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ZABO-Nachrichten 2016: Heft 3

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ZABONachrichten Heft 3

August – Oktober 2016


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VVZ Vorstand

ZABONachrichten

AUSGABE 3 August – Oktober 2016

Foto: An der Regensburger Straße neben dem künftigen Baugebiet, im Hintergrund Windobjekt des Künstlers Hans Karl Busch (Foto: Helmuth Dietrich)

Ihre Ansprechpartner im Vorstadtverein Zabo e.V. Vorsitzender: Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg, Tel. 4 08 71 30 Jahresbeitrag: Mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt), Beitrittsformular auf Seite 13. Bankverbindung Sparkasse Nürnberg VVZabo e.V.: IBAN: DE29 7605 0101 0001 0979 40. BIC: SSKNDE77XXX

Herausgeber: Vorstadtverein Zabo e.V. Nürnberg Redaktion: Daniel Gencev, E-Mail: redaktion@zabo-nachrichten.de. Helmuth Dietrich Heidemarie Ludwig Anzeigenleitung: Helmut Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG dtp.druck@preussler-verlag.de Internetauftritt: Katrin Bruckmüller, bruckmueller@zabo-nachrichten.de Redaktionsschluss: Für Heft 4 (November 2016 – Januar 2017): 10. Oktober 2016

Satz und Druck: Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG, Dagmarstraße 8, 90482 Nürnberg, Tel. 9 54 78 20, Fax 54 24 86, www.preussler-verlag.de, dtp.druck@preussler-verlag.de Veröffentlichte Artikel geben nicht immer die Meinung des V V Zabo wieder, sondern die des Verfassers. Nachdruck von Texten und Anzeigen, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet.

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VVZ Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe wollen wir zwei Sachen besonders hervorheben. Im vergangenen Heft haben wir den ersten Teil eines spannenden Interviews zu unserem aktuellen Thema Regensburger Straße veröffentlicht. Nun haben wir mit dem Rückblick den zweiten Teil zur momentanen Gebietsentwicklung fortgeführt. In der chronologischen Abfolge ist unser Wissensstand zur Bebauung der Regensburger Straße in den einzelnen Beiträgen eingeflossen. In unserer Mitgliederversammlung haben wir Ihnen die Satzungsänderung vorgestellt. Wir haben mit mehrheitlicher Zustimmung einige Punkte geändert. Es war erforderlich, um den Anforderungen des Zentralfinanzamtes zu entsprechen und um den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu gewährleisten. Weitere Angaben sind ab Seite 6 nachzulesen. Die Vorstandschaft bedankt sich für Ihr Vertrauen und stellt sich in diesem Heft vor. Mehr Informationen finden Sie auf Seite 7. Wie in gewohnter Weise haben wir Ihnen unsere Themen, Termine und Veranstaltungen übersichtlich zusammengestellt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.

Ihr Vorstadtverein Ihr Daniel Gencev

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VVZ aktuell

Neues von der Jahreshauptversammlung am 28.4.2016 Ergänzend zu den jährlich wiederkehrenden Tätigkeits- und Kassenberichten des Vorstands bzw. den Kassenprüferberichten wurden auf der Mitgliederversammlung am 28.4.2016 eine Satzungsänderung beschlossen und Nachwahlen von Vorstands- und Beiratsmitgliedern durchgeführt. 1. Die Satzungsänderung Sie war erforderlich geworden, da die Finanzverwaltung zur Aufrechterhaltung der steuerlichen Gemeinnützigkeit des Vorstadtvereins eine Konkretisierung des Vereinszweckes und eine Änderung zur Verteilung des Vereinsvermögens im Fall der Vereinsauflösung eingefordert hatte. Hier die wesentlichen Satzungsänderungen im Wortlaut: §1 Abs. 3 Name, Sitz und Zweck des Vereins (3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist es, die Belange des Stadtteils Nürnberg – Zerzabelshof im Rahmen der Heimatpflege und Heimatkunde gem. § 52 Abs. 2 Nr. 22 AO zu wahren und zu fördern. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklich durch: (a) die Vertretung der Bürgerinteressen gegenüber der Stadt Nürnberg; (b) die Information der Bürgerinnen und Bürger sowie der Institutionen der Stadt Nürnberg über im Stadtteil auftretende Probleme; (c) die Förderung von sozialen und kulturellen Veranstaltungen, insbesondere durch die Organisation eigener Veranstaltungen; (d) die Erhaltung der Naherholungseinrichtungen im Stadtteil sowie die Förderung des Umwelt- und Naturschutzes. §11 Abs. 3 Auflösung des Vereins (3) Das bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke vorhandene Vermögen fällt zu gleichen Teilen der evangelischen und katholischen Kirche im Stadtteil Zerzabelshof zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben. P.S. Der vollständige Text der Satzung wird nach Eintragung im Vereinsregister von uns online zur Verfügung gestellt. 2. Nachwahl von Vorstands- und Beiratsmitgliedern Herr Gencev dankte den ausscheidenden Vorstands- und Beiratsmitgliedern, insbesondere auch Herrn Auernhammer für ihre oft mehrjährige aktive Mitarbeit im Vorstand des VVZ. 1.7.2016 Lothar Steck 6


VVZ aktuell In der folgenden Präsentation stellen sich alle Vorstands-und Beiratsmitglieder persönlich vor. Daniel Gencev Messekaufmann, 42 Jahre 1. Vorsitzender Ich engagiere mich im Vorstadtverein Zabo, um die Idylle, den Charakter sowie dem Respekt von dem schönen Stadtteil zu erhalten. Renate Stör Rentnerin, 73 Jahre Beisitzerin Ich bin im VVZ tätig und engagiere mich ehrenamtlich im Nürnberg Stift.

Katrin Bruckmüller Marketingreferentin, 39 Jahre Beisitzerin / Internet & digitale Themen Ich bin im VVZ tätig, weil Zabo die schönste Ecke der Stadt ist und sich der Vorstadtverein darum kümmert, dass das auch künftig so bleibt! Das finde ich sehr unterstützenswert.

Lothar Steck Jurist, 63 Jahre 2. Vorsitzender Ich engagiere mich im Vorstadtverein Zabo, damit unser Zabo weiterhin lebenswert bleibt.

Helmuth Dietrich Berufsberater, 57 Jahre Beisitzer Ich bin im Vorstadtverein aktiv, weil ich vor zwei Jahren eine nette Einladung des VVZ im Briefkasten gefunden habe und es nichts nutzt zu sagen „man müsste mal irgendwann…“ Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um etwas zu tun. Heidemarie Ludwig 51 Jahre, Architektin, Schriftführerin und 2. Kassier Ich lebe seit 25 Jahren in Zabo und bin im VVZ aktiv, weil ich mich stark mit dem Ort identifiziere und das Leben im Stadtteil mitgestalten will.

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VVZ aktuell

Rainer Kadner Fotograf und Gästeführer, 60 Jahre alt ich bin als Beisitzer im Vorstand des VVZ tätig. Ich bin im VVZ weil ich etwas bewegen möchte und unseren Stadteil erhalten und entwickeln möchte.

Schultheiß-Frosch Kassiererin, 63 Jahre, Ich bin im Vorstadtverein aktiv, weil mir Ehrenamt im Stadtteil wichtig ist.

Jürgen Stahl Beisitzer und Wanderführer Als ich 1968 in den VVZ eintrat, tat ich es weil ich der Meinung war und bin, dass jeder Zaboraner die Tätigkeit des Vereines der seine Interessen vertritt mit seiner Mitgliedschaft unterstützen muss.

Sattler Zabo hat einen unwiderstehlichen Charme und riesiges Potential. Bei seiner Entwicklung möchte ich „live“ dabei sein und sie aktiv mitgehalten.

Edith Raß Beisitzerin Die helfenden Hände im Hintergrund und eine großartige Unterstützung. (Anmerkung der Redaktion)

Dieter Popien Beisitzer, 59 Jahre Verwaltungsangestelter der Bundesagentur für Arbeit. Die helfenden Hände im Hintergrund und eine großartige Unterstützung. (Anmerkung der Redaktion)

Wir danken für die freundliche Unterstützung von Fotostudio Lauer

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VVZ aktuell

2. Hofflohmarkt am 18. Juni 2016 160 Flohmärkte –mehr Besucher als im letzten Jahr – Straßenfeststimmung in Zabo Waren wir letztes Jahr schon überwältigt von den 146 Anmeldungen, so haben jetzt sogar noch mehr Zaboraner am Flohmarkt teilgenommen. Bis zum heftigen Regenschauer am Nachmittag herrschte in einigen Teilen Zabos beinah Straßenfeststimmung – vor jedem zweiten, dritten Haus ein Flohmarkt. Neben dem reinen Marktgeschehen waren es vor allem die Begegnungen mit Nachbarn, Freunden und Käufern, die diesen Tag zum besonderen Erlebnis gemacht haben – in der Urbanstraße sogar mit musikalischer Begleitung durch die Zabo-Kapelle. Wir haben jedoch gemerkt, dass wir bei 160 Anmeldungen langsam an unsere Grenzen kommen was den Aufwand für die Organisation angeht. Auch 2017 soll es wieder einen Zabo Hofflohmarkt geben – voraussichtlich am 17.06.17. Dafür brauchen wir aber noch Mitstreiter. Deshalb möchten wir eine Arbeitsgruppe „Zabo-Flohmarkt“ ins Leben rufen. Wenn Sie Interesse haben schreiben Sie uns eine kurze Mail an floh.in.zabo@gmx. de. Dann laden wir Sie ein zu einem Treffen im Herbst. Helmuth Dietrich Claudia Sattler

