

Sich smart inspirieren lassen
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AUSBILDUNG
Welcher Beruf darf es sein?
10
GESUNDHEIT
Tipps für ein langes Leben
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Sich smart inspirieren lassen
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AUSBILDUNG
Welcher Beruf darf es sein?
10
GESUNDHEIT
Tipps für ein langes Leben
20
Wer auf die richtige Vorbereitung achtet, kann die Familienferien entspannt geniessen. Und wer dabei Inspiration benötigt, greift heutzutage einfach auf smarte Tools zurück.



Wichtig: Bedarfsanalyse
TEXT: LENA WINTHER









KI-Tools dienen der Orientierung und Inspiration
Während manche Familien noch rasch in die Berge fahren, um die verschneiten Landschaften zu geniessen oder auf Skiern oder auf dem Schlitten die Abhänge hinunterzudüsen, geht es in vielen Familien bereits um die Planung der Sommerferien. Frühes Buchen lohnt sich: Schliesslich ist die Auswahl grösser, und es locken Frühbucher-Rabatte. Fest steht: Familienferien stehen hoch im Kurs. Laut dem Holiday Barometer von Generali und Europ Assistance fahren mehr als 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer am liebsten mit ihrer Familie in die Sommerferien, der Hauptreisezeit. Dass ein Elternteil allein mit Kindern reist, kommt in 30 Prozent der Fälle vor.
Egal, zu welcher Jahreszeit, Reisen mit Kindern beginnt bereits bei der sorgfältigen Planung. Im Kreise der Familie gilt es herauszufinden, welche Bedürfnisse und Erwartungen an die Ferien geknüpft sind: Erholung, ein buntes Unterhaltungsprogramm oder attraktive Ausflugsmöglichkeiten? Auch sind Ferien immer eine Frage der Unterkunft. Ob Hotelzimmer, Ferienwohnung, Campingplatz oder Übernachtung im Stroh: Das Angebot sollte altersgerecht und zum zur Verfügung stehenden Budget passen.
Smarte Ideenquelle
Unterstützung bei der Reiseplanung gefragt? Wie eine aktuelle Umfrage von YouGov Schweiz zeigt, kommt hierbei immer häufiger Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz. Bereits 21 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzen Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot bei Reiseplanung und Inspiration, bei den unter 45-Jährigen sind es sogar 29 Prozent. Vorrangig sollen die generativen Systeme Aktivitäten, Destinationen und Routen vorschlagen. Klassische Planungsschritte wie Flugsuche oder Preisvergleiche werden hingegen derzeit noch seltener über KI abgewickelt.
Familienausflug am Hochrhein gemeinsam entdecken und erleben

Ein Ausflug, der verbindet: Rheinfelden begeistert mit einem abwechslungsreichen Familienprogramm für Gross und Klein.
• Mit dem Detektiv-Dachs auf ein spannendes Rätsel-Abenteuer gehen.
• Die Familienführung «Der listige Schneider von Rheinfelden» – unterhaltsam für Klein und Gross.


• Auf Zeitreise gehen in der Römerstadt Augusta Raurica in Kaiseraugst.
• Salz hautnah erleben in den Schweizer Salinen in Pratteln – inklusive Holzrutsche.
Tourismus Rheinfelden Stadtbüro, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden
+41 61 835 52 00, tourismus-rheinfelden.ch, tourismus@rheinfelden.ch
Planen Sie jetzt Ihr Familienerlebnis in Rheinfelden. Weitere Inspirationen

UNTERNEHMENSBEITRAG
Zwei Welten, eine Leidenschaft: In Engelberg und auf Melchsee-Frutt verschmelzen Abenteuerlust und Erholung. Entdecken Sie zwei aussergewöhnliche Rückzugsorte, die Familienzeit neu definieren.
Majestätische Gipfel, kristallklare Bergluft und eine grenzenlose Vielfalt an Aktivitäten: Die Schweizer Alpen sind der ideale Ort, um als Familie tiefe Verbindungen zu schaffen. Im Herzen dieser einzigartigen Kulisse laden zwei Häuser der Extraklasse dazu ein, die Ferienzeit voll auszukosten: das Kempinski Palace Engelberg und das Frutt Mountain Resort.
Kempinski Palace Engelberg: Eleganz trifft Familienglück
Das traditionsreiche Kempinski Palace Engelberg vereint den Charme eines historischen Grandhotels mit der Wärme eines familienfreundlichen Rückzugsortes. Hier fühlen sich Eltern ebenso wohl wie Kinder: Geräumige Familienzimmer und Suiten bieten Platz für alle, während die alpine Natur direkt vor der Tür zum Entdecken einlädt.
Für die kleinen Gäste gibt es ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm – vom Basteln über Backen bis hin zum Verstecken spielen. Nach Ausflügen in die Bergwelt wartet ein süsses Highlight auf die ganze Familie: der Afternoon Tea im lichtdurchfluteten Wintergarden – mit einem eigens kreierten Angebot auch für die Kleinen. Danach entspannen die Eltern im Rooftop Spa oder lassen sich kulinarisch im Cattani Restaurant verwöhnen, während die Kinder im Kids Club bestens betreut werden.

Frutt Mountain Resort: Abenteuer auf 1’920 Metern
Das Frutt Mountain Resort auf MelchseeFrutt ist ein echtes Paradies für Familien, die Natur und Abenteuer lieben. Mitten im autofreien Hochplateau gelegen, geniessen Kinder hier eine seltene Freiheit: Sie können ungestört spielen, wandern, Rad fahren oder im Winter direkt vor der Haustür ins Skivergnügen starten.
Besonders praktisch: Mit dem Magic Pass erhalten Familien uneingeschränkten Zugang zu über 80 Bergdestinationen in der Schweiz – darunter auch MelchseeFrutt. So wird die gesamte Region zum Spielplatz, ohne dass zusätzliche Kosten für Bergbahnen oder Skilifte entstehen. Ob Sommerwanderung oder Winterspass – der Magic Pass ist der Schlüssel zu grenzenlosen Familienabenteuern.
Neben unzähligen Outdoor-Aktivitäten bietet das Frutt Mountain Resort auch eine Vielzahl an Aktivitäten im Resort, die jedes Kinderherz höherschlagen lassen: Zusätzlich zum abwechslungsreichen Programm im Kids Club ist ein Abend im hauseigenen Kino oder aber unterhaltsame Stunden in der Bowling-Area ein Muss bei jedem Aufenthalt – und garantieren auch bei schlechtem Wetter Spass für die ganze Familie.
Kreativer Strick-Workshop
Ein echter Geheimtipp: Im Strick-Workshop vom 21. bis 22. März 2026 entdecken Strickbegeisterte vielleicht ein lange vernachlässigtes Hobby wieder – oder finden ein neues. Unter fachkundiger Anleitung entstehen kleine Kunstwerke, und es wird viel gelacht, erzählt und ausprobiert. Die Workshops sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie verbinden Tradition mit Kreativität und schenken Momente der Ruhe und Nähe.
Was das Kempinski Palace Engelberg und das Frutt Mountain Resort so besonders macht und eint, ist die Fähigkeit, Luxus mit gelebter Gastfreundschaft zu vereinen –und dabei die familiäre Herzlichkeit als vorherrschende Philosophie beizubehalten. In beiden Häusern sind Kinder nicht nur willkommen, sondern ausdrücklich Teil des

Frutt Mountain Resort: unvergessliche Abenteuer und Unterhaltung – draussen in der imposanten Bergwelt von Melchsee-Frutt und drinnen bei verschiedenen Aktivitäten für die Kleinen
Erlebnisses. Von der herzlichen Begrüssung bis zu speziell auf Familien zugeschnittene Angebote spürt man, dass das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt steht:
• In Engelberg: Sommer- und Wintersportaktivitäten für die ganze Familie, Erkundungstouren auf Brunni und Titlis, Entspannung im Spa.
• Auf Melchsee-Frutt: Natur pur, autofreies Abenteuer, Skivergnügen im Winter und Wanderungen im Sommer – ergänzt durch eine Auszeit in der Familien-Wellnessoase.
Ob im eleganten 5-Sterne Superior Kempinski Palace Engelberg oder im naturnahen 4-Sterne Superior Frutt Mountain Resort – Familien finden ein echtes Zuhause auf Zeit. Es sind das Lachen der Kinder und die stille Kraft der Berge, die eine Reise in diese beiden Destinationen zu weit mehr als nur einen Urlaub machen: Es ist ein gelebtes Stück Kultur der Verbundenheit und das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.
Eine Familienreise in die Schweizer Alpen – das ist Zeit, die etwas zurückgibt.
KONTAKT
Kempinski Palace Engelberg
Dorfstrasse 40 · 6390 Engelberg
T: +41 (0)41 639 7575
E: reservation.engelberg@kempinski.com www.kempinski.com/de/ kempinski-palace-engelberg
Frutt Mountain Resort
Frutt 9 · 6068 Melchsee-Frutt
T: +41 (0)41 669 7979
E: reservation@fruttmountainresort.com www.fruttmountainresort.com

Ein Familienurlaub im Fürstentum Liechtenstein ist unkompliziert, abwechslungsreich und überraschend vielseitig. Die Wege sind kurz, wodurch mehr Zeit für gemeinsame Erlebnisse bleibt.
Zwischen Alpen, Schloss und Museen entdecken Familien ein echtes Naturparadies – fernab vom Massentourismus und doch gut erreichbar. Das idyllische Bergdorf Malbun auf 1‘600 Metern über Meer ist wie gemacht für Familien. Eine Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften trifft hier auf eine beeindruckende Vielfalt an Erlebnissen – von aktiv über lehrreich bis hin zu tierischen Begegnungen. Bei der Greifvogel-Show erleben Besucherinnen und Besucher Adler, Falken und Bussarde im freien Flug vor eindrucksvoller Alpenkulisse und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt der Falknerei. Nicht weniger eindrücklich sind die Lama- und Alpakatrekkings. In gemächlichem Tempo begleiten die charmanten Vierbeiner ihre Gäste durch grüne Wiesen und stille Wälder der liechtensteinischen Bergwelt. Die Inhaber des Lama- und Alpakahofs vermitteln dabei Wissenswertes über Haltung, Charakter und Besonderheiten der sanftmütigen Tiere und gestalten die Tour abwechslungsreich und naturnah. So wird der Spaziergang an der frischen Bergluft zu einem entschleunigten Erlebnis für die ganze Familie.
Spielerisches Erkunden im Freien
Themenwege wie der Alpherzweg oder der Forscherweg laden mit abwechslungsreichen interaktiven Stationen dazu ein, die Alpenwelt spielerisch zu erkunden und


quer durch das Dorf sorgt zusätzlich für Bewegung und Familienspass. Eine weitere Besonderheit sind die Outdoor Adventure Rooms im Freien, darunter das «Magische Malbun Portal». Ausgerüstet mit Rätseltasche und iPad werden gemeinsam Aufgaben gelöst, Hinweisen gefolgt und Informationen gesammelt, um das Geheimnis zu entschlüsseln.
Vielseitige Sommeraktivitäten
Wenn es im Sommer warm wird, ist der Gänglesee in Steg ein beliebter Rückzugsort für Familien. Rund um den idyllischen Bergsee laden Spazierwege zum Flanieren ein, Picknickplätze bieten Raum für entspannte Stunden, und Kinder können kleine Staudämme am kühlen Wasser bauen. Wer den Spaziergang ausdehnen möchte, wandert weiter in Richtung Alp Valüna. Dort können sich Gäste stärken und regionale Spezialitäten geniessen.
den berühmten Fürstenhut. Geschichte wird hier greifbar, lebendig und überraschend spannend. Der Besuch lässt sich ideal mit einer Städtle-Rundfahrt im Citytrain verbinden, bei der der Hauptort Vaduz und seine Sehenswürdigkeiten ganz entspannt entdeckt werden.
Liechtenstein zeigt, wie vielfältig Familienferien auf kleinem Raum sein können – vom Naturerlebnis im Berggebiet bis hin zur Entdeckungstour im Tal. Ein kleines Land, das Raum für grosse Familienmomente schafft.
ALL INCLUSIVE Erlebnispass
Wissenswertes über Natur und Tierwelt zu erfahren. Gut ausgebaute und sichere Wanderwege ermöglichen es, mit etwas Glück sogar Murmeltiere zu beobachten. Das Alpen-Minigolf mit seinen 18 Bahnen
Aber auch im Tal gibt es für Familien viel zu entdecken. Besonders beliebt ist die Liechtensteinische SchatzKammer im verkehrsfreien Städtle von Vaduz. Hier tauchen Gross und Klein in die Welt des Fürstentums ein und bestaunen Kostbarkeiten der fürstlichen Sammlungen, darunter
Mit dem ALL INCLUSIVE Erlebnispass er halten Gäste Zugang zu über 30 Attraktionen und Angeboten, wobei 20 davon kostenlos sind. Inbegriffen ist die kostenlose Nutzung aller Buslinien im Land sowie freie Eintritte in die Museen der Museumsmeile in Vaduz. www.erlebnispass.li
KONTAKT
Liechtenstein Marketing Äulestrasse 30 · 9490 Vaduz · Liechtenstein T: +42 (0)3 239 63 63 · E: info@liechtenstein.li www.tourismus.li

Jetzt buchen und bis zu CHF 2750.–sparen
Begeben Sie sich auf eine 15-tägige Sommerreise in die Hohe Arktis und zurück. Von Bergen aus folgen Sie der Küste über Trondheim, Tromsø und das Nordkap, bevor Sie die Barentssee nach Longyearbyen und ins entlegene Ny-Ålesund überqueren. Entdecken Sie Pioniergeschichte, arktische Tierwelt und die stille Schönheit Spitzbergens.

