ZILLERTALER GEMEINDEBLICK
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
8 | 2021
Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 26. Februar 2021 · Nr. 8
STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL Geballte weibliche Power präsentieren u. a. Emma, Michi, Margret und Melli Seite 3, 7-17
EUROPAHAUS-HUAGACHT
JEDE MENGE LESESTOFF
WASSERRETTUNG ZILLERTAL
„Gemeinsam statt einsam“ lautet das Motto der Event-Zukunft
Die Bücherei Uderns ist wieder für ihre bunte Leserschaft da
Christian und Torsten zeigen ihren Weg zum Rettungstauchen
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
SEITENBLICKE
IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen
Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.
Ein Beispiel für gelebte DORFGEMEINSCHAFT! Die Kinder Anna Lena und Josef bedanken sich stellvertretend für weitere 20 Stummer Kinder bei Familie Tipotsch vom Hotel Tipotsch/Restaurant Tiatta für die spontane Einladung auf eine köstliche Pizza. Machen wir‘s wie die Stummer – schauen wir aufeinander & leben GEMEINSAM.
DISTELBERG Besonders die Jüngsten ließen sich ihre Faschingslaune durch nichts trüben, ob am Distelberg oder anderswo!
Foto: privat
Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen
STUMM
Foto: Hubert Aschenwald
Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteur: Clemens Eberharter
Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden.
Titelbild: © Zillertaler Heimatstimme
MAYRHOFEN Frühlingszeit ist „Kitzlzeit“ im Schaubauernhof der Erlebnissennerei Zillertal!
Foto: privat
Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11
AUFGEBLATT‘LT
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Im Fokus: Weibliche Stärke - zum Internationalen Frauentag am 8. März!
Eine starke Frau, wer findet sie?
Zum Internationalen Tag der Frauen, der weltweit am 8. März gefeiert wird, präsentieren wir starke Frauen talaus talein. Unter anderem sprechen wir mit Bäuerin Gitti Kern. Somit hat die Heilige Schrift recht: Die Frau „schafft mit emsigen Händen“ (Spr 31). Bei jenen Zillertalerinnen, die wir heute im Porträt zeigen, ist das sicher der Fall. Die mächtige, bereits schon alte Legende über die strebsamen Zillertaler im Gesamten gründet wohl im Erfolg des Tales. Und nicht zuletzt im Erfolg der Frauen.
Foto: Viktoria Borbely, Phillip Stadler
Die Zillertalerin gilt als Inbegriff einer fleißigen, strebsamen Frau. Sie ist mit bemerkenswerten Gaben ausgestattet. Biblisch gesprochen übertrifft sie alle Perlen an Wert. Und ja, das stimmt. Wir können das jetzt sagen, denn wir haben nicht lange suchen müssen, um fleißige Zillertalerinnen zu finden.
Alle Arbeit ist nur halb getan, wenn die Frau nicht mittut (Gandhi). An dieses Zitat wollen wir besonders diese Woche denken. Es lehrt uns: Nichts gelingt, wenn Männer und Frauen sich nicht verbünden (Gandhi). Deshalb stellen wir hier zehn Frauen vor, die jeden Tag „ihren Mann ste-
hen“, die jeden Tag im Einsatz sind. Anhand von Fragen und Antworten zeichnen wir Frauenbilder, die ihre Bewährungsproben schon hinter sich haben. Mit einer Vielfalt an Berufen zeigen wir einen attraktiven Mix an Möglichkeiten. Ja, das Zillertal war immer schon in Bewegung.
In Bewegung sind auch jene Frauen, von denen wir heute, wie gesagt, im Speziellen schreiben. Unsere Leserschaft darf sich auf bemerkenswerte Berufslaufbahnen freuen. Es lohnt sich, über diese Frauen zu erzählen. Viel Vergnügen! Die Redaktion
Sängerin Maria Aschenwald aus Mayrhofen
1.700 Bewerberinnen und Bewerber, 200 haben es bis zum Live-Casting geschafft und 64 sind bei „Starmania 21“ mit dabei – 16 von ihnen gehen am Freitag, den 26. Februar, live um 20.15 Uhr in der ersten von zehn LiveShows an den Start und eröffnen mit Qualifikationsrunde 1 den großen ORF-1-Event. Wer von ihnen eine Runde weiterkommt und wer die Show verlassen muss, das entscheidet heuer erstmals eine
Jury, bestehend aus Sänger und Echo-Preisträger Tim Bendzko, Sängerin und Amadeus-Preisträgerin Ina Regen und der mit dem Bayerischen Kulturpreis ausgezeichneten Rapperin, FM4-Moderatorin und Autorin Nina Sonnenberg alias Fiva. Unter den 16 Kandidatinnen und Kandidaten der ersten Qualifikationsrunde am 26. Februar ist die Mayrhofenerin Maria Aschenwald. „Ich bin bei ‚Starmania‘, weil mich
mein 17-jähriger Sohn angemeldet und mein 14-jähriger Sohn darauf bestanden hat, dass ich mitmache. Ich habe mich schon 2002 für die erste Staffel beworben und bin auch zum Recall nach Wien eingeladen worden. Dann habe ich damals aber erfahren, dass ich schwanger bin“, erzählt die 34-jährige Kindergartenassistentin. Und mit einem Augenzwinkern weiter: „Jetzt bin ich nicht schwanger und bin da.“ APA-OTS
Foto: ORF / Günther Pichlkostner
Zillertalerin bei „Starmania 21“
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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
TUX
MAYRHOFEN
ZELL/ZILLER
STUMM/FÜGEN
ZAHNARZT
APOTHEKEN
Sa 27.2.
Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00
Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. med. dent. Maximilian Reitmeir MAYRHOFEN Hauptstraße 450 05285 63886 09.00 bis 11.00
Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00
So 28.2.
Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Olga Shafe Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00
Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. med. dent. Maximilian Reitmeir MAYRHOFEN Hauptstraße 450 05285 63886 09.00 bis 11.00
Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00
Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Steinbock Apotheke in Mayrhofen von Sa., 27.2., bis Fr., 5.3., für Notfälle erreichbar.
SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialsprengel Zell 05282 2222-20
(Mo bis Fr)
Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337
ZILLERTAL TV
TV-PROGRAMM 26.2.-4.3.21 Immer zur vollen Stunde: We are all enjoyers (Sport & Freizeit) Immer zur halben Stunde: Stroh Juchhee 2006 (Land & Leute)
Beratungsstelle PSP im Zillertal
Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen in psychischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige. Die Beratungszeiten im Sozialzentrum in Mayrhofen sind Mittwoch von 10.00 - 12.00 Uhr. Sie erreichen uns unter der Nummer 05242/67881 oder kontakt.schwaz@psptirol.org
Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 13/2021 - 2.4.
SONDERAUSGABE Diese Ausgabe wird an alle 16.500 Zillertaler Haushalte KOSTENLOS versendet Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.
Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at
BILD DER WOCHE
Winter am Schwendberg
AKTUELL IM ZILLERTAL
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WOHNBAUFINANZIERUNG DER VOLKSBANK MIT TOP-BERATUNG
„Als Hausbank Tausender Tiroler sind wir gerne die erste Anlaufstelle bei Wohnbaufinanzierungen in unserer Region.“ Nähere Informationen und Terminvereinbarungen unter: Tel. 050 566 oder www.volksbank.tirol/ wohnbaufinanzierung ne Werbung, keine Floskeln; dafür jede Menge praktische Tipps für den Wohnkredit. Höchste Zeit, dass auch Ihr Wohntraum in Erfüllung geht! Vertrauen Sie bei Ihrer Wohnfinanzierung auf eine starke Tiroler Regionalbank. Machen Sie uns zu Ihrer Hausbank.
UNSER NACHWUCHS Foto: Lydia Sürth Photography
GEMEINSAM STATT EINSAM
Helmut Pircher, Wohnbauberater der Volksbank in Zell am Ziller
WOHNKREDIT-RATGEBER Als Wohnbau-Bank für Tirol haben wir für Sie die Bausteine für einen Wohnbaukredit in informativen Broschüren zusammengefasst. Dazu gibt es jede Menge nützlicher Checklisten. Der WohnkreditRatgeber ist für alle, die ihren Traum vom Eigenheim bald verwirklichen wollen: kei-
EUROPAHAUS MAYRHOFEN
Foto: Norbert Freudenthaler
Bevor Sie sich in Baupläne stürzen, Grundrisse studieren und Objekte besichtigen: Nehmen Sie sich zuallererst viel Zeit für alle Fragen der Baufinanzierung. Schließlich gleicht kein Wohnbaukredit dem anderen. So individuell wie jedes Zuhause ist auch die Wohnfinanzierung. Darum ist es ratsam, sich zu Beginn mit den wichtigsten Begriffen vertraut zu machen, damit Sie gut vorbereitet ins Beratungsgespräch mit der Bank gehen können. Nehmen Sie Ihre Finanzen unter die Lupe und tragen Sie so viele Informationen wie möglich zusammen.
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bez. Anz. | Foto: Volksbank
Die Wohnbauberater der Volksbank Tirol helfen Ihnen, mit maßgeschneiderten Finanzierungsvarianten und höchstmöglichen Förderungen Ihren Wohntraum zu verwirklichen.
ZILLERTALER HEIMATSTIMME
EMILIA REICHHALTER STUMM IM ZILLERTAL geboren am 28.01.2021 um 12.33 Uhr 2715 g/49 cm Lisa und Tom Reichhalter
Heute im Europahaus-Huagacht: Erfolgreiche Kooperationen mit Netzwerken & Partnern, denn nur mit starken Partnern blicken wir in eine erfolgreiche Zukunft – vor allem in der Krise! Ein für uns sehr wichtiges Netzwerk ist das Convention Bureau Tirol, sozusagen die MICE-Abteilung der Tirol Werbung. Hier wird die volle Tirol-Power aller Regionen, Kongresszentren, Seminarhotels & Eventlocations gebündelt. Als erste Ansprechpartner für potenzielle Tiroler Tagungskunden werden zukünftige Veranstalter bestens & kostenlos beraten und Anfragen an die passenden Partner ausgeschrieben. Das Europahaus ist schon lange Mitglied, neu ist ab heuer die Vertretung des Zillertals gemeinsam als Region. Von der Reme bis zum Igluhotel sind im gesamten Tal einzigartige Locations zu finden. Darüber hinaus haben wir uns Ende letzten Jahres für eine weitere Marketing-Partnerschaft entschieden: Das RTK steht für Roundtable Konferenzhotels und vertritt sämtliche Tagungs- und Kongresshäuser in Österreich. Auch über RTK werden Kunden an passende Veranstaltungsorte vermittelt, passend zur Anfrage. Damit wollen wir verstärkt den regionalen Markt bearbeiten. Mit der Veranstaltungsagentur rent a village by xnet pflegen wir eine besondere Zusammenarbeit: Erstmals durften wir gemeinsam im Januar 2019 eine internationale Kick-Off-Tagung mit 450 Teilnehmer/-innen erfolgreich durchführen. Diese Zusammenarbeit möchten wir durch eine Kooperation intensivieren und hoffen auf noch viele weitere spannende und herausfordernde Tagungen. Nicht vergessen wollen wir ebenso alle unsere Partner vor Ort: Jeden Einzelnen, der das Europahaus weiterempfiehlt. Mit Erfolg gesegnet wurden oftmals Events von Urlaubsgästen, die auch beruflich nach Mayrhofen zurückgekehrt sind. So z. B. die Jürgen Höller Academy, die nun seit fast zehn Jahren jährlich Tausende Nächtigungen in der Region generiert! Also denkt’s bitte auch aufs Europahaus auf, wenn es die Gelegenheit ergibt – am Ende profitieren wir alle davon!
