ZABONachrichten Heft 3
August – Oktober 2017
Durchatmen ist einfach – Mit 347 Bäumen in 5 Jahren „Mehr Bäume für Nürnberg“.
Wenn’s um Geld geht
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ZABONachrichten
AUSGABE 3 August – Oktober 2017 Titelbild: Viatisschule Foto: Bernd Rieger
Ihre Ansprechpartner im Vorstadtverein Zabo e.V. Vorsitzender: Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg, Tel. 4 08 71 30 Jahresbeitrag: Mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt), Beitrittsformular auf Seite 23. Bankverbindung Sparkasse Nürnberg VVZabo e.V.: IBAN: DE29 7605 0101 0001 0979 40. BIC: SSKNDE77XXX
Herausgeber: Vorstadtverein Zabo e.V. Nürnberg Redaktion: E-Mail: redaktion@zabo-nachrichten.de, Daniel Gencev Lothar Steck Helmuth Dietrich Heidemarie Ludwig Anzeigenleitung: Helmut Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG, dtp.druck@preussler-verlag.de Internetauftritt: Katrin Bruckmüller, bruckmueller@zabo-nachrichten.de Redaktionsschluss: Für Heft 4 (November 2017 – Januar 2018): 9. Oktober 2017
Satz und Druck: Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG, Dagmarstraße 8, 90482 Nürnberg, Tel. 9 54 78 20, Fax 54 24 86, www.preussler-verlag.de, dtp.druck@preussler-verlag.de Veröffentlichte Artikel geben nicht immer die Meinung des V V Zabo wieder, sondern die des Verfassers. Nachdruck von Texten und Anzeigen, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet.
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VVZ Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser, auf den Seiten 6/7 haben wir eine kurze Zusammenfassung der Mitgliederversammlung mit dem aktuellen Vorstand zusammengestellt. Sie haben uns wiedergewählt und uns Ihr Vertrauen geschenkt. Herzlichen Dank! Informatives sowie auch Wissenswertes sind in unserer Rubrik Kurzmitteilungen auf den Seiten 9/10 zu finden. Darunter fallen auch die Aktivitäten aus der Frühjahrswanderung durch die Schwarzachschlucht (S. 38) und die Busfahrt zum Kloster Plankstetten (S. 26). In dieser Ausgabe auf den Seiten 32 ff haben wir den Grünbestand in Zabo einschließlich des gefällten Kastanienbaums am Heimgartenweg betrachtet. Bemerkenswert war auch die Resonanz des diesjährigen Hofflohmarktes auf Seite 30. Den dritten und letzten Teil aus unserer Artikelserie „Bienen in Zabo“ haben wir auf den Seiten 50 ff bereitgestellt. Viel Vergnügen beim Durchblättern der aktuellen Ausgabe.
Ihr Daniel Gencev
Im M
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VVZ aktuell
Mitgliederversammlung Am 22.06.2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Vorstadtvereins Zabo e.V. in der Gaststätte Zabo Eintracht statt. Nach satzungsgemäßer Einladung und der genehmigten Tagesordnung wurden die Rechenschaftsberichte wieder in gemeinschaftlicher Weise vorgetragen. Die Aussprache zu den Berichten sowie der Kassenprüfung war kurz und ohne Beanstandungen. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurden einige Anmerkungen zu den Themen Regensburger Str. und Heimgartenweg vorgebracht, die wir in nächster Zeit in den Vorstandssitzungen diskutieren werden. Sobald wir Neuigkeiten für Sie haben, werden wir es in den Zabo-Nachrichten als auch in den Schaukästen berichten. Die turnusgemäßen Neuwahlen wurden vom Wahlausschuss souverän und zügig durchgeführt. Die alte Vorstandschaft wurde komplett wiedergewählt. Wir haben für Sie auf der nächsten Seite die Namen und Positionen aus der Wahl zusammengestellt. Wir danken den Mitgliedern für Ihr Vertrauen und dem Wahlausschuss für die ordnungsgemäße Durchführung. Ihr Vorstadtverein
Stadtteilfest vom 22.9.2017–24.9.2017 Dieses Jahr lautet das Motto „Heimatabend“. Am Freitag eröffnet um 19.30 Uhr die Rudi Madsius Band das Fest. Am Samstag sind die Stände von 10.00-16.00 Uhr diesmal in der Zerzabelshofer Hauptstraße (Post bis Goldbachwerkstatt) aufgebaut. Am Samstagnachmittag um 15:00 Uhr werden alte Bilder von Zabo gezeigt, begleitet von Geschichten aus und um Zabo durch Herrn Kabelitz mit musikalischen Kompositionen von „Miller the Killer“. Zu diesem Vortrag kommt ein Zabo-Bier, gebraut vom Zabo Hobby-Brauer Stefan Rutenkolk aus der Kronstädter Straße, zum Ausschank. Der Erlös kommt einer gemeinnützigen Einrichtung in Zabo zugute. Weiterhin sind im Programm Auftritte der Zabo-Kindertagesstätten und fränkischer Rockgrößen vorgesehen.
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VVZ aktuell
Der Vorstand
Daniel Gencev 1. Vorsitzender
Lothar Steck 2. Vorsitzender
Heidemarie Ludwig Ursula Schultheiß-Frosch Schriftführerin Kassiererin
Dieter Popien 2. Schriftführer
Renate Stör Beisitzerin
Rainer Kadner Beisitzer
Katrin Bruckmüller Beisitzerin/Internet & digitale Themen
Jürgen Stahl Beisitzer und Wanderführer
Edith Raß Beisitzerin
Claudia Sattler Beisitzerin
Helmuth Dietrich Beisitzer
Wir danken für die freundliche Unterstützung vom Fotostudio Lauer
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VVZ aktuell
Kurzmitteilungen OBM-Runde am 24. Juli 2017 Wir haben folgende Themen in die OBM-Runde am 24.07.2017 eingebracht: Tempo 30 Die Stadtverwaltung sagte im Februar 2016 zu, die rechtlichen Möglichkeiten einer Tempo-30-Zone für die Zerzabelshofer Hauptstraße zu prüfen. Wie ist der aktuelle Sachstand dazu? Heimgartenweg Wie der Stadtverwaltung bekannt ist, soll durch weitere Abrisse im Gebiet „Heimgartenweg“ eine Bebauung im Nordwesten zum Ben-Gurion-Ring ermöglicht werden. Dadurch würde die vorhandene städtebauliche Qualität und Atmosphäre, die dieses bislang unverändert erhaltene Quartier aufweist, zerstört werden. Wir fordern die Stadt auf, durch die Untere Denkmalschutzbehörde und das Landesamt für Denkmalpflege dieses erhaltenswerte Quartier unter Ensembleschutz zu stellen. Busspur Der Verkehrsstrom stadteinwärts von der Regensburger Straße in die Valznerweiherstraße wird durch eine sehr kurze Ampelschaltung für Rechtsabbieger an der Regensburger Straße gesteuert. Dies wird von vielen Autofahrern umgangen, indem sie die Busspur nutzen. Wir fordern, eine automatische Schranke an der Busspur zu installieren. Die Stellungnahmen der Stadt Nürnberg stellen wir aktuell auf unsere Internet-Seite bzw. App und berichten auch in der nächsten Ausgabe der Zabo-Nachrichten darüber. Brauner Container Zerzabelshofer Str./Pastoriusstr. Seit 24. März haben wir mit der Fa. Hofmann, Frau Meier und Herr Kowanda mehrmals wegen des braunen Containers in der Zerzabelshofstraße/Ecke Pastoriusstraße telefoniert. Am 15. Mai wurde zugesichert, den „kleinen“ Container mit 2 Kugeleinwürfen durch einen größeren Container mit 3 Kugeleinwürfen zu ersetzen, sobald ein Rückläufer vorhanden sei. Am 5. Juli wurde nun mitgeteilt, der Vorgang stehe oben auf der Prioritätenliste, es müssten aber größere Container auf „braune“ Kugeln umgespritzt werden. Leider sei ein Zulieferer des Containerlieferanten pleite gegangen, sodass Teile für neue Container noch fehlen würden. Wir geben die Hoffnung nicht auf. 9
VVZ aktuell Kennen Sie Zabo? Ein Männlein steht in Zabo ganz still und stumm. Wer mag wohl das Männlein sein, das da steht in Zabo ganz allein ...? Aus den Einsendungen (Einsendeschluss 15.08.2017 per Mail an redaktion@zabo-nachrichten.de oder schriftlich an VVZ, Zerzabelshofer Hauptstr. 10a) werden wir den/die Gewinner/in eines Gastronomie-Gutscheins über 20 Euro auslosen.
