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Gesundheitsguide

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TAG DER KRANKEN

Was es für ein selbstbestimmtes und eingebundenes Leben braucht 02

SELTENE ERKRANKUNGEN

Das Ziel ist klar: schnellere Diagnosen, mehr Therapien 04

KREBSERKRANKUNGEN

Darmkrebsvorsoge: Früherkennung rettet Leben 06

Jede Geste zählt

Sich für kranke und beeinträchtigte Menschen zu engagieren, ergibt Sinn und macht zudem Freude. Gerade heute – aber auch sonst –gibt es Anlass dazu: am «Tag der Kranken».

TEXT: TOBIAS LEMSER

Mit Grippe kraftlos im Bett liegen, darauf kann jede und jeder gern verzichten. Gut, dass zumeist ein Ende der Leidenszeit absehbar ist. Anders bei denjenigen, die dauerhaft mit einer schweren Erkrankung bettlägerig sind: Zu wissen, für den Rest des Lebens nicht mehr aktiv am Leben teilzuhaben, kann besonders aufs Gemüt schlagen.

ORGANISATIONSBEITRAG

Umso wichtiger ist es, diesen Patientinnen und Patienten ein Gehör zu schenken und ihnen zu vermitteln, dass an sie gedacht wird – so wie heute am «Tag der Kranken», der zum nunmehr 87. Mal stattfindet. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag im Jahr 1939 durch die Tuberkulose-Ärztin Dr. Marthe Nicati. Ihr Anliegen: Brücken zwischen kranken und gesunden Menschen zu bauen und die gesamte Bevölkerung für Themen rund um Gesundheit und Krankheit zu sensibilisieren. Im Jahr 1943 wurde der Gedenktag schliesslich auf die gesamte Schweiz ausgeweitet. Jedes Jahr – immer am ersten Sonntag im März – wird ein spezifischer Schwerpunkt gesetzt, um über aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen aufzuklären. Das diesjährige Motto: «Selbstbestimmt und eingebunden».

ANERKENNUNG FÜR HELFENDE HÄNDE Doch nicht nur Sensibilisierung soll heute eine Rolle spielen: Auch ist es den Initiatorinnen und Initiatoren des «Tags der Kranken» ein wichtiges Anliegen, durch Begegnung und Zusammenhalt der Vereinsamung kranker Menschen entgegenzuwirken. Ebenso gilt es, all diejenigen wertzuschätzen, die sich beruflich oder privat für kranke Menschen engagieren – ob Pflegende, Therapeutinnen, Ärzte oder Angehörige.

In den vergangenen Jahren beteiligten sich Tausende mit Konzerten, mit Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen, aber auch mit Predigten und Solidaritätsveranstaltungen. 155 Aktionen, die in fast allen Kantonen in irgendeiner Form stattgefunden haben, wurden im Vorjahr gemeldet – wobei es vermutlich noch eine Vielzahl weiterer gab. Wichtig jedoch: So positiv die Resonanz auf den «Tag der Kranken» jedes Jahr auch ist, es braucht eine Vielzahl weiterer Aktionen, damit Betroffene mehrfach im Jahr wieder Lebensfreude empfinden können.

Parkinson Schweiz ist für Sie da

In der Schweiz leben über 15’000 von Parkinson betroffene Menschen. Wir setzen uns dafür ein, die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen nachhaltig zu stärken.

A uch mit Parkinson soll die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen möglichst gut erhalten bleiben. Dafür setzt sich Parkinson Schweiz ein. Mit Beratung, Unterstützung und Begleitung. Zudem engagiert sich Parkinson Schweiz mit Öffentlichkeitsarbeit, bei der Weiterbildung von Fachpersonen und in der Forschungsförderung. Parkinson Schweiz ist eine gesamtschweizerische tätige, gemeinnützige Organisation. Sie wurde 1985 auf Anregung von Neurologinnen und Neurologen gegründet. Die Organisation finanziert sich durch Spenden, Legate, Mitgliederbeiträge, Beiträge der öffentlichen Hand und Sponsoring.

AUF EINEN BLICK

Beratung für Betroffene, Angehörige, Arbeitgebende sowie für Fachleute aus Medizin, Therapie und Pflege.

Förderung und Begleitung von schweizweit rund 80 Selbsthilfegruppen.

Breites, laufend aktualisiertes Informationsangebot rund um Parkinson und Therapiemöglichkeiten auf unserer Website parkinson.ch

Individuelle Aus- und Weiterbildungen für Fachpersonen. Finanzielle Unterstützung ausgewählter Forschungsprojekte.

Bestimmt haben auch Sie etwas, das Sie stärkt und motiviert. Schöpfen Sie daraus Kraft für den Alltag. Und wenden Sie sich an uns, wenn Sie Unterstützung brauchen.

VERBANDSBEITRAG

Private Pflege und Hilfe zu Hause: Selbstbestimmt und eingebunden

Der Tag der Kranken rückt Menschen in schwierigen Lebenslagen und jene, die sie begleiten, in den Mittelpunkt. Private Spitex­Organisationen stärken dabei Selbstbestimmung und Verbundenheit.

A m heutigen Tag der Kranken richten wir den Fokus auf Menschen, deren Alltag von Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Einsamkeit geprägt ist – und auf jene, die sie auf diesem Weg begleiten. Unter dem Motto «selbstbestimmt und eingebunden» erinnern wir daran, wie bedeutsam es ist, die eigene Selbstständigkeit zu bewahren und sich zugleich getragen und unterstützt zu fühlen.

PFLEGE, DIE ALLEN GUT TUT

Nähe, Kontinuität und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle beim Annehmen von Hilfe in solchen herausfordernden Lebensphasen. Private Organisationen der Pflege und Hilfe zu Hause leisten hier einen wichtigen Beitrag. Sie arbeiten nach denselben Qualitätsstandards wie öffentliche Spitex-Organisationen, setzen jedoch mit der Bezugspflege bewusst auf stabile Beziehungen: dieselbe Pflegeperson, zur vereinbarten Zeit, am vertrauten Ort. Rund 76’000 Menschen in der Schweiz erfahren bereits heute diese verlässliche und persönliche Form der Hilfe und Betreuung.

GEMEINSAM FÜR EINE SICHERE VERSORGUNG

Private Anbieter der Hilfe und Pflege zu Hause verfügen über kantonale Bewilligungen, sind von allen Krankenkassen anerkannt und bieten ein breites Spektrum an Leistungen – von Pflege über Betreuung und Hauswirtschaft bis hin zu Kinderspitex und psychiatrischer Unterstützung. Für die Patientinnen und Patienten entstehen dabei die gleichen Kosten wie bei öffentlichen Spitex-Leistungserbringern, sie können selbstbestimmt entscheiden. Mit einem Marktanteil von 35 Prozent sichern die privaten Anbieter gemeinsam mit den öffentlichen Organisationen die Versorgung der Schweiz. Die ASPS setzt sich für das Modell der privaten Organisationen ein, damit Menschen auch in Zukunft selbstbestimmt und eingebunden leben können –ganz im Sinne des heutigen Tags der Kranken.

KONTAKT

Association Spitex privée Suisse ASPS www.spitexprivee.swiss

VEREINSBEITRAG

Ostereier ohne Tierleid

Rund um Ostern steigt der Eierverbrauch sprunghaft an. Zahlreiche Legehennen müssen dafür leiden. Wer Tiere schützen will, sollte genau hinschauen, woher die Eier stammen.

