ZABONachrichten Heft 2
Mai – Juli 2016
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VVZ Vorstand
ZABONachrichten
AUSGABE 2 Mai – Juli 2016
Foto: August-Meier-Heim und Olaf-Ritzmann-Kollektiv von oben (Foto: Anomela)
Ihre Ansprechpartner im Vorstadtverein Zabo e.V. Vorsitzender: Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg, Tel. 4 08 71 30 Jahresbeitrag: Mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt), Beitrittsformular auf Seite 11. Bankverbindung Sparkasse Nürnberg VV Zabo e.V.: IBAN: DE29 7605 0101 0001 0979 40. BIC: SSKNDE77XXX
Herausgeber: Vorstadtverein Zabo e.V. Nürnberg Redaktion: Daniel Gencev, E-Mail: zabo@gencev.net Helmuth Dietrich Heidemarie Ludwig Anzeigenleitung: Helmut Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG dtp.druck@preussler-verlag.de Internetauftritt: Günther Raß, E-Mail: g.rass@web.de Redaktionsschluss: Für Heft 3 (August – Oktober): 1. Juli 2016
Satz und Druck: Preußler Druck + Versand GmbH & Co. KG, Dagmarstraße 8, 90482 Nürnberg, Tel. 9 54 78 20, Fax 54 24 86, www.preussler-verlag.de, dtp.druck@preussler-verlag.de Veröffentlichte Artikel geben nicht immer die Meinung des V V Zabo wieder, sondern die des Verfassers. Nachdruck von Texten und Anzeigen, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet.
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VVZ Anzeigen
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Julius-Loßmann-Straße 30, 90469 Nürnberg – Büro gegenüber dem Westeingang des Südfriedhofes – Jederzeit erreichbar: Beraten – Dienen – Helfen Telefon: 26 10 14 das betrachten wir als unsere Aufgabe bei Sterbefällen und der Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten. Fax: (09 11) 26 04 16
VVZ Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser, in der heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns eingehend mit den kommenden Veränderungen an der Regensburger Straße. Nicht nur die IKEA wird große Auswirkungen auf die künftige Entwicklung unseres Stadtteils haben, sondern auch die von der Stadt Nürnberg geplante Wohnbebauung im Bereich des August-Meier-Heims. Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen und trafen bei Begehungen im Gebiet auch einige betroffene Anwohner. Hierzu können Sie deren Sichtweisen und die Erlebnisse der letzten Wochen auf den Seiten 22-33 nachlesen. Nach dem tollen Erfolg des Hofflohmarktes im letzten Jahr und der vielen Nachfragen, können wir Ihnen den Termin nun endgültig nennen: 18. Juli. 2016. Wie Sie teilnehmen können, finden Sie auf Seite 14/15. Viel Spaß beim Schmökern, Ihr Daniel Gencev
Der Vorstadtverein Zabo e. V. Nürnberg gratuliert der Spielvereinigung Zabo Eintracht zum runden Geburtstag. Es freut uns sehr, dass wir einen Verein mit einer Vielzahl von Aktivitätsmöglichkeiten haben.
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VVZ aktuell
Rechtsprechung und Feiern in der Ortsmitte – die Tanzlinden in Oberfranken Frühjahrsfahrt des Vorstadtvereins Zabo Datum Abfahrtszeit Abfahrtsstelle Festanmeldung Unkostenbeitrag
Samstag, 28. Mai 2016 8.30 Uhr Bingstraße von den Parkplätzen bis spätestens 25. Mai 2016 bei Herrn Dieter Ziegler, Tel. 409251 (abends) mobil 0173/8051684, Mail: ziegler.langwasser@web.de per Post: Striegauer Straße 13, 90473 Nürnberg E 20,- für Mitglieder E 23,- für Gäste (jeweils Busfahrt inkl. Programm)
Diese Fahrt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Meier, 91622 Rügland. Bei unserer Frühjahrsfahrt 2016 begeben wir uns in den Landkreis Kulmbach. Dort gehört Thurnau ganz sicher zu den sehenswertesten Orten. Nicht zuletzt für die zahlreichen Töpferei- und Kunsthandwerkerbetriebe ist Thurnau bekannt. Auch das Schloss und der Schlossweiher sind sehenswert. Wir lernen Thurnau am Vormittag bei einem geführten Stadtrundgang kennen. Anschließend kehren wir zum Mittagessen in den „Fränkischen Hof“ ein. Die weiteren Ziele dieses Tages sind die 3 Tanzlinden in Langenstadt, Peesten sowie Limmersdorf. Dort werfen wir auch noch einen Blick in das „Deutsche Tanzlindenmuseum“. Bei einer Einkehr zum Kaffeetrinken runden wir unseren Tagesablauf ab. Die Rückfahrt erfolgt wie immer um 17.30 Uhr.
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Schloss Thurnau Foto: I, D.j.mueller, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2350358
VVZ aktuell Speisekarte (Essen gleich bei der Anmeldung mit angeben): Fränkischer Schweinebraten mit Hausmacher Klößen und Salatteller
7,20 E
Fränkischer Sauerbraten mit Hausmacher Klößen und Salatteller
8,20 E
Schweineschnitzel Wiener Art mit Kartoffelsalat und Salatteller
8,20 E
Port. Spätzle mit Käsesahnesoße und Salatteller
6,80 E
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VVZ aktuell
Kirchweih-Programm Das gesamte Musikprogramm auf Vetters-Rock-Bühne am Johann-Adam-Reitenspieß-Platz Fr. 13.05 Roland-Country-and-more 13.00-16.00 Ozzy Osbourne Revival Band aus Prag 19.30-21.30 Sa. 14.05 So 15.05
New Crunchy Monsters - Rock Sons of Sunday – Akustik New Folk
12.00-16.30 18.30-21.00
5 Diobtrin 11.00-15.00 Peppermans Friend – Red Hot Chili Peppers Tribute 18.30-21.30
Mo. 16.05
Biloxi Lighthouse Band Choco Latte – Blues und Soul
11.00-14.00 17.00-20.00
In der Sparkasse am Samstag um 15.00 Uhr Krowis Puppenbühne (siehe S. 48).
Ozzy Osbourne Revival Band
nd Soul e – Blues u Choco Latt
Peppermans Friend – Red Hot Chili Peppers Tribute
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VVZ aktuell
Wandern mit dem Vorstadtverein Zabo Am 2. April trafen sich 11 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde sowie ein Hund am Haltepunkt Etzelwang. Bei idealem Wanderwetter mit blauem Himmel und milder Temperatur wanderten sie durch die abwechslungsreiche Oberpfälzer Landschaft. Unterwegs erfuhren sie einiges über das „Simultaneum“ und über den tragischen Lebenslauf der Ottilie von Faber. lm gemütlichen Gasthaus „Goldener Stern“ in Kirchenreinbach fand jeder ein Mittagessen nach seinem Geschmack. Nach ausgiebiger Rast ging es vorbei an der bizarren Felsformation „Die sieben Brüder und der große Bär“ zurück nach Etzelwang und mit Bahn bzw. Auto nach Nürnberg. Es grüßt Ihr Wanderführer Jürgen Stahl
Öffentlicher Stammtisch für alle Bürger unseres Stadtteils Termine: Donnerstag 12. Mai 2016 Donnerstag 9. Juni 2016 Donnerstag 14. Juli 2016 jeweils um 17.30 Uhr
Gaststätte Zabo Eintracht, Fallrohrstr. 165 Gaststätte Endresgarten, Aussiger Platz 1 (neue Wirtsleute!) Gaststätte Geflügelhof, Valznerweiherstr. 99
Alle Mitglieder unseres Vorstadtvereins und auch Gäste sind zum Stammtisch herzlich willkommen. Dieter Ziegler 9
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AUFNAHMESCHEIN
Mitglieds-Nr.
Ich erkläre meinen Beitritt zum Vorstadtverein Zabo e.V., Nürnberg. Senden Sie diesen Aufnahmeschein ausgefüllt an: Vorstadtverein Zabo e.V., Herr Daniel Gencev, Kronstädter Str. 28, 90480 Nürnberg. Bitte in Druckschrift ausfüllen
Persönliche Daten des Mitglieds
Name, Vorname Straße, Hausnummer PLZ
Ort
E-Mail Beruf
Telefon
Geburtsdatum
Eintrittsdatum
Unterschrift
Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von mind. 9,– Euro (nach oben unbegrenzt) zu zahlen.
Name des Kontoinhabers (nur anzugeben, falls dieser vom Namen des Mitglieds abweicht) € Beitrag
Konto-Nr.
BIC
Bankleitzahl
Bitte ausfüllen
Beitragseinziehungsverfahren
Hiermit beauftrage ich Sie, die fälligen Mitgliedsbeiträge ab mittels Lastschrift von meinem Konto einzuziehen (nicht zulässig bei Sparkonten). Die Ermächtigung hat so lange Gültigkeit, bis ich sie dem VV Zabo gegenüber schriftlich widerrufe. Der Einzug des Mitgliedsbeitrages findet zu Beginn des Jahres im Januar statt.
IBAN
Bank Datum
Unterschrift
Werden auch Sie Mitglied im Vorstadtverein Zabo e.V., Nürnberg
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VVZ aktuell
IKEA
Historisch modern leben. 90 Jahre alt, zeitgemäß wie nie: Energetisch optimiert, familienfreundlich, einfach lebenswert und liebenswert. Ein Traum von Raum im Herzen Zabos. Herzlich willkommen in der Geschichte von morgen.
Das bisher von REMAG und BMW genutzte Areal wurde an IKEA verkauft. Die Änderung des Bebauungsplans läuft im Moment. Das Möbelhaus plant einen aufgeständerten Baukörper, um ausreichend ebenerdige Parkplätze anbieten zu können. Die Spitzenlast ist Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Nach IKEAErfahrung kommen ca. 70 % der Kunden mit dem Auto und 30 % mit dem Bus. Die Hauptverkehrslast wird von der Autobahn her erwartet. Die Kreuzung wird dafür mit 2 Linksabbiegerspuren ausgebaut. Die verkehrliche Entwicklung an der Valznerweiherstraße, vor allem die Bus-Bypass-Spur, wird beobachtet. Sollte es zu einem Anstieg kommen, wird die Stadt darauf reagieren. Die Buslinie 44 wird bis nach Langwasser verlängert. Der Bauantrag soll Ende 2017 gestellt werden, die Eröffnung ist für 2019 geplant. IKEA führte am 09.03.2016 eine Informationsveranstaltung im Gemeinschaftshaus Langwasser durch.
