ZILLERTALER GEMEINDEBLICK
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 39,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 5. Februar 2021 · Nr. 5
VERKEHRSINFRASTRUKTURPAKET
Umfangreiches Infrastrukturpaket für das Zillertal verabschiedet Seite 20
DIE KÖNIGE DER LÜFTE
HALLENBÄDER ZILLERTAL
VOLKSSCHULE KALTENBACH
Der „Zillertaler“ Vogelzuchtverein Brixlegg und Umgebung berichtet
Neuer Glanz für Erlebnisbad Mayrhofen und Therme in Fügen
Atemluft in Krankenhaus-Qualität durch neues Luftreinigungsgerät
Seiten 10-11
Seite 13
Seite 19
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
SEITENBLICKE
IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteur: Clemens Eberharter Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen
Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Zillertaler Verkehrsbetriebe
Julian Fankhauser aus Mayrhofen baute bei Oma und Opa in Ginzling einen ganz großen Schneemann im Garten.
Foto: Sabina Fankhauser
Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.
GINZLING
HAINZENBERG Top-Bewirtung im Freien von Maria und Helli im Schlittenstadl am Gerlosstein.
GERLOS Brotladl Kammerlander - frisch und hausgemacht in Gerlos Öffnungszeiten: Mittwoch: 7.30 bis 12.00 Uhr Samstag: 7.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
MAYRHOFEN „Vergelt‘s Gott“ sagen wir dem Unternehmer-Ehepaar Pumpernig, das Dutzende neue Winterjacken, die coronabedingt nicht verkauft werden konnten, an die Gemeinde übergeben hat, von wo aus sie gewissenhaft und kostenlos verteilt worden sind.
Foto: Gemeinde Mayrhofen
Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr
AUFGEBLATT‘LT
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Alles rund um die zwitschernden Piepmätze
Kommt ein Vogel geflogen ...
Die Winterzeit ist bekanntlich jene Zeit, in der man sich vermehrt um Vögel kümmert. Und was gibt’s Schöneres, als einem kleinen Piepmatz beim Picken der Hirsekörner und Sonnenblumenkerne zuzuschauen? Neulich hat uns eine Leserin gefragt, wie denn so ein Vogelhaus zu bauen sei und was denn genau die Vögel alles fressen dürfen. Wir haben diese Fragen aufgegriffen, erst im Internet recherchiert und sind dann
zum Ergebnis gekommen, dass die Vielzahl an Ratschlägen nur verwirrend sind. Deshalb haben wir beschlossen, bei einem Experten anzuklopfen. An Richard Aschenwald aus Ramsau haben wir die Fragen weiter-
gegeben. Er kennt sich mit Vogelkunde aus, ist er doch schon von kleinauf ein leidenschaftlicher Vogelzüchter. Er hat mit den kleinen gefiederten Freunden zu tun, seit er denken kann. Das ausführliche Interview mit
Foto: Paul Wechselberger
... und setzt sich nieder auf meine Fensterbank. Hoffentlich auf die Fensterbank oder besucht zumindest das neu aufgestellte Vogelhaus. Hast du eine Vogelfutterstelle? Oder sogar ein selbstgebasteltes Vogelhaus? So eins mit Fenstern und im Blockhüttenstil?
ihm findest du auf Seite 9. Wie kann man aus bereits schon abgelaufenen Produkten für Piepmätze leckeren Vogelkuchen zaubern? Unten auf dieser Seite findest du die Antwort. Wie Vogelhäuser aus Recyclingmaterial hergestellt werden können, wird wiederum auf Seite 8 erklärt. Und letztlich kannst du auf die Seiten 10-11 „flattern“, dort gibt der Vogelzuchtverein Brixlegg u. U. Einblick in sein Wirken, das seinen Schwerpunkt hier im Zillertal hat, und beeindruckt dazu mit berührenden Fotos. Mit der „Voglhoazat“ der einstigen Heimatdichterin Maria Rieser und einem Hinweis darauf, wo es alles für den Vogelbedarf zu finden gibt, verabschieden wir uns auf Seite 12. Die Redaktion
Jedem Vogel seinen Kuchen
Und wieder ist es mir passiert: abgelaufene Haferflocken, harte Rosinen, ein halbes Sackerl geröstete Haselnüsse … Das ist doch nicht zu glauben! Da kaufe ich ein, denke, das brauche ich, das koche ich, diese neue Speise probiere ich auch noch aus ... Fazit: Die Vorratsschränke quellen über, der Kühlschrank ächzt und die Kellerregale biegen sich, so viel Gewicht kann ja keiner aushalten.
Und wieder konnte ich keine Lebensmittel wegschmeißen. Auch wenn sie laut Ablaufdatum nicht mehr zu gebrauchen sind. Halt! Da fällt mir ein ... Sie sind ja doch zu gebrauchen! Ich könnte ja meine Vögel im Garten verwöhnen, mit kleinen Kuchen, die ich nicht aus dem Ofen ziehe, sondern in kleine Formen gieße, auskühlen lasse und auf meinen Zwetschkenbaum hänge. Dann hat dieser Baum auch mal eine
Funktion, denn Früchte trägt er immer noch keine. Und das schon seit sieben Jahren. Schau mal, wie dieses selbstgemachte Vogelfutter niedlich ausschaut, eine sinnvolle Idee ist, um Lebensmitteln eine neue Daseinsberechtigung zu geben. Das ist ein guter Einfall, finde ich! Und so hab ich‘s gemacht: Schweineschmalz, das fast in jedem Kühlschrank zu finden ist, in einer Pfanne zergehen lassen. Dann Rosinen, Hasel-
nüsse oder Sonnenblumenkerne, Leinsamen ect. und Haferflocken dazugeben, umrühren und in kleine Formen, in der man zuvor eine alte Schnur hineingelegt hat, gießen. Abkühlen lassen und stürzen. Sollen die Vogelkuchen nicht aus der Form gehen, einfach unter heißem Wasser etwas anwärmen. Danach auf den Baum hängen oder ins Vogelhäuschen stellen. St. M.
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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL
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TUX
MAYRHOFEN
ZELL/ZILLER
STUMM/FÜGEN
ZAHNARZT
APOTHEKEN
Sa 6.2.
Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00
Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30
Dr. med. dent. Wilhelm Sixt ZELL/ZILLER Unterau 7a 05282 2174 09.00 bis 11.00
Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 16.00 bis 18.00
So 7.2.
Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00
Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00
Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00
Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30
Dr. med. dent. Wilhelm Sixt ZELL/ZILLER Unterau 7a 05282 2174 09.00 bis 11.00
Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00
Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Rupertus Apotheke in Stumm von Sa., 6.2., bis Fr., 12.2., für Notfälle erreichbar.
ORDINATION DR. MARKUS WEGSCHEIDER Unsere Ordination bleibt von Montag, den 8.2. bis einschließlich Freitag, den 12.2. wegen Urlaub GESCHLOSSEN. Dr. Markus Wegscheider Arzt für Allgemeinmedizin Rosengartenweg 9 | 6280 Zell am Ziller Tel. 05282 / 20808
NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf
(im Ausland und vom Handy)
SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN 112
Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122 Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141 BKH Schwaz 05242 600
ZILLERTAL TV
Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418
TV-PROGRAMM 5.1.-11.1.2021
Sozialsprengel Stumm 05283 2020
Immer zur vollen Stunde: Vernissage Alfred Eberharter (Land & Leute)
(Mo bis Fr)
(Mo bis Fr)
Sozialsprengel Zell 05282 2222-20
(Mo bis Fr)
Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337
Immer zur halben Stunde: Shiatsu Die Kraft der Berührung (Land & Leute)
Foto: Thomas Hoflacher
BILD DER WOCHE
„Lockdown anyhow“, ein Zillertaler Hochleger im Winterschlaf
AKTUELL IM ZILLERTAL
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Marktgemeinde Mayrhofen
WINTER-BLUTSPENDEAKTION Foto: Österreichisches Rotes Kreuz
Jedem der Spenderinnen und Spender werden ca. 450 ml Blut entnommen. Diese Spende ist vollkommen unschädlich und schmerzlos. Sie kann sogar gesundheitsfördernd sein. Achtung! Jugendliche müssen am Tag der Aktion den 18. Geburtstag bereits hinter sich haben, das bisherige Alterslimit von 65 Jahren wurde jedoch aufgehoben! Wegen des dringenden Bedarfes an Blutkonserven (Unfälle, Operationen etc.) wird wieder herzlich gebeten, an der diesjährigen Winter-Blutspendeaktion teilzunehmen. Diese wird am MONTAG, 8. Februar, von 12.00 bis 20.00 Uhr im Schulzentrum Mayrhofen (Eingang-Pfarrer-Krapf-Straße) durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Blutspende ein kleiner „Gesundheits-Check“ verbunden ist und die Bestimmung folgender Werte und Daten vorgenommen wird: Blutdruckmessung, Körpertemperaturmessung, Hämoglobinbestimmung, Leberfunktionswerten, Antikörpersuchtest, Lues-Serumprobe, HIV-Test (AIDS), Neopterinbestimmung, Cholesterinbestimmung und auf Wunsch Bestimmung des PSA-Wertes bei männlichen Spendern (Prostata Vorsorgeuntersuchung zur Hilfe bei der Früherkennung von Krebs).
Es wird auch ersucht, einen amtlichen Lichtbildausweis mitzunehmen. Es wird um Beachtung gebeten, dass der Blutspendeausweis den amtlichen Lichtbildausweis nicht ersetzt, jedoch der Blutspendeausweis mit seinem Barcode den organisatorischen Ablauf bei der Blutspende durch schnelle Datenerfassung durch das Blutspendepersonal wesentlich erleichtert und den Blutspendendern Wartezeiten spart.
