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UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG FÜR TIROL UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG FÜR TIROL
Festwochen-Höhepunkt Für gemeinsame Schule Erster Festwochen-Höhepunkt Für gemeinsame Schule Erster
LR Palfrader will diewillgemeinsame Stones Regie-Erfolg „John Gabriel LR Palfrader die gemeinsame Simon Simon Stones Regie-Erfolg „John Gabriel politisch umsetzen. Borkman“ am Akademietheater. Seite SchuleSchule politisch umsetzen. am Akademietheater. Seite 3Seite 3Borkman“ Seite 16 16 Inland € 1,80 / Ausland 2,60 PreisPreis Inland € 1,80 / Ausland €€ 2,60
30. 70. MaiJahrgang 2015 70.| Jahrgang Nummer 148 Samstag, 30.Samstag, Mai 2015 Nummer |148
Blatter bleibt Blatter bleibt Regent Regent desdes Weltfußballs Weltfußballs Trotz Korruptionsskandal bleibt Trotz Korruptionsskandal bleibt des der Schweizer Präsident der Schweizer Präsident des Fußball-Weltverbandes. Doch der Fußball-Weltverbandes. der FIFA-Machtkampf Doch tobt weiterhin.
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Zürich – Eine derer Prinz Ali bin al-Hussein einenBombendro79-jährigen Sieger natiger zweiter Wahlgang – es hung, Versöhnungen gewählt. Ein eigentlich nö-gewesen mens Joseph und Blatter: Der wäre Blatters erster Kongress des Fußball-Welt– wurde gestrichen, da der Joreinen 79-jährigen Sieger na- tiger zweiter Wahlgang – es verbandes FIFADer hatte wäre gestern danier verzichtete. Für Blatter mens Joseph Blatter: Blatters erster gewesen einiges zu bieten. Mit –seinem gab es in da derder geheimen AbKongress des Fußball-Weltwurde gestrichen, Joruntrüglichen Machtinstinkt stimmungFür dieBlatter zweitmeisten verbandes FIFA hatte gestern danier verzichtete. wehrteMit derseinem heftig kritisierseiner jetzt einiges zu bieten. gab es inGegenstimmen der geheimen Abte FIFA-Präsident auch nach schon 17 Jahre währenden untrüglichen Machtinstinkt stimmung die zweitmeisten jüngsten Skandal alle Regentschaft wehrte derdem heftig kritisierGegenstimmen seiner– 2019 jetztkündigte Angriffe ab. „Ich werde die er als dann 83-Jähriger endte FIFA-Präsident auch nach schon 17 Jahre währenden FIFA zurückbringen, gemein- gültig seinen Rücktritt an. dem jüngsten Skandal alle Regentschaft – 2019 kündigte Fotos: gepa, Böhm, Burgtheater sam schaffen wir das“, rief Das knappe Ergebnis der Da fielen ganze Felsbrocken von den Herzen der Wacker-Fußballer – mit dem Sieg über Horn blieb man in der Bundesliga. Angriffe ab. „Ich werde die er als 83-Jähriger end-Ausdruck Blatter den Delegierten ausdann Wahl ist dennoch FIFA zurückbringen, gemein- gültig Rücktritt an.aus Europa den 209 Mitgliedsländern zu,seinen einer starken, fielen ganze Felsbrocken von den Herzen der Wacker-Fußballer – mit dem Sieg über Horn blieb man in der Bundesliga. Fotos: gepa, Böhm, Burgtheater sam schaffen wir das“, rief Das knappe Ergebnis der Daum die er nun für vier weitere Jah- gesteuerten Opposition Blatter denreDelegierten ausSeine Wahl Ausdruck anführen kann. Wahlist dennoch UEFA-Boss Michel Platini den 209 Mitgliedsländern zu, einer starken, aus Europa wurde von vielen Delegierten und Wolfgang Niersbach. Der die er nun für weitere Jah- gesteuerten Opposition wird um erst in mitvier Jubel quittiert. DFB-Präsident re anführen kann. Seine Wahl UEFA-Boss Platini Der Schweizer wurde ges- den Michel kommenden Tagen oder Innsbruck – Es dauerte ges- Florian Jamnig und Alexan- halt in der Sky Go Erste Li- noch nicht fest. Erörtert wird tern beim FIFA-Kongress im gar Wochen endgültig ent- tern gerade drei Minuten, der Gründler am Ende sogar ga. „Unglaublich nach dieser das demnächst: Schon heute wurde von vielen Delegierten und Wolfgang Niersbach. Der Hallenstadion von DFB-Präsident Zürich scheiden, ob erst er unter mit Jubel quittiert. wird in Blatter da bejubelten die 13.700 Zu- 3:0. Damit beendet der FC Berg- und Talfahrt in den ver- beginnt die Wacker-Zukunft, schauer Tivoli die Führung dieund Saison als Sechsgangenen mein-noch dienicht Fehler der vergangenen trotz des massiven sein neues Amt oder im FIFA-ExeInnsbruck – Es im dauerte gesFlorianWacker Jamnig Alexanhalt in der Sky Wochen“, Go Erste Lifest. Erörtert wird Der Schweizer wurde ges- Korrupden kommenden Tagen ihrer Wacker-Fußballer gegen ter. Der Anhängerschaft und te dazu auch Klaus Schmidt, Saison sollen nicht eintionsskandals um führende kutivkomitee auch ausüben heute tern beim FIFA-Kongress im gar Wochen endgültig ent- tern gerade drei Minuten, der Gründler am Ende sogar ga. „Unglaublich nach dieser das demnächst: Schonnoch Horn. Diese sollten die Tiroden Vereinsverantwortlichen der Schwarzgrünen. mal begangen werden. (TT) Mitglieder dpa)Blatter da bejubelten die 13.700 Zu3:0. Damit beendet der FC Berg-Trainer und Talfahrt in den ver- beginnt die Wacker-Zukunft, Hallenstadion von seiner ZürichRegierung scheiden,wird. ob er(TT, unter hergeben,Wacker am fiel ein Stein von Herzen, der Ob derWochen“, Steirer trotz erfüllterdie Fehler der vergangenen mit 133:73KorrupStimmensein gegen im nicht Tivolimehr die Führung die Saison als Sechsgangenen meintrotz des massiven neues Amt im FIFA-Exe- schauer ler Mehr auf den Seiten 2, 35 Mehrsollen auf dennicht Seiten 33, 34 einEnde hieß es nach Toren von Sieg fixierte den KlassenerMission an Bord bleibt, stehtSaison seinen einzigen Herausfornoch tionsskandals um führende kutivkomitee auch ausüben ihrer Wacker-Fußballer gegen ter. Der Anhängerschaft und te dazu auch Klaus Schmidt, Horn. Diese sollten die Tiro- den Vereinsverantwortlichen Trainer der Schwarzgrünen. mal begangen werden. (TT) Mitglieder seiner Regierung wird. (TT, dpa) ler nicht mehr hergeben, am fiel ein Stein von Herzen, der Ob der Steirer trotz erfüllter mit 133:73 Stimmen gegen Aufgeblättert Mehr auf den Seiten 33, 34 Ende hieß es nach Toren von Sieg fixierte den Klassener- Mission an Bord bleibt, steht seinen einzigen Herausfor- Mehr auf den Seiten 2, 35
g a st rt u b e G . 0 7 m zu e b a sg u sa m Jubiläu
13.700 peitschen Wacker zu Sieg
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Kontrollen vor dem G7-Gipfel
RH kritisiert Schulbürokratie
Reingewaschen
Innsbruck – Der G7-Gipfel Aufgeblättert Innsbruck – In einem Prüfkurz hinter der bayerischen bericht über die „SchulbehörGrenze am kommenden WoVon Matthias Christler den in Oberösterreich und chenende wirft seine Schatten Innsbruck voraus – Der– G7-Gipfel icht Ehrenmann, Präsident oder Fußballexperte. Nein, wer in Goo Tirol“ hat sich der Bundesund ist auch in Tirol gle „Joseph Blatter“ eingibt, bekommt als Suchvorschlag „Gehalt“. rechnungshof einerPrüfpikanten Tausende Polizisten Innsbruck – In einem kurz hinterspürbar. der bayerischen Beim „Blatter Sepp“ ist es „Vermögen“. Der superintelligente SuchAlgo angenommen. Deutschland berichtAngelegenheit über die „SchulbehörGrenze am aus kommenden Wo-nächtigen Von Matthias Christler rithmus macht die Vorschläge nicht ohne Grund. Google weiß viel. 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Seite 52 21° Uniform musizieren dürfen oder online unter sie nicht mehr, auch wenn *[0pt4w0-aacagd] <q+2 Im Herbst wird die Verkleinerung Xaver (1) und Lina (4) aus Lans wünschen ihrer Mama nachträglich alles Gute sonst keine Verwendung club.tt.com *[0pt4w0-aacagd] <q+2 zum Geburtstag! Infos unter wetterkind@tt.com gefunden wird. Seite 13 der Militärmusik Realität. Foto: Böhm
Kontrollen vor dem G7-Gipfel
RH kritisiert Schulbürokratie
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TT-Club
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2 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Eine nostalgische Stadtrundfahrt in Bildern zum Jubiläumsfest: drei Verlagsstandorte und eine durchgehende Erfolgsgeschichte – von der Erlerstrasse (Redaktions- und Verlagszentrale bis 1980) und der Innstrasse (Sitz der
Die TT im Wandel
Liebe Leserinnen und Leser
70 Jahre im Dienst der Demokratie V
or 70 Jahren, am 21. Juni 1945, ist die Tiroler Tageszeitung zum ersten Mal erschienen. Dieses Jubiläum ist auch für die Redaktion ein Grund zum Feiern. Aber nicht nur. Die vergangenen erfolgreichen Jahrzehnte sind für uns auch Verantwortung. Verantwortung, die Blattlinie, deren grundlegende Richtung noch vom Gründungsherausgeber, dem unvergessenen KR Josef S. Moser, stammen, hochzuhalten. Darin ist festgeschrieben, nach welchen Maßstäben wir Journalisten unsere tägliche Arbeit zu erledigen haben. Die Blattlinie ist die Klammer rund um jede Form journalistischer Arbeit in der TT und ein Auftrag, dem wir im Sinne der Tiroler Bevölkerung gerne nachkommen. Sie lautet: Die Tiroler Tageszeitung berichtet als Landeszeitung objektiv und in völliger Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Interessengruppen. Sie setzt sich ein für die Interessen Tirols, berücksichtigt die Besonderheiten des ökologisch sensiblen Alpenraums, achtet in zeitgemäßer Art die Traditionen des Landes und betont die geistige Einheit Gesamttirols. Die Tiroler Tageszeitung tritt ein für die Freiheit, Würde und Eigenverantwortung des Einzelnen (Personalität), für die Selbstverantwortung kleiner Gemeinschaften (Subsidiarität) und für die Mitverantwortung des Einzelnen in der Gemeinschaft (Solidarität). Die Tiroler Tageszeitung bekennt sich zu den Menschenrechten, zur Parlamentarischen Demokratie, zur freien sozialen Marktwirtschaft und zur Republik Österreich mit ihrem föderalistischen Aufbau. Die Tiroler Tageszeitung steht für die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Sie lehnt politische Aktivitäten ab, die geeignet sind, die freie, pluralistische Gesellschaftsordnung zu gefährden. Die Tiroler
Tageszeitung orientiert sich in ihrer publizistischen Arbeit am Ehrenkodex für die Presse. Dieser Blattlinie sind alle Kolleginnen und Kollegen in der TT-Redaktion verpflichtet – unabhängig von ihrem Arbeitsbereich. Der hat sich in den vergangenen 70 Jahren nämlich gewaltig verändert. Bei ihrer Gründung war die TT die einzige Tageszeitung in Tirol. Mittlerweile hat sich das Umfeld verändert und auch die TT hat sich weiterentwickelt. Zur Print-Ausgabe kamen im Laufe der Jahre Lokalmutationen, die Online-Plattform tt.com, die kostenlose Pendler-Zeitung TT Kompakt, die Kinderzeitung Toni Times und zuletzt das hochwertige TT Magazin. Das größte Kapital einer Zeitung ist ihre Glaubwürdigkeit. Die hängt unmittelbar mit wirtschaftlicher Unabhängigkeit, exakter Recherche, Mut zum Unbequem-Sein und einigen journalistischen Kriterien wie der sauberen Trennung von Kommentar und Berichterstattung oder der klaren Trennung von redaktionellen Texten und bezahlter Werbung zusammen. All das ist in der TT in hohem Maß gegeben, weshalb für sie der Titel des Buches unseres Vorstandsvorsitzenden Hermann Petz „Es lebe die Zeitung!“ besondere Gültigkeit hat. Die Redaktion der Tiroler Tageszeitung feiert ihren 70. Geburtstag übrigens nicht mit großem Brimborium, sondern macht, was sie immer macht: Sie informiert. Und das im besten Sinne des Wortes. Ihre TT-Chefredakteure Alois Vahrner und Mario Zenhäusern
Erinnerungen an die Geburtsstunde der Tiroler Tageszeitung: „Nichts ist unmöglich, alles machbar!“ Von Fred Steinacher Innsbruck – Die Tiroler Tageszeitung – unsere TT – ist siebzig! Ein runder Geburtstag, ein besonderer? Ja! Vor allem ein schönes Jubiläum. Geburtstage, heißt es, sind so ein eigenes Thema. In jungen Jahren herrscht Freude – endlich 20, endlich erwachsen. Später dann, mit 50, mit 60, erinnert man sich, rücken Dankbarkeit und Demut für jahrelang Selbstverständliches wie Gesundheit oder Glück und Erfolg in den Vordergrund. Auch wir in der TT richten dieser Tage den Blick in die Vergangenheit und blicken mit Stolz zurück – auf sieben Jahrzehnte Zeitgeschichte sozusagen, über die aus unseren Häusern von der Erlerstraße über die Ing.-Etzel-Straße bis zur Bruneckerstraße berichtet wurde. Mit Stolz erfüllt sind unsere Erinnerungen nicht zuletzt deshalb, weil uns bewusst ist, dass dieses Jubiläum untrennbar verbunden ist mit der Historie Tirols und der Menschen in diesem Land. Begonnen hat diese Zeitreise der besonderen Art im Jahr 1945. Univ.-Prof. Dr. Helmut Reinalter schrieb dazu in seinem Artikel zum 65. Jahrestag der TT: „Nach dem Ende der NS-Zeit und des Krieges in Tirol wurde die Tiroler Tageszeitung 1945 gegründet, zunächst herausgegeben von den amerikanischen und später von den französischen Streitkräften. Rund einen Monat, nachdem der Chef der Militärregierung, John G. Watts, am 22. Mai 1945 den ehemaligen Widerstandskämpfer Karl Gruber zum provisorischen Landeshauptmann von Tirol ernannt hatte, erschien am 21. Juni 1945 die erste Nummer der Tiroler Tageszeitung. Lizensiert von der US-Besatzungsbehörde und
herausgegeben von der 12. Heeresgruppe, gedruckt in der Tyrolia. Am 9. Juli übernahm der französische Presseoffizier Charles Gallifet die Leitung der Tiroler Tageszeitung, die dann ab 10. Juli mit dem Untertitel „Herausgegeben von den französischen Streitkräften für die österreichische Bevölkerung“ erschien. Es waren aufregende Tage, wie sich auch der damals 21-jährige Verbindungsoffizier Fritz Molden, Widerstandskämpfer und Zeitzeuge der TT-Gründung, schon früher, in einem Beitrag zur Sonderpublikation „50 Jahre Tiroler Tageszeitung“, erinnerte. „Gemeinsam mit US-
Major Martin Hertz war ich Mitte Juni 1945 ins Büro von LH Gruber geladen worden, wo eine Sitzung der Widerstandskämpfer stattfand, an der u. a. auch Oberleutnant Joseph Stephan Moser teilnahm. Dieser genoss die besondere Sympathie Grubers, weil es ihm gelungen war, kampflos einen Großteil der Innsbrucker Kasernen am Befreiungstag zu besetzen und die noch vorhandenen deutschen Truppen zu entwaffnen. Hertz also – so Molden in seinem Rückblick – teilte Gruber und den anderen Anwesenden mit, dass nunmehr die Möglichkeit bestünde, eine freie österreichische Zeitung
in Innsbruck zu gründen. Grubers Frage in die Runde, wer sich denn mit einer Zeitung auskennen würde, beantwortete J. S. Moser mit in der Schweiz erworbenen Grundkenntnissen (Mosers Vater war Mitbegründer des Oberthurgauers) und weil mit dem 1941 aus dem KZ Buchenwald entlassenen Dr. Anton Klotz, dem früheren Chefredakteur (bis 1936) des Innsbrucker Anzeigers bzw. Chefredakteur des Bundespressedienstes (1936 bis 1938) ein Top-Journalist zur Mitarbeit verpflichtet werden konnte, stand das Führungsteam (Moser, Klotz, Rück) der Tiroler Tageszeitung fest. Als im März 1946 Druck und
Ausflug in die Vergangenheit – die Rotationsmaschine, mit der die TT bis in die Sechzigerjahre gedruckt wurde.
70 Jahre TT 3
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Chemigrafie und Fotoherstellung bis 1980) über die Ing. Etzel Straße (nach wie vor Druckstandort) bis hin zur aktuellen Heimat für Redaktion, Verwaltung und Verkauf in der Brunecker Straße.
Fotos: Zoller, Böhm, TT-Archiv
der Zeit: eine Erfolgsgeschichte Vertrieb der Wagner’schen Universitätsdruckerei (WUB) in die Erlerstraße übertragen und J. S. Moser zu deren öffentlichem Verwalter bestellt wurde, war die Erfolgsgeschichte der TT nicht mehr zu stoppen. Ab 2. April 1947 fungierte Moser als geschäftsführender Herausgeber der Schlüsselverlag GmbH, der Eigentümerin und Herausgeberin der TT. Mit Anton Klotz, Manfred Nayer, Hubert Rück und Fritz Miller als weiteren Gesellschaftern. Die Zusammensetzung dieser Gesellschafter untermauerte laut Reinalter den ab diesem Zeitpunkt unabhängigen und objektiven Charakter der Zeitung, deren grundlegende Ausrichtung in der Berichterstattung besondere Kontinuität zum Wohle des Landes Tirol und der Re-
publik Österreich erforderte. J. S. Moser war es stets wichtig, die Interessen des Landes über die von Parteien und Institutionen zu stellen, das Landesbewusstsein sowie die Landeseinheit zu fördern und die Bevölkerung Tirols weltoffen und objektiv zu informieren. Moser galt als Verfechter der sozialen Marktwirtschaft und der demokratischen Republik und schuf im Lauf der Jahrzehnte die Basis der heutigen Moser Holding AG, die er damals, 1979, als Alleineigentümer der Firmengruppe ins Leben rief. Es war ein faszinierendes Erlebnis, an der Seite dieses Pioniers in seinem Team entscheidende Entwicklungen der TT-Zeitungsgeschichte miterleben zu dürfen. Den Sprung von der Blei-Produktion hin zum Fotosatz quasi
über Nacht zum Jahreswechsel von 1980 auf 1981, die damit verbundene Übersiedlung aus den beengten Räumlichkeiten in der Erlerstraße in das neue Verlagshaus in der Ing.-Etzel-Straße. Davor schon, anlässlich der zweiten Olympischen Winterspiele in Innsbruck, die Mitarbeit an einer täglich am Nachmittag erscheinenden Sonderausgabe mit den aktuellsten Ergebnissen z. B. vom Klammer-Triumph; Wegbereiter der wenig später am Markt präsentierten verlagseigenen TV-Beilage. Für J. S. Moser gab es – wie schon Fritz Molden geschrieben hatte – nichts „Unmögliches, alles war machbar“. Ende der Achtziger, Anfang 1990 tauchte die TT ein in die Computertechnologie, wurde fortan ein gewichtiger Platz am virtuellen Datenhighway
beansprucht. Schon 1996 startete man mit www.tirol. com in eine neue Ära, ab 2003 stand die Zeitung mit allen Regionalausgaben den Abonnenten erstmals via Internet zur Verfügung, mit dem European Award of Excellence für die Gestaltung der Titelseite wurden die Bemühungen um einen modernen Auftritt vom Europäischen Zeitungskongress auch international gewürdigt. Vor zwei Jahren nun der Weg zurück in die Innenstadt – von der Ing.-Etzel-Straße in die Bruneckerstraße. Betrachten wir diese Veränderung als einen kleinen Abstecher oder einen weiteren Entwicklungsschritt der TT in die Zukunft? Ansichtssache! Die Prophezeiung des Bill Gates in den 90er-Jahren, dass es spätestens 2000 keine Zeitung mehr geben würde, hat sich als fast schon lustiger „Irrtum“ erwiesen; gerade die jüngere Vergangenheit lehrte uns: Neue Medien verdrängen die alten nicht, sie kommen hinzu. Fest steht – die Tiroler Tageszeitung präsentiert mit dem durch TT am Sonntag und TT kompakt sowie tt.com erweiterten „Rund-um-die Uhr“-Service ein Top-Angebot als Medienhaus, mit dem der Gründungsherausgeber zum „Siebziger“ seines Lebenswerkes eine Riesenfreude hätte.
Newsroom – multimediale Schaltzentrale der Redaktion, ausgestattet mit modernster Technik und Instrument für lesernahes Themenmanagement.
Steckbrief
Die oberen Stockwerke der aktuellen Rotation – die Rollenoffset-Druckmaschine gilt als moderne Zeitungsdruckmaschine und besteht aus einem Falz- und drei Drucktürmen.
Fred Steinacher hat 1968 als freier Mitarbeiter bei der TT begonnen, war von 1988–2003 Leiter der Sportredaktion, danach Marketingleiter und betreut jetzt Kommunikationsprojekte der Moser Holding.
Die moderne Versandhalle – hier werden Beilagen eingelegt, die Zeitungen gezählt und abgepackt, für jeden Austräger, für jede Verkaufsstelle die richtige Anzahl.
4 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Ein Verlegerleben für Tirol Kommerzialrat Joseph Stephan Moser, legendärer Gründungsherausgeber der Tiroler Tageszeitung, war ein Patriarch im besten Sinne des Wortes, ein moderner und konservativer Tiroler zugleich. Von Bernhard Platzer Innsbruck – Joseph Stephan Moser, der Mitbegründer, Verleger, Herausgeber und Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung, formte dieses Blatt in 48 zum Teil turbulenten Arbeitsjahren zu einer der erfolgreichsten Landeszeitungen im gesamten deutschen Sprachraum, ehe er am 8. April 1993 im 76. Lebensjahr starb. Seither sind 23 Jahre in „sein Tiroler Land“ gezogen und Mosers Lebenswerk gedeiht prächtiger denn je. Am 1. April 1918 in St. Gallen (CH) geboren, entstammt Joseph Stephan Moser einer aus Alpbach in die Schweiz übersiedelten Familie. Sein Vater war Mitbegründer der Regionalzeitung Der Oberthurgauer und dies sollte auch dem Leben des Sohnes die entscheidende Richtung geben. Erzogen im Klosterinternat Appenzell, meldete sich Moser nach Kriegsausbruch freiwillig bei der deutschen Wehrmacht. Er war an der Eismeerfront im Einsatz, bis er 1944 als Oberleutnant verwundet und verschüttet wurde. Nach seiner Genesung rüstete er in Tirol ab. Moser schloss sich mit Fritz Molden, Karl Gruber, Fritz Würtle und Ludwig Steiner der Widerstandsbewegung an und war 1945 auch Mitglied des provisorischen Landtages. Wie kam Moser zum Zeitungsgeschäft? Die erste Ausgabe der Tiroler Tageszeitung wurde am 21. Juni 1945 von der 12. amerikanischen Heeresgruppe herausgegeben und bei Tyrolia gedruckt. Ab 10. Juli wirkten als Herausgeber die französischen Streitkräfte. Am 18. März 1946 wurden Druck und Vertrieb der Wagner’schen Universitätsdruckerei (WUB) in der Erlerstraße übertragen, und zu deren öffentlichem Verwalter war J. S. Moser bestellt. Einen Tag nach seinem 29. Geburtstag war es dann so weit: Am 2. April 1947 wurde Moser geschäftsführender Herausgeber der „Schlüsselverlag GmbH“, der Eigentümerin und Herausgeberin der Tiroler Tageszeitung. Neben Moser waren auch die weiteren Gesellschafter nunmehr alle Tiroler: Manfred Nayer, Fritz Miller, Hubert Rück und Anton Klotz, er wurde zugleich erster Chefredakteur. Mosers spätere Chefsekretärin, Hilde Schellberg, erlebte die ersten aufregenden Jahre nach dem Krieg: „Papier war so knapp, dass es oft auf abenteuerliche Weise besorgt werden musste. Das Verhältnis zur französischen Besatzungsmacht war jedoch korrekt, ja von Höflichkeit geprägt.“ Das auf Antrag der WUBVorbesitzerfamilie Buchroithner 1949 eingeleitete Rückstellungsverfahren wurde 1963 abgeschlossen. Und zwar mit dem Ergebnis, dass es zwischen WUB (Buchroithner) und Schlüsselverlag (Moser) zu gegenseitigen Beteiligungen kam. Klotz, Miller, Rück und
Nayer schieden später als Gesellschafter des Schlüsselverlages aus. 1979 trennten sich auch Buchroithner und Moser. Die zum Moser-Bereich zählende Intergraphik GmbH wurde zur neuen Druckereigesellschaft. Gleich nach der Trennung von Buchroithner startete Moser ein enormes Investitionsprogramm. 1981 eröffnete er das neue Verlagsgebäude und die ebenfalls neue eigene Druckerei in der Ing.-EtzelStraße. Trotz zahlreicher Warnungen seiner Verleger-Kollegen wagte es Moser damals als erstes Medienhaus Österreichs, die gesamte Zeitung auf Fotosatz zu produzieren – mit durchschlagendem Erfolg. Denn Moser hatte die TT-Mannschaft mit seinem Pioniergeist angesteckt und zu Höchstleistungen motiviert. Sogar der damals schon betagte Sportredakteur Toni Thiel klopfte seine Kommentare in die noch ungewohnte Computertastatur hinein. Im Jahr 1989 – als Westeuropas Einigung sich abzeichnete – suchte Moser die Anbindung seines Verlages an eine größere Gruppe. Er fand im Axel Springer Verlag – vorübergehend, wie sich spä-
KR Moser und der Autor dieses Beitrages, Bernhard Platzer (l.). ter herausstellen sollte – einen Partner. In der Folgezeit zog sich der Firmengründer schrittweise aus der Geschäftsführung und Chefredaktion zurück. Er übernahm aber den Vorsitz im Aufsichtsrat und behielt auf Lebenszeit die Herausgeberstellung. In all den Jahrzehnten war Moser nicht nur ein unerschrockener Streiter für seine Zeitung. Der damalige Verlegerpräsident Werner Schrotta formulierte es so: „Als Vorstandsmitglied und Präsident
Foto: privat
des Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und Verleger hat Kommerzialrat Moser äußerst aktiv an der Gestaltung wesentlicher Gesetzesmaterien mitgewirkt. Er war ein Kämpfer und als solcher nicht immer bequem, aber von allen hoch geachtet.“ Darüber hinaus gehörte Moser auch dem internationalen Presseinstitut in Zürich und dem Vorstand der Internationalen Föderation der Zeitungsherausgeber in Paris an.
Gerade dieser globale Weitblick ließ ihn in der Heimat umso überzeugter darauf dringen, dass sich sein Blatt in voller parteipolitischer Unabhängigkeit für die Eigenständigkeit des Landes Tirol einzusetzen hat. Gegen zentralistische Bestrebungen, die die Rechte der Bundesländer und die Freiheit der Bürger mehr und mehr einschränken, war Moser geradezu allergisch. Der frühere Föderalismusminister Jürgen Weiss hob denn auch Mosers „außerordentliches Engagement für den Föderalismus in Österreich“ hervor, etwa indem er die Ressortlandschaft in der Tiroler Tageszeitung eigens um das Ressort „Föderalismus“ erweiterte. Mit ganzem Herzen verfocht Moser auch die Tiroler Landeseinheit – und zwar unter Einschluss aller drei Sprachgruppen. Über den Fall der Grenzbalken am Brenner im
Zuge des EU-Beitrittes hätte er sich sicher gefreut. Als Mann der Gründergeneration war Joseph Stephan Moser ein Patriarch – in des Wortes bestem Sinne. Ein Chef, der auf seine Mannschaft baute und die sich umgekehrt auf „ihren Kommerzialrat“ verlassen konnte. Moser war eine kraftvolle Persönlichkeit. Eine mit Ecken und Kanten, die manche durchaus zum Widerspruch gereizt hat. Denn er gab niemals Überzeugungen um des billigen Beifalles willen auf. Zu diesen Überzeugungen gehörte die Liebe zur Heimat. Er war ein moderner und konservativer Tiroler zugleich. Modern bei allem, was das Zeitungsmachen anlangte, konservativ die Förderung und Pflege bewährter Werte betreffend. Dazu zählte er Verlässlichkeit und Tüchtigkeit, die Pflege der vielfältigen Kultur, aber auch die Stärkung des Wehrwillens. Ebenso förderte Moser kirchliche Werke und Vorhaben, etwa durch die Herausgabe zweier wertvoller Festschriften für das Stift Stams und das Stift Wilten oder durch die Restaurierung des Bartlmä-Kirchleins. Die meisten erlebten Moser als mutigen Verleger und erfolgreichen Geschäftsmann, der Konflikte nicht scheute und, falls erforderlich, auch Härte demonstrieren konnte. Nur wenigen war es vergönnt, ihn näher kennen zu lernen und hinter der manchmal rauen Schale einen hochgebildeten, äußerst sensiblen, gütigen und weichherzigen Menschen zu entdecken, der vielen Menschen in Not geholfen hat. Freunde erlebten Moser in jüngeren Jahren als glänzenden Skifahrer und bis zum Schluss als begeisterten Jäger. Dabei war er einer der Ersten, der sich auch der landschaftspflegerischen Verantwortung des Weidwerks bewusst war und in Tirol entsprechende Taten setzte. Das Land Tirol würdigte die Verdienste von Joseph Stephan Moser mit dem Ehrenzeichen, die Landeshauptstadt Innsbruck mit dem Ehrenring, die Republik mit dem goldenen Ehrenzeichen. Der damalige Bundespräsident Thomas Klestil charakterisierte Moser als „eine der stärksten österreichischen Verlegerpersönlichkeiten der Zweiten Republik. Mit Weitblick, Tatkraft und sicherem Instinkt für das Wesentliche hat er nicht nur zur Meinungsbildung der Bevölkerung Tirols beigetragen, sondern auch das geistige Profil der gesamten Republik entscheidend mitgeprägt.“
Steckbrief
Dr. Bernhard Platzer war als langjähriges Mitglied der Chefredaktion und späterer Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung einer der engsten Vertrauten und Kenner von Gründungsherausgeber Kommerzialrat Joseph S. Moser.
6 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Erste TT war für Tiroler Sensation Die Tiroler Bevölkerung war sehr froh, nach dem Krieg wieder eine eigene Zeitung zu haben. Zeitzeugin Jutta Höpfel erinnert sich an die damaligen Rahmenbedingungen, sie war Mitglied der ersten TT-Redaktion. Innsbruck – Etwa 14 Tage hat das kleine Redaktionsteam an der ersten Ausgabe der Tiroler Tageszeitung gearbeitet. „Es war ein Blatt, das vorne und hinten bedruckt war“, erinnert sich Jutta Höpfel, die auf dem ersten Redaktionsfoto zu sehen ist. Am 21. Juni 1945 war es soweit: Die erste Ausgabe der Tiroler Tageszeitung wurde verteilt. Mit einem Bündel Zeitungen unter dem Arm ging Höpfel nach Hause, in dem Mietshaus wurden ihr die ersten Exemplare aus den Händen gerissen. „Die Leute waren froh, wieder eine eigene Zeitung zu haben. Die erste Ausgabe war eine Sensation“, schildert die heute 87-Jährige, die damals Jutta Pohl hieß. Als 17-jähriges Mädchen war sie damals nach Innsbruck gekommen. Ihre Familie war in Berlin ausgebombt worden, der Vater, von den Nazis verfolgt, flüchtete nach Wien. Schließlich landeten alle zu Kriegsende in der Tiroler Landeshauptstadt. Höpfel, die gut Englisch sprach, heuerte als Dolmetscherin im Übersetzungsbüro der Frau des damaligen Landeshauptmanns Karl Gruber an. Sie dolmetschte für den Vertreter des ersten Heraus-
Ein Teil der ersten Redaktionsmannschaft mit dem Vertreter des Herausgebers, dem Amerikaner James W. Williamson (2. v. l.), und Jutta Höpfel (3. v. l.) Foto: TT vor der Redaktion der Tiroler Tageszeitung in der Andreas-Hofer-Straße 4 in Innsbruck. gebers der TT, den Amerikaner James W. Williamson. „Er war ein baumlanger Lackl mit einem furchtbaren Südstaaten-Slang“, erzählt Höpfel. Die erste Redaktion der
Tiroler Tageszeitung war in der Andreas-Hofer-Straße 4 untergebracht. „Dort saß Williamson an seinem Schreibtisch, seine Füße lässig am Tisch ausgestreckt.“
Höpfel wechselte dann sehr rasch in die Redaktion unter der Leitung von Chefredakteur Anton Klotz. Er war ein erfahrener Zeitungsmann, der von den Nazis im KZ in-
terniert worden war. Eine Frau habe bei der Zeitung nichts verloren, ärgerte er sich laut Höpfel über ihr Ansinnen, schreiben zu wollen. „Ich war weiblich, mit
meinen 17 Jahren viel zu jung und noch dazu eine Preußin“, ist Höpfel klar, warum Klotz nicht begeistert war. Dank der Unterstützung des Amerikaners Williamson durfte sie dann doch schreiben. Die Fernschreiber spuckten damals die Nachrichtenmeldungen auf langen weißen Papierstreifen aus. „Klotz wollte zuerst alle Meldungen selbst lesen. Mit der Zeit türmten sich die Papierberge wie Wolken um seinen langen Schreibtisch auf und er thronte in der Mitte“, beschreibt Höpfel das Büro ihres Chefs. Dass manche Meldungen nicht mehr taufrisch waren, bis sie in der Zeitung landeten, war auch klar. Bis Klotz alles gelesen und weitergereicht hatte, verging Zeit. Es waren damals etwa sechs Personen, die bei der Tiroler Tageszeitung geschrieben haben. Es ist sehr kameradschaftlich und kollegial in der ersten Redaktion in der Andreas-Hofer-Straße zugegangen. Gedruckt wurde die Zeitung im gleichen Haus, auf den Maschinen der Tyrolia. Und Pausen machten die Redakteure bei einem Bier im Hellenstainer nebenan, denn Kaffee war nach dem Krieg Mangelware. (TT)
8 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Die Schlagzeilen
Nationalratswahl 1970
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AM SONNTAG
UNABHÄNGIGE Kreiskys Wahlerfolg. Nüchtern, aber klar titelt die Tiroler Tageszeitung am TAGESZEITUNG FÜR TIROL 2. März 1970. Die SPÖ wird mandatsstärkste Partei, Bruno Kreisky bildet mit Duldung der FPÖ eine sozialdemokratische Minderheitsregierung.