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Die ersten Impressionen des zukünftigen Geländes wurden anhand von skizzenhaften Darstellungen gezeigt. Die bereits genannten Punkte Baukörper, Parkflächen und öffentliche Verkehrsanbindung standen im Mittelpunkt. Es kamen einige interessierte Anwohner und Medienvertreter um Einblick in die Planungen zu nehmen. Im direkten Austausch zwischen den Besuchern, städtischen Vertretern und IKEA wurden interessante Einzelgespräche – zum Teil auch Gruppengespräche – geführt.
VVZ aktuell
Kurzmeldungen website
Mit unserem Aufruf in den Zabo-Nachrichten hatten wir Erfolg und erhalten mit Katrin Bruckmüller professionelle Unterstützung bei unserem Internet-Auftritt. Also, bald hat unsere Homepage ein neues Gesicht! Ein erster Schritt ist bereits erfolgt: http://www.facebook.com/zabo.nuernberg
Kärwa 2016
Wir sind wieder auf der Zabo-Kärwa am Samstagvormittag mit einem Stand vertreten. Interessierte Bürger können sich über die aktuellen Themen wie Tempo30, Bebauung Regensburger, Situation Sängerlust , etc. informieren.
Abholzung entlang der Valznerweiherstraße gegenüber dem 1. FCN
Der bayerische Staatsforst hat uns rechtzeitig mit dem Vorhaben der Ausholzung im Waldstück gegenüber dem 1. FCN-Gelände informiert. Im Rahmen einer Ortsbegehung erklärte uns der Förster die Vorgehensweise und den Umfang der Maßnahme. Im März fand die Ausholzung statt.
Bebauung Regensburger/ OBM-Runde
In der nächsten OBM-Runde am 26.04.2016 haben wir eine zeitnahe Informationsveranstaltung im Stadtteil zum Thema Bebauung an der Regensburger Straße gefordert. Wir sind auf die Reaktion der Stadtverwaltung gespannt.
Brief an das Baureferat der Stadt Nürnberg – Presseerklärung Schmaler Gehsteig vor der Gaststätte "Sängerlust" Wir sind für die Belange Zabos zuständig. Der Schutz der Kinder kann für uns nicht gegen einen baulichen Aufwand abgewogen werden. Wir können das Motto - bisher ist nichts passiert, also gibt es keinen Handlungsbedarf – nicht mitvollziehen. Die Beobachtungen der Schülerlotsen sind eindeutig. Sie sehen ein großes Gefahrenpotential. Wir bitten nochmal ausdrücklich zu prüfen, ob eine dünne Leitplanke möglich ist. Es gibt Beispiele solcher Lösungen z.B. an der Unterführung Zerzabelshofstraße bei der NORMA und am Mögeldorfer Plärrer. Unsere Priorität ist der Schutz der Kinder. Wir wünschen uns eine Lösung – wie auch immer diese verkehrsplanerisch aussieht. Mit freundlichen Grüßen Daniel Gencev, Vorstand des Vorstadtvereins Zabo e.V. 13
VVZ aktuell
2. Hofflohmarkt in Zabo 18. Juni 2016 10–16 Uhr Im Rahmen der Nürnberger Hofflohmärkte laden wir Sie ein zum 2. Hof- und Gartenflohmarkt in unserem Stadtteil. Nach dem großen Erfolg mit 146 Anmeldungen im letzten Jahr hoffen wir bei vielleicht noch besserem Wetter wieder auf eine große Beteiligung. Wie funktioniert‘s? Jeder ist für den Ablauf seines Flohmarkts selbst verantwortlich. Bitte trödeln Sie ausschließlich in Ihrem Hinterhof, Garten etc. Das Abstellen von Trödelware auf öffentlichen Flächen, z. B. Gehwegen, ist aus versicherungstechnischen Gründen nicht erlaubt. Teilnehmen können alle Privatpersonen, Schulen, Kindertagesstätten etc., aber keine gewerblichen Anbieter. Der Verkauf von Neuwaren oder illegalen Waren (selbstgebrannte CDs, DVDs etc.) ist nicht erlaubt. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, bitten Sie Ihren Vermieter um Erlaubnis zur Teilnahme. Sprechen Sie sich mit ihren Nachbarn ab. Evtl. bilden Sie eine „Hausgemeinschaft“ und organisieren gemeinsam „Ihren“ Hof- bzw. Gartenflohmarkt. Sollte Ihr Vermieter nicht einverstanden sein, fragen Sie doch einmal in den Häusern in der Nachbarschaft nach. Vielleicht findet sich ja dort noch Platz für einen Gast-Stand. 14
VVZ aktuell Anmeldung: Füllen Sie nachfolgendes Formular aus und senden es bis 18. Mai 2016: • per Post an: Claudia Sattler, Klausenburger Str. 27, 90480 Nürnberg. • per Mail an: floh.in.zabo@gmx.de, Helmuth Dietrich, Tel. 0176 94061486 Vorname Nachname Straße, Hausnr. E-Mail-Adresse (nur für Rückfragen) Telefon (nur für Rückfragen) Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich einverstanden, dass ich für den von mir veranstalteten privaten Flohmarkt selbst verantwortlich bin und die Haftung übernehme hinsichtlich Verkehrssicherheit, Lebensmittelrecht, Handelsbeschränkungen, Nutzungsverbot öffentlicher Flächen etc. dass meine Adresse (nicht mein Name) in einer Liste bzw. Karte der Teilnehmer erscheint.
___________________________ Ort, Datum
______________________________ Unterschrift
Wir freuen uns auf Sie! … und nicht vergessen: Am Flohmarkttag markieren Sie Ihre Haustüre/ Ihren Gartenzugang mit Luftballons. Viel Spaß!
Helmuth Dietrich und Claudia Sattler
Hinweis: Auf www.zabo-nachrichten.de und Zabo Vorstadtverein bzw. Hofflohmarkt Zabo finden Sie das Anmeldeformular zum Ausdrucken und den aktuellen Stand der Anmeldungen. 15
VVZ aktuell
Tempo 30 Nachdem in der OBM-Runde (Oberbürgermeisterrunde) am 1.12.2015 dem VVZ signalisiert wurde, dass eine Tempo-30-Zone in der Zerzabelshofer Hauptstraße durchaus denkbar wäre, haben wir kurz entschlossen eine „Blitzumfrage“ zu diesem Thema durchgeführt. Wir nutzten dazu die Gelegenheit am Weihnachtsmarkt zur Direktbefragung und legten die Umfrage parallel im Lottoladen „Lippert“ und im Kaffee „Stilles Wasser“ aus. Die Ergebnisse der Befragung stellen sich wie folgt dar: Ort Zeitpunkt Weihnachtsmarkt 19.12.2015 Auslage im Lottoladen Lippert 19.12–10.1.2016 Auslage im Café "Stilles Wasser" 19.12.–7.1.2016 per E-Mail Gesamt
Ja 60 40 27 1 128
Nein / 4 2 6
Von 134 Teilnehmern haben 95 % einer Tempo-30-Regelung zugestimmt, wobei einer für eine zeitliche Begrenzung (7.00–20.00 Uhr) eintrat. Darüber hinaus hat der Vorstadtverein Zabo 2014 eine Befragung im Stadtteil durchgeführt, um herauszufinden, wie zufrieden die Mitbewohner sind, was sie gut finden und was ihnen fehlt. Dabei haben von 74 Interviewteilnehmern 12 Befragte eigeninitiativ eine Tempo-30-Regelung aufgeführt. Die Interviewergebnisse zu Tempo 30 in der Zerzabelshofer Hauptstraße wurden am 16.02.2016 dem Baureferenten, Herrn Ulrich, direkt übergeben. Über den aktuellen Sachstand werden wir Sie regelmäßig informieren. Heidemarie Ludwig
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VVZ aktuell
Unsere Geburtstagskinder in den Monaten Mai bis Juli 2016 Wir gratulieren herzlich!