Die Schweiz kann den jährlichen Eierbedarf nicht vollständig decken. Deshalb werden viele Eier importiert – im Jahr 2024 waren es rund 674 Millionen. Besonders vor Ostern nehmen die Importe stark zu. In vielen Herkunftsländern sind die Tierschutzvorschriften jedoch weniger streng als in der Schweiz. Haltungsformen und Praktiken, die bei uns aus Tierschutzgründen verboten sind (z. B. Käfighaltung, das Töten männlicher Küken oder das Kupieren der Schnäbel), sind im Ausland verbreitet. Für die Tiere bedeutet dies unter anderem Platznot, Verhaltensstörungen wie Federpicken oder Kannibalismus sowie körperliche Schäden wie Wunden und Knochenbrüche.

Wer Ostern tierfreundlicher gestalten möchte, kann Eier bewusst konsumieren:

Auf Herkunft achten: Tierwohl kann nur dort gewährleistet werden, wo strenge Tierschutzvorschriften gelten.

Freiland-Eier aus der Region bevorzugen oder direkt im Hofladen einkaufen: So lassen sich Haltungsform und Gesundheitszustand der Tiere besser beurteilen. Oft ist auch ein Blick in den Stall oder direkter Austausch mit den produzierenden Betrieben möglich.

Schweizer Bio-Eier bevorzugen: Diese stammen auch aus Freilandhaltung, oft jedoch von Zweinutzungshühnern, die robuster und gesünder sind als spezialisierte Hochleistungstiere.

Auch bei gefärbten Eiern genau hinschauen: Zwar werden die Ostereier meist in der Schweiz gekocht und gefärbt, doch rohe Eier fürs Färben stammen oft aus dem Ausland.

Weniger Eier und mehr Wertschätzung: Der höhere Preis für CH-Label-Eier lässt sich durch geringeren Konsum kompensieren. So sinkt die Zahl der ausgebeuteten Legehennen.

Ein bewusster Blick auf die Herkunft und konsequente Kaufentscheide lohnen sich. Denn Tierwohl beeinflusst nicht nur das Leben der Tiere, sondern auch die Qualität der Produkte.

www.zuerchertierschutz.ch/eier-soz26

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FACHBEITRAG

Pulsed Field Ablation: Neue Energiequelle für Ablationen bei Vorhofflimmern

Gewebespezifisch, sicherer, schneller: Wie die Pulsed Field Ablation (PFA) funktioniert, für wen sie infrage kommt und welche Vorteile das innovative Verfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern hat.

Wer es schon einmal erlebt hat, beschreibt es oft ähnlich: Das Herz rast, stolpert, schlägt unregelmässig – manchmal nur für Minuten, manchmal über Stunden. Dazu kommen Atemnot, Druckgefühl in der Brust, Müdigkeit oder eine unerklärliche Leistungsschwäche. Und nicht selten ist es umgekehrt: Betroffene merken lange gar nichts, bis bei einer Routinekontrolle plötzlich die Diagnose fällt: Vorhofflimmern.

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. In der Schweiz sind hunderttausende Menschen betroffen – Tendenz steigend. Zum einen, weil wir älter werden, zum anderen, weil Vorhofflimmern heute häufiger erkannt wird. Neben den Beschwerden hat die Erkrankung eine medizinisch besonders wichtige Bedeutung: Vorhofflimmern erhöht das Schlaganfallrisiko deutlich und kann zu Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) führen. Deshalb benötigen viele Patientinnen und Patienten unter anderem eine Blutverdünnung –und viele wünschen sich eine Therapie, die nicht nur Symptome dämpft, sondern die Ursache an der Wurzel packt.

Genau hier setzt die Ablation an: Sie hat sich in den letzten Jahren als sehr wirksame Behandlung etabliert, insbesondere dann, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder Nebenwirkungen verursachen. Und nun gibt es eine technologische Neuerung, die weltweit als echter Durchbruch gilt: die «Pulsed Field Ablation» (PFA). Sie ist eine neue «Energiequelle» für die Vorhofflimmer-Ablation –mit dem Ziel, die Behandlung noch schonender, schneller und sicherer zu machen.

Die Abkürzung PFA ist derzeit in aller Munde. Der Grund dafür: PFA steht für ein Verfahren, das nicht mehr mit Hitze oder Kälte arbeitet, sondern mit gezielten elektrischen Impulsen – und damit ein neues Sicherheits- und Schonungsprofil mitbringt. WAS PASSIERT BEI VORHOFFLIMMERN?

Das Herz besitzt ein eigenes elektrisches System. Normalerweise sorgt ein natürlicher Taktgeber, der Sinusknoten, dafür, dass das Herz regelmässig schlägt. Bei Vorhofflimmern kommt es jedoch zu chaotischen elektrischen Impulsen im oberen Teil des Herzens, dem linken Vorhof. Diese Störimpulse entstehen häufig in der Nähe des Herzens, nämlich in den Lungenvenen – dort, wo das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge ins Herz zurückfliesst. Die Folge: Das Herz verliert seinen gleichmässigen Rhythmus. Es pumpt weniger effizient und wird auf Dauer belastet. Zudem kann sich im linken Vorhof Blut stauen, wodurch sich Blutgerinnsel bilden können. Gelangt ein solches Gerinnsel ins Gehirn, kann ein Schlaganfall entstehen. Vorhofflimmern ist deshalb nicht nur unangenehm – sondern potenziell sehr gefährlich, wenn nicht behandelt.

ABLATION: GEZIELTE THERAPIE

MIT KATHETER

Dort, wo früher am offenen Herzen operiert werden musste, ist die moderne Katheterablation ein schonendes minimalinvasives Verfahren. Dabei führt der Arzt über die Leiste dünne Katheter bis ins Herz. Ziel ist es, die Bereiche auszuschalten oder zu isolieren, die das Vorhofflimmern auslösen. In den meisten Fällen wird dabei eine sogenannte Pulmonalvenen-Isolation durchgeführt, bei der man die elektrischen Störquellen im Bereich der Lungenvenen vom restlichen Vorhof abtrennt. So kann das Herz seinen normalen Rhythmus wiederfinden und stabil halten.

Bisher wurde diese Ablation meist mit thermischen Verfahren durchgeführt: entweder mit Hitze (Radiofrequenzablation) oder mit Kälte (Kryoablation). Beide Methoden sind bewährt und wirksam. Dennoch haben sie eine grundsätzliche Eigenschaft: Sie wirken über Temperatur. Das bedeutet, dass man Gewebe «verödet», indem man es erhitzt oder einfriert. Und wo Temperatur wirkt, können theoretisch auch benachbarte Strukturen betroffen sein.

Der linke Vorhof ist anatomisch ein sensibler Ort: Direkt hinter ihm liegt die Speiseröhre. Auch wichtige Nervenstrukturen, etwa der Zwerchfellnerv, verlaufen in der Nähe. Zwar sind schwerwiegende Komplikationen sehr selten, doch die Nähe zu empfindlichen Strukturen macht deutlich: Eine Therapie, die selektiver wirkt und weniger «Nebenwirkung im Gewebe» erzeugt, wäre ein grosser Fortschritt.

PFA: STROMIMPULSE STATT TEMPERATUR PFA steht für «Pulsed Field Ablation». Der entscheidende Unterschied: PFA ist kein thermisches Ver-

fahren. Stattdessen werden extrem kurze elektrische Impulse abgegeben – ein gepulstes elektrisches Feld. Diese Impulse beeinflussen gezielt die Zellmembran der Herzmuskelzellen. Es entstehen mikroskopisch kleine Poren, und die betroffenen Zellen verlieren ihre elektrische Funktion. Der Fachbegriff dafür lautet irreversible Elektroporation. Das Ziel ist identisch wie bei klassischen Ablationen: Die Störquellen werden ausgeschaltet, die Pulmonalvenen isoliert, der Rhythmus stabilisiert. Doch der Weg dorthin ist neu – und bringt wesentliche Vorteile.

WARUM IST PFA SO SCHONEND?