Inklusivleistungen
• 15-tägige Spitzbergen-Seereise in Wunschkabine
• Vollpension mit nordischer Küche
• Unbegrenzte Getränkeauswahl in Restaurants
• Täglicher Nachmittagssnack
• Kulinarische Verkostungen & Live-Demos
• Minibar & Spezialitätenrestaurant für Suiten
• Deutsch- & englischsprachiges Expertenteam

Reise-Highlights
• A ll-inclusive Genuss & Komfort
• Spitzbergen & Barentssee entdecken
• Dramatische Küsten, Fischerdörfer
Reisedatum und Preis
16.06.–30.06.2026, 30.06.–07.07.2026
25.08.–08.09.2026, 08.09.–22.09.2026
07.06.–21.06.2027, 21.06.–05.07.2027
14 Tage ab CHF 3307.– pro Person bei Doppelbelegung in der Polar Innenkabine I2
Ålesund Ny-Ålesund Longyearbyen
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Weitere Angebote finden Sie unter: www.knecht-reisen.ch/skandinavien
Scannen Sie den QR-Code für weitere Details, Preise und Bedingungen.

und der neugestalteten Indoor-Spielarena «Chiccosmos» austoben.
Wasserratten kommen im Hallenbad mit Riesenrutsche, separatem Kinderplanschbecken, der Splash-World und dem Spassbad «Strudelino» mit Gegenstromanlage voll auf ihre Kosten. Eltern entspannen in dem finnischen Blockhaus und im Dampfbad mit modernem Ruheraum oder entspannen in der FamilienmärchenSauna oder in der Infrarot-Textilsauna gemeinsam mit der ganzen Familie. Das
niessen. An den SB-Getränkebars können Sie sich mit alkoholfreien Getränken sowie Bier vom Fass, einer Weinauswahl und Spritzgetränke ganztags bedienen.
Langeweile? Nicht im Feldberger Hof! Die 4’000 Quadratmeter grosse IndoorSporthalle «Fundorena» bietet Trampolinund Hochseilparks, eine Boulderwand und einen Softplay-Funpark.
Das Hotel ist Partner des GästekartenSystems der Hochschwarzwald Card.






Bis zu 25 % Frühbucherrabatt und CHF 200.–Bordguthaben
Diese Reise verbindet Naturwunder, Kultur und Geschichte zu einem einzigartigen Erlebnis. Auf den Spuren grosser Entdecker können Reisende beeindruckende arktische Landschaften erleben und mehr über die indigene Bevölkerung erfahren.

Inklusivleistungen
• Flüge Seattle – Nome & Nuuk –Kopenhagen
• Gebuchte Kabine inkl. Vollpension und Getränken
• Trinkflasche & Expeditionsjacke
• Professionelle Fotos
• Kostenloses WLAN an Bord
• S auna, Whirlpools, Fitnessraum
• B egleitete Anlandungen sowie Vorträge an Bord
* * Entgegengesetzte Route
** Bordguthaben auf dem Termin 14.08.2026

Reise-Highlights
• Unberührte Inselwelt der kanadischen Arktis
• Cambridge Bay: Walbeobachtungen
• Sisimiut: Kunsthandwerk und die Kultur der Inuit
• Ilulissat: Die Stadt am Eisfjord
Reisedatum und Preis
10.08.– 04.09.2026
14.08.– 08.09.2026 *
26 Tage ab CHF 20 638.–pro Person bei Doppelbelegung
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Ohne ein eigenes Auto mobil zu sein geht heutzutage einfach. Ob Alltag, Ausflug oder spontane Fahrt, flexible Mobilitätslösungen von Enterprise machen es möglich – genau dann, wenn man sie braucht.
Viele Autobesitzerinnen und Autobesitzer merken, dass ihr Fahrzeug im Alltag oft längere Zeit ungenutzt bleibt. Trotzdem fallen laufend Fixkosten wie Versicherung, Wartung oder Reifenwechsel an. Gleichzeitig ist ein Auto in bestimmten Situationen, insbesondere im Familienalltag, unverzichtbar. Ein Blick auf mögliche Alternativen lohnt sich, denn so bleibt man flexibel mobil und kann gleichzeitig Kosten sparen.
Mobil per App
Apps von Autovermietungen gibt es einige, Enterprise GO geht einen Schritt weiter. Mit Enterprise GO kann man vollständig kontaktlos ein Auto via App mieten. Kein Schalter, keine Wartezeit, kein Papierkram. Der gesamte Mietprozess ist von A bis Z in der App integriert. Von der Buchung über den Zugang zum Fahrzeug bis zur Rückgabe. Selbst der Autoschlüssel befindet sich digital im Smartphone. Einfacher lässt sich ein Auto kaum nutzen.
Nach einmaliger Registrierung steht das Angebot an über 180 Standorten in der Schweiz zur Verfügung. Enterprise GO ist offizieller Partner der SBB und daher an zahlreichen SBB P+Rail Stationen vertreten. Besonders praktisch ist die kilometerfreie Nutzung. So lassen sich auch längere Fahrten planen, ohne ständig auf den Kilometerzähler zu achten. Fahrzeugklasse und Extras können bequem während der Buchung ausgewählt werden.


Enterprise GO spricht Personen in der Schweiz an, die bewusst kein eigenes Auto besitzen, aber dennoch unabhängig bleiben möchten. Wer in der Stadt lebt, wenig Platz hat oder Wert auf Flexibilität legt, findet hier eine Lösung, die Mobilität ermöglicht, ohne dauerhaft Verantwortung zu übernehmen.
Was versteht man eigentlich unter einem Auto-Abo in der Schweiz? Beim Enterprise Minilease Auto-Abo nutzt man ein Fahrzeug bereits ab einem Monat Laufzeit, ohne jahrelange Bindung wie beim Leasing. Der monatliche Fixpreis ist transparent und umfasst alles, was das Autofahren unkompliziert macht: Versicherung, Service, Wartung und Steuern. Das Abo lässt sich online über einen Kalkulator individuell zusammenstellen, ganz ohne Papierkram.
Besonders praktisch an Enterprise Minilease: Das jeweilige Automodell ist meist innert weniger Tage verfügbar und kann auf Wunsch sogar nach Hause geliefert werden. Ideal für alle, die schnell mobil sein müssen, ein bestimmtes Modell testen möchten oder nur saisonal ein Auto benötigen. Die Auswahl reicht von kompakten Stadtfahrzeugen über geräumige Fahrzeuge mit viel Platz bis hin zu neuwertigen Elektroautos. Von Kundinnen und Kunden werden vor allem die klaren Kosten, die hohe
Flexibilität und der persönliche Support geschätzt. Sie empfinden das Auto-Abo als unkomplizierte Lösung, um mobil zu bleiben, ohne sich langfristig festzulegen oder ein Auto zu besitzen, egal ob nur für wenige Monate oder bis zu 24 Monate. Ein Auto-Abo bietet im Gegensatz zum Autobesitz die Möglichkeit, das ideale Modell für die aktuelle Lebenssituation über einen längeren Zeitraum zu nutzen, komplett sorgenfrei und all-inclusive.
Mobilität, die zum Leben passt
Ob für mehrere Monate im Auto-Abo oder für einige Tage kontaktlos per App: Enterprise Rent-A-Car ermöglicht individuelle Mobilität in der Schweiz ohne Besitz. Für Menschen, die flexibel bleiben möchten, sich nicht langfristig binden wollen und ihr Leben lieber nach Bedarf organisieren, statt nach einem festen Fahrzeug.
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Helvetic Motion AG
Werftstrasse 80 · 8302 Kloten enterprise.ch
Bildung hat in der Schweiz einen exzellenten Ruf –ob in der Schule oder Lehre. Doch für angehende Lernende ist derzeit ein anderer Aspekt mitentscheidend – nämlich KI.
TEXT: TOBIAS LEMSER
Lebenslanges Lernen ist heutzutage ein Muss. Ob technologischer Fortschritt, Globalisierung oder persönliche Entwicklung: Nur wer stetig am Ball bleibt, hat beste Chancen über die Jahre Schritt zu halten – idealerweise von Beginn an in der Schule. Qualitativ hochwertige Einrichtungen wecken nicht nur die lebenslange Neugier, sondern fördern zudem eine anhaltende Forschungsbereitschaft. Dass Schweizer Kinder gute Voraussetzungen haben, schlaue Köpfe zu werden, zeigt der internationale Vergleich: Denn das Schweizer Bildungssystem kann sich sehen lassen. Vor allem die dezentrale kantonale Organisation gilt als einer der wichtigsten Erfolgsgaranten, was zu grosser Akzeptanz in der Bevölkerung führt. Gemäss einer OECD-Studie aus dem vergan-
genen Jahr sind 76 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer mit dem hiesigen Bildungssystem zufrieden. Nur Finnland kann als einzige Nation unter den OECDStaaten diesen Wert übertreffen.
Handwerk im Aufwind
Doch auch nach der Schulzeit hat Bildung eine immense Bedeutung: An die Universität studieren oder doch eher einen Handwerksberuf erlernen und als Schreiner, Fleischer oder Bäcker arbeiten? Künstliche Intelligenz (KI) könnte bei dieser Entscheidung zukünftig vermehrt Zünglein an der Waage sein, wie eine aktuelle Umfrage des Beratungsunternehmens EY zeigt. Demnach glauben 59 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden, dass KI ihre Arbeit beeinflussen wird oder bereits dabei ist. 65 Prozent erwarten, dass Maschinen Teile ihrer Tätigkeiten übernehmen. Während in vielen Büros deshalb die Unsicherheit wächst, erleben handwerkliche Berufe einen Aufschwung. Ob im Maler- und Gipsergewerbe oder im Maurerberuf: Circa zehn Prozent mehr Maurerinnen und Maurer begannen zuletzt eine Ausbildung – und dies auch, weil handwerkliche Berufe als sicher vor KI gelten.
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«Unsere Studierenden werden sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet»
Angehende Fluglots:innen durchlaufen eine anspruchsvolle Ausbildung. Bei dieser werden nebst Theorie auch praktische Kompetenzen trainiert und entwickelt. Den Studierenden stehen während ihrer Ausbildungszeit zudem persönliche Coaches zur Seite.

