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medianet

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gerĂźchtekĂźche

¤ 2,50

dienstag, 27. NOVEMber 2012

Print ist die CashCow

Aktuelle Spielarten des Buzz-Marketing:Â Mundpropaganda im Web 2.0 Seite 4

Andrea Veronese, Publicitas Österreich, ßber die weltweiten Werbespendings Seite 8

Š Royal Canin

12. jahrgang NO. 1596

Š medianet

Š Sturm und Drang

inside your business. today.

tierchen und pläsierchen

Wolfgang Kren, Royal Canin: Annäherung  an das „tierische Individuum“ Seite 28

Infineon Mehr als 15 Mrd. Chips produziert der Halbleiterhersteller in Villach jährlich fßr den Weltmarkt

„Innovationen sind unser tägliches Brot“ medianet_46x15 27.10.2005 www.palffyclub.at

12:07 U

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inhalt

prime news & market watch > Musikwirtschaft: Leiser die Kassen nie klangen ... 3

Š WKOÖ/Cityfoto

marketing & media

> Werbepreis „Caesar“: ZĂźndendste Werbeideen 9 > Neuer Besucherrekord bei den „Cable Days 2012“ 10 retail > Genuss Gipfel ’12 in Wien 29 > Spielwarenhandel fiebert Weihnachten entgegen 30 special

Š Andreas Scheiblecker

GROSSFORMAT DIGITALDRUCK

Kein ­Honiglecken Allein fĂźr F&E nimmt Infineon Austria Ăźber 200 Millionen Euro pro Jahr in die Hand. Aber: „Ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, ist zu wenig“, sagt CEO Monika ­Kircher. Und die Konkurrenz schläft nicht. Seite 2

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> Heute mit „szene mitte“, „milch & co“ und „petcare“ P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien   GZ: 02Z030468T   Redaktion: 1110 Wien, Geiselbergstr. 15   Tel. 919 20-0   Fax: 919 20-2231   e-Mail: abo@medianet.at

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C OV E R

Dienstag, 27. November 2012

© Andreas Scheiblecker

2 – medianet

medianet community

Infineon CEO Monika Kircher über Innovationen als „tägliches Brot“, Fehlerkultur und das „Unternehmen Österreich“

„Die Staatspreise haben wir uns hart erarbeitet“ Kircher: „Qualitätsmanagement stellt sicher, dass Erfolg kein einmaliger Zufallstreffer ist.“ sabine bretschneider

Wien. Mehr als 15 Mrd. Chips produziert der weltweit operierende Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG in Villach jährlich für den Weltmarkt. Allein für Forschung und Entwicklung nimmt die Österreich-Tochter Infineon Technologies Austria AG über 200 Mio. € pro Jahr in die Hand. Heuer kamen Investitionen im Rahmen von knapp 250 Mio. € dazu, die großteils in den Ausbau von Fertigungskapazitäten für neue, innovative Technologien, in ein neues Forschungsgebäude und in Infrastruktur flossen. Infineon hat am Standort Villach die weltweit ersten 300 mm-Dünnwafer entwickelt, hauchdünne Siliziumscheiben, für Leistungselektronik – laut Marktbeobachtern ein „Quantensprung in der Fertigungstechnologie“ –, die demnächst in die Massenfertigung gehen sollen. „Innovation ist unser tägliches Brot“, erzählt Monika Kircher, CEO von Infineon Technologies Austria, „aber ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, ist zu wenig. Innovation greift nur, wenn sie von Prozessinnovationen und ganzheitlichen Innovationen begleitet wird. Ohne stetes Hinterfragen gerät man rasch ins Hintertreffen“, verweist sie auf ein aktuelles Beispiel in der Telekommunikationsbranche. „Innovation nur der Innovation wegen ist nutzlos“, so Kircher, „sie ist nur dann ein Erfolg, wenn sie vom Markt aufgenommen wird, wenn sie einen Nutzen hat – und sie auch bezahlt wird.“

„Manche Fehler werden nicht verziehen“, so Kircher, „etwa, wenn ein mangelhaftes Produkte beim Kunden ankommt.“ Umso wichtiger sei deshalb auch die Entwicklung einer internen „Fehlerkultur“, damit Mängel sich nicht unterschwellig und zu lange unbemerkt im Unternehmen ausbreiten können. Fehler zu machen, sei keine Schande, im Gegenteil: Wer einem Fehler auf den Grund gehe und aktiv daran arbeitet, dass er sich nicht wiederholt, leiste wichtige Grundlagenarbeit: „Wir haben intern einen ‚Lernpreis‘ vergeben für die besten Lerneffekte aus einem Fehler“, so Kircher.

Staatspreise „hart erarbeitet“ Ganz oben auf der Agenda stehe deshalb innerhalb des Konzerns auch das Qualitätsmanagement. Infineon Austria wurde als einziges Unternehmen Österreichs inzwischen zwei Mal mit dem „Staatspreis für Unternehmensqualität“, der vom Wirtschaftsministerium in Kooperation mit Quality Austria vergeben wird, ausgezeichnet – zuletzt im Oktober 2012. Ausgezeichnet werden Betriebe, die „über mehrere Jahre hinweg nachweislich einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Ansprüche aller Interessengruppen – Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Aktionäre und Gesellschaft – geleistet haben“, so die Laudatio der Initiatoren. Und genau diese Darstellung trifft sich auch mit Kirchers Definition von Unternehmensqualität: „Die Staatspreise haben wir uns hart erarbeitet“, betont die Infineon AustriaChefin, „das ist ein Produkt langjähriger Organisationsentwicklung:

Mit dem Spruch ‚Der Kunde ist König‘ ist es nicht getan. Das ist nicht die Devise des EFQM-Modells. Es müssen alle Prozesse, alle Partner berücksichtigt werden.“ Wer sich mit Qualitätsmanagement auseinandersetze, stelle damit auch sicher, dass „Erfolg nicht ein einmaliger Zufallstreffer ist, weil ein guter Auftrag gekommen ist“, erzählt Kircher im Gespräch mit medianet, sondern, dass der Erfolg des Unternehmens durch dieses Modell „systematisch, langfristig und nachhaltig ausgebaut wird“.

„Ich darf die lang­ fristige Strategie niemals opfern, nur weil kurzfristige ­Einschränkungen ­notwendig sind.“ monika Kircher, infineon

Das EFQM-Modell wurde 1988 von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt und ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen. „Das Qualitätsmanagement“, unterstreicht Kircher, „dürfe nicht als Teilaspekt der Unternehmensführung betrachtet werden, sondern müsse von der Unternehmensspitze als Strategie definiert werden.

„Und die wichtigste Ressource sind die Mitarbeiter“, wird Kircher nicht müde zu betonen. Im Krisenjahr 2008 wurde Kircher als „WU-Managerin des Jahres“ ausgezeichnet – und insbesondere für die Forcierung familienfreundlicher Rahmenbedingungen und die Ausund Weiterbildungsangebote für die Mitarbeiter gelobt. „Das ist eine Langfriststrategie“, sagt Kircher. „Natürlich müssen wir in Zeiten, wo Cash knapp wird, auch beim Ausund Weiterbildungsbudget sparen. Kurzfristig. Aber auch das geht nur, wenn ich die Langfriststrategie beibehalte. Genauso ist es beim Thema ‚Innovation‘, beim Thema ‚Wettbewerbsfähigkeit‘, beim Thema ‚Technologien‘. Ich darf die langfristige Strategie niemals opfern, nur weil kurzfristige Einschränkungen notwendig sind.“ Die Halbleiter- und Chipbranche – sie liefert Basiskomponenten für eine breite Palette von Produkten, von Computern über Fernseher und Reisepässe bis zu Autos und Stromnetzen – gilt als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Im Umkehrschluss spürt die Branche jeden ökonomischen Abschwung sehr rasch in den eigenen Ergebnissen. Und die Konkurrenz, vor allem in Asien, schläft nicht. Schnelles Reagieren ist Konzept: „Wenn wir in Europa glauben, wir machen einfach so weiter wie gehabt, dann haben wir schon verloren“, meint Kircher. 44% des Geschäfts von Infineon weltweit werden mit Kunden aus Asien gemacht. Viel Potenzial steckt in China, das eben seine Regierung neu aufgestellt hat: „Wir beobachten die Entwicklung ge-

Vergangenen Mittwoch fand im Wiener Palais Schönburg die Auftaktveranstaltung zum Wirtschaftstreffen „medianet community“ statt. Als Keynotespeakerin referierte Monika Kircher, CEO der Infineon Technologies Austria AG, über die Quintessenz der Qualitätsstrate­ gie von Infineon. Infineon Technologies Austria wurde im Oktober vom Wirtschaftsministeri­ um mit dem „Staatspreis Unternehmensqua­ lität 2012“ ausgezeichnet. medianet – The Opinion Makers Network realisierte diesen Clubabend gemeinsam mit Quality Austria. nau“, sagt Kircher; „für uns ist es sehr wichtig, dass es in China – genau wie in Europa oder auch in den USA – klare politische Verhältnisse gibt und dass die chinesische Führung in ihrem Fünfjahresplan einen starken Fokus auf Erneuerbare Energie, auf intelligente Stromnetze, auf neue Formen der Mobilität legt. Dass dieser Plan jetzt zügig wieder in Programme gegossen und umgesetzt wird.“ – „Das Thema ‚Windkraft‘ hat in China im letzten halben Jahr eine Flaute erlebt und wir hoffen, dass diese Programme unter neuer Führung wieder anspingen und mit Elan umgesetzt werden.“

Die „Austrian Quality“ Monika Kircher ist auch seit einiger Zeit Mitglied der Initiative „Unternehmen Österreich 2025“, die Österreichs Regierung dabei berät, das Land fit für die Zukunft zu machen. Wie also sollte sich Österreich mit „Austrian Quality“ optimalerweise positionieren – abseits der Mozartkugeln? „Es geht um genau diese Ergänzung durch den Hochtechnologiebereich“, so Kircher, „gepaart mit einer intakten Umwelt, mit einem Tourismus, der nur durch diese intakte Umwelt möglich ist, und mit der kleinteiligen Biolandwirtschaft.“ – „Genau diese Ergänzung ist die Chance für Österreich, sich als toptechnologisches Land mit sozialer und Umweltverantwortung zu positionieren – nicht als Platitüde, sondern auch wirtschaftliche gelebt. Kurz: Wir haben viele Stärken – aber wir sollten unsere Stärken auch ausspielen.“


Prime News

Dienstag, 27. November 2012

Musikwirtschaft Neue IHS-Studie „Ökonomische Effekte der Musikwirtschaft“ warnt vor dramatischer Entwicklung

SHORT

Kassen klingeln leiser …

WIIW: Osteuropa kommt 2013 aus der Krise

Franz Medwenitsch, IFPI Austria: „Die ‚Gratis-Kultur‘ bleibt nicht ohne Folgen.“

Wien. Die „ökonomischen Effekte der Musikwirtschaft“ stehen im Mittelpunkt einer am Montag in Wien präsentierten IHS-Studie. „Wir sehen die Ergebnisse der Studie mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, kommentierte Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der Österreichischen Musikwirtschaft – IFPI Austria die Ergebnisse. „Lachend, weil die Musikwirtschaft mit mehr als 60.000 Jobs und einer jährlichen Wertschöpfung von 3,35 Milliarden Euro ein signifikanter Wirtschaftsfaktor ist. Weinend, weil wir aufgrund des Umbruchs am Musikmarkt Einbu-

ßen vor allem in der kreativen Primärproduktion hinnehmen müssen.“ – „Sollte irgendjemand noch glauben, dass die Gratis-Kultur und die Missachtung des geistigen Eigentums anderer ohne Folgen für die Kreativbranchen bleibt, dann wird er durch die IHS-Studie eines Besseren belehrt.“ Die Fakten: Die im Musik-Business erzielte Wertschöpfung in Österreich ist zuletzt deutlich zurückgegangen – um rund 18,5% seit 1998. Eingebrochen ist vor allem der Handel. Da mit dem Verkauf von Tonträgern offenbar kaum mehr Geld zu verdienen ist, bleiben den Musikschaffenden vor

allem Auftritte und Lehrtätigkeit als Einnahmequelle. Durch Musik werden in Österreich rund 61.500 Arbeitsplätze gesichert. Allerdings: Die Anzahl der Beschäftigten in dem Bereich ist seit einer vergleichbaren Studie, die das Jahr 1998 zum Gegenstand hat, um vier Prozent gesunken. Musikschaffende, so warnte der Komponist Paul Hertel, der auch Kuratoriumsvorsitzender des Österreichischen Musikrats (ÖMR) ist, würden wirtschaftlich immer mehr unter Druck geraten. „Auch durch Selbstausbeutung ist das Existenzminimum für viele nicht mehr erreichbar“, warnte er. (APA/red)

© TU Wien/Matthias Heisler

TU Wien und Stadtwerke kooperieren: Smart Cities

Die im Musik-Business erzielte Wertschöpfung in Österreich ist zuletzt deutlich zurückgegangen.

© APA/Herbert Neubauer

Wien. In Mittel- und Osteuropa (CEE) wird 2013 eine leichte Erholung der Wirtschaft erwartet. Im kommenden Jahr sollen sieben der acht Länder, die heuer in der Rezession stecken, wieder wachsen, zwischen 0,5 und 1%. Nur die slowenische Volkswirtschaft, die eine Bankenkrise zu verdauen hat, wird laut den Prognosen der Ökonomen des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) auch 2013 um 1,5% schrumpfen; Wachstumsimpulse kämen vor allem aus der Inlandsnachfrage.

medianet – 3

Gabriele Payr (Stadtwerke), Sabine Seidler (TU) und Vizebgm. Renate Brauner.

Wien. Die Technische Universität (TU) Wien und die Wiener Stadtwerke wollen bei der Forschung zu „Smart Cities“ kooperieren. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen haben am Montag Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner, TU-Rektorin Sabine Seidler und Stadtwerke-Chefin Gabriele Payr unterzeichnet. Erste konkrete Initiative ist ein im Wintersemester 2013 startendes Doktoratskolleg zum Thema „Smart Cities“.

Microsoft erwägt ein Filialnetz in Europa Redmond. Nach dem Erfolg der Apple-Stores erwägt auch Microsoft laut einem Zeitungsbericht die Ausweitung seiner Geschäfte nach Europa. Der Windows-Riese habe bereits mit Immobilienbesitzern in Großbritannien gesprochen, so die Financial Times. 2013 sei die Eröffnung mehrerer Geschäfte geplant. Zuvor solle die Entwicklung der US-Microsoft-Filialen auf den Prüfstand gestellt werden. (Ag.)

PR-Soft ware Aktuell . Individ ue Treffsic ll. he Schnell r. .

© incite/APA-Fotoservice/Arast

Richard Schenz geht als Kapitalmarktbeauftragter

epic • relations Schenz war elf Jahre lang als Kapitalmarktbeauftragter tätig.

Wien. Richard Schenz tritt als Kapitalmarktbeauftragter des Finanzministeriums ab. Nach elf Jahren als Aushängeschild für Corporate Governance in Österreich hat Schenz Finanzministerin Maria Fekter mitgeteilt, diese Funktion zurückzulegen. Er wolle ihr nach dem Lizenzentzug für die AlizeeBank, bei der er bis vor Kurzem der größte Einzeleigentümer war, keine Unannehmlichkeiten bereiten, so der 72-Jährige. Mit Zurufen von BZÖ-Chef Josef Bucher, der Fekter nach dem negativen FMABescheid für die Alizee aufgerufen hatte, Schenz zu „entlassen“, habe dies nichts zu tun. (APA)

epic relations – mehr als Journalistendaten Journalistendatenbanken gibt es viele, epic relations ist mehr. Intelligente und moderne Software in Kombination mit bester Datenqualität bieten PR-Verantwortlichen ein exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Medienverteilersystem. Mehr als 70.000 Journalistendaten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stehen topaktuell zur permanenten Verwendung bereit – selbstverständlich kann der Bestand auch um eigene Daten erweitert werden. Foto: news aktuell

APA-OTS Originaltext-Service GmbH Tel.: +43/1/360 60-5310 ots@apa.at www.ots.at/epic


f e at u r e

4 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

© EPA/Karel Prinsloo

feature@medianet.at

Gerüchteküche Stefanie Roenneke

D

er Buzz um Apples iPad ist gerade mal drei Jahre alt und kann fast schon als historisch gelten. Apple hatte es mal wieder geschafft: Ende 2009 erreichten die Spekulationen über ein neues Produkt von der Firma aus Cupertino ihren Höhepunkt. In Foren, auf Blogs, in Print- und TV-Nachrichten oder via Facebook und Twitter wurde über einen neuen Tablet-PC spekuliert: „Apple Tablet im Jänner?“ oder „Apple iSlate: Angeblich erstes Werbe-Video aufgetaucht“. Als sich die Gerüchte in eine Nachricht verwandelten, wurde der Spannungsbogen nochmals erhöht. Denn die Gerüchteküche war dank wohldosierter Informationen jetzt stärker und vielseitiger am Brodeln. Wie lauten die technischen Details? Wie ist der Name des Produkts? Wird es iSlate, iTablet oder iPad heißen? Und ab wann kann das Tablet eigentlich geliefert werden? Am 27. Jänner 2010 hatte das Warten ein Ende: Steve Jobs stellte bei einer Keynote das iPad vor.

Prometheus-Batman-Buzz Ridley Scott gilt als ein einflussreicher und stilprägender Regisseur. Dieses Image hat sich durch Filme wie „Alien“ und „Blade Runner“ gleich zu Beginn seiner Karriere manifestiert. Insbesondere „Alien“ aus dem Jahr 1979 wird als Meilenstein des Science-Fiction-Genres eingestuft. Der kommerzielle Erfolg des Films hatte drei Fortsetzungen zur Folge, die jedoch nicht unter der Regie von Scott entstanden sind. Das letzte Sequel „Alien – die Wiedergeburt“ liegt nunmehr 15 Jahre zurück.

Für viele Fans kommt es dementsprechend im Sommer 2012 zu einer interessanten Situation: Zum einen kehrt Ridley Scott mit dem Film „Prometheus“ als Regisseur zum Science-Fiction-Genre zurück und zum anderen wird der Film als Prequel zum Kultfilm „Alien“ gehandelt. Beide Umstände lassen Fans in Ekstase geraten, die durch das geschickte Marketing zusätzlich verstärkt wird. In der Spex wird folglich „Prometheus“ als bestes Beispiel für die Kreation eines „Buzz“ im modernen Kino herangezogen – als Beispiel für jenes Gerüchte-Summen, das zu eben jenem „Buzz“ – Dröhnen – führt. Der Prometheus-Buzz beruht auf zahlreichen kleinen Vorabinformationen, die viel von dem Drumherum preisgeben, aber keine Inhalte offenbaren. Für den Film typisch, wird die Spannung durch diverse Trailer weiter angezogen. Auf iTunes Movie Trailers gibt es unglaubliche acht Videos zu „Prometheus“: drei Teaser als Countdown zur Trailer-Premiere, zwei Trailer, ein TV-Spot, ein Featurette (kurze Dokumentation, die Einblicke in die die Entstehung eines Films gibt), sowie ein Clip. Seit dem 8. Juni 2012 hat „Prometheus“ allein in den USA knapp 125 Mio. USD eingespielt. Die Stimmung vor der Veröffentlichung des letzten Teils der Batman-Trilogie „The Dark Knight Rises“ von Christopher Nolan war vergleichbar spannungsgeladen. Für Aufregung sorgte der Umstand, dass der Film den Untertitel „The Legend Ends“ trägt und kaum etwas über die Handlung bekannt gemacht wurde. Gleichzeitig schüren die Trailer ein düsteres, auswegloses Szenario und präsentieren die Figur „Bane“ als Gegner

Batmans – ein Umstand, der zu zahlreichen Spekulationen geführt hat. Der Charakter Bane taucht erstmals 1993 in der „Nightfall“Saga („Der Sturz des dunkles Ritters“) in den DC-Comics auf. Bane wird als Batmans Nemesis beschrieben, weil er Batman das Rückgrat bricht. Das Böse besiegt das Gute. In der Nightfall-Saga ist Batman anschließend an den Rollstuhl gefesselt und es wird die Figur des Robin als Nightwing gefestigt. Wie stark sich Nolan an der Vorlage orientiert hat, blieb bis zum Filmstart der Fantasie überlassen. Denn wenn Batman stürzt, dann wäre das für die filmische Adaption ebenfalls ein Novum. Darüber hinaus kam es in Verbindung mit der Figur Bane parallel zum Filmstart zu einer Schwemme von durchaus kreativen Photoshop-Arbeiten, die den Bösewicht mit „Bain“ (der eher als humorlos geltenden Investmentfirma des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney) assoziierten – wie „The Brand Channel“ berichtete.

Another Shade of . . . Auf der Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbücher thront seit Wochen „Shades of Grey – geheimes Verlangen“ von E. L. James. Das Buch steht dort nicht aufgrund seiner literarischen Qualitäten, sondern aufgrund des expliziten Themas Sadomasochismus und des damit einhergehenden Tabubruchs. Letzterer zieht die deutschen Leser an, weil jeder für sich die Frage beantworten will, ob es denn wirklich stimme, worüber überall – insbesondere in England und den USA – gesprochen wird. Der Erfolg des

Stefanie Roenneke „Debut“-Autorin www.sturmunddrang.de

© Sturm und Drang

Aktuelle Spielformen des Buzz-Marketing Die Erzeugung von Mundpropaganda erlebte durch das Web 2.0 unumstritten ­einen Höhepunkt. Im Moment lässt sich erkennen, wie sich das Gerüchte-Marketing, vom Netz ausgehend, seinen Weg zu aktuellen ­Erzeugnissen klassischer Medien wie Filmen und Büchern bahnt.

Der Erfolg von ‚Shades of Grey‘ wird auf eine gut funktionierende Mundpropaganda zurückgeführt und auf dem Buchdeckel preisgegeben: ,Das Buch, über das alle sprechen‘.“ Buchs wird auf eine gut funktionierende Mundpropaganda zurückgeführt und auf dem Buchdeckel preisgegeben: „Das Buch, über das alle reden.“ Auch hier sind es Gerüchte, die den Absatz des Buchs ankurbeln und „Shades of Grey“ für Leser besonders anziehend machen. Darüber hinaus animiert der pikante Inhalt zusätzlich dazu, über das Thema zu klatschen oder zu tratschen; dazu trägt das Rezeptionsmedium von „Shades of Grey“ bei. Das Buch ist in den USA vor allem als e-Book sehr erfolgreich und kann somit diskret gelesen werden. Heimlichkeit als Aufmerksamkeitsgenerator und ein guter Nährboden für

Gerüchte.Diese Beispiele verdeutlichen, dass das Gerücht sich als ältestes Massenmedium im 21. Jahrhundert weiter bewährt und ein gutes Marketinginstrument ist, das entweder eingeleitet wird oder zufällig entstehen kann. Informationen über das jeweilige Produkt werden nur in Form von Einzelheiten preisgegeben, ohne das Gerücht zu ersticken. Das Besondere dabei ist, dass diese Gerüchte für plausibel gehalten werden müssen. Im Idealfall trifft die Information auf bestehende Fangemeinschaften, die sich in eine Gemeinschaft der Wissenden wandeln und somit für die gemeinschaftsbildende Funktion des Gerüchts stehen.

Gerüchte und kein Ende Nachdem Apple das iPad vorgestellt hat, bedeutete das kein Aus für die Gerüchteküche. Ganz im Gegenteil: Das Unternehmen hält durch Spekulationen das Image als Innovator und Tonangeber der Branche aufrecht. „Prometheus“ soll nun doch kein Prequel zu „Alien“ sein, obwohl Scott angeblich zwei Fortsetzungen dieser Art geplant hat. Es wird ebenfalls über eine neue Batman-Reihe nach „The Dark Knight Rises“ gemutmaßt. Und bezüglich „Shades of Grey“ wird, neben dem Inhalt der beiden weiteren Teile, über die Verfilmung des Stoffs gesprochen. Ins Gespräch hat sich unter anderen Bret Easton Ellis gebracht, der das Drehbuch schreiben will und seine Gedanken auf Twitter teilt. Weitere Denkanstöße dieser Art finden Sie in „Debut“, dem Sturm und Drang- Onlinemagazin. www.sturmunddrang.de


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the opinion

6 – medianet

Schwung und gute Laune 2003 berichtete der Spiegel in einer Reportage von Arnold Schwarzeneggers Wahlkampf um das Amt des kalifornischen Gouverneurs: „Im Osten lag Ungarn“, wird Schwarzenegger zitiert, „im Süden war Jugoslawien, im Norden die CSSR“. So habe er schon als Kind „die Freiheit zu schätzen gelernt“: „Denn anders als im Kommunismus dürfen wir wählen!“ Aufgewachsen ist Schwarzenegger bekanntlich im Umland von Graz, das sich seit ebendiesem Jahr zur Hochburg der österreichischen Variante des Kommunismus entwickelt hat. Das Revival der KPÖ in der Steiermark schaffte Ernest Kaltenegger. Bei der Grazer Gemeinderatswahl 2003 kam die KPÖ mit Kaltenegger auf fast 21 Prozent, bei der darauffolgenden Landtagswahl 2005 zog die KPÖ mit vier Mandaten als drittstärkste Partei in den Landtag ein. Nach einem kurzen Durchhänger und Kalteneggers Abgang ist es jetzt die Ex-Bankerin und Stadträtin Elke Kahr, die erneut fast 20 Prozent für die „Kummerl“ einfährt – womit Schwarzeneggers Angst vor der Roten Gefahr sich

m a ke r S n e t w o r k

medianet Leitartikel

Graz im Roten November Hat Arnold Schwarzeneggers Warnung vor der Roten Gefahr in seiner steirischen Heimat die ­Grazer Novemberrevolution erst möglich gemacht? sabine bretschneider

Dekaden nach seiner Emigration ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten als durchaus legitim herausstellt. Wie Kahr Kommunismus definiert? „Dass alle die gleichen Chancen haben“, sagt Kahr. Begriffe wie „Gütergemeinschaft“, „klassenlose Gesellschaft“ und „Aufhebung des Privateigentums an

Produktionsmitteln“ hat sie sich und ihren Wählern erspart. Das kommt heute nicht mehr so gut an. Insbesondere, seit der Kommunismus quasi überall – vielleicht mit Ausnahme Vietnams, das sich zumindest zu einem attraktiven Investitionsstandort für internationale Unternehmen entwickelt hat

Dienstag, 27. November 2012

– gescheitert ist. Andererseits: Auch der Finanzmarkt-Kapitalismus darf inzwischen ungestraft als gescheitert bezeichnet werden. Also: Was solls?

Nur ja kein Optimismus Die KPÖ-Bundespartei hat sich über das Ergebnis der Grazer Gemeinderatswahl übrigens „hocherfreut“ gezeigt. Gleichzeitig warnte KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner gegenüber der APA aber auch vor allzu viel Optimismus – etwa, dass sich das Graz-Ergebnis nun auch auf die Nationalratswahl 2013 durchschlagen könnte. Mitnehmen aus Graz wolle man jedenfalls „den Schwung und die gute Laune“. Schwung und gute Laune – das klingt nicht eben nach einer neuen Oktoberrevolution. Das sollte auch Herrn Schwarzenegger beruhigen.

mail to s.bretschneider @medianet.at

Gastkommentar Analyse des Zustands der europäischen Integration

zitat des tag e s Margaret Thatcher ehem. brit. Premierministerin

Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage.

