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Die Salzburgerin (November 2013)

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Die SALZBURGERIN November 2013

willkommen inder vielfalt

November 2013, 12. Jg., Nr. 7, € 3,50

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editorial

Lichtblicke

N

un ist er also wieder da, der dunkelste und trübste aller Monate, der November. Gerade haben wir unsere Tage wieder auf Winterzeit umgestellt und haben uns wohl alle noch nicht so ganz daran gewöhnt, dass die Sonne nun schon am Nachmittag untergeht und die Dämmerung beginnt. Abgesehen davon bringt die Zeitumstellung uns immer wieder aus dem Tritt, auch wenn es sich „nur“ um eine Stunde handelt. Immerhin folgt jeder Mensch seiner inneren Uhr, unser Organismus unterliegt einem gewohnten Rhythmus, der sich täglich wiederholt. Blutdruck, Pulsfrequenz, Körpertemperatur und die Hormonausschüttung richten sich nach eben diesem gewohnten Rhythmus. Die Zeitumstellung hat einen deutlichen Einfluss auf die innere Uhr und wirkt sich nicht eben positiv auf unseren Schlaf-WachRhythmus und unsere Gesundheit aus. Bis sich der Körper an die Veränderung angepasst hat, vergehen vier bis (in seltenen Fällen) 14 Tage! In der Zeit fühlen wir uns, als hätten wir einen Mini-Jetlag, Schlafstörungen, dauernde Müdigkeit oder depressive Verstimmung können die Symptome sein. Meist passt sich das Wetter auch gleich unserer Stimmungslage an. Grau, kalt, regnerisch, garniert mit viel Nebel und wenig Sonne fällt es einem nicht gerade leicht, den November zu lieben. Ja, Sie haben es wahrscheinlich erkannt, der November ist nicht ge-

rade mein Lieblingsmonat. Nun habe ich also die Wahl: Soll ich mich einen Monat, 30 Tage lang, der trüben Stimmung hingeben, jammern, seufzen und so meine Unlust nähren? Oder überlege ich mir, ob ich dem November nicht doch auch etwas Positives abgewinnen kann? Und siehe da, bei näherer Betrachtung fallen einem tatsächlich so einige Highlights ein, die dieser Monat zu bieten hat: Nach dem Weltcup-Saisonauftakt in Sölden Ende Oktober kommt der Skizirkus im November endlich wieder so richtig in Schwung, und auch für aktive Skisportler eröffnen die ersten Skigebiete. Die Gastronomiemesse „Alles für den Gast“ bringt samt ihrer Side-Events alljährlich im November Schwung in die Mozartstadt und ab 21. November locken schon wieder der Salzburger Christkindlmarkt und die ersten Krampusläufe der Saison! Abgesehen davon kann man endlich die Wintergarderobe auspacken, sich in flauschige Schals und Pullis vergraben und der Ruhe und Gemütlichkeit frönen. Denn in spätestens einem Monat nimmt der Trubel um Advent und Weihnachten ohnehin seinen Lauf ... In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen genussvollen November und schöne Stunden mit der SALZBURGERIN! Ihre Doris Thallinger Chefredakteurin

Die Salzburgerin hat 100.000 LeserInnen pro Ausgabe ohne Bayern! Quelle: CAWI-Print 2012, 5.000 Online Interviews, 14–65 Jahre, GfK Austria, März–Juni 2012, LPA. Detaillierten Ergebnisse finden Sie unter: www.diesalzburgerin.com/cawi2012.pdf

Impressum

Die SALZBURGERIN Das Magazin für Salzburg und Bayern Medieninhaber: Kaindl-Hönig Media GmbH haus der kreativen, Eschenbachgasse 6, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662/62 44 11-0, Fax: +43 (0) 662/62 44 11-11, www.diesalzburgerin.at, office@diesalzburgerin.at Geschäftsführung: Stephan Kaindl-Hönig, geschaeftsfuehrung@diesalzburgerin.at Assistentin der Geschäftsführung:  Dina Fleischmann, Tel. +43 (0) 662/62 44 11-20, dina.fleischmann@diesalzburgerin.at Chefredakteurin: Mag. Doris Thallinger Redakteure: Eva Pittertschatscher, MA, Dr. René Herndl, Mag. Maria Riedler, Mag. Andrea Zeidler, Renate Held, Hans Adrowitzer, Mag. Kathrin Thoma-Bregar, Melitta Hinterauer, Bernhard Strobl

red. Kontakt: redaktion@diesalzburgerin.at Lektorat: Eva Pittertschatscher, MA Fotografie: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH, www.kaindl-hoenig.com Grafik: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH, Barbara Kail (Leitung), Veronika Oberhauer, grafik@diesalzburgerin.at Datenübermittlung: grafik@diesalzburgerin.at Anzeigenleitung: Dina Fleischmann, anzeigen@diesalzburgerin.at Anzeigen: anzeigen@diesalzburgerin.at Anzeigenannahme auch für Die Oberösterreicherin, Die Vorarlbergerin, Tirolerin, Die Steirerin, Kärntner Monat, Alpe Adria Magazin und wienlive Abo-Bestellung: abo@diesalzburgerin.at Die SALZBURGERIN erscheint 8-mal im Jahr Verkaufspreis: Heft: € 3,50; Jahres-Abo: € 24,00 Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei Kaindl-Hönig Media GmbH. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers dar. Herausgeber und Redaktion

übernehmen keine Verantwortung bezüglich Nachahmung oder praktischer Anwendung von in dieser Ausgabe unterbreiteten Vorschlägen. Verbreitung: Bundesland Salzburg und Bayern (Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Altötting) Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. Vertrieb Bayern: Lokale Distributoren und Deutsche Post Herstellung und Druck: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH


Inhalt

November 2013

Streiflichter

20 Frauen beim Bundesheer

Foto: Österreichisches Bundesheer

14 18 62 114

Salzburgstreiflichter Bayernstreiflichter Regionenstreiflichter Wirtschaftsstreiflichter

Reportage 20

Im Gleichschritt, marsch! Frauen beim Bundesheer

Menschen 26

Rudolf Zrost Im Porträt

Kunst & Kultur & Gesellschaft 30 34

Mundartliteratur Dialekt als Sprache des Herzens Veranstaltungskalender

Mode & Schmuck

38 Gut gerüstet

Foto: maloja

38 44

Gut gerüstet Die Outdoortrends bei Schnee und Kälte Mode Must-haves

Schönheit 52 53 56

Der gepflegte Mann Schönheitspflege für das starke Geschlecht Beauty Must-haves Operation Schönheit Der Trend zur Ästhetischen Chirurgie

Gesundheit & Wellness

52 Der gepflegte Mann 4 | Die Salzburgerin

Foto: GooDAura/Fotolia.com

66

Schmerz, lass nach! Möglichkeiten der Schmerztherapie

Freizeit & Sport 80

Powerfrau Karatekämpferin Alisa Buchinger


Die Salzburgerin – für Sie, Ihn und die ganze Familie

Kulinarik & Genuss

82 Das schwarze Gold

Foto: Okea/Fotolia.com

82 86 90

Das schwarze Gold Zu Gast in Triest, der Stadt des Kaffees Gans fürs Gaumen-Glück Die Tradition des Gansl-Essens Gastro vorgestellt Lackner’s Auszeit

Wohnen & Design 96 100 104

Kachelofen, Kamin & Co Tipps fürs richtige Heizen Schlafzimmermenschen Wie man sich bettet, so liegt man Wohn Must-haves

Wirtschaft & Finanz 106 112

Der Weg zum Traumjob Was Personalentscheider überzeugt Wirtschaftsspots

Auto & Motorrad

116 Automobile Highlights

Foto: BMW

116

Alles neu macht der Herbst Die automobilen Highlights der IAA

Reise 118

Norwegen und die Lofoten Die Reise zum Polarlicht

Sammelsurium

118 Reise zum Polarlicht 6 | Die Salzburgerin

Foto: Kristian Nashoug

122 126 128 129 130

Multimedia-Tipps Rätselseite Kinderseite Eltern-Kind Seite Astroseite

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Die nächste Ausgabe der SALZBURGERIN ist ab 29. November 2013 im Handel erhältlich.


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Der Name Steinecker steht in der Modebranche für Eleganz und Glamour pur. Hochzeitskleider für den schönsten Tag im Leben, aber auch Outfits für viele schöne, besondere Abende, die einen großen Auftritt verlangen, sind in den Hochzeits- und Ballmodehäusern Steinecker in Randegg, Graz und Salzburg zu finden.

F

igurbetont, puristisch oder aufwendige Kompositionen aus Tüll – jedes Brautkleid aus der aktuellen Hochzeitskollektion versprüht seinen eigenen Charme. Und auch wenn große Roben und märchenhafte Prinzessinnenkleider nie aus der Mode kommen und sich immer größter Beliebtheit erfreuen, zeichnen sich dennoch auch neue Trends ab. Sehr schlicht und clean muten die edlen, puristischen Kleider aus Mikado-Seide an, die durch raffinierte Ausschnitte zu absoluten Hinguckern werden. Ebenso im Kommen sind figurbetonte Spitzenkleider mit tiefem Rückenausschnitt und Kleider im Vintage-Stil der 20er-Jahre. Aber nicht nur die Braut wird im Steinecker Hochzeitshaus fündig; auch Bräutigam, Brautmutter sowie die gesamte Hochzeitsgesellschaft erleben eine riesige Auswahl an Kleidern und Roben für jeden Geschmack.

Große Mode für große Auftritte Die aktuelle Abendmode präsentiert sich heuer in kräftigen Farben. Edelsteine wie Rubin, Opal, Saphir und Smaragd haben die aktuelle Kollektion ebenso inspiriert wie die Edelmetalle Gold und Silber. Klassische Farben wie Schwarz und Nude-Töne bleiben uns natürlich auch in der heu-

8 | Die Salzburgerin


teinecke

coverstory

rigen Ballsaison erhalten. Die sehr figurbetonten Kleider sind durchwegs aufwendig gefertigt aus Spitze, Chiffon, Satin oder Jersey und bestechen mit raffinierten Rückenausschnitten und interessanten Trägerlösungen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Taille. Diese wird mit Gürteln, Bändern, Raffungen und Bestickungen perfekt in Szene gesetzt.

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Die Salzburgerin | 9


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Messe:

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Die n o i t a n i Fasz s r e u e F des 10 | Die Salzburgerin

Schon immer zog es den Menschen zum Feuer. Und wem wird nicht warm ums Herz beim Gedanken an die Behaglichkeit, die ein Lagerfeuer verbreitet? In Zeiten, in denen offenes Feuer nur noch selten zu erleben ist, gesetzliche Auflagen oder empfindliche Nachbarn selbst das Grillvergnügen auf der eigenen Terrasse vermiesen, präsentiert sich mit dem „mawota – the magic wondertable“ die ideale Lösung: ein hochwertiger Eventtisch mit integrierter Feuerstelle für bestes Koch-, Grill- und Genusserlebnis drinnen und draußen!


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arm und geschmeidig züngeln die Flammen empor. Feuer symbolisiert Geselligkeit, seit jeher haben sich die Menschen rund ums Feuer versammelt. Und daran hat sich bis heute nichts geändert: Der mawota – the magic wondertable zieht alle Blicke auf sich. Und wie es schon früher das Lagerfeuer schaffte, so lockt heute der mawota mit seiner integrierten Feuerstelle die Menschen geradezu magisch an. Ein innovatives Konzept, faszinierend in seiner Einfachheit und seiner Vielfältigkeit gleichermaßen. „Man kann diesen Tisch durchaus als Kommunikationsplattform betrachten“, so Wolfgang Hagn, Inhaber des Weindomizils Mailberg und stolzer Besitzer des hochwertigen Möbels. „Wer den Tisch sieht, geht automatisch darauf zu, sei es aus Neugierde oder sei es, um sich die Hände zu wärmen. Und schon kommen auch wildfremde Menschen miteinander ins Gespräch.“

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Das Lagerfeuer des 21. Jahrhunderts Die Optik des Feuers zieht die Menschen an. Gemeinsam zu kochen und zu genießen, verbindet. Die Zeit ist wertvoll geworden, die man in der realen Welt miteinander verbringen kann. Und diese Zeit hilft der mawota, optimal zu nutzen. Vorbei sind die Zeiten, zu denen einer immer abseits am Grill oder Herd steht. Am mawota versammelt man sich rund ums Feuer, rund um die Grill- und Teppanyakistelle und kocht gemeinsam, tauscht Tipps aus, genießt das gemeinsame Ritual der Speisenzubereitung. Ob privat oder in der Gastronomie, wenn Leute aufeinander treffen, die einander bislang nicht kennen, erfährt die zwischenmenschliche Kommunikation eine gänzlich neue Dynamik. Wer den mawota entdeckt, will ihn erkunden, und ist man sich erst einmal am flackernden Feuer des Eventtisches begegnet, ist das erste Eis schon gebrochen und das Gespräch nimmt fast automatisch seinen Lauf. Das Prinzip Lagerfeuer wird neu erlebt, sozusagen kultiviert auf höchstem Niveau. Ein Tisch – jede Menge Möglichkeiten Auffällig unaufdringlich wird der mawota stets zum Zentrum des Geschehens, fügt sich dabei doch harmonisch in die jeweilige Gegebenheit ein und passt sich an jeden Anlass an. Ohne Werkzeug, mit nur wenigen Handgriffen verwandelt man den „magic wondertable“ von der stylishen Eisbar mit LED-beleuchtetem Flaschenkühler zum Fine-Art-BBQ-Grill, zur modernen TeppanyakiKochstelle oder gar zur zentralen Ofenplatte für Wok & Co. Das simple und doch geniale Geheimnis dahinter steckt in den modularen Elementeinsätzen:

Der Edelstahl Ethanolbrenner mit Sicherheitsglas bringt das Ambiente des Lagerfeuers in unsere Wohnzimmer. Vollkommen rauchund geruchsfrei flackert das Feuer auch Indoor beschaulich hinter Glas.Die Fans der guten alten Grillkohle können aber natürlich auch in der Edelstahl Feuerwanne die Glut entfachen und auf dem Edelstahl Grillrost dem Fine-Art-BBQ frönen. Die Edelstahl Teppanyaki Platte funktioniert am besten in Verbindung mit dem Ethanolbrenner. Nach kurzer Zeit erreicht die Platte über die gesamte Fläche eine gleichmäßige Temperatur von ca. 200 Grad Celsius. Ideal für den Indoor-Grillspaß! Die Ofenplatte eignet sich für normale Töpfe ebenso wie für den Wok, FondueGeschirr oder auch einen großen Glühweinkessel, am besten in Kombination mit Maroni, die rund um den Kessel direkt auf der Ofenplatte gebraten werden. Und nicht zuletzt zählt der Naturfiberglas Weinkühler mit changierender LED Beleuchtung zu den Einsätzen, die den magic wondertable erst so wundervoll machen. Um den Tisch im Standardmaß von 118 x 118 Zentimetern finden acht Personen bequem sitzend Platz. Sonderanfertigungen in anderen Größen sind selbstverständlich möglich. Auch in der Höhe variiert der wandelbare Eventtisch. Neben dem Esstisch ist der mawota als Loungetisch für chillige Sitzecken, als Stehtisch und – für die Gastronomie relevant – in Mittelhöhe von 94 Zentimetern erhältlich. Da sich der magic wondertable auch auf Veranstaltungen und im Catering besonders gut macht, wurde der Stehtisch sogar als mobile Variante entwickelt, überall und jederzeit einsetzbar. Wenn die Grillfläche optimal ausgenutzt wird, können mit nur einem mawota bis zu 30 Personen durchgehend mit Leckereien vom Grill versorgt werden. Durch das gemütliche Beisammensein und den komplett entschleunigten Speisegenuss erhält der Begriff „Slow Food“ eine komplett neue Bedeutung. Der Star des Abends Ist der magic wondertable in jeder Hinsicht genial, so kristallisiert sich zunehmend die Edelstahl Teppanyaki Platte in Kombination mit dem Ethanolbrenner als DER Star in Gastronomie und auch in Privathaushalten heraus. Der Ethanolbrenner erzeugt ein relativ „pflegeleichtes“ Feuer. Wunderschön anzusehen, aber ohne jegliche Rauch- und Geruchsentwicklung erzeugt es auch keinerlei Funkenflug. Ideal also für Innenräume und den Grillspaß ganz unabhängig von Jahreszeiten und Wetter. Die relativ geringe Hitze von rund 200 Grad Celsius sorgt dafür, dass das Grillgut gleichmäßig und schonend zubereitet wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Das Fett spritzt nicht und auch der typische Geruch und Rauch von heißem Fett bleiben aus!

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sonderthema einrichten und wohnen

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sonderthema einrichten und wohnen titelstory

Feuerstelle auf höchstem Niveau Höchster Qualitätsanspruch stand von Anbeginn an oberster Stelle. „Bis auf den Sonnenschirm, der in der Schweiz erzeugt wird und die Edelstahl Teppanyaki Platte, die ein bayerisches Unternehmen – aus österreichischem Stahl – herstellt, ist der magic wondertable zu hundert Prozent ‚Made in Austria‘, erläutert mawota-Geschäftsführerin Isabella Tillian. „Der magic wondertable ist so konzipiert, dass er mindestens drei Generationen überdauert“, bestätigt auch Peter Haas, Gastronom am Wiener Stephansdom. Der Entstehungsprozess bis das Konzept des magic wondertables so weit ausgereift war, hat einige Jahre mit laufenden Adaptionen und Verbesserungen und nicht wenige „heiße“ Nächte in Anspruch genommen, in denen die Entwickler gemeinsam mit (potenziellen) Kunden, Lieferanten und Freunden guten Essens jedes Detail ausgetüftelt haben. Vom Sonnenschirm mit Tischbeleuchtung über die erhöhten Vor-

richtungen für Menagerie, Aschenbecher o.ä. bis hin zum integrierten Backofen – der magic wondertable überlässt nichts dem Zufall. So spielt der Eventtisch heute alle Stücke und ist in Privathaushalten ebenso vertreten wie in Gastronomiebetrieben, die den Mehrwert für ihre Gäste erkannt haben. Und es geht hurtig weiter. Das Team von mawota arbeitet weiterhin ständig daran, den Eventtisch zu perfektionieren. In den nächsten Jahren sind noch jede Menge innovative Aufsätze und viel neues Zubehör geplant!

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12 | Die Salzburgerin

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Weihnachtsmarkt Stiegl-Brauwelt

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nter dem Motto „Es muss nicht immer Glühwein sein“ findet von 28. November bis 22. Dezember, jeweils Donnerstag bis Sonntag von 16 bis 19 Uhr, der StieglBrauwelt Weihnachtsmarkt statt. Eine ganz frisch entwickelte Weihnachtsdrink-Variante ist das Stiegl-Glühbier. Wer nun glaubt, es handle sich hier schlicht um warmgemachtes Bier, irrt. Etwas komplexer und daher auch ungleich schmackhafter ist diese Kreation. Dies und noch viel mehr hat der Stiegl-Weihnachtsmarkt zu bieten. www.diesalzburgerin.at

120 Jahre Salzburger Landestheater

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Foto: wildbild

heaterspiel, Tanz und Opernaufführungen haben in Salzburg eine fest verankerte Tradition, insbesondere am Makartplatz. Das Theater, das heute den Namen „Salzburger Landestheater” trägt, feierte am 1. Oktober 2013 sein 120-jähriges Bestehen – Grund genug, das Jubiläum mit einer Gala zu feiern. Unter den geladenen Gästen waren u.a. Landeshauptmann Wilfried Haslauer, die Landtagsabgeordnete Brigitta Pallauf und Sozialreferent Landesrat Heinrich Schellhorn.

Bild: Wilfried Haslauer, Brigitte Pallauf und Heinrich Schellhorn www.diesalzburgerin.at

Abschied von

Peter Schattanek Gründer, Herausgeber und langjähriger Geschäftsführer der TIROLERIN * 10.September 1947 † 21. Oktober 2013

D

er Gründer und Herausgeber der Tirolerin, Peter Schattanek, ist am 21. Oktober 2013 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren verstorben. Pioniergeist am Mediensektor bewies der Stubaier Peter Schattanek bereits Anfang der Siebzigerjahre mit der

14 | Die Salzburgerin

Gründung der Lokalzeitung KONTAKT für das Stubai- und Wipptal. Das 25 Jahre lang wöchentlich erscheinende Blatt war ein Vorgänger der heutigen „Bezirksblätter“. Die TIROLERIN gründete Schattanek im Jahre 1988. Für die damalige Zeit stellte eine Vierfarbillustrierte mit regionalem Charakter noch eine echte Novität dar und wurde von nicht wenigen belächelt. Nach der ersten, mit 48 Seiten erschienenen Ausgabe entwickelte sich die TIROLERIN geradezu fulminant zur größten Frauen- und Lifestyle-Illustrierten des Landes. Peter Schattaneks Vision, das Konzept der

TIROLERIN auf andere Bundesländer auszuweiten, wurde mit dem Einstieg der Moser Holding im Jahr 2006 sukzessive umgesetzt. So gibt es heute mit den „Bundesländerinnen“ einen österreichweiten Magazinring, welcher von der „Vorarlbergerin“ über die „Oberösterreicherin“ und „Salzburgerin“ bis zur „Steirerin“ reicht. Bis zum Schluss arbeitete Peter Schattanek unermüdlich im Anzeigenverkauf der TIROLERIN mit. Peter Schattanek hat mit seinem enormen persönlichen Einsatz, mit großem Weitblick und Zielstrebigkeit die Entwicklung der TIROLERIN vorangetrieben.


Salzburg

schönheit

Hommage an die Frau

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Foto: Andreas Kolarik

ach New York, Moskau, Zürich und Berlin wurde im Oktober in Schloss Hellbrunn in Salzburg die neue Damenuhrkollektion „Pavonina“ von Glashütte Original präsentiert. Die Premiere erfolgte im Stil der 20er-Jahre unter dem Motto „Eine glanzvolle Hommage an die Frau“. Die Modelle der Kollektion Pavonina zeugen von einem beeindruckenden Repertoire an Vielfalt, von puristisch modern über klassisch elegant und verspielt. Bild: Annalisa Jacke-Nadler, Dieter Pachner, Ilse Nadler

Joe Pichler und Afrika Extrem

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Foto: wildbild

m 12. Oktober berichtete der Abenteurer Joe Pichler im Oval im Salzburger Europark in seiner neuen Live Film- und Diashow über das Abenteuer Afrika – Von Äthiopien bis Madagaskar. Darin erzählt er von einem Afrika abseits der ausgetretenen Reisepfade und einer Reise tief ins Herz des schwarzen Kontinents. 25.000 Kilometer fuhr der Salzburger mit dem Motorrad durch Afrika. Er durchquerte u.a. die Danakil Wüste und traf auf das archaische Volk der Afar. www.diesalzburgerin.at

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Salzburg schönheit

14. Promenteus Verleihung

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Foto: Schwaiger/Bachofner CTS

ie Pro Mente Salzburg setzte am 10. Oktober in der Residenz Salzburg mit der 14. Promenteus Verleihung die Tradition der Auszeichnung von engagierten Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen fort, die sich um die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen verdient gemacht haben. Die PreisträgerInnen 2013 sind die BILLA AG Region Pinzgau Mittersill, das Romantik Hotel Moisl Abtenau und die Tel24 GmbH Salzburg. Der Ehren-Promenteus ging an den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Landesgruppe Salzburg.

Jazz & The City 2013

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Foto: Andreas Kolarik

olumbianisches Harfenspiel und portugiesische Melancholie, so lautete der krönende Abschluss des diesjährigen Festivals Jazz & The City. Das Salzburger Landestheater war bis auf den letzten Platz besetzt, als Edmar Castaneda mit Andrea Tierra zum Grande Finale des Jazz & The City 2013 antrat. Fünf Tage lang entführte das Jazzfestival rund 30.000 Musikfans auf eine musikalische Reise um die ganze Welt. 2014 findet Jazz & The City von 15. bis 19. Oktober statt. Bild: Andrea Tierra und Edmar Castaneda

Haar-Avantgarde aus L.A.

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Foto: wildbild

er österreichische Starfriseur Mario Krankl begeisterte im Rahmen der Colorzoom 2013 Tausende internationale Friseure mit seiner Avantgarde-Kollektion. Rund 120 Kilogramm Haarmaterial und Frisurenkreationen made in Salzburg wurden eingeflogen, um bei der Show in Los Angeles rund 2.500 Gäste aus aller Welt zu begeistern. Mit dem russischen Designerduo Haik & Fedya und den Moskauer Models von Bionica wurde die Goldwell Avantgarde-Kollektion auf die Bühne gebracht. www.diesalzburgerin.at

Misc.Fashion Wandertag

H

erbstzeit ist Wanderzeit. Unter diesem Motto lud Michaela Schirlbauer am 24. Oktober zum ersten Misc.Fashion Wandertag. Den Kunden die unmittelbare Umgebung der Salzburger Altstadt näher zu bringen und aufzuzeigen, „was sich hier alles tut“, war Michaela Schirlbauers Ziel. Ausgangspunkt waren der Mozartplatz mit seiner historischen Geschichte sowie die Judengasse. Zu den Stationen zählen u.a. die Galerie Lumas und die Beauty Art Lounge.

Brausilvester im Steinlechner

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Foto: wildbild, Sandra Stojkov

ilvester fand heuer im Steinlechner bereits am 3. Oktober statt. Was einige zuerst für einen verspäteten Aprilscherz hielten, war nicht nur ein außergewöhnliches Event bei Salzburgs Szenewirt Nr.1, sondern hatte einen belegbaren geschichtlichen Hintergrund: Früher begann die Biersaison zu Michaeli am 29. September und endete zu Georgi am 23. April. Grund genug, das allgemeine Freudenfest zum Start des neuen Brauzyklus‘ im Steinlechner wieder aufleben zu lassen. Bild: Claudia Riegler, Berti Mielach (Steinlechner) und Manuela Riegler 16 | Die Salzburgerin

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Bayern N

ach 36 Jahren Pause ließ der Ainringer Oldtimer-Freund Joachim Althammer das legendäre Berchtesgadener Roßfeld-Rennen wieder aufleben. Die Vorbereitungen dafür hatten ihn zwei Jahre in Anspruch genommen. Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Teilnehmer und Tausende von Zuschauern waren begeistert. Publikumsmagneten waren die Rennfahrerlegende Walter Röhrl und Prinz Leopold von Bayern. „Im nächsten Jahr wird wieder ein Internationaler Edelweiß Bergpreis am Roßfeld stattfinden“, so Organisator Althammer.

Foto: www.auto-focus.at

Neuauflage eines Klassikers

Tafeln für den guten Zweck

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Foto: Kathrin Thoma-Bregar

ei der Charity-Veranstaltung „Indian Summer“ auf dem Gelände der Alten Saline von Bad Reichenhall lautete das Motto, es sich selbst gut gehen zu lassen, feines Essen zu genießen und dabei trotzdem anderen Menschen zu helfen. Der Großteil des Erlöses ging nämlich an die fünf „Tafeln“ im Berchtesgadener Land, die Bedürftige regelmäßig mit kostenlosen Lebensmitteln versorgen. So nahmen die Gäste beim Galadinner und beim Boogie-Woogie Frühstück symbolisch an langen, eingedeckten Tafeln Platz.

Z

usammen mit München wollen sich Garmisch-Partenkirchen und die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgaden für die Olympischen Winterspiele 2022 bewerben. In München würden alle Eishallen-Sportarten sowie die Freestyle-Wettbewerbe stattfinden. In Garmisch-Partenkirchen sind die alpinen Wettkämpfe, Skispringen und Nordische Kombination vorgesehen. Am Königssee soll Bob, Rennrodeln, Skeleton ausgetragen werden und in Ruhpolding Biathlon und Langlauf. Eine Initiative „OlympiJa“ hat sich bereits formiert.

Foto: Kathrin Thoma-Bregar

Ja zu Olympia

Besucheransturm auf der TRUNA

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Foto: Stadt Traunstein

ei der Gewerbeschau TRUNA präsentierten sich auch heuer wieder über 150 Aussteller in elf Hallen. Sie kamen überwiegend aus den Bereichen Handel, Gewerbe, Handwerk, und Dienstleistung. Ebenfalls vertreten waren verschiedene Behörden und öffentliche Einrichtungen. Rund 35.000 Besucher nutzten das Informationsangebot auf dem Festplatz. Die TRUNA gibt es 1979, sie ist eine der wichtigsten Messen in Südostoberbayern und findet alle zwei Jahre statt. Bild: Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke (l.) und Landrat Hermann Steinmaßl (2.v.l.) gaben gemeinsam mit weiteren Offiziellen den Startschuss für die 18. TRUNA.

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ie Mitarbeiter der Kliniken in Traunstein und Bad Reichenhall können Dienstfahrten künftig mit einem Elektrofahrrad erledigen. Die Firma Movelo aus Bad Reichenhall stellte je zwei E-Bikes zur Verfügung. An Wochenenden dürfen die Räder auch für private Touren genutzt werden. „Wir möchten als Arbeitgeber Erfahrungen im Umgang mit E-Bikes sammeln und sie verstärkt in den Arbeitsalltag integrieren“, so Jürgen Dietrich, Leiter der Abteilung Technik/Umwelt/Energie bei den Kliniken Südostbayern AG.

Bayern Bild: Geschäftsführer Andreas Senger (li.) und Daniel Ruyter (re.) von der Firma Movelo übergaben an die Standortverantwortlichen des Klinikums Traunstein zwei nagelneue E-Bikes.

18 | Die Salzburgerin

Foto: Kliniken Südostbayern AG

Dienstfahrten mit dem E-Bike


Fotos: Emilia Stasiak/Fotolia.com

Criticus

Und langsam wachsma z’sam ... Ein Kommentar von Martina Moosleitner criticus@diesalzburgerin.at

Aus den Pongauer Bergen ins bayrische Hügelland. Von Filzmoos zu Moosleitner. Die Heimat in Bayern, die Heimat in Salzburg. Ein Leben zwischen den Ländern? Nein, vielmehr doppelt genussvoll!

I

ch will hier einmal die Kritik an allerletzte Stelle setzen, und darüber schreiben, was ich als Österreicherin – für meine bayrischen Freunde: Nicht „Ääästerreicherin“, die seit 17 Jahren in Surheim lebt, so schätze. Es ist die Vielfalt, die wir hier so selbstverständlich haben, der Facettenreichtum, der unsere Heimat so klasse macht. Freunde, die von weiter her kommen, beneiden uns um dieses Land, um die Fülle und die Möglichkeiten. Zu jeder Jahreszeit. Ein Spiel ohne Grenzen. So kommt es mir schon immer vor, und ich bin froh, dass die eine Grenze längst verschwunden ist. Vereinzelte Grenzen in diversen Köpfen mal ausgenommen. Worüber ich auch froh bin, ist die Tatsache, dass sich das Typische, das Individuelle hält, dass wir bestens unterscheiden können zwischen Salzburgerisch und Bayrisch. Ein Freund erzählte mir neulich, wie es war, als man früher (mit Grenze) als Pinzgauer in Bad Reichenhall einkaufte. Da gab es hin und wieder die Frage der Verkäuferin, ob man denn ein unauffälliges Plastiksackerl für die Fahrt über die Grenze haben will. Phonetisch bayrisch klang das so: „Woin‘S a neutrale Tütn?“ In Zeiten von Schengen kann man sich das schenken. Heute ist mir der Kren genauso lieb wie der Radi und der Meerrettich, die Wiener und die Frankfurter kommen manchmal gleichzeitig in den Kühlschrank, Deka und Gramm unterscheiden sich immer noch um den Faktor zehn, und wer will, bekommt bei uns Fleischlaberl ebenso wie faschierte Leiberl oder Fleischpflanzerl.

In meinem Bücherregal steht ein kleines Compact Miniwörterbuch „Bayrisch von A–Z“. Es stammt aus der Zeit vor Moosleitner, als ich das Vergnügen hatte, bei „Kiefel“ in Freilassing zu arbeiten. „Damit’s uns vastengan“, lautet der entscheidende Satz bei der Überreichung. Eine ganz liebe Geste, aber ich verstand die Bayern auch damals schon ohne Wörterbuch recht gut. Als ich in die Firma Moosleitner eintrat, war anfangs einer meiner Sätze: „Das müssen wir in Evidenz halten.“ Der Gesichtsausdruck einer Mitarbeiterin verriet nichts, außer hundertprozentiges Unverständnis. Heute ist „in Evidenz halten“ bei uns so selbstverständlich wie „auf Wiedervorlage“. Tesa und Tixo können das Gleiche, und abends trifft man sich mit Freunden hüben wie drüben auf „aaan G‘spritztn“ oder „oa Weinschorle“. Beim Bier scheiden sich die Geister der Stiegls, Wieningers und diverser anderer. Als wir 1995 begannen, firmenmäßig in Österreich Fuß zu fassen – also ab dem EU-Beitritt Österreichs – da war das Unternehmen Moosleitner nicht mehr nur weiß-blau, da war schon auch ein bisschen rot-weiß-rot erkennbar, weil der Chef ja schließlich eine Salzburgerin zur Frau hat ... Ein kleiner Pluspunkt. Wenn ich sage „bei uns“, dann gilt das doppelt, je nachdem, wo ich eben gerade bin, in der Getreidegasse oder im Landgasthof Lederer. Das war von Anfang an so, und ich vertrat die Meinung auch in Diskussionen mit Menschen, die die Grenze viel länger im Kopf hatten. Aber die Grenzbalken haben die meisten doch mit der „Scheibtruche“ abtransportiert. Oder mit dem „Schubkarren“. Es ist herrlich, wenn Individuelles bleibt und gelebt wird. An meinem Sohn, der seit der Oberstufe das Werkschulheim Felbertal besucht, bemerke ich immer wieder, wie er aus beiden Kulturen das mitnimmt, was er braucht, und ich erkenne darin ein bisschen mich selbst und meine Entwicklung. Wir fahren heute gerne „auf Minga“, weil Wien „vü weida weg is“. Wir fahren gerne „haaam noch Füzmoos“ zum Skifahren und dann gerne „wieda hoam“ nach Surheim. Wir haben‘s gut, wir leben in Salzburg und Bayern. Jetzt aber noch kurz zur „Kritik an allerletzter Stelle“. Früher trennten uns die Saalach, die Salzach, diverse Formulare und Verbote, die Grenze halt. Heute trennt uns der ewige Stau auf der Münchener Bundesstraße.

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die reportage

Alle Fotos: Ă–sterreichisches Bundesheer

Im Gleichschritt, marsch!

15 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit sich die ersten Frauen beim Ăśsterreichischen Bundesheer als Soldatinnen beworben haben. Aktuell sind 390 Frauen beim Heer, 53 davon in Salzburg.