Im letzten Heft fragten wir, wo der Schriftzug: zu finden ist. Die schnellste Antwort kam von Herrn Rudi Wanner. Der Torbogen befindet sich im Heimgartenweg 7-9 in der von alten Zaboranern immer noch „Beamtensiedlung“ genannte Heimgartensiedlung. Herr Wanner freute sich über den 20 C-Gutschein für das Eiscafé Angelo. Was sind Patenbäume? Viele Bürger Nürnbergs übernehmen Baumpatenschaften und pflegen, bepflanzen und bewässern die Baumscheiben in den Straßen Zabos und der ganzen Stadt. Manche Fahrradbesitzer nutzen die Baumscheiben aber auch zum Abstellen ihrer Fahrräder. Offensichtlich sollen die Bäume wie „Paten“ auf die Fahrräder aufpassen. Einzelne Fahrräder werden, wie das Foto aus der Valznerweiherstr. zeigt, offensichtlich längerfristig dort abgestellt; sie sind von Unkraut umgarnt oder haben braune, verrostete Ketten. Gegen Diebstahl werden sie mit dicken Schlössern an den Schutzbügeln in den Baumscheiben befestigt. Zuständigkeitshalber haben wir den Baumexperten von SöR, Herrn Karl Peßler über die Sondernutzung der Baumscheiben in Zabo informiert. Herr Peßler sagte eine Prüfung zu. Wo die Wiege des 1.FCN stand“ Unter diesem Titel führt Rainer Eck, ehemaliger Vorsitzender des VVZ am 21.09. für die AWO und das MKN eine ca. einstündige Begehung in Zabo durch. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Bushaltestelle Bingstraße. Unkostenbeitrag 1 E pro Teilnehmer. Gäste auch vom VVZ sind herzlich dazu eingeladen. 10
VVZ aktuell Der Schaukastendeckelaufhalter alter und neuer Prägung Für das Bestücken der Schaukästen des VVZ reichen zwei Hände nicht aus. Die Rolle der 3. Hand erfüllt entweder ein Holzstab, der sog. Schaukastendeckelaufhalter alter Prägung, oder ein sonstiges Spitzen- Körperteil des Schaukastenbestückers. Man muss sich nur zu helfen wissen.
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VVZ aktuell
Busfahrt zu den Perlen des Steigerwaldes Schloss Weißenstein und Kloster Ebrach Tagesfahrt des Vorstadtvereins Zabo am 7.10.2017 Datum: Abfahrtszeit: Abfahrtsstelle: Unkostenbeitrag: Festanmeldung:
Samstag, 7.10.2017 08.30 Uhr Parkplätze Bingstraße 26,00 C für Mitglieder / 28,00 C für Gäste jeweils Busfahrt mit Eintritten und Führungen ab 2.8.2017 bis 2.10.217 bei Frau Stör Tel.: (0911) 404221
Nach Anmeldung Überweisung oder Einzahlung des Unkostenbeitrages auf das Konto des Vorstadtvereins Zabo: Sparkasse Nürnberg IBAN: DE29 7605 0101 0001 0979 40 / BIC SSKNDE77XXX Ein wahres Barockjuwel ist unser erstes Ziel, Schloss Weißenstein. Eine einstündige Führung bringt uns seine Kostbarkeiten näher. Zwischen 1711 und 1718 ließ Lothar Franz von Schönborn in Pommersfelden seine private Sommerresidenz erbauen. Er war mit 38 Jahren Fürstbischof von Bamberg geworden. Mit dem Erzbistum Mainz kam zwei Jahre später die Kurwürde hinzu. Als Erzkanzler war er nach dem Kaiser der mächtigste Mann im Reich. Die Neue Residenz in Bamberg genügte seinen Ansprüchen nicht mehr. Ein ererbtes Wasserschloss in Pommersfelden glich einer Räuberhöhle. Er beschloss daher, dort einen zeitgemäßen Neubau zu errichten. Für seine Verdienste bei der Wahl Karls VI., dem Vater Maria Theresias, zum Kaiser zahlte ihm dieser aus seiner Schatulle 150.000 Gulden. Diese Mittel erleichterten ihm sein Vorhaben erheblich. Obwohl er seine zahlreichen Ämter mit großer Pflichttreue ausübte, fand er noch Zeit, das 8.000 Kubikmeter Raum umschließende Treppenhaus selbst zu entwerfen. Es
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VVZ aktuell diente Balthasar Neumann als Vorbild für die Würzburger Residenz. Drei Baumeister waren die Planer: Johann Lukas Hildebrand aus Wien, Johann Dientzenhofer und Maximilian Welsch, der den Marstall und den Garten entwarf. Die Bauausführung lag bei Johann Dientzenhofer. In Form einer Stiftung gehört das Schloss heute noch der Familie Schönborn. Da es weder im Krieg beschädigt noch ausgeraubt wurde, können wir es weitgehend im Urzustand bewundern. Die größte Kostbarkeit ist die einzigartige Gemäldesammlung. 600 Bilder sind erhalten. Darunter Werke von van Dyck, Rubens, Brueghel, Giordano, Tizian, Artemisia Gentileschi und Dürer. Weiter führt unsere Fahrt über Ebrach nach Oberschwarzach-Breitbach. Im Gasthof „Zur Traube“ mit eigener Metzgerei und eigenem Weinbau essen wir zu Mittag. Kloster Ebrach ist eine Gründung der Zisterzienser. Ihre Ordensregeln forderten den Bau ihrer Klöster in Niederungen. Auch war ihnen der Bau von Kirchtürmen verboten. Ein bescheidener Dachreiter birgt das Geläut. Die Führung in Ebrach beinhaltet die Kirche, das Museum der Geschichte Ebrachs, den Kaisersaal und das Treppenhaus im ehemaligen Kloster. Sie dauert 1 ½ bis 2 Stunden. Während der frühgotische Bau der Kirche mit seiner Rosette über dem Hauptportal äußerlich kaum verändert wurde, fand 1778 bis 1791 durch den Würzburger Hofstuckator Materno Bossi eine grundlegende prunkvolle Umgestaltung des Inneren statt. Die im 18. Jh. erbauten ehemaligen Klostergebäude wurden 1803 säkularisiert und zum Gefängnis umfunktioniert. Heute sitzen hier nach dem Jugendstrafgesetz verurteilte Täter ein. Nach einer Einkehr im Klosterbräu bei Kaffee und Kuchen oder etwas Deftigerem, treten wir die Heimkehr über die A 3 an. Gegen 19 Uhr werden wir wieder am Parkplatz Bingstraße sein. Die Vorbestellung für das Mittagessen erfolgt im Bus. Für die Einkehr in Ebrach ist keine Vorbestellung vorgesehen.
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VVZ aktuell
An der Waldluststraße Die Reihenhäuser Waldluststr. 111-121 zwischen Waldgärtnerstr. und Valznerweiherstr. wurden im März 2017 abgerissen. Die Zabo-Nachrichten haben den Blick, der sich seitdem von der Straße aus ergibt dokumentiert:
25. Mai 2017
2. Juni 2017
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VVZ aktuell
6. Juni 2017
22. Juni 2017
Die Brachfläche wurde während der trocken-heißen Phase im Juni täglich gewässert. Mittlerweile ist eine große Grünfläche im Zentrum Zabos entstanden. Schade eigentlich, dass sie durch einen Zaun abgesperrt ist. Wir fragen unsere Leser: Was würden Sie sich wünschen? Welche Zwischennutzung ist für diese Fläche denkbar? 15
VVZ aktuell
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VVZ aktuell
Bebauung Regensburger Straße/ Ecke Hans-Kalb-Str.
