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DE Zillertal Magazin Sommer 2022/23

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IM SOMMER

Bergverliebt Goethe schrieb: „Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.“ Willst du, dem großen Dichter folgend, imposante Berge, malerische Seen und idyllische Almen fühlen, das stille Abenteuer und das sportliche Urlaubsglück genießen? Dann bist du richtig. Dann bist du im Zillertal.


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Freude am Fahren

THE

GRAN COUPÉ

Autohaus Innerbichler

BMW 4er Gran Coupé: von 135 kW (184 PS) bis 275 kW (374 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 4,8 l bis 8,0 l/100 km, CO 2-Emissionen von 127 g bis 182 g CO 2 /km. Angegebene Verbrauchs- und CO 2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.

Symbolfoto

6284 Ramsau im Zillertal · Talstraße 14 Telefon 05282/2971 · info@innerbichler.bmw.at www.innerbichler.at


H E R Z LI C H W I LLKO M M E N !

Bergverliebt. In der Höhe liegt die Kraft. Beate Kassner Geschäftsführerin der Zillertal Tourismus GmbH

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Inhalt 06

Das Glück am Gipfel Jeder Bergblick hat eine eigene Stimmung. Vier Fotografen aus den vier Regionen des Zillertals haben die Schönheit ihrer Heimatberge eingefangen.

24 Überblick: Das Zillertal erleben 26 Die Zillertal Activcard 34 Sonnenaufgang-Tipps 48 Bike-Tipps 60 Familien-Tipps 62 Kindermalbild & Rätsel 70 Hütten-Tipps 92 Naturpark-Tipps 94 Gastkommentar 96 Impressum 98 Gipfel-Porträt: Gerlossteinwand 102 Service

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Zeigt her eure Kühe Rindvieh ist nicht gleich Rindvieh. Die Rassen sind so unterschiedlich, wie die Menschen es sind. Drei Bauern stellen ihre Tiere vor.

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Die besondere Inspiration Die international renommierte Modedesignerin Rebekka Ruetz entwarf für das Zillertal spezielle Kollektionen – als Hommage an ihre Tiroler Heimat.

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Stolz und Steine Auf der Loschbodenalm am Tuxer Hauptkamm erstrahlt die 150 Jahre alte Steinmauer in neuem Glanz und zieht nicht nur Wanderer magisch an.

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Genießen wie im Urlaub Köstliche Rezepte mit Milchprodukten.

COVERFOTO: THOMAS PFISTER; FOTOS: KEVIN ILSE, THOMAS PFISTER, JOHANNES SAUTNER/SHOOT&STYLE, TOM KLOCKER

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Urlaub mit Herz Die vier Regionen des Zillertals stellen sich vor: alle Fakten und Highlights aus Fügen-Kaltenbach, Zell-Gerlos, Mayrhofen-Hippach und Tux-Finkenberg.


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Sonnenaufgang am Berg Ahorn: wo der Tag mit einem Strahlen beginnt.

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Ewiges Eis Hintertuxer Gletscher: Schnee? Sicher!

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Mit dem Rad hoch hinaus Zillertaler Höhenstraße: einfach atemberaubend.

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Ausflugsglück und Adrenalinkick Almparadies: wo Höhenflüge garantiert sind.

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U N E N D LI C H E W E I T E N

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DAS

Glück AM Gipfel Mit Bergsee, zur Dämmerung oder wenn alles blüht: Jeder Bergblick hat eine eigene Stimmung. Vier Fotografen aus den vier Regionen des Zillertals haben die Schönheit ihrer Heimatberge eingefangen.

FOTO: FRANZ KUPFNER

Aufleben Stolz thront das Gipfelkreuz auf dem Marchkopf, einem der Lieblingsberge des Kaltenbacher Fotografen Franz Kupfner. Die kraftvolle Juli-Abendsonne lässt den Himmel über dem Gebirgspanorama in den schönsten Orangetönen erstrahlen.

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U N E N D LI C H E W E I T E N

Aufgehen Seit über drei Jahren lebt Pia-Sophie Emberger in ihrer Wahlheimat Gerlos. Sie genießt es, die Natur dort zu erleben und mit ihrer Kamera einzufangen. So auch bei dieser Wanderung von Zellberg aus, bei der sie das schroffe Gestein der Berge mit einer knospenden Alpenrose kontrastiert.

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FOTO: PIA SOPHIE FOTOGRAFIE


U N E N D LI C H E W E I T E N

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Aufatmen

FOTO: TOM KLOCKER

Der Mayrhofner Tom Klocker bereiste als Profi-Snowboarder die ganze Welt. Heute raubt er seinem Publikum mit spektakulären Fotos den Atem – wie hier mit einer frühmorgendlichen Aufnahme vom 2.700 Meter hohen Brandberger Kolm, knapp unterhalb des Gipfels.

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U N E N D LI C H E W E I T E N

Aufstehen Die ersten Sonnenstrahlen blitzen hinter dem Tuxer Hauptkamm hervor und spiegeln sich im Griersee. Der Tuxer Landschaftsfotograf Thomas Pfister lichtet seine Heimat am liebsten in Morgen- und Abendstimmung ab. An diesem Herbstmorgen hat sich das frühe Aufstehen jedenfalls gelohnt.

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FOTO: THOMAS PFISTER


Z I LLE R TA L E R LE B E N

Zillertal

Urlaub mit Herz

Wandern

Radfahren

Bergbahnen

Panoramavergnügen, wohin das Auge blickt. Im Zillertal gibt es 1.483 Kilometer Wanderwege für Action-Fans und Naturliebhaber. Wer hoch hinaus will: Gipfeltouren auf insgesamt 72 Dreitausender lassen Herzen hüpfen. Dazu gibt’s Hüttenwanderungen, Themen- und Erlebniswege am Berg und im Tal.

Ob entspanntes Genussradeln mit der Familie oder sportlich fordernd – das Angebot im Zillertal ist riesig. 1.385 Kilometer Bikespaß sind hier garantiert. 108 Kilometer blaue Routen, 905 Kilometer rote Routen, 372 Kilometer schwarze Routen. Auf den Singletrails können Biker 2.773 Höhenmeter überwinden.

Land der Berge – wo, wenn nicht im Zillertal, werden Ausflüge zur himmlischen Freude? In den vier Regionen bringen zehn Sommerbergbahnen die Urlauber ins Glück. Mit der Zillertal Activcard sind die vielen Bergerlebnisse rund um die Bergstationen für die ganze Familie komfortabel erreichbar.

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ILLUSTRATION: ANDREAS POSSELT

Sport oder Entspannung, Abenteuer oder Genuss, im Tal oder auf dem Berg – in den vier Ferienregionen des Zillertals von Fügen-Kaltenbach über Zell-Gerlos und Mayrhofen-Hippach bis nach Tux-Finkenberg erlebt man unvergessliche Augenblicke.


Action & Wasser

Kulinarik

Über 20 Action-Anbieter sorgen für Adrenalinkicks. 15 Klettersteige, ein Kletterturm, zwei Boulderhallen, zwei Hochseilgärten bringen ebenso Spaß wie die sieben Erlebnis-Seen, sechs Freischwimmbäder, Rafting, Kajak, Canyoning, Golf, Bergroller, Mountaincarts und Flying Fox.

Nicht nur in den Bergrestaurants und Almhütten, auch in den vielen ausgezeichneten Wirtshäusern und Haubenlokalen sind im Zillertal Geschmackserlebnisse garantiert. 150 Genusshütten mit prächtiger Aussicht locken zum Einkehren, und zehn kulinarische Schaubetriebe warten schon darauf, entdeckt zu werden.

Tradition Ob Kunst oder Kultur oder jahrhundertealtes Handwerk (wie die berühmten Hausschuhe namens Doggln), ob Musik oder einzigartige Tracht – in den vier Ferienregionen, den fünf Seitentälern und 25 Gemeinden des Zillertals wird lebendiges Brauchtum stets zum Erlebnis.

Familie

Naturpark

296 familienfreundliche Hotels und Pensionen sowie 74 Bauernhöfe für den perfekten Familienurlaub bietet das Zillertal. Neben Wander- und Radangeboten warten außerdem Tier-Erlebnisse (vom Ponyspaß bis zu den Streichelzoos), 51 Abenteuerspielplätze und eine Sommerrodelbahn.

422 Quadratkilometer pure Natur warten im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, das sind fast 40 Prozent der Tal-Fläche. Über 9.000 Tierarten können hier beobachtet werden, es gibt allein 500 Schmetterlingsarten. Und mehr als 1.300 Pflanzenarten gedeihen prächtig.

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FOTO: THOMAS PFISTER

Z I LLE R TA L E R LE B E N

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Fügen-Kaltenbach Wo Sport und Kulinarik zu einem Erlebnis verschmelzen. Am Eingang des Zillertals, dort, wo das Tal am breitesten ist und die Sonne am längsten scheint, liegt die Ferienregion Fügen-Kaltenbach. Im Sommer ist die Region mit ihren grünen Almwiesen und sanften Bergen der ideale Einstieg ins Bergvergnügen. Die zwölf authentischen Orte sind über Jahrhunderte gewachsen und bieten perfekte Ausgangspunkte für Wander- und Bikerouten. Kulinarikliebhaber kommen hier dank außergewöhnlicher Berghütten und exzellenter Restaurants voll auf ihre Kosten. Und der Familien-Erlebnisberg Spieljoch macht obendrein seinem Namen alle Ehre: Er lässt mit zahlreichen Aktivitäten nicht nur die Kinderherzen höherschlagen.

Highlights im Sommer •

Spieljochbahn Fügen: Wasserspielpark, Monsterroller & Mountaincart, Streichelzoo, Gipfel-Barfußweg, The Big 3: Flying Fox, Seilgarten, Nepalbrücke NEU: Kristallpark und Kindererlebniswelt mit Tubingbahn und Spielsee

•

Golfplatz Uderns: 18-Loch-Meisterschaftsplatz

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Bade- & Wasserspaß: Erlebnistherme und Freibad Fügen, Badesee Schlitters, Badewelt Stumm, Fisch- und Angelteich Bochra See, Erlebnisanlage Aufenfeld mit Hallenbad und Badesee

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Erlebnis- & Themenwege: Putzi sucht die Wundernuss, Hubertus Wildtierpfad, Naturerlebnisweg, Vogellehrpfad, Schleierwasserfall und Rätselweg zum Goglhof

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Genuss & Schaubetriebe: Schaukäserei Fügen, Bienenhof Zillertal, Wildauers Edelbrände

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Kultur & Ausflugsziele: SteudlTenn Theaterfestival, Stummer Schrei, Museum in der Widumspfiste, FeuerWerk Holzerlebniswelt u. v. m.

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Klettern & Action: Kletterhalle Aschau, Bogenpark Hochfügen, Hochseilgarten Kaltenbach, Bike-Trail, Pumptrack Hochzillertal, Freizeitcenter Kabooom

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Z I LLE R TA L E R LE B E N

Zell-Gerlos Wo Fun und Idylle für die ganze Familie garantiert sind. Die Ferienregion Zell-Gerlos schlängelt sich vom idyllischen Ort Zell am Ziller über traditionelle Bergdörfer hinauf nach Gerlos. Ein Highlight für Familien und alle aktiven Berggenießer. Im Sommer findet der Gast hier alles – Ruhe und Abgeschiedenheit, imposante Bergkulissen, idyllische Wandertouren, actionreiche Biketouren mit außergewöhnlichen Downhill-Trails und natürlich allem, was sonst noch Freude bereitet. Schließlich lautet das Motto der Zillertal Arena: Have fun in the sun! Vielleicht wird auch deshalb hier in Tirols ältester Privatbrauerei das Zillertal Bier gebraut.

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Highlights im Sommer •

Rosenalmbahn, Zell: Arena Coaster, Fichtenschloss, Fichtensee, Singletrail, Schmankerlweg, Spielplatz und Fun-Arena

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Gerlossteinbahn, Hainzenberg: Almparadies mit Almpromenade, Almtribüne, Almflieger, Streichelzoo, Almspielplatz und Klettersteig Gerlossteinwand

•

Isskogelbahn, Gerlos: Singletrails, Naturerlebnis Latschenland, Holzkugelbahn und Erlebniskletterstrecke

•

Dorfbahn Königsleiten: Jodelwanderweg, GipfelLiner, Sagenerlebnis Gipfelwelt

•

Durlassboden Stausee: Surfen, Schwimmen, Tretbootfahren, Fischen und Grillmöglichkeit

•

Klettern & Action: Talbach Klettersteig, Erlebnisgarten Riederklamm, Hochseilgarten und Kletterturm Gerlos

•

Freizeitpark Zell: Goldgräber-Spielplatz, Abenteuer Minigolf, Fun Court, Bouldern, Slacklines, Beachvolleyball und Freibad

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Abenteuerland Gerlos: Waldspielplatz, Baumhäuser, Trampoline, Bogenparcours, Pumptrack und MTB Übungstrail

•

Kultur & Ausflugsziele: Regionalmuseum, BrauKunstHaus, Wallfahrtskirche Maria Rast, Zillertaler Goldschaubergwerk


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FOTO: CHRISTOPH JOHANN


FOTO: THOMAS PFISTER

Z I LLE R TA L E R LE B E N

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Mayrhofen-Hippach Wo Action und Genuss die Herzen höherschlagen lassen. Die Region Mayrhofen-Hippach mit ihren umliegenden Dörfern gilt als Wiege des alpinen Tourismus im Zillertal. Vom entspannten Spaziergang über Abenteuer für die ganze Familie bis hin zu anspruchsvollen Klettertouren – dank dem Gebirgsduo Penken und Ahorn findet hier jeder, was er sucht. Besonders das Bergsteigerdorf Ginzling mit dem umliegenden Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen lässt Wanderherzen höherschlagen. Und in Mayrhofen, der heimlichen Hauptstadt des Zillertals, warten zahlreiche Boutiquen, Restaurants, Bars und Cafés darauf, entdeckt zu werden.