IMPRESSUM

Geistesblitze eines furchtlosen Ritters

Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 abo@medianet.at | DW 2100 Anzeigen-Hotline Tel.: DW 2225 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at

Dass sich Václav Klaus – höflich gesprochen – zu den Euroskeptikern zählt, ist bekannt. Seine Sozialisation in einem kommunistischen Land bei gleichzeitig durstiger Aufnahme libertärer Philosophie hat bei ihm die Wachsamkeit gegenüber totalitären Versuchungen besonders wachsen lassen. Mit seinem neuen Essay ‚The Shattering of Illusions‘ legt er erstmals eine Gesamtschau Europas vor und lässt erkennen, wie er sich die Gestaltung der europäischen Dinge perspektivisch vorstellt. Um es vorweg zu sagen: Seine Analyse des Zustands der europäischen Integration ist überwiegend zutreffend. Übertreibungen und Polemik, insbesondere gegen José Manuel Barroso, sind der Form des Essays geschuldet. Konzeptionell ist die Kritik von Klaus an den Integrationsfantasien der Brüsseler Technokratie mehr als berechtigt. Das, was in den Sechziger- und Siebzigerjahren ein Segen war und zur einmaligen Öffnung der bis dahin überwiegend verschlossenen nationalen Märkte geführt hat, ist heutzutage zu einem Fluch geworden. Im Namen einer wissenschaftlich wenig abgesicherten Integrationsphilosophie versucht Brüssel alles zu zentralisieren: Nicht nur vor der Konzeption über die Öffnung der Energiemärkte, sondern auch vor der Sportpolitik und der Regionaltourismuspolitik macht Brüssel nicht halt. „Die Frage ‚Quo vadis, Die Klimapolitik ist der absurdeste Fall eines im stillen Kämmerlein zentraler Bürokratie ausgeheckten Plans. Europa?‘ stellt sich

mit unüberhörbarer

Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda

Abo, Zustellungs- und Adress­änderungswünsche:

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Legitimation und Integration

­Dringlichkeit.“

„Viele Mediaagenturen haben uns noch nicht wirklich im Portfolio – das soll sich ändern.“

© OÖNachrichten

Dietmar Maier , G e sc h ä f ts führer LT 1, s. 16

„2012 war ein überraschend schwieriges Jahr mit einem grottenschlechten Start, langsamer Erholung und letztlich doch noch einem Happy End.“ P eter A ffenzell e r , M arketin g­l eiter „OÖNa c h richten“, s. 18

Foto­redakteur: Jürgen Kretten Lektorat: ­ Christoph Strolz ­ Grafisches Konzept: Verena Govoni Grafik/ Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenleitung: Oliver ­ Jonke Anzeigenproduktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Media­print Zeitungs­druckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustell­service GMBH, ServiceHotline: 795 00-60, service­center-wien@redmail.at“ Erscheinungs­weise: 2x pro Woche (Di & Fr) Erschei­ nungsort: Wien Einzel­preis: 2,50 € (Di); 3,50 ¤ (Fr) (inkl. Porto & 10% MwSt.) Abo: 250,– € (Di & Fr); 150,– € (Fr) (Jahr) Auslands-Abo: 390,– € (Di & Fr); 199,– € (Fr) (Jahr). Bezugsabmeldung nur zum Ende des vereinbarten Belieferungs­zeitraums bei 6-wöchi­ ger Kündigungsfrist; es gelten unsere All­gemeinen Geschäfts­bedingungen; Gerichtsstand ist Wien. medianet special erscheint unter Verantwortung der Anzeigenredaktion; Gastbeiträge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Markus C. Kerber, Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Berlin; www.eu-infothek.com Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

© Thierry du Bois

© LT1

heute im special

Das Bundesverfassungsgericht hat bezeichnenderweise vom Spannungsverhältnis zwischen demokratischer Legitimation und europäischer Integration gesprochen. markus C. Kerber, TU Berlin Klaus geht weiter und sagt, dass es Demokratie in supranationalen Organisationen gar nicht gebe, sondern diese nur auf den Nationalstaat beschränkt sei. Dies ist zweifellos zutreffend, sollte und kann aber nicht die Nationalstaaten Europas daran hindern, wenigstens in Fragen von existenzieller Bedeutung zusammenzuarbeiten. Dazu gehören zweifelsohne die Verteidigung bzw. die Verteidigungsbemühungen in Ergänzung zur bestehenden Militärallianzen (NATO). Die Konstruktion Europas als ein System offener Märkte mit souveränen Nationalstaaten setzt eine Gemeinschaftspolitik voraus, die die rechtlichen Voraussetzungen der Zollunion durchsetzt und die Wettbewerbsbeschränkungen durch private Unternehmen auf dem Weg einer gemeinschaftlichen Wettbewerbspolitik bekämpft sowie die Staaten an Wettbewerbsverfälschungen durch staatliche Beihilfen hindert. Diese Politik kann schlechthin nicht durch nationale Kartellbehörden allein durchgeführt werden. Dass die gemeinschaftliche Wettbewerbspolitik insbesondere unter der Herrschaft von Mario Monti schwer gelitten hat, vermag nicht zu der Annahme zu führen, dass sie renationalisiert werden muss. Dann würde die Wettbewerbspolitik zum verlängerten Arm der Nationalstaaten und später zu einem Mittel der Wettbewerbsverfälschungen; vorprotektionistische Zustände wären zweifelsohne die Folge. An dieser Stelle ist der essayistische Beitrag von Klaus nicht zu Ende gedacht, aber das nimmt diesem bewegenden Dokument nicht die publizistische Wirkung. Denn die Frage ‚Quo vadis, Europa?‘ stellt sich mit unüberhörbarer Dringlichkeit.

Medienbeobachtung Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet

inside your business. today.

dienstag, 27. NOVEMber 2012 – 7

movea marketing: von Markenpositionierung bis Employer Branding Seite 11

Netzwerktreffen

Effie gala 2012

Kreativität macht den Unterschied, war der Grundtenor des IAB Impulse-Treffens Seite 12

Preisverleihung in der Aula der Wissenschaften Seite 14

© medianet/Szene1/ Stefan Caspari

Agenturgründung

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marketing & media „Print ist die Cashcow auf hohem Niveau“

www.mhoch3.at

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short

© WKO

Christof Schumacher, Obmann Fachgruppe Werbung/Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich, lud zum „Caesar 2012“, um die zündendsten Werbeideen zu prämieren. Elf Sieger konnten über die begehrte Trophäe jubeln. Seite 9

© Ketchum/Andrew Brackenbury

© medianet

Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO, lud zum hochkarätigen Branchentreff „Cable Days 2012“. An zwei Tagen diskutierte eine Rekordteilnehmerzahl über die künftigen Themen der Telekom- und Rundfunk-Branche. Seite 10

Internationale Vermarktung Andrea Veronese, Publicitas Österreich, wirft als Vermarktungspartner von über 1.000 Medien weltweit einen Blick auf die ­Entwicklung der Werbespendings von umsatzstarken, aber stagnierenden ­Printtiteln, hin zu stark steigendem Digitalgeschäft. Seite 8 David Gallagher, CEO ­Ketchum Pleon Europe, über die „spannende, crossmediale und hyperlokale“ PR-Zukunft und welche Kommunikations­ talente notwendige Anforderungen erfüllen. Zudem: Der Obama-Bonus in der Kommunikation. Seite 12

© Ketchum Publico

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8 – medianet

Dienstag, 27. November 2012

Vermarktung Zentralisierter Zugang in der Mediaplanung zu über 1.000 Medien und Know-how ausländischer Märkte

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Publicitas: Internationaler Service aus einer Hand

Moser Holding bezieht neues Zuhause Innsbruck. Tirols größtes Medienunternehmen, die Moser Holding AG, zieht es wieder zurück ins Innsbrucker Stadtzentrum: Nach über 30 Jahren in der Ing.-Etzel-Straße wird das Verlagshaus, allen voran mit ihrem Flaggschiff Tiroler Tageszeitung, Schritt für Schritt in das neu errichtete „Headline“ in der Brunecker Straße am Hauptbahnhof umziehen. (APA)

Print als Kerngeschäft mit stagnierenden Spendings; Wachstumsprognose für Digital bis zu 15%. Jürgen Hofer

Wien. 1972 als Verlagsbüro Pokorny gegründet, feiert Vermarktungspartner Publicitas Österreich heuer 40-jähriges Bestehen. medianet bat Andrea Veronese, Commercial Director, Loni Dieminger, Account & Digital Director, und Andrea Kuefstein, Account & Marketing Director, zum Gespräch. „Wir profitieren als Vermarktungspartner internationaler Medien nach wie vor davon, unseren

© www.kiosk.at

Austria-Kiosk bringt eigenen E-Reader

„Wien agiert immer öfter als Hub für ande-

Der Austria-Kiosk ist nun auch über eigenen Reader beziehbar.

re Märkte, die wir als

Wien. Der österreichische digitale Printmedien-Kiosk bietet ab sofort einen Reader für seine E-Publikationen an. Auf der Plattform „kiosk.at“ stehen insgesamt 114 österreichische und internationale Zeitungen, Zeitschriften und Magazine in digitaler Form zur Verfügung. Mithilfe des von der APA-IT entwickelten Readers können die ausgewählten Medien per sofort gelesen werden, da keine Warte- oder Ladezeiten mehr anfallen. Weiterhin stehen die Titel auch zum Download im PDF-Format bereit, um sie auch im offlineModus lesen zu können. Peter Kropsch, Geschäftsführer der APA: „Wir freuen uns, einen weiteren Meilenstein in Sachen ­‚Usability‘ setzen zu können. Der User kann mithilfe des Readers noch einfacher, schneller und übersichtlicher durch seine Publikationen navigieren.“ (red)

Andrea Veronese

Andrea Veronese, Loni Dieminger und Andrea Kuefstein von Publicitas Österreich im Gespräch mit medianet.

Kunden Service aus einer Hand bieten zu können“, umreißt Veronese, die die Leitung des Wiener Büros im heurigen Mai übernommen hatte, die Vorteile ihres Geschäftsmodells. Publicitas vertritt und berät in der Planung dabei führende Qualitätszeitungen, Magazine, Internet-Plattformen und Fernsehstationen weltweit. Der Vorteil durch das internationale Netzwerk ist ein zentralisierter Zugang zu über 1.000 Medien weltweit; zudem verweist der Vermarkter auf das fundierte Know-how über ausländische Märkte als zentralen USP, womit Publicitas auch idealer Planungspartner für internationale Kampagnen ist. Neben QualitätsTageszeitungen wie z.B. der FAZ und der SZ (Print und Online) baut

Publicitas auch kontinuierlich das Angebot an Premium-Magazinen aus. Neu im Portfolio sind z.B. Madame, Jolie, L‘Officiel Homme und Familie & Co.

Print noch Kerngeschäft „Print ist die Cashcow auf hohem Niveau“, verweist Veronese auf den Stellenwert von gedruckten Medien im Gesamt-Mediamix; sie prophezeit für kommende Jahre aber eine Stagnation bei den Werbespendings. „Online und Digital werden im nächsten Jahr um 10 bis 15% wachsen“, sind sich Kuefstein und Dieminger unisono sicher. Große Schübe bei den Onlinespendings spüre man bereits, auch wenn man sich den speziellen

Anforderungen des digitalen Geschäfts bewusst sein müsse: „Viele wechseln von Print zu Online im Glauben, dass es billiger sei; das ist jedoch ein Trugschluss“, so Dieminger, die für einen wohlgewählten Mix, abgestimmt auf das jeweilige Kommunikationsziel, plädiert. Vorteile biete Online aber in gewissen Fällen jedenfalls: „Mit kleineren Etats lassen sich exakt definierte Zielgruppen Online sehr gut erreichen. Und ständig neue digitale Angebote jenseits von klassischen Online Display Ads bieten großes Potenzial für Kunden, die bereit zu kreativen Lösungen sind. “ Unabhängig von der Mediengattung sieht sich Veronese dabei stets als Unterstützer für Werbeund Mediaagenturen, keineswegs

als Konkurrenz: „Wir bieten Empfehlungen, Rankings und Facts zu verschiedensten Medien. Agenturen können dann mit einem fertigen Mediaplan mit ihren Kunden wiederum in die Detailplanung ­gehen.“ Einer der Vorteile sei – aufgrund der großen Volumina, mit jenen Publicitas mit den Verlagen handle – auch die Möglichkeit größerer Rabatte und besserer Platzierungen. Auf diesen Vorteil greifen auch vermehrt internationale Kunden, vor allem aus dem arabischen Raum, zurück. Veronese: „Wien agiert immer öfter als Hub für andere Märkte, die wir bedienen. Auch das zeigt uns, dass wir uns für kommende Aufgaben perfekt positioniert haben.“

Charity Handy-Sammeln

Staatspreis Public Relations 2012 In Kategorie „Online & Social Media“ erfolgreich

tipp des tages

Ö3-Wundertüte: Licht ins Dunkel

Ketchum Publico siegt mit Viralhit

© Ketchum Publico

Ketchum Publico-GF Saskia Wallner mit dem Siegerprojekt beim Staatspreis PR.

Publico-Geschäftsführerin Saskia Wallner. In einer integrierten Kampagne wurden von Ketchum Publico die Fähigkeiten des Sony Xperia go mittels digitalem Storytelling dargestellt und via Social Media sowie klassischen Medienkanälen verbreitet.

Buzz und Community Durch virale Mechaniken konnte Buzz erzeugt und die Community mit einbezogen werden. Mit dem On-/Offlineseeding erreicht die Kampagne bei niedrigem Mitteleinsatz eine außergewöhnliche Reichweite. Die Jury lobte in ihrer Begründung vor allem das integrierte Konzept und den stark dialogorientierten Ansatz. Ideenreichtum und Umsetzungsstärke bewies Ketchum Publico mit einem weiteren Projekt auf der diesjährigen Shortlist des Staatspreis Public Relations: Die „AUVA Info-Offensive zur Unfallprävention und zur AUVA Pflichtversicherung in Kindergärten“ war unter den drei Nominierten in der Kategorie PR Spezialdisziplinen. (red)

© ORF/Ö3/Hans Leitner

volvieren und spannenden Content zu kreieren; rund 750.000 Views auf YouTube sind der beste Beweis dafür“, ist Livia Dandrea-Böhm, A1-Pressesprecherin, vom Siegerprojekt begeistert. „Unser Team ist besser denn je, und unsere Strategie als ideenreiches und tatkräftiges Mitglied der weltweit erfolgreichen Kommunikationsagentur Ketchum trägt Früchte“, freut sich Ketchum

© Aleksandra Pawloff

Wien. Beim vorige Woche vom Wirtschaftsministerium verliehenen „Staatspreis Public Relations 2012“ konnte sich Ketchum Publico in der Kategorie „Online & Social Media“ mit dem Projekt A1 Social Media Buzz-Kampagne „Sony Xperia go Challenge“ durchsetzen. „Dialog ist das Ziel von PR und in Zeiten von Social Media erfolgt dieser digital. Mit dem Projekt ist es gelungen, die Community zu in-

© Brandstätter

Der goldene Plachutta Ewald und Mario Plachutta haben 1.500 Rezepte zusammengetragen und präsentieren auf 700 Seiten ihre kulinarischen Vorlieben. „Es ist ein Kochbuch, das Bestand hat, auch für die folgenden Generationen. Da ist garantiert für jeden Anlass und für jede Gelegenheit etwas dabei“, ist Ewald Plachutta stolz auf sein neues Werk. Nudelsuppe, Wiener Schnitzel oder Schinkenfleckerl genauso wie ­Gänseleber-Crème-Brûlée, Thunfischsteak im Sesammantel oder Rehnüsschen, in Pilzfarce gebraten, finden sich in dieser Sammlung kulinarischer Hochgenüsse. ISBN: 978-3850336765; 704 Seiten, 39,90 €, Brandstätter Verlag

© medianet

Publicitas bedienen.“

Für den guten Zweck: Robert Kratky und Lisa Hotwagner mit der Ö3-Wundertüte.

Wien. Die aus den Vorjahren bekannte Charity-Aktion des Handy-Sammelns von Ö3, der Österreichischen Post, Caritas, Licht ins Dunkel sowie dem Verpackungsund Papierunternehmen Mondi wird mit der „Ö3-Wundertüte“ auch heuer initiiert. Dabei können alte Handys mit der Wundertüte portofrei eingesandt werden, pro Handy geht ein Betrag direkt an die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas. Die Aktion brachte allein im Vorjahr 700.000 € an Spendengeld. (red)


Agenturen

Dienstag, 27. November 2012

medianet – 9

Award Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich verlieh Werbepreis zum 27. Mal

Caesar: Zündendste Werbeideen Linz. Die herausragendsten Kreativleistungen des Jahres wurden bei der „Caesar-Gala“ im DesignCenter Linz prämiert. Bereits zum 27. Mal verlieh die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Oberösterreich WKOÖ in elf Kategorien die begehrte Trophäe (sämtliche Gewinner siehe Infobox). „In Oberösterreich haben wir eine einzigartige Kombination aus einem starken Wirtschaftsstandort mit vielen herausragenden Unternehmen und einer starken Kreativwirtschaft. Wie erfolgreich diese Zusammenarbeit ist, wird beim Caesar wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“, so WKOÖ-

Präsident Rudolf Trauner. „Unsere Branche hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch weiterentwickelt, vor allem über das klassische Ressort der Werbung hinaus. Unsere Mitgliedsbetriebe haben sich internationales Know-how aufgebaut und stehen der heimischen Wirtschaft in allen Bereichen der strategischen Marktkommunikation zur Seite“, betont Fachgruppen-Obmann Christof Schumacher die Qualität der Arbeiten. „Der ‚Caesar‘ ist die jährliche Leistungsschau unserer Mitgliedsbetriebe. Rund 250 Einreichungen unserer Mitgliedsbetriebe wurden unter notarieller Aufsicht von ei-

ner Fachjury bewertet“, so Gernot Fellinger, Geschäftsführer Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKOÖ. Den Sieg in der Königsdisziplin „Kampagne“ konnte sich upart Werbung und Kommunikation GmbH mit dem Projekt Cyber Security Challenge „Verboten gut“ sichern. Im Zuge der Challenge wurden im Auftrag der Cyber Security Austria junge IT-Talente gesucht und gefördert. „Die Kampagne ist absolut zielgruppenaffin und wurde durch ihre plakative Umsetzung zum „Talk of Town““, bewertet Jury-Vorsitzender Peter Hans Felzmann die Kampagne. (red)

© WKOÖ/Cityfoto

„Starke Kreativwirtschaft“; Caesar als „jährliche Leistungsschau“.

v.li.n.re: Walter Bremberger (WKOÖ-Direktor-Stv.), Peter Hans Felzmann (Jury­ vorsitzender), Christof Schumacher (Obmann Fachgruppe Werbung/Markt­ kommunikation WKOÖ), Hostess Kessia Haller, Rudolf Trauner (Präsident WKOÖ), Gernot Fellinger (GF Fachgruppe Werbung/Marktkommunikation WKOÖ).

Caesar 2012 Kampagne upart Werbung und Kommunikation GmbH, Cyber Security Challenge „Verboten gut“, Cyber Security Austria Print & CD Reichl und Partner Werbeagentur GmbH, Gesichter der Pressefreiheit, Verband Österreichischer Zeitungen Digitale und interaktive Medien Gruppe am Park // Buchegger, Denoth – Haslinger, Keck. Snogg.Me, X-Net Technologies GmbH Direct Mailing und Promotion kest – strategie, kommunikation, design, Pixxers – die Cannes Promotion 2012, PixxersThe photo network by Karl Frauscher Messearchitektur SPS Marketing GmbH, Messeauftritt Magna Steyr – Automobilsalon Genf 2012 „Be unusual“, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG Event berger consulting group andreas berger, Red Bull 400 – Sturm auf den Kulm, Red Bull GmbH Packaging Createam Werbeagentur GmbH, löffle mich! Kuchengenuss im Glas, babe’s kuchenfantasien PR-Publikation diehausmarke, zam zukunft aus misten, caritas kindergarten st. martin, gallneukirchen Film/Video Brands and Friends Markenmanagement/ Typeholics, Trodat – Circle of Life, Trodat GmbH Werbefotografie ms. foto.group, Bierkultur, Brau Union Österreich AG Audio/Podcast reklamebüro GmbH Sport 2000 Hörfunkspots – Herbst/ Winter 2011/2012, Zentrasport Österreich e.Gen.

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Spot Hörfunk-Kampagne

Etat: straberger Wien. straberger conversations wurde von der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe mit der Kreation einer Hörfunk-Image-Kampagne für die österreichischen Bäcker beauftragt. Aufgabe von straberger conversations war es, die wichtigsten Differenzierungsmerkmale zwischen Supermarkt und Bäcker in einem Spot prägnant und sympathisch zu kommunizieren. Die Kampagne ist ab Ende November auf Ö3 und den Sendern des Radio Marketing Service on air. (red)

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medien

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Dienstag, 27. November 2012

Fachveranstaltung Verteilt auf zwei Tage, diskutierten die heimischen „Kabler“ die großen aktuellen und künftigen Themen der Branche

Besucherrekord: Cable Days 2012 Der Fachverband Telekom/Rundfunk trumpfte wieder mit einem hochkarätigen Branchentreff im Salzburger Congress Center auf.

Hochkarätige Referenten Die Konferenz für Kabel-TV und Breitband fand vergangenen Donnerstag und Freitag in Salzburg statt. Zum Auftakt der heurigen, sechsten Cable Days konnte Fachverbandsobmann Günther Singer als Initiator und Gastgeber auf die die bisher höchste Zahl an Anmeldungen bzw. Besuchern sowie auf hochkarätige Referentinnen und Referenten verweisen. Die Keynote etwa hielt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz; neben vielen anderen ausgewiesenen Experten berichtete Stefanie Lemcke, in führender Position bei Quantum Media tätig und direkt aus den USA angereist, über aktuelle (Medien-)Trends aus den Vereinigten Staaten. ORF-chef Wrabetz bekräftigte seinerseits die Bedeutung der Kabelnetzbetreiber für den Österreichischen Rundfunk bei der Verbreitung von (Medien-)Inhalten. Der ORF-Chef sieht den öffentlich-rechtlichen ORF vor großen

Herausforderungen, denen man sich aber gemeinsam u.a. mit den Kabelnetzbetreibern stelle. In seiner Rede bei den mittlerweile zum 6. Mal stattfindenden Cable Days betonte Wrabetz die Bedeutung von Smart- und SocialTV als Fernseh-Trend der Zukunft. Vor diesem Hintergrund kritisierte der ORF-Generaldirektor einmal mehr das (zwar derzeit ausgesetzte, aber noch nicht endgültig entschiedene) „Facbeook-Verbot“, dass also dem Österreichischen Rundfunk bereits bestehende sowie neue Aktivitäten im Sozialen Netzwerk Facebook untersagt sein sollen. Und er bezeichnete bei den Cable Days auch Twitter als „größtes Sport-Netzwerk“ der Welt, wo also Menschen sich mit anderen über Sportereignisse austauschen. Er sei aber überzeugt, dass es in Zukunft neue, themenspezifische „Spezial-Netzwerke“ geben werde.

bildcontent/Fernsehen erfordern als auch mehr und bessere Übertragungskapazität. Darauf verwies WKO-Fachverbandsobmann Singer in seinen Ausführungen und rief die diesbezüglichen Anstrengungen und Leistungen der Kabelnetzbetreiber in Österreich ins Gedächtnis: „Viele haben investiert und ihre Netze ertüchtigt.“ Dadurch ist es etwa möglich, via Kabel Ultra-Highspeed-Internet mit Übertragungsraten von bereits heute bis zu 100 mBit anzubieten. Allerdings blockiere die analoge Verbreitung von Fernsehprogrammen wichtige Kapazitäten, die für den Ausbau zusätzlicher Dienste erforderlich wären, so Singer.

Ende des analogen Kabels © WKO

Salzburg. „Die Kabelnetzbetreiber in Österreich sind nicht nur für die Österreicherinnen und Österreicher und für den Wirtschaftsstandort Österreich ein wichtiger Partner, sondern auch für den ORF“, sagte Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO, in seinen Eröffnungsworten zu den „Cable Days 2012“.

Günther Singer, Obmann des Fachverbands Telekom/Rundfunk der WKO.

Investitionen ins Netz Wrabetz führte auch die Pläne des ORF in Sachen Smart TV aus. So will der ORF rechtzeitzig zur alpinen Ski-WM, die im Februar 2013 in Schladming/Steiermark stattfindet, eine „Muster-Applikation“ geben, die zeigen soll, „was sich der ORF unter Smart-TV vorstellt“. Das könnten etwa zusätzliche Bilder aus anderen Kameraperspektiven, wie sie im ORF-Fernsehen zu sehen sind, sein. Der Ent-

wicklungs-Auftrag dafür sein, so Wrabetz, bereits ergangen. Der ORF dürfe nicht durch die Regulierung von diesen überlebensnotwendigen Entwicklungen ausgeschlossen werden, appellierte Wrabetz. Neben der Schaffung von zusätzlichen Sendern und ProgrammAngeboten wie dem Informationsund Kulturkanal ORF III und ORF Sport plus sei eine „wichtige, richtige und zeitgerechte Entschei-

dung“ auch die Digitalisierung und die Einführung von High Definition-Empfang für die Programme des ORF (HD-TV) gewesen, was der ORF bereits seit 2008 anbietet, so Wrabetz. Mit Stand Oktober 2012 nutzen 1,3 Mio. Seherinnen und Seher die Programme des ORF in HD-Qualität. Und da kommen erneut die Kabelnetzbetreiber in Österreich ins Spiel, die bessere und neue Angebote sowohl im Bereich Bewegt-

Der Obmann läutete damit bei den Cable Days den Beginn vom Ende des analogen Kabel-TV ein. Für jene Betreiber, denen derartige Adaptierungen noch bevorstehen, können die Cable Days 2012 Knowhow bieten und Ansporn sein, so Singer. Unter der unbedingten Voraussetzung, dass mit einer Haushaltsabgabe sämtliche urheberrechtlichen Ansprüche abgegolten werden können – „aber nur dann“ –, sprach sich Fachverbandsobmann Singer für die Einführung einer solchen Haushaltsabgabe in Österreich aus. (red/fej) www.cable-days.at

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Dienstag, 27. November 2012

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Umfassend Ganzheitliche Konzepte zur Markenpositionierung bis hin zu Verkaufsförderungskonzepten, Kooperationsmarketing und klassischer Werbung

„movea marketing“ ist am Start Wien. Eine neue Agentur für Marketing und Kommunikation gründete der Salzburger Kommunikationsexperte Stefan Ornig. Das demnächst sechsköpfige Team der movea marketing GmbH & Co KG, so der Name der Agentur, ist auf die interne und externe Unternehmenskommunikation spezialisiert und betreut internationale Marken wie dm drogerie markt, sebamed, Wilkinson Sword, Energizer, fenjal oder Selecta.

Ganzheitliches Konzept Nach insgesamt sechs Jahren im Management von dm drogerie markt Österreich/CEE war Ornig zuletzt als geschäftsführender Gesellschafter bei der Agentur Plenos (zuvor Publico Salzburg) tätig. „Unsere ganzheitlichen Konzepte zur Markenpositionierung binden mittlerweile Aktivitäten bis zu Ver-

kaufsförderungskonzepten, Kooperationsmarketing und klassischer Werbung mit ein. Denn gerade bei kleineren und mittleren Marketingbudgets im Konsumgüterbereich müssen alle Maßnahmen optimal ineinandergreifen, damit wirtschaftlich beste Ergebnisse erzielt werden können“, so Ornig.

Thema Employer Branding Abseits der Marktkommunikation arbeitet das movea-Team aktuell für mehrere Unternehmen und Organisationen an Konzepten im Bereich Employer Branding. In der Detailumsetzung arbeitet movea

mit einer Reihe von Spezialisten aus dem Technik und Kreativbereich im In- und Ausland zusammen und bildet gemeinsam mit den Agenturen designkraft.at (Crossmediale Gestaltung) und Mediaplant KG (Film und Fernsehproduktion) das „kreativdeck“: „Die räumlichen Synergien optimieren nicht nur die Kostenstruktur; sie ermöglichen auch einen raschen Know-howTransfer bei spezifischen Fragestellungen“, so die drei Agentureigentümer Stefan Ornig (movea), Horst Köpfelsberger (designkraft.at) und Clemens Haider (Mediaplant). (fej) www.movea.at facebook.com/MoveaMarketing

© movea/Andreas Kolarik

Stefan Ornig gründet in Salzburg Agentur für Kommunikation und Marketing.

Jessica Meister, Bettina Taxer, Kathrin Seber, Julia Timmerer Maier und Stefan Ornig.

2012 15,8 Mio. Euro

RTR: Förderung Wien. Beim letzten Antragstermin des Jahres 2012, bei dem zehn Projekte eingereicht wurden, konnten vom Fernsehfonds Austria für zwei Fernsehfilme und fünf Dokumentationen Fördermittel von insgesamt 1.022.087 € zugesagt werden. Da bereits zwei bei früheren Antragsterminen zugesagte Förderungen nicht zustande kamen, standen beim 4. Antragstermin zusätzlich 710.000 € und insgesamt 1,2 Mio. € an Fondsmitteln zur Verfügung. „Somit haben wir heuer mit 15,8 Mio. Euro das höchste Fördervolumen seit Gründung des Fernsehfonds Austria für Filmprojekte vergeben“, zieht Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTRGmbH für den Fachbereich Medien und verantwortlich für den Fernsehfonds Austria, Bilanz. (red)

Ich seh was Besseres.

Himmlische Weihnachten

X-Mas Kalender-Aktion

Maya & Saturn Wien. Während der Rest der Welt wie jedes Jahr Weihnachten mit „Christkindlmarkt & Co“ einläutet, startet Media Markt eine ganz besondere Aktion: Anlässlich des laut Maya-Kalender am 21. Dezember bevorstehenden Weltuntergangs steht Weihnachten bei Media Markt ganz im Zeichen einer einzigartigen Angebotsaktion. Der „Maya-Weltuntergangs-Kalender“ startete online unter „www. mediamarkt.at“ am 25. sowie in allen 32 Media-Märkten am 26. November und bringt jeden Tag eines der begehrtesten, aktuellen TopMarkenprodukte aus dem Hightech Bereich zu besonders reduzierten Preisen.

