ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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76 Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 11. Februar 2022 · Nr. 6
TAG DER LIEBENDEN
Allerlei rund um den Valentinstag Seite 3, 11, 19
AKTIV LEBEN MAYRHOFEN
ELEKTROMOBILITÄT
EIN SPORTLICHER SPASS
Gemeinsamkeiten finden, sich austauschen im neuen Verein
Ledermair startete Testlauf mit neuem E-Bus in Fügen
Gemeinschaft im Vordergrund beim Parallelslalom Finkenberg
Seite 5
Seite 15
Seite 20
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SEITENBLICKE
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteur: Clemens Eberharter
Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Die erste Ausgabe in jedem Monat ist eine talweite Ausgabe mit vorgezogenem Annahmeschluss - siehe dazu die Mediadaten und Hinweise in der Heimatstimme! Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.
Als Mama hat man keine Pause. Auch bei Fieber nicht!
Foto: privat
Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr
FINKENBERG
MAYRHOFEN Die Heimatstimme gratuliert dem Skiklub zur perfekten Durchführung des Wettkampfs im Bereich der Nordischen Kombination und allen Teilnehmern. Tolle Leistung!
Foto: Marktgemeinde Mayrhofen
Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen
Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service Frau Anita Pfister-Kreidl | T 05285/64000-11 office@mayrhofen.tirol.gv.at Titelbild: © Shutterstock / Photoroyalty
ZELL AM ZILLER Georg und Reinhard bei der Atemschutzübung der Freiwilligen Feuerwehr Zell am Ziller.
STRASS Thekla, die Fleißige im Hintergrund des Planungsverbandes, stärkt sich bei Alois mit einem herrlich duftenden Kaffee.
Foto: Marktgemeinde Mayrhofen
Geschäftsbedingungen Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.
Foto: Feuerwehr Zell am Ziller
Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.
AUFGEBLATT‘LT
BLUMENGRUSS ZUM VALENTINSTAG
Geschenke sollten mit Liebe und Persönlichkeit ausgesucht werden!
Valentinstagsfeeling und Geborgenheit mit Tradition Wir kennen viele Menschen, die den Valentinstag lieben! Ebenso gibt es Leute die sagen: „Ich möchte mich nicht zwingen lassen, an einem bestimmten Tag meinem Schatz Pralinen oder ein Blumensträußchen zu schenken.“ Dennoch hat sich der Tag des Schenkens am 14. Februar gehalten. Das ist so. Wahrscheinlich nicht nur wegen des guten Kuchens, den es dann immer gibt, sondern wegen des ganzen Drumherums: die Familie treffen, Blumen schenken, dem Gurgeln der Kaffeemaschine lauschen, die besonderen Melodien oder Glückwünsche aus dem Radio hören ... einfach der gemütliche Nachmittag, der Behaglichkeit verspricht. Fast schleicht sich sonntägliche Wärme ein, wenn am Valentinstag das hübsche zarte Goldrandgeschirr wieder den Weg zum Stubentisch findet oder der lichtdurchflutete Erkertisch der Oma wieder mal besetzt wird, ja, viele dieser Erinnerungen tragen zu unserem positiven Gesamtbild des Valentinstags bei. Wir hoffen, bei dir ist es ähnlich. Und damit auch wirklich alle in Stimmung kommen, gibt´s im Innenteil nette Hinweise, wo und wann man noch passende „kluane Päsentlang“ kaufen kann. Jetzt musst du nur noch darauf achten, dass du mit Sorgfalt deine Blumen oder die Schokoladensorte für deine Liebsten aussuchst. Denn: „Ein Geschenk ist ge-
nau so viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist“, wusste auch schon Thyde Monnier, die französische Schriftstellerin, die eigentlich Mathilde hieß. Auf jeden Fall brachte sie´s auf den Punkt. Du könntest aber ebenfalls deine Mutter an die Hand nehmen und einen schönen Ausflug planen. Das geht auch am Wochenanfang. Besuche doch
mal die denkmalgeschützten Gebäude bei uns im Tal, oder lass‘ dich in den vielen netten Kaffeehäusern talein- und talauswärts verwöhnen. Damit punktest du immer. Oder überrasche deine Lieben mit einem selbstgebackenen Guglhupf. Auf Seite 11 haben wir ein Rezept für dich, sogar mit einem Schuss Exotik. Eine Seite davor verrät die Restobar | Café „DAHUAM.202“ in Gerlos, wie leckere Faschings-
krapfen zuzubereiten sind. Auf Seite 5 gibt die Gärtnerei Kröll wieder einen nützlichen Tipp zum Thema „Baumschnitt.“ Wie du siehst, wir haben wieder viel zusammengetragen, damit du den Valentinstag nicht vergisst oder mit der neuen Ausgabe der Heimatstimme einfach mal chillen kannst. Viel Spaß dabei! Die Redaktion
Schicke uns die schönsten Fotos deiner Liebsten für unsere Seitenblicke!
Der grüne Tipp von der Gartengestaltung Kröll
Ins Pfand´l gschaut im DAHUAM.202
Artenvielfalt im Zillertal stark gefährdet!
Blumengruss zum Valentinstag
redaktion@zillertalerheimatstimme.at
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ÄRZTE UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL
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ÄRZTE Sa 12.2. & So 13.2.
Dr. Peter Peer TUX 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Praxisgemeinschaft Dr. Moser Dr. Niedertscheider MAYRHOFEN 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00
Dr. Herwig Kunczicky ZELL AM ZILLER 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30
Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30
ZAHNARZT
APOTHEKEN
Dr. med. univ. Maximilian Reitmeir MAYRHOFEN 05285 63886 09.00 bis 11.00
Gerlosstein Ap. ZELL AM ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00
Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 12.2., bis Fr., 18.2., für Notfälle erreichbar.
ZILLERTAL TV
Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418
TV-PROGRAMM: 11.2. - 18.2.
(Mo bis Fr)
Immer zur vollen Stunde: Fasching Anno Dazumal (Land & Leute)
(Mo bis Fr)
Immer zur halben Stunde: We are all enjoyers (Spot & Freizeit)
Liebe Raschtlbesucher!
SOZIALSPRENGEL
Sozialsprengel Stumm 05283 2020
Unser nächstes Raschtl findet am 9. Februar wie gewohnt um 14 Uhr im Widum Mayrhofen statt. Bitte Brille und einen Schreiber mitnehmen. Wir werden unsere Gehirnzellen wieder ein wenig aktivieren. Aber auch der Magen darf arbeiten. Wir freuen uns auf regen Besuch. Maria mit Team
Sozialsprengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20
Marktgemeinde Mayrhofen
Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337
Amtliche Mitteilung Wahlkarten sind ab sofort im Gemeindeamt erhältlich.
Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at
BILD DER WOCHE
Einen herrlichen Ausblick bietet der Arbiskogel im ehemaligen Skigebiet Fürstalm in Gerlos.
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
Neu in Mayrhofen und Umgebung:
„AKTIV – LEBEN – MAYRHOFEN“ Wir sind bereit: „Unabhängig, selbstständig und parteifrei für unsere ältere Generation.“ Der Verein „AKTIV – LEBEN – MAYRHOFEN“ möchte alle Mitbürger von Mayrhofen und Umgebung bis ins unterste Zillertal ansprechen, die aktiv an Kontakten und Gemeinsamkeiten nicht nur interessiert sind, sondern gleichfalls daran ein großes Bedürfnis haben, Ziele anzustreben, sich auszutauschen, um Gemeinsamkeiten zu finden mit der Aufgabe, Seniorinnen und Senioren, natürlich auch jüngere, ein bewegtes, lebensfrohes und gemeinschaftliches Dasein im fortgeschrittenen Alter zu ermöglichen und der „Alterseinsamkeit“ entgegenzuwirken.
Die Gründungsversammlung findet statt, sobald die Corona-Bestimmungen dies möglich machen. Ein Ausschuss, der natürlich der Zustimmung der Vollversammlung bedarf, ist bereits gegründet worden, und setzt sich vorläufig aus Obfrau Erika Gredler, ObfrauStellvertreterin OSF Dir. i. R. Maria Rauch, Kassierin Katharina Eberharter, deren Stellvertreterin Theresia Wechselberger, Schriftführer Wolfgang Pepeunig sowie SchriftführerStellvertreterin MGR Susanne Kröll zusammen. Auskünfte: Erika Gredler, Hollenzen 113e, Mayrhofen: 0650 44 22 762; Maria Rauch, Waldfeldweg 638b, Mayrhofen: 0664 21 41 984; www.aktiv-leben-mayrhofen.at
Foto: AKTIV – LEBEN – MAYRHOFEN
Der neu gegründete „AKTIV – LEBEN - MAYRHOFEN“ ist ebenso für all jene gedacht, die aufgrund ihres Alters, ihrer Gesundheit oder ihrer besonderen persönlichen Situation einer Hilfe und Unterstützung im alltäglichen Leben bedürfen. Wir fördern Lebensqualität, solidarische Umgebung und freuen uns natürlich auch über das Interesse von allen, die Kenntnisse, Erfahrungen und ihre Fähigkeiten ehrenamtlich zur Verfügung stellen, um unseren älteren Mitbewohnern mit Rat und Tat zu Seite zu stehen.