Der Vorstadtverein Zabo e.V. hat am 16.05. zwölf Einwendungen gegen die Bebauung an der Regensburger Str. bei der Stadt Nürnberg vorgebracht: - wegen der geplanten Gebäudelänge - wegen Nichteinhaltung der Abstandsflächen - wegen der erdrückenden Wirkung für die beiden Siedlungshäuser an der Ostseite - wegen Verstoßes gegen die festgelegten GRZ /GFZ (Geschoßflächenzahl) - wegen des unzulänglichen Lärmschutzes - wegen eines Verstoßes gegen das allgemeine Rücksichtnahmegebot - wegen Überschreitung der Baulinie durch die Anliegerstraße - wegen der fehlenden Spielflächen - wegen des Wegfalls des öffentlichen Fußweges an der Südgrenze zur Bahn - wegen Wegfall des öffentlichen Fußwegs an der Ostgrenze - wegen Verstoßes gegen die Bebauungsplan-Satzung - wegen des Erhalts von Bäumen und des Schutzes von geschützten Tieren Die genauen Begründungen können Sie nachlesen unter www.zabo-nachrichten.de/regensburger-straße/ 19
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VVZ aktuell
Der Festakt – 28.7.2017
Feierliche Einweihung des Schulneubaus Am 28. Juni 2017 sollte es nun endlich soweit sein! Das neue Schulhaus an der Viatisstraße wurde in einer offiziellen Feier eingeweiht und damit an die Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte übergeben. Da sie aber bereits das hochmoderne Gebäude seit dem Umzug im Frühjahr 2016 schon ausgiebig in seinen Vorzügen erleben und beleben durften, war es allen in diesen Tagen ein ganz besonderes Anliegen, das sie sich für diesen wunderbaren Lernort gebührend bedanken konnten. Schon viele Wochen zuvor wurde geplant, recherchiert, gebastelt, gemalt, gedruckt, gesungen und getanzt. Jeder trug “Hand in Hand” einen Teil dazu bei, dass es eine stimmungsvolle und gelungene Feier wurde. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen begrüßten die Festgäste mit einem englischen Bewegungslied und durchbrachen sogleich zu Beginn der Veranstaltung charmant durch „shaking hands” die Anspannung bei allen Beteiligten. Die Schulleitung Frau Wolf und Frau Schwaiger richteten einige Dankesworte an die geladenen Gäste, aber auch der Schulbürgermeister Dr. Klemens Gsell, Baureferent Dr. Daniel Ulrich und der Leiter für Familie und Soziales, Herr Prölß, durften zu Wort kommen. Gemeinsam sangen alle Grundschüler der Viatisstraße das Lied “Hand in Hand” und lockerten so die vielen gesprochenen Worte wieder auf. Einen besonderen Abschluss bereitete die erste Klasse mit ihrem bezaubernden „Irischen Elemententanz”, bevor das neue Schulhaus von den Geistlichen Herrn Pfarrer Bartels und Herrn Pfarrer Schneider seinen Segensspruch erhielt. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Gäste alle Räumlichkeiten und eine kleine „Historische Ausstellung“ selbst besichtigen und das Gebäude bei kulinarischen Köstlichkeiten auf sich wirken lassen. Die Schule bot für alle Interessierten und Stadtteilbewohner diese Ausstellung an den Folgetagen, verbunden mit einer Führung durch das Schulgebäude, zusätzlich an. Die Festwoche endete mit einem großen Sommerfest für alle Schüler und Schülerinnen, Eltern, Freunde und Bekannte. K. Münich, D. Wiesiger, S. Wolf
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Mitglieds-Nr.
Ich erkläre meinen Beitritt zum Vorstadtverein Zabo e.V., Nürnberg. Senden Sie diesen Aufnahmeschein ausgefüllt an: Vorstadtverein Zabo e.V., Herr Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg. Bitte in Druckschrift ausfüllen
Persönliche Daten des Mitglieds
Name, Vorname Straße, Hausnummer PLZ
Ort
E-Mail Beruf
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Geburtsdatum
Eintrittsdatum
Unterschrift
Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt) zu zahlen.
Name des Kontoinhabers (nur anzugeben, falls dieser vom Namen des Mitglieds abweicht) € Beitrag
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Beitragseinziehungsverfahren
Hiermit beauftrage ich Sie, die fälligen Mitgliedsbeiträge ab mittels Lastschrift von meinem Konto einzuziehen (nicht zulässig bei Sparkonten). Die Ermächtigung hat so lange Gültigkeit, bis ich sie dem VV Zabo gegenüber schriftlich widerrufe. Der Einzug des Mitgliedsbeitrages findet zu Beginn des Jahres im Januar statt.
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VVZ aktuell
Kastanienbaum im Heimgartenweg Am 26.06. erreichte uns folgender Brief: Hallo lieber Vorstadtverein. Heute wurde der Kastanienbaum im Heimgartenweg gefällt. Er wurde zum Erhalt bei der Straßenteerung sogar berücksichtigt. Heute jedoch gnadenlos abgeholzt ohne Vorwarnung der Bewohner. Er war im Herbst wegen den Kastanien der Sammelpunkt aller Kids in der Nachbarschaft seit Jahrzehnten!! Nun ist er weg :-(. Warum? Langsam fragen wir uns als Bewohner von Zabo, was hier eigentlich gerade passiert?? Erst die Häuserzeilen, jetzt der Kastanienbaum!! Was kommt als nächstes?? ... Mit freundlichen Grüßen Eine Nachbarin (Der Name ist der Redaktion bekannt) Kommentar „Mein Freund der Baum ist tot! Er starb im Morgenrot.“ Wie im Schlager aus den 60er Jahren fühlten sich einige Bewohner der Heimgartensiedlung am 26. Juni. Am Morgen rückte eine von der Stadt Nürnberg beauftragte Firma an und fällte die alte Kastanie. Die Empörung war groß. Es gab vorher keine Informationen für die Anwohner. Auf Anfrage einer Anwohnerin teilte die Stadt Nürnberg (SÖR) später mit, dass der Baum innen faul war, weshalb Gefahr in Verzug war. Es ist klar, niemand möchte von einem Baum erschlagen werden. Die Stadt trägt die Verkehrssicherungspflicht. Trotzdem bleiben Fragen: – Warum gab es keine Vorinformation für die Anwohner? Es ist nicht glaubhaft, dass die Gefahr, die vom Baum ausging so groß war, dass dafür keine Zeit mehr blieb! – Hätte eine größere Baumscheibe den Baum nicht retten können? Sind nicht viele Baumscheiben der Nürnberger Straßenbäume zu klein? – Es fällt auf, dass in den letzten Jahren sehr viele Bäume in der Stadt verschwunden sind. Liegt es vielleicht auch an den Lebensbedingungen in der Stadt. Ist das nicht ein Alarmsignal für das Mikroklima in der Stadt, wenn reihenweise Bäume, die nicht mal die Hälfte ihrer natürlichen Lebensdauer erreicht haben, krank werden! – Muss jeder Baum der als krank deklariert wird, sofort gefällt werden? – Kann die Entscheidung, ob ein Baum gefällt werden soll, nicht zumindest auch von den Anwohnern mitentschieden werden? – Übertreiben wir es in Deutschland nicht etwas? Stimmt die Abwägung zwischen Anspruch auf Sicherheit und dem generellen Risiko, ein Teil der Natur zu sein, noch? Laut SÖR ist im Heimgartenweg keine Ersatzpflanzung geplant. Dies ist nicht hinnehmbar. Wir fordern, dass an gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt wird! Helmuth Dietrich 24
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VVZ aktuell