Mai: Aufmkolk Barbara Babinger Rosi Bartels Uwe Beneder Anita Blos Gerhard Bock Birgit Bock Peter-Michael Bozicnik Eduard Enghardt Wilhelm Fleischmann Roland Fries Brigitte Gierth-Viebig Kornelia Göbel Ernst Gracklauer Christine Günzel Luitgard Hähnle Rotraut Höllerer Dieter Hopf Christa Horn Clemens Horvath Lydia Huemer Renate Huhl Elke Huth Ursula Klotzek Werner Kluge Irene Klungler Erwin Koch Sabine Kremheller Wilfriede Kümpfbeck Ingeborg Kurmann Evelyn Löhlein Beate Meingast Ursel Müller Steffen Mulzer Birgit 18
Oberndörfer Mathias Pabst Emma Panofski Sabine Paulig Jutta Pöhner Gertrud Porombka Erich Rieß Deike Rippl Kurt Schmid Hugo Schmidt Klaus Schmidtpeter Margarete Schmidt-Rudloff Jochen Schmilinsky Gabi Schwarz Birgit Siedentopf Mark Silberhorn Renate Stahl Jürgen Stenzel Horst Stiegler Sylvia Troll Gunda Wanner Inge Weinzierl Karin Wenderlein Werner Winkler Gerhard Wolff Hagen Wörner Wolfgang Zink Jörg Zwingel Gerdi Juni: Bartmann René Bauer Michael Bauer Walter Bialowas-Preisser Marianne Cellbrot Carsten Eck Rainer
Eichhorn Günter Engel Rainer Erbe Gerda Ertl Paula Förther Horst Glockner Monika Göbel Anneliese Igl Artur Junge Annemaria Kabelitz Uwe Kalb Gerald Kempe Kurt Krausser Gerda Liebel Georg Maurus Berta Möller Hiltrud Piussi Robert Popien Dieter Raab Alfred Regitz Hannes Reindl Martin Reisinger Ingeborg Reng Alexandra Scherer Stefan Schuhmann Werner Schulze Hans-Werner Smalla Christoph Springer Gerhard Stich Roman Stiller Thomas Straub Lieselotte Stutz Axel Ubrig Susanne Ueberall Georg Vogt Inge-Lore Waldegg Gert
VVZ aktuell Wanner Rudolf Weigel Daniela Wolfrum Martin Juli: Auernhammer Günter Blomenhofer Thomas Böck Christiane Born Karl-Heinz Bürger Manfred Danner Klaus Engelbrecht Babette Falkenberg Lutz-Rüdiger Fill Karola Fritzsch Lothar Fuss Eva Gabler Hans-Dieter Glas Horst Göhl Werner Gorny Gerhard Grohs Jacqueline
Guillery Gunda Halbig Frank Heep Ralf Hellmuth Peter Hennig Christl Hennig Gerda Heymann Eberhard Käser Frieder Keilholz Ludwig Klink Paula Kögler Christina Krapfenbauer Helmut Kraus Angela Kriegl Georg Lang Ursula Langenheder Leonhard Meyer Klaus-Dieter Oechler Isolde Perrey Leonhard Pirkl Bernhard Popp Irma
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VVZ aktuell
Barrierefreies Radeln in ZABO - Zwischenbericht –
Am 19. Januar 2016 trafen wir, Heide Ludwig und Lothar Steck im Auftrag des VVZ die Herren Walser, Wunder und Fiegl vom Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg zu einer Ortsbegehung der Zerzabelshofstraße / Zerzabelshofer Hauptstraße wegen des barrierefreien Radelns in Zabo. Hierbei wurden folgende 5 Punkte besprochen: 1. Parken an der Auffahrt der Eisenbahnunterführung (Zabo-Seite) Wie Sie vielleicht auch schon festgestellt haben, wurden im Februar auf beiden Seiten zwischen der Unterführung und der Komotauerstraße bzw. der Norma Halteverbotsschilder für Autos aufgestellt. 2. Zick-Zack-Kurs des Radweges von der Norma bis zum Ring Die Vertreter der Stadt berichteten, dass die Deutsche Bundesbahn einen Neubau der Eisenbahnunterführung mit Verbreiterung der Fahrbahn plane. Danach soll es gemäß der Verkehrsplanung einen durchgehenden Radweg beidseits vom S-Bahnhof Gleishammer bis zum Ring geben. Die beiden Radwege in Zabo entsprächen bereits heute dieser Verkehrsplanung. Leider gibt es noch keinen Zeitplan für den Neubau der Eisenbahnunterführung. 3. Kreuzung Zerzabelshofstraße/Ring Herr Wunder stellte einen ausgearbeiteten Plan für einen Radweg zwischen dem Wendekreis der Zerzabelshofstraße stadteinwärts über den Ring in die Zerzabelshofstraße vor. Die Umsetzung wurde für den Herbst 2016 in Aussicht gestellt. 4. Tempo-30-Zone in der Zerzabelshofer Hauptstraße Bereits im Heft 1 2016 der ZABO-Nachrichten (Seite 12) hat die Stadt Nürnberg in der OBM (Oberbürgermeister)-Runde am 1.12.2015 ausführlich zu den für uns neuen Überlegungen und Bedingungen einer Tempo 30-Zone in der Zerzabelshofer Hauptstraße Stellung genommen. Diese neue Sicht wurde anlässlich der Ortsbegehung von den Vertretern der Stadt bestätigt. 5. Zebrastreifen zwischen Adam-Reitenspies-Platz und dem Durchgang zwischen dem Foto- und Blumengeschäft Gemeinsam kamen wir überein, dass ein Zebrastreifen an dieser Durchgangsstelle Fußgänger und vor allem Radfahrer zu einem „schnellen“ Überqueren der Hauptstraße verleiten könnte. Im Interesse der Verkehrssicherheit für Radfahrer, den Auswirkungen 20
VVZ aktuell auf andere Verkehrsteilnehmer wie Bus und der nahegelegenen Drückampel für Fußgänger rieten die Vertreter der Stadt von einem Zebrastreifen ab. Als Ergebnis der Ortsbegehung können wir feststellen, dass die Stadt Nürnberg auf wesentliche Punkte eines barrierefreien Radelns im Zabo eingegangen ist und konkrete Planungen vorgelegt bzw. schon umgesetzt hat. Der VVZ wird das barrierefreie Radeln im Zabo weiter im Blickpunkt haben und wieder berichten. Lothar Steck
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VVZ aktuell Aus aktuellem Anlass hatten wir den Baureferenten der Stadt Nürnberg, Herrn Ulrich, zu unserer Februarvorstandssitzung eingeladen, um uns über die Planungen an der Regensburger Straße zu informieren.
Wohnbebauung Regensburger Straße Durch stetige Zuzüge in den letzten Jahren herrscht in Nürnberg ein hoher Druck auf dem Wohnungsmarkt. Der Wohnungsbestand ist mit 1% - 2% Leerstand ausgeschöpft. Darüber hinaus wurden die Förderrichtlinien des sozialen Wohnungsbaus geändert, so dass es für Bauträger attraktiv ist, in den Mietwohnungsbau zu investieren. Das Gelände entlang der Regensburger Straße von der Hans-Kalb-Straße bis zu McDonalds soll mit Wohnungen bebaut werden. Das gesamte Areal wird über die bestehende Kreuzung zum August-Meier-Heim erschlossen. Entlang der Regensburger Straße bleibt ein Baumstreifen stehen. Auf dem Gelände sollen ca. 500 Wohneinheiten (WE) mit 1.500 Bewohnern entstehen. Dabei sollen möglichst verschiedene Wohnformen (Familien, Senioren, Singles, Studenten) angeboten werden, so dass die Voraussetzungen für eine nachhaltige Quartiersentwicklung mit den entsprechenden infrastrukturellen Einrichtungen (Läden, Kindertagesstätten, etc.) geschaffen werden. Im Groben ist folgendes geplant: Gelände an der Hans-Kalb-Straße
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VVZ aktuell Der Grund ist im Besitz des Freistaates. Es liegt ein neuer Bebauungsplan vor, der eine Wohnbebauung zulässt. Das Siedlungswerk des Freistaates Bayern will hier ca. 300 WE schaffen, davon sollen ca. 50 % als sozialer Wohnungsbau gefördert werden. Nachdem die planungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, soll hier bereits 2017 der Baubeginn erfolgen. Bestehende Bebauung August-Meier-Heim
Die Gebäude aus der NS-Zeit stehen unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz. Die Sanierung der Gebäude des August-Meier-Heims hat sich aufgrund der funktionalen Zwänge eines Pflegeheims als unwirtschaftlich erwiesen. Dagegen ist eine Sanierung zu Eigentumswohneinheiten gut denkbar. So soll auf dem Gelände (s. Anlage 2, blaue Fläche) ein neues Pflegeheim mit 100 Plätzen entstehen. Nach dem Neubau und Auszug der Pflegestation würden die Bestandsgebäude an einen Investor verkauft und zu Eigentumswohnungen bzw. -häusern umgebaut werden. Ein Zeithorizont konnte noch nicht genannt werden. Gelände östlich des August-Meier-Heims Langfristig sollen hier anstelle der Container für Asylbewerber ebenfalls Wohnungen gebaut werden. 23
VVZ aktuell Um einen Einblick in die Situation zu erhalten, trafen wir uns am 20. und 27.02. vor Ort und konnten auch mit einigen langjährigen Bewohnern der Siedlung in Kontakt treten.
Begehungen rund um das August-Meier-Heim Jeder von uns hatte eine gewisse Vorstellung dieses Gebiets im Kopf, letztlich waren wir doch alle überrascht über die Vielfalt, das Ausmaß und auch den Charme dieser Siedlung. Wir trafen uns mit verschiedenen Bewohnern. Am 20.02. führte uns Frau Nürnberger durch die beiden original erhaltenen Häuserreihen der 1938 für die Arbeiter- und Angestellten des Reichsparteitagsgeländes errichteten Wohnsiedlung nahe der Hans-Kalb-Straße und durch den angrenzenden Wald. Am 27.02. besichtigten wir zuerst das August-Meier-Heim, gingen dann an den Containern der Asylbewerberunterkünfte vorbei und dann zeigten uns Bewohner des OlafRitzmann-Kollektivs ihren Wohnbereich. Was wir vorfanden war alles andere als das in vielen Köpfen vorhandene schmuddelige ehemalige Obdachlosengebiet. In beiden bewohnten Bereichen haben sich die Bewohner über viele Jahrzehnte hinweg, sehr individuell und relativ frei von den üblichen Modernisierungswellen und Baumarktrenovierungen mit sehr viel Liebe zum Detail ein von kunsthandwerklichem Geschick geprägtes Wohnumfeld geschaffen. Aus unserer Sicht muss der Charakter dieser Siedlung unbedingt erhalten bleiben. Eine künftige Bebauung erfordert sehr viel Augenmaß und Anpassung an das Bestehende. Ergebnis dieser Begehungen war die folgende Presseerklärung, die wir auch ans Baureferat der Stadt Nürnberg schickten. Helmuth Dietrich Heidemarie Ludwig Siehe auch in diesem Heft: Interview mit Frau Nürnberger (s. 26) Artikel des Olaf-Ritzmann-Kollektivs (S. 32) 24
VVZ aktuell Presseerklärung
Bebauung Regensburger Straße Nürnberg braucht dringend Wohnungen. Vor allem im Bereich des Mietwohnungsbaus gibt es einen großen Bedarf. Die Stadt Nürnberg hat im Sofortprogramm Wohnungsbau kürzlich 10 Flächen im gesamten Stadtgebiet benannt, die möglichst schnell bebaut werden können. Eines davon ist das Areal an der Regensburger Straße zwischen Hans-Kalb-Straße und McDonalds. Hier stehen wie hinter einer Dornröschenhecke versteckt die Arbeiter- und Angestelltenhäuser die vor 80 Jahren von Albert Speer für das Reichsparteitagsgelände gebaut wurden. Dieses unter Denkmalschutz stehende locker bebaute Ensemble wird vor allem als Altenheim genutzt. Am westlichen und östlichen Rand befinden sich Wohnungen. Auf diesem Areal sollen nun ca. 500 Wohneinheiten sowie ein neues Pflegeheim mit ca. 130 Plätzen errichtet werden. Das Gebiet an der Hans-Kalb-Str. ist im Besitz des Freistaats Bayern. Hier gibt es bereits einen Bebauungsplan, der eine Wohnbebauung zulässt. Das Siedlungswerk Bayern will hier ca. 300 Wohnungen bauen, davon sollen ca. 50 % im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gefördert werden. Bereits 2017 soll mit dem Bau begonnen werden. Das August-Meier-Heim soll in das neue Pflegeheim umziehen. Die frei werdenden Gebäude dann an einen Investor verkauft werden, der das Ensemble in Eigentumswohnungen umwandelt. Östlich des August-Meier-Heims sollen ebenfalls Wohnungen auf dem Gelände der jetzigen für Flüchtlinge genutzten Container errichtet werden. Der Vorstadtverein Zabo fordert, dass der Charakter der denkmalgeschützten Siedlung unter Bäumen erhalten bleibt. Das Gelände hat ein außergewöhnliches Potential. Um dem gerecht zu werden, schlagen wir die Ausrufung eines städtebaulichen Wettbewerbs vor. Die bestehenden Gebäude sollen alle erhalten bleiben. An den aktuellen Mietverhältnissen darf nicht gerüttelt werden. Vorstadtverein Zabo e.V.
