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Familienleben

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FAMILIENLEBEN

DIABETES

Regelmässige Kontrollen schützen vor Folgeerkrankungen

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BRUSTKREBS

Moderne Diagnostik und Therapie: Fortschritte nutzen 6

WOHNEN

Energieverbrauch: So läuft die Wärmepumpe effizient 13

Eine Volkskrankheit und ihre Folgen

Immer mehr Menschen in der Schweiz leben mit der Diagnose Diabetes Typ 2. Viele Betroffene unterschätzen dabei die potenziellen Folgen und Begleiterkrankungen – auch, weil die Dunkelziffer hoch ist.

In der Schweiz leben laut Schweizerischen Diabetesgesellschaft schätzungsweise rund 525’000 Menschen mit Diabetes, davon etwa 90 Prozent mit einem Diabetes Typ 2, dessen Inzidenz weiter zunimmt. Ein wichtiger Treiber für diese chronische Erkrankung ist die Alterung der Bevölkerung. Das Diabetes-Risiko steigt mit zunehmendem Alter, wobei durchaus auch jüngere Menschen betroffen sein können.

Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung des Stoffwechsels

Neben einer genetischen Veranlagung spielen aber auch beeinflussbare Lebensstilfaktoren eine bedeutende Rolle. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und eine ballaststoffarme, fett- und zuckerreiche Ernährung. Und selbst Einsamkeit kann das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Eine im Mai 2025 im «Diabetes Research and Clinical Practice» veröffentlichte Metaanalyse mit rund 1,1 Millionen Personen zeigte: Bei Einsamkeit war das relative Risiko, einen Diabetes zu entwickeln,

Wie entsteht Diabetes Typ 2?

Die Organe des Körpers benötigen Glukose, um Energie für ihren Stoffwechsel zu gewinnen. Das in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produzierte Hormon Insulin hilft den Zellen – beispielsweise in der Leber – dabei, den Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Wenn dieser Prozess gestört ist, wird der Blutzucker nicht richtig verwertet. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Einen zu hohen Blutzuckerspiegel bezeichnet man als Hyperglykämie. Bei Typ ­2­ Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin, doch es wirkt nicht mehr richtig an den Körperzellen und im Gewebe. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet «Insulinresistenz».

um 32 Prozent erhöht, während soziale Isolation mit einem um 20 Prozent höheren Risiko verbunden war.

Viele unentdeckte Fälle

Ein zentrales Problem ist, dass viele Betroffene nichts von ihrer Erkrankung wissen. Diabetes beginnt oft schleichend und verursacht jahrelang keine Beschwerden. Die International Diabetes Federation (IDF) schätzt den Anteil der unentdeckten Fälle in der Schweiz für 2024 auf 28,5 Prozent. Das zeigt, wie wichtig Früherkennung und regelmässige Kontrollen sind. Erste, meist unspezifische Anzeichen sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, ständige Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel.

Unterschätzte Risiken

Bei einem unbehandelten Typ-2-Diabetes sind die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht. Dies kann zu Schädigungen der Gefässe, Nieren, Augen und Nerven führen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Eine aktuelle Studie der Universität Göteborg zeigt, dass selbst Zahnfleisch, Zähne und Implantate in Mitleidenschaft gezogen werden können. Die Auswertung von Daten aus sieben schwedischen Registern ergab beispielhaft, dass fast jeder zweite Mensch mit Typ-2-Diabetes innerhalb von zehn Jahren mindestens einen Zahn verlor – selbst bei guter Blutzuckerkontrolle fiel das Risiko höher aus. «Unsere Daten stützen die Annahme, dass zahnärztliche Versorgung Teil von Strategien zur Diabetesprävention sein sollte», resümiert Autorin und Zahnärztin Trullenque Eriksson. Für Patientinnen und Patienten heisst das: Bei Diabetes braucht es auch im Mundbereich regelmässige Kontrollen.

Je früher Diabetes erkannt wird, desto besser lassen sich Folgeerkrankungen verhindern oder verzögern. Gerade bei Typ-2-Diabetes können frühe Massnahmen oft viel bewirken. Schon eine Änderung des Lebensstils kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Manche Betroffene sind allerdings auf eine dauerhafte Behandlung mit Tabletten oder Insulin angewiesen.

IMPRESSUM

Projektleitung: Virginia Maiorino, vm@prime-medien.ch

Projektmitarbeit: Pia Mlodzik, pim@xm-solutions.com

Redaktion: Mark Krüger, Tobias Lemser, Lena Winther

V.i.s.d.P.: Nadine Effert

Chief Operating Officer: Oscar Nyberg, on@xm-solutions.com

Fotos: S. 15 – Switzerland Tourism | Nicole Schafer, depositfotos, Adobe Stock und die beteiligten Unternehmen

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: E: info@prime-medien.ch T: +41 (0)44 514 22 42 prime medien ist eine Marke der Xmedia Solutions AG Seeburgstrasse 39 · CH – 6006 Luzern

Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Interviews und Gastbeiträgen geben die Meinung der beteiligten Unternehmen wieder.

Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.

Mehr Informationen unter: www.prime-medien.ch

Bewusster leben mit Typ-2-Diabetes

Mit Typ-2-Diabetes zu leben, erfordert Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Die FreeStyle Libre Messsysteme bieten dabei eine wertvolle Unterstützung. Der Sensor, der auf der Rückseite des Oberarms angebracht wird, misst und übermittelt automatisch jede Minute1 den aktuellen Zuckerwert an das FreeStyle Libre Lesegerät oder die kompatible Smartphone-App2. Wie sich Ernährung, Bewegung oder andere Lebensstilfaktoren auf die Zuckerwerte auswirken, wird durch die kontinuierliche Glukosekontrolle in Echtzeit1 mit einem Blick aufs Display sichtbar.

Jedes Brötchen, jeder Keks, jeder Spaziergang – unser Zuckerstoffwechsel reagiert darauf. Die kontinuierliche Zuckermessung mit den FreeStyle Libre Messsystemen zeigt genau3/4, auf welche Art und Weise: Nach einer Runde durch den Park sinken die Zuckerwerte. Nach dem

Verzehr eines Stückchens Kuchen steigen sie und der entsprechende Trend dann wieder schrittweise an.5/6/7/8 Diese unmittelbar sichtbare Rückmeldung hilft Menschen mit Typ-2-Diabetes zu verstehen, welche Lebensmittel und Aktivitäten die Zuckerwerte wie beeinflussen.9/10

Zuckerwerte stabilisieren

So schult der Blick aufs Display die Achtsamkeit für den Körper, kann zu einer Verbesserung des Lebensstils motivieren und somit die Langzeitzuckerwerte verbessern.9/10 Studien konnten nachweisen, dass regelmässige Zuckermessungen zur Verlaufskontrolle einer Diabetestherapie unverzichtbar11 sind, um langfristige Folgeschäden durch Schwankungen der Zuckerwerte zu vermeiden.12 Sollten die individuell festgelegten Zuckerwerte einmal zu hoch oder zu niedrig werden, können optionale Alarme13 die Anwender*innen war-

nen, so dass sie vor einer Entgleisung reagieren können. So gewinnen Menschen mit Diabetes mehr Sicherheit14/15, Vertrauen in die eigenen Entscheidungen und ein grosses Plus an Lebensqualität.16/17

