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Zurich Pride Magazin 2026

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Grusswort des Stadtpräsidenten

Schon seit über 30 Jahren gehört die Pride genauso zur Stadt Zürich, wie das Sechseläuten oder die Street Parade. Die Pride heisst jährlich LGBTQIA+-Personen aus der ganzen Schweiz willkommen, schafft einen sicheren Raum und ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zusammenhalt.

Gerade für junge queere Menschen ist das von zentraler Bedeutung. Das Motto der diesjährigen Zurich Pride lautet «Protect Queer Youth – Zugang schafft Zukunft». Das Motto fordert Schutz, aber vor allem auch konkrete Zugänge: zu Gesundheitsversorgung, zu Bildung, zu sicheren Räumen und zu gesellschaftlicher Teilhabe. Denn wo Zugänge fehlen, gibt es kein gleichberechtigtes Leben.

Queere Jugendliche sind in mehrfacher Hinsicht schützenswert: Trans Jugendliche brauchen niederschwelligen Zugang zu kompetenter, transaffirmativer Gesundheitsversorgung. Intergeschlechtliche Jugendliche müssen sicher sein, dass über ihre Körper nicht ohne ihre Zu-

stimmung entschieden wird. Und Regenbogenfamilien brauchen rechtliche und gesellschaftliche Absicherung, damit Regenbogenkinder in einem sicheren und unterstützenden Umfeld aufwachsen können.

Die jüngsten Zahlen des Schweizer LGBTQIA+Panels sind besorgniserregend: Mehr als 70% der LGBTQIA+-Jugendlichen berichten, dass ihre sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität oder Intergeschlechtlichkeit nicht ernst genommen wird und jede zehnte jugendliche Person einer sexuellen Minderheit erfährt körperliche Gewalt. Diese Zahlen machen deutlich: Queere Jugendliche sind weiterhin besonders von Gewalt, Hass und Ausgrenzung betroffen.

Wie können wir queere Jugendliche unterstützen? Mit «Zürich schaut hin» setzt die Stadt ein klares Zeichen gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit. Ausserdem müssen wir

den Jugendlichen zuhören, ihnen Vertrauen schenken und ihnen dort Halt geben, wo sie ihn brauchen. Der aktuelle Gleichstellungsplan 2024–2027 der Stadt Zürich setzt dafür wichtige Leitplanken: Er rückt unter anderem den Zugang zu Gesundheitsversorgung ins Zentrum und trägt dazu bei, bestehende Hürden abzubauen. Ergänzend dazu sensibilisieren Informationsmaterialien wie die Broschüre «Trans Kinder und Jugendliche in der Schule» gezielt schulische Bezugspersonen und stärken ihre Handlungskompetenzen im Alltag.

Die Zurich Pride erinnert uns daran, dass Fortschritte nicht selbstverständlich sind. Rechte, die heute bestehen, wurden erkämpft – und müssen verteidigt und weiterentwickelt werden. Gerade junge Menschen zeigen uns, wie wichtig Offenheit, Solidarität und Mut sind, um gesellschaftlichen Wandel voranzubringen. Der Einsatz für die Rechte queerer Jugendlicher braucht uns alle – damit sie

eine Zukunft frei von Diskriminierung und Gewalt haben.

Ich habe mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass das Pride Festival 2026 abgesagt wurde.

Ich bin aber auch zuversichtlich, dass wir für das kommende Jahr gemeinsam eine Lösung finden werden. Gleichzeitig bin ich froh, dass das Kernstück der Pride – die Demonstration durch die Strassen Zürichs – auch dieses Jahr stattfinden wird.

Ich wünsche euch eine verbindende, starke und inspirierende Zurich Pride 2026!

Inhalt

Herausgeber Verein Zurich Pride Festival, 8000 Zürich

Gesamtverantwortung Andrea Meili

Design Sara Davaz

Chefredaktorin Andrea Meili

Redaktion Andrea Meili, Kevin Meier, Laura Ablondi, Lilith

Stehlin, Walter Nogueira

Korrektorat Andrea Meili, Julian Brasse

Anzeigenverkauf Amar Abbas, Andrea Meili, Daniel Konrad

Druck FLYERKING.ch, 8304 Wallisellen

Auflage 10’000 Exemplare

queer youth – Zugang schafft Zukunft

Die Urheber:innen- und alle anderen Rechte an Inhalten, Bildern oder Fotos gehören ausschliesslich dem Verein Zurich Pride Festival oder den speziell genannten Rechteinhabern und unterliegen dem Schweizer Urheberrecht. Für die Reproduktion jeglicher Elemente ist die schriftliche Zustimmung der Urheber:in im Voraus einzuholen. Inhalte Dritter werden als solche gekennzeichnet.

Der Verein ist nicht verantwortlich für den Inhalt von Anzeigen.

Eure Bank für mehr Diversität.

Mit über 400 Engagements machen wir mehr für alle. Zum Beispiel als Co-Partnerin bei der Zürich Pride.

Jetzt mehr erfahren. zkb.ch/pride

Danke. Merci. Grazie. Grazia fitg.

Ein Anlass wie die Zurich Pride ist ohne Mitwirkung von vielen Menschen nicht denkbar. Ein besonderer Dank geht an unsere Mitglieder, an die zahlreichen Helfer:innen und an alle, die die LGBTQIA+-Community unterstützen. Der Verein Zurich Pride Festival möchte sich ausserdem bei allen Grafiker:innen, Autor:innen, Inserateverkäufer:innen, Organisationen, Vereinen und Partnern herzlich bedanken, die zum diesjährigen Magazin beigetragen haben.

Organisationskomitee 2026

Alessandra Incarbone, Alexander Thamm, Amar Abbas, Andreas Cener, Andreas Ritter, Angelo Urso, Annalea Ablondi, Benjamin Hermann, Bindu Oommen-Fernandes, Carlos Schönhärl, Christian Segundo, Daniel Konrad, David Reichlin, Dennis Radau, Eva Hirt, Ivan Jovanovic, Jasmin Müller, Jennifer Kockert, Jennyfer Deutsch, Jill Nussbaumer, Joel Sommerer, Jonathan Lemoine, Julian Brasse, Kevin Meier, Lara Hasler, Laura Ablondi, Lenni Sundermann, Marc Riou, Marie-Louise Lo, Nicolas Pisan, Pascal Reichmuth, Patrick Pöttschacher, Philipp von Arx, Raphael Märki, Ronny Allemann, Sara Davaz, Steve Leuenberger, Travis Schmidhauser, Tristan Anderes

Geschäftsstelle

Julia A. Müller

Vorstand Verein Zurich Pride Festival 2026

Politik Lilith Stehlin

Finanzen Rahel Schärer

Kommunikation Andrea Meili

Mitglieder & Administration Christian Gschwend

Festival Marco Uhlig & Maria Di Paolo

Co-Partner Supporter

Ally

Kooperationen

Visibility Partner

Hospitality Partner

Der Vorstand stellt sich vor

Christian

Gschwend er/ihm

Leitung Members & Volunteers

Seit rund drei Jahren engagiere ich mich bei Zurich Pride –zunächst als Volunteer, während 2025 im OK für den Bereich Sicherheit und seit November 2025 im Vorstand im Bereich Members & Volunteers.