Daniel Gencev, Vorsitzender 25
VVZ aktuell
Hinter der Dornröschenhecke Interview mit Frau Gisela Nürnberger Frau Nürnberger, Sie wohnen in der Regensburger Str. 366 ... Ja ich wohne seit 42 Jahren hier! Ich war 1974 auf Wohnungssuche - und man kann es heute kaum glauben, es stand in der Zeitung. Es waren auch noch ein paar andere Interessenten da, aber der Forstmeister, der hier für diesen Bereich zuständig war, hat sich dann für mich entschieden und so konnte ich hier einziehen. Ich war sehr glücklich im Grünen zu wohnen und einen Garten zu haben. Im Lauf der Zeit hab ich es auch immer mehr zu schätzen gelernt so viel Raum außen rum zu haben, den Wald, den Wäscheplatz, den Parkplatz. Es ist alles nicht so eng wie es normalerweise in Wohnsiedlungen ist. Man hat hier richtig viel Platz außen rum. In den Jahren danach hat es sich dann so ergeben, dass öfters mal etwas frei geworden ist und es in meinem Bekanntenkreis Leute gab, die was gesucht haben. Dadurch ist es immer mehr eine Gemeinschaft geworden, in der man sich gegenseitig gut gekannt hat. Man war im gleichen Alter, hatte Kinder und das war sehr angenehm. Ursprünglich haben noch Leute vom Forst hier gewohnt, aber denen war das irgendwann nicht mehr schick genug. Die wollten eher Neubauwohnungen mit Zentralheizung. Während Leute aus meinem Bekanntenkreis, die handwerklich sehr geschickt waren, sich gesagt haben, dieser Stil der alten Häuser spricht uns an und wenn was hergerichtet werden muss, dann können wir das auch selbst machen, weil wir das eben können und weil wir das auch gerne machen. Vermieter war das Forstamt… Ja, Vermieter war das Forstamt. Die haben sich damals schon relativ wenig um die Häuser gekümmert. Eigentlich hätten sie sie gern abgerissen, aber da war einer beim Forstamt, der gesagt hat: nein, es muss auch Wohnraum geben für Leute, die nicht so viel bezahlen können und er hat das alles an uns vermietet. Dadurch ist auch nie etwas leer gestanden. Wenn hier irgendwann mal alles leer gewesen wäre, dann hätte der Freistaat Bayern die Häuser wohl abgerissen. Nachdem wir die Sachen, die außenrum ein bisschen gerichtet werden mussten, immer selbst gemacht haben, haben wir die Verwaltung auch nicht genervt und dadurch sind wir immer so nebenher mitgelaufen. 1991 wurden die Häuser unter Denkmalschutz gestellt und dann war natürlich mit Abreißen gar nichts mehr drin. Warum Denkmalschutz? Die Häuser sind Teil des Reichsparteitagsgeländes. Auf den Plänen steht das Baujahr 1938. Das hier sind die letzten beiden original erhaltenen Häuserreihen der Arbeiter- und Angestelltensiedlung des Reichsparteitagsgeländes. Vorher wollte das Forstamt das hier ja eher abreißen, so haben sie nie etwas investiert. Auf der anderen Seite des Zauns stehen ja noch zwei ursprünglich identische Häuserreihen. Die 26
VVZ aktuell sind Teil des August-Meier-Heims. Das gehörte schon immer der Stadt Nürnberg. Sie wurden regelmäßig renoviert und so sind diese Häuser im Lauf der Jahrzehnte immer wieder verändert worden. Neue Fenster, neue Haustüren, die Fensterläden sind weggekommen, es hat sich alles verändert. Wie sie innen sind, das weiß ich nicht. Aber bei uns hat sich halt gar nichts verändert, bei uns ist alles original geblieben. Fenster, Haustüren, Innentüren, alles ist original. Es sind sogar noch die alten Riegel an den Fenstern dran und auch die Türgriffe sind die alten. Es ist also wirklich alles original in allen Häusern dieser beiden Häuserreihen. Es hat einfach einen bestimmten Charme, wenn so alte Sachen regelmäßig gepflegt und hergerichtet werden. Das ist doch was ganz anderes als wenn Sie neue Materialen in den Häusern haben, die dann komischerweise aber oft viel viel schneller altern, die dann relativ schnell auch abgearbeitet aussehen. Das haben Sie bei alten Häusern nicht, die sehen dann immer noch irgendwie harmonisch aus. Wenn man als Besucher von der Regensburger Straße her über den unbefestigten Weg zu Ihnen kommt, fühlt man sich wie in einer andere Welt versetzt. Efeubewachsene Giebel, Fensterläden. Alles wirkt auch ein bisschen künstlerisch gestaltet. Wie kommt das? Ich bin Buchbinderin und hab hier im Haus eine kleine Werkstatt. Dadurch dass ich hier arbeite und wohne bin ich auch den ganzen Tag da und kann es auch 24 Stunden am Tag genießen. Es gibt viele Kunsthandwerker und Künstler hier. Wir haben hier in der anderen Häuserreihe einen Bildhauer, der Metallobjekte macht. Der hat auch die Werkstatt mit im Haus und im Gartenhäuschen. Im Nebenhaus war über viele Jahre erst ein Goldschmied, dann eine Goldschmiedin und danach ein Geigenbauer mit seiner Werkstatt. In der anderen Reihe hat früher auch eine ganze Zeitlang ein Spielzeugdesigner gelebt. Dadurch sind wir auch immer viel anwesend. Es ist nicht so, dass wir früh aus dem Haus gehen und am Abend wiederkommen – also manche schon, aber viele sind eben den ganzen Tag da und da hat das auch eine gewisse Lebendigkeit. Die Leute essen halt dann im Sommer wenn das Wetter schön ist die ganze Woche über mittags in den Gärten und nicht nur am Wochenende. Man kann auch am Abend mal zusammensitzen. Früher haben wir auch sehr viel gefeiert, denn man musste ja nicht mit dem Auto fahren, man musste ja nur ins andere Haus gehen und konnte da auch Alkohol trinken, das war natürlich schon auch praktisch. Wie viele Wohnungen sind in den beiden Häuserzeilen? In jeder Reihe sind vier Wohneinheiten, auch drüben im Altersheim. Und die sind auch alle gleich groß? In etwa, also es gibt Zimmer, die einmal der einen Wohnung zugeschlagen sind, und im andern Haus gehören sie zu der anderen Wohnung. Insofern schwanken die Quadratmeterzahlen zwischen 60 und 100 qm. Das ist ja eh eine ungewohnte Bauweise hier. Es ist nicht so wie das normalerweise in einer Reihenhaussiedlung ist, dass die Haustüren alle nach einer Seite liegen, sondern es ist immer versetzt. Einmal ist die Haustür nach Süden und im Nebenhaus ist die Haustür nach Norden. Der Nachbar, den man hat an der Haustür, das ist dann immer schon das übernächste Haus. 27
VVZ aktuell Als Gast ist das verwirrend … Das ist auch verwirrend für den Postboten oder für Paketausfahrer. Aber das ist eben auch eine Besonderheit dieser Bauart. Ich hab jetzt rausgehört, dass zwar sehr viel gemacht worden ist, selber gemacht durch die Bewohner andererseits müsste aber einiges noch zentral gemacht werden… Die Dächer, die Dachstühle und die Ziegel, die sind von 1938. Das sind immer noch die ersten Ziegel. Da kann man natürlich als Mieter nichts machen. Anders ist es bei den Fenstern. Das sind alles Holzkastenfenster. Ich hab meine zum Teil bis aufs Holz abgebeizt und dann wieder gestrichen. Aber am Dach kann man natürlich nichts selber machen, auch bei den Dachrinnen. Immer dann wenn ein Loch in der Dachrinne ist, dann kau ich einen Kaugummi und kleb das Loch damit zu. Das hält überraschend gut und das ist dann kein so großer Aufwand. Wenn das mal irgendwann neu gemacht wird, das rentiert sich dann wirklich. Man ist also auch gefordert was zu machen… Ja, denn man betrachtet es als sein Refugium, für das man auch verantwortlich ist. Wir haben irgendwann außen Bewegungsmelder angebracht, denn es gibt hier keine Straßenbeleuchtung. Es ist hier nachts überall stockdunkel. Dafür haben wir auch die Leitungen selbst gelegt und wenn Birnen kaputt sind, dann kommt hier kein Hausmeister. Wir machen das alles selber und es macht uns auch nichts aus. Wir wollten das immer so. Wir sind da reingewachsen und wir sind damit auch sehr zufrieden. Für die Verwaltung ist das natürlich günstig, weil die sich um wenig kümmern müssen. Sie haben ja gesagt früher war der Forst Ihr Vermieter, wer ist jetzt ihr Vermieter? Besitzer dieses Grundstücks ist immer noch nach wie vor der Freistaat Bayern, aber es sind eben unterschiedliche Behörden. Früher war es das Forstamt und verwaltet hat uns baumäßig das Landbauamt. Vor einigen Jahren hat uns der Freistaat Bayern dann dem Siedlungswerk zugeschlagen. Das Siedlungswerk ist eine Wohnungsbaugesellschaft vom Freistaat Bayern. Die verwalten uns heute, und die sind auch froh, wenn wir nicht dauernd irgendwas wollen. Was haben Sie am Anfang an Miete bezahlt? Das waren glaub ich 143 DM. Und heute? Es hat sich natürlich immer wieder gesteigert. Sie haben ja die Teuerungsrate. Aber wir haben ja alles selber gemacht. Badezimmer gefliest, Fußböden abgeschliffen, also diese Sachen, die Sie normalerweise in einem Gebäude von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht kriegen. Die kriegen Sie dann auch verrechnet und alles was Sie nicht gemacht kriegen, kriegen sie naturgemäß auch nicht verrechnet – dadurch ist die Miete schon sehr günstig. Fensterstreichen: normalerweise wäre die Innenseite die Angelegenheit der Mieter, die Außenseite die Angelegenheit des Vermieters, aber hier machen wir das alles selber. Auch die Fensterläden und die Haustüren streichen wir selber von Innen und von Außen. Wenn früher, als uns noch das Landbauamt verwaltet hat, einer von den Mietern gesagt hat, irgendetwas ist hier nicht in Ordnung, da hat das Landbauamt dann geantwortet: „Ziehen Sie aus, wenns Ihnen nicht passt.“ Dann haben wir ja 28