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Wenn Sie Diabetes haben und sich Insulin verabreichen, kann eine Fachärztin oder ein Facharzt für Diabetes Ihnen ein Rezept für FreeStyle Libre ausstellen. Nur dann wird FreeStyle Libre zu einem vom Bundesamt für Gesundheit fix definierten Betrag von der Krankenkasse rückerstattet. Sie können FreeStyle Libre auch ohne Rezept beziehen, bezahlen den Betrag dann allerdings selbst. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, um die nötige Überweisung zu einer Diabetologin oder einem Diabetologen zu erhalten. Weitere Informationen, auch

Kostenrückerstattung auch für Patient:innen mit Basalinsulin18,19 NEU

zur Kostenübernahme, finden Sie unter: www.FreeStyle.Abbott/ch-de

Wie Ernährung und Bewegung den Zucker beeinflussen Ernährung und Bewegung haben direkten Einfluss auf die Zuckerwerte.5/6/7/8 Durch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Nudeln steigt der Blutzucker schnell an, während ballaststoffreiche Alternativen wie Vollkornprodukte den Zucker langsamer freisetzen und für stabilere Werte sorgen.6 Eine Kombination aus Ballaststoffen, Eiweiss und gesunden Fetten hilft, starke Zuckerschwankungen zu vermeiden.17 Bewegung ihrerseits senkt die Zuckerwerte, da die Muskulatur mehr Glukose verbraucht.7/8 Schon ein kurzer Spaziergang nach dem Essen kann die Werte verbessern.

Mehr Informationen:

Alle Rechte vorbehalten. Libre, das Schmetterlingslogo, die Form und das Erscheinungsbild des Sensors, die Farbe Gelb sowie sämtliche damit zusammenhängende Marken und/oder Designs sind das geistige Eigentum der Abbott Unternehmensgruppe in ausgewählten Ländern. Agenturfoto. Mit Model gestellt. 1. Der Sensor ist 60 Minuten nach der Aktivierung für die Glukosemessung bereit. 2. Die FreeStyle Libre System Apps sind nur mit bestimmten Mobilgeräten und Betriebssystemen kompatibel. Bitte informieren Sie sich vor der Nutzung der Apps auf der Website www.freestyle.abbott über die Gerätekompatibilität. 3. Alva S et al. Journal of Diabetes Science and Technology, 2020 | DOI: 10.1177/1932296820958754. 4. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care. 5. Type 2 diabetes in adults: management NICE Guideline, No. 28, London: National Institute for Health and Care Excellence (NICE); 2022. ISBN-13: 978-1-4731-1477-7. 6. Øverby, N.C. et al. Diabetologia (2007) 50:2044–2051 DOI 10.1007/s00125-007-0775-0. 7. Brinkmann C., Kröger J., Siegmund T., et al. AGP-Fibel Bewegung: Mit CGM Glukoseverläufe bei Bewegung analysieren. Kirchheim Verlag; Mainz: 2021. 8. Esefeld K. et al. Diabetologie 2022; 17 (Suppl 2): S301–S310 doi 10.1055/a-1901-0690. 9. O’Connor M.D. et al. Endocr. Pr. 30, 122–127 (2024). 10. Oser, T. K. et al. JMIR Diabetes 2022;7(1)e34465doi: 10.2196/34465. 11. Heinemann L. et al, Diabetologie 2020; 15 (Suppl 1): S18–S39. DOI:10.1055/a-1179-2865. 12. Guerci B., et al. Diabetes Technol Ther. 2022. doi: 10.1089/dia.2022.0271. 13. Alarme sind standardgemäss ausgeschaltet und müssen eingeschaltet werden. 14. Haak, Thomas, et al. Diabetes Therapy. 2017; 8 (1): 55–73. Studie wurde mit 224 Erwachsenen durchgeführt 15. Bolinder, Jan, et al. The Lancet. 2016; 388 (10057): 2254-2263. Studie wurde mit 239 Erwachsenen durchgeführt. 16. Yaron et al. Diabetes Care 2019; 42 (7): 1178-1184. 17. Fokkert M. et al., BMJ Open Diab Res Care.2019. 18. Mittel- und Gegenständeliste, www.bag.admin.ch/de. 19. Limitationen: Verordnung nur durch Fachärztinnen für Endokrinologie/Diabetologie; für Personen mit Diabetes mellitus unter intensivierter Insulintherapie oder für insulinbehandelte Patientinnen mit einem HbA1c-Wert ≥ 8 % (vor Beginn mit CGM). © 2026 Abbott. Libre, die Form und das Erscheinungsbild des Sensors sowie damit zusammenhängende Marken sind Marken von Abbott. | ADC-128064 v1.0

«Was wir nicht fühlen dürfen, kann krank machen»

Stress, Angst und Trauer verschwinden nicht, wenn wir sie ignorieren. Sie setzen sich unbemerkt im Körper fest und können chronische Krankheiten mitauslösen. Wie Emotionen über das Nervensystem wirken und was die Medizin lange übersehen hat.

In meiner über 30-jährigen Arbeit als Ärztin höre ich folgenden Satz immer wieder: «Meine Werte sind doch in Ordnung.» Mir gegenüber sitzt ein erschöpfter Mensch mit wechselnden Schmerzen, dessen Körper seit Monaten nicht mehr so funktioniert wie früher. Die Laborwerte aber sind unauffällig, also kann es nichts Ernstes sein, denken viele. Unauffällig bedeutet jedoch nicht automatisch gesund. Was diese Menschen erleben, kenne ich genau. Oft haben sie jahrelang funktioniert, die Erschöpfung mit Kaffee kompensiert, die Trauer mit Arbeit übertüncht, die Angst mit Kontrolle in Schach gehalten. Emotionen hatten keinen Platz. Sie sind nirgendwo hingeflossen und haben sich im Körper festgesetzt. Irgendwann beginnt dieser eine Sprache zu sprechen, die sich nicht mehr überhören lässt: chronische Schmerzen, anhaltende Erschöpfung, Entzündungen ohne klaren Auslöser, manchmal eine Autoimmunerkrankung.

Die Idee, dass Körper und Gefühle zwei getrennte Welten seien, ist eine alt. Seit dem 17. Jahrhundert gilt der Körper als Maschine, die sich reparieren lässt; das

Fühlen hingegen gilt als unabhängig davon. In dieser Logik wurde die Medizin gut darin, einzelne Organe und einzelne Befunde zu behandeln. Auf der Strecke blieb dabei der Blick auf das Ganze.

Das war ein folgenreicher Irrtum. Denn Emotionen, die keinen Ausweg finden, hin-

5 Zeichen, dass Emotionen den Körper belasten

• Der Schlaf ist nicht mehr erholsam, obwohl er lang genug ist.