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VVZ aktuell

Bericht unserer Frühjahrsfahrt nach Thurnau Wie schon in vielen Jahren zuvor hatten wir auch bei unserer Frühjahrsfahrt nach Thurnau und Umgebung wieder „Wetterglück“. Zeitweise versteckte sich die Sonne mal etwas hinter Wolken, vor allem am Vormittag, so genossen wir den Tag doch zumindest trockenen Fußes und verbrachten den Nachmittag sogar bei Sonne im Biergarten. Das erste Ziel am Vormittag war Langenstadt westlich von Kulmbach. Was es hier zu sehen gab, war ein Teil des Themas unseres Ausfluges: Die Tanzlinden im Kulmbacher Land. Ein beeindruckendes Beispiel steht in der Ortsmitte dieser landwirtschaftlich geprägten Gemeinde mit einem ebenso beeindruckenden Tanzboden auf Höhe der ersten Astreihe. In Thurnau angekommen erwarteten uns bereits unsere beiden Stadtführerinnen, die uns die für ihre Töpferwaren bekannte Stadt näher brachten. Ein erstaunlich großes Schloss am Marktplatz, dessen Besonderheit erst später zu entdecken war. Nach einer Einführung in die Stadtgeschichte umrundeten wir das Schloss, vorbei am Schlossweiher, auch die Innenräume und ein Kellerverlies blieben uns nicht verborgen. Nahe dem Eingang zum Schlosshof, hoch oben über der Straße, ist schließlich die eigentliche Sehenswürdigkeit Thurnaus zu sehen: der hölzerne Verbindungsgang vom Schloss hinüber zur evangelischen Pfarrkirche. So ein Stadtspaziergang macht hungrig, also nichts wie auf zum Mittagessen.

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VVZ aktuell Das Essen aus feinster fränkischer Küche mit üppigem Salatbuffet erwartete uns im „Fränkischen Hof“. Nach ausgedehnter Mittagspause ging unsere Tour weiter: Zwei weitere Tanzlinden standen auf unserem Programm. Wahrscheinlich die schönste überhaupt mit großflächigem Tanzboden, wo auch heute noch zu Volksmusik getanzt wird, steht in Peesten. Über eine Wendeltreppe gelangt man zügig nach oben, was wir uns nicht entgehen ließen. Auch die Dritte im Bunde kam noch an die Reihe. Die steht in Limmersdorf neben der Kirche außerhalb der Mauer des Kirchfriedhofes mit angegliedertem Freilichtmuseum, dem Deutschen Tanzlindenmuseum. Der Ort ist bekannt für die Limmersdorfer Lindenkirchweih. Der Tag fand schließlich seinen Ausklang in einem Brauereibiergarten in Neudrossenfeld, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Dieter Ziegler, Reiseleiter

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AUFNAHMESCHEIN

Mitglieds-Nr.

Ich erkläre meinen Beitritt zum Vorstadtverein Zabo e.V., Nürnberg. Senden Sie diesen Aufnahmeschein ausgefüllt an: Vorstadtverein Zabo e.V., Herr Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg. Bitte in Druckschrift ausfüllen

Persönliche Daten des Mitglieds

Name, Vorname Straße, Hausnummer PLZ

Ort

E-Mail Beruf

Telefon

Geburtsdatum

Eintrittsdatum

Unterschrift

Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt) zu zahlen.

Name des Kontoinhabers (nur anzugeben, falls dieser vom Namen des Mitglieds abweicht) € Beitrag

Konto-Nr.

BIC

Bankleitzahl

Bitte ausfüllen

Beitragseinziehungsverfahren

Hiermit beauftrage ich Sie, die fälligen Mitgliedsbeiträge ab mittels Lastschrift von meinem Konto einzuziehen (nicht zulässig bei Sparkonten). Die Ermächtigung hat so lange Gültigkeit, bis ich sie dem VV Zabo gegenüber schriftlich widerrufe. Der Einzug des Mitgliedsbeitrages findet zu Beginn des Jahres im Januar statt.

IBAN

Bank Datum

Unterschrift

Sie können sich auch online anmelden: www.zabo-nachrichten/mitgliedschaft

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VVZ aktuell

Kurzmeldungen Die Zabo-Optik feierte am 16. Juli 2016 Ihr 30jähriges Jubiläum. Wir gratulieren und wünschen für die nächsten Jahre weiteren Erfolg.

Historisch modern leben. 90 Jahre alt, zeitgemäß wie nie: Energetisch optimiert, familienfreundlich, einfach lebenswert und liebenswert. Ein Traum von Raum im Herzen Zabos. Herzlich willkommen in der Geschichte von morgen.

Stadtteilfest Auch auf dem diesjährigen Stadtteilfest sind wir vom VVZ wieder am Samstagvormittag, 24.09.2016, mit einem Stand vertreten. Dort können Sie sich über aktuelle Entwicklungen zur Bebauung Regensburger Straße, IKEA und vieles mehr informieren.

Viatisschule Die neue Viatisschule ist fertig und die Kinder samt Lehrkörper haben die Schule bereits bezogen. Jetzt fehlt nur noch die Gestaltung des Außengeländes. Wir wünschen der Schulgemeinde ein gutes Lernklima in den neuen Räumen.

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. Oktober 2016


VVZ aktuell

Zabo online: Alles neu – schon seit Mai! Haben Sie DIE schon gesehen? Unsere neue Website www.zabo-nachrichten.de ist online! Hier erfahren alle ZaboranerInnen ab sofort alles Wichtige über den schönsten Stadtteil der Welt - egal, ob Sie noch hier leben, oder nach Florida ausgewandert sind. Es gibt Infos über aktuelle (ab und an auch kontroverse) Themen, wie das geplante neue Baugebiet an der Regensburger Straße (mit IKEA), einen Veranstaltungskalender, Wissenswertes über die Arbeit des Vorstadtvereins, natürlich ein Archiv aller bisherigen Ausgaben der ZABO-Nachrichten und in Kürze auch die Möglichkeit, online für nur 9 E/Jahr Mitglied im Vorstadtverein zu werden u.v.m.. Die Internetseite ist im sogenannten Responsive Design angelegt und damit auch auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones und Tablets, sehr gut nutzbar. Das ist Ihnen alles zu kompliziert und nicht schnell genug? Sie möchten alle News lieber tagesaktuell bequem „frei Haus“ geliefert bekommen? Dann folgen Sie uns am besten bei facebook! Unter www.facebook.com/zabo.nuernberg wissen Sie immer zuerst Bescheid, was läuft! Wir sehen uns im Netz!

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VVZ aktuell Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über den uns bekannten Stand der geplanten Bebauung an der Regensburger Straße und die Entwicklung seit Erscheinen des letzten Heftes der Zabo-Nachrichten (Siehe auch in diesem Heft S. 26: Interview mit Frau Nürnberger Teil 2)

Bebauung Regensburger Straße Wettbewerb des Siedlungswerks Bayern (umfasst das Waldgebiet zwischen Hans-Kalb-Str. und den Häuserreihen Regens­burger Str. 364/366) Die stadtplanerischen Voraussetzungen für eine Wohnbebauung wurden am 10.12.2015 mit Änderung des Bebauungsplans Nr. 3490 im Stadtplanungsausschuss beschlossen. Das zulässige Nutzungsspektrum von Sondergebiet „Fürsorge“ und „öffentliche Verwaltung“ wurde um „Wohnen“ ergänzt. Damit wurden die Voraussetzungen für die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs durch das Siedlungswerks Bayern geschaffen. Maß der baulichen Nutzung Im Bebauungsplan Nr. 3490 ist das Maß der baulichen Nutzung mit einer GRZ von 0,4 und einer GFZ von 1,0 festgelegt. Die Grundflächenzahl – GRZ – legt fest, wie viel Prozent der Grundstücksfläche überbaut werden darf. In diesem Fall 40 % der Grundstücksfläche. Die Geschossflächenzahl – GFZ - legt fest, wie viele Geschosse gebaut werden können. In diesem Fall 2-3 Geschosse. Am 04.05.2016 hat das Kolloquium zum Wettbewerb stattgefunden. Im Rahmen des Kolloquiums wurden die vorher eingereichten Fragen der Planer, die an dem Wettbewerb teilnehmen, beantwortet. Hier wurde nun explizit gesagt, dass eine Überschreitung der GFZ auf 1,7 möglich ist. Das bedeutet eine Bebauung von 4-5 Geschossen. Presseerklärung vom 14.05.2016 Pseudo-Bürgerbeteiligung in Zabo! Skandalöser Start des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Regensburger Straße des Siedlungswerks (SW) des Freistaats Bayern Am 3. Mai 2016 wurde der Vorsitzende des Vorstadtvereins Zabo, Herr Gencev telefonisch zu der am darauffolgenden Tag stattfindenden Kolloquiumssitzung der 16


VVZ aktuell Preisrichter der Auslobung des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Regensburger Straße des Siedlungswerks (SW) des Freistaats Bayern, Thema Rückfragenbeantwortung eingeladen. Dies war der erste Kontakt des SW mit dem Vorstadtverein Zabo. In den Unterlagen zur Auslobung des Städtebaulichen Wettbewerbs, Stand 19.04.16 steht jedoch wörtlich: „Das Preisgericht wurde in folgender Zusammensetzung gebildet und vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört. “… zum Preisgericht gehört als Sachverständiger Berater ohne Stimmrecht: Daniel Gencev, Vorstadtverein Zabo e.V.“ Die Einbindung des Vorstadtvereins als Bürgerverein des Stadtteils Zerzabelshof ist zunächst erfreulich. Wenn man jedoch das Verfahren genauer betrachtet muss man es klar kritisieren. Es scheint, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck einer aktiven Bürgerbeteiligung erweckt werden soll, während man in der Realität den beteiligten Vorstadtverein Zabo stiefmütterlich behandelt: • • • • • •

