Radfahren. Nun will Margarte Huber ihr Leben und ihre Freizeit genießen. Ob das ein „Ruhestand“ wird, ist fraglich. Denn dazu ist die „Tausendsasserin“ viel zu aktiv. Liebe Greti, wir möchten dir auf diesem Wege noch einmal DANKE sagen und wünschen dir von Herzen viel Gesundheit und dass du deinen wohlverdienten Ruhestand genießen kannst. Und über deinen Besuch am Bahnhof gfrein ma ins immer! Deine Freunde und Kolleg/-innen, Assistent/-innen mit Leitung Lebenshilfe Tirol – Arbeitsverbund Zillertal
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INS PFAND´L GSCHAUT
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
REZEPTE AUS ZILLERTALER TRADITIONSKÜCHEN
TAGLIOLINI
Jung, dynamisch und sooo lecker!
Café Tirol in Mayrhofen
Lieferservice an. Wir liefern vom Innerberg bis nach Zell am Ziller. Wir verarbeiten hauptsächlich Produkte aus der Region für unser abwechslungsreiches Speisenangebot. Auch der Umweltaspekt bei den Verpackungen ist uns besonders wichtig.
Bärlauch Kirschtomaten Pinienkerne Zitrone BÄRLAUCHPESTO: 100 g Bärlauch ohne Stiel, 30 g Parmesan, 25 g geröstete Pinienkerne, Abrieb einer halben Zitrone, ca. 100 - 150 ml gutes Olivenöl, Maldonsalz, Schwarzer Pfeffer aus der Mühle. Alle Zutaten außer der Hälfte der Pinienkerne in einen Mixer oder Mörser geben und mixen, bis eine homogene Masse entsteht, anschließend die restlichen Pinienkerne hinzufügen. BÄRLAUCHPASTA FÜR 2 PERSONEN: ca. 250 g Tagliolini (können auch Spaghetti oder andere Nudeln sein), Hühner-, Gemüsefond oder Nudelwasser, 8 Kirschtomaten, 1 Schalotte oder Zwiebel, 1 Esslöffel Butter, frischen Bärlauch, Parmesan, Pinienkerne, Zitronenabrieb.
Fotos: Café Tirol
ZUBEREITUNG: Tagliolini in gut gesalzenem Wasser al dente kochen, in der Zwischenzeit mit der Soße anfangen (etwas Nudelwasser auf die Seite geben). Olivenöl erhitzen und die klein geschnittenen Schalotten + die halbierten Kirschtomaten ohne Farbe anschwitzen. Mit dem Fond oder Nudelwasser ablöschen und die Butter hinzufügen. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einreduzieren. Frischen Bärlauch mit 1-2 Esslöffel selbstgemachtem Bärlauchpesto in die Soße geben. Die gekochten Nudeln hinzufügen und noch ca. 1/2 Minute köcheln lassen, damit die Nudeln die Soße gut aufnehmen - es sollte noch etwas Flüssigkeit in der Pfanne sein, falls es zu wenig ist, noch etwas Nudelwasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in einem tiefen Teller anrichten, mit Pinienkerne, Zitronenzesten und etwas Parmesan verfeinern und genießen.
Die Redaktion der Zillertaler Heimatstimme ist heute zu Gast bei den Jung-Gastronomen Christoph, Anna und Veronika Kröll. Das direkt an der Mayrhofner Hauptstraße gelegene Restaurant verbindet das Zillertal mit dem Rest der Welt. Aber dazu gleich mehr. Wir begeben uns auf eine kleine Zeitreise: Im Jahr 1957 hat sich im heutigen Café Tirol eine Konditorei befunden. Mit dem Kauf des Hauses Mitte der 80er-Jahre ist die Liegenschaft in den Familienbesitz der Familie Kröll übergegangen. So ist in den letzten Jahrzehnten im Café Tirol ein ganz besonderer Ort der Begegnung geschaffen worden. Christoph, wann habt ihr den Betrieb übernommen? Im Herbst 2019 haben meine Schwestern und ich begonnen, dem Restaurantbereich einen „neuen Anstrich“ zu verpassen. Zu den kosmetischen Verschönerungen ist uns auch der Brückenschlag zwischen traditioneller und internationaler Küche sehr gut gelungen. Die positiven Rückmeldungen unserer Kunden bestärken uns in unserer Arbeit. Anna, wie sieht euer Restaurant-Alltag im Moment aus? Wir bieten aktuell von Montag bis Freitag TAKE-AWAY-Gerichte sowie ABO-ESSEN inkl.