OFFENLEGUNG ZILLERTALER HEIMATSTIMME für Print und Web gemäß §25 Mediengesetz MEDIENINHABER, VERLEGER/VERLAGSORT, HERAUSGEBER: Marktgemeinde Mayrhofen A-6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409, Tel: 05285/64000 HERSTELLER, SATZARBEIT, ANZEIGENTEIL & REDAKTIONSANNAHME: die praxis - Peter Riedler eU Mayrhofen, Schmiedwiese 173, www.diepraxis.cc CHEFREDAKTION: Clemens Eberharter MEDIUM: periodische Abo-Wochenzeitung Zillertal und unteres Inntal sowie Österreich, Ausland und Übersee. RECHTEVORBEHALT: Nachdruck, Vervielfältigung, Verbreitung und Übernahme von Beiträgen ist ausdrücklich nur mit mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion erlaubt. Alle Urheber- und Verwertungsrechte bleiben vorbehalten. GRUNDSÄTZLICHES: Die Zillertaler Heimatstimme ist seit 75 JAHREN das traditionelle Medium des Zillertals. Kaum eine andere Wochenzeitung ist dermaßen verbunden mit einer Region wie die Zillertaler Heimatstimme. Von ihren Gründungsvätern 1946 ins Leben gerufen, ist sie ein eigenständiges Produkt der Marktgemeinde Mayrhofen als deren Eigentümerin. Die Zillertaler Heimatstimme setzt sich ein für Freiheit und Unabhängigkeit ihres Druckwerkes und gilt als Sprachrohr für kommunale Politik, Zillertaler Wirtschaft und Kultur. Dem Leser bietet die Zillertaler Heimatstimme Woche für Woche gute Unterhaltung mit gut recherchierten, authentischen Beiträgen. Den Unternehmern wird Raum für Anzeigen/Inserate geboten. Allgemeine Geschäftsbedingungen und Mediadaten auf www.zillertalerheimatstimme.at Die Zillertaler Heimatstimme unterliegt dem österreichischen Mediengesetz und entspricht den Anforderungen der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Opfern Sie bitte ca. 20 Minuten Ihrer Zeit, um einem Menschen zu helfen oder ihm vielleicht sogar das Leben zu retten! Hinweis: Die Teilnahme an der Blutspende ist auch im Rahmen der Covid-Maßnahmenverordnung ausdrücklich erlaubt! Vielen Dank im Namen der Gemeinde und von Mag. Manfred Gaber als Organisationsleiter beim Blutspendedienst Tirol. Bürgermeisterin MMag. Monika Wechselberger
Erwachsenenschule Zell am Ziller Informationen zu unseren Online–Workshops finden Sie auf unserer Homepage www.erwachsenenschulen.at/zell-am-ziller Anmeldungen über die Homepage!
Liebe Mame! Die allerbesten Glückwünsche zu deinem 91. Geburtstag am 6.2.2021. Verbunden mit dem Wunsch für ein langes Leben bei bester Gesundheit! Du bist ein sehr wertvoller Mensch in unserer Mitte und wir hoffen, dass du uns noch lange erhalten bleibst! Deine Familie bez. Anz.
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AUFGRUND DES LOCKDOWNS FINDEN KEINE ÖFFENTLICHEN GOTTESDIENSTE STATT! RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 5.2.–14.2. Freitag, 5.2. - Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, Abendmesse f. Maria Wechselberger, Scheuling/ f. Paul und Engelbert Kröll u. Ang. Millner Samstag, 6.2. Vorabendmesse f. Hansjörg Schragl/f. Georg u. Emma Hotter/ f. Anna Eberharter u. Juliane Kröll Sonntag, 7.2. - 5. So. im Jkr. Hl. Messe f. Paula Rauter. Pfarrgottesdienst Montag, 8.2. Rosenkranzgebet, Abendmesse f. Mitzi Eberharter und Herta Glantschnig u. Ang./f. Cilli Geisler Mittwoch, 10.2. Frühmesse Freitag, 12.2. Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, Abendmesse f. Franz u. Josef Geisler Samstag, 13.2. Vorabendmesse f. Jakob, Viktoria und Martin Schneeberger Sonntag, 14.2. - 6. So. im Jkr. Hl. Messe, Pfarrgottesdienst
www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net
KIRCHNBANK'L
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Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Wie schmerzlich war´s, vor dir zu steh´n, dem Leiden hilflos zuzusehen. Das Schicksal setzte hart dir zu, nun bist du gegangen zur ewigen Ruh´. Erlöst bist du von allen Schmerzen, doch lebst du weiter in unseren Herzen.
Franz Schwemberger am 5. Februar jährt sich zum 10. Mal der Todestag meines Mannes. Ein Dank allen, die im stillen Gebet an ihn denken. Die Angehörigen
Wir denken an dich, wir reden von dir, wir spüren, du bist immer bei uns. So lebst du in unseren Herzen weiter und überall sind Spuren deines Lebens. Wir gedenken unserem lieben
Wolfgang Schnieder Waldfriedhof Mayrhofen - INFORMATION In der Bevölkerung hat das Erscheinungsbild des Waldfriedhofs in Mayrhofen einen großen Stellenwert. Die weitläufige und großzügig geplante Anlage, die seit den 1960er-Jahren besteht, strahlt Ruhe und Frieden aus. Sofern ist die Marktgemeinde Mayrhofen bemüht, den Friedhof auch weiterhin im besten Licht erstrahlen zu lassen. Nachdem in letzter Zeit vermehrt Gräber aufgelassen worden sind, entstehen immer mehr Lücken in den Grabreihen. Künftig können neue Gräber erst dann belegt werden, wenn die Lücken im Bestand gefüllt sind. Am Waldfriedhof bestehen 72 Urnennischen. Kürzlich ist die letzte freie Nische belegt worden. Damit stehen künftig Urnennischen nur mehr bei Auflassung bestehender zur Verfügung. Urnen werden daher großteils in Erdgräbern zu bestatten sein. Die Marktgemeinde Mayrhofen ist derzeit dabei, die Friedhofsordnung umfassend zu überarbeiten. Dabei wird die zulässige Grabgestaltung vor allem in Hinblick auf die „Erdurnengräber“ eine besondere Berücksichtigung finden.
Zum 5. Mal jährt sich der schmerzvolle Tag, an dem du uns verlassen musstest. Allen, die an ihn denken und für ihn beten, ein herzliches „Vergelt‘s“ Gott. Deine Familie und Freunde
WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Anna Hollaus „Häubler Anna“ 93. Lj. 25. Jänner 2021 Stumm Dagmar Brunner geb. Kirchner Altbäuerin zu Noaler 56. Lj. 25. Jänner 2021 Tux Fritz Hörhager „Brennhittn Fritz“ 83. Lj. 25. Jänner 2021 Ginzling
Maria Haas geb. Fankhauser Altbäuerin zu Kupfner 85 Lj. 27. Jänner 2021 Gerlos Anna Rissbacher geb. Mauracher „Baxer Anna“ Schneidermeisterin und Gastwirtin 99 Lj. 28. Jänner 2021 Stumm
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Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kann‘s versteh‘n. Im Herzen bleibst du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun geh‘n.
Dankbar für die vielen Zeichen der Anteilnahme anlässlich des Heimganges von unserem lieben
Wilhelm Geisler „Geisl Willi“
sagen wir allen von Herzen „Vergelt‘s Gott“!
Maria Thanner
geb. Anfang * 22.06.1930 † 09.02.2020
Josef Thanner
„Gratzer Sepp“ *18.09.1928 † 21.02.2020
Besonders danken möchten wir: - Herrn Pfarrer Erwin Gerst für die würdevolle Begräbnisfeier - der Mesnerin Christa und den Ministranten - Claudia, Lisa und Angela für die schöne musikalische Begleitung - dem Team der Covid-Intensivstation in Innsbruck für die aufopfernde Pflege - Loisi fürs Vorbeten - den Mitarbeitern der Bestattung Kröll, besonders Martin - für die vielen Kerzen, Blumen-, Mess- und Geldspenden, sowie für das Entzünden der vielen Gedenkkerzen im Internet
Zwei geliebte Menschen, in Ewigkeit vereint. Vier Hände, die so viel schufen. Uns leiteten und führten, ein ganzes Leben lang. Was bleibt, sind zahlreiche Momente, voller Liebe und Glück, für die wir so dankbar sind. Ein Jahr ohne Euch und nichts ist mehr, wie es war.
Alles war uns Trost in diesen schweren Stunden!
„Vergelt ´s Gott“
In Liebe denken wir an Euch, allen die ihnen einen lieben Gedanken oder ein Gebet schenken, ein herzliches
Die Trauerfamilien
Kaltenbach im Jänner 2021
Hannes Eberl „Stillupperhaus Honnis“ * 27.01.2005 † 21.01.2021
Worte reichen nicht aus, um das Geschehene zu beschreiben und auszudrücken, wie tief uns die Anteilnahme berührt hat. Es ist nicht möglich, jedem Einzelnen zu sagen und zu zeigen, wie tröstlich euer Mitgefühl und die liebevollen Gesten für uns waren. Wir möchten euch allen einfach nur DANKE sagen. Ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ sagen wir: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die einfühlsamen Worte bei der Beerdigung - der Mesnerin, den Ministranten und der Vorbeterin Burgi - den Sängerinnen und den Musikanten für die Umrahmung der Verabschiedung sowie seinem Freund Michael für die letzte Weise - den Sargträgern Raimund, Stefan und Philipp sowie dem Kreuzlträger Florian - allen Freunden, Schulkameraden und Lehrpersonen der Volksschule, Mittelschule und LLA Rotholz - sämtlichen Ersthelfern und Einsatzkräften vor Ort, die alles für unseren Hannes gegeben haben, insbesondere seinem besten Freund Tommy für das rasche Ingangsetzen der Rettungskette, des Weiteren der Bergrettung Mayrhofen, den Lawinenhundeführern, den Teams des NAH Heli 3, des NAH Heli 4, des Bundesheerhubschraubers und des Polizeihubschraubers, dem Liftpersonal, den Alpinpolizisten sowie allen helfenden Händen, die Hannes an der Unfallstelle und später uns zur Seite gestanden sind - den Ärzten und dem Pflegepersonal der Univ.-Klinik Innsbruck - dem Kriseninterventionsteam vom Roten Kreuz Mayrhofen - der Bestattung Kröll, besonders Martin, Thresi, Susi und Steffi - seinen Freunden für die vielen lustigen Momente, die er mit euch erleben durfte - allen für die Briefe, Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden - für die unfassbar große Anteilnahme, die auf so vielfältige Weise gezeigt wurde, besonders für die vielen Gedenkkerzen und Kondolenzbucheinträge - allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für ihre Hilfe und Unterstützung sowie für jeden lieben Gedanken, ob gesprochen oder geschrieben - allen, die sich mit uns immer an Hannes erinnern werden und ihn unvergessen machen Jedem, der mit uns um Hannes trauert, sei von Herzen gedankt! Die Trauerfamilien Mayrhofen, im Jänner 2021
Eure Familie
Wir vermissen dich!