Zu der am 11. April stattgefundenen Sitzung wurde der Vorstadtverein Zabo überhaupt nicht eingeladen, obwohl bereits am 18.03. die Veröffentlichung des Wettbewerbs bekanntgegeben wurde, Zur Sitzung am 4. Mai wurde gerade mal am Tag zuvor mündlich eingeladen (wobei der Termin auch schon seit 18.04. feststand). Soll das die aktive Bürgerbeteiligung sein, die uns von der Stadt Nürnberg versprochen wurde? Wenn man den Auslobungstext liest, ist hervorzuheben: In kürzester Zeit soll ein massiv verdichtetes Wohngebiet mit 400-600 Wohneinheiten (WE) für bis zu 1500 Menschen allein auf diesem Teilgebiet hochgezogen werden. Diese Zahlen stehen in krassem Widerspruch zu den uns von Herrn Ulrich, Baureferent der Stadt Nürnberg am 16.02.16 genannten Zahlen. Es sprach damals von 500 WE für das gesamte Gelände. In dem jetzt zu beplanenden Teilgebiet war von maximal 300 WE die Rede. D.h. in kürzester Zeit eine Verdoppelung der Bebauungsdichte. Aus einem bisher reinen Waldgebiet in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Arbeiter- und Angestelltensiedlung des Reichsparteitagsgeländes wird ein extrem verdichtetes Wohngebiet. Zu den unter Denkmalschutz stehenden letzten original erhaltenen Häuserzeilen sollen gerade einmal die Mindestabstandsflächen eingehalten werden. Doppelte Bewohnerzahl bedeutet auch doppelte Anzahl von Parkplätzen.

Die von der Stadt Nürnberg immer wieder beteuerte Aussage, dass im Rahmen des Sonderbauprogramms Wohnen keine „Wohnghettos“ geschaffen werden sollen, wird so gleich zu Beginn ad absurdum geführt. 17


VVZ aktuell Nicht nur das SW will ein Wohngebiet errichten, sondern es sollen nach unseren Informationen in den nächsten 2 – 3 Jahren auch ein neues Pflegeheim gebaut, die Gebäude des bisherigen August-Meier-Heims in Eigentumswohnungen umgewandelt und auf dem jetzt der Stadt Nürnberg gehörenden Gelände des heutigen Asylbewerberheims weitere Wohneinheiten entstehen. Im Extremfall entsteht ein total verdichtetes neues Viertel für 2000 bis 3000 Menschen, ein Mischmasch gebaut von unterschiedlichen Bauträgern. Gute Lebensqualität und nachhaltige Quartiersentwicklung bleiben von vorneherein auf der Strecke. Die von Herrn Daniel Ulrich, Baureferent der Stadt Nürnberg gelobte „grüne Einfahrt nach Nürnberg“ geht unwiederbringlich verloren. Wir vom Vorstadtverein Zabo fordern (siehe 1. Presseerklärung, Zabo-Nachrichten 2-2016, Seite 25, abgedruckt im NN/NZ Stadtanzeiger Süd am 04.05.16, Seite 40) ein Gesamtkonzept für das neue Viertel rund um das August-Meier-Heim zwischen der Hans-Kalb-Straße und dem Gewerbegebiet mit deutlich geringerer Verdichtung. Vorstadtverein Zabo e.V.

Daniel Gencev, 1. Vorsitzender

Gespräch der VVZ Vorstände Daniel Gencev und Lothar Steck mit dem Baureferenten der Stadt Nürnberg, Herrn Daniel Ulrich am 09. Juni 2016 Das Gespräch, an dem auch die Herren Siegfried Dengler, Leiter Stadtplanungsamt, und Dr. Zweier vom Siedlungswerk des Freistaats Bayern teilnahmen, war auf Wunsch von Herrn Gencev zustande gekommen. Herr Ulrich berichtete über den Stand des Auslobungsverfahrens zum vorderen Baugebiet an der Hans-Kalb-Straße und den Planungsstand des gesamten Geländes um das Hans-Meier-Heim aus Sicht der Stadt Nürnberg. Der für das Plangebiet zwischen der Hans-Kalb-Straße und dem Gewerbegebiet an der Regensburger Straße bestehende Bebauungsplan 3490 aus dem Jahr 1975 ist durch Beschluss des Stadtplanungsausschusses am 10.12.2015 geändert worden, um die Voraussetzungen für Wohnen im Plangebiet zu schaffen (vgl. Amtsblatt Nr. 26/30. Dezember 2015). Nach Aussage von Herrn Ulrich sollen auf dem gesamten Plangebiet ca. 800 Wohneinheiten entstehen: - ca. 400 – 600 Wohneinheiten auf dem vorderen Teil an der Hans-Kalb-Straße, das dem Freistaat Bayern gehört; Bauträger Siedlungswerk, - ca. 40 Wohneinheiten durch Umwandlung des August-Meier-Heims in Eigentumswohnungen bei gleichzeitigem Umzug des Alten- und Pflegeheims in einen Neubau auf dem Gelände, das dem Nürnberg Stift, also der Stadt Nürnberg gehört, und - ca. 150 Wohneinheiten auf dem restlichen Gelände (dort wo jetzt die Wohncontainer für Asylbewerber stehen), das ebenfalls der Stadt Nürnberg gehört. 18


VVZ aktuell

Auf unseren Vorschlag eines Gesamtkonzeptes für das Plangebiet geht Herr Ulrich nicht ein. Eine zu erwartende Anzahl der Neubürger konnte Herr Ulrich nicht beziffern, da die Personenmesszahl je Wohnung von der Größe der Wohnungen abhängt und deren Größe und Anzahl aber wegen des laufenden Auslobungsverfahrens noch nicht feststeht. Auswirkungen auf die soeben fertiggestellte Viatisschule sind wegen des gleichzeitig zu erwartenden Rückgangs der Schülerzahlen im bestehenden Wohngebiet und einer eventuellen Aufstockung von 1 Klasse je Jahrgang aus dem Neubaugebiet überschaubar. Ohne dem Ergebnis der Auslobung vorgreifen zu wollen geht Herr Ulrich von einer Blockrandbebauung auf dem Teilgrundstück des Freistaates aus. Er kann sich aus Gründen des Lärmschutzes auch ein Parkhaus auf der Bahnseite vorstellen. Die Auslobung ist bewusst offen und ohne detaillierte städtische Vorgaben erfolgt; die Stadt erwartet dadurch kreative Lösungsansätze. Herr Dr. Zweier stellt erläuternd das Muster einer Blockbebauung für einen anderen Stadtteil vor. Wegen des Busanschlusses zum Plangebiet sowie einer verbesserten Anbindung des angrenzenden Gewerbegebietes – Neubau „IKEA“ – laufen Gespräche mit der VAG und sind Alternativen in Planung. Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen. Die S-Bahn-Anbindung soll über den bestehenden S Bahn-Zugang Frankenstraße erfolgen. Eine neue Unterführung unter den Gleisen ist nicht geplant. Abschließend berichtet Her Ulrich von einer geplanten Sitzung des Stadtplanungsausschusses Mitte Juli (aktuell 14. Juli) und der Tagung des Preisgerichts zur Auslobung am 4./5. August 2016. Die Entwürfe sollen anschließend im neuen Heimatministerium und im August-Meier-Heim ausgestellt werden. Nächster Schritt wäre dann ein Bauantrag des Siedlungswerkes mit einem möglichen Baubeginn Ende 2017/Anfang 2018. Mit der Fertigstellung eines Neubaus des Pflegeheims rechnet Herr Ulrich nicht vor dem Jahr 2020. Ergänzend weist Herr Ulrich darauf hin, dass IKEA noch keinen Bauantrag eingereicht hat. 19


VVZ aktuell Im Ergebnis wurden wir über den aktuellen Stand der Planung aus Sicht der Stadt Nürnberg unterrichtet. Wesentliche Grundlagen zur Bebauung des Teilgeländes HansKalb-Straße kann erst die Sitzung des Preisgerichts am 4./5. August 2016 eröffnen. Wir werden weiter berichten. Lothar Steck Hintergrundinformation: Abstandsflächenregelung In diesem Zusammenhang muss man auch einen aktuellen Beschluss vom 09.06.2016 im Stadtplanungsausschuss betrachten. Hier wurden Änderungen gegenüber den Regelungen der Bayerischen Bauordnung – BayBO – bezüglich der Abstandsflächen beschlossen. Die Abstandsflächen in Gebieten mit Bebauungsplänen waren bisher mit 1,0 H festgelegt und wurden jetzt auf 0,4 H reduziert. BayBO, Art. 6 Hier wird geregelt welchen Abstand Gebäude zueinander haben. Also einfach erklärt, wenn ein Gebäude 10 m hoch ist und das gegenüberliegende Gebäude auch 10 m hoch, so ist die Abstand zwischen den beiden Gebäuden bei 1,0 H (Höhe) zweimal 10 m, also 20 Meter. Mit der Änderung der Abstandsflächen auf 0,4 H beträgt der Abstand zwischen diesen beiden 10 Meter hohen Gebäuden 8 Meter. Neues von IKEA Das Raumordnungsverfahren zur Ansiedlung eines IKEA-Einrichtungshauses hat die Regierung von Mittelfranken mit Auflagen abgeschlossen. Nach Angaben der Regierung entspricht die geplante Ansiedlung den Erfordernissen der Raumordnung, wenn die folgenden 4 Maßgaben erfüllt werden: • Im anschließenden Bauleitplanverfahren sind die Verkaufsflächen für die jeweiligen Sortimente festzuschreiben. • Die Waldsubstanz in der Umgebung ist zu erhalten. • Für den Standort des Einrichtungshauses ist eine ortsübliche ÖPNV-Verbindung sicherzustellen. • Die Leistungsfähigkeit der Regensburger Straße ist aufrecht zu erhalten. Zusammenarbeit mit VCN50+ und der Stadtbildinitiative Nürnberg In der letzten Vorstandssitzung hatten wir je einen Vertreter des „VideoFilmClub Nürnberg 50 plus“ und der „Stadtbildinitiative Nürnberg“ eingeladen, die mit uns Kontakt aufnehmen wollten. Im VCN50+ sind Privatpersonen engagiert, die interessante Nürnberger Projekte filmisch dokumentieren. Die Stadtbildinitiative ist ein informeller Zusammenschluss von Privatpersonen, der Stadtheimatpflegerin, Vertretern der 3 großen Fraktionen, der Altstadtfreunde, der BauLust und dem Verein Geschichte für alle. Ihr Ziel ist es, dass alle stadtbildprägenden Belange wie Verkehrsplanung, Infrastruktur, Historie, Naturschutz, Denkmalschutz, etc. bei zukünftigen Planungen im Stadtgebiet berücksichtigt werden. 20