Ein Publikumsliebling feiert den 70er. Christiane Hörbiger im großen TT-Interview. Seite 46
Zeitungen und Titelseiten erzählen nicht nur Geschichten, Schlagzeilen werden der gesellschaftliche Wandel und die
Von Peter Nindler
1:1 und Mattscheibe. Blamage für das ÖFB-Team gegen Färöer und keine TV-Bilder. Seite 72 Innsbruck – Nichts ist äl-
ter als die Zeitung von gesNummer 248 tern. Schlagzeilen werden gemacht, überschlagen sich beinahe täglich und doch bilden sie Zeitgeschehen ab. Wer in 70 Jahren Tiroler Tageszeitung blättert, macht auch eiWETTER IN TIROL nen Zeitenwandel mit, sieht, 6° wie sich20°die Gesellschaft global und Nebel und Dunst lokal verändert hat, lösen sich am welche Vormittag auf Meldungen mangels und weichen dem Interesses aus den Gazetten fast wolkenlosen Sonnenschein. verschwunden sind, welchen Die Temperaturen klettern auf bis zu sie Platz machen mussten. 20 Grad. Seite 42 So wäre es heute unvorstellHAIDER UND TIROL bar, Hinterriss.dass Trauer die Eröffnung von auch in der TiroOlympischen Winterspielen in ler Heimat von Haiders Ehefrau Innsbruck wie am 29. Jänner Claudia. Seiten 2-5 1964 am nächsten Tag nüchHAIDERS UNFALL tern mit einem Foto und dem Lambichl. Am Weg zum 90. GeburtsTitel „Die Eröffnungsreden“ tag seiner Mutter verunglückte auf derJörgTT-Titelseite präsenHaider. Seiten 6-9 tiert wird. Was war die HauptTRAUER UM HAIDER geschichte an jenem Tag im Wien. Wie geht es Jänner weiter nach Hai- vor 51 Jahren? Das ders Tod? ReakStreben tionen und Analy-des Menschen, endBetroffenheit und weltweite Reaktionen. Der Kärntner Landeshauptmann sen. Seiten 10-18 lich auf dem Mond zu landen. starb nach einem schweren Verkehrsunfall. » Seiten 2 bis 18 „Saturn P.b.b. 08Z037811IP erfolgreich gestartet, wieder ein Schritt der AmeriRedaktion, Telefon: 05 04 03 · redaktion@tt.com · Anzeigen, Fax: 53 54 – 3710 · service@tt.com kaner zur Mondfahrt“ prangHaider stirbt bei Verkehrsunfall. Der Kärntner Landeshauptmann, Exte in dicken Lettern auf der FPÖ-Chef und BZÖ-Gründer hat zeitlebens für Schlagzeilen gesorgt, sein Tod ersten Seite. Heute muss es am 11. Oktober 2008 und sein Begräbnis sind mediale Großereignisse. schon der Mars oder zumindest Rosettas spektakuläre Landung auf einem Kometen sein, um wie im Vorjahr in die Eine neue Ära für Österreich Headlines zu kommen. Und wie lauten diese heute? „Selfies von einer anderen Welt“ (TT, 14. November 2014). Der Blickwinkel hat sich ebenfalls gewandelt, viel mehr Emotion machte sich breit und mit ihr die Bilder, die mehr als tausend Worte ausdrücken. Zwischen der Schlagzeile über die erste Herztransplantation von Raimund Margreiter „Österreichpremiere: Wörgler lebt mit neuem Herz“ (13. Oktober Staatsvertrag am 15. Mai 1955 unterzeichnet. „Ganz Österreich 1983) und sieben Ankündiatmet auf“, beschreibt die TT den historischen Tag. Zehn Jahre nach gungszeilen auf der Titelseite Kriegsende verlassen die vier Besatzungsmächte das Land. sowie der Top-Story „Marathon-OP an der Innsbrucker Klinik: Bombenopfer Kelz bekam neue Hände“ mit einem Überfall auf die Hypo-Zentrale Foto des Kärntners (9. März 2000) lagen nur 17 Jahre. Beides waren Sensationen, doch unterschiedlicher hätten die Aufmachungen nicht ausfallen können. Zeitungsartikel sind auch Zeitdokumente. Vor allem, wenn es um die politische Berichterstattung geht. Aussagen von Politikern vor und nach Wahlen bzw. wichtigen Abstimmungen schlagen Brücken in die Gegenwart: „Kreisky mit Zwentendorf durchgefallen“ titelte die TT am 6. November 1978 nach der Abstimmung über das Geiselnahme und Schießerei: „In meiner 30-jährigen Dienstzeit habe Atomkraftwerk. Die folgenich noch nie so einen brutalen Überfall erlebt“, schildert Ferdinand Priver- den Zeilen waren aufschlussschek den spektakulären Überfall in der Hypo (TT, 1. Oktober 1998). reich: „Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Dr. Bruno Kreisky gab unmittelbar nach Bekanntwerden des EndergebToni Sailer überstrahlt Olympia in Cortina nisses zu, dass diese Volksabstimmung auch eine persönliche Niederlage für ihn bedeute; den von ihm für diesen Fall angekündigten Rücktritt wollte der Bundeskanzler weder ausschließen noch bestätigen.“ Kreisky blieb und zog sich erst Dreimal Olympiagold für Toni Sailer 1956. „ÖSV-Lawine überrollt die nach der Wahlniederlage im „Illio-Colli-Piste“, jubelte die TT über den Dreifacherfolg der Österreicher im Frühjahr 1983 zurück. Riesentorlauf, angeführt von Sailer. Er sollte alle Alpinbewerbe gewinnen. Und Schlagzeilen können
Der Konflikt in Südtirol erschüttert auch Tirol.
Haider füllte Titelseiten
Fotos: Böhm, ORF, APA/Schlager
Sonntag, 12. Oktober 2008
† Jörg Haider 1950-2008
Andreas-Hofer-Denkmal gesprengt. Eine heftige Detonation erschütterte am 1. Oktober 1961 um vier Uhr Früh die Tiroler Landeshauptstadt. Auf dem Bergisel wurde das Andreas-Hofer-Denkmal gesprengt. Italienisch-nationalistische Kreise dürften als Vergeltung auf die Feuernacht dafür verantwortlich gewesen sein.
FREIZEIT
sich fast täglich überholen. Radtour. Franz Wegscheider Beinahe ungläubig starrt man über Abschnittvom des 27. auf dieeinen TT-Ausgabe Ötztal-Marathons. Seite Tote 34 Dezember 2004: „11.000 im Urlauberparadies, Bangen um hunderte Österreicher“. Letztlich riss die Todeswelle an den Stränden des IndiU N A B H Ä N G I G E
ÖSTERREICHISCHES LOTTO
WETTER IN TIR
schen Ozeans vor elf Jahren im niederösterreichischen vom 23. August Störungseinfluss, nahezu 230.000Ziehung Menschen in Deutsch-Wagram abgespielt kommende, teils 9 Tag 12 wurde 23 26 hat, 44 fällt in die Kategorie den Tod. Von 7Tag zu Gewitter. S das Ausmaß der Zusatzzahl Katastrophe Knüller: Nach11 3096 Tagen GeJOKER 005887 41 /19 ˚ sichtbarer. fangenschaft gelingt Natascha Der journalistische Zwilling Kampusch die Flucht. „Natader Katastrophe ist die Sensa- scha Kampusch lebt“ (TT, 24. tion. Was sich im August 2006 August 2006). Aus allen In-
TA G E S Z E I T U N G
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T I R O L
Schicksal von Natascha Kampusch bewegt Österreich Donnerstag, 24. August 2006 61. Jahrgang – Nummer 195-IA
Preis Inland € 1.–/Au
INNSBRUC
Natascha Kampusch lebt WIEN (TT). Die seit 1998 verschwundene Natascha Kampusch ist gestern im niederösterreichischen Deutsch-Wagram aufgetaucht. Verwandte haben ihre Identität bestätigt, letzte Zweifel soll eine DNA-Analyse beseitigen. Natascha war mit 10 Jahren auf dem Weg in die Volksschule in Wien verschwunden. Die letzten Jahre soll sie in einem Verlies gefangen gehalten worden sein. Seite 11
Tourismus-Che Vermutlich wird Innsbrucker TVB keinem Gegner müssen. Auch w spiel diese Aufg würde.
K U LT U R
Bravo wird 50. die einzige 50-J Jugendliche wir finden. Das Ma feiert seinen 50 tag. S
TIROL
Im März 1998 verschwand Natascha Kampusch. Die Bilder zeigen das Mädchen als 10-Jährige.
Fotos: APA/Polizei/Schnarr
ÖGB will Pflege liberalisieren
Flucht nach 3096 Tagen. Nach acht Jahren gelingt Natascha Kampusch am 23. August 2006 die Flucht. 1998 genommen haben. Entführer Da- DetailsWolfgang sei es noch zu früh, das gegen Haus die Aufhe„Maßnahmen zur EntlasDer Arbeitsmarkt für ostwurde sie entführt und danach vonzuihrem Priklopil in BZÖ seinem gefangen gehalten. europäische Pflegekräfte könnte noch heuer geöffnet werden.
ALPBACH, WIEN (TT). Zu Tagesbeginn gab es am Mitt-
nach machten sich Politik und Betreuungsvereine wieder Gedanken, wie die Misere von 40.000 illegalen Pflegekräften in Österreich behoben werden könnte.
doch der ÖGB-Präsident kann sich eine Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes für osteuropäische Pflegekräfte vorstellen. „Natürlich zu Mindestlöhnen.“ Derzeit
bung der Arbeitsmarktbeschränkungen. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl (VP) will dieses Arbeitsverbot für den Pflegebereich kritisch hinterfragen lassen.
tung der pflegenden Angehörigen“. Bei der Finanzierung denkt Landau an eine „Pflegemilliarde“. Für den Wiener Pastoraltheologen Paul Zulehner sei die einzig
Interesse gewe mals lässt Inns Vizebürgermeis Bielowski durch neue Olympiaw führen zu wollen
SO FINDE
70 Jahre TT 9
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
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bleiben und welken
UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG FÜR TIROL
INNSBRUCK OLYMPISCH
BEI DEN GOTTESKRIEGERN
Der Zuschlag für die Jugend-Winterspiele 2012 scheint gewiss. Seite 35
Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber über das Geiseldrama. Seite 14 Fotos: Murauer, Reuters/Neumayr
„Yes, we can“ – Obama Präsident
PreisInland Inland€ 1,00 1.- //Ausland Preis Ausland €11
Donnerstag, 6. November 2008 64. Jahrgang | Nummer 272-IA
HEUT
WETTE
Mild.
Weiterhin sonnig und mild, vor allem in der ersten Tageshälfte. Nachmittags ein paar Wolken. Seite 34
sondern sind auch zeitgeschichtliche Dokumente. In den Schnelllebigkeit von 70 Jahren in Texten und Bildern sichtbar.
LOTTO
17 25 26 29 37
Ziehung vom 5. Novemb Zusatzzahl: 14 Joker: 744129 Alle Angaben ohne Gewähr
INNSBRUCK
11. 9. 2001
First Family. Barack Obama mit seinen beiden Töchtern Sasha und Malia und seiner Ehefrau Michelle bei der Siegesfeier in Chicago.
Foto: Reuters/Hershorn
Beginn einer neuen Ära
LEBEN
Winterfit. Auch
Nach dem historischen Wahlerfolg von Barack Obama geht ein Ruck durch die Welt. Jubel und Hoffnung dominieren die Reaktionen auf die Wahl des neuen US-Präsidenten. Washington – Nach seiner Wahl zum US-Präsidenten drückt Barack Obama aufs Tempo. Der 47-jährige Senator aus Illinois will angesichts der Finanzkrise möglichst rasch die Schlüsselpositionen in seiner Regierung besetzen. In den USA und auf der ganzen Welt wurde Obamas Wahlsieg indessen begeistert gefeiert. Von Kenia bis Indonesien wurden Freudenfeste veranstaltet. Auch der schei-
dende Präsident George W. Bush würdigte den Sieg des Afroamerikaners als „historischen Durchbruch für die USA“.
Moskau reagiert kühl
Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner an. Einzig der russische Präsident Dmitri Medwedew reagierte kühl und äußerte seine Hoffnung auf bessere Beziehungen zwischen Moskau und Washington. Bei einer Rekordwahlbeteiligung von 66 Prozent – so hoch war sie seit 100 Jahren nicht mehr – ließ Barack Obama in einer einhellig als „historisch“ bezeichneten Wahl seinen republikanischen He-
rausforderer John McCain klar hinter sich. Jungwähler, Schwarze und Latinos verhalfen Obama vor allem in den umkämpften „battleground states“ zum Erfolg. Kurz nach fünf Uhr Früh mitteleuropäischer Zeit gestand McCain seine Niederlage ein. „Der Wandel ist nach Amerika gekommen“, sagte Obama kurz darauf in seiner Siegesrede in Chicago. US-Medien sprechen bereits vom Beginn ei-
ner neuen Ära in den Vereinigten Staaten.
Mehrheit im Kongress Die Demokraten konnten auch bei den Wahlen für das Repräsentantenhaus und den Senat ihre Mehrheit ausbauen. Präsident Obama kann damit auf breite Unterstützung in beiden Kammern des US-Kongresses hoffen. (TT)
Obama-Mania. Mit seinem Wahlsieg läutet Barack Obama eine neue Ära in den Vereinigten Staaten ein und löst die Republikaner ab (TT, 6. November 2008). Sieben Jahre später ist sein Glanz jedoch verblasst. Politische Führer aus aller Welt gratulierten Obama zu seinem Wahltriumph. Die Europäische Union will den neuen US-Präsidenten möglichst rasch zu einem Gipfeltreffen einladen, kündigte
SPÖ und ÖVP vor dem Durchbruch
Wien – Die Koalitionsverhandler von Rot und Schwarz stehen vor einer Einigung auf die Details einer vorgezogenen Steuerreform schon 2009 und den Budgetpfad für die kommenden Jahre bis 2013. SPÖ-Chef Werner Faymann will die Ergebnisse heute nach einer Sitzung der großen Runde der Koalitionsverhandler präsentieren.
Das größte Hindernis für eine Neuauflage der rotschwarzen Koalition wäre mit dieser Einigung aus dem Weg geräumt. Die noch offenen inhaltlichen Punkte könnten dann binnen weniger Wochen – jedenfalls vor Weihnachten – geklärt werden. (sabl) Mehr auf Seite 13
Mehr auf Seiten 2 bis 6
Platter kritisiert neue Agrar-Plattform scharf
Der „Walli“ wird Landeshauptmann IV-Chef Reinhard Schretter lobt Foto: Parigger die Titelseite der TT.
Rekord bei Forum
Innsbruck – Scharfe Kritik übt Landeshauptmann Günther Platter an der Mittwochabend in Mils bei Imst präsentierten Plattform „Agrargemeinschaften“. Den Zusammenschluss von Agrargemeinschaften wie Mieders, Schönberg, Neustift und Breitenwang lehnt das Verfassungsgerichtshofurteil ab
Gebühren. Der Haller Gemeinderat sprach sich mehrheitlich für di Wiedereinführung der Kindergartenge bühren aus. Seite 2
und fordert einen Stopp der Neuregulierungen. Zu diesen Forderungen stellt Platter gegenüber der TT unmissverständlich klar, dass eine „Verzögerung oder Aufschiebung des VfGH-Erkenntnisses“ aus der Sicht des Landes schlichtweg unseriös wäre. (pn) Mehr auf Seite 25
Innsbruck – Einen Besucherrekord verzeichnete das 18. Tiroler Wirtschaftsforum mit mehr als 500 Teilnehmern im Congress Innsbruck. Die führenden Unternehmer Tirols versammelten sich, um unter anderem der Star-Journalistin Antonia Rados zu lauschen. (TT)
im Winter muss nicht auf das Laufe im Freien verzichte werden. Tipps und Tricks. Seite 40
SO FINDEN SIE Amtl. Mitteilungen S. 2 Todesanzeigen S. 30,3 ClubTT 050403-180 Abo 050403-150 050403-354 Fax: E-Mail: service@tt.co
AUFGEBLÄTTER
Von Recht wegen
N
icht alles, was nationalsozialistisch ist, i verbrecherisch. Also sprac am 5. November 2008 ei österreichischer Rechtsanwalt in Wels. Dort entsche den Geschworene, ob fün deutsche Volkskörperteile des „Bundes freier Jugend wegen Wiederbetätigung ins Gefängnis gehen. Nich alles verbrecherisch? Na e die ordentliche Beschäftigungspolitik der Nazis ist in der Tat ... legendär. Seine Mandanten, sagte d Anwalt auch, hätten sich n mit der Vergangenheit, son dern immer mit der Zukun beschäftigt. – Als die Nazis am 9. November 1938 begannen, sich ernsthaft m den nächsten 1000 Jahre zu beschäftigen, wurden allein in Innsbruck vier, in ganz Österreich an die 30 Menschen ermordet. (ih)
P.b.b.GZ 027031607T, 6020 Inns
Mehr auf den Seiten 20 und 21
TIROL
ÖSTERREICHISCHES LOTTO
WETTER IN TIROL
26. Dezember Ab heute gehen die Den ganzen Tag dichte Wallnöfer prägte Tirol. Am 14. Juli Ziehung 1963vombegann in Tirol eine politische Sternsinger wieder von Wolken und leichter 8 13 20 25 30 37 Ära, Eduard Wallnöfer wurde zum Landeshauptmann gewählt. Er blieb es Haus zu Haus. Seite 13 Schneefall. Seite 24 12 - 2˚/+ 1˚ 24 Jahre lang und trat erst 1987 krankheitsbedingt zurück. Alle Angaben ohne Gewähr
Zusatzzahl
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Tsunami erschüttert den Indischen Ozean U N A B H Ä N G I G E
TA G E S Z E I T U N G
60. Jahrgang – Nummer 299-IA
Terroranschläge am 11. September 2001. Vier Flugzeuge wurden von Selbstmordattentätern entführt, zwei in das World Trade Center (WTC) und eines in das Pentagon gesteuert. Eine Maschine wurde zum Absturz gebracht. Die beiden Zwillingstürme des WTC stürzten ein, insgesamt starben bei den Terroranschlägen 3000 Menschen.
formationskanälen tönte das internationale Medienecho, eine Geschichte jagte die andere. Erst vor zwei, drei Jahren ebbte das Interesse ab. Es gibt letztlich Ereignisse, die zwar leicht in Schlagzeilen zu fassen sind wie „Terror
schockt die Welt und tötet Tausende Amerikaner“, bei denen die Informationsflut jedoch wie in Trance abgearbeitet wird. Was am 11. September 2001 um 15 Uhr über die Bildschirme flimmerte, war einfach unvorstellbar. Doch ob-
wohl der Terror in New York alles in den Schatten stellte, ging das Leben abseits davon weiter. Auch in Tirol. „Platter tritt an. LR Günther Platter will neuer Obmann der Tiroler VP werden. Er gab gestern seine Kandidatur bekann. Am
Erstmals Olympische Winterspiele 1964 in Innsbruck
Olympiafieber. Vom 29. Jänner bis 9. Februar 1964 ist Innsbruck erstmals der Nabel der Sportwelt. Die Olympischen Spiele werden in der Tiroler Landeshauptstadt ausgetragen, 1091 Sportler kämpfen um Medaillen.
Parteitag kommt es somit zum Duell mit Innsbrucks BM van Staa“, hieß es in einer Randnotiz auf der TT-Titelseite vom 12. September 2001. Und wie wirken Schlagzeilen von damals heute? „Tiroler waren heiß auf den Euro. Premiere mit der neuen Währung geglückt, landesweit über 40.000 Bankomatbehebungen“ machte die TT groß am 2. Jänner 2002 auf. Griechenland und die Schuldenkrise kühlten die Liebe zum Euro zwischenzeitlich merklich ab. Außerdem fand das Linzer Meinungsforschungsinstitut Market heraus, dass 60 Prozent der Österreicher nach wie vor in Schilling denken. Und Titel-Überschriften relativieren sich oft rasch und welken dahin, wie die Schlagzeile vom 25. April 1994 erinnert. „Niescher geht! SPÖ wird stärkste Partei.“ Weil der ÖVP-Rebell Herwig van Staa auf Anhieb zehn Mandate erreichte und danach zum Innsbrucker Bürgermeister gewählt wurde.
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Montag, 27. Dezember 2004
Todesflut verwüstet Südostasien: Sri Lanka und Südindien am stärksten betroffen – Malediven überflutet
INNSBRUCK
11.000 Tote im Urlauberparadies, Bangen um hunderte Österreicher
Dorfleben. Robert Denifl, Bürgermeister von Fulpmes, will dem Dorf neues Leben einhauchen. Erster Schritt: Die Gemeinde soll in ein neu erworbenes Haus übersiedeln. Seite 25
Eine Flutwelle verwüstete Sonntag die Küsten Südostasiens. Das Ausmaß der Zerstörung ist nicht abschätzbar. Auch Österreicher sind betroffen.
Obergrenze für Skifahrer. Ischgl sieht die Kapazitätsgrenzen des Skigebiets erreicht und will künftig nicht mehr als 20.000 auf die Pisten lassen. Betroffen wären Tagesgäste. Seite 5
COLOMBO (TT, APA, AP). Gigantische Flutwellen nach einem gewaltigen Erdbeben haben in Südostasien rund 11.000 Menschen in den Tod gerissen. In der Region gibt es zehntausende Verletzte und Millionen Obdachlose. Stündlich wurden Sonntag die Opferzahlen nach oben korrigiert. Die meisten Toten waren in Indien und Sri Lanka zu beklagen. Auch Indonesien, Malaysia, Thailand und Bangladesch meldeten Opfer. Die Hauptinsel der Malediven, Male, stand zu zwei Dritteln unter Wasser. Von den Wassermassen wurden viele Touristenzentren verwüstet, wo derzeit tausende Europäer Weihnachtsurlaub machen. Die EU richtete Krisenstäbe ein, in Österreich kündigte Außenministerin Plassnik eine Luftbrücke für die Betroffenen an. Angehörige versuchen verzweifelt ihre Verwandten zu erreichen, zu 650 gibt es derzeit keinen Kontakt. Ein Niederösterreicher soll in der Flut getötet worden sein. Seiten 2 und 3
TIROL
Fasnacht. Nur alle fünf Jahre findet das Schleicherlaufen in Telfs statt. Im Feber 2005 ist es wieder so weit. Bei der Stefanisitzung am Sonntag fiel der offizielle Startschuss! Seite 13
SPORT
Auf Sieg eingestellt. Bei der Vierschanzen-Tournee wollen die Österreicher endlich wieder einen Tagessieg landen. Seite 37
SO FINDEN SIE Amtl. Mitteilung Todesanzeigen Service-Telefon: Fax: E-Mail:
INNSBRUCK/PHUKET (st.k.). „Wir sind unverletzt und befinden uns in Sicherheit.“ – Die erlösende Nachricht kam rund zehn Stunden nachdem die verheeren-
Seite 42 Seite 44
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AUFGEBLÄTTERT
Einheimische bergen ein Mädchen aus den Fluten im südindischen Madras.
Foto: Reuters/Babu
Täglich steigen die Opferzahlen. Das Weihnachtsfest 2004 bringt wurde jäh Gusenbauer Tiroler überlebten beendet, ein Tsunami erfasste die Strände u. a.sich in Thailand, SriStellung Lanka und 2005 in die Hölle in Phuket SP-Chef Alfred GusenbauIndonesien. Die Opferzahlen steigen täglich, 230.000 Menschen sterben. Uni-Rektor Manfried Ganter ruft seine Genossen ner überlebte mit Ehefrau Marieluise das Seebeben in Phuket. Ob Tiroler der Flutwelle zum Opfer fielen, steht noch nicht fest.
WIRTSCHAFT
de Flutwelle über Asien geschwappt war. Die Innsbrucker Anästhesistin Marieluise Gantner und Rektor Manfried Gantner wollten in Phuket gerade an den Strand gehen, als sich die Katastrophe anbahnte. Die beiden Tiroler konnten noch rechtzeitig ins Hotel zurücklaufen. Das Schicksal anderer Tiroler ist noch ungewiss. Seite 3
nächste Woche zum Parteitag nach Galmitz.
Juschtschenko mit Sohn Taras. Foto: EPA/Chrikov
WIEN (TT). Er fühle sich dem Kanzlerduell mit Wolfgang Schüssel gewachsen, sagte Gusenbauer im TT-In-
terview. 2005 wolle die SPÖ „ihren Siegeszug“ fortsetzen. Der Parteichef bringt Erwin Niederwieser und Josef Broukal als Spitze von „Kompetenzteams“ in Stellung. Ob die beiden für Ministerposten zur Verfügung stünden, ließ er offen. Seite 4
Lostag 1. Mondlandung am 21.fürJuliMARKENMÖBELABVERKAUF 1969 Politik der Ukraine
KIEW (TT). Bei der Stimmabgabe zur gestrigen Präsidentenwahl in der Ukraine gab sich Oppositionskandidat Viktor Juschtschenko in Kiew siegessicher: „Heute siegt die Demokratie.“ In Umfragen nach Wahlschluss lag er klar vorne. Seite 10
WETSCHER WERKSTÄTTEN ZANOTTA • BULTHAUP • u.v.m.
Einfach gut
W
ie gut Werbeslogans sind, zeigt sich jedes Jahr unterm Christbaum. Dort türmen sich die Packerl, wenn man brav war. Das ist der Deal. Ist ein Billett mit XXX unterschrieben, heißt das nicht, dass das Christkind Analphabet ist, sondern die Familie Putz zugeschlagen hat. Nachdem wir jetzt den letzten Weihnachtsfeiertag mit Festessen überstanden haben, fühlt man sich bei weg mit dem Speck fast schon peinlich berührt. Zu viel war so wertvoll wie ein kleines Steak oder war sogar eines, vermutlich ein großes. Und zum Drüberstreuen Mutters Weihnachtskekse. Über mögliche Wirkungen und unerwünschte Wirkungen, informieren Sie plötzlich zu eng sitzende Hosen und die Waage im Badezimmer. (aheu)
wsv
P.b.b. GZ 02Z031607 T, 6020 Innsbruck
Der kleine große Schritt. „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen und ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ Mit diesen Worten betrat der Amerikaner Neil Armstrong 1969 als erster Mensch den Mond.
10 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
In drei Tagen zur Weltsensation Zuerst war es ein Leichenfund am Similaun, einen Tag später verdichteten sich Anzeichen für ein hohes Alter der Gletschermumie: Heute ist sie Ötzi.
Vom Zweispalter zum Seitenfüller. Der Leichenfund auf der Finailspitze wuchs sich zu einer der spannendsten Geschichten in Tirol aus. Noch heute beschäftigt Ötzi Forschung und Medien.
Der Papst begeistert
Innsbruck – Wie sich doch eine kleine Meldung auswachsen kann: Wer konnte schließlich ahnen, dass die am 19. September 1991 am Similaungletscher in den Ötztaler Alpen gefundene Gletscherleiche eigentlich der Urahn der Tiroler ist. Aus anfangs 30 Zeilen in der Tiroler Ta g e s z e i tung vom 23. September 1991 wurden weltweit Tausende Zeitungsberichte, allein bei Google gibt es heute 633.000 Einträge.
Ursprünglich spekulierte man mit einem Krieger Friedrichs aus dem 14. Jahrhundert. Einen Tag später hieß es, die Mumie sei eher alt als jung. Und am 25. September 1991 berichtete die Tiroler Tageszeitung von der Weltsensation: „Der mysteriöse Tote vom Similaungletscher ist 4000 Jahre alt.“ Neuesten Forschungen zufolge beträgt das Alter von Ötzi, wie er liebevoll genannt wird, rund 5250 Jahre. Innsbruck musste er jedoch lassen, weil er ja auf italienischem Gebiet gefunden wurde. Im Archäologiemuseum in Bozen wird der Gletschermann heute ausgestellt. (pn)
Absage an die Atomkraft
65,7 Prozent der Tiroler sagten Nein zum Atomkraftwerk. Heftige Debatten und Rücktrittsankündigungen von Kanzler Bruno Kreisky begleiteten die Atomkraft-Volksabstimmung am 5. November 1978.
Ski-WM mit Putin und König Carl Gustaf XVI.
Zwei Wochen im Ski-Fieber. Die Ski-WM in St. Anton 2001 war nicht nur von spannenden Rennen geprägt, sondern auch vom Besuch des russischen Präsidenten Putin und von Schwedens König Carl Gustaf.
Königliche Stunden in Tirol
Journal
Österreich ist Song Contest
„Dancing Stars“: Au für Melanie Binde
Royaler Besuch. „Ich freue mich, das Land Andreas Hofers zu sehen“, zitierte die TT am 9. Mai 1969 Königin Elisabeth. Sie besuchte an diesem Tag Tirol und auch den Isserhof in Sistrans.
Die Zwillingsschwester von Mirjam Weichselbr Eine Katastrophe verpasste den Einzug ins Finale.
Bergisel-Atmosphäre. „Danke für die Gelegenheit, das Schöne in der Natur dieses Landes zu bewundern“, war Papst Johannes Paul II. bei seinem Tirol-Besuch am 27. Juni 1988 beeindruckt von Tirol.
Drei Meistertitel auf Pump
Eigentor. Im Juni 2002 gingen beim damaligen FC Tirol die Lichter aus, der Tiroler Fußball hat sich bis heute davon noch nicht erholt. Dreimal in Folge wurde der Meistertitel geholt und 50 Mio. Euro Schulden angehäuft.
Als das Herz versagte
Conchita ist „Queen of Europe“ „Wird die ganz große Sensation gelingen?“ lautete die Frage vor dem 59. Song Contest. Was viele bis zuletzt nicht zu hoffen wagten, traf schließlich tatsächlich ein: Conchita gewann mit großem Abstand vor den Niederlanden. So viele Sympathiekundgebungen für die „Botschafterin der Toleranz“, wie sie zuletzt immer wieder genannt wurde, so viele Jubelrufe und standing ovations und schließlich immer wieder „12 points for Austria“. Alle Informationen, Fotos und Videos auf www.tt.com. Foto: EPA
Trauer um Bruno Pezzey. Am Silverstertag 1994 hörte das Herz von einem der besten Fußballer Österreichs auf zu schlagen. Bruno Pezzey starb nach einem Eishockeyspiel mit Freunden.
Wurst-Fieber. „Jetzt hat sie uns den Schas gewonnen“, war ORF-Moderator Andi Knoll am 10. Mai 2014 völlig perplex. Nach Udo Jürgens 1966 gewann Conchita Wurst zum zweiten Mal den Song Contest für Österreich. Wien – Dieter Bohlen Sido da bekommen hat, scheint nicht abgeneigt, geh’ ich morgens nicht in einer österreichischen mal an den Briefkasten.“
Wien – Es wurde nur ein undankbarer vierter Platz: Kurz vor dem Finale von „Dancing Stars“ war Schluss für Managerin Melanie Binder. Sie schied gemeinsam mit ihrem Profitanzpartner Danilo Campisi am Freitagabend in der neunten Runde aus. Trotz guter Leistungen wurden sie vom Publikum rausgewählt. Um den Titel „Dancing Stars 2014“ kämpfen kommenden Freitag, 16. Mai, im großen Finale der neun- Mirjam Weichselbrauns Zwillingsschwester Melanie ten Staffel Sänger Marco Profitanzpartner Danilo Campisi – schied aus. 38 Todesopfer. Die Lawinen von Galtür und Valzur am 23. und 24. FebAngelini, Ex-Skispringer ruar 1999 rissen 38 Menschen den gekommen Tod. Das Ausmaß derich Katastrophe Hubert Neuper und Mu- innale sind, wurde erst nach und nach ersichtlich. sicaldarstellerin Roxanne bin megaglücklich und Rapp mit ihren jeweiligen megastolz auf Melanie!“ Partnern. Gelohnt hat sich die Teil„Man muss immer mit nahme für Binder auf jeGold am Patscherkofel dem Aus rechnen, wenn den Fall: „Ich habe gelernt, nur noch so wenige Paare aus mir herauszugehen übrig sind“, zeigt sich die und mir mehr zuzutrauen. Tirolerin Melanie Binder Diese Erfahrung war wirkin einer ersten Reaktion lich Gold wert.“ Beim deutschen „Dangefasst. Sie ist die Zwillingsschwester von „Dan- cing Stars“-Pendant „Let’s cing Stars“-Ko-Moderato- Dance“ hat am Freitag rin MirjamWeichselbraun. Lilly Becker nach einem Auch Tanzpartner Dani- Tango und einem Samba lo Campisi sieht die Ent- ausgetanzt. Die Frau von scheidung gelassen: „Es Boris Becker kam bei den ist ein Wahnsinn, dass wir Zusehern am wenigsten Lilly Becker mit Erich Klann. überhaupt bis ins Semifi- an. (APA)
Klammer erlöst eine Nation. Sein wilder Ritt am Patscherkofel geht in
die Sportgeschichte siegte beimacht Olympia 1976sich in der unbelie Charles „Der ORF kann sich mich wohl nicht leisten“ein. Franz Klammer Abfahrt. Die TT begleitete die Spiele mit einem täglichen Olympia-Extra.
London – Der Streit um den Schutz der europäischen Eichhörnchen vor
mung der Grau befürwortet. (A
12 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Vielfalt in einem stabilen Umfeld Silvia Lieb ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Moser Holding. Im TT-Interview spricht sie über die Tiroler Tageszeitung als Arbeitgeber, über Firmenkultur und über ihre Pläne im kommenden Jahr. Als stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Moser Holding zählt unter anderem auch der Bereich Personal zu Ihren Aufgaben. Was bedeutet Arbeiten für die TT bzw. die Moser Holding? Silvia Lieb: Es bedeutet, in einem der größten Medienunternehmen Österreichs zu arbeiten, das viele interessante Aufgaben und Möglichkeiten bietet. Es bedeutet auch, gefordert und gefördert zu werden. Ich denke, unser Leitspruch ‚Menschen, Medien und Möglichkeiten‘ drückt es am besten aus: In unseren Teams gibt es unterschiedlichste Aufgaben und Talente und gemeinsam bilden wir doch wieder ein Ganzes. Deutlich wird das zum Beispiel bei Mitarbeiterevents im Haus, wenn sich Journalisten, Kreative, Drucker, Versand- und Verwaltungsmitarbeiter treffen. Da liegen zum Teil Welten dazwischen, und doch gibt es eine gemeinsame Klammer: die Medienmarke. Und vielleicht auch ein bisschen Stolz, für sie zu arbeiten. In Zeiten wie diesen – gerade auch in dieser Branche – ist ein sicherer Arbeitsplatz das, wonach sich viele sehnen. Kann die TT diesen Wunsch erfüllen? Lieb: Ein Arbeitsplatz ist immer so sicher wie das Unternehmen, das den Arbeitsplatz bietet. Wir sind sehr gut durch die letzte Krise gekommen und bieten Stabilität in einer bewegten Zeit und auch Branche. Unser Vorteil ist, dass sich die Moser Holding sehr früh sehr breit aufstellen konnte: Ausgehend von der TT haben wir uns auf verschiedene Mediengattungen spezialisiert. In Tirol haben sich zahlreiche Medien unter dem Dach der Moser Holding hervorragend entwickelt. Zum Beispiel das Lifestyle-Magazin Tirolerin, mit dessen Konzept wir mittlerweile österreichweit erfolgreich sind. Ich denke auch an 6020, das Stadtmagazin für Innsbruck, das Weekend Magazin oder auch Life Radio Tirol. Zu erwähnen ist auch die Erfolgsgeschichte der Bezirksblätter, die im Verbund der Regionalmedien Austria mittlerweile wöchentlich fast vier Millionen Leser erreichen.
Silvia Lieb hat selbst in der Moser Holding Karriere gemacht. Langfristige Mitarbeiterbeziehungen liegen ihr am Herzen. Dieses Portfolio gibt mir als Personalverantwortlicher das gute Gefühl, auch Sicherheit bieten zu können. Wenn sich Jobsuchende für eine Stelle entscheiden, wird immer öfter auf die gelebte Firmenkultur geschaut und diese hinterfragt. Wofür steht die TT? Lieb: Wir bieten Vielfalt in einem stabilen Umfeld. Zudem hat Loyalität einen besonders hohen Stellenwert für uns. Wir wollen und können langfristige Karrieren ermöglichen. Wenn wir den zahlreichen langjährigen Mitarbeitern bei Jubilarveranstaltungen im feierlichen Rahmen „Danke“ sagen können, dann macht mich das glücklich und ein bisschen stolz. Zahlreiche Mitarbeiter sind schon in der
dritten Generation bei uns. Wie schaut so ein erster Arbeitstag in der Moser Holding aus? Lieb: Dazu gehört das so genannte Onboarding der neuen Mitarbeiter. Die ersten Wochen sind die prägendste Zeit an einem neuen Arbeitsplatz, deshalb haben wir mit unserem Personal-Team hier einen Schwerpunkt gesetzt. Der Mitarbeiter wird von seinem Vorgesetzten abgeholt und dann gibt’s eine Kennenlernrunde durchs Unternehmen. Auch mir ist es wichtig, alle neuen Mitarbeiter bei einem kurzen Besuch in meinem Büro persönlich zu begrüßen. Beim Einstieg hilft außerdem noch ein so genannter Pate, ein erfahrener Kollege, eine Kollegin aus
dem Team, der dem Neuling bei allen auftretenden Fragen zur Seite steht. Beim „Welcome Day“ erfahren alle neuen Mitarbeiter Wissenswertes über die Moser Holding. Die jeweiligen Verantwortlichen stellen ihren Bereich vor und so erhalten auch die Neuankömmlinge einen guten Einblick in das Unternehmen, in Redaktion, Marketing, Vertrieb, Anzeigenverkauf – außerdem gibt es Führungen in die hauseigene Druckerei und auch ein Besuch beim Life Radio steht auf dem Programm. Wie kann man bei der TT jobmäßig einsteigen? Lieb: Viele Wege führen nach Rom, so auch in die TT. Für den Einstieg in unser Haus gibt es kein Patentrezept.
Moser Holding AG DIGITALES
BUNDESLÄNDERINNEN
Prinzipiell wollen wir möglichst vielen Interessierten eine Chance geben, sei es als Ferialpraktikant, als Volontär oder auch als Teilnehmer der Journalismusakademie, die wir gemeinsam mit weiteren Tiroler Medien und Institutionen entwickelt haben. Bietet die TT auch Jobs für Akademiker? Lieb: Ein Studium ist grundsätzlich keine Voraussetzung für einen Job bei der TT. Es gibt aber natürlich Bereiche, wo eine akademische Vorbildung üblich ist, etwa im Controlling oder Marketing. Für uns sind Engagement, Eigeninitiative und Praxisbezug das Wichtigste. Welche Weiterentwicklung und Karrierewege bietet und unterstützt die TT?
REGIONALMEDIEN AUSTRIA AG
ZEITUNGSDRUCK
(70 %)
Tiroler Journalismusakademie: Nachwuchstalente erhalten eine journalistische Basisausbildung und bekommen tolle Job-Perspektiven in Redaktionen und Pressestellen. Die drei Kursbesten werden mit fixen Praktikumsplätzen (6 Monate) belohnt. Infos unter: www.journalismusakademie.com Sales-Traineeprogramm: Talentierte Nachwuchsverkäufer erhalten eine 8-monatige Intensivausbildung für die Bereiche Tiroler Tageszeitung Print und Online, Magazine (Tirolerin, 6020) und Life Radio. Infos unter: salestrainee@moserholding.com
(20 %) (100 %) STAND: 06/2015
BETEILIGUNGEN: Weekend Magazin Tirol 74 %; TirolTV 20 % Regionalmedien Austria AG: Joint Venture mit Styria Media Group (50 % MOHO, 50 % Styria) Bundesländerinnen: Joint Venture mit Styria Media Group (74,9 % MOHO, 25,1 % Styria)
Das Interview führte Margit Bacher
Ausbildungsprogramme und Praktika
Unternehmensbereiche (inkl. Beteiligungen)
TIROLER MEDIEN
Foto: Thomas Böhm
Lieb: Grundsätzlich ist bei uns im Haus alles möglich. Wir fördern individuelle Entwicklungswege, weil es uns wichtig ist, dass Mitarbeiter sich nach ihren Fähigkeiten und Talenten entwickeln, sich ausprobieren und dann positionieren können. Langfristige Mitarbeiterbeziehungen sind uns dabei besonders wichtig. Gleichzeitig übersehen wir aber auch nicht, dass die Erwartungen junger Mitarbeiter heute andere sind als früher. Arbeit und Geld sind für die so genannte Generation Y nicht alles. Sie will Perspektiven und von dem, was sie tut, überzeugt sein. Führung durch Autorität ist da zu wenig. Darauf gehen wir in unseren Trainee-Programmen und auch in einem für Herbst geplanten, neuen Ausbildungskatalog ein. Es wird einen eigenen Ausbildungskatalog geben? Lieb: Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an vielfältigen „In house“-Schulungen teilzunehmen oder an externen Weiterbildungsmaßnahmen. Für alle gilt jedoch, proaktiv zu sein. Wir ermutigen Mitarbeiter dazu, uns mitzuteilen, wie sie sich entwickeln wollen und welche Rahmenbedingungen sie dafür brauchen. Mitarbeiter sind das Kapital einer Firma – gilt dieser Leitspruch auch für die TT? Lieb: Ja, unbedingt! Die TT ist ein lebendiges Medium. Jeder einzelne Mitarbeiter hat seinen Anteil an der täglichen Ausgabe und am Erfolg der TT. Die TT legt Wert auf jährlich stattfindende Mitarbeitergespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Bei diesen Mitarbeitergesprächen lautet eine der Fragen: Welches persönliche Ziel wollen Sie im kommenden Jahr erreichen? Lieb: Schon allein für meine Funktion als Personalverantwortliche gibt es eine lange Liste an Projekten, die demnächst umzusetzen sind. Wenn wir diese im nächsten Jahr schaffen, dann bin ich glücklich. Und was im kommenden Jahr für mich persönlich noch am Plan steht, ist: Haus bauen.
