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ORF als Kulturplattform abseits des Programms

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© dpa/Ole Spata

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© ÖWR/Katharina Schiffl

Kai Diekmann, Herausgeber der „Bild“-Gruppe, gab in Wien Einblicke über den Wandel der Medienlandschaft und deren Zukunft, die er klar im digitalen Bereich ortet. Und noch eine Erkenntnis brachte der Silicon Valley-Erfahrene mit: „Daten sind das Erdöl von morgen.“ Seite 10

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Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats, analysierte das Verhalten des eigenen Gremiums, indem man das Verhalten der jungen Werberäte im Vergleich zu den älteren Kollegen erhob. Auch die Art der Wahrnehmung von Männern und Frauen wurde analysiert. Seite 10

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Von links nach rechts: Alexander Raab, Martin Biedermann, Martina Hörr, Janina Marko und Wolfgang Nachtwey.

Gunter Hanel, Leiter Branding, Digital und Direct der Allianz Österreich, erläutert die Beweggründe für das langjährige Sponsoring beim SK Rapid. So wolle man den Emotionalisierungsfaktor für sich nutzen und baut auf eine starke Marke, gepaart mit großer Medienpräsenz. Seite 12

medianet tv heute

Event & Jubiläum Die vom ORF initiierte und durchgeführte „Lange Nacht der Museen“ feiert ihr 15-jähriges Bestehen mit Hunderttausenden Besuchern und mehr als 700 Museen. Das Marketingteam der Tochter OMC erläutert im ­Gespräch die Intention hinter Veranstaltungen wie diesen. Seite 8

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C ov e r stor y

8 – medianet

Freitag, 3. Oktober 2014

Kultur Vom ORF initiierte Kulturveranstaltung soll zum Jubiläum österreichweit Hunderttausende Besucher in 700 Museen locken

15. „Lange Nacht der Museen“ Organisation durch Tochter OMC, die zudem für mehr als 500 Events im Jahr und komplettes ORF-Marketing verantwortlich zeichnet. OMC

Initiative setzen

Von links nach rechts: Wolfgang Nachtwey, Janina Marko, Martina Hörr, Alexander Raab und Martin Biedermann.

Ziel der Langen Nacht der Museen war es von Beginn an, den Österreichern die Museen „schmackhaft“ zu machen. „Das gelingt durch den Eventcharakter der Veranstaltung sehr gut“, erklärt Biedermann und ergänzt: „Wir möchten auch Menschen erreichen, die nur selten ins Museum gehen und damit auf den Geschmack kommen und herangeführt werden.“ Großen Anklang findet die Kulturveranstaltung auch bei den Museen, weiß Projektleiterin Janina Marko: „Heuer nehmen 700 Museen teil, das ist ein neuer Rekord.“ Bei der ersten Ausgabe nahmen 100 Museen in vier Bundesländern teil. Heute findet die Lange Nacht der Museen österreichweit statt. „Wir konnten heuer die Schweiz dafür begeistern, die sich in diesem Jahr angeschlossen hat“, freut sich Marko. Somit werde den Besuchern jedes Jahr etwas Neues geboten.

Der Kulturspartenkanal ORF III wird den Event übertragen. „Am Anfang hatten wir etwas Sorge, dass sich das auf die Besucherzahlen auswirkt. Die Sorge war aber unbegründet, und ORF III und die Lange Nacht passen natürlich perfekt zusammen“, so Biedermann. Der Event sei außerhalb der Norm, erklärt die Leiterin des Programmmarketings, Martina Hörr: „Das macht den Reiz der Veranstaltung aus.“ Die vom ORF ausgerichteten Events haben allesamt unmittelbar eine Verbindung zu ORF-Programmen, „so passt auch ‚Die lange Nacht der Museen‘ perfekt zu dem, was wir sind und was wir sein wollen“.

Spezielles Programm Es ist das größte Einzelprojekt der OMC, was das finanzielle Volumen betrifft. Dabei geht die

tipp des tages

Marketing-Tochter des ORF auch ein gewisses wirtschaftliches Risiko ein. „Wenn die Besucherzahl deutlich zurückgehen würde, wäre das schwierig“, erklärt der Geschäftsführer. Zwar habe man mit den ÖBB einen starken Sponsor an seiner Seite, die Tickets machen aber einen erheblichen Teil der Erlöse aus. Um für das Publikum attraktiv zu sein, lassen sich die Museen für diese Nacht ein spezielles Programm einfallen: „Jedes Museum soll etwas Spezielles anbieten, etwas, was der Besucher sonst nicht erleben kann“, sagt Hörr. Eigene Buslinien fahren an diesem Abend spezielle Routen; in Wien habe man damit bereits die Kapazitätsgrenzen erreicht. Die Tickets können auch heuer als Fahrscheine für die Wiener Linien genutzt werden, ergänzt Marko: „Das sind von Jahr zu