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© Media Markt

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Dienstag, 27. November 2012

Ketchum-Netzwerk Internationales Know-how, gepaart mit nationaler Expertise, als Erfolgsgeheimnis

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„PR-Zukunft ist spannend, crossmedial & hyperlokal“

© ORF/Ali Schafler

„Zwa Voitrottln“ als ­Quotenhit für den ORF

David Gallagher, CEO von Ketchum Pleon Europe, über Trends, Obama und „brennende“ Mitarbeiter. die Elemente, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. „Man muss die Menschen für eine Idee, ein Unternehmen begeistern“, bekräftigt er. Kommunikationsteams, die mit den unterschiedlichsten Nationalitäten, Altersgruppen, Einkommensklassen in ihrer Sprache sprechen und die geeigneten Kommunikationskanäle kennen, sind auf der Überholspur. Storytelling und Hyperlokalität sind für Gallagher wesentliche Trends der Zukunft. Unternehmen müssen den Kunden unterhalten, spannende Geschichten rund um die Marke aufbauen, Werte ver-

monika hausharter

Die große Comedychance am ­Samstag bis zu 760.000 Zuseher.

Wien. An Preisen und Auszeichnungen mangelt es dem global agierenden Kommunikationsberatungsunternehmen Ketchum nicht: „PR Agency of 2012“, „Top Place to work in PR“ oder „Large Firm of the Year Award 2010“. Seit 2011 gehört auch der österreichische PR-Pionier Publico zu Ketchum. Der gebürtige Texaner David Gallagher ist seit über einem Jahr als Ketchum-CEO für Europa im Kommunikationseinsatz. „Wir beschäftigen bei Ketchum Mitarbeiter, die gern ihr Wissen und ihre Ideen teilen. Unsere Mit-

Wien. Die Band „Zwa Voitrottln“ nutzte ihre „große Chance“ und wurde zum „Comedy Star 2012“. Bis zu 760.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am Freitag, dem 23. November, um 20:15 Uhr in ORF eins das Finale von „Die große Comedy Chance“ nicht entgehen lassen. Durchschnittlich 639.000 Seherinnen und Seher (26% Marktanteil) waren beim Finale dabei, die Entscheidung sahen 635.000.

Medienaktivitäten von Red Bull vor Umzug?

„… Unsere Mit-

„Wir beschäftigen

arbeiter ‚brennen‘

bei ‚Ketchum‘ Mit­ arbeiter, die gern ihr Wissen und ihre Ideen teilen …“ David Gallagher über das ...

für ihre ­Arbeit und © Ketchum/Andrew Brackenbury

Fuschl/Salzburg. Die Zentrale des weltweit tätigen Salzburger Getränkekonzerns Red Bull könnte in den nächsten Jahren von Fuschl im Flachgau auf das Areal der ehemaligen Rainerkaserne in Elsbethen bei Salzburg übersiedeln. „Wir platzen mit unserer Zentrale in Fuschl aus allen Nähten“, sagte Red BullChef Dietrich Mateschitz in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten vom Samstag. Fuschl sei für eine weitere Expansion zu klein. Es sei auch denkbar, die Medienaktivitäten des Konzern in Elsbethen anzusiedeln, meinte Mateschitz. Der Standort Fuschl könnte künftig als „Corporate University“, für internationale Meetings oder auch als Kunstmuseum genützt werden.

das ­überträgt sich auf unsere Kunden.“ … erfolgsgeheimnis der ­mitarbeiter

„Die Botschaft muss beim Konsumenten richtig ankommen“, betont David Gallagher die Notwendigkeit von Evaluierung.

arbeiter ‚brennen‘ für ihre Arbeit und das überträgt sich auf unsere Kunden“, erklärt Gallagher seine Mitarbeiterauswahl. Weitere Anforderungsprofile: Schreibtalent, wirtschaftliches Verständnis, Selbstvertrauen, Social Media Know-how und Weiterbildung. „Man darf nicht unterschätzen, welche wertvollen Werbebotschafter engagierte Mitarbeiter für ein Unternehmen sind“, betont er. In den letzten Jahren oft noch vernachlässigt, wird die exakte Auswertung von Daten im PR-

Inserate nur für freundlich Gesinnte

­Bereich immer wichtiger. „Man muss wissen, wie die Botschaft beim Kunden ankommt und welche Stimmung sie erzeugt. Bei Reden kann man das sehr gut messen – was interessiert und berührt den Konsumenten, wann ist er einfach nur gelangweilt“, veranschaulicht Gallagher.

Der Obama-Bonus Datenmessung und den strategischen Einsatz der vorhandenen Daten sieht er als notwendige

Trendentwicklung der nächsten Jahre. „Datenanalyse soll nicht nur dazu dienen, vergangene Ausgaben zu rechtfertigen, sondern auch die Grundlage für zukünftige Investitionen sein“, so Gallagher. Als entscheidenden Vorteil sieht Gallagher, dass es Barack Obama im US-Wahlkampf viel besser gelungen ist, mit den verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf Augenhöhe zu kommunizieren und – nicht zu unterschätzen – die flächendeckende Unterstützung durch freiwillige Helfer. Das sind

mitteln und die geeigneten Social Media-Kanäle nutzen. Das Bewusstsein für Social Media ist bei den Unternehmen gestiegen, das zeigt sich auch in der Aufteilung des Kommunikationsbudgets. So werden bereits schon zwischen 40 bis 50% in Social Media-Aktivitäten investiert. In unserer global vernetzten Welt ist aber auch der Trend zu Regionalität erkennbar; Hyperlokalität bezeichnet diese Entwicklung, die das, was in der direkten Umgebung geschieht, über das Internet abbildet, findet

Interactive Advertising Bureau IAB Impulse-Netzwerktreffen am 19. November im Auditorium von Microsoft Austria

Warum Kreativität den Unterschied macht © APA/Robert Jäger

Wien. Die Frage „Was ist Kreativität?“ beherrschte das Interactive Advertising Bureau (IAB) ImpulseNetzwerktreffen am Montag, den 19. November, im bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Auditorium des Sponsors Microsoft Austria. Mit dem schottischen Künstler und Creative Consultant William Easton diskutierten Agentur-, Medien- und Kundenvertreter über das Wesen und den Wert von Krea-

Wien. Das Team Stronach sorgt mit seiner Medienpolitik weiter für Aufregung. Wie profil in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, macht das Team Stronach Inserate direkt vom Wohlverhalten der Medien abhängig. Das Nachrichtenmagazin zitiert eine E-Mail von Frank Stronachs Pressesprecher Rouven Ertlschweiger an einen Mitarbeiter: „Devise ist: Wir gehen nur in Medien, die uns freundlich gesinnt sind, und von denen auch eine positive Berichterstattung zu erwarten ist“, heißt es darin laut profil-Vorabmeldung vom Samstag.

© IAB/Christoph H. Breneis

Stronach: Lt. profil gibts Inserate nur für freundlich gesinnte Medien.

tivität in der Werbung. Dass neben Kreativität auch das formale Kriterium ‚Größe von Werbemitteln‘ einen entscheidenden Einfluss auf die Werbewirkung hat, demonstrierte eine aktuelle Studie des IAB UK. Kreative Ideen bedürfen radikaler Diversität, fordert der schottische Consultant Easton in seiner Keynote-Rede. Kreativität kann man nicht erlernen, man kann sie aber

Joachim Wahlstrøm (Microsoft Advertising), Susanne Ostertag (Microsoft), Martina Zadina (adworx, IAB), William Easton (Creative Consultant), Simon Köpp (Adform).

fördern. Je heterogener die Teams der kreativen Ideenschmieden zusammengesetzt sind im Bezug auf unterschiedliche Disziplinen, Altersgruppen, soziale Schichten und Kulturen, desto eher werden einengende Standards gesprengt.

Size matters! Dass Standardisierung und hohe Werbewirkung sich nicht ausschließen, demonstrierte Joachim Wahlstrøm, Nordic Marketing Lead, Microsoft Advertising, anhand der aktuellen Studie des IAB UK „Building brands online – size matters“. 770 internationale Kampagnen wurden in einem Sample von 765.000 Personen getestet: Die großflächigen IAB Rising Star-Werbeformate Billboard, Wallpaper und Halfpage Ad schlagen das traditionelle kleinformatigere Universal Ad Package deutlich in den Werbewirkungsindikatoren Brand Awareness und Message Association. Allerdings reicht Größe alleine nicht. Bei großflächigen, auffälligen Formaten besteht die Gefahr von negativen Effekten auf die

Markenbeliebtheit. Fazit: „Creativity matters!“ Gelungene Beispiele von großformatigen Onlinewerbeformen zeigte Simon Köpp, Sales Director bei Adform.

Erfolgreicher Auftakt In der anschließend von Marcela Atria moderierten Diskussion lüftete Gerhard Harrauer, Digital Leiter der Erste Bank, das Erfolgsrezept der Erste Bank: „Wir versuchen nicht kreative Banner zu machen. Wir machen unsere Produkte interessanter.“ Kunden gestalten die Produkte über Online-Kanäle mit. „Ein großartiger Auftakt für das neue Vereinsjahr!“, freut sich Martina Zadina, die seit Oktober frisch gekürte Präsidentin des Interactive Advertising Bureaus Österreich, über das große Interesse am IAB Impulse-Netzwerktreffen. Das Auditorium des Co-Veranstalter Microsoft war mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kreativ-, und Mediaagenturen sowie von Kunden und Medienvertretern restlos gefüllt. (red)


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B i z-ta l k C LA S S IC

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Dienstag, 27. November 2012

voll auf schiene WErbung & Marktkommunikation

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1. Bundespräsident Heinz Fischer, Christian Kern (CEO ÖBB-Holding); 2. Gerald Grünberger (VÖZ), Thomas Kralinger (Kurier/Mediaprint) mit ­Begleitung, Alexander Wrabetz (ORF), Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, Wolfgang Fellner (Österreich), Helmut Hanusch (News Verlag).

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1. Richard Grasl (ORF), Eduard Tomesek, Waltraud Groll (CEO W. Groll), Lars Rudnik, Martin Groll (W. Groll), Friedrich Stickler (Generaldirektor Stv. Österreichische Lotterien); 2. Joachim Feher (MediaCom), Elisabeth Giesser (News Verlag); 3. Maurizio Berlini (Goldbach), Raffaele Arturo (DDFG); 4. Max Palla, Michael Straberger (straberger conversations).

28 Jahre Effi(e)ziente Marktkommunikation

Zum Jubiläum lud die ÖBB zur ungewöhnlichen Galanacht

175 Jahre Eisenbahn

Gastgeberinnen M. Hörmer und R. Vallon-Sattler.

Effie-Gala 2012

ÖBB-Werk Wer weiß heute noch, was vor 175 Jahren geschah? Die Mobilität der damaligen Gesellschaft war auf die Pferdekutsche fixiert. Danach ging es über zur Dampflok und heute macht die ÖBB mit einem Railjet, der dieselbe Geschwindigkeit (250 km/h) fährt, wie ein Flugzeug fliegt, Konkurrenz. Unter dem Motto „Nächster Halt: Zukunft!“ lud vergangenen Freitag ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern 1.500 Gäste just an dem Ort, wo der neue Railjet entsteht: in die Zugwerkstätte Simmering; die ÖBB als 175-jähriges Geburtstagsunternehmen ließ mit visionärer Zukunftsmusik und einem ungewöhnlichen Fest zur Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wien und St. Pölten aufhorchen: Von der Dampflok bis zum kaiserlichen Hofsalonwagen „Majestic Imperator“, von 9 kulinarischen Bundesländer-Bahnhöfen, welche Schmankerl aus den jeweiligen Regionen offerierten, bis hin zu einer XL-Geburtstagstorte wurde dem Publikum nichts vorenthalten. Bundespräsident Heinz Fischer, Verkehrsministerin Doris Bures und Gesundheitsminister Alois Stöger ließen es sich nicht nehmen, die Geburtstagstorte anzuschneiden. Unter der hervorragenden Moderation von Christoph Wagner-Trenkwitz wurde zu den Klängen der „Drumaticals“ und „Bad Powells“ bei höchsten kulinarischen Genüssen des Zugcaterers Henry (DO & CO) bis spät in die Nacht gefeiert. Mit dabei waren u.a. Oliver Voigt (Österreich), Franz Voves (LH Steiermark), Axel Bogocz (News), Erich Foglar (ÖGB-Präsident), Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin Technisches Museum Wien) und Kristin Hanusch-Linser (ÖBB Konzernkommunikation). (red)

Aula der Wissenschaften Das Austrian Chapter der International Advertising Association (IAA) vergab im Rahmen eines feierlichen Galaabends vergangenen Donnerstag zum 28. Mal den begehrten Preis für erfolgreiche und effiziente Werbung und Marktkommunikation. „Als IAA haben wir versucht, mit ‚Mut statt Wut‘ mutig in die neuen Zeiten zu gehen und das Beste des Kreativlandes hervorzubringen“, unterstrich die Gastgeberin und IAA-Präsidentin Martina Hörmer die Bedeutung des Awards. Der Platin-Effie ging an die Kampagne „Bi-Oil“ von PR-Fachfrau Waltraud Groll im Auftrag von Delta Pronatura. Kristin Hanusch-Linser (ÖBB Konzernkommunikation) wurde zur Kommunikatorin des Jahres gewählt. Richard Grasl (kfm. Direktor ORF), Oliver Böhm (designierter ORF-Enterprise-Geschäftsführer), NR-Abgeordnete Christine Marek, Eva Dichand (Heute), Mariusz Jan Demner und Franz Merlicek (beide Demner, Merlicek und Bergmann) u.v.m. zählten zu den rund 500 Gästen aus Werbung, werbetreibender Wirtschaft und Medien. (jg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Karriere & Menschen über die man spricht

tipp des tages

präsentiert von

Christian Brandt-Di Maio Gewista

Der Ex-Kurier Journalist Clemens Neuhold ist seit November im Österreich-Team der Wiener Zeitung tätig, das über Politik-, Wirtschafts- und Bürgergesellschaftsthemen berichtet. Der 35Jährige verfügt über langjährige journalistische Erfahrung und wirtschaftliches Know-how.

© The Skills Group/Gangoly

Wechsel Der Medienexperte Christian Brandt-Di Maio ist neuer Corporate Communications-Verantwortlicher des Außenwerbekonzerns Gewista. Er wird sämtliche intere und externe Kommunikationsagenden verantworten und ist für die mediale strategische Positionierung in allen Medienkanälen zuständig. In dieser Position berichtet Brandt-Di Maio direkt an den Gewista-CEO Karl Javurek. „Ich freue mich, mit Christian Brandt-Di Maio einen Kommunikationsprofi an Bord zu haben, der die Anforderungen eines multimedialen Out-of-Home-Konzerns perfekt erfüllt“, freut sich Javurek über den Neuzugang bei der Gewista. Zuvor war der 39-Jährige für das Echo Medienhaus tätig.

Clemens ­n e u h o l d, ­w i e n e r z e i t u n g © privat

Gesellschaft für Stahl-, Goldund Silberwaren Vor mehr als 100 Jahren war der „Rasierhobel“ Apollo der letzte Schrei am Markt, und jeder gepflegte Mann, der etwas auf sich hält, musste ihn haben. Ohne zu reißen, glitt er sanft über Männerhaut und beseitigte auf sanfte Weise lästige Bartstoppel. Anzeigentext: Apollo · Er schneidet nicht, er rasiert! Apollo · Der König der Sicherheits-Rasierapparate. Anzeige vom 4.2.1912.

© Jaron Verlag

© adsandbrands

In der Falle Jan Eiks Kriminalroman beruht auf einem wahren Fall aus der Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und handelt von einem Autoüberfall im Jahr 1938 in Berlin, wo zwei Menschen ermordet werden. Dem zuständigen Kommissar Kappe von der Sonderkommission der Polizei „Autofallen“ fällt es immer schwerer, seine beruflichen Pflichten mit seinem Gewissen zu vereinbaren. ISBN: 978-3-89773-6573; 208 Seiten; 7,95 €.

© Gewista/Stefanie Starz

anno dazumal

2

Ralph lUger , th e skill s group

The Skills Group holte sich mit Ralph Luger einen neuen Kundenberater an Bord. In den Bereichen politische Kommunikation und Kampagnenarbeit sammelte Luger als Verantwortlicher für strategische Entwicklung im Landesbüro der Wiener Grünen Erfahrungen.

Julia Stü r zl , AiG Ner P R © Aigner PR

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© ÖBB; medianet/Szene1/Christian Mikes

© ORF/Thomas Jantzen; medianet/Szene1/Stefan Caspari (4)

1

Die 24-jährige gebürtige Deutsche verstärkt ab sofort das Team der Wiener Agentur Aigner PR. Sie wird sich vor allem um den Ausbau der Social Media-Aktivitäten der Agentur kümmern. Stürzl ist Absolventin der Wirtschaftspolitischen Akademie und des SPÖ Journalismus/PR-Lehrgangs.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 27. November 2012 – 15

Eingesessen

Expansiv

Bezirksblätter-Chef Kretz will das Thema Regionalität weiter forcieren Seite 16

LT1-Chef Maier will künftig mehr nationale Werbekunden für sich gewinnen Seite 16

© LT1

© RMA

szene mitte Etabliert Die TT behauptet sich an der Spitze

© panthermedia.net/Dieter Hawlan

Von Krise keine Spur

© Moser Holding

Etabliert Regionalität, Digitalität und Aktualität sind die bestimmenden Themen, die die Medienmacher in ­Zentral- und Westösterreich beschäftigen. Warum sie nicht mehr länger neidvoll gen Osten schauen müssen, und warum immer mehr nationale Kunden gewonnen werden können, verraten die Seiten 15 –20 Lesetipp

Werbewert Beim Stratossprung redeten rund 965.000 Menschen und Medien allein via Twitter über Sponsor Red Bull

Auszeichnung Der Herausgeber der Oberösterreichischen Nachrichten, Rudolf Cuturi, ist von der Branchenzeitschrift Der Österreichische Journalist zum „Verleger des Jahres 2012“ gekürt worden. Seite 20

Salzburg. Marken-, Medien- und Werbeexperten rechnen seit dem Rekordsprung von Felix Baumgartner herum, welchen zusätzlichen Werbewert sich Dietrich Mateschitz‘ Marke Red Bull damit an die Fahnen heften kann. Von 4 bis 6 oder 8 Mrd. € und mehr war bisher die Rede. Vor dem Stratos-Sprung wurde der Markenwert von Red Bull von „eurobrand“ mit knapp 14 Mrd. € berechnet. Das Kölner Beratungsunternehmen „Sport+Markt“ schreibt dem Rekordsprung jedenfalls bereits einen Spitzenplatz in der Marketinggeschichte zu: „Es ist der Traum jeder Marke,

dass die Menschen rund um den Globus positiv über sie sprechen“, zitiert Sport+Markt Danny Townsend vom Markenanalyseunternehmen Repucom; Red Bull sei da selber in eine neue Stratosphäre abgehoben.

Nahtlos eingereiht Baumgartners Sprung habe sich nahtlos in Red Bulls Außendarstellung und öffentliches Image gereiht. „Der ‚Stratos‘-Sprung war der Höhepunkt dieser Strategie und mit Sicherheit die effizienteste Marketingaktion im Zeitalter von

Social Media“, befand Townsend. Als Baumgartner am 14. Oktober in Schallgeschwindigkeit Richtung Erde raste, redeten rund 965.000 Menschen und Medien alleine via Twitter über ihn und seinen Sponsor Red Bull, schrieb das Beratungsunternehmen heute. Allein dadurch habe der Getränkehersteller an diesem Tag eine Kontaktreichweite von 170 Mio. Menschen erreicht. Zum Vergleich: Beim letzten Formel-1-Sieg von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel in Südkorea haben auf Twitter 50.000 Menschen das Unternehmen erwähnt. (APA)

© EPA

© OÖNachrichten/Weihbold

Ein Sprung für die (Marketing-)Ewigkeit?

Das „Stratos“-Projekt war vor allem auf Twitter ein wahres Massenphänomen.


Medienszene Mitte

16 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Bezirksblätter Salzburg Bei der neuen Aktion zum Thema „Regionalität“ geht es um den täglichen Einkauf

short

Leser kaufen dahoam ein

„Kärntner Tageszeitung“ mit neuer Führung

© APA/Gert Eggenberger

Salzburg. Unlängst wurde die Aktion der Bezirksblätter Salzburg, „Wir essen nur Regionales“, nach sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen. Dabei gelang es den acht teilnehmenden Familien, sich nur von Lebensmitteln aus der Region zu ernähren; alle zwei Wochen haben die Bezirksblätter von den Erfahrungen dabei berichtet. Mit der neuen Aktion „Wir kaufen dahoam“ wird nun ein weiterer Aspekt des Themas Regionalität aufgegriffen; erklärtes Ziel ist es auch hier, wirtschaftliche Kreisläufe in der Region zu stärken, also das Geld weitgehend im direkten Umfeld zirkulieren zu lassen. Damit sollen vor allem regionale Wertschöpfung sichergestellt und Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. „Hier geht es um den Einkauf von Waren und Dienstleistungen aller Art. Mit ‚Wir kaufen dahoam’ ist der Auftrag an den örtlichen Installateur, Versicherungsmakler, Auto-

Der einstige Touristiker Werner ­Bilgram kehrt nach Kärnten zurück.

Klagenfurt. Werner Bilgram ist seit Kurzem neuer Geschäftsführer der Kärntner Tageszeitung (KTZ). Er wird gemeinsam mit KTZ-Eigentümer Hansjörg Berger das strauchelnde Blatt leiten. Bilgram ist gebürtiger Deutscher und studierter Betriebswirt. In Kärnten ist er kein Unbekannter mehr: Von 2001 bis 2010 stand er an der Spitze der Kärnten Werbung. Nach einem Intermezzo als Tourismusberater in Kroatien war er heuer im Juni als Geschäftsführer der monatlichen KTZ-Bezirksjournale in die Medienbranche eingestiegen. Diese musste Hansjörg Berger wenig später an den Unternehmer Dietmar Wassermann verkaufen, um eine drohende Insolvenz der Tageszeitung zu verhindern. Bilgram will die KTZ langfristig zu einer stabilen dritten Kraft in Kärnten machen, wie er gegenüber der APA ankündigte. Die momentane Situation sei zwar „sehr schwierig”, aber er zeigte sich zuversichtlich, dass er mit der hochmotivierten Mannschaft einen Turnaround schaffen werde. (red/Ag.)

mechaniker oder Baustoffhändler ebenso gemeint, wie jener an den Bäcker, Fleischer oder Friseur“, erklärt Michael Kretz, Geschäftsführer der Salzburger Bezirksblätter. Die Aktion wird zudem mit einem Gewinnspiel kombiniert. Die Leser sind aufgerufen, ihre Rechnungen von regionalen Firmen als Kopie einzusenden: So können sie an der wöchentlichen Verlosung eines 100 €-Gutscheins teilnehmen – der wiederum nur in der Region eingelöst werden kann. Ein ganzes Jahr lang soll die Aktion laufen, die durch Berichte begleitet wird. Die Konsumenten profitieren aber auf jeden Fall, ist Kretz überzeugt: „Einerseits hat man im eigenen Ort kürzere Wege als in abgelegenen Einkaufsstädten; andererseits bekommt man persönliche Beratung und einen Vor-Ort-Service. Im Endeffekt erspart man sich so gegen­über vermeintlichen Billig-Anbietern Geld und auch Zeit.“ (red)

Edle Spender und Lebenslehrer gesucht

© BezirksRundschau

Das „BezirksRundschau-Christkind“ ist auch heuer in Oberösterreich unterwegs.

Linz. Die Vorweihnachtszeit steht bei der BezirksRundschau traditionell im Zeichen des „BezirksRundschau-Christkinds“. Seit Jahren unterstützt das Regionalmedium mit dieser Spenden-Aktion hilfsbedürftige Menschen aus ganz Oberösterreich. Im Vorjahr konnten knapp 138.000 € aufgebracht werden. Auch heuer soll das BezirksRundschau-Christkind wieder jenen Personen helfen, die die Hilfe der Menschen aus der Nachbarschaft am dringendsten benötigen. Beim Thema ‚Bildung‘ setzt die neue Aktion „LehrerIn für’s Leben“ an. „Wir wollen Lehrerinnen und Lehrer vor den Vorhang holen, die sich über das übliche Maß hinaus engagieren“, so Gerhard Fontan, Vorsitzender der Geschäftsführung

der BezirksRundschau. „Gefragt sind Lehrer, die einem über die Schulzeit hinaus in positiver Erinnerung bleiben.“ Darüber hinaus sollen junge, talentierte Menschen motiviert werden, den so wichtigen Beruf des Lehrers zu ergreifen. Die 17 Bezirkssieger und der Landessieger werden am 7. Dezember im Raiffeisen Forum in Linz gekürt. Das Thema ‚Fachkräftemangel‘ greift eine bereits laufende Veranstaltungsreihe auf. Bei Diskussionen in allen Bezirken des Bundeslands treffen Unternehmer und Personalverantwortliche aufeinander, um sich über neue Ideen zum Thema Fachkraft zu informieren. Gastgeber sind Leitbetriebe wie BMW, Lenzing oder Miba. (red)

LT1 Der Sender ist privater Lokalmatador in Oberösterreich; für die Werbe-Zukunft will man aber mehr große Marken

„Nationale Werbekunden entdecken uns“ Linz. 1996 begannen die ersten privaten Kabelsender on air zu gehen, damals noch oft belächelt und von der Werbewirtschaft nicht wahrgenommen. Überlebt haben jene, die dann zu nationalen Sendern aufgestiegen sind oder sich regional durchsetzen könnten. Zu Letzteren gehört LT1 in Oberösterreich, der mittlerweile auch österreichweit der größte private Regionalsender ist. Täglich werden 30 Min. neues Programm mit News und Magazinen produziert und dann bis zum nächsten Tag im Halbstundentakt wiederholt; mehr lasse sich derzeit am lokalen Markt nicht finanzieren, schätzt Geschäftsführer und Programmchef Dietmar Maier im Gespräch mit medianet: „Für einen regionalen Privaten wie LT1 ist die Produktion von 30 Minuten tagesaktuellem Programm eine große Herausforderung. Wir müssen mit weitaus geringeren Budgets und weniger Personal auskommen, als der direkte Mitbewerber, da wir keine Presseförderung erhalten und uns rein aus Werbeeinnahmen finanzieren.“ Mehr als die Quantität zähle aber ohnehin die Qualität.

Quantitativ zugenommen hat jedenfalls die Seherschaft von LT1, die nun täglich rund 120.000 Oberösterreicher umfasst. „Trotz einer Verdreifachung der Seherzahlen haben wir die Werbetarife nur im einstelligen Prozentbereich erhöht. Das macht uns für den Werbemarkt natürlich sehr interessant“, so Maier. Der typische Werbekunde sei nicht mehr nur der typische mittelständische Betrieb aus Ober-

österreich: „Immer mehr nationale Marken entdecken ‚LT1‘ als Werbeplattform für das Bundesland. Gerade was nationale Werbespots, etc. angeht, erwarten wir uns in Zukunft noch mehr. Viele Mediaagenturen haben uns noch nicht wirklich im Portfolio – das soll sich ändern.“ Der Programmchef ist sich aber bewusst, dass das nicht leicht wird, denn die oft mangelnde Qualität des Inhalts und die teils gerin-

© LT1

© RMA

Graz. Die Spezial-Ausgaben der Gratiszeitung der Grazer haben Zuwachs bekommen. Als jüngstes Mitglied ist das monatliche Lifestyle-Magazin der Szene Grazer erschienen. „Trashig“ und „sexy“ soll das Hochglanz-Magazin sein und den lifestyleaffinen Stadtbewohner von 18 bis 35 ansprechen, heißt es aus dem Verlag. „Der Szene Grazer betrachtet die Welt und setzt sie in Kontext zu Grazer Szene-VIPs und Personen die nicht der Norm entsprechen“, verspricht Grazer-Geschäftsführer Siegfried Wurzinger. Bisher hat die Gratiszeitung mehrmals die Line Extension die Grazerin herausgebracht, die mit einer Auflage von 150.000 Stück ebenfalls gratis verteilt wird, und den Schüler Grazer, der 10.000 Mal vor allen Schulen in Graz verteilt wird. „Der Grazer bietet mit vielfältigen Sonderprodukten einen Mehrwert und die Leser freut’s: Gratis und direkt werden sie am Sonntag zusätzlich im Rahmen der Specials mit ganz anderen Geschichten und Themen informiert“, so Wurzinger. (red)

Geschäftsführer Michael Kretz: „Daheim einkaufen spart Geld und meist auch Zeit.“

BezirksRundschau Neben der Weihnachts- und Lehreraktion wird der Fachkräftemangel thematisiert

Trashig, aber dennoch mit Hochglanz Der neue Szene Grazer wird wie sein Vorgänger gratis verteilt.

© RMA

Die Bezirksblätter wollen damit die Wirtschaft im unmittelbaren Umfeld stärken.