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die reportage

Ein Artikel von Maria Riedler

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s war Donnerstagnachmittag, am 29. November 2012. Eine 88-köpfige österreichische Blauhelm-Truppe fuhr im Konvoi zum Flughafen in Damaskus, als die UNOSoldaten zwischen die Fronten gerieten und von unbekannten Tätern angegriffen wurden. 15 Kilometer vom Flughafen in Damaskus entfernt. „Der Konvoi von Fahrzeugen wurde wild beschossen. Die Lenker gaben Vollgas und fuhren Richtung Flughafen“, erzählt Hauptmann Dr. Regina Brica. Sie sei gerade zu ihrem Golan-Auslandseinsatz am Flughafen in Damaskus gelandet, während die verwundeten Soldaten auf dem Rückweg in die Heimat gewesen seien, erzählt sie: „Wir hatten eigentlich großes Glück, dass nicht noch mehr Soldaten verletzt waren, denn die Fahrzeuge waren von Kugeln durchsiebt.“ Regina Brica leistete Erste Hilfe, „ein Soldat war sehr schwer verletzt und einer etwas weniger schwer. Der Schwerverletzte war extrem tapfer, trotz seiner schweren Verletzung. Ich konnte nur schauen, dass er nicht verblutet. Wir haben mit den Syrern verhandelt und schließlich durften wir den Schwerverletzten zur Behandlung nach Israel fliegen. Er hat sich super gehalten, mittlerweile geht es ihm wieder sehr gut.“ Zum Camp am Golan ging es dann für sie und ihre Blauhelmtruppe allerdings in gepanzerten Fahrzeugen. Das gehört zum täglichen Geschäft der Soldaten und Soldatinnen, dass in Situationen wie diesen professionell reagiert wird, „manchmal gehört auch eine Portion Glück dazu, und natürlich ist ein Auslandseinsatz immer ein Abenteuer – eine Möglichkeit, die ich als Frau sonst niemals hätte.“ Orientierungslauf statt Shoppen Am 1. Jänner 1998 öffnete das österreichische Bundesheer die Kasernentore auch für Frauen. 15 Jahre später sind es 390 aktive Soldatinnen, die eigentlich eine verschwindende Minderheit bei insgesamt rund 16.000 Berufssoldaten (ohne Grundwehrdiener) bilden. Gerade einmal zwei Prozent des Heereskaders sind weiblich, der Frauenanteil bei der österreichischen Polizei liegt dagegen schon bei über 13 Prozent. International gesehen ist Österreich damit ein Schlusslicht: Weit weg von den zehn Prozent Frauen beim Heer in Deutschland oder 15 Prozent in Schweden oder Frankreich. Warum ist das so, warum ist der Frauenanteil so niedrig und nie zum Renner geworden? Gibt

Katrin S tö Militärm llinger, Korpora usikerin l, 29 Jah K re Bundesh eer besc atrin Stöllinger häftigt. ist seit keit, me 20 0 8 b „Dieses in eim gab machen großes Hobby .“ Die Qu Musik z mir die Möglich u meine erflötens meister m Beruf pielerin ihr kam übe zu Bundesh er Heimatgeme r de n ind ee reichisch r. Er brachte sie e Lamprechtsha Kapellauf die Id usen zum en ee nettensp Bundesheer zu bewerbe , sich beim Öste ieler sind n. „ rb meprüfu ng fand eim Heer sehr g Flöten oder Klar efragt.“ sie durch inicht se Die A a us hr s schwierig portlich bin. Be anstrengend, „d ufnahso a ich ehe ,b r falls stolz ei Kraft war ich nders das Laufe n fand ic wiederu , dass ic m gut. Ic h h e s ge s Schon b h bin jed chaf ei d enschaftsd er Eignungsprü ft habe“, meint sie. fung gefi enken. W el ih äh e s b e so n ders inte rend ihrer Grund r das Kamerad ressant a stung – zu sehen usbildung fand psychisc sie h e r o de r , wie sie physisch u er Natur nter Bela– reagie rt.

es in Österreich einfach noch zu viele Vorurteile, oder ist das Tragen einer Uniform und einer Waffe letztlich doch nichts für Frauen? „In Salzburgs Kasernen sind derzeit 53 Frauen im aktiven Einsatz“, so der Presseoffizier des Militärkommandos Salzburg, Major Gerald Grundl. „Es ist für Frauen sicherlich eine sehr herausfordernde Aufgabe und auch der Eignungstest verlangt doch einiges ab.“ Zwischen Männern und Frauen wird hierbei kaum ein Unterschied gemacht. Für die angehenden Soldatinnen heißt das: Orientierungsmärsche statt Shopping mit Freundinnen. Das Berufsbild Soldatin ist in der Gesellschaft noch kaum präsent. Viele junge Frauen haben keine konkreten Vorstellungen, um welche Aufgaben es sich dabei handeln könnte. „Daher setzen wir auf breite Information der Bevölkerung und bieten nun regelmäßig öffentliche Schnupper-Veranstaltungen und Girls Days.“ Soldatinnen leisten das Gleiche Bis zum Jahr 1998 war es kaum vorstellbar und ein unwirk-

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die reportage

aser, 31 Jahre arzenbergk auptmann w H h , c s S is r e e d W in Eva 003 ist illon Pionierbata eiten zuständig. Seit 2 im e b t is Sie rte die nh sie absolvie alangelege n r; o e e rs e H P r im e fü ne rin b rbeit ist . „Meine A e Radstädte 9 ig 0 rt 0 ü 2 b e is g b die e Sport 0 04 emie von 2 nd wenn man so gern llen d a k ra ä it il a M h, u r wirklich in shslungsreic an sich hie Au m sehr abwec n ie n d a n k o n ln. Sch h, dan e ic k ic ie w tw t n ib re e tr spätere weite ich und das Bereichen e n sr e g h n c li u g sl ö h m wec r extrem ab bildung wa s.“ Kommll fa n e t e s eb insatz – als is se t d o n b a e sl g u n A A vo u n d war auch im etriebszugs im Koso s is e W a v E gerb mps. Bei des Feldla ung des Ca t einn lt ti a n h a d d n n a a st m In ers ndig für die ommt jetzt dabei zustä en Karriereplanung k ihre Kard ir w arenz nlich K r e d ch a n ihrer persö ber bypause, a mal eine Ba r fortgesetzt. He e riere beim

liches Szenario, dass einmal Frauen Seite an Seite mit Männern gemeinsam beim österreichischen Bundesheer Dienst versehen. Über Jahrhunderte hinweg bestand ein von Männern für Männer geschaffenes Betätigungsfeld, worin man sich noch als „Mann“ beweisen durfte und wo für Frauen kein Platz war. „In den letzten 15 Jahren sind Soldatinnen, auch wenn sie noch immer eine Minderheit sind, zur Normalität geworden“, sagt Major Grundl. Anlaufschwierigkeiten habe es eigentlich nur mit fehlenden Nassräumen in den Kasernen gegeben. Das sei aber mittlerweile auch behoben. Frauen in Uniform seien heute „in der Kaserne völlige Normalität, auf der Straße dagegen nicht“, – dort werden sie nämlich manchmal noch komisch angestarrt, erzählen zumindest die Salzburger Soldatinnen. Soldatinnen stehen beim Bundesheer sowohl in der Unteroffiziers- als auch in der Offizierslaufbahn vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Frauen beim Heer haben die gleichen Karrieremöglichkeiten wie Männer und erhalten auch die gleiche Besoldung. Mehr als 60 Berufsbilder stehen zur Auswahl, von der Panzerkommandantin bis zur Sanitäterin, von der Militärpilotin bis zum Jagdkommando. Frauen stehen in Österreich tatsächlich alle Waffengattungen offen: es

gibt mittlerweile auch Panzerfahrerinnen und Hubschrauberpilotinnen. Die Funktionen, die weibliche Soldaten beim Bundesheer einnehmen, sind vielfältig. Neben den Sportlerinnen und Ärztinnen gibt es auch Frauen in Kommandantenfunktionen. 129 Frauen sind etwa als Unteroffiziere tätig und 68 als Offiziere. 148 Frauen sind in der Dienstgruppe „Chargen“ zu finden und 45 Frauen „ohne Chargengrad“. 85 Frauen sind Leistungssportlerinnen, 29 sind Offiziere des Militärmedizinischen Dienstes, 29 Frauen sind Truppenoffiziere und 28 im Auslandseinsatz. Keine Akzeptanzprobleme Frau Stabswachmeister Patricia Langreiter kennt keine Akzeptanzprobleme. Die 28-jährige Sportlerin ist im Pinzgauer Ort Rauris mit vier Brüdern aufgewachsen und „den Umgang mit Männern gewöhnt, dabei habe ich mir nie schwer getan.“ Eine Frau, die sportlich viel „drauf hat“ und die beim Bundesheer mit extrem sportlichen Männern mithalten kann. Sie schätzt die Kameradschaft und freut sich auch über ihre Anerkennung in der Männerwelt. Die ehemalige Österreichmeisterin in Judo hat beim Militär etwa auch unlängst die Ausbildung zur Heeresalpinistin gemacht. Sie ist als Sachbearbeiterin nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für Film und Fotomaterial zuständig. Für Frauen erschließt sich mit dem Ausbildungsdienst ein vollkommen neues Betätigungsfeld in dem eher untypischen Soldatenberuf. Die Ableistung dieses Dienstes eröffnet alle militärischen Karrierechancen beim Bundesheer. Voraussetzung für die Karriere beim Heer ist jedoch die Absolvierung eines dreitägigen Eignungstests. Dabei werden vor allem sportliche Anforderungen gestellt. Sie entsprechen jenen Leistungen, die für die Unteroffiziersausbildung der Männer vorausgesetzt werden. Klimmzüge und Liegestütze müssen da ebenso geleistet werden wie ein 2.400-Meter-Lauf, 15 Minuten Freischwimmen und andere sportliche Tests.

v.l. Stabswachmeister Patricia Langreiter, Korporal Katrin Stöllinger, Hauptmann Regina Brica und Hauptmann Eva Weiss 22 | Die Salzburgerin


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Frau Hauptmann Hauptmann Eva Weiss ist ebenso mehr als zufrieden mit ihrer Berufswahl. Die Radstädterin ist seit 2003 beim Heer, sie absolvierte 2009 die Militärakademie. Ursprünglich hatte sie sich eher zufällig beworben: „Ich habe überlegt, ob Polizei oder Heer.“ Die Aufnahmeprüfung fand sie nicht schwierig, obwohl sie sich dafür gut vorbereitet hat, vor allem für den 2.400-MeterLauf. „Die tägliche Arbeit beim Bundesheer ist sehr abwechslungsreich“, erzählt sie, „das war schon bei der Ausbildung so und das spätere Angebot ist es erst recht.“ Hauptmann Eva Weiss war auch bereits im Auslandseinsatz, als Kommmandantin im Kosovo und zuständig für die Instandhaltung des Camps. Bei ihrer persönlichen Karriereplanung kommt vorerst einmal die Babypause, aber nach der Karenz wird ihr Plan fortgesetzt. Eine gendergerechte Sprache lehnen die Frauen übrigens unisono ab: „Das ist kein Thema.“ Hauptmann Regina Brica erzählt, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit sogar als Soldatin unterschrieben hätte, dass ihr dies kein Problem sei. Grundsätzlich wurde von der „Gender Mainstream Beauftragten“ im Verteidigungsministerium angeordnet, geschlechtergerecht zu formulieren. Doch dies stieß auf vehemente Ablehnung – vor allem bei den Soldatinnen. Höchster Dienstgrad der Soldatinnen ist derzeit übrigens Frau Oberstarzt (und nicht Oberstärztin). „Frauen beim Bundesheer“ sieht Major Grundl als eine Erfolgsgeschichte – für beide Seiten, sowohl für Frauen als auch für Männer. „Frauen haben beim Bundesheer sicher-

Patricia Langreit e Die ehe malige L r, Stabswachm eistungs eister, 2 Judoker spor 8J in beim Bu (Österreichisch tlerin und erfolg ahre ndeshee e Meist erin) ist reiche r. seit 200 3 „Eine Fra u, die sp o aus mit rtlich vie l„ sp ebenfall or tlichen Män drauf hat“ und d s die Ka ner n m ie durch ith me trem sch ätzt. Sie radschaf t beim alten kann un d freut sic Anerken B unde s ha nung in h der Mä uch über ihre p eer exAusbild nnerwe ersönlic ungskur lt: „Nor he sen die Männer m al s Unte un Kurs ha d Frauen getre rkünfte immer ind bei nnt td str Anmeld ie Alpinistin geh “, meint sie. Be eng für im letzte u ng a u f ört, wie n einer H ein Kolle cia brau ütte ge ch liegt au t kein Einzelzim gemeint hat, „ bei der ch bei u die Patr mer, die ns“. ige h ö r t z u uns un d

lich den Umgangston verfeinert“, meint er und ergänzt „wir sind stolz auf ‚unsere‘ Frauen, die alle durchaus ihren ‚Mann stellen‘. Natürlich ist es unter anderem ein Ziel, ihre Gesamtanzahl beim österreichischen Bundesheer noch zu erhöhen. „Frauen haben sich durchgesetzt und behauptet. Sie werden gleich wie Männer behandelt und nicht auf das ‚Frau sein‘ reduziert. Unsere Frauen wollen auch gar nichts Besonderes sein“, meint er und damit dürfte er durchaus Recht haben.

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Dr. med. Regin a Brica, Haupt mann, 43 Jahr Doktor Regina Br e ica ist seit Oktob er 2011 beim Bu in der Feldambu ndesheer lanz als Chirurg in tätig. „Ein früh ge aus dem Kra erer Kollenkenhaus schw ärmte mir von ei beim Bundeshe ner Karriere er vor. Ich wollte immer schon in Bislang war ich s Ausland. es auch dreimal : im Kosovo, am im Libanon.“ Ih G olan und re Aufgabe liegt da der Betreuung unserer Leute un bei vordergründig „in d anderer Natio im gemeinsam nalitäten en Camp“, erzä hlt sie. Eigentlic bei nicht für die h sei sie daZivilisten zustän dig, doch bei so sätzen „ergibt lchen Einsich das natürli ch immer wiede hilft Hauptman r“, und so n Regina Brica, wenn „Not am „Natürlich gibt Mann“ ist. es Situationen, wo man denkt, passiert nichts. hoffentlich Wir wissen von unserem Risiko werden wir auch und dafür gut bezahlt.“ D erzeit steht sie reserve für den in EinsatzKosovo – das he ißt, sie muss im innerhalb von fü Ernstfall nf Tagen abmar schbereit sein.

Karriere beim Heer Der Soldatenberuf wird kaum von Frauen angestrebt. Dabei bietet die Landesverteidigung Gleichberechtigung auf allen Ebenen. Frauen haben die gleichen Möglichkeiten wie Männer und verdienen gleichviel. Mehr als 60 Berufsbilder stehen zur Auswahl, von der Panzerkommandantin bis zur Sanitäterin, von der Militärpilotin bis zur Technikerin. Der höchste Dienstgrad, den Frauen beim Bundesheer bisher erreicht haben, ist Oberst. Es gibt zehn davon, sie alle sind Ärztinnen. Zusätzlich zu den hauptberuflichen Soldatinnen zählt auch die Miliz 79 Frauen in ihren Reihen. Die Dienststelle mit den meisten Soldatinnen ist das Heeressportzentrum mit 74 Heeresportlerinnen. Die Dienststelle mit der zweithöchsten Anzahl ist die Militärstreife und Militärpolizei mit 17 Soldatinnen. Dahinter folgen unter anderem das Sanitätszentrum Süd, das Militärmedizinische Zentrum, Pionierbataillon 3 und das Stabsbataillon 6. Eignungsprüfung Die wesentlichen Punkte sind: • Medizinische Untersuchung • Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit • Psychologischer Eignungstest und Assessmentelemente • Überprüfung der Deutschkenntnisse und Rechentest Die körperlichen Anforderungen an Frauen, die Karriere beim Bundesheer machen wollen, unterscheiden sich leicht von jenen an Männer. Bei der dreitägigen Eignungsprüfung für den Ausbildungsdienst sind beispielsweise mindestens neun Liegestützen erforderlich, Männer müssen mindestens 17 schaffen, beim Standhochsprung sind für Frauen mindestens 32 Zentimeter erforderlich, für Männer 42. Anwärterinnen müssen zudem mindestens sieben Klimmzüge im Schräghang können, Männer zwölf. 2.400 Meter müssen Frauen in längstens 13.30 Minuten laufen, Männer in 12.30 Minuten. Absolute Gleichberechtigung herrscht zwischen den Geschlechtern bei der Entlohnung. Im Ausbildungsdienst beginnt man als Rekrut mit 970 Euro netto monatlich. Hinzukommen kostenlose Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung, Freifahrt zur Kaserne sowie Familien- und Wohnbeihilfen, wenn die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen.

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Steiermark - Oberösterreich - Salzburg - Kärnten Foto: DELIA BAUM CRO LIVE: 31.08.2013 - Wien - Donauinsel


Fotos: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

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„Ich musste unbedingt ins Ausland“ Sein Urururgroßvater legte vor 175 Jahren den Grundstein für die LEUBE Zementwerke. Heute steht Rudolf Zrost als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der LEUBE AG und ist somit Chef des ältesten familiengeführten Zementwerks weltweit. Dabei war einst sein Weg als Bäckermeister schon so gut wie vorgezeichnet.

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Ein Artikel von Chefredakteurin Doris Thallinger

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n der Spitze eines Zementwerks zu stehen – das kam Rudolf Zrost lange Zeit gar nicht in den Sinn: „Die LEUBE war für mich früher nicht das Wunschunternehmen, in dem ich einmal arbeiten wollte. Schon von Kindheit an hatte das Unternehmen für mich ein verzopftes Image. Es war nett, aber unternehmerisch hat mich das nicht interessiert. Dabei bin ich als Kind sehr oft mit meinem Großvater ins Zementwerk gegangen.


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Das war schon interessant, diese riesigen Maschinen, der Lärm – das war für mich natürlich sehr archaisch und imposant. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich hier einmal arbeiten würde“, erinnert er sich. Außerdem ist es dem 1957 geborenen Rudolf Zrost ohnehin bereits in die Wiege gelegt, was er später einmal werden soll: nämlich Bäcker und schließlich soll er den elterlichen Betrieb übernehmen. „Ursprünglich war die Bäckerei meines Vaters das erklärte Ziel, wobei ich nie gefragt worden bin, das war von Anfang an selbstverständlich. Deswegen habe ich auch von frühester Jugend an im Betrieb mitgearbeitet. Schon als Kind habe ich dort gespielt und es genossen, dass es dort dauernd etwas Süßes gab. Dafür bin ich heute vollkommen resistent gegen Süßigkeiten“, schmunzelt er. Die Zeit sei sehr interessant gewesen, man habe in einer Großbäckerei ja so vieles machen können, angefangen vom Backen und dem Handwerk an sich, über das Steuern der Maschinen, bis hin zum Ausfahren und dem Expedit. „Was ich in dieser Zeit vielleicht am besten gelernt habe, war das ganzheitliche, unternehmerische Denken. Dass man eine Ziel vor Augen hat und dass alle Rädchen, die da arbeiten, diesem Ziel zugeordnet sein müssen.“ Nach der Schule verschlägt es Rudolf Zrost nach Innsbruck, wo er Betriebswirtschaft studiert. Doch bald darauf geht der elterliche Bäckereibetrieb in Konkurs – und für Rudolf Zrost stellt sich zum ersten Mal wirklich die Frage, was er aus seinem Leben machen will. „Als die Bäckerei in Konkurs gegangen ist, war da plötzlich ein großes Loch in meinem Leben und vor allem in meinen Lebenszielen. Was mache ich jetzt? Brauche ich das Studium jetzt überhaupt noch?“ Ihm wird aber schnell klar, dass die Betriebswirtschaft genau das Richtige für ihn ist. „Ich hab es mir dann halt selbst verdienen müssen, aber das war auch eine sehr gute Erfahrung, diese Wandlung vom, naja, doch ein wenig verwöhnten Unternehmersohn zum Studenten, der nicht weiß, wie er die nächste Miete bezahlen soll.“ Nach dem Studium führt Zrosts Weg ihn nach Linz zur Chemie AG. Ein Irrweg, wie sich schnell herausstellt. „Schon nach vier Wochen hab ich innerlich gekündigt. Der Betriebsrat hat mir sozusagen das Arbeiten verboten, also das freiwillige, unbezahlte Arbeiten. Aber ich war engagiert und interessiert und habe so natürlich Überstunden aufgebaut, die nicht angeordnet waren und nicht bezahlt wurden. Das war einfach nicht meins, nur acht Stunden am Tag arbeiten zu ‚dürfen‘“, erinnert sich Zrost. Von der Chemie AG geht es schließlich zu einem unternehmergeführten Schmuckgroßhandelsunternehmen, einem kleinen Betrieb, in dem er zwar vieles umsetzen kann, aber dennoch nicht seine Berufung findet. „Was ich in den ersten Jahren meiner Karriere gelernt habe, ist, dass ich weder in einem sehr großen, noch in einem ganz kleinen Unternehmen gut aufgehoben bin.“

Der Ruf des Auslands Für Rudolf Zrost ist klar: „Ich muss als Betriebswirt unbedingt ins Ausland.“ Ein Vorhaben, das sich nur leider nicht so einfach umsetzen lässt, gehört Österreich doch zu dem Zeitpunkt noch nicht der EWG (der heutigen EU) an und versteht man es im damaligen Europa recht gut, junge Menschen aus dem Ausland abzuwehren. „Ich bin nirgends untergekommen im europäischen Ausland, weil es immer irgendein Hindernis gegeben hat, das ich selbst nicht aus dem Weg räumen konnte.“ Schließlich wendet sich Zrost an seinen Onkel und Taufpaten, der ihm mit seinen guten Beziehungen nach Deutschland schließlich zur Seite stehen kann. „Mir war es im Grunde egal, wo ich anfangen kann. Mein Onkel hat damals ausgerechnet einen Job in der Zementindustrie für mich gefunden – natürlich schon mit dem Hintergedanken, mich langfristig zu LEUBE zu bringen“, ist sich Rudolf Zrost heute bewusst. Und trotz seiner anfänglichen Skepsis stellt sich die Zementindustrie als Glücksgriff für ihn heraus. „Manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit mit den richtigen Fähigkeiten am richtigen Ort. Alles, was ich damals angepackt habe, ist sofort gut gelaufen, wirklich gut gelaufen. Und so habe ich einen schnellen Aufstieg hingelegt.“

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Nur drei Jahre später kommt schon das Angebot der LEUBE, das Rudolf Zrost anfangs jedoch nicht so ernst nimmt. „Ich hab mir gedacht, nein, ich geh doch nicht zurück nach Salzburg!“ Aber wie das Leben oft spielt, sieht Zrosts Frau das etwas anders, sie möchte nach den Jahren in Mainz und Wiesbaden gern in Salzburg leben. Ihre Meinung ist ausschlaggebend dafür, dass Rudolf Zrost schließlich doch zusagt. „Seither bin ich bei LEUBE, und ich habe das nie bereut!“ Und so zieht die junge Familie mit zwei Söhnen nach Salzburg, wo die erste Zeit sicher nicht ganz einfach war. Doch trotz des gewaltigen Arbeitspensums, das Rudolf Zrost erwartet, findet er immer Zeit für seine Kinder. „Als meine Söhne klein waren und viel Zeit gebraucht haben, da habe ich ihnen die Zeit auch geben können, weil ich damals nur zwei Dinge gemacht habe: entweder gearbeitet oder ich war für die Kinder da. So habe ich immer zumindest so viel Zeit für die Kinder gehabt, wie notwendig war, damit wir ein enges Verhältnis haben. Heute sind die beiden 21 und 24 Jahre alt und studieren in Wien. Die brauchen nur mehr sehr wenig Zeit von mir“, so der stolze Vater. Ob die Söhne Johannes und Ulrich einmal in seine Fußstapfen treten, ist offen. Rudolf Zrost ist stolz darauf, es seinen Kindern ermöglichen zu können, selbst und aufgrund ihrer Begabungen und ihrer Interessen einen Beruf auszusuchen. „Sie könnten Nachfolger von mir werden, müssen aber nicht. Sie werden auch nicht dazu gedrängt, das ist völlig ihnen überlassen. Wir brauchen als LEUBE Gruppe nicht unbedingt einen Sohn vom Zrost als Nachfolger, da gibt es auch viele andere Möglichkeiten.“ Was auf sie zukommen würde, davon haben die Söhne bestimmt schon eine ungefähre Ahnung. Immerhin sind das Geschäft und das Unternehmen auch immer wieder Gesprächsthema zuhause. Mit der Zeit haben sich Familie und Beruf einfach miteinander verwoben. „Die wichtigsten Dinge werden auch zuhause besprochen. Meine Frau kennt ja auch viele der Mitarbeiter sehr gut. Es ist nicht so, dass ich das Geschäft bewusst mit nach Hause nehme, aber bei vielen Terminen ist es heute nicht mehr klar zu trennen, ob das nun privat oder geschäftlich ist. Viele Kunden sind zu Freunden geworden, genauso wie viele der Mitarbeiter.“ Ein Mann – viele Jobs Gutes Zeitmanagement ist unumgänglich für Rudolf Zrost. Erst recht, da die Führung der LEUBE Gruppe bei Weitem nicht seine einzige Aufgabe ist. Als Präsident der Industriellenvereinigung Salzburg, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Salzburg und Vorstandsvorsitzender des Vereins Österreichischer Zementwerke seht er außerdem an vorderster Front für alle Belange der (Zement-)Industrie. „Das ist mir alles mehr oder weniger passiert“, gibt sich Zrost bescheiden auf die Frage, warum er so viele Funktionen inne hat. Eigentlich hat er nicht Präsident der Industriellenvereinigung werden wollen und bereits mehrmals abgelehnt, bis er

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eines Tages ein Schlüsselerlebnis hat, als der damalige Umweltminister Pröll zu Gast bei der Industriellenvereinigung in Salzburg ist. „Ich habe eine Frage gestellt zu einem Problem, und Umweltminister Pröll erschien sehr interessiert, hatte aber nur kurz Zeit, da er im Anschluss mit dem damaligen IV-Präsidenten essen ging. Und da hab ich mir gedacht, eigentlich könntest du jetzt der Präsident sein, mit ihm essen gehen und ihm nahebringen, was du brauchst. Und als man mich dann das nächste Mal gefragt hat, hab ich zugestimmt. So ist das einfach passiert.“ Und mit den Aufgaben wächst offensichtlich die Effizienz. „Natürlich war es anfangs sehr viel Arbeit, sich in die unterschiedlichen Themen hineinzuknien. Das heißt, ich habe weniger Zeit fürs Unternehmen gehabt. Das geht eine Zeitlang, aber eben nicht dauerhaft. Darum hab ich dann einfach angefangen, Minuten zu sparen, mit Minuten zu geizen. Und siehe da, wenn man wirklich keine Zeit mehr hat und man trotzdem ein Unternehmen führen muss, wird man so effizient, weil es gar nicht anders geht. Dann kann man in relativ kurzer Zeit sehr viel erledigen, auch wenn man mehrere Jobs macht. Und hat immer noch genügend Freizeit. Wochenende? Lass ich mir kaum einmal eines versauen!“ Die freien Wochenenden sind dann wohl auch dringend notwendig, um abzuschalten und den Hobbys nachzugehen, die Rudolf Zrost glücklicherweise mit seiner Frau Susanne teilt: „Wir sind beide sehr gern und viel in der Natur. Wir haben auch drei Labradorhunde, mit denen wir auf die Jagd gehen. Und wir gehen irrsinnig gern Skifahren, im Winter fast jedes Wochenende!“ Kein Wunder, liegt doch das Skifahren ebenfalls in den Genen des Rudolf Zrost. Immerhin ist er der Sprössling der österreichischen Skirennfahrerin Annelore Zückert, die nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Titel bei internationalen Skirennen holte.

zur Person Rudolf Vinzenz Zrost wurde am 19. März 1957 in Salzburg geboren. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft, das er 1986 abschloss, war er für mehrere Unternehmen in Österreich und Deutschland tätig, bevor er 1992 in die LEUBE KG einstieg, deren Grundstein Zrosts Urururgroßvater vor 175 Jahren gelegt hatte. Heute ist er Vorstandsvorsitzender der kürzlich zur Aktiengesellschaft umfirmierten LEUBE AG sowie Präsident der Industriellenvereinigung Salzburg, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Österreichischer Zementindustrie, Vorstandsmitglied des Bundesvorstands der Industriellenvereinigung Österreich, Obmann der WKS Sparte Industrie und Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Bautechnischen Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg.


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kunst & kultur & gesellschaft

„Wia da Schnawö gwaxn is“ Die Lederne ist bei den Jungen in Mode gekommen, das Dirndl und die Tracht ebenso. Aber die Mundartliteratur ist noch immer eine Sache für ältere Semester. Oder doch nicht?

Illustrationen: Maria Schneider, aus dem Buch „Himmel über der Nase“ von Gerlinde Allmayer , erschienen im manggei verlag

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ie Mundartdichtung ist weiblich geworden.“ Mundartexperte Max Faistauer aus Lofer bestätigt mit Zahlen, was die Autorin Gerlinde Allmayer aus Niedernsill gefühlsmäßig behauptet. „In einer 1966 erschienenen Mundartanthologie waren von 60 genannten Salzburger Mundartautoren drei Frauen, unter den heute 40 über ihre Region aus bekannten Mundartliteraten sind 30 Frauen.“ Auch der „Arbeitskreis regionale Sprache und Literatur“ beim Salzburger Bildungswerk war einst Männersache, jetzt hat das weibliche Geschlecht die Oberhand. Verändert haben sich auch die in Mundart behandelten Inhalte. Faistauer zur Salzburgerin: „Thematisch hat sich die Mundartliteratur seit dem vorigen Jahrhundert wesentlich gewandelt. Texte rund um das Alltagsleben haben die Arbeiten über Natur zurückgedrängt, Mundartdichter setzen sich heute kritisch mit Fragen des täglichen Lebens, der Umwelt, der zwischenmenschlichen Beziehungen und der gesellschaftlichen Entwicklung auseinander.“ „Die Jungen sind weniger kritisch als die älteren Autoren“, weiß Gerlinde Allmayer. Die Autorin und Leiterin des Bildungswerkes Niedernsill, hält Schreibwerkstätten in Schulen ab. „Ich möchte die Kinder zum Schreiben im Dialekt animieren und hoffe, dass sie später einmal diesen Faden wieder aufgreifen.“ Gelegentlich findet sich unter den Jungen ein begabtes Talent. Wie die 17 Jahre alte Anna Nindl aus Bramberg. Sie trug gemeinsam dem jungen Autoren Stefan Schipflinger im Oktober bei der 26. Mundartlesung „Niedernsiller Stund“ eigene Werke vor. „Aus der kann noch was werden“, ist Max Faistauer überzeugt. Mit ihm applaudierte das interessierte Publikum etwa bei ihrem Gedicht „Trama“, sprich „Träumen“.

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Trama

Anna Nindl, 17 Jahre

A Fee bin i scho n gwen , de an Woid woh nt und auf de B leamei tonzt. A gonz a berühm te Persönlichkeit, de de Wöd vaän dascht und de L eit neue Hof fnun A Delfin, der du g gibb. rchn Ozean schw im m t. Tog fi Tog durc hn endlosen Oze an. A Bergsteiger, de r de höchsten G ip fö bezwing. O da a Vogl, dea bis zan Himmel fliagt und dabei sing. Trama, tua i ow a nid nua a da N ocht . Mit meiner Fan tasie weaschd m a nia fad. T rama ko i üwaroi . Anna, he auf za n Trama! Anna, wo bisd de nn scho wieda? Des sogn dia, fi de s Trama ko an Platz hat in eahn L ebm . I los eah nit zu . I tram weida . A Fee bin i scho n gwen , a Delfi n oder a Vogl…


kunst & kultur & gesellschaft

Ein Artikel von Bernhard Strobl

Diese „Niedernsill Stund“ machte aber auch ein anderes Phänomen deutlich: Max Faistauer nennt es kurz und bündig: „Die Mundart geht zu den Liedermachern.“ Das Trio „LeRoXa“ aus Robert Innerhofer, Lena Scheibner und Alexander Reicher trug seine originellen Mundarttexte publikumswirksam musikalisch vor. Für manche hält bei Mundarttexten der Liedermacher aber „nicht die literarische Qualität die Oberhand, sondern die Originalität der Darbietungen.“ Um literarische Qualität geht es dem „Arbeitskreis regionale Sprache und Literatur“, der im Jahr 2007 mit dem „Salzburger Volkskulturpreis“ ausgezeichnet worden ist. Gerlinde Allmayer: „Ich hab bei den Seminaren viel gelernt und kann das jetzt bei den Schreibwerkstätten weitergeben.“ Allmayer hat ihre Arbeiten in Lyrik und Prosa in verschiedenen Publikationen, aber auch in eigenen Büchern veröffentlicht. So im Buch „Aus dem Tal“ (2009, Verlag „prowinzling“) und im Kinderbuch „Himmel über der Nase“ (2011 im eigenen „manggei verlag“). Ihre Texte laden zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln ein.

Wie etwa die kurzen Zeilen

Inner Gebirg

Mundartautorin Gerlinde Allmayer

inta de Berg?“ h is s ou w , a m a „M „Wieda Berg!“ nd de Berg aus?“ sa n n a W ! a m a M „Mama! Du schein houst.“ ra h ü F n a oi m a „Wonnst

„Ich wollte nie in Mundart schreiben“, erzählt Allmayer der Salzburgerin. „Aber Max Faistauer hat mir Mut gemacht, und bei den Workshops und Autorentreffen hab ich den Wert der Mundartliteratur erkannt.“ Sie habe Dialekt als „Sprache der Gefühle und des Herzens“ schätzen gelernt und erkannt, wie sich manches farbiger und leichter darstellen ließe. Von der Bedeutung literarischer Fortbildung in Schreibwerkstätten ist Max Faistauer, Mitbegründer und viele Jahre Vorsitzender des „Arbeitskreises regionale Sprache und Literatur“, überzeugt. Und gleichzeitig enttäuscht von der Politik. „Unser erfolgreiches Projekt der Schreibwerkstätten an Schulen ist im Jahr 2000 von der Kulturabteilung des Landes abgewürgt worden.“ Inzwischen greifen jungen Menschen zur Selbstinitiative: Zwei Schülerinnen der Tourismusschule Bramberg, Sarah Gründlinger und Andrea Innerhofer, haben ein Projekt Mundartwerkstatt ins Leben gerufen und für die 2. Klassen der Hauptschule Neukirchen einen Tag für den Pinzgauer Dialekt initiiert. Man plauderte in Mundart, schrieb in Mundart, kochte mit den Kindern „Oischneidnidei mit Sauerkraut“ und „Oamuas mit Grangnsoisn und Äpfimuas“. Die Rezepte wurden im Pinzgauer Dialekt aufgeschrieben und das Ergebnis des Tages als Büchlein „Wia da Schnawö gwaxn is“ veröffentlicht. Das Rezept für „Easchdöpfimuas“ lautet so: „Easchdöpfitoag in a hoaß Schmaiz a de Pfann dreidruckn. Untauf aibrenna lassn, umilupfn, mitn Muaser zrittln, s Pfandl schupfen. Aft tischt es auf und straast Pedersü oder Zugger mit Zimmsatstupp drauf.“ Neben dem Sammeln und Veröffentlichen alter Mundartwörter geschieht in zahlreichen Gemeinden auch viel originelle Arbeit. Peter Rastl aus dem Ausseerland übersetzt u.a. schriftsprachliche Gedichte in seine regionale Mundart. Zum Beispiel das Gedicht „Das Geierlamm“ aus Christian Morgensterns „Galgenlieder“.

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kunst & kultur & gesellschaft

„Das Geierlamm“ aus Christian Morgensterns „Galgenlieder“.

Das Geierlamm

S’ Geialohm

Der Lämmergeier ist bekannt das Geierlamm erst hier genan nt. Der Geier, der ist offenkundig , das Lamm hingegen unter- grundig. Es sagt nicht hu , es sagt nicht mäh und frisst dich auf aus nächster Näh. Und dreht das Auge dann zu m Herrn. Und alle habens herzlich gern

Übesetzt von Peter Rastl aus dem Ausseerland

In Lemmageia kennt a niads, van Geialohm do hächsts äschd hiaz. A Geia is a klohra Foü Ban Lohm gibt’s holt an Gw iagst oümoü. Es sogt nit muh und mäh davoh r und frisst di zamm mit Haut und Hoor. Und aft schauts fruhm id He h, hoütjoh, und d Leit sogn: „Ehsasnah, wi a gschmoh!“

Vielen Mundartautoren ist die Lesbarkeit ihrer Werke Kriterium für die Schreibweise. Gerlinde Allmayer sieht dies pragmatisch: „Ich gleiche mich mitunter ein wenig der Schriftsprache an. Wegen der Lesbarkeit setzte ich keine Apostrophen und keine Ringerl.“ Auch was die Weiterentwicklung der Sprache anlangt, ist die Pinzgauer Autorin offen: Die Mundart müsse leben, ist Allmayr überzteugt, „sie bringt neue Kreationen hervor und lässt Altes, inzwischen Unbekanntes, vergessen.“ Wer den „Ziachrechen“ nicht kennt, hat das Wort auch nicht in seinem Sprachgebrauch. Junge verwenden neue Mundartbegriffe für ihre SMS. Eine Studie über Generationensprache an der Universität Salzburg erbrachte das interessante Ergebnis: „Großeltern nehmen von Jungen mehr Wörter an, als Junge von ihren Großeltern.“ Ein Zeichen dafür, dass die Mundart lebt.

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kulinarik & genuss

„Caveman“

ist das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Der amüsante Monolog über die komplizierte und vergnügliche Beziehung zwischen Mann und Frau ist seit 1995 ein Dauerbrenner am Broadway und trat von dort seinen weltweiten Siegeszug an. Nach der Premiere in Wien ist das Stück ab 8. November am Salzburger Landestheater zu sehen, inszeniert von Schauspielerin und Moderatorin Chris Lohner. Stefan Rager, der am Landestheater zurzeit in „Indien“ von Hader und Dorfer reüssiert, und zuletzt in einer 3-teiligen Arte-Doku über Karl den Großen zu sehen war, ist „Caveman“. Männer sind anders. Frauen auch. Wieviel von dir hast du in „Caveman“ entdeckt? Eine ganze Menge. (lacht) Den Caveman in sich wird jeder entdecken. Meinen Freunden gebe ich immer folgendes Beispiel: Geh mit deiner Freundin in ein Gasthaus, bleibt stehen, schaut euch beide eine Minute im Gastzimmer um, dann erzählt euch gegenseitig, was ihr gesehen habt: Jeder ganz was anderes.