Ich habe gehört, einer von euch dreien ist ein kulinarischer Weltenbummler? Christoph: Das müsste dann wohl ich sein! Auf meinen Urlaubsreisen habe ich vielen Köchen über die Schultern geschaut. Meine Reisen haben mich schon von Vietnam über Kambodscha bis nach Thailand und Bali geführt. Diese Erfahrungen lasse ich auch sehr gerne in das eine oder andere asiatische Gericht einfließen. Man kann also sagen, du bringst „Urlaubsfeeling ins Zillertal“? Christoph (lacht): Das haben uns auch schon Gäste bestätigt! Veronika, wie sieht der Blick in die nahe Zukunft aus? Wir hoffen natürlich sehr, dass der Mai eine Öffnung der Restaurants bringen wird. Unsere Terrassen werden jetzt auf den letzten Stand in Bezug auf Abstandsregeln gebracht. Die Hygiene und die Sicherheit unserer Gäste sind uns sehr wichtig. Wir hoffen sehr, dass wir unsere Projekte, sprich DJ-Dinner, Vernissagen etc., bald verwirklichen können. Alle Neuigkeiten rund um die Öffnung unseres Restaurants kann man über Facebook oder Instagram in Erfahrung bringen. Vor Ort findet man außerdem die aktuellen Wochenangebote direkt neben der Eingangstüre. Die Redaktion bedankt sich sehr für das herzliche Gespräch und wünscht euch alles Gute! bez. Anz.
KULTUR IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
SteudlTenn ist startbereit Geht es nach den Protagonisten, läuft das in Uderns etablierte – auch heuer wieder mit dem „GREEN EVENT TIROL star“ ausgezeichnete Theaterfestival von 26. Mai bis 28. August über die Bühne. Und die Chancen stehen gut, soll doch ebenfalls der Kulturbereich zeitnah wieder angekurbelt werden.
Weitere Highlights im abwechslungsreichen Programm mit Theater, Lesungen, Konzerten, Workshops und vielem mehr sind eine Konzertperformance mit „Blind ermittelt“Star Philipp Hochmair und seiner „Elektrohand Gottes“, Kabarett mit Sänger, Schauspieler und Kabarettist Manuel Rubey sowie Musikkunst aus Wien mit Anna Mabo. Das gesamte Programm und Vorreservierungen auf: www.steudltenn.com
Nicht jeden lasse ich über meine Schwelle ...
... aber wenn der Lenz so zögerlich klopft, sanft nach Einlass anfragt, dann kann ich nicht anders. Der Frühling steht vor der Tür. Ich lasse ihn rein. Und er hat gerne Einzug gehalten. Dieses Mal sind es die Buschwindröschen und ja, ich sollte keinen Strauß pflücken, den Bienen zuliebe. Das habe ich auch nur ausnahmsweise gemacht, für unsere Leser. Ich möchte, dass sich die Leserschaft ähnlich freuen kann, wie ich, wenn Frühlingsbräuche gelebt werden, die ersten Blumen grüßen lassen und die Menschen wieder Zuversicht und Frohsinn sehen können. Das ist ein netter Gedanke. Findest du nicht? Wissenswertes über die Buschwindröschen: Sie sind giftig und nicht essbar, das sollte man bedenken, wenn man mit kleinen Kindern zu tun hat. Wenn man rasch wachsende Bodendecker braucht, eignet sich das Buschwindröschen extrem gut. Es blüht rasch, verkriecht sich dann auch bald wieder und ist absolut anspruchslos. In unseren Wäldern finden wir es oft. Das niedliche Buschwindröschen vermehrt sich über das sogenannte „Rhizom“. Das ist ein Spross, der mehrere Winter überdauert, nach oben das Grün und nach unten die Wurzeln wachsen lässt und bis zu 100 Blüten treiben kann. Und damit das Frühjahr endgültig über den Winter siegt, helfen da und dort die Grasausläuter. Jedes Mal, wenn sie wieder vorm Haus laut werden, ihre Glocken hin und her schwingen, ihre kecken Hüte mit Federn stolz tragen, ihre weißen Hemdärmel hochgekrempelt haben ... ja, dann steht der Frühling vor der Tür. Foto: Konrad St.
