REISELUST

Faszinierender Familienausflug
in den Walter Zoo in Gossau SG

täglich um 11 & 15 Uhr im Zootheater
FERIEN IN DER SCHWEIZ
Reiseplanung mit KI – ja oder nein? 20

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Faszinierender Familienausflug
in den Walter Zoo in Gossau SG

täglich um 11 & 15 Uhr im Zootheater
FERIEN IN DER SCHWEIZ
Reiseplanung mit KI – ja oder nein? 20

Viele Schweizer Destinationen sind gut erreichbar, übersichtlich und naturnah. Die schönsten Reisen müssen nicht weit führen – sie beginnen direkt vor der Haustür.
Haben Sie Ihre nächsten Familienferien in der Schweiz schon geplant? Wer hier reist, findet eine Vielfalt, die begeistert – egal, wie unterschiedlich Alter, Interessen oder persönliche Voraussetzungen innerhalb der Familie sind. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle – nicht als Verzicht, sondern als das, was Reisen erst wirklich authentisch macht und auch kommenden Generationen Freude bereitet. Wer mit Kindern unterwegs ist, erlebt unmittelbar, wie wichtig intakte Landschaften, lebendige Dörfer und ein respektvoller Umgang mit Ressourcen sind.
Doch wie finden Gäste Reiseziele, die sich glaubwürdig und zukunftsorientiert engagieren? Orientierung bieten Programme, die nachhaltige Entwicklung fördern und sichtbar machen. Zwei Beispiele stehen für diesen Schweizer Weg: die «Best Tourism Villages by UN Tourism» und das Nachhaltigkeitsprogramm «Swisstainable Destination».
Kleine Orte mit grosser Wirkung
Als «Best Tourism Villages» werden weltweit ländliche Orte ausgezeichnet, die ihr natürliches und kulturelles Erbe bewahren, die lokale Wertschöpfung stärken und ihre touristische Entwicklung verantwortungsvoll gestalten. In der Schweiz tragen aktuell zehn Dörfer diese Auszeichnung. Die kleinen Orte laden dazu ein, langsamer zu reisen: Ein Spaziergang über den Dorfplatz von Valendas, ein Ausflug ins mittelalterlich geprägte Saint-Ursanne oder ein Aufenthalt im mediterranen Morcote zeigen beispielsweise, wie eng Natur, Landwirtschaft, Kultur und Tourismus miteinander verbunden sind.

Eine ideale Mischung aus Badekultur und Bergkulisse – das ist die Swisstainable Destination Leukerbad.