VVZ aktuell auch gemerkt, dass sich die Mietsteigerung in Grenzen hielt. So haben wir uns gesagt, lieber richten wir uns die Sachen selber her, dann haben wir das auch so, wie wir das gern hätten. Einmal, als eine Haus neu vermietet wurde, hat das Landbauamt z.B. ein Badezimmerfenster zugemauert. Also von außen haben sie das Fenster gelassen und von innen haben sie es zugemauert und drübergefliest, weil es ihnen zu mühsam war um das Fenster rumzufliesen. Die hätten noch viel mehr Bausünden gemacht, wenn wir die Sachen nicht selber in die Hand genommen hätten. Aber dadurch, dass sie kaum was gemacht haben, haben sich auch die Bausünden sehr in Grenzen gehalten. Im Endeffekt war es also ein Segen, dass man sich nicht gekümmert hat. Aus heutiger Sicht ist es ein Segen. Wir empfanden es schon immer als Segen, dass wir uns selber kümmern konnten, und wir hätten diese Modernisierungen wie sie nebenan im Altersheim sind, die hätten wir nie haben wollen. Wir waren immer viel zufriedener so wie es hier ist. Der Zaun, der hier ist zwischen den Gebäuden ist, ist nicht nur einfach so ein Zaun zwischen Gebäuden. Das ist ein Zaun zwischen zwei Welten, das ist ein Zaun zwischen zwei Weltansichten. Im Sommer sieht man die Häuser von der Straße aus fast gar nicht... Nicht diesen Winter, sondern im Winter 14/15 wurde hier vom Forstamt vom Freistaat Bayern der Wald stark ausgelichtet, weil es natürlich auch ein geschäftlicher Hintergrund ist. Die wollten das Holz verkaufen. Davor haben sie über 20 Jahre gar nichts gemacht und da ist dieser Wald natürlich sehr dicht gewesen. Dieser Wald war wie eine Dornröschenhecke. Sie haben von der Straße aus nichts gesehen. Auch hinten an der Bahnlinie, da war alles dicht und zu. Man hat nur im Winter ein bisschen durchgesehen, im Sommer war das wirklich dicht. Auch die Einfahrt hier rein, die Bäume waren oben zusammengewachsen. Das war wie ein grünes Tunnel. Die Müllabfuhr, wenn die hier reingefahren ist, die sind an den Blättern gestreift. Sie sind hier reingefahren, sie haben von außen gar nichts gesehen und kommen hier rein in eine andere Welt. Seitdem der Wald ausgelichtet worden ist, sehen sie von der Straße schon, dass da Häuser sind, auch ist es wesentlich lauter als früher. Aber man kann sich halt nicht überall den gängigen Geschäften entziehen und auch der Freistaat Bayern muss überall Geschäfte machen. Es muss überall Geld rausspringen. Dem fällt natürlich Vieles in unserem heutigen Leben zum Opfer, und dem ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon Vieles zum Opfer gefallen. Jetzt ist ja eine neue Situation entstanden, es gab einige Zeitungsartikel. Es geht um das „Sonderbauprogramm Wohnen“. In einem Artikel stand, auf dem gesamten Gelände sollen 800 Wohnungen entstehen, dann hat der Baureferent Herr Ulrich von 300 Wohnungen nur auf dem Gelände des Freistaats Bayern gesprochen – wie haben Sie davon erfahren? Ich hab aus der Zeitung erfahren, dass vorne an der Hans-Kalb-Straße Flüchtlingswohnungen gebaut werden sollen. Dann stand in der Zeitung einige Zeit später, dass der Bebauungsplan geändert wird. Bisher war das hier als Sonderbebauungsgebiet ausgewiesen für Gewerbebauten. Hier hätte ein Hotelkomplex oder ein Autohaus hinkommen können, aber da hat sich im Lauf der Jahrzehnte nie etwas ergeben. Jetzt ist dieser Be29
VVZ aktuell bauungsplan geändert worden, jetzt ist es ein Gebiet für Wohnbebauung. Es steht auch in Verbindung mit dem August-Meier-Heim. Das Altersheim hat schon seit vielen Jahren Probleme. Es stand immer mal wieder in der Zeitung, dass das Renovieren in den alten Gebäuden, um sie geeignet zu machen bzw. den neuen Anforderungen zu entsprechen, zu aufwendig ist. Es soll wohl billiger sein, wenn man ein neues Gebäude baut. Jetzt hat man sich wohl entschlossen es aufzulösen und möglicherweise auf dem Grund hier irgendwo eine neues Altersheim zu bauen. Die bestehenden Gebäude sollen in Wohnungen umgewandelt werden. Das würde dann ein Gesamtkonzept geben, ein neues großes Wohngebiet. Das ist zwar schade, aber es bleibt selten was wie´s war. Es hat sich eh schon viel geändert in der Regensburger Straße im Verlauf der Jahrzehnte. Z.B. als der BenGurion-Ring noch nicht war, der Bereich durch Zabo durch, das war eine Gartenanlage, das waren alles Schrebergärten und heute ist da eine breite Straße und so werden die Straßen immer breiter und die Häuser immer mehr und die Ecken die schön sind, die ein bisschen beschaulich sind, die werden immer weniger. Und so ist es jetzt hier auch bei uns. Mit aller Wahrscheinlichkeit hat es mit der Beschaulichkeit ein Ende. Wie weit das getrieben wird, wie eng das letzten Endes bebaut wird, da hab ich keine Ahnung. Was die Stadt Nürnberg zusammen mit dem Freistaat Bayern für Entscheidungen trifft, wieviel Wald sie hier noch lassen und wieviel Flüchtlingswohnungen hier hinkommen. Also ich hab immer noch im Hinterkopf ein bisschen Angst, das der Freistaat Bayern nach wie vor hier diese beiden Häuserreihen vielleicht doch wegreißen will und hier auch noch Wohnungen hinbauen will. Das wär natürlich sehr schade, wenn man hier zwei unter Denkmalschutz stehende Häuserreihen wegreißt um Flüchtlingswohnungen hinzubauen. Da würde sich die Stadt Nürnberg bestimmt keinen Gefallen tun. Ich hoffe sehr, dass die Stadt Nürnberg sich dagegen wehrt. Wie ist es mit dem Denkmalschutz? Ja, da war mal jemand da vom Freistaat Bayern vom Denkmalschutzamt und von der Stadt Nürnberg. Dann war eine Heimatpflegerin da, und der Chef vom Siedlungswerk war da und noch zwei Damen und die haben sich das hier alles angeguckt. Sie haben gesagt, sie schreiben einen Bericht drüber, weil sie schauen sollten ob die Dinge hier noch wirklich denkmalwürdig sind. Die waren dann sehr erstaunt und sehr positiv überrascht, dass doch noch alles erhalten ist und dass es auch gepflegt wird. Da hab ich aber seitdem nichts mehr gehört. Ich glaub nicht, dass die entsprechenden Stellen uns dann informieren. Da müsste man vielleicht nochmal beim Siedlungswerk nachhaken, ob sie mittlerweile ein Statement gekriegt haben, was damit wird. Wie viele Menschen leben in den beiden Häuserreihen hier? 12 bis 15 Leute so ungefähr. Es wär natürlich schön wenn die Leute die hier leben, auch die Leute vom OlafRitzmann-Kollektiv weiter hinten einen gewissen Schutz hätten. Denn wir haben den Charme dieser Siedlung ja überhaupt erst erhalten. Sie würden auf jeden Fall hier gerne weiterleben? Wenn ich mir das leisten kann! Denn wenn das erst mal generalsaniert wird ist das schwierig. Bei einer Generalsanierung da werden natürlich auch Dinge saniert, die normalerweise noch viele Jahre zum Leben 30
VVZ aktuell dienen würden. Die müsste man nicht erneuern. Wenn sie sehen wie Generalsanierungen ablaufen, da wird das alles einheitlich verändert und das muss man hinterher bezahlen. Diese vermeintlichen Verbesserungen, die muss man ja alle bezahlen. Es hat hier z.B. jeder selber entschieden wie er heizt. Es gibt hier Leute, die haben einen relativ neuen großen gemauerten Ofen im Wohnraum und heizen mit Holz und die Wärme zieht durchs ganze Haus. In einer generalsanierten Wohnung wird sowas nicht bleiben, das wird alles rausgerissen, obwohl der Ofen nach heiztechnischen Gesichtspunkten völlig ok ist. Das hat auch der Schornsteinfeger so bestätigt, dass das von den Abgaswerten und von den Verbrennungswerten positiv ist. In einem generalsanierten Haus lässt Ihnen das niemand. Da wird alles vereinheitlicht und die Leute müssen da für etwas bezahlen, was sie eigentlich gar nicht gewollt hätten und gar nicht gebraucht hätten. Was natürlich auch schade ist, wenn hier gebaut wird und der Wald zum großen Teil wegkommt ist der Verlust des Glühwürmchenreservoirs. Also wenn die Glühwürmchenzeit ist besteht der ganze Wald nur aus kleinen sich bewegenden leuchtenden tanzenden Punkten. Da hat man wirklich das Gefühl, man ist jetzt im Märchen, das ist nicht mehr von dieser Welt. Das tut natürlich auch weh, wenn so etwas zunichte gemacht wird. Die Glühwürmchen werden das wohl nicht überleben, wenn hier der Wald reduziert wird. Dann müssen Straßen durch, dann müssen Parkplätze her, was halt alles so hinkommt wenn Wohnungen gebaut werden. Da werden andere Dinge mit Stumpf und Stiel ausgerottet, da hat niemand Erbarmen, da wird gebaut. Wann ist die Glühwürmchenzeit? Mitsommer ist das, so Ende Juni. Da müssten wir mal eine Führung machen… Ja das wär wirklich wert, dass man da mal eine Führung macht. Ich pass mal auf und ich sag Ihnen bescheid, dass die Leute in Zabo wenigstens sehen was es einmal gegeben haben wird, was man hier opfert. Helmuth Dietrich PS: Wir werden Sie auf unserer neuen Facebook-Seite kurzfristig informieren, wenn Frau Nürnberger eine Führung durch den Glühwürmchenwald macht. Teil 2 des Interviews folgt in der nächsten Ausgabe der Zabo Nachrichten