PFA hat eine Eigenschaft, die in der Medizin als gewebeselektiv bezeichnet wird. Vereinfacht gesagt: Herzmuskelzellen reagieren besonders empfindlich auf die elektrischen Felder, während andere Strukturen weniger anfällig sind. Dadurch kann PFA sehr gezielt im Herzmuskel wirken – mit einem geringeren Risiko für unerwünschte thermische Schäden an umliegenden Bereichen.

Das macht die Methode gerade im Bereich des linken Vorhofs so interessant. Die Speiseröhre ist dort nur wenige Millimeter entfernt. Bei thermischen Verfahren ist dieser Bereich deshalb seit jeher ein Schwerpunkt der Sicherheitsstrategie. PFA verändert dieses Sicherheitsprofil: Weil nicht Hitze oder Kälte übertragen wird, sondern eine elektrische Wirkung im Zielgewebe entsteht, gilt PFA als besonders schonende Weiterentwicklung.

Für Patientinnen und Patienten ist das kein theoretischer Vorteil, sondern ein ganz praktischer: moderne Technologie, die Wirksamkeit und Sicherheit in ein neues Gleichgewicht bringt.

KÜRZERE EINGRIFFE – WENIGER BELASTUNG Ein weiterer grosser Vorteil der PFA: Sie ist häufig deutlich schneller durchführbar. Viele Schritte lassen sich effizienter durchführen, weil die Energieabgabe sehr gezielt und nach standardisierten Ablationsmustern erfolgt. Das führt in der Praxis zu kürzeren Prozedurzeiten.

Wir haben seit über zwei Jahren Erfahrung mit PFA und sehen im klinischen Alltag sehr klar: Die Eingriffe sind erheblich kürzer als bei vielen früheren Technologien. Kürzere Eingriffe bedeuten meist auch eine geringere Belastung für den Körper: kürzere Narkosezeit, weniger Manipulation im Herzen, raschere Erholung.

Die Erwartungen von Patientinnen und Patienten sind verständlich: Sie möchten wieder Vertrauen in ihr Herz bekommen. Wieder Sport treiben können. Wieder ruhig schlafen. Wieder im Alltag leistungsfähig sein. Und vor allem: Sie wollen eine Therapie, die modern, sicher und wirksam ist.

PFA ist nicht einfach nur eine neue technische Spielerei, sondern ein echter Fortschritt in der Rhythmusmedizin. Weltweit setzen führende Zentren zunehmend auf diese Methode. Sie bietet viele Vorteile: eine gewebeschonende Wirkungsweise, ein verbessertes Sicherheitsprofil und oft deutlich kürzere Eingriffszeiten.

FÜR WEN IST PFA GEEIGNET?

PFA wird besonders häufig bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die Vorhofflimmern in Anfällen haben (paroxysmales Vorhofflimmern) oder bei frühem persistierendem Vorhofflimmern. Ob PFA die beste Option ist, wird individuell entschieden. Entscheidend sind Faktoren wie Krankheitsdauer, Vorhofgrösse, Begleiterkrankungen und persönliche Therapieziele.

Wichtig bleibt: Eine Ablation ist kein «Standardprodukt». Sie sollte in erfahrenen Zentren erfolgen, mit einem Team, das moderne Technik beherrscht und gleichzeitig den ganzen Menschen im Blick hat.

FAZIT: EINE NEUE ÄRA BEGINNT Vorhofflimmern ist belastend – aber heute so gut behandelbar wie nie zuvor. Mit der Pulsed Field Ablation steht eine neue Energiequelle zur Verfügung, die die Ablation schneller, schonender und präziser machen kann. Für viele Betroffene bedeutet das: weniger Belastung, mehr Sicherheit, schnellere Erholung – und eine echte Chance auf ein Leben mit stabilem Herzrhythmus.

Die Spitze des Ablationskatheters wird an der Mündung der Lungenvenen platziert, wo über sehr kurze Impulse Stromfelder abgegeben werden. Sie verändern die Zellmembran gezielt (Elektroporation) und schalten so das störende Gewebe aus.

Prof. Dr. med. S. Salzberg Facharzt Herzchirurgie, Chirurgische Elektrophysiologie

Dr. med. T. Zerm Facharzt Innere Medizin, Kardiologie, Schwerpunkt Rhythmologie

Im Operationsaal: Ein Katheter wird über die Leiste bis ins Herz vor geschoben, um an dieser Stelle eine Appellation, die sogenannte Katheterablation, durchzuführen.

Hilfe bei unklaren Symptomen

Häufiger als gedacht: Rund 580’000 Menschen in der Schweiz haben eine seltene Erkrankung. Oft fallen sie im Gesundheitssystem durchs Raster. Was es braucht: mehr Aufklärung, Forschung und Therapien.

TEXT: MARK KRÜGER

Man geht zum Arzt, schildert seine Beschwerden, bekommt eine Diagnose und eine Therapie verschrieben, welche die Symptome lindert beziehungsweise die Krankheit heilt. Von diesem Szenario können Menschen mit einer seltenen Erkrankung, auch Orphan Disease genannt, nur träumen. In der Europäischen Union (EU) wird eine Krankheit per Definition als selten eingestuft, wenn sie nicht mehr als 5 von 10’000 Personen betrifft. Klingt wenig, ist es in Bezug auf die Gesamtzahl an Betroffenen jedoch keineswegs: Allein in der Schweiz sind es schätzungsweise rund 580’000 Menschen, 36 Millionen in Europa und weltweit 400 Millionen – darunter viele Kinder und Jugendliche. Der Grund hierfür: Etwa 80 Prozent der Krankheiten sind genetisch bedingt und manifestieren sich folglich bereits in jungen Jahren. Ein chronischer, fortschreitender Verlauf bei reduzierter Lebenserwartung ist ebenso meistens typisch.

ETWA 80 PROZENT

DER SELTENEN

ERKRANKUNGEN

SIND GENETISCH VERURSACHT

«Seltenen» auch Therapien. Aufgrund ihrer raren Häufigkeit kam die Forschung nur auf einigen Krankheitsgebieten in der Vergangenheit voran. Die Entwicklung von Medikamenten ist per se eine sehr kostspielige Angelegenheit – mit in diesem Fall wenigen Abnehmenden – und gelingt nur dort, wo Krankheitsvorgänge auf molekularer Ebene bekannt sind, was Grundlagenforschung voraussetzt. Die Forschung ist für die zukünftige Versorgung der «Waisen der Medizin» von überragender Bedeutung. Da für viele Erkrankungen keine oder nur sehr wenige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen, können schon kleine Forschungsfortschritte signifikante Verbesserungen in der gesundheitlichen Situation bedingen und die Lebenserwartung nachhaltig positiv beeinflussen.

LANGER WEG BIS ZUR DIAGNOSE

Von A wie Aarskog-Scott-Syndrom über O wie Osteochondritis bis Z wie Zerebrotendinöse Xanthomatose: Das Feld der seltenen Krankheiten zeigt sich sehr heterogen, mit teils komplexen Krankheitsbildern – von speziellen Krebsarten über Stoffwechselerkrankungen bis hin zu Krankheiten der Muskeln und Nerven. Egal, um welches Leiden es sich handelt, in der Regel vergehen bis zur Diagnose viele Jahre mit unzähligen Arztbesuchen, die keinen Aufschluss geben. Die Gründe: Aufgrund ihrer Komplexität, Variabilität, unspezifischen Symptomatiken und des mangelnden Wissens über seltene Erkrankungen ist es für nicht spezialisierte Ärztinnen und Ärzte eine grosse Herausforderung, eine Diagnose zu stellen. Seltene Krankheiten fallen also schlichtweg häufig durch das alltägliche Diagnoseraster. Kein Wunder, sind heutzutage doch über 8’000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt. Auch sind die Symptome meist unspezifisch, was eine Diagnose erschwert. Ebenso unterschiedlich wie die Art der Erkrankungen ist auch ihre Häufigkeit. Von beispielweise der Amyotrophen Lateralsklerose, kurz ALS, eine neurodegenerative Krankheit, die zunehmend Nerven zerstört und Muskeln lähmt, sind rund 600 Menschen in der Schweiz betroffen. Hingegen gibt es weltweit nur etwa 250 Kinder, die an Progerie, der sogenannten Greisenkrankheit, leiden.