VVZ aktuell Wir haben uns darauf verständigt, gemeinsam mit der Stadtbildinitiative unsere Schwerpunkte bei der Planung der Bebauung an der Regensburger Straße abzustimmen und in den entsprechenden Gremien zu vertreten. Der VCN50+ wird uns dabei filmtechnisch unterstützen. Heidemarie Ludwig Kommentar: Schnell und Viel oder qualitative Wohnquartiersentwicklung? Mit dem Sonderbauprogramm Wohnen hat die Stadt Nürnberg zehn Flächen im Stadtgebiet Nürnberg definiert, die möglichst schnell bebaut werden sollen. Damit reagiert die Stadt auf die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, in denen vor allem der Bau von geförderten Wohnungen nahezu gegen Null ging. Eines der zehn Gebiete umfasst das Areal an der Regensburger Straße zwischen Hans-KalbStr. und McDonalds. Dieses Gebiet ist jedoch keine Wiese oder Brachfläche sondern ein Teil des Reichsparteitagsgeländes mit bestehenden Gebäuden, die großteils unter Denkmalschutz stehen. Den unterschiedlichsten Gruppen – den Künstlern und Kunsthandwerkern in den Gebäuden Nr. 364/366, den Bewohnern des Altenheimes, den Asylbewerbern in den Wohncontainern, städtischem Kindergarten, AWO-Jugendtreff, NOA-Arbeitslosenprojekt und den Bewohnern des Olaf-Ritzmann-Kollektivs ist eines gemein: Alle wohnen bzw. arbeiten im Grünen und es gibt viel Platz zur Entfaltung. Konflikte gab es nach Aussage der Bewohner bisher nie. Die Nachteile – im Norden die vierspurige Regensburger Straße, eine der dicht befahrensten Haupteinfallstraßen nach Nürnberg und im Süden die achtgleißige Bahnstrecke nach München nehmen alle als eher marginal in Kauf. Jetzt ist die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern dabei dieses Gelände zu zerpflücken. An einen Ende im Wald an der Hans-Kalb-Straße will das Siedlungswerk Bayern jetzt ganz schnell sehr dicht 400-600 Wohnungen in Blockrandbebauung hochziehen.

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VVZ aktuell Wenn einmal die meisten Bäume gefallen sind, wird sich sehr schnell die Wahrnehmung ändern. Dann ist es kein Wohnen im Grünen mehr mit Platz zur Entfaltung, sondern dann ist es ein Wohnen in plattenbauähnlichen 4-5 stöckigen Gebäuden zwischen Autobahnzubringer und ICE Bahnstrecke. Attraktive Wohnquartiere sehen anders aus. Auch die Idee das alte August-Meier-Heim in großzügige Eigentumswohnungen umzuwandeln wird dann nicht mehr funktionieren. Wer zieht schon gern neben ein ghettoähnliches hoch verdichtetes Wohngebiet. Noch hat Nürnberg die Wahl. Noch ist die Wendung möglich. Noch kann das Potential diese Gebiets entfaltet werden: Entwicklung eines Wohnquartiers im Grünen umrahmt von denkmalgeschützten Gebäuden mit maßvoller angepasster Bebauung, die gern auch architektonische Akzente setzen darf. Ein Baugebiet dieser Größenordnung zu gestalten bedeutet nicht nur eine tagespolitische Entscheidung, sondern eine Weichenstellung für 30, 50 ja 100 Jahre. Wir fordern daher weiterhin: ein Gesamtkonzept für das gesamte Areal rund um das August-Meier-Heim zwischen der Hans-Kalb-Straße und dem Gewerbegebiet mit deutlich geringerer Verdichtung. Helmuth Dietrich

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VVZ aktuell

Unsere Geburtstagskinder in den Monaten August bis Oktober 2016 Wir gratulieren herzlich!

August: Antrack Petra Born Günter Danninger Hanne Dänzl Helga Daut Martin Michael Dreyer Felix Dürschner Roland Ernst Olga Frauenhofer Siegfried Gabler Leo Gawron Thomas Gemmel Manfred Glückert Judith Hanslik Erwin Hild Rainer Hofmann Manfred Höhne Rita Hösch Wilhelm Kempe Emma Klante Gregor Kopic´ Dorothea Dr. Kraus Günther Dr. Kraus Manfred Krüger Angelika Landskron Lutz Langenheder Elisabeth Liebich Erich Liedtke Karl-Heinz Maly Karl Mandel Jutta Meißner Joachim Melzer Klaus 24

Myles Inge Nothhelfer Andrea Reinwald Georg Ristow Erhard Rosenthal Walter Rottammer Helmut Ruth Johanna Schäfer Hermann Schaper Ingrid Schuhmann Ulrike Seidler Johanna Stadler Angelika Stettner Ingeborg Stöcker Christine Strobl Grete Tischler Erwin Weinzierl Norbert Weiß Meinhard Westermann Bernd Wohlrath Albrecht September: Aufmkolk Gerd Aures Detlev Bachmeier Eleonore Bembenek Christl Bergmann Ralph Böck Peter Botscheck Josef Brandt Christa Drechsel Wilma Eckert Christa Elsinger Ronald Endt Christine Ensinger Hans-Peter

Gapp Steffen Gary Lydia Geist Stefan Geitner Hannelore Gemmel Charlotte Dr. Glaßer Ludwig Güttler Sabine Haagen Sabine Häberlein Uta Hausner Hannelore Hein Fred Höhn Axel Höller Werner Hoppe Johannes Kadner-Lauer Lucie Kalb Karin Kesselmann Hildegard Kroder Ursula Kuhn Christof Dr. Künzel Wolfgang Lang Gertrud Langen Erika Loyal Karola Maisel Betty Mederer Ute Meier Gerda Müller Marianne Müller Vera Nölscher Hubert Pachl Maria Rattler Heidi Rieß Herbert Schöll Klaus Seibold Ludwig Skorsetz Ralph Sperr Inge Stiegler Heike


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Stiegler Lydia Stiegler Michael Stockinger Angelika Ueberall Birgit Vestner Ingrid Walz Lydia Wolff Gerlinde Zdarsky Erika Ziegler Dieter Oktober: Aures Blanka Bauer Hans-August Beer Irene Dr. Deeke Axel Dietz Robert Düll Werner Föhlinger Clara Frauenhofer Therese Friedl Andrea

Fritsch Beate Gebhardt Christel Gebhardt Klaus Geitner Martin Geitner Stefan Gesell Kätchen Grasser Hannelore Gut Friederike Heinimann Elsbeth Hellmuth Manfred Hürner Isolde Dr. Jung Ralf Kindla Gerhard Kohlmayer Ilse Kozocsay Georg Krapf Alexander Kurmann Marcus Leykauf Karl-Heinz Lojewski v. Monika Mackauer Renate

Mittmann Erika Partsch Anna Pfeil Luise Pietruska Horst Reißig Gerhard Rösch Uwe Rossa Inge Schmidt Eva-Maria Schröder Helmut Schuhmann Günter Schüßler Manfred Simon Theo Stöcker Hans Toff Helga Ullmann Ingrid Valentini Vincenzo Weber Peter Winkler Erika Wintermayr Helene Zagel Lothar

Im M

ÄZ

Weitere Tätigkeitsbereiche unter

www.ra-dr-busch.de

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VVZ aktuell

Hinter der Dornröschenhecke Interview mit Frau Gisela Nürnberger, Teil 2 (Teil 1 erschien in den Zabo-Nachrichten Heft 2, 2016, S. 26 ff – zu finden unter www.zabo-nachrichten.de > Heftarchiv