Foto: C. Wind
„Kunst und Kultur, glaube ich, ist besonders in diesen Zeiten bedeutsamer, denn je, und wir hoffen, dass wir mit dem Theaterfestival SteudlTenn ein kleines bisschen zur Normalität beitragen können. Es ist wichtig, dass man sich auch mal einen Abend lang mit etwas ganz anderem beschäftigen, die Seele baumeln lassen und mit anderen Menschen wenn auch mit Abstand, aber trotzdem live - austauschen kann“, erklärt Organisatorin Bernadette Abendstein die Motivation des SteudlTennTeams, nicht aufzugeben. Das kulturhungrige Publikum erwartet heuer ein neu errichtetes Outdoor-Areal mit Freilichtbühne. Und ihm wird, egal, ob groß oder klein, einiges geboten. Nicht
weniger als sechs Premieren – unter anderem Karl Schönherrs „Weibsteufel“ auf der Terrasse des Hotels Lamark in Hochfügen - stehen auf dem Programm, darunter vier Uraufführungen: „Wurlitzergassen 22 zwozl-zwozl“ von Felix Mitterer, entstanden aus den Kindheitserinnerungen dessen Gattin Agnes, Hakon Hirzenbergers Kriminalkomödie „Friedl Bison und seine Kinder“, Raoul Biltgens Kindertheater „ZEUGS“ sowie als Filmprojektion und Online-Stream das U21-Projekt „Die Eisbären und die roten Hackerinnen“ von Hanspeter Horner.
Der Frühling steht vor der Tür
Fotos: privat
Hoffnung auf einen kulturheißen Sommer
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Das SteudlTenn-Team ist bereit, kulturell loszulegen: Bernadette Abendstein, Barbara Kainzner-Abendstein, Hakon Hirzenberger, Gerhard Kainzner
Hainzenberg – „Schneidig hent`se, de Manda“
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SPORT IM ZILLERTAL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Zillertaler helfen Zillertalern
Wir sagen DANKE!
KC Kruckenhauser Wörgl
Zillertalerin bei „Turkish Open“
„Zillertaler helfen Zillertalern“ bedankt sich von Herzen bei Familie Eder (Eder Getränke Mayrhofen) und bei Familie Hartl (Hartl Doggln Stumm) für das Vertrauen und die Spende anlässlich der #Zillertalchallenge „A echter Zillachtola geat nit unter“.
Jenny Pfund und Daniel Judem
Familie Hartl bekommt keine kalten Füße
DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 13. April konnten Obmann Platzer Karl und Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred Frau Schiestl Adelheid, Zell – Gaudergasse, welche schon Anfang Jänner ihren 70er gefeiert hatte, die herzlichen Glückwünsche für Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise ihrer Familie und unseres Vereins überbringen.
Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred mit Jubilarin Schiestl Adelheid
Unter Einhaltung aller Corona-Maßnahmen war es den türkischen Veranstaltern gelungen, ein Event mit 1479 Kämpfern aus 15 Nationen problemlos abzuhalten und damit zu zeigen, dass es doch noch ein Licht am Ende des
Fotos: ÖBFK Austria, KC Kruckenhauser
Stefanie, Theresia und Fanz Josef
Vergangenes Wochenende nahmen die beiden ÖBFKNationalteam-Athleten Jenny Pfund (Rohrberg) und Daniel Judem (Wörgl) des KC Kruckenhauser Wörgl eine beschwerliche und aufwendige Anreise nach Antalya zu dem Kickbox-Europa-Cup „Turkish Open“ auf sich, um die über ein Jahr coronabedingte Durststrecke ohne Wettkämpfe endlich zu beenden.