Highlights im Sommer •

Penken: Funsportstation mit E-Trial Parcours, Motorik Parcours, Bergrollerverleih und Bergspielplatz; kinderwagentauglicher Panoramarundweg, Klettersteige am Knorren, Paragleit-Startplätze NEU: Musikinsel

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Ahorn: Wasseroasen Ahornsee & Ahornbachl, Genießerrundweg mit vier Aussichtsplattformen, Adlerbühne Ahorn, Wanderweg Filzenkogel, Almwirtschaftsweg, Sonnenaufgangsund Bergsteigergondel NEU: Falkneroase am Speicherteich Filzen

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Wasserausflugsziele: Erlebnisbad, Wassernaturspielplatz Brindlang, Auenland Sidan, Schlegeisstausee, Stilluptal, Zillergrund

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Naturparkhaus Ginzling: Sommerprogramm mit über 200 geführten Wanderungen und Familienprogramm, Hörspielabenteuer entlang des Sagenwegs „Die Dornauberger Riesen“, Ausstellung Gletscher.Welten

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Klettern & Action: ZimmerebenKlettersteige, Klettersteig Nasenwand, Klettergebiet Ewige Jagdgründe, Kinderkletterwand und Klettersteig an der Schlegeis-Staumauer, Schlegeis 131 mit Flying Fox, Abseilstation und Giant Swing

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Kultur & Ausflugsziele: Schaubrennerei Stiegenhaushof, Strasser-Häusl, Erlebnissennerei Zillertal

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Z I LLE R TA L E R LE B E N

Tux-Finkenberg Wo Gletscher und Wälder zu Ausflugsparadiesen werden. In der Ferienregion Tux-Finkenberg ist man besonders auf die Vielfalt des prachtvollen Hochtals stolz. Hier findet man beeindruckende Gletscherwelten genauso wie grüne Hänge und dichte Wälder – ein wahres Natur-Eldorado. Ganz logisch, dass es ein Paradies für Familien und alle Freunde des alpinen Sports ist. Egal ob Wandern, Bergsteigen, Biken oder Skifahren auf dem Hintertuxer Gletscher, Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet – in der Ferienregion Tux-Finkenberg verschmelzen die typischen Sommer- und Winteraktivitäten. Tosende Wasserfälle, Murmeltiere und wunderbare Aussichten auf die zahlreichen Dreitausender des Alpenhauptkamms runden das Hochgefühl ab. Hier findet jeder atemberaubende Naturschauplätze, alpine Abenteuer und höchste Gaumenfreuden mit traumhaftem Ausblick.

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Highlights im Sommer •

Hintertuxer Gletscher: Flohpark Sommerberg, Luis’ Kugelsafari inmitten der Gletscherflohsafari, Spannagelhöhle, Natur Eis Palast, Panoramaterrasse, Snowtubingbahn, geführte Gletscherwanderung, Sommerskilauf NEU: Geführte Gletscher-Erlebnis-Tour: inklusive einer Fahrt mit dem 600 PS starken Pistenbully

•

Eggalmbahnen Tux-Lanersbach: Almspielerei Eggalm, Eggalm Wanderrallye, Boulderwand bei der Bergstation

•

Finkenberger Almbahnen: Pepis Kinderland, Pepis Klettergarten, Pepis Schaukelparadies, Naturwelt, Speicherteich Penkenjoch und Granatkapelle, Funride Finkenberg

•

Erlebnis- & Themenwege: Tux-Welten: Gletscherwelt, Gletscherflohsafari, Wasserwelt, Pflanzenwelt, Tierwelt, Naturwelt, Schluchtwelt

•

Kids & Family: Playarena Tux-Vorderlanersbach, Erlebnisbad Finkenberg

•

Kultur & Ausflugsziele: Mehlerhaus Madseit, Tuxer Mühle in Juns, Mineralien- und Bergkristallmuseum Finkenberg, Granatkapelle


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FOTO: THOMAS PFISTER


ZILLERTAL

Wo Erlebnisse zu Abenteuern werden Ob mit dem Bike, in Wanderschuhen, auf Actionpfaden oder in Berghütten – hier wartet auf jeden das perfekte Sommer-Abenteuer. GRAFIK Andreas Posselt

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Tage im Jahr Schneevergnügen am Hintertuxer Gletscher

1.385 Kilometer Bikespaß

108 Kilometer blaue Routen, 905 Kilometer rote Routen, 372 Kilometer schwarze Routen

Insgesamt

2.773

Höhenmeter Bikevergnügen auf Singletrails

24

68

markierte Lauf-, Trail- und Nordic-Walking-Strecken mit einer Gesamtlänge von ca. 400 Kilometern


20

Über Action-Anbieter sorgen im Wasser, in der Luft und am Boden für Adrenalinkicks

10

32

Sommerbergbahnen 7 davon mit Biketransport Über

150

Genusshütten mit traumhafter Aussicht

aufregende Klettermöglichkeiten für Kinder, Anfänger und richtige Profis 15 Klettersteige, 13 Kletter- und Bouldergebiete, 1 Outdoor-Kletterturm, 1 Kletterhalle und 2 Boulderhallen

2 Hochseilgärten

1.483

18

Löcher – 1 Golfplatz – 5 Sterne

Kilometer Wanderwege für Action-Fans und Naturliebhaber Gipfeltouren auf 72 Dreitausender, Hüttenwanderungen, Themen- und Erlebniswege am Berg und im Tal

6 Freischwimmbäder 25


Z I LLE R TA L E R LE B E N

Die Karte zum Urlaubsglück Die Zillertal Activcard ist der Schlüssel zu außergewöhnlichen Erlebnissen. Für einen Sommer, der unvergesslich bleibt. Alles inklusive mit einer Karte! Die Zillertal Activcard ist der ideale Urlaubsbegleiter für alle, die den Sommer im Zillertal mit allen Sinnen genießen und erleben wollen. Sie öffnet die Türen zu einer beeindruckenden Bergwelt, ermöglicht es, zahllose Besonderheiten zu entdecken, und garantiert nahezu unbegrenzte Mobilität mit Bergbahnen und dem öffentlichen Verkehr. Familien können sich nicht nur auf naturreiche Abenteuer freuen, sondern auch auf tolle Ermäßigungen.

Deine Vorteile auf einen Blick Täglich eine Berg- und Talfahrt mit einer von bis zu zehn Bergbahnen deiner Wahl inklusive unvergesslicher Bergerlebnisse. Freier Eintritt in alle sechs Freischwimmbäder (täglich ein Besuch). Freie Benutzung der meisten öffentlichen Verkehrsmittel der Region (außer Dampfzug). Mindestens 10 % Ermäßigung bei vielen Vorteilspartnern im und ums Zillertal.

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Zillertal

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S O N N E N AU F GA N G A M B E R G

DAS GROSSE

Erscheinen Was für eine Atmosphäre! In der Morgendämmerung bringt uns die Gondel auf das Ahornplateau. Wo wir die Magie der ersten Sonnenstrahlen erwarten.

FOTO: THOMAS PFISTER

TEXT Michael Hufnagl

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Es ist ein Naturschauspiel der besonderen Art, wenn die ersten Sonnenstrahlen zwischen den beeindruckenden Bergmassiven hervorblinzeln.

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S O N N E N AU F GA N G A M B E R G

Die Dunkelheit auf dem Weg zur Seilbahn umschließt friedlich das Zillertal. Fast wie eine liebevolle Umarmung. Abfahrt in der morgendlichen Dämmerung. Bis Mitte September bringt die Gondel jeden Donnerstag Frühaufsteher zu einer Inszenierung, die sie nie vergessen werden.

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keit wurde allerdings in erstaunlicher Geschwindigkeit in Vorfreude transformiert. Die Dunkelheit auf dem Weg zur Seilbahn in Mayrhofen umschließt friedlich das Zillertal, fast wie eine liebevolle Umarmung. Und sie weckt in uns die Gewissheit auf das Außergewöhnliche.

Österreichs größte Gondel

Um 5.30 Uhr öffnen sich die Türen zur Bergbahn, zwei Stunden früher als üblich. Wir steigen ein, der Rundblick auf die Silhouetten der Bergwelt erhöht die Spannung. In gut sechs Minuten bringt uns die größte Gondel Österreichs in der Dämmerung auf 2.000 Meter Höhe. Begleitet von den Worten des großen Zillertaler Alpinisten Peter Habeler, der via Lautsprecher die Faszination

Sonne & Service GONDELZEITEN: Die Sonnenaufgangsgondel fährt in den Sommermonaten bis Mitte September jeden Donnerstag. Abfahrt ist zwischen 5.00 und 6.30 Uhr am Morgen. Die Uhrzeit variiert – je später die Sonne aufgeht, desto später startet die Bahn. Konkrete Abfahrtszeiten gibt’s bei den Mayrhofner Bergbahnen. EMPFEHLUNGEN: Anmeldungen über myZillertal-App. Erste Talfahrt ab 7.00 Uhr möglich. Auf der Aussichtsplattform Zillertal wartet ein Teebuffet zur Selbstbedienung. Jacke oder Pullover sind zu empfehlen, auch bei schönem Wetter kann es am Berg kühl sein.

FOTOS: CHRISTOPH JOHANN, THOMAS PFISTER

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s ist die Stille, die an diesem besonderen Morgen so wunderbar ins Ohr geht. Die Menschen verteilen sich mit langsamen Schritten oberhalb der Bergstation der Ahornbahn auf den Wanderwegen und Aussichtsplattformen und tun nichts … außer zu schauen, zu staunen, zu warten. Sie sind da, und wir bemerken sie trotzdem kaum. Es herrscht kein Stimmengewirr wie etwa beim Anstellen im Supermarkt. Weil es eben einen Unterschied macht, ob sich wegen einer vielleicht öffnenden zweiten Kasse Spannung entwickelt. Oder weil die Augenblicke eines außergewöhnlichen Naturschauspiels mit jeder Minute näherrücken. Um 4.45 Uhr sind wir heute aufgestanden. Unsere Müdig-


Der morgendliche Spaziergang zum Aussichtsplatz: wo sogar das Warten in der Stille zum Erlebnis wird.

Wunderschöne Lichtspiele. Ein Sonnenaufgang in den Bergen ist wie ein Willkommensgruß an das Lebensgefühl.

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S O N N E N AU F GA N G A M B E R G

der Berge erläutert. Danach spazieren wir ein paar Minuten bergauf und suchen uns einen schönen Aussichtsplatz. Wer mag, kann sich davor noch am Teebuffet wärmen. Der Blick ist atemberaubend. Es wird ein heißer Sommertag, aber um diese Zeit ist es auch in dieser Höhe angenehm kühl. In der Ferne liegt eine Wolkendecke über den Tälern, als würde sie die Menschen unter ihr beschützen. Und wir stehen weit darüber und beobachten, wie sie mehr und mehr errötet. Ein prächtiges Farbenspiel – dank der Sonne, die wir noch gar nicht sehen können. Mittlerweile ist es nach sechs Uhr, und unsere Blicke richten sich auf den gegenüberliegenden Gipfel – den Brandberger Kolm, 2.700 Meter hoch. Der von kleinen rosa Wölk-

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chen umspielt wird – als wäre er ein Gemälde. Dort wird die Nacht demnächst zum Tag. Die Spannung steigt. Die Ehrfurcht wächst. Die Stille bleibt. Hier, auf dieser grandiosen Alpenbühne, dürfen wir Zeugen werden, wenn die Natur zu ihrer Inszenierung ansetzt. Es ist 6.15 Uhr, noch lässt sich die Sonne nicht blicken. Wie ein Showstar, der schon allein die Vorfreude auf sein Erscheinen zum Erlebnis macht.

Wie in einer Sagenwelt

Es ist längst hell, und die vielen Gipfel rund um uns verändern von Minute zu Minute ihr Antlitz. Wir können die Schatten betrachten, wie sie sich Stück für Stück verflüchtigen, und der immerwährende Panoramawechsel schenkt uns das Gefühl, in

eine Sagenwelt entführt worden zu sein. Aber es ist die imposante Zillertaler Realität, die uns – von einer ganz sanften Brise begleitet – vereint. Und um 6.33 Uhr ist es so weit. Die Kamera ist längst in Position gebracht, da blinzeln die ersten Strahlen zwischen den beeindruckenden Massiven hervor. Und unsere Augen blinzeln zurück. Ein Sonnenaufgang wie ein Willkommensgruß an das Lebensgefühl. Strahl für Strahl offenbart sich die Sonne, gewinnt mit jeder Minute an Kraft und Energie. Wie eine Göttin, mit der Macht, die Welt in ein sanftes Licht zu tauchen, um ein Bild zu erschaffen, das uns verzaubert. Und das wir aus unserem Urlaub mitnehmen. Wie einen Schatz. Gut aufgehoben in unseren Herzen.

FOTO: THOMAS PFISTER

Die vielen Gipfel rund um uns verändern von Minute zu Minute ihr Antlitz, die Schatten auf der sagenhaften Bergbühne verflüchtigen sich, und die Natur erscheint dank der Sonne wie ein Gemälde.


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FOTO: SWAROVSKI

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I N S P I R AT I O N E N

Im besonderen Licht der Morgendämmerung wirkt die Welt ganz anders. Daher sollten wir mindestens einmal im Leben einen Sonnenaufgang in den Bergen bestaunt haben. Die Ruhe erlaubt es dir, noch mehr in die Natur einzutauchen als sonst und gleichzeitig erholt und gestärkt in den Urlaubstag zu starten. Tipp: sich beim Abstieg eine Einkehr in einer der Hütten gönnen. Kein Frühstück wird jemals besser schmecken! www.zillertal.at/wandern

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FOTO: THOMAS PFISTER

Sonnenaufgang


Besonders romantisch

Das Zillertal zu Füßen

Mayrhofen-Hippach. Dieser Sonnenaufgang am Bergplateau ist sogar mit dem Bike erlebbar. Bereits bei der Auffahrt kannst du die Gipfel um dich herum in den schönsten Farben erstrahlen sehen. Das Highlight ist allerdings die Atmosphäre mit der eindrucksvollen Granatkapelle am Ufer des Speicherteichs, wo sich die Morgenröte spiegelt.

Fügen-Kaltenbach. Aufgrund seiner exponierten Lage und des entspannten Aufstiegs ist der Aussichtsberg Gedrechter auf jeden Fall eine Sonnenaufgangswanderung wert. Wegen des imposanten Ausblicks Richtung Osten und Süden wirst du auf diesem Gipfel Zeuge, wie die ersten Sonnenstrahlen das Zillertal wachkitzeln.

Für Nachteulen

Leuchtende Bergkronen

Mayrhofen-Hippach. Die imposante Schutzhütte aus Stein liegt auf 2.500 Meter Höhe inmitten einer atemberaubender Berglandschaft. Trotz Schlaftrunkenheit und kühler Gebirgsluft wirst du das Gefühl nie vergessen, wie die Sonne in dieser morgendlichen Gipfelruhe den Tag zum Erwachen bringt. Unbedingt Schlafplatz reservieren.

Fügen-Kaltenbach. Von Skitourengehern sehr geschätzt, wird das Sonntagsköpfl im Sommer wenig bewandert und ist daher ein absoluter Geheimtipp. Auf dem vergleichsweise niedrigen Berg beobachtest du, wie die Sonne zwischen den Gipfeln der Zillertaler Bergwelt aufsteigt und diese in wunderschönes Morgenlicht taucht.