© dtv

Jahr die Neuerungen, die sich aufgrund der Größe des Events entwickeln.“

Marke im Vordergrund Neben der Langen Nacht der Museen organisiert das Team der OMC im Jahr um die 400 Events (für ORF TV und die ORF Radios). Für Wolfgang Nachtwey, ORFEventmarketing-Leiter, ist es wichtig, dass sich der ORF in den jeweiligen Events wiederfinden kann: „Ob ein Event zur Marke ORF bzw. zu seinen einzelnen Sendermarken passt, steht für uns im Vordergrund.“ Die Finanzierung spielt ebenfalls eine gewichtige Rolle. Hier sei die OMC gefordert, sich noch mehr Gedanken zu machen, wie man die jeweiligen Partner und Sponsoren für beide Seiten sinnvoll und im Rahmen der rechtlichen Grenzen

einbinden kann, damit die Kooperation für alle Beteiligten attraktiv bleibt. Mit falschen Erwartungen muss der ORF dabei immer wieder kämpfen: „Natürlich sind wir als größtes Medium des Landes besonders attraktiv für Kooperationen jeglicher Art. Die Redaktionen sind aber klar davon getrennt. Da gibt es nach wie vor manchmal Begehrlichkeiten im Rahmen von Kooperationsanfragen, die wir dann freundlich, aber bestimmt ablehnen“, so Biedermann abschließend. (hof)

Neu Agenturgruppe media.at mit neuem Auftritt

Chance Innovative Ideen durch offene Workshops

Wien. Die media.at Agenturgruppe präsentiert sich mit einem Relaunch des Corporate Designs. Der neue Auftritt soll die inhaltliche Ausrichtung mit zentralen Weichenstellungen für die Zukunft widerspiegeln. Neu interpretiert wurden die Logos der media.at GmbH, der OmniMedia GmbH und der mediastrategen GmbH. Das Logo der pilot@media.at GmbH, dem Joint Venture der media.at und der pilot

Wien. Wohin sich die Werbebranche bewegt und vor welchen Chancen und Herausforderungen man in den kommenden Jahren steht, soll in einem Barcamp diskutiert werden. Zu dieser Veranstaltung mit offenen Workshops, deren Inhalte von den Teilnehmern selbst eingebracht werden, lädt die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien am 11. Oktober 2014.

Relaunch des Corporate Designs Hamburg, bleibt bestehen und fügt sich in das neue Corporate Design ein. „Das neue Corporate Design der media.at Agenturgruppe steht einerseits für den umfassenden Change-Prozess, den wir in letzten Jahren vollzogen haben, andererseits verkennt es nicht die starke Heritage der Agenturgruppe und ermöglicht Wiedererkennung“, so Petra Hauser, Geschäftsführerin media.at. (red)

Barcamp Zukunftsdialog 2014

Wege zu gehen. Start-up-Experte Daniel Cronin von austrianstartups.com wird die Veranstaltung moderieren. Die Türen werden am 11. Oktober in der Siebenbrunnengasse 44, Sektor fünf, um 12:30 Uhr geöffnet. Von 13:30 bis 20:00 Uhr finden die Sessions statt, ab 20:00 Uhr kann man mit der Networking-Party den Abend ausklingen lassen. Anmeldungen unter: www.barcamp-zukunftsdialog.at

Die Agenturgruppe media.at zeigt sich mit neu überarbeitetem Corporate Design.

Birgit Kraft-Kinz, Obfrau der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, hält eine Opening Note. Als inhaltliches Highlight ist David Eicher, CEO einer der größten deutschen Social Media Agenturen, „webguerillas“, zu nennen. Der Münchner beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Zukunft des Agenturgeschäfts; dabei geht er besonders auf Chancen und Veränderungen der Branchen ein. Unternehmer haben am Barcamp die Möglichkeit, gemeinsam innovative Ideen zu erarbeiten. Es gilt, Strukturen zu brechen und neue

© FG Werbung/Peter Svec

Inhaltliche Highlights

© media.at

Hanns und Rudolf Thomas Harding kannte seinen Großonkel als einen freundlichen Mann mit viel Familiensinn, der ein bürgerliches Leben als Bankangestellter in London geführt hatte und sich für die Synagoge engagierte. Dass die Familie aus Berlin stammte und in den 1930er-Jahren in letzter Minute nach England ins Exil entkommen war, das wussten alle. Erst nach dem Tod von Hanns Alexander erfuhr Harding, dass er ein Nazi-Jäger gewesen war. In dieser Doppelbiografie wird die Geschichte der zwei Deutschen Hanns und Rudolf rekonstruiert. Erschienen im Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN: 978-3-423-28044-0.