Patric Burri, warum sollen junge Menschen Fluglots:in werden?
Fluglots:innen sind täglich für die Sicherheit von Tausenden von Passagieren verantwortlich. Das Gefühl der Verantwortung und das Bewusstsein, dass sich viele Menschen auf einen verlassen, können unglaublich erfüllend sein. Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten, einschliesslich Aufsichts- und Ausbildungsfunktionen, die für weitere berufliche Zufriedenheit sorgen und Perspektiven schaffen.
Wird dieser Beruf nicht bald von KI erledigt?
Die rasante Entwicklung im Bereich der KI kann dazu beitragen, gewisse Abläufe zu automatisieren und den/die Fluglots:in in der Erfüllung der Aufgaben zu unterstützen. Das Treffen differenzierter Entscheidungen beruht aber nicht allein auf Rationalität. Der Mensch ist in der Lage, neben Logik sowohl Intuition als auch die persönliche Erfahrung in die Entscheidungsfindung einfliessen zu lassen. KI ist daher kein Ersatz für die vielschichtigen Fähigkeiten des Menschen.
Academy, über die Ausbildung zum/zur dipl. Flugverkehrsleiter:in
Wer gehört zur Zielgruppe von angehenden Fluglots:innen?
Wir suchen Macher:innen! Pragmatische Persönlichkeiten, die mit Begeisterung Entscheidungen treffen und dabei kognitiv flexibel bleiben. Weiter zeichnen sie sich durch einen zuverlässigen und verantwortungsvollen Charakter und ein grundsätzliches Interesse an der Aviatik aus.
Wie macht Skyguide Absolvent:innen der Ausbildung «Dipl. Flugverkehrsleiter:in HF» für diese verantwortungsvolle Aufgabe fit?
Unsere Studierenden werden sorgfältig auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet. Neben den theoretischen Grundlagen werden auch die praktischen Kompetenzen kontinuierlich trainiert und entwickelt sowie die Komplexität und somit die persönliche Kapazität langsam gesteigert.
Was macht die Ausbildung aus?
Die Ausbildung zum/zur Fluglots:in ist modular aufgebaut und findet mit hohem Praxisbezug statt. Mittels Gamifizierung wird das Verständnis von Theorieinhalten von Beginn an gefestigt. Mit reflexiven Lernkonzepten wird den Anforderungen an eine moderne Lernerfahrung Rechnung getragen. Die Skyguide Academy verfügt über realitätsgetreue Radar- sowie TowerSimulatoren, in denen der erste Teil der praktischen Ausbildung
stattfindet. Bereits nach ca. 15 Monaten findet der Übertritt in den operativen Betrieb statt, wo die Ausbildung an der Seite von erfahrenen Coaches weitergeführt wird.
Welche Challenges können während der Ausbildung auftreten? Eine anspruchsvolle Ausbildung verläuft selten linear. Es ist ganz normal, dass die Leistungen während einzelner Phasen variieren oder die Entwicklung kurzzeitig stagnieren kann. Da ist zuweilen Resilienz gefragt, die Fähigkeit, aber auch der Wille, nach gescheiterten Versuchen nicht aufzugeben und das Ziel weiterzuverfolgen. Natürlich werden die Studierenden in diesem Prozess bestmöglich unterstützt.
Wie wichtig sind in diesen Fällen die persönlichen Coaches? Es ist essenziell, dass die Studierenden von der Erfahrung und der Betreuung von erfahrenen Coaches profitieren können. Sie alle haben diese Ausbildung selbst durchlaufen und verstehen nur zu gut, welche Stolpersteine und Schwierigkeiten auf dem Weg auftreten können.
Das erklärte Ziel von Skyguide ist, alle geeigneten Kandidat:innen zum Erfolg zu führen. Warum?
Einerseits ist Skyguide auf Nachwuchs angewiesen, um die Flugsicherung in der Schweiz auch
in Zukunft nachhaltig gewährleisten zu können. Andererseits gibt es auch einen simplen wirtschaftlichen Grund: Skyguide investiert pro Absolvent:in ca. 800000 Franken in die Ausbildung. Es ist daher schlichtweg unsere Verpflichtung, sehr behutsam mit unseren Studierenden umzugehen.
Ausbildung Air Traffic Controller (Fluglots:in)
– 30 Monate Vollzeitstudium mit HF-Abschluss
– Kostenlose Ausbildung mit attraktivem Lohn
– Dreistufige Ausbildung: Basic Training, Rating Training und Unit Training (bereits am zukünftigen Arbeitsort)
– Unterrichtssprache: Englisch
– Voraussetzungen: Matura oder Berufslehre mit eidg. Fähigkeitszeugnis, grosses Verantwortungsbewusstsein, Multitaskingfähigkeit
– Maximal-Alter bei Ausbildungsbeginn: 28
– Kursstart: jeweils im September
– Bewerbungen: laufend
Mehr Infos: www.skyguide.ch/ future
Die Wahl des Berufswegs prägt junge Menschen. Die schulisch organisierte Informatiklehre EFZ bietet einen klar begleiteten Einstieg in die digitale Berufswelt – strukturiert und praxisnah.
Die Digitalisierung verändert Alltag und Arbeitswelt rasant. Gleichzeitig sind Lehrstellen begehrt und der direkte Start im Betrieb oft anspruchsvoll. Das Ausbildungsmodell der schulisch organisierten Informatiklehre setzt früher an. Lernende erwerben zuerst im geschützten Schulumfeld fundierte ITKompetenzen, bevor das Praktikum folgt. So gelingt der Einstieg fachlich vorbereitet und mit mehr Sicherheit.
Echter Mehrwert
Ob Informatik oder ICT EFZ – beide Ausbildungen verbinden technisches Know-how mit Anwendung. Erfahrene Dozierende aus der Praxis vermitteln aktuelles Fachwissen, moderne Infrastruktur unterstützt den Lernprozess. Die Fachrichtung wird in der Informatikausbildung erst nach dem ersten Jahr gewählt. Das schafft Orientierung und Raum, eigene Stärken zu entwickeln. Bei der Suche nach Praktikumsplätzen werden









Lernende begleitet und profitieren von einem starken Partnernetzwerk.
Auch junge Berufsumsteigende mit EFZ oder Maturabschluss erhalten neue Perspektiven. Wer sich neu orientieren möchte, findet an der WISS einen strukturierten Weg in die Informatik.
Ob direkter Berufseinstieg oder spätere Weiterbildung, beispielsweise mit einem






HF-Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik – die Grundbildung ist Teil eines durchgängigen Bildungswegs. Von der Informatikausbildung bis zu weiterführenden HF-Studiengängen bietet die WISS abgestimmte Programme für eine nachhaltige Entwicklung.
Mehr zur schulisch organisierten Informatiklehre für Jugendliche:

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Mehr zur schulisch organisierten Informatiklehre für junge Berufsumsteigende:

WISS Schulen für Wirtschaft · Informatik · Immobilien Bern | St. Gallen | Zürich | Online www.wiss.ch








Jetzt mehr zu den Ausbildungen erfahren



















Spannend, abwechslungsreich und zukunftssicher: Starte deine Lehre als Fleischfachmann/-frau EFZ oder Fleischfachassistent/in EBA und finde deinen Traumberuf.
Du suchst eine Lehrstelle, die dir handwerkliche Fähigkeiten vermittelt und dir viele Möglichkeiten für die Zukunft bietet? Dann ist eine Ausbildung in der Fleischbranche genau das Richtige für dich!
Fleischfachmann/-frau EFZ (3 Jahre)
In dieser Ausbildung wählst du eine von drei Fachrichtungen:
• Gewinnung: Du lernst, Tiere fachgerecht zu schlachten und das Fleisch hygienisch und nachhaltig zu zerlegen.
• Verarbeitung: Hier geht es um die Herstellung von Wurst, Schinken und weiteren Spezialitäten.
• Feinkost und Veredelung: Erstelle Platten, Fertiggerichte und berate Kunden im Verkauf.
Fleischfachassistent/in EBA (2 Jahre)
Diese Ausbildung bietet dir den perfekten Einstieg in die Fleischverarbeitung. Du überwachst unter anderem die Qualität

der Zutaten, bereitest sie sorgfältig vor und sorgst dafür, dass sie hygienisch und ansprechend verpackt werden.
Das solltest du mitbringen:
• Interesse an nachhaltigen und ethischen Aspekten der Lebensmittelverarbeitung
• Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
• Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit
• Gute körperliche Verfassung und Sinn für Hygiene
Nach deiner Lehre stehen dir viele Wege offen: Weiterbildungen, wie beispielsweise zum/zur Betriebsleiter/in oder zum/zur Fleisch-Sommelier/-ère, die Berufsmaturität oder spezialisierte Kurse in moderner Fleischverarbeitung. Du kannst Führungspositionen übernehmen oder dich in einem speziellen Bereich weiterentwickeln. Möchtest du mehr über diese spannenden Ausbildungswege erfahren? Besuche unsere Website und starte noch heute in deine Zukunft!
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Flexible Arbeitszeitmodelle sind begehrter denn je. Sie nehmen Druck aus dem Alltag und helfen, den Beruf besser an die privaten Bedürfnisse anzupassen.
TEXT: TOBIAS LEMSER
Arbeiten in Teilzeit, Jobsharing oder Gleitzeitarbeit: Es gibt viele Modelle, um das Arbeits- und Familienleben bestmöglich in Einklang zu bringen. Doch welches Schema ist das passende – ein Aspekt, der für viele Mitarbeitende bei der Arbeitsplatzwahl eine immer wichtigere Rolle spielt.
Insbesondere junge Familien mit kleinen oder schulpflichtigen Kindern suchen nach der optimalen Lösung – was auch daran liegt, dass sich in der Gesellschaft zuletzt einiges geändert hat. Nicht nur, dass immer mehr Männer ihre Vaterrolle wahrnehmen wollen, auch haben Frauen vermehrt das Ziel, beruflich mehr erreichen und ökonomisch unabhängig zu sein. Was auffällt: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gehen zunehmend
auf dieses zentrale Anliegen ein, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Flexibel durch die Arbeitswoche
Doch was macht ein familienfreundliches Unternehmen aus? Für viele Arbeitnehmende sind flexible Arbeitszeitmodelle das A und O. Beispiel Gleitzeit: Wird das Kind urplötzlich krank und muss eine Betreuung neu organisiert werden, nimmt Gleitzeit den Eltern viel Stress.
Wichtig ist ebenso, etwa bei einer temporären Reduzierung der Arbeitszeit, keine Nachteile bei Qualifizierungsangeboten oder anstehenden Beförderungen zu bekommen. Familienfreundliche Firmen schaffen hier transparente Angebote.
Ganz abgesehen von verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten, die Gold wert sind: Insbesondere grössere Unternehmen können mit Betriebskindergärten punkten – eine Möglichkeit, die bei KMU aus Kostengründen eher seltener gegeben ist. Alternativ dazu sind Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten äusserst attraktiv, um so manche klamme Haushaltskasse junger Eltern zu entlasten.
UNTERNEHMENSBEITRAG
Zwischen Beruf, Kinderbetreuung und Sorge um Angehörige geraten Familien an ihre Grenzen. Wie Vereinbarkeit gelingen kann und welche Rolle Arbeitgeber dabei spielen, erklärt Sandra Gurtner-Oesch.
Frau Gurtner-Oesch, Sie sind CoGeschäftsführerin von profawo. Viele Familien fühlen sich im Alltag stark gefordert. Ist Vereinbarkeit von Familie und Beruf realistisch?
Der Spagat ist anspruchsvoll. In einer Familie mit zwei berufstätigen Eltern, zwei Kindern und vielleicht betreuungsbedürftigen Angehörigen ist der Alltag eng getaktet. Schon kleine Veränderungen erzeugen Druck – ohne Unterstützung droht Überforderung.

Wo setzt profawo an?
Wir entlasten Familien indirekt über ihre Arbeitgeber. Diese haben ein grosses Interesse an gelingender Vereinbarkeit und unterstützen ihre Mitarbeitenden durch eine Mitgliedschaft bei uns, damit wir dann die Familien unterstützen können.
Was bedeutet das konkret für Familien?
Angeschlossene Unternehmen erhalten Zugang zu vielfältigen Massnahmen, die konkrete Bedürfnisse abdecken. Schwangere können sich beispielsweise mit ihrem Partner unabhängig vom Arbeitgeber zu Betreuungsformen beraten lassen, inklusive dem notwendigen, langfristigen Blick. Bei einem Unfall eines betagten Elternteils kann rasch ein Entlastungsdienst organisiert werden.
Welche Rolle spielt der Arbeitgeber?
Eine zentrale. Indem Arbeitgeber solche Angebote ermöglichen, zeigen sie, wie wich-
tig ihnen die Vereinbarkeit ist. Das stärkt die Leistungsfähigkeit und Loyalität der Mitarbeitenden und erhöht die Attraktivität des Unternehmens.
Ihr Fazit – ist Vereinbarkeit in der Schweiz stemmbar?
Nicht überall gleich gut. Entscheidend ist das Bewusstsein, dass es das sinnbildliche «Dorf» braucht, um ein Kind grosszuziehen – das gilt auch für eine funktionierende Vereinbarkeit.

Sandra Gurtner-Oesch Co-Geschäftsführerin profawo
Aarbergergasse 20 3011 Bern www.profawo.ch
Auf ihren Wanderungen laufen Frösche, Kröten und Molche Gefahr, von Autos überfahren zu werden oder in Licht- und Wasserschächte zu fallen. Helfen auch Sie diesen bedrohten Arten.
Im Kanton Zürich leben 15 Amphibienarten, angefangen bei den häufigen Grasfröschen oder Bergmolchen über die Feuersalamander bis hin zu den selteneren Gelbbauchunken, Geburtshelferkröten oder Kammmolchen. Bereits Ende Februar machen sich die ersten von ihnen auf den Weg zu ihren Laichgewässern, um sich fortzupflanzen. Bis im Herbst werden sie immer wieder zwischen ihren unterschiedlichen Lebensräumen wechseln.
Gefährliche Strassen
Auf diesen Wanderungen begegnen den Amphibien zahlreiche menschgemachte Gefahren. Für die sogenannten Explosionslaicher – also die Arten, die in diesen Wochen in grosser Zahl wandern – bedeuten insbesondere die vielen Strassen und Autos oft Endstation. Jedes Jahr werden zahllose dieser Tiere überfahren. Achten Sie darum in den kommenden Wochen an regnerischen
Abenden auf Amphibien auf der Strasse. Versuchen Sie, ihnen auszuweichen und fahren Sie unter 30 km/h.
Doch auch die Wasserabflüsse entlang von Strassen und die Lichtschächte auf privaten Grundstücken können für Kröten, Frösche und Molche zu tödlichen Fallen werden. Die Tiere fallen durch die Abdeckgitter, kommen an den glatten Wänden nicht mehr hoch und verhungern oder vertrocknen elendiglich. Um ihnen zu helfen, können Ausstiegshilfen montiert werden. Seit 2023 bietet der Zürcher Tierschutz solche Froschleitern kostenlos an.
Gibt es auch um Ihr Haus gefährliche Lichtoder Wasserschächte? Dann melden Sie sich bei uns, und wir senden Ihnen gratis einen Bausatz zu: www.zuerchertierschutz.ch/froschleiter-sf

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ERNÄHRUNG
Keine Verbote, sondern Regeln: Ein bewusster Umgang mit Zucker ist entscheidend für die Kindergesundheit. Doch wie viele Leckereien sind okay?
TEXT: LENA WINTHER
Dass uns Menschen Süsses so gut schmeckt, dafür können wir streng genommen nichts. Denn die Vorliebe für Schoggi, Kekse und Co. wurde uns schon als Baby buchstäblich in die Wiege gelegt. Warum? Der erste Geschmackseindruck ist süsslich. Er entsteht durch den Milchzuckergehalt der Muttermilch und ist mit dem vertrauten Gefühl, das während des Stillens entsteht, verbunden. Problematisch wird das Verlangen nach Süssem im Kindes- und Jugendalter nur dann, wenn zu viel Zucker über Lebensmittel und Getränke aufgenommen wird. Doch wie viel ist zu viel? Die WHO empfiehlt, nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Energiemenge aus Zucker (zugesetzter Zucker, Zucker in Honig, Sirup und Säften) aufzunehmen – das entspricht etwa maximal sechs Teelöffeln.
Konsum im Blick behalten
Doch Empfehlungen machen wenig Sinn, wenn sie nicht umgesetzt werden: So ist laut der Studie menuCHKids allein der Konsum von Süssgetränken bei den
Schon gewusst?
Das ist die maximal empfohlene Menge für zugesetzten Zucker pro Tag
Schweizer Kindern und Jugendlichen zu hoch – genauso wie übrigens der von Fleisch, während Vollkornprodukte und Nüsse selten gegessen werden. Zudem erreichen nur 18 Prozent die Empfehlung von fünf Portionen Früchten und Gemüse pro Tag. Ausserdem ist die körperliche Aktivität in vielen Altersgruppen unzureichend, heisst es in der Studie. Unterm Strich haben schlechte Ernährungsgewohnheiten kombiniert mit zu wenig Bewegung Auswirkungen auf die Gesundheit: 13 Prozent der Schweizer Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig oder adipös. Studien zeigen, dass der Konsum von vor allem zuckerhaltigen Süssgetränken mit Karies und Zahnerosion in Verbindung steht. Natürlich bedeutet das nicht, dass süsse Leckereien für die Kleinen komplett tabu sein müssen. Es kommt auf das richtige Mass und einen ansonsten ausgewogenen, gesunden Speiseplan an.