Tunnels für die vielen Athleten zu geben scheint. Jenny Pfund gelang ein fulminanter Auftakt der Turniersaison, und sie konnte an allen drei Wettkampftagen endlich alles Erlernte abrufen, optimal umsetzen und sich in insgesamt acht Kämpfen siebenmal gegen ihre zum Teil sehr starken Gegnerinnen durchsetzen. Sie errang letztlich die Goldmedaille in ihrer Hauptdisziplin Leichtkontakt sowie die Silbermedaille im Pointfighting. Zum krönenden Abschluss setzte sie sich zusammen mit ihrem Vereinskollegen Daniel Judem und vier weiteren Athleten des WAKO-Austria-Teams im Teamfight auch noch im Viertelfinale gegen sehr starke Türken durch und holte sich dort die Bronzemedaille. Leider trübte die sehr parteiische Schiedsrichterleistung der zum Großteil türkischen Schiedsrichter die Stimmung ein wenig, welche Judem zum Ausscheiden in seiner Gewichtsklasse – 57 kg im Pointfighting nach dem 1. Kampf gegen einen Türken einbrockte. Trotz alledem war es ein wichtiges Zeichen für die Sportlerwelt, dass es trotz der schwierigen Zeit langsam wieder vorwärts geht.
Gesamte Abordnung des ÖBFK (Österreichischer Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen): Pfund (stehend 7. von l.), Judem (stehend r.), vorne im Bild: Trainer Gökhan Acikel und Bundestrainer Ivan Kulev
SPORT IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
Rene Binder: ELMS 4 Stunden von Barcelona
Platz 6 beim Saisonauftakt
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„Climbing Zoo Zillertal“ hilft
Spendenaktion für Benjamin
Mit einem hart erkämpften sechsten Platz starteten Rene Binder und sein DUQUEINE-Team letztes Wochenende auf dem „Circuit Barcelona Catalunya“ in die neue „European Le Mans Series“Saison. „Ich glaube, wir können mit dem Auftakt absolut zufrieden sein“, gab der 29-jährige Zillertaler im Anschluss an das Auftaktrennen der ELMS in Barcelona zu Protokoll. „Nachdem wir unseren Fokus zu einhundert Prozent auf das Rennen gelegt hatten, war der 12. Startplatz quasi die logische Konsequenz. Mit einer guten Strategie und dem entsprechenden Reifenmanagement konnten wir uns allerdings entscheidend vorarbeiten. Vor allem meine Arbeit im Cockpit war heute hart und undankbar, weil ich mit alten Reifen sehr, sehr lange draußen bleiben musste, aber genau das war notwendig, um etliche Plätze gut zu machen. Auch wenn es an unserem Auto noch einiges zu optimieren gilt, sind die Eckdaten für eine erfolgreiche Saison vorhanden.“ Während man bei DUQUEINE aktuell die Ausgewogenheit im Team und die routinierte Fahrerbesetzung Binder/Gommendy/Rojas als Pluspunkte einschätzt, gilt es
nun vor allem die Verbindung von Chassis und Reifen noch besser aufeinander abzustimmen. „Wir beobachten, dass gewisse Teams hier sogar mit Formel-1-Know-how arbeiten, um die neuen Reifenmischungen von Goodyear besser zu verstehen, und auch wir werden hier alle Register ziehen müssen.“ Bereits bei seinem Heimrennen am „Red Bull Ring“ Mitte Mai, wenn alle Autos mit dem Le-MansAerokit und wesentlich weniger Downforce antreten müssen, erhofft sich der ehemalige Indycar-Pilot eine leichte Steigerung: „Ich habe vollstes Vertrauen in die Teamführung von DUQUEINE, die mit uns Fahrern noch am Sonntag nach dem Rennen die nächsten Tests und Entwicklungsschritte besprochen hat. Dass die ELMS so stark besetzt ist wie nie zuvor, macht das Ganze natürlich zu einer echten Herausforderung.“ Auch wenn beim Comeback der „European Le Mans Series“ in Spielberg voraussichtlich noch keine Zuschauer zugelassen sein werden, ist die Vorfreude bei Rene Binder bereits riesengroß: „Der Red Bull Ring ist eine der schönsten Anlagen der Welt, und weil es schon wieder fünf Jahre her ist, dass ich dort ein Rennen bestritten habe, freue ich mich natürlich ganz besonders.“