In der OMC werden die Marketing-, Promotion-, Design- und Werbeaktivitäten zur Kommunikation aller ORF-Produkte sowohl on air als auch off air gebündelt und zentral gesteuert. Geschäftsführer sind Martin Biedermann (TV- und Unternehmensmarketing, Merchandising, ORF nachlese, ORF Kundendienst, ORF Digital, Backstage, Ticketservice), Werner Dujmovits (Radio-Marketing, Radiokulturhaus, ORF-Shop) und Michael Hajek (Designstudio, Promotion, Grafik). Zu den Aufgaben der OMC zählen u.a. das Event-Marketing mit mehr als 500 ORFEvents, darunter z.B. die ORF-Programmpräsentation mit der Verleihung der ORF Awards mit rd. 1.500 Gästen, oder die Großevents wie die Ö3-Bühne am Donauinselfest oder das FM4-Geburtstagsfest, die Betreuung der ORF-Backstage-Führungen mit rd. 90.000 Besuchern im Jahr, das gesamte ORF-Programm-Marketing von „Dancing Stars“ bis „Salzburger Festspiele“, die Umsetzung von Imagekampagnen, die Betreuung der ORF-Stars, das Management der ORF-Werbemittel, der ORF-Shop, das Ticketservice mit rd. 30.000 verkauften Karten im Jahr, drei Printprodukte wie die ORF nachlese mit insgesamt rd. 470.000 Lesern, der ORFKundendienst und das Hörerservice mit rund 1,5 Mio. Kontakten, die Produktion von rd. 3.000 Programm-Promotiontrailern und rd. 800 Printinseraten im Jahr, das ORF-RadioKulturhaus mit rd. 40.000 Besuchern im Jahr sowie die Entwicklung des ORF Senderdesigns u.v.m.

© medianet

Wien. Der Startschuss fiel vor 15 Jahren, die Veranstaltung war damals mit 100 Museen „bescheiden“: Heute feiert „Die lange Nacht der Museen“ ihr Jubiläum. Mit 400.000 Besuchern ist sie mittlerweile die größte Kulturveranstaltung Österreichs, die an einem Tag stattfindet, ist sich die Führungsriege der ORF-Tochtergesellschaft ORF Marketing & Creation (OMC) sicher. „Seit der ersten Veranstaltung haben wir ein sehr hohes Level erreicht. Es ist uns gelungen, den ORF als Kulturplattform und Kulturinstitution auch abseits der Programme zu positionieren“, schildert ORF-Unternehmenssprecher Martin Biedermann, zugleich auch Geschäftsführer der OMC. Im Gespräch mit medianet schildert das OMC-Führungsteam rund um die Lange Nacht der Museen wie es mit der Veranstaltung weitergeht und welchen Herausforderungen sich die OMC zukünftig stellen muss.

Birgit Kraft-Kinz, Obfrau der Fachgruppe Werbung und Markommunikation.


m a rke t i n g & M e d i e n

Freitag, 3. Oktober 2014

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TV-Spots Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Kinder und Jugendliche im Moment des Alleinseins – ab 1. Oktober im ORF zu sehen

Rat auf Draht: neue Kampagne Wien. „Jeden Tag erreichen uns Hunderte Anrufe von Kindern und Jugendlichen in einer Krise. Helfen Sie uns, für diese da zu sein, spenden Sie 10 Euro für ein lebenswichtiges Gespräch. 147 Rat auf Draht. Kostenlos, anonym, rund um die Uhr.“ Das ist die Botschaft der neuen Spotkampagne von „147 Rat auf Draht“, die der ORF ab 1. Oktober kostenlos ausstrahlt. Im Mittelpunkt der neuen Spots stehen Kinder und Jugendliche im Moment des Alleinseins: Ein Mädchen mitten im Gedränge einer U-Bahn-Station, ein Junge in einem Schulgebäude voller Kinder – im Trubel des Alltags und doch irgendwie verloren, sprachlos und niemand da, dem man sich anvertrauen kann. Das Telefon als niederschwelliges Beratungsinstrument hat sich bei der Notrufnummer „147“ bewährt: 24 Stunden am Tag, anonym und zum Nulltarif finden die jugendlichen Anruferinnen und Anrufer hier stets ein offenes Ohr.

sondern auch neue Perspektiven geben“, so Mayerhoffer. Thomas Prantner betont: „Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft – wir hoffen daher auf breite Unterstützung für diese so wichtige Einrichtung in Form von Spenden!“ Den aktuellen Social-Spot hat die Agentur donnerwetterblitz rund um Geschäftsführer Thomas Schmidbauer konzipiert: „Vor einigen Monaten wurde ich zu einem Team-Meeting bei Rat auf Draht 147 eingeladen. Für mich war das eines der bewegendsten Zusammentreffen meiner bisherigen Berufslaufbahn und mir war sofort

klar, dass wir diese Initiative unbedingt unterstützen möchten“, äußerte sich Schmidlhauer. „Das gesamte Team von Rat auf Draht steht leidenschaftlich hinter der Sache und leistet einen unendlich wertvollen Dienst an der Gesellschaft und an jungen Menschen ganz im Besonderen! Dafür gebührt diesen Menschen Dank, Anerkennung und eine Spende – ich hoffe, dass wir dazu mit unserer Kampagne einen Beitrag leisten können.“ Infoscreen wird den Spot als langjähriger Partner von 147 Rat auf Draht kostenlos ausstrahlen. (red)

© SOS-Kinderdorf

Österreichs bekannteste und wichtigste Notrufnummer für Kinder und Jugendliche bittet um Unterstützung durch Spenden.