Die Situation wird sich verändern. Gibt’s einen Wunsch, den Sie hätten Frau Nürnberger? Schön wäre, wenn erst mal alles andere gebaut werden würde. Das lässt sich ja anscheinend nicht verhindern, dass hier vorne neu gebaut wird, dass der Wald wegkommt. Und dann der ganze Altersheim-Bereich: dass sie da mal anfangen Eigentumswohnungen draus zu machen und dann hinten in der ehemaligen Obdachlosensiedlung, dass da mal ein Konzept entwickelt wird. Also gut wäre, wenn sie sich die Entscheidung für diese beiden Häuserreihen bis zum Schluss aufheben, denn es funktioniert hier. Die Leute haben sich die Wohnungen hergerichtet. Wir fordern nichts, fordern keine Verbesserungen. Es muss hier nichts investiert werden. Das Siedlungswerk nimmt nicht übermäßig viel Miete ein, aber sie haben hier auch weiter keine Kosten. Es ist nicht so, dass irgendwelche Entscheidungen zwingend wären. Und wenn man dann ganz am Schluss eine Entscheidung trifft, wenn alles außenrum schön gelungen ist, vielleicht findet man dann auch Leute, die sagen, es ist hier so schön außenrum, hier möchte ich wohnen. In dem Moment, in dem das Siedlungswerk hier vorne gebaut hat, müssen Sie diese neuen Häuser ja verwalten, und dann können Sie unsere beiden Häuserreihen hier auch genauso mitverwalten, wie sie es bisher getan haben. Das läuft dann alles so weiter und man kann ganz am Schluss schauen, was macht man letztendlich. Das muss dann eine Lösung sein, die sich in der Zukunft trägt. Über Jahrzehnte hin kann das hier vielleicht nicht so bleiben, also nochmal 42 Jahre wird’s hier vielleicht nicht so bleiben können, aber vorläufig könnte es schon noch so bleiben und es funktioniert ja. Für die Mieter die hier sind, funktioniert es wunderbar. Sie leben gern hier… Ich leb gern hier. Die anderen die hier leben, die leben auch alle gern hier. Wir hatten hier schon mal Leute, die nicht so gerne hier gelebt haben, aber die sind dann auch wieder weggezogen. Es ist hier halt nicht alles so schick, so edel und gepflegt. Man muss hier selber auch ab und zu Hand anlegen. Aber die, die hier wohnen, wohnen hier mit Überzeugung, die würden hier noch etliche Zeit weiter wohnen wollen unter den Bedingungen wie es jetzt ist. Auch wenn es hier Sachen gibt, 26


VVZ aktuell die nicht so gut sind. Der Boden ist hier sehr mager. Sie können hier im Garten kein Gemüse anbauen. Sie sind hier nach einem guten Meter auf Grundwasser. Der Grund ist sehr feucht, genauso wie der Wald. Wenn man da vorne jetzt hinbauen will, dann wird man das noch merken. Es gab früher mal an der Bahnlinie hinten einen Graben, der zwar die längste Zeit des Jahres trocken lag, aber ab und zu doch Wasser geführt hat. Den hat die Bahn vor Jahren zugeschüttet. Wenn es nasse Winter gegeben hat, da stand im Wald hier zwischen den Häusern und der Bahnlinie überall das Wasser. Es ist hier sehr feucht, nach 1,50 m ist man auf einer Tonschicht. Das ist hier, das glaubt man gar nicht, eine Dünenlandschaft, die sich von Hersbruck herkommend durch den Süden von Nürnberg zieht bis nach Feucht hinaus da wo der Kanal ist. Da gibt es ja überall diese Sandgruben und da gehört dieses Gebiet hier genaugenommen noch mit dazu. Wir sitzen hier auf einem Dünengebiet. Da muss wohl früher mal ein Meer in der Nähe gewesen sein. Wenn man hier gräbt, kommt nach einer ganz dünnen Schicht Muttererde feinster edelster Sand. Dann kommt eine Ton- und Lehmschicht und da steht das Wasser drauf. Man merkt das auch, wenn man hier einen Baum pflanzt. Die ersten ein zwei Jahre muss man sehr viel gießen und danach, wenn der auf diesen wasserführenden Schichten ist, dann merkt man wie er groß und kräftig wird und dann muss man gar nicht mehr gießen, weil sich die Wurzeln das Wasser selber holen. In dem Waldgebiet in dem gebaut werden soll, sind ja auch einige richtig große schöne Eichen. Hier an der Stirnseite von dieser Häuserreihe steht eine Zwillingseiche. Die ist kartiert, die wird jedes Jahr kontrolliert, die steht praktisch auch unter Denkmalschutz. Das ist ein ganz toller Baum. Es stehen dann auch noch ein paar andere Eichen hier im Umkreis von dem Parkplatz. Dieser Eichengürtel zieht sich bis vor zur Kreuzung, an der Straße entlang. Diese Eichen müssen, soweit ich weiß, erhalten bleiben. Es wäre natürlich schön, wenn nicht nur allein die Eichen erhalten blieben. Wenn da noch ein bisschen was drum rum ist und nicht nur ein paar Dekobäume stehen bleiben würden, dass das wirklich ein Grüngürtel bleibt. Vermissen Sie Unterstützung? Ich finde es schade, dass die Nürnberger Nachrichten nicht mal einen Artikel geschrieben haben über das Gebiet hier. Speziell darüber, dass es hier zwei Häuserzeilen gibt, die unter Denkmalschutz stehen. Es sind die beiden letzten noch original erhaltenen Häuserreihen der Arbeiter- und Angestelltensiedlung 27


VVZ aktuell zum Bau des Reichsparteitagsgeländes, gebaut 1938 nach Plänen des Architekten Albert Speer. Sie haben nur Applaus wie wunderbar das ist, dass jetzt hier Wohnungen hinkommen. Was die Bebauung betrifft, war das eher eine unkritische Berichterstattung. Da war ich eigentlich ganz erstaunt, weil ich sonst ein überzeugter NN-Leser bin und immer gedacht habe, das ist gut was sie berichten. In diesem Fall haben sie aber sehr einseitig berichtet. Im Sommer steht immer in der Zeitung wie schrecklich heiß es in der Stadt ist. Da werden die Bürger aufgerufen Vorschläge zu machen, was man machen könnte, dass frische Luft in die Stadt kommt. Und im Winter wenn´s kalt ist, da werden die Bebauungspläne, die Frischluftkanäle zubauen genehmigt. Also da ist die Stadt Nürnberg auch sehr unkritisch mit sich selbst. Das ist schade. Die Stadt Nürnberg hat sowieso relativ wenig grün, und dort wo grüne Ecken sind wird immer mehr zugebaut. Zwischen der Regensburger Straße und der Bahnlinie das sind ja Frischluftkanäle durch die im Sommer kühlere Luft ins Stadtgebiet strömt. Wenn man hier jetzt hoch hinbaut, dann wirkt das wie ein Riegel und für die frische Luft in der Innenstadt ist das nicht günstig und für die Wohnqualität natürlich auch nicht. Wenn die Stadt Nürnberg da nicht wirklich hinterher ist, dann werden ihnen die einzelnen Baugesellschaften das alles zubauen. Das ist ja dann ja nicht mehr ihr Gebiet. Der Investor, der stoppt nicht freiwillig am Waldrand, der Investor will weiterbauen. Und wenn da die Stadt Nürnberg nicht wirklich eisern bleibt, dann werden die Waldstücke immer kleiner, da noch ein Baum weg und da noch ein Baum weg, und dann vielleicht doch noch ein Stockwerk höher und dann ist von dem ganzen Grüngürtel nicht mehr viel da. Und auf einmal sind die neuen Häuser hier doch eine Riegelbebauung. Das ist oft so, dass Investoren erst mal sagen: „ja ja natürlich …machen wir nie, würden wir nie tun“, und hinterher kommen sie und sagen „also eigentlich müssen wir doch, sonst können wir das gar nicht durchziehen, sonst ist es nicht wirtschaftlich“. Ich glaub die Stadt Nürnberg hat schon an vielen Stellen nachgegeben. Und dann wissen alle, mit

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VVZ aktuell der Stadt Nürnberg können sie das machen. Die Stadt Nürnberg hat da nicht wirklich Rückgrat und hat auch nicht wirklich ein Konzept. Sie sagt nicht, wir sind eine Stadt die auch liebenswert bleiben soll. Das bleiben wir nämlich nicht, wenn alles immer dichter bebaut wird, dann geht viel von der Liebenswürdigkeit verloren. Und selbst wenn sie heute einen Bürgerentscheid machen und die Leute sagen: „Nein!“, das sehen Sie jetzt am Flughafen in München, das ist dann für drei vier Jahre bindend und dann fangen die wieder von vorne an zu kratzen und zu machen. Es gibt immer Leute, die dann Gewinne davon haben. Die sind hinterher weg und die, die da leben, die bleiben zurück mit den Ergebnissen. Da muss die Stadt Nürnberg sehr darauf achten, dass sie sich nicht die Schneid abkaufen lässt. Irgendwann ist das dann nicht mehr schön. Um wieder zurückkommen auf unser Gebiet - wenn die Stadt Nürnberg da nicht für Qualität sorgt, dann wird das ein Ghetto. Dann will hier niemand mehr wohnen. Das ist dann wie am Goldbachpark. Am Anfang klang das dort auch alles mal phantastisch und hinterher – Sie sehen ja was draus geworden ist. Helmuth Dietrich

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VVZ aktuell

Wandern im nahen Lorenzer Forst Wanderung am Samstag 15. Oktober 2016 Die Wanderstrecke beträgt ca. 11 km oder 6 km bei 3.75 Stunden oder 2 Stunden Gehzeit. Das Gelände ist leicht. Fahrtkosten bei Abbruch der Wanderung in Fischbach einmal Zone A zu 3.00 Euro oder 2.63 Euro bei Verwendung einer Viererkarte. Wir treffen uns um 10 Uhr am Johann-Reitenspieß-Platz Die Wanderung führt uns diesmal durch den heimatlichen Reichswald nach Fischbach. Vorbei an Holzweiher und Eisweiher, deren Namen auf den Zweck hinweisen zu dem sie einst angelegt wurden, erreichen wir beim Pellerschloß Fischbach. Nach der Mittagseinkehr im Gasthof „Blauer Stern“ wandern wir auf dem „Lohengrinweg“ und am Valznerweiher vorbei zurück nach Zabo. Wem 11 km zu viel sind, kann mit Bus und U-Bahn von Fischbach zurückfahren. Wanderführer Jürgen Stahl, Tel.: 0911/6689433

Öffentlicher Stammtisch für alle Bürger unseres Stadtteils Termine: Donnerstag 11. Aug. 2016 Donnerstag 8. Sept. 2016 Donnerstag 13. Okt. 2016 jeweils um 17.00 Uhr

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Alle Mitglieder unseres Vorstadtvereins und auch Gäste sind zum Stammtisch herzlich willkommen. Dieter Ziegler

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VVZ Veranstaltungen

Veranstaltungen im Wohnstift am Tiergarten Juli, September und Oktober 2016 Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen, der Eintritt in unsere Veranstaltungen ist frei!