Geboren, aufgewachsen und wohnhaft bin ich in der Stadt Zürich. Seit acht Jahren arbeite ich im Produktmanagement im Bereich Brandschutz. Vorher war ich lange im Projektmanagement tätig.

In der aktuellen herausfordernden Zeit liegt es mir besonders am Herzen, dass der Verein weiterhin besteht und gut für die Zukunft gerüstet ist.

Andrea

Meili sie/ihr

Leitung Kommunikation

In meinem zweiten Jahr bin ich schon fast eine alte Häsin im Vorstand. Ich leite die Kommunikation, worin ich auch eine Ausbildung und berufliche Erfahrung mitbringe.

Zum Ausgleich zu Job und Pride mache ich gerne Handarbeiten wie stricken, häkeln oder was mir gerade so einfällt.

Rahel Schärer sie/ihr

Leitung Finanzen

Ich bin am Zürichsee aufgewachsen und habe früh gespürt, dass meine Identität anders ist. Trotz schwieriger Zeiten und vieler Herausforderungen bin ich meinen Weg mit viel Mut, Ausdauer und Herz gegangen. Über die Jahre durfte ich wertvolle berufliche Erfahrungen im Rechnungswesen und Finanzbereich sammeln und Verantwortung übernehmen.

Die Zürich Pride bedeutet für mich weit mehr als ein Engagement – sie verbindet Sinn, Gemeinschaft und meine persönliche Geschichte. Heute bringe ich meine Erfahrung, meine Energie und meine Leidenschaft mit grosser Freude ein, um die Pride und unsere Community langfristig zu stärken und finanziell stabil mitzugestalten.

Marco

Uhlig er/ihm

Co-Leitung Festival

Seit 2004 bin ich ein fester Bestandteil des Zurich Pride Teams – früher noch CSD Zürich. Seitdem stehe ich dem Vorstand immer mit einem unterhaltsamen Bühnenprogramm, legendären Pride-Partys und Rat & Tat zur Seite. Mein soziales und berufliches Netzwerk, das ich mir über die Jahre mit viel Arbeit und Zeit aufgebaut habe, kommt dabei voll zum Einsatz.

Ich arbeite schon über 22 Jahre im Zürcher Nachtleben und bringe sehr viel Erfahrung aus dem Heaven und dem Kweer mit in den Zurich Pride Verein. Synergien nutzen und Menschen zusammenbringen ist meine Stärke.

Maria Di Paolo sie/ihr

Co-Leitung Festival

Ich bin neu im Vorstand des Zurich Pride Festivals und übernehme in der Co-Leitung Festival die Verantwortung für Infrastruktur und Marktplatz. Beruflich arbeite ich als Marketingleiterin und bin ausgebildete Print Designerin, Event Managerin sowie Marketing Managerin HF.

Mit der Zurich Pride verbinde ich eine persönliche Geschichte: Für mich war die Pride schon früh ein Ort der Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Freiheit. Heute engagiere ich mich im Vorstand dafür, diesen Raum für die Community weiter zu stärken.

Und falls es beim Festival einmal chaotisch wird: ein bisschen Improvisation und im Zweifel hilft immer auch gutes Essen.

Lilith

Stehlin sie/ihr

Co-Leitung Politik

Politisch, queer und jung (für ein Vorstandsmitglied) – das bin ich, Lilith Stehlin. Ich co-leite das Politikressort der Pride und vertrete dieses im Vorstand.

Als Zürcherin mit einem Master in Politikwissenschaft bin ich gut ausgerüstet, um mein Ressort weiterzuentwickeln und unser politisches Engagement auszubauen.

Wir denken auch nach der Pride an dich!

Protect queer youth

Zugang

schafft Zukunft

Die Zurich Pride setzt sich 2026 für den Schutz der queeren Jugend ein.

Unser Motto ist eine Antwort auf eine Debatte, die schon viel zu lange ohne die geführt wird, um die es eigentlich geht: queere Jugendliche. Deshalb setzen wir ein klares Zeichen: Wir fordern Zugang für die Jugend. Zugang zu sicheren Räumen, verlässlicher Unterstützung, einem offenen Gehör, inklusiver Bildung und diskriminierungsfreier Gesundheitsversorgung.

Zugang schafft Zukunft

Seit der ersten Pride in Zürich 1994 hat unsere Community sich einiges hart erkämpft – breitere Akzeptanz, mehr Awareness und mehr Ressourcen. Doch in den vergangenen Jahren haben politische Debatten über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität an Schärfe gewonnen, und unsere Errungenschaften geraten immer mehr unter Druck. Ein globaler Backlash gegen queere Rechte zeichnet sich auch in der Schweiz ab. Dieser schürt Angst, verbreitet Fehlinformationen und versucht, uns zu spalten. Bei dieser queerfeindlichen Rhetorik stehen queere Jugendliche oft im Zentrum. Opportunistische Kräfte aus der Politik nutzen den vermeintlichen Schutz der Jugend als Kulisse, um Stimmen zu gewinnen – und machen Jugendliche so zum Kollateralschaden.

Mit unserem Motto setzen wir dem eine klare Botschaft entgegen: Queere Jugendliche brauchen keinen Schutz vor ihrer queeren Identität, vor Information oder vor Gemeinschaft. Sie brauchen Schutz vor Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung. Sie brauchen Schutz vor politischer Instrumentalisierung und vor Bestrebungen, die ihre Rechte beschneiden oder

ihre Lebensrealitäten unsichtbar machen. Deshalb setzen wir uns ein für inklusive Bildung, für eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung sowie für eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz der Diversität von Identitäten und Familienformen.

Nur so können wir ein klares Zeichen gegen Backlash und Opportunismus setzen und gemeinsam Solidarität bekennen.

Deshalb setzen wir uns ein für inklusive Bildung, für eine diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung sowie für eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz der Diversität von Identitäten und Familienformen.

Protect trans youth

Jetzt, dringender als je zuvor, müssen wir als Community Stellung für trans Jugendliche beziehen. Lautstark wird über eine verletzliche Gruppe diskutiert, ohne dass deren Stimmen, Anliegen oder Fakten Gehör finden. Panikmache und Spekulation geben leider zu oft den Ton an. Zu viele scheuen sich, in einem so feindseligen Klima offen die eigene Meinung kundzutun, aus Angst, ebenfalls ausgegrenzt zu werden. Deswegen bieten wir eine Plattform, um zu zeigen, wie viele von uns sich für den Zugang zu transfreundlichen Angeboten einsetzen. Wie viele von uns sich gegen Transphobie an Schulen, im Gesundheitssystem und in der weiteren Gesellschaft einsetzen und wie viele von uns einstehen für Selbstentdeckung, Selbstentfaltung und Selbstbestimmung. Deswegen fordern wir «Protect trans youth».