Für Familien sind diese Orte besonders spannend, weil sie keine künstlichen Erlebniswelten schaffen. Ihre Stärke liegt im Echten: in historischen Ortsbildern, regionalen Produkten und gelebten Traditionen. Kinder entdecken hier, dass ein Dorf mehr ist als eine Kulisse und als Lebensraum, Arbeitsort und Reiseziel zugleich dient.
Destinationen mit Verantwortung
Auch «Swisstainable Destination» schafft Orientierung bei der Suche nach Reisezielen, die Nachhaltigkeit priorisieren. Das Nachhaltigkeitsprogramm unterstützt ganze Tourismusdestinationen dabei, Nachhaltigkeit strategisch zu verankern, konkrete Massnahmen umzusetzen und ihr Engagement transparent zu kommunizieren.
Nachhaltigkeit ist während der gesamten Reise erlebbar: bei der Anreise, in den Unterkünften, in der Mobilität vor Ort, in der Gastronomie und im Zusammenspiel mit regionalen Betrieben. Aktuell zeigen 24 Swisstainable Destinationen von Basel übers Entlebuch bis nach Gstaad, wie vielfältig Tourismus in der Schweiz aussehen kann. Eine Destination, die Nachhaltigkeit breit denkt, achtet in der Regel stärker auf Zugänglichkeit, einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, Naturerlebnisse und regionale Produkte und Angebote, die unterschiedliche Generationen ansprechen.
Der Schweizer Tourismus-Verband setzt sich gemeinsam mit Destinationen, Betrieben und Partnerorganisationen für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ein. Im Zentrum steht ein Schweizer Tourismus, der wirtschaftlich tragfähig, ökologisch sorgfältig und gesellschaftlich akzeptiert agiert. Auch Gäste können ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Wer mit dem Zug anreist, regionale Angebote nutzt und lokale Betriebe berücksichtigt, stärkt Orte weit über den eigenen Aufenthalt hinaus. Für Familien liegt darin eine besondere Chance: Reisen im eigenen Land kann Kindern zeigen, wie vielfältig die eigene Heimat sein kann. Und es kann Erwachsenen in Erinnerung rufen, dass die nächste Entdeckung manchmal nur eine Zugfahrt entfernt liegt.
KONTAKT
Schweizer Tourismus-Verband
Swisstainable Destination: stv-fst.ch/swisstainable-destinations Best Tourism Villages: stv-fst.ch/best-tourism-villages
Hier werden kleine und grosse Entdeckerinnen und Entdecker ebenso glücklich wie Geniesserinnen oder Wanderer: Der zentral gelegene Kanton Solothurn hat auf kleinem Raum Grosses zu bieten.
Wanderrucksack inbegriffen
Abseits der Verkehrsströme der A1/A2 wartet das schmucke Dorf Egerkingen darauf, entdeckt zu werden. Eingebettet zwischen Jurahügeln, präsentieren sich Besuchenden jeglichen Alters echte Geschichtsperlen. Dank ihrer zentralen Lage eignet sich die Gemeinde vorzüglich als Treff- und Ausgangspunkt. Wer in einem der vier Hotels in Egerkingen bucht, bekommt den gefüllten Wanderrucksack gleich mit – für den Zeitreise-Spaziergang mit der Familie oder eine Panoramawanderung entlang der ersten Jurakette.
Gut erhaltene Burgruinen
Im nahegelegenen Naturpark Thal lassen sich Führungen zu historischen Schauplätzen buchen. Packende Historie, verborgene Legenden und bewegende Schicksale von damals? All dies wird beim Besuch der zahlreichen Burgruinen wieder lebendig – etwa auf Alt-Bechburg mit ihrer gut erhaltenen Ringmauer und dem herrlichen Ausblick auf die Jurahügel. Ein Erlebnis ist auch der interaktive Rundgang auf der Burgruine Neu-Falkenstein, begleitet durch den Turmfalken «Tinu», oder das Abtauchen in einen der perfekt getarnten Bunker im Park, mit Einblicken in die bewegte Zeit der Landesverteidigung.
Oltens historische Altstadt
Die kleine, feine Altstadt von Olten ist der perfekte Schauplatz für hinreissende Geschichten. Sie beginnen bei der im Jahr 1803 erbauten Alten Holzbrücke und werden bis zum mittelalterlichen Stadtturm weitergesponnen. Bei einer Führung auf den Spuren von Römern und Centralbahn, Stadtbrand und Hexengeschichten, wird die Historie erlebbar. Am anderen Ende der Altstadt wartet eine autofreie Flanierzone mit zahlreichen Cafés und Läden auf neugierige Gäste, die dem Charme Oltens erliegen möchten.
Als das Kind vom Felsen fiel
Das Kloster Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort im Land mit einer Anlage, die unter Denkmalschutz

steht und deren Anfänge weit zurück bis ins 14. Jahrhundert gehen. Die Legende besagt, dass ein Kind über den Felsen in die Tiefe gefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sei. Und so wurde eine natürliche Höhle zur Kapelle umgewandelt. Die ganze Historie dieses mystischen Ortes erleben Besuchende bei einer Führung durch das Kloster und dessen Bibliothek, inklusive einer fesselnden Tonbildschau.
Barocke Traumkulisse
Kaum zu toppen ist die barocke Kulisse der Kantonshauptstadt Solothurn. Romantische Gässchen, altes Kopfsteinpflaster, eine pompöse Kathedrale, ausgezeichnete Gastronomie und ein cooles Shopping-Flair suchen ihresgleichen. Die schönste Barockstadt des Landes weiss gut gehütete Geschichten hinter historischen Mauern zu erzählen und lädt zu Genussmomenten an der Aare ein. Mit dem Summer-in-the-City-Getaway lässt sich die einmalige Szenerie nun auch vom Wasser aus, bei einem Kurztrip, erleben.
Idyllischste aller Wanderungen
Wer noch nie etwas vom Buechischlössli gehört hat, verbindet dessen Besuch idealerweise mit einer Waldwanderung. Beim Schlössli handelt es sich um einen im Jahr 1546 errichteten Turm, der auch der Ausgangspunkt für eine zauberhaft entschleu-
nigende Wanderung durch die Wälder und sanften Hügel des Bucheggbergs ist. Unterbrochen wird die himmlische Ruhe im abgeschiedenen kleinen Tal nur durch das leise Rauschen des Mülibaches.