Juli Montag, 25.7. 15:00 Uhr Vortragssaal des Wohnstifts am Tiergarten

Vortrag von Christine Wunderlich, Praxis für Logopädie und Coaching: „Was machen eigentlich Logopäden?“ Logopäden helfen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: Etwa dem 3-Jährigen, der nicht anfängt zu sprechen. Oder der Patientin, die nach einem Schlaganfall das Kommunizieren neu erlernen muss. Aber wie machen Logopäden das genau?

Dienstag, 26.7. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten

Duo Appassionata Zwei Musiker in vollendeter Harmonie

September Dienstag, 13.9. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten

Der Kulturkreis lädt ein: „Harp & harp: Von Bach bis Bluesbrothers“ Mit Lilo Kraus, Konzertharfe und Chris Schmitt, Bluesharp (Mundharmonika)

K NZLEI THOMAS BREUER

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Dipl. Kaufmann Thomas Breuer Wirtschaftsprüfer · Steuerberater Hersbrucker Straße 40 · 90480 Nürnberg E-Mail: info@kanzlei-thomas-breuer.de Telefon: (09 11) 56 79 99 97

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„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Aristoteles ICH BRINGE IHRE STEUERN AUF KURS.


VVZ Veranstaltungen Mittwoch, 14.9. 18:30 Uhr Bei schönem Wetter am Musikpavillon im Stiftspark, bei Regen bzw. kalter Witterung im Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten Mittwoch, 05.10. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten

„Dr. Swing and the Jazz Gang“ Gestochen scharfe Trompeten, druckvolle Posaunen, relaxed swingende Saxophone und eine groovende Rhythmusgruppe sorgen für den typischen Big Band-Sound. Zusätzlich schaffen vielseitige Vocals und Percussions ganz besondere Momente in den Konzerten der Big Band „Dr. Swing and the Jazz Gang“. Bildervortrag von Irene Schwarz: „Der Bodensee – Europas lächelnde Seele“ Der Bodensee wird gerne „Europas lächelnde Seele“ genannt. Kommen Sie mit auf eine Reise zum „Schwäbischen Meer“. Entdecken Sie Meersburg mit der Alten Burg, auf der schon Annette von Droste-Hülshoff inspiriert wurde. Oder die Halbinsel Höri auf der Hermann Hesse, Otto Dix, aber auch Helmuth Macke und Erich Heckel Zuflucht gefunden haben. Genießen Sie die Insel Mainau mit ihrer Blütenpracht und erfreuen sich am Schloss Arenenberg, wo Napoleon III. aufwuchs.

Oktober Dienstag, 11.10. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten

Tanzabend mit dem Tanz- und Folkloreensembles „Ihna“ aus Erlangen Das Programm des Abends besteht aus alten deutschen Volks-, Kult- und Zunfttänzen, aus Volksliedern und Tanzpotpourris, in denen authentisches Brauchtum gezeigt wird.

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VVZ Veranstaltungen

Kulturladen Zeltnerschloss

Gleißhammerstr. 6, 90489 Nürnberg, Tel.: 472945 www.kuf-kultur.de/zeltner, kulturladen-zeltnerschloss@stadt.nuernberg.de

Programm August bis Oktober 2016 Kulturladencafé: Di., Mi. und Do., 13 bis 17 Uhr. Porträt Nachbarschaftsgarten – Von Gemeinschaft und grüner Vielfalt Fotoausstellung eines Stadtteilprojekts Öffnungszeiten bis 15.9.: Di., Mi., Do., 13 bis 17 Uhr Internationaler Spieleabend Di., 2.8., 20 Uhr, Eintritt frei Weitere Termine: 13.9., 4.10., 8.11 und 6.12. Happy Hour – Musik und Kulinarisches auf der Terrasse Fred Munker Quartett feat. Mariann Kiss, voc. Foto: Fred Munker Do., 4.8., 19 Uhr, Eintritt: 4 H / frei (Nbg.-Pass) Die Terrasse ist ab 18 Uhr geöffnet, ab 19 Uhr gibt’s Live-Musik (bei Regen im Kulturladen). Kräuterakademie Nürnberg Wildkräutersmoothies / Kräuterernte Do., 15.9., 18.30 bis 21.30 Uhr, Gebühr: 19 H Materialgeld: 5 bis 9 Euro.

Heimische Superfoods Power aus hiesigen Heilkräutern und Wildobst Do., 20.10., 18.30 bis 21.30 Uhr, Gebühr: 19 H Materialgeld: 5 bis 9 Euro.

Foto: Gisela Kadegge

In allen Kursen verwenden wir Bio-Zutaten. Tee und Snack sowie ein Script sind bereits im Preis enthalten. Bitte Schürze und evtl. sauberes kleines Schraubglas mitbringen. Weitere Informationen und Anmeldung bitte bis eine Woche vorher unter Tel.: 09 11 / 60 42 61 oder info@gisela-kadegge.de, Dozentin: Gisela Kadegge. 0916 - Anordnung Z Katrin Bengl und Lena Miller Do., 22.9., 19 Uhr Ausstellungseröffnung – musikalisch begleitet von Fred Munker (Akkordeon) Öffnungszeiten bis 29.10.: Di., Mi., Do., 12 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Ausstellungsführung Sa., 29.10.: 17 Uhr. 34

Foto: Lena Miller


VVZ Veranstaltungen Schottland Diavortrag Fr., 23.9., 19.30 Uhr, Eintritt: 3 H Referent: Ludwig Gangl (Naturfreunde Nürnberg-Nord) . Orginal äthiopische Kaffeezeremonie So., 25.9., 15 Uhr Eine Veranstaltung im Rahmen der Stadtverführungen. Wichtig: Anmeldung unter kontakt@hawelti.de oder telefonisch unter 01 70 / 2 14 28 42 gebeten. Der Erlös kommt zu 100% dem Hawelti e. V. zu Gute. Gesund und aktiv älter werden im Stadtteil Sicherheit für Seniorinnen Mi., 28.9., 15 bis 16.30 Uhr, Eintritt: 3 H Das Kulturladen-Café mit hausgemachten Kuchen hat vor der Veranstaltung für Sie geöffnet. Referentin: Birgit Meno Metz (fachliche Leitung AURA Nürnberg e.V.) Veranstalter: Seniorennetzwerk Südstadt Ost Fasten gestern und heute Vortrag Do., 6.10., 19 Uhr, Eintritt frei Referentin: Ingeborg Pöhlmann. Vom 13. bis 15.10. bietet Ingeborg Pöhlmann einen Basenfastenkurs im Kulturladen an (siehe unter Kurse). Notfälle im Kindesalter Mi., 12.10., 20 Uhr, Eintritt: 3 H Referent: Mathias Wegner (Kinder- und Jugendarzt, Nürnberg) Veranstalter: Mamaprotest Franken e.V. live im Zeltner Rudi Madsius Band trifft Willy De Ville und Van Morrison Sa., 15.10., 20 Uhr Eintritt: 13 / 10 H (erm.), 5 H (Nbg.-Pass) Vorverkauf inkl. VGN-Ticket: Kulturinformation, Königstr. 93, Tel.: 0911 / 231-40 00 und unter www.reservix.de.

Foto: Christos Bertsos

Die Stadt schluckt das Dorf Glaishammer Filme aus Gleißhammer und St. Peter von Stephan Grosse-Grollmann Do., 27.10., 19 Uhr, Eintritt: 5 H, (Nbg.-Pass frei) Stephan Grosse-Grollmann ist Filmemacher und lebt seit bald 40 Jahren in GleißhammerSt. Peter. Viele seiner Filme liefen auf internationalen Festivals. 35


VVZ Veranstaltungen Erzählbühne Alles Gold!?... Geschichte(n) über Karl IV und seine Straße Sa., 29.10., 20 Uhr Eintritt: 15 / 10 H (erm.), 5 H (Nbg.-Pass) Reservierungen im Kulturladen unter Tel.: 0911 / 47 29 45. Foto: Andrea Gonze

KURSE Aktzeichnen Do., 18 bis 19.30 Uhr, Beginn: 6.10., 8x Einstieg jederzeit möglich. Kursleitung: Patrick Niesel Aquarell Tagesseminar Sa., 22.10., 10 bis 17 Uhr Leitung: Gertrud Aumayr.

Tai Chi-Chi Gong Entspannung und Balance Acht Stücke Brokat Di., 18 bis 19.30 Uhr, Beginn: 13.9., 10x Leitung: Conny Trippel.