Dietmar Maier (Geschäftsführer LT1) will das Image des Lokal-TV aufpolieren.

gen Reichweiten vieler Lokalsender würden Mediaagenturen und nationale Werbekunden vom Lokal-TV abhalten. „Dieses Image färbt auch teilweise noch immer auf uns ab“, klagt Maier. Der Programm-Output von LT1 wird sich zwar nicht ändern, sehr wohl plant man aber neue Formate. Noch 2012 startet die Kochshow für Oberösterreich „OÖ kocht“, die dem Publikum die regionale Wirtshauskultur nach Hause bringen wird. Im Rahmen der 1. Staffel stehen dabei über 20 ‚Genusslandwirte‘ am Herd und bereiten saisonale sowie regionale Gaumenfreuden. Im kommenden Frühjahr kommt dann eine neue Hauptabendsendung, die erste im österreichischen Regional-TV. „Es geht um Musik, Tradition, Reportagen aus und über die Regionen, alles modern verpackt und somit auch für die Zielgruppe 19-49 Jahre interessant“, verrät Maier. Natürlich werde 2013 auch die Nationalratswahl für den Sender ein großes Thema sein, freilich aus der oberösterreichischen Perspektive. (tm)


Medienszene Mitte

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 17

Woche Steiermark Die regionale Gratiswochenzeitung ist heuer ein Stück näher an ihre Leserschaft herangerückt – auch mittels Marketing

Mehr Lokalität im Mittelpunkt Graz. Für das Redaktions-Team der Woche Steiermark geht mit 2012 bald ein Jahr zu Ende, das von zahlreichen Neuerungen geprägt war. Sowohl inhaltlich als auch organisatorisch galt es eine Neuausrichtungen zu bewerkstelligen. Zuerst fand aber gemeinsam mit dem Institut für Markenentwicklung Graz (IFMG) ein umfassender Positionierungsprozess statt und das Ergebnis war klar: Die große Stärke und die Unverwechselbarkeit, die das Medium ausmachen, liegen in der Lokalität, in der intensiven Berichterstattung aus und über die steirischen Bezirke, verknüpft mit einer Lesernähe, wie sie kein anderes Medium aufweist. Dieser Positionierung hat die Geschäftsführung der Woche Steiermark, bestehend aus Bettina Schifko, Jürgen Rothdeutsch und Roland Reischl, gemeinsam mit dem Vorstand der Regionalmedien Austria (RMA) Rechnung getra-

gen und diese lokale Komponente noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Büros in jedem Bezirk So ist die Zeitung mittlerweile in nahezu allen steirischen Bezirken mit eigenen Geschäftsstellen präsent. Neue Büros wurden im Mürztal, in Leoben, Deutschlandsberg, Voitsberg sowie an zwei Standorten im Bezirk Graz-Umgebung eröffnet. Insgesamt verfügt man nun flächendeckend über 14 Geschäftsstellen in der gesamten Steiermark. „Aus unserer Sicht wollten wir damit auch ein starkes Zeichen für

die Regionen setzen; wir haben damit im direkten Lebensumfeld der Menschen neue Arbeitsplätze geschaffen“, heißt es dazu aus der Geschäftsführung zu diesem Schritt. „Die Umstellung haben wir mit 1. September umgesetzt, schon nach rund zwei Monaten ist das Feedback aus der Bevölkerung sehr gut und hat uns in unserer Ausrichtung nochmals bestärkt.“

Mutierte Kampagne Aber auch technisch hat die Woche Steiermark einen weiteren Schritt nach vorn gemacht: Das gesamte Redaktions-, Anzeigen

und Produktionssytem ist seit 1. September webbasiert und folgt damit dem digitalen Trend. Begleitet wurde die Neuerungen von einer lokalisierten und mutierten Plakatkampagne. Unter dem Motto „Wir sind Leibnitz, Weiz, Eisenerz...“ wurden in steirischen Gemeinden Sujets mit dem Gemeindenamen und Bildern der jeweiligen Woche-Mitarbeiter affichiert. Unterstützt wurde das noch durch eine Auto-Aufkleber-Aktion. Eine weitere Marketing-Aktion war der „Business-Marathon“ mit einem neuen Teilnehmerrekord sowie der „Styrian Golf Panther“, Österreichs größtes Golf-Turnier. (red)

© Woche Steiermark

Laut Mediaanalyse 2011/12 ist sie mit 57,2% Reichweite das meistgelesene steirische Printmedium.

GF Bettina Schifko und ihre Kollegen haben heuer einiges umstrukturiert.

ORF Salzburg TV-Garten

Freiluftstudio

Salzburg. Noch gilt es einen kalten Winter zu überstehen, aber für das Frühjahr wird im Landesstudio Salzburg jetzt schon Großes vorbereitet. Denn bis März 2013 wird auf dem ORF-Gelände in Salzburg-Nonntal ein Fernsehgarten aufgebaut, der dann als Freiluftstudio für regionale und nationale Fernsehsendungen genutzt wird; im Sommer wurde dafür eigens ein 18 Tonnen-Felsen vom Großglockner geholt. Er wird im Fernsehgarten den Pinzgau repräsentieren, so wie auch die anderen vier Salzburger Gaue durch etwas Typisches für die Region vertreten sein werden. Ungewöhnlich wird das dazugehörige Fernsehstudio sein, denn es wird gänzlich aus Holz errichtet. Hier ist der ORF Salzburg eine Kooperation mit dem Holztechnikum in Kuchl (Tennengau) eingegangen. Die Schüler planen das Studio als Abschlussarbeit und lernen quasi „am lebenden Objekt“. Die Errichtung soll nur etwa 50 bis 60 Stunden in Anspruch nehmen. Bereits zum Jahreswechsel erwartet die Seher ein Generationenwechsel bei „Salzburg Heute“: Die langjährigen Moderatoren Michael Mair (57) und Harald Manzl (52) treten ab, ihnen folgen „jüngere Gesichter”, heißt es aus dem Landesstudio. Das gehe mit einer Erneuerung von „Salzburg Heute“ einher, da sei es fachlich normal, dem Publikum Neues zu präsentieren, sagte Landesdirektor Brunhofer zur APA. Mair und Manzl werden aber weiterhin redaktionell für die Sendung arbeiten. (red)

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* lt. Gemeindefinanzbericht 2011

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Medienszene Mitte

18 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Salzburger Nachrichten Die vergangenen Monate waren von Innovation und digitalen Entwicklungen geprägt

short

Digitale Medienoffensive

LoungeFM launcht die Linzer„Late Night“

Mit Sport am Montag und Skip52 hat man seit Herbst auch zwei neue Produkte am Start.

© Lounge FM

Salzburg. Es war der Relaunch der Website im Februar, der bei den Salzburger Nachrichten (SN) die große digitale Medienoffensive abgerundet hat. Das Ergebnis: Viele Medien, die unterschiedliche Erwartungshaltungen an die Inhalte nach sich zogen. Nur schlüssig, dass man seitens der SN daraufhin intern – und neben Print – Mediengattungen definierte, um konsistente Strategien fahren zu können. Erste Gattung: Das auf der Website auffindbare „SN-ePaper“, das es PrintAbonnenten ermöglicht, die Inhalte der Papierausgabe 1:1 digital zu konsumieren. Dazu hat man ein Premiumprodukt für das Tablet entwickelt, mit dem man die Vorteile der neuen Technologie- und Medienformen optimal auskosten kann: die SN-HD, eine für das Tablet konzipierte und lau-

Am 30. November in der Linzer Tabakfabrik: die LoungeFM Late Night.

Linz. Am 30. November wird in der Linzer Tabakfabrik der Auftakt für einen spannenden Event-Reigen gesetzt: Die „LoungeFM Late Night“. Diese lockt mit Beats des kultigen MashUp-Trends auf den Dance Floor und taucht ihre Gäste in imposante 360°-Projektionskunst. Damit startet der Radiosender LoungeFM am 30. November ein neues urbanes Partyformat. Michael Jackson meets Gwen Stefani, Skero flirtet mit Rihanna, die BeeGees heizen Nelly ein und die Beatles bandeln mit James Brown an – und alles jeweils in einem Song. Denn LoungeFM-DJ Gerwin Kante und der weltweit bekannte Mash-Up-Star DJ Schmolli generieren an diesem Abend neue Songs und faszinierende neue Formen der größten Floorfillers. All jene, die lieber nur mit den Füßen zum Sound wippen und dabei an einem besonders edlen Tropfen nippen möchten, sind in der WineLounge des Presenting-Partners Weingut Georgiberg bestens aufgehoben.

fend aktualisierte Zeitung. Die zweite Mediengattung, Online, offeriert Usern wiederum Vorzüge wie die rasche Darstellung aktu-

eller Ereignisse, multimediale Aufbereitung oder Leser-Interaktion. Mit „SN-Mobil“ gibt es diesen Dienst auch als App für alle gängigen Smartphones. „Eine dritte Mediengruppe, die Teasermedien, beschreibt sämtliche Formen, die unsere Leser schnell und kompakt auf aktuelle Service- und Nachrichteninhalte aufmerksam machen“, so SN-Marketingleiter Maximilian Dasch, der damit auf Facebook, Twitter & Co. anspricht.

Zwei neue Produkte

© Salzburger Nachrichten (2)

Sport am Montag und Skip52 – die zwei „Neuen“ bei den ­Salzburger Nachrichten.

Mit Sport am Montag und Skip52 wurden jüngst auch zwei Neuprodukte ins Leben gerufen. Während das der SN beigelegte Sport am Montag Infos aus der Welt der regionalen Sportbühne bietet, liefert das hochglänzende Skip52 Infos rund um Kino, Stars und Lifestyle. (red)

OÖNachrichten Der Jahresbeginn war durchwachsen – ein gelungener Relaunch leitete jedoch die Wende ein

Linz. „2012 war ein überraschend schwieriges Jahr mit einem grottenschlechten Start, langsamer Erholung und letztlich doch noch einem Happy End: Am Lesermarkt haben die OÖNachrichten bewusst eine Kurzabo-Aktion mit Vignette nicht mehr angeboten und sind dadurch in den ÖAK-Zahlen in Rückstand geraten. Durch einen gelungenen Relaunch und gutes Interesse am neuen Produkt ist es uns aber gelungen, die Delle fast vollständig zu schließen. Auch der Anzeigenmarkt hat sich im Herbst erholt und zeigt in einigen Segmenten eine positive Tendenz“, so Peter Affenzeller, OÖNachrichtenMarketingleiter. Für 2013 erwartet sich Affenzeller „eine Stabilisierung am Le-

© Abteilung Gesundheit

12. Gesundheitspreis: Neue Medien im Fokus

ser- und am Anzeigenmarkt und wichtige neue Impulse durch die OÖNachrichtenApp, in der Premiuminhalte erstmals kostenpflichtig sein werden“. Die iPad-App der OÖN hatte zwar schon bisher ihren eigenen Abo-Preis, mit einer neuen Version für alle mobilen Endgeräte bekommen wichtige journalistische Inhalte auch in der übrigen Online-Welt einen Preis. „Das deckt sich mit der Strategie, auch für die Print-Ausgabe der OÖNachrichten die Qualität und Regionalität zu betonen und sich klar von den Gratis- und Boulevardblättern zu differenzieren“, so Affenzeller. Im Gegensatz zu manchem Marktbegleiter blieb die Redaktion der OÖNachrichten von groben Kürzungen verschont. (red)

© OÖ Nachrichten

„Letztlich doch noch ein Happy End“

Peter Affenzeller erwartet für 2013 „Stabilisierung am Leser- und Anzeigenmarkt“.

Maria-Luise Mathiaschitz & Andreas Kutej von der Abteilung Gesundheit.

Tiroler Tageszeitung Auch das Internet-Angebot der beliebtesten Tiroler Tageszeitung ist an die Spitze gewandert

„,TT‘ steht ganz oben auf dem Stockerl“ Innsbruck. Das Jahr 2012 war für Printtitel kein besonders einfaches. Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding, ist mit der Entwicklung der Tiroler Tageszeitung (TT) dennoch nicht unzufrieden, im Gegenteil: „Wir sind zufrieden mit dem Jahr 2012, und die erfolgreichen Leserzahlen in Print und Online bestätigen unseren Kurs. Innovationsgeist und Kontinuität unserer Arbeit sowie

© Moser Holding (2)

Klagenfurt. Beim heurigen „12. Klagenfurter Gesundheitspreis“ stehen die Neuen Medien im Fokus. „Neue Medien nehmen mittlerweile einen gewichtigen Bereich im Alltag der Jugendlichen ein, und daher ist es hier wichtig, Bewusstsein für den richtigen Umgang mit den vielfältigen Angeboten zu schaffen und die Medienkompetenz zu steigern”, so Gesundheitsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz. Auch dieses Jahr waren Jugendliche, Eltern, Bezugs- und Betreuungspersonen, Vereine und Pädagogen dazu eingeladen, Vorschläge einzubringen. „Je früher mit Präventionsarbeit begonnen wird, desto nachhaltiger ist diese“, so Mathiaschitz. Gesucht wurden Konzepte und Anregungen, die eine erfolgreiche Präventionsarbeit unterstützen und die Jugendlichen ansprechen. Die Einreichungen werden augenblicklich von einer Fachjury beurteilt und in drei Kategorien (je nach Altersklasse) ausgezeichnet. Die Prämierung im Rahmen der Verleihung des Gesundheitspreises erfolgt am 11. Dezember. Das Preisgeld (insgesamt 4.500 €) soll zur Realisierung der Ideen dienen.

Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding: „Wir sind zufrieden.“

die Qualität unserer Produkte sind unsere Stärken, die unsere Leser und Kunden schätzen.“

Petz: „Das freut uns“ Die Tiroler Tageszeitung ist mit knapp 50% Reichweite nach wie vor die Nummer 1 in Tirol. Petz: „Das freut uns und ist zugleich unser Auftrag, ständig noch besser zu werden. So haben wir in den

letzten Jahren im Sinne einer Qualitätsoffensive an vielen kleinen Rädchen gedreht: Wir sind noch regionaler geworden, haben die Leser bei Meinungs- und Leserbriefforen noch mehr ins Blatt hereingeholt und zudem durch kleine Layout-Anpassungen die Leserführung verbessert.“ Feedbacks und Rückmeldungen zur Medienmarke holt man sich bei zahlreichen Diskussionsveranstaltungen in den Bezirken, TT-Wanderungen oder Leserreisen: „Für unsere Abonnentinnen und Abonnenten sind wir weit mehr als ‚nur‘ eine Tageszeitung beziehungsweise ein Medium“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende. Und auch online scheint man alles richtig gemacht zu haben, steht die TT doch in Tirol nicht mehr nur als Zeitung, sondern auch als Internet-Angebot ganz oben auf dem Stockerl: Laut den im September veröffentlichten „ÖWA Plus“-Ergebnissen erreicht das Einzelangebot der Tiroler Tageszeitung Online 31,4% in Tirol – damit liegt man in Tirol erstmals vor den Angeboten von herold.at (29,8%) und gmx.at (24,6%). Inner-

halb des letzten Jahres hat „tt.com“ eine fast 20%ige Reichweitensteigerung hingelegt. Der Status quo: 576.640 Leser pro Quartal.

Umzug in die Innenstadt Ein nächster großer Schritt ist der anstehende Umzug des Firmensitzes vom Stadtteil Saggen in die Innsbrucker Innenstadt Anfang Dezember. Neue Adresse der TT und anderer in Innsbruck ansässiger Medienmarken der Moser Holding wird das PEMA-Bürogebäude „Headline“ in der Bruneckerstraße. Die moderne Architektur und die technischen Innovationen des Standorts tragen den Anforderungen eines modernen Medienunternehmens absolut Rechnung. Zudem gewährleiste die Lage eine optimale Präsenz aller Marken. So könne künftig auch der direkte Kontakt zu Lesern, Abonnenten und Anzeigenkunden weiter intensiviert werden, so Petz. Herzstück des neuen Verlagsbereichs: Ein moderner Newsroom, der allen multimedialen Erfordernissen der TT-Redaktion gerecht werden wird. (red)


M e d ie n s ze ne M i t t e

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 19

Tips In Linz scheinen die Uhren anders zu ticken: Trotz der allgemein schwierigen Wirtschaftslage schalten die Tips-Kunden munter weiter

Erfolgsnachweise aus Linz Josef Gruber: „Unsere Kunden spüren ganz genau, welche Wirkung die Tips-Inserate haben.“ haben. Unsere Kundenbetreuer sind ganz nah an ihren Kunden und können somit die Werbewirksamkeit genau beurteilen. Aufgrund der hohen Tips-Reichweite schalten die regionalen Kunden weiter regelmäßig bei uns. Das Tips-Erfolgskonzept ist die Nähe zum Leser.“

Auch der Umsatz wächst Gruber weiter: „Gut recherchierte Themen und authentische Berichterstattung aus den Regionen zeichnen uns aus. Daneben punkten wir auch mit der Tatsache, dass unsere Zeitung alle Haushalte erreicht – auch jene, die keine Werbepost

erhalten.“ Ebenso erfreulich: Auch der Umsatz von Tips wächst trotz der schwierigen Wirtschaftslage ständig an. Erfolge konnten aber auch bei den Print-Sonderprodukten erzielt werden. Immer häufiger werden Ortsreportagen ob ihres Umfangs als eigene Beilagen gedruckt. Sowohl für das Salzkammergut als auch den Zentralraum Oberösterreich brachte man wieder zwei attraktive Sommermagazine heraus. Darüber hinaus wurde für die Miss Austria Corporation erneut ein Magazin zum Landesfinale produziert und heuer erstmals eine Sonderzeitung zum Jugendkreativwett-

bewerb „Young at Art“ von einer eigenen Tips-Jugendredaktion produziert.

Topevent-Medienpartner Wie schon in den letzten Jahren war Tips auch 2012 wieder Medienpartner bei zahlreichen Top-Konzerten („Klassik am Dom“, „Clam“, etc.) und anderen Großevents wie z.B. dem Linz-Marathon. Auch für das kommende Jahr hat man bereits jede Menge Pläne, um die Wochen-Gratiszeitung noch attraktiver zu gestalten. Konkret äußern möchte man sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht.

© Cityfoto/Andreas Maringer

Linz. In der Hauptstadt Oberösterreichs bleibt man auch 2012 auf Erfolgskurs, wie auch die Ergebnisse der vor wenigen Wochen veröffentlichten Mediaanalyse bestätigten. Diesen zufolge ist die Wochen-Gratiszeitung Tips mit 73,4% Reichweite und 875.000 Lesern wieder die Nummer 1 in Oberösterreich, wobei man auch in Niederösterreich einen enormen Anstieg verzeichnen konnte. In den Tips-Regionen des Wald- und Mostviertels kann man aktuell 142.000 Leser zählen. Mit insgesamt 1.016.000 regelmäßigen Lesern in Oberösterreich und einem Teil von Niederösterreich bleibt man also weiterhin „millionenschwer“. Josef Gruber, Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur, freut das natürlich: „Unsere größte Kundenschicht sind nach wie vor die Lokalkunden. Diese spüren bei jeder Einschaltung ganz genau, welche Wirkung die Tips-Inserate

Tips-Geschäftsführer und -Chefredakteur Josef Gruber bleibt auf Erfolgskurs.

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Die von Spitzer diskutierten Forschungsergebnisse stellen sich auch entsprechend alarmierend dar: Demnach machen digitale Medien süchtig und schaden langfristig sowohl Körper als auch Geist. Lagern wir unsere Gehirnarbeit aus, so lässt das Gedächtnis nach, sterben Nervenzellen ab und jene, die nachwachsen, überleben auch nicht, da sie nicht mehr benötigt werden. Geht es nach Spitzer, wird durch Bildschirmmedien auch die Lernfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen drastisch vermindert. Die Konsequenzen? Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Dieser Entwicklung will Spitzer entgegenwirken. (Das Buch ist im Droemer-Verlag erschienen.)

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Alarmierender Befund

Herr Kurt schätzt wien.at. Weil er darin alle Neuigkeiten aus seinem Grätzel erfährt. Zum Beispiel, dass es bei ihm ums Eck jetzt eine neue Spielanlage gibt. Da möchte er mit seinem Enkerl hin. Außerdem hat das „Infoblatt der Stadt“ immer viele tolle Veranstaltungstipps zu bieten. Und auf 32 Seiten gibt es aktuelle Berichte aus Wien, Infos über das Serviceangebot der Stadt und zahlreiche Gewinnspiele. Jedes Monat geht die Zeitung kostenlos an alle 950.000 Wiener Haushalte.

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München. „Digitale Demenz“ heißt das kontroverse und neueste Buch des renommierten Gehirnforschers Manfred Spitzer. Der Autor weist darin auf die Gefahren der Neuen Medien hin. Schon der Untertitel verspricht jede Menge Brisanz: „Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“. Der Hintergrund: Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf in Angriff genommen haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Laut Spitzer birgt dies immense Gefahren.

Fotos: Ian Ehm, Christian Pichler

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Medienszene Mitte

20 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

Ankünder Das grazer Unternehmen verzeichnet Wachstum gegenüber 2011 und erreicht starke Aufmerksamkeitseffekte

short

Aufmerksamkeitseffekte

„Medien gehen derzeit durch raueste Zeiten“

Hierfür werden Citylights, Litfaßsäulen und Wartehäuser im urbanen Bereich verstärkt inszeniert.

© Michele Pauty

Graz. Trotz eines realen Nullwachstums der Werbebudgets in Österreich konnte der „Ankünder“ im Jahr 2012 sogar ein leichtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dazu AnkünderCEO Dieter Weber: „Die Steigerung wurde sowohl umsatzmäßig durch einen stärkeren Fokus in der Neukundenakquisition als auch ergebnismäßig durch Ressourcen- und Ablaufoptimierung erreicht. Die nächste Herausforderung ist, mit den neuen interaktiven Entwicklungen in der Außenwerbung auch positive Effekte beim Umsatz zu erzielen.“

Journalistenpreis ging an den tschechischen Journalisten Martin Ehl.

Wanted: „Besondere Ideen“ City Lights, Litfaßsäulen und Wartehäuser werden verstärkt inszeniert und erreichen starke Aufmerksamkeitseffekte im urbanen Bereich. Da man Ambient Media nicht nur auf das Plakat reduzie-

© Toni Muhr

Der „Ankünder“ hat für jeden Kunden das passende Außenwerbeprodukt parat.

AWS Out-of-Home Oberösterreichisches Unternehmen kennt längst das Außenwerbe-Credo von morgen

Wen interessiert die Meinung von gestern? Rottenegg. „Die tages- und tageszeitaktuelle Botschaft kommunizieren zu können, wird die Herausforderung der ‚Out-of-Home‘-Unternehmer in den nächsten Jahren sein“, meint Andreas Allerstorfer, Geschäftsführer der AWS Out-ofHome Media Group. Das oberösterreichische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Entwicklung digitaler Außenwerbemedien beschäftigt und ist technisch und organisatorisch bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. „Die aktuellen Lottozahlen am Sonntagabend, das Frühstück am Vormittag, der Big Mac zu Mittag und der Kaffee am Nachmittag sollten in naher Zukunft keine Seltenheit im Bild der österreichischen Au-

Rudolf Andreas Cuturi: „Verleger des Jahres“

ßenwerbelandschaft sein“, gibt Allerstorfer einen Einblick in die digitale Außenwerbeentwicklung. Eine kampagnenfähige Abdeckung des gesamten Bundesgebiets werde aber die Voraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung dieser Entwicklung sein. Und es bedürfe jedenfalls einer gemeinsamen Kraftanstrengung, um einen weiteren Schritt in der Modernisierung und Qualitätsverbesserung der österreichischen Außenwerbelandschaft zu gehen. „Was interessiert mich die Werbebotschaft von gestern, wenn ich heute aktuell und punktgenau die Werbebotschaft über interaktive Plattformen platzieren kann?“, sollte laut Allerstorfer des Außenwerbe-Credo von morgen sein. (red)

© aWs

Wien. Der APA-Chefredakteur Michael Lang warnte kürzlich bei der Verleihung des europäischen Journalistenpreises „Writing for CEE 2012” in Wien davor, dass journalistische Qualität Gefahr laufe, „zu einem Nischenprodukt zu werden”. Den bereits zum neunten Mal von der APA und der Bank Austria – UniCredit Group vergebenen Preis erhielt der tschechische Journalist Martin Ehl. Der Journalismus und die Medien befänden sich in einer „tiefen Krise”, weil es den Medien an Geld fehle. Den Medienkonsumenten fehle es offenbar zunehmend an Interesse an der Wahrheit, „oder sie sind zumindest nicht bereit, dafür zu zahlen”. Ziel des Qualitätsjournalismus müsse es daher sein, „sie davon zu überzeugen, dass es einen Sinn hat, wenn sich Menschen für Geld professionell damit beschäftigen, nach der Wahrheit zu suchen”, forderte Lang. Für den Preisträger selbst bleibt „der Journalismus immer noch meine Leidenschaft, auch wenn die Medien und der Journalismus derzeit durch die rauesten Zeiten der vergangenen zwanzig Jahre gehen”, so Ehl, der sich in seinen Kolumnen unter dem Serientitel „Das Zentrum Europas” witzig und ironisch mit politischen und gesellschaftlichen Phänomenen in Mittelosteuropa befasst. (APA/red)

ren kann, ist auch der Ambient Media-Kunde an sich nicht „nur“ klassischer Plakatkunde. Geschäftsführer Josef Karner: „Es sind Kunden, die mit besonderen Ideen auffallen wollen. An uns liegt es, die Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Wirkung nur dann nachhaltig gegeben ist, wenn die Aktion in eine klassische Kampagne eingebettet ist und damit einen besseren ‚Share of Voice‘ und ‚Share of Market‘ erzielt. Andernfalls stellen diese Aktionen nur Blitzlichter dar, die zwar für standortbezogene Aufmerksamkeit sorgen, aber keine wirkliche Marktdurchdringung erreichen.“ Derzeit testet man beim Ankünder interaktive Tools – von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes bis hin zu Apps. Um einen realen Testmarkt zu erlangen, ist man eine Partnerschaft mit einem der größten Studenten-Eventveranstalter Österreichs eingegangen. (red)

Out-of-Home bewegt einfach – das digitale Plakat von AWS Out-of-Home.

Life Radio Der Privatsender hat sich eine Verjüngungskur verpasst und geht jetzt noch dynamischer zu Werke © OÖNachrichten/Weihbold

„Das Bessere ist der Feind des Guten“ Linz. Ein noch ausgeklügelterer Musikmix, neue Sendeschienen, u.a. auch mit einer neuen Morgenshow, sowie ein aufgefrischtes akustisches Klangbild – das alles verbirgt sich hinter dem „neuen“ Life Radio, das vor wenigen Monaten gestartet ist. Mit diesem Relaunch und seinem neuen Programmschema sowie den zahlreichen Veränderungen und Verbesserungen will man alles daransetzen, noch fri-

Wien. Die Branchenzeitschrift Der Österreichische Journalist hat den Herausgeber der Oberösterreichischen Nachrichten, Rudolf Andreas Cuturi, zum „Verleger des Jahres 2012” ausgerufen. Als Eigentümer der Wimmer Medien und Herausgeber der OÖN habe Cuturi „Jahrzehnte hindurch mit großem Augenmaß die Neuerungen durchgesetzt, die notwendig sind. Zugleich erteilte er aber bravourösen Kunststücken eine Absage.” Als „Verleger bzw. Medienmanager des Jahres” zeichnet Der Österreichische Journalist Manager/Verleger aus, die durch außergewöhnliche Leistungen maßgeblich dazu beitragen, journalistischer Arbeit Zukunft zu geben. 2011 erhielt „derStandard.at“-Geschäftsführerin und Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner die Auszeichnung. (APA/red)

© Life Radio

„Verleger des Jahres 2012“: OÖNHerausgeber Rudolf Andreas Cuturi.

scher und dynamischer die zweite Jahreshälfte anzugehen. Mit der neuen Musikmelange – dem 50/50 Mix – gelingt das dem gelben Sender auch richtig gut. Der 50/50-Mix bietet Abwechslung zwischen dem „Besten von heute“ und den „Life Radio Kulthits“. Aus der für Oberösterreich einmaligen Musikmischung leitet sich auch der neue Claim des Privatsenders ab: „Die Musik ist bes-

Life Radio importierte die Band „Silbermond“ in die vier Wände einer treuen Hörerin.

ser!“ Dieses Statement war auch Hauptbestandteil der „Life Radio“Imagekampagne, der man Mitte Juni in ganz Oberösterreich auf Plakatwänden, in Printmedien und online begegnete.