Protect inter youth

Auch intergeschlechtliche Jugendliche und Jugendliche mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale verdienen unsere lautstarke Solidarität. Körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung sind grundlegende Menschenrechte und dürfen nicht aufgrund von ideologischen oder ästhetischen Ansichten anderer eingeschränkt werden. Als Gesellschaft müssen wir den menschlichen Körper in seiner ganzen Vielfalt schätzen und uns gegen die Besessenheit stellen, ihn in starre Kategorien zu zwängen. Wir setzen uns für den Zugang zu einem gerechten Gesundheitswesen, für

Awareness und Akzeptanz ein – und für die vollständige Umsetzung des Rechts auf körperliche Integrität und Selbstbestimmung. So schaffen wir Zukunft. Wir fordern «Protect inter youth».

Protect non-binary youth

Nach wie vor treffen nicht-binäre Jugendliche auf Ignoranz und mangelnde Akzeptanz: falsche Pronomen, fehlende Repräsentation, tiefe Awareness. Zudem müssen sie ein Rechtssystem navigieren, das ihre Identitäten nicht anerkennt und Institutionen, die wenig Verständnis für ihre Anliegen und Lebensrealitäten haben. Die Schweiz hinkt hinterher: In Deutschland ist seit 2018 ein dritter Geschlechtseintrag («divers») möglich, seit 2024 kann der Eintrag sogar ganz gestrichen werden. Bei uns steckt die Debatte noch im Parlament fest – trotz eines Bundesratsberichts vom November 2025, der die Benachteiligungen nicht-binärer Menschen klar benennt, aber keine rechtliche Anerkennung in Aussicht stellt. Wir setzen uns dafür ein, dass Gesetz und Gesellschaft endlich die Vielfalt unserer Community widerspiegeln und der binären Denkweise entkommen, und fordern «Protect non-binary youth».

Wir setzen uns dafür ein, dass Gesetz und Gesellschaft endlich die Vielfalt unserer Community widerspiegeln.

Protect rainbow families

Regenbogenfamilien sind längst gesellschaftliche Realität – das Recht hinkt hinterher. Zwar hat der Nationalrat dieses Jahr eine Reform, um die Familiengestaltung für Regen-

bogenfamilien zu erleichtern, verabschiedet, womit wir als Gesellschaft einen wichtigen Schritt zu einem breiteren, inklusiveren Verständnis von Familie machen. Jedoch bleiben die rechtlichen Lücken erheblich, und es gibt noch viel zu tun. Wir fordern deshalb Zugang zu inklusiver Familiengestaltung, ein breiteres Verständnis von Familie und Schulen, die Regenbogenfamilien als selbstverständlichen Teil der Gesellschaft sichtbar machen. Wir fordern «Protect rainbow families».

Protect queer youth

«Protect lesbian youth», «protect gay youth», «protect bisexual youth», «protect asexual youth» – es gäbe noch so viele Slogans, die wir hier aufzählen könnten. Weil queere Jugendliche all diese Realitäten kennen und weil unser Motto das breite Spektrum und die Vielfalt des queeren Lebens umfassen soll, haben wir «Protect queer youth» gewählt. Und weil wir

alle mal queere Jugendliche waren. Ob schon offen, noch im Closet oder noch unsicher in der eigenen Identität. Jede queere Person hat an der eigenen Haut erlebt, wie wichtig ein Umfeld ist, das es Jugendlichen erlaubt, sich frei von Druck und Zwang von aussen zu entdecken und zu entfalten.

Am 20. Juni setzen wir ein Zeichen und gehen gemeinsam auf die Strasse. Weil Zugang Zukunft schafft. Protect queer youth!

Text Lilith Stehlin & Laura Ablondi, Co-Leitung Politik

Demonstration

Samstag, 20. Juni 2026

Die friedliche Demonstration der Zurich Pride ist die grösste politische Manifestation der queeren Community der gesamten Schweiz und deren Freund:innen.

Der Umzug wird am Samstag, 20. Juni 2026 in der Innenstadt von Zürich durchgeführt. Alle queeren Menschen und ihre Familien, Freunde und Arbeitskolleg:innen sind unabhängig von Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung und Alter herzlich eingeladen, an der Demonstration teilzunehmen.

Anschliessend an die Demonstration findet ab 16.30 Uhr eine Schlusskundgebung beim Hafendamm Enge statt. Danach gibt es zahlreiche Angebote für die Community in der Stadt, darunter das Pride Fest im Garten des Hive Clubs und später die offizielle Party in vier Locations. Weitere Events findest du auf Seite 29. Nach der Demonstration verkehren Sonderzüge ab Bahnhof Enge.

Gemeinsam für weniger Abfall

Eine gut besuchte Demonstration bereitet viel Freude. Viele Teilnehmer:innen verursachen aber auch viel Abfall. Wir bitten alle um ein aktives Tun gegen Littering. Benutzt die Abfallbehälter und minimiert das Verteilen von Gratismustern und Flyern in grossem Umfang.

Kurz & Bündig

Treffpunkt

Samstag, 20. Juni 2026 an der Bahnhofstrasse zwischen Bahnhofplatz und Uraniastrasse

Demonstration

· Reden: ab 13.00 Uhr, werden in Gebärdensprache übersetzt

· Start des Umzugs: 13.30 Uhr

Pride Demonstration 2025 Bild Liusheng

Start: Bahnhofstrasse

(zwischen Bahnhofplatz und Uraniastrasse)

Ende: Schlusskundgebung am Hafendamm Enge

The official

Zurich Pride Party

20. Juni 2026

18.00H–09.00H |

AB 18 J. HEAVEN, HIVE, PLAZA & KLAUS CLUB ZÜRICH JETZTKAUFEN!TICKETS

Die offizielle Zurich Pride Party ist in diesem Jahr neben der grossen Pride Demo der bunte Höhepunkt. Ein Event, bei dem alle so sein und feiern können, wie sie sind. Dieses Fest ist ein besonderes Highlight für die LGBTQIA+-Community und zieht jedes Jahr zahlreiche Gäste an.

Diesmal schliessen sich Zürcher Partylabels zusammen und organisieren die Party gemeinsam. Zum ersten Mal nicht in zwei, sondern in vier Locations.

Auch das Pride Fest feiert Premiere: Als Daytime-Event startet es bereits ab 18 Uhr im Hive Club. Drinnen und draussen erwartet die Besucher:innen ein buntes Programm mit lokalen DJs und Drag Artists. Der Checkpoint Zürich bietet Testungen an und wer möchte, kann sich sogar ein Tattoo stechen lassen. Für Food & Drinks ist natürlich auch gesorgt.