• Beschwerden verändern sich ohne erkennbare Ursache.

• Infekte kehren häufiger wieder als früher.

• Stress wird körperlich spürbar, auch ohne äusseren Anlass.

• Die Freude an Dingen, die früher Kraft gaben, bleibt aus

terlassen biochemische Spuren. Sie verändern Hormone, beeinflussen das Immunsystem und halten das Nervensystem in dauerhafter Alarmbereitschaft. Der Körper ist kein Ersatzteillager. Er ist ein lebendiges, vernetztes System.

Wenn der Alarm nicht mehr abschaltet

Stellen Sie sich vor, Ihr Körper hätte einen inneren Dirigenten. Er arbeitet rund um die Uhr und regelt Herzschlag, Atmung, Verdauung, Immunabwehr. Zudem entscheidet er, in welchem Modus Sie sich befinden: Regeneration oder Alarmbereitschaft. Beides ist sinnvoll und notwendig. Das Problem beginnt jedoch, wenn der Alarm nicht mehr abschaltet wird und der Körper über Monate oder gar Jahre in erhöhter Bereitschaft bleibt, weil die Belastung nicht endet und das Leben keinen Raum für echte Erholung lässt. Dann schüttet er ununterbrochen Stresshormone aus. Die zuständigen Organe geraten unter Dauerlast. Irgendwann erschöpfen sie sich.

Was dann folgt, sehe ich regelmässig. Es ist eine Trias, die sich immer ähnelt: eine

In der Swiss Mountain Clinic arbeitet ein eingespieltes Team Hand in Hand, damit es Ihnen Schritt für Schritt besser geht.

chronische, stille Entzündung, die sich in keinem einzelnen Befund festnageln lässt, aber überall spürbar ist. Eine Stressintoleranz, die früher nicht vorhanden war. Eine Erschöpfung, die jede Freude dämpft und die man nicht wegschlafen kann.

Die Ursachen sind oft dieselbe Geschichte. Viele von uns haben gelernt, Unangenehmes wegzuschieben. Trauer überspringen wir. Wut schlucken wir herunter. Nach aussen wirkt das wie Stärke. In Wahrheit ist es jedoch häufig Verdrängung mit einem anderen Namen. Verdrängung ist nicht harmlos. Sie hält das System in Dauerspannung und erzeugt eine Art Dauerwache im Nervensystem, die mit der Zeit das gesamte Milieu verändert. Was wir nicht leben, das lässt uns auf Dauer auch nicht leben.

Wie unmittelbar Gefühle in die Körperchemie eingreifen, zeigt sich am Herzen besonders eindrücklich. Es gibt eine Herzmuskelschwäche, die selbst bei vollkommen herzgesunden Menschen auftritt, ausgelöst durch einen schweren emotionalen Schock, wie etwa eine Todesnachricht. Der Herzmuskel verkrampft dabei, als hätte er einen Infarkt erlitten. Erlitten hat er jedoch keinen. Dieses Krankheitsbild wurde nach einem japanischen Arzt TakotsuboSyndrom genannt.

Was die Forschung belegt

Die Idee, dass Emotionen den Körper beeinflussen, ist nicht neu. Schon Hippokrates, der vor 2’400 Jahren die Grundlagen der westlichen Medizin schuf, wusste das. Was sich verändert hat, ist die Beweislage.

Seit den 1970er-Jahren widmet sich ein eigenes Wissenschaftsgebiet genau diesem Zusammenhang: die Psychoneuroimmunologie. Psyche, Nervensystem und Immunsystem arbeiten nicht nebenei nander, sondern miteinander. Emotionale Belastungen lösen messbare biochemi sche Reaktionen aus. Stresshormone steigen. Entzündungsfördernde Botenstoffe nehmen zu. Studien

Heilung beginnt mit Regeneration, nicht mit noch mehr

Disziplin

belegen, dass chronischer psychischer Druck die Anfälligkeit für Infektionen erhöht, die Wundheilung verlangsamt und das Risiko für entzündliche Erkrankungen steigert.

Besonders gut untersucht ist die Verbindung zwischen Dauerstress und dem Gehirn. Das Stresshormon Cortisol, in kleinen Mengen lebensnotwendig, wird bei chronischer Belastung dauerhaft vermehrt ausgeschüttet. In dieser Konzentration schädigt es jene Hirnstrukturen, die für Gedächtnis und Orientierung zuständig sind. Mehrere Forschungsgruppen zeigen, dass Menschen mit langfristig erhöhten Cortisolwerten häufiger kognitive Einbussen entwickeln. Das Risiko für Demenz steigt messbar. Auch bei Tumorerkrankungen ist die Forschung darauf aufmerksam geworden. Ein dauerhaft belastetes Immunsystem verliert an Kontrollfähigkeit. Es übersieht, was es erkennen sollte.

Wenn Dauerstress zur Erkrankung wird

Gerne möchte ich Ihnen, selbstverständlich anonymisiert, von einer Patientin berichten – Anfang 50, Lehrerin, zwei Kinder, eine pflegebedürftige Mutter. Sie funktioniert zuverlässig und ohne zu klagen. Der Schlaf wird kürzer, die Pausen fallen weg. Dann die Diagnose: Brustkrebs. Im Rückblick sagt sie: «Ich glaube, mein Körper hat schon lange gerufen. Ich habe nie hingehört.» Was wir in der Diagnostik finden, sehen wir bei dieser Vorgeschichte oft: Das Immunsystem arbeitet unter stiller Entzündung, die Regulationsfähigkeit ist erschöpft. Kein einzelner Befund erklärt alles, aber der Blick auf den ganzen Menschen bringt Klarheit.

Was wir tun können

Wer jahrelang funktioniert hat, muss zunächst wieder lernen, sich selbst wahrzunehmen und zur Ruhe zu kommen. Heilung beginnt mit Regeneration, nicht mit noch mehr Disziplin. Wer abends nicht herunterfährt, nicht durchschläft und morgens nicht in Gang kommt, dessen System hat die Grenze längst überschritten. Allein das wieder zu ordnen, verändert die Chemie im Körper messbar.

Manchmal reicht das jedoch nicht aus, weil die Belastung zu lange zu gross gewesen ist. Dann sind weitere Massnahmen erforderlich: eine Diagnostik, die den ganzen Menschen erfasst, und Behandlungen, die die körperliche und die emotionale Ebene gleichzeitig berücksichtigen. In der biologischen Medizin messen wir Werte, die in Standardlabors nicht erfasst werden, und wir nehmen uns Zeit für Fragen, die sonst keine Beachtung finden. Wir schauen auf das gesamte innere Milieu und suchen nach der Ursache. Zur Heilung braucht es Wahrheit und die Bereitschaft, auch unbequeme Fragen zu stellen.

Dr. med. Petra Wiechel

Chefärztin Swiss Mountain Clinic Fachärztin für Allgemeinmedizin (D) Expertin für biologische Medizin (Universität Mailand) www.swissmountainclinic.com

Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

ZUR AUTORIN

Häufig, aber gut behandelbar

Aktuell erkrankt statistisch gesehen jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom.