Nun ist das Leben von Benjamin auf den Kopf gestellt. Nicht nur die Lebensplanung des begeisterten Sportlers (Moutainbike, Rennrad, Skifahren etc.) muss er neu überdenken, auch für seine Familie stellt das eine große Herausforderung dar. Nun hat sich der Verein Climbing Zoo entschlossen, zugunsten von Benjamin eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Denn es werden in nächster Zeit einige finanzielle Anschaffungen (Rollstuhl, Umbau des Wohnhauses, Rehakosten etc.) auf die Familie zukommen. Also helft uns, Benjamin zumindest diese Sorge ein wenig lindern zu können. Spenden bitte direkt an das Vereinskonto überweisen: CLIMBING ZOO: IBAN: AT77 2051 0002 0021 0409 Alle Spenden werden gesammelt an die Familie übergeben. Vielen Dank! Hauser Gerhard, Obmann Climbing Zoo
Gemeinsamkeit bei Sport und Spiel
EuregioSportCamp 2021
Die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino organisiert auch dieses Jahr wieder unterschiedliche Ferienlager für zwölf- bis 14-jährige Jugendliche aus den drei Regionen. Das EuregioSportCamp findet heuer von 25. Juli bis 1. August in Moena im Fassatal (Trentino) statt. Anmeldungen sind unter www.europaregion.info/sportcamp bis 9. Mai möglich. Foto: Euregio
Fotos: ENIK / Rene Binder
Benjamin, ein 17-jähriger Schüler aus dem Tiroler Unterland, stürzte vor zwei Wochen bei einem Skiunfall im Zillertal schwer und erlitt dabei eine Querschnittslähmung (ab dem Bauchnabel).
In Moena sind die Teilnehmer/-innen im Alpinen Ausbildungszentrum untergebracht.
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ALMFRÜHLING IM ZILLERTAL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Eine ganz besondere Herausforderung
Fotos: Rinderzucht Tirol
Melken auf 2300 Meter Höhe
Melken am Melkplatz „Gruabn“ der beiden Almbauern Wolfgang Erler „Brandhof“ aus Tux und Andreas Hundsbichler „Edenlehen“ aus Mayrhofen nur einen Steinwurf entfernt vom Truppenübungsplatz in der Wattener Lizum.
Die Junsalm im Tuxertal ist für Mensch und Tier aufgrund ihrer Höhe und Größe eine besondere Herausforderung. Insgesamt umfasst die Junsalm ein Gebiet von rund 800 ha. Davon werden 12 ha jährlich auch gemäht. Aktuell bewirtschaften vier Almbauern die Alm. 120 Milchkühe und 80 Stück Jungvieh werden gealpt. Die gesamte Milch wird in der eigenen Almsennerei „Stoankasern“ zum Junsberger Almbergkäse verkäst. Das Besondere an der Junsalm ist, dass die Tiere den größten Teil des Sommers auf über 2.000 Meter Seehöhe verbringen. Rund zwei Monate sind die Tiere aufgrund der Extreme und Weite des Geländes ständig im Freien. Drei bis vier Wochen verbringen die Kühe auf den beiden Melkplätzen „Kapfer“ und „Gruabn“ auf über 2.300 Meter Seehöhe. Die Melkplätze der Junsalm sind wahrscheinlich eine der höchsten in Europa. In einem Lokalaugenschein ist diese Herausforderung live miterlebt worden. Christian Moser von der Rinderzucht Tirol führt an, „dass diese Umweltverhältnisse für Mensch und Tier eine große Aufgabe sind. Wenn man das sieht, so wird einem erst wirk-
lich bewusst, welchen großen Aufwand die Bauern für die Bewirtschaftung ihrer Alm einsetzen müssen. Beim Lokalaugenschein war es zudem
schön. Nicht auszudenken ist die Melkarbeit erst, wenn es regnet, stürmt und schneit.“ Um sich wirklich ein Bild machen zu können vom harten
Die fast 2.900 Meter hohe Kalkwand überragt den Melkplatz „Gruabn“ auf fast 2.400 Meter Seehöhe. Die Milch kommt täglich frisch in die eigene Almsennerei „Stoankasern“.