Unser Angebot umfasst ein abwechslungsreiches Programm über das ganze Jahr in Form von Ausflügen, mehrtägigen Reisen, Besuch von kulturellen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen, Wanderungen für die Genuss- und Sportwanderer, Aufmerksamkeiten bei Krankheit durch Besuche sowie telefonische Ansprache und ein geselliges Miteinander. Unser Mitgliedsbeitrag, der zu 100 % nicht von außen belastet wird, beträgt € 25,-. Wir freuen uns auf ein reges Interesse!
GARTENGESTALTUNG KRÖLL DER GRÜNE TIPP
Wieso ist der Baumschnitt wichtig? Ein Baumschnitt muss sein, damit die Bäume gesund und blühfreudig bleiben. Um den Obstbaum vital zu halten, sollten genügend Luft und Licht durch die Krone dringen. Das bedeutet, man entfernt die Äste, die nicht in das Wuchsbild der Äste passen. Im Spätherbst und Winter ist dies besser zu erkennen, da die Äste nicht von Blättern bedeckt werden. Mann sollte aufgrund der Wundheilung jedoch nicht bei Frost schneiden. Es gibt mehrere Arten von Obstbaumschnitt: • Den Pflanzschnitt, dieser wird direkt bei der Pflanzung gemacht. • Den Erziehungsschnitt, mit welchem man die später gewünschte Kronenform erreicht. • Den Erhaltungsschnitt, um diesen kümmern wir uns heute. • Und noch den Verjüngungsschnitt, dieser wird bei sehr alten Bäumen durchgeführt, um Alternanz zu vermeiden. Wie schneide ich meine Bäume richtig? Erhaltungsschnitt beim Apfelbaum Zunächst sollte man Triebe, die nach innen wachsen, und Wassertriebe entfernen. Achtung jedoch - nie alle Wasserschosse wegschneiden, da es sonst wieder zu starkem Nachwuchs der Wasserschosse führt. Wasserschosse sind einjährige Triebe, welche senkrecht nach oben wachsen und kein Obst ausbilden. Wichtig ist, dass die Äste immer direkt am Astring entfernt werden und keine Stummel stehen gelassen werden. Äste sollen immer abgeleitet werden, d. h. direkt an der Gabel entfernt werden und nie angezwickt, da diese sonst wild zu treiben beginnen. Der Baumschnitt sollte immer von unten nach oben erfolgen. Auch abgeknickte Äste sollten mit einem sauberen Schnitt entfernt werden. Beim Kronen-Gesamtbild ist auch darauf zu achten, dass jeder Ast genug Licht bekommt, um später eine saftige Ernte zu erhalten. Wichtig ist noch, nach jedem Baum das Schnittwerkzeug zu desinfizieren, um zu verhindern, Krankheiten von einem zum nächsten Baum zu übertragen. Wann ist der beste Zeitpunkt für den Baumschnitt? Der beste Zeitpunkt für den Baumschnitt ist im Frühling und im Herbst. Der Herbst eignet sich aus dem Grund, da durch das fehlende Laub die Strukturen des Holzes gut erkennbar sind. Mit dem Fall des Laubs beginnt die Ruhephase der Bäume, diese eignet sich bestens für den Rückschnitt. Auch im Frühjahr, um den März und April, trägt der Baum noch wenige bis keine Blätter und Früchte, weswegen sich ebenso der Frühling zum Baumschnitt anbietet. Gartengestaltung Kröll GmbH Dornaustraße 600b, 6290 Mayrhofen Tel.: +43 5285 64917 gartengestaltung-kroell.com
Die „Genusswanderer“ in der Genusswerkststatt
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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 11.2. – 20.2. Freitag, 11.2. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Josef u. Maria Thanner/f. Fanny Schennach Samstag, 12.2. 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Franz Steinlechner u. Verst. der Familie Sonntag, 13.2. – 6. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe f. Jakob, Viktoria und Martin Schneeberger/f. Hansjörg Schneeberger, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 14.2. - 18.30 Uhr Rosenkranzgebet 19.00 Uhr Abendmesse f. Friedrich Dornauer Mittwoch, 16.2. - 7.00 Uhr Frühmesse f. Margareth Konold Freitag, 18.2. - 18.30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse f. Franz, Anna u. Hansjörg Steiner/f. Stefan und Sepp Geisler, Griena/f. Johann u. Maria Gruber, Pignellen Samstag, 19.2. – 19.00 Uhr Vorabendmesse f. Fam. Rauch u. Oblasser/ f. Richard Neuner/f. Franz u. Aloisia Scheriau/f. Franz Rauch/f. Georg u. Klara Fernsebner/f. Erika u. Engelbert Kröll Sonntag, 20.2. – 7. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe f. Fam. Kröll u. Fankhauser/ f. Johann u. Magdalena Widner u. Kinder, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU Freitag, 11.2. - Burgstall: 19.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 12.2. - Hippach: 19.00 Uhr Wortgottesdienst, Aschau: 19.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 13.2. - Hippach: 8.30 Uhr Hl. Messe Aschau: 10.15 Uhr Wortgottesdienst, Dornauberg: 10.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 16.2. - Aschau: 17.00 Uhr Jugendgottesdienst www.dibk.at/pfarre-hippach, pfarre.hippach@dibk.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 11.2. – 13.2. Freitag, 11.2. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 12.2. - Stumm: 19.30 Uhr Vorabendmesse mit Anna - Harfe Sonntag, 13.2. - 6. So. i. Jkr. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe, Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe mit Mitgliedern der BMK Stumm Pfarrer Hans Peter Proßegger ist in den Semesterferien von 14. – 18. Februar nicht anwesend. Es entfallen die Bürostunden in Hart, ebenso die Hl. Messen am 17.02. in Stumm und am 18.02. in Hart. Das ewige Licht brennt: in Hart für Johann/Maria Seekircher in Stumm für Juliane/Sebastian Kogler, Blaik pfarre.stumm@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 12.2. - 17.2. Samstag, 12.2. - 17.00 Uhr Rosenkranz Sonntag, 13.2. - 6. Sonntag im Jkr. - 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: Florian, Lukas und Wolfgang Ebster Donnerstag, 17.2. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung 19.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 13.2. – 19.2. in Ried für die armen Seelen, in Kaltenbach für die armen Seelen www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN – 13.2. Sonntag, 13.2. - 10.00 Uhr Hl. Amt, Singmesse mit Orgelbegleitung www.seelsorgeraum.fugen.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS – 12.2. – 15.2. Samstag, 12.2. - 6. Sonntag im Jkr. 18.30 Uhr Hl. Messe nach Meinung Dienstag, 15.2. - 18.30 Uhr Rosenkranz Das ewige Licht brennt von 13.2. – 19.2. für Josef Schönherr und Peter Schönherr/für Alexander Schöser, Franz Schwitzer und Johann Steiner www.seelsorgeraum.uderns.at
CHRISTLICHE GEMEINDE MAYRHOFEN Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 916 4289 Herzliche Einladung zu den protestantischen Gottesdiensten am Sonntag um 10.30 Uhr und 17.30 Uhr. Diese finden in deutscher Sprache statt und werden falls nötig ins Englische übersetzt. Ort: Polytechnische Schule Mayrhofen. Die Bibelstunden finden am Freitag um 19.30 Uhr statt. Wir bitten um Anmeldung für die Bibelstunden. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel./Fax 05244 / 62448 E-Mail: pg.jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst mit Lektor Karlheinz Kolb am Sonntag, den 13. Februar, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach. E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach: Sonntag, 9.30 Uhr, Mittwoch 19.30 Uhr Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at
„Der Tod ist die Grenze des Lebens, nicht aber der Liebe.“
Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit Euch beisammen war. Manchmal reichen Worte nicht aus, um das Geschehene zu beschreiben, und manche Dinge werden ewig unbegreiflich bleiben. Noch immer sprachlos und überwältigt von der großen Anteilnahme, die uns anlässlich des Todes unserer geliebten
Andrea Eder „Utrett Andrea“ * 23.08.1977 † 22.01.2022
zuteil wurde, möchten wir uns auf diesem Wege bei euch allen für euer Mitgefühl und den gespendeten Trost von ganzem Herzen bedanken. DANKE für das Meer aus Kerzen und Blumen, das die Kapelle füllte und uns umgab, für die lieben Worte, gesprochen oder geschrieben, für die unendlich vielen Gedenkkerzen und Einträge im Internet, für die so zahlreiche Teilnahme am Rosenkranz und an der Begräbnisfeier sowie für jedes stille Gebet, das ihr Andrea mitgegeben habt.