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Fotos: Wolfgang Linhart

Wie sind die Anteile von Erkenntnis einerseits und Vorurteil andererseits in „Caveman“ verteilt? Das Stück benutzt Stereotype und führt sie auf die Urinstinkte der Steinzeit zurück. Damit werden die Vorurteile über Männer und Frauen im Kopf der Zuschauer bedient. Ein paar Sätze weiter denkst du dir: „Stimmt aber eigentlich!“ Die übliche Inszenierungsform von „Caveman“ ist: Frau sagt als Regisseurin an, Mann setzt als Schauspieler um. War es schwierig für dich, dich dem „Diktat“ von Chris Lohner auszusetzen? Ganz einfach: Unser Prinzip war Leistung durch Angst. (lacht) Wir waren bei der Probenarbeit vor allem sprachlich sehr genau, das ist eine große Stärke von Chris. Jetzt steht die Premiere in Salzburg an, was nimmst du aus Wien mit? Was hast du im direkten Kontakt mit den Zuschauern erlebt? Ich habe jegliche Emotionen erlebt, vor allem hemmungsloses Lachen – das Publikum genauso wie ich. Die Reaktionen nachher waren sehr unterschiedlich, aber es gab Paare, die zwei oder drei Vorstellungen besucht haben. Viele haben nachher zu mir gesagt, dass sie ihren Partner jetzt besser verstehen.

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veranstaltungen

ausstellung

l a t s n a r Ve

Ausstellung 5. Oktober bis 30. November 2013

H. M. Schorn Die Welt der Achttausender und der Hohen Tauern

Galerie Linzergasse Weihergut, Linzergasse 25, 5020 Salzburg, Tel. +43(0)662/879119, www.galerie-linzergasse-weihergut.at; Öffnungszeiten: Di bis Do 11 bis 18 Uhr, Fr 14 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr

Bild: H. M. Schorn, Auf dem Weg zum Großglockner, Öl auf LW, 100 x 120 cm, 2013

Ausstellung 15. November 2013 bis 18. Januar 2014

Markus Krottendorfer Phantomes of the Poles

Die Ausstellung von Markus Krottendorfer ist eine phantastische Entdeckungsreise und beschreibt den Blick von unserer Welt aus in unerforschte Gebiete – sowohl ins Innere als auch ins Äußere, ins Universum. www.fotohof.at

16. und 17. November 2013 KreARTiv

KreARTiv Kunst Handwerk Mozarteumorchesterhaus

55 Kunsthandwerker mit einem hohen Niveau kunsthandwerklichen Könnens präsentieren ihre Werke, Unikate aus Künstlerhand, verkaufen ihre Produkte und führen ihr Kunsthandwerk vor. www.kunsthandwerk-kreartiv.com

28. September bis 31. Dezember 2013 Stille Nacht Museum Arnsdorf

Franz Xaver Gruber Der Musiker

Anlässlich des 150. Todestages des Stille Nacht Komponisten FX Gruber wurde den Fragen zur musikalischen Ausbildung und der Wirkung seiner Werke nachgegangen. Geführte Tour am 17. November 2013 um 11 Uhr. Erlebenswert!

12. November 2013 um 19.30 Uhr Großer Saal Stiftung Mozarteum

Maria João Pires & Antonio Meneses Kammermusik im Großen Saal

Die Pianistin Maria João Pires und der Cellist Antonio Meneses sind mit Werken von Franz Schubert, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy im Großen Saal der Stiftung Mozarteum zu Gast. Kammermusik in der Konzentration auf das musikalisch Wesentliche.

21. November 2013 19.30 Uhr Großer Saal Stiftung Mozarteum

Mozarteumorchester Donnerstagskonzert 3

Mit einem besonderen Gustostück wartet das dritte Donnerstagskonzert auf: Felix Mendelssohn Bartholdys selten gespielte Klavierkonzerte, wie der „Sommernachtstraum“, werden von Meisterpianist Kristian Bezuidenhout dargeboten.

Konzertreihe Salzburger Klassik Musik im Mirabell

Die Programme reichen von Barock bis zur Romantik. Das Ensemble „Salzburger Klassik“ musiziert mit namhaften Gästen. Genießen Sie duftende, fantasievolle und poetische Momente! Karten unter +43 (0) 650/50 09 150, www.salzburgerklassik.com

Bild: Markus Krottendofer – aus der Diashow Biosphere II, 2013

K lassi K

Foto: Felix Broede/DG

Foto: Kristian Bezuidenhout, Bild: Marco Borggreve

So, Mo, Di und Mi, jeweils 17 Uhr Schlosskirche Mirabell

R egi o nales / K ulinarik Jeden ersten Freitag im Monat um 19 Uhr

Dinner for 2 Castellani Parkhotel Salzburg

Genießen Sie in der gemütlichen Atmosphäre unseres Restaurants Salieri schöne Stunden zu zweit bei Live-Musik und einem exquisiten 4-Gänge-Menü inklusive Aperitif: Preis für 2 Personen 55 Euro. Reservierung erbeten unter: +43 (0) 662/20 60-708

24. November 2013 13 bis 18.30 Uhr

Tag der offenen Tür Schloss Leopoldskron

Unter dem Motto „The Sound of Christmas“ werden die Besucher durch die Prunkräume geführt. Der Adventmarkt bietet handgefertigte Geschenkideen, die Kinder dürfen sich über Geschenke vom Nikolaus freuen.

Bild: Shutterstock

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Bild: Postkarte aus 1910 mit Grubers Wohnstube


n e g ltun

veranstaltungen

R egi o nales / K ulinarik 30. November 2013 von 16 bis 21 Uhr 1. Dezember 2013 von 11 bis 19 Uhr

Thalgauer Adventmarkt am Thalgauer Marktplatz

Genießen Sie bei weihnachtlich dekorierten Ständen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm den Adventmarkt am Thalgauer Marktplatz. Bei besinnlicher Adventstimmung findet sich ganz leicht das richtige Weihnachtsgeschenk für die Liebsten.

20. Dezember 2013 um 20 Uhr Salzburg, Sporthalle Alpenstraße

NIK P. & Band Bis ans Meer Tour 2013

NIK P. macht mit seiner Band im Rahmen der „Bis ans Meer“ Tour auch in Salzburg Station und wird mit einer geballten Ladung neuer Songs und großer Hits sein Publikum begeistern. Karten: Ö-Ticket, Salzburger Raiffeisenbanken und in allen Kartenbüros.

5. Januar 2014 um 20 Uhr Salzburg Republic

Night of the Dance Irish Dance Reloaded

Erleben Sie die Tanzshow der Weltmeister mit den spektaklulärsten Szenen im Stil von Riverdance, Michael Jackson, Dirty Dancing, Stomp, Cirque du Soleil, Lord of the Dance uvm im neuen Programm! Karten: Ö-Ticket, Raiffeisenbanken, Schröder Konzerte +43 (0) 732/22 15 23

10. Januar 2014 um 20 Uhr

Die Nacht der Musicals Salzburg Congress

Bühne frei für die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten! Internationale Star-Solisten und Mitglieder der Broadway Musicals & Dance Company präsentieren Highlights aus verschiedenen Musicals. Karten: ÖTicket und Raiffeisenbanken, Schröder Konzerte +43 (0) 732/22 15 23

25. Januar 2014 um 19 Uhr Salzburg Congress

Sissi Liebe, Macht & Leidenschaft

Das Musical würdigt eine große Persönlichkeit, die bereits zu Lebzeiten zu einer Legende wurde. In der Bühnenfassung begeistert der berühmte Klassiker über das Leben der Kaiserin Elisabeth.

8. Februar 2014 um 20 Uhr Salzburg Arena

Das Phantom der Oper

Die große Originalproduktion von Arndt Gerber (Musik) und Paul Wilhelm (Text) über den Mann mit der Maske begeistert schon in der 15. Wiederholungstournee aufs Neue sein treues Publikum.

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K o nzerte / S h o ws

Foto: Thomas Bartilla

T heater / K abarett/ L esungen ab 8. November 2013 Salzburger Landestheater

Caveman

„Du sammeln, ich jagen!“ Der amüsante Monolog über das Zusammenleben von Mann (Jäger) und Frau (Sammlerin) wurde 1995 ein Dauerbrenner am Broadway und trat von dort seinen weltweiten Siegeszug an. Karten +43 (0) 662/87 15 12-222

23. November 2013 20 Uhr Braugasthof Sigl Obertrum

Kabarett Schwarze Grütze

Musikkabarett „TabularasaTrotzTohuwabohu!“ bissig wie heiter, voller Ironie und Satire, mit kleinen wie großen Spitzen – einfach genial; Karten unter +43 (0) 6219/63 01-44 oder www.bierkabarett.at

28. November 2013 20 Uhr Literaturhaus Salzburg

Erich Hackl „Dieses Buch gehört meiner Mutter” Lesung & Gespräch

Mit seinem neuen, soeben erschienenen Werk „Dieses Buch gehört meiner Mutter“ hat Erich Hackl ein poetisches, ungemein inniges Lebensbild seiner Mutter entworfen.

Foto: Pedro Timo Solinis

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e g n u t l a t s n a r e V veranstaltungen

K rampus / P erchten

Tanz & Teufl

Das legendäre Krampuskränzchen der „Juvavum Pass“ findet heuer zum 10. Mal statt. Der Zistelstadel wird brennen und alle Besucher und Besucherinnen glauben, dass sich ein Stückchen Hölle am Gaisberg befindet. www.juvavum-pass.at

30. November 2013 ab 16 Uhr Halleiner Hütte in Adnet

Traditionelle Nikolaus- und Krampuseinkehr

Zwischen 16 und 19 Uhr verlieren Kinder beim Krampuskuscheln ihre Angst, um 20 Uhr besucht schließlich der Nikolaus mit seinen Gefährten die Halleiner Hütte. Tel. +43(0)6240/21702, office@halleinerhaus.at

30. November 2013 19 Uhr in Gnigl

900 Krampusse & Hexen

900 Krampusse, Hexen, Nikolos und Körbelträger aus Stadt/Land Salzburg, den benachbarten Bundesländern und Bayern treiben ihr Unwesen. An der Strecke sorgen Gnigler Vereine und Gastrobetriebe für das leibliche Wohl. www.altgnigler.at

4. Dezember 2013 19 bis 23 Uhr

Stille Nacht Stadt Oberndorf

85 Vereine, 898 zum Teil verschiedene Masken sind geladen! Zu sehen sind: Holzgeschnitzte Masken, die Prangerschützen aus Laufen und natürlich auch die benachbarten modernen oder Brauchtums Krampus- und Perchten-Gruppen. www.schoeffleutpass.at

5. Dezember 2013 ab 19 Uhr Puch bei Hallein

Pucher Krampuslauf

Unser traditioneller Lauf, den es schon seit 29 Jahren gibt, findet wie jedes Jahr am 5. Dezember statt. Der Lauf beginnt hinter dem Kirchenwirt in der Leitnerstraße. Wir freuen uns über jeden Besucher. www.pucher-krampusse.at

7. Dezember 2013 18.30 bis 3 Uhr Thalgau, Unterdorf, Stockhalle Thalgau

6. Krampus- und Perchtentreiben der Schober Perchten Pass Thalgau

15 Passen sind derzeit angesagt zum 6. Krampus- und Perchtentreiben. Danach gibt es die große After Show Party in der Stockhalle Thalgau. Musikalisch einheizen wird dabei natürlich wieder die Cover-Band B.O.M.!

Winterfest

Tango & Swing im Spiegelzelt

Bereits im 19. Jahrhundert war das Spiegelzelt das Prachtstück eines jeden Jahrmarktes. Der Mythos des Tanzpalastes kehrt mit der Wiederaufnahme des Spiegelzeltes beim Winterfest 13 zurück in den Volksgarten. Mit einem täglich wechselnden Programm aus Konzerten, Kabarett, Tanzabenden und Lesungen ergänzt es den Spielplan des Festivals für zeitgenössische Circuskunst. Für zwei Abende verwandelt sich das Spiegelzelt in eine argentinische Milonga, bei der die getanzte Leidenschaft des Tangos das Parkett erobert. Eine Woche später präsentiert sich das prunkvolle Jugendstilzelt als mondäner Tanzpalast, bei dem zu Livemusik aus den zwanziger Jahren ausgelassen geswingt werden kann. Karten & Informationen zum gesamten Programm unter www.winterfest.at

Gewinnen Sie mit der SALZURGERIN exklusiv je zwei Karten für den Tanzpalast am 4. Dezember (Tango) und 11. Dezember (Swing) im Spiegelzelt! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Schicken Sie bis 29. November 2013 eine E-Mail mit Betreff „Tango & Swing“ an: leserservice@diesalzburgerin.at! Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

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Foto: Isabel Prantner

Gewinnspiel

23. November 2013 ab 20 Uhr Zistelalm am Gaisberg

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allem leicht. Dafür sorgen die neuen, ultraleichten und gegen Nässe ausgerüsteten Daunen-Isolierungen, die in wasser- und windabweisenden Außen-, Innenstoffen und Membranen verpackt sind. Das Gute daran: Die Schnitte tragen inzwischen deutlich weniger auf. Die Farben sind eher satt und glänzend als schrill und kunterbunt, die gesteppten Säume sind zudem effektvoll verarbeitet. Neue Stretch-Materialien erlauben sportliche Hochleistungen und unterstützen dank Wind- und Wasserdichtigkeit den Wintersportler nicht nur in den Bewegungen, sondern auch bei widrigen Bedingungen. Fast schon ein Standard sind verschweißte Nähte, ebenso Bodymapping für Piste und Freizeit, wenn etwa gezielt kühlende und trocknende Materialien dort am Oberkörper eingesetzt werden, wo am meisten Wärme produziert wird, wärmende, leichte Materialien, wo man schnell ausgekühlt oder empfindlich ist, Stretch, wo bewegt wird. Skioutfits bekommen zudem immer mehr praktische Details wie Schneefänge und anpassbare Kapuzen zum Abnehmen, elastische, wasserabweisende Manschetten, abgedeckte Zipper am Kinn und aufblasbare Luftpolster in der Kapuze. Kräftige Farben und coole Schnitte Brillante Farben, viele Unis, Colourblocking, hin und wieder Blumen, Retro-,Animal- und Foto-Prints bestimmen optisch das Bild in der Outdoormode, am Berg und auf der Piste. Die Farb-Palette reicht vom kräftigen Lila über zahlreiche leuchtende Gelb- und Orange-Varianten bis zum erdigen Olivengrün,

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die Nuancen reichen von grell bis dunkel. Wohldosiert sind asymmetrische Linien und farblich abgesetzte Taschen auf Jacken und Hosen im Einsatz, die den Colourblocks zusätzliche Dynamik verleihen. Klassische Schnitte bleiben bestehen, bekommen dennoch Konkurrenz von mehr und mehr coolem, urbanem Casual-Look. So treffen edler, oft metallisch-schimmernder Glanz, samtiger Griff, dezente, pudrige Töne aber auch aufregende Tierprints und florale Muster auf schmale taillierte und feminine Schnitte, auf Skihosen im Jet Stil, mal uni, mal bedruckt oder lässig mit Nieten. Jacken kommen in kurzer Blouson-Form, schmal mit Taillengürtel sowie Oberschenkel lang und zeigen schöne Details wie Steppungen, flexible Stretch-Einsätze, Zipper in Gold und Silber, weite Krägen zum Verstecken und, mehr denn je, abnehmbare Pelze. Dabei wird die neue Extravaganz für Frauen mit funktionellen, technischen Materialien in moderner Textur oft im Materialmix umgesetzt. Hoher Wind- und Wetterschutz sorgen dank Hybridlösungen und hochfunktionellen Laminaten auch bei den Performance-Kollektionen der Männer für komfortablen Sitz und Wohlfühlklima. Trends von der Straße werden dabei zeitgemäß umgesetzt und in Parks und Pipes ebenso wie


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rfrischend modern und doch traditionell präsentiert sich das neue Lodenfrey-Verkaufshaus in Bad Ischl am Kurpark. Lassen Sie sich von einem außergewöhnlichen Ambiente und einem einmaligen Einkaufserlebnis begeistern. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern finden Modeliebhaber alle führenden Trachtenund Modemarken für Damen und Herren. Damit ist Lodenfrey Bad Ischl zum größten Trachten- und Modehaus des Salzkammergutes avanciert. Das Haus wurde nach internationalen Standards konzipiert und verspricht Einkaufserlebnis pur. Tradition gepaart mit Moderne machen das Lodenfrey-Verkaufshaus zu einem einzigartigen Geschäft. Die modebewußte Frau findet bei Lodenfrey alle führenden Modemarken wie z.B. Luisa Cerano, Cambio, Laurel, Basler, Brax und Comma. Im Trachtenbereich werden Labels wie Mothwurf, Schneiders, Moser Salzburg, Steffner, Wallmann

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auf Pisten und im Gelände getragen. Auffallend sind klare, sportliche Schnitte mit ergonomischen, dynamischen Linienführungen. Unifarben bestimmen hier das Bild, etwa mit viel Schwarz, kräftigen Rot-, Blau- und Grüntönen, aber auch elegantem Grau und hin und wieder kupfer- und silberglänzenden (Daunen)-Jacken. Und wer es gern richtig warm und kuschelig mag, schlüpft im kommenden Winter in einen Overall, damit bleibt man rundum bedeckt und warm, nichts kann verrutschen. Praktische und sinnvolle Extras Gespickt ist die Outdoorbekleidung der Saison mit überraschenden, höchst funktionellen Features. Bis zu 20 solcher

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praktischer technischer Details können etwa in Jacken versteckt sein. Neben den klassischen Taschen für Kleingeld, Lippenbalsam und Brille, Kabelführung fürs Soundsystem oder Schneefang sind etwa bei der Snowboard-Mode unter anderem ein Wetterschutz fürs Gesicht mit praktischem Atemnetz ein angesagtes Extra. Ebenfalls dazu gehören helmkompatible Kapuzen sowie ein Rückenprotektor. Die neuen Modelle werden dabei immer leichter und unauffälliger, ohne an Wirksamkeit einzubüßen. So gibt es diesen sinnvollen Extra-Schutz etwa in die Wäsche integriert, zum Drüberziehen wie eine Weste oder im verstärkten Rückenteil eines Rucksacks versteckt. Renate Held


Fotos: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

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Pachamama ist für die Bewohner der Anden die personifizierte Mutter Erde. Sie schenkt Leben, nährt und beschützt uns. Wer von Pachamama nimmt, sollte etwas zurück geben. Diese Philosophie liegt dem Trendlabel Maloja zugrunde.

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achamama gehört zum alpenländischen Leben, zum Leben in und mit den Bergen und zu Maloja. Pachamama steckt daher in jedem der Kollektionsstücke. Land und Leute der Anden finden sich in den Farben und Formen wieder. Die Teile, von Skioder Langlaufhosen über Anoraks bis hin zu Fleece-Shirts, sind den Gewändern der Andenbewohner nachempfunden. Aber Pachamama prägt nicht nur die Kollektion, sondern auch den Arbeitsprozess. In der Herstellung der Winterkollektion 2013 arbeitet Maloja zu einem großen Teil mit bluesign® approved fabrics und führt bereits die ersten bluesign® products. Das Qualitätslabel hat den weltweit höchsten Standard für nachhal-

tiges Produzieren in der Textilwirtschaft. Auch ein Hilfsprojekt der Internationalen Kinder- und Jugendhilfe Wasserburg "Wiphala" liegt Maloja am Herzen: Bolivianische Frauen stricken für Maloja. Dafür bekommen sie faire Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Info Alp Fiction – Maloja Shop Imbergstraße 35a, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 676/82 54 46 29 shop@alpfiction.at, www.alpfiction.at www.facebook.com/alpfiction

Fotos: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

Pachamama – Der Spirit von Maloja


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Drive me crazy! So lautete das Motto der mittlerweile zum jährlichen Fixtermin avancierten Fashion Show von Style by Bettina. Zu sehen gab es die Trends der Herbst- und Wintermode; und Teile, nach denen man tatsächlich verrückt werden könnte.

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Lechner, Walter Kritzinger, Manuela Charlotte Sommer, Sonja Zaufenberger, Birgit Pfefferkorn

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3 Petra Reitsamer, Marianne Sperk, Paula Huber, Marion Eller (Friseur Wenesty), Carina Wojnicka 4 Christine Renner, Anneliese Sommer 5 Renate Stücki, Ulrich Foisner 6 Werner und Michaela Weissenböck, Claudia und Christian Nageler 7 Maria Gstöttner, Miriam Rauscher, Karin Kronberger 8 Barbara, Andrea und Katharina Wörl

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2 Bettina Schierl

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Fotos: www.kaindl-hoenig.com

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ine heiße Fashion Show in coolem Ambiente: Das Autohaus Pappas passte als Location nicht nur perfekt zum Motto des Abends, sondern bot auch den idealen Rahmen, um die neuesten Trends des Herbstes und Winters gekonnt in Szene zu setzen. Und so folgten auch dieses Mal hunderte Fashionistas, Modeinteressierte, Kunden und Freunde Bettina Schierls Einladung zum Mode-Event des Herbstes, wie unter anderem auch der Bürgermeister von Wals-Siezenheim, Joachim Maislinger mit seiner Frau Marianne. 15 Models, darunter in bereits gewohnter Manier Freundinnen und Kundinnen, präsentierten gekonnt die heißesten Teile der aktuellen Kollektionen. Perfekt vorbereitet auf die kältere Jahreszeit ist man heuer auf jeden Fall mit Strickteilen. In Kombination mit Blusen und Tops aus feiner Seide wirkt der Stricklook besonders bezaubernd. Leder und Oberteile in Lederoptik machen den Herbst-/Winterlook vollkommen. Auch Jeans liegen nach wie vor im Trend der Zeit, je nach Anlass sportlich-leger oder absolut businesstauglich mit edlem Blazer. Stylishe Boots und Stiefel machen schließlich jedes Outfit komplett.

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Wichtlstube Herbstmodenschau 2013 Auch in diesem Herbst veranstaltete die Trachten Wichtlstube am 9. und 10. Oktober wieder eine zweitägige Modenschau zu den aktuellen Trends in Sachen Trachtenmode. Austragungsort des außergewöhnlichen Events war die Stockschützenhalle in Edt bei Lambach.

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ahlreiche Besucher erschienen, um die Herbst- und Winterkollektion des Modehauses Trachten Wichtlstube zu bestaunen und sich Lust auf (noch) mehr Tracht zu holen. Am Laufsteg wurden mehr als 200 Modelle von kurzen und langen Dirndln, Trägerkleidern, Kostümen und Gehröcken sowie die Kinderund Teenie-Modetrends präsentiert. Jonas begeisterte als „kleiner Andreas Gabalier“ das Publikum und führte seine jungen Models über den Laufsteg. Im zweiten Teil der Herbstmodenschau wurden die internationalen und nationalen Trachtenmodetrends namhafter Hersteller gezeigt. Das große Finale stellte die Festtags- bzw. Hochzeitstracht dar. Hier kam vor allem „frau“ ganz schön ins Schwärmen. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Sascha Penkoff, während die Traun-Rucker Anita & Hanna auf ihren Ziehharmonikas eine musikalische Einlage darboten. Zusammengestellt wurde die sensationelle Show von der Tochter des Hauses, Andrea Holzberger, die mit dem ganzen Team der Wichtlstube die Modenschau gestaltete.

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s ist noch nicht lange her, dass die Schönheitspflege in der Männerwelt als „mädchenhaft“ empfunden wurde und die tägliche Anwendung von Kosmetikprodukten nicht zur täglichen Routine zählte. Mittlerweile haben sich Salben und Co für den Mann jedoch längst am Markt etabliert. „Den Gang ins Kosmetikstudio spart sich der Mann aber trotzdem häufig für den Wellness-Urlaub oder die Freizeit auf“, sagt Heidi Steger vom Institut Hobe in Salzburg. Dabei haben sich die Kosmetikstudios schon längst auf die Pflege des Mannes eingestellt. „Die Zielgruppe ist zwischen 20 und 60 Jahre alt, zwischen 40 und 50 will der Mann alles aus sich herausholen“, sagt Heidi Steger. „Es geht bei der Behandlung von Männern technischer zu, und wir verwenden zum Beispiel andere Wirkstoffe mit männlicheren Düften, als bei der Behandlung einer Frau.“ Und was macht ein Mann im Kosmetikstudio? Lachfalten und Körperbehaarung machen Männern heute am meisten zu schaffen. Falten auf der Stirn würden sie zum Beispiel viel lockerer nehmen, so Expertin Steger. In ihrem Salon bietet sie die typgerechten Augencremes, Peelings und Gesichtsmassagen. Daneben ist die Enthaarung des Körpers sehr gefragt. Auch werden die Augenbrauen gerne dezent in Schwung gebracht. Zur Minimalbehandlung bei Heidi Steger zählen die sorgfältige Reinigung der Gesichtshaut und eine verwöhnende Maske um rund 65 Euro. Auch eine Gesichtsmaske und -massage erfreut sich großer Beliebtheit, zu haben um rund 80 Euro. Tägliche Tipps für den gepflegten Mann zuhause? „Die Gesichtshaut braucht zweimal täglich – morgens und abends – eine sanfte Reinigung und eine Creme, damit sie aufgrund der täg-

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Foto: GooDAura /Fotolia.com

Männer heute sind überzeugt davon, dass ein gepflegtes Äußeres ihren beruflichen Erfolg positiv beeinflusst. Deshalb finden immer mehr Männer den Weg ins Kosmetikstudio, und auch zuhause finden Wässerchen und Salben selbstbewusst Einzug ins Badezimmer.

lichen Strapazen von Wind und Wetter nicht austrocknet“, sagt Steger. Viele Männer greifen zwar noch immer zum Tiegel der Frau, das starke Geschlecht hat in Sachen Schönheit aber immer mehr den Wunsch nach eigenen Produkten. Ideal für den Badezimmerschrank des Mannes und die tägliche Pflege sei ein Paket aus Waschlotion, Creme, Serum und Augencreme. • • • • •

84 Prozent der österreichischen Männer sind überzeugt davon, dass ihr äußeres Erscheinungsbild – privat wie beruflich – eine größere Rolle spielt als noch vor zehn Jahren. 93 Prozent der Männer geben an, dass seither die Nutzung von Körperpflegeprodukten zugenommen hat. Zwei Drittel der Männer wenden täglich zwischen 15 und 30 Minuten für Körperpflege an. Pflegeprodukte für Männer zählen zu den am stärksten wachsenden Kosmetiksegmenten. Männer legen zunehmend Wert auf Gesichtspflege. www.kosmetik-transparent.at


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5. Geburtstag Tarquini der Frisör

Fotos: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

Fünf Jahre „Tarquini der Frisör“. Wenn das kein Grund zu feiern ist. Dem Anlass entsprechend trumpfte der Salzburger Star-Frisör mit einer fulminanten Hair-, Fashion- und Drachen-Performance auf.

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it großen Erwartungen folgten jede Menge Kunden und Freunde Robert Tarquinis Einladung zu seiner spektakulären Geburtstagsparty. Und diese wurden nicht enttäuscht. So ging es am Catwalk hoch her: Robert Tarquini und sein Team präsentierten die Schwarzkopf Essential Looks, perfekt abgestimmt zu den trendigsten Outfits der Herbst-/Winterkollektion des Modehauses Adelsberger. Choreograf Hubert Lepka überraschte mit einer Preview auf die neueste „Lawine Torrèn“-Performance „Drachen“, Alexander Nowak stellte seine Illustrationen aus, und der steirische Winzer Simon Engel lud zur Verkostung seiner Weine. Sharron Levy von „The Voice of Germany“ präsentierte ihre neues Album. Durch den Abend führten in gewohnt charmanter Manier die Servus-TV-Moderatorinnen Miriam Hie und Nicola Löwenstein.

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Tarquini, Sharon Robert Levy Miriam Beda Hie (ServusTV), Precht Hubert Lepka, Robert Tarquini Robert Tarquini, Eva Pieringer, Melanie, Bernhard und Stefan Adelsberger Alex Nowak, Melanie Mayrhofer Showtruck mit Models

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Weiters gab es Musik von den Dj’s Falco Fink, Damir Kireta, C Banx und die Bilder von Robert Tarquini, der zum sechsten Mal in Folge zum „Austrian Hairdresser of the Year“ nominiert wurde – und zwar dieses Jahr in der Absoluten Königs Disziplin „Avantgarde“.

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Foto: Oleksandr Medvedyev/Fotolia.com

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Glätten, straffen, saugen: Schönheit verleiht Selbstvertrauen und steigert das persönliche Wohlbefinden. Daher ist auch der Trend zu mehr schönheitschirurgischen Eingriffen nicht verwunderlich.


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ieles ist heute möglich. Fehlende Schönheit gilt nicht mehr als Schicksal, das man hinzunehmen hat. In den letzten Jahren ist dieses ehemalige Tabuthema gesellschaftsfähig geworden. Es heißt nun „sich etwas machen lassen“ und die Zahl der Eingriffe hat weltweit zugenommen. „In Österreich sind es etwa 40.000 bis 50.000 Eingriffe jährlich“, so Primar Univ.-Prof. Gottfried Wechselberger von der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg. Der Kult um die Schönheit ist keine Erfindung der Moderne. Zu allen Zeiten waren die Menschen bestrebt, den Körper auf Schönheit zu trimmen. An jahrtausendealten ägyptischen Mumien haften Reste von Schmuck, Schminke und Körperbemalungen. Aus den Hochkulturen Mesopotamiens sind Cremetiegel überliefert. Auf das Aussehen zu achten gehört zum Leben der Menschen wie Essen, Atmen und Schlafen. „Schönheit ist ein besserer Fürsprecher als jedes Empfehlungsschreiben“, schrieb schon der griechische Philosoph Aristoteles und der Grieche Hippokrates mixte bereits Tinkturen gegen Falten. Das Bewusstsein für Ästhetik liegt offenbar in unserer Natur. Menschen wollen hübsch sein, Kosmetika und Beauty-Behandlungen boomen – übrigens auch bei Männern. „Das Verhältnis ist derzeit, dass dies 80 Prozent Frauen und 20 Prozent sind“, meint Wechselberger. Er ist nun seit fünf Jahren Leiter der Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Diese ist die einzige allgemein öffentliche Abteilung im Bundesland Salzburg „und wir sind daher verpflichtet, Patienten auf Versicherungskosten zu behandeln, vorausgesetzt es liegt eine medizinische Indikation vor“. Risiko durch Operation Viele Menschen haben einen enormen Leidensdruck und Schönheitsoperationen können eine große Erleichterung sein: Die psychische Belastung durch sehr kleine oder ungleiche Brüste kann für Frauen so groß sein, dass sogar die Krankenkasse den Eingriff übernimmt. Oder manchmal verschwinden Fettpölsterchen auch mit entsprechendem Training einfach nicht. Das dadurch mangelnde Selbstvertrauen kann eine große Belastung darstellen, die das soziale Leben eines Betroffenen stark einschränkt oder sogar psychische Probleme erzeugen kann. Die plastische und ästhetische Chirurgie bietet heutzutage viele Methoden, um Frauen durch eine Nasenkorrektur, Brustvergrößerung oder Faltenbehandlung zu mehr Selbstwertgefühl zu verhelfen. Operative Eingriffe wie Busenkorrekturen, Gesichtsliftings oder Fettabsaugung sind jedoch keinesfalls harmlose Eingriffe, sondern große Operationen mit Vollnarkose. Dabei verlaufen immer mehr Eingriffe nicht so, wie es sich der Patient vorstellt. Denn jeder medizinische Eingriff birgt auch

Foto: gpointstudio/Fotolia.com

Nachgefragt Primar Univ.-Prof. Gottfried Wechselberger Was erhoffen sich Menschen von einem Eingriff? „Die Menschen erhoffen sich eine Korrektur der äußeren Erscheinung zur Verbesserung der Lebensqualität und Zufriedenheit. Die wesentliche Aufgabe liegt hierbei in der fachkompetenten Beratung des Patienten. Bewertet werden die Operabilität, die Abschätzung des Risikos von Komplikationen und eine Abschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit. Nicht selten ergibt sich die Notwendigkeit, von einer Operation abzuraten, wenn die Wunschvorstellungen unrealistisch sind“.

Was sollten Menschen, die eine Schönheits-OP planen, unbedingt beachten? „Der behandelnde Arzt sollte den Nachweis erbringen, dass er befähigt ist, ästhetische Operationen durchzuführen. Allein die Bezeichnung Schönheitschirurg oder Arzt für ästhetische Medizin besagt nicht, dass dieser qualifiziert ist. Auf der Homepage der Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sind alle deren Mitglieder angeführt.

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Strenges Gesetz in Österreich Ob Infektionen, Asymmetrien nach extremer Brustvergrößerung durch einen HNO-Arzt im Ausland oder Doppelfalten an der Brust nach Vergrößerung und Straffung - die Beispiele sind leider zahllos. Auch weiterhin abstehende Ohren nach Anlegeplastik oder Hautflügelfalten am inneren Augenwinkel nach Augenlidstraffung sind Möglichkeiten für notwendige Korrekturen für die plastischen Chirurgen. „Leider gehen viele Frauen auch Billigangeboten im Ausland – wie in Tschechien oder Ungarn – auf den Leim“, so Primar Wechselberger. Hierzu gibt es sogar Anbieter, die mit Beauty-OP-Reisen und Schönheitssafaris im Ausland werben. Risiken und Komplikationen kann auch der erfahrenste Chirurg nicht ausschließen. Am häufigsten gehen unbefriedigende Ergebnisse einer Schönheitsoperation aber auf ärztliche Mängel zurück, wenn Mediziner die gültigen Standards nicht berücksichtigen. Seit Anfang dieses Jahres schreibt zumindest in Österreich ein Gesetz vor, was genau eine Schönheitsbehandlung ist und wer operieren darf. Gesetzlich vorgeschrieben ist bei ästhetischplastischen Operationen auch, dass der Arzt den Patienten besonders aufklärt – auch über alternative Behandlungsmethoden – und ihm eine lange Bedenkzeit einräumt. Erst nach dem Gespräch kann ein Termin für den Eingriff vereinbart werden. Das Informationsgespräch über Ergebnis, Risiken und Kosten der OP muss schriftlich dokumentiert werden, ab einem Kostenumfang von etwa 2.250 Euro muss ein schriftlicher Kostenplan erstellt werden.

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Psycho-Faktor Der deutsche Psychologe Jürgen Markgraf untersuchte dabei Menschen, die sich einer (gelungenen) Schönheits-OP unterzogen hatten. Jene, die sich einer OP unterzogen hatten, waren danach zufriedener als zuvor. Sie fühlten sich wohler, gesünder, hatten mehr Selbstwertgefühl, fanden sich attraktiver. Auffallend: Während Hochgefühle durch lebensverändernde Maßnahmen wie Jobwechsel oder Umzug innerhalb eines Jahres wieder zurückgehen, verbesserten die ästhetischen Korrekturen die Lebensqualität nachhaltig. Menschen, die genetisch bedingt körperlich stark benachteiligt sind, erreichen schlagartig eine bessere Lebensqualität, wenn ihnen mit Hilfe eines schönheitschirurgischen Eingriffes geholfen werden kann. Selbst die Krankenkassen sehen dies so und tragen für derartige Eingriffe teilweise die Kosten. Das gilt natürlich auch für Unfallopfer. Immer gilt jedoch: Die Erwartungshaltung muss realistisch sein. Maria Riedler

Bei Gesichtslifting Natürlichkeit bewahren Mit den Jahren verliert die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität. Dies führt zu einer Schwächung des Muskel- und Bindegewebes und zu einem Verlust an konturgebendem Wangenfett. Die schlaffe Haut bildet Falten. Als Folge der Schwerkraft zieht es sie nach unten. Durch die Erschlaffung des Bindegewebes und das Absinken der überschüssigen Haut werden automatisch auch die Gesichtskonturen verändert. „Ein erfolgreiches Gesichtslifting gibt dem Gesicht wieder einen natürlichen und jugendlicheren Ausdruck durch die Wiederherstellung der V-Kontur. Bei diesem Eingriff, der immer auch den Hals mitberücksichtigt, geht es darum, die erschlafften Gesichtskonturen anzuheben und in die ursprüngliche Position zu bringen. Wangen und Backen erscheinen wieder voller und breiter, während die unteren Partien schmäler wirken. Das Lifting muss so natürlich wirken, dass man es als solches nicht erkennt“, so Dr. Jörg Dabernig, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Salzburg.

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ein gewisses Risiko in sich. Auch etwas „Sanftes“ wie eine Botox-Spritze kann den falschen Muskel lahm legen. Dann hängt möglicherweise das Augenlid und die Stirn ist trotzdem nicht glatt. Immerhin vergehen solche Missgeschicke mit der Zeit wieder. Die Erwartungen bei Schönheits-OPs sind als besonders hoch einzustufen. Endet der Eingriff mit einer Verschlechterung, ist das für die Betroffenen eine Katastrophe. „Ich weiß, durch welche Hölle verpfuschte Patienten gehen“, erzählt der erste Oberarzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Univ.-Doz. Heinrich Schubert, „eine Frau suchte bei uns Hilfe. Nach einer Brustoperation litt sie an einer Infektion. Eine Brust war riesengroß und knallrot. Erst nachdem beide Implantate wieder entfernt waren kam es zur Abheilung“. Primär schickt der Chirurg die Patientinnen zuerst an den Erstbehandler zurück, damit dieser die Möglichkeit bekommt, das Ergebnis zu kommentieren oder zu korrigieren. „Dann verfasse ich oft einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Gebietskrankenkasse, da ja oft durch eine misslungene ‚Schönheitsoperation‘ ein tatsächlicher ‚Krankheitswert‘ entsteht. Der nächste Schritt ist dann die Korrektur im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder“.