Brotverdienst auf der Junsalm, sollte man diese selbst besuchen! Die 120 Milchkühe stammen aus 16 Betrieben. Fast alle Betriebe halten am Heimbetrieb ihre Tiere in der Anbindehaltung mit Auslauf und Alpung. Allein das Beispiel der Junsalm zeigt, dass diese Art der Tierhaltung für die Bewirtschaftung des Berggebietes eine richtige und wichtige Basis darstellt. Für viele Betriebe wäre eine, wie vielfach oft von Gesellschaft, NGOs und Lebensmittelhandel geforderte, ganzjährige „freie“ Haltung mit Auslauf nicht erfüllbar sowie die Errichtung eines Laufstalles nicht finanzierbar. So sollte man diese Forderungen gesellschaftlich überdenken, werden sie doch bei weiterer konsequenter Umsetzung genau diese Betriebe in der Weiterführung behindern oder sogar hindern. Das Beispiel Junsalm zeigt, dass die Bewirtschaftung des extremen Berggebietes nur in Kombination mit Anbindehaltung auf Dauer gesichert ist. Dies ist auch die seit Jahrhunderten erfolgreiche Haltungsform für den Erhalt der kleinstrukturierten Tiroler Landwirtschaft. Rinderzucht Tirol
ALMFRÜHLING IM ZILLERTAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
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Ein neuer Kreislauf beginnt
Fotos: Ramerhof Finkenberg
Tiere, Getreide & mehr am Ramerhof
Da lacht unser Herz! Vorgestern konnten wir am Morgen die frisch geschlüpften Küken unserer Henne Fee begrüßen. Unsere Mechelner Hennen sind eine alte Hühnerrasse, die vom Aussterben bedroht ist. Sie zählen zu den Zweinutzungshühnern mit gutem Fleischansatz, legen jedoch nicht so viele Eier wie Hybridhühner. Auch unsere zwei Hähne sind freundliche Genossen. Drei schnatternde Weidegänse mit ihren Gantern sind die ersten Tiere, die bei uns auf dem Hof Einzug gehalten haben. Sie legen nicht nur fleißig ihre
Eier, unsere Lady Gogo brütet auch immer verlässlich und zieht ihre Gössel selbstständig groß. Daneben sind unsere Laufenten eine große Hilfe bei der Schneckenbekämpfung. Ihnen gelingt es immer, uns mit ihrer aufgeweckten Art ein Lächeln zu entlocken. Das schaffen ebenfalls unsere Alpakas, die seit letztem Sommer unseren Hof bereichern. Sie zählen zu den Schwielensohlern und stammen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Ihre Augen sind zum Verlieben, und ihr sanftes Gemüt wirkt auf alle herum beruhigend. Ihre antibakterielle Wolle ent-
hält kein Lanolin und wird bei uns ohne Chemie gewaschen, zu einem Vlies kardiert und dann zu Bettdecken weiterverarbeitet. Nach einem erholsamen Schlaf in unseren AlpakaBettdecken freuen wir uns immer schon auf unser gutes Frühstück, z. B. Porridge vom eigenen Hafer. Dieser ist aber nicht das einzige Getreide, das auf unserem Hof wächst. Aus unserem Weizen und Roggen backen wir unser 100-prozentiges Vollkornbrot. Die Gerste ist ein altes, oft fast vergessenes Korn, das nicht nur als Suppe Verwendung findet. Unser Rinnerweizen ist eine
sehr alte Tiroler Sorte, die fast gar nicht mehr angebaut wird. Da er sehr hochwächst, ist die Ernte wenig ertragreich und mit Maschinen schwer zu bewältigen - umso wertvoller ist das daraus gewonnene Stroh als Einstreu für unsere Tiere sowie als Mulchmaterial für unsere Erdbeeren. Welches Obst und Gemüse wir in Finkenberg auf 850 m Seehöhe ziehen und wie wir es weiterverarbeiten, davon dürfen wir euch wieder in einer der nächsten Ausgaben der Zillertaler Heimatstimme erzählen. Angelika & Michael vom Ramerhof
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ALMSOMMER IM ZILLERTAL