MEHR FORSCHUNG NÖTIG Nicht zu wissen, was hinter den Beschwerden steckt, ist mehr als zermürbend – auch für die Angehörigen –, belastet stark die psychische Gesundheit und kann zu falschen Behandlungen führen. Oft ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit, denn so manche Krankheit hat massive Folgeerscheinungen, wie Organschädigungen und stark lebenseinschränkende Begleitsymptome. Und auch wenn die Diagnose endlich steht, gibt es nur für wenige der

Zudem kann es lange dauern, bis ein neu entwickeltes Medikament für Patientinnen und Patienten verfügbar ist. Bis ein Medikament auf dem Schweizer Markt ist, muss es durch die Zulassungsbehörde Swissmedic bewilligt werden und durch das BAG auf die Spezialitätenliste aufgenommen oder im Einzelfall vergütet werden. Tipp: Swissmedic stellt Listen mit Arzneimitteln für seltene Erkrankung online zur Verfügung, die monatlich aktualisiert werden.

DATEN VERBESSERN VERSORGUNG

Was es auch braucht, sind mehr Wissen zu den einzelnen Erkrankungen und verlässliche Daten. In der Schweiz nimmt sich dieser Aufgabe das «Schweizer Register für seltene Krankheiten» (SRSK) an. Dort können sich Personen mit einer seltenen Krankheit online registrieren und so der Forschung wichtige Daten zur Verfügung stellen. Durch die Teilnahme am SRSK besteht zudem die Möglichkeit, zu zukünftigen Studien, beispielsweise zu neuen Therapien oder Umfragen, eingeladen zu werden und Kontakt zu anderen Betroffenen aufzunehmen.

Anlaufstellen für Personen mit einer seltenen Krankheit

ORPHANET

orpha.net ist eine umfassende Datenbank zu seltenen Krankheiten von über 40 Ländern. Sie finden hier unter anderem Informationen zu seltenen Krankheiten, Fachpersonen und spezialisierten Behandlungszentren, Arzneimitteln und Patientenorganisationen.

HELPLINES

Bern: 031 664 07 77 (Montag bis Freitag 8–12 und 14–7 Uhr); rare@insel.ch · Nordwest und Zentralschweiz: 061 704 10 40 (Montag bis Freitag 9–12 und 14–17 Uhr)

Zürich/Ostschweiz: 044 249 65 65 (Dienstag 9–11 und Donnerstag 14–16 Uhr); selten@kispi.uzh.ch

Tessin: centromalattierare@eoc.ch

· Romandie: 0848 314 372 (Montag bis Donnerstag 9–12 und 14–16 Uhr); contact@infomaladiesrares.ch

ZENTREN FÜR SELTENE KRANKHEITEN

Die schweizweit neun Zentren für seltene Krankheiten dienen als Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten, bei denen noch keine definitive Krankheitsdiagnose gestellt werden konnte. Die Zentren bieten vertiefte Abklärungen an.

Aarau, 062 838 49 04, crd@ksa.ch

Basel, 061 704 10 50, rarediseasesbasel@ukbb.ch

Bern, 031 664 07 77, rare@insel.ch

Luzern, 041 205 73 33, zentrumseltenekrankheiten@luks.ch Ostschweiz, Erwachsene 071 494 12 22, info.zsk-o@kssg.ch

Ostschweiz Kinder, 071 243 71 11, info.zsk-o@kispisg.ch

Romandie, 0848 314 372, contact@infomaladiesrares.ch

Tessin, 091 811 88 96, centromalattierare@eoc.ch

Zürich, Patientenanfragen (für Kinder und Erwachsene): Tel. 044 249 65 65, selten@kispi.uzh.ch (Helpline); ärztliche Anfragen und allgemeine Auskünfte: seltenekrankheiten@usz.ch (für Kinder und Erwachsene)

KRANKHEITSSPEZIFISCHE REFERENZZENTREN

Sobald eine seltene Krankheit diagnostiziert wurde, werden die Patientinnen und Patienten durch krankheitsspezifische Referenzzentren weiterbetreut. Wenn Sie eine Spezialistin oder einen Spezialisten für eine seltene Krankheit suchen, für die es noch keine Referenzzentren gibt, nehmen Sie bitte mit dem Zentrum für seltene Krankheiten in Ihrer Region Kontakt auf. Das Zentrum wird Ihnen bei der Vermittlung einer Spezialistin oder eines Spezialisten helfen. Die aktuellen Referenzzentren finden Sie hier: www.kosekschweiz.ch

PATIENTENORGANISATIONEN

Die Allianz Seltener Krankheiten Schweiz Proraris ist der Dachverband vieler Patientenorganisationen. Bei Proraris finden Sie nützliche Informationen zu weiteren Patientenorganisationen für einzelne seltene Krankheiten.

Quelle: www.raredisease.ch/informationen­fur­betroffene/, letzter Zugriff: 25.02.2026

UNTERNEHMENSBEITRAG

«Jede seltene Krankheit erfordert personalisierte Strategien»

Für viele Menschen mit seltener Krankheit ist die Suche nach der Diagnose mit grosser Ungewissheit verbunden. Stefano De Socio berichtet, wie sich Recordati im Kampf gegen diese Erkrankungen engagiert.

Inwieweit sehen Sie seltene Erkrankungen als Herausforderung für die öffentliche Gesundheit?

Seltene Krankheiten betreffen zwar einzeln betrachtet nur wenige Menschen, allerdings sind sie eine erhebliche Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Es gibt 7’000 bis 10’000 seltene Krankheiten, von denen allein in der Europäischen Union rund 36 Millionen und mindestens 300 Million Menschen weltweit betroffen sind. Die meisten Krankheiten sind genetisch bedingt, treten im Kindesalter auf und erfordern eine kontinuierliche multidisziplinäre Versorgung, was die Gesundheitssysteme stark belastet. Da das Fachwissen auf wenige Zentren beschränkt ist, ist die Diagnose oft verzögert. Diese Ineffizienzen verursachen unnötige Kosten, Ungleichheiten im Gesundheitswesen und ein Fortschreiten der Krankheit. Traditionelle Methoden zur Bewertung von Therapien sind für seltene Krankheiten nicht geeignet. Stattdessen braucht es flexible, anpassungsfähige Strategien. Seltene Krankheiten sind Herausforderung und Motor für Innovationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit.

Wie beurteilen Sie die wissenschaftliche Arbeit zu seltenen Krankheiten?

Die Forschung ist aufgrund begrenzter medizinischer Kenntnisse und fehlender etablierter Rahmenbedingungen komplex. Jede Krankheit ist einzigartig und erfordert personalisierte Strategien. Die Patientenzahlen konzentrieren sich auf ausgewählte Zentren. Unterschiede in den Gesundheitssystemen und Datenstandards erschweren den Fortschritt zusätzlich.

Hinzu kommt, dass klinische Beweise nicht leicht zu sammeln sind, da die Patientengruppen

geografisch verstreut sind. Dies erschwert die Rekrutierung und Datenerhebung. Placebokontrollierte Studien sind oft unethisch, wenn keine wirksamen Behandlungen verfügbar sind. Man verlässt sich daher auf Beobachtungsstudien und Daten aus der Praxis. Letztlich ist die Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen, akademischen Zentren und Patientenorganisationen entscheidend, um Ressourcen und Fachwissen zu bündeln.