Ab 22 Uhr geht die Party dann so richtig los – und dauert bis Sonntagmorgen um 9 Uhr. Ein besonderes Highlight: Kyle Alessandro, Norwegens ESC-Teilnehmer, tritt um 00:30 Uhr im Plaza auf. Die Zurich Pride Party bietet also vom Nachmittag bis zum nächsten Morgen ein Happening voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgefühl. Wichtig für alle, die dabei sein wollen: Die Vorverkauftickets gelten für alle vier Clubs. Für Spontanentschlossene gibt es am Abend auch eine Abendkasse.

PLAZA CLUB

Badenerstrasse 109

8004 Zürich

plaza-zurich.ch

HIVE CLUB

Geroldstrasse 5 8005 Zürich

hiveclub.ch

HEAVEN CLUB

Spitalgasse 5 8001 Zürich

heavenclub.ch

KLAUS CLUB

Langstrasse 112

8004 Zürich

hausvonklaus.ch

LOUIS DE FUMER HEAVEN

FELIX JAEHN PLAZA

NOX HIVE

MERCEDES WONDERBRA HEAVEN

...UND NOCH VIELE MEHR!

THYORA KLAUS
MADAME SELMA HIVE
CAROL FERNANDEZ HIVE
STR ø M KLAUS
TATANA HIVE
FLOSS PLAZA
ROSANNA HIVE
VANITA HIVE
CLARI ANN HIVE
KYLE ALESSANDRO PLAZA
CARZIIL PLAZA
MEGAN GAG PLAZA

Seit mehr als 20 Jahren zeigen wir Farbe für ein LGBTQ*-freundliches Arbeitsumfeld. Möchten Sie mehr erfahren? ubs.com/inclusion

für die Transpi-MalenDemo

Wir treffen uns am 17. Juni 2026 im Regenbogenhaus zum Gestalten von Plakaten für die Demonstration der Zurich Pride. Material wird vor Ort verfügbar sein, es darf aber auch eigenes mitgebracht werden. Snacks und Getränke gibt es vor Ort.

Der Event ist familienfreundlich und offen für Menschen jeden Alters – ob jung oder alt, alle sind herzlich willkommen.

Pride Demonstration 2025
Bild Sebastian Hubold

Essenzieller, aber Die queere Jugend im Internet gefährlicher Lebensraum:

Der digitale Raum ist zentraler Lebensort, Informationsquelle und Community, aber auch Schauplatz für Hasskriminalität und Diskriminierung. Von Letzterem sind insbesondere queere Jugendliche betroffen. Studien zeigen, wie prekär die Situation geworden ist und weshalb entschiedenes Handeln unabdingbar ist.

Die digitale Lebenswelt der Schweizer Jugend

Laut der James-Studie 2024 verbringt die Mehrheit der Schweizer Jugendlichen regelmässig Zeit im Internet, vor allem auf SocialMedia-Plattformen. 94 Prozent der Befragten geben an, mindestens ein soziales Netzwerk zu nutzen. Rund 90 Prozent tun dies mehrmals pro Woche. Weshalb und wozu die Jugendlichen Social Media nutzen untersuchte letztes Jahr die Studie James focus – Unterhaltung, Information oder Selbstdarstellung: Warum nutzen Jugendliche soziale Netzwerke? Die Studie zeigt, dass die Jugendlichen diese Plattformen vor allem für Unterhaltungs- (57 Prozent) und Informationszwecke (46 Prozent) nutzen. Speziell auch Informationen zu Gesundheitsthemen wie mentale Gesundheit und Sexualität

suchen sich die Jugendlichen laut der Studie im Internet und den sozialen Medien. Letzteres Thema bestätigt auch das Swiss LGBTIQ+ Panel: Rund 89 Prozent der Teilnehmenden an der letztjährigen Umfrage gaben an, sich online über LGBTQIA+-Themen zu informieren. Die regelmässige Internetnutzung und die Bedeutsamkeit der Themen zeigen, wie wichtig das Onlineleben für die Jugendlichen ist.

Hasskriminalität: Kaum Daten, wenig

Bewusstsein

Verlässliche Zahlen zu Hasskriminalität in der Schweiz sind kaum vorhanden und lückenhaft, auch was den digitalen Raum betrifft. Denn in der Schweiz ist Hasskriminalität kein separater strafrechtlich relevanter Tatbestand, sondern

iStockphoto/Marina Demidiuk

diese Verbrechen werden durch «Beschimpfung», «übler Nachrede», «Verleumdung», «öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit» und «Diskriminierung und Aufruf zu Hass» im Strafgesetzbuch abgedeckt. Die Tatmotive oder andere Hintergründe zu diesen Straftaten werden allerdings nicht systematisch oder kantonal unterschiedlich erhoben.

Einblicke über die allgemeine Prävalenz und Wahrnehmung von Hasskriminalität in der Schweiz lieferte im Januar 2024 der Abschlussbericht Digitale Hassrede in der Schweiz. Dr. Wirz der University of Amsterdam und Dr. Blassnig der Universität Zürich konnten darin zeigen, dass 69 Prozent der Schweizer:innen schon einmal Hassrede subjektiv wahrgenommen haben, vor allem auf den sozialen Medien. «Hassrede scheint somit, insbesondere in den Medienrepertoires junger Personen, auch in der Schweiz ein sehr weit verbreitetes Phänomen zu sein.» Gerade Minderheiten in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Gesundheit und Behinderung sowie Religion seien häufiger von Hassrede betroffen.

Trotz der häufigen Wahrnehmung zeigt der Abschlussbericht aber auch, dass die Schweizer Bevölkerung zwar zwischen Hassrede und Unhöflichkeit differenzieren könne, aber sie

«im Umgang mit Hassrede eher zu tolerant» sei. Sie sei ungenügend darüber informiert, dass Beleidigungen und Diffamierungen ein strafbarer Tatbestand darstellen. Dies könnte zumindest ein Faktor sein, weshalb viele Fälle von Hasskriminalität im digitalen Raum nicht gemeldet werden.

Rückschritte beim Schutz queerer Menschen Einblicke in die Situation von LGBTQIA+-Personen lieferte der Social Media Safety Index 2025 der amerikanischen NGO Glaad. Die Organisation prangert an, dass Meta und Youtube im letzten Jahr ihre Hate-Speech-Regelungen zum Schutz queerer Menschen zurückgerollt haben und alle Social-Media-Plattformen kaum Anstrengungen unternehmen, Zuwiderhandlungen gegen ihre eigenen Regeln zu ahnden. Zudem konnte die NGO aufzeigen, dass die Plattformen queeren Content ungerechtfertigt entfernen, demonetarisieren oder anderweitig benachteiligen. Die Situation hat sich also in kurzer Zeit verschlechtert.