147 Rat auf Draht startet ab 1. Oktober mit neuer Spotkampagne im ORF.

Spendengelder benötigt

> Zielgruppe: Hohes Einkommen oder hohe Bildung > Minimale Streuverluste

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„Prävention ist besser als Intervention“, sagt Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting, die ebenso wie Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien, im Spendenverein für 147 Rat auf Draht vertreten ist. „Ein gutes Gespräch kann nicht nur trösten, Druck herausnehmen,

> 110.000 Haushalte in Wien und Umgebung

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ORF im Spendenverein

> Unadressierte Zustellung

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Seit Anfang des Jahres ist 147 Rat auf Draht eine gemeinnützige GesmbH von SOS-Kinderdorf. Die weltweit tätige soziale Organisation hat die operative Durchführung der Notrufnummer vom ORF übernommen. „Wir wollen weiterhin unser Ohr ganz nah an den Sorgen von Kindern und Jugendlichen haben“, sagt Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf; „dabei sind wir auf die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern angewiesen.“ Bereits zehn Euro sind ein wertvoller Beitrag für ein lebenswichtiges Beratungsgespräch. 147 Rat auf Draht wird vom Bildungsministerium, vom Ministerium für Familie und Jugend, vom Innenministerium sowie von einigen Bundesländern unterstützt. Diese öffentlichen Mittel reichen allerdings bei Weitem nicht aus, um den Betrieb zu gewährleisten. Für die Zukunftssicherung des Notrufs für Kinder und Jugendliche sind die Spendeneinnahmen überlebenswichtig.

HOHE BIL

147 facts 147 Rat auf Draht, die Telefonhilfe für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen, ist unter Notrufnummer „147“ rund um die Uhr kostenlos und ohne Vorwahl aus ganz Österreich erreichbar, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich, auch an Feiertagen und am Wochenende. An das Team, bestehend aus Psycholog/innen, Lebens- und Sozialberater/innen, Psychotherapeut/innen und einem Juristen, wenden sich rund 100.000 Ratsuchende im Jahr. Im Schnitt werden täglich bis zu 250 Beratungsgespräche geführt. Die Experten stehen nicht nur telefonisch, sondern – seit 2001 – auch online unter http://rataufdraht.at zur Verfügung. Zusätzlich wird auch noch seit 1.Oktober 2012 die Hotline für vermisste Kinder, 116 000, durch Rat auf Draht betrieben.

www.redmail.at


m e di e n

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Berlin. Die deutsche Bundeskanzlerin Angelika Merkel hat die deutschen Verleger vor einem zu großen Personalabbau gewarnt: Verleger sollten nicht der wirtschaftlichen Versuchung erliegen, durch massive Einsparungen im redaktionellen Bereich die journalistische Kompetenz auf Spiel zu setzen. „Ohne Investitionen in anspruchsvollen Journalismus geht Kompetenz verloren.“ (APA)

© dpa/Peter Steffen

Bilanzpressekonferenz ins Internet verlegt

Continental lässt das diesjährige physische Treffen entfallen.

Wien. Der deutsche Technologiekonzern Continental verlagert seine jährliche Bilanzpressekonferenz ins Internet. Der DAX-Konzern teilte am Montag mit, dass das Treffen zur Vorlage der Jahreszahlen mit Journalisten und Finanzanalysten 2015 erstmals in der Unternehmensgeschichte nicht mehr bei einem örtlichen Zusammentreffen stattfinden werde, sondern virtuell per Videoübertragung. Ein unverändert intesiver Dialog soll bleiben. (APA)

US-Firma Uber geht auf deutsche Taxler zu Wien. Die US-Firma führt nun auch in Deutschland seine Plattform UberTaxi ein, über die Taxi-Firmen ihre Dienste anbieten können. Damit tritt Uber in Konkurrenz zu TaxirufZentralen und Apps wie MyTaxi. Bisher lag Uber im Clinch mit dem Taxi-Gewerbe wegen seiner anderen Dienste. Sowohl Taxi-Unternehmer als auch Behörden gingen in mehreren Städten gegen Uber vor, sie sahen dadurch den Wettbewerb verzerrt. (APA)

© APA/Bundesheer/Peter Lechner

Sibylle Hamann fragt im „Datum“ genauer nach

Auf Michael Fleischhacker folgt ab heute Sibylle Hamann nach.