Praktikum: Die Moser Holding bietet zur Berufsorientierung Schnuppertage an sowie Ferialpraktika für die Sommerferien. Ermöglicht werden
Zeigten in der Journalismusakademie Talent: Tamara und Matthias arbeiten jetzt in der Online-Redaktion. Foto: Böhm auch Pflichtpraktika, die im Rahmen von Ausbildungen zu absolvieren sind. Jungen Menschen mit journalistischen Ambitionen werden in der Life Radio Redaktion Volontariate ermöglicht.
24 Stunden Bewegung 70 Jahre Tiroler TageszeiTung
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Samstag, 20. Juni 2015 70. Jahrgang | Nummer 169-BG
Weil die Welt sich immer weiterdreht In den Verlagsgebäuden der Tiroler Tageszeitung herrscht rund um die Uhr Betrieb. Während in der Redaktion die Lichter ausgehen, laufen Druckerei und Versand bereits auf Hochtouren. Danach beginnt die Schicht der Zusteller. Und dann geht alles wieder von vorne los. Innsbruck – Das Arbeiten in einem Medienhaus wie der Tiroler Tageszeitung hat seinen ganz speziellen Reiz. Wirkliche Ruhe findet man dort selten vor. Ständig passiert etwas Neues, das berichtet werden muss, und da sich die Welt immer weiterdreht, ist das Ende eigentlich immer erst der Anfang. Um 6 Uhr morgens gehen im Newsroom der Tiroler Tageszeitung die Lichter an. Der Online-Frühdienst prüft die Agenturmeldungen der Nacht. Sämtliche Geschichten werden aktualisiert und Neuigkeiten werden sofort auf der Nachrichtenplattform tt.com publiziert. Gibt es zum Beispiel neue Bilder, die man in einer Galerie zusammenfassen kann?
Nach und nach füllt sich der Newsroom mit Leben. Jedes Ressort beginnt damit, sich einen Überblick zu verschaffen und Themen zu sammeln. Bis zu 2000 Agenturmeldungen und ebenso viele Fotos müssen gefiltert werden. Parallel dazu erfolgt die Blattplanung. Die Chefs vom Dienst bestimmen zusammen mit der Anzeigenabteilung den Seitenumfang und klären die Inseratenbelegung. In der Zwischenzeit werden von der Redaktionstechnik schon die ersten Seiten gestaltet und die dazu notwendigen Elemente – Vorlagen, Grafiken,
In der Früh wird im Rahmen der Seitenplanung zwischen Anzeigenumbruch und Chefs vom Dienst abgestimmt, in welchem Umfang und mit welcher Anzeigenbelegung die TT am nächsten Tag erscheinen wird.
Ab 6:00 in der Früh ist die Online-Redaktion der TT besetzt, die auf der Nachrichtenplattform tt.com immer aktuell über die neuesten Ereignisse informiert.
Bilder, etc. – gesammelt. Um 11:30 ist es dann so weit. Die Redaktionskonferenz ist der Startschuss für die Redaktion. Hier werden die bis dahin vorhandenen Nachrichten besprochen, Schwerpunkte gesetzt und Aufträge verteilt. Passt die Andruckzeit zu den Themen oder gibt es aktuelle Ereignisse, die doch noch berücksichtigt werden müssen? Müssen Seitenumfänge angepasst werden? Welche Themen kommen auf die Titelseite des nächsten Tages? All diese Themen werden diskutiert. Ab jetzt wird fleißig in die Tasten geklopft. Innerhalb
weniger Stunden müssen 300 Artikel geschrieben und gelesen und ebenso viele Bilder bearbeitet werden. Die Zeit verfliegt förmlich und ab 16:45 wird es dann für die Lokalredaktion eng. Da der Lokalteil vorproduziert und erst später ins Hauptprodukt eingelegt wird, müssen sie ihre Seiten bereits jetzt an die Druckerei schicken. Nun herrscht auch in der Druckvorstufe Hochbetrieb. Im Schnitt werden hier täglich 800 Druckplatten belichtet und sortiert. An Spitzentagen verlassen aber vier Mal so viele Platten die hochmoderne Anlage und werden auto-
matisch zur Zeitungsrotation transportiert. Es ist jetzt 22:00 und das Herzstück der Druckerei läuft mit höchster Geschwindigkeit. 40.000 Exemplare der Tiroler Tageszeitung werden in einer Stunde gedruckt. Dazwischen wird immer wieder angehalten, um Druckplatten zu aktualisieren oder kurze Wartungsarbeiten durchzuführen. Während um 23:30 in der Redaktion die Lichter ausgehen, wird im Versand mit Hochdruck gearbeitet. Die Lokalteile und sämtliche Beilagen müssen korrekt eingelegt und paketiert werden. Um 2:30 beginnt dann
die Schicht der Zusteller der Tirol Logistik. Das Zustellunternehmen, an dem die Moser Holding zu 50% beteiligt ist, sorgt Nacht für Nacht dafür, dass die TT um 6 Uhr morgens (sonn- und feiertags um 7 Uhr morgens) vor der Tür der TT-Abonnenten liegt. Mehr als 1.000 Zusteller und etwa 40 Fahrer liefern jede Nacht zwischen 20 und 40 Tonnen Zeitungen aus. So werden knapp 80.000 Abonnenten an sieben Tagen pro Woche mit der aktuellen TT beliefert. – denn es gibt nichts, was älter ist als die Zeitung von gestern. (TT)
Im Newsroom der TT wird recherchiert, Geschichten werden geschrieben, Layouts erstellt, Bilder gesucht und so entsteht jeden Tag von Neuem die Zeitung mit den aktuellsten Inhalten.
Um 11:30 besprechen die Chefredakteure mit den Ressortleitern das Blatt des nächsten Tages. Die Artikel auf den Seiten 1 und 2 werden hier festgelegt.
Im Versand werden die Zeitungen zu Paketen gebündelt und exakt für die Zustellung vorbereitet: Tirol Logistik übernimmt die Verteilung der TT an die Abonnenten.
Rotation: Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40.000 Stück pro Stunde werden hier die Zeitungen gedruckt.
Die fertigen Seiten kommen von der Redaktion direkt in die Druckvorstufe. Hier werden die Druckplatten hergestellt – an Spitzentagen sind das bis zu 2300 Stück pro Tag.
Wo der Tag nie zu Ende geht: Die Produktion der TT bedeutet 24 Stunden VollbeFotos: Böhm, TT-Archiv trieb in verschiedensten Abteilungen und Bereichen.
14 70 Jahre TT
70 Jahre und zehn TT-Chefs Innsbruck – In den vergangenen 70 Jahren standen zehn Chefredakteure an der Spitze der Redaktion der Tiroler Tageszeitung. Den Anfang machte Anton Klotz, der von den Anfängen bis 1961 für die TT-Inhalte verantwortlich zeichnete. Ihm folgten Manfred Nayer (1961 bis 1970) und Johann Thür (1970 bis 1982), ehe am 2. Jänner 1982 Gründungsherausgeber Joseph S. Moser selbst den Posten des Chefredakteurs einnahm. Ihm zur Seite standen Klaus Herbert Wolff als geschäftsführender Leiter der Redaktion sowie Josef A. Nowak und Rupert Kerer als stellvertretende Chefredakteure. Von 1992 bis 1995 gab es dann mit Bernhard Platzer und Rudolf Riener die erste Doppelspitze in der Tiroler Tageszeitung. 1995 übernahm Claus Reitan das Ruder, der am 1. November 2005 von Frank Staud abgelöst wurde. Seit Dezember 2008 führen Alois Vahrner und Mario Zenhäusern die Redaktion. (TT)
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Herz und Schaltzentrale der TT Die Chefredaktion setzt um, was das neue Medienzeitalter vorgibt: Die Tiroler Tageszeitung ist aktueller, regionaler und gleichzeitig internationaler denn je. Innsbruck – Bombendrohung beim Finale von „Germany’s next Topmodel“. Anhaltende Regierungskrise in Österreich. Massenkarambolage auf der Westautobahn. Finanzielle Ungereimtheiten bei den Festwochen der Alten Musik. Barcelona holt gegen Juventus den vierten Champions-League-Titel – auf dem Schreibtisch der TT-Chefredakteure landen jeden Tag die bedeutendsten Ereignisse aus Tirol, aus Österreich und aus allen Teilen der Welt. Sie sitzen im Innersten des kreisförmig angelegten Newsrooms. Von hier aus werden sämtliche Produkte der Tiroler Tageszeitung dirigiert. Wobei „dirigieren“ durchaus der richtige Ausdruck für die Leitung einer Redaktion ist, die in der Regel aus Einzelkämpfern und Teamspielern besteht, die nur ab und zu eine führende Hand benötigt, um gemeinsam den richtigen Ton zu treffen. Zurück zum Newsdesk, wie das Zentrum des Newsrooms auf Neudeutsch heißt: Von hier aus wird also nicht nur die Print-Ausgabe mit all ihren Lokalausgaben koordiniert, sondern auch die TT am Sonntag, die Kinderzeitung Toni Times, die kostenlose Pendler-Zeitung TT Kompakt und alle Supple-
Chef vom Dienst Lukas Letzner, die Chefredakteure Alois Vahrner und Mario Zenhäusern sowie Online-Chef ChrisFoto: Hammerle toph Rauth (v. l.) sitzen im innersten Kreis des Newsrooms der Tiroler Tageszeitung. ments wie das hochwertige Magazin oder die BranchenBeilagen „Chancen & Karriere“, „Wohn & Raum“ sowie „Auto & Motor“. Außerdem fallen hier die Entscheidungen, welche Sto-
ry zu welchem Zeitpunkt auf welchem Kanal veröffentlich wird. Anders gesagt: Gemeinsam mit dem Leiter der Online-Redaktion bestimmen die beiden Chefredakteure, ob ein Thema sofort auf der
Online-Plattform tt.com publiziert wird oder erst am nächsten Tag in der PrintAusgabe. Für den großen und publikumswirksamen Bereich der Chronik-Meldungen gilt hier das Motto „online first“:
Je schneller über Verkehrsunfälle, Banküberfälle oder Unwetter berichtet wird, desto besser. Bei allen exklusiven Themen – und das sind erfreulicherweise viele Geschichten in der TT – erhalten hingegen die Abonnentinnen und Abonnenten den Vorzug. Die Blattplanung erledigen die Chefredakteure gemeinsam mit dem Chef vom Dienst. Der ist in der Tiroler Tageszeitung eine Art Mädchen für alles und vor allem dafür zuständig, dass die Seiten erstens ein ansprechendes Layout (sprich: ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis) bekommen und zweitens zum vorgesehenen Zeitpunkt an die Druckerei geschickt werden. Letzteres ist bei einer durchschnittlichen Andruckzeit von 22 Uhr immer dann ein sportlicher Spagat, wenn Spiele der Champions-League erst um 22.30 Uhr oder noch später zu Ende sind. Chefredakteur, Chef vom Dienst und Online-Chef sind also zentrale Funktionen in der Redaktion der Tiroler Tageszeitung. Das spiegelt sich auch in der Anordnung des Newsrooms wider: Die entscheidenden Personen sitzen im innersten Kreis, in der Mitte der Redaktion. Dort, wo alle Fäden zusammenlaufen. (TT)
16 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Mit Adleraugen einen Blick auf Tirol Unter dem Dach des Tirol-Ressorts der TT sind harte politische Recherche, chronikalische Berichterstattung, Ernstes und Skurriles aus dem Gerichtssaal sowie Klatsch und Tratsch der Tiroler „Adabeis“ vereint. Innsbruck – Während sich ein brisantes Gerücht seinen Weg durch die Gänge des Landhauses bahnt, schlängelt sich eine Kolonne aus Polizei-, Rettungs- und Feuerwehrautos mit Blaulicht und Folgetonhorn durch den Morgenverkehr. Im großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichts in Innsbruck führen Beamte der Justizwache zwei Angeklagte in Handschellen vorbei an Fotografen und Kameraleuten zu ihren Plätzen. Noch nicht auf den Beinen sind hingegen einige Gäste der Vernissage, die vergangenen Abend zahlreiche Prominente des Landes aus Kultur, Wirtschaft, Sport und Politik gelockt hatte. Ein neuer spannender Tag in Tirol hat begonnen.
Mittendrin und stets bemüht, auf die Vorgänge im Land ein kritisches Auge zu haben, ist das Team des TirolRessorts: Anita Heubacher und Peter Nindler haben sich darauf spezialisiert, der Landespolitik auf den Zahn zu fühlen. Reinhard Fellner ist der Experte bei Gericht, verfolgt Prozesse und ist ein Kenner der Tiroler Justiz. Thomas Hörmann nutzt sein Informanten-Netzwerk dafür, die Leserschaft mit den neuen Erkenntnissen polizeilicher Ermittlungen in Fällen von Mord, Raub und Totschlag zu versorgen. Marco Witting und Nikolaus Paumgartten berichten über Unfälle, Naturkatastrophen oder greifen verschiedenste Themen auf,
Das Parkett der Landespolitik Im Landtag wird diskutiert, in der Kantine geplauscht und man läuft dem über den Weg, den man kritisiert hat. Innsbruck – Die Kollegen der Außenpolitik sind oft zu beneiden. Da gehen sie mit dem mächtigsten Mann der Welt hart ins Gericht, laufen aber selten Gefahr, ihm zu begegnen. In der Tiroler Landespolitik wird zwar keine Weltpolitik gemacht, die Eitelkeiten sind aber dennoch groß. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich Journalisten und Politiker gegenseitig ihre Wichtigkeit bescheinigen, wohl wissend, dass beide an Macht eingebüßt haben in der echten Welt der Wähler und Leser. Der, der Kritik austeilt, trifft auf den, der die Kritik einstecken muss, in den Gängen des Landhauses – oder wenn das Landesparlament tagt. Wobei an dieser Stelle fairerweise geschrieben werden muss, dass Politikerinnen und Politiker besser im Einstecken von Kritik sind. Das gehört sozusagen zum Jobprofil dazu. Bei Journalisten der alten Schule verhält sich das anders. Wir kommen aus einer Zeit, wo Journalisten ein Veröffentlichungsmonopol hatten, das war noch, bevor jeder auf Blogs, Twitter und Co. seine Meinung kundtun konnte. Wir können nicht so gut mit Kritik. Im Mikrokosmos der Tiroler Landespolitik ist die Welt noch von gestern. Da tun alle so, als sei das Meinungsmonopol noch da und der Masse klar, wer die Macht in Händen hält. (TT)
Das Landesparlament – der Landtag – ist die Foto: Böhm Bühne für Politik und Journalismus.
die den Tirolern unter den Nägeln brennen. Dalia Föger mischt sich als SocietyReporterin unters Party-Volk und fängt Tirols Prominenz mit der Kamera ein. Die Aufgabe des TirolTeams ist es, einerseits die relevanten Storys hinter einer Vielzahl von Meldungen der Blaulichtorganisationen, Aussendungen politischer Parteien und Pressemitteilungen von Vereinen und Institutionen zu erkennen und für den Leser informativ und objektiv aufzubereiten. Was die Redakteurinnen und Redakteure jedoch vor allem antreibt, ist dem Ruf der TT als Tirols Leitmedium gerecht werden zu wollen. Dafür ziehen sie exklusive Geschichten an Land, zeigen Missstände
auf, legen Finger in Wunden und scheuen nicht davor zurück, unbequeme Fragen zu stellen. Dabei steht neben der kritischen und unabhängigen Berichterstattung auch die Aktualität an vorderster Stelle: Live-Ticker aus dem Gerichtssaal, vernetzte Recherche zu Unfällen, Naturereignissen oder Kriminalfällen gemeinsam mit dem OnlineTeam stellen sicher, dass die Leserinnen und Leser der TT möglichst rasch und umfassend informiert werden. Sind politische Entwicklungen, Urteile, Ermittlungen oder Unfallhergänge in Zeilen gegossen und gedruckt, stehen schon die nächsten Themen auf dem Programm – für einen neuen spannenden Tag in Tirol. (TT)
Das Tirol-Team: Reinhard Fellner, Anita Heubacher, Peter Nindler, Marco Witting, Nikolaus Paumgartten, Thomas Hörmann und Dalia Föger (v. l.). Foto: Böhm
18 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Mittendrin im Tiroler Wirtschaftsleben Umbrüche und Skandale verändern den Blick der Menschen auf die Wirtschaft. Das TT-Wirtschaftsteam nimmt diese Trends auf, blickt hinter die Kulissen und schreibt über Themen, die alle Leser betreffen. Innsbruck – Die Krise hat die Wirtschaftsberichterstattung verändert, im Großen wie im Kleinen. Auch in Tirol sind Unternehmer vorsichtiger geworden, hochfliegende Pläne und mutige Ansagen begegnen dem TT-Wirtschaftsteam seltener als vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008. Es ist spürbar, dass der Druck gestiegen ist, in einem immer kompetitiveren Umfeld zu bestehen. Das hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation der Unternehmen und anderer wirtschaftlicher Akteure – sie ist professioneller geworden, aber zugleich auch distanzierter. Parallel dazu sorgen steigende Arbeitslosigkeit, Rekord-Staatsschulden und dahindümpelndes Wachstum für Verunsicherung. Für unser Team ergeben sich daraus mehrere Herausforderungen: Wenn einem Journalisten zehn Pressesprecher gegenüberstehen, müssen wir noch genauer hinschauen und hinter die Fassaden blicken. In der Hektik von Realtime-Berichterstattung, Twitter und Facebook-Empfehleritis bemühen wir uns darum, für unsere Leserinnen und Leser das Wichtige aus der gigantischen Flut an Meldungen herauszulösen. Wir wollen breit infor-
mieren und über jene Themen schreiben, die den Tirolern täglich begegnen und die praktisch alle betreffen. Die lokale Tiroler Wirtschaft nehmen wir dabei genauestens unter die Lupe. Wir reden mit Chefs und Mitarbeitern, mit den großen Branchenführern ebenso wie mit den spannenden Kleinund Mittelbetrieben im Land. Wir decken Missstände auf, heben aber auch hervor, wenn etwas gut läuft. Ob Konsumentenschutzoder Finanzthemen, Neuigkeiten aus den Tiroler Betrieben oder gesellschaftspolitische Entwicklungen – unser Spektrum ist ein sehr breites. Auch Finanzskandale, wie allen voran jener bei der Hypo Alpe Adria, beschäftigen uns intensiv und fordern ein gesteigertes Bewusstsein für die Komplexität dieser Fälle. Internationales und EuropaThemen kommen in unserem Wirtschaftsteil ebenfalls nicht zu kurz – haben Geschehnisse an der Wall Street, im Silicon Valley und vor allem auch in Brüssel doch zumeist Folgen, die auch Tirol berühren. Ob das griechische Schuldendrama in seinen zahllosen Akten oder der umstrittene Handelspakt Europas mit den USA – die TT-Wirtschaft bietet Raum
für Debatten und kritische Stimmen. Tirol und die Welt, das ist unser Horizont. Bericht und Meinung trennen wir dabei klar. Unsere Berichterstattung ist nicht ideologiegetrieben, sondern kritisch. Mit unserer Meinung halten wir aber nicht hinter dem Berg – ein täglicher Kommentar in unserem Wirtschaftsteil zeugt davon. Eine weitere Herausforderung ist für uns das wachsende Spektrum an Themen. Neue Technologien, Umbrüche in der Arbeitswelt, neue Phänomene in der Aus- und Weiterbildung – all diesen Entwicklungen möchten wir in unseren Texten Rechnung tragen. Und stellen dabei ganz grundlegende Fragen: Wie reagieren Menschen auf Krisen? Wie auf aufbrechende Erwerbskarrieren? Wie auf Pensionslücken und Turbulenzen auf den Kapitalmärkten? Für uns ist Wirtschaft nichts Abgehobenes, nichts Abstraktes. Am Ende geht es uns darum, relevante Trends und Themen zu erkennen, sie einzuordnen und den Leserinnen und Lesern jene Hintergründe zu liefern, die sie brauchen, um sich in der immer komplexeren (Wirtschafts-)Welt zurechtzufinden. (TT)
Das TT-Wirtschaftsteam fährt in der Berichterstattung vielgleisig (v. l.): Nina Werlberger, Max Strozzi, Margit Foto: Böhm Bacher (Chancen und Karriere), Hugo Huber und Stefan Eckerieder.
70 Jahre TT 19
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Trittsicher am Wiener Parkett Von Parteien-Hickhack und weitreichenden politischen Entscheidungen. Wien – 470 Kilometer mit dem Auto ist Wien von Innsbruck entfernt. Eine Strecke, die mit dem Zug in ein wenig mehr als vier Stunden zu schaffen ist. Klingt weit – ist es aber immer weniger. Denn was in Wien politisch beschlossen wird, hat rasche Auswirkungen auf Tirol. Überdeutlich wurde das zuletzt sichtbar bei der Steuerreform, die im März von der Bundesregierung präsentiert wurde. Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Logis, die Anpassung der Grunderwerbssteuer sowie auch die Verlängerung der Abschreibungsdauer mögen andere Bundesländer nicht so betreffen – die Tiroler Tourismusbetriebe aber schon – und trieben die Das Innenpolitik-Ressort vor dem Hohen Haus am Wiener Ring: Wolfgang Sablatnig, Foto: Pfarrhofer Touristiker auf die Straße. Politi- Cornelia Ritzer und Michael Sprenger (von links). sche Entscheidungen des Bundes auf ihre Auswirkungen auf Tirol zu Hintergrundgespräche, der Minis- auf vielfältigen Wegen. Und wie überprüfen, ist daher eine wich- terrat, Parlamentssitzungen oder fließend die Grenzen zwischen Potige Aufgabe der Innenpolitik-Re- auch die Untersuchungsausschüs- litik und Chronik sind, wird deutdaktion der Tiroler Tageszeitung. se: Zu Informationen, die unsere lich, wenn sich etwa ein Politiker Interviews, Pressekonferenzen, Leser interessieren, gelangt man wegen Korruptionsverdachts vor
Gericht verantworten muss oder ein mutmaßlicher Jihadist vor dem Richter steht. Dafür berichtet die Redaktion dann auch mal aus Kärnten oder Niederösterreich. Koalitionsbildungen, ParteiStreitigkeiten oder die Verkündung von Reformen passieren oft sprichwörtlich über Nacht. In der Wiener Redaktion ist aber häufig noch nicht Schluss, wenn die Berichte recherchiert, geschrieben und zum Druck freigegeben sind. Denn in den Räumlichkeiten am Wiener Schwarzenbergplatz findet regelmäßig die TT-Lounge statt: Dabei interviewen die TT-Chefredakteure gemeinsam mit dem früheren ÖVP-Nationalratspräsidenten Andreas Khol in gemütlichem Rahmen führende Persönlichkeiten der österreichischen Politik. Regierungsmitglieder sowie Oppositionspolitiker werden dabei befragt – und zwar alle gleichermaßen kritisch. (TT)
Chefreporterin Gabriele Starck und AußenpolitikFoto: Böhn Chef Floo Weißmann.
Die weite Welt ganz nah bei uns Innsbruck – Nepal, der Irak oder die USA mögen Tausende Kilometer entfernt sein. Wenn aber ein Erdbeben Tiroler Reisende betrifft, wenn Jihadisten Drohungen gegen Österreich ausstoßen und Menschen in die Flucht nach Europa treiben, wenn ein US-Geheimdienst uns alle bespitzelt, dann rücken diese Länder plötzlich ganz nahe. Die Welt ist kleiner und vernetzter geworden – innerhalb der Europäischen Union sowieso, aber auch weit darüber hinaus. Ferne Krisen, Konflikte und Katastrophen haben Folgen auch für uns. Politische Entscheidungen in Brüssel, Washington oder Moskau, Umweltsünden in Brasilien oder China, die Sehnsüchte und Lebensstile von jungen Menschen im Iran oder in Pakistan verändern die Welt, in der wir leben. Als Team für die internationale Berichterstattung bauen wir Brücken von Tirol in die Welt. Wir filtern die Unzahl an Meldungen, die täglich von überall herkommen, und ordnen sie ein: Welche sind die wichtigsten Geschichten, die wir erzählen müssen? Was steckt hinter einer Aufsehen erregenden Nachricht und was hat das für Folgen? Wer sind die entscheidenden internationalen Akteure und wie ticken sie? Um uns ein eigenes Bild zu machen, reisen wir auch immer wieder an die Orte des Geschehens – von den Sitzungszimmern der Europäischen Union in Brüssel bis auf die Hügel um die umkämpfte Kurdenstadt Kobane in Nordsyrien. Es geht darum, TT-LeserInnen mit der Welt zu vernetzen. (TT)
Außenpolitik-Redakteur Christian Jentsch.
Foto: Böhm
20 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
So viel mehr als „nur“ Sport Sport wird gerne als schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Ein romantischer Ansatz, der mit der Realität kaum mehr Schritt hält. Sport spiegelt vielmehr die Gesellschaft mit all ihren Auswüchsen wider. Innsbruck – Füttert man die Google-Maschine mit „schönste Nebensache der Welt“, spuckt sie bevorzugt „Sex“ oder „Fußball“ aus. Zweiterer, so viel ist gewiss, hat seine Unschuld verloren. Und das nicht erst seit dem jüngsten Skandal um den Weltverband FIFA. Und doch waren es die vergangenen Tage und Wochen, welche die ganze Bandbreite der weltweit populärsten Sportart zutage förderten. Da – mitunter auf oberster Funktionärsebene – die nicht enden wollende Nachrichtenflut von Bestechungen, Mauscheleien und Ignoranz, von Whistleblowern, Kronzeugen und Realitätsverweigerern, von getürkten WM-Vergaben, Umweltsünden und Menschenausbeutung. Dort der Glanz eines ChampionsLeague-Finales, inszeniert als Theater der großen Gefühle. Mit begeisterten Fans, brillanten Protagonisten und an Genialität grenzenden Spielzügen, die selbst TT-FußballExperte Hubert Winklbauer zu hymnischen Lobpreisungen animierten. Himmel oder Hölle. Triumph oder Tragödie. Schein oder Sein. Die Grenzen sind fließend – und verschwimmen
Ob in der großen, weiten Sportwelt oder im Vereinsheim rund ums Eck – die TT-Sportredaktion versucht – sinnbildlich – am Ball zu bleiben. nicht selten zur Unkenntlichkeit. Sport ist Leistung. Sport ist Lebensschule. Sport ist Gewinnen. Sport ist Verlieren. Sport ist Gesundheit. Sport
ist Raubbau. Sport ist Politik. Sport ist Wirtschaft. Sport ist Gegeneinander. Sport ist Miteinander. Sport ist „Abbild und gleichzeitig Mikrokos-
mos unserer Gesellschaft“, wie es einmal auf der Homepage des österreichischen Ministeriums hieß. Sport ist also viel mehr, als man gemeinhin
Foto: Böhm
unter „Meter, Punkte und Sekunden“ versteht. Und für uns, die sich dem Sport journalistisch mit Haut und Haar verschrieben ha-
ben, ist es täglich aufs Neue eine Riesenherausforderung, die Geschehnisse zu filtern, einzuordnen und gegebenenfalls zu kommentieren. Egal, ob Online oder Print. Egal, ob in der weiten Sport-Welt oder im angrenzenden Stadtviertel. Egal, ob es sich etwa um die Ausnahmestellung des Wundersprinters Usain Bolt handelt oder den Aufstieg des Stabhochsprungtalentes Kira Grünberg aus Kematen. Egal, ob der eine, Bolt, in Millionen schwimmt (kolportiere Jahreseinnahmen von 46 Millionen Dollar) oder die andere, Grünberg, jeden Förder-Euro in ein professionelles Training steckt. Über 200.000 Sportler sind es, die in Tiroler Vereinen gemeldet sind und ihrer Leidenschaft nachgehen. Der allergrößte Teil macht dies losgelöst von wirtschaftlichen Zwängen oder Erwartungen. Ein imposantes Werkl jedenfalls, das nur mit Hilfe der rund 14.000 – großteils ehrenamtlich tätigen – Funktionäre am Laufen gehalten wird. Jahr für Jahr sprießen neue Sportarten, neue Events aus dem Boden. Die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Medial wahrgenommen wollen alle werden ... (TT)
22 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Neun Bezirke, acht Journalismus hautnah: Die Lokalredaktion der Tiroler Tageszeitung ist vor Ort dabei. Und das nicht nur, wenn in den Gemeinden der Hut brennt.
Lokalchef Manfred Mitterwachauer (r.), Denise Daum und Michael DomaFoto: Böhm nig kümmern sich um Innsbruck-Stadt und -Land.
Innsbruck – Der tägliche Lokalteil der Tiroler Tageszeitung kommt stets zum Schluss: Das fünfte ist gleichzeitig auch das letzte „Buch“ einer jeden großformatigen TT-Ausgabe von Dienstag bis Samstag. Lediglich in der Montags- und Sonntagausgabe (Kleinformat) sind die Lokalseiten – produktionstechnisch bedingt – im ersten Teil der TT zu finden. An vielen Frühstückstischen wird den-
Claudia Funder und Catharina Oblasser (v. l.) berichten über Neues, SpanFoto: Blassnig nendes und mitunter auch Bewegendes aus Osttirol.
Wachen in Kitzbühel nicht nur über die berühmte Gams: Harald Angerer Foto: Obermoser und Verena Hofer schaukeln den Bezirk.
noch als Erstes zum Lokalteil gegriffen. Weil es eben oft die Nachrichten und Geschichten aus dem Umkreis sind, die am meisten interessieren. Insbesondere jene, die sozusagen vor der Haustüre passieren. Das ist unser Job. Der des Lokalteams der Tiroler Tageszeitung. Tag für Tag. In jedem Bezirk sind wir nicht nur zur Stelle, sondern auch vor Ort – mit eigenen Bezirksgeschäftsstellen für die Lokalredaktion.
Vom Osttiroler Lienz bis hinaus nach Reutte. Lediglich die Bezirke Innsbruck-Stadt und -Land werden zusammen von einem Team mit Sitz in Innsbruck aus betreut. Auch das hat in der Tiroler Tageszeitung eine lange Tradition. Eine, die sich wie viele andere auch bewährt hat. Neun Bezirke, acht Lokalredaktionen, ein Team – das ist das Lokalteam der Tiroler Tageszeitung. In den vergangenen Jahren
haben wir uns verjüngt, ohne gleichzeitig aber auf die Erfahrung langjähriger Redakteurinnen und Redakteure verzichten zu wollen. Jung und Junggebliebene sorgen so auch im Lokalteil für die notwendige Klammer in der Berichterstattung zwischen Tradition und Moderne. 279 Gemeinden gilt es in Tirol durch das Lokalteam zu betreuen. Auch hier spiegeln sich die Gegensätze of-
Die Festungsstädter für den Bezirk Kufstein: Wolfgang Otter, Helmuth GöhFoto: Osterauer lert (Anzeigen) und Michael Mader (v. r.).
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Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Redaktionen, ein Team fen wider. Hier die Landeshauptstadt Innsbruck, in der fast jedes Bauvorhaben im Streitfall eine politische Komponente bekommt, und da die Kleinstgemeinden wie etwa Gramais, wo jeder jeden kennt. Für uns Lokalredakteure ist das nur eine von vielen spannenden Herausforderungen im täglichen Berufsalltag. Denn viele Probleme und Geschichten, die im Kleinen beginnen, können sich auswachsen – und am Ende auch auf landeswie bundespolitischer Ebene zum Thema werden.
Doch im Lokalen geht es weit bunter zu, als die Gemeindepolitik vermuten lässt. Menschelnde Porträts, spannende Reportagen, ein helfender Spendenaufruf
oder einfach nur der Hinweis auf das alljährliche Vereinsfest – all das hat im Lokalteil der Tiroler Tageszeitung seinen berechtigten Platz. Zu Publikumsmagneten
haben sich in den vergangenen Jahren die Diskussionsreihe „TT-Forum“ und die sommerliche Frühstückstour „TT-Café“ entwickelt. Auch das ist die „lokale“ TT. (TT)
So erreichen Sie die TT-Bezirksbüros Innsbruck Stadt/Land: Tel: 050403 DW 3622; 2338; 2561. E-Mail: innsbruck@tt.com Osttirol: 050403-3046; 2070. lienz@tt.com
Schwazer TT-Freu(n)de: Walter Zwicknagl, Christine Rabensteiner (Anz.), PeFoto: Hintner ter Hörhager, Eva-Maria Fankhauser und Angela Dähling (v. l.).
Kitzbühel: 050403-2059; 2177; kitzbuehel@tt.com
Imst: 050403-3014; 2169. imst@tt.com
Kufstein: 050403-3051; 3050. kufstein@tt.com
Landeck: 050403-2145; 2159. landeck@tt.com
Schwaz: 050403-3062; 2139. schwaz@tt.com
Reutte: 050403-3043; 3042. reutte@tt.com
Alexander Paschinger, Alexander Lott (Anzeigen) und Hubert Daum (v. l.) Foto: Seelos haben im Bezirk Imst alles fest im Griff.
Simone Tschol und Helmut Mittermayr sorgen dafür, dass der Bezirk ReutFoto: Winkler te medial wahrlich keinen Durchhänger hat.
In Landeck sind Helmut Wenzel (l.) und Matthias Reichle vor Ort, um über Foto: Zangerl Neuigkeiten aus dem Tourismusbezirk zu berichten.
24 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Kultur am Puls der Gesellschaft Kritiker, Vermittler zwischen Kulturinstitution und Rezipient, kritische Beobachter auch gesellschaftlicher Entwicklungen: vom täglichen Spagat auf dem weiten Feld der Kultur. Innsbruck – Tirol hat ein vielfältiges kulturelles Angebot – aber wie steht es darüber hinaus um die kulturpolitische Vision für das Land? Ein Buch wird zum Bestseller – aber spricht Quote automatisch auch für Qualität? Das Wiener Burgtheater erholt sich allmählich aus den Krisenzeiten – aber werden die Verursacher auch zur Verantwortung gezogen? Das Landestheater hat hohe Auslastungszahlen – aber lockt es sein Publikum auch aus der Komfortzone heraus? Der Musikmarkt ist im Umbruch begriffen – aber wie viel vom neuen StreamingGeld bleibt im Geldbörserl der Musiker? Der Trend zum Event ist offensichtlich – aber worin liegt sein kultureller Wert? Ein neues Urheberrechtsgesetz
kommt – aber wen schützt es? Und was hat Google damit zu tun? Der Kunstmarkt boomt – aber warum leben so viele Künstler am Existenzminimum? Regionalkrimis boomen ebenso – muss man sie alle gelesen haben? Die freie Kulturszene leistet Basisarbeit für die Kultur der Zukunft – wie viel hat das mit Selbstausbeutung zu tun? Bei den Innsbrucker Festwochen, um ein aktuelles Beispiel zu nennen, soll an den Strukturen gespart werden – aber warum macht sich niemand Gedanken über ihren Inhalt? Wie viel verdienen Kulturmanager und sind sie es auch wert? Sind Infrastrukturbauten schon Kultur oder verabsäumt man es, sie mit Inhalten zu füllen?
Bühne frei für Tiroler Volkskultur Innsbruck – In der TT am Sonntag wird der alpenländischen Volkskultur seit drei Jahren das Podest geboten, das sie verdient hat. Vielfältig, facettenreich, traditionsbewusst und voller Überraschungen präsentiert sich das Volkskulturleben in Tirol, und genau darüber berichtet unser Team, das „mittendrin“ ist im musikalischen Geschehen unseres Landes. Und da wird vor nichts Halt gemacht, die Reise führt von der Tiroler und internationalen Blasmusik über klassischen Schlager und volkstümliche Musik bis hin zum gepflegten Crossover. Traditionelles Handwerk und regionale Genüsse, musizierende Jugend, ambitionierte regionale Kulturprojekte – das alles findet Platz in der TTVolkskultur. Und ein Blick über den Tellerrand, sei es geographisch nach Südtirol und Bayern oder genretechnisch in Richtung Mundart-Pop und Porträts interessanter heimischer Persönlichkeiten, ist hie und da auch erlaubt. Nicht zu vergessen die wöchentliche TTHitparade, die auf Radio U1 Tirol immer sonntags ab 18 Uhr „on air“ geht und in den ersten drei Jahren ihres Bestehens sehr viele Fans dazugewinnen konnte! Sowohl große Stars als auch junge Talente konnten hier Erfolge feiern. Es sorgt bei so manchem Leser und auch in unserem Team immer wieder für Überraschung, dass Themen wie gewachsene Tradition, ländliches Kulturleben und trachtige Events derart jung daherkommen können. Ein Hoch auf die Tiroler Volkskultur!