Doch auch aus der Schweiz gibt es Einsichten, die die prekäre Situation der LGBTQIA+-Community online beleuchten. Der 2025 Summary Report des Swiss LGBTIQ+ Panels berichtet, dass rund 59 Prozent der LGBTQIA+-Teilnehmenden negative Interaktionen auf den sozialen Medien hatten. Die LGBTQ-Helpline meldet, dass Hasskriminalität zu den Top-Drei-Themen ihrer Beratungsaktivitäten gehören. Zur selben Zeit wird die Meldestelle nur in seltenen Fällen zur Meldung von Onlinediskriminierung genutzt. Ähnlich wie der Abschlussbericht von Wirz und Blassnig schlussfolgern sie, dass Verbrechen und Hassrede im digitalen Raum von der Bevölkerung «als zu wenig schwerwiegend» angesehen werden könnten, um Vorfälle zu melden.

Die queere Jugend ist verletzlich

All dies betrifft die queere Jugend in erhöh-

tem Masse, wie beispielsweise der Hate Crime Bericht 2024 der LGBTIQ-Helpline meldet: «Zwei Drittel der Meldenden sind unter 30 Jahre alt – damit sind junge Menschen besonders betroffen.» Auch das Swiss LGBTIQ+ Panel berichtet, dass gerade Jugendliche immer noch vorsichtig beim Coming-out in Schule, Ausbildung und Höherer Bildung seien. Und alle Altersgruppen nähmen öffentliche Umgebungen, das Internet und GesundheitsSettings als teilweise diskriminierend und unsicher wahr.

Ein Aktionsplan mit Lücken

Auf Anregungen der SP 2021 hat sich der Bund mit der Thematik befasst und 2026 einen nationalen Aktionsplan zum Schutz von queeren Menschen in der Schweiz vorgestellt. Für die Erarbeitung des Plans wurden die nationalen Dachorganisationen Pink Cross, die Lesbenorganisation Schweiz (LOS), das Transgender Network Switzerland (TGNS) und InterAction miteinbezogen. Diese sind einerseits erfreut über die Verabschiedung des Aktionsplans und nennen diesen «einen politischen Meilenstein». Andererseits kritisieren sie, dass der Aktionsplan keine verbindlichen Massnahmen und keinen Plan zur nachhaltigen Finanzierung enthält. Ohne Verbindlichkeiten und angemessenen Budget drohe der Aktions-

plan zu einem politischen Symbol ohne breite Wirkung zu verkommen.

Dass der Aktionsplan den beabsichtigten Effekt entfalten kann, ist von entscheidender Bedeutung, auch in Bezug auf den digitalen Raum. Denn wie das Swiss LGBTIQ+ Panel im Bericht festhält, spielt das Internet eine Doppelrolle im Leben der queeren Community. Im Internet finden wir Unterstützung, aber es ist auch ein Ort, wo Diskriminierung und Hassrede besonders oft stattfinden. Wichtiger noch: Diese Formen von Gewalt bleiben nicht auf Onlineräume beschränkt. Der Social Media Safety Index 2025 von Glaad zeigte, dass Anti-LGBTQIA+-Rhetorik und -Desinformation auf Social Media zu Offline-Taten in der physischen Realität führen. Um unsere queere Jugend umfassend zu schützen, müssen wir die Rolle des digitalen Raums in dieser Dynamik anerkennen und entschieden politisch und gesellschaftlich reagieren. Nur so wird das Internet – und damit auch das echte Leben –ein sicherer Ort für alle.

Die LGBTIQ-Helpline ist für dich da: Warst du Opfer oder Zeuge von Diskrimierung? Hast du ein Hassverbrechen erlebt, gesehen oder davon gehört? Oder brauchst du einfach jemanden zum Reden?

Du kannst dich jederzeit telefonisch unter 0800 133 133, per E-Mail unter hello@lgbtiq-helpline.ch oder per Chat auf www.lgbtiq-helpline.ch an die Helpline wenden.

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Wear it with PRIDE!

Bekenne Farbe mit unserem Merch! Auf unserer Webseite unter zurichpridefestival.ch/merch findest du T-Shirts, Hoodies, Crop Tops, Tank Tops, Stoffbeutel, Tassen und vieles mehr. Alle Kleidungsstücke in Frauen-, Männer- und Unisex-Fits.

Hochzeit? Ja. Kompromisse? Sicher nöd.

Wir vermitteln Dienstleistende aus der S chweizer Hochzeitsbranche, die wissen, was queerfreundlich wirklich heisst und nicht nur ’nen Regenbogen im Insta-Feed posten.

Wir vermitteln Dienstleistende aus der Schweizer Hochzeitsbranche, die wissen, was queerfreundlich wirklich heisst und nicht nur ’nen Regenbogen im Insta-Feed posten.

Weil „Gender Reveal“ nicht Teil eurer Hochzeit ist.

Weil „Gender Reveal“ nicht Teil eurer Hochzeit ist.

Weil du keine D ienstleistenden willst, d ie sich fragen, wer von euch der „Mann“ ist.

Weil du keine D ienstleistenden willst, d ie sich fragen, wer von euch der „Mann“ ist.

Weil deine Hochzeit kein W orkshop zum Thema „ LGBTQ für Einsteiger *innen“ sein soll.

Weil deine Hochzeit kein W orkshop zum Thema „ LGBTQ für Einsteiger *innen“ sein soll.

PRIDE WEEKS 06.–21. JUNI 2026

Die Pride Weeks sind das Warm-up für die Pride.

In den Tagen vor dem Festival-Wochenende laden diverse queere Organisationen zu unterschiedlichsten Anlässen ein – von kulturellen, politischen und sportlichen Events bis hin zu legendären Partys.

Alle Veranstaltungen der Pride Weeks findest du auf zurichpridefestival.ch/event-kalender

Event-Kalender

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Programmänderungen sind jederzeit möglich. Bitte kurz vor der Veranstaltung prüfen, ob der Anlass stattfindet.

Pride Run 2025

wir antworten! Ihr fragt –

Die queeren Organisationen im Gespräch mit der Community

Die HAZ – Queer Zürich, die Milchjugend, LOS, Pink Cross, Bi+ Schweiz und TGNS engagieren sich auf verschiedene Weisen für unsere Community. Wir setzen uns in den Parlamenten für die Gleichberechtigung ein, nehmen Stellung in den Medien, sorgen dafür, dass ihr auf Social Media und anderen Kanälen gut informiert bleibt und vernetzen die Community lokal und schweizweit. Und oft – und gerade jetzt – tun wir das gemeinsam! Doch ganz so einfach ist es nicht immer, euch unsere vielseitige Arbeit für die ganze LGBTQIA+-Community näherzubringen. Darum haben wir für diesen Artikel euch gefragt, was euch an unserer Arbeit interessiert. Hier sind unsere Antworten.

A. fragt: «Darf ich auch als jugendliche Person an die Pride kommen?»

beantwortet von Sara Boy von der Milchjugend

Unbedingt, denn wir sind viele und wir wollen das zeigen! Die Pride ist für uns da, damit wir auf den Strassen stehen und allen zeigen können, dass wir existieren und für unsere Rechte einstehen – dazu gehören auch queere Jugendliche. Eine Pride kann aber auch sehr überfordernd sein, deswegen rate ich jugendlichen Personen, sich der Laufgruppe einer Organisation anzuschliessen, zum Beispiel

der Milchjugend, dann findet ihr auch in der grossen Menge eine Gruppe, zu der ihr immer kommen könnt.