Wien. Sibylle Hamann startet im heute erscheinenden Monatsmagazin Datum eine zehnteilige Gesprächsreihe. Sie folgt damit auf Michael Fleischhacker. In der Reihe „Reden wir über…“ wird sich Hamann jenen Themen widmen, „die unsere Gesellschaft bewegen“, wie es in einer Aussendung heißt. Zum Auftakt ist es die Bildung, der sich Hamann im Gespräch mit Stefan Unterberger, Obmann der Wiener Lerntafel, annehmen wird.

Kai Diekmann: „Daten sind das Erdöl von morgen“ Beim IAA-Business Lunch gab Bild-Chef Kai Diekmann seine Erfahrungen vom Silicon Valley weiter. caroline Wirth

Wien. Zwischen San Francisco im Norden und San José im Süden liegt Silicon Valley. Auf einer Länge von 80 km und einer Breite von 20 km sammeln sich hier die namhaftesten Technologieunternehmen. „Es ist ein einzigartiges ÖkoSystem, aus dem eine unglaubliche Sensationskraft ausgeht“, erzählt Kai Diekmann, Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe. Ein Jahr lang suchte er mit Peter Würtenberger und Martin Sinner bei den kalifornischen Nerds nach Ideen, um den deutschen Medienmarkt aus der Krise zu holen. Wie die Zukunft des Journalismus aussehen soll, schilderte Diekmann vergangenen Dientag beim IAA Businesslunch.

Digitale Revolution

© dpa/Ole Spata

Angela Merkel warnt deutsche Verleger

Soziale Plattformen Die Medienlandschaft muss auf den digitalen Wandel reagieren, um überlebensfähig zu sein

Kai Diekmann, Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe, ist davon überzeugt, dass die Zukunft der Medienbranche digital ist.

Zahlreiche Medienhäuser schlossen in den vergangenen Jahren ihre Pforten, wurden kleiner oder verkauft. Diese Entwicklung ist laut dem Bild-Chef hausgemacht: „Die digitale Revolution hat uns als Branche kalt erwischt – ausgerechnet uns: Eine Branche, die sich eigentlich mit dem Neuen beschäftigen und neue Trends erahnen soll.“ So habe die Medienbranche den wichtigsten Trend des 21. Jahrhunders verschlafen. „Die alte Welt geht unter, und in der neuen digitalen Welt verändern sich die Spielregeln immer schneller und dramatischer.“ Durch die Entwicklung der Smartphones stehen wir an einem neuen Wendepunkt, ist sich Diekmann sicher. Denn die ständige Verfügbarkeit von Content werde langfristig die Nutzungsgewohnheiten der Rezipienten verändern. „Das Publikum von morgen wird

medial völlig anders sozialisiert. Es wächst nicht mit fixen Informationsritualen auf, sondern beispielsweise auf Sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram. Es lernt dort, mit Medien und mit Content umzugehen.“

Daten sind das neue Öl Die Zeitung wird nach und nach entmaterialisiert, betont Diekmann: „Wir müssen dorthin, wo sich unser künftiges Publikum aufhält – auf die Sozialen Plattformen.“ Mit den fortschreitenden Entwicklungen wie Mobile, Cloud Computing und dem Breitband verfüge man über eine große Anzahl an Daten. „Daten sind das neue Öl; wer die Daten hat, der hat künftig auch die Kunden“, ist sich Diekmann sicher. Mit diesen tech-

nischen Möglichkeiten sei man heute in der Lage, Verhaltensweisen und Lebensgewohnheiten der Kunden zu interpretieren. Die rasante Entwicklung der Technologie zerstöre die bisherigen Geschäftsmodelle und zwingt die Branche zum Handeln. Ein wichtiger Punkt sei auch die Einstellung zu Technologien, führt Diekmann aus: „Wenn in Deutschland über eine neue Technologie diskutiert wird, dann diskutieren wir immer zuerst über die Risiken. Im Silicon Valley wird eine neue Technologie nie als notwendiges Übel verstanden, sondern immer als eine große Chance.“ Dieses Umdenken müsse auch bei uns stattfinden. Dazu gehört laut Bild-Chef auch eine gewisse Risikobereitschaft. Er fordert mehr Mut zum Scheitern: „Die Lust am Experimentieren

und Scheitern soll nicht als Makel gelten, sondern ist notwendig und Voraussetzung für Erfolg.“ Das Geschäftsmodell müsse selbstverständlich profitabel bleiben, „es muss uns gelingen, dass die Leute für den Content bezahlen“. Die Bild arbeitet seit einem Jahr mit einer Abo-Strategie im Online-Bereich. Mit dieser fahre der Verlag sehr gut: „Zurzeit haben wir 231.000 vollzahlende digitale Abonnenten. Natürlich ist ab einem bestimmten Punkt der digitale Abonnent profitabler als derjenige, der die Zeitung auf Papier konsumiert.“ Auch Werbeagenturen müssen laut Diekmann auf den Wandel reagieren, der Anspruch „one fits all“ werde mit Mobile obsolet. „Wenn ich die Lebensgewohnheiten und Wünsche der User kenne, kann gezielter Werbung gestreut werden.“