Vielfältig und zentral gelegen
Der Kanton Solothurn ist mit Zug, Bus oder dem eigenen Fahrzeug hervorragend erreichbar. Dank seiner zentralen Lage und ausgezeichneten Verkehrsinfrastruktur sind die Städte und ländlichen Gebiete bestens miteinander verbunden. Alle Erlebnisse sind bei den regionalen Leistungserbringern buchbar.
KONTAKT
Kanton Solothurn Tourismus
Frohburgstrasse 1 · 4601 Olten
T: +41 (0)62 213 16 20
E: info@kantonsolothurntourismus.ch kantonsolothurntourismus.ch
Vom Grandhotel in den Bergen über das einfache historische Gasthaus bis hin zum ehemaligen Kloster am See – jedes Swiss Historic Hotel hat seine eigene Geschichte zu erzählen.

Seit 2004 haben sich rund 60 historische Hotels und Gasthäuser in der Schweiz zur Marketingkooperation Swiss Historic Hotels zusammengeschlossen. Die historischen Originale der Schweizer Hotellerie bieten eine unvergleichliche Fülle an Geschichten, Erlebnissen und Traditionen. Ihnen allen gemeinsam sind ihr Charme und die
herzliche Gastfreundschaft, für welche die Schweiz seit Jahrhunderten bekannt ist. So schreiben die engagierten Hoteliers in diesen historischen Häusern auch heute noch täglich Geschichte.
Die historische Authentizität und architekturgeschichtliche Bedeutung – von Experten geprüft – beruhen auf behutsamen Umbauten und Erhaltungsmassnahmen im Einklang mit denkmalpflegerischen Grundsätzen. Gebäude und Umgebung, Räume und Mobiliar sowie Beleuchtung basieren überwiegend auf dem historischen Original und bewirken eine hohe Erlebnisqualität. Umbauten werden in der Regel von der Denkmalpflege oder verwandten Organisationen betreut. Damit garantieren wir, dass alle Mitgliederhotels sowohl betrieblich auf höchstem Niveau bleiben als auch aus architektonischer und
denkmalpflegerischer Sicht eine ausgewiesene Bedeutung haben.
Tradition in schönster Lage
Die Swiss Historic Hotels zeigen sich auch in puncto Servicequalität von ihrer besten Seite, und die gepflegte Küche hat eine lange Tradition. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Architektur dieser altehrwürdigen Hotels und ihrer Gründer, ohne auf den Komfort und das Design der heutigen Zeit verzichten zu müssen. Lernen Sie die Traditionen und Brauchtümer der jeweiligen Hotels und der Region kennen und schöpfen Sie Kraft aus der Natur und der Umgebung der historischen Hotels.
KONTAKT
Swiss Historic Hotels 3000 Bern E: info@swiss historic hotels.ch www.swiss-historic-hotels.ch

Zwischen See, Naturschutzgebiet und einer detailreichen Westernstadt entsteht mit der Silver Lake City ein einzigartiges Ferienerlebnis im EuropaPark Resort.
Ob im Tipizelt, im Planwagen oder im Western House – in der Silver Lake City wird jede Nacht zum kleinen Abenteuer. Insgesamt 25 Tipizelte für vier, sechs oder zwölf Personen laden dazu ein, in die Welt des Wilden Westens einzutauchen. Stilechte Planwagen für vier Personen bieten ein wildromantisches Zuhause auf Zeit. Sechs urige Blockhütten mit insgesamt 26 Zimmern schaffen grosszügigen Raum für vier, sechs, zwölf oder bis zu sechzehn Personen. Ergänzt wird das Angebot durch 36