M. fragt: «Warum ist euch die Zurich Pride wichtig?»

beantwortet von Lea Mishra von Bi+ Schweiz

Die Zurich Pride ist für uns ein wichtiger Ort, weil sie sichtbar macht, was im Alltag oft unsichtbar bleibt. Sie vermittelt Menschen ganz konkret: Du bist nicht allein. Gerade für viele

Zurich Pride Festival 2025 Bild Liusheng

in der Bi+ Community ist das entscheidend, weil wir häufig übersehen oder nicht richtig wahrgenommen werden, obwohl wir eine der grössten Gruppen innerhalb der LGBTQIA+Community sind. Letztes Jahr sind rund 80 Personen mit uns mitgelaufen, viele davon kannten wir vorher gar nicht. Das hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, präsent zu sein, weil sich Menschen durch Sichtbarkeit angesprochen und zugehörig fühlen. Genau das macht die Pride so wertvoll: Sie zeigt, wir sind viele und wir gehören hierhin.

J. fragt: «Was müssen wir in Zürich noch erreichen bezüglich queeren Rechten?» beantwortet von Elle Bohner von der HAZ –Queer Zürich

Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, wie schnell insbesondere trans Menschen wieder zur politischen Zielscheibe werden. Debatten über Einschränkungen bei der medizinischen Versorgung von trans Jugendlichen machen deutlich, dass erkämpfte Rechte nicht selbstverständlich bleiben. Genau deshalb haben wir uns im letzten Sommer mit einer Petition im Kanton Zürich aktiv dagegen gewehrt.

Hassgewalt. Wir fordern einen konsequent inklusiven Zugang zu medizinischer Versorgung ohne ideologische Stimmungsmache auf Kosten der Betroffenen. Gleichzeitig muss klar sein: Sexuelle Orientierungen und Genderidentitäten dürfen weder pathologisiert noch unterdrückt oder durch vermeintliche «Praktiken» abtrainiert werden.

Vieles, was queere Lebensrealitäten und Gleichstellung prägt, wurde durch mutigen Aktivismus erkämpft. Genau dieser Zusammenhalt innerhalb der Community ist entscheidend, wenn wir wirksame Gleichstellungspolitik und die damit verbundenen Menschenrechte verankern und absichern wollen.

J. fragt: «Wie sind wir in der Schweiz rechtlich vor Diskriminierung geschützt?»

beantwortet von Jann Kraus von TGNS

Unser Schutz ist in der Schweiz sehr schwach. Durch die hart erkämpfte Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm im Art. 261bis sind seit 2020 immerhin Hetze, Aufrufe zu Gewalt und die Verweigerung von Dienstleistungen und Angeboten für die Allgemeinheit rein aufgrund der sexuellen Orientierung strafbar. Trans Personen sind nirgendwo explizit genannt, der Schutz vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in einigen spezifischen Gesetzen gilt Sexuelle Orientierungen und Genderidentitäten dürfen

Auf rechtlicher Ebene braucht es weiterhin stärkeren Schutz vor Diskriminierung und

allerdings auch für uns. Die Verfassung kennt zudem ein generelles Gleichstellungsgebot. Das ist aber nicht dasselbe wie ein tatsächliches Antidiskriminierungsgesetz. In anderen Ländern ist es direkt verboten, gegen queere Menschen im Gesundheits- oder Bildungssystem, auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt zu diskriminieren und auch Hassverbrechen, die sich gegen uns richten, werden mit besonderer Schärfe bekämpft. Mit so einem Gesetz wäre die Gleichstellung die Grundlage, an der nicht gerüttelt werden darf. Hier müssen wir jedes Mal beweisen, dass wir Gleichbehandlung verdient haben.

F. fragt: «Warum waren die Dachverbände in den letzten Jahren oft gegen die Pride?» beantwortet von Alessandra Widmer von der Lesbenorganisation Schweiz (LOS)

In der Geschichte der Zurich Pride haben sich die politischen Organisationen und die Pride immer mal wieder in die Haare gekriegt. Das zeigt für mich vor allem eines: Uns allen sind unser Aktivismus und unsere Community wichtig. Wir vertreten starke Meinungen, und das ist gut so. Wir scheuen uns auch nicht davor, uns diese mitzuteilen, und das ist noch

besser! Denn wenn einige von uns übergangen werden, oder sich nicht gehört fühlen, müssen wir das klar benennen. Eine Community zu sein, bedeutet auch, schwierige Situationen gemeinsam zu bewältigen, Unterschiede auszuhalten und sich gegenseitig herauszufordern. So wachsen wir gemeinsam und entwickeln uns weiter. Ich wünsche mir für uns als Organisationen, aber auch für die Zurich Pride, dass wir weiterhin pointierte, politische Haltungen vertreten und diese miteinander aushandeln.

A. fragt: «Was bedeutet für euch Solidarität?» beantwortet von Daniel Furter von Pink Cross

Solidarität bedeutet, dass Menschen füreinan der sorgen und füreinander einstehen. Kurz: We care for each other. Gerade gesellschaftliche Minderheiten wie die LGBTQIA+-Community brauchen verbündete Gruppen und Menschen, die sich solidarisch zeigen und z. B. mitkämpfen für gleiche Rechte oder den Schutz vor Diskriminierungen. Dasselbe gilt innerhalb der LGBTQIA+-Community. Hier gibt es Gruppen, deren Rechte in den letzten Jahrzehnten dank grossen gemeinsamen Anstrengungen erkämpft wurden und die in der Gesellschaft weniger Diskriminierung er fahren. Daraus erwächst die Verantwortung Eine Community

Wir dürfen unsere Gleichstellung nie als garantiert betrachten und Angriffe auf eine bestimmte Gruppe dienen meist dazu, auch die Rechte anderer Menschen einzuschränken.
–

gemeinsam für die Anliegen derjenigen weiterzukämpfen, die weniger gut geschützt sind und deren Gleichstellung noch nicht erreicht ist. Der aktuelle gesellschaftliche Backlash zeigt vor allem zwei Dinge: Wir dürfen unsere Gleichstellung nie als garantiert betrachten

Für Lesben, Bisexuelle und queere Frauen

und Angriffe auf eine bestimmte Gruppe dienen meist dazu, auch die Rechte anderer Menschen einzuschränken. Solidarität bedeutet also auch: Together we’re strong!

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Paradeking X PrideHEROES

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Die Konzeption und professionelle Durchführung herausragender Pride- Kooperationen und damit die langfristige Stärkung der Community.

Wir haben uns spezialisiert auf die Umsetzung von Demotrucks, Entwicklung von Pride- Kampagnen und Pride-Gastronomieprojekten.