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VÖGEL - DIE KÖNIGE DER LÜFTE
Fürs Gezwitscher im eigenen Garten - kreativ gestaltete Vogelbehausungen
Ursprünglich wollte ich über den Bau eines Vogelhauses schreiben, jedoch erlebe ich immer wieder aufs Neue, wie begeistert Kinder sein können. Stundenlang schauen sie aus dem Fenster und sie beobachten belustigt, wie sich diverse Arten von Vögeln Futter beschaffen.
Einkehr geben und genießen – einfach mal beobachten – das tut so gut, und es wird einem bewusst, was wirklich wichtig ist. Im Falle, dass jemand noch kein Vogelhäuschen im Garten hängen hat, hier noch ein kleiner Tipp, der die fliegenden Freunde mit Sicherheit anlockt:
„Schau mal, schon wieder ein Vogel!“ „Wo denn – ach ja – da, jetzt habe ich ihn auch gesehen.“ Wirklich - von Kindern können wir noch so viel lernen! Nur die Kleinsten unserer Spezies lassen sich so sehr begeistern von der Schönheit und Freude der Natur. Obwohl sich im Sommer auch der ein oder andere Vogel ins Vogelhaus verirrt, sind der Herbst und beginnende Winter eine Pracht für Beobachter. Gerade in einer Zeit, in der weniger oft mehr bedeutet, sind Kinder ein ausgezeichneter Lehrmeister. Der Ruhe
Es muss nicht unbedingt immer Holz sein. Man kann auch Recyclingmaterial verwenden. Einfach eine leere Milchpackung nehmen, einen Stock aus dem Wald, eine Schere sowie Farbe und Wollreste. Die Packung bemalen, zwei Löcher auf gleicher Höhe ausschneiden für den Stock als Sitzmöglichkeit. Darüber ein rechteckiges Fenster ausschneiden wo das Vogelfutter hineinkommt und mit den Wollresten einen Aufhänger basteln und schon kann es losgehen mit dem Gezwitscher im eigenen Garten. HI
Foto: Friedl Stadler
Vogelhäuser – eine Freude, zuzusehen
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Hobby-Vogelzüchter Richard Aschenwald im Interview
Nahrungsangebot & Versorgung im Zuge der Jahreszeiten
Was dürfen Vögel alles fressen? Und gibt es einen Unterschied - bezüglich Füttern – zwischen Wildvögeln und gezüchteten Vögeln? Vögel haben sich auf der ganzen Welt erfolgreich an die verschiedensten Nahrungsquellen angepasst, von der Antarktis bis in die Wüstengebiete, von den Savannen, Regenwäldern, Gebirgen bis ans Meer und alle anderen Gewässer. Einige Vogelarten sind absolute Nahrungsspezialisten, die sich auf ganz bestimmte Futterquellen eingestellt haben: Geier leben von Aas, Kolibris von Nektar, Wasservögel von Fisch usw. In Österreich kommen neben Wasservögeln und Raubvögeln in erster Linie körner- und insektenfressende Arten vor. Diese sind fast zu 100 % auf die Nahrung angewiesen, welche ihnen die Natur bietet. Vor allem im Winter werden die natürlichen Futterquellen durch die Fütterung des Menschen ergänzt. Während Wildvögel sich großteils nach dem jahreszeitlich unterschiedlichen Nahrungsangebot aus der Natur richten, kann ein Züchter im Handel das ganze Jahr über sämtliche Futtersorten beziehen. Zusätzlich zu den Saaten aus allen Teilen der Welt werden Keimfutter, Quellfutter, Obst, Gemü-
se, Insektennahrung, Eifutter und zahlreiche Nahrungsmittelergänzungen angeboten. Trotzdem ist es auch für unsere gezüchteten Vögel wichtig, den Zyklus der Jahreszeiten nachzuvollziehen. Das heißt, im Frühjahr werden Nahrungsangebot, Beleuchtungsdauer und Temperatur langsam gesteigert, in der Brut- und Mauserzeit kommt das volle Nahrungsangebot zur Anwendung, und im Spätherbst/Winter, somit in der Ruhezeit, wird wieder auf eine kargere Nahrung umgestellt, da auch unsere Vögel diesen natürlichen Wandel der Jahreszeiten brauchen. Wie viel Zeit verbringst du mit deinen Vögeln? Wie schaut der Tagesablauf eines Züchters aus? Der Tagesablauf ist bei mei-
nem Hobby stark geprägt von der Jahreszeit. In der Ruhezeit genügt die Versorgung mit frischem Wasser, Körnerfutter und gelegentlich die Beigabe von Salat oder Karotten. Die Brutzeit stellt da schon ganz andere Anforderungen. Morgens, mittags und abends wird frisch angerührtes Eifutter verfüttert, welches aus verschiedenen Komponenten besteht. Die Vögel müssen genau beobachtet werden, um optimale Paarzusammenstellungen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Jungenaufzucht gut funktioniert. Wichtig sind natürlich ebenfalls die Sauberkeit und die Belüftung der Zuchtanlage. Wenn man selbst ein Vogelhaus bauen möchte, auf welche
Details muss geachtet werden? Wichtig ist vor allem, dass das Futter nicht großflächig aufgestreut wird, da die Vögel damit unweigerlich mit dem Kot anderer Vögel in Verbindung kommen würden und so Infektionsherde auftreten können. Futtersilos sind hier eine einfache, aber durchaus sehr effiziente Möglichkeit, immer nur so viel Futter nachrutschen zu lassen, wie von den Vögeln weggefressen wird. Legt man Wert auf ein attraktives Futterhäuschen, z. B. im Tiroler Stil, kann und soll das auch mit einer Silovorrichtung kombiniert werden. Auf keinen Fall darf das Futter nass werden, es muss daher einen ausreichenden Schutz vor Regen und Schnee geben, damit das Futterhaus nicht zum Krankheitsherd wird. Ganz wichtig ist es außerdem, dass das Futterhaus so angebracht wird, dass sich keine Katzen anpirschen können oder bereits in Futterhausnähe auf der Lauer liegen. Millionen Vögel werden allein in Österreich jährlich das Opfer von Hauskatzen, und wer es mit den Vögeln tatsächlich gut meint, muss unbedingt bei der Standortauswahl des Vogelhauses berücksichtigen, dass dieses nicht zu einer tödlichen Falle wird.
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VÖGEL - DIE KÖNIGE DER LÜFTE
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Über die Freude und Faszination an der Vogelzucht
„Zillertaler“ Vogelzuchtverein Brixlegg und Umgebung
Vereinsausflug 2020 - Klein Tibet
„Das Leben wär nur halb so nett, wenn keiner einen Vogel hätt“ – wer kennt ihn nicht, diesen Spruch! Es gibt aber auch eine ganz besondere Spezies von Zeitgenossen, denen der eine Vogel, den mehr oder weniger ein jeder hat, nicht ausreicht. Diese Vogelfreunde halten 10, 20 oder mehr der Gefiederten in ihren Volieren und Züchterstuben und sorgen dafür, dass sich diese in der Brutzeit auch noch kräftig vermehren. Eine gezielte Zucht erfordert nicht nur sehr viel Fleiß und Fachkenntnisse, sondern ebenso entsprechende Gehege und Spezialfutter. Nicht zuletzt ist ein regelmäßiger Austausch von Zuchttieren mit Gleichgesinnten eine Voraussetzung, um seinen Bestand vital und artypisch zu erhalten. Hierzu ist ein Verein die ideale Plattform, um sich auf lokaler Ebene zu organisieren und weiter über Landes-, Bundes- und Weltverbände, über alle geografischen und sprachlichen Barrieren hinweg, mit Vogelfreunden zu verbinden und bei Ausstellungen in Konkurrenz zu treten. Unser Vogelliebhaber- und Vogelzuchtverein Brixlegg und Umgebung, der seinen Wirkungskreis schon lange schwerpunktmäßig im Zillertal gefunden hat, ist einer dieser Vereine. Seit 1998 haben wir im Gartenzentrum Kerschdorfer in
Stumm auch international vielbeachtete Ausstellungen veranstaltet, die sich in den letzen Jahren in die Festhalle nach Fügen verlagert haben. Wie fast alle anderen Veranstaltungen, hat leider auch unsere Ausstellung 2020 eine coronabedingte Absage ereilt. Für die am letzten Wochenende im Oktober geplante Schau im heurigen Jahr sind wir hingegen schon guter Dinge. Bei bester Bewirtung können dort Vogelfreunde ebenfalls gerne einen zwitschern! Apropos Corona: Dieses allgegenwärtige Schreckgespenst hat unter den Vogelzüchtern auch eine ganz andere, positiv besetzte Bedeutung, obwohl gleichfalls die hier gemeinte „Corona“ durch eine Mutation entstanden ist: In der englischen Grafschaft Gloster (eigentlich Gloucestershire)
ist nach dem ersten Weltkrieg eine Positurkanarienrasse entstanden, die als eines der wesentlichen Merkmale eine als „Corona“ bezeichnete Haube aufweist. Ein unerwartetes Phänomen, das die Corona-Zeit mit sich gebracht hat, besteht darin, dass das Interesse an der Vogelhaltung und -zucht wieder Aufwind verspürt. In den Jahren zuvor sind immer weniger Menschen bereit gewesen, sich durch die Haltung von Vögeln anbinden zu lassen und lieber „vogelfrei“ durch die Welt zu jetten. Die uns jetzt auferzwungene Bewegungseinschränkung hat hingegen ein wenig Tempo aus unserem Alltag genommen. Manch einer konzentriert sich wieder mehr auf sein direktes Umfeld, die Natur, seinen Garten und auf Haustiere. Einige haben
Ringwart Franz Kolb Kramsach, Obmann Matthias Wurm, Fügenberg (neu Radfeld) (v. l.)