Der medizinische Ratgeber

Fotos: Dr. Schubert

Doz. Dr. Heinrich Schubert

Plastische Chirurgie ist Vertrauenssache.

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Entsprechend groß ist daher die Bedeutung, die der Qualifikation und Erfahrung Ihres beratenden und behandelnden Arztes zukommt.

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ozent Heinrich Schubert kann, da er sowohl Facharzt für Unfallchirurgie, als auch Facharzt für Plastische, Ästhetische und Wiederherstellende Chirurgie ist, auf eine fundierte chirurgische Ausbildung zurückblicken. Als erster Oberarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ist Dozent Heinrich Schubert täglich mit komplexen plastisch-chirurgischen Fragestellungen konfrontiert. Zusätzlich ist er neben internationaler Forschungs- und Publikationstätigkeit als Lehrender an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg tätig. Der zurückhaltende Einsatz chirurgischer Maßnahmen, kombiniert mit nicht in-

GESICHT Faltenbehandlung Hyaluronaäurebehandlungen Lipofilling Botox-Behandlungen Nasenkorrektur Facelifting Abstehende Ohren Augenlidstraffung

vasiven Behandlungsmethoden, wird von zahlreichen zufriedenen Patientinnen und Patienten geschätzt. Damit profitieren Sie als Patient unmittelbar von Heinrich Schuberts umfassender Ausbildung und seiner langjährigen Erfahrung auf allen Gebieten der Plastischen Chirurgie.

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Der medizinische Ratgeber

Zwei Ärzte, eine Vision Fotos: Haus der Schönheit

Ästhetische Medizin der Moderne im Haus der Schönheit.

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as Haus der Schönheit ist seit mehr als zwölf Jahren ein Zentrum für Ästhetische Medizin, Plastische Chirurgie und Schönheits-Kosmetik. Auf drei Stockwerken und 460 Quadratmetern bietet das Haus der Schönheit professionelle Behandlungen, Diskretion und Sicherheit in allen hygienischen, medizinischen und kosmetischen Bereichen.

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Die beiden Ärzte Dr. Elke Antosch und Dr. Jörg Dabernig haben sich jüngst zusammengeschlossen, um nicht zuletzt der Ästhetischen Chirurgie eine neue Dimension zu verleihen. Die beiden Ärzte ergänzen einander nicht nur auf ihren Fachgebieten, sondern bieten den Patienten ein – entsprechend ihrer „Berufung“ – gesamtheitliches Behandlungsangebot. Dabei steht das


Der medizinische Ratgeber

persönliche Wohlbefinden der Patienten im Vordergrund. Unter dem Leitsatz „Der Mensch steht im Mittelpunkt“, zählen es die beiden spezialisierten Ärzte zu ihren Aufgaben, die Wirkung der Ästhetischen Medizin in ihrer Multidimensionalität dem Patienten zugänglich zu machen und somit zu einem neuen Wohlempfinden zu führen. In umfassenden und ebenso tiefgehenden, persönlichen Beratungsgesprächen mit den beiden spezialisierten Ärzten werden die Anliegen der Patienten identifiziert und ein entsprechendes Behandlungskonzept gemeinsam mit dem Patienten ausgearbeitet. Sanfte Methoden Die beiden Ärzte arbeiten mit sanften Methoden, wie lokale Anästhesie bzw. örtlicher Betäubung oder führen Eingriffe im Dämmerschlaf durch. Dank dieser Instrumentarien wird die Behandlung für den Patienten auf ein Minimum in punkto gesamtheitlicher Belastung des menschlichen Organismus reduziert. Dabei kann der Patient ebenso auf höchste Hygiene und penibelste Sauberkeit vertrauen. Die Ästhetische Chirurgie dient nicht nur zu einer punktuellen Korrektur von äußerlich, persönlich empfundener „Unschönheiten“, sondern ermöglicht es dem Patienten, dank der langjährigen Erfahrung und dem Fingerspitzengefühl der beiden Ärzte, zu einem neuen Lebensgefühl zu gelangen. Die bewusste Identifizierung einer persönlichen „Unzufriedenheit“ und deren individuellen Behandlung unterliegen dabei dem besonderen Augenmerk. Umfassende Therapiemöglichkeiten Das Haus der Schönheit bietet aber nicht nur chirurgische Eingriffe, sondern ermöglicht dem Patienten umfassende „in house“ Therapiemöglichkeiten, sowohl vor als auch nach einer Operation. Ob medizinische Kosmetik-Behandlungen oder Lymphdrainagen, eine ideale pre- und post-operative Behandlung wird für jeden Patienten sicher gestellt. Das Team rund um Dr. Elke Antosch und Dr. Jörg Dabernig überzeugt durch Qualifikation und langjährige Erfahrung in den einzelnen Behandlungsgebieten.

Info Das Haus der Schönheit Alpenstraße 39, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662/87 07 80 office@dashausderschoenheit.at, www.dashausderschoenheit.at

Dr. Elke Antosch Die Ärztin mit Schwerpunkt Fettabsaugung, Faltentherapie und medizinische Lasertherapie praktiziert nun seit mehr als zwölf Jahren im Haus der Schönheit. Ihre Reifeprüfung absolvierte sie in ihrer Heimatstadt Salzburg, um sich anschließend dem Studium der Medizin in Wien zu widmen. Dr. Elke Antosch erlangte zahlreiche Praxiserfahrungen während ihres Medizin-Studiums, sowie ihre Approbation zur Berufsausübung als Ärztin in der BRD. Im Mai 2001 eröffnete Dr. Elke Antosch ihre Ordination „Das Haus der Schönheit“ in Salzburg und praktiziert erfolgreich im Bereich der Ästhetischen Medizin und Liposuktion. Ständige Weiterbildungen und regelmäßige Teilnahmen an nationalen und internationalen Kongressen, sowie Workshops und mehrwöchige Hospitationen zeichnen ihre Kompetenz und langjährige Erfahrungen in ihren Fachgebieten aus.

Dr. Jörg Dabernig Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist in Salzburg aufgewachsen und praktiziert nun wieder in seiner Heimatstadt. Sein Medizin-Studium absolvierte er in Österreich und erlangte seine ärztliche Approbation von der Regierung Oberbayern in München. Anschließend folgte er dem Ruf nach Glasgow an die weltweit renommierte Abteilung für Plastische Chirurgie des Canniesburn Hospital und praktizierte in den Bereichen der Traumachirurgie, Brust, Gesichts- und Hals-Chirurgie sowie Laser-, Hand- und Plastische Chirurgie. Seine Spezialausbildung in der Mikro- und Brustchirurgie absolvierte Dr. Dabernig in Chelmsford-Greater London. Zahlreiche Auszeichnungen und Teilnahmen an Forschungskooperationen zeichnen den Spezialisten auf seinem Fachgebiet aus. Sowie die Verleihung des europaweit renomierten Fellowship für Ästhetische Chirurgie, als erster deutschsprachiger plastischer Chirurg, im Krankenhaus der königlichen Familie von England.

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Regionen schönheit

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m September wurde das Jubiläum des „Small Luxury Hotels“ Grüner Baum mit rund 120 Stammgästen und Prominenten gebührend gefeiert. Einst als Jagdunterkunft errichtet, hat sich das Hotel im Laufe der Zeit als eines der traditionsreichsten Hotels des Landes etabliert. Damals wie heute sind es vor allem die familiäre Gastfreundschaft der Hoteliersfamilie Blumschein und die atemberaubende Umgebung, die den Aufenthalt im malerischen Kötschachtal zum Erlebnis machen.

Foto: Mittersill Plus GmbH

Hundert Jahre Grüner Baum

Bild: Maximilian Blumschein, Sigrid Blumschein, Alex M. Peer, Monika Blumschein und Hannes Blumschein

Das freut Hund, Frauerl und Herrl

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Foto: Franz Neumayr

m 2. Oktober präsentierte Michael Aufhauser zusammen mit Wüstenrot Generaldirektorin Susanne Riess auf Gut Aiderbichl eine bislang einzigartige Vorsorge für die Versorgung von Haustieren im Krankheits- oder Todesfall des Tierhalters. Rechtzeitig zum Tierschutztag am 4. Oktober ging die „Vierbeiner Vorsorge“ an den Start. Dabei haben Tierhalter erstmals die Möglichkeit, ihr Tier abzusichern und dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl anzuvertrauen. Bild: Susanne Riess (Wüstenrot Versicherung) und Michael Aufhauser (Gut Aiderbichl) www.diesalzburgerin.at

Erfolgskurs Pinzgauer Skiregionen

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ehr als 110 Millionen Euro Umsatz im Winter 2012/2013, knapp 40 Millionen Euro durchschnittliches Investitionsvolumen jährlich, mehr als 1.000 Mitarbeiter pro Wintersaison – die Schmitten in Zell am See, das Kitzsteinhorn Kaprun und der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang sind einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren und zugleich das touristische Rückgrat der Region. Auch heuer haben die drei großen Pinzgauer Skigebiete wieder kräftig investiert und ihr Angebot weiter ausgebaut. Bild: Norbert Karlsboeck (Vorstand Kitzsteinhorn), Erich Egger (Vorstand Schmittenhöhe), Helmut Thomas (GF Skicirkus Saalbach Hinterglemm Leoben) und Ferdinant Eder (Finanzprokurist Schmittenhöhe)

Zehn Jahre Schloss Mattsee

A Foto: AÖL

m 1. Juli 2003 wurde das Schloss Mattsee nach mehrjähriger Renovierung eröffnet. Längst haben sich das Schlosscafé und die Kunstakademie etabliert, viele Hochzeitsgesellschaften haben ihr Fest im Schloss gefeiert. Ein Teil des „Diabelli-Sommers“ findet hier statt und die Theatergruppe „Freie Bühne“ führt alle Jahre im August ein Theaterstück auf der Freilichtbühne im Schlosshof auf. Zum Jubiläum lud Pächterin Roswitha Maislinger Mitarbeiter und Lieferanten zu einem Fest ein.

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nde September verbrachten die 52 Kinder des Mozart Kinderorchesters aus Salzburg und dem angrenzenden Bayerischen Raum in Abtenau ein gemeinsames Probewochenende. Unter anderem wurde in Tutti-Proben mit dem Leiter Christoph Koncz für den Auftritt während der Mozartwoche 2014 gefeilt. Am 2. Februar 2014 tritt das Mozart Kinderorchester mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Arvo Pärt und W.A. Mozart auf. Das Mozart Kinderorchester wurde 2012 von der Stiftung Mozarteum gegründet.

Foto: ISM / Hany Ghanem

Mozart Kinderorchester 2014

Flachgau Pinzgau Pongau Lungau 62 | Die Salzburgerin


Regionen Oktoberfest vita club Mondsee

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Bild: Christian und Conny Hörl (vitaclub), Karl Feuerhuber (Bgm. Mondsee) und Mario Wintersteller (vitaclub Mondsee)

Foto: wildbild

m 18. und 19. Oktober 2013 fand die größte Party des vita club Mondsee statt. Sensationelle Stimmung und viel Spaß garantierte das Scharivari Sextett bei der achten Auflage des Kultevents. Wie beim großen Münchener Bruder standen schon wenige Minuten nach Musikbeginn alle auf den Bänken und sangen und tanzten. Das originale WiesnBier der Spatenbrauerei wurde per Fassl von Bürgermeister Karl Feurhuber angeschlagen.

www.diesalzburgerin.at

Lions Club Quest-Seminar

W Foto: Privat

ie sie die kommunikativen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten ihrer Schüler fördern können, damit ihre Schützlinge richtig erwachsen werden, erfuhren Pinzgauer Lehrkräfte jetzt im Lions Quest-Seminar. Finanziert wurde die siebte Fortbildung dieser Art im Land Salzburg von den Lions Clubs Mittersill, Kaprun, Pongau Millennium und Salzburg. Vom 7. bis 9. November sind Altenmarkter LehrerInnen der Sekundarstufe 1 zum nächsten Quest-Seminar vom Lions Club Pongau Höch eingeladen.

Spatenstich Palfinger Zentrale

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Foto: www.castlecamp.at

m Oktober wurde mit dem Bau der neuen Konzernzentrale des Kranherstellers Palfinger begonnen – in Bergheim bei Salzburg. Dem Bau waren lange Diskussionen über eine Erweiterung der bestehenden Palfinger-Zentrale in Salzburg-Kasern vorausgegangen. Dort wollte der Kranhersteller ursprünglich einen 80 Meter hohen Büroturm errichten. Palfinger investiert für den Neubau 25 Millionen Euro und will 2015 in die neue Zentrale übersiedeln. Bild: Hannes und Hubert Palfinger

Eröffnung Gsundhaus in Mattsee

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Foto: Franz Neumayr

as kleine Wohlfühl-Studio bietet Pilates, Zumba, Yoga, Autogenes Training und progressive Muskelrelaxation und ist ein Projekt, das im Zuge der Zukunftsinitiative „Mattsee 2020“ realisiert wurde. „Das Gsundhaus ist schnell und professionell realisiert worden“, freut sich Bürgermeister René Kuel, der beim ersten Yoga-Training persönlich teilnahm. Bild: Bgm. René Kuel (vorne), Manuela Eckerstorfer, Martin Wundsam, Heidi Stöger, Waltraud Leobacher www.diesalzburgerin.at

Copyright: © VIER PFOTEN | George Nedelcu

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Flachgau Pinzgau Pongau Lungau Mehr Menschlichkeit für Tiere

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Salzburgs Morningshow mit Eva und Christian

Fotos: Antenne Salzburg

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b sofort hat Salzburgs Morningshow ein neues Gesicht. Kathi hat sich ja in die Ba­bypause verabschiedet und hat das Mikro nun an die Pongauerin Eva Mühlba­cher übergeben. Unsere Hörer wissen ja, wer Chris­tian im Studio gegenüber steht, darf kein Blatt vor den Mund nehmen. Und das tut sie auch nicht: Eva sagt was sie denkt und stellt unserem Quo­tendeutschen kräftig die Zündung ein. Dass Eva ihr Handwerk vor dem Mikro­fon beherrscht, hat sie bereits in den letzten Wochen unter Be­weis gestellt. Unter anderem als Quizmaste­rin des Gewinnspiels „Zieht dem Bayern die Lederhosn aus“ hat sie sich kniffelige Fragen rund um Salzburg überlegt und Christian gleich einmal ordentlich ein­geheizt. „Den Christian zu ‚dabandln’, wie wir Pongau­er sagen, ist zwar eine große Herausforderung. Sie macht aber riesigen Spaß“, lacht die 26-jährige

64 | Die Salzburgerin

Goldeggerin. Eva hat Theater-, Film- und Medienwissen­schaften studiert. Jetzt holt sie mit ihrer charmanten Art die Salzburger aus den Federn. Unsere Eva ist auch eine ganz Mutige. So war sie mit schwerem Gerät unterwegs. Sie hat ei­nen tonnenschweren Gabel­ stapler gelenkt und natürlich live davon berichtet. Auch die Chippendales waren bei ihrem Salz­burg-Besuch vor Eva nicht sicher. „Auf die hatte ich mich schon ganz besonders gefreut“, schwärmt Eva. Und auch Christian kommt ins Schwärmen, wenn er über seine neue Mo­deratoren-Kollegin spricht. „Eva ist eine richtig Liebe, die es aber faustdick hinter den Ohren hat. Das wird je­den Tag richtig lustig. Ver­sprochen!“ Antenne Salzburg garantiert: Mit Eva & Chris­tian wird es jeden Morgen spannend in Salzburgs bes­ter Morningshow! Täglich von 5 bis 10 Uhr auf Anten­ne Salzburg. Einschalten!

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Unser Christian hat jetzt eine neue bessere Hälfte an seiner Seite: Die Pongauerin Eva Mühlbacher erobert im Sturm die Herzen der Antenne Salzburg-Hörer.


5er-Code geknackt! Antenne Salzburg-Hörer jubelt über 5.000 Euro in bar Er strahlt über’s ganze Gesicht: Antenne Salzburg-Hörer Iustin Crisan ist der große Sieger beim Antenne Salzburg-Gewinn­spiel „5.000 für 5“.

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ow, das war so richtig spannend! Vier Wochen lang versetzten die Moderatoren von Antenne Salzburg das ganze Bundes­land ins 5-Euro-Fieber! Stündlich gab es die Chance auf 5.000 Euro in bar. Gesucht wurde jeweils die Seriennummer eines 5-Euro-Scheins. Nach langer Suche gab es dann den glücklichen Gewinner: Antenne-Hörer Iustin Crisan aus Grödig hatte den richigen 5-Euro-Schein und durfte jubeln. „Genial, das ist einfach genial! Vielen, vielen Dank, liebe Antenne!“ Als Tankstellen-Mitarbeiter hört Iustin während der Arbeit immer Antenne Salzburg und er hatte fleißig 5er gesammelt. „Ich hab bestimmt 200 Scheine gehabt. Auf einem davon war zum Glück die gesuchte Seriennummer“, freut sich der 21-jährige Grödiger. Was er mit seinem tollen Gewinn machen

wird, weiß er noch nicht genau. „Mal schauen. Mit 5.000 Euro geht sich ja einiges aus und mir fällt bestimmt etwas Schönes ein.“ Da machen wir uns auch gar keine Sorgen. Antenne Salzburg gratuliert sehr herzlich!

Der „Vignetten-Wahnsinn“ von Antenne Salzburg Mit Antenne Salzburg und ein bisschen Mut zum Wahnsinn gewinnen Autofahrer jetzt im November die AutobahnVignette für 2014.

Autofahrer zahlen ohnehin schon viel zu viel für den Sprit. Deshalb hat sich Antenne Salzburg etwas einfallen lassen. Wir machen Autofahren günstiger. Denn ab 11. November gibt’s bei uns in Salzburgs Morningshow mit Eva & Christian die Autobahn-Vignette für das nächste Jahr zu gewinnen. Was Sie dafür tun müssen? Einfach anmelden per SMS an 0676/40 80 200 oder auf www.antennesalzburg.at – mit Name, Telefonnummer und Adresse. Dann heißt es: Handy immer in Griffweite haben! Zwischen 6 und 9 Uhr kann es jederzeit soweit sein, dass Eva & Christian bei Ihnen anrufen. Dann gehört Ihnen schon fast die Vignette. Sie müssen nur noch eine Aufgabe erfüllen, die eine Prise Wahnsinn beinhaltet. Beispiel gefällig? Sie sitzen im Büro und Eva & Christian stellen Ihnen am Telefon die Aufgabe, Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen „ich liebe dich“ zuzurufen. Wenn Sie diesen Spaß mitmachen, klebt Ihnen Antenne Salzburg die Machen Sie Antenne Salzburg noch besser und bestimmen Sie die Musik! Vignette auf Ihr Auto. Die Antenne Salzburg-Hörer können gespannt sein, welche wahnsinnigen Aufgaben wir uns Mitbestimmen. Jetzt klingt Salzburgs beliebtester Privatradiosender noch bestäglich einfallen lassen. Viel Spaß und viel Glück! ser! Denn wir lassen Sie mitbestimmen, welche Hits gespielt werden sollen. Jetzt sind Sie am Drücker, denn Sie machen ab sofort die Musik! Los geht‘s. Jetzt gleich reinklicken unter www.musiktest.at und bestimmen, was auf Antenne Salzburg läuft. Ihre Meinung ist uns extrem wichtig und darum machen wir Sie zum „Musikchef“. Sagen Sie uns die Songs, die Sie gerne in Ihrem Radio hören möchten. Zudem stellen wir Ihnen regelmäßig neue Songs vor und Sie können sie bewerten. Was Ihnen am besten gefällt, wird gespielt. Mit ein paar kleinen Klicks können Sie Großes auf Antenne Salzburg bewirken.

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gesundheit & wellness

Schmerz, lass nach!

Foto: underdogstudios/Fotolia.com

Jeder dritte Patient, der einen Arzt konsultiert, leidet unter Schmerzen. 21 Prozent der Bevölkerung leiden sogar unter chronischen Schmerzen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen, sondern auch enorme Gesundheitskosten.

patienten. Anfang Oktober wechselte Wohak von Wien nach Salzburg, hier leitet er nun an der Klinik Diakonissen Salzburg den Schwerpunkt „Interdisziplinäre Schmerztherapie“. Ein Artikel von Maria Riedler

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ie 28-jährige Bettina K. leidet seit ihrer Kindheit an Migräne. Ihr halbes Leben verbrachte sie in unterschiedlichsten Arzt-Ordinationen bzw. im Krankenstand in verdunkelten Räumen. Ihre Verzweiflung wuchs mit jedem Monat, jedem Jahr. Die Migräneattacken nahmen zu – am Ende waren es im Monat 25 (!) Migränetage, die ihr das Leben zur Hölle machten. Weder Tabletten noch sonstige Therapieformen halfen gegen ihre immensen Schmerzen. Sie suchte schließlich bei Spezialisten in Deutschland um Rat, und erfuhr so über Umwege von der sogenannten Neuromodulation, und dass dieses Verfahren auch in Österreich von einigen wenigen Ärzten angewandt wird. „Chronische Schmerzen sind leider noch immer die am meisten unterschätzten medizinischen Probleme unserer Zeit“, so Karl Wohak, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin mit zusätzlichem Schwerpunkt Schmerztherapie. Er betreut seit 15 Jahren Menschen mit chronischen und akuten Schmerzen, sowie Tumor-

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Fernbedienung für die Nerven „Bei der Neuromodulation werden chronische Schmerzpatienten mit Hilfe von Strom-Impulsen behandelt. Die Impulse hemmen die Weiterleitung der Schmerzen ans Gehirn. Statt des Schmerzes spürt der Patient dann lediglich ein Kribbeln“, erklärt er. „Wir behandeln so Patienten mit Rückenschmerzen, Bein- und Armschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen oder Migräne. Auch für Menschen mit Angina Pectoris – Brustschmerzen also, die medikamentös nicht zu beheben sind – oder Phantomschmerzen ist das Verfahren geeignet. Oft sind es auch Patienten, die nach Gürtelrose - Herpes Zoster - oder nach Operationen an der Wirbelsäule an permanenten Schmerzen leiden. Auch, wenn wir nicht jeden Menschen schmerzfrei machen können, können wir doch die Lebensqualität der Menschen entscheidend verändern, und im Endeffekt lässt sich jeder Schmerz zumindest um 50 bis zu 80 Prozent reduzieren.“ Eine positive Erfahrung, die Bettina K. nach endlos scheinenden Jahren eines Martyriums auch machen durfte: Sie bekam von Dr. Wohak die neuromodulierende Sonde implantiert. Bei diesen Eingriffen werden den Patienten kleine Elektroden unter die Haut


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gesundheit & wellness

verpflanzt. Ein Impulsgenerator sendet elektrische Impulse durch diese Elektroden. Dadurch kommt es zur Schmerzmodulation und zur Veränderung der Schmerzempfindung, sowie zur Verbesserung der Durchblutung durch Weitstellung der Gefäße. Die elektrischen Impulse können vom Patienten selbst mit einem Sendegerät gesteuert werden. Mittlerweile ist Bettina K. wieder völlig im Berufsleben integriert und ihre Migränesituation ist deutlich verbessert. In der Therapie chronischer Schmerzen gibt es verschiedene operative Verfahren. Sie werden in erster Linie dann eingesetzt, wenn sich die Schmerzen trotz Ausschöpfung aller anderen Behandlungsmethoden nicht im gewünschten Maße lindern lassen. Schmerztherapie fristet Schattendasein Schmerzen sind leider die üblichsten Gründe für Fehlzeiten am Arbeitsplatz, für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpension. Man schätzt, dass etwa 40 von hundert Erwachsenen unter Rückenschmerzen leiden. Unter Migräne leiden etwa zehn von hundert Erwachsenen, und auch Spannungskopfschmerzen sind weit verbreitet. Viele Menschen wechseln jahrelang von Arzt zu Arzt, bis ihnen endlich geholfen wird. „Im Schnitt wartet der chronische Schmerzpatient 1,7 Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird, und jeder Zweite konsultiert mehr als zehn Ärzte, um die richtige medizinische Behandlung zu bekommen“, bedauert Karl Wohak. „oOft hat sich dann der Schmerz längst fest ins Gedächtnis eingegraben und ist zu einer eigenständigen Krankheit geworden. Dabei hat sich in der Schmerzforschung in den letzten Jahren sehr viel getan, so dass vielen Betroffenen inzwischen effektiv und anhaltend geholfen werden kann“, weiß der neue Schmerzexperte der Klinik Diakonissen Salzburg. Dass praktisch jeder Fünfte ständig unter starken Schmerzen leidet, bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen, sondern auch Gesundheitskosten im Ausmaß von jährlich zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro – eine gewaltige Summe, die mit entsprechenden Maßnahmen verringert werden könnte. Krankheit Schmerz Viele Betroffene – etwa bei Rückenschmerzen – versuchen ihren Schmerzen durch Liegen und Schonung auszuweichen. Das ist ein natürlicher Reflex, um noch mehr Schmerzen

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Foto: Karl Wohak

Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird eine Sonde nahe am Rückenmark eingesetzt.

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zu vermeiden. Diese Patienten leiden nicht nur an tatsächlichen Schmerzen, sondern häufig auch an der Angst vor künftigen Schmerzen. Aus dieser Angst heraus flüchten sie sich häufig in eine Schonhaltung und bewegen sich immer weniger. Der Körper erhöht unter Stress die Muskelgrundspannung. Ist dieser „Tonus“ auf Dauer heraufgesetzt, ziehen sich die Muskeln zusammen, verkrampfen und können dauerhaft verhärten. Sehnen und Bänder verkürzen sich durch diese Anspannung und das verändert in Folge die Statik der Wirbelsäule, Fehlstellungen und Schmerzen treten auf. „Schmerzmittel beseitigen die Ursache von Schmerzen natürlich nicht und ersetzen auch nicht Diagnostik und Therapie einer Erkrankung“, erklärt der Schmerzspezialist Wohak. „Man kann dem Schmerz in dieser Phase aber nicht ausweichen. Bevor ein Betroffener zu Medikamenten greift, sollte ein Arzt die Ursachen der Beschwerden genau abklären.“ Wichtig: rechtzeitige Hilfe! Je später Patienten zu den Schmerzexperten kommen, desto schlechter ist leider das Ergebnis: „Ich wünsche mir für jeden Schmerzpatienten ein umschauendes Management durch mehrere Fachdisziplinen. Wenn jemand nach drei bis sechs Monaten medizinischer Behandlung noch immer unter Schmerzen leidet, dann braucht es einfach noch mehr bzw. vor allem spezielle und nur an Zentren verfügbare Untersuchungen und Behandlungen. Ein Schmerzgedächtnis darf erst gar nicht entstehen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Behandlung des chronischen Schmerzens sinkt mit der Dauer der Schmerzerkrankung. Je früher der Schmerzzyklus durchbrochen wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaft guten Schmerzeinstellung.“ Der Mediziner Wohak kennt das Problem vieler Schmerzpatienten, dass ihnen niemand richtig zuhört. „Bei der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) können wir oft sehen, wie die betroffenen Hirnareale im wahrsten Sinne des Wortes ´glühen`. Leider liegt direkt neben dem Zentrum für Schmerz auch jenes für Depressionen. Viele Schmerzpatienten leiden auch unter starken Depressionen.“ Betroffene haben vermehrt das Bedürfnis nach Rückzug und Passivität, was oft zu Isolation und Konflikten im Beruf und im familiären Umfeld führen kann. Nicht selten leiden chronische Schmerzpatienten auch an Schlafstörungen. „Angst und Zermürbung begleiten die individuelle Schmerzlaufbahn“, das weiß auch Bettina K. „Doch nichts ist aussichtslos, es bedarf oft einfach einer Kombination von verschiedenen Therapieformen, verschiedenster Maßnahmen, die dabei eingesetzt werden“, so Schmerzexperte Wohak vom Diakonissen Krankenhaus in Salzburg, „selbst wenn der Schmerz – trotz Behandlung der Ursachen – weiter besteht, kann die Steuerungsstörung mit gezielter Therapie behoben und somit der Schmerz – als Erkrankung selbst – behandelt werden.“ Ein professionelles Schmerzmanagement muss daher auch immer körperliche, seelische und verhaltensbezogene Maßnahmen kombinieren.

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Foto: Karl Wohak

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In der Therapie chronischer Schmerzen gibt es verschiedene operative Verfahren. Wohaks Spezialgebiet sind dabei speziell interventionelle und operative Methoden.

SCHMERZ – WARNSIGNAL DES KÖRPERS Akute Schmerzen treten immer dann auf, wenn Gewebe beschädigt wurde oder droht, beschädigt zu werden. Das ist zwar unangenehm, erfüllt aber eine lebenswichtige Aufgabe – als „bellender Wachhund der Gesundheit“, wie Mediziner sagen. Denn Schmerz fungiert als Warnsystem, um schädigende Einflüsse auf den Organismus zu erkennen und, sofern möglich, zu beseitigen. Solche akuten Schmerzen empfinden wir beispielsweise bei einem Knochenbruch, einem Sonnenbrand, einer Schnittwunde oder einer Mandelentzündung. Sie halten manchmal nur kurz an, können aber auch Tage oder Wochen bestehen bleiben. Charakteristisch ist aber, dass akut auftretende Schmerzen abklingen, wenn die auslösende Ursache geheilt bzw. beseitigt ist. Weil damit ihre Aufgabe als Warnsignal erfüllt ist. Das ist ein wichtiger Punkt, in dem sich chronische Schmerzen von akuten Schmerzen unterscheiden: Sie haben ihre Warnfunktion und damit ihre biologische Notwendigkeit verloren. Das heißt, sie sind nicht mehr Begleiterscheinung einer Erkrankung, sondern haben sich verselbstständigt – zu einem eigenständigen Krankheitsbild. Chronische Schmerzen können entstehen, wenn akute Schmerzen sich ständig wiederholen, oder – auch weil sie nicht ausreichend behandelt werden – länger anhalten bzw. sehr intensiv sind. Denn dadurch kommt es zu Veränderungen an den Nervenzellen, die in Rückenmark und Gehirn für die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzreizen zuständig sind. Diese als „Schmerzgedächtnis“ bezeichneten Veränderungen führen dann dazu, dass eine Schmerzempfindung entsteht, ohne dass die Schmerzrezeptoren erregt werden. Der Schmerz hat also seine ursprüngliche Ursache überdauert und ist selbst zu einer Krankheit geworden. CHRONISCHER SCHMERZ

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten bestehen und bei den Betroffenen Einschränkungen des körperlichen und seelischen Befindens bedingen. In Österreich sind 21 Prozent der Bevölkerung – das sind rund 1,5 Millionen Menschen – davon betroffen. In anderen europäischen Ländern liegt die Rate ähnlich hoch.


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Burnout und Depression: Wenn die Hormone verrückt spielen Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.

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enken Sie positiv – bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten 2 Jahren – man lese und staune – um 30 % gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüsselt, wie diese Massenleiden das menschliche Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: Hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite

für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. – Und nun beginnt der fatale Kreislauf. Denn jetzt werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

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Foto: Andreas Kolarik

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Diakonissen: Hilfe bei chronischen Schmerzen Was tun, wenn sich im Leben alles nur noch um Schmerzen dreht? An der Klinik Diakonissen Salzburg bietet seit kurzem eine Interdisziplinäre Schmerztherapie modernste Behandlungsmethoden.

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mediziner der Klinik Diakonissen Salzburg, Dr. Karl Wohak, dem Patienten helfen: Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird eine Sonde nahe am Rückenmark eingesetzt. Ein im Bauchfett implantierter Generator erzeugt einen elektrischen Reiz, welcher die Bahnen im Rückenmark stimuliert und anstatt des Schmerzes ein angenehmes Kribbeln oder „Ameisenlaufen“ hervorruft. Das erfreuliche Ergebnis für Stefan L.: Nach vier Jahren unerträglicher Schmerzen kann er seine Hände wieder bewegen und das schmerzfrei. Moderne Schmerztherapie ist multimodal „Moderne Therapien für chronische Schmerzen folgen einem sogenannten multimodalen Ansatz, bei dem der Schmerz von verschiedenen Seiten angegangen wird, um eine dauerhafte Linderung zu erreichen“, erklärt der Schmerzexperte Dr. Karl Wohak. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Ärzteteam betreibt der Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin mit langjäh-

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Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden unter chronischen Schmerzen – bei vielen hat sich der Schmerz zu einer eigenständigen Erkrankung entwickelt. Bei manchen bleiben die Qualen sogar mehrere Jahre bestehen und ziehen weite Kreise im Leben der Betroffenen. Ein Teufelskreis, aus dem nur die gezielte Therapie der Schmerzerkrankung einen Weg weist. Der 42-jährige Stefan L. konnte mit seinen Händen nichts mehr greifen, sie nicht mehr bewegen. Nach einem Autounfall mit einer schweren Nervenverletzung in den Armen und drei Operationen verlief die Heilung äußerst schlecht. Ein komplexes regionales Schmerzsyndrom hatte sich entwickelt, eine Hand war von einer Lähmung betroffen. „Die Lähmung war gar nicht so sehr das Problem“, erzählt er. „Ich bin nicht der Typ, der gleich jammert, aber die Schmerzen wurden immer heftiger und nahezu unerträglich“. Durch eine spezielle Hinterstrangstimulationstherapie konnte der neue Schmerz-


Das Team der Interdisziplinären Schmerztherapie

Dr. Wohak

Dr. Hofmann

Dr. Braumann

Dr. Kieslinger

Dr. Mühl

Dr. SchwarzAmbold

Team Interdisziplinäre Schmerztherapie

Behandlungsschwerpunkte

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Dr. Karl Wohak – Anästhesie/Intensivmedizin OA Dr. Nikolaus Hofmann – Anästhesie/Intensivmedizin OÄ Dr. Maria Braumann – Anästhesie/Intensivmedizin Dr. Klaus-Dieter Kieslinger – Neurologie Dr. Bernhard Mühl – Neurochirurgie Dr. Claudia Schwarz-Ambold – Psychiatrie/ Psychotherapeutische Medizin Dr. Gerhard Lederer – Allgemeinmedizin HR Mag. DDr. Christof Jenner – Psychologie

riger Erfahrung in der Behandlung chronischer Schmerzen an der Klinik Diakonissen Salzburg den Schwerpunkt Schmerztherapie. Dr. Wohaks Spezialgebiet sind dabei speziell interventionelle und operative Methoden. „Eine adäquate Therapie muss so früh wie möglich beginnen, um einer Chronifizierung von Schmerzen rechtzeitig entgegenzuwirken. Leider haben viele Menschen mit chronischen Schmerzen eine Leidensgeschichte, die oft über viele Jahre andauert“. Die Betroffenen leiden aber nicht nur unter dem Dauerschmerz, sondern auch unter zunehmenden Einschränkungen im Alltag. Dies geht oft mit depressiver Stimmung, angstvollen Gedanken, Schlafstörungen und verminderter Konzentration einher. Lebensqualität zurückgewinnen An der Klinik Diakonissen Salzburg arbeiten Spezialisten verschiedenster medizinischer Fachrichtungen, sowie Therapeuten und Psychologen fächerübergreifend in einem Netzwerk zusammen. Eine rasche Diagnose und die Erarbeitung einer Therapie, die auch die soziale Situation des Patienten miteinbezieht, zeichnen das Team aus. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität zu steigern. Nicht immer kann eine vollständige Heilung, wohl aber eine Erleichterung herbeigeführt werden“, betont Wohak. Nach den Grundsätzen der modernen Schmerztherapie wird mit der sanftesten Methode begonnen und die Therapie je nach Be-

Dr. Lederer

Dr. Jenner

Akute und chronische Rückenschmerzen Kopf- und Gesichtsschmerzen Nervenschmerzen/neuropathische Schmerzen Chronischer Schmerz (Schmerzgedächtnis) Chronische postoperative und posttraumatische Schmerzen Psychophysische Schmerzen Rheuma- und Gelenksschmerzen Schmerzen bei peripheren Durchblutungsstörungen Schmerzen und Spastik bei Multipler Sklerose Schmerzen bei Krebserkrankungen

darf gesteigert. Von Physiotherapie, Manueller Medizin, Komplementärmedizin, psychologischer Schmerzbewältigung bis hin zu komplexen Eingriffen kann Schmerzpatienten ein äußerst breites Spektrum geboten werden. Gerade für chronische Schmerzpatienten sind oft so genannte „high-end-Verfahren“ eine hoffnungsvolle Option. „Minimal-invasive Eingriffe wie Neuromodulation, Rückenmarkstimulation, periphere Stimulation oder die Implantation von Schmerzpumpen können sinnvoll sein, wenn medikamentöse Therapien oder regionale Blockaden den chronischen Schmerz nicht lindern konnten“, erklärt Dr. Karl Wohak. „Gerade bei Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgien, Wirbelsäulenschmerzen oder Schmerzen infolge von Gefäßverkalkungen können diese Methoden gute Ergebnisse für den Patienten erzielen.“

Info Interdisziplinäre Schmerztherapie Klinik Diakonissen Salzburg Guggenbichlerstraße 20 5026 Salzburg Tel. +43 (0) 662/63 85-385 schmerztherapie.sbg@diakonissen.at www.schmerztherapie.diakonissen.at

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MEDIZIN

Individuelle Venentherapie Für jeden Patienten maßgeschneidert „Jede Krampfaderoperation und jede neue Behandlungsform muss für denPatienten so schonend und so ästhetisch wie möglich sein“, sagt Dr. med. Johannes Heiß-Bogner, Chefarzt der Capio Schlossklinik Abtsee, Laufen. Das Venenzentrum ist seit über20 Jahren auf die Diagnostik und Behandlung von Venenerkrankungen spezialisiert. ● Spezialisierung ist

Mit modernster Medizintechnik, wie Ultraschall und Infrarotlicht, werden in der Capio Schlossklinik Abtsee alle Untersuchungen schmerzfrei und risikolos durchgeführt. Ärzte und das gesamte

Eine aktuelle Studie der Ruhr-Universität Bochum belegt, dass die von Venenspezialisten durchgeführten Krampfaderoperationen in einem deutlich geringeren Prozentsatz durch Neubildungen von Krampfadern belastet sind, als wenn ein Nichtspezialist diese Behandlung durchgeführt hat.