Vergleich Erstmals wird das Entscheidungsverhalten von jungen und etablierten Werberäten gegenüberstellt

„Sehen junge Leute Werbung anders?“ Wien. Wie beurteilen junge Werberäte im Vergleich zu ihren „älteren“ Kollegen ihnen vorgelegte Sujes in der Frage nach etwaigen Werbeverstößen? Dieser Frage ging der Österreichische Werberat (ÖWR) erstmals in einer eigenen Studie nach, und die Ergebnisse erstaunten durchaus. Präsentiert wurde die Studie von ÖWR-Präsident Michael Straberger, gemeinsam mit der WerberatsSprecherin und Studienleiterin Kati Förster.

ihre männlichen Kollegen; ausgenommen dabei ist die Blickfangwerbung. So gibt es kaum einen Unterschied in der Beurteilung bei Blickfangwerbung, bezogen auf Frauen. „Bei Blickfangwerbung mit Männern entscheiden allerdings die Frauen härter“, präzisiert Förster. Interessant seien die vorliegenden Studienergebnisse auch für jeden Werber und Marketingverantwortlichen, so Michael Göls,

GF der Havas Media Wien und Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung Wien, die bereits zu Beginn des Forschungsprojekts die Patronanz übernommen hat. „Wie Darstellungen und Gestaltungselemente in der Werbung von thematisch bereits sensibilisierten Werberäten interpretiert werden, ist nicht nur spannend an sich, sondern für den Agenturalltag sinnvoll zugleich“, so Göls in seiner Ausführung.

Ethik & Moral Erstmals wurde auch eine vergleichende Analyse der Entscheidungen nach dem Geschlecht durchgeführt. Dabei wurden die Entscheidungen von jungen und etablierten weiblichen Werberätinnen mit jenen von jungen und etablierten männlichen Werberäten gegenübergestellt. Vor allem in den Bereichen Ethik & Moral sowie Geschlechterdiskriminierende Werbung entscheiden Frauen grundsätzlich strenger als

© ÖWR/Katharina Schiffl

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Freitag, 3. Oktober 2014

Michael Göls, Kati Förster und Michael Straberger präsentierten die Studie.

Die Studienmacher haben sich einen weiteren, wichtigen Aspekt im Bezug auf Werbung näher angesehen: die Benutzung des Elements Humor. Die Ergebnisse hier: Die Untersuchung der Wirkung von Humor auf die Bewertung von Ethikverstößen in der Werbung zeigt, dass Sujets, in denen Humor verwendet wird, signifikant weniger mit „Stopp“ bewertet werden (35%) als jene ohne Humor (41%), sprich Verstöße lassen sich mit vermeintlichen Humor teilweise „verdecken“. „Die Maskierung durch Humor zeigt sich bei Frauen wie bei Männern, bei jungen wie bei etablierten Werberäten“, so Förster. Das Projekt an sich geht auch weiter: Momentan läuft gerade die Nominierungsfrist. Junge Werberäte und Werberätinnen werden einerseits von etablierten Werberäten nominiert, andererseits können junge Interessierte über Mitglieder der Fachgruppe Werbung Wien aufgestellt werden. Ende Oktober wird das junge Gremium feststehen und deren Ergebnisse erstmals öffentlich einsehbar sein. (red)


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12 – medianet

Freitag, 3. Oktober 2014

Partnerschaft Versicherungsspezialist Allianz setzt auf den Emotionalisierungsfaktor – die Hintergründe zum Stadionsponsoring beim SK Rapid

Sponsoring: grün-weiße Allianz

„Starke Marke, Hunderttausende Fans, hervorragende Medienpräsenz.“

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Jürgen Hofer

Gunter Hanel, Allianz, gemeinsam mit SK Rapid-General Manager Werner Kuhn.

Wien. „Alte Heimat – neues Zuhause“, unter diesem Motto hat der Fußballverein SK Rapid Wien im Sommer seine Stadionpläne präsentiert. Am jetzigen Standort Wien-Hütteldorf soll bis zum Jahr 2016 eine neue Spielstätte mit 24.000 Sitzen – inklusive Logen und VIP-Bereich für 2.500 Personen – mit einem Gesamtbudget von 53 Mio. € geschaffen werden. 20 Mio. € schießt die Stadt Wien zu, den Rest bewältigt der SK Rapid über einen Kredit – und eben mithilfe eines gewichtigen Sponsors, der zugleich als