Der neue Walderlebnispfad wurde am 3. Mai eröffnet! Die Nürnberger Nachrichten haben uns freundlicherweise erlaubt den nachfolgenden Artikel (erschienen am 4.5.17 im Nürnberger Stadtanzeiger auf Seite 29 und 31) abzudrucken:
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VVZ aktuell
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VVZ aktuell
Busfahrt des VVZ in die Oberpfalz zum Kloster Plankstetten und dem Industriemuseum Theuern Nach einem Jahr Pause bot der VVZ am 27. Mai 2017 wieder eine Busfahrt an. Sie führte in die 0berpfalz und war leider mit nur 40 Teilnehmern nicht ausgebucht. Ursache war wohl die unzureichende Verteilung der ZABO-NACHRICHTEN. Das Wetter war mit wolkenlos blauem Himmel und sommerlich warmen Temperaturen den Zaboranern hold. Ab Neumarkt begleitet von dem Flüsschen Sulz und den Relikten des alten LudwigDonau-Main-Kanals erreichten wir die Benediktinerabtei Plankstetten. Ein Benediktinermönch übernahm die Führung durch die Klosterkirche. Sehr anschaulich erklärte er die Geschichte des Klosters und die barocke Ausstattung der gotischen Klosterkirche. Besonders beeindruckte uns die farbenprächtige Ausgestaltung der Räume unter dem Ostchor. Im Zuge eines Ikonenmalseminars waren diese im Stil der Ostkirche bemalt worden. Hier befindet sich auch die Grablege der Benediktiner und der älteste Teil des Klosters, die Krypta aus der Gründungszeit des Klosters (1129). Nach einer Fahrt über die sanften Höhen der westlichen Oberpfalz, vorbei am Truppenübungsplatz Hohenfels, dessen Grenzen durch weiße Warnschilder gut zu erkennen sind, und im Tal der Vils kamen wir nach Theuern. Im Schlosshotel warteten Regensburger und Weltenburger Bierspezialitäten sowie Krustenbraten und Co. auf uns. 28
VVZ aktuell So gestärkt konnten wir die vom Landkreis Sulzbach-Rosenberg hierher versetzten Industriedenkmale unter kundiger Führung besichtigen. Ein einst wassergetriebenes Hammerwerk diente der Veredelung des in „Rennöfen“ gewonnenen Roheisens durch mehrfaches Schmieden. Erst nach diesen Arbeitsgängen konnte das Eisen in anderen Hammerwerken zu Waffen und Werkzeugen geschmiedet werden. Ein komplettes Polierwerk ließ erkennen, wie ungeheuer aufwendig es war, aus mundgeblasenen Glasröhren, die vorwiegend im Bayerischen Wald erzeugt wurden, ebene und glatte Scheiben herzustellen. Nur makellose Ware war zur Herstellung von Spiegeln geeignet und erklärt den einstmals sehr hohen Preis der Glasspiegel. Eine Getreidemühle vervollständigt diesen Teil des Museums. Nicht mehr durch Wasserkraft, sondern elektrisch können die Anlagen und die dazugehörende Mechanik in Betrieb gesetzt und vorgeführt werden. Leider konnte durch einen Fehler der Museumsleitung, der den Rest der zur Verfügung stehenden Zeit kostete, nicht das komplette Museum besichtigt werden. Die Fahrt führte uns weiter über Amberg und vorbei an Sulzbach-Rosenberg ins heimatliche Reichenschwand. Im schattigen Biergarten des Gasthofes „Grüne Eiche“ klang eine harmonische, erlebnisreiche Busfahrt aus. Um 18.59 Uhr stand der Bus wieder auf dem Parkplatz Bingstraße. Ich möchte diesen Bericht nicht beenden, ohne mich bei meinen fleißigen Helferinnen Frau Stör und unserer Schatzmeisterin Frau Schultheiß-Frosch für ihre Unterstützung zu bedanken. Im Omnibusunternehmen Grötsch aus Stöppach haben wir einen zuverlässigen Partner auch für künftigen Fahrten gefunden. Ihr Wanderführer und Reiseleiter Jürgen Stahl
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3. Hofflohmarkt am 24. Juni 2017 130 Flohmärkte in Zabo Erstmals ganz ohne Regen Der Hofflohmarkt gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Eventjahreskalenders in Zabo. Es soll bereits einige „Stamm-Teilnehmer“ geben, die über leere Keller und Dachböden klagen. Aufgrund anderer zentraler Aktivitäten des Vorstadtvereins (z.B. das Bauvorhaben Regensburger Straße) waren wir diesmal deutlich später dran mit der Werbung durch Plakate und Flyer. Dafür ist die wiederum sehr hohe Zahl der Teilnehmer ein tolles Ergebnis. Zabo dürfte weiterhin zu den Stadtteilflohmärkten Nürnbergs mit den meisten Marktständen gehören. Am Nachmittag ließ der Andrang der Besucher deutlich nach, was wohl auch an den hochsommerlichen Temperaturen gelegen hat. Was auch auffällt, dass in Straßenzügen, in denen eine große Ballung von Flohmärkten herrscht, viele Menschen die Stände besuchten, während einzelne Stände z.B. nördlich der Fallrohrstraße und in der Pastorius-Siedlung nur wenige Interessenten angesteuert haben. Vielleicht versuchen Sie nächstes Jahr frühzeitig Ihre Nachbarn zu aktivieren, dass in Ihrem Straßenzug eine „Ballung“ entsteht. Nach dem Flohmarkt haben wir alle Teilnehmer per Mail angeschrieben. Einige Rückmeldungen stimmten unserem Vorschlag die Zeit auf 10-15 Uhr zu beschränken zu, ein Teilnehmer würde die Zeit allerdings noch über 16 Uhr hinaus verlängern, einer früher anfangen. Die große Mehrheit wünscht sich, dass es so bleibt, wie es ist. Es gibt Vorschläge das Gebiet zu teilen und zwei Flohmärkte zu veranstalten. Das können wir gerne machen. Dafür bräuchten wir aber ein komplettes Team, das den zweiten Markt organisiert. Unser kleines Team kann das nicht leisten. In einer Rückmeldung wurde vorgeschlagen Radtouren durch das Flohmarktgebiet von Zabo anzubieten. Ein interessanter Gedanke! Dies wäre auch eine Möglichkeit mehr Interessenten zu solchen Ständen zu führen, die am Rande von Zabo liegen. Ein Highlight war wieder die Zabo-Kapelle, die in der Urbanstraße aufspielte. (Ein kurzes Video finden Sie unter www.facebook.com/pg/floh.in.zabo/posts/. Neu war der Flohmarkt im vorderen Teil des Biergartens der Zabo-Linde. Wir danken der Wirtin für dieses Angebot. Frau Hofbauer hat uns signalisiert, dass dieses Angebot nächstes Jahr vielleicht sogar ausgeweitet wird. Dies wäre vor allem für die Zaboraner interessant, deren Vermieter die Teilnahme nicht erlaubt. Zum Abschluss hier ein Zitat aus der Rückmeldung eines Teilnehmers, dem wir nichts mehr hinzufügen brauchen. „Positiv wie jedes Jahr war aber wieder das Erlebnis mit den Nachbarn und Besuchern bei Kaffee und Kuchen und dann nach dem Abbau beim Grillen zusammenzusitzen. Dies hilft den zwischenmenschlichen Beziehungen enorm. Dies ist für uns auch viel wichtiger als der Verkauf.“ 2018 wird der Flohmarkt voraussichtlich am 23. Juni stattfinden. Helmuth Dietrich | Claudia Sattler
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Engstelle Sängerlust Übersicht über Aktivitäten des VVZ seit 2014
Stand 10.7.2017
Juni 2014 Zabo Kärwa
Befragung zu „Tempo 30“ in der Zerzabelshofer Hauptstraße
Dez 2015
OBM-Runde
Zerzabelshofer Hauptstr. = keine Hauptverkehrs-straße, daher Voraussetzungen „Tempo 30“ erfüllt Unterschriftsaktion „Tempo 30“ mit 126 Für- und 8 Gegenstimmen
Dez 2015
Zabo Christkind
Jan 2016
Ortsbegehung Zabo mit Verkehrsplanungs- Aussage aus OBM-Runde zu „Tempo 30“ bestätigt amt