Seit drei Jahren jeden Sonntag bei der TT als VolksFoto: Khatib kulturexperte: Hubsi Trenkwalder.
Neue Theaterinszenierungen, literarische Neuerscheinungen, Konzerte, Filme, Ausstellungen und vieles mehr zu bewerten gehört ebenso zu unserem täglichen Brot wie solche übergeordnete Fragestellungen zur Entwicklung der Kultur. Weil die immer auch Ausdruck der jeweiligen Gesellschaft und gesellschaftlicher Prozesse ist. Und darum ein ungeheuer spannendes, freilich nicht ganz leicht überschaubares Betätigungsfeld. Vor diesem Hintergrund verstehen wir uns als kritische Beobachter kultureller Leistungen und Ausdrucksformen, die keine allgemeingültigen, aber aus langer Erfahrung und Spezialwissen schöpfende Urteile fällen. Und so auch Vermittler zwi-
schen Kulturinstitution und Rezipient sind. Unsere Arbeit fängt dann von Neuem an, wenn die Zeitung für morgen gerade gedruckt wird: mit einem Kabarett-, Theater-, Film-, Konzert-, Diskussionsabend – oder mit einem (hoffentlich) guten Buch. Wenn die Kollegenschaft im Kulturressort vorbeischaut, muss sie übrigens akrobatisches Geschick beweisen: Es gilt mannshohe Büchertürme zu umkurven, sich an Programmheftstapeln vorbeizuschummeln und vielen anderen Stolperfallen auszuweichen. Man sagt uns angesichts der stetig wachsenden Materialberge einen gewissen Hang zur Unordnung nach. Wir nennen es kreatives Chaos. Und stehen dazu. (TT)
Das Kultur-Kernteam der TT: Silvana Resch, Ivona Jelcic, Joachim Leitner Foto: Thomas Böhm (v. r.) in der aktuellen Ausstellung im Innsbrucker aut.
Einst&Jetzt
Handy-Laptop-Premiere Blitzschnell, aber sauteuer: Die erstmalige Datenübermittlung am Laptop via Handy von der Ski-WM aus Foto: privat der Sierra Nevada 1996.
70 Jahre Tiroler TageszeiTung
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Samstag, 20. Juni 2015 70. Jahrgang | Nummer 169-BG
Als ich im Hotel Dnjepr auf der Leitung stand ... Reporter-Abenteuerreise nach Kiew, wo der hölzerne Rechenschieber funktionierte, aber das Telefon nie läutete und Dynamo 2:0 gewann. Von Fred Steinacher
Erinnerung an die Blei-Zeit: meine Schreibmaschine in der Sportredaktion im Jahr 1969 ... (oben) sowie ein Setzkasten mit wichtigen Klischees und Fotos: Steinacher die allerletzte Sportseite, die im Bleisatz produziert wurde.
Innsbruck – Montag, der 25. September 1972 – ein Arbeitstag wie jeder andere? Ach wo! Reisetag mit dem SSW Innsbruck, das Rückspiel im Europacup der Landesmeister in Kiew gegen Dynamo stand auf dem Programm. Eine fast aussichtslose Angelegenheit für die Innsbrucker, die das erste Spiel im Tivoli durch einen späten Gegentreffer in der 89. Minute unglücklich verloren hatten. Doch der Auftrag meines Chefs, Toni Thiel, war deutlich: ,,Ohne Sieg brauchst gar nicht erst zurückkommen! Und meld’ dich, wenn ihr angekommen seid.“ Es war der Marschbefehl für ein Abenteuer ohne Ende. Beginnend mit der Ankunft am Flughafen Kiew; eine Kontrolle für die mitgereisten Reporter jagte im kommunistischen Russland die nächste und bange Augenblicke – nur ja nicht mit den geschmuggelten Rubel und Dollars erwischen lassen. Transfer ins Stadtzentrum mit einem Bus wahrscheinlich
Unterwegs in den 80ern: mit dem ersten Laptop und Akustik-Kopplern. aus der ,,Zarenzeit“, doch nach einer gefühlt ,,ewigen Fahrt“ dann endlich im Hotel Dnjepr. Das modernste der Stadt. Da wird es wohl ein Telefon geben, oder? In der Redaktion zu Hause warten sie ja auf erste Eindrücke, einen Stimmungsbericht. Sofort ein Gespräch anmelden bei der Administratorin an der Rezeption, ein huldvolles Nicken und – wenn ich mich recht erinnere – ein eher mitleidiges Lächeln als Bestätigung.
Zoller
Heute weiß ich warum – es war ein hoffnungsloses Unterfangen. Eine Leitung nach Wien? Ja, nach einigen Stunden! Leitung nach Innsbruck? Njet! Warteposition an der Bar, bis nach Mitternacht, die Höhe der Rechnung für einige Gläser Wodka wird – ja, ja – mit dem hölzernen Rechenschieber (einem mit farbigen Kugeln) ermittelt; für das am Montagabend angemeldete Gespräch steht am Dienstag gegen halbacht Uhr Früh eine Leitung.
Aber da ist niemand in der Redaktion in der Erlerstraße. Und dann heißt’s wieder warten, warten, warten ... Wie also Kontakt mit Innsbruck aufnehmen? Die einzige Möglichkeit: der Kollege der Presse, der seine Wien-Leitung zur Verfügung stellt; ich erzähle dem Reporter in Wien, was er nach Innsbruck durchgeben soll. Am Matchtag – das hatten wir als Plan B schon vorher ausgemacht – ,,interviewt“ mich im Stadion zur Pause und nach Spielende der ORF-Reporter aus Tirol, meine Schilderungen werden in Innsbruck mitgehört und zum Bericht von der 2:0-Niederlage des SSW ,,verarbeitet“. Übrigens – einen Tag nach dem Match und zwei Stunden vor der Abreise aus dem Hotel wurde ich ganz aufgeregt an die Rezeption gerufen, wo mir ein Mitarbeiter stolz mitteilte: Da ist ein Anruf aus Innsbruck! Es war ein kurzes Gespräch, mit der klaren Ansage: ,,Schau, dass du so schnell wie möglich in die Redaktion kommst, das war genug Urlaub!“
Eine Journalistin will „Geschichten schreiben“ Was bewegt die Menschen? Eine junge Journalistin ist auf der Suche nach Antworten. Diese findet sie häufig im Netz – oder im Zug. Von Miriam Hotter Innsbruck – Im Zug sitzt eine junge Frau. Sie trägt Kopfhörer und liest ein Buch mit dem Titel „Tanz durchs Leben“. Ein Mann im Anzug telefoniert, ein anderer schaut aus dem Fenster. Was bewegt all diese Menschen? Und schon stecke ich mitten in der Suche nach einer Geschichte. Es sind die Leute in unmittelbarer Nähe, die einem Journalisten – damals wie heute – relevante Themen liefern. Was sich aber geändert hat, ist die Vielfalt an Quellen. Web 2.0 lautet das Stichwort. Und so wische ich schon beim Frühstück über mein iPad und schaue, was im Netz vor sich geht – hoffentlich viel. Im Büro ist es um neun Uhr noch ruhig. Zeit, um sich vier oder fünf verschiedene Zeitungen zu schnappen und „querzulesen“. Gut, wir haben nichts übersehen. Wie Redakteure überhaupt den Überblick behalten? Eine Frage, die häufig im Bekanntenkreis auftaucht. Nun ja, erst einmal gibt es Nachrich-
Seit gut drei Jahren arbeitet Redakteurin Miriam Hotter (27) für die Tiroler Foto: Böhm Tageszeitung und gehört dort zu den „Jungjournalisten“. tenagenturen, die uns im Sekundentakt mit Meldungen versorgen. Zum Zweiten trifft man sich mit „Informanten“ zum Beispiel im Kaffeehaus (oder man schnappt dort etwas Interessantes auf). Und hoffentlich ist dann etwas dabei, was man in der Redaktionssitzung um 11.30 Uhr vorbringen kann. Vielleicht kommt man mit seiner Meldung ja sogar auf die Titelseite? Der Kollege gegenüber denkt noch gar nicht an die nächste
Ausgabe. Er beschäftigt sich gerade mit der heutigen Zeitung und analysiert diese bei der „Blattkritik“. Welcher Bericht ist gelungen? Welcher weniger? Und welches Bild „zieht in die Geschichte rein“? Dann geht es endlich raus zum Interview, mit Block und Bleistift. „Karla Kolumna, die rasende Reporterin“, (aus der Zeichentrickserie „Benjamin Blümchen“) nennen mich meine Freunde. Jedes Mal, wenn ich die Redaktion für ei-
nen Termin verlasse, muss ich daran denken. Nach dem Interview kreisen die Gedanken noch immer um das Gespräch. Habe ich alle Infos, die ich brauche? Wie steige ich am besten in die Geschichte ein? Denn wie uns jungen Journalisten immer eingetrichtert wird: Der erste Satz ist der wichtigste. Zurück im Büro zeigt sich, dass die Gedanken schon Form angenommen haben. Das Interview ist schnell abgetippt. Ginge es doch immer so leicht von der Hand. Es gibt eben gute und schlechte Tage, warum sollte es bei einem Journalisten anders sein? Das letzte Wort und Punkt. Schon geht der Artikel online. Ich bin gespannt, wie er bei den Nutzern ankommt. Auf Facebook und Twitter kann das Feedback hart ausfallen. Doch es kitzelt zu sehr unter den Fingernägeln. Jetzt schnell zum Bahnhof, den letzten Zug erwischen. Geschafft. Neben mir sitzen zwei Studentinnen und unterhalten sich über ihr Auslandssemester. „Wäre das vielleicht eine Geschichte?“
Heute arbeiten Journalisten häufig mit zwei Bildschirmen. Auf dem linken Foto: Böhm wird die Seite geplant, auf dem rechten Meldungen gelesen.
Im Großraumbüro in Innsbruck werden die Journalisten laufend über Foto: Böhm Videobildschirme über das aktuelle Geschehen informiert.
26 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Die TT im Netz: Wir sind online Die Tiroler Tageszeitung wird 70 Jahre alt. Im Vergleich dazu ist tt.com – die Online-Ausgabe der TT – ein wahrer Jungspund. Der aber Tag für Tag erwachsener wird. Innsbruck – Das Internet schläft nicht: Rund um die Uhr verbreiten sich Nachrichten um die Welt – über Agenturen, Nachrichtenseiten und soziale Medien wie Twitter und Facebook. Deshalb ist auch im TT-Newsroom nachts nur kurz das Licht aus. Wir von der Online-Redaktion sind jeden Tag von 6 Uhr Früh bis Mitternacht für unsere Leser im Einsatz, damit Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind. 365 Tage im Jahr, mindestens 18 Stunden am Tag arbeiten wir uns durch rund 1000 Agenturmeldungen, Hunderte E-Mails, Dutzende Anrufe und Nachrichten, die uns über Facebook und Co. von unseren Lesern erreichen. Mit nur einem Ziel: unsere Leser topaktuell, umfassend und auch hintergründig über all das zu informieren, was in Tirol und der Welt wichtig ist. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf allem, was in Tirol und den neun Bezirken passiert. Wenn Gemeinden von Unwettern schwer getroffen werden, der Landtag wichtige Entscheidungen fällt, ein spektakulärer Prozess vor Gericht verhandelt wird oder eine Suchaktion am Berg gestartet
Sabine Kuess, Tamara Stocker, Julia Lechner (in Karenz), Monika Schramm und Matthias Sauermann (hinten, v. l.). Simon Hackspiel, Serdar Sahin, Sabrina Foto: Hammerle Micheler, Magdalena Ennemoser und Vanessa Grill (v. l.). Nicht im Bild: Jan Hetfleisch, Lukas Schwitzer und Renate Perktold (in Karenz). wird, sollen Sie es bei uns als Erste erfahren. Unterstützung bekommen wir dabei von unseren Kollegen der Printausgabe, mit denen wir eng zusammenarbeiten und die uns mit den aktuellsten Informationen versorgen – vom Außerfern bis Osttirol, von Kufstein bis Landeck. Nicht
minder wichtig sind auch die Nachrichten aus Österreich und der Welt. Manchmal ändert sich die Lage im Sekundentakt und so fassen wir die Entwicklungen in einem Live-Ticker für unsere Leser zusammen. Wenn der FC Wacker ein Schicksalsmatch hat, die
ÖFB-Elf um die EM-Qualifikation spielt oder Österreichs Skihelden um Medaillen kämpfen, in Los Angeles die Oscars verliehen werden oder beim Song Contest das schönste Lied Europas gesucht wird, dann bleibt der TT.com-Ticker für Sie immer am Ball – auch die Unterhal-
tung kommt dabei nicht zu kurz. Apropos Unterhaltung: Zwischen all den ernsten Berichten braucht es auch einmal ein bisschen Platz zum Durchschnaufen. Und so gibt’s bei uns natürlich auch ein bisschen Klatsch und Tratsch aus der Promi-Welt, Filmtipps, Rezensionen der
neuesten Computerspiele und das eine oder andere amüsante Video. Wir füllen übrigens nicht nur unsere TT-Seite mit ständig neuen Nachrichten: Dreimal täglich sorgen wir dafür, dass auch in den Innsbrucker Öffis im Infoscreen die aktuellen TirolMeldungen zu finden sind. Seit fast 20 Jahren ist die Tiroler Tageszeitung nun schon im WWW präsent– erst als tirol.com, seit 2008 als tt.com. Nicht nur das Layout hat sich seitdem gewaltig geändert. Mittlerweile tragen fast alle Tiroler das Internet den ganzen Tag mit sich herum – dank Smartphones oder Tablets. Über Facebook, Twitter und Co verbreiten sich Nachrichten immer schneller. Auch wir sind in den sozialen Netzwerken aktiv. In den letzten Jahren sind die Zugriffe auf tt.com stetig gestiegen, dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Auch in Zukunft wollen wir Ihnen tagtäglich praktisch rund um die Uhr die Nachrichten liefern, die Sie wirklich interessieren. Daran arbeiten wir jeden Tag mit Leidenschaft und Herz. Wir hoffen, Sie begleiten uns auch weiterhin auf unserer digitalen Reise. (TT)
28 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Erste Schritte in unserer Zeitung Neugierig machen auf das Leben und das Lesen: Kindgerecht und bunt aufbereitet sollen unsere jüngsten Leser in der Toni Times erfahren, wie viel Spaß und Information eine Zeitung liefert. Innsbruck – Wir nehmen Kinder ernst. Und wollen ihre Neugierde auf das Zeitung lesen wecken. Denn wer liest, der weiß mehr. Und kann mitreden. Deshalb lassen wir erfahrene Redakteurinnen an den Lesestoff unserer Jüngs ten ran. Wöchentlich werden „große“ Themen kindgerecht in Text und Layout auf den Kinderseiten in der TT am Sonntag aufbereitet. Dazu erscheint einmal im Monat die Toni Times. Eine 32 Seiten starke Kinderzei tung, die Lust auf Lesen ma chen soll. Neben Rätseln und vielen bunten Bildern sind es Themen aus ganz nah und aller Welt, die für die Kern zielgruppe 7 bis 12 Jahre auf bereitet werden. Bei der Be richterstattung steht für das
Team Partizipation an obers ter Stelle, das heißt: Wir las sen Kinder teilhaben. Wir ma chen viele Reportagen vor Ort in ganz Tirol – mit und über unsere jüngsten Leser. Wir gehen in Klassen. Wir berich ten über die neuesten Kino filme, bringen Interviews mit (Kinder)Schauspielern, stel len Bücher vor, zeigen neue Trends, laden zum TTKino Nachmittag und, und. Unsere jüngsten Leser sol len von Anfang an erleben, was echter, guter Journalis mus bedeutet. Wir nehmen uns oft mit unseren Fotogra fen mehrere Stunden Zeit, um ein Thema mit den Kindern zu erarbeiten. Kinder funktio nieren nicht auf Knopfdruck. Auch nicht beim Fotografie ren.
Mit der TT in die Berge Innsbruck – Wöchentliche Tourentipps in der Tiroler Tageszeitung: Kurt Pokos und der inzwischen verstorbene Franz Hüttl haben einst vor vielen Jahren diesen Service gestartet, der nach ihrem Ausscheiden weitergeführt wurde. Nicht nur, weil die Tiroler ein sportbegeistertes Volk sind, das es zu jeder Jahreszeit in die Berge zieht. Sondern auch, weil die unterschiedlichsten Unternehmungen – ob zu Fuß, auf dem Rad, auf Skiern oder eine Felswand empor – immer voller Geschichten stecken. Bei den aktuellen Tourentipps geht es daher nicht nur um die reine Wegbeschreibung – die man ohnehin zuhauf im Internet nachlesen kann –, sondern um mehr. Wer hat z. B. das Gipfelkreuz aufgestellt? Welcher Verein übernimmt die Präparierung der Rodelbahn? Und welche Geschichten haben die Hüttenpächter zu erzählen? Die Tourentipps in der TT warten aber noch mit einer Besonderheit auf: Sie sind immer aktuell. Heute noch am Berg – in der gleichen Woche kann man die Geschichte dazu in der Zeitung lesen. Und dann muss man nur noch losstarten. (TT)
Experten wissen Rat Innsbruck – Ärger mit der Behörde, Versicherungen, die nicht zahlen, der Urlaub ein Fiasko, das neue Elektrogerät kaputt nach zwei Wochen: Das ist eine kleine Auswahl jener Themen, mit denen Leserinnen und Leser den TT-Ombudsmann befassen. Genau gesagt sind es ja zwei Ombudsmänner, die sich mit all ihrer Erfahrung und so manchem guten Kontakt den Anliegen der Leserschaft widmen. Hansjörg Jäger ist Unternehmer und war früher Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer. Michael Motz wiederum hat sich schon in seiner Zeit beim ORF („Ein Fall für Motz“) mit so mancher Ungerechtigkeit und Unzulänglichkeit auseinandergesetzt. Redaktionelle Unterstützung finden die beiden bei Markus Schramek, der sich um die Gestaltung der wöchentlichen Ombudsmannseite (immer montags) kümmert. Erreichbar ist dieses Team unter ombudsmann@ tt.com bzw. über michael. motz@tt.com. (TT)
Immer aber sind Kinder neugierig und ganz bei der Sache. Auf unseren Kinder seiten erscheint kein Rezept, kein Basteltipp, den wir nicht selbst ausprobiert haben. Im mer wieder lassen wir Volks schüler die Toni Times lesen und fragen: Was gefällt euch, was weniger? Wie kommt ihr mit unserem selbst gemach ten Worträtsel zurecht? Mittlerweile ist die Toni Times fixer Bestandteil in vie len Volksschulen – die TT bie tet Klassen ein fixes, kosten loses Abo an. Wir freuen uns darüber, immer wieder zu er leben, dass Lehrer Texte dar aus als Teil einer Hausübung verwenden. Artikel der Toni Times und andere Inhalte er scheinen auch online (toni times.tt.com).
„Wir lesen die Toni Times“ – dieses Foto hat uns die Volksschule Elmen geschickt. Mittlerweile haben 186 Tiroler Foto: privat Volksschulen die Kinderzeitung der Tiroler Tageszeitung abonniert.
70 Jahre TT 29
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Das Leben ist bunt Von A wie Australien über K wie Kulinarik bis Z wie Zappelphilipp-Syndrom: Das Leben-Sonntags-Team will informieren, aufklären und unterhalten. Weil Letzteres auch wichtige Aufgabe einer Zeitung ist. Innsbruck – Eine junge Kollegin hat es unlängst auf den Punkt gebracht: Sie arbeite gerne im Leben-SonntagsRessort, weil hier die Themen so breit gefächert seien wie sonst in kaum einer anderen Abteilung der TT. Ja, das Leben ist bunt: nicht nur draußen in der Realität, sondern auch in den Räumen der TT-Redaktion. Denn im Sonntags-Leben-Ressort geht es vor allem um Geschichten, die im tagespolitischen und tagesaktuellen Nachrichtenfluss zwar oft erst auf dem zweiten Platz aufscheinen, aber nicht minder interessant sind: Gesundheit. Reisen. Essen und Trinken. Mode. Garten. Neue InternetPhänomene. Wissenschaft. Promi-News. Themen, die unser 15-köpfiges Team jeden Tag aufs Neue aufzubereiten versucht. Wenn etwa Kollegin Theresa Mair mit Christian Marth, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Frauenheilkunde, über eine neue Gentherapie in Sachen Eierstockkrebs spricht, kann das in einem Interview nachgelesen werden. Wenn sich Miriam Hotter mit zwei St. Johanner Grillprofis trifft, mündet das nicht nur in einer lustigen Geschichte,
Das fast komplette Leben-Sonntags-Team: Stefanie Kammerlander, Gitti Warenski, Matthias Christler, Markus Schramek, Alexandra Plank, Michaela Spirk-Paulmichl, Sabine Strobl-Auckenthaler (stehend, v. l. n. r.). Deborah Darnhofer, Irene Rapp, Liane Pircher, Miriam Hotter, Andrea Wieser-SchönitFoto: Julia Hammerle zer (vorne, v. l. n. r.). Nicht auf dem Bild: Judith Sam, Theresa Mair und Elke Ruß. sondern erhalten TT-Leser auch Rezepte. Das Leben-Sonntags-Team will informieren und aufklären – unter anderem auch in
der Sonntags-Ausgabe der TT. Wenn am Samstag in Nepal die Erde bebt wie Ende April, findet etwa Gitti Warenski einen direkten Draht und
telefoniert mit Österreichern vor Ort. Trockenen Fakten ein Gesicht geben, hinter die Kulissen blicken, lautet immer unser Motto.
Und trotz alledem: Der Spruch „Only bad news are good news“ mag zwar zutreffen, aber in Zeiten wie diesen kommt es auch auf die
„guten Neuigkeiten“ an. Auf Geschichten, die lebensbejahend sind. Auf Geschichten, die Humor versprühen. Und auf Geschichten, die nicht nur informieren, sondern auch einmal nur unterhalten dürfen. Nicht zu vergessen die Leserinnen und Leser: Im Leben-Sonntags-Team sind nicht nur die Ombudsmänner angesiedelt, welche sich u. a. um Fälle kümmern, wo Leser in Not geraten sind oder ungerecht behandelt wurden. Stefanie Kammerlander kümmert sich seit vielen Jahren um die Leserbriefseite, die den direkten Draht zu unseren Kunden – den Lesern – ermöglicht. Jeden Tag erscheint entweder eine ganze oder eine halbe Seite mit deren Meinungen, die eine breite Themenpalette abdecken. Zu einem wahren Publikumsrenner hat sich übrigens das „Foto des Tages“ entwickelt: Leser haben dabei die Möglichkeit, einen Schnappschuss einzuschicken – von Tieren bis Landschaftsaufnahmen ist alles dabei. Denn das Leben ist bunt: Nicht nur in den Räumen der TT-Redaktion, sondern auch draußen in der Realität.
30 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Publikationen, die Marken stärken Die Redaktion Sonderpublikationen stellt Produkte der TT, von Inserenten und Kooperationspartnern in den Mittelpunkt. Das SOPU-Team bringt Ideen auf den Punkt und setzt sie grafisch für Print und Online um. Innsbruck – Montag, 10 Uhr, Wochenbesprechung in der SOPU. Hinter der Abkürzung verbergen sich die Sonderpublikationen, die PR-Redaktion der Tiroler Tageszeitung. Sie tritt dann auf den Plan, wenn mehr Inhalt transportiert werden soll als in einer klassischen Anzeige. Bei der Wochenkonferenz wird entschieden, welcher Redakteur welche PRs bearbeitet, damit so schnell wie möglich die Abstimmung mit dem jeweiligen Kunden beginnen kann. Dabei zeigt sich die Vielfalt der Tätigkeit eines SOPU-Redakteurs: Er erstellt das Layout, redigiert, wenn gewünscht, den Text des Kunden, kürzt ihn im Fall des Falles oder verlängert ihn. Wenn der Auftraggeber zufrieden ist und die Freigabe erteilt, kann die PR erscheinen. Die SOPU-Redaktion bereitet auch spezielle redaktionelle Themenbereiche auf wie Nachhilfe – Lernen im Sommer, Autovermietung oder Sanieren und Bauen. Fast jeden zweiten Tag steht ein solches Thema auf dem Programm, um das sich die Spezialisten der SOPU kümmern. Einmal pro Woche, jeden Samstag, kommen Reiseinteressierte auf ihre Kosten. Ein Reise-
Das Team der TT-Sonderpublikation (v. l.): Isabella Arnold, Peter Zimmermann, Anna Wanker und Patrizia Pichler (oben), Guido Walch sowie Michaela Foto: Thomas Böhm Darmann (schreibend), Nikolaus Eiterer, Verena Langegger und Frank Tschoner. ziel sowie ein Servicethema sorgen für interessanten Wochenend-Lesestoff. Ein großes Segment im Aufgabengebiet des Ressorts sind Beilagen zur Tiroler Tageszei-
tung. Unternehmen, Organisationen und Institutionen wie die Diözese mit dem Moment, die Leopold-FranzensUniversität ( Wissenswert), das Land Tirol oder auch das
Landestheater vertrauen auf die inhaltliche Kompetenz, die Regionalität und Reichweite der TT. Die Tiroler Wirtschaft (die Zeitung der Wirtschaftskammer Tirol) sowie
die TW-Spezial werden in Zusammenarbeit mit der SOPU erstellt. Wenn nicht ein einzelner Kunde, sondern eine Vielzahl an Inserenten eine Beilage fi-
PROMOTION
nanziert, dann wird in einer Konferenz ein inhaltliches Konzept erarbeitet und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt. So entstehen etwa die Lehrlingsbeilage und die beliebten WohnTTräume. In den vergangenen Jahren machte die SOPU erste Schritte in Sachen Magazin: Kultur & Events, die Reiselust und Zoom „Unternehmen im Porträt“ werden von der thematisch breit aufgestellten Redaktion recherchiert und produziert. Die TT publiziert darüber hinaus in eigener Sache beliebte Sonderpublikationen wie den TT-Wandercup, Leserreisen oder Hochzeit in Tirol. Ohne Internet geht auch im PR-Bereich nichts mehr. Seit etwa zwei Jahren kümmert sich die SOPU um so genannte Advertorials, das sind PRs auf tt.com. So werden alle Medienkanäle des Hauses Tiroler Tageszeitung genützt. Insgesamt hat die SOPU zuletzt weit mehr als 3000 Seiten pro Jahr veröffentlicht, gekennzeichnet sind sie entweder mit einem eigenen Impressum oder mit „Werbung“, „Anzeige“ oder „entgeltliche Einschaltung“. Hinzu kommen zwischen 12 und 30 Advertorials pro Monat. Tendenz stark steigend. (TT)
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32 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Die administrative Säule der TT-Redaktion Ohne Sekretariat läuft auch ein Redaktionsbetrieb nicht reibungslos: Sechs Damen sind Ansprechpartner für Mitarbeiter und Leser.
Im Bild 10 der insgesamt 14 KorrekturleserInnen unter der Leitung von Foto: Hammerle Georg Girlinger.
Der Weg zu einer TT (möglichst) ohne Fehler Innsbruck – Zwischen drei und acht KorrekturleserInnen sind bei der TT täglich im Einsatz, um die Zeitung möglichst fehlerfrei zu halten. Ab Mittag werden die fertigen Artikel laufend ins Datenbanksystem eingespielt und vom Frühdienst der KorrektorInnen direkt am Bild-
schirm korrigiert. Auf diesem Weg werden alle Seiten der Tiroler Tageseitung gelesen. Ein täglicher Kraftakt, der volle Konzentration und viel Sprachwissen braucht. Vor allem der Spätdienst, der die letzten Seiten oft unter Zeitdruck zu später Stunde lesen muss, ist hier sehr gefordert.
Innsbruck – Im täglichen „Chaos“ eines Redaktionsbetriebes den Überblick zu behalten, erfordert einiges an Erfahrung und Kompetenz: Die sechs Damen im Sekretariat der TT-Redaktion meistern die breit gefächerten Aufgabengebiete täglich mit Fingerspitzengefühl, Verständnis und viel Humor. Rosalinde Reinhart (ehem. Schweiger; 22 TT-Dienstjahre) ist den Lesern durch die tägliche Horoskopseite und als Ansprechpartnerin am Telefon bekannt. Sie bringt die tägliche Zeitungs-, Mailund Postflut für die Redaktion in die richtigen Fächer und kümmert sich um die Terminseiten, auf denen die Leser alle Informationen über Notdienste sowie Kirchen- und Vereinsnachrichten finden. Mit ihr gemeinsam seit 22 Jahren im TT-Dienst ist Manuela Saringer, die über das kulturelle Geschehen in Tirol bestens informiert ist. Mit Fachwissen, Kompetenz und Engagement betreut sie die Veranstaltungsseiten der TT und bringt die Flut der täglich hereinströmenden Veranstal-
Das Sekretariats-Team der TT-Redaktion (v. l. n. r.): Claudia Riedl, Ingrid Mark, Manuela Saringer, Marion PartnerFoto: Böhm Auer, Rosalinde Reinhart, Susanne Kaltenböck. tungs-Informationen zusammengefasst in die richtige Zeile. Susanne Kaltenböck ist die „Dienstjüngste“ in der Redaktion, aber bereits 13 Jahre im Haus. Sie betreut das umfangreiche TT-Archiv und ist wie alle Damen Ansprechpartnerin am Telefon. Ingrid Mark, seit ihrem Eintritt 2006 in der Redaktion tätig, ist seit ihrer Rückkehr aus der Karenz wieder für das „Seitenbauen“ (Grundgerüst für die Veranstaltungs- und Terminseiten) verantwortlich. Au-
ßerdem hilft sie beim Erfassen der Zeiten und überall, wo Not an der Frau ist, mit. Ebenfalls seit 2006 im Haus und seit drei Jahren in der Redaktion ist Claudia Riedl, sie verwaltet die Termine der Chefredakteure und betreut auch deren Gäste. Außerdem aktualisiert sie die Zeiten und Dienstpläne der Redakteure, organisiert die mobile Kommunikation des Hauses und betreut die Wetterkinder. Marion Partner-Auer (seit 21 Jahren im Haus) kümmert
sich gemeinsam mit Claudia Riedl um die Chefredakteure, die Reisebuchungen der Redakteure und die Zeit- und Urlaubsverwaltung der Redaktion. Darüber hinaus ist sie zuständig für die Abrechnung der freien Journalisten, die Reise- und Spesenabrechnungen der Redakteure und die Betreuung der Redaktions-Praktikanten. Auch die wöchentliche Serie „Tiroler Vereine“ und die Sponsionen werden von ihr in „Form“ gebracht. (TT)
Dr. Bernhard FRITZ Dr. Christoph SIGL, LL.M.
„Die Summe richtiger Entscheidungen ist Erfolg, Zusammenarbeit ist der Weg“ Wir gratulieren herzlich zur 70-jährigen erfolgsgeschichte der Tiroler Tageszeitung und bedanken uns für die langjährige gute Geschäftsbeziehung
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70 Jahre TT 33
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Der tägliche Maßanzug für die TT In der Redaktionstechnik und Grafik der TT werden die Layouts der Zeitung maßgeschneidert. In enger Zusammenarbeit mit der Redaktion wird hier der optische Rahmen für die aktuellen Inhalte kreiert. Innsbruck – So vielfältig und abwechslungsreich wie die aktuelle Nachrichtenlage sein kann, so flexibel müssen auch die Möglichkeiten sein, diese Nachrichten optisch darzustellen. In Layouts, die exakt an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden, wird das optimale Aussehen und bestmögliche Struktur für die aktuellen Inhalte geschaffen. Diese Aufgabe kommt in der Tiroler Tageszeitung der Redaktionstechnik und Grafik zu. Auf Basis von Hunderten grafischen Einzelelementen werden hier Tag für Tag Artikel gelayoutet, die Redakteure bei Bildrecherche und -auswahl unterstützt, Infografiken und Fotomontagen erstellt und so das Aussehen der Zeitung geformt.
Das TT-Grafik-Team um Mario Bilenki, Peter Ebenbichler, Clemens Heidegger, Oliver Schlesinger, Thomas Schuchter, Harald Spiegel (v. l., weitere nicht im Bild: Bernhard Astner, Michael Wachter) und die Chefs vom Dienst, Foto: Hammerle Lukas Letzner (nicht im Bild) und Gregor Zoller, geben der TT täglich ihr Gesicht. Das aktuelle Design der TT ist seit Jänner 2010 im Einsatz und hat sich als hochwertiger gestalterischer Rahmen mit hohem Wiedererkennungswert in der täglichen
Zeitungsproduktion etabliert. Da die Technik ein wesentlicher Bestandteil des journalistischen Arbeitens geworden ist, steht der Redaktion mit dem Team der Redaktions-
technik nicht nur Fachkompetenz im Bereich von Layout und Design zur Verfügung, sondern in allen technischen Schritten der Produktion – von Beratung in der Seiten-
planung bis hin zur Ausgabe der Seiten an die Plattenerstellung und Druckerei. Bei der täglichen Qualitätskontrolle sowie wöchentlichen Blattkritiken wird geprüft, ob die erstellten Layouts den Vorgaben und Standards entsprechen sowie ob und in welche Richtung diese Vorgaben weiterentwickelt werden müssen. Da sich die Anforderungen an die Gestaltung einer Zeitung von Zeit zu Zeit ändern, wird hier großes Augenmerk darauf gelegt, diesen sich ändernden Ansprüchen gerecht zu werden und entsprechende grafische Lösungen zu entwickeln. So entstehen neben der Tageszeitung auch die Layouts vieler Wochen- und Monatsprodukte und Sonderpublika-
tionen in der Redaktionstechnik und Grafik. In Produkten wie dem TT Magazin, das der TT am Sonntag beiliegt, bietet sich ein umso größerer Gestaltungsspielraum, der zusammen mit dem Know-how der täglichen Zeitungsproduktion eine optimale Grundlage für ein Produkt bildet, das durch dieses gelungene Zusammenspiel von Inhalt und Optik bereits einen fixen Platz beim Sonntagsfrühstück der Tirolerinnen und Tiroler gefunden hat. Mit diesem und allen anderen Produkten der Tiroler Tageszeitung bleibt es jeden Tag aufs Neue spannend, den richtigen Maßanzug zu erstellen – schließlich muss dieser stets die bestmögliche Passform haben. (TT)
TT-Fototeam im Spiegel: Julia Hammerle, Andreas Foto: TT Rottensteiner und Thomas Böhm (l.).
Das Bild hat immer das letzte Wort Innsbruck – Klar darf man das nie offen zugeben – aber ganz unter uns: Wir Fotografen haben den coolsten Job der Welt! Immer wenn schreibende Kollegen perfekte Bilder brauchen, bewegen wir uns behände und konzentriert erste Reihe fußfrei bei interessanten Persönlichkeiten oder Ereignissen und erzählen mit unseren Fotos ihre Geschichte. Für alle Ressorts der TT, von der Seite 1 über Politik, Chronik, Kultur, Sport bis hin zu Magazin und Kinderzeitung. Freilich sind auch TT-Fotografen stets mit hohem Zeitdruck, widrigen Situationen, schier unlösbaren Terminplänen oder verhaltensoriginellen Menschen konfrontiert. Doch erlebt man, dass Hochspannung, Verzweiflung, Improvisation und Adrenalin die Kreativität beflügeln und ganz neue Wege aufzeigen. Hohe Ansprüche an bildnerische Qualität und journalistische Ethik bestehen immer. Bei gut 2500 Foto-Terminen pro Jahr sind wir vor Ort, sieben Tage die Woche, vom Morgengrauen bis zur Geisterstunde, zwischen Bielerhöhe, Wildspitze und Strub. Wir? Das ist das TT-Fotoressort mit Julia Hammerle, Andreas Rottensteiner und Ressortleiter Thomas Böhm nebst einem kleinen, feinen Team an Freelancern. Und warum wir keck meinen, „das Bild hat immer das letzte Wort“ (Zitat Jacques Derrida)? Nun: Worauf fällt nicht nur Ihr erster, sondern auch Ihr letzter Blick in einer Zeitung? Eben! Das ist unser Job. (TT)
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Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Unternehmensdrehscheibe mit Aus- und Weitblick
Abwechslung garantiert: TTPersonalmanagement Innsbruck – Personalmanagement gilt als ‚nüchtern‘. Warum? Keine Ahnung! Schließlich hat die Materie mit Menschen zu tun und da sind Abwechslung und Herausforderungen aller Art vorprogrammiert. „Wir sind kompetenter Ansprechpartner für Mitarbeiter und Führungskräfte und damit Beraterinnen in verschiedensten Belangen. Bei der Tiroler Tageszeitung bedeutet dies, dass sich Mitarbeiter über arbeitsrechtliche Themen ebenso wie Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten erkundigen. Als Personalverantwortliche sind wir dabei stets gefordert vertraulich zu agieren, Ruhe zu bewahren und Finger-
spitzengefühl zu beweisen.“, fasst Personalchefin Sylvia Moritz-Fischer zusammen. Zusätzlich entwickelt und realisiert das Personalmanagement verschiedenste Projekte rund um Themen wie Benefits oder Mitarbeitergesundheit. Beispielsweise gibt es Fahrräder, die jederzeit für Erledigungen in der Stadt für Mitarbeiter bereit stehen. Neue Kollegen werden von einem Paten willkommen geheißen, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch Sales Trainees werden nach bestandenem Assessmentcenter von der Personalabteilung weiter betreut und begleitet. Für Abwechslung ist im TT-Personalmanagement immer gesorgt! (TT)
Das Team im Vorstandsbereich (1. Reihe v. l.): Nicole Wallnöfer, Markus Kichl und Lisa Berger-Rudisch; 2. Reihe Foto: Böhm (v. l.): Hermann Petz, Anita Zach, Gabriele Schimatzek, Angelika Madersbacher und Silvia Lieb. Mitarbeiterstab um den Vorstand ist auch Markus Kichl, der die Funktion des Generalsekretärs der Moser Holding bekleidet. Kein Vertrag verlässt das Haus, ohne von dem gewieften Juristen geprüft worden zu sein. Außerdem ist Kichl als Geschäftsführer für die Vermarktung der neuen .tirol-Domain verantwortlich.