Ein besonders herzliches „Vergelt‘s Gott“ gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Piotr Patyk, dem Mesner und den Ministranten für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes - der Vorbeterin Maria - den Sargträgern Thomas, Reinhard, Hansjörg und Hannes - der Kreuzlträgerin Antonia - ihren Freunden und Musikanten Andi, Flo, Herbert und Karl, die die Trauerfeier so ergreifend umrahmt und Andrea würdig verabschiedet haben - ihren Freundinnen für die mitfühlenden und liebevollen Worte, die sie während der Verabschiedung an uns richteten und damit Andrea in Gedanken in unsere Mitte holten - allen Lehrpersonen und den Mitschülern der Klasse 3b der MS Hippach - allen Ärzten und dem gesamten Pflegepersonal des LKH Hall und des BKH Schwaz - dem Team der Europa-Apotheke Ramsau - der Firma Blumen Kröll und der Bestattung Kröll, Mayrhofen - allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns so hilfreich zur Seite gestanden und uns in unserer Trauer nicht alleine gelassen haben Wir haben dich im Leben undendlich geliebt und werden dich auch im Tode niemals vergessen! Hochschwendberg, im Februar 2022
Die Angehörigen
KIRCHNBANK‘L
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
Ein Jahr ohne dich...
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I
mmer das Beste gewollt, immer das Beste gegeben, uns wurde das Beste genommen, uns fehlt dein Herz, deine Liebe, dein Frohsinn, du.
... und überall finden wir Spuren deines Lebens, Bilder, Augenblicke, deine Musik, deine Stimme... Sie werden uns immer an dich erinnern, uns traurig und glücklich machen und dich nie vergessen lassen.
Paula Wechselberger geb. Volgger · „Scheuling Paula“
In lieber Erinnerung denken wir an
Du wirst für immer unter uns bleiben, denn deine Taten und dein Wesen bleiben uns unvergessen! Unser Dank gilt allen, die uns durch diese Zeit geholfen haben.
Richard Neuner
Ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - der Mesnerin Loise und den Ministranten - dem Finkenchor und Herrn Erwin Aschenwald für die schöne musikalische Umrahmung - Sarah, Luis und Leonie für das Vortragen der Fürbitten - dem Kreuzlträger Kilian und dem Urnenträger Luis - Frau Dr. Weber-Gredler und Herrn Dr. Gergely - den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz, Med III - allen für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen, Gebete, schriftliche und mündliche Beileidsbezeugungen sowie für die Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen - allen für die Eintragungen und Gedenkkerzen im Internet - allen für die Teilnahme an der Beerdigung - allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten - dem Gemeindearbeiter Martin mit Team - der Bestattung Kröll, besonders Martin und Steffi
„Kiendl Richi“ * 01.11.1945 † 20.02.2021
beim 1. Jahresgottesdienst am Samstag, dem 19. Februar 2022, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mayrhofen. Ein „Vergelt‘s Gott“ allen, die daran teilnehmen oder im Stillen an ihn denken.
Kathrin und Valentina
Anita mit Familie
Mayrhofen, im Jänner 2022
Wir möchten „Danke“ sagen... ... für einen lieben, innigen Gedanken und ein Gebet,
Manche Erinnerungen hören nicht auf weh zu tun, egal wie viel Zeit vergeht.
... für tröstende, einfühlsame Worte und Umarmungen, ... für die vielen schönen Kerzen,
Ilse Hruschka geb. Gasteiger Geschäftsfrau i. R.
* 17.10.1929
† 13.01.2022
Markus Dengg
... an alle, die eine Gedenkkerze im Internet angezündet haben,
* 14.07.1986
... für die schöne Verabschiedung, die Hans, Celina und Melina begleitet haben,
† 20.02.2017
In Liebe denken wir an unseren Markus beim 5. Jahresgottesdienst am Samstag, dem 19. Februar 2022, um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche Gerlos.
... dem Team der Bestattung Kröll, Mayrhofen und an alle, die unsere liebe Mama im Herzen bewahren.
Liebe bleibt...
Danke an alle, die an unseren Markus denken, sich gerne an ihn erinnern und uns spüren lassen, dass er unvergessen bleibt.
Stumm, im Februar 2022
Deine Familie
Sylvia, Christine und Margreth mit Familien
WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Anna Pair geb. Sayer 72. Lj. 26. Jänner 2022 Gerlosberg
Johann Eberharter 76. Lj. 27. Jänner 2022 Kaltenbach
Alois Tipotsch „Zorgen Lois“ 86. Lj. 31. Jänner 2022 Tux
Hilda Wegscheider geb. Unterrainer 91. Lj. 31. Jänner 2022 Kaltenbach
Ludwig Widner Elektromeister i. R. 95. Lj. 31. Jänner 2022 Hart im Zillertal
Gitta Dengg „Pinzger Gitta“ 87. Lj. 1. Februar 2022 Tux
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Würdigung eines aufrechten, bescheidenen, vornehmen Tiroler Spitzenbeamten
Bezirkshauptmann i. R. Hofrat Dr. Gunther Weißgatterer zum Gedenken
Ein aufrechter, bescheidener und vornehmer Tiroler Spitzenbeamter, bekannt durch seine Korrektheit und Geradlinigkeit, basierend auf einer christlichen Einstellung und Haltung, wurde am 1. Februar in Innsbruck im Alter von 90 Jahren von dieser Welt abberufen: Bezirkshauptmann i. R. Hofrat Dr. Gunther Weißgatterer. Der Sohn von Dr. Alfons Weißgatterer, dem ersten gewählten Tiroler Landeshauptmann nach
dem Zweiten Weltkrieg, hinterließ im Bezirk Schwaz markante Spuren. Ihm ging es immer um die Sache, persönlich hatte er einen Hang zum Unauffälligen. Seinem Wesenszug entsprach es, nicht seine persönlichen Leistungen in den Mittelpunkt zu stellen, sondern von den Erfolgen anderer zu berichten. Der gebürtige Haller, der am 28. April 1931 zur Welt kam, verbrachte die Kindheit in Rotholz, wo sein Vater mit 32 Jahren Direktor der Landeslehranstalt wurde. Da dieser 1938 zum Amtstierarzt von Reutte bestellt wurde, übersiedelte die Familie ins Außerfern. Nach Kriegsende wechselte Dr. Alfons Weißgatterer ins Landhaus und die Familie daher nach Innsbruck. Gunther Weißgatterer legte 1950 am Gymnasium in der Anger-
zellgasse in Innsbruck die Matura ab, studierte anschließend Rechtswissenschaften, wurde 1955 zum Doktor der Rechte promoviert und trat 1956 nach dem Gerichtspraktikum in den Landesdienst. Erste Stationen seines beruflichen Werdeganges waren die Bezirkshauptmannschaften Kufstein und Reutte. Am 15. Juli 1968 übersiedelte er als neuer Bezirkshauptmann nach Schwaz. In seiner 25-jährigen Dienstzeit wurden in den 39 Bezirksgemeinden die Weichen für eine Fülle von Vorhaben ge-
stellt. Der Bezirk wies zum Zeitpunkt seiner Pensionierung eine fast lückenlose Infrastruktur auf und war damals schulisch und kindergartenmäßig versorgt. Als Obmann des Bezirkskrankenhaus-Ausschusses war er für den Um- und Ausbau des Krankenhauses zuständig, auch die lückenlose Abwasserentsorgung trägt seine Handschrift. 1993 trat Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Gunther Weißgatterer in den verdienten Ruhestand. Dr. Heinz Wieser
Eigentlich war alles selbstverständlich: dass wir miteinander sprachen, gemeinsam nachdachten, zusammen lachten, weinten, stritten und liebten. Eigentlich war alles selbstverständlich nur das Ende nicht.
Wir gedenken unseres lieben
Johann Höllwarth
... und immer wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen und halten dich fest umfangen, so als wärst du nie gegangen.
zum 1. Jahresgottesdienst am Samstag, 12. Februar um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche Stumm. Allen, die an ihn denken und für ihn beten, ein herzliches „Vergelt´s“ Gott. Wir vermissen Dich! In Liebe
Deine Familie
Maria Rieder
Und immer wieder ... hören wir sein Lachen ... erfasst uns Traurigkeit ... spüren wir seine Nähe ... können wir es nicht fassen !
geb. Flörl „Biabam Maridl“
Und immer wieder ... freuen wir uns über all die Liebe, die uns geschenkt wurde ... vermissen wir ihn unendlich ... ist er uns ganz nah ... danken wir für die unvergessliche Zeit, die wir miteinander verbringen durften !
Für die vielen Zeichen des Mitgefühls möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten von ganzem Herzen bedanken, ganz besonders bei: - Herrn Pfarrer Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier, sowie bei André, der Mesnerin Sr. Agnes und bei den Ministranten - den Sargträgern Paul, Karl, Hans und Hansl - ihrem Urenkel Jakob fürs Kreuzltragen - ihrer Urenkelin Ciara für die musikalische Umrahmung mit der Harfe - den Zeller Röckl-Frauen - den Gemeindearbeitern Josef, Franz-Josef und Andi - den Pflegerinnen und Pflegern des Altenwohnheims in Mayrhofen, die sich so liebevoll um unsere Mame gekümmert haben - dem Blumenhaus Penz - dem Team der Bestattung Kröll, Mayrhofen, besonders Martin - allen für die Blumen, Kerzen, Kränze, hl. Messen und Spenden sowie für die Eintragungen in das Kondolenzbuch und für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren. Die Trauerfamilien
Zell am Ziller, im Februar 2022
Und immer wieder ... ist er einfach mitten unter uns !
