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retail medianet

GÜTESIEGEL-BIER

Danone wurde in Berlin der bioplastics-Award verliehen

Seite 15

© AMA/APA

© Danone

BIO-PREIS

Als vierte heimische Biermarke kooperiert Gösser mit der AMA

Seite 16

© SodaStream

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 25. NOVEMBER 2011 – 13

FINE FOOD FIN

Streme Lachs Stremel Naturell und Pfeffer, Nature Hipp B Buntes Gemüse, St Stiegl Weihnachtshonigbier nachts und 2B 2B. Seite 17 © Schenkel

SPRUDEL-WASSER

Henner Rinsche wird Chef von SodaStream in Österreich und Deutschland Seite 18

Zwei Spezialisten, ein neues Geschäftsmodell

© Ringstrassen Galerien

SHORT

© Wirtschaftskammer Wien

© Accedo Austria/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Neue Kleider Die RingstrassenGalerien im ersten Wiener Bezirk sind aufgemotzt worden und warten mit maßgeblichen Shoperweiterungen auf. Der Modestore „4 Jahreszeiten“ hat jetzt zwei Etagen und auch sonst gaben sich einige Geschäfte ein kräftiges Facelifting, um die Weihnachtsumsätze zu halten. Seite 15

Frische Märkte Auf den Wiener Märkten gibt‘s neben frischer Ware den Wiener Schmäh gratis dazu. Mit kommunikativem Beistand der Wiener Wirtschaftskammer funktionieren die Marktgemeinschaften aufseiten der Standler wie geschmiert; Beispiele sind der Naschmarkt und der Meidlinger Markt. Seite 16

On- & Offline Olaf Siegel, Geschäftsführer des Elektronik-Versandriesen Cyberport, und Niedermeyer-Chef Werner Weber stellen ihr Modell einer Verknüpfung aus stationärem Nahversorger-Handel und Business im Internet vor. Seite 14

SES errichtet FMZ in Osttirol

Jumbo statt Edeka

Nußdorf. Elf Mio. € investiert SES in die Errichtung eines neuen Fachmarktzentrums in Osttirol in der Marktgemeinde Nußdorf-Debant/ Bezirk Lienz. Gestern, Donnerstag, fand die offizielle Grundsteinlegung statt. Das neue Fachmarktzentrum wird eine Kundenfläche von rund 4.600 m2 aufweisen. Zwischen zehn und zwölf Shops finden Platz, rd. 240 Parkplätze, davon 73 Tiefgaragenstellplätze, stehen zur Verfügung. Die Betreiber rechnen damit, mit dem Bau vermehrt regionale Kaufkraft in die Marktgemeinde Nußdorf zu bringen. Die Eröffnung ist

Marcus Wild, CEO von SES, Bgm. Andreas Pfurner, Spar-VD Hans K. Reisch.

für August 2012 geplant. Bauherr, Errichter und Betreiber SES setzt hohe Standards um, wie sie normalerweise nur bei großen Shoppingcentern zu finden sind. „Wir denken langfristig“, meint dazu der Vorsitzende der Geschäftsführung, Marcus Wild. „Daher bauen wir auch Fachmarktzentren mit besonderer Funktionalität für die Kunden. Wir sehen es als unsere Verantwortung, Handelsimmobilien an ihren Standort optimal anzupassen.“ Das Fachmarktzentrum wird auf einem rund 23.500 m2 großen Grundstück neben dem IntersparHypermarkt errichtet. (red)

© Wikimedia

Übernahmen Jumbo übernimmt C1000 in Holland

© SES/APA-Fotoservice/Johann Groder

Kompetenzerweiterung Spar European Shopping Centers baut auch Fachmarktzentren

Jumbo und nicht Edeka bekam den Zuschlag für die niederländische C1000.

Amsterdam/Düsseldorf. Die deutsche Supermarktkette Edeka hat das Rennen um den niederländischen Einzelhändler C1000 verloren. Konkurrent Jumbo erhielt am Donnerstag den Zuschlag mit 425 Läden und kann nun dem Platzhirschen Ahold verstärkt Konkurrenz machen. Edeka muss sich für das angepeilte Engagement im Ausland andere Ziele suchen. Jumbo übernimmt C1000 vom Finanzinvestor CVC und schmiedet damit eine starke Nummer zwei im niederländischen Einzelhandelsmarkt mit 725 Läden und einem Jahresumsatz von rund 7,5 Mrd. €. (APA)