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KIRCHNBANK'L
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 26.2. – 7.3. Freitag, 26.2. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit. 9.00 Uhr Abendmesse f. Georg und Emma Hotter/f. Viktoria Suppersberger, geb. Binder Samstag, 27.2. - 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Ludwig Wechselberger/f. Karl Heinz Steiner Sonntag, 28.2. – 2. Fastensonntag - 8.00 Uhr Hl. Messe f. Maria Kröll, Kramer 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 1.3. - 18.30 Uhr Kreuzwegandacht, 19.00 Uhr Abendmesse f. Friedl Pramstraller, Eltern u. Geschw./f. Rosa Geisler Mittwoch, 3.3. - 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 5.3. – Herz-Jesu-Freitag - Stundgebet - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit. 18.00 Vesper mit Segen 19.00 Uhr Abendmesse mit Pfarrer Franz Auer f. Schwester Viktoria Eberharter/f. Gisela Eberharter/f. Johann und Stefan Kröll/f. Josef Schennach/f. Karl Falkner Samstag, 6.3. - 15.00 Uhr Aussetzung und Anbetung des Allerheiligsten ZEIT HAUSNUMMER 15.00-16.00 Uhr .............. 1-300 16.00-17.00 Uhr .............. 301-649 17.00-18.00 Uhr .............. 650-799 18.00-19.00 Uhr .............. 800-936, Steglach und Pignellen 18.00 Uhr Beichgelegenheit, 18.30 Uhr Vesper mit Segen, 19.00 Uhr Vorabendmesse mit Pfarrer Franz Auer f. Christa u. Maria Moigg, Rosenhof/f. Toni Sailer/f. Hannes Eberl Sonntag, 7.3. – 3. Fastensonntag-Stundgebetsschluss - 8.00 Uhr Frühmesse 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst mit feierlichem Te Deum und Segen zum Stundgebetsschluss mit Pfarrer Franz Auer www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.ne
RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS – 26.2. – 27.2. Freitag, 26.2. - 18.30 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Samstag, 27.2. – 2. Fastensonntag - 18.30 Uhr Hl. Messe nach Meinung Das ewige Licht brennt von 2.2. – 6.3. für die armen Seelen www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 26.2. Sonntag, 28.2. – 2. Fastensonntag - 10.00 Uhr Fastenamt für die Pfarrgemeinde mit Vorstellung der Erstkommunikanten www.seelsorgeraum.uderns.at CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste sind, falls nötig, auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel./Fax 05244 62448 Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am Sonntag, 28. Februar, um 10.00 Uhr in der Ev. Christuskirche in Wattens mit Pfarrerin A. Petritsch. Wir bitten um Voranmeldung, telefonisch oder per E-Mail. E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at
RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Samstag, 27.2. - Hippach: 19 Uhr Wortgottesdienst, Aschau: 19 Uhr Hl. Messe Sonntag, 28.2. – 2. Fastensonntag - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe, Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER - 26.2. – 28.2. Freitag, 26.2. - 15.00 Uhr Kinderkreuzweg in der Pfarrkirche, 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Bechtgelegenheit, 18.30 Uhr Kreuzwegandacht, 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 27.2. - 7.30 Uhr Hl. Messe, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 28.2.- 2. Fastensonntag - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 26.2. – 28.2. Freitag, 26.2. - Hart: 7.30 Uhr Kreuzweg, anschl. Hl. Messe Samstag, 27.2. - Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe Sonntag, 28.2. – 2. Fastensonntag - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt in Hart für Geschwister Thanner, Moosen in Stumm für Martha Singer RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH – 27.2. – 28.2. Samstag, 27.2. - 17.00 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Sonntag, 28.2. – 2. Fastensonntag - 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 28.2. – 6.3. in Ried für Franz und Maria Rauch (Seitn)/für Peter Eberharter (Schmieder) in Kaltenbach für Antonia Unterkreuter (Flaschper) www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at
Wer so gewirkt wie du im Leben, wer so erfüllt seine Pflicht und stets sein Bestes hergegeben, der stirbt uns selbst im Tode nicht. In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir an
Johann Hörhager Krumbichl
beim 20. Jahresgottesdienst am Samstag den 27.2.2021, um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche Stumm. Wir danken allen, die daran teilnehmen oder im Stillen an ihn denken. Die Angehörigen
WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Karl Told „Boder Erich“ 88 J. 14. Februar 2021 Fügen
Johann Steindl „Grawand Hons“ 73. Lj. 15. Februar 2021 Ginzling
Stefan Josef Anfang Johann Höllwarth „Griena Steffl“ 54. Lj. 33. Lj. 16. Februar 2021 16. Februar 2021 Stumm Mayrhofen
Stummerberg
Sprechtage in Zell am Ziller Amalia Wurm „Ritz Mali“ 87. Lj. 18. Februar 2021 Stummerberg
Der Sprechtag der röm.-kath. Kirchenbeitragsstelle Wörgl im Marktgemeindeamt Zell am Ziller findet am Mi., den 3. März, von 9.00 bis 12.00 Uhr statt.
ANNO DAZUMAL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Ein Hoch auf starke Zillertalerinnen! An besonderen persönlichen Anlässen ist der Mensch nicht gern allein. Zum Feiern braucht‘s mehr als einen. Hier hat sich die Heimatstimme immer bewährt. Derzeit sind wir halt leider arg eingeschränkt ... Auf diese Seite schließe ich mit dem Wochenthema an und habe in den Ausgaben 1973, 1980 und 1981 tüchtige Frauen „ausgegraben“. Lang ist‘s her ... meim
1973
1980
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STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
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Einrichtungsspezialistin Maria Leo aus Mayrhofen
www.leo-wohnarchitektur.at bez. Anz.
Ein bemerkenswerter Beruf, bemerkenswerte Antworten und eine bemerkenswerte Frau!
Jede Einrichtung ein Meisterstück
Diese Woche planten wir ja mit dem Thema „starke Frauen“ mal was ganz Neues. Und damit die Vielfalt dominiert, befragen wir auf dieser Seite eine Einrichtungsspezialistin. Mit dem glanzvollen Auftritt von Maria Leo erwartet dich ein temperamentvoller, kreativer Bereich, der dich einlädt, deine vier Wände zu verschönern. Außerdem bist du live dabei, wie sie Tipps zum Wohnbereich gibt. Was sie tut, macht sie mit Hingabe, mit huntertprozentiger Leidenschaft! Überzeuge dich selbst …
Maria und Dietmar Leo
schon der herzliche Umgang, die persönliche, familiäre Betreuung und das Knowhow in allen Bereichen der Wohnarchitektur. Bei Kundenanfragen legt Maria Leo immer das Hauptaugenmerk auf ein Gesamtkonzept, das durch hauseigene Tischler und internationale Möbelmarken seine Umsetzung findet. Maria und Dietmar begleiten ihre Kunden von A-Z persönlich, vom ersten Entwurf aller Wohnräume, über den kompletten Innenausbau von Bö-
den, Türen, Möbeln, bis hin zu Beleuchtung, Textilien und Dekoration. Daneben hat für Maria der Weiterbildungsfaktor eine sehr hohe Bedeutung. Deswegen kann sie zu Recht sagen, dass man sich mit dem Trend weiterentwickelt und den Fokus immer wieder auf Neues legen kann. Dies sieht man auch im liebevoll gestalteten und trendorientierten Schauraum. Die abgeschlossene Ausbildung zum zertifizierten Businesscoach fließt ebenfalls wunderbar in Ihre Arbeit ein. Mit Leidenschaft engagiert
Zwischen Wörgl und Mayrhofen nahm die Philosophie unserer Interviewpartnerin vor 28 Jahren erste Formen an. Mit der Planung von Küchen im elterlichen Betrieb begann ihre Leidenschaft für „schönes Wohnen“. Beruflich lernte sie vor vielen Jahren Dietmar Leo kennen. Mittlerweile stehen Sie gemeinsam der Firma „Leo Wohnarchitektur“ vor. Der Balanceakt eine gute Partnerschaft privat und beruflich zu führen, gelingt dem Ehepaar Leo mit viel Gefühl und dem Bestreben, an einem Strang zu ziehen. Grundlage ihres wirtschaftlichen Erfolgs war immer
1993: Stimmig bis ins letzte Detail - bereits seit 28 Jahren
sie sich auch für ein Unternehmernetzwerk und in der Tiroler Wirtschaftskammer. Ergo: Eine durch und durch energiegeladene Frau, der die Ideen nicht so schnell ausgehen, findet die Redaktion und hat der Einrichtungsspezialistin zwei Fragen gestellt: Liebe Maria, was bringt denn einen gewissen Mehrwert im Wohnbereich? Das Zuhause sollte eine Seele bekommen. Und das bekommt es, wenn man gemeinsam mit den Bewohnern ein stimmige Gesamtlösung erarbeitet, die beim Eintreten in das Haus oder die Wohnung sofort spürbar ist und Geborgenheit schafft. Allein Ihre Homepage zeigt eindrucksvolle Möglichkeiten der Gestaltung. Woher kommen die Ideen? Ich brauche regelmäßig die Großstadt als Inspiration und Kraftquelle. Das quirlige Leben, die vielen unterschiedlichen Eindrücke und Reize inspirieren mich immer wieder zu neuen Ideen und lassen mich träumen und weiterspinnen. Und dann natürlich die internationalen Möbelmessen, auf die ich mich schon wieder sehr freue, wenn die Pandemie endlich zu Ende ist.
STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Tierärztin Dr. Elisabeth Helm aus Uderns
Fotos: Tierärztin Dr. Elisabeth Helm
Für Tiere schlägt ihr Herz! schen, vor allem in schwierigen Zeiten, über sich hinauswachsen. Mich selbst hat das letzte Jahr darin bestärkt, als Team zusammenzuarbeiten, unsere Medizin und uns selbst ständig weiterzuentwickeln.