Tour im Naturpark

Für Radler und Wanderer

Tux-Finkenberg. Der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen bietet die geführte Sonnenaufgangswanderung über dem Tuxertal an. Dabei wirst du zu den traumhaften blauen Torseen geführt, wo du das Naturschauspiel am Ufer im weiß blühenden Wollgras sitzend beobachten kannst – ein Hotspot für Fotografen.

Zell-Gerlos. Auf diesem Gipfel mit seinem beachtlichen Rundblick wird hier morgens ein wahres Naturspektakel geboten. Die Sonnenaufgangs-Tour ist auch als Bike & Hike möglich. Der Weg bietet wunderbare Natureindrücke und einen spannenden Aufstieg. Tipp: Vergiss nicht, dich ins Gipfelbuch einzutragen!

Blick ins Tal

Geführte Tour

Tux-Finkenberg. Das Tettensjoch ist bekannt für die Sonnenuntergangswanderung. Das fabelhafte Gipfelpanorama und der grandiose Blick bis ins Vordere Zillertal machen aber auch den Sonnenaufgang unvergesslich. Frühmorgens kannst du hier beobachten, wie die Sonne die Grinbergspitzen erklimmt.

Zell-Gerlos. Dieser sanfte Gipfel über dem Gerlospass ist nicht ohne Grund ein Naturdenkmal. Im Rahmen des Programms von „Berg aktiv“ kannst du den Grasberg jeden Mittwochmorgen gemeinsam mit einer Gruppe besteigen. Nach kurzer Wanderung oben angekommen, beobachtest du, wie die rote Kugel die Gletscherspitzen rosa färbt.

Auf dem Penkenjoch

Im Friesenberghaus

Zu den Torseen

FOTO: BERND RITSCHEL

Auf dem Tettensjoch

Auf dem Gedrechter

Auf dem Sonntagsköpfl

Auf dem Marchkopf

Auf dem Plattenkogel

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G LE T S C H E R - E R LE B N I S -TO U R

AUSFLUG INS

ewige Eis Sommer, Sonne, Schneevergnügen. Mit 600 PS auf Erlebnis-Tour am Hintertuxer Gletscher. TEXT Michael Hufnagl

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Das Highlight der Erlebnis-Tour. Wenn die modernen Pistenbullys die Gäste Richtung Olperer-Nordgrat bringen.

FOTO: JOHANNES SAUTNER/SHOOT&STYLE

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ehr Hochsommer geht nicht. Schon am frühen Vormittag, als wir bei der Talstation in Hintertux ankommen, hat es 25 Grad. Der Himmel präsentiert sich in seinem schönsten Blau und weckt Assoziationen an einen Sprung ins Wasser. Umso origineller sind unsere Begegnungen. Mit Menschen, die in Anorak und Skischuhen an uns vorübergehen. Was für ein Bild! Aber an diesem Ort natürlich längst nicht mehr ungewöhnlich. 365 Tage im Jahr kann man auf dem Hintertuxer Gletscher perfekt präparierte Pisten hinunterwedeln. Und so lockt das Angebot, erst Ski zu fahren, dann zu schwimmen, Golf zu spielen oder zu klettern, traditionell viele Gäste ins Zillertal.

Panoramaterrasse auf 3.250 Metern

Wir haben heute allerdings einen anderen Plan. Wir treffen Georg Gottfried und Katharina Auinger, die mit uns die beliebte GletscherErlebnis-Tour unternehmen. Die beiden sind ausgebildete Mountain-Guides und begleiten im Sommer Gruppen (mit maximal acht Leu-

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G LE T S C H E R - E R LE B N I S -TO U R

ten) rund eineinhalb Stunden lang durch die faszinierende Schnee- und Eiswelt. Was uns mit den Skifahrern verbindet: die Sonnenbrille und die Sonnencreme mit Schutzfaktor 50. Die Intensität von Höhe und Lichtreflexion soll nie unterschätzt werden. Wir sitzen in der Gondel. Über drei Sektionen gelangen wir zur Bergstation Gefrorene Wand und befinden uns sehr bald auf der Panoramaterrasse in 3.250 Metern Höhe. Der Rat von Katharina, unbedingt warme Jacken mitzunehmen, ist goldrichtig. Hier oben herrschen um diese Zeit noch Temperaturen knapp über null Grad. Aber nicht nur die Kleidung wärmt … auch der unfassbare Ausblick und die Sonnenstrahlen.

Georg überreicht uns Stöcke und bereitet uns auf das Abenteuer vor, das uns erwartet. Wir stehen auf dem Tuxer Hauptkamm und blicken Richtung Osten zum Zillertaler Hauptkamm, der die Grenze zu Italien darstellt. Die Fernsicht ist phänomenal. Katharina und Georg nehmen sich die Zeit, um dem Staunen über das Panorama auch geografisches Wissen hinzuzufügen. Im Süden erkennen wir die Südtiroler Dolomiten, im Westen die Stubaier Alpen, im Norden wird das Karwendelgebirge sichtbar. „Und unsere deutschen Gäste freuen sich immer ganz besonders über diesen Blick“, sagt Georg und zeigt Richtung Nordwesten. „Dort ist bei so einem Wetter auch die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg, gut zu sehen.“ Wir marschieren los. Und lernen gleich zu Beginn, wie man auf dem Gletscherboden die ideale Trittsicherheit erlangt. Nach einer romantischen Sesselliftfahrt gehen wir weiter unserer Wege. Etwa 500 Meter werden wir zurücklegen. Die Impressionen sind außergewöhnlich. Vor uns das strahlende Weiß des Gletschers, hinter uns die sommergrünen

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Bitte einschmieren! In der Höhe des Gletschers ist auch wegen der intensiven Sonnenreflexion Vorsorge besonders wichtig. Je höher der Schutzfaktor, desto besser. Umso entspannter können die Gletscher-Abenteurer die Pistenbullyfahrt und das großartige Panorama der Zillertaler Bergwelt genießen.

Ein echtes Erlebnis – vor uns das strahlende Weiß des Gletschers, hinter uns die sommergrünen Berge.

FOTOS: SEBASTIAN VIND, BERNHARD HUBER

Fernsicht auf die Berggiganten


Das Gletschermassiv DAS SKIGEBIET: Der Hintertuxer Gletscher bezeichnet das Skigebiet auf dem Tuxer Ferner und dem benachbarten Riepenkees bei Hintertux am Ende des Tuxertals. Beide Gletscher sind durch 21 Bahnen und Lifte erschlossen – Skifahren ist hier an 365 Tagen im Jahr möglich. An seiner tiefsten Stelle ist das Eis des Gletschers bis zu 120 Meter dick.

Die beeindruckende Charakteristik des Gletschereises, das hier vor 500 bis 1.000 Jahren entstanden ist und bei der sommerlichen Tour für so manches Staunen sorgt.

DIE ATTRAKTIONEN: Von der auf 3.250 Metern gelegenen Panoramaterrasse hat man einen grandiosen Blick auf den Olperer gegenüber, einen der höchsten Berge im Zillertal (3.476 Meter), und die Gefrorene-Wand-Spitzen (3.288 und 3.270 Meter). Weitere Attraktionen sind das Naturdenkmal Spannagelhöhle, mit über 10 Kilometer Länge eines der größten Höhlensysteme der Zentralalpen, und der berühmte Natur Eis Palast.

Die Impressionen auf über 3.000 Metern sind außergewöhnlich. Die Winterlandschaft wird für Skifahrer und Expeditionsteilnehmer zum unvergesslichen Sommer-Ereignis.

Schritt für Schritt über den Schnee. Die Guides zeigen, wie man auf dem Gletscherboden die bestmögliche Trittsicherheit erlangt.

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G LE T S C H E R - E R LE B N I S -TO U R

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Katharina, 27, Georg, 31, und der Gletscher DAS GUIDE-DUO: Katharina Auinger und Georg Gottfried sind ein Paar und leben seit mehr als acht Jahren in Tux im Zillertal. Dort sind sie als ausgebildete Mountain-Guides engagiert. DIE TOUREN: Diese finden in den Sommermonaten voraussichtlich von Juni bis Mitte September zweimal täglich statt. Die Tour dauert rund eineinhalb Stunden und ist für die ganze Familie (Kinder ab 6 Jahren) ein echtes Vergnügen. Die Teilnehmerzahl ist mit acht Personen pro Tour begrenzt. Reservierungen sind im Voraus unbedingt erforderlich. DER ABLAUF: Von der Panoramaterrasse aus geht es erst mit dem Sessellift talwärts, dann zu Fuß über Schnee und Eis. Viel Wissenswertes erfährt man über den Gletscher und die umliegenden Berge. Am Fuße des Olperers angelangt, geht es mit dem 600 PS starken Pistenbully weiter. Die Fahrt führt übers Gletschergebiet zurück zum Ausgangspunkt. FOTOS: BERNHARD HUBER

Berge. Katharina erzählt uns etwas über die Entstehung der Gletscher vor tausenden Jahren. „Damals waren auch die Täler noch stark vergletschert.“ Georg ergänzt: „Die Eismassen des Gletschers sind auch heute noch in ständiger Bewegung.“ Und weil das an manchen Stellen wegen des variablen Untergrunds geschieht, reißt das Eis manchmal auch, und es entstehen die berühmten Gletscherspalten. Mit denen kommen wir allerdings zum Glück nicht in Kontakt, weil unsere MountainGuides die Wanderungen nur im gesicherten Gelände unternehmen – wo Jung und Alt ihr Erlebnis genießen können. Wer es extremer will, mit Seil und Steigeisen, muss sich einem Bergführer anschließen – „auf eigene Faust sollte so oder so niemand hier herumstapfen“, warnt Katharina. Nach ungefähr 45 Minuten haben wir den sportlichen Teil hinter uns. Jetzt folgt der Action-Teil. Vor uns stehen die knallroten, hochmodernen Pistenbullys, die uns Richtung Olperer-Nordgrat bringen werden. „Das ist regelmäßig das Highlight der Tour“, lacht Georg. Vor uns steht Manfred, der Pistenbully-Fahrer, und erklärt uns, welche Fähigkeiten – auch in der Pistenpräparierung – diese Fahrzeuge besitzen: „Das Modell mit der Winde, die allein 2,5 Tonnen wiegt, hat 600 PS.“ Wenig später sitzen zwei aus unserer Gruppe in der Maschine, die anderen stehen auf der gesicherten Rampe, und los geht’s. Ein echtes Spektakel. Katharina erzählt: „Viele Leute sagen, dass sie immer schon einmal mit so einem Bully fahren wollten.“ Und Georg fügt hinzu: „Und wenn sie dann die vielen Knöpfe sehen und auf die Hupe drücken dürfen, werden sogar erwachsene Männer wieder zu Kindern.“ Die am Ende wissen: Gletscher-Erlebnis-Tour? Nächstes Jahr ganz sicher wieder!


Platzreif. Das fühlst du nur hier.

Deine Lieblingsfarbe ist Green. Kein Rough kann dich stoppen, du bist on Par mit der Natur, spielst die Partie deines Lebens? Bei uns nennen wir das: platzreif.

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Z I LLE R TA LE R H Ö H E N S T R AS S E

DER

Weg

IST DAS

Ziel

Wer sich im vorderen Zillertal auf dem Rad der Herausforderung Zillertaler Höhenstraße stellt, weiß: Tritt für Tritt lockt das atemberaubende Panorama. TEXT Michael Hufnagl FOTOS Tom Klocker

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Entlang der Baumgrenze und darüber hinaus. Für Radler ist die Tour über die berühmte Zillertaler Höhenstraße eine ganz besondere Herausforderung.

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Z I LLE R TA LE R H Ö H E N S T R AS S E

K

eine Wolke über uns, ein Wolkenmeer unter uns, die Natur beschenkt uns reich. Seit Tagen freuen wir uns auf das Abenteuer Zillertaler Höhenstraße, und beeindruckender könnte sie sich in ihrer Einzigartigkeit an diesem frühen Morgen nicht präsentieren. Wo, wenn nicht auf der wildromantischen Bergstraße in den Tuxer Voralpen, könnte die Sehnsucht nach staunenden Blicken besser erwachen – Serpentine für Serpentine? Die Höhenstraße wurde zu Beginn der 1960er-Jahre erbaut und diente ursprünglich den Bauern, um die Bewirtschaftung der Almen zu erleichtern. Erst Jahre später wurde klar, was für ein Juwel hier oben entstanden ist. Also öffneten die Zillertaler die Straße aufgrund der Panorama-Pracht auch für Gäste.

Kurve für Kurve ein Traumblick

Und die begegnen einander hier in bester Urlaubsstimmung, vorzugsweise auf Fahrrädern. Selbstverständlich suchen auch Menschen auf Motorrädern und Autos den Weg in die vielversprechende Höhe, aber es ist stets ein respektvolles Miteinander, das die Ausflüge zum Erlebnis macht. Und wer sich abseits der Straße auf Wanderung begeben will, wird auf den vielen Routen genauso sein Glück finden. Kleiner Tipp: Die Wanderbusse bringen Ausflügler an die gewünschten Ausgangspunkte. So können sich die einen an der Natur erfreuen und der Fernsicht, die mit jedem Höhenmeter imposanter wird. Während die anderen in die Pedale treten. Es ist die besondere sportliche Herausforderung, die Radler aus ganz Europa ins Zillertal lockt. Die Zillertaler Höhenstraße gehört zu den schönsten Alpenstraßen Österreichs und ist

Es hat sich weit über die Grenzen hinaus herumgesprochen, wie sehr die Kombination aus Challenge & Chillen in Erinnerung bleibt. 44


über fünf Zufahrten (Ried, Kaltenbach, Aschau, Zellberg, Hippach) erreichbar. Heißt: Wer sich in den Sattel schwingt, um auf dem Rad das Abenteuer in Angriff zu nehmen, kann das in einem weitläufigen Streckennetz tun. Das gibt auch jenen Radfahrern, die nur Teilabschnitte bewältigen wollen, die Chance, ihr eigenes Vergnügen zu komponieren. Die Strecke selbst führt in stark gewundenem Verlauf an der westlichen Hangseite des Zillertaler Taltroges entlang und befindet sich in großen Teilen oberhalb der Baumgrenze. Lisa und Mario treten an. Die beiden leidenschaftlichen Rennradler kennen das Bergerlebnis seit Jahren. Lisa sagt: „Die Zillertaler Höhenstraße ist jedes Mal ein Vergnügen. Auch deshalb, weil man sich in einer großartigen Umgebung fordern kann.“ Die gesamte Tour geht über 53 Kilometer, 1.880 Höhenmeter werden dabei überwunden, Kurve für Kurve ist der Sieg über sich selbst Antrieb. Ma-

rio erzählt, während er langsam, aber kraftvoll die Bergaufenergie bündelt: „Das Schöne ist, dass sich die Landschaft hier ständig verändert. Das motiviert.“ Sein Geheimtipp für Neulinge: „In Ried beginnt die nördlichste Auffahrt. Die ist in den Sommermonaten am wenigsten befahren, da ist man als Rennradfahrer praktisch allein unterwegs.“ Wir begleiten das Paar auf dem E-Bike, das ist anstrengender, als man glaubt. Aber dank des Motors sind wir schneller und dürfen uns über Wartepausen freuen. Die beschaulichen ersten Kilometer zeichnen ein gelungenes Bild über das Leben der Menschen oberhalb des Tals. Malerische Häuschen und Wiesen mit Kühen erwecken einen Gedanken: Hier will ich sein, hier will ich bleiben. Nach der Mautstation, die von Radfahrern selbstverständlich gebührenfrei passiert werden darf, wird es gefühlt steiler und steiler. Wir fahren über weite Strecken wortlos neben-

Was für ein Panorama! Der Anstieg über die Serpentinen der Höhenstraße ist ein Herantasten an die eigenen Limits. Die rasante Abfahrt mit dem Blick in die Zillertaler Bergwelt ist dann der unvergessliche Lohn für die Anstrengungen.