Namensgeber der neuen Heimat fungieren wird: die Allianz. In bereits fünf Städten als Stadionsponsor tätig, ergänzt der Versicherungsspezialist mit dem Standort Wien und eben dem Allianz Stadion in Wien-Hütteldorf seine Aktivitäten im Sponsoring. „Die Frage war: Schaffen wir es, am Markt einen Partner zu finden, der den Weg des Neubaus mit uns geht?“, umschreibt SK Rapid-General Manager Werner Kuhn die Herangehensweise; „die Allianz mit ihrem weltweiten Engagement zu finden, war für uns unglaublich positiv.“ Ähnlich sieht es auch Gunter Hanel, Leiter des Bereichs Bran-

ding, Digital und Direct im Market Management der Allianz Gruppe in Österreich: „Wir sind stolz auf unseren neuen Partner Rapid, der eine sehr starke Marke, eine Million Fans international, 100% Markenbekanntheit und eine hervorragende Medienpräsenz bietet.“ Bis 2026 wurde der Deal fixiert, über finanzielle Details das Stillschweigen vereinbart; Insider gehen von einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag jährlich aus. „Es hat sich schnell herauskristallisiert, dass die Allianz dieses Konzept, dieses Stadion und diese Chance einer Einzigartigkeit in Österreich mit uns gehen möchte“, erläutert Kuhn weiter. So solle das neue Allianz Stadion als inter­ nationale Benchmark fungieren und dabei Bedürfnisse von Sportlern, Erwartungen von Fans, Einwänden von Anrainern und dem Umweltgedanken – nämlich CO2frei – standhalten. Aus Sicht der Allianz waren laut Hanel neben den Kommunikationswerten für das Sponsoring ausschlaggebend: Nachhaltigkeit und Sicherheit unter dem Schlagwort „green and save“, ein ikonischer Neubau und – gemäß der eigenen Geschäftstätigkeit – die Thematik Sicherheit, beispielsweise in der Mitwirkung an der Erarbeitung von Sicherheitskonzepten.

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Über das reine Namenssponsoring hinaus will Sponsor Allianz aber das Potenzial des Vereins auch auf andereren Ebenen nutzen: Beginnend mit dem Branding im Stadion, verfügt man über eine eigene Loge und Mitarbeiter-Tickets, dazu kommt die Kommunikation vor Ort mit der Fan-Base sowie in diversen Medien des Vereins – von Mitgliedermagazin bis Social Media-Auftritt. Entsprechend präsent sein wird man auch auf mobilem Weg: General Manager Kuhn kündigt den Neubau als „Smart Stadion“ an; mittels einer App soll von Ticketkauf über Einlasskontrolle bis hin zu Live-Informationen zum Spiel eine Vielzahl an Leistungen mobil angeboten werden; der Sponsor Allianz bringt sich ein und wird entsprechend medial mittransportiert. Dass eingefleischte, traditionsbewusste Rapid-Fans „ihr“ Stadion weiterhin St. Hanappi, und nicht Allianz Stadion, nennen könnten, ist der Allianz bewusst. Die ersten Kontakte zu den Rapid-Fans seien aber „sehr positiv“ verlaufen, erste Marketing-Aktionen wie ein RapidAllianz-Fan-Schal gut angenommen worden. Auch in der Evaluierung der Partnerschaft setzt die Allianz neben Bruttowerbewertberechnungen, die übrigens schon vorab gemeinsam mit der MediaCom passierten, auf den Emotionalisierungsfaktor: „Bei einem Produkt wie der Allianz Versicherung, das man nicht per se anfassen kann, ist es wichtig, den Kunden in der Markenwahrnehmung Attribute zu bieten, die Begeisterung auslösen. Das kann der Sport, und das kann vor allem Rapid.“ Dies unterstreicht auch Kuhn: „Fans folgen in ihrer Kaufentscheidung Dienstleistungen oder Marken, die sie mit dem Klub verbinden. Diese Markenbindung und -treue praktizieren wir erfolgreich seit 20 Jahren.“


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Freitag, 3. Oktober 2014

JUbiläumsfeier Privatsender

© Jürgen Hammerschmid; Katharina Schiffl (2)

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VÖP lud Medien, Politik und Wirtschaft

Privat-Heuriger Erfolge & Herausforderungen An die 200 Gäste folgten der Einladung zum „privatsender Heurigen 2014“ beim Mayer am Pfarrplatz. Die beiden Vorsitzenden des Verbands Österreichischer Privatsender, Klaus Schweighofer und Markus Breitenecker, stellten in ihren Begrüßungsworten nicht nur die Erfolge der heimischen Privatsender dar, sondern zeigten auch die aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, rechtliche Rahmenbedingungen oder internationaler Konkurrenz für die Radio- und die TV-Branche auf. Gesehen u.a.: Susanne Lackner und Michael Truppe (beide KommAustria), Birgit Schoißwohl (Bundeswettbewerbsbehörde), Alfred Grinschgl (RTR), Christoph Wellner und Anton Gatnar (Radio Stephansdom), Corinna Milborn und Florian Danner (Puls 4), Helmut Hanusch (Verein Media-Analyse), Kai Mitterlechner (Sky), Joachim Feher (MediaCom), Michael Himmer (Group M), Ronald Hochmayer (Mediaplus), Andrea Kainz (Mindshare), Joachim Krügel (Media 1), Xavier Reynaud (Initiative Media). (red)

medianet fundstück des tages

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1. Markus Pilsl und Bettina Schweighofer (OMV), Sabine Hoffmann (ambuzzador) und Matthias Chromy (OMV); 2. Martin Prechelmacher (ambuzzador), Marion Vicenta Payr (IGersVienna), Josef Gasteiger (ambuzzador); 3. Bernd Wollmann (Casinos Austria) und Eva Mandl (GF Himmelhoch).