Feb 2016
Treffen VVZ mit Baureferent H. Ulrich
Übergabe Unterschriften „Tempo 30“ an H. Ulrich mit Presseerklärung
Juni 2016 Antwort H. Jülich, Verkehrsplanungsamt
Empfehlung über Belehrung der Kinder wegen Engstelle Sängerlust
Sep 2016
Schreiben VVZ an H. Jülich
5 Alternativen zur Engstelle Sängerlust wie Leitplanke Unterführung Gleißhammer, Kindergarten Urbanstr. usw.
Jan 2017
H. Spieß, Bike Adventure im Stadtanzeiger
Vorschlag zu breiterem Gehsteig
Jan 2017
Stellungnahme der Stadt Nürnberg im Stadt- Breiter Gehsteig „zu teuer“ anzeiger
Apr 2017
Schreiben VVZ an H. Jülich
Neue Alternative wie Laufamholzstraße
Mai 2017
Antwort H. Jülich
Laufamholzstraße nicht vergleichbar
Juni 2017 VVZ an H. Jülich
Antrag des VVZ auf Akteneinsicht
Juli 2017
Gespräch VVZ mit H. Jülich und H. Wunder – Durchsprache der Alternativen des VVZ zu „Tempo 30“ (siehe unten); im Verkehrsplanungsamt – neuer Vorschlag des VVZ zu Gehweg hinter Sängerlust; Prüfung des Bebauungsplans durch Stadtplanungsamt erforderlich
Juli 2017
OBM-Runde
Anfrage des VVZ zum Stand „Tempo 30“
In dem Gespräch am 7.7.2017 wies das Verkehrsplanungsamt auf folgende Punkte hin: Aufgrund einer aktuellen Stellungnahme der Regierung von Mittelfranken zu § 45 Abs. 1c StVO sind Fußgängerampeln (Drückerampeln) in einer „Tempo 30-Zone“ zulässig. (Anders die bisherige Rechtsauffassung der Stadt Nürnberg, vgl. die Fußgängerampel Siedlerstr. vor Zabo-Kreisel). Weiter sind insbesondere die Belange der VAG an einer zügigen Buslinie, der Lärmschutz in der Straße, die Parkplatzsituation für die Geschäfte sowie vor allem auch der Finanzrahmen der Stadt Nürnberg (Kosten für Beseitigung von Mittelstreifen, ggf. neue Teerdecke etc.) zu berücksichtigen. Überlegt werde auch eine eventuelle Verlängerung einer „Tempo 30-Zone“ bis zum Seniorenstift Tiergarten in der Bingstraße zur Beseitigung der engen Straßenführung aufgrund der Parkplätze in der Straßenmitte. Zugleich äußerten Herr Jülich und Herr Wunder die Hoffnung, dass eine „Tempo 30Zone“ in der Zerzabelshofer Hauptstr. und ggf. bis zum Seniorenstift Tiergarten in der Bingstr. eventuell schon im nächsten Jahr umgesetzt werden könnte. Unter diesem Ausblick ist die Antwort in der Oberbürgermeister-Runde (OBM-Runde) am 24.7.2017 abzuwarten. Leider können wir die Sicht des Oberbürgermeisters aus Zeitgründen nicht mehr in die aktuelle August-Ausgabe der Zabo-Nachrichten einarbeiten. Lothar Steck 32
VVZ aktuell Zu diesem Thema erreichte uns am 15.06.2017 ein Leserbrief unseres früheren Vorsitzenden Rainer Eck, der einen interessanten Vorschlag enthält Leserbrief Das Problem mit dem viel zu schmalen Gehsteig vor der Sängerlust ist ein Dauerthema in Zabo schon seit Jahren, ja Jahrzehnten. Bei der Planung zur Umgestaltung von Zabo-Mitte aus dem Jahr 1994 wurde dies in dem Plan (siehe Anlage Bebauungsplan 4243 von 1988) berücksichtigt. Man hatte damals eine Umgehung hinter der Gaststätte Sängerlust vorgesehen und damit auch eine Anbindung an die Jochensteinstraße eingeplant. Dieser Lösungsansatz hätte mit dem Zugang zum Einkaufszentrum (Fahrradladen, Computergeschäft und Supermarkt) eine sichere Verbindung geschaffen. Kostengünstig wäre dieser Vorschlag auch heute noch, da damit ein teurer Umbau der Zerzabelshofer Hauptstraße gegenüber der Sängerlust entfallen würde. Leider hat man damals den Plan des Stadtplanungsamtes nicht realisiert. Als damaliger zweiter Vorsitzender des Vorstadtvereins Zabo hatte ich, leider vergeblich für diese Lösung eingesetzt. Es könnte nun aber die Zeit und die politische Konstellation gekommen sein, sich diesen Vorschlag noch einmal aufzugreifen. Ich würde es begrüßen, wenn damit dieses Problem zeitnah beseitigt werden könnte. Die Vorschläge des Vorstadtvereins Zabo zur Einführung von Tempo 30 in diesem Bereich ist schon lange überfällig, auch der Vorschlag der SPD-Zabo zu einem gesicherten Übergang (Ampel oder Zebrastreifen) beim Stadtteilplatz geht in die richtige Richtung. Es ist zu hoffen, dass nun nach so vielen Jahren endlich die Vernunft über den damaligen Parteienstreit siegt. Mit freundlichen Grüßen Rainer Jakob-Paul Eck
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Abgestorbene Bäume auf dem Johann-Adam-Reitenspieß-Platz Manche Wege dauern etwas länger. Wegen der abgestorbenen Bäume auf dem Johann-Adam-ReitenspießPlatz haben wir uns mit Email vom 28. März 2017 an Herrn Bürgermeister Vogel und Leiter von SöR gewandt. Am 24. Mai trafen wir uns dann zu einer Ortsbegehung am JAR-Platz, und zwar Herr Busch, ein Mitarbeiter von Karl Peßler, dem zuständigen Baumfachmann von SöR, Herr Burghardt, Vorsitzender des Zeidlervereins Nürnberg und Umgebung e.V. und Lothar Steck. Auf dem Platz wurde vor einigen Jahren der Apfeldorn, eine Weißdornart gepflanzt. Herr Burghardt stellte fest, dass sich der Birnenglanzkäfer durch die Rinde einiger JAR-Platz Bäume gebohrt hatte. Er hat dort ein ähnlich markantes Muster wie der Borkenkäfer unter der Rinde am Stamm hinterlassen. Dank dieser Fachkunde war das Absterben der Bäume schnell erklärt. 5 Bäume sind schon abgestorben, bei 3 weiteren ist die Baumkrone bereits trocken; deren Ende also auch absehbar. Herr Busch sagte eine zügige Bearbeitung des Vorgangs zu und stellte ein Fällen der Bäume eventuell schon für den Sommer in Aussicht – eigentlich dürfen Bäume wegen der Vogelbrut erst ab Oktober gefällt werden; Vogelbrut ist aber erkennbar nicht vorhanden. Auf Nachfrage bestätigte Herr Peßler in einem Telefonat im Juni, dass neue Bäume im Frühjahr 2018 gepflanzt würden. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir, dass sich die Nachpflege von neu gepflanzten Bäumen im gesamten Stadtgebiet deutlich verlängert hat. Früher mussten Bäume ca. 3 bis 5 Jahre gewässert werden, bis sie sich aus eigener Kraft ernähren konnten. Beispielsweise wurden die Bäume am JAR-Platz über 5 Jahre gewässert. Künftig muss mit bis zu 8 Jahren für Nachpflege gerechnet werden. Wegen dieser längeren Bewässerungsdauer der Bäume hat die Stadt Nürnberg ein zusätzliches 3. Wasserfahrzeug angeschafft. Die Kosten für die Pflanzung und Pflege je Baum erhöhen sich von bisher ca. 3.000 bis 5.000 Euro auf bis zu 8.000 Euro. Die Anpflanzung der Bäume soll durch die „BÄUME FÜR NÜRNBERG-Stiftung“ gesponsort werden. Ein weiteres Anliegen von Imkern des nahegelegenen Bienenheims und der Bienenzuchtvereine ist die Anpflanzung mit insekten- und bienenfreundlichen Baumarten auf dem Platz. Die Stadt hat zugesagt, dieses Anliegen zu berücksichtigen. 34
VVZ aktuell Frau Vogel, die die Baumpatenschaft für den Baum vor dem Schuhgeschäft in der Zerzabelshofer Hauptstr. übernommen hat, erzählte, dass der Baum von einem Pilz befallen und abgestorben ist. Herr Peßler sagte auch hier eine Ersatzbepflanzung im Frühjahr 2018 zu.
Vor dem Schuhgeschäft Vogel
Einen anderen Weg ist der EDEKA-Markt im Rahmen seiner Baumpatenschaft gegangen. Unter den weißen Kieselsteinen um den mittleren Baum vor dem Markt ist eine Folie verlegt, die die Feuchtigkeit im Boden halten soll. Die weißen Kieselsteine heizen sich in der Sonne nicht auf und unterstützen den Wasserrückhalteprozess für den Baum. Bei dieser Gelegenheit sei allen Baumpaten in Zabo für ihr Engagement herzlich gedankt.