TI TE L S TOR Y

14 – medianet retail

Freitag, 25. November 2011

Elektrohandel Niedermeyer-Chef Werner Weber und Cyberport-Geschäftsführer Olaf Siegel stellen eine neue Form der Zusammenarbeit vor

Cyberport & Niedermeyer: „Jeder tut das, was er am besten kann“ 30.000 Artikel des Versandhändlers Cyberport können ab jetzt in einigen Filialen der Elektrokette Niedermeyer abgeholt werden. Wien. Die alteingesessene Elektrokette Niedermeyer startet eine Kooperation mit einem aufstrebenden Elektronikversender aus Deutschland. Mit Cyberport im Boot ist es von nun an möglich, per Mausklick aus einem Fundus von 30.000 Technikprodukten zu wählen – und diese dann binnen 48 Stunden in einer Filiale der blaugelben Kette abzuholen.

„Wir sind gut aufgestellt und haben unsere

oft mühseligen Technik-Einkaufs. So tue ein jeder das, was er am besten könne, denn es sei ein Fehler, aus seinem Nukleus heraus, „einfach alles auszuprobieren“, sagt Weber, der vor zwei Jahren mit 30% ins damals strauchelnde Unternehmen eingestiegen ist. Dass er ein Mann mit Sinn fürs Wesentliche ist, zeigte sich schon bei seinem Einstand: Geradewegs warf er zahlreiche Artikel aus dem Angebot, straffte das Niedermeyer-Sortiment auf die drei Bereiche Foto, Handy und Computer.

30 Prozent Wachstum

© Accedo Austria/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

NATALIE OBERHOLLENZER

Derzeit wird das Service bloß an wenigen Standorten in Wien, Niederösterreich und der Steiermark angeboten, weitere sollen folgen. „Wir gehen nicht den Weg, den viele andere gehen; wir versuchen erst gar nicht, das Onlinegeschäft selber zu machen“, kommentiert Niedermeyer-Chef Werner Weber. Lieber setze man auf eine Zusammenarbeit mit einem Spezialisten, bei der von beiden Seiten das Beste herausgeholt werden könne: von Cyberport das riesige Sortiment, von Niedermeyer ein Service, angepasst an den Anspruch eines

Die via Cyberport bestellte Ware liegt zehn Tage in der Filiale bereit, ehe sie, sofern nicht abgeholt, wieder zurückgeschickt wird. Die Niedermeyer-Mitarbeiter haben spezielle zusätzliche Produktschulungen genossen, können ergo über das nunmehr um den Faktor zehn vergrößerte Sortiment Auskunft geben. Eine Umsatzprognose wollen weder Weber noch Cyberport-Geschäftsführer Olaf Siegel abgeben. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Anfangsphase pro Tag und Filiale zehn bis 20 Geschäfte machen werden“, sagt Siegel. Sein Unternehmen sperrte dieser Tage außerdem seine erste Filiale in Österreich auf: Im neu eröffneten Einkaufszentrum am Wiener Westbahnhof zählt Cyberport mit seinen 700 m2 Verkaufsfläche zu einem der Magnetbetriebe. Eine weitere Expansion in der Alpenrepublik ist dem Firmenchef zufolge nicht geplant, für den Versender ist Österreich schon jetzt der zweitgrößte Markt. Das zwölf Jahre junge Unternehmen wird heuer 315 Mio. € Umsatz lukrieren, die Wachstumsraten betragen pro Jahr über 30%. Von der Zusammen-

Prognose X-Mas-Geschäft

Grüne Technologien Nachhaltigkeits-Ranking von Greenpeace: HP, Dell und Nokia auf den Stockerlplätzen

Elektrohandel: 60 Mio. € in Wien

Den Elektronikriesen auf den Zahn gefühlt

Wir haben unsere Marktanteile halten und das Unternehmen stabilisieren können.“ NIEDERMEYER-GF WERNER WEBER

Wien. Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft erhofft sich die Wiener Wirtschaftskammer im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung, der Wiener Handel soll sich auf einen Umsatz von etwa 365 Mio. € freuen können. Den größten Anteil am gesamten Umsatzkuchen soll laut einer Analyse der Wirtschaftskammer der Elektrohandel mit etwa 60 Mio. € haben.

Wien. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat den großen internationalen Unterhaltungselektronik-Konzernen bezüglich der Umwelttauglichkeit ihrer Produkte auf den Zahn gefühlt. Das Ranking basiert auf einer Reihe von Kriterien, etwa der Verwendung erneuerbarer Energieträger, Recyclingmöglichkeiten und Vermeidung gefährlicher Chemikalien sowie nachhaltigen Betriebsabläufen. Das Resultat: Selbst der Sieger, Hewlett Packard, habe Aufholbedarf. Auf den Stockerlplätzen folgen Dell und Nokia.