Vitalgymnastik Freude und Bewegung in jedem Alter Mo., 8.15 bis 9.15 Uhr, Basenfasten unter Anleitung Beginn: 12.9., 12x Do., 13.10. und Fr., 14.10., je 18.30 bis Einsteiger/innen sind 20.30 Uhr und Sa., 15.10, 14 bis 16 Uhr herzlich willkommen. Dozentin: Ingeborg Pöhlmann ( Ein Kurs ist eine prozertifizierte Fastenleiterin) phylaktische MaßFoto: Zeltner nahme. Er ersetzt im Englischkonversationskurs Einzelfall nicht eine ärztliche Behandlung. Mo., 18.30 bis 20 Uhr, Die Krankenkasse erstattet ggf. Kurskosten. Beginn: 21.11., 10 x Leitung: Bernd Seibold (Diplom Sportökonom, Rückenschullehrer). English for beginners Fortsetzungskurs Yoga Mo., 17 bis 18.30 Uhr, für mehr Kraft und Wohlbefinden Beginn: 21.11., 10 x Mo., 18 bis 19.30 Uhr; Mo., 19.30 bis Foto: Uwe Niklas 21 Uhr, Beginn jeweils: 17.10., 10 x Kangatraining Leitung: Luise Wirth Bestes Workout - in Geborgenheit (Yogalehrerin für Fr., 11 bis 12 Uhr, Beginn: 30.9. 8 x ganzheitliches Yoga), Leitung: Melanie Seifert zertifiziert durch die (lizenzierte Kangatrainierin). Zentrale Prüfstelle Foto: Uwe Niklas Prävention. 36


VVZ Veranstaltungen

Märchenspaziergänge am Schmausenbuck mit drei Märchen zum Thema des Tages Sonntag um 14 Uhr (Dauer ca. 80 min.) 14. Aug.

Ferienglücksstunden

18. Sept.

Erntemomente

9. Okt.

Waldeinsamkeit

13. Nov.

Rückzugsstärkung

11. Dez.

Adventslichterleuchten

Ihr Beitrag 8 E, ermäßigt 4 E Geburtstagskinder des Monats haben einen Gast frei! Auf Wunsch auch Märchen zu Ihrem Fest! Märchenerzählerei Nürnberg, Reingard Fuchs (EMG) ReingardFuchs@web.de, www.kubiss.de/fuchs Tel. 0911/ 40 26 79 oder 0177-3887951 Mit freundlicher Förderung der Stadt Nürnberg

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VVZ Veranstaltungen

Wirtshaus-Lesungen mit fränkischen Autoren 4. Okt: Walter Tausendpfund, Herbstfarben, Herbstfreuden, Herbstbesinnung 11. Okt: Ulrike Rauh, Spaziergänge in Verona 18. Okt: Friedrich Ach, Imm Härbsd und a weng drübär naus 25. Okt: Manfred Seifert, Dutzendteich-Seeufer-Cocktail Jeweils 19.00 Uhr GUTMANN am Dutzendteich Bayernstraße 150 / Straßenbahn 6 und 9 / Bus 55, 65, 36 / S 2, Eintritt frei

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VVZ Veranstaltungen

Herbst 2016

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VVZ aktuell

Schmaler Gehsteig vor der Gaststätte Sängerlust Im letzten Heft hatten wir unserem Brief ans Baureferat der Stadt Nürnberg abgedruckt. (Zabo-Nachrichten Heft 2, 2016, S. 13 - zu finden unter www.zabonachrichten.de > Heftarchiv). Hierin forderten wir eine Lösung zum Schutz der Kinder an der Engstelle. Nun hat die Stadt Nürnberg geantwortet: 8. Juni 2016 Sehr geehrter Herr Gencev, die von Ihnen angesprochenen Schutzplanken werden gemäß Richtlinie (RPS 2003) bei Geschwindigkeiten kleiner gleich 50 km/h nicht angewandt. Im Innenstadtbereich reicht ein ausreichend hoher Bordstein zur Absicherung des Fußgängerverkehrs aus. Eine Ausnahme im Nürnberger Stadtgebiet stellen Unterführungen dar, die historisch bedingt sehr geringe Maße im Querschnitt aufweisen. Es gilt hierbei, im Gefälle oder in scharfen Kurven die Fußgänger gegen von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge zu sichern. Der von Ihnen angesprochene kurze Gehwegabschnitt ist nur 1,40 m breit. Die schmälste Schutzeinrichtung hat eine Breite von 20 cm, mit Rohrgeländer 25 cm. Sie muss einen Regelabstand von 0,50 m zur Fahrbahn einhalten. Damit wäre der verbleibende Gehweg nur noch 1,40 – 0,70 = 0,70 m breit und Fußgänger könnten sich nicht begegnen. Aus fachlicher Sicht ist eine Sicherung des Gehweges gegen anprallende Fahrzeuge über den vorhandenen Bordstein hinaus deshalb nicht vertretbar und auch nicht notwendig. Wir empfehlen, den Schulkindern zu vermitteln, dass sie auf diesem kurzen Stück – wie alle anderen Fußgänger – Einschränkungen in Kauf nehmen und sich vorsichtig verhalten müssen. Wie wir mit Ihnen bereits besprochen haben, stünde ein kompletter Umbau des Straßenabschnitts zulasten von Stellplätzen in keinem Verhältnis zu den von Ihnen festgestellten Sicherheitsdefiziten, die für uns in dieser Dramatik nicht nachvollziehbar sind. Auf der Südseite entstünde dann ebenfalls ein "ungeschützter" Gehweg und der fließende Verkehr würde näher an die Bebauung heranrücken. Wir bitten Sie um Verständnis für die fachliche Abwägung nach der Betrachtung aller Fakten. Nach wie vor prüfen wir in der Zerzabelshofer Hauptstraße die Einführung von Tempo 30. Diese Geschwindigkeitsreduzierung für den Straßenverkehr könnte für die Personen, die sich als Fußgänger unsicher fühlen ebenfalls vorteilhaft sein. Mit freundlichen Grüßen Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamtes Der VVZ kann sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben. Wir werden weiter berichten. 40


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Das Bienenkörbchen geht „Das Bienenkörbchen“, der beliebte Honigverkaufsstand auf dem Zabo-Wochenmarkt hat zum Ende Juni den Verkauf aufgegeben. Der Imker Thomas Reichel aus Heuchling übernimmt auf dem Wochenmarkt von Lauf den Honigverkaufsstand eines altersbedingt ausgeschiedenen Imkerkollegen. Schade für uns Zaboraner. Hoffentlich findet sich bald ein Nachfolger. Lothar Steck

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Der Verein „Freunde der Arche“ stellt sich vor Der Verein „Freunde der Arche“ wurde 1985 gegründet, um Erhalt und Unterhalt der „Arche“, v.a. aber die Möglichkeiten und Angebote der „Arche“ zu sichern. Das Jugend- und Gemeindehaus „Arche“ gehört zur Evang.-Luth. Kirchengemeinde Auferstehungskirche in Nürnberg-Zerzabelshof und liegt in der Kötztinger Str. 88. Die „Arche“ will ein offenes Haus sein: die Angebote sind nicht an eine bestimmte Konfession gebunden und richten sich an Jung und Alt. So kommen viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene regelmäßig in die „Arche“ und nutzen die Räume in und um das Haus, z.B. für Miniclubs, Kinderaktionstage/Kinderzirkus, Konfirmandengruppe, zur Bandprobe, zur Trommelgruppe, zum Jugendcafe oder zur Frauengruppe. Die „Arche“ bietet somit Raum für spielerische und kreative Angebote für Kinder; Jugendliche finden sinnvolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, die sie selber mitbestimmen können und Erwachsene haben Raum zum Austausch über Glaubens- und Lebensfragen und zur Begegnung in Gemeinschaft. Da die Kirche immer mehr zu Sparmaßnahmen gezwungen ist, ist der Verein wichtiger denn je:

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VVZ Vermischtes • Wir sorgen dafür, dass die „Arche“ und das große Grüngelände um sie herum ansprechend und einladend bleiben • Wir bezahlen stundenweise einen Hausmeister • Wir tätigen und unterstützen wichtige Anschaffungen • Wir stellen Helfer/Innen für Aktionstage • Wir helfen mit, Angebote insbesondere für Kinder und Jugendliche durchzuführen und zu finanzieren. Zudem wird es voraussichtlich notwendig werden, den Spielplatz der „Arche“ zu erneuern; denkbar ist auch die Anlage eines Erlebnispfades. Für diese vielfältigen Aufgaben benötigen wir tatkräftige und finanzielle Unterstützung, z. B. über Mitgliedschaften oder Spenden oder Mithilfe bei Kinder- oder Gartenaktionen etc. Die „Arche“ ist wie eine Art Oase in Zabo, ein geschützter Ort, der erhalten und gepflegt bleiben muss. Wir möchten durch unser Engagement dazu beitragen und bitten jeden in Zabo und Umgebung, der ein Interesse am Erhalt der „Arche“ hat, sich ebenfalls dafür einzusetzen. Vielleicht haben ja gerade SIE Lust dazu? Wir würden uns freuen! Mehr über die „Arche“, den Verein und aktuelle Veranstaltungen: www.jugendhaus-arche.de Für den Verein „Freunde der Arche“ Annette Lorenz 45