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VVZ aktuell
East end – Wohnanlage Regensburger Straße "Wohnanlage Regensburger Straße" – hinter dieser Bezeichnung für die vorletzte Haltestelle des 44’er Stadtbusses verbirgt sich eine kleine Siedlung, welche den meisten Menschen aus Zabo unbekannt sein wird. Zwischen Regensburger Straße und den Bahngleisen, versteckt im Wald, erstreckt sich die Siedlung, die 1939/40 nach Plänen von Albert Speer als Arbeiterunterkünfte für das Reichsparteitagsgelände gebaut und später als Unterkunft für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene genutzt wurde. Nach dem Krieg wurde ein Teil der Fachwerkhäuser zum August-Meier-Altenheim zusammengefasst, die übrigen Gebäude dienten jahrzehntelang als Notwohnsiedlung für obdachlose Familien, Sinti und Roma und andere standen lange Zeit einfach leer. Anfang der 1980er Jahre kam das Olaf-Ritzmann-Kollektiv (ORK) dazu. Das ORK ist aus der Hausbesetzerbewegung hervorgegangen, die sich für Erhalt und Nutzung leerstehender Gebäude und zur Förderung alternative Lebensformen eingesetzt hat. Nach der Räumung des besetzten Hauses in der Johannisstraße 70 in Nürnberg und nach einigen Demonstrationen und zähen Verhandlungen wurde ihnen 1981 ein seit Jahren leerstehendes Haus in der Obdachlosensiedlung angeboten, das sie in den nächsten Jahren mit viel Engagement und Arbeitsaufwand wieder bewohnbar machten. In den 1990er Jahren wurden noch zwei weitere jahrelang leerstehende und inzwischen baufällige Häuser unter finanzieller Mithilfe der Stadt Nürnberg und wieder mit enormer Eigeninitiative in bewohnbaren Zustand versetzt. Ein zentrales Ziel des Projektes war und ist es, alternative Lebensformen und selbstbestimmtes Zusammenleben zu ermöglichen. Mittlerweile sind die einzelnen Häuser denkmalgeschützt und zusammen mit den anderen Anwesen der ehemaligen Zwangsarbeitersiedlung ensemblegeschützt. Ebenfalls in den 90er Jahren entstand direkt gegenüber des ORK eine Containersiedlung für die Unterbringung von Asylbewerbern. Während die Obdachlosensiedlung als solche mittlerweile aufgelöst ist, wurde aufgrund der steigenden Zahl von Menschen auf der Flucht die Unterbringung für Asylbewerber nochmals erweitert. Was sich nach "sozialen Brennpunkt" anhört, gestaltet sich eher unproblematisch. Seit Jahrzehnten leben die scheinbar so unterschiedlichen Menschen ohne große Zwischenfälle zusammen. Dies zeigt, dass man keine Angst 32
VVZ aktuell haben muss, wenn Flüchtlinge in unmittelbarer Umgebung untergebracht werden. Viel zur Integration trägt das in der Siedlung ansässige Haus für Kinder bei, welches einen Kindergarten und einen Hort umfasst. Ursprünglich als Sonderkindergarten geführt, ist es heute für alle Kinder der Umgebung offen. Die Leitung und das Team des Haus für Kinder verstehen es seit Jahren hervorragend, sowohl die Kinder des ORK, die Kinder der Asylbewerber und die Kinder aus dem nahen Zabo gemeinsam auf den Weg ins Leben zu begleiten. Für die Kinder stellte es sowieso kein Problem dar, dass sie teilweise aus bis zu mehr als einem Dutzend unterschiedlicher Nationen stammen. Im Club 402 bietet ein Team aus Sozialarbeitern und Ehrenamtlichen den Asylbewerbern und unbegleiteten Jugendlichen fünf mal die Woche Beratung an. Vier mal die Woche stehen die Räume als offener Treff für Freizeitaktivitäten mit Internet und Billard zur Verfügung. Das ORK besteht weiterhin und mittlerweile wächst schon die dritte Generation heran. Aus dem Konzept "Leben und Arbeiten" sind immerhin eine Schreinerei, Musikübungsräume sowie ein Sportraum hervorgegangen. Die Menschen haben unterschiedliche Lebenskonzepte gewählt, ob als Wohngemeinschaft oder als Familien, trotzdem beziehen sie sich gegenseitig aufeinander und starten viele gemeinsame Aktivitäten künstlerischer, kultureller oder sportlicher Art. Höhepunkt ist das alle zwei Jahre stattfindende fulminante Sommerfest des ORK, welches dieses Jahr vom 1.–2. Juli stattfindet. Verschiedene Bands und DJs werden für Tanzstimmung sorgen. Getränke und Essen wird gegen Spende abgegeben. Hiermit sind alle Interessierten herzlich eingeladen mitzufeiern, denn im Wald da steppt bekanntlich der Bär. Olaf-Ritzmann-Kollektiv
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VVZ Veranstaltungen
Veranstaltungen im Wohnstift am Tiergarten Mai bis Juli 2016 Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen, der Eintritt in unsere Veranstaltungen ist frei!
Mai Montag, 02.05. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
Dieter Weigl, fränkischer Dialekt-Liedermacher und Kabarettist präsentiert sein Programm „Frankenherz“
Muttertagskonzert mit der Frankenkapelle Erlangen unter Sonntag, 08.05. der Leitung von Hermann Dorn 10:15 Uhr Rund ums Haus, bei starkem Regen im Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten Montag, 09.05. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
Konzert mit dem Salonorchester Ferenc Babari Dieses Konzert hat wieder Frau Inge Kümpfbeck aus Zabo anlässlich Ihres Geburtstages dem Wohnstift gespendet! Im Anschluss an die Veranstaltung hat das Theatercafé länger geöffnet.
Dienstag, 24.05. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
Andy King, einer der besten Elvis-Interpreten Europas und vier Tänzer des 1. Boggie-Woogie-Clubs Nürnberg unterhalten Sie heute mit einer Show-Formation. Sie werden eine unvergessliche Stunde erleben!
Juni Mittwoch, 01.06. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
„Romantische Fantasien“ mit Sigrun Felicitas Vortisch (Klarinette) und Paul Sturm (Klavier)
Dienstag, 07.06. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
„Brass shall sound“
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Konzert mit dem Posaunenchor der Auferstehungskirche Nürnberg – Zabo unter der Leitung von Heidi Brettschneider.
VVZ Veranstaltungen Mittwoch, 15.06. 15:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
Mitsingnachmittag mit dem Akkordeonisten Max Stadler
Juli Donnerstag, 07.07. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
Swing- und Boogie-Konzert und herrliche Wiener Lieder zum Mitsingen mit dem Wiener Pianisten Andreas Sobczyk
Montag, 11.07. 18:30 Uhr
Starke Stücke – Lieder zwischen Poesie und Wahnsinn
Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten Donnerstag, 21.07. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten Montag, 25.07. 15:00 Uhr Vortragssaal des Wohnstifts am Tiergarten
Dienstag, 26.07. 18:30 Uhr Theatersaal des Wohnstifts am Tiergarten
… Andreas Sobczyk zieht alle Register, geht aufs Ganze. Rollende Bässe, trillernde Höhen, treibende Rhythmen…“
Mal wahnsinnig, mal komisch, mitunter auch wahnsinnig komisch, manchmal skurril aber durchaus auch poetisch und gefühlvoll, so präsentiert sich das zweite Chanson-Programm von Grumbach & Grumbach alias Duo Trällertasten. Hommage an Edith Piaf Die Geschichte der Edith Gassion – von der kleinen Straßensängerin zur unvergessenen Edith Piaf – ist abwechslungsreich und spannend zugleich. Vortrag von Christine Wunderlich, Praxis für Logopädie und Coaching: „Was machen eigentlich Logopäden?“ ogopäden helfen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: Etwa dem 3-Jährigen, der nicht anfängt zu sprechen. Oder der Patientin, die nach einem Schlaganfall das Kommunizieren neu erlernen muss. Stotternden Menschen, deren Stimme den beruflichen Anforderungen nicht gewachsen ist. Jungen und Alten mit Schluckbeschwerden. Patienten mit Kieferschmerzen. Zusammenfassend: Logopädie hilft Menschen bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckbeschwerden. Duo Appassionata Zwei Musiker in vollendeter Harmonie An diesem Abend hören Sie Werke von Antonio Vivaldi, Johannes Brahms, Fritz Kreisler und anderen Komponisten. 35
VVZ Veranstaltungen
Kulturladen Zeltnerschloss
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Programm Mai bis Juli 2016 Kulturladencafé: Di., Mi. und Do., 13 bis 17 Uhr. Schichtungen I. Kohler-Kreß, D. Rupprecht, L. Wießner bis Do., 16.6. Öffnungszeiten: Di., Mi., Do., 12 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Vom 17. bis 25.5., 13 bis 17 Uhr. Am 26.5. geschlossen.
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Internationaler Spieleabend Di., 3.5., 20 Uhr Weitere Termine: 7.6., 5.7. und 2.8. Differenzierte Impfentscheidung Mi., 11.5., 20 Uhr Referent: Mathias Wegner (Kinder- und Jugendarzt, Nürnberg) Veranstalter: Mamaprotest Franken e.V. Lesung: Kostprobe Erinnern - Festhalten - Weitergeben Fr., 3.6., 16 Uhr, Eintritt frei Kaffee und Kuchen ab 15 Uhr auf der Terrasse. Bei Regen im Kulturladen.