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Die Zillertaler Höhenstraße

Höhenstraße Mautstellen Zillertalradweg Zillertalbahn

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Bahnhof Ziller Murmelland und Wildtierlehrpfad


ILLUSTRATION: CAROLIN EITEL

Der Weg ist das Ziel. Und wer – wie Mario und Lisa – auf dem Rad den Anstieg geschafft hat, darf sich durchaus erleuchtet fühlen.

einander, die Atemluft wird benötigt. Lisa und Mario sind in ihrer Rennrad-Welt. Auf jeden Tritt fokussiert. Während wir nach dem Motto Challenge & Chillen an vielen Stellen die grandiose Fernsicht genießen, Oldtimer bewundern und Schwammerlsucher grüßen. Aber auch dem ehrgeizigen Duo bleiben die märchenhaften Waldpassagen und atemberaubenden Perspektiven der Zillertaler Bergwelt nie verborgen: „Das ist der Reiz“, schnauft Lisa und bleibt dabei ihrem Rhythmus treu. Es ist ein Fest fürs Auge und mindestens so sehr Antrieb wie der höchste Punkt der Strecke, der auf 2.020 Metern liegt. Der Weg führt uns vorbei an Hütten, die nicht nur wegen des Panoramas, sondern auch wegen der Kulinarik besten Ruf genießen. Eine Einkehr ist daher für uns alle Fixprogramm. Nach der kurzen Rast geht’s weiter, in Richtung Wildtierpfad zweigen Lisa und Mario allerdings nicht ab. Eh klar, ihr Ziel ist der Weg. Für Familien indessen empfiehlt sich der Abstecher zu den zwölf interaktiven Erlebnisstationen, wo Kinder alles über Wildtiere erfahren. Oder ins Murmelland, wo ein Erlebnisspielplatz an der Kaltenbacher Hütte wartet. Hier oben ist eben Fröhlichkeit oberstes Gebot. „Auch für uns Rennradler“, sagt Mario. Und Lisa lächelt. Denn sie wissen ganz genau: Das Abenteuer Abfahrt ist nahe.

Hochgefühle DIE TOUR: Die gesamte Tour führt über 53 Kilometer – Radrennfahrer, die das volle Pensum absolvieren, legen 1.880 Höhenmeter zurück. Die Fahrdauer hängt natürlich von der Fitness ab, als Richtwert gilt: zwischen viereinhalb und sechs Stunden. DIE VARIANTEN: Alle Radfahrer sind von der Mautgebühr befreit. Tipps für jene, die nicht das volle Programm abspulen wollen: 1. Es gibt fünf Zufahrten, die auch eine verkürzte Tour ermöglichen. 2. E-Bikern steht bei den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten ein flächendeckendes Netz an Ladestationen zur Verfügung. 3. Am Talboden kann man entlang des Zillers auf dem fast ebenen Zillertalradweg zurückradeln. Oder mit der Zillertalbahn (samt Biketransport) zum Ausgangspunkt zurückfahren. Haltestellen sind in Laimach, Zell, Aschau, Kaltenbach und Ried.

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I N S P I R AT I O N E N

Mit Wind in den Haaren durch atemberaubende Landschaft sausen und den eigenen Körper intensiv spüren – Radabenteurer kennen dieses Glücksgefühl nur allzu gut. Im Zillertal erwartet dich aber noch viel mehr als das: Die Auswahl der Strecken ist groß, die Möglichkeiten und Serviceleistungen erfüllen alles, was das Bikerherz begehrt. Hier wird auf über 1.300 Kilometern Vielseitigkeit geboten. www.zillertal.at/bike

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FOTO: TOM KLOCKER

BikeVergnügen


(Kinder-)leichte Erkundung

Alle Räder im Verleih

Zwischen Strass und Mayrhofen, entlang des Zillers und der Zillertalbahn, erstreckt sich ein 31 Kilometer langer Radweg, der zum Erkunden des sonnigen Tals einlädt. Mit wenig Höhenmetern eignet sich die Tour wirklich für jeden. Einkehrmöglichkeiten, Badeseen und Spielplätze sorgen für Genussmomente, Erfrischung und Spaß.

Für Kurzentschlossene, Neugierige und natürlich alle anderen gibt es im Zillertal Verleihstationen mit dem idealen Equipment für jede Radtour. Täglich gewartet und sorgfältig gepflegt, kannst du die neuesten Mountainbikes, Rennräder, Citybikes, E-Bikes und Kinderräder ausleihen und damit durch die Regionen radeln.

Aus dem Sattel in die Wanderschuhe

Tour-Guides

Ein Trend, der wie geschaffen ist für das Zillertal. Bei Bike & Hike wird ein Teil der Strecke auf zwei Rädern zurückgelegt und der letzte Abschnitt zu Fuß. Am Ende saust du mit dem Rad wieder ins Tal. Ob du dabei einen Gipfel, einen Bergsee oder eine Hütte erwandern willst, ist ganz dir überlassen – atemberaubende Ausblicke warten überall.

Bevor du dein Pedalglück dem Zufall überlässt, wende dich doch an erfahrene Zillertaler Guides. Diese organisieren nämlich exklusive Touren, je nach Vorlieben, Fitnesslevel und Können. Fahrtechniktipps, Geheimrouten, Insiderinfos und Pannenhilfe sind inkludiert. Du musst dir also um nichts Gedanken machen – nur genießen.

Ladestationen für E-Biker

Singletrails, Parcours, Pumptracks

Sag „Pfiat di!“ zu brennenden Waden und vermeidbarer Atemlosigkeit – den E-Bikes sei es gedankt. Und für die stellt das Zillertal ein lückenloses Servicenetz von Akku-Ladestationen zur Verfügung, vom Tal bis zu den Berghütten. So hat dein E-Mountainbike stets volle Power, und du kannst dich besser um das Aufladen des eigenen Akkus kümmern.

Langeweile kommt beim Pedalieren sicherlich nicht auf – wer Abwechslung sucht, wird sie im Zillertal finden. Für sportbegeisterte Könner und die, die es werden wollen, gibt es einfache und fordernde Singletrails, Übungsparcours mit großen und kleinen Hindernissen sowie Pumptracks in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Mit dem Rad in der Seilbahn

Alles auf einen Blick

Nicht oft bietet einem das Leben die Möglichkeit, von ganz oben zu starten. Im Zillertal sehr wohl: Sieben Sommerbergbahnen transportieren dein Bike zu den höchsten Ausgangspunkten der schönsten Bike-Touren. Oben angekommen, erwarten dich gemütliche Panoramarunden, anspruchsvolle Tracks und Trails oder rasante Downhill-Action.

Mehr Infos zum Bikeparadies Zillertal und viele weitere Details zu den Tipps gibt’s online unter www.zillertal.at/bike. Neben dem Tourenportal mit GPX-Daten zum Herunterladen findest du dort auch die Möglichkeit, unsere Bikekarte kostenlos zu bestellen. Diese präsentiert dir ausgewählte Tourenhighlights in allen vier Ferienregionen.

Der Zillertalradweg

Bike & Hike & Like

Volle Energie

FOTO: BERND RITSCHEL

Hoch hinaus

Allzeit pedalbereit

Radspaß all inclusive

Leicht und fordernd

Tourenportal & Bikemap

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W W W. C E N T U R I O N . D E

B I K E S

S E I T

1 9 7 6


G E R M A N

M O U N TA I N B I K E

P I O N E E R S

PASSION FOR DESIGN, PERFECTION AND QUALITY


A B E N T E U E R AU F D E R A LM

HÖHENFLUG

ins Glück Das Almparadies am Fuß der Gerlossteinwand macht seinem Namen alle Ehre. Wo das Zillertal Ausflugsglück und Adrenalinkicks garantiert. TEXT Barbara Reiter FOTOS Johannes Sautner / Shoot & Style

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Über den Bäumen muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Wer mit dem Almflieger 50 km/h schnell über das Almparadies flitzt, befindet sich am höchsten Punkt der Strecke 64 Meter über dem Boden.

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A B E N T E U E R AU F D E R A LM

Flugzeuge im Bauch, und der Adrenalinkick ist fix. Auf insgesamt vier Strecken wird in luftiger Höhe die Abenteuerlust von Groß und Klein befriedigt.

W

enn ich groß bin“, verkündet Samuel mit strahlenden Augen, „mach ich genau das! Oder ich werde Tierarzt.“ Was den Zehnjährigen als Alternative zu Tierarzt so begeistert, wäre eine Mitarbeit bei den Bergbahnen der Zillertal Arena. Sein großes Vorbild ist Seilbahnmitarbeiter Hans, der heute auch als Guide für den Almflieger und seine Gäste verantwortlich ist. Letztes Jahr war Samuel noch zu leicht für den Almflieger, umso mehr freut er sich, dass er mittlerweile die 40-Kilo-Marke übertroffen hat – die ist nämlich für das große Seilflitzen Vorschrift. Der Almflieger ist eine Weiterentwicklung des bekannten Flying Fox und umfasst vier Strecken, die nacheinander geflogen werden. Bis

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zu 50 km/h schnell schweben Abenteuerlustige über das Almparadies am Fuße der Gerlossteinwand. Eineinhalb Stunden ist jede Gruppe gemeinsam mit dem Almfliegerteam unterwegs, viermal am Tag finden die Touren statt. Die Nachfrage ist klarerweise groß, weshalb eine telefonische Voranmeldung sinnvoll ist.

Flugzeuge im Bauch

„So, jetzt ziehen wir das G’schirr an“, sagt Hans und legt Samuel und dessen Mama Christa Gurte an, um sie mit Karabinern am Seil zu sichern. „Wartet unten jemand?“, fragt Christa, bei der in der Magengegend auch geflogen wird – Flugzeuge im Bauch. „Ein bissl ein mulmiges Gefühl hab ich schon.“ Hans beruhigt sie: „Es kann nix passieren. Der Teamguide

Flo startet zuerst und ist da, wenn ihr kommts.“ Samuel ist inzwischen vollständig mit Gurten und Helm ausgestattet und bereit für seinen Flug. Gleich neben der Bergstation der Gerlossteinbahn, die von Hainzenberg aus startet, klettert der Bub entschlossen die Stufen zu einer Plattform hinauf. Furchtlos, versteht sich. „Jetzt sichern wir dich“, sagt Hans, „danach stößt du dich ein bisserl ab, und los geht’s.“ Samuel zögert nicht lange, springt motiviert nach vorn und fällt sanft ins Seil. Über ihm surrt es, und sofort ist er voll in Fahrt. Zuerst geradeaus, dann dreht er sich ein wenig, tariert seine Position mit den Händen aus – wie ein Profi. Am Ende schaut er wieder nach vorne, direkt dem lachenden Flo ins Gesicht und


Vorfreude im Gesicht: Mit dem Sessellift geht’s auf 1.836 Meter Höhe. Dort wartet die zweite Line des Almfliegers. Der Helm sitzt, das Lächeln verspricht eine große Show.

Nachdem Tourguide Hans den Flugakrobaten den Gurt angelegt hat, sichert er sie mit Karabinern am Seil.

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A B E N T E U E R AU F D E R A LM

Kleine Pause für die Familie auf dem spannenden Themen-Wanderweg. Die Gerlossteinwand eignet sich als Fotomotiv immer bestens.

Ankommen, schauen und staunen. Auf der Almtribüne ist der Blick über das Tal und in die Zillertaler Bergwelt für alle ein Erlebnis.

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Die Strecke ist 735 Meter lang. Was bedeutet, dass Samuel eineinhalb Minuten in der Luft und am höchsten Punkt 64 Meter über dem Boden Richtung Tal flitzen wird.