dabei zudem ihre Freude entdeckt, sich mit Vögeln (groß geschrieben) zu beschäftigen. Vögel üben nicht nur eine Faszination durch ihren Gesang, ihre Vielfalt und Farbenpracht aus, ebenfalls das individuell arttypische Verhalten und die verschiedenen Ansprüche, welche sie an ihre Halter stellen, sind fordernd, interessant und lehrreich. Gezüchtet werden im Verein Vogelrassen aus allen Kontinenten, die sich z. T. schon seit über 500 Jahren in menschlicher Obhut befinden. In dieser langen Zeit ist, ausgehend von den Ursprungsformen, eine fast unüberschaubare Anzahl von neuen Farben und Merkmalen entstanden, von denen ein kleiner Querschnitt auf den Ausstellungen zu sehen ist. Neben den zahlreichen durch Züchterhand entstandenen Farben und Rassen gibt es aber auch eine wesentliche Zuchtrichtung, welche die Vögel in ihrem ursprünglichen Aussehen und ihrem natürlichen Verhalten bewahrt. Vielleicht sehen wir uns ja am 30. oder 31.Oktober auf unserer Schau in Fügen, wenn Corona nur noch auf den Köpfen unserer Glosterkanarien zu finden ist?! Vogelliebhaber- und Vogelzuchtverein Brixlegg und Umgebung Schriftführer Michael Gandler
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
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Fotos: Vogelliebhaber- und Vogelzuchtverein Brixlegg u. U.
VÖGEL - DIE KÖNIGE DER LÜFTE
Hakengimpel mit vier Tage alten Jungen
Kanarienvögel einen Tag alt
Positurkanarie Gloster Corona
Junge Majorstieglitze
Kanarienvögel 14 Tage alt
Kanarienvögel beim Schlüpfen
Schau 2015 in der Festhalle Fügen mit Kindergartenkindern
Preise 2018
Vereinsschau 2009 im Gartenzentrum Kerschdorfer
Scheckübergabe - Erlös der vom Verein ausgerichteten Bergmesse 2009 auf der Kapaunsalm: Zuchtwart Gerhard Moser aus Fügen, Bruder Martin von der Bubenburg und Altobmann Friedel Wasserer vom Pankrazberg (v. l.)
Vereinsschau 2017 in der Festhalle Fügen
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
ANNO DAZUMAL
VÖGEL - DIE KÖNIGE DER LÜFTE
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Alles für unsere gefiederten Freunde
Eine Fundgrube für Vogelliebhaber Ob Häuschen oder Futtervielfalt - die heimischen Geschäfte sind gerüstet für jegliches Vogelzubehör und jeglichen Vogelbedarf. Wie hier beim Hagebau Aschau und im Lagerhaus Ramsau.
1981
Hagebau Aschau
Mayrhofner Kindergartler zeigen sich von der Vogelvielfalt begeistert
Lagerhaus Ramsau
ZILLERTALER GEMEINDEBLICK
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
5 | 2021
Instandhaltungsarbeiten statt Wasservergnügen
Die Zillertaler Hallenbäder in Zeiten von Corona Während viele OutdoorSportanlagen auch im Lockdown unter besonderen Rahmenbedingungen geöffnet haben dürfen, befinden sich Sport- und Freizeitanlagen in Innenbereichen nach wie vor in der Warteschleife. Neben Fitnessstudios und Sporthallen sind ebenso die öffentlichen Zillertaler Hallenbäder vom Lockdown betroffen. Ein Überblick:
Lasten- und Pflichtenheft definierten Punkte hinsichtlich des Neubaus einer modernen und auf Nachhaltigkeit basierenden Bade- und Freizeitanlage in aussagekräftige Planunterlagen einzuarbeiten. Die endgültige Vergabe soll laut aktueller Zeitschiene ebenfalls im kommenden Sommer erfolgen.
Foto: Erlebnisbad Mayrhofen
Erlebnistherme Zillertal, Fügen: Sommer wie Winter warten in der Erlebnistherme Zillertal reine und pure Erholung sowie abwechslungsreiche Action. Aktuell ist das Tor zum Wellness-Refugium aufgrund der anhaltenden CoV-Pandemie ebenfalls behördlich geschlossen. Wer nun glaubt, dass geschlossen auch Stillstand bedeutet, täuscht hier. Um die Zeit während der behördlichen Betriebssperre durch Corona bestmöglich zu nutzen, werden Verbesserungs- und Instandhaltungsarbeiten an den bestehenden Anlagen vorgenommen, um bei Betriebsöffnung mit neuer Frische durchzustarten. Diesem ersten Schritt folgt sogleich ein zweiter, denn die Revisionsarbeiten in der Erlebnistherme werden
um fast sechs Monate vorgezogen. Neu: Bis der Traum von einem Tag in der wohltuenden Therme wieder möglich ist, verführt in Kürze der Online-Shop der Erlebnistherme Zillertal dazu, Sehnsucht in Form von Gutscheinen zu verschenken. Und noch ein Highlight steht in den Startlöchern: Die geplante Modernisierungs-Offensive. Im Februar 2020 ist das Siegerprojekt für die Rundumerneuerung der Erlebnistherme gekürt worden, und in der Zwangspause wird fleißig an den Plänen für den Umbau gearbeitet, denn nach der Optimierung bricht eine neue Ära für den Wellnesstempel und die Zillertaler an: urbanes Feeling, höchste Qualität und dennoch bodenständig-modern. Helles Holz, hohe Glasfronten und geradliniges Design kennzeichnen zukünftig den Innenbereich und sorgen für eine ruhige Atmosphäre und viel Weitblick auf die Bergwelt. Der Start für den Bau könnte bereits im Frühjahr 2022 sein. Mehr Informationen zur Erlebnistherme Zillertal finden Sie unter https://www.erlebnistherme-zillertal.at
Foto: EErlebnistherme Zillertal, Fügen
Erlebnisbad Mayrhofen: Seit 1.11.2020 ist das Erlebnisbad mittlerweile aufgrund der CoV-Pandemie geschlossen. Anstelle von abwechslungsreichem Wasserspaß im „Crazy River“, gemütlichem Abschalten im Sprudelbecken oder wohltuenden Aufgüssen und Behandlungen im Saunabereich wird die Zeit im heurigen Winter für Revisions- und Instandhaltungsarbeiten genutzt. In Bezug auf eine mögliche Wiedereröffnung überwiegt in der Mayrhofner Waldbadstraße der Optimismus jedoch dahingehend, dass sich die Situation spätestens im Frühjahr wieder bessert. Rückblickend auf die Sommersaison des Vorjahres konnte diese nämlich
sogar im Großen und Ganzen unter „normalen“ Bedingungen stattfinden, da die Einhaltung der coronabedingten Maßnahmen im Bädersektor durch die zusätzliche Öffnung des Freibadbereiches und damit der deutlichen Vergrößerung die Liege- und Wasserflächen wesentlich erleichtert worden war. Zudem gilt eine Übertragung des Virus im Chlorwasser nach wie vor als unwahrscheinlich. Für detaillierte Infos zur Wiedereröffnung oder die Bestellung von Wellness- und Erlebnisgutscheinen ist die Kontaktaufnahme jederzeit unter info@ erlebnisbad-mayrhofen.at möglich. Regelmäßige Updates gibt das Erlebnisbad auch auf seiner Facebook-Seite (Erlebnisbad Mayrhofen) und auf der Homepage http://www.erlebnisbad-mayrhofen.at bekannt. Während der Badebetrieb also vorerst in der Warteschleife hängt, befindet man sich in Bezug auf den Neubau des Erlebnisbades mitten im Vergabeverfahren zur Ermittlung eines Generalplaners. Der Schwerpunkt für die Bieter besteht aktuell darin, die vom Bauherrn im sogenannten
Erlebnistherme Zillertal, Fügen - Ostansicht Eingang nach Umbau
Instandhaltungsarbeiten statt Wasserspaß im Erlebnisbad Mayrhofen
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G'FREIDIG G'SUND
Das Naturgesetz der Schwingung Schwinge mit dem Fluss des Lebens! Leicht, fröhlich und beschwingt! Nichts steht still, alles ist in Bewegung. Auch unsere Gefühle erzeugen eine Schwingung, eine Frequenz in uns. Diese Frequenz wird in Hz gemessen. Wir sind die Schöpfer unserer Gefühle Niemand sagt: Ich bin mir bewusst, dass ich schlechte Gedanken habe, und deswegen fühle ich mich nicht gut. Die Menschen glauben oft, ihre schlechten Gefühle liegen an der Umwelt. Nein! Wir selbst rufen unsere Gefühle hervor! Beispiel „Beleidigt sein“: Ich bin beleidigt worden, und es steigt dadurch Wut in mir auf. Diese Wut beherrscht dann was ich denke und wie ich (auf mein Gegenüber) reagiere. Die Wut hat mich in der Hand. Alles in unserem Universum ist Energie und in ständiger Bewegung. Energie zeigt sich immer in einer Schwingung. Niedrige Schwingung Fühle ich Wut, Frust, Scham usw., ist mein gesamter Organismus in einer niedrigen Schwingung! Schmerz schwingt auf 0,1 bis 3 Hz; Angst auf 0,2 bis 3,3 Hz; Gereiztheit/Anspannung auf 0,9 bis 6,8 Hz. Hohe Schwingung Wenn ich in positiven Gefühlen bin, erhöht sich meine Schwingung. Großzügigkeit schwingt auf 95 Hz, Dankbarkeit, Mitgefühl und Liebe auf 150 Hz und mehr. Leichtigkeit oder Schwere Diesen Unterscheid nehme ich im Körper durch Leichtigkeit und Schwere wahr. Anziehung von Liebe - Fülle - Gesundheit - Geld Wenn ich gute Gedanken wähle und mich mit positiven Gefühlen darauf einlasse, bin ich in guter Schwingung, in hoher Frequenz. Dies setzt auch eine Anziehungskraft in Gang, die mir Liebe, Fülle, Gesundheit und auch Geld (Form der Energie) bringt. Ein Dankeschön-Tagebuch täglich geführt, wandelt meine Gedanken. Ich fokussiere mich auf die guten Dinge im Leben! Hohe Schwingung erschaffe du durch: lieben, danken, lächeln und lachen, singen, tanzen, malen, meditieren, Yoga und Co, spazieren gehen in der Natur / Sonne / Mond und Sterne / vielfältig Natur genießen – alles, was dir gut. Und natürlich auch Bio-Lebensmittel – das volle Korn, Obst und Wintergemüse (auch als Rohkost), Bauernbutter, kaltgepresste Öle, Nüsse. Segnen und beten hat eine Schwingung von 120 bis 350 Herz! Ich wünsche dir von Herzen: Schwinge mit dem Fluss des Lebens! Leicht, fröhlich und beschwingt! Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genussvollgesund.com, 0664 – 249 28 29 QUELLEN: Bob Proctor, Dr. Harshal Sancheti, Dr. David R Hawkins