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„Die große Erfahrung unseres Ärzteteams kommt jedem Patienten zugute. Wir beherrschen das große Spektrum bewährter und moderner Verfahren, wie z. B. die Extraluminale Valvuloplastie oder die Radiowellentherapie, und wissen, welche der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei welchem Patienten zu einem optimalen Ergebnis führen kann. Sie alle entsprechen den Leitlinien der phlebologischen Fachgesellschaften“, so Chefarzt Dr. Heiß-Bogner.

Vorher 1. Tiefe Vene 2. Stammvene Nachher ➤ 1. Tiefe Vene 2. Stammvene 3. Kunststoffmanschette

Grafiken: Capio Mosel-Eifel-Klinik

auch das A und O, denn jede Krampfader bedarf einer gesonderten Beurteilung. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt vom individuellen Befund ab sowie vom Alter des Patienten und eventuellen Nebenerkrankungen.

Extraluminale Valvuloplastie

Klinikpersonal beschäftigen sich ausschließlich mit Venenerkrankungen. Diese große Erfahrung hat dazu geführt, dass sämtliche diagnostischen und therapeutischen Prozesse mit einem Höchstmaß an Perfektion als auch an Sicherheit für den Patienten durchgeführt werden. Es handelt sich um minimal belastende Verfahren. Eine ganz besondere Bedeutung hat auch das spezielle Anästhesieverfahren. „Die meisten Eingriffe werden in örtlicher Betäubung vor-

genommen, wobei heute die Modifikation der Tumeszenz-Lokalanästhesie eingesetzt wird. Auf Wunsch bieten wir auch die Vollnarkose an“, sagt Dr. Heiß-Bogner. Wichtig zu wissen: Sind Untersuchung und klassische Therapie einer Venenerkrankung medizinisch notwendig, dann übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Kosten. Bei der ästhetischen Behandlung der Besenreiser-Krampfäderchen, bei der KatheterLaserbehandlung, Radiowellenbehandlung oder der Schaumverödung ist dieses jedoch nicht immer der Fall. ●

Mit der richtigen Anwendung (APP) auf Ihrem Smartphone abfotografiert, bringt Sie dieser QR Code direkt zur Internetseite der Capio Schlossklinik Abtsee.


MEDIZIN

Dr. Heiß-Bogner: Chefarzt der Capio Schlossklinik Abtsee Die Capio Schlossklinik Abtsee, Venenzentrum Oberbayern, hat einen neuen Chefarzt: Dr. med. Johannes Heiß-Bogner hat am 1. Oktober 2013 die Nachfolge von Dr. Eva Haas angetreten, die viele Jahre lang Chefärztin der Klinik war. Zuvor leitete der gebürtige Regensburger u. a. 23 Jahre als Ärztlicher Direktor und Chefarzt die chirurgische Klinik Dr. Rinecker, ein chirurgisches Fachzentrum in München mit den Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Herzchirurgie, Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie. Außerdem hat die Klinik ein Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie sowie ein Brustzentrum mit onkologischer und plastischer Chirurgie. Davor hat er als Oberarzt für Plastische und Wiederherstellungschirurgie im Städt. Krankenhaus MünchenBogenhausen gearbeitet. Seine breite medizinische Ausbildung in der Chirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie und plastischen Chirurgie absolvierte Dr. Heiß-Bogner am renommierten Münchener Klinikum r. d. Isar. „Mit Dr. Heiß-Bogner haben wir einen Chirurgen und Gefäßchirurgen der Spitzenklasse für unsere Klinik gewonnen. Er vereint die Erfahrung eines exzellenten Operateurs mit internationalem, wissenschaftlcihem Renommée. Für unsere Klinik und unsere Patienten ist er die ideale Chefarztbesetzung“, freut sich Andrea Nickolai,

Chefarzt Dr. med. Johannes Heiß-Bogner beim Patientengespräch Verwaltungsdirektorin der Capio Schlossklinik Abtsee. Sie ist überzeugt, dass Dr. Heiß-Bogner dem Venenzentrum in vielerlei Hinsicht neue und wichtige Impulse geben wird. Das berufliche Engagement des engagierten Chefarztes ist beachtlich: So ist Dr. Heiß-Bogner als Prüfer (Bayerische Landesärztekammer) und Gutachter seit vielen Jahren tätig und in zahlreichen beruflichen Gruppen engagiert, darunter u. a. die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie, die Deutsche Gesellschaft für Angiologie, die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie sowie die International Union of Angiology und hat zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen verfasst. Zeit für seine Hobbys – Schwimmen, Skilaufen und Radfahren – wird der Vater von sechs erwachsenen Kindern in der nächsten Zeit kaum finden: „Die Capio Schlossklinik Abtsee ist ein etabliertes Venenzentrum mit einer ausgezeichneten Expertise. Wir werden die Leistungsfähigkeit der Klinik und ihr Behandlungsangebot jetzt mit aller Kraft weiter ausbauen“, so der neue Chefarzt.

Leitet die Capio Schlossklinik Abtsee: Chefarzt Dr. med Heiß-Bogner

Abtsee 31 · 83410 Laufen Tel. 08682 917-0 · info.csa@de.capio.com www.capio-schlossklinik-abtsee.de


Foto: Wellnessgarten Waging/Architekturb端ro Br端derl, Traunreut

sonderthema k旦rperliches wohlbefinden

Neues Wellnesshotel in Waging am See, Bayern

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Fotos: G端nter Standl

Visualisierung des neuen Wellnessgarten-Hotels in Waging am See, Bayern

Sinnesgarten mit Schwimmteich, Saunen mit Panoramafenster und Kristallpavillon

74 | Die Salzburgerin


sonderthema körperliches wohlbefinden

Wellnessgarten und Wellnesshotel unter einem Dach – mit dem neuen Design-Hotel, das im April 2014 eröffnet wird, erfüllt sich Sepp Baumgartner einen lang gehegten Traum. Direkt am wärmsten See Oberbayerns, vor der malerischen Alpenkulisse, in unmittelbarer Nähe zur Mozartstadt Salzburg und zum bayerischen Meer, entsteht das neue Wellnesshotel, das zu einem unvergesslichen Aufenthalt einlädt.

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Mehr Informationen zum Wellnessgarten, Programm sowie bequeme Onlinebestellung von schönen Geschenkgutscheinen unter: www.wellness-waging.de

Info Tennis-Wellnesgarten: Am See 9, 83329 Waging am See Tel. +49 (0) 8681/ 98 45 info@wellness-waging.de, www.wellness-waging.de Facebook: www.facebook.com/Wellnessgarten Wellnessgarten-Hotel: Am See 7, 83329 Waging am See

on luxuriösen Suiten, einige mit direktem Zugang zum beheizbaren Naturschwimmteich, bis hin zu schönen Doppelzimmern: Der Aufenthalt im modernen Wellnesshotel steht unter dem Motto „Alltag raus, Entspannung rein“ und wird keine Wünsche offen lassen. Im Laufe der letzten Jahre entstand am Tenniscamp Baumgartner der Wellnessgarten: „Wir haben damals früh gesehen, was die Menschen, die zu uns kommen, wollen. Erholung und Entspannung bei gleichzeitiger Aktivität“, sagt Sepp Baumgartner. So hat sich im Laufe der Jahre der Wellnessgarten zu einem Magnet für Erholungssuchende entwickelt. Direkt am Sinnesgarten mit Naturschwimmteich entstanden eine Saunalandschaft, Lese- und Behandlungsräume, Kristallpavillon und Zen-Garten mit japanischem Teehaus, geprägt von der Philosophie des Feng-Shui, von Ausgewogenheit und der Liebe zum Detail. So fügt sich nun auch das neue Wellnesshotel harmonisch in dieses Ensemble. Im Innenbereich entstehen geschützte Zonen mit viel Aufenthaltsqualität: Wellnessbereiche, Massageräume, Ruheräume und Café. Ein weiterer, beheizbarer Schwimmteich mit einer kleinen Insel, eine sehr hochwertige Gartenarchitektur und Blickachsen zu Alt- und Neubau vermitteln das Gefühl einer Oase. Eine privat anmutende Atmosphäre und erstklassiger Service werden von dem umfangreichen Angebot des Hauses abgerundet. Besondere „Wellnesstage“ – mit hochwertigen Behandlungen, Massagen und Gesichtsbehandlungen sowie eine Saunalandschaft mit acht Saunen u.a. Kräuter- oder Heubodensauna, Brechelbad, Relaxzonen mit Balanceliegen, beheizbaren Betten im Freien und Leseräumen – laden ein, die Seele ungestört baumeln zu lassen. Ein Golfübungsgelände (am Hotel), Golfplätze, Radwege, Segeln, Surfen, Minigolf und Volleyball sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den zahlreichen Sport- und Ausflugsmöglichkeiten, die die Region auszeichnen. Kulinarisch ist vieles geboten: Im Seestüberl oder direkt im Wellnessgarten, bequem im Bademantel im Kristallpavillon oder im japanischen Teehaus wird das Schlemmen zu einem besonderen Vergnügen.

Die Salzburgerin | 75


Alle Fotos: Eggergut

sonderthema körperliches wohlbefinden

Power Gym –

Das Personal Fitness- und Kampfsportstudio

Fotos: Eggergut

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in Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert verbirgt in der alten Tenne das neue Seminar- und Bewegungszentrum der Familie Egger und bietet Training auf höchstem Niveau. „Seit 1996 haben wir an die 500 Wellness- und Fitnesstrainer in ganz Österreich ausgebildet, das gibt uns die Möglichkeit, die besten Trainer in unser Team aufzunehmen. Damit gewährleisten wir unseren Kunden ein erstklassiges Training“. so Benedikt Egger. In den letzten Jahren entwickelte Egger aus all seinen Erfahrungen und Erkenntnissen aus den Sportwissenschaften, dem Kampfsport, (Judo 6. Dan, Jiu Jitsu 1. Dan, Kobudo und Bojutsu) und der Meisterschaft des Qi Gong und Taijiquan ein ganzheitliches Trainingssystem. Das CROSS COMBAT Training umfasst Krafttraining, Mental- und Ent-

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spannungstraining sowie Selbstverteidigung und Kampfkunsttraining und wird in offenen Kursen oder als Personal Training am Eggergut exklusiv angeboten. Der Südteil des Bauernhofs wurde im letzten Jahr mit viel Liebe zum Detail renoviert. Ab 2014 werden Intensivwochen Fasten nach Buchinger oder Wacker, Weightmanagement, Bootcamps u.v.m. angeboten. So können Sie in herrlicher Umgebung in kurzer Zeit Ihre sportlichen und mentalen Ziele erreichen. Vereinbaren Sie Ihren Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch oder Probetraining oder besuchen Sie uns ganz unverbindlich am Eggergut! Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg zu körperlicher Fitness, Vitalität, mentaler Stärke und Zufriedenheit begleiten zu dürfen.

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und Seminar

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freizeit & sport Alisa Buchinger im Training im Olympiazentrum Rif mit ihrem Clubkollegen Stefan Pokorny,

Salzburgs Power-Lady rockt die Karatewelt Alisa Buchinger ist eine Ausnahmeerscheinung. Die 20-jährige Salzburgerin hat vor zwei Wochen in St. Petersburg bei den Combat World Games, den Weltspielen der Kampfsportarten, nur knapp die Bronzemedaille verpasst. Die Salzburgerin hat die attraktive Karatekämpferin zuvor beim schweißtreibenden Abschlusstraining im Sportzentrum Mitte besucht. Eine Einladung zum Abendessen hat sie dankend abgelehnt – weil sie aus ihrem Körper, der kaum einen Fettanteil aufweist, noch zweieinhalb Kilo herauspressen musste. „Hungerleiden für den Erfolg“ heißt die Devise.

Ein Artikel von Hans Adrowitzer

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lisa Buchingers Normalgewicht liegt bei einer Körpergröße von 1,73 Metern zwischen 66 und 72 Kilo. Im Vorjahr hat sich die im Sportzentrum Rif stationierte Sportsoldatin in der Klasse bis 61 Kilo für die World Games qualifiziert, ist aber dann, weil das ständige „Gewicht machen“ zu viel Substanz kostet, in die Klasse bis 68 Kilo aufgestiegen. Und sie feiert auch in dieser Kategorie weltweit Erfolg um Erfolg. Weil Alisa die ehrenvolle Einladung zu den World Games unbedingt wahrnehmen wollte, hat sie seit Juli streng nach einem Ernährungsplan gelebt, um die geforderten 61 Kilo zu erreichen. Richtig anstrengend wird diese Prozedur in den letzten Tagen vor Kampfbeginn, wenn die Waage noch immer ein bis eineinhalb Kilo zu viel anzeigt. „Es ist Alisa bei der WM 2012 in Paris passiert, dass sie gar nichts mehr gegessen und dennoch zugenommen hat, weil der Körper auf Notprogramm umschaltet und alles speichert. Die Folge war, dass sie völlig entkräftet in die Kämpfe gegangen ist“, erzählt ihr Trainer Manfred Eppenschwandtner. Der 65-Jährige gilt als Salzburgs „Mister Karate“, war selbst dreifacher Bronzemedaillen-Gewinner bei Europameisterschaften, und formt als Landes- und Bundestrainer immer wieder Rohdiamanten zu Weltklasse-Fightern. Eppenschwandtner schwärmt von seiner Musterschülerin: „Ali-

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sa ist eine Ausnahmeathletin, was Technik, Schnelligkeit und Fitness anbelangt.“ Kein Wunder, dass sich die Karatewelt um Salzburgs Power-Lady reißt. Ein Beispiel: Antonio Seba, gebürtiger Spanier, ist ein weltweit anerkannter Taktiktrainer, arbeitet in 34 Ländern und ist komplett ausgebucht. „Er ist auf die gute Arbeit, die wir in Salzburg leisten, aufmerksam geworden und will Alisa zwei Mal im Jahr für ein bis zwei Wochen mitnehmen – einmal nach Peking, einmal nach Venezuela. Zum einen als Vorbild für andere Mädchen, zum anderen als Trainingspartnerin“, verrät Eppenschwandtner. Und Alisa, die bereits zur RedBull-Sportlerin geworden ist, fühlt sich sehr geehrt von diesem tollen Angebot. Salzburgs Sportfreunde können Alisa Buchinger am 30. November beim Finale der Premiere League in der Walserfeldhalle bewundern. Georg Rußbacher, der Präsident des Salzburger Karate-Landesverbandes und kongeniale Partner von Manfred Eppenschwandtner, hat es auch heuer wieder geschafft, dass diese Großveranstaltung mit Karateka aus 40 bis 50 Ländern im Land Salzburg stattfindet. Alisa, was hat dich als Fünfjährige für Karate begeistert? Ich hab als Kind immer Karate Kid und Ninja Turtles geschaut und wollte auch so kämpfen können. Und außerdem war ich ein sehr aktives Kind und wollte unbedingt einen Sport machen, so bin ich dann zu meinem Trainer Manfred Eppenschwandtner gekommen. Welchen Stellenwert hat Salzburgs „Mister Karate“ Manfred Eppenschwandtner in deinem Leben?


freizeit & sport ebenfalls ein Weltklasse-Karateka, und mit ihrem Trainer und Mentor Manfred Eppenschwandtner.

Was fasziniert dich heute als weltweit erfolgreiche Kämpferin am Karatesport? Die Vielseitigkeit, die man bei diesem Sport benötigt. Es kommt auf so viele Faktoren an, und zwar auf Schnelligkeit, Technik, Taktik, Kraft, Ausdauer und Koordination. So viele Faktoren auf einmal braucht man kaum in einer Sportart, und das ist es, was Karate so einzigartig macht. Denkst du manchmal: Jetzt wäre ich lieber Boxerin und könnte meine Gegnerin k.o. schlagen? Nein, ich habe auch noch nie mit so einem Gedanken gespielt. Es geht mir nicht darum, dass ich wen k.o. schlagen kann. Ich will einfach beweisen, dass man mit viel Fleiß, Willen und Ehrgeiz alles schaffen und in meinem Sport die Beste sein kann. Zu dieser Frage will auch Trainer Eppenschwandtner seine Meinung sagen: Es ist keine Kunst, jemanden niederzuschlagen. Die Kunst im Karate besteht darin, kontrolliert dem Gegner oder der Gegnerin gegenüber zu stehen und Punkte zu machen. Alisa, wie wirkt sich Karate auf dein Privatleben und dein Seelenleben aus? Karate gibt mir sehr viel. Ich lebe jeden Tag für diesen Sport und stecke meine ganze Kraft und Energie rein. Und das Schöne ist: Man bekommt sehr viel zurück. Ein gutes Lebensgefühl, wahre Freunde, die man in schweren Zeiten erkennt, und ich bin dadurch auch viel ruhiger und entspannter. Hast du dich privat schon mal gegen jemanden, der dich belästigt hat, wehren müssen? Nein, Gott sei Dank noch nicht. Und das ist auch gut so. Haben die jungen Männer Angst vor dir? Alisa lacht: Ob sie Angst haben, weiß ich nicht, aber einen gewissen Respekt sicher. Und darauf bin ich auch stolz, denn Respekt muss man sich erst mal verdienen.

Alisa Buchinger tober 1992 Geburtsdatum: 26. Ok Größe: 173 cm Gewicht: 57 kg Lieblingsfarbe: blau außer Volksmusik Lieblingsmusik: Alles g: Schulischer Werdegan 1999 bis Juli 2000 Volksschule Itzling von 2000 bis Juli 2003 Volksschule Nonntal von ße 2003 bis Juli 2007 Sport RG Akademiestra M BORG März 2007 für das SS Aufnahmeprüfung im sen los sch v abge Akademiestraße positi rin des SSM BORG üle Sch 07 20 er Ab Septemb a 2013 Akademiestraße, Matur

Du hast das Hotel Mama verlassen und mit deinem Freund eine eigene Wohnung bezogen: Wie teilt ihr euch die Hausarbeit? Kochst du gern? Ja, ich wohne seit über einem Monat mit meinem Freund zusammen und es klappt super. Die Hausarbeit teilen wir uns gut auf, aber kochen tu nur ich. Es macht mir voll Spaß, ich koche sogar bis zu zwei Mal am Tag. Was sind deine Ziele, sportlich und privat? Sportlich will ich auf jeden Fall Welt- und Europameisterin werden. Privat möchte ich gern Wirtschaft studieren und später mal bei einer großen Firma wie Red Bull arbeiten. Welche Athletinnen und Athleten aus anderen Sportarten bewunderst du? Lindsey Vonn und Sebastian Vettel, weil sie einfach ihr Ding machen, auf das dumme Gerede von den anderen keinen Wert legen und dadurch immer besser und erfolgreicher werden. Was hast du für Hobbys und wie gehst du mit Facebook und Twitter um? Meine Hobbys sind Sport, Musik hören, mit Freunden etwas unternehmen, ins Kino gehen. Facebook ist eine tolle Einrichtung, man kann mit Freunden in Kontakt bleiben, die am anderen Ende der Welt wohnen und seine Erfolge mit vielen anderen teilen.

Fotos: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

Eppi ist wie ein zweiter Papa für mich. Wir kennen uns schon fast mein ganzes Leben lang, und haben schon so viel miteinander erlebt, auch die schwierigen Tage. Und er war und ist immer für mich da, das bedeutet mir sehr viel. Für mich ist und bleibt er der beste Trainer der Welt.

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kulinarik & genuss

Das schwarze Gold Triest ist die Stadt des Kaffees. Nirgendwo sonst gibt es derart viele Kaffeehäuser und RÜstereien. Ein Lokalaugenschein. Text Florian Zuschlag Fotos Simone Attisani, Fotolia

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Zu Besuch bei Illy. Die erste Espressomaschine, überdimensionale Tassen und der Direktor der università del caffe (von links)

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er Hafen, die Bauten, das Flair – ein klein wenig beanspruchen Österreicher die friulanische Hafenstadt Triest noch immer für sich. Nicht ganz zu Unrecht, hat doch Kaiser Karl VI. anno 1719 dazu beigetragen, dass Triest heute ist, was es ist: Die Stadt des Kaffees. Damals erklärte ebenjener Karl VI. Triest zum Freihafen. Die K&K-Monarchie bezog von dort aus einen für sie schon damals wichtigen Rohstoff. Kaffeebohnen aus aller Herren Länder. 1768 waren elf Röstereien in Triest registriert. Die Monarchie ist die Adria-Hafenstadt längst los, den Kaffee nicht. Heute beherbergt Triest neben vielen kleinen Röstereien auch die vier wichtigsten Kaffeemarken Italiens – und so auch ganz Europas: Illy, Lavazza, Segafredo und Cafe de Brazil alias Kimbo. Aber auch Hausbrandt oder Excelsior stammen aus Triest. Größte Rösterei. Wir haben uns Illycaffe von innen angesehen. Ein Unterfangen, das ob der peniblen Vorschriften der Norditaliener nicht immer ganz einfach ist. Am Empfang werden die Ausweise eingezogen. Fotos von den Röstereien? Fehlanzeige. Dafür gibt’s einen Begrüßungs-Espresso. Sechs weitere sollten im Verlauf des Tages folgen. Am Empfang stolpert man beinahe über die „Illetta”, den Vorläufer der modernen Espressomaschinen, 1935 von Illy-Gründer Francesco Illy entworfen. Er war es auch, der mit dem Überdruckverfahren, einer Methode, die es möglich machte, die Qualität von Kaffee zu konservieren und den Kaffee in ferne Länder zu exportieren, das Kaffeewesen revolutionierte. Bereits in den 40er-Jahren wurden IllyKaffeedosen nach Schweden und in die Niederlande exportiert. Illy hat seinen Firmensitz an der Schnellstraße nach Istrien. 650 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Gut 900 sind es bei Illy insgesamt. Einer von ihnen ist Moreno Faina. Seit 31 Jahren ist die firmentreue Seele bei Illy, seit gut einem Jahrzehnt leitet er dort die Università del caffe. 28.000 Studenten wurden dort, im ersten Stock des Firmengeländes, 2012 registriert. Tendenz: steigend. „Die Absolventen sind KaffeeProduzenten unserer Partnerbetriebe gleichermaßen wie Barista und Kaffee-Liebhaber, die ihren Kaffee-Genuss für zuhause optimieren wollen“, erzählt er. In Italien, und in Triest ganz im Speziellen, ist die Kaffee-Zubereitung eine Wissenschaft. „Für fünfzig Prozent eines guten Kaffees tragen wir als Hersteller die Verantwortung. Der Rest liegt nicht mehr bei uns“, erklärt Faina. Details wie Wasserhärte oder technische Eigenheiten der unterschiedlichsten Espressomaschinen machen den Es-

Sechs goldene Regeln ... ... für den perfekten Espresso 7 bis 7,5 Gramm Kaffee pro Espresso Die Wasser-Temperatur muss 88 bis 92 Grad betragen Der Druck der Maschine sollte bei 9 bar liegen Zusammenpressen des Espresso-Portionierers mit ungefähr 20 kg Gegendruck Ca. 25 ml landen in der Tasse Exakt 30 Sekunden lang dauert das Abfließen des fertigen Espressos in die Tasse

presso zu dem, was er beim Endverbraucher ist. Gut oder schlecht. Alles, was für einen guten Kaffee zuträglich ist, lernt man in der Università del caffe. Für die übrigen 50 Prozent, also jene, die den Rohkaffee betreffen, legt man sich etwa bei Illy per Firmenphilosophie besonders ins Zeug. Um die optimale Mischung zu erhalten, bezieht Illy seine Kaffeebohnen aus 14 Nationen, bei 300 unterschiedlichen Produzenten. Gekauft wird nur, was nachweislich per Hand gepflückt wird. Akribisch genau werden Proben genommen. Drei-, viermal wird jene Lieferung überprüft, ehe sie bis in die Rösterei gelangt – 114 Kontrollen sind es bis zur Produktion. Selbst dort sorgt ein Ausleseverfahren dafür, dass jene Bohnen, die schlussendlich zur Verarbeitung gelangen, von höchster Qualität sind. Hauptimportland von Illy ist Brasilien. Arabica versus Robusta. Zu 98 Prozent wird beim Kaffee zwischen den Grundsorten Arabica und Robusta unterschieden. Ro-busta weist den dichteren Körper auf, ist aber ärmer an Aromen. „Robusta hat 22 Chromosomen weniger als Arabica“, meint Moreno Faina. Arabica ist deutlich teurer. Trotzdem wird bei Illy ausschließlich diese Sorte verwendet. Lediglich drei Röststufen werden beim Marktführer unterschieden. Leicht, normal und stark. Wenige Sekunden in der durchschnittlich 12 Minuten dauernden Röstphase geben da den Ausschlag. Moreno Faina lässt Assistentin Valentina Galati weitere Espressi zubereiten. Er selbst trinkt unfassbare 12 bis 14 Stück. Täglich. Und der Schlaf? „Ist blendend“, grinst er. „Arabica hat halb so viel Koffein wie Robusta. Man muss halt wissen, was man trinkt.“ 90 bis 100 Tonnen Kaffee werden bei Illy täglich verarbeitet. Vier hochmoderne Röstöfen pumpen die fertig gerösteten Bohnen hoch am Dach über ein Art Pipeline direkt zur Verpackung. Dort werden sie vakuumiert, verpackt und in 144 Länder exportiert. Sechs Millionen Tassen illy-Kaffee täglich werden weltweit getrunken.

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kulinarik & genuss

Der Kaffeehafen Molo VII nennt sich jener Hafenabschnitt von Triest, wo täglich riesige, vorwiegend mit Kaffeebohnen beladene Containerschiffe anlegen. Brasilien, Vietnam, Äthiopien, Indien, Indonesien ... – die Liste ihrer Herkunftsländer ist lang. Jeder Container ist mit 350 Säcken zu je 60 Kilogramm beladen. Gut 2,5 Mio. solcher Säcke werden dort pro Jahr entladen. Ein Teil davon wird noch heute in Magazinen aus der K&K-Zeit gelagert.

Säcke aus unterschiedlichen Nationen kommen in Triest an.

Barista ist nicht gleich Barista. Gut 50 Prozent für das Gelingen eines echten Espresso werden erst direkt an der Maschine entschieden.

Triests Kaffeehäuser Auch wenn Espressobars in der Überzahl sind, weist Triest auch eine riesige Dichte an klassischen Kaffeehäusern auf. Wie überall in Italien kostet der im Sitzen genossene Kaffee mehr als der am Tresen konsumierte. Antico Caffe San Marco. Literatencafé, ähnlich jenen von Wien. Das Mobiliar ist dunkel, der Fußboden aus Holz. Das Publikum ist bunt gemischt. Vom Schau- bis zum Schachspieler, FrachtschiffKapitän bis zum Studenten ist alles vertreten. Via Battisti 18, 34124 Trieste Tel. +39-040-365-538, Di. bis So. 8 bis 24 Uhr Caffe Tommaseo. Das älteste Kaffeehaus der Stadt. Knirschender Fußboden und herrlicher Ausblick auf den Golf von Triest inklusive. Piazza Tommaseo 4/c, 34121 Trieste Tel. +39-040-362-266, tgl. 8 bis 0.30 Uhr, www.caffetommaseo.com

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Antico Caffe Torinese. Jugendstil-Kleinod mit nur sechs Sitzplätzen. Lange Theke! Corso Italia 2, 34121 Trieste Tel. +39-040-632-689, Di. bis So. 7 bis 22 Uhr www.anticocaffetorinese.it Gran Malabar. Inhaber Walter Cusmich verwandelte das 60 m2 kleine Lokal mit eigener Rösterei in eine Enoteca der besonderen Art. Heute ist die Gran Malabar einer der beliebtesten Treffpunkte Triests. Hier werden neben Espressi auch die besten Weine weit und breit ausgeschenkt. Zu den Stammgästen zählt Erfolgsautor Veit Heinichen. Piazza San Giovanni 6, 34122 Trieste, Tel. +39-040-636-226. Caffe Eppinger. Früher eine ungarisch-jüdische Konditorenfamilie, heute eines der angesagtesten Cafés. Via Dante 2/b, 34122 Trieste, Tel. +39-040-637-838. www.eppinger.it


kulinarik & genuss

Aromatische Impressionen: Unterschiedliche Röststufen, die Rohbohnen und der perfekte Cappuccino (von links)

10 Dinge, die Sie über Kaffee wissen sollten 1) Kaffee senkt Hautkrebs. Einer deutschen Studie zufolge senkt Kaffee die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 20 Prozent. Vorausgesetzt, er wird regelmäßig, gleichzeitig aber in Maßen konsumiert. 2) Platz 2. Weltweit betrachtet ist Kaffee die Nummer 2 bei den meistkonsumierten Getränken. Nur Wasser wird noch mehr getrunken! 3) Brasilien liegt vorne. Der weltweit größte Kaffeeproduzent ist Brasilien. 4) Vier Arten. Obwohl es 500 Gattungen an Kaffeebohnen gibt, wird nur aus vier Arten Kaffee gewonnen. Excelsea und Liberica liegen unter der Wahrnehmungsgrenze. Etwa 98 Prozent verteilen sich auf Arabica und Robusta. 5) Geschmack geht durch die Katze. Die seltenste Kaffeebohne der Welt ist die aus Indonesien stammende Kopi Luwak. Die Bohnen erhalten ihren schokoladigen Geschmack, indem eine Katzenart Kaffeekirschen frisst und diese dann wieder ausscheidet. Der Preis beträgt gut 500 Euro pro Kilogramm. 6) Kaffee steigert die Denkleistung. Bei einem Experiment der amerikanischen Penn State Universität schnitten jene Probanden am besten ab, die eine Koffeinmenge von ca. zwei Tassen Kaffee intus hatten. Bei höheren Dosen sinkt die Denkleistung nachweislich. 7) Kaffee stimuliert. Der texanische Forscher Fay Guarraci hat herausgefunden, dass Kaffee bzw. Koffein dieselben Hirnareale stimuliert, die auch für den sexuellen Erregungsgrad zuständig sind. So gesehen macht ein Espresso beim Date mehr Sinn als ein Glas Prosecco. 8) Kaffee wirkt GEGEN Mundgeruch. Dass Kaffee für schlechten Mundgeruch sorgt, ist falsch. Vielmehr sorgt schwarzer Kaffee für einen wohlriechenden Atem. In Kombination mit Milch entsteht allerdings das Gegenteil. Der Grund: Im Mundraum zersetzen Bakterien Milch und Kaffee in übelriechende Substanzen. 9) Kaffee entzieht kein Wasser. Der Mythos, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, stimmt nicht. Die zugeführte Kaffeemenge kann also getrost zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme hinzugezählt werden. 10) Ursprungsland Äthiopien. Bereits im 9. Jahrhundert wurde der Kaffee erstmals erwähnt. Entdeckt wurde er in der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, nach der er auch benannt wurde.

Kaffee in Zahlen

3,6

Tassen Kaffee pro Tag trinkt im Durchschnitt ein Finne. Damit sind die Skandinavier weltweit gesehen die Nummer 1. Österreicher trinken knapp drei Tassen täglich.

8

Millionen Tonnen Kaffee werden pro Jahr weltweit produziert. Top-Produzent ist Brasilien. Auf den Rängen landen Vietnam, Indonesien und Kolumbien.

10

Prozent des Röstkaffees werden als koffeinfreier Kaffee verkauft.

25

ml ist die Füllmenge eines klassischen Espressos.

50

Länder bauen weltweit Kaffee an.

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Foto: Blickfang/ Fotolia.com

kulinarik & genuss

Gans im Glück Es heißt, Martinigänse bringen Glück. In jedem Fall beglücken die gebratenen Vögel jedes Jahr von Neuem die Gansl-Fans und ihre Köche. Wir haben drei Experten zu uns eingeladen, um ihnen die neuesten Geheimnisse rund um den Gänsebraten zu entlocken.