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VVZ Veranstaltungen Stadtteilfest Gleißhammer Ein Sommerfest für die ganze Familie Durch das Programm führt Michaela Schliederer. Fr., 10.6., 18 bis 23 Uhr und Sa., 11.6., 15 bis 23 Uhr Informationen unter Tel.: 09 11 / 47 29 45 und www.kuf-kultur.de/zeltner. Foto: Zeltner A Pocketful of Blues Open Air Fr., 17.6., 20 Uhr, Eintritt: 13 / 10 H (erm.), 5 H (Nbg.-Pass) Bei Regen im Kulturladen. Ab 18.30 Uhr ist der Grill im Einsatz. Vorverkauf inkl. VGN-Ticket: Kulturinformation, Königstr. 93, Tel.: 0911 / 231-40 00 und unter www.reservix.de.
Orginal äthiopische Kaffeezeremonie So., 19.6., 14 bis 16 Uhr, Eintritt: 8 H Wichtig: Anmeldung unter kontakt@hawelti.de oder telefonisch unter 0170 – 21 42 84 2 gebeten. Der Erlös kommt zu 100% dem Hawelti e.V. zu Gute. Schmerzmittel unter der Geburt Do., 23.6., 20 Uhr, Eintritt: 3 H Referent: Dr. Michael Krause (FA für Gynäkologie und Geburtshilfe) Veranstalter: Mamaprotest Franken e.V. GEDOK 90 Jahre GEDOK – in 90 Bildern Fr., 24.6., 19 Uhr Ausstellungseröffnung Führung durch die Ausstellung: So., 24.7., 15 Uhr Öffnungszeiten bis 24.6.: Di., Mi., Do., 12 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Happy Hour - Musik und Kulinarisches auf der Terrasse An vier Donnerstagen im Sommer ist die Terrasse ab 18 Uhr geöffnet, ab 19 Uhr gibt’s Live-Musik (bei Regen im Kulturladen). Ladies In Black Zwei Frauen, die gemeinsam mit zweistimmigem Gesang und Piano bekannte Songs von Jazz bis Pop neu interpretieren - experimentierfreudig und flexibel. Was Julie Weigand und Helen Gibson vor allem verbindet ist der Spaß an der Musik. Unterstützt werden die Ladies von Norbert Weigand am Sousaphone (Tuba). Do., 14.7., 19 Uhr, Eintritt: 4 H / frei (Nbg.-Pass) Foto: Daniela Reuß 37
VVZ Veranstaltungen Trio Dreiklang Anything goes Frei nach dem Musicaltitel von Cole Porter widmen sich Sängerin Sabine Seide, Gitarrist Sebastian Kutscher und Kontrabassist Alex Spengler den schönsten Jazzstandards und präsentieren Foto: Christian Horn zudem exquisit bearbeitete Pop- und Soulperlen in neuem Glanz. Do., 21.7., 19 Uhr, Eintritt: 4 H / frei (Nbg.-Pass) www.trio-dreiklang.de The Devil’s Dandy Dogs Die früheren „Rockin‘ Lafayettes“-Mitglieder Arno Lang (Gesang&Gitarre) und Ferdinand Roscher (Kontrabass) spielen Lieder von u.a. Jeffrey Lee Pierce und Townes Van Zandt – ein tiefschwarzes Programm. Foto: Sebastian Blutau Do., 28.7., 19 Uhr, Eintritt: 4 H / frei (Nbg.-Pass) Fred Munker Quartett feat. Mariann Kiss, voc. In der außergewöhnlichen Besetzung mit Akkordeon, Kontrabass, Schlagzeug und Gesang werden nicht nur Jazz Standards im neuen Sound dargeboten, sondern auch Kompositionen des französischen Jazz Akkordeonisten Richard Galliano. Do., 4.8., 19 Uhr, Eintritt: 4 H / frei (Nbg.-Pass) Foto: Fred Munker
Kochen mit Louisa An diesem Abend bereiten Sie mit Louisa Atouga ein einfaches togolesisches Gericht zu. Sie informiert zudem über ihre Aids-Aufklärungsarbeit und Unterstützung von Aids-Kranken in Togo. Di., 19.7., 19 bis 22 Uhr, Gebühr: 12 / 8 H (erm.), 6 H (Nbg.-Pass) Materialkosten: 10 Euro. Voranmeldung bitte bis spätestens 15.7. unter Tel.: 09 11 / 47 29 45. Foto: Roland Holzheimer
Porträt Nachbarschaftsgarten – Von Gemeinschaft und grüner Vielfalt Fotoausstellung eines Stadtteilprojekts Beinahe drei Jahre nach der Verwandlung der Brachfläche an der Schlossstraße dokumentiert die Fotoausstellung Begegnungen, bunte Ernte und unkonventionelle Bepflanzungen. Die Gärtnerinnen und Gärtner stellen den Gemeinschaftsgarten aus ihrer Sicht vor. Foto: Lisa Voltz Mi., 27.7., (19 Uhr Ausstellungseröffnung) bis Do., 15.9., Eintritt frei Öffnungszeiten bis 15.9.: Di., Mi., Do., 13 bis 17 Uhr 38
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KURSE Aktzeichnen Für alle, die sich zeichnerisch der Faszination des menschlichen Körpers nähern wollen. Ein Kurs mit Anleitung für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Do., 18 bis 19.30 Uhr, Beginn: 2.6., 6x Bitte Papier in Din-A3-Format (mindestens) mit stabiler Zeichenunterlage, Zeichenkreide, Kohle und Bleistifte in verschie- Foto: Patrick Niesel denen Härten mitbringen. Kursleitung: Patrick Niesel English for beginners Julie Weigand stammt aus London und Englisch ist ihre Muttersprache. Grundlage ist das Buch „A1 Fairways“, welches die Bereiche Grammatik, Konversation und viele interessante Aktionen im Unterricht abdeckt. Der Kurs soll Anfänger/-innen ermutigen und ihnen das notwendige Selbstvertrauen vermitteln auf Englisch zu kommunizieren. Fr., 9.30 bis 12.30 Uhr, Beginn: 3.6., 8x Dozentin: Julie Weigand Yoga für mehr Kraft und Wohlbefinden Sanfte Übungen kombiniert mit Entspannungs- und Atemübungen wirken sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Stressbasierte Beschwerden lassen nach, regelmäßiges Üben führt zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Foto: Uwe Niklas Mo., 18 bis 19.30 Uhr | Mo., 19.30 bis 21 Uhr Beginn: 13.6., 10x Auch für Anfänger/-innen gut geeignet. Bitte Matte mitbringen. Anmeldung bitte bis 6.6. im Kulturladen unter Tel.: 09 11 / 47 29 45. Leitung: Luise Wirth (Yogalehrerin für ganzheitliches Yoga), zertifiziert durch die Zentrale Prüfstelle Prävention Vitalgymnastik Freude und Bewegung in jedem Alter In der Vitalymnastik werden Muskulatur und Gelenke mobilisiert und erwärmt. Die zur Verkürzung neigende Muskulatur wird gedehnt, erschlaffte und überspannte wird gekräftigt. Den Abschluss bildet eine kurze Phase der Entspannung. Foto: Zeltner Mo., 8.15 bis 9.15 Uhr, Beginn: 18.7., 12x Einstieg in diesen fortlaufenden Kurs ist auch vorher möglich. Ein Kurs ist eine prophylaktische Maßnahme. Er ersetzt im Einzelfall nicht eine ärztliche Behandlung. Die Krankenkasse erstattet ggf. Kurskosten. Leitung: Bernd Seibold (Diplom Sportökonom, Rückenschullehrer). 40
Der Mensch steht im Mittelpunkt • Kompetente Beratung • Grundpflege • Medizinische Verordnungen durchführen • Sterbebegleitung • Unterstützung Angehöriger • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten • Nachweis für Pflegeversicherung • Vermittlung von Dienstleistungen
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VVZ Veranstaltungen
Autorenlesungen in Zabo, Cafebar
STILLE WASSER Unterwegs in ZABO Freitag, 6. Mai, 17.00 Uhr Freitag, 13. Mai, 17.00 Uhr
Friedrich Ach, Manfred Seifert,
Karl IV. oder Karl Valentin "A scheeni Wochn no" -
BITTE BEACHTEN ! Nach diesen Lesungen ist Sommerpause. Die Autorenlesungen werden im Herbst wieder aufgenommen. Ab Oktober 2016, dann wieder jeden Freitag, mit der geänderten Anfangszeit um 18.00 Uhr. Besten Dank und freundliche Grüße
Manfred Seifert, Red .BüFo Dutzendteich
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VVZ Veranstaltungen
Märchenspaziergange am Schmausenbuck 2016 8. Mai: Herzensgesang Manche meinen, Mai ist der Monat für Verliebte. Die können sich wohl besonders leicht vorstellen, was Arunga Heiden mit dem Wort Herzensgesang meint: Ganz zu Klang werden ist ihr Ziel, dem persönlichen Wesen in der eigenen Stimmung Ausdruck schenken. Märchen erzählen von ähnlichen Klangmomenten. 12. Jun.: Sommerwonne Jetzt ist die Zeit der stärksten Sonneneinstrahlung, die Sonne ist fast am nördlichen Wendekreis angekommen: Hochsommerzeit. Auch das ist Glück, so will ich s wagen: aus ein paar sonnenhellen Tagen mir so viel Licht ins Herz zu tragen, dass wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht. Das Kinderbuch von der Maus Frederik könnte uns da eine Anregung sein: Sonnenstrahlen sammeln um Licht zu werden in der dunklen Zeit, die auch alle Jahre wieder kommt, wie wir wissen. 10. Juli: Urlaubszeiten Hochsommerzeit ist für viele Urlaubszeit … für manche nur ein paar Tage oder Wochen, für andere jeden Tag immer mal wieder ein paar Augenblicke für wunderbare Urlaubseindrücke mitten im Alltag: ein Vogel am Himmel, ein Blümchen, eine Blüte oder gleich eine ganze Menge davon, Sonnenstrahlen auf der Haut, Wasser zum Baden im Freien … Sammelt sie ein, diese kostbaren Momente! Ein solcher Eindruck könnte auch ein Märchenspaziergang am Schmausenbuck sein, mit Picknick im Rucksack für die Zeit danach am schönsten Platz des Waldes.