Auch auf dieser Seite heißt es: „Geballte Frauen-Power“. Womit sich derzeit Tierärztin Dr. Elisabeth Helm auseinandersetzt und was sie bewegt, hat die Redaktion der Zillertaler Heimatstimme recherchiert und der Expertin vier Fragen bezüglich ihrer Begeisterung und täglichen Arbeit gestellt. In den Antworten schildert Dr. Helm von Situationen, die mal leicht, mal schwieriger sind. Von super freundlich, von stressfreiem Umgang mit den Tieren und von einer sehr guten Handhabung sprechen viele Ihrer Kunden, wie auf Ihrer Homepage nachzulesen ist. Sie scheinen in Ihrem Job echt gut zu sein. Was treibt Sie an? Die Liebe zu Tier und Mensch. Früher war es ausschließlich die Liebe zum Tier, die mich angetrieben hat. Aber nach und nach erkenne ich die Bedeutung des Tierhalters dabei. Jede Behandlung des Tieres wird über seinen Halter besprochen, und natürlich finden seine eigenen Ansichten starken Einfluss darauf. Dieses Zusammenspiel aus Tiermedizin und der Arbeit mit Menschen, mit all ihren Sorgen und Erwartungen, stellt mich ständig vor neue Herausforderungen. Aber genau das treibt mich im-
mer weiter an. Natürlich gibt es auch Schattenseiten, man geht mit einigen Patienten und seinen Haltern durch schwere Zeiten, teilt Trauer und Leid. Aber die Freude, wenn ein Patient nach tagelanger stationärer Aufnahme wieder genesen oder das gebrochene Bein nach der OP wieder komplett verheilt ist, überwiegt deutlich und gibt mir immer wieder die Kraft weiterzumachen. Ihr Gespür für „tierische“ Themen haben Sie mit einer sehr schönen Praxis mehr als bewiesen. Was begeistert Sie besonders? Ganz klar die Chirurgie. Bei einer schwierigen Operation tritt alles andere in den Hintergrund. Der tierische (oder menschliche) Körper ist ein großes Wunder, und als Chirurg schaffe ich die optimalen Bedingungen, wie z. B. den gebrochenen Knochen in Position zu fixieren, einen Tumor zu entfernen oder Wunden zu verschließen. Aber das wahre Meisterwerk wird immer die Natur mit ihren Heilungskräften vollbringen. Allerdings scheitern viele Operationen am Kostenfaktor. Für die Behandlung bekommt ein Tierarzt ca. ein Drittel dessen, was ein Arzt für dieselbe Behandlung am Menschen bekommt. Es ist
schwierig zu wissen, dass man ein Tier retten könnte, aber die finanziellen Mittel einfach nicht vorhanden sind. Leider werden Tier-Krankenversicherungen noch sehr wenig in Anspruch genommen. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Schon fast ein Jahr haben wir mit der Corona-Krise zu tun. Was haben Sie in diesen Monaten gelernt? Inwieweit haben Sie sich verändert? Über die negativen Seiten der Krise hört man genug. Doch ich glaube und hoffe, dass wir als Menschheit auch Positives mitnehmen können. Die Krise hat einiges, wie zum Beispiel die unaufhaltsam voranschreitende Globalisierung und Mobilität, zum Teil komplett zum Stillstand gebracht. In vielen Bereichen kann Homeoffice zum Klimaschutz beitragen. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wurde die Gesundheit der Menschen über die Wirtschaft gestellt. Durch den Schock der Krise werden viele Unternehmen andere Wege einschlagen. Die Mitarbeiter, der Klimaschutz und der Nutzen für die Gemeinschaft müssen in den Vordergrund gerückt werden. Ich habe während der Krise gelernt, wie wichtig jeder Einzelne meiner Mitarbeiter ist und dass Men-
Neue Wege zu gehen, sich selbstständig machen, heißt viel delegieren und im Team zu denken. Wie gelingt das am besten? Es fängt bei der Auswahl der richtigen Mitarbeiter an. Wir suchen immer nach Menschen, die „das Herz am rechten Fleck“ haben und motiviert sind, für jedes einzelne Tier das Bestmögliche zu tun. Aber ebenso ein gewisses Maß an Resilienz und Stärke ist nötig, um mit Themen Tod und Euthanasie umgehen zu können. Die Tierhalter sehen nur zirka 30 % unserer Arbeitsabläufe. Wir haben eine Krankenstation für vier Intensivpatienten. Fütterung, Medikamentengabe, Venenzugänge setzen, Infusionen anhängen usw. sind Alltag auf der Station. Im hausinternen Labor führen wir an manchen Tagen bis zu 20 Blutanalysen, Harn- und Kotuntersuchungen oder zytologische Untersuchungen durch. An manchen Tagen stehen bis zu fünf Operationen an. Und dann gibt es natürlich noch Notfälle, die sofort behandelt werden müssen und alle anderen Arbeiten zum Stillstand bringen. All dies ist nur mit einem gut ausgebildeten Team, dem ich absolut vertrauen kann, möglich. Das Team muss an die Werte und Ideale des Unternehmens glauben, dann kann man gemeinsam Berge versetzen. Herzlichen Dank für das Gespräch!
bez. Anz.
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STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
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Rechtsanwältin Mag. Bettina Presl aus Fügen
Auf dieser Seite treffen wir eine bemerkenswerte Frau mit einer eher untypischen akademischen Biographie. Ihr Internet-Auftritt sprüht vor Enthusiasmus. Sie übt einen Beruf aus, der es verlangt, jeden Moment bei der Sache zu sein, hellwach Strategien zu verfolgen und konzentriert Probleme anzuhören. Mag. Bettina Presl ist Rechtsanwältin und hat einiges über ihren Berufsalltag zu erzählen.
Jahre entwickelte ich eine besondere Affinität für das Insolvenzrecht und werde daher regelmäßig als Masseverwalterin eingesetzt. Die Geburt meines Sohnes und damit verbunden die Notwendigkeit seiner großmütterlichen Betreuung, veranlassten meinen Mann und mich 2002 in das Zillertal zu ziehen. So führte ich meine Kanzlei bis 2009 in Mayrhofen. Seit 2010 bin ich gemeinsam mit meinem Kollegen Mag. Andreas Schiestl in Fügen angekommen.
Frauen wird nachgesagt, dass es zu wenig ist, denselben Ehrgeiz an den Tag zu legen wie Männer. Frauen müssen das Doppelte leisten, hört man da und dort. Sehen Sie das auch so? Und möchten Sie unserer Leserschaft kurz Ihre berufliche Geschichte erzählen? Ob es die doppelte Leistung sein muss, mag ich nicht generell behaupten. Tatsächlich verhält es sich aber so, dass bei Männern das Fachwissen meist nie hinterfragt wird, während Frauen zumeist ihre Kompetenz unter Beweis stellen müssen. Und das raubt viel Energie. Gegenseitiger respektvoller Umgang ist für mich der richtige Weg, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Meine Berufswahl traf ich bereits mit 14 Jahren. Bei eher knappen wirtschaftlichen Ressourcen war es nötig, mein Studium selbst zu finanzieren. Als Kellnerin, Sekretärin und Skilehrerin lernte ich den Umgang mit Menschen kennen und lieben. Nach meinem Gerichtsjahr praktizierte ich bei einem renommierten Anwalt in Innsbruck. Mit Juli 1998 nahm ich die Selbstständigkeit auf. Ohne finanziellen Hintergrund und Branchenbekanntheit, aber mit solidem Netzwerk und Selbstvertrauen begann ich meine Kanzlei als Ein-Frau-Betrieb. Im Laufe der
Wir können uns vorstellen, dass in Ihrem Berufsumfeld Konflikte zum alltäglichen Geschäft gehören. Gibt es echte Wertschätzung, echte Anerkennung gegenüber dem, was Sie Tag für Tag leisten? Es gibt, wie bei allem, natürlich beides. Echte Wertschätzung erfahre ich gerade bei kleinen Erfolgen. Große Projekte haben per se meist ein gewünschtes Resultat zum Ziel. Dieses zu erreichen erfordert Ausdauer. Auf diesen oft langen Strecken wird der Einsatz des Einzelnen gerne vergessen. Nun bin ich in meiner Funktion als Masseverwalterin nicht unbedingt bei allen beliebt. Hier gibt es viele Ressentiments und gelegentlich auch große Aggressionen. Meine langjährige Erfahrung lässt mich aber schon über viele, wenngleich nicht alle, (Un-) Menschlichkeiten hinwegsehen. In der Coronazeit hört man häufig, dass zum Teil massiv in die Grundrechte eingegriffen wird. Haben Sie auch in diesem Zusammenhang beruflich zu tun? Das individuelle Leben steht in Zeiten einer Krise immer dem allgemeinen Interesse hintan. Trotz manifestierten Gleichheitsgrundsätzen treffe ich regelmäßig auf kleines und großes Unrecht. Mit Sorge
schaue ich auf den derzeit eher saloppen Umgang mit unseren demokratischen und vor allem auch rechtsstaatlichen Werten. Wachsam alle Eingriffe in die Privatsphäre zu beobachten, diese nötigenfalls auch zu bekämpfen, erachte ich nicht nur als meine, sondern unser aller Pflicht. Ein Übermaß an stressigen Situationen wird vorkommen. Wie sieht bei Ihnen eine Erholungsphase aus? Gibt es Methoden für Zerstreuung, Tipps fürs Abschalten? Ich bin ein sehr aktiver Mensch, arbeite und engagiere mich gerne. Nichts zu tun liegt mir eigentlich nicht besonders. Eine Freizeitgestaltung als getaktete Einheit im Alltag aber ebenso wenig. Die tägliche Erholung finde ich im Regelfall bei mir daheim. Zerstreuung gibt es immer, wenn ich ein wenig gar teln oder nur mit einem Kaffee (und einer Zigarette) auf der Terrasse die Sonne genießen kann. Bei Schlechtwetter hilft auch das ganz gewöhnliche Rasten auf der Couch, bestenfalls mit unterhaltsamer Lektüre. Der jährliche Sommerurlaub am Meer ist für mich ebenso eine fixe Erholungsphase wie eine Bergwanderung mit meinem Mann oder mit Freunden, verbunden mit ungezwungenen Gesprächen im Familien- und Bekanntenkreis. Wir danken herzlich fürs Gespräch!
„Im Mittelpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit steht das Interesse meines Mandanten!“ Rechtsanwaltskanzlei Mag. Bettina Presl Franziskusweg 10 6263 Fügen im Zillertal T +43 5288 64030 F +43 5288 64030-30 office@rechtsanwalt-presl.at www.rechtsanwalt-presl.at
bez. Anz.
Wie diese Frau den Laden schmeißt
STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Viktoria und Veronika Opbacher aus Fügen
Zwei Schwestern, 37 Jahre und 29 Jahre alt, haben ihre Branche im Sturm erobert. Ihre Erfolge legen Zeugnis ab, dass Frauen in Bereichen, die eher der Männerwelt zuzurechnen sind, ebenso erfolgreich sein können. Die Geschichte dieser beiden taffen Mädels aus dem Zillertal kannst du hier lesen. Zu danken hat die Redaktion für die offenen sehr persönlichen Antworten, die die beiden Schwestern ohne Scheu und kompetent gegeben haben.
INSTALLATIONSINSTALLATIONSPROFI OPBACHER PROFI OPBACHER IST SPEZIALIST IST FÜRSPEZIALIST NACHHALTIGE FÜR NACHHALTIGE HEIZSYSTEME HEIZSYSTEME
bez. Anz. | Foto: Opbacher
Über Schwierigkeiten und das neue Berufsbewusstsein der Frau
Viktoria und Veronika Opbacher führen das Fügener FamilienEs freut uns, mit zwei couunternehmen in 2. Generation und gehen dabei mit der gleiche ragierten jungen Frauen zu Viktoria und Veronika Opbacher führen das Fügener FamilienLeidenschaft ans wie Seniorchef Opbacher. plaudern. Wir sind sicher, Viktoria und Veronika Opbacher führen das Fügener Familienunternehmen in 2.Werk Generation und gehen Franz dabei mit der unternehmen in 2. Generation und gehen dabei mit der gleichen gleichen Leidenschaft ans Werk wie Seniorchef Franz Opbacher. das Beispiel von Viktoria und Leidenschaft ans Werk wie Seniorchef Franz Opbacher. Veronika macht viele junund die darstellende GeometWie kann man es schaffen, ge Frauen aufmerksam, gibt „Dreimäderlhaus“, starteten rie genau ihr Ding wären. Wir mehr Frauen an männliche Hoffnung, sich auch mal für wir schon früh mit der HTL Winter steht vor der Tür. 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Photovoltaik oderstolz, Wärmepumpe die Top-Service & Handschlagqualität ben das Glück, von großartigen weiß man nie, ob ben. Wir sind dass wir ge- – ausprobiert, Solartechnik bzw. Photovoltaik oder Wärmepumpe – die Top-Service & Handschlagqualität besten findenman denMit rund 220 verwirklicht UnterMitarbeitern umgebendas zu sein, richtigen Weg Mitarbeitern einmeinsam Heizsystemen dieses Unternehmen In dieser WocheAlternativen geht es beson- zu fossilen besten Alternativen zu fossilen Heizsystemen finden Mit rund 220 Mitarbeitern verwirklicht das UnterdieGrößenordnung Verantwortung übernehhat. Es Projekte liegt auch jeder in die Zukunft das führen dürfen. ders ums ThemaDas Frauen. Da Sie hier. Familienunternehmen, inzwischen ingeschlagennehmen – vom kleinen SieBeweis hier. 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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL bez. Anz.