IMPRESSUM
Projektleitung: Chi Lam, cl@prime-medien.ch und Juliane Seifert, js@prime-medien.ch
Redaktion: Mark Krüger, Tobias Lemser, Lena Winther
V.i.s.d.P.: Nadine Effert
Chief Operating Officer: Oscar Nyberg, on@xm-solutions.com
Fotos: depositfotos, Adobe Stock und die beteiligten Unternehmen

Erwachsene max. 50 g 12,5 Würfelzucker
Quelle: Ratgeber «Zucker: Weniger ist mehr», Stiftung für Konsumentenschutz Kinder max. 30 g 7,5 Würfelzucker
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: E: info@prime-medien.ch
T: +41 (0)44 514 22 42 prime medien ist eine Marke der Xmedia Solutions AG Seeburgstrasse 39 · CH – 6006 Luzern
Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Interviews und Gastbeiträgen geben die Meinung der beteiligten Unternehmen wieder.
Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.
Mehr Informationen unter: www.prime-medien.ch
















Perfekter Mix von Crunch & Cream: Neu auch als Less Sugar Variante!







Ob in Eigenregie oder in einem Schwimmkurs:
Es gibt gute Gründe, als Eltern dafür zu sorgen, dass Kinder früh das Schwimmen erlernen. Die Sicherheit im Wasser steht dabei an erster Stelle.
TEXT: LENA WINTHER
Infrastruktur: Es fehle an Hallenbädern und Schulschwimmbecken oder der Platzmangel in öffentlichen Schwimmbädern stelle ein Hindernis dar, heisst es von offizieller Stelle.
Eltern sollten daher idealerweise selbst aktiv werden und den Nachwuchs möglichst früh mit dem Element Wasser vertraut machen. Ab vier Jahren sind Kinder in der Lage, schwimmen zu lernen. Und es gilt: Kinder sollten nie alleine und unbeaufsichtigt baden oder schwimmen gehen.
Babyschwimmkurse sind
Einstieg in die Wasserwelt
Mit Blick auf die bevorstehende Badesaison beunruhigt eine Statistik, die im letzten Jahr veröffentlicht worden ist: Immer weniger Schweizerinnen und Schweizer können schwimmen. Im Jahr 2016 waren es noch 6 Prozent, 2024 waren es bereits 8 Prozent. Zudem hat fast jeder sechste Erwachsene in der Schweiz schon einmal Todesangst im Wasser erlebt.
Tatsächlich erhält laut einer Umfrage des Forschungsinstituts GfS im Auftrag der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft jedes achte Kind in der Schweiz keinen Schwimmunterricht während seiner Schulzeit. Vielerorts scheitert es bereits an der
Gemäss der Devise «Not macht erfinderisch» kam Jean-François Buisson bereits vor acht Jahren auf die Idee, ein mobiles Schwimmbad zu entwerfen – und zwar auf einem Lastwagen-Anhänger. Zunächst wurde es in Frankreich getestet, später auch am Ufer des Genfersees. Im letzten Sommer lernten dann in Villeneuve insgesamt über 200 Waadtländer Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenhof platzierten, acht mal zwei Meter langen Ort das Schwimmen. Zusätzlicher Clou: ein verstellbarer Boden, der sich nach oben oder unten bewegen kann – ideal, damit die Kinder Vertrauen bekommen, so der Erfinder. Und letztlich, damit die Zahl tödlicher Badeunfälle von Kindern in der Schweiz zurückgeht.
UNTERNEHMENSBEITRAG
Der erste Kontakt mit Wasser ist für Babys und Kleinkinder mehr als ein spielerischer Moment. Er kann Vertrauen schenken, Sicherheit vermitteln und wichtige Entwicklungsschritte begleiten.
Bei First Flow steht das Kind im Mittelpunkt –mit all seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Sinnen. Die Kurse basieren auf der Methode Iris Augsburger und fördern Babys und Kleinkinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung: körperlich, geistig und emotional. Dabei geht es nicht einfach um Babyschwimmen, sondern um ein bewusstes

Gemeinsame Wassererfahrungen fördern Vertrauen, Nähe und Entwicklung.
Erleben des Wassers, das liebevoll begleitet und individuell abgestimmt ist.
Von Anfang an lernen Kinder das Wasser als etwas Positives und Vertrautes kennen. In einer ruhigen, spielerischen Atmosphäre entdecken sie, wie das Wasser trägt, beruhigt und neue Bewegungen ermöglicht. So entsteht Vertrauen – ins Wasser, in den eigenen Körper und in die Begleitung der Eltern.
Die gemeinsame Zeit im Wasser stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind. Nähe, Berührung und Aufmerksamkeit schenken Sicherheit, Selbstvertrauen und Freude. Gleichzeitig entstehen wertvolle Momente, die verbinden, entschleunigen und lange nachwirken.
Warum Wasser die Entwicklung stärkt
Im Wasser werden alle Sinne auf natürliche Weise angesprochen – durch Berührung,
Bewegung, Gleichgewicht und Nähe. So entstehen Erfahrungen, die Kinder Schritt für Schritt in ihrem eigenen Tempo stärken und über das Wasser hinaus wirken. Der sanfte Widerstand des Wassers kräftigt die Muskulatur, unterstützt Haltung sowie Herz und Kreislauf und stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig erleben Kinder erste soziale Begegnungen in einem sicheren Rahmen.
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Der Chicco Kinderwagen Bellagio versprüht Leichtigkeit bei jeder Fahrt, so als würden Sie an einem sonnigen Morgen am Comersee entlangschlendern.
Eine sanfte Brise weht über das glitzernde Wasser, in Bellagio duftet es nach frischem Kaffee und Ihr kleiner Schatz liegt geborgen im Kinderwagen. Was hier nach einem wunderbaren Traum klingt, ist ein Lebensgefühl, das der Kinderwagen Bellagio von Chicco jeden Tag vermittelt: Leichtigkeit, Eleganz und vor allem italienischen Charme. Vom ersten Spaziergang an spürt man, wie mühelos sich der Bellagio schieben lässt: sanft über Kopfsteinpflaster, wendig durch enge Gassen, stets komfortabel für Kind und Eltern.
Mit dem innovativen One-Touch-Faltmechanismus lässt sich der Bellagio mit minimalem Aufwand zusammenklappen. Ein Knopfdruck genügt und der Wagen ist kompakt gefaltet und bereit für den Transport. Das ist wirklich praktisch! Und so hinterlassen Sie bei jeder Gelegenheit




So unbeschwert wie ein Tag am See ist der Chicco Kinderwagen Bellagio mit One Touch Faltmechanismus.
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Der Kinderwagen, der sich automatisch schliesst. Ab der Geburt bis 22 kg. Leicht und kompakt. Für ein einzigartiges Fahrgefühl.
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Bellagio auf Ihren Wunsch in ein modulares Reisesystem: Die Auto-Babyschale lässt sich direkt auf das Gestell setzen, und der ergonomische Sportsitz bietet auch für kleine und grössere Kinder höchsten Komfort und macht jeden Spaziergang zu einem entspannten Erlebnis. Der Sitz kann jederzeit in beide Richtungen gedreht werden – zum Elternteil oder nach vorn gerichtet. So geniessen die Kinder Nähe zu Ihnen oder einen freien Blick auf die Umgebung, ganz nach Lust und Laune. Bellagio begleitet die Familie zuverlässig flexibel und stilvoll über Jahre hinweg. Mit dem Chicco Bellagio wird jeder Ausflug zu einem glücklichen Familienmoment. Das ist bella vita für die ganze Familie.
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Auf gute Gene allein ist nicht Verlass: Die Menschen in der Schweiz unterschätzen ihren eigenen Einfluss auf ihre Lebensspanne.
TEXT: MARK KRÜGER
Gesundheit ist – neben der Familie – für die Schweizer Bevölkerung das wichtigste Gut, das belegen zahlreiche Umfragen. Körperliches und seelisches Wohlbefinden stehen für Lebensfreude, Energie und Zufriedenheit. Wer gesund ist, kann mehr leisten – sei es im Job, als Elternteil oder im Alltag. Die gute Nachricht: Wir alle haben Stellschrauben, um unsere Gesundheit zu stärken – und diese sind Teil eines gesunden Lebensstils.
Zufriedenheit mit eigener Gesundheit
Nur jede
zehnte Person fühlt sich sehr gesund
Fragt man die Schweizerinnen und Schweizer, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit sind, zeigt sich laut einer Statista-Umfrage ein positives Bild, auch im Vergleich zu zwei Nachbarländern: Der Anteil der gesundheitlich zufriedenen Menschen liegt in Österreich bei 62 Prozent, in Deutschland bei lediglich 54 Prozent. Und in der Schweiz? Bei uns sind 68 Prozent zufrieden mit ihrer Gesundheit, was sicherlich auch an der Qualität und Versorgung des Gesundheitssystems liegt. So hat die Schweiz es zum Beispiel im Ranking der Länder mit den besten Gesundheitssystemen der Welt der Expat-Versicherung William Russell als eines von nur wenigen europäischen Ländern in die Top 10 geschafft – neben Norwegen, Schweden und den Niederlanden.
Trotz der insgesamt hohen Zufriedenheit, fühlt sich nur etwa jede zehnte Person in der Schweiz «sehr gesund». Das hat die «CSS Gesundheitsstudie 2025» zutage gebracht. Das sind halb so viele wie noch vor fünf Jahren. Bei jungen Erwachsenen sei der Abwärtstrend am ausgeprägtesten. In dieser Altersgruppe sind neben psychischen Belastungen und Gefühlen der Einsamkeit auch Schlafprobleme weit verbreitet.
Eigenes Krankheitsrisiko reduzieren
Interessant ist eine weitere Erkenntnis aus der Gesundheitsstudie: Die Bevölkerung ist mehrheitlich der Ansicht, dass die Gene für die Lebensdauer eine
mindestens so grosse Rolle spielen wie der Lebensstil. Dieser wird jedoch unterschätzt, denn Zahlen aus wissenschaftlichen Untersuchungen sprechen eine klare Sprache. Beispiel Krebs: Einer Studie der US-Forschungseinrichtung American Cancer Society zufolge sind 40 Prozent der Krebserkrankungen bei Erwachsenen ab 30 Jahren auf Einflussfaktoren wie Übergewicht, eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und nicht zuletzt Rauchen zurückzuführen. Und laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis zu 80 Prozent der vorzeitigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden.
Innovationen im Gesundheitswesen
Gut informiert zu sein, trägt auch zu einem gesunden und bewussten Leben bei. Doch welche Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI)? Auch das hat die aktuelle CSS-Befragung unter die Lupe genommen. Das Resultat: 20 Prozent nutzen bereits KI-Chatbots für Selbstdiagnosen, unter den jungen Erwachsenen sogar jede dritte Person (33 %). Dennoch vertrauen nur wenige einer Krankheitsdiagnose durch eine KI. Das bedeutet: «Während einige Menschen KI bereits nutzen, um sich über ihre Krankheitssymptome zu informieren, überwiegt bei der Mehrheit jedoch die Skepsis, wenn es um konkrete Entscheidungen rund um ihre Gesundheit geht.» Und das ist auch gut so, denn weder KI noch Roboter können die Ärztin oder den Arzt ersetzen – sollen sie auch gar nicht, sondern lediglich im Praxis- und Spitalalltag unterstützen.
Top 10: Länder mit den besten Gesundheitssystemen der Welt
1. Singapur
2. Japan
3. Südkorea
4. Taiwan
5. China
6. Norwegen
7. Island
8. Schweden
9. Schweiz
10. Niederlande
Quelle: www.william-russell.com/blog/ countries-worlds-best-healthcare-systems/ #top10, letzter Zugriff: 24.02.2026
FRAGILE Suisse unterstützt Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige. Aktuell macht die Organisation auf die Bedeutung des Helmtragens aufmerksam.
Stefanie trägt eigentlich immer einen Helm beim Velofahren – ausser am 9. Mai 2021. «Ich hatte mir extra eine schöne Frisur gemacht», erzählt sie. Diese eine Ausnahme wurde Stefanie zum Verhängnis: Die damals 28-Jährige hatte einen schweren Unfall und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutung.
Dieses dramatische Ereignis hat Stefanies Leben komplett verändert. Früher hat sie im Gastgewerbe gearbeitet. Das ist heute nicht mehr möglich: Bereits nach einem halben Arbeitstag ist ihr Gehirn überreizt und die Konzentration bricht ein. «Ich muss lernen, die neue Stefanie willkommen zu heissen – auch wenn sie nicht mehr alles kann wie früher», sagt sie.
Velohelm: effektiver Schutz
Stefanies Geschichte zeigt eindrücklich, wie eine scheinbar kleine Entscheidung –Helm tragen oder nicht? – gravierende Fol-
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gen haben kann. Jedes Jahr erleiden in der Schweiz rund 5’000 Menschen durch Stürze sowie Verkehrs-, Arbeits- oder Sportunfälle ein mittleres bis schweres Schädel-HirnTrauma. Dadurch entstehen Hirnverletzungen, die schwerwiegende Folgen mit sich bringen können – körperliche, kognitive, aber auch psychische, sogenannte «unsichtbare» Beeinträchtigungen.