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Betreuungs- und Pflegebedürftigkeit ist keine Frage des Alters Rechtzeitig informieren schont Nerven und Gesundheit „Ich bin noch nicht soweit.“ sagte eine 54-jährige Kundin im Jahr 2015. Ein paar Tage später ging sie über die Straße, wurde von einem – viel zu schnell – um die Kurve kommenden Auto erfasst und schwerstens verletzt. Ein Jahr mit mehreren Kopfoperationen und Reha-Aufenthalten folgte. Als dann endlich die Entlassung aus den stationären Einrichtungen bevorstand, stellte sich die Frage: Wie zuhause wieder einigermaßen selbstbestimmt leben? Das Gehen fällt schwer, eine längere Strecke ist ohne Unterstützung nicht mehr möglich. Ebenso wie das Autofahren das in der ländlichen Heimat der Dame ein Muss ist. Hier sollen keine Horrorszenarien heraufbeschworen oder Angst geschürt werden. Das Beispiel zeigt aber, dass es jeden treffen kann. Es schadet bestimmt nicht sich über die Möglichkeiten zu informieren, nach einem derartigen Schicksalsschlag zuhause wieder ein möglichst normales Leben führen zu können. Eine Betreuungskraft aus Osteuropa kann hier eine enorme Erleichterung sein. Es beginnt mit einer ausführlichen Erstberatung durch einen Ansprechpartner, der vor Ort für die Familie da ist. Der Berater vermittelt nicht nur die geeignete Betreuungskraft, sondern kennt auch lokale Anbieter für Reha-/Pflegehilfsmittel oder ergänzende medizinische Pflege und er ist dauerhaft für die Familie da, als erster Ansprechpartner am Ort. Die geschulte Betreuungskraft – ob Mann oder Frau – wird individuell für den Einzelfall ausgesucht. Sie unterstützt bei Mobilität und Körperpflege sowie bei der Haushaltsführung oder sie übernimmt diese komplett. Einzigartig ist, wenn von der Auswahl und Schulung bis hin zum Einsatz der Betreuungskraft in Deutschland alles aus einer Hand kommt. Kompetenzgerangel oder Verantwortungsverschiebung zwischen dem lokalen Büro und der entsendenden Firma im Ausland können so erst gar nicht entstehen. Die einzelnen Glieder der Kette greifen lückenlos ineinander. Wenn dann in regelmäßigen Abständen noch eine medizinische Fachkraft die Haushalte besucht, um die Familien und Betreuungskräfte mit ihrem Rat zu unterstützen, ist das ein zusätzliches Qualitätsmerkmal. Es fällt schwer, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, wenn man nicht unmittelbar davon betroffen ist. Leider ist es aber Realität und gehört zum Leben dazu. Wie ist es der eingangs beschriebenen Dame weiter ergangen? 46


VVZ Promedica Plus Sie konnte sich mittlerweile so gut regenerieren, dass sie nach einigen Monaten wieder alleine zurechtkam und eine Betreuung nicht mehr notwendig war. Haben Sie Interesse an einer unverbindlichen Beratung? Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns auch in diesem Jahr an unserem Stand auf dem Stadtteilfest in Zabo am 24. September 2016. PROMEDICA PLUS Nürnberg Nord, Ihr Ansprechpartner in Zabo, St. Peter, Mögeldorf, Laufamholz und Erlenstegen.

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30 Jahre Bund Naturschutz in Zabo

In diesem Jahr feiert die Ortsgruppe Zabo-Gleißhammer des Bundes Naturschutz ihr 30-jähriges Bestehen. Im Januar 1986 - also noch vor Tschernobyl - trafen sich in der Gaststätte Heidekrug 27 „Zaboraner“ unter der Leitung von Herrn Schaper, dem damaligen Vorstand des Vorstadtvereines Zabo, um eine eigene Ortsgruppe zu gründen. Zu dieser Zeit war es noch etwas ungewöhnlich, eigene Ortsgruppen zu bilden, aber in Zabo gab es damals schon etliche an der Umwelt interessierte Menschen und man dachte, Umweltprobleme mit einer eigenen Ortsgruppe leichter lösen zu können. Auch ich war damals bei der Gründungsveranstaltung dabei und wurde – für mich überraschend – zur 1. Vorsitzenden gewählt. Im Wesentlichen bestand die Arbeit anfangs in Stellungnahmen zu Bebauungsplänen und der Beantwortung von Bürgeranliegen. Im Frühjahr 1988 hatten wir die Idee, eine Pflanzentauschbörse in Zabo anzubieten. Die Aktion wurde ein voller Erfolg und viele Stadtteilbewohner kamen, tauschten Pflanzen oder suchten sich gegen eine Spende etwas 50


VVZ Vermischtes Neues für Ihren Garten. Inzwischen ist diese Aktion in Nürnberg ziemlich verbreitet und etliche Organisationen und Ortsgruppen haben die Idee der Pflanzentauschbörse übernommen und weiter getragen. Eine andere Idee, die sich schnell verbreitete, war von 1996 bis 2009 die Durchführung eines Ökobrunches im Zeltner Schloss. Im Herbst kochten und backten wir leckere Gerichte und da viele Leute nach den Rezepten fragten, erstellten wir ein kleines Heft mit unseren Ökorezepten. Das Heft ist schon lange ausverkauft. Daneben sind wir im Zeltner Schloss seit vielen Jahren beim Stadtteilfest Gleißhammer mit Kinderaktionen und einem Stand vertreten. Eines unserer größten vollendeten Projekte war die Renaturierung des Goldbaches am Aussiger Platz in zwei Abschnitten ab April 2002. Dabei sicherten wir gleichzeitig den dort liegenden Spielplatz durch den Bau einer „Hochwassermauer“. Diese Aktion wurde von der Bevölkerung stark unterstützt, sowohl durch Spenden als auch durch aktive Hilfe bei der Renaturierung.

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VVZ Vermischtes Seit Gründung der Ortsgruppe 1986 bemühten wir uns um eine Fahrradverbindung vom Hauptmarkt zum Valznerweiher. Durch die Gründung der Agendagruppe „Grünzug Goldbach“ die durch eine Stadträtin unterstützt wurde, hatten wir endlich Erfolg. Die Radweglücken wurden geschlossen und der Grünzug 2016 von der Stadt Nürnberg ausgeschildert. Eine zweite Agendagruppe, die sich aus der Ortsgruppe gründete, befasst sich mit dem Dutzendteich. 15 Schautafeln, welche die Natur und teilweise auch die Geschichte des Dutzendteiches erklären, wurden angebracht und regelmäßig finden Führungen des Bund Naturschutzes dort statt, die großen Anklang finden. Neben Vorträgen, Infoblättern, Biotopsäuberungen nehmen wir auch immer Anregungen der Bevölkerung auf. So konnten wir in der Waldmünchner-/Chamerstraße verhindern, dass bei einer Neubebauung schützenswerte große Bäume gefällt werden. Danach wurde sogar von der Baugenossenschaft mit „dem Charme des alten Baumbestandes“ geworben. In mehreren Gemeinschaftsaktionen mit zwei Firmen haben wir am Valznerweiher drei Inseln und mehrere Sumpfpflanzenzonen angelegt. Sie sollen Tieren mehr Deckung und Brutmöglichkeiten geben und die Vielfalt an Pflanzen erhöhen. Die Wasserpflanzen sehen sehr schön aus und man sieht die Enten darin brüten. Damit die Bevölkerung dies besser beobachten kann, haben wir kurze Zeit später eine Bank dort aufgestellt. Außerdem werden durch solche Gemeinschaftsaktionen mit Unternehmen auch Leute an den Naturschutz herangeführt, die sich sonst weniger mit diesem Thema beschäftigen.

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VVZ Vermischtes Seit einigen Jahren verbinden wir unsere Pflegemaßnahmen in unserm Biotop am Valznerweiher mit einem Sensenmähkurs für alle Interessierten. Wir haben einen Experten, der jahrzehntelange Erfahrungen mit dem Dengeln und Sensen von Wiesen hat. Auch dieser Kurs wird gerne angenommen und die Interessierten freuen sich immer, dass sie selbst die Sense schwingen können. Unsere letzte große Aktion war die Errichtung eines Tierbeobachtungshauses am Mettingweiher. Mehrmals im Frühjahr bieten wir nun Führungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, wobei man sehen kann, wie Vögel brüten oder ihre Jungen füttern. Seit 2005 ist Bettina Uteschil die neue 1. Vorsitzende der BN Ortsgruppe Zabo-Gleißhammer. Sie hat viele gute, neue Ideen eingebracht und inzwischen hat die Ortsgruppe ca. 400 Mitglieder in Zabo. Aktiv beteiligen sich meist 10 bis 14 Mitglieder an den monatlichen Sitzungen, die immer montags um 19.30 Uhr in der Gaststätte Gutmann (ehemals Wanner) am Dutzendteich statt finden. Es wäre natürlich schön, wenn sich noch mehr „Zaboraner“ entschließen könnten, aktiv mitzuarbeiten. In unserem Schaukasten neben der Sparkasse in Zentrum Zabos kann jeder unsere neuen Termine und Aktivitäten erfahren. Der Schaukasten wird seit Jahren mit Informationen und interessanten Anregungen von einem BN-Mitglied unserer Ortsgruppe gepflegt. Wir sind stolz auf unsere aktive Ortsgruppe und dass wir dazu beitragen konnten, Zabo und Gleißhammer in den letzten 30 Jahren etwas umweltfreundlicher zu machen. Dafür herzlichen Dank der ganzen Ortsgruppe! Irene Liebscher von 1986 bis 2005 1. Vorsitzende der Ortsgruppe Zabo-Gleißhammer Die Termine der BN-Ortsgruppe Zabo/Gleißhammer Treffen der Ortsgruppe, Gäste sind herzlich willkommen: 12. September, 10. Oktober, 7. November und 5. Dezember 2016. jeweils Montag ab 19:30 Uhr im Volksgarten „Gutmann am Dutzendteich“ (früher Wanner) Kindergruppen: Zabo Minis (5-7 Jahre) Freitag 15.00–17.00 Uhr, Treffpunkt Spielplatz am Valznerweiher Zabo Kids (8-12 Jahre) | Freitag 16.00–18.00 Uhr, Treffpunkt Spielplatz am Valznerweiher Termine und Infos: Cornelia Rotter (Dipl.-Sozpäd.) Tel.: 0162/79 38 549 Bitte beachten Sie unseren Schaukasten neben der Sparkassenfiliale in Zabo-Mitte! Kontakt: Bettina Uteschil, Tel. 55 76 22, E-Mail: b.uteschil@gmx.de www.nuernberg-stadt.bund-naturschutz.de

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ZABO-Nachrichten 2016: Heft 3 by Vorstadtverein Zabo e.V. - Issuu