Inwieweit engagiert sich Recordati im Kampf gegen seltene Krankheiten?

Wir sind ein 100 Jahre altes internationales Pharmaunternehmen und haben vor fast 20 Jahren seltene Krankheiten zu einem zentralen Pfeiler

gemacht. In den vergangenen zehn Jahren hat Recordati seinen therapeutischen Fokus weiter gestärkt und seine internationale Präsenz ausgebaut, wodurch sich die Gruppe als bedeutender globaler Akteur im Bereich seltener Krankheiten weltweit positionieren konnte. Durch die Übernahme des Endokrinologie-Portfolios von Novartis konnten wir die Präsenz im Bereich seltener endokriner Erkrankungen erheblich stärken – ein entscheidender Schritt für die Eröffnung eines globalen Hubs in Basel. Zuletzt ist Recordati zudem in die pädiatrische Onkologie, seltene Immunologie und Hämatologie eingestiegen. Die jüngste strategische Zusammenarbeit mit Moderna zeigt unsere Ambitionen, über traditionelle pharmazeutische Modelle hinauszuschauen und auf Technologien der nächsten Generation zu setzen.

Wie sehr spüren Sie Verantwortung gegenüber Patienten?

Unsere Mission ist einfach: Jeder Patient zählt. Die Patienten stehen für uns an erster Stelle. Wir möchten die Auswirkungen seltener und schwerwiegender Krankheiten mindern, indem wir dringend benötigte Medikamente bereitstellen. Dazu gehört es nicht nur, einen zuverlässigen und kontinuierlichen Zugang zu Therapien sowie Qualität und Kontinuität zu gewährleisten, sondern auch medizinisches Fachpersonal zu unterstützen.

Wie sehr wird die medizinische Fortbildung bei Recordati grossgeschrieben?

Wir legen grossen Wert auf Bildung und unterstützen den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit. Die von dem Unternehmen gegründete Stiftung bietet unabhängige Bildungsprogramme, Forschungsprojekte und Kooperationsprojekte an.

Seit ihrer Gründung konnten in den 75 Kursen mehr als 3’000 Fachkräfte im Gesundheitswesen erreicht werden. Die Stiftung arbeitet als völlig unabhängige, gemeinnützige Unternehmensstiftung und unterscheidet sich klar von den Geschäftsaktivitäten. Diese Autonomie stellt sicher, dass ihre Initiativen weiterhin mit ihrer eigenen gemeinnützigen Mission im Einklang stehen. Recordati verleiht zudem den Arrigo-Recordati-Preis an herausragende Forscher und fördert damit weiter die hochwertige Forschung bei seltenen und komplexen Krankheiten.

IM INTERVIEW

Stefano De Socio Geschäftsleiter Schweiz und Österreich Recordati AG · Rare Diseases E: info@recordati.ch www.recordati.ch/de

ORGANISATIONSBEITRAG

Swiss PKU – Die Stimme für Menschen mit PKU in der Schweiz

Als Patientenorganisation Swiss PKU setzen wir uns seit über 35 Jahren mit Herz und Überzeugung für Menschen mit Phenylketonurie (PKU), einer seltenen vererbten Stoffwechselerkrankung, ein.

U nser Ziel ist klar: Menschen mit PKU und ihre Familien stellen wir ins Zentrum. Wir fördern Wissen, Vernetzung und Interessenvertretung für Menschen mit PKU und setzen uns für gerechte Vergütungen, Kostendeckung lebensnotwendiger Behandlung und politische Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Lebenssituation ein. Damit für Menschen mit PKU ein selbstbestimmtes Leben und eine nachhaltig bessere Lebensqualität trotz dieser schweren Stoffwechselerkrankung möglich ist.

Neugeborene mit einer der inzwischen elf Krankheiten des NBS diagnostiziert.

Ein bedeutender Meilenstein auf diesem Weg ist die Einführung des Neugeborenen-Screenings (NBS) in der Schweiz vor 60 Jahren. Die PKU war die erste Erkrankung im NBS – ein medizinischer Durchbruch, der unzähligen Kindern mit PKU schwerste, irreversible Schäden erspart hat. Seit Einführung 1965 wurden in der Schweiz fast 3’000

VERERBTE STOFFWECHSELERKRANKUNG

Die PKU zählt zu seltenen Erkrankungen, kommt etwa einmal unter 8’000 Neugeborenen vor und ist nicht heilbar. Die Behandlung besteht in einer lebenslangen proteinarmen Ernährung, ergänzt durch spezielle medizinische Nahrungsmittel. Betroffene müssen Mahlzeiten genau planen, proteinhaltige Lebensmittel meiden und die Phenylalanin (Phe)-Menge berechnen; Waagen, Apps und Referenzlisten gehören zum Alltag.

UNGEDECKTER MEDIZINISCHER BEDARF

Die tägliche Phe-Zufuhr wird ärztlich festgelegt. Mit zunehmendem Alter fällt vielen PKU-Betroffenen die strenge Diät schwerer. Während die Versorgung in der Kindheit gut funktioniert, ist der Übergang ins Erwachsenenalter oft problematisch: Trotz gesetzlich gesicherter Therapie und Vergütung kommt es zu administrativen Hürden und Versorgungslücken. Die psychosoziale Belastung ist hoch, Gefühle von Anderssein und Isolation sind häufig. PKU bedeutet ständige Kontrolle mit langfristigen Folgen. Auch Angehörige von PKUBetroffenen leiden mit: fast 60 Prozent sind von psychischen Erkrankungen wie eine Depression oder Angststörungen betroffen. Zentrale Stützen der medizinischen Betreuung von PKU-Betroffenen sind spezialisierte Stoffwechselzentren. Hier leistet die Swiss Group for Inborn Errors of Metabolism (SGIEM) einen wichtigen Beitrag. Als gemeinnütziger Fachverein vernetzt sie Fachleute, die an der Diagnose und klinischen

Nachsorge von Menschen mit einem angeborenen Stoffwechselfehler, wie PKU, beteiligt sind. Swiss PKU möchte die Interessen von Menschen mit PKU innerhalb der SGIEM vertreten. Swiss PKU hofft, dass innovative Therapien zu mehr Flexibilität, einer höheren Lebensqualität und spürbarer Erleichterung im Alltag führen werden. Swiss PKU wird diesen Weg weiterhin aktiv mitgestalten. Zum 60-jährigen Jubiläum des NBS blicken wir dankbar zurück – und entschlossen nach vorn. Für Menschen mit PKU in der Schweiz.

«Die grösste Herausforderung für mich war, ständig alles im Auge behalten zu müssen. Ich musste darauf achten, nichts zu übersehen, keine Fehleinschätzungen zu machen und meinen Kindern dennoch, trotz PKU, ein ‹normales Leben› zu ermöglichen»

Franziska Huber, PKU­Mitbetroffene als Mutter von drei Kindern mit PKU aus der Schweiz

KONTAKT

Swiss PKU: www. swisspku.ch Neugeborenen ­Screening Schweiz: www.neoscreening.ch

Blick auf die Produktionsstätte von Recordati

Vorsorgen ist besser als heilen

Jährlich erhalten in der Schweiz etwa 48’000 Menschen die Diagnose Krebs – davon etwa 4’600 Darmkrebs, der dritthäufigsten Krebserkrankung. Neben der Prävention steht vor allem die Früherkennung im Fokus.