Stefanies Geschichte zeigt: Ein einziger Moment kann alles verändern. Schützen Sie Ihr Gehirn –tragen Sie konsequent einen Helm.


Gemäss einer Erhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) aus dem Jahr 2024 reduziert das Tragen eines Velohelms das Risiko einer Kopfverletzung um rund 50 Prozent und jenes einer schweren Kopfverletzung sogar um bis zu 70 Prozent. FRAGILE Suisse, die schweizerische Organisation für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige, sensibilisiert mit der Kampagne «Schütze dein Hirn – schütze dein Leben!» deshalb die Bevölkerung für die Wichtigkeit des Helmtragens: Denn Helme können Leben retten.
KONTAKT
FRAGILE Suisse
Schweizerische Vereinigung für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, ist FRAGILE Suisse für Sie da: kostenlose Helpline 0800 256 256 www.fragile.ch
Die Informationsplattform von Kinderkrebs Schweiz
Die Informationsplattform von Kinderkrebs Schweiz
Die erste digitale Infoplattformrundum das Thema Leben mit undnachKinderkrebs begleitet Betroffene undihr Umfeld SchrittfürSchrittaufihrem Weg – von der Diagnose, überdie Zeit derTherapiebishinzurNachsorge
Die erste digitale Infoplattform rund um das Thema Leben mit und nach Kinderkrebs begleitet Betroffene und ihr Umfeld Schritt für Schritt auf ihrem Weg – von der Diagnose, über die Zeit der Therapie bis hin zur Nachsorge.
Neben Themen wie mentale Gesundheit, Schule oder Spätfolgen finden sich auf der Plattform auch Angebote für Eltern, Survivors, Erfahrungsberichte, Hinweise zu Anlaufstellen sowie Informationen zu finanziellen und rechtlichen Fragen.

NebenThemen wie mentale Gesundheit,Schuleoder Spätfolgen finden sich auf der Plattform auchAngebote Eltern,Survivors,Erfahrungsberichte, Hinweise Anlaufstellen sowie Informationen zu finanziellen und rechtlichenFragen
Entdecken Sie unsere Infoplattform unter: www.kinderkrebs-infoplattform.ch
Entdecken Sie unsere Infoplattform unter: www.kinderkrebs-infoplattform.ch

Viele Menschen mit Diabetes bemerken jahrelang nicht, dass ihr Blutzucker konstant zu hoch ist.
Einfache Tests geben Aufschluss, und moderne Technologien helfen beim Umgang mit der Krankheit.
TEXT: MARK KRÜGER
In der Schweiz leben rund 450’000 Menschen mit einem Typ-2-Diabetes, bei dem die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert oder der Körper es nicht mehr wirksam verwenden kann, um Blutzucker in Energie umzuwandeln. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem Übergewicht, Rauchen, Fehlernährung, die Einnahme bestimmter Medikamente sowie eine genetische Veranlagung. Früher trat dieser Diabetestyp
meist erst im fortgeschrittenen Alter auf, heutzutage findet er sich zunehmend auch bei Jüngeren.
Keine Symptome zu Beginn
Das Problem: Viele Betroffene, genauer gesagt ein Drittel von ihnen, wissen nichts von ihrer Erkrankung, da sie sich über viele Jahre entwickelt und oftmals lange unerkannt bleibt. Die Folgen bei Nichtbehandlung können schwerwiegend sein und reichen von Schäden an Nieren, Nerven und Augen bis hin zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen in den Füssen.
Trockene Haut, gesteigerter Durst, starker Harndrang –ein Diabetes kann sich mit verschiedenen Symptomen bemerkbar machen. Wer ein erhöhtes Risiko hat, etwa aufgrund von starkem Übergewicht, sollte ohnehin den Blutzuckerwert regelmässig bestimmen lassen – auch, um bei Vorliegen einer Diabetesvorstufe (Prädiabetes) umgehend gegenzusteuern.
Das Gute: Neue Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Hemmer senken nicht nur den Blutzucker, sondern schützen auch Herz und Nieren. Und moderne Technologien wie kontinuierliche Echtzeit-Zuckermessgeräte (rtCGM) und digitale Tools helfen dabei, das Leben der Menschen mit Diabetes zu verbessern.

Der Bund ruft die Erwachsenen zu mindestens zweieinhalb Stunden Bewegung pro Woche auf. Nun empfiehlt das Institut «NICE» (UK) das dänische Hagebuttenpulver zur Steigerung der Beweglichkeit und der Lebensqualität.
An den Küsten Dänemarks wachsen besonders robuste Hagebutten. Sie haben etwas in sich, wovon andere Hagebutten nur träumen können: einen hohen Gehalt an gesunden Galactolipiden. Diese Hagebutten unterstützen unsere Beweglichkeit, indem sie die Knorpelfunktion in den Gelenken erhalten1
Die Lito®-Hagebutten enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe. Die höchste Vielfalt haben Pulver aus Samen und Schalen. Um die wertvollen Inhaltstoffe der Hagebutte zu schützen, werden die Hagebutten in einem patentierten Verfahren getrocknet und gemahlen, wobei die Temperatur 40° C nie übersteigen darf. Analysen zeigen: LitoFlex® besitzt den weitaus höchsten Gehalt an Galactolipiden.
C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Knorpelfunktion und eine
Bessere Lebensqualität
Die dänische Hagebutte wurde diesbezüglich als einzige Hagebutte mehrfach erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Dabei hat man unter anderem festgestellt, dass sich die Beweglichkeit der Teilnehmer erhöht und Tätigkeiten im Alltag leichter von der Hand gingen. Dazu gehören Bewegungsabläufe wie zum Beispiel spazieren oder wandern, aber auch einfache Alltagstätigkeiten wie einkaufen, Strümpfe anziehen, ins Auto ein- und wieder aussteigen. Es wurde nachgewiesen, dass sich das allgemeine Wohlbefinden steigert. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Konsumenten auf die Hagebutte setzen und sich namhafte Spezialisten wie Frau Prof. Dr. med. Sigrun Chrubasik, Dr. med Kai Winther oder Prof. M. Cohen den Einsatz der dänischen Hagebutte aufgrund ihrer eigenen Untersuchungen empfehlen. Lassen
Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie beraten oder besuchen Sie uns online im hagebutten-shop.ch.


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Mit Typ-2-Diabetes zu leben, erfordert Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Die FreeStyle Libre Messsysteme bieten dabei eine wertvolle Unterstützung. Der Sensor, der auf der Rückseite des Oberarms angebracht wird, misst und übermittelt automatisch jede Minute1 den aktuellen Zuckerwert an das FreeStyle Libre Lesegerät oder die kompatible Smartphone-App2. Wie sich Ernährung, Bewegung oder andere Lebensstilfaktoren auf die Zuckerwerte auswirken, wird durch die kontinuierliche Glukosekontrolle in Echtzeit1 mit einem Blick aufs Display sichtbar.
Jedes Brötchen, jeder Keks, jeder Spaziergang – unser Zuckerstoffwechsel reagiert darauf. Die kontinuierliche Zuckermessung mit den FreeStyle Libre Messsystemen zeigt genau3/4, auf welche Art und Weise: Nach einer Runde durch den Park sinken die Zuckerwerte. Nach dem
Verzehr eines Stückchens Kuchen steigen sie und der entsprechende Trend dann wieder schrittweise an.5/6/7/8 Diese unmittelbar sichtbare Rückmeldung hilft Menschen mit Typ-2-Diabetes zu verstehen, welche Lebensmittel und Aktivitäten die Zuckerwerte wie beeinflussen.9/10
So schult der Blick aufs Display die Achtsamkeit für den Körper, kann zu einer Verbesserung des Lebensstils motivieren und somit die Langzeitzuckerwerte verbessern.9/10 Studien konnten nachweisen, dass regelmässige Zuckermessungen zur Verlaufskontrolle einer Diabetestherapie unverzichtbar11 sind, um langfristige Folgeschäden durch Schwankungen der Zuckerwerte zu vermeiden.12 Sollten die individuell festgelegten Zuckerwerte einmal zu hoch oder zu niedrig werden, können optionale Alarme13 die Anwender*innen war-
nen, so dass sie vor einer Entgleisung reagieren können. So gewinnen Menschen mit Diabetes mehr Sicherheit14/15, Vertrauen in die eigenen Entscheidungen und ein grosses Plus an Lebensqualität.16/17
Kostenübernahme durch die Krankenkasse
Wenn Sie Diabetes haben und sich Insulin verabreichen, kann eine Fachärztin oder ein Facharzt für Diabetes Ihnen ein Rezept für FreeStyle Libre ausstellen. Nur dann wird FreeStyle Libre zu einem vom Bundesamt für Gesundheit fix definierten Betrag von der Krankenkasse rückerstattet. Sie können FreeStyle Libre auch ohne Rezept beziehen, bezahlen den Betrag dann allerdings selbst. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, um die nötige Überweisung zu einer Diabetologin oder einem Diabetologen zu erhalten. Weitere Informationen, auch

Kostenrückerstattung auch für Patient:innen mit Basalinsulin18,19 NEU
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Wie Ernährung und Bewegung den Zucker beeinflussen
Ernährung und Bewegung haben direkten Einfluss auf die Zuckerwerte.5/6/7/8 Durch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Nudeln steigt der Blutzucker schnell an, während ballaststoffreiche Alternativen wie Vollkornprodukte den Zucker langsamer freisetzen und für stabilere Werte sorgen.6 Eine Kombination aus Ballaststoffen, Eiweiss und gesunden Fetten hilft, starke Zuckerschwankungen zu vermeiden.17 Bewegung ihrerseits senkt die Zuckerwerte, da die Muskulatur mehr Glukose verbraucht.7/8 Schon ein kurzer Spaziergang nach dem Essen kann die Werte verbessern.
Mehr Informationen:

Alle Rechte vorbehalten. Libre, das Schmetterlingslogo, die Form und das Erscheinungsbild des Sensors, die Farbe Gelb sowie sämtliche damit zusammenhängende Marken und/oder Designs sind das geistige Eigentum der Abbott Unternehmensgruppe in ausgewählten Ländern. Agenturfoto. Mit Model gestellt. 1. Der Sensor ist 60 Minuten nach der Aktivierung für die Glukosemessung bereit. 2. Die FreeStyle Libre System Apps sind nur mit bestimmten Mobilgeräten und Betriebssystemen kompatibel. Bitte informieren Sie sich vor der Nutzung der Apps auf der Website www.freestyle.abbott über die Gerätekompatibilität. 3. Alva S et al. Journal of Diabetes Science and Technology, 2020 | DOI: 10.1177/1932296820958754. 4. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care. 5. Type 2 diabetes in adults: management NICE Guideline, No. 28, London: National Institute for Health and Care Excellence (NICE); 2022. ISBN-13: 978-1-4731-1477-7. 6. Øverby, N.C. et al. Diabetologia (2007) 50:2044–2051 DOI 10.1007/s00125-007-0775-0. 7. Brinkmann C., Kröger J., Siegmund T., et al. AGP-Fibel Bewegung: Mit CGM Glukoseverläufe bei Bewegung analysieren. Kirchheim Verlag; Mainz: 2021. 8. Esefeld K. et al. Diabetologie 2022; 17 (Suppl 2): S301–S310 doi 10.1055/a-1901-0690. 9. O’Connor M.D. et al. Endocr. Pr. 30, 122–127 (2024). 10. Oser, T. K. et al. JMIR Diabetes 2022;7(1)e34465doi: 10.2196/34465. 11. Heinemann L. et al, Diabetologie 2020; 15 (Suppl 1): S18–S39. DOI:10.1055/a-1179-2865. 12. Guerci B., et al. Diabetes Technol Ther. 2022. doi: 10.1089/dia.2022.0271. 13. Alarme sind standardgemäss ausgeschaltet und müssen eingeschaltet werden. 14. Haak, Thomas, et al. Diabetes Therapy. 2017; 8 (1): 55–73. Studie wurde mit 224 Erwachsenen durchgeführt 15. Bolinder, Jan, et al. The Lancet. 2016; 388 (10057): 2254-2263. Studie wurde mit 239 Erwachsenen durchgeführt. 16. Yaron et al. Diabetes Care 2019; 42 (7): 1178-1184. 17. Fokkert M. et al., BMJ Open Diab Res Care.2019. 18. Mittel- und Gegenständeliste, www.bag.admin.ch/de. 19. Limitationen: Verordnung nur durch Fachärztinnen für Endokrinologie/Diabetologie; für Personen mit Diabetes mellitus unter intensivierter Insulintherapie oder für insulinbehandelte Patientinnen mit einem HbA1c-Wert ≥ 8 % (vor Beginn mit CGM). © 2026 Abbott. Libre, die Form und das Erscheinungsbild des Sensors sowie damit zusammenhängende Marken sind Marken von Abbott. | ADC-128064 v1.0
Eine regelmässige Verdauung ist wesentlich für unser Wohlbefinden. Mit der richtigen Ernährung kann dem Darm ganz einfach auf die Sprünge geholfen werden.
TEXT: MARK KRÜGER
rungen sind jedoch auf mangelnde Bewegung, Stress und eine ungesunde Ernährung zurückzuführen –was wiederum Hoffnung macht, da sich an diesen Stellschrauben jederzeit drehen lässt.
Im Fokus: Ballaststoffe
Der Verdauungsprozess dauert in der Regel zwischen 24 und 72 Stunden
Wer kennt sie nicht: Verdauungsstörungen. Auch wenn Durchfall, Blähungen oder Verstopfung, die sogenannte Obstipation, zumeist harmlos sind, unangenehme Symptome haben sie dennoch allesamt. Zu den häufigsten Gesundheitsstörungen im MagenDarm-Bereich ist die chronische Obstipation zu zählen. Sie ist auf eine Funktionsstörung des Darms zurückzuführen, wobei die peristaltische Bewegung des Dickdarms stark verlangsamt ist. Frauen sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer. In den Wechseljahren haben Frauen öfters mit Verdauungsproblemen, allen voran Blähbauch und Verstopfung, zu kämpfen. Primärer Grund ist der Rückgang der Östrogene. Zwar kann hinter einigen Verdauungsproblemen auch eine ernsthafte Erkrankung stecken, viele Stö-
Um die Verdauung zu unterstützen, sind insbesondere Ballaststoffe wichtig. Mindestens 30 Gramm davon am Tag sind empfohlen – das ist durch den Verzehr von Vollkorngetreide, Nüsse, Samen und ausreichend Gemüse leicht zu erreichen. Auch verbessern Ballaststoffe die Lebensbedingungen für eine gesunde Darmflora. Um den Darm zusätzlich in Schwung zu bringen, bietet sich morgens ein Glas warmes Wasser an. Während getrocknete Pflaumen oder Aprikosen genauso zur Entleerung beitragen können, verrichten Milchsäurebakterien aus dem Joghurt im Darm gute Dienste, indem sie Krankheitserreger abwehren. Sie siedeln sich auf der Schleimhaut an und entziehen so schädlichen Bakterien den Nährboden – ideale Voraussetzungen, um lästigen Verdauungsproblemen das Leben schwer zu machen. Und falls alles nicht hilft: In der Apotheke sind rezeptfreie Präparate gegen Verdauungsprobleme erhältlich. Bei anhaltenden Beschwerden sollte allerdings eine Ärztin oder ein Arzt der Ursache auf den Grund gehen.


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Ob im Job oder in der Familie: Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Ein gutes Ventil, um Stress abzubauen und eine Chronifizierung zu vermeiden: Bewegung – und dafür ist es laut Studie nie zu spät..
TEXT: LENA WINTHER
Fest steht: Körperliche Aktivität beeinflusst nicht nur das Herz-Kreislauf-System positiv, sondern auch die Stressverarbeitung im Körper. Im Fokus steht das Hormon Cortisol, das in der Nebennierenrinde produziert wird. Seine Funktion: Energiereserven mobilisieren, den Stoffwechsel regulieren, Entzündungen eindämmen und so zur akuten Stressbewältigung beitragen. Doch Vorsicht: Zu viel Cortisol bringt den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, was auf Dauer gesundheitliche Folgen haben kann.
Dauerhafte Anspannung belastet nicht nur die Psyche, sondern greift tief in physiologische Abläufe ein. Betroffene schlafen schlechter, sind anfälliger für Infekte, erholen sich langsamer von Verletzungen. Zahlreiche Studien belegen ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten, darunter Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes. Die neuere Forschung sieht in chronischem Stress sogar einen Treiber von Krebserkrankungen. Zwar liesse sich kein direkter Zusammenhang zur Entstehung von Tumoren ausmachen, jedoch ein Einfluss auf den Krankheitsverlauf – und zwar in Form von schnellerem Tumorwachstum, einer höheren Wahrscheinlichkeit für Metastasen oder schlechteren Überlebensraten.
Weniger Bewegung, mehr
Ein probates Mittel zur Vermeidung von chronischem Stress ist Bewegung, wie eine jüngst veröffentlichte Studie eines Wissenschaftlerteams der Universität Oulu (Finnland) und der Oulu Deaconess Institute Foundation verdeutlicht. Für die Untersuchung analysierten die Forschenden über 3’300 Menschen einer finnischen Langzeitbevölkerungsstudie im Alter von 31 bis 46 Jahren bezüglich ihrer körperlichen Aktivität. Die Ergebnisse verglichen sie mit den Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese sehen für Erwachsene ganz generell vor, sich pro Woche mindestens 150 Minuten moderat oder 75 Minuten intensiv zu bewegen. Die WHO rät Erwachsenen darüber hinaus an mindestens zwei Tagen pro Woche zu muskelkräftigenden Übungen. Die Forschenden legten zudem 14 Bio-Marker fest, anhand derer sie den Zustand des kardiovaskulären, metabolischen, immunologischen und endokrinen
Systems der Studienteilnehmenden bestimmten – und somit das Vorhandensein oder die Absenz von Stress. Den Ergebnissen zufolge hatten Personen, die während des Beobachtungszeitraums die Empfehlungen für gesundheitsfördernde körperliche Aktivität nicht erfüllten, in der Lebensmitte eine höhere Stressbelastung als diejenigen, die sich gemäss den Empfehlungen körperlich betätigten. Im Gegensatz dazu unterschieden sich Personen, die ihre körperliche Aktivität im Erwachsenenalter erhöhten, hinsichtlich ihrer Stressbelastung nicht von denen, die körperlich aktiv geblieben waren. «Die Ergebnisse legen nahe, dass die Bedeutung körperlicher Aktivität nicht auf einzelne Lebensphasen beschränkt ist; vielmehr kann regelmässige Bewegung während des gesamten Erwachsenenalters den Körper vor den schädlichen Auswirkungen von chronischem Stress schützen», so Doktorandin Maija Korpisaari. Es seien nun weitere Untersuchungen erforderlich, um die Verwendung verschiedener Stressindikatoren genauer zu bewerten und zu verstehen, wie sich körperliche Aktivität in verschiedenen Lebensphasen auf den Körper auswirkt.
Kein Allheilmittel
Bewegung hat positive Wirkungen auf Körper und Seele
Ob durch Sport, Entspannungstechniken, regelmässige Auszeiten – Stressreduktion ist kein Allheilmittel und nur einer von vielen beeinflussbaren Faktoren, die Gesundheit nicht versprechen, sondern ermöglichen. Wer für mehr Entspannung im Leben sorgt, kann Therapien unterstützen, die Lebensqualität spürbar verbessern und dem Körper den Umgang mit Belastungen erleichtern.
der Körper überlastet ist, bevor das Labor es zeigt
Viele Menschen fühlen sich angeschlagen, doch Untersuchungen bleiben unauffällig. Wie Dauerbelastung die Regulation einengt und warum Entlastung oft der erste Schritt zur Besserung der Gesundheit ist.

Viele Menschen kommen heute in meine Praxis mit einem Gefühl, das schwer zu erklären ist. Sie funktionieren noch, aber sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Sie sind müde trotz genug Schlaf, haben einen Druck im Kopf, leiden unter wechselnden Schmerzen, ihre Verdauung stockt plötzlich, ihre Haut ist gereizt. Dabei sind die Laborwerte doch in Ordnung, eigentlich unauffällig. Oft waren diese Menschen schon bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten, fühlen sich aber zunehmend unverstanden und sind frustriert.
«Manchmal ist weniger Intervention sinnvoller, besonders am Anfang»
Unauffällig bedeutet nicht automatisch gesund. Trotzdem kann es sein, dass der Körper noch kompensiert. Und Kompensation kostet Energie. Viele Be-
schwerden unserer Zeit entstehen nicht, weil ein einzelnes Organ plötzlich versagt, sondern weil der Spielraum des Körpers zu eng geworden ist. Standarduntersuchungen erkennen akute Störungen gut. Was sie weniger gut abbilden, sind frühe Veränderungen der Regulation, also die Frage, wie viel Ausgleich der Organismus noch leisten kann, bevor er sichtbar aus dem Gleichgewicht gerät. Der Körper ist ein vernetztes System. Wenn dieses System unter Druck gerät, zeigen sich Beschwerden oft als Mischbild. Heute Kopf, morgen Darm, übermorgen Schlaf. Das wirkt insgesamt widersprüchlich, ist aber häufig ein Hinweis darauf, dass der Körper auszugleichen versucht, jedoch immer weniger Möglichkeiten dafür hat.
Regulationsleistung ist am Ende
Wenn ich von Überlastung des Körpers spreche, meine ich damit die Summe von Belastungen aus verschiedenen Quellen. Toxische Umweltstoffe, Medikamente als Dauerbegleiter, Dauerstress im Beruf, Probleme mit den Kindern oder Eltern,
5 typische Zeichen, dass die Regulation erschöpft ist:
• Schlaf ist nicht mehr erholsam.
• Beschwerden wechseln ihr Gesicht.
• Unverträglichkeiten nehmen zu.
• Infekte oder Entzündungen kehren wieder.
• Stress wird körperlich spürbar, auch ohne äusseren Anlass.
Schlafdefizit, Ernährung, die reizt, statt zu stabilisieren, dazu wenig echte Erholung. Oft ist es nicht ein einzelner Auslöser, sondern die Gesamtheit der Faktoren. Der Körper kann erstaunlich viel abfangen. Er kann ausgleichen, verschieben, umverteilen, Symptome dämpfen und einen Menschen trotzdem morgens aufstehen lassen. Aber dieser Zustand hat seinen Preis. Auf Zellebene bedeutet das: Der Organismus repariert immer mehr im Notbetrieb. Er neutralisiert, puffert, hält Werte stabil und bremst Entzündungen, während gleichzeitig die Zeit für echte Regeneration fehlt. Dann werden chronische Entzündungen zum Hintergrundrauschen und Erschöpfung wird zum Normalzustand. Symptome wechseln ihr Gesicht, weil Systeme abwechselnd überbelastet sind. Das ist oft der Moment, in dem eine reine Symptombekämpfung offensichtlich nicht mehr ausreicht.
«Individuelle Entlastung ist besser als Pauschalprogramme»
In diesem Zusammenhang wird dann häufig über die Leber gesprochen, und zwar zu Recht. Die Leber ist für viele Menschen ein Organ, an das man jedoch erst denkt, wenn ein Laborwert auffällig wird. In der ganzheitlichen Medizin sehen wir die Leber als zentrales Schaltzentrum. Sie wandelt um, baut ab, verteilt, speichert, arbeitet eng mit Darm, Immunsystem und Hormonstoffwechsel. Typisch sind zum Beispiel Müdigkeit nach dem Essen, unzureichender Schlaf, neue Unverträglichkeiten oder eine auffällige Geruchsempfindlichkeit. Dann müssen wir für Entlastung sorgen und den Transport von Körperflüssigkeiten mit einbeziehen. Blut bringt Nährstoffe an den richtigen Ort und nimmt Stoffwechselprodukte wieder mit. Die Lymphe sorgt dafür, dass Schadstoffe abfliessen können. Wenn diese Bewegung stockt, zirkulieren sie länger im System. Viele spüren das als Schwere, Aufgedunsenheit, innere Unruhe oder als Gefühl, nie wirklich erholt zu sein. Sanfte