Warum in die Ferne schweifen? Das Gute, die Schweiz, liegt doch so nah!
Welche Gründe für Ferien im eigenen Land sprechen und worauf bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei der Planung zu achten ist.
TEXT: MARK KRÜGER

Es ist soweit: In den meisten Kantonen beginnen jetzt die Schulferien. Endlich mit den Kids entspannt die Sonne im Badi geniessen – oder die Koffer packen und die freie Zeit mit der Familie am Strand im Ausland, in den imposanten Bergen der Schweiz oder in einer pulsierenden Metropole inklusive Sightseeing verbringen. Laut dem 25. Ferienbarometer von Europ Assistance ist das Reisefieber auch in diesem Jahr wieder gross: 81 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer verreisen, wobei sich fast ein Fünftel für Ferien im Inland entscheidet.
Für Schweizer Familien sprechen gleich mehrere gute Gründe für Ferien im eigenen Land: eine kurze und in der Regel kostengünstigere Anreise, eine hohe Qualität der Infrastruktur, ein hohes Sicherheitsgefühl und viele familienfreundliche Aktivitäten wie Themenwanderwege, Museen, Seilparks und Freizeitparks. Zudem punktet die Schweiz mit beeindruckender landschaftlicher Vielfalt: Von den Alpen über Seen bis hin zu idyllischen Dörfern bietet das 41‘285 Quadratkilometer grosse Land auf kleinem Raum zahlreiche Erholungsmöglichkeiten und Raum für sportliche Aktivitäten für die ganze Familie. In vielen Regionen gibt es zudem spezielle Familienangebote, die den Aufenthalt entspannter und abwechslungsreicher machen. Nicht zuletzt wächst das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen, wodurch Ferien im Inland als umweltfreundlichere Alternative an Bedeutung gewinnen. Das ist auch gut so, denn etwa 80 Prozent des
Reiseplanung: Nutzungsarten von KI
Ideen für Aktivitäten auf einer Reise finden
Ideen für Reisedestinationen finden
Erstellung von Routenplänen
Restaurant oder Aktivitätsempfehlung
Auswahl geeigneter Reisezeitpunkt (z. B. Wetter, Saison)
Preisvergleiche
Einschätzung Sicherheitslagen, lokalen Regeln oder Visabestimmungen
Hotelsuche
Einschätzung der optimalen Reisedauer
Flugsuche
Übersetzung/Kommunikation vor Ort
Andere
Quelle: YouGov Omnibus Schweiz: Befragung vom 14.–20. Januar 2026
klimatischen Fussabdrucks einer Reise entfallen auf die Hin- und Rückreise. Somit ist die Reise an und für sich der grösste Hebel, um die Umweltauswirkungen von Reisen zu reduzieren.
Ebenfalls reduzieren möchten viele Eltern den Aufwand für die Planung und Umsetzung einer Reise, die den Bedürfnissen aller Familienmitgliedern gerecht wird. Hierbei kann Künstliche Intelligenz (KI) Abhilfe schaffen. Aktuell nutzen bereits 21 Prozent der Schweizer Bevölkerung Tools wie ChatGPT zur Reiseplanung und Inspiration, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von YouGov Schweiz. Und das nicht ohne Grund: Umfragen zur Reiseplanung mit KI zeigen, dass Reisende diese vor allem nutzen, um Zeit zu sparen, personalisierte Empfehlungen zu erhalten und ihre Reisevorbereitungen zu vereinfachen. Für im Alltag gestresste Eltern mit wenig Zeit, jedoch konkreten Bedürfnissen, klingt das fast zu schön, um wahr zu sein.
Tipp: Kritisch sein
Von ChatGPT und Claude bis hin zu speziellen, teils kostenpflichtigen KI-Reiseassistenten: Tatsächlich kann KI je nach Anwendung heute bemerkenswert viel. Sie machen Vorschläge für Wanderrouten, finden nachhaltige Unterkünfte, empfehlen Sehenswürdigkeiten entsprechend der persönlichen Vorlieben, spucken Fahrpläne aus und erstellen eine Budgetplanung. Doch Vorsicht: Auch wenn KI ein hilfreiches Tool bei der Reiseplanung ist, sollten Empfehlungen und Vorschläge stets kritisch hinterfragt werden. Im Zweifel sollte überprüft werden, ob die Angebote tatsächlich existieren und ob die Preise und Öffnungszeiten aktuell sind. Andernfalls können die Ferien doch noch im Stress und mit enttäuschten Kindern enden.