Natascha Egger aus Fügen
Ganz schön stark! Sie erstellt Preislisten, sie verkauft, sie macht Termine, sie kümmert sich ums Kind und Haushalt, deshalb: Respekt und Hochachtung vor der jungen Frau, die wir hier vorstellen! Natascha Egger aus Fügen besitzt noch gar nicht allzu lange einen Hunde- und Katzensalon. Und sie war die erste im Tal, die sich um die Schönheit und Pflege der Vierbeiner kümmerte. Wir waren neugierig, wie sie alles unter den sprichwörtlichen Hut bringt. Kurz und bündig beschreibt sie ihre Situation. Liebe Natascha:
Wie schaffst du zeitlich deinen intensiven Arbeitstag? Da meine zweijährige Tochter und unsere Hunde meistens mit sind, ist es manchmal ziemlich anstrengend. Deshalb arbeite ich nur nach Terminen, damit ich an ruhigen Tagen die Zeit mit meiner Tochter nutzen kann. Auch meine Mama unterstützt mich sehr, wenn es sich zeitlich ausgeht.
Als Kleinunternehmerin ist es nicht immer leicht, alles unter den sprichwörtlichen Hut zu bringen.
Deine eigene Karriere ist das beste Beispiel, dass man auch ohne akademischen Grad gute Möglichkeiten hat. Was möchtest du anderen jungen Zillertalerinnen diesbezüglich mitgeben? Lebt und kämpft für euren Traum, auch wenn es manch-
mal ziemlich hart sein kann und ihr mit Vorurteilen zu kämpfen habt! Vielen Dank für deine Auskunft!
bez. Anz.
Wie lange machst du schon deinen Job, und wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, einen Salon für Hunde und Katzen einzurichten?
Im Juli werden es neun Jahre. Eigentlich hat mir mein Hund Tyson den Wink gegeben, da ich selbst mit ihm ziemlich lange auf einen Termin warten musste. Als gelernte Friseurin habe ich mir dann gedacht: Ich probier‘s mal selbst, kann ja nicht so viel Unterschied sein. Ich hätte es besser nicht machen können.
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STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Kaminkehrermeisterin Gabriela Schiestl aus Ramsau
Von wegen schwarze Mander ... hier kommt die „Glücksbringerin am Dach“
Mit einem hohen persönlichen Einsatz tragen Sie Sorge, dass Heizungsanlagen einwandfrei funktionieren, dass Schornsteine von Ruß befreit und Ablagerungen entfernt werden. Ja, und sogar fürs menschliche Glück sind Sie zuständig. Wie kommen Sie dazu? Schon als kleines Mädchen war ich von den rußig-schwarzen Gesellen fasziniert, die in meinem Elternhaus ein und aus gingen. Mein Vater führte einen Rauchfangkehrerbetrieb im Hinteren Zillertal. Für mich selbst war immer klar, dass dieser Beruf genau der Richtige für mich ist. Ich wollte arbeiten und mit Menschen zu tun haben. Im Anschluss an die Hauptschule stieg ich als die älteste von drei Geschwistern als Lehrling im elterlichen Betrieb ein. Nach drei Jahren Lehre stand die Gesellenprüfung an, und nach weiteren zwei Jahren legte ich erfolgreich die Meis-
terprüfung ab. Somit war ich die jüngste Kaminkehrermeisterin in Tirol. Im Jahr 1996 übernahm ich den Betrieb von meinem Vater als rein klassischen Kaminkehrerbetrieb und begann mit Umstrukturierungsmaßnahmen. Weitere Bereiche wurden installiert und Mitarbeiter ausgebildet. Das Unternehmen wurde komplett umgekrempelt, breiter und vielfältiger aufgestellt, um es fit für die Zukunft zu machen. Es kamen zum Beispiel Brennerservice, Kaminbau und Ofenverkauf dazu. Das alles war und ist nur mit
einem guten Team an meiner Seite zu bewerkstelligen. Mit sechs männlichen Mitarbeitern habe ich in der Branche eine durchschnittliche Betriebsgröße. Neben meinem Betrieb sind mittlerweile von 60 weiteren Rauchfangkehrermeisterbetrieben mit etwa 230 Mitarbeitern immerhin weitere drei unter weiblicher Meisterführung. Wenige Frauen in Tirol haben dieses Muster durchbrochen und sich durchgesetzt. Generell befinden sich mittlerweile in immer mehr technischen Berufen Frauen in Führungspositionen. Diese müssen sich
so wie ich mit Technik auseinandersetzen, Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Früher noch belächelt – bin ich selbstbewusst meinen Weg gegangen und überzeugt davon, heute als „Rauchfangkehrermeisterin“ gar keine Sensation mehr zu sein. Seit September 2020 darf ich als LandesinnungsmeisterStellvertreterin der Rauchfangkehrer diesen Berufsstand vertreten. In dieser Funktion lasse ich mich unter anderem gerne für Werbung und karitative Angelegenheiten einspannen. Mir macht‘s Spaß, und die Herren Kollegen sind froh. Mit meiner Arbeit möchte ich für meine Kunden auch in Zukunft da sein, wenn es darum geht, sorgsam mit Energie umzugehen, Heizkosten zu sparen, Umwelt und Luft für uns und unsere Kinder sauber zu halten. Und das Beste am Schluss: Mit der Wahl meines Berufes Rauchfangkehrerin bin ich neben dem Marienkäfer, Glücksklee und dem Schweinchen zur vierten Glücksbringerin geworden. Im Gegensatz zu meinen drei Glücksbringerkollegen haben sich die Rauchfangkehrer ihren Ruf durch ihre täglichen Reinigungsarbeiten an den Kaminen und Heizungsanlagen „als Brandverhinderer und Umweltschützer“ erarbeitet. bez. Anz.
Auf dieser Seite werfen wir einen Blick - oder besser einen zweiten und dritten, dieser ist es auf jeden Fall wert auf einen Beruf mit Seltenheitswert. Gabriela Schiestl ist Rauchfangkehrermeisterin und bewegt sich in mehreren Fachbereichen. Sie ist herzlich, aufgeschlossen und freundlich.
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STARKE FRAUEN IM ZILLERTAL
Familie Schiestl aus Ramsau
Eine Familie, zwei Unternehmen, vier Frauen! Wir bedanken uns bei untenstehenden Damen, die uns durch ihre Biographien inspirieren. Wir begrüßen Margret Schiestl, die uns aus ihrem Berufsalltag berichtet, und ihre Töchter: Michaela hat sich mit ihrem schmucken kleinen Hotel „Emmas“ einen Namen gemacht und Melanie bereits als Designerin gepunktet. Und last, but not least: Enkelin Emma antwortet ebenso frei und unkompliziert. Wir mögen es, dass Unternehmerinnen ihre Erfahrungen weitergeben und davon erzählen. Alle diese im Alter unterschiedlichen Frauen machen unsere Heimatstimme nicht nur interessanter und liebevoller gestaltet, sondern uns und unsere Leserinnen und Leser auch klüger. Die nächsten Abschnitte, in dem über viel Persönliches gesprochen wird, finden wir besonders reizvoll. Viel Spaß beim Lesen! Liebe Margret: Mit Liebe fürs Detail hast du mit der „Tiroler Adlerin“ nicht nur eine Marke, sondern eine Kunstfigur geschaffen. Erinnerst du dich an die Anfänge? Die „Tiroler Adlerin“ ist im Juli 2007 als Kunstprojekt entstanden – vorerst ohne jeden Gedanken, ein Modelabel zu kreieren. Bereits bei der ersten öffentlichen Präsentation der Zeichnung im Zuge eines Kunstseminares war das Feedback enorm und die Rückmeldungen sehr zwiegespalten. Jeder hatte eine Meinung zu „dem schrägen Vogel“, und mich hat die Idee nicht mehr losgelassen. Schon eine Woche später war ich beim Patentamt, um die Wort- und Bildmarke zu schützen. Zeitgleich habe ich eine erste Musterkollektion genäht, gestrickt und gehäkelt.
Vorerst im heimischen Kellerraum ohne große Pläne. Dann haben mehrere glückliche Zufälle, unverhoffte Begegnungen und mein Tatendrang zu ersten Zeitungsartikeln, Modeschauen und interessanten Angeboten geführt. Ich habe die Chance genützt, meinen Mut gepackt: Zuerst haben wir auf knapp 30 m² Verkaufsfläche unsere Kollektion präsentiert. Der Zulauf war viel besser als erhofft. 2010 habe ich als erste Frau und älteste Preisträgerin den Jungunternehmerpreis der Tiroler Wirtschaftskammer in der Kategorie „Moderne Tradition“ erhalten. Daraus ergab sich viel Presse, wir haben interessante Bekanntschaften gemacht und konnten unser G‘schäftl vergrößern. Ich bin sehr stolz, dass wir so viele nette Stammkunden haben und immer neue dazu kommen. Liebe Melanie: Mit deiner Mutter arbeitest du schon Jah-
Margret und Melanie
re zusammen. Wie würdest du die Zusammenarbeit beschreiben? Und wer ist für die Kreativität zuständig? Anfangs war die Zusammenarbeit „spannend“: Mama hatte bereits viel Erfahrung im Geschäftsleben, und ich kam frisch von der Uni und glaubte ALLES zu wissen. Wir haben Zeit gebraucht, bis jeder seine Stärken entsprechend einsetzen hat können und wir eine gute Kommunikationsbasis gefunden haben. Jetzt hat die Mutter-Tochter-Konstellation nur noch Vorteile. Wir kennen uns, ergänzen uns und können ehrlich sein. Ich habe viel von meiner „Chefin“ gelernt. Mittlerweile ist sie ein großes Vorbild. Mama sprüht vor Energie, sprudelt vor Ideen, schreckt vor keiner Arbeit zurück: Margret ist eine Powerfrau und der Inbegriff der „Tiroler Adlerin“. Unsere unterschiedlichen Herangehensweisen und auch der Generationsunterschied prägen
die „Tiroler Adlerin“ und sind sicher gleichfalls ein Grund für unseren Erfolg, da wir ein großes Spektrum an Kunden ansprechen und verstehen. Beide arbeiten wir aber fokussiert für unsere Kunden und leben unsere Leidenschaft. Margret, die ebenso erfolgreiche Künstlerin ist, hat auf jeden Fall die kreative Führung. Mittlerweile tragen die Kreationen aber auch immer mehr meine Handschrift. Kreativität liegt uns wahrscheinlich gewissermaßen im Blut. Liebe Emma: Als jüngste Frau im Bunde: Wie schwierig ist es, im Familienkreis über betriebliche Angelegenheiten zu sprechen. Was hast du in den letzten Jahren dazugelernt? Als Jüngste hat man natürlich manchmal das Gefühl, nicht ganz so gehört zu werden. Gerade innerhalb der Familie sind auch immer viele Emotionen im Spiel. Anfangs war das für beide Seiten ungewohnt, und wir mussten lernen, besser zu kommunizieren. Es hat sich aber schnell eingespielt, und wir sind meistens ein grandioses Gespann. Doch auch sonst habe ich, seit wir das EMMAs führen, viel gelernt: Ich konnte davor in der 5*-Hotellerie Erfahrung sammeln, die jetzt sehr hilfreich ist. Dennoch gibt es durch die Kleinheit unseres Betriebes und weil Mama und ich alle Bereiche abdecken, viele spannende Betätigungsfelder, die für mich neu waren. Besonders die tägliche Abwechslung gefällt mir: Die Bewirtung der Frühstücksgäste ist jeden Tag ein Highlight, aber ebenso die Arbeit, die keiner sieht, wie z.