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Bild Pexels, Sevi Schiegg

Der stille Kampf der jungen Generation Psychische Gesundheit:

Die psychische Gesundheit ist für die Schweizer Jugend längst zu einer zentralen Frage des Aufwachsens geworden. Während Belastungen, Einsamkeit und depressive Symptome zunehmen, stehen queere Jugendliche oft unter zusätzlichem Druck. Viele erleben Unsicherheit, Ausgrenzung oder fehlende Unterstützung genau dort, wo sie eigentlich Halt finden sollten: in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis und im Gesundheitswesen. Ihre Situation zeigt, wie wichtig ein Umfeld ist, das zuhört, schützt und ihnen das Gefühl gibt, dazuzugehören.

Die psychische Gesundheit gehört für die Schweizer Jugend zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Merck Jugendbarometer 2025 geben 16- bis 30-Jährige an, dass körperliche und mentale Gesundheit, Lebensqualität und ein stabiles Umfeld für sie wichtiger sind als klassische Statussymbole wie Karriere oder materieller Erfolg. Gleichzeitig zeigen aktuelle Studien, dass sich das psychische Befinden vieler Jugendlicher in den letzten Jahren verschlechtert hat. Besonders betroffen sind queere Jugendliche. Das diesjährige Zurich-Pride-Motto «Protect Queer Youth» verweist damit auf ein Problem, das nicht nur

die LGBTQIA+-Community betrifft, sondern die Gesellschaft als Ganzes.

Eine Generation unter Druck

Die psychische Belastung junger Menschen in der Schweiz nimmt seit Jahren zu. Der Nationale Gesundheitsbericht 2025 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums beschreibt eine deutliche Verschlechterung der psychischen Gesundheit bei jüngeren Altersgruppen. Fast die Hälfte der 11- bis 15-Jährigen berichtet über wiederkehrende psychoaffektive Beschwerden wie Traurigkeit, Nervosität oder Schlafprobleme. Rund ein Fünftel der 15- bis 24-Jährigen zeigt

Bild Pexels, Alex Green

mittelschwere bis schwere Depressionssymptome. Besonders stark betroffen sind junge Frauen, die häufiger von Erschöpfung, Einsamkeit und dem Gefühl berichten, ihr Leben nur begrenzt kontrollieren zu können. Gleichzeitig bleibt psychisches Leiden trotz wachsender Aufmerksamkeit teilweise tabuisiert. Zwar wird Gesundheit von jungen Menschen als zentrales Lebensziel verstanden, doch Themen wie Depressionen, Suizidgedanken oder Angststörungen werden deutlich seltener offen angesprochen als körperliche Beschwerden.

Queere Jugendliche sind besonders verletzlich Innerhalb dieser ohnehin belasteten Generation zeigt sich eine besonders verletzliche Gruppe: queere Jugendliche. Zahlreiche Studien belegen, dass lesbische, schwule, bisexuelle und intergeschlechtliche, trans und non-binäre junge Menschen deutlich häufiger unter psychischen Belastungen leiden als ihre cis-heterosexuellen Altersgenoss:innen. Die BAG-Studie zur Gesundheit von LGBTQIA+-Personen in der Schweiz sowie das Swiss LGBTIQ+ Panel 2025 zeichnen ein konsistentes Bild. Besonders alarmierend ist die Situation bei trans und non-binären Jugendlichen. Mehr als die Hälfte dieser jungen Menschen bewertet ihre psychische Gesundheit als schlecht. Fast jede zweite Person berichtet von Selbstverletzungen innerhalb des Vorjahres. Auch Suizidgedanken und -versuche treten in dieser Gruppe deutlich häufiger auf. Bei lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen ist das Risiko eines Suizidversuchs im Verlauf des Lebens etwa viermal höher als in der übrigen Bevölkerung. Viele dieser Krisen treten gerade in der Adoleszenz auf, einer Lebensphase, in der Zugehörigkeit, Identität und soziale Akzeptanz besonders wichtig sind.

Wenn das Umfeld zur Belastung wird

Die erhöhte psychische Last vieler queerer Jugendlicher lässt sich vor allem im Zusammenhang mit ihrem sozialen Umfeld verstehen. Ge-

Zwar wird Gesundheit von jungen Menschen als zentrales Lebensziel verstanden, doch Themen wie Depressionen, Suizidgedanken oder Angststörungen werden deutlich seltener offen angesprochen als körperliche Beschwerden.

meint ist die chronische Belastung, die entsteht, wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität wiederholt Diskriminierung, Ablehnung oder Unsicherheit erleben. In der Forschung wird dieses Phänomen als «Minderheitenstress» bezeichnet. Dazu gehören offene Beschimpfungen, Mobbing, soziale Ausgrenzung, Gewalt sowie die ständige Sorge, ob das eigene Umfeld verständnisvoll reagieren wird. Besonders verletzlich ist die Phase des Coming-outs. Viele Jugendliche müssen zunächst

selbst verstehen, wer sie sind, und gleichzeitig einschätzen, ob Familie, Freundeskreis oder Schule sie akzeptieren werden. Diese dauerhafte Anspannung hat erheblichen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden.

Schule, Familie und Gesundheitswesen entscheiden mit Wie stark das soziale Umfeld über Belastung oder Schutz entscheidet, zeigt sich besonders in Schulen, in der Familie und im Gesundheitswesen. Schulen können Orte der Unterstützung sein, aber auch Orte der Verunsicherung. Mehr als die Hälfte queerer Jugendlicher ist in Schule oder Ausbildung nicht vollständig geoutet, häufig aus Angst vor negativen Reaktionen. Abwertende Bemerkungen, «Witze» oder Mobbing gehören für viele zum Alltag. Auch das familiäre Umfeld spielt eine zentrale Rolle. Unterstützung durch Eltern zählt zu den wichtigsten Schutzfaktoren überhaupt. Gleichzeitig berichten

Viele queere Jugendliche verzichten aus Angst vor Diskriminierung oder aus mangelndem Vertrauen auf medizinische oder psychologische Unterstützung.

insbesondere trans und non-binäre Jugendliche noch immer häufig von Ablehnung oder Unverständnis innerhalb der eigenen Familie. In besonders belastenden Situationen führt dies dazu, dass junge Menschen ihr Zuhause verlassen oder von zu Hause weglaufen.

Kulturwerbung in der ganzen Schweiz.

Selbst dort, wo eigentlich Hilfe zur Verfügung stehen sollte, bestehen weiterhin Hürden. Viele queere Jugendliche verzichten aus Angst vor Diskriminierung oder aus mangelndem Vertrauen auf medizinische oder psychologische Unterstützung. Fachpersonen verfügen nicht immer über ausreichend Wissen zu den Lebensrealitäten queerer Menschen. Falsche Anreden, Unsicherheiten im Umgang mit Geschlechtsidentitäten oder die implizite Behandlung von Queerness als Problem können dazu führen, dass sich Betroffene nicht ernst genommen fühlen. Gerade in Krisensituationen kann dies dazu beitragen, dass Unterstützung zu spät oder gar nicht in Anspruch genommen wird.