Das Hotel Spitzhorn steht für Gastfreundschaft, gutes Essen, Wellness und eine tolle Umgebung.

«Die
UNTERNEHMENSBEITRAG – INTERVIEW
Umringt von einem Kranz hochragender Berge liegt in SaanenGstaad das DreiSterneHotel Spitzhorn. Michel Wichman gibt Einblicke und zeigt auf, wie wichtig heutzutage Bewertungssterne der Gäste sind.
Herr Wichman, zum elften Mal in Folge wurde das Hotel Spitzhorn in der Drei-Sterne-Kategorie als «Bestes Winterhotel der Schweiz» gekürt. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Unser Ziel lag immer darin, auf Understatement zu setzen. Für uns war klar, dass ein gutes, bodenständiges Drei-SterneHotel der Region einen Mehrwert geben würde. Es ging uns darum, die Erwartungen der Gäste – eingestuft von einem DreiSterne-Konzept – zu übertreffen. Unsere Gäste sollen denken: «Wow, was für ein tolles Haus!»
Bei Ihnen können Ihre Gäste den Alltag hinter sich lassen. Wie gelingt Ihnen das?
Die Leichtigkeit des Seins ist bei uns zu Hause. Wer in unser Hotel eintritt, lässt die Eile und die Hektik des Alltags hinter sich. Der Aufenthalt im Spitzhorn soll die Gäste so sehr verzaubern, dass sie sich aufs Wiederkommen freuen. Luxus ist immer weniger in Dingen zu finden, sondern häufiger in Erlebnissen, die uns aus unserem Alltag herausheben – vielleicht eine Familie zusammenführen, einen Horizont erweitern oder ein Gefühl von Freiheit vermitteln. All dies mit dem Wissen, einfach entspannen zu können, weil sich jemand um alles kümmert.
Kundenbewertungen sind Ihnen wichtiger als die klassische Sterneklassifizierung …
Richtig, Sterne an sich sind für das Spitzhorn irrelevant – ganz im Gegensatz zu
Portalen für Online-Bewertungen. Dadurch erhalten wir jeden Tag aufs Neue Sternebewertungen von unseren geschätzten Gästen. Dennoch braucht es natürlich beides: Hotelsterne beziehungsweise Klassifizierungen und Gästebewertungen. Die Sterne bieten dem Gast eine Orientierung. Sie sind die Basis und das wird auch so bleiben. Als Hotelier muss man voller Elan dabei sein!
Was dürfen Familien mit Kindern in Ihrem Hotel am Fusse des Schönwetterbergs Spitzhorn erwarten?
Wir bieten einen Innenpool an, den die meisten Drei-Sterne-Häuser nicht haben. Oder denken Sie an unseren einfachen, aber schönen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessraum, Sportshop im Hotel, Kinderspielzimmer und Aussenspielplatz – ganz zu schweigen von der hochwertigen Ausstattung der Zimmer. Aber noch viel wichtiger ist die Software. Umfragen bestätigen immer wieder, dass sich unsere Gäste erst wohlfühlen, wenn sie sehen und gesehen werden. Sie bezahlen für nichts so viel, wie für die «weichen» Faktoren, und diese haben viel mit Ambiente, Gefühlen, Farben, Fantasien, Emotionen und Wohlbefinden zu tun.
Sie bezeichnen Ihr Team als «Serving People». Wie treiben Sie es zu Höchstleistungen an?
Das Geheimnis liegt in einem wertschätzenden Arbeitsfeld, in dem Spiel, Freude, Lust und Spass, Konzentration und engagierte Mitarbeitende für mehr Energie,
Begeisterung und höhere Produktivität sorgen. Perfekte «Serving People» strahlen eine gewisse Leidenschaft für ihre Aufgabe aus. Das sehen wir und sieht der Gast in strahlenden Gesichtern, kluger Dienstleistung und Top-Qualität. Zu wissen, für wen man arbeitet, kann für die Mitarbeitenden ein nicht zu unterschätzender Identifikationsund Motivationsfaktor sein. Die Mehrheit bleibt uns mehr als fünf Jahre treu.
Warum sollten die Leute eigentlich ins Saanenland reisen?
Wir befinden uns hier auf der wunderschönen Wintergarten-Terrasse; umringt von einem Kranz hochragender Berge. Einer der schönsten ist der Spitzhorn. Lassen Sie einfach mal Ihren Blick herumschweifen – über die wunderschöne Umgebung und die prachtvolle Natur. Was mir am Saanenland besonders gefällt, ist die hohe Lebensqualität. Ein Dorf ohne Verkehrsampeln, ohne Stau, mit ebenso so vielen Kühen wie Einwohnern. Ein kleines Dorf, das aber trotzdem sehr international ist. Qualität statt Quantität. Saanen-Gstaad – my love.
IM INTERVIEW