Erlebniswelt DER FLIEGER: Der Almflieger, eine rasante Weiterentwicklung des Flying Fox, führt in einer eineinhalbstündigen Tour über vier Strecken, deren längste 738 Meter misst. Mit 50 km/h geht es über das Gebiet Gerlosstein. Wichtig: Das Mindestgewicht für Fluggäste beträgt 40 Kilo, das Höchstgewicht 120 Kilo. DER BERG: Die Gerlossteinwand über dem Almparadies ist 2.166 Meter hoch und gilt als eine der beeindruckendsten Wände im ganzen Zillertal. Hoch über Zell am Ziller führt ein Klettersteig durch die Nordwand bis zum Gipfel. Wer ihn erklimmt, genießt einen herrlichen Ausblick ins Rofan- und das Kaisergebirge. Aber auch über einen Wanderweg ist das Gipfelkreuz zu erreichen.

ruft: „Soooo cool – bitte, ich will gleich weiter zur nächsten Line!“ Aber jetzt ist erst einmal Mama Christa dran. Die erste Line, wie die Strecke im Fachjargon heißt, ist mit 169 Metern Länge die kürzeste und dient quasi zum Aufwärmen. Danach geht die Gruppe zu Fuß über einen beschaulichen Waldweg hinunter zu einem Sessellift, der sie auf 1.836 Meter emporbefördert. Es ist ein warmer Sommertag, die Sonne scheint, und der Berg zeigt sich von seiner schönsten Seite. Das Besondere am Almflieger Gerlosstein ist, dass er nicht nur Spaß macht, sondern auch so abwechslungsreich ist. Zu Line 2 geht es nach der Liftfahrt ein Stück über eine Almwiese, vorbei an einer Hütte. Dann führt eine kleine Erhebung hinauf in den Wald zur nächsten Startrampe. Für Samuel zählt vor allem, schnell wieder am Seil zu hängen. Und von Jubelschreien begleitet, geht es über 208 Meter direkt zum Start von Line 3, die als absoluter Höhepunkt gilt. Die Strecke ist 735 Meter lang. Was bedeutet, dass Samuel und der

Rest der Gruppe eineinhalb Minuten in der Luft sind und am höchsten Punkt 64 Meter über dem Boden – was für ein Erlebnis! Da hilft es, schwindelfrei zu sein, um die Augen für die imposante 2.166 Meter hohe Gerlossteinwand geöffnet zu halten, die auf der rechten Seite wirkt wie ein Wächter über das Zillertal. Mittlerweile sind alle so geübt, dass sie den einzigartigen Blick, der sonst den Adlern vorbehalten ist, in vollen Zügen genießen können. „Es ist einfach nur toll“, schreit Samuel. Das Adrenalin ist ihm an den gut durchbluteten Backen anzusehen. Und selbst seine Mama hat leicht gerötete Wangen und strahlt mit der Sonne um die Wette. Gut, dass die letzte Fahrt zurück zur Bergstation noch kommt. „Und morgen fliegen wir wieder“, ruft Samuel, als er sich ins Seil schwingt. Bei der letzten Fahrt liegt den Teilnehmern das gesamte Almparadies Gerlosstein zu Füßen. Das Bergererlebnis für Groß und Klein hat seinen Namen echt verdient. Zumal es gleich nach der Almflieger-Tour vorbei an der Sonnenterrasse, wo

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A B E N T E U E R AU F D E R A LM

Gute Laune im Streichelzoo, die Tiere sind immer ein Highlight für die Kinder. Vor allem die Hasen haben es Martha und Samuel angetan.

Die Nähe zum zutraulichen Pony ist ein unvergessliches Erlebnis.

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Hungrige Torten nach Omas Rezept und Zillertaler Schmankerln genießen, und weiter zum Almspielplatz geht. Wo Samuels Schwester Martha und Papa Klaus schon warten. Dort wird dann geklettert, gerutscht und am Wasserrad gedreht. Aber so ein Urlaubstag ist lang. Und ginge es nach den Kindern, dürfte er an einem Ort wie diesem nie zu Ende gehen. Immerhin warten auch noch die Tiere. Der Streichelzoo mit Ziegen, Hasen, Enten und Ponys ist ein Highlight für die Familie. Wo sonst sagen sich Hahn und Henne am Ende eines spannenden Tages in einem Holzhäuschen gute Nacht? Ehe es so weit ist, nützen Samuel, Martha und ihre Eltern aber die Zeit noch für eine kleine Wanderung. Ein idealer Ausklang, um das Naturerlebnis abzurunden. Über die Almpromenade spazieren sie Richtung

Almtribüne. Etwa eine Stunde lang dauert’s, um den Themenweg zu absolvieren, die Pausen bei den Schaukästen eingerechnet. Dort wird die Geschichte des Zillertals ansehnlich präsentiert, danach kennt jedes Kind die Hexe vom Gerlosstein, das Steinschaf und die Zillertaler Doggln. Und am Ende wartet die Aussichtsplattform – der Blick ins Land bringt die Kinder auch nach so vielen Abenteuern noch einmal ins Staunen. Am coolsten war für Samuel aber trotzdem der Almflieger – eh klar. Daher erzählt er noch einmal strahlend von seinem letzten Flug, als er kopfüber den Berg runtergedüst ist. Dabei hat er übrigens auch den Traktorspielplatz erspäht … und rasch einen neuen Plan gefasst: „Einen Traktor will ich auch haben, wenn ich einmal groß bin.“ Was beweist: Wer fliegt, kommt ins Träumen.


Gegen Durst sind Kräuter gewachsen.


I N S P I R AT I O N E N

Familie & Spaß Spannende Entdeckungen, geheimnisvolle Märchen, sportliche Herausforderung oder tierische Action – bei welchem Thema werden die Augen deines Kindes groß? Ganz egal ob du einen Prinzen, eine Bogenschützin oder einen Tierliebhaber in der Familie hast, die vielen Abenteuer, die das Zillertal für Kinder, Junggebliebene und die ganze Familie bietet, versprechen Sommererlebnisse mit purer Lebensfreude. www.zillertal.at/familie

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NEU! Falkneroase am Speicherteich

NEU! Spieljoch Kristallpark

Mayrhofen-Hippach. Alles über die Kunst der Falknerei: Um den Speicherteich Filzen wurden sieben neue Erlebnisstationen errichtet, die von der Geschichte der Beizjagd erzählen, die Ausrüstung eines Falkners erläutern, heimische Greifvögel benennen und noch viel, viel mehr über die Könige der Lüfte bereithalten!

Fügen-Kaltenbach. Wer schon immer einen Bergkristall finden wollte, hat jetzt die Möglichkeit dazu! Im neuen Kristallpark an der Bergstation der Spieljochbahn entführen neun interaktive Spielstationen in die Geschichte des Bergbaus. Ein Kristallfund ist hier garantiert! Außerdem neu: die 140 Meter lange Tubingbahn und der große Spielsee.

Funsportstation am Penken

Bogenpark Hochfügen

Mayrhofen-Hippach. Ob auf Rollern nach unten sausen, herausfordernde Trials mit dem Elektromotorrad bewältigen, die eigene Geschicklichkeit im Motorik Parcours testen oder sich am abenteuerlichen Bergspielplatz austoben – an der Funsportstation warten viele besondere Erlebnisse für die ganze Familie.

Fügen-Kaltenbach. Zielsicher treffen wie Robin Hood, Legolas oder Katniss Everdeen? Im 3DParcours in Hochfügen können sich Eltern und größere Kinder in ihrem Geschick mit Pfeil und Bogen messen. Der zweistündige Parcours ist ausgestattet mit Tierattrappen und Zielscheiben. Schnupperkurse mit Voranmeldung möglich.

Almspielerei Eggalm

Fichtenschloss & Fichtensee

Tux-Finkenberg. Erlebnisteich und Spielestationen der Almspielerei sind bequem per Eggalmbahn erreichbar. Ob im oder auf dem Wasser – alles ist möglich, mit der neun Meter langen Slackline ans andere Ufer und den weiteren Wasserattraktionen wie das Ziehboot und die Kneippanlage. Liegen und Sonnenterrasse verführen zum Entspannen.

Zell-Gerlos. Hoch oben an der Rosenalmbahn Bergstation thront ein märchenhaftes Schloss. Dort laden Wichtel Groß und Klein zum Kraxeln, Rutschen und Werkeln ein! Hängematten und Liegeplätze bieten einen Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Abkühlung gefällig? Der buggytaugliche Weg führt direkt zum Fichtensee mit Niedrigwasserbereich.

Pepis Kinderland

Latschenland & Latschensee

Tux-Finkenberg. Ein Spielparadies für Kinder mit dem acht Meter hohen, begehbaren Penken Pepi aus Holz. Auch außerhalb des Bären warten Spaß und Herausforderung im Niederseilgarten. Kinder und Junggebliebene können auf 30 unterschiedlichen Elementen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen ihre Kletterkünste entdecken.

Zell-Gerlos. An der Isskogel Bergstation liegt das Spieleparadies Latschenland – ein weitläufiges Erlebnisareal! Gesäumt mit Spielgeräten, versprechen unterschiedliche Wege viele aufregende Entdeckungsreisen für Jung und Alt. Im Herzen des Latschenlands wartet ein Tiergehege, etwas außerhalb der charmante Latschensee.

Faszinierende Greifvögel Auf Schatzsuche

Action & Power

Wasserratten ahoi!

FOTO: FOTO: BERND CHRISTOPH RITSCHELJOHANN

Wo der Bär los ist

Schützen vor!

Wie im Märchen

Zeit für Abenteuer

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Malen & tüfteln

S PAS S F Ü R K I N D E R

Raus mit den Stiften! Denn diese Sommerlandschaft braucht dringend Farbe. Und findest du die richtigen Antworten auf unsere vier Quizfragen? Kleiner Tipp: Sie sind in diesem Heft versteckt.

2.

1.

ste t die älte Wie heiß ls? o ir T s se Rinderra lertaler a) Tux-Zil r ayrhofne b) Flux-M er rg e b n e ink c) Glux-F ellerfeller d) Mux-Z

Womit können Menschen zw ischen 40 un über das Geb d 120 Kilo iet Gerlosste in schweben? a) Mit dem Jo del-Jet b) Mit der Gam sgondel c) Mit dem Alm flieger d) Mit dem Br ettljausenbus

3.

eht, der kann Wer ganz früh aufst ndel Österreichs … in der größten Go a) … weiterschlafen arty feiern b) … eine Pyjamap en sehen dem Zillertal aufgeh c) … die Sonne über lnehmen archwettbewerb tei d) … an einem Schn

LÖSUNG: 1. = a), 2. = c), 3. = c), 4. = d)

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4.

Am Hintertux er Gletscher kann man im Hochsommer … a) … schnorch eln b) … Tretboot fahren c) … schwimm en d) … Ski fahren


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ILLUSTRATION: STEFFI WERTH, VORLAGE GETTY IMAGES/ISTOCK


T I E R E AU F D E R A LM

ZEIGT HER

eure Kühe Rindvieh ist nicht gleich Rindvieh. Die Rassen sind so unterschiedlich, wie die Menschen es sind. Man muss nur genau hinsehen und hinhören. Drei Bauern erzählen. TEXT Barbara Reiter FOTOS Bernhard Huber

H

och, hoch oben über dem Zillertal, auf 1.600 Metern am Bruckerberg, liegt die Heinzletalm von Josef Dengg. Wer hier hinaufwill, muss ein geländegängiges Fahrzeug besitzen. Am besten ist es in alpiner Umgebung wie hier aber, ein geländegängiger Vierbeiner zu sein. Landwirt Josef hat vierzehn davon und ist gerade dabei, sein Grauvieh vor der Nacht im Freien zu versorgen. Untertags bleiben die Tiere als Schutz vor den lästigen Bremsen im Stall. Aber wenn die Dämmerung hereinbricht, schlägt die „graue“ Stunde.

Eine wie keine

Davor hat Josef viel zu tun: füttern, melken, Stall putzen. Mit einer Schaufel scharrt er den Boden entlang. Kaum ist er bei der letzten Kuh angelangt, beginnt alles wieder von vorn. Wie heißt es so schön: „Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.“ Die Charakterisierung der Tiere würde sich gut in einer Kontaktanzeige machen: lebhaft, gutmütig, langlebig und so genügsam, dass es nicht einmal Kraftfutter braucht. Dazu kommen Widerstandsfähigkeit, Leichtfüßigkeit und nicht zu vergessen Trittsicherheit – ein we-

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Grauvieh Eine der schönsten Rassen in den Alpen, widerstandsfähig und trittsicher. Eignet sich gut für die Haltung über 1.000 Meter Seehöhe. Stiere werden bis zu 1,40 Meter groß, Kühe 1,30 Meter. Das Fleisch des Grauviehs gilt als besonders zart.


Josef & Tuxl Ein Bild von einer Kuh: Die gutmütige GrauviehDame gehört zu den Schönsten im ganzen Land.

sentlicher Vorteil für ein Leben im extremen Gelände. Mit 15.000 Stück zählt Grauvieh zu den seltenen Nutztierrassen in Österreich, fünfzig davon leben im Zillertal und vierzehn im Stall von Josef Dengg. Er hält die Rinder nicht nur, sondern züchtet sie auch. Sogar eine „Miss Gauder“, gekürt bei einem der berühmten Gauderfeste, die jährlich am ersten Maiwochenende im Tal stattfinden, hat er hervorgebracht. Die Jury attestierte Sendrin, so ihr Name, ein gutes Erscheinungsbild, sicheren Tritt und eine ordentliche Milchleistung. Das ist es auch, was die Rasse neben dem vorzüglichen Fleisch auszeichnet: „Meine Kühe geben dreißig Liter pro Tag“, sagt Josef, stellt seine Schaufel ins Eck und treibt die Grauen hinaus in die bald schon schwarze Nacht.

30 Liter pro Tag gibt jede Kuh – kein Wunder bei dem reichhaltigen Futterangebot auf den saftigen Almwiesen.

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T I E R E AU F D E R A LM

Glänzendes Fell in Schwarz oder Rot und ein kurzer, breiter Kopf zeichnen die wohl älteste Rinderrasse Tirols aus.

bedingt mit diesen besonderen Rindern leben. Unser Wunsch ist, dass die Jungen schauen, wenn wir Alten einmal nicht mehr sind, dass die Rasse nicht ausstirbt.“

Wetten, dass ...?

Tux-Zillertaler Die älteste Rasse Tirols, temperamentvoll, bewegt sich im Hochgebirge sehr trittsicher. Charakteristisch ist der kurze, breite Kopf und die stark nach vorn gerichteten Hörner. Die Tux-Zillertaler gibt es in Schwarz, Rot und Weichselbraun.

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Eine noch seltenere Art hat es dem Trieler-Sepp am Hinterberg angetan. Er züchtet Tux-Zillertaler, die wohl älteste Rinderrasse Tirols. Dass es sie heute noch gibt, ist auch Sepps Verdienst. Mitte des 19. Jahrhunderts waren bei den Pariser Zuchtausstellungen helle Rinderarten modern, da dunklere, wie die Tux-Zillertaler, als weniger leistungsfähig galten. Das dezimierte deren Bestand bis in die 1970er-Jahre enorm und änderte sich in Tirol erst 1986 mit der Gründung der Vereinigung der Tux-Zillertaler-Züchter. 2001 wurden die Tux-Zillertaler in Österreich sogar zur „Rasse des Jahres“ gewählt. „Wir sind Idealisten und wollen un-

Und jetzt auf nach Hochfügen auf die Schellenbergalm, um die Herde zu besuchen. Das letzte Stück legt Sepp zu Fuß zurück und schaut sich immer wieder im Gebiet nach seinen Tieren um. „Da sind sie“, lacht er und ruft: „Kitty, Kathi, Paula, Priska, Weindl!“ Einige Kühe heben den Kopf und kommen gemächlich auf den Sepp zu. „Da sind ja meine Viecherl.“ Die Viecherl sind nicht zu groß, haben ein recht breites Maul, auch Flotzmaul genannt, und einen kurzen Kopf. „Du kannst mir die Augen verbinden. Wenn ich meine Tiere am Kopf angreif, weiß ich, welches es ist.“ Das wäre doch eine schöne Herausforderung, sollte die einmalige „Wetten, dass …?“-Neuauflage von Anfang November sich doch wiederholen. „Als wir Mitte der Achtziger wieder mit dem Züchten begonnen haben, war reines Blut nicht mehr vorhanden. Wir haben das ganze Land abgesucht und die letzten fünfzehn Stück, die Restblut hatten, zusammengesammelt.“ Sepp selbst besitzt heute vierzehn Stück, in ganz Österreich gibt es 2.700 Tiere. Immerhin. So ist das Tux-Zillertaler Rind im heiligen Land wieder auferstanden.