© sxc/Fleur Suijten

Aufholbedarf für alle

Laut WKW werden die Wiener heuer viel Elektronik unter den Christbaum legen.

„Elektronikschrott ist der weltweit am stärksten wachsende Müllberg. Die gesamte Branche ist hier gefragt, Rücknahmeprogramme für ihre Produkte vor allem in Ländern ohne entsprechende gesetzliche Regelungen auszubauen und detaillierte Informationen darüber zu veröffentlichen. Das betrifft auch das im Ranking erstplatzierte Unternehmen HP“, sagte Claudia Sprinz von Greenpeace.

Werner Weber hat vor zwei Jahren das Ruder an der damals strauchelnden Elektrohandelskette Niedermeyer übernommen.

arbeit mit Niedermeyer erhofft sich Siegel die Erschließung einer neuen Kundenschicht: „Wir werden viele Konsumenten, die bislang dem Kauf im Internet eher skeptisch gegenübergestanden haben, von den Vorteilen des Onlinekaufs überzeugen können.“

Auf einem guten Weg Wie viel für Niedermeyer bei dem Deal herausspringt, will Weber nicht verraten. Insgesamt jedoch sei die Elektrokette nach einigen turbulenten Jahren und seit der von Weber eingeleiteten Neupositionierung wieder auf einem guten Weg. „Wir sind gut aufgestellt und haben unsere Hausaufgaben erledigt. Wir haben unsere Marktanteile halten können und

Ein vorderer Platz im Ranking sei keineswegs ein Freifahrtschein, so die Organisation. Denn auch jene, die gut abgeschnitten haben, müssten noch einige Schritte setzen, um einen wirklich „grünen“ Weg einzuschlagen. Deshalb wird in erster Linie die Verbesserung der Klimabilanz, die Verlängerung der Produkt-Lebensdauer sowie die Sicherstellung einer verantwortungsvollen Beschaffung von Rohstoffen gefordert. Positiv schnitt Sieger HP bei Kriterien „Nachhaltige Betriebsabläufe“ ab: Der Elektronik-Konzern erhielt die maximale Punktzahl für sein nachhaltiges Papierbeschaffungswesen, das konsequent Lieferanten ausschließt, die im Zusammenhang mit illegalem Holzeinschlag oder Urwaldabholzung stehen. Auch bei der Verwendung von Mineralien zeigte HP laut Greenpeace Verantwortung – ein wichtiger Punkt, denn die Förderung von Coltan-Erz (Tantal) für Mobiltelefone hielte beispielsweise den Kongo im permanenten Kriegszustand. Im Bereich Energie zeigte sich HP transparent, legte Emis-

es ist uns gelungen, das Unternehmen zu stabilisieren“, sagt Weber. Der Umsatz des Unternehmens ist in den letzten drei Jahren um 30% geschrumpft, lag 2010/2011 bei 125 Mio. €. Ob der operative Turnaround schon geschafft ist, will er nicht verraten. Der Geschäftsführer will auch weiterhin auf die Strategie des beratungsintensiven Nahversorgers setzen. Niedermeyer wurde im Jahr 1957 von Helmut Niedermeyer als Röntgen-, Foto-und Filmartikelgeschäft gegründet. Zu den früheren Eigentümern zählten neben seinem Sohn Christian Niedermeyer die UIAG, T-Mobile und die Grossnigg-Gruppe. Aktuell betreibt das Unternehmen 97 Filialen, die Zahl soll in den nächsten Jahren auf 125 anwachsen.

sionen offen, die bei der Herstellung seiner Produkte entstanden und konnte das beste Programm zur Messung und Reduktion von Treibhausgas-Emissionen seiner Lieferanten vorweisen.