Vor dem EDEKA-Markt
Wir werden von der Neuanpflanzung im kommenden Frühjahr berichten. Lothar Steck
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Wandern mit dem Vorstadtverein Zabo
Rückblick auf die Wanderung am 22.4.17 zum österlichen Dorfbrunnen 13 Zaboraner entstiegen in Weiherhof dem als Schienenersatzverkehr eingesetzten Bus. Bei durchwachsenem, aber trockenem Wetter wanderten sie nach Wachendorf zum österlich geschmückten Dorfbrunnen. Im gleichnamigen Gasthaus „Zum Dorfbrunnen“ standen griechische und fränkische Gerichte auf der reichhaltigen Speisekarte. Nach dem Mittagessen führte die Wanderung durch den Zirndorfer Stadtforst zurück nach Weiherhof, wo mit dem Schienenersatzbus die Heimfahrt angetreten wurde. Ihr Wanderführer Jürgen Stahl
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VVZ aktuell
Frühjahrswanderung durch die Schwarzachschlucht am 20.5.2017 Auf Einladung unseres Vorstadtvereins trafen sich neun Wanderer aus ZABO unter Leitung von Frau Sonja Richter am Samstagmorgen in der Bingstraße und bei strahlendem Wetter ging es gleich weiter zum Parkplatz der Waldschänke Brückkanal, umgangssprachlich „Bruckkanal“ in Feucht. Von der Waldschänke aus stiegen wir hinab in die Schwarzachklamm. Zu Beginn des Weges steht auf dem Wegweiser des Wasserwirtschaftsamtes: „Die gestaltende Kraft des Wassers formt Landschaften. Während die Urstromrinne der Schwarzach nördlich Gsteinach mit Sanden verschüttet wurde, vertiefte sich der Fluss hier in den Buntsandstein und bildete Höhlen und Felsentore.“ Das war alles vor ca. 1,5 Mio. Jahren. Wir waren gespannt. Ein schattiger Weg führte uns flussaufwärts entlang der Schwarzach. Uns faszinierte das Spiel der Sonne auf dem Wasser, uns überraschte die starke Strömung des Flusses, uns begeisterten aber vor allem die reichen Kenntnisse unserer Führerin über die Natur. Frau Richter erkennt viele verschiedene Vogelstimmen und klärt uns über Bäume, Blumen und Pflanzen im Naturschutzgebiet Schwarzachklamm auf. Aufmerksam betrachteten wir verschiedene Arten von Farnen in der Schlucht. Farne. Der schmale Weg auf Flusshöhe wird von vielen Wanderern mit Kindern und Hunden besucht. Gottseidank ist der Weg mit einem Geländer gegen einen unfreiwilligen Besuch im Fluss gesichert. Auch Angler versuchen ihr Petri Heil. An den Steinwänden der Klamm hatten Arbeiter, die dort bis zum 2. WK Sandsteine abbauten, Namen und Steinmetzzeichen hinterlassen. Beeindruckend ist die größte Höhle, die mit einem Schild gekennzeichnete „Gustav-Adolf-Höhle“. Dort konnten wir für eine kurze Rast auch eine Bank nutzen. Rasch ging es dann weiter an alten Abbruchstellen und den Resten einer ehemaligen Gaststätte vorbei. Kurz vor Schwarzenbruck – wir sehen schon die ersten Häuser – sind Eisenschienen für Loren zum Abtransport der Steine noch Gustav-Adolph-Höhle. 38
VVZ aktuell im Boden verlegt. An dieser Stelle weitet sich die Klamm und Sonnenstrahlen empfangen den Wanderer. Später sollten wir hier die Schwarzach über eine Brücke queren. Über einen kleinen Anstieg gelangten wir hinauf zur Gaststätte „Sportpark im Moor“ des TSV Ochenbruck. Beim Wirt war ein Mittagstisch bestellt. Wir wurden mit böhmischen Knödeln – der Wirt stammt aus Tschechien – und anderen Köstlichkeiten verwöhnt. Zum Nachtisch führte uns Frau Richter durch das Moor, das einen fast geschlossenen Ring um den Sportplatz bildet. Auch hier erfuhren wir einiges über Moorpflanzen und Wasservögel. Der Forst hatte an einigen verwunschenen Stellen neue Bäume gepflanzt. Etwas Rücksicht war geboten, zumal der Weg eng war und sich öfters ganz nahe am Ufer des Moors entlang schlängelte. Der Rückweg führte uns zur oben genannten Brücke über die Schwarzach und auf der anderen Seite des Flusses wieder hinauf auf einen Waldweg. Es ging an der Kante der Schwarzachklamm entlang und wir konnten jetzt erkennen, wie tief sich die Schwarzach in den Buntsandstein gegraben hat – geschätzte 10 bis 15 Meter je nach Stelle. Also Vorsicht! Auf Höhe der Waldschänke Brückkanal überqueren wir ein Technikdenkmal: Oben auf einer hohen Brücke fließt der Ludwig-Donau-Main-Kanal und unten rauscht die Schwarzach hindurch. Zurück in der Waldschänke mit großem Biergarten konnten wir einen beeindruckenden Tag mit einer Tasse Kaffee mit Kuchen oder einer kleinen Brotzeit in aller Ruhe ausklingen lassen.
„Teilnehmer von links nach rechts: Barbara Zühlke, Rudi Wanner, Anneliese Bulla, Inge Wanner, Marion Link, Lothar Steck, Sonja Richter u. Frau Wonneberger, ohne Bild der Fotograf Peter Zühlke“)
Unser Dank gilt Frau Richter für die Auswahl des Wanderweges, die Vorbereitungen und die vielen interessanten Informationen zur Schwarzachklamm, ihre Pflanzen- und Vogelwelt und – nicht zu vergessen – für den lauschigen Weg um das Moor. Lothar Steck 39
VVZ aktuell
Unsere Geburtstagskinder in den Monaten August bis Oktober 2017 Wir gratulieren herzlich!
August: Antrack Petra Born Günter Daut Martin Michael Dreyer Felix Dürschner Roland Frauenhofer Siegfried Gabler Leo Gawron Thomas Gemmel Manfred Glückert Judith Hanslik Erwin Hild Rainer Höhne Rita Hösch Wilhelm Kempe Emma Klante Gregor Kopic´ Dorothea Kraus Günther Kraus Manfred Landskron Lutz Langenheder Elisabeth Liedtke Karl-Heinz Maly Karl Mandel Jutta Meißner Joachim Melzer Klaus Myles Inge Nothhelfer Andrea Reinwald Georg Ristow Erhard Rößner Anne 40
Rosenthal Walter Rottammer Helmut Ruth Johanna Schäfer Hermann Schaper Ingrid Schöll Helga Schuhmann Ulrike Stadler Angelika Stettner Ingeborg Stöcker Christine Strobl Grete Weinzierl Norbert Weiß Meinhard Westermann Bernd Wohlrath Albrecht September: Aufmkolk Gerd Aures Detlev Bachmeier Eleonore Bembenek Christl Bergmann Ralph Böck Peter Botscheck Josef Brandt Christa Brod Heinz Drechsel Wilma Eckert Christa Ehrhardt Claudia Elsinger Ronald Ensinger Hans-Peter Gapp Steffen
Gary Lydia Geist Stefan Geitner Hannelore Gemmel Charlotte Glaßer Ludwig Güttler Sabine Haagen Sabine Haagen Werner Häberlein Elsa Häberlein Uta Hausner Hannelore Hein Fred Höhn Axel Höller Werner Hoppe Johannes Kadner-Lauer Lucie Kalb Karin Kesselmann Hildegard Kick Ingrid Kroder Ursula Kuhn Christof Künzel Wolfgang Langen Erika Lemke Hanna Loyal Karola Maisel Betty Mederer Ute Meier Gerda Müller Marianne Müller Vera Nölscher Hubert Pachl Maria Rattler Heidi
VVZ aktuell
Rieß Herbert Seibold Ludwig Skorsetz Ralph Sperr Inge Stiegler Heike Stiegler Lydia Stiegler Michael Stockinger Angelika Ueberall Birgit Vestner Ingrid Walz Lydia Weiß Inge Wolff Gerlinde Zdarsky Erika Oktober: Aures Blanka Bauer Hans-August Baumann Angelika Beer Irene Deeke Axel Dietz Robert
Düll Werner Föhlinger Clara Frauenhofer Therese Friedel Andrea Fritsch Beate Gebhardt Christel Gebhardt Klaus Geitner Martin Geitner Stefan Gesell Kätchen Grasser Hannelore Gut Friederike Hellmuth Manfred Hürner Isolde Jung Ralf Kindla Gerhard Kozocsay Georg Krapf Alexander Kurmann Marcus Leykauf Karl-Heinz Lojewski v. Monika Mackauer Renate
Mittmann Erika Partsch Anna Reißig Gerhard Rösch Uwe Rossa Inge Schmidt Eva-Maria Schröder Helmut Schuhmann Günter Schüßler Manfred Simon Theo Stöcker Hans Toff Helga Ullmann Ingrid Valentini Vincenzo Weber Peter Winkler Erika Wintermayr Helene Wrobel Emilie Zagel Lothar Zühlke Peter
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VVZ Veranstaltungen
Öffentlicher Stammtisch für alle Bürger unseres Stadtteils Termine: Donnerstag
10. August 2017
Donnerstag
14. September 2017 Geflügelhof
Donnerstag
12. Oktober 2017
Bienenheim Sängerlust
jeweils um 17.30 Uhr Alle Mitglieder und auch Gäste sind bei unserem Stammtisch gern gesehen. Inge Wanner
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VVZ Veranstaltungen
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VVZ Veranstaltungen
Kulturladen Zeltnerschloss Gleißhammerstr. 6, 90489 Nürnberg, Tel.: 472945 www.kuf-kultur.de/zeltner, kulturladen-zeltnerschloss@stadt.nuernberg.de
Programm August bis Oktober 2017 Kulturladencafé: Di., Mi. und Do., 13 bis 17 Uhr geöffnet. Das Café hat ab dem 28.11. über den Winter geschlossen. Internationaler Spiele- und Gesprächeabend … für & mit Menschen mit und ohne Fluchthintergrund Di., 19 Uhr Termine: 1.8., 12.9., 10.10., 7.11., 5.12. Unter blau-weiß-blauem Banner - Griechenland und Bayern Aquarelle von Renate Schmoldt So., 17.9., 15 Uhr, Finissage Öffnungszeiten bis 14.9.: Di., Mi., Do., 13 bis 17 Uhr Observations, Patterns + Structures Fotografien von Paul Yates Fr., 22.9., 19 Uhr, Ausstellungseröffnung (Musikalische Umrahmung: Heike Yates.) Öffnungszeiten bis 9.11.: Di., Mi., Do., 12 bis 18 Uhr und nach Foto: Paul Yates Vereinbarung. Am Di., 3.10. und in den Herbstferien (30.10. bis 3.11.) geschlossen. Künstlergespräch: So., 22.10., 15 bis 17 Uhr . Gesund und aktiv älter werden im Stadtteil Sicherheit für Seniorinnen Erzählcafé Mi., 27.9., 15 bis 16.30 Uhr, Eintritt frei Zwischen Kittelschürze und Petticoat Referentin: Birgit Meno Metz (fachliche Lei- Frauenalltag in den 50er und 60er Jahren tung AURA Nürnberg e.V.). In Zusammenar- Mi., 25.10., 14.30 Uhr, Eintritt frei beit mit dem SeniorenNetzwerk Südstadt Ost. Das Kulturladen-Café mit hausgemachten Kuchen hat vor der Veranstaltung für Sie geöffnet. Mamaprotest Franken e. V. Notfälle im Kindesalter Hausgeburt – einfach friedlich gebären Vortrag Filmabend Mi., 11.10., 20 Uhr, Eintritt: 3 C Do., 23.11., 20 Uhr, Eintritt: 3 C Eine Filmdokumentation von Melanie Schöne Referent: Mathias Wegner 44
VVZ Veranstaltungen Vom Samenkorn zur Sorte Saatgut-Seminar Do., 19.10., 18.30 bis 21 Uhr, Gebühr: 15 11 C (erm.), 7 C (Nbg.-Pass) Anmeldung bitte bis 16.10. unter Tel.: 09 11 / 472945. Dozentin: Anne Drüschler (Dipl. Ing. AGRAR) Menschen der Nebelberge Nord Vietnams Filmvortrag Fr., 20.10., 19.30 Uhr, Eintritt: 3 C Ein Film von Klaus Kutsche (Naturfreunde Nürnberg-Nord).