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Land Tirol informiert
Vormerkungen für Covid-Impfungen Online für eine Covid-Impfung in Tirol vormerken lassen: Ab 1. Februar können dies impfwillige Personen, die in Tirol wohnhaft oder berufstätig sind und eine österreichische Sozialversicherungsnummer haben, unverbindlich unter www.tirol-impft.at machen. Konkret werden damit in einem ersten Schritt Impfwilligkeit, Impfstandort-Präferenzen sowie weitere persönliche Angaben vermerkt. In weiterer Folge werden diese Daten an die entsprechenden Impfstandorte übermittelt – vorgemerkte Personen erhalten dann Informationen, sobald die Impfstoffe verfügbar oder Terminbuchungen möglich sind. Eine Reihung wird ausschließlich auf Basis der Tiroler Impfstrategie und entsprechender Priorisierungen und je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe durchgeführt. Eine Vormerkung ist für die eigene Person sowie für Angehörige oder Vertrauenspersonen möglich. Nachdem persönliche Daten eingegeben worden sind, können sich Interessierte für Impfstandorte vormerken lassen. Zur Auswahl stehende Impfstationen werden nach Bedarf und Möglichkeit ergänzt. Alle vorgemerkten Personen erhalten eine Nachricht, sobald der Impfstoff in Tirol für ihre Personengruppe (entsprechend der Tiroler Impfstrategie) zur Verfügung steht. Eine konkrete Terminbuchung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Weiters werden Impfwillige die Möglichkeit haben, sich gegebenenfalls einer Berufs- oder Risikogruppe zuzuordnen. Die vorgemerkten Personen erhalten zur weiteren Vorgehensweise und konkreten Terminbuchung jedenfalls auf Basis ihrer bekanntgegebenen Daten
und Gruppenzugehörigkeiten eine weitere Nachricht an die jeweiligen Kontaktdaten: Personen, die sich für eine Impfstation vorgemerkt haben, erhalten eine Nachricht, wenn sie dort einen konkreten Impftermin einbuchen können. Personen, die sich im niedergelassenen Bereich vorgemerkt haben, werden bei Verfügbarkeit von Impfstoffen vom niedergelassenen Arzt oder der niedergelassenen Ärztin direkt kontaktiert. Eine Vormerkung soll ausschließlich über www. tirolimpft.at oder in Ausnahmefällen über die 1450 erfolgen. Entsprechend dem Tiroler Impfplan ist eine Covid-Impfung für Personen zw. 65 u. 80 Jahren nach derzeitigem Stand und Verfügbarkeit der Impfstoffe ab April vorgesehen. Die allgemeine Bevölkerung soll ab Mai/Juni geimpft werden. Risikopatientinnen und -patienten werden weiterhin gebeten, sich vorab mit den betreuenden Ärztinnen und Ärzten hinsichtlich einer Covid-Impfung zu beraten. Sollte bei dem/der betreffenden Arzt/ Ärztin keine gesonderte ImpfListe für (Hoch-)Risikopatienten geführt werden, können sich die Personen ebenfalls über www.tirolimpft.at unter Angabe ihrer Risikogruppenzugehörigkeit unverbindlich vormerken lassen - Mehrfachvormerkungen sollen vermieden werden.
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Appell des Gesundheitsamtes Schwaz
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Zur derzeitigen Situation der Menschen: Wir alle sind von der Pandemie und den daraus folgenden Vorschriften und Einschränkungen massiv betroffen. Unser früheres Leben mit florierender Wirtschaft, uneingeschränkten Sozialkontakten und Reisefreiheit ist seit einem Jahr zutiefst verändert, das Coronavirus hat große gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden angerichtet. Nachdem niemand von uns jemals eine solche weltumspannende Seuche miterlebt hat, hat Angst und Verunsicherung bei vielen stark zugenommen. Resignation, Ignoranz, Wut und Verzweiflung führen zu einer immer größer werdenden Ablehnung der immer noch dringend nötigen Maßnahmen. Zur aktuellen epidemiologischen Lage im Bezirk: Seit Herbst 2020 ist unser Bezirk teilweise merklich mehr mit Coronaerkrankungen und Todesfällen pro Kopf belastet als die meisten anderen Tiroler Bezirke. Was wir aus der Analyse der Fälle eindeutig ableiten können, ist, dass sich die überwiegende Anzahl der Ansteckungen im privaten Familien- und Freundeskreis ereignet. Das lässt den Rückschluss zu, dass vor allem im Umgang mit Familienmitgliedern und Freunden die Vorsichtsmaßnahmen nicht ausreichend gut eingehalten wurden. Seit Kurzem kommt in Tirol und v. a. in unserem Bezirk nun noch eine zusätzliche Verschärfung der Infektionslage durch das Auftreten sogenannter Virusmutationen hinzu. Das sind vereinfacht gesagt Anpassungsreaktionen, die alle Viren mit der Zeit zeigen, um weiter überleben und sich vermehren zu können. Das ist nun auch beim eigentlich derzeit
noch vorherrschendem Corona-Virus-Typus der Fall. Bei uns im Bezirk wurden bisher zwei verschiedene Virusmutationsvarianten nachgewiesen, nämlich die sogenannte Britische Variante UKB.1.1.7. und die SA Südafrikanische Variante, N 501 Y.V2. Wobei die Bezeichnung „Britisch und Südafrikanisch“ nur auf die Erstentdeckung der Mutationen hinweist. Beiden ist gemeinsam: Sie sind nach derzeitigem Kenntnisstand deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus. Daher führen Ansteckungen mit einer dieser Mutanten nach zu einer viel schnelleren Ausbreitung. Damit wird die Eindämmung der Pandemie noch schwieriger. Bis die Schutzimpfungen als einzige nachhaltige Lösung in der Breite und spürbar greifen, wird es ebenfalls noch einige Monate dauern. Voraussetzungen schrittweiser Rückkehr zur Normalität: Damit die Maßnahmen dennoch bald gelockert werden können, muss jede und jeder Einzelne durch entsprechendes Verhalten dazu beitragen, die Infektionszahlen weiter deutlich zu senken.
Also, liebe Menschen im Bezirk Schwaz. Wir sind eine kunterbunte Zusammensetzung aus Einheimischen, aus Mitbürgern mit Migrationshintergrund, aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern aus Hotellerie und Gastgewerbe, aus Gewerbe- und Industriebetrieben, mit deutscher oder anderer Muttersprache, christlich oder andersgläubig - allen ist uns eins aber gemein: der Wunsch nach Wiedereinkehr der Normalität! Was sollten wir also dafür tun? 1. Tragt bitte eure FFP2-Masken, wo es Vorschrift ist. 2. Abstand halten: mindestens 2 m, kann auch mehr sein. 3. Trefft euch nicht zu Hause mit mehreren Personen, die nicht zu eurer unmittelbaren Familie gehören. Erlaubt ist derzeit nur eine fremde Person in der eigenen Familie. 4. Vergesst nicht die Hygienemaßnahmen. Ordentliches Händewaschen und Händedesinfizieren mehrmals täglich. Nies- und Schnäuzhygiene. Schnäuzt in PapierTaschentücher. Niest und hustet in den Ellbogen. 5. Lasst euch testen! Wirkliche Sicherheit bekommt man nur
durch regelmäßiges Testen. Im Bezirk Schwaz kann man sich bei den meisten Hausärzten sowie über Selbstanmeldung im Internet unter www.tiroltestet. at mit Antigen-Schnelltests, in der Sportclinic Mayrhofen und in Stans an der Teststraße täglich gratis testen lassen. 6. Das gilt auch für Mitarbeiter in Betrieben, die selbst keine regelmäßigen betriebsinternen Mitarbeitertestungen machen. 7. Wenn ihr die Möglichkeit bekommt, lasst euch impfen! 8. Helft uns – der Gesundheitsbehörde der BH Schwaz – beim Contact Tracing! Damit wir die Kontaktpersonen von Corona-positiven Personen finden können, helft uns bitte mit ehrlichen Angaben. Wir müssen mit erneuter Anstrengung auch gegen unsere unterschwellige Verdrossenheit ankämpfen, und alles tun, damit wir bis zum aktuellen Ende des Lockdowns die Fallzahlen soweit senken können, dass eine Aufhebung des Lockdowns zumindest schrittweise möglich gemacht wird. „viribus unitis“- mit gemeinsamen Kräften können wir es schaffen! Strengen wir uns also an und beweisen es! Dr. Doris Zoglmeyer
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ZILLERTALER KUCHLKASTL Im Rahmen eines Lehrmenüs bereiteten Schüler/-innen der 2. Klassen unter den Anleitungen von FOL Hauser ein köstliches Dessert zu.