Dell hat aufgeholt Positiv tut sich auch Dell hervor: Wegen seinem Ziel, seine Emissionen um 40% zu reduzieren, ist

DAS NEUE SERVICE Im Online-Shop unter cyberport.at steht dem Kunden neben der Versandoption auch die Möglichkeit zur Verfügung, in einer Niedermeyer-Filiale die Ware abzuholen und gleichzeitig vor Ort zu bezahlen. Der Käufer spart sich dadurch Versandkosten und die Übermittlung sensibler Zahlungsdaten. Darüber hinaus kann er sich im Shop von einem Mitarbeiter beraten lassen und noch offene Fragen zum Produkt klären, bevor er durch die Zahlung seiner Bestellung den Kaufprozess abschließt. Für den Kunden besteht kein Kaufzwang. Kurz ist außerdem die Lieferzeit: Bei Abholung in einer Filiale kann der Kunde innerhalb von 48 Stunden über seine Ware verfüguen, bei Abholung in der NiedermeyerZentrale schon am nächsten Tag ab 12 Uhr zu Mittag.

der Hersteller um acht Plätze aufgestiegen. Ganz anders das letztplatzierte Unternehmen Research in Motion (RIM). Dem kanadischen Blackberry-Produzenten fehle es nicht nur an Zielen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen, RIM informiere auch noch unzureichend über dessen UmweltPerformance. Zudem enthalten alle Produkte gefährliche Chemikalien.

GR E EN P E ACE- R AN K IN G G R ÜN E E L EK TR ONI K

Unternehmen HP Dell Nokia Apple Philips Sony Ericsson Samsung Lenovo Panasonic Sony Sharp Acer LG Electronics von 10 möglichen Punkten

Note* 5,9 5,1 4,9 4,6 4,5 4,2 4,1 3,8 3,6 3,6 3,0 2,9 2,8

© Greenpeace/Kurt Prinz

Hausaufgaben erledigt.

Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin bei Greenpeace: „Kein Freifahrtschein“.


RE TAIL & P RO D UC E RS

Freitag, 25. November 2011

medianet retail – 15

Ringstrassen-Galerien 500.000 â‚Ź Investitionskapital haben die Mieter des Innenstadt-Einkaufszentrums gestemmt, um gegen Kaufunlust anzutreten

Investieren gegen Konsumflaute Wien. Das Einkaufszentrum Wiener Ringstrassen-Galerien will sich neu definieren. DafĂźr wurde kräftig umgebaut: Stark vergrĂśĂ&#x;ert hat sich die Filiale des Modehauses „4 Jahreszeiten“, das nun seine Topmarken auf zwei Stockwerken präsentiert. Coiffeur Strassl ist ebenfalls grĂśĂ&#x;er geworden und hat sich dem Look des Einkaufszentrums angeschlossen. Auch Chocolatier Neuhaus und Hemdenspezialist Gloriette erscheinen in frischer Optik. Alle Veränderungen zusammengenommen, ergibt sich auf der Mieterseite ein stattliches Investitionsvolumen von 500.000 â‚Ź. Rudolf Richter von der Ekazent (Abteilungsleiter Center Management) dazu: „Modernes Design und gute Marken, Stil und Atmosphäre bilden jene Kombinationen, die den hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Mit den innovativen Konzepten mĂśchten wir bestehende Kunden bestätigen

Preis Bioplastics Award

Danone prämiert Haar. Im Rahmen der 6. European Bioplastics Conference am 22. November in Berlin wurde Danone mit dem „Bioplastics Award“ ausgezeichnet. Eine fĂźnfkĂśpfige internationale Jury hat Danone aus einer Liste von fĂźnf Unternehmen mit richtungsweisenden LĂśsungen und Ideen ausgewählt. Die Juroren begrĂźndeten ihre Wahl mit dem von Danone geleisteten Beitrag zur Etablierung von nachhaltigen Verpackungsmaterialien. Mit der Umstellung auf solche Verpackungen bei den Marken Activia und Actimel sind heute bereits mehr als die Hälfte der Produkte von Danone im deutschen Markt in Biokunststoffen verpackt.

und gleichzeitig das Interesse neuer Kunden wecken.“ Die hohen AnsprĂźche der Galerien haben somit Gesetzesstatus und sie sollen sich mit der Zeit mitentwickeln.

Konsumflaute ante portas? Dieserart soll im Fall der mĂśglicherweise bevorstehenden Konsumflaute reĂźssiert werden, allerdings mit angepasster Erwartungshaltung: „Im August und September waren wir ein bis zwei Prozent unter den Vorjahresumsätzen“, resĂźmiert Richter; „fĂźr das Weihnachtsgeschäft hoffe ich, dass wir das Vorjahresniveau erreichen

Der Fashion Store „4 Jahreszeiten“ bietet in der breiten Palette von der Basic-Ware bis hin zum extravaganten Look seine Top-Marken nunmehr auf zwei Etagen an.

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FĂźr Biokunststoff motivieren Shopping of Modern Art.