Fotos: Klaus Kutsche
live im Zeltner Janet M. Christel and Band Sa., 21.10., 20 Uhr, Eintritt: 15/10 C (erm.), 5 C (Nbg.-Pass) KINDER Die Wölflinge Spielen, Abenteuer, Verantwortung - Mach mit! Jeden Donnerstag, 17 bis 18.30 Uhr, außer in den Ferien Ab 7 bis 12 Jahre. Lukas Hößle, Tel.:09 11 / 46 48 83 Nürnberger Kindertheaterwoche Theater Lakritz: Hase und Igel Ein Erzähltheater mit Objekten aus dem Nähkästchen Di., 17.10., 10 Uhr Ab 4 Jahre, Dauer: 45 Min.
Foto: ronyoungp hotography
Foto: Theater Lakritz
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, der Theatersaal des Wohnstifts wird in großem Stil saniert. Deshalb wird es bis auf Weiteres keine Veranstaltungen im Theatersaal geben. Wir werden Sie an dieser Stelle informieren, sobald es wieder weitergeht mit Konzerten, Tanzabenden und Co. 45
VVZ Vermischtes
„Zaboracker“ singen mit Schulkindern der Grundschule in Zabo Musik und Musizieren sind ein wichtiger Bestandteil in der Kindes-Erziehung. Der „Aktionstag Musik in Bayern“ der BLKM (Bayrische Landeskoordinationsstelle Musik) will die Bedeutung von Musik an Kindertagesstätten stärken und die musikalische Begegnung zwischen Kindern fördern. Unter dem diesjährigen Motto „Musik ist mein Zuhause“ trafen sich die „Zaboracker“ mit einer ersten Klasse der Viatis-Grundschule in ihrem Kinderladen in der Waldluststraße in Zabo, um gemeinsam zu singen, zu tanzen und zu musizieren. Es fand ein reger musikalischer Austausch statt, bei dem sich die Kinder gegenseitig Lieder vortrugen, aber auch gemeinsam neue Lieder lernten. Das Repertoire reichte hier von traditionellen Volksliedern bis hin zu moderneren Klängen. Auch fremdsprachige Titel aus den Herkunftsländern mancher Kinder wurden gemeinsam erlernt und gesungen. Begleitet wurde das ganze von verschiedenen Bewegungsabläufen und Tänzen. Alle Kinder, aber auch die Lehrerin und die Erzieherinnen hatten viel Freude am gemeinsamen Musizieren. Für die Vorschulkinder unter den „Zaborackern“ war es natürlich besonders spannend, schon richtige Schulkinder kennen zu lernen, aber auch die Großen konnten etwas von den Kleineren lernen. Der Aktionstag erwies sich als ein willkommener Anlass zur musikalischen Begegnung und wird sicherlich bei allen Kindern in guter Erinnerung bleiben. Anne Sahm
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Bienen in Zabo – Fortsetzung des Artikels aus Zabo-Nachrichten Heft 2/2017, Teil 3 – Die Uhr der Natur hat geschlagen! Mit der Sommersonnenwende am 21. Juni beginnt das Bienenvolk sich auf den Winter vorzubereiten. Und nun zu den Fragen: Warum gibt es zwei Arten von Honig, cremig und klar? Die Honigernte geht zu Ende. Denn ab Mitte Juli gehen die großen Trachtangebote der Natur für die Bienen in unserer Region zur Neige. Der Imker schleudert das letzte Mal. Das Schwärmen der Bienen ist für 2017 vorbei..
Honig ist ein reines Naturprodukt und von Anfang an immer flüssig. Bienen produzieren keinen cremigen Honig. Doch irgendwann wird jeder Honig fest und kristallisiert, ein ganz natürlicher Vorgang, der nichts mit einer Qualitätsverschlechterung zu tun hat. Es ist von der Honigsorte abhängig, z.B. kristallisiert Blütenhonig schneller und feiner als Waldhonig. Rapshonig ist da der Spitzenreiter und muss gleich nach dem Verblühen der Felder geschleudert werden, sonst bringt man ihn nicht mehr aus den Waben. Beim cremigen Honig hat der Imker nachgeholfen. Aber keine Sorge, da wird nicht getrickst. Rührt man Honig, wenn die Kristallisation beginnt, mit geeigneten Rührgeräten, dann werden die Kristalle zerschlagen und zerkleinert. Beim nächsten Rühren werden die Kristalle noch kleiner und schließlich so fein, dass der Honig eine cremige Konsistenz erreicht. Es ist ganz einfach wie in der Küche beim Kochen oder Teiganrühren. Der Honig kommt ins Glas und fertig. Er hat nichts von seiner Qualität eingebüßt. Der Imker kommt damit den Wünschen der Verbraucher entgegen, weil viele den vor allem grob kristallisierten Honig nicht so gerne essen. Wo kommt unser Honig her? Die geriffelten Gläser des Deutschen Imker Bundes (DIB-Gläser) kennt jeder. Leider deckt die Honigproduktion der heimischen Imker nur rund 20% des inländischen Bedarfs. Wir müssen also importieren. Auf vielen Gläsern in den Supermärkten steht unter Herkunft "Aus EU- und NICHT-EU-Ländern", also eine wage Herkunftsbezeichnung. Weltgrößter Honig-Exporteur ist China. Andrerseits wird ein EU-Label bereits vergeben, wenn der ausländische Honig in einem EU-Land abgefüllt und verpackt wird. Dennoch … wohl bekomm's. 50
VVZ Vermischtes Was passiert ab August im Bienenstock? Wie bereiten sich die Bienen auf den Winter vor? Das Bienenvolk wird langsam kleiner. Die Sommerbienen, die nur sechs Wochen alt werden, haben sich abgearbeitet und verschwinden aus dem Stock. Die Königin hat sich auch ein paar ruhigere Tage gegönnt und die Eiablage reduziert. Der Imker kann das beobachten, wenn er in dieser Zeit in seine Völker schaut. Doch bald geht das „Brutgeschäft“ wieder weiter, allerdings nicht mehr so heftig wie in der Schwarmzeit Mai und Juni. Die Bienen, die jetzt drei Wochen nach der Eiablage aus den Zellen schlüpfen, sind Winterbienen. Sie bleiben bis zum Frühjahr in den Stöcken und sie sind es, die das Bienenvolk über den Winter und im Frühjahr wieder in Schwung bringen. Dann verharren die anderen Blütenbestäuber Hummel, Wespe und Wildbienen noch in der Winterstarre. Die Bienen schaffen jetzt noch Ordnung im Stock und ordnen ihre Wintervorräte so an, dass sie den ganzen Winter über davon zehren können. Sie halten keinen Winterschlaf, sondern ziehen sich eng zu einer Traube zusammen und wärmen sich gegenseitig durch Zittern mit den Flügeln. Warum müssen wir im September nachfüttern? Der Honig, den der Imker aus den Waben schleudert, ist von den Bienen als Wintervorrat eingelagert worden. Ohne diesen Vorrat würden sie den Winter nicht überleben, sondern verhungern. Also brauchen sie Ersatz. Das ist Zucker, ganz normaler Haushaltszucker aus dem Laden. Der Zucker wird in Wasser aufgelöst (1 kg Zucker pro Ltr. Wasser) und an die Bienen verfüttert. Sie nehmen den verflüssigten Zucker wie Nektar auf, machen Honig daraus und lagern diesen als Wintervorrat in den Waben ein. 10 bis 12 kg Zucker benötigt ein Volk im Winter. D.h., ein Imker mit 10 Völkern benötigt für das Winterfutter seiner Bienen ca. 100-120 kg Zucker. Die Zuckerfabriken bieten dem Imker bereits fertige Zuckerlösungen als Winterfutter an. Die Fütterung geschieht über Futterkästen, die in die Bienenbeutel eingesetzt werden. September wäre schon etwas spät für die Wintereinfütterung. Die Zeit Ende Juli und der August, wenn noch Sommerbienen im Stock sind, ist dafür besser geeignet. Die Fütterung im September würde bereits die Winterbienen strapazieren; die werden aber noch lange gebraucht. Warum ist die Varroamilbe so gefährlich für die Bienen? Was müssen wir Imker tun? Die Varroamilbe (Varroa destructor; also die „zerströrerische Varroa“) ist ein Parasit aus Asien, der vor über 30 Jahren bei uns in Europa aufgetaucht ist und unsere Bienen erheblich belastet. Die Varroamilbe entwickelt sich in den Brutzellen der Bienen. Eine einzelne parasitierende Milbe 51