Michel Wichman
Gastgeber und Pächter
Hotel Spitzhorn
Saanen Gstaad
E: spitzhorn@spitzhorn.ch www.spitzhorn.ch

| ab CHF 2750.–
Dänisches Wattenmeer
Vogelbeobachtungen mit dem E-Bike um Esbjerg
Reisedatum: 09.10. – 17.10.2026, garantierte Abreise
Der dänische Herbst verwandelt das Wattenmeer in ein Paradies für Zugvögel. In den weiten Küstenlandscha en beobachten wir Sterntaucher, Meerstrandläufer und Kiebitzregenpfeifer. Höhepunkt der Reise ist die «Schwarze Sonne», wenn tausende Stare den Abendhimmel verdunkeln.



Michel Hänggi, Ihr fachlicher Reisebegleiter
Mit grosser Leidenscha für die Vogelwelt vermittelt unser Experte faszinierende Einblicke in die Natur.

Tage | ab CHF 2990.–
Die Gezeiten der Bretagne
Ein monumentales Naturschauspiel
Reisedatum: 25.09. – 02.10.2026, garantierte Abreise
Am Ärmelkanal prägen Gezeiten, Wind und Meer die Küstenlandscha der Bretagne. In Saint-Pabu legt die Ebbe den Meeresboden frei, während am Cap Fréhel Seevögel die bis zu 70 Meter hohen Klippen umkreisen. Ein Höhepunkt ist die Überquerung zur Gezeiteninsel Grand Bé, die nur bei Ebbe erreichbar ist.

Zugvögel bei der Strasse von Gibraltar
Reisedatum: 14.09. – 21.09.2026
Wo Afrika schon zum Greifen nah ist, nutzen Gänsegeier, Wiesenweihen und Rötelfalken die Thermik o auf Augenhöhe. Die Meerenge bietet Lebensraum für Basstölpel, Sturmtaucher, Meeressäuger und viele seltene Arten wie Waldrapp, Spanischer Kaiseradler und Weisskopfruderente.






Dr. Manuela Seifert, Ihre fachliche Reisebegleiterin
Mit ihrem geschulten Blick macht sie die Zusammenhänge der Natur verständlich und lebendig.
Unsere Spezialisten beraten Sie gerne: Tel. 041






Dr. Thomas Jermann, Ihr fachlicher Reisebegleiter
Unser Experte ist Meeresbiologe. Mit ihm wird das Watt zur Bühne für Krebse, Schnecken und andere Überlebenskünstler.

Italiens Gartenkunst und venezianische Eleganz
Reisedatum: 12.10. – 17.10.2026, garantierte Abreise
Treviso, das «kleine Venedig», besticht durch Kanäle und Altstadt. Vom Hotel alla Torre aus erkunden Sie Castelfranco, die prächtigen Villen von Maser, Verona und Asolo, geniessen Verkostungen, flanieren durch kunstvoll angelegte Gärten und bewundern Fresken sowie Architektur von Palladio, Zelotti und Scarpa.



Dr. Claudia Bonifaccio, Ihre fachliche Reisebegleiterin
Unsere Expertin teilt als Historikerin ihr Know-how mit Leidenscha für Architektur, Villen, Gärten und die botanische Vielfalt des Veneto auf inspirierende Weise.