TEXT: MARK KRÜGER

Es ist der Termin, der im Kalender zu den wichtigsten überhaupt zählt, doch den die meisten Menschen am liebsten nicht wahrnehmen möchten: die routinemässige Krebsvorsorge. Zu gross die Sorge, doch mit einer unguten Nachricht konfrontiert zu werden. Doch Fakt ist: Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto besser die Chancen auf Heilung. Besser noch: der derzeit zweithäufigsten Todesursache in der Schweiz möglichst keine Chance geben – indem man zum Beispiel Risikofaktoren kennt und vermeidet.

EIGENES RISIKO REDUZIEREN

Unter dem Begriff «Krebs» werden viele verschiedene Tumorerkrankungen zusammengefasst. Während bei den Schweizer Männern rund 53 Prozent Prostata, Lunge und Dickdarm betreffen, entfällt bei Frauen rund die Hälfte aller Neuerkrankungen auf Brust, Lunge und Dickdarm. Gemeinsam haben alle Krebsarten, dass sich Körperzellen unkontrolliert vermehren und krankhaft verändern. Fest steht: Zwar kann Krebs jederzeit auftreten, allerdings steigt das Risiko mit zunehmendem Alter. Ungefähr jede vierte Person in der Schweiz ist bis zum 70. Lebensjahr direkt mit einer Krebserkrankung konfrontiert. Niemand kann sie zu 100 Prozent vermeiden. Allerdings kann jeder sein eigenes Erkrankungsrisiko reduzieren. Gemäss dem Ergebnis einer aktuellen globalen Analyse, deren Ergebnisse Anfang Februar 2026 im Fachblatt «Nature Medicine» veröffentlicht worden sind, gehen nämlich fast 40 Prozent der Krebserkrankungen auf vermeidbare Ursachen zurück – allen voran Tabak- und Alkoholkonsum sowie Infektionen, wie etwa mit Humanen Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Auch starkes Übergewicht, zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und UV-Strahlung zählen zu den vermeidbaren Risikofaktoren.

WIRD DARMKREBS FRÜH ERKANNT, BETRÄGT DIE FÜNFJAHRES-ÜBERLEBENSRATE 90 PROZENT

FRÜHERKENNUNG RETTET LEBEN

Neben Prävention kommt der Früherkennung eine bedeutende Rolle zu. Das Problem: Krebs kommt meist auf leisen Sohlen, verursacht am Anfang kaum Symptome. Daher sollten angebotene spezifische Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden, wie zum Beispiel die meist ab 50 Jahren empfohlene Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung oder das Darmkrebs-Screening-Programm, das alle zwei Jahre einen Blut-im-Stuhl-Test sowie alle zehn Jahre die Darmspiegelung umfasst. Wichtigstes Ziel der Darmkrebsfrüherkennung ist, das Auftreten von Darmkrebs zu verhindern, indem Vorstufen, sogenannte Polypen, frühzeitig erkannt und entfernt werden, was die Entstehung von bösartigen Tumoren verhindert.

Gute Nachricht: Bisher übernahm die Grundversicherung die Früherkennungsuntersuchung von Darmkrebs gemäss der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) nur bis zum Alter von 69 Jahren. Über die Hälfte der DickdarmkrebsErkrankungen tritt aber erst ab 70 Jahren auf. Deshalb hat die Krebsliga gemeinsam mit anderen Organisationen einen Antrag zur Erhöhung der Altersgrenze von 69 auf 74 Jahre eingereicht. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat diesen gutgeheissen. Seit Juli 2025 sind die Kosten für die Darmkrebs-Früherkennung bis zum Alter von 74 Jahren gedeckt.

SYMPTOME BEI JUNGEN BETROFFENEN

Doch Vorsicht: Man sollte sich nicht in Sicherheit wiegen, nur weil man altermässig noch nicht zur Hauptrisikogruppe gehört. Prominentes Beispiel ist der US-Schauspieler James Van der Beek, der vor Kurzem im Alter von Mitte 40 die Diagnose Darmkrebs erhielt und daran gestorben ist. Eine Studie der Universität Kalifornien aus dem Jahr 2024 hat bestimmte Symptome bei jüngeren Betroffenen ausgemacht. Dazu werteten die Forschenden 81 Studien mit Informationen von fast 25 Millionen Darmkrebspatienten aus. Als die drei häufigsten Anzeichen identifizierten sie blutigen Stuhl (43 %), Bauchschmerzen (40 %) und veränderte Stuhlgewohnheiten (27 %). Wichtig: Wenn beim Toilettengang Blut im oder auf dem Stuhl sichtbar wird, sollten Betroffene unbedingt eine Arztpraxis aufsuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

24. MÄRZ: WEBINAR ZUM LEBEN MIT UND NACH DARMKREBS

Das nächste Webinar von KrebsInfo am 24. März 2026 (17 Uhr), schlägt eine Brücke zwischen medizinischem Wissen und persönlicher Erfahrung. Es beleuchtet das Thema Darmkrebs aus zwei Perspektiven: Zahlen & Fakten: Die Onkologin Saskia Hendrichs liefert den fachlichen Input und konzentriert sich dabei vor allem auf die Behandlungsmöglichkeiten bei fortgeschrittenem (metastasierendem) Darmkrebs. Sie spricht zudem über die besorgniserregende Tendenz sein, dass immer mehr junge Menschen von dieser Diagnose betroffen sind.

Leben mit der Diagnose: Der Peer Christoph ist selbst in jungen Jahren an einem metastasierenden Darmkrebs erkrankt. Er gibt dem Thema ein Gesicht und berichtet authentisch darüber, wie es sich anfühlt.

Weitere Infos und Anmeldung zum Online ­Webinar auf der Seite der Krebsliga Schweiz www.krebsliga.ch

IMPRESSUM

Projektleitung: Pia Mlodzik, pim@xm-solutions.com

Redaktion: Mark Krüger, Tobias Lemser, Lena Winther V.i.s.d.P.: Nadine Effert

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Xmedia Solutions hat sich auf crossmediale Publikationen spezialisiert, welche in Tageszeitungen und auf Online-Portalen veröffentlicht werden. Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Interviews, Verbandsbeiträgen, Fachbeiträgen und Gastbeiträgen geben die Meinung der beteiligten Unternehmen wieder.

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UNTERNEHMENSBEITRAG

Ü50 – Mal daran gedacht, noch nicht gemacht?

Warum Darmvorsorge Leben rettet

Darmkrebs ist häufig, aber oft vermeidbar. Erfahren Sie, warum Vorsorge wichtig ist und weshalb die Koloskopie als wirksamste Methode gilt.

Darmkrebs gehört in der Schweiz zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich werden rund 4’500 Neuerkrankungen diagnostiziert, etwa 1’600 Menschen sterben daran. Dank verbesserter Vorsorge (insbesondere regelmässige Darmspiegelungen) ist die Erkrankung bei über 50-Jährigen insgesamt rückläufig. Gleichzeitig beobachten Fachpersonen jedoch mit Sorge, dass zunehmend auch Menschen unter 50 Jahren betroffen sind. Als mögliche Ursachen gelten Veränderungen des Lebensstils wie Übergewicht, Bewegungsmangel und stark verarbeitete Lebensmittel.

POLYPEN: ENTFERNUNG ENTSCHEIDEND

In den allermeisten Fällen entsteht Darmkrebs nicht plötzlich. Er entwickelt sich über viele Jahre aus gutartigen Schleimhautveränderungen, sogenannten Polypen. Dieser schrittweise Prozess wird Adenom-Karzinom-Sequenz genannt. Dabei sammeln sich genetische Veränderungen an, bis sich ein bösartiger Tumor bildet. Dieser Vorgang dauert häufig 10 bis 15 Jahre. Genau dieses Zeitfenster macht die Vorsorge mittels Darmspiegelung so wirksam: Werden Polypen frühzeitig entdeckt und entfernt, kann Krebs meist verhindert werden.