Danone verwendet allerdings nicht nur einen bestimmten Biokunststoff, sondern wählt das fĂźr die jeweilige Anwendung am besten geeignete Material, beispielsweise biobasiertes Polyethylen (PE) und Poly Lactic Acid (PLA) sowie teilweise biobasiertes PET. „Diese Aktivitäten sind wegweisend auf dem Gebiet der Markenartikler in Europa und weltweit“, sagt Michael Thielen, Sprecher der Jury. Seitens Danone heiĂ&#x;t es von Marion FĂźrst, Director Public Affairs, Science und Sustainability: „Wir hoffen, dass der Preis andere Unternehmen motiviert, auf Biokunststoffe zu setzen. Nur so kann es etwa fĂźr PLA gelingen, einen Wertstoffkreislauf zu etablieren und das Potenzial voll zu nutzen.“ (red)

kĂśnnen.“ Dieses lag allerdings mit plus 3,5 Prozent sehr stabil Ăźber dem 2009er-Umsatzergebnis. Dass die Zeichen der Zeit auf reduzierte Konsumfreude stehen, sieht Richter aber nicht nur mit aktuellen Konjunkturprognosen bestätigt, sondern vielmehr durch eine Befragung von 1.400 Personen im Auftrag der Ekazent. Ergebnis: Die Mehrheit der Konsumenten gibt an, deutlich auf die Ausgabenbremse steigen zu wollen. Richter: „Ich glaube, dass sich allzu groĂ&#x;e Erwartungen jetzt nicht erfĂźllen werden. Ich hoffe fĂźr die gesamte Handelsbranche, dass sich die Vorjahresumsätze halten lassen.“ (nov)

Š Ringstrassen-Galerien

Rudolf Richter vom Betreiber Ekazent: „Wollen Vorjahresumsätze halten.“

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Š Danone

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Marianne Schweiger von Danone und Michael Thielen, bioplastic magazine.

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16 – medianet retail

R E TA I L & P R O D U C E R S

Freitag, 25. November 2011

Wiener Märkte Der Naschmarkt und der Meidlinger Markt profilieren sich als Nahversorger im Grätzl, Selbstbewusstsein der Märkte steigt

Wiener Schmäh mit Fachkenntnis

Š Wirtschaftskammer Wien

Wirtschaftskammer Wien hilft bei Organisation der Markt-Kommunikation.

Die Schoko-Company am Naschmarkt hat bereits Weihnachtsbeleuchtung angelegt.

Wien. Johannes Lingenhel, Obmann der IG Naschmarkt, freut sich Ăźber ein gelungenes Projekt: „Wir sind der erste Wiener Markt mit einheitlicher Weihnachtsbeleuchtung. Jedes Jahr kommen neue Motive dazu und machen Einkaufen im Advent bei uns zum wahrhaft leuchtenden Erlebnis.“ Dass solche und ähnliche Projekte realisiert werden kĂśnnen, ist stets ein besonderes Anliegen der Wiener Wirtschaftskammer. Sie unterstĂźtzt sowohl bei der Organisation von Spezialitätenwochen als auch bei der Umsetzung von Marktfesten. Im Fall des Naschmarkts hat die neu etablierte Ge-

meinsamkeit sogar zu einer besseren Kommunikation während der Umbauphase gefĂźhrt, die derzeit absolviert wird. Lingenhel dazu: „Es ist uns gelungen, eine funktionierende Plattform in Form eines Jour fixe fĂźr den Umbau des Naschmarkts zu etablieren.“

orientieren kĂśnnen, wurden entsprechende Hinweisschilder angebracht. Gleichfalls wird an der Optimierung der Parksituation – fĂźr Kunden wie auch fĂźr Unternehmer – gearbeitet. Ă„hnlich vorteilhaft – und ebenfalls mit UnterstĂźtzung der Wiener Wirtschaftskammer – hat sich die Situation am Meidlinger Markt entwickelt: Helmut Klima ist Obmann der Marktgemeinschaft Meidling und Besitzer eines Geschäftes mit Tradition: „Unsere Familie betreibt seit Ăźber fĂźnfzig Jahren das Fischgeschäft hier.“ Ein breites Angebot bietet der Meidlinger Markt aber auch in anderen Gefilden – mit Spezialitäten wie Mangalitza-Schwein, Halal-Fleisch oder Lamm-WĂźrsten. Klima Ăźber die Funktion des Markts aus seiner Sicht: „Ich sehe die Aufgabe eines Markts in der Nahversorgung seines Grätzls – mit persĂśnlicher Beratung und freundlichen Gesprächen.“ (red)