Wie geht man als Betroffene mit dieser Diagnose am besten um? Welche Fortschritte gibt es?

6'800

Mit so vielen jährlichen Neuerkrankungen ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen in der Schweiz.

Quelle: Krebsliga Schweiz: Krebs in der Schweiz, Stand: November 2025

Es ist eine Frage, auf die selbst Fachleute keine eindeutige Antwort geben können: «Warum ich?». Die Diagnose Brustkrebs – auch Mammakarzinom genannt –stellt das Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf. Die Angst vor dem Tod und vor den strapaziösen Therapien begleiten betroffene Frauen. Als Mutter kommen die Sorge um die Kinder und die Bewältigung des Alltags hinzu. Und die elementare Frage: Soll ich mein Kind über die Erkrankung informieren? Und wenn ja, wie? Die Krebsliga Schweiz rät zu offenen Gesprächen. In diesen sollten sich Eltern Zeit für Fragen und Gefühle nehmen, eine einfache, klare Sprache verwenden und auch die unmittelbaren Veränderungen im Alltag erklären.

Optimierte Behandlung

Die gute Nachricht: Rechtzeitig erkannt, zum Beispiel im Rahmen des weiterhin kostenlosen MammografieScreenings für Frauen ab 50, und behandelt, sind die meisten Brustkrebs-Erkrankungen heilbar. Zwar sterben jährlich über 1‘400 Schweizer Frauen an Brustkrebs, jedoch sind 89 Prozent aller Betroffenen fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Diese günstigen Heilungschancen resultieren aus einer besseren Früherkennung, der interdisziplinären Betreuung in spezialisierten Brustzentren und modernen Therapiekonzepten. Die molekulare Brustkrebsdiagnostik klassifiziert Tumoren anhand ihrer genetischen und zellbiologischen Eigenschaften, um zielgerichtete Therapien zu ermöglichen. Zudem gibt es heute eine Reihe an sogenannter Genexpressionstests, mit denen sich bei Frauen mit frühem Brustkrebs und bestimmten Tumormerkmalen der Krankheitsverlauf, die Rückfallgefahr und manchmal auch der Nutzen einer Chemotherapie abschätzen lassen.

Unterstützung & Austausch www.krebsliga.ch www.selbsthilfeschweiz.ch www.europadonna.ch

Auch mit Parkinson soll die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen möglichst gut erhalten bleiben. Dafür setzt sich Parkinson Schweiz ein. Mit Beratung, Unterstützung und Begleitung.

Parkinson Schweiz ist für Sie da

● Beratung für Betroffene, Angehörige, Arbeitgebende sowie für Fachleute aus Medizin, Therapie und Pflege.

● Förderung und Begleitung von schweizweit rund 80 Selbsthilfegruppen.

● Breites, laufend aktualisiertes Informationsangebot rund um Parkinson und Therapiemöglichkeiten unter www.parkinson.ch

● Individuelle Aus- und Weiterbildungen für Fachpersonen.

● Finanzielle Unterstützung ausgewählter Forschungsprojekte.

043 277 20 77 | www.parkinson.ch

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

IBAN: CH48 0900 0000 8000 7856 2

«Nicht jede Brustkrebspatientin profitiert von einer Chemotherapie»

Der Entscheid für oder gegen eine Chemotherapie ist für Behandelnde nicht immer einfach zu treffen. Für mehr Klarheit sorgen Genexpressionstests. Was dahintersteckt, weiss Dr. med. Franziska Lenz.

Frau Dr. Lenz, das sogenannte Hormon rezeptor-positive, HER2negative Mammakarzinom ist die häufigste Form von Brustkrebs. Was ist das Besondere?

Das Tumorwachstum wird bei dieser heterogenen Tumorgruppe durch körpereigene Hormone, Östrogene und Progesteron beeinflusst. Die Tumorbiologie ist häufig weniger aggressiv im Vergleich zu anderen Subtypen. Trotz dieser vergleichsweisen günstigen Eigenschaften handelt es sich um eine heterogene Tumorgruppe. Das individuelle Rückfallrisiko kann daher stark variieren, was ein interdisziplinäres, personalisiertes Behandlungskonzept bedarf, das auf moderner Diagnostik und evidenzbasierten Therapiestrategien basiert.

Die Therapiestrategie kann auch eine Chemotherapie umfassen. Studien zeigen, dass viele Brustkrebspatientinnen keinen Nutzen davon haben. Wie stellen Sie fest, ob sinnvoll oder nicht?

Die Entscheidung basiert heute auf einer Kombination aus klassischen klinischen Faktoren wie Tumorgrösse, Lymphknotenbefall und Biologie des Tumors sowie zusätzlichen molekularen Informationen. Gerade bei hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Tumoren hilft uns die moderne Diagnostik, das individuelle Rückfallrisiko besser einzuordnen und den möglichen Zusatznutzen einer Chemotherapie abzuschätzen. Ziel ist es, eine Übertherapie zu vermeiden, also keine Chemotherapie einzusetzen, wenn

Eine Patientin berichtet:

«Der Test kann Druck auslösen. Trotzdem empfinde ich ihn als sehr hilfreich. Ich fühle mich gut aufgehoben und habe Vertrauen in die Behandlung – das gibt mir Zuversicht»

sie keinen relevanten Nutzen bringt, sie aber konsequent einzusetzen, wenn sie die Heilungschancen verbessert.

Seit 2015 sind in der Schweiz sogenannte Genexpressionstests verfügbar. Was machen diese Tests?

Diese Tests analysieren die Aktivität einer definierten Gruppe von Genen im Tumorgewebe. Vereinfacht gesagt liefern sie uns zusätzliche Informationen darüber, wie aggressiv ein Tumor biologisch ist und wie hoch das individuelle Rückfallrisiko ohne eine zusätzliche Chemotherapie eingeschätzt wird. Im Gegensatz zu den klassischen klinisch-pathologischen Faktoren ermöglichen sie damit einen tieferen Einblick in die Tumorbiologie. Insbesondere bei hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs helfen sie, die sehr unterschiedliche Krankheitsdynamik innerhalb dieser Gruppe besser zu erfassen.

Gibt es Unterschiede bei den verfügbaren Tests? Wenn ja, welche?

Ja, die gibt es. Die verschiedenen Multigenexpressionstests basieren nicht alle auf denselben Genen und liefern deshalb auch nicht exakt die gleichen Informationen. Einige Tests geben vor allem einen Risikoscore an, also eine Einschätzung, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall ist. Andere gehen einen Schritt weiter und helfen zusätzlich bei der Frage, ob eine Chemotherapie überhaupt einen relevanten Nutzen bringt. Auch die Datenlage ist nicht überall gleich stark. Ein Test ist besonders gut in grossen Studien untersucht und wird gezielt dafür eingesetzt, Therapieentscheidungen zu unterstützen.

Was ist Resümee zu den genomischen Tests, deren Kosten von den Krankenkassen übernommen werden?