Jingle-Paket & Morningshow Parallel dazu hat Life Radio auch sein Jinglepaket dem neuen Programm angepasst. Das bisherige gesungene „Life Ra-d-io“ wurde einer Verjüngungskur unterzogen; jetzt präsentiert sich der Sender in einer neuen akustischen Hörwelt, die das Life Radio frischer, moderner und dynamischer erscheinen lässt. Zudem steht Oberösterreich seither auch mit Andy Hohenwarter aus dem Bett. Er ist die neue Stimme der „Life Radio Morgenshow“ und sorgt dafür, dass die Oberösterreicher am Morgen rasch auf Hochtouren kommen. Hohenwarter und sein Morgenteam halten das Land täglich in Sachen Wetter, News und Frühverkehr up-to-date. „Letztendlich ist das Bessere immer der Feind des Guten”, so „Life

Radio“-Geschäftsführer Christian Stögmüller zu den Neuerungen im Programm. „Der 50/50 Mix setzt ganz konsequent die Musikphilosophie bei ‚Life Radio‘ um, optimiert auf wirklich nur die besten Titel im Programm. Die Resonanz ist hoch positiv, vor allem auch auf die neue ‚Morgenshow‘. Unser neuer Host Andy Hohenwarter begeistert dabei nicht nur on air, auch Aktionen wie das ‚Brückenpicknick‘ oder das ebenso einzigartige ‚Silbermond‘ Privatkonzert gehen wohl in die Sendergeschichte ein.”

Picknick & Silbermond Denn Mitte September organisierte der Sender das Brückenpicknick auf der Linzer Nibelungenbrücke; diese erstrahlte dabei ganz in Grün, und dank 1.500 m� aufgelegtem Rollrasen fanden 1.500 „Life Radio“-Hörer einen Platz zum Picknicken. Ebenso im Herbst brachte Life Radio die deutschen Chartstürmer Silbermond für einen privaten Unplugged-Gig in die Wohnung einer Hörerin – ein außergewöhnlicher Abend. (red)


medianet

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Dienstag, 27. November 2012 – 21

Tetra Pak ortet großes Potenzial in den Entwicklungsländern

Seite 22

Produktinnovationen

Kärntnermilch präsentiert neue Käse- und Buttersorten sowie Laktosefreies Seite 23

Saison-special „Heisses“ für die Kalte Jahreszeit

© NÖM

© Tetra Pak

Potenzialanalyse

© Kärntnermilch

milch & co.

© APA/Barbara Gindl

Wer fürchtet sich vor der Liberalisierung?

Neue Zeitrechnung 2015 läuft die Milchquote aus. Dann bestimmen nicht mehr EU-Politiker, wie viel Milch die Bauern produzieren dürfen: Sie müssen selbst entscheiden. Seitens der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) rechnet man mit keinen dramatischen Änderungen. Die Milchproduktion werde bis 2020 um 10% steigen – voraussichtlich 2 bis 3 Prozent der Bauern werden jährlich mit der Produktion aufhören. Seiten 21–26 Lesetipp

© ARGE Heumilch

Volle Kraft voraus – mit Bresso!

Preisgekrönt Die Mitgliedsbetriebe der ARGE Heumilch räumten 18 Medaillen bei der „Käsiade“ in Hofgarten ab. Zum Drüberstreuen heimste auch das Kinderbuch „Mmmh, so gut schmeckt Heumilch!“ einen Preis ein. Seite 23

• Mehr Kaufimpulse durch österreichweite Promotion • Mehr Umsatz durch die stärkste französische Frischkäsemarke • Mehr Attraktivität durch innovative Produktneuheit

Genießen kann so leicht sein. www.bresso.at


Molkereiprodukte

22 – medianet special

Dienstag, 27. November 2012

NÖM Für die kalte Jahreszeit bietet man speziell kreierte und sorgsam abgestimmte Sorten zum Löffeln und Trinken

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Backduft im Fruchtjoghurt

Heumilch Käse nach traditionellen Rezepten

Für Kalorienbewusste gibt es mit NÖM fasten Limited Edition und Hüttenzauber passendes Angebot.

© Woerle

Baden. Winterzeit ist Fruchtjoghurtzeit. Was auf den ersten Blick eher ungewöhnlich scheint, hat sich in den letzten Jahren jedoch zu einem Trend entwickelt. Sind es in der warmen Jahreszeit eher Erdbeeren, Bananen und Zitrusfrüchte, locken zum Ende des Jahreskreislaufs ganz besondere Kreationen die Gaumen der Genießer.

Ein breites Angebot an Heumilch Käsespezialitäten lockt mit Natürlichkeit.

Henndorf. Auch 2012 war für das Salzburger Familienunternehmen Woerle ein zufriedenstellendes Jahr. Insbesondere im Sektor „Heumilch Käsespezialitäten“ konnte man die gesetzten Ziele mehr als erreichen; so gelangen etwa am deutschen Markt zusätzliche Listungen. „Diese Erfolge bestärken uns natürlich, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen und auch als ‚Heumilchpionier‘ in Zukunft auf das Thema Heumilch zu setzen – weitere Projekte sind bereits in Planung.“, erklärt Gerhard Woerle. Seit vier Generationen wird Heumilchkäse nach Familienrezepten aus tagesfrischer und gentechnikfreier Heumilch aus dem Salzburger- und Mondseeland gekäst. Die hohe Milchqualität erlaubt es, alle Sorten gänzlich ohne Konservierungsmittel herzustellen. „Unsere Heumilchkäse sind daher von ganz spezieller Natürlichkeit, Qualität und Geschmacksfülle und zu 100 Prozent aus Österreich“, freut sich Woerle.

Gewürze und Kaminfeuer

Apfel-Quite-Zimt und Hütten­ zauber Heiße Witwe bieten winterlichen Joghurtgenuss.

© NÖM

Wenn der Duft von Zimt in die Küche lockt, muss das nicht immer von Weihnachtskeksen stammen, sondern kommt möglicherweise vom neuen NÖM Mix Limited Edition Apfel-Quitte-Zimt. „Reife, saftige Äpfel und fein säuerliche Quitte werden mit einer wärmenden, winterlichen Zimtnote harmonisch zu einen Geschmackserlebnis kombiniert, wie man es aus der Backstube kennt“, erklärt die zuständige Markenmanagerin Susanne Humer.

Das in Österreich beliebte Gewürz ist auch Bestandteil der Sorte NÖM fasten Limited Edition Cranberry Granatapfel Zimt. „Ziel ist es, unseren Kunden täglich einzigartigen Genuss zu bieten und dabei auch während der kalten Jahreszeit noch Kalorien zu sparen“, erläutert Senior Brand-Managerin Melanie Handlbauer. Das Angebot, das in diesem Winter seitens NÖM für alle Joghurtbegeisterten entwickelt wurde, umfasst aber nicht nur Fruchtiges im Becher zum Löffeln, sondern auch entsprechend gestaltete Joghurtdrinks. Unter dem Namen „Hüttenzauber“ erinnern die beiden Geschmacksrichtungen Heiße Witwe und Lumumba an klare Bergluft, knisterndes Kaminfeuer und gemütliche Hüttenatmosphäre. Mit nur 1% Fett bieten sie leichten Trinkgenuss ohne Alkohol und sind wie alle NÖM Mix-Produkte ohne künstliche Zusätze. (red)

Danone Die Weiterentwicklung des Angebots sichert auch zukünftig Produkte nach den Wünschen der Konsumenten

Innovationen sorgen für vollen Geschmack Wien. Gemäß dem globalen Motto von Danone, Gesundheit mittels Nahrungsmitteln zu so vielen Menschen wie möglich zu bringen, gestaltet man das Produktangebot seit jeher in diesem Sinne. Dazu bedarf es in Zeiten laufend vertiefter ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse der ständigen Auseinandersetzung mit dem Thema. Innovation ist daher ein fester Bestandteil bei Danone. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios, orientiert an den Wünschen und Bedürfnissen der Konsumenten sowie aktuellen Trends, gehört zu den Grundsätzen des Unternehmens. So wurden heuer bereits die neuen DanVia Joghurts in fünf Geschmacksrichtungen auf

© Müller

Winterprodukte von heiß bis tierisch kalt

dem Markt platziert, die vollen Geschmack ohne zugesetzten Zucker bieten und stattdessen auf die Süßkraft der Stevia-Pflanze setzen. Für jene Joghurtliebhaber, die sich laktosearm ernähren wollen oder müssen, steht seit Kurzem Activia laktosefrei in den beiden Sorten Natur und Erdbeere im Kühlregal.

Hohe Klimaschutzziele Im September diesen Jahres unterzeichnete Danone-Geschäftsführer Fréderic Leroy die Deklaration zum Pakt der Klimaschutzinitiative „klima:aktiv pakt2020“. „Das Ziel von Danone ist es, eines der „grünsten“ Lebensmittelunternehmen Österreichs zu werden“, erklärt Leroy. (red)

Activia lactosefrei bietet für lactoseempfindliche Joghurtliebhaber vollen Geschmack. © Danone

„Eichhörnchens Schatz“ bietet tierisch-eckigen Joghurt-Geschmack.

2,7 Mrd. Geringverdiener als Marktchance Wien. Regelmäßig beschäftigt sich der dieses Jahr in seiner fünften Ausgabe erschienene „Tetra PakMilchindex“, der aktuelle Zahlen, Fakten und Trends rund um die weltweite Milchindustrie beleuchtet, mit den Herausforderungen und Chancen der Branche. Heuer widmete man sich speziell den steigenden Erwartungen von Geringverdienern in Entwicklungsländern. Dieses etwa 2,7 Mrd.

Menschen große Segment wurde als der nächste große Wachstumsmarkt der Milchindustrie identifiziert. Begründet wird dies durch den zu erwartenden Anstieg des Wohlstands, der Kaufkraft und der Nachfrage nach verpackten, flüssigen Milchprodukten. Laut Milchindex wird der Milchkonsum dieser Gruppe in Schwellenmärkten innerhalb von drei Jahren von 2011 etwa 70 Mrd. l auf

fast 80 Mrd. l im Jahr 2014 steigen. Verstärkt wird der Nachfrageaspekt noch dadurch, dass viele dieser Verbraucher hinkünftig von unverpackter auf verpackte Milch umsteigen werden. „Verbraucher mit geringem Einkommen sind eine der größten Wachstumschancen für die Milchindustrie. Entscheidend für den zukünftigen Erfolg ist, dass wir diese Verbraucher heute erreichen“, erklärt Dennis Jönsson, Präsident und CEO von Tetra Pak. Diese Gruppe mache fast 40% der Weltbevölkerung aus und lebe in Volkswirtschaften, die das Wachstum der Branche vorantreiben, meint der Verpackungsprofi.

Sechs Länder dominieren

© Tetra Pak

Aretsried. Wenn es draußen kälter wird, kommt die Zeit, in der sich Eichhörnchen anstrengen müssen, um alle zuvor versteckten Leckereien wieder zu finden. Wir Menschen haben es da etwas leichter, denn wir können uns einfach aus dem nächsten Kühlfach das Müller Joghurt mit der Ecke des Monats „Eichhörnchens Schatz“ holen. Schokolierte Crispies mit Karamel- und leckeres Joghurt mit Macadamia-Geschmack bieten ein tierisch köstliches Geschmackserlebnis. Traditionell ist diese Sorte ab Dezember nur für kurze Zeit erhältlich. Passend zum sympathischlustigen Auftreten findet sich im Internet ein Eichhörnchenspiel, in dem es um Geschicklichkeit und Konzentration geht. Wer es im Winter lieber etwas wärmer möchte, greift stattdessen zu Müller Milchreis Typ Apfelstrudel oder Müller Milchreis Zucker und Zimt, die seit Oktober im Handel sind. Beide Sorten, die heuer ein neues Verpackungsdesign erhalten haben, können bequem in der Mikrowelle erhitzt werden.

Tetra Pak Im aktuellen Milchindex ortet man einkommensschwache Verbraucher in Entwicklungsländern als Potenzial

Insbesondere Kinder profitieren vom verbesserten Angebot an Milchprodukten.

Etwa die Hälfte davon residiert in Indien und China, als weitere besonders wichtige Märkte wurden Indonesien, Brasilien, Pakistan und Kenia identifiziert. Auf diese sechs Staaten entfallen mehr als 76% des Konsums von flüssigen Milchprodukten durch Verbraucher in Entwicklungsländern,

die in den beschriebenen Raster fallen. Um diesen Markt zu erschließen, sind einige Herausforderungen zu bewältigen. Tetra Pak hat drei zentrale Aufgaben für milchverarbeitende Betriebe, die Verbraucher in diesem Wachstumsmarkt erreichen wollen, identifiziert.

Drei Herausforderungen Um potenzielle Konsumenten zu erreichen, müssen die Produkte für Geringverdiener erschwinglich, verfügbar und attraktiv sein. Neben dem Preisaspekt ist es daher wichtig, dort erhältlich zu sein, wo diese Zielgruppe einkaufe, also in den typischen kleinen, meist familiengeführten Läden in ländlichen Gebieten, aber ebenso in den verkehrsreichen Großstädten. Die letzte Herausforderung lautet, die Produkte für diejenigen Verbraucher attraktiv zu machen, die ihren Kindern das Beste bieten wollen und eher auf weniger wichtige Ausgaben in anderen Bereichen verzichten, als bei Grundnahrungsmitteln wie Milch Kompromisse einzugehen. (red)


Molkereiprodukte

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 23

Neuprodukte Die Kärntnermilch hat 2012 tief in die Erfindungskiste gegriffen und einige Neuigkeiten präsentiert

Lei-Lei: der Faschingskäse

short

Heumilch räumt bei der 11. Käsi­ade ab

Spittal/Drau. Gleich eine ganze Reihe an Neuerungen kommt in der Vorweihnachtszeit von der Kärntner Milch. Rechtzeitig zum Fasching gibt es „Lei-Lei“, den Villacher Faschingskäse vom Typ Raclette. Der naturgereifte Schnittkäse mit Rotkultur wird aus gentechnikfreier Kärntnermilch hergestellt und hat 50% F.i.T. Durch die Reifezeit von bis zu fünf Monaten entsteht ein würzig-aromatischer Geschmack. Der Raclette-Käse ist eine Spezialität mit zart-schmelzendem, elastischgeschmeidigem Teig mit vereinzelt kleinen Löchern – und harmoniert mit einem kräftigen Rotwein.

strengsten Qualitätskriterien entspricht. Um den Konsumenten ein intensiveres Geschmackserlebnis zu bieten und trotzdem die Charakteristik dieses Käses zur erhalten, wurde dieser mithilfe der Reifung mittels Rotkulturen weiterentwickelt. Durch die Reifung in Laibform sowie der intensiven Pflege der Oberfläche wird ein mild-aromatisches, nusskernartiges Geschmackserlebnis beim Drautaler erreicht.

Kräuterbutter

Ebenfalls neu im Sortiment der Kärntnermilch ist die „Mölltaler Almkäse Selektion“ im 200 g-Stück. Im Kärntner Mölltal hat die Tradition eine große Bedeutung und ist Ausdrucksweise der Entwicklung und des Lebens in einer der schönsten Hochgebirgsregionen der Alpen, heißt es dazu in einer Aussendung der Molkerei. Vor allem in kulinarischer Hinsicht sind daraus jedoch viele wertvolle Traditionen hervorgegangen. Dazu gehört unter anderem die KäseHerstellung. Der Mölltaler Almkäse der Kärntnermilch wird immer noch nach traditioneller Methode und mit überliefertem, bewährtem Käse-Wissen hergestellt.

© Kärntnermilch

Bewährtes Käse-Wissen

Der Kärntnermilch Raclette-Käse zur Saison: Fasching auf dem Teller.

Die Mölltaler Almkäse Selektion wird mit einer Reifezeit von zwölf Monaten und nach traditioneller Methode hergestellt. Nur die beste Milch, die den weltweit strengsten Rohmilchkriterien der Kärntnermilch entspricht, liefert den wertvollen Rohstoff für den Mölltaler Almkäse Selektion. Die frische, gentechnikfreie Milch für den Käse wird direkt aus den Nationalparkregionen Hohe Tauern und Nock-

berge angeliefert. Der naturgereifte Hartkäse besticht durch sein würziges Aroma.

Naturrinde für Drautaler Auch beim Kärntnermilch Drautaler gibt es Neuigkeiten. Der Käse ist als Spezialität in der Naturrinde erhältlich, hergestellt mit viel Sorgfalt und aus der besten Rohmilch, die den weltweit

Auch in der weißen Palette hat die Kärntnermilch Innovationen parat: Neben der Steinpilzbutter, die bereits im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen ist, gibt es nun auch die feine Kräuterbutter. Darüber hinaus wurde die „Laktofrei“Linie seitens der Kärntnermilch präsentiert. Diese Produkte ermöglichen Personen mit Laktose-Intoleranz den unbeschwerten Genuss dieser köstlichen Milchprodukte. Die Entwicklung der neuen Produktlinie zeigt das Bestreben der Kärntnermilch, auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Ausgezeichnet wurde der Kärntner Rahmkäse mit dem „Käse Kaiser 2012“. Die frische, gentechnikfreie Milch für diese Spezialität wird direkt aus den Nationalparkregionen Hohe Tauern und Nockberge angeliefert. (red)

© ARGE Heumilch

Die Molkerei präsentiert neue Käsesorten, Butter-Innovationen sowie Produkte der „Laktofrei“-Linie.

Das Kinderbuch der ARGE Heumilch erhielt einen Werbepreis.

Innsbruck. Auf welch hohem Niveau die heimischen Heumilchbetriebe arbeiten, zeigte sich kürzlich bei der 11. Auflage der internationalen „Käsiade“ in Hopfgarten. Die Käsespezialitäten der ARGE Heumilch-Mitgliedsbetriebe wurden von der Fachjury mit insgesamt 18 Medaillen ausgezeichnet – sieben Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen. Großer Erfolg auch für die Bio-Heuregion Trumer Seenland beim „Klimaschutzpreis 2012“: Das bundesländerübergreifende Gemeinschaftsprojekt von 240 Biobauern aus 27 Gemeinden überzeugte Jury und Publikum mit der besonders nachhaltigen und biologischen Landwirtschaftsweise, die CO2-Emissionen reduzieren und die Böden für eventuelle Klimaveränderungen besser rüsten soll. Den erfolgreichen Herbst rundete schließlich eine Auszeichnung des Kinderbuchs „Mmmh, so gut schmeckt Heumilch!“ ab.

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M o l k e r e i p r o d u kt e

24 – medianet special

short

Bresso setzt auf den Convenience-Markt

Dienstag, 27. November 2012

Alpenmilch Salzburg Obers und Crème fraîche erweitern das Gastronomie-Sortiment der Salzburger Molkerei

Test von Spitzenköchen

Bresso-Portionen gibt es in zwei Geschmacksrichtungen.

Wien. Bresso setzt am österreichischen Markt mit dem MiniWeichkäse neue Akzente. Der erste Weichkäse im praktischen Mini-Format wird für zusätzliche Absatzimpulse sorgen. Bresso Mini-Weichkäse ist eine original französische Weichkäsespezialität aus der Region Champagne-Ardenne. Die Produktinnovation entspreche optimal dem Trend der kleinen und handlichen Packungen, heißt es dazu seitens des Bresso-Produzenten Bongrain. Ab Dezember gibt es zudem eine neue Frischkäsespezialität von der französische Frischkäsemarke: Die Bresso Portionen „Frische Vielfalt“. Die acht einzeln verpackten Portionen bieten Frischkäse im Mini-Format mit hoher Qualität, frischen, ausgewählten Zutaten, einem besonders feinen Geschmack und einer angenehm cremigen Textur. Bresso erweitert damit sein Sortiment entsprechend der steigenden Convenience Nachfrage.

Salzburg. Zwei Innovationen erweitern das SalzburgerLand GastroSortiment und sorgen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten und hohe Qualität: das SalzburgerLand Gastro-Obers und die SalzburgerLand Crème fraîche im praktischen 1 kg-Eimer.

Almkönig, ein mild-aromatischer Großlochkäse aus bester Salzburger Alm-Heumilch, bei der Bewertung in der Kategorie „Innovationen“ nominiert. „Die ‚Alpenmilch Salzburg‘ ist ja bereits bestens bekannt für die angebotene Vielfalt an

Anforderungen erfüllen SalzburgerLand Gastro-Produkte werden aufgrund ihrer Qualität und des guten Geschmacks in der Gastronomie von vielen Köchen geschätzt und immer wieder verwendet. Jetzt wird das Sortiment um ein Gastro-Obers und eine Crème fraîche erweitert. „Gerade im Bereich ‚Gastronomie‘ arbeiten wir bei der Entwicklung neuer Produkte gern direkt mit Köchen zusammen, um sicherzugehen, dass wir alle Anforderungen erfüllen können“, erklärt Alpenmilch Salzburg-Geschäftsführer Christian Leeb und ergänzt: „Daher wurden auch unser neues Gastro-Obers und die Crème Fraîche eingehend von Spitzenköchen getes-tet. Es freut uns sehr, dass diese beiden Produkte äußerst positiv bewertetet wurden.“ Das SalzburgerLand GastroObers verleiht allen Gerichten einen feinen, cremigen Geschmack und das mit nur 19% Fett. Es ist hitze- und säurestabil, „cook & chill“-geeignet und daher universell für Suppen, Saucen, Salatdres-

„Gerade im Bereich ‚Gastronomie‘ arbeiten wir bei der Entwicklung neuer Produkte gern direkt mit Köchen © Alpenmilch Salzburg

© Bongrain

Neue Produkte in diesem Segment entstehen in direkter Zusammenarbeit mit der Gastronomie.

zusammen.“ Christian leeb ALpenmilch Salzburg

Alpenmilch Salzburg erweitert seine Range um eine spezielle Alm-Heumilch.

sings, kalte und warme Gerichte geeignet. Ungekühlt ist es bis zu vier Monate haltbar. Erhältlich ist das SalzburgerLand Gastro-Obers in der 1 l-Packung mit Schraubverschluss – ideal zum Portionieren und Wiederverschließen. Als Besonderheit gilt bei der SalzburgerLand Crème fraîche, dass sie ungesalzen und daher sowohl für den süßen als auch den sauren Bereich verwendbar ist. Sie enthält 32% Fett und ist im wie-

derverschließbaren 1 kg-Eimer erhältlich. Wie alle SalzburgerLandProdukte werden auch das SalzburgerLand Gastro-Obers und die SalzburgerLand Crème fraîche aus Salzburger Alpenmilch hergestellt, beide Produkte sind zudem 100% gentechnikfrei hergestellt. Indes hat die Alpenmilch Salzburg bei der Nominierung zum Käsekaiser mitgezittert. Letztlich wurde der im vergangenen August vorgestellte SalzburgerLand Premium

Milchsorten“, erklärt Leeb. „Neben konventioneller Milch, Bio-Milch, Heumilch, Bio-Heumilch und Bergbauernmilch sammeln wir seit diesem Sommer zusätzlich die Milch unserer Pongauer, Lungauer und Pinzgauer Almen. Die Sammlung dieser speziellen Alm-Heumilch erfolgt streng getrennt von anderen Sammlungen und die Milch wird auch bei uns separat zu unserer neuen Premium-Käsekreation verarbeitet.“ (red)

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Molkereiprodukte

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 25

Premium Milchprodukte Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi zählt zu Europas innovativsten Produzenten

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Schweizer Spezialitäten

Lidl Österreich launcht die Marke Alpengut

Mit Österreich-Kompetenz Kernkompetenz Nummer eins von Emmi Österreich ist die Funktion als Verkaufs- und Logistikplattform der Emmi-Gruppe in den Bereichen Frische, Käse und

Mit schmackhaften Fondues ­punktet Emmi auch im Bereich der schnellen Küche.

ster die richtige Temperatur und die Entwicklung der Röstfarbe. Fondue und Raclette sind zwei typische Schweizer Nationalgerichte und passen hervorragend zum Winterthema Skisport, in welchem Emmi auch in der Saison 2012/2013 wieder bei einigen Rennen als Sponsor des Alpinen Ski Weltcups zu sehen sein wird.

Für die warme Küche

Convenience im Markt Österreich. Ergänzt wird dies durch eigenständige Konzepte im Käsebereich, unterstützt durch eine eigene Infrastruktur für Käsereifung sowie Käsekonfektionierung. Weiters fungiert man als Vertriebs- und Logistikpartner namhafter europäischer Milchprodukteproduzenten. Individuelle Konfektionierung sowie klimaoptimierte Käsereifung zählen hier zu den wesentlichsten Themenschwerpunkten. „Emmi Caffeé Latte“ zählt in Österreich zur Kategorie Eiskaffee

RE T L AGEF I R S E I D * T N N IU G AR A IK F R E N H C E GEN T

© Emmi Österreich

Nüziders. Emmi ist einer der größten Schweizer Milchverarbeiter und zählt zu den innovativsten Premium-Molkereien in Europa. Als Spezialist für Schweizer Käse hat man sich bereits entsprechendes Renommee aufgebaut. In der Schweiz fokussiert sich Emmi auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines Vollsortiments an Molkerei- und Frischprodukten sowie auf die Herstellung, die Reifung und den Handel hauptsächlich von Schweizer Käse. Im Ausland konzentriert sich das Unternehmen mit spezifischen Markenkonzepten und Spezialitäten auf Märkte in Europa und Nordamerika. Bei den Frischprodukten stehen Lifestyle-, Convenienceund Gesundheitsprodukte im Vordergrund. Beim Käse positioniert sich Emmi als eines der international führenden Unternehmen für Schweizer Käse; Kunden sind hauptsächlich der Detailhandel, der Bereich Food Service und die Lebensmittelindustrie.

und findet sich seit 2006 an der Spitze dieses Marktsegments. Das Produkt ist in sieben unterschiedlichen Sorten erhältlich: Macchiato, Cappuccino, Vanilla Tahiti, Light, Espresso, Zero und Caramello. Alle Sorten werden aus frischer Schweizer Milch und Kaffee aus Rainforest- zertifizierten Farmen hergestellt. Im Einzelröstverfahren werden die Bohnen mit viel Fingerspitzengefühl zubereitet. Dabei überwacht ein erfahrener Röstmei-

Ob in der Skihütte oder zu Hause mit Familie und Freunden: Fondue und Raclette sind als köstliche Bereicherung des Speiseplans beliebt. Emmi bietet Genießern der beiden Käsezubereitungen ein entsprechendes Sortiment mit originärer Schweizer Kernkompetenz. Der zartschmelzende Raclette mit aromatischem Geschmack und das fein-cremige Emmi Fondue sind ideal geeignet für die schnelle Küche; beide lassen sich rasch und einfach zubereiten. Emmi Österreich ist auf dem heimischen Markt bereits seit vielen Jahren etabliert. Das Sortiment an Schweizer Premium-Milchprodukten wird von den Konsumenten sehr gut angenommen und belegt daher eine Spitzenposition im Markt. Auch mit dem firmeneigenen Werbe-Engagement im Rahmen des Alpinen Ski Weltcups trägt Emmi dem österreichischen Geschmack Rechnung: Alpiner Skisport und Kulinarischer Genuss. (red)

© Lidl Österreich

Auf dem österreichischen Markt punktet man mit Käse, Frischprodukten und Convenience.

Alpengut: Die Verpackungen stehen für AMA-Qualität aus Österreich.

Salzburg. Frisch, ursprünglich und traditionell, so präsentiert sich die neue Milchmarke Alpengut von Lidl Österreich. Von der frischen Vollmilch über Butter bis hin zu cremigen Fruchtjoghurts präsentiert sich die breite Range heimischer Milchprodukte zu bekannt vernünftigen Preisen. Alpengut steht für Milchprodukte in AMA-Qualität. Herkunft und Qualität der Produkte sind entscheidende Themen bei Lidl Österreich. Die Verarbeitung der Rohstoffe und die Veredelung der Milch finden in österreichischen Traditionsbetrieben statt. Sämtliche Alpengut-Milchartikel sind von der Agrarmarkt Austria (AMA) geprüft und AMA-zertifiziert. Namhafte österreichische Unternehmen wie NÖM, Berglandmilch, Alpenmilch, Pinzgau Milch und die Privatmolkerei Seifried fungieren als Lieferanten. Sie alle unterliegen strengsten Qualitätskontrollen.

I

Produkte aus Heumilch. Reinster Genuss. Heumilchkühe bekommen garantiert keine vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht Heumilch und daraus Käse und viele andere Heumilchprodukte. 3-Haubenkoch Joachim Gradwohl hat dieses besondere Geschmackserlebnis für sich entdeckt. Sein Urteil: „Reinster Genuss!“ Auf Heumilch-Genießer wartet zum Jahreswechsel eine ganz besondere Überraschung: Gewinnen Sie einen unvergesslichen Silvesterurlaub für 10 Personen.

Joachim Gradwohl 3-Haubenkoch

Georg 3-Käsehoch

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

www.facebook.com/heumilch.at

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* Laut Definition des Österreichischen Lebensmittelkodex für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel.

20.11.12 16:12


M o lk e r ei p r o d uk t e

26 – medianet special

short

Bergbauern Heumilch schmeckt nach mehr

Dienstag, 27. November 2012

IG-Milch Bei der Jahreshauptversammlung widmeten sich viele Referate dem Thema Regelungen und fairer Preis

Kulturlandschaftsschutz

Billa Heumilch-Produkte enthalten besonders reichhaltige Inhaltsstoffe.