Infos zu den Veranstaltungen ab 14. August folgen in der nächsten Ausgabe
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Mit anderen Frauen gesund abnehmen! In nur 12 Wochen zur Sommer-Figur, ohne Diät, ohne Chemie! Der Weg zur Wunschfigur ist einfach! Wenn man die richtige Hilfe hat. Im Body & ART Frauen Fitness erhalten alle Mitglieder ihr ganz individuelles Figur-Paket. Vergessen Sie den Alltag, spüren Sie Ihren Körper wieder und genießen Sie die Dynamik, die sich innerhalb einer Gruppe gleichgesinnter Frauen entfaltet. Maria H. (48): „Auch ich hab’s geschafft. Ich fühle mich bei Body & ART einfach gut aufgehoben“. Fitness- und Ernährungsexpertin Monika Hancke betreut die Teilnehmerinnen mit hilfreichen Tipps & Tricks. Body & ART – wir machen eine gute Figur Gleich anrufen unter Tel: 0911-941 851 68, Infos einholen und einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren. www.body-and-art.de
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VVZ Vermischtes
am 14. Mai 2016 um 15.00 Uhr in der Sparkasse Zabo spielt Krowis Puppenbühne: “Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!” In dieses Lied stimmen nicht nur der über beide Schlappohren verliebte Pelle und seine Herzenshundedame Pina gerne mit ein. Nein, einen echten Kumpel fürs ganze Leben könnte auch Müffel – seines Zeichens französischer Straßenköter – und sogar der Räuber Paule gebrauchen! Doch wer will schon mit einem Straßenköter oder gar einem gefährlichen Räuber befreundet sein? Als Pelle und Pina jedoch in größte Not geraten, wird schnell klar: Unverhofft kommt oft und die Hilfe manchmal ganz unvermutet. Und wer am Schluss dann auch noch verzeihen kann, bleibt sicher nie mehr allein… Eine tierische Freundschaftsgeschichte für Kinder ab 3 Jahren. Beste Grüße
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Angelika Kronawitter von Krowis Puppenbühne
VVZ Vermischtes
„Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen“
Herzliche Einladung zum Gemeindefest der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Nürnberg-Zerzabelshof mit dem diesjährigen Thema DANK am Sonntag, den 12. Juni 2016 rund um unser Jugend- und Gemeindehaus Arche, Kötztinger Straße 88, 90480 Nürnberg Programm: 11.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel mit viel Musik (Posaunenchor, Trommelgruppe) 12.00 bis 16.30 Uhr Unterhaltungsprogramm Vielseitiges Spielangebot für Kinder und Jugendliche Bastelangebote Losverkauf des Vereins „Freunde der Arche“ Auftritte der Trommelgruppe und der Tanzmäuse und vieles mehr!! 16.30 Uhr
Abschlussandacht mit dem Team der 11 Uhr-Kirche
Für Essen und Getränke, Kaffee/Tee und Kuchen, Obstbecher ist den ganzen Tag gesorgt. Wir freuen uns auf Sie alle!!!
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VVZ Vermischtes
Die Welt, bedacht auf platten Nutzen, sucht auch die Seelen auszuputzen. Das Sumpfentwässern, Wälderroden, schafft einwandfreien Ackerboden und schon kann die Statistik prahlen, mit beispiellosen Fortschrittszahlen, doch langsam merkens auch die Deppen, die Seelen schwinden und versteppen, denn nirgends mehr soweit man sieht, gibt es ein Seelenschutzgebiet. Kein Wald drin Traumes Vöglein sitzen, kein Bach drin Frohsinns Fischlein blitzen, kein Busch im Schmerz sich zu verkriechen, kein Blümlein Andacht rauszuriechen, nichts als ein ödes Feld mit Leuten, bestellt es restlos auszubeuten, drum wollt ihr nicht zugrunde gehen, laßt noch ein bisschen Wildnis stehen. Eugen Roth (1895-1976)
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VVZ Vermischtes Wenn dieses Gedicht von Eugen Roth Ihre Seele gekitzelt hat, dann sind Sie beim Bund Naturschutz richtig aufgehoben. Werden Sie aktiv für die Natur! Wir haben viele Mitglieder im Stadtteil. Jedes Mitglied fördert mit seinem Beitrag die Arbeit in finanzieller Sicht und die Menge aller Mitglieder sind auch ein politisches Gewicht. Jeder, ob Mitglied oder nicht, kann beim Bund Naturschutz auch aktiv werden. Je mehr Menschen sich ein wenig Zeit nehmen, desto mehr Themen und wichtige Arbeiten kann unsere Ortsgruppe in Zabo, Gleißhammer oder am Dutzendteich stemmen. Die Aktiven berichten, dass ihnen die Arbeit im Naturschutz Erholung vom beruflichen Alltag, eine tiefe Zufriedenheit, neue Kontakte mit Gleichgesinnten und ein besseres Verständnis von Zusammenhängen im Naturkreislauf bringt. Jeder kann sich mit seinen Talenten einbringen, egal ob er handwerklich begabt ist, kommunikativ auf Menschen zugehen kann oder gern Berichte über die Aktivitäten der Ortsgruppe zu Papier bringt. Lernen Sie uns kennen, z.B. bei unseren monatlichen Treffen, einer Führung oder bei unseren Infoständen im Stadtteil. Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.nuernberg-stadt.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/zabodutzendteich.html Text: Bettina Uteschil Fotos: Günter Krompholz
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VVZ Vermischtes
Die Termine der BN-Ortsgruppe Zabo/Gleißhammer Treffen der Ortsgruppe, Gäste sind herzlich willkommen: 9. Mai, 13. Juni und 11. Juli 2016. jeweils Montag ab 19:30 Uhr im Volksgarten „Gutmann am Dutzendteich“ (früher Wanner) 8. Mai von 14-18:00 Uhr: Fahrradführung vom Valznerweiher zur Russenwiese mit geschichtlichem und naturbegeistertem Hintergrundwissen von Birgitta Meier (Friedensmuseum) und Wolfgang Dötsch (BN) 4. Juni um 18:00 Uhr: Führung am Tierbeobachtungshaus beim „langen Tag der Stadt Natur“. Treffpunkt Metthingstraße 10 15. Juni: Biotopmahd mit Sensenmähkurs an der Biotopwiese beim Valz nerweiher. Bringen Sie ihre eigene Sense mit, sie nehmen sie frisch gedengelt garantiert schärfer mit nach Hause. 30. Juni ab 21:45 Uhr: Glühwürmchen-Führung im Auwald. Treffpunkt an der Bushalte stelle Valznerweiher. 16. und 17. Juli: Reichswaldfest am Schmausenbuck Kindergruppen: Zabo Minis (5-7 Jahre) Freitag 15.00–17.00 Uhr, Treffpunkt Spielplatz am Valznerweiher Zabo Kids (8-12 Jahre) | Freitag 16.00–18.00 Uhr, Treffpunkt Spielplatz am Valznerweiher Termine und Infos: Cornelia Rotter (Dipl.-Sozpäd.) Tel.: 0162/79 38 549 Bitte beachten Sie unseren Schaukasten neben der Sparkassenfiliale in Zabo-Mitte! Kontakt: Bettina Uteschil, Tel. 55 76 22, E-Mail: b.uteschil@gmx.de www.nuernberg-stadt.bund-naturschutz.de
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Ihr erklärter Wille entscheidet – gestalten Sie die Zukunft des Hospizes im Mathilden-Haus mit Wie lässt sich Vermögen so einsetzen, dass es nach dem eigenen Tod anderen Menschen zum Segen werden kann? Viele Menschen machen sich Gedanken darüber wie sie mit ihrem Nachlass Zukunft gestalten können – wie ihr Geld auch nach ihrem Tod Gutes bewirken und so nachhaltige Spuren hinterlassen kann. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht einen Teil Ihres Vermögens einer sozialen Einrichtung zur Verfügung zu stellen? Für schwerkranke Menschen ist jeder Tag kostbar! Ein Hospiz ist ein Ort, an dem Menschen, für die es nach dem heutigen Stand der Mekeine Anzeigedizin CMYK, 120 Heilung mm x 6,5gibt, mm die Zeit bis zu ihrem Tod verbringen können. Für die Todkranken ist es ein Segen, in der verbleibenden Lebenszeit mit ihren Angehörigen an einem liebevollen Ort zu sein wo sie loslassen können. Für das Hospiz im Mathilden-Haus ist es ein schwieriger Balanceakt eine ausreichend finanzielle Unterstützung durch staatliche Finanzierungssysteme zu bekommen. Wir sind auf Menschen angewiesen die die Hospizarbeit im Mathilden-Haus unterstützen. Auf Wunsch senden wir Ihnen unsere Informationsbroschüre dazu gerne zu. Evangelischer Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V. Günter Beucker, Ziegenstraße 30, 90482 Nürnberg gbeucker@diakonie-moegeldorf.de 0911 - 99 541 0
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Veranstaltungen April bis Mai 2016 Mittwoch, 20. April 18:30 Uhr Hochschulpodium für Violine, Klasse Prof. Daniel Gaede Mittwoch, 4. Mai 19:30 Uhr Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf Vortrag der Bezirksheimatpflegerin Dr. Kluxen „Geschichte der Juden in Franken“ Mittwoch, 11. Mai 18:30 Uhr Hochschulpodium für Klavier Klasse Bernd Endres Mittwoch, 18. Mai 18:30 Uhr Hochschulpodium für Flöte Klasse Marcos Fregnani Fragen Sie bitte nach weiteren Veranstaltungen im Seepark Mögeldorf Service-Wohnen für Senioren. Ich freue mich auf Ihren Anruf. Der Eintritt ist frei – Spenden erwünscht.
Susanne Goercke, Leiterin Service Wohnen 0911 - 239 588 121
Was, wenn Dinge die doch so völlig selbstverständlich und normal erscheinen für ein Kind nicht selbstverständlich sind? Integrative Kindertagesstätte Zauberwürfel sucht dringend eine/n Integrationshelfer/in Zur Unterstützung und Pflege eines kleinen dreijährigen Mädchens suchen wir ab sofort montags bis freitags, während der Mittagszeit von 11:30–12:30 Uhr, einen Integrationshelfer. Sie sollten pädagogisches Geschick, hohes Einfühlungsvermögen und Freude im Umgang mit Kindern mit Behinderung haben! Bewerben können sich sowohl pädagogische Fachkräfte als auch interessierte Laien ohne abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich. Kontakt: Kindergarten@diakonie-moegeldorf.de Ev. Integrative Kindertagesstätte Zauberwürfel, Ostendstr. 202a, 90482 Nürnberg 0911-6604780 Sylvia Sattler 57
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