B. das Backoffice, der Einkauf, die Betreuung der Buchungsplattformen usw., ist sehr abwechslungsreich. In unserem Job haben wir die Möglichkeit, Leute glücklich zu machen, sei es bei kleinen Frühstücksauszeiten oder eben im Urlaub, und das ist wohl das Schönste. Liebe Michaela: Ein Hotel aufzubauen, mit wenig Mitarbeitern, kostet viel Kraft und Überlegung. Besonders dein Fingerspitzengefühl für Frühstücksgäste ist mehrmals aufgefallen. Woher nimmst du deine positive Energie und deine guten Ideen? Ich war schon immer gerne Gastgeberin! Nach Abschluss der Villa Blanka habe ich aber viel anderes gemacht und viele Jahre im Ausland gelebt. Jetzt
mit dem EMMAS konnte ich mir meinen Traum erfüllen! Für mich gibt es nichts Schöneres als meinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Das gelingt uns durch die besondere Wohlfühlatmosphäre und weil wir unseren Gästen den Service und die Qualität bieten, die wir uns selbst auch erwarten. Ein Besuch bei uns soll eine entspannte Auszeit voller Genuss sein. Aus dieser einmaligen Atmosphäre und dem unglaublich positiven Feedback unserer lieben Gäste hole ich mir wieder weitere Energie, die mich täglich aufs Neue voller Freude Gastgeberin von Herzen sein lässt. Trotz dieser momentan sehr schwierigen Zeit sehe ich positiv in die Zukunft und freue mich umso mehr, meine Gäste endlich wieder verwöhnen zu dürfen!
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bez. Anz.
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Emma und Michaela
Biobäuerin Brigitte Kern aus Ginzling
Von Bioprodukten und Arbeiten im Stall
Liebe Gitti, gibt es dir manchmal das Gefühl: Es war ein guter Einfall, sich auf Bioprodukte zu spezialisieren und diese arbeitsintensive Idee in Angriff zu nehmen? Ja auf jeden Fall. Die Produktion und Vermarktung unserer
gesamten Rohprodukte bieten uns die Möglichkeit, hochwertige Nahrungsmittel herzustellen und diese auch zu vermarkten. Die Wertschätzung und Dankbarkeit unserer Kunden ist immer wieder neue Motivation für uns. Durch diese kreislauforientierte Wirtschaftsweise ist es uns ebenfalls möglich, den Betrieb im Vollerwerb zu führen. Macht es eigentlich mehr Spaß, sich über neue Bioprodukte Gedanken zu machen, oder macht es größere Freude, im Stall zu arbeiten und sich mit den Tieren zu beschäftigen? Bei uns ist es so, dass einfach jeder alles macht, was anfällt, auch unsere zwei Mädels. Wenn ich aber ganz ehrlich bin: Die Tiere, Stallarbeit und speziell die Alm sind schon meine Favoriten, aber alles muss gemacht werden, und das passt schon so.
Möchtest du unseren Leserinnen und Lesern noch etwas Besonders mitgeben? Lebe deinen Traum, wenn du irgendeine Möglichkeit dazu hast!
„Vergelt‘s Gott“ für deine Zeit! Alles Gute weiterhin und viel Freude mit deiner Landwirtschaft! bez. Anz.
Die Stärke und der Fleiß der Frauen sind in dieser Woche ein großes Thema geworden. Wir haben uns um eine Vielfalt von Frauenberufen bemüht, damit unsere Leserschaft mehr Teilhabe am weiblichen Berufsalltag der Zillertalerinnen hat. Auf dieser Seite begleiten wir eine Bäuerin durch ihren Alltag. Brigitte Kern betreibt mit ihrer Familie einen zertifizierten Demeterhof im fast hintersten Winkel des Tales, in Ginzling, ist glücklich bei der Arbeit und dankbar, dass ihre hochwertigen Lebensmittel Anklang finden.
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Olpererhütten-Wirtin Katharina Daum aus Stumm
bez. Anz. | Fotos: Olpererhütte
Vom Geruch nach Freiheit
Für die Leser der Zillertaler Heimatstimme erinnert sich Katharina Daum an ihre Kindheit, die Prägung durch Berge und Natur, an ihren Start ins Berufsleben, den Wunsch nach Selbständigkeit und ihre frühe Rolle als Mutter. In diesem Interview erzählt die Hüttenwirtin, die mittlerweile stolz auf zwei Enkelkinder ist, über ihre ungebrochene Faszination der Berg- und Tierwelt gegenüber sowie die Wichtigkeit, sozial, regional und global zusammenzuhalten. Als Lohn ihrer Mühe verwirklicht die Häuslbauerin zurzeit ihren Wohntraum im Tiroler Stil. Liebe Katharina, du hast erzählt, dass du dich von klein auf immer draußen aufgehalten hast. Und auch heute noch in jeder freien Minute, zum Beispiel mit den Skiern, auf die Berge gehst. Inwieweit spielt der Drang nach Freiheit eine Rolle in deiner Berufswahl? Mit sieben Geschwistern bin ich am Schwendberg in einfachen Verhältnissen in einer Bergbauern-familie aufgewachsen. Schon als Kind habe ich die Sommermonate oft beim Vater auf der Alm verbracht, und so zog es mich dann auch beruflich bald in die Berge. Elf Sommer bewirtschaftete ich eine Schutzhütze im Stilluptal, eine schöne, aber ebenso herausfordernde Zeit. Mein
Sohn Manuel war gerade in die Schule gekommen und mein Startkapital mit einem alten Golf und wenig Erspartem sehr bescheiden. In so einer Hütte steckt ja immer auch sehr viel Technik, vom Wasserkraftwerk bis zur Trinkwasserversorgung und der Kläranlage gibt es vieles, an das man im Tal heutzutage nicht mehr denken muss. Es war nicht leicht, jedoch sehr lehrreich und ein solides Fundament für künftige Aufgaben. Im Jahr 2008 zog es dich dann noch höher ins Gebirge, seitdem bewirtschaftest du die Olpererhütte. Ja, als mein Sohn seine Ausbildung an den Zillertaler Tourismusschulen abgeschlossen hatte, bewarben wir uns für die Pacht der Olpererhütte. Als wir den Zuschlag erhielten, waren wir am Anfang noch skeptisch und lehnten zunächst ab. Die hohen Fixkosten bezüglich Hub-
schrauberversorgung, Pacht usw. und die nach dem Neubau noch unfertige Hütte hatten uns zunächst abgeschreckt. Als der Alpenverein dann noch einmal auf uns zukam, entschieden wir uns dann doch, die Herausforderung anzunehmen. Hast du die Entscheidung jemals bereut? Nein, heuer wird für uns der 25. Bergsommer auf einer Berghütte sein, und ich bin für jeden einzelnen sehr dankbar. Die Arbeit in den Bergen bereitet mir nach wie vor viel Freude. Auch meine zwei Enkelkinder, die Zwillinge Marie und Felix, haben die letzten beiden Sommer bereits auf der Hütte verbracht,und mit ihnen macht das Hüttenleben gleich noch viel mehr Spaß. Abseits vom Hüttenleben interessierst du dich auch sehr fürs nachhaltige Bauen?
Ich liebe den typischen Tiroler Baustil, speziell alte Bauernhäuser, das ist ein bisschen ein Hobby von mir. In Stumm habe ich zusammen mit meinem Sohn und seiner Familie ein Haus aus Holz und anderen natürlichen Baustoffen gebaut: Keine giftigen Rohstoffe und regionale Materialien waren uns besonders wichtig. Wir sind noch nicht fertig damit, haben aber auch keine Eile. Dein Einsatz für sozial Schwächere – speziell im Bereich von Kindern – klingt ebenfalls nach viel Arbeit und vor allem Zeitaufwand. Woher nimmst du deine Energie? Bei meinen Expeditionen nach Nepal kam mir einmal die Idee, ein Haus für verwaiste Kinder zu errichten. Da war ich allerdings bis heute erfolglos, es ist schwierig, die richtigen Leute vor Ort für so ein Vorhaben zu finden. Die Hilfe für die Menschen in Nepal liegt mir aber nach wie vor sehr am Herzen, nach dem verheerenden Erdbeben 2015 hat nun die Coronakrise die Lage in dem armen Land weiter verschlechtert. Ich denke, dass mir mein starkes Gottvertrauen viel Kraft für meine Vorhaben gibt. Ich hole mir meine Energie von dem, der über mir steht, der über mir ist, am liebsten bei einer Skitour in unserer wunderbaren Bergwelt.
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Pflege-Hilfe-Organisation Platzgummer
G'FREIDIG G'SUND
Hilfe mit Herz und Verstand
Was ist zu tun? Ist eine häusliche Pflege überhaupt möglich? Was gibt es für Möglichkeiten? Wo und wie gibt es finanzielle Unterstützungen? Was bedeutet die neue Situation für Betroffene, Angehörige, und was ändert sich in der Familie?
Um diese schweren Situationen den Betroffenen zu erleichtern, kümmert sich Birgit Platzgummer mit viel Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Interesse um sämtliche organisatorische Belange und steht den Familien mit ihrem Wissen gerne zur Verfügung.
Was für die Lungen der Sauerstoff ist, ist die Liebe fürs Herz. Schwächen zu haben, heißt Mensch zu sein Jeder Mensch hat nur ca. 80 % positive Eigenschaften. Wir alle haben auch Schwächen. Keiner von uns ist besser oder schlechter. Für unser Zusammenleben braucht es daher – von beiden Seiten – Geduld und Verständnis für die Schwächen des anderen. Und Geduld und Verständnis für meine eigenen Schwächen. Mit Geduld schwierige Situationen meistern, ohne gleich das „Handtuch zu schmeißen“. Ein Leben in der Familie, in der Partnerschaft, mit den ArbeitskollegInnen, mit Freunden, ist so viel erfüllender und tröstlicher, als allein durchs Leben zu gehen. Glücklich zu sein ist eine Einstellung Es ist eine Kunst, die vielen kleinen Dinge zu sehen, für die wir dankbar sein können. Zu überlegen und niederzuschreiben, wofür wir unserem Partner, unseren Familien-Angehörigen usw. dankbar sein können, kann die Geduld füreinander stärken. Geduld ist die Kraft, die unser Zusammenleben stützt, wann immer wir eine kleine Verschnaufpause brauchen. Jede persönliche Entwicklung braucht Zeit Machen wir uns das Leben – auch in dieser Zeit – immer wieder zur Freude. Reagieren wir auf unser Gegenüber mit Geduld, Verständnis und Freundlichkeit. Geduld lässt uns liebevoll auf eine negative Situation reagieren. Das geht sicher nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit. Geben wir uns diese Zeit, und erinnern wir uns täglich daran. bez. Anz.
Jeder kann von heute auf morgen ein Pflegefall werden, speziell Angehörige stehen dann oft vor schier unlösbaren Problemen.
Diese vielen offenen Fragen haben Birgit dazu bewegt, Familien mit Pflegebedürftigen unter die Arme zu greifen. „Es gibt bei uns einige Möglichkeiten, bei verschiedenen Institutionen wie Sozial-Sprengel, Mobile Pflege, Stundenpflege, Rundumpflege, Heimpflege sowie Tagespflege im Altenwohnheim, Hilfe und Erleichterung für die Pflege zu bekommen. Auch Förderungen, mit verschiedensten Ansuchen, kann man erzielen.“ Birgits Leitfaden ist es, nichts unversucht zu lassen!
Gut miteinander auskommen
Entscheiden wir uns für mehr Geduld, und machen wir uns das Leben ein bisschen leichter und schöner. Viel Freude und Geduld dabei wünscht dir Gabriela Gasser.
Herzlichen Glückwunsch!
Birgit Platzgummer 6284 Ramsau 198 Tel.: 0664 42 79 842 www.pflege-hilfe-organisation.at
Es ist nicht zu glauben, aber wahr, unsere liebe Toni wird 90 Jahr. Wir wünschen ihr Gesundheit und Gottessegen für noch viele Jahr. Alles Liebe von Gertrud und Familie
bez. Anz.
Die Thematik Pflege und Betreuung von Angehörigen ist heute aktueller denn je. „Früher wurden Pflegebedürftige automatisch und selbstverständlich in der Familie versorgt, heutzutage ist es aufgrund wohnlicher und beruflicher Veränderungen oft nicht möglich“, sagt Birgit Platzgummer von der Pflege-Hilfe-Organisation Platzgummer.