Mit der Einführung dieser Tests hat sich die Behandlung deutlich verändert. Sie erlauben eine präzisere und stärker personalisierte Therapieplanung. Viele Patientinnen können dank dieser zusätzlichen Information auf eine Chemotherapie verzichten, ohne dass sich ihre Heilungschancen verschlechtern. Gleichzeitig gelingt es uns besser, dieje-

«Genomische Tests geben mir Klarheit und der Patientin Sicherheit»

nigen Patientinnen zu identifizieren, die tatsächlich von einer Chemotherapie profitieren und bei denen ihr Einsatz sinnvoll ist. Es gibt nun mal nicht die eine richtige Therapie für alle. Wir versuchen, gemeinsam den besten Weg für jede einzelne Patientin zu finden. Moderne Diagnostik unterstützt uns dabei –genauso wichtig bleiben aber Vertrauen, Zeit für Gespräche und eine Begleitung auf Augenhöhe.

IM INTERVIEW

Dr. med. Franziska Lenz

Stv. LAe Gynäkologie und Geburtshilfe Kantonsspital Baden www.frauenklinik.ch

Der Beitrag wurde unterstützt durch:

EXACT SCIENCES

Exact Sciences ist ein führender Anbieter von Krebsfrüherkennungs­ und Diagnosetests, die die nötige Klarheit bieten, um lebensverändernde Massnahmen zur Verbesserung der Patientenversorgung zu ergreifen. Von der Krebsfrüherkennung bis zur Überweisung und Nachbehandlung hilft Exact Sciences Menschen, die schwierigsten Entscheidungen mit Zuversicht zu treffen. www.exactsciences.de

Die Kunst des Innehaltens

Stress, Sorgen oder schlaflose Nächte bringen uns manchmal aus dem Gleichgewicht. Doch unser Körper verfügt über Kräfte, die uns zurück in die Ruhe führen. Der Atem spielt dabei eine besondere Rolle.

Wer einen Stein ins Wasser wirft, kann beobachten, wie sich die Oberfläche kräuselt und sich nach einer Weile wieder glättet. Ähnlich ist es bei uns Menschen. Belastungen, Sorgen oder ein hektischer Alltag bringen uns manchmal aus dem Gleichgewicht. Doch in uns wirkt gleichzeitig eine Kraft, die immer wieder nach Ausgleich sucht.

Wir funktionieren, organisieren, reagieren. Oft merken wir erst dann, dass etwas aus der Balance geraten ist, wenn die innere Unruhe bleibt, der Schlaf leichter wird oder die Erholung ausbleibt.

Gesunde

Ein gesunder Organismus zeichnet sich dadurch aus, dass er beweglich bleibt und nach Belastungen wieder ins Gleichgewicht findet. Wie ein Baum im Wind, ohne die Verwurzelung zu verlieren. Diese Fähigkeit nennen Fachleute Selbstregulation.

Die stille Kraft des Atems

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Atmung. Sie begleitet uns ein Leben lang und verändert sich mit jedem Erleben. Freude, Anspannung, Ärger oder Erleichterung – all das hinterlässt Spuren im Atem. Gleichzeitig vermag der Atem etwas, das nur wenige Körperfunktionen können: Er schlägt eine Brücke zwischen dem, was wir bewusst wahrnehmen, und dem, was unbewusst in uns abläuft. Wer seinem Atem Aufmerksamkeit schenkt, entdeckt oft einen erstaunlich direkten Zugang zum eigenen Befinden.

FACHBEITRAG

Vielleicht liegt darin eine stille Form der Prävention: rechtzeitig wahrzunehmen, was uns guttut, was uns Kraft raubt und was uns wieder in unsere Mitte bringt. Atemtherapie macht genau das zum Thema und begleitet Menschen behutsam zurück zu sich selbst. Vom Aussen ins Innen.

Begleitung finden Sie hier: atem-schweiz.ch/atemtherapeutin-finden

Venen für die ganze Familie

Martina Pecka Komplementärtherapeutin mit Branchenzertifikat Oda KT, Methode Atemtherapie, Vize ­ Präsidentin Atemfachverband Schweiz AFS www.atem-schweiz.ch

Venenschwäche, Krampfadern und Besenreiser kann man durch moderne Methoden in wenigen Minuten erfolgreich und nachhaltig behandeln – auch im Sommer!

Venenprobleme entstehen vor allem durch Schäden an den Venenklappen. Wenn diese biologischen Ventile nicht mehr funktionieren, fliesst das Blut rückwärts, es staut sich, der Druck steigt und die Venen erweitern sich fortschreitend. Krampfadern, Besenreiser, Hautschäden und Thrombosen sind die Folge. Jetzt gibt es gute Nachrichten, denn dank der Forschung einer Zürcher Ärztegruppe kennt man erstmals die drei wesentlichen Ursachen der Venenschwäche: 1. angeborene Klappenfehler, 2. Schäden durch Überdruck und 3. Bewegungsmangel. Alle Varianten lassen sich im HD-Ultraschallbild genau zuordnen. Jetzt braucht niemand mehr sinnlose Medikamente, Kompressionsstrümpfe oder gar Operationen zu ertragen, sondern jede Patientin und jeder Patient kann genau das erhalten, was das jeweils individuelle Problem wirklich löst. Auch schwerste Fälle sind immer optimal ohne Operation, ohne Narkose, ohne Wunden zu lösen. Die dafür speziell geschulten

Venenexperten setzen modernste schmerzfreie Mikromethoden ein. Nach einer Behandlung kann man sofort wieder arbeiten oder sogar Sport treiben.

Jetzt im Sommer diagnostizieren

Die gefährliche Venenschwäche entwickelt sich schleichend über Jahre und Jahrzehnte, bevor sie «schlimm» wird. Frühzeitig entdeckt ist eine echte Heilung möglich! Es macht Sinn, sich möglichst früh vom Experten untersuchen zu lassen – spätestens, wenn sichtbare kleine Venenveränderungen oder Beschwerden wie müde, schwere oder geschwollene Beine auftreten. Betroffene Familien sollten auch ihre jugendlichen Kinder mit zum Experten nehmen, denn diese können durch einfache Vorsorge vor der Erkrankung geschützt werden.

Die grösste Erfahrung für moderne Venentherapie in der Schweiz finden Sie im angioclinic® Venenzentrum Zürich.

AUTOR

Dr. med. Johann Christof Ragg

Gründer und Chefarzt der angioclinic Venenzentren

Berlin – München – Zürich

angioclinic Venenzentrum Zürich

Praxis Dr. J. C. Ragg und Partner

Seestrasse 455b · 8038 Zürich

E: info@angioclinic.ch www.praxisrapp.ch

ZUR AUTORIN
ZUM

UNTERNEHMENSBEITRAG – INTERVIEW

«Bei Kindern mit Kopf- oder Rückenschmerzen hilft Chiropraktik»

Chiropraktik ist einer der fünf universitären Medizinalberufe in der Schweiz und spezialisiert auf den Bewegungsapparat. Schweizer Chiropraktoren sind hochqualifizierte Fachleute.