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Nachhaltige Ideen braucht das Land
„Global Goals Jam“ am BORG Zillertal
Topfensoufflé mit Orangenragout (Rezept für ca. 2 Portionen) Zutaten: • • • • • • • • • •
100 g Topfen 2 Eidotter 20 g Staubzucker 20 g Maizena 50 g Milch 50 g Sauerrahm 1 Prise Salz 2 Vanille 2 Eiklar 20 g Kristallzucker
Beim „Global Goals Design Jam“ setzten sich Schüler/ -innen der WIKO-Gruppe der 6 G und der 7 G einen ganzen Tag lang mit Umweltlösungen auseinander.
Zubereitung des Topfensoufflés:
Im Backrohr ein Wasserbad bei 180 °C vorbereiten. Kaffeetassen mit Butter ausstreichen und mit Kristallzucker ausstreuen. Eidotter und Staubzucker schaumig schlagen und mit Topfen, Maizena, Milch, Sauerrahm, Vanillemark und einer Prise Salz vermengen. Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee aufschlagen. Den Eischnee unter die Masse heben und in die gezuckerten Formen geben (3/4 voll machen). Bei 180 °C je nach Größe der Form ca. 25-30 Minuten garen.
Zubereitung der Orangensoße:
1/2 Liter frischen Orangensaft mit etwas Zucker und Grand Marnier auf 1/4 Liter einkochen und mit etwas Maizena leicht binden. Orangenfilets in die Soße geben und nicht mehr aufkochen lassen.
www.zillertaler-tourismusschulen.at
TUX GRATULIERT Am 26. Jänner konnte Frau Anna Hochmuth ihren 90. Geburtstag feiern. Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen der Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber viel Gesundheit.
Am 19. Jänner beschäftigten sich die 20 Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung des renommierten DesignThinking-Experten Markus Hormeß, Helga Mayr und Studenten/-innen virtuell der Herausforderung, wie sie das Zillertal zur innovativ nachhaltigsten Region der Welt gestalten können. Die Fragen, die sich die Jugendlichen dabei stellten, reichten von „Wie können wir die Umwelt für die Bevölkerung verbessern, um ihre Lebensqualität zu steigern?“ über „Wie können wir ein Mitspracherecht für Jugendliche in der Gestaltung einer ökologischen Zukunft schaffen, um die Zukunft nach den Vorstellungen der Menschen, die in der Zukunft leben, zu gestalten?“ bis hin zu „Wie können wir Gleichberechtigung für alle schaffen,
um eine bessere und faire Welt zu bekommen?“. Im Mittelpunkt standen die 17 Sustainable Development Goals (kurz SDGs) der Vereinten Nationen. Bei der Bearbeitung durchliefen die Jugendlichen drei Hauptphasen: Brainstorming, Bauen und Testen von Prototypen sowie eine finale Abschlusspräsentation. Immer wieder gab es hierbei Feedback: grüne Zettel für positive Rückmeldungen, rote für konstruktive Kritik. Zudem lernten die Teilnehmer/ -innen neue Programme, wie z. B. Miro, näher kennen. In den vier Teams - Team Plastik, Team Gleichberechtigung, Team Weiterverarbeitung, Team Wald – zeigten die teilnehmenden Gymnasiasten/-innen mit ihren genialen Ideen auf, inwiefern sie einen Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz leisten. Dem folgt nun die Nachbearbeitung, und man wird sehen, ob sich die eine oder andere Innovation noch weiterentwickelt oder sogar umsetzt.
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Kindergarten Mayrhofen
Betreuung in Lockdown-Zeiten Auch in diesem Kindergartenjahr läuft der Kindergartenbetrieb aufgrund der Lockdowns nicht so, wie wir es uns vorstellen würden. Wir wissen, dass der soziale Kontakt für die Kinder sehr wichtig ist, jedoch müssen wir die Maßnahmen/Anordnungen und Empfehlungen des Landes gerade in dieser herausfordernden Zeit annehmen und versuchen, diese bestmöglich umzusetzen. In der Zeit der Lockdowns werden Kinder, die es brauchen, in unserem Kindergarten betreut, der Rest der Kinder, die zu Hause sind, werden stets mit Sprach- und Liedgut, Malvorlagen u.v.m. versorgt. Die Feste Martin und Weihnachten konnten wir mit allen Kindern feiern, allerdings etwas ruhiger. Beim Nikolaus war dies etwas anders - zu dieser Zeit waren fast keine Kinder im Kindergarten, und so überbrachte der
Nikolaus eine Videobotschaft, in der er alle Kinder lobend erwähnte und ihnen mitteilte, dass er uns sehr wohl nicht vergessen und für alle Kinder etwas Nettes vorbereitet hat. Die Kinder müssen auf so viele Sachen verzichten, sowohl der Skikurs als auch das Faschingstreiben fällt heuer dem Lockdown zum Opfer. Wir hoffen, dass wir sehr bald wieder mit allen Kindern im Regelbetrieb arbeiten dürfen. Vielleicht können wir das Osterfest gemeinsam mit allen Kindern feiern! Als Leiterin unseres Kindergartens möchte ich mich bei meinem ganzen Team und beim Erhalter für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ein weiterer Dank ergeht an alle Eltern/Erziehungsberechtigten für das Verständnis in dieser herausfordernden Zeit. Liebe Grüße, Elisabeth mit Team
Herausforderungen gibt es immer. DIESE schaffen wir nur gemeinsam, wenn wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Mit positivem, vertrauensvollem Denken und Handeln.
BAUERNWEISHEIT Ist‘s an Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht. Tag der Apollonia - 9. Februar
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ROHRBERG GRATULIERT Frau Pfund Jennifer wurde für ihre sportlichen Höchstleistungen im Kickboxen, wo sie in den letzten Jahren zahlreiche Einzeltitel auf Landes- und Bundesebene sowie Topplatzierungen bei internationalen Kickboxbewerben und Weltmeisterschaften gewinnen konnte, ausgezeichnet. Bgm. Schreyer übergab an Frau Pfund Jennifer das Sportehrenzeichen der Gemeinde Rohrberg, diese Übergabe wurde aus COVID-Pandemie-Gründen im kleinsten Kreis durchgeführt.
Die Gemeinde Rohrberg gratuliert auf diesem Wege recht herzlich zu dieser Auszeichnung und wünscht weiterhin viel Erfolg die weitere sportliche Karriere!
ZELLBERG GRATULIERT Hundsbichler Maria, 75 Jahre Frau Hundsbichler Maria, Zellbergeben 82, feierte am 31. Jänner die Vollendung ihres 75. Lebensjahres. Bürgermeister Fankhauser Andreas überbrachte der rüstigen Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.
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Zeit für die richtige Entscheidung
Fotos: PTS Mayrhofen
Polytechnische Schule Mayrhofen die beste Vorbereitung auf die Lehre!
Nachtkästchen (Nußbaum und Zirbe)
Für alle Schülerinnen und Schüler, die bereits wissen, dass sie nach ihrem Pflichtschulabschluss (Ende 9. Schulbesuchsjahr) eine Lehrausbildung beginnen wollen, führt kein Weg an der Polytechnischen Schule (PTS) vorbei. Erklärtes Ziel der Polytechnischen Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler, ihren eigenen Interessen, Neigungen und Begabungen entsprechend, für den Übertritt in die Lehre und Berufsschule bestmöglich zu qualifizieren. Die PTS Mayrhofen bietet ihren Schülerinnen und Schüler eine umfassende Berufsorientierung an und ermöglicht ihnen, im Rahmen von drei „Berufspraktischen Wochen“ zusätzliche Erfahrung zu sammeln. Nach einer intensiven
Fachpraxis Tourismus: Zubereiten von Speisen
Fachpraxis Dienstleistungen: Schaufenstergestaltung
Orientierungsphase im Herbst, wählen die Schülerinnen und Schüler der PTS Mayrhofen einen der sechs angebotenen Fachbereiche Elektro/Metall, Bau/Holz, Digitale Fertigung, Tourismus, Handel-Büro/Gesundheit, Schönheit, Soziales oder Oberstufentraining. Moderne Unterrichtsräume mit einer hochwertigen Ausstattung, 24 Schüler-Notebooks, Werkstätten auf „Berufsschulniveau“ und ein zusätzlicher Informatikraum für CAD-Anwendungen ermöglichen einen zeitgemäßen und modernen Unterricht. Zusätzlich verfügt die PTS Mayrhofen über ein Labor für die digitale Fertigung, bestehend aus zwei 3D-Druckern, einen Schneidplotter, einer Thermopresse und einer digitalen Stickmaschine.