16 | 2021 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
„Ab auf die Alm“
Die Wiesentischler freuen sich auf die Sommersaison
Wenn der Almsommer naht und die Berge aus ihrem Winterschlaf erwachen, heißt es für die Wiesentischler ab auf die Alm. Der Wiesentischlerhof in Hainzenberg ist Ende des 19. Jahrhunderts von Familie Hauser gekauft worden. Bereits die 4. Generation führt die Landwirtschaft mit Heumilchproduktion. Derzeit besteht die Landwirtschaft aus 16 Milchkühen mit Nachzucht. Die Errichtung des neuen Laufstalles im Jahr 2019 hat zur Verkürzung der Arbeitszeit, Verringerung der körperlichen Belastung, Steigerung des Tierkomforts sowie Optimierung der Arbeitsabläufe geführt. Genau zu dem, was sich Familie Hauser zum Ziel der Investition gesetzt hat. Man kann sagen, ihr Plan ist aufgegangen! In den Sommermonaten, genauer gesagt, von Ende Mai
bis Ende September, geht es ab auf den Berg. Inmitten der wundervollen Zillertaler Bergwelt. Bevor es für die Vierbeiner ebenfalls heißt, „rauf auf die Alm“, müssen die Zäune hergerichtet und das Wasser eingelassen werden, da dieses wegen der Eiseskälte im Winter abgestellt wird. Auf der Söggenalm beginnt
der Tag früh am Morgen mit melken, ausmisten und Tiere versorgen. Die frisch gemolkene Milch der Kühe kommt in einen Tank und wird auf 5 Grad abgekühlt und abgeholt. Schwenden (Landschaftspflege) und Heuarbeit sind weitere Tätigkeiten auf der Alm. Kaum zu glauben, aber wahr, muss hier sogar im Sommer
Brennholz gerichtet werden. Dies ist von äußerster Notwendigkeit, da in der Höhe auch im Sommer täglich Feuer gemacht werden muss. Dann wird es einem schon mal „warm ums Herz “! Außerdem kann es vorkommen, dass am Morgen, wenn man aus dem Fenster schaut, die Umgebung mit der weißen Pracht bedeckt ist. Für die Wanderer gibt es in der Jausenstation eine rüstige Almjause. Am Abend ist immerfort für Unterhaltung beim „Huagacht“ mit den Sennern gesorgt. Die Hausers erhoffen sich für den bevorstehenden Sommer eine unfallfreie Saison. „Wenn schon Gewitter niedergehen, dann schwache ohne Hagel und Sturm“, meinen sie. Die Redaktion der Zillertaler Heimatstimme wünscht allen Almbauern viel Gesundheit, Tatendrang und Kraft sowie HI Erfolg im Stall.
ANNO DAZUMAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 16 | 2021
Bald geht‘s wieder auf die Alm! Unsere Almen und Asten sind ein wesentlicher Bestandteil der Zillertaler Bergwelt, ein bedeutender Beitrag für die Gesellschaft: Almbauern erzeugen hochwertige Produkte, sie erhalten den Lebensraum in höheren Lagen, schützen mit ihrer Arbeit zum Teil vor Naturgefahren, erhalten ganze Gebiete für die Freizeitnutzung. Veränderungen, die die Zeit mit sich bringt, beeinflussen auch die Almwirtschaft. Deshalb verwundert es mich nicht, dass ich Texte gefunden habe, die von Fortbildung erzählen. Aber ebenso Beiträge, die von der Schönheit der Alm berichten, sind dabei. Daneben habe ich einen interessanten Text, der historisches Wissen - rund um Harter Bauern - auferstehen lässt, gefunden. Viel Vergnügen damit! meim
1967
Foto: Huber Burgi
1990
Franz Hundsbichler (geb. 1930 – Altbauer zu Edenlehen) mit Pferd „ban Mischtsamen an Leitnbichl“ (Dornauberg)
1949
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Immer am 1. Freitag im Monat findet der Markt von 16 bis 20 Uhr statt. An allen anderen Freitagen im Monat von 9 bis 13 Uhr. Komm vorbei und unterstütze mit deinem Besuch die heimischen Anbieter aus dem Zillertal.