Frau Dr. Häusler, womit beschäftigen Sie sich in Ihrem Praxisalltag?

Ich behandle Menschen jeden Alters –vom Säugling bis zu älteren Erwachsenen. Ein Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen mit Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen, Haltungsproblemen oder Beschwerden nach Sportverletzungen. Wichtig sind eine sorgfältige Untersuchung und eine individuell angepasste Betreuung.

Haben Kinder tatsächlich Rückenschmerzen?

Ja, Studien zeigen, dass bereits rund ein Drittel der 11-Jährigen schon Rückenschmerzen hatte. Ursachen können Bewegungsmangel, langes Sitzen, intensive Bildschirmnutzung, Sport oder auch Stress sein.

Wann sollten Eltern handeln?

Wenn Beschwerden länger anhalten, das Kind im Alltag einschränken oder nachts auftreten. Alarmzeichen sind zudem

Schmerzen bei Kindern unter fünf Jahren, Ausstrahlungen in Arme oder Beine sowie Beschwerden nach einem Unfall. Dann sollte eine Fachperson beigezogen werden.

Welche Rolle spielt die Chiropraktik bei der Diagnose?

Gerade bei Kindern ist eine genaue Abklärung wichtig. Chiropraktorinnen und Chiropraktoren erkennen Warnzeichen, veranlassen bei Bedarf weitere Untersuchungen und arbeiten eng mit Kinderärzten, Orthopäden oder Physiotherapeuten zusammen.

Was unterscheidet die Chiropraktik von anderen Disziplinen?

Der Fokus liegt auf Funktionsstörungen des Bewegungsapparats. Die Behandlung erfolgt vor allem manuell, mit gezielten Handgriffen an Gelenken und Muskeln, und wird häufig durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ergänzt.

UNTERNEHMENSBEITRAG

Werden die Kosten übernommen?

Ja, chiropraktische Leistungen werden in der Schweiz von der Grundversicherung übernommen. Je nach Versicherungsmodell kann jedoch eine Überweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt erforderlich sein.

IM INTERVIEW

Dr. med. chiro. Melanie Häusler Fachchiropraktorin Praxisinhaberin Chiropraktik Zug   chiropraktik-zug.ch

WEITERE INFORMATIONEN

Chiropraktik-Praxen schweizweit: www.chirosuisse.ch/de/fur­ patientinnenund ­ patienten/praxen ­ schweizweit Ausbildung und zum Beruf: www.study ­ chiropractic.ch www.chirosuisse.ch

Dänische Hagebutte erfolgreich untersucht

Der Bund ruft die Erwachsenen zu mindestens zweieinhalb Stunden Bewegung pro Woche auf. Nun empfiehlt das Institut «NICE» (UK) das dänische Hagebuttenpulver zur Steigerung der Beweglichkeit und der Lebensqualität.

An den Küsten Dänemarks wachsen besonders robuste Hagebutten. Sie haben etwas in sich, wovon andere Hagebutten nur träumen können: einen hohen Gehalt an gesunden Galactolipiden. Diese Hagebutten unterstützen unsere Beweglichkeit, indem sie die Knorpelfunktion in den Gelenken erhalten1

Die Lito®-Hagebutten enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe. Die höchste Vielfalt haben Pulver aus Samen und Schalen. Um die wertvollen Inhaltstoffe der Hagebutte zu schützen, werden die Hagebutten in einem patentierten Verfahren getrocknet und gemahlen, wobei die Temperatur 40° C nie übersteigen darf. Analysen zeigen: LitoFlex® besitzt den weitaus höchsten Gehalt an Galactolipiden.

1 Health Claim: Das hagebutteneigene Vitamin C trägt zu einer

Bessere Lebensqualität

Die dänische Hagebutte wurde diesbezüglich als einzige Hagebutte mehrfach erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Dabei hat man unter anderem festgestellt, dass sich die Beweglichkeit der Teilnehmer erhöht und Tätigkeiten im Alltag leichter von der Hand gingen. Dazu gehören Bewegungsabläufe wie zum Beispiel spazieren oder wandern, aber auch einfache Alltagstätigkeiten wie einkaufen, Strümpfe anziehen, ins Auto ein- und wieder aussteigen. Es wurde nachgewiesen, dass sich das allgemeine Wohlbefinden steigert.

So ist es nicht verwunderlich, dass viele Konsumenten auf die Hagebutte setzen und sich namhafte Spezialisten wie Frau Prof. Dr. med. Sigrun Chrubasik, Dr. med Kai Winther oder Prof. M. Cohen den Einsatz der dänischen Hagebutte aufgrund ihrer eigenen Untersuchungen empfehlen. Lassen

Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie beraten oder besuchen Sie uns online im hagebutten-shop.ch.

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Conartix Health AG, Schlieren www.hagebutten-shop.ch

Leiden Sie unter einer

Leiden Sie unter einer REKTUSDIASTASE?

Leiden Sie unter einer REKTUSDIASTASE?

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Eine symptomatische Rektusdiastase tritt häufig nach einer Schwangerschaft auf, wenn die geraden Bauchmuskeln auseinanderweichen.

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Mit SWISS DIAMOND REPAIR bieten wir ein ganzheitliches Behandlungskonzept: präzise chirurgische Korrektur, ästhetische Bauchdeckenstraffung und professionelle Begleitung durch ein spezialisiertes Trainingsprogramm vor und nach dem Eingriff.

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Vertrauen Sie auf die Expertise eines interdisziplinären Teams aus Bauchwand- und plastischer Chirurgie, Hebammen- und Physiotherapie.

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Mehr erfahren: swissdiamondrepair.ch

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Chirurgie: PD Dr. Rik Osinga

Bauchwand-Chirurgie: Prof. Dr. Philipp Kirchhoff

Bauchwand-Chirurgie: PD Dr. Henry Hoffmann

Zürich

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Liestal

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Bellerivestrasse 3

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8008 Zürich

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Tel. +41 44 201 12 21 praxis@zweichirugen.ch

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St. Johanns-Vorstadt 44 4056 Basel T. +41 61 711 90 00 praxis@zweichirugen.ch

Rathausstrasse 40 4410 Liestal

Rathausstrasse 40 4410 Liestal Tel. +41 61 922 18 18 praxis@zweichirugen.ch

Tel. +41 61 922 18 18 praxis@zweichirugen.ch

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Sie uns!

Plastische
Hebamme: Kirsten Zimmermann
Bauchwand-Chirurgie: Prof. Dr. Philipp Kirchhoff
Bauchwand-Chirurgie: PD Dr. Henry Hoffmann
Plastische Chirurgie:
Dr. Rik Osinga
Hebamme: Kirsten Zimmermann
Bauchwand-Chirurgie: Prof. Dr. Philipp Kirchhoff
Bauchwand-Chirurgie: PD Dr. Henry Hoffmann
Plastische Chirurgie: PD Dr. Rik Osinga
Hebamme: Kirsten Zimmermann
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Plastische Chirurgie: Dr. Rik Osinga
Hebamme: Kirsten Zimmermann
Bauchwand-Chirurgie: Prof. Dr. Philipp Kirchhoff
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Plastische Chirurgie: PD Dr. Rik Osinga
Hebamme: Kirsten Zimmermann
Physiotherapie: Sarah Nicollier

Weil unsere Hunde mehr verdienen als nur Futter

Was wäre, wenn das tägliche Futter mehr könnte? Aus Liebe zum Hund gegründet, mit Schweizer Präzision entwickelt: Tradidog bringt die Kraft der Natur zurück in den Napf.