R UD OLF H AUSER ✴ 17. 12. 1957
† 17. 02. 2012
Gedenkgottesdienst zum 10. Todestag am Samstag, 19. Februar 2022, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Stumm.
Ein herzliches Danke an alle, die uns auf verschiedene Weise immer wieder spüren lassen, dass sie Rudi nicht vergessen. Conny mit Isabella, Kathrin und Theresa
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
Regina Wechner aus Finkenberg präsentiert
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UNSER NACHWUCHS Foto: Lydia Sürth Photography
Bilderausstellung in Acryl-Mischtechnik Gezeigt werden Trachten- Bergund Landschaftsmotive. Die Ausstellung ist täglich im Foyer des Europahauses Mayrhofen zu sehen.
Fotos: Regina Wechner
Ich freue mich auf euren Besuch!
Foto: Lydia Sürth Photography
ROSINA HOCHMUTH TUX geboren am 30.12.21 um 09.11 Uhr, 3545 g/52 cm Bianca Hochmuth und Stefan Scheurer mit Anton
AMÉLIE MARIE DOLLINGER GERLOSBERG geboren am 17.01.22 um 00.17 Uhr, 3395 g/51 cm Janine Dollinger und Lux Yoric
Alte Handys in eine wertvolle Spende verwandeln
Ö3-Wundertüte im Bundesschulzentrum Zillertal Neben der Aktion Ö3-Weihnachtswunder wurde im Dezember 2021 im Schülerbuffet des Bundeschulzentrums Zillertal für die Aktion der Ö3-Wundertüte gesammelt.
Foto: Bundesschulzentrum Zillertal
Die Schulchallenge organisiert alte oder unbenützte Handys, diese werden recycelt, und der Erlös kommt dem Jugendrotkreuz sowie der Young Caritas zugute. So wird ein altes Handy zum Auffangnetz für österreichische Familien in Not. Die Schulgemeinschaft konnte insgesamt 71 alte Handys bereitstellen und durch diese Aktion den Geräten einen neuen Sinn geben.
„I bi no gor nit eisåtsbereit. De Krawatte isch no nit gebundn.“
Wir gratulieren unserem Prokuristen und Kollegen
FRANZ STOCK herzlich zu seinem
Hotel Reschenhof:
PenkenPark Mayrhofen
Kurse ab Februar 2022
„Sänger- und Musikantentreffen“
9. Zillertal VÄLLEY RÄLLEY
Erwachsenenschule Zell am Ziller
Am Do., 17. Februar, im Hotel Reschenhof in Mils: Beginn um 20.00 Uhr. Mit dabei: k. und k. Postmusik Tirol, Bröller Hofmusik, Arzberger Zwoagsong mit Saitenmusik, Die Z‘saumgwürfelten.
3. Stopp der Snowboard-Tour am 26. und 27. Februar im PenkenPark am Penken in Mayrhofen.
www.erwachsenenschule.at/ zell-am-ziller
Infos: www.valleyralley.at und www.zillertal.at/vaelleyraelley
Auskunft: Tel. 0650/3925041 oder Tel. 0664/9351849
Infos und Anmeldung:
40 JÄHRIGEN DIENSTJUBILÄUM in der Raiffeisenbank Tux. Danke für die angenehme Zusammenarbeit.
Deine Kolleg:innen bez. Anzeige
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INS PFAND´L GSCHAUT
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
REZEPTE AUS DEN ZILLERTALER KÜCHEN
DAHUAM.202 Restobar | Café
Frischer Wind in Gerlos Mitte
Faschingskrapfen FÜR DEN TEIG (ERGIBT CA. 15 - 20 STÜCK) 600 g glattes Mehl, 60 g frischer Germ, 125 g Sauerrahm, 3 Eier, 50 g Zucker, ca 125 ml Milch, 50 g Butter, Abrieb von einer Zitrone, 2 cl Rum, ½ TL Salz AUSSERDEM: Butterschmalz zum Ausbacken, Marillenmarmelade zum Füllen, Puderzucker
Egal, ob zum Nachmittagskaffee mit hausgebackenen Torten und handgezogenen Strudel, am frühen Abend mit knusprigen Flammkuchen und einem Glas „prickelnder Lebensfreude“, zum Abendessen in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre oder zum genussvollen Wochenendbrunch, das DAHUAM.202 ist immer die richtige Anlaufstelle. „Unkompliziert und das, was einfach schmeckt, sollte die Karte bieten“, so Antonia, die das männerdominierte Küchenteam führt. So findet Frau und Mann eine bunte Mischung an regionalen und
internationalen Einflüssen. Das junge Unternehmerpaar bringt Ideen aus all ihren beruflichen Stationen mit, seien es die Schweiz, Taiwan, die Vereinigten Staaten oder wieder ein ganz anderer Fleck dieser Welt. „Regionalität und Tradition liegt uns sehr am Herzen, jedoch möchten wir, dass unser Restaurant das bietet, was uns selbst auch ausmacht. Das ist nun mal die Geschichte von vielen bunten Zutaten, Erfahrungen, Freundschaften und Familie“, erklären die zwei. Auch in ihrem Team merkt man die bunte Mischung von vielen Charakteren, die das gemeinsame Arbeiten mit Spaß und Freude füllt. Nicht nur in der Küche ist die Saisonalität der verschiedenen Gerichte und Zutaten wichtig, sondern ebenso in der Backstube. So gibt es im Sommer leckere Torten mit frischen Erdbeeren, im Herbst Zwetschgendatschi und sogar Kreationen mit Kürbis, im Winter locken Maroni- und Nussrezepte. Zur „fünften Jahreszeit“ bereitet Antonia wieder Faschingskrapfen zu „Dahuamgmacht“ und nach den Rezepten aus der Heimat. bez. Anz. Fotos: DAHUAM.202
ZUBEREITUNG: Alle Zutaten für den Teig sollten Zimmertemperatur haben (am besten bereits am Vorabend bereitstellen), Milch mit Zucker handwarm erwärmen und den Germ darin auflösen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden. Die warme Milchmischung hineingeben und kurz warten, bis sich kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden. Danach mit einem Knethaken beides kurz verkneten, und alle restlichen Zutaten beigeben. Den Teig ca. 5 min. lang durchkneten lassen, bis die Oberfläche glatt ist. Den Teig zugedeckt min. 30 Minuten gehen lassen, dann ½ cm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher in der gewünschten Größe ausstechen. Nochmals zugedeckt etwa 5 min. gehen lassen. Das Butterschmalz in einem weiten Topf auf 170 °C erwärmen. Die ausgestochenen Krapfen umgedreht in das heiße Fett legen und ca. 6 Minuten (je nach Größe) zugedeckt backen. Die Krapfen umdrehen und wieder 6 Minuten zugedeckt backen lassen. Danach die Krapfen auf einem Glasiergitter kurz abtropfen lassen und noch heiß mit einer Krapfenspritze (oder sehr dünnen spitzen Lochtülle) mit Marillenmarmelade füllen und mit Puderzucker stauben. Viel Spaß beim Nachbacken. Hellau und Aaalaf!
Wer hätte gedacht, dass es hier einmal über 160 Weine zur Auswahl geben würde, und es aus der Küche nach Trüffel duftet? Ja, so manches lässt die vielen treuen Stammgäste der ehemaligen Milchbar staunen, und trotzdem haben sie bereits das „DAHUAM.202“ als ihr neues zweites Zuhause ins Herz geschlossen. Das freut Antonia und Fabian, denen nichts wichtiger ist als das Wohl ihrer Gäste.
AKTUELL: Wochenendbrunch jeden Samstag & Sonntag 8-11 Uhr Unsere Frühstückskarte findest Du unter www.dahuam202.at
SO GELINGT DER PERFEKTE GUGLHUPF
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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Mein aktuelles Rezept dieser Woche glänzt durch Kokosrum!
Ein Guglhupf zum Valentinstag, mit einem Schuss Exotik!
Stimmt‘s? Der Gugelhupf hat allein durch seinen niedlichen Namen und sein ebenso charmantes Aussehen immense Vorteile! Ja, er ist hübsch anzusehen, gleichmäßig in seiner Form und der Inbegriff eines gemütlichen, behaglichen Sonntagnachmittags. Und: Jeder kennt ihn, den süßen, meist kleinen Kuchen, den Guglhupf. Aber woher kommt denn der nette Name? Ich habe nicht lange suchen müssen ... Karl Faulmann schreibt in seinem etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache, dass der erste Wortteil vom mittelhochdeutschen „gugele” kommt und so viel wie Kugel oder Haube bedeutet. Hinzugefügt wird das Wort hüpfen. Somit ist der Begriff Guglhupf
für mich klar. „Das anschauliche Lüften der Kappe oder Haube spricht zweifellos sehr für diese Bedeutung – so wie sich nach dem Abnehmen der Kopfbedeckung das wahre Antlitz samt Schädelkalotte enthüllt, so zeigt sich auch erst nach dem Heben der Backform die wahre Dimension des Gugelhupfs, ist doch gerade bei dieser kulinarischen Köstlichkeit die charakteristische ringfrömig-geschwungene Form mit den schräg von oben nach unten verlaufenden Rillen entscheidend.” (Quelle: https://www.g-geschichte.de/plus/ die-geschichte-des-guglhupfs/)
Der Gedanke an den Guglhupf löst bei mir Erinnerungen an die Kindheit aus, an die dunkelrote Guglhupfform der „Nane”, die man sorgfältig mit weicher Butter eingeschmiert
hat, jede einzelne Rille akribisch, damit der fertige Guglhupf beim Umdrehen ja nicht hängen bleibt. Wo ist diese Form eigentlich hingekommen? Ich hab‘ die doch mal gehabt. Irgendwo. Ich hab´s damals doch nicht übers Herz gebracht, diese wegzuschmeißen. Ich such sie mal. Jetzt ... Tief drinnen, ganz hinten in der alten Kredenz fristet sie ihr unausgefülltes Dasein. Wortwörtlich: Unausgefüllt! Bis eben vorhin, als ich auf die Idee gekommen bin, es der Nane nachzumachen. Dazu habe ich folgende Zutaten vermengt, in die Guglhupfform gegeben und gebacken: 300 g Mehl, ein Päckchen Backpulver, etwas Salz, einen guten Schuss Kokosrum, 140 g Zucker, drei Eier, 150 ml zerlassene Bauernbutter und ebenso viel Milch.