Bewegung, tiefe Atmung, Wärme und ein stabiler Schlafrhythmus sind dann keine blossen Wellness-Tipps, sondern Grundlagen der Regulation. Das Immunsystem spielt dabei eine doppelte Rolle. Es ist Abwehr und zugleich Toleranz. Es muss jeden Tag entscheiden, was harmlos und was gefährlich ist. Unter Dauerbelastung kann diese Unterscheidung schlechter ausfallen. Dann reagiert der Körper auf Duftstoffe, Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel stärker und schlägt Alarm. Schleimhäute sind dabei oft Schlüsselstellen, vor allem die des Darms, der Atemwege und der Haut. Viele Patientinnen und Patienten erleben in dieser Phase ein Wechselspiel. Sie optimieren, sie meiden, sie ergänzen, und doch wird der Körper nicht stabiler, sondern empfindlicher. Das ist ein wichtiger Hinweis: Nicht alles, was theoretisch sinnvoll klingt, ist in einem erschöpften Regulationszustand auch hilfreich.
Entlastung statt Detox
Detox ist modern geworden und verspricht schnelle Reinigung. Der Körper funktioniert aber anders. Medizinisch sinnvolle Entlastung beginnt mit dem Stabilisieren, erstmal braucht der Körper die notwendige Energie, um überhaupt wieder richtig arbeiten zu können. Seriosität erkenne ich daran, dass der Verlauf einer Behandlung beobachtet wird und Grenzen benannt werden. Wichtig ist dabei, Warnzeichen nicht zu übersehen. Starker unbeabsichtigter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, anhaltendes Fieber, Atemnot, neue neurologische Ausfälle oder Schmerzen, die sich rasch verschlimmern, gehören immer ärztlich abgeklärt. Ganzheitlich zu denken heisst nicht, das Akute zu übergehen, sondern sorgfältig zu unterscheiden.
Nach dem Ausschluss ernster Erkrankungen lohnt sich ein Blick auf die Regulationsfähigkeit des Körpers. Seit wann sind die Beschwerden da? Was hat sich im Leben verändert? Gab es Infekte, Operationen, neue Medikamente, eine Stressphase, eine Schlafverschiebung? Was verschlimmert, was entlastet? In der Praxis ist diese Verlaufsspur häufig aussagekräftiger als ein einzelner Wert. Ziel ist nicht, alles zu erklären, sondern die Stellschrauben zu finden, die den Spielraum erweitern. Schlaf, Belastbarkeit und Reizbarkeit sind dabei oft untrügliche Kennzeichen.
Viele Menschen sind nicht einfach gesund oder krank, sondern in einem Zustand zu enger Regulation. Wer das erkennt, kann
Mini-Checkliste: Gut vorbereitet in
Seit wann bestehen die Beschwerden? Welche Symptome stehen im Vordergrund, welche wechseln? Welche Medikamente und Präparate werden eingenommen? Wie ist der Schlaf, das Einschlafen, Durchschlafen, Aufwachen? Wie reagiert der Körper auf Essen, Stress, Bewegung? Gibt es Geruchs-, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit? Was hat in den letzten Monaten sichtbar entlastet?
wieder an Stabilität gewinnen. Regeneration beginnt mit einer Diagnostik, im Rahmen derer die Zusammenhänge gesehen werden, mit der Entlastung und mit Schritten, die im Alltag funktionieren. Manche Betroffene profitieren zusätzlich von einer Phase in einem reizarmen, regenerationsfördernden Umfeld, in dem die ärztliche Begleitung Zeit hat und biologische Medizin verantwortungsvoll eingesetzt wird.

Dr. med. Petra Wiechel
Chefärztin der Swiss Mountain Clinic Fachärztin f ür Allgemeinmedizin (D) Expertin f ür biologische Medizin (Universität Mailand) www.swissmountainclinic.com
Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.
Dass Herzleiden die Psyche beeinflussen können, wird oft unterschätzt. Eine neue Disziplin kann fortan Betroffenen helfen. Welche das ist und was es für aktuelle Erkenntnisse zur Ursache von Vorhofflimmern gibt.
TEXT: TOBIAS LEMSER
Ob im Schlaf, beim Fernsehen oder beim Joggen: Unser Herz ist permanent in Bewegung – mal langsamer, mal schneller. Bereits ab dem 22. Tag nach der Befruchtung fängt es an zu schlagen und arbeitet ohne Unterbrechung unermüdlich bis ans Lebensende – circa 2,5 Milliarden Mal im Laufe eines 70-jährigen Lebens.
Flimmerndes Herz
Schweizweit haben circa
100’000 Personen
Herzrhythmusstörungen
Doch was, wenn das Herz schwächelt und ausser Takt gerät? Laut Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem Jahr 2022 litt jede fünfte Person ab einem Alter von 15 Jahren bereits an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Herzrhythmusstörungen, wozu auch Vorhofflimmern zählt, gehört zu den häufigsten. Schweizweit sind circa 100‘000 Personen davon betroffen. Bei den über 75-Jährigen liegt die Zahl der Erkrankten bei etwa zehn Prozent. Vorhofflimmern betrifft die elektrische Aktivität des Herzens und kann zu unregelmässigen Herzschlägen, Atemnot und im weiteren Verlauf zu Herzschwäche oder Schlaganfall führen. Warum die Herzmuskelzellen bei Vorhofflimmern aus dem Takt geraten, liess sich bislang nicht ausreichend klären. Allerdings könnte nun Bewegung in die Ursachenforschung kommen, wie eine aktuelle deutsche Studie der Universitätsmedizin Göttingen und des Universitätsklinikums Würzburg aufzeigt.
Calciumaufnahme im Fokus
Im Blickpunkt der Forschenden stehen die Mitochondrien und das sogenannte sarkoplasmatische Retikulum, ein feines Röhrchensystem innerhalb der Herzmuskelzelle, das Calcium speichert und bei jedem Herzschlag freisetzt. Dieser Mineralstoff sorgt dafür, dass sich der Herzmuskel zusammenzieht. Die Mitochondrien nutzen dieses Calciumsignal zur Energieerzeugung –insbesondere dann, wenn das Herz unter Belastung steht. Normalerweise sind das sarkoplasmatische Reti-
kulum und die Mitochondrien eng gekoppelt: Flimmern jedoch die Vorhöfe, scheint diese Kopplung gestört zu sein. In ihrer Studie prüften die Forschenden, ob sich die gestörte Funktion des Herzens beeinflussen lässt. Das überraschende Ergebnis: Ein bereits zugelassenes cholesterinsenkendes Medikament konnte die Calciumaufnahme der Mitochondrien in Herzmuskelzellen teilweise wieder normalisieren. Zudem zeigte sich, dass Menschen, die dieses Medikament einnahmen, seltener an Vorhofflimmern litten, was den Forschenden zufolge künftig neue Perspektiven für die Behandlung von Vorhofflimmern eröffnet.
Ein Hoffnungsschimmer für viele Herzpatientinnen und -patienten – auch aus psychischer Sicht. Denn gerade Herzerkrankungen schlagen bei vielen Betroffenen aufs Gemüt. Viele Menschen berichten von Gefühlen wie Trauer, Ängsten oder sogar Depressionen, wenn der Lebensmotor ausser Takt ist. Problem nur: Häufig wird dem Zusammenspiel zwischen Herz und Psyche kaum Beachtung geschenkt. Betroffene fühlen sich isoliert oder unverstanden, da Angehörige und Freunde die emotionalen Belastungen nicht immer nachvollziehen können. Umso wichtiger, diese Gefühle ernst zu nehmen und sich bei Bedarf professionelle Hilfe zu suchen – idealerweise in der Psychokardiologie. Diese noch sehr junge medizinische Disziplin – eine Kombination aus Psychotherapie und Kardiologie – setzt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Herzerkrankungen und der Psyche auseinander. Gemeinsam mit Psychokardiologen können Patientinnen und Patienten den Zusammenhang zwischen Herzerkrankung und Psyche aufdecken und Massnahmen zur Selbsthilfe einleiten. Auch kann es sinnvoll sein, an Herzsportgruppen teilzunehmen oder Kurse zur Stressbewältigung oder Entspannung zu besuchen. Dies fördert nicht nur den Austausch mit Gleichgesinnten, sondern kann auch den nötigen Halt für die Genesung geben.
Schon gewusst?
• Jeden Tag schlägt unser Herz circa 100‘000 Mal.
• Das Herz arbeitet durch einen eigenen elektrischen Impuls und kann seine Arbeit fortsetzen, auch wenn es vom Körper entfernt wird, jedoch mit Sauerstoff versorgt ist.
• Täglich pumpt unser Lebensmotor circa 10‘000 Liter Blut durch die Blutgefässe.
• Lachen ist gesund, denn es entspannt die Herzwände, regt die Durchblutung an
• und reduziert Stress.
• Musik hat Auswirkungen auf unsere HerzKreislauf-Aktivität: Schnelle Musik beschleunigt unseren Herzschlag, ruhige Musik senkt ihn.
Quelle: herzstiftung.de/system/files/2023-06/ HB0223-fakten-herz.pdf, letzter Zugriff: 20.02.2026
FACHBEITRAG
Gewebespezifisch, sicherer, schneller: Wie die Pulsed Field Ablation (PFA) funktioniert, für wen sie infrage kommt und welche Vorteile das innovative Verfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern hat.
Das Herz rast, stolpert, schlägt unregelmässig – manchmal nur für Minuten, manchmal über Stunden. Dazu kommen Atemnot, Druckgefühl in der Brust, Müdigkeit oder eine unerklärliche Leistungsschwäche. Und nicht selten ist es umgekehrt: Betroffene merken lange gar nichts, bis bei einer Routinekontrolle plötzlich die Diagnose fällt: Vorhofflimmern, die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung, die zudem das Schlaganfallrisiko deutlich erhöht und zu Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) führen kann.
Deshalb benötigen viele Patientinnen und Patienten unter anderem eine Blutverdünnung – und viele wünschen sich eine Therapie, die nicht nur Symptome dämpft, sondern die Ursache an der Wurzel packt. Genau hier setzt die minimalinvasive Katheterablation an: Sie hat sich in den letzten Jahren als sehr wirksame Behandlung etabliert, insbesondere dann, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen oder Nebenwirkungen verursachen.
Stromimpulse statt Temperatur
Bisher wurden Ablationen meist mit thermischen Verfahren durchgeführt: entweder mit Hitze (Radiofrequenzablation) oder mit Kälte (Kryoablation). Beide Methoden sind bewährt und wirksam. Wo Temperatur wirkt, können theoretisch aber auch benachbarte Strukturen betroffen sein. Zwar sind schwerwiegende Komplikationen sehr selten, doch die Nähe zu empfindlichen Strukturen macht deutlich: Eine Therapie, die selektiver wirkt und weniger «Nebenwirkung im Gewebe» erzeugt, wäre ein grosser Fortschritt.
Die Spitze des Ablationskatheters wird an der Mündung der Lungenvenen platziert, wo über sehr kurze Impulse Stromfelder abgegeben werden. Sie verändern die Zellmembran gezielt (Elektroporation) und schalten so das störende Gewebe aus.

Im Operationsaal: Ein Katheter wird über die Leiste bis ins Herz vor geschoben, um an dieser Stelle eine Appellation, die sogenannte Katheterablation, durchzuführen.
Nun gibt es eine technologische Neuerung, die weltweit als echter Durchbruch gilt: die «Pulsed Field Ablation» (PFA). Sie ist eine neue «Energiequelle» für die Vorhofflimmer-Ablation – mit dem Ziel, die Behandlung noch schonender, schneller und sicherer zu machen. PFA steht für ein Verfahren, das mit gezielten elektrischen Impulsen statt Temperatur arbeitet –und damit ein neues Sicherheits- und Schonungsprofil mitbringt. Diese Impulse beeinflussen gezielt die Zellmembran der Herzmuskelzellen. Es entstehen mikroskopisch kleine Poren, und die betroffenen Zellen verlieren ihre elektrische Funktion. Der Fachbegriff dafür lautet irreversible Elektroporation.
Das Ziel ist identisch wie bei klassischen Ablationen: Die Störquellen werden ausgeschaltet, die Pulmonalvenen isoliert, der Rhythmus stabilisiert. Doch der Weg dorthin ist neu – und bringt wesentliche Vorteile.

Die PFA ist häufig deutlich schneller durchführbar. Viele Schritte lassen sich effizienter durchführen, weil die Energieabgabe sehr gezielt und nach standardisierten Ablationsmustern erfolgt. Das führt in der Praxis zu kürzeren Prozedurzeiten. Kürzere Eingriffe bedeuten meist auch eine geringere Belastung für den Körper: kürzere Narkosezeit, weniger Manipulation im Herzen, raschere Erholung.
Die Erwartungen von Patientinnen und Patienten sind verständlich: Sie möchten wieder Vertrauen in ihr Herz bekommen. Wieder Sport treiben können. Wieder ruhig schlafen. Wieder im Alltag leistungsfähig sein. Und vor allem: Sie wollen eine Therapie, die modern, sicher und wirksam ist.
Für wen ist die PFA geeignet?
PFA wird besonders häufig bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die Vorhofflimmern in Anfällen haben (paroxysmales Vorhofflimmern) oder bei frühem persistierendem Vorhofflimmern. Ob PFA die beste Option ist, wird individuell entschieden. Entscheidend sind Faktoren wie Krankheitsdauer, Vorhofgrösse, Begleiterkrankungen und persönliche Therapieziele. Wichtig bleibt: Eine Ablation ist kein «Standardprodukt». Sie sollte in erfahrenen Zentren erfolgen, mit einem Team, das moderne Technik beherrscht und gleichzeitig den ganzen Menschen im Blick hat.