Neue Informationsqualität Ăœber die neue Plattform werden die Unternehmer mit aktuellen Infos versorgt. Hauptinstrument ist ein Newsletter, der Ăźber Neuigkeiten am Naschmarkt informiert. Damit sich die Kunden auch während der Umbauphase bestmĂśglich

GĂźtesiegel Verleihung

GĂśsser mit AMA Linz. Bereits seit März 2011 verwendet die GĂśsser Brauerei ausschlieĂ&#x;lich heimische Naturprodukte fĂźr die Bier-Erzeugung, somit also auch Hopfen aus Ă–sterreich. Das wurde nun mit dem AMA-GĂźtesiegel vergolten. Brau Union-Chef Markus Liebl dazu: „Das freut uns sehr. Wir sind stolz darauf, dass unsere BemĂźhungen in puncto Nachhaltigkeit FrĂźchte tragen. Die Auszeichnung zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“ AMA-Sprecher Stephan Mikinovic ergänzt den positiven Aspekt: „FĂźr uns ist es wichtig, dass wir dem Konsumenten signalisieren kĂśnnen, dass er mit GĂśsser ein Bier hat, bei dem alle Rohstoffe aus Ă–sterreich kommen.“ Neben GĂśsser lauten die weiteren mit dem AMA-GĂźtesiegel prämierten Brauereien auf Ottakringer, die Obermurtaler Brauerei und die Brauerei Schloss Eggenberg.

Das grĂśĂ&#x;te Angebot, die wichtigsten Trends, die besten Ideen fĂźr Ihr Sortiment – die weltweit bedeutendste KonsumgĂźtermesse bringt den Markt in Schwung. Von emotionalen Wohnaccessoires Ăźber klassische Dekorationsideen bis hin zu avantgardistischem Design: Erleben Sie im Bereich Living die gesamte Bandbreite des Interior Designs. Hier wird Erfolg gemacht.

Strenge Kontrollen gefordert Der Umstand, dass nur vier Brauerein das GĂźtesiegel verwenden, weist darauf hin, dass dieses gar nicht so leicht zu ergattern ist; Mikinovic: „22 von 25 Qualitätspunkten sind zur Erlangung des GĂźtesiegels notwendig.“ Was Liebl nonchalant mit der Feststellung kontert: „Wir haben von 25 ungefähr 26 Punkte erreicht.“ Das AMA-GĂźtesiegel gewährleistet unabhängige Kontrollen und steht fĂźr konventionell erzeugte Lebensmittel, die Ăźberdurchschnittliche Qualitätskriterien erfĂźllen. (nov) t

Infos und Karten zum Vorverkaufspreis unter www.ambiente.messefrankfurt.com

Š AMA/APA-Fotoservice/Strasser

10. – 14. 2. 2012

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info-nbs@austria.messefrankfurt.com Telefon 01/867 36 60 60

Markus Liebl (li.) und Stephan Mikinovic bei der Verleihung des AMA-GĂźtesiegels.


P R OD UC T N E W S

Freitag, 25. November 2011

medianet retail – 17

Stremel Lachs, Gemüse im Glas & Weihnachtshonigbier Product News Stremel Lachs Naturell und Pfeffer Hipp Buntes Gemüse mit Süßkartoffeln und BioHühnchen, Stiegl Weihnachtshonigbier und 2B.

Mit den Gläschen „Buntes Gemüse mit Süßkartoffeln artoffeln hende Ausund Bio-Hühnchen“ ergänzt Hipp die bestehende chmackswahl ab dem 8. Monat um eine weitere Geschmackstige richtung. Die salzarmen Menüs enthalten wichtige Omega 3-Fettsäuren aus Bio-Rapsöl für die gesunde sunde Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Hipp Buntes Gemüse mit en Süßkartoffeln und Bio-Hühnchen 1,49 € 220 g Hipp LEH/Drogerien -757-0 Hipp, Tel.: +49 (0) 8441-757-0

Das Importhaus Impo Schenkel erweitert sein reichhaltiges Angebot an Lachs-Spezialitäten L um den neuen StremelLachs. Diese traditionelle Art der Zubereitung von Lachs ist in Skandinav Skandinavien und Norddeutschland sehr beliebt. Dabei Lachs nicht in Scheiben, sondern in Stücke, die wird der Lac sogenann sogenannten Stremel, geschnitten. Durch die anschließende He Heißräucherung erhalten die Stücke ihr charakteristisches Aussehen Auss und den typischen Geschmack. Kategori Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribu Distribution Kontakt