„Du kannst mir die Augen verbinden. Wenn ich meine Kühe am Kopf angreif, weiß ich sofort, welche es ist.“

Sepp & Weindl Seltene Rasse: Die temperamentvollen Tux-Zillertaler sind echte Raritäten.

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T I E R E AU F D E R A LM

Friedl & Siri Sanftes Wesen: Ihre Ruhe hilft dem Bauern, selbst zu entspannen.

Fleckvieh Die meistverbreitete Rasse Österreichs. Allrounder unter den Kühen, ein verlässlicher Partner für Milchleistung und Fleischverwertung. Fleckvieh ist gescheckt, weist Farbabstufungen von dunklem Rotbraun bis zum hellen Gelb auf weißem Grund auf.

Im Gegensatz zu den Tux-Zillertalern ist die Rasse, die Friedl Geisler züchtet, die meistverbreitete Österreichs. 1,5 Millionen Stück gibt es im ganzen Land. Bauer Friedls Damen grasen friedlich auf einer Weide der Schliffsteinalm in Ginzling. Als er in die Nähe kommt, schallen unzählige „Muuuhs“ durch die aufgeheizte Spätnachmittagsluft – als wär’s ein Wettbewerb um des Bauers Herz. Die Kühe lassen ihre langen rauen Zungen über Friedls Arm gleiten. Liebkosungen? „Gern haben s’ mich sicher, aber heute war’s heiß, und sie mögen die salzige Haut.“

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Ob mehr oder weniger gescheckt – egal. Aber schön sauber müssen Friedls Kühe sein. Ein regelmäßiges Schönheitsprogramm inklusive Schwanzwäsche ist für die Damen Pflicht.

Die Kuh-Damen sind dreizehn an der Zahl, was im Fall von Friedl eindeutig eine Glückszahl ist. „Früher war ich fanatischer Braunviehzüchter, aber dann war der Fortschritt beim Fleckvieh so groß, dass ich umgestiegen bin.“ Als Hauptgrund nennt er aber das ruhige Wesen der Tiere. „Sie sind so entspannt, dass ich mit ihrer Hilfe selbst runterkomme.“

Waschen, spülen, trocknen

Für Friedl steht das Wohl seiner Kühe an erster Stelle. Samt Schönheitsprogramm. „Ich mag es nicht,

wenn die Kühe schmutzige Schwänze haben.“ Deshalb füllt er einen Kübel mit Wasser, gibt etwas Shampoo dazu und taucht die hinteren Enden wie Pinsel ein. Danach etwas drücken, nachspülen, und das Gletscherweiß ist wiederhergestellt. Beim Friedl geht’s aber auch um Leistung, Fortschritt und Aussehen. Seine Ansprüche sind nicht gerade klein. Er will einen sauberen Fuß, schöne Euter, einen mittelrahmigen Körper, und zu groß dürfen die Damen auch nicht sein. „Das wäre der Idealzustand“, sagt der Züchter, der seine Rinder sogar nach Aser-

baidschan verkauft hat. „Fleckvieh ist der Rubenstyp. Ich hab aber auch eine Kuh, die zur Hälfte ein Holsteinrind ist. Sie ist magerer, quasi meine Kate Moss.“ Beim Abendessen langt aber auch Kate beim Heu ordentlich zu, während die Melkmaschine – Friedls „glückliche dreizehn“ geben durchschnittlich 9.000 Liter pro Jahr – rhythmisch ihren Dienst versieht. Nebenan steht Siri, Typ Rubens, und fragt sich manchmal vielleicht, warum Moss so dünn ist, obwohl sie gleich viel frisst. Aber das ist eine andere Geschichte.

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I N S P I R AT I O N E N

In der Zillertaler Bergwelt laden über 150 Einkehrmöglichkeiten zum Verweilen und Genießen. Wir servieren an dieser Stelle eine kleine Auswahl des großen Angebots: urige Almhütten. Denn, so sagt man, je origineller die Hütte, desto besser das Essen, gemütlicher der Aufenthalt, schöner die Erinnerung. Aufregendes fürs Kinderherz, prächtiges Panorama und grandiose Ausblicke sind natürlich inklusive. www.zillertal.at/huetten

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FOTO: PHILIPP GEISLER PHOTOART

Urige Hütten


Brandalm, 1.680 m

Schwarzachalm, 1.378 m

Tux-Finkenberg. Inmitten der blühenden Wiesen und duftenden Wälder genießt man hier einen Ort der guten Stimmung, schließlich wird man mit alpenländischer Musik und traditioneller Hausmannskost herzlichst empfangen. Auf vielerlei Bike- und Wanderwegen zu erreichen, eignet sich diese Hütte auch sehr gut als Einkehr für Bike-Amateure.

Zell-Gerlos. Am rauschenden Bach gelegen, umgeben von saftigen Almwiesen mit grasenden Kühen, lässt diese liebliche Hütte aus dem 17. Jahrhundert kein Herz unberührt. Der gemütliche Wanderweg ist sogar kinderwagentauglich, und die großzügige Terrasse bietet einen guten Blick auf den nahen Spielplatz.

Lattenalm, 1.700 m

’s Legal, 1.905 m

Tux-Finkenberg. Mit der hausgemachten Buttermilch in der Hand auf der Sonnenterrasse sitzen, die grünen Almhügel sowie die majestätische Gipfelwelt auf sich wirken lassen – diese Jausenstation ist ein Kraftplatz, der leicht zu erwandern ist: entweder vom Tal aus bergauf oder von der Eggalmbahn Bergstation talwärts.

Zell-Gerlos. Vom beliebten Fichtenschloss aus, das an der Rosenalmbahn Bergstation liegt, geht’s zum Legal nicht mehr weit bergauf. Umringt von rauschenden Gebirgsbächen mit Kneippmöglichkeit und Tieren wie Kälbern, Schweinen, Ziegen und Eseln bietet die Alm neben Sonnenliegeplätzen auch einen großen Spielbereich.

Filzenalm, 1.908 m

Geolsalm, 1.774 m

Mayrhofen-Hippach. Der buggytaugliche Genießerrundweg zur Filzenalm startet an der Ahornbahn Bergstation. Als Schaubauernhof gibt es hier viele Tiere zu beobachten sowie exzellente Milch und Milchprodukte der eigenen Kühe zu genießen. Noch aufregender aber ist die aus dem Berg ragende Aussichtsplattform mit Blick ins Tal.

Fügen-Kaltenbach. Für Wanderer, die im Sommer eine schöne Bergtour mit Kindern und tollen Ausblicken erleben wollen, ist das die ideale Jausenstation: rustikal und urgemütlich mit feinsten Tiroler Köstlichkeiten. Von der Mittelstation der Spieljochbahn ist die Alm über einen breiten Weg bequem erreichbar.

Tristenbachalm, 1.200 m

Huberwinkelalm, 1.370 m

Mayrhofen-Hippach. In der etwas anderen Jausenstation im wildromantischen Floitental mit Blick auf überwältigende Felswände und immerweiße Gletscherflanken herrscht stets eine lebensbejahende Atmosphäre. Auf der Terrasse fällt es leicht, es sich einfach gutgehen zu lassen. Auch mit Bike und Kinderwagen mühelos erreichbar.

Fügen-Kaltenbach. Nicht nur die Hütte selbst zeichnet sich durch Tiroler Charme aus, das Gesamtpaket ist bezaubernd: ein toller Ausblick, frisch zubereitete Schmankerln, eine äußerst sympathische Bedienung, die stets einen Scherz auf den Lippen trägt. Und wegen der prachtvollen Lage sowohl zu Fuß als auch mit dem Bike gut erreichbar.

Stimmungsvolle Szene

Atemberaubender Blick

Grandioser Genuss

FOTO: BERND RITSCHEL

Ländliche Lebensfreude

Wahre Idylle

Kinderabenteuer

Echte Hausmannskost

Charmanter Charakter

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G E N I E S S E N W I E I M U R L AU B

Frisch auf den Tisch

Du liebst das Besondere? Milch, Joghurt & Co zaubern ein Lächeln in dein Gesicht? Dann bist du hier richtig. Vier Rezepte für Milch-Fans. Einfach gourmagisch! FOTOS & REZEPTE Kevin Ilse Weitere Rezepte unter: www.zillertal.at/rezepte

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VORSPEISE

Selbst geschlagene Butter mit Granten, Bergkräutern und Wiesenblumen Für ca. 600 Gramm Butter Zubereitungszeit: 20 Minuten plus 2 Stunden Kühlzeit

ZUTATEN Für die Butter: 1 l Obers (Sahne) 60 g getrocknete Granten (Preiselbeeren) 3 EL getrocknete, gemischte Bergkräuter 3 EL getrocknete, gemischte Wiesenblumen

Obers in einer Küchenmaschine etwa 10 Minuten schlagen, bis sich das Fett von der dünnflüssigen Buttermilch trennt. Die entstandene Butter mit sauberen Händen aus der Flüssigkeit heben. Die Butter in einer Schüssel mit Eiswasser mit den Fingern ausdrücken, bis keine milchige Flüssigkeit mehr austritt. Nun die Butter in drei gleich große Mengen teilen. Granten fein hacken. Mit einer Gabel die gehackten Granten, Bergkräuter und Wiesenblumen in jeweils ein Stück Butter einarbeiten. Nun die Buttermassen auf je ein Stück Backpapier (ca. 30 × 30 cm) geben und fest einrollen. Die Enden verzwirbeln, abbinden und die Butter im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang kalt stellen.

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G E N I E S S E N W I E I M U R L AU B

HAUPTSPEISE

Schupfnudeln mit Eierschwammerln

Für 4 Personen Zubereitungszeit: 45 Minuten plus 20 Minuten Kochzeit

ZUTATEN Für die Schupfnudeln: 500 g mehlige Kartoffeln 1 Ei 80 g griffiges Weizenmehl 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss Salz Für das Topping: 300 g Eierschwammerl (Pfifferlinge) 1 Zwiebel 2 EL Butter 100 g Zillertaler Bergkäse 1 Handvoll Rucola schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Kartoffeln waschen und samt Schalen in einem Topf mit gesalzenem Wasser 15–20 Minuten gar kochen. Abgießen, kalt abschrecken und schälen. Noch warm durch die Kartoffelpresse drücken, ausdampfen lassen. Tipp: Je mehr Wasser verdunstet, desto flaumiger werden die Schupfnudeln. Währenddessen die Eierschwammerl putzen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Schwammerl dazugeben und bei mittlerer Hitze braten, bis sie gar, aber noch knackig sind (dauert ca. 5 Minuten). Pfanne von der Hitze ziehen und warm halten. Kartoffelmasse mit Ei, Mehl, Muskatnuss und ½ TL Salz so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Stücke vom Teig abschneiden und mit bemehlten Händen zu handtellerlangen Schupfnudeln formen. Die Schupfnudeln in leicht siedendem, gesalzenem Wasser garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. ¾ vom Bergkäse fein reiben. Die Pfanne mit den Schwammerln wieder auf den Herd ziehen und mit einem kleinen Schöpfer Schupfnudelwasser ablöschen. Den Käse einrühren, bis er geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schupfnudeln mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und direkt in die Pfanne geben. Durchmischen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Danach in Teller schöpfen, mit Rucola garnieren, den restlichen Bergkäse darüberhobeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

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G E N I E S S E N W I E I M U R L AU B

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NACHSPEISE

Panna cotta mit Moosbeeren

Für 4 Personen Zubereitungszeit: 25 Minuten plus mindestens 2 Stunden Kühlzeit

ZUTATEN Für die Panna cotta: 4 Blätter Gelatine 1 Vanilleschote 500 ml Obers (Sahne) 60 g Feinkristallzucker Für die Sauce: 250 g Moosbeeren (Heidelbeeren, Blaubeeren) 1 TL Speisestärke 2 EL Limettensaft 1 Zweig Zitronenmelisse

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Vanilleschote mit einem kleinen Messer der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Obers mit Vanillemark und 40 g Zucker in einem Topf aufkochen lassen. Vom Herd nehmen. Gelatine mit den Händen gut ausdrücken und mit einem Schneebesen ins Obers rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Obersmasse in vier Formen oder Gläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kalt stellen. 50 g Moosbeeren für die Deko zur Seite stellen. Die restlichen 200 g mit 50 ml Wasser und 20 g Zucker in einem Topf aufkochen, bis sie zerfallen. Mit einem Mixstab fein pürieren und die Sauce durch ein feines Sieb passieren. Speisestärke und Limettensaft glatt rühren. Moosbeerensauce mit Stärke-Mischung in einem Topf verrühren und erhitzen, bis die Sauce eindickt. Abkühlen lassen. Panna-cotta-Förmchen kurz in eine Schüssel mit heißem Wasser stellen und anschließend die Panna cotta auf einen Teller stürzen. Mit Moosbeerensauce, den restlichen Moosbeeren und Zitronenmelisse garnieren.

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G E N I E S S E N W I E I M U R L AU B

COCKTAIL

Alkoholfreier Marilly Vanilly

Rezept: Andreas Hotter Zubereitungszeit: 3 Minuten (wenn alle Komponenten bereitstehen)

ZUTATEN Für 1 Cocktail: 10 cl naturtrüber Apfelsaft 2 cl Himbeerpüree 2 cl Marillenpüree (Aprikosenpüree) 1 cl Zitronensaft 4 cl Vanillejoghurt von der Zillertaler Sennerei 1 cl Vanillesirup Für das Fruchtpüree**: 250 g Himbeeren 250 g Marillen etwas Marillensaft Zusätzlich**: ½ Apfel 10 Himbeeren frische Minze Würfeleis Cocktail-Spießchen

VORBEREITUNG Für das Himbeerpüree die Himbeeren waschen, mit einer Gabel zerdrücken und durch ein feines Sieb streichen. Für das Marillenpüree die gewaschenen Marillen am Stielansatz mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden und für maximal eine Minute in kochendes Wasser legen. Unter kaltem Wasser abschrecken, schälen, vierteln, entsteinen und mit einem Schuss Marillensaft im Mixer zerkleinern. Dann die Masse durch ein feines Sieb streichen. ZUBEREITUNG Alle Cocktail-Zutaten mit viel Würfeleis kräftig im Shaker schütteln, bis er sich beschlägt. Danach in ein vorgekühltes Longdrinkglas auf frisches Würfeleis abseihen. Von einem halben Apfel dünne Scheiben schneiden und mit frischen Himbeeren auf ein CocktailSpießchen stecken. Mit dem Spießchen und frisch gepflückter Minze garnieren. ** Aus den hier angegebenen Mengen lassen sich etwa 10 Drinks zubereiten.