Ein Artikel von Eva Pittertschatscher

D

ie Zeitspanne, in der wir uns des Ganslschmauses erfreuen, ist relativ kurz. Rund um den 11. November wird in Österreich der Heilige Martin von Tours gefeiert und mit dem Ganslessen zelebriert. Der Brauch der Martinsgans hat seinen Ursprung neben den Legenden rund um den Heiligen Martin im Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres. Denn am 11. November beginnt die 50-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit und damit eine Phase, in der fettes Essen tabu ist. „Zu dieser Zeit ist das bäuerliche Wirtschaftsjahr zu Ende,

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als Abschluss wird noch einmal richtig geschlemmt“, so Alois Gasser, Obmann des Vereins der Salzburger Köche, zum kulinarischen Hintergrund des alljährlichen Martinigansl-Essens. „Dass es den Gänsebraten nur kurze Zeit im Jahr gibt, ist einfach erklärt“, so die schlichte Interpretation von Ulrike Griesser. „Die Gans braucht fünf bis sieben Monate, um zu wachsen und zu gedeihen, im Alter von sechs Monaten ist sie für den Braten perfekt“, so die Köchin, die sich vor rund sieben Jahren mit dem Cateringbetrieb Ulli´s feine Küche selbstständig gemacht hat. „Die Martinigans ist eine Tradition, die der Gast erwartet und wird ein Herbst-Trend in der Küche bleiben“, fasst Alexander Forbes jun., Küchenchef im Verwöhnhotel Berghof in St. Johann im Pongau die zahlreichen Theorien rund um die Martinigans zusammen. Alleine wegen des gesellschaftlichen Rituals, dem Zusammenkommen von Freunden, um etwas Besonderes gemeinsam zuzubereiten und zu essen, hält sich die Tradition des Gansl-Essens am Leben, hier sind sich die drei Experten einig. Und wie kann ein Gänsebraten zuhause perfekt gelingen?


kulinarik & genuss

Die Gansl-Experten Alexander Forbes jun, Ulrike Griesser und Alois Gasser

Foto Gans: Eric Isselée/Fotolia.com

Gänsebratenduft liegt in der Luft Am besten ist die Gans im Ganzen. Ein Tier wiegt in etwa dreieinhalb bis vier Kilo und reicht für rund sechs bis acht Personen. Eine qualitativ hochwertige Gans besitzt eine sehr blasse und feste Haut. Die Brust muss fest sein, denn das ist das Fleisch, das vor allem auf den Tisch kommt. Keine blutunterlaufenen Stellen dürfen auf dem Tier auszumachen sein, denn sobald die Haut Verfärbungen aufweist, nicht straff ist und nicht glänzt, ist es mit Sicherheit kein frisches Produkt. Die ideale Gans für den Gansl-Schmaus ist zwischen fünf und sieben Monate alt. Diese Altersgrenze sollte eingehalten werden, denn ist die Gans jünger als fünf Monate, ist sie zu wenig fett, was jedoch ihren Geschmack ausmacht. Ist sie älter als sieben Monate, ist sie wiederum zu fett. Die Zubereitung der Gans ist eine Herausforderung, nicht nur wegen ihrer Größe, sondern auch aufgrund ihres schlechten Rufs, trocken und fett zugleich zu sein. Neben der richtigen Gartechnik ist die Qualität der Gans das Wichtigste. „Ich muss dem Verkäufer vertrauen können. Ich will wissen, wie das Tier gelebt hat“, sagt Alois Gasser. Ist ein Martinigansl-Essen im Kreis der Familie geplant, sollte bereits ab Mitte Oktober nach einer Gans gesucht werden. Ideal sind Weidegänse. „Sobald sie als Gössel, also Gänseküken, einen ausreichenden Federansatz haben, leben diese Gänse draußen. Sie ernähren sich von Gras und werden mit Getreide gefüttert, das macht am Ende den Qualitätsunterschied zu einem tiefgekühlten Massenerzeugnis oder einer Mastgans aus. Diese Gänse haben mit Sicherheit glücklich gelebt und das schmeckt man“, so Ulrike Griesser. Pfeffer, Ananas und andere Geheimnisse Hat man seine Gans endlich zuhause, „dann gibt es so viele Möglichkeiten wie Sand am Meer“, sagt Alois Gasser und meint damit die Möglichkeiten, mit denen eine Gans gefüllt werden kann. Bevor es soweit ist, wird die Gans gesäubert und innen sowie außen gesalzen. Wichtig ist der Pfeffer im Inneren der Gans, „wegen der Speichelproduktion“. Scharfe Gewürze erhöhen diese, und umso höher die Speichelproduktion, umso leichter tut sich der Organismus mit der Verdauung. Beifuß, auch Gänsekraut genannt, ist des Pfeffers idealer Begleiter und obligatorisch für die Zubereitung. Daneben unterstützt Kümmel die Verdauung, als Alternative kann auch Anis oder Fenchel verwendet werden. Gewürze und Kräuter, wie Rosmarin, Thymian und Majoran verleihen dem Gänsebraten Akzente und seine besondere Note. Ein Tipp: „Würzen Sie die Gans immer etwas mehr, als Sie denken!“, rät Alois Gasser. Und was macht jetzt die perfekte Gänsefülle aus? Zwiebel, Äpfel, Birnen und Orangen zählen zu den klassischen

Zutaten. Alois Gasser hat jedoch einen ganz besonderen Geheimtipp mitgebracht: Ananas. „Das hat einen speziellen Grund. Ananas, Papaya und Kiwi tragen ein spezielles Enzym in sich, welches das Fleisch zart und mürbe macht.“ Die Ananas-Stücke werden im gleichen Verhältnis zu Äpfeln und angerösteten Zwiebeln gemischt und in die Gans gefüllt, am besten bereits am Vormittag, denn der Braten sollte etwas ruhen und durchziehen, bevor er in den Ofen kommt. „Die Gans sollte Zimmertemperatur haben“, bringt es Alexander Forbes jun. auf den Punkt. Dreieinhalb bis vier Stunden wird das Tier schließlich im Ofen gegart, anfangs bei 220 Grad, mit der Brustseite nach unten. Nach etwa einer halben Stunde sollte die Temperatur auf etwa 140 Grad reduziert und die Gans umgedreht werden. Ab diesem Zeitpunkt sollte der Braten öfters mit dem entstehenden Bratensaft übergossen werden. Neue Techniken und Geräte erleichtern heute die Zubereitung, Backöfen können bereits „auf die Gans programmiert“ werden. Wichtig: Der garende Gänsebraten benötigt ausreichend Feuchtigkeit. Zeitgleich zur Reduzierung der Temperatur sollte auch die Feuchtigkeit von hundert Prozent auf 40 bis 60 vermindert werden. Hat der Ofen noch keine Dampffunktion inkludiert, ist eine Schüssel mit Wasser, die zur Gans in den Ofen gestellt wird, ein Muss. Eine Gans kommt selten allein Als Beilage empfehlen sich klassisches Rotkraut, Kürbis, Brokkoli und Maroni in Verbindung mit Knödeln in jeder Form, wie Semmelknödel, Serviettenknödel oder Erdäpfelknödel. Ein klassischer und zeitloser Begleiter ist der Apfel in jeder Variante. Extravagant ist er in Form eines Apfelstrudels, die süßen Brösel verwandeln sich hier zu Kräuterbröseln. Er kann auch neben der Gans im Ofen mitgebraten werden. Süffiger Begleiter der Gans ist ein kräftiger Rotwein oder auch ein dunkles Bier. Als Vorspeise zum Ganslbraten empfehlen die Experten etwas Leichtes, als Nachspeise etwas Kühles und Fruchtiges; Ein Salat mit Kürbiskernen und ein Zimtparfait mit Zwetschkenröster können den idealen Rahmen für ein Gansl-Essen bilden. Die Gans wird ihrem Preis spätestens dann gerecht, wenn ihr neben dem Braten an sich noch andere Köstlichkeiten zu verdanken sind. „Wenn wir eine ganze, frische Gans kaufen, haben wir darin auch Herz, Lunge, Magen und Hals. Daraus lässt sich ein Gänseklein-Ragout machen“, verrät Alexander Forbes jun. Auch können aus den Resten, die beim Tranchieren der Gans anfallen, eine herrliche Ganslschaumsuppe oder eine Gänsesülze zubereitet werden. www.salzburgerkoeche.at www.wiberg.eu

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kulinarik & genuss

Gefüllte Gänsekeule

Zutaten für 4 Personen Briocheserviettenknödel: 1/2 kleine Zwiebel, 1 EL braune Butter 100 ml Milch, 2 Eier, Salz, Pfeffer aus der Mühle mildes Chilipulver, frisch geriebene Muskatnuss 250 g Brioche (Hefegebäck; aus der Bäckerei) 1 EL Petersilienblätter (frisch geschnitten)

auf Feigen-Rotkraut und Briocheserviettenknödel

Feigen-Rotkraut: 1 große Feige, frisch, 1 TL Schmalz 1 EL Balsamico-Essig, 250 g Rotkohl 2 TL Preiselbeeren, 150 ml Apfelsaft 150 ml Geflügelbrühe, 1 Prise Zucker 1 TL Speisestärke, 1 EL Zitronensaft 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer schwarz 1 Prise Zimt Mit Kürbis und Maroni gefüllte Gänsekeule: 4 Gänsekeulen, 6 Knoblauchzehen, Salz 1 EL Ingwer gerieben, 1 EL Zitronensaft Pfeffer, 1 Zwiebel, 400 g Muskatkürbis 200 g Maroni, ¼ l Hühnerbrühe

Foto: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

Zubereitung

Restaurant Riedenburg | Nicole und Helmut Schinwald, Neutorstraße 31, 5020 Salzburg www.riedenburg.at | Vom Hotel- und Restaurant Guide als Entdeckung des Jahres in Österreich 2014 ausgezeichnet!

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Feigen-Rotkraut: Feige waschen, trockentupfen und in Spalten schneiden. In dem heißen Butterschmalz kurz anbraten. Mit Essig ablöschen. Rotkohl und Preiselbeeren dazugeben. 50 ml Apfelsaft angießen und kurz durchrühren. Aufkochen und zugedeckt ca. 15 Minuten schmoren lassen. Fond und restlichen Apfelsaft aufkochen und ca. zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zimt, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die Soße damit binden. Mit Kürbis und Maroni gefüllte Gänsekeule: Kürbis und Maroni in Würfel schneiden, kurz in einer Pfanne schwenken und mit Zitronensaft und Ingwer mischen. Die Gänsekeule vom Knochen und vom Großteil des Fettes befreien, Backofen auf 160° C vorheizen. Die Kürbis-Maroni-Masse in die Keule füllen, rollen und mit einem Bindfaden binden. Öl erhitzen und die Gänsekeulen darin rundherum anbraten. Mit ca. der Hälfte der Brühe aufgießen. Zugedeckt im heißen Backofen etwa eine halbe Stunde braten lassen, dabei immer wieder mit Hühnerbrühe begießen. Deckel abnehmen und die Keulen weitere zehn Minuten bräunen lassen. (Evtl. die Backofentemperatur erhöhen.) Dabei immer wieder mit dem Bratensaft begießen.


kulinarik & genuss

Sesamcookies

Zutaten für ca. 450 Stück 575 g Butter 1000 g brauner Zucker 5 Eier 2–3 Vanilleschoten 750 g Mehl 2 ½ TL Backpulver 550 g Sesam weiß 150 g Sesam schwarz

Vorbereitung Sesam in einer Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Butter und braunen Zucker schaumig schlagen. Das Mark der Vanilleschoten auskratzen.

Zubereitung

Afro Coffee Florian Hipp + AFRO CAFE Team Bürgerspitalplatz 5 5020 Salzburg www.afrocoffee.com

Foto: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam, www.kaindl-hoenig.com

Alle Zutaten gut miteinander vermischen und in einen Spritzbeutel einfüllen. Auf einer Frischhaltefolie eine Linie ziehen und mit der Folie einrollen. Die Rolle mit der Masse für eine Stunde in den Tiefkühler geben. Anschließend die Rolle auspacken und in dünne Scheiben schneiden und auf das Backpapier legen. Im vorgeheizten Ofen zehn Minuten lang backen.

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kulinarik & genuss – vorgestellt

Eine Auszeit in Nonntal Ein erfrischend charmanter Familienbetrieb mitten in Nonntal, der sich auf die Verschnaufpausen im Alltag spezialisiert hat: nämlich auf Feiern und Veranstaltungen. Herzhafte Salzburger Küche trifft in Lackners Auszeit auf außergewöhnliches Service in gemütlich-modernem Ambiente.

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oslassen und entspannen, das Gefühl der Gemütlichkeit genießen, wenn die Begrüßungsrunde gedreht und man auf einer Feier endlich richtig angekommen ist. Das Ambiente in Lackners Auszeit lässt einen rasch den Alltag vergessen. Die große Fensterfront, die im Sommer zur offenen Terrasse wird, bietet den Gästen den direkten Blick auf die Festung Hohensalzburg. Vor dieser Kulisse schmeckt der Spritzer gleich noch erfrischender, das Bier noch mehr nach Zuhause und der Glühwein im Winter (dann natürlich bei geschlossenen Fenstern) so richtig nach Weihnachten. „Mir sind Einfachheit und qualitätsbewusste Bodenständigkeit sehr wichtig. Diese Werte versuchen mein Team und ich, im Service und in der Küche zu leben“, sagt Franz Lackner über seine Projekte, zu denen neben der Auszeit in Nonntal die Lucky-Vegas Bar in Ebenau, das Catering und Gastro für die Austria Salzburg, die Lucky Fit Rindfleisch-Produkte (erhältlich bei Merkur) sowie der Lackner Stadl in Ebenau zählen. Letzterer ist ein Familienprojekt, an dem auch die Herzen von Mutter Anita und Bruder Manuel hän-

gen. Lackners Lokale decken trotz der gelebten Konzentration aufs Wesentliche ein breites gastronomisches Spektrum ab. Der Lackner Stadl verbindet die urige Gemütlichkeit eines alten, liebevoll renovierten Stadls mit einem modernen Eventkonzept. Nur 15 Minuten von Salzburg entfernt ist vom Schneeschuhwandern mit Glühweinstopp, über Bogenschießen bis hin zu Crosskart-Fahren alles möglich. Hier feierten auch schon anspruchsvolle Gäste wie Sony, Porsche oder Red Bull. Zurück in Salzburg, lädt die Auszeit von Montag bis Donnerstag auch mittags zum Genießen ein. Saisonale und regionale Klassiker vereinen sich in Lackners Küche mit Asien und Italien. Neben dem individuellen kulinarischen Angebot steht für Feiern der Barbereich, moderne Elektronik und eine Tanzfläche bereit. Das Ergebnis ist ein stimmiges Gesamtpaket für Privat-, Firmen- und Weihnachtsfeiern, das sich sehen lassen kann. Auf der Website finden Sie alle Informationen. Doch am meisten freut sich das Team der Auszeit natürlich über Ihren Besuch vor Ort.

Info

Gewinnspiel 90 | Die Salzburgerin

Gewinnen Sie mit der SALZBURGERIN ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant Lackners Auszeit. Schicken Sie bis 29.11.2013 eine E-Mail mit Betreff „Lackners Auszeit“ an leserservice@diesalzburgerin.at Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

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Fotos: Lackner

Lackners Auszeit Ulrike-Gschwandtner-Straße 8, 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662/84 25 79 mail@lackners-auszeit.at, www.lackners-auszeit.at Lackner Stadl 5323 Ebenau Nr. 42, Tel. +43 (0) 676/84 16 15 14 willkommen@lackner-stadl.at, www.lackner-stadl.at


kulinarik & genuss

KENWOOD „Cooking Chef“ Die ausgezeichnete „Kücheninnovation“

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hanksgiving und Weihnachten stehen vor der Tür. Freunde und Familie werden eingeladen, um beide Feste gemeinsam zu verbringen. KENWOOD stellt mit dem Cooking Chef KM086 einen professionellen Küchenhelfer zur Seite, damit der Festschmaus einfach perfekt wird. Die Küchenmaschine, die von bekannten Köchen wie Toni Mörwald, Thomas M. Walkensteiner, Ingrid Pernkopf uvm. empfohlen wird, unterstützt zuverlässig den Profi am Herd und verhilft auch dem Hobbykoch zu wahrer Meisterschaft. Denn die von Experten und Endverbrauchern als „Kücheninnovation“ ausge-

zeichnete Küchenmaschine kann neben rühren, mixen, entsaften, schneiden, Nudelteig walzen und faschieren auch noch kochen und dampfgaren. Der „Cooking Chef“ arbeitet wie ein Chefkoch; dabei leiser und verlässlicher als 1000 Heinzelmännchen. Eine exakte Temperatursteuerung von 20 bis 140 Grad reduziert die Kochzeit um ein Drittel; der Dampfgareinsatz garantiert eine schonende Zubereitung von Fisch, Gemüse & Co. www.ichlassekochen.at oder www.cookingchef.at


kulinarik & genuss

Kulinarische Herbstgenüsse Stellen Sie sich vor, das Herbstlaub knistert unter Ihren Schritten. Die Sonne blinzelt durch das bunte Blätterdach der Bäume und wirft einen milden Schimmer auf den Weg. Warm eingepackt sind Sie mit Ihren Liebsten durch den Herbst unterwegs und Ihr Weg hat nur ein einziges Ziel: die Gaststube, in der Sie endlich das lang ersehnte Martinigansl genießen dürfen, wo endlich wieder herzhafte Wildgerichte Einzug gehalten haben. Danach werden Sie den Weg beflügelt zurück gehen und sich wünschen, dass die kulinarischen Herbstgenüsse niemals enden mögen.

Hier kommt die Gans ... ... knusprig und ofenfrisch im Gasthof Schorn. Innen saftig zart, außen kross. So serviert man im Gasthof Schorn vor den Toren Salzburgs in St. Leonhard das Martinigansl schon seit jeher seinen Gästen. Dazu ein feiner Knödel, Apfelrotkraut und der passende Rotwein aus dem hauseigenen Weinkeller. „Raffinierte Zubereitung mit qualitativ hochwertigen Produkten ist das Geheimnis unserer Ganslgerichte“, so Gastronom Thomas Ziegler. Das entspricht auch der Philosophie des Hauses: kochen mit saisonalen und heimischen Zutaten nach traditionellen Rezepten. Am besten, Sie kommen vorbei und genießen! Vom 1. bis 17. November 2013 zur Ganslzeit im Gasthof Schorn. Gasthof Schorn | Familie Ziegler, Sankt-Leonhard-Straße 1, 5083 St. Leonhard bei Salzburg Tel. +43 (0) 6246/72 334, info@gasthofschorn.at, www.gasthofschorn.at, Montag Ruhetag

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enießen Sie das wöchentlich wechselnde Mittagsangebot kreiert von unserem Küchenchef Josef Eckmann mit regionalen Klassikern und leichten Speisen. Die BarRoque im Wyndham Grand Conference Centre erwartet Sie mit ihrem unvergleichlichen Ambiente im Zentrum von Salzburg, egal ob Sie gemütlich Speisen wollen oder den Quick Lunch für die kurze Mittagspause bevorzugen. Die schnelle Variante gibt es als 2-Gang Menü ab € 7,50 und für die „Süßen“ gibt es das Dessert auch zum Mitnehmen für € 2,20. Guten Appetit! BarRoque | Wyndham Grand Salzburg Conference Centre Fanny-von-Lehnert-Straße 7, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662/468 82 403 Fax +43 (0) 662/468 82 98, www.wyndhamgrandsalzburg.com

Original griechischer Flair

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n Nikolaos Kyriakidis griechischer Taverne in Neumarkt am Wallersee ist das kulinarische Griechenland zuhause und das täglich und bis tief in die Nacht hinein. Der Pächter gönnt sich keinen Ruhetag, um seine Gäste rund um die Uhr verwöhnen zu können. In den vier griechisch ausgestatteten Themenzimmern, die jeweils Platz für bis zu 30 Personen bieten, servieren Niko und sein Team täglich frisch zubereitete griechische Speisen, darunter Lammbraten, Spanferkel, Ziegenbraten, griechischen Salat, Gyros- und Fischspezialitäten. Das Restaurant am Wallersee eignet sich perfekt für griechische Weihnachten! Niko der Grieche | Nikolaos Kyriakidis, Hauptstraße 14, 5202 Neumarkt am Wallersee Tel. +43(0)6216/20 480, Mobil +43(0)660/50 20 999, www.niko-der-grieche.at Mo–So 9.30–14.30 Uhr und 17 bis 1 Uhr, kein Ruhetag! Warme Küche bis 23.30 Uhr

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Quick Lunch in der BarRoque


kulinarik & genuss

Qualität durch Regionalität – ein nachhaltiger Trend Mit SalzburgMilch Produkten bewusst genießen.

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it SalzburgMilch setzt man nicht nur auf besten Geschmack, höchste Qualität und innovative Produkte, sondern leistet ganz nebenbei auch einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Ursprünglichkeit unserer Region. Denn dank der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Almen und Wiesen durch den Bauernstand wird die charakteristische Salzburger Naturlandschaft geschont. Das macht sich auch im Geschmack der Milch bemerkbar: Je natürlicher und frischer die Gräser und Kräuter sind, die den Kühen als Futter dienen, desto besser ist das Milch-Ergebnis. Ob Milch, Joghurt, Schlagobers, Topfen oder Käse: SalzburgMilch steht für beste Qualität. Und wenn man sich die positiven Auswirkungen bewusst macht, die der Genuss von SalzburgMilch Produkten mit sich bringt, dann schmeckt’s gleich noch viel besser. www.milch.com

Oberforsthof Alm ist die „Sommerhütte 2013“ Am 10. Oktober wurde die Auszeichnung „Goldene Backerbse“ von der LAND-LEBEN GmbH aus Salzburg und dem HÜTTENGUIDE bereits zum zweiten Mal an Österreichs schönste Berghütte verliehen. Diesmal ging der Preis nach St. Johann im Pongau.

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Sonja Eppenschwandtner, Lilly und Rupert Mair mit dem Oberforsthof Alm Team; Benjamin Loudon Sonja Eppenschwandtner, Lilly Mayr, Benjamin Loudon Christof Watschonig

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4 Übergabe der Goldenen Backerbse 5 Zum zweiten Mal wurde die Auszeichnung „Goldene Backerbse“ von der LAND-LEBEN GmbH aus Salzburg und dem HÜTTENGUIDE an Österreichs schönste Berghütte verliehen.

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und 18.000 Teilnehmer wählten die Oberforsthof Alm unter 750 Berghütten zu ihrer Lieblingshütte. Die Alm punktete in den vier Bewertungskategorien Lage, Service, Küche und Erreichbarkeit. Vor allem die regionale Pongauer Spitzengastronomie samt kulinarischer Genusswochen, die urige Hüttenatmosphäre und die traumhafte Lage auf dem Hausberg Gernkogel, die zu ausgedehnten Wander- und Bergtouren einlädt, begeistern. Seit Oktober 2012 haben rund 35.000 Personen an der Kampagne und am Gewinnspiel teilgenommen. Aufgrund des großen Erfolgs wird die Aktion ein weiteres Mal verlängert.

Fotos: Hersteller

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Endlich im neuen Design!


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Kachelöfen – sparsames und effektives Heizen In Zeiten permanenter Energiepreissteigerungen darf man sich mit Recht überlegen, wie man auch beim Heizen möglichst sparsam und effizient das Haus oder die Wohnung wärmt. Und da kommt ein Ofen ins Spiel, der sich nicht nur in Österreich steigender Nachfrage erfreut – der Kachelofen. Und artverwandte Heizkörper.

Foto: Fotolia/Eky Chan

Warum ein Kachelofen? Kurz gesagt: Weil er schön, praktisch, ökologisch vernünftig und langfristig sparsam ist. Auch wenn die Anschaffung zusätzlich

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Foto: Kachelofenverband

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er Kachelofen ist zwar keine österreichische Erfindung, aber in der hierzulande gebauten Art wohl weltweit einzigartig – so sagen Hafner. Auch wenn es um die Energieausbeute und die so oft zitierte Nachhaltigkeit geht. Wie ein solcher Ofen in seiner modernsten und effizientesten Form aufgebaut ist, das kann man in jedem Lexikon oder im Internet nachlesen, was aber die Geheimnisse und Vorteile eines solchen sind, eher weniger. Grundsätzlich ist der Kachelofen in seiner Grundform eine am Ort der Verwendung mit Hand aufgebaute Anlage, die aus einem hohen Brennraum und nachgeschalteten langen Heizzügen besteht. Fachleute sprechen bei der heute üblichen Bauweise von einer zweischaligen, die aus einer relativ geringen, zudem nachwachsenden Energiemasse, nämlich Holz, eine hohe Wärmeausbeute erzielt. Der „Grundofen“ ist ein „Zeitbrandofen“, in dem der Brennstoff in einer bestimmten (von der an den zu beheizenden Raum und der Größe des Ofens abhängigen) Zeit verbrannt und die Wärme in „Schamottsteinen“ (gesteinsähnliches, künstlich hergestelltes, feuerfestes Material mit zehn bis 45 Prozent Aluminiumoxid-Anteil (Al2O3), das heute in allen Größen und Formen erzeugt wird), die den Ofen auskleiden, gespeichert und zeitversetzt über die Außenfläche des Ofens abgegeben wird. Wichtig ist, dass bei einem „echten“ Kachelofen kein Metall – außer bei der Türe und beim Kaminanschluss – verbaut wird, er also gleichsam ein Pufferspeicher in fester Form ist. Soweit so gut.

kostet. Schön kann er deshalb sein, weil er nach eigenen Ideen gebaut und gestaltet werden kann und vom Hafner an die Räumlichkeiten angepasst sein soll. Welchen Stil man persönlich wählt, etwa den Landhausstil mit oder ohne namensgebende Kacheln, oder eine moderne Bauweise mit grafischen Formen und auch zur modernsten Möblierung passend, das ist Geschmackssache. Praktisch ist er jedenfalls, weil die Nachheizzeit in der Regel erst bei acht, zwölf oder gar 24 Stunden liegt und der Brennstoff selbst erzeugt, transportiert und in seiner Qualität gewählt werden kann. Die ökologische Vernunft liegt eindeutig darin, dass der Brennstoff Holz eine nachwachsende Ressource ist, der Brennwert bei dieser Verwendung hohe Effizienz hat und die Emissionen bei einem fachkundig errichteten und betriebenen Ofen denkbar gering sind. Und bezüglich der Sparsamkeit spricht nicht nur der Preis von Heizholz für den Ofen, auch seine hohe Speicherkapazität und der immer weiter sinkende Energiebedarf durch immer bessere Isolierungen. Und wer sein Holz selbst schlägt, zurechtschneidet und lagert, für den sind die Brennstoffkosten ohnehin minimal, wie man auch an der weiten und zunehmenden Verbreitung des Kachelofens in ländlichen Gebieten erkennen kann.


Kaminöfen und Heizkamine? Das Prinzip eines Heizkamins oder eines Kaminofens ist ein zum Kachelofen weitgehend gegensätzliches. Hier wird die schnelle Strahlungswärme erzeugt und die Optik ist durch die mehr oder weniger große Glasscheibe eine andere. Der Kamincharakter drängt die Wärmespeicherung in den Hintergrund, erlaubt aber eine schnellere Wärmeerzeugung. Zu beachten ist jedenfalls, dass man keine zu große Glasscheibe wählt, weil dies zu größerem Wärmeverlust führt. Überdies haben diese Öfen den Nachteil, dass die hier verwendeten Eisenteile bei Weitem nicht so haltbar sind, wie der gemauerte Kachelofen. Sollte man sich einen solchen Ofen im Internet oder einfach in irgendeinem Markt aussuchen, dann genügt es auch nicht, dass dieser nur eine „CE“-Zertifizierung hat, die keine Betriebserlaubnis einschließt. Für diese hat der Hersteller den Nachweis zu erbringen und auch der Anschluss darf nur durch einen Hafner erfolgen. Generell gelten für die Erbauung und Betriebserlaubnis eine ganze Menge Normen, Richtlinien und Vorschriften, die nicht nur die Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade (Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG, Salzburger Heizungsanlagen-Verordnung 2010) festlegen, sondern auch die Heizlast, den Schallschutz oder den Brandschutz betreffen (siehe www.kachelofenverband.at. Auch die, je nach Bundesland unterschiedlichen Förderungen sind hier zu finden). Dementsprechend wichtig ist in jeder Hinsicht, und damit sich die Investition wirklich lohnt, eine fachlich kompetente Beratung, die man weder im Kaufhaus noch im Internet bekommt. Fazit: Ein Kachelofen ist vor allem im Eigenheim eine energetisch, ökologisch und finanziell sinnvolle Investition (auch in Kombination mit einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe), die wenig Wartung benötigt und durch extreme Lebensdauer besticht. Für Mietobjekte sind eher Kaminöfen zweckmäßig, weil sie auch bei einem Umzug mitgenommen werden können. Der ideale Ansprechpartner sind entsprechend qualifizierte Firmen, die sich auf die Errichtung von Kachelöfen spezialisiert haben oder der Hafnermeister Ihrer Wahl. René Herndl

Foto: Feuerkultur Wieser Wohnkeramik

Die Menschen lieben die Wärme aus dem Kachelofen. Das Empfinden der Wärme, die die Infrarotheizung abgibt, ist sehr ähnlich der des Kachelofens. Aus diesem Grund ergibt die Kombination aus beiden ein perfektes Heizsystem.

Foto: Etherma

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LODENOFEN von feuerkultur

Die Holzfrage Immer wieder wird die Frage nach dem für den Kachelofen idealen Holz gestellt. Die Antwort ist leicht: Ein Kilo Holz (selbstverständlich aus heimischem Wald, trocken mit max. 20 Prozent Restfeuchte) hat einen Brennwert von ca. vier KW, egal um welche Holzart es sich handelt. Weiches Holz, etwa das der Fichte, hat mehr Volumen und meist mehr Harzanteile, die Metallteile angreifen können, das auch aus Brandschutzgründen für offene Kamine wenig geeignet ist. Darüber hinaus verbrennt Weichholz schneller und beansprucht mehr Lagerraum. Gemeinhin als ideal wird Buchenholz bezeichnet, wobei in allen Fällen die richtige, trockene Lagerung eine wichtige Rolle spielt. Und nicht zuletzt: Holz ist der einzige Brennstoff, bei dem man durch die Verarbeitung den Preis weitgehend selbst bestimmen kann. Und: Holzhacken ist gesund!

www.biofire.com, www.kachelöfen.at, www.spirit-of-fire.com

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Wer ist nicht gerne seiner Zeit voraus? In der Mode ist es selbstverständlich, am Puls der Zeit zu sein, die eigenen vier Wänden entsprechen den Trends der Architektur. Im Bereich der Heizung aber scheint man immer noch alte Gewohnheiten zu pflegen. Dabei könnte man auch hier en vogue und mit dem richtigen Heizsystem der Zeit sogar voraus sein.

sonderthema körperliches wohlbefinden

Sind Sie ein

an sieht es auf den ersten Blick: LAVA® Design Infrarotheizkörper bestechen durch ihr Design und fügen sich perfekt in die moderne Architektur ein. Dass sie aber nicht nur schön, sondern auch intelligent sind, beweist die neueste (R)evolution: LAVA-R-Infrarotheizgeräte verfügen über ein integriertes Thermostat und können sogar bequem per Smartphone gesteuert werden. Fünf Gründe, die für das Heizen mit LAVA®-R Infrarotheizkörpern sprechen:

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Heizen mit Strom ist preiswert. Seit vielen Jahren hält sich das Gerücht hartnäckig, dass Heizen mit Strom teuer ist. Doch das ist längst Geschichte. Elektrische Heizsysteme zeichnen sich durch deutlich geringere Investitionskosten aus; durch verbesserte Isolierung und punktgenaue Regelung sinken die Betriebskosten, Wartungskosten fallen gänzlich weg – ebenso wie die Besuche des Schonsteinfegers. Unabhängig und sauber. Strom ist durch die Erzeugung mittels Wasser-, Wind- und Sonnenkraft eine saubere, umweltschonende und kosteneffiziente Energiequelle und bietet durch die Eigenstromproduktion mittels Photovoltaik auch die Möglichkeit zur Autarkie. Nur wenige andere Heizsysteme ermöglichen dies und damit die Unabhängigkeit von Öl, Pellets, Gas und deren Preisentwicklung.

Alle Fotos: ETHERMA

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Genießen Sie mit der Elektroheizung höchsten Komfort, denn Sie müssen sich um Ihre Heizung nicht mehr kümmern. Und statt einem Heizraum richtet man sich doch lieber eine kleine Wellnessoase im Keller ein. Design bestimmt in vielen Bereichen unser Leben. Die Elektroheizung ist entweder – wie im Falle der Fußbodenheizung – unsichtbar oder ein essenzieller Bestandteil der Inneneinrichtung, wie der LAVA® Design-Infrarotheizkörper. Die moderne Elektroheizung ist intelligent und stellt sich auf die individuellen Heizgewohnheiten ein. Die punktgenaue Regelung minimiert den Energiebedarf sowie die Betriebskosten und hilft so aktiv beim Sparen.

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Elektrische Heizsysteme sind ihrer Zeit einen Schritt voraus. Sie sind PREISWERT, UNABHÄNGIG und SAUBER, bestechen durch HÖCHSTEN KOMFORT, glänzen durch ihr atemberaubendes DESIGN und sind dank modernster Regeltechnik auch außergewöhnlich INTELLIGENT. Es ist an der Zeit, auch beim Heizen neue Trends zu setzen.

Info ETHERMA Elektrowärme GmbH Landesstraße 16, 5302 Henndorf Tel. +43 (0) 6214/76 77 office@etherma.com, www.etherma.com

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Trendsetter?


NATUR UNTER DEN FÜSSEN. Kein anderes Material reicht mit seinen Eigenschaften an den natürlichen Werkstoff Holz heran. Seit Jahrhunderten wird Holz als Fußboden eingesetzt und von Mensch und Tier geschätzt. Durch modernste Präzisionswerkzeuge und 25 Jahre Know-How werden Edelhölzer zu formstabilen Fußböden in verschiedensten Formaten, bis zu zwölf Metern Länge, verarbeitet und durch menschliche Kraft und Handwerksgeschick zu wunderschönen Fußböden verarbeitet. Ob handgehobelt, fein gebürstet oder mechanisch gealtert sind unsere Fußböden mit hochwertigstem Diamant-Öl imprägniert, welches die Haptik der Holzböden von HAFRO veredelt. Deshalb sind unsere Fußböden sowohl im heimeligen Privatbereich genauso beliebt, wie sie im luxuriösen Hotelambiente nicht wegzudenken sind. Gönnen Sie sich Ihr persönliches Wohlfühlklima mit einem Naturholzboden von HAFRO.

Hafro auf der „Herbst-GAST“ Wie schon die Jahre zuvor ist der Bodenspezialist auch 2013 wieder tonangebend in Sachen Parkett auf der internationalen Fachmesse ALLES FÜR DEN GAST – HERBST. Halle 3/Stand 210, 9.–13. November 2013, Reed Exhibitions Messe Salzburg

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Foto: Anton Maltsev/Fotolia.com

Schlafzimmermenschen

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www.schlafkampagne.de www.wohninsider.at www.KZGS.de

Das sind wir wohl alle. Neun Stunden verbringen wir durchschnittlich in diesem Wohlfühlraum. Der Fokus im Schlafzimmer liegt dabei natürlich auf dem Bett. Und hier das richtige für Schlafen, Lesen und Relaxen zu finden, ist gar nicht so einfach.

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as Schlafzimmer ist eine Wissenschaft. Das beweisen nicht nur zahlreiche Studien, sondern auch die Experten und Präventologen von Kampagnen und Kompetenz-Zentren, die sich nichts anderem widmen als dem Schlaf und allem, was dazu gehört. Dass gesunder Schlaf für Gesundheit und Wohlbefinden wichtig sind, ist nichts Neues. Und auch aktuelle Ergebnisse der Schlafstudie von wohninsider.at vom März 2013 überraschen nicht. Für 86 Prozent von uns gilt das Schlafzimmer nach wie vor als intimer, abgeschlossener Raum, während sich Küche und Wohnzimmer schon längst zu einer Einheit zusammen getan haben. Der Stil unserer Schlafzimmer ist zweigeteilt. Klassisch, in zeitlosen und schlichten Farben mögen es die einen, in aktuellen Farben und Designs die anderen. Das Nachtkästchen ist bei 77 Prozent von uns das Lieblingsmobiliar. An Accessoires bevorzugen wir einen (Radio)wecker und knapp über die Hälfte hat einen Fernseher im Schlafzimmer. Auch bei der Wahl des Bettes sind wir uns relativ einig. Für 73 Prozent muss es ein Doppelbett sein, bestehend aus Lattenrost und Matratze, kurz Schlafsystem genannt. Sechs Jahre ist die Matratze durchschnittlich alt, bei den Materialien dominieren Schaumstoff und Federkern. Obwohl nur 13 Prozent der Bettenkäufer ihr Zweckmobiliar im Fachhandel kaufen, steht die Qualität des Bettes für 53 Prozent von uns an oberster Stelle. Zeit also, sich auf die Suche nach dem perfekten Bett zu machen.

Das beste Bett gibt es nicht „Das richtige Bett muss, genauso wie der richtige Urlaub oder die richtigen Schuhe, gesucht und gefunden werden“, sagt Christian Kreuzhuber von der Schlafwerkstatt in Salzburg. Das pauschal beste Bett gibt es nicht. Bevor wir losziehen, um uns ein Bett zu kaufen, sollten wir uns vorerst überlegen, auf was wir besonderen Wert legen, welches Bett unseren individuellen Ansprüchen entspricht. Die Fragen nach dem gewünschten Material, dem Komfort, besonderen Ansprüchen und der Optik sollten an erster Stelle stehen. So vielfältig die Betten-Auswahl an sich auch sein mag, so eindeutig scheint das perfekte Material für die Matratze zu sein. Der altbewährte Federkern liegt im Trend, auch, wenn der Schaumstoff dem traditionellen Material Konkurrenz mache, so Christian Kreuzhuber. „Die Rückkehr zum Traditionellen ist wieder wichtig geworden, so auch die Rückkehr zum Federkern“, ist der Experte überzeugt. Das bestätigt auch Martin Zirngibl (Experte für Bettensysteme bei Raumausstatter Zirngibl). Federkern zeugt von einer hohen Qualität, drückt sich nicht zusammen, steht für eine optimale Druckverteilung und Anpassung an den Körper und hält in etwa zehn Jahre. Schaumstoff hingegen hat u.a. den Nachteil, dass er sich im Laufe der Zeit zusammendrückt und nachgibt. Die Preisunterschiede bei Matratzen sind enorm. Zwischen 6.000 und 30.000 Euro mit einem „extrem aufwendigen Innenleben“ kann man dafür ausgeben.


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Fachhandel, ist nur mehr eines zu beachten: „Liegen Sie nicht auf mehr als drei bis vier Betten Probe. Das verfälscht den Eindruck und Sie werden bald gar nicht mehr wissen, was das richtige für Sie ist“, rät Christian Kreuzhuber.

Eine Kiste mit Federn Boxspringbetten seien derzeit DER Renner bei den Betten, ist Martin Zirngibl überzeugt. Das Zwei-Matratzen-System, welches seinen Ursprung bereits im 19. Jahrhundert hat, basiert auf einer „Kiste mit Federn“ und besteht aus einem Unterund einem Oberbett, die jeweils mit Federn ausgestattet sind. Ein gefedertes Untergestell bildet die Basis und macht einen Lattenrost hinfällig. Wichtig ist zudem die richtige Festigkeit der Matratze, die durch Gewicht, Körpergröße und der Frage, ob man lieber in oder auf der Matratze liegen will, bestimmt ist. Fünf verschiedene Festigkeitsgrade sind hier zu unterscheiden. Überdachend zu den Meinungen der Experten rund ums richtige Bett liefert Markus Kamps, Präventologe für Schlaf, Tipps für den Kauf der richtigen Matratze: Bei der Anschaffung eines Bettes sollte zuerst die Körpergröße bedacht werden. Die Matratze sollte mindestens 15 bis 20 Zentimenter länger als der Schläfer sein, ab einer Körpergröße von 1,85 Metern sollte eine Überlänge gewählt werden. Bei der Breite sind 90 bis hundert Zentimenter ideal. Der Preis der Matratze ist zudem nicht immer mit der Qualität gleichzusetzen, allerdings macht die Zusammensetzung von Materialien und Funktion zumeist den höheren Preis aus. Achten Sie beim Betten-Kauf gleichzeitig auf die dazu passende Zudecke plus Kopfpolster. Bei der falschen Wahl kann sich oft das hochwertigste Bett als Fehlkauf herausstellen. Stehen Sie demnächst also mit Ihrem Fragekatalog im Betten-

Mode für Bett, Bad und Tisch Gerade rechtzeitig zum Herbst finden Sie bei Betten Schweitzer wieder ein Feuerwerk an schönen und feinen Heimtextilien, die Wärme und Gemütlichkeit in Ihre vier Wände einkehren lassen.