Launch Stremel Lachs Naturell und Pfeffer 125 g Importhaus Schenkel LEH Schenkel, Tel.: 01/367 11 11

© Stiegl; Hipp; Schenkel

ert h c i s e l o r Die Bande al n i g i r O s a d Jeden Monat bietet die Privatbrauerei Stiegl ein besonderes Schmankerl für alle Bierkenner und -genießer. Das Weihnachtshonigbier, das Hausbier im Dezember, wurde mit erlesenem Spezialmalz aus biologischer Landwirtschaft eingebraut. Das obergärige Gebräu präsentiert sich samtig-mild im Antrunk mit süßen Anklängen des goldgelben Akazienhonigs. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Kontakt

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Energy Drink 2B-Relaunch

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2B basiert auf Stoffen, die alte Kulturen schon vor Jahrtausenden schätzten.

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geografisch definierten Gebiet in Österreich - Kürbiskernöl hergestellt in heimischen Ölmühlen mühlen

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- gesicherte Herkunft der Kürbiskerne aus einem em

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„g.g.A.“ steht für geschützte geografische fische Angabe und bedeutet:

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Wien. Das Grazer Unternehmen LifestyleTrading bringt das erste mit Stevia gesüßte Getränk Europas auf den Markt. Der Energy Drink „2B Active“ wird, nachdem Stevia ab Dezember EU-weit erlaubt ist, ab sofort mit Stevia gesüßt. Weitere Inhaltsstoffe sind Maca, Ginseng, Gelée Royal und LArginin – lauter Stoffe, die bereits uralte Kulturen wie die Inka, die Chinesen oder die Ägypter verwendet haben. Erhätlich ist 2B aktuell bei Merkur und Ströck.


S HO P TA L K

18 – medianet retail

Freitag, 25. November 2011

OBI ST. MARX ECR AUSTRIA-TAG

© Obi/Pepo Schuster

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© ECR Austria/Brunnbauer

1. Dieter Messner, Martin Glatz, Erich Hohenberger; 2. Stephan Mayer-Heinisch (Vizepräsident des Handelsverbands) mit Sängerin Sandra Pires; 3. Andrea Händler und Manuel Ortlechner beim Bauen eines Vogelhauses.

Obi Flagship-Store in Wien-St. Marx feierlich eröffnet 2

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1. Große Händler im Smalltalk: Frank Hensel und Friedrich Poppmeier; 2. Sozialmarkt als gemeinsames Thema: Gerhard Steiner, Christina Holweg, Eva Lienacher, Gerhard Lassnig; 3. Blick ins Publikum.

Viel Prominenz aus Handel und Industrie beim Infotag

Die neuen Wege zum Konsumenten

Führte wie immer bestens durchs Programm: Nikolaus Hartig.

Diskussionsfreude Bereits zum elften Mal fand die ECR-Austria Infoveranstaltung statt. Die rund 400 Teilnehmer im Publikum begrüßte Moderator und ECR-Manager Austria, Nikolaus Hartig, sowie ECR Austria Board Co-Chairman Alfred Schrott. Dann folgten die Keynotespeaker Hans-Georg Häusel zum Thema „Brain View – warum Kunden kaufen“ und Hans Eysink Smeets über die Informationsrevolution im Handel. Bereits dieser Vortrag erzeugte Erstaunen im Publikum. Für viele aber war der Höhepunkt des Tages die Diskussion einiger Granden der Branche zum Tagungsthema „Neue Wege zum Konsumenten“. Beteiligte waren: Armin Wolf (Moderator), Frank Hensel (Rewe International), Friedrich Poppmeier (Spar), Alexandra Izdebska (DiTech), Sönke Renk (Bahlsen), Günter Thumser (Henkel CEE) und Jens Bork (Jos de Vries). (jm)

Henner Rinsche (41) übernimmt bei SodaStream die Geschäftsführung für Österreich und Deutschland. Seit 13 Jahren arbeitet Rinsche in führenden Positionen bei KonsumgüterGrößen, darunter Procter & Gamble, Pepsi und Danone. Zuletzt war er bei Henkel als Director International Business Development im Einsatz. Seine neue Aufgabe bezeichnet er als Traumjob: „Wassersprudeln wird gerade zu einem weltweiten Hype und revolutioniert die Getränkewirtschaft. Denn eine SodaStream-Flasche ersetzt 2.000 Flaschen und Dosen.“ SodaStream vertreibt seine Produkte mittlerweile in 42 Ländern.