Die technische Assistentin des Vorstandes, Nicole Wallnöfer, verbindet Frauenpower und technisches Verständnis in Personalunion. Bei ihr laufen die Drähte bei Fragen zu IT und FacilityManagement zusammen. Ihr jüngstes Projekt: die Sicherheitsstrategie des Hauses. Lisa Berger-Rudisch ist
das Sprachrohr des Unternehmens. Als Leiterin der Kommunikation liegen ihr schnelle, transparente Informationen an die Mitarbeiter, aber auch das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit am Herzen. Auch für ihre Arbeit ist eines fix: „Die Themen werden uns nie ausgehen.“ (TT)
PHH RecHtsanwälte
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Enge Bande Rechtsanwalt Stefan Prochaska ist in Innsbruck geboren, lebt und arbeitet aber seit mehr als 20 Jahren in Wien. Mit seiner Heimat Tirol verbindet ihn noch immer vieles, bis hin zur Tiroler Tageszeitung. Sie sind in Tirol geboren, leben aber schon seit über 20 Jahren in Wien. Aber man sagt ja – einmal Tiroler, immer Tiroler. Was verbindet Sie heute mit Tirol? Prochaska: In erster Linie sind es natürlich meine Familie und Freunde, die mich immer mit Tirol verbinden werden. Aber auch beruflich bin ich Tirol verbunden. Denn im Laufe der Zeit wurden es auch immer mehr Mandanten, die ich in meiner Heimat beraten darf. Was interessiert Sie an Mandanten in Tirol? Prochaska: Die Geschäftsfälle und Angelegenheiten, die Tiroler in Wien haben. Durch unseren Sitz in Wien und meine Tiroler Wurzeln sind wir der optimale Ansprechpartner für unsere Mandanten aus Tirol. Sind Ihre beruflichen Kontakte in Tirol ein Zufall oder bewusst gewollt? Prochaska: Ich glaube nicht an Zufälle. Vielmehr haben uns Menschen gefunden, die genau unser Know-how
Foto: Natascha Unkart
Das Team des Personalmanagements der Tiroler Tageszeitung: Elke Gaulin, Sylvia Moritz-Fischer, Jasmin Stern und Maria Adlgasser. Nicht im Bild: Foto: Böhm Bernadette Dollinger, die derzeit ihre Karenz genießt.
Innsbruck – Im fünften Stock laufen alle Fäden zusammen. Die Vorstände Hermann Petz und Silvia Lieb lenken von hier aus die Geschicke der Moser Holding, die immerhin Nummer drei der Verlagshäuser in Österreich ist. Ihr Team im Vorstandsbereich kann über mangelnde Herausforderungen nicht klagen. Stilvoll und ruhig, diese Stimmung erwartet die Besucher, seien es Verlegerkollegen aus dem Ausland, Geschäftspartner oder Kunden, beim Betreten der Chefetage. Das mag mitunter auch an dem Grundsatz „In der Ruhe liegt die Kraft“ liegen, den Hermann Petz nicht nur in seinem Berufsumfeld zum Prinzip erklärt hat. „Und wir arbeiten daran, das Prinzip stets zu beherzigen“, schmunzelt Anita Zach, seit 25 Jahren stressresistente Assistentin des Vorstandsvorsitzenden. Mit ihren Kolleginnen Gabriele Schimatzek, die höchst umsichtige und kompetente Assistentin von Vorstand Silvia Lieb, und Angelika Madersbacher, der personelle Glücksgriff aus dem Unterland, hat sich im Vorstandsbüro ein Trio zusammengefunden, das für ein herzliches Willkommen sorgt und auch dafür, dass im Haus etwas „weitergeht“. Fixes Mitglied im engsten
Stefan Prochaska, Gründer und Managing Partner der Wiener Kanzlei PHH Rechtsanwälte, eine der führenden Wirtschaftskanzleien Österreichs.
und unsere Rechtsexpertise benötigen. Und die es schätzen, dass ich Tirol nicht nur vom Urlaub kenne. Außerdem freue ich mich, dass ich auch beruflich in meine Heimat komme. Was schätzen Ihre Tiroler Mandanten an Ihrer Rechtsanwaltskanzlei, sodass Sie die Distanz Wien – Tirol auf sich nehmen? Prochaska: Ob ich in Wien
oder Innsbruck sitze, verliert zunehmend an Bedeutung. Dank Internet & Co. können heute Fälle einfacher, rascher und ortsunabhängiger bearbeitet werden. Es geht heute vielmehr darum, wer das beste Know-how, das beste Service, das perfekte Angebot für mich hat. Und da können wir mit PHH in Wien unseren Tiroler Mandanten alles bieten, was sie brauchen: hochqualifizierte Spezialisten in unterschiedlichsten Bereichen, kreative Lösungen und ein gutes Netzwerk. Welche Bedeutung hat für Sie die Tiroler Tageszeitung? Prochaska: Die Tiroler Tageszeitung ist für mich die uneingeschränkte Nummer 1 in Tirol. Uns verbindet noch etwas Besonderes, und zwar, dass wir die Ehre haben, für die Eigentümer, die Moser Holding, arbeiten zu dürfen. Die Tiroler Tageszeitung feiert heuer ihren 70. Geburtstag. Was wünschen Sie der TT zu ihrem Jubiläum? Prochaska: Ich wünsche der Tiroler Tageszeitung, dass sie weiterhin ihre Marktposition hält und verteidigt, weiterhin als Tiroler Leitbetrieb gilt und natürlich alles Gute zum 70er.
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Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Individuelle Beratung macht sich bezahlt Innsbruck, Wien – Vom Fernschreiber über das Faxgerät bis hin zum Computer: Der technische Fortschritt in den vergangenen Jahrzehnten war enorm, erinnern sich Markus Lugger, Chef des Tiroler Verkaufsteams, und Gesamtanzeigenleiter Max Hafele an ihre Anfangszeiten vor 30 bzw. 25 Jahren bei der Tiroler Tageszeitung zurück. Auch vor dem TTVerkauf habe diese Entwicklung nicht Halt gemacht. „Zum einen ist der Online-Verkauf auf tt.com zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein geworden“, betont Max Hafele. Zugleich sei die Beratung vor Ort in Zeiten des World Wide Web wichtiger denn je. „Und auch die Werbeformen haben sich zunehmend an regionale Bedürfnisse angepasst“, fügt Markus Lugger hinzu. Einiges hat sich also verändert, doch eines ist Hafele zufolge bis heute gleich geblieben: „Unsere Verkaufsabteilung, bestehend aus insgesamt 27 Mitarbeitern, sichert den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und gibt – im Rahmen des mit den Blattmachern vereinbarten Konzepts – die täglichen Produktionsbedingungen vor.“ Was einfach klingt, ist näher betrachtet ein komplexer Ar-
Fotos: Thomas Böhm, TT
Die Verkaufsabteilung der Tiroler Tageszeitung bietet maßgeschneiderte Werbeformen für jedes Budget – von der Wortanzeige bis zur Ummantelung – und sichert damit den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.
Ein Teil des Teams des regionalen Verkaufs (l.) unter der Leitung von Markus Lugger (3. v. r.,M.) und das nationale Verkaufsteam (r.) rund um Gesamtanzeigenleiter Max Hafele (2. v. r., stehend). beitsprozess, der mit der täglichen Produktion der Zeitung im Bereich des Umbruchs beginnt: Dieser „erzeugt“ die einzelnen Seiten, platziert Inserate aller Formate auf diesen Leerseiten und errechnet den Gesamtumfang. Die Inserate selbst sind aber nur ein Teil des umfangreichen Verkaufspaketes, mit dem
die Tiroler Tageszeitung am Markt erfolgreich ist. „Wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Werbeformen für jedes Budget“, erklärt Markus Lugger. „Von der klassischen Wortanzeige über Online-Advertorials, Sonderseiten und Sonderbeilagen bis hin zur Ummantelung haben wir für jeden Kunden die passende
Lösung. Und wenn es das gewünschte Produkt noch nicht geben sollte, dann lassen wir uns etwas einfallen, damit der Kunde zufrieden ist.“ Generell sei die Arbeit des Verkaufsteams eine beratende Tätigkeit, wobei die Stärke auf einem „gelebten, freundschaftlichen Naheverhältnis zum Kunden“ liege. Ent-
sprechend dem regionalen Schwerpunkt kümmert sich ein Großteil des Teams, genau genommen 13 Verkäufer, um die Tiroler Kunden. Sechs Mitarbeiter sind unter Leitung von Max Hafele im nationalen Verkauf tätig und sorgen von Wien aus dafür, dass die Tiroler Tageszeitung auch überregional vertreten ist.
Unterstützt wird das Team von zwei Mitarbeitern der Verkaufsförderung, die helfen, neue Produkte bzw. Themen zu entwerfen und marktgerecht anzubieten – ein wichtiges Standbein, damit die Tiroler Tageszeitung auch in den nächsten Jahrzehnten erfolgreich bestehen und sich weiter entwickeln kann.
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Auf der Plattenstraße in die Druckerei Die Verbindung von einem Ort zum anderen ist zumeist eine Straße. In der Zeitungsproduktion ist das nicht anders: Auf dem Weg von der Redaktion in die Druckerei passieren die Daten die Plattenstraße. Innsbruck – Seit der Übersiedlung ins PEMA-Gebäude wird die TT nicht mehr direkt im Haus, sondern 1,5 km entfernt gedruckt: am Standort Ing.-Etzel-Straße 30. Die Reise dorthin treten die Daten per Knopfdruck an. „Plate“ lautet der Befehl, wenn die Seiten Redaktion und Umbruch Richtung Druckerei verlassen. Damit die Artikel, Fotos, Anzeigen usw. auf Papier gebracht werden können, müssen sie druckbar gemacht werden. „CPT – Computer to Plate“ ist die Bezeichnung für das Prozedere, das in der so genannten Plattenstraße abläuft. Hier werden die digitalen Daten angenommen, nach dem CMYK-Modell in vier Farben (cyan, magenta, yellow, black) aufgeschlüsselt und separat auf Druckplatten belichtet. Josef Schuster, Leiter der Abteilung Druckvorstufe, ist seit mehr als 40 Jahren im Haus und quasi der personifizierte „Plate-Master“ – eine Bezeichung, die eigentlich die dafür verwendete Maschine trägt. Sie wird mit Aluminiumplatten mit lichtempfindlicher Photopolymerbeschichtung bestückt, auf die dann die Buchstaben und Fotos mit einem Laser eingebrannt werden. Nach Härtung bei 120 Grad Celsius und einem Entwicklerbad, in dem der Farbüberschuss abgelaugt wird, bekommt jede Platte ein Oberflächenfinish aus flüssigem Gummi. Dieser schützt die Platte bei der Weiterverarbeitung. Abhängig von der Auslastung der Druckerei verlassen täglich zwischen 250 und 1700 Platten die Plattenstraße Richtung Druckturm. Zumeist in einem Transportwagen, wenn es besonders schnell gehen muss – etwa bei einer Mutation nach erfolgtem Andruck – auch auf zwei Beinen unter dem Arm eines Mitarbeiters der Plattenstraße. Die Umwandlung der Daten in Druckplatten erfordert Gewissenhaftigkeit im Umgang mit den eingesetzten Maschinen und Materialien sowie großen Einsatz der damit befassten Mitarbeiter. Ein Routinecheck der Geräte und das Vermessen der Chemie stehen daher am Beginn jedes Arbeitstages. Nur so können ein möglichst reibungsloser Arbeitsablauf zu Stoßzeiten und beste Produktqualität gewährleistet werden. „Reklamationen, die auf Fehler in der Druckvorstufe zurückzuführen sind, gibt es nahezu keine“, ist Josef Schuster sichtlich stolz und ergänzt: „Gerhard Heinzle, Wolfgang Preisinger und Peter Siegler leisten hier gewissenhafte Arbeit.“ (TT)
Fakten zur Plattenstraße Auftragspalette: Neben der TT und ihren Sonderprodukten sowie Produkten der Target Group werden auch Daten von Fremdprodukten übernommen und für den Druck vorbereitet. Dazu gehören AK Tirol, Bauernzeitung, Horizonte, Tiroler Landeszeitung, Tiroler Sonntag, Tiroler Wirtschaft, 20er, Zeitungen für Firmeneröffnungen, Inseratenbeilagen u. v. m. Plattenverbrauch: Ca. 40.000 m2 (rund 275.000 Stück) recyclebare Aluminiumdruckplatten werden in der Druckvorstufe pro Jahr belichtet.
Im Satz wird die Idee zum Zeitungsinserat Innsbruck – Immer wenn ein Kunde eine Anzeige schalten möchte, sie aber nicht druckfertig beistellt, sind die Erfahrung und Kompetenz der TT-Anzeigengestalter gefordert. Das versierte Team um Christan Aichhorn garantiert, dass eine Werbeidee grafisch zur Zufriedenheit der Kunden für Zeitungspapier optimiert Form(at) annimmt. Dazu braucht es ein großes Maß an Kreativität und fundiertes druckspezifisches Wissen. Beate Murauer, Artur Mauler, Helmut Sailer und Viktor Strauß gestalten am PC Formatanzeigen nach Kunden- und Werbeberater-Vorgaben und verwalten darüber hinaus auch angelieferte Inserate. Dass die TT-Formatanzeigen – dazu zählen auch die Traueranzeigen – nicht nur optisch ansprechend, sondern auch fehlerfrei erscheinen, darauf achten die wachsamen und strengen Augen der Anzeigenkorrektoren Dr. Maria Widner und Erich Reicher.
Unter dem Begriff Druckvorstufe sind verschiedene Arbeitsschritte zusammengefasst – Anzeigengestaltung, Korrektorat, Plattenherstellung und Druckplanung. Das Team von links: Christian Aichhorn, Viktor Strauss, Josef Schuster (Abteilungsleiter), Erwin Reicher, Artur Mauler, Werner Gruber, Stefanie Haas, Gerhard Heinzle, Marion Gatt, Peter Foto: Hammerle Siegler, Beate Murauer und Wolfgang Preisinger. Nicht im Bild: Dr. Maria Widner (Korrektorat), Helmut Sailer (Anzeigengestaltung).
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„Bei der TT“ wird nicht nur die TT gedruckt Innsbruck – „In den 70 Jahren, seit es die TT gibt, sind wir an keinem geplanten Erscheinungstag nicht erschienen und bis auf zwei Ausnahmen haben wir immer selbst gedruckt“, weiß Alexander Ströhle, Geschäftsführer jener Druckerei, in der nicht nur die Tiroler Tageszeitung, ihre Sonderprodukte und weitere Produkte der Moser Holding Papiergestalt annehmen. Ein Lokalaugenschein in der Druckerei macht deutlich, was sich der Zeitungsleser beim geruhsamen Frühstück kaum vorstellen kann: dass seine TT wenige Stunden zuvor unter ohrenbetäubendem Lärm in rasanter Geschwindigkeit entstanden ist.
In der Druckhalle herrscht rund um die Uhr rege Betriebsamkeit. In drei Schichten wird alles produziert, was im Zeitungsdruck erscheinen soll. Gedruckt wird von Montag bis Sonntag, in unterschiedlicher Auslastung. Auch wenn nicht das Papier für die TT-Tagesproduktion (nach Andruckzeit und Lokalausgabe unterschiedlich und in der Regel zwischen 21.15 und 23 Uhr) mit etwa 10 Metern pro Sekunde an einem vorbeiflitzt, ist der gewaltige Druckturm gut ausgelastet: Tagsüber werden die TT-Sonderprodukte (Eigenbeilagen, Magazine) und regelmäßig mehr als 20 Fremdaufträge abgearbeitet. (TT)
Das Team rund um Geschäftsführer Alexander Ströhle (vorne, ganz r.) sorgt dafür, dass täglich zwischen 14 und 45 Tonnen Zeitungspapier passgenau bedruckt und fachgerecht beschnitten die Druckerei Richtung Versand verlassen. Vorne, von links: Ewald Rofner, Thomas Pfurtscheller, Michael Glatzl, Daniel Marent, Ralf Vonmetz, Thomas Wanek, Wolfgang Sprenger, Gerd Vonmetz, Daniel Aumayr, Walter Rottensteiner; hinten, von links: Christian Foto: Böhm Oberhofer, Alexander Ertl, Stephan Mattausch, Erwin Huber, Ewald Prantl, Christian Volderauer, Peter Gostner und Erwin Hilber.
Interessantes zum TT-Druck Papierverbrauch: Die Tiroler Tageszeitung und ihre Sonderprodukte, auch die TT-Magazine, werden zu 100 % auf Recyclingpapier gedruckt. Pro Jahr werden etwa 10.000 Tonnen Papier dafür gebraucht. Zirka 800 Rollen Zeitungspapier zu je ca. 1,2 Tonnen sind ständig bevorratet. Für eine TT-Samstagsausgabe samt Beilagen werden etwa 35 Rollen Papier bedruckt. Farbverbrauch: Die TT wird durchgängig in vier Farben produziert. Pro Jahr fallen dafür insgesamt 156 Tonnen Druckfarbe an.
Im Versand werden ins druckfrische Hauptblatt vollautomatisiert Sonderbeilagen und Prospekte eingelegt bzw. Tip-on-Karten und Memo-Sticks aufgeklebt. Danach wird die ordnungsgemäße Zustellung vorbereitet. Die Versand-Mitarbeiter v. l.: Salem Elsayed, Martin Gassler, Markus Lechner, Barbara Spiss, Peter Dejakum, Günther Gassler, Markus Mader, Heidi Siller, Michael Vanacker und Patrick Glantschnig. Foto: Rottensteiner
Der Versand macht die TT komplett Innsbruck – Nur etwa 4 Sekunden braucht eine aktuelle TT von der Papierrolle bis zum druckfrischen In-die-Hand-Nehmen. So richtig komplett wird die Ausgabe dann allerdings erst im Versand. Vorproduzierte und/oder angelieferte Beilagen und Prospekte, hauseigene wie fremde, werden hier ins Hauptblatt eingelegt. Bis zu 35.000 Zeitungen pro Stunde können so vollautomatisiert für die Auslieferung vorbereitet werden. Zirka 160 Mio. Beilagen pro Jahr, davon etwa 91 Mio. TT-eigene, und bis zu 9 Beilagen pro Ausgabe, auf der Titelseite aufgeklebte Tip-on-Karten und Memo-Sticks verleihen der TT jeden Tag eine andere Informationsdimension – und ein anderes Gewicht. Damit die Tiroler Tageszeitung im Anschluss ihre Reise zu den Leserinnen und Lesern im ganzen Land antreten kann, muss sie paketiert und beschriftet für die Zustellung abholbereit gemacht werden. – Gute FahrTT! (TT)
40 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Jeden Tag einmal Paris – Dakar Es ist noch mitten in der Nacht. Vielleicht schüttet es in Strömen oder eine dicke Schneeschicht bedeckt den Asphalt von Tirols Straßen. Während sich die meisten Menschen in ihre warmen Decken hüllen und im Schlaf Erholung für den nächsten Tag finden, machen sich mehr als 1000 Leute bei allen Witterungsverhältnissen auf den Weg, um sich ihre Ausgaben der Tiroler Tageszeitung bei einem vereinbarten Treffpunkt abzuholen und sie direkt zu den knapp 80.000 Abonnenten zu bringen. Egal ob die Leser von Tirols Leitmedium im Ballungsraum der Stadt wohnen oder abgelegen und hoch oben auf dem Berg – den Zustellern der Tiroler Tageszeitung ist fast kein Weg zu weit oder zu beschwerlich. Im Jahr finden so 43 Millionen Zeitungen ihren Weg vor die Türen der treuen Leser – unter der Woche bis spätes-
tens sechs Uhr und an Sonnund Feiertagen bis spätestens sieben Uhr morgens. Die Zusteller legen dafür jede Nacht mehr als 10.000 Kilometer zurück. Die Nachtfahrer müssen dafür die Strecke der berühmten Rallye von Paris nach Dakar bewältigen. Und das täglich! Gebündelt ist diese geballte Zustellkraft in der Tirol Logistik, einem Unternehmen, an dem die Moser Holding, das Mutterunternehmen der Tiroler Tageszeitung, zu 50 Prozent beteiligt ist. Geleitet wird die Tirol Logistik von Gerhard Fröhlich und Gerhard Gerzsabek. Ihnen zur Seite stehen Kurt Egger und Martin Landauer mit ihren Mitarbeitern, die nicht nur organisatorische Aufgaben zu erfüllen haben, sondern bei Ausfällen auch selbst dafür sorgen, dass wirklich jeder Leser seine Zeitung jeden Tag spätestens beim Frühstück in den Händen halten kann.
Das Vertriebsteam Johann Wegscheider, Christoph Ainetter, Caroline Gratz, Gerhard Fröhlich, Michaela Buchensteiner und Manfred Buemberger (v. l.). Foto: Böhm
Drehscheibe für die Produktion Um täglich eine Zeitung herauszubringen, braucht es viele Hände und Köpfe, die perfekt eingespielt und aufeinander abgestimmt ihre Arbeit verrichten müssen. Verschiedene Abteilungen mit unterschiedlichen Aufgabengebieten, angefangen bei der Redaktion über den Druck bis zum Versand, müssen dazu koordiniert werden. Eine Drehscheibe dafür ist die Abteilung Vertrieb/Backoffice. „Wir sorgen dafür, dass der Leser zu seinen Produkten bzw. zu seiner Zeitung kommt“, betont Caroline Gratz. Die rechte Hand von Abteilungsleiter Gerhard Fröhlich und ihr Team haben deshalb ein breit gefächertes Aufgabenspektrum, das in der täglichen Bestimmung der Auflage für den nächsten Tag die unmittelbarsten Auswirkungen auf die Zeitung findet. Jeden Tag um zirka 15 Uhr werden dazu unter anderem die Daten der Abonnentenverwaltung, die Anfragen des Einzel- und Großhandels (Trafiken, Tankstellen, Supermärkte, Aufsteller etc.) und interner sowie externer Beilagen abgefragt und ein so genannter Auflagebogen erstellt. Anhand dieses Bogens wird schließlich die Druckauflage für den nächsten Tag erstellt. Auch für die Entwicklung neuer Aboprodukte, wie bspw. dem „Print-OnlineMix“-Abo, zeichnet das Backoffice verantwortlich. Ein wichtiger Bereich ist die Abonenntenpflege, wofür sich die Mitarbeiter der Abteilung oft in Zusammenarbeit mit dem Marketing Gewinnspiele und Verlosungen einfallen lassen, wie vor einigen Tagen die Verlosung eines Seat Leon. Integriert im Bereich Vertrieb/Backoffice ist auch die Poststelle der Tiroler Tageszeitung. Täglich laufen etwa eine halbe Tonne an Briefen, Zeitungen und anderen Poststücken über ihre Tische. Die hohe Qualität ihrer Dienstleistungen wurde von der Post AG mit Gold, der höchsten Auszeichnung, zertifiziert.
43 Millionen Zeitungen werden jedes Jahr von Kurt Egger (rechts) und Martin Landauer (6. von links) und ihren Teams zum Leser gebracht. Dazu benöFoto: Böhm tigt es eine ausgeklügelte Logistik und mehr als 1000 Zusteller, die jede Nacht auf den Straßen Tirols unterwegs sind.
ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG
Wachstum und Erfolg in Österreich langfristig sichern Die B&C Privatstiftung setzt sich seit 15 Jahren nachhaltig für den Industriestandort Österreich ein. Die Industrie ist das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft: Die heimische Industrie hat mehr als 59 % Anteil an der nationalen Wertschöpfung, ist mit einem Warenexport im Wert von jährlich 10.000 Euro pro Einwohner ein zentraler Wirtschaftsfaktor, bietet Potenzial zu international wettbewerbsfähiger Forschung, sichert mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze und sorgt so für Wohlstand und soziale Sicherheit.
Verlässlicher Partner für Österreichs Unternehmer Für ihren Fortbestand und zukünftiges Wachstum brauchen die österreichischen Industrieunternehmen ver-
lässliche Partner wie die B&C Privatstiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 von der Bank Austria und der Creditanstalt setzt sich die B&C Privatstiftung für die Förderung des österreichischen Unternehmertums ein. Sie ist ein verlässlicher Kernaktionär, der österreichischen Unternehmen stabile Eigentumsverhältnisse bietet und langfristige Planung ermöglicht. Die B&C agiert heute wirtschaftlich eigenständig und ist auch von staatlichen Einrichtungen vollkommen unabhängig. Zentrales Anliegen der B&C Privatstiftung ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie zu steigern,
Die B&C Privatstiftung ist als Kernaktionärin ein verlässlicher Partner für Grafik: B&C wichtige heimische Industrieunternehmen.
Forschung und Entwicklung zu unterstützen und die Unternehmenszentralen ihrer Kernbeteiligungen am Standort Österreich zu halten.
Kernbeteiligungen stärken Wirtschaftsstandort Die B&C Privatstiftung fördert das österreichische Unternehmertum und hält Kernbeteiligungen an der Lenzing AG (Umsatz 2014, 1864 Mio. Euro), einem weltweit führenden Hersteller hochwertiger, industriell hergestellter Zellulosefasern mit Sitz in Lenzing/Oberösterreich, der Semperit AG Holding (Umsatz 2014, 930 Mio. Euro), einem international führenden, österreichischen Traditionsunternehmen im Bereich Kautschuk- und Kunststoffverarbeitung mit Sitz in Wien, sowie der AMAG Austria Metall AG (Umsatz 2014, 823 Mio. Euro), einem höchst erfolgreichen Aluminiumkonzern mit Sitz in Ranshofen/ Oberösterreich. Darüber hinaus bestehen Minderheitsbeteiligungen an wichtigen österreichischen Unternehmen. „Mit Freude sehen wir, wie 15 Jahre nach der Gründung der B&C Privatstiftung das damals gewählte Konzept seine Kraft immer weiter entfaltet
Die B&C-Kernbeteiligungen als bedeutende Arbeitgeber – Beschäftigte 2013 (im Jahresdurchschnitt)*.
und mit der Umsetzung des Stiftungszwecks – nämlich der Förderung des österreichischen Unternehmertums – positive Beiträge zur österreichischen Volkswirtschaft geleistet werden. Dabei bleiben wir unserer Strategie treu und werden die Entwicklung unserer Kernbeteiligungen auch weiterhin umsichtig, vorausschauend und langfristig unterstützen“, so Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung. „Wir sind bereit, zukünftig weitere Beteiligungen zu erwerben und sehen uns als Partner für österreichische Industrieunternehmen, die einen starken Kernaktionär
für ihr weiteres Wachstum suchen.“ Die Industrieholding der B&C Privatstiftung ist heute eine der größten und leistungsfähigsten Industriebeteiligungsgesellschaften Österreichs. Ihre Mitarbeiter und Experten bringen weit gefächertes Fachwissen ein und unterstützen die Kernbeteiligungen und deren Auftritt am Kapitalmarkt.
Grafik: B&C
Die B&C entsendet erfahrene Experten in den Aufsichtsoder Beirat der Unternehmen, die das Management sowohl bei der Strategieentwicklung als auch beim „qualifizierten Kurshalten“ in herausfordernden Zeiten auf heimischen und globalen Märkten unterstützen. WEITERE INFOS IM INTERNET www.bcprivatstiftung.at
Houskapreis der B&C Privatstiftung – Tiroler Universitäten legen Grundstein für Österreichs Zukunftsfähigkeit Ohne Wissenschaft keine Innovation: Erfolgreiche Wirtschaftsstandorte zeichnen sich durch international wettbewerbsfähige Forschung und eine starke Vernetzung zwischen Wissenschaft und Unternehmen aus.
wichtig die „Science Translation“, die Umsetzung von exzellenten wissenschaftlichen Forschungsprojekten in marktreife Produkte, für die heimische Wirtschaft ist.“
Auch in Österreich bildet Spitzenforschung die Grundlage für die Entwicklung neuer Technologien und ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor, der Wohlstand und Arbeitsplätze sichert.
In den letzten zehn Jahren wurden rund 300 Forschungsprojekte für den Houskapreis eingereicht und fast 2,6 Millionen Euro Fördergelder durch die B&C Privatstiftung vergeben. Viele der mit dem Houskapreis ausgezeichneten Forschungsprojekte entwickelten sich zu wirtschaftlich international sehr erfolgreichen Produkten. „Innovative und wegweisende Forschungsergebnisse sind essenziell für die Zukunft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen. Die für den Houskapreis nominierten Forschungsprojekte zeichnen sich jedes Jahr durch einen hohen Innovationsgrad, beispielhafte Kooperationen zwischen Universitäten und Unternehmen sowie ein enormes Marktpotenzial aus“, so Wolfgang Hofer, Stiftungsvorstand der B&C Privatstiftung. „Wenn wir die hiesige Forschung fördern, machen wir damit auch den Wirtschaftsstandort Österreich zukunftsfähig.“
Größter privater Förderungspreis Österreichs Seit 2005 vergibt die B&C Privatstiftung den Houskapreis. Mit einer Dotierung von insgesamt 300.000 Euro
Bereits 2,6 Millionen Euro Fördergeld vergeben
Houskapreis 2012 für die Medizinische Universität Innsbruck (v. r.): Erich Hampel (Vorstandsvorsitzender B&C Privatstiftung), Erich Gnaiger (Medizinische Universität Innsbruck), Georg Bauthen (Stiftungsvorstand B&C Privatstiftung), Wolfgang Hofer (Stiftungsvorstand B&C Privatstiftung), Team Foto: B&C Privatstiftung der Medizinischen Universität Innsbruck.
Houskapreis 2013 für die Universität Innsbruck (v. l.): Georg Bauthen, (Stiftungsvorstand B&C Privatstiftung), Lukas Märk (CEO Ionicon Analytik), Armin Hansel (in der Mitte mit Preis) und sein Team der Uni Innsbruck, Wolfgang Hofer (2. v. r., Stiftungsvorstand B&C Privatstiftung) und Erich Hampel (r., Vorstandsvorsitzender B&C Privatstiftung). Foto: B&C Privatstiftung/Stefanie Starz
ist der Houskapreis der größte private Forschungsförderungspreis Österreichs. Jedes Jahr zeichnet die B&C
ler Universitäten leisten mit ihrer Forschung einen wichtigen Beitrag für die Innovationskraft Österreichs: Die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck wurden mehrfach nominiert und zählten schon einige Male zu den Gewinnern. „Der Houskapreis war für das gesamte Team ein besonderes Ereignis und hat gezeigt, dass wir mit unserer Forschung auch in Österreich wahrgenommen werden. Die Verleihung ist eine einzigartige Möglichkeit, kreative und innovative Persönlichkeiten der österreichischen Forscherszene zu vernetzen, wofür in Österreich durchaus Bedarf gegeben ist“, so Prof. Erich Gnaiger von der Medizinischen Universität Innsbruck, dessen Projekt „MitoCom“ im Jahr 2012 mit dem Hous-
die innovativsten heimischen Forschungsprojekte aus und fördert damit Forschung auf Spitzenniveau. Auch Tiro-
Spitzenforschung aus Tirol – die Preisträger des Houskapreises der B&C 2013 1. Platz Houskapreis (120.000 Euro) Universität Innsbruck, Prof. Armin Hansel 2012 1. Platz Houskapreis (120.000 Euro) Medizinische Universität Innsbruck, Prof. Erich Gnaiger 3. Platz Houskapreis (40.000 Euro) Universität Innsbruck, Prof. Clemens Zierhofer Der Houskapreis der B&C Privatstiftung ist der größte private Forschungsförderungspreis Österreichs.
2007 1. Platz Houskapreis (100.000 Euro) Universität Innsbruck, Prof. Andreas Bernkop-Schnürch 3. Platz Houskapreis (30.000 Euro) Medizinische Universität Innsbruck, Prof. Hannes Strasser
kapreis ausgezeichnet wurde. Mit seiner Entwicklung brachte er neues „Licht in die Kraftwerke der Zellen“ und erweiterte die hochauflösende Messung der Zellatmung mit optischen Methoden. Auch Prof. Armin Hansel und sein Team überzeugten die Fachjury: Mit ihrem innovativen Messverfahren für flüchtige organische Verbindungen, die unser Klima beeinflussen können, wurden sie 2013 mit dem ersten Preis honoriert. „Der Houskapreis steht für mich für viele kreative Ideen von begeisterten Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, die neben exzellenter Grundlagenforschung auch den Anstoß zur erfolgreichen wirtschaftlichen Umsetzung geben“, betont Hansel. „Der Houskapreis unterstreicht dabei, wie
WEITERE INFOS IM INTERNET www.houskapreis.at
42 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Drei Teams und ein großes Ziel Technische IT, kaufmännische IT und APA-IT: drei Teams, die gemeinsam dafür sorgen, dass die anderen Abteilungen ihre Arbeit machen können.
„Wenn man nichts von uns hört und sieht, dann haben wir alles richtig gemacht!“ Mitten im Gebäude der Moser Holding untergebracht, stehen die wichtigsten Server der Tiroler Tageszeitung. Speziell geschützt und abgesichert würden sie Hochwasser und andere Naturkatastrophen schadlos überstehen. Sie sind das technische Herzstück der digitalen Kommunikation in der Tiroler Tageszeitung. Kein Wunder, denn auf den Speichern dieser Server liegen von der Zeitung von morgen über die TT-Webseite bis hin zur Druckvorstufe alle wichtigen Daten
des größten heimischen Medienunternehmens. Für die IT-Spezialisten Simon Zaminer, Georg Blamauer, Michael Schuster, Alexander Flörl, Maximilian Eger, Gerald Jenewein, Michael Plonka, Peter Erbeznik, Johannes Gritsch und Michael Langer (von links) eine Herausforderung, der sie sich rund um die Uhr stellen müssen. Und die sie immer dann am besten bewältigt haben, „wenn man nichts von uns hört oder sieht. Denn dann haben wir alles richtig gemacht.“ Foto: Rottensteiner
Alles, was mit Zahlen zu tun hat, wird von der kaufmännischen IT abgewickelt. Die APAIT kümmert sich vor allem um die Infrastruktur wie Personal Computer und Ähnliches. Die so genannte Technische IT ist für die Überwachung aller Systeme, Webseiten, Telefonie, Druckvorstufe und die wichtigen Server (gemeinsam mit der APA-IT) zuständig. „Ohne IT funktioniert gar nichts mehr. Deshalb muss bei uns alles besonders reibungslos ablaufen, 24 Stunden und sieben Tage in der Woche. Das ist die große Herausforderung für uns“, sagt Teamleiter Michael Schuster. „Bei einer Tageszeitung wie der TT gibt es keinen Stillstand, es wird rund um die Uhr gearbeitet“, betont Schuster. Wenn die Redaktion schläft, laufen die
Druckmaschinen auf Hochtouren und im Versand geht die Arbeit richtig los, damit schon frühmorgens die Zeitungen beim Leser sind. Für die IT-Spezialisten bedeutet das auch, jederzeit in Bereitschaft zu sein, aber noch viel mehr, ein System in Betrieb zu halten, das keinesfalls ausfallen darf. „Auch bei größten technischen Problemen ist das ausgefallene System schlimmstenfalls in wenigen Minuten wieder verfügbar“, erklärt Schuster. Deshalb sind die wichtigen Systeme doppelt ausgelegt, um eine höhere Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Die Server sind sogar in mehreren Rechenzentren verteilt und mit Notstromaggregaten und Batterien auch vor Stromausfällen geschützt.
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Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Eine Million Anrufe pro Jahr Sogar in der Meinungsforschung ist das Telefonmarketing tätig.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams des Telefonmarketings.
Foto: Böhm
Innsbruck – Seit Jahrzehnten gibt es das Telefonteam bei der Tiroler Tageszeitung. „Das Team des Telefonmarketings wurde konti nuierlich ausgebaut, da viele neue Aufgaben dazugekommen sind“, erzählt dessen Leiterin Brigitte Walcher. Montag bis Freitag, zwischen 8 und 19.30 Uhr, glühen dort die Lei tungen. Die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben rund eine Million Kundenkontakte pro Jahr. Bei seiner Arbeit an den Telefon apparaten legt das Team von Walcher größten Wert auf Kunden orientierung und Kundenservice. „Das ist für jeden von uns selbst verständlich“, unterstreicht die Abteilungsleiterin. Aber auch auf dem Gebiet der Meinungsfor schung ist das Team aktiv. „Nicht nur für die TT wird telefoniert, wir realisieren auch Aufträge von an deren großen Tiroler Unterneh men“, sagt Walcher. (TT)
Die drei Damen vom Controlling (v. l.): Eva-Maria Foto: Böhm Stöckl, Edith Hofer und Angela Gruber.