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1. Privatsender-Führungsriege: Markus Breitenecker (stv. VÖP-Vorsitzender), Corinna Drumm (VÖP-GF), Klaus Schweighofer (VÖP-Vorstandsvorsitzender); 2. ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel, NR-Abg. (Neos) Beate Meinl-Reisinger und Niko Alm, Grünen-Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner; 3. VÖZ-Präsident Thomas Kralinger, VÖZ-GF Gerald Grünberger; 4. NR-Abg. (Grüne) Werner Kogler und Dieter Brosz mit Markus Breitenecker (Mitte).

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Lud zum VÖP-­Heurigen: Klaus Schweighofer.

Event & Geburtstagsfeier zum zehnjährigen Bestehen

ambuzzador ist 10 Jubiläumsfeier Vergangenen Freitag feierte die ambuzzador marketing gmbh mit rund 200 Gästen das zehnjährige Unternehmsjubiläum in der Harmer’s Bar in Wien. Gründerin Sabine Hoffmann startete mit einer persönlichen Begrüßungsrede über den spannenden, aber auch sehr anspruchsvollen Weg vom Eine-Frau-Unternehmen zu einer der führenden Buzz Marketing- und Social Business-Beratung aus Österreich. Die Social Branding-Expertin lernte Buzz Marketing in den USA kennen und entschied sich, diese Disziplin nach Österreich zu bringen – es brauchte großen Ehrgeiz, diesen neuen Ansatz ohne bestehendes Netzwerk zu etablieren. Im Laufe der Jahre hatte sich ihr Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und besteht heute aus einem starken und tragfähigen Team. Zugleich mit zehn Jahren ambuzzador feierte die Salzburgerin ihren 40. Geburstag: „Ich erlebe gerade den nächsten großen Change in meinem Leben. Die Welt Das Österr. Rundfunk­forum gehört denen, die mutig genug „Qualitätssicherung im sind, sie zu verändern!“, so Rund­funk und in den OnlineSabine Hoffmann. Die Gäste Medien“ findet am Donnerstag, konnten im Rahmen der Feier 9.10., um 14 Uhr in der OesterZukunftswünsche für ambuzreichischen Kontrollbank statt. zador abgeben und diese in eine Time Capsule werfen. (red)

Google: Head-in-a-Freezer

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Romana Stelzl Presse & WirtschaftsBlatt

© Screenshot google.com

241543903 Wer diese Zahl bei Google eingibt, erhält unzählige Bilder von Menschen, die ihren Kopf in einen Kühlschrank stecken. Hierbei handelt es sich um ein Mem (englisch: Meme); dieses Wort wurde bereits 1976 von dem Evolutionsbiologen Richard Dawkins geprägt und bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt. Im Jahr 1999 schrieb Susan Blackmore eine umfassende Einleitung in das Feld der Memetik und definiert Mem als Informationseinheit – eine Art Verhaltensmuster oder Bauanleitung, das von einer Person zur nächsten weitergereicht wird. „Head-in-aFreezer“ wurde 2009 von dem amerikanischen Autor David Horvitz ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Sucht man beispielsweise auf Flickr nach dem Tag 241543903, so erhält man in den Suchergebnissen ausschließlich Bilder mit Köpfen in Kühlschränken.

Karriere

tipp des tages

Bis ich 21 war (Ela Angerer) Ein Mädchen, das in einer Welt von Neureichen, Parvenüs und Psychopillen aufwächst, spürt sich selbst nur im Überschreiten aller Grenzen – ein atemberaubendes Debüt. Ela Angerer erzählt in ihrem autobiografischen Roman vom Ungeheuerlichen, das einem Kind widerfahren kann, schonungslos, offen und eindringlich. Erschienen im Deuticke Verlag, 192 Seiten, 18,90 €, ISBN 978-3-55206254-2

Verkaufsleitung Ab 1. Oktober übernimmt Romana Stelzl die Verkausleitung von Die Presse und WirtschaftsBlatt. Sie ist somit Nachfolgerin von Peter Steinlechner. Stelzl arbeitet bereits seit April 2014 bei Die Presse und WirtschaftsBlatt und war bisher für den Aufbau des Regionalverkaufs in den Bundesländern verantwortlich.

© Günther Peroutka

© VÖP/Michael Gruber (5)

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