Was Schutz wirklich bedeutet

Trotz dieser Herausforderungen zeigen Studien auch, was jungen queeren Menschen Kraft gibt. Eine zentrale Rolle spielt das Gefühl, nicht allein zu sein. Kontakte zu anderen queeren Personen, der Zugang zu Communitys und sichtbare Vorbilder in Medien und Öffentlichkeit stärken das Selbstwertgefühl und vermitteln Zugehörigkeit. Ebenso wichtig sind unterstützende Freundschaften, akzeptierende Familien und sichere Räume in Schulen und Freizeitangeboten. Gesellschaftliche Fortschritte wie die Ehe für alle oder eine zunehmende öffentliche Sichtbarkeit queerer Lebensrealitäten geben vielen Jugendlichen Hoffnung, dass sie in einer offeneren Gesellschaft aufwachsen können.

Mehr als symbolische Solidarität

«Protect Queer Youth» bedeutet deshalb weit mehr als symbolische Solidarität. Der Schutz

queerer Jugendlicher beginnt dort, wo Diskriminierung reduziert, Vielfalt sichtbar gemacht und Unterstützung selbstverständlich wird. Wenn junge Menschen das Gefühl haben, sich nicht verstecken zu müssen, verbessert sich nicht nur ihr psychisches Wohlbefinden, sondern auch ihre Chance, sich frei und selbstbestimmt zu entwickeln. Eine Gesellschaft, die junge Menschen schützt, verhindert deshalb nicht nur Ausgrenzung. Sie schafft ein Umfeld, in dem Zugehörigkeit, Sicherheit und Vielfalt selbstverständlich Platz finden.

Hilfsangebote für Betroffene:

Die Dargebotene Hand

Telefon: 143 (rund um die Uhr)

143.ch

Für Kinder und Jugendliche

Telefon: 147 (rund um die Uhr)

147.ch

LGBTIQ-Helpline

Telefon: 0800 133 133 (Mo bis Fr, 19–21 Uhr) lgbtiq-helpline.ch

Text Walter Nogueira

Takeda is a global, R&D-driven biopharmaceutical company committed to discovering and delivering life-transforming treatments and vaccines that have a lasting impact on society.

Since our founding in 1781 in a market stall in Osaka, Japan, our values endure by putting patient needs first, building trust with society, strengthening our reputation, and developing the business - in that order.

ÖkumenischerPride-Gottesdienst

Sonntag, 21. Juni 2026, 14 Uhr Grossmünster, Zwingliplatz 4, 8001 Zürich

Willkommen sein schafft Zukunft

Die Bibel erzählt von Menschen, die nicht ins Schema passen – wie Samuel: suchend, unsicher, immer wieder am falschen Ort. Und Gott? Ruft – die ganze Zeit.

Erst als Samuel hört «Du bist richtig hier», wurde aus dem Jungen jemand mit Zukunft.

Das kennen viele von uns.

Darum feiern wir mit euch den PrideGottesdienst 2026. Du bist gemeint. Du bist willkommen bei uns – bei Gott.

Nach dem Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen.

Mitwirkende

Mosaic-Church-Band

Philippe Frey (er) Orgel

Priscilla Schwendimann (sie) evangelisch-reformierte Pfarrerin

Bruno Willi (er) römisch-katholischer Seelsorger

Lea Blattner (sie)

Präsidentin Zwischenraum Schweiz

Urs Bertschinger (er)

Mitglied Leitung Regenbogenkirche/EMK Zürich

SO, 21. JUNI 2026, AB 9:00 IM TIBITS ZÜRICH BISTRO

ZU R I C H P R I D E BRUNCH BRUNCH. BEATS. DAY PARTY.

Jetzt Tisch reservieren! BRUNCHBUFFET & PROSECCO À DISCRÉTIONFÜR 68.00 MIT LIVE-DJS LINDA GRAZIA & SKIPPO DEEP HOUSE & TECH HOUSE

EIN TEIL DES ERLÖSES WIRD AN DIE ZURICH PRIDE GESPENDET.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren über 500 Mitgliedern, die unseren Verein mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen!

Ein besonderer Dank geht an unsere Mitglieder, welche bei uns eine Supporter-Mitgliedschaft haben und uns neben dem regulären Mitgliedsbeitrag mit einer zusätzlichen Spende unterstützen.

Supporter Membership

Save the Date Kick-Off-Event, 10. Juni 2026

Mitglieder Supporter & unseres Teams Werde Teil

Alex Andermatt, Andreas Barna, Christoph Benzinger, Daniel Berger, Corina Betizeau, Tim Binda, Marah Borner, Niels Brabandt, Gabriel Brodnik, Christian Burger, Wolfgang Bürgi, Peter Burkard, Lidia De Petris, André Düring, Joël Etter, Fabienne Fini, Thomas Fuchs, Stéphane Gerber, Günther Goos, Karin Grundböck, Roger Heinrich, Oliver Herzog, Urs Hirschi, Ralf Höhn, Oliver H. Hornbogen, Pavel Huerta Uribe, Max Karpf, Jakob Keel, Theo Keller, Marina Knoppke, Markus Kronauer, Heinz Leemann, Robert Lengacher, Steve Leuenberger, Markus Madörin, Eloy Martinez, Numa Gabriel Mazzocco, Dominic Meyer, Pierre-Alain Meyer, Luca Morreale, Daniel Müller, Werner Neth, Vincenzo Paolino, Aleksandar Pavlovic, Beat Rüfenacht, Fabio Schoder, Tamas Somogyi, Toni Stegemann, Anthony Vogt, Lutz von Fischer, Andreas von Rosen, Steve Walls, Matthäus Walzthöny, Susanne Welti

Jetzt Mitglied werden: zurichpridefestival.ch/mitglied-werden

Bei der Veranstaltung erhalten alle Volunteers mit bestätigtem Einsatz alle wichtigen Infos und lernen andere Volunteers und das OK kennen. Trage dieses Datum bereits in die Agenda ein.

Demonstrationsumzug, 20. Juni 2026 Begleite die farbenfrohe Demo von Start bis Schluss, sorge für einen reibungslosen Ablauf und hilf verlorenen Schäfchen, den Weg wiederzufinden!

Alle Infos zur Anmeldung findest du hier: zurichpridefestival.ch/volunteer

Wir glauben an starke Verbindungen zwischen Menschen und setzen uns dafür ein, dass jede Stimme gehört wird. Vielfalt macht uns stärker – als Community, als Unternehmen, als Gesellschaft. Sunrise ist stolz, als Ally die Zurich Pride zu unterstützen.

Trinke Vielfalt. Unterstütze die Zurich Pride.

Ein limitiertes Bier von Zurich Pride x Bierwerk Zürich. Für alle, die Vielfalt nicht nur feiern, sondern leben.

Jede Dose unterstützt die Community und hilft mit, Pride sichtbar zu machen – heute und für die Zukunft.

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