In der Schweiz wird Personen ohne besonderes Risiko eine Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren alle zehn Jahre bis 74 empfohlen. Bei familiärer Belastung oder genetischen Erkrankungen erfolgt die Koloskopie in jüngerem Alter und wird entsprechend früher von der Krankenkasse übernommen. Viele Kantone bieten franchisebefreite ScreeningProgramme an. Ein Screening-Beginn ab 45 Jahren wird zunehmend diskutiert.

ZWEI METHODEN ZUR VORSORGE

Der immunologische Stuhltest weist nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl nach und wird in der Regel alle zwei Jahre durchgeführt. Er ist einfach und nicht-invasiv, erkennt jedoch nur indirekt mögliche Veränderungen. Viele fortgeschrittene Vorstufen, die noch nicht bluten, bleiben unentdeckt. Fällt der Test positiv aus, ist zur Abklärung und Polypenentfernung dennoch eine Darmspiegelung erforderlich.

Nicht selten treten falsch positive Resultate auf, die Verunsicherung auslösen und eine Koloskopie erfor-

derlich machen, obwohl sich häufig kein relevanter Befund zeigt. Zudem wird der Test im empfohlenen Intervall oft nicht konsequent durchgeführt, was den präventiven Nutzen reduziert. Über zehn Jahre relativiert sich der Kostenvorteil, da wiederholte Testungen und Abklärungen anfallen, während die Darmspiegelung Diagnostik und Therapie in einem Schritt ermöglicht. Die Koloskopie, also die Spiegelung des gesamten Dickdarms, ist dem Stuhltest in puncto Früherkennung deutlich überlegen – aber auch teurer und aufwändiger. Sie erlaubt die direkte Beurteilung der Darmschleimhaut und erkennt auch nicht blutende Polypen, frühe Krebsstadien und auch andere Krankheitsbilder. Auffällige Veränderungen können meist während der Untersuchung entfernt werden. Damit ist die Koloskopie nicht nur eine Früherkennungs-, sondern eine echte Präventionsmethode. Grosse wissenschaftliche Studien zeigen, dass sie die Erkrankungshäufigkeit und die Sterblichkeit an Darmkrebs signifikant stärker senkt als der reine Stuhltest.

KOMPETENZ GEPAART MIT TECHNIK Die Schutzwirkung hängt aber auch entscheidend von der Qualität der Untersuchung ab. Eine gründliche Vorbereitung des Darms, ausreichend Zeit für die Inspektion und die vollständige Untersuchung bis zum Blinddarm sind zentrale Voraussetzungen. Neben der Erfahrung des Untersuchers, erhöht die moderne Technik die Sicherheit zusätzlich. Hochauflösende Endoskope liefern detaillierte Bilder der Schleimhaut, und spezielle Lichtverfahren verbessern die Sichtbarkeit feiner Veränderungen. Systeme mit Künstlicher Intelligenz markieren während der Untersuchung verdächtige Areale in Echtzeit auf dem Bildschirm und helfen, Polypen nicht zu übersehen.

Unabhängig vom Alter gilt: Wer Blut im Stuhl bemerkt, anhaltende Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder eine ungeklärte Blutarmut feststellt, sollte frühzeitig eine Arztpraxis aufsuchen. Darmkrebs ist in vielen Fällen vermeidbar. Wissenschaftlich fundierte Vorsorge, hohe Untersuchungsqualität und moderne Technologie bieten heute eine wirksame Möglichkeit, Krebs gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Darmkrebsmonat März erinnert daran, diese Chance zu nutzen: Ü50-Mal daran gedacht, bisher noch nicht gemacht? Melden Sie sich jetzt bei Ihrer Gastroenterologie-Praxis in der Nähe an.

ZUM AUTOR

Dr. med. Mathias Dolder Geschäftsinhaber, Leitender Arzt Facharzt FMH für Gastroenterologie, Hepatologie und Allgemeine Innere Medizin, Notarzt (SGNOR)

WEITERE INFORMATIONEN: Kompetenz und Erfahrung in der Darmkrebsvorsorge

Unterstützung und Entlastung für den Rücken dank Haltungskleidung

Das Schweizer Start­up Anodyne entwickelt haltungskorrigierende Kleidung, die schlechten Gewohnheiten sanft den Kampf ansagt und den Therapieerfolg unterstützen soll.

Wie oft haben Sie sich schon Gedanken über Ihre Körperhaltung gemacht? Leiden Sie gar manchmal unter Rückenproblemen? Gemäss Studien der Rheumaliga und des SECO leiden vier von zehn Schweizern unter Rückenschmerzen. Eine krumme Haltung kann zu Rückenproblemen beitragen. Das Schweizer Start-up Anodyne schafft Abhilfe mit haltungskorrigierender Kleidung: Diese steigert das Bewusstsein für eine gesunde Haltung durch eine Stimulation der haltungsbestimmenden Muskeln. Schlechte Haltung ist oft eine schlechte Gewohnheit. Anodyne führte eine Umfrage durch, welche von mehr als 1’000 Kunden beantwortet wurde. Ein Ergebnis: Bei 94 Prozent wurde durch das Tragen der Produkte das Bewusstsein für ihre Körperhaltung geschärft. Dies ist der erste und zugleich wichtigste Schritt zu einer aufrechten, gesunden Haltung. In nur wenigen Jahren konnte Anodyne über 400’000 Kunden zufriedenstellen.

AKTIVE HILFE FÜR DEN ALLTAG

Im Alltag scheitern wir oft daran, uns gerade zu halten. Insbesondere beim Sitzen sinken wir ein.

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Die Folgen können Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Rücken sein. Anodynes haltungskorrigierende Kleidung wirkt dem entgegen, indem sie in erster Linie das Bewusstsein für eine gute Haltung steigert und diese so fördert.

Die körperanliegenden Shirts und interaktiven BHs von Anodyne verfügen über integrierte Neurobänder, die vom kinesiologischen Tape inspiriert sind, welches Physiotherapeuten verwenden. Die Neurobänder üben einen stetigen, leichten Zug auf die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur aus, wodurch diese und das damit verbundene Muskelgedächtnis stimuliert werden. Fabian Hofmann, Geschäftsführer von Anodyne, erklärt: «lm Gegensatz zu Korsett- oder Bandagenlösungen, welche passiv wirken, wirken unsere Produkte stimulierend auf die haltungsbestimmenden Muskeln. Dies ist der Schlüssel zur Effektivität der Shirts, da die Haltungsmuskeln beim Tragen der Produkte aktiv genutzt werden. So wird eine aufrechte Haltung auf gesunde Art und Weise unterstürzt. Die Produkte sollen Therapie oder Training nicht ersetzen, sind jedoch eine optimale Ergänzung dazu.»

POSITIVES FEEDBACK

Anodynes Kunden werden nach dem Kauf eingeladen, die Produkte auf TrustedShops zu bewerten. Mit einer Bewertung von 4.7/5 möglichen Punkten geben die Kunden sehr positives Feedback zu Anodynes Haltungsprodukten. «Ebenfalls erfreulich ist, dass 70 Prozent der an Schmerzen und Verspannungen leidenden Befragten angeben, dass sie eine Linderung dieser Symptome wahrnehmen», fügt Hofmann an. Alle Kunden haben die Möglichkeit, die Produkte über www.anodyne.ch während 14 Tagen zu testen und bei Unzufriedenheit kostenlos zu retournieren.

«Die Patienten haben sofort eine bessere Haltung bei aktiven Übungen, was den Therapieerfolg unterstützt»

Interview mit Romana Brunner, Physiotherapeutin und Leiterin Brunner Physiotherapie

Welche Reaktionen erhalten Sie von Ihren Patienten?