Aus dem Herd gezogen, auf den weißen Porzellanteller, der fast gleich alt ist wie die Guglhupfform, gestürzt, hatte mein Guglhupf die Gleichmäßigkeit einer geometrischen Figur. Hübsch. Er ist mir gut gelungen. Zudem hat er den Duft einer Kokusplantage verströmt. Allein das hat mein Herz höher schlagen lassen. Ich habe es kaum erwarten können, den Staubzucker drüberzustreuen und ehrfurchtsvoll ein Stück aus dieser Schönheit zu schneiden. Hmm, hmmm ... herrlich! Für den kommenden Valentinstag ist dieser Guglhupf, mein Guglhupf, die Crème de la Crème. Da wird sich die Gote aber freuen ... Wie ist es bei dir? M.ST.W.
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ZILLERTAL AKTUELL
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
G'FREIDIG G'SUND
Gesundheitstipps - jetzt online
Corona-Schutzimpfungen
Hier gibt´s Information! Übersicht der Anzahl dokumentierter CoronaSchutzimpfungen in den Zillertaler Gemeinden. Mit diesem Datensatz, er stammt vom 27. Jänner, möchten wir einen Überblick über die Situation in unserem Tal geben. Schau dir deine Gemeinde an! Ein Vergleich ist immer interessant, meint die Redaktion.
Seit acht Jahren konntet ihr meine Kolumne „G‘freidig g‘sund’“ in der Zillertaler Heimatstimme finden. Ich danke allen meinen treuen Leserinnen und Lesern. Nun braucht es Platz für Neues. Der Zillertaler Heimatstimme und den Druckereien danke ich für ihre Offenheit und gelungene Präsentationen. Meine wöchentlichen Informationen findet ihr ab sofort auf meiner Website: www.genussvollgesund.com Kein Internet? Da finden wir eine Lösung. Ruf an: 0664 - 249 28 29. Bleibts g´sund! Liebe Grüße Gabriela Gasser
Liebe Romana ! Wir gratulieren Dir ganz herzlich zum Abschluss deines Ph.D. / Doktoratsstudiums der Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Verhaltens- und Kognitionsbiologie.
Gemeinde
1. Dosis in Prozent
Vollimmunisierung in Prozent
Aschau Brandberg Bruck Gerlosberg Gerlos Finkenberg Fügenberg Fügen Hainzenberg Hart Hippach Kaltenbach Mayrhofen Ramsau Rohrberg Ried Schwendau Schlitters Strass Stummerberg Stumm Tux Uderns Zell am Ziller Zellberg
73,58 66,03 76,86 65,25 75,90 77,90 73,12 74,24 69,99 76,50 73,94 71,42 77,09 73,71 73,67 76,84 73,95 73,21 74,07 70,62 74,74 80,20 76,54 78,70 68,97
68,97 60,05 72,17 62,08 72,30 72,26 68,73 68,84 64,18 72,00 69,16 67,55 71,54 69,16 68,50 71,21 67,80 69,23 68,14 66,16 70,61 75,36 72,18 74,17 64,85
Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und Tippfehler vorbehalten.
Ein besonderer Dank!
Alles Liebe vom Zillertal nach Neuseeland, viel Glück und eine schöne Zeit.
Blutspendenaktion in Mayrhofen
Mama, Papa, Meik, Lissi, Matthias und Samuel, Oma, Opa, de Schwendacha, de Burgstola, und de Bichla.
Laut Auskunft des Blutspendedienstes Tirol konnten vergangenen Montag 252 Spenden angenommen werden und es ergeht daher wiederum der besondere Dank an alle Spenderinnen und Spender. Ihr habt wesentlich dazu beigetragen, dringend notwendige Blutkonserven weiterhin aufzustocken!
Mir olle hem Stolz af di. bez. Anzeige
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ ! MMag. Monika Wechselberger - Bürgermeisterin
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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bez. Anz. Foto: Volksbank
Die Welt ist stetig im Wandel – auch in der Geldanlage
Es ist Zeit, Geldanlage neu zu denken! Walkman, VHS-Kassette, Schwarzwaldklinik und Vokuhilas – heute total von gestern. War damals der klobige, graue PC das modernste Arbeitsgerät, sind es heute flache, extrem leistungsfähige Laptops. Und waren wir gestern mit einem faltbaren Stadtplan unterwegs, sind es heute unser Smartphone und eine KartenApp. Auch ein Telefon mit Wählscheibe ist schon längst Geschichte. Die Welt entwickelt sich ständig weiter. Wie kommt es dann, dass ausgerechnet beim Geldanlegen viele in der Vergangenheit ste-
hen geblieben sind? Denn zu viele Menschen setzen noch auf klassische Anlageprodukte oder horten es gar auf Girokonten. Und das, obwohl ihr Geld dort von Inflation und Null- oder Negativzins bedroht ist.
Lassen Sie sich von den Anlageexperten der Volksbank Tirol über zeitgemäße Formen der Geldanlage beraten – es zahlt sich aus. Nähere Informationen und Terminvereinbarung unter Tel. 050 566 bzw. unter www.aktion-geldanlage.at
Höchste Zeit also, Geldanlage neu zu denken. Denn wir leben nicht mehr in den 80erJahren, wir schreiben das Jahr 2022. Mit Investmentfonds unseres Fondspartners Union Investment holen Sie Ihre Geldanlage ins Heute. Und in die Zukunft. Und das auf Wunsch auch nachhaltig. PR
Disclaimer: Die vorliegende Marketingmitteilung dient ausschließlich der unverbindlichen Information. Die Inhalte stellen weder ein Angebot beziehungsweise eine Einladung zur Stellung eines Anbots zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Kauf/ Verkauf oder eine sonstige vermögensbezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar und dienen überdies nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung beziehungsweise individuelle, fachgerechte Beratung. Veranlagungen in Finanzinstrumente können mit erheblichen Verlusten verbunden sein. Die Volksbank Tirol AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der Angaben und Inhalte. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Union InvestmentFondssparen umfasst keine Spareinlagen gemäß Bankwesengesetz (BWG). Werbung | Stand: Jänner 2022.
Franz Garber, Anlageberater der Volksbank in Mayrhofen
Zillertaler helfen Zillertalern
Gemeinde Kaltenbach
Danke für Spende
Eröffnung Vroni’s Bioladen
„Was immer wir von Herzen geben, vermehrt das GUTE in unserer Welt.“
„Es ist mir eine große Freude, dass heute am 4. Februar Vroni´s Bioladen beim Objekt ‚Am Schmiedplatz‘ eröffnet worden ist. Die Menschen in unserer Gegend schätzen die angebotenen Bioprodukte sehr, und dies entspricht auch völlig dem Zeitgeist. Selbstverständlich wünsche ich alles Gute und hoffe, dass die Kund*innen zahlreich das Angebot nützen!“, so Bürgermeister Klaus Gasteiger.
Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ der Firma Zugvogel, welche die unglaubliche Summe von 10.000 Euro an den Verein übergeben hat, um in Not geratene Zillertalerinnen und Zillertaler zu unterstützen. Die Großzügigkeit von Ursula, Matthias und Achim unterstreicht ihre außergewöhnliche Firmenphilosophie, welche sie ihrem engagierten Team vorleben. Respekt und Anerkennung für euren Einsatz! Foto: ZHZ
„Durch niedrige Zinsen und Inflation sind Vermögensverluste vorprogrammiert. Aus Geld Zukunft machen – wer auf Fonds von Union Investment setzt, holt seine Geldanlage ins Heute.“
Fotos: Gemeinde Kaltenbach
ZILLERTAL AKTUELL
ZILLERTAL AKTUELL
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
LESERBRIEF
Artenvielfalt im Zillertal stark gefährdet!