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DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 19. Februar besuchten Obmann Platzer Karl und Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred nach langer Zeit und unter allen Vorschriften Fankhauser Heinz, Zell Unterau, welcher am 21.11.2020 seinen 75er gefeiert hatte, um ihm nachträglich alles Gute sowie - zur jetzigen Zeit - besonders Gesundheit und Zufriedenheit zu wünschen.
Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred, Jubilar Fankhauser Heinz
Am 19. Februar konnten Obmann Platzer Karl und Kassierin Bampi Helga ebenfalls Frau Feuchter Ursula, Zellbergeben, die ihren 75er feierte, herzlich gratulieren und ihr alles Gute, Zufriedenheit, viel Glück und besonders beste Gesundheit wünschen.
Obmann Platzer Karl und Jubilarin Feuchter Ursula
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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK
Soziazentrum „Gepflegtes Wohnen“
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Auch wenn uns die CoronaPandemie nach wie vor sehr fordert und wir aufgrund der strengen Vorgaben den gewohnten Tagesablauf in unseren Häusern stark einschränken müssen, lassen wir uns das Lachen und den Spaß nicht ganz verderben. Und schon gar nicht, wenn die „fünfte Jahreszeit“ gekommen ist und für gewöhnlich die Faschingsnarren im Haus das Sagen haben. So wurde am Faschingsdienstag kurzerhand ein buntes Faschingstreiben ausgerufen. Diesem Ruf folgten die Bewohner/-innen und Mitarbeiter/-innen nur allzu gerne, und so konnten alle Beteiligten einen amüsanten Nachmittag verbringen. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter formierten sich zu einem kunterbunten Narrentrupp und sorgten mit Musik, Tanz, Faschingskrapfen und dem ein oder anderen
Schnäpschen für beste Stimmung in den Wohnbereichen. Dies war eine willkommene Abwechslung für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie auch für das Personal. Es ist an dieser Stelle jedoch zu erwähnen, dass trotz ausgelassener Stimmung stets auf alle notwendigen Schutzmaßnahmen geachtet wurde. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden auch an diesem Tag negativ getestet und trugen FFP2-Masken. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ allen Mitwirkenden für ihren Einsatz und die tolle Stimmung, welche im Sozialzentrum Mayrhofen sowie im Mobilen Sozialzentrum verbreitet wurde. Wir hoffen, dass wir den nächsten Fasching wieder in gewohnter Art und Weise mit euch allen gemeinsam ausgelassen feiern können. In diesem Sinne ... Bis bald und „bleibt‘s g‘sund“!
BRUCK GRATULIERT Berta Widner 80
Bgm. Alois Wurm, Jubilarin Berta Widner
Fotos: Soziazentrum „Gepflegtes Wohnen“
Am 21. Februar konnte Frau Berta Widner ihren 80. Geburtstag feiern. Natürlich ließ es sich auch Bgm. Alois Wurm nicht nehmen, der Jubilarin recht herzlich zu gratulieren und ihr weiterhin viel Glück und Gesundheit zu wünschen.
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
8 | 2021
Marktgemeinde Mayrhofen
Neues aus dem Gemeindeamt
Bürgermeisterin Monika Wechselberger
Wenn uns auch Corona weiterhin stark in Anspruch nimmt, so muss auch das „normale“ Leben weitergehen. Dazu gehört auf jeden Fall die Arbeit der Gemeindegremien. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurden folgende Themen behandelt und besprochen: Eingangs ergab ein Dringlichkeitsantrag der Liste 4 (Markus Bair und Hansjörg Geisler) die Basis für eine längere und durchaus schwierige Diskussion: Das Naturparkmuseum, welches im Naturparkhaus in Ginzling geplant ist, sollte demnach besser in Mayrhofen installiert werden. Im Ensemble „Altes Schulhaus/Alter Turnsaal“ (hinter dem Gemeindeamt), mit Schaffung von zeitgemäßen Räumlichkeiten für die Schützenkompanie und Jungbauern, solle dem Hochgebirgspark Zillertaler Alpen zu gleichen Konditionen wie in Ginzling ein alternativer Standort aufgezeigt werden. Begründung: Mit einer durchdachten Planung, in Kombination mit einer Neu-Gestaltung des Josef-Riedl-Platzes, kann ein kulturelles Zentrum in Mayrhofen entstehen. Diese neue Mitte wäre für sämtliche Besucher des Ortes auch fuß-
läufig erreichbar und CO²neutral, da unter anderem mit der Zillertalbahn angereist werden kann. Als Ausgleich für Ginzling könnte die Marktgemeinde den geplanten jährlichen Zuschuss sinnvoll für die Unterstützung z. B. eines Lebensmittelhändlers vor Ort, für Gastronomiebetriebe oder für öffentliche Verkehrsmittel bereitstellen. Wichtige Anmerkung dazu: In dieser Angelegenheit wird sich der Gemeinderat noch einmal separat zur Beratung treffen. Die Bauarbeiten beim neuen Sportheim schreiten planmäßig voran. Die von mir initiierte Neuausschreibung der HSL-Installation (Heizung, Sanitär, Lüftung) brachte ein erfreuliches Ergebnis: Rund 248.000,- Euro niedriger ist das neue Bestangebot. Dieses beträgt nunmehr 467.000 Euro – gegenüber dem Angebot zuvor von 715.000 Euro. Die gesamte Causa wurde von mir zur endgültigen Überprüfung der Ordnungsmäßigkeit an die zuständige Aufsichts-
behörde weitergeleitet. In diesem Zusammenhang möchte ich wieder einmal daran erinnern, dass man als Mandatar einen Eid leistet, der Unparteilichkeit und Uneigennützigkeit in den Mittelpunkt stellt. Weiters beschlossen wurde ein Budgetansatz von zweieinhalb Millionen Euro für den Neubau des Bauhofes zwischen Recyclinghof und TVB-Bauhof in Laubichl. Die Fremdfinanzierung erfolgt durch die Raiffeisenbank Mayrhofen, welche aus dem Ausschreibungsverfahren als Bestbieterin hervorging. Tagesordnungspunkt sieben befasste sich mit der Verlegung der Gemeindestraße im Bereich Rainerscheuling – Thalerhof. Mehrheitlich hat sich das Gremium für die Umlegung der Straße ausgesprochen, allerdings unter der Prämisse, dass die Familie Thaler sämtliche anfallenden Kosten trägt. Positive Nebeneffekte sind dabei die Schaffung einer Busbucht, die Verbreiterung
Großzügige Spende an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung Der Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung bedankt sich recht herzlich bei der Firma Eberharter Installationsges.m.b.H für die großzügige Spende von 3.000 Euro. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Firma Eberharter mit ihrer Spende den Sozial- und Gesundheitssprengel und macht es uns möglich, wieder Heilbehelfe anzukaufen und diese kostenlos der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an die Familie Eberharter und allen Mitarbeitern für die wohlwollende Unterstützung.
Franz Josef Eberharter – Obmann des Raumordnungsausschusses
des Kreuzungsbereiches und der Straße bis zur Gabelung. Die Bebauungspläne Goldmann und Van Drunen in Ginzling, Kröll an der Hauptstraße, Moigg im Bereich Hotel Neuhaus und Wechselberger in der Rauchenwaldgasse wurden erlassen. Änderung der Flächenwidmung gab es bei Rieser/Taxacher an der Zillerlände. Bezüglich eines Dringlichkeitsantrages zum Einfamilienhaus Hans Gasser gab es Anlass zu Diskussionen, er wurde dann doch mehrheitlich gutgeheißen. Aufgrund negativer Stellungnahmen aus der Nachbarschaft wird der Bebauungsplan im Bereich Jakob-Moser-Straße nicht weiterverfolgt. Über raumordnerische Aspekte wird es einen gesonderten Artikel vom Obmann des Raumordnungsausschusses in einer der nächsten Ausgaben geben. Abschließend werde ich nicht müde, euch alle zu bitten, die Testmöglichkeiten zu nutzen. All denjenigen, die noch keine Frühlingsstimmung spüren – die passenden Temperaturen sind ja bereits da – wünsche ich die Energie der Zuversicht. Bürgermeisterin Monika Wechselberger
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
ZILLERTALER KUCHLKASTL Im Rahmen eines Lehrmenüs bereiteten Schüler/-innen der 4. Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus unter den Anleitungen von FOL Hans Peter Hauser ein köstliches Dessert zu.
Zutaten:
Nougatcreme
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GINZLING GRATULIERT Frau Frieda Moser 90 Jahre Frau Elfriede Moser, Dornauberg 3, konnte am 12. Februar ihren 90. Geburtstag feiern. Die Ortsvorstehung wünscht nochmals alles Gute zum Geburtstag sowie viele gesunde und glückliche Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.
100 g Nougat, 1 Ei, 1/4 l Rahm, 2 Blatt Gelatine, 1 cl Amaretto, 20 g Staubzucker
Zubereitung: Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nougat in einem Schneekessel über Dampf schmelzen. Das Ei mit Amaretto und Staubzucker über Dampf schaumig schlagen und anschließend zu einer Creme kaltschlagen. Das in kaltem Wasser eingeweichte Gelatineblatt über Wasserdampf lösen und der Masse unterrühren. Mit geschmolzenem Nougat vermengen und zum Schluss steif geschlagenen Rahm unterheben. In Formen füllen und kaltstellen. Die Nougatcreme mit Früchten garnieren.
ZELLBERG GRATULIERT Feuchter Ursula - 75 Jahre Frau Feuchter Ursula, Zellbergeben 23, feierte am 19. Februar die Vollendung ihres 75. Lebensjahres.
www.zillertaler-tourismusschulen.at
ROHRBERG GRATULIERT Alt-Bgm. Franz Brugger, 6280 Rohrberg 66, feierte seinen 90sten Geburtstag. Die Gemeinde Rohrberg gratuliert ihrem Altbürgermeister recht herzlich und wünscht ihm noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie!
Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte der rüstigen Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.
DER KAMERADSCHAFTBUND HIPPACH GRATULIERT Da es uns coronabedingt nicht möglich war, unseren Kameraden persönlich zum Geburtstag zu gratulieren, möchten wir euch an dieser Stelle die besten Wünsche übermitteln. • Dengg Josef zum 92er • Rauch Johann zum 80er • Schiestl Max zum 70er • sowie Rauch Andreas, Brandacher Stefan, und Daum Franz zum 60er
Alt-Bürgermeister Franz Brugger mit Gattin
Der Kameradschaftbund Hippach wünscht den Jubilaren weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen.