Sie sind unsere treuesten Begleiter, unsere Familie auf vier Pfoten. Und genau deshalb verdienen sie das Beste, was die Natur zu bieten hat. Die Idee zu Tradidog wurde aus einer einfachen Überzeugung heraus geboren: Hunde sollen nicht nur ernährt, sondern von innen heraus wirklich unterstützt werden – für mehr gemeinsame Jahre, mehr Lebensfreude, mehr unvergessliche Momente.

Die Schweizer Marke wurde von Kim und Bailey gegründet und verbindet jugendliche Innovationskraft mit über 30 Jahren Familientradition in der Tierernährung. Das Herzstück: ein weltweit einzigartiges, patentiertes Verfahren, das Omega-3 aus Schweizer Leinsamen bis zu 80 Prozent bioverfügbar macht – sanfter und verträglicher als jedes Fischöl. In Kombination mit ausgewählten Kräutern entsteht eine kraftvolle Synergie, die Haut, Fell, Gelenke, Verdauung und Immunsystem ganzheitlich stärkt.

Ob junger Wirbelwind, sensible Seele oder treuer Senior – mit den Linien CLASSIC, SENSITIVE, BOOST, SENIOR und FRESHIES (wirkt gegen Mundgeruch!) findet jeder Hund genau das, was er braucht. Einfach täglich über das gewohnte Futter streuen –und Gutes tun.

Ein

VEREINSBEITRAG

Neu für diesen Sommer: Tradidog DOG ­ ICE in drei frischen neuen Sorten – Himbeere, Banane und Kokos. Probier’s aus!

Entwickelt und produziert in Wangen SZ, am Fuss der Schweizer Alpen. 100 % pflanzlich. 100 % ohne Zusatzstoffe. 100 % aus Liebe zum Hund.

KONTAKT

Santural GmbH · www.tradidog.ch

Welpe aus dem Internet

Viele Familien wünschen sich einen Hund. Doch hinter süssen Welpenfotos steckt oft grosses Tierleid. Bei der Anschaffung ist daher Vorsicht geboten.

Es ist so weit: Die Familie fährt nach Italien, um ihren Welpen bei der Züchterin abzuholen. Es ist kein anonymes Online-Inserat mit Lieferung. Das fühlt sich seriös an – auch wenn die Familie den Welpen auf Social Media entdeckt hat.

Der kleine Toypudel ist in natura noch viel süsser als auf den Fotos: weiches Fell, grosse Augen, tapsige Schritte. Die Kinder sind sofort verliebt. Die Mutterhündin

sei gerade nicht da, erklärt die Züchterin. Schade, aber alles andere wirkt in Ordnung. Papiere und Impfungen sind vorhanden. Also nehmen sie den Kleinen mit nach Hause. Im Auto schläft er viel, zu Hause auch. Sie denken, er sei nur müde von der Reise. Doch er wird nicht munter. Er frisst kaum, spielt nicht, bleibt still in seinem Körbchen liegen. Die Züchterin beruhigt: Das sei normal, der Umzugsstress.

Böses Erwachen

Doch dann geht alles plötzlich ganz schnell. Der kleine Welpe kämpft im Tierspital um sein Leben – Fieber, Erbrechen, Durchfall. Die Familie wartet, bangt, hofft. Zwei Tage später hört sein kleines Herz auf zu schlagen. Die Kinder fragen, warum ihr Hund nicht mehr aufwacht. Und die Familie versteht: Sie ist in eine Falle getappt.

Viele der im Internet angebotenen Welpen wachsen unter schlechten Bedingungen auf, werden zu früh von der Mutter getrennt

und sind häufig schwer krank. Das Abholen bei einer Familie vor Ort ist oft nur ein Trick. Denn was wie eine liebevolle Zucht wirkt, kann inszeniert sein.

Damit der Traum nicht zerbricht

Ein Hund soll uns als Familienmitglied über viele Jahre begleiten. Umso wichtiger ist es, vor dem Kauf genau hinzuschauen. Die «Checkliste für den Hundekauf» hilft Ihnen dabei, unseriöse Angebote zu erkennen und die richtigen Fragen zu stellen.

WEITERE INFORMATIONEN

Foto: Manuela Gili Sidler

Unsicher, unnötig, unethisch:

Das Märchen von den Tierversuchen

95 Prozent der Medikamente, die im Tierversuch funktionieren, scheitern später am Menschen. Trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos, Tierversuche seien unverzichtbar. Zeit, genauer hinzuschauen –wissenschaftlich und moralisch.

Will man ein Tierversuchsverbot verhindern, kann man einfach behaupten, dass ohne Tierversuche die Medikamente weniger sicher seien und der medizinische Fortschritt leiden würde. Belege dafür werden nie vorgelegt. Tierversuchsgegner:innen aber haben wissenschaftliche Beweise, die diese Behauptung widerlegen. Sie bedienen sich dabei der Metaforschung, der Wissenschaft von den Forschungsmethoden, die klar belegt, dass der Tierversuch unsicher und schlecht auf den Menschen übertragbar ist. Das ist ja auch nachvollziehbar, da es die einzige Forschungsmethode ist, die lebende Tiere mit all ihren Stimmungsschwankungen, mit ihren Launen, mit ihren unterschiedlichen Reaktionen auf ihre Haltungsbedingungen als Messinstrumente verwenden. Da können die Resultate gar nicht stabil und reproduzierbar sein. Dabei ist bekanntlich die Reproduzierbarkeit das Hauptmerkmal der guten Forschungsqualität!

Beispiele aus der Metaforschung: Studien besagen, dass 95% aller sich im Tierversuch bewährten Medikamenten in der klinischen Phase an Menschen wegen Wirkungslosigkeit oder Nebenwirkungen wieder

ausscheiden. Oder dass 81% der Nebenwirkungen beim Menschen in den vorgängigen Tierversuchen nicht erkannt wurden. Oder dass in Deutschland* jährlich 65 00 0 Menschen an Medikamenten-Nebenwirkungen sterben, obwohl alle am Tier getestet wurden. Oder dass trotz rund 200 Jahre Tierversuchs-Grundlagenforschung immer noch von zwei Drittel aller Krankenheiten unbekannt und damit auch keine ursächliche Therapie möglich ist. Oder dass Kosmetika nicht unsicherer geworden sind, seit man Tierversuche für diese Kosmetika verboten hat!