Berufsorientierung und Zivildienstersatz
Freiwilliges Umweltjahr Foto: UMP/Bubu Dujmic
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Auch wenn diese Informationen belastend sind, ist es doch wichtig, diese bedrückende Entwicklung immer wieder in das Bewusstsein von uns allen einzubringen. Trotz des Wissens um die Bedrohung unserer Biodiversität werden munter Flächen versiegelt, wertvolle Bäume privat und von Gemeinden gefällt, Gehölzschnitte trotz Verbot in der Brutzeit der Vögel vorgenommen, Luftverschmutzung durch Massentourismus ignoriert, Fleisch und Produkte aus Massenproduktion anstatt regional gekauft, Landwirtschaft intensiviert für noch mehr Export von armen Kälbern, und zu oft werden Wiesen und Gärten gemäht. „Zu viel Licht zur falschen Zeit“ mittels Straßenlaternen an Seitenstraßen, Reklametafeln bei Hotels und Appartements, an Straßen und Geschäften sowie nutzlose Weihnachtslichter, die in der Nacht niemandem dienen, sondern Insekten und Kleintiere in den Tod locken. Und eigentlich sollten wir in der jetzigen Energiekrise Strom sparen. Moore werden „verlegt“, um erneut wieder einen Lift zu bauen, mit der Begründung, „es erhole sich wieder „. Ein Moor benötigt Tausende von Jahren, um zu einem höchst wichtigen Ökosystem zu wachsen, und kein Biologe hat bisher bestätigt, dass das Verlegen eines Moores nichts mache. Unansehnliche Stein- und Geröllwüsten tun ihr Übriges und werden in Deutschland immer mehr verboten. Die Prognosen stehen sehr schlecht. Es sterben täglich 150 Arten aus. 100- bis 1000-mal beschleunigter als der natürliche Sterbeprozess wäre. Ich beobachte Vögel und Insekten seit einigen Jahren in unserem Naturgarten, und es werden weniger oder Arten verschwinden. Das Zillertal ist genauso betroffen. Letztendlich ist jeder Einzelne von uns von der Vielfalt der Fauna und Flora abhängig! Wir sind Teil dieser Welt. und ohne die unglaubliche Pflanzen- und Tiervielfalt werden es unsere Kinder und Enkel sehr schwer haben. Die gute Nachricht: Jeder kann etwas dafür tun! Die Verantwortung selbst dafür übernehmen. Wälzen wir diese nicht an Gemeinden oder gar an das Land ab, denn das kann lange dauern. Jeder könnte heimischen Gehölzen wie Schleh-, Kreuzoder Apfeldorn, Weiden, Kornelkirsche, Obstbäume, Faulbaum, Mehlbeere, Schneeball usw. ein Platzerl geben, um Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz zu bieten. Frühblüher, Sommerblüher und Herbststauden setzen. Ein Totholzhaufen beherbergt viele Käfer und Kleintiere, Schwebefliegen (Bestäuber) sind sogar darauf angewiesen. Eine stylische Trockensteinmauer wird von Eidechsen geliebt und sieht mit Thymian, Sandgrasnelke und Sedum richtig schön aus. Statt dem bedenklichen Pool (Chlor in Abwässer) könnte ein kleiner Naturschwimmteich oder ein Biotop im Garten Heimat für Libellen, Frösche und zugleich Vogeltränke sein. Oder einfach den Rasen nur zweimal mähen und schauen, ob wertvolle Kräuter oder Margeriten daraus erblühen. Der Ausstoß aller Rasenmäher ist immens, und auch der Rasenroboter ist leider tödlich für Kleinstlebewesen. Es erfordert Veränderung im Denken und Handeln. Aber wir können das schaffen. Wir und unsere Kinder verlernen den Kontakt mit der Natur, und das ist sehr traurig. Jedoch ist unsere wirklich unfassbar ausgeklügelte, faszinierende und uns erhaltende gesunde Umwelt wichtig für unser Dasein! Manuela Steinbach
Beim Freiwilligen Umweltjahr FUJ engagieren sich junge Erwachsene ab 18 Jahren österreichweit in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. Für ihren sechs- bis zwölfmonatigen Einsatz stehen ihnen mehr als 60 gemeinnützige Organisationen zur Auswahl, darunter Umwelt-NGOs, Nationalparke und Tierschutzeinrichtungen. Die Tätigkeiten sind dabei sehr unterschiedlich und reichen je nach Einsatzstelle von Veranstaltungsmanagement über Tierpflege bis hin zu gärtnerischen Tätigkeiten. Derzeit absolvieren jährlich rund 100 junge Erwachsene ein Freiwilliges Umweltjahr. Das FUJ kann als Zivildienstersatz angerechnet werden. Während des Freiwilligeneinsatzes sind die Teilnehmer:innen 34 Stunden pro Woche in ihren Einsatzstellen tätig und erhalten dafür Taschengeld, Familienbeihilfe (im Rahmen der gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen), Verpfle-
gung, Fahrtkostenersatz sowie – nach Vereinbarung – Unterkunft. Darüber hinaus sind die Teilnehmer:innen für die Dauer ihres Einsatzes unfall-, kranken- und pensionsversichert. Parallel zum Freiwilligeneinsatz absolvieren die Teilnehmer:innen den begleitenden „FUJ-Lehrgang“ mit den Schwerpunkten Berufsorientierung, Umweltbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Der Lehrgang ist mit ECTS-Punkten zertifiziert und wird für ein späteres Studium an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik angerechnet. Das Freiwillige Umweltjahr ist ein Programm der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP. Das FUJ wird finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie sowie allen Bundesländern. Die Bewerbung für ein Freiwilliges Umweltjahr 2022/23 ist noch bis 28. Februar auf www.fuj.at möglich. Weitere Infos: fuj@jugendumwelt.at
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
Ledermair
Tiroler Nah- und Fernwärmenetze
Ausstieg aus Öl und Gas
Foto: Land Tirol
Foto: Ledermair
Mit der Elektromobilität geht es steil bergauf
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Christian Haas (Ledermair), Josef Feichtner (MAN), Helmuth Grünbacher (Skiliftgesellschaft Hochfügen), Alexander Ledermair, Maximilian Schultz (Schultz Gruppe), Gregor Matjan (BrightPlaces), Katharina Aschenwald (Ledermair), Lars Heydecke (MAN), Martin Hörmann (Ledermair), Martin Zeller (MAN) - (v. l.)
Gemeinsam mit dem Nutzfahrzeughersteller MAN startete das Schwazer Busunternehmen Ledermair einen Testlauf mit einem neuen E-Bus zwischen Fügen und Hochfügen. Es gibt wohl kaum ein Thema, das Unternehmen und Tourismusregionen im Moment mehr beschäftigt als Nachhaltigkeit. In diesem Sinne nimmt ebenso die Elektromobilität immer mehr an Bedeutung zu. Auch für das Busunternehmen Ledermair sind umweltfreundliche Lösungen für die Zukunft unumgänglich. Nach bereits erfolgreichen Tests im öffentlichen Nahverkehr wurde nun gemeinsam mit dem Unternehmen MAN und der Skiliftgesellschaft Hochfügen sowie der Schultz Gruppe als Partner der Firma Ledermair ein E-Bus in steilerem Gelände getestet. „Wir sind gespannt, was die Ergebnisse zeigen. Hier haben wir einen Skibus im Einsatz, das wird
uns ein aussagekräftiges Resultat bringen, denn wir müssen damit doch einige Höhenmeter überwinden. Wir sind jedenfalls hochmotiviert, einen Elektrobus im Livebetrieb zum Einsatz zu bringen“, berichtet Geschäftsführer Alexander Ledermair, erfreut über die spannende Testphase. „Unser MAN Lion’s City E in der 12m-Variante hat eine Kapazität von 480 kWh Batterieleistung. Davon haben wir ca. 80 % freigeschaltet, sodass wir eine Reichweite von durchschnittlich bis zu 315 km erreichen können. Außerdem können wir bis zu 70 Fahrgäste befördern, im Sommer wie im Winter“, erklärt Lars Heydecke, Vertriebsleiter der Firma MAN. Auch mit anderen E-Bus-Herstellern wie VDL, Mercedes, Iveco, Eurabus, Ebusco und Silenth sind zukünftig Tests geplant. Erfreulich waren diese Probefahrten gleichfalls für die
Skiliftgesellschaft Hochfügen. „Es hat sich gezeigt, dass die 1000 Höhenmeter von Fügen nach Hochfügen leicht machbar sind. Das war für uns erstaunlich, da wir das so nicht erwartet haben. Wir werden sehen, ob wir solche EBusse in Zukunft so einsetzen können.“ Auch Geschäftsführer Helmuth Grünbacher zeigt sich positiv überrascht. Für die Firma Ledermair ist klar, dass diese nachhaltige, zukunftsweisende Lösung so schnell wie möglich umgesetzt wird. „Elektrofahrzeuge sind aktuell noch etwas teurer als die Dieselvariante, doch es gibt neue Förderungen dafür, die sicher einiges möglich machen. Für uns ist es jedenfalls Ziel, noch dieses Jahr den ersten E-Bus im Einsatz zu haben und damit in die nächste Wintersaison zu starten“, verdeutlicht Alexander Ledermair das Vorhaben des Unternehmens.