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Selbst gebaut Nach einem Jahr Bauzeit eröffneten Obi-Geschäftsführer und Vorstand Dieter Messner und Marktleiter Martin Glatz gemeinsam mit Bezirksvorsteher Wien-Landstraße, Erich Hohenberger, den fünften Obi Bau- und Heimwerkermarkt im Wiener Raum. Mit mehr als 10.000 m! Gesamtverkaufsfläche gilt dieser Markt als Flagship-Store in Wien. Auch die Obi-Zentrale, die mit 180 Mitarbeitern 47 Obi-Märkte in insgesamt vier Ländern verantwortet, wird an diesen Standort verlegt. Den unterhaltsamen Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung bildete ein Heimwerker-Wettbewerb mit Prominenten: Die Kabarettisten Andrea Händler und Christoph Fälbl, die Sängerin Sandra Pires sowie die FK Austria-Wien Spieler Manuel Ortlechner und Roland Linz traten gegeneinander an und stellten ihr Heimwerker-Talent auf die Probe. Die prominenten Gäste Konferenz: WU Competence traten in 2er-Teams an, um Day am 27. November, ab 9 ein Vogelhaus um die WetUhr, in den Hallen der Wirtte zusammenzubauen; das schaftsuniversität Wien UZA 1. schnellste und geschickteste Thema: „Die digitale Zukunft Heimwerker-Team konnte sich und ihre Herausforderungen“. über einen Obi-Werkzeugkoffer freuen. (red)

DIE FINSTERE BRILLE

PRODUKT DES TAGES

Alte Knacker und junge Würstel CHRISTIAN NOVACEK

© Piatnik (2)

© SodaStream

KOPF DES TAGES

Promi-Heimwerker haben ein Zuhause

Party Lange Nächte Das Spielefest ist vorbei, jetzt beginnt die Zeit der PartySpiele mit den besten Freunden. Bei „Last Word“ machen vorgegebene Buchstaben- und Themenkategorien auch für Plappermäuler und Kommunikationsprofis die Suche nach den passenden Wörtern durchaus knifflig. „Forty Two“ fordert nicht nur die Allgemeinbildung seiner Spieler heraus, sondern garantiert mit seinem raffinierten Spielmodus zudem, dass nicht nur Wissen allein am Ende ans Ziel führt. Denn neben dem gewohnten Mix aus Spiel, Spaß und Spannung hat das neue „Activity Lifestyle“ 990 neue Begriffe im Gepäck – und die drehen sich rund um das Thema Lifestyle im bewährten Spielmodus: Begriffe müssen umschrieben, gezeichnet oder dargestellt und von den Spielern erraten werden. „Last Word“: für 2 bis 8 Spieler ab 15 Jahren, „Forty Two“: für 3 bis 6 Spieler ab 15 Jahren, „Activity Lifestyle“: für 4 bis 16 Spieler ab 15 Jahren; www.piatnik.com

ewe-Boss Frank Hensel will den Kollektivvertrag für Handelsangestellte abschaffen, damit er seinen jungen Angestellten mehr und den älteren weniger bezahlen kann. Das ist löblich. Weil, das wissen wir alle, wenn wir jung sind, brauchen wir das Geld, je mehr desto besser. Das Schöne an der reichlich mit Knete ausgestatteten Jugend ist, dass sie mental in der Lage ist, jede Menge davon auszugeben. Was für die Wirtschaft somit nur belebend sein kann, sobald die mehr Money in den Kreislauf pumpen. Am anderen Ende, die Älteren, wo derzeit das Geld sinnlos auf den Sparbüchern vermodert: Hensels Vorstoß würde sich ebenso genial auswirken. Die hätten endlich so wenig, dass sie nichts mehr für die Pension auf die Seite legen. In Sachen Pensionsreform kommt das einem geknackten Jackpot gleich: Die würden sich in ihrer Verarmungsangst richtig drum raufen, möglichst bis 85 arbeiten zu können. Würden‘s auch billiger geben. Im Endausbau kosten zwei alte Knacker hinter der Feinkosttheke weniger als ein junges Würstchen. Womit bereits die nächste Evolutionsstufe gezündet wäre. Eventuell müsste man halt dann einen Kollektivvertragslohn für die Alten ausverhandeln, damit die nicht Lohndumping-Opfer werden. c.novacek@medianet.at

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D I E Z A HL MI T D EM A HA - E F F EK T zum Weitererzählen

Alles für Beethoven Die Laufzeit einer CD sollte genau 60 Min sein. Doch die Vorliebe der Japaner (Sony) für Beethovens Neunte (74 Min.) führte zu den 74 Min.-CDs.


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