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Shiatsu - japanische Entspannungstechnik
Vom Bauchgefühl ... auslösen. Häufig sind kleine Wehwehchen und ernsthafte Krankheiten in ihrem Ursprung auf die Biografie der Menschen zurückzuführen.“
Energiestaus können zu körperlichen und psychischen Beschwerden führen. Um diesen gestörten Energiefluss neuerlich in Einklang zu bringen, wird entlang der Meridiane druckvoll massiert. Mit Fingern, Handflächen, Ellenbogen, Knien oder Füßen. Am freigemachten Weg können die neu entfalteten Selbstheilungskräfte die Beschwerden abklingen lassen. Am gesunden, gekleideten Menschen praktiziert, „kann Shiatsu zum Wohlbefinden beitragen“, sagt Shiatsu-Praktikerin Helga Kröll aus Mayrhofen. Das Wort Shiatsu setzt sich aus den japanischen Begriffen „Shi“ für Finger und „atsu“ für Druck zusammen. „Ziel dieser Art von manueller Therapie ist die Balance zwischen Körper und Seele. Für diesen Ausgleich müssen beide Komponenten eine gemeinsame Ebene haben. Entscheidend für unsere Entwicklung sind die ersten sechs Lebensjahre“, erklärt die Shiatsu-Praktikerin. „Ab Entbindung und erstem Mutter-Kontakt wird unser Wesen geprägt. Ein unbedachtes Wort in der Zeit bis zum Schuleintritt kann Blockaden
Die Rolle der fünf Elemente Als Baby und Kleinkind ist das Wasser von essentieller Bedeutung, weil wir vor unserer Geburt im Wasser des Mutterleibs zubringen. Blase und Niere spiegeln dieses Wasser wider. Später ist die Stube als Seele des Hauses jener Ort, an dem wir die meiste Zeit verbringen. Das Holz sorgt dort für Wohlgefühl. Umgelegt auf unseren Körper sind Gallenblase und Leber Sitz der Seele. Herz, Dünndarm und Dreifach-Erwärmer (ein Meridian) halten im Erwachsenenalter das Feuer aktiv am Lodern. Vater und Mutter haben uns mit ihren vielen Erfahrungen geerdet. Auf das Element Erde dürfen wir in unserem „Mittelalter“ im Magen und in der Milz zurückgreifen. Unsere letzten Jahre bestimmt das Metall als fünftes Element. Beheimatet ist es in der Lunge und im Dickdarm. All diese Organe befinden sich rund um unseren Bauch, inklusive Herz. Daher sprechen wir vom Bauchgefühl, dem wir vertrauen sollen. Im Umkehrschluss hören wir damit nämlich auf unser Herz und in Folge auf unsere Emotionen.
Foto: Helga Kröll
Wie oft sprechen wir vom Bauchgefühl, das uns entweder eine Entscheidung leichter macht oder manchmal ganz einfach nicht „passt“?
Helga Kröll: „Meine Hände führen mich intuitiv. Ich weiß genau, wo und wie ich jemanden absichtslos berühren kann.“
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GARTENGESTALTUNG KRÖLL Der grüne Tipp von der Gartengestaltung Kröll in Mayrhofen!
Wieso ist der Baumschnitt wichtig? Ein Baumschnitt muss sein, damit die Bäume gesund und blühfreudig bleiben. Um den Obstbaum vital zu halten, sollten genügend Luft und Licht durch die Krone dringen. Das bedeutet, man entfernt die Äste, die nicht in das Wuchsbild der Äste passen. Im Spätherbst und Winter ist dieses besser zu erkennen, da die Äste nicht von Blättern bedeckt werden. Mann sollte aufgrund der Wundheilung jedoch nicht bei Frost schneiden. Es gibt Mehrere Arten von Obstbaumschnitt: • Den Pflanzschnitt, dieser wird direkt bei der Pflanzung gemacht. • Den Erziehungsschnitt, mit welchem man die später gewünschte Kronenform erreicht. • Den Erhaltungsschnitt, um diesen kümmern wir uns heute. • Und noch den Verjüngungsschnitt, dieser wird bei sehr alten Bäumen durchgeführt, um Alternanz zu vermeiden. Wie schneide ich meine Bäume richtig? Erhaltungsschnitt beim Apfelbaum Zunächst sollte man Triebe, die nach innen wachsen, und Wassertriebe entfernen. Achtung jedoch - nie alle Wasserschosse wegschneiden, da es sonst wieder zu starkem Nachwuchs der Wasserschosse führt. Wasserschosse sind einjährige Triebe, welche senkrecht nach oben wachsen und kein Obst ausbilden. Wichtig ist, dass die Äste immer direkt am Astring entfernt werden und keine Stummel stehen gelassen werden. Äste sollen immer abgeleitet werden, d. h. direkt an der Gabel entfernt werden und nie angezwickt, da diese sonst wild zu treiben beginnen. Der Baumschnitt sollte immer von unten nach oben erfolgen. Auch abgeknickte Äste sollten mit einem sauberen Schnitt entfernt werden. Beim Kronen-Gesamtbild ist auch darauf zu achten, dass jeder Ast genug Licht bekommt, um später eine saftige Ernte zu erhalten. Wichtig ist noch, nach jedem Baum das Schnittwerkzeug zu desinfizieren, um zu verhindern, Krankheiten von einem zum nächsten Baum zu übertragen. Wann ist der beste Zeitpunkt für den Baumschnitt? Der beste Zeitpunkt für den Baumschnitt ist im Frühling und im Herbst. Der Herbst eignet sich aus dem Grund, da durch das fehlende Laub die Strukturen des Holzes gut erkennbar sind. Mit dem Fall des Laubs beginnt die Ruhephase der Bäume, diese eignet sich bestens für den Rückschnitt. Auch im Frühjahr, um den März und April, trägt der Baum noch wenige bis keine Blätter und Früchte, weswegen sich auch der Frühling zum Baumschnitt anbietet. Gartengestaltung Kröll GmbH Dornaustraße 600b, 6290 Mayrhofen Tel.: +43 5285 64917 gartengestaltung-kroell.com
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Laubichl
Landhotel Denggerhof Geborgenes Ambiente – Tiroler Gemütlichkeit - & überall spürbare Lebensfreude, unter diesem Leitspruch heißen wir Sie im Landhotel Denggerhof ganz herzlich willkommen. Das Hotel befindet sich in sonniger und ruhiger Lage direkt am Ortseingang von Mayrhofen und nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt. Ankommen – Platz nehmen – und sich in vollen Zügen persönlich von Familie Kröll und langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwöhnen lassen. Ob im geräumigen, lichtdurchfluteten Wintergarten, auf der gemütlichen Terrasse oder in der rustikalen Stube, gerne bedienen wir am ausgesuchten Lieblingsplatz. Neben internationalen Speisen verwöhnen wir euch auch gerne mit regionalen, herzhaften Köstlichkeiten & Schmankerln – Gaumenfreuden und Hochgenuss garantiert!
Große Beliebtheit - bei Jung und Alt - hat mittlerweile auch unsere hausgemachte Pizza gewonnen. Täglich ofenfrisch zubereitet, mit regionalen Produkten und einer extra Portion Liebe zaubert unser Pizza-Meister Andrea Chiai aus Sardinien die beliebte italienische Speise in den PizzaKarton oder auf den Teller. Besonders freut es uns, dass wir aktuell das Take-AwayAngebot für unsere Pizzen anbieten können und dies so zahlreich und gut angenommen wird; weiß der Chef des Hauses, Georg Kröll, stolz zu erzählen. Wir schätzen das tolle und positive Feedback sehr, denn besonders - in Zeiten wie diesen – tun guter Zuspruch und Lob extra gut. Wir freuen uns schon sehr darauf, wenn wir bald wieder viele Einheimische und Gäste bei uns begrüßen und verwöhnen dürfen! Bis bald im Landhotel Denggerhof
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INS PFAND´L GSCHAUT
ORIGINALREZEPT VON ANDREA CHIAI AUS SARDINIEN
Malloredus alla Campidanese (Rezept für 2 Personen) Zutaten: 200 g Faschiertes, 300 g Gnocchetti Sardi, 400 g geschälte Tomaten, 1 Zwiebel, 1 kl. Knoblauchzehe, Prise Salz, Prise Pfeffer, Prise Zucker, etwas Olivenöl und Essig; Garnitur (nach Belieben): Parmesan und Kirschtomaten
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Zubereitung: Das Faschierte mit einer Prise Salz, Pfeffer und etwas Essig mischen. Die Zwiebel und Knoblauchzehe klein schneiden. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin leicht anschwitzen; dann das Faschierte hinzufügen und ca. 5 Minuten leicht anbraten lassen. Zwischenzeitlich die Gnocchetti in kochendes Salz-Wasser geben und für 10 Minuten kochen lassen. Für die Soße: In einen Topf etwas Wasser geben, die geschälten Tomaten hinzufügen und zusammen mit einem Schuss Olivenöl, einer Prise Salz, Zucker und einem Lorbeerblatt ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Dann das Tomaten-Gemisch zusammen mit dem Faschierten nochmals aufkochen. Zum Schluss die Nudeln hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben das Nudelgericht mit etwas Parmesan und Kirschtomaten garnieren. Wein-Empfehlung von unserem Andrea: Cannonau Di Sardegna Gutes Gelingen und guten Appetit!
bez. Anz.
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KULTUR IM ZILLERTAL
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Bücherwürmer aufgepasst:
Bücherei Uderns wieder geöffnet
Foto: Zillertaler Haderlumpen
Fotos: Pfarr- und Gemeindebücherei Uderns
Haderlumpen wollen einen Abschied mit Fans und Freunden
ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Seit dem Jahre 1987 stehen Vitus, Peter und Reinhard als „Zillertaler Haderlumpen“ auf der Bühne und haben mit ihren eigenen Liedern Musikgeschichte geschrieben. Das Coronavirus hat unseren Alltag derzeit fest im Griff, dadurch herrscht eine große Ungewissheit und Unplanbarkeit von Events sowohl für Fans als auch für Veranstalter. Die Haderlumpen sind daher zum zweiten Mal gezwungen, an die 60 Konzerte quer durch Europa und das großes Finale im Juni abzusagen. Doch wie die drei Zillertaler bereits letztes Jahr angekündigt haben, lautet ihre Botschaft ganz klar: „SO KÖNNEN WIR NICHT GEHEN!“ Nach langer und reiflicher Überlegung haben sie sich deshalb dazu ent-
schlossen, nochmals ein Jahr zu verlängern. Mit diesem Motto im Hinterkopf werden die Grand-Prix-Sieger alles daransetzen, ihre geplanten Konzerte nachzuholen und die Lumpenära mit einem krönenden Abschiedskonzert gemeinsam mit all ihren Fans im Jahr 2022 zu beenden. Dieses Konzert und gleichzeitig der letzte Auftritt wird am 12. und 13. August 2022 in Zell am Ziller beim legendären Open Air stattfinden. Und wie es der Zufall und Corona wollen, fällt der Abschied in ein Jubiläumsjahr, und die Musiker feiern somit zeitgleich „35 Jahre Haderlumpen“. Tausende Lumpenfans werden sich nochmals riesig über diese Botschaft freuen. Alle bisher erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit.
Früh übt sich, was eine Meisterleserin oder ein Meisterleser werden will!
Ein engagiertes Team von sieben Frauen betreut die öffentliche Pfarr- und Gemeindebücherei in Uderns. Die - in normalen Zeiten – gut frequentierte Bibliothek ist zweimal pro Woche geöffnet und bietet seiner Leserschaft ein großes Angebot an Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern und Spielen. Da ist sicher für jeden und jede etwas dabei, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Die vielen Leserinnen schätzen vor allem Bücher über weibliche Schicksale in Form von Biographien oder auch von gut recherchierten Romanen. Echte Renner sind natürlich ebenfalls die Krimis, hier vor allem jene aus dem hohen Norden mit garantiertem Gruselfaktor. Seit dem 8. Februar ist die Bücherei wieder zu den üblichen Zeiten – Mittwoch und Samstag von 17.00 bis 18.30 Uhr – geöffnet. Wir freuen uns, unsere Leserinnen und Leser wieder mit Lesestoff versorgen zu dürfen. Das Büchereiteam Uderns
„Angepasstes Andreas-HoferGedenken der Tiroler Schützen“ Das offizielle Gedenken des Landes Tirol wurde heuer als Gedenkmesse in der Hofkirche mit Abt Raimund Schreier und Landeskurat Martin Ferner durchgeführt. Die Predigt fokussierte sich dabei auf die zentralen Botschaften „Seid stark“ & „Fürchtet euch nicht!“ und zielte auf eine Stärkung der Gemeinschaft und des Miteinanders hin. Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung am von zwei Ehrenposten der Schützenkompanie Mühlau flankierten Grabmal Andreas Hofers durch LH Günther Platter, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Landeskommandant Mjr. Thomas Saurer statt. Tirols Schützen und Marketenderinnen erinnern in digitaler Form mit einem Kurzfilm an den Freiheitskämpfer: https://www.youtube.com/watch?v=hgx1h7XSOEU Leiterin Claudia Helm mit Büchern von „starken Frauen“.
ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Wasserrettung Zillertal
Hundert Meter und tiefer, vom Anfänger zum Tieftaucher
SPORT IM ZILLERTAL
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Asian Le Mans Series:
Rene Binder und G-Drive Racing feiern ALMS-Titel in Abu Dhabi
Foto: Wasserrettung Zillertal
Mit zwei Siegen in Dubai sowie einem 2. und 4. Platz auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi haben sich Rene Binder, Ferdinand Habsburg und Yifei Ye ihren ersten Titel in der Asian Le Mans Series gesichert. Der Zillerta G-Drive-Racing-Pilot fasst noch einmal seine Eindrücke aus dem Emirat zusammen. Alles begann 2009 mit dem „Advanced Open Water“-Tauchschein, den wir bei der Wasserrettung Zillertal absolvierten. Die Theorie wurde in der damals neuen Einsatzstelle Kreuzlau abgehalten, die Tauchgänge wurden am Gardasee durchgeführt. 18 Meter war die maximale Tauchtiefe. Aber eines war schon klar, wir wollten tiefer als 18 Meter tauchen. Als Mitglieder der Wasserrettung Zillertal entschlossen wir uns, die Ausbildung zum Rettungstaucher zu absolvieren. In den kommenden Jahren folgten Ausbildungen im Bereich der Wasserrettung sowie im technischen Tauchen. Die Tauchflaschen wurden immer größer, und es kamen immer wieder welche dazu. Sauerstoff, Helium und Pressluft wurden für die jeweiligen Tauchtiefen gemischt. Die Gaskosten beliefen sich auf ca. 100 Euro pro Taucher für einen Tauchgang. Nach den ersten tieferen Tauchgängen und der Gasberechnung für die neuen Tauchgänge mussten wir dann schnell erkennen, dass auf diese Weise „nur“ Tiefen um die 80 Meter und sehr wenig Grundzeit möglich waren. Ein Kreislauftauchgerät würde Tauchgänge weit über die 100 Meter möglich machen. Aber das würde heißen, mit der Ausbildung quasi wieder bei null anzufangen. Aufgrund hoher Kosten entschieden wir uns für ein gebrauchtes „Revo“-Kreislauftauchgerät und holten im Oktober 2018 ein Gerät in der Schweiz und eines auf Rab (Kroatien) ab. Nach Beginn der Ausbildung am Achensee und Fertigstellung auf Rab hatten wir den ersten Schein geschafft. Mitte November 2020, nach abgeschlossener Ausbildung zum „ccr hypoxic Trimix Taucher“, wurde der erste Tauchgang über 100 Meter am Gardasee absolviert. Die Geschichte des Tauchens hat bei der WR Zillertal eine große Bedeutung, und umso mehr freut es uns, die Geschichte etwas weiterzuführen! Mit unserer Ausbildung waren wir bisher gut aufgestellt und unterstützen den Landesverband Tirol bei Ausbildungen und Einsätzen. Jetzt sind wir auch für „große“ Tiefen bereit und wünschen uns viele Übungen und wenig Einsätze. Großer Dank für die Ausbildung gilt der Wasserrettung Tirol, der Tauchschule Klaus Windhager und der Tauchschule Sport Spezial mit Steffi und Daniel Steurer sowie unserer Einsatzstelle für die Unterstützung! Wir werden unsere Ausbildung fortsetzen. Nächste Aufgabe - der Höhlentauchkurs. Christian Sandhofer und Torsten Langner
Herzliche Gratulation den neuen ALMS-Champions! Nach den zwei Auftaktsiegen und Platz 2, hat ein vierter Platz zum Titelgewinn gereicht. Rene Binder: Vielen Dank! Wir wollten im Finale eigentlich noch einmal gewinnen, aber nachdem wir schon im vorletzten Rennen großes Pech bei den „Full-Course-Yellow“-Phasen hatten, ist bei den Boxenstopps so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte. Ich denke, das hatte auch damit zu tun, dass bei uns einige Male alle drei Autos gleichzeitig an die Box gekommen sind. Aber wir wollen jetzt einmal das Wichtigste in den Vordergrund rücken, unseren Meistertitel. Es ist mein erster Titel im Langstreckensport und mein erster internationaler Titel überhaupt. Du hast mit deinen Teamkollegen, Ferdinand Habsburg und Yifei Ye, ein perfektes Trio gebildet.
Rene Binder: Auf jeden Fall: Ferdinand ist ein Top-Fahrer, der noch dazu immer für einen Schmäh zu haben ist, und auch Yifei, unser junger Chinese im Team, hat seine Sache sehr gut gemacht. Mein Dank gilt insbesondere dem gesamten GDrive-Racing-Team, das uns ein perfektes Auto bereitgestellt hatte, mit dem sogar vier Rennsiege möglich waren. Die Konkurrenz von Jota Sport und Phoenix Racing war stark, aber unterm Strich haben wir den Titel verdient gewonnen. Du hast bei G-Drive Racing eine tolle Visitenkarte abgegeben, in Hinblick auf die European Le Mans Series jedoch bereits bei DUQUEINE Engineering unterschrieben. Rene Binder: Ich bin fest davon überzeugt, dass ich auch mit DUQUEINE Engineering erfolgreich sein kann. Wir hatten in Dubai übrigens schon ein erstes Meeting mit Team-Manager Max Favard und seinem neuen Renningenieur Greg Wheeler. Der Mann hat viele Jahre in der Formel 1 gearbeitet und bereits Le-Mans-Siege und Rallye-WM-Titel am Konto. Unser erster Eindruck war auf jeden Fall sehr positiv. Viel Glück und noch einmal herzlichen Glückwunsch zum ALMS-Titel! Foto: ENIK Motorsport Management & Sport Consulting
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LESERBRIEF
Mit Gottes Hilfe durch die Krise Wenn man mit offenen Augen durch unsere Bevölkerung geht, kann man nur mehr sehr selten fröhliche, ungezwungene und lustige Leute sehen, da es vielen immer schlechter geht. Für mich sind das klare Nebenwirkungen der momentanen Situation, die sich auf die Psyche und Seelen der Menschen sehr negativ auswirkt. Deshalb erlaube ich mir, einige Gedanken zur derzeitigen Situation mit euch zu teilen. In unserer Gesellschaft galt seit Jahren „immer mehr, schneller, besser“, und die Frage: „Wer bin ich?“ oder „Was zähle ich?“ wurde vom Ansehen bei anderen abhängig gemacht, leider ist dabei der einzelne Mensch sehr oft auf der Strecke geblieben. Nun haben wir auch noch seit einem Jahr mit der Corona-Krise und den zunehmend spürbaren wirtschaftlichen Auswirkungen zu kämpfen. Längst stellt sich die Frage, ob die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemiebekämpfung nicht schon bald das größere Problem sind und ob es nicht endlich an der Zeit ist, mit dem Virus leben zu lernen. Das Zusammenleben der Menschen im Land, im Bundesland, mit den Nachbarländern, ja sogar auf der ganzen Welt ist davon getrübt, dass immer und überall sofort ein Schuldiger gesucht wird und mit übler Nachrede, Verleumdungen, böser Kritik nicht gespart wird. Das haben wir in letzter Zeit in Tirol, besonders im Bezirk Schwaz (Zillertal) zu spüren bekommen. Die momentane Situation können wir vielleicht nicht rasch verändern, wir können jedoch umkehren und wieder lernen, wie wir unseren klaren Hausverstand einsetzen, über die Situation nachdenken, uns nicht von den Medien zu sehr beeinflussen lassen. Kürzlich las ich von einer Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass Menschen, die Halt im Glauben finden, besser und stabiler durch die Krise kommen. Das stimmt mit meiner Beobachtung überein, dass unter denjenigen, denen es psychisch und seelisch besonders schlecht geht, oft Menschen sind, die den Glauben verloren haben. Ich denke, wir alle sollten den Blick wieder mehr darauf lenken, wie wir mit Situationen, die wir kaum beeinflussen können, umgehen sollen. Ein erster Schritt wäre vielleicht, sich zu fragen, ob wir zu sehr an materiellen Dingen hängen, die uns schlussendlich doch nicht glücklich machen können. Dann wäre es auch wichtig, uns selber nicht so wichtig zu nehmen und zu versuchen, wieder bescheidener, zufriedener und dankbarer zu werden. Dabei hilft uns vor allem der Glaube an Jesus Christus, unseren Erlöser und Heiland, der uns nicht nur heiligen, sondern an Seele und Psyche heilen will. Ich bin davon überzeugt, dass die Worte Jesu: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, und „Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst“ ein Schlüssel zum Glück für uns alle sein könnten. Die Weisheit zur Unterscheidung der Geister, eine tiefe innere Freude, die auch durch Krisen nicht erschüttert wird, wahre Gerechtigkeit, all das sind Früchte einer echten Gottesbeziehung. Mit seiner Hilfe können wir Lüge, Hass, Neid, Egoismus, Zorn, Groll und gegenseitige Beschuldigungen überwinden. Ich glaube, wir brauchen Gott gerade jetzt mehr denn je. Aus beruflichen Gründen möchte der Leserbriefschreiber anonym bleiben, der Name ist der Redaktion bekannt.
Arbeitsmarktservice Schwaz Service für Unternehmen Bettina Anfang Telefon: 05242/62409-803 E-Mail: sfu.schwaz@ams.at Schlosser/in oder Bauschlosser/in - Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt 2.260,31 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13368508 Bautischler/in - Vollzeit. Arbeitsort: Tux. Mindestentgelt 2.146,30 brutto/Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13383544 Zimmer(er)innen oder Bundzimmer(er)innen - Vollzeit. Arbeitsort: Mayrhofen. Mindestentgelt 14,00 brutto/Stunde/ Basis Vollzeitbeschäftigung/ Überzahlung möglich. ADG NR.: 13375877 Zimmerer/in Facharbeiter/ in - Vollzeit. Arbeitsort: Tux. Mindestentgelt 2.222,35 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13383539 Sandstrahler/in - Vollzeit. Arbeitsort: Zell/Mayrhofen. Mindestentgelt 2.900,00 brutto/ Monat/Basis Vollzeitbeschäftigung/Überzahlung möglich. ADG NR.: 13383772
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JAHRE
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Marktgemeinde Zell am Ziller Bezirk Schwaz – Tirol Unterdorf 2, 6280 Zell am Ziller 05282/2222-0 | info@gemeinde-zell.at
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Ab sofort bestellbar
STELLENAUSSCHREIBUNG
Gemeindearbeiter/in
Vollbeschäftigung mit 40 Wochenstunden. Tätigkeitsfelder sind sämtliche, in einer Kommune anfallenden Arbeiten, wobei Wasserleitungsinstallateure bevorzugt werden. Voraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung, handwerkliche Fähigkeiten, Führerschein der Klasse C von Vorteil, Bereitschaft zur Weiterbildung (Wassermeister) und zu flexibler Arbeitszeit, einwandfreier Leumund. Dienstbeginn ehestmöglich mit entsprechender Probezeit. Anstellung nach den Bestimmungen des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2012 (G-VBG 2012) im Entlohnungsschema II, Entlohnungsgruppe p2. Entlohnung erhöht sich gegebenenfalls durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie mögliche Zulagen. Bewerbungsunterlagen, die bis spätestens 24. März 2021 schriftlich im Marktgemeindeamt Zell am Ziller einzubringen sind: Lebenslauf, Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Schul- und Dienstzeugnisse, bei männlichen Bewerbern Nachweis über abgeleisteten Präsenz- oder Zivildienst bzw. Nachweis über eine Befreiung zur Leistung desselben, Strafregisterbescheinigung.
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