Fachpraxis Dienstleistungen: Gläserritzen
Fachpraxis Elektro: Stromstoßschaltung
Anmeldung für das Schuljahr 2021/22 Die Anmeldung für das kommende Schuljahr 2021/22 beginnt nach den Semesterferien. Anmeldungen sind vorrangig an folgenden Tagen möglich: • Montag, 15. Februar, 17.00 – 19.00 Uhr • Mittwoch, 24. Februar, 17.00 – 19.00 Uhr Wir bitten die Erziehungsberechtigten, persönlich mit ihrem Kind zur Anmeldung zu kommen. Das Original und eine Kopie der letzten Schulnachricht sind vorzulegen. Sollten Sie während der Anmeldetage verhindert sein, können Sie sich gerne telefonisch (05285 649 27-31) oder per E-Mail (direktion@ptsmayrhofen.tsn.at) mit der Di-
Fachpraxis Tourismus: Tischgestaltung
rektion in Verbindung setzen. Um die strengen Hygienebestimmungen einzuhalten und eine gestaffelte Abwicklung der Schülereinschreibung abzuwickeln, bitten wir um Bekanntgabe des gewünschten Zeitfensters und um elektronische Übermittlung des Anmeldeformulars bis spätestens 10. Februar. Die Anmeldeformulare wurden über die Mittelschulen verteilt. Alternativ steht das Anmeldeformular auf unserer Website (www.pts-mayrhofen. at) zum Download bereit. Dort finden Sie auch weitere Informationen zur Aufnahmsverfahrensverordnung. Wir freuen uns schon darauf, unsere neuen Schülerinnen und Schüler kennenzulernen.
Fachpraxis Bau: Mauern mit NF-Ziegel
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ZILLERTALER HEIMATSTIMME
Volksschule Kaltenbach
BUCHTIPP
Foto: Gemeinde Kaltenbach
Luftreinigungsgerät in Krankenhaus-Qualität
Mario Niederklapfer, Andrea Kohler-Widauer, Klaus Gasteiger (v. l.) freuen sich über das neue Luftreinigungsgerät.
Die Erkenntnisse der Wissenschaft, allen voran der Virologen, haben bereits zu einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geführt: regelmäßiges Händewaschen, Hände- und Oberflächendesinfektion, regelmäßig Lüften, Abstand halten und Maske tragen. Ein Thema, welches Experten von Anfang an bekannt gewesen ist, jedoch nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit erlangt, sind sogenannte Aerosole. Aerosole sind winzige, in der Luft schwebende Teilchen, die in einer zu hohen Konzentration, neben den bekannten Tröpfchen, zu den häufigsten Ansteckungswegen von Corona-Viren zählen. Es ist zwar medial immer wieder dazu aufgerufen worden, möglichst viel zu lüften, dies ist jedoch nicht nur aufgrund der niedrigen Außentemperaturen nur begrenzt möglich. Als Lösung empfehlen namhafte Wissenschaftler den Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte als ein vielversprechendes, technisches Hilfsmittel. Prof. Christian Kähler, Physiker für Fluiddynamik an der Universität München, hat mobile Raum-
luftfilter intensiv getestet. Für ihn können Luftfiltergeräte vor allem im Winter die Lösung für den sicheren Betrieb von Restaurants, Geschäften, Büros und Schulen sein. Die Gemeinde Kaltenbach ist bestrebt, alles zu tun, um die Fallzahlen in der Gemeinde möglichst gering zu halten. Bürgermeister Klaus Gasteiger will nichts unversucht lassen: „Die Schule als sozialer Ort des Lernens muss auch Sicherheit bieten. Wir tun unser Möglichstes, um unsere Kinder und unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Ein wichtiger Baustein dabei sind die neuen Luftreinigungsgeräte, welche für jede Klasse der Schule nunmehr übergeben werden konnten, und nach den Semesterferien zum Einsatz kommen.“ Die Gemeinde hat sich nach Vermittlung durch die GemNova Dienstleitungs GmbH, und nach gründlicher Prüfung mehrerer Luftreinigungslösungen für ein Gerät entschieden, dass seit mehr als einer Dekade in Krankenhäusern eingesetzt wird und von führenden internationa-
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len Laboren auf seine Wirksamkeit gegen die kritischsten Viren und Bakterien in der Luft, geprüft worden ist. Die mobile Luftreinigungslösung rensair der Firma caero.trade gmbh aus Innsbruck bietet eine hohe Luftverarbeitungskapazität und inaktiviert bis zu 99,98 % der sich in der Luft befindenden Viren und Bakterien. Die patentierte Technologie von rensair basiert auf der Kombination eines zylinderförmigen HEPA-13-Filters und ozonfreien UVC-Lichts, welches im Zentrum des Gerätes platziert ist. Dank dieser Kombination fängt der rensair Bakterien und Viren, einschließlich Coronaviren, nicht nur ein, sondern inaktiviert diese nachweislich, dank des im Zentrum platzierten UVCLichtes. Als Resultat verlässt den rensair ausschließlich und immer reine Luft. Neben Viren und Bakterien, ist der rensair ebenso nachweislich wirksam gegen andere sich in der Luft befindende Schadstoffe wie Schimmel, Hefe, Feinstaub und Allergene (z. B. Pollen) und somit eine langfristige Lösung für Schulen, auch nach dem Ende der aktuellen Corona-Pandemie. „Unsere anwesenden Schülerinnen, Schüler und Lehrerpersonen halten weiterhin möglichst großen Abstand, tragen Masken und waschen ihre Hände. Nach dem Stoßlüften hält zusätzlich der Luftreiniger in der Klasse die Atemluft rein. Mit diesem Bündel an Maßnahmen müssen wir uns nicht ständig um die Gesundheit Sorgen machen, können nach den Semesterferien wieder ein klein wenig Normalität in unsere Schule erleben“, so Direktor Mario Niederklapfer bei der Übergabe.
Die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft
Goethe lauschte einst Zillertaler Klängen In ihrem auf Grundlage akribischer Recherchen erarbeiteten Buch „Goethe und Carl August – Wechselfälle einer Freundschaft“ erzählt Goethe-Biografin Sigrid Damm die aufregende, an Widersprüchen, Höhen und Tiefen, persönlichen und politischen Wechselfällen reiche Geschichte der über fünfzigjährigen Freundschaft zwischen Goethe und dem Weimarer Herzog Carl August. Und noch etwas ist im Buch zu finden, nämlich der Hinweis darauf, dass am 15. Juni 1828, vier Jahre vor Goethes Tod, Tiroler Sänger mit dem Familiennamen Leo als Überraschungsgäste vor dem großen Dichter Lieder vortragen haben dürfen. Dabei handelt es sich um keine Geringeren als die Gebrüder Leo aus Zell am Ziller. „... Darüber hinaus hat der Hausherr an diesem Tag eine Überraschung für seine Besucher: Aus Tirol sind Musikanten gekommen, die Brüder Franz, Balthasar und Anton Leo. Sie erfreuen die Gäste mit ihrem Spiel, ihren Liedern. Goethes Tagebuch vermerkt: die Tyroler sangen bey Tische.“ Das im Insel Verlag erschienene, 319 Seiten starke Buch (ISBN: 978-3-458-17871-2) ist SPIEGELBestseller sowie Bestseller in Focus, Stern und Börsenblatt und auch als E-Book erhältlich.
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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK
Mehr als 460 Mio. Euro werden in Tirol investiert, davon über 43 Mio. im Zillertal
Foto: Land Tirol
Foto: Zillertaler Verkehrsbetriebe
Umfangreiches Verkehrsinfrastrukturpaket verabschiedet
DI Dr. Helmut Schreiner (Technischer Vorstand ZVB), LH Günther Platter, LH-Stv. Josef Geisler, ZVB-Vorstand Ing. DI (FH) Wolfgang Stöhr (v. l.)
Die Tiroler Landesregierung hat vergangenen Dienstag ein großes Verkehrsinfrastrukturpaket mit einem Volumen von rund 463 Millionen Euro (Tirol-Vertrag mit ÖBB, Regionalbahn Rum, Regionalbahn Völs, Stubaitalbahn, Zillertalbahn und Achenseebahn) verabschiedet. Im Zuge des mittelfristigen Investitionsprogramms der Zillertaler Verkehrsbetriebe werden 2021 bis 2025 43,2 Mio. Euro investiert. Der Landesanteil beträgt 16,6 Mio. Im Zuge dieses Pakets ist auch noch einmal die Umfahrung Fügen beschlossen und die Verkehrslösung für Mayrhofen festgehalten worden. „Die Zillertalbahn fährt in die Zukunft. Mit diesem Investitionspaket wird die Schmalspurbahn zur Hauptschlagader der Mobilität im Zillertal. Wir haben in der Regierung aber auch die Umsetzung der Umfahrung Fügen beschlossen und uns zu einer ganzheitlichen und nachhaltigen Verkehrslösung für die Marktgemeinde Mayrhofen bekannt. Diese umfasst neben dem Neu- und Umbau des Bahnhofs Mayrhofen ebenso die Neugestaltung der B 169 Zillertalstraße in diesem Bereich“, berichtet Lan-
deshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. Die Umfahrung Fügen hängt unmittelbar mit der Zillertalbahn zusammen, wird doch die Bahn in diesem Bereich auf einer Länge von 1,2 Kilometern verlegt, wodurch ebenfalls mehrere teils unfallträchtige Eisenbahnkreuzungen beseitigt werden. Der Grundstein für das Investitionsprogramm in die Zillertalbahn und in die Optimierung der Straßenverbindungen ist bereits 2012 mit dem „Strategieplan Zillertal“ des Planungsverbandes gelegt worden. Seit damals arbeiten der Planungsverband mit seinen Gemeinden, die Zillertaler Verkehrsbetriebe, Land und Bund intensiv zusammen. „Unser gemeinsames Ziel ist die Sicherung einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität sowie eine Entlastung der Bevölkerung im Zillertal“, erklärt Geisler. Herzstück Zillertalbahn Herzstück für die Mobilität im Zillertal ist die Zillertalbahn. Diese soll durch eine wesentliche Verkürzung der Fahrzeiten und mehr Komfort zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Tal werden. Die Fahrtzeit zwischen Mayrhofen und Jenbach wird von
Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler will mit umweltfreundlicher Mobilität die Bevölkerung im Zillertal entlasten.