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FAS H I O N I M Z I LLE R TA L

DIE BESONDERE

Inspiration Die sagenhafte Bergwelt als Bühne. Modedesignerin Rebekka Ruetz empfindet das Zillertal als Kraftplatz, der ihr die Ideen zu speziellen Kollektionen schenkt.

FOTO: LINDA LEITNER

TEXT Michael Hufnagl

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Mode-Shooting im Zillertal. Für die Models war das Posieren auf den Wiesen und vor dem prachtvollen Bergmotiv eine besonders reizvolle Herausforderung.

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FAS H I O N I M Z I LLE R TA L

Die Natur als Laufsteg – für die Models war die Landschaft im Zillertal eine grandiose Bühne. 82

FOTOS: LINDA LEITNER, JENNY HAIMERL

Das Grün als Botschaft. Die Röcke können mit transparenten oder aus Planen gestalteten Boleros expressiv kombiniert werden. Die Strümpfe sind für die Designerin ein „origineller Kontrast“.


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Rebekka Ruetz – die Designerin fühlte sich von der Schönheit des Zillertals inspiriert.

Modekunst DIE DESIGNERIN: Rebekka Ruetz wurde am 17. Oktober 1984 in Zams geboren, besuchte die Modeschule in Innsbruck, studierte in München, lernte in London und machte sich 2009 als Designerin selbständig. DER STIL: Die unkonventionelle Künstlerin macht „Mode für die moderne Amazone“, hat eine Vorliebe für asymmetrische, feminine Schnitte, weite Silhouetten und großflächige Prints. DER ZILLERTAL-ZAUBER: Rebekka Ruetz wollte ihrer Heimat die Ehre erweisen und entschied sich für das Zillertal, um spezielle Modekollektionen zu entwerfen und zu inszenieren.

anchmal ist das Leben ganz einfach. „Ich habe für die Hommage an meine Heimat den perfekten Ort gesucht“, sagt Modedesignerin Rebekka Ruetz. „Und ich habe das Zillertal gefunden.“ Aber es waren nicht nur die imposanten Berge und die erhabenen Weiten des Tals, die sie in emotionaler Verbundenheit zu außergewöhnlichen Kollektionen und speziellen Shootings verführt haben. Es war nicht nur das atemberaubende Panorama, das sie als Kraftquelle identifizierte und als Inspiration spürte. Es waren auch die Menschen. Als die 37-jährige Innsbruckerin ihre Ideen im Zillertal präsentierte, war sie nicht eine Sekunde lang mit Skepsis konfrontiert. „Im Gegenteil“, schwärmt Rebekka, „ich habe vom ersten Moment an Neugier, Lust und einen herzlichen Willen gespürt.“ Die Verwurzelung mit der Natur. So könnte man am besten die Gedanken der Künstlerin beschreiben. Und obwohl Tradition auch hier gehegt und gepflegt wird, war die Bereitschaft, mit mutigen und modernen Ansätzen das Bild des Zillertals zu offenbaren, sofort gegeben. „Ich finde es toll, dass die Verantwortlichen die Zusammenarbeit gewagt und unterstützt haben. Und für die Models war die wunderschöne Landschaft eine grandiose Bühne“ – quasi die Natur als Laufsteg.

Stil, Überzeugung, Traum

Schon als Kind hat Rebekka, deren Eltern ein Sportgeschäft besitzen, gerne anders gedacht und viel gezeichnet. Kombiniert mit dem Interesse an Mode und der Faszination einer bunten Welt, war daher ihr Weg nur konsequent. Erst absolvierte sie die Modeschule in Innsbruck, dann wuchs die Sehnsucht, den Horizont zu erweitern und die Internationalität zu suchen. Ob es das halbe Jahr in Indien („eine große Kultur als Inspiration“), die Akademie für Mode und Design in München („wichtig für das handwerkliche Bewusstsein“) oder die Arbeit in London für das Label Peter Pilotto („die rechte Hand von Vivienne Westwood“) war – Rebekka Ruetz begann einen Stil, eine Überzeugung, einen Traum zu entwickeln. Und 2009 wagte die Tirolerin den Sprung in die Selbständigkeit. „Vielleicht war es damals naiv, aber ich wollte mit meinen Designs eine eigene Sprache kreieren, meinen Freiheits-

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FAS H I O N I M Z I LLE R TA L

Das Kleid wurde aus einer Pistenplane mit einem Print der Zillertaler Panoramakarte produziert. Dazu werden, ganz patriotisch, frech-witzige rotweißrote Socken getragen.

gedanken durch die Arbeit definieren und mit Konventionen brechen.“ Dafür brauchte es einen langen Atem und einen festen Glauben. Aber heute hat Rebekka Ruetz mit ihrem eigenen Online-Vertrieb jenen Namen, der einst nur Vision war. Dank der extremen Schnitte, der Hingabe zu Qualität und Nachhaltigkeit und auch der feministischen Leidenschaft.

Streben nach Perfektion

Darüber hinaus kämpft sie für faire Stoffproduktionen und soziales Verständnis: „Wir sollten alle jeden einzelnen Tag ein bisserl das Bewusstsein haben, die Welt retten zu wollen.“ Also appelliert sie: „Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir auf Qualität achten. Lieber weniger kaufen, das Gute aber länger tragen. Man muss nicht jedem Trend bedingungslos folgen.“ Perfektion gibt es jedenfalls nicht für die Avantgardistin, die „Mode für die moderne

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Amazone“ gestaltet und ihre Prêt-à-porterLinie „rebekka ruétz“ gerne mit ihrer Streetwear-Kollektion „You know you want it“ in Harmonie setzt. „Aber das Streben nach Perfektion“ ist sicher immer ein Motor. Und wo, wenn nicht im Zillertal, kann man diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen? Wo der Materialmix durch regionale Produzenten und Zulieferer bereichert wird. Wo für ihre Vorliebe zu asymmetrischen, femininen Schnitten, weiten Silhouetten und großflächigen Prints die Natur als unübersehbar schöne Vorlage dient. Und wo daher Fashion entsteht, die zum Hinschauen und Hinfühlen animiert. Für ein Kleid etwa verwendete Rebekka im Upcycling-Sinn eine Pistenplane und ließ ihr Model mit einer Panoramakarte am Körper posieren. Mitunter fühlt sich die Designerin „noch nicht mutig genug“. Das Zillertal hingegen kann diesbezüglich Berge versetzen.

FOTOS: LINDA LEITNER

Rebekka Ruetz sagt gerne: „Vieles ist schön, was man vielleicht erst auf den zweiten Blick schön findet.“ Das Model trägt ein Mantelkleid mit Löwenzahn-Motiv, Symbol für die Verwurzelung mit der Natur.


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FOTOS: THOMAS PFISTER

N AT U R PA R K E R LE B E N

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Ein historisches Monument. Seit drei Jahren wird dank eines Naturschutzplans die imposante Steinmauer in den Bergen restauriert.

Stolz UND Steine Auf der Loschbodenalm am Tuxer Hauptkamm erstrahlt die 150 Jahre alte Steinmauer in neuem Glanz und zieht nicht nur die Wanderer magisch an. TEXT Barbara Reiter

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N AT U R PA R K E R LE B E N

Hansi Hinterseers Staunen

Die Loschbodenalm, wo die Steinmauer steht, liegt am Tuxer Hauptkamm zwischen 1.700 und 2.000 Metern. Sie ist ein zeitgeschichtliches Dokument und, so schätzt Seifert, mindestens 150 Jahre alt. Damals war es nur durch Schichtung möglich, auf Almen Mauern und Gebäude zu errichten. Zement oder Löschkalk waren teuer und die Almen schwer erreichbar. Im Laufe der Jahre haben Wind und Wetter die Steinmauer aber älter aussehen lassen, als sie tatsächlich ist. Deshalb war ihre Restaurierung ab 2018 Teil eines drei Jahre währenden Naturschutzplans. Sogar Hansi Hinterseer war mit einem Filmteam hier im Zillertal, um die stille Schönheit fürs Fernsehen einzufangen. „Bärig“, hat er gesagt und Seifert zu dem Projekt gratuliert.

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Fast einen Kilometer schlängelt sich die Steinmauer durch die Landschaft und ist vom „Flach“ aus, dem mit 2.248 Meter höchsten Punkt im Nahbereich, wunderbar zu sehen.

Mauerwerk DER NATURSCHUTZPLAN: Von 2018 bis 2021 wurde die alte Steinmauer auf Initiative des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen und des Alpenvereins renoviert. Unzählige freiwillige Helfer beteiligten sich an der Umsetzung des dreijährigen Naturschutzplans. Ohne sie würden die Almen zuwachsen und Kulturgüter wie die Steinmauer zunehmend verfallen. DAS MONUMENT: Das Alter der Steinmauer wird auf mindestens 150 Jahre geschätzt. Sie ist 60 Zentimeter hoch und rund einen Kilometer lang. Zwei Drittel der Strecke können Wanderer die Mauer entlangspazieren und erkunden. DER LEBENSRAUM: Die Mauer dient heute noch als natürliche Grenze zwischen Loschboden- und Elsalm. Sie gilt als Kulturgut und bietet seltenen Pflanzen und Tieren wie Echsen und Insekten den perfekten Lebensraum.

FOTOS: NATURPARK ZILLERTALER ALPEN

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ehutsam legt Larissa einen Stein auf den anderen. Fünf Sommer schon hat die Studentin als freiwillige Helferin auf den Almen in den Zillertaler Alpen verbracht, um bei Projekten wie dem Wiederaufbau der alten Steinmauer zu helfen. „Es entspannt mich“, sagt sie. Und: „Es macht stolz, für ein so schönes, wichtiges Projekt aktiv zu sein.“ Dann blickt sie sich nach dem nächsten Stein um und platziert ihn perfekt. Die Mauer muss leicht von außen nach innen gekippt sein, es dürfen außerdem nicht zu viele Hohlräume entstehen. Wenn’s doch passiert, füllt Larissa sie mit kleinen Steinen und Erde auf. „Es gibt einen weisen Spruch“, sagt Willi Seifert, Geschäftsführer des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen, der das Projekt in Kooperation mit dem Alpenverein vorangetrieben hat. „Wenn man einen Stein viermal wendet, passt er überall hinein.“


Ohne den Teamgeist der freiwilligen Helfer wären Bau und Pflege der Mauer nicht möglich. Die Arbeit stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und macht stolz.

Aufs Platzieren kommt’s an. Beim Bauen der Mauer dürfen nicht zu viele Hohlräume entstehen.

Die Steine werden behutsam arrangiert, die Mauer ist auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere.

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N AT U R PA R K E R LE B E N

„Die Mauer hat etwas Monumentales“, sagt Willi Seifert und schaut stolz über das etwa 60 Zentimeter hohe und dennoch imposante Gebilde. Rund einen Kilometer schlängelt es sich durch die Landschaft und ist vom „Flach“ aus, dem mit 2.248 Meter höchsten Punkt im Nahbereich, wunderbar von oben zu sehen. Sie ist eine der längsten Trockensteinmauern der Ostalpen und trennt die Loschboden- von der Elsalm. Einst hatte die Steinmauer den Zweck, eine natürliche Grenze zwischen den Almen unterschiedlicher Besitzer zu ziehen. Damit die Kühe wussten, wo sie zu Hause sind. So ist es bis heute geblieben. Für Wanderer gibt es aber drei schmale Durchgänge, und wer einen Moment innehält, entdeckt eine eigene kleine Welt. „Hier arbeitet es“, sagt Seifert. Kleinnagetiere bewohnen die Mau-

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er ebenso wie verschiedenen Eidechsenarten. „Auch Bergmolche haben wir schon gesehen.“ An schönen Tagen kann man die Reptilien beim Sonnenbaden beobachten, aber auch Pflanzen wie Hauswurz oder Mauerpfeffer lieben den warmen, trockenen Platz. Spinnen und eine Vielzahl an Insekten machen es sich im Inneren gemütlich, wo herrlich kühle Schattenplätze zu finden sind.

Glockenklang und Kaiserschmarrn

Seifert ist zufrieden. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man mit einem Projekt bedrohte Lebensräume erhalten kann.“ Und auch die Wanderer kommen bei ihren Touren nicht zu kurz, wenn sie auf dem Weg von der Höllensteinhütte zum Tettensjoch an der Steinmauer entlangspazieren. Die Hütte der Familie Erler liegt 400 Meter darunter. Hier bereiten

die Brüder Thomas und Michael köstliche Zillertaler Schmankerl zu und servieren ihren berühmten Kaiserschmarrn, den es im Sommer mit frischen Heidelbeeren gibt. Und wer auf der Hütte übernachtet, wird am nächsten Morgen durch die sanften Glockenklänge der mehr als hundert Kühe geweckt. Die Bewirtschaftung der Alm bedeutet viel Arbeit, und umso dankbarer ist man den Freiwilligen, die nicht nur die Steinmauer erneuert, sondern auch Weideflächen entsteint und mit Astscheren geschwendet haben. „Sonst würde die Alm zuwachsen“, sagt Michael Erler. „Allein könnten wir das nicht schaffen.“ Also war es für sie auch selbstverständlich, den Helfern Kaiserschmarrn in rauen Mengen zu servieren – mit frischen Heidelbeeren, versteht sich.

FOTO: THOMAS PFISTER

Ein wahres Paradies für Wanderer. Über der Loschbodenalm lockt nicht nur der sagenhafte Blick auf die Zillertaler Bergwelt, sondern auch die Schönheit der Blumenmeere.


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I N S P I R AT I O N E N

Wo wohnt das Murmeltier? Wie kann Baumharz Wunden heilen? Und was hat es mit der Teufelsbrücke auf sich? Im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen erfährst du all das und noch viel mehr. Ausgebildete Naturparkführer bieten für Familien, Sportler und Genussmenschen geführte Touren mit spannenden Geschichten an. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Die angegebene Gehzeit kann von der Gesamtdauer abweichen. www.zillertal.at/naturpark

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FOTO: THOMAS PFISTER

Abenteuer Naturpark


Relikt aus der Nacheiszeit

Vom Gipfel zum Bergsee

Mystik, Geheimnisse und aufregende Legenden erwarten dich auf dieser leichten Rundwanderung durch eine botanische und geologische Rarität, die so im gesamten Alpenostraum nahezu einzigartig ist. Besonders beeindruckend: die tiefe Klamm, der bezaubernde Buchenwald und die sagenumwobene Teufelsbrücke. Gehzeit: 1 ½ Stunden.