Aber die Versuchstiere verdienen eigentlich, dass wir vor allem ethisch argumentieren: Selbst wenn die Tierversuchsforschung wirklich so gut wäre, wie ihre Befürwortende immer sagen, wäre dies immer noch kein Grund, fühlende Tiere Schmerz, Angst, Zwang und Tötung auszusetzen. Um so schlimmer, dass wir das seit Jahrhunderten mit fühlenden Lebewesen tun. Wie sagte Twain: Wir werden nie wieder gut machen können, was wir Tieren angetan haben. Unsere Kinder und Enkel werden uns hoffentlich bald fragen: Wie konntet Ihr mit fühlenden Wesen Experimente machen, aus ihnen Nahrungsmittel, aus ihnen Kleider herstellen!

Quellen zur Metaforschung unter rwerndli@gmx.ch (Dr. med. Renato Werndli)

* https://www.welt.de/wissenschaft/plus248944096/Zoegerliche-Digitalisierung-Es-sterben-mehr-Menschen-wegen-fehlender-Daten-als-an-Daten-die-in-falsche-Haende-geraten.html

* http://unilu.ch/news/32000-spitaleintritte-wegen-medikamenten-nebenwirkungen-7917/

WOHNEN

Wärmepumpe im Fokus

Der Gebäudepark verursacht in der Schweiz rund ein Viertel der CO2­Emissionen. Auf erneuerbare Energien umzusatteln ist zur Erreichung der Energie­ und Klimaziele somit unverzichtbar.

TEXT: MARK KRÜGER

Fakt ist: Städte und Gemeinden in der Schweiz wollen weg von fossilen Energieträgern, um den klimaschädlichen CO2-Ausstoss zu reduzieren. Das soll unter anderem durch die Stilllegung der Gasnetze geschehen –beispielsweise in Zürich zwischen 2030 und 2035, in Basel bis 2037. Aktuell werden gemäss dem Bundesamt für Statistik 17 Prozent der Gebäude mit Gas beheizt. Für Hausbesitzende bedeutet der Vorstoss, umzurüsten –etwa durch den Anschluss an ein Fernwärmenetz oder durch die Installation einer Wärmepumpe, die Umweltwärme nutzt, also intensiv regenerierbare Energien aus Luft, Erdwärme oder Wasser.

Stromverbrauch im Blick

Der Umstieg auf Wärmepumpen erhöht jedoch den Stromverbrauch. Laut Forschenden der ETH Zürich ist für einen effizienten Betrieb eine korrekte Konfiguration und Überwachung der Einstellungen notwendig. Ihre zweijährige europaweite Feldstudie brachte zutage, dass jede zehnte Anlage überdimensioniert ist und es erhebliche Leistungsunterschiede gibt. Die Anlagen mit dem niedrigsten Wirkungsgrad lagen zum Teil um das Zwei- bis Dreifache unter denjenigen mit dem höchsten Wirkungsgrad. 17 Prozent der Luftwärmepumpen unterschritten sogar die europäischen Effizienzstandards. Durch eine Optimierung der Heizkurveneinstellung liesse sich dieses Problem für viele Anlagen lösen. «Wärmepumpen sind bereits eine fortschrittliche Technologie für klimafreundliches Heizen», bestätigen die Studienautoren. «Der nächste Schritt besteht darin, ihren Betrieb noch intelligenter und effizienter zu gestalten.» Als Lösung werden digitale Werkzeuge genannt, mit denen Installationen zukünftig flächendeckend überwacht und deren effizienter Betrieb sichergestellt werden kann.

UNTERNHEMENSBEITRAG – INTERVIEW

«Der

grösste Unterschied ist

Herr Staubli, Sie sind Energieberater und Minergie-Dozent mit Erfahrung bei Renovationen. Haben Sie einen Tipp, wie Interessierte eine Sanierung angehen sollten?

Als Erstes empfehle ich immer einen GEAK Plus, um eine Übersicht über den IstZustand und die Sanierungsmöglichkeiten zu erhalten. Zudem empfehle ich, langfristig und ganzheitlich zu denken sowie Fördergelder immer frühzeitig zu beantragen.

Wärmepumpe: Effizienztipps

• möglichst niedrige und konstante Vorlauftemperatur (je nach Gebäude meist zwischen 35 und 55 °C)

• gutes Verhältnis von Stromverbrauch zu erzeugter Wärme (Jahresarbeitszahl über 3, per App oder am Steuerungsgerät auslesbar)

• gleichmässiger Betrieb: Anlage schaltet nicht übermässig häufig an ­ und aus

Quelle: https://ethz.ch/de/news ­ undveranstaltungen/eth ­ news/ news/2025/05/wie ­ effizientarbeiten ­ waerme pumpentatsaechlich.html

der Wärmeschutz»

Energieberater Jan Staubli verrät einige Tipps für eine gelungene Sanierung des Eigenheims und zeigt, wie er und seine Partnerin die Sanierung ihres Eckhauses angegangen sind.

Wie meinen Sie das?

Wenn jemand ein sanierungsbedürftiges Gebäude gekauft hat und wenig Geld für eine Sanierung zur Verfügung steht, kann er oder sie mit den einfachen, günstigen Massnahmen starten und später die grossen Brocken in Angriff nehmen.

Was sind bei Ihrem Haus die grössten Unterschiede von früher zu heute bezüglich des Wohnklimas?

Der grösste Unterschied ist der Wärmeschutz. Zusätzlich zu den elektrisch gesteuerten Beschattungen können wir mit der neuen Erdsonden-Wärmepumpe auch auf einfache und energiesparende Weise kühlen. Dabei wird die natürliche Kühle aus dem Erdreich genutzt, um die Raumtemperatur um etwa zwei bis drei Grad zu senken. Daneben kann die Erdwärmesonde regenerieren. Im Sommer, wenn die Tage heiss sind, macht das einen grossen Unterschied für unseren Komfort.

Auch ein Mehrwert für die heissen Tage? Ja, in unserem Dachstock war es im Sommer schnell mal 30 Grad beziehungsweise im Winter sehr kalt und damit nicht geeignet, um zu arbeiten. Durch das neue Dach mit einer 30 Zentimeter dicken Dämmung kann der Raum jetzt ganzjährig als Arbeitsort genutzt werden.

Minergie bringt auch finanzielle Vorteile. Können Sie dazu etwas sagen? Einige Banken bieten bessere Hypotheken. Dank einer Minergie-Zertifizierung erhielt ich auch Zugang zu Fördergeldern und musste im Jahr der Sanierung praktisch keine Steuern zahlen. Deshalb kann eine Etappierung doppelt Sinn machen.

KONTAKT

Minergie Bäumleingasse 22 4051 Basel minergie.ch

Jan Staubli und seine Partnerin Simone Wolfer haben ihr Zuhause etappenweise nach Minergie ­Standard saniert.

Nächste Ziehung: 04.08.26

Heizsysteme mit Zukunft? Gibt's schon. Bei Buderus. Clever heizen, doppelt sparen: Jetzt eine Wärmepumpe gewinnen und noch vom Steuerabzug profitieren!

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