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Notfalltipps für guten Schlaf Leider garantiert auch die beste Matratze nicht unbedingt einen guten Schlaf. Deshalb hier zu guter Letzt ein paar Tipps, damit im Schlafzimmer auch wirklich nichts mehr schief gehen kann. Strukturierung: Stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf, bemühen Sie sich um einen gleichen Tagesablauf und gehen Sie abends zur gleichen Zeit schlafen. Regelmäßigkeit fördert ein gutes Einschlafen und ein gutes Durchschlafverhalten. Gedanken parken: Schreiben Sie vor dem Zubettgehen drei positive und drei negative Dinge des Tages nieder und drei Dinge, die Sie am nächsten Tag erledigen müssen. So schreiben Sie sich von Ihren Gedanken los und können beruhigt einschlafen. Schlaftemperatur: Ihr Schlafzimmer sollte in etwa zwischen 16 und 18 Grad haben. Das Ausgleichen eines zu kalten Raumes mit einer dicken Decke fördert genau das Gegenteil von dem, was Sie sich erhoffen – Sie werden schwitzen und nicht durchschlafen. Völlegefühl: Essen Sie zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr. Auch Salat oder Obst ist aufgrund der Säure hinderlich fürs Durchschlafen. Und wenn Sie kurz vor dem Schlafengehen essen, dann nicht zu viel und nicht zu fett. Fernsehschlafen: Wenn die Lider schwer werden, sollten Sie sofort ins Bett gehen und dort einschlafen. Wenn Sie z.B. auf dem Sofa und vor dem Fernseher liegen bleiben und dort einschlafen, werden Sie wahrscheinlich im Bett nicht mehr schlafen und Sie produzieren immer mehr Fernseh-Sofa-Schlaf. Quelle: www.schlafkampagne.de Eva Pittertschatscher

ihre Liebsten (und vielleicht auch sich selbst) mit besonderen, individuell bestickten oder auf Maß gefertigten Heimtextilien zu beschenken. Freundliche Kundenberaterinnen sind Ihnen gerne bei der Auswahl Ihres Geschenks behilflich.

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Die Salzburgerin | 101


Visualisierung: Zuchna

Visualisierung: Peter Kröll

wohnen & design

In ruhiger Grünlage wird bis Ende dieses Jahres in St. Johann ein attraktives Wohnbauprojekt realisiert.

Das schmucke Mehrfamilienhaus in St. Andrä fügt sich harmonisch in die ländliche Struktur ein.

Visualisierung: Peter Kröll

Der Salzburg Wohnbau ist es wichtig, Wohnungen zu erschwinglichen Preisen vor allem auch in den Regionen zu errichten. Mit der Realisierung von generationenfreundlichen Wohnbau-Projekten im Pongau, Flachgau und dem Lungau wird wichtiger und dringend benötigter Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen. Aufgeteilt auf zwei Häuser entstehen in St. Georgen bei Salzburg insgesamt zwölf moderne Wohnungen.

Wohnqualität ist Lebensqualität

Sonnig und ruhig In der Flachgauer Gemeinde St. Georgen errichtet die Salzburg Wohnbau ab Winter 2013 in der Maurerstraße eine familienfreundliche Wohnanlage mit zwölf Wohneinheiten. Architekt DI Martin Krabath zeichnet für die Planung verantwortlich und hat zwei getrennte Baukörper vorgesehen. Im Ortsteil Obereching entstehen in zentraler Lage sechs Mietkauf- und sechs Eigentumswohnungen. Eigene Gartenanteile im Erdgeschoß, großzügige, sonnige Balkone in den oberen Geschoßen und ein eigener Spielplatz werden für ausreichende Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien sorgen. Die nächste Haltestelle der Lokalbahn ist in 15 Gehminuten und die Bushaltestelle in nur fünf Minuten erreichbar.

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Idyllisch in St. Andrä In der Lungauer Gemeinde St. Andrä wird seit Sommer dieses Jahres ein schmuckes Mehrfamilienhaus in schöner, ruhiger Lage realisiert. Auf einer Grundstücksgröße von rund 1000 Quadratmetern entstehen im Ortsteil Haslach insgesamt sechs 2- und 3-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 53 und 67 m². Jeder Wohnung sind ein überdachter Stellplatz und ein Balkon oder eine Terrasse mit Gartenanteil zugeteilt, die persönlichen Freiraum zum Entspannen bieten. Nachdem auf eine ökologische und energieeffiziente Bauweise geachtet wird, erfolgt die Energieversorgung mittels Pelletsanlage mit Solarunterstützung. Das Wohnhaus soll innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden.

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Informationen über aktuelle Projekte und Wohnungsangebote der Salzburg Wohnbau in Stadt und Land Salzburg unter 0664/5461064, www.salzburg-wohnbau.at oder www.facebook.com/sbg.wohnbau

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Wohnen im Naherholungsgebiet Bis Ende dieses Jahres werden in St. Johann im Pongau vier Wohnhäuser mit insgesamt 30 Eigentumswohnungen gebaut. Das renommierte Salzburger Architekturbüro „kofler architects“ konzipierte 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen sowohl für die Bedürfnisse von Singles als auch von Familien. Terrassen mit Gärten, überdachte Balkone oder Dachterrassen in den Obergeschoßen laden zur Erholung und Entspannung ein. Jede Wohnung verfügt über einen Tiefgaragen- und Außenstellplatz. Die Gebäude entstehen in Niedrigenergiehaus-Bauweise, die sich als sehr umweltschonend erweist und zur Einsparung von Betriebskosten beiträgt.


wohnen & design Jetzt ist auch die richtige Zeit, um den Schwimmteich oder Biopool für den Winter vorzubereiten. Abgestorbene Pflanzenteile sind zu entfernen, die Unterwasserpflanzen müssen geschnitten und das Laub aus dem Teich entfernt werden. Auch die Pumpen und die Technik müssen eingewintert werden.

Der Spätherbst ist der ideale Zeitpunkt, um die Bäume im Garten gebührend zu pflegen. Morsche und instabile Äste werden eingekürzt oder gänzlich entfernt.Die ausgebildeten Baumprofis vom Maschinenring steigen auch in die Kronen hoher Bäume, um die notwendigen Pflegemaßnahmen durchzuführen.Selbstverständlich wird das Schnittgut abtransportiert bzw. für eine weitere Nutzung sortiert.

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zu führen. Unser Angebot reicht dabei vom fachgerechten Anlegen von Schwimmteichen, Biopools, Bachlaufanlagen und Biotopen, über die Pflanzung von Bäumen, Sträuchern und Hecken, das Anlegen von Beeten bis hin zur Gestaltung von Natursteinmauern und zum Wege- und Zaunbau.

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So geht’s Richtung Traumjob

Der Arbeitsmarkt ist schwer umkämpft, die Konkurrenz wächst. Ausbildung, Berufserfahrung, Kompetenzen und Stärken – welche Faktoren heben uns von der Flut anderer Bewerber auf eine Stelle ab? Was zählt wirklich? Wie sticht man aus der Masse? Und worauf achten Personalentscheider tatsächlich?

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ie Wirtschaft scheint sich langsam zu erholen, zumindest ist die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um 15.000 gestiegen – zeitgleich hat sich allerdings die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen um mehr als 32.000 Personen erhöht. Der Grund dafür ist das stetig steigende Angebot an Arbeitskräften am Markt. Mit einer durchschnittlichen Dauer von 98 Tagen, die Menschen auf Arbeitssuche sind, wird ersichtlich, dass es heute nicht gerade einfach ist, seinen Traum-Job zu finden. Nämlich nicht „nur“ irgendeine Tätigkeit, um Geld zu verdienen, sondern vielmehr den „richtigen“ Job, den Traumjob, eine Aufgabe, die zu einem passt, den eigenen Stärken, Werten und Fähigkeiten entspricht. Was kann man also tun, um aus der Flut von Bewerbern, die sich auf eine Stelle bewerben, herauszuragen, das Wohlgefallen des Chefs oder Personalentscheiders zu erregen und diesen von sich zu überzeugen?

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Ein Quentchen Glück gehört, wie so oft im Leben, sicher dazu, ABER weitestgehend hat man es selbst in der Hand, seinen Traumjob zu ergattern. Und auf jeden Fall kann man sich durch gezielte Vorbereitung im Auswahlverfahren weit nach vorne bringen. Denn in einem sind sich die Personalverantwortlichen und Karrierecoaches einig: Vorbereitung ist alles! Und die fängt bei dem an, was der Entscheider oder gar der künftige Chef als erstes in der Hand hält: der schriftlichen Bewerbung. Der erste Eindruck zählt! Und für diesen gibt es gerade im Prozedere der Bewerbung keine zweite Chance. Fehler, Schlampigkeiten und Unzulänglichkeiten, die in der Bewerbungsmappe passieren, können im Normalfall nicht mehr erklärt, entschuldigt oder ausgemerzt werden; nur zu oft landen fehlerhafte Bewerbungen gleich im ersten Auswahlverfahren im Papierkorb. Nach wie vor sind Rechtschreib-,


Grammatik- und auch Tippfehler Ausscheidungskriterium Nummer eins. „Das Schlimmste für mich sind Bewerbungen, die schon in ein paar wenigen Sätzen gravierende Rechtschreibfehler aufweisen“, so Heidi Höllermeier, Geschäftsführerin der Personalberatung Höllermeier und Partner. Eine Umfrage des Karriereportals www.karriere.at kommt zum selben Ergebnis: 66 Prozent der österreichischen Personalverantwortlichen gaben an, dass Tippfehler, Schlampigkeit und Unübersichtlichkeit absoluten No-Gos in Bewerbungsschreiben sind. „Die Aufmachung der Bewerbung gibt einen ersten Eindruck. Ist sie ordentlich und sauber formatiert, enthält sie alle wesentlichen Details wie Anschreiben, Lebenslauf und die wichtigsten Zeugnisse, aber auch persönliche Daten wie Adresse und Telefonnummer? Es gibt nichts Lästigeres als ewig nach den Kontaktdaten zu suchen, wenn man einen Kandidaten anrufen möchte“, fasst Höllermeier zusammen. „Idealerweise kann man sich innerhalb einiger Minuten einen ersten Überblick verschaffen.“ Dabei gilt es abzuwägen: Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sollten möglichst konkret beschrieben sein, andererseits warnt Höllermeier vor einem Zuviel an Information. „Nur die letzten Jahre sind entscheidend.“ Bei jeder Bewerbung begebe sich der Personalentscheider auf „Tatortanalyse“. „Jede Kleinigkeit sagt etwas über den Bewerber aus, über lauter kleine Spuren kommt man schließlich zu einer Beurteilung.“ Umso wichtiger sei es, von Schnellschüssen abzusehen, auch wenn das Internet heute häufig dazu verleite. „Bewerbungsunterlagen vorzubereiten ist harte Arbeit.“ Will man Eindruck machen, ist es unumgänglich, sich mit Bedacht daran zu machen, seinen Lebenslauf lückenlos und möglichst genau darzustellen und diesen mit Details im Anschreiben oder Motivationsschreiben zu untermauern. Mit dem Motivationsschreiben wollen die Personalentscheider einen persönlichen Eindruck gewinnen und nicht mit einem vorgefertigten Musterbrief abgefertigt werden. „Leider bekommen wir immer wieder Motivationsschreiben, die nichts als allgemeine Floskeln beinhalten“, erklärt Heidi Höllermeier. Besonders schlimm ist der Fauxpas, wenn der Bewerber noch dazu den Namen einer falschen Ansprechperson oder gar die Anschrift einer anderen Firma verwendet. Darum: Die Bewerbung lieber einen Tag später versenden, dafür ohne Fehler und erst, nachdem zwei, drei Personen des Vertrauens Korrektur gelesen haben! Zeugnis ablegen Versucht sich natürlich jeder im besten Licht darzustellen, so haben die Personalentscheider die Möglichkeit, aus den Arbeits- und Dienstzeugnissen der vorhergehenden Arbeitgeber wertvolle Informationen abzuleiten. Allerdings verbietet es eine gesetzliche Regelung, ein Dienstzeugnis auszustellen, das es dem Arbeitnehmer erschwert, einen neuen Job zu finden. So sind zwar jegliche negativen Formulierungen unzulässig,

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wirtschaft & finanz

allerdings haben sich „Codes“ etabliert, die es dem Personaler erlauben, das Zeugnis als positive oder negative Beurteilung zu entschlüsseln. „So wenig aussagekräftig ein Arbeitszeugnis erscheinen kann, so gibt es dennoch jede Menge kausalierte Sätze, von denen wir als Recruiter genau wissen, was sie bedeuten“, erläutert der Unternehmens- und Personalberater und Karrierecoach Wolfgang Amanshauser. Formulierungen, die es wert sind zu hinterfragen, sind beispielsweise „hat sich bemüht“, „im Rahmen seiner/ ihrer Fähigkeiten“ oder „ordnungsgemäß“. Auch Arbeitszeugnisse, die sehr knapp gehalten sind, verheißen in der Regel keine besonders gute Beurteilung. Im Zweifelsfall hat jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit, sein Arbeitszeugnis von den Experten der Arbeiterkammer prüfen zu lassen und im Falle von seinem Arbeitgeber ein neues, konformes Zeugnis zu verlangen. „Interessant für einen Personalisten sind konkrete Informationen, wie die Anzahl der Mitarbeiter, die jemand unter sich hatte, die Höhe des Budgets, das er verantwortet hat usw.“, so Amanshauser. „Ich rate jedem Mitarbeiter, den Entwurf des Zeugnisses vor dem Verlassen des Unternehmens aufzustellen, dem Chef zu übergeben und so zu zeigen, was er sich erwartet.“ Die zweite Hürde: das Gespräch Wenn das Credo für die Erstellung der Bewerbungsmappe „Vorbereitung ist alles“ lautet, so gilt das erst recht und noch viel intensiver für das Vorstellungs- bzw. Bewerbungsgespräch. „In zwei, drei Gesprächen, je nach Fall, kann man sich auf ein Bewerbungsgespräch so gut vorbereiten, dass 90 Prozent der Fragen, die im Gespräch gestellt werden, durchgearbeitet sind“, weiß Karrierechoach Amanshauser aus jahrelanger Erfahrung. Vor allem die erste Antwort sollte gut vorbereitet sein. Man sollte in der Lage sein, in etwa zwei Minuten lang über sich und sein Leben erzählen zu können und zwar in eine gute, für jeden Personalentscheider brauchbare Geschichte verpackt, die jedoch

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wirtschaft & finanz

natürlich immer noch die eigene, wahre Geschichte der Person sein muss! Wer diese Fragen (siehe Infobox) vorbereitet hat und sie auch für sich selbst gut beantworten kann, wirkt automatisch viel selbstsicherer und authentisch. Auf Authentizität legt auch Personalberaterin Heidi Höllermeier großen Wert: „Man merkt, ob jemand die Wahrheit erzählt und dabei authentisch ist. Ich unterhalte mich mindestens eine halbe Stunde mit jedem Bewerber, denn wer versucht, mir etwas vorzumachen, hält das maximal eine Viertelstunde durch.“

Die Marke ICH BeWERBEN bedeutet im Grunde nichts anderes als Werbung für sich selbst zu machen. Denn auch die stärkste Leistung, die besten Fähigkeiten und Kompetenzen nützen nur wenig, solange keiner davon weiß und man auch nicht in der Lage ist, diese zu vermitteln. Nur zu oft denkt man, dass es selbstverständlich sei, etwas zu können und dass das Gegenüber ohnehin wissen müsse, welche Fähigkeiten man hat. Doch dem ist nicht so! Im Gegenteil, man muss ständig Nützen Sie am darauf aufmerksam machen – und das erst recht, wenn man Die optimale Vorbereitung auf ein 5. November 2013 Bewerbungsgespräch – Tipps von Persich um seinen Traumjob bewirbt! sonalmanagerin und Karrierecoach Die gute Nachricht: Selbstmarketing zu betreiben ist die Gelegenheit, Andrea Starzer, www.jobshui.com Unternehmensvertreter zwar harte Arbeit, aber jeder kann es lernen, sich im beim Karriereforum in besten Licht zu präsentieren! „Leider ist es bei vielen Salzburg hautnah zu erleben! • Informieren Sie sich spätestens jetzt verpönt, sich selbst zu sehr nach außen zu tragen, sich ausführlich über das Unternehmen; www.karriereforum.eu zu präsentieren und zu vermarkten“, weiß KommuniGoogle und die Karrierewebpage 9 – 16 Uhr des Unternehmens sind hier Ihre kations-Architektin und Coach Nina Valeskini. Wie man Residenz Salzburg TOP-Ansprechpartner. Auch das sich selbst nachhaltig „bewirbt“, stellt Valeskini in drei BeArbeitgeber-Bewertungsportal Kununu reichen dar, die zusammen die Marke ICH ausmachen. bietet bereits oftmals einen kleinen Einblick Die Basis liegt zum einen in der Leistung, also in den jeweiligen hinter die Kulisse. Stärken und Fähigkeiten eines Menschen. Dazu zählen Aus• Bereiten Sie sich ein paar Fragen vor, die zeigen, dass Sie sich informiert haben, und streuen Sie in Antworten ein: „Wie ich und Weiterbildungen, Berufserfahrung, fachliche und soziale gelesen/gehört/recherchiert habe, …“das vermittelt Interesse Kompetenzen. Wesentlich ist es, sich der eigenen Fähigkeiten und Sie können Pluspunkte sammeln. und Stärken bewusst zu werden und es sich selbst zu gestatten, • Kennen Sie jemanden in diesem Unternehmen, um auch an diese wert zu schätzen. Sich seine Erfolge bewusst vor Augen zu Insiderinformation zu kommen, mit denen Sie auch punkten halten und um deren Bedeutung zu wissen, gibt automatisch Sikönnen? Auch Xing & LinkedIn bieten sich als Informationsquelcherheit, nämlich SELBSTSICHERHEIT. le an, genauso wie Ihr persönliches Netzwerk. • Apropos Xing & LinkedIn: Passt Ihr Lebenslauf mit dem Das zweite Paket, das die Basis für Selbstmarketing darstellt, ist die hinterlegten Profil zusammen? Denken Sie auch an Facebookindividuelle Einstellung. Damit gemeint sind die ureigensten WerPartyfotos, wobei ... Ganz ehrlich ... so viel Zeit nimmt man sich te, zu wissen, was einem wichtig ist, wofür man im Leben steht. im HR (noch) nicht, um alle Profile im Internet zu checken. Die Diese Werte sind oft im Unterbewusstsein verankert. Die Aufgabe Profis wissen allerdings sehr gut, wie sie dennoch auf den Zahn ist es, diese bewusst werden zu lassen und so ein wahres Selbstbild fühlen können – Bsp.: „Wie internetaffin sind Sie?“ Der eine meint vielleicht die Online Kompetenz, der andere bekommt zeichnen zu können. Denn die eigenen Werte zu kennen und vor einen roten Kopf, weil er an seine Partyfotos denkt. allem zu leben, bedeutet, ehrlich zu sich selbst zu sein. Und Ehr•

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Versuchen Sie nun im Sinne der Selbstpräsentation für sich selbst zu beantworten: Warum will ich für XY tätig sein? Was zeichnet mich in Bezug auf die Ausschreibung besonders aus? UND was möchte ich verdienen! Diese Frage kommt immer; von jemandem, der bereits in einem Arbeitsprozess ist, darf man sich hier als Personalist ohne weiteres eine konkrete Angabe erwarten (auch brutto/netto und ihre aktuelle Kündigungsfrist sollte für Sie kein Stolperstein sein). Stärken/Schwächen: Manche fragen noch danach, andere überlegen im Vorfeld, wie sie es gezielt abchecken können, daher der TIPP: Seien Sie, wie Sie sind – so authentisch wie möglich. Wenn Sie versuchen, sich zu verstellen, ist es für Sie anstrengend, und der andere merkt es vermutlich auch. Ein „Das weiß ich leider nicht,“ ist keine Schande. Denken Sie auch im Vorfeld über die Frage nach, warum Sie den aktuellen Arbeitgeber verlassen wollen und BITTE suchen Sie nach einer taktischen Antwort.

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Die Schritte auf dem Weg zur Marke ICH (Nina Valeskini, www.triskinity.at)


wirtschaft & finanz

lichkeit ist die Voraussetzung für Vertrauen, SELBSTVERTRAUEN. Mit Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen ist die Basis gelegt für nachhaltigen Erfolg. Wer seinen Selbstwert kennt, strahlt Sicherheit und Vertrauen aus. Ganz von selbst. Ist nun die Basis-Arbeit erledigt, ist bereits ein großes Stück Arbeit geschafft, und man kann beginnen, auch aktiv an sich und seiner Präsentation zu arbeiten. Raus aus der Komfortzone lautet das Motto! Es ist an der Zeit, sich Ziele zu setzen, Visionen zu haben und diese konsequent zu verfolgen, sich Vorbilder zu suchen und von diesen zu lernen, auszuprobieren, ob deren Verhalten auch für einen selbst passen könnte. Die aktive Präsentation seines Erfolges passiert schließlich zu großen Teilen über nonverbale Kommunikation. Körperhaltung, Mimik und Gestik vermitteln dem Gegenüber, ob man authentisch ist oder nicht, ob man sich selbst und seiner Sache sicher und bewusst ist. Widmet man sich diesen drei Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, entsteht die Marke ICH, wie Nina Valeskini resümiert: „Die Marke ICH ist meine Persönlichkeit, und die darf ich zum Strahlen bringen. Jeder hat einen Kern, der es wert ist, dass die anderen ihn sehen.“ Doris Thallinger

ll Sie sich auf jeden Fa Zehn Fragen, auf die n zusammengestellt vo vorbereiten sollten, burg.at alz h.s ser, www.coac Wolfgang Amanshau t! was über sich selbs Erzählen Sie uns et worben? be e h für diese Stell Warum haben Sie sic ärken? Worin liegen Ihre St Misserfolg? r te Was war Ihr größ ächen haben Sie? 5. Welche Schw hreiben? re Freunde Sie besc 6. Wie würden Ih zukünftigen sich Ihren idealen 7. Wie stellen Sie Arbeitsplatz vor? ? Teamarbeit für Sie 8. Was bedeutet ehmen? rn te Un über unser 9. Was wissen Sie hmen? wir unbedingt Sie ne 10. Warum sollten

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Die neue Volksbank Saalfelden Die Volksbank Salzburg investiert in die Modernisierung ihrer Filialen. Die neue Volksbank Saalfelden wurde am Rupertitag feierlich eröffnet.

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napp 200 Gäste überzeugten sich bei der Eröffnungsveranstaltung vom gelungenen neuen Gebäude. „Ab sofort bieten wir unseren Kunden eine moderne Bank mit noch mehr Vorteilen“, freut sich Walter Eder. Die neue Volksbank Saalfelden bietet mit 440 Quadratmetern viel Platz für Beratung und Service, ein angenehmes und diskretes Ambiente, modernste Technik sowie ausgezeichnete Erreichbarkeit direkt am Saalfeldner Stadtplatz. Bürgermeister Erich Rohrmoser betonte bei seinen Grußworten die Bedeutung der Bank und den positiven Impuls für die Region durch diese Investition.

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Saalfelden 1 Die neue Volksbank 2 Walter Eder, Leiter der Volksbank Saalfelden 3 Generaldirektor Dr. Walter Zandanell, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Salzburg 4 Dechant Mag. Roland Rasser 5 Rudolf und Elisabeth Hasenauer, Thomas Eder, Wolfgang Ohlicher, Anna Eder 6 Bürgermeister Erich Rohrmoser 7 DDI Christoph Herzog, Eva Hölzl, Rosalinde Herzog, Werner Hölzl 8 Sylvia Pieber, Dieter Salzmann 9 Eva Wörgötter, Markus Latzer, Rosalinde Herzog, Christine und Dr. Manfred Winklhofer 10 Kabarettist Bernhard Baumgartner, alias „Alois“

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EIn BRäu pacKt aus:

JOSEF SAILER UnD SEIn LEBEn IM HOFBRäUHAUS TRAUnSTEIn (hb) „In der Ruhe liegt die Kraft“, das war schon bei meiner Geburt das Motto: und ich weiß, dass das in meinem Leben noch sehr wichtig werden wird für mich. Momentan hab ich noch anderes zu tun, aber wenn ich erst mal sitzen, sprechen und selber essen und trinken kann, beginnt mein wahres Leben als zukünftiger Bräu zu Traunstein. Unsere Familie stammt aus Lauingen und wir sind seit über 400 Jahren Brauer. Im Jahr 1896 kaufte mein Urururgroßvater Josef Sailer das Hofbräuhaus Traunstein und seither gehört es uns. Gegründet vom Bayerischen Herzog und späteren Kurfürsten Maximilian I., brauen wir unser Bier inmitten der Traunsteiner Altstadt. In historischen Mauern lebt und arbeitet heute ein modernes, dynamisches Mittelstandsunternehmen mit feiner Lebensart. Die Geschäftsführung liegt in den Händen meines Papas Maximilian Sailer mit Opa Bernhard und Geschäftsführer Josef Schumacher. Obwohl ich selbst noch nichts von unseren feinen Bieren trinken darf, weiß ich von meinem Papa, dass sich unser Hof-

bräuhaus Traunstein seit über 400 Jahren mit seinem Vollsortiment höchster Bierqualität verschrieben hat. Selbstverständlich streng nach dem Bayerischen Reinheitsgebot: feinstes Malz aus Bayern, reinstes Bergwasser unserer eigenen Quelle vom Traunsteiner Hochberg und ausschließlich Aromahopfen von eigenen Hopfenfeldern aus der Holledau. Wir haben viele viele Auszeichnungen, darunter über 100 Gold- und Silbermedaillen der DLG und den „European Beerstar“ in Gold. Leider darf ich mit diesen vielen Medaillen nicht spielen. Mein Papa, der jetzige Bräu Maximilian Sailer sagt: „Diese Auszeichnungen machen uns sehr stolz. Unsere Mannschaft arbeitet rund um die Uhr um unseren hohen Qualitätsstandard konstant zu gewährleisten. Goldenes Handwerk und hohe Innovation.“ Was ich so sehe, schmeckts den Leuten und sie trinken gern und recht viel davon. Schon heute begleite ich meine Eltern auf viele Feste. Das Feiern liegt mir eigentlich gleich zweimal im Blut, weil meine Mama Birgit aus Österreich ist. Mei, ist das aufregend. Die coole Musik

auf Events oder auch tausende Trachtler und Musikanten beim mächtigen Gautrachtenfest. Dass mein Hofbräuhaus Traunstein immer der richtige Partner dafür ist, hab ich schon gemerkt! Und wenns mir zu viel wird, kann ich überall selig schlafen. Bei über 1000 Kunden aus der Gastronomie im In- und sogar im Ausland sind offensichtlich unsere Erfahrung, Kompetenz und tatkräftige Unterstützung sehr gefragt. Weil wir, so sagt der Herr Schumacher, statt langatmiger Theorie die praktische Umsetzung vollziehen. Das alles ist meine Zukunft und ich bin gespannt, wie sich „meine“ stolze Brauerei entwickelt, ich bin auf alle Fälle täglich live dabei! „Am Schönsten ist es im Wirtshaus, man ist nicht daheim und doch nicht an der frischen Luft!“

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wirtschaft & finanz

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Wirtschaft schönheit

Innovationspreis für Lohberger

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in Lohberger-Produkt gilt zu hundert Prozent als österreichisches Handwerkserzeugnis und überzeugt durch Qualität und Langlebigkeit in der Produktion sowie Innovation in der Entwicklung. Vor Kurzem wurde Lohberger in der Sparte Lohberger Heiz + Kochgeräte für zwei Produkte mit dem weltgrößten Innovationspreis „Plus X Award“ ausgezeichnet. Ebenso konnte die Herdserie LHS in der Kategorie „bestes Produkt des Jahres 2013“ überzeugen. Bild: Die Geschäftsführer von Lohberger, Manfred Huber und Herbert Kreiseder

Brunch im Schloss Leopoldskron

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Foto: Andreas Kolarik/Leo

itten im prunkvollen Ambiente kommen Frühstücksliebhaber jetzt ganz auf ihre Kosten: Beim Sunday Brunch im Schloss Leopoldskron. Ein klassisches Frühstücksbuffet, kalte und warme Vor- und Hauptspeisen sowie hausgemachte Desserts, Kaffee und Tee verzaubern die Besucher. Begleitet wird der Sunday Brunch von LiveMusik. Auch 2014 wird das Schloss Brunch jeden dritten Sonntag im Jahr stattfinden. Eine vorherige Tischreservierung unter events@schloss-leopoldskron.com ist unbedingt erforderlich.

Weidmanns Heil mit Herzogs Destillaten

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nter dem Motto Weidmanns Heil mit Herzog stellte Siegi Herzog persönlich seine Brände im Rahmen eines fünf-gängigen Wildmenüs von Küchenchef Günther Grahammer im Cook & Wine in Salzburg Gnigl vor. Destillate als Begleitung zu einem Menü zu kredenzen, forderte Siegi Herzog heraus und begeisterte Ehrengast und Künstler Michael Ferner. Alle Verkostungen und Veranstaltungen finden Sie auch unter www.cookandwine.at Bild: Laura Grahammer, Michael Kerner, Siegfried Herzog, Günther Grahammer

85 Jahre Autohaus Schmidt

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as Familienunternehmen Schmidt ist eines der traditionsreichsten Autohäuser Salzburgs. Es wurde 1928 von Oskar Schmidt gegründet und prägt seitdem drei Generationen. Am 28. September feierten Geschäftsführer Josef Nußbaumer und die Gesellschafterinnen Angelika Nußbaumer und Astrid Schmidt mit ihren 140 Mitarbeitern und an die 1.000 Gäste ihr Jubiläum. Zu den Gratulanten gehörten u.a. Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Bgm. Heinz Schaden. Bild: Josef Nußbaumer, Angelika Nußbaumer, Wilfried Haslauer, Astrid Schmidt, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf

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ach sieben Jahren im Norden Salzburgs ist das Brauhaus Gusswerk im September umgezogen. Nach langer Suche wurde der neue Standort in Hof bei Salzburg gefunden. „Unser altes Gebäude ist einfach zu klein geworden. Der Erfolg, den unsere Biere im In- und Ausland haben, hat es nötig gemacht, sich nach Alternativen umzusehen“, so Geschäftsführer und Braumeister Reinhold Barta. Von 27. bis 29. September wurde die Neueröffnung mit einem großen Fest gefeiert.

Wirtschaft Bild: Gusswerk Brauereieröffnung; GF Reinhold Barta und Bgm. von Hof Thomas Ließ

www.diesalzburgerin.at

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Foto: wildbild, Herbert Rohrer

Neueröffnung Brauhaus Gusswerk


Wirtschaft Maschinenring für die Habachklause

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as Baby- und Kinderhotel Habachklause in Bramberg beauftragte vor Kurzem den Maschinenring mit der Neugestaltung der Außenanlagen. Es wurden neue Steinmauern sowie Holz- und Steintreppen errichtet, Terrassen und ein Kräutergarten angelegt sowie rund 500 Quadratmeter Rollrasen verlegt. Inhaber Horst Maier: „Unsere Gäste haben die neue Gartenanlage sehr gut angenommen, mit der Projektumsetzung waren wir sehr zufrieden.“

Foto: Foto: michael huber | www.huber-fotografie.at

schönheit

Bild: Kinderhotel Habachklause

Carpe Diem Genusswochen

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Foto: Doron Nadav

on 16. bis 29. September stand die Altstadt ganz im Zeichen des Genusses. Viele Salzburger nutzten die Gelegenheit, um die Faszination und Aromenvielfat von Carpe Diem Kombucha zu erleben: Auf der Schranne am Oldtimer-Genussbus, bei einem der vielen Brunch- oder Lunch-Termine, während des exklusiven Gourmet-Kochkurses im Carpe Diem Finest Fingerfood, beim Stadtrundgang durch das mittelalterliche Salzburg oder sogar beim Friseurbesuch bei Weltmeister Marion Krankl.

Eröffnung Maximarkt Anif

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Foto: wildbild

ehr als 600 Gäste folgten am 21. Oktober der Einladung von Maximarkt-Geschäftsführer Thomas Schrenk, um in Anif die Neueröffnung des modernsten Familienmarktes Österreichs zu feiern. Moderatorin Silvia Schneider führte durch den Abend und durfte prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport begrüßen. Für einen stimmungsvollen Abend und Action auf der Bühne sorgten neben Fußball-Freestyler Christian Kerschdorfer die Profitänzerinnen „Millenium Girls“ sowie der Akrobat Vinzenz Wagner. Bild: David Alaba und Maximarkt-Geschäftsführer Thomas Schrenk www.diesalzburgerin.at

Diskussion an der FH Salzburg

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as Thema „Kundenorientierung“, das seit Jahren unter dem Begriff „Relationship Marketing“ diskutiert wird, hat vor allem die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf den Kundennutzen im Blick. Diese Thematik diskutieren hochkarätige Vortragende aus Wissenschaft und Praxis am 26. November an der Fachhochschule Salzburg unter dem Titel „Kundenorientierung 2.0 – Wann wird aus Kunde König?“ Weitere Informationen und Anmeldung unter www.marketing-symposium.at Bild: Anne Schüller, DIE Vortragsrednerin schlechthin zum Thema „Kundenzufriedenheit“ und „Kundenloyalität“

Trachtenschau auf Burg Wildshut

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nter dem Motto „Trachtenimpressionen“ fand kürzlich auf Burg Wildshut erstmalig eine Trachtenschau von Beurle Trachten statt. Eingeladen waren Kunden und Geschäftspartner des Hauses. Das Ambiente der Burg verzauberte die Gäste. Begleitet von den Klängen der Haunsberg Musi wurden exklusive Modelle für die nächste Saison vorgestellt. „Dies soll keine einmalige Veranstaltung bleiben, sondern zum festen Bestandteil der Firma Beurle werden“, so Firmenchefin Marlene Stocker.

Wirtschaft

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auto & motorrad

Frischer Herbst-Wind am Automarkt Die insgesamt etwas nachlassende Nachfrage bewegt den Automobilmarkt und bringt neue, reizvolle Blüten, die zum Kauf anregen. Dazu kommt, besonders in den stark nachgefragten Segmenten wie der Kompaktklasse, ein Verdrängungswettbewerb, der für Kunden Vorteile birgt.