Zahlenmenschen mit viel Geduld und großem Herz Innsbruck – „Manche versetzt ein Anruf des Controllings in Angst und Schrecken. Doch wir tun ja niemandem etwas“, schmunzelt die Leiterin des Controllings Edith Hofer. Der negative Ruf des Controllings beruhe auf einem Missverständnis, klärt Hofer auf: Controlling ist ein deutsches „Kunstwort“ – im Englischen existiert es nicht. Der größte Irrglaube ist, dass es von „kontrollieren“ kommt, aber es stammt von „to control“, was für „steuern, regeln“ steht. Eine der Hauptaufgaben der Abteilung ist das Berichtswesen für Vorstand und Abteilungen. Zahlen, Daten und Fakten werden aus unterschiedlichsten Kanälen zusammengeführt und in Berichten aufbereitet. „Aufgrund unserer Auswertungen, Statistiken und Zahlen werden Entscheidungen getroffen“, schildert Hofer. Das Zahlenmaterial müsse so aufbereitet werden, dass für den Empfänger klar ersichtlich ist, was zu tun ist. Und hier kommt die menschliche Komponente ins Spiel, sagt Hofer: „Wir dürfen nicht nur Zahlenmenschen sein, sondern müssen auf die unterschiedlichsten Charaktere eingehen und dementsprechend unsere Berichte präsentieren.“ Von Februar bis Mai haben die drei Damen des Controllings besonders viel zu tun: Das Budget wird erstellt. „Dabei müssen die Vorgaben und Prämissen des Vorstandes und der einzelnen Geschäftsführer in Einklang gebracht werden“, erzählt Hofer. Ob das Budget eingehalten wird, zeigt eine monatliche Analyse, in der die Ist-Werte, den geplanten Zahlen sowie den Vorjahreszahlen gegenübergestellt werden. (TT)
Die Buchhaltung bündelt die Finanzkennzahlen der Tiroler Tageszeitung Innsbruck – Eine zentrale Stellung im kaufmännischen Bereich der Tiroler Tageszeitung nimmt die Buchhaltung ein. Sie ist verantwortlich für die Finanz- und Kundenbuchhaltung und die Anzeigenadministration. Hier werden sämtliche Geschäftsvorfälle des Konzerns Moser Holding erfasst sowie der Jahres- und Konzernabschluss erstellt. Weiters wird das Forderungsmanagement für Anzeigenkunden und Abonnenten abgewickelt sowie die Verrechnung der Inserate kontrolliert. Mit dem Leiter der Abteilung Ferdinand Hölzler arbeiten insgesamt 12 Mitarbeiter in der Buchhaltung, sie nehmen auch die Aufgaben des Rechnungswesens des Magazin- und Online-Bereichs der Moser Holding wahr und betreuen natürlich auch die Druckereien des Medienkonzerns. (TT)
Das 12-köpfige Team der Buchhaltung der Tiroler Foto: Rottensteiner Tageszeitung.
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Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Anlaufstelle für viele Belange Die Abteilung „Abo- und Verkaufsservice“ ist gleichermaßen für Leser und Kunden da – persönlich, telefonisch, via E-Mail und online. Innsbruck – „Jeder Anruf, der hereinkommt, landet bei uns, und auch alle Anzeigen werden von meinem Team aufgenommen“, berichtet Dominik Croce, Leiter der Abteilung „Abo- und Verkaufsservice“. Dazu gehört auch, dass die Mitarbeiterinnen alle Besucher der TT im großen Foyer in der Brunecker Straße persönlich willkommen heißen. Denn natürlich können Wünsche bezüglich eines TT-Abos sowie Format- und Kleinanzeigen im Kundencenter direkt vor Ort mit den Damen und Herren besprochen werden. Wer es nicht in das TT-Foyer schafft, hat früher oder später einen der Mitarbeiter am Ohr, um die Anzeige telefonisch aufzugeben. Natürlich kann dies auch über die elektronische Post, also mittels einer E-Mail erfolgen, sowie online über tt.com. „Wir beraten aber auch gern Interessierte, die ein Abo verschenken möchten“, sagt Croce. Ein anderes Thema ist gerade jetzt in der Urlaubszeit aktuell: ein Nachsendeauftrag der TT, um auch in den Ferien up to date zu sein. Auch dafür steht das Abo- und Verkaufsservice bereit. Ein Service der ganz anderen Art ist der Verkauf von Tickets für kulturelle Ereignisse. Konzerte, Shows,
Kabaretts und vieles mehr können über die Ö-Ticket-Vorverkaufsstelle im Foyer erworben werden. Das breite Aufgabengebiet wird noch durch ein weiteres Feld erweitert. „Die Online-Administration der hauseigenen Webseiten (tt.com, jobs.tt.com, immo. tt.com, etc.) sowie ein eigenes Verkaufsteam für die OnlinePlattformen wie shop.tirol oder meins.at, finden ebenfalls im Abo- und Verkaufsservice Platz. Ein extra bereitgestelltes vierköpfiges Verkaufsteam ist gerne für all Ihre Fragen rund um die neuen Plattformen da.“
Wichtige Nummern Moser Holding Vermittlung: 050403
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Aboservice: 050403-1500 TT-Club: 050403-1800 TT-Digital: 050403-1500 Wortanzeigen (Anzeigen im Fließtext, Herzlichkeiten): 0504031540 Anzeigen: (Formatanzeigen, Todesanzeigen etc.): 050403-1543 Shop.tirol: 050403-5176
Immer für Sie da – das Team des Abo- und Verkaufsservice: 1 Dominik Croce, 2 Naomi Huber, 3 Barbara Gietl, 4 Susanne Schöpf, 5 Sandra Vogrin, 6 Simone Simonsberger, 7 Bettina Hell, 8 Angelika Wachter, 9 Gabriele Polzinger, 10 Stephanie Liner, 11 Thomas Sauerwein, 12 Claudia Landauer, 13 Bettina Wach, 14 Marion Bertelsen-Fuchs, 15 Nicole Krir, 16 Michaela Hirtreiter, 17 Elisabeth Markt, 18 Alan Bingham, 19 Markus Ritter, 20 Valerie Waldenberger, 21 Isabella Kramer, 22 Daniela Wolf, 23 Andrea Molitor, 24 Viktoria Pöschl, 25 Romana Prochatschek. Nicht am Foto: Gertraud SchögFoto: Böhm gl, Elisabeth Holzknecht, Sylvia Müllner, Ingrid Wildauer, Birgit Premm und Michaela Piminger.
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WERBUNG
Zur Sache
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er Verein Sicheres Tirol ist seit seiner Gründung im Jahr 1999 eine unverzichtbare Institution zur Bewusstseinsbildung und zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebensbereichen. Insbesondere die Sicherheit der Kinder liegt ihm am Herzen. Mit den kleinen Ratgebern in Buchform und verschiedenen Aktionen schafft es der Verein Sicheres Tirol immer wieder, den Jüngsten auf spannende und unterhaltsame Weise wichtige Sicherheitstipps mitzugeben. Dabei steht immer auch eine gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Vordergrund, ganz nach dem
Motto „gemeinsam sind wir stark“. Ich bedanke mich bei Vereinspräsident Rudi Warzilek und der Stellvertreterin Sieglinde Schneider und ihrem Team herzlich für den ehrenamtlichen Einsatz im Dienste der Sicherheit.
Foto: Aichner
Der Verein Sicheres Tirol ist eine unverzichtbare Institution.
Um den Inline-Skate-Führerschein zu erlangen, müssen die Kinder ihre Geschicklichkeit auf Inline-Skates beweisen. Die kostenlosen Kurse werden im ganzen Land seit dem Jahr 1999 organisiert.
Sicher Skaten mit dem Verein Sicheres Tirol
Günther Platter Landeshauptmann
Mit einem Inline-Skate-Kurs wird die Verletzungsgefahr beim Inline-Skaten reduziert. Bei dem kostenlosen Kurs lernen die Kinder geschickt zu skaten.
Bei dem Inline-Skate-Kurs lernen die Kinder, sich auch in einem Parcours sicher auf den Skates zu bewegen.
Der Verein Sicheres Tirol Der Verein Sicheres Tirol wurde am 3. Mai 1999 von Präsident Rudi Warzilek und Vizepräsidentin Sieglinde Schneider gemeinsam mit engagierten Personen gegründet. „Der ehrenamtliche Einsatz für unsere Gesellschaft ist ein ganz wichtiger Faktor“, erklärt Rudi Warzilek. Der Verein ist eine wichtige Institution zur Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von Unfällen in allen Lebensbereichen. Der Verein Sicheres Tirol will nicht nur Unfälle
Jedes Jahr verletzen sich viele Kinder beim Inline-Skaten. Daher organisiert der Verein Sicheres Tirol seit 1999 landesweite Inline-Skater-Kurse. Die Kurse werden von qualifizierten Trainern geleitet. Zahlreiche Tiroler Volksschulen beteiligten sich an dieser Aktion. Es freut uns, dass seit dem Jahr 1999 bereits ca. 29.000 Kinder geschult werden konnten, erklärt Vizepräsidentin Sieglinde Schneider. In 60-minütigen Unterrichtseinheiten vermitteln zwei
qualifizierte Trainer der Inline-Skating-Schule KidVenture von Herbert Nitzlnader Grundkenntnisse in den Bereichen Ausrüstung, Fahrtechnik, Sicherheitsregeln sowie Straßenverkehrsordnung. Auch auf das Tragen einer Kindersicherheitsweste (erhältlich beim Verein Sicheres Tirol zum Unkostenbeitrag von 1 Euro) wird bei den Schulungen großer Wert gelegt. Alle Schüler erhalten nach Abschluss der Ausbil-
dung den Inline-SkatingFührerschein. Voraussetzung ist die erfolgreiche Bewältigung eines Geschicklichkeitsparcours auf Inline-Skates.
Wer keine eigene Ausrüstung hat, bekommt diese gestellt, damit alle Kinder mitmachen können. Anmeldung unter: verein@sicheres-tirol.com
Kontakt: Verein Sicheres Tirol Südtiroler Platz 6/II 6020 Innsbruck Tel.: 0512-560095 verein@sicheres-tirol.com www.sicheres-tirol.com
Büchlein hier anfordern: Bestellung über www.sicheres-tirol.com (Unkostenbeitrag 1 Euro pro Büchlein). Porto übernimmt der Verein. Falls möglich, holen Sie die Büchlein bitte persönlich ab.
Meinung
Jeder Unfall ist einer zu viel! I Vizepräsidentin Sieglinde Schneider und Thomas Wöber, Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, mit Kindern beim Inlineskaten.
vermeiden, sondern steht auch für eine qualitätsvolle Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.
n Österreich erleiden jährlich rund 800.000 Personen eine Verletzung durch einen Unfall. Etwa 47 Prozent davon ereignen sich im Haushalt oder in unmittelbarer Wohnumgebung. Tirol ist dabei keine Ausnahme. Seit mehr als 15 Jahren ist der gemeinnützige Verein Sicheres Tirol auch 2015 bemüht, verstärkt Bewusstseinsbildung zur Vermeidung von
Unfällen, vor allem im Wohn-, Freizeit- und Verkehrsbereich, durch verschiedenste landesweite Aktivitäten zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurden zur Sensibilisierung der Tiroler Bevölkerung – vom Kind bis zum Senioren – zahlreiche landesweite und kostenlose Großprojekte, breit angelegte Aktionen, die Herausgabe von Informationsmaterialien (Broschüren
und Folder) erarbeitet. Außerdem wurden auch zahlreiche unentgeltliche Vorträge bzw. Schulungen abgehalten.
Ihr Rudi Warzilek Präsident Verein Sicheres Tirol Südtiroler Platz 6/II 6020 Innsbruck
verein@sicheres-tirol.com
Kleine Bücher: Kind und Wasser
Kind und Hund
Kind und Verkehr
Zu Sommerbeginn, zu Beginn der Badesaison ist dieses Büchlein immer aktuell: Zur Bewusstseinsbildung von Kindern und Eltern gibt es das Büchlein „Kind und Wasser“. Dieses Büchlein ist im Juni 2006 mit einer Auflage von 30.000 Stück erschienen und richtet sich an Kinder zwischen vier und sieben Jahren. Eine Neuauflage erfolgte 2012.
Sehr oft sind Hunde die Lieblingstiere von Kindern. Jedoch sind Kinder im Umgang mit Hunden häufig sehr spontan und sorglos. Zum richtigen Umgang mit Hunden gibt es seit 2003 das Büchlein „Kind und Hund“, das bereits an 40.000 Kindergartenkinder und Volksschüler verteilt wurde.
Seit Herbst 2005 stellt der Verein Sicheres Tirol allen Kindern der ersten Klasse das Büchlein „Kind & Verkehr“ im Rahmen des Unterrichtsfaches Verkehrserziehung kostenlos zur Verfügung. Jährlich werden außerdem circa 7850 Stück an die Polizei überreicht, damit diese die Bücher an Kinder weitergeben kann.
Aktuell für die Badesaison: Kind und Fotos: Verein Sicheres Tirol Wasser.
Dieses Büchlein beschäftigt sich mit Kindern und Hunden.
Thema dieses Büchleins: mehr Sicherheit auf der Straße für Kinder.
70 Jahre TT
Hallo, Siebziger! Wählscheibe statt Touchscreen – Telefonalltag im Jahr 1968. Foto: Sorapera
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Samstag, 20. Juni 2015 70. Jahrgang | Nummer 169-BG
Aus einer Zeit vor der digitalen Welt Die Zeitungswelt hat sich total verändert – in drei Jahrzehnten blieb kein (Blei-)Stein auf dem anderen, starke Berufsbilder sind vergessen, dabei schien das Zeitungsgewerbe unverrückbar wie der Mount Everest. Von Fred Steinacher Innsbruck – Ein Kollege aus dieser „Bleizeit“ definierte damals schon den Journalistenberuf sehr treffend: „Wer je die Geruchsmischung aus Druckerschwärze, Papier und Schweiß als Parfüm in der Nase empfunden hat, den lässt das Zeitungsmachen nie mehr los.“ Aber wie war denn das wirklich, damals? Fast zwangsläufig ergeben sich jetzt, sieben Jahrzehnte später – in dieser voll-digitalisierten Medien-Gegenwart – viele Fragen getreu dem Motto: „Weißt du noch?“ Wie „Zeitung-Machen“ überhaupt funktionieren konnte, Geschichten aufreißen, Bilder, Bleisatz, die Andruckzeiten, Auslieferung? Es hat funktioniert! Drehen wir in unserer Zeitreise das Rad zurück in den Herbst des Jahres 1968. An den Stammtischen wurde intensiv der Truppen-Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die damalige Tschechoslowakei diskutiert, der FC Wacker Innsbruck und die WSG Wattens verzückten fast 10.000 Fans im Wattener Alpenstadion beim dramatischen 3:3-Remis im Tiroler NL-Derby. Mittendrin statt nur irgendwie dabei – der Autor dieser Zeilen. Als freier Mitarbeiter noch, im kleinen Sportteam des legendären Toni Thiel, ehe dann wenige Monate später die Anstellung zum Redaktions-Aspiranten folgte … als Verwirklichung eines Bubentraumes. Ach, was waren das für aufregende Tage, Wochen, Jahre – Handsatz, Maschinensatz, Lochstreifen! Bleisatz bedeutete flüssiges Blei und trockene Luft, Fehler konnten nicht „radiert“, sondern Lettern mussten neu gegossen werden. Und Berufsgruppen, die man heute kaum noch kennt. Setzer, Korrektor, Metteure – da die Zulieferer aus der Chemigraphie mit den zinkgeätzten Fotoklischees, dort die starken Männer aus der Stereotypie wie z. B. der Willi Schmid. Ein Besuch bei ihm glich dem Abstecher in die Hölle; KumpelTypen „herrschten“ da, aber kein Kuschelkurs; raues La-
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(1) Walter Schilcher an der Lynotype-Setzmaschine in der Erlerstraße, mit der rund 6000 Zeichen in der Stunde produziert wurden; (2) Kurt Mair, Ende der Siebziger, vor den Druckzylindern in der Rotation; (3) ein Fernschreiber mit Lochstreifenstanzer aus den frühen Sechzigerjahren; (4) Kontrollmonitor für die pünktliche Seitenausgabe in den Neunzigerjahren; (5) Adalbert Fotos: TT-Archiv (2), privat, Parigger, Bernd Sorapera Arnold an einem Lichttisch in der Repro-Abteilung. chen, Hitze, Bierkisten, der funkenstiebende Brenner, in dem die bleiernen Druckplatten geformt wurden, der letzte Schritt vor dem Start der von Helli Pötscher und Co. betreuten Rotationsmaschine. Die Steinzeit der Zeitungsproduktion. Natürlich wäre es einfach, diese Zeit als die „gute alte“ zu verherrlichen; jene Jahre, in denen noch sechs Arbeitsvorgänge notwendig waren, ehe aus dem vom Redakteur der Sekretärin in die Schreibmaschine diktierten oder von ihm selbst (mit dem ZweiFinger-System) in die „Kappel“ gehämmerten Bericht eine druckfähige Story wurde. Die Erinnerung hat jeden Tag der damaligen Zeit als ein besonderes Erlebnis gespeichert; nicht zuletzt, weil man als Journalist in diesen Jahren – ohne „Rund-um-die-UhrNachrichtenflut“ aus dem Radio oder den noch raren TVGeräten das Privileg genießen durfte, am Abend schon zu wissen, was am nächsten Tag in der Zeitung stehen würde. Exklusivgeschichten inklusive! Erlerstraße 5-7, eine Ad-
Ein Bildfunkgerät, ein wahres „Zauberkastl“, das die Welt in Bildern in die Foto: Helmut Fohringer Erlerstraße lieferte.
resse der Begierden in den Sechzigern, als sich – meist Freitag bzw. Sonntagabend – von der Gilmstraße her eine Menschenschlange bildete, um gegen 23 Uhr nur ja eine der ersten TT-Ausgaben – Druckerschwärze inbegriffen – beim Portier zu ergattern; am Freitag wegen des ausführlichen Anzeigenteiles mit freien Wohnungen, Jobs, am Sonntagabend wegen der Sportergebnisse. Genau in diesen Herbst ’68 also fiel mein erster „Arbeitstag“. Treffpunkt im großen Sekretariat im 2. Stock, vis-a-vis vom Fernschreib-Kammerl, in dem auch die Bildfunk-Geräte untergebracht waren. Im Vorzimmer der (Sport-)Macht sozusagen, Herzklopfen bis in die Haarspitzen, feuchte Hände, mit wackeligen Knien dem großen Augenblick entgegenfiebernd. Die Mädels, routinierte Sekretärinnen für Sport (Ilse) und Lokal (Lisl), versuchten zu beruhigen, auch weil das Warten auf den zukünftigen Boss kein Ende zu nehmen schien – gegen 17 Uhr die Erlösung. T. Th. gab sich die Ehre und ich tauchte ein in eine faszinierende Welt, die fortan die nächsten Jahrzehnte meines Lebens bestimmen sollte. Auch wenn dieses erste Rendezvous kein romantisches war – für mich war es dennoch so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Ich fühlte mich sofort hingezogen zu diesen Menschen, die permanent lautstark diskutierten, telefonierten, Manuskripte studierten und zerrissen, gestenreich diktierten und die eher spartanisch eingerichteten Büros mit hektischem Leben erfüllten; blitzschnell
hatte ich mich an das stakkatoartige Tak-Tak-Tak, ausgelöst von flinken Fingern auf den schwarzen, klobigen Schreibmaschinen, gewöhnt, sog begierig Tag für Tag den überall präsenten Geruch von Druckerschwärze in mich auf und fühlte mich von Beginn an als zwar winzig kleiner, aber nicht unwichtiger Teil des großen Ganzen, das für die Tiroler damals schon „unsere TT“ war. Zwölf Jahre lang durfte ich quasi hautnah miterleben, wie Zeitung im Bleisatz hergestellt wurde – die letzte Hochphase dieser Produktionstechnik sozusagen; ein Prozedere, für das aus der heutigen Zeit, retroperspektiv betrachtet, nur noch ein müdes Lächeln übrig bleibt. Dabei sind es gerade einmal 35 Jahre, die zwischen den finalen Stunden der Setzkästen, Bürstenabzüge, den letzten Lettern aus Blei, schweren Druckplatten und der nunmehr aktuellen Technologie liegen. Damals klapperten rund um die Uhr Schreibmaschinen und Setzmaschinen, Texte wurde von Hand korrigiert, Manuskripte überklebt. Da mussten die in den Dunkelkammern entwickelten Fotos zu Klischees graviert werden, ehe ein Metteur wie Robert Ullmann die Seite endlich am Satzschiff fixierte. Es herrschte Flexibilität bis zur letzten Sekunde vor dem Andruck. Apropos flexibel – dafür lieferten Mitarbeiter der TT immer wieder Musterbeispiele. Wie etwa 1980 – in den letzten beiden Dezembertagen. Die Silvesterausgabe für den 31. Dezember wurde – völlig unaufgeregt – in der Erler-
straße letztmals in Blei produziert und gedruckt, ehe am Neujahrstag 1981 der große Umzug erfolgte. Mit Sack und Pack, aber ohne Blei. In der Ing.-Etzel-Straße wartete ein neues Großraumbüro auf die Redakteure, und erstmals Computer; die erste Zeitung des Jahres 1981 war im Fotosatz produziert worden. So, als ob wir nie etwas anderes gemacht hätten ... Dabei war es schon irgendwie unheimlich in der neuen Umgebung. Stadtrand statt Zentrum, Computer am Arbeitsplatz, die Seiten wurden nach eigenen Layouts geplant, einstige Metteure und Setzer klebten Texte aus Papierfahnen, saßen vor Tastaturen mit Bildschirmen, saubere Produktionsräume, verdächtige Ruhe; und doch war es nur ein Zwischenschritt der technischen Revolution auf dem Weg in die Zukunft. Jetzt, also 2015, dreieinhalb Jahrzehnte nach der letzten in Blei produzierten TT, ist die Zeitungswelt eine rundum digitale geworden, dominieren Touchscreens, Scans und die Enter-Taste am Computer
den Workflow. Um es salopp zu formulieren – der Weg in die Halle der Rotationsmaschine hat sich dramatisch verändert. Damals? Manuskript via Schreibmaschine oder gar handgeschrieben, Setzer, Bürstenabzug an Korrektor und Redakteur, Bleisatz an den Metteur, der die Seite „baute“ und ab in die Stereotypie, wo Matern gepresst wurden. Die letzte Station vor dem Guss der Druckplatten für die Rotation. Heute? Können von jedem Ort der Welt in Sekundenbruchteilen Bilder und Texte übermittelt werden, korrigiert ein Redakteur in Paris oder Wien via Laptop bzw. Handy im letzten Augenblick entdeckte Fehler, kontrolliert noch einmal das Seitenlayout, sendet das aktuellste Interview als Video an die Online-Redaktion. Salopp formuliert – wir düsen, dank Internet und digitaler Rasanz, mit Warp-Geschwindigkeit in die Zeitungs-Zukunft und sind natürlich fest überzeugt, dass Print jeden Zeitsprung überleben wird.
Die Fernschreiber – Vorläufer von Fax und Mail –, eine verlässliche Verbindung zwischen Agenturen, Ämtern und Redaktion. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
48 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie? Was bedeutet #TT für Sie? Wir haben Tiroler Prominenz und einige unserer täglich fast 300.000 LeserInnen gefragt, welche Bedeutung die #TT für sie hat. Die Antworten im Stil des Kurznachrichtendienstes Twitter finden Sie ohne bestimmte Reihenfolge auf den nächsten Seiten. Sr. Johanna Schwab
Hans Unterdorfer
Sabine Schindler
Beate Palfrader
@Vorstandsvorsitzender Tiroler Sparkasse
@Rektorin UMIT
@Landesrätin
Die Nähe zum Leser ist das, was die #TT seit meinen Kindestagen ausmacht. Das „WirGefühl Tirol“ beglei tet dann vom Morgen weg mit dem vertrauten Titelblatt den ganzen Tag. Falls es schnell gehen soll – online.
#TT bedeutet für mich einen unverzichtbaren Teil des Frühstücks, der mich mit aktuellen lokalen und regio nalen Informationen auf den Tag einstimmt.
Die #TT ist fixer Bestandteil meiner morgendlichen Lek türe und liefert mir aktuelle Informationen über das regionale und internationale Tagesgeschehen.
Herwig van Staa
Harald Gohm
@Landtagspräsident
@Geschäftsführer Standortagentur
Die Gründung der #TT vor 70 Jahren war ein bedeutender Schritt. Sie hat über Jahr zehnte einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung des Landes geleistet.
#TT. Der Wandel unseres Landes in der Zeit. Von Möglichkeiten und Träumen. Unsere Erfolge und unser Scheitern. Von der Taufe bis zum Tod. #TT.
@Barmherzige Schwester Zams
Seit über 50 Jahren lebe ich im „Ausland“ – Kärnten Kosovo –, aber heute kann man ja übers Internet ganz nett in der #TT lesen, und so erfahre ich, was in MEINEM TIROL, dem ja mein Herz gehört, los ist. Danke, #TT! Armin Wolf
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Michael Schwarzkopf @Vorstandsvorsitzender Plansee Gruppe
Die Erste am Morgen, immer elektronisch, ein guter Über blick über Lokales, Regio nales, Tiroler Unternehmen, lesenswert die kritischen wirtschaftspolitischen Kom mentare von CR Vahrner. Alles Gute, #TT!
Günther Platter
Herbert Föger
Jakob Schubert @Sportkletterer
Die #TT ist in unserer Fami lie traditionell die tägliche Lektüre. Die Nachrichten aus aller Welt, aber auch was in Tirol vor sich geht, ist mir als Innsbrucker wichtig.
#TT bedeutet für mich Infor mation, Reflexion, Unter haltung. Die Lektüre gehört nicht nur aus beruflicher Pflicht, sondern aus persön lichem Interesse zum Tag dazu. Die #TT ist ein gutes Stück Tirol.
@Unternehmer
Das Lesen der #TT ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil in meinem Tages ablauf. Nicht einmal im Urlaub möchte ich darauf verzichten. Sie informiert mich über die wichtigsten Geschehnisse – sowohl regional als auch international. Ich bin mir si cher, dass die #TT auch in den nächsten Jahren meine bevor zugte Tageszeitung bleibt.
@Adler Lacke
@Landeshauptmann von Tirol
@Journalist
Die #TT bedeutet für mich Kindheit: die Zeitung, die je den Tag (außer sonntags) um 6 Uhr Früh vor der Wohnungs tür auf dem Fußabstreifer lag.
Andrea und Claudia Berghofer
Bruno Wallnöfer
Bei uns wird die #Tiroler Tageszeitung schon seit Kind heitstagen am Frühstücks tisch gelesen. War es früher das Kino und Veranstaltungsprogramm, das uns interessierte, so ist es jetzt der Wirtschafts und Lokalteil, den wir lesen! Herzliche Gratulation zum Geburtstag!
@Vorstandsvorsitzender TIWAG
Elisabeth Zanon @Vorsitzende Tiroler Hospizgemeinschaft
Die Identifikation der Tirolerin nen und Tiroler mit ihrem Land ist in einem gemeinsamen Europa ein Fundament für Sicherheit und Toleranz. Die #TT leistet dazu täglich einen wichtigen und verantwortungs vollen Beitrag. Alles Gute!
Die #Tiroler Tageszeitung ist eine unabhängige und starke Stimme des Bundeslandes und der Europaregion Tirol und darüber hinaus jemand, der nicht viel älter ist als ich und dem ich in meinem Leben schon an die zweiund zwanzigtausend Mal begeg net bin.
Johannes Reitmeier @Intendant Tiroler Landestheater
Als Theaterschaffender muss man sich immer wie der mit einer neuen Umge bung vertraut machen. Dass dies in Tirol in so kurzer Zeit gelungen ist, verdanke ich auch der Lektüre der #TT.
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
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WERBUNG
Projekt „Innstufe Imst-Haiming“ bei UVP-Behörde eingereicht 270 Millionen Kilowattstunden Strom aus heimischer Wasserkraft können ohne weitere Sperrenstelle im Inn erzeugt werden. Das entspricht fast fünf Prozent des Tiroler Landesverbrauchs. Die TIWAG reichte am 1. Juni 2015 ihr Projekt eines Ausleitungskraftwerkes am Inn zwischen Imsterberg und Haiming zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) beim Amt der Tiroler Landesregierung ein. „Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Meilenstein zur Strom-Autonomie Tirols“, betonte TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Mag. Dr. Erich Entstrasser sowie mit Projektleiter DI Dr. Robert Reindl nach der Einreichung in Innsbruck. Wallnöfer zufolge „sind nun alle wesentlichen Wasserkraftvorhaben der TIWAG aus dem erstmals vor zehn Jahren vorgestellten Arbeitsprogramm der TIWAG bei der Behörde eingereicht und stehen – mit unterschiedlichem Reifegrad – im Bewilligungsverfahren“.
Wichtiger Beitrag zur Tiroler Landesversorgung Mit der Innstufe Imst-Haiming sollen jährlich rund 270 Mio. Kilowattstunden Strom aus sauberer, CO2-freier, heimischer Wasserkraft erzeugt werden, die ins Tiroler Netz fließen. Dies entspricht fast fünf Prozent des Tiroler Landesverbrauchs. Die Baukosten von ca. 300 Mio. Euro werden zudem einen bedeutenden Beitrag für Arbeit, Wertschöpfung und industrielle Entwicklung im Land leisten.
Ökologisch und preisgünstig Die Innstufe Imst-Haiming stelle die logische Fortsetzung des schon 1956 ans Netz gegangenen Ausleitungskraftwerks Prutz-Imst dar, erläuterte Wallnöfer. Die wesentlichen Eckpunkte für eine energiewirtschaftlich attraktive und umweltverträgliche Umsetzung sind: • Das Kraftwerk beschränkt sich auf die nochmalige Nutzung der im Kraftwerk PrutzImst abgearbeiteten Wassermengen ohne weiteren Einzug von Abflüssen aus dem Inn. • Daher wird keine Sperrenstelle im Inn benötigt, sodass die Fließkontinuität des Inn nicht beeinträchtigt wird.
Das Krafthaus Haiming wird in den Hang hineingebaut. Das Unterwasser-Becken Haiming entsteht zwischen Autobahn und Inn, wobei keine Flächen mit Obstplantagen beansprucht werden Foto und Fotomontage: TIWAG (Fotomontage).
• Vielmehr wird das Triebwasser vom bestehenden Kraftwerk Imst über einen rund 14,5 km langen Stollen bis zum geplanten Krafthaus in Haiming geführt. • In der Ausleitungsstrecke wird die gegenwärtige Schwallsituation deutlich verbessert.
Neuerungen nach vertiefter Projektbearbeitung Seit 2013 hat die TIWAG das technische Konzept mit mehreren Schwerpunkten weiterentwickelt, erläuterte Entstrasser. So wurde der Einlaufbereich Imst umgeplant. Das Triebwasser der Bestandsanlage Prutz-Imst wird direkt aus dem bestehenden Unterwasser-Kanal in den neuen Triebwasserstollen eingeleitet. Das Unterwasser-Becken Imst ist nicht Teil des Projektes Imst-Haiming, sondern wird erst später Zug um Zug mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal errichtet. Die Unterquerung des Inn auf Höhe des Bahnhofes Imst
wird unterirdisch hergestellt. Die Lage des Krafthauses Haiming wurde den Geländegegebenheiten entsprechend optimiert, es liegt aber weiterhin nördlich der Autobahn und wird in den Hang hineingebaut. Mit der Lage des Krafthauses ergibt sich auch die Lage des Unterwasser-Beckens Haiming. Das Becken liegt zwischen Autobahn und Inn, es werden keine Flächen mit Obstplantagen beansprucht. Das unbrauchbare und überschüssige Ausbruchmaterial wird auf den Deponien Imst, Arzl und Breitmure deponiert. Der Triebwasserweg und das Krafthaus werden bereits auf eine mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal vorgesehene Erhöhung der Ausbauwassermenge (von 85 m³/s auf 130 m³/s) ausgelegt. Die von der TIWAG ausgearbeitete Studie über die zur weiteren Ausübung des Raftingsports auch in saisonalen Randzeiten wünschenswerte Restwasserabgabe wurde den Ein-
Das Kraftwerk Haiming ist als Ausleitungskraftwerk ohne Fluss-Stauanlage konzipiert. Es beschränkt sich auf die nochmalige Nutzung der im Kraftwerk Prutz-Imst abgearbeiteten Wassermengen ohne weiteren Einzug von AbGrafik: TIWAG flüssen aus dem Inn.
reichunterlagen als eigener Berichtsteil angeschlossen. Wallnöfer unterstrich die Wichtigkeit der Gespräche mit allen Beteiligten. Dies sind die Gemeinden, die Grundeigentümer, die Fischereiberechtigten und insbesondere die Rafter.
Intensiver Dialog mit allen Beteiligten Wallnöfer: „Die Imster Schlucht ist eine hochfrequentierte Raftingstrecke und wir wissen um deren große
touristische Bedeutung. Deswegen ist die TIWAG mit einer Lösung einverstanden, die eine weitere Ausübung des Raftingsports zwischen Imst und Haiming durch ausreichende Restwasserverhältnisse und eine allfällige zusätzliche Wasserdotierung auch künftig sichert.“ Die TIWAG wird die ständige Kommunikationsschiene zu den Bürgermeistern der Gemeinden Imsterberg, Arzl im Pitztal, Imst, Karrösten, Karres, Roppen und Haiming
weiter pflegen und über das Vorhaben laufend informieren, betonte Wallnöfer gemeinsam mit Projektleiter Reindl.
WEITERE INFOS Im INTERNET www.tiroler-wasserkraft.at
Daten und Fakten zur Innstufe Imst-Haiming Ausleitungskraftwerk ohne FlussStauanlage
Vorstandsdirektor Mag. Dr. Erich Entstrasser (l.), Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer und Projektleiter DI Dr. Foto: TIWAG Robert Reindl (r.) freuten sich über die Einreichung der Unterlagen am 1. Juni 2015.
Nennleistung Turbinenbetrieb: 43,5 MW
nertalkraftwerks und Ausbau des Kraftwerks Prutz-Imst ergibt sich eine Erhöhung der Leistung auf 64 MW bzw. des Arbeitsvermögens im Regeljahr auf 340 GWh
Arbeitsvermögen Regeljahr: 270 GWh; nach Ausbau des Kau-
Länge Triebwasserstollen ImstHaiming: ca. 14,5 km
Fallhöhe: 62,75 Meter Investitionssumme: rund 300 Mio. Euro Realisierungszeit: noch drei bis vier Jahre Bewilligungsverfahren, vier Jahre Bauzeit
50 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie?
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Manfred Scheuer
Anna Stöhr
Ronald Zecha
Hans-Peter Haselsteiner
@Bischof der Diözese Innsbruck
@Sportkletterin
@Leiter Tiroler Journalismusakademie
@Industrieller
Der Philosoph G. W. Hegel sagte: Das Zeitunglesen des Morgens ist eine Art von realistischem Morgensegen. Als Bischof von Innsbruck wünsche ich der #TT zum 70er Gottes Segen.
Die #TT ist für uns Kletterer nachhaltig wichtig und hat einen sehr hohen Stellenwert. Sie bietet uns eine große Plattform, die wir uns nach den Erfolgen und der Arbeit der letzten Jahre auch verdient haben.
Eine gelungene Zusammenstellung von Information, Service und Unterhaltung, die sich täglich bei mir einstellt – und an deren Qualität jeden Tag gefeilt wird, etwa durch aktive Förderung des journalistischen Nachwuchses.
Für mich als Tiroler war es immer genug, von der #TT zu sprechen. Jeder wusste, was gemeint war! Die #TT war seit jeher meinungsbildend, oftmals politikbestimmend, immer ein Spiegel der Tiroler Gesellschaft und somit Atem der Zeit. Ich gratuliere zum 70sten!
Reinhold Mitterlehner @Vizekanzler
Rudi Federspiel @Klubobmann FPÖ Tirol
Die #TT ist ein Adler, der die regionalen Themen im Fokus hat, aber auch uns in der Bundespolitik nie aus den Augen verliert. Weiterhin einen guten Griff für die richtigen Geschichten.
Die #TT ist ein Eckpfeiler in der Medienszene. Ich gratuliere im Namen der FPÖ herzlichst und danke den Mitarbeitern für ihren Einsatz.
Andrä Rupprechter
Erwin Zangerl
@Bundesminister
@Präsident AK Tirol
Ein Morgen ohne die #Tiroler Tageszeitung ist möglich, aber weniger interessant.
Die #TT begleitet mich seit Jugendzeiten. Sie ist meine Morgenlektüre, um immer umfassend informiert zu sein über Tirol und die wichtigsten Ereignisse aus nah und fern.
Franz Hackl @Jazz-Musiker
@Rektor Management Center Innsbruck
Täglicher virtueller Heimatbesuch via #TT online #weltgewandtregionalverwurzelt Gerhard Berger @Ex-Formel-1-Pilot
Helmut Krieghofer @Landesdirektor ORF Tirol
Zunächst war die #TT für mich ständige Begleiterin, dann jahrelang Mitbewerberin und Konkurrentin, jetzt holen wir gemeinsam Zeitzeugen vor den Vorhang und organisieren zusammen die Tiroler Sportlerwahl. So ändern sich die Zeiten. Zum 70er die besten Wünsche dem gesamten TT-Team! Wolfram Pirchner @Moderator
#TT bedeutet für mich hier in NÖ (privat) und Wien (beruflich) Heimat, persönlichen Bezug zu Tirol, zu Tirolerinnen und Tirolern, zu heimataffinen Themen, die Vertrauen und Sicherheit wecken. #TT bedeutet für mich, professionell aufbereitete, authentische Berichte, die ohne jegliche Effekthascherei solide und ausführlich weltweite Informationen in allen Lebensbereichen liefern. Johannes Tratter @Landesrat
Weltgeschehen, Neues aus dem Land, Ereignisse aus meiner Gemeinde: ein Bogen thematischer und regionaler Vielfalt. Jeden Tag gut informiert zu beginnen – die Lektüre der #Tiroler Tageszeitung gehört für mich dazu! Tilman Märk @Rektor Universität Innsbruck
Die #TT ist eine wichtige und kompetente Partnerin, um unseren Beitrag zu Bildung, Forschung und Innovation breit in Tirol zu kommunizieren. Christoph Bieler @Nordischer Kombinierer
#TT bedeutet Heimat. Daheim zu sein ist für jeden Sportler das Wichtigste. Die #TT gehört für mich zum Start in den Tag dazu, um bei den Sachen, die mir wichtig sind, auf dem neuesten Stand zu sein. Als Tiroler – und ich bin stolz, Tiroler zu sein – gehört die #TT dazu.