VVZ Vermischtes kann die schlüpfende Biene bereits so schädigen, dass sie bestimmte Aufgaben in der Arbeitsteilung innerhalb des Volkes nicht mehr ausführen kann. Ist eine Brutzelle von mehr als einer Milbe befallen, weist die Biene Missbildungen z.B. deformierte Flügel auf oder kann noch vor dem Schlupf sterben. Der Zustand des Bienenvolkes hängt vom Anteil der geschädigten Bienen ab. Starker Befall – die Varroa saugt am Blut der Bienen - macht das Volk auch für andere Krankheiten anfällig. Von Frühjahr bis Spätsommer steigt der Befall stark an. Da unsere Bienenvölker den fremden Schädling nicht kennen, sind sie im Gegensatz zu den asiatischen Bienenvölkern nicht in der Lage, den Schädling abzuwehren. Der Imker muss helfen: Vom Frühjahr bis zur letzten Honigschleuderung reduzieren wir den Milbenbefall dadurch, dass wir Drohnenbrut, in der sich die Milbe am stärksten entwickelt, aus den Völkern entfernen. Dadurch gelingt es den Grad der Belastung niedrig zu halten. Für den Begattungsflug der Königinnen bleiben trotzdem noch genügend Drohnen übrig. Wenn der letzte Honig Mitte Juli geerntet ist, können wir Säuren und apothekenpflichtige Medikamente unter Kontrolle der Veterinärämter zur Bekämpfung der Varroose, wie diese Erkrankung genannt wird, einsetzen. Unsere Bienenbeuten sind heute so gebaut, dass wir den Befallsgrad der Völker überprüfen und die geeigneten Maßnahmen treffen können. Die Wissenschaftler der staatlichen Bieneninstitute und unsere staatlichen Fachberater versorgen uns zuverlässig mit neuen Erkenntnissen über die Krankheit, verbesserten Behandlungskonzepten und Anleitungen zu einer wirkungsvollen und für die Bienen verträglichen Anwendung der Mittel. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die Honigbiene ohne menschliche Hilfe bei uns nicht mehr überlebensfähig ist. Die Milbe ist auch eine der Hauptursachen für das Absterben von Bienenvölkern im Winter. Im Bundesdurchschnitt haben knapp 20% der Bienenvölker den letzten Winter 2016/17 nicht überlebt. Wie bereiten sich Imker auf den Winter vor? „Vor der Milbe“ war für den Imker nach der Wintereinfütterung Ende August/Anfang September die Arbeit an den Bienenvölkern beendet. Jetzt plagt uns die Milbe und die Sorge um die Bienen den ganzen Winter über. Auch im Winter kontrollieren wir die Milbenbelastung und können ggf. im Dezember eine weitere wirkungsvolle Behandlung vornehmen. Außerdem wartet in der Imkerwerksstatt Arbeit und draußen sind die Bienenstöcke vor Winterstürmen und den Insektenfressern Specht und Spitzmaus zu sichern. Horst Elbacher, Bienenzuchtwart im Bienenzüchterverein Nürnberg und Umgebung e.V.
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Glühwürmchen bei der Partnersuche Am 30.06. trafen sich fast 50 Kinder und Erwachsene um 21:45 Uhr in der Dämmerung am Valznerweiher. Ihr Ziel war ein Naturschauspiel vor der Haustüre: die Partnersuche der Glühwürmchen. Zu Beginn erzählte Bettina Uteschil, die Ortsgruppensprecherin des BUND Naturschutz in Zabo von Aktivitäten des BN im Stadtteil. Für die anwesenden Kinder hatte sie Infomaterial über Kindergruppen und Tierbestimmungshefte dabei, die reißenden Absatz fanden. Die ersten Informationen über Glühwürmchen, die natürlich keine Würmchen sondern Käfer sind, gab es gleich zu Beginn der Führung. Solange noch genug Licht vorhanden war, wurden auch Fotos von Glühwürmchen gezeigt, die in Großaufnahme beeindruckend wirkten. Die Käfer an sich sind recht unscheinbar, aber die Fähigkeit ihr Hinterteil zum Leuchten zu bringen, macht sie zu etwas Besonderem. Das Leuchten ist die Folge eines Stoffwechselprozesses im Körper der Tiere. Das Enzym Luziferase bildet dabei in einem biochemischen Prozess Luziferin. Dabei sind die Glühwürmchen extrem effizient, denn 95 % der Energie werden in Licht umgewandelt und nur 5 % in Wärme. Bei den alten Glühbirnen war es genau umgekehrt, deshalb wurden die auch so heiß.
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VVZ Vermischtes Aber warum das Ganze? Es geht um die Partnersuche. Die Weibchen sitzen auf dem Boden oder im Gras und machen die Männchen mit ihrem leuchtenden Hinterteil auf sich aufmerksam. Die Männchen fliegen in geringer Höhe über den Auwaldboden und suchen nach einer Partnerin. Und diese Partnersuche war für die kleinen und großen Teilnehmer der Führung ein magischer Moment. Viele Dutzend kleine Punkte leuchteten rechts und links des Weges, blinkten, verschwanden in der Nacht um kurz darauf erneut zu leuchten. Für die Kinder war es besonders spannend, die Glühwürmchen zu fangen und in den von Bettina Uteschil mitgebrachten Becherlupen durch das Vergrößerungsglas genau zu betrachten. Die Info, dass sich die Larven der Glühwürmchen gerne von Schnecken ernähren brachte einige Erwachsene auf die Idee, dass man unbedingt Glühwürmchen im eigenen Garten ansiedeln müsse, was für allgemeine Erheiterung sorgte. Es ist jeder Jahr wieder schön, so viele staunende Gesichter und „ah + oh“-Ausrufe zu erleben - nicht nur bei Kindern sondern gerade auch bei den Erwachsenen. Die Abenteuer in der Natur liegen in Zabo direkt vor der Haustüre! Text: Bettina Uteschil | Foto: Günter Krompholz Die Termine der BN-Ortsgruppe Zabo/Gleißhammer Treffen der Ortsgruppe, Gäste sind herzlich willkommen: 4. September, 9. Oktober, 6. November und 4. Dezember 2017 jeweils Montag ab 19:30 Uhr im Volksgarten „Gutmann am Dutzendteich“ (früher Wanner) 24.9. um 14:00 Uhr: Führung im Rahmen der Stadt(ver)führungen am Tierbeobachtungshaus, Metthingstr. 10 Kindergruppen: Zabo-Gruppe (7-12 Jahre), Zabo Minis (5-7 Jahre) Freitag 15.00–17.00 Uhr, Treffpunkt Spielplatz am Valznerweiher Termine und Infos: Cornelia Rotter (Dipl.-Sozpäd.) Tel.: 0162/79 38 549
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