Von der Vallruckalm geht’s etwa 700 Höhenmeter hinauf zur Hippoldspitze mit herrlichem Panoramablick in die Zillertaler und Tuxer Alpen. Danach folgt der Eiskarsee, der bis in den Frühsommer hinein Spuren des Winters aufweist. Tipp: unbedingt ein kühlendes Fußbad ausprobieren – eine pure Wohltat! Gehzeit: 5 ½ Stunden.

Entlang der Wasserfälle

Traumhafte Kulturlandschaft

Ein schmaler Weg führt durch einen urigen Wald und am „Walfischmaul“ vorbei, an Wasserfällen, natürlichen Felsbrücken und Höhlen entlang. Höhepunkte der mittelschweren Wanderung sind die imposante Klamm, der Talkessel auf Waldeben sowie der Schraubenwasserfall. Tipps zur Naturbeobachtung inklusive. Gehzeit: 2 ½ Stunden.

Mittelschwere Tour, vereint Kultur mit malerischer Natur. Vorbei am geschichtsträchtigen Fürstenhaus wirst du durch einen lauschigen Wald geführt und genießt prächtige Ausblicke in Seitentäler und auf vergletscherte Gipfel. Zurück im Bergsteigerdorf Ginzling, wartet die Ausstellung „Gletscher.Welten“. Gehzeit: 4 ½ Stunden.

Idylle und Blumenpracht

Im Reich der Steinböcke

Diese mittelschwere Rundtour beginnt mit einer kurzen Gondelfahrt und einem Aufstieg zum Tuxerjochhaus. Von dort geht’s hinab in das idyllische Weitental mit seinen vielen bunten Alpenblumen und umhertollenden Murmeltieren. Ein weiteres Highlight ist die Schlucht am Ende des Tals mit dem Schleierwasserfall. Gehzeit: 5 Stunden.

Auf dieser schwierigen Wanderung wirst du durch den zauberhaften Zillergrund bis zur wunderschönen St. Valentin Kapelle begleitet, die oberhalb des leuchtend blauen Speichers Zillergründl liegt. Zuvor besuchst du die „Steinbock.Welten“ und kannst diese außergewöhnlichen Tiere auch im Gehege beobachten. Gehzeit: 4 ½ Stunden.

Gams, Adler, Murmeltiere & Co

Auf den Schultern der Giganten

Nicht ohne Grund eine der beliebtesten Touren, wenngleich es sich um eine schwierige Wanderung handelt: Mit etwas Glück beobachtest du nämlich Gämsen, Steinadler und Murmeltiere auf ihren morgendlichen Streifzügen. Faszinierendes über die heimischen Wildtiere und ihr Verhalten erfährst du in jedem Fall. Gehzeit: 4 – 5 Stunden.

Mit der Gerlossteinbahn geht’s zum Ausgangspunkt der Wanderung auf die gigantische Felswand. Während du über saftige Almwiesen und durch die pittoreske Landschaft geführt wirst, gilt es, den Blick auf den markanten Brandberger Kolm und anschließend die überwältigenden Ausblicke in die Berge auszukosten. Gehzeit: 6 Stunden.

Das Naturjuwel Glocke

Die Schraubenfälle

Das Weitental

FOTO: BERND RITSCHEL

Wildtier-Beobachtung

Hippoldspitze, Eiskarsee

Almenrunde Ginzling

Zur Hochgebirgskapelle

Die Gerlossteinwand

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GAS T KO M M E N TA R

Sei du … sag du!

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as Ehepaar beim Check-in blickt sich irritiert an. „Aber ich mach das ganz konsequent“, sagt Josef. Gäste, die seinen Enzianhof am Zillertaler Gerlosberg betreten, duzt er vom ersten Moment an. Und Josef weiß aus Erfahrung, wie viel Urlaubsfreude er damit auslöst. Sein Angebot ist eindeutig. Sei Mensch. Entspann dich. Lass Titel, Anrede und Status zu Haus. Sei du! Für uns Gäste aus verschiedenen Ländern und Kulturen ist das oft ungewohnt. Wir verbinden mit dem „Du“ Nähe und Bekanntschaft. Das „Sie“ ist auch der Ausdruck von Respekt. Und nun lernen wir im Urlaub im Zillertal eine Mentalität kennen, die mit dem Du etwas anderes verbindet, nämlich vor allem Zusammengehörigkeit und Herzlichkeit. „Unter den Ziller-

talern ist das Duzen seit jeher selbstverständlich“, sagt Franz, bekannt für seine Sendung „Land und Leute“ im Zillertal TV. „Das Gefühl, aufeinander angewiesen zu sein, war immer sehr ausgeprägt.“ Distanz kam da erst gar nicht auf. Sonntags nach der Messe saßen die Männer im Wirtshaus beieinander – Großbauer, Gebirgsbauer und Knecht an einem Tisch. Alle per Du. Da wurden in launiger Vertrautheit allerlei Geschäfte gemacht, die Kuh verkauft, ein Stück Land erworben, oder der Knecht bekam ein besseres Angebot. „Die Zillertaler sind ein Gebirgsvolk“, sagt Andre, Obmann des Heimatmuseums in Fügen. „Sie haben zu jedem Menschen die gleiche Beziehung.“ Fast – schränkt er dann nach kurzer Gedankenpause doch

Andreas Hoetzel Der 63-jährige Bremer ist Inhaber der Kommunikationsagentur „speakeasy“ und war viele Jahre im Aufsichtsrat des SV Werder Bremen. Dessen Fußballer absolvieren ihr sommerliches Trainingslager traditionell im Zillertal.

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ein. Die Obrigkeit habe man natürlich nicht geduzt. Herr Pfarrer und Herr Lehrer – das musste schon sein. Anlass für Franz und Andre, eine besondere Geschichte zu erzählen. Im Jahr 1809, während der Napoleonischen Kriege, kämpfte ein Zillertaler als Söldner in Diensten des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph. Und als sich die Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung ergab, sprach der Zillertaler den König mit Du an. „Herr König“ wäre ihm despektierlich erschienen. „Ihre Exzellenz“ sei ihm gar nicht erst in den Sinn gekommen. Das Du gegenüber dem König, dem er diente – eine größere Ehrerbietung war ihm gar nicht möglich. „Wir sind ein offenherziges Volk“, berichtet Franz von den Anfängen des Tourismus. Ab dem Jahr 1820 kamen Maler und Schriftsteller in die Berge, entwarfen sehnsuchtsvolle Bilder und lockten damit viele Städter. Seit 200 Jahren also gilt das Du schon als herzliche Einladung. „Urlaub unter Freunden“ heißt es heute. Außer deinem Vornamen interessiert nur, was für ein Mensch du bist. Wie du heißt, welchen Titel du trägst, welchen Beruf du ausübst – eher unwichtig. Zeig uns einfach, wer du bist. Mehr ist gar nicht nötig. Das Du ist ein großes Gefühl. Voller Respekt. Im besten Sinne von: „Gast, du bist willkommen. Schlag ein, du gehörst dazu.“ Was für eine Erholung!

FOTO: CHRISTOPH JOHANN

Andreas Hoetzel hat im Zillertal gelernt, dass Nähe in der Anrede Zusammengehörigkeit offenbart und Urlaubsfreude auslöst.


Damit Berge zum Erlebnis werden Weltweit vertrauen Skigebiete auf Doppelmayr. Als verlässlicher Partner liegt unser Bestreben seit dem Bau des ersten Skiliftes und auch heute noch darin, unseren Kunden und deren Gästen das Beste für ihr Wintersporterlebnis am Berg zu bieten. Denn sie alle sind Maßstab für neue Ideen. Vorausschauendes Denken und langjährige Erfahrung ermöglichen es uns als Weltmarktführer, die Qualität der Doppelmayr Seilbahnen stetig zu erhöhen und die Technologie dahinter zu perfektionieren. So genießen sowohl die Fahrgäste als auch das Betriebspersonal Komfort und Sicherheit höchster Güte.

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FOTO: THOMAS PFISTER

IMPRESSUM Mein Zillertal im Sommer 2022/23 (Erscheinungsdatum: Dezember 2021) Medieninhaber & Herausgeber: Zillertal Tourismus GmbH, Bundesstraße 27d, A-6262 Schlitters; Projektleitung Zillertal: Beate Kassner, Miriam Tirpitz, E-Mail: magazin@zillertal.at; Realisierung: Red Bull Media House GmbH; Co-Publishing: Susanne Degn-Pfleger, Elisabeth Staber; Verlagsort: A-1020 Wien; Redaktion: Michael Hufnagl (Ltg.), Gundi Bittermann; Chef vom Dienst: Thomas Hammerschmied; Art Direction: Dominik Uhl, Steffi Werth; Fotoredaktion: Isabella Russ (Ltg.), Matti Wulfes; Herstellung: Veronika Felder; Lithografie: Clemens Ragotzky (Ltg.), Nenad Isailovic, Josef Mühlbacher; Lektorat: Hans Fleissner (Ltg.), Billy Kirnbauer-Walek, Belinda Mautner; Produktion: Martin Brandhofer, Markus Neubauer; Anzeigenverkauf: Johannes Wahrmann-Schär, Ellen Wittmann-Sochor, Alfred Vrej Minassian, Nicole Okasek-Lang; Übersetzung & Lektorat: Connect; Druck: Walstead Central Europe, Krakau


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Wand in Sicht! Felsenfeste Gewissheit: Die Gerlossteinwand oberhalb von Hainzenberg ist längst ein Markenzeichen des Zillertals. Stephan Eberharter hat zu der einzigartigen Erhebung eine ganz besondere Beziehung.

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sage: Das ist mein Zillertal.“ Und obwohl er so viele Ziele erreicht hat und nicht den Drang hat, dass „ich da unbedingt rauf muss“, wäre Eberharter nicht Eberharter, würde er nicht verschmitzt lächeln und sagen: „Aber wer weiß? Vielleicht schau ich doch irgendwann nach, wie es da oben ist.“

„Diese Wand ist in ihrer Charakteristik einzigartig. So markant, dass sie für mich ein Symbol der Heimat ist. Und obwohl ich noch nie am Klettersteig war, sehe ich mit Stolz, wie viel Freude die Menschen haben, wenn sie Felsen bezwingen.“ Stephan Eberharter

FOTOS: THOMAS PFISTER, BECKNAPHOTO

S

tephan Eberharter, der erfolgreichste Skifahrer des Zillertals, zeigt stolz und respektvoll aus der Ferne auf die Gerlossteinwand. Dann lächelt der Olympiasieger und dreifache Weltmeister und sagt: „Da links ist der Brandberger Kolm, rechts siehst du die Ahornspitze, und dazwischen ist die Gerlossteinwand … ein Bild, das ich unter Tausenden Bildern immer sofort erkennen würde.“ Auch deshalb, weil „der Steff“ genau dort, am Fuße der Wand, seine ersten Schwünge im Schnee gemacht hat. „Dort sind wir nach der Schule immer hin, und ich habe meine große Leidenschaft für das Skifahren entdeckt.“ Was nix daran ändert, dass er mit dem 380 Meter langen Klettersteig noch nie in seinem Leben Bekanntschaft gemacht hat. Kaum zu glauben, aber ausgerechnet Eberharter, der als Abfahrer mit den Bergen per Du ist, empfindet eine Art Ehrfurcht vor dem imposanten Felsen. „Ich weiß, dass die gut gesicherte Wand für jedermann ein großartiges Abenteuer sein kann, aber mein Metier ist es nicht.“ Und so betrachtet er die legendäre Gerlossteinwand auch als 52-Jähriger als das, was sie ist: „Eine einzigartige Erhebung, mit vielen Möglichkeiten für Sportler und Familien, von der ich immer


Gerlossteinwand

Der höchste Punkt des Gerlossteins in Metern Die Pendelbahn von Hainzenberg führt bis auf eine Höhe von (in Metern)

2.166 1.643 5 240

Die Wanderung von der Bergstation Gerlossteinbahn bis zum Gipfelkreuz geht über 550 Höhenmeter, die Streckenlänge beträgt in Kilometern Für den Klettersteig Gerlossteinwand wurden 450 Meter Stahlseil, 230 Seilklemmen und 150 Bohranker verwendet. Der Höhenunterschied beträgt in Metern

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Mit der Bahn ins Zillertal: klimafreundlich & entspannt

Mit Sicherheit blitzschnell Morgens noch in Köln, Hamburg, Berlin oder Leipzig frühstücken und bereits am frühen Abend mit den Kindern ganz entspannt die Zillertaler Bergwelt erkunden. Das Zillertal ist bei Tag & Nacht hervorragend erreichbar. Mit schnellen ICE-Verbindungen aus ganz Deutschland bis nach München und einem einfachen Umstieg in den EuroCity nach Jenbach. Oder mit direkten ICEs am Wochenende in der Ferienzeit, z. B. aus Berlin, und täglichen Nightjet-Verbindungen, z. B. aus Köln, Hamburg oder Hannover, nach Jenbach. Richtig sparen Mit dem Sparpreis oder der BahnCard ist der Weg ins Zillertal garantiert günstig. Die Bahntickets sind bis zu sechs Monate im Voraus buchbar.

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München

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Salzburg


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Ankommen, auskennen, herumkommen.

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Mit dem Auto Auf der A12 Inntalautobahn (Vignette!) Abfahrt Zillertal zwischen Innsbruck und Kufstein. Weiter auf der B169 bis an den Urlaubsort.

Hotel und Unterkunft Im Zillertal gibt es für jeden Gast die ideale Unterkunft. Man kann sie ganz einfach online buchen. Gerne beraten wir auch persönlich.

Kontakt und Beratung Unser Infobüro liegt direkt an der Zillertalstraße B169, gleich nach dem Brettfalltunnel am Taleingang. Vorab-Info unter Tel.: +43/5288/871 87 oder E-Mail: info@zillertal.at

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Mit der Zillertalbahn Im Halbstundentakt sind mit der Zillertalbahn von Jenbach bis nach Mayrhofen viele Orte sicher, pünktlich und bequem zu erreichen.

Mit dem Bus Flächendeckend stehen ideale Busverbindungen zur Verfügung – natürlich auch direkt zu den Sommerbergbahnen. In der Zillertal Activcard sind die meisten öffentlichen Verkehrsmittel inkludiert.


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