Wiener Neudorf. Heumilch gilt als die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. Der Pflanzenreichtum der Almen im Salzburger Bergland, der Heimat der Billa-HeumilchProdukte, versorgt die Kühe mit wertvollen Nährstoffen, die nicht nur zu besonderem Geschmack führen. „Im Vergleich zu Standardmilch mit Maissilage hat Heumilch einen beinahe doppelt so hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3“, erläutert Karin Nakhai, Pressesprecherin von Rewe International. Neben den Ernährungsaspekten sorgt diese Art der Tierhaltung auch für nachhaltigen Umweltschutz. Stolz verweist Nakhai darauf, dass Billa als einzige Handelskette eine durchgängige Bergbauern Heumilch-Produktlinie von Milch, Käse, Butter, Naturund Fruchtjoghurt, Topfen, ­Sauerrahm bis Schlagobers anbietet.

Leonding. Am 17. November fand die heurige Jahreshauptversammlung der IG-Milch in der Kürnberghalle im oberösterreichischen Leonding statt. Vor 350 interessierten Zuhörern aus der Bauernschaft begann man traditionell mit der Präsentation des Tätigkeitsberichts durch Obfrau Erna Feldhofer. Diese ließ ein turbulentes, arbeitsintensives Jahr Revue passieren, in dem es zahlreiche Gesprächsterminen mit agrarpolitischen Vertretern sowohl aus Österreich als auch aus dem Auslang gegeben hatte. Im Anschluss ergriff Georg Maier, neuer Projektleiter „A faire Milch“, das Wort und forderte die Unterstützung einer österreichweiten Werbeoffensive für eben jene faire Milch. Diese Marke stehe auch für den Fortbestand der heimischen Kulturlandschaft, erklärt Maier.

Geregelte Fairness Die darauf folgenden Referate standen unter dem Generalthema „Strenge Regeln – faire Preise oder zügellose Freiheit“ und sorgten für großes Interesse bei der Zuhörerschaft. Benedikt Härlin, Mitautor des Weltagrarberichts, lieferte Einblicke in die internationale Agrarwelt und monierte, dass die ungerechte Verteilung der Fördergelder zum Ruin der heimischen, aber auch weltweiten Agrarwirtschaft führen wird. „Kleine Betriebe

auf, am 26. und 27. November die Aktion des EMB in Brüssel zu unterstützen und somit die Abstimmung über die Europäische Milchmarktordnung in die gewünschte Richtung zu lenken. „Werden die Weichen bei der Neuregelung der GAP nicht richtig gestellt, so wird nicht nur Österreich als Kulturlandschaft der

„Die Produktion muss dem Markt angepasst werden; nicht zu viel und nicht zu wenig soll produziert werden.“ © IG Milch

© Rewe International

Ein gerechtes System schützt insbesondere landwirtschaftliche Kleinbetriebe und damit unsere Umwelt.

Benedikt Härlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

350 Zuhörer folgten interessiert den Vorträgen zum Thema faire Milchpreise.

müssen geschützt werden, da sie letztendlich die Welt ernähren. Die Produktion muss dem Markt angepasst werden, nicht zu viel und nicht zu wenig soll produziert werden – sondern einfach genug“ , so seine Kernthese. EU-Parlamentsabgeordneter Franz Obermayr schilderte die Entwicklung der europäischen Agrarpolitik aus Konsumentensicht und versprach seine Unterstützung für

die Fordeungen der Bauern nach einer Neuregelung des Milchmarktes. Nächster Redner war der Deutsche Romuald Schaber, Präsident der European Milk Board. Er erklärte die Aufgaben der Monitoringstelle, die in seinen Augen für eine Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik ein unabdingbares Instrument darstellt. Schaber forderte die Anwesenden

Vergangenheit angehören, sondern die regionale Milchproduktion eines jeden europäischen Landes, wie die Konsumenten sie schätzen, unweigerlich vernichtet“, so der engagierte Landwirt und Networker. Den Abschluß der Veranstaltung stellten Vorträge, die sich unter anderem mit den Situationen in Deutschland und Italien befassten, dar. (red)


retail Ekazent-Chef Kurt Schneider bekam 100.000 m² Shopfläche dazu Seite 31

Gegen gewalt

Kattus Weihnachtsgeschenke-Sets, Ritter Sport Kakao-Mousse und Riso Gallo Gran Riserva – Carnaroli del Pavese. Seite 32

Zielpunkt druckt die Frauenhelpline auf die Tragetaschen Seite 31

Dieter Schott wird Commercial Director bei Sport 2000 Seite 34

„Wir wollen jedem Tier optimales Futter bieten“

© Willy Lehmann Markenagentur/APA-Fotoservice/Preiss

short

Genießertreff Die „Genuss Guide“-Herausgeber Willy Lehmann (Bild) und Fritz Stifsohn luden ins Studio 44 zum „Genuss Gipfel“ anlässlich der Erscheinung des neuen Genuss Guides. Diesjähriges Spezialthema ist O&G, Herausgeber Armin Thurnher und Ernährungsexpertin Hanni Rützler hielten Vorträge. Seite 29

Tierfutter Dank seines exklusiven Vertriebs und individualisierter Angebote ist Royal Canin weiterhin auf Erfolgskurs. Schon heute beschäftigt man sich mit den nachhaltigen alternativen Rohstoffen der ­Zukunft. Seite 28 © Royal Canin/www.kurt-kracher.at

© APA/Barbara Gindl

Spielwarenhandel Weihnachten naht – und die Spielebranche spricht über Trends und Entwicklungen. Obwohl der reine Spielwarenhandel leicht verliert, sind insgesamt Steigerungen zu verzeichnen. Dazu tragen nicht zuletzt auch prominente östereichische Spielwarenhersteller wie Piatnik bei. Seite 30

Geschenke

Aufwärts

© Sport 2000

© Ekazent

oberliga

© Kattus

inside your business. today. DienstAG, 27. November 2012 – 27

© Regina Aigner

medianet

Volle Kriegskasse Nicht nur die Umstellung der Outlets läuft auf Hochtouren – mit neuem Investor hält Haberleitner auch Zukäufe für möglich

Wien. Rudolf Haberleitner, der mit seinem Private Equity Fond TAP 09 Teile von Schlecker übernommen hat, konnte einen prominenten Mitstreiter an Bord holen: Die Novomatic AG beteiligt sich an „dayli“. „Mit dem Einstieg von Novomatic als Finanzinvestor ist es möglich, die Restrukturierung rasch abzuschließen und unsere geplante Expansion in weiteren Ländern voranzutreiben und weiterhin unabhängig am Markt zu agieren“, sagt Haberleitner. Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine 50%Beteiligung – die dayli-Kriegskasse sollte somit prall gefüllt sein, was

der dayli-Chef insofern bestätigt, als er sogar Zukäufe im RetailBereich als durchaus realistisch einstuft.

Nahversorger der Zukunft Franz Wohlfahrt, Generaldirektor der Novomatic AG, zum Deal: „Wir waren von der Notwendigkeit eines innovativen, zukunftsweisenden Nahversorgungskonzepts überzeugt. ‚dayli‘ erfüllt diese Voraussetzungen. Daher steigen wir als Partner ein, auch wenn dieses Investment nicht zu unseren Kerngeschäftsfeldern zählt.“

Für dayli rückt damit auch der angepriesene virtuelle Teil stärker in den Fokus: „Wir werden ein virtuelles Shoppingcenter schaffen und haben mit einer österreichischen IT-Gruppe bereits ein Programm dafür entwickelt“, sagt Haberleitner. Dabei soll es sich um eine Art Bestpreis-Suchmaschine à la Geizhals handeln. Der Vertrag wurde bereits am 23. November unterzeichnet. Über die Einstiegssumme wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart. Als gemeinsames Ziel wurde erklärt, der führende Nahversorger in Europa zu werden. (red)

© APA/Herbert Neubauer

Novomatic beteiligt sich mit 50 Prozent an dayli

Rudolf Haberleitner konnte Novomatic als finanzkräftigen Investor für „dayli“ gewinnen.


tit e l st o r y

Dienstag, 27. November 2012

© Royal Canin Österreich GmbH

28 – medianet retail

Wolfg ang Kren

Tierfuttermarkt Royal Canin setzt weiter auf sein bewährtes Drei-Säulen-Vertriebsmodell und hat damit Erfolg

Annäherungen an das ­tierische Individuum

Managing Director Royal Canin Österreich „Wir waren von der Nachfragedelle in den letzten Jahren nicht betroffen. Auch heuer spart man eher an anderen Dingen als bei seinem Haustier. Wenn man für hochqualitatives Futter tief in die Tasche greifen will, dann aus Überzeugung. Man weiß, dass man dem Tier etwas Gutes tut und geht vielleicht einmal weniger ins Kino.“

Der Trend geht auch weiterhin in Richtung Diversifizierung des Sortiments und Kundeninformation. Mathieu Völker

Wien. Diversifizierung, Individualisierung, exklusiver Vertrieb: Dank dieser Kriterien konnte der Premium-Tierfutteranbieter Royal Canin ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2012 einfahren. Bewusst fokussiert Royal Canin den Vertrieb über Tierärzte und den Zoofachhandel als Handelspartner, wie Wolfgang Kren, Managing Director für Österreich, gegenüber medianet ausführt: „Unsere Produkte sind beratungsintensiv und benötigen den geschulten Experten. Unser Vertrieb benötigt kompetente Empfehler, wir arbeiten daher mit Tierärzten, Züchtern und

dem Zoofachhandel zusammen. Der Tierarzt setzt unsere Veterinärprodukte sogar als Teil der Therapie ein: klassisch bei Harnsteinen oder Nierenproblemen. Das schönste Regal mit Royal Canin-Produkten ist ohne Fachberatung nutzlos, undifferenzierte Vertriebskanäle sehen wir daher naturgemäß als Sackgassen.“

Diversifizierung Für Wolfgang Kren ist noch kein Ende der Angebotsdiversifizierung erreicht: „Wir wollen für jedes Tier die optimale Nahrung anbieten; Individualisierung ist unser Weg.“ Um in der Vielfalt des Angebots

von Royal Canin das Richtige für den eigenen Vierbeiner zu finden, ist allerdings auch Kundeninformation ein wichtiger Faktor: „Wir beziehen den Tierhalter mit verschiedenen Aktionen wie Kundenmagazinen und Informationsveranstaltungen mit ein. Bald werden wir auch einen eigenen YouTubeChannel betreiben. Wir bemühen uns um Aufklärung und wollen mehr Wissen rund um das Tier und Respekt vor dem Tier bewirken.“

Nahrungsmittelknappheit Die sich abzeichnende Nahrungsmittelverknappung ist auch für Royal Canin ein Thema: Je hoch-

wertiger die tierische Nahrung, desto mehr gerät sie in Konkurrenz zur menschlichen Nahrungskette. Royal Canin hält schon heute Ausschau nach den nachhaltigen alternativen Rohstoffen von morgen: „Für uns lautet die Frage: Wie können wir trotz veränderter Rohstoffbedingungen weiterhin die richtigen Ernährungsangebote herstellen? Wie können wir alter-

„Wir haben uns auf unsere Vertriebsstärken besonnen und für den Zoofachhandel die Zau-

Diversifizierung Für jedes Tier das passende Nahrungsmittel finden

Vom Chihuahua zur Deutschen Dogge

Wien. Hund ist Hund? Katze ist Katze? Weit gefehlt. Besonders bei Hunden sind die unterschiedlichen Ernährungsbedürfnisse offensichtlich: Ein Chihuahua mit 2 kg bedarf einer anderen Ernährung als eine Deutsche Dogge mit stattlichen 80 kg. „Wer sein Tier nicht nur satt machen, sondern optimal ernähren will, muss die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen: Kriterien wie Alter, Größe und besondere Sensibilitäten müssen dann berücksichtigt werden“, so Wolfgang Kren. Kleinere Hunde mit höherer Lebenserwartung leiden eher unter organischen Problemen, etwa an den Nieren oder können Zahnprobleme haben; große Hunde mit geringerer Lebenserwartung haben statistisch gesehen eher Probleme mit den Gelenken. Heute beobachtet man in Österreich eine Zunahme der kleineren Hunderassen: Aufgrund zahlreicher Faktoren wie der Kampfhunddebatte oder der Urbanisierungsproblematik wird eine Stagnation der Hundeanzahl in Österreich auf rund 750.000 beobachtet, das Durchschnittsgewicht der Tiere sinkt allerdings. Auf den damit einhergehenden, global reduzierten Kalorienbedarf reagierte Royal Canin erfolgreich mit speziellem Feuchtfutter für kleinere Hunderassen.

berkiste ausgepackt.“ Wolfgang Kren GF Royal Canin

native Rohstoffe nutzen, um noch präzisere Ernährungsantworten zu liefern? Wie reagieren wir, wenn bei einer bestimmten Fischart aus berechtigten Tierschutzgründen Fangquoten beschlossen werden? Unsere ethischen Prinzipien verlangen, dass wir Lösungen für derartige Herausforderungen finden“, so Kren. Die Frage, ob im Tiernahrungsmarkt eine Sättigungsgrenze er-

reicht ist, lässt sich nach Wolfgang Kren nicht so leicht beantworten: „Es gibt einen Trend, den Konkurrenzkampf über den Preis auszutragen. Das betrifft insbesondere auch die Eigenmarkenpositionierung der großen Handelsketten. Im gesamten Tiernahrungsmarkt wird es deswegen schwierig werden. Royal Canin hält sich aber bewusst aus dem Preiskampf heraus und promotet seine Produkte ausschließlich über die Qualität.“

Vertriebsanpassungen Bei einigen Großkunden kommt es derzeit zu einer logistischen Umstrukturierung, indem europaweite zentralisierte Versorgung präferiert wird. Royal Canin reagiert zwar auf diesen Prozess, behält sein bewährtes Erfolgsrezept aber zielsicher im Auge: „Unsere Stärke ist die lokale Adaptation; wir haben in jedem europäischen Land eine Niederlassung, ein Team, das alle drei Vertriebssäulen mit maßgeschneiderten Aktionen betreut. Die lokale Umsetzung globaler Denkansätze war unser Erfolgsrezept in der Vergangenheit und es wird auch das der Zukunft sein; wir müssen uns aber auf Restrukturierungen in der Versorgungsstrategie einiger Kunden einstellen.“ Mehr über Royal Canin im Pet­careSpecial auf Seite 36.


r e ta i l & p r o d u c e r s

Dienstag, 27. November 2012

medianet retail – 29

Genuss Gipfel Willy Lehmann und Fritz Stifsohn präsentierten die neunte Auflage des „Genuss Guide“, diesmal mit Spezialthema Obst & Gemüse

Jour Fixe für Genussmenschen

Hanni Rützler und Armin Thurnher beleuchteten das Thema ‚Genuss‘ von wissenschaftlicher und ernährungstheoretischer Seite.

Geschmack als Regulator Unterhaltsam ging es mit den Vorträgen von Ernährungsexpertin Hanni Rützler und FalterHerausgeber Armin Thurnher weiter. Rützler veranschaulichte anhand der Top 3-Killer Schlaganfall, Krebs und Diabetes, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist,

diejährigen Ausgabe ist das „Grüne Sortiment“. Zu den Top Obst- und Gemüsegeschäften des Landes zählen der Obstgarten von Familie Gustav Koch in Wiesen, Adeg Riedmann im vorarlbergerischen Altach, Spargel und Gemüsehof Josef Berner in Eferding in Oberösterreich oder die O&G-Händlerin Nina Allerberger in Siezenheim.

Neue Genuss Guide-App © Willy Lehmann Markenagentur/APA-Fotoservice/Preiss

Wien. Köstliche Schmankerl von heimischen Spezialisten, hörenswerte Expertenvorträge, eine launige Podiumsdiskussion und nicht zuletzt viele bekannte Gesichter der Branche – das hatte der „Genuss Gipfel“ im Studio 44 der Casinos Austria zu bieten. Bereits zum neunten Mal präsentierten die beiden Herausgeber Willy Lehmann und Fritz Stifsohn den „Genuss Guide“, den Lotsen durch die besten Lebensmittelgeschäfte des Landes. Der prominenteste Gast, Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, lobte in seiner Rede die Leistungen der österreichischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft: „Was den Biolandbau betrifft, sind wir weltweit führend. Und auch abseits von ‚Bio‘ ist die Branche sehr gut in der Lage, den Wunsch der Konsumenten nach Regionalität und Geschmack zu bedienen.“ Das lasse sich auch am Beispiel Wien festmachen: Berlakovich zufolge ist Wien die Hauptstadt mit der höchsten Dichte an Erwerbsgärtnern überhaupt.

Wer mit dem Smartphone unterwegs ist und die Shoppingtipps des Genuss Guide auf die bequeme digitale Art und Weise abrufen möchte, der kann ab sofort auf die eigene Genuss Guide-App zurückgreifen. „Hier findet der Suchende sein Lieblingsgeschäft übersichtlich nach Genusswarengruppen geordnet“, erklärt medianet-Herausgeber Germanos Athanasiadis. (red) v.li.: Genuss Guide-Herausgeber Willy Lehmann, Genuss Region Österreich-Obfrau Margareta Reichsthaler, Bundesminister Niki Berlakovich, Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler und Genuss Guide-Herausgeber Fritz Stifsohn.

erklärte, warum in Zeiten des Überflusses Nahrungssuche Stress bedeuten kann und welche Rolle Genuss und Geschmack dabei spielen: Die neue Macht des Geschmacks, so die Wissenschaftlerin, sei die Antwort auf ein Leben im Überfluss. Je mehr Handlungsmöglichkeiten uns die moderne Welt beschert, desto notwendiger ist es, den Geschmack als Regulator festzulegen. Das persönliche Geschmacksmanagement werde ergo zur Kultur-

technik des 21. Jahrhunderts. Der Journalist Armin Thurnher, aufgerufen die philosophische Seite des Genusses zu beleuchten, erklärte sich indes eher zum Genusszweifler. Er bemäkelte, dass sich mittlerweile ein regelrechter „Imperativ des Genusses“ entwickelt habe, und eine Industrie, die jeglichen Zweig davon bediene. Genießen ohne Zweck, bewusste, zweckfreie Momente sind in Thurnhers Augen die Meisterstücke der Disziplin.

Wer genießen kann, der strebt nach Glück. Im Rahmen des Branchentalks diskutierten die beiden Referenten mit Genuss Region-Obfrau Margareta Reichsthaler, dem Studio 44-Hausherren und jahrelangen Genuss Guide-Partner Karl Stoss, dem Tiroler Großhandelskaiser Leopold Wedl und Fritz Stifsohn über das Thema „Genuss – Schein & Sein“. Moderiert wurde das Ganze von Genuss Guide-Herausgeber Willy Lehmann. Spezialthema der

facts Zum neunten Mal präsentieren die beiden „Genuss Guide“-Herausgeber Willy Lehmann und Fritz Stifsohn ihren Führer durch heimische Schmankerlgeschäfte; die Druckauflage des Werks beträgt inszwischen über 50.000 Stück. Die 452 Seiten starke Publikation listet 1.000 Geschäfte auf, Spezialthema des aktuellen Guides sind Obst & Gemüsegeschäfte. Unterstützt wird die Arbeit am Guide von der GRM GenussRegionen Marketing GmbH, die die Aktivitäten seit 2008 begleitet.

Initiative des Lebensministeriums gegen Lebensmittelverschwendung

Lebensmittel sind kostbar Würden Sie Ihr Geld einfach so wegwerfen? Wahrscheinlich nicht. Bei Lebensmitteln ist dies leider anders. Jährlich werden in Österreich rund 157.000 Tonnen verpackter und unverpackter Lebensmittel sowie Speisereste entsorgt. Pro Haushalt und Jahr sind es Waren im Wert von rund EUR 300,–, die im Restmüll landen. Die Gründe sind unterschiedlich. Entweder kaufen wir zu viel und zu unüberlegt ein, die Ware verdirbt zuhause oder Lebensmittel wurden nicht optimal gelagert.

KLeine MaSSnahMen – groSSe WirKung richtig einkaufen Der richtige Einkauf beginnt bereits zu Hause. Nur wer sich bereits daheim einen Überblick verschafft weiß, welche Produkte und Mengen eingekauft werden müssen. • Überprüfen Sie Ihren Kühlschrank und Ihre Vorräte.

Bild: BMLFUW/Rita Newman

Nahrungsmittel sind ein kostbares Gut. Dennoch landen in Österreich jährlich Tonnen von Lebensmitteln und Speiseresten im Restmüll. Mit der Initiative „LebenSMitteL Sind KoStbar!“ setzt das Lebensministerium alles daran, Lebensmittelabfälle in Österreich nachhaltig zu verringern.

• Schreiben Sie eine Einkaufsliste.

Mit der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ • Erstellen Sie nach Möglichkeit einen Wochenspeiseplan. möchte das Lebensministerium aufklären, informieren und das Bewusstsein für die Wert- • Prüfen Sie immer, ob es wirklich eine schätzung von Nahrungsmitteln schärfen. Großpackung sein muss.

EinE initiativE vom

• Verwenden Sie für Ihren Einkauf Stofftragetaschen, Papiertaschen oder Einkaufskörbe.

Weitere Informationen unter: www.lebensministerium.at/lebensmittelsindkostbar

Entgeltliche Einschaltung

Wir alle können Verantwortung übernehmen • Seien Sie bei Aktions- und Lockangeboten kritisch. und unseren Beitrag zur Vermeidung und Verringerung von Lebensmittelabfällen leisten. • Achten Sie bereits beim Einkaufen auf das Bewusstes Einkaufen sowie die richtige LageHaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum. rung sind hier eine Lösung.


R e ta i l & Pr o d u c ers

30 – medianet retail

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Einkaufssamstag im Nebel statt im Schnee

Dienstag, 27. November 2012

Spielwarenhandel/Spielwarenherstellung Die gesamte Branche sieht Top-Umsatzbringer Weihnachten entgegen

Spielerisches Jahresfinale

Erste Weihnachtseinkäufe: Noch sind die Kunden zurückhaltend.

Wien. Da heuer der 8. Dezember auf einen Samstag fällt, hat der Handel bereits den 24. November als ersten WeihnachtsShopping-Tag ausgerufen. Was fehlt, ist der Schnee. Die milden Temperaturen bekommt vor allem der Bekleidungshandel zu spüren. Unabhängig von der weißen Pracht hat sich der Elektrohandel gezeigt; hier vermelden die Einkaufstempel einen Kundenansturm. Vor allem sei bereits jetzt zu bemerken, dass Kunden gern zu Gutscheinen greifen. Trotzdem war die Zurückhaltung noch zu spüren Ein paar Trends konnte Richard Lugner trotzdem schon ausmachen: Große Fernseher, Laptops, Sony-Playstation, Brettspiele, Puzzels und Barbie-Pupppen seien demnach besonders gefragt gewesen.. Regio Plan erwartet heuer einen Weihnachtsumsatz von 1,85 Mrd. €, was einem Plus von drei Prozent entsprechen würde, die WKÖ geht hingegen von 1,57 Mrd. € aus. (red/APA)

Wien. Die heimischen Spielwarenhändler erwarten für das heurige Weihnachtsgeschäft keine Steigerung. ‚Schuld‘ daran seien branchenfremde Unternehmen. „Immer mehr Drogerien, Lebensmittelhändler und andere Geschäfte verkaufen ebenfalls Spielwaren. Deshalb wächst österreichweit auch der Gesamtumsatz, während dies bei den reinen Spielwarenhändlern nicht der Fall ist“, sagte Johannes Schüssler, Branchensprecher der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

Weniger Kinder, mehr Spiele Dass andere als der reine Spielwarenhandel Spielwaren verkaufen, hätte eine lange Tradition, meint Dieter Strehl, Geschäftsführer des Wiener Spielwarenherstellers Piatnik. Und dabei ist Österreich hiervon ohnedies nur marginal betroffen. „Bei Tesco oder auch bei deutschen Lebensmittelhändlern wird viel mehr Spielzeug verkauft“ so Strehl, der weiter ausführt: „Und aus Herstellersicht muss ich sagen, dass der Markt insgesamt wächst. Das ist gerade angesichts dessen, dass Österreich zu den kinderärmsten Ländern der Welt zählt, bemerkenswert.“ Die Ursachen liegen für den Spielwarenhersteller vor allem darin, dass aufgrund von Patchworkfamilien immer mehr Tanten und Großeltern immer weniger Kindern Geschenke,

© APA/Barbara Gindl

© APA/Herbert Pfarrhofer

Branchenkenner Dieter Strehl, Piatnik, schätzt die Vielfalt des österreichischen Spielwarenvertriebs.

Klassiker wie „Lego“ oder „Matador“ freuen die Kinder jedes Jahr aufs Neue.

vor allem aus dem Spielwarenhandel, geben. „Aber auch der Spielemarkt für Erwachsene boomt. Früher war das Spieleangebot mit 14 Jahren beendet, heute darf man sich auch als Erwachsener zum Brettspiel bekennen“, so Strehl. Überhaupt sei gerade der Spielwarenhandel noch ein sehr heterogener Markt mit vielen Fachgeschäften, die laut Strehl genau dieses von den Kunden gewünschte vielfältige Angebot ermöglichen.

Auch diese Vielfalt trägt seiner Meinung nach zum Umsatz bei, wenngleich der Internethandel dem stationären Handel zu schaffen machen würde, wobei konkrete Zahlen laut Strehl nicht vorliegen; er geht aber von knapp 25% aus.

Hoffnung auf Weihnachten Die reinen Spielzeuggeschäfte erwirtschaften im Schnitt einen Jahresumsatz von rund 285 Mio.

€. Etwa 20% davon werden im Dezember umgesetzt. Von Juli bis September gab es ein kleines Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das ist aber nicht viel. Es wird sich ausgehen, dass die Branche den Rückgang mit dem Weihnachtsgeschäft noch aufholt“, sagt dazu Branchensprecher Schüssler. In Wien startet der Handel jedes Jahr mit dem ‚Spielefest‘ in das Weihnachtsgeschäft. Vergangenes Wochenende waren rund 70.000 Besucher im Austria Center Vienna und haben die neuesten Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele ausprobiert. „Jetzt hoffen wir auf eine Steigerung im Weihnachtsgeschäft, denn bisher war das Jahr ein wenig mühsam“, sagte die Branchensprecherin der WK-Wien, Haidemarie Heinz, im Gespräch mit der APA. Die Konsumenten griffen bei ihren Einkäufen vorerst eher zu den ewigen Klassikern wie Produktionsbaukästen von Lego, Autorennbahnen, Puppen oder auch Brettspiele, so die Branchensprecher. In diesem Segment seien auch die drei größten österreichischen Spielwarenhersteller Stadlbauer (Carrera Rennbahn), der Baukastenproduzent Matador und der Wiener Brettspielerzeuger Piatnik angesiedelt. Aus dem Hause Piatnik kommt etwa das diesjährige „Spiel des Jahres“ (Kingdom Builder). (jm/APA)

Starke Web-Performance Jeden Monat suchen über 220.000 Unique User* auf „aktionsfinder.at“ nach den besten Angeboten

Aktionsfinder segelt auf Erfolgswelle Plus von 200 Prozent: Österreichs beliebtestes digitales Prospektverteilungs-Portal lässt Konkurrenz weit abgeschlagen zurück.

Für die Aktionsfinder GmbH aus Salzburg könnte es aktuell nicht besser laufen: Stetig steigende Userzahlen, überzeugte Kunden und eine geplante Expansion ins Ausland zeigen, dass aus Visionen ein erfolgreicher, zukunftsträchtiger Geschäftszweig entstehen kann. „Die Realität hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, freut

PROMOTION

„Mit einer Steigerung von 200 Prozent behauptet sich Aktionsfinder bei den Userzahlen an erster Stelle im Markt der österreichischen OnlineProspektverteiler.“ GERHARD FRONER, GF AKTIONSFINDER GMBH

den dort abzuholen, wo sie schon gezielt nach Informationen und Angeboten suchen. So können wir die digitale Reichweite unseres Unternehmens ohne großen Zusatzaufwand erhöhen und Konsumenten echten Mehrwert bei der Suche nach Produktangeboten im Internet bieten.“

sich Geschäftsführer Gerhard Froner und blickt auf die vergangenen zwölf Monate zurück: „Hatten wir im Oktober 2011 noch 72.000* eindeutige Zugriffe auf unser Portal, freuen wir uns heute über 220.000 Unique User*, die auf ‚aktionsfinder.at‘ monatlich nach den besten Angeboten suchen. Mit dieser enormen Steigerung von 200 Prozent behauptet sich unser Unternehmen nach wie vor an erster Stelle im Markt der österreichischen OnlineProspektverteiler.“

Expansion ins Ausland für 2013 geplant

Handel schätzt Transparenz & Seriosität Was auf der einen Seite die Konsumenten freut, würdigt auf der anderen auch der Handel: Die Aktionsfinder GmbH arbeitet mit seriösen Zahlen, die bei der ÖWA jederzeit eingesehen werden können. Ein faires Preismodell, leistungsorientierte Abrechnung sowie persönliche Betreuung machen das aufstrebende Unternehmen zu einem vertrauenswürdigen Partner im Dschungel der ProspektPlattformen, die österreichweit auf den Markt drängen.