Der Ausstieg aus teurem Öl und Gas in der Raumwärme ist besiegelt. Bis 2035 soll es in Österreich keine Ölheizungen und bis 2040 auch keine Gasheizungen mehr geben. Die Alternativen sind im Wesentlichen Wärmepumpen, Pelletsoder Hackschnitzelheizungen und Fernwärme. Nah- & Fernwärme ist komfortabel, wartungsarm und platzsparend. In Tirol basiert die Fernwärme vornehmlich auf Holz, aber gleichfalls auf industrieller Abwärme und Grundwasser. Die leitungsgebundene Wärmeversorgung ist damit ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Energieautonomie. Bis 2050 will Tirol seinen Energiebedarf bilanziell aus eigenen, heimischen und erneuerbaren Energieträgern decken. „Mit dem Wärmenetzkataster geben wir den Gemeinden, aber auch allen Wohnungsund Hausbesitzer/-innen eine Orientierungshilfe bei der Umstellung auf eine CO2freie Wärmeversorgung auf Basis heimischer Energieträger“, erklärt LH-Stv. Josef Geisler. Wo es bestehende Fernwärmenetze gibt, ist im Raumordnungsinformationssystem tiris des Landes Tirol im Themenbaum Energie online abrufbar. Weiters sind der Wärmenetzkataster sowie die Wärmedichtekarte über die tiris-Plattform abrufbar.
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ZILLERTAL GRATULIERT
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR, DIE SCHÜTZENKOMPANIE & DIE VOLKSBÜHNE TUX GRATULIEREN!
TUX GRATULIERT
Josef Mader „Jewer Sepp“ feierte seinen 70er Am 29. Jänner feierte Josef Mader seien 70. Geburtstag. Abordnungen des Kommandos der Feuerwehr Tux, der Schützenkompanie Tux und der Volksbühne Tux überbrachten dem Jubilar herzliche Glückwünsche.
Fotos: privat
An dieser Stelle wünschen wir unserem Kameraden Sepp nochmals alles Gute und vor allem viel Gesundheit für seine weitere Zukunft!
Am 28. Jänner konnte Edeltraud Fankhauser ihren 85. Geburtstag feiern.
Am 30. Jänner feierte Theresia Erler ihren 80. Geburtstag.
Am 1. Februar konnte Josef Gredler seinen 85. Geburtstag feiern.
Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen den Jubilaren noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.
RAMSAU GRATULIERT Kröll Annelies – 85. Geburtstag Vergangenes Wochenende konnte Frau Kröll Annelies ihren 85. Geburtstag feiern. Die Gemeinde Ramsau gratuliert der Jubilarin auf diesem Wege nochmals ganz herzlich. Im Bild: Bgm. Friedrich Steiner mit Jubilarin Annelies Kröll.
ZILLERTAL GRATULIERT VETERANEN- UND RESERVISTENVEREIN
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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KAMERADSCHAFT FÜGEN-FÜGENBERG GRATULIERT
Geburtstage des Veteranen- und Reservistenvereins Zell am Ziller und Umgebung (Dezember 2021 bis Jänner 2022)
Höllwarth Stanis, 95. Geburtstag, Altenheim Mayrhofen
Elisabeth Rieser feierte Ende Jänner im Kreise ihrer Familie und Freunde den 70sten Geburtstag. Lisi ist langjähriges Mitglied und mit Leib und Seele Marketenderin und Kassierin bei der Kameradschaft. Lisi, wir danken dir für die Arbeit in der Kameradschaft, die du mit größtem Einsatz machst. Wir wünschen dir gute Gesundheit auf deinem weiteren Lebensweg und danken für die unvergessliche Feier. Die Kameradschaft mit Obmann Raimund Emberger Gruber Franz, 50. Geburtstag, Zell am Ziller
GINZLING GRATULIERT Herr Helmut Kröll 70 Jahre, Dieter Kreidl 80 Jahre alt Herr Helmut Kröll, Dornauberg 31, konnte vor Kurzem seinen 70., Herr Dieter Kreidl, Ginzling 214, seinen 80. Geburtstag feiern. Die Ortsvorstehung wünscht nochmals alles Gute zu den Geburtstagen sowie viele gesunde und glückliche Jahre im Kreise ihrer Angehörigen. Brindlinger Lois, 75. Geburtstag, Rohrberg
DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 5. Februar konnten Obmann Platzer Karl und Vereinsmitglied Heim Evi der Seniorenchefin des Hotels Maria Theresia in Gerlos und noch sehr rüstigen Frau Kammerlander Elisabeth, die ihren 80er feiern konnte, herzlich gratulieren und ihr noch viele schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie und unseres Vereins wünschen.
Jubilarin Kammerlander Elisabeth (2. v. r.) mit Gratulanten.
ZILLERTAL GRATULIERT
6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
HAINZENBERG GRATULIERT Anna Hörhager - 70 Am Freitag, den 28. Jänner, konnte Frau Anna Hörhager, Schweiberweg 27, den 70. Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner sowie Vizebürgermeister Hansjörg Kreidl überbrachten ihr die Glückwünsche der Gemeinde Hainzenberg. Der rüstigen Jubilarin geht es gesundheitlich sehr gut. Nach der Goldenen Hochzeit im Herbst letzten Jahres und dem 75. Geburtstag ihres Mannes Hermann war dies gleich die dritte Familienfeier innerhalb weniger Monate. Wir gratulieren der Jubilarin auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.
KALTENBACH GRATULIERT Am 3. Februar feierte Frau Brigitta Frisch den 91. Geburtstag. Familie und Freunde kamen im Laufe des Tages, um der Jubilarin zu gratulieren. Auch Bürgermeister Klaus Gasteiger gratulierte für die Gemeinde Kaltenbach und überbrachte ein Präsent. Wir wünschen der Gitta alle Gute, Gesundheit, Glück und Harmonie für die Zukunft!
GERLOS GRATULIERT Am 5. Februar konnte Frau Elisabeth Kammerlander ihren 80. Geburtstag begehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten überbrachten Bgm. Andreas Haas und sein Stellvertreter Martin Kammerlander dem rüstigen Geburtstagskind die besten Wünsche der Gemeinde und stießen mit ihr auf das schöne Jubiläum an. Vize-Bgm. Hansjörg Kreidl, Anna Hörhager und Bgm. Georg Wartelsteiner
Die Gemeinde Gerlos darf auf diesem Wege nochmals recht herzlich gratulieren und noch viele schöne und erfüllte Jahre wünschen.
STUMM GRATULIERT Geburtstag in Stumm Herr Wurm Peter feierte am 22. Jänner seinen 85. Geburtstag. Auf diesem Wege gratulieren Bürgermeister Fritz Brandner sowie die Gemeinde Stumm dem Jubilar nochmals herzlich und wünschen ihm viel Glück, Gesundheit und noch viele Jahre im Kreise seiner Lieben.
Jubilarin Lisi mit Familie und Gratulanten.
GEBURTSTAG AM HAINZENBERG
HAINZENBERG: Auf eine schöne Geburtstagsfete kann Magdalena zurückblicken. Der Blumenstraß von den „Pistenmännern“ machte sichtlich Freude.
Foto: Gemeinde Kaltenbach
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BLUMENGRUSS ZUM VALENTINSTAG
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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Patronin der Frischvermählten, Patron der Liebenden
Heilige Dorothea und Heiliger Valentinus Pfarrer Jürgen Gradwohl hat das Redaktionsteam der Zillertaler Heimatstimme auf eine ganz besondere Heilige aufmerksam gemacht, nämlich auf die heilige Dorothea, die Schutzpatronin der Gärtner und Blumenhändler, aber u. a. ebenso der Bräute, Neuvermählten und Wöchnerinnen. Damit kommt auch die Liebe ins Spiel, was wiederum mit dem Valentinstag, dem „Tag der Liebenden“, den wir am 14. Februar feiern, verbindet. Das Brauchtum des Valentinstages geht auf Gelasius I. zurück. Der römische Papst hat 469 den Gedenktag des heiligen Valentinus eingeführt. Im 14. Jahrhundert ist das Fest des heiligen Valentinus erstmals gefeiert worden. Hinweise sprechen dafür, dass die Leidensgeschichte des heiligen Valentinus, eventuell sogar dessen Existenz, erfunden worden ist. In Verzeichnissen werden in Bezug auf den 14. Februar die Viten von verschiedenen Märtyrern namens Valentin angeführt, darunter die Beschreibung des heiligen Valentin von Rom. Dieser soll Soldaten trotz Verbot getraut und Gottesdienste für im Römischen Reich verfolgte Christen gefeiert haben. Einer Legende nach hat er in Gefangenschaft die erblindete Tochter seines Aufsehers geheilt und ihr vor seiner Hinrichtung noch einen Abschiedsbrief, unterzeichnet mit „Dein Valentin“, geschrieben. Neben dem Valentin von Rom findet sich für den 14. Februar ebenfalls der Bischof Valentin von Terni, wobei es sich um dieselbe Person handeln könne. Der Valentinstag gilt als Fest der lutherischen Kirche sowie der anglikanischen Ge-
meinschaft. Einige orthodoxe Kirchen begehen das Fest zu Ehren des römischen Priesters Valentin am 6. Juli und zu Ehren des Bischofs Valentin von Terni am 30. Juli. Die römisch-katholische Kirche gedenkt am 7. Jänner des heiligen Valentin von Rätien. Heilige Dorothea Dorothea, Tochter christlicher Eltern, hat im 3. Jahrhundert in Caesarea in Cappadocia im kleinasiatischen Kappadokien gelebt. Als Apricius, der heidnische Statthalter, um sie angehalten, sie ihn aber - aufgrund ihres Gelöbnisses der „Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen“ - zurückgewiesen hat, ist sie von ihm gefoltert und zum Tode verurteilt worden. Eine Legende besagt, dass Dorothea auf dem Weg zur Hinrichtung fortwährend den Namen „Jesu Christi“ ausgesprochen, und der am Rand des Weges stehende Jurist Theophilus, ein Jurist, darüber gespottet hat. Er wolle gleichfalls an Jesus glauben, wenn sie ihm aus dem Garten ihres Bräutigams Blumen und Früchte bringe. Da ist plötzlich ein Engel als Knabe erschienen und hat ein Körbchen, gefüllt mit Rosen und Früchten, überbracht.