Andreas Altmann Täglich noch vor dem Kaffee unverzichtbare Neuigkeiten aus Tirol. Ingrid Heinz @Unternehmenssprecherin MPreis
Ich bin ein Fan der #TT, sie ist die wichtigste Zeitung Tirols. Als ich klein war und noch nicht lesen konnte, lag sie bei uns immer am Küchentisch. In meiner aktiven Zeit bin ich stets fair behandelt worden und hatte einen guten Draht zur #TT.
Unser Unternehmen hat mit der #Tiroler Tageszeitung seit seiner Gründung eine gute Zusammenarbeit. Bis heute ist die #TT eine wichtige Informationsquelle in der Region und DIE Tageszeitung in Tirol.
52 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie?
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Markus Hörmann
Christine Oppitz-Plörer
Eva-Maria Brem
Jakob Wolf
@Vorstand Volksbank Tirol
@Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
@Skirennläuferin
@Klubobmann ÖVP Tirol
Als treuer Leser gratuliere ich der #Tiroler Tageszeitung herzlich zum 70. Geburtstag. Ihr seid eine feste Tiroler Institution, die zuverlässig jeden Tag zur Stelle ist. Drum ein kräftiges „Weiter so“ und auf die nächsten 70 Jahre!
Die #TT informiert täglich und umfassend über die Themen, die uns alle bewegen. Der tägliche Blick in die #TT gehört für mich einfach dazu.
Wenn ich zuhause bin, genieße ich es, in Ruhe zu frühstücken und nebenbei die #TT zu lesen. Das ist dann immer wie ein bisschen Urlaub.
Kein Morgen ohne starken, schwarzen Kaffee und die Lektüre meiner Heimatzeitung. Herzliche Gratulation zum Jubiläum!
Georg Schärmer
Florian Mader
@Direktor Caritas Tirol
@Fußball-Profi
Die #Tiroler Tageszeitung ist ein Grundnahrungsmittel für meinen neugierigen Geist und ein hervorragender Rückenwind für CaritasAnliegen.
Liebe #TT, herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Ob erste Liga oder Champions League, ihr wart stets ein treuer Begleiter! Macht weiter so und alles Gute!
Bernhard Tilg
Wolfgang Linger
@Landesrat
@Rodler
Die #Tiroler Tageszeitung ist ein bedeutendes Print- und Online-Medium im Bundesland Tirol mit gesellschaftlicher Verantwortung! Als maßgeblicher Meinungsbildner setzt sie Tag für Tag hohe Maßstäbe im Qualitätsjournalismus.
Die #TT gehört für mich einfach auf den Frühstückstisch. Mit ihr bin ich immer topaktuell darüber informiert, was in Tirol, Österreich und international geschieht. Wenn wir viel unterwegs sind, genieße ich natürlich den Service von #TT online.
Andrea Haselwanter-Schneider @Klubobfrau Liste Fritz
Die #TT informiert mich als Bürgerin und ist ein verlässlicher Partner für mich als Politikerin, um die Tiroler zu informieren. Alles Gute dem Adler zum 70er und keine Sehschwäche bekommen.
Josef Geisler @Landeshauptmann-Stellvertreter
Das Kapital der #Tiroler Tageszeitung ist ihre Glaubwürdigkeit, auch weil sie gute Nachrichten findet. Mit Information und Kontrolle liefert sie wichtige Beiträge zur demokratischen Gesellschaft. Andreas Linger @Rodler
Barbara Zitterbart @Unternehmerin
Die #TT bedeutet für mich „Nachrichten aus der Heimat!“ Da ich berufsbedingt viel auf Reisen bin, findet die #TT bei mir in digitaler Form noch mehr Verwendung. Martin Wetscher @Unternehmer
Die #TT vergleiche ich gerne mit einem unserer Möbelstücke: Die Produktion benötigt Erfahrung, Know-how, Qualitätsbewusstsein und Weitblick. René Benko @Gründer Signa-Holding
Wer viel unterwegs ist, fragt sich natürlich, wo seine Heimat ist: Ich bekomme sie vor allem auch durch die tägliche Lektüre der #Tiroler Tageszeitung vermittelt. Arno Kompatscher @Landeshauptmann von Südtirol
… den täglichen Blick über den Tellerrand, ein Plus an Information in unserer Europaregion, einen Mehrwert. Christine Baur @Landesrätin
Verlässliche Hauptinformation mit guten Beilagen: So begleitet die #Tiroler Tageszeitung jeden Tag mein Frühstück! Michaela Huber @Vice President Communication OMV
Die #TT ist für mich die erste 70-Jährige, die von Jahr zu Jahr jünger, fitter und frischer geworden ist. Happy B-Day! Markus Schafferer @PEMA-Eigentümer
Die #TT ist seit 70 Jahren mitten im Geschehen und in den Herzen der TirolerInnen, durch die PEMA ist sie wieder mitten im Herzen der Landeshauptstadt. Wendelin Juen @Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol
Die #Tiroler Tageszeitung ist für mich eine langjährige Erfolgsgeschichte. Das Besondere, ihr Herzstück ist die regionale Verwurzelung und Prägung.
Ich bin seit Langem TT-Abonnent, weil ich einfach gerne täglich Zeitung lese und mit der #TT immer „auf dem Laufenden“ bin. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, bleib so aktuell und informativ, wie du bist!
54 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie?
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Klaus Schröder
Kristin Henning
Georg Spazier
Norbert Pleifer
@Präsident Oberlandesgericht
@Geschäftsführerin Verein Neustart
@Geschäftsführer innsbruck-tirol sports
@Treibhaus-Gründer
Die #Tiroler Tageszeitung, meine frühmorgendliche Pflichtlektüre, informiert mich rasch, umfassend und qualitätsvoll über die aktuellen Ereignisse im Land.
Engagierter Journalismus jenseits boulevardesker Simplifizierung. Berichterstattung, die erklärt und nicht verurteilt. Allmorgendlich unverzichtbar – nur weiter so!
Die #TT ist DAS regional verwurzelte Medium, das aktuell über Ereignisse in Tirol berichtet, und ein wichtiger Partner in der Veranstaltungskommunikation!
Morgen-Ritual: aufstehen, Kaffe trinken, #TT lesen, Zigarette, Klo. Seit 7 Jahren Nichtraucher. Trost: Kaffee & #TT reichen für einen ordentlichen Klogang.
Hannes Schmid
Peter Gaugg
Walter Schieferer
Werner Faymann
@Vorstandssprecher Raiffeisen Tirol
@Vorstandssprecher BTV
@Vorstandsvorsitzender Tiroler Versicherung
@Bundeskanzler
Die #TT ist eng mit unserem Land und den Menschen verbunden – so wie Raiffeisen. Tirols Raiffeisenbanken gratulieren herzlich zum 70. Geburtstag!
Verantwortung für die Region und die Menschen, die hier leben. Ein Medium prägt unsere Haltung – tolerant und vielfältig soll sie sein. DANKE dafür.
70 Jahre, trotzdem jung geblieben, täglich immer aktuell und gern gelesen – das kann nur eine gute Tageszeitung sein!
Die #TT steht für spannende Berichte, regionale Beiträge, ein informatives Spektrum aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Unterhaltung.
Ingrid Felipe
Thomas Wegmayr
Reinhard Schretter
Otto Leist
@Präsident IV Tirol
@Landesvorsitzender ÖGB Tirol
@Landeshauptmann-Stellvertreterin
@Direktor Rotes Kreuz Tirol
Mal Freude, mal Ärger, oft Neues, manchmal Überraschungen, stets eine Vielfalt an Fakten und Meinungen.
Die #TT in digitaler Form am Tablet, mein täglicher Begleiter zum ersten Morgenkaffee. Informativ, aktuell, lokal, modern.
Täglicher Begleiter, kompakte Information, Spiegel unserer Gesellschaft: Tirol ist auch das, was man darüber liest und dann kritisch reflektiert.
Die #TT ist nicht nur das Leitmedium Tirols, sondern auch Arbeitsplatz und damit verbundene Presse- und Meinungsfreiheit. Das muss auch so bleiben.
Herbert Bauer
Oliver Dantine
Özgur Erdogan
@Militärkommandant von Tirol
@Evangelischer Superintendent
@Vorsitzender Alevitische Glaubensgemeinde
Die #Tiroler Tageszeitung ist mir der Beginn des Tages, die Taktung der Woche, ein Zeichen der Heimat und ein unverzichtbarer Teil Tirols.
Rasch über Ereignisse und Entwicklungen in Tirol und der Welt informiert zu sein – dafür schätze ich die #TT, besonders ihren Online-Dienst.
Zeitungen dienen der Gesellschaft weiterhin als Informationslieferant und Hilfsmittel zum besseren Verständnis und stellen somit die Lebenskraft der Demokratie dar.
Hermann Spiegl
Gebi Mair
@Obmann Bergrettung Tirol
@Klubobmann Tiroler Grüne
Die #TT ist seit Jahren meine Morgenlektüre, da Lokal-, National-, International- und Wirtschaftsberichte interessant und ausgewogen sind.
Zum Aufstehen brauche ich meine tägliche Dosis #Tiroler Tageszeitung. Auf nüchternen Magen, schwarz und ohne Zucker.
Josef Margreiter @Geschäftsführer Tirol Werbung
Die #TT ist für mich ein treuer Gefährte: Sie begleitet mich schon das ganze Leben, bereichert es und ist immer für eine Überraschung gut. Marianne Hengl @Obfrau RollOnAustria
Seit vielen Jahren darf ich auf die starke Medienpartnerschaft mit der #TT vertrauen, sei es bei der RollOn-Benefizgala oder bei Berichterstattungen zum Thema Behinderung.
Karl Wendlinger @Formel-1-Pilot
Für mich ist die #TT vor allem mit dem Lokalbezug stets eine wichtige Informationsquelle.
Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie? 55
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Ingeborg Freudenthaler
Helmut Tomac
Alexander Wrabetz
Thomas Kralinger
@Unternehmerin
@Landespolizeidirektor
@Generaldirektor ORF
@Präsident Österr. Zeitungsverband
Aktuelle Informationen, Hintergrundberichte, oft schneller als der Mitbewerb – und wenn ich im Ausland unterwegs bin auch ein bisschen Verbindung mit der Heimat …
Die #TT gehört wie Kaffee und das frühmorgendliche Vogelgezwitscher im Bergpanorama zum gelungenen Start in einen energiereichen neuen Tag.
Die #TT: die starke, verlässliche Stimme des Westens. Für mich neben dem ORF Landesstudio Tirol zusätzliche Info-Quelle zu N-, S- & O-Tirol.
Seit 70 Jahren Nahversorger der Tiroler mit unabhängigen Informationen. Die #TT hat damit wesentlichen Anteil an der Meinungsvielfalt in Österreich. Herzliche Gratulation!
Pascal Grünwald
Benni Raich
@Tormann FC Wacker
@Skirennläufer
Da ich mit der #Tiroler Tageszeitung aufgewachsen bin, freue ich mich jeden Morgen darauf, die neuesten Meldungen und Lokalnachrichten zu erfahren und so in den Tag zu starten.
Übers Miniknabenturnier lernte ich die #TT kennen; Egal ob besagtes Turnier, TT-Café, TT-Wandercup oder andere Projekte – die #TT hat es geschafft, mehr als eine herkömmliche Zeitung zu sein.
Ich bin der #TT seit Langem verbunden, als Leser und Sportler. Und aus beiden Sichtweisen kann ich nur Positives sagen, die Qualität punktet.
Andreas Ermacora
Ida Wander
@Präsident Österr. Alpenverein
@Landesdirektorin Wiener Städtische
Als Präsident des ÖAV freut es mich sehr, dass die #TT zwar kritisch, aber dennoch objektiv über Tourismus-, Natur- und Umweltthemen berichtet.
Hochwertiger Journalismus und umfassende Informationen: Mit der #TT bin ich stets bestens informiert. Zum Jubiläum wünsche ich alles Gute!
Marc Pircher
Karl J. Reiter
@Musiker
@Gast- und Landwirt
Die #Tiroler Tageszeitung kenne ich, seit ich denken kann. Schon als Kind erlebte ich es täglich, dass mein Vater am Morgen in der Küche saß und beim Frühstück in Ruhe die #TT las. Und so ist es – Gott sei Dank – noch heute!
#TT ist für mich ein Stück Heimat im Burgenland.
Markus Langes-Swarovski @Swarovski Konzernsprecher
@Schauspieler
Andreas Schett @Franui
Alles Gute der #TT zum Jubiläum!
Tobias Moretti
Wenn bei uns im Burgenland ein Tiroler nach der Tageszeitung fragt und unsere Damen an der Rezeption fragen „Welche?“, ernten Sie meist verdutzte Blicke, DIE Tageszeitung natürlich … Herzlichen Glückwunsch!
Als Osttiroler weiß ich: Man kann von Haus zu Haus gehen und Neuigkeiten erzählen. Wesentlich einfacher ist, es steht im Osttiroler Boten. So ist es auch mit der #TT. Jürgen Bodenseer @Präsident Wirtschaftskammer Tirol
Der Adler sieht mehr, gerade mit seinen 70 Erfahrungsjahren. Er blickt innovativ nach vorne und historisch nach hinten. Er blickt politisch nach links und nach rechts und vergisst dabei die gesunde Mitte nicht. Er ist „DAS scharfe Auge“ für alle Tirolerinnen und Tiroler und liefert, was wir alle täglich brauchen: ehrliche Information.
Der erste Eindruck der #TT ist, dass es sie ewig gibt und sie ewig besteht. Zumindest in unserer tirolischen Welt. Von der Geburt bis zur Todesanzeige begleitet die #TT den Tiroler in unentrinnbarem Bündnis. Der Begriff der „Ewigkeit“ ist natürlich ein relativer und zweischneidiger, er umfasst Freundschaft, Liebe, J.S. Bach, und bis vor Kurzem die FIFAPräsidentschaft von Joseph Blatter. Von der #TT wünsche ich mir Kontinuität, mit der sie die Geschicke dieses Landes begleitet, und einen weiten Blick, der dennoch unseren Charakter nicht aus den Augen verliert. Ernst Grissemann @Journalist
Als die #TT zum ersten Mal erschien, lernte ich schwimmen und rauchen. Schwimmen bewahrte mich vor dem Untergang, rauchen hat mir nichts gebracht, die #TT hat meinen Spürsinn geweckt und weckt heute täglich mein Heimatgefühl.
1997 in Tirol gegründet, zählt Duftner & Partner zu Westösterreichs renommiertesten Unternehmen im Bereich der Personalberatung. Als zuverlässiger, langfristig ausgerichteter Partner begleiten wir Unternehmen in allen Fragen des Personalmanagements und verstehen uns als erste Adresse für Jobs & Karriere. Jahrelange Erfahrung, hohe Fachkompetenz sowie Kenntnisse aus verschiedensten Branchen bilden die Grundlage unserer professionellen Beratungsleistung. So wirken wir laufend bei der Besetzung von unternehmensentscheidenden Positionen in vielfältiger Form mit und leisten einen maßgeblichen Beitrag bei der Gestaltung des heimischen Arbeits- und Bewerbermarktes. In den Wirtschaftssparten Gewerbe, Industrie, Handel, Dienstleistung, Non-Profit und im Öffentlichen Bereich stellen wir laufend unsere Professionalität in allen Phasen des Personalrecruitings und in der Personalentwicklung unter Beweis. In Personalentwicklungsprozessen unterstützen wir Unternehmen bei der Einführung und Anwendung von geeigneten Instrumenten, wie Konzipierung und Aktualisierung von Stellenbeschreibungen, Mitarbeitergesprächen, Mitarbeiterbefragungen, internen Potenzialerhebungen und bei Fragestellungen zum Vergütungsmanagement. Dem Thema Aus- und Weiterbildung stellen wir uns durch innovative Trainingsformen, wie z. B. Microtrainings mit einem Mix aus kurzen, komprimierten Trainingseinheiten und Blended Learning. Im Personalrecruiting beschreiten wir zeitgemäße und zielgerichtete Wege, um mit unserer Marktkenntnis und unserem Netzwerk für die jeweils vakante Position die entsprechende Persönlichkeit zu gewinnen. In Auswahlprozessen arbeiten wir mit unterschiedlichen sensiblen Methoden. So führen wir strukturierte Persönlichkeitsinterviews durch, wenden Potenzialanalysen an und gestalten gezielt auf die funktionsbezogenen Anforderungen spezielle Auswahlprozesse, wie Hearings, Assessement Center usw. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf die Integration der neuen MitarbeiterInnen und begleiten den Sozialisationsprozess mit bewährtem Know-how. Aktuell sprechen wir Persönlichkeiten mit Profilen und Erfahrungen für unterschiedlichste Positionen und Tätigkeitsbereiche an:
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Steuerberatung HR Management Einkauf/Logistik Spezialisten aus dem Bankenbereich Führungspositionen in der Baubranche (Bauleitung, GU-Bereichsleitung) Rechnungswesen/Controlling Vertrieb IT-Experten Fachspezialisten für produzierende Unternehmen Diverse Positionen in Non-Profit-, Sozial- und Gesundheitsbereichen Anspruchsvolle Assistenzfunktionen im General Management und in Fachbereichen
Weitere Informationen zu den diversen Positionen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.duftner.at. Befinden Sie sich auf einer Weggabelung in Ihrem Beruf, streben Sie eine Um- bzw. Neuorientierung oder Weiterentwicklung an und möchten sich gerne mit einem/r professionellen BeraterIn zunächst unverbindlich und diskret zu diesen Themen austauschen? Dann freuen wir uns auf Ihren Kontakt per E-Mail an office@duftner.at oder telefonisch unter 0512 580676. Sollte der Beginn einer Selbständigkeit eine mögliche Variante in Ihren Überlegungen sein, dann scheuen Sie sich nicht mit unserem Schwesterunternehmen Institute of Entrepreneurship (www.meineselbständigkeit.com, 0512 279520) Verbindung aufzunehmen. In einem Erstgespräch können Sie mögliche Chancen dazu ausloten.
56 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie? Felix Mitterer
Hans-Peter Hörtnagl
@Schriftsteller und Dramatiker
@Vorstandsvorsitzender Hypo Tirol
Die #TT: Aufmerksame Begleiterin meiner Arbeit seit nunmehr 45 Jahren – wir haben uns immer gut verstanden und das wird wohl auch so bleiben. Herzliche Gratulation zum 70er! Peter Habeler
Die #TT ist das Tiroler Informationsmedium mit Tradition. Aus der Medienlandschaft nicht wegzudenken. Meine #TT am Morgen ist ein MUSS. Stephan Eberharter @Olympiasieger
@Alpinist
Gerne erinnere ich mich noch an eine kurze Meldung in der #TT Anfang der Sechziger Jahre: „Bravo Peter!“ hieß es. Im Rofan war mir die 2. Begehung des sog. Buhldaches gelungen, äußerst schwierig und gefährlich – und bereits damals hatte die #TT meinen alpinen Weg begleitet, hatte mich auch motiviert und war sozusagen über viele Jahre eine ständige „Seilgefährtin“ auf all meinen steilen Wegen. Herzlichen Dank, #TT, zum 70er wünsche ich Dir alles, alles Gute! Gregor Bloéb @Schauspieler
Mit den Sportseiten kommen Kindheitserinnerungen. Der Ärger über Leserbriefe war meine Pubertät. Eure Kulturabteilung wird mich ein Leben lang begleiten und irgendwann sieht man sich selbst in den Todesanzeigen. Es gibt Beziehungen, denen kommt man nicht aus. Mit denen wächst man...an und auf. Alles gute liebTTler zum 70er Nina Proll @Schauspielerin
… und dann derwischts oan a! als einigeheiratete und zuagroaste mecht i da dirolerdageszeitung alles alles guate winschn. tuats weita so. koa Sonntag, ohne dass des blattl aufn tisch liegt. Leo Stock @Olympiasieger
Zur #Tiroler Tageszeitung habe ich ein ganz besonderes Verhältnis seit ich lesen kann – frühstücken und #TT lesen, so beginnt für mich auch jetzt jeder Tag. Möge es immer so bleiben ... Und natürlich hat das Titelfoto nach meinem Olympiasieg ein besonderes Platzerl bei mir zuhause gefunden. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Peter Schröcksnadel @Präsident ÖSV
Die #TT ist für mich ein treuer Wegbegleiter seit ich denken kann. Die Zeitung hat Tradition und liefert alle wichtigen Informationen zum lokalen, nationalen und internationalen Geschehen. Ich hoffe, das bleibt auch weiterhin so! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Rudi Wach @Bildhauer
Im Lauf meines Lebens hat die #TT sehr oft von meinen künstlerischen Tätigkeiten berichtet. Ich habe mich jedes Mal sehr darüber gefreut, weil es sehr wichtig ist für einen Künstler, in seiner Heimat Anerkennung zu finden.
Die #TT ist für mich DIE Tiroler Informationsquelle. Durch geradlinigen und ehrlichen Journalismus ist man nicht nur weltpolitisch sondern vor allem auch regional immer bestens informiert und somit am Puls der Zeit. Gerhard Reheis @Klubobmann SPÖ Tirol
Die #TT verschafft mir jeden Morgen den ersten Überblick über die jüngsten Ereignisse von Imst bis Melbourne. Spannende Kommentare, verlässliche Recherchen – das zeichnet die TT aus.
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Mirjam Weichselbraun & Melanie Binder @Schauspielerin, Moderatorin & Dancing Star
70 Jahre #Tiroler Tageszeitung. Das ist eine Leistung, die euch so schnell keiner nachmachen kann. 70 Jahre lang immer aktuell, auf den Punkt gebracht und mit Bezug zur Regionalität. Auf diesem Weg alles Gute zum Jubiläum – und auf weitere erfolgreiche sowie spannende Ausgaben.
Esther Fritsch @Präsidentin Israelitische Kultusgemeinde
Vor Jahrzehnten, als ich nach Tirol gekommen bin, hatte ich Probleme mit einigen antisemitischen Artikeln in der #Tiroler Tageszeitung. Doch das hat sich grundlegend geändert. Die #TT ist heute für mich, so wie Stadt Innsbruck und Land Tirol, ein wichtiger Partner für die Anliegen der israelitischen Kultusgemeinde.
Josef Geisler @Präsident Tiroler Fußballverband
Mit der Lektüre der #TT – meistens zum Frühstück – beginnt bei mir nahezu jeder Tag! Die Sportberichterstattung in der #TT trägt viel dazu bei, dass es dem TFV immer wieder gelingt, großzügige Partner aus der Wirtschaft zu gewinnen und dass der Fußballsport im Gegensatz zu manch anderen Sportarten noch keine Nachwuchssorgen kennt. Der innenpolitische Teil der Berichterstattung wird von mir immer wieder auch im Unterricht (Politische Bildung) verwendet. Markus Sappl @Landesdirektor Firmenkunden Bank Austria Tirol
Die #TT ist das Leitmedium Tirols – mit einer guten Mischung aus hervorragender überregionaler Berichterstattung und starken lokalen Wurzeln. Für mich eine unverzichtbare Pflichtlektüre jeden Morgen.
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Kommerzialrat Innungsmeister Werner Jäger und seine Frau sind stolz und glücklich, dass Elisabeth und Florian bereits als Gesellschafter erfolgreich im Foto: Jäger elterlichen Betrieb die Geschicke leiten.
Maria-Helene Jäger. Am 1. Juli 1996 wurde die Jenbacher Gebäudereinigung GmbH gegründet. Diese kümmerte sich um den Kundenstock im Tiroler Unterland. Am 1. Juli 1997 trat Tochter Elisabeth nach abgeschlossener Büroausbildung in den Betrieb ein. Sie übernahm 2001 die Büroleitung. Am 1. Juli 2000 wurde eine Niederlassung der Gebäudereinigung Werner Jäger GmbH in Innsbruck eröffnet. Auch Sohn Florian Jäger trat in die Fußstapfen der Eltern. Am 1. September 2000 begann er die Lehre als Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger. Diese schloss er
am 25. Oktober 2002 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Die Erfolgsgeschichte ging weiter: 2005 wurde Werner Jäger zum Innungsmeister gewählt. Am 6. Dezember 2006 schloss Florian Jäger seine Meisterprüfung als Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger ab. Im Oktober 2008 zog das Unternehmen ins neue Gebäude in Schwaz ein.
58 Nachgefragt
Diego Reichstamm
Eduard Kranebitter
@Landesdirektor UNIQA Tirol
@Vorstand Schlumberger
Schon in meiner Jugend stand die #Tiroler Tageszeitung vor allem im Sport (Fußball und Skilauf) an oberster Stelle. Heute interessieren mich besonders die regionalen Ereignisse, natürlich berufsbedingt auch die Bereiche Wirtschaft und Politik. Wünsche trotz der großen digitalen Konkurrenz der #TT alles Gute für die künftigen Herausforderungen.
Seit der Gründung im Jahr 1945 hat sich die #Tiroler Tageszeitung zum auflagenstärksten Medium der Tiroler Medienlandschaft entwickelt. Eine langjährige Tradition, qualitativ hochwertige Berichterstattung und ein nicht verloren gegangener Fokus auf regionale Themen sind verantwortlich für die 70-jährige Erfolgsgeschichte der #TT.
Rainer Nowak
Christoph Gerin-Swarovski
@Chefredakteur „Die Presse“
@Geschäftsführender Gesellschafter Tyrolit
Die #Tiroler Tageszeitung ist ein wichtiges Stück Heimat und Familie für mich. Meine Mutter Krista Hauser und mein Vater Andi Nowak verbrachten einen Teil ihres (Berufs-)Lebens mit und in der TT-Redaktion. Viel später durfte ich einen Sommer lang dort in diesen großartigen Beruf, in diese aufregende Medienwelt hineinschnuppern. Die #TT ist Mitschuld, dass ich Journalist geworden bin. Die #TT macht mich emotional. Die #TT ist eine Wurzel für mich.
Die #Tiroler Tageszeitung ist jeden Morgen für mich die erste Information über aktuelle Geschehnisse in der Welt. Als regionale Tageszeitung schätze ich ihren Umfang und ihre Qualität. Wenn ich von einer Dienstreise zurückkehre, freue ich mich, wenn ich die #Tiroler Tageszeitung wieder in den Händen halte. Für mich ist sie ein Stück Heimat.
Bergwerkstraße 7 6130 Schwaz Mail: office@reinigung-jaeger.at Telefon: +43.5242.73738
Michael Martys @Direktor Alpenzoo
Patrizia Zoller-Frischauf @Landesrätin
gebäudereinigung Werner Jäger gmbH
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Informationen für TirolerInnen von TirolerInnen: was unser Land täglich bewegt aus erster Hand, und das schon erfolgreich seit 70 Jahren.
Die #TT verschafft mir den nötigen Überblick und erfreut mich mit interessanten oder auch liebenswerten Details. Sie ist für mich eine Art Heimatgefühl.
Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie? 59
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Josef Hechenberger
Christian Haendl
Sabine Mair
Helmut Presslaber
@Präsident Landwirtschaftskammer Tirol
@Kufstein
@Kufstein
@Lienz
In meiner Funktion muss ich bestens informiert in den Tag starten. Deshalb lese ich nach dem Melken in der Früh die #TT, bevor ich ins Büro fahre.
Für mich ist die #Tiroler Tageszeitung sehr wichtig. Nach dem Aufstehen hole ich sie mir sofort, sie ist jeden Tag meine Morgenlektüre, um zu schauen, was es Neues gibt.
Die #Tiroler Tageszeitung gehört zu Tirol dazu und Tirol verbindet man mit der #Tiroler Tageszeitung. Vor allem interessiert mich aber der Lokalteil.
Die Palette der Themen ist breit und ausgewogen. Im Sport kommt Osttirol dagegen kaum vor. Es bräuchte mehr Mut gegenüber den Machthabern.
Harald Schneider @Vorstand IKB
Monika Uschakow @Kufstein
Helga Leitner @Ebbs
Die #TT ist meine tägliche Pflichtlektüre am Morgen. Online ist sie der Info-Lieferant in Echtzeit, gedruckt ist gerade der Regionalteil für die IKB und damit für mich sehr wichtig. Karl Stoss
Die #Tiroler Tageszeitung kenne ich schon seit meiner Kindheit. Schon meine Eltern haben sie immer gelesen und auch ich lese sie jeden Tag.
@Assling
Mit der #Tiroler Tageszeitung verbinde ich das Format, das mir zu groß ist. Deshalb lese ich die #TT am Sonntag, weil die so handlich ist.
Paolo Giagú
Charly Schwarzlmüller
@Kufstein
@Kufstein
Ich kaufe jeden Tag zwei Stück. Als Service für die Leute in meinem Lokal und auch ich lese sie. Ich lese lieber die gedruckte Ausgabe als die #TT im Internet.
Mit der #TT verbinde ich, jeden Tag bestens darüber informiert zu sein, was bei uns geschieht. Zufrieden bin ich auch mit dem Service, z.B. der Abbestellung im Urlaub.
@Generaldirektor Casinos Austria
Ich schätze die #TT als objektives, kritisches Medium und nachhaltigen Partner unserer Unternehmensgruppe, vor allem auch der drei Tiroler Casinos. Alles Gute zum 70er!
Silke Fröhlich Man erfährt, was los ist im Bezirk und im Land. Ich schätze besonders das Foto des Tages. Der Lokalteil könnte am Montag größer sein. Klaus Oberhuber @Tristach
Meine Frau und ich haben die #TT schon seit vielen Jahren und sind sehr zufrieden. Sie passt uns so, wir würden sie uns nicht anders wünschen. Waltraud Sander @Dölsach
Ohne #TT kein Frühstück. Die Zeitung ist für unsere Gäste und uns Wirtsleute ein Muss. Ich finde, das Format ist sonntags am bequemsten. Ilie Dumitru mit Sohn Elias @Lavant
Ich lese nicht viel Zeitung. Was mich sehr interessiert, ist Sport, Politik interessiert mich gar nicht. Wichtig ist meine Familie mit den drei Kindern. Claudia Lukasser @Assling
Bei uns lesen mehrere Generationen die #TT, von den Kindern bis zum Opa. Die Zeitung ist uns vertraut und man ist allgemein gut informiert. Florian Huber @Achenkirch
Mir gefallen vor allem die Nachrichten von TirolerInnen für TirolerInnen. Mit dem Format schaffe ich es aber auch immer wieder, dass das halbe Frühstück darauf landet. Thomas Hintner @Schwaz
Mit der #TT bin ich aufgewachsen, ohne sie gelesen zu haben gehe ich nicht aus dem Haus. Gerne habe ich inzwischen die Online-Ausgaben, da habe ich auch den Innsbrucker Lokalteil. Klaus Lechner @Buch in Tirol
Der Tag beginnt für mich erst richtig mit der #TT auf dem Frühstückstisch – und das schon seit Jahrzehnten. Ich schätze die Top-Informationen aus nah und fern. Da steckt viel Arbeit dahinter. Nicole Gürtler @Eben am Achensee
Das ist für mich Heimatverbundenheit. Die Mischung von Informationen aus Tirol und Internationalem ist ausgewogen. Die Mischung passt.
60 Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie?
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Kathrin Fankhauser
Gernot Kohler
Peter Mühlbacher
Ewald Baumann
@Schwendau
@Oberndorf
@Oberndorf
@Tarrenz
Bei uns liest die ganze Familie die #TT und mein Onkel immer als Erster. Sie gehört zum täglichen Leben für uns dazu, denn wir wollen wissen, was in Tirol aktuell los ist.
Die #Tiroler Tageszeitung ist für mich ein bisschen Heimat. Sie ist wie wir Tiroler selbst. Ehrlich und nett, aber wenn es sein muss auch unangenehm.
Ich nutze die #Tiroler Tageszeitung zur schnellen Information. Das Angebot auf der Internetseite gefällt mir, besonders der Newsticker und die Videos.
Ich schau’ mir die #TT meistens online in der Schule an, vorzugsweise den Lokalteil. Aber auch Wirtschaft und Politik sind Bereiche, die mich interessieren.
Carina Ebner
Sabine Gratt
@Hart i. Z.
@St. Johann
Ernst Koblinger
Lucia Trummer @Nassereith
@St. Ulrich am Pillersee
Ich lese die #TT wenn, dann gerne online, weil das viel praktischer ist. Als Erstes sind immer das Wetter und die Horoskope dran und dann lese ich, was mir ins Auge springt. Hermann Fercher @Hall in Tirol
Für mich – ich bin seit mindestens 35 Jahren TT-Leser – ist die #TT nach wie vor das Medium, wenn ich Aktuelles und Recherchiertes über Tiroler Ereignisse erfahren will. Leopold Feucht @Thaur
Wir bräuchten die #TT eigentlich in dreifacher Ausfertigung, weil mein ältester Sohn immer den Sportteil will. Ähnliches habe ich selbst schon als Kind erlebt. Ingrid Hayek @Innsbruck
Die #TT – die ich aus ökologischen Gründen nur digital lese – bedeutet für mich detaillierte Lokalberichterstattung, vom Lawinenunglück bis zum abgetrennten Zeh.
Nadja Elmer @Innsbruck
Ich lese in der #TT als Erstes den Lokalteil, weil ich erfahren will, was vor Ort passiert – in der Gemeindepolitik und in anderen Gesellschaftsbereichen.
Eva Fend @Innsbruck
Die #TT ist für mich wie ein Lebenspartner: Man mag sich, geht sich gelegentlich auf die Nerven, hadert manchmal – aber ganz ohne ist unvorstellbar.
Gertrud Bergmeister @Volders
Die #TT ist für mich die Zeitung, die man sich in der Früh teilen und gleichzeitig lesen kann. Ich schätze sie als lokales Blatt, was mich stört, sind inhaltliche Wiederholungen.
Peter Gossner @Westendorf
Die #Tiroler Tageszeitung steht für mich für eine seriöse Berichterstattung. Zudem wird auch die regionale Information immer wichtiger.
Die #TT gehört für mich seit Jahren zu jedem Frühstück dazu. Damit bin ich über alles Wichtige aus der Welt und der Region bestens informiert.
Die #Tiroler Tageszeitung ist für mich Tirol pur! Mein erster Blick morgens in der Zeitung gehört dem Sport und dann dem Bezirksteil.
Die #Tiroler Tageszeitung gehört für mich zum Frühstück, im Friseursalon wird sie von meinen Kunden gelesen. Der Oberlandteil hat für mich Priorität.
Stefan Aufschnaiter
Günter Kienel
Markus Fischnaller
@Oberndorf
@Imst
@Imst
Die #Tiroler Tageszeitung ist für mich in der Früh das Erste. Zuerst blättere ich einmal alles durch und dann lese ich, was mich interessiert. Seit Jahren bin ich Abonnent.
Ich bin Leser der #Tiroler Tageszeitung seit über 20 Jahren. Sie gehört zum Frühstücksritual. Für mich sind der Lokalteil und der Sport am interessantesten.
In der Früh brauche ich beim Frühstück meine Ruhe. Dazu gehört das Lesen der #TT. Ich finde sie qualitativ sehr gut, die Objektivität ist aus meiner Sicht gegeben.
Nachgefragt: Was bedeutet #TT für Sie? 61
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Andrea Schiechtl
Annemarie Gebhart
Armin Walch
Bernhard Kiechle
@Imsterberg
@Fließ
@Reutte
@Reutte
In letzter Zeit bin ich etwas säumig, ansonsten hole ich mir nach dem Frühstück den Laptop und lese die #TT online. Am liebsten den Lokalteil und das Wetter.
Was ich vor allem lese, sind die Todesanzeigen und der Landecker Lokalteil. Die Zeitung ist vielfältig und bietet allen etwas.
Die #TT ist für mich die Informationsquelle Nr. 1 in Tirol und gehört zum Frühstück wie ein Kaffee. Wenn sie nicht am Frühstückstisch liegt, weiß ich, ich bin irgendwo auf Geschäftsreise.
Die Tageszeitung ist sehr informativ und übersichtlich, auch die Tabellen im Sportteil sind für ältere Personen noch gut lesbar. Auch die Informationen aus dem Bezirk sind sehr ausführlich, aber das Format ist mir zu groß.
Norbert Wolf
Edi Ammann
@Zams
@Reutte
Die #Tiroler Tageszeitung, und speziell der Lokalteil, ist in der Früh das Erste, was ich lese – und das seit 42 Jahren. Außerdem habe ich im Rahmen der TT-Leserreisen auch schon sehr schöne Urlaube gemacht.
Ich zähle mich zu den weitgehend zufriedenen TT-Lesern. Der Lokalteil, Sport und Wirtschaft kommen bei mir an erster Stelle. Wünschen würde ich mir das Kleinformat der Sonntags-TT für alle Ausgaben unter der Woche.
Alfons Wachter
Peter Kössler
@Zams
@Stanz bei Landeck
Ich habe die #Tiroler Tageszeitung im Geschäft und daheim abonniert und wenn ich nicht da bin, lese ich sie online. Was toll ist, ist der Regionalteil. Ich lese aber auch andere Zeitungen für die Meinungsvielfalt.
Die #TT gehört bei mir zum Frühstück, auf die tägliche Lektüre würde ich ungern verzichten. Im Vergleich zu anderen Medien halte ich diese Zeitung für einigermaßen seriös.
Conny Leitner @Bichlbach
Lucia Hafele @Stanz
Das Lesen der #Tiroler Tageszeitung ist bei uns zuhause ein morgendliches Ritual. Mein Mann beginnt mit dem Tirolteil, ich mit dem Lokalteil. Wenn sie in der Früh nicht da wäre, würde sie auf jeden Fall fehlen.
Für mich bedeutet die #Tiroler Tageszeitung regionales und internationales Wissen. Ich lese sie jeden Tag in der Früh. Bernadette Posch @Weißenbach
Roland Müller @Berwang
Ich hole mir meine Informationen vor allem tagsüber gerne aus #TT online. Ich lese die Nachrichten lieber online als in der gedruckten Version, da das Format sehr unhandlich ist.