Zufriedene Kunden sind die beste Referenz „Aktionsfinder ist für uns die perfekte Ergänzung zur klassischen Flugblattverteilung. In den letzten Monaten sind die Zugriffe über Aktionsfinder auf ‚www.niedermeyer.at‘ ständig an-

© Aktionsfinder GmbH

Salzburg. 220.000 Unique User*, 1 Million Seitenaufrufe pro Monat*, 50.000 aktive App-User und über 22.000 Facebook-Fans: Die Salzburger Aktionsfinder GmbH bleibt bei den Userzahlen unangefochten die Nummer eins am Markt und hat sich auch für die Zukunft viel vorgenommen.

Michael Niedermoser und Gerhard Froner treffen mit „Aktionsfinder“ den Nerv der Zeit.

gestiegen. Es ist also eine Plattform, die der Kunde nutzt“, ist Mag. Karin Hernler, Marketingchefin von Niedermeyer, über ihre Kooperation mit Aktionsfinder begeistert. „Die Zusammenarbeit mit dem Team ist absolut professionell. Neben einer ausgezeichneten Set-up-Beratung folgen auch alle Reports stets zeitgerecht.

Aktionsfinder unterscheidet sich vor allem durch die exzellente Kundenbetreuung von den vielen Anbietern ähnlicher Plattformen, die derzeit aus dem Boden schießen.“ Ähnliche Töne kommen von Mag. Harald Schmidl, Konzernmarketingleiter der International bauMax AG: „Aktionsfinder ist eine ideale Plattform, um unsere Kun-

Gerade jetzt vor Weihnachten sieht Geschäftsführer Michael Niedermoser den optimalen Zeitpunkt, um Premium-Partner von Aktionsfinder zu werden. „Die Konsumenten suchen zu dieser Zeit verstärkt nach günstigen Angeboten – vor allem übers Internet. Und unsere Entwicklung steht natürlich noch lange nicht still. Das Prospektangebot wird laufend erweitert, und wir setzen bereits entscheidende Maßnahmen für den Schritt in Richtung ausländischer Märkte.“ *

Quelle: Google Analytics

AKTIONSFINDER GMBH •2009 als unabhängiges Start-upUnternehmen gegründet •Seit 2011 von Investoren gefördert und unterstützt •Seit Juni 2012 Mitglied der ÖWA •5 Angestellte und 10 freie Mitarbeiter/innen www.aktionsfinder.at


re ta i l & o u t l e t s

Dienstag, 27. November 2012

medianet retail – 31

Rekordjahr 16 Shoppingtempel in Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Tirol sowie 18 Wiener Nahversorgungszentren stehen für 246.000 m² Handelsflächen

Ekazent führt 16 Einkaufszentren Wien. „Mit der Übernahme des Centermanagements von ‚Wien Mitte The Mall‘, wo im November die Teileröffnung stattfand, sind weitere 30.000 m2 Handelsflächen in das Portfolio der Ekazent gekommen“, erklärt deren Geschäftsführer Kurt Schneider. Zuvor, am 18. Oktober, wurden bereits 70.000 m2 im G3 Shopping Ressort in Gerasdorf unter die Obhut der Ekazent Immobilien Management GmbH. (Wien) gestellt. In Summe waren das mehr als 100.000 m2 Handelsflächen-Zuwachs im zweiten Halbjahr 2012. „Das ‚G3 Shopping Resort Gerasdorf‘ und ‚Wien Mitte The Mall‘ sind die beiden größten Shoppingcenter, die im laufenden Jahr eröffnet wurden“, führt Schneider weiter aus.

51. Jahr unseres Bestehens, ein Rekordjahr“, ist der Ekazent-Chef stolz. Die Ersterfolge des neuen Shoppingtempels G3 dünken tadellos: In den ersten vier Wochen wurden mehr als 700.000 Besucher gezählt – das bedeutet eine durchschnittliche Frequenz von 28.000 Menschen pro Tag.

Seit Eröffnung voll vermietet „Das G3 Shopping Resort setzt gleich in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe“, berichtet Schneider. „Nicht nur hinsichtlich Architektur, Gebäudequalität und Atmosphäre, sondern auch hinsichtlich

Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Als besonderer Service-Hit erweist sich die kostenlose Shuttlebus-Verbindung, deren Kapazität bereits mehrmals stark erhöht werden musste.“ Überdies sei das G3 seit der Eröffnung voll vermietet. Auch im Shoppingcenter WienMitte The Mall wurden die Erwartungen der Mieter in den ersten beiden Wochen seit der Eröffnung weit übertroffen, sowohl was die Frequenz als auch, was die Umsätze betrifft. Bis zum Jahresende werden in Wien Mitte The Mall weitere acht Shops eröffnen. Die Kompletteröffnung erfolgt im April 2013. (red)

© Ekazent

Die Neuen im Portfolio Wien Mitte und G3 – Top-Performance nach Eröffnung.

Ekazent-Chef Kurt Schneider freut sich über 100.000 m² Shopflächenzuwachs.

246.000 m2 Handelsfächen „Nachdem es uns schon im ersten Halbjahr gelungen war, fünf Objekte neu ins Portfolio zu bekommen, betreuen wir derzeit rund 246.000 m2 Handelsflächen in 16 Einkaufszentren in Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Tirol sowie in 18 Wiener Nahversorgungszentren. Damit erleben wir heuer, im

facts Ekazent-Portfolio Wien The Mall (30.000 m²), Zentrum Simmering (22.500 m²), Trillerpark (15.500 m²), Ringstrassen-Galerien (10.100 m²), Großfeldzentrum (7.100 m²), Hansson Zentrum (6.800 m²), B7 Ekazent Stammersdorf (5.300 m²), Zentrum Hernals (5.000 m²), Brigitta Passage (4.500 m²), 18 Nahversorgungszentren/Ladenzeilen (18.200 m²) Niederösterreich G3 Shopping Resort Gerasdorf (70.000 m²), Zentrum Schwechat (7.900 m²), Toolpark Ybbs an der Donau (3.000 m²). Oberösterreich CityPoint Steyr (12.000 m²). Salzburg Kiesel (7.000 m²). Tirol M4 Wörgl (16.700 m²), Kufstein Galerien (7.000 m²).

Zielpunkt Tragetaschen

Gegen Gewalt

Wien. Die österreichische Supermarktkette Zielpunkt unterstützt erneut die Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ des Frauenministeriums. „Wir möchten mit eigens gestalteten Papier-Tragetaschen die Bevölkerung sensibilisieren und den Betroffenen durch den Aufdruck der Telefonnummer der Frauenhelpline unmittelbare Hilfestellung geben“, erklärt Zielpunkt-Eigentümer Jan Satek. Die Frauenhelpline steht jeden Tag rund um die Uhr zur Verfügung. (red)

WIR LEBEN HANDWERK Sie schmecken mit jedem einzelnen Ströck-Weihnachtskeks, dass Backen eine eigene Kunst ist. Von unseren Konditormeistern in Handarbeit gefertigt, versüßen Sie Ihnen die Weihnachtszeit.

© Regina Aigner/BKA

Wir leben gemeinsam Handwerk. Zielpunkt bewirbt die Frauenhelpline groß auf den Papier-Tragetaschen. 2012-11-26_Medianet_Kekse.indd 1

26.11.2012 08:51:43


PRODUCT NEWS

32 – medianet retail

Dienstag, 27. November 2012

Sekt im Geschenkset, Reis in der Dose, Schoko mit Mousse Product News Kattus Weihnachtsgeschenke-Sets, Ritter Sport Kakao-Mousse und Riso Gallo Gran Riserva – Carnaroli del Pavese.

© Kattus; Ritter Sport; Riso Gallo

Kattus präsentiert seine erlesene Auswahl an Schaumweinen und Spirituosen in Geschenkverpackungen. Sechs der edelsten Tropfen aus dem Kattus-Portfolio haben sich noch vor dem Weihnachtsfest festlich herausgeputzt: Kattus Cuvée No. 1, Kattus Grande Cuvée, LaurentPerrier Brut als limitierte Jubiläumsedition, Laurent-Perrier Cuvée Rosé Brut, Xellent sowie Vecchia Romagna. Letzteres Produkt, der beliebteste Brandy Italiens, ist zurzeit wieder in der Geschenkdose aus Metall zu haben. Kategorie Produkt Vertrieb Kontakt

Bonjour Ritter Sport: Die neueste Kreation des schwäbischen Familienunternehmens klingt nicht nur französisch – sie schmeckt auch so. Denn die Sorte Kakao-Mousse bringt Frankreichs beliebtestes Dessert ins Schoko-Regal. Knackige Alpenmilchschokolade umschließt eine Füllung aus fein aufgeschlagener Kakaocreme, die man auch als Mousse au Chocolat nicht besser serviert bekommt. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Ritter Sport Kakao-Mousse 0,99 € 100 g Ritter Sport Schokolade Gesellschaft m.b.H LEH Ritter Sport, Tel.: 02236/893424

20 Jahre Ringstrassen-Galerien, 10 Jahre Designer Award

PROMOTION

Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Kontakt

Launch Riso Gallo Gran Riserva – Carnaroli del Pavese Schmuckdose und Schmuckkarton 12 €, 8 € 1 kg borchers fine food GmbH & Co. KG borchers, Tel.: 02236/312226

Antikmarkt im Advent 2012 ANTIKMARKT Der Antikmarkt ist eine weihnachtliche Zeitreise der besonderen Art: Antikes aus allen Stil-Epochen findet sich ebenso wie der begehrte Gablonzer Christbaumschmuck, antiker Baumbehang aus der Biedermeierzeit oder das begehrte Lilienporzellan. Antiquitäten sind Geschenke von steigendem Wert, etwa Goldscheider-Figuren, Meissen Porzellan oder Originale Wiener Bronzen. Die „schönen Dinge von gestern“ sollen die Gäste am weihnachtlichen „Zeitreise“ Antikmarkt in den Ringstrassen-Galerien verzaubern.

© Ringstrassen-Galerien (2)

© Ekazent

Perfekte Zusammenarbeit Die Ringstrassen-Galerien zeigen sich aber auch sehr beständig, wenn es um die Zusammenarbeit mit ihren Mietern geht. So sind 70% der Shop-Betreiber seit ebenso 20 Jahren treue Begleiter des Hauses und machen den Charme und die Individualität der Galerien am Ring aus. Das zweite Highlight ist die zehnte Ausgabe des mittlerweile landesweit etablierten „Ringstrassen-Galerien Designer Award“. Was 2004 begann, wurde über die Jahre zu einem der Highlights im österreichischen Modejahr. Am 17. April 2013 findet der Award seine Fortsetzung und gibt erneut Talenten die Gelegenheit, ihr Kreativschaffen einem größeren Publikum zu präsentieren. Die Einreichfrist hat bereits begonnen; das Thema – „Fresh Fashion”– ist der Ausdruck von frischer, moderner und innovativer Mode. Simple Gestaltung mit raffinierten Details trifft auf unerwartete Gegensätze und Spontaneität. Die freie Interpretation

Gran Riserva – Carnaroli del Pavese, der Jahrgangsreis von Riso Gallo, ist jetzt in ausgewählten SpezialitätenAbteilungen erhältlich. Der Risotto Gran Riserva wird in geringer Stückzahl hergestellt. Strenge Regeln während des Herstellungsprozesses stellen die Premiumqualität sicher. Er wächst auf den Feldern eines landwirtschaftlichen Betriebs im Nordosten der Provinz Pavia.

Auftakt Sonntags-Shopping in der Vorweihnachtszeit, 2013 wird Markt fortgesetzt

Jubiläumsjahr Wien. 2013 wird das Jahr der großen Jubiläen im ShoppingTempel am Ring. „Das 20-jährige Bestehen des Hauses ist das erste große Highlight“, freut sich Rudolf Richter, der mit der Ekazent Immobilien Management GmbH selber schon seit 19 Jahren dabei ist und als Center Manager seither die Geschicke des Hauses erfolgreich führt.

Launch Kattus Weihnachtsgeschenke-Sets Kattus Vertriebs GmbH Kattus, Tel.: 01/3684350-0

In Feierlaune: Rudolf Richter, Ekazent Abteilungsleiter Center Management.

und Gestaltung des Themas ist selbstverständlich. All jene, die einreichen wollen, können sich auf www.ringstrassengalerien.at über die Einreichkriterien informieren.

Wien. Weihnachten naht, und wie jedes Jahr können Besucher der Ringstrassen-Galerien auch heuer wieder an Sonntagen auf die Jagd nach den besten Präsenten

Neues Logo zum Geburtstag

„Der bei Antiquitäten-

„Unsere beiden Jubiläen werden speziell gefeiert und wir freuen uns schon auf zahlreiche Besucher im Rahmen unserer Veranstaltungen und Aktivitäten“, sagt Richter abschließend. Zum Geburtstag schenkt sich das Haus zudem ein Jubiläumslogo, das ein schönes Symbol für 20 Jahre Beständigkeit und Qualität darstellt; umgesetzt hat dies die Reichl und Partner Werbeagentur, ebenfalls langjähriger Wegbegleiter des Hauses.

liebhabern bekannte Markt ist an allen vier Advent-Sonntagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.“ RUDOLF RICHTER, EKAZENT, ABTEILUNGSLEITER CENTER MANAGEMENT

für ihre Liebsten gehen. „An allen Adventsonntagen laden wir unsere Besucher ein, sich in aller Ruhe am Antikmarkt in den

Ringstrassen-Galerien nach den perfekten Weihnachtsgeschenken umzusehen“, erklärt Centermanager Rudolf Richter. „Der bereits bei vielen Antiquitätenliebhabern bekannte Markt ist an allen vier Sonntagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet; die Verkaufsstände befinden sich auf allen Flächen im ganzen Haus“, erklärt Richter. Und auch nach Weihnachten geht der Markt weiter, nämlich am 30.12. und dann im neuen Jahr 2013, beginnend mit 13. Jänner wieder jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. Alle gastronomischen Betriebe im Haus sind selbstverständlich geöffnet.

Alle Termine im Überblick 2., 9., 16., 23. und 30. Dezember 2012 und 2013, beginnend mit 13. Jänner, wieder jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Öffnungszeit Zeitreise Antikmarkt Sonntags von 10 bis 17 Uhr Öffnungszeiten Restaurants Sonntags von 8 bis 1 Uhr Erreichbarkeit und Parken Es stehen 750 Garagenplätze in zwei hellen Parkgaragen zur Verfügung, die über Schwarzenbergstraße und Mahlerstraße erreichbar sind. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie ebenso gut beraten: U1, U2 und U4, die Badener Bahn, die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 62 oder die Buslinie 3A bringen Sie nahezu vor die Tür. Kontakt: RINGSTRASSEN-GALERIEN Center Management by Ekazent Kärntner Ring 5-7, A-1010 Wien Weitere Informationen auf www.ringstrassen-galerien.at


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34 – medianet retail

Dienstag, 27. November 2012

Kabarett & Genuss

© Schick Hotels Wien

Louis Vuitton in Wien

© Conny de Beauclair (2), Andreas Tischler (2)

1

Die Schick-Manager Martin Schick und Peter Buocz mit den Kernölamazonen Gudrun Nikodem-Eichenhardt, Caroline Athanasiadis.

Frauenpower wurde in den Schick-Hotels verbreitet 2

3

Humorvolle Abende mit Kernölamazonen

4

1. Christopher Zanardi-Landi, Simona Gandolfi, Hubertus von Hohenlohe, Geoffroy van Raemdonck; 2. Nathalie und René Benko; 3. Gabi Stumpf, Kathi Stumpf, Elisabeth Fechter-Petter, Herbert Fechter, Niko Fechter; 4. Dominique Mayer, Anna Netrebko.

Internationale Exklusivmarke eröffnete Geschäft in Wien

Wenn nur das Besondere zählt

Europa-Chef Geoffroy van Raemdonck.

Höchste Ansprüche Am Wochenende lud Louis Vuitton zur Eröffnung des neuen Store im Goldenen Quartier (Tuchlauben 3–7, 1010 Wien). Bei Champagner und exquisiten Hors d‘Oeuvres begrüßte Geoffroy van Raemdonck (President Louis Vuitton South Europe) die ausgewählten Gäste im neuen Geschäft. Es gab auch exklusive Sonderanfertigungen wie z.B. den extra für die Wien-Eröffnung kreierten Original Sacher-Torte Koffer zu bewundern. Mit dabei: Anna Netrebko, Francesca von Habsburg-Lothringen, Eleonore von Habsburg-Lothringen, Gloria von Habsburg-Lothringen, Elisabeth Gürtler, Désirée Treichl-Stürkgh, René und Nathalie Benko, Werner Schreyer, Caroline Sieber, Gery Keszler, Hubertus von Hohenlohe, Elke Winkens, Nicole Beutler, Katharina Strasser, Kurt Mann, Sandra Pires, Stéphane Gompertz (Französischer Botschafter) uvm. (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Dieter Schott (44) wurde neuer Commercial Director von Sport 2000. In dieser Funktion wird er GF Wolfgang Schnellbügel unterstützen. Damit verbunden ist die Führung des Marketings und Einkaufs der Gruppe, um die Konzeption und Umsetzung von gemeinsamen Marketing- und Verkaufsförderungskooperationen von „Sport 2000“ mit den Industriepartnern weiter voranzutreiben. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium mit den Schwerpunkten Sportmanagement und Sportwissenschaften ist der gebürtige Oberösterreicher u.a. bei Nike Alpine Region und Head Tyrolia Austria tätig gewesen.

57,5

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

MagenSchmeichler Alexandra Binder

© CulturBrauer

© Sport 2000 Zentrasport Österreich

Kopf des Tages

Lustvoll Vor Kurzem luden die Schick-Hotels zwei Abende lang ihre Kunden, Partner und Freunde zum bereits zur Tradition gewordenem „Kabarett und Genuss“ in die „Börse für landwirtschaftliche Produkte”. Die einladenden Geschäftsführer Martin Schick und Direktor Peter Buocz begrüßten dabei an vorderster Front die beiden PowerFrauen Gudrun Nikodem-Eichenhardt und Caroline Athanasiadis – besser bekannt als die „Kernölamazonen“. Sie präsentierten mit kernigem Charme und südländischem Temperament ihr stimmgewaltiges Musikkabarett. Dabei erkundeten sie unzählige Länder auf der Suche nach willigen männlichen Wesen und begeisterten mit ihren Stimmen das Publikum. Beim anschließenden Gourmet-Buffet im „kleinen Börsesaal“ verwöhnten die drei „Schick“-Restaurants „Kronprinz Rudolph“, „Das Schick“ und „Wiener Wirtschaft“ mit Christkindltag im Palais Dorokulinarischen Spezialitäten der theum am 8. Dezember von Wiener und spanischen Küche. 10 bis 18 Uhr. Ganztägiges Vom zarten Vulcano-Schinken Programm mit Musik und über pikante Germknödel bis Ausstellungen, etc. zu vielen süßen Versuchungen www.dorotheum-juwelier.at war für jeden Geschmack etwas dabei. (red)

Best of Bock Die neue Bierbox „Best of Bock“ besteht aus neun außergewöhnlichen Bockbier-Spezialitäten, kreiert von Österreichs führenden Privatbrauereien, den „CulturBrauern“. Beste Rohstoffe, individuelle Rezepturen und viel Fingerspitzengefühl beim Einbrauen ergeben wahre Bier-Delikatessen. Darüber hinaus sind sie echte Eyecatcher auf der Festtagstafel. Die neun Brauereien Schloss Eggenberg, Braucommune in Freistadt, Privatbrauerei Hirt, Mohrenbrauerei, Brauerei Murau, Bierbrauerei Schrems, Trumer Privatbrauerei, Zillertal Bier und Privatbrauerei Zwettl bringen rechtzeitig zur kühlen Jahreszeit ein schmackhaftes Genuss-Paket auf den Markt, das aus neun eleganten, kraftvollen und authentischen Bockbier-Persönlichkeiten besteht. Österreichweit im LEH erhältlich. www.culturbrauer.at

J

össas“, sagte die Poldi-Tant, „10 Euro für ein Hendl?“ Dass der nicht so sparsam veranlagte Teil der Sippe jetzt schon ein Zeitl geneigt ist, in das Hofersche Biofederviech zu investieren, geht ihr nicht ein. Mir schon. Weil, wenn sich auf einmal alle sogar um das weiße Hendlfleisch reißen, das früher immer liegen blieben ist und man es auch nach einem einwöchigen Magen-Darm-Infekt verträgt, dann ist da was richtig gut gelaufen mit dem Hendl. Besser gesagt ist es richtig gut gelaufen. Vermutlich sogar viel, irgendwo am biologischen Ursprung. Das schmeckt man und das sind wir uns wert. Wobei ich für meinen Teil ja eigentlich noch in der Gustl-Trauerphase hänge. Der gute, alte Gustl ist nicht mehr. Zumindestens nimmer in seinem Bauernladen am Meidlinger Markt, wo er immer ein Wildhendl für mich aufgehoben hat. Solche, ich schwöre, gibt´s auf der ganzen Welt nicht mehr, nicht mal am Ursprung. Sie waren mit Gustl-Liebe aufgezogen. Zwei Leut konnten zwei Tage dran essen, ohne die Lust am Geschmack zu verlieren. Eine Suppe ging sich auch noch aus. Und das Zerlegen hat der Gustl nie berechnet. Weil, die Hauptsache war ihm, das nur nix weggeworfen wird. Seither kommt auch der Magen in die Suppe. Mahlzeit. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Darf es ein bisschen mehr sein? Das stärkste Bier der Welt ist mit 57,5% Alkoholgehalt das „Schorschbock“ der Brauerei Schorschbräu aus Franken.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 27. November 2012 – 35

Feline nutrition

Royal Canin prognostiziert Zuwächse im Bereich Katzennahrung Seite 36

Refurbished Store © Fressnapf

© Royal Canin

petcare Fressnapf eröffnete Anfang November eine modernisierte Filiale in Liezen Seite 39

Animalische app „G24 Tierfreund“ ­liefert tipps & tricks © Garanta

© jawe

Ist denn schon Weihnachten?

Feierlaune Für die heimische Pet Care-Industrie scheint das ganze Jahr Weihnachten zu sein: Umsatz­ zuwächse im zweistelligen Prozentbereich lassen die Branchenteilnehmer zufrieden Bilanz ziehen. Welche ­Player besonders zugelegt haben, und was 2013 am Haustiersektor bringen wird, verraten die Seiten 35 – 40 Lesetipp

petiture Eine österreichische Designschmiede präsentiert das handgefertigte Designsofa für Hund und Katz

Grundsteinlegung Austria Pet Food investiert 25 Mio. € in den neuen Standort im burgenländischen Pöttelsdorf und schafft rund 50 neue Arbeitsplätze. Seite 37

Wien. „Auch Hunde und Katzen haben ein Recht auf elegantes Design“ – dieses Credo verfolgt das von Architektin und Neo-Designerin Ursula Knappl gegründete heimische Designlabel „petiture“ mit seinen neu auf den Markt gebrachten Tiersofas. „‚petiture‘ ist ein Statement für interieurbegeisterte Tierliebhaber“, ist sie überzeugt. Knappl hat mit ihrem Team ein Sofa entwickelt, das aus strapazierfähigem Uranus-Kunstleder ist und eine Zertifizierung nach Öko-Tex Standard 100/Klasse 1 trägt. „Es ist farbecht, urin- und desinfektionsmittelbeständig und

verfügt über hohe Abriebfestigkeit“, heißt es weiter. Verfügbar ist das zu 100% in Handarbeit in Österreich gefertigte Stück in den Korpusfarben Weiß, Creme und Kastanie sowie mit Samt-Auflagen in den Farbtönen Rehbraun, Gelbgrün, Sand, Kobalt, Türkis und Magenta. „Großartiger Einsatz und viel Herzblut des Produktionsteams stecken in jedem Stück. Ich bin stolz, mithilfe meines tollen Netzwerks an österreichischen Partnern petiture in so hoher Qualität anbieten zu können“, betont Knappl abschließend. (red)

© Petiture

© Austrian Pet Food

Wie man sich bettet, so chillt man

Stylish, bequem und made in Austria – das neue Tierdesign-Sofa „petiture“.


P e tc a r e

36 – medianet special

short

Zooplus investiert und setzt auf neue Märkte

Dienstag, 27. November 2012

Royal Canin Das Unternehmen bietet gesundheitsorientierte Katzennahrung und prognostiziert starke Zuwächse

Das Absatzpotenzial für Katzennahrung steigt an

„Ich sehe kein Ende der Dynamik“, so Zooplus-Finanzchef Florian Seubert.

München. Der Internet-Versandhändler für Tierbedarf Zooplus muss aufgrund seines ambitionierten Expansionskurses im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs einen Fehlbetrag von 1,54 Mio. € verkraften (im Vorjahresquartal waren es noch 1,15 Mio. €). Das ist ein Verlust von rund 34%. Hauptgrund für den höheren Fehlbetrag sind immense Aufwendungen in der Neukundenakquise. Die Investitionen scheinen sich jedoch auszuzahlen: Zwischen Jänner und September 2012 konnte man 1,1 Mio. neue Kunden für sich gewinnen, mit Auswirkungen auf den Umsatz. Zusätzlicher Wareneinsatz, Markterschließungskosten, Lockangebote und Werbung kosten Geld. Die Mehrkosten, die momentan das Ergebnis belasten, sind Teil einer langfristigen Strategie. Das Management setzt auf Wachstum und will künftig weitere Märkte erschließen. „Ich sehe kein Ende der Dynamik“, erklärt ZooplusFinanzchef Florian Seubert. Die Bruttomargen liegen derzeit bei 36 bis 37% und somit unter der eigentlichen 40%-Vorgabe. Doch solange Zooplus weiterhin so schnell wachse, sei das in Ordnung, so Seubert.

Dehner baut Position im Großhandel aus

Wien. Die Absatzentwicklung von Feline Nutrition bildet im Falle des Unternehmens Royal Canin eine Erfolgsgeschichte im Fachhandel. Durch gezielte Produktinnovationen konnte man sich entscheidende Vorteile auf dem Markt sichern, die Vielfalt des Angebots trägt zur hohen Nachfrage bei.

Maßgeschneidertes Angebot Feline Health Nutrition positioniert sich als Nahrung mit besonderem Fokus auf die Gesundheit unserer Katzen. Das Angebot wird dabei auf jedes Bedürfnis der vierbeinigen Mitbewohner abgestimmt. Als erste gesundheitsorientierte Ernährung für Katzen wird „Feline Health Nutrition Feucht“ im Frischebeutel angeboten. Die praktische Verpackung ist der Produktqualität besonders zuträglich. Im Einkaufskorb spart sie Platz und Gewicht und hilft auf diese Weise dabei, heimische Müllberge zu reduzieren. Im Bereich der Feline Care Nutrition bietet Royal Canin gesundheitsorientierte Katzennahrung mit explizitem Wirkungsversprechen. „Feline Breed Nutrition“ wurde speziell auf die Bedürfnisse von Rassekatzen abgestimmt. Auf die positive Wirkung pflanzlicher Wirkstoffe legte das Unternehmen bei der Produktlinie „Pure Feline“. Die Vielfalt der Produkte aus dem Hause Royal Canin hat sich in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt. Insbesondere im Bereich der Katzennahrung wurden deutliche Akzente gesetzt. Seit diesem Jahr hält Feline Nutrition über 50% des Produktportfolios von Royal Canin. Im Bereich des Fachhandels konnte man durch maßgeschneiderte Promotions einen entspre-

© Royal Canin

© zooplus.de

Produktvielfalt und maßgeschneiderte Promotions sind das Erfolgsrezept in Österreichs Fachhandel.

Großes Angebot im Dienste der Gesundheit: Die Produktvielfalt von Royal Canin hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

chenden Push-Effekt erzielen. Unter den durchgeführten Maßnahmen fanden sich der kundenseitig stets beliebte Multipack, ebenso wie Bonusbags, Beigaben oder der Bonuspass.

Wie Hund und Katze Hund und Katze unterscheiden sich nicht nur durch ihr Aussehen und Verhalten, sondern auch bezüglich mancher Vorlieben ihrer Halter lassen sich signifikante Unterschiede beobachten. So weisen Katzen und Hundehalter offensichtlich divergierende Gewohnheiten bezüglich ihres Kaufverhaltens auf. Hundehalter lieben es praktisch und bestellen den Bedarf an Hun-

denahrung vielfach online. Ganz anderes kann man bei Herrchen und Frauchen heimischer Samtpfoten beobachten. Sie schätzen fachliche Beratung und das umfangreiche Angebot von Zoo- und Tierfachmärkten. Beim Einkauf von Katzen-Feuchtnahrung lässt sich eine Besonderheit beobachten; hier wird tendenziell der Lebensmitteleinzelhandel bevorzugt. Bei Trockennahrung, Beratung, Auswahl und speziellen Angeboten führen Zoo- und Tierfachmärkte. Die stark differierenden Zahlen der heimischen Haustierpopulation zeichnen ein deutliches Bild zukünftiger Absatzpotenziale. Demnach leben in Österreich aktuell 650.000 Hunde. Dem gegen-

über steht die imposante Zahl von 1,8 Mio. Katzen, Tendenz stark ansteigend. Bezüglich des Lebensumfelds konnte man erheben, dass Österreichs Katzen zum überwiegenden Teil in der Wohnung gehalten werden. Demnach haben rund 40% Zugang zu Garten und Natur, wogegen sich 60% ausschließlich im Innenbereich aufhalten. Katzenhalter sind besonders experimentierfreudig und stets an neuen Produkten interfessiert, so ein weiteres Detail feliner Marktforschung. Sie wechseln gern und auch des Öfteren das Produkt. Das zukünftige Marktwachstum im Bereich der Zoo- bzw. Tierfachmärkte wird eher über Katze als Hund stattfinden. (red)

Das Familienunternehmen Dehner erwarb die Heimtiermarke „pitti“.