Theophilus bekennt sich daraufhin in aller Öffentlichkeit zu Christus. Der erzürnte Statthalter hat daraufhin beide enthaupten lassen. Der Blumenkorb gehört deshalb in der christlichen Ikonographie zu den Attributen der heiligen Dorothea. Die Heilige wird meistens mit einem Korb voll Rosen und Früchten sowie im Gewand einer geweihten Jungfrau abgebildet. Zudem ist ihre Stirn oftmals geschmückt mit einem Blumenkranz, der als Attribut gottgeweihter Jungfrauen zu sehen ist. Zusammen mit den Nothelferinnen Katharina von Alexandria, Barbara von Nikodemien und Margareta von Antiochia gehört die heilige Dorothea, die in der römisch-katholischen wie in der orthodoxen Kirche verehrt wird, zu den Virgines capitales, den großen heiligen Jungfrauen. Der Gedenktag der heiligen Dorothea ist der 6. Februar, der jedoch 1969 – wie der Gedenktag des heiligen Valentinus - aus dem Allgemeinen Römischen Kalender gestrichen worden ist. Sitten und Bräuche Ob heilige Dorothea oder heiliger Valentinus, beider können wir am Valentinstag, dem „Tag der Liebenden“, geden-
ken. Denn da werden Ehepaare und andere Liebespärchen gesegnet, Liebste mit Karten, Süßigkeiten und Blumen beschenkt. Die rote Rose führt dabei die Romantikliste an, doch gibt es unterschiedliche Traditionen. Einige Beispiele: In Finnland und Estland werden zum „Freundestag“ meist anonym kleine Geschenke und Karten verschickt. In Irland pilgern Christen zur Karmelitenkirche in Dublin, wo Reliquien des heiligen Valentin von Rom in einem Schrein verwahrt sind. Vor diesem wird dann um eine Romanze gebetet. An Brücken ein Liebesschloss wird in Italien angebracht, oder es werden Schlüssel ins Wasser geworfen, während die Paare sich dabei wünschen, die ewige Liebe gefunden zu haben. Zeit für ein romantisches Abendessen nehmen sich Liebespaare in Skandinavien. In Südafrika wird Kleidung in Weiß und Rot getragen, um Reinheit und Liebe zu symbolisieren. Im Libanon sind rote Rosen, Cupcakes und Schokolade beliebte Geschenke, in Beirut bekommen an diesem Tag viele Frauen sogar einen Heiratsantrag. gm (Quelle: wikipedia)
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SPORT IM ZILLERTAL
Alpencup
Beim ersten Rennen des Alpencups am Sonntag, den 23. Jänner, in Kramsach konnte Elias Semler den guten 2. Platz in der Klasse U14 männlich erreichen. Zufrieden gab sich der junge Sportler allerdings noch nicht ganz mit seiner Leistung. Der für den LG Pletzer Hopfgarten startende Aschauer gilt als einer der Mitfavoriten für den Gesamtsieg in dieser Al-
tersgruppe im heurigen Jahr! Insgesamt wären bei dieser Laufserie zehn Rennen geplant, wovon die besten sieben in die Wertung kommen, sofern alles planmäßig veranstaltet werden kann. Als nächstes Rennen würde bereits die Tiroler Meisterschaft im Crosslauf am 5. März in Breitenbach anstehen. Bis dahin heißt es noch fleißig weiter trainieren und den minimalen Trainingsrückstand aufholen.
Es grünt so grün ... im Pulverschnee!
Beim Parallelslalom in Finkenberg regierte der Spaß Zum zweiten Mal wurde in Finkenberg am Sonntag, 6. Februar, ein Parallelslalom ausgetragen. Kids von acht bis zwölf Jahren gingen an den Start, die bewährten Kader-Kids genauso wie eine Vielzahl unserer Youngsters in den grünen Skianzügen des Raiffeisen Sportklubs Finkenberg, die sich am Penken pudelwohl fühlten – das hatte man gesehen! Nicht das Siegen, sondern die Gemeinschaft stand im Vordergrund. Dass die Kinder nicht nur von ihren Eltern, sondern häufig auch von Großeltern begleitet wurden, hatte uns ebenso beeindruckt. „Es hat so eine Freude gemacht, den begeisterten Kids zuzusehen“, schwärmt Andi Sporer. Sein Sohn Jakob gewann den Bewerb der Jüngeren, das war aber nicht das Wichtigste. Alle Kinder erhielten Pokale, die Preisverteilung im Almstüberl
war geprägt von strahlenden Gesichtern – die Platzierung war zweitrangig. Trotzdem, Ehre wem Ehre gebührt: Wieder einmal ist es Florian Troppmair, der den Pokal des Siegers mit nach Hause nehmen kann – Mama Lisi muss demnächst sicher einen extra Schrank für die ganzen Pokale in Auftrag geben. Das Zusammensitzen nach dem Rennen, der lässige „Huagacht“ und die gute Stimmung freuen Lisi aber mindestens genau so sehr wie die TopLeistungen ihrer Jungs. Das Essen und die Getränke aller Rennkids wurden von Familie Schneeberger, Almstüberl, gesponsert. Danke dafür! „Das wiederholen wir mit Sicherheit“ – Trainer Andy, Obmann-Stellvertreter Helli Sporer, das Team des Raiffeisen Sportklubs und alle engagierten Eltern sind sich einig. Schön, dass es so einen Zusammenhalt gibt.
Fotos: privat
2. Platz für Elias Semler beim Crosslauf in Kramsach
ANNO DAZUMAL
ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
Das waren noch Zeiten!
Die Ballsaison fällt heuer leider aus ... ... aber nicht bei uns. Erfreuen wir uns doch an den alten Bildern, die genau vor 40 Jahren gemacht wurden. Damals wusste man nicht, an welchem Ball man teilnehmen sollte, derart viele Einladungen zur Unterhaltung gab es. Das ganze Tal schwang Freitag und Samstags das Tanzbein. Tombolapreise wurden verteilt, die neuen Dirndlgewänder der Gesellschaft präsentiert und das ein oder andere „Siaßis Löchl“ aufgesucht. Aber schau doch selbst ... meim.
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6 | 2022 ZILLERTALER HEIMATSTIMME
BLECHLAWINE 2022
2. Open Air der Blasmusik im Zillertal:
BLECHLAWINE 2022
Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 26. bis 29. Mai für jeden Besucher zum absoluten Highlight.
Hier erfolgt die Vorstellung der nächsten zwei Gruppen, die beim Blasmusik-Festival 2022 dabei sein werden:
Foto: Landesmusikschule Zillertal
Landesmusikschule Zillertal Fachgruppe der Blech-, Schlag-Instrumente
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„Echt“ Böhmisch „Echt“ Böhmisch sind zusammen sieben Vollblutmusiker vom Musikstudenten über Militärmusikanten bis hin zu langjährig erfahrenen Spitzenmusikanten und Berufsmusikern sowie Musiklehrern. Und genau diese Mischung macht die Besonderheit dieser tollen Gruppe aus Tirol aus - profunde musikalische Ausbildung verbindet sich bei „Echt“ Böhmisch mit langjähriger Bühnenerfahrung. Was alle sieben zudem verbindet, ist die Leidenschaft für die böhmisch-mährische Blasmusik, deren Repertoire mit Musikliteratur aus anderen Genres je nach Anlass ergänzt wird. Moderne Brass-Arrangements finden sich darin ebenso wie traditionelle Polka, Walzer und Märsche. Mit professionellem Auftreten, Spielfreude und Vielseitigkeit punktet die Formation „Echt“ Böhmisch beim Publikum im In- und Ausland. „So schön ist Blasmusik“ lautet der Titel der ersten CD-Produktion (2014) der 2012 gegründeten Gruppe. Auch auf den Produktionen „Fahrt ins Glück“ (2017) und „Aus Liebe zur Musik“ (2019) merkt man, dass die Musiker von „Echt“ Böhmisch die gleiche Sprache sprechen. Die Musik. Die böhmische Musik.
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REDAKTION
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME 6 | 2022
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