Ich finde die #TT sehr informativ. Und was mir besonders gefällt, ist das Magazin, das der Sonntagsausgabe beigelegt ist. Dort finden sich immer wieder tolle Tipps rund um Gesundheit oder Garten. Das lasse ich keinen Sonntag aus.
Die TT-Wandercupfamilie hat den Überblick: Hier im wunderschönen Kartitsch in Osttirol. Foto: Zimmermann
Herzlich willkommen in der Landmetzgerei Piegger Sistrans und der Messegastronomie in Innsbruck.
Seit 55 Jahren stehen wir für absolute Frische, beste Qualität und große Vielfalt. Als Familienunternehmen pflegen wir die traditionellen Werte unseres Handwerks und den Respekt vor Lebensmitteln. Unsere Kunden können sich auf die Qualität unserer Fleischwaren verlassen. Die Tiere beziehen wir aus der Region und deren Fleisch wird nach allen Regeln des Metzgerhandwerks schonend verarbeitet. Hochwertige Rezepturen sowie strenge Hygiene- und Qualitätsrichtlinien sorgen für ein Ergebnis, das feinsten Genuss „made in Tirol“ garantiert. Dafür bürgt „Piegger“.
Zum Jubiläum gibt es ein tolles Angebot: Ein „Grillerlebnis“ für zwei Personen zum Jubiläumspreis von 5 Euro
TT-Wandern wird immer noch beliebter Durchschnittlich 1000 Teilnehmer darf jeder TTWandercup-Startort begrüßen, viele sind bereits gute Freunde. Innsbruck – Wer Tirols schönste Ecken und Kanten kennenlernen möchte, der ist mit dem TT-Wandercup gut beraten. Gemeinsam mit anderen naturbegeisterten Wanderfreunden erforschen die Teilnehmer mit Wanderführer Herbert Degenhart neue Winkel des vielseitigen Bundeslandes. Degenhart sucht Jahr für Jahr wunderschöne Routen für Familien und Experten der wachsenden Wandercupfamilie aus. „Die Natur Tirols verzauberte bis jetzt noch jeden“, weiß er zu berichten. Nach jeder Wanderung werden die Teilnehmer wieder kräftig gestärkt – im kulinarischen wie launigen Sinne. Mit den Familienabschlussfesten bei jedem Wandercup machen Stars aus der Schlager- und Volksmusikszene aus müden Wanderfüßen wieder flotte Tanzbeine.
Foto: istock / Alex Raths
Wandercup-Termine 2015
Das Angebot gilt von 25. bis 27. Juni 2015; erhältlich in folgenden Filialen: Landmetzgerei Piegger in Sistrans, MPreis Lans, MPreis Aldrans und miniM Sistrans
Die TT-Wandercups in Breitenwang im Außerfern und in Kartitsch in Osttirol waren bestens besucht. Neun Stationen verbleiben noch im TT-WandercupKalender, neue Teilnehmer sind herzlich willkommen! 21. Juni Leutasch 28. Juni Stumm 5. Juli St. Johann 19. Juli Rifflsee – Pitztal 26. Juli Kufstein 2. August Pfunds 16. August Seefeld 23. August Kitzbühel 30. August Mutters Alle weiteren Informationen auf www.tt.com.
62 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Von Bundeskanzler Werner Faymann (auf dem linken Bild mit den Chefredakteuren Mario Zenhäusern und Alois Vahrner) bis hin zu heißen lokalen Diskussionen: Die TT-Foren sind echte Publikumsmagneten.
Fotos: Böhm, Fankhauser
Tausende diskutieren bei TT-Foren mit Es ist DIE Möglichkeit für die Bevölkerung, bei heißen Themen mit den Verantwortlichen vor Ort zu diskutieren oder ihnen Fragen zu stellen: Die TT-Foren sorgen Woche für Woche für volle Säle im ganzen Land. Innsbruck – Eine ganz be sondere Stärke der Tiroler Tageszeitung ist ihre große Verwurzelung in allen Tiroler Bezirken. Umfassende loka le Informationen garantieren nicht nur eigenen Bezirks redaktionen, sondern seit ei nigen Jahren auch eigene Be zirksLokalteile. Im Herbst 2010, also vor gut viereinhalb Jahren, wurde dieser lokale Fokus noch wei ter verstärkt: mit den ersten
TTForen, bei denen die Be völkerung wie sonst kaum die Möglichkeit hat, bei heißen lokalen Themen vor Ort mit den Entscheidungsträgern zu diskutieren, ihnen Fragen zu stellen oder auch einmal ihrem Ärger über Fehlent wicklungen Luft zu machen. Dass dies zuweilen für man che Politiker oder Projektbe treiber auf dem Podium zum heißen Stuhl wurde, liegt auf der Hand. Beim Publikum mit
Abstand am schlechtesten schnitten jene (glücklicher weise wenigen) Verantwor tungsträger ab, die sich der Diskussion nicht stellen wol len. Als Leiter der oft brisan ten, aber ausnahmslos hoch interessanten Diskussionen in allen Bezirken jeweils vor Ort ist einer der beiden TTChef redakteure Mario Zenhäu sern oder Alois Vahrner bzw. der Chef der Lokalredaktion, Manfred Mitterwachaue r.
Kanzlei Marsoner
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Die Kanzlei Marsoner gratuliert herzlich Wir sind stolz, dieses erfolgreiche Unternehmen seit bereits 40 Jahren begleiten zu dürfen. Wir gratulieren der Tiroler Tageszeitung zu ihrem 70sten Geburtstag ganz herzlich und sind besonders stolz darauf, dieses erfolgreiche Unterneh men bereits seit 40 Jahren zu unseren Klienten zählen zu dürfen. Wir wünschen der Tiroler Tageszeitung auch weiterhin viel Erfolg! Zu diesem Anlass möchten wir unsere Wirt schaftstreuhandkanzlei vor stellen. Die Kanzlei Marsoner + Partner beschäftigt unter der Leitung von 5 Partnern rund 40 Mitarbeiter. Unsere Stärke ist die Team arbeit. Im Team möchten wir Sie bei Ihren Aufgaben und Problemen unterstützen. Unser Leistungsangebot umfasst dabei die • Steuerberatung, Steuer planung, • Wirtschaftsprüfung inklu sive Sonderprüfungen, • Erstellung von Jahres abschlüssen und Steuererklä rungen, • Umgründungsberatung,
• Nachfolgeplanung, • merger and acquisition, • Unternehmensbewertung, • betriebswirtschaftliche Be ratung, • Buchhaltung und Lohn verrechnung. Die individuelle und per sönliche Beratung unserer Kli enten ist uns besonders wich tig. Die maßgeschneiderte Lösung Ihres Problems ist uns ein Anliegen. Ihr Nutzen steht bei unserer Arbeit immer im Vordergrund. Davon möchten wir Sie überzeugen. Wir betreuen Klienten der verschiedensten Branchen und Größen – vom internati onalen Konzern bis zum klei nen Einzelunternehmen. Dass uns alle Klienten wichtig sind, wird durch die teilweise jahr zehntelange Treue belegt. Für uns ist es auch Ansporn und Freude, dass die meisten Neu klienten auf Empfehlung von bestehenden Klienten zu uns kommen. Das in all den Jah ren aufgebaute Wissen stellen wir Ihnen zur Verfügung.
Um für Sie auf dem Laufen den zu sein, bildet sich das gesamte Team permanent fort. Das machen aber auch die meisten Mitbewerber – wir gehen daher einen Schritt weiter: Wir möchten die fach lichen Standards setzen und nicht nur nachvollziehen. Dokumentiert wird dies beispielsweise durch die zahl reichen wegweisenden Fach publikationen und Vorträge unseres Partners Univ.Prof. Dr. Reinhold Beiser. Testen Sie uns einfach und vereinbaren Sie ein kostenlo ses Informationsgespräch.
Kontakt Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Andreas-Hofer-Straße 43 6020 Innsbruck T+43 (0)512-57 43 45 office@marsoner.at www.marsoner.at
Diese achten darauf, dass sich Verantwortliche nicht vor Antworten drücken, die Dis kussion sachlich bleibt und keinesfalls untergriffig wird. Mittlerweile fanden mehr als 120 TTForen statt, denen viele tausend Bürgerinnen und Bürger beiwohnten und heftig mitdiskutierten. Woche für Woche melden die Bezirks redaktionen Themen für TT Foren an die Chefredaktion. Den bisherigen Publikums
rekord mit gut 600 Besuchern hält die Konfrontation der Spitzenkandidaten vor der letzten Tiroler Landtagswahl im Innsbrucker Congress, Massenbesuch garantierten u. a. auch die Wahlkonfron tationen in Innsbruck, eine Diskussion über das Projekt Piz Val Gronda in Ischgl, über Hochwasserschutz für die Hochwasseropfer in Kössen, über den Direktzug nach Ost tirol in Sillian, den Streit um
die Hausapotheken bei Ärzten in der Wildschönau oder dro hende SevesoIIIEinschrän kungen in Landeck. Vielfach ging es um Verkehrsprobleme, um marode Hallenbäder, um Lift und andere Bauprojekte oder um BürgermeisterDi rektkonfrontationen bei Stich wahlen. Oft kam es zumindest zu teilweisen Lösungen, und fast überall bekam die Bevöl kerung Informationen, die sie so vorher noch nicht hatte.
70 Jahre TT 63
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
Kerzen und Worte als Zeichen der Anteilnahme In Zeiten der Trauer werden die TT Traueranzeigen seit jeher genutzt, um über einen Todesfall zu informieren. Im Internet ist es möglich, Anteilnahme auszudrücken und Trost zu spenden. Innsbruck – Es sind für Hinterbliebene die finstersten Stunden: Der Verlust eines geliebten Menschen reißt ein Loch in das Leben der engsten Verwandten und löst auch bei Freunden, Bekannten, Kollegen und Wegbegleitern des Verstorbenen tiefe Betroffenheit und das Bedür fnis aus, tröstende Worte zu sprechen und die gebührende Anteilnahme zu erweisen. Auch wenn die persönliche Begegnung oder ein Brief die bei Weitem respektvollste Anteilnahme ermöglichen, ist es längst nicht allen gegeben – sei es aufgrund der räumlichen Distanz oder aus Rücksichtnahme auf die ohnehin in dieser Situation belasteten Hinterbliebenen –, so direkt Verbundenheit und Wertschätzung zu übermitteln. Immer öfter sind es daher E-Mails oder seltener, weil manchmal noch als pietätlos empfunden, öffentlich sichtbare Einträge in sozialen Medien wie Facebook, die dafür genutzt werden. Seit einiger Zeit bietet die Tiroler Tageszeitung im Internet eine Alternative dazu an. Unter www.traueranzeigen.tt.com können tröstende Worte hinterlassen oder eine Gedenkkerze entzündet werden. Ein
Unter traueranzeigen.tt.com können Gedenkkerzen „entzündet“ werden. Service, der in vielen Fällen bereits intensiv genutzt wird. Um sicherzustellen, dass weniger Internet-affine Hinterbliebene und Angehörige informiert werden, werden die Namen der Kondolierenden seit Kurzem auch in der Printausgabe der Tiroler Tageszeitung veröffentlicht. Als bleibende Erinnerung an den Verstorbenen kann nun auch ein ansprechend gestaltetes Kondolenzbuch ausgedruckt
werden. Die Todesanzeige und alle Kondolenzen sind darin enthalten. Auf Anfrage druckt die Tiroler Tageszeitung dieses Kondolenzbuch aus und die Hinterbliebenen erhalten es in einfach gebundener Form per Post (bitte wenden Sie sich in diesem Fall an service@tt.com). Diese Service-Angebot e sind ab sofort auch über Smartphone oder TabletComputer (z. B. iPad) nutzbar. Ein Bestattungskalen-
Foto: iStock
der, der über Gedenkfeiern und Begräbnisse informiert, ein Bestatterverzeichnis und eine hilfreiche Übersicht zu pietätvollen Trauersprüchen, die helfen, wenn einem selbst die richtigen Worte nicht einfallen wollen, sowie Informationen zu Beratungsstellen für Hinterbliebene – z. B. Caritas, Rainbows Tirol oder die Kummernummer –, die Hilfe im Trauerfall anbieten, ergänzen das Angebot der TT Traueranzeigen.
Wo Träume in Erfüllung gehen Auf den Immobilien- und Jobs-Plattformen der TT werden Lebensträume wahr. Innsbruck – Das Internet hat die Suche nach einem geeigneten Arbeitgeber oder nach der eigenen Traumwohnung, einem Grundstück oder Haus radikal verändert. Die TT hat diese Veränderungen früh erkannt und betreibt mit immo.tt.com und
jobs.tt.com die bedeutendsten Online-Plattformen für Tiroler und Tirolerinnen auf Job- und Immobiliensuche. Entscheidend ist aber weiterhin das Gesamtpaket, das die TT anbieten kann: In der Zeitung erscheinen hochwertige Anzeigen von fast allen
namhaften Arbeitgebern aus Tirol und ganz Österreich sowie Projektvorstellungen und Immobilien-Annoncen der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Bauträger und Immobilienmakler des Landes. Denn in der Zeitung treffen ihre Angebote auf eine
Seit Jänner präsentiert sich die Immo.tt.com in neuem Design inklusive verbesserter Funktionalität. Die Jobs. tt.com wird noch heuer erneuert und – wie die Immo-Plattform – für die mobile Nutzung optimiert. Foto: TT Screenshot
interessierte und vor allem informierte Zielgruppe – und die gedruckten Anzeigen signalisieren Wertigkeit und Seriosität. Online bietet die TT zusätzlich praktische Services, die die Suche nach dem passenden Job oder den eigenen vier Wänden erleichtern: Suchagenten, die einen per Mail über passende Angebote informieren, Tausende Inserate, die per Suchfunktion und praktischen Filterkriterien rasch und unkompliziert durchstöbert werden können, Verzeichnisse, über die man sich zu Arbeitgebern, Maklern oder Bauträgern informieren kann. Durchschnittlich 250.000 Besuche (laut ÖWA) werden auf http://jobs.tt.com und http://immo.tt.com pro Monat gezählt. 1,9 Millionen Mal wurden allein im März 2015 Jobsinserate und Immobilieninserate auf den beiden Plattformen aufgerufen. Die Tiroler Tageszeitung bietet damit allen Tirolern und Tirolerinnen einen attraktiven und funktionierenden Marktplatz für Jobs und Immobilien.
Tirols Plattform zum Stöbern Auf meins.at, dem regionalen Online-Marktplatz für Gebrauchtes und Seltenes, finden Schnäppchenjäger bereits über 16.000 Produkte. Innsbruck – Kurz vor Sommerbeginn ist noch einmal Zeit, Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen. Sich von herumstehenden Staubfängern zu trennen, befreit ungemein und bringt zudem bares Geld! Simplify Your Life! Rund 11.000 Tirolerinnen und Tiroler nützen bereits Meins.at, um Gebrauchtartikel in und aus der Region zu verkaufen bzw. kaufen. Die kostenlose Meins.at-App macht das Schmökern, Anbieten und Nachfragen zum unkomplizierten Rund-um-die-UhrVergnügen. Einfach die App aus dem Google-Play- oder dem Apple-App-Store laden,
sich registrieren und schon kann es losgehen. Verschiedene Produktkategorien gestalten die Suche einfach und übersichtlich. Ist das Gewünschte entdeckt, nimmt man mit dem Verkäufer Kontakt auf, verhandelt den Preis bzw. vereinbart am besten die direkte Abholung, das spart Zeit und Nerven. Auch wer verkaufen möchte, tut das unkompliziert und auf kurzem Weg über das Smartphone: Mit der Meins.at-App ein Foto machen, das Produkt kurz beschreiben, den Preis definieren und schon steht die Anzeige im Internet – und das völlig gratis!
meins.at – Tiroler kaufen clever Für nahezu jeden etwas: Aktuell über 16.000 Produkte von rund 11.000 Tirolerinnen und Tirolern, vom Auto bis zur Zirbenstube, machen Meins.at zur größten regionalen Anbieter-Plattform im Internet. Das Kleinanzeigen-Portal ist ein Service der Tiroler Tageszeitung. Inserieren und App sind gratis! Eine Kleinanzeige auf Meins.at zu veröffentlichen, ist für Private kostenlos. Das gilt auch für die einfach zu bedienende Meins.at-App. Tiroler Online-KleinanzeigenPlattform: Meins.at führt Anbieter und Nachfrager zusammen. Inserieren kann jeder Tiroler. Bei Interesse an einem Produkt nimmt
man direkt und unkompliziert über die App oder unter www.meins.at mit dem Anbieter Kontakt auf. Alles auf direktem Weg: Verkaufen und kaufen auf Meins.at ist einfach: Ist ein persönlicher Account einmal angelegt, kann man unbegrenzt Produkte einstellen – am einfachsten mit der Meins. at-App. Meins.at ist eine Tiroler Plattform, deshalb können die Produkte zumeist direkt beim Anbieter angeschaut, bezahlt und abgeholt werden. Kein lästiges Verpacken, kein teures Versenden, keine Transportschäden – und viel Vertrauen durch den direkten Kontakt.
64 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Tirol in allen Bereichen: Die TT kommt auch zu Ihnen „Es gibt viel zu tun“ lautet die Devise des Marketingteams der Tiroler Tageszeitung. Dabei ist viel Arbeit im Hintergrund nötig, um für die Außenwelt sichtbar zu werden. Und so manche Tätigkeit spielt sich dermaßen unsichtbar ab, dass sie wohl niemals publik wird. So etwa die Unterstützung von etwa 200 Verbänden und Vereinen, die mit Hilfe des TT-Marketings ihre Interessen vertreten können. Grundsätzlich wird der TT-Support in vielen Bereichen eingesetzt. Dabei liegen dem Marketing
vor allem die Zielgruppen Kinder, Soziales, Breiten- und Spitzensport, Kultur, Familien und Geschichte am Herzen. In all diesen Sujets werden Marketingaktivitäten gesetzt, die – sichtbarer für die Tiroler und Tirolerinnen – verschieden und vielfach umgesetzt werden. So ist Ihre TT zweimal jährlich auf der Innsbrucker Frühjahrs- und Herbstmesse mit dem beliebten TT-Café und einem Abostand vertreten. Des Weiteren wird das TT-Café im Sommer wieder auf Tour und damit in verschiedenen Orten
anzutreffen sein. Vor Ort anzutreffen ist auch immer wieder Toni, das Maskottchen, besonders beliebt bei Kindern. Überaus beliebt und sehr angenommen von den TT-Lesern ist auch der TT-Wandercup, der immer wieder neue Seiten und die Natur Tirols in den Vordergrund stellt. Mit der ersten „Wider die Gewalt“-Gala ist in diesem Jahr außerdem ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und für die Unterstützung sozialer Vereine gesetzt worden. Fotos: TT
70 Jahre TT 65
Samstag, 20. Juni 2015 | Nummer 169-BG
TT-Marketing als Botschafter der Marke: Eng verflochten mit Land und Leuten Das TT-Marketingteam ist die Schnittstelle zwischen dem Verlagshaus und der Öffentlichkeit. Innsbruck – Im Mittelpunkt des TT-Marketings steht der Leser. Dass die Marke Tiroler Tageszeitung in den vielen unterschiedlichen Lebenssituationen und -phasen der Tirolerinnen und Tiroler präsent ist, dafür ist einiges an Überlegungen notwendig. Gilt es doch, Angebote und Aktionen zu schaffen für eine breite Leserschaft, vom Schulkind bis zum Pensionisten. „Wir wollen mit unserer Marke Emotionen schaffen, wir wollen mit den Menschen im Land interagieren, vor allem aber möchten wir der Wirtschaftsregion und dem Lebensraum Tirol wieder einiges zurückgeben. Schließlich leben wir alle von und aus dieser Region“, fasst Marketingleiter Norbert Adlassnigg seine Philosophie zusammen. Und das beginnt schon bei den ganz Kleinen. Denn dem TTMarketing ist es ein wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen, sei es im Sport, nicht nur dem Spitzen- sondern auch dem Breitensport, oder bei der Entwicklung ihrer kreativen Fähigkeiten. Mehr als 200 Vereinen und Verbänden wird so geholfen, ihre Strukturen aufrechtzuerhalten und den jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Vom TT-Miniknaben-Turnier über das TT-Kindereisfest gibt es ein breites Angebot um schon bei den ganz Kleinen die Begeisterung für Bewegung und Sport zu entfachen. Oder etwa das Projekt „bilding.at“: Die Initiative von Künstlern und Architekten unterstützt junge Menschen dabei, sich kreativ entfalten zu können. Die TT hat dieser Idee eine Plattform gegeben, um die Menschen besser er-
Die Markenbotschafter der TT: Nicolas Lawton, Ulrike Hetzenauer, Simone Schott, Elisabeth Salcher, Marketing-Leiter Norbert Adlassnigg, Simone Foto: Böhm/ bearbeitet Wechner, Verena Wintersteller, Armin Purner, Marcellino und Manuela Kofler (v. l.). reichen zu können. Die Vernetzung der Tirolerinnen und Tiroler spielt im TT-Marketing eine ganz entscheidende Rolle. Bemerkbar macht sich das auch bei einem der beliebtesten Angebote der Tiroler Tageszeitung, dem TT-Wandercup. Wer sich selbst einmal dem Wandercup anschließt, wird sehr schnell erfahren, welch
tolle Community sich hier gebildet hat und mit welcher Freude und Begeisterung die Menschen hier die Bergwelt erleben. Der TT-Wandercup verbindet viele naturverbundene Menschen und schafft eine intensive Gemeinschaft. Durch den Wandercup lernen sie Tirol kennen und sind oftmals erst durch dieses Projekt
in Teilen Tirols unterwegs, die sie auf eigene Faust nicht erkundet hätten. Einen großen Stellenwert in den Marketingaktivitäten nimmt der Tiroler Spitzensport ein. Kooperationen mit dem HC Innsbruck, den Swarco Raiders Tirol oder dem FC Wacker Innsbruck, um nur einige zu nennen, schaffen
neben Ticket-Vorteilen auch emotionale Erlebnisse für unsere Leser. Ein weiteres Feld des TT-Marketingteams ist die Förderung von Kulturtreibenden und -schaffenden, wobei auch selbst immer wieder Highlights gesetzt werden. Eines war beispielsweise im Zuge des Innsbrucker Kultursommers die Gedenkfeier für
Königin Christina von Schweden. Ein klares Bekenntnis der Tiroler Tageszeitung zur Geschichte und der Tradition des Landes. Aber auch mit der „Wider die Gewalt“-Gala wurde in diesem Jahr ein starkes Zeichen gesetzt. Gegen Gewalt in der Familie und mit vielen internationalen Stars, die so noch nie gleichzeitig in Innsbruck auf einer Bühne zu bewundern waren. Die langjährige Kooperation mit dem Innsbrucker Tanzsommer ist in der Zwischenzeit so erfolgreich, dass es eine eigene Vorstellung für die Abonnenten der Tiroler Tageszeitung gibt. Und dann wäre da noch das TT-Café, das auch in diesem Jahr wieder als beliebter Treffpunkt in zehn Städten gilt. Gemeinsam mit der Redaktion werden die Besucherinnen und Besucher über die Tätigkeiten der Tiroler Tageszeitung informiert, bekommen spannende Einblicke in den Redaktionsalltag und sind dabei, wenn Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft auf der Bühne Rede und Antwort stehen müssen. Einer der Höhepunkte im Marketing ist dieses Jahr das große Gewinnspiel zum 70jährigen Jubiläum der Tiroler Tageszeitung. Ein Gewinnspiel, das es in dieser Dimension noch nicht gegeben hat. Über einen Zeitraum von 14 Tagen verlost die TT für ihre Abonnentinnen und Abonnenten 70 Preise im Gesamtwert von über 120.000 EUR. „Wir feiern diesen runden Geburtstag mit Stolz und Freude, aber vor allem wissen wir seit 70 Jahren genau, wem wir diesen Erfolg zu verdanken haben. Danke, liebe Leser!“, bringt es Norbert Adlassnigg auf den Punkt.
Das TT-Marketing in Zahlen Im Jahr ... … wickelt das Marketing-Team der Tiroler Tageszeitung über 250 Events...
… besuchen über 50.000 Leserinnen und Leser den TT-Stand auf der Frühjahrsund Herbstmesse.
… und über 80 Gewinnspiele mit Preisen im Gesamtwert von über 250.000 Euro ab.
… Dabei werden 22.000 Tassen Kaffee ausgeschenkt und 35.000 Stück Gebäck gratis verteilt.
Das TT-Café kommt auch in diesem Jahr wieder in Ihre Stadt.
Fotos: TT
Zehn Mal TT-Café 2015 in Ihrer Nähe … werden über 200 Tiroler Sportvereine und Verbände unterstützt und betreut.
… führt das TT-Marketing über 1.200 Tiroler Schülerinnen und Schüler durch die TT.
… nehmen über 10.000 Wanderinnen und Wanderer am TT-Wandercup teil.
… werden im TT-Café über 3.000 Geschenke gratis an die Leserinnen und Leser verteilt.
Jeweils von 9 bis 12 Uhr wird das TT-Café in der Stadt sein und mit einem bunten Rahmenprogramm begeistern.
1. 27. Juni, Inntalcenter / Telfs
6. 1. August, Bahnhofstraße / Wörgl
2. 4. Juli, Isserplatz / Reutte
7. 8. August, Vorderstadt / Kitzbühel
3. 11. Juli, Citypassage / Landeck
8. 15. August, Oberen Stadtplatz / Hall
4. 18. Juli, Rathausplatz / Imst
9. 22. August, Marktplatz / Innsbruck
5. 25. Juli, Fußgängerzone / Schwaz
10. 29. August, Hauptplatz / Lienz
66 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
Sparen Sie mit Clubvorteilen für die ganze Familie! Ob groß oder klein, jung oder alt. Die TT-Club-Vorteilswelt bietet für jeden etwas und hilft, bares Geld zu sparen. Mit einem Abo der Tiroler Tageszeitung bekommt man täglich die neuesten Informationen pünktlich in der Früh direkt vor die Haustüre. Doch ein TT-Abo bietet noch mehr Vorteile. Gemeinsam sparen mit der Tiroler Tageszeitung lautet die Devise. Da die TT-Club-Karte für den gesamten Haushalt gilt, kann auch jedes einzelne Familienmitglied die Angebote ganz nach seinem Geschmack nutzen.
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Ab 6. Juli Sommerferien-Aktion
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TT-Club kurz und knapp Wie werde ich TT-ClubMitglied? Mit dem Abschluss eines Abos sind Sie dabei und sofort steht Ihnen die Türe offen, exklusive Vergünstigungen für die ganze Familie in Anspruch zu nehmen. Jeder Abonnent der Tiroler Tageszeitung ist während der Dauer seines Abos automatisch TT-Club-Mitglied. Mit Ende des Abos endet auch die Mitgliedschaft. Extrakosten fallen für die Mitgliedschaft keine an. Wir informieren sie gerne über die Abo-Möglichkeiten der Tiroler Tageszeitung unter Tel. 05 04 03–1500 oder Sie verschaffen sich online unter www. tt.com/abo einen Überblick über die Abo-Angebote!
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mit der Karte die Vorteile bei den Partnerunternehmen einlösen. Was tun, wenn man die Karte verloren hat? Unter Tel. 05 04 03–1800 oder unter club@tt.com können Sie gerne eine Nachsendung anfordern. Wie kann ich die Vorteile im Internet nutzen? Die Inhalte unter club. tt.com entsprechen den Inhalten des monatlichen TT-Clubmagazins. Alle laufenden Aktionen werden vorgestellt, GewinnspielTeilnahmen sind online möglich und Gutscheine können ausgedruckt werden. Als Mitglied des TT-Clubs können Sie sich mit Ihrer Kundennummer, welche Sie auf Ihrer TT-Club-Karte finden, registrieren. Hierfür benötigen Sie nur eine EMail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort.
68 70 Jahre TT
Nummer 169-BG | Samstag, 20. Juni 2015
„Der Pessimismus ist mir schleierhaft“ Trotz Internet, trotz Facebook, trotz Google: Moser-Holding-Vorstand Hermann Petz ist überzeugt, dass die Geschichte der Zeitung noch nicht zu Ende geschrieben ist. Warum? Die Antwort gibt er in einem Buch. Welche Medien haben Sie heute schon konsumiert? Hermann Petz: Ich bin heute von Innsbruck nach Wien gefahren. Zuerst habe ich ausführlich die Tiroler Tageszeitung gelesen, dann einige Magazine. Im Büro blättere ich alle Zeitungen durch. Darin bekommt man Routine. Denken Sie, dass dieser Medienkonsum repräsentativ auch für andere ist? Petz: Wenn ich viele Menschen frage, auch in Tirol, würde man sich wundern, wie viele in der Früh die gedruckte Tageszeitung gelesen haben. Tagsüber kommen viele Nachrichten über andere Kanäle dazu, auch digital. Ich finde aber die wenigsten Menschen, die sagen, sie haben beim Frühstück am Tablet das E-Paper angeschaut. Sie sagen, die Menschen lesen in der Früh die PrintAusgabe. Und in Ihrem Buch, das dieser Tage erscheint (siehe Kasten), schreiben Sie, dass die Zeitung für kluge Menschen die erste Quelle für seriöse Information bleiben werde. Warum gibt es in der Medienbranche dann so viele Zukunftsängste? Petz: Dieser Frage wollte ich mit meinem Buch auf den Grund gehen. Verschiedene Fakten haben mich hellhörig gemacht. Die Entscheidung zwischen Print und Digital wird oft als Entweder-oderEntscheidung betrachtet. Das stimmt aber nicht. Wir als Tiroler Tageszeitung haben in Tirol auch digital fast 50 Prozent Reichweite. Aber 90 Prozent all unserer Nutzer lesen ebenso die gedruckte Zeitung. Das sind viel mehr, als ich gedacht habe. Der Grund für den allgemeinen Pessimismus ist mir schleierhaft, zumal viele Zeitungen auch die höchsten je erreichten Leserzahlen haben. Unbestritten ist aber, dass die Anzeigenerlöse eingebrochen sind? Petz: Es gibt heute mehr Möglichkeiten für die Werbung als vor zehn oder 20 Jahren. Aber die Frage ist ihre Wirkung. Werbung in der
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Auf Twitter hat auch der Terrorist seine Plattform. Wir würden das als Leserbrief nicht zulassen.“ Hermann Petz (Vorstandsvorsitzender Moser Holding)
Zeitung ist die teuerste, weil sie produziert und verteilt werden muss. Sie ist aber die wirksamste, sie kommt bei den Lesern am besten an. Wir können mit Tests belegen, dass Print überlegen ist. Deshalb erwarte ich eine Rückbesinnung auf die Zeitung. Und vertrete das auch mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein. Also wenn ich nicht selbstbewusst genug bin, brau-
„Wir brauchen Google nicht. Wir wissen, was wir in der Region digital zu tun haben“: Moser-Holding-Chef Hermann Petz. che ich mich auch nicht wundern, wenn die Anzeigenkunden ausbleiben? Petz: Ja. Vor allem in der Region kann ich beitragen, ein positives Klima zu schaffen. Dennoch bleibt die Frage, was Google und Facebook besser können als die Zeitungen. Diese Konzerne verdienen Geld im Internet. Zeitungen haben bisher aber kein Geschäftsmodell gefunden, wie sie im Internet Geld verdienen können – zumindest schreiben Sie das so in Ihrem Buch. Petz: Google sucht unsere Inhalte im Netz und verwendet sie dann gratis für sich. Das wäre, wie wenn ich am Vorabend die besten Artikel aus allen österreichischen Zeitungen nehmen und daraus eine eigene Zeitung machen würde. Das wäre wohl verboten – online ist es aber erlaubt. Bei Google und Facebook geht es außerdem immer um möglichst große Zahlen. Wir als regionale Marke arbeiten anders. Wir ordnen für unsere Leser alle Informationen – regional, national, international – so ein, dass sie am Schluss einen Gesamtüberblick haben, und zwar unserer Blattlinie und unserer Unabhängigkeit verpflichtet. Welche Verpflichtung haben Google und Facebook je übernommen? Gar keine. Die Auswahl dort trifft ein Algorithmus. Und ich kann Ihnen genau sagen,
welches Ergebnis der liefert: jenes, das das beste Umfeld für die Werbung jener Produkte liefert, die ich als Nächstes kaufen möchte. Leserin und Leser bekommen aber trotzdem Information. Und das gratis. Petz: Es denkt aber niemand darüber nach, in welcher Reihenfolge die Informationen kommen. Nehmen Sie ein Online-Magazin wie Vice: Die haben hervorragende Reportagen, und dazwischen sind bezahlte Beiträge. Früher hätte man dazu Schleichwerbung gesagt. Bei reinen Online-Medienkanälen entsteht außerdem ein anderes Problem: Auf Twitter hat auch der Terrorist seine Plattform. Wir würden das als Leserbrief nie zulassen.
Google hat den Medien eine Kooperation angeboten. Warum hat der Großteil der österreichischen Verleger dieses Offert abgelehnt, statt den Feind zum Verbündeten zu machen? Petz: Weil wir sie nicht brauchen. Wir wissen, was wir in unserer Region digital zu tun haben. Wir brauchen keine Almosen von Google. Jedes dieser Geschäftsmodelle beruht auf der Systematik, möglichst rasch auf die ganze Welt zu skalieren. Wir hingegen orientieren uns an dem Leitsatz, dass 95 Prozent der Menschen 95 Prozent ihrer Zeit in einem Umkreis von 25 Kilometern verbringen. Die meisten Tiroler wollen einen Job in Tirol, sie wollen eine Partnerschaft oder eine Fa-
Fotos: Pfarrhofer
milie in Tirol, sie suchen eine Immobilie in Tirol und nicht irgendwo anders in Europa. Die Frage bleibt aber: Wie kann ich dieses Angebot finanzieren?
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Die Zeitung hat in ihrem genetischen Code, die Diskussion weiterzubringen.“ Hermann Petz (Vorstandsvorsitzender Moser Holding)
Petz: Unser Erlösmodell steht auf drei Säulen. Am wichtigsten sind unsere 80.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Die zweite Säule sind die Inserate, die dritte sind Rubrikenanzeigen für Autos, Jobs und Wohnungen. Neu sind die digitalen Erlöse, wobei
auch für die Tiroler Tageszeitung gilt, dass der Aufwand für Online durch Online-Einnahmen nicht gedeckt ist. Abonnenten gehen zu Recht davon aus, dass sie mit ihrer Gebühr auch alle digitalen Angebote bekommen können. Die Frage ist aber, was bekommen in Zukunft jene, die keine Abrechnungsbeziehung mit uns haben? Auf der anderen Seite haben wir frühzeitig auf unsere Kosten geschaut. Für Einsparungen gibt es aber eine Untergrenze. Wesentlich mehr zu tun, wäre ein Einschnitt zu Lasten der Qualität und wäre den Lesern gegenüber nicht zu rechtfertigen. Das klingt beruhigend für die Zukunft des Journalismus. Trotz dieses Plädoyers für die eigene Stärke fordern die Verleger vom Staat aber eine Vervierfachung der Presseförderung. Wie passt das zusammen? Petz: Wir wollen von der Presseförderung nie abhängig sein. Ich kann nur dann einen qualitätsvollen Journalismus machen, wenn ich wirtschaftlich erfolgreich bin. Die Printmedien leisten aber einen wesentlichen demokratiepolitischen Beitrag. Wir haben es in unserem genetischen Code, die Diskussion weiterzubringen. Sie betonen die Bedeutung des Qualitätsjournalismus für die Printmedien. Sie schreiben aber auch fast romantisierend von der Zeitung als regionales Lagerfeuer. Diese Funktion wird doch sonst den sozialen Medien im Internet zugeschrieben. Setzt hier eine Gegenbewegung ein? Petz: Es kann sein, dass es alle diese Kanäle weiterhin gibt. Die Geschichte ist aber noch nicht fertig geschrieben. Ich war kürzlich mit meinem zwölfjährigen Enkel in Wien im Prater. Er hatte einen Freund mit, und beide haben ihre Handys zuhause gelassen. Ich nehme mein Handy immer mit. In seiner Zielgruppe ist auch Facebook völlig out. Das muss alles nicht repräsentativ sein. Aber ich sehe doch, dass junge Leute durchaus kritisch mit dem Überangebot an sozialen und digitalen Medien umgehen. Und dass es weiterhin Raum für ein Medienhaus wie unseres gibt. Wir bilden ab, was in der Region geschieht, wir bilden das echte Leben ab.
Und die nächsten 70 Jahre? Innsbruck – Als Vorstand der Moser Holding und Geschäftsführer der Tiroler Tageszeitung stellte sich Hermann Petz zum 70. Geburtstag des Blattes eine zentrale Frage: Wird es die Zeitung auch in einigen Jahrzehnten noch geben? Seine Antwort ist ein zuversichtliches Ja: „Es lebe die Zeitung!“ Petz unterfüttert seinen Optimismus mit einer Fülle von Daten und einer eigenen Umfrage zu
Nutzung und Ansehen der verschiedenen Medien. Sein Resümee: Die Zeitung, und hier vor allem die regionale, ist unschlagbar. Sie schafft Orientierung und Identität, sie ordnet die Nachrichten ein, Werbung findet hier mehr und vor allem konzentriertere Aufmerksamkeit, sogar der ökologische Fußabdruck der Printmedien ist dem Internet und seinen scheinbar so allmächtigen Playern überlegen.
Und so nebenbei macht Petz den Leserinnen und Lesern der TT ein Kompliment: Es seien kluge Menschen, welche die Zeitung als erste Wahl zum Bezug professioneller Information ansehen. Buchtipp. Hermann Petz: Die Zeitung ist tot? Es lebe die Zeitung! Eine Denkschrift zur Zukunft der Printmedien. Haymon Verlag, Innsbruck, 176 Seiten, 17,90 Euro.