Grundsätzlich sind die Patienten vom Ergebnis der Anodyne Shirts positiv überrascht. Natürlich muss das T-Shirt regelmässig über längere Zeit getragen werden, bis der gezielte Effekt für die Patienten spürbar wird. Obwohl das T-Shirt sehr eng getragen wird, wird es von den Patienten gut toleriert. Der unmittelbare Effekt wird eher für mich als Therapeutin ersichtlich: Die Patienten haben sofort eine bessere Haltung bei aktiven Übungen, was den Therapieerfolg unterstützt. Ich selber trage das Anodyne Shirt bei meiner Tätigkeit als Physiotherapeutin und habe seither kaum noch Rückenbeschwerden während und nach der Arbeit.

ExtraCell Matrix: komplette

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exklusive Formulierungen für Knorpel,

Bänder,

Sehnen und Knochen.

Wer sollte den angebotenen 14-Tage-Test in Betracht ziehen?

Personen, die unter chronischen Verspannungen oder Überlastungsschmerzen im Nacken- oder unterer Rücken leiden, Büroarbeiten ausführen, einen Bandscheibenvorfall hatten und stets unter Schmerzen im Rücken leiden oder auch Menschen mit einer Skoliose.

Bei welchen Aktivitäten empfehlen Sie die Poster Shirts 2.0 zu tragen?

Grundsätzlich kann das Shirt bei allen Aktivitäten getragen werden. Ob bei der Ausführung von Hausarbeiten oder am Arbeitsplatz, bei Gartenarbeiten aber auch bei vielen sportlichen Aktivitäten.

IM INTERVIEW

Romana Brunner Physiotherapeutin und Leiterin Brunner Physiotherapie

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Aroma Orange oder Beeren, das Original des Gründers. Mit 10’000 mg Kollagenpeptiden (Typ I, II, III), Glucosamin- und Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure, MSM, L-Lysin, L-Threonin, Edelweiss, Enzian, Hagebutte, Mineralstoffen und Vitaminen.

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Aroma Orange, das Nonplusultra. Mit 10’000 mg Kollagenpeptiden (Typ I, III und UC-II), veganem Glucosaminsuflat, Chondroitinsulfat, veganer Hyaluronsäure, Astaxanthin, MSM, L-Lysin, L-Threonin, Lycopin, Kurkuma, Weihrauch, Granatapfel, Magnesium, Hagebutte, Edelweiss, Enzian, Mineralstoffen und Vitaminen.

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Die kompletteste und exklusive Gelenk-Tablette für Knorpel, Bänder, Sehnen. Mit Kollagen Typ II, Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kurkuma, Hagebutte, MSM, Mineralstoffen und Vitaminen.

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Das komplette Gelenksprodukt gibt es auch als unaromatisierte und ungesüsste PURE Formulierung mit allen wichtigen Bestandteilen für Gelenke, Knorpel, Bänder und Sehnen. Sie können ExtraCellMatrix PURE in Wasser, Kaffee, Tee und Shakers mischen oder in Lebensmittel einrühren. Ideal auch zum Kombinieren mit ExtraCellMuscle, ExtraCellHyalo oder anderen Produkten. Diese Nahrungsergänzungsmittel sind in Apotheken und Drogerien erhältlich.

Gültig bis 30.06.2026

Das Posture Shirt™ unterstützt Ihre Körperhaltung und lindert Schmerzen und Verspannungen.

Straffere Haut an Beinen, Bauch und Oberarmen? Mit Wissenschaft zu höchster Wirksamkeit

Als Spezialist für kosmetische Hautstraffung hat skin689 eine kompakte Produktlinie für den Körper entwickelt. Die Wirksamkeit wurde in aufwändigen Studien eindrücklich unter Beweis gestellt.

Der Wirkstoff CHacoll® aus der medizinischen Forschung begeistert Experten aus Wissenschaft und Praxis gleichermassen. Die erfinderische Leistung dahinter, und die Tatsache, dass es nichts Vergleichbares gibt, wurde mit einem Patent ausgezeichnet. Das Schweizer Unternehmen skin689 verwendet diesen Wirkstoff weltweit exklusiv. Der duale Wirkmechanismus geht gezielt die wesentlichen Ursachen schlaffer Haut an: schwaches Bindegewebe und ungleichmässig eingelagerte Fettzellen.

STRAFFUNG AN BAUCH UND HÜFTEN

Da das «Hü ftgold» nicht immer unser Wohlbefinden steigert, widmet sich skin689 auch dieser Körperpartie und hat eine Creme entwickelt, die nachweislich zur vermehrten Fettverbrennung und einem reduzierten Umfang an Bauch und Hü ften f ü hrt. Es geht weder um «Idealvorstellungen» und Kleidergrössen noch um übertriebene Sport- noch Diät-Programme – die Creme wirkt auch ohne begleitende Massnahmen. Die Wirksamkeit wurde in einer klinischen Studie eindr ücklich nachgewiesen.

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«Beeindruckende Studiendaten. Diese Ergebnisse lassen aufhorchen! Sehr positiver Effekt auf Bauch und Hüftumfang mit kontinuierlicher, signifikanter Verbesserung über Zeit.»

Prof. Dr. S. Gohla, Dermatologie ­Wissenschaftler

SIGNIFIKANTE VERBESSERUNG DER CELLULITE

Die Ursachen von Cellulite sind vielfältig. skin689 hat auf Basis des hauseigenen Wirkstoffs CHacoll® eine Anti-Cellulite-Creme entwickelt, die das Bindegewebe stärkt und so innerhalb weniger Wochen das Hautbild nachweislich verbessert Das unter der Haut befindliche (subkutane) Fasernetz der Haut wird gestärkt, die Fettzellen werden zur ückgehalten, sodass die Haut wieder fester und straffer wird. In diversen Studien konnte zudem die Verbesserung über Zeit eindrücklich unter Beweis gestellt werden.

«Unsere Patientinnen berichten über die ersten Verbesserungen nach drei bis vier Wochen. Wir konnten feststellen, dass bei anhaltender Verwendung der Creme der Schweregrad der Cellulite signifikant abnimmt.»

Dr. T. Pavicic, Fachärztin für Ästhetische Dermatologie, München

STRAFFE UND DEFINIERTE OBERARME

Schön definierte, straffe Oberarme sind nicht nur ein Eyecatcher, sondern führen bei vielen Menschen auch zu einem deutlich positiveren Körpergefühl. Mit der Firm Skin Upper Arms Creme wird die Haut

an den Oberarmen gezielt gestrafft und konturiert. Durch die Kombination von gleich vier innovativen Wirkstoffen werden die Ursachen f ü r maximale Wirksamkeit mehrfach angegangen – mit gezielter Stärkung von Bindegewebe und Kollagenfasern sowie Kompression und Abbau von Fettzellen. Unter anderem enthalten ist der Wirkstoff DermCom®, der weltweit erste kosmetische Wirkstoff mit In-vivo-Nachweis f ü r Kollagen- und ElastinNeubildung. Komplettiert wird die Hautstraffungslinie für den Körper durch die Decolleté and Neck Creme und der Hand und Finger Rejuvenation Creme, die ganz gezielt für die jeweilige Indikation entwickelt wurden. Der Fokus liegt auf einer deutlich glatteren und sanfteren Haut. Das Kollagenfasernetz wird gestärkt, Fältchen werden verringert. Die innovativen Wirkstoffkombinationen wirken der Hautalterung effektiv entgegen.

«Ich bin begeistert von der Innovation und dem exklusiven Wirkstoff CHacoll. Endlich eine wirksame kosmetische Behandlung von Cellulite.»

Dr. Penelope Tympanidis, Fachärztin für Dermatologie

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