Rain am Laich. Das Familienunternehmen Dehner verzeichnet 107 Garten-Center in Deutschland und Österreich mit rund 5.000 Beschäftigten. Die Sortimentsgestaltung in den Dehner Zooabteilungen, Zoo-Erlebniswelten und eigenständigen Zoo-Filialen umfasst ein breites Produktportfolio an Markentierfutter und Zubehör für das Heimtier. Darüber hinaus führt Dehner die Eigenmarken „Zoo“, „Selection“ und „Best Nature“. Im Großhandelsbereich vertreibt das Unternehmen im Bereich der Heimtierprodukte auch an andere Einzelhandelsunternehmen. 2012 übernahm man sämtliche Rechte an der Heimtiermarke „pitti“ und sicherte damit den Vertrieb ihres Produktportfolios. Dehner konnte dadurch seine Marktstellung im Großhandels­ segment weiter ausbauen, die Geschäftsführung sieht den Neuerwerb als Wachs­ tumstreiber des eigenen Geschäfts.

Gut versorgt nach einem Unfall der Besitzer Salzburg. Mehr als ein Drittel der Haushalte in Österreich sind Einpersonenhaushalte. Hinzu kommen fast 29% Haushalte mit nur zwei Personen, Tendenz weiterhin steigend. Nach einem Unfall des Tierbesitzers kann die Versorgung der Haustiere oft nicht aus­reichend oder nur mit sehr großem Aufwand gewährleistet werden. Durch die Flexibilisierung von Arbeitszeitstrukturen (atypische Arbeitszeiten nehmen zu) ist nach Unfällen auch in Zweipersonen-Haushalten die Betreuung von Haustieren oft nicht im gewünschten Ausmaß gewährleistet.

© Garanta

© Dehner

Garanta24 Die Produktlinie der Garanta Österreich bietet im Kontext neuer Lebensmodelle Sicherheit für Tierbesitzer

Umfassend abgesichert Die Garanta Österreich Versicherungs-AG bietet mit einer neuen Tierbetreuungsversicherung der Produktlinie Garanta24 einen an die Entwicklungstendenz dieser Lebensmodelle angepassten Versicherungsschutz, der online oder via „G24 Tierfreund“ Smartphone-App abzuschließen ist. Die G24 Tierbetreuungsversicherung

Garanta Österreich bietet „G24 Tierfreund“-App und Tierbetreuungsversicherung.

um 9,99 € für 365 Tage umfasst die Versorgung sämtlicher im Haushalt lebenden Kleintiere, wenn der Tierbesitzer nach einem Unfall eingeschränkt ist; darunter fällt das Gipsbein ebenso wie ein Aufenthalt im Krankenhaus. Garanta24 wählt in derartigen Fällen die optimale Betreuung der Haustiere und kümmert sich um das Füttern und Ausführen ebenso wie um die Käfig- oder Kisterlreinigung und vieles mehr. Auch die Unterbringung der Tiere in einer Tierbetreuungseinrichtung kann organisiert werden. Das Leistungspaket umfasst eine Dauer von bis zu vier Wochen und eine Summe bis zu einer Höhe von 1.200 €. Sofortiger Versicherungsschutz nach Abschluss und automatisiertes Zusenden der Versicherungsunterlagen per E-Mail charakterisieren diese „Echtzeitversicherung“. Nach 365 Tagen endet der Versicherungsschutz automatisch, eine Kündigung

ist nicht erforderlich. Für den Schutz von weiteren 365 Tagen kann in Folge erneut abgeschlossen werden.

Die App für Tierfreunde Die „G24 Tierfreund“-App bietet neben der Tierbetreuungsversicherung noch weitere hilfreiche Funktionen für leidenschaftliche Tierbesitzer. Die Anwendung ermöglicht das einfache Anlegen von Tierprofilen, bietet eine Kamera- und Albenfunktion zum Verwalten und Sortieren der schönsten Fotos und hält Tierfreunde mit Tipps und Tricks auf dem Laufenden. Die in die App integrierte Suchmeldung verwandelt das Tierprofil mit Foto und allen wichtigen Infos im Handumdrehen in eine Vermisstenanzeige und hilft so beim Wiederfinden verschwundener Ausreißer. Darüber hinaus lädt die Community zum Teilen und Austauschen der lustigsten und schönsten Haustier-Momente mit anderen Tierfreunden ein. (red)


P e tc a r e

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 37

Kick-off Austria Pet Food GmbH investiert 25 Millionen Euro in neuen Standort in Pöttelsdorf und schafft rund 50 neue Arbeitsplätze

Hightech für Heimtiernahrung Pöttelsdorf. Am 4. Oktober legten Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, LandeshauptmannStellvertreter Franz Steindl und der Bürgermeister von Pöttelsdorf, Rainer Schuber gemeinsam mit Christian Wimmer (Vorsitzender der Geschäftsführung der Austria Pet Food) und Michael Hehn (Geschäftsführer des Mehrheitseigentümers Pet Food Holding) den symbolischen Grundstein für die neu entstehende Produktionsanlage für Heimtiernahrung in Pöttelsdorf. Hier soll Europas modernste Fertigungsanlage für Heimtiernahrung für Hund und Katz entstehen.

Heimtiernahrung maßgeblich mit“, so Wimmer nach der Grundsteinlegung. Auf einer Fläche von 9.000 m� produziert das im Mai 2012 gegegründete Unternehmen Austria Pet Food zukünftig Hunde- und Katzennahrung in drei Fertigungsschichten, Kostenpunkt der Investition sind rund 25 Mio. €. Die jährliche Kapazität der Produktionsanlagen beträgt 200 Mio. Standardeinheiten (400 g-Dosen). Damit entstehen 50 neue Arbeitsplätze, die im Vollausbau der Produktionskapazitäten zu besetzen sind; zahlreiche weitere werden in der Lieferanten- und Partnerstruk-

tur von Austria Pet Food geschaffen, heißt es seitens des Unternehmens. Die Baufertigstellung und Inbetriebnahme des Werks für Heimtiernahrung, das von Beginn an die Anforderungen der qualitätssichernden IFS-Zertifizierung (International Food Standard) erfüllt, soll im zweiten Quartal 2013 erfolgen.

Regionale Wertschöpfung Michael Hehn, Pet Food Holding: „Wir freuen uns, mit der Austria Pet Food eine attraktive Plattform für die Expansion im Heimtiernah-

rungs-Markt gefunden zu haben. Intensive Marktanalysen zu Konsumentenbedürfnissen bestätigen unsere Handelsmarken- Strategie: Wir bieten höchste Qualität zum Einstiegspreis.“ Mehrheitlich liegt die Wertschöpfung des Produktionswerks für Hunde- und Katzennahrung in Österreich, zu einem Großteil davon im Burgenland. „Das Land und seine Förderstellen arbeiten daran, die Rahmenbedingungen für Unternehmen so zu optimieren, dass das Burgenland ein attraktiver Standort für Firmen ist“, erklärte Landeshauptmann Niessl abschließend. (red)

25 Millionen Investment

Honorige Gäste bei der Gundsteinlegung von Austria Pet Food in Pöttelsdorf.

Eine Lösung gegen Flohbefall?

„Mit modernster Technologie bei der Fertigung und höchstem Anspruch bei der Qualitätssicherung gestaltet ‚Austria Pet Food‘ die Zukunft der Herstellung von

Notfall Hilfe für Tierhalter

Tiercard 2013

Wien. Österreichs Club für Haustierbesitzer, die Tierfreunde Österreich, starten mit zusätzlichen Leistungen und vielen neuen Vorteilspartnern ins Jahr 2013. Über ein Jahr Arbeit stecke in der ersten umfassenden Notfallhilfe für Haustierhalter, die ab 2013 automatisch in der Mitgliedschaft der Tierfreunde Österreich enthalten ist, heißt es. Der neue Service beinhaltet u.a., dass Haustiere versorgt werden, wenn ein Unfall passiert und der Halter sich selbst nicht um sein Tier kümmern kann. Auch für besonders schwerwiegende Fälle, in denen Tierhalter nicht mehr ansprechbar sind und niemand weiß, dass ein Tier eingesperrt ist und versorgt werden muss, wurde vorgesorgt. Sobald ein Tierhalter die „Tiercard“ der Tierfreunde Österreich in der Brieftasche hat, wissen die Rettungsorganisationen, dass ein Haustier versorgt werden muss und können die darauf befindliche Nummer anrufen.

Vergünstigungen

© Tierfreunde Österreich

Neben den Vereinsleistungen (Auskunft, Information, Beratung, Notfallhilfe, etc.) und Initiativen zählt das Vorteilspartnerprogramm, in dem Mitglieder bei Unternehmen Vergünstigungen erhalten, zu einer der Kernleistungen der Tierfreunde Österreich. Neben den Mitgliedern sollen auch die Unternehmen von einer Partnerschaft profitieren. Ihre Angebote werden allen Mitgliedern, Partnern und Experten per Newsletter, Social Media und Postaussendungen zielgerichtet präsentiert. Zudem profitieren Unternehmen von der langfristigen Kundenbindung.

Die Tiercard der Tierfreunde versorgt ab 2013 auch die Tiere verunfallter Halter.

© Austrian Pet Food

Auf einer Fläche von 9.000 m² produziert man ab nächstem Jahr Hunde- und Katzennahrung.

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P e tc a r e

38 – medianet special

short

Weil Tierliebe auch durch den Magen geht

Dienstag, 27. November 2012

Spendenplattform „Pet Ribbon“ soll langfristig fortgeführt werden, um nachhaltig angelegte Projekte zu ermöglichen

Erfolgreiche Pet Ribbons

Rathenow. Heutzutage reicht immer öfter der geringe Monatsverdienst, die kleine Rente oder das Arbeitslosengeld nicht mehr aus, um die Familie, sich und die Haustiere über den Monat zu bringen. Genau hier setzt die Arbeit der „Tiertafel Deutschland e. V.“ ein. Der Verein wurde im Oktober 2006 im brandenburgischen Rathenow gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Tierbesitzern schnell und unbürokratisch zu helfen. Inzwischen gibt es in 24 deutschen Städten diese Tiertafeln und weitere sind in Planung. Fast 4.000 Tierfreunde sorgen in den Ausgabestellen im ehrenamtlichen Einsatz für die reibungslose Versorgung der hungrigen Tiere. Auch eine tierärztliche Versorgung der Tiere ist durch eine Tierärztin und eine Tierheilpraktikerin gewährleistet. Gern werden auch Angebote des Tierpsychologen und weiterer Tierverhaltenstrainer angenommen, die beratend und unterstützend bei Problemen verschiedenster Art zur Verfügung stehen.

Erste Hundenahrung aus Iberischem Schwein

zugute. Noch während der aktuell noch laufenden Spendenaktion startet die Projektumsetzung. Schrittweise wird das Angebot nach dem Pilotprojekt in Pinkafeld auf alle heimischen SOS-Kinderdörfer ausgeweitet.

Erfolg findet Fortsetzung

Auch 2013 werde man die Pet Ribbon-Aktion fortführen, betont man seitens Mars.

Die Summe setzt sich aus dem Verkauf der Pet Ribbon-Anstecker, je 1 ct von jedem im September verkauften Whiskas und Pedigree-Pro-

Leistbar Gute Verkaufszahlen und Akzeptanz der Konsumenten des Eigenmarkensortiments sind Gründe für Ausbau

Billa-Eigenmarke bringt Haustier-Sortiment Wiener Neudorf. Mit Oktober hat Billa sein Eigenmarkensortiment erweitert: 76 Produkte wird das Tiersortiment der Billa Eigenmarke vorerst umfassen. „Die Einführung des Tiersortiments unter der Billa-Eigenmarke ermöglicht es uns, unseren Kunden hochwertige Tiernahrungsprodukte sowie Tierzubehör zu einem leistbaren Preis anzubieten“, erläutert Billa-Vorstand Josef Siess.

umfasst das neue Produktrepertoire, das seit Oktober 2012 in allen Billa-Filialen erhältlich ist. Billa zeigt zudem ein Herz für in Not geratene Tiere. Denn pro verkauftem Tiernahrungsprodukt der Billa-Eigenmarke spendet das Unternehmen 1 ct an den Österreichischen Tierschutzverein. „Der Österreichische Tierschutzverein finanziert sich ausschließlich durch Spenden und sonstige Zuwendungen von Tierfreunden. Daher ist die Kooperation mit Billa eine einmalige Chance, unsere Arbeit und unser Engagement bekannter zu machen, um weitere Unterstützung für unsere Arbeit zu erhalten“, so Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins. (red)

Spende an Tierschutzverein

Bingen am Rhein. Die Pro Developments GmbH & Co. KG, Hersteller der Tiernahrungsund Tierpflegeserie Platinum, bringt eine neue Trockenvollnahrung für erwachsene Hunde auf den Markt: „Platinum Iberico+Greens“ besteht zu mindestens 70% aus dem Frischfleisch des Iberischen Schweins („Cerdo Ibérico“). Charakteristisch für das halbwilde Schwein sei, dass es überwiegend in Südwestspanien sowie in Portugal beheimatet ist und hier nahezu ausschließlich in der freien Natur gehalten wird. Die Waldhaltung mit großzügigem Auslauf sorge dafür, dass wertvolles Fett in den Muskeln der Tiere eingelagert wird. Dadurch erhalte das besonders cholesterinarme Fleisch eine gesunde, marmorierte Textur, wie man das auch vom japanischen Kobe-Rind her kennt. „Mit ‚Platinum Iberico+Greens‘ erfüllen wir den Wunsch vieler unserer Kunden, die schon lange nach einer neuen Geschmacksvariante fragen“, so Doreen Jähne, Geschäftsführerin bei Pro Developments.

Die Billa-Eigenmarke startet mit 76 Produkten im Segment Heimtierbedarf durch.

Hundstage Auch Haustiere haben gesundheitlichen Probleme, die passende Nahrung kann Leiden lindern

Fünf DailyCare-Sorten neu bei Eukanuba Pöttelsdorf. Manchmal wirken Hunde nicht ganz glücklich – sie wirken, als ob sie mit gesundheitlichen Anfälligkeiten kämpfen. Zu den häufigsten zählen sensible Haut, Verdauung oder Gelenke sowie Alterserscheinungen und Gewichtszunahme, zum Beispiel nach einer Kastration. Eukanuba liefert nun mit „DailyCare“ eine Hundenahrung, „die für die tägliche Verwendung, unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen gesundheitlichen Sensibilitäten des Hundes entwickelt wurde“.

Gewichtskontrolle sorgen, heißt es seitens Eukanuba. Hunden mit sensibler Haut soll wiederum „DailyCare Sensitive Skin“ mit speziellen Inhaltsstoffen, die Haut- und Fellgesundheit unterstützen, helfen. Die primäre Proteinquelle ist vitaminreicher Fisch. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren helfen, Haut und Fell in gutem Zustand zu erhalten – Fischproteine sorgen für gesunden Aufbau und Funktion.

Für Hunde mit sensibler Verdauung empfiehlt Eukanuba „DailyCare Sensitive Digestion“. Es wirke sich positiv auf Verdauung des Hunde aus und zeichne sich durch ein erhöhtes Niveau an Rübenfaser und FOS (ein Präbiotikum) aus. Rübenfaser verbessert die Nährstoffaufnahme im Verdauungstrakt und die Stuhlqualität. FOS (Fructooligosaccharide) helfen, die Darmflora in Balance zu brin-

Fünf mal Sensitiv „DailyCare Sensitive Joints“ soll Hunden helfen, in Form zu bleiben und die Freude an Aktivitäten zu erhalten. Hunde, die sensible Gelenke haben und an Übergewicht leiden, sollen davon profitieren, dass die Nahrung Fischöle und einen erhöhten Anteil an Glucosamin und Chondroitinsulfat für gesunde Gelenke sowie natürliche Nährstoffe für gesunde Knorpel enthält. Reduzierte Kalorien sollen für die

© Vitaform Eukanuba

© Pro Developments

Das Angebot setzt sich aus Hunde- und Katzenfutter, Nagernahrung für Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen sowie Vogelfutter zusammen. Auch Katzenstreu und Sand für Vogelkäfige

Pro Developments bringt neue Trockennahrung für Hunde am Markt.

dukt sowie einer Spende von Mars Österreich zusammen. Die Spenden kommen der tiergestützten Therapie sowie dem Projekt „Schulhund“

„Es ist uns gelungen, mit ‚Pet Ribbon‘ eine Spendenplattform zu etablieren, mit der wir Projekte im Tierschutzbereich sowie zur Förderung der Mensch-Tier-Beziehung unterstützen. Auch 2013 wollen wir Pet Ribbon weiterführen“, betont Christer Gavelstad, Geschäftsführer von Mars Austria. „Wir möchten uns bei allen Spendern und den verschiedenen Projektpartnern für ihre hervorragende Arbeit und ihre großzügige Unterstützung bedanken“, so Roman Bugl, Produktmanager Whiskas und Initiator von Pet Ribbon, abschließend. (red)

© Billa

Die Tiertafel will bedürftigen Tierbesitzern unbürokratisch helfen.

Breitenbrunn. Mit „Pet Ribbon“ starteten Pedigree und Whiskas Anfang September 2012 gemeinsam mit dem Verein „Tiere als Therapie“ und den SOS-Kinderdörfern eine Initiative, um Kindern mit tiergestützter Therapie zu helfen. Seit Beginn der Kooperation konnten 60.000 € gesammelt werden. „Tiergestützte Therapie ist ein erfolgreiches Therapieangebot für Kinder, damit diese wieder lernen, Vertrauen zu fassen und ihre oft traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Ich möchte mich im Namen der SOS-Kinderdörfer ganz herzlich bei allen Pet Ribbon-Trägern, Spendern und Unterstützern bedanken. Dank ihnen können wir diese wichtige Form der Therapie nun den Kindern in den österreichischen SOS-Kinderdörfern ermöglichen“, freut sich Maria-Theresia Unterlercher, stellvertretende Geschäftsführerin SOS-Kinderdorf Österreich.

© Mars Austria

© Tiertafel

Insgesamt sammelte Mars bereits 60.000 Euro für tiergestützte Therapie in den SOS-Kinderdörfern.

Eukanuba bietet auf die jeweiligen Bedürfnisse des Hundes abgestimmte Nahrung.

gen, und unterstützen das Wachstum guter Bakterien. Nach einer Sterilisation kann es zu einer Gewichtszunahme des Hundes kommen; ausreichend Bewegung und die richtige Ernährung spielen dann die Schlüsselrollen im Gewichtsmanagement. Denn: Übergewichtige Hunde neigen zu Diabetes, Herz- und Gelenksproblemen. Eukanuba „DailyCare Overweight, Sterilized“ enthalte L-Carnitin, das die Fettverbrennung unterstütze, während die Muskelmasse erhalten bleibt. Außerdem wirke der reduzierte Fettgehalt in der Nahrung selbst positiv auf eine Gewichtsreduktion, so das Unternehmen weiter. Hat ein alternder Hund hin und wieder altersbedingte Beschwerden, könne „DailyCare Senior 9+“ das Wohlbefinden des Hundes verbessern. Es enthält einen erhöhten Anteil an Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen, präbiotische Fasern für eine gesunde Verdauung und tierischem Protein, um eine gute körperliche Verfassung, fettarme Muskeln und ein schönes Fell auch im Alter erhalten zu können. (red)


P etcare

Dienstag, 27. November 2012

medianet special – 39

Megazoo Am 7. Dezember veranstaltet Megazoo in Linz-Leonding eine große Hundemodenschau

short

Bello rockt den Catwalk

Perro-Futter nimmt Pferdefleisch als Basis

Norbert Marschallinger, Megazoo: „Zu sehen sind u.a. die neuesten Kreationen an Hundebekleidung.“ Wien. Am Freitag, den 7. Dezember, präsentiert Megazoo gemeinsam mit der Firma Wolters in der Megazoo-Filiale Linz/Leonding die neue Herbst/Winter-Kollektion für den Hund von heute. Zum Zuge kommen dabei keine „professionellen Modelle“. Vielmehr sind interessierte Hundebesitzer aufgerufen, an dieser Hundemodenschau teilzunehmen und mit ihrem Tier über den „Catwalk“ zu laufen. „Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos“, betont Megazoo-Geschäftsführer Norbert Marschallinger.

© Perro Petfood

derem die neuesten Kreationen an Hundebekleidung, Halsbändern, Leinen und Geschirren“. Jeder aktive Teilnehmer erhält zudem einen -10%-Gutschein für den nächsten Einkauf. Nähere Informationen zu der Veranstaltung und der für die Teilnahme notwendigen Anmeldung sind auf der Webseite des Unternehmens erhältlich.

Salzburg. Mit „Perro Pferd & Kartoffel“ ist erstmals eine Trockennahrung auf Basis von frischem Pferdefleisch und Kartoffeln erhältlich. Perro Pferd und Kartoffel bietet einen hohen Frischfleischanteil, ist glutenfrei, bietet dem Tier selektives, tierisches Protein und ist besonders verträglich beim Vorliegen einer Futtermittelintoleranz oder Eiweißunverträglichkeit, betont man seitens Perro. Durch die geringe Verbreitung des teuren – und nur schwer in großen Mengen zu beschaffenden – Pferdefleischs im Bereich der Tiernahrung ist die Sensibilisierung auf die Inhaltsstoffe auf ein absolutes Minimum beschränkt, heißt es weiter. Perro Pferd & Kartoffel wird mit neuen Produktionsmethoden auf Basis von Frischfleisch hergestellt. Dank dieser Herstellungsmethoden kann komplett auf die Verarbeitung von Fleischmehl verzichtet werden. Deshalb werde Perro Pferd & Kartoffel auch von wählerischen Hunden sehr gut angenommen. Zudem eigne es sich bestens für Hunde mit Lebensmittelunverträglichkeiten.

Hundemode up to date Neben der Möglichkeit, den eigenen vierbeinigen Freund ins Rampenlicht zu rücken, verspricht Marschallinger den Zuschauern ein einmaliges „Catwalk“- Flair. So werde unter anderem präsentiert, was in der Hundemode heute „in“ und trendy ist. „Zu sehen sind unter an-

© Megazoo

Große, offene Tierbereiche Der Megazoo Linz/Leonding wurde vor einigen Jahren eröffnet und ist mit einer Verkaufsfläche von 1.600 m2 der größte Tierfachmarkt in Oberösterreich. Große, offene Tierbereiche, Gehege und Terraristik-Landschaften prägen das Bild. „Die Megazoos werden in enger Abstimmung mit Tierschutzorganisationen und unter Einhaltung der Tierschutzgesetzbestimmungen realisiert“, so Marschallinger abschließend. (red)

Die Modenschau für den Hund von Welt – oder was Hund heute tragen sollte.

Voll im Trend Das besondere Leckerli für die Vorweihnachtszeit – Adventkalender für Tiere sind ein Verkaufsschlager

Fressnapf-Adventkalender für Haustiere

© Fressnapf

Leckerli für Hund & Co.

Gönnen Sie Ihrem Haustier eine schöne Adventzeit mit einen täglichen Leckerli.

Für 2012 wird in ganz Österreich mit dem Verkauf von 18.000 Fressnapf-Adventkalendern für Tiere gerechnet. Im Jahr 2011 wurden demnach 50% der Adventkalender für Hunde gekauft, 34% entfielen auf Katzen und 16% wurden für Nager geordert. „Nicht nur

Erwachsene, sondern vor allem auch Kinder wollen ihren vierbeinigen Liebling im Advent täglich mit einem Leckerli verwöhnen“, so Heidi Obermeier, Geschäftsführerin von Fressnapf Österreich.

Ab sofort erhältlich Die mit 24 Snacks für die Haustiere gefüllten Kalender bieten jeden Tag im Advent ein neues „Leckerli“ für den vierbeinigen Liebling. „Die Zahl der Haustierbesitzer, die ihrem Haustier etwas Besonderes gönnen wollen, steigt an“, begründet Obermeier den Verkaufserfolg. Die Adventkalender für Tiere sind ab sofort in allen Fressnapf-Märkten im gesamten Bundesgebiet erhältlich. (red)

Großes Herz Der Konzern unterstützt zahlreiche Tierschutzorganisationen mit Sach- und Geldspenden

Nestlé Purina stark in Social Responsibility Wien. Haustiere bringen Freude in den Alltag. Neueste Studien belegen, dass sich der Umgang mit Haustieren sehr positiv auf die Zufriedenheit und Gesundheit der Menschen auswirkt. Die Haltung eines Haustiers bedeutet aber auch eine große Verantwortung. Nestlé Purina zeigt seine Social Responsibility zum einen in einer Spende von 5.000 € für den 1. Wiener Tierball – mit dem Ballerlös wird in Not geratenen Tieren geholfen. „Gern helfen wir dort, wo vorbildliche Arbeit zum Wohle der Tiere geleistet wird“, erklärt Lorena Manoso-Muzac, Marketingleiterin bei Nestlé Purina, das Engagement des Konzerns.

Die Aufwendungen für die Versorgung der Tiere sind hoch und die finanziellen Mittel knapp. Daher sind die Verantwortlichen auch oftmals auf Spenden

angewiesen. Gemeinsam mit zahlreichen Tierschutzorganisationen unterstützt Nestlé Purina die Tierheime, um bei der Versorgung mit Tierfutter zu helfen. Bis Ende 2012

Verantwortung lehren

© Nestlé Purina

25.000 Kilo Futterspende Zum anderen unterstützt Nestlé Purina viele Tierheime, die sich mit vollem Engagement um ausgesetzte oder in Not geratene Tiere kümmern. Vor allem Hunde und Katzen, aber auch andere Haustiere werden dort versorgt, bis sie wieder ein neues Zuhause gefunden haben.

werden dieses Jahr in Summe rund 25.000 kg Tierfutter und finanzielle Mittel an Not leidende Tiere in zahlreichen Tierheimen im gesamten Bundesgebiet gespendet. „Wir sehen es als unsere Pflicht, diese wichtigen Vereine zu unterstützen“, so Manoso-Muzac abschließend.

Verantwortungsvoller Umgang mit Haustieren kann spielerisch gelernt werden.

Die Haltung eines Hundes oder einer Katze ist mit großer Verantwortung verbunden. Je früher Kinder und Jugendliche über den richtigen Umgang mit Tieren informiert werden, umso besser ist später die Chance für ein harmonisches Zusammenleben. Nachhaltige Aufklärungsarbeit im Bereich des Tierschutzes ist Nestlé Purina daher ein besonderes Anliegen. So unterstützt man unter anderem die Organisation „Tierschutz macht Schule“, die in Schulen wertvolle Aufklärungs­ arbeit leistet. Diese Organisation setzt darüber hinaus in regelmäßigen Abständen Initiativen zu wichtigen Themen des Tierschutzes. (red)

Erster Wiener Tierball endet mit Unfrieden

© APA/Herbert Pfarrhofer

Salzburg. Haustiere sind ein fester Bestandteil der Familie. Tierbesitzer legen deshalb während der Adventzeit auf ein besonderes Präsent für ihren vierbeinigen Liebling großen Wert. Bei Fressnapf Österreich besteht ab Ende November eine besonders starke Nachfrage bei Adventkalender für Hunde, Katzen und Nager.

Perro Pferd & Kartoffel ist auch für nahrungssensible Hunde geeignet.

Schirmherrin Fiona Swarovski verlangt eine Offenlegung der Spenden.

Wien. Am 8. November fand im Ambiente des Parkhotels Schönbrunn der erste Wiener Tierball statt. Der Ball trug das Motto „Mit Ballkleid gegen Tierleid“ und bot Tierfreunden die Möglichkeit, einander kennenzulernen und zukünftige Symbiosen zu knüpfen, um Tierschutzarbeit noch effizienter zu machen. Schirmherrin des Events war Fiona Swarovski. Brigitte Martzak, Organisatorin des Events, beklagt nun, das zwischen Spendenzusage und tatsächlichen Spenden ein Unterschied sei. So blieb laut Auskunft der Oranisatorin von den zugesagten Spenden nicht genug, um die Unkosten zu decken. Fiona Swarovski hat die zugesagten Spenden in Höhe von 70.000 € wiederum nochmals bestätigt und Transparenz über die Verwendung der Spenden verlangt. Transparenz hin oder her – durch die Differenzen zwischen Schirmherrin und Organisatorin ist die Optik leider schief geworden.


400g + 400g gratis!


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