Prof. Dr. med. Sacha Salzberg
Facharzt Herzchirurgie
Dr. med. Thomas Zerm Facharzt Innere Medizin und Kardiologie
Swiss Ablation
Praxis im Puls 5
Giessereistrasse 18 · 8005 Zürich
T: +41 (0)44 999 18 88
E: swiss-ablation@hin.ch www.swiss-ablation.com

«Der
Psychosomatische Aspekte und der gesundheitliche Gesamtzustand der Erkrankten werden bei Eingriffen am Herzen oft unterschätzt. Dabei spielen sie bei der Genesung eine grosse Rolle, wie Frau Prof. Hassina Baraki berichtet.
Frau Prof. Baraki, seit diesem Jahr hat das Herzzentrum des Unispitals Basel die Zulassung für die roboterassistierte Herzchirurgie. Für welche Herzleiden ist diese Operationsmethode geeignet?
Mit dem OP-Roboter sind grundsätzlich eine Vielzahl an Operationen am Herzen möglich. In einem ersten Schritt ist der neue «da Vinci 5» Roboter zunächst für Präparationen der Brustwandarterien zugelassen. Perspektivisch gehe ich davon aus, dass wir im Laufe des Jahres die Zulassung für Eingriffe wie etwa an den Herzklappen erhalten werden.
Welche Vorteile sehen Sie in der da Vinci-Technik?
Der grösste Benefit des OP-Roboters ist, dass wir über sehr kleine Schnitte operieren können. Für diese Eingriffe muss das Brustbein nicht mehr durchtrennt und die Rippen nicht auseinandergespreizt werden. Dies bedeutet viel kleinere Wunden und deutlich weniger Schmerzen. Die Patientinnen und Patienten können schneller von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden und dann auch zügig mit der Reha beginnen, was eine frühere Rückkehr in den Alltag ermöglicht. Bei den roboterassistierten Bypass-Operationen können wir auf die Herz-Lungen-Maschine verzichten,
was für die Patienten auch erhebliche Vorteile bietet.
Wie läuft so ein Eingriff ab?
Einen Tag vor der OP kommt der Patient zu uns ins Spital. Der Eingriff an sich erfolgt unter Vollnarkose und dauert rund vier Stunden. Über drei kleine Zugänge werden spezialisierte medizinische Instrumente durch die Rippenzwischenräume bis zum Herzen vorgeschoben. Über diese Kanäle können die unterschiedlichsten OP-Instrumente eingeführt werden, die der operierende Arzt an einem Cockpit sitzend per Joystick äusserst präzise bewegt. Sind die Brustwandarterien fertig präpariert, erfolgt ein kleiner Schnitt links in der Brustfalte, und die Bypässe können an den Herzkranzgefässen angenäht werden. Die Patienten sind in der Regel gleich nach der Operation ansprechbar und kommen noch kurz zur Überwachung auf die Intensivstation.
Auch wenn die OP-Methoden immer ausgereifter und sicherer werden, haben viele Herzpatienten mit der Psyche zu kämpfen. Warum?
Das Herz ist das Zentrum des Lebens. Ist unser Lebensmotor jedoch erkrankt, ist das eigene Leben akut bedroht. Aus Untersuchungen wissen wir, dass bis zu 40 Prozent der Patienten, die einen Herzinfarkt, Herz-

kammerflimmern oder eine Reanimation überlebt haben, unter Ängsten, Depressionen oder an einem posttraumatischen Belastungssyndrom leiden.
Wie machen sich psychosomatische Herzbeschwerden – ausgelöst durch Stress oder auch Angststörungen –bemerkbar?
Psychosomatische Symptome im Herzbereich äussern sich in vielen Fällen durch körperliche Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern, Zittern, Druck in der Brust, Schwindel, Schweissausbrüche oder Atemnot – ohne, dass eine organische Ursache vorliegt. Es ist bekannt, dass depressive Menschen häufiger herzkrank sind, aber auch Herzkranke haben ein deutlich höheres Risiko Depressionen zu entwickeln. Die genauen Zusammenhänge dieser Interaktion zwischen Herz und Hirn müssen noch weiter erforscht werden. Wissenschaftlich beschäftigen wir uns damit derzeit intensiv.
Welche Folgen können diese Beschwerden haben?
Durch diese psychosomatischen Symptome bewegen und belasten sich die Patienten weniger, weil sie eine akute Gefahr für ihr Herz sehen. Dies behindert die Genesung nach einer Herzoperation sehr. Für eine erfolgreiche Rehabilitation ist eine positive Einstellung und Motivation sehr wichtig. Sonst entsteht eine Abwärtsspirale, die sich kaum wieder zurückdrehen lässt. Vorbestehende kognitive Einschränkungen können das Risiko für die Entwicklung von Verwirrtheitszuständen nach einer Operation deutlich erhöhen. Dies muss rechtzeitig erkannt werden, um während des gesamten Aufenthalts im Spital eine professionelle unterstützende Therapie gewährleisten zu können.
Wie filtern Sie diese Patienten heraus?
In meiner Sprechstunde befrage ich meine Patienten, ob sie beispielsweise depressive Symptomatiken oder Angst haben. Zusätzlich führen wir Tests durch, in denen Patienten verschiedene Antworten ankreuzen müssen. Ist eine bestimmte Punktzahl erreicht, ist es ratsam, eine kardio-psychosomatische Betreuung zu beginnen.

Für wie wichtig erachten Sie es, Betroffene kardio-psychosomatisch zu unterstützen?
Das ist von grosser Bedeutung. Nicht selten werden Patienten mit den neuesten Techniken erfolgreich operiert, aber dennoch geht es ihnen nicht so gut, wie man es erwarten könnte. Jeder Patient sollte vor einer Herz-OP eine kardio-psychosomatische Beratung erhalten. Langfristig streben wir an, diese Tests standardmässig bei uns am Unispital Basel einzuführen. Es ist besonders wichtig, dass wir uns vor einer OP die Erwartungen des Patienten anhören und diese anpassen, um Enttäuschungen und unnötige Sorgen zu vermeiden.
Wie kann so eine Betreuung aussehen, um Erkrankten die Angst zu nehmen?
Wenn wir sehen, dass der Patient eine psychosomatische Begleitung benötigt, wird er vor der OP selektiert und während des gesamten Aufenthalts von kardiopsychosomatisch ausgebildeten ärztlichen Kolleginnen und Kollegen begleitet. Durch
ein kleines Team können wir hier eine besondere Arzt-Patienten-Bindung und Betreuung erzielen. Ich finde es auch wichtig, dass diese Begleitung anschliessend nach dem Klinikaufenthalt bei einem niedergelassenen Arzt fortgeführt wird.
Durch Studien weiss man inzwischen f Wenn man den Patienten die Ängste nimmt und Depressionen behandelt, ist die Lebensqualität nach einer Herzoperation weitaus besser, als wenn sie unbehandelt bleiben.
Aber auch die Reha gehört ihrer Ansicht nach neu auf die Beine gestellt. Welche Knackpunkte sehen Sie hier in der Praxis?
Viele Patienten schonen sich, weil sie denken, herzkrank zu sein. Sie machen immer weniger, fühlen sich krank und bauen Muskulatur ab. Muskulatur ist jedoch das, was man für eine erfolgreiche Genesung nach einer Operation unbedingt braucht. Gezielte Trainingsprogramme sind zentral. Patienten denken, sich nicht belasten zu dürfen. Aber genau das ist falsch!
Wie stellen Sie sich eine optimale Vorbereitungsphase vor einer Operation vor?
Es reicht nicht allein, das Herz zu behandeln, der gesamte Körper sollte vorbereitet sein. Nur so kann sich die Lebensqualität unserer Patienten verbessern. In der Prähabilitation, die idealerweise vier Wochen vor dem Eingriff starten sollte, werden die Patienten körperlich so vorbereitet, dass sie muskulär besser trainiert sind. Entscheidend ist zudem, dass die Ernährung etwa mit eiweissreicher Kost optimiert wird und Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Eisenmangel bestmöglich versorgt sind. Parallel sollte die psychische Situation und geistige Leistungsfähigkeit des Patienten erfasst und bei Bedarf behandelt werden. Hier sind oft ausführliche Aufklärungsgespräche mit Patienten und Angehörigen hilfreich. Fest steht: Sind Patienten vor einer Herzoperation gebrechlich, verschlechtern sich die Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg einer Operation.
Sind Ihre kardio-psychosomatischen und rehabilitativen Ansätze flächendeckend integrierbar?
Klinikleitungen und die Gesundheitspolitik müssen sich dafür öffnen, und es muss eine Vergütung hierfür geschaffen werden. Der medizinische Vorteil für die Patienten ist eindeutig, der wirtschaftliche Benefit für die Spitäler und die Kostenträger ist auf den ersten Blick noch nicht offensichtlich. Kürzere Spitalaufenthalte und bessere Operationsergebnisse sollten aber den vermehrten Personalaufwand mehr als ausgleichen.

Prof. Dr. med. Hassina Baraki
Chefärztin Klinik für Herzchirurgie Universitäres Herzzentrum des Universitätsspitals Basel T: +41 (0)61 265 71 45 E: herzchirurgie@usb.ch www.unispital-basel.ch/universitaeresherzzentrum-basel

Wenn alle Zähne fehlen oder entfernt werden müssen und man sich nicht mit einem herausnehmbaren Gebiss begnügen will, war der Weg zu festen Zähnen bisher oft ein rechter Leidensweg: Knochenaufbau, mehrfache Operationen und schlecht sitzende provisorische Vollprothesen, die bis zu einem Jahr getragen werden mussten. Zum Glück gibt es heute fortschrittliche Methoden, die den Weg zu festem Zahnersatz erheblich abkürzen.
Die All-On-Four-Methode erlaubt es, mit nur vier Implantaten pro Kiefer festsitzenden Zahnersatz als Sofort-Versorgung zu realisieren. Dabei ist im Regelfall nur ein chirurgischer Eingriff erforderlich, der in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf möglich ist. Noch vorhandene Zähne können gleichzeitig entfernt werden. Einige Stunden nach dem Eingriff verlässt der Patient unsere Praxisklinik mit festen, belastungsfähigen Zähnen. Etwa drei Monate später wird dann die endgültige Brücke angefertigt.
Ein typischer Fall aus unserer Praxis: Der 65-jährige Roger Meyer aus Aesch (LU)
Roger Meyer litt seit längerem an fortschreitender Parodontitis. Aus Angst vor den anstehenden grossen Behandlungen hatte er in letzter Zeit allerdings keinen Zahnarzt mehr aufgesucht. Beim Untersuch zeigte sich, dass

der Kieferknochen bereits so geschädigt war, dass alle Zähne entfernt werden mussten. Die Sanierung erfolgte in Vollnarkose. Gleichzeitig mit den Extraktionen wurden im Ober- und Unterkiefer jeweils vier Implantate so stabil eingesetzt, dass der Patient schon am gleichen Abend mit festsitzendem, auf den Implantaten verschraub-

tem Zahnersatz nach Hause zurückkehren konnte. Als definitive Versorgung setzten wir einige Monate später Keramikbrücken in beiden Kiefern ein.
Ein Video über diese Behandlung sehen Sie auf unserer Homepage unter: «Feste Zähne in einem Tag / All-On-4

Der «Trick» der All-On-4-Technik besteht darin, dass die hinteren Implantate schräg nach vorne geneigt eingesetzt werden. Dadurch können auch bei reduziertem Knochenangebot besonders lange und stabile Implantate verwendet werden, die eine Sofortbelastung zulassen, ohne lange Einheilzeiten abwarten zu müssen. Das bedeutet für den Patienten:
Nur eine Operation erforderlich
Keine Knochentransplantate oder -aufbauten, dadurch vermindertes
Operationsrisiko
Sofort feste Zähne, keine langen Wartezeiten mit herausnehmbaren
Prothesen
Geringere Kosten im Vergleich zu Brücken auf 6 oder 8 Implantaten
Gute Ästhetik, einfache Hygiene, da nur 4 Implantate
Verschraubter Zahnersatz ermöglicht bei Bedarf einfache Reparatur

Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie
Praxisklinik:
Zahnarzt Team Luzern
Winkelriedstrasse 37, 6003 Luzern
E: praxis@ztlu.ch
Tel. 041 210 58 58
Ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch


Sicherheit und Garantie
Die All-On-Four-Methode wird seit über 20 Jahren weltweit angewandt und ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien abgestützt. Alle bisher vorliegenden Untersuchungen ergaben sehr gute Resultate. Dr. Schulte wendet die All-On-Four-Technik seit dem Jahr 2006 an und hat damit bereits über 600 Patienten erfolgreich zu festen Zähnen in einem Tag verholfen. Er ist aufgrund seiner eigenen umfangreichen Erfahrung von den Vorteilen und der Sicherheit dieser Methode überzeugt. Daher gewähren wir unseren Patienten eine 10-JahresGarantie auf Implantatverlust.
Öffentliche Vorträge von Dr. Markus Schulte zum Thema «Feste Zähne an einem Tag» in Luzern:
Montag, 16. März 2026: 19 Uhr, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstr. 37 Montag, 11. Mai 2026: 19 Uhr, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstr. 37
Anmeldung erbeten unter T: +41 (0)41 210 58 58 oder E: praxis@ztlu.ch