55 auf 45 Minuten reduziert. Beschleunigte Pendler- und Schülerzüge werden die Strecke in 36 Minuten bewältigen. Zwischen Fügen und Mayrhofen wird ein Viertelstundentakt eingerichtet. LH-Stv. Geisler: „Mit dem heutigen Investitionspaket ist dieses Projekt endgültig aufgegleist.“ Maßnahmen-Paket Eine konkrete Maßnahme im Rahmen dieses Investitionspakets ist der zweigleisige Ausbau der Strecke Schlitters-Gagering auf einer Läng von zwei Kilometern. Damit wird die Voraussetzung für den neuen Fahrplan geschaffen. Eine weitere Maßnahme ist die Verlegung der Trasse zwischen Zell und Aschau mit der Anbindung der Zillertalarena in Rohrberg. Mit der Zusammenführung von Bahnhof und Talstation kann man künftig direkt von der Schiene auf die Piste kommen. Durch die Trassenverlegung können ebenso sieben Eisenbahnkreuzungen aufgelassen werden. Das bringt mehr Sicherheit und zudem eine weitere Reduktion der Fahrzeit. Ein wichtiges Thema ist die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.
Natürlich hängen all diese Investitionen auch unmittelbar mit der Umstellung der Zillertalbahn auf grünen Wasserstoff zusammen. 800.000 Liter Diesel verbraucht die Zillertalbahn pro Jahr und emittiert dabei 2.160 Tonnen CO2. „Ich möchte an dieser Stelle auch die regionalwirtschaftliche Bedeutung dieser Investitionen herausstreichen. Alleine mit der Umfahrung Fügen und den Investitionen in die Schieneninfrastruktur fließen 141 Millionen Euro in Projekte im Zillertal, Mayrhofen noch nicht eingerechnet. Damit sichern wir nicht nur die Mobilität im Zillertal, sondern setzen gleichfalls einen wesentlichen Impuls für die regionale Wirtschaft. Und den können wir in Tirol und im Zillertal gerade jetzt gut gebrauchen“, so der LH-Stellvertreter. Das Gesamtkonzept für die Mobilität im Zillertal hat viele Säulen. Dazu zählen neben der Zillertalbahn und deren Umstellung auf Wasserstoff, der Umfahrung Fügen und der Umgestaltung des Knotens Mayrhofen in eine Verkehrsdrescheibe für den öffentlichen Verkehr ebenfalls die E-Mobilität und der Radverkehr. Auf allen Ebenen wird entsprechend weitergearbeitet.
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Mayrhofen Ultraks werden Teil der „Golden Trail National Series“
Athleten kämpfen in Mayrhofen um das große Finale auf den Azoren Foto: Philipp Reiter
Bereits zum dritten Mal finden am 11. September die Mayrhofen Ultraks Zillertal statt. Neu in diesem Jahr ist, dass dabei die Wertung der Athletinnen und Athleten in die „Golden Trail National Serie“ aufgenommen wird. Dank der Unterstützung von Hauptsponsor Salomon ist nun Mayrhofen Ultraks Zillertal Teil der internationalen TrailSerie. Insgesamt müssen die Teilnehmer bei sechs Rennen in Österreich, Deutschland und der Schweiz Punkte sammeln, um beim Finale auf den Azoren dabei zu sein.
Der ÖAMTC rät: Unnötiges Risiko bei Skitouren vermeiden
Tipps für Tourengeher und Variantenfahrer
Aus diesem Grund hat der Experte der ÖAMTC-Flugrettung einige wichtige Tipps für Tourengeher und Variantenfahrer zusammengestellt. Grundsätzlich gilt, dass Ausrüstungsgegenstände wie Lawinenverschütteten-Suchgerät oder Lawinenschaufel sowie ein aufgeladenes Handy Standard bei jeder Tour sein sollten. Vorbereitung: Nicht nur Ski oder Snowboard gehören auf den Einsatz vorbereitet, auch
der Körper braucht das notwendige Training. „Grundkondition und skifahrerisches Können sind wichtige Voraussetzungen, um nicht während der Tour erschöpft aufgeben zu müssen. Auch die notwendige geistige Vorbereitung ist gut investierte Zeit, um immer wieder gesund nach Hause zu kommen.“ Planung: Das Studium von Lawinenlage-, Wetterberichten und dergleichen ist unerlässlich. Die papierlosen Medien
wie Internet, App und Co haben die Informationssammlung zusätzlich vereinfacht. Aber nicht alles, was man findet, wird auch verstanden. „Bergführer oder Einheimische können darüber hinaus oft wertvolle Hinweise geben.“ Ausrüstung: LVS-Gerät (Lawinenverschütteten-Suchgerät), Lawinenschaufel und Lawinensonde – ohne diese Grundausstattung sollte sich niemand außerhalb des gesicherten Skiraumes, sprich abseits der
Foto: ÖAMTC/Postl
Skitouren liegen im Trend – und das nicht erst seit diesem Winter. „Gerade in CoronaZeiten tauschen noch mehr Menschen ihre Alpinski gegen Tourenski“, berichtet der leitende Flugretter der Christophorus-Flotte, Markus Amon. „Leider zeigt sich allerdings auch immer wieder, dass Gefahren unterschätzt werden und Tourengeher unzureichend vorbereitet sind.“
Pisten, bewegen. „Der richtige Umgang damit gehört gelernt und muss immer wieder trainiert werden.“ Zusätzlich bietet der Markt noch eine Vielzahl weiterer Produkte an. Seien es Lawinenairbags, Recco-Reflektoren oder technische Hilfsmittel, um in den Schneemassen weiter atmen zu können. Und ebenso an das Handy, voll aufgeladen will gedacht sein. Information: Es gibt zahlreiche Seminare und Workshops, in denen die theoretischen Grundlagen rund um das Thema Lawinen sowie das Basiswissen zur Gefahrenerkennung vermittelt werden. „Wer öfter Touren geht, sollte daher auf jeden Fall zum Beispiel beim Alpenverein oder der Bergrettung einen Kurs absolvieren“, rät Amon. „Dabei erfährt man alles Wissenswerte zum Schneeprofil oder ebenfalls zur Handhabung des Lawinenpiepsers und der Sonde.“
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Es gibt eines, das sich schneller verbreitet als das Virus: Gerüchte Wir dürfen uns von Corona nicht auseinanderdividieren lassen, auch wenn der Albtraum einer ausgefallenen Wintersaison wahr geworden ist!
Liebe Zillertalerinnen, liebe Zillertaler! Auch wenn wir nicht ungern untereinander lebhaft diskutieren, haben wir Zillertaler bis jetzt immer zusammengehalten, wenn es darauf ankommt. Zugegeben schwieriger ist das aktuell beim unsichtbaren Feind Corona. Und auch wenn der Virus nicht greifbar ist, sind seine Auswirkungen für jeden von uns sichtbar und spürbar. Es sind schwierige Zeiten! Wir müssen uns einschränken, Abstand halten, Maske tragen und gleichzeitig dabei zusehen, wie Bekannte und Verwandte erkranken oder sogar sterben. Auch wenn wir uns alle der Gefahr bewusst sind, sinkt die Bereitschaft, die Maßnahmen mitzutragen während die Emotionen steigen. Verständlich, denn die Freiheit eines jeden Einzelnen ist unser höchstes Gut. Ein Stück Freiheit konnten wir mit der Öffnung der Skigebiete erreichen. Trotz aller Widrigkeiten und wirtschaftlichen Aspekte: Wir haben aufgesperrt und den Tirolerinnen und Tirolern schöne Tage in dieser ohnedies schwierigen Zeit ermöglicht. Wie haltlos die damit verbundene Kritik ist, wurde uns gerade in der vergangenen Woche von offizieller Stelle bestätigt: Vom Wintersport samt Seilbahnbetrieb geht keine Ansteckungsgefahr aus! Es konnte kein Cluster ausfindig gemacht und kein erhöhtes Infektionsrisiko festgestellt werden. Ich bin auch ein Verfechter von weiteren Öffnungsschritten. Die Situation im Vergleich zu vor einem Jahr ist eine völlig andere: Wir haben viel gelernt! Es gibt umfassende Präventionskonzepte, wir haben eine breit aufgestellte Testinfrastruktur, die Kontaktnachverfolgung funktioniert wesentlich besser und wir beginnen, die Risikogruppen zu impfen. Und dennoch ist es unbedingt notwendig, auf den letzten Metern uns selbst, unser Umfeld und insbesondere die Risikogruppen zu schützen. Denn wie schnell man sich anstecken kann, habe ich am eigenen Leib erleben müssen, ohne die Ansteckungsquelle nachvollziehen zu können. Ich möchte die Gelegenheit nützen, nochmals an die Vernunft und die Vorsicht jedes Einzelnen zu appellieren. Jeder Krankheitsfall ist einer zu viel! Ich kann Euch versichern: Ich werde alles unternehmen, damit nicht wenige schwarze Schafe unsere gemeinsamen Anstrengungen zunichte machen. Es gibt null Toleranz bei der Umgehung geltender Gesetze! Trotz angespannter Situation dürfen wir uns nicht spalten lassen. Gerüchte sind Gerüchte, Fakten sind Fakten. Nur zur Klarstellung: Nein, ich bin nicht mit der südafrikanischen Mutation infiziert. Nein, ich habe keine prominente Silvesterparty gefeiert. Und nein, ich war in den vergangenen Monaten nicht im Ausland. Mehr denn je habe ich seit Beginn der Krise jede einzelne Minute dazu genützt, um für unsere Betriebe da zu sein. Und das wird auch weiterhin so sein. Bleibt’s xund! Euer
Franz Hörl Abgeordneter zum Nationalrat
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