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raditionellerweise stehen nach der IAA, der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt, einige Wochen oder Monate später die neuen Modelle in den Schaufenstern der Händler und kurbeln die Kauflust an. Logischerweise ist das Angebot in den kleinen Klassen deutlich größer als im Luxussegment, ebenso der Wettbewerb, der sich vor allem gegen die großen Hersteller richtet. Dementsprechend dicht ist die Palette der Marken und Modelle, die sich gegenseitig Kunden abspenstig machen wollen, wie etwa in der Kompakt-Klasse, wo der Platzhirsch VW-Golf immer wieder neue Konkurrenz bekommt. Kompakt und kleiner Eine der attraktivsten Neuerscheinungen ist zweifellos der Mazda 3, der nicht nur durch seine Optik gefällt, sondern auch in Hinblick auf die Ausstattung dem Marktführer mehr als Paroli bietet. Jedenfalls ist er nicht langweilig oder gar bieder, und er glänzt mit einer vergleichsweise hubraumstärkeren Motorisierung, die dennoch auch im praktischen Betrieb ausgesprochen sparsam mit dem teuren Treibstoff umgeht. Hier nähert sich die Praxis den Normwerten mehr an, als sonst üblich. Die französische Antwort auf Golf und Co heißt 308 und kommt von Peugeot. Dieser besticht mit einem ruhigen und unaufdringlichen Außendesign und seinem aufgeräumten Interieur, das auch neue Wege in Bedienerfreundlichkeit und Ergonomie zeigt. Er steht auch bei der immer betonten passiven Sicherheit und bei der Ausstattung seinen Konkurrenten in nichts nach. Die Basismotorisierung – ein 1,2-Liter Dreizylinder mit 82 PS – aber auch die stärkere Version mit 125 Pferden unter der Haube, gibt sich ebenfalls viel Mühe, sparsam zu sein. Das geringe Gewicht spielt da logischerweise auch eine gewisse

Mercedes GLA

Mazda 3

Peugeot 308 116 | Die Salzburgerin


auto & motorrad

Ein Artikel von Rene Herndl

Rolle. Wer es noch ein bisserl kompakter, also kleiner haben möchte, dem sticht der neue Hyundai i10 ins Auge. Der in Europa entwickelte und gebaute Hyundai wirkt jugendlich und verfügt trotz immer noch bescheidener Abmessungen über ein beachtliches Raumangebot und etliche Features, die meist nur in höheren Klassen angeboten werden: Sogar Tempomat, ein beheizbares Lenkrad, Smart Key mit Starknopf sind inklusive. Zur Wahl stehen zwei Benzin-Motorisierungsvarianten mit 1,0 oder 1,25 Liter Hubraum, die 66 bzw. 87 PS leisten sowie ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder eine Vier-Stufen-Automatik. Irgendwo zwischen klein und eher kompakt ist die neueste Kreation von Skoda, der Rapid Spaceback, angesiedelt. Der neue Kompaktwagen soll die praktischen Marken-Qualitäten mit der Kurzheck-Form verbinden. Das bedeutet beste Raumausnutzung bei nicht-ausladenden Außenmaßen samt Familientauglichkeit und etwas sportlicherem Auftritt. Für den Vortrieb kann man aus insgesamt fünf sparsamen EU-5-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 63 kW / 86 PS bis 90 kW / 122 PS wählen, wobei in Österreich bis auf den 90-PS-Basis-Diesel alle mit der besonders sparsamen Green-tec-Technologie (StartStop-Automatik, Bremsenergie-Rückgewinnung) serienmäßig ausgestattet sind. Sportlich oder hoch Außerordentliche Fahrleistungen, einzigartiges Handling, extreme Aerodynamik und ein Design, das stilistisch an große Zeiten und italienische Tradition erinnert, das beschreibt in Kürze den neuen Alfa Romeo 4C, eine Fahrmaschine ohne Kompromisse, gleichgültig, ob es sich um das Fahrerlebnis auf der Straße handelt oder um den Nervenkitzel auf dem Rundkurs. Dieses Auto wurde offensichtlich für maximales Fahrvergnügen entwickelt. Der neue 1750er Turbobenziner mit Direkteinspritzung in Vollaluminium-Bauweise, das automatisierte Alfa TCT-Getriebe mit doppelter Trockenkupplung und ein zusätzlicher „Race“-Modus, der das Fahrdynamikprogramm erweitert, geben dem 4C ein Potenzial, das sonst nur mehr in der Kategorie der Supersportler zu finden ist. Der 4C ist Sport in Reinkultur samt Hinterradantrieb und einem Leistungsgewicht von weniger als vier Kilogramm pro PS. (Und ein passendes Fahrrad gibt´s zum 4C auch!) Ähnlichen Nervenkitzel kann man im neuen Jaguar F-Type erfahren, wenn man die Sicherheitsschalter wie die Traktionskontrolle

BMW 4er

etc. ausschaltet, egal, ob man mit dem Sechs- oder Achtzylinder unterwegs ist. Ansonsten gibt sich der neue Sportler aus Britannien bei betörendem Sound auch durchaus zivil und komfortabel, wenn man bei lauen Herbsttemperaturen noch einmal das Dach versenkt und Frischluft genießt. Hier ist Sport eine Option, aber keinesfalls der Zweck. Oder man kauft sich um rund das Doppelte oder mehr den neuen Porsche 911 Turbo (auch als Cabrio), der mit 520 oder 560 PS zwar noch mehr bietet, aber bei aller Potenz immer noch ein Alltagsauto geblieben ist. Die ganz andere Art von sportlicher Auffrischung kommt von BMW: Das neue BMW 4er Coupé ist der Beginn einer neuen Coupé-Ära bei BMW. Er soll den Inbegriff von Ästhetik und Dynamik im Premium-Segment darstellen, durch seine perfekte Formensprache kraftvolle Präsenz, Dynamik und Fahrvergnügen miteinander verbinden. Als Antrieb gibt es zum Modellstart einen Sechszylinder- und zwei Vierzylinder-Motoren zwischen 184 und 306 PS. Und die Verbrauchsdaten sind trotz der enormen Fahrleistungen erstaunlich niedrig. Schaut man zur SUV-Klasse, dann stechen dort ebenfalls einige Neuerscheinungen heraus: Der Mercedes GLA ist das neueste Lustobjekt der Schwaben in Form eines kompakten SUV, wobei auch hier Sportlichkeit optisch demonstriert wird. Der Audi RS Q3 ist das erste RS-Modell in der Q-Familie von Audi – es vereint „hochgestellte Alltagstauglichkeit“ mit dynamischen Fahrleistungen – bei 310 PS aus einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo ist der Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden kein Kunststück. Ob sich die Verbrauchsangabe von nur 8,8 Liter Kraftstoff halten lässt? In der Praxis wohl kaum. Der neue Nissan X-Trail dagegen charakterisiert eine ganz andere Philosophie, nämlich jene der Praktikabilität abseits von PrestigeAnsprüchen. Er ist der (etwas größer geratene) kompakte SUV mit allen funktionalen Merkmalen, ohne dem Verlangen nach Höchstleistungen auf der Autobahn. Unter die großen und luxuriösen SUVs ist der BMW X5 einzureihen, der im Herbst seine Neuauflage erlebt: Auch in der dritten Generation ist er das Aushängeschild seiner Klasse bei den Bayern, ein Multifunktionsgerät der feinen Art mit allem garniert, was gut, teuer und technisch möglich ist. Ein Alleskönner mit Kraftangeboten bis zu 450 PS.

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reise

Foto: Kristian Nashoug

Per SMS zum Nordlicht Wenn der Norden Europas im Winter in Dunkelheit versinkt, heißt es Bühne frei für ein fantastisches Spektakel: in grün und rot, manchmal auch in violett oder blau tanzt das Polarlicht über den Himmel.

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reise

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Foto: Thoma-Bregar

icht jeder hat das Glück es zu sehen. Auf den norwegischen Lofoten hilft Rob Stammes gerne nach. Sein Büro ist vollgestopft mit technischen Geräten und Monitoren. Mehrere Drucker spucken lange Papierrollen mit Kurven aus und hier und da piept es sonderbar. „I am in contact with the sun“ – Ich bin in Kontakt mit der Sonne“, sagt der Holländer und lächelt hinter seinem langen weißen Bart hervor. Weil er die Sonne kennt und weiß, wann sie aktiv ist, weiß er auch, wann und wo sich das nächste Polarlicht zeigen wird.

Gemeinsam mit seiner Frau Theresa betreibt der 61-Jährige ein Polarlichtmuseum im 450-Seelenort Laukvik. Das Fischerdorf liegt im Norden der Lofoten-Insel Austvågøy und die Stammes haben hier vor fünf Jahren das ehemalige Gemeindehaus umfunktioniert. Seitdem empfangen sie den ganzen Winter über haufenweise Touristen. Sogar aus Dubai kommen die Menschen, weil sie von Rob alles über das Polarlicht wissen und vor allem, weil sie es sehen wollen. Rob ist nämlich nicht nur ein Experte, der sich seit vielen Jahren mit dem Himmelsleuchten beschäftigt, er bietet auch einen einmaligen Service an: per SMS informiert er seine Gäste während ihres Lofoten-Aufenthaltes, wenn sich am Himmel etwas zusammenbraut. „There is low activity as a bow to he north“, schwache Aktivität in nördlicher Richtung, hat er erst gestern Abend verbreitet. Seine Frau Theresa reicht Fotos herum, sie zeigen das Nachbarhaus mit einem gigantisch grünen Himmel darüber. „So farbig ist das Polarlicht für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, die Kamera kann das viel besser einfangen“, erklärt Profi Rob. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das Polarlicht, das am Nordpol als Nordlicht und am Südpol als Südlicht bezeichnet wird, eine Leuchterscheinung, genauer gesagt ein Elektrometer, die durch

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reise

Anreise: Ab München fliegt man mit SAS oder Lufthansa nach Oslo. Ab Oslo geht’s weiter mit Wideroe oder Norwegian nach Evenes. Von dort sind es noch etwa zweieinhalb Autostunden bis zur Lofoten Hauptstadt Svolvaer. Infos unter: www.visitnorway.com Nordlicht: Infos zum Polarlichtmuseum in Laukvik gibt es unter www.polarlichtzenter.com Währung: Das Königreich Norwegen ist nicht Mitglied in der EU. In Geschäften, Restaurants, Hotels und Museen muss in norwegischer Währung, der Krone, bezahlt werden. Für einen Euro bekommt man circa 8,1 Kronen. Outdoor-Aktivitäten: Von Wandern über Ponyreiten am Strand bis hin zu Kajakfahren bietet der zertifizierte Ökotourismusanbieter Lofoten Aktiv (www.lofotenaktiv.no) ein breites Angebot. Besonders beliebt: Mitternachtsgolfen. Infos unter www.lofoten-golf.no Weitere Infos: www.lofoten.info oder www.visitnorway.de

das Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre hervorgerufen wird. Nordlichter gibt es nicht nur im Winter, sie flackern genauso im Sommer herum, sind aber im Hellen logischerweise fast nicht sichtbar. Auf den Lofoten ist von Mitte September bis Anfang April Polarlicht-Hauptzeit. In diesen Monaten haben Rob und Theresa in ihrem Museum und mit ihren zwei Ferienwohnungen alle Hände voll zu tun. Die Besucher geben sich die Klinke in die Hand und warten auf die richtige SMS. Wo Geld nach Fisch stinkt Im Museum und in ihrer Wohnung haben die Stammes Monitore, die Alarm schlagen, wenn es soweit ist. „Abendessen hin oder her, man sollte dann nicht lange warten sondern sofort raus gehen und schauen“, sagt Rob. Manchmal verschwindet das Licht wieder, kaum, dass es sich richtig ausgebreitet hat. Und manchmal dauert es minutenlang und flackert immer wieder auf. Wenn sich bis 22 Uhr nichts gerührt hat, passiert meistens auch die ganze Nacht nichts mehr, weiß der Spezialist, der seinen SMSService täglich bis 24 Uhr anbietet. Hört sich stressig an, aber im Sommer bekämen sie ja mehr Schlaf, sagt Rob, der für seinen Job lebt. Für das Nordlicht hat er die holländische Heimat verlassen und ist in den kalten Norden gezogen. Warum er das gemacht hat? „Weil es schön ist, den Menschen ihren Traum vom Polarlicht zu erfüllen.“ Am Ortsrand von Henningsvaer riecht es nach Fisch. Manche Nasen würden sagen: es stinkt. Für Wenche Lesniak ist es der Duft von Geld. Seit Wochen schon trocknet über riesigen Holzgestellen der Kabeljau. Stockfisch ist ein norwegischer Exportschlager und geht vor allem nach Italien, Spanien und Portugal.

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Alle Fotos: Thoma-Bregar

Lofoten – Reiseinfos

Dort kommt er als Baccalà oder Bacalao auf den Tisch. Es heißt, jede gute Köchin habe ihr ganz eigenes Rezept für dieses Nationalgericht. Bevor der steinharte Stockfisch verarbeitet werden kann, muss er allerdings lange im Wasser aufgeweicht werden. Im Dezember und Januar hängen Fische von minderer Qualität über den Gestellen, die zu Tierfutter verarbeitet werden. „Ich bin früher immer zu den Nachbarn gegangen und habe dort gegessen, wenn es bei uns Stockfisch gab. Ich mochte ihn nicht“, erzählt Wenche. Sie ist ein richtiges Lofoten Urgestein, etwa 20 Kilometer entfernt in Svolvaer geboren und aufgewachsen und nach dem Germanistikstudium in Deutschland schnell wieder auf die Inseln zurückgekehrt. Heute arbeitet die 55-Jährige bei einem Reiseveranstalter. Als in den 80er Jahren die Fischbestände vor der norwegischen Küste rapide zurückgingen, traf es die Lofoten besonders hart. „Für uns ist es ein Alptraum, wenn es keinen Fisch mehr gibt. Dann haben die Menschen keine Arbeit mehr und müssen weg.“ Zungenmillionäre nennt man die Kinder, die aus den abgetrennten Fischköpfen die Zungen herausschneiden und verkaufen. Fünf Euro gibt es pro Kilo, gebraten gelten die Fischzungen als Delikatesse. „Es ist ein Teil unserer Kultur“, sagt Wenche und muss über die Schlagzeile einer ausländischen Tageszeitung lachen, die behauptet, in Norwegen würde Kinderarbeit geduldet werden. Das Licht in der Kunst Die Inselgruppe der Lofoten liegt weit oben im Norden Norwegens zwischen dem 67. und 68. Breitengrad und rund hundert bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. Dank des Golfstromes ist das Klima aber relativ mild. Die kältesten Monate sind Januar und Februar mit einer Durchschnittstemperatur von einem Grad minus. Svolvaer ist mit 4.000 Einwohnern die größte Stadt. In der Zeit von Januar bis April, der Hauptfangzeit, werden hier bis zu 50.000 Tonnen Kabeljau gefischt. In den letzten Jahren hat der Tourismus immer mehr an Bedeutung gewonnen. Svolvaer ist Anlegestelle der Hurtigruten-Schiffe, rund 280.000 Besucher


reise

stürmen pro Jahr das kleine Städtchen. Beliebtes Ausflugsziel ist die kleine Galerie von Dagfinn Bakke. Früher einmal hat der 79-Jährige bei der einzigen Inselzeitung, der Lofotenpost, als Illustrator gearbeitet. Heute ist er für seine Bilder und Karikaturen bekannt. Eines seiner Hauptmotive – wie könnte es anders sein – das Polarlicht. Sein Atelier hat Dagfinn gleich über der Galerie, und trotz seines Alters steht er noch jeden Tag an der Staffelei.

Seine Tuschzeichnungen und Aquarelle zeigen die Welt, in der er aufwuchs und in der er sich heimisch fühlt. Sohn Einar hilft ihm in der Galerie, rahmt die Bilder des Vaters und ist zur Stelle, wenn der Gästeschwarm der Hurtigruten einfällt. Ob er woanders leben könnte? „Nein“, sagt Dagfinn, wieso auch. Kathrin Thoma-Bregar

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Bild: Banauke/Fotolia.com

multimedia-tipps

Multimedia-Tipps von Andrea Zeidler

und Welle-1-Musikchef Christoph Lackner

Gewinnen Sie mit der SALZBURGERIN! Wir verlosen alle Artikel aus den vorgestellten Rubriken „Musik/ Bücher/Special/Games/Next Generation“. Senden Sie bis 29. November 2013 eine E-Mail mit dem Betreff „Multimediaseite“ + den Artikel, den Sie gerne gewinnen würden, an leserservice@diesalzburgerin.at oder schicken Sie uns eine Postkarte (Adresse siehe Impressum).

Gewinnspiel

SPECIAL-TIPP von Christoph Lackner: Mein persönlicher Favorit ist das neue Formel-1-Spiel von Namco Bandai. Nicht nur, dass man die aktuelle Saison in fast schon perfekter Qualität nachspielen und genießen kann, auch die Oldie-Boliden aus den 80ern und 90ern machen unglaublich viel Spaß. Vor allem mit einem dreißig Jahre alten 1000-PS-Turbo-Monster über klassische Strecken wie Brands Hatch zu rasen ist ein einmaliges Erlebnis.

Game

NAMCO BANDAI GAMES

ACTIVISION

EA

F 1 2013

CALL OF DUTY: GHOSTS

BATTLEFIELD 4

Das brandneue Formel-1-Spiel des Jahres 2013 gibt es in zwei Versionen. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die „Classic Edition“, denn die bietet nicht nur die Formel-1-Classics der 80er Jahre, inklusive Legenden, Fahrzeugen und zwei Strecken, sondern auch die Legenden der 90er, weitere sechs Fahrzeuge und weitere zwei Strecken. Beide Versionen gemein haben natürlich alle aktuellen Fahrer, Autos und Rennstrecken in gewohnt genialer Qualität. Für Rennsportfans ein MUSS!

Das wahrscheinlich meist erwartete Spiel dieses Herbstes macht vieles anders und vieles neu. Der neueste Spross der „Call of Duty“-Reihe bietet nicht nur eine Engine der nächsten Generation und damit eine Hammer-Grafik, auch der Story-Modus, der ein völlig neues Spiel-Erlebnis bietet, sowie der geniale Multiplayer können auf ganzer Linie überzeugen. Übrigens: PS3-Käufer erhalten einen Code, mit dem sie die PS4-Version für zehn Euro freischalten können.

Wer gerne virtuell Krieg spielt, kommt ja schon seit Längerem an Battlefield nicht vorbei. Die extrem große Fangemeinde und die immer vollen Multiplayer-Partien sorgen seit Langem für ein nie zuvor dagewesenes Spielgefühl. Der vierte Teil der Serie setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Brandneue Engine, Wahnsinns-Action, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, am Umfang und an der Qualität von Battlefield 4 muss sich die Konkurrenz messen. Top!

für PC, PS3, X360

für PC, PS3, X360, PS4, XBOX ONE

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multimedia-tipps

Musik

DEUTSCHE GRAMMOPHON

WE LOVE KLASSIK Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für Klassik-Freunde und solche, die es noch werden wollen, ist die von der Deutschen Grammophon in Kooperation mit Pro Sieben herausgegebene Doppel-CD „We Love Klassik“. Mit dabei sind unter anderem David Garrett, André Rieu, Andrea Bocelli, der leider viel zu früh verstorbene Star-Tenor Luciano Pavarotti, die vielleicht beste Sopranistin der Gegenwart Anna Netrebko und viele mehr. Diese Kompilation ist auf jeden Fall einen Blick wert.

UNIVERSAL

UNIVERSAL

THE KILLERS Direct Hits

JAKE BUGG Shangri La

Nach vier sehr erfolgreichen Studio-Alben kann man sich schon einmal ausruhen und mit einer Greatest-Hits-Compilation im Weihnachtsgeschäft den einen oder anderen Dollar verdienen. Das haben sich dieses Jahr unter anderem „The Killers“ gedacht. Doch ganz so faul waren sie dann doch nicht, denn es sind neben den Superhits wie „When you were young“, „Mr. Brightside“ oder „Somebody told me“ auch zwei brandneue Songs („Shot at the night“ und „Just another girl“) mit von der Partie.

Schon im zarten Alter von zwölf Jahren begann der aus dem britischen Nottingham stammende Jake Edwin Kennedy, vielleicht besser bekannt unter seinem Künstlernamen Jake Bugg, mit dem Gitarrespielen. Mit 17 trat er dann beim Glastonbury Festival auf und wurde sofort mit einem Plattenvertrag über vier Alben ausgestattet. Sein DebütAlbum letztes Jahr, das Einflüsse von Oasis, den Beatles bis zu Hendrix erkennen ließ, war schon sehr erfolgreich. Album Nummer zwei soll das natürlich noch toppen.

Special – Superstars

UNIVERSAL

UNIVERSAL

UNIVERSAL

Lady Gaga Artpop

Eminem The Marshall Mathers LP 2

Robbie Williams Swings both ways

Erst zwei Alben, trotzdem schon ein Superstar. Lady Gaga hat die internationale Popszene die letzten Jahre richtiggehend aufgemischt. Über 20 Millionen verkaufte Alben sprechen eine deutliche Sprache. Obwohl – dass ihr erstes Werk fast drei Mal so oft über den Ladentisch gewandert ist, sollte erwähnt werden. Insofern kann Album Nummer drei, „Artpop“, als Standortbestimmung gesehen werden. Gehen die Verkäufe und der Erfolg weiter zurück? Oder schafft sie es, ihren Thron am Pop-Olymp zu festigen?

Um Eminem ist es in letzter Zeit eher ruhig geworden. Nichts desto trotz ist und bleibt er einer der erfolgreichsten Künstler der Welt. Lange Jahre war es so, dass wirklich alles, was er angefasst hat, zu Gold wurde. Sein neuestes Werk nimmt schon beim Titel deutlichen Bezug auf die Vergangenheit, und das nicht auf irgend eine, war doch „The Marshall Mathers LP“ mit 27 Millionen verkauften CDs Eminems erfolgreichstes Album überhaupt. Auch „Teil 2“ kann sich sehen bzw. hören lassen.

Klingt komisch, ist aber so. „Swing when you’re winning“ war das meist verkaufte Robbie-Williams-Album überhaupt. Mit Neuinterpretationen von „Mack the Knife“, „Mr. Bojangles“ oder dem Nicole-KidmanDuett „Somethin’ Stupid“ konnte er nicht nur seine Fans überzeugen. Was einmal funktioniert, klappt sicher auch ein zweites Mal, und so gibt’s nun „Swings both ways“, das im Unterschied zum ersten Swing-Album weniger Cover und dafür mehrere neue Tracks von Robbie und Guy Chambers enthält.

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multimedia-tipps

Bücher

Sacher – Das Kochbuch

Der Sommernachtsball

Wein

Das neu gestaltete Sacher-Kochbuch knüpft an diese große Tradition der österreichischen Küche an, entwickelt sie aber weiter. Sacher-Küchenchef Werner Pichlmaier spannt in 380 klaren Rezepten den Bogen zu einer gesunden und leichten Küche zu der vegetarische Köstlichkeiten ebenso zählen wie süße Gaumenfreunden aus der Sacher-Patisserie. Dieses Buch gehört in jede Küche!

Viola Withers Leben ist gerade alles andere als märchenhaft. Arm wie eine Kirchenmaus ist die junge Witwe dazu gezwungen, mit der Familie ihres verstorbenen Ehemannes unter einem Dach ein eher freudloses Dasein zu fristen. Allein die Aussicht auf den großen Wohltätigkeitsball kann Violas Laune heben ... Ein bezauberndes Aschenputtelmärchen aus dem England der 30er-Jahre! Zum Lesen, Genießen und Träumen!

Welches Alterungspotenzial haben verschiedene Weine? Wie reinigt man eine Dekantierkaraffe richtig? Neben zahlreichen Antworten zur „Dramaturgie des Weingenusses“ hält dieses Buch eine Einführung in die Themen Weingeschichte, Weinerzeugung, Weinkeller und Weingenuss bereit. Auch alle Weinländer und -regionen der Welt erfahren Beachtung. Ein Nachschlagewerk, Weinführer und Weinatlas zugleich und ein wertiger Begleiter für alle Liebhaber edler Tropfen!

Stella Gibbons, € 19,60 Verlag: Manhattan ISBN: 978-3-442-54726-5

André Dominé, € 24,99 Verlag: h.f.ullmann ISBN: 978-3-8480-0115-6

Birgit Schwaner, € 39,99 Verlag: Pichler Verlag/ Styria Verlagsgruppe ISBN: 978-3-85431-640-4

NEON – Unnützes Quizzen Wie viele Kalorien verbraucht ein Kuss? Wie nennt Heidi Klum ihre Brüste? Warum können Astronauten nicht rülpsen? Die großen Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten – in diesem Quiz zur beliebten Rubrik aus dem NEON-Magazin werden sie alle beantwortet! Für zuhause, für unterwegs, für zwischendurch: jeweils 99 Quiz-Fragen zum Immerdabeihaben! Amüsant und Unterhaltsam! Sebastian Schwamm Bisher erschienen: Dies & Das, Liebe & Sex, Unterhaltung & Promis, Sport & Rekorde; je € 4,99; Verlag: arsEdition

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Papa m.b.H. – Wie Man(n) sein Kind richtig verzieht

Wärmendes zur Winterzeit Mit Genuss der Kälte trotzen

Die Autoren befassen sich mit allen Problemen, über die das starke Geschlecht jeden Tag stolpert: Wie hör ich für die Kinder zum Rauchen auf? Wie bring ich die Kinder zum Schlafen? Wie bring ich den Freund meiner Tochter um? Wie erkläre ich den Kindern, dass die Tante nur heute bei uns übernachtet? Um diese Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, schließen Sie alle Türen, nehmen Sie das Buch in die Hand und vergessen Sie die Zeit!

Wenn es draußen kälter wird, braucht die Seele etwas Warmes: eine pikante Suppe oder einen heißen Apfelpunsch mit Zimt. Rezepte mit ausgewählten Zutaten wie aromatische Gewürze, frische Kräuter, dunkles Fleisch, Nüsse und viel Schokolade vertreiben die innere Kälte und sorgen nach einem langen Schneespaziergang für wohlige Momente! So können der Winter und die kalte Jahreszeit getrost beginnen!

Christoph Fälbl, Roman Frankl, Niko Formanek; € 19,95, Verlag: Amalthea ISBN: 978-3-85002-848-6

Silke Martin, € 12,95 Verlag: Hölker Verlag ISBN: 978-3-88117-911-9


multimedia-tipps

n ex t g e n e r a ti o n

So Styly Die kreative Schmuckwerkstatt

Erstes Lernen – Stapelwürfel Wörter Klassik für Kids

Glänzende Ketten, funkelnde Ringe oder prachtvolle Armbänder! Mit So Styly, der kreativen Schmuckwerkstatt, gelingt es leicht, bezaubernde Schmuckelemente herzustellen und zur eigenen Schmuckkollektion zu kombinieren. Alles, was man dazu benötigt, ist im Set enthalten. Die leicht formbare, lufttrocknende Modelliermasse und die besonderen Modellierformen garantieren ein perfektes Ergebnis. Ein Mädchenbasteltraum ab sieben Jahren.

Tolle Hörspiele rund um die großen Komponisten klassischer Musik. Mit schöner, leicht verständlicher Musik und bekannten Sprechern werden Kindern ab fünf Jahren Musik und Leben großer Musiker näher gebracht. Eine wundervolle Einführung in die spannende Welt der Klassik! Bisher erschienen sind unter anderem die Biografien von Vivaldi, Mozart, Tschaikowsky, Haydn, Chopin und Beethoven.

Preis: € 49,99 Verlag: Ravensburger

Je € 5,99 Verlag: Europa/Sony Music

Die schönsten Fabeln aus aller Welt Verkleidete Wahrheiten – eine schöne Umschreibung für die beliebte Gattung der Fabeln. Dieses Buch vereint die 75 schönsten von Dichtern der Vergangenheit und Gegenwart aus vielen verschiedenen Ländern. Aus jeder Geschichte und jedem Vers lässt sich ein Lehrsatz ziehen – Mit lustigen und kindgerechten Illustrationen macht das Grübeln über die „Moral von der Geschicht“ der ganzen Familie gleich noch mehr Spaß! Ab sechs Jahren. Illustrationen: Anna Marshall, € 18,95 Verlag: Esslinger ISBN: 978-3-480-23020-4

Das LEGO® Ideen-Buch Bau dir deine eigene Welt!

Kleinkinder lieben es, mit Würfeln zu spielen. Aufstapeln und wieder Umschmeißen: So können sie sich stundenlang beschäftigen und nebenbei spielerisch lernen. Das Aufstapeln der Würfel fördert das Sortieren nach Größe und die Auge-Hand-Koordination. Daneben macht auch das Suchen und Entdecken der Motive immer wieder Spaß: Durch das wiederholte Betrachten der Bilder lernen Kinder, die Abbildungen zu benennen, und können so ihren Wortschatz Tag für Tag spielerisch erweitern. Ab dem ersten Lebensjahr. € 14,95 Verlag: Dorling Kindersley Verlag ISBN 978-3-8310-2201-4

Mein Handarbeitskoffer

Dieses Buch bietet über 500 großartige, originelle Modelle aus allen Themenbereichen für jedes Alter. Ob mit wenigen oder ganz vielen Steinen, jeder kann nach Lust und Laune selbst entscheiden, wie das neue Bauwerk aussehen soll. Keines der Modelle gibt es als offizielles LEGO® Set – sie wurden exklusiv für dieses Buch gebaut! Die Modelle stammen von erfahrenen LEGO®Meisterbauern und wurden vom LEGO®Team ausgewählt und auf Spieltauglichkeit geprüft. Ab sechs Jahren.

Stricken liegt bei den Großen voll im Trend – also warum nicht auch die Kids für das alte Handwerk begeistern? Dieser liebevoll ausgerichtete Koffer ist ideal für kleine Strickanfänger. Er enthält vier verschiedene Strickgarne aus Baumwoll-Acrylgemisch, zwei Bambus-Stricknadeln, eine Sticknadel, eine kleine Handarbeitsschere, ein Maßband und eine Häkelnadel. Mit Anleitung zum Stricken einer Tasche. Ein wunderbares Geschenk für kreative Kinder ab sechs Jahren!

Daniel Lipkowitz, € 20,60 Verlag: Dorling Kindersley Verlag

€ 34,95 Verlag: Spiegelburg Kinder

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Erster Kuss, erste Liebe, erster Sex Die erste Liebe kann manchmal kompliziert und voller Fragen sein.

Beratung und Hilfe Kostenlos, diskret und ohne Terminvereinbarung: Junge Mädchen und Burschen können mit kompetenten Personen in sogenannten „First Love Ambulanzen“ Fragen rund um den Körper, die Sexualität, Empfängnisverhütung und Partnerschaft besprechen. Das erste Beratungsgespräch erfolgt durch eine Sozialarbeiterin und wird vertraulich und auf Wunsch auch anonym geführt. Anschließend können ein Beratungsgespräch mit einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen und auch eine gynäkologische Untersuchung stattfinden. Selbstverständlich darf auch eine Vertrauensperson mitgenommen werden. Die First Love Ambulanz kann ohne E-Card, anonym und kostenlos in Anspruch genommen werden. First Love Ambulanzen Im Bundesland Salzburg gibt es die „First Love“-Beratungsstellen im Krankenhaus Zell am See, im Pinzgau und an der Landesfrauenklinik des Landeskrankenhauses Salzburg. Mädchen und Burschen im Alter von zwölf bis 18 Jahre können diese mit allen Fragen und Problemen in Zusammenhang mit dem Erwachsenwerden nutzen.

In Salzburg ist die Ambulanz an der gynäkologischen Abteilung jeden Montag von 16 bis 19 Uhr (Nummernvergabe ab 15.30 Uhr) geöffnet. Im Krankenhaus Zell am See ist sie jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Maria Riedler

KINDERNOTFÄLLE Reanimation bei Kindern „Die Reanimation bei Kindern und Säuglingen unterscheidet sich durchaus von der bei Erwachsenen“, so Univ.-Prof. Josef Riedler, Leiter des Kinder- und Jugendspitals im Krankenhaus Schwarzach. „Die Ursache eines Kreislaufstillstandes bei Kindern liegt nämlich nur sehr selten im Herzen, sondern in den Atemwegen. Säuglinge und Kinder haben außerdem einen deutlich höheren Bedarf an Sauerstoff.“ Deshalb gilt bei Kindern: Zuerst nach Puls (am Hals) greifen, wenn Pulsschlag tastbar, braucht es keine Reanimation, sondern eine richtige Lagerung. Darauf achten, dass die Atemwege frei sind. „Eine Reanimation bei Kindern beginnt mit der Beatmung. Der Kopf muss dafür leicht überstreckt sein, sonst funktioniert die Reanimation nicht. Man erkennt, ob die Atemwege frei sind, wenn sich der Brustkorb bei der Beatmung gut hebt. Beim Säugling wird auch die Herzdruckmassage deutlich sanfter durchgeführt. Je nach Alter und Größe des Kindes wird der Brustkorb entsprechend tief eingedrückt. Bei Säuglingen benutzt man zum Beispiel auch nur zwei Finger für die Herzdruckmassage und drückt den Brustkorb nur etwa zwei Zentimeter tief ein. Bei Kindern wird 15 Mal gedrückt und zweimal beatmet“, so der Kinderarzt.

Foto: AlexMas/Fotolia.com

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uch wenn das Thema Sexualität heutzutage extrem offen diskutiert wird und sich viele Jugendliche auch über Internet informieren, bedeutet das nicht, dass es hierzu keine offenen Fragen mehr gibt. Wie sieht eine gynäkologische Erstuntersuchung aus, was wird dabei gemacht? Welche Methoden gibt es zur Empfängnisverhütung und wie kann man Geschlechtskrankheiten vorbeugen? Manchmal ist es Jugendlichen einfach peinlich, bestimmte Fragen an Eltern oder Gleichaltrige zu stellen, und so sind Gespräche mit Experten oft einfacher. Immer wieder passiert es auch, dass Mädchen ungewollt schwanger werden. An wen können sich junge Mädchen, die noch nie beim Frauenarzt waren und sich nicht trauen, mit den Eltern zu sprechen, wenden?

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Familienmuster Unbewusste Eindrücke – verankert in unserer Seele von Melitta Hinterauer

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lles, was in einer Familie je geschieht oder in der Vergangenheit geschehen ist, das findet in der Seele jedes einzelnen Familienmitgliedes seinen Widerhall. Nichts lässt sich auf Dauer verdrängen. Auf das, was unsere Ahnen erlebt haben, reagieren wir noch heute in unserem Dasein. Wenn etwas Traumatisches, ein Suizid oder eine Krankheit in der Familie verdrängt, nicht aufgearbeitet oder geheilt worden ist und wenn Sinnlosigkeit oder fehlende Lebensfreude zum Alltag eines Vorfahren gehört haben, dann kostet das die Nachfahren unbewusst so viel Kraft, dass oft die Energie für ein eigenes glückliches, gesundes Leben fehlt. Meist werden diese vergangenen Lebensformen in einer Wiederholung so lange gelebt, bis ein Nachfahre lernt, sich von den vorerst unbewussten Themen zu lösen, um frei zu sein für eine eigene Identität. Was in einer Generation nicht ausgeglichen werden kann, das wird in die nächste als Aufgabe übertragen. Im Bereich der Astrologie arbeite ich bezüglich der Information dieser Familienthemen mit den Inhalten des Pluto in Verbindung mit anderen Planeten. Über das Horoskop jedes Einzelnen ist zu erkennen, wo die Blockaden im Familiensystem zu finden sind. Wir bekommen Auskunft in Form von Zwängen und Mustern von unseren Ahnen übertragen, die sich für unser Leben letztendlich als nicht lebbar oder nicht stimmig herausfiltern. Das Leben des Einzelnen wird zunächst durch die Kenntnis leichter, wenn man versteht, warum man aus Mustern und Ängsten heraus in gewissen Situationen seines Lebens so oder so handelt. Auf Dauer ist dann sicher die bewusste Einstellung zur Veränderung und Auflösung alter Ängste und Traumata wichtig. Alte Gewohnheiten haben ihre eigene Schubkraft, und einmal eingespielte Muster brauchen viele neue Erkenntnisse, alternative Erlebnisse, neue Ziele und manchmal auch einen heilsamen Schock (z.B. über Krankheit), um für eine Veränderung bereit zu sein. Beispiele, wie die Vergangenheit eines Vorfahren auf uns wirken kann: Wenn eine Großmutter immer wieder in für sie selbst rechtlose Situationen gekommen ist, sich überwiegend in einer gefühlten Ohnmacht anderen gegenüber befunden hat, dann kann das für unser Leben bedeuten, dass auch wir uns oft rechtlos und ohnmächtig in gegebenen Situationen fühlen,

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ohne dass dies der Gegenwart entspricht. Wenn wir uns dieses Musters bewusst werden, können wir uns den Gegebenheiten besser stellen. Wir erkennen, dass wir diese gefühlte Ohnmacht durch eigenes zielgerichtetes Handeln überwinden können. Wenn ein Urgroßvater einen Suizid aus fehlender Lebensfreude oder aus Trauer begangen hat, und unsere Seele trägt diese Überlieferung in sich, dann kann das für uns bedeuten, dass uns ebenfalls die Freude am Leben fehlt und wir nicht glücklich sein können, obwohl es augenscheinlich dafür keinen Grund gibt. Wenn wir uns dieses Themas aus der Vergangenheit bewusst werden und erkennen, dass wir jederzeit selbst der „ Schmied unseres Glückes“ sein können, dass unser Leben das ist, was wir daraus machen, dann kann unsere Seele heilen, und wir können eine für uns positive Lebensform erreichen. Was wir folglich in unser Bewusstsein lassen, was wir uns ansehen und verstehen lernen, verliert seine destruktive Kraft. Mit der Zuversicht einer positiven Entwicklung unseres Lebens und dem Verständnis für die Ahnen und ihre Zeit können die Nachfahren in die Heilung und Auflösung der oft lebenszerstörenden Informationen gehen und geben in Folge die eigene, entwickelte und positive Einstellung zum Leben an ihre Nachfahren weiter.

Info Sinnfindung im Leben durch Horoskopanalyse Der verborgene Sinn des Lebens wird für Melitta Hinterauer durch die Erstellung eines Horoskops erkennbar. In ihrer psychologischen Lebensberatung unterstützt sie Menschen, sich mit sich selbst zu identifizieren, sich anzunehmen in ihrer eigenen Art. Ihr geht es darum, Lösungsmöglichkeiten für alle Lebenssituationen zu finden. Nach ihrer Ausbildung der Münchner Rhythmenlehre, mehreren psychologischen Seminaren sowie Fortbildungen im Bereich der Transaktionsanalyse des Psychoanalytikers E. Berne ist es Melitta Hinterauer ein Anliegen, diese Art der Sinnfindung in Form von Einzelberatungen und Kursen weiterzugeben. Tel. +43 (0) 664/26 23 116, m.hinterauer@gmx.at

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